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Mode

Vom Hobby zum Beruf: Anita Födinger-Meindl hat sich mit der Ordnungsberatung einen großen Traum erfüllt.

Alles in Ordnung? Blogger und Promis schwören schon lange auf die Expertise von Ordnungsberatern. Jetzt ist der Trend auch bei uns angekommen. Wir haben Beraterin Anita Födinger-Meindl von „Befreit – Raum für Veränderung“ getroffen und ihr fünf Tipps gegen das Chaos im Eigenheim entlockt. Text: Laura Zapletal

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er Kleiderschrank gleicht einem Schlachtfeld, die Regale sind vollgestopft mit Dekoration und am Ablagetisch türmen sich die Prospekte: Seit fast einem Jahr verbringen wir alle die meiste Zeit zu Hause. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, für Ordnung zu sorgen, der sollte sich schleunigst ranmachen. Denn: „Ein entrümpelter Haushalt sorgt im Nu für mehr Lebensqualität“, weiß Anita Födinger-Meindl. Die gelernte Grafikdesignerin hat sich als Ordnungsberaterin vor wenigen Monaten ein zweites Standbein auf-

Fotos: Karin Lohberger Photography

gebaut und hat sich als Teil des Netzwerks „Ordnungsberater Österreich“ gemeinsam mit ihrer Kollegin Andrea Auer auf den Raum Oberösterreich und Salzburg spezialisiert. Wir haben mit ihr über die „Dos and Don‘ts“ beim Aufräumen gesprochen. Hier die Tipps der Expertin: Viele Hände, schnelles Ende. Fakt ist: Die größte Hürde beim Aufräumen ist immer noch das Anfangen. Deshalb der erste Rat von FödingerMeindl: Beim Aufräumen immer eine gute Freundin oder eine Ordnungsberaterin zur Hilfe holen. Zu zweit geht 34

nicht nur alles schneller, es sorgt auch für den nötigen Antrieb. Um unnötigen Druck zu vermeiden, sollte man sich außerdem zu Beginn kleine Ziele, wie das Aufräumen einer Schublade, setzen. Aus Alt mach Neu. Damit das Aufräumen nicht wieder zur Anschaffungsfalle wird, empfiehlt die Ordnungsberaterin zudem, mit Produkten zu arbeiten, die bereits vorhanden sind. So eignen sich ausgediente Tupperboxen hervorragend als Schubladentrenner und alte Einmachgläser werden im Nu zum idealen Stauraum.

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Die Oberösterreicherin Februar 2021  

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