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Maiser Wochenblatt

20 03

Freitag, 05. 12. 02. 10. 2010 2012

Wochenblatt

Ausstellung:

Jahrgang 10, Nr. 20, Oktober 2012

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100 Jahre Sportclub Meran – eine Zeitreise zum Anfassen

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Seite DREI Erholung. Zugegeben, unser Ländchen bietet viel­ fältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Man muss da nicht unbedingt in eines der zahlreichen Museen. Ein umfangreiches Netz an Wanderwegen führt etwa zu netten Plätzen, an denen man den stressigen Alltag so richtig vergessen kann… So können die freien Stunden im Einklang mit der Natur verbracht werden. Auch Meran hat in dieser Hinsicht etwas zu bieten – nicht zuletzt das viel besuchte Naherholungsgebiet Meran 2000. Aber so richtig nahe ist dieser schöne Flecken Erde auch wieder nicht... Was bleibt, wenn man nicht in die Ferne schwei­ fen möchte? Die schönen Parkanlagen: Obwohl vor einigen Jahren bekundet, hat deren „Öffnung“ für eine breite Bevölkerung bis heute nicht wirklich stattgefunden. Die genormten Spielplätze: Sie bieten nur den Allerjüngsten einen kurzweiligen Zeitvertreib. Die neuen Plätze: Jener vor der Therme und jener vor dem Esplanade haben sich – anders als vorausgesagt – nicht zum Treffpunkt von Menschen entwickelt, sondern allenfalls als „Bühne“ für Veranstaltungen... Und die ausgewiesene Naherholungszone in der Lazag, deren angekündigte Anbindung direkt über die Gilf immer noch auf sich warten lässt: Es gibt sie zwar seit vielen Jahren, aber eigentlich ist sie eine einzige Peinlichkeit – für eine Stadt wie Meran. Ziel ist sie bestenfalls für pubertierende Jugendliche oder versoffene Obdachlose. Geboten wird dort nämlich rein gar nichts! Familien müssen sich anderswo umschauen, wenn sie nicht das Glück haben, über einen eigenen großen Garten zu ver-

fügen. Vielleicht beim Nachbarn!? Oder doch am Balkon... Auch von so genannten Bolzplätzen war immer wieder die Rede – entsprechende Taten sind bislang nicht gefolgt. Irre ich – besteht wirklich keine Notwendigkeit!? Oder liegen einfach die Prioritäten anderswo... Am fehlenden Geld kann es nicht scheitern: Millionen Euro sind etwa in den Neubau der Seilbahn Meran 2000 geflossen, Millionen Euro werden in die Lido-Sanierung fließen – das Gestalten von attraktiven Naherholungsbereichen würde wirklich nicht die Welt kosten, könnte beinahe aus der Portokasse bezahlt werden. Vielleicht fehlt es aber auch an Ideen? Gemauerte Grillstellen, einfache Bänke und Tische, womöglich auch noch einige Baumstämme zum Sitzen. Eine wetterfeste Pingpong-Platte, zwei Pfosten mit einem gespannten Netz (zum Volleyballspielen) und zwei mit einer Latte oben drauf (zum Fußballspielen), ein Brunnen, idealerweise auch ein kleiner Teich, einfaches natürliches „Spielgerät“ (Sand, Kies, Wasser, Holz usw.), viele Büsche (zum Verstecken) und Bäume (zum Kraxeln, aber auch als Schattenspender)... Sanitäre Anlagen und Müllkübel dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Damit könnte der Anfang gemacht werden – in der bestehenden Naherholungszone Lazag oder vielleicht in einer künftigen Naherholungszone ex-Pferderennplatz Meran-Mais. Wer weiß!? Darüber hinaus könnten dann noch viele weitere Ideen einfließen, um Orte zu schaffen, an denen die Meraner Bevölkerung ihre Freizeit verbringen kann – nicht zuletzt über die Schnittmenge mit Sport und Kultur. Die Meise.

kultur in meran m a i s

Veranstaltungen im Luis aus Südtirol – Auf der Pirsch am Do. 18.10.2012 Beginn: 20.30 Uhr Ort: Raiffeisensaal im KiMM Veranstalter: The Showtime Agency GmbH Infos & Tickets: info@showtime-ticket.com

„Beschlüsse verfassen“ am Mi. 24.10.2012 Zeit: 9-17.30 Uhr Ort: Bürgersaal im KiMM Veranstalter: Südtiroler Gemeindenverband

Tourismus-Dialog: Und auf welche Pferde setzen Sie? Ein Kompass für den Marketingjungel. am Mi. 06.11.2012 Referentin: Dr. Barbara Theiner Beginn: 18 Uhr Ort: Raiffeisensaal im KiMM Veranstalter: MGM-Marketinggesellschaft Meran

Theater: „Pflicht oder Wahrheit“. Ein Theaterstück über das erste Mal von Stephan Lack

O: Zu die Hüttn vom Weihnochtsmorkt dorf man auf koan Foll mehr „Hüttn“ sogn. S: „Häuser“ sein des, wos sonst! Aufm Lond gibt’s vielleicht Hütten, in der Stadt… U: …sein’s Haisln. Des bring mi auf a Idee, wia man sie es restliche Johr nutzen kannt!

Thaka-Tuka-Theater, Salzburg für Jugendliche ab 13 Jahren am Di. 13.11.2012 Vorstellungen: 8:45 Uhr und 10:45 Uhr Ort: Raiffeisensaal im KiMM Veranstalter: Südtiroler Kulturinstitut Infos: www.kulturinstitut.org

Die nächste Ausgabe des „Maiser Wochenblattes“ erscheint am 26. Oktober 2012. Redaktionsschluss ist am 19. Oktober 2012. E-Mail: redaktion@wochenblatt.it . Pfarrgasse 2 . 39012 Meran T. 0473 49 15 01 w w w . k i m m - m e r a n . i t


Titelgeschichte

Zeitreise zum Anfassen: Als die Skier noch aus Holz waren Ausstellung „100 Jahre Sportclub Meran“ vom 25. Oktober bis 4. November im Lesesaal des Kurhauses Was hat die Flucht eines Kanusportlers 1956 aus Jugoslawien mit der Sportgeschichte Merans zu tun? Die Antwort ist einfach: In einer Meraner Tischlerei entstand das Faltboot, das den Kanusport revolutionierte. Gehen wir noch einen Schritt zurück: Der Maiser Rennplatz dient heute ausschließlich dem Galoppsport. Aber vor 100 Jahren beherbergte der „Internationale Sportplatz MeranMais“ sage und schreibe 34 höchst unterschiedliche Sportarten: Fußball wurde gespielt, eine Radbahn gab es, einen Teich, der im Sommer den Paddlern, im Winter den Eisläufern diente, Motorsportveranstaltungen fanden statt, Golfer hatten einen Neun-Loch-Platz zur Verfügung. Wechselvoll und vielfältig präsentiert sich Merans sportliche Vergangenheit. Und der Sportclub Meran hat diese Geschichte maßgeblich geprägt. Für Besucher spannt die Ausstellung im Lesesaal des Kurhauses den Bogen von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Olympische Sommerspiele 1960 in Rom. Karl Putz aus Meran ist Teil der italienischen Fünfkampf-Mannschaft. Der legendäre Generalsekretär des SCM, Eduard Köcher, war Torhüter der SCM-Eishockeymannschaft und entdeckte erst später seine Begeisterung für den Eiskunstlaufsport. Auf Meran 2000 wurde ein für die damalige Zeit völlig verrückter Wettkampf ausgetragen, das Seilrennen. Und Rolf Mandolesi hat das Rennen gefilmt. Eine Zeit lang war das Seilrennen im späten Frühjahr, also zum Saisonausklang, auch immer Treffpunkt bekannter Skirennläufer aus den verschiedenen Weltcupmannschaften. Hunderte Exponate, Dokumente, Fotos und Filme kamen in den vergangenen zehn, zwölf Monaten zusammen. Eines, wenn nicht das größte Ausstellungsstück, ist ein 13 Kilogramm schweres Faltboot. Schwer ist eigentlich das falsche Wort, denn bis dieses

Die Qual der Wahl. Die Ausstellungs­macher mussten aus einer Vielzahl an Objekten auswählen. Von links: Thomas Ladurner, Egon Tscholl und Resi Klotzner vor der Turnerfahne von 1886. Auf dem Titelbild: Die Formation des Meraner Turnvereins präsentiert sich vor der Landesfürstlichen Burg (SCM-Archiv, Datum unbekannt). Alle Fotos: SCM-Archiv

Boot Wettkampf tauglich war, wogen die Boote zwischen 23 und 25 Kilogramm. Das neue, sehr viel leichtere Boot entstand in der Tischlerei von Willi Gerstgrasser Senior. Und die Idee hatte ein 26-jähriger Kanusportler aus Slowenien. Der Name ist heute Synonym für Wettkampfboote: Prijon. Ein Boot revolutioniert den Kanusport Toni Prijon, 1929 in Görz geboren, war Mitglied des jugoslawischen Kajakteams und kam als solches nach Meran zu einem internationalen Wettkampf. Er wäre gern geblieben, aber die Mannschaftsbegleiter hatten ein waches Auge auf ihre Sportler. Die Flucht über

Die Gewichtheber hießen damals noch Stemmer.

die grüne Grenze gelang Toni Prijon 1956. In Meran fand der gelernte Tischler Arbeit bei Willi Gerstgrasser Senior. Und Toni hatte eine Idee: Ein Faltboot, leichter, wendiger als alle bisher gebauten. Gemeinsam mit Willi Gerstgrasser Junior und Karl Hober wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Karl Hober erinnert sich: „Toni und Willi bauten das Gerüst aus Eschenholz und fertigten Verstrebungen und Beschläge aus Aluminium an. Ich besorgte die Materialien für die Verkleidung.“ Bei Klepper in Rosenheim wurde eine Gummihaut bestellt, und für die Bespannung diente das Material einer italienischen Firma, die daraus sehr strapazierfähige und Wasser abweisende Rucksäcke herstellte. Aber das Tüpfelchen auf dem I war

Edi Köcher im Tor der Meraner Eishockeymannschaft.


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eine verstellbare Verstrebung im Boot erklärt Hober: „Bis dahin gab es ja keine Unterschiede zwischen einem Slalomboot und einem Abfahrtsboot. Wir konnten die Eigenschaften des Bootes jetzt der Disziplin anpassen.“ Schließlich war der Prototyp einsatzbereit. Es waren drei gleiche Boote, je eines für Toni, Willi und Karl. Und die Rennerfolge ließen nicht auf sich warten. Für Toni Prijon war das neue Boot auch gleich der Start in ein neues Leben. Bei Klepper in Rosenheim übernahm er die Leitung für den Bootbau. Und einige Zeit später machte er sich selbständig. Die Marke Prijon war geboren.

Willi Gerstgrasser in seinem Element. Der Meraner Kanusportler fuhr mit dem neuen in der eigenen Tischlerei gebauten Faltboot in den späten fünfziger Jahren von Erfolg zu Erfolg. Mehrmals wurde er Italienmeister im Kanuslalom und in der Abfahrt.

„Nicht mit fremden Federn schmücken“ „Solche Geschichten wollen wir mit der Ausstellung in Erinnerung gerufen“, sagt Thomas Ladurner. Der SCM-Vizepräsident ist für die Initiative zuständig. Gemeinsam mit seinem Team galt es, in den vergangenen Monaten zu sammeln, zu sichten, zu überlegen, in welchen Kontext jedes Ausstellungsstück seinen Platz erhalten soll. „Wir haben uns für eine chronologische Vorgangsweise entschieden. Der Besucher beginnt seinen Spaziergang durch die Sportgeschichte des Vereins im 19. Jahrhundert und nähert sich dann nach und nach der Gegenwart.“ Ladurner legt Wert auf die Feststellung, dass die Ausstellung nicht die Meraner Sportgeschichte aufleben lässt, sondern jene des Sportclub Meran: „Natürlich überschneidet sich beides in vielen Fällen, aber mit fremden Federn wollten wir uns nicht schmücken. Es hat ja große Erfolge von Meraner Sportlern gegeben, die mit dem SCM in keiner Verbindung standen.“ Die Turnerfahne von anno 1886 Aber auch so herrscht an großen Namen, wichtigen Ereignisse und bedeutenden Events in der Geschichte des SCM kein Man-

Drei aktive Radler. Ganz links: Luis Hager. Aufnahme aus dem Jahr 1923.

gel. Die Ausstellung ist der Beweis dafür. Ältestes Sammelstück ist die Fahne des Turnvereins von 1886. Das Prachtstück hängt im SCM-Büro, aber die allermeisten Exponate wurden dem SCM als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Präsident Egon Tscholl dankt: „Viele sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns für die Ausstellung Fotos, Urkunden, aber auch Sportausrüstung oder Kleidungsstücke zur Verfügung gestellt.“ Und so finden sich Schlittschuhe und Skier aus längst vergangenen Tagen, Trophäen und Medaillen, Zeitungsartikel und die Briefmarkenserie, die anlässlich der Kanu-WM 1972 in Meran erschienen ist. „Ich würde mich freuen, wenn viele Sportbegeisterte ein Aha-Erlebnis haben“, hofft Egon Tscholl. „Man wird ja auf den Fotos so manches Gesicht entdecken, das man kennt.“ Gespannt darf man auch auf die bewegten Bilder Rolf Mandolesis sein. Der Filmemacher hat so manches Ereignis der SCM-Geschichte auf seine Weise dokumentiert, die Skirennen auf Meran 2000, die Wildwasserrennen auf der Passer, Turnwettkämpfe und Eiskunstlauf der Kunstturner oder unter Leichtathleten auf dem Combi-Sportplatz. Die Zwischenkriegszeit und die rasante Entwicklung des Sports ab den späten Fünfzigern hin zu

Im „Lido“ war auch früher einiges los. Aufnahme vom städtischen Schwimmbad aus dem Jahr 1931.

einem Massenphänomen sind Schwerpunkte der Ausstellung. Mit der Jubiläumsausstellung hat sich der SC Meran zu seinem runden Geburtstag auch selbst ein Geschenk bereitet. Viele verborgene Schätze wurden gehoben, Erinnerungen wieder wach. Und wer sich die Erinnerungen nach dem Ausstellungsbesuch mit nach Hause nehmen möchte, kann das tun. Die zum Jubiläum erschienene 670 Seiten starke Sportclub-Chronik aus der Feder von Egon Tscholl kann anlässlich der Ausstellung zum Vorzugspreis von 35 Euro erworben werden. Im Gegensatz zum Faltboot von Toni Prijon, Willi Gerstgrasser und Karl Huber. Dieses Exponat kann man nur unter die Lupe nehmen und bestaunen, wie so vieles, was für diese Jubiläumsschau zusammengetragen wurde. (ra) 100 Jahre Sportclub Meran Jubiläums-Ausstellung im Lesesaal des Kurhauses. Eröffnung am Donnerstag, 25. Oktober, um 18 Uhr. Öffnungszeiten für das Publikum: bis Sonntag, 4. November täglich von 9 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Im Gespräch mit ...

„Kein Geschäft, in dem man alles bekommen kann“ Jubiläum: Jugenddienst-Geschäftsleiter Oliver Schrott blickt auf seine zehnjährige Arbeit zurück Feste soll man feiern wie sie fallen. Oliver Schrott, Geschäftsleiter des Jugenddienstes Meran, feierte letzthin gleich deren zwei. Zum einen seinen 38. Geburtstag, zum anderen das zehnjährige Arbeitsjubiläum als hauptamtlicher Mitarbeiter zuerst und dann als Geschäftsleiter des Jugenddienstes. MWB: Was ist eigentlich der Jugenddienst Meran? Er ist keine „Eier legende Wollmilchsau“ oder ein Geschäft, in dem man alles bekommt und dies zu jeder Zeit. Der Jugenddienst Meran ist eine Fachstelle zur Unterstützung der außerschulischen, verbandlichen, kirchlichen und offenen Kinder- und Jugendarbeit im Gebiet des Dekanats Meran (sieben Gemeinden und 15 Pfarreien). Er ist ehrenamtlich durch sieben Personen geführt, hat den Onlus- und juridischen Status, hat 16 Mitarbeiter sowie 354 aktive und 54 passive Mitglieder. MWB: Wie gelangten Sie eigentlich zum Jugenddienst? Ich habe seit dem Schulabgang einige Berufe ausgeübt. Ich bin eigentlich gelernter Konditor – ein Job, der mir sehr gefallen hat, da Kreativität gefragt war. Nach Abschluss der Lehre bei der Konditorei Pöhl ging es zum Militärdienst und dann wieder zurück in die Backstube. Nur fehlte mir mit der Zeit etwas, und zwar der Kontakt zu den Menschen. Diesem Manko habe ich mit meinem Engagement bei der Untermaiser Jungschar abgeholfen, wo mich deren damalige Leiterin Gerda Flöss auf den weiteren Weg gebracht hat. Da ich immer schon eine Schwäche für die Theologie hatte, entschloss ich mich zum Besuch der theologischen Kurse in Brixen mit Fachrichtung Religionslehrer. Gleichzeitig arbeitete ich in einer Tagesstätte für Kinder aus schwierigen Verhältnissen. Anschließend unterrichtete ich für drei Jahre das Fach Religion an Grundschulen. MWB: Die Arbeit im Jugenddienst bringt einen enormen Verwaltungsaufwand mit sich. Kommen Sie neben dieser über-

Oliver Schrott, Geschäftsleiter des Jugenddienstes. Foto: wm

haupt noch zu Ihrer eigentlichen Tätigkeit, die Sie früher ausgeübt haben? Nein, eigentlich nicht mehr so. MWB: Vermissen Sie sie? Ein klein wenig schon. Meine Grundaufgabe als Mitarbeiter war damals die Ausarbeitung verschiedener Projekte, die Ministranten-Betreuung und die Buchhaltung zu betreuen. Damals waren wir auch ein kleiner, überschaubarer Verein mit vier Mitarbeitern. Seitdem ist der Jugenddienst kontinuierlich gewachsen. MWB: Welche Jugendlichen spricht der Jugenddienst an? Der Jugenddienst ist für alle da. Er ist eine Art Sammelstelle, ein Bündel von Ideen. In erster Linie aber ist er eine Fachstelle zur Unterstützung der kirchlichen und offenen außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Modelle wie den Jugenddienst gibt es 20-mal in Südtirol. Die Struktur des Jugenddienstes Meran ist relativ einfach. Er umfasst die Jugendtreffs in Obermais, Algund, Tirol, Riffian/Kuens, Marling und den Spieletreff. Diese Treffpunkte sind an und für sich unabhängig, werden jedoch unsererseits durch Mitarbeiter unter-

stützt, die die Öffnungszeiten der jeweiligen Jugendtreffs garantieren. Vorwiegend sprechen wir jene Jugendlichen an, die sich ihrerseits engagieren, und zwar in der Kinder- und Jugendarbeit. Es gibt dann noch die während der Sommermonate laufenden Projekte für Grund-, Mittel- und Oberschüler. Auch unterstützen wir Jungschar- und Jugendleiter bei ihrer Arbeit mit den Kindern. Besonders erwähnenswert ist das über ein komplettes Schuljahr laufende „tic-tac-talent“-Projekt für Mittelschüler. Diese erhalten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit soziale Einrichtungen kennenzulernen, dort einige Stunden zu helfen und dafür einen Gutschein zu erhalten. MWB: Was sind die Stärken des Jugenddienstes und was seine Schwächen? Unsere Stärken sind die vielen Projekte und Tätigkeiten mit und für die Ehrenamtlichen vor Ort, die wir am Laufen haben. Unsere große Schwäche die schwache Präsentation unserer Arbeit nach außen. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was wir alles leisten. Ich würde mir wünschen, dass die Jugendarbeit generell ein positiveres Bild und mehr Gewicht in der Gesellschaft bekommt! (wm)


06 | 07 Maiser Wochenblatt

Thema

Kaufmannsgeschichten: Central Apotheke – Helfen und Heilen „Die Schlange als Symbol der Stärke und Erneuerung“ – Publikation von Paola Marcello und Sonja Steger Über Generationen hat sich Südtirols Handelslandschaft entwickelt, viele Menschen haben ihr Leben und ihre Leidenschaft in den Betrieb gesteckt und ihn geformt, sie haben ihm „Persönlichkeit“ verliehen. Das vor kurzem im Verlag A. Weger aus Brixen erschienene 180-seitige Buch „Kaufmannsgeschichten“ stellt stellvertretend außergewöhnliche Südtiroler Kaufleute vor – und zwar in Bild und Wort: Ideatorin Paola Marcello aus Meran steuerte die Fotos bei, Sonja Steger aus Schenna verfasste die Texte. Als Herausgeber fungiert der Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds). In „Kaufmannsgeschichten – Südtiroler Handel im Wandel der Zeit“ sind u.a. auch verschiedene Porträts aus Meran enthalten: Central Apotheke, Juwelier und Goldschmied Ceska, Bettenhaus Dubis Mussner, Haushaltsartikel und Stahlwaren Frasnelli, Juwelier Frühauf, Optiker Graf, Eisenwarenhandlung und Haushaltsartikel Rizzi, Kleintierhandlung und Haushaltswaren Rösch, Trachtenmode Runggaldier, Schuhe Sala, Feinkost und Bistro Seibstock, Fleisch- und Wurstwaren Siebenförcher sowie Unterwäsche und Hemden Stanzel. „Die Projektidee basiert auf meinen Beobachtungen bezüglich der radikalen Umwälzungen im Bereich des Handels in unseren Städten“, erzählt

Fotografin Paola Marcello (links) und Autorin Sonja Steger mit „ihren“ Foto: MWB Kaufmannsgeschichten.

Fotografin Paola Marcello. In einer Welt voller Einkaufsketten, Monomarken und Discountern würden die familiär geführten Geschäfte eine einzigartige und wertvolle Alternative darstellen. „Diese Traditionskaufleute erwiesen sich in den Jahren oft als Vorreiter und Trendsetter.“ „Diese Publikation soll ein lebendiges Zeitdokument zum vielschichtigen und anspruchsvollen Berufsstand der Kaufleute sein. Der Blick wird sowohl in die Vergangenheit als auch auf das Jetzt und die Zukunft gerichtet“, erklärt hingegen Autorin Sonja Steger.

Ursula Niederegger, Central Apotheke – fotografisch in Szene gesetzt von Paola Marcello Foto: Paola Marcello (aus: „Kaufmannsgeschichten“, 2012).

Nachstehend der Textteil über die „Central Apotheke“ in Meran: Seit 2011 hat die Central Apotheke ihren Sitz im Mühlgraben. Die geschichtlich belegbaren Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Schon vor 1749 befand sich der Sitz der ehemaligen Stadtapotheke im Sparkassengebäude, dem vormaligen Rathaus von Meran. Um 1870 war sie unter dem Namen Hallersche Apotheke im Besitz der Gattin des damaligen Bürgermeisters Josef Valentin Haller. 1897 erhielt sie den Namen Königlich Serbische Hofapotheke, dank der Bemühungen des damaligen Besitzers Vincenz Trousil, dem es gelungen war, den Serbischen König als Kunden zu gewinnen. Im Jahr 1935 übernahm Franz Paul Niederegger die seit 1908 als Central Apotheke bekannte Meraner Apotheke und übergab sie schließlich seinem Sohn Oswald Niederegger. Heute wird die Central Apotheke von Enkelin Ursula Niederegger geleitet. Die Äskulapnatter ist das Symbol der heilenden Berufe, bei den Apothekern windet sie sich um einen einfachen Stab. Für Apothekerin Ursula Niederegger ist das Totemtier der Pharmazeuten darüber hinaus ein Symbol dafür, sich mutig den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Nach dem schweren Unfall ihres Vaters galt es, die Apotheke zu übernehmen und damit eine jahrhundertealte Tradition fortzusetzen. Die Nachricht, dass die Apotheke 2011 ihren Sitz verlegen musste, traf sie schwer.

Schließlich fasste die junge Apothekerin Mut und beschloss, mit neuer Energie weiterzumachen. Bei ihren Recherchen befasste sie sich eingehend mit der Geschichte der Apotheke. „Man darf die Wurzeln nicht außer Acht lassen, sie geben einem Halt im Leben“, erklärt die Apothekerin. „Ich fühle mich meinem Großvater und meinem Vater verpflichtet – und bin noch dazu die erste Frau in der Apothekerlinie.“ Fundierte Kenntnisse über Naturheilkunde und Homöopathie haben Familientradition. Oswald Niederegger verfasste ein Buch über Kräuterheilkunde, Ursula Niederegger eines über Naturheilmittel und Homöopathie. Die hauseigenen Tees und Tinkturen werden bis heute in der Apotheke angeboten. Ursula und ihre Schwester waren immer schon in der Apotheke tätig, sie füllten Tinkturen und Salben ab und klebten Etiketten auf. In ihrer Kindheit wurden in den oberen Etagen der Apotheke Kräuter für Tees noch auf Tüchern zum Trocknen ausgebreitet. Ursula Niedereggers Leidenschaft gilt auch der Literatur und Philosophie. „Ursprünglich wollte ich nicht Apothekerin werden. Das Studium der Naturwissenschaften ist schlussendlich eine große Bereicherung gewesen“. Sie besitzt ohne Zweifel die Tugenden einer erfolgreichen Apothekerin: Wissen, Kenntnis und Präzision, die Gabe zuhören zu können und Einfühlungsvermögen. „Der heilende und helfende Aspekt gefällt mir an meinem Beruf am besten.“


Thema

Trauben der Versoaln-Rebe in Tisens „feierlich“ gewimmt 300 Quadratmeter große und 350 Jahre alte Rebe – Wächst am Fuße von Schloss Katzenzungen in Prissian Hintergrundinfos zum „Versoaln“ Am Fuße von Schloss Katzenzungen in Prissian bei Tisens wächst auf rund 600 Metern Höhe ein außergewöhnlicher Rebstock von enormem Ausmaß, der Versoaln. Sein Laubdach erstreckt sich über 300 Quadratmeter. Heute stellt dieser Rebstock die größte und wohl auch älteste Rebe der Welt dar. 2004 wurde das Alter des Rebstocks wissenschaftlich ermittelt: Er zählt etwa 350 Jahre. Mit diesem ungewöhnlich hohen Alter übertrifft er die meisten noch lebenden Laubbäume in Mitteleuropa. Ein ähnlich hohes Alter für einen im Freiland wachsenden Weinstock ist bislang nur für eine Rebe in Marburg an der Drau (Slowenien) dokumentiert.

Schloss Trauttmansdorff 2006 die Patenschaft über die Versoaln-Rebe übernommen. Seitdem wird aus den Versoaln-Trauben im Landesweingut Laimburg ein begehrter Wein gekeltert. In den ersten Oktobertagen hat das „Wimmen“ stattgefunden.

Das Wort „Versoaln“ kommt in den Flurnamen „Faxoal“ oder „Frason“ vor. Es ist eine vorromanische Bezeichnung für eine Reihe langer, schmaler und paralleler Ackerstreifen. „Versoaln“ könnte aber auch auf die Lage der Weinrebenhaltung hindeuten: steile Hänge, wo man die Ernte „versoaln“, also mit Seilen sichern und abseilen, musste. Das Hauptanbaugebiet der Sorte Versoaln war der Vinschgau mit seinen steilen Weingütern an den Talhängen.

„Diese besondere Rebe, die sogar die Reblaus im vorigen Jahrhundert überlebt hat, ist heute leider vom Eska-Pilz befallen, dem bereits 50 Quadratmeter ihrer Fläche zum Opfer gefallen sind. Deswegen ist es für uns wesentlich, dieses Wunder der Natur mit allen verfügbaren Mitteln zu erhalten“, betonte Klaus Platter, Önologe und ehemaliger Direktor des Landesweinguts Laimburg. Die Marketingleiterin der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Heike Platter, unterstrich die Kostbarkeit des aus diesen „geschichtsträchtigen“ Trauben gewonnen Weines: „Aus den Trauben, die wir heute zusammen lesen, werden jährlich zusammen mit den Trauben der umliegenden 120 Jahre alten Reben rund 300 Flaschen Wein in limitierter Auflage produziert, die man unter anderem im Rahmen der „Gärten & Wein“-Führung verkosten und kaufen kann.“

Dieser einmalige Weinstock mit dem scharf gezahnten Blattwerk ist eine autochthone (alteingesessene) Rebsorte: der Versoaln. Er ist auf einer traditionellen Pergola aus Kastanienholz gezogen und wächst am Nordhang an einer Mauer bei Schloss Katzenzungen auf sehr kargem Porphyrverwitterungsboden. Hier hat sich über die Jahrhunderte hinweg Material angelagert, das den Rebstock kontinuierlich bedeckte, sodass der Stamm und die Ansätze der ersten Stockverzweigungen von Erde überzogen sind. Der Weinstock bringt kleine, mit mittelgroßen und durchscheinenden Beeren bestückte Trauben hervor. Die Erträge sind gut und regelmäßig; der Most hat einen Zuckergehalt zwischen 16 und 19 Prozent, dies entspricht ca. 80 bis 95 Öchsle. Der Wein ist grün getönt, fruchtig und fein strukturiert mit leicht betonter.

Klaus Platter, Önologe und ehemaliger Direktor des Landesweinguts Laimburg und der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, beim Wimmen in Prissian. Foto: Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Vor kurzem hat eine feierliche Weinlese zu Ehren der Versoaln-Rebe, der größten und wohl auch ältesten Rebe der Welt, stattgefunden. Der Tourismusverein Tisens, Castel Katzenzungen und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die 2006 die Patenschaft für diese einzigartige Rebe übernommen haben, luden Pressevertreter und Weinfachleute zum gemeinsamen Wimmen ein. Anschließend fand eine Verkostung des Versoaln-Weines und weiterer alteingesessener Südtiroler Rebsorten auf Schloss Katzenzungen statt. Dass sich die größte und wohl auch älteste Rebe der Welt in Südtirol befindet, ist noch wenigen Menschen bekannt. Die Überraschung ist umso größer als aus den Trauben dieser auf rund 350 Jahre geschätzten und 300 Quadratmeter großen Rebe heute ein köstlicher Wein gewonnen wird. Um dieser Tatsache mehr Bekanntheit zu verleihen und diesen einzigartigen Weinstock mit seinem typischen, scharf gezahnten Blattwerk gebührend zu pflegen, haben die Gärten von

Pizzeria Liesy Pizzeria Liesy Meranerstr. 50_via Merano 50 39011 Lana Tel.: 0473 561381 ore 17.00–24.00 Uhr Mittwoch Ruhetag_mercoledì giorno di riposo


08 | 09 Maiser Wochenblatt

Veranstaltung

Neue Weihnachtshütten vorgestellt Entwurf der Firma Rubner/Kiens – Herstellung läuft auf Hochtouren Die Aufgabe, eine Veranstaltung von der Größe der „Meraner Weihnacht“ zu überarbeiten, ist eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die von der Kurverwaltung Meran im Auftrag der Stadtverwaltung mit Enthusiasmus angenommen wurde. Der Arbeitsgruppe, die sich mit dieser Aufgabe befasst hat, wurde eine wichtige Prämisse vorgegeben: Die Meraner Weihnacht soll sich von den vielen anderen, ähnlich positionierten Veranstaltungen abheben, ohne an Bedeutung zu verlieren und die Einbeziehung der gesamten Stadt gewährleisten. Ein elementarer Faktor bei der Umgestaltung sind auch die szenografischen und architektonischen Elemente, die einen deutlichen Bruch mit den vergangenen Ausrichtungen bedeuten. Diese Entscheidung wurde keineswegs getroffen, um auf Biegen und Brechen eine Veränderung zu erreichen. Vielmehr soll damit erreicht werden, das neue Erscheinungsbild mit der, im Laufe der Jahre angepassten Stadtentwicklung in Einklang zu bringen. Dafür wurden die verschiedenen baulichen Komponenten der Veranstaltung unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie neu bewertet. Unter exakt diesen Vorgaben wurden die Hütten von der Firma Rubner aus Kiens entworfen und bilden ein einprägsames Merkmal der Meraner Weihnacht. Schon in der vergangenen Ausgabe der Meraner Weihnacht wurde das neue Design auf dem Thermenplatz in Form der bunten Weihnachtskugeln, gestaltet aus einheimischem Holz und Fieberglas, sichtbar. In den Kugeln ist jeweils ein Tisch mit zwölf Plätzen untergebracht, in denen die dort servierten traditionellen Gerichte in moder-

Die Hütten der Firma Rubner sollen ein einprägsames Merkmal der „Meraner Weihnacht“ werden. Foto: Kurverwaltung Meran

ner Umgebung besonders munden. Dieses Jahr werden es sogar schon sechs der exklusiven Weihnachtskugeln sein. Es gibt 56 Aussteller von Kunsthandwerk, die von einer Kommission, unter Anwendung von Parametern wie Authentizität, lokale Zugehörigkeit, Unbedenklichkeit der Materialien und umweltfreundliche Herstellung, ausgewählt wurden. Dazu kommen fünf weitere Installationen und zehn Standorte, die der Gastronomie zugewiesen wurden. Die Meraner Weihnacht teilt sich auf drei lokale „Schwerpunkte“ auf: die Passerpromenade in ihrem zentralen Abschnitt, den Thermenplatz und den Sandplatz. Miteinander sind sie durch verschiedene visuelle Hinweise und dekorative Einrichtungen verbunden. Während die Passerpromenade das Herzstück bleibt, positioniert sich der Thermenplatz durch bewährte Elemente (z.B. Eislaufplatz) und verschiedene Neuheiten. Der Sandplatz wird hingegen besonders das Thema Nachhaltigkeit vertiefen.

Verwaltung

EU-Parkausweise für Behinderte Der alte orangefarbene Parkausweis für Menschen mit Behinderung wird durch ein neues, hellblaues und in allen EU-Ländern gültiges Dokument ersetzt. Die Ausstellung des neuen Ausweises muss bei der Stadtpolizei im Hochparterre des Rathauses beantragt werden. Der neue Parkausweis für Menschen mit Behinderung ist in allen EU-Ländern gültig. Foto: Stadtgemeinde Meran

sie sich an die Stadtpolizei (Front Office im Hochparterre des Rathauses, Laubengasse 192) wenden. Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag, jeweils von 8.15 Uhr bis 12.00 Uhr – montags und mittwochs auch von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Der neue Ausweis wird noch innerhalb desselben Tages ausgestellt. Mitzubringen sind die Identitätskarte und ein aktuelles Passfoto.

Kellerei Meran Burggräfler

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Insgesamt 1000 Meraner Bürger besitzen einen Parkausweis, der sie dazu berechtigt, ihr Auto auf den eigens ausgewiesenen Behindertenparkplätzen abzustellen. Die alten orangefarbenen Ausweise werden nun aber ausgemustert – und durch ein neues, hellblaues und in allen EU-Ländern gültiges Dokument ersetzt. Dies sieht das Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 151 vom 30. Juli 2012 vor, das am 15. September 2012 in Kraft getreten ist. Inhaber eines alten Parkausweises für Behinderte haben bis 15. September 2015 Zeit, um den neuen Ausweis zu beantragen. Hierfür müssen

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Rathaus

Aus dem Meraner Stadtrat Formale Hürde für Mittelstandswohnungen beseitigt Ohne Mitfinanzierung beteiligt sich die Stadtgemeinde Meran am Landesprogramm für Mittelstandswohnungen. Laut Bauprogramm sollen in Südtirol insgesamt 1000 Mittelstandswohnungen verwirklicht werden, 120 davon in der Passerstadt. Die ersten 50 Wohnungen sind nach der Umwidmung des Gemeinderates in Wohnbauzone seitens des Wohnbauinstitutes vergeben worden. Diese Wohnungen werden auf dem Gelände im Stadtviertel St. Anton, gleich hinter dem Arnika-Haus, entstehen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür hat der Stadtrat nunmehr geschaffen, indem er die Streichung der Bindung als Gewerbebauland im Grundbuch beantragt hat und so eine weitere formale Hürde beseitigt hat. Stadtviertel Maria Himmelfahrt: Bushaltestelle wird verlegt Wie vom Stadtviertelkomitee vorgeschlagen, wird die Bushaltestelle auf dem Hauptplatz des Viertels Maria Himmelfahrt auf den Gehsteig gleich vor dem Kindergarten verlegt. Dort wird auch eine neue Überdachung errichtet. Die be-

reits an der alten Bushaltestelle vorhandene Überdachung, die noch in gutem Zustand ist, wird hingegen abmontiert und jene in Sinich an der Endstation der Buslinie 2 ersetzen. Zusatzprojekt für FrigeleTrinkwasserleitung genehmigt Der Stadtrat das von den Ingenieuren Pius Abler und Georg Karbacher erstellte Zusatz- und Variantenprojekt für die Erneuerung der Trinkwasserleitung Frigele im Abschnitt SaringPlaus genehmigt. Die veranschlagten Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Die Mehrausgabe beträgt 129.019 Euro. Rund 60 Prozent ihres Trinkwassers bezieht die Stadt Meran aus der Frigelequelle in Kastelbell im Vinschgau. Führungskosten des Abwasserdienstes 2012 gutgeheißen Seit 2001 obliegt der Abwasserentsorgungsdienst in Meran der Stadtwerke AG. Die Gesellschaft stellt gemäß Dienstleistungsvertrag die Kosten, die ihr für die Ausführung der übertragenen Tätigkeiten entstehen, der Meraner Stadtverwaltung vierteljährlich in Rech-

nung. Die Führungskosten für den Abwasserdienst im Jahr 2012 wurden von der Stadtwerke AG mit insgesamt 774.745 Euro veranschlagt. Der Stadtrat hat die Begleichung der Rechnungen der Stadtwerke genehmigt. Rückzahlungsquote für Trinkwasserleitung bestimmt Im Zuge der Erneuerung der Trinkwasserhauptleitungen im Abschnitt Longfall und Tiroler Kreuz werden gleichzeitig auch die Trinkwasserleitungen der Stadt Meran ausgetauscht. Die diesbezügliche Kostenschätzung beläuft sich auf 539.115 Euro. Der Stadtrat hat die Finanzierung dieses wichtigen Bauvorhabens bereits gesichert, wobei 450.000 Euro über den Rotationsfonds für Investitionen und 89.115 Euro mit Eigenmitteln gebunden wurden. Jüngst wurde beschlossen, die Stadtwerke AG mit der Ausführung dieser Arbeiten zu beauftragen. Als Entgelt für das Nutzungsrecht im Sinne des Dienstleistungsvertrages, das die Stadtwerke AG für insgesamt 20 Jahre zahlen muss, wurde ein Betrag von jährlich 13.255,28 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer festgesetzt.

Ein Blick auf die erteilten Baukonzessionen Nr. 206: Walter Mantinger, Goethe-Str. 89 Austausch der Dacheindeckung Nr. 207: Giovanni Martone KG, Theaterplatz 25 Änderung der Zweckbestimmung von Geschäft in Bar-Jausenstation Nr. 208: Kondominium „Feldweg“, Feldweg 4 Austausch der Balkonbrüstungen Nr. 210: Heinrich Zeller, Leichtergasse 12 „Villa Matilda“ – Um- und Zubau sowie Errichtung einer Tiefgarage (Ergänzungen) Nr. 213: Generalbau AG, Goethe-Straße/Laurinstraße Errichtung eines Wohn- und Handelszentrums (4. Variante – erste nach der Verlängerung; teilweise im Sanierungswege – Erneuerung des Gutachtens)

Nr. 214: Carletto Marcello, Romstraße 30/A Erneuerung des Parkplatzes und Änderung des Gehsteiges Nr. 216: AIMO Immobilien GmbH, Bäckergasse Errichtung einer Wohnanlage mit Tiefgarage (2. Variante) Nr. 218: Angela Critelli, Texelstraße 8 Einbau eines Außenaufzuges Nr. 219: Universalbau GmbH, Katzensteinstraße 24 Abbruch, Verlegung, Wiederaufbau und Erweiterung des Wohnhauses Nr. 220: Johann Czaloun und Heidi Dubis, Goethe-Str. 98 Energetische Sanierung und Wiedergewinnung einer Wohnung im Dachgeschosse und Errichtung von Autoabstellplätzen

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Nr. 221: Hans Laimer, Laurinstraße 57 Isolierung des Daches und Errichtung von Dachliegefenstern Nr. 222: Wohnbaugenossenschaft „Prader“, Vergilstraße. Errichtung einer Photovoltaikanlage Nr. 227: Roland Lantschner, Wolkensteinstraße 7/N Errichtung einer offenen Überdachung – im Sanierungswege Nr. 230: Christine Covi und Siegfried Unterberger, Maria-Trost-Straße 19/A Umbau der Wohnung mit Wiedergewinnung des Dachbodens Nr. 231: Peter & Michael Seibstock KG, Laubengasse 227, Umbau und Sanierung des Laubenhauses


10 | 11 Maiser Wochenblatt

Stadtgeschehen

IMU: Meran legt Freibeträge und Steuersätze fest Gemeinderat genehmigt nach dem allgemeinen „Reglement“ auch die konkreten IMU-Steuersätze 2012 Nach der Genehmigung der IMU-Verordnung hat der Meraner Gemeinderat jüngst mit 20 Ja-Stimmen, neun Gegenstimmen und einer Enthaltung auch die Freibeträge und Steuersätze für das Jahr 2012 festgelegt: • Hauptwohnungen: Steuersatz von 0,4 Prozent und Freibetrag von 200 Euro;

• Hauptwohnungen samt Zubehör von Senioren oder pflegebedürftigen Menschen mit Wohnsitz in einem Alters- oder Pflegeheim: Gleichstellung mit der Hauptwohnung; • Hauptwohnungen, die von Familienmitglieder mit einer schweren Behinderung bewohnt werden: zusätzlicher Freibetrag von 100 Euro für jedes Familienmitglied mit ei-

ner schweren Behinderung; • andere Wohnungen, Baugründe und sonstige Liegenschaften: Steuersatz von 0,76 Prozent; • landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude: Steuersatz von 0,2 Prozent; • erhöhter Steuersatz für länger als 180 Tage leerstehende Immobilien ohne registrierten Mietvertrag: 1,06 Prozent.

Staat schiebt den Gemeinden den „schwarzen Peter“ zu In Form eines Entschließungsantrages hat der Meraner Gemeinderat jüngst nachstehende Resolution zur neuen Gemeindeimmobiliensteuer IMU genehmigt: „Der italienische Staat hat im Art. 13 des Gesetzesdekretes Nr. 201 vom 6. Dezember die versuchsweise Einführung der IMU für das Jahr 2012 im gesamten Staatsgebiet verfügt und den einzelnen Gemeindeverwaltungen keine Möglichkeit eröffnet, diese Steuer nicht einzuführen oder nicht einzuheben. Die wesentlichen Elemente der Steuer sind vorgegeben und es bleibt dem Gemeinderat nichts anderes übrig, als eine entsprechende Verordnung zu genehmigen.

Diese Steuer, mit der damit verbundenen Obliegenheit der Steuerpflichtigen, einen beträchtlichen Beitrag dieser Steuer an den italienischen Staat abzuführen, wird zu einem Zeitpunkt eingeführt, in welchem wegen der allgemein als fühlbare Belastung wahrgenommenen Wirtschaftskrise die Bevölkerung besonders hart getroffen wird. Die enorme Steigerung der Bemessensgrundlage für diese Steuer und die damit gegenüber der ICI stark erhöhte Steuer stellt für viele Betriebe und Unternehmen, aber auch für die Familien eine große finanzielle Belastung dar, welche besonders auch dadurch trifft, dass sie vollkommen unerwartet und plötzlich in dieser Höhe auftritt.

Der Staat hat mit dieser Steuer die Gemeinde als Steuereintreiber für ihm zustehende Steueranteile eingesetzt und schiebt ihr den „schwarzen Peter“ den eigenen Bürgern gegenüber zu. Der geringe Handlungsspielraum der Gemeinde in dieser Thematik wird in Meran durch die Tatsache zu Nichte gemacht, dass unsere Stadt durch die neue Gemeindenfinanzierung anderen (kleinen) Gemeinden gegenüber deutlich benachteiligt wird. Der Gemeinderat von Meran spricht deshalb sowohl der Vorgangsweise der italienischen Regierung als auch den Institutionen, welche die Lokalfinanz in Südtirol regeln, seine deutliche Missbilligung aus.“

Bürgermeister antwortet dem Untermaiser Kaufleuten bevorstehende Öffnung einer Schülermensa an der Matteottistraße: „Für die Attraktivität der Straße ist es ein Nachteil, wenn Geschäfte ungenutzt und große Schaufensterflächen leer bleiben. Dies vermittelt das Gefühl eines Leerstandes. Und die Erfahrung zeigt leider, dass leere Schaufenster oft andere nach sich ziehen.“

Bürgermeister Günther Januth: Die alternative Nutzung ist einerseits im mangelnden Interesse des Privaten an den Räumen begründet – und zum anderen, in der Folge, im Umstand, dass kostengünstig (da bereits im Eigentum der Stadtgemeinde Meran) und an idealer Stelle (nahe der Schule) ein Mensadienst (ist institutionelle Aufgabe) geschaffen werden kann. Weiters wird darauf verwiesen, dass die Stadtgemeinde Meran beabsichtigt, mit strukturellen Maßnahmen zu einer Aufwertung der Matteottistraße beizutragen – dies ist auch im Koalitionsabkommen 2010-2015 festgeschrieben.

Und weiter: „Die Kaufleute von Untermais hätten sich erwartet, dass man bei der Entscheidung über eventuelle alternative Nutzungen

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Kaufleute-Vertreterin Claudia Butti aus Untermais hatte jüngst in einer Aussendung unterstrichen, dass die Matteottistraße neue attraktive Geschäfte benötige. Nur so könne man weitere Kunden gewinnen und nur auf diese Weise sichere man die Existenz der Nahversorger. Bezug genommen wurde auch auf die

der Räume eingebunden worden wäre. Wenn man vor vollendete Tatsachen gestellt wird, entsteht zwangsläufig Unzufriedenheit. Dann geht viel Energie verloren, um über sinnvolle Alternativen nachzudenken.“ Da viele Kaufleute von Untermais schulpflichtige Kinder haben, begrüßen sie eine nahe gelegene und gute Versorgung der Schüler – allerdings sollten dafür nicht Wirtschaftsflächen verwendet werden. Deren zweckbestimmte Nutzung sei für die Matteottistraße nämlich von außerordentlicher Bedeutung.

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Bezugnehmend auf die jüngsten Aussagen der hds-Vertreterin Claudia Butti teilt Bürgermeister Günther Januth mit: Die Stadtgemeinde Meran hat verschiedene Bemühungen unternommen, das besagte Geschäft an der Matteottistraße zu vermieten. Zwei öffentliche Ausschreibungen sind aber leider leer ausgegangen.


Bauten

MeBo-Anschluss in Marling geht Mitte Oktober in Betrieb Bürgermeister Walter Mairhofer: Freudentag für Bevölkerung – Kosten betragen rund 5,5 Millionen Euro Keine Staus, keine unübersichtliche Kreuzungen, keine Gefahr: Ab Mitte Oktober ist in Marling die neue MeBo-Abund -Zufahrt in Betrieb, der Verkehr wird dann über einen Kreisverkehr auf die Schnellstraße gelangen. Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Florian Mussner konnten kürzlich vor Ort mit Genugtuung feststellen, wie weit die Arbeiten gediehen sind. Vor knapp 20 Jahren war der Marlinger MeBoAnschluss von der Staatsstraßenverwaltung ANAS gebaut worden, die Kreuzung mit der Gampenstraße stellte seither allerdings ein Problem dar: „Diese Kreuzung ist eine Gefahrenquelle, die es zu beseitigen galt – sie ist aber auch ein neuralgischer Punkt in Sachen Verkehrsfluss“, erklärte Landeshauptmann Durnwalder beim Ortsaugenschein und erinnerte an die zahllosen Staus an der Kreuzung. „Für einen Ballungsraum wie Meran war ein solcher ungenügender Anschluss an die wichtigste Verkehrsader des Gebiets auf Dauer nicht haltbar.“ In dieselbe Kerbe schlug auch Landesrat Florian Mussner; er verwies vor allem auf das Problem der „Mehrfachnutzung“

von links: Präsident Luis Kröll von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Landesrat Florian Mussner, Bürgermeister Walter Mairhofer aus Marling, Abteilungsdirektor Valentino Pagani und Landeshauptmann Luis Durnwalder. Foto: LPA

des bisherigen MeBo-Zubringers, der auch als Zufahrt zu Sportzone und Gewerbegebiet, Wertstoffhof und umliegenden Obstwiesen diente. „Es ist klar, dass man damit auf Dauer dem Verkehrsaufkommen zu und von der MeBo nicht mehr gerecht werden konnte.“ Die Lösung dieses Sicherheits- und Verkehrsproblems hat die Landesregierung bereits vor mehreren Jahren auf den Weg gebracht: Ein Kreisverkehr an der Gampenstraße sollte die alte Kreuzung ablösen – die Abfahrtsrampe von der Südspur der MeBo mündet in diesen

Kreisverkehr, die Zufahrtsrampe zweigt von diesem ab. Während die MeBo-Zufahrt über einen Damm geführt werden konnte, verläuft die Abfahrt zunächst über eine fast 150 Meter lange Brücke, bevor sie über einen Damm bis zum Kreisverkehr führt. „Vor allem aus statischer Sicht war die neue Brücke eine Herausforderung“, betonte Landesrat Florian Mussner. Er verwies in diesem Zusammenhang aber auf die statische Abnahme, die jüngst erfolgt ist: „Wir haben die Brücke einem Belastungstest unter Maximallast unterzogen – die Brücke hat alle Tests bestanden.“ (LPA)

„Technologische Infrastrukturen“ stammen aus Südtirol Nordwest-Umfahrung: Beleuchtung, Lüftung und Sicherung kommen von heimischer Bietergemeinschaft Ein weiterer Schritt hin zur Verwirklichung des ersten Teilstücks der Meraner Nordwestumfahrung wurde mit dem Zuschlag der Arbeiten für die technologische Infrastruktur des Tunnels gesetzt. Gesichert hat sich die Arbeiten eine Bietergemeinschaft Südtiroler Firmen. Mit dem Zuschlag nimmt der erste Abschnitt der von der Landesregierung vorangetriebenen Umfahrung der Passerstadt immer konkreter Gestalt an. Er wird von der MeBo bis

zum Meraner Bahnhof führen, und zwar von der Einfahrt an der Schnellstraße unter den Algunder Obstwiesen und den Bahngeleisen hindurch bis zum künftig zweistöckigen unterirdischen Knoten in der IV.-November-Straße. Damit die rund einen Kilometer lange Unterflurtrasse von der MeBo zur IV.-NovemberStraße den modernen Anforderungen entspricht und keine Zeit verloren wird, wurden die Arbeiten zur Ausstattung des Tunnels mit der neuesten technologischen Infrastruktur bereits während der laufenden Bauarbeiten

ausgeschrieben. Nun erfolgte der Zuschlag an eine Südtiroler Bietergemeinschaft bestehend aus den Firmen Elpo, Obrist, Atzwanger und PAC, die dafür sorgen werden, dass der Tunnel optimal mit LED-Leuchten ausgeleuchtet, automatisch be- und entlüftet sowie mit den notwendigen sicherheitstechnischen Anlagen ausgerüstet wird. In diese Anlagen – und damit in die Sicherheit des Tunnels – werden rund 5,88 Millionen Euro investiert. (LPA)

Vor ein paar Monaten noch eine riesige Baugrube, konnten nun schon die Arbeiten für die Tunnelinfrastruktur in Meran vergeben werden. Im Bild (von links): Landesrat Florian Mussner, Landeshauptmann Luis Durnwalder, Planer Manfred Ebner und Projektsteurer Günther Kiem bei einer Baustellenbegehung. Foto: LPA


12 | 13 Maiser Wochenblatt

Soziales

Flüchtlinge aus Afrika: Arbeiten für bessere Zukunft Fünf im Wohnheim „Arnika“ untergebrachte Menschen schnuppern in die Arbeitswelt eines Krankenhauses Sie haben allesamt eine schlimme Zeit hinter sich, die vier Männer und eine Frau, die aufgrund des Libyenkrieges nach Italien geflohen sind. Sie kommen aus verschiedenen schwarzafrikanischen Staaten und wurden von der italienischen Regierung auf die Regionen aufgeteilt. Das Schicksal wollte es, dass sie in Südtirol gelandet sind – im Haus „Arnika“ in Meran haben sie ihr Leben neu einrichten müssen. Um ihnen die Integration in die Arbeitswelt zu ermöglichen, hat der Gesundheitsbezirk Meran ihnen nun als erster Betrieb ein Praktikum ermöglicht: Im Garten- und Küchenbereich können sie erste wertvolle Erfahrungen sammeln. Salian ist 26 Jahre alt und stammt aus Guinea. Wer ihn sieht, der kann sich schwer vorstellen, dass der junge Schwarzafrikaner eine schwierige Zeit hinter sich hat: Salian strahlt über das ganze Gesicht und verbreitet schon bei der Begrüßung gute Laune. Kräftig und voller Schwung holt er mit seiner Gartenschere aus und kürzt die Hecken im Parkbereich des Krankenhauses akkurat. Die Arbeit bereitet dem ehemaligen landwirtschaftlichen Arbeiter große Freude, das sieht man. In Libyen hat er

Neben Salian (im Bild) sind derzeit noch weitere vier Flüchtlinge im Küchen- bzw. Gartenbereich der Krankenhäuser von Meran und Schlanders als „Praktikanten“ tätig. Foto: Sanitätsbetrieb Meran

Tomaten, Erdbeeren und Orangen angepflanzt, bis der Krieg ihn – und viele andere – zu einer eiligen Flucht über das Meer gezwungen hat. Der Koordinator der Gärtner, Florian Innerebner, ist sehr zufrieden mit Salian: „Er ist fleißig und begierig etwas Neues zu lernen, er kennt die Geräte und weiß damit umzugehen. Auch die Verständigung klappt mittlerweile durch die Intensiv-Sprachkurse, welche die Flüchtlinge absolvieren mussten, gut.“ Neben Salian absolvieren noch vier weitere Personen aus dem Flüchtlingsheim „Arnika“ in den Krankenhäusern Meran und Schlanders

ein Praktikum: Zwischen Küche und Garten können sie Erfahrungen sammeln, aber auch soziale Kontakte knüpfen, vor allem sich durch Erfolgserlebnisse endlich „gebraucht“ fühlen, dürfen sie doch aufgrund ihres Flüchtlingsstatus nicht arbeiten. „Wir freuen uns, wenn wir zur besseren Integration der Flüchtlinge beitragen können. Im Rahmen dieser Praktika können wir ihnen eine Möglichkeit bieten, Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen“, meint der stellvertretende Bezirksdirektor Roland Döcker. Bis in den Herbst hinein werden Salian und seine Mitbewohner noch im Gesundheitsbezirk Meran beschäftigt sein.

Sanität

Japanischer HNO-Professor besucht Meraner Spital Takashi Oshima zu Gast bei Primar Christian Streitberger: Informationen über besondere Operationsmethode Die Technik nennt sich „Sound Bridge“: Was im ersten Moment nach Musikgenuss klingt, ist in Wirklichkeit eine ernste Sache. Die „Vibrant Sound Bridge“, zu Deutsch „vibrierende Klangbrücke“, ist ein Implantat, das es ermöglicht, Menschen mit starkem Hörverlust zu operieren, bei denen Hörgeräte keine Besserung mehr bringen würde. Diese komplizierte Operation hat der Primar der Meraner HNOAbteilung Christian Streitberger weiterentwickelt und verfeinert. Der Ruf von Primar Christian Streitberger auf diesem Gebiet ist mittlerweile in Fachkreisen bekannt, weshalb sich immer wieder Spezialisten aus verschiedenen Ländern melden, um für einige Tage in Meran diese Operationstechnik zu erlernen. Der jüngste Besuch war – neben Kollegen von der Universität Mexico City und Buenos Aires im Sommer – wohl der am weitesten gereiste: Professor Takashi Oshima arbeitet in der HNO-Klinik an der Universität Tohoku in Sendai im Nordosten des Landes, einer der angesehensten staatlichen Universitäten in Japan. Der japanische HNO-Spezialist möchte mit einem eigenen Implantationsprogramm für Hörgeschädigte beginnen: eine Sache, die viel Er-

fahrung und Können verlangt. Dabei geht es einerseits darum, die verwendeten Materialien gut kennen zu lernen, andererseits auch, die filigrane OP-Technik zu beherrschen. In dieser doch recht überschaubaren Fachwelt hat sich der Meraner Primar Christian Streitberger, einen Namen gemacht, weshalb er Professor Oshima als Referenzarzt für die Implantation genannt wurde.

Von links: Audiologin Nadia Giarbini, Professor Takashi Oshima und Primar Christian Streitberger. Foto: Sanitätsbetrieb Meran

Mitte September 2012 weilte deshalb Professor Oshima für einige Tage in Meran, um Primar Streitberger bei der Operation von Implantaten über die Schulter zu schauen. Der Aufenthalt wurde durch intensive Gespräche mit der Audiologin Nadia Giarbini ergänzt.

Törggelekeller wieder geöffnet!

Der neu sanierte urige Keller vom 16 Jhd. ist ideal für Feiern jeglicher Art. Hier gibt es nur das Beste auf den Teller und auch sehr viele hausgemachte Spezialitäten. Kleine, feine Karte für Feinschmecker. Parkplatz vorhanden. Spezialpreise für Vereine. Heuer jedes Wochenende verschiedene Musiker im Törggelekeller Gratis Shuttle

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Vermischtes

Notfallseelsorge sorgt sich um „menschliche“ Erste Hilfe In schweren Stunden nahe zu sein, Mut zu machen oder einfach nur zuzuhören: Diesen wertvollen Dienst leisten die Freiwilligen der Notfallseesorge im Weißen Kreuz (im Bild) gegenüber den Angehörigen, Verwandten und Freunden von verstorbenen oder schwer verletzten Menschen. In akuten Krisensituationen helfen sie, indem sie diesen in der ersten Zeit nach einem tragischen Ereignis beistehen. Im Team garantieren sie eine ganzheitliche menschliche Betreuung sowie psycho-soziale Unterstützung für betroffene Menschen. Für diese Tätigkeit werden die Freiwilligen bestmöglich qualifiziert, und durch die regelmäßigen Gruppentreffen wird gewährleistet, dass das Erlebte auch gut verarbeitet werden kann. Die Gruppe Meran und Umgebung besteht im Moment aus 15 Notfallseelsorgern. Die Mitglieder sind rund um die Uhr im Einsatz, sie stehen laut Dienstplan auf Abruf bereit. Untertags gehen sie ihrer Arbeit bzw. ihrer gewohnten Tätigkeit nach, und werden telefonisch von der Einsatzzentrale verständigt, wenn ihr Einsatz erforderlich ist. Interessierte melden sich bitte bei der Notfallseelsorge Gruppe Meran unter Tel. 335-1050431. Im Herbst 2012 werden folgende Informationsabende angeboten: 15.10.2012 in Brixen von 19.30 bis 22 Uhr im Sitz des Weißen Kreuzes; 17.10.2012 in Naturns von 19.30 bis 22 Uhr im Sitz des Weißen Kreuzes; 18.10.2012 in Bozen von 19.30 bis 22 Uhr im Sitz des Weißen Kreuzes.

Foto: Weißes Kreuz

Frischer Wind: Ost-West-Club Meran wagt Neubeginn Foto: Damian Lukas Pertoll

Den Meraner Kulturverein Ost-West-Club gibt es nunmehr seit 30 Jahren, er scheint auf den ersten Blick aber kein bisschen älter geworden zu sein. Im Gegenteil: Vor kurzem wurde ein neuer Vorstand gewählt, der sich aus ein paar jungen und weiteren junggebliebenen Mitgliedern zusammensetzt. Der alte und verdienstvolle Vorstand um Präsident Klaus Reider wurde bei der jüngsten Vollversammlung dankend verab-

schiedet und der neue Vorstand gewählt. Die Veranstaltungen des Clubs finden und fanden sowohl in den Clubräumen an der Passeiergasse als auch an anderen Schauplätzen in Meran statt, wie die Festivals von Kulturarbeiter Harry Reich, der jahrzehntelang im Dienste des alternativen Kulturclubs stand. Das Programm ist und bleibt weiterhin alternativ und schräg, aber ebenso niveauvoll, und umfasst neben Veranstaltungen im Bereich Kunst und Kultur auch Tanz (der beliebte Tango-Abend findet in diesem Jahr jeden zweiten Mittwoch im Monat statt), Musik und Unterhaltung, Lesungen und offene Diskussionsrunden zu gesellschaftspolitisch relevanten Fragen. Hier hatte sich vor allem der so genannte „Zigori Club“, der vom Brixner Markus Lobis moderiert wird, hervorgetan. Der Ost-WestClub fungiert als Träger für die Veranstaltungsreihe „on the road again“. Hier können Weltenbummler ihre Lichtbilder und Werke in der Urania Meran und für die Kunst- und Kulturzeitschrift „vissidarte“ bewerben. Zudem ist der Club auch immer wieder und vor allem an den Wochenenden als Barbetrieb geöffnet und bietet dem Meraner Publikum ein abwechslungsreiches und alternatives Musikangebot, das man ansonsten so in der Passerstadt nirgends finden kann. Im Bild: die Mitglieder des neu gewählten Club-Vorstandes (von rechts): Oscar Pintus (Stellvertreter Vereinszentrum), Alois Hofer (Kommunikation), Michael Schwalt (Präsident), Sonja Steger (Schriftführerin), Besay Mayer (Vizepräsident), Laura Zindaco (bildende Künste) und Clemens Tschenett (Kassier).


14 | 15 Maiser Wochenblatt

Kultur

Borodina zeigt fünf russische Filme mit Untertiteln Russisches Kinofestival in Meran vom 11. bis zum 13. Oktober – Eintauchen in die russische Filmkunst Das russische Zentrum Borodina Meran lädt zum „Russischen Kinofestival in Meran“. Vom 11. bis 13. Oktober werden fünf Filme mit italienischen Untertiteln von bekannten Regisseuren wie Karen Schachnasarow und Pawel Tschuchrai ausgestrahlt. Der Film „Der weiße Tiger“, der Russland bei der Oscar-Verleihung für den besten fremdsprachigen Film vertritt, eröffnet das Festival im Bürgersaal von Meran. Dieser Film wird das erste Mal in Italien ausgestrahlt. Tschuchrais Film „Das russische Spiel“, welcher am 12. Oktober im Kulturzentrum Meran gezeigt wird, ist alles, was der Titel verspricht: aufregend, spannend und gefährlich. Ein italienischer Ganove versucht nämlich sich in Russland durch das Kartenspiel zu sanieren. Am Samstag, den 13. Oktober können Eltern mit ihren Kindern den Zeichentrickfilm „Belka und Strelka“ besuchen. Dieser beruht auf der Geschichte der legendären Hunde, die ins Weltall flogen und hält so manche lustige Überraschung bereit. Zum Endspurt des russischen Filmfestivals gibt es am Samstagabend zwei Seiten von Russland – die von zwei jungen Frauen verkörpert werden – im Film „Kokoko“ von Advotja Smirnowa zu sehen: Lisa ist eine Frau von Welt und Vika kommt aus der russischen Provinz.

Der Streifen „Russisches Spiel“ von Pawel Tschuchrai wird am 12. Oktober ab 20 Uhr im Foto: Borodina Kulturzentrum an der Cavourstraße gezeigt.

Donnerstag, 11. Oktober, Bürgersaal Meran: 19 Uhr – Eröffnung des Kinofestivals, 20 Uhr - Vorstellung des Films „Der weiße Tiger“, von Karen Schachnasarov (Russland 2012 – 100 Min.), anschließend Diskussionsrunde mit Experten; Freitag, 12. Oktober, Kulturzentrum Meran: 10 Uhr - Vorstellung des Films „Das verschwundene Imperium“, von Karen Schachnasarov (Russland 2007 – 100 Min.), anschließend informeller Austausch zum

Film mit Experten; 20 Uhr - Vorstellung des Films „Russisches Spiel“ von Pawel Tschuchrai (Russland 2007 – 100 Min.), anschließend Diskussionsrunde mit dem Regisseur; Samstag, 13. Oktober, Kulturzentrum Meran: 16 Uhr Zeichentrickfilm für Kinder „Belka und Strelka – Space dogs“ (Russland 2010 – 85 Min.); 20 Uhr - Vorstellung des Films „Kokoko“ von Awdotja Smirnowa (Russland 2012 – 90 Min.), anschließend Diskussionsrunde mit Experten.

„Lange Nacht“ – im St.-Prokulus-Museum in Naturns Am Samstag, 22. September beteiligte sich das St.-Prokulus-Museum an „Die lange Nacht der Museen“. Da diese Veranstaltung nicht nur Gäste, sondern auch das einheimische Publikum anlockt, ist sie zu einer besonderen Tradition geworden. Die Mitarbeiter haben sich auch heuer um einen festlichen Rahmen bemüht: Bei Kerzenlicht konnten die Besucher des unterirdisch angelegten Museums multimedial die vier Etappen der Geschichte des St.Prokulus-Kirchleins (Spätantike, Frühmittelalter, Hochmittelalter und Pest) spüren.

Auch das St.-Prokulus-Museum beteiligte sich wieder an der „Langen Nacht der Südtiroler Museen“ – sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. Foto: Museum St. Prokulus

Das großzügig gestaltete Buffet lud alle Museumsgäste ein, sich zu erfrischen: Es gab einheimische Köstlichkeiten, und bei einem guten Glas Wein ließ es sich gut plaudern und über eine besondere Attraktion staunen. Das Museum hat den bekannten Malser Künstler Erich Stecher eingeladen, um ein einzigartiges Projekt vorzustellen. Er zeigte wie mit Naturfarben und frischem Mörtel ein Fresco-Gemälde entsteht, und bediente sich dabei der Motive aus dem St.-Prokulus-Kirchlein. Dass der Künstler mit seiner ihm verbliebenen linken Hand arbeitet, macht ihn noch faszinierender.

Auch der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Künstler und Goldschmied Konrad Laimer leistete einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der „Langen Nacht“: Mit seinen PowerpointPräsentationen rund um das von ihm unterstützte und gestaltete Naturnser Kultur-Projekt „Prokulus 12“ (vor 100 Jahren wurden die Fresken in der St.-Prokulus-Kirche entdeckt). Um dieses Ereignis zu würdigen, hat er für das St.-ProkulusMuseum diese Bilderfolge zusammengestellt. Der Abend wurde von den Museumsmitarbeiterinnen Sigrid Rosa, Nicole Alber und Maria Holzeisen ausgezeichnet organisiert und gestaltet.


Spezial

Perspektiven: „Spannung und Kontrast“ bei Hansgeorg Hölzl Aufsatz aus dem Kunstkatalog „Perspektiven der Zukunft. Meran 1945-1965“ von Markus Neuwirth* Das Gefühl, ständig gegen Widerstände anrennen zu müssen, muss fundamental sein. Kunst zu machen, heißt, der Verantwortung gegenüber seinem eigenen Trieb zur Gestaltung gerecht zu werden, gegen die äußeren Umstände, gegen die ökonomischen Verhältnisse, gegen weitere Verpflichtungen. Das heißt aber auch, aggressiv in immer neuen Angriffswellen, nach dem Medium der künstlerischen Aussage zu fragen, das jeweilige Mittel auf seine technischen Grundlagen und Perspektiven hin zu überprüfen. Hansgeorg Hölzl erweiterte sukzessive seine Möglichkeiten. Bis 1965 dominierte zweifelsohne die Fotografie. Mitte der 60er Jahre, etwa bei der Ausstellung 1964 in der Galerie Eccel in Bozen, drängten sich vermehrt malerische Experimente ins Œuvre, die bis heute andauern. Mitte der 60er kam auch die Skulptur und Graphik stärker in den Fokus, die er in den 70ern experimentell erweiterte, unter anderem mit Steinen, die er, auf Seilen gereiht, in den öffentlichen Raum katapultierte. Diese Tendenz, einen Keil in die Kategorie der Harmlosigkeit zu treiben, geistert grundsätzlich durch sein Schaffen. 1932 in Meran geboren, mag das auf frühe biografische Besonderheiten zurückzuführen sein. Ein Eckpunkt ist genau an der sensiblen Stelle zwischen Jugend und Erwachsensein. Sein Vater – Peter Fellin porträtierte ihn wenige Wochen vor dem Tod – verfügte im Testament, dass er, zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig, seinen Erbteil am Hof nur bekommen kann, wenn er Kellermeisterei lernen würde. Dies machte er in Klosterneuburg bei Wien. Aber von Anfang an muss er seine

Künstlerporträt: im Bild Hansgeorg Hölzl, die Aufnahme stammt von Susanne Demmel Foto: Susanne Demmel Brunner Brunner, 1959

Kinder – spontan, ehrlich, traurig oder fröhlich - sind in Hölzls Werk ein oft wiederkehrendes Motiv Foto: Hansgeorg Hölzl

künstlerischen Ambitionen hinanstellen. Er muss sich seinen Gestaltungswillen gewissermaßen aus seiner Existenz herausbrechen. Er begann noch als Jugendlicher zu fotografieren. Über den etwas Älteren Oswald Kofler erfährt er privat seine ästhetische Schulung. Es existieren einige Naturstudien, etwa knorrige tote Bäume, von Rinde befreit, vom vollen Sonnenlicht getroffen, welche die Auseinandersetzung dokumentieren. Kofler hatte ähnliche Motive, aber schon bei diesen Aufnahmen zeigte es sich, dass sich Hölzl von seinem Lehrmeister abzusetzen verstand. Im Gegensatz zu Kofler verstärkte er die tiefen Schatten und neigte zu schärferen Konturen. Die Kontraste von Schwarz und Weiß wurden extrem hervorgehoben. Indem er Hell und Dunkel forcierte, lud er die Fotografien mit Spannung auf. Die aggressive Dynamik des Gegensatzes fand ihre Entsprechung in der psychologi-

schen Durchdringung der Dargestellten. So etwa wenn er seine Frau im Jahr der Hochzeit porträtierte. Gleichsam eine Ikone seiner Gattin schaffend, dringt das Haupt aus dem Dunklen, mit wenigen, bewusst gesetzten Glanz-

Die Piccolo Bar – ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Kreative, 1959

Foto: Hansgeorg Hölzl


16 | 17 Maiser Wochenblatt

Sonderseiten in Zusammenarbeit mit Kunst Meran lichtern. Ähnlich verfuhr er mit seinen Künstlerkollegen und Freunden. Treffpunkt Nummer eins war die Piccolo Bar. An dieser urbanen Drehscheibe wurde die jüngste Entwicklung abgehandelt, gestritten, geliebt, diskutiert und heftig Stellung bezogen, schließlich auch das Meraner Manifest vereinbart. Seine Künstlerkollegen porträtierte er dort in der Nacht ohne zusätzliches Licht, so dass die düsteren Minen nachdenklich aus dem Dunkel drängen. Allen ist die psychische Anspannung, die Belastung anzumerken. Die persönliche Betroffenheit ist ein Grundzug im Œuvre von Hansgeorg Hölzl, der sich bis zu den jüngsten Arbeiten durchzieht. Zum 80. Geburtstag von Oswald Kofler entstand eine Serie an Porträts seines bereits von der Demenz schwer gezeichneten Mentors. Er schaffte es, ihm seine Würde fotografisch zu belassen und gleichzeitig die Hinfälligkeit des Alters ungeschminkt ans Tageslicht zu befördern. In einem der Bilder wendet Kofler sich von ihm ab und verschwindet im Schwarz mit einem zarten Streiflicht über die gerunzelte Stirn,

Lunapark, um 1960

sind es außergewöhnliche Blickwinkel, mit denen das scheinbar so Selbstverständliche eingefangen wird. Der Verlust einer verschwindenden Kultur interessierte Hölzl immer wieder. So nimmt er den Auf- und Abtrieb der Schafe über die Pässe als Motiv, so als könnte man mit der Fotografie die Zeit arretieren. Oder er wählt die sozial angespannte Situation im Arbeiterwohnhaus des Bergwerks Schneeberg als Sujet. Er verfolgt mit der Kamera die Personen, deren herbe Gesichter, die von Vergangenheit künden, und den Pfarrer, der eine notdürftig improvisierte Messe vorbereitet und zelebriert. Nach ersten Erfolgen um 1960 erhält Hölzl den großen Auftrag, auf der Messe in Mailand 1964 die offiziellen Fotos der Veranstalter zu schießen. Für das Cover des Katalogs wird allerdings ein fast abstraktes Detail eines Fotos ausgewählt, das in Meran am Hof von Hölzl entstanden ist.

Starke Kontraste und zunehmende Abstraktion: Vereistes Fenster mit Foto: Hansgeorg Hölzl Flaschen, 1964

quasi ein Rembrandt-Effekt. Der Freund scheint ihm buchstäblich zu entgleiten, er verliert ihn an die Demenz. Ein Motiv, das sich durch beide Lebenswerke durchzieht, ist das Kind, das ja auch Dr. Karl Erhart immer wieder in den Fokus genommen hatte. Während Kofler mehr die Unbefangenheit ins Zentrum rückte, scheute Hölzl nicht davor zurück, das Unglück und die Tragik bei einem Besuch in einem Kinderheim an den Gesichtern ablesbar zu machen. In Lunapark blickt das Kind ernst direkt in die Linse. Das Kind wird nicht nur als ein lustiges, verspieltes Wesen wahrgenommen, sondern durchaus als reflektierender Mensch, der sich in Entwicklung befindet. Der Faktor Zeit ist in den Fotos zum Landleben omnipräsent. Oft

Foto: Hansgeorg Hölzl

Es zeigt die kristallinen Strukturen des Eises an einer Fensterscheibe, von außen beleuchtet. Auch hier dominiert der Kontrast zwischen intensivem schwarzem Grund und filigraner Weißzeichnung. Hölzl experimentierte zunehmend mit Lichteffekten, die eine wellenförmige Spur auf dem Negativ hinterlassen sollten. Diese energetischen Schwingungen sind schon in den Holzstrukturen der frühen Arbeiten zugrunde gelegt und sollten wiederum später in den skulpturalen und graphischen Arbeiten zum Thema erhoben werden. Die starken Kontraste dominieren ebenfalls die Architekturfotografie, die aber nie ein Gebäude als Ganzes, als lesbaren dreidimensionalen Bestand in den Ausschnitt nimmt. Er fraktioniert. Im Gegenteil wird – mit außergewöhnlichen Blickwinkeln – der Betrachter gezwungen, die Vorstellungskraft zu aktivieren und sich ein Raumbild zu rekonstruieren. Baudetails gewinnen auf diese Weise ein bemerkenswertes Eigenleben. Rhythmisch gestellte Stützen oder Stahlbetontraversen, die mit der Beleuchtung

ihrer Oberfläche die Gussspuren verdeutlichen, werden auf diese Weise zu eigenständigen Skulpturen, denen das Auge des Fotografen erst die Autonomie verleiht. Mit einher gehen das Interesse und die Faszination an der Technik und ihren Möglichkeiten. Das fängt bei seinem eigenen Maserati an und zieht sich bis zum Korblift. All seinen Arbeiten eignet ein spezifisches Überraschungsmoment. Man erhält den Eindruck, dass das Schaffen von Hölzl von einem Trieb beseelt ist, einen aggressiven Keil in die Belanglosigkeit des ungeübten Blicks zu treiben. Er zerlegt die Welt der sichtbaren Dinge und fertigt mit den korrumpierten Details eine neue Dimension ein. Er dreht und wendet diese ausgegliederten Versatzstücke und bindet sie in ein neues System ein. Der Generalbass, der sich durch sein Œuvre zieht, heißt Spannung im Sinne einer Anspannung der Nerven.

* Der Katalog „Perspektiven der Zukunft. Meran 1945-1965“ begleitet die gleichnamige Ausstellung bei Kunst Meran, die noch bis 13. Jänner 2013 zu sehen ist. Die 400-seitige Publikation ist im Tappeiner-Verlag erschienen; sie vereint neben den mehr als 300 Werken der Ausstellung auch 32 Beiträge sowie rund 200 weiterführende Abbildungen zu den einzelnen Themenkreisen. Herausgeber des Kataloges ist Kunst Meran, Markus Neuwirth, Tiziano Rosani; 49,90 Euro.


Vermischtes

In Hafling den Gefallenen beider Weltkriege gedacht Fahne der Gebirgsjäger wird künftig bei Beerdigungen von der Untermaiser Schützenkompanie getragen Am Sonntag, den 16. September fand bei strahlendem Wetter im St.-Katharina-Kirchlein von Hafling die alljährliche Gedenkfeier der ehemaligen Gebirgsjäger und des Südtiroler Kriegsopfer- und Frontkämpferverbandes SKFV von Meran für die Gefallenen der beiden Weltkriege statt. Bis vor kurzem trafen sich die Mitglieder dieser Gruppe zu diesem Anlass am Missensteiner Joch, um dort einen Kranz für die Verstorbenen niederzulegen. Dann aber wurde die Feier in das Kirchlein von Hafling verlegt, um auch den betagten Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen. Diesmal war es eine besondere Feier, zu der Bezirksleiter Bernhard Rauch geladen hatte: Die Fahne der Gebirgsjäger wurde dem Schützenhauptmann von Untermais Uwe Cainelli übergeben – mit der Bitte diese in Zukunft bei der Beerdigung eines Kriegskameraden zu tragen, da die verbliebenen ehemaligen Gebirgsjäger dazu nicht mehr in der Lage sind.

Zu diesem Anlass waren nicht nur ehemalige Gebirgsjäger und Schützen gekommen, sondern auch der Ortsgruppenleiter von Meran Matthias Innerhofer, der SKFV-Landesleiter Hans Pichler, der Vize-Bezirksleiter Peter Epp, der Bürgermeister von Hafling Andreas Peer, der Meraner Stadtrat Luis Gurschler und viele Mitglieder der verschiedenen Ortsgruppen. Vor der Messfeier übergab Bezirksleiter Bernhard Rauch dem Hauptmann der Schützenkompanie Untermais Uwe Cainelli die Fahne und einen Kranz für die Gefallenen. Der Schützenhauptmann dankte in bewegenden Worten für die Ehre und versprach die Fahne im Sinne der Vereinigung auch in Zukunft weiterzutragen. Anschließend wandte sich auch Pater Martin Steiner an die Anwesenden, um nochmals auf diesen wichtigen Moment in der SKFV-Geschichte hinzuweisen. Gerührt schilderte er seine Begegnung mit Bernhard Rauch und das lange Gespräch mit ihm, welches ihn sehr bewegt habe. Bei der anschließenden Messfeier wurde in Gebeten und Fürbitten der

Die Fahne der ehemaligen GebirgsjägerFoto: SKFV Gruppe

Gefallenen gedacht – und um Frieden und Einigkeit gebetet.

„Pro Juventute“ und die gelungenen Sommerprojekte Verein organisiert wieder tolle Ferienaufenthalte für Menschen mit Behinderung am Berg und am Meer Wieder ist ein Sommer vorbei und viele Menschen mit Behinderungen aus dem Burggrafenamt haben an den Sommerangeboten der Vereinigung „Pro Juventute“ teilgenommen. Bereits Anfang Juni fuhr eine Gruppe von 16 Teilnehmern nach Cesenatico, wo sie mit sieben Betreuern und der Leiterin bei wunderbarem Wetter einen schönen Urlaub am Meer verbrachten. Ende Juli schließlich reiste eine zweite Gruppe mit 22 Personen nach Cesenatico. Gemeinsame Spiele, Spaziergänge und lustige Abende mit den elf Betreuern sorgten

für Abwechslung und gute Laune. Aber es ging nicht nur ans Meer. Die Wandergruppe von elf Menschen mit Behinderung, fünf Betreuern und der Leiterin unternahm von 16. bis 27. Juli zahlreiche Ausflüge und Wanderungen in Pfelders. Hüttenzauber, Tanz und lustige Spiele standen genauso auf dem Programm wie Grillabende und Besuche auf einigen Bauernhöfen. Im August lud Pro Juventute zu einer Sommerkolonie in Meran, an der 16 Personen teilnahmen. Man ging gerne ins Schwimmbad oder suchte frische Luft in den Bergen. Je nach Be-

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dürfnissen und Wünschen der Teilnehmer wurden auch Spaziergänge in der Stadt, Entspannungsmomente, Bastelarbeiten und Musik angeboten. Pro Juventute blickt auf vier gelungene Sommerprojekte zurück, die vom Landesamt für Menschen mit Behinderung der Provinz Bozen unterstützt wurden, und wird nun die Tätigkeit mit anderen Projekten im Herbst und Winter fortsetzen. So beginnen wieder die Musiktherapie, das Schwimmen, die Nachmittagsbetreuung von Schülern mit Behinderung sowie der Sonntags- und Feriendienst, welcher seit nun über 15 Jahren von vielen Menschen mit Behinderungen und deren Familien gerne in Anspruch genommen wird.

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Sport

„Freundschaftspokal“ feiert Jubiläum Internationaler Kürwettbewerb vom 1. bis 4. November in der Meranarena Pokal der Freundschaft 2012 in Meran (von links): Annelies Schenk, Alessandro Pezzoli aus Zanica (Bester Teilnehmer), Giada Russo aus Turin (Beste Teilnehmerin), Elettra Olivotto aus Meran, Klaus Köcher. Foto: SCM

Der internationale Eiskunstlauf-Wettbewerb des SC Meran wird vom 1. bis 4. November zum 25. Mal ausgetragen. Über 300 Athleten aus vier oder fünf Ländern, darunter auch knapp 50 aus Südtirol, im Alter zwischen acht und 18 Jahren werden dabei an vier Tagen in der Meranarena in verschiedenen Altersklassen in der Kür ihr Bestes geben. Zum 17. Mal findet er im Gedenken an den 1995 verstorbenen langjährigen SCM-Generalsekretär und Technischen Direktor im Nationalen Eissportverband, Eduard Köcher, statt. Eduard Köcher hat Eiskunstlauf in Meran zu einer Traditionssportart gemacht und diese viele Jahre geprägt. 20-mal richtete er zwischen 1970 und 1990 für internationale Hoffnungsträger den internationalen JuniorenWettbewerb um die Trophäe „Meraner Frühling“ aus. Da Meran im Jahre 1990 immer noch keine Eishalle hatte, wurde der Wettbewerb als „Gardena Spring Trophy“ ab 1991 in St. Ulrich und ab 2000 in Wolkenstein weiter-

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geführt. Für den Eiskunstlauf-Nachwuchs hat der SCM-Funktionär den Freundschaftspokal in Leben gerufen, der Anfang November seine 25. Auflage erlebt. In der Junioren-Klasse wird bei den Mädchen und Buben wieder um die Eduard-Köcher-Gedächtnis-Trophäe gelaufen. Im Rahmen des Freundschaftspokals gibt es auch noch einen Talente-Wettbewerb für Eiskunstläuferinnen und -läufer im Alter bis zu zwölf Jahren, bei dem eine Fachjury besondere Fähigkeiten und Talente bewertet.

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Wein(er)leben in Dorf Tirol: „VinoCulti“ geht in siebte Runde Veranstaltungsreihe bis zum 11. November – Höhepunkt Süßweinverkostung „Dolcissimo“ am 19. Oktober Dorf Tirol ist eines der ältesten Weinanbaugebiete Südtirols. Vor diesem Hintergrund findet vom 11. Oktober bis zum 11. November bereits zum siebten Mal die Veranstaltungsreihe „VinoCulti“ statt. Ganz nach dem Motto „Wein(er)leben“ werden Verkostungen, Gaumenfreuden, Wissenswertes und Kurioses zum Thema Wein präsentiert. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht am 11. Oktober ein Weinabend im Vereinshaus von Dorf Tirol – mit geselliger Weinverkostung lokaler Weine, begleitet von traditionellen volksmusikalischen Klängen. „Weine lesen, Bücher trinken, Musik verkosten“ – unter diesem Motto findet am Montag, 15. Oktober im Gasthof Mair am Turm ab 20 Uhr eine Weinlesung statt, bei welcher von einer Schauspielerin und einem Winzer Schräges, Witziges und Musikalisches rund um das Thema Wein dargeboten werden. Bei den Dorf Tiroler Wirtshausspuren, einem önogastronomischen Kultur-Parcours, geht es am 18. und 25. Oktober zu drei verschiedenen Gasthäusern des Burggräfler Feriendorfes. Zum Thema „Meraner Weinbaukultur“ erfahren die Teilnehmer am 22. Oktober alles über die Meraner Wein-

welt und können verschiedene Weine im wunderschönen Ambiente des ansonsten für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Schloss Auer verkostet werden. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die siebte Süßweinverkostung Dolcissimo, bei welcher der beste Südtiroler Süßwein im Rittersaal von Schloss Tirol prämiert wird. Die „Top Ten“ dieser Weine können im Rahmen dieser Veranstaltung am Freitag, 19. Oktober ab 20 Uhr auf Schloss Tirol verkostet werden. Zu hören gibt es an diesem Abend auch eine Lesung mit Christine Lasta, Toni Taschler und Musik von Helga Plankensteiner und Michl Lösch unter dem Titel „Das verflixte siebte Jahr“, welche perfekt zur siebten Ausgabe von „VinoCulti“ passt. Das „Schlossweg- und Weinfeschtl“, ein Herbststraßenfest am Sonntag, 28. Oktober entlang des Schlossweges, verwöhnt seine Besucher mit gastronomischen Gaumenfreuden und unterhaltsamer Musik von 11.30 bis 16 Uhr. Die Veranstaltungsreihe endet am 11. November mit „Martini“ auf Schloss Thurnstein. Nach einem Martinigans-Menu und musikalischer Unterhaltung findet die gemeinsame Rückkehr ins Dorf bei romantischem Laternenlicht statt.

VinoCulti 2012 in Dorf Tirol: Zum siebten Mal steht die Burggräfler Gemeinde im Rahmen eine Veranstaltungsreihe ganz im Foto: TV Dorf Tirol Zeichen der Weinkultur.

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20 | 21 Maiser Wochenblatt

Vermischtes

Südtirol wird bunter: Integrationstagung an der Urania Dass Südtirol ein Einwanderungsland ist, kann nicht mehr übersehen werden. Nach dem Inkrafttreten des Integrationsgesetzes müssen sich nun alle Gemeinden mit dem Thema befassen. Im Rahmen des Projektes „Die neuen Meraner“ der Urania Meran beschäftigten sich unlängst Vertreter aus der Politik (u.a. Landtagsabegordneter Riccardo Dello Sbarba) und Experten aus der Verwaltung mit der Situation in Südtirol; dabei informierten sie über das Gesetz und über die Herausforderungen, welche die Einwanderung in den Bereichen Schule, Soziales usw. mit sich bringen. Bei einer Podiumsdiskussion (im Bild) unter Beteiligung des Gemeindereferenten für den Ausländerbeirat Karl Freund, des Präsidenten des Ausländerbeirats Altin Isakej, des Vertreters der Wirtschaft, HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler und des Direktors der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Florian Prinoth wurde besonders auf die Situation in Meran eingegangen. Dabei wurde u.a. der Wunsch nach Umsetzung von konkreten Maßnahmen laut, die auf Integration abzielen. Die anwesenden Vertreter der ausländischen Mitbürger wünschten sich, mehr als bisher beteiligt zu werden. Bei einer intensiven Werkstätte am darauffolgenden Tag erarbeiteten „neue“ und „alte“ Bürger konkrete Vorschläge, wie das Zusammenleben in Meran verbessert werden könnte.

Foto: Urania Meran

Marling: Tatzelwurm umschlingt den Maridl-Brunnen

Foto: Walter Haller

Am Wegrand der Franz-Innerhofer-Straße in Marling plätschert Quellwasser in einen Brunnentrog. Ein scheues und zugleich schalkhaftes Fabelwesen hat dort seine Heimstatt gefunden: der Tatzelwurm. Die Bronzeplastik von Joos&Joos umschlingt seit kurzen den „Maridlbrunnen“, der diesen Namen zu Ehren der Marlinger Mundartdichterin Maridl Innerhofer trägt. Eine Bronzetafel, gestaltet und gestiftet von den Metallgießern Vinzenz und Stefan Dirler, gibt Auskunft über die Namen der umliegenden Höfe: Gsteidlerhof, Steindlhof, Prantlhof und Mühlwegerhof. Mit einem Kulturfest am Prantlhof wurde die neue Brunnenzier gefeiert, Pfarrer Alexander Raich nahm den Segen vor, Maria Luisa Premer und Florian Hiegelsperger lasen Gedichte von Maridl Innerhofer, Autorin Sonja Steger eröffnete eine Botschaft der künstlerischen Denkwerkstatt „Freistaat Burgstein“ und Vinzenz Dirler wurde von „Freistaat Burgstein“-Koordinatorin Florentine Prantl der Titel „temporären Botschafter“ verliehen. Das neue Kunstklo am Prantlhof, von Künstler Gigi Picelli mit erotischen Fresken versehen, sorgte ebenfalls für Furore. Bei einem Spaziergang in Marling lohnt es sich auf jeden Fall den Tatzelwurm zu besuchen und einen Schluck kühles Wasser aus seinem Maul zu (ss) trinken... Im Bild: die Metallgießer Stefan und Vinzenz Dirler.

Frauengruppe feiert Einkehrtag in der „Alten Mühle“ Neun der elf Ausschussmitglieder der KFB-Frauengruppe Maria Himmelfahrt trafen sich vor kurzem bei herrlichem Herbstwetter erstmals in der „Alten Mühle“ in Grissian zu ihrem Einkehrtag. Bei dieser Gelegenheit wurden u.a. das Programm und die Schwerpunkte des kommenden Tätigkeitsjahres besprochen: Termine für Frauen-Messen und -Sitzungen, Pfarrbardienst, Exerzitien Preiswatten mit KFB St.Nikolaus, Maria Lichtmess - Messe und Vortrag, Weltgebetstag der Frauen, Ausbildung Kurs Taufkatechetinnen, Kindersegnung, Ehejubiläum, Kräutersträußchen usw. Das wunderschön gelegene, restaurierte Ferienhaus in Grissian bat den idealen Rahmen für den Einkehrtag. Beim gemütlichen Mittagessen gesellte sich auch Dekan Hans Pamer zur Frauengruppe. Bis zum späten Nachmittag wurde diskutiert und besprochen – und auch besinnliche Momente mit meditativen Kreiztänzen sowie Texten von Anselm Grün standen am Programm. Gestärkt durch das gemütliche und wohlwollende Beisammensein kann das neue Arbeitsjahr nun beginnen. Im Bild: die Frauengruppe Maria Himmelfahrt in Grissian.

Foto: kfb


Vor 100 Jahren

Aus dem Kurbezirk Meran-Mais und Umgebung Aus: Maiser Wochenblatt vom 12. Oktober 1912 Trinkwasser. Die Stadt Meran beabsichtigt, das Quellwasser, welches dem Schuttkegel am Grafeisbach bei St. Martin an verschiedenen Stellen entspringt, zur Ergänzung der Meraner Trinkwasserversorgung heranzuziehen und hat das bezügliche Projekt zur wasserrechtlichen Behandlung eingereicht. Es wird mit einer Ergiebigkeit von zirka 50 Sekundeliter gerechnet und anderseits die Ableitung des Wassers in einem Rohrstrang zum größten Teil, und zwar vom Sixtenbach ab in der Passeirerstraße zum Wasserschloß in Saltaus. Die Details der Anlage sind in den Plänen ersichtlich, welche bis zum Verhandlungstermine sowohl bei der k.k. Bezirkshauptmannschaft in Meran als in der Gemeindekanzlei in St. Leonhard zu Jedermanns Einsicht aufliegen. Die kommissionelle Lokalverhandlung wurde auf 5., 6. und 7. November 1912 anberaumt. Einwendungen und Erinnerungen gegen das Projekt sind spätestens bei der kommissionellen Verhandlung vorzubringen. Belästigung. Im Laufe der letzten Wochen trat des öfteren abends in weniger besuchten Straßen ein Individuum an Mädchen und Frauen mit unsittlichen Handlungen heran. Bis jetzt war es noch nicht gelungen, seiner habhaft zu werden.

Nun wurde seinem Treiben endlich ein Ende bereitet. Einige junge Mädchen, die er ebenfalls in der Nähe des Marlinger Steiges mit seinen Anträgen belästigte, suchten vor ihm unter Hilferufen Schutz bei einer in der Nähe zufällig sich aufhaltenden Frau, worauf der freche Kerl das Weite suchte. Auf Grund der gegebenen Personenbeschreibung gelang es der Untermaiser Sicherheitswache, den Mann endlich zu fassen und die Gegenüberstellung mit den Belästigten ergab, daß man den Richtigen hatte. Es ist ein gewisser Danielo Faccio, Handlager aus Recoaro, Italien, 37 Jahre alt. Derselbe wurde wegen Fluchtgefahr in Haft genommen und die Anzeige bei Gericht gegen ihn erstattet. Hoffentlich gibt man ihm eine Zeit Gelegenheit, sich über die Unzulässigkeit eines solchen Benehmens klar zu werden. Übrigens soll der Betreffende bereits wegen derartiger Delikte abgestraft worden sein. Irrsinnsfälle. Vor zirka zwei Wochen wurde der hiesige Gasthauspächter Christian Anhell wegen Irrsinn nach Hall überstellt. Von dort vorige Woche entlassen, kehrte er wieder nach Untermais zurück, mußte jedoch, nachdem er wieder rückfällig wurde und seine Familie bedrohte und miß-

handelte, in polizeiliche Verwahrung genommen werden. Wahrscheinlich dürfte die neuerliche Internierung in Hall notwendig werden. – Am 5. Oktober wurde die hiesige Sicherheitswache in das Haus Prechtlgasse Nr. 4 in Untermais requiriert, da die dort wohnhafte zirka 40jährige Katharina Giacomelli aus einem Fenster des dritten Stockwerkes herausspringen wollte. Dieselbe wurde in Verwahrung genommen und über Anordnung des Gemeindearztes, welches plötzlich ausgebrochenen Irrsinn konstatierte, ins städtische Versorgungshaus Meran überführt. Himmelskörper. Der neue von Gale in Sidney entdeckte Komet kommt dank seiner stark nach Norden gerichteten Bewegung in recht günstige Beobachtungsverhältnisse und wird in einigen Tagen den Himmelsäquator passieren; er rückt vom Sternbild der Wage in das der Schlange. Bei günstiger Witterung kann man ihn dann auch bei uns in den ersten Abendstunden beobachten. – Am 10. Oktober fand die zweite Sonnenfinsternis, welche eine totale war, statt. Sie begann um 11 Uhr 57 Minuten vormittags im Karibischen Meer und endete um 5 Uhr 15 Minuten nachmittags etwa 10 Grad südlich von der afrikanischen Südküste.

Heimatpflegeverein Untermais Bildfolge über die Kleindenkmäler in Untermais, Freiberg und Sinich

Maria-Trost-Straße: Kleindenkmal Nr. 04 Bilderarchiv: Bilder unter Nr. 026 Art des Denkmals: Bildstock Lage des Denkmals: Maria-Trost-Straße 17, eine Nische, die in einer Grenzmauer straßenseitig Platz einnimmt. Beschreibung des Denkmals: Ein Keramikrelief, einer Ikone ähnlich, mit der Madonna und dem Christuskind. Die Nische ist mit einem schmiedeeisernen Gitter abgeschlossen. Im oberen Abschluss des Mauerpfostens befindet sich die Nische mit dem Keramikrelief.


22 | 23 Maiser Wochenblatt

HISTORISCHE RÜCKBLENDE Kurioses und Interessantes aus dem Meraner Stadtarchiv

Hättens Sie‘s gewusst? Wo stehen diese Häuser? Es handelt sich um die ehemaligen Wohnhäuser Kleißl und Putz an der Freiheitsstraße. Heute sind darin die Konditorei Cafè König, Optik Wassermann und die Modewarenhäuser Benetton und Stella untergebracht. Nach der Schleifung der alten Stadtmauer im Jahre 1882 entstanden in kürzester Zeit zahlreiche Neubauten auf den freigewordenen Baugründen. Konditormeister Johann Kleißl gab sein Haus 1883 beim Architekten Karl Moeser in Auftrag. In der Nachkriegszeit wurde es noch um zwei Stockwerke erhöht. Das Wohn- und Geschäftshaus Putz mit der ehemaligen Putz‘schen Weinstube im Erdgeschoss wurde ebenfalls von Moeser geplant (1885). Letzeres wurde in den 1930er Jahren tiefgreifend verändert, der schöne Fassadenschmuck im Stil des Historismus dabei vollständig entfernt. Er wurde wohl als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Ganz rechts am Rand ist noch die ehemalige Pensionsvilla „Daheim“ erkennbar. Sie wurde vermutlich gegen Ende der 1950er Jahre abgerissen. An ihrer Stelle befindet sich heute die Milchbar, Juwelen und Uhren Biasini sowie Mode Sam.

Infos: Stadtarchiv/Stadtmuseum Meran, Passeirergasse 7; Tel. 0473-270038, museum@gemeinde.meran.bz.it

Foto: Stadtarchiv Meran (Inv.-Nr. 8833.20)


Pfarrnachrichten

Pfarrkanzlei – Öffnungszeiten: nur Mo. – Mi. – Fr. von 8 – 11 Uhr Tel. 0473-237629 - Fax 0473-256030

Gottesdienstordnung Montag, Dienstag: 7 Uhr; Mittwoch: 19 Uhr; Donnerstag, Freitag: 7 Uhr; Samstag: 7 und 19 Uhr; Sonn- und Feiertage: 7.30 und 10 Uhr Sonntag, 14. Oktober 10 Uhr: Gottesdienst Freitag, 19. Oktober 20 Uhr: Eucharistische Anbetung Sonntag, 21. Oktober – Kirchweih/Mission 10 Uhr: Gottesdienst – Sammlung für die Mission Samstag, 27. Oktober 19 Uhr: Hochzeitsjubiläumsmesse Sonntag, 28. Oktober – Erntedank 10 Uhr: Festgottesdienst mit Prozession anschließend Umtrunk im KiMM-Hof Pfarrbibliothek St. Bernhard Seit Montag 10. September hat die Pfarrbibliothek neue Öffnungszeiten: Dienstag: 17 – 18 Uhr Mittwoch: 15 – 16 Uhr Donnerstag: 16.30 – 17.30 Uhr Die im Vorjahr wieder eingeführten Öffnungen an Sonntagen werden auch heuer fortgeführt und zwar ab Sonntag, 7. Oktober von 10.45 bis 11.45 Uhr

Hl. Messen: Sonn- und Feiertage 10 Uhr – werktags 7 Uhr Anbetung: Sonn- und Feiertage: 11 – 19 Uhr Montag und Dienstag: 7.30 – 19 Uhr Mittwoch – Samstag: ab 7.30 Uhr bis Samstag 22 Uhr Einsetzung: Samstag, 22 Uhr Rosenkranz und Eucharist. Segen: Sonn- und Feiertage: 16 Uhr Werktags: 17 Uhr Liturgisches Morgen- und Abendgebet: Morgens, nur an Werktagen: 6.35 Uhr Abendlob: An Sonn- und Werktagen: 18.35 Uhr

Gottesdienste: Montag, Dienstag, Mittwoch um 8.30 Uhr Do. um 19.30 Uhr in der Kolpingkapelle Freitag 19.30 Uhr: Hl. Messe Samstag 19.30 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 8.30, 10.00, 11.30 (ital.) Hl. Messe Sonntag, 14. Oktober 10 Uhr: Kleinkindergottesdienst 10 Uhr: Treff-Pfarrhaus, zur Gabenbereitung ziehen wir in die Pfarrkirche ein und feiern mit der Pfarrgemeinschaft. Sonntag, 21. Oktober 10 Uhr: Familiengottesdienst mitgestaltet vom „Canticum Novum“ Rosenkranz im Oktober Mo. und Mitt. um 17.30 Uhr, Fr. um 19 Uhr Eucharistische Anbetung freitags eine Stunde vor der Abendmesse Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 – 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung. Tel. 0473-236447 Pfarrbibliothek im Rebhof Montag, Mittwoch und Freitag von 15 – 17 Uhr

Gottesdienste: Samstag 18 Uhr: Beichtgelegenheit, 19 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 8.30 Uhr: Hl. Messe 9.45 Uhr: Santa Messa Bürostunden: Donnerstags von 17 – 18.45 Uhr Im Oktober Rosenkranzgebet sonntags um 8 Uhr vor der Hl. Messe. Vertiefungskurs zur Glaubenserneuerung zum Thema Gebet mit Michaela de Beyer im Pfarrzentrum in Sinich, Beginn am 13. Oktober von 9 – 12 Uhr (neun weitere Treffen im Laufe des Jahres). Anmeldung (bis 1. Oktober) und Infos bei Pfarrer Josef Gschnitzer, Tel. 0473-244154.

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Meran | Andreas-Hofer-Str. 24/A | Krankenhaus - Richtung Bahnhof | Tel. 0473 050 050 www.bestattung-schwienbacher.com | info@bestattung-schwienbacher.com

Gottesdienste Montag - Freitag: Hl. Messe um 9 Uhr Samstags: Heilige Messe um 9 / 18 Uhr Sonntags: Hl. Messe um 8 / 9 / 11 / 19 Uhr Freitag, 12. Oktober 9 Uhr: Hl. Messe 19 Uhr: Rosenkranz – Gestaltung: Kath. Arbeiterverein Samstag, 13. Oktober 9 Uhr: Hl. Messe 18 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 14. Oktober 8 Uhr: Hl. Messe 9 Uhr: Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Musik. Gestaltung Stadtpfarrchor. „Missa polyphonica“ von L. Bardos 11 Uhr: Hl. Messe 19 Uhr: Heilige Messe Freitag, 19. Oktober 9 Uhr: Hl. Messe 19 Uhr: Rosenkranz – Gestaltung: KVW Meran Samstag, 20. Oktober 9 Uhr: Hl. Messe 18 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 21. Oktober – Kirchweih 8 Uhr: Hl. Messe 9 Uhr: Gottesdienst für die Pfarrgemeinde 11 Uhr: Hl. Messe – Musik. Gestaltung: Singgemeinschaft Frasdorf, Bayern 19 Uhr: Hl. Messe Freitag, 26. Oktober 9 Uhr: Hl. Messe 19 Uhr: Rosenkranz – Gestaltung: kfb-Frauengruppe und Frauensinggruppe Rosenkranz Im Monat Oktober wird jeweils an den Freitagen um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus der Rosenkranz – gestaltet von verschiedenen Gruppen der Stadtpfarre – gebetet.

Gottesdienste: Samstag: 18 Uhr: Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag: 9.45 Uhr: Hl. Messe, 11 Uhr: Hl. Messe in italienischer Sprache Anbetungsstunde und Beichtgelegenheit: dienstags von 8.30 – 9.30 Uhr Im Oktober Rosenkranzgebet: mittwochs um 19.30 Uhr Vertiefungskurs zur Glaubenserneuerung zum Thema Gebet mit Michaela de Beyer im Pfarrzentrum in Sinich, mit Beginn am 13. Oktober von 9 – 12 Uhr (neun weitere Treffen im Laufe des Jahres). Anmeldung (bis 1. Oktober) und Informationen bei Pfarrer Josef Gschnitzer, Tel. 0473-244154.


24 | 25 Maiser Wochenblatt

Öffnungszeiten des Gemeindebüros: Mo, Di, Fr 10 bis 12 Uhr, Mi, Do 16 bis 18 Uhr Gottesdienste und Veranstaltungen in der Christuskirche

Bürostunden: Mo., Mi., Fr.: 9 – 10 Uhr Dienstag: 10 – 11 Uhr mit Dekan Pamer Gottesdienste an Werktagen: 17.45 Uhr: Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Uhr: Eucharistiefeier

Sonntag, 14. Oktober 10 Uhr: Predigt-Gottesdienst mit Pfarrerin Carola Scherf Dienstag, 16. Oktober 20 Uhr: Kirchenchor Freitag, 19. Oktober 17 Uhr: Seniorenturnen Sonntag, 21 Oktober 10 Uhr: Predigt-Gottesdienst mit Pfarrer Pajonk aus Franken; es spielt der Fanfarenund Spielmannszug Hofheim (Unterfranken) Dienstag, 23. Oktober 16 Uhr: Gespräch über der Bibel 20 Uhr: Kirchenchor Freitag, 26. Oktober 17 Uhr: Seniorenturnen Hinweise: Israelreise: Wir laden ein zu einer Ökumenischen Studien- und Pilgerreise vom 5. bis 12. Feb. 2013 – Prospekte mit weiteren Informationen sind im Gemeindebüro oder bei Pfr. Burgenmeister erhältlich (Tel. 0473-492397 oder 329-1432800). Die Anmeldung sollte bis 20. Oktober erfolgen.

Samstag, 6. Oktober 18.30 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 7. Oktober 9 Uhr Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) 10 – 11.30 Uhr: Pfarrstube u. Pfarrbibliothek Dienstag, 9. Oktober 15 Uhr: Seniorenverein (Geburtstagsfeier mit Dekan Hans Pamer) 20 Uhr: Bibelrunde Samstag, 13. Oktober 9 - 20 Uhr: Flohmarkt 18.30 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 14. Oktober 9 Uhr: Kinder- und Familiengottesdienst (Kinderchor) 10 – 11.30 Uhr: Pfarrstube und Pfarrbibliothek 10 – 20 Uhr: Flohmarkt Dienstag, 16. Oktober 15 Uhr: Senioren und Elisabethverein (Kastanienpartie) Samstag, 20. Oktober 18.30 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 21. Oktober 9 Uhr: Kinder- und Familiengottesdienst (Kirchenchor) 10 – 11.30 Uhr: Pfarrstube und Pfarrbibliothek

Pfarrbibliothek: Nach der langen Sommerpause ist die Pfarrbibliothek wieder ab Sonntag, 30. September geöffnet. Eine Reihe von neuen Büchern und Romanen, sowie Kinderund Jugendliteratur können entlehnt werden. Öffnungszeit: jeden Sonntag von 10 – 11.30 Uhr. Einladung zur Bibelrunde: Die Bibel ist ein lebendiges Buch – richtig tot und abgetan für alle Zeiten ist nichts in ihr. Du weißt nicht, wie viele Wörter in der Bibel auf dich warten, um in dein Leben einzugreifen. Aber irgendwann – zum richtigen Zeitpunkt – werden sie dich losreißen, um dir ins Herz zu dringen. Anmeldung nicht erforderlich, evt. Bibel mitbringen. Dienstag, 9. Oktober, um 20,00 Uhr im Pfarrzentrum (1. Stock – Kigo-Raum).

Gottesdienste: Werktage: 6.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse 7.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse (italienisch) Sonn- und Feiertage: 7 Uhr deutsch; 8.30 Uhr italienisch; 10 Uhr deutsch Beichtgelegenheit: 10 – 11.30 Uhr: Montag bis Freitag

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo – Fr. von 10 bis 12 Uhr Gottesdienste in italienischer Sprache: Samstag: 18.30 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 9.30 Uhr, 11 Uhr Hl. Messe

S e i l b a h n UnterStell • natUrnS

Grabsteine, Laternen, Schriften und Zubehöre sowie Restaurierungen. Grabkreuze in Schmiedeeisen, Bronze und Edelstahl. Ausstellung in Lana, Boznerstraße 49 Unverbindliche Beratung, Terminvereinbarung: Tel. 335 8006650 www.steinmetz.it

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Fortbildung Die neuen Meraner: Djembe Stage mit Ndene (für AnfängerInnen & Fortgeschrittene – in ital. Sprache) am Sa. 27.10.12, 15-18.30 Uhr Für alle Kurse gilt: Anmeldung erforderlich! Information u. Anmeldung: Tel. 0473 230219 oder www.urania-meran.it Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8.30-12.30 Uhr und 15.30-19.00 Uhr Dienstag und Freitag von 8.30-12.30 Uhr (Nachmittag ist das Büro geschlossen)

Berufliche Weiterbildung:

Handytarife optimieren leicht gemacht (für Personen mit MwSt.-Nummer, die ein Firmenhandy haben) am Sa. 20.10.12, 8.3012.30 Uhr ECDL-Kurs: Textverarbeitung – Word (Mod. 3) - Voraussetzung: Windows-Grundlagenkenntnisse, ab Di. 23.10.12, 6x, Di.+Do. von 19.30 bis 22.15 Uhr Atem, Stimme, Rhetorik - Praxis der Kommunikation II – Aufbauseminar (Voraussetzung: Teilnahme am Basisseminar) Fr. 26.10.12 von 19 bis 22 Uhr und Sa. 27.10.12 von 9 bis 17 Uhr (inkl. Pausen) eBay - Kaufen und Verkaufen im Internet Mo. 29.10.12 und Di. 30.10.12, jew. 19-22 Uhr

Gesundheit:

IYENGAR® Yoga - Workshop am Sa. 20.10.12, 9-12 oder am Sa. 24.11.12, 9-12 Uhr Lu Jong - Tibetanisches Yoga ab Sa. 20.10.12, 3x, Sa. von 15 bis 18 Uhr Kurzseminar: Kinderkrankheiten und Homöopathie (mit Dr. Wolfsgruber) am Mo. 22.10.12, 19.30-22 Uhr

Kultur

Solidarische Einkaufsgruppe GASlampe Do. 08.11.12 und Do. 13.12.12, ab 20 Uhr Briefmarkensammeln für jung und alt am Mo. 15.10.12, Mo. 19.11.12 und Mo. 17.12.12, jew. 17-19 Uhr Cookery evening at Pienzenau: Mexikanische Küche (mit Liliana Recines, Kurssprache ist Spanisch, bei Bedarf wird ins Italienisch übersetzt) am Mi. 17.10.12, 19-22 Uhr Besichtigung der Sternwarte von Gummer mit Einführung in die Grundlagen der Astronomie am Mi. 17.10.12, ab 20 Uhr Lust auf Kunst? Perspektiven der Zukunft Meran 1945-65: Abendführung mit Expertengespräch am Do. 18.10.12, 20-22 Uhr Kulturelle Geheimnisse unseres Landes: Auf den Spuren der Welfen – Kultur-historische Exkursion zur Burg Braunsberg und der St. Magnus Kapelle auf Gagers am Fr. 19.10.12, 15-17 Uhr – Anmeldung erforderlich! gea* - Der Dialog: Einführung in die Kommunikationsform Dialog am Mi. 24.10.12, 18-22 Uhr in der Cusanus Akademie, Brixen; am Do. 25.10.12, 15-19 Uhr im urania-Haus Vortrag und Diskussion: Juden und Antisemitismus in Tirol am Mi. 24.10.12, ab 20 Uhr Philosophisches Cafè: ‚Was sind Emotionen?‘ – Impulsreferat von Dr. Georg Siller: am Fr. 26.10.12, 20 Uhr, Cafè Villa Bux

Vollwertig genießen – vegetarische Vorspeisen (in Zusammenarbeit mit dem SGGF) am Mo. 15.10.12, 18-21.30 Uhr

Integrative Kunsttherapie Zeit: Fr. 16.11.2012 – Mo. 13.10.2014 Dauer: 47 Treffen, Uhrzeiten: 1. Tag; 16.00 Uhr – 22.00 Uhr, Folgetag(e): 9.00 Uhr – 18.30 Uhr, letzter Tag: 9.00 Uhr – 12.30 Uhr Sitzungsmanagement kurz & knapp Zeit: Di. 16.10.2012, 19.30 Uhr – 21.30 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Grüner Kursraum Thai-Yoga Massage Zeit: Sa. 20.10.2012 – So. 02.12.2012 Dauer: 6 Treffen, jew. Sa., 14.30 Uhr – 18.30 Uhr, So. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.30 Uhr – 16.30 Uhr Ort: Meran, KVW Turnraum, Otto-Huber-Straße 84 Das Team im Heim Zeit: Do. 08.11.2012, 9.00 Uhr – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr – 17.00 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Grüner Kursraum Getrau di Zeit: Sa. 10.11.2012, 9.00 Uhr – 18.00 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Grüner Kursraum

Integrierte Volkshochschule IVHS

EDV

Erziehung:

Motivation und Lernfreude trotz Lernstörung: Kurzseminar für Lehrpersonen der Grundschule am Mo. 15.10.12, 15-18 Uhr (Anmeldung innerhalb 28.09.12 in der Mittelschule „Josef Wenter“) Motivation und Lernfreude trotz Lernstörung: Kurzseminar für Lehrpersonen der Mittel- und Oberschule am Mo. 22.10.12, 15-18 Uhr (Anmeldung innerhalb 28.09.12 in der Mittelschule „Josef Wenter“) ‚Schwierige‘ Elterngespräche ...wie geh ich damit um? ...was kann ich tun? am 25.03.13, 15-18 Uhr (Anmeldung innerhalb 28.09.12 in der Mittelschule „Josef Wenter“)

Freizeit/Kreativität/Persönlichkeit

Selbsthilfegruppe ‚Epilepsie‘ Fr. 12.10.12, Fr. 09.11.12 und Fr. 07.12.12 jew. 16-18 Uhr Hat mein Kind eine Lese- Rechtschreibschwäche? (IVHS) am Do. 18.10.12, 20-22 Uhr Vortrag: Testament, Erbrecht und Sachwalterschaft – IVHS (unter Berücksichtigung von Besonderheiten für Menschen mit Beeinträchtigung - Gastveranstaltung der Selbsthilfegruppe Epilepsie) am Di. 23.10.12, 19.3021.30 Uhr ‚Rechnen mit links... und rechts‘ - Informationsabend IVHS – in Zusammenarbeit mit dem AEB; am Di. 23.10.12, 20-21.30 Uhr (3 weitere Treffen werden vereinbart) Selbstbewusst den Alltag erleben – IVHS – in Zusammenarbeit mit dem AEB (Eltern und Angehörige von Personen mit Beeinträchtigung) am Do. 25.10.12, 20-22 Uhr

Seniorenclub (jew. Do. ab 15 Uhr)

Vortrag & Aussprache: Kräuter für die kalte Jahreszeit am Do. 18.10.12 Herbstfahrt: Südtirols Süden – Besichtigung von Neumarkt mit Lauben, Widumsgebäude und Kirche; Rückfahrt über die Südtiroler Weinstraße, Kalterer See am Do. 25.10.12 (Anmeldung erforderlich, nur für Mitglieder) Der Seniorenclub ist – bis auf Feiern und Fahrten - für alle Interessierten zugänglich!

Goethestr. 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 229537

Qualifizierung Beruf

ESF – Ausbildung zur Pflegehelferin – Herbst 2012 – Juni 2014 (Informationsveranstaltung) Zeit: Mi. 24.10.2012, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-Huber-Str. 64, Blauer Kursraum

Texte schreiben mit Word Zeit: Mo. 29.10.2012 – Mi. 14.11.2012 Dauer: 6 Treffen, jew. Mo., Mi. und Fr., 8.30 Uhr – 11.15 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Gelber Kursraum Tabellenkalkulation mit Excel Zeit: Mo. 29.10.2012 – Mi. 12.11.2012 Dauer: 6 Treffen, jew. Mo., Mi. und Fr., 19.30 Uhr – 22.15 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Gelber Kursraum 50+ EDV mit viel Spaß und ohne Stress: Grundkurs Zeit: Do. 08.11.2012 – Di. 27.11.2012 Dauer: 6 Treffen, jew. Di. und Do., 15.00 Uhr – 17.30 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Gelber Kursraum Mein Fotokalender 2013 Zeit: Di. 06.11.2012 – Do. 15.11.2012 Dauer: 4 Treffen, jew. Di. und Do., 19.30 Uhr – 21.45 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Gelber Kursraum

Mensch Gesellschaft

Mein Energiehaushalt Zeit: Do. 25.10.2012, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Grüner Kursraum Selbstbehauptung mit Worten: Grundkurs Zeit: Di. 06.11.2012 – Di. 04.12.2012 Dauer: 5 Treffen, jew. Di., 19.30 Uhr – 22.00 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Grüner Kursraum Energieeffizientes Bauen und Sanieren Zeit: Mi. 07.11.2012, 20.00 Uhr – 22.15 Uhr Ort: Meran, Bürgersaal Farb- und Stilberatung Zeit: Fr. 09.11.2012, 14.00 Uhr – 18.30 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Blauer Kursraum Mit Kindern reden Zeit: Fr. 09.11.2012, 9.00 Uhr – 12.00 Uhr


26 | 27 Maiser Wochenblatt

Ort: Meran, KVW Kursraum 84 Otto-HuberStraße 84 Endlich in Pension! Zeit: Sa. 10.11.2012, 9.00 Uhr – 17.30 Uhr Ort: Meran, KVW treff.bildung, Otto-HuberStraße 64, Blauer Kursraum MERAN AUF SPRACHKURS

IMPARARE LE LINGUE A MERANO

Information und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210650 KVW Meran: Tel. 0473 229537

Sprachkurse für Erwachsene

A1.1 English Beginner (für AnfängerInnen) 1) ab Mo. 01.10.12, 20x, Mo.+Mi., 18.3020.10 Uhr 2) ab Mi. 10.10.12, 16x, Mi. 9.00-11.05 Uhr A1.1 English Beginner 50+ ab Fr. 05.10.12, 14x, Fr. 9.00-10.30 Uhr A1.2 Englisch Elementary (für Anfänger mit Vorkenntnissen) ab Mo. 01.10.12, 20x, Mo.+Mi. 18.30-20.10 Uhr A1.2 Spanisch für AnfängerInnen mit Vorkenntnissen 50+ ab Mi. 03.10.12, 14x, jew. Mi 9-10.30 Uhr A1.3 Russisch für AnfängerInnen mit Vorkenntnissen ab Die. 09.10.12, 10x, jew. Die.+Do. 18.30-20.10 Uhr

Spezialkurse:

A1.1 English for holiday (für die Reise, für AnfängerInnen) ab Mo. 05.11.12, 12x, Mo.+Mi.+Fr., 18.15-20.15 Uhr English for Business – On the phone & in Correspondence am Fr. 23.11.12 von 14.3017.30 und 17.45-20.45 Uhr und Sa. 24.11.12 von 9.00-12.15 und 13.45-17.00 Uhr A1.1 Französisch für die Reise – Intensivkurs für AnfängerInnen ab Die. 06.11.12, 12x, jew. Di. 18.15-20.10 Uhr Anfang Oktober sind auch Kurse für höhere Niveaus gestartet.

telc-Prüfungen): ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest

ITALIENISCH

Standardkurse (alle Stufen) ab 01.10.12 oder ab 14.0.13, 19x à zu 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest Konversationskurs (mind. Niveau B1) ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest Italienisch im Büro (mind. Niveau B1) ab 08.11.12, 5x à 180 Min., 1x wöchentlich + Einstufungstest Vorbereitungskurse auf die Zweisprachigkeitsprüfung – ITALIENISCH A/B und C – (schriftl. und mündl.): ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min.; 2x wöchentlich + Einstufungstest Gruppenkurse in der Regel: Mo. + Mi. oder Di. + Do., Uhrzeiten variieren je nach Kursstufe: 8.45-10.30 / 10.45-12.30/ 15.00-16.45/ 18.05-19.50/ 20.00-21-45 Uhr Einzelunterricht und Kleingruppen: jederzeit ITALIANO Certificazioni CELI Zertifikate (alpha beta piccadilly ist offizielles Prüfungszentrum für die CELI-Prüfungen): ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 17x à 120 Min. (inkl. Prüfungssimulation), 3x wöchentlich + Einstufungstest Gruppenkurse: in der Regel: Mo. + Mi oder Di. + Do., Uhrzeiten variieren je nach Kursstufe: 18.05-19.50 oder 20.00-21.45 Uhr Tandem: Italienisch lernen mit einem/r Lernpartner/in italienischer Muttersprache. Auch geeignet für die Vorbereitung auf die schriftl. und mündl. Zweisprachigkeits-prüfung, jederzeit Kurse für Firmen oder Einzelpersonen: maßgeschneidert mit qualifizierten muttersprachlichen KursleiterInnen. in mind.kultur 10 Einheiten. Preise auf Nachfrage meran

Information und Anmeldung: Stiftung St. Elisabeth, Vilpianerstraße 27 I-39010 Nals (BZ) Tel. 0471 678 679 / Fax. 0471 678 108 E-Mail bildungshaus@lichtenburg.it www.lichtenburg.it

Lichtenburger Gesundheitstag

Vorträge, Trommelworkshop, Bewegung – Tipps für mehr Gesundheit Referenten: Stiftung Vital, Primar Dr. Roger Pycha Termin: Sa. 27.10.2012

Autismus im Überblick

2 Seminare zur Affolter-Modell und Autismus-Spektrum-Störungen Referenten: Brigitte Pastewka, Friedrich Nolte, Maria Kaminski Termin: Di. 23.10. bis Mi. 24.10. und Di. 06.11. bis Mi. 07.11

Was sonst noch in mir steckt

Theater-, Improvisation- und Rollenspiel Referentin: Katja Lechthaler, Schauspielerin Termin: Sa. 03.11. bis So. 04.11.2012

Die Sache mit den Medien

Lehrgang für Öffentlichkeitsarbeit (3 Module) – ein bekannter Journalist gibt sein Wissen weiter Referent: Ulrich Ladurner Termin: Do. 08.11. bis Fr. 09.11.2012

Selbstwert

Das Wertvollste im Leben eines Menschen Referent: Dr. Paul Hofer Termin: So. 11.11.2012

Die Gesetze des Schicksals

m a i s

Vortrag über die zehn Schicksalsgesetze Referent: Hermann Meyer, Bestseller-Autor Termin: Fr. 23.11.2012, 19.30 Uhr

kultur in meran mais Willkommen bei Ihrem Fest

DEUTSCH

Standardkurse (alle Stufen) ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest Konversationskurs (mind. Niveau B1) ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest Hoi Hanni – Südtiroler Deutsch: ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest Gruppenkurse in der Regel: Mo.+ Mi oder Di. + Do, Uhrzeiten variieren je nach Kursstufe: 8.4510.30 / 10.45-12.30 / 15.00-16.45 / 18.0519.50 / 20.00-21.45 Uhr Einzelunterricht und Kleingruppen: jederzeit Vorbereitungskurse auf die Zwei-sprachigkeitsprüfung DEUTSCH – A/B und C (schriftl. und mündl.): ab 01.10.12 oder ab 14.01.13, 19x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest; D (mündlich): ab 01.10.12 oder ab 14.10.13, 24x à 105 Min., 2x wöchentlich + Einstufungstest DEUTSCH – telc Zertifikate (alpha beta piccadilly ist offizielles Prüfungszentrum für die

Sprachlounge

GRUSSWORTE

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KiMM - KULTUR IN MERAN MAIS

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Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich…

DIE UMBAU- UND ERWEITERUNGSARBEITEN - KiMM

13 - 15

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Ort: Jeden 1. und 3. Montag im Monat DIE VEREINE IM MAISER VEREINSVERBAND 20 - 34 in der Sprachenmediothek, Sandplatz 10 - kultur in meran mais Zeit: Mo. ab 18- Pfarrgasse Uhr 2 - I-39012 Meran (BZ) - Tel. +39 0473 49 15 01 Maiser Vereinshaus GmbH Fax +39 0473 49 15 03 - info@kimm-meran.it -

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Büro-Öffnungszeiten: Montag 8.00 - 14.00 Uhr Mittwoch 14.00 - 19.00 Uhr Infos und Anmeldung: KVW Bildung Bezirk Meran, Goethestraße 8, Impressum Tel. 0473-229537 bildung.meran@kvw.org www.kvw.org

Freitag 8.00 – 11.00 Uhr

SONDERPREISE

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Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., Meran, Pfarrgasse 2B, Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2497 ZGB | Presserechtlich verantwortlich: Dr. Georg Schedereit Texte: Astrid Kuprian - KiMM, Monika Gamper - www.origamo.it, Maiser Wochenblatt, Höller&Klotzner-Architekten Meran, Walter Tappeiner, Maiser Vereinsverband | Fotos: Medienagentur possible plus - Lewit-Meran, KiMM, Raiffeisenkasse Meran, Maiser Vereine, Foto Gasser, Lana | Layout: stingelgrafik - www.werbelust.it | Druck: Südtirol Druck www.suedtiroldruck.com - Auflage: 6000 Stück

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Impressum Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2498 ZGB. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Ulrich Mayer Redaktion: Dr. Ulrich Mayer (um), Walter Morandell (wm), Eduard Staffler (es), Maren Schöpf (ms), Dr. Lukas Raffl (lr), Peter Righi (pr), Robert Bernard (br), Helmuth Fritz (hf) Mitarbeiter dieser Ausgabe: Robert Asam (ra), Sonja Stein (ss), Klaus Köcher (kk) Layout und Druck: Südtirol Druck, Meran Auflage: 8000 Stück, erscheint 14-tägig Kleinanzeiger: kostenlos für private Inserate Jahresabonnement: 38,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Freitag vor dem Erscheinen, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2/B, oder per Tel.: 0473-491 505, Fax: 0473-491-503 oder per E-Mail redaktion@wochenblatt.it und werbung@wochenblatt.it Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetra-

gen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.09.2003.

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Wanderungen der AVSSektion Meran Sonntag, 14. Oktober 2012 „Geh mit“-Wanderung: von St. Ulrich nach Gufidaun (6 Stunden Gehzeit) Sonntag, 21. Oktober 2012 Familienwanderung Donnerstag, 25. Oktober 2012 Törggelewanderung Anmeldungen und Informationen bei der AVS-Sektion Meran, Galilei-Str. 45 (Tel. 0473-237134).

Mundart-Lesung zu Gunsten des Bäuerlichen Notstandsfonds Die Arbeitsgemeinschaft MundART Bezirk Burggrafenamt und Passeier unter dem Vorsitz von Anna Lanthaler lädt zu einer Benefiz-Lesung zu Gunsten des Bäuerlichen Notstandsfonds. Der literarische Nachmittag wird von Jodlerin Maria Sulzer und Helmuth Gruber sowie den „Pfelderer Buam“ Albin und Luis (mit Raffele und Gitarre) musikalisch begleitet. Termin: Sonntag, 28. Oktober 2012 beim „Mooserwirt“ in Moos in Passeier. Beginn 14.30 Uhr. Eintritt ist frei.

KVW-Bezirk Meran Sonntag, 14. Oktober 2012 Törggelewanderung: Pinzagen-Feldthurns Mittwoch, 17. Oktober 2012 Törggelewanderung Schabs--Elvas-Brixen Sonntag, 21. Oktober 2012 Dankeswallfahrt nach Weißenstein Mittwoch, 24. Oktober 2012 Wanderung: Schnalstal-Vernagt-FinailVernagt Anmeldungen bei: Siegfried Gufler (Tel. 335-5467100) oder im KVW-Bezirksbüro Meran (Tel. 0473-220381)

Frauen-Törggelen Die Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus lädt ein zum Törggelen der Frauen am Dienstag, 16. Oktober 2012. Treffpunkt um 14.00 Uhr an der Ecke Karl-Wolf-/Verdistraße. Fahrt zum „Kaserhof“ nach Oberbozen (Ritten). Auf eine kurze Kaffeepause folgt eine Hofführung (Lama- und AlpakaZucht). Danach Spaziergang (15 Min.) über den Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria Saal und anschließend Törggelen im „Haidgerberhof“ in Lengstein. Kosten für Busfahrt, Essen und ein Getränk: 42 Euro. Anmeldung bis Freitag, 12. Oktober 2012 bei Otti Platter (Tel. 3343244966) oder bei Conny des Dorides (Tel. 338-6613009).

Kastanienfest mit Radl-Slalom Das Stadtviertelkomitee „Wolkenstein“ veranstaltet ein Kastanienfest mit Radl-Slalom für Kinder. Die Veranstaltung findet am Samstag, 20. Oktober mit Beginn um 14 Uhr im Schulhof an der Enrico-Toti-Straße statt und endet gegen 17 Uhr. Bitte Fahrrad und Helm mitbringen. Die Einschreibung erfolgt vor Ort. Es werden verschiedene Altersgruppen gebildet und es erfolgt eine Prämierung.

Oktober Donnerstag

Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

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Kevin Kostner darf nicht sterben / Kabarett Alexander Liegl/Lukas Lobis

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Die „Cantori del Borgo“ (im Bild) aus Sinich laden zum Chorkonzert. Treffpunkt ist am Samstag, 13. Oktober um 20.30 Uhr im Stadttheater Meran. Den Anfang machen die „Cantori del Borgo“ selbst – mit Liedern und Weisen aus dem eigenen Repertoire, immer aus der Renaissance. Gastchor ist dann der „Coro lirico Giuseppe Verdi“ aus Bozen, der Auszüge aus verschiedenen Opern und Operetten vortragen wird. Der Eintritt ist frei.

Tag Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr

Apotheke

Adresse

Telefon

11.10.12 Bayrische Hof Apotheke Lauben 76 0473/231 155 12.10.12 St. Damian Apotheke Klostersteig 53 0473/447 545 13.10.12 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 0473/237 677 14.10.12 Central Apotheke Mühlgraben 6 0473/236 826 15.10.12 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 0473/449 552 16.10.12 Apotheke Untermais Romstraße 118 0473/236144 17.10.12 Salus Apotheke Piavestr. 36/A 0473/236606 18.10.12 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473/235 357 19.10.12 Bayrische Hof Apotheke Lauben 76 0473/231 155 20.10.12 St. Damian Apotheke Klostersteig 53 0473/447 545 21.10.12 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 0473/237 677 22.10.12 Central Apotheke Mühlgraben 6 0473/236 826 23.10.12 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 0473/449 552 24.10.12 Apotheke Untermais Romstraße 118 0473/236144 25.10.12 Salus Apotheke Piavestr. 36/A 0473/236606 26.10.12 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473/235 357 Alle weiteren Turnusdienste finden Sie unter www.provinz.bz.it/apotheken

Aischylos : Orestie

Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

Aischylos : Orestie

Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

Mittwoch

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Kevin Kostner darf nicht sterben / Kabarett Alexander Liegl/Lukas Lobis

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Meraner Sofa Kunst und Gehirn

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Diensthabende Apotheken Öffnungszeiten: Mo - Fr 08:30 - 12:30 / 15:30 - 19:00 Uhr Sa: 08:30 - 12:30 Uhr. Nachtdienst: ab 08:30 Uhr, 24 Stunden durchgehend

Kevin Kostner darf nicht sterben / Kabarett Alexander Liegl/Lukas Lobis

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Chorkonzert im Stadttheater

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Gespräch mit Raoul Schrott und Hubert Stuppner

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Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

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Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

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Übersetzt von Peter Stein Fassung Rudolf Ladurner

Mittwoch

Kevin Kostner darf nicht sterben / Kabarett Alexander Liegl/Lukas Lobis

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20 Uhr 30

Tel. 0473-211623 info@tida.it • www.tida.it


Leute 2012

„Würstl Willi“ besucht die Senioren im Altenheim Eden Wieder einmal hat der stadtbekannte „Würstl Willi“ das Altenheim Eden besucht – und den Heimgästen eine besondere „kulinarische“ Freude bereitet. Vielen Dank! Der 102-jährige Michael Kienzl (in der Bildmitte) ließ es sich besonders schmecken – links der „Würstl Willi“ und rechts Toni Götsch.

Foto: Altenheim Eden

Ihr Fest im Firmenfeiern und private Feste Überraschen Sie Ihre Gäste oder Kunden mit einem besonderen Ambiente. Der neu sanierte Raiffeisensaal ist ein idealer Rahmen für festliche Anlässe und Galaabende. Zur Verfügung stehen: eleganter Jugendstilsaal mit Holzparkett, großzügige Foyers, Bühne, moderne Video-, Licht-, Ton- und Bühnentechnik, Tagungsraum, Wintergarten, Küche mit Designbar, Festplatz mit Pavillon.

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Fest für die neuen Mitglieder der Raiffeisenkasse Meran Wie bereits seit einigen Jahren Tradition, lud die Raiffeisenkasse Meran - die Meraner Bank – auch heuer die neuen Mitglieder der Genossenschaft zu einem Fest der besonderen Art. Mehr als 100 Mitglieder waren jüngst zu Gast auf einem der ältesten Höfe Merans, dem Gruberhof in Untermais. In Zusammenarbeit mit „Pur Südtirol“ wurde den Neumitgliedern nach einer kurzen Einführung ins Genossenschaftswesen durch den Obmann der Raiffeisenkasse, Hansjörg Verdorfer, die Prinzipien und Herstellungsweisen verschiedener bäuerlicher Qualitätsprodukte wie silofreier Käse oder Räucherfischspezialitäten an den Marktständen des „Roten Hahns“ erläutert. Auch hier zeigt sich das Prinzip der lokalen Selbsthilfe und Selbstverantwortung wie es Friedrich W. Raiffeisen definiert hat, als absolut moderne Form des Wirtschaftens. Dies zeigte auch der Raiffeisen-Kurzfilm „Der dritte Weg“ sehr anschaulich. Im Bild: An den festlich gedeckten Tafeln mitten in den Apfel- und Weinäckern rund um den Gruberhof konnten sich die neuen Genossenschaftsmitglieder rege austauschen und so den einen oder anderen neuen Kontakt im Netzwerk der Genossenschaften bereits aufbauen.

Foto: Raika Meran


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Untermais: Tolle Stimmung beim ersten großen Herbstfest Gute Laune und viel Spaß – und sowohl Ohren als auch Gaumen wurden verwöhnt. Das erste große Untermaiser Herbstfest war ein voller Erfolg. Viele Untermaiser und NichtUntermaiser ließen es sich nehmen, an den beiden Festtagen zum Veranstaltungszentrum KiMM zu kommen. Die Mühen der veranstaltenden Schützenkompanie Untermais Blasius Trogmann wurden belohnt – man konnte in viele zufriedene Gesichter blicken. Am Samstag sorgten die toll aufspielende Gruppe „Sauguat“ für eine tolle und ausgelassene Stimmung – und für „Gedränge“ am Tanzboden. Unter anderem ließen sich Bürgermeister Günther Januth, sein Vorgänger Franz Alber, Stadtrat Luis Gurschler, SVP-Fraktionssprecher Gerhard Hölzl, SVP-Gemeinderat Peter Enz und SVPOrtsobmann Sepp Brunner blicken. Zahlreiche Schützen aus Algund, Tscherms, Lana, Obermais und Meran waren ebenso vertreten. Und nicht zuletzt erwies auch Pater Eugen Mattersberger den engagierten Organisatoren um Uwe Cainelli und Günther Kastlunger die Ehre. Nach der

Messfeier am Sonntag spielte am späten Vormittag die Untermaiser Jungböhmische gekonnt auf, am Abend ging es dann mit den „Bergzigeunern“ zünftig weiter: Sie „heizten“ ordentlich ein, sodass es fast niemandem mehr auf den Stühlen bzw. Bänken hielt. Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott geht an die vielen freiwilligen Helfer, die an den beiden Festtagen, aber auch bei der Vorbereitung, fleißig mitgearbeitet haben – auch der Freiwilligen Feuerwehr Untermais um Kommandant Sepp Fuchsberger (die für das Kastanienbraten zuständig war), an Oswald Schötzer (fürs Bereitstellen und Aufbauen der vielgenutzten Tanzfläche), bei Hubert Thaler von der Firma Thaka (fürs Bereitstellen der Abgrenzungseisen) sowie selbstverständlich an den KiMMChef Helmuth Fritz, der – wie immer – unterstützte, wo er nur konnte. Im Bild: einige Impressionen vom ersten Herbstfest beim Veranstaltungszentrum KiMM in Untermais. Fotos: Günther Kastlunger


Gut verschlossen — besser angelegt. Eine Festgeldanlage, die sich ganz nach Ihren Wünschen richtet: Wie viel Sie anlegen möchten (ab einem Mindestbetrag von 5.000 €) und wie lange – ein- oder zwei-jährige Laufzeit – entscheiden Sie selbst. In jedem Fall brauchen Sie für das Festgeld kein Wertpapierdepot – und sparen damit auch noch die Gebühren.

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