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Stapeln, purzeln, sammeln: Die Nanos sind da. 48 Kullerkapseln mit Sticker zum Sammeln. www.nanomania.ch


Die Nanos sind kleine Kullerkapseln für grossen Spielspass: 48 Spielfiguren und die dazu passenden Sticker zum Sammeln und Tauschen. Schon mit ein paar Nanos kann man so einiges anstellen. Man kann sie purzeln lassen, stapeln oder durch Anschnicken kullern lassen. Hier findest du schon

mal 3 Spielmöglichkeiten. Viele weitere gibt’s im Internet unter www.nanomania.ch. Dort im Spielomat kannst du auch deine eigenen Spielideen hochladen. Also: Lass deiner Fantasie freien Lauf.

e E ntdec k e is ter und me ne nli alle 6 O Spiele h w w w.n a

noman

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Purzeln Die eifrigen Monstros haben sich die ulkigste Übung ausgedacht: das «Purzeln».

Sie kullern und rutschen so einzigartig durch gerade oder krumme Röhren und geknickte Papierblätter hindurch, dass es eine wahre Freude ist, ihnen dabei zuzusehen. Sieger ist, wer ein Wettrennen als Schnellster beendet.

Bowlorama Die Animalos tollen furchtbar gern herum und darum steuern sie die Disziplin

«Bowlorama» bei. Sie funktioniert fast genauso wie bei uns auf der Erde das Bowling oder das Kegeln: Man stellt 8 Nanos als Dreieck auf. Einen 9. Nano legt man auf die Seite und rollt ihn aus ca. 20 cm Entfernung auf das Nanodreieck zu. Für jeden Nano, der umfällt, gibt’s einen Punkt. Jetzt ist der Gegner dran. Wer zuerst 20 Punkte hat, gewinnt.

Räuberleiter Die Lieblingsdisziplin der Banditos heisst «Räuberleiter». Man muss so viele Nanos auf-

einanderstapeln wie möglich. Wer am meisten schafft, hat gewonnen. Aber Vorsicht, wenn der Tisch wackelt!

Und so sammelst du deine Nanos für viel Spielspass: Vom 1. Februar bis zum 14. März bekommt jeder Kunde pro 20 Franken Einkauf in allen Migros-Filialen und -Fachmärkten ein Sachet mit einem Nano und dem passenden Sticker ge-

schenkt. Max. 10 Sachets pro Einkauf und nur solange Vorrat. Ab 8. Februar wartet die robuste Spiel- und Sammelbox in jeder Migros-Filiale auf euch. Alles klar? Dann tauch ein in die lustige Welt der Nanos.


INTERVIEW 20

Brücken statt Mauern: Pascale Bruderer über gelebte Solidarität Nr. 5, 31. Januar 2011

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Bilder Christian Flierl, Severin Nowacki

INTERNET 40

KULINARISCHE REISE 50

Scharf auf Thai — die beste Küche der Welt. GIBT GUTE LAUNE 64

Leicht, bekömmlich und kalorienarm: Das asiatische Fondue ist ein Versuch wert.

Wissen für alle

Jimmy Wales erhielt den Gottlieb-Duttweiler-Preis für seine OnlineEnzyklopädie Wikipedia.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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6 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

SERIE: SOLIDARITÄT

EDITORIAL

Spurlos verschwunden

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Rot oder schwarz?

Interview mit Pascale Bruderer 20 Den Umgang mit Behinderten lernte die Nationalrätin von klein auf. Dies hat sie geprägt und bereichert.

Es wurde an dieser Stelle schon erwähnt: Solidarität ist für das

* Normaltarif

Migros-Magazin ein essenzielles Thema. Ich denke, alle hier auf der Redaktion sind der tiefen Überzeugung, dass dieses Land, diese Gesellschaft dann eine Zukunft hat, wenn wir wenigstens einen Teil des Eigennutzes zurückstellen. Deshalb geben wir Menschen wie Rolf Bornhauser, der in seiner Freizeit einen Strafgefangenen betreut, eine Plattform (Migros-Magazin 4/2011).

MENSCHEN Skikjöring

Nanomania

43

Das historische Migros-Bild

45

SAISONKÜCHE Küche nach Mass

46

Scharf auf Thai

50

Modeunternehmerin Sunita Kunsanthia macht Anzüge, die sitzen, und einen Pouletsalat, der schmeckt.

Ihr Engagement hat übrigens persönliche Gründe. Die Hälfte

der Verwandtschaft von Pascale Bruderer ist hörbehindert. «Ich wuchs», so die Nationalrätin im Interview, «in der Selbstverständlichkeit auf, dass es Menschen mit und ohne Behinderung gibt, wie Leute mit roten Haaren und solche mit schwarzen.»

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

40

Achtung, los! Die bunten Kullerkapseln vom Planeten Nanonia sind im Anflug.

tin überaus erfolgreich über die (Polit-)Bühne gebracht hat. Auch nicht, weil sie grosse Chancen hat, den Kanton Aargau in Zukunft im Ständerat zu vertreten. Sondern weil sie wie nur wenige Politikerinnen oder Politiker für Solidarität mit Schwächeren steht.

Insgesamt kamen fast 28 000 Franken zusammen, die wir je zur Hälfte der Stiftung Bildungswerkstatt Bergwald, Thun, und dem Kinderhaus Thalwil gespendet haben. Allen, die zu dieser schönen Summe beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!

Gottlieb-Duttweiler-Preis

Jimmy Wales erhielt die Auszeichnung für sein Online-Lexikon Wikipedia.

Und deshalb haben wir in dieser Ausgabe Pascale Bruderer interviewt. Nicht weil sie das Jahr 2010 als Nationalratspräsiden-

Die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins beweisen ebenfalls Solidarität, das zeigten unsere Weihnachtswettbewerbe:

Frisches, würziges und kreatives Kochen mit thailändischem Gemüse.

DAS BESTE Asiatisches Fondue

64

Farmer: Ein Müesli macht croc Gut und günstig: Zucchetti-Toast Total, ein Waschmittel für alles Barbie als Meerjungfrau

69 71

Es wird auch auf dem Rechaud heiss, ist aber leicht und bekömmlich.

Neues aus Ihrer Genossenschaft 79

BESSER LEBEN Krieg hinterlässt Spuren im Hirn 87

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73 75

IHRE REGION

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Guter Geschmack hat immer Saison.

32

NEUES AUS DER MIGROS

Bilder Tanja Demarmels, Ueli Christoffel, Gerry Nitsch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

12

Bevor der Fall Annika Hutter verjährt, sucht Markus Fisler fast 30 Jahre später nochmals nach Zeugen.


DIESE WOCHE

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Spurlos verschwunden 12

Helen Mazzolenis Mutter ging im August 2009 Pilze sammeln. Seither wird sie vermisst. Der Tochter bleiben nur die Erinnerungen.

Outdoor: Reise der Hoffnung

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In den Fussstapfen von Xavier Kollers Oscar-Film auf dem Splügenpass.

In Form: Wege ins Glück 94 Garten: Die Diva aus dem Süden 97 Nur an einem kühlen Ort zeigt sich die Kamelie von ihrer schönsten Seite.

Auto: C4, die charmante Zitrone 99

RUBRIKEN

Skikjöring in St. Moritz 32

Nächsten Sonntag rennen die Pferde am White Turf wieder um die Wette. Als einzige Frau wagt sich die erst 20-jährige St. Moritzerin Valeria Holinger hinters Pferd.

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Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leseraktion Rätsel/Impressum

8 10 27 29 31 103 104 107

MEINE WELT Nils Althaus

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Nils Althaus

108

Man kennt ihn als Schauspieler aus dem Film «Breakout». Doch Nils Althaus brilliert auch als Liedermacher und Kabarettist.


8 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

NEWS

Lob aus Deutschland

Anlässlich des Staatsbesuchs von Bundespräsidentin dentin Micheline Calmy-Rey in Deutschland vergangene Woche gab Volker Kauder, Chef der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Parlament, dem «Tages-Anzeiger» ein Interview. Der CDU-Politiker hält die Migros für den besten Lebensmittel-Grossverteiler, «den es auf der ganzen Welt überhaupt gibt». Kauder muss es wissen, schliesslich ist er im grenznahen Singen aufgewachsen.

Sieger Dokfilm-Wettbewerb An den Solothurner Filmtagen hat das Migros-Kulturprozent das Filmprojekt «Zum Beispiel Suberg» von Simon Baumann zum Sieger des 1. Schweizer-Dokfilm-Wettbewerbs erkoren. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit Beteiligung der SRG SSR die Kosten des Films. Ab sofort läuft die zweite Ausschreibung des CHDokfilm-Wettbewerbs zum Thema «Freiheit – eine Herausforderung».

FRISCH IN DER MIGROS

Korngesund

Hüttenkäse ist so britisch, dass er auch bei uns als Cottage Cheese bekannt ist. Seine körnige Konsistenz erhält er, weil der Frischkäsebruch doppelt erwärmt wird. In England auf dem Land einst mit Rahm gemischt, wird er heute in der Magermilchvariante bevorzugt. Wenig Fett und Kohlenhydrate, dafür viel Eiweiss passen zu einer kalorienarmen, modernen Ernährung. Sein neutraler, frisch-säuerlicher Geschmack kann mit Kräutern, Chili und Salz wie auch mit Früchten und Zucker kombiniert werden. Und Pastagerichte wie Ravioli oder Lasagne bekommen dank Hüttenkäse eine aromatische Leichtigkeit.

Infos: www.migros-kulturprozent.ch/ finanzierungsbeitraege

BILD DER WOCHE «Unsere Tochter hat am 3. Februar Geburtstag und verreist nachher in die Skiferien. Da die Skilifte sehr teuer sind, kamen wir auf die Idee, ihr eine Spende an die Ferien zu stiften. Das ‹Glückssparsäuli› der Migros kam uns gerade gelegen, und mit einer Bastelidee entstand dieser lustige Kerl», schreibt uns Brigitta Burkhard-Grobat aus Düdingen FR.

AUS DER REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Preisübergabe im Säntispark Die Gewinner des grossen Adventswettbewerbs im Säntispark Abtwil stehen fest. Ihre Preise wurden ihnen von Andreas Aepli (rechts), Leiter des Einkaufszentrums, überreicht. Der Hauptpreis – ein Peugeot 107 – geht an die Familie Lenherr (links, mit ihren drei Kindern). Den Einkaufsgutschein im Wert von 1000 Franken hat Kurt Schällebaum (51, 2. v. r.) gewonnen. Manuel Eigenmann (16, Mitte, mit seiner Mutter) verdankt den Gewinn des 500-Franken-Gutscheins seiner Schwester, die den Wettbewerbstalon für ihn ausgefüllt hatte. Die Migros Ostschweiz gratuliert den Gewinnern herzlich. Weitere Themen aus der Ostschweiz finden Sie ab Seite 79.

Energie sparen! Die Migros ist Vorreiterin in Sachen Umweltschutz und auf diesem Gebiet momentan wieder Pionierin: Die Detailhändlerin setzt auf Glastüren bei Pluskühlmöbeln. Damit sind diejenigen Kühlregale gemeint, die gekühlte Produkte präsentieren. Kühlregale sind die grössten Stromverbraucher. Mit den Glastüren kann der Energiebedarf zwischen 20 und 50 Prozent reduziert werden. Seit Mitte Januar sind neu alle Wandkühlregale der Migros-Filiale Tesserete im Tessin mit Glastüren ausgestattet. In den nächsten Monaten werden die Kühlmöbel in weiteren ausgewählten Filialen verglast.


MIGROSWOCHE

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Golffieber

Beim grossen Event «Let’s Play Golf» lernen Buben und Mädchen den Golfsport kennen.

L

ust auf einen Schulausflug ins Grüne? Auch dieses Jahr bekommen Schüler im Alter von neun bis 13 Jahren die Gelegenheit, auf acht Golfparks in der ganzen Schweiz die Schläger zu schwingen. «‹Let’s Play Golf› heisst das grosse Jugendförderungsprojekt der Migros: In lockerer Atmosphä-

re schnuppern sie Golfluft und lernen die Bedeutung von Green, Puts und Handicaps kennen. Bei der Anmeldung unter www.golfparks. ch gilt es, vier Fragen rund um den Golfsport zu beantworten. Unter den richtigen Einsendungen werden 100 Schüler ausgelost. Gemeinsam mit der Schul-

klasse und dem Lehrer sind die Jungen und Mädchen zwischen Mai und Juni 2011 in einen der acht Migros-Golfparks eingeladen und nehmen an einem kleinen Golf-Turnier teil. Und wer weiss: Vielleicht wird bald einer von ihnen als Schweizer Tiger Woods von sich reden machen.

Ökologisch sinnvoll: Glastüren für Kühlprodukte.

Bilder bab.ch/StockFood, Getty Images (2), Ueli Christoffel

Kinder lernen spielerisch den Umgang mit Golfball und Schläger. Anmelden kann man sich bis 7. März 2011.


10 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

MM 4: «In der Schweiz gilt: Schweigen ist Gold».

MM 4: «Freiwillig hinter Gitter».

Die Whistleblower und die Ethik

Beim Bewähren helfen

Alle wollen mehr Ethik in der Wirtschaft, auf jeden Fall solange sie den Profit nicht gefährdet, also nichts kostet. Es gibt viele sehr umstrittene Indikatoren, an denen heute die Ethik in der Wirtschaft gemessen wird. Ein wichtiger ist für mich der Umgang der Volkswirtschaften und Gesellschaften mit Whistleblowern. Und es reicht eben bei Weitem nicht, zahnlose Gesetze zu verabschieden und gleichzeitig die Hinweisgeber zu ächten. Ich glaube nicht, dass der Staat es regeln kann. Diese Impulse müssen direkt aus der Gesellschaft kommen.

Pascal Merz, 6210 Sursee

Uns ist natürlich sofort aufgefallen, dass bei der Aufzählung der Kantone, die in der Bewährungshilfe die Freiwilligenarbeit kennen, Basel nicht erwähnt wird. In Basel gibt es seit

«Alle wollen mehr Ethik in der Wirtschaft, solange sie nichts kostet.» Pascal Merz, 6210 Sursee

35 Jahren den Verein Neustart, der in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Bewährungshilfe Basel-Stadt und BaselLandschaft Unterstützung für straffällig gewordene Menschen bei ihrer Integration in die Gesellschaft bietet.

Barbara Widzgowski, 4125 Riehen

MM 4: Leserbrief zur Serie zum «Jahr der Freiwilligen».

Mehr als Geld und Sachwerte

Einmal pro Woche gehe ich nach meiner Arbeit für zwei bis drei Stunden in einem Pflegeheim zu den Bewohnern. Wir singen und spielen, wenn nötig werde ich auch für die Sterbebegleitung gerufen. Freiwillige Arbeit ist unentgeltlich? Ich sage: Nein!

Danke, Vier Wochen lang konnten Migros-Magazin-Leser beim Adventskalenderspiel tolle Sachpreise gewinnen. Mit jedem Anruf und mit jeder SMS spendeten die Teilnehmer automatisch für einen guten Zweck. Den Erlös in Höhe von 27 400 Franken überreichte Hans Schneeberger, MigrosMagazin-Chefredaktor, jetzt der Bildungswerkstatt Bergwald in Thun und dem Kinderhaus Thalwil. Die Organisationen freuen sich über je 13 700 Franken. «Der Geldsegen erlaubt uns jetzt, dass wir mit 28 Kindern ins Ferienlager können», so Stefan A. Bommer.

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LESERBRIEFE

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liebe Leserinnen und Leser! Stefan Bommer, Heimleiter des Kinderhauses Thalwil, und Hans Schneeberger, Chefredaktor MM, bei der Scheckübergabe

Grosse Freude für die Thuner Bildungswerkstatt Bergwald: Hans Schneeberger, Marc Lombard und Christoph Leuthold (von links).

Wir erhalten zwar kein Geld, das stimmt. Aber man wird innerlich reicher. Es ist ein Geben und Nehmen. Diese Menschen sind einem sehr dankbar, und sie zeigen es auch.

Mariangela Rota, per Mail

MM 2: Zitat der Woche «… das Niveau eines Sonderschülers» von Peter Sieber.

Man hört nicht auf zu lernen

Generell wäre es höchste Zeit, dass die heutige und die kommenden Generationen den älteren Menschen etwas mehr Respekt entgegenbrächten. Das könnte man dann Intelligenz oder, wie es so schön heisst, soziale Kompetenz nennen.

Sieber. Ich habe mir inzwischen beim Lehrmittelverlag ein paar Schulbücher gekauft, und ich finde es sehr spannend, weiter lernen zu dürfen.

Ruth Obrist, 8001 Zürich

MM 3: Leserbrief zu «Kindergarten statt Chindsgi?».

Wie uns der Schnabel gewachsen ist

Erinnern Sie sich nicht mehr, dass es auch in unsern Dialekten Wörterbücher und Grammatikregeln gibt? Leider versteht es kaum jemand noch, in unserer Muttersprache zu schreiben. Besser würden wir unsere Dialekte und Landessprachen

fördern. Wir könnten die Klassenlager in einem anderssprachigen Landesteil verbringen, dort den Kontakt zur lokalen Bevölkerung und andersprachigen Schulklassen suchen und aufnehmen und so unsere Sprachen pflegen und darüber hinaus das gegenseitige Verständnis fördern.

Rico Hunger, per Mail

MM 4: S. 79, «Ewigi Liebi», Online-Umfrage.

Im Hafen der Ehe ist viel Betrieb

43 Prozent der Ehen werden geschieden. Niemand glaubt mehr an das Märchen von der ewigen Treue, bis dass der Tod

Bilder Ueli Christoffel

Beatrice Humm, 3282 Bargen

Als ich vor einiger Zeit meine Schulbildung mit der meiner Kinder, Enkelkinder, Nichten und Neffen verglich, kam ich zum selben Schluss wie Peter

«Die Liebe ist eine Krankheit, die sich nach kurzer Zeit verflüchtigt.» Paul Zürcher, 3360 Herzogenbuchsee

euch scheidet. Aus diesem Grund sollte das Eheversprechen samt der Trauung abgeschafft und ein notarieller Vertrag über fünf Jahre geschlossen werden, der alle fünf Jahre erneuert werden kann. Die Liebe ist eine Krankheit, die sich nach kurzer Zeit verflüchtigt.

Paul Zürcher, 3360 Herzogenbuchsee

MM 4: Kolumne «Der Hausmann».

Weiter vorlesen, bitte!

Dass Sie Ihren Kindern vorlesen, finde ich wunderbar, das haben meine Eltern schon für mich gemacht. Weil Ihre Kinder auf Geschichten von Cornelia Funke abfahren, habe ich Ihnen einen Geheimtipp: Raymond Feists «MidkemiaSaga». Die mehrteilige Geschichte beginnt mit dem Band «Der Lehrling des Magiers» und hält einen ab der ersten Seite gefangen. Regina Lötscher, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Magaz gazin 5, 31. Januarr 2011 gaz 011

SOLIDARITÄT

SeinEe RsolidIarEischhe

Nu r t. Sc hweiz ha t ein e Zu ku nf Im Ja hr de r Freiw illi ge n in st ell t da s Mi gros -M ag az n re de Me ns ch en vo r, die an Me ns ch en he lfe n.

M

arkusFisleristimZwiespalt. Der Gründer der privaten Interessengemeinschaft für ungelöste Fälle, der «IG spurlos», möchte seine eigene Person möglichst aus den Medien heraushalten. Um das Interesse am Fall der 1981 verschwundenen Annika Hutter wachzuhalten, muss er die Öffentlichkeit aber suchen. Umso mehr, als dieser Fall im kommenden Juli verjährt. «Ich stehe hier aus Solidarität mit den Angehörigen von verschwundenen Kindern», betont der Effretiker mehrmals, während ihn der Fotograf an diesem trüben Mittwochnachmittag auf einem Forstweg oberhalb der Hauptstrasse zwischen Kemptthal und Töss ablichtet.

Schon als Teenager suchte er im Wald nach Annika

Auf der gegenüberliegenden Talseite staut sich auf der A 1 dreispurig der Feierabendverkehr, unten auf der Talsohle brausen im Minutentakt die Züge der Strecke Winterthur–Zürich vorbei. Im Schnee zeichnen sich die Spuren eines Rehs und eines Fuchses ab. «Auf diesem Forstweg hat man Annikas Töffli gefunden», sagt Markus Fisler, «die Polizei stellte später fest, dass die Zündkerzen defekt waren.» Die 18-jährige Gymnasiastin aus Nürensdorf verschwand am 11. Juli 1981 kurz nach 19 Uhr. Sie wurde an jenem Samstagabend in Winterthur an einem Klassentreffen erwartet – und traf nie ein. «Zeugen hatten einen ungepflegt wirkenden, rund 30-jährigen Mofafahrer mit einem Anhänger gesehen, der mit dem Mädchen sprach. Dann verlaufen sich ihre Spuren», sagt Fisler. Dass in der Tatnacht schwere Gewitter niedergingen, habe die Suchaktion

Wettlauf gegen die

Das Verschwinden der 18-jährigen Annika Hutter vor bald dreissig Jahren Fisler an die ungelösten Fälle verschwundener Kinder erinnern. Kurz vor mit Polizeihunden und Helikoptern nicht gerade erleichtert. Auch in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» wurde zweimal auf den Fall aufmerksam gemacht – vergebens. Markus Fisler macht sich keine Illusionen über das Schicksal der Verschwundenen. «Mit jedem Jahr schwindet die Chance auf einen guten Ausgang.» Damals, in besagtem Sommer, standen er und ein Freund ein paar Tage später erstmals an dem Ort, wo die Polizei das Töffli gefunden hatte. «Wir sind mit unseren 125er-Töff hingefahren, um selbst nach Annika zu suchen», erzählt der inzwischen 48-Jährige. Der Beweggrund? Neugier habe sicherlich mitgespielt, vor allem aber Betroffenheit. «Wie kann jemand einfach so verschwinden, haben wir uns gefragt.» Mit 18 Jahren war die junge Frau aus dem Nachbardorf gleich alt wie die beiden Teenager – «das hat uns sehr beeindruckt».

Drohende Verjährung war Grund für sein Engagement

Die Gymnasiastin verschwand zu einer Zeit, als sich die Verbrechen an jungen Mädchen häuften, weiss Markus Fisler, der damals begann, auch andere Fälle von Vermissten in der Presse zu verfolgen. Die Initialzündung, sich mit der «IG spurlos» in seiner Freizeit persönlich zu engagieren, war aber schliesslich die drohende Verjährung des Falls Annika Hutter im Sommer 2001. Der schmächtige Mann, der von sich sagt, dass er von einem starken Gerechtigkeitssinn getrieben werde, wirkt richtiggehend wütend: «Es wollte mir einfach nicht in den Kopf, dass der Täter straflos davonkommen sollte.» Dass ihm eine Gesetzesrevision nochmals

Mit solchen Plakaten versucht Markus Fisler den Fall Annika zu lösen.

«Es wollte mir einfach nicht in den Kopf, dass der Täter straflos davonkommen sollte.» Markus Fisler


MENSCHEN VERSCHWUNDEN

Zeit

veranlasste ihn dazu, die «IG spurlos» zu gründen. Mit seinem Engagement will Markus der Verjährung des Falles Annika setzt er alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Der Ort, an dem Annikas Töffli gefunden wurde: Markus Fisler will endlich wissen, was hier vor 30 Jahren geschah.

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14 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

«Für Schwester und Eltern muss es eine unerträgliche Situation gewesen sein.» Markus Fisler

einen Aufschub verschaffen würde, konnte er zu dieser Zeit nicht wissen: Kurz darauf wurde die Verjährungsfrist bei Mord von 20 auf 30 Jahre verlängert. Unterdessen selbst Familienvater, fasste er sich ein Herz und kontaktierte Annika Hutters Mutter, die damals noch im Nachbardorf wohnte. Mit ihrem Einverständnis gründeten er und ein paar Gleichgesinnte schliesslich die Interessengemeinschaft für ungelöste Fälle. Ihr Ziel: die Erinnerung an die rund ein Dutzend Fälle von verschwundenen Kindern und Teenagern in den 80er-Jahren wachhalten und nichts unversucht lassen, sie doch noch aufzuklären.

Letzte Suche nach neuen Spuren und Zeugen

Mit der Erlaubnis von Annikas Familie durfte der private Sucher die Polizeiakten studieren. Fisler – ein Hobbydetektiv, ein Hobbyfahnder? Markus Fisler, der als Buchhalter bei einer Non-Profit-Organisation arbeitet, schüttelt den Kopf. «Das Wort Hobby wäre in diesem Fall äusserst unangebracht.» Er engagiere sich aus Solidarität mit der Familie aus dem Nachbardorf – dem Vater, der unterdessen verstorbenen Mutter, der jüngeren Schwester Annikas: «Gerade für sie muss es eine unerträgliche Situation gewesen sein.» Dazu komme, dass Angehörige verschwundener Personen meist erst dann das Geschehene verarbeiten können, wenn sie wissen, was mit ihren Liebsten passiert ist. «Bis dahin leben sie in der Schwebe», weiss er. Diesen Zustand will er durchbrechen, auch für den eigenen Seelenfrieden, wie er unumwunden zugibt: «Ich will

endlich wissen, was an jenem Sommerabend auf diesem Forstweg geschah.» Und so hofft der Effretiker weiterhin auf neue Spuren zu stossen, auf einen weiteren Zeugen, der damals möglicherweise wegen mangelndem Vertrauen nicht zur Polizei ging. Dabei helfen soll auch seine Website www.spurlos.ch, die er selber betreut. Hier haben Besucher der Seite die Möglichkeit, allfällige Beobachtungen anonym zu melden. Und dann ist da immer auch noch die leise Hoffnung, dass sich der Täter irgendwann selbst anzeigt, sozusagen reinen Tisch macht. Was fantastisch klingen mag, ist gar nicht so abwegig: Immerhin stellte sich der Mörder eines Posthalters in Knonau 2004 selbst – 19 Jahre nach seiner Tat und ein Jahr vor der Verjährung. Diesen Sommer wird der Fall Annika Hutter endgültig verjähren. Markus Fisler hat mit einem weiteren Mitglied der «IG spurlos» Ende Oktober nochmals Vermisstenanzeigen an Bäumen in den Waldgebieten der Region aufgehängt. «Denn», sagt er fast schon ein wenig trotzig, «wer die kleinste Chance nicht nutzt, vergibt sie möglicherweise.» Und tatsächlich: Einige Hinweise sind eingetroffen – wirklich Neues war aber nicht dabei. Eben stellt auf der Hauptstrasse ein Lastwagenfahrer den Blinker. Er steuert den kleinen Kiesplatz an, in den der Forstweg mündet – Pinkelpause. Auf der Suche nach etwas Blickschutz kommt der stämmige Mann an einer Buche vorbei, an der ein laminiertes A4-Blatt hängt: «Annika Hutter, vermisst seit 11. 07. 1981» heisst es dort. Und: «Hinweise an info@spur los.ch.» Text Almut Berger Bilder Ueli Christoffel

www.spurlos.ch

Ein Verlust und

Wenn Menschen spurlos verschwinden, fängt

Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Fotos der Vermissten: Helen Mazzoleni

D

ie Sonne scheint hell, als die pensionierte Wirtin Leni Baptista morgens das Haus verlässt, um auf Brambrüesch Pilze sammeln zu gehen. Die 68-Jährige kennt den Churer

Hausberg gut. Es ist der 20. August 2009, der Tag, an dem sie spurlos verschwindet. «Es war der heisseste Tag des Jahres», erzählt Leni Baptistas Tochter Helen Mazzoleni (45). Sie spricht langsam,


MENSCHEN VERSCHWUNDEN

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viele quälende Fragen

für die Angehörigen ein Leben in Ungewissheit an. Betroffene erzählen.

mit einem Bild ihrer Mutter, die 2009 nicht mehr vom Pilzesuchen auf dem Churer Hausberg Brambrüesch zurückkehrte.

schildert das Geschehene präzise und das Ungewisse vorsichtig. «Um 22 Uhr rief mein Bruder an und sagte, dass Mama noch immer nicht zurück sei. Mein Vater hatte zu diesem Zeitpunkt bereits

die Polizei alarmiert. Am nächsten Morgen begann eine dreitägige Suche mit Helikoptern und etwa dreissig Hundestaffeln. Wir glaubten fest daran, dass wir sie lebend finden. Der Letzte, der sie gesehen

haben will, ist der Wirt der Battaglia-Hütte auf Brambrüesch. Seinen Angaben zufolge sassen meine Mutter und eine unbekannte ältere Frau etwa zwei Stunden in seinem Restaurant, gegen 14 Uhr

hätten sie es verlassen.» Am Sonntagabend wurde die Suchaktion eingestellt. Zusammen mit Freunden und Bekannten forschte die Familie von Leni Baptista nun auf eigene Faust wei-


16 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

«Ist es nicht verrückt, dass wir auf den Mond fliegen können, es uns aber in der Schweiz aufzuspüren?» Barbara Steiner ter. Obwohl sie sich irgendwann sagen mussten, dass die Wahrscheinlichkeit, sie noch lebend zu finden, praktisch gleich null war. Täglich verschwinden in der Schweiz Menschen – die meisten von ihnen tauchen bald wieder auf. Aber einige, rund hundert jedes Jahr, bleiben dauerhaft vermisst. Die Angehörigen werden mit allen möglichen Thesen konfrontiert – auch dieser: Hat sie sich vielleicht umgebracht? Eine vermisste Person könnte auch verunfallt, abgetaucht oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Man weiss es nicht. Und solange der Vermisste oder Überreste von ihm nicht gefunden werden, gibt es keine Gewissheit. Helen Mazzoleni spricht die Frage aus, die sie sich schon tausendmal gestellt hat: «Ist es nicht absurd, dass wir hochkomplizierte technische Probleme lösen können, es uns aber nicht gelingt, einen Menschen zu finden, der irgendwo verschwunden ist?»

Anonymität aus Angst vor Belästigungen

Fast identisch ist die Frage, die seit sieben Jahren in Barbara Steiners (Name geändert) Kopf herumschwirrt: «Ist es nicht verrückt, dass wir auf den Mond fliegen können, es uns aber nicht gelingt, hier in der Schweiz einen Vermissten aufzuspüren?» Barbara Steiner hat sich bereit erklärt, über ihren seit 2004 verschwundenen Bruder zu reden – aber nur anonym und ohne Bild. Anders als Helen Mazzoleni hat sie nicht mehr die Hoffnung, dass sie je erfahren wird, was mit dem damals 29-Jährigen passiert ist. Sie fürchtet sich vor Schreiben, Anrufen, davor, dass neuerliche Aufmerksamkeit sie und ihre Eltern und Geschwister emotional zurückwerfen, oder dass wieder ein Hellseher seine Dienste anbieten und Hoffnung wecken würde. Die Situation der 40-jährigen Bar-

bara Steiner ist vergleichbar mit der von Helen Mazzoleni. Ihr Bruder ist auch in den Bergen verschwunden, aber nicht zu Hause, sondern während seiner Ferien. Da machte er sich eines Abends auf den Weg vom Ausgang zurück ins Hotel – und kam nie dort an. Auch nach ihm wurde tagelang gesucht. Einmal, Jahre später, erhielt Barbara Steiner einen Anruf aus dem Ausland auf ihr Handy. Am anderen Ende sprach niemand, es war einfach still. «Bist dus?», hat sie gefragt. Obwohl das Jahre nach seinem Verschwinden war. «Ich dachte in dem Moment: Das ist er! Obwohl ich damals meinte, ich wäre überzeugt, er lebe nicht mehr.» Barbara Steiners Lachen wirkt leer, wenn man ihr sagt, sie wirke stark und vermittle den Eindruck, gut mit der Ungewissheit umzugehen. «Ich schaue gerne Krimis», sagt sie dann, «die haben immer ein Ende. Heute hasse ich nichts mehr als einen Film, der kein eindeutiges Ende hat.» Als ihr Bruder schon mehrere Monate verschollen war, hatte Barbara Steiner das Bedürfnis, sich mit Menschen ausserhalb der Familie auszutauschen. Sie suchte nach einer Selbsthilfegruppe und fand heraus: Für Angehörige von Verschwundenen gibt es das nicht. «Ich konnte es fast nicht glauben. Natürlich gibt es nicht Tausende von uns, aber es werden ja doch jedes Jahr wieder Dutzende Menschen in der Schweiz dauerhaft vermisst.» Auch Helen Mazzoleni wurde nicht fündig: «Ich habe bei verschiedenen Stellen Hilfe gesucht, aber es hat mir persönlich nichts gebracht. Dabei hat man so viele Fragen, die einem niemand beantworten kann.» Vergangenes Jahr ist die Bündnerin über eine Radiosendung, in der sie von ihrer Mutter erzählte, mit Nicole Windlin in Kontakt gekommen. Windlin leitet den Suchdienst

Als Flüchtlinge dürfen Sanje und Muja Kamberi die Schweiz nicht verlassen, um nach ihrem Sohn im Kosovo zu suchen.


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18 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

«Hätten wir wenigstens ein paar Knochen, irgendetwas, dann könnten wir ihn zu Grabe tragen.» Muja Kamberi des Roten Kreuzes (siehe Box unten). Zusammen beabsichtigen sie nun, eine Selbsthilfegruppe aufzubauen. Die amerikanische Psychologieprofessorin Pauline Boss (siehe Seite 19) hat viel Erfahrung im Umgang mit «ambiguous loss», «uneindeutigem Verlust»: «Menschen, die nicht wissen, was mit einer geliebten Person passiert ist, müssen lernen, damit umzugehen, dass sie das Problem nicht lösen können.» Das Begräbnis sei zwar ein existenzielles Ritual. Aber was, wenn es nichts zu begraben gibt? «Heilend kann auch ein Ersatzritual sein», sagt die Psychologin. Die Familie von Leni Baptista macht es so: «Jedes Jahr feiern wir mit einem Kuchen Mamas Geburtstag. Das ist unser Ritual», sagt Tochter Helen Mazzoleni. «Wir hoffen noch immer, dass wir ihre Überreste finden und wir sie dann beerdigen können. Das hätte sie sich auch gewünscht. Und wir wüssten mit Sicherheit: Es ist etwas passiert, doch nun ist sie hier. Dann hätten wir einen Ort, an den wir hingehen könnten. Jetzt haben wir einfach nichts.»

Seit Kriegsausbruch ist der Sohn verschwunden

Dieses Nichts ist auch das, was die Familie Kamberi aushalten muss. Vor 13 Jahren wurde ihr Sohn und Bruder Shkelzen an ihrem Wohnort, einem Dorf im Kosovo, zusammengeschlagen und verschleppt. Er war 18 Jahre alt. «Es passierte genau an dem Tag, als der Krieg ausbrach», sagt Muja Kamberi, der Vater. Ein Jahr lang hatten sie damals versucht, ihren verschwundenen Sohn ausfindig zu machen, vergeblich. Dann sind sie vor dem Krieg geflüchtet. Seither leben die Eltern mit drei ihrer Kinder als vorläufig aufgenommene Flüchtlinge im Aargau. Der 57-jährigen Mutter Sanje Kamberi geht es gesundheitlich nicht gut – erst das Herz, nun auch die Lunge. «Sie

weint viel, ist immer nervös», sagt ihr Mann. Und der jüngste Sohn: «Sie geht nie aus dem Haus.» Die Kamberis möchten aktiv ihren Sohn suchen, der Krieg ist längst zu Ende, und sie hätten schon vor Jahren ihre Koffer gepackt, um nachzuforschen. Aber das geht nicht. Als Flüchtlinge dürfen sie die Schweiz nicht verlassen, auch nicht, um ihren Sohn oder seine Überreste zu finden oder wenigstens in Erfahrung zu bringen, was mit ihm passiert ist. Ihre Hoffnung ist derzeit der Suchdienst des Roten Kreuzes.

«Nehmt das Handy mit zum Pilzeln und Wandern!»

Muja Kamberi vermisst seinen Sohn Shkelzen seit 13 Jahren.

Der Suchdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes

Ob ein Mensch aus sozialen Gründen, weit weg in einem Krieg oder auf der Flucht verschwindet, spielt keine Rolle: Das Schweizerische Rote Kreuz hilft bei der Suche. In 187 Ländern können sich Angehörige an den dortigen Suchdienst wenden. Der Suchdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes bearbeitet jährlich um die 500 Fälle — er ist im Inland wie im Ausland tätig, berät die Angehörigen und hält sie über die Nachforschungen auf dem Laufenden. Mehr als die Hälfte der Verschwundenen wird nach eigenen Angaben gefunden. Seit 2006 gibt es eine Uno-Konvention, die von den Mitgliedsstaaten verlangt, dass sie das Verschwindenlassen von Personen verhindern, untersuchen, verfolgen und bestrafen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat sich bei der Ausarbeitung engagiert. Erst im letzten Dezember hat der Bundesrat beschlossen, diese Konvention zu unterzeichnen. Ratifiziert hat die Schweiz sie noch nicht. www.redcross.ch/Suchdienst oder unter Telefon 031 960 77 70

«Diesen Schmerz kannst du nicht beschreiben», sagt der 60-jährige Muja Kamberi, während sich seine Augen mit Tränen füllen. «Wenn ihn Gott genommen hätte, dann würde ich eine Erklärung haben. Aber nicht so. Hätten wir wenigstens ein paar Knochen, irgendetwas, dann könnten wir ihn zu Grabe tragen.» Sein jüngster Sohn sitzt daneben, er war noch ein Kind, als Shkelzen verschleppt wurde, seine Erinnerungen an jenen Tag sind vage, aber was seither geschah, sieht er klar und deutlich: «Uns sind die Hände, Füsse, Ohren, Augen gebunden. bis wir wissen, was passiert ist. Dann fangen wir neu an.» Neu anfangen oder zumindest weitergehen. Helen Mazzoleni, die selbst Mutter ist, schafft es so: «Ich versuche, mir das Geschehene im Kopf zurechtzurücken. Und ich habe ein Umfeld, das mich stützt. Leute, mit denen ich gute und wichtige Gespräche führen kann. Das hilft und hält mich auf den Beinen.» Eines möchte sie den Menschen mit auf den Weg geben: «Nehmt eure Handys mit, wenn ihr alleine pilzeln oder wandern geht. Und schaltet es ein! Die Chance, in einer Notsituation gefunden zu werden, ist um einiges grösser.» Text Esther Banz Bilder Ueli Christoffel


MENSCHEN VERSCHWUNDEN

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«Ein Ritual ist tröstlich»

Wie ist es, nicht zu wissen, ob ein geliebter Mensch noch lebt? Und wie gehen Betroffene mit einem solchen Schicksal um? Pauline Boss, amerikanische Psychologieprofessorin mit Schweizer Wurzeln, hat jahrzehntelang geforscht und mit Betroffenen gearbeitet. Pauline Boss, das Ritual der Beerdigung ermöglicht es uns, Abschied zu nehmen von einer geliebten Person. Was empfindet jemand, der diese Möglichkeit nicht hat, etwa wenn ein Familienmitglied spurlos verschwunden ist?

Pauline Boss Pauline Boss (76) ist emeritierte Professorin für Familientherapie an der Universität Minnesota, USA. Als Spezialistin auf dem Gebiet des «ungewissen Verlustes» coachte sie Therapeuten, die nach dem Tsunami in Asien, nach dem Terroranschlag in New York und nach dem Krieg im Kosovo mit Angehörigen von Verschwundenen arbeiteten. Ihr Vater war aus Burgdorf BE in die USA emigriert. www.ambiguousloss.com Bücher von Pauline Boss:

«Leben mit ungelöstem Leid», 2000, Beck Verlag, 184 Seiten. «Verlust, Trauma und Resilienz», 2008, Klett-Cotta, 315 Seiten.

«Betroffene sind komplett blockiert, das kann krank machen.» Pauline Boss

Ich nenne diese Art von Verlust «ambiguous», also «nicht eindeutig». Die Betroffenen leben durch diese Ungewissheit im permanenten Abschiednehmen und auch in ständiger Unsicherheit. Auf der einen Seite ist die Hoffnung, dass der Abwesende noch lebt, auf der andern das menschliche Bedürfnis weiterzugehen. Normalerweise setzt beim Verlust eines Menschen ein Trauer- und Verarbeitungsprozess ein, nicht aber bei ungewissem Verlust. Weshalb nicht?

Weil das nicht geht, solange es keinen Körper und keine Überreste zu beerdigen gibt. Was passiert mit einem Menschen, der nicht trauern kann?

Seine Gefühle frieren ein. Der Betroffene ist komplett blockiert, das kann krank machen.

Wir erwarten von Menschen, dass sie nach einer gewissen Zeit wieder «normal» funktionieren. Sind Menschen, die von einem ungewissen Verlust betroffen sind, überhaupt in der Lage dazu?

Wir anderen, die Gesellschaft, müssen verstehen: Wer von einem Kind, einer Mutter, einem Bruder oder engen Freund nicht weiss, was mit ihm oder ihr geschehen ist, wird gedanklich stets bei diesem Menschen sein, auch Jahre später noch.

Wer keine Gewissheit hat, kann nicht abschliessen?

Ja. Das ist ganz normal, wir dürfen das dieser Person nicht zum Vor-

wurf machen. Ich arbeite mit den Betroffenen dahingehend, dass sie die Ungewissheit und die daraus resultierende Ambivalenz akzeptieren und mit der Vorstellung leben lernen, dass es zwei sich gegenüberstehende Möglichkeiten gibt: dass die Person vielleicht tot ist, vielleicht aber noch lebt, dass man sich wieder begegnet oder auch nicht, dass Überreste gefunden werden oder nicht. Ist das für die Betroffenen nicht ein grosser Stress?

Im Gegenteil: Der Stress entsteht aus dem Versuch heraus, sich für das eine oder andere zu entscheiden – denn das ist schlicht unmöglich, die Unsicherheit wird ja bleiben. Bei Betroffenen hingegen, welche die Ungewissheit annehmen, nimmt der Stress rapid ab.

Wie kann das Umfeld helfen?

Am wichtigsten ist, dass das Umfeld der Familie hilft und ihr – beispielsweise bei einem rituellen Anlass für den Verschwundenen – nicht das Gefühl gibt, sie mache etwas Seltsames oder Falsches. Ferner ist wichtig, dass man geduldig ist und sich nicht von den Betroffenen distanziert. Menschliche Nähe ist von zentraler Bedeutung für den Heilungsprozess. Interview Esther Banz Was Pascal Bruderer und die Politik für die Solidarität tun auf Seite 20. Anzeige

Sich bewusst nicht für das eine oder andere entscheiden — das scheint schwierig, wo wir doch stets entscheiden müssen.

Zu unserer Kultur gehört das Meistern. Wir sind darauf konditioniert, dass es für ein Problem eine eindeutige Lösung gibt. Uneindeutigkeit zulassen widerspricht unserer Denkart. Je lösungsorientierter jemand ist, desto schwieriger fällt es ihm, mit Unsicherheit zu leben. Wie kann man sich innerhalb einer Familie gegenseitig helfen?

Ein Ritual tröstet über den Verlust hinweg. Ich ermutige Angehörige, alternative Rituale zu Beerdigungen zu erfinden. Oft sind Kinder da am kreativsten. Manche veranstalten eine Erinnerungszeremonie, andere lassen Ballone fliegen oder pflanzen einen Baum. In New York haben einige Angehörige von 9/11-Opfern Symbole der vermissten Person begraben, etwa eine Gitarre oder eine Fotografie. Es gibt viele Möglichkeiten.

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20 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

SOLIDARITÄT

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Pascale Bruderer, Ende letzter Woche kündigten Sie Ihre Kandidatur für den Ständerat an. Bisher wurden Sie immer mit Glanzresultaten gewählt. Wird es auch diesmal so sein?

Das werden die Aargauerinnen und Aargauer entscheiden. Ich wäre sehr gerne bereit, die Erfahrung aus 14 Jahren Parlamentsarbeit sowie aus dem Nationalratspräsidium als Ständerätin des Kantons Aargau einzubringen. Solidarität ist ein zentrales Anliegen Ihrer Politik, speziell Solidarität mit Behinderten. Woher kommt diese Affinität?

Die Hälfte meiner Verwandtschaft ist hörbehindert. Ich wuchs in der Selbstverständlichkeit auf, dass es Menschen mit und ohne Behinderung gibt, so wie es Leute mit roten Haaren und solche mit schwarzen gibt. Früh schon sah ich, mit welch grossen Hindernissen Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert sind. Ist diese Häufung in Ihrer Familie erblich bedingt?

Gehörlosigkeit kann vererbt werden, ja. Meine Mutter war das einzige hörende Kind, ihre Brüder sind hörbehindert. Meine Schwestern und ich hören, meine Cousins hingegen sind ebenfalls gehörlos. Beherrschen Sie darum die Gebärdensprache?

Ja, als kleines Kind begann ich sogar in Gebärdensprache zu kommunizieren, bevor ich sprechen lernte. Der Kontakt zu Gehörlosen hat mich geprägt und bereichert. Solidarität heisst für mich: Menschen akzeptieren, wie sie sind,

«Solidarität heisst: Menschen akzeptieren»

Für Nationalrätin Pascale Bruderer ist Selbstverantwortung zentral, wenn es um Chancengerechtigkeit geht. Von Verhätscheln hält sie nichts. sie in ihren Stärken fördern und in den Schwächen unterstützen. Nimmt die Bereitschaft zur Solidarität generell ab?

Nein. Solidarität nimmt im gesellschaftlichen Zusammenleben nach wie vor einen sehr wichtigen Platz ein. In Bezug auf Menschen mit Behinderung gilt es jedoch darauf zu achten, Brücken und nicht etwa Mauern zu bauen. Wer eine Sonderschule besucht, dem fällt es besonders schwer, anschliessend den Schritt ins Erwerbsleben zu machen. Dabei ist gerade die berufliche Integration ein Schlüssel zu Eigenständigkeit und Unabhängigkeit – auch zu Unabhängigkeit von staatlichen Leistungen. Stichwort Scheininvalide?

Brückenbauerin Pascale Bruderer Wyss (33) war 2010 die jüngste Nationalratspräsidentin in der Geschichte. Seit 2002 ist sie Nationalrätin und seit 2008 Vizepräsidentin der SP. Sie wuchs in Baden auf und studierte in Zürich und Schweden Politologie, Staatsrecht, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Bruderer arbeitet als Geschäftsführerin der Krebsliga Aargau und als selbständige Unternehmensberaterin. Sie ist verheiratet und wohnt bei Baden.

Diese Diskussion kam in der breiten Bevölkerung nicht gut an. Selbstverständlich muss Missbrauch bekämpft werden. Aber pauschale Vorwürfe nützen niemandem. Stattdessen verletzen sie speziell Menschen mit einer unsichtbaren, zum Beispiel psychischen Behinderung. Diesen wird so eine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben zusätzlich schwer gemacht. Trotzdem muss diskutiert werden, was die IV abdecken kann und soll. An den Rändern — so das landläufige Gefühl — kommen immer neue Forderungen dazu.

Das muss man diskutieren, ja. Wir haben zu Recht ein Diskriminierungsverbot in der Verfassung, ein Gleichstellungsgesetz und eine IV, die sicherstellen soll, dass niemand wegen einer Behinderung oder chronischer Erkrankung in Armut verfällt. Das sind wichtige Errungenschaften, auf die wir alle einmal angewiesen sein könnten. In der IV kommen aktuell nicht etwa Leistungen dazu, ganz im Gegenteil, sie werden abgebaut – mit teils problematischen Folgen für die Betroffenen. Fördern TV-Sendungen wie «Schloss Biberstein»* das Verständnis für Behinderte?

Absolut, weil sie auf lockere Weise an einem Tabu rütteln. Bei einigen Zuschauern löst das den Wunsch aus zu helfen. Noch wichtiger scheint mir aber die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Anerkennung, * In «Schloss Biberstein» begleitet ein TV-Team behinderte Menschen im Alltag.

dass jeder Mensch gleichwertig ist, die gleichen Chancen verdient und ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Was ist mit Solidarität zwischen Menschen, die Arbeit haben, und jenen ohne? Zwischen reichen und armen Regionen? Fällt die Solidarität dem Sparzwang zum Opfer?

Verschiedene Studien zeigen, dass speziell der Mittelstand immer mehr unter Druck gerät und ständig mehr zur Kasse gebeten wird. Sogenannte Sparmassnahmen auf Bundesebene belasten Kantone und Gemeinden übermässig. Das sind negative Entwicklungen. Wir müssen langfristiger denken, umsichtiger handeln. In Gesprächen mit der Bevölkerung merke ich immer wieder, dass man eine gewisse Balance in der Gesellschaft wünscht. Gerade in schwierigen Zeiten, in denen die Wirtschaft staatliche Unterstützung braucht, fordert man zu Recht, dass auch der einzelne Mensch nicht vergessen geht. Abstimmungen im 2010 wie das Nein zum Umwandlungssatz in der zweiten Säule oder das nur knappe Ja zur Revision der Arbeitslosenversicherung zeugen von dieser Absicht. Welche Form von Solidarität wird erwartet? Reicht es, IVund AHV-Beiträge abzuliefern?

Das soziale Netz, wie es in der Schweiz seit Ende des 19. Jahrhunderts geknüpft wurde, hat den Menschen zu mehr Sicherheit und unserer Gesellschaft zu mehr Solidarität verholfen. Diese Errungenschaften vorangegangener Generationen


INTERVIEW PASCALE BRUDERER

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Pascale Bruderer im Bundeshaus: Mit 33 Jahren war sie die j체ngste Nationalratspr채sidentin, welche die Schweiz je hatte.


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INTERVIEW PASCALE BRUDERER

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verdienen grosse Wertschätzung. Sozialpolitik darf aber nicht nur heissen, Netze zu spannen. Auch die Verantwortung des einzelnen Menschen soll gestärkt werden, indem er die Schlüssel erhält, um sich – bildlich gesprochen – auf seinem Weg selbst Türen öffnen zu können. Darum ist Chancengerechtigkeit so wichtig, ja gar eine Bedingung für Selbstverantwortung. Wie kann ich als Einzelner meinen Anteil beitragen?

Die allermeisten Leute leisten ganz wesentliche Beiträge: indem sie sich für Vereine engagieren, Nachbarschaftshilfe oder Freiwilligenarbeit leisten, soziale Institutionen unterstützen. Solidarität fängt oft in der eigenen Familie an. Wenn man nur schon bedenkt, was pflegende Angehörige leisten, die für ihre Liebsten da sind. Das alles ist gelebte Solidarität.

Für Pascale Bruderer ist klar: Jugendlichen ist die Umwelt nicht egal. Kann man Kinder zu solidarischem Handeln erziehen?

Sicher können Eltern wichtige Vorbilder sein. Erziehung heisst auch, einen jungen Menschen zu befähigen, Verantwortung für sich und sein Umfeld zu übernehmen. Meines Erachtens sind junge Leute gerade gegenüber Themen wie Nachhaltigkeit und Umwelt stark sensibilisiert und gut informiert. Das freut mich, und es wider-

spricht dem Vorurteil, heutigen Jugendlichen sei vieles gleichgültig. Das stete Einfordern von Solidarität überfordert mitunter. Wo sind die Grenzen?

Die gibt es natürlich. Darum ist es so wichtig, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, für sich selber Verantwortung zu übernehmen. Ausserdem: Solidarität ist ein

«Oft sind es alltägliche Taten, die unser solidarisches Miteinander ausmachen.» grosses Wort, es wirkt in diesem Gespräch vielleicht fast übergross. Dabei sind es oft unscheinbare, ganz alltägliche Taten, die unser solidarisches Miteinander ausmachen. Im Jahr der Freiwilligen soll doch gerade das mehr gewürdigt und geschätzt werden. Eine Leserin schrieb uns, wir «Gutmenschen» würden noch erleben, dass das

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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

INTERVIEW PASCALE BRUDERER

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Wort Solidarität zum Schimpfwort würde — weil es dermassen strapaziert werde. Denken Sie das auch?

Wenn man Solidarität so definiert, dass man den Leuten die Eigenverantwortung abnimmt und sie damit «bibäbelet», also verhätschelt, und dies zulasten anderer, dann verstehe ich die Frau. Aber darum geht es gerade nicht. Echte Solidarität ist alles andere als ein Schimpfwort – es ist ein für die Schweiz historisch gewachsener Wert und ein wichtiger Kitt einer Gesellschaft. Ihr Präsidialjahr 2010 stand unter dem Motto «Brücke der Generationen». Was haben Sie konkret erreicht?

Ich unterstützte Projekte, welche die verschiedenen Generationen zusammenbringen. Zum Beispiel eines, bei dem Jugendliche älteren Menschen Internet oder Mobiltelefonie erklären. Ein anderes heisst Zeitmaschine: Schülerinnen und Schüler interviewen ältere Leute zu Ereignissen in der Geschichte und bereiten diese Gespräche mit Hilfe neuer Medien auf. Für die Präsentation der Projekte lancierten wir www.interge neration.ch, eine Generationenplattform im Internet. Wer ist wir?

Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft. Wir entschieden, bestehende Projekte zu fördern, zu vernetzen und sichtbarer zu machen, statt selbst ein neues Projekt zu lancieren. Behinderte, Sport und Tierschutz sind Schwerpunkte Ihrer politischen Arbeit. Deswegen wird gerne behauptet, Sie kümmerten sich nur um Randthemen. Schmerzt Sie das?

Nein, es war ein bewusster Entscheid, die voraussehbare Aufmerksamkeit als damals jüngste Nationalrätin gezielt zu nutzen für Themen, die zu kurz kommen. Daneben kümmere ich mich um viele weitere Gebiete, wie Arbeit, Bildung oder Wirtschaft. Gerade als Nationalratspräsidentin arbeitete ich mich in sämtliche Dossiers ein, um den Rat kompetent leiten zu können.

Begegnungstag der Generationen: Pascale Bruderer motiviert Jugendliche zu solidarischem Handeln. Haben sich die Fronten im Parlament verhärtet, seit Sie vor neun Jahren vereidigt wurden?

Schwierig zu sagen. Im Nationalrat wurden in den letzten Jahren die Pole gestärkt. Das führte zu veränderten Mehrheitsverhältnissen. Im Ständerat ist die bürgerliche Mitte nach wie vor stark. Am Schluss entscheidet häufig die CVP.

Oft fällt der Entscheid in der Mitte, ja – dort gibt es aber nicht nur die CVP. Es kommt häufiger zu Differenzen zwischen den Räten. Nicht zuletzt wegen der vorher erwähnten unterschiedlichen Mehrheitsverhältnisse. Hat sich der Umgang untereinander im Rat verändert?

Ich spüre die Stimmungsänderung weniger im Ratsaal als vielmehr in der medialen Auseinandersetzung. Konfrontation ist für viele Medien attraktiver als konsensorientierte Politik. Dafür habe ich ein gewisses Verständnis, mittlerweile nimmt die forcierte Konfrontation aber gar viel Raum ein. Auch wenn das gegen aussen nicht zur Geltung kommt – die Bereitschaft, miteinander Lösungen zu suchen, ist nach wie vor intakt.

Sie sind über alle Parteigrenzen hinweg beliebt. Weichen Sie darum öfters von der offiziellen SP-Linie ab?

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Ich erlaube mir, eine eigene Meinung zu haben und entsprechend abzustimmen, das ist so. Ich setze mich mit ganzem Herzen für sozialdemokratische Werte ein. Gleichzeitig bedeutet für mich sozialdemokratische Politik, Verantwortung für das Gesamte zu übernehmen. Dazu gehört, bei allen Argumenten gut hinzuhören und auch einen Schritt in Richtung des Gegenübers zu machen, damit eine mehrheitsfähige Lösung resultiert. Mit dem Risiko, sich in den eigenen Reihen Feinde zu machen?

Die sozialdemokratische Partei hat ein sehr breites Meinungsspektrum, und die Tatsache, dass ich angefragt wurde, im Präsidium mitzuwirken, zeigt mir, dass man diese Breite leben will und sie Platz hat.

«Dass ich bis siebzig politisiere, kann ich mir nicht vorstellen.»

Diese Breite wurde allerdings stark eingegrenzt. Wenn sich eine Partei die Überwindung des Kapitalismus zum Ziel macht, verärgert sie viele Anhänger.

Dieser Satz stand schon im letzten Parteiprogramm. Diesmal wurde er explizit zum Thema gemacht.

Weil wir uns seitens der Parteileitung von dieser Formulierung verabschieden wollten, was ich unterstützte. Nun hat die Delegiertenversammlung anders entschieden. Für mich steht nicht das Parteiprogramm im Zentrum, sondern konkrete Politik, die sich dem Alltag der Menschen widmet. Können Sie sich vorstellen, bis 70 zu politisieren?

Mich freuts, wenn alle Generationen im Parlament vertreten sind. Dass ich selber bis 70 politisiere, kann ich mir nicht vorstellen. Wer so jung wie ich eingestiegen ist, weiss, dass es ein Leben danach gibt. Interview Ruth Brüderlin, Hans Schneeberger Bilder Severin Novacki

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

FRAU DER WOCHE

Historischer Erfolg

Britney Spears (30) ist immer gut für eine Schlagzeile. Diesmal punktet sie mit einer Sensation: Die amerikanische Sängerin schaffte es mit ihrer neuen Single «Hold It Against Me» in 19 Ländern gleichzeitig in die Charts. Das schaffte vor ihr noch keine weibliche Künstlerin in der gesamten Musikgeschichte. In der Schweizer Hitparade stieg sie auf Platz sieben ein.

MINDESTLÖHNE

«Seit der Personenfreizügigikeit kann man Mindestlöhne vergessen» De Schweizerische Der Schwei ri he GewerkG schaftsbund (SGB) verlangt, dass niemand für weniger als 22 Franken pro Stunde arbeiten muss. Reiner Eichenberger (49), Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Fribourg, findet das keine gute Idee. Reiner Eichenberger, die Unterschriftensammlung für die Mindestlohninitiative ist gestartet. Werden Sie unterzeichnen?

MANN DER WOCHE

Bild Georgios Kefalas/Keystone, Toni Lindroos/Sobli/RDB/ Matt Sayles/AP/Keystone, Mathieu Rod

Streicheleinheiten Der Tessiner Ständerat Dick Marty (66) bekam für seinen Bericht über Menschenrechtsverletzungen und Organhandel im Kosovo ein dickes Kompliment vom Europarat. Marty habe unter sehr schwierigen Bedingungen einen exzellenten Job gemacht, heisst es in Strassburg. Nur die Vertreter Albaniens waren ga ganz anderer Meinun ung. g. Meinung.

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Nein, ich halte nichts davon. Es geht ja darum, die Situation von wenig qualifizierten Mitarbeitern zu verbessern. Schreibt man aber in diesem Markt einfach Löhne vor, gibt es nach klassischer Begründung nur einen negativen Beschäftigungseffekt: Es werden Stellen abgebaut. Diese Drohung kommt bei jeder Arbeitsdiskussion.

Die Initiative verlangt einen Mindestlohn, der deutlich über der jetzigen Bezahlung liegt. Das kann der Arbeitsmarkt nicht ohne weiteres verkraften. Einschlägige Studien zeigen, dass dies einschneidende Folgen hat. Heisst das, Mindestlohn ja, aber nicht in der von der Initiative verlangten Höhe?

Mit einem Minimallohn von gegen 4000 Franken könnte man allenfalls einzelne Leute schützen, die sich zu billig verkauften. Ein Arbeitnehmer muss mit seiner Leistung für das Unternehmen wenigstens das erwirtschaften, was er an Lohnkosten verursacht. Sonst rentiert er nicht.

Beim Gros der schlecht ausgebildeten Arbeitskräfte ist das aber nicht automatisch der Fall. Wenn jemand nicht von seinem Lohn leben kann, muss der Staat mit Sozialhilfe, Miet- und Krankenkassenzuschüssen helfen.

Natürlich kann eine Gesellschaft beschliessen, dass jeder von seiner Arbeit leben können muss. Aber dann soll die Gesellschaft für diese Kosten aufkommen – insbesondere mit Lohnsubventionen – nicht die Unternehmen. Die müssen in erster Linie konkurrenzfähig sein und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Gesetze, die das verhindern, führen zu schädlichen Ausweichreaktionen. Inwiefern?

In vielen Ländern, die bereits solche einschneidenden Lohn- und Anstellungsvorgaben haben, werden viele Arbeitskräfte einfach nicht mehr in einem offiziellen Arbeitsverhältnis angestellt, sondern als «Praktikant». Italien hat eine ganze Generation von Praktikanten. In Deutschland wird das Gesetz umgangen, indem Mitarbeiter zu Selbständigen erklärt und ausgelagert werden. Dies passiert aber nur, wenn die Mindestlohnvorschriften «beissen», also deutlich über dem Lohnniveau eines freien Arbeitsmarkts liegen. Zudem wirken Mindestlöhne von 4000 Franken unglaublich attraktiv auf ausländische Arbeitskräfte. Mit welchen Konsequenzen?

Sie ziehen relativ gut qualifizierte ausländische Arbeitskräfte an. Die verdrängen dann die unqua-

lifizierten hiesigen, die mit dem Mindestlohn hätten geschützt werden sollen. Seit die Personenfreizügigkeit gilt, kann man die Forderung nach Mindestlöhnen schlicht vergessen. Die gleichen Kreise, die gegen Mindestlöhne sind, verlangen gleichzeitig den Abbau von Sozialleistungen. Wie geht das zusammen?

Natürlich zahlen Unternehmen gerne wenig. Sie müssen die Kosten tief halten. Aber man sollte die Arbeitgeber nicht nur schelten und belasten. Immerhin stellen sie wenigstens Arbeitsplätze zur Verfügung – auf eigene Rechnung. Damit leisten sie mehr als viele ihrer Kritiker. Und man darf nicht vergessen: Viele arbeiten nur

«Viele arbeiten

nur relativ kurze Zeit für einen tiefen Lohn.» relativ kurze Zeit für einen tiefen Lohn. Junge Berufseinsteiger werden mit zunehmendem Alter und Erfahrung produktiver und verdienen entsprechend mehr. Reicht Ihr Lohn gut zum Leben?

Ja, dafür bin ich sehr dankbar. Interessanter ist aber, dass auch die meisten Studenten mit weit weniger als dem Minimallohn gut leben können. Ebenso die Universitätsassistenten, die oft nur Teilzeit angestellt sind, aber hundert Prozent arbeiten. Ruth Brüderlin


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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

BILD DER WOCHE

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DER GEIST DES WEF GEBEUGTE SEELEN: Mahatma Gandhi (links), Freiheitskämpfer und grosser Weiser aus Indien, wusste, wie gewaltfreie Konfliktbewältigung geht. Während Gandhi mit den einfachsten Kommunikationsmitteln seine Botschaften verkündete, holt sich die moderne Frau am WEF in Davos ab und zu Rat von extern. Mit Gandhi an ihrer Seite. Vielleicht dient er dabei als Inspirator und Vorbild. Ganz sicher aber als Parkplatz für die Handtasche.

FRAGE DER WOCHE

Bild Fabrice Coffrini/AFP Photo, Christian Lanz/RDB

Warum ist Schnee weiss?

Sonnenlicht setzt sich aus Strahlen verschiedener Wellenlängen zusammen, die für uns nicht alle sichtbar sind. Welche Farbe ein Gegenstand hat, hängt davon ab, welche Strahlen er reflektiert. Ein grünes Blatt zum Beispiel reflektiert grüne und absorbiert rote — das Blatt erscheint grün. Verschluckt ein Gegenstand alle Strahlen, wirkt er schwarz. Schnee wiederum besteht nicht nur aus gefrorenem Wasser, er enthält auch viele eingeschlossene Luftbläschen. An der Grenzfläche zwischen Eis und Luftbläschen wird das einfallende Licht nicht absorbiert, sondern zu 100 Prozent reflektiert, sodass Schnee weiss erscheint. Dass die Luft für die weisse Farbe verantwortlich ist, lässt sich an einem Eiszapfen überprüfen.

ZITAT DER WOCHE

«Sie parkierte ihren Mini immer vor dem Bühneneingang, wenn möglich direkt auf dem Trottoir.» Volksschauspieler Jörg Schneider (75) erzählte an der Abdankungsfeier im Zürcher Grossmünster für seine langjährige Kollegin Stephanie Glaser Müsterchen aus deren Leben. Die alte Dame war demnach nicht nur bis zuletzt äusserst fit und munter, sie pflegte auch im Alter einen rasanten Fahrstil sowie einen gewissen Hang zur Anarchie.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Mamma mia! Ist Elton John also doch noch Mami geworden! Er und

sein Mann haben den kleinen Zachary Jackson Bänz Friedli freut sich Levon bekomauf einen Song. men. Also, «bekommen» … Eine Leihmutter hat den beiden am Weihnachtstag das Kindlein geboren, gewissermassen unbefleckt. Schon fast biblisch, das Ganze. Ferner hatte ich zur Kenntnis zu nehmen, dass auch Gianna Nannini, Idol meiner Jugendjahre, auf ihre mittelalten Tage Mutterfreuden geniesst: Bald 55-jährig, hat die Sängerin eine Penelope zur Welt gebracht. La Mamma und Tochter, heisst es, seien wohlauf. (Im Befruchten nicht mehr ganz junger Damen sind italienische Ärzte bekanntlich, was die spanischen im Dopen: Weltspitze.) «Gestört!» Das war auch Ihr erster Gedanke,

stimmts? Nur geraten wir Normalbürger, wenn wir es gestört finden, wie sich Promis mal eben ein Baby besorgen, in Verdacht, bloss neidisch zu sein. Die Schönen und Reichen – okay, im Fall Elton Johns und Nanninis vor allem reich – können sich leisten, wonach immer sie gelüstet. Kind gefällig? Her damit! Irritierend. Aber vielleicht zeigen die Promis mit ihrem späten Elternglück nur auf, zu was das Kinderkriegen in der Ära der vielen Optionen ohnehin geworden ist. Ein Kind wird angeschafft wie ein

Accessoire, nachdem man alles ausgelebt hat: wilde Jahre, Drogen, sexuelle Ausschweifungen,beruflicheVerwirklichung … Und dann, wenns grad passt, noch hurtig das Wunschkind auf Bestellung. Bei vielen geschieht das um die 40, Elton John war nun halt schon 63; folglich ein Extrembeispiel, aber eben nur ein Beispiel. Solch späte Einzelkinder, terminlich hübsch in die Laufbahn der Eltern eingepasst, werden mit Erwartungen überhäuft. Für Promikinder wie Zachary und Penelope kommt hinzu, dass sie im Fokus der Öffentlichkeit aufwachsen. Auch «das älteste Mami der Schweiz», die 64Jährige aus dem Aargau, zeigt ihre Katherine freilich gern im «Blick» her. Aber wer weiss denn, ob dies nicht die Zukunft ist? Dass die demografische Entwicklung, wonach es immer weniger Kinder und immer mehr gesunde Alte gibt, aufgefangen wird, indem Pensionierte noch gebären? Ach, kommen Sie! Ich freu mich doch einfach.

Denn die Lieder, die Stars für ihre Kinder schrieben, gehörten stets zu den schönsten: Jovanottis «A Te», Kris Kristoffersons «From Here to Forever», Claudio Baglionis «Avrai», Billy Joels «Lullabye (Goodnight My Angel)», Bob Dylans «Forever Young»

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für Sohn Jakob … allesamt herzerweichend! Selbst die grössten Rabauken werden, einmal Vater, butterweich: Der französische Rocker Renaud widmete seiner Tochter das Chanson «Morgane de toi», sogar Eminem, als Rüpel verschrien, rappt in «Hailie’s Song» ganz zart. Bereits hat Gianna Nannini ihrer Tochter ein ganzes Album gewidmet, «Io e Te». Wetten, auch Elton John schreibt ein Lied? Eines, ergreifend wie «Your Song», wie «Daniel», seine frühen

«Ist Elton John doch noch Mami geworden!» Songs, die mir fast den Verstand raubten. Das ist sehr lange her. Was Zachary und Penelope betrifft, wünsche

ich ihnen ein sorgloses Leben. Ich stelle mir vor, dass sie sich dereinst an irgendeiner Jetsetparty kennenlernen, vielleicht verlieben und zusammen durchbrennen. Sie wird seine Stupsnase mögen, er ihre Grübchen und den drolligen Akzent. Und zwischen wilden Küssen werden sie sich irgendwo am Ende der Welt in die Augen schauen, grinsen und zueinander sagen: «Unsere Eltern? Gestört!» Bänz Friedli an der Muba: 4. 2., 16 Uhr, Medienbühne.

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Tempo Teufel in St. Moritz

Am traditionellen Pferderennen White Turf fliegen ab 6. Februar wieder die Eisbrocken. Als Exotin beim Skikjöring gilt ausgerechnet eine Einheimische: Die junge St. Moritzerin Valeria Holinger ist die einzige Frau am Start. Doch dabei sein ist ihr zu wenig. Sie will gewinnen.

E

s riecht nach Zigarren. Der Duft intensiviert sich vor dem VIP-Zelt. Dort ist auch die Pelzmanteldichte am höchsten und Fotografieren strikte verboten. Etwas weiter weg, bei der Tribüne, überwiegt das Aroma von geschmolzenem Käse und grillierter Wurst. Auf der anderen Seite,

bei der Musikbühne, wippt die Jeunesse dorée warm verpackt in Moncler-Skijacken mit dem Fuss. Zwei junge Damen in dicken, markenlosen Strickpullovern versuchen die Besucher zum Tanzen zu animieren. Hier riecht es nach nichts. Das zarte Bouquet gekühlter Austern und Champagner kann

sich in der eiskalten Luft nicht behaupten. Das White Turf ist der grösste Event im Engadin und alljährlicher gesellschaftlicher Höhepunkt. Seit 1907 trommeln im Februar Pferdehufe im sportlichen Wettkampf über den gefrorenen See. Über 10 000 Zuschauer schau-

en sich an den drei Sonntagen die Galopp- und Trabrennen an – und, als besondere Spezialität, die Skikjöring-Trophy. Diese Form von Pferderennen ist eine Weltexklusivität, die es nur in St. Moritz gibt. Beim Skikjöring sitzt kein Jockey auf dem Pferd. Der Fahrer lässt sich auf


MENSCHEN SKIKJÖRING

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Bild Andy Mettler/swiss-image.ch

White Turf 2009: Valeria Holinger (links) rast hinter ihrem Pferd Baileys Best mit bis zu 50 Kilometer pro Stunde über den gefrorenen St. Moritzersee.

Skiern hinterherziehen. Es ist eine Hochrisikosportart, und nur eine einzige Frau wagt es, sich in dieser Disziplin mit den tollkühnen Männern zu messen: Valeria Holinger. Das zarte Persönchen misst knapp 1,64 Meter, hat riesige grünblaue Augen, lange dunkle

Haare und ist gerade mal 20 Jahre alt. Valerias Vater Nicolo ist Skikjöring-Rennleiter am White Turf und fuhr selber während 26 Jahren. Sein Enthusiasmus steckte die Tochter an: «Seit frühester Kindheit träume ich davon, selber Rennen zu fahren», sagt Valeria. Vor drei Jahren

2010 stürzt Holinger. Ihr Pferd beendet das Rennen allein.


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MENSCHEN SKIKJÖRING

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

machte sie ihren Traum wahr, ging als erste Frau seit 26 Jahren an den Start und belegte auf Anhieb den dritten Rang. «Ich würde mich nicht gerade als crazy bezeichnen», sagt Holinger, «aber ich mache gerne extravagante Sachen wie eben Skikjöring.» Bei diesem Sport ist das Pferd der Chef. Es hat nur eine Aufgabe: galoppieren. Und zwar wie der Teufel. Der Fahrer hat wenig Einfluss auf den Rennverlauf. Er kann lediglich steuern und minim bremsen. Das Pferd während des Rennens zum Stillstand zu bringen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, es würde höchstens sein Tempo verringern. Stoppen tut es erst, wenn es müde ist oder wenn die anderen Pferde auch nicht mehr rennen.

Noch nie gab es eine «Königin des Engadin»

Zwölf Fahrer treten jeweils gegeneinander an. Wollen mehr starten, entscheidet das Los. Der Gesamtsieger bekommt den Ehrentitel «König des Engadin». Valeria Holinger wäre die erste Königin der Geschichte. Sie ist erst die Zweite, die es überhaupt versucht. 1983 wagte die Churerin Hedy Danuser ihr Glück, stürzte im ersten Rennen und brach sich den Mittelfuss. Trotzdem trat sie eine Woche später mit einbandagiertem Fuss nochmals an. Dann musste sie endgültig aufgeben. «Sie wollen keine Frau, im Grunde bis heute nicht», schimpfte eine noch immer erzürnte Danuser Jahre später in einem Interview. «Lieber eine einheimische Frau, als ein Unterländer als König», spottet dagegen einer aus dem «Kuchen» hinter vorgehaltener Hand. Das ist ein klarer Seitenhieb auf den Zürcher Jakob Broger, der mit seinem Pferd King George jedes Jahr als Kronfavorit gilt und den Ehrentitel schon mehrfach ins Unterland trug. Als gebürtige St. Moritzerin geniesst Valeria Holinger viel Goodwill. Sprüche wie «Mit Frauen gibt es nur Probleme» oder «Hast du dich schon geschminkt, es hat Kameras» bekommt sie trotzdem zu hören. Sie tut das als psychologische Kriegsführung ab.

Glorreicher Einstieg: Mit 18 fuhr Valeria Holinger beim White Turf 2009 erstmals mit und wurde auf Anhieb Dritte.

Ebenso wie den obligaten Spruch, den alle Neulinge zu hören bekommen: «Du darfst vor dem Rennen nichts essen. Vielleicht kommst du nachher ins Spital und vor einer Operation solltest du einen nüchternen Magen haben.» Effektiv ist das Verletzungsrisiko gross. Stürze, zum Beispiel weil ein Pferd auf einen Ski tritt, passieren oft, und blaue Flecken gehören zu Skikjöring wie Pelz-

mäntel zu St. Moritz. Die Schneeschollen aus den Hufen der Pferde prallen ungehindert auf die Fahrer. «Das Tuch an der Führerleine schützt zwar von vorne. Aber von den Pferden links und rechts bekommt man alles ab», sagt Valeria Holinger, «vor allem an den Armen und Beinen. Nach einem Rennen sieht man aus wie vom Traktor überfahren.» Zu ihrem Schutz stopft die junge

Über 100 Jahre White Turf

Die traditionellen White-Turf-Pferderennen finden seit 1907 auf dem zugefrorenen See in St. Moritz statt und locken über 30 000 Zuschauer ins Engadin. Ausgetragen werden Flachrennen, Trabrennen und als besondere Spezialität Skikjöring. Die drei Rennsonntage sind dieses Jahr am 6., 13. und 20. Februar. Der Eintritt kostet 20 Franken. Infos unter: www.whiteturf.ch

Pilotin Zeitungen in die Skikleidung, trägt Hockeyschoner an den Beinen und Hartschalen an Bauch und Rücken. Am Start sieht sie deshalb aus wie ein MichelinMännlein. Zimperlich ist Valeria Holinger nicht. Nur einmal ist sie in Tränen ausgebrochen. Am ersten Rennsonntag 2010. Valeria war für den Bruchteil einer Sekunde unkonzentriert, verpasste den Start und stürzte noch in der Startbox. Ihr Pferd Baileys Best preschte alleine davon. Führerlos raste das Ross während des ganzen Rennens blindlings mit und behinderte mit der losen Lenkleine die anderen Teilnehmer. Vor allem Franco Moro und dessen Rennpferd Peredur. Die beiden Geschirre verhedderten sich während des 2700 Meter langen Rennens ineinander. Eine hochgefährliche Angelegenheit für die Pferde und für die Fahrer. Moro wurde trotzdem Zweiter. Baileys Best hielt an der Spitze mit, beendete das Rennen als Dritter und wurde ebenso wie Valeria Holinger disqualifiziert. Ein bitterer Moment für die ehrgeizige Frau. Eine Stunde später nippte sie an einem Cüpli und kämpfte wacker gegen das Wasser in ihren Augen. «Es war schrecklich. Ich kann gar nicht genau sagen, was passiert ist. Ich hatte eine Art Blackout», sagt sie.

Dieses Jahr tritt Valeria mit einem neuen Pferd an

Sogar ihre Konkurrenten zeigten Mitgefühl. Selbst Franco Moro fand tröstende Worte: «Sie ist eine hervorragende Fahrerin. Eines Tages wird sie ein Rennen gewinnen, da bin ich mir sicher.» Während des Rennens seien die Teilnehmer Konkurrenten, davor und danach Kollegen, sagt Valeria, oder Nachbarn. St. Moritz hat nur etwa 5000 Einwohner und ist ausserhalb der Saison ein kleines Nest, in dem jeder jeden kennt. Valeria stammt aus einer sportlichen Familie, ihr Vater ist ehemaliger Skischullehrer, die Mutter, eine Zürcherin, arbeitet in einem Sportgeschäft. Valeria machte die Hotelhandelsschule in Zürich und arbeitete bis Ende März 2010 im «Badrutt’s Palace» in St. Moritz, einem der berühmtesten


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MENSCHEN SKIKJÖRING

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Champagnerstimmung für Einheimische und Gäste: Die White-Turf-Rennsonntage sind gesellschaftliche Höhepunkte in St. Moritz.

Hotels der Schweiz. Seit Sommer 2010 lässt sie sich in Samedan zur Touristikfachfrau ausbilden. Sie möchte sich auf die Organisation von Events spezialisieren und später im Ausland arbeiten. Aber nicht in Russland, obwohl sie in St. Petersburg Russisch gelernt hat. Es zieht sie an die Wärme. «Ich würde gerne in einem Hotel in Thailand arbeiten. Dort war ich schon oft in den Ferien, und es gefällt mir wahnsinnig gut. Oder vielleicht in den USA.» Hauptsache weg von St. Moritz. Aber höchstens für ein paar Jahre. «Dann will ich unbedingt wieder hierher zurück.» Trotz der Langeweile, welche die St. Moritzer spätestens im Mai überkommt. Valeria Holinger wohnt mit ihrem drei Jahre jüngeren Bruder noch zu Hause bei den Eltern. Sie hat einen Freund, spielt im Sommer Golf und geht Mountainbiken. Dieses Jahr wird sie mit einem neuen Pferd antreten. Mit welchem, entscheidet sich erst ein paar Tage vor dem Start. Kaum ein

Fahrer besitzt ein eigenes Pferd. Professionelle Rennställe stellen die Tiere zur Verfügung und übernehmen die Kosten für Transport und Unterbringung im Engadin. Für zweieinhalb Wochen kostet das zwischen 2500 und 5000 Franken pro Pferd. Als Gegenleistung überlassen die Fahrer die Preisgelder den Pferdebesitzern.

Reiten muss keiner können, aber sehr gut Ski fahren

Seit dem Missgeschick letztes Jahr trainierte Valeria Holinger vor allem den heiklen Start. Statt von einem Pferd liess sie sich von einem Schneetöff aus der Startbox ziehen, und zwar «100 Mal, bis ich es im Schlaf konnte». Und sie wird Vitamintabletten schlucken und darauf achten, dass sie vor dem Start genügend isst, was ihr schwerfällt, wenn sie nervös ist. «Ich bin auf Skiern geboren und reite, seit ich siebenjährig war. Dazu liebe ich die Geschwindigkeit.» Valeria Holinger bringt ideale Voraussetzungen für Ski-

kjöring mit. Fahrer müssen zwar einigermassen mit einem Pferd umgehen können. Reitkünste sind indes nicht zwingend. Im Gegensatz zu Ski fahren. Das muss sitzen. Und zwar auf top Niveau. Bis zu ihrem 17. Lebensjahr fuhr Holinger internationale FIS-Skirennen, ehe sie wegen einer Knieverletzung aufhören musste. «Der Abschied war hart. Ich arbeite heute als Skilehrerin, das tröstet mich ein bisschen», sagt sie. Beim Skikjöring kann sie zeigen, was sie auf Brettern immer noch draufhat. Das Wort «Jöring» stammt aus dem Norwegischen und heisst so viel wie «Leine». Die Lappen im hohen Norden spannen allerdings nicht Pferde vor ihre Skier, sondern Rentiere. Wie der Brauch ins Engadin kam, weiss keiner. Verbrieft ist lediglich, dass einheimische Bauern und Skilehrer begannen, sich damit auf dem zugefrorenen See zu amüsieren. Das grosse Vergnügen der kleinen Leu-

te von einst ist heute das Highlight der High Society. Eine exklusive Angelegenheit ist der Anlass deswegen aber keineswegs. Ein Stehplatz kostet 20 Franken und der Zutritt ist auch ohne Pelzmantel möglich. Text Ruth Brüderlin Bilder Tanja Demarmels

Man trägt Pelz am White Turf. Ein Muss ist es jedoch nicht.


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Wellness und Action, getestet von Sergio, Benoît und Beat. Diesen Monat sind wir für Sie ins warme Nass gesprungen und haben auf Riesenrutschbahnen und in der Sauna geschwitzt wie schon lange nicht mehr. Das Resultat: Wir fühlten uns danach wie neu geboren.

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Als Sergio wieder einmal genug von «die kalte Wetter» hatte, brauchte es nicht viel Überredungskunst, um uns für einen Besuch im Wasserpark in Le Bouveret zu erwärmen. Und wir sollten es nicht bereuen. Denn hier, inmitten der Natur, zwischen Alpen und Genfersee, gab es so viel zu erleben: Wasserfälle, Höhlen, ein Fluss- und Wellenbad und vor allem atemberaubende Rutschbahnen, von denen wir uns tollkühn hinunterstürzten – allen voran Benoît. Als wir schliesslich auch noch das Piratenschiff

enterten, war Beats Entschluss gefasst: «Wir kommen wieder, das nächste Mal aber mit unseren Enkeln.» Das brachte Benoît, diesen Geniesser, auf eine fast noch bessere Idee: «Gönnen wir uns bis dahin noch ein wenig Erholung im Wellnessbereich, da dürfen Kinder unter 16 Jahren nämlich nicht rein.» Aber schauen Sie sich doch einfach unseren Testbericht Nr. 328 auf sbb.ch an, wo Sie auch alle anderen Testergebnisse, viele praktische Tipps und 400 weitere Tagesausflüge finden. * Aquaparc Le Bouveret Bahnfahrt/Transfer (50%), Eintritt in den Aquaparc für 5 Stunden, mit oder ohne Booster Loop (50%).

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Alle reden davon, die Familien entlasten zu wollen. Die SBB tuts, und zwar schon lange. So geniessen Kinder unter 6 Jahren in Begleitung grundsätzlich freie Fahrt, Kinder bis 16 Jahre bezahlen nur die Hälfte – ein Halbtax-Abo für den Nachwuchs können sich Eltern also sparen. Und mit einer Junior-Karte für CHF 30.– fahren eigene Kinder sogar ein ganzes Jahr lang gratis mit, ganz egal, wie oft man zusammen unterwegs ist.

DIE DREI FREIZEITTESTER EMPFEHLEN

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Zoo Zürich. Bahnfahrt nach Zürich HB und zurück (30%), ermässigter Transfer, Eintritt in den Zoo Zürich (30%).

Für CHF 15.– kommt auch der Göttibub mit. Die Kinder-Tageskarte ist wirklich eine gute Sache. Erst kürzlich habe ich zum ersten Mal eine für meinen Göttibub gelöst und wir sind zusammen zum Schlitteln in die Berge gefahren. Was hatten wir beide für einen tollen Tag! Das hat mich nur CHF 15.– gekostet – CHF 30.–, wenn wir 1. Klasse gefahren wären. Detailliertere Infos dazu erhalten Sie an jedem Bahnhof oder unter sbb.ch

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Achten Sie auf unsere Freizeit-Symbole. Damit Sie noch schneller und einfacher das perfekte Freizeiterlebnis finden, haben wir unter sbb.ch alle von uns getesteten Tagesausflüge mit leicht verständlichen Symbolen kategorisiert. Das erlaubt Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Suche.

Familie

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Bodensee-Therme Konstanz (D). Bahnfahrt nach Konstanz (D) und zurück (30%), Transfer (gratis) und ermässigter Eintritt wahlweise mit Sauna (3 h 30 min) oder ohne Sauna (3 h). Lido Locarno. Bahnfahrt (30%), Eintritt Bad oder Bad und Rutschbahn für 4 h (30%). Kambly-Erlebnis Trubschachen. Bahnfahrt (30%), Gratis-Eintritt und Döschen, gefüllt mit Kambly-Bretzeli (80%). Maison Cailler. Bahn- und Busfahrt (30%), Eintritt ins Maison Cailler inkl. Cailler Show, Museum und Chocolaterie mit Degustation (30%). Papiliorama Kerzers. Bahnfahrt (30%) und Eintritt (30%). Sea Life Konstanz (D). Bahnfahrt (30%), Eintritt ins Sea Life und ins Bodensee-Naturmuseum (30%). · Angebote gültig vom 1. bis 28. Februar 2011. · Die Ermässigungen können nur gewährt werden, wenn die Angebote am Schalter gekauft werden.

Aktiv

Erholung

Seen & Flüsse

Action

Rundreisen

· Weitere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie am Bahnhofschalter oder auf sbb.ch


40 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Ehre für einen Aufklärer

Jimmy Wales erhielt für seine Verdienste um die Demokratisierung des Wissenszugangs den Gottlieb-Duttweiler-Preis 2011.

Grosser Andrang: Gäste im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rü Rüsc Rüschlikon. schl hlik ikon on..

D

er Begründer der OnlineEnzyklopädie Wikipedia nahm vergangene Woche den Gottlieb-Duttweiler-Preis entgegen. Rund 300 Gäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft lauschten seinen Worten. Jimmy Wales kam ohne Umschweife zum Kern seiner Botschaft: Jeder Mensch auf diesem Planeten soll freien Zugang zu einer Enzyklopädie haben, jeder die Möglichkeit, sich zu bilden. Wales erzählte vom jungen Inder, einem Slum-Bewohner, der mit Hilfe von Wikipedia eine Schulprüfung bestand. «Bildung kann Leben verändern», sagte Wales – und blickte in die Zukunft: In den nächsten Jahren werden eine zusätzliche Milliarde Menschen das Internet nutzen – in China, Indien und Afrika. Der Zugang zu Bildung und Information könne helfen, politisches Bewusstsein zu entwickeln und demokratische Prozesse in Gang zu bringen. Diese Aussage unterstrich SRG-Generaldirektor Roger de

Weck in seiner Laudatio: tio: ti o: FFrei reii vo re von n politischer und religiöser öser ös er P Proparopa ro pa-ganda sei das Internet et ei eine ne dder er Quel elle len n in wenigen neutralen Qu Quellen Diktaturen – gerade Wi Wiki Wikipedia kipe pedi diaa verfüge über eine Glaubwüraubw au bwür ür-digkeit, die «unbezahlbar» zahl za hlba bar» r» sei. Dies liege nicht zu zule zuletzt letz tztt tz an Jimmy Wales selbst: bst: bs t: E Err sei «authentisch», W Wikiikiik ipedia finanziere sich au auch ch ende en den de n heute noch über Spenden und sei kein Millionenonen on en-geschäft wie Google od oder er Facebook. Gisèle Girgis, M Mitit-it glied der Migros-Geneeneen eraldirektion, und Claude aude au de Hauser, Präsident de derr Verwaltung des MigrosGenossenschafts-Bundes, betonten die Parallelen zwischen Jimmy Wales und Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Letzterer war überzeugt: «Das gesamte Volk soll die Möglichkeit haben, etwas zu lernen.»

Text Christoph Petermann, Bilder Paco Carrascosa, Thomas Entzeroth


NEUES AUS DER MIGROS Der Preis

Claude Hauser (links), Präsident der Verwaltung des MGB, und Preisträger Jimmy Wales.

Roger Schawinski, Preisträger 1998, und GDI-Stiftungsratspräsidentin Gisèle Girgis.

SRG-Generaldirektor und Laudator Roger Marco Solari, Präsident de Weck und IBM-Forscher Moshe Rappoport. des Filmfestivals Locarno.

Regine Aeppli, Regierungsrätin des Kantons Zürich, und Migros-Chef Herbert Bolliger.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales mit dem GottliebDuttweiler-Preis.

Ständerat und FDP-Politiker Felix Gutzwiller.

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Der mit 100 000 Franken dotierte Gottlieb-DuttVáclav Havel weiler-Preis wird Personen verliehen, die sich durch «hervorragende Leistungen zum Wohle der Joschka Fischer Allgemeinheit verdient gemacht haben für eine kulturelle, gesellschaft- Kofi Annan liche oder wirtschaftliche Umwelt, in der ein jeder sich entfalten und an deren Weiterentwicklung ein jeder eigenständig mitwirken kann». So steht es in der Stiftungsurkunde. Prominente Preisträger waren: 1990: Václav Havel, Schriftsteller, Ex-Präsident der Tschechoslowakei (1989—1992) und der Tschechischen Republik (1993—2003). 2004: Joschka Fischer, Ex-Aussenminister und -Vizekanzler Deutschlands (1998—2005). 2008: Kofi Annan, Ex-Generalsekretär der Vereinten Nationen (1997—2006) und Friedensnobelpreisträger.

Kabarettist Franz Hohler (links) und Schriftsteller Adolf Muschg mit Ehefrau Atsuko Kanto.


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Blick vom Amphitheater in Taormina auf den Ätna

Im Schiff zur Trauminsel Sizilien

Schiffspassagen nach Sizilien und zurück ■ Erstklasshotel direkt am Meer ■ Siziliens Höhepunkte von Palermo bis Taormina ■ Fak.: Westsizilien mit Segesta, Erice und Marsala

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Hinfahrt via Gotthard, Tessin, Milano nach Genua und Einschiffung auf ein Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Auf See – Palermo–Campofelice di Roccella. Am späten Nachmittag Ankunft in Palermo und kurze Fahrt zu unserem erstklassigen Hotel in Campofelice di Roccella, direkt am Meer. 3. Tag: Palermo und Monreale. Den heutigen Tag widmen wir der lebhaften Inselhauptstadt mit ihren vielen Kunstschätzen sowie Monreale mit seinem berühmten Dom. Der Dom von Monreale, eines der wichtigsten Bauwerke der Insel, wird Sie mit seinem kunstvollen Kreuzgang und riesigen Mosaiken beeindrucken. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Westsizilien. Fahrt nach Segesta und Besichtigung der Ausgrabungsstätte, die zu den besterhaltenen der Welt gehört. Danach fahren wir weiter nach Marsala. Bekannt ist die Stadt vor allem durch ihren aromatischen Süsswein. Bei einer Kellereibesichtigung haben wir die Möglichkeit, Genua

M I T T E LM E E R

Erice

Palermo

Marsala

Monreale

Campofelice di Roccella Cefalù

Taormina Ätna

Enna Piazza Armerina

S I Z I L I E N

diesen köstlichen Wein zu degustieren. Ausserdem besuchen wir Erice, das sich an einer unvergleichlich schönen Lage befindet und noch von einer Stadtmauer umgeben ist. Im Gewirr der stillen Gassen ist viel von der alten Bausubstanz erhalten. 5. Tag: Piazza Armerina und Enna. Am Morgen Besichtigung der Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina. Prunkstück dieses ehemaligen römischen Landsitzes Villa Romana del Casale sind die prächtigen, mehr als 3000m² bedeckenden Bodenmosaike. Danach kurze Fahrt nach Aidone, wo wir ein reichhaltiges, typisch sizilianisches Mittagessen geniessen. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Ätna. Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher nach Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. 6. Tag: Taormina und Ätna. Wir besuchen Taormina, das an prachtvoller Lage auf einer Terrasse hoch über dem Meer liegt und vom mächtigen Bergkegel des Ätna überragt wird. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das griechische Theater aus dem 3. Jh. vor Christus. Weiterfahrt entlang den Flanken des Ätna. Der Ätna ist der grösste noch tätige Vulkan Europas und mit 3340 m ü.M. der höchste Berg Siziliens. Die beeindruckenden Lavalandschaften offenbaren ein Bild bizarrer Schönheit. 7. Tag: Campofelice di Roccella–Cefalù– Palermo – Einschiffung. Fahrt ins kleine Fischerstädtchen Cefalù. Die Hafenstadt auf einem schmalen Landstreifen zwischen dem Meer und den zerklüfteten Klippen ist wegen ihres Doms aus dem 12. Jh. bekannt. Geniessen Sie die freie Zeit. Zwischen Hafen und Strand kann man durch die engen Gässchen eines bezaubernden mittelalterlichen Viertels schlendern, das an die arabische Zeit erinnert. Am späten Nachmittag geht es weiter in die Hauptstadt Palermo. Einschiffung auf die Fähre Richtung Genua. 8. Tag: Auf See – Ankunft in Genua– Alessandria. Erholsamer Tag auf See. Abends Ankunft in Genua. Ausschiffung und Fahrt zu unserem letzten Übernachtungsort im Piemont.

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Komfortklasse Frühling 4: 15.04.–23.04. 5: 20.04.–28.04.* 6: 29.04.–07.05. 7: 13.05.–21.05. 8: 20.05.–28.05. 9: 27.05.–04.06. Herbst 10: 16.09.–24.09. 11: 23.09.–01.10. 12: 30.09.–08.10. * Mi – Do

Sizilien, die Trauminsel im Mittelmeer, wurde von einer reichen Geschichte geprägt und hat kulturell und landschaftlich einiges zu bieten. Wir geniessen einen komfortablen Aufenthalt im Erstklasshotel direkt am Meer und entdecken von hier aus die Höhepunkte Siziliens. Die bequeme An- und Rückreise mit den modernen Schiffen der «Grandi Navi Veloci» sorgt für optimalen Reisekomfort.

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9. Tag: Alessandria–Schweiz. Rückfahrt durchs Piemont und via Stresa am Lago Maggiore in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus bzw. Königsklasse-Luxusbus (Abreisen 18.03.–08.04.) Unterkunft in guten Mittel-und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 6 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x sizilianisches Mittagessen am 6. Tag – 2 x Fährüberfahrten ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen, Basis-Unterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug am 4. Tag) Geführte Besichtigungen in Palermo, Monreale und Piazza Armerina Eintritte für Monreale und Piazza Armerina Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 125.– Kabinenzuschläge (Fähre) – Doppelkabine aussen 30.– – Einzelkabine innen 65.– Fakultativer Ausflug Westsizilien 85.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:50 Arth-Goldau ■

Wir wohnen fünf Nächte im erstklassigen Fiesta Hotel Garden Beach T(off. Kat.****) in Campofelice di Roccella, unweit von Palermo direkt am Meer. Die 275 komfortablen Zimmer sind alle mit Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Direktwahltelefon, Farb-TV mit Satellitenkanal, Klimaanlage und Minibar ausgestattet. Weitere Einrichtungen: 2 Restaurants, Bars, Freiluftschwimmbad. Gegen Gebühr: Wellness-Center, Sauna und Tennisplätze. Hin- und Rückreise: Schiffspassagen Genua – Palermo–Genua (je 1 Nacht) mit moderner Kombi- oder KreuzfahrtFähre der «Grandi Navi Veloci». Zwischenübernachtung im guten Mittelklasshotel in Alessandria auf der Rückreise.

  

    

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Die grosse Jagd auf Ausserirdische Am 1. Februar startet die Nanomania. Die D bunten Kullerkapseln vom Planeten N Nanonia kann man stapeln, kullern und natürl natürlich sammeln. Ein galaktischer Spass.

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E

in faszinierender Planet ist das, dieses Nanonia. Alles ist dort winzig klein und ganz anders als bei uns: In der Blubb-Region bewegt man sich wie in Wackelpudding, im Purwald wachsen Lollies und Zuckerstangen wie Bäume. Und die schrägen Bewohner erst! Nanos sehen aus wie bunte Pillen, die – einmal losgelassen oder angestupst – herumpurzeln, rucken und zucken. Vielleicht haben Sie ja schon einen grossen, wackelnden MegaNano vor Ihrer Filiale oder Ihrem Bahnhof bemerkt? Nach der Oceanmania, welche die Kinder in die Tiefen der Meere führte, reicht das Sammelfieber nun bis ins Weltall: 48 Nanos, ein Spaceshuttle plus drei ganz tolle SuperNanos, die es in limitierter Zahl an nur drei Jokertagen gibt, machen die Sammlung komplett. Ein Stickeralbum für einen Franken zeigt, wie nah man dem Sammelziel schon ist.

Und so funktionierts:

Alles fürs Sammel– fieber: Die Joker NanoShuttle und SuperNano Megachamp (links), die Multibox, der Sammelsack und das Stickeralbum.

Diese Jokertage dürfen Sie auf keinen Fall verpassen!

Die folgenden folg de vier vi Jok Joker gibt es nur an vier Tagen und in limitierter Zahl ab einem Einkauf von 60 Franken: 16. Februar Das NanoShuttle, mit dem Nanos zur Erde fliegen können. 23. Februar Der glitzernde DJ Starlight.

2. März Luxibus, der im Dunkeln leuchtet. 9. März Megachamp mit Gold-Glamour. Events und Aktionen: Roadshow und Tauschbörsen Bis zum 12. März gastiert die Roadshow in 15 Städten. Spiele

und Erlebniswelten laden die Kinder zum Mitmachen ein. MegaNanos Die zwei Meter hohen Riesen– nanos wippen und kippen wie Stehaufmännchen und werden in der ganzen Schweiz auftauchen. Alle Daten und Termine unter: www.nanomania.ch

Vom 1. Februar bis 14. März bekommt jeder Kunde pro 20 Franken Einkauf in allen Migros-Filialen und Fachmärkten ein Sachet mit einem Nano und passendem Sticker geschenkt – maximal zehn Sachets pro Einkauf und nur solange der Vorrat reicht. Mit dem Coupon, den Sie auf dem Umhefter finden, erhalten Sie gratis ein Nano-Säckchen, in dem die Nanos gesammelt werden. Doch die Nanos wecken nicht nur den Jagdinstinkt, mit ihnen kann man auch wunderbar spielen und seine Geschicklichkeit testen: Mit den Nanos kann man um die Wette stapeln, kegeln oder sich auf selbst gebauten Bahnen Rennen liefern. Die robuste Spiel- und Sammelbox mit Purzelparcours gibt es ab 8. Februar für 9.80 Franken in jeder Migros-Filiale. Na, dann: Nano, los! SB


Deutschlands schönste Sonnenroute mit Usedom, Rügen und Hiddensee

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Abreisedaten 2011 Berlin – Stralsund 23.04.• 07.05.* 03.09. 17.09. 01.10. Stralsund – Berlin 30.04. 10.09. 24.09. 08.10. • Möglichkeit zur Teilnahme an Jassturnier, Zuschlag Fr. 100.– p.P. * Ländlerkreuzfahrt mit Kapelle Claudia und Hans Muff sowie Trio Claudia Muff, Zuschlag Fr. 200.–p.P. Rabatt bereits abgezogen

Stralsund–Berlin mit MS Johannes Brahms****

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Tag Destination Programm/Ausflüge 1. Schweiz – Stralsund Bahnfahrt im ICE nach Berlin/Hamburg und weiter im IC nach Stralsund. Transfer, Einschiffung. Ab Breege/Rügen Busausflug+ Kreidefelsen. Fahrt* im 2. Vitte Pferdewagen über die autofreie Insel Hiddensee. Ausflug* Stralsund mit Ostseebäder: Rundgang Stralsund 3. Greifswald (UNESCO­Weltkulturerbe). Busfahrt zur Insel Rügen, Be­ such der Seebäder. Rundgang* Greifswalder Altstadt. Ab Peenemünde Busrundfahrt+ Ostseeinsel Usedom mit 4. Ueckermünde Seebädern.+ Altstadtrundgang* Ueckermünde. Fahrt Oderhaff­Küste. Stadtrundfahrt* mit Hakenterrasse. 5. Stettin Fahrt Nationalpark «Unteres Odertal». Busausflug* Klos­ 6. Eberswalde ter Chorin/Schiffshebewerk Niederfinow. Fahrt über Havel­Oder­Wasserstrasse, Havel und Tegeler 7. Berlin See. Stadtrundfahrt.* 8. Berlin – Schweiz Ausschiffung, Rückfahrt im ICE nach Basel.

MS Johannes Brahms**** 40 komfortable Kabinen für max. 80 Per­ sonen. Aussenkabinen mit Panorama­ fenstern, zwei unteren Betten, Dusche/ WC, Föhn, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage. Zur Bordausstattung gehö­ ren Rezeption, elegantes Restaurant, Pa­ noramasalon mit Bar, Bordshop und gros­ ses Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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MIGROS-ZEITREISE

Patriotisches Migros Waschmittel Migros-Waschmittel

Riesen-Check für die Gewinnerin: Caroline Bochatay mit Conrad Aeby, Marketingleiter Supermärkte der Genossenschaft Migros Genf (rechts), und Stéphane Chossade, stellvertretender Leiter der Filiale Balexert.

Millionärin nach Punkten

Kindergärtnerin im Glück: Die Genferin Caroline Bochatay gewinnt eine Million Cumulus-Punkte im Wert von 10 000 Franken.

B

eim grossen Gewinnspiel der Migros haben in der ganzen Schweiz 550 000 Besitzer einer Cumulus-Karte mitgemacht. Der Hauptpreis bei der Verlosung ging an die Kindergärtnerin Caroline Bochatay aus dem Genfer Stadtteil Châtelaine. In ihrer Migros-Stammfiliale Balexert erhielt sie einen RiesenCheck über eine Million CumulusPunkte. Das bedeutet, dass die Genferin für 10 000 Franken einkaufen kann. «Ich bin überglück-

lich», meinte Caroline Bochatay, als sie den Gutschein entgegennahm. «Vielleicht gönne ich mir und meiner Familie bald eine tolle Ferienreise.» Die Gewinnerin hat nun die Qual der Wahl: Den Check kann sie nämlich in allen Migros-Filialen, in den Migros-Fachmärkten und beim Reisespezialisten Hotelplan einlösen. Neben Caroline Bochatay konnten sich 500 weitere Gewinner über 20-FrankenChecks freuen. M. W.

D

as bunte Bild zeigt eine Migros-Werbung aus den 30er-Jahren. Ein Mädchen, das ein wenig an Heidi erinnert, preist das Waschmittel Ohä an. Dass die Werbung mit dem Schweizer Fähnchen patriotisch wirkt, ist kein Zufall: Mit Ohä machte die Migros nämlich dem doppelt so teuren Persil des deutschen Marktführers Henkel Konkurrenz.

Ursprünglich trug das MigrosWaschmittel sogar die Aufschrift «ohne Hänkel». Als Henkel dagegen klagte, liess Gottlieb Duttweiler die beiden Worte mit einem Feigenblatt abdecken. Die Prozesse führten schliesslich vor Bundesgericht, endeten aber glimpflich: Nur gerade 1000 Franken Genugtuung musste die Migros zahlen.

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Michael West


46 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

DRESS: Poulet, Kräuter und Gewürze statt Nadel und Zwirn. BUSINESS: Massanzüge sind für die Modefachfrau Alltag, kunstvolles Gemüseschnitzen Entspannung. SMART: Sunita Kunsanthia ist nicht nur smart, sondern mit ihrem Unternehmen erfolgreich. Selbst in der Küche steht sie wie aus dem Ei gepellt. COPYRIGHT: Das Copyright des thailändischen Pouletsalats liegt bei der «Saisonküche», das der Anzüge bei Sunita Kunsanthia.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Sunita Kunsanthia

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si r für n und Katzenfutte Milch, Eier, Banane r. meinen Vierbeine Sie pro Woche? en ch ko t of ie W ➔ e ich auswär ts. So steh Ich esse sehr viel rd. He am he l pro Woc eigentlich nur einma Sie … ➔ Kochen ist für g. un … Entspann sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si auch d Hirsch mag ich Froschschenkel. Un nicht. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? a. Mit Barack Obam

Zwischen Zwirn und Parfümreis

Sunita Kunsanthia ist erfolgreiche Jungunternehmerin. Ihre Massanzüge sind gefragt, ihr Erfolg keine Hexerei, genauso wenig wie der thailändische Pouletsalat der «Saisonküche».

E

ssen und Reisen sind ihre Leidenschaften. Und HerrenMassanzüge. Das eine betreibt Sunita Kunsanthia (30) seit sieben Jahren als Jungunternehmerin, das andere geniesst sie auf ihren Geschäfts- und Ferienreisen. Geboren ist sie in Thailand als Tochter eines indischen Vaters und einer thailändischen Mutter. Mit 14 Jahren kommt sie mit ihrer Mutter ins thurgauische Mammern an den Untersee. Dort besucht sie die Schule, lernt Klavier und absolviert eine Ausbildung als Modeberaterin. «Ich switche zwischen den Welten. Das gefällt mir.

Hinzu kommen meine indischen Wurzeln, die sich bei mir nicht nur beim Kochen bemerkbar machen», sagt Sunita Kunsanthia. Genau. Indien ist berühmt für erfolgreiche Unternehmer. Und ihre Karriere zeigt, dass sie das Talent von ihrem Vater Amrit lal Sood hat, der mitten in Bangkok eine Schneiderei betreibt. «2004 habe ich mit 2000 Franken Sunita Suits gegründet. Mit von der Partie ist meine Schwester Rita Kunsanthia. Wir sind spezialisiert auf Anzüge nach Mass aus hochwertigen Stoffen. Das Hauptgeschäft ist in Zürich,

Kochen mit der «Saisonküche» «Saisoonküche» Fachgeplauder unter Profis beim Rüsten in Sachen Mode und asiatische Küche: Unternehmerin Sunita Kunsanthia im Gespräch mit Köchin und Ernährungsberaterin Andrea Pistorius (rechts).


Muttertag mit den Kastelruther Spatzen

Tolle Reisekombination im blühenden Frühlingskleid!

4 Reisetage in

vom 5. - 8. Mai 2011

Fr.

Reisehit 32

Leistungen – Alles schon dabei!

- Auf den Spuren von Romeo und Julia in Verona! - Der zauberhafte Gardasee zur schönsten Jahreszeit! - Grosse Gala zum Muttertag mit den Kastelruther Spatzen und weiteren Stars

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region von Bozen und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstück ✓ 3 x 3-Gang Nachtessen ✓ Ganztagesausflug Gardasee & Verona inkl. Stadführung ✓ Eintritte und reservierte Plätze für das Muttertagskonzert der Kastelruther Spatzen am 7.5.2011 ✓ Muttertagsgeschenk für alle Mütter ✓ 1 Überraschungs CD ✓ Fachkundige Reiseleitung während der ganzen Reise

Ihr Reiseprogramm:

2. Tag: Freitag, 6. Mai 2011 Freuen Sie sich auf einen tollen Frühlingstag in wunderschöner Umgebung. Gleich nach dem Frühstück fahren wir entlang des idyllischen Gardasees bis nach Verona. Der Gardasee zeigt sich im blühenden Frühlingskleid von seiner allerschönsten Seite und hält ganz bestimmt das eine oder andere tolle Fotosujet für uns bereit. Verona, die Stadt von Romeo und Julia, empfängt uns mit seinem romantischen Stadtbild und dem bunten Treiben auf der Piazza Bra direkt im Schatten der weltberühmten Arena di Verona. Sehen Sie den berühmten Balkon von Julia und den Markt auf der Piazza Erbe. Bei der interessanten Stadtführung werden uns alle weiteren Sehenswürdigkeiten dieser tollen Stadt nähergebracht. Danach bleibt genügend Zeit zur freien Verfügung. Geniessen Sie einen echten italienischen Cappucino oder erfreuen Sie sich an den tollen Einkaufsmöglichkeiten der Stadt. Gegen Abend Rückfahrt ins Hotel und Abendessen. 3. Tag: Samstag, 7. Mai 2011 Den heutigen Tag gehen wir gemächlich an. Nach einem späten Frühstück fahren wir gegen Mittag in Richtung Brixen. Die liebevolle Bischofsstadt mit Ihren fantastischen Lauben verzaubert seine Besucher auf Anhieb. Am Nachmittag steigt hier die grosse Gala zum Muttertag mit den legendären Kastelruther Spatzen und Vincent & Fernando, Gewinner des Grand Prix der Volksmusik 2009. Lassen Sie sich durch die schönen Lieder in den Bann ziehen und freuen Sie sich auf einen gemütlichen und romantischen Nachmittag in bester Gesellschaft. Gegen Abend Rückfahrt ins Hotel, wo wir mit einem feinen Abschiedsmenü verwöhnt werden. 4. Tag: Sonntag, 8. Mai 2011 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an. Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

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Entdecken Sie das wunderschöne Verona Erleben Sie den wunderschönen Wolfgangsee im Winterkleid

IHRE REISEHÖHEPUNKTE

1. Tag: Donnerstag, 5. Mai 2011 Gemütliche Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region von Bozen im Herzen des Südtirols. Im Hotel werden wir bereits mit einem Begrüssungsgetränk und einem feinen Nachtessen erwartet!

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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Filialen haben wir in Basel und Bern. Und dieses Jahr werden wir in Bangkok unser erstes Geschäft in Asien eröffnen. Für das professionelle Einfädeln bin ich im Dezember 2010 dem Schweizer Winter entflohen. Hinein in eine Welt voller Aromen», sagt sie. Was sie nicht sagt, ist die Tatsache, das eine in der Schweiz erfolgreiche Thailänderin in ihrer alten Heimat sehr geachtet wird. Ihr Erfolg in Bangkok scheint garantiert.

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Thailändischer Pouletsalat Vorspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 22 g Eiweiss 9 g Fett 10 g Kohlenhydrate 850 kJ/210 kcal

Liebe zu Masschneiderei und einfachen Gerichten

Sunita Kunsanthia schwärmt von der raffinierten thailändischen Küche und von den scharfen indischen Currys ihres Vaters. Zumindest für einen kurzen Moment – und schon denkt sie wieder laut über ihr Business: «Wir beschäftigen in Bangkok dreissig Festangestellte und zehn Teilzeitmitarbeiter. Die Produktion überwacht mein Vater, der eine Topqualität garantiert. Unsere Masskleidung wird zu 80 Prozent handgefertigt. Natürlich nur von qualifizierten Schneidern mit langjähriger Erfahrung … und ich liebe einfache Gerichte, die schnell gehen», sagt sie beim Kabisrüsten. Nicht nur die Gerichte sind schnell im Hause Kunsanthia, auch der Gesprächsinhalt ändert sich rasant. Auf die Frage von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, wie ihr Gaumen mit all den diversen kulinarischen Einflüssen klarkomme, lacht Sunita Kunsanthia: «Ich esse genauso gerne Rösti, Raclette, Käsefondue und Pizza wie Sushi, Currys und Co. Ich bewege mich international. Zuhause koche ich für meine Freunde aber asiatisch. Frühlingsrollen zum Beispiel sind sehr beliebt. Und ab und zu tische ich meine gefürchteten Thai-Spaghetti auf. Mit viel Chili und thailändischem Basilikum.» Aha! Die Unternehmerin denkt also nicht nur ans Business. «Auch mein Curry ist beliebt, dazu gibt es eine Ingwer-Knoblauch-JoghurtSauce», verrät sie und kostet vom thailändischen Pouletsalat von Andrea Pistorius. «Sehr gut. Fast wie echt.» Text Martin Jenni Bilder Jorma Müller www.sunitasuits.ch

ZUTATEN

2 EL Parfümreis 5 Schalotten 3 Frühlingszwiebeln 10 g Ingwer 1/2 Bund Koriander 1/2 Bund Pfefferminze 350 g Pouletbrust 1 EL Erdnussöl zum Braten Salz, 1 TL Cayennepfeffer 1 EL Fischsauce 5 cl Limettensaft 1 kleiner Kabis oder Chinakohl als Beilage 1 Gurke als Beilage

ZUBEREITUNG

1 Reis mit Wasser bedecken und 30 Minuten ziehen lassen, abgiessen, gut abtropfen lassen. In einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett während ca. 10 Minuten hellbraun und knusprig rösten. Auskühlen lassen. Im Mörser ganz fein zu Reismehl zerstossen. 2 Schalotten in feine Scheiben und Frühlingszwiebeln schräg in Röllchen schneiden. Ingwer in feine Streifen schneiden. Koriander und Minze in grobe Stücke zupfen. 3 Fleisch klein hacken, im Öl bei kleiner Hitze dünsten, bis es ganz weiss ist. Mit wenig Salz würzen. Mit der Hälfte der Schalotten sowie Reismehl, Cayennepfeffer, Ingwer, Fischsauce und Limettensaft mischen. Kabis oder Chinakohl in Streifen schneiden, Gurke in Scheiben schneiden. 4 Kurz vor dem Servieren Frühlingszwiebeln, Koriander und Minze unterheben. Mit den restlichen Schalotten bestreut und mit Kabis und Gurke angerichtet servieren. Tipps Wer es schärfer mag, würzt seinen Salat mit eingelegten Chiliringen. Hierfür frische Chilischoten mitsamt der Kerne in feine Ringe schneiden und in wenig Reisessig einlegen. In Thailand dekoriert man Gerichte mit fantasievoll geschnitztem Gemüse. Mit einer Portion gekochtem Parfümreis ergibt dies eine vollwertige, leichte Mahlzeit.

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50 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Okra

Scharf auf Thai

In der Küche: Okras enthalten eine schleimige Substanz, die sich gut zum Eindicken von Suppen oder Eintöpfen eignet. Sie schmecken sehr gut mit Zwiebeln, Tomaten und Peperoni. Tipp: Blanchieren in Essig- oder Zitronenwasser kann verhindern, dass Okra schleimig wird.

Für viele ist die Thai-Küche eine der besten der Welt. Was sie so attraktiv, pikant und einzigartig macht, sagt Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

Nur die Nudelsuppe wird mit Stäbchen gegessen

All die farbigen Wok-Gemüsegerichte, pikanten Currymischungen ¬ in Rot, Grün oder Gelb ¬, Fisch- und Fleischspiesschen sind in den zahlreichen Gar- und Strassenküchen in Thailand zu finden. Serviert werden Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Salat zusammen, damit sich scharfe, milde und pi-

kante Komponenten im Gaumen abwechseln können. Vielleicht überrascht es Sie, aber in Thailand wird nur die Nudelsuppe mit Stäbchen gegessen. Alles andere essen sie mit Gabeln und Löffeln. Die Blätter des Kaffir-Limonenbaums haben ein leicht bitteres Zitronenaroma. Sie schmecken sehr gut kurz angebraten oder unzerteilt in Suppen und Currygerichten. Sie können die Blätter auch mit der Schere in feine Streifen schneiden und für Saucen oder im Salat verwenden. Zudem lassen sie sich wunderbar tiefgefrieren. Im Gegensatz zu den hier bekannten Auberginen, muss man die kleinen asiatischen Sorten nicht vor dem Kochen mit Salz bestreuen, damit sie Bitterstoffe verlieren. In Thailand gibt es neben den runden oder länglichen violetten Auberginen auch eine Sorte, die aussieht wie kleine Erbsen und wiederum andere, die so gross sind wie Tennisbälle. In der Küche schmecken Auberginen in grünen und roten Currygerichten oder Suppen fantastisch. Zitronengras verleiht den beliebten Suppen Tom Khaa Gai und Tom Yam Gung ihre spezielle Note. Zu beachten ist, dass Zitronengras den verschiedenen Gerichten meist nur zum Kochen beigegeben wird und nicht zum Essen gedacht ist. Dies gilt übrigens auch für die Galgantwurzel. Sie gehört zur gleichen Familie wie die Ingwerknolle. Galgant ist weiss bis cremefarbig mit rosaroten Spitzen und der Geschmack scharf bis pfeffrig. Die Wurzel wird oft in dünne Scheiben geschnitten oder fein geraffelt.

Galgant Bild Limmatdruck AG

T

ypische Zutaten für die thailändische Küche sind Auberginen in verschiedenen Formen und Grössen, Zitronengras, der süssliche Thai-Basilikum, Kaffirlimettenblätter, die Galgantwurzel, Okras, Schlangenbohnen oder Maiskölbchen, um nur einige zu nennen. Begleiter zu allen Gerichten ist gedämpfter oder gekochter Reis, Sojasauce und natürlich Kokosmilch. Sie sorgt für Milde. Die kleinen roten und grünen Chilischoten für Schärfe. Kenner bezeichnen die Thaiküche als frisch, kreativ, würzig und leicht. Ausserdem ist die Zubereitung verblüffend einfach und durch die Verwendung von all dem frischen Gemüse, wenig Fleisch und wenig Fett sind die Gerichte kalorienarm. Wichtigste Kochmethoden sind Dämpfen, und Pfannengerührtes im Wok. Die Vielfalt der verschiedenen Geschmacksnoten kommt daher, weil die Thais zu ihrer eigenen Kochkultur auch manches von den Küchen in Indien, Indonesien, China und Europa übernommen haben. So wurden Chilis erst richtig populär, nachdem portugiesische Händler diese im 16. Jahrhundert nach Thailand einführten.

In der Küche: Der frische Galgant wird oft und gerne in Suppen, Saucen und Eintöpfen verwendet. Die Wurzel ist zudem wichtiger Bestandteil aller thailändischen Currypasten. Die kleineren Knollen braucht man, um Bittergetränke herzustellen, und zum Würzen von Bier. Tipp: Sie können Galgant durch frischen Ingwer ersetzen.


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Zitronengras

In der Küche: Die Stängel (äussere holzige Blätter entfernen) haben ein intensives Zitronenaroma und geben halbiert und gequetscht den Gerichten eine spezielle, frische Note, vor allem in Suppen oder Pfannengerührtem. Vor dem Servieren sollten Sie das Zitronengras entfernen, ausser Sie hacken es ganz fein für Salate. Tipp: Hält sich im Kühlschrank zirka zwei Wochen, tiefgekühlt etwa drei Monate.

Schlangenbohnen

Auberginen

In der Küche: Es gibt verschiedene Sorten. Solche, die wie Erbsen aussehen, grüne runde, bis hin zu langen violettfarbenen oder gelbe, längliche, die an Bananen erinnern. Thailändische und auch chinesische Auberginen sind Bestandteil von pikanten Gerichten, wie Suppen, Pfannengerührtem im Wok und vielen Currys. Tipp: Achten Sie beim Kauf auf eine unbeschädigte Schale.

In der Küche: Die zarten Schlangenbohnen werden bis zu 90 cm lang. Man verwendet sie gerne roh in Thai-Salaten, gekocht oder gedünstet als Gemüsebeilage, in Currysaucen, in Fischplätzchen oder gebraten in vielen Wokgerichten. Tipp: Schlangenbohnen sollten nur kurz gegart werden, da sie sonst an Knackigkeit verlieren. Schlangenbohnen sind die einzige Bohnenart, die man auch roh essen kann.


64 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

T L E W IE D M U E IS E R E EIN Gut. Um die Welt ist eein in w wenig e n igg üübertrieben. b e r trii e b e n . Die Migros kürzt etwas abb uund n d holt h o l t iinn dden e n nnächsten ä c hstt e n drei Wochen nicht die ganze nze Welt, dafür AAsien, s i e n , EEuropa u roo p a und Amerika in ihre Filialen. ilialen. Für Welten Weltenbummler n b u m m lee r und solche, die es werden erden wollen.

Asien gibt gute Laune

Fondue kennen auch die Asiaten. Nur Käse äse hat bei ihnen im Caquelon nichts verloren. n. Dafür aromatische und genussvolle Zutaten. ten.

L

eicht, kalorienarm und bekömmlich sei das Fondue, schwärmt der Patron Erik Haemmerli (Bild): kein Fett, dafür mageres Fleisch und viel Gemüse, was zum Beispiel für Trennkostesser ideal ist. Wer möchte, dippt die kurz gebratenen Fleischstücke in asiatische Saucen. Allerdings schmeckt das marinierte Fleisch auch ohne zusätzliche Würze intensiv. Erik Haemmerlis Hauskoch Philipp Zumbach hat das asiatische Fondue aus Thailand nach Zürich ins Restaurant «Bederhof» gebracht. «In Thailand brodelt der Sud im Kessel über der Holzkohle. Wir ersetzen die offe-

ne Feuerstelle durch das as Rech. Das chaud», sagt Zumbach. Rechaud ist aber auch schon chon das Einzige, was ein asiatisches es Fondue mit einem Käsefondue fondue hl beim verbindet. Und obwohl Brühfondue nichts geschmolzen hmolzen und der wird, spricht man auf Grund Ähnlichkeit von einem Fondue. Was zwar etymologisch falsch lsch ist, aber dem gemeinen Appetit petit am Tisch egal sein kann. hen holt Während dreier Wochen die Migros Asien, Europa pa und Amerika zu sich in die Regale. alisierte Grund genug für globalisierte rer MiGenussmenschen, in ihrer gros vorbeizugehen. Martin rtin Jenni


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Erik Haemmerli ist …

… in Zürch und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nicht als thailändischer Bettelmönch, sondern als Patron der «Old Fashion Bar» und des Restaurants «Bederhof». In der TV-Kochshow «Swiss Dinner» von Tele Züri urteilt er als Juror messerscharf. In den kommenden Ausgaben des Migros-Magazins, 6 und 7, präsentiert er Spezialitäten aus dem Balkan und aus Mexiko.


66 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Asiatisches Fondue

Hauptgericht für 4 Personen

Bouillon 500 g Hühnerkarkassen 4 Zitronengrasstängel, 20 g Ingwer 6 Kaffirlimettenblätter 2 Knoblauchzehen, 1 Zweig Koriander, 1 EL Tamarindenpaste 2 Liter Wasser, 2 EL Limettensaft 4 EL Fischsauce, 3 EL Sojasauce Alle Zutaten im Wasser bei mittlerer Hitze ca. 60 Minuten köcheln lassen. Fond absieben. Mit Limettensaft, Fisch- und Sojasauce abschmecken. Bouillon-Einlage 4 Frühlingszwiebeln, 2 Pak Choi 150 g Chinakohl, 100 g Shiitake 1 Bund Koriander, 1 Bund Basilikum 6 Stück Minimaiskolben 6 Cherrytomaten, 50 g Glasnudeln Frühlingszwiebeln, Pak Choi Chinakohl, Shiitake in Streifen schneiden; Koriander, Basilikum hacken. Mais, Tomaten halbieren. Glasnudeln mit kochendem Wasser bedecken. Ca. 2 Minuten ziehen lassen. Abgiessen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Pikante Asia-Sauce 1 Chilischote, 1 Schalotte 2 Frühlingszwiebeln 1 Bund Koriander 3 Bl. Pfefferminze, 1 Limette 1 Prise Zucker, 3 EL Fischsauce 2 EL Sojasauce, 2 EL Hühnerbouillon Chilischote längs halbieren und entkernen. Chili, Schalotte, Frühlingszwiebel, Koriander und Minze fein hacken. Limette auspressen. Alle Zutaten mischen. Sauce 1 dl Sweet Chili Sauce Servieren Bouillon mit Gemüse, Glasnudeln erhitzen. Warm halten. Fleisch, Crevetten dekorativ anrichten. Fleisch, Crevetten stückweise an Spiesschen in der Bouillon garen. Gemüse, Glasnudeln aus der Bouillon heben und als Beilage geniessen. Saucen dazu servieren.

Poulet und Crevetten

200 g Poulet-Mini-Filet 20 g Ingwer 1 Chilischote 3 EL Sojasauce

Ingwer hacken. Chilischote längs halbieren, entkernen und hacken. Beides unter die Poulet-Mini-Filets mischen und ca. 60 Minuten kühl stellen. 200 g rohe geschälte Crevetten.


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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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nenblumenkernen sowie knackigen Nüssen kombiniert ist. Dieses Knabbermüesli kommt ohne Zuckerzusatz aus; der angenehm süsse Geschmack kommt von Steviol-Glykosiden, dem Süssstoff aus Stevia. Nimmt man noch etwas Milch, Joghurt und frische Früchte dazu, erhält man

eine ausgewogene, schmackhafte und leicht bekömmliche Mahlzeit. Marcus liebt vor allem den hohen Anteil an Kernen und Nüssen im knackigen Müesli. «Sie liefern ein Plus an wertvollen Inhaltsstoffen, und die kann ich in meinem strengen Job als

Lehrer besonders gut brauchen», sagt er. Die durchtrainierte Regula bevorzugt dieses Müesli, weil es ohne Zuckerzusatz auskommt und die darin reichlich enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung günstig beeinflussen können. Anette Wolffram Eugster


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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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Text Anette Wolffram Eugster

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igentlich sorgte Mama bisher immer für die saubere Wäsche. Obwohl Lars schon 34 ist, brachte der Single seine Schmutzwäsche jede Woche in die elterliche Waschküche. Zwei Tage später konnte er seine Kleider gewaschen und gebügelt wieder abholen. Als Dank gab es für Mama ein Küsschen und hie und da einen Batzen extra. Doch damit ist jetzt Schluss. Seit der kaufmännische Angestellte von Luzern nach Zürich gezogen ist, muss er selber für seine saubere Wäsche sorgen. Beim Abschied drückte ihm seine Mutter noch etwas in die Hand. «Hier, nimm Total 1 for all, das kannst du für alle Gewebearten und Farben nehmen – egal, ob es deine Unterwäsche, deine farbigen T-Shirts oder weissen Hemden sind.» Lars, der jetzt einmal pro Woche seine Wäsche selber wäscht, ist inzwischen ein Profi. Er weiss, dass er die Wäsche vorsortieren muss, damit er mit dem Ergebnis zufrieden sein kann. Und das ist er: «Die Farben bleiben erhalten und verblassen nicht, und meine Weisswäsche bleibt weiss, ohne grauen Schleier.» Ausserdem entfernt Total 1 for all jegliche Flecken zuverlässig und schützt die Wäsche vor Formverlust. Das hätte Mama wohl nicht besser hinbekommen.


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Ioannina und Meteoren-KlĂśster â– Delphi, Olympia und Peloponnes-Halbinsel Fakultativ: Athen mit neuem Akropolis Museum â–  Mini-Kreuzfahrt nach Griechenland und zurĂźck â– 

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Pesaro. Fahrt via Mailand nach Pesaro an der Adria. 2. Tag: Pesaro–Ancona – Einschiffung. Einschiffung in Ancona. Nachmittags Auslaufen unseres Schiffes. Ăœbernachtung an Bord. 3. Tag: Ankunft Igoumenitsa – Ioannina–MetĂŠora. Ankunft in Griechenland und eindrĂźckliche Reise durch die Gebirgslandschaft des Epirus Massivs. Die am Pavotia See gelegene Altstadt von Ioannina mutet mit den Moscheen aus der osmanischen Zeit sehr orientalisch an. Ăœber den Katara-Pass erreichen wir die Meteorenstadt KalambĂĄka. 4. Tag: MetĂŠora–Itea. Bei KalambĂĄka befindet sich MetĂŠora, ein Weltkulturerbe der Unesco. MetĂŠora bedeutet ÂŤin der Luft schwebendÂť, was die auf hohen Nadelfelsen gebauten KlĂśster sehr treffend  

 

     

 

 

       

 

  

    

   

    

 

  

 

 

     

 

 



 

 

beschreibt. MetĂŠora-Rundfahrt mit Besichtigung eines in atemberaubender HĂśhe gelegenen Klosters. Danach Fahrt nach Itea, am Golf von Korinth. 5. Tag: Itea–Delphi–Loutraki. Vormittags Besuch von Delphi, eine der heiligsten Stätten des antiken Griechenlands. Besichtigung der Ausgrabung in schĂśnster Landschaftskulisse sowie des Museums. Ăœber die längste HängebrĂźcke Europas, bei der Meerenge von Rion, erreichen wir am Abend unsere erstklassige Hotelanlage bei Loutraki, direkt am Golf von Korinth. 6. Tag: Loutraki, fak. Ausflug Athen. Ausflug in die griechische Hauptstadt. Aus der Antike stammen glanzvolle Baudenkmäler wie z.B. die Akropolis. Die Millionenstadt ist eine faszinierende Metropole mit breiten Boulevards und einer interessanten Altstadt (Plaka). Stadtrundfahrt mit Besichtigung der weltberĂźhmten Akropolis und des neuen, vom Schweizer Architekten Bernard Tschumi errichteten Akropolis-Museum. Danach Zeit fĂźr individuelle Entdeckungen. 7. Tag: Loutraki, Ausflug Argolis Halbinsel. Interessante Besichtigung des antiken Alt-Korinth. Nächstes Ziel ist Nauplia, das ÂŤSt. Tropez des PeloponnesÂť. Wir geniessen den Aufenthalt, bevor wir durch die landschaftlich fast unberĂźhrte Argolis-Halbinsel nach Epidaurus weiterfahren, wo wir das am besten erhaltenen Theater Griechenlands besichtigen. 8. Tag: Loutraki–Panoramafahrt Peloponnes–Kalamata. Wir fahren Richtung SĂźden. Durch die von Homer Lakedaimon genannte HĂźgelregion um Sparta gelangen wir in das malerische Hafenstädtchen Gythion, am ÂŤMittelfingerÂť des Peloponnes. Ăœber die Halbinsel Mani, eine der rausten Naturlandschaften Griechenlands, erreichen wir unser Tagesziel Kalamata. 9. Tag: Kalamata–Olympia–Kyllinis. Wir verlassen den SĂźdpeloponnes und fahren nach Olympia, in der Antike das Symbol fĂźr Einheit und geistige GrĂśsse des griechischen Volkes. Besuch der archäologischen Stätte.

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 8 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frßhstßcksbuffet) – 2 x Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Minikreuzfahrt Ancona–Igoumenitsa und Patras–Ancona, (je 1 Nacht), Basisunterkunft Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Athen am 6. Tag) Eintritte: Meteora-Kloster, Delphi mit Museum, Alt-Korinth, Epidaurus und Olympia Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung in Griechenland Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 250.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 70.– – Einzelkabine innen 130.– Fakultativer Ausflug Athen 65.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zßrich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rßtihof , 08:50 Arth-Goldau

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Entlang unserer neuen Reiseroute erleben wir die schĂśnsten Seiten Griechenlands; vom osmanisch anmutenden Ioannina zu den geheimnisvollen MeteorenklĂśster und dem landschaftlich einmalig gelegenen Delphi. Im zweiten Teil der Reise erwarten uns die faszinierende Hauptstadt Athen (fakultativ) sowie der Peloponnes mit grossartigen Panoramafahrten durch den Argolis sowie in den SĂźden der Halbinsel.

Preise pro Person Fr. 11 Tage gemäss Programm 1845.– Reduktion Reise 1–2, 9 – 100.– Daten 2011 Sonntag–Mittwoch Frßhling Herbst 1: 03.04.–13.04. 7: 18.09.–28.09. 2: 10.04.–20.04. 8: 25.09.–05.10. 3: 24.04.–04.05. 9: 02.10.–12.10. 4: 01.05.–11.05. 5: 08.05.–18.05. 6: 15.05.–25.05. Unsere Leistungen

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Danach Degustation auf dem Mercouri-Weingut mit kleinen Snacks. Letzte Ăœbernachtung in Griechenland direkt am Ionischen Meer. 10. Tag: Kyllinis–Patras – Einschiffung. Freier Vormittag in unserem schĂśnen Strandhotel. Nachmittags Einschiffung in Patras. Ăœbernachtung an Bord. 11. Tag: Ankunft Ancona–Schweiz. Am Morgen Ausschiffung in Ancona und Fahrt via Mailand zurĂźck zu den Einsteigeorten.

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➊ ➋ ➌

Wettbewerbsfragen: Welche 3 Kontinente sind im «Kulinarische Reisen»-Schwerpunkt vertreten?  Europa

 Afrika

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 Asien

 Amerika

Welches ist das typische Lebensmittel des Kontinents Asiens?  Reis

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Welche Sehenswürdigkeit können Sie nicht in Europa bestaunen?  Tour Eiffel

 Fontana di Trevi

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Vorname /Name: Strasse /Nr.: PLZ /Ort: Telefon: Pro Person darf nur einen Talon ausgefüllt und bis spätestens Montag, 21. Februar 2011 in die entsprechende Urne in Ihrer Migros eingeworfen werden. Die Gewinner/-innen werden nach der Verlosung schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Genossenschaft Migros Ostschweiz sind von der Teilnahme des Wettbewerbs ausgeschlossen. Weitere Wettbewerbstalons sind in Ihrer Migros erhältlich.

Genossenschaft Migros Ostschweiz


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011 011

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MUSIK UND KULTUR

Hommage an Schubert und Mozart

Margrit Kauflin gehört seit 20 Jahren zum Team der Migros Davos-Dorf.

Die Geburtstagsaktivitäten Vom 3. bis 5. Februar profitieren die Kundinnen und Kunden in der MigrosFiliale Davos-Dorf von folgenden Aktivitäten: ➔ An allen drei Tagen fünffache CumulusPunkte, Wettbewerb, gratis Kaffee und Gipfeli (8 bis 9.30 Uhr), diverse Aktivitäten für Kinder und Grill-Bratwürste mit Bürli und einem Getränk zum Preis von Fr. 2.50. ➔ Am Donnerstag (18-20 Uhr) und Samstag (12-13.30 Uhr) kann der Einkaufsbetrag zurückgewürfelt werden. ➔ Am Samstag sorgt von 14 bis 16 Uhr die Steelband steel4ever mit ihren karibischen Klängen für Stimmung.

Das Ballet d’Europe tanzt zu Mozarts Requiem in d-Moll. Die renommierte Gruppe Jean-Charles Gil aus Marseille stellt im Theater Winterthur zwei ihrer grossen Tanzklassiker vor: «Schubert in Love» und «Mozart Requiem» sind zwei inspirierende und emotionale Hommagen an die beiden grossen österreichischen Komponisten. Mit «Schubert in Love» verschreibt sich der Choreograf ganz der Anmut und der Verspieltheit in der Musik Franz Schuberts. Das «Requiem in d-Moll» aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Das Ballet d’Europe feiert mit diesem Programm die Intensität, die Lebendigkeit und die Vielfalt in Mozarts Schaffen. Choreografie: Jean-Charles Gil Musik: Franz Schubert / Wolfgang Amadeus Mozart Ausstattung: Jean Michel Bruyère Aufführungstermine Freitag, 4.2., um 19.30 Uhr Samstag, 5.2., um 19.30 Uhr Sonntag, 6.2., um 14.30 Uhr Billettvorverkauf an der Kasse des Theaters Winterthur am Stadtgarten, Telefon 052 267 66 80. Migros-Genossenschafter/ -innen erhalten gegen Vorweisung des Mitgliederausweises zehn Prozent Ermässigung pro Person.

Drei Tage Feststimmung Die Migros Davos-Dorf feiert vom 3. bis 5. Februar ihren 55. Geburtstag – unter anderem mit fünffachen Cumulus-Punkten.

M

it der seit 1984 von Kurt Künzle geleiteten Filiale Davos-Dorf beginnt am Wochenende der Reigen der Ladenjubiläen 2011. Zum 24-köpfigen Team zählt seit 1991 Margrit Kauflin. «Ich bin eine Zugewanderte», erklärt die gebürtige Zürcherin, die 1981 mit ihrem Mann in dessen Heimat gezogen ist. Während zehn Jahren war die gelernte Verkäuferin Mutter und Hausfrau, ehe sie ein Plakat der Migros DavosDorf zum Wiedereinstieg ins Berufsleben verlockte. Margrit Kauf-

lin, die am 3. Februar ihren 60. Geburtstag feiern darf, schätzt an ihrem Arbeitsplatz im Laden und an der Kasse ganz besonders die vielfältigen Kundenkontakte.

Streifzüge durch die Davoser Bergwelt

Obwohl der Laden von Montag bis Freitag bis 20 Uhr, am Samstag bis 18 Uhr und in der Saison bis Ostern auch am Sonntagnachmittag (14 bis 18 Uhr) geöffnet ist, bleibt für die Mitarbeitenden dank 14 Aushilfen die 41-Stunden-Woche

unangetastet. Nachdem ihre beiden Kinder mittlerweile ins Unterland ausgeflogen sind, bleibt Margrit Kauflin wieder mehr Zeit fürs Lesen und für Streifzüge durch die Davoser Bergwelt. Das abrupte Ende der Wintersaison nach Ostern empfindet Margrit Kauflin jeweils als «brutalen Schnitt». Die Stadtzürcherin freut sich dann auf die etwas ruhigere Sommersaison, bereitet der Flachländerin der Winter doch etwas Mühe.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

Friedrich Kugler


80 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Schmackhafte Vitaminspender: Die Kiku-Äpfel der Tobi Seeobst AG.

Knackig, süss und beliebt Die Apfelsorte Kiku erobert die Filialen der Migros Ostschweiz. Die rotbackigen Äpfel wachsen an direkter Seelage und sind ein echtes «Aus der Region. Für die Region.»-Produkt.

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ie Kiku-Äpfel, welche die Migros Ostschweiz seit 2006 im Programm «Aus der Region. Für die Region.» exklusiv verkauft, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Glücklicherweise steigt parallel zur Nachfrage auch der Ernteertrag. «Wir rechnen damit, dass wir die Erntemenge von 2010 – das waren rund 350 Tonnen KikuÄpfel – bis 2012 mit der bestehenden Anzahl Bäume verdoppeln können», sagt Werner Stuber, der

bei der Tobi für den Einkauf zuständig ist und die Obstbauern eng betreut. Da der rotbackige Kiku-Apfel ein möglichst mildes Klima benötigt, um sein volles Aroma zu entwickeln, wurden vor allem Obstbauern an direkter Seelage für den Anbau begeistert. Aber auch ausreichende Erfahrung war ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Betriebe, denn Kiku-Äpfel benötigen umfassende kultur-

technische Massnahmen, um zu gedeihen. Zudem handelt es sich um eine stark alternierende Sorte, das heisst in einem Jahr ist der Ertrag sehr hoch, im nächsten dafür eher gering. «Das muss ein Produzent einplanen, um zum einen Äpfel in der von den Kunden gewünschten Qualität liefern zu können und zum anderen wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten», kommentiert Werner Stuber.

Der saftige, knackige und süsse Apfel ist bei den Ostschweizern sehr beliebt, jedes Jahr wurden 50 Prozent mehr davon verkauft. «Wir freuen uns sehr über die grosse Beliebtheit von Kiku», sagt Hans Lehmann, Leiter Verkauf und Marketing bei Tobi. «Das zeigt, dass wir mit der Übernahme des Markenrechts für Kiku – eine natürliche Mutation der Sorte Fuji – für die Schweiz den richtigen Riecher hatten.» Silke Seichter


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

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Auf Erfolgskurs Seit einem halben Jahr ist die Migros Ostschweiz im Bereich Gemeinschaftsgastronomie aktiv. 2010 konnten die Universität St. Gallen und die Stadler Bussnang AG als Kunden gewonnen worden.

Dank der genauen Qualitätskontrolle gelangen nur erstklassige Kiku-Äpfel in die Filialen der Migros Ostschweiz (oben). Stolz auf ihre Kiku-Äpfel: Werner Stuber (links) und Hans Lehmann von der Tobi Seeobst AG (unten).

D

ie Gemeinschaftsgastronomie der Migros Ostschweiz ist auf Kurs. «Wir freuen uns sehr, dass wir bereits im ersten Jahr in diesem für uns wichtigen Markt zwei so spannende Unternehmen als Kunden gewinnen konnten», kommentiert Roland Wehrli, Verkaufsgruppenleiter in der Gastronomie der Migros Ostschweiz den Erfolg.

Ein M besser, auch in der Gastronomie

Degustationstermine

Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst einmal einen Kiku-Apfel zu probieren, hat dazu im Lauf des Jahres in den Supermarktfilialen der Migros Ostschweiz immer wieder Gelegenheit. Die nächsten Degustationstermine im Überblick: 11.-12. Februar 18.-19. Februar 25.-26. Februar 4.-5. März 11.-12. März 11.-12. März 18.-19. März

MM Säntispark Abtwil MM Wil MMM Neumarkt St. Gallen MM Uzwil MMM Pizolpark Mels MMM Wetzikon MMM Winterthur

Die Mensa an der Uni St. Gallen wird seit September 2010 von der Genossenschaft Migros Ostschweiz betrieben, das Mitarbeiterrestaurant der Stadler Bussnang AG seit November 2010. Und die Zufriedenheit mit Angebot und Service ist an beiden Orten gross, das zeigen Befragungen. «Wir sind überzeugt, dass wir mit den Werten, für welche die Migros steht – wie zum Beispiel Frische, Qualität und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis – ein kompetenter, zuverlässiger und attraktiver GastronomiePartner für Unternehmen sind», sagt Wehrli. «Durch das grosse Synergiepotenzial mit den traditionellen Migros-Restaurants entstehen zudem betriebswirtschaftliche Vorteile, die wir an unsere Kunden weitergeben können», so Wehrli weiter. Text: Silke Seichter Bilder: Peter Ruggle

Mitarbeitende der Stadler Bussnang AG bei der Menüauswahl.

Vier Fragen an die Kunden Markus Brönnimann, Verwaltungsdirektor der Universität St. Gallen Was gefällt Ihnen in der neuen Mensa/im neuen Mitarbeiterrestaurant besonders gut? Brönnimann: Mir fällt auf, dass die Mitarbeitenden in der Mensa wie auch in der Kaffeebar sehr freundlich und kundenorientiert sind. Ich gehe sehr gerne dorthin, denn man wird immer mit einem fröhlichen Lachen willkommen geheissen. Bernsteiner: Das Mitarbeiterrestaurant bietet alles, was das Herz begehrt. Alle Mitarbeitenden sind sehr zufrieden, und ich freue mich auch jeden Tag aufs Mittagessen. Haben Sie bereits ein Lieblingsgericht? Brönnimann: Alles aus dem Wok. Bernsteiner: Nein, kein einzelnes Gericht. Ich finde es einfach toll, dass man sich das Menü am Buffet selbst zusammenstellen kann.

Markus Bernsteiner, CEO Stadler Bussnang AG Was würden Sie sich noch zusätzlich wünschen? Brönnimann: Ein Schwachpunkt ist die Wartezeit an der Kasse, vor allem bei grossem Ansturm. Ich hoffe, dass dies mit der Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs besser wird. Bernsteiner: Im Moment nichts, das vereinbarte Leistungspaket wird von der Migros Ostschweiz zu 100 Prozent erfüllt. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit? Brönnimann: Für die Universität wie die Studentenschaft ist die Migros Ostschweiz ein sehr guter und kompetenter Partner. Aufgetretene Probleme und Fragen wurden rasch aufgenommen und innert vernünftiger Frist gelöst. Bernsteiner: Sehr positiv, die Migros Ostschweiz geht flexibel auf unsere Wünsche ein und ist ein zuverlässiger, engagierter Partner.


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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Spezialitätenwoche: Pfannenfertige Fleischgerichte.

NEWS

Kulinarische Weltreise

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Frischer Wind für Filialen

Im Februar wechselt in elf Supermarktfilialen der Genossenschaft Migros Ostschweiz die Leitung.

Vom 31. Januar bis 12. Februar richten sich die Fleischabteilungen der Genossenschaft Migros Ostschweiz speziell an die Liebhaber einer internationalen Küche mit exotischem Touch. Dass geschnetzeltes Fleisch mehr sein kann als «Züri Gschnätzlets» zeigen verschiedene fixfertige Gerichte, die speziell für die internationalen Spezialitätenwochen der Migros kreiert worden sind.

Hier wird gewechselt

In den folgenden Filialen wechselt in den nächsten Wochen die Leitung: Standort Rosenberg Winterthur Pizolpark Mels Buchs Gäuggeli Chur Seepark Kreuzlingen Seen Winterthur Effretikon Uzwil Romanshorn Grossacker St. Gallen Langgasse St. Gallen

In den Selbstbedienungsabteilungen werden vier Gerichte für eine schnelle Zubereitung angeboten: ➔ Indische Currypfanne (Schweinefleisch) mit Pilzen ➔ Chili-Pfanne (Rindfleisch) nach lateinamerikanischer Art ➔ Griechische Gyros-Pfanne (Schweinefleisch) ➔ Fettarme Wok-Pfanne Lime-Coconut (Schweinefleisch) mit feinsten Gemüsezutaten Diese vier Gerichte mit geschnetzeltem Fleisch in einer speziellen Fleischschale werden in der Migros-Betriebszentrale in Gossau SG täglich frisch zubereitet. Im Fischbereich macht während zwei Wochen, ebenfalls in Selbstbedienung, die Wildlachspfanne Cocos-Curry mit Wildlachs aus dem Pazifik an einer Cocos-Curry-Marinade Lust auf eine Reise in exotische Länder. Die Bedienungsmetzgereien überraschen ihre Kundschaft – je nach Filiale – ebenfalls mit diversen zusätzlichen Fertiggerichten. Ihre Fleischabteilungen wünschen Ihnen viel Genuss auf der kulinarischen Weltreise!

Neuer Filialleiter Heinz Messmer Stefan Hanselmann Andreas Bonelli Urs Lehrbaumer Harald Winter Richard Ott Daniel Spengler Regula von Flüe Domenico Cicia Kurt Eggimann Andrea Lenherr

Regula von der Flüe übernimmt die Leitung des Migros Supermarkts in Uzwil von Daniel Spengler, der in die Migros Effretikon wechselt (oben). Stefan Hanselmann, der neu den Pizolpark Mels leitet, übergibt die Migros Buchs an Andreas Bonelli.

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ährend der nächsten Wochen wird die Kundschaft in elf Supermärkten der Migros Ostschweiz neue Filialleiter kennenlernen. Diese grössere Veränderung wurde durch den Leitungswechsel im neuen Einkaufszentrum Rosenberg in Winterthur, das am 7. April eröffnet wird, ausgelöst. Die Neubesetzung der Leitung einer solch grossen Filiale führt dazu, dass an verschiedenen Standorten die Leiter ihren nächsten Karriereschritt vornehmen und eine grössere Verkaufsstelle übernehmen können. Die Nachfolge in den einzelnen

Filialen erfolgt aufgrund der Erfahrung, dem Leistungsausweis sowie der Verweildauer der einzelnen Führungskräfte an ihrem bisherigen Arbeitsort.

Chance für eine Weiterentwicklung

Filialleiter wechseln in der Regel spätestens alle sieben Jahre ihren Arbeitsort. Damit will die Migros Ostschweiz ihren Filialleitern zum einen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung bieten, zum anderen aber auch immer wieder frischen Wind in bestehende Filialstrukturen bringen.

Natürlich ist man sich bewusst, dass damit auch Herausforderungen verbunden sind. «Es gibt immer einen Findungsprozess zwischen den Filialleitenden und den Mitarbeitenden wie den Kunden», sagt Peter Diethelm, Leiter der Direktion Supermarkt. Er ist zuversichtlich, dass auch diese Rochade gut verlaufen wird: «Wir haben viel Erfahrung in diesen anspruchsvollen Veränderungsprozessen. Dank der hohen Motivation und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeitenden können wir uns auf deren ganze Unterstützung verlassen.» Silke Seichter


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

IN FORM

Pendeln reduziert Erkältungsrisiko

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PSYCHOLOGIE

Krieg verändert das Hirn Aber nicht alle Soldaten sind gleich stark betroffen.

S

Tram, Zug und Bus gelten als Virenschleudern. Die Person auf der hinteren Sitzreihe niest einem in den Nacken, der Sitznachbar hustet sich die Lunge aus dem Leib — wenn Grippe und Erkältung grassieren, gelten Tram, Bus und Bahn als Virenschleudern. Doch das Ansteckungsrisiko ist nicht nur viel weniger hoch als gemeinhin befürchtet, eine britische Studie kommt gar zum Schluss, dass regelmässige Pendler vor Grippe- und Erkältungskrankheiten sehr viel besser geschützt sind. Der Grund: Bei häufigem Kontakt mit den Krankmachern entwickelt der Körper entsprechend stärkere Abwehrkräfte. Gefährdet sind allerdings seltene Nutzer des öffentlichen Verkehrs: Im Vergleich mit Pendlern ist ihr Risiko, angesteckt zu werden, um das Fünfbis Sechsfache höher.

tresssituationen an Kriegsschauplätzen programmieren die Gehirne der Soldaten um. Das zeigt eine Studie der Universität Radboud in Nijmegen (NL). Bei einer Gruppe von 36 Soldaten, die während zweier Jahre in Afghanistan stationiert waren, massen die Wissenschaftler die Gehirnaktivität

vor und nach dem Einsatz. Zudem mussten die Soldaten ihre Kriegserlebnisse auf Fragebögen beschreiben. Dabei zeigte sich, dass die Kriegshandlungen jene neuronalen Schaltkreise im Gehirn verändern, welche die Wachsamkeit und die Emotionen regeln. Die Intensität der Veränderungen hängt aber offenbar stark von den individuellen Vorausset-

Zärtlichkeit hilft beim Streiten

Bilder AFP, Keystone (2)

Daniel Schifferle

Kriegsereignisse hinterlassen Spuren im Gehirn.

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zungen ab. «Es geht nicht darum, ob eine Bombe in direkter Nähe eines Soldaten explodiert, sondern nur darum, in welchem Masse er dies als bedrohlich erlebt», schreiben die Forscher. Interessant ist auch: Die Veränderungen bleiben nach der Heimkehr während mindestens zwei Monaten bestehen ¬ bei einigen ein Leben lang.

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88 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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Xavier Kollers Film «Reise der Hoffnung» Drehor te: unter anderem Splügen, Splügenpass Erscheinungsjahr: 1990 Regie: Xavier Koller Drehbuch: Xavier Koller, Feride Ciçekoglu Produktion: Alfi Sinniger, Peter-Christian Fueter Besetzung: Necmettin Cobanoglu, Nur Sürer, Emin Sivas, Mathias Gnädinger, Dietmar Schönherr, Andrea Zogg u.a. en fremdsprachigen Auszeichnung: Oscar für den best

Einem Drama

Der mit einem Oscar ausgezeichnete Film «Reise der am Splügenpass. Outdoor-Journalist Üsé Meyer hat

Film (1991)

Kaum haben sie das Skigebiet von Splügen verlassen, sind Claudio, Üsé und Führer Ernst (von links) im Aufstieg zum Pass ganz unter sich.

G

änzlich von Schnee und Eis bedeckt ragen im Sonnenlicht die Wände der Schwarzhörner und des Surettahorns in den Himmel. Totenstille. Bis auf das Pfeifen des Windes und das Knarzen unserer Schneeschuhe. Vor einer knappen Stunde erst

sind wir – Ernst (53), Claudio (41), Üsé (42) – im Skigebiet von Splügen aufgebrochen, und bereits kommt es uns vor, als wären wir mitten im menschenleeren Himalaja-Gebirge. Unsere Tour zur Passhöhe Splügen wird selten begangen und ist im Winter

gesperrt. Abgesehen von Hase und Schneehuhn, sind wir die Ersten, die hier ihre Spuren ziehen. Der Schnee ist auf den Kuppen vom Sturm der letzten Tage steinhart gepresst, in den Mulden knietief. Trotz minus 17 Grad gibt unsere Funktionalbekleidung so warm,

dass wir die erste Schicht ablegen können. Ganz im Gegensatz zu den vielen Flüchtlingen, die in den 80er- und 90er-Jahren versuchten über den Splügenpass in die Schweiz zu gelangen. Unser Führer Ernst Steiner war bis Ende der 90er-Jahre


BESSER LEBEN OUTDOOR

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auf der Spur

Hoffnung» von Xavier Koller basiert auf einer Flüchtlingstragödie die Filmschauplätze auf einer Schneeschuhtour besucht.

Grenzwächter am Splügenpass. Völlig unzureichend bekleidet und in Halbschuhen hätten sich die Flüchtlinge mit Sack und Pack auf den Fussmarsch über den Pass gemacht, erzählt uns Ernst. «Manchmal waren das 20 bis 30 Menschen in einer Nacht – Er-

wachsene genauso wie Kinder.» Das dramatische Schicksal einer solchen Flüchtlingsfamilie, das sich hier im Oktober 1988 tatsächlich zutrug, hat der Schweizer Regisseur Xavier Koller in seinem Film «Reise der Hoffnung» aufgenommen.

Unaufgeregt und ergreifend erzählt Kollers Film die Geschichte einer türkischen Bauernfamilie. Der schäbige Hof bringt zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig ein. Also verkauft der Vater sämtliche Äcker und Tiere, um mit dem Geld für sich, seine Frau

und den siebenjährigen Sohn die Reise in die Schweiz zu finanzieren. Sein bereits in die Schweiz ausgewanderter Vetter hatte ihm das Land in einer Postkarte angepriesen: «Es stimmt, das mit dem Paradies. Aus den Eutern deiner Ziegen würde hier


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Splügenpass: Am früheren Grenzwachtposten verirrte sich die Flüchtlingsgruppe hoffnungslos im dichten Nebel und verlor sich aus den Augen.

Wo im Sommer die Autos den Pass überqueren, erstreckt sich im Winter eine endlose Schneelandschaft.

Butter fliessen.» Erbarmungslose Schlepper, die ihnen noch das letzte Geld abnehmen, bringen sie zusammen mit anderen Flüchtlingen auf die italienische Seite des Splügenpasses und schicken sie zu Fuss bei Nebel und Kälte los. Erschöpft und frierend verstecken sich die Flüchtlinge oberhalb des schweizerischen Grenzwachtpostens in der Galerie der alten Passstrasse. Draussen tobt ein Schneesturm. Hier sind auch wir auf unserer Tour mittlerweile angekommen – die Galerie ist vor lauter Schnee kaum zu sehen. Im Oktober 1988 herrschte damals jedoch eher Schneeregen, wird uns Theo Marti (65), pensionierter Grenzwächter, später im Hotel Bodenhaus in Splügen erzählen. Theo Marti hat nicht nur die echte Tragödie miterlebt, sondern als erprobter Laientheaterdarsteller im Film auch die Rolle eines Grenzwächters übernommen. Er

verrät uns, dass der Schneesturm im Film mit Ventilator und Styroporpulver erzeugt wurde und dass auch der Schnee vor dem Bodenhaus – ein weiterer Drehort – Filmschnee, eine Art Schaum, war.

Abstieg vom Schicksalsberg

Von der Galerie zur Passhöhe ist es nur noch ein Katzensprung. Oben angekommen, an der Grenze zu Italien, empfängt uns heulendes Geknatter: Touristen auf gemieteten Motorschlitten, mit denen sie von der italienischen Seite zum Pass hochjagen. Wir können gut nachvollziehen, warum die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness hier schon etliche Male dagegen demonstriert hat. Wir machen uns an den Abstieg auf der ruhigen nördlichen Seite, geniessen nochmals die Winterwelt, die uns hier


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Wissenswertes

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Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

BESSER LEBEN OUTDOOR

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ganz alleine gehört. Dann kommen wir zu einem weiteren Drehort des Films: dem ehemaligen Grenzwachtposten, dessen Läden und Türen im Winter verriegelt sind. Hier irgendwo hatte sich in der verhängnisvollen Oktobernacht von 1988 die Flüchtlingsgruppe im Nebel verirrt und aus den Augen verloren. Die meisten von ihnen schafften es schliesslich irgendwie bis nach Splügen, nur der türkische Vater und sein siebenjähriger Sohn fehlten.

Ähnliche Tragödien tragen sich auch heute noch zu

Kurz vor der Talstation der Sesselbahn Bodmenstafel gelangen wir auf die schneebedeckte Passstrasse. Unser Führer Ernst erzählt, dass es hier war, als damals ein Italiener frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit etwas am Strassenrand ausmachte. «Hier hatte der Mann gestanden», erzählte der italienische Grenzgänger später der Polizei, «mit dem Buben fest im Arm.» Der Italiener fuhr den durchnässten und durchfrorenen Vater mit seinem Sohn zum Arzt nach Splügen. Dieser konnte aber nur noch den Tod des Jungen feststellen – gestorben an Erschöpfung und Unterkühlung. Gedankenversunken stapfen wir hinunter nach Splügen – im Wissen, dass sich ähnliche Tragödien auch heute noch zutragen. Etwa im Winter 2008, als eine ukrainische Mutter und ihre fünf Kinder beim Versuch, illegal einzureisen, in den Tessiner Bergen beinahe erfroren wären. Natürlich fliesst auch bei uns nicht die Butter aus den Ziegeneutern. Und es mag abgedroschen klingen, aber konfrontiert mit solchen Schicksalen wird einem wieder bewusst, wie privilegiert wir sind, in der Schweiz zu leben. Text Üsé Meyer Bilder Philipp Dubs

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Der pensionierte Grenzwächter Theo Marti (65) hatte in Kollers oscarprämiertem Film eine Nebenrolle.

Das Hotel Bodenhaus liegt am einst wichtigen Handelsweg nach Italien. Heute beherbergt es Wanderer.

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94 | Migros-Magazin 4, 24. Januar 2011 Valentin Kalt Category Manager Convenience Frischprodukte «Ready-to-cook», Migros

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Lächeln kann so einfach sein

Wir rennen dem Glück ständig hinterher. Dabei ist es so einfach, zufrieden zu sein. Sagt Glücksforscher Richard Wiseman.

Wer schreibt, räumt die Seelenkammer auf

Wir könnten uns zum Beispiel mit uns und der Welt schriftlich auseinandersetzen, schlägt Wiseman vor. Endlos reden bringt uns bekanntlich selten weiter. Greifen wir zu Papier und Bleistift und schreiben unsere Gedanken nieder, führt das viel eher zu praktikablen Lösungen. Wir räumen durch die Schreibübungen unsere Seelenkammer auf, putzen die inneren Fenster und sehen zuversichtlicher in die Ferne. Nur schon eine Woche lang Tagebuchschreiben kann laut Wiseman Wunder wirken. Vergangenheit ist bewältigt, schöne Momente sind rekapituliert und Ziele formuliert. So klären wir unseren Blick, sind in aufgeräumter Stimmung und fühlen uns entsprechend gut. Ebenfalls eine wichtige Rolle im persönlichen Glückshaushalt spielt die Dankbarkeit. Wir alle haben etwas, das uns glücklich

Der Bleistift-Trick: Hochgezogene Mundwinkel setzen Glückshormone frei.


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Bild Image Source/Keystone

Sechs Wege zum Glück macht – einen liebevollen Partner, eine gute Gesundheit, ein Dach über dem Kopf oder eine von Madonna signierte Langspielplatte. «Aber diese Vermögenswerte verwehen aus dem Bewusstsein wie der Duft aus dem frischem Brot», so Wiseman. Dagegen hilft: die Dankbarkeit. Indem wir uns dankbar erinnern, reaktivieren wir die ursprünglich mit dem verblassten Glück verbundenen Gefühle. Glück kann nicht mit materiellen Werten gleichgesetzt werden; das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Trotzdem macht es hin und wieder Spass, Geld auszugeben. Allerdings erwirbt man besser schöne Erlebnisse anstelle der trendigsten

Kleider. Erinnerungen an schöne Erlebnisse werden mit der Zeit schöner. Unser Gehirn nämlich neigt dazu, die negativen Begleiterscheinungen einer schönen Reise oder einer grossen Liebe verduften zu lassen. Konserviert wird nur das Angenehme. «Dagegen sind unsere materiellen Güter abnehmend aktuell, nutzen sich ab und werden alt», so Wiseman. Neben der inneren spielt die äussere Haltung eine Rolle. Gehen wir aufrecht, schwungvoll und lächelnd durchs Leben, fühlen wir uns besser. Wiseman: «Wenn Menschen glücklich sind, lächeln sie. Sie fühlen sich aber auch glücklicher, wenn sie lächeln.» Denn hochgezogene Mundwinkel

führen zu einem Strom von Glückshormonen, und zwar bereits nach 15 bis 30 Sekunden. Wer partout keinen Anlass zum Lächeln findet, beisst quer auf einen Bleistift, die Mundwinkel gehen nach oben – und unweigerlich durchströmt uns gute Laune. Probieren Sie es! Renate Sturzenegger

www.migrosmagazin.ch Richard Wisemans Weg zum Glück: Mehr zu Vorsätzen, Witzen oder der «Quirkologie».

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

MEIN GARTEN

Unsere Gartenexpertin Haia Müller will im Garten Hundehaare und Eierschalen als Dünger ausprobieren.

Bild Keystone

Blühende Blumen dank Bellos Pelz Was machen Sie mit Ihren Milchpackungen? Bis jetzt habe ich meine in den Abfall geworfen. Seit Neuestem fülle ich sie mit Wasser und giesse damit meine Topfpflanzen. Das bisschen Milch in den Ecken sei ein guter Dünger, rät eine Ratgeberseite. Auch Hundehaare, bisher ein tägliches Ärgernis, sollen, vermischt mit Blumenerde, die gleiche Wirkung haben. Wiederverwerten ist immer gut, denke ich mir, und bin dankbar dafür, dass sich sogar für meine Zigarettenasche eine nachhaltige Nutzung findet: Vermischt mit Blumenerde soll sie Schädlinge fernhalten. Auch für Eierschalen findet sich eine Zweitverwertung. Man zerstösst sie, übergiesst sie mit Wasser, lässt sie ein paar Tage ziehen und giesst damit die Pflanzen. Spätestens bei diesem Rat werde ich stutzig. Eierschalen enthalten Kalk, und bisher war ich der Meinung, dass Pflanzen kalkarmes Wasser liebten. Allerdings erinnere ich mich, dass auch schon meine Grossmutter diesen Trick kannte. Und ihre Pflanzen gediehen prächtig. Ob ich es doch auch einmal versuchen sollte?

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Diva aus dem tiefen Süden Kamelien stillen unsere Sehnsucht nach dem Frühling. Leider ist die frühreife Schönheit aus dem Süden aber ziemlich zickig.

Kamelie: Zündet mit ihren Blüten ein Feuerwerk, wenn die anderen Gartenblumen noch im Winterschlaf sind.

K

amelien setzen die ersten grossblütigen Farbtupfer des Jahres. Von Weiss über Pink zu Orange und in allen Rotschattierungen blühend, sind sie die frühreifen Hingucker schlechthin. Bei uns fühlen sie sich im Tessin am wohlsten. Da gedeihen sie zu grossen Büschen, die mit ihren Blüten ein Feuerwerk zünden, wenn die meisten Konkurrenten im Garten noch im Winterschlaf dösen. Mit dem Klima nördlich der Alpen tut sich die sensible Frühreife schwer. «Die Kamelie ist empfindlich, sie braucht einen geschützten Standort in gut durchlässigem, neutralem bis leicht saurem Boden», sagt Roger Hauenstein von der Baumschule Zulauf in Schinznach AG, die auch die Migros mit Kamelien beliefert. «Nördlich der Alpen sind die Bedingungen nicht leicht zu erfüllen, deshalb wird die Kamelie bei uns meist in Kübeln gehalten.»

In kühlen Räumen fühlt sich die zarte Schönheit wohl

Selbst dann stellt die Pflanze Anforderungen. Denn wer ihrer zarten Schönheit erliegt, erleidet oft eine herbe Enttäuschung: Kaum im Haus, verliert sie die vielversprechenden Knospen. «In der Baumschule steht sie im Kalthaus. Kommt sie von dort in die warme Stube, bedeutet das Stress für die Pflanze», sagt der Baumschul-

meister. Er verstehe, dass die Versuchung gross sei, die Kamelie ins Wohnzimmer zu holen, schliesslich möchte man sich an den prächtigen Blüten erfreuen. Trotzdem empfiehlt er, die Pflanze ins kühle Treppenhaus, in den Wintergarten oder in den weniger warmen Eingangsbereich zu stellen, da fühle sie sich wohler. Und noch ein Tipp gibt der Fachmann. Er rät, sich die Pflanze beim Kauf genau anzuschauen: Die Blütenknospen sollten nicht nur prall sein, sondern bereits leicht Farbe bekennen. «Dann hat man eine gute Chance, dass sich die Blüten voll entwickeln und die sensible Diva ihre volle Pracht entfaltet.» Haia Müller

Symbolträchtig

Der immergrüne Strauch der Camellia japonica, wie die Pflanze botanisch heisst, kam vor allem durch die Engländer, die eine Teepflanze einführen wollten, nach Europa. Allerdings entpuppte sich die vermeintliche Teepflanze aus China als die sehr ähnliche Kamelie. Ob die Engländer den Unterschied nicht sahen oder ob sie von den Chinesen, die ihr Teemonopol schützen wollten, absichtlich getäuscht wurden, ist nicht bekannt.

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1. Tag: Hinflug Zürich–Palma de Mallorca. Linienflug mit SWISS von Zürich nach Palma de Mallorca. Kurze Busfahrt zu unserem Hotel. 2. Tag: Passwanderung über die Serra Tramuntana. Unsere Höhenwanderung bringt uns zu einem der schönsten Plätze Mallorcas mit herrlicher Aussicht auf Estellencs und das Meer. Der Abstieg nach Estellencs führt durch Steineichenwälder und einen alten Oliven- und Johannisbrothain. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 3. Tag: Wanderung am Fusse des Puig Major. Nach einem steilen Aufstieg auf einen alten Zöllnerpfad mit ständiger Aussicht auf das Meer wandern wir zur Bucht Cala Tuent im Nordwesten Mallorcas. Möglichkeit für ein erfrischendes Bad im Meer und Rückfahrt durch die Karstlandschaft von Sa Calobra am mittelalterlichen Kloster Lluc vorbei zurück zum Hotel. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 4. Tag: Bañalbufar/Valldemossa. Wanderung an der wilden Nordwestküste durch eine abwechslungsreiche Landschaft nach Bañalbufar, wo wir in einem typisch mallorquinischen Restaurant das Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag fahren wir nach Valldemossa und besichtigen die Kartause. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 5. Tag: Sa Trapa. Nach dem Besuch des Wochenmarkts von Andratx starten wir zur Höhenwanderung zu den Klosterruinen von Sa Trapa. Nach einem steilen Abstieg nach San Telmo haben wir Gelegenheit zum Flanieren, Baden und Ausruhen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Palma de Mallorca/Calvia. Am Morgen besuchen wir das Castell de Bellver, die Kathedrale und das Kloster San Francisco. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine kurze Wanderung in der Calvia. Wanderzeit ca. 1¾ Stunden. 7. Tag: Port d’Andratx. Unsere heutige Halbtageswanderung führt über das Küstengebirge des Puig d’en Ric nach Port d’Andratx. Mittagessen in Port d’Andratx. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 8. Tag: Rückflug Palma de Mallorca– Zürich. Linienflug mit SWISS von Palma de Mallorca nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten! * Mallorcas Südosten Verlangen Sie die Reiseinformationen ** Bergwandern Mallorca Verlangen Sie die Reiseinformationen

8 Tage gemäss Programm

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1490.–

Daten und Preise

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Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 12.02.11–19.02.11 Garantiert 1490.– 09.04.11–16.04.11 1490.– 16.04.11–23.04.11 1490.– 23.04.11–30.04.11 * 1490.– 30.04.11–07.05.11 * Garantiert 1490.– 07.05.11–14.05.11 ** Garantiert 1490.– 14.05.11–21.05.11 Garantiert 1490.– 24.09.11–01.10.11 1490.– 01.10.11–08.10.11 * 1490.– 08.10.11–15.10.11 ** 1490.– Verlängerung 1 Woche im Doppelzimmer mit Halbpension und Transfer zum Flughafen. Hotel Delfin Mar, Santa Ponça 450.– Unsere Leistungen    

  





Linienflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus für Ausflüge und Transfers Unterkunft im Mittelklasshotel Delfin Mar in Santa Ponça, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fakultative Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Nicht inbegriffen 



Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung Annullierungskosten- und Assistance Versicherung

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Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wege sind meist steinig, jedoch durchwegs gefahrlos begehbar. Es sind einige Steigungen zu überwinden. Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Wir wohnen im Mittelklasshotel Delfin Mar (off. Kategorie 4 Sterne) in Santa Ponça. Das Hotel liegt in einem Wohnquartier nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und verfügt über ein Hallenbad, Sauna und einen Swimmingpool. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Balkon, Föhn, Telefon, TV, Radio, Safe und Klimaanlage/Heizung ausgestattet.

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

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Der neue Citröen C4 bietet, was auch andere Modelle der Kompaktklasse zu bieten haben. Nur charmanter verpackt.

Weniger Citroën, mehr Nutzwert

Beim neuen C4 setzt Citroën auf weniger Exzentrik und bietet leichter verdauliche, solide Kompaktwagenware — auf den berühmten Zitronen-Charme müssen Fans dennoch nicht verzichten.

P

ferdehufe im Galopp? Im neuen C4 von Citroën sind verblüffte Blicke garantiert: Statt nur simpel «klack» lässt der Blinker beim Aufleuchten innen ein «Klippediklack» ertönen (siehe Box). Dieser komponierte Sound ist das Refugium, in das sich die einst so markentypische Exzentrik zurückgezogen hat. Das Lenkrad dreht sich wieder ganz – statt nur dessen Kranz. Da geht sie also hin, die gallische Avantgarde. Zumindest, wo sie zwar Fans entzückte, aber Otto-Normal-Autokäufer vom Erwerb abschreckte.

Die Kofferraumbeleuchtung ist auch eine Taschenlampe

Das ist aber nur auf den ersten Blick schade – denn nicht nur das hübsche Design des C4 überzeugt. Innen gibt es nun eingängige, statt undurchschaubare Bedienungselemente, exzellente, statt unbekümmerte Verarbeitungsqualität und witzige Details wie die drei einzeln von Weiss bis Tiefblau in der Lichtfarbe variierbaren Instrumente. Oder die Kofferraumleuch-

Instrumente: eingängig und mit Pfiff.

STECKBRIEF

Citroën C4 1.6 e-HDi Séduction Motor/Antrieb: VierzylinderTurbodiesel, 1560 cm³, 112 PS. Automatisiertes 6-Gang-Schaltgetriebe (Serie e-HDi), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,2 s, Spitze 190 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,33 x 1,79 x 1,49 m, Kofferraum 408—1183 l, Gewicht 1424 kg. Verbrauch: 4,2 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 109 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 33 500 Franken.

te, die sich als herausnehmbare Taschenlampe entpuppt. Das Raumangebot auf den sehr bequemen Sesseln vorne ist tadellos, hinten gibt es viel Kopffreiheit und genug Beinraum. Damit bietet der Fünftürer quasi die Standardkost der Kompaktklasse, verpackt sie aber charmanter als etwa der Klassenleader Golf. Geblieben ist ein frankophiles Fahrgefühl. Die typische Citroën-Federung giert nicht nach Kurven, sondern schwebt lässig und entspannt über alles

hinweg. Das ist zwar Geschmackssache, aber Komfort selten ein Nachteil. Entspannung gilt auch beim Budget. Die Preise ab 25 000 Franken beinhalten stets acht Airbags, Klimaanlage und CD-Radio. Und: Tankstellenbesuche sind dank sparsamer Verbräuche eher selten. Aus der Palette der Benziner (95, 120 oder 156 PS) und Diesel (112 oder 150 PS) empfehlen wir den kleinen Diesel. Er bietet richtig viel Durchzug, leisen Lauf und bescheidenen Durst. Timothy Pfannkuchen

Geräusche aus dem Labor Die Zeiten sind vorbei, als die Mechanik alle Geräusche erzeugte: Das vermeintliche Klicken beim Betätigen des Blinkers ist heute fast immer ein elektronisch generierter Ton. Gerade Nobelhersteller überlassen weder Motor-, Tür- noch Bedienschaltertöne dem Zufall und komponieren sie im Labor. Das «Klippediklack» beim Blinken und das «Schlüsselbundklimpern», wenn man beim C4 den Schlüssel abzuziehen vergisst, sind nicht die ersten ihrer Art: Schon der alte Opel Corsa machte beim Blinken «ping» statt «klack».


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Die grosse Rundreise durch Südost-Europa. Auf der Suche nach Dracula in Transsilvanien. Vom Schwarzen Meer zur Adria.

1. Tag Schweiz – Steyr Fahrt über Innsbruck und entlang des Salzkammerguts nach Steyr. 2. Tag Steyr – Budapest Fahrt über Wien nach Budapest, einer der schönsten Städte Europas. 3. Tag Budapest – Cluj Sie fahren in die weiten Ebenen der Puszta, überqueren die Theiss, den grössten Nebenfluss der Donau, und gelangen nach Cluj. 4. Tag Cluj – Brasov – Predeal Sie befinden sich nun in Siebenbürgen oder auf rumänisch Transsilvanien und besuchen Sighisoara, das als vollständigster mittelalterlicher Architekturkomplex in Rumänien gilt. Hier steht das Geburtshaus von Dracula. Danach besuchen Sie Brasov, das vor 700 Jahren von zugewanderten Siebenbürger Sachsen gegründet wurde. 5. Tag Predeal – Bukarest – Tulcea Über Sinaia, dem edelsten rumänischen Wintersportort fahren Sie in die weiten Ebenen der Walachei und erreichen Bukarest. Auf einer kurzen Rundfahrt lernen Sie die Stadt mit ihren vielen Seen und Parkanlagen und mit ihren an das Pariser Vorbild erinnernden Boulevards näher kennen. Danach fahren Sie an den Rand des Donaudeltas. 6. Tag Schiffsausflug ins Donaudelta Erst in den Kanälen der Alten Donau kann man das Vogelparadies des Deltas bewundern. Der Fortunasee mit seinem Pelikan-Reservat sowie auch die anderen zahlreichen Vogelarten sind ein einmaliges Erlebnis. 7. Tag Tulcea – Varna – Sonnenstrand Entlang der Dobrudscha-Berge führt Sie die Weiterreise über Constanta, dem wichtigsten Hafen des Landes zur bulgarischen Grenze und nach Varna. Gegen Abend erreichen Sie Sonnenstrand. 8. Tag Ausflug Nessebar Ausflug ins nahe gelegene Nessebar. Die ganze Stadt steht unter Denkmalschutz und bietet eine herrliche, altertümliche Atmosphäre. 9. Tag Sonnenstrand – Sofia Sie fahren ins Landesinnere nach Kazanlak im «Rosental», und erreichen Koprivschtiza. Die Stadt ist wie kaum eine andere ein einzigartiges Museum für Architektur und Geschichte. Am Abend erreichen Sie Sofia. 10. Tag Sofia Heute lernen Sie die Sehenswürdigkeiten Sofias auf einer geführten Stadtrundfahrt kennen. Die Stadt gehört zu den ältesten Städten Europas. 11. Tag Sofia – Rila Kloster – Thessaloniki Fahrt zum Rila-Kloster. Seit eh und je ist es das Touristenobjekt Nummer eins in Bulgarien und zieht In- und Ausländer wie mit magischen Kräften an. Am Nachmittag reisen Sie weiter nach Süden zur griechischen Grenze. 12. Tag Thessaloniki – Patras Über Larissa und Delphi gelangen Sie nach Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Fährschiff beziehen. 13. Tag Auf See Ein ganzer Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und auch um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten. 14. Tag Venedig – Schweiz Nach der Ausschiffung in Venedig Rückfahrt über Mailand in die Schweiz.

Reisedaten 2011 31. Mai – 13. Juni 10. – 23. September

Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Basel, Luzern

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14-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

11 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad/WC

Halbpension in den Hotels (Nachtessen 1. Tag bis Frühstück 12. Tag)

Schiffspassage Patras – Venedig in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC

Deutschsprachige Reiseleitung während dem Aufenthalt in Rumänien / Bulgarien

Ganztägiger Ausflug durch das Donaudelta inkl. Schifffahrt und Mittagessen

Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm

Ausflug nach Nessebar

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 32.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 350.– (ausgenommen Fährüberfahrten) Zuschlag Aussenkabine Fr. 50.–

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

Fremdwährungen Euro

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Tiefere Kosten und kürzere Sanierungsdauer Eine Sanierung der Leitungen durch die Lining Tech AG ist 3x günstiger sowie 10x schneller als eine Neu-Installation – und ausserdem umweltfreundlich. Sämtliche Räume bleiben während der ganzen Sanierung bewohn- und benutzbar. Lining Tech saniert pro Jahr über 1‘000 Wohnungen in der Deutschschweiz inklusive Wallis sowie im Tessin. Das ganze Unternehmen ist zertifiziert nach ISONorm 9001.

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BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

➔ Suche Maria Hess, Küssnacht am Rigi, zirka 1976. Maria, ich habe dich auf einer LourdesReise kennengelernt. Weiss nicht, ob du unterdessen verheiratet bist oder noch den Namen Hess trägst. Würde mich freuen, dich wieder mal zu treffen.

➔ Gesucht wird Luisa Lenggenhager, die bis vor etwa acht Jahren an der Winkelriedstrasse in Luzern und danach eine Zeitlang in Zürich an der Hofackerstrasse 25 logierte. Von dort zog sie erneut mit unbekanntem Ziel weiter. Sachdienliche Hinweise über den aktuellen Aufenthaltsort sind erbeten an Hugo Kaufmann.

Irma Studer (damals Sutter) Florastrasse 12, 9200 Gossau SG Telefon 071 385 77 48 irma.studer@gmx.ch

➔ Ich suche die Frau (zirka 40-jährig), die bei mir am Flohmarktstand am 23. Oktober 2010 in St. Gallen-Winkeln das Hörbuch «Elf Minuten» von Paulo Coelho gekauft hat. Ich habe die CD 4 zu Hause und würde ihr sie gern schicken.

Monica Alder, Oberdorfstrasse 38, 9100 Herisau Telefon 071 351 53 37 monica.alder@bluewin.ch

| 103

Hugo Kaufmann, Geissburgring 2 6130 Willisau, odin@zapp.ch

Wir suchen Annemarie

➔ Sie arbeitete 1960/61 als Haushaltshilfe in unserem grossen landwirtschaftlichen Haushalt auf dem Homberg in Nussbaumen AG. Sie kam aus der Westschweiz und war bilingual. Jetzt wird der damals geborene Andreas 50 Jahre alt, und wir würden uns auf ein Wiedersehen freuen.

Hans Brönnimann, Steigstrasse 4, 5313 Klingnau Telefon 056 245 53 83, lel@gmx.ch

➔ Wir suchen Ferdinand Bühler. Er ging auf der Wasserfluh, Gemeinde Oberhelfenschwil, Toggenburg, zur Schule. Er hat etwa Jahrgang 1940. An der Klassenzusammenkunft haben wir ihn nie getroffen. Er soll sich bitte bei mir melden. Wer kennt ihn? Bin für jeden Hinweis dankbar. Hulda Meyre, Muttenzerstrasse 83, 4133 Pratteln Telefon 061 821 15 77

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104 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Reise zur grünen Märcheninsel

Verlockendes Angebot für Migros-MagazinLeserinnen und -Leser: Entdecken Sie Irland mit seinen verwunschenen Schlössern, grasgrünen Landschaften und der lebenslustigen Stadt Dublin.

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uf dieser Reise im komfortablen Fünf-Sterne-Bus erleben Sie die Grüne Insel von ihrer schönsten Seite. Bewundern Sie historische Prachtbauten, sanfthügelige Landschaften und imposante Steilküsten, die aus einem Fantasyfilm stammen könnten. Montag, 1. Tag: Schweiz–Arras Via Basel erreichen Sie Reims, die Hauptstadt der Champagne mit der berühmten gotischen Kathedrale. Weiter nach Arras, das bekannt ist für seine weiten, arkadenumgebenen Plätze und

die hochgiebeligen flämischen Bürgerhäuser. Dienstag, 2. Tag: Arras–Windsor–Cardiff Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover. Sie umfahren London. In Windsor haben Sie Gelegenheit, das britische Königshaus und die Lieblingsresidenz der Queen zu besuchen. Am Abend erreichen Sie die Westküste Grossbritanniens bei Cardiff, wo sich die walisische Kultur mit dem Stil einer modernen Stadt vermischt. Mittwoch, 3. Tag: Cardiff–Wexford Quer durch Wales zum Hafen von Fishguard. Auf einer

Fähre überqueren Sie den St.-Georgs-Kanal, um auf die Grüne Insel zu gelangen. Donnerstag, 4. Tag: Wexford– Tralee Heute besuchen Sie Kilkenny. Der Ort mit den engen Gassen lädt zu einem Spaziergang durch den historischen Kern ein. Dann reisen Sie quer durch Irland in Richtung Tralee. Ausserhalb von Limerick machen Sie halt im typisch irischen Bilderbuchdorf Adare mit den reetgedeckten Häusern. Freitag, 5. Tag: Fakultativer Ausflug Ring of Kerry Geniessen Sie die Rundfahrt auf dem Ring of

Kerry, der schönsten Küstenstrasse Irlands. Sie passieren Rhododendrenhaine und alpin anmutende Berge und haben immer wieder eine atemberaubende Aussicht auf das Meer, die weiten Sandstrände und bizarr geformten Klippen, an denen sich die weiss schäumende Brandung bricht. Unterwegs lernen Sie einen Schäfer kennen, der Ihnen von seiner Arbeit berichtet. Fahrt nach Killarney. Am Nachmittag besuchen Sie das berühmte Herrenhaus Muckross House am gleichnamigen See im weitläufigen Killarney National Park.


LESERANGEBOT

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Das Reiseangebot im Überblick Land und Leute kennenlernen: Die Reise im komfortablen FünfSterne-Bus führt nach Dublin (oben), zu den Cliffs of Moher (grosses Bild) und zum prunkvollen Landsitz Bantry House im County Cork (unten).

Samstag, 6. Tag: Garten-Paradiese Von Glengarriff aus setzen Sie im Boot auf Garnish Island über und entdecken mit etwas Glück die Seehundskolonie. Die Garteninsel überrascht dank des milden Golfstroms mit einer einzigartigen subtropischen Blütenpracht. Das nahe gelegene, prunkvolle Bantry House beherbergt wertvolle Kunstschätze, und der Garten bietet einen grandiosen Blick auf die Bantry Bay. Sonntag, 7. Tag: The Cliffs of Moher–Galway Auf der Fähre überqueren Sie den Shannon, den längsten Fluss Irlands, und neh-

men Kurs auf die Klippen von Moher, die auf einer Länge von fast acht Kilometern bis zu 200 Meter senkrecht aus dem tosenden Atlantik aufragen. Dann reisen Sie durch die Mondlandschaft des Karstgebiets der Burren und erreichen gegen Abend Galway, die heimliche Kulturhauptstadt Irlands. Montag, 8. Tag: Connemara National Park Das Meer und die Seen, malerische Küsten und Torfmoore, dunkle Flüsse und grüne Wälder bestimmen das Bild der Heidelandschaft Connemaras. Sie gehört zu den schönsten

Das ist alles im Angebot inbegriffen: ➔ Fahrt im 5-Sterne-Bus ➔ 9-mal HP (Nachtessen / Frühstücksbuffet) ➔ Minikreuzfahrt Hull—Rotterdam, Basis Doppelkabinen innen mit Dusche/WC, Frühstück ➔ Deutsch sprechende Reiseleitung während der Reise in Irland vom 4. bis 9. Tag ➔ Geführte Stadtbesichtigung Dublin ➔ Eintritte Trinity College und Saint Patrick’s Cathedral, Muckross House und Schafsfarm (falls fakultativer Ausflug gebucht), Garnish Island, Garnish Island Ferry, Bantry House, Dan O’Hara’s Homestead, Whiskey-Brennerei (im Wert von rund Fr. 100.—) ➔ Eurobus-Audiosystem ➔ Reiseunterlagen ➔ Erfahrener Chauffeur/Reiseleiter

Einzelkabine aussen Fr. 74.— Fak. Ausflug Ring of Kerry Fr. 75.— Annullationsschutz Fr. 25.— Reisezwischenfallvers. Fr. 12.— Daten: 1) Mo.23. 5.—Do. 2. 6. 11 2) Mo.20. 6.—Do.30. 6. 11 3) Mo.25. 7. —Do. 4. 8. 11 4) Mo.22. 8.—Do. 1. 9. 11* Hotels: Sie übernachten in ausgewählten Mittelklassehotels der ***/ ****-Kategorie. 3 Nächte im modernen Landhotel Ballyroe Heights in Tralee. Zentral gelegenes Hotel in Dublin. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche sowie WC, Telefon und Farb-TV. Minikreuzfahrt auf topmodernen Schiffen von P&O Ferries, alle Kabinen mit Dusche und WC. Einsteigeorte: Aarau, Arbon (Gratis-P), Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil (GratisP) St. Gallen, Sursee, Windisch (Gratis-P), Winterthur, Zürich (P).

Preis pro Person: Fr. 1975.— statt Fr. 2075.— Die Auftragspauschale von 30 Franken pro Buchung entfällt für Migros-Magazin-Leser. ➔ Spartermin* Fr. 1795.— ➔ Einzelzimmer/-kabine Fr. 295.—

Anmeldung Leserreise Irland: Eurobus, 5210 Windisch. Telefon 056 461 63 63. Stichwort «Migros-Magazin» nennen.

Nicht inbegriffen: Doppelkabine aussen Fr. 37.—

www.eurobus.ch www.leseraktion.ch

Gebieten Irlands und ist reich an gälischer Kultur. Auf einer Farm versuchen Sie Torf zu stechen, und Ihr Gastgeber erzählt von dem einst kostbaren Brennstoff. Sie bewundern das idyllische Märchenschloss Kylemore Abbey am Kylemore Lake, in dem irische Benediktinernonnen wohnen. Dienstag, 9. Tag: Galway–Dublin Sie besuchen eine Whiskey Distillery und werden in die Geheimnisse der Whiskey-Herstellung eingeweiht. Weiterfahrt bis zu Irlands Hauptstadt Dublin. Auf der Stadtbesichtigung besuchen

Sie Saint Patrick’s Cathedral und das Trinity College, dessen alte Bibliothek das «Book of Kells» beherbergt. Dublin hat den Ruf, das schönste Stadtbild des 18. Jahrhunderts zu bewahren. Einen abendlichen Besuch in einem Pub sollten Sie nicht verpassen. Mittwoch, 10. Tag: Dublin– Wales–Hull Überfahrt nach Holyhead und Reise quer durch England nach Hull. Am Abend legt die luxuriöse «Pride of Hull» in Richtung Holland ab. Donnerstag, 11. Tag: Rotterdam–Schweiz Rückreise in die Schweiz. Michael West


Angebote für Firmen! Kundenfeedback: Bedarfsgerechte Weiterbildung für Firmen – bei der Klubschule Business Die Klubschule Business als Spezialistin für Firmenschulung bietet auch in der Ostschweiz Weiterbildung nach Mass an. Denn oft ist standardisierte Weiterbildung für Mitarbeitende in Firmen und KMU nicht das Richtige. Es ist erwiesen: Gut weitergebildete Personen einer Firma sind innovativer und motivierter. Gezielte Weiterbildung auf allen Stufen ist eine Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Sie beugt der Betriebsblindheit vor und erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. «Firmen haben oft spezifische WeiterbildungsBedürfnisse für ihr Personal», sagt Bruno Büchi, Leiter Angebote für Firmen, Klubschule Business der Migros Ostschweiz. «Vor kurzem» erzählt er, «trat ein Produktionsunternehmen aus der Schweiz an uns heran, das in Nordafrika eine neue Produktionsstätte aufbaute. Französischunterricht für die Projektmitarbeitenden war gefragt. Firmenspezifische Unterlagen wie Verträge, Mails und Broschüren sollten in den Unterricht einbezogen werden. Ein herkömmlicher Französischkurs, das war klar, würde hier nicht genügen. Eine unserer Kursleiterinnen, die auch über kulturelle Kenntnisse dieser Region verfügt, hat nach einer Niveauerhebung die Weiterbildung für die Mitarbeitenden dieser Firma konzipiert und durchgeführt. Dabei hat sie, wie es gewünscht wurde, die firmeninterne Terminologie, die Fachsprache und unternehmensspezifische Gegebenheiten berücksichtigt. So gelang es den Mitarbeitenden dieser Unternehmung, in angenehmer Lernatmosphäre ihre Französischkenntnisse rasch und nachhaltig zu verbessern.» Vor Ort oder an zentralem Standort Die Klubschule Business mit ihren 50 Standorten in der ganzen Schweiz, 10 davon in der Ostschweiz, ist in der Lage, individuelle, massgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Firmen zu entwickeln und durchzuführen – vor Ort beim Kunden oder an einem ihrer zentralen Standorte. Die Infrastruktur der Klubschul-Kursräume entspricht den Anforderungen an einen modernen Unterricht.

Sprachen und Informatik, Management & Wirtschaft und betriebliche Gesundheitsförderung gehören zur Palette an Firmenangeboten. Stichwörter dazu sind Führungsausbildung, Projektmanagement und Marketing, aber auch gesunde Ernährung oder Work-Life-Balance. Auf innovative Weise Lücken schliessen «Derzeit führen wir eine Umstiegsschulung auf Office 2010 in einer Firma durch, bei der die Kursleitung eine allgemeine Einführung gibt und dann den Tag über als «Floorwalker» für individuelle Fragestellungen am Arbeitsplatz zur Verfügung steht.» Das sagt Bruno Büchi, der betont, dass Firmen oft nach zeitschonenden Möglichkeiten suchten, ihr Personal zu schulen. Erhaltung der Effizienz, Wissensvermittlung und vor allem hoher Praxisbezug seien Kriterien, die den Ausbildungsverantwortlichen wichtig seien. «Ebenso punktet die Klubschule Business mit sorgfältiger Beratung, den qualifizierten Dozierenden, lauter Fachpersonen mit Erfahrung in Firmenschulung, sowie Lösungen für administrative Prozesse», sagt Bruno Büchi. Er erzählt noch von einer andern Form der MitarbeiterWeiterbildung: Die Klubschule Business sei ab und zu beauftragt Gutschein-Aktionen für Firmenkunden durchzuführen. «Für Firmen nämlich», erläutert er, «die den Entscheid den Mitarbeitenden überlassen, welche Weiterbildungskurse sie besuchen und sich somit auch mit Mitarbeitenden andere Betriebe austauschen können.»

Anfragen oder Beratung zum Thema Firmenschulung: Bruno Büchi, Leiter Angebote für Firmen, bruno.buechi@gmos.ch Tel. 052 260 26 52 www.klubschule.ch/firmen

Andreas Pernter, Segmentsmanager KMU, AXA-Winterthur «Wer zum ersten Mal eine eigene Firma ins Leben ruft, sieht sich mit zahlreichen neuen und komplexen Fragen konfrontiert. Die AXA-Winterthur möchte Unternehmensgründern deshalb neben finanzieller Sicherheit auch die Möglichkeit bieten, sich das nötige Wissen für den Schritt in die Selbständigkeit anzueignen. So ist die Zusammenarbeit mit der Klubschule Business entstanden, denn sie führt in allen Landesteilen den Kurs «Gründung einer Kleinunternehmung» durch und geniesst einen ausgezeichneten Ruf. Überzeugt hat uns auch das breite Expertenwissen, über das die Klubschule Business verfügt, wenn es um die Gründung und Weiterentwicklung von Firmen geht. Die Klubschule Business verstand rasch, was wir suchten, und fand für unsere spezifischen Anliegen pragmatische Lösungen. Auch die konkrete Umsetzung des Spezialangebotes für AXA-Winterthur-Kundinnen und -Kunden verlief reibungslos.»

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So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 6. Februar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 4:

www.saison.ch

Lösungswort: Doerrobst Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Gewinner Rätsel Nummer 3:

1 Migros-Geschenkkarte à Fr.100.— erhalten Simon Gfeller, 8580 Hefenhofen; Willy Grossenbacher, 6815 Melide; Hans-Peter Bellwald, 3945 Gampel; Anita Ackermann, 8254 Basadingen; Margrit Neukom, 8633 Wolfhausen.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

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108 | Migros-Magazin 5, 31. Januar 2011

Nils Althaus

Mit dem Film «Breakout» schaffte er 2007 seinen Durchbruch als Schauspieler. Doch Nils Althaus ist auch ein erfolgreicher Liedermacher und Kabarettist. Jetzt will der Berner mit seiner Schweiz-Tournee die Kleinkunstszene gehörig aufmischen.

Name: Nils Althaus (29) Sternzeichen: Stier Wohnort: 3000 Bern Wieso leben Sie hier? Hier sind meine Wurzeln. Aber ich bin kein Lokalpatriot. Während des Studiums war ich in Zürich, dort fühle ich mich genauso wohl. Wo würden Sie gerne leben? Ich will alle fünf Jahre umziehen. Vielleicht einmal nach Berlin, dann irgendwo ans Meer; Hauptsache nicht stillstehen. Gut vorstellen könnte ich mir, einen Winterund einen Sommersitz zu haben. Beruf und Lebenslauf: Nach der Matur Studium der Biochemie. Währenddessen trat ich als Chansonnier auf, schrieb erste Lieder. Im Schweizer Film «Breakout» spielte ich dann meine erste Hauptrolle. Seither bin ich Musiker und Schauspieler. Was ich mag: Hängematten, warme handgestrickte Wollsocken, total unpassendes, aber nicht mehr aufzuhaltendes Lachen, Grüntee. Was ich nicht mag: Dunkle Wohnungen, Vorhänge, lauwarme Solebäder (die sind immer viel zu kalt), ständig das Portemonnaie und die Schlüssel zu suchen, verkalkte Wasserkocher, Staubsaugen. Was ich an mir mag: Meine Begeisterungsfähigkeit, meine Zehennägel, meine Sehkraft, dass ich in jeder Situation schlafen kann, mein Gespür für französische Abgänge. Was ich an mir nicht mag: Der nicht vorhandene Orientierungssinn, meine Faulheit und dass ich mich mit Entscheidungen schwertue. Meine Lieblingsmahlzeit: Panna Cotta und Thai Curry.

Text Cinzia Venafro Bilder Gerry Nitsch

Tourdaten: www.nilsalthaus.ch

MEIN TICK «Ich shoppe überhaupt nicht gern. Aber in Outdoor-Läden kann ich Stunden verbringen. Die zweckgerichteten Gegenstände regen meine Fantasie an. Sie zeigen mir, was ich alles noch irgendwo erleben will. Zurzeit benutze ich meine Schneeschuhe. Denn bearbeitete Pisten reizen mich nicht mehr, ich gehe nur noch auf Touren in die Berge.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Ich habe alle Asia-Shops nach der perfekten roten Currypaste durchstöbert. Dann war ich einmal bei einer Freundin zum Curryessen eingeladen. Es war köstlich, und ich dachte: Super, jetzt hab ich den ultimativen Geheimtipp gefunden. Seither schwöre ich auf die Migros-Currypaste!»

MEINE LEKTÜRE «Ich bin ein Phasenleser. Einige Zeit Sachbücher, dann Biografien. Zurzeit hab ich eine Krimiphase. Das erste Buch von Urs Schaub hat mich gefesselt, darum nehme ich jetzt das nächste in Angriff. Ich bin sehr sprachfixiert. Und seine Sprache mag ich sehr.»


MEINE WELT

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MEIN LIEBSTER «Matthias Kunz ist auch Schauspieler und hat bei meinem letzten Bühnenstück die Regie übernommen. Er brachte Ordnung in den Ablauf, beäugte mich kritisch und straffte alles. Während der Arbeit sind wir gute Freunde geworden.»

MEIN ARBEITSPLATZ «Die Kleinkunstbühne ‹La Cappella› ist fast so etwas wie mein künstlerisches Zuhause. In der ehemaligen Kapelle spielte ich mein zweites Album ein, und auf dieser Bühne hatte ich auch meine ersten Auftritte.»

MEINE FERNSEHSENDUNG «Ich schaue wenig fern. Aber die ‹Daily Show› verfolge ich immer. Die Satiresendung hat in den USA politischen Einfluss — was eigentlich ziemlich traurig ist. Denn den anderen Medien glauben die Leute anscheinend weniger als Moderator Jon Stewart.»

MEINE SAMMLUNG «Ich habe alle Ausgaben der «Calvin and Hobbes»Comics. Die Bücher habe ich während der Schulzeit entdeckt und mich sofort in Calvins Fantasiewelt verliebt.»


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Filialverzeichnis und Newsletter-Anmeldung unter:

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Erlebe die bunte Welt der Nanos. Echte Sammler müssen sie einfach haben: die 3 SuperNanos und das NanoShuttle.

Es gibt 3 SuperNanos: Sie sind die Helden von Nanonia, weil sie alle die Nanothletics bereits gewonnen haben. Am 16. Februar erhältst du zuerst das NanoShuttle, mit dem der Sieger zu den Menschen fliegen darf, am 23. Februar gibt’s Luxibus, der im Dunkeln leuchtet, am 2. März kommt der glitzernde DJ Starlight und am 9. März schliesslich der Megachamp – er glänzt, als wäre er aus purem Gold. Alle Joker erhältst du ab einem Einkauf ab 60 Franken in allen Migros-Filialen und -Fachmärkten.

Klebespass pur.

Zu jedem Nano gehört der passende Sticker. Den findest du ebenfalls im Sachet. Und damit du den Überblick nicht verlierst, gibt es dazu das lustige Stickeralbum mit vielen Spielideen und Geschichten rund um die Welt der Nanos. Das Album ist für nur 1 Franken in jeder MigrosFiliale erhältlich.

Spiele mit den Nanos lustige Spiele in deiner Migros: bei der Roadshow!

Besuche die Roadshow in deiner Migros. Dort baust du tolle Purzelbahnen, spielst im grossen Nanohaus und balancierst Nanos auf dem Balance-Board zum Ziel. Bei jeder Roadshow gibt es auch immer eine Tauschbörse. Zusätzlich finden ab Mittwoch, 9. Februar, bis Samstag, 12. März, wöchentlich jeweils am Mittwoch oder Samstag Tauschbörsen statt – vielleicht in deiner Nähe. Die Daten findest du auch unter www.nanomania.ch. Migrolino Bern Westside, 9.–10.Februar 2011 Mittwoch, Donnerstag, 10–19 Uhr MMM Steinhausen Zugerland, 11.–12. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MM Frauenfeld Passage, 11.–12. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Avry-Centre, 18.–19. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Buchs-Wynecenter, 18.–19. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MM Zürich Altstetten Neumarkt, 18.–19. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MM Basel Gundelitor, 25.–26. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Sant’Antonino Centro, 25.–26. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr

MMM Aigle Chablais Centre, 25.–26. Februar 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Genève Balexert, 2.–3. März 2011 Mittwoch, Donnerstag, 10–19 Uhr MMM Uster Illuster, 2.–3. März 2011 Mittwoch, Donnerstag, 10–19 Uhr MMM Yverdon Métropole, 4.–5. März 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Monthey La Verrerie, 11.–12. März 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr M Bülach Süd, 11.–12. März 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MM Kreuzlingen Seepark, 11.–12. März 2011 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr


MGB www.migros.ch W

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Ab 1.2.2011 GRATIS Nanomania-Sammelbeutel abholen. Nur unter Vorlage des Gutscheins und nur solange Vorrat.

Einlösbar in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, Micasa, melectronics und SportXX inkl. Outdoor

Die Nanos sind 48 lustige Kullerkapseln zum Spielen, Sammeln und Tauschen. Sie leben in 6 Clans auf Nanonia, dem kleinsten Planeten der Milchstrasse. Hier lernst du die einzelnen Clans besser kennen.

Stapeln, purzeln, sammeln: Die Nanos sind da.

Die frechen BANDITOS spielen am liebsten Räuberleiter in der Wüste Grobi. Sie müssen nur mit dem Treibsand aufpassen.

Die PINKIES sind die Hübschesten auf Nanonia. In Decibelfort können sie den ganzen Tag lang tanzen.

Die MONSTROS purzeln fürs Leben gern. Am meisten Spass macht das in ihrer Heimat, dem lustigen Blubb.

Die ROBOZ sind manchmal etwas verwirrt. Das liegt an den vielen Zahlen, die immer in der Factori herumfliegen.

Die ANIMALOS wollen am liebsten gar nie aus ihrem Purwald hinaus. Kein Wunder, da wachsen Süssigkeiten aus dem Boden!

Die SPUUKIES sind die scheusten aller Nanos und fühlen sich in ihrer dunklen Welt namens Subterra am wohlsten.

Migros Magazin 05 2011 d OS  

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