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01. bis 08. mai 2010

Programm

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Wir bedanken uns bei den Förderern und Partnern der TANZOFFENSIVE2010

Förderer

Stadt Leipzig Kulturamt

verans TaLTung sPar Tner

medIenPar Tner und sPOnsOren

k

TANZOFFENSIVE2010 ist eine Veranstaltung des LOFFT.Leipzig

Lindenauer Markt 21 | 04177 Leipzig | Telefon: (0341) 355 955 - 10 InFOrma TIOnen und Kar Tenreser vIer ung www.lofft.de Pr Ogramm Martin Heering, Jana Rath, Marlen Schumann, Sebastian Weber Pr OduKTIOnsLeITung und öFFenTLIchKeITsarbe IT Dirk Förster ass IsTenz Jana Rath, Marlen Schumann, Juliane Rettschlag TechnIsche LeITung Andrej Schwabe g esch äFTsFühr ung Martin Heering verans TaLTer Verein zur Förderung des Leipziger Off-Theaters e. V. r edaKTIOn Pr Ogrammhe FT Martin Heering (V.i.S.d.P.), Dirk Förster g esTaLTung und saTz Anna Kirsch, Simone Möcker – KOCMOC.NET FOTOnachweIse Andrea Salzmann (Titel), Andreas J. Etter (S. 2), Stephan Weiland (S. 4), Inga Paasch (S. 6),

Jana Müller (S. 6), shot AG (S. 7), Maya Lipsker (S. 8), Reut Shemesh (S. 8), POGOensemble (S. 9), Andrea Salzmann (S. 10), Dieter Hartwig (S. 12), Mark Michel (S. 14), BOOMTOWNMEDIA (S. 14), Niels Bolbrinker (S. 15) auFLage 10.000 Ex. | dru cK Messedruck Leipzig | April 2010 |2


01. bis 08. mai 2010

tanzoffensive 2010 festival für aktuellen tanz Zum vierten Mal lädt das LOFFT im Mai zur TanzOFFensIve und fragt: Was ist eigentlich zeitgenössischer Tanz? Wer darf auf einer Bühne tanzen? Was ist schön? Zum Auftakt entfesselt Martin Stiefermann mit seiner Company MS Schrittmacher unglaubliche physische Energien – wahLLOs re LOaded verwandelt die Bühne in eine tänzerische Kampfarena sozialer Auswahlprozesse – zugleich politisch und höchst aktuell. Doris Uhlich thematisiert Tanzstereotypen: In ihrer hochgelobten Produktion sPITze wird das klassische Ballett zur Folie einer hintergründigen Auseinandersetzung mit Körperbildern. Angela Schubot und Jared Gradinger lassen gleich alle Formen hinter sich: In whaT TheY ar e InsTead OF prallen ihre Körper ohne Hemmungen brachial, intim und poetisch aufeinander. Erstmals haben wir für die TanzOFFensIve neue Stücke in Auftrag gegeben. Für Steffen Fuchs, Friederike Plafki und die shot AG war das LOFFT wichtiger Bezugspunkt in der Entwicklung ihrer künstlerischen Arbeit. Mittlerweile arbeiten alle nicht mehr in Leipzig. Wir heißen sie wILLKOmmen zu hause, um ihre neuesten Ideen zu präsentieren. Schon traditionell ist die Suche der TanzOFFensIve nach interessanten Newcomern. Entdecken Sie mit uns drei spannende junge Choreographinnen, die sich auf dem Sprung befinden. weLT an LeIPzIg sendet Funksignale aus der jungen europäischen Tanzszene an unser Festival. Eine besondere Programmlinie können Sie ausgehend von der Berliner Produktion w.h.a.v.T. erkunden. wer ha T angs T vOr T anz? entstand aus dem Berliner ‚TanzZeit – Tanz in Schulen‘-Projekt. Wir freuen uns auf diese Begegnung, die wir mit Diskussion und einem spannenden Filmprogramm abrunden. Ob wir die Eingangsfragen beantworten? Jedenfalls setzt die TanzOFFensIve Ausrufezeichen: aktueller Tanz ist spannend, auf- und anregend. wir freuen uns auf Ihren besuch! 1|


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samst ag | 01. mai 2010 | 20 Uhr

ms s chrittmacher (berlin) wahllos reloaded Lässt sich das menschliche Miteinander als permanentes Auswahlverfahren begreifen, in dem die Entscheidung für eine bestimmte Person verbunden ist mit der Entscheidung gegen eine andere? Unbewusst – willkürlich – wahllos? Zunächst scheint alles in einem dynamischen Gleichgewicht zu sein. Und doch behalten bestimmte Menschen irgendwann die Oberhand, während sich andere zunehmend ausgegrenzt sehen. Die Verlierer verlieren immer wieder, denn während sich ein Sieg sozusagen von selbst verarbeitet, wirkt sich eine Niederlage ungleich dramatischer auf das Individuum aus. Dies provoziert wie von selbst die Szenen, in denen sich Gewinner und Verlierer, Täter und Opfer mehr und mehr in ihren Rollen bestätigen. Die Verstrickungen werden dichter, die Ausbruchversuche schwieriger. Auf einem großen Spielfeld bestimmen sieben Tänzer immer wieder neue Regeln. Sie schließen ständig wechselnde Bündnisse untereinander und mit den Zuschauern. Doch diese bleiben passive Zeugen eines sich unaufhaltsam entwickelnden Geschehens: Wer gewinnt, wer verliert und wer bleibt am Ende übrig? »Nicht nur, weil die Zuschauer ihnen physisch so nah sind, entfalten die Tänzer eine ungemein hohe Präsenz. Ihre zuweilen markigen Posen, ihr vehementer Körpereinsatz, die Wendigkeit ihrer Körper und die Derbheit ihrer Körpersprache scheinen direkt ins Nervensystem der Zuschauer zu dringen. Nein, entziehen kann man sich der Anwesenheit dieser hervorragenden Selbstdarsteller nicht so einfach.« TanzJOurna L Eine Produktion von MS Schrittmacher. mIT Laura Caldow, Raisa Kröger, Johanna Lemke, Caroline Meyer Picard, Florian Bücking, Jon Buckels, Nicky Vanoppen | chOre Ogra PhIe, aussTaTTung Martin Stiefermann | dram aTurg Ie Diether Schlicker | musIK Glenn Branca | LIchT Max Wikström | dauer 70 Min. eInTr ITT 14 / 8 eur O

Dieses Gastspiel wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch das Nationale Performance Netz (NPN) im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. 3|


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sonnt ag | 02. mai 2010 | 16 Uhr

Livia Patrizi / ta LKing Legs (berlin) w.h.a.v.t. – wer hat anGst vor tanz? ZUKUNFT, KöRPER, VERTRAUEN – die Choreographin Livia Patrizi hat 2006 zehn Schülerinnen und Schüler aus Berliner Haupt- und Oberschulen zu ihren Vorstellungen von diesen Begriffen befragt. Die Antworten erzählen von den Ängsten und Sorgen der Jugendlichen – und von ihrem Verhältnis zum Tanz. Die Recherche stand am Anfang der Proben zu W.H.A.V.T. – entstanden ist ein faszinierender und sensibler Tanzabend mit professionellen und jugendlichen Tänzern. Er macht sichtbar und greifbar, wie junge Menschen zwischen eigenem Weg und den Ansprüchen ihrer Welt nach Vertrauen, Anerkennung und Liebe suchen. Mehr noch: In den über zwanzig Aufführungen seit der Premiere haben sich die jugendlichen Tänzer nicht nur künstlerisch weiterentwickelt und neuen Herausforderungen gestellt. Die künstlerische und persönliche Begegnung zwischen Profis und Jugendlichen, zwischen Nationalitäten und kulturellen Hintergründen ist immer intensiver geworden. Die Jugendlichen haben sich die heutige Variante von W.H.A.V.T. buchstäblich erobert und neu geprägt. Eine Produktion der TanzZeit-Jugendcompany in Kooperation mit Talking Legs und Sophiensaele (Berlin). Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-LudwigJahn-Oberschule und des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums. chOre Ogra PhIe Livia Patrizi | Tanz Anna Blume Böttcher, Dogukan Gungör, Felix Schulze, Ayoub El-Fatihi, Lisa-Maria Langbein, Murat Alkan, Ayse Avdic, Angharad Davies, Florian Bilbao, Jean-Marc Lebon, Hans-Georg Lenhart | chOre Ogra PhIsch e ass IsTenz Antje Rose | Pr OduKTIOnsLeITung Franziska Schrage | dram aTurg Ie Stephan Weiland | vIdeOdOKumenTaTIOn Daniela Schmidt-Langels | aussTaTTung Irmgard Berner | LIchT Klaus Dust | musIKbearbe ITung Hans-Georg Lenhart | dauer ca. 60 Min. eInTr ITT (SONNTAGSTICKET – inkl. Film) 12 / 6 eur O Im ANSChluSS AN dIE VOrSTElluNG POdIumsgesPrä ch Tanz In schuLen sowie um 19 Uhr der Film rh YThm Is IT!

(siehe Seite 14)

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ste ffen f Uchs (dresden) Maria aM wasser (ua) Wer ist die Person hinter der Madonna? Steffen Fuchs blickt hinter die Mariendarstellungen der verschiedenen Epochen und entdeckt Parallelen zu Medienikonen heutiger Zeit. Die im Kraftfeld zwischen Image und Realität entstehenden Konsequenzen lässt Fuchs am eigenen Körper sichtbar werden. chOre Ogra PhIe, Tanz Steffen Fuchs | KOsTüm Maik Stüvern | dauer ca. 20 Min.

frie Deri Ke PLaf Ki (berlin) nothinG GoinG down is CoMinG uP (ua) Welche körperlichen Zustände entstehen aus Erinnerung? Der Erinnerung an Momente wie den, wo die Sonnenblume im Zimmer meines Vaters ihre Blätter verlor, wo ich mich begann zu lieben und woanders jemanden zu hassen begann, wo das Verlassen so schwer war und das Wegschmeißen von Dingen mir so leicht von der Hand ging. Wo Menschen Spuren hinterließen und dann verschwanden. Ein Solo über das Sich-Erinnern und das, was in Vergessenheit gerät. chOre Ogra PhIe, Tanz Friederike Plafki | dauer ca. 30 Min.

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Dienst ag | 04. mai 2010 | 20 Uhr

WiLLKommen zU ha Use eInTr ITT 14 / 8 eur O (für alle drei Veranstaltungen)

s h ot ag (dresden) streifsChuss (ua) Blondinen verschwinden im Staub. Nackt tanzen. Ich muss mich aufräumen. Ich werde vorher durchatmen. Es hat gedonnert und die Blumen erschüttert – es riecht nicht unheimlich. Was bleibt? Regen. Alles gewaschen. Bewegung festhalten. Ein Fest halten! Schöne Erinnerung. Körper im Staub. Ich könnte warten. Worauf? Dass ich jeden Zustand aufgeräumt hinterlasse. Jeden Augenblick meines Lebens aufgeräumt hinter mir lasse. Auf der Wiese lasse … Streifschuss! chOre Ogra PhIe, Tanz Nora Schott, Ariane Thalheim | dauer ca. 20 Min.

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maYa LiPs Ker (israel/berlin) bruno Zwei Frauen teilen eine wechselnde Wirklichkeit. Unter dem Einfluss von Spannungen und Ängsten entwickeln sie ein regelmäßiges System von Bewegungen, welches sie aneinander bindet. Die Körper bewegen sich zwischen Kontrolle und Aggression, Sehnsüchten und dem Kampf gegen Abhängigkeit. chOre Ogra PhIe Maya Lipsker | Tanz Melanie Lane, Maya Lipsker | sOund Udi Komeraan | musIK Benoit Charest, Otomo Yoshihide | KOsTüme Inbal Lieblich | dauer 15 Min.

re Ut shemesh (israel/aMsterdaM) kokiYaJe Vier F rauen – h alb M ensch, h alb P uppe, zerbrechlich u nd s chön. Doc h u nter d er glatten, eleganten Oberfläche lauert ein Abgrund aus Einsamkeit und Verzweiflung. Aus unerfülltem Hunger nach Liebe erwachsen Ausbrüche von Gewalt. Mit Humor und Zynismus untergräbt Shemesh eine idealisierte Barbiewelt. chOre Ogra PhIe Reut Shemesh | KO-chOre Ogra PhIe Or Hakim | mIT Stav Dror, Irena Cortina Gonzalez, Or Hakim, Reut Shemesh, N. N. | dauer 25 Min.

Das Gastspiel von Reut Shemesh und Maya Lipsker wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Staates Israel.

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mitt Woch | 05. mai 2010 | 20 Uhr

WeLt an LeiPzig eInTr ITT 14 / 8 eur O (für alle drei Veranstaltungen)

Pogoensemb Le (kÖln) Ja Ja der Jodok »Von Onkel Jodok weiß ich gar nichts, außer, dass er der Onkel des Großvaters war. Ich weiß nicht, wie er aussah, ich weiß nicht, wo er wohnte und was er arbeitete. Ich kenne nur seinen Namen: Jodok. Und ich kenne sonst niemanden, der so heißt.« Von selbst erschaffenen Freunden, die bei Bedarf aufgeblasen, benutzt oder liegen gelassen werden: Thematische und akustische Basis des Stücks ist Peter Bichsels Jodok-Erzählung aus seinen »Kindergeschichten». Bichsels sprachliches Spiel, Tempo, Dynamik und die Bildlichkeit des Erzählten übertragen sich auf das Bewegungsspiel der Tänzerinnen. Gemeinschaftlichkeit wird zugunsten einer anonymen Lebensform aufgegeben. An die Stelle echter Beziehungen treten nützliche Bindungen namenloser Objekte. KOnzePT, chOre Ogra PhIe, Tanz POGOensemble – Dilan Ercenk, Denise Temme, Tessa Temme | dauer ca. 20 Min. 9|


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freit ag | 07. mai 2010 | 20 Uhr

Doris Uh Lich (wien) sPitze sPITze ist eine Auseinandersetzung mit dem klassischen Tanz, seinen Menschen, seinen Hierarchien, seinen Illusionswelten, seinen Körperbildern. Ausgangsmoment ist das romantische Ballett, das Aufkommen des Spitzentanzes im 19. Jahrhundert und der damit einhergehenden Idealisierung der Ballerina. Die ausgebildete Tanzpädagogin Doris Uhlich, die erst mit 30 Jahren mit dem Spitzentanz begann, hat für ihre entwaffnend ehrliche Tanzperformance die einstige Primaballerina der Wiener Staatsoper Susanne Kirnbauer und den Solotänzer Harald Baluch auf die Bühne geholt. Gemeinsam zitieren sie die Formeln des Pathos und der Überhöhung und zerlegen das Stereotyp von der tänzerischen Virtuosität des klassischen Bühnentanzes. »Sie war schmächtig, es machte aus ihr ein Schattenwesen; sie war gleich einem Wölkchen, das sich an den Ufern eines blauen Sees erging, ein Nebelflöckchen, das der Wind am Wasserfall aufwirbelte! Ein Kranz von zartrosa Winden umschlang ihr Haar; hinter ihren gebrechlichen Schultern bebte ein Flügelpaar aus Pfauenfedern. Ihr Kleid schien aus dem Gewebe von Libellen, ihr Schuh aus dem Kelch einer Lilie verfertigt zu sein. Sie kam und entschwand wie ein Traumwesen; wenn man glaubte, sie sei dort, so war sie bereits anderswo.« eIn baLLeTTOmane über Marie Taglioni, erste Meisterin des Spitzentanzes, in La sYLPhIde (1832) Eine Produktion von Doris Uhlich in Koprodution mit brut Wien. chOre Ogra PhIe Doris Uhlich | mIT Harald Baluch, Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich | dram aTurg Ie Andrea Salzmann | Pr OduKTIOn Marlies Pillhofer | dauer 60 Min. eInTr ITT 14 / 8 eur O

Im Anschluss PubLIKumsges Pr äch | mOdera TIOn Prof. Dr. Patrick Primavesi (Institut für Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und Direktor des Tanzarchiv Leipzig)

Dieses Gastspiel wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch das österreichische Kulturforum, Berlin.

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samst ag | 08. mai 2010 | 20 Uhr

ange La sch Ubot /Jare D gra Dinger (berlin) what theY are instead of »W arum sollten unsere Körper an der Haut enden oder bestenfalls andere von Haut umschlossene Wesen enthalten?« (Donna Haraway) Wie kann man eigentlich zusammen existieren? Ich zu sagen, heißt, den anderen zum mehr oder weniger Fremden zu machen. Gibt es Möglichkeiten von äußerster Intimität, Fremdheit in eine Form von gemeinsamem Sein umzustülpen? Wenn unsere Körper nicht an der Haut enden, blitzen alle möglichen Existenzweisen von Symbiose, Zugehörigkeit usw. auf. Wie weit kann man Intimität hochpegeln? Wohin schwappt der Intimitätsüberschuss? Wie viel von den einzelnen Körpern bleibt am Schluss übrig? Wie viel Ich-Müll kann ich loswerden und wie viel davon brauche ich? Angela Schubot und Jared Gradinger sind sich vor neun Jahren begegnet. In whaT TheY ar e InsTead OF suchen die beiden nach dem bedingungslosen Miteinander. »Dem Radikalversuch muss man Respekt zollen. (…) Verwirrend, komisch, poetisch und gedankenanregend zugleich.« weser Kur Ier »Ein heftiger, mutiger, großer Abend über die Sehnsucht nach perfekter, restloser Vereinigung. Da hat der Tanz sein ganz eigenes meta-physisches, utopisches Potenzial, Unsagbares zu zeigen (…) Ein Abend, der dem Publikum seine eigene Verbindung mit dem schmerzlichen Sehnen nach der Überwindung des Getrenntseins, der Individuation, und der Unerfüllbarkeit dieser Sehnsucht im Leben spüren lässt.« hennIng FüLLe, dram aTurg Eine Produktion von Jared Gradinger und Angela Schubot / Two Fish in Koproduktion mit les grandes traversées (Bordeaux), dem Haus der Kulturen der Welt und Schwelle 7. In Zusammenarbeit mit Pictoplasma. vOn und mIT Angela Schubot, Jared Gradinger | LIchTdesIgn Andreas Harder | mITarbe IT Lisa Densem, Sigal Zouk eInTr ITT 14 / 8 eur O

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rahmen Programm sonnt ag | 02. mai 2010 | 17.30 Uhr

sonnt ag | 02. mai 2010 | 19 Uhr

tanz in s ch ULen (PodiuMsGesPräCh)

rh Ythm is it ! (filM)

In der seit Jahren andauernden Debatte um die Qualität von schulischer Bildung haben unter dem Schlagwort der Kulturellen Bildung Projekte große Aufmerksamkeit erlangt, die Kunst und Bildung sinnvoll verbinden. Die im Rahmen der TANZOFFENSIVE präsentierte Inszenierung w.h.a.v.T. - WER HAT ANGST VOR TANZ? ist im Kontext des Berliner TanzZeit-Projektes mit SchülerInnen und professionellen TänzerInnen entstanden. Wir fragen nach: Was kann ein solches Projekt leisten? Was braucht ein solches Projekt? Ist das jetzt Kunst oder Bildung? Braucht auch Leipzig mehr Tanz in Schulen? Auf dem Podium berichten und diskutieren Expertinnen aus der künstlerischen und schulischen Praxis. gesPr äch mIT Livia Patrizi (Choreographin, Berlin), Petra Steinert (Choreographin, Leiterin des Fachbereichs Tanz am Heinrich Schütz Konservatorium, Dresden) | mOdera TIOn Michael Freundt (Geschäftsführer des Dachverband Tanz Deutschland)

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250 Kinder und Jugendliche, die meisten ohne jede Erfahrung mit klassischer Musik, proben Strawinskys LE SACRE DU PRINTEMPS. Was als nette Abwechslung im Schulalltag beginnt, wird zur spannenden, höchst emotionalen Entdeckungsreise … Auf Augenhöhe mit seinen jugendlichen Protagonisten erzählt rh YThm Is IT! leidenschaftlich und aufmerksam von der Entwicklung des ersten großen Education-Projekts der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle: Ein mitreißender und zärtlicher Film über das Vertrauen in sich und andere und die Grenzen sprengende Kraft der Musik. Deutschland 2004 | reg Ie Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch | dauer 100 Min. eInTr ITT inkl. beim Erwerb des SONNTAGSTICKETS (Seite 16) | nur FILm 3 / 2 eur O


mont ag | 03. mai 2010 | 19 Uhr

Donnerst ag | 06. mai 2010 | 19 Uhr

U can ‘t to Uch this – ein a DLer im ro LLst Uh L (filM)

tanz mit Der zeit (filM)

Eigentlich wollte Mark Michel nur ein paar Videoaufnahmen von den Proben machen, als sich Körperbehinderte und Nichtbehinderte für das Tanztheaterprojekt u can’T TOuch ThIs im soziokulturellen Zentrum Die Villa versammelten. Aber dann tauchte der Filmregisseur mit seiner Kamera tief in dieses Tanzerlebnis ein und beschloss, es bis zu seiner Premiere im LOFFT zu begleiten. Am Ende verdichtete er das Material zu einem bewegenden Dokumentarfilm. Der spastisch gelähmte Ingo beschreibt das Erlebnis so: »Nach den Proben fühle ich mich frei wie ein Adler, der durch die Luft fliegt.« Deutschland 2009 | reg Ie Mark Michel dauer 55 Min. | Im An schluss PubLIKumsgesPrä ch mit Mark Mi chel (Regisseur), Katja Mieder (Tänzerin) und Gesa Volland (Choreographin). eInTr ITT 3 / 2 eur O

Die Karrieren im klassischen Ballett enden früh, spätestens Mitte 30. Doch vier ehemalige professionelle Tänzerinnen und Tänzer, die mittlerweile alle auf die 80 zustreben, haben die Aufforderung der Choreographin Heike Hennig zu einem erneuten Tanz angenommen und sind auf die Bühne zurückgekehrt. Tanz mIT der zeIT von Trevor Peters zeigt das Ergebnis auf der Bühne der Oper Leipzig. Sie alle tanzen ihre Lebensgeschichten, die der Film abseits der Bühne nachzeichnet, und uns Ursula, Christa, Siegfried und Horst als lebhafte Persönlichkeiten näher bringt. Nichts an ihnen ist alt, außer ihr Alter. Deutschland 2007 | reg Ie Trevor Peters | dauer 103 Min. | Im Anschluss PubLIKumsges Prä ch mit Heike Hennig (Choreograhin) und Horst Dittmann (Tänzer). eInTr ITT 3 / 2 eur O

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TickeTs Preise sTandard TIcKeT sOnnTags TIcKeT FILmTIcKeT KOmbITIcKeT *

normal 14 12 3 35

eur O eur O eur O eur O

ermäßigt 8 6 2 20

eur O eur O eur O eur O

*Gültig für drei Veranstaltungen Ihrer Wahl. Jede weitere Veranstaltung zum halben Preis. Auswahl der ersten drei Veranstaltungen beim Ticketkauf. Das Kombiticket ist nicht übertragbar. Gruppenpreise (ab 10 Personen) auf Anfrage. Rufen Sie uns an unter (0341) 355 955 - 10 Ermäßigungsberechtigt sind gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung SchülerInnen, Studierende, Wehr-, Ersatz- und Sozialdienstleistende, MitarbeiterInnen von Theaterbetrieben. InhaberInnen des Leipzig-Passes erhalten eine Ermäßigung von 50 % auf den vollen Kartenpreis. Kar TenvOr ver KauF ab 01. April bei Culton Tickets | Peterssteinweg 7 – 9 | 04107 Leipzig | Telefon: (0341) 14 16 18

Adresse uNd koNTAkT LOFFT.Leipzig Lindenauer Markt 21 | 04177 Leipzig | Telefon: (0341) 355 955 - 10 InFOrma TIOnen und Kar Tenreser vIer ung www.lofft.de anFahr T Straßenbahn Linien 7, 8, 15 | Haltestelle: Lindenauer Markt

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Wir freuen uns aufWirgutes Wir freuen uns auf gutes Theater freuen unsTheater auf gutes Theater und tragen das auch weiter * und tragen das auch weiter * und tragen das auch weiter *

* culturtraeger ist Partner der Tanzoffensive. Wir sind da, wo am meisten los ist. An * culturtraegerMedien ist Partner fürkommt Kulturwerbungniemand der euro-scene. Wir sind ist Partner für Kulturwerbung der euro-scene.– Wirmorgens sind unseren vorbei. Sie*da,culturtraeger hängen an markanten Stellen da, wo am meisten los ist. An unseren Medien kommt niemand vorwo am meisten los ist. An unseren Medien kommt niemand vordenn man kommt vorbei. hängen an markanten Stellen – im Kino bei, denn mannachts kommt vorbei. hängen Für an markanten Stellen – imbei,Bad, mittags imSieRestaurant, abends und imSieClub. jeden Standort nachts im Cafe oder dann morgens am Badspiegel. Für jeden Standort nachts im Cafe oder dann morgens am Badspiegel. Für jeden Standort und jede Zielgruppe haben wir diehaben passenden Präsentationsformen. jede Zielgruppe haben wir die passenden und jede Zielgruppe wir die passendenundPräsentationsformen. SoPräsentationsformen. sind Postkarten, So sind Postkarten, Flyer, Programme, Magazine und Plakate immer So sind Postkarten, Flyer, Programme, Magazine und Plakate immer optimal Programme, präsentiert. Wir sind dieMagazine Bühne für Kommunikation. optimaloptimal präsentiert. Wirpräsentiert. sind die Bühne für Kommunikation. Flyer, und Plakate immer · 0341 - 14 16 50 · www.culturtraeger.de

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TANZOFFENSIVE 2010 PROGRAMMHEFT