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BERGBAUERNFAMILIE 26

Trotz Gewalt und Naturgewalt — die Epps verlieren ihre Hoffnung nicht. Nr. 10, 8. März 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Kein Schaumschläger Marco Wölfli, Goalie der Berner Young Boys, brilliert auf dem Rasen und in der Küche. Trotzdem bleibt das Multitalent auf dem Boden.

BIO-ZVIERI 46

Bilder Nik Hunger, Daniel Winkler

Bio macht Elisabeth und Gody zum perfekten Team. ERNÄHRUNG 63

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4 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Faszinierender Zirkus Es gibt da dieses legendäre Zitat in «Der Pate III»: Michael

Corleone versucht verzweifelt, den Zwängen der Mafia zu entkommen und ein ehrbares Leben zu führen. Bis er realisieren muss, dass die Mafia ihn nie aus ihren Klauen entkommen lassen wird: «Just when I thougt I was out, they pulled me back in!» (www.youtube.com/watch?v=UPw-3e_ pzqU). Gerade also, als Corleone gedacht hatte, er sei draussen, haben sie ihn wieder reingezogen.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

So ähnlich muss sich Peter Sauber vor einigen Monaten gefühlt

haben: Gerade als er gedacht hatte, sein Sauber-Rennstall sei bei BMW auf dem Weg in eine gesicherte Zukunft, gaben die Bayern auf, und er musste wieder einsteigen. Zwar ist das Formel-1-Business nicht die Mafia, es kann einen

aber durchaus mit Haut und Haaren auffressen. Der Zirkus der brüllenden Motoren, der brutalen Tempi, der Stars und Sternchen übt immer noch eine besondere Faszination aus. Eine Faszination, der sich viele, vornehmlich Männer, auch in Zeiten des Umweltschutzes nicht entziehen können.

* Normaltarif

Meta auf dem Tablett 102 Zu Besuch bei Meta Hiltebrand. Die Tele-Züri-Köchin zeigt, wie sie leibt, wie sie lebt, wen sie liebt und wie sie liest.

Bilder Christian Schnur, Gerry Nitsch (2), Daniel Winkler

Peter Sauber hätte sich die gigantische Show gerne als Nicht-

mehr-Beteiligter vor dem Bildschirm angeschaut. Allein: Das Schicksal – oder sein Verantwortungsbewusstsein – wollten es anders. «Wenn ich den Sprung nicht gewagt hätte, wäre der in der Schweiz einmalige Technologiestandort verloren gegangen. Das wollte ich verhindern», sagt er im Interview mit den MM-Redaktoren Reto Wild und Mathias Haehl (Seite 32).

260 hochqualifizierte Angestellte in seinem Werk in Hinwil,

denen er den Job gerettet hat, werden es ihm danken.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Zurück an den Start 32 Nach vier Jahren Abstinenz vom Formel-1-Sport kehrt Peter Sauber (66) in den Rennzirkus zurück. Der Hinwiler über das Comeback und die Zukunft seines Rennstalls.

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DIESE WOCHE

|5

Wettbewerb 58 Taufen Sie den Hasen und gewinnen Sie einen Fiat 500 und weitere attraktive Preise.

MENSCHEN

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Tessiner Teufelsgeiger

22

BESSER LEBEN

Fünf Sammler im Porträt.

Wenn Manrico Padovani auf seiner Stradivari spielt, steht die Welt still.

Spielball der Natur

26

Das tägliche Leben von Familie Epp im Urner Maderanertal ist hart.

INTERVIEW

Peter Sauber

Ein Hinwiler kanns nicht lassen.

32

NEUES AUS DER MIGROS

Kampf gegen den Wald

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Neue Depot-Interio-Boutiquen Fussbälle von Max Havelaar m4music

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Durch Freiwilligenarbeit entsteht im Bünderland neuer Lebensraum.

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Kochen mit YB-Goalie Wölfli

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Warum der Wolf das Lamm nicht mag und Ziebele hackt wie ein Weltmeister.

Für viele sind Hotelprospekte einfach nur Papier. Für Patrick Schneider bedeuteten sie die Welt. Nun wandern die Prospekte nach Montreux in ein Hotelarchiv.

Schimmelkäse

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In Form: Mehr als Medizin

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Familie: Coiffeursalon Mama

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Garten: Werkzeug im Schuss

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Sagenhafte Muskelkraft.

Gegen menschliche Tragödien hilft der Widerstand der Seele.

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RUBRIKEN

DAS BESTE

Bio neu und einheitlich verpackt Osterwettbewerb Actilife-Basenpulver Probiotische Joghurts und Drinks Feine Lauch-Zitronen-Suppe Pflegeleichtes Laminat

Kräftige Froschschenkel

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Ob weiss, blau oder rot — entdecken Sie die schönen Seiten des Schimmels.

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leseraktion Rätsel/Impressum

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Die grüne Ferieninsel im Golf von Neapel

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6 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

NEWS

Klassik vom Feinsten

Die vierte Tournee der MigrosKulturprozent-Classics bietet einen musikalischen Hochgenuss: Das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra trifft auf den französischen Starpianisten Jean-Yves Thibaudet. Unter der Leitung von Chefdirigent Vasily Petrenko spielt auch ein Schweizer Talent, die Cellistin Lea Boesch. Die Konzerte finden vom 23. bis zum 27. März in Zürich, Genf, Bern, Basel und St. Gallen statt.

Mehr Infos: www.migros-kulturprozent-classics.ch

ALLES FÜR DIE KIDS

Hits für Kids

Die Lilibiggs-Kinderkonzerte sind wieder auf Tournee – vom 28. März bis zum 19. September. Bei den Hits der Kinderstars können Familien die Texte oft auswendig mitsingen: Unter anderen treten Andrew Bond, Linard Bardill und die Band Schtärneföifi auf. Familien erhalten bei Angabe ihrer Cumulus-Nummer 20 Prozent Rabatt auf die Lilibiggs-Kinderkonzerte sowie die Lilibiggs-Familiendiscos.

Infos: www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch, Tickets: www.ticketportal.com

Eiertanz

FRISCH IN DER MIGROS

Vom 10. bis zum 20. März können Kinder in 14 ausgewählten Migros-Filialen ihr persönliches Osterei in Empfang nehmen — und dieses die Ostereier-Glückswand runter rutschen lassen. Mit etwas Glück landet das farbige Osterei am Ende im richtigen Körbli. Dann gibts eine Überraschung. Aber keine Angst: Egal, welchen Weg das Ei einschlägt, gewinnen werden alle. Mehr Infos finden Sie unter www.migros.ch/ostern.

Vitaminbombe

GRÜNER DAUMEN

Bilder iStockphoto, Magali Girardin/Keystone

Mach mal Blaue!

Der Flawiler Agronom Christoph Gämperli hat in seinem Hausgarten blaue Kartoffeln gezüchtet. Gämperli, Berater für Ackerbau im Landwirtschaftlichen Zentrum in Flawil und Präsident der St. Galler Saatzuchtgenossenschaft, startete Versuche auf dem heimischen Feld. Er kreuzte Blaue Schweden mit den hellen Prättigau und wartete, bis die Kartoffelstauden Früchte trugen. Hobbyge 12 Jahre lang hat es gedauert, bis aus dem Hobbygewächs eine eingetragene Marke wurde. Die Blaue ch prima, vom eigenen St. Galler eignet sich Garten direkt in den Topf zu wandern. Deshalb gibt es die originelle, schmackhafte Sorte en — als jetzt bei Do it + Garden Saatkartoffeln im 2,5-Kilo-Paket.

«Unbestritten ist, dass Ananas gesund sind. Allerdings sind sie keine Fettfresser. Das angeblich für die Fettverbrennung verantwortliche Enzym Bromelin wird im Darm verbrannt und gelangt nie zu den Speckpolstern», sagt Rita Kichler, Gesundheitsreferentin des Fonds Gesundes Österreich. Mit 50 Kalorien pro 100 Gramm eignet sich die Vitaminbombe aber doch für eine Diät – sofern man sie nicht in rauen Mengen mampft.


MIGROSWOCHE

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Perfekt Wohnen

«Stores of the Year»: Begehrte Auszeichnung geht an das Ladenkonzept von Depot-Interio.

Z

um sechsten Mal hat der Handelsverband Deutschland soeben die Auszeichnung «Stores of the Year» vergeben. Platz 1 in der Kategorie «Living» belegt die Hamburger Filiale von Depot, die damit über 40 Konkurrenten auf die hinteren Plätze verweist. Das ausgezeichnete Ladenkonzept setzt Migros-Tochter Interio in der Schweiz unter dem

Namen Depot-Interio um. Die Jury lobte «den designgeprägten Ansatz, der Architektur, Wohnund Farbwelten miteinander verbindet». Diese Woche öffnen in Zürich und Schaffhausen zwei neue Depot-Interio-Boutiquen ihre Tore. Christoph Petermann Mehr zu Depot-Interio lesen Sie auf Seite 41.

Auszeichnung «Stores of the Year» geht an Depot-Interio.

Blumenmädchen: Miss Schweiz Linda Fäh.

Rosen für Nahrung SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE S Um es gleich vorwegzunehmen — diese Frage können wir nur be bejahen: «Weihnachten ist zwar vorbei, aber ist unsere acht Mo Monate alte Tochter Leona nicht eine treue und absolut süsse Mi Migros-Kundin?», schreibt Familie Heiniger aus Konolfingen BE.

Am Samstag, 13. März, verkaufen die Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer schweizweit 160 000 Rosen – unter dem Motto «160 000 Rosen für das Recht auf Nahrung». Miss Schweiz Linda Fäh ist von 10 bis 11 Uhr

vor dem Einkaufszentrum Grossacker in St. Gallen als «Blumenmädchen» anzutreffen. Die Migros stellt die Max-HavelaarRosen gratis zur Verfügung. Mehr über die Rosen-Aktion lesen Sie in zwei Wochen im Migros-Magazin.


8 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

MM 9: Das Titelbild des Migros-Magazins mit den Gewinnern des Kinder-Malwettbewerbs.

MM 9: Interview mit Tonia Maria Zindel über den Familienalltag und ihre Schauspielkarriere.

«Einfach ein Volltreffer!»

«Ich bin nicht die Einzige, die weint»

Das Bild mit den fünf Kindern, die so gut malen und zeichnen, ist mehr als hervorragend, einfach ein Volltreffer! Diese Gesichter, natürlich, herzig. Ich gratuliere allen, die daran gearbeitet haben. Ich freue mich, wenn ich dann die Migros-Taschen sehe bei meinen Einkäufen in der Migros Adliswil. Manfred Hüni, 8134 Adliswil

Ich war tatsächlich der Meinung, dass ich die Einzige bin, die sich beim Morgenkaffee schon die ersten Tränen wegputzen muss, weil ich nicht weiss, wie ich den Tag nach zwei oder drei Stunden Schlaf meistern soll. Tage, die man in keinem Ratgeber nachlesen kann. Tage, von denen man niemandem erzählen kann, aus Angst,

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Dr. med. Roland Ballier, Leitender Arzt Fachkurhaus Seeblick: «Die Teilnehmer der Kurwochen lernen, die speziell für sie entwickelten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Wir sind spezialisiert auf die ursächliche und komplementärmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen. Dabei handelt es sich vor allem um Übergewicht, Diabetes, HerzKreislauferkrankungen, Blutdruckstörungen und deren Folgen.» ___________________________________ Weg mit überflüssigen Kilos Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte. Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD-Ernährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epd-ernaehrungsprogramm.ch. Lesen Sie die Seeblick Erfolgsgeschichten auf: www.seeblick-berlingen.ch

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LESERBRIEFE man könnte als Jammeri oder – noch schlimmer – als überfordert abgestempelt werden. Denn meine Nachbarinnen sind immer gut gelaunt und haben Kinder, die lieb sind, durchschlafen, alles essen und befolgen. Tage, die rabenschwarz beginnen und rabenschwarz enden, egal, wie sehr ich mich anstrenge, das Beste daraus zu machen. Und meine zwei Goldschätze im Alter von drei Jahren und zehn Monaten haben Sensoren für diese Tage entwickelt, und ihr Vorhaben ist klar: «Mamis Geduldsfaden ist heute ganz ganz dünn! Juhui, bringen wir ihn zum Zerreissen.» Und so kommt es auch in meinem Haushalt zu zweiminütigen Wutanfällen, die meine Kleinen innehalten lassen und mich wieder zur seelischen Ruhe bringen. Leider wird der Tag aber nicht besser, weil mich danach das schlechte Gewissen plagt. Danke, Frau Zindel, für Ihre Ehrlichkeit. Jetzt weiss ich, dass ich doch nicht die Einzige bin, die ab und zu schon am Morgen eine Träne wegputzt.

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MM 9: «Das Pudelhaus», Tier-Kolumne von Dagmar Steinemann über Geburt und Aufzucht ihrer fünf Pudelwelpen.

Zu alt für einen Hund? Ich hatte bis vor einem Jahr auch eine kleine Hündin (Pudeli), seit sie ein Welpe war. Sie war für mich ein Familienmitglied, und ihr Tod mit zwölf Jahren – ich musste sie einschläfern lassen –, war sehr schmerzhaft. Davon habe ich mich auch noch nicht ganz erholt. Ich habe mit ihr Hundesport getrieben, unter anderem Agility, was uns

beiden Spass gemacht hat. Leider bin ich schon 84 Jahre alt, aber noch fit, und ich hätte gerne wieder einen kleinen Hund. Ein Yorkshire oder ein Toy-Pudeli, den ich überallhin mitnehmen könnte. Ich habe Haus und Garten, ideal für den kleinen Vierbeiner. Da das Hundeli aber auch schon älter sein müsste für mich, ist dies nirgends zu finden, auch in

Tierheimen nicht. Die finden mich zu alt, auch haben sie nur grosse Hunde. Ich habe gute Hundeerfahrung, da ich Kurse besucht habe, muss mich aber leider damit abfinden, keinen Hund mehr zu haben, was mich traurig macht, denn ein Hund bringt dem Menschen viel Zuneigung entgegen und ist ein treuer Begleiter. Georgette Reggiani, per Mail

N.F., per Mail (Name der Redaktion bekannt)

Und wer, bitte schön, springt ein, wenn berufstätige Mütter während der Arbeitszeit mit ihrem Kind zum Arzt oder an die Schulveranstaltung gehen müssen? Genau: die kinderlosen Kolleginnen, die gemäss Tonia Maria Zindel so viel weniger belastbar, flexibel und effizient Marianna Sempert, sind.

Gerade älteren Menschen kann die Liebe eines Hundes aus der Einsamkeit helfen.

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Vielen herzlichen Dank für das amüsante, ehrliche Interview. Manuela Bregenzer, 8640 Rapperswil

Tonia Maria Zindel spricht mir geradewegs aus dem Herzen! Als Teilzeit arbeitende Mutter von drei kleinen Kindern fühle ich genauso: Ich liebe meine Kinder über alles, sie sind aber

nicht mein einziger Lebensinhalt. Befriedigung und damit Zufriedenheit erlange ich auch durch meine Rollen als Partnerin, Berufsfrau und Freundin. Klar, es braucht viel Kraft, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, aber es setzt tatsächlich auch viele Kräfte frei. Für die Kinder ist es eh kein

Problem, wenn beide Elternteile zu einem gewissen Grad auswärts arbeiten, solange sie in deren Abwesenheit liebevoll und professionell betreut werden. Im Gegenteil, sie entwickeln schon früh ein gewisses Mass an Selbständigkeit und erlangen dadurch viel Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Mein Mann und ich

stellen dem kindzentrierten Modell ein familienzentriertes Modell gegenüber. Dabei soll nicht alles den Kindern untergeordnet werden, sondern alle Mitglieder der Familie sollen Rücksicht aufeinander nehmen und sich entfalten dürfen. Christa Thoma, 8630 Rüti

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

«Es gibt kein Leben neben dem Sammeln, Sammeln ist mein Leben.» Seit 23 Jahren sammelt Christian Schneiter Tierpräparate.


MENSCHEN SAMMLER

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Wir haben sie nicht alle

Ist es Gier? Oder die Suche nach Ordnung in einer komplexen Welt? Die Antwort weiss niemand so genau. Tatsache ist: Der Mensch sammelt fürs Leben gerne. Fünf Sammlerinnen und Sammler erzählen von ihrer Leidenschaft.

Christian Schneiter (42), Vicques JU ➔ sammelt Tierpräparate ➔ rund 4000 Stück ➔ sammelt seit 1987 ➔ Trouvaille: ein 2,90 Meter grosser Polarbär.

Der König der toten Löwen

F

riedlich stehen sie nebeneinander, die Flanke des Zebras nur ein Meter neben den gefletschten Zähnen des Löwen. Doch weder versucht das Zebra zu fliehen, noch packt der Löwe zu – denn beide sind tot. So wie die weiteren 3996 Bewohner von Christian Schneiters Hof. Einzig der Hofherr und sein Hofhund Simba sind hier aus Fleisch und Blut. Denn: Christian Schneiter ist ausgebildeter Tierpräparator. Und den meisten seiner Mitbewohner hat er eigenhändig die Haut abgezogen, sie über den Plastikrumpf gespannt und mit Augen und tierspezifischen Details versehen. Für ihn ist das ein Handwerk wie jedes andere auch. Und rasch wird klar: Christian Schneiter versteht sich als Künstler, der dem toten Tier Leben einhaucht. «Die Bewegung, der Blick, die Mimik – das sind die Dinge, die ein Tierpräparat zum Leben erweckt.» Über diese Kunst, «diese Sensibilität», verfüge nicht jeder Präparator.

Er präparierte schon Tiere, die heute ausgestorben sind

Sein Leben ist eine selbst geschaffene Arche Noah. Es gibt kein Leben neben dem Präparieren und Sammeln, es ist sein Leben. Damit finanziert er sich – und seine Sammlung. Wenn ein Fink oder eine Meise in die Fensterscheibe fliegt und dabei verendet, dann präpariert Christian Sauter den toten Körper für die Ewigkeit und verkauft ihn für 200 Franken. Er präpariert für Museen und Schulen, für die Grossmutter den verstorbenen Pudel und für den Jäger dessen

Beute. Das ist Arbeit für Geld, nicht mehr und nicht weniger. Erzählt Schneiter von seiner Sammlung und seinen Kunstprojekten, dann lacht er und strahlt über das ganze Gesicht. 4000 Ausstellungsstücke hat er gefertigt, darunter einige Tiere, die heute als ausgestorben gelten. Die Kadaver exotischer Tiere bekommt er von den Zoos. Sauter sammelt und verwaltet aber nicht nur, in seinen Projekten versieht er schon auch mal einen jungen Fuchs mit Schwanenflügeln oder setzt einer Schaufensterpuppe im Nadelstreifenanzug einen Haikopf auf. Christian Schneiter will seine Passion mit der Öffentlichkeit teilen. Er bietet Rundgänge durch seine Sammlung an, und bald eröffnet er sein neues Museum. Platzprobleme zwangen ihn, einen Anbau an das bestehende Bauernhaus mit den Ausstellungsräumen im Dachgeschoss zu machen. Er weiss, dass ihn manche Leute komisch finden: kein Privatleben, keine Kinder, dafür tagein, tagaus inmitten von Tierpräparaten und dabei auch noch glücklich. «Aber ohne diese Leidenschaft könnte ich nicht leben», sagt er. Und er will etwas Einzigartiges zurücklassen, wenn sein Leben einmal endet. Dazu hat er eine Stiftung gegründet. Diese soll garantieren, dass seine Sammlung bestehen bleibt. Denn seine Besucher müssen wissen: «C’est l’œuvre de ma vie, das ist mein Lebenswerk.» Mehr Infos: www.arche-noe.ch

Texte Oliver Demont Bilder Christian Schnur

Lesen Sie weiter auf Seite 13


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Migros-Magazin 10, 8. März 2010

MENSCHEN SAMMLER Pa tr ick Scchn e i de r (42) , Zü ri c h ➔ sammelte Hotelprospekte a u s a l l e r We l t , v o r a l l e m a u s d e n 70e r- un d 8 0e r-Ja hre n ➔ run d 30 000 Exponate ➔ sammelte se i t 1 975 ➔ Tro uva i lle n: di verse P ro s p e k t e vo n H o t e l s , d i e e s heute nicht mehr gibt.

«Ich habe mich von der Sammlung entliebt.» Weg damit: Nach 35 Jahren hat Patrick Schneider seine Hotelprospekt-Sammlung verschenkt.

or zwe weii Mo Mona nate na ten te n wa warr Schl Sc hlus hl uss. s. Ein Tra rans nspo ns port rter er fuh uhrr die di e Ze Zeug ugen ug en von Pat atri rick ri ck Schn Sc hnei hn eide ei ders de rs Lei eide dens de nsch ns chaf ch aftt ku af kurz rz vor Weih We ihna ih nach na chte ch ten te n in ins s We Wels lsch ls chla ch land la nd.. nd «Ent «E ntlililieb nt ebt» eb t» hab abe e er sic ich, h, sag agtt de derr Buch Bu chha ch halt ha lter lt er.. Wa er Was s in der Reg egel el Lieb Li ebes eb espa es paar pa are ar e na nach ch ein iner er Tre renn nnun nn ung un g von vo n si sich ch sag agen en,, be en bezi zieh zi ehtt Pa eh Patr tric tr ickk ic aber ab er auf bed edru ruck ru ckte ck tes te s Pa Papi pier pi er:: er 30 000 Hot otel elpr el pros pr ospe os pekt pe kte kt e au aus s al alle len le Epoc Ep oche oc hen. he n. Nun fol olgt gt der Tra rans nspo port rt sein se iner in er Sam amml mlun ml ung un g in ins s Ho Hote tela larc la rchi rc hiv hi v nach na ch Mon ontr treu tr euxx VD eu VD.. Do Dort rt wir ird d si sie e arch ar chiv ch ivie iv iert ie rt und der Öff ffen entl en tlic tl ichk ic hkei hk eitt ei zugä zu gäng gä nglililich ng ch gem emac acht ac ht. ht Abha Ab hand ha nden nd en kam ihm die Lie iebe be zu sein se iner in er Sam amml mlun ml ung un g vo vorr zw zwei ei Jah ahre ren. re n. Dama Da mals ma ls hab abe e ei ein n Fr Freu eund eu nd in zw zwei ei Tage Ta gen n se sein ine in e Wo Wohn hnun hn ung un g ge gerä räum rä umtt un um und d seii na se nach ch Ber erlililin n ge gezo zoge zo gen. n. Pat atri rick ck Schn Sc hnei eide derr wo wollllte te sei eine nen n Be Besi sitz si tz auch au ch in zw zwei ei Tag agen en bün ünde deln ln könn kö nnen nn en,, er en ergo go red eduz uzie uz iere ie ren. n. «Ic Ich h ma mag g einf ei nfac nf ach h ni nich chtt me ch mehr hr in de derr Ve Verg rgangenh ge nheit leben» nh n»,, sa sagt gt er. Nic icht hts ht s zu bes esit itze zen n se seii fü fürr ih ihn n de derr In Inbegrif ifff if von vo n Fr Frei eihe heit he it.. Pa it Patr tric ickk Sc Schn hnei hn eide ei ders de rs Lieb Li ebe eb e zu zurr Ho Hote tellller erie ie beg egan ann an n 19 1975 75 in Locarno. Der Bub ub näc ächt htig ht igte ig te mit seinen Eltern im Zwe se weis iste is tern te rneh rn ehot eh otel ot el Camelia am Lag Ca ago o Ma Magg ggio iore re und entd en tdec td eckt ec kte, kt e, was ihn bis heu eute te an den Her erbe berg be rgen rg en fas aszi zini nier ni ert: t: das Hote Ho tell al te als s kü küns nstl ns tlic tl iche ic herr Ra he Raum um, in um dem si de sich ch Men ensc sche sc hen he n be bege gegn ge gnen gn en,, en eine ei ne Art Bühnenb nbilild. d. «Di Die e me meis iste is ten te n Hote Ho tels ls hab aben en ja di die e Arch chit itek ektu turr von Ge vo Gefä fäng ngni niss ssen en.. Wa en Was s zä zähl hlt, hl t, ist also al so die Fas assa sade sa de run undh dher dh erum um.» .» So müsse ein in gro ross ssar ss arti tige ti ges ge s Ho Hote tel ein ei n Ge Gefü fühl fü hl ausst stra rahl hlen hl en,, si en sich ch hera he rauspu putzen en,, Gl en Glam amou am ourr un und d Sh Show ow biet bi eten et en. en

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MENSCHEN SAMMLER

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Mimi (47), rechtes Zürichseeufer ➔ sammelt alles aus den 40er- bis 60er-Jahren ➔ seit 1971 ➔ rund 3000 Exponate ➔ Trouvaille: originales Elvis-Hemd.

Ein Leben wie aus den 50ern

EXPERTIN Elisabeth Abgottspon (34) ist Kuratorin der Ausstellung «Gut gefunden! Eine Ausstellung zum Thema Sammeln» im Ortsmuseum in Küsnacht ZH.

«Sammler sind ein wenig wie Goldgräber» Elisabeth Abgottspon, Sie trafen bei Ihrer Arbeit auf zahlreiche sammelnde Menschen. Menschen, die so obsessiv Objekte sammeln, sind doch Freaks. Keinesfalls. Es sind Menschen mit einem Hobby, verbunden mit einer grossen Leidenschaft. Ich bin erstaunt, wie hartnäckig sich Vorurteile gegenüber sammelnden Menschen halten.

A

n der Goldküste, ganz unten hin zum See, da steht ein Wohnblock aus den 40ern. Im Türrahmen zur Vierzimmerwohnung steht Mimi, Sammlungsbesitzerin und Exponat zugleich. «Wir leben diese Zeit», sagt sie mehrmals mit Nachdruck. «Wir» meint ihren Mann und ihre beiden Töchter Gina und Marina, beide im Jugendalter. Am Wochenende brezeln sich die vier auf, die Frauen frisieren das Haar zu einer Banane und versehen es mit Blumen und Strass. Dann begibt sich die Familie Schulz in die Garage und düst im Lincoln 1956 oder Oldsmobile Starfire an Oldtimer-, Rockabilly- und Teddy-Boy-Treffen. «Das sei keine Inszenierung der Show zuliebe, sondern dieser Zeit», sagt Mimi. Ihre Sammlung endet nicht in der Wohnung. Um die zurzeit 3000 Stücke umfassende Samm-

lung unterzubringen, hat sie grossflächige Räume nahe ihrem Wohnort angemietet und hübsch hergerichtet. Durch diese wandelt sie und zieht vom Kleiderständer einen Prototyp von Christian Dior aus dem Jahr 1954. In der Luft hängt an einem Kleiderbügel ein Negligé. «Ist das nicht ein Träumli?» Gleich daneben hängt das Originalkleid von Sophia Loren und das Hochzeitskleid aus der ersten Ehe

«Ist das nicht ein Träumli?» Mimi, die aus Angst vor Einbrechern ihren Nachnamen nicht nennt, schwärmt von der Verarbeitung der Stoffe der damaligen Zeit.

von Audrey Hepburn. Sie schwärmt von der Verarbeitung der Stoffe: «So was wird in der heutigen Wegwerfgesellschaft nicht mehr produziert.» Von Marlene Dietrich besitzt sie Regenschirm, Schminkkoffer und Hosenanzug; Frank Sinatras Weste erhielt sie geschenkt. Mimi beteuert, dass sie nicht reich seien und all ihr Geld in den Erhalt der Sammlung fliesse. Vor einem Jahr geriet Mimis Sammelwelt arg ins Wanken. Eine gesundheitliche Krise brachte sie ins Grübeln und Zweifeln. «Ich fragte mich, ob ich meine Sammelleidenschaft meiner Familie auch weiterhin antun könne.» Sie dachte an einen Verkauf – das Veto aus der Familie kam prompt. Die Kinder sagten: «Mami, das ist dein Leben! Wir wollen nicht stinknormal sein wie die anderen!»

Mehr Infos: www.dream-o-rama.ch

Welches Vorurteil denn? Etwa, dass es mehr Sammler als Sammlerinnen geben soll. Ich stiess bei meiner Arbeit nicht auf weniger Frauen, die sammeln. Es gibt gar eine Studie, die besagt, dass Geschlecht, Alter und Bildungsniveau in puncto Sammelleidenschaft keine Rolle spielen. Und wie steht es mit dem angeblich evolutionären Urtrieb, wonach der Mensch ein Sammler und Jäger ist? Ach, diese trivialen Erklärungsversuche greifen für mich zu kurz. Aber was treibt denn den sammelnden Menschen an? Die Motivationen sind verschieden. Zwei Dinge existieren aber immer: das Goldgräbergefühl, also das Objekt der Begierde aufzuspüren, und dann die Vielfalt vom Gleichen. Dies zu besitzen ist reizvoll. Ein Kollege ist leidenschaftlicher


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16 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Kotztütensammler. Soll ich ihm die Tüte von meinem letzten Flug mitbringen? Oft sind Sammler nicht glücklich, wenn sie ungefragt etwas geschenkt erhalten. Nicht jede Kotztüte passt in den Fokus der Sammlung. Und Ihr Kollege wird um die Freude des Auffindens gebracht. Da Kotztüten aber gratis sind und leicht zu transportieren, rate ich Ihnen in diesem Fall Ihrem Kollegen trotzdem eine mitzunehmen. Vielleicht kann er sie auch gegen eine andere Tüte tauschen. Sammler berichten, dass ihre sozialen Kontakte unter der Sammelwut leiden würden. Natürlich gibt es auch Schattenseiten, die sich um die Zeit, den Platz und das Geld drehen. Sammeln kann beengend sein, gerade für das Umfeld. Auch kann es schwierig werden, wenn das Geld beispielsweise nicht in Notwendigkeiten des Alltags, sondern in die Sammlung investiert wird. Aber die meisten Sammlungen sind materiell von keiner grossen Bedeutung, es steht ja nicht die Wertanhäufung im Zentrum. Der Wert lässt sich selten in Franken und Rappen ausdrücken. Zum Schluss bitte trotzdem ein Versuch, das Wesen des Sammlers zu deuten. Einer der Erklärungsansätze lautet: Der Sammler steht vor einer komplexen Welt, die ihn irgendwie überfordert. In seiner kleinen Sammelwelt kann er Ordnung schaffen. Aber solche Interpretationen sind sehr allgemein, und es ist heikel, sie auf die gesamte Sammelwelt zu übertragen.

Interview Oliver Demont

Tipp: Das Ortsmuseum Küsnacht ZH zeigt die Ausstellung «Gut gefunden!» zum Thema Sammeln noch bis am 28. März. www.ortsmuseum-kuesnacht.ch

Fredy Thürig (40), Kottwil LU ➔ sammelt Kotztüten➔ rund 1500➔ seit 1990 ➔ Trouvaille: Kotztüte aus handgeschöpftem Papier mit Stempel einer kleinen «Crash-Airline».

Der entspannte Sammler

I

ch bin überhaupt nicht der Sammlertyp. Eigentlich.» Fredy Thürig aus Kottwil LU sammelt Kotztüten. Vor knapp 20 Jahren steckte er seine erste Tüte ein, als Erinnerung an die Flugreise. Heute geschäftet der Berufsschullehrer auch mit seinen Schülern: Wer ihm eine Kotztüte von seiner Flugreise mitbringt, erhält als Gegenwert eine Packung Gummibärli. Er sei «eigentlich» kein Sammlertyp, weil er nicht als «Bünzli» gelten möchte. Er sammle nicht

verbissen, sein Credo sei eher «eine Handbreit neben dem Mainstream». Thürigs Freizeitaktivitäten heben sich tatsächlich von der Masse ab. Als Gletscherpilot steigt er mit seinem Flugzeug in Beromünster LU in die Luft, landet damit auf den Gletschern und biwakiert auf Vulkanen. Thürigs Sammelleidenschaft hält sich in Grenzen, verglichen mit den «HardcoreSickback-Sammlern», wie er sie nennt. Er kenne übrigens keine einzige Sammlerin.

«Kotztütensammeln ist Männersache.»

Fredy Thürig kennt weltweit keine Frau, die auch Kotztüten sammelt.

Längst werden die Tüten auch über das Internet gehandelt. Für eine Kotztüte einer kleinen afrikanischen Airline oder einer nicht mehr existierenden Fluggesellschaft werden schon mal 160 Euro bezahlt. Kopfschütteln löst bei ihm die Versteigerung einer Swissair-Kotztüte aus den 50er-Jahren aus. Das Startangebot lag bei fünf Franken, der Hammer zum Dritten fiel bei 360. «Das ist doch irre, für bedrucktes Papier so viel zu bezahlen!» Seine Lieblinge sind Tüten, die hübsch aussehen oder sich vom weissen Durchschnitt abheben. Dies könne auch mit einem flotten Spruch erzielt werden. Den Aufdruck «Das sollten Sie lieber für sich behalten» mag er besonders. Auch in 20 Jahren werde er die Sammlung wohl noch haben, «als Pilot bleibe ich dabei.» Die Vorstellung, seine Tüten einmal loszulassen, bereitet ihm allerdings kein Kopfzerbrechen. Für einen Fünfliber und eine Nussschoggi würde er es tun. www.thuerig.ch


MENSCHEN SAMMLER

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Gutes tun. Sie entdeckte auf einem Markt einen Nachttopf, ein schönes Ding. «Das Nachttopffieber packte mich», erinnert sie sich. «Dass es so ausarten würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.» Als Ida Lobsiger den «Thronsaal» der Altersresidenz Rotondo in Jegenstorf BE aufsperrt und den Lichtschalter betätigt, schaltet sich auch der Schalter ihrer Nachttopfleidenschaft an. Hastig hüpft sie zwischen den Vitrinen umher, hält einen Nachttopf in die Höhe und sagt: «Fantastisch, wie schön!», um gleich nach dem nächsten zu greifen und ein euphorisches «I gheie dürä!» von sich zu geben.

Nachttöpfe als Familienersatz

Ida Lobsiger (66), Fraubrunnen BE ➔ sammelt Nachttöpfe aus den letzten drei Jahrhunderten ➔ rund 750 Stück ➔ sammelt seit 1987 ➔ Trouvaille: ein Nachthafen aus China mit eingebauter Musikdose.

Die obsessive Nachttopfjägerin

«Meine Kinder mussten auf Ferien verzichten, weil ich den Nachttopf kaufen wollte.» Ida Lobsiger geht ihre Nachttopfsammlung über alles.

D

ie Frau weiss, was sie will: Ihre Nachttopfsammlung soll auch nach ihrer irdischen Zeit zusammenbleiben. Und sie weiss, was sie nicht will: dass nach ihrem Ableben die Sammlung in Geld umgewandelt wird. 1978, in der Berner Innenstadt, ist Ida Lobsiger auf der Suche nach etwas Schönem. Unterwegs mit ihren drei Kindern wollte sie sich etwas

Wenig begeistert sind Ida Lobsigers Kinder ob der Sammelwut ihrer Mutter. Sie gesteht, dass die heute erwachsenen Kinder auch mal auf die Ferien verzichten mussten, weil sie einen Nachttopf kaufen wollte. Bis heute verzichtet sie immer wieder auf Dinge, um das Geld in einen neuen Nachttopf zu stecken. Vor lauter Sammelleidenschaft auf der Strecke geblieben sind dabei einige Freundschaften. Ihre Töpfe seien schon eine Art von Familienersatz, ihre Liebe gehöre ihnen. Dass sie mit ihrer Art Kopfschütteln provoziert, weiss sie: «Ich bin schon speziell.» Unlängst sagte ihr Bruder, dass ihre Sammlung doch nicht ganz normal sei. «Mit solch einem Urteil kann ich gut umgehen.» Zurzeit hat sie rund 750 Nachttöpfe, 1000 Stück sollen es noch werden. Manchmal spricht Ida Lobsiger mit ihren Töpfen, so wie andere mit Pflanzen reden. Dann überlege sie sich, was der Topf ihr für eine Geschichte zu erzählen habe. «Es ist eine Art von Liebesbeziehung, die ich zu ihnen pflege.» lobi.i@bluewin.ch

www.migrosmagazin.ch Warum sammeln Menschen? Die verschiedenen Typen. Und: Welcher Sammlertyp Sie sind?


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langen Newa gelangen Sie zu Europas grösstem See, dem Ladogasee inmitten der herrlichen Seenlandschaft von Karelien. Am «Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest. Rundgang (*). 5. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff passiert den Weissen See und erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Rundgang (*). 7. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört, die ihre Blütezeit im 18. Jh. erlebte. Hier erreicht die Wolga eine Breite von 800 m. Auf einer Stadtrundfahrt (*) durch die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Spassky Kloster und die Prophet-Elias-Kirche. 8. Tag: Uglitsch. Über den gewaltigen Rybinsker Stausee geht die Fahrt auf der Wolga

bis nach Uglitsch. Die von Sagen und Legenden umwobene Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» sowie Dimitri's Blutkirche (*) und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. 9. Tag: Moskau. Fahrt durch den MoskauWolga-Kanal in Richtung Russlands Hauptstadt Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) am Nachmittag erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der BasiliusKathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. 10. Tag: Moskau. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen, der Machtmetropole Russlands gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 11. Tag: Moskau–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach ZürichKloten.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

AUFKLÄRUNG

UNTERWEGS AN DIE WM (2)

«Umgang mit Kondomen muss man lernen» Esther Elisabeth Schütz (60), Leiterin des Instituts für Sexualpädagogik in Uster ZH, bildet Lehrerpersonen für den Aufklärungsunterricht aus. Die neuen Jugendkondome der AidsHilfe Schweiz sind für sie nicht das Problem. Schon eher die Schüchternheit der Burschen. Esther Elisabeth Schütz, wann ist ein männlicher Penis voll entwickelt?

Ungefähr mit 18 Jahren, wie der restliche Körper auch. Was halten Sie vom etwas kleineren Jugendkondom, das die Aids-Hilfe Schweiz zusammen mit einem Präservativhersteller kreierte?

Wenn das so gekennzeichnet wäre, würden es die Jugendlichen eher nicht benützen. Schliesslich wollen sie erwachsen sein. Dennoch ist ein kleineres Kondom sinnvoll, weil es sicherer ist. Es rutscht nicht so leicht ab. Die Kondomgrösse ist auch ein Thema bei erwachsenen Männern, denn viele überschätzen sich. Das Kondom heisst «Hotshot» und wird im Aufklärungsunterricht in der Schule an 12- bis 14-Jährige abgegeben. Ist das nicht zu früh?

Buben müssen den Umgang üben. Wir empfehlen ihnen, das bei der Selbstbefriedigung zu lernen. Mit einem kleineren Kondom geht das besser, insofern ist nichts dagegen einzuwenden. Kritiker behaupten, so würden schon Kinder zu Sex animiert.

Das halte ich für Unsinn. Früher hiess es, Aufklärung würde zu

frühem Sex verführen. Das stimmte auch nicht. Teenager sind primär an ganz anderen Themen interessiert. Etwa, wie lerne ich jemanden kennen, wie gewinne ich sie oder ihn. Wie viele 12-Jährige haben effektiv schon Sex?

Nicht viele, es sind nur Einzelne, aber die fallen halt auf. Besonders, wenn es sich um Mädchen handelt, die sehr jung schwanger werden. Das ist dann ein beliebtes Medienthema. Haben Jugendliche heute generell früher Sex?

Die Studien sagen etwas anderes. Das Durchschnittsalter liegt seit etwa drei Jahrzehnten bei plus minus 17 Jahren. Bei Jungen und Mädchen. Und: Diese Altersgruppe ist verantwortungsvoll und verhütet sehr gut.

muss man begreifen: Sie wollen eben, dass die Kinder möglichst lange Kind sein dürfen. Unter Jugendlichen ist der Konsum von Pornos gang und gäbe. Verführt das zu verfrühtem Geschlechtsverkehr?

Ich sehe das Problem ganz woanders. Buben sind heute zwar mit vielen sozialen Kompetenzen ausgerüstet, viele sind jedoch weiblich sozialisiert. Das heisst, ihre Männlichkeit wird wenig unterstützt. Dennoch sollen sie sexuelle Selbstsicherheit erlangen. Dazu brauchen sie Fähigkeiten, die sie zu wenig trainiert haben. Viele Burschen sind sehr einfühlsam, trauen sich aber

«Viele junge Männer haben Angst, etwas falsch zu machen.»

Sind Teenager heute besser aufgeklärt?

Sie wissen sicher sehr viel mehr – und auch früher. Schon Elfjährige erkundigen sich in aller Unschuld über Dinge wie Dildos oder Prostitution.

weder, ein Mädchen anzusprechen, noch auf es zuzugehen, geschweige denn, Sex zu haben. Wovor haben die Jungs Angst?

Sind Eltern diesbezüglich naiv?

Davor, etwas falsch zu machen, als Macho zu gelten, zurückgewiesen zu werden. Es täte ihnen gut, wieder zu lernen, wie man verführt und dass man beim ersten Nein nicht gleich aufgibt. Die männliche Eigenart kommt zu kurz. Wir haben in der Sexualtherapie viele junge Männer mit Erektionsproblemen, was sich früher eher bei Fünfzigjährigen zeigte. Solche Probleme und die sexuelle Unlust werden das nächste grosse Gesellschaftsthema.

Einige sind das sicher, aber das

Interview Ruth Brüderlin

Woher wissen Kinder überhaupt, dass es Dildos gibt?

Die wissen sogar, wie gross einer sein sollte. Über Internet und Fernsehen kommen Kinder früh zu sehr viel Information in allen möglichen Bereichen. Sexualität interessiert sie, da sind sie am Hineinwachsen.

Für Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Müller geht ein Traum in Erfüllung: Sie fahren auf dem Landweg an die Fussball-WM nach Südafrika.

Los gehts: Der VW LT ist bereit.

Wir sind unterwegs! «Die letzten Tage waren sehr hektisch. Unser Freund Rony Keller und sein Tuning-Team legten noch Hand an unser Gefährt: Neben der defekten Nockenwelle und der Dieselpumpe mussten sämtliche Düsen und Leitungen ersetzt sowie ein neuer Anlasser und Alternator eingebaut werden. Inzwischen verpassten wir unserem VW ein schweizerisch-afrikanisches Design. Am 28. Februar 2010 verabschiedeten wir uns vor dem Hauptsitz der Fifa in Zürich von unseren Familien und Freunden. Am 1. März — einen Tag später als geplant — erfolgte dann endlich der lang ersehnte Startschuss. Zwischen München und Salzburg hatten wir unser erstes Erfolgserlebnis, als es uns gelang, einen Lastwagen zu überholen. Mit hundert Pferdestärken und viereinhalb Tonnen gehören wir trotzdem zu den langsamsten Verkehrsteilnehmern. In den nächsten Tagen werden wir den deutschsprachigen Raum verlassen und via Ljubljana, Belgrad und Sofia nach Istanbul fahren.» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch

Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

Bilder Getty Images, Christoph Kaminski/Tages Anzeiger

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22 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Der junge Teufelsgeiger aus Chiasso Er begann erst mit zwölf Geige ge zu spielen. Heute steht Manrico o Padovani mit Superstar Anne-Sophie e-Sophie Mutter auf der Bühne. Und spielt pielt auf einer mehrere Millionen Euro teuren Stradivari, die ihm eine ne Stiftung zu Verfügung stellt.

Manrico Padovani ist ein Spätzünder. Allerdings ein sehr erfolgreicher.


MENSCHEN VIRTUOSER STREICHER

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anrico Padovani kneift die Augen zusammen. «Ich wirke jünger, als ich bin.» Sein tatsächliches Alter will der Tessiner aber nicht preisgeben. «Die Altersfrage ist meistens negativ besetzt, da lasse ich die Leute lieber raten.» Ja, er sei über 30, schiebt Padovani noch nach und lacht. Weiter kategorisieren lassen möchte er sich aber nicht. Der Musiker spricht schnell und mit breitem italienischen Akzent. Der quirlige Tessiner Geigenvirtuose, der in Zürich als Sohn italienischer Eltern geboren wurde und in Chiasso aufwuchs, passt weder ins Klischee des unschuldigen Wunderkinds noch in das eines durch die akademische Mühlen gedrehten Virtuosen. Padovani stammt nicht einmal aus einer Musikerfamilie. «Ich habe relativ spät begonnen, Geige zu spielen, nämlich mit zwölf Jahren», sagt er und beweist damit, dass auch Spätzündern alle Türen offen stehen. Als vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere wird Manrico Padovani im März für zehn Konzerte die Weltklassegeigerin AnneSophie Mutter auf ihrer Konzerttournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz begleiten. Die Teilnahme an ihren Auftritten im Juni ist ebenfalls in Planung. «Ich schätze sie als grosses Geigenwunder, die eine neue Ära des Violinspiels eingeläutet hat. Ihre Unterstützung hat für mich grosse Bedeutung», sagt Padovani. Er studierte in der Meisterklasse von Aïda Stucki in Win-

terthur, wo er Anne-Sophie Mutter, die frühere Stucki-Schülerin, kennenlernte. Aïda Stucki fördert mit ihrer Stiftung Jungtalente. «Manrico Padovani ist ein aussergewöhnlicher Musiker, den wir auf seinem Weg zu einer internationalen Solistenkarriere unterstützen», schreibt Anne-Sophie Mutter im Blatt der Stiftung.

Ein Dokumentarfilm weckte seine Liebe zur Geige

Auf ihre und Aïda Stuckis Empfehlung hin hat ihm die Nippon Music Foundation eine «Jupiter»-Stradivari zur Verfügung gestellt. Die Geige stammt aus der besten Schaffensperiode des legendären Instrumentenbauers aus dem norditalienischen Cremona und hat einen Marktwert von mehreren Millionen Euro. «Sie trägt fantastisch im Konzertsaal», schwärmt Padovani. Seit Dezember spielt er auf ihr. Allmählich passen sich Instrument und Geiger einander an. Trotz ihres Wertes ist die Geige nicht mehr und nicht weniger als Padovanis Arbeitsinstrument. Doch wenn ihm eine Nuance besonders gut gelinge, denke er schon ab und zu an ihren berühmten Erbauer. «Auf der Jupiter ist es praktisch unmöglich zu kratzen.» Manrico Padovani war bereits zwölf, als ihn ein Dokumentarfilm über den Komponisten und Teufelsgeiger Niccolò Paganini (1782 bis 1840) im Innersten traf. Fortan wollte er nur noch Geige spielen. Doch in Chiasso spielte niemand

Geige. Mit zähem Willen brachte der Junge den Vater, einen Hotelier, so weit, den einzigen Geigenlehrer weit und breit ausfindig zu machen, der die Obsession des Sohns in Bahnen lenken sollte. Er holte bald den ersten Preis beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb und kam mit 16 ans Zürcher Konservatorium. 1991 schloss er bei Aïda Stucki sein Solistendiplom ab. Heute ist die internationale Kritik voll des Lobes. Padovani ist als «eindringlicher Lyriker», «Teufelsgeiger» und «makelloser Techniker» ein gefragter Solist und mehrfacher Träger bedeutender Musikpreise. Einer der jüngsten Höhepunkte war Padovanis Auftritt am Neujahrskonzert in der Smetana-Halle in Prag. Er spielt mit berühmten Orchestern und Dirigenten und frönt seiner Leidenschaft für Paganini. Der Meister ist Padovanis Markenzeichen. Kein Schweizer vor ihm hat bisher Paganinis 24 Capricci Opus 1 live aufgeführt. Es sind halsbrecherische Etüden an der Grenze des Menschenmöglichen, die Niccolò Paganini in drei Phasen für sich selber schrieb. Viermal hat Padovani die Capricci bisher live gespielt. «Vor dem Konzert fühle ich mich jedes Mal wie vor einer Hinrichtung», sagt er. Denn man könne die Capricci praktisch nicht üben. Nach dem zweistündigen Kraftakt ist Manrico Padovani total erschöpft. «So was ist wirklich nicht gut für die Gesundheit», meint er und kann

«Vor dem Konzert fühle ich mich jedes Mal wie vor einer Hinrichtung.»

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verstehen, wieso der Komponist Zeit seines Lebens krank war und oft an der Grenze zum Tod stand. Den Tessiner treibt Niccolò Paganinis Werk zu musikalischen Exzessen: «Es ist ein bisschen wie der Wettlauf mit dem Unmöglichen, der mich reizt», sagt er. Derzeit spielt er die Capricci im Studio ein. Besonders wegen der technischen Raffinessen und Verrücktheiten auf dem Instrument identifiziere er sich stark mit Paganini, der in jeder Beziehung ein Extremist gewesen sei. «Musikalisch fühle ich mich eher mit Beethoven und mit den deutschen, russischen und französischen Romantikern verbunden.»

«Man müsste die Konzerte entdramatisieren»

Auch mit Jazz und Unterhaltungsmusik hat Padovani keine Berührungsängste und nichts gegen Querverbindungen. «Mit der Geige kann man alles machen, Gesang, Maschinen, Tiere.» Sie sei nicht umsonst die Königin der Instrumente und bestimmt gäbe es im Jazz noch viel neues Terrain zu erforschen. Im April wird Padovani am Jazzfestival in Aarau auftreten. Umgekehrt gelte es, das Image der klassischen Musik aufzufrischen. «Man müsste vielleicht auf die strengen Arbeitskleider verzichten und die Konzerte entdramatisieren», sagt Padovani. Damit würde der direkte Kontakt zum Publikum leichter. «Ein Rockmusiker spricht ja auch mit seinem Publikum.» Und über seine Zukunft sagt der Tessiner Supergeiger: «Ich möchte mit meinem Instrument noch so viele Spuren und Tondokumente wie möglich hinterlassen.» Text René Worni Bild Igor Ponti


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Migros-Magazin 10, 8. März 2010

BILD DER WOCHE

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FREUDE HERRSCHT

FARBENFROH: In der nordindischen Stadt Mathura feiert die Bevölkerung ausgelassen Huranga, das Fest der Freude und der Farben. Für einmal vermischen sich im sittenstrengen Indien Männer und Frauen ungezwungen. Die Huranga-Spielregeln sind einfach: Die Männer überschütten die Frauen mit farbigem Wasser, die Frauen «stehlen» den Männern die Kleider vom Leib. Wer sich am besten amüsiert, hat gewonnen.

ZITAT DER WOCHE

Bilder K.K.Arora/Reuters, Rachel Li/EPN/AFP

«Lieber würde ich sterben.» Der Kopfstoss der französischen Fussballikone Zinédine Zidane (37) an der WM 2006 ist legendär. Jetzt erklärt er in der spanischen Zeitung «El País» zum ersten Mal, warum er sich unmöglich beim Italiener Marco Materazzi (36) entschuldigen könne, der ihn damals mit primitiven Bemerkungen über Mutter und Schwester provoziert hatte. «Wenn ich das tun würde», so Zizou, «würde ich eingestehen, dass das, was er getan hat, normal ist. Ich verlöre jeden Respekt vor mir selber und vor all denen, die ich tief in meiner Seele liebe.»

FRAGE DER WOCHE

Warum kreisen Insekten um das Licht? Es gibt drei Haupttheorien. Erstens: Die Insekten fliegen zum Licht, weil Licht normalerweise einen freien Weg ohne Hindernisse bedeutet. Ob die Lichtquelle künstlich oder natürlich ist, merken die Tiere nicht. Zweitens: Um horizontal zu fliegen, orientieren sich Insekten am Mond. Beträgt der Winkel zwischen Mond und Tier 90 Grad, fliegt es geradeaus. Bei Lampen ändert sich dieser Winkel dauernd, da die Insekten immer wieder daran vorbeifliegen. Sie korrigieren ihre Flugbahn ständig, und so entsteht eine spiralförmige Flugbewegung um die Lichtquelle. Drittens: Die Facettenaugen der Tiere werden durch künstliches Licht geblendet. Die Insekten sind so mit dieser Ablenkung beschäftigt, dass sie auf die Lichtquelle zufliegen.


26 | Migros-Magazin 10, 8. M채rz 2010

Vom Pech verfolgt

Lawinen, Hochwasser, Erdrutsche: Familie Epp aus dem Urner Maderanertal wurde Opfer von Naturgewalten. Auch ein Mord lastet auf der Familie. Trotzdem verliert sie die Hoffnung nicht.


MENSCHEN SCHICKSAL

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Das Unglück hat sie zusammengeschweisst: Die Kinder Marcel, Silvia, Marianne (hinten), Vater Josef mit Lebenspartnerin Maria und mit den Kleinsten Julia und Tamara (vorne).

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ergbauer Josef Epp (58) sitzt am langen Küchentisch in seinem Bauernhaus. Vor ihm steht eine Tasse mit heissem Kaffee. Mit seiner kräftigen Hand wischt er zärtlich eine Träne auf der geröteten Wange seiner jüngsten Tochter Julia weg. Die Zweijährige ist soeben etwas unsanft aus dem Mittagsschlaf erwacht. In den starken Armen des Vaters hellt sich das Gesicht der Kleinen schnell wieder auf.

«Wild» steht auf dem Plakat, das ausgangs Amsteg UR für das Maderanertal wirbt. Die archaische Bergwelt und die wiederkehrenden Naturgewalten kennt Josef Epp seit Kindertagen. Dass die raue und schöne Gebirgskulisse mit Oberalpstock und Chli und Gross Windgällen ihren Tribut fordert, ist er sich gewohnt. Ebenso, dass jeweils exakt vom 30. Oktober bis zum 15. Februar kein einziger Sonnenstrahl seinen Hof im

«Acherli» erwärmt. Trotzdem verlangten die letzten Jahre dem Bergbauern ungewohnt viel Kraft ab. Lawinen, Hochwasser und Schlamm bedrohten seine Familie, zerstörten Strassen, Wiesen und Gebäude. Gemeinsam überstanden hat die Familie vieles. Im Lawinenwinter 1999 donnerten um acht Uhr morgens gewaltige Schneemassen über ihr Wohnhaus hinweg. Die Fenster gingen in Brüche. Marianne, die damals

mit ihrer Grossmutter in der Stube schlief, bekam keine Luft mehr. «Überall lag Schnee», erzählt Vater Epp, «dennoch blieben alle unverletzt.» Der Schaden an Haus und Scheune war jedoch beträchtlich. Der Tierstall musste neu gebaut werden. Als 2005 dann das Hochwasser des Chärstelenbachs das Tal überschwemmte, musste die Familie nachts um zehn Uhr bei den Nachbarn Zuflucht suchen. Im Win-


28 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Josef Epps Ex-Frau hat einen Mord begangen

Das Schicksal hatte noch härter zugeschlagen: Epps Exfrau musste wegen vorsätzlicher Tötung ins Gefängnis. Die Mutter vierer seiner Kinder hatte die Familie bereits 1996 verlassen. Für den Mord an ihrem zweiten Gatten wurde sie vom Urner Obergericht schuldig gesprochen; laut Urteil soll sie dem 80-Jährigen vor zehn Jahren, nur sieben Monate nach der Heirat, eine tödliche Dosis Insulin verabreicht haben. Vom Vorwurf, ebenfalls für den Tod der behinderten Stieftochter verantwortlich zu sein, wurde die Frau aus dem ehemaligen Jugoslawien freigesprochen. Das Bundesgericht stützte diesen Entscheid. Der Fall erregte im Urnerland viel Aufsehen. Maria Epp (42), die neue Lebenspartnerin des Bergbauern und Julias Mutter, kann nicht glauben, dass die Ex-Frau ihres Kindsvaters zu einer solchen Tat fähig gewesen ist. Josef Epp sagt, dass er nach dem Indizienprozess nicht mehr darüber nachdenken wolle, ob seine Ex-Frau schuldig sei oder nicht. «Es ändert ja nichts.» Doch für die Kinder sei das alles schwierig gewesen. Nach der Trennung hätten sie bereits gelitten. Als die Mutter dann plötzlich des Mordes angeklagt war, wurden die Kinder erneut zu Opfern. «Sie mussten in der Schule Hänseleien über sich ergehen lassen, vieles hinunterschlucken», meint Josef Epp. Marianne, die älteste Tochter, brach ihre KV-Lehre auf der Gemeindeverwaltung in Silenen ab.

Wilde Naturgewalt im Maderanertal Kaum ein anderes Tal in der Schweiz wird so oft von Naturkatastrophen heimgesucht wie das Maderanertal. Bergbauerfamilie Epp ist von der wilden Naturgewalt stark betroffen. 1957: Überschwemmungen verwüsten das Tal. 1965: Eine Nachbarin von Bergbauer Epp stirbt bei einem Felsabsturz. 1978: Grössere Lawinen rollen bis ins Reusstal hinunter. Die Strasse nach Bristen ist unpassierbar. 1983: Felsmassen drohen ins Tal zu stürzen, Menschen und Tiere müssen evakuiert werden. 1995: Die Strasse nach Amsteg bleibt nach einem Bergsturz gesperrt. Nur gerade 20 Minuten zuvor hat Josef Epp mit seiner kranken Tochter Silvia im Auto die Stelle passiert. Er kam gerade vom Arzt. Silvia muss schliesslich mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. 1999: Der Lawinenwinter trifft das Maderanertal hart. Ein 200-jähriges Haus wird komplett zerstört, ein Mann getötet. Auch Familie Epp

wird in ihrem Wohnhaus unter den Schneemassen begraben, bleibt aber unverletzt. Aufgrund der grossen Schäden muss Josef Epp seinen Stall neu bauen. Später im Jahr wird eine weitere Person im Tal Opfer einer Schlammlawine. 2002: Erneut suchen Erdrutsche und Schlammlawinen das Maderanertal heim. 2005: Der Chärstelenbach bricht aus seinem Bett aus, Bei der Schlammlawine in Golzern 1999 (Bild rechts) starb ein 33-jähriger Mann. Im August 2005 bahnte sich der Dorfbach in Uri ein neues Bett durch die Häuser (Bild unten).

zerstört zwölf Gebäude und hinterlässt 80 Autowracks. Familie Epp sucht nachts um 22 Uhr bei den Nachbarn Schutz. 2009: Eine Lawine beschädigt eine Scheune von Bergbauer Epp. Schnee und Geröll bleiben bis im August liegen. Der Weg zur Alp — auf dem die Rinder von Bergbauer Epp zurück ins Tal getrieben werden müssen — wird von einer Schlammlawine zerstört.

Quelle 10 vor 10, Archivbilder Keystone

ter 2009 rechnete niemand mit Lawinen. «Als am 24. Februar morgens um drei Uhr die Erde bebte, wusste ich, dass ich die Lage falsch eingeschätzt hatte», sagt Josef Epp. Normalerweise spürt er die Gefahr kommen, diesmal aber versagte sein Frühwarnsystem. Am Ende des Winters hatte der Bergbauer mit den Folgen von zwei Lawinen zu kämpfen. Eine Scheune wurde in Mitleidenschaft gezogen. Im Sommer darauf verwüstete kurz vor dem Alpabzug auch noch eine Schlammlawine einen Weg.


MENSCHEN SCHICKSAL

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schwister, «mit denen ich einmal während eines Lawinenniedergangs einfach weitergejasst habe», sei wie er im Maderanertal hängengeblieben. Seine 83-jährige Mutter lebt heute im oberen Stock des Wohnhauses. Sein Vater verstarb 2005, kurz vor dem grossen Hochwasser. Am meisten Schmerzen im Leben bereitete Josef Epp der Tod eines Kindes im Babyalter. Trotz der Schicksalsschläge und Unglückfälle haben er und seine Familie die Hoffnung jedoch nie verloren. «Man muss das Leben so nehmen, wie es ist», sagt Epp nachdenklich, «und vor Naturkatastrophen soll man Respekt, aber keine Angst haben.»

Die Kinder helfen dem «Dädi» mit Freude im Stall

«Vor Naturkatastrophen soll man keine Angst haben.» Bergbauer Josef Epp bei der abendlichen Stallarbeit: Den Tierstall musste er nach einer grossen Lawine 1999 neu aufbauen.

«Ich hatte damals das Gefühl, alle redeten hinter meinem Rücken über die Tat», sagt die junge Frau. Sie wechselte vom Büro ins Gastgewerbe und macht nun eine Servicelehre in Schwyz. Heute wirkt die 19-Jährige aufgeweckt: «Meine Chefin steht hinter mir, das gibt mir Kraft.»

Die Familie muss mit wenig Geld durchkommen

Josef Epp, der sich im November 2008 einer Knieoperation unterziehen musste, arbeitet trotzdem seither rund um die Uhr. Dennoch ist das Geld in der Kasse knapp: «Wenn ich 20 000 Franken im Jahr

verdiene, ist das schon ganz ordentlich.» Den Grossteil der Wiesen am Steilhang schneidet der Bergbauer mit der Sense, das Heu sammelt er mit dem Rechen ein. «Ob ich diesen Winter mit den Vorräten über die Runden komme, weiss ich nicht.» Schnee und Geröll der Lawinen blieben auf einem Teil seines Landes bis im August liegen. Darum fehlt es nun an Futterheu im Speicher. In seinem Stall stehen 9 Milchkühe, 17 Rinder und Aufzuchtkälber sowie 12 Mastkälber. Josef Epp hat das Gehöft im «Acherli» von seinen Eltern übernommen. Keines seiner zehn Ge-

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt dem Bergbauern in seinem harten Alltag eh nicht. Als Silvia (15), Marcel (14), und Maria Epps Tochter Tamara (9) von der Schule nach Hause kommen, kehrt auf einen Schlag das Leben ins Haus zurück. Die zwei ältesten Mädchen wechseln die Kleider, um ihrem Vater bei der abendlichen Stallarbeit unter die Arme zu greifen. Darum bitten muss er sie nicht: Misten, melken, schmusen mit Katzen und Kälbern, das machen sie gerne. Wissen sie mit einer Kuh jedoch nicht weiter, wird immer noch der «Dädi» um Rat gefragt. Dass eines der Kinder den Hof einmal übernimmt, glaubt Vater Epp jedoch nicht. Und er hat Verständnis dafür. «Ich weiss, dass ich zu einer aussterbenden Spezies gehöre. In den Fünfzigerjahren waren wir über 70 Bergbauern im Maderanertal, jetzt sind es gerade noch ein bisschen mehr als ein Dutzend. Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben, und die Kinder einmal einen guten Job finden.» Text Judith Wyder Bilder Daniel Winkler

Fernsehtipp: Donnerstag, 11. März 2010, 20.05 Uhr, SF 1: «DOK»: «Schatten über dem Acherli, Teil 1». Donnerstag, 18. März 2010, 20.05 Uhr, SF 1: «DOK»: «Schatten über dem Acherli, Teil 2». Während eines Jahres dokumentierte Hanspeter Bäni den harten Alltag der Bergbauernfamilie Epp.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Dem Yannik fehlt ein C Susan, eine geneigte Leserin aus Basel,

berichtet, sie habe es nicht leicht gehabt als Kind. Bänz Friedli ist im Denn zum franYpsilonfieber zösischen Nachhatte sich ihre Mutter einen englischen Vornamen ausgedacht, und man kann sich vorstellen, wie oft sie selbigen buchstabieren musste, die Ärmste. «Nein, kein E am Schluss! Auch kein Doppel-N, nein, nur Susan, Ess U Ess A Enn – ‹Suusen›.» Sie nahm sich vor, es mal besser zu machen. Zwar konnte Susan es dann nicht lassen, ihren Sohn nach dem französischen Tenniscrack mit den lustigen Rastalocken zu taufen, für den sie als Teenie geschwärmt hatte: nach Yannick Noah. «Um ihm aber die Vornamenproblematik zu ersparen, mit der ich als Kind zu kämpfen hatte, beschlossen mein Mann und ich, das CK wegzulassen und ihn einfachheitshalber Yannik zu taufen, nur mit K.» Und was passiert? «Alle, aber wirklich alle, von der Apothekerin bis zum Zahnarzt, selbst Verwandte und Freunde, schreiben den Namen unseres Sohnes mit CK … Heul, schnief …» Siehst du, Susan? Wie mans auch macht – es

ist nicht recht. Aber einen bemerkenswerten Satz schriebst du mir noch: «Ans Ypsilon hat man sich ja mittlerweile gewöhnt.» Ich? Mich ans Ypsilon gewöhnt? Nicht in

Vornamen. Im schönen Sumiswald im Emmental, weiss Gott nicht die urbanste Gegend, sah ich letzten Samstag über dem Eingang eines alten Holzhauses die Kunde prangen, kurz vor Neujahr sei eine Anna Alyah zur Welt gekommen. Schon male ich mir aus, wie das Meiteli später bei jeder Gelegenheit das Verslein aufsagen muss: «Alyah, mit Ygregg und A-Haa», damit es richtig geschrieben wird.

Sie! Das Ygreggfieber grassiert. Seit meiner

Erhebung an den Skischulen Flims, Laax und Falera kamen neu hinzu: Mya, Dylan wie der grosse Bob, Nadyn – und vorn auf dem «Blick» war letzte Woche ein nacktes Mami abgebildet (weiss der Geier, was junge Mamis dazu treibt, sich für den «Blick» fudiblutt ablichten zu lassen, aber item), ein Mami aus Hausen am Albis, das trotz seiner Jugend schon zwei Kinder hat: einen Dyllan (mit Doppel-L! Scheint mit dem grossen Bob also nichts zu tun zu haben) und eine Aliyn. Ähm … Aliyn? Vielleicht ausgesprochen wie die Aline meiner Jugendtage? Der Name war en vogue wegen des wunderschönen Chansons eines gewissen Christophe: «Et j’ai crié, crié-éee, Aline, pourqu’ elle

revienne …» So lernte ich den Subjonctif. Aber wie, bitte, spricht man Aliyn aus? Mich mahnt der Name eher an «Alien», und das Mädchen tut mir ein bisschen leid.

Aber vielleicht hat ja Herr Weber aus Hombrechtikon recht, der schreibt, ich Laferi solle mich bloss nicht lustig machen – ich hätte schliesslich selber einen saudoofen Namen. Doof? Mein Vorname? Etwas schwierig, zugegeben, weil ihn östlich von Burgdorf alle für einen Nachnamen halten: «Grüezi, Herr Benz!» Ich: «Bänz, mit Ä.»

«Sie wird das Verslein oft aufsagen müssen.» – «Ah, so! Herr Bänz» – «Nein, Friedli. Bänz ist der Vorname.» Und in Amerika: «My Name is Bänz. With an umlaut.» Der Zollbeamte: «What’s an umlaut?» Aber für doof hielt ich den Namen eigentlich nicht. Bis ich jüngst auf www.berndeutsch.ch «Bänz» ins Wörterbuch eingab. Resultat: «Bänz; Bänzli: Schaf, fettes Tier.» Noch Fragen? Bänz Friedli live: 11. 3. Chur, 12. 3. Ammerswil AG.

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32 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

«Aus Spass hab ich den Schritt Peter Sauber gilt als Gentleman im Formel-1-Zirkus. Nach vier Jahren Pause kehrt er — nicht ganz freiwillig — ins Renngeschäft zurück. Und er will beim Start am 14. März in Bahrain Spuren hinterlassen.

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ändliches Hinwil im Zürcher Oberland, zwischen Schlachthaus und Kehrichtverbrennungsanlage stehen zwei postmoderne Glas- und Metallkuben: die Sauber-Werke. Darin tüfteln 260 Techniker und Designer. Chef ist Peter Sauber (66), unaufdringlich aber geschmackvoll in grauen Bundfaltenhosen und einem himmelblauen Hemd gekleidet – am auffälligsten wirkt seine Certina-Sportuhr am Handgelenk. Peter Sauber ist in einem lauten, bunten und hektischen Geschäft angenehm anders: bedächtig und leise redend, höflich und zuvorkommend. Ende November 2009 hat er den Rennstall von BMW zurückgekauft. Peter Sauber, «mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …», singt Udo Jürgens. Hat er recht?

Es ist für mich ein Neuanfang. Aus Spass daran habe ich den Schritt nicht gemacht, im Gegenteil. Es ist nicht angenehm. Mir hat der Zustand zuvor gut gefallen. Wie haben Sie diese Zeit denn erlebt?

Super. Der Verkauf von BMW im Juni 2005 war eine tolle Sache. Ich konnte das Team in vermeintlich sichere Hände geben. Doch die Formel 1 ist ein Risikogeschäft. Das sieht man daran, dass in den letzten 20 Jahren viele Teams verschwunden sind. Ich ging in den vergangenen vier Jahren noch an zehn Rennen, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Ich habe mich privat verändert und hatte viel mehr Zeit für meine Frau und mich.

Was hat eigentlich Ihre Frau zum Entscheid gesagt, den Rennstall wieder zu leiten?

Wir sind seit 45 Jahren verheiratet und mussten nicht darüber diskutieren, was ich mache. Wir kennen uns gut und verstehen uns ohne Worte. Sie wusste, dass ich einspringe, wenn es nötig ist. Sie hat das Vertrauen in mich und weiss, dass die Risiken, die ich eingehe, nicht allzu gross sind. Wenn ich den Sprung ins kalte Wasser nicht gewagt hätte, wäre der in der Schweiz einmalige Technologiestandort verloren gegangen. Das wollte ich verhindern. Wie haben Sie den Rückkauf finanziert? Angeblich soll Sie UBS-CEO Oswald Grübel als Privatmann unterstützt haben.

Ich bin alleiniger Besitzer des Teams und trage die Verantwortung für die Finanzierung.

Was fasziniert Sie nach wie vor am Formel-1-Sport?

Die Kombination ist einzigartig: Es handelt sich um einen Teamsport mit einer hochstehenden Technik. Und die Formel 1 ist ein Zirkus wie der Skiweltcup. Diese Kombination zwischen Leistungssport, hochstehender Technik und Zirkus ist einmalig. Die muss faszinieren. Gegenargument: Formel 1 ist langweiliges Rundendrehen mit raren Höhepunkten. Und einzig Unfälle schaffen es in die Fernsehnachrichten.

Wenn Sie eine Sportart nicht mögen, finden Sie immer Negativpunkte. Tatsache ist: Es gibt in der

Teambesitzer Peter Sauber vor dem Windkanal am Rennstallsitz im

Formel 1 ab und zu langweilige Rennen. Töffrennen sind viel attraktiver, weil man besser überholen kann. Das führt zu interessanten Zweikämpfen. Immer mehr Rennen finden auf neuen Strecken in Ländern wie

Bahrain, Malaysia, China und der Türkei statt, die Geld zur Verfügung stellen. Geld regiert den Formel-1-Zirkus.

Dass die Formel 1 kommerziell geworden ist, ist absolut richtig. Aber schauen Sie sich die Olympischen Spiele an. Wie diese sich


INTERVIEW PETER SAUBER

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zurück nicht gemacht» Peter Sauber

Der 66-jährige Zürcher Oberländer Peter Sauber gilt als loyal und verantwortungsvoll. Er hat den Technologiestandort Hinwil über die Jahrzehnte entwickelt und beschäftigt dort mit seinem Rennstall heute 260 Angestellte aus über 20 Nationen. Der gelernte Elektromonteur begann 1967 seine Motorsportkarriere, indem er zunächst VW Käfer renntauglich umbaute und selber Rennen bestritt. 1970 konstruierte Sauber seinen ersten offenen, zweisitzigen Rennwagen und taufte ihn Sauber C1, angelehnt an den Vornamen seiner Ehefrau Christine, mit der er seit 1965 verheiratet ist und zwei Söhne hat. 1993 wagte der Schweizer des Jahres 2005 den Sprung in die Formel 1. In Saubers Boliden sassen seither unter anderem Fahrer wie Jean Alesi, Kimi Räikkönen, Heinz-Harald Frentzen oder Nick Heidfeld.

zürcherischen Hinwil. Der 66-Jährige will sich nicht ins operative Geschäft einmischen.

von der Winterolympiade 1948 in St. Moritz zu den Spielen in Vancouver entwickelt haben, ist unglaublich. Die Formel 1 ist im Vergleich dazu harmlos. Kritische Stimmen gibt es immer. Und sie sind in diesem Land besonders ausgeprägt.

Wieso?

Der Schweizer ist so. Es geht ihm so gut, dass er sich leisten kann, tagtäglich kritisch zu sein. Das ist in Ordnung. Aber sich aus Prinzip immer kritisch zu äussern ist nicht schön. Der Föhn und der Neid sind die ältesten Schweizer.

Was bedeutet es Ihnen, dass neu Ihr Sohn Alex Marketingleiter von Sauber ist?

Ich fand es stets unverantwortlich, meine Söhne dem Risikogeschäft Formel 1 auszusetzen. Die Idee, Alex einzustellen, kam nicht von mir, sondern von Geschäftsführe-

rin Monisha Kaltenborn. Alex ist fürs Marketing zuständig und nicht für eine mögliche Nachfolge vorgesehen. Alles andere wäre Spekulation. Das heisst, die Nachfolgeregelung ist nicht aktuell.


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INTERVIEW PETER SAUBER

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Und Sie bleiben die nächsten zwölf Jahre?

Nein, das ist nicht die Absicht. Das Wichtigste: Ich halte mich aus dem operativen Geschäft heraus. Aber Sie wollten das Unternehmen retten. Und die Angestellten wollen nicht nur diese und nächste Saison einen Job.

Das ist klar. Es gehört jetzt nebst der Geschäftsleitung zu meinen Aufgaben, der Firma wieder eine Zukunft zu geben. Das ist nicht einfach mit einer Autoindustrie in der Krise.

Das muss nicht zusammenhängen. Das Problem ist viel mehr, dass die Wirtschaft generell in einer Krise steckt. Das macht die Suche nach Sponsoren schwieriger. Wer ist der neue Hauptsponsor?

Da gibt es eine grosse Anzahl interessanter Kandidaten. An wen denken Sie?

Machen Sie ein Beispiel. Erneut die Credit Suisse.

Wir hatten Credit Suisse acht Jahre lang. Als Oswald Grübel wegging, zog sich die Bank aus der Formel 1 zurück.

Man könnte hier zahlreiche Namen nennen. Entscheidend ist: Für die Firmen muss ein solches Engagement sinnvoll sein. Novartis beispielsweise könnte in der Formel 1 höchstens Image-, aber nicht Produktwerbung betreiben.

Wir haben noch keinen. Ich habe die Firma erst im Dezember 2009 wieder übernommen. Da waren die Entscheidungsträger schon mit einem Bein in den Weihnachtsferien. Seit dieser Zeit sind wir intensiv daran, einen Sponsor zu suchen. Es wäre überraschend, wenn wir für die laufende Saison einen Hauptsponsor finden würden. Die Budgets sind alle schon gesprochen.

Wie gross ist Ihr Budget?

Werden Sie die ersten Rennen demnach mit einem fast weissen Auto fahren müssen?

Das muss man relativieren. Wir haben 24 Fahrzeuge, die im Kreis fahren. Und wir haben weltweit 200 Millionen Fernsehzuschauer. Sie finden nirgendwo eine so gute Ökobilanz. Wer am meisten zur Klimaerwärmung beiträgt, sind

Ja. Es wäre mir lieber, es wäre etwas drauf. Wir konzentrieren uns jetzt aber primär auf die Saison 2011. Anzeige

Für das Image der Formel 1 ist er ein Glücksfall. Wir haben eine Saison vor der Tür, die so spannend ist wie selten zuvor. Nicht nur wegen Schumi. Fernando Alonso fährt Ferrari, und es gibt Spannungen zwischen ihm und seinem Teamkollegen Felipe Massa. Auch bei Rossberg und Schumacher bei Mercedes knistert es. Für den Zuschauer, die Fans und die Medien ist die kommende Saison ein wahres Fressen.

Welche Firmen könnten denn ein Sponsoring eingehen?

Dann könnten Sie ja jetzt bei der UBS anklopfen …

Die Zahlen veröffentlichen wir nicht. Das Einzige, was wir sagen: Unser Budget ist rund 40 Prozent kleiner als in der Vergangenheit. Wir sind damit jetzt wieder so gross wie vor dem Verkauf. Haben Sie kein schlechtes Gefühl, wenn in Zeiten der Klimakrise 100 Liter Benzin pro Stunde durch die Motoren rauschen?

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Peter Sauber plant erst 2011 mit einem Hauptsponsor.

«Der Föhn und der Neid sind die ältesten Schweizer.» die 100 000 bis 200 000 Fans, die zu den Rennen fahren. Die Formel 1 hat beispielsweise eine viel bessere Ökobilanz als internationale Fussballmeisterschaften mit ihren reisenden Fans. Apropos Fans. Die freuen sich enorm über die Rückkehr von Michael Schumacher. Was halten Sie von diesem Comeback?

Kann ein Fahrer um die 40 Jahre eigentlich noch Topleistungen bringen?

Wenn das Fahrzeug von Michael Schumacher gut ist, ist er vorne dabei. Er ist noch genug ehrgeizig und fit. Ihre Piloten sind der 39-jährige Ex-Edeltester Pedro de la Rosa und der 23-jährige Fahr-Kamikaze Kamui Kobayashi. Das sind unterschiedliche Typen.

Extrem unterschiedlich. Kobayashi ist noch sehr jung und unerfahren. Da braucht es viel Gefühl der Ingenieure, um ihn weiterzubringen. De la Rosa war Tester bei McLaren. Er ist ein ruhiger Pol und macht auch als Mensch einen guten Eindruck. Er ist eine Bereicherung für das Team. Aber ich habe weder beim einen noch beim anderen eine Garantie, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Interview Reto E. Wild Mathias Haehl Bilder Gerry Nitsch


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38 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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er Föhn fegt mit unbändiger Kraft über die steilen Hänge des Calandas. Der scharfe Südwind hat den Schnee in den tieferen Lagen des Bergs in Haldenstein bei Chur vollständig weggeputzt. Die ockerfarbenen Weideflächen und die aus losen Steinen gebauten Trockenmauern sind gut zu sehen. Dies hier ist das Reich von Ulrich Trebs (64). Seit 1992 hat der hagere Deutsche aus Chur gemeinsam mit den Freiwilligen der Bündner WWFGruppe «Praktischer Naturschutz» dem Wald am Calanda 3,5 Hektaren abgerungen und zu dem gemacht, was es noch vor rund 60 Jahren war – nämlich offene Weiden. «In den 17 Jahren haben wir vom WWF hier an freien Samstagen 8000 Mannstunden Knochenarbeit verrichtet und den Wald gerodet, damit die ursprünglichen Pflanzen wieder wachsen können», erklärt der Pensionierte, der die Gruppe seit 1996 leitet. Als Motivation für sein Engagement nennt Trebs einen einfachen Grund: «Ich machs aus Freude an der Natur.»

Ziegen leisten die «Feinarbeit»

Ebenso wichtig wie harte Arbeit sei für das Gelingen ein anderer Aspekt – die Unterstützung und Anerkennung von Behörden und Ämtern. «Wir haben mit diesen eine super Zusammenarbeit», lobt Trebs. Dank der vielen Arbeitseinsätze von Trebs’ rund 20-köpfigem Trupp, zu dem etwa Lehrer, Musiker und Krankenschwestern gehören, kommt die Biodiversität am Calanda wieder zu ihrem Recht. Ulrich Trebs freut sich: «Auf den freigelegten Trockenwiesen wachsen seltene Pflanzen wie Küchenschelle, Feuerlilie oder Laserkraut und tummeln sich gefährdete Schmetterlinge und Heuschreckenarten.» Mit dem Roden allein ist es aber nicht gemacht. Damit der Wald nicht wieder zurückkehrt, braucht es Pflege: Die Freiwilligen vom WWF mähen die Matten und entfernen Jungtriebe von Bäumen und Büschen. Die «Feinarbeit» leisten Ziegen, die ein Gruppenmitglied hält.

Knochenarbeit für die Natur

Seit 17 Jahren arbeitet Ulrich Trebs mit seiner WWF-Gruppe in der Freizeit an den Hängen des Calandas bei Chur. Die Freiwilligen schaffen Weideflächen, bauen Trockenmauern und geben so seltenen Tieren und Pflanzen ihren Lebensraum zurück. Stolzer Bauherr: Ulrich Trebs zeigt die Trockenmauer, die er und seine WWF-Gruppe in jahrelanger Fronarbeit

Eine besondere Herausforderung für die praktischen Naturschützer ist der Wiederaufbau der Trockenmauer, die früher einen Fahrweg stützte, aber verfiel und vom Wald überwuchert wurde.

Ein Kunstwerk aus losen Felsbrocken

Platz für Biodiversität: Bevor die Bündner Umweltschützer hier ans Werk gingen, waren die ehemaligen Wiesen am Calanda von Wald überwuchert. Nach der Rodung stehen nur noch Eichen.

Auch hier ist Knochenarbeit angesagt. Was Trebs’ Leute aus dem Geröll in reiner Handarbeit geschaffen haben, ist wirklich imposant. Bereits über viele Meter zieht sich die Mauer wieder am Hang entlang. Die Felsbrocken sind kunstvoll aufgeschichtet und ineinandergefügt. Die Mauer steht ohne Mörtel. Dafür gibt es Hohlräume. «In diesen können sich Reptilien und Amphibien


NEUES AUS DER MIGROS

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Mit der Migros mehr erreichen Hans-Peter Fricker, warum ist der WWF mit der Migros eine Partnerschaft eingegangen? Hans-Peter Der WWF geht Fricker (60) Firmenpartnerschaften ein, weil ist Geschäftsfüher so seine rer des Umweltziele WWF besser erreichen Schweiz. kann. Wenn die Migros zum Beispiel keine gefährdeten Fischarten mehr verkauft, ist das viel effektiver, als wenn der WWF allein die Konsumentinnen und Konsumenten dazu aufruft, diese nicht zu kaufen. Wie siehts in der Praxis aus? Mit der Migros arbeiten wir in diversen Bereichen zusammen: Sie ist Mitglied der WWF Wood, der WWF Climate und der WWF Seafood Group. Und sie sponsert das Pandamobil und das Jugendprogramm des WWF.

wieder aufbauen.

verstecken und auch ihren Winterschlaf halten», erklärt Trebs. Dasselbe gilt für die Asthaufen, die auf der Wiese verstreut sind: Auch hier haben Ringel- und Schlingnatter, Blindschleiche, Mauer- und Zauneidechse sowie Grasfrosch und Erdkröte ihr Refugium. Bis die Mauer fertig ist, rechnet Trebs mit weiteren drei Jahren Arbeit. Ein grosses Anliegen von Ulrich Trebs und dem WWF ist es, Nachahmer zu finden. Deshalb startet der WWF zusammen mit Partnern eine grosse Mitmachaktion (siehe Kasten). «Es gibt für die Biodiversität noch viel zu tun. Gemeinsam können wir einiges bewirken», sagt Trebs. Text Daniel Sägesser Bilder Andrea Badrutt

10 000 Aktionen für die Biodiversität Der WWF will im Jahr der Biodiversität möglichst viele Aktionen für eine vielfältige Natur auslösen. Zusammen mit der Migros und weiteren Partnern — IP-Suisse-Bauern, SVS/BirdLife, Vogelwarte Sempach, Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Stiftung Natur & Wirtschaft — lanciert er eine grosse Mitmachkampagne, bei der 10 000 konkrete Aktionen für die Biodiversität realisiert werden. Dabei werden die besten Projekte mit Preisen ausgezeichnet; die Gesamtpreissumme beträgt über 50 000 Franken. Mehr Infos unter: www.wwf.ch/biodiversität, www.migros.ch/biodiversitaet

Was erhoffen Sie sich von der Kampagne «10 000 Aktionen für die Biodiversität»? Wir wollen viele Aktionen für eine vielfältige Natur auslösen, denn nur gemeinsam können wir den Verlust der Biodiversität stoppen. Deshalb arbeiten wir mit starken Partnern zusammen: Migros, IP Suisse, SVS/BirdLife, Vogelwarte Sempach, Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Stiftung Natur und Wirtschaft. Was tun Sie persönlich für die Biodiversität? Ich habe kein Auto und benütze Tram und Zug, im Winter achte ich darauf, dass meine Wohnung nie überheizt ist, ich esse wenig Fleisch und kaufe regionale und saisonale Bioprodukte. Mit anderen Worten: Ich geniesse den Alltag, ohne durch meinen Konsum die Umwelt zu sehr zu belasten.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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Alle paar Wochen ändert Depot-Interio Stil und Farbe des Angebots.

Ästhetik pur

Diese Woche eröffnet Interio zwei neue Depot-Interio-Boutiquen. Design-Experte Jürgen Maier erläutert das prämierte Ladenkonzept.

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as Beste aus zwei Welten» – unter diesem Motto haben die Migros-Tochter Interio und die deutsche Gries Deco Holding 2009 das neue Ladenkonzept Depot-Interio lanciert. Das Geschäftskonzept vereint das InterioSortiment mit demjenigen der deutschen Ladenkette Depot. Diese hat sich auf die Bereiche Wohnaccessoires und Dekorationsartikel spezialisiert. Mit Erfolg: Ende Februar wurde die Hamburger Filiale von Depot vom Handelsverband Deutschland zum «Store of the Year» gekürt. Das ausgezeichnete Ladenkonzept wurde in der Schweiz unter dem Namen Depot-Interio eingeführt.

Alle zwei bis vier Wochen eine neue Wohnwelt

«Klar ist das eine Bestätigung unserer Arbeit. Wir sind hier alle mit Herzblut bei der Sache», sagt Jürgen Maier, Produktmanager bei Gries Deco. Und Herzblut braucht es: Der Clou des neuen Ladenkonzepts liegt in häufig wechselnden, stets neu gestalteten Wohnwelten. Alle zwei bis vier Wochen sehen die Depot-Interio-Boutiquen anders aus. Gleichzeitig gibt es ein komplett neues Sortiment an Dekorationsartikeln, die rund um ein Trend- oder Saisonthema arrangiert werden.

Alle zwei bis vier Wochen eine neue Wohnwelt: Woher holt sich Jürgen Maier die Ideen dafür? «Nun, die Jahreszeiten sind vorgegeben.» Dann gehe ein Kernteam von vier bis fünf Personen, vom Grafiker über den Designer bis zum Marketingspezialisten, in den kreativen Ringkampf. In einem ersten Schritt werden Unterthemen kreiert, die thematisch zu den Jahreszeiten passen: Ostern, Sommerparty, Wellness, Advent, Weihnachten und andere mehr. «Diese Unterthemen wiederum verlangen spezielle Farben.» Bei der aktuellen Themenwelt «Frühlingsblau» sind dies Himmelblau und Weiss. Schliesslich fordern Farben eine bestimmte Inszenierung der Wohnwelt und der Accessoires. Maier: «Rosa und Lila

schreien förmlich nach klassischer Romantik, während Schwarz und Weiss moderne Ästhetik verlangen – mit Rüschchen kommen Sie hier nicht weiter.»

Inspirationen auch aus der Modewelt

Apropos Rüschchen: Woher weiss Maier, welche Farben und Formen den Nerv der Zeit treffen? «Wir besuchen mehrmals im Jahr Trendmessen und Fachausstellungen und sind in diversen Metropolen dieser Welt unterwegs.» Vor allem aber gilt: «Die Sinne müssen wach sein, man muss sich treiben lassen. Ich kann in einem Schaufenster oder einem kleinen Restaurant genauso meine Inspiration finden wie bei einer Fachmesse, auf dem Dorf genauso wie

Das Beste aus zwei Welten Im Januar 2009 hat die Migros 49 Prozent des deutschen Handelsunternehmens Gries Deco Holding erworben. Im Herbst 2009 wurden die ersten drei Depot-Interio-Boutiquen eröffnet. Mit den zwei Filialen, die diese Woche in Zürich und in Schaffhausen ihre Tore öffnen, gibt es insgesamt 12 en Depot-Interio-Boutiquen in der Schweiz. Bis Ende 2010 sollen es rund 20 sein. Ziel ist, über Deutschland, Österreich und diee Schweiz hinaus weitere europäische Märkte zu erschliessen. Filialverzeichnis und weitere Infos unter www.interio.ch

in New York», erklärt der DesignExperte. Auch die Modewelt beeinflusst Depot-Interio: «Zuerst dominieren bestimmte Farben den Laufsteg, mit Sicherheit findet man sie etwas später auch bei Möbeln und noch später bei Wohnaccessoires». Trendfarben für diesen Frühling sind Lila und Flieder, im Sommer Lindgrün, Bärenfarben im Herbst und im Winter Petrol. Bärenfarben? «Nein, Beerenfarben, also beispielsweise Himbeer und Brombeer.» Lassen sich bereits heute Trends für 2011 ausmachen? «Wir leben in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit – daher wird es generell eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte geben», orakelt Jürgen Maier. op Petermann Christoph Acce Accessoires, soir die zum Früh Frühling pass passen.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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Viele Fair-TradeProdukte in der Migros

Präzise: Mit jeweils rund 700 Stichen nähen Arbeiterinnen in der pakistanischen Stadt Sialkot eine Ballhülle.

Ein Goal für die Fairness

Neu bei SportXX: Fussbälle aus fairem Handel. Wer sie kauft, ermöglicht Arbeitern und Arbeiterinnen in Pakistan ein besseres Leben mit gerechten Löhnen und medizinischer Versorgung.

W

o liegt eigentlich die Hauptstadt des Fussballs? Ist es Rio, Rom oder Manchester? Weit gefehlt: Es ist Sialkot, eine alte Industriestadt im Nordosten Pakistans, unweit der Grenze zu Indien. Zwar begeistern sich die über 300 000 Einwohner weit weniger für Fussball als für den Nationalsport Cricket. Doch in dem Gewirr aus staubigen Strassen und ineinandergeschachtelten Flachdachbauten entstehen 75 Prozent aller Fussbälle der Welt. 40 Millionen der Kugeln werden in meist kleinen Fabriken und Werkstätten produziert. Auch der Fussball Extend, den es neu in allen SportXX-Filialen gibt, stammt aus Sialkot. Das Be-

sondere an dem Ball mit dem klassischen schwarz-weissen Muster ist das Gütesiegel der Schweizer Stiftung Max Havelaar. Das Zeichen bürgt für fairen Handel: Die Näherinnen und Näher bekommen gerechte Löhne und Sozialleistungen. Beim Verkauf jedes Fussballs in der Schweiz fliesst eine sogenannte Fair-Trade-Prämie an die pakistanische Fabrikbelegschaft zurück, die damit soziale Projekte realisiert und Mikrokredite gewährt.

Mikrokredite für eine bessere Zukunft

Die Brüder Zulafkar Ali und Saftaz Ahmad, die beide in der Fabrik arbeiten, haben mit einem sol-

chen Kredit einen kleinen Teesalon in der Nähe des Betriebs aufgebaut. Inzwischen konnten sie ihre Schulden begleichen und kommen dank der Gaststätte zu einem regelmässigen Nebeneinkommen. Ein weiterer Arbeiter konnte mit einem Mikrokredit einen Büffel kaufen und liefert nun Milch an den Teesalon. Mit den Fair-Trade-Prämien bezahlen die Näherinnen und Näher medizinische Behandlungen, aber auch Bücher und Schuluniformen für ihre Kinder. Der 47-jährige Arbeiter Mohammad Riaz bringt es auf den Punkt: «Dank Fair Trade kann ich meiner Frau und meinen vier Kindern ein besseres Leben bieten.»

Der Fussball Extend aus fairem Handel ist für 29.90 Franken in allen SportXXFilialen erhältlich. Die Migros bietet ein breites Angebot an Produkten, die das Gütesiegel der Schweizer Stiftung Max Havelaar tragen. Dazu gehören etwa Tee, Kaffee und Orangensaft, Früchte wie Bananen und Mangos, Bundrosen und andere Blumen, aber auch Watteprodukte, Baby- und Kinderwäsche. Der Kauf von Fair-TradeProdukte nützt Bauern und Produkten Ar Arbeitern in den Lä Ländern des Südens. Si profitieren unter Sie an anderem von langfristi tigen Handelsbeziehu hungen, kontrollierten Mi Mindestlöhnen und garantie garantierten Mindestpreisen, die sie vor den Schwankungen der Weltmärkte schützen. Weitere Infos unter: www.migros.ch/max_havelaar

Beim System des fairen Handels spielt auch die Verwendung umweltverträglicher Werkstoffe eine wichtige Rolle: Im Innern enthält der Fussball Extend eine luftgefüllte Naturlatexkugel. Die strapazierfähige Aussenhülle nähen die Arbeiterinnen und Arbeiter aus 32 Waben zusammen, die aus Polyurethan bestehen. Dieser Kunststoff ist umweltverträglicher als das oft für Ballhüllen verwendete PVC. Vesna Stimac, Mediensprecherin von Max Havelaar, empfiehlt den Extend-Ball allen ambitionierten Hobbykickern der Schweiz: «Was würde besser zu einem fairen Spiel passen als ein Fussball aus fairem Handel?»

Michael West


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Napoleon rockt

Der Berner Leadsänger von Bonaparte, Tobias Jundt, in Bühnenmontur.

Zum zweiten Mal spielen Bonaparte am m4music: Vor zwei Jahren noch ein Geheimtipp, gelten die Berliner heute als Erfolgsband. Kulturprozent sei Dank.

W

enn der Name Bonaparte fällt, muss damit nicht zwingend der französische Kaiser Napoleon gemeint sein. Bonaparte heisst auch eine Berliner Band, die bereits zum zweiten Mal am m4music-Popfestival des Migros-Kulturprozents in Zürich teilnimmt. 2007 vereinte der Berner Leadsänger Tobias Jundt (31) in Berlin rund 20 Musiker aus aller Welt und gründete mit ihnen die Elektro-Punk-Band Bonaparte, eine internationale Gemeinschaft aus Musikern, Tänzern und Artisten.

«Das Konzept von Bonaparte – acht Nationen und fünf Sprachen in einer Band zu vereinen – ist dem schweizerischen Staatsmodell abgeschaut», sagt Jundt mit einem Augenzwinkern. Doch damit hat es sich mit den Gemeinsamkeiten auch schon wieder. Mit Jodeln und Alphorn haben die ausgefallenen Auftritte in Tierkostümen und schriller Maskerade jedenfalls nichts zu tun. Wenn Bonaparte die Bühne betreten, ist alles dem Zufall überlassen. Davon konnte sich das Publikum bereits vor zwei Jahren am

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m4music-Festival überzeugen. «Damals galten Bonaparte noch als Geheimtipp», erzählt Tobias Jundt. «Die Veranstalter von ‹m4music› hatten schon immer einen guten Riecher und förderten Bands, die als Zukunftshoffnung galten.» Mittlerweile haben Bonaparte Furore gemacht: Sie gewannen den ARD-Radiopreis und nahmen Songs für den deutschen Musiksender MTV auf. Angela Weibel

Zu sehen sind Bonaparte am 25. März als eine der rund 30 Liveacts am m4musicFestival im Zürcher Schiffbau. Infos zum Festival: www.m4music.ch

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46 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

DIE SCHWEIZ ISST BIO

BIO-SERIE: DIESE WOCHE ZU GAST

Wenn zwei sich mögen …

… dann gibts Apfelkuchen. Elisabeth Schätti verwöhnt ihren Liebsten mit selbst gebackenen Bioleckereien.

W

as würde ich nur ur ohne meinen n Gody machen?» Die unternehmungslus-tige Rentnerin Elisabeth th Schätti (74) aus Pfäffikon SZ weiss genau, was sie an ihrem Freund Gody Lacher (83) hat. Der jung gebliebene Pensionär streicht, repariert, lackiert, chauffiert und ist immer zur Stelle, wenn eine starke Hand gebraucht wird. Elisabeth revanchiert sich dafür mit einem feinen Zvieri oder einem herzhaften Znacht. «Ich koche leidenschaftlich ger-

ne Früher für meine ganze ne. Familie, jetzt meistens für uns zwei.» Wenn möglich, benutzt die Hobbyköchin Bioprodukte. Ho «Das Gemüse und die Früchte «D schmecken einfach besser», ist sie überzeugt. Mit dem Kauf von Bioprodukten tragen sie Sorge zur Natur und unterstützen eine naturnahe Landwirtschaft. Neu im einheitlichen Look. Und in unserer Serie zeigen wir Ihnen alle zwei Wochen, wie abwechslungsreich Bio sein kann.

Heidi Bacchilega

«Bio-Äpfel haben einfach mehr Geschmack»

Elisabeth Schätti kocht abends gerne für sich und ihren Freund Gody. Die beiden Senioren probieren seit Jahren verschiedene neue Bioprodukte aus. Vor allem beim Gemüse haben sie grosse geschmackliche Unterschiede festgestellt. Darum kommt auf den Apfelkuchen nur das Beste — Bio-Äpfel aus der Migros. Wie wichtig ist Bio für Sie?

Weshalb ist Bio modern?

Seit wann kaufen Sie Bio?

Welches ist Ihr Lieblingsbioprodukt?

Bewusst seit drei bis vier Jahren. Ich hatte jahrelang einen eigenen Garten. Da war ich sozusagen die Biobäuerin. Jetzt kaufe ich die Bioprodukte in der Migros.

Weil man viel gesundheitsbewusster isst. Die Ernährung ist tagtäglich ein Thema in den Medien. Und im Fernsehen gibt es spezielle Gesundheitssendungen, die ich sehr gerne anschaue. Da hört man immer wieder den einen oder anderen Tipp.

Am liebsten mag ich das Gemüse und die Früchte. Bio-Äpfel haben einfach mehr Geschmack. Und auch Kuchen- und Blätterteig gehören dazu.

Bilder Corinne Kramer

Mit dem Alter kommt auch das eine oder andere Wehwehchen. Darum versuche ich, mich gesund zu ernähren. Da spielt Bio eine grosse Rolle. Und seit ich im «Kassensturz» gesehen habe, dass in der Bio-Milch mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren sind, kaufe ich nur noch diese.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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BEI ELISABETH SCHÄTTI UND GODY LACHER Gody sitzt gerne in Elisabeths Stube in Pfäffikon SZ und lässt sich mit Selbstgemachtem verwöhnen. Damit das Hüftgold nicht überhandnimmt, ist für den nächsten Tag ein ausgiebiger Spaziergang geplant.


48 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

DIE SCHWEIZ ISST BIO

BISHER

In der Küche: Elisabeth Schätti bereitet den Zvieri vor. Das liebgewonnene Vier-Uhr-Ritual ist ein fester Bestandteil ihres Tages.

Kochen macht so noch mehr Spass

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58 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Wie soll der süsse Hase heissen? Taufen Sie die Schoggihasen und gewinnen Sie einen Fiat 500. Schoggi-Fan und Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi spielt dabei die Glücksfee.

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nall-pink, quietsch-grün und tätsch-blau – die drei Hasen von Chocolat Frey begeistern Christa Rigozzi. So sehr, dass die Miss Schweiz von 2006 ihren Umzug von Freiburg ins Tessin für das Foto-Shooting unterbrochen hat. «Was, die haben noch

keinen Namen?», fragt die schöne Schoggi-Liebhaberin. Sie konnte beim Shooting nicht widerstehen und musste in ein Häschen reinbeissen. «Aussen trendy, innen fein», sagt sie. Als kreative Namensgeber kommen nun Sie, liebe Leserin und lieber Leser, ins

Vielleicht Clarissa?

Der Name könnte passen... Die pinke Disco-Häsin lässt die Nacht zum Tag werden. Sie ist in der Club-Szene heimisch. Eine süsse Single sucht ihren Traumhasen. Suchen Sie ihr einen tollen Namen.

Spiel: Schicken Sie uns einen Namensvorschlag und Sie nehmen an der Verlosung teil. Wie Sie den Fiat 500 gewinnen können, sehen Sie in der Spalte rechts.

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Ein solcher Fiat 500 winkt der Gewinnerin oder dem Gewinner als Hauptpreis.

... oder Klaus?

Der blaue Hase ist in festen Händen und hat schon 2683 Nachkommen. Der namenlose Hase hat es gerne gemütlich mit seinen Lieben und geniesst das Leben gerne mit etwas Süssem zwischen den Zähnen.

Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Kaufverpflichtung. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen über 18 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz mit Ausnahme der Mitarbeiter von Chocolat Frey oder MigrosGenossenschaftsbund und deren Angehörige. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Die eingesandten Namensvorschläge werden von Chocolat Frey für Werbezwecke verwendet. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der grüne Hase interessiert sich für Natur — besonders für Hasenschutz und hoppelt liebend gern stundenlang über Alpwiesen — seine Zeit wird bald wieder kommen.

Bild Gerry Nitsch

... wie wäre es mit Hoppel?

Teilnahme: Online unter www.chocolatfrey.ch/promo oder mit der Teilnahmekarte, die jedem Hasen umhängt. Einsendeschluss: 19. April 2010


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Nicht sauer werden!

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Alte Hansestädte und malerische Landschaften. Rügen – die grösste Insel Deutschlands. 1. Tag Schweiz – Eisenach Sie verlassen die Schweiz bei Basel und gelangen durch Hessen und Thüringen nach Eisenach. 2. Tag Eisenach – Rostock Über Leipzig erreichen Sie zum Mittagshalt die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Aus der Zeit, als die Stadt Residenz der preussischen Herrscher war, zeugen noch heute viele Schlösser und wunderschöne Parkanlagen. Am Nachmittags fahren Sie weiter nach Rostock.

Mittagszeit treffen Sie dann in Binz, dem grössten und bekanntesten Ostseebad Rügens, ein. Am späteren Nachmittag kehren Sie nach Rostock zurück.

4. Tag Ausflug Wismar und Bad Doberan Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Bad Doberan. Hier besuchen Sie das einzigartige gotische Münster, eine der eindrucksvollsten und schönsten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Danach Weiterfahrt in die Hafenstadt Wismar, deren Altstadt ein Kleinod 3. Tag Ausflug Insel Rügen mittelalterlicher Baukunst darÜber Sanitz und Tribsees gelanstellt. Die alte Hansestadt gehört gen Sie heute morgen nach Stralzu den Hauptanziehungspunksund. Die altehrwürdige Hanseten der mecklenburgischen Oststadt liegt am Strelasund, der seeküste. Danach führt Sie die die Insel Rügen vom Festland Reise nach Warnemünde, einem trennt. Über den 1936 errichteehemaligen Fischerstädtchen an ten Damm erreichen Sie dann der Mündung der Warnow. die Insel, die grösste und land5. Tag Ausflug Mecklenburschaftlich schönste an der Ostgische Seenplatte (fakultativ) seeküste. Die vielgerühmte Heute unternehmen Sie einen Schönheit Rügens resultiert aus Ausflug in die Mecklenburgische ihren auf kleinem Raum stark Seenplatte. Unzählige grössere gegensätzlichen Landschaften. und kleinere Seen liegen in dieVon Sassnitz aus unternehmen ser abwechslungsreichen LandSie eine Schifffahrt zur bekannten Stubbenkammer, den hohen schaft verstreut. Das erste Ziel heisst heute das malerische StädtKreidefelsen an der Steilküste der Halbinsel Jasmund. Um die chen Malchow. Von hier aus un-

Kulturelles Erbe in faszinierenden Städten. Land der tausend Seen in den Masuren. 1. Tag Schweiz – Jena Fahrt über Basel und entlang dem Rhein nach Frankfurt. Weiterreise durch den Taunus und vorbei an Eisenach, das von der sagenumwobenen Wartburg beherrscht wird, nach Jena. 2. Tag Jena – Bautzen – Breslau Vorbei an Jena und Gera gelangen Sie zur Mittagszeit nach Bautzen. Am Nachmittag erreichen Sie Breslau, das am Zusammenfluss von Olawa und Oder liegt. Auf einer Stadtführung zeigt man Ihnen die Sehenswürdigkeiten der wichtigsten Stadt Schlesiens. 3. Tag Breslau – Krakau Am Vormittag Weiterfahrt durch Oberschlesien, das wichtigste Industriezentrum Polens, das von der Kohle- und Stahlproduktion geprägt wird, nach Krakau. Ein Führer zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit ihren prachtvollen historischen Fassaden sowie der schönen landschaftlichen Umgebung am Fusse der Karpaten ist Krakau zweifellos die schönste und reizvollste unter den grossen polnischen Städten.

4. Tag Krakau – Tschenstochau – Warschau Sie verlassen Krakau und fahren nach Tschenstochau, dem berühmtesten Pilgerort des Landes. Durch die Tiefebene Masowiens erreichen Sie danach gegen Abend Warschau. 5. Tag Warschau – Masuren Nach einer Stadtrundfahrt durch die polnische Hauptstadt führt Sie die Reise in die Masuren, auch «Land der tausend Seen» genannt. In dieser beliebten Urlaubsgegend werden Sie zwei Nächte wohnen. 6. Tag Ausflug Masuren Auf dem Streifzug durch die Masuren besichtigen Sie die Rastenburg in Ketrzyn, die Wolfsschanze und das Kloster Swieta Lipka. Sie unternehmen auch eine Schifffahrt auf einem der Masurischen Seen. 7. Tag Masuren – Oberlandkanal – Marienburg – Danzig Zuerst besuchen Sie den Oberlandkanal, eines der drei «ostpreussischen Weltwunder». Auf dem Weg an die Küste machen Sie danach Halt bei der gewaltigen Marienburg, dem einstigen

7 Tage Fr. 795.– ternehmen Sie eine Schifffahrt auf der Müritz, die Sie bis nach Waren führt. Ein kleiner Rundgang zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der grössten und touristisch wichtigsten Stadt der Müritzregion. Hier verbringen Sie die Mittagszeit, bevor die Reise weiter nach Basedow führt. Hier besuchen Sie das Schloss und den Park. 6. Tag Rostock – Schwerin – Lüneburg – Kassel Heute verlassen Sie die Ostseeküste und fahren nach Schwerin. Von vielen Seen und Wäldern umgeben, liegt die «Stadt der sieben Seen» besonders reizvoll. Danach setzen Sie Ihre Reise fort und erreichen um die Mittagszeit die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Im Verlaufe des Nachmittags durchqueren Sie einen Teil der Lüneburger Heide, das grösste Heidegebiet Deutschlands. Vorbei an Hannover und Göttingen gelangen Sie am Abend nach Kassel. 7. Tag Kassel – Schweiz Nach einer abwechslungsreichen Fahrt über die Höhenzüge Hessens erreichen Sie gegen Abend wieder die Schweiz.

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11 Tage Fr. 1’595.– Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Danach treffen Sie in Danzig ein, der wichtigsten Stadt an der baltischen Ostsee-Küste. 8 Tag Danzig Sie verbringen den ganzen Tag in Danzig. Nach dem Wiederaufbau nach den grossen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sieht es heute wieder aus wie in den Glanzzeiten, als Bauten der reichen Reeder und Händler im 16. – 18. Jahrhundert das Bild der Hansestadt prägten. 9. Tag Danzig – Torun – Posen Fahrt durch das Kummerland in die schöne Stadt Torun am Ufer der Wisla. Nach dem Mittagshalt in der Heimatstadt von Nikolaus Kopernikus fahren Sie nach Posen mit seiner sehenswerten Altstadt. 10. Tag Posen – Kassel Sie verlassen Polen und gelangen vorbei an Berlin und Magdeburg zur letzten Zwischenübernachtung nach Kassel. 11. Tag Kassel – Schweiz Heimfahrt durch Hessen und das Rheintal in die Schweiz.

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Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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Den Abwehrkräften Beine machen

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Die neuen «Salt & Vinegar»-Chips von Zweifel schmecken very british. Die Engländer sind ganz wild auf Essig und würzen, nein, tränken sogar ihre Pommes frites darin. Die Chips mit feinem Essighauch und Meersalz kitzeln auch uns «Continentals» ganz erfreulich den Gaumen. «Salt & Vinegar» sind eine Abwechslung zu Paprika und Nature. Zweifel Salt & Vinegar Chips, 170 g, Fr. 3.95* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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26.+27.11.10: Erholung auf hoher See. 28.11.10 Colombo (Sri Lanka). Ein Paradies aus Farben und Düften im Indischen Ozean! Wohl kein anderes Land bietet auf einer so kleinen Fläche derart viele Sehenswürdigkeiten. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen wird auch Sie begeistern. 29.11.10: Erholung auf hoher See. 30.11.10: Kochi (Indien): Kochi ist eine der ältesten Hafenstädte in Indien und ein Ort von grosser historischer Bedeutung, der als Zentrum des weltweiten Gewürzhandels gilt. 1.12.10: Auf See. Ein weiterer Tag auf See. 2.+3.12.10 Male (Malediven). Willkommen im Paradies! Die Malediven sind unzählige, kleine Inseln mit schneeweissen Sandstränden und smaragdgrünen Lagunen. Die Fischgründe und Korallengärten gehören zu den schönsten Unterwasserwelten dieser Erde. 4.+5.12.10: Erholung auf See. 6.+7.12.10: Mahé (Seychellen). Nach dem Mittagessen erreichen Sie das Inselparadies der Seychellen. Lernen Sie die grösste Insel des Seychellen-Archipels und Victoria, die kleinste Hauptstadt der Welt kennen. Entdecken Sie die paradiesische Insel Praslin, weltbekannt als Kulisse von vielen Foto- und Filmaufnahmen. 8.+9.12.10: Erholung auf See.

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10.12.10: St. Denis (La Réunion). Entdecken Sie die atemberaubende Landschaft dieser grünen Insel. Lassen Sie sich einen Ausflug ins «vulkanische» Herz von La Reunion nicht entgehen. 11.12.10: Port Louis (Mauritius). Mauritius besticht durch das üppige Grün der Zuckerrohrplantagen, grandiose Berglandschaften, fruchtbare Ebenen und kilometerlange Badestrände. Geniessen Sie den letzten Abend an Bord und lassen Sie die unvergesslichen Eindrücke der letzten Tage Revue passieren. 12.12.10: Mauritius – Schweiz. Gegen Abend Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit Emirates via Dubai. 13.12.10: Ankunft in der Schweiz am Mittag. Einfaches Reisen Für diese Reise benötigen Schweizer Bürger einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss sowie ein Touristenvisum für Indien. Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: • Getränke an Bord • Fakultative Landausflüge • Obligatorisches Serviceentgelt (Euro 6.50 pro Person/Tag an Bord zahlbar) • Visum für Indien (Fr. 80.-) • Preise für Alleinreisende auf Anfrage • Obligatorische Annullations- und Assistance-Versicherung: Fr. 100.- • Buchungsgebühr Fr. 30.- pro Person

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68 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

EINFACH, ABER RAFFINIERT: Kresse,

Eier, Baumnüsse, Tommes, Rüebli und Risottoreis. SEIN ERSTES MAL: Mit Baumnüssen paniert er gekonnt einen Tomme — auf beiden Seiten. IN DER KÜCHE: Wölfli kann kochen, Rezepte braucht er dazu keine. MARKENZEICHEN: Er schaut immer nach vorne — ob im Goal der Berner Young Boys oder im Privatleben.

In der Küche zeigt Wölfli

Marco Wölfli (27) steht bei den Berner Young Boys im Tor. Kein leichter Job. Wo er Energie tankt er «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart beim Zubereiten von Kresse-Risotto. Mit dabei:


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Marco Wölfli

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si lls fa ketenglace — Pasta, Reis und Ra er Manuela nicht wied in nd mir meine Freu . zuvorgekommen ist Sie pro Woche? en ch ko ➔ Wie oft Fast jeden Abend. Sie … ➔ Kochen ist für Oftmals schaue ich t. ns Ku ine kle … eine was und überlege mir, in den Kühlschrank n kann. ich daraus zauber sen? e nie im Leben es Si ➔ Was würden t, ha ut ha rher angesc Alles, was mich vo n. nicht esse kann ich bestimmt n Sie gern mal de ür w ➔ Mit wem essen gehen? Ich ler Adam Sandler. Mit dem Schauspie lichen rk wi im er ob n, sehe würde gerne mal n. me tig ist wie in den Fil Leben auch so lus

I

ch wäre ein Mann, der auf der Zunge zergeht.» Marco Wölfli verkneift sich ein Lachen. Die Frage, wie sich der Fussballgoalie beschreiben würde, wenn er ein Menü wäre, amüsiert. «Und das Menü müsste gross sein.» Wir treffen den sympathischen und unkomplizierten Young-BoysCaptain im stadioneigenen Restaurant Eleven. Hier trifft man den Torhüter auch mal zwischen den Trainings. «Hast du Lust zum Kochen?», fragt «Saisonküche»Koch Daniel Tinembart interessiert. «Ja sicher. Ich koche leidenschaftlich gerne. Als 15-Jähriger habe ich eine Schnupperlehre als Koch gemacht. Eins kann ich nun bestimmt – Zwiebeln hacken!»

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Sagts und greift nach der Schürze. Marco Wölfli sprüht nur so vor Tatendrang – wie in der Küche so auf dem Rasen. Seit 2003 steht er im Tor der Berner und ist die unbestrittene Nummer eins. In der Nati hat sich der 27-Jährige als Nummer zwei etabliert – nur Diego Benaglio steht ihm dort vor der Sonne. Hat er ein sportliches Vorbild? Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: «Eine Mischung aus Fabien Barthez und Oliver Kahn. Barthez, weil er neben dem sportlichen Erfolg auch gerne de mal einen Witz macht, und Kahn ma wegen seines eisernen Willens we un und der uneingeschränkten Präsenz auf dem Platz.» se

Wok à la Wölfli für Freunde W Se Freunde kennen und schätSeine zen die Kochkünste des vielseitigen Solothurners. Seine Spezialität ist Wok à la Wölfli: Neben Poulet- oder Rindsgeschnetzeltem kommt allerlei Gemüse in die asiatische Pfanne, und fertig ist es. «Kochst du nach Rezept oder improvisierst du mehr?», will Daniel Tinembart wissen. «Am liebsten koche ich spontan», sagt Wölfli. Er besitze aber drei Kochbücher, ein indisches, ein vietnamesisches und eines aus der Schulzeit. Doch zurück zu unserem Menü. Passend zum Wolf wäre eigentlich ein Lamm. Wölfli schüttelt den Kopf. «Nein, ich stehe mehr auf Käse. Mit dem Lamm hab ichs nicht so», sagt er, lacht und macht sich an den Tomme ran. «Mit Baumnüssen einen kleinen, runden Käse panieren – spannend. Muss das auf beiden Seiten gemacht werden?»

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Zähne

und warum er perfekt Zwiebeln hackt, erzählt Tommes, viel Humor und Lasagne-Träume.

Ein Mann, der ran geht — in der Küche wie auf dem Feld: YB-Goalie Marco Wölfli (links) paniert zentimetergenau einen Tomme. Koch Daniel Tinembart staunt.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Koch Daniel Tinembart wills erklären – zu spät. Wölfli ist schneller. Und schaffts – auf beiden Seiten. Genau richtig. Der gradlinige Typ aus Grenchen überzeugt mit Taten statt mit Worten. «Mein Erfolg kommt von harter Arbeit. Ich will mich jeden Tag verbessern und weiterentwickeln», sagt er. Es ginge ihm darum, glücklich und zufrieden zu sein. Daher kommt für ihn ein Wechsel ins Ausland nur in Frage, wenn alles stimmt. «Geld ist für viele das Wichtigste im Leben. Für mich ist es die Familie.» Als Sohn einer Sizilianerin und eines Solothurners geniesst er die geselligen Momente im Kreis der Familie. Dabei kommt er ins Schwärmen. «Meine Mutter ist die beste Köchin. Ihre Lasagne ist eine Sünde wert.» Wölfli läuft das Wasser im Mund zusammen: «Ich könnte schon zwei- bis dreimal in der Woche Lasagne essen, aber dann würde ich im Tor bestimmt nicht mehr so leichtfüssig hin und her springen!» Deshalb achtet der Profisportler auf eine ausgewogene Ernährung. Muss er ja. «Im Sport ist der Körper dein Kapital. Es ist im eigenen Interesse, dass man sich fit hält», erklärt er.

Es gibt auch ein Leben neben dem Fussballplatz

Während der Weltmeisterschaft in Südafrika (vom 11. Juni bis 11. Juli 2010) muss er sich ums kulinarische Wohl keine Sorgen machen. Die Nati wird von Teamkoch Emil Bolli, Küchenchef im Hotel Bern, verwöhnt. Marco Wölfli: «Damit wir keine Magenverstimmung bekommen und Tore kassieren! Lieber schiessen wir sie.» Gibt es für den Goalie auch ein Leben neben dem Fussball? «Und ob! Ich gehe ins Kino, spiele leidenschaftlich gerne jede Art von Brettspielen, und seit Kurzem gehöre ich zu den Jassern.» Freundin Manuela brachte ihm das Schweizer Volksspiel bei. Noch gewinnt sie. «Aber nicht mehr lange», sagt Marco Wölfli. Ehrgeiz kann man nicht einfach abstellen, auch beim Jassen nicht. Gut so. Text Heidi Bacchilega Bilder Nik Hunger www.restaurant-eleven.ch

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Kresse-Risotto mit Baumnuss-Tomme Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten Pro Person ca. 37 g Eiweiss, 30 g Fett, 72 g Kohlenhydrate, 2950 kJ/710 kcal

ZUTATEN

1 Zwiebel 80 g Baumnüsse 100 g Karotten 350 g Risottoreis 2 EL Butter 9 dl Gemüsebouillon 1 Ei 4 Léger Tommes 2 EL Mehl 20 g Kresse Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1 Zwiebel fein und Baumnüsse grob hacken. Karotten in 5 mm grosse

Würfel schneiden. Reis, Zwiebel und Karottenwürfel in Butter andünsten, bis der Reis glasig ist. Nach und nach Bouillon dazurühren und den Risotto bei mittlerer Hitze rund 20 Minuten kochen, bis er schön cremig ist und der Reis noch etwas Biss hat.

2 Backofen auf 160 °C vorheizen. Ei verquirlen. Tommes mit Mehl bestäuben, durchs Ei ziehen und in den Baumnüssen wenden. Tommes auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen. 3 Kresse unter den Risotto mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Baumnuss-Tommes auf dem Risotto anrichten.

Jetzt abonnieren oder am Kiosk kaufen

Abo bestellen: 0848 87 77 77, aboservice@saison.ch Mehr Rezepte unter www.saison.ch


72 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Gorgonzola piccante

KLEINE KÜCHENKUNDE

Der Scharfe: Der Name des würzigen Kuhmilchkäses geht auf ein norditalienisches Städtchen zurück. Sein Teig ist mittelfest und hat hervorragende Schmelzeigenschaften. Der Gorgonzola piccante reift länger als der dolce und ist deshalb wesentlich würziger.

Was riecht hier so?

Schimmelkäse ist etwas Besonderes. Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche» weiht Sie in die Geheimnisse dieser Delikatesse ein.

Tomme

S

eine Ausdünstung dürfte weiss Gott besser sein, trotzdem ist er unwiderstehlich: Schimmelkäse ist ein erlesener Genuss. Der Schimmel verleiht dem Käse seine spezielle aromatische Note. Man unterscheidet zwischen Blau-, Rot- und Weissschimmelkäse. Die unterschiedlichen Schimmelsorten haben grossen Einfluss auf den Geschmack: Wer etwa Blauschimmel liebt, muss noch lange nicht Rotschimmelkäse mögen.

Der Blaue

Die Gemeinsamkeit aller Blauschimmelkäse sind die bläulich bis grünen Schimmeladern im Innern. Oberfläche, Konsistenz, Geschmack und Aroma können hingegen erheblich voneinander abweichen. Bei einigen Käsesorten werden die reifenden Laibe während der Lagerung mit Edelstahlnadeln durchstochen, um zur Schimmelbildung genügend Luft ins Innere gelangen zu lassen, zu erkennen an der speziellen Musterung der Schimmeladern. Typische Blauschimmelkäse: Roquefort und Gorgonzola.

Der Weisse

Weissschimmelkäse zeichnet sich durch einen gleichmässigen, weissen Schimmelrasen aus, der die Oberfläche des Käselaibs vollständig bedeckt und dem Käse geschmacklich ein feines Pilzaroma verleiht. Diese spezielle Art der Veredelung ist noch erstaunlich jung. Erst seit 1910 setzt man Weissschimmelkulturen bei der Weichkäseherstellung ein. Der Edelschimmelpilz wird meistens unter den Käseteig gemengt, da so

eine gleichmässige Schimmelbildung gewährleistet ist. Seltener wird er auf die Oberfläche des jungen Käses aufgetragen. Weissschimmelkäse kann sowohl aus Kuhmilch als auch aus Schafsoder Ziegenmilch hergestellt werden. Typische Weissschimmelkäse: Camembert und Brie.

Der Kleine: Tomme ist ein vollfetter Weissschimmelkäse aus pasteurisierter Milch. Der Reifegrad reicht von mild bis würzig. Tomme wird unter den Bezeichnungen nature, à la crème, ¾-fett und ½-fett angeboten.

Der Rote

Der Rotschimmel wird auch Rotschmiere genannt. Der Käser impft nicht den ganzen Käse, sondern behandelt nur die Oberfläche. Dabei wird der Laib mit verschiedenen Flüssigkeiten wie Salzlake, Wein, Bier oder anderen alkoholhaltigen Flüssigkeiten besprüht, gewaschen oder geschmiert. Diesen Flüssigkeiten fügt man Rotschmierebakterien zu, die dann den Käse besiedeln. Typische weiche Rotschimmelkäse: SaintAlbray und Reblochon.

Aufbewahren

Schimmelkäse wie Roquefort oder Gorgonzola nicht in Klarsichtfolie verpacken! Das tut ihm nicht gut. Wickeln Sie ihn zu Hause am besten in Alufolie ein. Tipp: Diese sollten Sie zuvor mit einem spitzen Gegenstand perforieren. Dadurch wird er schön feucht und dunkel gehalten und bekommt die notwendige Luft zum Atmen.

Das richtige Messer

Zum Schneiden eignet sich am besten ein Messer mit einer gelochten Klinge (siehe Foto). So bleibt der Weichkäse nicht kleben. Die Klinge hat vorne meist zwei Spitzen, mit der die geschnittenen Käsestücke aufgespiesst und serviert werden können.

Gorgonzola dolce

Der Süsse: Gorgonzola dolce ist ein 60 Tage gereifter, milder Käse. Gorgonzola geniesst man mit italienischem Weissbrot, schwarzen Oliven und Radicchio als kleine Mahlzeit. Er macht sich gut auf einer Käseplatte oder gefüllt in frischen Birnen zum Dessert. Ausserdem ist er Bestandteil von diversen Pasta- und Gemüsesaucen.


SAISONKÜCHE Der Milde: Dieser Weissschimmelkäse, der durch sein weisses samtiges Äusseres auffällt, ist mit Ziegenmilch hergestellt. Die Reifezeit beträgt nur eine bis drei Wochen. Der Teig dieses Käses ist geschmeidig bis fliessend und der Geschmack meist mild. Hervorragend geeignet für Ziegenkäseeinsteiger.

Léger Reblochon

AUFGEGABELT

Der Feine: Während seiner Reifezeit, die einige Wochen bis zwei Monate dauert, wird dieser Weichkäse mit Salzwasser gewaschen und geschmiert. Er erhält so seine bräunliche Rinde. Der Teig ist fein, weich und cremig. Der milde Geschmack wird mit zunehmendem Alter ausgeprägter und kräftiger.

Roquefort Société

Der Deftige: Für Kenner einer der besten Blauschimmelkäse überhaupt. Er ist sehr würzig, aromatisch und geschmacksintensiv. Roquefortkäse ist es nur, wenn er unter kontrollierten Bedingungen in der Region Roquefort hergestellt wurde.

Sélection Riesling & Sylvaner

Der Aromatische: Vollkommen ausgereift zeigt sich dieser Käse mit leichtem Schimmelrasen, der in spritzigem Riesling & Sylvaner gelagert wird. Dieses Naturprodukt aus dem Berner Seeland ist ein aromatisch milder Käsegenuss.

Bild Gian Vaitl

Léger Chavroux

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Schnauze Fury

Sehe ich ein Pferd, denke ich an Fury. Zwar kein Schimmel, sondern ein Rappe und der vierbeinige Held in der gleichnamigen TV-Serie, die ich genauso wenig mochte wie «Lassie» oder «Flipper». Zurück zum Pferd. Das sagt mir weder als Fortbewegungsmittel noch als Filet zu. Und ein Pferderennen lässt mich genauso kalt wie Prinz Charles, wenn er Polo spielt. Nur wenn die Queen in der offenen Kutsche – bei Regen mit Regenschirm – zu ihrem Trooping the Colour vorfährt oder wenn die Band of the Blues and Royals hoch zu Ross die britischen Komponisten Elgar oder Purcell intonieren, dann bekomme ich Gänsehaut. Aber sonst halte ich mich beim Schimmel lieber an Käse. Und wenn ich auch wohl nie Vegetarier werde, Pferdefleisch mag ich nicht, esse ich nicht. Vielleicht spielt da Grossonkel Arnold eine Rolle. Der schwärmte uns Knirpsen immer von seinem Pferd Absinth vor. Zurück zum Schimmelkäse. Da habe ich einige Favoriten. Aus Frankreich der rezente Roquefort oder aus England mein Liebling, der aromatische Blue Stilton. Geniessen Sie ihn pur mit einem Glas Portwein. Ein Gedicht.


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IHRE REGION MIGROS WALLIS

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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Fantasie im Teller

Beim Planen des Menüs wird Fisch vielfach vergessen. Die frischen Köstlichkeiten sind jedoch eine gesunde Alternative zu Fleisch. Die Migros Wallis organisiert eine Spezialwoche für das wertvolle Nahrungsmittel.

F

rüher hegte man Misstrauen gegen ihn. Man ass ihn ganz vorsichtig, aus Angst, an einer Gräte zu ersticken. In einigen Haushalten war er gänzlich vom Speiseplan verbannt, weil Kinder oder heikle Gaumen ihn nicht mochten. Und sollte er doch einmal auf den Tisch kommen, dann nur in viereckigem Format, paniert und in Mayonnaise ertränkt. Heute haben sich die Gewohnheiten zum Glück geändert. Fisch wird immer öfters aufgetischt und muss sich nicht mehr verkleiden, um zu gefallen. Verändert hat sich die Meinung über Fisch zudem, weil es hierzulande immer mehr Sushi-Restaurants gibt und das Gesundheitsbewusstsein gestiegen ist. Das ist gut so. Denn Fisch ist ein wertvolles Nahrungsmittel für figurbewusste Personen. Er liefert viel Protein und Eisen, aber allgemein wenig Fett, sofern er nicht in Rahm oder Frittierfett schwimmt. Kundinnen und Kunden profitieren diese Woche von attraktiven Reduktionen auf dem Fischsortiment.

Lachs: Edel und erst noch gesund

Lachs wird von Ernährungsberatern empfohlen. Seine Omega-3Fettsäuren schützen Herz und Gefässe. Ausserdem liefert er dem Körper viel Vitamin A und D, Magnesium, Eisen und Phosphor. Die-

Wer regelmässig Fisch zu sich nimmt, tut auch seiner Gesundheit Gutes.

se Woche sind in der Migros Wallis Lachssteaks und Räucherlachs aus Schottland in Aktion.

Egli: Der beliebte Schweizer Klassiker

Diese Tradition gehört einfach zum Sommer: Auf einer lauschigen Restaurantterrasse am Gestade des Genfersees mit Freunden zusammen herrliche Eglifilets geniessen. Die schmackhaften Kerlchen werden meistens nach Müllerinart zubereitet und mit einer Tartarsauce und Pommes frites gereicht. Zu Hause kann man die mageren Egli auch einmal anders,

und vor allem leichter zubereiten. Übrigens: In Schweizer Seen hat es nicht genug Egli, darum kommen die Egli «aus dem See» eben nicht systematisch aus dem Genfersee.

Forelle: Produkt aus der Region

Es gibt einen Unterschied zwischen der Lachsforelle und der klassischen Regenbogenforelle. Der Begriff Lachsforelle ist keine korrekte Bezeichnung der Art. Es handelt sich dabei nämlich einfach um eine Regenbogenforelle, die mit roten Crevetten gefüttert wird.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

Grillierte oder gebackene Forellen sind herrliche Delikatessen. Eine ganz besondere Zubereitungsart ist Lachsforelle Tatar, die als raffinierte Vorspeise viel Lob erntet. Die in der Migros erhältlichen Bio-Forellen werden in Vionnaz im Unterwallis gezüchtet und tragen das Siegel «Aus der Region.».

Wolfsbarsch: Genuss für Gourmets

Wolfsbarsch ist ein wahres Highlight für Gourmets. Der Fisch mit dem zarten Fleisch hat eine ganz starke Seite: Mit 18,5 Gramm Protein pro 100


76 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Gramm ist er ebenso nahrhaft wie Fleisch. Er wird meistens in einer Salzkruste serviert, es gibt aber zahlreiche andere Rezepte. Zum Beispiel Wolfsbarsch-Carpaccio: Den absolut frischen Fisch in feine Streifen schneiden, etwas Zitronensaft und Olivenöl darüber träufeln und mit Rüebli- und Selleriestreifen garnieren.

Crevette: So richtig zum Anbeissen

Vorhang auf für Krustentiere: Auf dem Tisch ist die Crevette immer eine Vedette. Serviert mit einer Sauce oder als Cocktail zubereitet, kann sie die Hauptrolle in einer kulinarischen Geschichte übernehmen. Sie tritt ihren Starstatus indes auch gern an andere Nahrungsmittel ab, um als deren Begleitung zu brillieren. So schmecken Crevetten vorzüglich in einem Fischgratin, in Fondue Chinoise oder in einer Paella.

Muscheln: Klein, fein und knackig

Muscheln galten lange als ArmeLeute-Essen. Trotz dieses wenig schmeichelhaften Rufs erinnern sie an Ferien und Geselligkeit. Muscheln sind sogar bei Kindern beliebt, die ein grosses Gaudi dabei haben, sie aufzuknacken. Muscheln werden am häufigsten nach Seemannsart zubereitet, also in Weisswein gekocht, mit Zwiebeln und einem Bund Kräutern aus Petersilie, Thymian und Lorbeer. In Belgien werden dazu

Pommes frites serviert. Dieses Gericht ist einfach und im Nu zubereitet. Aber Achtung: Zu lange gekocht, werden Muscheln gummig.

Sushi: Japan in kleinen Häppchen

Zusätzlich zu den erwähnten Fischen und Meeresfrüchten ist diese Woche in der Migros Wallis ein Teil des Sushi-Angebots in Aktion. Das Wort Sushi bedeutet eigentlich eine Zubereitungsart für Reis, und im weiteren Sinn sind damit verschiedene Reisspezialitäten gemeint. Die beliebtesten Sushi-Formen in der Schweiz sind Maki und Nigiri. Bei Maki wird der Reis auf eine Alge gelegt, mit Fisch oder Gemüse belegt und dann gerollt. Nigiri sind daumengrosse, rechteckige Reishäppchen, die mit rohem Fisch belegt werden. Das Ganze wird mit aromatischer Sojasauce und pfiffigem Wasabi gegessen. Mit Ingwer wird der Geschmack wieder neutralisiert. Mélanie Zuber

Quebec — weites Land der vielen Seen

Nachhaltiger Fischfang Die Migros ist seit 2008 Mitglied der WWF-Seafood-Group. Mitglieder dieser Vereinigung bieten keine vom Aussterben bedrohten Arten an, sondern verkaufen nur Fisch aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltverträglichen Zuchten.

Schweizerinnen und Schweizer essen im Durchschnitt 7,6 Kilogramm Fische und Meeresfrüchte im Jahr.

Bilder Martinmark – Dreamstime.com

In einem Film von Exploration du monde zollt André Maurice seinem Quebec zu Ehren des 400-Jahr-Jubiläums höchste Anerkennung.

W

enn André Maurice von Quebec spricht, benutzt er das Wort Masslosigkeit. In der kanadischen Provinz leben etwa gleich viele Menschen wie in der Schweiz – sie ist aber vierzig Mal grösser. Quebec ist der amerikanische Traum in französischer Version, ist die grosse Weite, wo die atemberaubend schöne Natur

fruchtbar wie auch unwirtlich sein kann.

Multikulti oder das Potpourri der Kulturen

Durch die Geschichte Quebecs ist eine vielfältige, für den ausländischen Besucher manchmal verwirrende Kultur entstanden. 1534 gelangte der erste europäische


IHRE REGION MIGROS WALLIS kann es im Winter hingegen bis zu minus 40 Grad kalt werden. Diese 500 000 Quadratkilometer grosse Region wird Nunavik genannt, oder Nouveau-Québec. Hier leben gerade einmal 11 000 Menschen, vor allem Inuits. Zu Quebec gehört das Wasser: Die Provinz ist im Süden, Osten und Westen von Buchten, Golfen und Meerengen umgeben. Es gibt eine halbe Million Seen und 4500 Flüsse. Süsswasser macht einen Achtel der Fläche aus. Wer Quebec besucht, entdeckt daher ein Volk von Fischern und kann Wale, Seehunde, Delfine und andere Meeressäuger bewundern.

Leidenschaftlicher Reporter schöner Erinnerungen

In Nunavik, im hohen Norden Quebecs, leben Inuits.

Entdecker in das Innere der kanadischen Provinz. Siebzig Jahre später liessen sich die ersten französischen Siedler nieder. Die Geschichte dieser Franzosen und der Indianer, die dieses Land seit 20 000 Jahren bewohnten, ist gekennzeichnet von Vereinigung, Kampf und Wiederversöhnung. Britische Kolonisten drückten ihr ebenfalls ihren Stempel auf. Es dauerte mehrere Jahrhunderte, bis das Multikulti-Rezept funktionierte und die verschiedenen Bevölkerungen friedlich miteinander lebten. Heute scheint die Region einem französischsprachigen Europäer vertraut, aber zugleich fremd. Die Quebecer sprechen die Sprache Molières mit einem ganz charakteristischen Akzent. Und auch wenn Kultur und Lebensart von den aufeinanderfolgenden französischen Siedlern stammen, haben diese sich aufgrund der geografischen Distanz vom alten Kontinent entfernt. Sie haben sich dank der britischen Präsenz weiterentwickelt und sind durch indi-

anische Traditionen in ihrer Kultur bereichert worden.

Grenzenlose, vielfältige Landschaften

Die riesige kanadische Provinz bietet vielfältige Landschaften und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Im Süden, wo ein eher feuchtes Kontinentalklima herrscht, lebt der Hauptteil der Bevölkerung. Im hohen Norden

André Maurice zeigt dem Publikum die Reichtümer und Kontraste Quebecs. Er hat seine Kindheit in dieser Region Kanadas verbracht, und wenn er davon spricht, vollzieht sich ein Zauber, der alle Sinne berührt. Die schönsten Erinnerungen an seine Reise, die sich über vier Jahreszeiten erstreckt hat, erfreuen nun auch die Besucher von Exploration du monde. Mélanie Zuber

Filmvortrag «Mon Québec, 400 ans déjà!» von André Maurice Siders, Cinéma du Bourg: 15. März Vorverkauf und Reservationen Migros-Markt, av. Général-Guisan, 3960 Siders, Telefon 027 451 24 42.

GENOSSENSCHAFT MIGROS WALLIS

Aufruf an die Mitglieder der Genossenschaft Migros Wallis Liebe Mitglieder In rund 12 Wochen finden in unserer Genossenschaft Erneuerungswahlen statt. Für eine zweijährige Amtsdauer (2010—2012) ist die Revisionsstelle zu wählen. Alle Mitglieder können Wahlvorschläge einreichen. Diese müssen den Bestimmungen der Statuten (Art. 35) und des Wahlreglements (§ 27) entsprechen. Die entsprechenden Dokumente können gegen Vorweisung des Anteilscheines in unseren Filialen sowie am Sitz der Genossenschaft in Martigny eingesehen werden. Wahlvorschläge sind spätestens am 27. März 2010 beim Wahlbüro unserer Genossenschaft einzureichen. Wahlbüro: ➔ François Sarrasin, Präsident, route de PlanCerisier, 1921 Martigny-Croix ➔ John Antille, Vizepräsident, 3966 Chalais ➔ Luc Bétrisey, 1972 Anzère ➔ Jean-Pierre Monnier, 3900 Brig ➔ Yves Rossini, 1955 Chamoson Genossenschaft Migros Wallis Die Verwaltung 8. März 2010

Quebec zählt 7,8 Millionen Einwohner, ist aber vierzig Mal so gross wie die Schweiz.

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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TIERE

So wenig Schmerz wie möglich: Abschied im Hort.

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«Geh bitte nicht weg, Mama!»

Sagenhafte Schenkelkraft

Tränen beim Abschied — das erleben berufstätige Eltern täglich in der Krippe oder bei der Tagesmutter. Was hilft? Bleiben Sie ruhig. Das Kind wird umso unsicherer, je nervöser Sie selber sind. Lassen Sie es entspannt ankommen, brechen Sie nicht schon auf, während es noch die Schuhe auszieht. Nehmen Sie kurz und klar Abschied: «Tschüss, ich komme dich nachher wieder abholen.» Das Kind wird zwar weinen — aber nicht lange, weil es weiss, dass Mama oder Papa wiederkommt. Nie davonschleichen, weil das Kind «gerade abgelenkt» ist. Sie verspielen so sein Vertrauen. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Bilder: Getty Images, bab.ch/mauritius images, Fotex

Frauen lachen länger Beinmuskeln, die es in sich haben: Sprünge bis zu fünf Meter liegen drin.

F

rösche sind Weltmeister im Weitsprung: Zwei, drei, ja sogar fünf Meter schaffen es einige Arten. Die Voraussetzung für die enorme Schnellkraft in den Schenkeln liegt in der Bauart ihrer Muskulatur: Sie ist um ein Vielfaches dehnbarer als die von Säugetieren und im Ruhezustand extrem in die Länge gezogen. Auch der Mechanismus unterscheidet sich laut US-Forschern grundsätzlich: Das Kraftmaximum der vergleichsweise geringen Muskelmasse wird erst während der Bewegung aufgebaut. So entsteht der Katapulteffekt, den die Frösche aber nur bei Gefahr einsetzen. Bei normaler Fortbewegung begnügen sie sich mit gemächlichen zwanzig, dreissig Zentimetern pro Sprung. Daniel Schifferle Frage von letzter Woche

Sind Krankheiten mental beeinflussbar?

Schnell und kurz: So mögen es viele Männer. Und zwar nicht nur beim Sex, sondern auch beim Lachen über Witze und humorvolle Äusserungen. Die Lacher der Männer hat man auf sicher, wenn die Pointe schnell kommt und einfach konstruiert ist. Ganz anders das weibliche Geschlecht, wie Wissenschafter der Stanford University (USA) ml h erst, wenn sie die d beobachtet haben: Frauen lachen später los, nämlich gefühlsmässige Bedeutung eines Witzes verarbeitet haben. Dafür lachen sie dann aber umso länger.

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

6%

Wenn jemand laut und lange lacht … ➔ … nervt mich das ➔ … wirkt das ansteckend auf mich ➔ … geht es der Person darum, aufzufallen

38 %

Mentale Kräfte sind allgemein wichtig

Nein, das ist rein körperlich

56 %

Ja, auf jeden Fall


82 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Weitergehen, trotz allem

Der Tod einer geliebten Person oder eine schwere Krankheit: Solche Schicksalsschläge sind schwer zu verkraften. Doch die Seele setzt im Kampf dagegen enorme Kräfte frei.

F

ür Doris Kaufmann hielt das Leben eine harte Prüfung bereit. 2003 erfuhr die heute 58-Jährige, dass sie Brustkrebs hat. «Zuerst wurde ich wütend, fragte mich inständig, weshalb es gerade mich treffen musste», erinnert sich die Bewegungspädagogin. Doch schnell entschied sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Die Ärzte rieten ihr zu einer baldigen Operation. Sie willigte aber nicht sofort ein. Sie wollte zuerst unbedingt noch ein Lager leiten. Der chirurgische Eingriff fand einen Monat später statt. Obwohl Doris Kaufmann glücklicherweise keine Ableger hatte, empfahl ihr das Ärzteteam eine Chemotherapie. Eine Vorsichtsmassnahme, da erhöhte Risiken für einen Rückfall bestanden. Am Abend vor der ersten Behandlung bekam es die in Lachen SZ wohnhafte Mutter von drei erwachsenen Kindern aber plötzlich mit der Angst zu tun. Denn sie wusste um die Folgen dieser Behandlung. «Deshalb rief ich im Spital an und erklärte, dass ich keine derartige Therapie machen wolle.» Im Ge-

spräch mit der zuständigen Fachperson wurde ihr aber klar, dass sie einen allfälligen Rückfall vor sich selbst nicht verantworten konnte und wollte. Also entschied sie sich doch für die Chemotherapie. Zusätzlich meldete sie sich am Institut für Naturheilkunde des Universitätsspitals Zürich an. Eine unterstützende Misteltherapie schien ihr die richtige Lösung. «Für mich ist und war wichtig zu wissen, dass ich mitentscheiden und so mein Schicksal beeinflussen kann.»

Wieder fit dank seelischer Widerstandskraft

Aber nicht nur die Misteltherapie, sondern auch die seelische Widerstandskraft half Doris Kaufmann, die schwierige Situation zu meistern. Im Fachjargon bezeichnet man die seelische Widerstandskraft als Resilienz. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Physik und charakterisiert Stoffe, die selbst bei grösstem Druck nicht zerbrechen, sondern so geschmeidig sind, dass sie sich nur biegen lassen.


BESSER LEBEN IN FORM

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Doris Kaufmann schöpft viel Kraft in der Natur: Beim Joggen am Oberen Zürichsee.

Ray Charles — ein blinder Waise wird zum Weltstar Er wächst in Armut und ohne Vater auf. Sein Bruder stirbt, als er noch ganz jung ist. Mit sechs Jahren verliert er allmählich das Augenlicht. Dennoch besteht die Mutter weiterhin darauf, dass er im Haushalt mithilft. Sie schickt den Jungen zur Blindenschule. Ein geduldiger Nachbar bringt ihm Klavierspielen bei. Dann stirbt die Mutter. Die Aussichten für den blinden, schwarzen Vollwaisen im rassistisch geprägten Süden der USA sind denkbar schlecht. Zum Glück trifft der Bub auf Ma Beck, eine resolute Frau aus dem Viertel, die ihm Folgendes

einbläut: «Man bettelt nicht, und man stiehlt nicht. Du wirst untergehen, wenn du dir nicht selbst vertraust.» Der Junge rafft sich auf, singt im Kirchenchor, lernt Saxofon, Trompete, Klarinette — und Noten in Braille, der Blindenschrift, zu schreiben. Als 15-Jähriger macht er sich auf nach Florida. Mit zwei Dollar in der Tasche. Der junge Mann legt die Seele in seine Musik und begründet den Soul. Die Rede ist von Ray Charles, einem der erfolgreichsten schwarzen Entertainer in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Dass der

kleine, verlassene Junge aus seiner schier aussichtslosen Situation herausgefunRay Ra y Charles Char Ch arle les le s ha hatt tte e hatte den hatte, verdankte der Ausnahmemusiker keine Chance. Und zu einem grossen Teil nutzte sie. seiner Resilienz, seiner seelischen Widerstandskraft. Diese Resilienz hilft Ray Charles später auch, seine Jahre dauernde Heroinsucht zu überwinden. Ray Charles starb 2004 im Alter von 74 Jahren.


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Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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weise tatsächlich aneignen», weiss Psychologe Josef Lang. «Man kann lernen, selbstbewusster zu werden, um Hilfe zu bitten oder Freundschaften zu pflegen. Das alles stärkt die seelische Widerstandskraft.» Auch Doris Kaufmann hat in ihrem Leben geübt: Sie ist oft umgezogen und musste dadurch Sicherheiten aufgeben, Freunde zurücklassen und schwierige Paarsituationen überwinden.

Zuneigung und Vertrauen in der Kindheit sind wichtig

Das Tanzen half durch die schwere Zeit: Die Bewegungspädagogin (vorne) unterrichtet Jazztanz.

Oder wie es der Aargauer Psychologe Josef Lang ausdrückt: «Resilienz ist die Fähigkeit, erfolgreich mit belastenden Situationen umzugehen und Kraft daraus zu ziehen.»

Doch warum schaffen es manche Menschen, das Leben auch in schwierigen Situationen zu meistern, während andere resignieren oder sich gar aufgeben? Weshalb können einige einen neuen

Lebensplan entwickeln und sich quasi selber am Schopf aus der Misere ziehen, während andere versinken? Woher rührt diese Stärke? Und wie kann man sie erwerben? «Resilienz lässt sich teil-

Wer überdies lernt, Entscheidungen zu treffen und mit Stress effektiv umzugehen, und versucht, auch einer schweren Situation etwas Gutes abzugewinnen, der ist auf dem richtigen Weg, um sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Es gilt herauszufinden, wie man positive Kräfte

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DAS SAGT DER EXPERTE Josef Lang, Psychotherapeut FSP mit eigener Praxis in Wettingen.

«Schwierige Wege selber finden» Welche Eigenschaften zeichnen resiliente Menschen aus? Sie haben eine aktive Haltung dem Leben gegenüber, sind überzeugt, das Leben weitgehend selbst steuern zu können. Sie wissen, wer sie sind und was sie können. Sie können ihre Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen. Sie schätzen eine Sachlage richtig ein. Sie können mit Stress umgehen und fallen nicht in die Opferrolle. Und sie können Hilfe holen und diese annehmen. Macht seelische Widerstandskraft gegen Leid immun? Nein, auch Menschen, die über eine grosse seelische Widerstandskraft verfügen, kann das Schicksal schwer treffen, auch sie sind verwundbar. Aber sie

haben die Kraft, sich selbst aus der Patsche zu helfen, manchmal auch mit Hilfe anderer. In der Psychologie nimmt die Resilienz heute einen wichtigen Platz ein. Weshalb? Weil man gemerkt hat, dass man von Menschen, die darüber verfügen, viel lernen kann. Früher lag das psychologische Augenmerk auf der Störung. Jetzt hat man die Perspektive gewechselt, und man fragt sich auch in der Therapie: Wie kann man positive Kräfte stützen und fördern? Denn heute weiss man, dass die Mehrheit der Personen selbst nach schweren Traumata keine psychischen Beschwerden entwickeln oder den Weg selbst finden. Wie weit die genetische Veranlagung bestimmend ist oder diese durch das Verhalten selbst verändert wird, ist eine

Frage, welche die Forschung heute diskutiert. Wie fördert man seelische Stärke bei Kindern? Ein Kind braucht mindestens eine Bezugsperson, auf die es sich verlassen kann, die verlässlich mit Zuneigung reagiert, die Bedürfnisse erkennt und ihnen gerecht wird. Eine Person, die Grenzen setzt und Orientierung bietet inmitten all der neuen Eindrücke, die auf ein Kind einprasseln. Dies muss aber nicht zwingend die Mutter und/oder der Vater sein, dies können allenfalls auch Tanten, Pateneltern, Hortbetreuerinnen, Lehrer oder Grosseltern gewährleisten. Lernt ein Kind, Verantwortung zu übernehmen, und spürt es, dass man ihm etwas zutraut, so sind dies ebenfalls wichtige Voraussetzungen für seelische Widerstandskraft.

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Mit dem Salzburger Musikfrühling feiert Zell am See ein gigantisches Musikfest. Die Bergstadt, malerisch gelegen zwischen Zeller See und Schmittenhöhe, begrüsst die Stars der Volksmusik und ihre treuen Fans. Geniessen Sie unbeschwerte Stunden mit Stars wie Hansi Hinterseer, die Geschwister Hofmann, die Jungen Zillertaler, Francine Jordi, die Schäfer und Reiner Kirsten.

Bereits 1976 gründeten zwei junge Männer die Formation «Die Jungen Klostertaler». Seither haben die Musiker eine enorme Entwicklung durchgemacht, den ganz grossen Durchbruch schaffte die mittlerweile 6-köpfige Band mit dem 1. Platz am Grand Prix der Volksmusik. Ihrem persönlichen Wunsch entsprechend wird das Klostertaler Open-Air 2010 das Abschiedskonzert sein. Dieser Karrierenschluss beendet eine 34jährige Ära.

Der Musikantenstadl gastiert in Bozen, inmitten von einmalig schönen Naturlandschaften: Im Osten die Dolomiten, im Süden das Schlösserparadies Überetsch, im Westen die Lärchenwiesen des Tschögglberges und im Norden das urige Sarntal. Andy Borg präsentiert Ihnen bekannte und beliebte Interpreten aus der volkstümlichen Musikszene. Der beliebte Moderator steht für Stimmung, Menschlichkeit, Natürlichkeit und Humor.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Ein schlechter Anfang kann ein gutes Ende nehmen

Neue Rezepte testen: Doris Kaufmann kocht mit Tochter Andrea (30).

stützen und fördern kann. Welche Menschen zur Resilienz fähig sind, kann die Forschung noch nicht beantworten. Bisher geht man davon aus, dass resilientes Verhalten das Produkt angeborener Veranlagung, günstiger Umweltbedingungen und der eigenen Lerngeschichte ist. Typische Schutzfaktoren für spätere Schicksalsschläge sind frühe, zuverlässige Erfahrungen mit Liebe, Zuneigung und Zutrauen. Trotzdem ist keiner vor Schicksalsschlägen gefeit. «Menschen, die resilient sind, liefern sich dem Schicksal jedoch nicht einfach aus. Sie wissen, dass sie ihr Leben gestalten können», erklärt Josef Lang. «Sie haben einen starken Realitätssinn, können gut abwägen, was wichtig ist, und stecken sich erreichbare Ziele.» Zentral sei dabei das Konzept der Selbstwirksamkeit – eine Mischung aus Selbstvertrauen, praktischer Intelligenz und der Fähigkeit, Probleme zu lösen. «Seelisch starke Menschen gehen mit Problemen

www.migrosmagazin.ch Wie «resilient» sind Sie? Der Test und worin sich resiliente Kinder von anderen unterscheiden.

erfinderisch um. Sie knüpfen leicht soziale Kontakte und wissen, von welchen Leuten sie Hilfe erwarten können.»

Genau wissen, was Energie nimmt und was gibt

Diese Eigenschaften treffen auch auf Doris Kaufmann zu. «Ich habe sehr gute Freunde, mit denen ich über alles reden kann, und eine wunderbare Familie, die mich unterstützt.» Zudem weiss sie genau, was ihr Energie spendet – auch das eine wichtige Eigenschaft, welche die seelische Stärke unterstützt. «Bewegung ist für mich sehr wichtig, allein oder in der Gruppe. Ich gehe gerne joggen und leite eine Gymnastik- und

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass mindestens ein Drittel der Jungen und Mädchen, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen, trotzdem gut im Leben zurechtkommen. Aktuelle amerikanische Untersuchungen weisen überdies darauf hin, dass nach potenziell traumatischen Ereignissen — etwa dem Verlust einer geliebten Person, nach einer schweren Krankheit oder einem Terroranschlag — über 50 Prozent der Betroffenen Resilienz zeigen. So litten beispielsweise mehr als die Hälfte der untersuchten Personen, die sich am 11. September 2001 in der Nähe des World Trade Centers befanden, weder an posttraumatischen Symptomen noch an Depressionen. Ähnliche Befunde ergaben Tests mit Brustkrebspatientinnen vor und nach der Bestrahlung.

Jazztanzgruppe. In meinen Lektionen achte ich darauf, die Körperwahrnehmung zu schulen», erzählt sie. Das hat sie auch während der Chemo so gehalten. «Obschon ich mich aufraffen musste, weil ich extrem müde war.» Zudem ging die 58-Jährige mit ihren Kräfte haushälterisch um. So arbeitete sie während ihrer Krankheit zwar weiter, sagte aber Sitzungen ab, wenn es ihr zu viel wurde. «Ich stand auch immer zu meinen Gefühlen, auch wenn es mir schlecht ging. Diese Offenheit ermöglichte mir, aus Wut, Verzweiflung oder Traurigkeit Kraft zu schöpfen», sagt sie. «Dies gab mir die Möglichkeit, meine Situation zu reflektieren und neu zu gestalten.» Ausserdem hält sie es mit der Aussage von Václav Havel, dem tschechischen Schriftsteller und Politiker: «Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.» Text Karin Zahner Bilder Saskja Rosset

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ABNEHMEN TEIL 7

In der italienischen Kalorienhölle: Vittorio Lella (43) nahm nicht zu!

Nach der Pizza auf die Piazza «Eine Reise in den Süden ist schick und fein» trällerte die Schlagersängerin Conny Froboess 1962. Das nahm sich auch Vittorio Lella wieder einmal zu Herzen und reiste mit Gattin Irina und Töchterchen Eliane für ein paar Tage in seine süditalienische Heimat. Die Verwandtschaft ehrte den seltenen Gast und tischte auf, was Speisekammer und Weinkeller hergaben. Trotz üppig gedeckten Tischen nahm Lella nicht zu. Sein Trick: «Ich habe von allem probiert — aber nur allerkleinste Portionen —, und ich habe bewusst extrem langsam gegessen.» Zudem kam ihm eine Tradition aus dem Süden gelegen: der Spaziergang auf die Piazza. «Bei uns ist es üblich, sich nach jedem Essen gemeinsam ein bisschen die Beine zu vertreten. Es sei denn, es regne in Strömen.» Vittorio Lella hatte Glück. Das Wetter war prächtig. Nächste Woche: Lella will weg mit der Waage.

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Unsere Leistungen Prunkvolle Kolonnaden und restaurierte Villen in Karlsbad

Annaberg-Buchholz A b B hh l undd SSeiffen im Erzgebirge ■ Böhmisches Bäderdreieck und die königliche Stadt Loket ■ Fakultativ: Die «Goldene Stadt Prag» ■

Ausgangsort unserer kontrastreichen Reise ist Oberwiesenthal, am Fusse des Fichtelberges und nahe der tschechischen Grenze gelegen. Von hier aus entdecken wir das Erzgebirge, wo einst die Silbergewinnung für die bergbauliche Blütezeit verantwortlich war. Heutzutage dominiert neben dem Tourismus das Handwerk die Region. Wohl den meisten bekannt sind die aus Holz geschnitzten und gedrechselten Nussknacker und Räuchermänner aus den Dörfern am Erzgebirgskamm. In dem landschaftlich reizvollen Westböhmen treffen wir auf die noblen Kurorte des Bäderdreiecks, auf geschichtsträchtige Burgen und einzigartige Moorgegenden. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der «Goldenen Stadt» Prag, die für Musik, Mittelalter, Shopping, Kafka und Jugendstil steht (fakultativ).

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Oberwiesenthal. Fahrt via Ulm und Nürnberg nach Oberwiesenthal im Erzgebirge, unserem Ausgangspunkt für die nächsten Tage. 2. Tag: Panoramafahrt durchs Erzgebirge. Auf einer geführten Tour im Markus-RöhlingStolln haben wir die Gelegenheit in die Welt des Silber- und Kobalt-Bergbaus einzutauchen. Lange Zeit die wichtigste Einnahmequelle der Region, wurde das Grubenwerk im Jahre 1857 eingestellt. Anschliessend individueller Rundgang und Mittagspause in der alten Bergbaustadt Annaberg-Buchholz. Besonders sehenswert ist die spätgotische St. Annenkirche mit dem für Sachsen und Böhmen typischen Sterngewölbe. Weiterfahrt durch die hügelige Landschaft nach Seiffen, das Zentrum der Holzspielwarenindustrie und Heimat der Nussknacker und Räuchermännchen. Besuch einer Schauwerkstatt und Zeit zur freien Verfügung. Rückfahrt ins Hotel. 3. Tag: Böhmische Bäderstädte und mittelalterliches Loket. Am Vormittag statten wir dem reizvollen Städtchen Loket einen Besuch ab. Auch Goethe war vom Charme dieses Ortes gefesselt, dessen Wahrzeichen die eindrückliche Burg ist. Nach einer Fahrt durch die

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lieblichen Naturlandschaften von Westböhmen erreichen wir den schönen Kurort Marienbad. Wir fühlen uns wie in der Zeit der Belle Epoque und geniessen den Anblick der prunkvoll restaurierten Villen und Kolonnaden. Am Nachmittag besichtigen wir den mondänen Badeort Karlsbad, an der Mündung von Tepla und Eger gelegen. Das berühmte Heilbad wurde nach Kaiser Karl IV benannt. Er hat angeblich bei einem Jagdausflug die erste Quelle entdeckt. Nach einer geführten Stadtbesichtigung Rückreise nach Oberwiesenthal. 4. Tag: Fakultativer Ausflug nach Prag. Prag ist eine der schönsten Städte Europas. Das Stadtbild wird vom Hradschin beherrscht, einer hoch über der Moldau gelegenen Burg. Unterhalb liegt die reizvolle Kleinseite mit ihrem mittelalterlichen Charakter, zahlreichen Palästen sowie verschiedenen Plätzen und Gärten. Die legendäre Karlsbrücke verbindet diesen Stadtteil mit der Altstadt, die ein verwinkeltes Netz an Strassen und Gassen aufweist. Bekannte Zentren der Neustadt sind der Wenzelsplatz und der Karlsplatz. Heute lernen wir diese Stadt auf einer geführten Besichtigung näher kennen. 5. Tag: Oberwiesenthal–Soos/Franzensbad– Eger–Deggendorf. Unseren ersten Stopp widmen wir dem einzigartigen Naturschutzgebiet Soos. Hier werden wir Zeuge einer faszinierenden Moorlandschaft mit kleinen Seen, zahlreichen Mineralquellen und mehr als zweihundert Mofetten, aus denen ständig Kohlendioxyd entweicht. Bei einem Spaziergang durch den beliebten Kurort Franzensbad, der ebenfalls zum Böhmischen Bäderdreieck gehört, treffen wir auf gelb/weisse Häuserfassaden, die dem Ort einen mediterranen Stil verleihen. Das Markenzeichen von Eger ist der grosse Hauptplatz mit Zierbrunnen, vielen farbigen Fachwerkhäusern und reichlichen Strassencafés und Restaurants. Über die Landesgrenze und via Regensburg fahren wir unsere Reise nach Deggendorf fort. 6. Tag: Deggendorf–Schweiz. Im Laufe des Morgens Abfahrt von unserem Hotel und Rückreise via Landshut, München und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Haarige Momente

Irgendwann sind auch die schönsten Babylöckchen zu lang. Dann greifen viele Eltern beherzt zur Küchenschere. Hier einige Tipps, damit der Termin im Coiffeursalon Mama nicht zum Desaster wird.

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

W

enn Fiona die Schere kommen sieht, weiten sich die Augen der Zweijährigen. Ihre Mundwinkel sinken nach unten, das Theater beginnt. «Dann habe ich keine Chance mehr», sagt die Mutter resigniert. Und das Projekt «Neue Frisur» ist wieder mal vertagt. «Wer Kleinkindern die Haare schneiden will, muss gut vorbereitet sein», sagt Kindercoiffeuse Lidia Meier Rosa. Die Kleinen sollten weder müde noch hungrig sein, ausserdem sollte ein spannendes Spielzeug bereitliegen. Die Fachfrau, die als Rägeboge-Coiffeuse den Aargau bereist, um Dreikäsehochs die Locken zu stutzen, empfiehlt: «Setzen Sie weder sich noch das Kind unter Druck.»

Bild Getty

Mit Fingerspitzengefühl und Tricks zur neuen Frisur

Lidia Meier Rosa rät, den Kleinen vor dem Schneiden erst die Haare zu kämmen, damit der Körperkontakt hergestellt wird. Man kann die Haarpracht in vier Bereiche aufteilen: Eine Linie verläuft entlang des Scheitels, die andere von Ohr zu Ohr. Mit einer Sprühflasche werden nur die Spitzen angefeuchtet. Man beginnt am besten am Hinterkopf und arbeitet sich von unten nach oben vor. Dabei klemmt man jeweils eine Haarpartie zwischen Zeige- und Mittelfinger, zieht die Haare in eine waagrechte Position und beginnt mit dem Kürzen. Im Ponybereich sollte man die Strähnen vor dem Schneiden senkrecht nach oben ziehen, ansonsten sieht die Schnittkante später stumpf aus. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, den Kopf mit einer Hand ohne Druck festhalten, während die andere die Schere führt. Wenn sich die Kleinen unvermittelt bewegen, kann man so schnell reagieren. Bettina Leinenbach

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

Coiffeursalon Mama: Mit Fingerspitzengefühl gelingt die Frisur.

Wie man Kindern die Nägel schneidet

Kleinkinder haben in der Regel wenig Freude am Finger- und Fussnägelschneiden. Es ist hilfreich, wenn der Vorgang zum Ritual wird. Kinder verstehen sehr schnell, dass nach dem wöchentlichen Vollbad die Nägel an die Reihe kommen und verlieren nach und nach die Angst. Die Fingernägel stutzt man am besten, indem man jeweils ein Fingerchen mit dem Daumen und Zeigefinger der einen Hand fixiert, während die andere Hand die Nagelschere führt. Die Fussnägel sind oft das grössere Problem, da die Kleinen strampeln, was das Zeug hält. Deswegen hat sich die folgende Vorgehensweise bewährt: Man legt das Baby auf den Bauch und klappt seine Unterschenkel Richtung Gesäss. Nun kann man die Nägelchen in aller Ruhe kürzen.

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Zukunftskonferenz für Grossmütter Sie begnügen sich nicht mit Kuchenbacken, Stricken und Märchen erzählen: Auf Einladung des Migros-Kulturprozent diskutieren am 25. und 26. März in Kiental oberhalb Reichenbach BE Grossmütter über ihre Rollen in Familie und Gesellschaft, entwickeln gemeinsame Ziele und Lösungsansätze — auch für eine gerechtere Welt für ihre Enkelkinder. www.grossmuetter.ch


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BESSER LEBEN GARTEN & TIER

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Alles im Schuss?

Die Werkzeuge auf Vordermann zu bringen steigert die Vorfreude auf die kommende Gartensaison.

Nach einem langen Winter ist es höchste Zeit, einen Blick in den Geräteschuppen zu werfen. Denn Gartenarbeit macht nur Spass, wenn auch das Werkzeug in gutem Zustand ist.

N

och gibt es im Garten kaum etwas zu tun, ausser sich über die ersten Frühlingsboten zu freuen. Trotzdem sollte man weiterdenken, denn schon im April fallen erste Arbeiten an: Rasen mähen, Boden lockern, Beete vorbereiten und Rosen schneiden. Gut, wenn dann die Geräte in Schuss sind. Pflichtbewusste haben im Spätherbst ihre Gartengeräte sauber geputzt, wenn nötig eingeölt und ordentlich versorgt. Für alle anderen, die nach einer langen Saison ihr Werkzeug nur noch schnell ins Trockene gebracht haben, ist es jetzt höchste Zeit, einen Blick in den Schuppen zu werfen und für Ordnung und Reinlichkeit zu sorgen. Wers noch nicht getan hat, sollte schnellstens den Rasenmäher in den Service geben. Die Messer müssen jedes Jahr frisch geschliffen werden, ein Schnitt mit stumpfer Klinge lässt die Grä-

Krankheitskeime. Teure Scheren von guter Qualität halten über Jahre, vorausgesetzt, sie werden regelmässig nachgeschliffen. Am besten lässt man diese Arbeit von einem Fachmann ausführen.

ser ausfransen, was einen unschönen Grauschleier über dem Rasen verursacht. Ölwechsel, Kerzen überprüfen und wenn nötig auswechseln gehören ebenso zum Service wie eine gründliche Reinigung. Dabei werden alte Grasrückstände entfernt, und der Mäher wird frisch eingesprayt, damit das Schnittgut weniger anhaftet.

Schon jetzt an die Hände denken

Grabgabel, Hacke, Rechen, Spaten: Die meisten Gartengeräte haben Holzstiele, die im Lauf der Jahre rissig werden. Abschleifen und einölen verlängert ihr Leben und schont die Hände bei der Arbeit. Bei qualitativ hochwertigem Gerät lohnt es sich auch, brüchige oder krumme Stiele zu ersetzen. Schliesslich sollte man auch noch die Steckkupplungen für den Anschluss des Gartenschlauchs überprüfen. Sie sind nur bedingt winterhart. Wer im Herbst vergessen hat, sie abzumontieren, riskiert, dass sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Haia Müller

Zeit, die Gartenscheren scharf zu machen

Viele Rasenbesitzer säubern die Kanten mit einem Trimmer. Auch er muss gründlich gereinigt werden. Am besten besorgt man sich auch gleich eine Ersatzspule, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn der Nylonfaden mitten in der Arbeit ausgeht. Überprüfen sollte man auch die Gartenscheren. Stumpfe oder schartige Klingen verletzen die Stiele, die zerquetschten Stellen sind Eintrittspforten für Pilze und

SERIE: DAS PUDELHAUS

Es grunzt, knurrt und fiept Das Fiepen und Grunzen in unserem Schlafzimmer lässt uns manchmal fast daran zweifeln, dass wir das Haus mit fünf Welpen und drei Hunden teilen. Doch dann wiederum knurrt und bellt es in der Wurfkiste — die Sache ist wieder klar. Man wird Hund und übt das dementsprechend zu jeder Tagesund Nachtzeit. Auffällig: Die zwei schwarzen Damen haben einen viel giftigeren Ton drauf als ihre drei weissen Brüder. Diese lassen sich gleich unterbuttern und ziehen von dannen, wenn gezickt wird.

Wichtige Schritte sind getan: Die fünf stehen fester auf ihren vier Pfoten, sie haben den Trick erlickt, wie man aus einem kleinen Teller frisst. Das Quintett weiss mit seinen vier Wochen auch schon, wie man die Herzen von Zweibeinern gewinnt: Sie schmiegen sich an unsere Wangen, lecken uns das Gesicht, stürmen zur Begrüssung auf uns zu. Wichtig ist nun, die Welpen auf das Leben mit Menschen vorzubereiten: Der Staubsauger lärmt in ihrer Nähe, Fremde kommen auf Besuch und nehmen

die Kleinen auf den Arm. Und auch Kinder kommen ins Pudelhaus. Wir haben das «grösste» Problem inzwischen auch gelöst und fünf Namen auf C gefunden: In einer Zuchtstätte beginnen alle Namen eines Wurfs mit demselben Buchstaben. Unsere Jungen heissen: Cesco, Chester und Chai, die Mädchen Chloé und Chili of Snowdrop Manor. Was sie im Garten erleben und wie sie sich langsam von Mutter Baja entwöhnen lassen, lesen Sie hier in zwei Wochen. Dagmar Steinemann

Das müssen junge Hunde erst lernen: Fressen aus dem Teller.

Bilder Eric Van Lokven/Garden Picture Library, René Ruis

Unter den vier Wochen alten Vierbeinern wird gezickt und gebellt — man übt Hund sein.


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92 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

NEWS

Corsa: Stärker und sparsamer

Optisch verändert sich nichts, aber unter dem Blech wurde der Opel Corsa modifiziert. Neben einem überarbeiteten Fahrwerk ist neu ein 95-PS-Spardiesel mit nur 3,7 l/100 km Verbrauch lieferbar. Schaltanzeige ist im Corsa ab sofort Serie, eine Stopp-Start-Automatik folgt in Kürze. Zu haben ist der Wagen ab 17 240 Franken (1.0, Benziner, 65 PS).

Elektro-Drillinge

Ab Ende dieses Jahres soll der Mitsubishi iMiEV als erstes Serienelektroauto lieferbar sein. Zusätzlich teilt die japanische Marke das neue Modell auch mit dem PSA-Konzern. Deshalb erscheinen — ebenfalls Ende Jahr — auch entsprechende Versionen von Citroën (C-Zero) und Peugeot (i0n) — mit gleicher Technik und Design, aber dem entsprechenden Logo auf dem Kühler.

Begehrter Rohstoff Lithium

Lithium ist wichtiger Bestandteil von Batterien für Elektroautos — und es ist selten: Nur 0,006 Prozent der Erdkruste bestehen aus Lithium. Wären bis 2050 rund die Hälfte aller Neuwagen weltweit mit LithiumBatterien unterwegs, würden dennoch nur 20 Prozent der Vorkommen benötigt. Auch weil bis zu 25 Prozent des Lithiums aus alten Batterien rezykliert werden können.

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Eigentlich fast ein Lastwagen

Familie Breitenstein aus Wenslingen BL war vom VW Passat Variant Bluemotion Technology begeistert: Das Testauto ist ein kleines Raumwunder und lässt auch punkto Technik wenig Wünsche offen.

M

ichael Breitenstein hat gern den Durchblick. Erst recht, wenn er und seine Familie für das Migros-Magazin den VW Passat Variant Bluemotion Technology unter die Lupe nehmen: «Mit der beheizbaren Frontscheibe hat man auch im Winter freie Sicht», freut sich der 42-Jährige. Michael Breitenstein, seine Frau Simone (40) und ihre Kinder Yannik Marc (16), Silja Lea (13) und Alena Lia (8) fuhren den Familienkombi mit Spritspartechnik eine Woche lang zur Probe – und waren nach rund 800 Testkilometern begeistert.

Das Kurvenlicht leuchtet die Fahrbahn stets optimal aus

«Ich hatte noch nie ein Auto mit so vielen Extras», schwärmt Michael Breitenstein. Sohn Yannik Marc erstaunte das Kurvenlicht, das die Fahrbahn immer optimal ausleuchtet. Seine Schwester Silja Lea faszinierte der Touchscreen für die Bedienung des kombinierten Navi- und Soundsystems. Als Maschinenbau-Ingenieur interessierte sich Michael aber vor allem für die Antriebstechnik des Spritsparmodells. Unter dem Label Bluemotion Technology sind viele VW-Modelle mit Optimierungen für geringeren Sprit-

verbrauch lieferbar. Dazu gehören unter anderem Leichtlaufreifen und eine Stopp-Start-Automatik, die den Motor zum Beispiel vor einer roten Ampel abstellt und bei Grün selbsttätig wieder startet. Den optimalen Gang für günstigen Verbrauch legte das Testauto selbst ein. «Bisher hatte ich eine Aversion gegen automatische Getriebe», erklärt Michael. Aber das Doppelkupplungsgetriebe riebe des VW überzeugte ihn: «Es schaltet schnell und kaum spürbar pürbar – und durch den lang übersetzten etzten siebten Gang rollt das Auto bei Autobahntempo sehr leise dahin.» Im unteren Geschwindigkeitsbereichh

STECKBRIEF EF

VW Passat Variant ariant 11.44 TSI Bluemotion Technology Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Turbo-Benziner, 1390 cm³, 122 PS, Siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DSG), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,3 s, Spitze 203 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,77 x 1,82 x 1,47 m, Kofferraum 565 bis 1731 l, Gewicht 1456 kg. Verbrauch: 5,9 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 138 g/km. Preis: ab 39 150 Franken.


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Migros-Magazin 10, 8. März 2010

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ennen Sie dieses Gefühl? Der Winter ist zwar vorbei, aber richtig Frühling will es auch nicht werden. Am liebsten würde man an der Uhr drehen und die Zeit beschleunigen, damit es endlich warm wird.

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BITTE MELDE DICH

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➔ Ich bin auf der Suche nach Kurt Jegerlehner. Er war in Lutry Ausläufer in einer Bäckerei, ich in einer Molkerei. Nun sind es 50 Jahre her, und es wäre schön, wieder einmal etwas von ihm zu hören.

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Franz Walker, Dieterswil 8636 Wald, 055 246 37 45 fawalker@bluewin.ch

➔ Ich suche alle Personen, die mit mir von 1974 bis 1978 im Kinderheim Gott hilft in Zizers waren. Mich würde es freuen, sie an einem Ehemaligentreffen zu sehen. Falls jemand eine Adresse oder Telefonnummer kennt, soll er sich bitte bei mir melden. Stefan Wyss, Berghof 8215 Hallau SH, 078 900 57 68

➔ Primarschule 1961/65: Wer erkennt sich auf dem Bild? Bläsischulhaus Basel, Dezember 1964.

Nach 20 Jahren möchte ich gerne wieder eine Klassenzusammenkunft organisieren. Bitte meldet euch, wenn ihr euch auf dem Bild erkennt (leider sind nicht alle erkennbar oder abgebildet), das Foto oder die Adresse eines ehemaligen Gschpänlis kennt. Danke. Doris Gosteli-Müller, In den Klosterreben 48, 4052 Basel dolf@bluewin.ch

➔ Ich suche meinen «Mittrekker» Markus Jenni. Er hat «Im Hirshalm» in der Region Basel gewohnt. Ich würde mich sehr freuen, etwas von ihm zu hören. Hans R. Buckenmayer Norastrasse 34/261 / PF 187 8040 Zürich, 044 491 51 73

➔ Ich habe eine Zeitlang bei Trudis Eltern in Luzern gelebt und bin mit Trudi 1957/58 in die 6. Klasse ins St.-Karli-Schulhaus gegangen. Gerne möchte ich Trudi Wolf (led. Name) wiedersehen.

Petra Müller-Pawlik, Stapferstrasse 6, 5000 Aarau, 062 822 17 38 petramuel@pop.agri.ch

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DIE BESTEN SHOWS ON TOUR 20

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➔ Wir suchen unsere Kollegin Esther Grämer vom ALK-Kurs 1958–61 in Basel. Du besuchtest mit uns die ersten zwei Jahre an der «Fraueli» und wohntest damals an der Oberwilerstrasse 54 in Basel. Wir treffen uns regelmässig und würden uns freuen, dich wiederzusehen.

Ruth Schad-Michoud, Am Kai 28 4436 Oberdorf, 061 961 90 63 rschad@eblcom.ch

➔ Wir wollen eine Klassenzusammenkunft organisieren und suchen dich, Fritz Zimmermann. Du bist mit uns 1975–1978 zu Herrn H. H. Rüegg in die Realschule in Rüti ZH gegangen. Wir wissen, dass du ein Restaurant in der Innerschweiz geführt hast. Danach verlor sich deine Spur. Es wäre sehr schön, wenn wir auch dich wiedersehen könnten. Wer weiss etwas über Fritz? Bitte melde dich bei mir per E-Mail oder Telefon. Ich freue mich, von dir zu hören. Ruth Gentsch-Wälchli Oberer Burgweg 4, 8545 Rickenbach Sulz, 052 337 44 11 rgentsch@hispeed.ch

➔ Für unser nächstes Klassentreffen der 7.–9. Klasse (1960–1963) bei Lehrer Rudolf Ryser im Schulhaus Rain in Ittigen suchen wir noch Peter Eschmann und Ines Cvitkusic-Barbieri. Bitte meldet euch!

DIMITRI MASSIMO ROCCHI LA FAMIGLIAMUTTER AU CHARLIE CHAPLIN TRAUMFR COMEDY SWISSPÄCK LAPSUS DASZELTLAMBIEL CLUB UMBERTO TOZZI YANN ENZLER PHILIPP FANKHAUSER SIMON EGGER SWISS CAVEMAN FABIAN UNTER BACH BUEBETRÖIM BLISS DUO FISCH GE STA G UN CAVEMAN ROLF SCHMID YO HR ME JIM KNOPF UND VIELE

– 10.04.2010 ZüRICH KASERNENAREAL 13.03. – 01.05.2010 VEVEY PLACE DU MARCHÉ 17.04. – 16.05.2010 5. FRIBOURG PARC DE LA POYA 06.0 – 5. 05.06.2010 BASEL ROSENTALANLAGE 22.0 11.06. – 19.06.2010 BIEL FELDSCHLÖSSCHEN-AREAL 10 LUGANO STADIO 30.06. – 01.07.20 9.2010 05.0 – 8. ST.GALLEN KREUZBLEICHE 23.0 10 9.20 22.0 – WETTINGEN ZIRKUSWIESE 11.09. 0 .201 15.10 – 9. 29.0 WINTERTHUR ZEUGHAUSWIESE 10 1.20 04.1 AAR AU SCHACHEN 23.10. – 2.2010 LUZERN ALPENQUAI 12.11. – 09.1 11 1.20 BERN ALLMEND 16.12. – 09.0

Uhr geöffnet Restaurant & Lounge ab 18.000 000 848 (–.99/Min.) Tickets: www.daszelt.ch oder 090

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glaube ich, in Winterthur wohnhaft. Du hast uns einmal um 1980 besucht, dann ist der Kontakt abgebrochen. Es würde mich sehr freuen, wieder einmal etwas von dir zu hören.

➔ Für die Klassenzusammenkunft der Sekundarschule Zentral, Dietikon, 1979, am 25. September 2010 suche ich alle Adressen unserer Mitschüler. Mirjam Aegerter-Kuhn Steigasshof, 8193 Eglisau 044 867 20 04 mirjam.aegerter@gmx.ch

➔ Für eine Klassenzusammenkunft der ehemaligen Handelsschulklasse, TheresianumIngenbohl, 1957– 1960, suche ich noch folgende ehemaligen Mitschülerinnen: Jolanda Theiler, Schattdorf; Monika Dussling, Schwyz; Teresita Marci, Tessin; Madeleine Joris, Wallis; Esther Maccagnini, Italien. Ich bin für jede Info dankbar. B. Martha vom Morgartä (Leuthard), Ägeristrasse 18, 6417 Sattel, 041 835 17 58

➔ Ich suche Sylvia Willhelm (led. Name) aus St. Antönien geb. 1941/42, heute vermutlich verheiratet und im Kanton Zürich wohnhaft. Wer weiss etwas? Bitte per E-Mail bei mir melden.

Maya Kaiser, Ringstrasse 19 8107 Buchs mayakaiser@bluewin.ch

➔ Du hast 1977 für kurze Zeit bei einem Strassenbauunternehmen in Reconvilier gearbeitet, ich absolvierte das Welschlandjahr bei einer Pfarrersfamilie und war todunglücklich! Würde mich freuen, von dir zu hören.

Eliane Feller-Kohli, Talackerstr. 82A, 3604 Thun, 033 335 59 60 fellkoh@hispeed.ch

➔ Erika Schai, wir haben beide Anfang 1970er-Jahre in Wattwil gearbeitet. Später warst du, so

Anni Pfister-Schönenberger Schönmattstrasse 17, 4153 Reinach, annipfister@intergga.ch

➔ Ich suche Irma Signer. Während der Mustermesse, 1966– 1968, haben wir zusammen im Service gearbeitet. Wer sie kennt, soll sich bei mir melden. Hildegard («Gabi») Gübeli (-Stillhart), Bächlistr. 10 9127 St. Peterzell, 071 377 17 05

➔ Nun sind seit der Rekrutenschule 30 Jahre vergangen. Ich suche ehemalige Soldaten der Grenadier-RS in Isone. Unser Zugführer hiess Schu(h)macher Markus. Bitte meldet euch, damit ich ein Treffen organisieren kann. Um jede E-Mail oder Adresse bin ich dankbar.

Last e Minut Djerba

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Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Sa. 10., 17.4.10 Hotel Miramar Petit Palais B B B, Djerba, Doppel mit Halbpension

Türkei

HM K AYT ASTSOR 0506

Ab Zürich nach Antalya mit Pegasus am Do./Sa. 3., 8., 10., 15., 17.4.10 Hotel Asteria Sorgun Resort B B B B, Side, Doppel mit All Inclusive

Fuerteventura

Ab Zürich nach Fuerteventura mit Air Berlin am Mo. 22., 29.3., 5., 12.4.10 Hotel Sunrise Taro Beach B B B i, Costa Calma, Doppel mit Halbpension

Goa/Indien

➔ Für ein Erinnerungstreffen der Ehemaligen suchen wir die Kameraden der Na Kp 17. Bitte meldet euch telefonisch bei Heinz Kratzer, Tel. 079 531 40 50, oder an mich. Werner Spori, Hahnenmoosstrasse 28, 3715 Adelboden, 033 673 19 58

➔ Ich suche Luis Zurbuchen. Du warst im Jahr 1950 mein Zugführer in der Mitr Kp Inv RS 2 in Colombier. Es würde mich freuen, von dir ein Lebenszeichen zu erhalten.

Alfred Schmutz Felseggstrasse 19 3400 Burgdorf, 034 422 55 24

HM K GOI EMPBEA 1116

645.– statt 1145.–

1 Woche

695.– statt 1125.–

1 Woche

795.– statt 1245.–

1 Woche

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Ab Zürich nach Goa mit Edelweiss Air am So. 28.3.**, 4.4.10* statt 1959.– Empire Beach Resort B B B, Nord Goa, Verl.-Woche 200.– Doppelzimmer mit Frühstück * nur 7 Nächte buchbar / ** nur 14 Nächte buchbar

Thailand Peter Metzger, Römerstrasse 66 4114 Hofstetten, 061 731 12 70 metzger59@bluewin.ch

HM K FUE SUNTAR 5010

1 Woche

HM K HKT KHLAOR 0519

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Do. 11., 25.3.*, 1.**, 8.4.10 Khao Lak Orchid Resort B B B, Khao Lak, Doppel mit Frühstück

Kuba

1595.– statt 2395.– Verl.-Woche 300.– * Zuschlag 300.– ** Zuschlag 500.– 1 Woche

HM K VRA SOLSIR 1106

Ab Zürich nach Varadero mit Edelweiss Air am Di. 16., 23., 30.3., 6.4.10 Hotel Sol Sirenas B B B, Varadero, Doppel mit All Inclusive

Dom.Republik

1 Woche

HM K PUJ IBEDOM 0101

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Sa./Mi. 13., 17., 20., 24., 31.3., 3., 7., 10.4.10 Hotel Iberostar Dominicana B B B B, Punta Cana, Doppel mit All Inclusive

1699.– statt 2498.– Verl.-Woche 600.–

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Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi- Versicherungspaket CHF 30.– bis 71.–, Indien Visum CHF 80.-, Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Republik USD 15.–. Preisstand 8.3.10. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG, M-Travel Switzerland.

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98 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Gratis-Tickets für «Jim Knopf»

Das berühmte Familienmusical «Jim Knopf» tourt im «Kinderzelt» durch die Schweiz. Das Migros-Magazin verlost 90 Tickets für die liebevoll inszenierte Show.

B

ei diesem Musical kommt die ganze Familie in Fahrt: Schliesslich geht es um die Dampflok Emma, die mit Waisenjunge Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, tollkühne Abenteuer erlebt. So befreien sie eine Prinzessin aus den Klauen der schrecklichen Drachenlehrerin Frau Mahlzahn. Das Musical nach einer Geschichte von Michael Ende ist ein unendlicher Spass für Gross und Klein. M.W. Weitere Infos: www.kinderzelt.ch

Heldentrio: Jim Knopf, Lukas, der Lokiführer, und die Dampflock Emma.

SSo machen Sie mit

Wir verlosen 15 Mal je 2 Tickets für das Familienmusical «Jim Knopf» an drei Orten: Zü Zürich, 31.3.10, 14 Uhr; Base Basel, 5.6.10, 14 Uhr; Biel, 13.6.10, 11 Uhr. Teilnahme per Post: Schicken Sie eine Postkarte mit Namen, Adresse, Telefon sowie dem gewünschten Spielort an: Migros-Magazin, «Jim Knopf», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 14.3.10. Online: www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff (Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen.)

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Nicht verpassen:

Der Lilibiggs Osterhase ist in den folgenden Migros-Filialen.

Mittwoch, 10. März und Donnerstag, 11. März 2010 MMM Shoppyland, Schönbühl MParc La Praille, Carouge MMM Crissier MMM Glattzentrum, Wallisellen Freitag, 12. März und Samstag, 13. März 2010 MMM Paradies, Allschwil MMM Avry-Centre MMM Rheinpark, St. Margrethen MMM Métropole Sion Mittwoch, 17. März und Donnerstag, 18. März 2010 MMM Surseepark, Sursee MMM MParc Marin-Centre MMM Pizolpark, Mels MMM Lugano Freitag, 19. März und Samstag, 20. März 2010 MMM Wynecenter, Buchs MMM Uster


LESERAKTION

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Tanken Sie Tessiner Sonne Sommergefühle im Frühling: Geniessen Sie erholsame Ferien im sonnig gelegenen Aparthotel «Al Lago» in Locarno. Pro Reservation gibts 100 Franken Ermässigung.

M Mitmachen und vom Angebot profitieren Das Migros-Magazin und Interhome bieten Ihnen vier Übernachtungen inklusive Frühstück im Aparthotel «Al Lago» in Locarno mit 100 Franken Ermässigung pro Reservation. Reisezeiten: Ostern, 1. bis 5.4.10 Auffahrt, 12. bis 16.5.10 Pfingsten, 20. bis 24.5.10 Anreisetag auf Anfrage verschiebbar. Mindestbuchung: 4 Nächte, gültig für Neubuchungen vom 8.3.10 bis 8.4.10. Nicht mit weiteren Rabatten kumulierbar. Buchungen: Unter Angabe der Abo-Nummer des Migros-Magazins bei: Interhome AG, Sägereistr. 27, 8152 Glattbrugg. Telefon: 0840 84 88 88. E-Mail: info@interhome.ch

Den Alltag in der Deutschschweiz vergessen: Im Aparthotel «Al Lago» kommen mediterrane Gefühle auf.

K

ennen Sie dieses Gefühl? Der Winter ist zwar vorbei, aber richtig Frühling will es auch nicht werden. Am liebsten würde man an der Uhr drehen und die Zeit beschleunigen, damit es endlich warm werde.

Dann sind Ferien im Tessin genau das Richtige. Denn in der Schweizer Sonnenstube kommen schon im April die ersten Sommergefühle auf. Das Migros-Magazin und Interhome bieten Ihnen Ferien im

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100 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 10 Waagrecht 1 Abkürzung Atomkraftwerk 4 zetern, laut meckern 9 Dschungelfilmheld 10 alt Bundesrat (Adolf) 11 schweizerischer TV-Sender (ital.) 12 Bezirkshauptort am Zürichsee 14 Stilrichtung in der Kunst 16 unbehaart 18 Tonkunst 21 zum Altertum gehörend 23 Holzsplitter 24 Maul des Wildes 26 schottisches «Ungeheuer» 28 Jetztzustand 30 früherer Name Tokios 31 Geldstück 32 Luzifer 33 machen

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So machen Sie mit

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8

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 14. März 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 griechische Halbinsel 2 afrikanische Trommel 3 US-Flugzeugpionier † 1912 4 Wasserfahrzeug 5 ausserordentlich 6 englisch (dichter) Nebel 7 römische Quellnymphe 8 frz.-amerik. Autorin † 1977 (Anaïs) 13 Fischfangkorb 15 Prophet im AT 17 Titulierung 19 Kurzstreckenlauf 20 Gewebewucherung 22 Krankheitserreger Mehrzahl 25 französisch allein 26 englisch Netz 27 alte französische Münze 29 Sihltal—Zürich—Uetliberg-Bahn

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 10, 8. März 2010

| 101

Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Treppenlifte

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 14. März 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 9

Lösungswort: Genuss

Gewinner Rätsel Nummer 8

Mehr als 400 Freizeiterlebnisse für Sie getestet: sbb.ch

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Heinz Löffel, 5634 Merenschwand; Markus König, 8192 Glattfelden; Helena Ott, 8713 Uerikon; Gabriela Hagen, 9200 Gossau; Anny Schnelli, 8754 Netstal.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung),

Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Ursula

Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid, Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Maya

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Matzenauer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


102 | Migros-Magazin 10, 8. März 2010

Meta Hiltebrand

Ihr Markenzeichen ist der orange Haarschopf, ihre Leidenschaft das Kochen: Meta Hiltebrand bezaubert Woche für Woche das Publikum der Regional-TV-Sender mit ihren Rezeptideen. Die Störköchin träumt von einer riesigen Küche und einem eigenen kleinen, aber feinen Restaurant. Name: Meta Hiltebrand Alter: 26 Sternzeichen: Widder Wohnort: 8048 Zürich Wieso leben Sie hier? Aufgewachsen bin ich im zürcherischen Bachenbülach, seit einem Jahr lebe ich in Zürich Altstetten. Die Lage ist für mich superpraktisch, weil ich schnell in der Stadt und schnell auf der Autobahn bin. Wo würden Sie gerne leben? Die Schweiz ist für mich das perfekte Land. Deshalb stellt sich eher die Frage, wie ich leben möchte. Am liebsten in einer riesengrossen Küche mit Bad und Schlafzimmer rundherum. Beruf und Lebenslauf: TV- und Störköchin, Kochlehre im Zürcher Hotel Rigihof, in der Küche bei Starkoch Anton Mosimann, im Zürcher Hotel Widder und im Zuppa Mundial von Kurt Aeschbacher. Mein Ziel: Mein eigenes kleines, aber feines Restaurant, das jeden Tag ausgebucht ist. Mein Lebensmotto: Man ist, was man isst. Was ich an mir mag: Meine orangen Haare, meine Füsse, meine Leidenschaft in Beruf und im Privatleben und meine Offenheit. Was ich an mir nicht mag: Ich bin ungeduldig und kann mühsam quengelig sein, was für meine Mitmenschen nicht immer einfach ist. Und ich habe ein Riesenpuff in meinem Kleiderschrank. Meine Lieblingsmahlzeit: Meine gebackene Tomatensuppe (Rezept unter www.stoerkoch.tv) mit einem argentinischen Rindsfilet. Dazu ein Gläschen spanischer Sekt. Mein bester Entscheid: Ich habe immer meinen Weg verfolgt und an mich selber geglaubt, statt auf negative Einflüsterer zu hören. Text Barbara Ryter

Bilder Gerry Nitsch

MEIN TICK «Ich bin immer auf der Suche nach speziellen Lebensmitteln und horte diese zu Hause. Kürzlich war ich in Stockholm und habe flockiges Rosmarinsalz gekauft.»

MEIN LIEBLINGSORT «Natürlich meine Küche. Sie dürfte allerdings grösser sein, zwei Herde und einen riesengrossen Kühlschrank haben.»


MEINE WELT

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MEIN DING «Nie ohne meine Messer. Sie sind ein wichtiges Arbeitsinstrument für mich. Ich hege und pflege sie.»

MEIN LEBENSGEFÜHL

«Orange! Ich sammle alle Gegenstände in dieser Farbe, vom Telefon über Gläser bis zu Vasen. Orange regt den Appetit an und ist eine positive Farbe. Sicher ist auch das Migros-Logo deshalb orange.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEIN LIEBSTER «Seit eineinhalb Jahren bin ich glücklich zusammen mit Tobias Stahel, einem Fotografen. Wir sind nach nur drei Monaten Beziehung zusammengezogen und haben diesen Schritt nie bereut.»

«Ohne die Abschminkpads der Migros könnte ich nicht mehr sein. Wenn ich fürs Fernsehen koche, muss ich wasserfest geschminkt sein. Diese Pads sind die Einzigen, mit denen ich das Make-up schonend wieder wegbringe.»

MEINE SUCHT

MEINE LEKTÜRE «Ich stehe auf Hörbücher, die ich mir während des Kochens anhöre. Zuletzt ‹Die Päpstin›, die ich sehr eindrücklich fand.»

«Ich liebe Pflaster mit lustigen Mustern, obwohl ich mich fast nie schneide oder verbrenne. Meine letzte Errungenschaft sind Pflaster mit Spiegeleiund Speckmotiv, der Hammer.»


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