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DIE ANGST VOR DEM PUBLIKUM 117

Wie Viktor Giacobbo und andere Stars ihr Lampenfieber überwinden. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 41, 11. Oktober 2010

JUGENDGEWALT 10

«Jetzt ist Schluss!»

Bilder Christian Flierl, Schweizer Fernsehen

Die Schweiz hat die Nase voll von jugendlichen Schlägern. Mit der Kampagne «Fertig Puff!» rufen Freiwillige zu mehr Zivilcourage auf. PREISABSCHLAG 51

Warum die Migros die Preise schon wieder senkt.

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Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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4 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Es langed!

Begehrte Strickwaren

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Das handyfreie Dorf

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INTERVIEW Margarete Mitscherlich

Natürlich waren die Täter längst verschwunden, und natürlich hätten wir mit unseren aufgemotzten Federballschlägern gar nichts zu melden gehabt (zumal ich mich im dunklen Park nicht aus dem Auto getraute). Doch das Gefühl, einem solchen Übergriff auf das eigene Leben nicht einfach taten- und hilflos ausgeliefert zu sein, nicht nur Opfer zu sein, hat meinem Sohn das Seelenheil gerettet.

Doch nicht jeder kommt so glimpflich davon. Wenige Wochen später wurde der gleichaltrige Simon am Ufer des Zürichsees mit einer Glasflasche halb zu Tode geprügelt. Wie er und seine Familie sich mühsam ins Leben zurückkämpfen, derweil der Täter den halboffenen Vollzug als ganz «gemütlich» empfindet, und was wir alle gegen die sinnlose Gewalt tun können, erfahren Sie ab Seite 10. barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

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Heimisches Dosenfutter

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Sensationelle Preise

51

Das Meer kommt

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Die Migros setzt auch in den Dosen auf Schweizer Gemüse. Das schont die Umwelt und hilft den Bauern.

Und wieder sinken die Preise. Chefeinkäufer Patrick Supan erklärt die Preispolitik der Migros.

Es waren sechs Jugendliche, die kurz nach Mitternacht unvermittelt aus dem Park auf die Strasse getreten und auf ihn losgegangen waren. Einer schlang von hinten den Arm um seinen Hals und drückte ihm die Luft ab, zwei schlugen auf seinen Kopf ein, einer trat ihm in die Nieren. Da mein Sohn bereits mit 16 über ein Meter neunzig gross war, war er zumindest körperlich nicht ganz unterlegen. Er konnte zurückschlagen und sich aus der lebensbedrohlichen Lage retten. Das Ganze liegt nun drei Jahre zurück, die Bande wurde gefasst, verurteilt, aber aus Gründen des «Täterschutzes» wurde uns das Strafmass nicht mitgeteilt. Ich zitiere: «Es liegt im Interesse des jugendlichen Täters, dem Verfahrensabschluss möglichst wenig Publizität zu verleihen …» Mein Sohn hatte Riesenglück und ging für uns als kleiner «Held» aus der Geschichte hervor (à la sechs Fliegen auf einen Schlag). Deshalb versetzte ihm dieser Affront der Justiz nicht auch noch einen Dämpfer.

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NEUES AUS DER MIGROS

Oceanmania geht auf Schweizer Tournee. In 16 Filialen können Kinder viel über das Meer lernen.

Zeitreise ins Migros-Fotoarchiv 57

Wie Gottlieb Duttweiler das Schweizer Taxi-Kartell besiegte.

DAS BESTE Bilder Joschi Herczeg, Reuters/Lee Celano, Gabi Gerster/laif

* Normaltarif

10

Emmentaler Bäuerinnen stricken Kleidungsstücke, die in Los Angeles und Tokio der letzte Schrei sind.

Als mein Sohn in dieser Nacht vor Ostern in die Wohnung gestürmt kam und rief, «ich bin überfallen und ausgenommen worden», packte mich die heilige Wut. Ich schnappte mir einen Speedminton-Schläger, drückte ihm den zweiten in die Hand, wir stiegen ins Auto und fuhren an den Tatort. M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Jugendgewalt, nein danke!

Wie Schlägeropfer und ihre Familien die Angriffe verdauen und was dagegen unternommen wird.

Zwei Frauen wollen hoch hinaus 60 Sarah und Nicole ziehts in die Schwyzer Voralpen. Das gibt Durst und Lust auf Wurst.

Nicht nur für Suppenkaspare Perfekt verdauen mit Lactaform Umsorgte Kälber Gut gegessen heisst gut gelebt Premium, das gönn ich mir Damit die Fotos nicht verstauben Hilfe für gestresste Zähne Bio-Baumwolle für die Kleinen Läck mir, dieses Backpapier!

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DIESE WOCHE Tod im Golf von Mexiko 110

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Das Loch ist gestopft, die Kameras sind verschwunden. Doch die Tierwelt leidet weiter. Und verendet kläglich.

Margarete Mitscherlich 42

Vor ihr zitterte die Männerwelt. Heute ist die 93-jährige Psychoanalytikerin und Feministin mild geworden.

Das handyfreie Dorf 30

Im basel-landschaftlichen Häfelfingen leben die Leute ganz ohne Mobiltelefon. Und sie geniessen ihre kleine Freiheit.

SAISONKÜCHE Michael Gammenthaler

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Er kann fast alles zaubern, nur keine Spinatteigtaschen.

Popeys Lieblingsessen

100

Spinat gehört in jeden Haushalt. Und dass er nicht schmeckt, ist eine Mär.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 103

BESSER LEBEN Affiges Selbstbewusstsein 109 Tiere: Tod im Golf von Mexiko 110 In Form: Gegen das Lampenfieber 117 Auch Stars werden vor Auftritten nervös. Aber es gibt Wege, die Nerven zu beruhigen.

Garten: Der Frühling beginnt jetzt 121 Auto: Der neue Wilde von Subaru 122

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum

7 9 36 38 40 125 129 131

MEINE WELT Peter Reber

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Der Berner plant sein erstes Musical und will noch besser Golf spielen.

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Bei genauem Hinsehen zeigen sich die Vorzüge der Cumulus-Mastercard der Migros.

CumulusMastercard auf Platz 1

Der Kreditkarten-Vergleich des «K-Tipp» zeigt: Die Cumulus-Mastercard der Migros ist am günstigsten.

F

ür jeden Einkauf in einer fremden Währung verlangen Kreditkartenanbieter einen Fremdwährungszuschlag. Der «K-Tipp» unterzog 17 Kreditkarten einem Härtetest bei Käufen im Ausland. Das Konsumentenmagazin unterteilte beim Vergleich in der aktuellen Ausgabe in drei Kategorien mit unterschiedlichem Jahresumsatz: der sparsame Kunde, der sorglose und der Kunde, der viel reist. Fazit: Unter dem Strich ist die Cumulus-Mastercard der Migros in allen drei Kategorien am günstigsten. Vor allem beim viel reisenden Kunden vermag kein Konkurrent mehr mitzuhalten, denn die Migros «operiert mit einem sehr günstigen Umsatzkurs, im Gegensatz zu Coop und anderen Anbietern», lobt der «K-Tipp». Christoph Petermann

Kinder im Tanzfieber

Die Lilibiggs-Familiendisco Lilibiggs-Fa biggs-Fa Famili ist erneut auf Schweizer Tournee. Auf dem Programm mm stehen dies diesmal Hip-Hop und Breakdance. Die Post geht ht ab, wenn die Lordz Lord Boys — professionelle Break- und HipHip-Hop-Tänzer p-Hop-Tänzer aus Wetzikon Wetzi ZH — mit den Kindern grooven und d ihnen die wichtigsten Ta Tanzschritte beibringen. Zwi wischendurch sorgt Gastg Zwischendurch Gastgeber Clown Pepe mit seinen Lachnummern und witziger Akrobatik La A für Verschnaufpausen. Und DJ Niki macht den Sound, um so abtanzen zu können. können Die Lilibiggs-Familiendiscos finden jeweils am Sonntagnac fi Sonntagnachmittag von zwei bis fünf Uhr in allen Regionen der Schweiz Uh Sc in den renommiertesten Discos und Klubs statt. Di Info fos: www.lilibiggs-familie Infos: www.lilibiggs-familiendisco.ch

AUS DER REGION MIGROS AARE

Bilder Mirko Ries, bab.ch/StockFood

Die Früchte des Herbsts

Die Apfelsorte Gala wurde 1939 erstmals im fernen Neuseeland gezüchtet. Mittlerweile ist dieser handliche Apfel auf dem Vormarsch zur beliebtesten Sorte der Schweizer. Mit lediglich 55 Kalorien pro Frucht schadet er der schlanken Linie nicht und ist trotzdem sättigend. Die eher kleinen, rot gestreiften Früchte sind besonders süss und deshalb bei Kindern beliebt. Sie sind unkompliziert in der Lagerung und bleiben so bis Mitte Februar knackig frisch. Gala-Äpfel eignen sich hervorragend für einen Apfelkuchen, für Apfelmus mit Zimt oder als Bratäpfel. Sie haben derzeit Hochsaison in der Frischeabteilung der Migros Aare.

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FRISCH IN DER MIGROS

Ran an den Zopf Diesen Zopf würde die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko mit der berühmten Flechtfrisur sicher gern abschneiden: Der Russenzopf ist ein lockeres Hefegebäck mit Haselnussfüllung. Ein Klassiker zu Tee oder Kaffee. Geflochten wird er nach Coiffeurart mit zwei gerollten Strängen, sodass Füllung und Teig ein dekoratives streifenförmiges Muster bilden. Prijatnogo appetita! Guten Appetit!


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Der Dacia Duster 4x4 ab

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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Können wir die Welt ändern? Interview mit Prof. Gutscher Seite 84

LESERBRIEFE

ÖKOLOGIE EXTRA

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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

MM 40: Ökologie Extra.

Auch die öffentliche Sauna frisst Energie

MM 40: «Ei, ei, ei, so gut!», Artikel über das Wunderding Ei, das in der Küche unabdingbar ist.

Bild Ruben Wyttenbach

Seit 40 Jahren Partner der Migros

Ich muss Ihnen ein Kompliment machen. Der Artikel ist absolut kompetent verfasst. Ihre Erklärungen über das Wunderding Ei, darüber, wo überall Eier drinstecken, und die Aussagen über die Cholesterinlüge sind für unsere Branche sehr wertvoll. Unser Betrieb liefert schon mehr als 40 Jahre Eier an die Genossenschaft Migros Ostschweiz. Machen Sie weiter so, wir werden auch weiter alles daran setzen, dass sich unsere Hühner

per Mail

Steff La Cheffe zeigt ihren ökologischen Fussabdruck. So verbessern Sie Ihre eigene Energiebilanz.

Das Ökologie Extra des MigrosMagazins ist auf reges Interesse gestossen.

Münger

Danke für die ausgezeichnete Beilage. Wie gut, dass man die Familie mit gedruckten Facts statt lautstarken Kommandos von den Spar- und Umweltschutzmöglichkeiten überzeugen kann! Monika Fassbind

Bild Ruben Wyttenbach, Styling Irene

Als diplomierter Umweltberater freue ich mich, dass die Migros sich an der Umweltdiskussion beteiligt. Das Extra zeigt auf einfache und einprägsame Weise, was im Alltag und im Kleinen von jedem Einzelnen getan werden kann. Trotzdem eine kleine Kritik. Wenn Sie die Heimsauna mit 1000 kWh einsetzen und die Sauna im Fitnesscenter oder im öffentlichen Bad, mit 0 kWh, dann machen Sie es sich ein bisschen zu einfach. Auch diese Sauna muss aufgeheizt werden, und neun von zehn Saunabesuchern fahren immer noch mit dem Auto dahin. Wenn Sie also in Zukunft in solchen Berichten, einen echten Vergleich der Ökobilanz machen, gewinnt das Ganze noch mehr an Glaubwürdigkeit. Adolf Pfister, 5000 Aarau

Grüne Rapperin

Sie haben eine sehr brauchbare und ansprechend illustrierte Zusammenstellung fürs Energiesparen zu Hause gedruckt. Dass allerdings beim Haareföhnen nichts zu sparen sei, kann ich nicht nachvollziehen. Gerade diese Einstellung führt dazu, dass unnötig Energie verschwendet wird. Ich meine nicht, dass nun jeder Bürstenschnitt tragen muss. Der richtige Föhn-Tipp ist aber, dass man sich nicht im feuchten Badezimmer föhnen sollte, sondern in einem

trockenen Raum. Dadurch reduziert sich die Trockenzeit nach meiner Erfahrung auf zirka die Hälfte. Urs Binggeli

weiter wohlfühlen und sie die besten Eier legen. Rolf Inauen

minierung und Perspektivlosigkeit geflohen, andere haben einfach Arbeit gesucht. Das Problem nur auf Osteuropa zu reduzieren ist jedoch zu einfach. Die illegalen Siedlungen in Frankreich und Italien sind auf eine jahrzehntelange, fehlende Integrationspolitik zurückzuführen. Mehr als 80 Prozent der Bewohner dieser Siedlungen sind zudem im Besitz der französischen Staatsbürgerschaft. Was nun die besagten Roma-Fahrenden anbelangt (rund zwei Prozent der gesamten Roma-Bevölkerung), so handelt es sich auch hier ausschliesslich um französische Staatsbürger, die schon seit mehr als 30 Jahren in unser Land reisen.

Ruetihof-Eier 9054 Appenzell-Haslen

MM 40: «Auf ein Wort» über die Fahrenden.

Nicht alle Roma sind Fahrende

Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als interkultureller Mediator für Roma in der Schweiz. Grundsätzlich bin ich mit Daniel Huber einig, dass Minderheiten nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Doch bei den rumänischen Roma, die aus Frankreich ausgeschafft werden sollen, handelt es sich nicht um Fahrende! Viele sind vor Diskri-

3613 Steffisburg

WWF-Chef Hans-Peter Fricker bedauert, dass lange «berufsbedingte Flugreisen» seinen Fussabdruck vergrössern? Hat er schon von Videokonferenzen gehört? Gerade Organisationen wie der WWF sollten mit gutem Beispiel vorangehen! Aber die Welt zu bereisen ist halt schon

Stefan Heinichen, 8400 Winterthur

schön. Dafür hat Herr Fricker ein schlechtes Gewissen, wenn er «mangels Alternativen» Bier aus der Aludose trinken «muss»? Wo wir einige Seiten vorher lernen, wie toll unsere Recyclingquote ist und mit wie viel weniger Energie Alt in Neu umgewandelt wird? Immer nur zu jammern und von den anderen zu erwarten, dass sie die nötigen Schritte tun, ist mehr als scheinheilig!

Jewel Yoshikawa per Mail

MM 40: «Es lebe der Schweizer Wald», Artikel über heimisches Holz.

Natur für die Kinder erhalten

Wow! Also, diesen Artikel über den Schweizer Wald habe ich mit sehr grossem Interesse gelesen. Solche Artikel über den Wald, die Forstarbeit – generell über die Natur – könnte Ihr Magazin ruhig mehr bringen. Schliesslich haben wir ja nur noch die Natur, und diese müssen wir für unsere Kinder erhalten. Im Übrigen finde ich es gut, dass es Firmen gibt, die ausschliesslich Holz aus der Schweiz nehmen. Macht weiter so! Beatriz Zaros-Marcos, 4143 Dornach

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Mit aller Kraft gegen die Gewalt

Die steigende Anzahl an Strafanzeigen, immer mehr Menschen, die Zivilcourage beweisen, und Kampagnen wie «Fertig Puff!» zeigen: Die Schweiz hat genug von gewalttätigen Jugendlichen. Das macht auch den Opfern Mut.


MENSCHEN JUGENDGEWALT

Simon Akermann (20)

Friedlicher Abend endet für Simon mit Darmriss und Hirnverletzung

V

or gut einem Jahr wurde Simon Akermann ein rund vier mal fünfzehn Zentimeter grosses Kunststoffstück in die Schädeldecke eingefügt. Es war dies die elfte Operation, seit er im September 2007 am Ufer des Zürichsees spitalreif geschlagen worden war. «Ich habe nur winzige Erinnerungsfetzen an den Überfall», sagt der junge Mann, zuckt wie entschuldigend die Achseln und lächelt. Er und sieben Kollegen aus seiner Gymiklasse werden an dem Sommerabend von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen. Einer der Angreifer tritt Simon erst in die Magengrube, dann zieht er ihm eine Flasche über den Kopf. Im Spital stellt man eine Hirnverletzung und einen gerissenen Dünndarm fest. Die Ärzte öffnen die Schädeldecke, damit das angeschwollene Hirn keinen Schaden nimmt. Akermann schwebt in Lebensgefahr. Im Gegensatz zu ihrem Sohn erinnern sich seine Eltern sehr gut an jene Nacht: «Morgens um halb zwei rief die Polizei an», erzählt die Mutter. Erst am nächsten Morgen konnten sie und ihr Mann ihren Sohn sehen, er lag im Koma. Die Ärzte sprachen von einer 50-prozentigen Überlebenschance und erklärten, dass der Junge mindestens motorische Schäden davontragen würde. Oliver, Simons zwei Jahre älterer Bruder, sagte: «Simi schafft das, der ist hart im Nehmen.» Nach zwei Wochen und sechs Operationen holte man den Jugendlichen aus dem Koma. Er

hatte 15 Kilo abgenommen und musste monatelang einen Helm tragen, um den offenen Schädel zu schützen. «In dieser Zeit hatte ich dauernd Angst, es würde mir etwas auf den Kopf fallen», sagt Akermann, «aber mit dem Verstand habe ich die Angst besiegt.» Sein Zustand verbesserte sich langsam, mit Hilfe seiner Schule kämpfte er sich zurück in seine Klasse und bestand im Sommer 2009 sogar die Matur.

Der Täter empfindet seine Strafe als gemütlich

Heute, sagt Akermann, lebe er wieder ein normales Leben ohne Beschwerden. «Ich gehe wieder aus wie früher und meide Streit wie früher.» Die Ärzte sprechen von einem medizinischen Wunder. Weniger zufrieden ist die Familie damit, wie es dem Täter erging. Die Richter hätten sich bei der Gerichtsverhandlung im Frühling 2009 die Aufgabe nicht leicht gemacht. Dass aber der Täter – inzwischen 19-jährig – im halboffenen Vollzug sitzt und dies nach eigenen Aussagen gemütlich findet, stösst ihnen bitter auf. Dennoch: Nur echte Einsicht würde helfen, finden die Eltern, härtere Strafen nützten nichts. Simon denkt nur noch selten zurück. Bis heute ist es ihm ein Rätsel, wieso er und seine Freunde attackiert wurden. Einzige nachhaltige Folge der Gewalttat: Seit Akermann sich so intensiv mit medizinischen Fragen auseinandersetzen musste, fasziniert ihn Medizin. Nächstes Jahr möchte er ein Medizinstudium beginnen.

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12 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Jeder fünfte Täter ist jünger als 15 D ie Zahlen sind erschreckend: Im Jahr 2009 sind fast doppelt so viele Jugendliche für Gewaltdelikte verurteilt worden wie zehn Jahre zuvor (siehe unten). Diese Zahlen könnten noch steigen, wie Daniel Fink (58), Sektionschef beim Bundesamt für Statistik, sagt. Er räumt ein: «Die Statistik zeigt die Urteile. Vermutlich ist vor allem die Anzeigebereitschaft gestiegen.» Auch Allan Guggenbühl (siehe Interview Seite 14), denkt, dass die Zunahme der Verurteilungen vor allem die Sensibilität der Gesellschaft spiegelt. Die Delikte seien seit Jahr-

zehnten konstant. Die Zunahme ist bei denjenigen Ereignissen besonders gross, aus denen keine Schwerverletzte resultieren. Und Reintegrationsprogramme zeigten Wirkung: Die Mehrheit der Verurteilten wird danach innerhalb von drei Jahren nicht wieder straffällig. Aufhorchen lässt, dass jeder fünfte der gewalttätigen Jugendlichen noch nicht mal 15 Jahre alt ist – und dass jährlich immer noch 20 schwerverletzte Opfer von Jugendgewalt zu beklagen sind. Texte Yvette Hettinger Bilder Christian Flierl

Doppelt so viele Gewaltdelikte wie 1999 Jugendgewalturteile wegen Gewaltdelikten, nach Straftat: Total Vorsätzliche Tötung Schwere Körperverletzung

1219

0 2

1999 2008

8 20 288

Einfache Körperverletzung

685 416

Tätlichkeit Raufhandel

55

Angriff

59

Vergewaltigung

13 16

Sexuelle Nötigung

47 71

800

167

289

1999 wurden acht Jugendliche, zehn Jahre später 20 wegen schwerer Körperverletzung verurteilt — die Opfer waren zum Beispiel lebensgefährlich verletzt. Als einfache Körperverletzung gelten etwa blutende Wunden und eingeschlagene Zähne, bei Tätlichkeiten trägt das Opfer Schürfungen oder Kratzer davon. Bei Raufhandel sind mindestens drei Personen in eine Schlägerei involviert. Angriffe sind einseitige Attacken von mindestens zwei Personen. Die Polizeistatistik 2009 zeigt, dass mehr als ein Drittel aller wegen Gewalttaten Beschuldigten unter 24 Jahre alt ist. Nicht im Detail: Erpressung, Drohung und Nötigung, Freiheitsberaubung und Gewalt gegen Beamte.

2419


MENSCHEN JUGENDGEWALT

Nadine Gantenbein (27)*

Das Opfer bezahlte 10 000, die Angreiferinnen nur 200 Franken

I

nsgesamt 200 Franken Verfahrenskosten bekamen die drei Mädchen aufgebrummt, die vor sieben Jahren Nadine Gantenbein im Oerliker Nachtclub Oxa zusammengeschlagen haben. «Lächerlich, dieser Betrag!», sagt Gantenbein. «Vermutlich hat sogar die Staatskasse am Ende die Kosten übernommen, weil die Mädchen kein Geld hatten.» Auch eine versprochene Entschädigung von 400 Franken habe sie nie bekommen. Die junge Frau möchte nicht namentlich genannt werden, weil sie einen Racheakt der Täterinnen fürchtet. Sie überschlägt kurz im Kopf die Beträge, die sie wegen des Überfalls aus der eigenen Tasche berappen musste. Es sind bisher gut 10 000 Franken. «Darüber hinaus», sagt Gantenbein, «hat die Krankenkasse Tausende von Franken für mich ausgegeben.» Seit der Fall vor sechseinhalb Jahren abgeschlossen wurde, ist damit Schluss. «Alle Nachfolgekosten, die jetzt noch kommen, gehen auf meine Rechnung», sagt Nadine Gantenbein. Sie hat oft Kopfschmerzen und muss regelmässig in die Physiotherapie. Ihr Unterkiefer ist seit sieben Jahren verschoben. Alles ging damals sehr schnell: «Eine Freundin und ich standen in der Disco Oxa vor der Toilette Schlange, da drängten sich drei Mädchen an uns vorbei.» Man kannte sich vom Sehen. «Wir sagten den

dreien, sie sollen sich hinten anstellen.» Sekunden später lag sie bewusstlos am Boden. Eines der Mädchen hatte sie gestossen. «Ich war mit dem Kopf an einen Heizkörper geprallt», sagt sie. Eine der Angreiferinnen trat nochmals auf ihren Kopf ein – daher die Kieferverletzung. Eine Woche später waren die Täterinnen bereits wieder im Oxa. Nathalie sah sie auf einer Internetseite mit Bildern von Partyvolk.

«Es standen viele Leute da, aber sie starrten nur»

«Ich gehe längst wieder unbelastet aus», sagt Gantenbein, aber mein Kiefer wird wohl nie wieder heil werden», sagt sie. Solche Ereignisse müssten publik werden. «Mein Vater hat mich und meine Brüder zu Gewaltlosigkeit erzogen.» Es falle ihr schwer zu akzeptieren, dass die Täterinnen so ungeschoren davon kamen. «Es sind Migrantentöchter», fügt sie an. Oft seien Ausländer die Täter, betont ihr Vater. Er hat monatelang Zeitungsartikel über Gewalttaten und Raserunfälle gesammelt und Staatsangehörigkeiten notiert. Seine ganz persönliche Statistik: 81 Prozent der Fälle sollen auf das Konto von Ausländern gehen. Seiner Tochter gibt vor allem zu denken, dass ihr im Oxa niemand geholfen habe: «Es standen viele Leute da, aber sie starrten nur.» *Name zum Schutz der Porträtierten geändert

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14 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

«Wir haben ein leicht gestörtes Verhältnis zur Gewalt»

Allan Guggenbühl (58) ist Psychologe und Buchautor. Im Frühling erscheint sein Buch «Was ist mit unseren Jungen los? Hilfe bei Jugendgewalt.» Allan Guggenbühl, schlagen die Jugendlichen immer öfter zu. Oder täuscht dieser EIndruck?

Jugendgewalt ist zwar ein Problem, aber historisch gesehen ist sie nicht schlimmer geworden: Es gab immer gewalttätige Jugendliche. Was erschreckt Sie am Thema Jugendgewalt am meisten?

Das Schlimmste ist die Naivität. Eine gewaltfreie Gesellschaft ist eine Illusion. Gewalt ist ein Potenzial des Menschen, das müssen Politiker, Eltern und Schulen akzeptieren. Heisst das, man muss Schlägereien – etwa auf dem Pausenplatz – einfach hinnehmen?

Sicher nicht, aber aggressive Auseinandersetzungen schon. Präventionsprogramme, die jegliche Gewalt unterbinden wollen, sind problematisch. Besser, die Jungen kämpfen fair. Es darf auch ein bisschen wehtun, aber die Kämpfe dürfen nicht ausarten. So entwickelt man Hemmungsmechanismen. Kann man fair kämpfen lernen?

Ja. Auch wir vom Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama versuchen den Buben zu zeigen, wie man fair kämpft. Etwa, dass mit Kämpfen Schluss ist, wenn jemand auf dem Boden liegt. Sie führen auch AntiAggressionstrainings durch?

Ja, die Jugendanwaltschaft schickt verurteilte jugendliche Täter zu mir. Zuerst müssen sie einsehen, dass sie Mist gebaut haben. Dann helfen wir ihnen, mit Aggressionen umzugehen. Es klingt paradox: Junge Männer können nicht mehr zivilisiert aggressiv sein. Aber nicht jeder, der es nicht lernt, wird deshalb gewalttätig.

Ob ein Jugendlicher gewalttätig wird oder nicht, hängt von vielen

Faktoren ab. Junge Menschen, die sozial eingebunden sind und sich akzeptiert fühlen, werden weniger gewalttätig. Warum sind oft junge Männer involviert?

Männer wollen sich über Gewalt profilieren, markieren, und zwar vor allem gegenüber anderen jungen Männern. Es gibt ja auch immer wieder Mädchen, die das bewundern. Die Jungen grenzen sich so von den Erwachsenen ab. Inwiefern?

Aufeinander losgehen ist in der westlichen Gesellschaft zum Glück tabu. Aber wir haben ein leicht gestörtes Verhältnis zu körperlichen Auseinandersetzungen, aber sie gehören zu jungen Männern. Mit 30 ändert sich das. Die Jungen betrachten Erwachsene deshalb als «Höseler». Haben Männer mehr Mühe mit der Opferrolle als Frauen?

Natürlich. Ein Überfall ist ein einschneidendes Erlebnis. Man ist gedemütigt, verunsichert, leidet vielleicht unter Ängsten. Männer fühlen sich oft in ihrer Rolle als Held und Beschützer hinterfragt. Und die Frauen?

Sie sind eher verunsichert und entwickeln einen Hass auf den Täter. Werden sie von einer anderen Frau wegen eines Beziehungsthemas attackiert, können sie kaum je verzeihen. Wie man hier vorgeht, ist mir auch ein Rätsel. Es gibt Opfer, die keine Wut auf die Täter haben.

Gleich nach der Tat ist diese Reaktion problematisch und könnte von Selbstverleugnung zeugen: Man kommt nicht an die eigenen Verletzungen heran, die Heilungschancen sinken. Wenn die Polizei involviert ist, wird automatisch die Opferhilfe

eingeschaltet. Warum nehmen viele dieses Angebot nicht an?

Weil sie keine Opfer sein wollen, vor allem Männer nicht. Opfer sein heisst wehrlos sein. Das ist nicht männlich. Man sollte deshalb nicht von Opferhilfe sprechen, sondern besser von Hilfe bei der Nachbearbeitung etwa. Den Opfern wirkt oft indirekt eine Mitschuld zugewiesen.

Das tun manche Täter. Wenn ich den Eindruck habe, dass das nicht stimmt, signalisiere ich, dass ich die Schilderung nicht akzeptiere. Gewalttrainings werden als Kuschelpädagogik beschimpft. Was entgegnen Sie?

Dass acht von zehn Tätern nach geeigneten Massnahmen nicht mehr gewalttätig sind. Damit sind wir in der Schweiz weit voraus. Strafen allein nütz nichts. In den USA und in Deutschland setzt man stark darauf. Der Erfolg ist verglichen mit uns gering. Warum?

Weil jeder Täter glaubt, er sei die grosse Ausnahme und werde nicht erwischt. Wenn Erwachsene präsent sind und signalisieren, dass sie Gewalt nicht tolerieren, nützt das viel mehr. Was wirkt am meisten?

Die Aussicht, zu einem Massnahmenprogramm verknurrt zu werden, schreckt junge Männer richtig ab. Da müssten sie sich ja plötzlich zu sich selbst äussern. Das finden sie einfach nur peinlich.

Interview Yvette Hettinger

www.migrosmagazin.ch Herkunft, Geschlecht und Ausbildung: Wo setzen Experten bei der Prävention an?


MENSCHEN JUGENDGEWALT

Dominik Bein (22)

Langsam kann sich Dominik wieder selber rasieren und anziehen

N

ichts habe sie gefühlt, sagt Rosmarie Bein (55), nichts ausser Entsetzen, als sie im April 2003 gegen Abend einen Anruf bekam und erfuhr, dass ihr 15-jähriger Sohn Dominik im Spital liege. Er sei in eine Schlägerei geraten und schwer verletzt. Der erste Gedanke der Mutter: «Das kann nicht sein.» Dominik liebe Reggae, sei immer ein friedlicher Mensch gewesen. Der 22-Jährige nickt und lacht. Er möchte etwas sagen – kann sich aber nicht artikulieren. Heute ist für Dominik kein guter Tag zum Sprechen, aber er lächelt oft. Seine Mutter übersetzt, «Ja, Peace», und erklärt: Ihr Sohn habe eine sogenannte Aphasie. Das heisst, dass seit der Gewalttat das Sprachzentrum in seinem Hirn geschädigt ist. Die Jamaika-Mütze, die er trug, um in Frauenfeld TG an ein Konzert zu gehen, genügte, um eine Gruppe von 18- bis 23-jährigen Rechtsextremen zu provozieren. Sie schlugen Dominik fast tot. «Gewissen jungen Leuten geht alles auf die Nerven», sagt Rosmarie Bein, mehr erstaunt als wütend, «sie schlagen sofort zu.» Die Grund- und Sinnlosigkeit der Tat beschäftigt sie bis heute. Und dass ihr Sohn auch mit 22 Jahren kein normales, selbständiges Leben führen kann. «Seine Kollegen haben Jobs, Freundinnen oder sogar Kinder», sagt sie. Für ihn sei es schon ein Fortschritt, dass er in der Lage sei, sich selber zu rasieren und anzuziehen. «Da-

nach ist er erschöpft.» Ausserdem könne er inzwischen allein einkaufen gehen. Für alles braucht er aber sehr lange. Konzentration und Kurzzeitgedächtnis seien immer noch schlecht, sagt die Mutter.

Die rechtsextremen Täter entschuldigten sich nie

Dominik Bein hat kein rechtes Stirnhirn mehr. Andere Hirnregionen werden die Aufgaben des fehlenden Organteils übernehmen. Aber das braucht Zeit. Bein ist nicht geistig behindert, er versteht, was um ihn herum gesprochen wird. «Jede Woche geht er in die Physiotherapie und in die Logopädie», sagt seine Mutter. Dominik schüttelt heftig den Kopf und sagt laut «Nein!» In der Logopädie habe er gerade ein Motivationstief, erklärt seine Mutter und lächelt ihren Sohn etwas traurig an. «Eine aufrichtige Entschuldigung der Täter wäre ein kleiner Trost», sagt sie. Das habe es nie gegeben. Dann schwärmt sie von der neuen Wohnung in Rickenbach TG, in die sie eben eingezogen sind. Sie ist grösser als die alte, hat einen Lift und eine ebenerdige Dusche. «Besser», sagt Dominik Bein. Weiterhin wird Rosmarie Bein aber jeden Morgen um vier Uhr aufstehen und bis zum Mittag arbeiten, damit sie sich für den Rest des Tages um ihren Sohn kümmern kann. Einst wollte Dominik Bein Krankenpfleger werden. Ein Praktikum hatte er schon gemacht. Heute ist er selbst ein Pflegefall.

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16 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

«Jetzt reichts! Wir sagen Jedes Wochenende Pöbeleien und Gewalt: Den Zürcherinnen und Zürchern reichts. Mit einer


MENSCHEN JUGENDGEWALT

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Sie setzen sich für mehr Zivilcourage ein: Vania Kukleta, Katja Weber, Daniel Zimmermann, Lea Schwab, Tobias Keller, Antonio und Vito Sette, Samuel Landert, Serafina Zimmermann, Manuela Döbeli, Roger Keller und Karin Meier (von links).

Nein zur Gewalt!»

grossen Kampagne sagen sie «Fertig Puff!» Und sprechen damit wohl jedem aus dem Herzen.


18 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Prügler, nein danke! Kampagne gegen Jugendgewalt: Junge Zürcherinnen und Zürcher bekennen Farbe.

D

ie Stadt Zürich sagt der Jugendgewalt den Kampf an. In einer gross angelegten Kampagne zeigen 49 Zürcher Flagge. Auf rund 130 Plakaten fordern sie ein für alle Mal: «Fertig Puff!» Lanciert hat die Kampagne die Task Force Jugendgewalt der Stadt, die in den letzten zweieinhalb Jahren verschiedenste Projekte zum Thema initiierte, unter anderem den Einsatz von Konfliktlotsen an Schulen. Beteiligt daran sind die Polizei, Schulen sowie Vertreter des Gesundheitswesens und der sozialen Dienste.

Jugendliche wenden sich selber an die Jugendlichen

Nun wehen die blauen «Fertig Puff»-Fahnen auf dem ganzen Stadtgebiet: auf Trams, in über 150 Schulen, in angesagten Klubs des Zürcher Nachtlebens oder an öffentlichen Orten wie der Bahnhofbrücke. Das Besondere der Kampagne: Jugendliche wenden sich direkt an ihre Altersgenossen, sagen selbst,

dass sie Gewalt nicht tolerieren. «Ich wünsche mir, dass die Kampagne die Zivilcourage der Bevölkerung fördert», sagt Stadtrat Daniel Leupi. Teil der Kampagne ist ein speziell komponierter «Fertig Puff»-Song, produziert von Musiker Roman Camenzind, gesungen von Künstler Dominik Locher, alias Los Bandidos Minirock. «Wotsch prügle?», fragt er im Lied provokativ, und gibt gleich selbst die Antwort: «Dänn muesch zügle.» Anfang Sommer suchte die Stadt Menschen, die sich für die Plakate ablichten lassen. Über 200 Leute meldeten sich. «Die Resonanz zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben», so Leupi. Gekostet hat die von Regula Fecker, der Werberin des Jahres, ausgearbeitete Kampagne rund 90 000 Franken. Für einmal sind sich Politiker aller Parteien über den Sinn der Investition einig – denn Jugendgewalt geht uns alle an. Cinzia Venafro Mehr Infos: www.fertigpuff.ch

Katja Weber (30/links), Event-Veranstalterin «Um Gewalt vorzubeugen, braucht es ein Gemeinschaftsgefühl. Deshalb organisiere ich gemeinsam mit Vania einen Flohmarkt mitten in der Stadt Zürich: Denn wenn sich die Leute kennen, und vor allem miteinander sprechen, greift man schneller mal ein, wenn jemand Puff macht. Alle müssen sich angesprochen fühlen!»

Vania Kukleta (29/rechts), Trendscout und Gastronomin «Wir müssen die Jugendlichen abholen, bevor es zu Gewalt kommt. Denn es gibt schönere Wege, Energien loszuwerden als dreinzuschlagen. Ich setze mich für mehr Angebote für Junge ein. So engagiere ich mich zum Beispiel bei Workshops, wo ich mit jungen Frauen stylische Outfits aus ihren alten Kleidern bastle.»

Serafina Zimmermann (23), Personalassistentin «Ich will wirklich nicht den Moralapostel spielen. Aber wegzuschauen, wenn jemand angegriffen wird, ist feige. Ich bin seit der Pubertät auf den Rollstuhl angewiesen und fühle mich genauso angesprochen, zu helfen und zu beschwichtigen, wenn jemand aggressiv wird. Ich zeige Flagge gegen Jugendgewalt, und du?»

Manuela Döbeli (38) Spielgruppenleiterin «Als Kind wurde ich in der Schule von meinen Mitschülern körperlich, aber auch psychisch fertiggemacht. Ich schwieg lange darüber, aus Angst und auch Scham. Darum ist es mir besonders wichtig, dass meine 8-jährige Tochter Gehör finden würde, wenn sie Erfahrungen mit Gewalt machen muss. Wir dürfen es nicht tolerieren!»

EIN

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«Eingreifen kann jeder lernen»

Veronika Brandstätter (47) ist Psychologin mit Schwerpunkt Motivation an der Universität Zürich. Unter anderem führt sie Seminare für Zivilcourage durch. Veronika Brandstätter, warum gaffen bei einer Gewalttat viele, aber niemand hilft?

Stress lähmt gewisse Verhaltensroutinen und die Entscheidungsfähigkeit. Kommt dazu: Die meisten Menschen haben keine Erfahrung mit Eingreifen. Ich denke nicht, dass die Menschen aus Abgestumpftheit nicht reagieren, wie man manchmal behauptet. Es gibt aber Hinweise, dass das häufige Betrachten von Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen die Wahrnehmungsschwelle anhebt.

Man merkt also gar nicht, dass etwas Schlimmes passiert?

Genau. Vielleicht denkt man, dass es sich um ein Paar handelt, das streitet. Dabei wird eine Frau attackiert. Und selbst wenn man die Gefahr erkannt hat, kann die Gruppendynamik einen am Helfen hindern. Inwiefern?

Zum Beispiel blicke ich andere Menschen an, und diese blicken auch fragend drein. Alle schliessen daraus, dass es keinen Grund zur

Reaktion gibt. Oder es sind andere Menschen da, und man vertraut insgeheim darauf, dass schon irgendwer etwas tut. Man schiebt also die Verantwortung ab. Was ist denn wirklich zu tun?

Zuerst soll man sich einen Überblick verschaffen: Was passiert, wo stehe ich? Ist man zu nah, sollte man auf Sicherheitsabstand gehen. Dann: Den Angreifer nicht berühren, nicht ansprechen. Wenn man nichts zu befürchten hat, soll man versuchen, das Opfer

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MENSCHEN JUGENDGEWALT

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Daniel Zimmermann (19), Fachmann Betriebsunterhalt «Ich rufe andere junge Leute auf, zuerst zu denken und dann erst zu handeln. Seid euch der Folgen bewusst, die Gewalt auslösen können. Leider fehlt es vielen Jugendlichen an Respekt vor dem Menschen. Wir alle sagen, dass endlich fertig Puff sein soll. Ich bin aber skeptisch, ob die Gewaltbereiten uns erhören.»

Lea Schwab (19), Studentin «Ich studiere Jus und möchte später als Anwältin im Strafrecht oder als Staatsanwältin arbeiten. Während eines Praktikums bei Gericht wurde ich direkt mit Gewalttätern konfrontiert. Geschockt hat mich, dass diese Jugendlichen aus reiner Langeweile jemanden übel verprügelt hatten und nicht an die Konsequenzen dachten.»

Tobias Keller (20), Dachdecker «Vor einem Jahr wurde ich von einer Jugendgruppe im Zürcher Hauptbahnhof angegriffen. Da ich kein Geld bei mir hatte, sind Fäuste geflogen. Ein blaues Auge und ein abgebrochener Zahn waren das Resultat. Zwei Leute haben die Szene mitbekommen. Doch hingeschaut und eingegriffen hat keiner.»

Samuel Landert (24), Verkäufer «Mir wurde schon die Nase gebrochen, als ich einen aggressiven Typen beruhigen wollte. So unvorsichtig bin ich heute nicht mehr. Die Attacke hat nicht nur körperlich Spuren hinterlassen. Aber den Ausgang lasse ich mir davon nicht verderben. Einschreiten ist wichtig, aber mit Unterstützung. Darauf hoffe ich, denn alleine den Helden zu spielen ist gefährlich.»

Roger Keller (53), Lehrer «Schlägereien unter Jungen gab es schon immer. Dass aber auf ein Opfer eingetreten wird, wenn es am Boden liegt, schockiert mich. Wir müssen hinschauen und stopp! sagen, das lehre ich auch meine Schüler. Um zu wissen, wie ich bei einer Konfliktsituation reagieren kann, habe ich auch schon einen Zivilcouragekurs besucht.»

Karin Meier (49), Sozialarbeiterin

Vito Sette (17/links), KV-Lehrling «Ich spiele Eishockey, da gibt es zwischendurch auch Leute, die sich auf dem Eis in die Haare geraten. Gewalt finde ich total unnötig — körperliche wie auch psychische Gewalt. Denn Worte können auch sehr verletzen! Wenn ich mit meinen Freunden im Ausgang bin, versuche ich zu schlichten, wenn zwei streiten.»

Antonio Sette (15/rechts), Schüler «Gewalt ist total uncool und unnötig. Wenn man sich mal streitet, soll man miteinander sprechen! Ich habe mich noch nie geprügelt. Und wenn ich merke, dass jemand Puff machen will, werde ich nicht wegschauen. Aber alleine kann man sich auch in Gefahr begeben, darum hoffe ich, dass mir die Leute helfen würden.»

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aus der Situation hinauszubegleiten. Hat man ein schlechtes Gefühl, ruft man besser die Polizei. Wer hilft eher, wer nicht?

Allgemein helfen selbstbewusste, emotional stabile Menschen mit verbindlichen Werten eher, und Frauen öfter als Männer. Je anonymer die Situation, desto weniger reagieren die Menschen. Interessant ist das Resultat einer Umfrage von «Gehirn und Geist» im Juli unter 1000 Deutschen: 41 Prozent der Männer hätten körperlich eingegriffen, aber nur 18 Prozent der Frauen. Sie rufen eher die Polizei.

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«In meinem Quartier fürchten sich die Alten vor den Jugendlichen. Das darf nicht sein! Denn 99 Prozent der Jungen sind sehr anständig. Gewalt geht meist mit Alkohol einher, daher müssen wir die Jugend hier vermehrt aufklären und präventiv handeln. Sie müssen wissen: Jegliche Gewalt wird nicht toleriert!» EIN AU

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Was ist richtig?

Die Polizei sagt: Mischen Sie sich auf keinen Fall physisch ein, auch nicht, wenn man den Schwarzen Gurt in Karate hat. Also Alarm schlagen. In München wurde vor ein paar Monaten ein Helfer zu Tode geprügelt. Beeinflusst das die Menschen?

Ein tragischer Fall, der auf jeden Fall die Hilfsbereitschaft senken wird. Kann man Kinder zu Zivilcourage erziehen?

«Zivilcourage gibt einem Menschen Selbstvertrauen.»

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Davon bin ich überzeugt. Wer den Kindern Respekt vor Andersartigkeit und Grundwerte vorlebt und sie darin bestärkt, sich für andere einzusetzen, steigert die sogenannte Demokratiekompetenz. Deshalb sollten auch Lehrer nicht mit Schülern schimpfen, die sich einmischen, indem sie sich für Gschpänli einsetzen.

fall. Und mit Rollenspielen üben wir Verhaltensroutinen ein.

Sie geben Kurse für Zivilcourage. Was lernt man dort?

Muss man helfen?

Wir sagen den Teilnehmern, Zivilcourage sei ein Haus auf zwei Säulen: Wissen und Handeln. Erstens, was darf ich tun? Also das psychologische Wissen um die Bedingungen für Zivilcourage und die Möglichkeiten einzugreifen. Zweitens macht jeder Teilnehmer eine persönliche Planung für den Ernst-

Fühlt man sich gut, wenn man Zivilcourage bewiesen hat?

Eindeutig. Unsere Befragungen zeigen: Das bestärkt einen Menschen in seiner Überzeugung und verleiht ihm Selbstvertrauen. Wenn jemand verletzt ist, muss man die Polizei oder den Notarzt rufen, ansonsten kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden. Wenn man Zeuge einer Pöbelei oder Beleidigung wird, ist man nicht gezwungen, etwas zu unternehmen, rein rechtlich gesehen.

Interview Yvette Hettinger


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22 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Das Stricklabel Hohgant stellt nicht nur Babykleider, sondern auch Teddybären her.

Wolllust im Emmental

Was haben gemütliche Emmentaler Bäuerinnen und trendige Grossstadt-Mütter miteinander zu tun? Nichts, ausser der Liebe zu qualitativ hochstehenden Babykleidern des Hohgant-Labels. Und die werden im Emmental gestrickt. Von gemütlichen Bäuerinnen.

G

rün ist das Emmental im Herzen der Schweiz. Einladend seine Bauernhäuser mit den weit ausladenden Dächern. Mystisch die Tannenwälder auf den sanften Hügeln. Der Käse mit den Löchern, der Emmentaler, machte die Region im Ausland weltberühmt. Und lange Zeit florierte in Gotthelfs Heimat auch die Textilindustrie. Heute jedoch gehört das Emmental wirtschaftlich zu den Randregionen. Innovative Geschäftsideen sind darum gefragter denn je.

Gestrickte Erdbeeren für kleine Babyköpfe

Hannah Strøm (66), gebürtige Dänin, wohnhaft in Basel und seit gut 15 Jahren dank einer Dépendance auch mit dem Emmental verbunden, hat so eine innovative Idee in die Region getragen. Die Initialzündung gab vor ungefähr sieben Jahren – ungewollt – eine süsse, unschuldige rote «Erdbeer-Mütze». Damit nahm die Erfolgsgeschichte des Stricklabels Hohgant ihren Lauf. Erdbeeren für die Babys zu stricken war zuvor in Strøms Familie seit über 30 Jahren Tradi-

tion. «Was danach kam, war schlichtweg überwältigend», sagt die Hohgant-Gründerin mit der markanten schwarzen Brille sichtbar gerührt im Strickraum in Langnau BE. Es sei etwas vom Besten, was ihr in ihrem Leben widerfahren sei. Da das kecke Käppchen auch ausserhalb der Familie für Furore sorgte, strickte die ehemalige Fachbereichsleiterin der Schule für Gestaltung in Basel immer öfter nicht mehr nur für Verwandte. Endgültig zu viele Beeren-Babykappen wurden es jedoch, als eine Bekannte sie überredete, ein paar süsse TextilFrüchtchen für ihre Kunst- und Designboutique in Basel zu stricken. Eine Freundin aus dem Emmental eilte der Designerin spontan zu Hilfe. Hannah Strøm sagt, sie habe nie Marketing betrieben. Als es die Beeren-Babykappen dank einer Freundin an die Art Basel schafften und dort von einem Händler aus Berlin und einer Journalistin des deutschen Magazins «Stern» entdeckt wurden, stieg die Nachfrage rasant. Noch mehr geübte Emmentalerinnen

legten Hand an: Bäuerinnen, Hauswirtschaftslehrerinnen, Mütter, Freundinnen der Freundin, deren Schwägerinnen und Nachbarinnen. Und die unschuldige Erdbeere fristete nicht lange ein alleiniges Dasein. Fröhlich-bunte Zebrajäckchen, weiche Wollhöschen, drollige Teddybären und unwiderstehliche Teufelskäppchen gesellten sich dazu. Jedes Stück in bester Qualität, aus Merino, Bio-Baumwolle oder Seide – und natürlich handgestrickt.

Die ganze Welt steht auf Emmentaler Strickereien

Das Projekt Hohgant war parat, die Welt zu erobern. Trendboutiquen in Berlin und Kopenhagen, Seattle und Yokohama holten sich die Emmentaler Wolllust à la Grossmutter in den Laden. Eine Mutter in Hollywood outete sich vor einer Kamera des Schweizer Fernsehens als Hohgant-Fan. Eine Japanerin, deren Kind mit einer der besagten Erdbeer-Mützen aus dem dichten Tokioter Passantenstrom heraussticht, schwärmt, wie toll sie diese Handarbeit fände. «Ich

Heile Welt: Jacqueline Nyffeler, Vreni Zürcher, Hannah Strøm, Anita Salzmann mit Sohn Nicolai und Christine Pfister (von links).


MENSCHEN STRICKERINNEN

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Innovation des Jahres Anzeige

Neu: Automatikgetriebe DSG für Škoda 4x4-Modelle

SPARSAMER, SPORTLICHER, ENTSPANNTER Schinznach Bad. Der laute Ruf nach einer Automatik für die erfolgreichen 4x4-Modelle von Škoda wurde erhört. Aber statt auf eine herkömmliche Lösung setzte Škoda von Anfang an auf die revolutionäre DSG-Schaltautomatik! Das bringt viel, sehr viel, wie auch der DSG-Testfahrer bestätigt. den ersten Metern: DSG verbindet den Komfort einer Automatik mit der Sportlichkeit eines Schaltgetriebes. Der Trick: zwei Kupplungen, die als Dreamteam zusammenspielen! Im Duett sorgen sie dafür, dass sich der Octavia geschmeidig, sprich ohne Zugkraftunterbrechung beschleunigen lässt. Ein Mann schaltet schneller: Roman Kägi

Ingenieur Roman Kägi (38) ist ein Mann der Zahlen und Fakten. So leicht lässt er sich nichts vormachen. Bevor er in seinen Testwagen steigt, einen Škoda Octavia Combi 2.0 l TDI-CR mit 140 PS (103 kW) und serienmässigem 6-Gang-DSG, macht er sich auf de.wikipedia.org/wiki/Doppelkupplungsgetriebe schlau. Was ist DSG? Das Kürzel steht für Doppelkupplungsgetriebe. Und das wiederum steht für nichts weniger als einen Geniestreich, einen technologischen Quantensprung. Wieso denn das? Die Antwort darauf erhält Roman Kägi schon auf

wechselnden Drehzahlniveau feststellen. Und am rundum entspannenden Feeling. Roman Kägi ist beeindruckt. Dabei kennt er einen zentralen Pluspunkt noch nicht! Durch den extrem hohen Wirkungsgrad des DSG lässt sich auch der Verbrauch markant drosseln. Für Roman Kägi ist DSG die moderne Alternative zum «Feufer und Weggli». Eines weiss er schon nach der kurzen Testfahrt: Ein Zurück zum konventionellen Schaltgetriebe kommt für ihn nicht in Frage. Definitiv! www.skoda.ch

Prinzip DSG

Der Trick: ruck, zuck ohne ruckeln Roman Kägi will es wissen. Als die Ampel drei Kilometer vor der Baustelle auf Grün schaltet, drückt er kräftig aufs Gaspedal, lässt den 140 PS freien Lauf. Die Post geht ab. Trotzdem: Schaltgeruckel durch Wiedereinkuppeln? Fehlanzeige! Butterweich schwebt der Octavia durch die Gänge. Ruck, zuck ist der 6. Gang erreicht. Das Ganze fühlt sich an wie Schalten ohne Zwischenpause. Dass das Getriebe aktiv ist, lässt sich höchstens am

Der Clou: DSG arbeitet mit zwei Teilgetrieben gleichzeitig. Dies erlaubt einen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung. Das Getriebe steuert sich selbstständig oder der Fahrer greift nach Lust und Laune per Schaltwippe/Hebel ein. Im Vergleich zur konventionellen Automatik geht das Schalten wesentlich schneller und komfortabler vonstatten.

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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

kann mir gut vorstellen, wie jemand in der Schweiz dasitzt, um das zu stricken.» Vreni Zürcher (64), die mit drei Generationen in einem der prächtigen Bauernhäuser wohnt, ist eine der rund 30 aktiven Strickerinnen, die im Emmental dasitzt und strickt. Seit 2005 greift sie – «wenn immer es ihr die Zeit erlaubt» – für Hohgant zur Nadel. «Lisme», sagt die Bauersfrau mit den gesunden roten Backen, täte sie viel lieber, als den Acker von Steinen säubern. Der Profit stehe dabei nicht im Vordergrund. Viel wichtiger sei das Projekt, der Austausch mit den anderen Frauen. Jacqueline Nyffeler (51), Primarlehrerin mit Handarbeitslehrerinnen-Diplom, ist vor anderthalb Jahren zum Hohgant-Team gestossen. «Zuvor», sagt sie, «habe ich alles bestrickt, was ich konnte.» Schon als kleines Kind habe sie die Stricknadeln regelmässig zur Hand genommen. Heute erhole sie sich mit einer «Lismete» von einem strengen Arbeitstag und schätze, dass sie sich am Ende zusätzlich über das schöne Resultat freuen könne. Nicolai (11) ist der jüngste in der sonst ausschliesslich weiblichen Strickerinnenrunde. Seine Spezialität sind Teddybären mit lustigen Knopfaugen.

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Hannah Strøm findet den Erfolg ihres Projekts «schlichtweg überwältigend».

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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Jacqueline Nyffeler ist Primarlehrerin mit Handarbeitslehrerinnen-Diplom.

Nicolai Salzmann strickt, seit er acht ist. Teddybären sind seine Spezialität.

Bauersfrau Vreni Zürcher strickt lieber, als den Acker von Steinen zu säubern.

«Sie seien halt ‹gäbig z mache›», erklärt er. Als Achtjähriger hat er mit dem Stricken begonnen und auch gleich den Bärenprototyp entworfen, der bis heute ein Renner ist. Wie viele Teddys in der Vergangenheit zusammengekommen sind, weiss er nicht. Einen aber hat er für sich behalten. Seit es in der Schule strenger ist, greift seine Mutter Anita Salzmann (35) öfter für ihn zu den Stricknadeln. Sie sei eben auch eine von denen, die ihre Finger immer bewegen müssten.

Bei Hohgant verdienen alle gleich viel

Die Boutiquebesitzer sind vom Emmentaler Design für Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre – einer Mischung aus Schlichtheit, Farbe und Qualität – so angetan, dass sie sich ausnahmsweise mit einer

Viertelbeteiligung am Verkaufspreis zufriedengeben. Bei Hohgant verdienen alle gleich viel: Von den 200 Franken Verkaufspreis für ein Zebrajäckchen gehen je ein Viertel an den Laden, das Label, die Strickerinnen und ein Viertel wird für das Material aufgewendet. Sowohl für das Label wie auch für die Strickerinnen war von Anfang an klar: Von Hand Gestricktes kann wegen der langen Produktionszeit und der hohen Materialkosten nie rentieren. Die Nase darüber rümpft aber niemand. Die Freude an der Kreativität und deren Umsetzung überwiegen. Das Wissen, dass irgendwo auf diesem Planeten Leute schätzen, was «hand made» und mit viel Liebe und Leidenschaft im Emmental geschaffen wurde, ist für die meisten Befriedigung ge-

nug. Da auf jeder Etikette der Name der Strickerin vermerkt ist, trifft nicht selten als zusätzlicher Dankeslohn eine Postkarte mit einem Gruss von einem fernen Ort ein.

Viel Geld investiert, schöne Beziehungen geerntet

Hannah Strøm übrigens hatte nicht geplant, ein eigenes Designlabel zu gründen. Eigentlich wollte sich die fünffache Grossmutter nach ihrer Frühpensionierung mehr Zeit für die Familie nehmen. «Nun habe ich wahnsinnig viel Geld investiert», sagt sie, «und als Lohn viele neue und schöne Beziehungen und interessante Kontakte geerntet.» Sie freut sich mit ihren Strickerinnen über das positive Echo, das fast täglich aus allen Ecken der Erde bis ins Emmental widerhallt. Den nächsten Coup

plant das Label zusammen mit der Lyssacher Textilfirma Zürcher Stalder. Die Spezialistin für Naturgarn wird eine bunte Farbpalette mit Hohgant-Wolle herausbringen. «Solche Synergien zu nutzen», sagt Strøm, «ist ein grossartiges Gefühl.» Es scheint also fast, dass der trotzige Hohgant, ein Brocken von Berg, den man von Strøms Emmentaler Ofenbank aus sieht, seine Kraft an das Stricklabel weitergegeben hat. Auch Gotthelf erkannte schon: «Rasch ergreift der Emmentaler das Neue nicht … aber was er einmal ergriffen, das hält er fest mit wunderbarer zäher Kraft.» Und vielleicht blüht die Textilindustrie im Emmental wieder auf. Ganz wie zu Gotthelfs Zeiten. Text Judith Wyder Bilder Tina Steinauer

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30 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Im Funkloch daheim

Die Häfelfinger wehrten sich mit Händen und Füssen gegen eine Mobiltelefon-Antenne. Bis die Mobilfunkbetreiber irritiert von dannen zogen. Seither ist das malerische Dorf im Baselbiet handyfrei. Und glücklich damit.

L

eben ohne Mobilfunkempfang? Unvorstellbar! Wenn Lehrling Adrian Ehrsam erzählt, dass er daheim in Häfelfinden BL ohne Handy auskommen muss, erntet der 17-Jährige bloss ungläubiges Kopfschütteln. Dann fallen Sprüche wie «komisches Kaff». Immer mal wieder hört er die irritierte Frage: Stimmt das wirklich, mit dem Auto nur gerade eine gute Viertelstunde vom Kantonshauptort Liestal entfernt? Wer vom Nachbarort Rümlingen her kommt, unterquert den imposanten Eisenbahnviadukt der Hauensteinlinie und taucht abrupt ins Funkloch ab. Noch bevor am rechten Strassenrand die Ortstafel Häfelfingen aufgetaucht ist, hat sich das Handy von der Welt verabschiedet. «Kein Netz», verkündet das Bildschirmchen. Ein Dorf wie Häfelfingen ist in der kommunikationswütigen Zeit von heute nicht vorgesehen. Pausenlose Erreichbarkeit ist das Mass aller Dinge. Wir plappern im Zug und hinter dem Steuer, jagen selbst am stillen Örtchen salvenweise SMS durch den Äther und laden die Gipfelfotos schon auf der Bergspitze übers mobile Breitbandnetz auf unser Album bei Facebook, Flickr oder Picasa. «Heute bieten wir mehr als 99,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung Zugang zum Mobilfunknetz», sagt Olaf Schulze von Swisscom. Sunrise spricht von 99 Prozent Abdeckung, Orange von «mehr als 99 Prozent». Die letzten weissen Flecken auf der Karte mit dem Versorgungsgebiet verschwinden. Wer nicht erreichbar ist, gehört nicht dazu – so definiert es die Mehrheit. Ein kleines Dorf im Kanton Basel-Landschaft leistet hartnäckig Widerstand gegen dieses Diktat.

Häfelfingen liegt 543 Meter über Meer in einer leichten Senke am Nordwesthang des Wisenbergs. Im Dorfbrunnen plätschert Wasser aus einer nahen Quelle. Wer bei der öffentlichen Telefonkabine links abbiegt, findet etwas zurückversetzt das Gemeindehaus, vor 15 Jahren neu gebaut. Die Tür heisst Besucher in kräftigem Türkis willkommen. «Wer die Idylle zu schätzen weiss, lebt gut hier», charakterisiert Eugen Strub (53) seine Gemeinde im Sitzungszimmer, wo der Empfang grad mal für ein SMS reicht.

Sachen wie ein Handy verliere man bloss

Mit 270 Einwohnern sei das Dorf klein, räumt er ein, der Zusammenhalt und der gegenseitige Respekt jedoch seien umso grösser. Man habe zwar zuweilen unterschiedliche Ansichten, akzeptiere die andern aber, so wie sie seien. Der Landwirt ist seit 26 Jahren im Gemeinderat und als dessen Präsident regiert er das Dorf seit elf Jahren. Hat er ein Handy? «Nein, hab ich nicht. Ich habe auch keine Uhr, kein Sackmesser und keinen Pager.» Solche Sachen verliere er bloss. Strub ist vermutlich der einzige Gemeindepräsident im Kanton ohne Handy. Der Festnetzanschluss genügt ihm vollauf, von der ständigen Erreichbarkeit als Präsident hält er wenig. Deshalb verzichtet er auch auf einen Anrufbeantworter. «Dringend, dringend, dringend heisst es immer – doch manche Menschen nehmen das Telefon in die Hand, bevor sie den Kopf einschalten.» Oft habe sich ein angeblich unaufschiebbares Problem nach zwei Stunden von selbst erledigt, oder der ungehaltene «Schtürmi» habe dann be-

reits wieder vergessen, was soeben noch dermassen wichtig schien. Seine Frau, Susanne Strub (44), aber hat eins. Daheim kann sie das Handy allerdings nicht wirklich benützen, wie der Besuch auf dem Mattenhof zeigt, wo die Schweizer Fahne über den Köpfen schnuckliger Gartenzwerge flattert. Dort, etwas ausserhalb des Dorfs, gibts keinen Empfang. «Will ich mit dem Handy telefonieren, muss ich auf den Hügel hinterm Hof steigen», sagt sie. Die kürzlich in den Landrat nachgerückte SVPKantonsparlamentarierin muss gleich los in die Stadt zu einer Parteiveranstaltung. Die selbst gebackenen Baselbieter Zimtstängel, die Parteipräsident Toni Brunner so gern mag, sind schon eingepackt. Im Gemeindehaus wundert man sich ein bisschen über das viele Aufhebens um die lokale Mobilfunkversorgung. «Lustig, dass ein Dorf plötzlich interessant wird, bloss weil es in einem Funkloch liegt», sagt die Kanzleiangestellte Christine Gerhard (48), die im Nachbarort wohnt. Sie hält den Schalter zwei Stunden pro Woche offen, montags von 10 bis 11 Uhr und mittwochs von 19 bis 20 Uhr. Dass ihr Handy hier nicht funktioniert, stört sie «überhaupt nicht». Schliesslich sitze sie neben dem Festnetztelefon und sei erreichbar: «Viel wichtiger als den Handy-Empfang finde ich einen Internetanschluss.» Es ist gut sieben Jahre her, seit sich die Gemeinde gegen Antennen entschied. Die treibende Kraft dahinter war Vreni Wüthrich (52), eine moderne Bio-Bäuerin, deren Meinung etwas zählt im Dorf. Damals wäre in Häfelfingen fast das Handyzeitalter angebrochen. Wüthrichs Nachbarn,


MENSCHEN GEGEN DIE ZEIT

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Immer mehr Handy-Antennen 13 941 Standorte in der Schweiz 12000

«So tragisch ist das nicht.» Den 17-jährigen Adrian Ehrsam stört es nicht, dass er weder im Haus noch ausserhalb des Hauses Handy-Empfang hat.

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Das Bundesamt für Kommunikation zählte am 1. Januar 2010 in der Schweiz 13 941 Standorte von Mobilfunkantennen. Innert zehn Jahren hat sich die Zahl verdreifacht. Ein Standort kann mehrere Antennen desselben oder verschiedener Mobilfunkanbieter enthalten. Der Boom der Mobilfunkantennen setzte 1993 ein, nachdem der digitale Mobilfunkstandard GSM (Natel D) lanciert worden war. Ab 2001 kam mit GPRS ein neuer Standard für die paketweise Datenübermittlung auf, 2004 etablierte sich UMTS, der Mobilfunkstandard der dritten Generation, der mit höheren Datendurchsatzraten Videotelefonie, Fernsehen auf dem Handy oder schnelles Surfen im Internet ermöglicht. Quelle: Bakom


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die Familie Mumenthaler, stellten auf ihrem Hof einem Mobilfunkbetreiber den Grund für den Bau einer Antenne zur Verfügung, das Verfahren für eine Baubewilligung lief an. Als Vreni Wüthrich davon erfuhr, gründete sie die Interessengemeinschaft antennenfreies Häfelfingen und begann Unterschriften zu sammeln. Es gelang ihr, die Mehrheit des Dorfs hinter sich zu scharen, 91 Personen aus 58 Haushaltungen unterschrieben.

Der Mobilfunkbetreiber wollte Schadenersatz

Familie Mumenthaler blies zum Rückzug. «Es hagelte eingeschriebene Briefe mit Einsprachen gegen die Baubewilligung – wir wollten aber nie und nimmer eine Antenne gegen den Willen des Dorfes», sagt Simone Mumenthaler (38). Man teilte dem Mobilfunkbetreiber mit, der Hof Isental

stehe als Standort nicht mehr zur Verfügung. Die Antwort des Telekommunikationsunternehmens hat die Familie dann aus den Socken gehauen: eine Schadenersatzforderung in immenser Höhe. Die Mumenthalers setzten sich mit der Interessengemeinschaft zusammen, nachbarschaftlich-freundschaftlich. Die Bäuerin weist auf den grossen Küchentisch: «Hier sassen wir und haben geredet miteinander.» Ein Lehrer sei dabei gewesen, der fand im Vertrag eine Klausel, die den Ausstieg ohne weitere Kosten ermöglichte. «Irgendwann», sagt sie, «kamen sie dann von der Telefonfirma und räumten stillschweigend die Bauprofile ab.» Und so lehnt sie sich weiterhin aus dem Küchenfenster, um ein SMS verschicken zu können. Anderswo wären sich die Nachbarn heute spinnefeind. Doch Simone Mumenthaler und

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MENSCHEN GEGEN DIE ZEIT

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«Wer die Idylle zu schätzen weiss, lebt gut hier.» Eugen Strub, Gemeindepräsident und Landwirt, hat kein Handy. Von ständiger Erreichbarkeit hält er wenig. Seine Tochter Andrea Strub (10) findet es gut.

Vreni Wüthrich sitzen zusammen auf dem Natursteinbänklein, das auf der Grenze zwischen den beiden Höfen steht, und lachen herzhaft über die Geschichte, die neulich sogar den französischen Fernsehsender France 3 für eine Reportage ins Dorf brachte. Wüthrichs Hof wird – ironischerweise – über eine Handyantenne im Nachbardorf abgedeckt.

Simone Mumenthaler (links) wollte einst ihr Land für eine Antenne zur Verfügung stellen. Vreni Wüthrich war dagegen.

«Der Empfang ist perfekt, doch mein Mann und ich haben kein Handy, aus grundsätzlichen Überlegungen», sagt sie. Sie bräuchten keins, «wir sind ja übers Festnetz erreichbar, man kann uns auch eine Nachricht auf dem Beantworter hinterlassen.» Man wolle mal schauen, wie lange es noch gehe ohne Handy. Die Kinder haben übrigens längst eins, ein Verbot

erliessen die Eltern nicht, «bloss am Tisch wollen wir kein Handy sehen.» Ihr Haupteinwand ist der Elektrosmog. «Ich bin nicht überzeugt, dass die Strahlen so harmlos sind, wie es die Unternehmen gerne darstellen», sagt Vreni Wüthrich. Die Einflüsse auf Mensch und Natur seien unklar. Sie nennt als Bei-

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MENSCHEN GEGEN DIE ZEIT

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

fen» stehe nun doch schon einige Zeit unverändert auf einer Parzelle am Dorfeingang. Kaum jemand in Häfelfingen stört sich ernsthaft am fehlenden Handy-Empfang. «So tragisch ist das nicht», meint Adrian, der Lehrling. Und verabredet sich mit Kollegen über Mail oder via Facebook. Seine Mutter Gertrud Ehrsam (49) hingegen ist eine der wenigen, die sich ärgert: «Ich finde das wirklich mühsam.» Ihr Handy könne sie nur auswärts brauchen oder wenn sie zehn Minuten auf den nächsten Hügel spaziere. «Ich habe zunehmend Bekannte, die kein Festnetz mehr benützen. Von Handy zu Handy ist der Stundentarif viel günstiger als von Festnetz zu Handy.»

Höhere Lebensqualität überwiegt die Nachteile

«Die ständige Erreichbarkeit ist kein Vorteil.» Simon (8), Benjamin (5), Mathias (43) und Claudia Schenker (43) geniessen das handyfreie Leben.

spiel negative Auswirkungen auf den Orientierungssinn von Bienen oder Zugvögeln, und sie argwöhnt, «dass die Strahlen auch die allgemein zunehmende Nervosität der Menschen zusätzlich steigert». Ein antennenfreies Dorf habe einen Standortvorteil, da viele Menschen sensibel auf Strahlen reagierten und dem Elektrosmog ausweichen wollten. Sie wisse von Interessenten, die sich einen Umzug nach Häfelfingen überlegten.

zent der Schweizer Bevölkerung zu Protokoll, sensibel auf Strahlung zu reagieren. «Jetzt klären Einwohner in einer Arbeitsgruppe ab, wie wir weiter vorgehen wollen.» Eugen Strub reagiert zurückhaltend auf den Enthusiasmus

seines Amtskollegen aus dem Jura. «Vom grossen Andrang ist in Häfelfingen bisher nicht viel zu spüren», kommentiert er trocken. Bei ihm jedenfalls hätten sich noch keine Interessenten gemeldet. Und die Tafel «Bauland zu verkau-

Im Jura soll ein weiteres handyfreies Dorf entstehen

Andere Gemeinden träumen von einer handyfreien Zone. Das jurassische Soubey, das malerisch in einer Schlaufe des Doubs liegt, will zum Magnet für Menschen werden, die empfindlich auf Elektrosmog reagieren – sofern es möglich ist, die Mobilfunkantenne auf dem alten Schulhaus abzuschalten. Das Potenzial ist in den Augen von Gemeindepräsident Samuel Oberli gross genug, um dereinst als Erholungszentrum für Elektrosensible aufzutrumpfen zu können. In Umfragen gäben fünf Pro-

Noë-Ella (5), Titus (36), Alea (9) und Denise Heinzelmann (37) leben ganz gut mit dem Festnetz.

Andere freuen sich über die zusätzliche Lebensqualität. «Die ständige Erreichbarkeit ist doch kein Vorteil», sagt Mathias Schenker. Der 43-Jährige ist Familienmann sowie Stundenplaner am Gymnasium Liestal und daselbst auch Mathematiklehrer und Informatiker. Obwohl er viele Bedürfnisse aufeinander abzustimmen hat, verzichtet er gern aufs Handy, «und in den vergangenen zehn Jahren ist deswegen nie etwas angebrannt». Seine Frau Claudia Schenker (43) schaltet ihr Handy vielleicht ein Mal pro Woche ein, wenn sie auswärts ist und sich mit ihrem Mann wegen des Autos abspricht. Titus Heinzelmann (36), Bildhauer und Steinmetz, wohnt mit seiner Familie mitten im Dorf. Handy-Empfang gibts weder im Haus noch in der Steinhauerei. Seine Frau Denise findet das «ausgezeichnet, wir haben ja das Festnetz». Verliert er im Funkloch Aufträge? Er verneint: «Das Festnetztelefon steht gleich neben meiner Werkbank.» Der Kunde dürfe einfach nicht vergessen, dass es überhaupt noch Festnetz gibt. Arbeitet der Vater in Häfelfingen, hat er das Festnetz. Arbeitet er auswärts, schaltet er sein Handy ein. «Ist doch alles kein Problem.» Text Thomas Müller Bilder Joschi Herczeg


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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

JUGEND BEI DER UNO

Glamour am See

MANN DER WOCHE

Anstand in Zürich Schöne Worte über Ethik, Respekt und Chancengleichheit ist man sich von Firmen gewohnt. Konkrete Taten sind eher selten. Martin Scholl, Chef der Zürcher Kantonalbank (ZKB), aber handelt nach den hauseigenen Richtlinien. Die ZKB gab dem Luzerner SVPPräsidenten René Kuhn einen Korb, als der für seine IG Antifeminismus ein Konto eröffnen wollte. Deren Ziele seien nicht kompatibel mit den Grundwerten der ZKB, hiess es bei der Bank.

«Die Jugend will stärker eingebunden werden» Da Das Projekt «Youth Rep» schickt jede je jedes Jahr einen Delegierten an die Uno-Generalversammlung in New York, um dort die Inte Interessen der Schweizer Jugend zu vertreten. Zurzeit weilt die Stud Studentin Laura Crivelli (22) in wi wichtiger Mission im Big Apple. Laura Crivelli, was haben Sie La nach Ihrer Ankunft in New York na als Erstes gemacht?

Ich habe mir einen Muffin gekauft und bin dann zu Fuss an ein ka informelles Koordinationsmeein ting mit Jugenddelegierten aus anderen Ländern marschiert. Wir sprachen uns ab, bevor wir an der offiziellen Uno-Konferenz teilnahmen. Was ist Ihre Hauptaufgabe?

Ich hielt im Namen der Schweiz vor der Uno-Vollversammlung eine Rede, in der ich drei Hauptanliegen darlegte: Die Jugendlichen möchten stärker in die politischen Entscheidungsprozesse eingebunden werden und aktiv mitwirken. Viele haben den Eindruck, dass sie von den Politikern weder gehört noch ernst genommen werden. Der zweite Punkt betrifft die hohe Arbeitslosigkeit, gerade unter Jugendlichen. Und schliesslich gibt es eine Diskrepanz zwischen der Ausbildung und den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Die Arbeitgeber verlangen von uns Praxiserfahrung, aber wir haben während des Studiums dazu keine oder zu wenig Möglichkeiten. Sind Sie in offizieller Mission unterwegs?

Meine Aktivitäten und auch meine Rede wurden mit dem Departement für auswärtige Angelegenheiten abgesprochen. Woher wissen Sie so genau Bescheid über die Anliegen der Schweizer Jugend?

Unser «Youth Rep»-Team besteht aus drei Leuten. Wir recherchierten während eines Jahres, machten gemeinsam mit verschiedenen Jugendorganisationen Befragungen auf der Strasse und organisierten Aktionen in allen Landesteilen, an denen uns die Jugendlichen ihre Anregungen und Anliegen direkt vorbringen konnten. Im Gegenzug konnten Sie den Jugendlichen die Uno näherbringen?

Genau, wir machten für die 14bis 25-Jährigen Workshops, stellten das Projekt «Youth Rep» vor und informierten über die Millenniumsziele der Uno. Welche Anliegen haben die anderen Länder?

In den Entwicklungsländern ist Armut das grosse Thema. Es versteht sich von selbst, dass Jugendliche aus Industrienationen, Schwellenländern oder eben Drittweltländern nicht die gleichen Prioritäten haben. Die Interessen aber sind die gleichen: der Jugend im eigenen Land eine valable Zukunftsperspektive bieten. Naturgemäss sieht das in jedem Land anders aus. Hat jedes Land einen Delegierten geschickt?

Leider nein, es sind nur etwa 30 Delegierte hier, die 17 Länder

vertreten – und wir Europäer bilden die Mehrheit. Aus Asien sind nur drei Vertreter hier, aus Südamerika zwei und aus Afrika fünf. Ihr Engagement in Ehren, aber was können Sie konkret erreichen?

Es ist wichig, miteinander zu reden und dafür zu sorgen, dass die Stimme der Jugend gehört wird. Auf nationaler Ebene zum Beispiel verfassten 70 junge Men-

«Die Interessen sind die gleichen: der Jugend eine Perspektive bieten.» schen das Bielersee-Manifest mit zehn Forderung an die Politik. Dieses übergaben wir der Genfer FDP-Nationalrätin Martine Brunschwig Graf und dem Grünen Ständerat Robert Cramer. Und international?

Wir weckten grosses Interesse bei arabischen Ländern, ebenfalls mitzumachen und Delegierte an die Uno zu schicken. Ihr bisher grösster Erfolg?

Letzten Dienstag hörte sich der Uno-Generalsekretär Ban KiMoon meine Rede an und nahm sich anschliessend Zeit, sich mit uns Jugendvertretern zu treffen. Wir werden also gehört.

Interview Ruth Brüderlin

Bilder Michael Nagle/Getty Images, Starlitepics/Camera Press/Keystone, Walter Bieri/Keystone

Cüpli-Alarm in Le Mont-Pèlerin bei Vevey: Die amerikanische Schauspielerin Eva Longoria (35) und ihr Gatte, der französische Basketballstar Tony Parker (28), haben sich im Waadtland eine Luxusferienwohnung gekauft. Im Hotel du Parc von 1906 mit «der schönsten Aussicht, die ich je gesehen habe», wie Parker in einer Medienmitteilung zitiert wird. Longoria hat also keinen Grund, eine «Desperate Houswife» abzugeben. Und ihre Schweizer Fans noch weniger.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Von Kühen und vom Büffeln Da rennt klein Silas also hell begeistert

durch die Käserei und ruft: «Lueg, Papa! E Chue mit Bänz Friedli lernt ganz viel …» Ob mächtig dazu. ich das überhaupt erzählen darf? Als ich hier unlängst einige Verse wiedergab, die unsere 12-Jährige der Rapperin Steff la Cheffe nachrappt, war eine Frau Gamber, weil darin ein männliches Geschlechtsteil auf Berndeutsch vorkam, äusserst ungehalten und drohte an, die Kolumne nie mehr zu lesen. Was aber, wenn Frau Gamber nicht Wort hält? Dann wird sie heute schon wieder mit dem wüsten Ausdruck konfrontiert! Familie Ackermann hat mir nämlich berichtet, wie Stadtbub Silas während der Ferien auf dem Land in der Käserei eine Plastikkuh erblickte und aufgeregt auf deren Euter zeigte: «Lueg, Papa, e Chue mit ganz viel Schnäbi!» Okay, in Biologie muss Silas noch dazulernen, aber er ist ja auch erst zweieinhalb. Am Mittwoch sagte Nachbarin Ulrike, ihr Kleiner

könne sich nicht merken, wo er klingeln müsse; ob wir noch von den farbigen Klebepunkten hätten, von denen einst drunten beim Eingang zum Mehrfamilienhaus einer neben unserer Klingel klebte? Mir kams vor, als wäre es gestern gewesen: Als wir hier einzogen, konnte Anna Luna noch nicht einmal lesen – daher der farbige Punkt neAnzeige

ben unserem Namensschild. Jetzt steckt sie in der siebten Klasse, und was sie sich in den sieben Schulwochen seit den Sommerferien an Stoff zu merken hatte, geht auf keine Kuhhaut. Soll jemand behaupten, unsere Kinder lernten nichts mehr! Kostprobe? Sie kann locker referieren, dass

die frühen Hochkulturen in grossen Flusstälern entstanden, am Nil, an Euphrat und Tigris, an Indus und Huangho, dem Gelben Fluss. Hätte ich, ehe ich sie abfragte, gewusst, dass dies vor 5000 Jahren geschah? Nein. Ich hätte gesagt: «Muss ich googeln.» Sie hat Sätze wie «Tai chi is an excellent way of getting rid of stress» in ihr Englischheft notiert, hat «mon arbre généalogique» gezeichnet, ihren Stammbaum, und weiss jetzt, was Urgrossmutter auf Französisch heisst. «Die Tonhöhe heisst Frequenz», sprudelt es bei Bedarf aus ihr heraus, «wobei die untere Hörgrenze bei 16 Hertz liegt, die obere bei Babys bei 20 000, bei einem 90-Jährigen nur noch bei 3000 Hertz.» Dazu hat sie Geographie gebüffelt – «Vati, Geografie schreibt man neu mit f», würde sie mich an dieser Stelle korrigieren – und weiss nun, dass der tiefste Punkt der Erde im Marianengraben liegt, auch Witjastief genannt,

11 022 Meter unter Meer. Sie hat mir beigebracht, dass Modalverben die «Wo-so-kömö-mü-dü-Wörter» sind: wollen, sollen können, möchten, müssen, dürfen. Ich durfte auffrischen, was Komplementär- und Ergänzungsmengen sind. (Hab ich schon damals nicht kapiert. Anna Luna kapierts.) «Tenent lacrimas» übersetzt sie korrekt mit: «Sie halten die Tränen zurück», und über die römische Gesellschaft erklärt sie mir (der ich immerhin eine Weile Latein studierte) Dinge, die mir neu sind: wo Sklaven hausten, wie Krämer und Gerichtsbeamte sich kleideten. Zu löten hat sie gelernt, im Werken; und sie hat – Himmel,

«Ich hätte es googeln müssen.» Herrgott! – sogar den Religionsunterricht besucht. «Da liess Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen», könnte sie im Schlaf zitieren. Dass Anna Luna es neben alledem schaffte, sämt-

liche Raps von Steff la Cheffe auswendig zu lernen … «Herr Dokter, Herr Dokter, i bruchen es Schnäbi!» Chapeau. Jetzt hat sie Ferien verdient.


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

MEIN LIEBER SCHWAN, ICH SEH UNGEHEUER!

TAUCHKÜNSTLER: Elefanten haben den Schnorchel bereits eingebaut. Das ist praktisch, denn die Dickhäuter baden gerne. Dieses Exemplar gehört zur Herde des Schweizer Nationalcircus Knie, der in Lausanne gastiert. Was liegt näher, als den Elefanten ein kühles Bad im nahen Genfersee zu gönnen. So kommen sie nicht auf die Idee, quer durch die Stadt zu marschieren, wie Elefantenkuh Sabu dies im Juni in Wettingen und Zürich tat.

Warum ist Meerwasser salzig?

Auf der Erde kommt eine Unzahl verschiedener Gesteinsarten vor — und jede enthält andere Formen von Salz und Mineralien. Wasser löst diese Substanzen. Darum ist auch Süsswasser im Prinzip salzig, aber in so geringer Menge, dass es die Zunge nicht registriert. Alles Wasser fliesst ins Meer und verdunstet dort. Nicht aber das darin enthaltene Salz. Die Ozeane waren schon immer salzig, wenn auch nicht immer in der gleichen Konzentration. Selbst innerhalb der verschiedenen Gewässer schwankt der Salzgehalt gewaltig. Er liegt durchschnittlich bei 3,5 Prozent. In der Ostsee beträgt er bis zu 2 Prozent, im Toten Meer ist er mit 28 Prozent am höchsten.

ZITAT DER WOCHE

«Hendrix war der Grösste! Aber ich muss wohl noch etwas Geduld haben, bis ich ihn treffe.» Steve Lee ist letzte Woche bei einem Töffunfall in den USA gestorben. Der 47-jährige GotthardSänger wünschte sich Ende 2009 in der «Schweizer Illustrierten», einmal mit der verstorbenen Gitarrenlegende Jimi Hendrix zu jammen. Vielleicht geht wenigstens dieser Wunsch nun in Erfüllung — wenn auch viel zu früh. Schade, können wir das nicht hören!

Bilder Fabrice Coffrini/AFP, Martial Trezzini/Keystone

FRAGE DER WOCHE


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INTERVIEW MARGARETE MITSCHERLICH

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

«Ich hätte nichts dagegen, heute Nacht für immer einzuschlafen.»

«In der Bundesrepublik war Feministin ein Schimpfwort»

Margarete Mitscherlich ist engagierte Feministin und Mitbegr��nderin des Sigmund-FreudInstituts in Frankfurt. Die 93-jährige Psychoanalytikerin ist zwar alt. Statistisch gesehen. Wer aber deshalb ihren Verstand anzweifelt, wird schon nach kurzer Zeit eines Besseren belehrt.

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uf ein Gespräch mit Margarete Mitscherlich bereitet man sich mit grösstem Respekt vor. Vor allem wenn man ein Mann ist. Denn die Grande Dame der deutschen Psychoanalyse ist

bekannt für ihren messerscharfen Verstand und ihre ebenso scharfe Kritik am «starken Geschlecht». «Männer haben Kriege vorbereitet, angezettelt und ausgeführt, haben gegnerische Heere vernich-

tet, Gefangene gemacht», schrieb Mitscherlich 1985 in der «Friedfertigen Frau», dem Standardwerk der Frauenbewegung. Und so geht die Aufzählung der männlichen Verbrechen weiter. Seitenlang.

Und trotz der Gehhilfe, die Margarete Mitscherlich vor sich her über das Parkett schiebt, als sie uns jetzt in ihrer Frankfurter Dachwohnung entgegenkommt, kann Mann sich


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nicht in Sicherheit wiegen. Denn die 93-Jährige wirkt hellwach und hat nichts von ihrem analytischen Verstand eingebüsst, wie auch ihr jüngstes Werk «Die Radikalität des Alters» beweist. «Ich war extra beim Frisör», verkündet sie in diesem Moment. Vielleicht zeigt Margarete Mitscherlich doch erste Anzeichen von Altersmilde. Margarete Mitscherlich, Sie sind 93. Wann erlebten Sie das erste Mal die «Radikalität des Alters»?

Als ich 25 Jahre alt war und die ersten Falten in meinem Gesicht entdeckte (lacht). Mich selbst habe ich mir lange Zeit nie im Alter vorgestellt. Natürlich wusste ich mit dem Verstand, dass ich eines Tages alt werden würde. Aber Alte, das war eine andere Sorte Mensch als ich. Denn alles, was man nicht selber erlebt hat, ist gefühlsmässig nicht vorstellbar. Also auch der Tod nicht?

Nicht richtig. Die Alten sehen wir immerhin stets vor und um uns. Den Tod aber nicht. Das macht den Umgang mit ihm problematisch. Das ist die Tragik. Wie alt möchten Sie werden?

Ich hätte nichts dagegen, heute Nacht schon für immer einzuschlafen. Das wäre der angenehmste Tod, vor allem wenn das so wohlig ist wie eine Narkose. Bei verschiedenen Operationen wurde ich betäubt. Das Wegdämmern mit Morphium hat mir gefallen. Manche Freudianer machten ja auch Drogenerfahrungen, konsumierten LSD oder Opium.

Ja, aber ich nicht. Als ich jung war, versuchte ich mal Haschisch, aber ich spürte nichts. Morphium wirkte besser, vor und nach schweren Operationen.

Was gibt Ihnen heute gute Gefühle?

Ich mache mir ab und zu festliche Momente, mit Freunden, mit einem Buch oder in der Natur. Nach diesem Interview mit ihnen kommt meine Urenkelin Josephine zu Besuch. Sie ist acht Monate alt. Sie sehen, ich kann durchaus

ein erträgliches Leben führen. Die deutsche Philosophin Hannah Arendt sagte zu Recht: Das Ich altert nicht. Welches war Ihr schönstes Alter?

Ende 30 bis Anfang 50. Erstens hatte ich meinen Sohn Matthias bei mir. Zweitens hatte ich als Psychoanalytikerin den Beruf, den ich wollte. Und drittens hatte ich den Mann, den ich wollte. Ich war vollkommen zufrieden. Apropos Mann, Ihren Durchbruch hatten Sie 1967 mit dem Buch «Die Unfähigkeit zu trauern» über die Verarbeitung des Naziterrors. Was brachte Sie und Ihren Mann dazu, das zu schreiben?

Die Deutschen sagten nach Ende des Krieges: War da was? Da war doch nichts! Der Krieg ist vorbei, wir haben ihn verloren, das ist ein Jammer. Aber nun sind wir mit den Amerikanern einig, wir stehen auf der richtigen Seite des eisernen Vorhangs. Die Nazis, ach ja, das war ein Irrtum. Der Krieg hatte aber auch manches Gute, Sie kennen ja die schönen Autobahnen. Das war fürchterlich! Verdrängen macht bekanntlich sorgenfrei.

Ja, man wollte sich möglichst wenig mit der Vergangenheit beschäftigen, weder in den Schulen noch in den Familien. Es mag während der Nazizeit in Deutschland den meisten nicht klar gewesen sein, wie systematisch in den Konzentrationslagern gemordet wurde. Viele Deutsche ahnten das zwar. Dieses Verdrängen fiel mir auch in den Psychoanalysesitzungen nach dem Krieg auf. Mit dem Völkermord wollte keiner etwas zu tun haben. Haben die Menschen gelernt?

Ja. Der grösste Traum meines Lebens ist in Erfüllung gegangen: So etwas wie das Dritte Reich wird nie mehr möglich sein. Man hat gelernt, sich der Vergangenheit zu stellen und mit Konflikten kreativ umzugehen. Konfliktfähige leben lockerer?

Sicherlich. Das deutsche Volk war

Margarete Mitscherlich wehrte sich schon als Kind gegen Zwänge.

Psychoanalytikerin und Feministin

Margarete Mitscherlich (93) ist Tochter einer Deutschen und eines Dänen. Sie studierte in München, Heidelberg und in England Medizin. Über ihren Mann Alexander Mitscherlich kam sie zur Psychoanalyse. Gemeinsam gründeten die beiden 1960 das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt. Das Paar, das sich 1947 kennenlernte, gehörte in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren zu den intellektuellen Stichwortgebern Deutschlands. 1967 verfassten die beiden das Buch «Die Unfähigkeit zu trauern» über die Nichtbewältigung der Nazivergangenheit. Ihr wichtigstes Werk schrieb Margarete Mitscherlich 1985 — «Die friedfertige Frau» über weibliches Rollenverhalten. Margarete Mitscherlich hat nach wie vor am Sigmund-Freud-Institut ein Arbeitszimmer. Sie wohnt in Frankfurt am Main, hat einen Sohn, vier Enkelkinder und eine Urenkelin.

vor dem Ersten Weltkrieg eine Klassengesellschaft mit Dünkel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war alles zerstört. Nicht nur Menschen und Städte, sondern auch Traditionen und Ideale. In den Fünfzigerjahren ging es dann spiessbürgerlich zu.

folgt, Schwangerschaftsabbruch war strafbar. Man durfte nicht einmal zusammenwohnen, wenn man nicht verheiratet war. Mein ganzes Leben lang habe ich mich mit der Emanzipation beschäftigt, mit der Befreiung von Zwängen, von Ideologien und Vorurteilen.

Wie erlebten Sie das?

1977, in der ersten Nummer der Zeitschrift «Emma», haben

Aussereheliche Sexualität war verpönt, Homosexuelle wurden ver-


INTERVIEW MARGARETE MITSCHERLICH

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«Ich träume nach wie vor davon, dass eines Tages alle Frauen wirklich frei sind.» Platonisch schon, es kam aber nie zu einer sexuellen Liebe. Ich habe einmal eine Frau vergöttert, nachts sehnsuchtsvoll vor ihrem Fenster gestanden. Das war eine hervorragende Deutschlehrerin, mit der ich aber keine Zärtlichkeiten ausgetauscht habe. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich mir dadurch etwas versagt hätte. Sie analysieren gerne. Auch heute noch empfangen Sie Patienten zur Psychoanalyse.

Ja, aber nicht mehr für Langzeittherapien. Ich merke, dass es Frauen immer noch schwerfällt, Aggressionen aktiv nach aussen und nicht nur passiv nach innen zu richten. Es ist ein männliches Prinzip. Auch ich habe erst durch meinen Lehranalytiker gelernt, Aggressionen bewusst herauszulassen, andere zu verletzen, wenn ich etwas durchsetzen wollte, was mir absolut wichtig erschien. Was wäre Ihnen heute wichtig?

Ich träume nach wie vor davon, dass eines Tages alle Frauen wirklich frei sind, auch die in den muslimischen Ländern. Und Männer sollten lernen, auch Eigenschaften zu leben, die man als typisch weiblich betrachtet. Welche Eigenschaften?

Sie gesagt: «Ich bin Feministin».

In der Bundesrepublik war Feministin ein Schimpfwort. Deutschland war das konservativste Land des Westens. Für mich war Emanzipation schon als Mädchen natürlich. Meine Mutter, die ich über alles geliebt und bewundert hatte, war eine starke Frau. Sie arbeitete vor ihrer Ehe als Schulrektorin und hatte die Atmosphäre im Haus

bestimmt, indem sie uns Kindern selbst das Lernen beibrachte und soziale Kontakte pflegte. Mein Vater, er arbeitete als Arzt, war ein sehr ruhiger Mensch. Ich war ein ziemlich wildes Kind, ich habe schon früh jede Form von Zwang gehasst. 1985 haben Sie das Buch «Die friedfertige Frau» publiziert. Und auch Frauen geliebt.

Humor. Meinetwegen auch Trauerfähigkeit in dem Sinne, dass man die Verletzungen wahrnimmt, die man anderen zugefügt hat. Der Mann tut sich damit schwerer als die Frau. Er ist gewohnt, umsorgt zu werden, Nummer eins zu sein, der Sieger. Die Frau ist meist die Dienende. Den Frauen ist es eher zweitrangig, unbedingt die Überlegene sein zu müssen. Wird das so bleiben?

Die Zukunft wird glücklicherweise weiblicher. Diese Verweiblichung der Männerwelt ist existenziell

für unsere gemeinsame Zukunft. Wir werden einfühlsamer, lernen miteinander zu sprechen, Argumente vorzubringen anstatt Meinungen zu haben. Kurz, wir werden emotional intelligenter. In der Schweiz regieren bald vier Frauen in einem Siebnerkollegium.

Das ist vorbildlich und wundert mich besonders, wenn ich bedenke, wie lange Ihr Schweizer gewartet habt, bis die Frauen das Stimmrecht erhielten. Die Schweiz wird sich sicherlich positiv entwickeln, so wie Skandinavien auch, wo Frauen für mehr Konsens in Politik und Wirtschaft sorgen. Frauen sind im Umgang kollegialer, führen weniger diktatorisch. Das führt hoffentlich auch zu friedlicheren Zeiten. Wir leben bereits in den friedlichsten Zeiten, stellen Wissenschafter fest. Die Menschen werden auch deshalb immer älter. Wäre es schön, ewig zu leben?

Ich glaube nicht, ich möchte Qualität statt Quantität. Was bedeutet für Sie Qualität?

Dass wir kapieren, wofür es sich lohnt zu kämpfen im Leben: für Frieden, Freundschaft und Gleichberechtigung. Interview Mathias Haehl Bilder Gaby Gerster/laif

Margarete Mitscherlich — «Die Radikalität des Alters. Einsichten einer Psychoanalytikerin», S. Fischer Verlag, 2010.

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Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD-Ernährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epd-ernaehrungsprogramm.ch. Lesen Sie die Seeblick Erfolgsgeschichten auf: www.seeblick-berlingen.ch

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48 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Ab in die Dose!

Die Migros setzt neu auch beim Konservengemüse voll auf die Schweizer Landwirtschaft. Das kürzt die Transportwege ab und ist eine Wohltat für die Umwelt.

V

iele Gemüsekonserven sind in der Migros seit Neuestem patriotisch verpackt. Ob Erbsen, Rüebli, Bohnen oder russischer Salat – auf den Büchsen prangt das Bild einer wehenden Schweizer Fahne. Das weisse Kreuz auf rotem Grund tragen die Dosen zu Recht: Sie enthalten nämlich zu 100 Prozent Gemüse, das auf Schweizer Boden gediehen ist. Die Migros setzt nun auch beim Konservengemüse voll auf heimische Landwirtschaft. Erbsen, Bohnen und Kartoffeln stammen zum Beispiel aus dem ganzen Schweizer Mittelland, die Rüebli aus dem Rheintal. Eine spezialisierte Firma im liechtensteinischen Schaan kümmert sich um die Verarbeitung: Das Gemüse wird dort gewaschen, gerüstet, dann in einer turmähnlichen Anlage in heissem Wasser und unter

Hochdruck sterilisiert und so für mehrere Jahre haltbar gemacht.

Nährwerte bleiben in der Dose jahrelang erhalten

«Das Schweizer Gemüse kommt noch am Tag der Ernte frisch vom Acker in die Dose», erklärt Lorence Weiss, Sortimentsmanager Konserven bei der Migros. «Die Transportwege sind im Vergleich zu importiertem Gemüse viel kürzer, eine Kühlung ist unterwegs nicht nötig. So lässt sich Energie sparen, und die Umwelt wird geschont.» Obwohl die Transportkosten so gesenkt werden, zahlt die Migros insgesamt mehr fürs Schweizer Gemüse, weil die landwirtschaftlichen Produktionskosten hierzulande im Vergleich zum europäischen Ausland deutlich höher sind. Dennoch müssen die Kunden in Zukunft nicht mehr für


NEUES AUS DER MIGROS

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Das sagt Migros-Chef Herbert Bolliger «Neu enthalten Gemüsekonserven der Migros nur noch Schweizer Gemüse, sofern dieses hier wächst und in genügenden Mengen verfügbar ist. Die Mehrkosten trägt die Migros selber. Das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass die Migros ihr Bekenntnis zur Schweiz auch tatsächlich lebt. Und das mit gutem Grund: Es gibt kein Unternehmen, das mehr für Swissness steht, denn die Migros gehört zwei Millionen Genossenschaftern, also sozusagen der Schweiz!»

Vom Acker in die Dose: Das Gemüse wird noch am Erntetag konserviert.

Gut zu wissen: Kugelrunde Rüebli

Gemüsekonserven enthalten oft kleine, zarte, kugelrunde Rüebli. Viele Leute glauben, es handle sich dabei um kugelförmig zugeschnittene Karotten. In Wirklichkeit werden für Konserven häufig sogenannte Pariser Karotten verwendet — ein speziell gezüchtetes Gemüse, das kugelrund ist und etwas süsser als normale Rüebli schmeckt.

die Gemüsekonserven bezahlen, stattdessen verzichtet die Migros auf einen Teil ihrer Gewinnmarge. Damit engagiert sich die Detailhändlerin ein weiteres Mal für die Schweizer Landwirtschaft. Ohnehin ist die Migros seit Jahren die wichtigste Abnehmerin von einheimischen Landwirtschaftsprodukten. Doch die Verwendung von Schweizer Gemüse nützt nicht nur heimischen Bauern und der Umwelt, sondern trägt auch zum Geschmack bei. Denn die Beschaffenheit des Erdreichs und die Eigenheiten des Klimas haben

einen Einfluss auf das Aroma von Gemüse. «Es spielt eine Rolle, ob ein Rüebli aus einem belgischen oder einem Schweizer Acker stammt», versichert Weiss. «Das heimische Rüebli schmeckt vertraut und erinnert an Gemüse, das man auf einem Schweizer Wochenmarkt gekauft hat.» Doch wie steht es mit den Nährwerten von Konservengemüse? «Proteine oder Nahrungsfasern werden durch die Hitzesterilisierung kaum beeinträchtigt», erläutert Eva Arrigoni von der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil ZH. Der Vitamin-

gehalt reduziert sich allerdings, wobei nicht jedes Vitamin gleich empfindlich auf die Erhitzung reagiert. Sind die Konserven einmal luftdicht verschlossen, so bleiben die noch vorhandenen Vitamine über Jahre erhalten. Das Betacarotin in den Rüebli bleibt bei der Sterilisierung weitgehend erhalten. Aus diesem Nährwert produziert der menschliche Körper Vitamin A, das beim Aufbau und der Erneuerung von Haut, Schleimhaut und Blutkörperchen hilft. Wichtig ist dieses Vitamin vor allem auch für die Gesundheit der Augen und für das Sehrvermögen bei schlechten Lichtverhältnissen. Wer also nach einem langen Arbeitstag zu müde ist, um Rübli zu schälen und zu kochen, darf auch mal mit gutem Gewissen eine Dose aufmachen. Text Michael West Illustration Nicolas Bischof


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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Tiefere Preise — Fortsetzung folgt

Die Migros senkt ihre Preise erneut. Diesmal über ganze Warengruppen hinweg. Chefeinkäufer Patrick Supan erklärt, wie solche Preissenkungen möglich sind.

Preisabschlag auf 275 Artikeln Ab 11. Oktober senkt die Migros die Preise für 275 Artikel aus den Bereichen Milchprodukte, Frische, Babynahrung und Fruchtsäfte. Die neuen Preise sind dauerhaft. Mit dem aktuellen Preisabschlag hat die Migros ihre Preise im laufenden Jahr insgesamt bereits um 350 Millionen Franken gesenkt. Patrick Supan, Leiter strategische Beschaffung: «Wir haben die Preissenkungen trotz einer allgemeinen Verteuerung von Rohstoffen realisiert.»

D

ie Migros setzt sich immer wieder dafür ein, Kostenvorteile zu erzielen und die günstigeren Preise an die Konsumenten weiterzugeben. Diesmal senkt sie die Preise für 275 Artikel aus den Bereichen Milchprodukte, Frische, Babynahrung und Fruchtsäfte. Hierzu zählen neben diversen Fruchtsäften, Babymilch aller Marken, zahlreichen Backwaren auch Joghurts, Eier, Käse, Schnittsalate oder ausländische Käsesorten. Wie solche Preissenkungen möglich sind und wie sich ein Verkaufspreis zusammensetzt, hat

das Migros-Magazin Patrick Supan (44), Chefeinkäufer der Migros, gefragt. Patrick Supan, warum kann die Migros immer wieder Produkte günstiger anbieten?

Die Gründe sind vielschichtig. Insbesondere eine Senkung der Beschaffungskosten macht das möglich. Auch Fortschritte in der Produktivität können Kosten senken, etwa bei der Lagerung und Verteilung der Ware in die Filialen. Spielen tiefere Wechselkurse auch eine Rolle?

Ja, Euro und Dollar sind seit Ende letzten Jahres deutlich schwächer geworden und haben ebenfalls zu tieferen Kosten beigetragen. Dazu ist jedoch zu sagen, dass sich Kursschwankungen weniger stark auswirken, als oft vermutet wird. Inwiefern?

Ein Grossteil der Frische- und Nahrungsprodukte stammt von heimischer Industrie. Oft sind es nur die Rohstoffe, die einen Einfluss auf den Endpreis des Produkts haben. Damit wirken sinkende Wechselkurse nur über die Rohstoffe positiv auf die Verkaufspreise ein.

Der Kunde könnte den Eindruck erhalten, er habe bisher zu viel bezahlt.

Die Migros ist eine Genossenschaft und kein gewinnmaximierendes Unternehmen, das seinen Aktionären möglichst hohe Renditen schuldig ist. Wir haben Kostenvorteile schon in der Vergangenheit an unsere Kunden weitergegeben.

Können Sie dies für das laufende Jahr beziffern?

Ja. Allein in diesem Jahr hat die Migros Preissenkungen von 350 Millionen Franken rea-


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Wie setzt sich eigentlich der Preis zusammen, den der Kunde bezahlt?

Den grössten Teil unserer Beschaffungskosten macht der Preis ab Fabrikationsbetrieb aus. Je nach Herstellungsland kommen unterschiedlich hohe Transport- und Zollkosten hinzu. Dann sind es die Kosten von Lagerung und Transport in die Filialen. Wir bemühen uns, den Transport ab dem Ursprungsort eines Produkts selbst zu organisieren. Damit erhalten wir Transparenz bei den Transportkosten und die Möglichkeit, diese weiter zu optimieren.

kaufskanälen vorbei einzuführen spielt lediglich eine untergeordnete Rolle. Parallelimporte sind nur selten möglich. Wann können Preise nicht mehr weiter gesenkt werden?

Generell ist eine Preissenkung dann nicht mehr möglich, wenn sie auf Kosten der Qualität geht. Zurück zu den Rohstoffpreisen, die Sie erwähnt haben. Welche Rolle spielen sie?

In den letzten zwei bis drei Jahren erlebten wir in vielen Bereichen generelle Erhöhungen der Rohstoffpreise. Somit kann man sagen, dass wir die Preissenkungen trotz einer allgemeinen Verteuerung der Rohstoffe realisiert haben.

«Wenn wir Kosten sparen, profitieren unsere Kundinnen und Kunden.»

Was unternimmt die Migros, um den einmal festgelegten Preis senken zu können?

Auch für einen Einzelhändler sind die Beschaffungskosten der grösste Posten. Für mich als Verantwortlicher für die Beschaffung heisst das in erster Linie, den Einkaufspreis ab Fabrik zu senken. Und wie machen Sie das?

Das können wir zum Beispiel erreichen, indem unsere internationale Beschaffungskooperation grössere Mengen bestellt und dadurch Mengenrabatte erzielt. Dann setzen wir auf Ausschreibungen und natürlich auf ein möglichst direktes Beschaffen bei den Herstellern. Gelegentlich finden auch Auktionen statt, sofern das Produkt dafür geeignet ist. Und welche Bedeutung haben Parallelimporte?

Produkte an den offiziellen Ver-

Haarausfall… Kraftlose Haare… Brüchige Nägel…

Es gab aber auch Verteuerungen?

Ja, in gewissen Fällen waren wir gezwungen, die Preise deswegen zu erhöhen. Aktuelle Beispiele sind Kaffee und Kakao. Die Kakaobohnen sind heute auf den Weltmärkten etwa doppelt so teuer wie Anfang 2008.

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund Nagelmatrix vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

Biotin wirkt auf die Vermehrung der Haarund Nagelmatrixzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Und wenn der Euro wieder zulegt, könnten auch gewisse Preise wieder steigen?

Ja, das stimmt.

Welchen Einfluss hat die Konkurrenz auf die Preisgestaltung?

Konkurrenz belebt den Markt, und das ist gut. Es ist allerdings so, dass wir Kosteneinsparungen immer an die Konsumenten weitergeben, ungeachtet dessen, was die Konkurrenz macht.

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Werden weitere Preisabschläge folgen?

Davon können unsere Konsumentinnen und Konsumenten ausgehen, die Fortsetzung folgt.

Interview Daniel Sägesser Bild Mirko Ries

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf www.biomed.ch

lisiert. Waren es nur einzelne Produkte, haben wir das nicht an die grosse Glocke gehängt. Bei Preissenkungen innerhalb ganzer Warengruppen kommunizierten wir die Preisvorteile aber auch über Inserate.

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Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Alle Kinder auf Tauchstation!

Die Oceanmania geht auf Tournee. In 16 grossen Migros-Filialen können die Kinder chen. spielen und Sticker tauschen.

A

ilina (7), Tim (6) und Nico (4) haben Spass. Sie testen die sogenannte Tauchstation der Oceanmania, die ab Mittwoch, 13. Oktober, auf Tournee geht und Station in 16 grossen Migros-Filialen in der ganzen Schweiz macht. Die Tournee wird von Fachpersonen begleitet und richtet sich an Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Die Tauchstation bietet Spiele rund um das Thema Meer und dessen Bewohner. Konzipiert und gestaltet hat sie die Event-organisation Tit-Pit in Fehraltorf ZH. «Die Kinder sollen die Oceanmania direkt in der Migros erleben, mit den Lilibiggs Tobi, Nina und Hugo unter die Wasseroberfläche schauen und dabei auch spielerisch lernen, zum Meer Sorge zu tragen», sagt Daniel Weber von Tit-Pit. Es funktioniert: Das beweisen die grosse Freude und das Interesse der drei Kinder, welche die Anlage im Nu zu einer lebendigen Tauchstation umfunktionieren.

Und das bietet die Oceanmania-Tauchstation:

➔ Das Fischerspiel: In einem Becken

schwimmen Gegenstände, die nicht ins Meer gehören. Die Kinder können diesen Abfall mit Angelruten, an denen Magnete hängen, rausfischen und so helfen, das Meer zu reinigen. Als Belohnung für getane Arbeit gibt es Oceanmania-Stickers. ➔ Eine grosse Fotowand mit den drei Lilibiggs beim Tauchen: Die Kinder können sich als Taucher, als Meerjungfrau oder Pirat verkleiden und sich vor der Wand fotografieren lassen. Das Bild können die Kinder nach Hause mitnehmen. ➔ Eine Messstation: Die jungen Besucher können ihre Grösse messen lassen und diese mit der Grösse von Meerestieren vergleichen. ➔ Ein Touchscreen: Hier spielen die Kinder Computergames, wie sie auf www.oceanmania.ch zu finden sind.

Bei einem Spiel reinigen Kinderr ub das Meer. Rechts bekommt ein Bub ein abwaschbares Tatoo.

Die Tournee

13. 10.—14. 10.: 13. 10.—14. 10.: 15. 10.—16. 10.: 22. 10.—23. 10.: 22. 10.—23. 10.: 22. 10.—23. 10.: 27. 10.—28. 10.: 29. 10.—30. 10.: 29. 10.—30. 10.: 3. 11.—4. 11.: 5. 11.—6. 11.: 5. 11.—6. 11.: 10. 11.—11. 11.: 12. 11.—13. 11.: 12. 11.—13. 11.: 12. 11.—13. 11.:

MM Gäupark, Egerkingen MM Gundelitor, Basel MMM Centre Brügg bei Biel MMM Wynecenter, Buchs MMM Marin-Centre MM Säntispark, Abtwil MMM Crissier MMM Monthey M Bülach Süd MMM Métropole, Yverdon MMM Zugerland, Steinhausen MMM S. Antonino Centro MMM Shoppyland, Schönbühl M Parc La Praille, Carouge MMM Wetzikon MMM Uster-Illuster, Uster

Jeweils 10 Uhr bis zirka 19 Uhr. Samstags 9 Uhr bis Ladenschluss.

➔ Tattoos: Den Kindern werden ab-

wa waschbare Tattoos mit ihren Lieblings-Lilibiggs aufgeklebt. li ➔ Die Tauschbörse: Alle Oceanmania-Begeisterten, also nicht nur ma Kinder, können untereinander, aber Ki au auch mit den Betreuern der Tauchstation Sticker tauschen und so versuchen, ihr Album mit den fehlenden Bildern zu komplettieren. Die Tauchstation wird so zur Tauschstation. Jedes Kind, das sich aktiv an den Spielen beteiligt, erhält dafür etwas ganz Besonderes. Was es genau ist, soll hier noch nicht verraten werden. Wer nur die doppelten Sticker tauschen will, kann eine der vielen betreuten Tauschbörsen in den Migros-Restaurants besuchen, die ab Mittwoch, 13. Oktober, in der ganzen Schweiz angeboten werden. Die Daten sind auf www.oceanmania.ch ersichtlich. Text Daniel Sägesser Bilder Esther Michel


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NEUES AUS DER MIGROS

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PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche

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MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Dutti macht Taxifahrten erschwinglich (1951)

S

chade, dass dieses Bild nicht farbig ist. Denn das Taxi, dem Gottlieb Du Duttweiler hier mit entschl schlossener Mine entsteigt, wa in leuchtendem Gelb war und Blau lackiert. 1951 wurun de in Zürich mit Hilfe der Migros Mi die Taxibetriebsge genossenschaft gegründet, di mit ihren Fahrzeugen die Farbe ins Zürcher StrassenFa bi bild brachte. Die neue Konkurrenz belebte den Markt, die Taxibe tarife sanken um rund ta 30 Prozent, ganz so wie es Dutti beabsichtigt hatte. Du Auch einfache Leute sollten Au sich eine Taxifahrt leisten si können. Die Unterstützung kö einer Taxigenossenschaft ei war wa in der Migros-Geschichte nur eine Episode. sc Doch Do Duttis Grundprinzip blieb die Detailhändlerin bl mit dem orangen M stets treu: Immer neue Dienstleistungen wurden für die breite Bevölkerung erschwinglich gemacht.

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Auf www.migipedia.ch können sich Kundinnen und Kunden über Migros-Produkte austauschen, Lob und Kritik anbringen. Dass die Migros die Rückmeldungen Ernst nimmt, zeigt sich nun am Beispiel des klassischen Migros-Eistees in den Geschmacksrichtungen Zitrone und Pfirsich. Mehr als 80 Prozent der Migipedia-Nutzer wünschten sich, dieses Kultgetränk nicht nur im Tetrapack, sondern auch in Pet-Flaschen kaufen zu können. Nun geht die Migros auf den vielfach geäusserten Wunsch ein: Noch vor Weihnachten gibts den Eistee neu auch in HalbliterPet-Flaschen.

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Sarah und Nicole (30) aus Zürich sind ein leidenschaftliches Outdoor-Team. Fürs Migros-Magazin testeten Sie einen SchweizMobilAusflugstipp in Schwyz: die Fussgänger-Hängebrücke auf dem SattelHochstuckli.

Erlesene Touren

Schweiz Mobil wird unter anderem von der Migros unterstützt und bietet im Bereich Tourismus und Freizeit ein breites Angebot an Bestof-Routen. Die Organisation koordiniert ein einheitlich signalisiertes Routennetz für den Langsamverkehr – in der Schweiz der offizielle Oberbegriff für Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren. Die Routen sind optimal auf den öffentlichen Verkehr abgestimmt und können bequem als Ein- oder Mehrtagesausflüge geplant werden. Unter www. schweizmo bil.ch findet der Nutzer ausserdem Tipps zu Unterkünften, Events und Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Ortschaften sowie praktisches Kartenmaterial. Weitere Informationen zu SchweizMobil finden Sie unter www. schweizmobil.ch.


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Nervenkitzel und Würstli in der Höhe

Abenteuer über dem Lauitobel: Nicole und Sarah bestaunen die atemberaubende Sicht auf der längsten Hängebrücke Europas.

Hängebrückenfeeling, gemütliche Wanderung und Bräteln mit Weitblick auf dem SattelHochstuckli: Sarah und Nicole fanden es top.

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Bilder Jorma Müller, Styling Esther Egli

autlos hebt sich die Gondel von Sattel zum blauen Himmel Richtung Berg. «Die dreht sich ja!» Nicole und Sarah sind begeistert. Entspannt geniessen die Zürcher Freundinnen, beide 30, die überwältigende Rundumsicht auf die Schwyzer Voralpen. Sie freuen sich, den prächtigen Tag statt im Büro im

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Freien verbringen zu können. Wie Nicole ist Sarah als Marketingfachfrau tätig. Die beiden sind ein eingespieltes Outdoor-Team und lieben es, sich in der Natur zu bewegen – ob auf dem Fahrrad, mit Inline-Skates oder zu Fuss. Auf dem Sattel-Hochstuckli in Schwyz erwartet sie ein besonderes Erlebnis: die

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längste Hängebrücke Europas. Der sogenannte Skywalk ist 374 Meter lang und verbindet den Mostelberg mit dem Mäderenwald. Dessen Begehung ist ein wahrer Balanceakt. Lachend schwanken Nicole und Sarah über die Brücke und halten sich immer wieder am Geländer fest. «Es braucht schon etwas Koordination», stellt Sarah fest. Nicole schaut durch den Gitterrost zu ihren Füssen ins wildromantische Louitobel 58 Meter unter ihr. «Spektakulär! Die Landschaft wirkt noch viel lebendiger durch die Bewegung der Brücke.» Noch ein Blick ins Ägerital mit dem idyllischen See, dann machen sich die beiden auf zum Mostelberg. Langsam entfernen sich die beiden von der Trampolin- und Hüpfburganlage, auf der sich lautstark Kinderscharen austoben, und geniessen die einkehrende Ruhe. Die Wanderung führt durch eine sanfte Moorlandschaft, vorbei an heimeligen Hütten. «Ich bevorzuge ganz urtümliche Landschaften», sagt Nicole. «Aber hierher komme ich sicher nochmals mit meinem Göttibueb.» Für Familien verspricht die Destination Natur und Spass in einem: Sie bietet diverse Wanderungen, und die Eltern können ihre Kinder mit einer Fahrt auf dem E-Bike, auf der Sommerrodelbahn oder einer Cipollata vom Feuer belohnen. Eine Belohnung gönnen sich nun auch Sarah und Nicole: Ein Picknick mit Blick auf die Mythen. Was für ein perfekter Tag! Tina Gut

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GASTRONOMIE

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So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 016 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text SCHWEIZ und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: SCHWEIZ, Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatingen. Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, SCHWEIZ, Postfach, 8099 Zürich. Online: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 17. Oktober 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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AKTION


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Welche wird Ihr Suppenstar?

Diese Suppe löffelt man gerne aus: Die Kürbis-Curry-Suppe von Anna’s Best schmeckt so fruchtig, würzig und frisch wie selbst gemacht. Da würde selbst der Suppenkaspar schwach.

D

Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Alle Frischsuppen sind ohne Farbund Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker hergestellt. Selbst das Salz an der Supp Su ppe ist schon drin. pp Suppe

Bild Lotti Bebie

as Märchen vom Suppenkaspar stammt aus dem Jahr 1845, und da gehört es auch hin: in die Mottenkiste der Vergangenheit. Suppen sind nämlich beliebt wie nie zuvor. Von New York über London bis Berlin eröffnen Suppenbars, die nur noch die gefragte Flüssigspeise anbieten. Suppen – ob heiss oder kalt, pikant oder süss, fleischhaltig oder vegetarisch – sind leichte, frische und delikate Mahlzeiten, die gut zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil passen. Besonders in der kalten Jahreszeit haben die schmackhaften Magenwärmer Hochsaison. Die fixfertigen Frischsuppen von Anna’s Best schmecken wie selbst gemacht und müssen nur erwärmt werden. Doch sie machen es einem schwer: die Qual der Wahl unter mehr als 20 Sorten! Von der Kürbissuppe mit oder ohne Curry über Bündner Gerstensuppe und die klassische Tomaten-Mascarpone-Suppe bis zur Thai Soup Tom Kha. Die Auswahl an nationalen und internationalen Spezialitäten ist enorm. Am besten legt man sich gleich mehrere in den Kühlschrank: für jeden Wochentag eine Sorte. So casten Sie Ihren Suppenstar. SB

Anna’s Best Tomaten-Mascarpone-Suppe, 400 ml, Fr. 2.90* Anna’s Best Kürbis-Curry-Suppe, 400 ml, Fr. 2.90* * Im Kühlregal grösserer Filialen.


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mat von «Sindbad dem Seefahrer». Aufenthalt von 8.30 bis 18 Uhr. 4. Tag: Fujairah (V.A.E). Das 1150m2 grosse Emirat Fujairah liegt im Osten der Halbinsel Musandam am Indischen Ozean. Fujairah ist vor allem landschaftlich sehr attraktiv und ein guter Ausgangspunkt für Jeeptouren in die Wüste oder ein die kargen Berge. Die intakten und artenreichen Korallenriffe sind ein ideales Paradies für Schnorchler und Taucher. Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 5. Tag: Abu Dhabi (V.A.E). Erkunden Sie die alten Souks des Emirats, geniessen Sie duftenden arabischen Kaffee, entdecken Sie die Dünen der atemberaubenden Wüste oder tauchen Sie ein in das quirlige Leben der Unterwasserwelt – Abu Dhabi ist das Nachbaremirat von Dubai. Einer Fata Morgana gleich, erheben sich die Glasfronten der Hochhäuser. Abu Dhabi bietet eine funktionierende Mischung aus futuristischen Wolkenkratzern und traditionellen Stilelementen. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 6. Tag: Bahrain (Bahrain). Bahrain ist ein Inselstaat auf einem Archipel im Persischen Golf. Der Name Bahrain bedeutet «Zwei Mee-

re». Die Insel besitzt buchstäblich zwei Meere: das Meer, welches die Insel umgibt, und ein Meer von Grundwasser. Bummeln Sie durch die vielen schmalen Gassen mit den kleinen Moscheen und den alten arabischen Häusern. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 7. Tag: Dubai (V.A.E). In den letzten Jahren ist Dubai als Touristenstadt immer beliebter geworden, da es die Atmosphäre aus 1001 Nacht mit Modernität und abstrakter Architektur zu verknüpfen weiss. Dubai – Stadt der Kontraste. Neben den traditionellen Wallfahrtsorten steht in der westlich orientierten Stadt das einzige 7-Sterne-Hotel der Welt: Das «Burj al Arab». Die quirlige, internationale Hafenstadt ist auch ein erstklassiger Einkaufstipp. Ankunft um 13 Uhr. Übernachtung auf dem Schiff. 8. Tag: Dubai (V.A.E). Der heutige Tag steht Ihnen in Dubai zur freien Verfügung. Ausschiffung spät abends und Transfer zum Flughafen. 9. Tag: Dubai (V.A.E.) – Zürich. Nach Mitternacht Linienflug ab Dubai nach Zürich.

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Flug in Economy Klasse nach Dubai ab/bis Zürich mit Swiss (Basisbuchungsklasse K, L) Transfers Flughafentaxen ca. Fr. 354.– Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord Kapitänsempfang, Galadinner Sicherheitsgebühren, Hafentaxen Freie Teilnahme an allen Bordveranstaltungen Deutschsprechende Bordreiseleitung

Nicht inbegriffen ■ ■ ■ ■ ■

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Ihr Design und die eleganten Materialien machen die «Costa Deliziosa****+ » zum Juwel der Flotte. In den 1130 Kabinen finden maximal 2820 Passagiere Platz. Es befinden sich an Bord 11 Bars inkl. Cognac&Cigar Bar, 4 elegante Restaurants, der 3500 m2 grosse Samsara Spa mit Sauna und türkischem Dampfbad, ein dreistöckiges Theater, Shoppingcenter, 2 Swimming-Pools, 4 Whirl-Pools und unzählige weitere Attraktionen. Grosszügig ausgestattete Kabinen mit Dusche/WC, Fön, Minibar, Safe, TV, Telefon, 220V, Klimaanlage. Bordsprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch. Die Balkonkabinen und das Pooldeck mit ausfahrbarem Glasdach und einer Riesen-Kinoleinwand bieten einzigartige Ausblicke.

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– Persönliche Auslagen und Getränke Serviceentgelt oblig. ca. 7 Euro pro Tag Ausflüge (an Bord buchbar) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Zuschlag Business Class 2100.– Zuschlag Flug (falls K, L ausgebucht) – Buchungsklasse Q 195.– – Buchungsklasse U 395.–

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss, sowie ein Visum, welches Sie bei der Einreise erhalten. Einschiffung sonntags möglich ab 20 Uhr inkl. Benützung der Bordeinrichtungen. Die Kabine kann jedoch erst nach dem Abendessen bezogen werden. Ausschiffung sonntags: Die Kabine muss bis spätestens 16 Uhr geräumt werden, jedoch können die Bordeinrichtungen bis zum Abend genützt werden bzw. das Abendessen im Buffet Restaurant eingenommen werden.

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867

Ihr Reiseprogramm

Katalog- Aktionspreis preis* 2-Bett-Kabine innen 2820.– 2190.– 2-Bett-Kabine aussen 3110.– 2390.– 2-Bett-Kabine mit Balkon 3470.– 2490.– 2-Bett-Kabine mit Balkon 3790.– 2590.– Kinder bis 18 Jahre im Oberbett bei 2 vollzahlenden Erwachsenen 1520.– 1520.– Zuschlag Kabinen zur Alleinbenützung auf Anfrage


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Unbeschwert in den Herbst

Die probiotischen Joghurts und Drinks von Lactaform unterstützen die Verdauung und Abwehrkräfte. Und schmecken zum Abheben.

Bild F1 Online

W

arum wurden so viele Menschen in Bulgarien Ende des 19. Jahrhunderts über 100 Jahre alt? Diese Frage beschäftigte den Biologen Elie Metchnikoff, damals Forscher am Pariser Pasteur-Institut. Die Antwort glaubte er in einer Spezialität der bulgarischen Küche gefunden zu haben. Dort gehörte gesäuerte Dickmilch, von den Bulgaren «Yoghurt» genannt, zur Alltagskost, die in unseren Breitengraden noch unbekannt war. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien, so meinte er, sorgten bei regelmässigem Konsum für ein gesundes Magen-Darm-Klima und förderten das Wohlbefinden. Die Erkenntnisse des Vaters der probiotischen Ernährungsforschung machten von sich reden – und schon bald

wurde das Joghurt auch hierzulande populär: Etwa ab 1907 wurden Trockenfermente zur Joghurtherstellung in Reformhäusern und Apotheken verkauft. Seinen Ruf als Reformprodukt verlor das Joghurt erst ab den Sechzigerjahren, als es durch die Zugabe von Früchten und Zucker zum Verkaufsschlager wurde. Die probiotischen LactaformJoghurts und -Drinks der Migros sind die ideale Synthese aus Genuss und Wohlbefinden. Die probiotischen Bakterien gelangen in relativ hoher Zahl lebend in den Darmtrakt, um dort aktiv zu werden. Ein wohlschmeckender Becher oder ein Drink täglich reicht bereits, um die Abwehrkräfte und die Verdauung auf Trab zu halten. SB

Lactaform Drinks Erdbeer, 4 x 100 g, Fr. 3.50 Lactaform Joghurt Nature, 4 x 125 g, Fr. 3.20 oder Cereal, 4 x 125 g, Fr. 3.50

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80 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Ein Kafi Schnaps fürs kranke Kalb

Annagreth Adank setzt bei der Pflege ihrer Kälber auf Herz und Homöopathie. Auch bei der Haltung und Versorgung hat sie höchste Ansprüche, das gibt Bestnoten von TerraSuisse.

M

ehrmals täglich besucht sie den Stall, streichelt und beobachtet jedes Kalb ganz genau. Fehlt einem etwas, trägt sie das in das Namensdossier ein. Sina, Rio und den anderen zehn Kälbchen – alle zwischen einer und sechs Wochen alt – geht es gut. «Die im Sommer geborenen Tiere sind weniger anfällig für Erkältungen und andere Krankheiten», sagt Annagreth Adank (53)

aus Lunden GR. Dennoch: Der kleine Stier Rio leidet hin und wieder unter Koliken. Ihre Behandlungsmethode: «Ein Kafi Schnaps und zwei Tage Fencheltee, und er ist wieder fit.» Drei bis vier Monate verbringen die Kälber bei ihr im Stall, bis sie etwa 210 Kilo wiegen. «Frische Luft, sauberes Stroh, grosse, helle Boxen und Gruppenhaltung. Als Futter ausschliesslich Kuhmilch

und Heu und immer frisches Wasser – das ist die beste Gesundheitsvorsorge», fasst sie die strengen IP-Suisse-Richtlinien für die Kälbermast zusammen, die auch ihren eigenen Überzeugungen entsprechen. Adank, die sich mit Tier-Homöopathie befasst, behandelt ihre Schützlinge meist selbst: mit Hausmitteln oder, eben, homöopathisch. Annagreth und ihr Mann Michel sind überzeugte

Kleinproduzenten: «Wir halten 10 Milchkühe, 14 Stück Jungvieh und etwa 30 Mastkälber pro Jahr. So werden wir den Tieren gerecht und uns auch.» Ihr Nebenverdienst als Betreibungsbeamtin macht es möglich, so zu leben. «Es ist immer schwer, wenn die Tiere nach vier Monaten zum Metzger gebracht werden», gibt sie zu. Ihr Trost: Ihre Kälber hatten ein gutes Leben. SB


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Ameisen haben sich in einem alten Baumstumpf eingenistet — deshalb lassen ihn die Adanks stehen. Der Stumpf liegt auf einer Bergwiese in 1200 Meter Höhe, die einmal pro Jahr von Hand gemäht wird.

Förderung der Artenvielfalt

Bild Jorma Müller

2008 lancierte die Migros mit IP-Suisse und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach das Label TerraSuisse. Heute produzieren bereits über 14 000 Landwirte für das Label. TerraSuisse steht für naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft — heute, morgen und übermorgen. Das Label setzt sich vor allem für den Erhalt des Artenreichtums in Flora und Fauna, die Biodiversität, ein. Denn ein konventioneller, intensiver Anbau gibt viele Pflanzen- und Tierarten dem Aussterben preis. Bauern der IP-Suisse, die ihre Produkte unter TerraSuisse verkaufen, müssen strenge ökologische

Kalbfleisch für TerraSuisse

Kalbsgeschnetzeltes, Kalbsplätzli, Kalbskotletts, Kalbsvoressen, TerraSuisse, regionale Preise

Kriterien einhalten. Von den geforderten 17 Punkten erreichen die Adanks bald 20. Auf den elf Hektar Land befinden sich Trockenwiesen und Moorflächen, in denen unter anderem Frösche, Ringelnattern und Libellen leben. Dort finden auch Mäusebussarde, welche die Adanks oft beobachten, genügend Nahrung. Die Trockenwiesen werden weder mit Dünger noch mit Gülle behandelt, an den Waldrändern werden Saumstreifen als Verstecke für Tiere stehen gelassen. TerraSuisse stärkt neben dem Label Migros Bio das Engagement der Migros im Bereich Nachhaltigkeit www.migros.ch/terrasuisse

TerraSuisse und die Uno — zwei, die sich für die ökologische Vielfalt einsetzen. Die Uno hat 2010 zum «Internationalen Jahr der Biodiversität» erklärt.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Gut italienisch

GUT & GÜNSTIG

Wenn man Heisshunger auf Pasta hat, sollte es schnell gehen. Die Subito-Tortellini an Tomaten oder Käsesauce sind im Nu fertig. Einfach Beutelinhalt in kaltes, ungesalzenes Wasser geben, aufkochen lassen und die Tortellini etwa 15 Minuten auf mittlerer Hitze weiterkochen. Subito Tortellini al pomodoro, 150 g,

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Die Cholesterin-Control-Kapseln von Actilife enthalten den Wirkstoff Chitosan. Chitosan verbindet sich mit Fetten und Cholesterin und verhindert so, dass sich schädliches Cholesterin im Körper ablagern kann. Regelmässig zum Essen eingenommen, beeinflusst Actilife Cholesterin Control die Gesamt-Cholesterin-Werte positiv. Actilife Cholesterin Control, 60 Kapseln, Fr. 18.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

NEU IN DER MIGROS

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Echt schweizerisch

Was wäre ein Hackbraten ohne Erbsli und Rüebli? Was ein kaltes Büffet ohne Bohnensalat? Und Älplermakronen ohne Apfelmus? Undenkbar! Um die heimische Landwirtschaft zu unterstützen, stammt das Gemüse in den M-Classic-Konserven aus Schweizer Produktion — vorausgesetzt, dass es bei uns wächst und in genügenden Mengen verfügbar ist. M-Classic Erbsen mit Karotten fein, 260 g, Fr. 1.60, M-Classic Bohnen fein, 210 g, Fr. 1.80

➔ Eine Form mit ca. 20 Löffelbiskuits auslegen und 1,5 dl gepresstem Orangensaft beträufeln. 75 g Puderzucker mit 225 g Mascarpone und 1 Naturejoghurt vermischen. Wenig abgeriebene Orangenschale beifügen. Zirka Fr. 7.35 ➔ 3 Orangen schälen und in kleine Würfel schneiden und der Masse beigeben. Die fertige Creme über die Biskuits geben, glattstreichen und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Zirka Fr. 1.50 Vor dem Servieren mit wenig Schoggipulver bestreuen.

NEU IN DER MIGROS

Biologisch

Tail-On-Crevetten sind der ideale Fingerfood für Gourmets. Ihrem leicht süsslichen, festen Fleisch tut ein Tauchbad in einem scharfen Dip sehr gut. Die tiefgekühlten Crevetten sind neu auch in Bioqualität zu haben. Bereits gekocht und geschält können sie nach dem Auftauen auch ohne Aufwärmen genossen werden. Die eiweissreiche Delikatesse enthält nur wenig Fett und Kalorien. Bio Krevetten Tail-On, 300 g, Fr. 13.50

Tipp: Je nach Form allenfalls mehrere Lagen mit Löffelbiskuits und Creme anlegen.

+ + +


84 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

BISHER

«Migros Premium – Das gönn ich mir …»

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Migros Premium Konfitüre Erdbeeren, 185 g,

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Die ersten elegant verpackten Produkte von Migros Premium stehen bereits in den Regalen. Das Sortiment der jüngsten Migros-Marke wird nun laufend erweitert.

S

ie fällt auf in den Regalen, die jüngste Eigenmarke der Migros: Die Migros-Premium-Linie ist elegant dunkel verpackt und steht für Qualität zu gutem Preis. Das Wort Premium stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Belohnung. Und genau das ist Migros Premium. Das finden auch Holger Busch

Migros Premium Roquefort, 100 g, Fr. 3.90

Styling Eva Müller-Emmerling/Caroline Busch

NEU

und seine Tochter Caroline aus Hamburg. Seit Jahren fahren sie regelmässig in die Lenzerheide zum Entspannen. «Ich habe mich selbstständig gemacht und lebe nun viel bewusster. Da passen die Premium-Produkte, insbesondere der feine Roquefort, bestens in mein Verwöhnprogramm», so Holger Busch. HB


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«… weil ich andere Akzente gesetzt habe. Heute wollte ich einfach abschalten und geniessen.» Holger Busch (56), Immobilienkaufmann


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TRINKEN IST DER SCHLÜSSEL ZUM

ERFOLG.

VITTEL ist bei Sportlern sehr beliebt. Denn um in Topform zu sein, müssen Sportler aller Disziplinen und Leistungsstufen sehr darauf achten, was sie essen und was sie trinken. Selbst ein leichter Flüssigkeitsmangel führt zu Ermüdung und Muskelschmerzen, vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit und schränkt die Reflexe sowie die Konzentration ein. Deshalb wählen viele Sportler VITTEL als ihren Partner. Wenn auch Sie gesundheitsbewusst leben wollen, ernähren Sie sich ausgewogen und

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z.B. Vittel 1,5 Liter

trinken Sie 1,5 Liter VITTEL pro Tag.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

BISHER

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«… weil ich gerne mit einem guten Frühstück in den Tag starte.»

NEU

Caroline Busch (24), Stylistin.

Migros Premium Konfitüre Aprikosen, 185 g, Fr. 2.70

BISHER

BISHER

BISHER

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Migros Premium Konfitüre Waldbeeren, 185 g,

Fr. 2.70

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Migros Premium Konfitüre Kirschen, 185 g,

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Migros Premium Konfitüre Himbeeren, 185 g,

Fr. 2.70


LEBENSRAUM

TerraSuisse, das Label für eine nachhaltige Schweizer Landwirtschaft, garantiert seltenen Tieren wie dem Laubfrosch ein Zuhause und fördert damit die Biodiversität. Mehr Infos auf www.migros.ch/terrasuisse


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Klick — und profitieren

Wieso die schönsten Momente im Computer verstauben lassen? Nun kann man das vielfältige Angebot von Migros Photo Service testen. Inklusive 20 Gratisbilder.

Bitte lächeln! Und jetzt? Kreieren Sie ein Fotoalbum mit der kostenlosen Gestaltungssoftware von Migros Photo Service.

M

it einer Digitalkamera sind Fotos heute schnell gemacht. Doch was nützen die vielen Bilder, wenn sie im Computer versauern? Der Migros Photo Service bietet viele Möglichkeiten, die schönsten Momente auf Papier zu bringen. Damit diese Höhepunkte endlich greifbar werden. Und zwar auf hochwertigem Fotopapier.

Dekoration für zu Hause Auf der Migros-Internetsite findet man im Unterkapitel Photo den Bereich «Poster & Leinwände». Hier hat Migros Photo Service exklusive Wohnideen rund um das Thema Digitalfoto zusammengefasst. Ob man nun mehrere kleine Bilder nebeneinander platzieren oder das Lieblingsfoto im Panoramaformat über dem Sofa anbringen möchten – mit einer Fotoleinwand verleiht man jedem Raum eine persönliche Note. Um eine optimale Qualität in Verarbeitung

und Optik zu gewährleisten, prüft der Migros Photo Service jeden Druck individuell und sorgfältig. Fotokalender und persönliche Grusskarten sind nicht nur zum Weihnachtsfest ein beliebtes Geschenk für Familie und Freunde. Die kostenlose Software mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten kann heruntergeladen werden.

Programm. Das Cewe-Fotobuch hat viele Auszeichnungen erhalten. Die «European Imaging and Sound Association» kürte es zum besten Produkt in der Kategorie Fotobücher (ESA Award 2009/2010). Und Testsiege wurden gleich mehrere eingefahren: Europas führendes Apple-Magazin «Macwelt» (Ausgabe 11/2009)

zeichnete das Cewe-Fotobuch mit dem ersten Platz aus. Der Testsieg bei der Stiftung Warentest («test»Herbst, 08/2009) resultiert aus der Benutzerfreundlichkeit der Software, seinen flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten und dem qualitativ hohen Gesamteindruck des fertigen Produkts. JJB www.migros.ch/photo

Preisgekröntes Fotobuch

Hobbyfotografen möchten ihre besten Fotos hochwertig aufbereiten und präsentieren. Auch hier bietet der Migros Photo Service eine schöne Lösung an: das CeweFotobuch – Europas beliebtestes Fotobuch. Es ist unter Windows, Apple und Linux mittels der kostenlosen Migros Photo Service Software im Handumdrehen erstellt. Der vielfach ausgezeichnete Gestaltungsassistent für das Cewe-Fotobuch führt den Benutzer Schritt für Schritt durch das

20 Bilder — ganz kostenlos! So gehts:

Laden Sie unter www.migros. ch/photo die Gratissoftware er Ihre herunter und bestellen Sie darüber Bilder. Beim Bestellprozess nur noch den Gutschein-Code «20 BGPR» eingeben und Sie erhalten 20 Abzüge im 10er-Format geschenkt. Bei Heimlieferung werden Ihnen nur die Portokosten in Höhe von 4.90 Franken verrechnet. Sie können die Bilder aber auch einfach in Ihrer Migros-Filiale abholen — so sparen Sie gleich noch einmal.


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Im Sommer ein erfrischendes Bad im Fluss. Und an jeder Ecke findet sich ein sehr schön designter Abfalleimer. Wo trifft man Sie abends?

Beim dritten Baum von rechts, gleich vor der Brücke.

Und wo garantiert nicht?

Beim Sudoku-Lösen oder an einem lustigen Karaoke-Contest.

Sind Sie gerne prominent?

Eher nicht, ab und zu aber schon.

Eugen Baumgartner


96 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

HOKUS: Fetakäse, Spinat, Teig,

Frühlingszwiebeln und Pinienkerne stehen für ihren Einsatz bereit. POKUS: Bis daraus eine sämige Masse wird. UND: Schon fertig ist die Füllung für die Spinatteigtaschen. VERSCHWINDIBUS: Michel Gammenthaler lässt mit seinen magischen Händen die Füllung in den Teigquadraten verschwinden. So einfach geht das.

Die magischen Hände des

Auf der Bühne sammelt Komiker und Zauberer Michel Gammenthaler Preis um Preis. Aber auch in der den Spinatteigtaschen kapituliert der Magier und überlässt das Kochen Andrea Pistorius von der


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Michel Gammenthaler

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M

it magischem Blick und vornehmer Zurückhaltung empfängt uns Zauberkünstler und Comedygigant Michel Gammenthaler in seinem Haus im ländlichen Aargau. Seine beiden Buben Jann (9) und Lio (5) schütteln uns zur Begrüssung brav die Hand – so wie es sich für gut erzogene Jungs gehört. «Die Küche ist ja super: gross, schön, modern», freut sich «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. Sie stellt alle Zutaten für die Spinatteigtaschen bereit. Michel Gammenthaler macht sich sogleich daran, die Pinienkerne zu rösten und den frischen Spinat zu waschen. Auf die Frage, ob es der Herr Magier denn nun beim ge-

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meinsamen Kochen mit Andrea Pistorius genauso eilig habe, wie in seinem neusten Bühnenstück «Zeitraffer», schüttelt er den Kopf. «Nein, beim Kochen, da nehme ich mir Zeit, viel Zeit.» Nicht so bei seiner aktuellen Tour «Zeitraffer». Da rennt die Zeit ¬ und Gammenthaler als Komiker, Magier und Schauspieler ihr hinterher. In seinem abendfüllenden Programm stellt er sich unter anderem den Fragen: Warum dehnt sich die Zeit immer nur beim Zahnarzt? Wie viel Zins be kr kriegt man auf gesparte Zeit? Oder Od warum läuft unser Leben wie im Zeitraffer? wi Auch in all den Produktionen in den Jahren zuvor, wie «Doppelgänger» (2003) und «Realität» gä (2006), hat er mit seinen schnellen Tricks und Sprüchen nicht nur das Publikum begeistert. Dieses Jahr im Mai wurde er mit dem wichtigsten Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum, dem renommierten Salzburger Stier, ausgezeichnet, wie auch mit dem «Schneestern» des Humor Festivals Arosa.

Ein Zauberkasten und ein rasendes Programm

Schon als kleiner Bub war Michel Gammenthaler (38) mit dem Zaubervirus infiziert: Grund dafür war ein Zauberkasten zum siebten Geburtstag. Viele Buben und Mädchen kommen in jungen Jahren auf den Geschmack, rote Tücher verschwinden zu lassen und weisse Kaninchen aus Zylindern zaubern zu wollen. Anders bei Michel. Für ihn war es mehr als ein bisschen Zauberei, für ihn war und ist es noch heute

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Michel G.

Küche ist er ein wahrer Hexenmeister. Nur bei «Saisonküche».

So ganz ohne Hilfe von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius geht es nicht. Auch wenn Michel Gammenthaler es im Griff hat, die Teigtaschen mit Eigelb zu bepinseln.


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– absolute Passion. Also nicht verwunderlich, dass er seit zwölf Jahren auf der Bühne erfolgreich seinen Künstler steht. Eigentlich «verrückt», der Gammenthaler. Obwohl das mit der Zauberei von klein auf seine grosse Leidenschaft war, kam es zuerst dann doch anders: Seine Eltern pochten auf eine seriöse Ausbildung. Also lernte er in einem Reisebüro, wie man flinke Finger auch auf der Tastatur anwendet und wie man Kassa, Post und Bank verbucht. «Das war aber nun wirklich nicht meine Welt, und so suchte ich nach neuen Herausforderungen: als Journalist, Vermieter von Luxus-Limousinen, Koordinator von Temporärstellen oder als Barkeeper», sagt er. «Irgendwann in einer langen Nacht an der Bartheke kam ich bei einem Gespräch mit einem Gast zur Einsicht: Gammenthaler, lebe deinen Traum – Gammenthaler, ab morgen bist zu Zauberer.» Und so machte er es denn auch. Er kündigte seinen Job, und den Rest kennen wir ja schon.

Murika heisst seine neue Liebe aus Finnland

Seit Michel Gammenthaler ein berühmter Komiker ist, sind die kargen Zeiten vorbei, als es Ravioli aus der Dose gab. Jetzt lässt es sich mit herrlichen, frischen Zutaten, schönen Fleischstücken und mediterranen Gewürzen auch in der Küche zaubern. Michel Gammenthaler kommt ins Schwärmen, während er die Blätterteigquadrate mit der Spinatfüllung belegt und die fertigen Quadrate mit verquirltem Eidotter bestreicht. Da gibt es gemäss seinen Aussagen den herrlichsten Safranrisotto, das beste Gulasch, frische Tapas, zart grillierte Koteletts vom Grill oder wie heute Spinatteigtaschen aus dem Ofen. Michel Gammenthaler erzählt von seiner neusten Eroberung, «Murika». «Das ist eine finnische Outdoorpfanne, die direkt auf die Grillschale passt. Sonntags verzaubere ich damit meine Frau Caro und die Jungs mit frischen Pancakes.» Text Sonja Leissing Bilder Jorma Müller www.michel-gammenthaler.ch

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Spinatteigtaschen Kleine Mahlzeit oder Apérogebäck, ergibt ca. 28 Stück, Zubereitung ca. 35 Minuten + ca. 30 Minuten backen + auskühlen lassen. Pro Stück ca. 5 g Eiweiss, 11 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 679 kJ/164 kcal

ZUTATEN

450 g frischer Spinat 70 g Pinienkerne 2 Frühlingszwiebeln 2 Knoblauchzehen 20 g Butter 2 Eier 300 g Feta 2 EL Sultaninen Salz, Pfeffer frisch geriebene Muskatnuss 1 Eigelb 2 rechteckig ausgewallte Blätterteige à 320 g

ZUBEREITUNG

1 Spinat waschen, grobe Stiele entfernen, grosse Blätter zerzupfen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten und auskühlen lassen. Zwiebeln hacken. Knoblauch pressen. Zwiebeln und Knoblauch in der Butter dünsten. Spinat dazugeben und mitdünsten, bis er zusammenfällt und alle Flüssigkeit verdampft ist. Auskühlen lassen. 2 Eier verquirlen. Feta fein hineinkrümeln. Spinatmischung, Pinienkerne und Sultaninen dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 3 Backofen auf 180 °C vorheizen. Eigelb mit wenig Wasser verquirlen. Teige in ca. 9 cm grosse Quadrate schneiden. Die Ränder der Quadrate mit Eigelb bestreichen. Je ca. 1 gehäufter EL Spinatfüllung in die Mitte der Teigquadrate geben. Die Ecken der Quadrate in der Mitte über der Füllung zusammendrücken, dabei seitlich kleine Öffnungen lassen, damit der Dampf beim Garen entweichen kann. Die Oberfläche der Pastetchen mit dem restlichen Eigelb bestreichen. In der unteren Ofenhälfte ca. 30 Minuten goldbraun backen. Tipp: Dazu passt Salat.

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KLEINE KÜCHENKUNDE

Spinat macht stark

Popeye hatte doch recht. Spinat enthält ein muskelaufbauendes Pflanzenhormon. Food-Redaktorin Sonja Leissing über die weiteren Vorzüge von Spinat.

B

ei Blattspinat denken vermutlich die meisten zuerst an den Comic-Helden Popeye, der nach dem Genuss einer Dose Spinat jeden auch noch so starken Gegner mit Riesenkraft besiegt. US-Wissenschafter konnten bereits vor längerer Zeit nachweisen, dass die dunklen Spinatblätter tatsächlich Substanzen enthalten, die das Muskelwachstum beschleunigen. Allerdings reichen die kleinen Portionen Büchsenspinat von Seemann Popeye keinesfalls aus, um sich von einem Schwächling in einen Kraftprotz zu verwandeln. Umgerechnet müsste nämlich ein Mensch täglich mindestens ein Kilogramm Spinat essen. Seien wir ehrlich: Auch wenn wir das Blattgemüse noch so lieben, ob als Suppe verarbeitet, im Ofen überbacken, gedünstet mit etwas Knoblauch oder ob die zarten Blätter einen Salat schmücken – das ist dann doch etwas zu viel.

Spinat hat im Sommer wie im Winter Saison

Spinat wird praktisch während des ganzen Jahres im Handel angeboten. Als Frühlingsbote ist er als Salat besonders beliebt und gilt als Muntermacher für stressgeplagte Menschen. Frischen Spinat sollte man nicht zu lange lagern. Am besten bewahrt man ihn an einem dunklen und kühlen Ort auf oder wickelt ihn in ein feuchtes Tuch ein. So hält er problemlos zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Die Sorten, die im Sommer, Herbst und Winter geerntet werden, sind robuster und schmecken deutlich herber und würziger. Fri-

scher Spinat lässt sich auf viele Arten zubereiten: Man entferne die dicken Stile und wasche die Blätter gründlich unter fliessendem Wasser. Spinat als Beilage serviert dünste man mit etwas Knoblauch, einer kleinen Schalotte und mit wenig Wasser nur kurz. Aufgrund seines angenehm würzigen Aromas passt Spinat übrigens nicht nur hervorragend zu Fleisch, sondern auch zu Fisch. Und er schmeckt auch als pikante Füllung von Teigtaschen, als Wähe, Cannelloni oder Suppe.

Die grosse Mär vom Eisengehalt

Das Grün im Spinat stammt von einem Karotin, dem Provitamin A. Ausserdem sind die zarten Blätter reich an Mineralstoffen, Vitamin C und Folsäure in grösseren Mengen. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Kalzium und Magnesium auf. Hingegen ist der angeblich hohe Gehalt von Eisen eine Mär. Einerseits wird behauptet, der Chemiker Gustav von Bunge habe im Jahre 1890 den Eisengehalt von 100 Gramm Spinat auf etwa 40 Milligramm bestimmt. Allerdings untersuchte er Spinatpulver, das zehnmal so viel Eisen enthält wie frische Blätter. Andererseits wird behauptet, die Spinatmär beruhe auf einem Kommafehler. So war der Irrtum geboren, und jahrzehntelang war Spinat der Schrecken vieler Kinder. Ihnen wurde das Gemüse wie bittere Medizin verabreicht. Gott sei Dank sind diese Irrtümer geklärt, und niemand wird mehr gezwungen, Spinat wegen seines Eisengehalts zu essen.

Winterspinat

Der Würzige: Winterspinat hat die kräftigsten Blätter mit einer derberen Struktur. Tipp: Die würzigen Blätter eignen sich sehr gut als Füllung. Als Salat verarbeitet schmeckt er eher bitter: Ein Pouletbrüstchen aufschneiden, es mit etwas Öl und zerdrücktem Knoblauch beträufeln und dicht mit frischen Spinatblättern füllen. Im Dampfkochkörbchen in Folie eingewickelt ca. 20 Minuten garen.


SAISONKÜCHE Junger Spinat

AUFGEGABELT Bilder Gian Vaitl, bab.ch/Stockfood

Der Zarte: Frühlingsspinat oder junger Spinat hat besonders feine und zarte Blätter. Er eignet sich darum sehr gut als Salat zubereitet. Tipp: Jungen Spinat zusammen mit einem Vitamin-C-haltigen Gemüse essen, wie zum Beispiel Peperoni. So verwandelt sich das im Spinat enthaltene Nitrat nicht zu krebserregenden Nitrosaminen.

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Grün beruhigt

Rahmspinat

Der Beliebte: Rahmspinat aus dem Tiefkühlfach — oder selbst frisch zubereitet — wird sogar von den Kleinsten gegessen. Tipp: Sehr gut schmeckt Rahmspinat zu Fischstäbchen mit Salzkartoffeln oder in einer Lasagne verarbeitet.

Gefrorener Spinat

Der Schnelle: Gefrorener Blattspinat oder auch pürierte, gefrorene Spinatwürfelchen sind ideal als schnelle Gemüsebeilage. Gefrorener Spinat hat den Vorteil, dass man nur so viel von ihm zubereitet, wie man gerade braucht. Der Rest geht zurück in den Tiefkühler. Tipp: Eine Schalotte andünsten, gefrorene Spinatwürfel dazugeben. Mit wenig Bouillon ca. fünf Minuten köcheln und mit gerösteten Pinienkernen servieren.

Im Operationssaal trägt das Personal Grün. Grün beruhigt, schafft Vertrauen. Wer im Verkehr bei Rot an der Ampel steht, wird aggressiv. Rot beunruhigt. Zeigt die Ampel auf Grün, was wieder beruhigt, setzt sich kein Fahrzeug in Bewegung. So lange, bis sich die Gesichter in der Kolonne rot verfärben. Rot beunruhigt. Vielleicht wäre es sinnvoller bei Rot zu fahren und bei Grün zu warten. Doch was hat das mit Spinat zu tun? Nichts. Also weiter. Als Kind waren Yogi Bär und Fred Feuerstein meine TV-Cartoon-Lieblinge. Mit Popeye wusste ich hingegen nichts anzufangen. Und mit seiner Spinatwerbung erst recht nichts, zumal ich so viel Spinat essen konnte, wie ich wollte – zu mehr Muskeln kam ich deswegen nicht. Und sonst? Bei meiner Tante gab es zum Spinat gebratene Felchen oder meistens nur ein Spiegelei, begleitet von Bratkartoffeln. Und meine Mams zauberte aus frischem Blattspinat oft eine Suppe, einen Salat mit Radieschen und Kresse, oder die Blätter kamen als Füllung in den Hackbraten. Ich selbst liebe Blattspinat mit Kaninchenleber und caramelisierten Apfelschnitzen. Wundervoll!


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Laufen, Walken, Biken und für die Kleinen das traditionelle Traktorrennen: Die GurtenClassic findet zum 30. Mal statt.

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InterMezzo Zugegeben, Palo Alto - von dort aus wurden die beiden Briefe aufgegeben - liegt nicht mehr ganz in unserem Wirtschaftsgebiet, womit sich gewisse Verwechslungen erklären. Denn: Dr. Max Meyer ist Präsident unserer Verwaltung, Rolando Santini Präsident des Genossenschaftsrats. Hoch interessant: «Verwaltigsrat u Gnosseschaftsrat sy so z’säge korrekt Schwyzerdütsch gschribe.»

A

m 7. November startet die traditionelle GurtenClassic zu ihrer 30. Ausgabe. Für die Teilnehmenden gilt es, den Weg von Wabern auf den Berner Hausberg unter die Füsse beziehungsweise Pedale zu nehmen. Startmöglichkeiten sind die 10 Meilen oder 8,4 km lange Laufstrecke, Berg-Walking über 5,4 km oder die 16,8 km lange MountainbikeRoute. Die Kinder können sich in vier Alterskategorien messen, und für die Kleinsten findet wieder das Traktorrennen statt. Auch kann in Teams oder als Familie gestartet werden. Wer sich vorbereiten möchte, kann am 17. Oktober am Trainingslauf teilnehmen. SportXX ist mit diversen Attraktionen ebenfalls wieder auf

dem Gurten. Das Bernaqua wird sich erstmals an der GurtenClassic präsentieren, und die Teilnehmenden profitieren vom Massagedienst der Klubschule Migros Aare.

«I’M fit» — als Klasse oder Gruppe gratis dabei sein

Achtung, fertig, los! Im Team gratis an die GurtenClassic! Wenn sich mindestens zehn Mitglieder einer Klasse oder Freizeitgruppe anmelden, offeriert die Migros das Startgeld. Alle Angaben dazu sind auf www.gurtenclassic.ch unter der Rubrik «I’M fit» zu finden. Alle Informationen zur diesjährigen GurtenClassic erhalten Sie unter www. gurtenclassic.ch. Anmeldeschluss ist der 29. Oktober (Nachmeldung Fr. 7.–).

Mit der Migros gratis teilnehmen! Wir verlosen 20 Einzel-Gratisstartplätze. Schreiben Sie Ihren Vor- und Nachnamen mit Adresse auf eine Postkarte und senden Sie diese bis spätestens 14. Oktober (Datum Poststempel) an folgende Adresse: Migros Aare, K+K, GurtenClassic, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Sollte die Glücksfee Ihre Karte ziehen, werden Sie bis zum 22. Oktober benachrichtigt. Viel Glück! Sponsoring by

GurtenClassic 7. November

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


104 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Liebesnest auf dem Gurten

Laura und Dominic von Niederhäusern haben vor sechs Jahren auf dem Gurten geheiratet. Seither feiern sie wenn möglich ihren Hochzeitstag mit einer Nacht im Turmzimmer.

Rauf in den siebten Himmel! So sieht das Candlelight-Dinner aus: Flûte de Champagne mit Amuse-Bouche, Vorspeise nach Wahl, Hauptgang nach Wahl, Überraschungsdessert. Inkl. eine Flasche Wein für 2 Personen, Mineralwasser und Kaffee. Fr. 90.-/Person Tischreservationen und Geschenkgutscheine unter 031 970 33 33 oder info@gurtenpark.ch

Laura und Dominic von Niederhäusern feiern den Hochzeitstag auf dem Gurten — beim Candlelight-Dinner.

E

igentlich sind wir ein typenverkehrtes Paar», sagt die 27-jährige Laura von Niederhäusern lachend. «Er ist eindeutig der ‹Schnurri›, derjenige, der viel redet.» Laura ist gelernte Krankenschwester und arbeitet im Kosmetikinstitut ihrer Mutter. «Da ich halbe Italienerin bin, war Dominic für mich zuerst gar nicht so interessant, als ich ihn vor neun Jahren kennenlernte – irgendwie zu schweizerisch, mit seinen blonden Haaren und blauen Augen.» Das änderte sich aber allmählich, als die beiden an der Migros-Klubschule gemeinsam den Verkehrskunde-Kurs besuchten: «Wir sind

nach dem Kurs immer noch etwas trinken gegangen, haben lange geredet und uns eben …» Laura zögert und lacht dann verschmitzt, «… besser kennengelernt.»

Herbstliche Hochzeit mit Aussicht

Ein Paar wurden die beiden aber erst an den Berner Kinonächten 2001. Für die beiden damals 18-Jährigen war bald klar, dass sie zusammenbleiben würden. Dominic, der Anlageberater, kommt ins Schwärmen: «Für uns war es einfach logisch, dass wir heiraten würden. Und wir taten es vor sechs Jahren, an einem wunder-

schönen Herbsttag, auf dem Gurten.» Für beide sei es wichtig gewesen, in Bern zu heiraten, deshalb hätten sie sich für den Gurten mit seiner atemberaubenden Aussicht auf die Stadt entschieden.

Bergfahrt im weissen Brautkleid unter Bikern

Besonders in Erinnerung bleibt Laura die Bergfahrt auf den Berner Hausberg: «Ich im weissen Brautkleid mitten in all den dreckverschmierten Bikern, das war schon ein lustiges Gefühl.» Dominic erinnert sich gern an den Morgen danach: «Wir haben nach dem Hochzeitsfest im Turmzimmer über-

nachtet. Der schönste Moment war für mich, als wir aufwachten, alles ruhig war und wir vom Balkon aus den Sonnenaufgang geniessen konnten.» Auch an das Fest im Restaurant Bel Etage denken die beiden gerne zurück: «Wir haben fein gegessen und schön gefeiert.» Wenn sie nicht gerade ausser Landes sind, feiern sie seither den Hochzeitstag mit einer Übernachtung auf dem Gurten. Dominic: «Dieses Jahr haben wir zum Glück früh genug daran gedacht, das Turmzimmer zu reservieren. Wir freuen uns riesig darauf, den diesjährigen Hochzeitstag wieder dort zu verbringen.» W.S.


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| 105

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Der Gaukler lädt zum dreitägigen Geburtstagsfest: Donnerstag, 14. bis Samstag, 16. Oktober.

Das Programm zur Jubiläumsfeier Donnerstag, 14. Oktober 14.00 Uhr Gaukler-Parade 14.30 Uhr Westside Varieté 15.00 Uhr Lucy & Lucky Loop 15.30 Uhr Gaukler-Animationen 16.30 Uhr Gaukler-Parade 17.00 Uhr Westside Varieté 17.30 Uhr Lucy & Lucky Loop 18.00 Uhr Gaukler-Animationen 19.15 Uhr Gaukler-Parade 20.00 Uhr Habit of a Rabbit Alle Events sind kostenlos.

Freitag, 15. Oktober 14.00 Uhr Gaukler-Parade 14.30 Uhr Westside Varieté 15.00 Uhr Lucy & Lucky Loop 15.30 Uhr Gaukler-Animationen 16.30 Uhr Gaukler-Parade 17.00 Uhr Westside Varieté 17.30 Uhr Lucy & Lucky Loop 18.00 Uhr Gaukler-Animationen 19.15 Uhr Gaukler-Parade 20.00 Uhr Farid 21.00 Uhr Jubiläumsfeuer

Samstag, 16. Oktober 09.00 Uhr Gaukler-Animationen 10.00 Uhr Gaukler-Parade 10.30 Uhr Westside Varieté 11.00 Uhr Lucy & Lucky Loop 11.30 Uhr Gaukler-Animationen 12.30 Uhr Gaukler-Parade 13.00 Uhr Varieté / Gaston & Roli 13.30 Uhr Lucy & Lucky Loop 14.00 Uhr Gaukler-Animationen 14.30 Uhr Gaukler-Parade 15.00 Uhr Gaston & Roli 15.30 Uhr Lucy & Lucky Loop 17.00 Uhr Stiller Has

om 14. bis 16. Oktober verwandelt sich Westside wieder in eine grosse Festhütte: Unter dem Motto «Magische Inspirationen» wird drei Tage lang gefeiert. Ein Fest für Gross und Klein – dabei sein ist alles! Und das Geburtstagskind zeigt sich grosszügig: Am Donnerstag und Freitag gibts fast im ganzen Westside 10 Prozent Rabatt. Zu einem Geburtstag gehören auch süsse Momente: Aus total 1,6 Tonnen der besten Zutaten ¬ unter anderem 189 kg Eier, 113 kg Biscuitmehl, 160 kg Zucker, 612 kg Vollrahm und 95 kg Schokospäne ¬ kreieren unsere Jowa-Konditoren 20 000 Stück ihrer berühmten Schwarzwäldertorten-Schnittchen – für jede Besucherin und jeden Besucher eines, ab Donnerstag, es het, solangs het! Für magische Momente sorgt Farid, der Magier der neusten Generation, bekannt aus «The Next Uri Geller»-Show auf ProSieben. Auch das Westside Varieté verzaubert mit diversen Shows. Während den ganzen drei Feiertagen werden auch immer wieder Akrobatik- und Musikeinlagen für Stimmung sorgen. Drei verschiedene Karusselle auf dem Gilberte-de-CourgenayPlatz und viele weitere Attraktionen in und ums Westside bieten den Kindern Höhenflüge. Mit Endo Anaconda und seiner Band Stiller Has ist auch für intellektuell-ironische Highlights gesorgt. Vorbeischauen lohntt sich gganz an bestimmt!

Zum Jubiläum werden 20 000 Schwarzwäldertorten-Schnittchen gratis an die Besucher abgegeben.


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

SEX & LIEBE

| 109 09

Nicht nur Menschen-, auch Rhesusaffen haben ein Selbstbewusstsein.

Sexsucht nimmt zu

Bilder Keystone, Shutterstock, bab.ch

Haufenweise Pornos: Im Web nur einen Klick weit entfernt. Drei bis sechs Prozent der Bevölkerung leiden unter Sexsucht. Und es werden immer mehr. Diese besorgniserregende Entwicklung beobachten Experten in Europa und in den USA. Vielen Betroffenen wurde das World Wide Web zum Verhängnis: Der uneingeschränkte Zugang zu pornografischen Inhalten spielt bei der Ausbreitung der Sexsucht eine wichtige Rolle. Zirka vier Fünftel der Betroffenen sind Männer, ein Fünftel Frauen. Sexsüchtige Menschen sind in ihrer Lebensführung stark eingeschränkt. Sie können weder am Arbeitsplatz noch in ihrer Freizeit an etwas anderes als Sex denken. Sexsucht ist eine Suchterkrankung wie Alkohol- oder Spielsucht. Trotzdem erfahren Sexsüchtige von der Gesellschaft bisher wenig Mitleid und Verständnis.

TIERE

«Ich bin ich, im Fall!» S

ogar Rhesusaffen haben ein Bewusstsein für ihr eigenes Selbst: Sie scheinen sich in ihrem Spiegelbild zu erkennen. Das beobachteten Wissenschafter der amerikanischen University of Wisconsin-Madison. Normalerweise ignorieren Tiere ihr eigenes Abbild, dem sie auf einer glatten

Wasseroberfläche oder in einem Spiegel begegnen. Oder sie halten das, was sie sehen, für einen Eindringling und reagieren entweder aggressiv oder unterwürfig. Bisher wurde nur bei einigen wenigen Tieren wie Menschenaffen, Delfinen und Krähenvögeln beobachtet, dass sie von ihrem Abbild im

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Selbstgespräche machen stark

Me Menschen, die laut mit sich selbst sprechen, können sich besser kontrollier lieren. Selbstgespräche spielen beispielsweise eine wichtige Rolle, um be besonders impulsives Verhalten zu dämpfen und in produktive Bahnen zu le lenken. Das fanden Wissenschafter der kanadischen University of Toronto Sc Scarborough heraus. Zwar werden Monologe in der Psychologie und Ps Psychiatrie bei mehreren Krankheiten beobachtet und treten häufig bei Pe Persönlichkeitsstörungen und Psychosen auf. Mit ihrer Studie wollten die Fa Fachleute jedoch herausfinden, ob Selbstgespräche für psychisch ge gesunde Menschen hilfreich sein können. Ist gut für die Selbstkontrolle: Mit sich selber reden.

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Was denken Sie, wenn jemand laut vor sich hin spricht? ➔ Diese Person ist nicht ganz dicht. ➔ Das ist mutig. ➔ Er oder sie telefoniert.

Spiegel auf sich selber schliessen und sich davon zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper anregen lassen. So viel Zuwendung, wie einige Menschen ihrem Spiegelbild widmen, wurde allerdings bislang noch bei keiner Tierart beobachtet. Daniel Schifferle Quelle: www.wissenschaft.de

Frage von letzter Woche

Was tun Sie bei Kopfschmerzen?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

24 %

Ich versuche mit bewusster Entspannung Linderung herbeizuführen.

45 %

31 %

Ich nehme Schmerzmittel.

Ich warte, bis sie vergehen, ohne gleich zu Tabletten zu greifen.


110 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Was bleibt ist das Leid der Tiere

J

onathan Carpenter kämpft an vorderster Front. Der Umweltschützer und Biologe aus Louisiana hat in den ersten Tagen nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon eine Organisation von Studenten gegründet. Die Student Coalition to Help the Oil Leak Relief, kurz Scholr, wollte sich im Kampf gegen die Katastrophe engagieren. «Es war mir sofort klar, dass dies die Umweltkatastrophe meines Lebens war – und sie passierte genau vor meiner Haustür», erinnert er sich.

Die Untersuchungen werden teilweise behindert

Darum wollte er die Kräfte bündeln und gut organisieren. Inzwischen zählt die Gruppe mehr als 2000 Mitglieder. Einzeln oder in kleineren Teams versuchen sie, die Auswirkungen des Öldesasters auf die Tierwelt zu protokollieren. So wie auch das Greenpeace-Schiff «Arctic Sunrise» (siehe Interview auf Seite 115), wo wechselnde Teams von Wissenschaftern verschiedene Aspekte der Ölkatastrophe untersuchen. Obschon Jonathan Carpenter als Scholr-Präsident viele Mitglieder im Rücken hat, werden ihm

die Untersuchungen schwer gemacht. «Ich kriege zum Beispiel von offiziellen Stellen die Erlaubnis, eine Vogelinsel zu besuchen. Doch vor Ort heisst es dann, ich müsse eine andere Bewilligung haben. Und man weist uns weg.» Doch die Katastrophenhelfer lassen nicht locker. Biologe Carpenter betont: «Uns ist aufgefallen, dass es heute viel weniger Vögel als früher hat. Da die Tiere ihre ölverschmutzten Federn zu putzen versuchten, haben sie ihre Leber und Nieren geschädigt. Sie sterben einen langsamen Tod. Es sieht so aus, als wäre eine grosse Population in unserer Region gestorben.» Alarm gibt es auch wegen der Zwergseepferdchen, die ihren Lebensraum im Küstengewässer am Golf haben. Umweltschützer befürchten, dass diese nur zwei Zentimeter grossen Tierchen aussterben könnten, da ihr Lebensraum durch die Ölpest fast gänzlich zerstört worden ist. Sie halten sich zwischen Seegras im seichten Wasser am Ufer auf. Ein Teil des Seegrases wurde wegen des Öls abgefackelt. Die überlebenden Pflanzen am Ufer können nicht recht gedeihen, weil

Bild Keystone/AP Photo/Charlie Riedel

Das Ölleck im Golf von Mexiko ist gestopft, das Interesse am Unglück schwindet. Alles in Ordnung also? Mitnichten. Für die Tiere hat die Katastrophe erst begonnen.


BESSER LEBEN TIERE

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Kaum Überlebenschancen: Putzt der Pelikan sein Gefieder, gelangt das Öl in den Magen und vergiftet das Tier.

Das Drama im Golf von Mexiko

Die Bohrinsel Deepwater Horizon versank nach einer Explosion am 20. April im Meer. An mindestens drei Stellen ist danach in 1500 Meter Tiefe Öl ausgetreten. Erst am 4. August gelang es der verantwortlichen Ölgesellschaft BP das Bohrloch mit Schlamm zu verstopfen. Seither soll kein Öl mehr ausgetreten sein. Zwischen April und August sind rund 780 Millionen Liter Öl der Sorte Louisiana Sweet Crude ins Meer gesprudelt. Die grösste Ölpest der amerikanischen Geschichte hat das empfindliche Ökosystem im Golf von Mexiko noch für Jahre geschädigt.


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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

BESSER LEBEN TIERE

| 113

«In Louisiana wird Umweltschutz ganz klein geschrieben.» Jonathan Carpenter, Biologe

Öl an ihnen klebt. Ein Ausweg aus ihrer nunmehr feindlichen Umgebung ist für die kleinen Seepferdchen kaum möglich, denn sie sind schlechte Schwimmer. Ausserdem schliessen Männchen und Weibchen einen Bund fürs Leben und haben nur wenige Nachkommen. Ein grosses Fischsterben um Bayou Chaland in Louisiana lässt Umweltschützer ebenfalls aufhorchen. Es ist noch unklar, ob das Sterben direkt mit dem Öl zusammenhängt oder mit Sauerstoffarmut, bedingt durch die hohe Aktivität von Mikroben, die das Öl zersetzen sollen.

Da schützt der beste Panzer nicht: Eine Schildkröte schluckt Öl (oben). Die Reinigung eines Pelikans ist aufwändig, die Überlebenschancen sind gering (unten).

Umweltschützer wurden in ihrem Tun zurückgeworfen

Mehr Glück im Unglück haben verschiedene Schildkrötenarten. Ausgerechnet während des Höhepunkts der Ölpest suchten sie die Strände auf, um ihre Eier abzulegen. Freiwillige sammelten die Eier ein und brüteten sie in einem Lagerhaus aus. Die frisch geschlüpften Schildkröten sollten dann an sauberen Stränden ausgesetzt werden. Für Jonathan Carpenter ist nichts

Die mit Öl verklebten Muscheln sterben und gelangen in die Nahrungskette, wo sie weitere Tiere töten.

Verseuchte Vögel überleben kaum Laut Schätzungen des WWF sind 400 bis 600 Tierarten von der Ölpest bedroht. Vögel: vor allem Weisskopfseeadler und braune Pelikane, Basstölpel und Seeschwalben. Fische: Blauflossenthunfische, Haie, Seepferdchen. Meeressäugetiere wie Pottwale, die nur im Golf von Mexiko leben, sowie

Delfine. Ausserdem Meeresschildkröten. Auch Vögel, die gereinigt werden, haben kaum Überlebenschancen: 99 Prozent sterben innert weniger Tage, weil ihre Gefiederstruktur zerstört ist. Oder sie sind vergiftet, weil sie beim Säubern Öl verschlucken, und krepieren an Nieren- und Leberschäden.


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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Freiwillige sammeln Schildkrötenbabys ein (oben). Weniger Glück hatten viele Fische, die kläglich verendeten (unten).

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DAS SAGT DER EXPERTE Dave Walsh, Pressesprecher von Greenpeace International, zurzeit auf der «Arctic Sunrise» im Golf von Mexiko.

«Wir fanden immer noch Öl» Dave Walsh, woran arbeiten die Wissenschafter zurzeit? Wir haben unweit der untergegangenen Bohrinsel Deepwater Horizon mehr als 1000 Meter unter der Meeresoberfläche an Bojen Mikrofone installiert, um die Stimmen von Pottwalen aufzunehmen. Wir möchten sie mit früheren Aufnahmen vergleichen, um festzustellen, wie gross die Population noch ist. Werden Sie in Ihrer Arbeit behindert? Nein, das kann man nicht sagen. BP hält sich zurück. Wir konnten bis auf neun Seemeilen an den Unglücksort heranfahren. Der nächste Schritt? Wir sind im Moment in Galveston, Texas, und laden Equipment. Wir möchten feststellen,

wo genau das Öl im Wasser treibt. Denn das Öl stammt nicht von einem Tankerleck und schwimmt an der Oberfläche, sondern es kommt aus den Tiefen des Meers. Konnten Sie noch Öl an den Stränden finden? Nicht an der Oberfläche. Doch als wir in einem Schutzgebiet, wo Schildkröten ihr Nest legen, 30 Zentimeter tief gegraben hatten, fanden wir Öl. Wann erwarten Sie Resultate der Forschungsarbeit? Zum Schluss unserer Aktion werden wir mit einem ZweiSitzer-Unterseeboot den Meeresgrund untersuchen. Bis die Wissenschafter alle Daten ausgewertet haben, wird es aber noch rund zwei Monate dauern.

Bilder Greenpeace

Die «Arctic Sunrise» untersucht die Schäden der Ölpest.

mehr wie früher. «Ich bin ein Umweltschützer. Ich möchte, dass die Welt grüner wird. In meinem ganzes Leben ging es darum, die Umwelt zu schützen. Nun ist alles kaputt. Mein ganzes Leben hat sich wegen der Katastrophe geändert.» Er bedauert, dass in den USA das Umweltbewusstsein nicht so entwickelt ist wie in der Schweiz. Für ihn ist die Katastrophe im Golf von Mexiko nicht ein Problem von BP, sondern von allen, die Erdöl verbrauchen.

«Wenn wir nichts tun, dann können wir auch von niemandem Hilfe erwarten. In Louisiana haben sich alle an den Anblick von Ölraffinerien gewöhnt. Umweltschutz wird hier ganz klein geschrieben. Doch das Öl wird ausgehen. Jetzt muss man handeln. Darum engagiere ich mich. Wir müssen so weit kommen, dass globale Ökonomie und globale Ökologie Hand in Hand gehen. Wir brauchen alternative Energien.» Texte Dagmar Steinemann

Den Langzeitfolgen auf der Spur Das 50 Meter lange Greenpeace-Schiff «Arctic Sunrise» ist am 12. August aufgebrochen, um die Folgen der BP-Ölpest zu dokumentieren. Eine der besorgniserregenden Erkenntnisse: In den Planktonund Blaukrabbenlarven, die eine wichtige Funktion in der Nahrungskette erfüllen, ent-

deckten die Forscher Spuren von Öl-Corexit-Tröpfchen. Die umstrittene Chemikalie Corexit hatte BP sowohl in der Wassersäule als auch an der Wasseroberfläche eingesetzt, um das Öl in kleinste Tröpfchen zu zersetzen und es unter der Wasseroberfläche zu halten.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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«Ich habe heute noch Angst, vor der Kamera andere zu enttäuschen.» Kurt Aeschbacher, TV-Moderator.

Die Angst des Künstlers vor dem Lampenfieber

Weiche Knie, zitternde Hände, rasender Puls: Lampenfieber hat schon jeder einmal erlebt. Die Angst vor dem Auftritt ist aber nicht nur schlecht. Sie kann auch zu Höchstleistungen führen.

R

outinier Kurt Aeschbacher (61) leidet heute noch Qualen vor der TV-Kamera. Schauspielerin Sabina Schneebeli (47) benötigte ein intensives Coaching, um ihre Auftrittsängste in den Griff zu kriegen. Ganz anders

Komiker Viktor Giacobbo (58), den das Lampenfieber erst richtig auf Touren bringt Die Angst, vor Publikum zu versagen, hat viele Gesichter. Und sie trifft «Normalsterbliche» in weniger ambitiösen Situationen

genauso. Muss Petra in der Schule einen Vortrag halten, wird sie Tage vorher von Bauchweh und Schweissausbrüchen geplagt. Was, wenn sie während des Vortrags den Faden verliert, sich vor den Zuhörern lächerlich macht? Auch

Mario, der heute die Autofahrprüfung bestehen möchte, hat Lampenfieber: Kann er das Gelernte in der entscheidenden Stunde abrufen? Hat er seine zitternden Hände unter Kontrolle? Die Art und Weise, wie Menschen


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

Lampenfieber erleben, ist sehr individuell. «80 Prozent der Menschen reagieren mit Nervosität und Angst, wenn sie im Aufmerksamkeitsfokus einer Gruppe stehen», sagt Irmtraud Tarrn (60), Psycho- und Musiktherapeutin und Herausgeberin des Buchs «Lampenfieber – stark sein unter Stress.» Trotz der hohen Zahl Betroffener ist und bleibt Lampenfieber ein Tabuthema. Viele erklären es zur Privatsache. Denn: Wer gesteht schon gerne seine Schwächen ein? Auf diese Weise wird jedoch verschleiert, dass Lampenfieber nicht das Problem Einzelner ist, sondern das einer Leistungsgesellschaft, die hohe Erwartungen an das Individuum stellt. Wir befinden uns bei jedem öffentlichen Auftritt in einer Bewährungssituation, wo neben unseren Stärken auch Schwächen ans Tageslicht kommen. Dass auch ein Profi nach 30 Jahren Fernseherfahrung noch unter Lampenfieber leiden kann, zeigt das Beispiel von Kurt Aeschbacher. «Ich habe heute noch Angst, andere Menschen mit dem zu enttäuschen, was ich vor der Kamera oder auf der Bühne leiste. Dabei spielen meine hohen Erwartungen an mich selber eine entscheidende Rolle», gesteht der Berner Moderator.

Bilder Schweizer Fernsehen

Differenziertes, rasches Denken verlangsamt sich

Was passiert mit uns konkret, wenn das Lampenfieber überhand nimmt und man die Situation nicht mehr im Griff hat? «Lampenfieber ist eine ganz natürliche Reaktion unseres Körpers auf drohende Gefahr», erklärt Expertin Irmtraud Tarr. «Physiologisch betrachtet ist Lampenfieber eine Form von Stress, für die der Körper zusätzliche Energiereserven bereitstellt.» Konkret heisst das: Die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin werden unter Stress vom vegetativen Nervensystem in rauen Mengen ausgeschüttet. Das Problem dabei ist, dass gleichzeitig die Aktivität des Grosshirns herabgesetzt und das differenzierte, rasche Denken verlangsamt wird. «Als Folge dieser Stressreaktion stehen dem

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Menschen zwei Verhaltensweisen zur Verfügung: Flucht oder Angriff.» Nach Meinung von Tarr ist Angst ein kostbares, sinnvolles Alarmsignal. «Angst ist keine Schwäche, sondern eine gesunde Fähigkeit, die uns zur Suche nach einer neuen, geeigneten Verhaltensweise führt.»

Leichtes Lampenfieber kann Energien freisetzen

«Meine Auftrittsangst war für mich eine massive Einschränkung.» Sabina Schneebeli, Schauspielerin.

«Die Anspannung hilft mir bei der Konzentration.» Viktor Giacobbo, Komiker.

Was tun gegen Lampenfieber? ➔ Verdrängen Sie Lampenfieber nicht, sondern versuchen Sie zu ergründen, vor was Sie Angst haben. ➔ Bereiten Sie sich gründlich vor. Sitzt das Vorzutragende, wird der Denkprozess weniger beansprucht. Das ist wichtig, denn durch das Lampenfieber ist die Hirntätigkeit verlangsamt. ➔ Sie müssen nicht perfekt sein, die Zuhörer sind auch «nur» Menschen. ➔ Üben Sie den Auftritt vor Freunden und Bekannten. ➔ Stellen Sie sich einen inneren Beistand — Mentor, Verbündeter, Helfer — vor. Das gibt Sicherheit.

Ab wann Lampenfieber zum Störfaktor oder gar als Krankheit empfunden wird, darüber muss wohl jeder Einzelne selber entscheiden. Für Irmtraud Tarr ist es unter anderem eine Frage der Intensität. Eine professionelle Therapie beziehungsweise ein Coaching empfiehlt sie, wenn die Angst chronisch oder nicht mehr handhabbar ist und in keinem Verhältnis zur geforderten Aufgabe steht. Wie etwa bei Sabina Schneebeli. Die Schauspielerin liess sich wegen ihres chronischen Lampenfiebers coachen: «Meine Auftrittsangst stellte für mich eine berufliche Einschränkung dar. Heute ist mein Lampenfieber weitgehend verschwunden. Ich erlebe auf der Bühne eine neue Freiheit.» Obwohl die meisten Menschen Lampenfieber hassen, gibt es zahlreiche Studien und Meinungen, die belegen, dass Lampenfieber auch positive Auswirkungen haben kann. In leichtem und nicht überhand nehmendem Grad ist es leistungsfördernd und wirkt wie ein natürliches Aufputschmittel. Dies bestätigen diverse Profisportler und Künstler. «Wenn ich die Bühne betrete, spüre ich eine gewisse Anspannung, die ich nicht Fieber nennen kann, ohne die aber auch eine Konzentration auf die Performance nicht möglich wäre», sagt etwa Kabarettist Viktor Giacobbo. Susanne Aebersold

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REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Nürnberg 2. Tag: Nürnberg 3. Tag: Ausflug Rothenburg 4. Tag: Nürnberg - Ulm - Rückkehr

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PREISE

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CHF 50.CHF 25.CHF 80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner mit Live-Musik und Tanz • Schlittenfahrt • Stadtrundfahrt/-gang in Salzburg • Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Landhotel Drei Eichen, Eugendorf bei Salzburg (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Wie Weihnachten in Nürnberg

REISEDATUM 1. 29. Dezember - 02. Januar REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Berlin 2. Tag: Berlin 3. Tag: Berlin 4. Tag: Ausflug Potsdam 5. Tag: Berlin - Rückkehr

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, über Pflanzen, die sich melden, wenn sie Durst haben. Lehrlinge pflegen und bepflanzen den Prachtsgarten in Morges.

Bild Keystone, Prisma

Grüne Talkrunde Vor Kurzem habe ich über Menschen geschrieben, die mit ihren Pflanzen sprechen. Jetzt kehrt das Grünzeugs den Spiess um und meldet sich selber zu Wort. Möglich machen das drei smarte junge Informatiker. Sie haben unter dem Namen Koubachi eine iPhone-Applikation entwickelt, über die sich in Zukunft meine Banane, das Einblatt und der Elefantenfuss melden werden, wenn sie Durst haben. Wie? Sie werden mir ganz einfach auf mein Handy eine Nachricht schicken. Bis es so weit ist, muss ich allerdings einige Vorarbeit leisten. Zum Beispiel eingeben in welcher Klimazone ich lebe. Das ist ja noch einfach. Danach werde ich aufgefordert, die Pflanzen zu giessen und dann wieder zu melden, sobald die Erde trocken ist. Auch dafür gibts eine Anweisung. Die Computerspezialisten, allesamt keine grünen Profis, empfehlen keine aufwendigen Feuchtigkeitsmessgeräte, sondern greifen auf eine urtümliche Methode zurück: Finger fünf Zentimeter in die Erde stecken und die Feuchtigkeit spüren. Falls Sie mich also in nächster Zeit mit einem rabenschwarzen Trauerrand unter dem Nagel meines Zeigefingers antreffen, wissen Sie jetzt, weshalb das so ist.

Den Frühling vorbereiten

Blumenzwiebeln sind friedliche Zeitbomben. In ihnen steckt alles für die grosse Farbexplosion im nächsten Frühling.

I

m Herbst hat Stanley Mathey alle Hände voll zu tun. Über 120 000 Blumenzwiebeln setzt der Werkmeister mit seiner Gartencrew im Parc de l’Indépendence in Morges VD jeden Herbst. Der Prachtsgarten lockt im Frühling mit der eindrücklichsten Tulpenblüte der Schweiz zahlreiche Besucher an. Zum Glück hat Mathey viele Helfer: «Es sind die Lehrlinge der Stadt, die sich jedes Jahr neue Muster ausdenken und die Zwiebeln in grafischen Mustern pflanzen.» Damit die farbenprächtige Schau möglichst lange dauert, pflanzt er auch Narzissen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, die bereits ab März blühen. Blumenzwiebeln sind Kraftpakete: Alles, was die Frühlingsblüher brauchen, steckt in den unscheinbaren Knollen. Sie sind anspruchslos, gedeihen in fast jedem Boden, selbst in sandiger Erde. Und sie halten der Kälte des Winters stand. Im Schatten von Gehölzen fühlen sich Lerchensporn, Buschwindröschen und Märzen-

becher wohl. Wildtulpen halten karge Böden im Steingarten problemlos aus. Grossblütige Tulpen, Narzissen und Hyazinthen hingegen lieben eine nahrhafte Erde.

Bunt gemischt oder einfarbig ein Hingucker

Nur Staunässe mögen die Zwiebeln nicht. Bei sehr lehmiger Erde, rät Stanley Mathey, etwas Sand oder kleine Kiesel als Drainage ins Loch zu geben. Als Faustregel gilt, die Zwiebeln doppelt so tief zu pflanzen, wie sie gross sind. Die Tulpen lassen mit ihrer Farben-

vielfalt viel gestalterischen Freiraum. Ob als einfarbiges Grüppchen, bunt gemischt im Beet oder in strenger Linie als Einzelblüten zwischen Vergissmeinnicht – sie sind immer ein Hingucker. Stanely Mathey rät, die Zwiebeln in ein Körbchen zu geben und an der Pflanzstelle auszuleeren: «So, wie sie zufällig fallen, setzt man sie dann auch. Das wirkt besonders natürlich.» Haia Müller Das Tulpenfest in Morges dauert sechs Wochen ab Mitte April. Infos unter: www.morges-tourisme.ch

Blütenpracht im Schichtbetrieb Zwiebelblüher können gut auch in Töpfe gepflanzt werden. Damit die Zwiebeln nicht unter Staunässe leiden, müssen die Töpfe Abzugslöcher haben. Die Knollen können gut in mehreren Lagen übereinander geschichtet werden: Zum Beispiel zuunterst späte Tulpen, darüber in die Zwischenräume Narzissen und zuoberst Traubenhyazinthen oder Krokusse. Bis zur Blüte stellt man die Töpfe nahe an die Hauswand und deckt sie mit einem Vlies ab. So kann man sich mehrere Wochen über die Frühlingsblüher freuen.


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BESSER LEBEN AUTO

Ihr Lieblingskäse... Subaru Impreza XV: Offroader-Optik und sparsamer Motor.

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hat einen neuen Namen.

Kleines Herz in breiter Brust

Nun bietet auch Allradspezialist Subaru einen Kompakten im Offroaderkleid an. Fazit: Die XV-Variante des Impreza überzeugt.

I

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n Zeiten ökologischen Verantwortungsbewusstseins wünschen sich viele Autokäufer ein wenig SUV-Flair, ohne gleich «echte» Geländewagen erwerben zu müssen. Dem kommt die Industrie mit sparsamen Offroadern entgegen. Und mit Autos, die nur so tun, als seien sie SUV. Verblüffend, dass Subaru mit dem Impreza erst jetzt folgt: Den Mittelklassewagen Legacy gibt es bereits seit Jahren als Outback genannte Version im SUV-Stil. Wie jener trägt der offiziell als Sondermodell geführte Impreza XV markentypischen Allradantrieb – und als eines der Allradautos schlechthin wirkt er auch durchaus stimmig mit wuchtigen Anbauteilen und retuschierter Front. An der für Feldwege ausreichenden Bodenfreiheit hat Subaru nichts geändert. Wohl aber am leicht überarbeiteten Fahrwerk, das sich beim XV auf Asphalt mit prima Reisekomfort bei unveränderter Kurvenfreude bewährt. Beim XV hat der Kunde die Wahl zwischen zwei 150-PS-Motoren. Gegen den Diesel hat der lebendige Benziner keinen Stich

– der Boxerdieselmotor glänzt ohne Anfahrschwäche mit kräftigem Antritt, souveränem Durchzug. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist verlockend, denn im XV steckt vieles, was anderswo extra kostet – von Sportsitzen bis zur Klimaautomatik. Zum grosszügigen Platzangebot gesellt sich ein gut verarbeitetes Cockpit. Kurz: Mit dem XV gibts viel Lifestyle gepaart mit nicht weniger Alltagstalent. Timothy Pfannkuchen

STECKBRIEF

Subaru Impreza XV 2.0DX AWD Motor/Antrieb: VierzylinderTurbodiesel, 1998 cm³, 150 PS, 6-Gang-Schaltgetriebe, Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,0 s, Spitze 203 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,43 x 1,77 x 1,52 m, Kofferraum 301—1216 l, Gewicht 1580 kg. Verbrauch: 5,8 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 152 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 33 900 Franken.


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um das Ehepaar vor meiner Busabfahrt auf ein Getränk einzuladen. Ich, mit meinem schwarzen Pudel unterwegs, war in Bönigen in den Ferien und nach einer Rückenoperation noch immer im Gehen behindert. Beim Abstieg sagte mir das Ehepaar, dass es zwei erwachsene Söhne habe, wovon einer einmal einen schweren Un-

fall hatte. Ich würde mich gerne bei diesem netten Ehepaar in passender Form bedanken und hoffe, dass ich über diese Rubrik zu dessen Adresse komme. Rita Schaffhauser-Ammann, Arlesheimerstrasse 14, 4053 Basel, Telefon 061 331 69 90

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➔ Wer erkennt auf diesem Bild Fredi Möckli? Du wohntest 1957 an der Weststrasse in Winterthur, später in Biel. Ich würde mich freuen, von dir zu hören.

Jeannette Wiesli-Baer, Bachtelstrasse 117, 8400 Winterthur, Telefon 052 222 20 33, 077 443 47 15

Arno Egloff, Austrasse 49, 5430 Wettingen, Telefon 056 426 53 16/079 408 88 72, arno-egloff@bluewin.ch

➔ Ich suche dich, Monika Wählti (lediger Name). Wir lebten damals ca. 1964 bis ca. 1968 in Kehrsatz im Mädchenheim. Wir haben viel die Schallplatten von den Bee Gees angehört. Danach, als wir aus der Schule kamen, habe

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Marlise Lehmann, Unterstrasse 37, 9230 Flawil, leh-w-fla@bluewin.ch

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Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich.

Berghilfe-Projekt Nr. 2168: neue Gästezimmer in altem Stall.


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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Zum Jubiläum 100 Jahre Schweizer Luftfahrt: «Patrouille Suisse — Backstage» Die Patrouille Suisse ist die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe. Die Fotografen Urs Mattle und Katsuhiko Tokunaga zeigen auf über 100 Seiten in neuen, vorwiegend grossformatigen Fotos das aussergewöhnliche Team bei seiner faszinierenden Arbeit – am Boden und in der Luft, vor und hinter den Kulissen, auf Trainingsflügen und an Airshows in der Schweiz und im Ausland. Seit über 45 Jahren gilt das Akrobatikteam der sechs Tiger-Piloten als Aushängeschild der Schweizer Luftwaffe. Die professionelle Arbeitsweise der Patrouille Suisse, die Präzision und Schönheit der geflogenen Figuren haben dem Team weltweit Anerkennung und Auszeichnungen gebracht. Urs Mattle hat die Staffel 2009 bei vielen Flugvorführungen im In- und Ausland begleitet. Seine Fotos geben einen aktuellen Einblick in den Alltag eines Kunstflugteams. Der weltbekannte Aviatik-Fotograf Katsuhiko Tokunaga hat die sechs rot-weissen F-5-Tiger-Jets der Patrouille Suisse regelmässig über den Schweizer Alpen aus einem Tiger-Doppelsitzer fotografiert. Am 14./15. Oktober kann die Patrouille Suisse am Flugmeeting auf der Axalp BE dieses Jahr das letzte Mal in Aktion erlebt werden.

Unser Land von seiner schönsten Seite: «Schweiz Erlebnis» Eindrückliche Fotos, gespickt mit würzigen Kurztexten: So präsentieren die Experten von Schweiz Tourismus die faszinierendsten Ausflüge im Land. Mit 28 grosszügig bebilderten Kapiteln machen Roland Baumgartner und Heinz Keller jeden Ausflug zum besonderen Erlebnis. Diese Reisen sind nicht nur in Gedanken nachvollziehbar, sondern auch vor Ort begehbar. Übersichtliche Tipps im Anhang des viersprachigen Bildbands helfen dabei. «Schweiz Erlebnis» präsentiert die schönsten Seiten aller Landesteile mit überraschenden und zum Teil auch seltenen Fotos von Robert Bösch, Roland Gerth, Marcus Gyger, Max Schmid und Christof Sonderegger. Zu sehen sind unter anderem die Rheinquelle beim Tomasee, das malerische Hochmoor im Entlebuch oder die alten Säumerpfade in den archaischen Schluchten zum Splügenpass. Der professionelle Blick der Fotografen ermöglicht eine neue, faszinierende Perspektive auf bekannte touristische Highlights wie den Schweizer Nationalpark, das Jungfraujoch, den Aletschgletscher, das Verzascatal oder den Genfersee und zeigt die Schweiz in ihrer atemberaubenden natürlichen Vielfalt.

➔ Urs Mattle, Katsuhiko Tokunaga: «Patrouille Suisse — Backstage» Zweisprachig: Deutsch und Englisch. 104 Seiten, 106 Abbildungen, vierfarbig, 30 x 24 cm, laminierter Pappband ISBN 978-3-909111-76-3 Normalpreis: 45 Fr. Spezialpreis für die Leser des Migros-Magazins: 35 Fr. inklusive Versandkosten. ➔ Roland Baumgartner, Heinz Keller, «Schweiz Erlebnis» Viersprachig: Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch 208 Seiten, 200 Abbildungen, vierfarbig, 30 x 24 cm, Leinen mit Schutzumschlag ISBN 978-3-909111-30-0 Normalpreis: 78 Fr. Spezialpreis für die Leser des Migros-Magazins: 58 Franken inklusive Versandkosten. Bestellmöglichkeiten: Per Mail: migrosmagazin@ as-verlag.ch Per Telefon: 044 300 23 21


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

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(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


132 | Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Migros-Magazin 41, 11. Oktober 2010

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Peter Reber

Mit Sue und Marc wurde der Berner Sänger, Komponist und Musikproduzent vor über 40 Jahren bekannt. Inzwischen ist Peter Reber um die Welt gesegelt, hat das «Hippigschpängschtli» erfunden und unzählige Lieder als Solist geschrieben. Mit dem Bildband «Es Läbe voll Lieder» landete er vor Kurzem auf der Bestsellerliste. In einem restaurierten Bauernhaus ausserhalb von Bern schreibt er aber schon am nächsten Projekt: am Musical «Ds Hippigschpängschtli und der guldig Schlüssel», das im November Premiere feiert.

Name: Peter Reber Alter: 61 Sternzeichen: Stier Wohnort: Ausserhalb von Bern. Wieso leben Sie hier? Nach 14 Jahren auf dem Segelschiff und auf den Bahamas beschlossen wir, in die Schweiz zurückzukommen, vor allem wegen der Kinder. Wo würden Sie gerne leben? Ich kann fast überall glücklich sein, aber die Schweiz ist definitiv ein guter Ort zum Leben. Beruf und Lebenslauf: Sänger, Produzent, Komponist und Texter. Seit 27 Jahren Solokarriere. 2000 Konzerte, verschiedene Prix-Walo-Titel. Mein Lebensmotto: «Das chunnt uf jede Fall guet!» Was ich mag: Ein gutes Essen, ein gutes Gespräch und eine gelungene Runde Golf. Was ich nicht mag: Automatische Telefonbeantworter. Meine Lieblingsmahlzeit: Ein guter Kartoffelstock oder ein feines Curry. Meine Lieblingsmusik: Bach und Rachmaninow, von ihm vor allem die Klavierkonzerte. Mein Tick: Ich gehe nicht gern hinter anderen Menschen her. Meine Vorbilder: In vielem meine Eltern, immer häufiger auch meine Kinder. Mein peinlichster Moment: Im Konflager lästerte ich im Pissoir über die Pfarrerstochter. Der Pfarrer sass nebenan auf der Toilette und hörte sich alles mit an. Mein Lieblingsprodukt der Migros: Das Kulturprozent.

Text Yvette Hettinger Bilder Christian Benedikt

MEIN PROJEKT

«Oskar Weiss ist quasi mein Hausillustrator. Er setzte schon meine Idee vom ‹Hippigschpängschtli› um und illustriert jetzt das Bilderbuch, das zum Musical ‹Ds Hippigschpängschtli und der guldig Schlüssel› erscheint.»

MEINE LEKTÜRE

«Zurzeit liegt bei mir der Schunken ‹Die ersten Jahrtausende› herum. Darin geht es um archäologische Funde und die Kulturgeschichte der Schweiz. Darin könnte ich stundenlang schmökern.»

MEIN STOLZ

«Meine Gitarren sind Arbeitsinstrumente und Liebhaberobjekte in einem. Insgesamt besitze ich zwölf Stück.»

MEINE SAMMLUNG

«Im Lauf meiner Musikkarriere haben sich etwa 40 oder 50 Metallplatten angesammelt — jene für Peter, Sue und Marc inbegriffen. Sie zieren jetzt das Treppenhaus.»

MEINE FAMILIE

«In meinem Hausstudio spiele oder übe ich neue Lieder ein, viele davon zusammen mit meiner Tochter Nina.


MEINE WELT

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MEINE LIEBSTE

«Meine Frau Livia ist mein Lebenselixier. Wir unternehmen fast alles gemeinsam. Die längste Trennung von ihr dauerte eineinhalb Monate, eine harte Zeit — i bruuche se eifach.»

MEIN SPORT

«Golf bedeutet für mich vor allem, mich vier Stunden lang zu bewegen und dabei zehn Kilometer an der frischen Luft zurückzulegen — wenn immer möglich gemeinsam mit der Familie. Nach zehn Jahren Golf spielen bin ich nun bei Handicap 17 angekommen.»

MEINE THERAPIE

«Wie alle in meiner Familie koche auch ich sehr gerne. Dabei kann ich wunderbar abschalten. Ich liebe Grilladen. Und eines meiner liebsten Menüs ist Gumbo, eine Art Curry. Das Rezept habe ich aus der Karibik mitgebracht.» Ich bin ein Familienmensch. Nina (18), Simon (24) und Livia (45) sind auch meine besten Freunde.»


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Migros Magazin 41 2010 d AA