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LIONS CLUBS INTERNATIONAL MD 102 | SCHWEIZ UND FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

Liechtenstein

Februar 2013


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editorial

Inhalt | Sommaire Thema2 • Liechtenstein – der überraschende Nachbar • Une mémorable réception au château • Una prima nella storia del Liechtenstein

National14 • Nur Typo3 kann den Anforderungen von 266 Lions und Leo Clubs gerecht werden • Les canons crachent des cœurs et les ­armes vont au musée!

Clublife30 • Un nuovo museo dei fossili che vuole dialogare con il pubblico

Activity38 • Lions-Bank mit Aussicht • 45 Tage persönliche Einsätze als Gartenbauer • Commencez votre saison de golf dans le Chablais!

People60 • Willy Nafzger – für die Seelsorge hinter Gittern

Welcome63 In memoriam

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Impressum69 International71 • Une occasion rare de vivre une convention en Europe

Das Letzte von Leo Leu

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• Der kategorische Aperitif

LIONS CLUBS INTERNATIONAL MD 102 | SCHWEIZ UND FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

Februar 2013

Liechtenstein

Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums des LC Liechtenstein ist das Fürstentum Gastgeber der National Convention des MD 102 Anfang Mai./Le Liechtenstein accueillera la Convention 2013 du MD 102 début mai./Il Liechtenstein accoglierà in maggio anche la Convention 2013 del MD 102. (Foto: ­Liechtenstein Marketing)

Un ennemi à combattre!

Klein und clever

Au moment de mettre en pratique les bonnes résolutions prises en ce début d’année, il vaut la peine de se pencher sur un ennemi à surveiller et à combattre sans ménagement … Début janvier, notre club intronisait deux nouveaux membres, et notre responsable des admissions Gilda Vialatte – qui vient de fêter ses vingt ans de Lionisme – a pointé du doigt cet ennemi qui guette aussi bien les couples que les clubs: «C’est un ennemi sour­ nois. Il faut être sur ses gardes et un excellent club pour y résister. Les membres Lions subissent ses attaques sans s’en apercevoir. Il ronge l’enthou­ siasme et dirige même certains membres vers le retrait, voire l’abandon.» Et de donner la solution: «Cet ennemi: c’est la routine! Cette routine qui s’installe est pour un club comme la rouille pour une voiture. Le remède est pourtant assez simple: ne rejetons jamais trop rapidement une idée nou­ velle, surtout si elle vient d’un nouveau membre!» Un nouveau venu porte sur notre club un regard neuf et libre de tout préjugé. Que le club soit jeune ou ancien, pourquoi ne pas lancer de temps à autre un questionnaire de satisfaction et saisir ainsi l’occasion de se remettre en question. Avec, chaque année, l’arrivée et le départ de membres, nos clubs sont sans cesse en mutation. Leurs vi­ sages changent et les aspirations aussi. Si le taux de présence est en baisse, notre système de fonc­ tionnement est-il toujours adapté aux évolutions de la société et du monde du travail? Si nous pei­ nons à recruter de jeunes membres, sommes-nous restés attractifs? Et du débat que suscitera l’ana­ lyse des réponses naîtront sans doute des solu­ tions originales qui pourront déboucher sur de nouveaux modes de fonctionnement. Rien de tel pour se remotiver et tirer à la même corde pour assurer la longévité de nos clubs et vivre de nou­ velles aventures!  Régine Pasche  Rédactrice en chef

Wir kennen sie alle, diese gross gewachsenen Men­ schen, von der Natur beschenkt mit einer stattli­ chen Figur, einnehmendem Aussehen und ange­ nehmer Stimme. Ihre Erscheinung suggeriert Souveränität. In so einem Körper können nur eine feine Seele und ein scharfer Verstand stecken. Stellt sich dann heraus, dass Adonis‘ Söhne und Venus‘ Töchter genau so faul, hinterhältig, dumm, feige und unfähig sein können, wie es die Gauss’sche Verteilung erwarten lässt, können wir es kaum glauben. Der doch nicht, so ein toller Mann! Bei den Frauen liegt die Sache ein bisschen anders. Schön und dumm gilt eher noch als syno­ nym. Aber das ist ein anderes Thema, darum geht es hier nicht. Daneben gibt es die Kleinen, Unscheinbaren. Nicht dass man ihnen a priori nicht viel zutrauen würde. Man übersieht sie schlicht. Bis sie eines Tages den Mund aufmachen, etwas Unerwartetes tun oder man aus einem äusseren Anlass mit ihnen zu tun bekommt. Dann klappt allen der Unterkiefer her­ unter. Das hätte ich dem gar nicht zugetraut, be­ kennen die einen. Kennst du die? Die habe ich noch nie gesehen, raunen die anderen. So ähnlich geht es den Liechtensteinern. Obwohl seit 1806 ein souveräner Staat und durch den Zollvertrag von 1923 eng mit der Schweiz verbun­ den, nehmen viele Schweizer das Fürstentum Liechtenstein kaum wahr. Schade, denn das kleine Land behauptet sich vortrefflich, hat viel zu bieten und kann Zahlen zu Industrie, Staatshaushalt, kulturellem und gesellschaftlichem Leben vorwei­ sen, von denen andere nur träumen. Die National Convention 2013 in Vaduz ist eine gute Gelegen­ heit, sich mit Land und Leuten vertraut zu machen. Unser Multidistrikt heisst Schweiz-Liechtenstein. Stärken wir die Freundschaft zum LC Liechtenstein mit einem Grossaufmarsch!  Heidi Mühlemann  Redaktorin für den deutschsprachigen Teil

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L iec h t ens t ein Gastgebersta at der National Convention 2013

Liechtenstein – der überraschende Nachbar Liechtenstein ist ein moderner Kleinstaat mit weit zurückreichender Geschichte, hoch diversifizierter Wirtschaft und starker Einbindung in die internationale Völkergemeinschaft.

Das Landtagsgebäude in Vaduz (Foto: Liechtenstein Marketing)

Manchmal kann man sich nur noch wundern: Eine gute Autostunde westlich von Liechtenstein stösst man, in Zürich beispielsweise, auf erstaunliche Unkenntnis über den Nachbarn, der zwischen der Schweiz und Österreich im Rheintal liegt. «Ihr zahlt ja keine Steuern», ist das häu2

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figste Klischee, mit dem man konfrontiert wird. Aber eben, es ist ein Klischee, denn auch wir Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner zahlen Steuern, wenn auch weniger, weil unser Staatshaushalt beispielsweise keine Autobahnen und keine Armee zu finanzieren hat.

Ein paar Zahlen Liechtenstein misst 160,5 Quadratkilometer und ist damit etwas kleiner als der Kanton Appenzell-Innerrhoden, mit rund 36 000 Einwohnern allerdings mehr als doppelt so bevölkerungsreich. Rund ein Drittel der Bewohner hat eine ausländische Staatsbürgerschaft, den grössten Anteil stellen die Schweizer. Von der Landesfläche sind lediglich elf Prozent besiedelt, der Rest entfällt auf Landwirtschaft, Wald, Alpen und Berge. Ein Blick in die Geschichte Liechtenstein ist seit Jahrtausenden bewohnt. Einer der ältesten nachgewiesenen Siedlungsplätze, der «Borscht» auf den Höhen des Eschnerberges, reicht ins 5. Jahrtausend vor Christus zurück. Historisch besser fassbar sind die Römer, die um 15 v. Chr. einwanderten und in Schaan ein Kastell errichteten, um die Strassenverbindung zum Bodensee und in den süddeutschen Raum zu schützen. Etwas später folgten die Alemannen, welche die rätische Bevölkerung allmählich nach Süden abdrängten, noch später verschiedene Landesherren, die das Gebiet am Alpenrhein beherrschten. Dies waren von 1180 bis 1416 die Grafen von Montfort, die sich in verschiedene Linien teilten, unter anderem ab 1342 auch in eine Vaduzer Linie, die sich aber nicht lange hielt, denn schon 1416 starb der letzte Graf; er war Bischof von Chur und ohne Nachkommen. Sein Erbe ging an die Freiherren von Brandis über, ein bedeutendes Schweizer Adelsgeschlecht, das aus Lützelflüh stammte. Das Schloss Brandis in Maienfeld erinnert bis heute an sie. Die Bündner Herrschaft und das Gebiet des heutigen Fürstentums Liechtenstein bildeten damals, vor rund 500 Jahren, ein gemeinsames Herrschaftsgebiet. 1510 verkaufte der letzte Freiherr von Brandis, der Domherr in Strassburg war, die Gebiete um Maienfeld an die Drei Bünde, den übrigen Besitz an seinen Schwager Graf Rudolf von Sulz. Die Grafen von Sulz waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht, deren wichtigster Besitz der Klettgau war. Die rund hundert Jahre dauernde Herrschaft ging als «die glücklichen sulzischen Zeiten» in die Geschichte ein. Das Land wurde von Kriegen, verschont und die Grafen ver-


liehen dem Volk politische Rechte. Der letzte Graf Karl Ludwig von Sulz verkaufte die Gebiete Vaduz und Schellenberg schliesslich an seinen künftigen Schwiegersohn Graf Kaspar von Hohenems. Die Hohenemser waren als Feldherren in fremden Diensten reich geworden, doch mit dem Ende des spanischen Erbfolgekrieges verloren sie diese Einnahmequelle. Die Zeit der Grafen von Hohenems war das finsterste Jahrhundert. Während des Dreissigjährigen Krieges kam es zu Truppendurchmärschen, und es gab rund 300 Hexenprozesse, die meist damit endeten, dass das Vermögen der Verurteilten eingezogen wurde und in die hohenemsische Kasse floss. Die aufgebrachte Bevölkerung intervenierte beim Kaiser in Wien, der den Fürstabt von Kempten als kaiserlichen Kommissar einsetzte. Dieser erkannte bald, dass die Schuldenberge der Hohenemser nur abgebaut werden könnten, wenn diese Teile ihres Herrschaftsgebiets verkauften. Die Entstehung des Fürstentums Liechtenstein So kamen die Herrschaft Schellenberg 1699 und die Grafschaft Vaduz 1712 in den Besitz der in Wien residierenden wohlhabenden Fürsten von Liechtenstein. 1719 vereinigte Kaiser Karl VI. die beiden Gebiete und erhob sie zum reichsunmittelbaren Fürstentum Liechtenstein. Damit existiert das Land in seinen heutigen Grenzen schon rund hundert Jahre länger als die Schweiz, der Napoleons Helvetik den heutigen Stempel aufdrückte. 1806 erhielt Liechtenstein durch die Aufnahme in den Rheinbund die Souveränität, die bisher mit Erfolg verteidigt wurde – manchmal durch kluge Diplomatie, manchmal aber auch einfach durch die Tatsache, dass das Land unbedeutend war und weit entfernt von den Machtzentren der grossen Politik lag. 1921 misslang die Aufnahme in den Völkerbund, 1949 gelang der Beitritt zum Internationalen Gerichtshof der UNO in Den Haag. 1978 erfolgte der Beitritt zum Europarat, 1990 wurde Liechtenstein UNO-Mitglied, 1995 Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in der Welthandelsorganisation (WTO). Das moderne Liechtenstein Damit sind wir in der Gegenwart, im heutigen Liechtenstein angekommen. In Anbetracht der weit verbreiteten Ansicht, wonach Liechtenstein vor allem als Banken- und Finanzplatz gilt, mag die

Blick ins «Städtle» Vaduz (Foto: Liechtenstein Marketing)

Tatsache überraschen, dass das Land hochindustrialisiert ist. Das von der Industrie erarbeitete Bruttoinlandprodukt beträgt 39 Prozent, in der Schweiz sind es «nur» 34 Prozent in Deutschland 30 Prozent. Es gibt in Liechtenstein über 35  000 Arbeitsplätze, davon fallen 40,6 Prozent auf die Industrie, in der Schweiz sind es «nur» 21,6 Prozent, in Deutschland 28,2 Prozent. Die Auslandsniederlassungen liechtensteinischer Unternehmen beschäftigen zudem weltweit 36 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allein in Deutschland 5600 Personen (alle Zahlen aus dem Jahr 2010). Liechtenstein hat ein reichhaltiges Kulturleben, das Kunstmuseum Liechten-

stein in Vaduz ist eine Pilgerstätte für Architekturbegeisterte, das Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein – auch das gibt es! – geniesst international hohes Ansehen. Und darüber hinaus Natur pur: Radwege, Wanderwege, Berggipfel. Von einem der schönsten, dem 2104 Meter hohen Schönberg – nomen est omen –, geniesst man einen herrlichen Blick auf die Schweizer Alpen, den Bodensee und das Allgäu und weit hinein nach Österreich. Doch kommen Sie selbst, und lassen Sie sich von diesem Land über­ raschen. Herzlich willkommen in Liechtenstein! Norbert Jansen

Norbert Jansen ist seit 1974 Mitglied des LC Liechtenstein und als Publizist ein profunder Kenner des Landes. Er verfasste zahlreiche Bücher und Artikel über Liechtenstein, zum Beispiel «Nach Amerika! – Geschichte der liechtensteinischen Auswanderung nach Amerika» (1998, Verlag des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein) und «Das Bild Liechtensteins im Ausland» (1977, Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft). Er ist seit 2000 Leiter des Verlags der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft.

Norbert Jansen 1 | 2013

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L iec h t ens t ein Interview mit Gerry Frick, Präsident des LC Liechtenstein

Viel Herz und Engagement für die Special Olympics Wenn am 4. Mai die National Convention in Vaduz stattfindet, dann ist dies ein besonderes Ereignis. Das Fürstentum Liechtenstein, liebevoll «Ländle» genannt, hat nur knapp 36 000 Einwohner, und doch hat der LC Liechtenstein fast fünfzig Mitglieder. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein ist Ehrenmitglied des Clubs, und – eine weitere Besonderheit – der Club feiert anlässlich der National Convention sein 60-Jahr-Jubiläum.

Die Liechtensteiner scheinen sehr sportlich zu sein. Ja, wir sind sehr sportlich. Dem LOSV sind 44 Sportverbände und 132 Sportvereine mit rund 15 200 Mitgliedern angeschlossen. Rund achtzig Prozent der Bevölkerung treiben regelmässig Sport.

Gerry Frick

An einer National Convention nehmen einige Hundert Lions und Gäste teil. Wie bewältigt das kleine Land Liechtenstein diesen Ansturm? Gerry Frick: Bei uns finden immer wieder grössere Anlässe und Kongresse statt. Wenn zum Beispiel das Kleinstaatenspiel bei uns ausgetragen wird, kommen jeweils auch einige Hundert Gäste hierher. Wir sind gut vernetzt mit der Tourismusorganisation und den Hoteliers der Umgebung, auch jenen in der Schweiz. Was müssen wir uns unter dem Kleinstaatenspiel vorstellen? Das ist eine Olympiade, die seit 1985 alle zwei Jahre ausgetragen wird, an der aber ausschliesslich Athleten von Kleinstaaten teilnehmen. Dazu gehören Luxemburg, San Marino, Monaco, Andorra, Malta, Zypern, das Fürstentum Liechtenstein und seit 2009 auch Montenegro. Präsident des Liechtensteinischen Olympischen Sportkomitees LOSV ist seit dem Jahr 2000 Leo Kranz, ein Mitglied unseres Clubs. 4

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Hinzu kommen noch die Special Olympics, bei denen der LC Liechtenstein aktiv mithilft. Das ist eine sehr schöne Activity, die wir vor drei Jahren angefangen haben. Wir wollen kein Club sein, der einfach nur den Geldbeutel öffnet. Wir wollen uns persönlich einbringen. Unser Engagement wird von der Stiftung, welche die Förderung des Behindertensports organisiert, sehr gerne angenommen. Wir übernehmen während der Veranstaltungen Betreuungsaufgaben einzelner Athleten und stellen bei Anlässen, die während des Jahres stattfinden, das Catering. Dies nach Möglichkeit mit unseren clubeigenen Gastronomen. Kilian Pfister berichtet in diesem Lion über eine Alpräumung des LC Liechtenstein zusammen mit Athleten und Trainern von Special Olympics. Woher kommt denn das Geld, das der Club mit dieser Activity generiert hat? Diese Alpräumung ist eine sehr eindrückliche und befriedigende Activity. Die gemeinsame Arbeit, an der sich jeder nach seinen Kräften beteiligt, verbindet und hinterlässt sehr positive Erinnerungen. Das Geld stammt aus dem Stundenlohn, den wir beispielsweise von der Gemeinde Planken erhalten und den wir Special Olympics weitergeben. Diesen Sommer konnten wir einen Check für 5000 Franken überreichen. Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein ist seit vierzig Jahren Ehrenmitglied

National Convention 2013 in Vaduz: Empfang auf dem Schloss und Galaabend mit Christa ­Rigozzi (Foto: Liechtenstein Marketing)


des LC Liechtenstein. Wie eng ist die Beziehung der Liechtensteiner zur Fürstenfamilie? Unser Fürstenhaus ist mit der nötigen Distanz sehr volksnah. Man geht respektvoll miteinander um. Am Staatsfeiertag, der am 15. August stattfindet, ist die Bevölkerung am Vormittag zu einem Apéro im Schlossgarten eingeladen. Jeder darf daran teilnehmen. Die Fürstenfamilie ist ebenfalls da. Mitunter entsteht an diesem Ablass die Gelegenheit, ein paar Worte mit dem Fürsten zu wechseln. Auch am Volksfest, das jeweils am Nachmittag in Vaduz stattfindet, ist die Fürstenfamilie anwesend und bewegt sich dort weitgehend frei. Es kann auch durchaus sein, dass man auf einem Spaziergang einem Mitglied der Fürstenfamilie begegnet. Dann sagt man grüss Gott, und jeder geht weiter seines Weges.

Der LC Liechtenstein hat mit seinen fast 50 Mitgliedern eine stattliche Grösse. Nachwuchsprobleme gibt es trotz der geringen Einwohnerzahl offenbar nicht? Der Club hatte vor einigen Jahren ein Überalterungsproblem. Doch das ist inzwischen überwunden. Es kamen mehrere jüngere Mitglieder neu dazu. Da es in Liechtenstein auch noch einen Kiwanis Club und zwei Rotary Clubs gibt, kann es natürlich sein, dass interessante Leute von mehreren Seiten angefragt werden. Der LC Liechtenstein feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Er gehört damit zu den ältesten Lions Clubs Europas. Wie feiern die Liechtensteiner ihr Jubiläum? Das Jubiläum war einer der Gründe, warum wir uns für die Organisation der

National Convention 2013 beworben haben. Der Galaabend vom Freitag ist zugleich unser Jubiläumsanlass. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um unseren Gästen mit Darbietungen und landestypischen kulinarischen Spezialitäten das Land Liechtenstein vorzustellen. Verraten Sie uns noch einige weitere Highlights aus dem Programm der National Convention 2013? Am Freitag empfängt S.D. Fürst HansAdam II. von und zu Liechtenstein die Kabinette und den Governorrat auf dem Schloss. Die Versammlungen finden im Vaduzer Saal, mitten im Herzen von Vaduz und direkt unter dem Schloss des Landesfürsten statt. Der Galaabend wird von Christa Rigozzi moderiert. Interview: Heidi Mühlemann

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L iec h t ens t ein Schweizerisch-Liechtensteinischer Leo Club Alvier

Liechtenstein ist doch nicht Ausland Der Leo Club Alvier wurde als länderübergreifender Club gegründet. Junge Leute aus

Liechtensteiner und Deutscher, getroffen.

zu den europäischen Mikrostaaten, deren Eigenständigkeit uneingeschränkt anerkannt wird. Es hat eine florierende Industrie, bietet mehr als 32 000 Arbeitsplätze, betreibt eine Universität und bietet auch sonst alles, was man von einem modernen westlichen Staat erwartet.

Grenze zur Schweiz (Foto: ­Information und Kommunikation der Regierung, Vaduz; Fotograf: Close Up, Triesen)

Diskussionen am Zoll Und doch wissen viele Schweizer kaum etwas über ihren östlichen Nachbarstaat. Alexia Vogt ist schweizerisch-liechtensteinische Doppelbürgerin, wohnt in der Schweiz, spricht aber Liechtensteiner Dialekt. Ihre Eltern sind beide Liechtensteiner. Sie studiert in Bern Medizin. Ihre Kommilitonen vermuten in ihr eine Bündnerin, und als sie einem türkischschweizerischen Mitstudenten erzählte, auch sie sei Doppelbürgerin, lachten alle. Liechtenstein sei doch nicht Ausland, fanden sie. Auch Adrian Wolf erlebt immer wieder, dass sein Heimatland vielen unbekannt ist. Er lebt in Vaduz und besitzt, im Gegensatz zu Alexia, die derzeit nur einen Schweizer Pass in der Tasche hat, einen Liechtensteiner Pass. Es ist ihm schon passiert, dass ein Zöllner das blaue Büchlein hin und her drehte und ihn fragte, was das für ein Land sei. Wenn er Glück

Liechtenstein und der Schweiz finden sich hier zusammen. Dass sie aus unterschiedlichen Staaten stammen, ist kaum je ein Thema. Um herauszufinden, ob es doch ­einen Unterschied gibt, haben wir Alexia Vogt, Doppelbürgerin, und Adrian Wolf,

Blick über das «Ländle»

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Liechtenstein hat knapp 36 000 Einwohner. In der Schweiz läge das Land damit zwischen La Chaux-de-Fonds und Schaffhausen und würde die Munotstadt vom vierzehnten Platz verdrängen. In Bezug auf die Fläche befindet sich das Fürstentum mit seinen 160 Quadrat­ kilometern zwischen Lauterbrunnen und Obergoms und müsste sich an 21. Stelle der Liste der Schweizer Gemeinden einreihen. Zürich, mit fast 400 000 Einwohnern die mit Abstand grösste Stadt der Schweiz, überflügelt das Fürstentum um mehr als das Zehnfache. Dies einige rein zahlenbezogene Dimensionen. Niemandem würde es einfallen, darüber hinaus Liechtenstein ernsthaft mit einer der genannten Gemeinden und Städte zu vergleichen. Zusammen mit Andorra, Malta, Monaco, San Marino und dem Vatikan gehört das Fürstentum


Alexia Vogt (Fotos: Heidi Mühlemann)

Alexia Vogt ist Gründungsmitglied des Leo Club Alvier. Sie studiert in Bern Medizin, fährt aber an den Wochenenden und für ihre Lerntage zu ihren Eltern nach Buchs im Rheintal. Dennoch kann sie nicht immer an den Meetings ihres Clubs teilnehmen. Manchmal besucht sie die Treffen des Leo Club Bern. Alexia hat das Bürgerrecht der Schweiz, von Liechtenstein und Kanada. Adrian Wolf ist ebenfalls Gründungsmitglied des Leo Club Alvier. Er hat eine Informatiklehre abgeschlossen und absolviert nun den einjährigen Lehrgang zur Berufsmatura. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Liechtensteiner. Adrian wohnt in Vaduz und besitzt das liechtensteinische und das deutsche Bürgerrecht.

hat, gibt sich der Zöllner mit seiner Antwort zufrieden. Es kann aber auch sein, dass er diskutieren muss, bis ihm der Beamte glaubt, dass der Pass nicht gefälscht ist.

Adrian Wolf

«Ein Zollbeamter sollte doch auch die Kleinstaaten kennen», findet Adrian. Über solches Unwissen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten ärgert er sich. Das mangelnde Wissen vieler seiner Schweizer Kollegen dagegen nimmt er gelassen. Alexia und Adrian haben sich daran gewöhnt, immer wieder erklären zu müssen, dass man in Liechtenstein nicht französisch, sondern deutsch spricht und mit Schweizer Franken bezahlt. Die Liechtensteiner wissen mehr über die Schweiz Die Liechtensteiner wüssten mehr über die Schweiz als umgekehrt, sagen beide Leos. Viele Liechtensteiner besuchen Schweizer Schulen. Dort erfahren sie einiges über die Schweiz, die Schweizer Kinder aber kaum etwas über Liech­tenstein. Alexia ging im Rheintal zur Schule. Selbst dort, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Liech-

tenstein, kam das Fürstentum im Schulstoff nicht vor. Im Leo Club ist die Staatszugehörigkeit kein Thema. «Wir sind alle gleich», sagt Adrian. «Manchmal lästern die Schweizer ein bisschen über uns», meint Alexia. Die mit den schwarzen Nummernschildern könnten nicht Autofahren, behaupteten die Schweizer, und manche hänseln sie wegen ihres Liechtensteiner Dialekts. Doch das mit dem Autofahren sagen auch die Zürcher von den Aargauern, und jeder weiss von den Hänseleien zwischen Basel und Zürich. Die Sticheleien gehen nicht über das übliche Mass hinaus. Adrian findet es ganz angenehm, Bürger eines Kleinstaates zu sein. Er geniesst das Interesse an seinem ungewöhnlichen Heimatland und ist stolz darauf. Er weiss Bescheid über das Fürstenhaus, und wenn sich die Gelegenheit böte, für den Fürsten oder den Erbprinzen zu arbeiten, würde er sich dies durchaus überlegen. Schliesslich sei der Fürst weit über das Land hinaus sehr gut vernetzt, und die Arbeit in seiner Nähe wäre bestimmt interessant. Doch das sind theoretische Überlegungen. Sowohl Alexia wie auch Adrian stecken noch mitten in der Ausbildung. Mit Jahrgang 1992 sind sie auch noch weit von der Alterslimite für den Leo Club entfernt. Dass es ihnen eines Tages schwer fallen wird, den Club zu verlassen, können sie sich gut vorstellen. Aber bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein hinunter. Die beiden haben noch etliche Jahre als aktive Leos vor sich. Der nächste wichtige Termin ist auch für sie die National Convention in Vaduz. Da sind sie selbstverständlich dabei, und dann wohl besonders stolz auf ihr Liechtenstein. Heidi Mühlemann

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L iec h t ens t ein Leserbefragung zum LION

Ihre Meinung interessiert uns! Für uns als Herausgeber beziehungsweise als Redaktion des LION ist es wichtig, stets über die Wünsche und Bedürfnisse unserer Leser informiert zu sein. Dieses Anliegen hat umso mehr Bedeutung, als es sich um ein Vereinsorgan mit einer hochaffinen Leserschaft handelt. Im Januar erhielten die Verantwortlichen der Clubs und des MD102 einen elektronischen Fragebogen. Wir bitten die Distrikt-Governors, Zonenchairpersons, Club-Präsidentinnen und Club-Präsidenten sowie die Kommunikationsbeauftragten der Clubs, die Clubmitglieder auf unsere Leserbefragung aufmerksam zu machen und sie zu ermuntern, den elektronischen Fragebogen auszufüllen.

Mitglieder, die keinen Internetanschluss haben, bitten wir, den Fragebogen bei ihrem Club-Präsidenten auszufüllen oder ihn zu bitten, das Formular für sie auszudrucken. Das Papierformular kann auch über die Telefonnummer 024 430 18 53 (Combox) oder bei Revue LION, Postfach CP 60, 1462 Yvonand, angefordert werden. Bitte Postadresse oder Faxnummer für die Zusendung angeben! Wir danken Ihnen, liebe LionsFreunde, für Ihre Bereitschaft, einige Minuten für unsere Umfrage einzusetzen. Der Herausgeberrat und die Redaktion

KOMMENTAR

Liechtenstein als Symbol für den MD 102 Liechtenstein ist ein Lions-Land mit einem Club. Der Club ist zwar Mitglied des Distrikts 102 E und damit des Multi-Distrikts 102 Schweiz-Liechtenstein. An der Fahnenparade aber figuriert Liechtenstein nicht unter der Schweizer Fahne, sondern die Fahne Liechtensteins wird separat präsentiert. Liechtenstein hat aber in übertragenem Sinn sehr viel mehr mit Lions zu tun. Es ist eines der ganz kleinen europäischen Länder und hat trotzdem eine internationale Bedeutung erlangt. Liechtenstein hat einen anerkannten Finanzplatz, eine robuste Wirtschaft und eine eigenartige, aber gut funktionierende Demokratie. Es ist wohl das einzige Land, das seine staatliche Souveränität gespalten hat zwischen dem Fürsten und dem Volk.

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Diese Bedeutung Liechtensteins dürfte, entsprechend seiner Grösse, auch symbolisch sein für unseren Multidistrikt. Wir sind, im europäischen Vergleich und erst recht auf internationaler Ebene, ein kleiner Multidistrikt. Dennoch sollten wir im Rahmen von Lions Clubs International eine uns angemessene Rolle spielen. Es ist nicht ausser Acht zu lassen, dass die Schweiz gewissermassen der Beginn der Entwicklung von LCI in Europa war. Und es ist ebenso daran zu denken, dass sich Hector von Salis für diese Entwicklung persönlich intensiv einsetzte und massgebend dazu beitrug, dass in Deutschland und in ­Österreich die ersten Lions Clubs gegründet wurden. Dieses Ausgreifen über die Grenzen unseres Multidistrikts hinaus sollten auch wir fertigbringen. Wir haben mit unserer Aktion im Rahmen von Sight First I in Nepal Hervorragendes geleistet und sind jetzt daran, dasselbe in Afrika im Rahmen von Sight First II zu tun. Wir haben

für Sodis einen Durchbruch erzielt, wenn auch aus teils verständlichen, teils unverständlichen Gründen unsere internationale Stiftung LCIF keinen Durchhaltewillen gezeigt hat. Wir müssen unsere Stimme vor allem im Rahmen Europas verstärkt erheben und dann mit europäischen Partnern gekonnt darauf hinwirken, dass Lions Clubs International zur Kenntnis nehmen muss, dass die sieben Constitutional Areas kein Einheitsbrei sind, sondern aus verschiedenen Kulturen mit vielen verschiedenen Sprachen bestehen. Dies muss sich in der Politik und vor allem in der Führung von LCI auswirken und zwar ohne dass wir die historische Entstehung der ­Lions-Idee schmälern. Auch das kann Liechtenstein, als kleines, aber effizientes Staatsgebilde, für uns bedeuten. Ulrich Hochuli, PCC


Il sede del Governamento del Liechtenstein (Foto: Liechstenstein Marketing)

Convention nazionale 2013 del MD 102 dal 3 Al 4 Maggio a Vaduz

Una prima nella storia del Liechtenstein Fondato nel 1953 il LC Liechtenstein è uno dei più vecchi Lions Club d’Europa e il solo club del principato a far parte del MD 102 se si esclude il LEO Alvier, creato nel 2010 a cavallo della frontiera. Il LC Liechtenstein è un club maschile che festeggerà quest’anno il suo 60.mo anniversario e accoglierà pure la Convention Nazionale 2013 a Vaduz. La serata di gala di venerdì 3 maggio sarà l’occasione per festeggiare questo importante compleanno L’evento sarà presentato e animato dell’ex Miss Svizzera Christa Rigozzi, facendo così onore anche al Ticino che si spera intervenga numeroso a questo importante appuntamento lioni-

stico. Venerdì 3 maggio il principe HansAdam II, membro d’onore del sodalizio, riceverà in udienza il Consiglio dei Governatori e il consiglio dei Distretti al castello di Vaduz. Le Assemblee dei delegati dei Distretti e del MD 102 così come il concorso di musica avranno luogo il 4 maggio. Come vuole la tradizione i partecipanti si ritroveranno tutti insieme per il pranzo, attorno a un buffet ricco di specialità regionali. Per pro-

lungare la giornata è stato previsto anche un aperitivo. Gli organizzatori sperano potere contare sulla presenza massiccia dei delegati di tutto il MD 102. Riservate già ora le date del 3 e del 4 maggio … maggiori informazioni a riguardo vi perverranno attraverso il vostro club e dal sito: www.lionsclubs.ch Stefano Bosia 1 | 2013

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L iec h t ens t ein Le 3 e VG L aurent Magnin se réjouit de retourner dans l a principauté

Séjourner sur la frontière du Liechtenstein sans pouvoir y pénétrer! Nombreux sont les Suisses qui ont visité tous les pays limitrophes mais n’ont encore jamais mis un pied au Liechtenstein. Le Vaudois Laurent Magnin, qui sera élu 2e vice-gouverneur le 4 mai prochain à Vaduz, a résidé en 1984 pendant quatre mois sur la frontière de la principauté sans avoir le droit d’y pénétrer!

En avril 2005, Laurent Magnin (LC Gros-deVaud) et son fils Antoine (qui est aujourd’ hui à l’ école de recrues!) devant la «muraille» coupant la vallée conduisant au Liechtenstein. Régine Pasche: Quand es-tu allé pour la première fois au Liechtenstein? 3e VG Laurent Magnin: Je m’y suis arrêté pour la première fois en 1986, avec mon épouse Anne-France, à l’occasion de notre voyage de noces. Je tenais à repasser par le petit col de St-Luzisteig qui relie Maienfeld dans les Grisons à Balzers au Liechtenstein. Je souhaitais faire une escale dans la principauté, parce que malgré le fait que j’avais séjourné durant

Laurent Magnin et le cheval «Pipo» en février 1984, lors de son école de recrues, sur la route descendant à Maienfeld, à l’occasion d’une des innombrables marches effectuées à proximité de la frontière Suisse-Liechtenstein. 10

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quatre mois en 1984 lors de mon école de recrues à un jet de caillou, nous avions – uniforme oblige – l’interdiction d’y mettre les pieds! Quelle était la mission de l’armée suisse à la frontière? Le fort de St-Luzisteig se trouve dans une région que l’on peut comparer au Chablais et qui a eu en son temps une importance stratégique non négligeable puisque située sur un passage des Alpes, par le col du San Bernardino. Toute cette région a été, à l’instar du passage de St-Maurice, fortifiée durant la Seconde Guerre mondiale. A l’époque de mon école de recrues, en 1984, alors que l’Union européenne était en plein essor et que les prémices d’un réchauffement entre l’Est et l’Ouest se faisaient sentir, la question de notre mission sur la frontière n’était pas forcément d’actualité. St-Lutzisteig était une caserne au même titre qu’une autre, et nous n’avions pas l’impression d’avoir une mission particulière en rapport avec la frontière. J’ai bien le souvenir de quelques attaques ourdies par des assaillants que nos supérieurs n’hésitaient pas à qualifier de «rouges», mais ils arrivaient le plus

souvent du versant suisse et plus précisément de la place d’armes de Walenstadt! Sinon, le sentiment d’être sur une frontière devenait un peu plus fort lors de nos périodes de gardes de police qui s’exerçaient le plus souvent sous l’arche de la muraille qui barre la vallée et coupe la route d’accès au Liechtenstein. Là, à la vue d’un militaire armé et campé au bord de la route, il n’était pas rare que les voitures s’arrêtent vers nous et que leurs passagers nous présentent spontanément leurs papiers. Et c’est vrai également que suivant notre humeur, notre degré d’ennui et le sexe du conducteur, on entrait dans le jeu et nous nous mettions à inspecter le véhicule! Combien de fois es-tu retourné au Liechtenstein depuis ton école de recrues? J’y suis allé en 1986 avec Anne-France, puis une nouvelle fois en avril 2005 avec les enfants, histoire de leur montrer le pays de Heidi et également les chemins sur lesquels leur papa s’était fait les plus belles cloques de sa vie! Quelle est ton impression de la principauté? A l’époque des fusions de communes que nous vivons dans le Canton de Vaud et ailleurs, à l’ère des grands groupes commerciaux, industriels ou encore économiques, je constate qu’il existe des modèles de sociétés qui ont su garder une taille plus modeste et qui continuent à fonctionner malgré ou grâce à cela. Et me semble-t-il de manière satisfaisante aux yeux de leurs concitoyens. Il y a peut-être un secret derrière cette longévité, il se peut que nous le découvrions au mois de mai dans les couloirs du château de Vaduz. Que dis-tu aux Lions romands pour les inviter à traverser la Suisse pour notre convention 2013 du MD 102 à Vaduz? J’ai envie de leur dire qu’il y a, en chacun de nous, un petit garçon ou une petite fille qui sommeille et dont les yeux se mettent à briller à l’idée de pouvoir approcher le château d’un prince! Propos recueillis par Régine Pasche


Le PCC georges Guggenbühl SE souvient d’une visite au prince du Liechtenstein

Une mémorable réception au château dont le prince est un lion! Lors de ses voyages sur les cinq continents, le président international a pour mission de remettre une médaille aux chefs d’Etat qu’il a l’honneur de rencontrer. En mai 1995, le Prince Hans-Adam II du Liechtenstein, membre d’honneur du LC Liechten­ stein, recevait les Lions. Le PCC Georges Guggenbühl s’en souvient pour nous.

Le PCC Georges Guggenbühl, Gouverneur du District Est à l’ époque.

Régine Pasche: Tu étais gouverneur du District Est à l’époque, comment cette visite a-t-elle été possible? Georges Guggenbühl: le président in­ ternational d’origine italienne Pino ­Grimaldi, dont l’épouse Ariane était native de Suisse alémanique, avait exprimé le désir de rencontrer le prince du Liechten­stein à Vaduz, lors de sa visite officielle dans notre Multi-District 102. Nous nous sommes donc approchés du Past-Gouverneur du D 102 E et c’est le PCC liechtensteinois Edmond Frommelt qui a fait les démarches. Le prince étant membre d’honneur du LC Liechtenstein depuis 1976, il a reçu sans problème notre petite délégation au château. Comment s’est passée cette entrevue au sommet? La délégation du MD 102, dont fait partie le Liechtenstein depuis la création du club masculin en 1953, était composée notamment du Past-Directeur international Hans-Jürg Schlaefli, du Président de zone Robert Ott, du Président du LC Liechtenstein Leonhard Adank, du Rédacteur en chef de la revue Lion Rolf Haeberli et de nos épouses. La remise de la «Head of State Medal» au prince du Liechtenstein et un entretien en anglais entre le prince et le président international Pino Grimaldi ont ponctué cette sympathique cérémonie. Un don était également fait à cette occasion? Oui, en effet! Au lieu de faire un cadeau au Président international Pino Grimaldi, comme c’est souvent la coutume, nous avons préféré remettre la somme de 1000 francs au prince en faveur de la Croix-Rouge du Liechtenstein. Un don qui a ravi notre hôte, dont l’épouse était précisément présidente de la CroixRouge de la principauté. Cette visite

La revue Lion de juillet 1995 avait naturellement fait sa couverture de cette visite du Président international Pino Grimaldi au Prince Hans-Adam II du Liechten­ stein (à g.) au Château de Vaduz. (Photo: Rolf Haeberli)

reste pour moi un excellent souvenir de mon année de gouverneur. Dix-huit ans près cette entrevue au Château de Vaduz, le Conseil des Gouverneurs du MD 102 sera à nouveau reçu officiellement par le Prince Hans-Adam II du Liechtenstein le vendredi 3 mai prochain, à la veille de l’Assemblée des

délégués du MD 102 organisée pour la première fois à Vaduz le samedi 4 mai à l’occasion des festivités du 60e anniversaire de la fondation du LC Liechtenstein. Interview: Régine Pasche

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L iec h t ens t ein Le footballeur Guill aume Faivre a joué une saison au LiechtENstein

L’expérience d’un gardien de but neuchâtelois «Je ne peux qu’encourager les Lions romands à se déplacer pour découvrir le Liechtenstein. C’est une belle région et un petit pays très accueillant!» Ces propos n’émanent pas d’un responsable du marketing de Vaduz, mais du gardien de but neuchâ­ telois Guillaume Faivre qui évolue actuellement en Raiffeisen Super League au FC Thoune et qui a joué la saison 2010/11 en Challenge League au FC Vaduz. C’est le PDG Pierre-Alain Häsler (LC Le Locle), lui-même ancien gardien de Ligue nationale B, qui nous a mis en contact avec le footballeur de La Chauxdu-Milieu. Guillaume Faivre, 25 ans, a fait ses premières armes au FC Neuchâtel Xamax avant de faire ce grand saut de puce ... à l’étranger, au Liechtenstein, tout en continuant à évoluer dans le Championnat suisse. Il faut le faire! Régine Pasche: Guillaume, comment s’est passée cette première expérience loin de la Maladière? Guillaume Faivre: J’évoluais à l’époque comme gardien numéro 2 au sein de Xamax en Super League (Ligue A), et l’idée était de faire une saison en Challenge League pour pouvoir jouer davantage. Vaduz cherchait un gardien, et j’y ai donc évolué une année (en 2010/11) prêté par Xamax, avant de jouer au FC Wil, la saison suivante, puis cette saison à Thoune. J’avais déjà eu l’occasion de me rendre dans la principauté avec les juniors du FC Xamax. J’ai été très bien accueilli dans la principauté et j’étais prêt à habiter à Vaduz même, mais c’était assez compliqué au niveau du permis d’établissement, j’ai donc logé à Buchs, à quelques kilomètres de là, dans le canton de St-Gall voisin. Le gardien neuchâtelois Guillaume Faivre a troqué le maillot xamaxien en 2010 pour évoluer dans la cage du FC Vaduz au Liechtenstein. Il a gardé un excellent souvenir de son passage dans la principauté.

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Le FC Vaduz en bref Fondé en 1932, le FC Vaduz a remporté 40 fois la Coupe du Liechtenstein. La première équipe évolue actuellement en Challenge League (Ligue B) du Championnat suisse et a même fait une incursion d’une année en Axpo Super League (Ligue A) en 2008. Elle est actuellement entraînée par le Suisse Giorgio Contini et joue à domicile sous le maillot rouge et blanc sur la pelouse du Stade Rhein­ park. Davantage d’informations sur le site du club: www.fcvaduz.li

Et sur le plan linguistique? Le Liechtenstein parle un dialecte alémanique distinct du St-Gallois. Les joueurs ont toujours fait l’effort de me parler en bon allemand pour que je puisse m’intégrer au début. Même s’il y a peu d’habitants (34 000 au total) au Liechtenstein, le FC Vaduz a un stade récent et moderne pouvant accueillir 6000 spectateurs, et cinq à six joueurs du cru évoluent dans l’équipe. Le Liechtenstein a d’ailleurs une bonne équipe nationale compte tenu de l’effectif restreint de sa population!

«Je garde le souvenir d’une excellente expérience!» Et au niveau sportif ? Même si je n’ai pas eu l’occasion de jouer autant que je l’aurais voulu, j’ai beaucoup apprécié l’excellente ambiance qui régnait au sein de l’équipe de Vaduz qui était très soudée. J’ai d’ailleurs conservé de très bons amis de ce séjour sportif dans la principauté du Liechtenstein, où je me rendais tous les jours pour l’entraînement, ainsi qu’en Suisse orientale. Je garde le souvenir d’une excellente expérience sur le plan humain et sportif. Comme Romand, il ne faut pas être trop timide. Il faut faire des efforts pour s’imposer et faire le premier pas pour s’intégrer, mais ensuite cela peut déboucher sur des amitiés fidèles et durables. Propos recueillis par Régine Pasche


L a Convention 2013 du MD 102 aura lieu les 3 et 4 mai PROCHAINS à Vaduz

Pour la première fois de l’histoire au Liechtenstein! Fondé en 1953, le LC Liechtenstein est l’un des plus vieux Lions Club d’Europe et le seul club de la principauté faisant partie du Multi-District 102, hormis les jeunes membres du Leo Alvier qui a été créé en 2010 à cheval sur la frontière. Le LC Liechtenstein, club masculin, fêtera ainsi cette année son 60e anniversaire et accueillera la Convention 2013 à Vaduz les 3 et 4 mai prochains. La soirée de gala du vendredi soir 3 mai sera l’occasion de fêter cet anniversaire et de découvrir les spécialités du pays. Cette soirée sera animée par l’ex-miss Suisse tessinoise Christa Rigozzi. Le vendredi 3 mai dans la journée, le Prince Hans-Adam II, membre d’honneur du LC Liechtenstein, recevra le Conseil des Gouverneurs et les Conseils de Districts

pour une audience au Château de Vaduz. Les assemblées des délégués des districts et du MD 102, et le concours de musique auront lieu le samedi 4 mai à Vaduz, comme le veut la tradition, et un buffet composé de spécialités régionales réunira les participants à midi. Un apéritif sera servi pour prolonger la journée de samedi. Les organisateurs comptent

sur la participation d’un maximum de délégués en provenance de tout le MultiDistrict 102. L’occasion de visiter le cheflieu de la principauté: Vaduz (photo: Liechtenstein Marketing) Réservez les dates des 3 et 4 mai. Davantage d’informations suivront via les clubs et le site www.lionsclubs.ch. Régine Pasche

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Jugendaustausch im Winter

Schliesslich kam es doch noch gut! Für drei Jugendliche aus Malaysia, die am Jugendaustauschprogramm des Lions Clubs International teilnahmen und im Dezember 2012 in die Schweiz kamen, hätte es beinahe dramatisch werden können. Erst kurz vor ihrem Eintreffen konnte eine Lösung gefunden werden!

Mitte Oktober wurden die Unterlagen der drei Jugendlichen das erste Mal an die Jugenddelegierten der Clubs im Dis­ trikt 102 Ost zugestellt, so wie das auch in den vorangegangenen Jahren üblich war. Der für den District verantwortliche Men Wieland erhielt jedoch lange kein brauchbares Feedback betreffend Gast­ familien, und so musste nach alterna­ tiven Lösungen gesucht werden. Dank liebenswürdigen und flexiblen Mitglie­ dern des LC Unterwalden war für einen guten Teil der Aufenthaltszeit eine Lö­ sung gefunden. In der letzten Woche konnten die Jugendlichen dann doch noch den östlichen Teil der Schweiz ken­ nenlernen. Es hatten sich kurzfristig noch zwei Gastfamilien aus der Ost­ schweiz gemeldet. Dank für die Gastfreundschaft Als Jugenddelegierter des Multidistrikts 102 bedanke ich mich herzlich bei allen Familien, die sich in diesem Winter für das Jugendaustauschprogramm zur Ver­ fügung gestellt haben. Insbesondere danke ich den Lions Clubs Unterwalden und Titlis, deren Mitglieder die Malay­ sier in den ersten Tagen aufgenommen

Das Ehepaar Gürber mit Sohn und Gästen am Familientisch 14

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Die Gastfamilie Esther und Peter Gürber (LC Unterwalden) mit Yie und Jayme aus Malaysia

und Ausflüge unternommen haben. So­ mit konnte das Schlimmste abgewendet werden. Die so liebenswürdige Auf­ nahme bei den Gastfamilien wird unse­ ren Wintergästen aus Australien und Südostasien für immer in Erinnerung bleiben. Auch deren Eltern haben sich bereits herzlich für die grosszügige Gast­ freundschaft bedankt. Die Jugendaktivitäten der Lions Clubs bestehen aus dem Jugendaustausch, dem Friedensplakat- und dem Musikwettbe­ werb und gehören wohl zu den schöns­ ten Activities. Wir zählen mehr als 250 Lions Clubs und fast 10 000 Mitglieder in der Schweiz. Mir scheint manchmal, dass nur ein kleiner Teil unserer Mitglieder

Kenntnisse über die Jugendaktivitäten des Lions Clubs International hat. Unter dem Motto «tue Gutes und sprich dar­ über» ist es daher wichtig, dass über die schönen und unvergesslichen Momente und die bleibenden Freundschaften im Rahmen des Jugendaustauschs clubüber­ greifend gesprochen wird. Urs Müller

Wir suchen Gastfamilien für die Zeit vom 6. bis 20. Juli 2013. Haben Sie Interesse, dann melden Sie sich beim Jugenddelegierten Ihres Clubs!


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DER PRÄSIDENT DES GOVERNORRATES PETER P. WANNER HAT DAS WORT

Wo stehen wir? Die erste Hälfte des laufenden Lions-Jahres ist vorbei, eine Stand­ ­ ortbestimmung drängt sich auf. Der Friedensplakatwettbewerb erfährt eine immer grössere Akzeptanz. An den Distriktausscheidungen West und Ost wurden über vierzig Plakate beurteilt. Das Siegerplakat des MD 102 gestaltete Eric Reutener, gesponsert vom LC Zü­ rich-City (siehe separaten Artikel). Herz­ lichen Dank an alle Lions, die sich für die Plakate engagiert haben. Ich hoffe, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr auch im Distrikt Centro Anhänger fin­ den wird. Trotz der Gründung neuer Clubs stag­ niert der MD 102 bezüglich der Anzahl Mitglieder. Immerhin sind wir noch geringfügig gewachsen und wiesen Ende  November in 258 Lions Clubs 9821 Mitglieder aus. Die Reise von einigen Lions unter der Führung von PCC Daniel Bläsi nach Ostafrika hat bestätigt, dass wir mit un­ serem SightFirst-II-Engagement auf dem richtigen Weg sind. Der Kontostand

beläuft sich momentan noch auf etwa 1,4 Mio. Franken. Für die 96. International Convention von LCI in Hamburg haben sich bis Mitte Dezember 2012 bei ZC Andreas Wunderlin 285 Teilnehmer angemeldet. Dies ist sehr erfreulich und ermutigt ­unser OK, in seinen Anstrengungen nicht nachzulassen. Gegenüber der Aus­ schreibung haben sich einige kleinere Anpassungen ergeben. Alle Lions Clubs und alle Angemeldeten wurden im De­ zember mittels Newsletter orientiert. Hier die wichtigsten Anpassungen: Die Reception des MD 102 findet defi­ nitiv am Sonntag, 7. Juli 2013, von 17 bis 19 Uhr im Nord Event Panorama­ deck, im 23. Stock des Emporio-Gebäu­ des statt. Damit ist es allen Teilnehmern möglich, am Samstagabend die interna­ tionale Show zu besuchen. Die roten Sennenchutteli für die Parade werden zentral eingekauft und für etwa 30 Euro direkt im Hotel Europäischer Hof an die Teilnehmer abgegeben. Anmeldungen zur Convention sind nach

wie vor möglich, die Anmeldeformulare finden Sie auf unserer Homepage. Ich freue mich darauf, mit einer grossen Schar von Lions in Hamburg den MD 102 repräsentieren zu dürfen. Am 4. Mai 2013 finden in Vaduz unsere Delegiertenversammlungen statt. Schrei­ ben Sie sich dieses Datum in ihre Agenda und honorieren Sie mit ihrer Teilnahme den grossen Aufwand der Organisatoren. Liebe Lions-Freunde, über die vielen Berichte von guten Activities habe ich mich in den vergangenen sechs Monaten sehr gefreut. Trotzdem rufe ich Sie auf, in Ihren Bestrebungen nicht nachzulas­ sen, und wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Activities.Ich hoffe, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind, freue mich auf viele Begegnungen mit Ihnen und wünsche Ihnen alles Gute. Peter P. Wanner Council Chairman Multidistrikt 102

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300 Lions und Begleitpersonen an der International Convention 2013 Hamburg

Rekordbeteiligung an der International Convention Es wurde wahrscheinlich noch nie so viel geworben für eine International Convention wie für jene 2013 in Hamburg. Council Chairman, Distrikt-Governors, Zonenchairpersons und weitere engagierte Lions liessen keinen Anlass aus, zur Teilnahme aufzurufen. Sie haben ihre Arbeit gut gemacht. Mehr als 300 Lions und Begleitpersonen aus der Schweiz haben sich bis Ende 2012 angemeldet. Die rekordhohe Beteiligung an der In­ ternational Convention 2013 in Ham­ burg ist kein Zufall. Hamburg liegt so­ zusagen vor unserer Haustüre. Lions, die dem Grundsatz, mindestens einmal im Leben an einer International Conven­

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tion teilzunehmen, nachleben wollen, tun dies in diesem Jahr. Ab 2014 heissen die Destinationen wieder Toronto, Ho­ nolulu, Fukuoka und Chicago. Sehens­ werte Städte, ohne Zweifel, aber eben doch sehr weit entfernt für uns. Im Ver­

gleich dazu ist die Reise nach Hamburg ein Katzensprung, die Hansestadt auf jeden Fall eine Reise wert. Noch läuft die Anmeldefrist! Bis Ende März können Sie sich noch einschreiben. Anmeldungen nimmt das Kuoni-Team entgegen. Das Anmeldeformular steht auf der Website www.lionsclubs.ch als pdf zur Verfügung. Auch das Pro­ gramm und weitere Details zur Interna­ tional Convention 2013 in Hamburg finden sich auf der Website des MD102 und werden laufend aktualisiert. Heidi Mühlemann


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Warum wir eine neue Lionsbase brauchen

Nur Typo 3 kann den Anforderungen von 266 Lions und Leo Clubs gerecht werden Seit Sommer 2012 haben wir eine neue LionsBase. Sie ist der Ort, wo die Namen und Adressen der ungefähr 10 000 Lions-Mitglieder in der Schweiz abgelegt sind und Mutationen nachgeführt werden können. Darüber hinaus stellt sie jedem Lions Club in unserem Multidistrikt die Möglichkeit zur Verfügung, seine Veranstaltungsdaten, Activities und Sitzungsprotokolle zu verwalten. Von Oak Brook wird zudem verlangt, die Mitgliederdaten und Activities regelmässig per elektronischer Übermittlung zu melden, damit die Effektivität der Lions-Bewegung dokumentiert werden kann.

Aktuelle Club-Website

Vor allem die letzte Anforderung verhin­ dert es, dass die Mitglieder in einer Kar­ tei mittels Karteikarten erfasst und mu­ tiert werden. Ein computerisiertes System ist unerlässlich. Warum aber muss es derart umfangreich und kom­ pliziert sein? Von der ersten Idee bis zur heutigen LionsBase Vor ungefähr zehn Jahren machte Kurt Sager vom LC Fribourg-Sarine erste Gehversuche zur elektronischen Unter­

stützung der Mitgliederverwaltung mit selbstgeschriebenen Programmfetzen. Da diese Versuche auf freiwilliger Basis gründeten und er sie in seiner Freizeit machte, mussten sich die Fortschritte der Entwicklung seiner zur Verfügung ste­ henden Zeit anpassen. Mit anderen Worten: Kurt machte, was er konnte. Manchmal hat er auch gewisse Daten in eine Excel-Tabelle exportiert und dann manuell verarbeitet. Das blieb so, bis er 2011 entschied, seinen Job als Lions­ Base-Entwickler und -Unterhalter nicht

mehr weiter zu führen. Schon seit län­ gerer Zeit hat er einen Mitarbeiter seiner Firma mit Arbeiten an der LionsBase betraut. Daher schlug Kurt vor, dass sein Mitarbeiter einen Buyout macht und den Unterhalt und die Weiterentwick­ lung der LionsBase in seiner eigenen Firma Causal Sarl weiterführt. Das be­ dingte aber einerseits, dass der Multidi­ strikt mit dieser Firma einen Vertrag abschliesst, und andererseits, dass ein System zur Verfügung steht, das die An­ forderungen gesamthaft erfüllt. Es kann nicht mehr sein, dass die Mitgliederver­ waltung halbautomatisch und mit un­ terschiedlichsten handgestrickten Pro­ grammen durchgeführt wird, die niemand überblicken kann. Es wurde also unerlässlich, dass Lions­ base auf einem modernen System läuft, das allen 266 Club-LionsBasemasters und ebenso vielen Club-Webmasters die Möglichkeit gibt, ihre Inhalte in das Sys­ tem einzugeben. Ein solches System standardisiert gezwungenermassen die Eingabe- und Darstellungsmöglichkei­ ten. Es sollte aber auch so mächtig sein, dass diese Möglichkeiten angepasst und weiterentwickelt werden können. Im Übrigen stellt die Anforderung, einer­ seits eine zentrale Datenbank zur Verfü­ gung zu stellen und andererseits 266 selbstständigen Clubs zu dienen, eine gewaltige Herausforderung dar. Es ist uns einfach kein anderes System be­ kannt, das diesen Anforderungen gerecht würde. Umfangreiches TYPO3 Die LionsBase besteht aus zwei Haupt­ komponenten, einer Datenbank und 1 | 2013

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einem System, das die Inhalte der Da­ tenbank ansprechend und zweckmässig darstellt. Es ist sozusagen das Schaufens­ ter zur Datenbank. Dieses System heisst TYPO3 und ist eine professionelle Soft­ ware, die man gratis im Internet bezie­ hen kann. Solche Gratissysteme sind in der IT seit vielen Jahren ein Trend. Mit der Software alleine ist es aber nicht ge­ tan. Sie muss mit Inhalten gefüllt wer­ den. Die Darstellung dieser Inhalte muss entworfen und angepasst werden. Das alles bedarf Vollzeitressourcen, die das System kennen und unterhalten können. Der finanzielle Rahmen limitiert diese Ressourcen jedoch. Deshalb dauert die Entwicklung einiger Wünsche etwas län­ ger oder kann gar nicht durchgeführt werden. Beispielsweise ist es nicht mög­ lich, die Bedienungsanleitung der Lions­ base in vollem Umfang auf vier Sprachen fehlerfrei zu übersetzen. Es fehlen schlicht die benötigten Ressourcen bzw. das Geld, um professionelle Übersetzer

zu bezahlen. Es gibt im Multidistrikt einige pensionierte Übersetzer oder Per­ sonen, die genug Fremdsprachenkennt­ nisse hätten, um die Übersetzung zu unterstützen, was dem Lions-Motto entgegen käme. Wer sich da berufen fühlt, möge sich an Peter Addor, addor@ anchor.ch, wenden. Videos und Kurse Da ich nicht gerade ein Sprachgenie bin, habe ich anstelle von Übersetzungsarbei­ ten sechs Lernvideos von je zehn bis fünfzehn Minuten Dauer produziert. Sie sind vielleicht ebenso hilfreich wie tro­ ckene Bedienungsanleitungen. Den Zu­ gang zu den Videos finden Sie unter TYPO3/Schulung auf der Seite des Di­ strikts Ost (http://www.lionsclubs.ch/ de/102e/) oder durch Eintippen des folgenden Links: http://bit.ly/Qhz25q. Zusätzlich biete ich fast wöchentlich Onlinekurse an. Jedermann kann den Kursen von zu Hause aus folgen. Die

Daten sind ebenfalls auf der Seite pub­ liziert. Man kann mir ein kurzes Mail schicken, um die Teilnahme anzumel­ den: addor@anchor.ch. Matthias Bickel, der LionsBase-Master des Distrikts Ost, bietet auf ähnliche Weise regelmässig Fortgeschrittenenkurse an, die vor allem für Webmasters interessant sein dürften. Auch er nimmt Anmeldungen entgegen, diese unter mats@bickel.name. Es gibt auf dem Markt etliche Inhalts­ anzeigesysteme wie TYPO3. Aber nur TYPO3 hat die benötigte Mandanten­ fähigkeit und Flexibilität, um den ge­ wachsenen Anforderungen des Multidi­ strikts Schweiz-Liechtenstein und seiner 266 Clubs auch gerecht werden zu kön­ nen. Peter Addor IT-Beauftragter MD 102

Ausbildungsseminar West in Châtel St. Denis

160 Neumitglieder und zukünftige Präsidenten Es war ein regnerischer Samstag, an dem der traditionelle Ausbildungstag in Châ­ tel St. Denis durchgeführt wurde. Doch der Regen konnte der Durchführung dieses Anlasses nichts anhaben, und die beiden möglichen Seminarien wurden sehr gut besucht. An die 160 Teilneh­ mende wurden in die Klassen der Neu­ mitglieder und zukünftigen Präsidentin­ nen und Präsidenten aufgeteilt. Georges Luggen, 1. Vizegovernor, informierte anschliessend die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten über verschiedene Punkte, Daten und Tricks, damit sie ein gutes Präsidialjahr erleben werden. Die Neumitglieder hatten die Ehre, einen Vortrag von Governor Christian Binggeli zu hören, unterstützt von Florence Por­ ret, bei dem sie in die Welt des Lionis­ mus eingeführt wurden. Dieser Tag wäre ohne das Engagement der Mitglieder des LC La Veveyse nicht möglich gewesen. Sie kümmerten sich um die Gäste. Danke für diese tolle Unterstützung. Muriel Uebelhart

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Gut besuchte Seminarien (Foto: Régine Pasche)


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Eric Reutener aus Zürich vertrit t mit seinem Friedenspl ak at den MD102

Stell dir vor, es ist Frieden Das diesjährige Motto für den Friedensplakatwettbewerb lautete «Stell dir vor, es ist Frieden». Mehr als tausend Schülerinnen und Schüler aus fünfzig Klassen haben dazu gemalt und gezeichnet. Als Sieger gekürt wurde der Zürcher Schüler Eric Reutener, dessen Klasse vom LC Zürich-City gesponsert wurde.

person Souad Hachler und DistriktGovernor Christian Binggeli das Plakat von Orphée Mathez (LC Lausanne-Jo­ rat) zum besten ihres Distrikts. Sie wählte aus rund zwanzig eingereichten Arbeiten zunächst die sieben besten. Aus dieser Auswahl ging dann die Distrikts­ siegerin hervor.

Das Friedensplakat von Eric Reutener

Es ist gar nicht so leicht, sich zu entschei­ den, welches nun das beste Friedenspla­ kat ist. Ist es das originellste, das tiefsin­ nigste, das bunteste? Wie streng darf der Massstab bei der Beurteilung der grafi­ schen Umsetzung sein? Es sind Kinder, die hier gearbeitet haben, alle im Alter von elf bis dreizehn Jahren. Das sind keine Profis, es sind junge Menschen, die viel Herzblut in ihre Werke gelegt haben, die einen mit bereits beachtlich feinem Strich, die anderen mit noch kindlicher Hand. Ein Kompliment für ihre Arbeit haben alle verdient. Dennoch, die Wahl muss getroffen wer­ den. Aus jeder Klasse darf nur ein Plakat eingereicht werden. Welches das ist, ent­ scheiden die Clubs, die den Friedenpla­ katwettbewerb für die jeweilige Klasse sponsern. Im Distrikt West kürte die Jury unter der Leitung von Zonenchair­

Wenn die Religionen sich umarmen Im Distrikt Ost beurteilte die Jury 36 eingereichte Plakate. Die Bewertung übernahmen Markus Enzler, Beauftrag­ ter Friedensplakate Distrikt Ost, Dist­ rikt-Governor Marco Barandun sowie Art-Director Domenic Geissbühler (LC Zürich-Seefeld), bekannt für seine jahr­ zehntelange grafische Arbeit für das Zür­ cher Opernhaus. Die drei Lions ent­ schieden sich schliesslich für die Arbeit des elfjährigen Eric Reutener aus der 6. Klasse des Schulhauses Langmatt in Zürich (LC Zürich-City). Seine Arbeit

überzeugte in jeder Beziehung, und dies schliesslich auch auf Ebene des Multidi­ strikts. Als Eric Reutener von seinem Erfolg er­ fuhr, freute er sich sehr. Auf die Frage, welches persönliche Motto zum Thema Frieden er mit seinem Plakat verbindet, antwortete er nach kurzem Überlegen: «Wenn alle Menschen sich freuen, sich nicht beleidigen und die Religionen sich umarmen.» Das Plakat wurde als Schweizer Beitrag nach Oak Brook gesandt. Dort wird sich Erics Arbeit mit über 200 Friedenspla­ katen aus der ganzen Welt messen müs­ sen. Ausgezeichnet werden 23 Plakate mit einem Preis von je 500 US-Dollar. Der Hauptgewinn beträgt 5000 USDollar plus die Reise zur Preisverleihung im UNO-Gebäude in New York. Heidi Mühlemann

Die Qual der Wahl im Distrikt Ost, v.l. Markus Enzler, Domenic Geissbühler, Distrikt-Governor Marco Barandun (Foto: Heidi Mühlemann)

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HELP PAIN – «Coup de Coeur» von Governor Christian Binggeli

Brot im Kampf gegen seltene Krankheiten Um eine Sache zu unterstützen, die heute eine von fünfzehn Personen betrifft, ­werden die Lions ein alltägliches Produkt verkaufen: Brot. Mit der Unterstützung der Kette der Bäckerei Pouly, bekannt für ihr Brot «Paillasse», wurde die Aktion HELP PAIN geboren.

Der Verkauf des Pain Paillasse könnte Clubs in der ganzen Schweiz interessieren: Governor Christian Binggeli (r.) mit Distrikt­ sekretär Marc Favre (Foto: ­Régine ­Pasche)

Während seines Jahrs als Präsident des LC Lausanne-Bourg hat Pascal Hilty, jetzt Past-Präsident seines Clubs, eine sehr originelle Idee entwickelt, die Chris­ tian Binggeli, den Governor des Distrikts West, sofort angesprochen hat. Mit dem Wunsch, der Forschung über seltene Krankheiten zu helfen, wollte Pascal Hilty eine Sache unterstützen, die nicht immer von der medizinischen Gemein­ schaft berücksichtigt wird. Heute wer­ den rund 8000 seltene Krankheiten identifiziert, eine Zahl, die ständig steigt. Während eines Monats, ab dem 23. Fe­ bruar 2013, werden die «Paillasseurs» ein Brot verkaufen, das für diesen Zweck kreiert und in einer speziell dazu konzi­ pierten Verpackung angeboten wird. Jedes Brot wird einen Franken mehr kosten. Dieser wird der Aktion HELP PAIN gegeben. Am 9. März helfen Li­ ons, das Brot auf der Strasse zu verkau­ 20

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fen. Es werden Lions des Distrikts 102 W und darüber hinaus sein, da der Governor seine Kollegen in den anderen Bezirken ebenfalls für die Aktion begeis­ tern konnte. Aktionstag am 9. März Wie wird dieser Tag des 9. März konkret ablaufen? Die Lions Clubs, die an dieser Aktion teilnehmen, können sich ab so­ fort an Catherine Sellès vom LC Lau­ sanne-Bourg (cselles@bluewin.ch) wen­ den. Sie wird die entsprechenden Clubs dann mit einem «Paillasseur» in der Region, der bei der Aktion teilnimmt, in Verbindung bringen. Es wird für ­Lions möglich sein, vor gewissen Bäcke­ reien Stände aufzustellen, um das Brot zu verkaufen. Andernfalls werden die Lions ermutigt, ihren eigenen Stand an der gewünschten Stelle selber zu organi­ sieren.

Mehrere Dokumente im Zusammen­ hang mit der HELP-PAIN-Aktion sind auf den Websites des Distrikts und des der Multidistrikts, www.lionsclubs.ch, zu finden. Die Mittel, die durch dieses besondere Brot und durch den Einsatz der Lions am 9. März generiert werden, gehen an die Stiftung Blackswan (www.black­ swanfoundation.ch). Blackswan ist eine schweizerische Stiftung und verwendet alle eingegangenen Spenden für die vor­ klinische und klinische Erforschung seltener Krankheiten. Mit der Auswahl der Finanzierung dieser Projekte ist ein Expertenteam aus angesehenen interna­ tionalen Spezialisten betraut. Für das Projektteam Ursina Boulgaris


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ERÖFFNUNG DER GENERALSEKRETARIATS MD 102 UND INITIATIVE DES LC ZENTRALSCHWEIZ

Werke von jungen Künstlern zum Lionismus Acht Künstler der Hochschule für Kunst und Design in Luzern setzten sich auf Initiative des LC Zentralschweiz und zum Anlass des Lions-Tags 2012 mit den Themen Lio­ nismus und Jugendzirkus auseinander. Ihre Werke konnten an der Neueröffnung des Generalsekretariats des MD 102 Schweiz-Liechtenstein in Luzern bewundert werden. Der Erlös des Bilderverkaufs geht an die Künstler sowie die Zirkusschule Tortellini. Bereits am Lions-Tag 2012 hatte der LC Zentralschweiz zusammen mit jungen Artisten der Zirkusschule Tortellini die Passanten in der Stadt Luzern mit Kunst­ stücken unterhalten und verköstigt. Da­ bei wurden die zahlreichen Zuschauer von der fleissig einstudierten Artistik der rund zwanzig Kinder auf dem Einrad oder mit Jongliereinlagen beeindruckt, derweil sich die Lions bodenständig um Getränke und den Bratwurstverkauf kümmerten. Der heisse Junitag forderte von allen Beteiligten tatkräftigen Ein­

satz. Der Erlös des ganztägigen Anlasses konnte schliesslich den jungen Artisten der Zirkusschule gutgeschrieben werden. Ebenfalls im Sinne des Lions-Tags 2012 wurden Kunststudenten der Hochschule für Kunst und Design in Luzern gebeten, Werke zum Thema Lionismus und Zir­ kus anzufertigen. Die sechzehn Werke der acht Künstler erlaubten es, eine le­ bendige und vielseitige Ausstellung zu­ sammenzustellen. Insbesondere war es auch interessant, die Auseinandersetzung von jungen Künstlern mit dem Thema

Lionismus zu bewundern und sich die teils aufwendigen Techniken erklären zu lassen. Die Bilder durften schliesslich an der Eröffnung des Generalsekretariats des MD 102 an der Hirschmattstrasse 15 in Luzern bestaunt und erworben werden. Wer ein echtes Lions-Bild erwerben wollte, musste mit anderen Interessenten mitbieten. Den Erlös aus dem Bilderver­ kauf teilen sich die jungen Künstler und Artisten. Adrian Schmid

Eröffnung des Generalsekretariats des MD 102 an der Hirschmattstrasse 15 in Luzern: (v.l.) Adrian Schmid (LC Zentral­ schweiz), Stephan Maeder (LC Zentralschweiz), Mojgan Egger (LC Zentralschweiz), Generalsekretär und 1. VG Daniel ­Käslin (LC Titlis). (Foto: Régine Pasche) 1 | 2013

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Enquête de satisfaction sur l a Revue LION

Donnez-nous votre avis! En janvier, un sondage électronique concernant notre magazine LION a été adressé aux responsables des clubs et du MD 102. Pour un éditeur et une rédac­ tion, il est essentiel d’être en permanence à l’écoute de ses lecteurs, de leurs sou­ haits mais aussi de leurs critiques. Ce souci nous paraît d’autant plus impor­ tant que nous sommes un organe de presse associatif. Nous sensibilisons les gouverneurs des districts, les président/ (e)s de zones, les président/(e)s de clubs et les délégué(e)s à l’information en les encourageant à informer leurs membres respectifs pour les inviter à compléter ce sondage électronique. Les membres Lions qui n’ont pas accès à Internet peuvent remplir le sondage électronique auprès de leur président de club ou lui

demander une copie papier du ques­ tionnaire. Ils peuvent également en faire la demande au No de tél. 024 430 18 53 (combox) ou à l’adresse: Revue Lion – CP 60 – 1462 Yvo­ nand, en indiquant leur adresse pos­ tale ou leur numéro de fax pour l’envoi du questionnaire sous forme papier. Nous remercions chaleureu­ sement nos lecteurs de bien vouloir consacrer quelques instants à notre sondage. Le Conseil d’édition et la Rédaction

L a parole au Président du Conseil des Gouverneurs

Où en sommes-nous?

CC Peter Wanner. (Photo: Tilman Kehren)

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La première moitié de l’année Lions est passée et un état des lieux s’impose. Le Concours d’affiches pour la paix ren­ contre une adhésion toujours plus grande. Plus de quarante affiches ont été jugées dans le cadre des finales des Dis­ tricts Est et West. Eric Reutener parrainé par le LC Zürich-City, a réalisé l’affiche gagnante du MD 102. Un grand merci à tous les Lions qui se sont engagés pour la réalisation des affiches. J’espère que le concours trouvera également un écho dans le District Centro. Malgré la fon­ dation de nouveaux clubs, les effectifs du MD stagnent. Nous avons cependant connu une infime croissance et tota­ lisions à fin novembre 258 clubs et 9821 membres. Le voyage de membres Lions en Afrique sous la conduite du PCC Daniel Bläsi a montré que nous sommes sur la bonne voie avec notre engagement pour SightFirst II. Le

compte totalise 1,4 million de francs à l’heure actuelle. A mi-décembre, 285 personnes s’étaient déjà annoncées auprès du ZC Andreas Wunderlin pour participer à la 96e Convention du LCI à Hambourg. C’est réjouissant et cela motive le CO à ne pas relâcher ses efforts. Quelques ajustements sont à noter au sujet de la participation. Tous les Lions Clubs et les personnes inscrites ont été informés en décembre au moyen d’une newsletter. En voici les informations principales: la réception du MD 102 aura lieu le dimanche 7 juillet de 17 h à 19 h au Nord Event Panoramadeck, au 23e étage du bâtiment Emporio. Les par­ ticipants pourront ainsi assister au spec­ tacle international du samedi soir. Les tenues d’armaillis rouges pour la parade seront achetées de façon centralisée et vendues directement pour environ 30 euros à l’Hôtel Europaïscher Hof. Les

inscriptions à la convention sont encore possibles. Vous trouverez les formulaires d’inscriptions sur notre site web. Je me réjouis de pouvoir représenter le MD 102 avec une grande troupe de Lions. Le 4 mai 2013 aura lieu à Vaduz notre as­ semblée des délégués. Notez la date dans votre agenda et faites honneur au grand engagement des organisateurs. Les nom­ breuses actions, réalisées ces six derniers mois, m’ont réjoui. Je vous invite cepen­ dant à ne pas relâcher vos efforts et vous souhaite plein succès pour vos actions futures. J’espère que vous avez bien dé­ marré la nouvelle année. Je me réjouis de vous rencontrer et vous souhaite le meil­ leur. Peter P. Wanner Council Chairman Multi-district 102 (Adaptation en français: Régine Pasche)


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Concours d’affiches pour l a paix 2012–2013: «Imaginer l a paix»

Une affiche suisse est en route pour les USA Plus de 50 classes et plus de mille élèves suisses ont participé au concours d’affiches pour la paix. Pour la première fois, les finales avaient lieu séparément, les deux affiches lauréates des D 102 West et Est étant départagées par un jury présidé par le CC Peter Wanner. C’est l’affiche d’un jeune Zurichois, Eric Reutener, qui représentera la Suisse à la finale internationale, devant l’œuvre de la Vaudoise Orphée Mathez. C’est dans la salle de presse du stade de la Maladière à Neuchâtel que la Prési­ dente de zone Souad Hachler, respon­ sable du Concours d’affiches pour le D 102 W , et le jury du District West se sont réunis pour juger une vingtaine de dessins en provenance de Berne et de la Romandie. La tâche n’était pas facile, le Gouverneur Christian Binggeli avait fait appel à l’artiste neuchâtelois Ivan Mos­ catelli, l’auteur des magnifiques créations remises lors de ses visites de club. La tâche n’a pas été facile tant la qualité et l’originalité étaient au rendez-vous. Il a fallu plusieurs tours de piste pour dépar­ tager les concurrents, établir le palmarès

des sept premières affiches du District W et désigner la lauréate Orphée Mathez, présentée par le LC Lausanne-Jorat. Le dessin retenu par le jury Est, présidé par Markus Enzler et le DG Marco Ba­ randun, de l’élève zurichois Eric Reute­ ner (sponsor: LC Zürich-City), a été choisi parmi 36 dessins en provenance de la Suisse orientale. Il a finalement remporté la confrontation avec le dessin du District West. Le dessin d’Eric, élève de 6e année de l’école Langmatt à Zurich, est en route pour les Etats-Unis et se mesurera aux dessins en provenance du monde entier. En février, les 23 lauréats du concours au niveau international

seront prévenus par le siège internatio­ nal. Chaque affiche est jugée selon des critères d’originalité, de mérite artistique et d’expression du thème. Le vainqueur du grand prix international sera invité à une cérémonie de remise des prix lors de la journée des Lions à l’ONU, à New York. Il sera accompagné du président du club parrain et de deux membres de sa famille. Régine Pasche

Palmarès MD 102: 1. Eric Reutener (LC Zürich-City) 2. Orphée Mathez (LC Lausanne-Jorat) Palmarès District West: 1. Orphée Mathez (LC Lausanne-Jorat) 2. Nathan Whittingam (LC Pully) 3. Selin Sahingoz (LC Lausanne-Jorat) 4. Man Fei Li (LC Bern-Grauholz) 5. Lina Gabrielle Thomet (LC NeuchâtelRives et Vallées) 5. ex aequo Sean Baerfuss (LC Pully) 7. Fabio Levrati (LC Bern-Grauholz).

Le jury West (de g. à dr.): Frédérique d’Agostino, le DG Christian Binggeli, le 3e VG Laurent Magnin, la ZC Souad Hachler, Wolfgang Nipp, l’artiste Ivan Moscatelli, le PDG Pierre-Alain Häsler. (Photo: Régine Pasche) 1 | 2013

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Formation West 2012 et fondue à Châtel St-Denis

Présider, c’est s’entourer d’une équipe efficace et surtout savoir déléguer! «Pluie du matin n’arrête pas le pèlerin»! La météo grincheuse de ce samedi de ­novembre n’a pas retenu les Lions qui ont convergé en grand nombre vers l’univers@lle de Châtel St.Denis. Les deux séminaires pour les futurs présidents et pour les nouveaux membres ont à nouveau fait le plein et des heureux.

Après un café-croissant debout, une nouveauté fort appréciée favorisant ­ contacts et réseautage, ce sont quelque 160 participants qui se sont répartis entre les deux classes bilingues de l’ac­ cueillant cycle d’orientation: celle dédiée aux vice-présidents et celle pour les nou­ veaux membres en provenance de toute la Suisse occidentale. Les délégués jeu­ nesse, censeurs et délégués aux activités sont attendus quant à eux le 13 avril prochain à Thoune. Les nouveaux membres étaient coachés par le Gouver­ neur du District West Christian Binggeli qui, en compagnie de Florence Porret (LC Neuchâtel Rives et Vallées), s’est employé avec «passion et enthousiasme» à guider les lionceaux et à les motiver à servir. Le 1er VG Georges Luggen a in­ formé les vice-présidents des points forts de l’année Lions 2013–14. Il a dévoilé sa devise: «Licht spenden – offrir de la

lumière», son coup de cœur consistant à apporter du soutien dans le domaine de la cécité. Il a encouragé les futurs prési­ dents à consolider les effectifs de leurs clubs, en recrutant des femmes et des jeunes, à veiller sur la bonne santé du club en anticipant les problèmes, à dif­ fuser l’information, à s’entourer d’une équipe efficace, à déléguer et à fédérer les bonnes volontés: des conseils gages de succès pour leur année de présidence. Cette journée de formation qui s’est pro­ longée autour d’une excellente fondue au Tivoli ne pourrait être sans l’engage­ ment fidèle des membres du LC La Ve­ veyse qui ont tout mis en œuvre pour en faire une réussite. C’est Laurent Pralong qui a repris, cette année, du président fondateur du LC La Veveyse Etienne Pilloud, la responsabilité de la logistique de cette rencontre annuelle, organisée déjà plus de 17 fois à Châtel-St-Denis. La matinée s’est prolongée comme il se doit et dans la bonne humeur autour d’une excellente fondue! Régine Pasche n Galerie

de photos et documents sur www.lionsclubs.ch

Le Gouverneur Christian Binggeli (à g.) remercie son équipe: Marc Favre, Florence Porret et le 3e VG Laurent Magnin. (Photos: Régine Pasche)

Une partie des dévoués organisateurs du LC La Veveyse. 24

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Le 1er Vice-Gouverneur Georges Luggen déguste une fondue en compagnie du 1er vice-président du LC Erlinsburg Markus Jegerlehner (à dr.).


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HELP PAIN - Le Coup de CŒur du Gouverneur christian Binggeli

Du pain pour lutter contre les maladies orphelines Pour soutenir une cause qui touche aujourd’hui 1 personne sur 15, les Lions vont vendre un produit de tous les jours - du pain. C’est avec le soutien de la chaîne de boulangeries Pouly, connue pour son pain Paillasse, que le projet HELP PAIN est né.

Lors de son année de présidence du LC Lausanne-Bourg, Pascal Hilty, au­ jourd’hui past-président, a eu une idée très originale qui a immédiatement sé­ duit le Gouverneur du D 102 W, Chris­ tian Binggeli. Souhaitant aider la re­ cherche sur les maladies orphelines, Pascal Hilty voulait s’investir pour une cause qui n’a pas toujours les faveurs de la communauté médicale. Aujourd’hui, environ 8000 maladies rares sont recen­ sées, chiffre qui croît sans cesse. Pendant un mois, à partir du 23 fé­ vrier 2013, les «Paillasseurs» vendront un pain créé pour cette occasion dans un emballage, lui aussi, spécialement conçu. Chaque pain sera majoré de 1 franc qui sera versé à l’action HELP PAIN. Le sa­ medi 9 mars, les Lions aideront à vendre ce pain dans la rue. Il s’agira des Lions du district 102 W, mais également des Lions à une échelle plus large, puisque le Gou­ verneur West a pu enthousiasmer ses collègues des autres districts. Comment cette journée du 9 mars se passera concrètement? Les clubs Lions qui participeront à cette action peuvent prendre dès maintenant contact avec Catherine Sellès du LC Lausanne-Bourg (cselles@bluewin.ch). Elle les mettra en contact avec un «Paillasseur» participant au projet dans leur ville ou leur région. Il sera possible d’installer un stand Lions devant certaines boulangeries pour vendre le pain. A défaut, les Lions sont invités à organiser eux-mêmes leur propre stand à l’endroit désiré. Plusieurs documents relatifs au déroule­ memt de l’action HELP PAIN sont ac­ cessibles sur le site du district West, ainsi que sur celui du Multi-district via www. lionsclubs.ch.

C’est Pascal Hilty du LC Lausanne-Bourg qui a eu l’ idée de vendre du pain Paillasse. Il a présenté son projet au Conseil du district West réuni à Morges. (Photo: Régine Pasche)

Les fonds récoltés, grâce à la vente de ce pain spécial et grâce à l’investissement des Lions le 9 mars, seront versés à la Fondation Blackswan (www.blackswan­ foundation.ch). Blackswan est une fon­ dation suisse qui consacre tous les dons reçus à la recherche préclinique et cli­ nique sur les maladies rares. Le choix des projets à financer est confié à un comité composé d’experts internationaux faisant autorité dans leur domaine.

Cette action durera un mois durant le­ quel les «Paillasseurs» vendront leur pain en faveur de HELP PAIN. Un jour du­ rant, les Lions ont la possibilité de don­ ner de la visibilité à une bonne cause: HELP PAIN! Pour l’équipe de projet, Ursina Boulgaris

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Échange des jeunes hivernal terminé – cap sur l’été 2013

Trois jeunes Malaisiens accueillis in extremis!

Susan Trüssel (LC Unterwalden) et le jeune Malaisien Kai en cuisine!

La situation aurait pu être délicate pour trois jeunes Malaisiens qui participaient au programme d’échange international des jeunes du Lions Club en décembre 2012. Des familles d’accueil n’ont en effet été trouvées qu’in extremis pour eux! A mi-octobre, les documents avaient pourtant été envoyés comme d’habitude aux délégués jeunesse du District Est. Sans grand succès. Une solution a fina­ lement pu être trouvée pour le début de leur séjour grâce à la flexibilité de Lions du Centro, en particulier des LC Unter­ walden et LC Titlis. Deux familles d’ac­ cueil de l’Est se sont finalement annon­ cées. En sa qualité de délégué jeunesse du MD 102, Urs Müller (LC Kloten) tiens, à remercier chaleureusement toutes ces familles d’accueil qui se sont impliquées dans l’échange hivernal des jeunes en provenance d’Australie et

d’Asie. «Les activités jeunesse du Lions Club englobent l’échange des jeunes, les concours d’affiches de la paix et de mu­ sique. Nous comptons plus de 250 clubs et quelque 10 000 membres en Suisse, souligne Urs Müller. Il me semble que seule un infime partie de nos membres ont connaissance de ces activités pour la jeunesse. Sous la devise ‹fais le bien et parles-en!›, il est important que l’on évoque davantage au sein des clubs les instants inoubliables et les amitiés du­ rables tissées dans le cadre de l’échange des jeunes.» Des familles d’accueil sont recherchées dans toute la Suisse pour la période allant du 6 au 20 juillet 2013. Si vous êtes intéressé à héberger un jeune, adressez-vous au délégué jeunesse de votre club! U.M./R.Pa.

BOUDRY-LA BÉROCHE

Neuchâtel paré pour faire face aux catastrophes Le président du LC Boudry-la Béroche, le Dr Antoine Weil, médecin spécialiste FMH en gynécologie et obstétrique dis­ pose de son propre cabinet en ville et opère à l’Hôpital neuchâtelois. Il y a convié le club pour lui donner accès à des lieux inconnus du public: le COP et l’héliport de l’Hôpital Pourtalès. Ce fut un succès: 35 membres sur 43 ont ré­ pondu présent. Réussite architecturale Vu de la rue de la Maladière, le complexe hospitalier terminé en 2005, résultant du mariage de l’ancien hôpital avec le nou­ vel édifice incurvé, est une réussite archi­ tecturale. Pour y entrer, on approche un bâtiment construit en 1811, magnifique­ ment rénové. Passé la porte, on fait un saut de près de 200 ans pour se retrouver dans un immense hall de style contem­

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porain. C’est là que le président attendait en compagnie de Philippe Nicoud, chargé de sécurité des hôpitaux du can­ ton. Nouveau changement de décor, au soussol dans le COP (Centre opératoire pro­ tégé) qui ressemble à nos abris de PC (Protection civile). Les Lions ont visité un labyrinthe de 200 m de long, véritable hôpital souterrain, autonome et conçu pour résister aux ondes électromagné­ tiques. C’est le service hospitalier ro­ mand principal en cas de catastrophe. Il peut accueillir près de 190 patients ainsi que le personnel soignant, d’entretien et l’intendance. Il faut 12 heures pour équi­ per ses deux salles d’opération. Rien ne manque: salle de préparation, de réani­ mation, de soins, pharmacie, radiologie, atelier pour plâtrer, bureau-centrale ra­ dio et téléphone (polycom), cuisine,

buanderie, ventilation ABC, groupes électrogènes, etc. Pourvu, il peut fonc­ tionner 13 à 15 jours en autarcie. Les ascenseurs ont ensuite amené les par­ ticipants sur le toit du complexe doté d’un héliport, équipé pour l’atterrissage diurne et nocturne. Antoine Weil a ensuite convié les visi­ teurs au restaurant «Le Cinquième». Ils y ont été accueillis comme des VIP. C’était le couronnement d’une visite fort intéressante et le prélude d’une soirée conviviale réussie. Un personnel avenant a servi un repas savoureux. A la fin, cha­ cun est reparti avec un exemplaire du livre intitulé «Hôpital Pourtalès» retra­ çant l’histoire et la dernière transforma­ tion. Claude A. Stettler


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LAUSANNE-BOURG – concours D’affiches pour des enfants en difficulté scol aire

Les canons crachent des cœurs et les armes vont au musée! Le baron de Coubertin a dit: «L’important, c’est de participer». Le LC Lausanne-Bourg a ainsi choisi de s’adresser à une classe d’enfants qui présentent un retard scolaire d’environ trois ans pour le concours d’affiches pour la paix 2012–13.

Ces neuf enfants étaient très enthou­ siastes et ont récité deux poésies sur le thème de la paix lors de la remise du prix qui s’est faite au cours du repas de midi offert par quelques membres du club mixte. Pour élire un candidat à la finale du District West, les Lions du jury se sont plutôt basés sur la symbolique que sur la technique picturale. Les enfants leur ont expliqué leur dessins. Premier prix: les canons crachent des cœurs et les armes vont au musée, musée dont la porte est grande ouverte pour les rece­ voir; un dessin réalisé par Lucien Hillai­ ret. Un deuxième dessin était trop confus, mais avait plein d’oppositions: ying et yang, ange et diable, hommes et femmes. Un autre trouvait la paix dans la musique. Leur institutrice a saisi le prétexte du concours pour faire quelques leçons sur la paix, leur faisant lire des textes et des poésies sur ce thème.

Des canons qui crachent des cœurs pour le premier prix de cette classe lausannoise.

Lucie Echenard

Des enfants très motivés qui ont eu l’occasion d’ évoquer la paix avec leur institutrice. 1 | 2013

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Riviera-Chabl ais-Val ais – Passation des pouvoirs à l a tête de l a zone 12

Courroie de transmission entre le district et les clubs La passation des pouvoirs entre deux présidents reste un moment important relevant à la fois d’une haute valeur symbolique et de la nécessité opérative de transmettre des éléments concrets en termes de contenus, codes, ainsi que les valeurs fondatrices du Lionisme: Raphael Epiney (LC Sion-Valesia) a ainsi récemment succédé à Jean-Daniel Rumpf à la présidence de la Zone 12.

Le Veveysan JeanDaniel Rumpf (à dr.) a transmis ­officiellement la présidence de la Zone 12 RivieraChablais-Valais à Raphaël Epiney (LC Sion-Valesia).

La région Riviera–Chablais–Valais constitue la Zone 12 qui regroupe sept clubs: les Lions Clubs Chablais, Mon­ treux, Vevey, Oberwallis, Sion-Valais romand, Sion-Valesia et Simplon, les deux derniers étant mixtes. La zone fait partie de la région 1 du District 102 W, soit l’ouest de la Suisse. Le président de zone représente le gouver­ neur dans les clubs de sa région. Il est le lien entre les clubs de sa zone et le Conseil de district réunissant les différentes zones dudit district. Il rapporte les activités et problèmes des clubs au niveau du Conseil de district, et informe les clubs des déli­ bérations du conseil. Il se rend dans les différents clubs une fois par an, réunit les présidents et vice-présidents de clubs de sa zone, et contribue à la création de nou­ veaux clubs. La présidence de la Zone 12 28

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prend en compte un tournus au sein des différents clubs qui la constituent. Le président sortant Arrivé au terme de son mandat de prési­ dent de la Zone 12, Jean-Daniel Rumpf avait été désigné président en 2009. En même temps, il présidait le LC Vevey. Le cumul des deux présidences a requis un grand travail pour assurer la conduite des deux entités. Comme président de zone, Jean-Daniel Rumpf s’est fortement en­ gagé pour rappeler et faire vivre les valeurs de Lionisme. La période de présidence a été pour lui une opportunité permettant de mieux comprendre les structures du Lionisme et de découvrir la richesse et la diversité de la Zone 12. A cette occasion, Jean-Daniel Rumpf a constaté qu’il était utile de rappeler quelques notions de base

du Lionisme pour entretenir et en rappe­ ler ses valeurs fondamentales. Pour ce faire, il a rédigé un vade-mecum distribué à tous les présidents de la Zone 12. Ce vade-mecum sera sans conteste une aide précieuse pour son successeur tout comme pour les parrains et marraines de candi­ dats, ou encore pour les présidentes et présidents de club. Le nouveau président Raphael Epiney a contribué à la création du LC Sion-Valesia dont il est membre fondateur. Il a assumé sa présidence en 2009–2010, succédant à la présidente fondatrice Lise Delaloye. Sur le plan pro­ fessionnel, il est membre de la direction de l’UBS à Sion. Raphael Epiney a mon­ tré son engagement et son dynamisme durant son année de présidence du LC Sion-Valesia. Avec les mêmes compé­ tences, il va assurer son rôle de président de la Zone 12. Durant les années à venir, Raphael Epiney vise ces trois objectifs: – contribuer au développement du Lio­ nisme en participant à la création de nouveaux clubs, notamment d’un club mixte, et en s’assurant que les clubs recrutent de nouveaux membres, – promouvoir le Lionisme en s’appuyant sur les valeurs liées au service en actua­ lisant la devise «we serve», en dévelop­ pant le sentiment d’appartenance, en rappelant les objectifs du Lionisme et en cultivant l’amitié, – créer une «dynamique zone» en pro­ mouvant des rencontres interclubs. La réalisation de ces objectifs requiert un travail de groupe, mobilisant énergie et compétences de tous les clubs au travers de leurs présidents. Tout comme ses pré­ décesseurs, Raphael Epiney participera aux réunions du Conseil du District 102 West, aux conventions nationales, évé­ nements qui lui permettront de dévelop­ per l’amitié et d’assurer le rôle de cour­ roie de transmission entre le Conseil et la base. Avec le président sortant, Jean-Daniel Rumpf, relevons l’importance de la pré­ sidence de zone que dit-il: «j’ai le plaisir de transmettre à mon ami Raphaël Epi­ ney qui, j’en suis sûr, va continuer à assu­ mer avec sérieux et compétences cette présidence si riche en évènements». Anne Jacquier-Delaloye, LC Sion-Valesia


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Plus de 300 Lions et accompagnants suisses déjà en partance pour Hambourg

Déferlante de Lions en tenue folklorique! Jamais Convention internationale n’a autant séduit les Lions suisses que celle qui aura lieu à Hambourg l’été prochain. A l’heure où nous mettons sous presse, plus de 300 inscriptions (!) ont déjà été enregistrées à ce jour, et ce n’est pas fini! Il y avait bien déjà eu une délégation record d’une centaine de Suisses à Mon­ tréal en 1996 pour célébrer l’élection du président brésilien d’origine helvétique Augustin Soliva et une cinquantaine d’Helvètes à Birmingham en 1998, mais là on va battre tous les records de Lions défilant en vareuse rouge et en tenue d’armaillis lors de la parade de début juillet dans la ville hanséatique! L’information a été diffusée depuis plu­ sieurs mois déjà via notre magazine Lion, via nos sites Internet, et les responsables des districts et des zones ont motivé les Lions de la base et leurs accompagnants à s’inscrire en grand nombre. C’est la troi­ sième fois seulement dans l’histoire du Lionsime qu’une telle convention qui

accueille chaque année quelques 20 000 Lions en provenance du monde entier aura lieu en Europe, après Nice et Birmin­ gham. Pour y assister ces prochaines an­ nées, il faudra accumuler les miles pour se rendre à Toronto, Honolulu, Fukuoka ou Chicago.

Le futur Président du Conseil des Gouverneurs Pierre-Alain Ruffieux revêtira-t-il son bredzon pour défiler à Hamburg comme il l’avait fait à Sydney? (Photo: Pierre-Alain Häsler)

Inscriptions toujours possibles! Il est encore possible de s’inscrire: tant Andreas Wunderlin que Beat Hiestand, les deux Lions zurichois de Kuoni Voyages, vous renseigneront volontiers, et vous trouverez les formulaires d’ins­ cription et le programme des festivités sur notre site web: www.lionsclubs.ch. Régine Pasche

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Montreux et Vevey

Collaboration efficace et musicale entre clubs-services de la Riviera Dans le cadre du Septembre Musical, les douze clubs-services de la Riviera vaudoise, dont les Lions Clubs de Montreux et de Vevey, se sont réunis une nouvelle fois pour une action au profit de la communauté régionale.

Ainsi un avant et un après-concert ont été organisés lors de la soirée réservée au «Royal Philharmonic Orchestra of London» sous la direction du chef suisse Charles Dutoit à l’auditorium Stravinski de Montreux. Le bénéfice de CHF 10 700.– a été remis le 19 novembre dernier à la Fondation Rive-Neuve, centre de soins palliatifs pour patients atteints d’une maladie essentiellement cancéreuse. Cette fondation a emménagé en août 2012 dans son nouveau site à Blonay qui cultive un esprit fait d’humanité, de dignité et de respect, et rythme le quotidien de chacun. Pionnière dans son domaine, RiveNeuve offre aux 20 chambres individuelles une infrastructure alliant confort et technologie d’avant-garde. Après l’action interclubs de décembre 2011, réalisée dans le cadre du Marché de Noël de Montreux, voici une nouvelle preuve de l’excellente collaboration des clubs-services de la Riviera vaudoise. Reto Bissegger, LC Montreux

Le chef vaudois de renommée internationale Charles Dutoit, ici à la tête de l’orchestre philharmonique de Philadelphie, a dirigé un concert à l’auditorium Stravinski de Montreux.

Un don de CHF 10 700.– francs a été remis à la Fondation Rive-Neuve: (De g. à dr.) Michel Pétermann, directeur de la fondation, Alain Gassner, Président du LC Montreux, Kurt Noll, Président de la Fondation et représentant du LC Vevey, Pierre-André Roduit, Rotary Vevey-Montreux Riviera et coordinateur interclubs.

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Clublife

Inauguration du NOUVEAU Secrétariat général du MD 102 à Lucerne

Des locaux accueillants et bien centrés où rugissent les lions A deux pas de la gare de Lucerne, dans le bel immeuble cossu «Pilatushof», se niche le nouveau siège du Secrétariat du MD 102 Suisse-Liechtenstein. Les locaux lumineux, fraîchement rénovés d’«Hirschmatt fünfzehn» – un cabinet de groupe juridique et financier, animé par plusieurs membres Lions – étaient inaugurés fin novembre.

Après Zurich, Berne et Soleure, le siège du Lions Club du Multi-District 102 est désormais installé au cœur de la Suisse, en ville de Lucerne, dans les bureaux de la «Kanzlei Pilatushof» du nouveau Secrétaire général et avocat Daniel Käslin (également Président du LC Titlis). Le 1er Vice-Gouverneur du District Centro et nouveau Secrétaire général est assisté par Sibylle Frank, sa sympathique assistante qui répond aux appels et aux courriels des Lions helvétiques (info@ lionsclubs.ch ou 041 22 66 108). Au No 15 de la Hirschmattstrasse, à Lucerne, une plaque mentionnant la présence du Secrétariat général du MD 102 vous confirme que vous êtes au bon endroit. Vous ne vous doutez pas encore

Un lion rugissant imaginé par la jeune artiste Nina Nyfeler dans le cadre d’un projet du LC Zentralschweiz. (Photos: Régine Pasche)

Le nouveau Secrétaire général du MD 102 et 1er VG Daniel Käslin et son assistante Sibylle Frank dans les accueillants bureaux lucernois de la «Kanzlei Pilatushof», inaugurés fin novembre.

qu’au premier étage du vénérable immeuble, vous allez entrer dans l’univers coloré et rugissant d’une véritable fosse aux lions avec aux murs les œuvres de jeunes artistes de la Haute école de design et d’art de Lucerne, inspirées du monde du cirque. Lors de l’inauguration des locaux, le 23 novembre dernier, un vernissage des œuvres ainsi réalisées avait lieu, et les invités pouvaient les acquérir; le produit

de la vente étant partagé à parts égales entre les jeunes artistes et l’école de cirque Tortellini. Une exposition due à l’initiative du LC Zentralschweiz dont trois membres Lions – Mojgan Egger, Adrian Schmid et Stephan Maeder – travaillent au sein du cabinet de groupe signait là de façon originale l’action du Lionsday 2012. Régine Pasche

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Bern-Grauholz

Freude herrscht mit Adolf Ogi Alt Bundesrat Dr. h. c. Adolf Ogi war am 19. November Gast beim gemeinsamen Meeting des LC Bern-Grauholz und des Rotary Clubs Münchenbuchsee. Es war ­Leadership aus erster Hand, praktisch umgesetzt. Der Verein «Freude herrscht» ­unterstützt mit seinem Programm die Förderung eines gesunden Selbstbewusstseins und körperlicher Leistungsfähigkeit von Kindern.

Georg Lüthi, Präsident LC Bern-Grauholz, übergibt alt Bundesrat Adolf Ogi zwei Flaschen des clubeigenen Weins.

In seinem unverwechselbaren Kommunikationsstil wusste Adolf Ogi seine zahlreichen Zuhörer mit der Schilderung seines Werdegangs und seiner vielen Funktionen in den Bann zu ziehen. Als Sohn eines Bergführers, Gemeinderats und späteren Gemeindepräsidenten und seiner Mutter Anna wuchs Adolf Ogi in Kandersteg auf. Nach der Schulzeit verhalfen ihm seine Eltern zu einem dreijährigen Aufenthalt an der Handelsschule in La Neuveville. Danach folgte ein sechsmonatiger Sprachkurs in London und ein anschliessendes Praktikum in einer Textilfirma bei Liverpool. Talent, Teamgeist zu fördern Zurück in der Heimat wurde Adolf Ogi Sekretär des Verkehrsbüros Meiringen, bevor er 1964 zum Skiverband (SSV) wechselte. Nach dem Debakel an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964, an denen die Schweiz keine 32

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einzige Medaille erzielte, sollte unter Führung von Adolf Ogi ein Neuaufbau erfolgen. An den XI. Olympischen Winterspielen in Sapporo 1972 trat der ersehnte Erfolg mit sechs Alpinmedaillen endlich ein. Sogar der japanische Schnee sei im Vorfeld in der Schweiz analysiert und der darauf zugeschnittene Head-Ski angefertigt worden, erzählte der Referent. 1975 wurde Adolf Ogi zum Direktor des Ski-Verbandes gewählt. Seine Führungsqualitäten, insbesondere sein Stil, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Boot zu holen und Teamgeist zu entwickeln, kamen ihm zunutze. Im Juli 1981 gab Adolf Ogi seine Funktion als Präsident des SSV zugunsten des Postens eines Generaldirektors bei Intersport Schweiz auf, bis er dann – mittlerweile insbesondere durch seine Erfolge im SSV schweizweit bekannt – in die Politik eintrat. Über die Wahl 1979 in den Natio-

nalrat wurde Adolf Ogi 1987 in den Bundesrat gewählt. Als Vorsteher des Verkehrs- u. Energiewirtschaftsdepartements warb er mit seinem starken Charisma für die Neat, wo er mit Anschauungsunterricht vor Ort und einem eindrucksvollen Helikopterflug in die Eigernordwand den Vertreter der Verkehrskommission der EU von einer achtspurigen Autobahn durch das Urnertal abbringen konnte. Kinder sind die Zukunft Adolf Ogi fand in seinem Bundesratskollegen Otto Stich wegen der finanziellen Auswirkungen einen erbitterten Gegner. Der Wechsel ins VBS im 1995 war eine Folge davon. Dort zeichnete er verantwortlich für den Beitritt zum Nato-Programm Partnerschaft für den Frieden und 1999 für die Entsendung von Schweizer Soldaten nach Kosovo (Swisscoy). Als Präsident der Olympiakandidatur Sion 2006 musste Adolf Ogi gegenüber Turin den Kürzeren ziehen. Legendär wurde die Begrüssung von Claude Nicollier am 7. August 1992, als dieser die Erde umkreiste und von Adolf Ogi mit «Freude herrscht» begrüsst wurde, das zum Bonmot avancierte. Nach seinem Rücktritt als Bundesrat im Oktober 2000 übernahm er auf Wunsch von UNO-Generalsekretär Kofi Annan bis zu dessen Ausscheiden im Jahre 2007 das Mandat als Sonderberater für Sport, wo er sich überall, insbesondere in Afrika, für den Sport, insbesondere den Fussball als Lebensschule für Respekt, Teamgeist und Fairplay einsetzte. Im Andenken an ihren 2009 verstorbenen Sohn Mathias haben Ogis mit Freunden den Verein «Freude herrscht» gegründet. Kinder sind die Zukunft in jeder Kultur. Das Programm soll die Kinder zu Kameradschaft, Aufenthalt in der Natur und Sport animieren. Dank beiden Service-Clubs, insbesondere auch durch Unterstützung der Lions-Stiftung des MD 102, konnte Georg Lüthi, Präsident des LC Bern-Grauholz alt Bundesrat Adolf Ogi einen Beitrag zugunsten des Vereins übergeben. An einem nächstjährigen Aktivweekend werden sich zudem einige Lions als Postenchefs zur Verfügung stellen. Claude Mignot


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meiringen

Chefredaktor der Schweizer Illustrierten über «Sein oder Schein» Am 7. November 2012 gab Stefan Regez, Chefredaktor der Schweiz Illustrierten SI, den Mitgliedern des LC Meiringen unter dem vorgegebenen Titel «Sein oder Schein» Einblick in sein Aufgabengebiet beim auflagenstärksten People-Magazin der Schweiz. Geboren und aufgewachsen in Meiringen, war Stefan Regez mehrere Jahre als Chefredaktor der Jungfrauzeitung tätig und deshalb der Region sehr verbunden. Kürzlich erwähnte er in einem Editorial in der SI den Haslikuchen, den er Ursula Andress, der wohl bekanntesten Schauspielerin der Schweiz, bei einem Interview übergeben und ihr damit offensichtlich eine grosse Freude gemacht hatte. In der 101-jährigen Geschichte der SI hat das Magazin der Ringier-Gruppe viele Veränderungen erfahren und einige Stürme sicher durchfahren. Auch heute steht die Medienbranche wieder grossen Herausforderungen gegenüber. Die wirtschaftliche Situation führt bei vielen Unternehmen dazu, dass gespart werden muss. Oftmals werden zuerst Marketingbudgets gestrichen. Für die SI und die ganze Medienbranche heisst dies, dass weniger Inserate geschaltet werden. Auch strukturell ist ein grosser Wandel spürbar. Das Verhalten der Leserinnen und Leser hat sich geändert, ein wachsender Teil informiert sich heute «digi-

Stefan Regez gibt Einblick in seine Arbeit bei der SI.

Oskar Linder, Präsident LC Meiringen, übergibt Stefan Regez ein Modellauto.

tal» im Internet, über PC oder Smartphones. Werbeeinnahmen sind hier aber in viel kleinerem Ausmass zu generieren. Aus diesem Grund werden heute auf vielen Online-Medienportalen sogenannte «pay walls» aufgebaut. Kundinnen und Kunden können einen Titel mit den ersten paar Zeilen des Berichts einsehen, für das Lesen des gesamten Beitrages wird aber eine Gebühr verlangt. Regez zeigte sich nicht überzeugt, ob dieses Modell in Zukunft erfolgreich sein wird. Als eine wichtige Einnahmequelle zeigen sich da Spezialausgaben wie «al Dente», «SI Goal» und «SI Auto». Juck Egli

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murten

50 Jahre jung Der LC Murten machte aus seinem 50-Jahr-Jubiläum ein Jahresereignis. Es begann mit der Auftaktfeier am historischen Gründungsort, gefolgt von einem rauschenden Fest anlässlich der offiziellen Jubiläumsfeier, dem Lionstag und den Spenden für ­soziale Projekte. Den Abschluss bildet im Frühling 2013 der Lions-Trail.

Ruedi Bessard (r.) in Gesellschaft von Regula und Andreas Aebersold

Im Schloss Münchenwiler wurde der LC Murten am 3. März 1962 gegründet. Genau 50 Jahre später begrüssten HansPeter Beyeler als Club-Präsident und Bruno Grau als OK-Präsident die fast vollzählig erschienenen Mitglieder, ihre Partnerinnen, einige Kinder und die treuen Lions-Damen Olga Joggi, Maria Lüthi, Heidi Pellanda, Hanny Renfer und Ursula Witschi zur besinnlichen Feier. Die beiden Gründungsmitglieder Hardy Lehmann und Ruedi Bessard erzählten, wie es anfangs der 1960er Jahre zur Gründung des Clubs gekommen war. Mit wacher Erinnerung und per-

Margrit und Erhard «Hardy» Lehmann 34

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sönlichen Anekdoten liessen sie die Lio­ns teilhaben an verschiedenen Höhepunkten der bisherigen Clubgeschichte. Hans-Ueli Amberg und Hans Schwab gedachten sodann der verstorbenen Lio­ ns-Kollegen, zu deren Erinnerung sie Kerzen anzündeten. Die würdige Feier wurde immer wieder musikalisch ausgeschmückt von wundervoll gespielten Violinstücken des ungarischen Violinisten György Zerkula. Eine rauschende Jubiläumsfeier Die offizielle Jubiläumsfeier des LC Murten erfolgte am 12. Mai 2012. Die Mitglieder und ihre Partnerinnen feierten den runden Geburtstag zusammen mit Gästen aus den Lions Clubs Freiburg, Sense-Kaiseregg, Sensetal, Biel und München-Blutenburg sowie Vertretern der lokalen Rotarier und Kiwaner. Im offiziellen Festakt in der Französischen Kirche in Murten wurde zunächst die in Eigenregie hergestellte Festschrift zum Jubiläum vorgestellt. Der Festredner, Dr. Benedikt Weibel, referierte danach in einer sehr unterhaltsamen Rede über die Ansprüche an heutige Führungskräfte.

Umrahmt wurde der Festakt vom wundervollen Spiel eines Musiker-Quartetts mit den beiden jüngsten Gewinnerinnen des Lions-Musikwettbewerbes Lisa Gross (Oboe, Gewinnerin 2011) und Chiara Enderle (Cello, Gewinnerin 2012). Bis tief in die Nacht hinein feierten die Lions und ihre Gäste im Hotel Murten. Neben den kulinarischen sorgten insbesondere die sprachlich-komischen Köstlichkeiten des «Haus-Kabarettisten» Hannes Wittwer und das eindrückliche Gesangstalent des LionsChors für einen beschwingten Abend. Von seinen Gästen wurde der LC Murten reich beschenkt. Spenden zum 50-Jahr-Jubiläum Am Lions-Tag stellte sich der LC Murten der Öffentlichkeit vor. Zusammen mit dem Stadtpräsidenten von Murten, Christian Brechbühl, wurde feierlich eine Panorama-Tafel neben dem Schloss Murten enthüllt. Anhand dieser Tafel können Murtner und Touristen die wunderschöne Aussicht noch mehr geniessen. Der Club übergab zudem vier Organisationen insgesamt über 8000 Franken: der Grossfamilie «Sunneblueme» im freiburgischen Guschelmuth, dem Hilfsprojekt zur medizinischen Versorgung auf den fernen Salomonen-Inseln, Sight First und SODIS. Zum Abschluss des ausserordent­ lichen Jahres der Lions-Trail Im Frühling 2013 wird der LC Murten sein letztes Projekt des Jubiläumsjahres präsentieren. Er wird der Stadt Murten den «Lions-Trail» schenken. Die Touristen und die Einheimischen werden anhand eines mit Rätseln versehenen Entdeckungspfades Bekanntes und Unbekanntes über die Geschichte Murtens erfahren können. 50 Jahre sind eine stolze Wegstrecke. Trotzdem ist der Club jung geblieben, die Mitgliederbasis wurde kontinuierlich erneuert. Heute bewegt sich das Alter der vierzig Mitglieder zwischen 37 und 91 Jahren, drei Generationen vereint in gegenseitigem Respekt und Toleranz unter dem Lions-Label. Der LC Murten wird auch in Zukunft ein aktiver und attraktiver Club sein. Silvan Jampen


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Poschiavo – a concerto con le persone disabili residenti in valle

Spirito di servizio e solidarietà Sabato 15 dicembre il LC Poschiavo ha celebrato la tradizionale «Festa degli auguri» di fine anno, abbinata a un’esibizione musicale particolare e alla presenza delle persone disabili dell’istituzione «L’Incontro», centro di sostegno attivo in Val Poschiavo.

Il Presidente Adriano Zanolari in un momento della serata

Organizzato dalla felice mano del Presidente Lions Adriano Zanolari, gli ospiti hanno avuto l’opportunità di ascoltare un concerto affascinante e di particolare avvenenza. Il gruppo canoro «Las Lodolas» (Le allodole), composto da 12 coristi di lingua romancia proveniente dall’Engadina, ha regalato un repertorio di canzoni in varie lingue, che ha saputo entusiasmare i presenti. La rassegna ha avuto luogo nel centro abitativo dei disabili al centro del Borgo di Poschiavo, dove una buona parte di queste persone alloggia. L’atrio spazioso a volte tonde che caratterizza l’entrata dell’edificio si è prestato in modo esclusivo per il concerto, anche per la particolare caratteristica acustica. I membri del LC Poschiavo si sono accomodati nell’atrio, assieme alle persone disabili, le quali hanno mostrato grande gratitudine per essere stati coinvolti in un momento piacevole e di grande cordialità. La serata era quindi contraddistinta dallo spirito di servizio e dalla solidarietà a cui sempre si ispirano i Lions.

L’istituzione per disabili possiede in un altro edificio, un centro operativo nel quale con semplici lavori di utilità generale sono occupate le persone meno fortunate, dove si offre loro un passatempo e una dignità che dovrebbero essere proprie di ogni essere umano. Nel centro si creano giocattoli, decorazioni e altri oggetti di ottima qualità. Il mercato di questi oggetti è aperto a chiunque. Il LC Poschiavo sostiene l’istituzione «L’Incontro» acquistando ogni anno per la «Festa degli auguri» le decorazioni da deporre sui tavoli per la parte conviviale e l’omaggio per le signore. Dopo il prestigioso concerto e la relazione natalizia molto toccante del pastore protestante Antonio di Passa, i membri Lions, gli invitati e le persone disabili hanno avuto l’opportunità di intrattenersi nell’atrio della parte nuova dell’edificio, dove è stato offerto anche

L’albero di Natale addobbato con le decorazioni de «L’ incontro»

un gustoso aperitivo. Il portavoce del gruppo disabili ha ringraziato il LC Poschiavo, che oltre all’acquisto delle decorazioni natalizie, ha voluto offrire loro alcune ore di svago, facendo così dimenticare per un attimo la monotonia quotidiana. Per la parte conviviale, dopo le consuete strette di mano e saluti di commiato, gli ospiti si sono portati al vicino Albergo «Suisse», sede ufficiale per i meeting del club. Prima della conclusione della serata e ripartire per L’Engadina, il gruppo canoro «Las Lodolas» ha offerto un ulteriore intervento musicale quale capello a uno dei meeting più autorevoli del club. La serata si è conclusa con gli auguri di rito per le feste natalizie e per l’avvento del nuovo anno 2013 a dimostrazione che l’amicizia e la disponibilità nel club sono sempre di casa. Mario Costa

Il gruppo canoro di lingua romancia «Las Lodolas» (Le allodole) 1 I 2013

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Mendrisiot to – I Lions e l’UNESCO

Un nuovo museo dei fossili che vuole dialogare con il pubblico e il territorio In occasione dell’inaugurazione del nuovo Museo dei fossili del Monte San Giorgio di Meride il LC Mendrisiotto ha voluto dare un segno tangibile di vicinanza a questa realtà locale dallo straordinario valore naturalistico universale finanziando due modelli di fossili. Come sicuramente noto ai più, in Svizzera sono 11 i siti del patrimonio mondiale UNESCO. Due di essi sono situati in Ticino: i castelli di Bellinzona e, dal 2003, il Monte San Giorgio.

Il riconoscimento UNESCO è stato conferito nel 2003 alla parte svizzera della montagna, grazie all’eccezionale patrimonio fossilifero. Nelle sue viscere infatti si sono scoperti reperti risalenti al periodo del Triassico medio (ca. 240 mio. di anni fa), conservati in modo eccezionale. Nel 2010 anche al versante italiano è stato riconosciuto questo status, consentendo al Monte San Giorgio di divenire un sito transnazionale. Inaugurazione del nuovo museo Dopo oltre un decennio di gestazione, per il 2012 era pianificata l’inaugurazione del nuovo Museo dei fossili del Monte San Giorgio e il presidente 2012– 2013 del LC Mendrisiotto, Massimo Cerutti, non ha perso l’occasione per marcare la presenza concreta del club in questa importante occasione. Complice anche il fatto che il 1° marzo 2012 la socia di questo sodalizio, Giovanna Staub, è stata nominata Site Manager Svizzera del sito UNESCO. Un consulto tra i due è stato sufficiente per individuare una possibile azione o opera da sostenere, con l’obiettivo di lasciar un segno visibile. Da qui l’idea di proporre ai membri del club di finanziare la ricostruzione in vita di due modelli di fossili (un Ceresiosauro e un Mixosauro)

Il Museo dei fossili del Monte San Giorgio di Meride (Foto: Enrico Cano) 36

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Dal noto architetto ticinese Mario Botta Dal 13 ottobre 2012, data dell’inaugurazione della struttura progettata con grande sensibilità dal noto architetto ticinese Mario Botta, essi «nuotano», per così dire, sopra la testa dei visitatori che varcano la soglia del Museo (vedi foto). Realizzati quale prima assoluta per Meride dallo specialista Beat Scheffold, essi contribuiranno a rendere più comprensibile al vasto pubblico locale, nazionale e internazionale una materia non facile quale la paleontologia. Con l’inaugurazione il lavoro di allestimento della struttura, situata in uno stabile di proprietà del comune di Meride (dal 2013 Mendrisio) e che è gestita dalla Fondazione del Monte San Giorgio, non è ancora ultimato. Esso proseguirà per tutto il 2013 grazie alle energie


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che il responsabile scientifico, il Dott. Heinz Furrer e la neodirettrice, Alessia Vandelli, con il supporto del Museo cantonale di storia naturale di Lugano e dell’Art Director Alberto Bianda, dedicheranno all’ampliamento della parte didattica e multimediale. Le novità da scoprire dunque saranno ancora parecchie e continue per un museo che vuole dialogare con il pubblico e il territorio. Ma non solo, gli esiti delle ultime campagne di scavi condotte dal Museo di Lugano sembrano lasciar intendere che per il futuro la montagna abbia ancora sorprese da rivelare. Proprio nell’ottica del dialogo, delle novità e dell’animazione, il Museo, che funge anche da centro visitatori, è dotato, al primo piano, di una sala che può ospitare una cinquantina di persone. In essa sono previste conferenze sui temi del patrimonio UNESCO e naturalistico del Monte San Giorgio, ma non solo. L’intento è quello di accogliere anche associazioni, club, gruppi e scolaresche per riunioni su altri argomenti. In particolare a quest’ultime sono dedicati i due laboratori didattici ai quali si accede dalla tipica corte interna dell’ala vecchia del

Da sin. Giovanna Staub (LC Mendrisiotto), Pascal Cattaneo (sindaco di Meride e presidente della Fondazione del Monte San Giorgio), On. Marco Borradori, Fausto Medici (sindaco di Riva San Vitale e viceres. della Fondazione), Alessia Vandelli (direttrice del Museo). Museo. In essi saranno organizzate attività manuali per avvicinare i più giovani al tema. Presso la ricezione è possibile prenotare delle visite guidate al Museo, ma anche sul territorio, passando per i luoghi di scavo di un tempo e quelli ancora attivi. Grazie all’organizzazione in collaborazione con la parte italiana di un corso per Guide UNESCO del Monte San Giorgio, terminato a giugno 2012, la Fondazione del Monte San

Giorgio si è dotata di un team di persone in grado di accompagnare i visitatori con la competenza e la qualità che questo prezioso patrimonio richiede. L’invito a passare a Meride è dunque lanciato e il segno dei Lions è già visibile! Giovanna Staub n Per

informazioni: tel. 091 640 00 80 o www.montesangiorgio.org

Dal 5 al 9 Luglio nell a cit tà portuale TEDESCHA

Ci vediamo ad Amburgo per la Convention 2013! È per noi un grande onore invitare Lei e la Sua famiglia alla 96a Convention Internazionale Annuale di Lions Clubs, che avrà luogo dal 5 al 9 di luglio 2013 nella suggestiva città portuale di Amburgo, in Germania. Amburgo è centro di cultura e tradizione europea, ma anche città di respiro internazionale, dove le tracce di una storia centenaria si affiancano al più moderno stile di vita. Il brulicante porto di Amburgo – il più grande in Germania – è punto d’incontro per le navi da crociera. Concedetevi una passeggiata fra le superbe

forme del quartiere vecchio, attraversato da oltre 2300 ponti, e visitate il «Distretto dei magazzini», dove gli edifici rivestiti di mattoni a vista diffondono nell’aria gli aromi del caffè tostato e delle spezie esotiche. La 96a Convention prevede sessioni plenarie presso la 02 World Arena, stimolanti interventi da parte dei nostri ospiti, uno show internazionale di gala, la nostra Parata delle Nazioni lungo il Binnenalster e l’elezione del Presidente Internazionale 2013–2014 di LCI. Si sta allestendo anche un mercato Lions di prodotti europei da

scoprire e assaporare. L’egregia struttura del «Hamburg Messe und Congress» costituirà la sede ideale del nostro Centro Servizi per la Convention. Ma sarete voi, i Lions di tutto il mondo, a rendere la Convention Internazionale di Amburgo un ricordo memorabile. Firmi oggi e riuniamoci «in un mondo di Service», incontriamoci nel nome dell’amicizia e del volontariato, perché questo è quello che noi Lions facciamo! Informazioni: www.lionsclubs.ch S.B./LCI

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Val-de-Ruz

Vente de bougies par des Lions qui ont la flamme! Depuis une quinzaine d’années, la majorité des membres du club se mobilise en période des fêtes pour procéder à la vente de bougies (photo: Yann Tripet) au profit de moins favorisés pour qui fête ne rime pas avec abondance. La plupart répond favorablement à la sollicitation du comité et se retrouve à la porte des supermarchés de la région pour faire appel à la générosité des habitants du Val-de-Ruz. Cette action en faveur du Secours d’hiver de Neuchâtel a permis  de dégager un profit d’environ CHF 2500.–. Comme les bougies sont fabriquées par les pensionnaires de la fondation «Le Devens» qui œuvre pour les personnes ayant des problèmes d’alcoolisme, le club a fait «coup double». Les Lions ont également sollicité leurs généreux donateurs au profit des Cartons du Cœur, ce qui a permis de récolter encore 460 kg de marchandises, acheminés au centre de ramassage de la région. Le Vice-Président Luc Rouiller était

d’avis qu’une journée aussi réussie méritait une belle fin. Aussi prit-il l’initiative d’organiser dans ses ateliers et avec le concours de Yann Tripet et Sébastien Barfuss une raclette au profit de tous les participants. Une initiative propre à res-

serrer les liens. Sans oublier le travail considérable de Christian Blandenier qui organise seul cette action. Jean-Claude Junod

vevey

Tradition bientôt trentenaire à la Saint-Martin

José Ma Giavazzi (à g.) et Pierre Trauffler à la Foire de la St-Martin à Vevey. (Photo: Pascal Chapuis) Vevey, place du Marché, 13 novembre 2012, 5 h du matin: une poignée de membres s’affairent au montage du stand pour l’ouverture, à 7 h, de la Foire annuelle de la St.-Martin. C’est l’un des membres fondateurs du club, Jacques Guex, aujourd’hui décédé, qui initia cette participation. Il possédait alors un local de boucherie à Jongny, où quelques membres, 38

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sous le contrôle d’un professionnel, transformèrent pour la première fois – sauf erreur en 1985 – un cochon entier en saucisses aux choux «de Jongny» et d’autres charcuteries destinées à être vendues à la foire veveysanne. Cette activité devint immédiatement une tradition. Sous la direction du responsable des actions sociales – aujourd’hui et depuis plusieurs

années Pascal Chapuis – le bénéfice de l’action, augmenté d’un apport provenant du budget du club, est versé chaque année à une œuvre différente. Le 5 novembre, 12 membres se sont retrouvés pour confectionner, à partir de quatre cochons entiers, 120 kg de saucisses à rôtir et 900 boucles de saucisses aux choux. Ces produits étaient écoulés par 17 Lions qui se sont relayés auprès des visiteurs de la Foire de la St.-Martin, auxquels furent également servies des raclettes. Du vin provenant des chais de Guy-Louis Chappuis, président du club 2010–11, était vendu. Le LC Vevey va pouvoir verser plus de CHF 5000.– à la l’USCADE (Fondation pour la santé cardiovasculaire de l’enfant et de l’adolescent). Cette fondation, créée en 2004, propose en cinq lieux de Suisse romande des programmes thérapeutiques et d’exercices physiques à des jeunes de 10 à 13 ans présentant des problèmes d’obésité. Marcel Rubin


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Lavaux – L’Action 1000 sapins pour les enfants malvoyants

Un conte de Noël qui prend de ­l’ampleur depuis plus de dix ans Las de mettre sur pied des manifestations dont le résultat financier était modeste, Didier Lutz, à la tête de la Commission des Œuvres Sociales du LC Lavaux en 2002, a développé une idée originale, économiquement attractive et fédérative dans son concept et son organisation: vendre des sapins de Noël! Le LC Lavaux a ansi imaginé de vendre des sapins au prix du marché à l’occasion des fêtes de fin d’année. Le jour de la distribution, soit deux semaines avant Noël, les clients sont accueillis avec bonne humeur par les membres du LC Lavaux ainsi que par des représentants de la fondation bénéficiaire et le personnel des sociétés qui, année après année, commandent des sapins pour leurs clients ou leur personnel. La température étant basse, vin chaud et «Stollen» sont offerts. Le lendemain, ce même nectar, fleurant bon les fruits rouges et le girofle, préparé et mijoté avec amour, est servi lors du Marché de Noël de Lutry. Les débuts furent modestes, mais grâce au dynamisme et à l’engagement de la Commission des Œuvres Sociales, des résultats financiers significatifs furent atteints assez rapidement. Si en 2002 le club n’a vendu que 47 sapins, partis en deux heures, les ventes ont cru régulièrement, passant de 1000 sapins, durant les quatre premières années, à 3000 sapins de 2006 à 2010. Les fonds récoltés de 2002 à 2011 ont permis de distribuer

Leila Bahsoun, quintuple médaillée suisse de triathlon pour handicapés et aveugles, accompagnée de son Labrador Prune, était la marraine de cette opération. (Photo: Patrick Bonzon)

La Fondation du LC Lavaux a financé partiellement la réalisation de fresques à l’unité pédiatrique de l’Hôpital ophtalmique Jules-Gonin à Lausanne.

un montant total de CHF 260 000.– à diverses fondations. Lors de l’édition 2011, l’objectif des 1000 sapins a été dépassé. 628 sapins physiques et près de 500 sapins virtuels ont été vendus, ces derniers représentant les dons en espèces, grâce à l’engagement de l’un des membres du club. En 2012, 560 sapins étaient livrés et 260 furent vendus. La fondation Asile des Aveugles était choisie sur le thème «Jouer, apprendre, guérir: au service de la santé visuelle des enfants». Patiente à l’HOJG, Leila Bahsoun, quintuple médaillée aux Championnats de Suisse de triathlon pour handicapés et aveugles, et médaillée 2011 du Panathlon Lausanne, accompagnée de son ­Labrador Prune, était la marraine de cette opération. Le magnifique résultat enregistré a permis de faire un don­ de CHF 40 000.–. À ce montant, la fon­ ­ dation du LC Lavaux a ajouté CHF 10 000.–. Les CHF 50 000.– remis à la Fondation Asile des Aveugle permettront de soutenir des projets dans le domaine de l’accompagnement des enfants en situation de handicap visuel et

dans la recherche. Elle a financé partiellement la réalisation de fresques à l’unité pédiatrique de l’Hôpital ophtalmique Jules-Gonin, afin d’offrir aux enfants un cadre rassurant et ludique. La fondation participera aussi au développement d’un système de prêt en ligne pour la ludothèque de jeux adaptés aux malvoyants du centre pédagogique pour élèves handicapés de la vue. Enfin, elle contribuera à la mise sur pied du module ophtalmologique d’une base de données de recherche au niveau suisse, et bientôt européen, visant à mettre en réseau les données concernant les inflammations oculaires chez l’enfant (arthrites juvéniles idiopathiques) et de faire progresser ainsi le traitement de ces maladies orphelines. Le LC Lavaux a aussi remis un chèque de CHF 5000.– au Dr Blaise-Julien Meyrat dans le but de soutenir ses missions chirurgicales bénévoles effectuées en Afrique, essentiellement au Bénin et au Togo. Patrick Bonzon

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Montreux

Commencez votre saison de golf dans le Chablais! Le 26 avril 2013, le LC Montreux vous invite à participer à un tournoi convivial, sur le magnifique parcours du Golf Club de Montreux à Aigle, au bénéfice d’une fondation qui œuvre pour des jeunes adultes atteints d’autisme.

Le magnifique green du Golf Club de Montreux à Aigle vous attend le 26 avril prochain pour ­ouvrir la saison!

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La fondation «Les Jalons» à Villeneuve a pour but d’accueillir de jeunes adultes atteints d’autisme ou de troubles ressemblants. Elle leur offre un cadre de vie chaleureux adapté à leurs besoins. Ceci leur permet d’évoluer plus facilement dans le monde extérieur. Afin de soutenir cette institution, le Lions Club Montreux organise une journée de golf ouverte à tous les Lions, à leurs familles et à leurs amis. La totalité des bénéfices dé­gagés par cette action sera versée à la fondation. Cette journée s’articulera autour d’une compétition, par équipe de deux, et d’une séance d’initiation pour d’éventuels non-golfeurs. La convivialité sera le maître-mot pour cette manifestation. Une raclette sera servie au «turn»,

et un souper réunira tous les participants après la proclamation des résultats. Une tombola avec de nombreux prix sera organisée. Inscriptions dès maintenant et ren­ seignements: rrbissegger@hispeed.ch, 078 897 02 25 Pour vous inscrire, faites-nous parve­ nir par e-mail: nom, prénom, adresse, Lions Club, handicap, golf club avec numéro ID et les mêmes coordonnées pour votre partenaire si vous en avez un, sinon nous nous en chargerons. Participation: CHF 185.– par personne, comprenant: «green-fee», droit de compétition, raclette au «turn» et souper. Pour valider votre inscription, ce mon-

tant est à verser sur le compte du LC Montreux: Banque Cantonale Vaudoise IBAN CH40 0076 7000 R033 1838 0. Inscrivez-vous au plus vite, le nombre de places est limité! Reto Bissegger


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Les jeunes qui avaient donné un formidable coup de main lors de la manifestation étaient aussi invités. (Photo: Vincent Cornu)

GROS-DE-VAUD

Un véhicule adapté au transport des aînés remis à Echallens Il y a un peu plus d’une année, le LC Gros-de-Vaud mettait sur pied une importante manifestation de soutien du côté d’Oulens. La volonté des organisateurs était de récolter un maximum de fonds avec pour objectif de financer un véhicule de transport en faveur de la fondation EMS Les Châteaux à Echallens.

Grâce à un formidable travail de l’ensemble des membres du club, le projet est devenu réalité. Le 29 novembre dernier, le club remettait les clés du véhicule au directeur de la Fondation, Philippe Maret, accompagné de Francine Debétaz, membre du Conseil de fondation. Pour cette occasion, les Lions du Grosde-Vaud avaient également invité tous les jeunes qui avaient donné un formidable coup de main lors de la manifestation. Pour le président du comité d’organisation, il s’agissait surtout de démontrer concrètement le résultat de leur travail et bien entendu de démontrer toutes les vertus du bénévolat. Par la suite, les nombreuses personnes présentes se sont retrouvées autour d’un magnifique buffet confectionné par la brigade de l’EMS. L’occasion pour tous de prendre le temps de se remémorer cette

formidable aventure et également d’imaginer de nouveaux projets pour le futur. Encore une fois, les Lions du Gros-deVaud ont magnifiquement respecté leur devise: «we serve»! Vincent Cornu

Lors de la remise des clés du véhicule (de g. à dr.): Mathias Bornet (Président LC Gros-de-Vaud), Francine Debétaz et Philippe Maret (Fondation EMS Les Châteaux), ansi que Vincent Cornu (LC Gros-de-Vaud). 1 | 2013

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GRANDSON L AC & Château

Des cartes de vœux en faveur de la jeunesse Pour financer ses actions en faveur de la jeunesse, le LC Grandson Lac & Château a fait imprimer cinq cartes de vœux utilisables toute l’année que le club mixte vend par kit de cinq cartes et cinq en­ veloppes pour la modique somme de CHF 10.–. Ces cartes sont ornées de dessins réalisés par des écoliers de SainteCroix et d’Yvonand dans le cadre du concours d’affiches pour la paix (notre photo: le dessin de Michelle Dannesboe/ Yvonand). Un stand de vente de cartes, mis sur pied par Amanda Terrapon et le Président Patric Raymondaz, a rencontré un franc succès lors du Marché de Noël de Grandson. Pour acquérir des cartes, vous pouvez adresser vos commandes à l’adresse e-mail du club en précisant le nombre de kits de cinq cartes désirés: ­grandson@lionsclub.ch ou appeler au 024 430 18 53 (Combox). R.Pa.

YVERDON-LES-BAINS

Les Lions font leur cinéma avec Benjamin Cuche Décor hollywoodien, tapis rouge et paillettes, animation désopilante de l’humoriste neuchâtelois Benjamin Cuche, assisté de ses deux jumeaux pour le tirage de la tombola: la soirée organisée par le LC Yverdon en faveur de Sos Futures Mamans Nord Vaudois aurait mérité un Oscar! Le metteur en scène et président du LC Yverdon-les-Bains Cyril Rod a mis tout son cœur et son énergie pour la réussite de cette soirée. Le club a pu remettre un chèque de 10 000 francs à cette association bénévole dont les locaux sont situés à deux pas de l’hôpital d’Yverdon. Elle récolte et redistribue du matériel de puériculture et des habits d’enfants aux familles. La Salle des Quais à Grandson se prêtait à la perfection à cette soirée cinéma, et le chef décorateur Thierry Despland (LC Vallorbe-Vallée de Joux) n’avait pas lésiné sur les effets spéciaux pour une ambiance digne des grands festivals! R.Pa. 42

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Cyril Rod (à g.) était assisté de Benjamin Cuche et de ses deux jumeaux pour un tirage de tombola non conventionnel! (Photo: Régine Pasche)


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rapperswil

Aufbauhilfe in Albanien André Martin, Präsident des LC Rapperswil, hat seit vielen Jahren enge Kontakte zum Kapuzinerkloster Rapperswil, das derzeit von Guardian Adrian Müller geleitet wird. Es war also naheliegend, dass André in seinem Präsidialjahr einen lehrreichen und besinnlichen Klosterbesuch organisierte, der an der Adventsfeier im Dezember mit der Übergabe eines Schecks über 5000 Franken für die klösterliche Entwicklungshilfe in Albanien einen Höhepunkt fand. Seit fünf Jahren wirkt Kapuziner ­Andreas Waltermann aus Münster in Westfalen als Seelsorger im armen albanischen Berggebiet. Dort hat er mit grossem Erfolg zwei Hilfsprojekte lanciert: Hausbau und Schweinezucht für die Ärmsten der Armen. Als Seelsorger macht er viele Hausbesuche in seinem grossen Pfarr­ gebiet. Im schwer zugänglichen und kargen Berggebiet leben viele Menschen in misslichen Verhältnissen und sind auf Hilfe von aussen angewiesen. So begann

Einkommen durch Schweinezucht Andreas Waltermann, Geld zu sammeln, um einfache Häuser zu bauen und den Familien beim Aufbau einer eigenen Schweinzucht zu helfen. Es geht um eine Starthilfe, dann müssen die Familien

selber anpacken und ihr Projekt realisieren. Für einen Hausbau werden 10 000  Franken und beim Schweineprojekt Jungferkel und etwas Tierfutter zur Verfügung gestellt. Ziel ist, dass die beschenkten Familien die Ferkel mästen und dann einige Tiere wieder verkaufen. Zwanzig Prozent des Erlöses muss allerdings zurückbezahlt werden, denn nur so kann das Projekt erfolgreich weitergeführt werden. Roland Walker

Zürich-Waldegg

Wirbelsäulenoperation für einen Achtjährigen An einem Anlass des LC Zürich-Waldegg auf dem Spargelhof der Familie Spaltenstein in Flaach wurden die Mitglieder auf ein Projekt aufmerksam, das Tochter Anja Spaltenstein im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Sekundarschule gerade lanciert hatte. Der achtjährige Maciek Semak, Sohn eines langjährigen polnischen Erntevorarbeiters auf dem Spargelhof, leidet seit seiner Geburt an einer angeborenen Skoliose (starke Verkrümmung der Wirbelsäule), die dringend operiert werden muss. Leider fehlt in Polen das Know-how für eine vollständige Beseitigung der Verkrümmung. Die damals fünfzehnjährige Anja begann Geld zu sammeln, um Maciek eine Operation in der Schweiz zu ermöglichen. Mit viel Eigeninitiative und einem riesigen persönlichen Einsatz schaffte sie es,

innerhalb von nur sechs Monaten insgesamt über 40 000 Franken zusammenzubringen. Der LC Zürich-Waldegg und der Fonds der Lions Clubs des MD102 steuerten die letzten noch fehlenden 6000 Franken bei. Am 21. November 2012 wurde Maciek im Kinderspital St.  Gallen operiert, und wenige Tage später war er schon wieder auf den Beinen und strahlte. Dank dieser erfolgreichen Operation braucht der kleine Maciek keine bleibende Behinderung mehr zu fürchten. Rudolf Fischer

v. l. Hans-Peter Stücheli (Stiftung Fonds MD102), ­ Rudolf Fischer, Anja Spaltenstein, Maciek Semak, Susanne Spaltenstein. Vorne: Vater Andrzej Semak

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Zürich-Waldegg

Joggend dem Wetter getrotzt Mehr als 500 Läuferinnen und Läufer nahmen am 7. Zürcher Lions Joggathlon & Walkathlon teil. Über eine Million Franken zugunsten der Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) hat der Anlass bisher eingebracht. Ende Oktober wurde mit über 10 000 Runden um den Zürcher Platzspitz die Millionengrenze geknackt.

Jasmin Nunige (Startnummer 1) umrundet mit ihrer Tochter (Startnummer 2) den Zürcher Platzspitz-Park. (Fotos: Thierry Burgherr und Diego Brito) Der Stolz über den Erfolg ist berechtigt. In sieben Joggathlons kam gesamthaft ein siebenstelliger Frankenbetrag zusammen, welcher der Schweizerischen MSGesellschaft zur Erforschung der noch immer unheilbaren Krankheit zur Verfügung gestellt wird. OK-Präsident Ar-

Erfreuliche Bilanz nach dem Joggathlon 2012, v. l.: Jürgen Meyer (Chef Logistik), Patricia Monin (Direktorin Schweizerische MS-Gesellschaft), Arthur Plotke (OK Präsident) 44

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thur Plotke (LC Zürich-Waldegg), der seit der ersten Durchführung mit einem eingespielten Helferteam aus den Reihen von zehn Lions Clubs der Zonen 21, 22 und 33 für die Organisation verantwortlich zeichnet, war begeistert: «Das missliche Wetter hat eine ansteckend gute

Stimmung geschaffen, wir hatten mehr Läuferinnen und Läufer als je zuvor und Spendeneinnahmen von über 125 000 Franken.» Familien und Firmenteams «Vorsichtig geschätzt», wie sich Arthur Plotke ausdrückt, wurden insgesamt mehr als 6000 Kilometer zurückgelegt auf dem gut 600 Meter langen Parcours. Läufer jeden Alters, ganze Familien und viele Firmenteams trotzten der Kälte und dem Schnee und erholten sich in der «Zeltstadt» mitten im Platzspitz-Park, wo der Umsatz in der Festwirtschaft erfreulich zum guten Gesamtergebnis beigetragen hat. Besonderes Lob sprach Arthur Plotke den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus verschiedenen ­Lions Clubs aus, die vor Ort für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf gesorgt haben. Vom Grillmeister über die Rundenerfasser bis zur Aufwärmtrainerin für Läufer waren Lions im Einsatz. Spitzenläuferin Jasmin Nunige (Davos), unter anderem vierfache Gewinnerin des Swiss-Alpine-Marathon Davos, legte im Schneegestöber vierzig durch Laufsponsoren unterstützte Runden um den Platzspitz-Park zurück. «Mir geht es im Moment sehr gut. Ich bin sehr dankbar dafür und setze mich gerne für MS-Betroffene ein, deren Leben durch die Krankheit sehr eingeschränkt ist», sagte sie. Jasmin Nunige weiss seit eineinhalb Jahren, dass sie selber an MS erkrankt ist. Edi Schwarz n Videoreportage

und weitere Fotos auf www.joggathlon.ch


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Liechtenstein

Im Einsatz für die Special Olympics Seit zwei Jahren unterstützen die Liechtensteiner Lions in Form von persönlichen Aktivitäten Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Der LC Liechtenstein und die Special Olympics waren auch 2012 ein starkes Team.

Alternative lief die Gruppe nach Alp Valüna und genoss einen köstlichen Brunch. Highlight war die Checkübergabe im Wert von 5000 Schweizer Franken, den der Activity-Verantwortliche Kilian Pfister den Special-OlympicsAthleten mit Freude übergeben durfte. Der Betrag wurde vom Lions Club durch Frondienst, vor allem durch Alpräumung, gesammelt. «Das Zusammensein mit den Sportlern, Angehörigen und Trainern von Special Olympics ist immer sehr angenehm. Leider trauen sich viele Leute nicht, auf Menschen mit geistiger Behinderung zuzugehen. Das ist sehr schade, denn der Umgang miteinander ist sehr herzlich, freundlich und geduldig», betonte das Lions-Mitglied.

Freude über die gemeinsamen Aktivitäten auf beiden Seiten

Die Zusammenarbeit im Rahmen persönlicher Aktivitäten begann vor zwei Jahren. Dabei standen zahlreiche Helfer­ einsätze bei den Special Olympics auf dem Programm. Den Auftakt machte im März 2012 ein Plauschskirennen im Liechtensteiner Malbun, an dem die ­Lions jeweils im Teamwettbewerb mit den Athleten einen Wettkampf absolvierten. Im Mai folgte im Rahmen eines Sportlagers ein Schnupperkurs für Badminton. Mit viel Begeisterung waren alle Beteiligten im Juni beim nationalen Lionstag mit dabei. Beim organisierten «Spiel- und Spasstag» für die Special Olympics und ihre Angehörigen wurde

Vorfreude auf 2013 Den Saisonabschluss der gemeinsamen Aktivitäten bildete ein Schwimm- und Wassertag in Schaan. Die Lions standen als Betreuer zur Verfügung und organisierten Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie die Getränke für rund hundert Personen. «Wir dürfen gemeinsam auf ein aktives Jahr zurückblicken und freuen uns bereits jetzt auf die Zusammenarbeit 2013», blickt Kilian Pfister voraus. Kilian Pfister

an diversen Spielstationen die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt. Bei bestem Wetter, guter Laune und perfekter Verpflegung ging es aber um mehr, wie Kilian Pfister, Vizepräsident des LC Liechtenstein, erläuterte: «Gute Gespräche und persönliche Kontakte standen im Mittelpunkt.» Spende von 5000 Franken Im September stand eine gemeinsame Alpräumung auf der Alp Gafadura auf dem Programm, wobei auch einige Athleten von Special Olympics fleissig mithalfen. Ein geplanter Wandertag fiel wegen Kälte und Regen ins Wasser. Als

Mit vollem Einsatz am Spiel- und Spasstag 1 | 2013

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meilen

Lions-Bank mit Aussicht Die Mitglieder des LC Meilen erstellten kürzlich einen neuen Aussichtsplatz an der Cholhopperstrasse in Meilen. Die Landbesitzer und die Lions freuen sich über die gelungene Aktion.

Activity gezielt zurückschneidet, damit sie ihre Vielfalt bewahrt. Für den Naturfreund, vor allem aber für die Vogelwelt, ist die Hecke ein kleines Paradies. Dornensträucher und eine breite Palette von Beeren und Früchten bieten bedrohten Vogelarten hier eine Lebensgrundlage. So war es nicht verwunderlich, dass der fast ausgestorbene Neuntöter sich während einigen Jahren

Heckenpflege zum Erhalt der Artenvielfalt

Biologe und Lions-Projektleiter Ruedi Leutert mit Motorsäge beim Auslichten Unterhalb des Weilers Toggwil führt die Cholhopperstrasse durchs Naturschutzgebiet Betzibüel. Vielen Wanderern ist dieser Weg bekannt, denn von hier aus geniesst man eine herrliche Panorama-

Landbesitzer Dieter Tritten (links) dankt Peter Kummer, Präsident LC Meilen, für die gelungene Aktion. 46

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sicht über den See und auf die Alpenkette. Der LC Meilen hat vor mehr als dreissig Jahren an diesem Feldweg eine etwa 200 Meter lange Hecke angepflanzt, die er jährlich anlässlich einer

die Dornenhecke als Brutquartier aussuchte. Die strukturelle Vielfalt der Pflanzen kann aber nur durch gezielte und fachkundige Pflegemassnahmen aufrechterhalten werden. Die vielen Hecken am Pfannenstiel in dieser Art zu pflegen, ist für die Landwirte natürlich zu aufwendig. Im vergangen Herbst wurde die Cholhopper-Hecke durch eine Aktion des LC Meilen bereichert. Am höchsten Punkt mit traumhafter Aussichtslage haben die Lions in Fronarbeit einen neuen Aussichtsplatz und eine Sitzbank errichtet, die dazu einlädt, kurz innezuhalten und zu entspannen. Mit grosser Freude und auch etwas Stolz wurde nach der gelungenen Aktion die neue Bank durch Clubpräsident Peter Kummer mit dem Repräsentanten der Landbesitzer, Dieter Tritten, eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Möge die neue eichene Holzbank manchen Spaziergänger und Besucher zum Verweilen einladen und für einige Minuten seinen Alltag vergessen und die herrliche Umgebung geniessen lassen. Urs Beer


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Winterthur-Altstadt

Lions-Chläuse bringen Kindergesichter zum leuchten Anfang Dezember besuchten sieben Chlausteams, bestehend aus Chlaus und Schmutzli, vom LC Winterthur-Altstadt Familien, Kindergärten und Firmen. Die Durchführung bereitete den Lions sehr viel Spass und brachte Geld für einen guten Zweck. Was gehört zu einem guten Chlauskostüm? Bart und Perücke, in Weiss oder doch lieber Silbergrau? Was ziehe ich drunter an? Turnschuhe gehen nicht, also müssen Stiefel her. Dann der erste Blick in den Spiegel. Sieht gut aus, aber was für eine Hitze unter all diesen Kleidern! Haben die Kinder Angst oder sind sie frech? Langsam füllte sich die Besuchsagenda via Homepage www.samichlaus-in-winterthur.ch. Chläuse und Schmutzlis begannen mit der Vorbereitung auf die Besuche, tauschten Tipps aus und diskutierten, wie sie sich am besten verhalten. Mit der Vorbereitung stieg auch das

Herzklopfen. Wie reagieren die Kinder, haben sie Angst vor dem Samichlaus, sind sie frech oder freuen sie sich einfach? Am 5. Dezember dann die ersten Besuche. Adresse gefunden, die Chlaussäcke und Geschenke auch. Bis jetzt läuft alles wie geplant. Die Lions-Chläuse stampfen laut die Treppe hoch und läuten. Die Tür geht auf. Aufgeregte Kinder hüpfen herum und heissen den Besuch mit grossen Augen willkommen. Die Wohnzimmer sind schön dekoriert, Kerzenlicht, eine schöne Atmosphäre. Grosse Gefühle Mit dunklerer Stimme als sonst erzählen die Lions den staunenden Kindern, was der Chlaus so alles über sie weiss. Viel

Gutes können sie über die Kinder berichten, die jede Anerkennung strahlend aufsaugen. Kommt dann der Schmutzli zu den weniger guten Eigenschaften, werden die Hälse merklich kürzer. Mit einem Sprüchlein, einem Lied oder einer schönen Zeichnung ist dann wieder alles gut. Chlaussäckli und Geschenke werden verteilt, und nach einem Foto fürs Familienalbum werden Chlaus und Schmutzli zum Ausgang begleitet. Genau beobachten die Kinder, ob draussen vielleicht doch ein Eselchen wartet. Für die Lions war es ein Erlebnis. Sie kommen wieder. Von den Einnahmen profitiert «Tischlein deck dich». Markus Wenger

Nach getaner Arbeit treffen sich glückliche Lions auf einen Glühwein.

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Zürich-Turicum

Gemeinsames Rollstuhlhockey Am 14. November organisierte der LC Zürich-Turicum ein Rollstuhl-Hockeyturnier zusammen mit den Bewohnern des Mathilde Escher Heims (MEH) und Jugendlichen, die im offenen Jugendheim der Schenkung Dapples leben. Die mus-

kelkranken Bewohner der MEH sind im Rollstuhlhockey kaum zu schlagen, wie Lions-Mitglieder des LC Zürich-Turicum bei anderen Spielen schon feststellen mussten. Sie spielen E-Hockey (Elektro-Rollstuhlhockey) und haben sich zu einem

Club namens «Iron Cats» zusammengeschlossen, der unterdessen auch über die Landesgrenze bekannt geworden ist. Da konnten weder die Lions noch die Jugendlichen der Stiftung Dapples mithalten. Auch weil die Lions-Mitglieder und die Dapples-Jugendlichen ihre Rollstühle gleichzeitig von Hand vorwärts bewegen und mit dem Hockey-Stock schlagen mussten. Das ungleiche Kräfteverhältnis spielte aber keine Rolle, weil gemischte Teams gebildet wurden. Dies führte auch dazu, dass sich die Jugendlichen untereinander näherkamen. Ein gemeinsamer Apéro mit interessanten und persönlichen Gesprächen rundete den Abend ab. Im Frühjahr 2013 organisiert der LC ZürichTuricum den nächsten gemeinsamen Anlass mit dem Mathilde Escher Heim (MEH) und der Schenkung Dapples, einen Kinoabend mit der Produzentin und einigen Schauspielern des Schweizer Films «PIFF PAFF PUFF». Michael Bumb

gürbetal

Gut gefüllte Activity-Kasse Der Grund zur Freude war der Belper Dezember-Märit, welcher der ActivityKasse des LC Gürbetal wieder einen üppigen Batzen einbrachte. Da man bekanntlich Geld erst ausgeben kann, wenn man es hat, ist der Gürbetaler Club jedes Jahr wieder an diesem Markt präsent. Dank grossem Effort der Club­ mitglieder konnte den Gästen ein abwechslungs­reiches Speise- und Getränkeangebot unterbreitet werden, wobei der Kassenschlager wiederum das Raclette war. Mit dem guten Ertrag ist die Voraussetzung geschaffen, demnächst die ersten der zahlreichen Ideen umsetzen zu können, die die ActivityKommission im Köcher hat. Erich Wernli Serviceequipe mit v.l. Marcel Derungs, Markus Stübi, Martin Frey, Peter Engeloch, Hanspeter Liechti und Christophe Mätzener

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BüREN AN DER A ARE

Raclette, Lebkuchen und «Löieschluck» Wie seit Jahren führten die Bürener ­Lions am traditionellen Weihnachtsmarkt auch heuer ihren Raclettestand. Diesmal mit einem erweiterten Sortiment. Das heisst, nebst dem beliebten Raclette konnten die Marktbesucher Lebkuchen erwerben und sich am ebenso schmackhaften wie geheimnisvollen «Löieschluck» erwärmen. Ziel war es, mit dem Erlös einen weiteren Beitrag an die Kosten für Renovation und Unterhalt des Bielersee-Schiffes MS Jura zu leisten. Bei idealem Weihnachtswetter mit Kälte und Schneetreiben war die Activity sehr erfolgreich. Mehrere Hundert Raclette-Portionen (Rekord) fanden den Weg über den Marktstand zu Mann

und Frau, was mit dem Erlös aus den übrigen Verkäufen zu einem schönen finanziellen Resultat führte. Zusammen mit der am Stand ebenfalls anwesenden MS-Jura-Crew freuten sich die Lions

über den erzielten Gewinn und einmal mehr über die stets gute Zusammenarbeit mit den Schiffsleuten. Christian Lauper

Winterfestes Raclette-Team

A arel and

Leuchtende Augen in der Casa Pipistrelli Salome Hunn, Dieter Fust und ihr Team aus Kappel leisten jeden Tag Grosses. Sie führen und betreuen in der Casa Pipistrelli eine pädagogischen Grossfamilie von zehn Kindern und fördern und unterstützen sie individuell in allen Bereichen des täglichen Lebens. Vor einem Jahr setzte sich der LC Aareland das Ziel, den Kindern und Jugendlichen einen Fahrradunterstand zu schenken, der etwa einem Dutzend Velos Platz bieten soll. Fündig wurde der Club bei der arnold systems ag in Olten (Inhaber Louis Arnold, LC Wartenfels), einer spezialisierten Unternehmung für Bedachungssysteme. Für die Finanzierung des Fahrradunterstandes organisierte der LC Aareland im August ein Sponsoring-Biking im Flower Power Olten, bei dem mächtig in die Pedale getreten wurde. Über 12 000 Franken konnten an diesem Tag generiert und das Projekt definitiv lanciert werden. Im September machte sich eine motivierte Gruppe von Lions, Betreuern und Kindern unter der fachkundigen Regie von Garten-

bauer Ralph Belke an die Vorarbeiten und verlegte Zufahrtswege, betonierte Fundamente und legte so den Grundstein für die Lieferung und Montage des Unterstandes. Anfangs Oktober wurde der fünf Meter lange Unterstand aufgestellt und im November das gemeinsame Projekt mit einem schönen Fest in der Casa Pipistrelli abgerundet. Es wurde gesungen, gelacht und

bis spätabends gefeiert. Die Freude, gemeinsam ein Projekt in Etappen realisiert und zusammen schöne und intensive Stunden verbracht zu haben, liessen bei der offiziellen Übergabe durch den amtierenden Präsidenten Roger Hertel nicht nur die Augen der Kinder leuchten. Lukas Probst

Glückliche Kinder 1 | 2013

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Dorneck

Rekordumsatz an Weihnachtsmarkt Mit einer starken Präsenz seiner Mitglieder und ihrer Angehörigen sowie idealem Weihnachtsmarktwetter konnte der LC Dorneck mit seinem Restaurationsbetrieb am Weihnachtsmarkt in Arlesheim mit knapp 10 000 Franken einen Rekordumsatz verbuchen.

Begehrtes Kuchenbuffet

Dass sich mit Risotto, Würstchen, Schnitzeln, Getränken und einem Kuchenbuffet in gerade einmal acht Stunden Betrieb so viel Geld umsetzen lässt, hätte wohl niemand gedacht. Doch die durchfrorenen Marktbesucher in Arlesheim liessen sich in der gemütlichen Domstube gerne mit wärmenden Speisen und Getränken verwöhnen. Hinter den Kulissen wurde fleissig gerüstet, gekocht und ausgeschenkt, während im Service manch einem ungeübten Lion einiges abverlangt wurde. Aber die Motivation, möglichst viele Mittel für die zwei begünstigten Projekte einzubringen, überflügelte die Anfangsschwierigkeiten. Mit dem diesjährigen Erlös werden ein lokales und ein internationales Projekt unterstützt.

Projekt Gassenküche Bei der Gassenküche handelt es sich um ein etabliertes Projekt, das aber nur durch Spenden am Leben erhalten werden kann. Sie bietet Überlebenshilfe und richtet sich an Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen in Not geraten sind. Montags bis samstags wird jeweils mittags und abends eine warme Mahlzeit für drei Franken angeboten. Am Sonntag offeriert die Gassenküche einen kostenlosen Brunch. Die Gassenküche ist eine von Menschenwürde geprägte Institution. Die Gäste, deren Lebensumstände in fast allen Fällen als sehr schwierig oder gar tragisch bezeichnet werden können, werden in der Gassenküche wieder als Menschen angenommen und respektiert. Das verdient Unterstützung!

Kindern eine Chance geben Mit dem zweiten Projekt werden körperbehinderte Kinder und junge Erwachsene in Vietnam unterstützt. 45 Jahre nach dem Vietnamkrieg werden immer noch genetisch bedingte Geburtsschäden festgestellt, die auf den Krieg zurückzuführen sind. Durch das damals versprühte Entlaubungsmittel «Agent Orange» gelang Dioxin in den Boden und verbreitete sich über die Nahrungsmittelkette innerhalb der Bevölkerung. Daraus resultieren schwerste Missbildungen beispielsweise in Form von Klumpfüssen oder fehlenden Extremitäten. Unter Schweizer Leitung wurde vor zehn Jahren der Grundstein für das Projekt gelegt. Das Konzept unterstützt auf zwei Ebenen. Erstens mit der Hilfe zur Selbsthilfe, indem lokale Ärzte ausgebildet und in ein medizinisches Netzwerk integriert werden. Zweitens findet Hilfe mittels Direkthilfen statt, das heisst in Form von Finanzierungen von Operationen. Da die Kostenstruktur im Vergleich mit der Schweiz etwa 1:10 beträgt, können mit 1000 Franken bereits zwei einfachere Operationen durchgeführt werden. In diesen Grössenordnungen ist jeder Franken wichtig, denn viele Schäden, welche die Betroffenen in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigen, können mittels moderner Protetik stark gemildert werden. Mit viel Engagement und Herzblut trugen Dr. med. Claude Müller und seine Kollegen in diesen zehn Jahren dazu bei, dass dies überhaupt möglich wurde. Auch heute steht Claude Müller immer noch zweimal jährlich mit einer Ärztedelegation für jeweils zwei Wochen selber am Operationstisch in Vietnam und unterstützt seine lokalen Kollegen. Das Wissen, dass der Erlös Bedürftigen hilft und Kindern eine bessere Lebensgrundlage verschafft, motivierte die Lio­ns dermassen, dass in diesem Jahr das Rekordergebnis der Activity aus der Clubkasse verdoppelt wurde. Peter Isler

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Muri-Bern

Mit Lachen helfen Nun ist es definitiv. Nach Erhalt der letzten Rechnungen Ende November konnte der LC Muri-Bern am 3. Dezember der «Berner Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche» (www.kinderkrebs-bern.ch) einen Check von 30 000 Franken überweisen. Im Rahmen des Lions Day 2012 organisierte der Club mit vereinten Kräften und einem enormen zeitlichen Engagement eine Comedy-Night. Neben Stefan Büsser konnte Peach Weber engagiert werden, der sogar auf einen Teil seiner Gage verzichtete. Linaz führte galant durch den Abend und die Lions-Mitglieder mit ihren Partnerinnen und Partnern bedienten die Gäste. Der Abend in der voll besetzten Mooshalle in Gümligen wurde ein voller Erfolg mit einem Reingewinn von 35 800 Franken, der die kühnsten Erwartungen der Clubmitglieder übertraf. 5800 Franken werden für ein künftiges Kinderhilfsprojekt zurückgestellt. Franziska Honegger

v.l. Jürg Steiner, OK-Präsident Lions Day 2012 LC Muri-Bern; Dr. med. Annette Ridolfi Lüthy, Berner Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche; Ursula Stähli, Präsidentin LC Muri-Bern

murten

Sammeln für die Schweizer Tafel Am nationalen Suppentag vom 22. November servierte der LC Murten Suppe. Innert drei Stunden kamen so sehr erfreuliche 2000 Franken Spenden zusammen. Diese fliessen vollumfänglich der Kerzerser Stiftung Schweizer Tafel zu. Die feine

Kürbissuppe offerierten Martin und Stefan Helfer vom Hotel Schiff am See in Murten. 50 Liter Suppe verteilt auf 130 Portionen wurden insgesamt ausgeschöpft. Zur Suppe mundeten das feine Brot vom Buttergipfel-Beck Plaen (Cour-

gevaux), der Nidelkuchen der Bäckerei Aebersold (Murten) und natürlich der Erlacher Wein von Fredi Marolf. Der LC Murten dankt den grosszügigen Sponsoren herzlich für ihre sehr geschätzte Unterstützung. Dank gebührt auch den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Spende den 9. Suppentag wiederum zu einem schönen Erfolg werden liessen. Auch der Murtner Stadtpräsident liess es sich nicht nehmen, persönlich am Stand vorbeizukommen und ebenfalls einen Beitrag zu spenden. Die Stiftung Schweizer Tafel mit Sitz in Kerzers sorgt gesamtschweizerisch dafür, dass noch einwandfrei konsumierbare Lebensmittel an Bedürftige abgegeben werden können. Damit wird eine Brücke vom Überfluss zum Mangel geschlagen: 2011 zum Beispiel wurden insgesamt unglaubliche 3494 Tonnen Nahrungsmittel im Wert von 22,8 Millionen Franken verteilt, statt im Abfall zu landen. Silvan Jampen 1 | 2013

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Zentralschweiz

Waldweihnachten mit Wunschbriefkasten Für die Kinder des Kinderheims Luthisbach war Weihnachten dieses Jahr etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass sie je einen Wunsch frei hatten, sondern auch, weil sie eine wunderschöne, besinnliche Waldweihnacht erleben durften.

erklärt Angela Trütsch, die das Heim durch eine Bekannte kennt, die dort aufgewachsen ist. So bastelten die Lions an zwei Morgen mit den Kindern des Heims einen «Sternbriefkasten», in den die Kinder ihre Wünsche stecken konnten. Anschliessend zogen die Lions-Mitglieder je einen Wunsch, den sie ihrem Kind, gleich einem Patenkind, erfüllen durften. Dabei ging es nicht nur um Materielles. Ein Besuch im Alpamare, eine Reitstunde, ein Fussballmatch, die Fahrt auf das Jungfraujoch, das waren die Wünsche, welche die jungen Menschen von sechs bis achtzehn Jahren hatten. Die Geschenke wurden schliesslich an einer besinnlichen Waldweihnacht mitten im Oberägeri-Wald übergeben. Dabei wurden auch die Lions-Mitglieder reich beschenkt mit leuchtenden Kinderaugen, die vor Freude und Glückseligkeit nicht mehr aufhören wollten zu glänzen. Patricia Diermeier Reichardt

Waldweihnacht im Oberägeri-Wald

Die Kinder im Kinderheim Luthisbach in Oberägeri wohnen zwar an Zugs Goldküste, doch stehen sie gewiss nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Ihre Eltern sind verstorben oder können sich nicht um ihre Kinder kümmern, weil sie krank, behindert oder aus anderen Gründen verhindert sind. Diese Kinder finden im Kinderheim Luthisbach ein liebevoll umsorgtes Zuhause und Gleichaltrige zum Spielen, aber es fehlt ihnen eine Familie. Die Familie ersetzen, das konnten auch die Lions des LC Zentralschweiz nicht. Aber sie konnten den knapp zwanzig Kindern um die Weihnachtszeit Aufmerksamkeit, Wärme, Verständnis, ein offenes Ohr, Respekt und Zeit schenken. Die Idee dazu hatten Gründungspräsidentin Angela Trütsch und Farid Omaren. «Wir wollten Licht und Freude in den Alltag der Kinder bringen, ihnen zeigen, dass auch andere an sie denken»,

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Der Sternbriefkasten wird bemalt.


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Laufental-Thierstein

Eine wunderbare Bescherung

Mehr als 100 Gäste füllten die Aula der Schule in Zwingen. Bereits zum 20. Mal veranstaltete der LC Laufental-Thierstein am Heiligabend eine Weihnachtsfeier für Menschen aus der Region, die diesen Abend nicht alleine verbringen möchten. Der Einladung folgte eine Rekordzahl von weit über 100 Personen aus verschiede-

nen Altersgruppen und teilweise auch aus anderen Re­ ligionen. Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder, die vom eigens für diesen Tag gegründeten Lions-Weihnachtschor und einem Pianisten begleitet wurden, leiteten den Anlass ein. Abwechselnd dazu wurden feinfühlige Gedichte von Eichendorff, Rilke und Kästner sowie weitere Werke vorgetragen. Winterliche Fotos, die auf eine Grossleinwand projiziert wurden, verbreiteten zusätzliche Weihnachtsstimmung. Der kulinarische Teil wurde ­dieses Jahr ausnahmslos durch die LionsMitglieder, ihre Familien und ein paar

Freunde vorbereitet, gekocht und serviert. Mit einem festlichen Viergangmenü, den passenden Getränken und einem abschliessenden Dessertbuffet wurden die Gäste so richtig verwöhnt. Der durch zwei Gäste vorgetragene «Schacher Sepp» sorgte nochmals für Stimmung, bevor langsam der allgemeine Aufbruch nahte. Viele Gäste bevorzugten dieses Jahr den Abholservice der Lions-Mitglieder und wurden sicher wieder nach Hause gebracht. Die positiven Reaktionen und die mehr als verdoppelte Gästezahl zum Vorjahr bewiesen, dass das Bedürfnis für einen solchen Anlass vorhanden ist und viele Teilnehmer nächstes Jahr gerne wiederkommen werden. Der LC Laufental-Thierstein freut sich, mit dieser Activity vielen Menschen an Heiligabend eine grosse Freude bereitet zu haben. Christian Stark

Appenzell

Je einen Check für einen guten Zweck Seit 2007 organisiert der LC Appenzell jährlich drei Vollmondbars auf dem Kanzleiplatz in Appenzell und verteilt den Erlös an gemeinnützige Institutionen. Dieses Jahr konnten ausnahmsweise nur zwei dieser geselligen Anlässe durchgeführt werden, dafür befand sich darunter die gross angelegte JubiläumsVollmondbar aus Anlass des 25-jährigen Bestehens. Aus den Unterstützungsvorschlägen wählen die Verantwortlichen meistens immer wieder andere Organisationen aus. Dieses Jahr durften im Restaurant Sammelplatz drei Organisationen einen Check von je 3000 Franken entgegennehmen: das Ronald McDonald Elternhaus in St. Gallen, der appenzellische Entlastungsdienst für Familien sowie das Hospiz Appenzell. Der Entlastungsdienst beider Appenzell wurde bereits letztes Jahr berücksichtigt. Toni Dörig

Gruppenbild mit den Vertretern der unterstützten Organisationen v. l.: Rino Cantele, Präsident des LC Appenzell; Gabi Weishaupt, Ronald McDonald Elternhaus St. Gallen; Bruno Koster, Hospiz Appenzell; Annemarie Nadig, Entlastungsdienst beider Appenzell; Georg Stoffels, LC Appenzell 1 | 2013

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Basel Passerelle

Kindgerechter Therapieraum für Unispital Basel Der LC Basel Passerelle ermöglichte dem Zentrum zur Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Fehlbildungen im Gesicht des Universitätsspitals Basel die Einrichtung eines kindgerechten Therapieraums. Dank grossem Engagement des Clubs und finanzieller Unterstützung der Stiftung «Fonds der Lions Clubs des Multidistrikts 102» konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen werden.

Die Kinder freuen sich über den Bus im Therapieraum.

Kurt Wüest, Sie sind der Verantwortliche für dieses Projekt. Wie kam es zur Projektidee? Ein Mitglied unsers Clubs machte uns auf die Notlage in der therapeutischen Versorgung von Kleinkindern mit Fehl­ bildungen im Gesicht aufmerksam. Die Finanzierung der logopädischen Leistungen durch die Eltern der betroffenen Kinder und Jugendlichen war nicht mehr sichergestellt, und die Infrastruktur für die Diagnostik und Therapie entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bei der Sicherstellung der Finanzierung der logopädischen Leistungen konnten wir leider nicht behilflich sein. Bei der Finanzierung und Mitgestaltung der Infrastruktur sahen wir jedoch eine Möglichkeit. Das Projekt wurde unseren Mitgliedern als Activity vorgeschlagen und einstimmig angenommen. Welche Motive haben Sie und den Lions Club geleitet, gerade dieses Projekt zu verwirklichen? Die Aktualität der Problematik sowie der Notstand in der Infrastruktur für die 54

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notwendigen Behandlungen der Kinder und Jugendlichen haben uns bewogen, hier Hilfe anzubieten und als Lions Club aktiv mitzumachen. Es war ein Glück, dass die Leiterin des Klinikteams ein junges Clubmitglied ist. Dies hat zu einem effizienten Projektablauf geführt. Welche Ziele haben Sie erreicht? Wir wollten für die logopädische Diagnostik und Therapie eine Raumsituation schaffen, in der sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen und natürlich bewegen können. Zusammen mit dem Klinikteam haben wir mit dem «Busprojekt» eine hervorragende Lösung gefunden, die in der Schweiz einmalig ist. Heute zeigt sich, dass die Untersuchungen und therapeutischen Leistungen wesentlich erfolgreicher und effizienter durchgeführt werden können. Die Kinder und Jugendlichen fühlen sich in der neuen Umgebung wohl und haben viel Freude am «Bus». Viel dazu beigetragen haben auch die zahlreichen tollen Geschenke, wie Mützen, Spielzeugbusse, Farben und Spiele der Basler Verkehrsbetriebe.

Wie sind Sie vorgegangen? In einer ersten Phase des Projektes führten wir mit dem Klinikteam eine Bedürfnisanalyse der notwendigsten Investitionen durch und schlugen verschiedene Lösungsmöglichkeiten vor. Die Bewertung der Lösungsvorschläge erfolgte nach vorgängig definierten Kriterien, zum Beispiel Nachhaltigkeit, Umsetzbarkeit, Finanzierbarkeit. Das heutige Projekt ist dabei klar als Sieger hervorgegangen. Ohne die aktive Mitarbeit des Klinikteams, insbesondere von Iris Indri und Susanne Codoni, hätten wir nie eine solche befriedigende Lösung gefunden. Das Ergebnis ist ein gemeinschaftliches Gesamtwerk zwischen unserem Club und dem Klinikteam, das beide Seiten ausgesprochen freut. Welche Widerstände mussten Sie überwinden? Aufgrund der Grösse und des Umfanges des Projektes mussten wir ab und zu gegen die Zeit ankämpfen. Mit gemeinsamen Kräften konnten wir auch diese Hürde nehmen. Welche Rolle spielte die Stiftung «Fonds der Lions Clubs»? Die Stiftung unterstützte das Projekt des LC Basel Passerelle mit einem grosszügigen Betrag, der es uns erlaubte, die notwendigen Investitionen innerhalb eines Jahres vorzunehmen. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung war sehr angenehm und konstruktiv. Der Kontakt mit der zuständigen Stiftungsrätin war unkompliziert und speditiv. Sie hat sich vorbehaltlos für unser Projekt eingesetzt. Haben Sie Tipps oder Empfehlungen aufgrund Ihrer Erfahrungen? Das Wichtigste ist meines Erachtens ein realistisches und umsetzbares Projekt und die tatkräftige Unterstützung aller involvierten Personen. Nicht zu vernachlässigen ist die sorgfältige Planung und die periodische Überwachung des Stands der Arbeiten im Projekt. Interview: Cati Hürlimann Stiftungsrätin Fond der Lions Clubs des MD 102


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Seel and

45 Tage persönliche Einsätze als Gartenbauer Aus Anlass des 20-Jahr-Jubiläums des Wohn- und Werkheims Worben setzten die Mitglieder des LC Seeland ihrem Motto, auf freiwilliger Basis andern Menschen etwas Gutes zu tun, einen weiteren Meilenstein hinzu.

Die Lions des LC Seeland realisierten mit tatkräftigen, persönlichen Einsätzen ein Gartenprojekt beim Heim. Nicht nur planten sie im Vorfeld eigenhändig die Gartengestaltung, sie setzten diese in ihrer Freizeit mit handwerklichen und baulichen Arbeiten auch um und übernahmen die Kosten. Einen ansehnlichen Teil trug der Fonds des Multidistrikts 102 W dazu bei. Ziel war es, einen Ort der Begegnung und des Verweilens zu schaffen und entsprechend auszustatten. Entstanden ist ein kreisförmiger, mit Steinen besetzter Gartensitzplatz mit Sonnensegel, die zugleich schützend dem Ort eine be­

Planen

Schaufeln und schleppen

Präzis arbeiten

sondere Note verleiht sowie den Verweilenden ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Den gestalterisch und handwerklich begabten Gönnern ist es gelungen, in gegenseitigem Austausch mit den Angestellten und den Heimbewohnern deren Wünsche erfolgreich Realität werden zu lassen. So entstand in gemeinsamer Arbeit, unter Berücksichtigung der Fähigkeit jedes Einzelnen, eine Oase der

Ruhe und des Friedens. Der gelungene Einsatz hinterlässt bei allen Akteuren eine tiefe Befriedigung und bestätigt das Ziel der Lions-Mitglieder, Nachhaltiges zu verwirklichen. Die offizielle Übergabe der Anlage erfolgte in passendem Rahmen am 17. Oktober 2012. Curt Bühlmann

Fertig! 1 | 2013

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Insel Werd

Wo ist Klara? «Wo ist Klara?» ist der Titel eines berührenden Theaterstückes. Sogenannt geistig behinderte Menschen führen es ganz alleine auf der Bühne auf. Das Theaterprojekt wird weitgehend durch Spenden finanziert. Die Herausforderung war gross für alle Beteiligten. Acht sogenannt geistig behinderte Menschen, drei Frauen und fünf Männer haben im Rahmen eines Thea­terkurses des Bildungsklubs Thurgau ein choreografisches Stück erlernt. Musikalische, tänzerische und theatralische Facetten prägen dieses berührende Theaterstück. Es erzählt vom Unterwegssein im Leben von sogenannt geistig Behinderten, von Erinnerungen, Herausforderungen, Träumen, Sehnsüchten, Ängsten und tiefen Geheimnissen. Ein Kontrabassist begleitet das Geschehen mit feinsinniger Musik. Die Kostüme sind praktisch, ein-

fach und effektvoll zugleich professionell gestaltet. Vom 6. Oktober bis 15. Dezember fanden sechs Aufführungen statt, zuletzt am Stadttheater Konstanz. Die meisten waren ausverkauft. Der Bildungsklub Thurgau ist ähnlich einer Volkshochschule strukturiert und bietet im Thurgau erwachsenenbildnerische Kurse an für sogenannt geistig behinderte Menschen. Unter der Leitung von Elfi Schläpfer Schmücker und ihrem engagierten Team ist ein grossartiges Werk entstanden und mit viel Erfolg durchgeführt worden. Die Finanzierung des Projektes basierte weitgehend auf Spenden. Der Lions Club Insel Werd ist stolz, den Bildungsklub Thurgau mit einem namhaften Betrag unterstützt zu haben. Eindrückliches Theaterspiel (Foto: Thurgauer Zeitung/Benjamin Manser)

Quelle: Benjamin Manser, Thurgauer Zeitung

burgdorf

See you at the Country Night Die beiden Lions Clubs Burgdorf und Landshut organisierten die Country Night 2012. Adrian Burren und Peter Ryser konnten in der Mehrzweckhalle in Utzenstorf eine grosse Anzahl Countryfreunde begrüssen und gaben nach einer kurzen Vorstellung der Lions-Organisation die Bühne frei für N. Y. Cole und

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ihre Band. N. Y. Cole begeisterte die Anwesenden mit ihrer gewaltigen Stimme und rockiger Country-Musik. Nach der Pause konnten die Organisatoren Margrith Haslebacher, Vertreterin der Mütter- und Väterberatung vom Stützpunkt Burgdorf, einen symbolischen Check übergeben. Die beiden

Clubs unterstützen mit diesem Benefizanlass Familien, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind. Diese Familien werden den Clubs von der Beratungsstelle gemeldet und direkt unterstützt. Im zweiten Teil begeisterte Buddy Dee & The Ghostriders das Publikum mit Classic-Country und bluesigem Swing bis hin zu Southern Rock. Für kulinarische Hochstimmung sorgten der bekannte Gastronom Res Hubler aus Bätterkinden mit seiner Lions-Crew. Sie verwöhnten die Gäste mit Food und Drinks im Country Style. Das Publikum dankte den hervorragenden Musikern mit einem lang anhaltenden Applaus für den gebotenen Konzertgenuss, was von den Musikern mit einer wunderbaren Zugabe quittiert wurde. Ein grosser Dank ging auch an die Sponsoren und Gönner, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben. Reto Meier


Ac t i v i t y

Zone 21 Distrikt West

MS Jura während einer Woche zugunsten der AK 15 AK15 steht für eine Stiftung, die in Biel und Nidau betreute Arbeits- und Wohnplätze zur Verfügung stellt. Sie bietet Personen mit einer psychischen Beeinträchtigung einen Rahmen, in dem ihre Ressourcen gefördert und gestärkt werden. Vom 3. bis 8. September 2012 stellte die Zone 21 des Distrikts West, organisiert durch den LC Biel-Bienne, der AK15 das MS Jura inklusive Crew zur Verfügung. Die Bewohner wählten ihre Ausflugsziele selbst aus. Am Montag und Dienstag gelangte der Bereich Handwerk und FeBI via Zihl- und Broyekanal nach Murten. Ein grossartiges Panorama, Graureiher, Kormorane und das angeleitete Falten farbiger Papiertiere sorgten für Abwechslung während der fünfstündigen Fahrt. Die B+F (Beschäftigung + Förderung) entschied

sich am Mittwoch für einen Grillausflug auf die St. Petersinsel. Absolutes Highlight war, dass sich einige der Betreuten als Kapitän betätigen durften. Das Bürozentrum wählte am Donnerstag einen Ausflug nach Hauterive NE. Nach herrlicher Fahrt folgte ein Spaziergang, der von den Pfahlbauten des archäologischen Museums Laténium dem wunderschönen Uferweg entlang bis zum sonnigen Grillplatz in St-Blaise führte. Der Wohnbereich unternahm am Freitag eine Schiffsfahrt nach Chevroux. Nach einem Picknick an der Ländte stand es den Bewohnern frei, einen Spaziergang zu machen oder am wunderschönen Badestrand zu baden. Am Abend ging es zurück nach Erlach, wo vor dem Übernachten auf dem Schiff grilliert wurde. Am Samstagmorgen gab es einen Brunch

auf dem Schiff, bevor als krönender Abschluss ein Ausflug auf die St. Petersinsel folgte. Während der ganzen Schiffswoche besuchten uns Mitglieder des Lions Clubs, was zu sehr interessanten Begegnungen und Gesprächen führte. Die Bewohner, die betreuten Personen aus dem Arbeitsbereich sowie die Teammitglieder der Stiftung AK15 haben die Schiffswoche in vollen Zügen genossen. Im Namen aller Teilnehmenden bedanken sich die Organisatoren für diese herrliche Woche herzlich bei den Lions Clubs der Zone 21. Martin Baumann n www.ak15.ch

Fröhliche Fahrten auf dem MS Jura 1 | 2013

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Ac t i v i t y

A arau-Ket tenbrücke

Heisse Suppen am Nightshopping in Aarau Bitter kalt war es am Abend des 30. November, dem Nightshopping an der Igelweide in Aarau. Doch weder eisiger Wind noch Regengüsse konnten die Frauen des LC Aarau-Kettenbrücke davon abhalten, ihre feinen, selbst gemachten Suppen für einen guten Zweck anzubieten. Ein schön gestaltetes Plakat wies die Passanten darauf hin, dass der Genuss einer Tasse Suppe zweifach wärmen würde. Der gesamte Erlös des Suppenverkaufs sollte der Lebensgemeinschaft Linde in Reinach zugute kommen,

einer Gemeinschaft, die Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung eine sinnvolle Gestaltung ihres Lebens ermöglichen will. Dank dem Einsatz und dem Enthusiasmus der wetterfesten Idealistinnen kam ein ansehnlicher Betrag zusammen, der, von der Activity verdoppelt, die Wärme nicht nur in die Körper der Lions-Frauen brachte, sondern auch in die Herzen der Bewohner der Gemeinschaft. Brigitte Gloor

Sieben Frauen des LC Aarau-Kettenbrücke

wartenfels

Lions bewiesen Talent beim Losverkauf Die Lions des LC Wartenfels führten im September 2012 an der 25-Jahr-Feier der sozialtherapeutischen Einrichtung Buechehof in Lostorf sehr erfolgreich eine Tombola durch. Keiner der Lions hatte bis zu diesem Datum schon je eine Tombola organisiert. Dennoch sagten die Clubmitglieder spontan zu, am Jubiläumstag des Buechehof, an dem auch der Neubaus eingeweiht und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde, aktiv zu werden und diese Aufgabe zu übernehmen. Die Lions hatten 2010 bereits tatkräftig beim Erstellen des Neubaus mitgeholfen. Bei der Tombola ging es nun darum, einen finanziellen Zustupf an die Institution zu erwirtschaften. Dies war nur dank grosszügigen Preisspenden der Lions und deren Angehörige möglich. Über 150 Preise, zum Teil auch sehr wertvolle Spenden, wie ein modernes neues Damenfahrrad, ein Plasmafernseher, ein i-Pad und ein Digital-Radio, konnten den Besuchern auf dem tollen Tombolastand präsentiert werden. Der Losverkauf übertraf alle Erwartungen. Die Besucher des Buechefestes waren in

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1 | 2013

Die Lions des LC Wartenfels im Tombolazelt freuen sich auf den Losverkauf.

bester Kauflaune, sodass nach gut sechs Stunden alle Preise gezogen bzw. alle Lose verkauft waren! Beim Losverkauf konnten die Lions den Besuchern auch die Idee der Lions-Bewegung und ihnen ihr Motto «we serve» näherbringen. Der

Geschäftsleitung des Buechehofs konnten sie den Erlös von 4000 Franken überreichen. Daniel Schenker


Ac t i v i t y

Greifensee

500 selbstgebackene Biberli verkauft Mit einer Biberli-Back-und-VerkaufsAktion sammelte der LC Greifensee 5000 Franken und unterstützt damit ein weiteres Mal die wertvolle Arbeit von HIKI, einer Vereinigung, die sich für Familien mit hirnverletzten Kindern einsetzt. Anfang Dezember trafen sich die Freiwilligen in der Bäckerei Willi in Sulgen (TG) zum gemeinsamen Backen. Teig und Füllung hatte Bäckermeister Bruno Willi bereits vorbereitet. Die Hobbybäcker und Hobbybäckerinnen konnten gleich loslegen. Mit viel Fingerspitzengefühl schnitten sie den Teig auf einem Holzbrett in gleich grosse Stücke, trugen die süsse Mandel-Füllung auf und deckten sie mit Teig ab. Danach wurde das Ganze auf grossen Backblechen für wenige Minuten in den Ofen geschoben. Anschliessend wurden alle Stücke mit einer Glasur bestrichen, in Folie eingepackt und mit der Beschriftung «LIONS für HIKI» versehen. Am Ende des Tages konnten die stolzen Lions-Bäcker 500 Biberli verladen. Eine Woche später war Verkaufstalent gefragt. Bei winterlichen Temperaturen standen die Lions-

Freunde in Volketswil auf dem Marktplatz beim Eingang des Volki-Land. Unterstützt wurden sie dabei von betroffenen hirnverletzten Kindern. Beherzt ging das Lions-Team auf die Leute zu

und verkaufte sehr erfolgreich innerhalb kürzester Zeit alle 500 Biberli. Bereits um 15 Uhr war die süsse Leckerei ausverkauft. Anke Hoffmann

Fleissige Biberli­bäcker (Foto: Thomas Spaenhauer)

winterthur

Die Suppe gemeinsam ausgelöffelt Seit 200 Jahren tut die «Hülfsgesellschaft», was ihr Name sagt: Sie hilft Verzweifelten in Notlagen und unterstützt Institutionen, die sich der Schwächeren in unserer Gesellschaft annehmen. Junge, Alte, Kranke, Behinderte und Mittellose, die aus verschiedensten Gründen an den Rand gedrängt wurden, können seit zwei Jahrhunderten und auch in Zukunft auf die Hülfsgesellschaft zählen. Finanziert durch Spenden und Legate leistet die in einer Stiftung organisierte Organisation rasche und unbürokratische Hilfe für notleidende

Menschen in Winterthur. Zusätzlich betreibt sie das Seniorenzentrum «Wiesengrund» für betreutes und selbststän­ diges Wohnen sowie das Wohnheim «Sonnenberg» als Haus für Menschen mit Demenz. Aber nicht nur ältere Menschen werden durch die Hülfsgesellschaft unterstützt. Auch Projekte für die städtische Jugend, beispielsweise das «Trampolin» zur Integration Jugendlicher mit schulischen oder beruflichen Schwierigkeiten, werden durch diese Institution direkt und effizient finanziert. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten enga-

gierte sich der LC Winterthur mit dem Betrieb einer Suppenküche in der Marktgasse. Der feine Geruch von frischer Kürbis- und Gerstensuppe sowie das nasskühle Spätherbstwetter führten zu einem Grossandrang an den Suppentöpfen. Dank tatkräftiger Mithilfe eines guten Dutzends Lions konnten alle Gäste speditiv versorgt werden. Ein Anlass, der zwei Institutionen mit einem gemeinsamen Ziel zum Erfolg verhalf. Peter Simon

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people

José Seydoux – Il était une fois l a réincarnation

Un auteur fribourgeois édité à Paris L’ouvrage de José Seydoux intitulé «Il était une fois la réincarnation», assorti de ses deux sous-titres «Condamné amour(ir) – Si mes naissances m’étaient contées», vient de paraître aux Editions de l’Onde, à Paris. Il s’agit de ce que l’auteur définit comme un essai romancé historico-ésotérique teinté d’humour et d’humanisme. Fondé a fortiori sur de nombreux éléments de l’histoire, de la géographie, de la société et de l’humanité en général, le tout décrivant une quinzaine de vies sur vingt et un siècles (la dernière de 1942 à 2038), cette épopée totalement inédite dépasse sa classification dans la catégorie «développement personnel et spiritualité». L’avertissement de l’auteur est à ce sujet très clair, en invitant le lecteur, quels que soient son âge, son horizon et son degré de «croyance», à le suivre dans un périple «scientifiquement impertinent, ésotéri-

quement incorrect… mais amoureusement crédible». De la naissance de Jésus à l’appréciation critique du XXIe siècle, en passant par des cycles de 144 ans et autant d’existences masculines et féminines, ce livre aux touches d’humour, d’érotisme et de coups de cœur passionnants s’avère une façon tout à fait ori­ ginale et séduisante, finalement très positive aussi, de décrire un «vécu» privilégiant la découverte, l’insolite, l’amour … jusqu’à en mourir! Voyages dans le temps et l’espace Aimant les voyages dans le temps et dans l’espace, épicurien et grand amoureux de l’écriture, José Seydoux signe ici un ouvrage se caractérisant par une thématique multiculturelle tout à fait inédite et reflétant bien son attachante personnalité. Ses régions fétiches? Bulle-en-Gruyère, Fribourg-en-Nuithonie, Lausanne-sur-

Léman et Yverdon-les-Bains. Les Lions le connaissent bien puisqu’il a fait partie du comité d’organisation du 50e du Lionisme suisse à Fribourg en 1998 et plus tard du Conseil d’édition de la revue Lion lorsqu’il était membre du LC Fribourg. n «Il

était une fois la réincarnation», Editions de l’Onde, Paris, 2012, 224 pages. Dans toutes les bonnes librairies et librairies en ligne.

Livre de Lions – Gérard Ramseyer (LC Genève)

«L’Arpète»: une tranche de vie des apprentis Se réalisant volontiers dans l’action, avide d’authenticité, proche des gens, Gérard Ramseyer (LC Genève) aime la vie, manie volontiers l’humour, ainsi qu’en témoigne cet ouvrage publié aux Editions Slatkine à Genève et dédié à sa carrière professionnelle dans le secteur privé, avec ce qu’elle a de drôle et de chaleureux. Il a trouvé son bonheur, il vous le fait partager. «L’Arpète», c’est une tranche de vie où le cocasse le dispute à l’amour des autres. Après avoir lu «L’Arpète», vous ne verrez jamais plus les apprentis avec le même regard. Gérard Ramseyer est né en 1941 à Versoix, sous le signe du scorpion. Il est marié et père de deux fils. Il est entré au LC Genève en 1996 et a présidé le Conseil d’Etat de la République et Canton de Genève en 1997–98, Gérard Ramseyer a conduit trois carrières de

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front: professionnelle, politique et militaire. Apprenti au début des années 60, il a quitté en 1993 un important groupe d’assurance suisse avec la fonction de chef du Département des sinistres, puis de la formation, et le titre de vice-directeur pour la Suisse romande. Gérard Ramseyer a siégé en parallèle pendant 14 ans à l’exécutif de la ville de Versoix en tant que milicien de la politique, puis huit ans à plein temps au Conseil d’Etat genevois. Ce fantassin pur sucre est devenu également lieutenant-colonel avec la fonction de commandant du bataillon d’aéroport de Genève. n Gérard Ramseyer. «L’Arpète», 144 p. Editions Slatkine, Genève. CHF 29.–. Photographie de couverture: La promesse de l’aube, de Nicolas Lehr, Genolier.


People

Le Past-Gouverneur Jacques Cornut (LC Bâle) se souvient et témoigne

Ne manquez pas de découvrir «Odyssée à travers la Russie» Sa mère ayant vécu en Russie jusqu’en 1917, le Past-Gouverneur Jacques Cornut (LC Bâle) a naturellement eu son attention attirée par la rubrique «Livres de Lions» parue dans notre revue de décembre. Nous y évoquions la parution du livre «Odyssee durch Russland» de Jan D. Stechpalm alias Dieter Hüllstrung (LC Basel-Brüglingen).

Le PDG Jacques Cornut (LC Bâle) a appris le russe avec sa maman Madeleine.

10 000 internés russes Sait-on encore que lors de la Deuxième Guerre mondiale, la Suisse a accueilli plus de 100 000 internés étrangers: des soldats français, des spahis algériens, des Polonais, Américains, Allemands, Italiens, dont 10 000 soldats soviétiques. Pour en savoir plus sur le rôle de la Suisse en temps de guerre, on peut lire l’intéressant article du Lion et journaliste lausannois Olivier Grivat sur le site d’information: www.lesobservateurs.ch ou se référer à son ouvrage: «Internés en Suisse 1939–1945» aux éditions Ketty & Alexandre, Chapellesur-­Moudon (VD). (R.Pa.)

Pour Jacques Cornut, «Odyssée à travers la Russie» est un livre qui mérite toute notre attention: «Les tragédies de la ­Deuxième Guerre mondiale semblent lointaines. Hélas ce n’est qu’un leurre. Tensions et conflits armés restent bien présents avec des armes pires encore.» Et de poursuivre: «Dieter, le personnage du livre, a 19 ans en 1944; il est étudiant en médecine et aspirant officier. L’armée allemande l’engage sur le front Est. Peu de temps après, il est emprisonné (1945– 1949). L’auteur décrit cette odyssée de 5 ans à travers la Russie qui n’a qu’un but: retrouver sa patrie.» «La Suisse reste neutre et reste en paix. Croix-Rouge et autres instances font tout pour éviter le désastre.» Jacques Cornut, né en 1928, se souvient: «Les Romands ont encore en tête la mise à disposition des installations du Comptoir Suisse à Lausanne pour recevoir de nombreux militaires russes. Peu de Suisses connaissent le russe. J’ai ainsi accompagné ma mère Madeleine, interprète russe-français, pour servir militaires russes et population suisse.» Où la maman de Jacques Cornut avaitelle appris le russe? «Ma maman est née en 1898 en Russie, où son père, de nationalité française, exerçait la médecine. Les hautes sphères russes parlant le français. En 1917, au moment de la Révolution et de la chute du tsar, elle a dû fuir la Russie avec sa famille et apprendre le français. Pour ma part, j’ai parlé le russe avec ma mère jusqu’à l’âge de 13 ans et je le comprends encore très bien! Cela m’a été fort utile dans le cadre de mon activité professionnelle et lors de mes voyages en Russie après la chute du mur de Berlin. Par contre, ma mère n’est jamais retournée en Russie depuis son exil forcé de 1917…» «A Bâle, souligne-t-il, la situation était bien différente. Les Allemands installaient les réfugiés sous très bonne garde

Madeleine Cornut est née en Russie, pays qu’elle a dû fuir en 1917 lors de la révolution. Elle a œuvré comme interprète russe-français lors de la Deuxième Guerre mondiale.

dans des camps au nord du Rhin. Ces militaires russes ne rêvaient que de s’évader en traversant, si possible de nuit, le fleuve, ce qui était une entreprise redoutable. Malheureusement, nombre d’entre eux sont morts noyés ou pris dans les barrages hydrauliques. L’ambassade russe de Berne et les attachés militaires russes leur ont rendu un ultime salut lors d’une une cérémonie solennelle, extrêmement émouvante. Je souhaite ainsi que de nombreux lecteurs découvrent «Odyssée à travers la Russie». Régine Pasche 1 I 2013

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people

Ehrendoktorwürde für Willy Nafzger, LC Thurgau

Für die Seelsorge hinter Gittern

Dr. h.c. Willi Nafzger

Die Universität Bern hat an ihrem Dies academicus vom 1. Dezember 2012 den ehemaligen protestantischen Pfarrer Willi Nafzger von Hüttwilen/TG die Ehrendoktorwürde der theologischen Fakultät verliehen. Nafzger schloss sein Theologiestudium an der Uni Bern 1973 ab und war bis 1986 Gemeindepfarrer in Hüttwilen sowie Gefangenenseelsorger im Thurgau. Seit 1980 ist er Mitglied des LC Thurgau. Im Umfeld eines Verbrechens gibt es Täter, Opfer und schliesslich Personen, die im Strafvollzug arbeiten. Der Pfarrer und Psychotherapeut Willi Nafzger rückt alle

diese Menschen in den Fokus seiner Arbeit. Er gilt als «Humanisierer des Strafvollzugs», wie in der Laudatio steht. Der Gefängnisseelsorger hat den Weiterbildungsstudiengang «Seelsorge im Strafund Massnahmenvollzug» an der Uni Bern mitbegründet und zwanzig Jahre lang mitgetragen. In den 1990er-Jahren bildete Willi Nafzger im Rahmen eines UNO-Auftrages auch Gefängnispersonal im Kosovo aus. Als Ausbildner wird der Thurgauer geehrt als einer, «der die Problematik des strafrelevanten Handelns und die Ambivalenz des strafenden Staates theologisch präzise wahrnimmt». Aus­

serdem war der heute 70-Jährige Initiant und Ausbildungsleiter des Programms «Tataufarbeitung / Wiedergutmachung», mit dem Opfer in der Verarbeitung ihres Erlebens und Täter bei der Aufarbeitung ihrer Taten begleitet werden. Bis 2007 war Willi Nafzger pädagogischer Leiter im Schweizerischen Ausbildungszentrum für das Strafvollzugspersonal in Fribourg. Der LC Thurgau gratuliert seinem Clubmitglied Willi Nafzger ganz herzlich zu seiner Ehrendoktorwürde. Alfred Stahel

Bücher von Lions

Die Probleme zu negieren, ist leichtsinnig Mit seinem Manifest für den industriellen Mittelstand fordert Matthias Baumberger (LC Winterthur), Direktor des Verbandes der Schweizerischen Lackund Farbenindustrie (VSLF), Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung auf, die aktuelle Lage des industriellen Mittelstands, des Rückgrats unserer Volkswirtschaften, bewusster wahrzunehmen und die in der Publikation kritisierten Punkte der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für eine weitere prosperierende Entwicklung zu verbessern. Die diskutierten Probleme seien vielfältig, aktueller, aber auch längerfristiger Natur, hält Matthias Baumberger fest. Sie zu negieren, sei leichtsinnig, wenn nicht gefährlich. Das Manifest besteht aus drei Teilen und ist auf die D-A-CH-Region (BadenWürttemberg, Bayern, Österreich und Schweiz) fokussiert. Die bislang erfolgreiche Entwicklung und grosse Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes für

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Im zweiten Teil der Studie erläutern sechs junge Geschäftsleiter (je zwei aus jedem Land) ungeschminkt, wie sie ihre jeweiligen Rahmenbedingungen beurteilen und wo sie Handlungsbedarf sehen, um die täglichen Herausforderungen des Wettbewerbs nicht zusätzlich zu erschweren. Im abschliessenden Teil folgen drei Beiträge aus der Feder von Spitzenvertretern aus Politik und Behörden der drei Länder. Matthias Baumberger hat seine Forderungen in sieben Punkten zusammengefasst. n Manifest

diese Region wird im ersten Teil im Rahmen einer detaillierten Studie anhand von Kriterien wie Wertschöpfung, Produktionswerte, Erwerbstätigkeit, InputOutput-Beziehungen, Technologiegrad, Forschungsintensität etc. dokumentiert.

für den industriellen Mittelstand, Analysen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Matthias Baumberger (Hrsg.), © 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH, ISBN 978-3-602-14905-6 (Druckausgabe), ISBN 978-3602-45523-2 (E-Book/PDF)


W e lc o m e

Neumitglieder | Nouveaux membres | Nuovi membri AARAUKETTENBRÜCKE Werder-Rupp Nicole 1979

Managing Director BIKU Languages AG, Aarau 5034 Suhr

BASEL Leuenberger Matthias 1965

ALTDORF

ALTDORF

Infanger Remo

Kopp-Battaglia Andrea

1972

Ing. FH, Leiter operative Kraftwerk­­führung, Central­ schwei­zerische Kraftwerke AG, Luzern 6454 Flüelen

1978

Head of Finance & Controlling 6467 Schattdorf

BELLINZONA E MOESA

BELLINZONA E MOESA

Jacoma Ivan

Pesciallo Dante

1972

1968 Impresario di Onoranze funebri, PECB SA, AndreettaPesciallo SA, Pres. Soc. dei Commer­ cianti Bellinzona 6500 Bellinzona

Dr. iur., Fürsprecher, Head Chairman’s Office Novartis International AG, Basel 4102 Binningen

Direttore Porsche Ticino, Amag Automobili e Motori SA, Pambio Noranco 6702 Claro

BERNKIRCHENFELD

BERNMETROPOLITAN

BERNMETROPOLITAN

Brügger Christoph

Candolfi Philippe

Gugger Peter

Master of Law, Betriebsökonom FH, Notar des Kantons Bern, Häusermann + Partner 3012 Bern

Betriebsökonom, Mitgl. des Kaders Visana Services AG, Bern 3110 Münsingen

Kaufmann 3013 Bern

BERNMETROPOLITAN

BERNMETROPOLITAN

BURGDORF

Reiff Michael

Seiler Anton

1963

Bankberater, Private Wealth Management UBS, Solothurn 4500 Solothurn

Multimedia Elektroniker, Geschäftsführer Allemann Media AG, Gerlafingen 4563 Gerlafingen

CHAUX-DE-FONDS

ESTAVAYER-LELAC

FRIBOURG LN’G

Torche Dominique

1971

1975

1973

Tissot-Daguette Alexandre 1971

1968

1962

1958

1946

Schenk Stephan Fürsprecher, EMBA, Leiter Verträge u. Trassenverkauf, SBB AG, Bern 3400 Burgdorf

Sudan Patrick

Directeur adjoint Banque Raiffeisen Gorgier 2300 La Chaux-deFonds

Agent général La Mobilière, Estavayer-le-Lac 1482 Cugy

Dr en physique, responsable développement CH romande EKZ Contracting SA 1752 Villars-surGlâne

FRIBOURG-SARINE

FRUTIGLAND

GRANDSON L&C

Gendre Patrick

Frei Patrick

Ehret Viviane

Administrateur Control Solutions SA, IT & Business Consulting, Fribourg 1732 Arconciel

Architekt ETH/SIA, Teilhaber Jaggi Frei Brügger architekten 3714 Wengi bei Frutigen

Assistante en pharmacie 1422 Grandson

1976

1975

1969

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w e lc o m e

Neumitglieder | Nouveaux membres | Nuovi membri LOCARNO L&C GRANDSON

LOCARNO GREIFENSEE

LOCARNO GREIFENSEE

Jäggin Junod Marc-André Julien

KnechtRolf Biggel Claudio

Brem Finschi Martinoli Luca 1964 Brigitte

Garagiste Poligrafo/grafico, Direttore 1423 Villars-Burquin Tipografia Rprint SA, Locarno 6616 Losone

Eidg. dipl. clientela Consulente privat, Credit Suisse, Bankfachexperte Ascona 8600 Dübendorf 6616 Losone

LUZERN GREIFENSEE

GREIFENSEE LUZERNHABSBURG Henseler Urs 1964 Fehr Michiel

1978 1950

Gschwend Pfister Marc 1966 Christoph

1971 Geschäftsführer IG Arbeit Lic. oec. HSG, 6005 Luzern Client Advisor 8706 Meilen

MEILEN GREIFENSEE WendlerDominic Müller Viktor 1966 1974

Dipl. Ing. Eidg. Dipl.ETH Plattenle(BWI) germeister, 8600 Dübendorf Firmeninhaber hastro ag , Meilen 8634 Hombrechtikon

MEILEN GREIFENSEE

OLTEN GREIFENSEE Lehmann Walter Martin Frank

Director, Informatiker FH / Betriebsökonom Client Advisor FH, Geschäftsführer 8606 Nänikon rbc Solutions AG , Meilen 8049 Zürich

Partner, UnternehBetriebswirtschafter, Abteilungsleiter, mensberatung SeniorFällanden 8117 project Manager Alpiq management AG 4600 Olten

ST.GALLENINSEL WERD DREILINDEN Ganz Bruno 1953 Müller Nadine Elisabeth

ISELISBERG ST.GALLENMÖRSCHWIL Keller Remo 1971 Baldegger Claudia

JURA-LÉMAN ST.GALLENMÖRSCHWIL Baudet Olivier 1957 Bühler Nicole

Dipl. Ing. ETH 1977 Geschäftsführer Human Resources Energie Pool Manager / Schweiz AG Webdienstleisterin, 8200 Schaffhausen Namics AG 9000 St.Gallen

1965 1971

1964 Techniker FH, Pflegefachfrau FH, Geschäftsführer, DozentinHans Inhaber für Pflege Keller und PflegewissenEnergietechnik GmbH schaften 8500 Frauenfeld  9204 Andwil

GÜRBETAL SION-VALAISROMAND Jost Beat 1969 Moulin Alexandre 1981 Eidg. dipl. Elektro­ Directeur général installateur, Ecole Ardévaz Geschäftsführer 1950 Sion elektro jost ag 3123 Belp

1978 Directeur, Pittet Risk Drogistin HF, SA, Management Dozentin für PharmaLausanne kologie 1168 Villars-s-Yens 9303 Wittenbach

TÖSSTAL LA VENOGE

WILVENOGE LA

WIL LéMAN-OUEST

Medugno Honegger Antonio Willi

Warnery Rohner Roland Gilles

Schmid Patrik Cunetto Giancarlo

Conseiller en Pfarrer ­a8494 ssurance Bauma Bogal SA, Lausanne 1029 Villars-­ Ste-Croix

IngénieurInhaber Coiffeur, au Service Haute des routes Coiffure de l’Etat Rohner de Vaud 9500 Bussigny 1030 Wil

Responsable Arzt 9500 Wil Banque d’agence, cantonale vaudoise 1297 Founex

WINTERTHUR LéMAN-OUEST

LEO RAPPERSWIL WINTERTHURALTSTADT Scherz Dominic 1991 Wicki Robin

ZÜRICH-AIRPORT LIMMATTAL

1962 1967

Baumberger Maillard Antoine 1961 Matthias

1978 Avocat, adminisDirektorTavernier trateur Verband der Schweizerischen Tschanz, Genève Lack- Coppet 1296 und Farbenindistrie (VSLF) 8404 Winterthur

1 I 2013

1983 Lic. rer. pol., Forstingenieur, LandGeschäftsführer wirtschaft 8330 Pfäffikon und Wald (lawa) Kt. Luzern 6403 Küsnacht am Rigi

1957 Falegname, Maestria fed., Direttore Luca Gesangslehrerin, Matinoli- La FalegnSolistin ameria 8117 Fällanden 6600 Locarno

Rudat WitzigChristian Tobie 1969 1977

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1964 1956

1961 1966

1975 Student, Genf Leiter Zollikon 8702 Kundensupport Firmenkunden, Betriebsökonom FH, Zürcher Kantonalbank, 8400 Winterthur

1964 1977

Beele Denise Siegrist Reto 1974 1961

Bankkaufmann, Head Customer Acquisition, stv. Generaldirektor Kader , upc cablecom Zürcher KantonalGmbH, ZürichZürich bank, 8185 Winkel 8953 Dietikon


W e lc o m e

Neumitglieder | Nouveaux membres | Nuovi membri Locarno

Locarno

Locarno

Jäggin Julien

Knecht Claudio

Martinoli Luca

Poligrafo/grafico, Direttore Tipografia RPrint SA, Locarno 6616 Losone

Consulente clientela privata, Credit Suisse, Ascona 6616 Losone

Falegname, Maestria fed., Direttore Luca Matinoli – La Fale­ gnameria 6600 Locarno

Luzern

LUZERNHABSBURG

Meilen

Fehr Michiel

1966

1978

Pfister Marc 1966

Geschäftsführer IG Arbeit 6005 Luzern

1964

1983

Forstingenieur, Landwirtschaft und Wald (lawa) Kt. Luzern 6403 Küssnacht am Rigi

1964

Wendler Viktor Eidg. dipl. Platten­ legermeister, Firmeninhaber hastro ag, Meilen 8634 Hombrechtikon

Meilen

Olten

Witzig Tobie

Lehmann Frank

Informatiker FH Betriebsökonom FH, Geschäftsführer rbc Solutions AG, Meilen 8049 Zürich

Betriebswirtschafter, Abteilungsleiter, Senior Project Manager Alpiq Management AG 4600 Olten

ST. GALLENDREILINDEN

ST. GALLENMörschWIL

ST. GALLENMörschWIL

Müller Nadine Elisabeth

Baldegger Claudia

Bühler Nicole

Pflegefachfrau FH, Dozentin für Pflege und Pflegewissenschaften 9204 Andwil

Drogistin HF, Dozentin für Pharmakologie 9303 Wittenbach

Tösstal

Wil

Winterthur

Honegger Willi

Schmid Patrik

Baumberger Matthias

Pfarrer 8494 Bauma

Arzt 9500 Wil

WinterthurAltstadt

ZÜRICH-AIRPORT

ZÜRICH-AIRPORT

Wicki Robin

Beele Denise 1974

Schudel Thomas

Head Customer Acquisition, Kader, upc cablecom GmbH, Zürich 8185 Winkel

Senior Credit & Country Analyst, SERV Schweizer Exportrisikoversicherung 8908 Hedingen

1969

1977

Human Resources Manager Webdienstleisterin, Namics AG 9000 St. Gallen

1962

1975

Leiter Kundensupport Firmenkunden, Betriebsökonom FH, Zürcher Kantonalbank, 8400 Winterthur

1965

1964

1964

Sion-ValaisRomand Moulin Alexandre 1981

Directeur général Ecole Ardévaz 1950 Sion

1978

1978

Direktor Verband der Schweizerischen Lack- und Farben­ industrie (VSLF) 8404 Winterthur

1970

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in memoriam

Les Rangiers

Léman-Ouest

Jean-Paul Küenzi

Edmond Morel

Jean-Paul Küenzi, membre fondateur du LC Les Rangiers, a vu le jour en 1934 dans une famille de paysans qui venait de l’Oberland bernois. C’était un autodidacte. Ainsi, à 22 ans, il devenait directeur de l’usine à gaz de Porrentruy. En politique, Jean-Paul fut conseiller municipal, vice-maire et député au Parlement jurassien. Il présida les festivités du 700e anniversaire de l’octroi des franchises à sa ville, organisa le 375e anniversaire du collège Sainte-Ursule, présida l’Union du commerce local, fut membre fondateur de l’Expo Ajoie, géra plusieurs sociétés immobilières et surtout, création fondamentale et inspirée du Lionisme, il fonda le Noël des esseulés, dans lequel il entraîna les Lions, qui assuraient le transport des personnes âgées le soir de la Nativité vers un repas convivial. Jean-Paul fut un sportif accompli. Il fut trois fois champion du monde de ballon à gaz. Violoniste, il fut membre de l’Orchestre symphonique de Porrentruy. L’objet de sa passion, c’était l’eau et le service des eaux. Ce liquide inodore, incolore, transparent n’était, pour lui, pas insipide mais lui inspira la rédaction d’un livre: «Porrentruy, éloge de l’eau». Il était très attaché à sa famille.. Ses amis Lions l’accompagnèrent jusqu’à sa dernière demeure le 9 octobre. Il prient son épouse Ada et leur fille Danielle d’agréer leurs sincères condoléances.

Edmond Morel était membre du LC LémanOuest depuis sa fondation en 1977. Pilier du club de la Terre Sainte, censeur depuis toujours, sauf lors de son année de présidence, Edmond était une personnalité généreuse et chaleureuse. Amoureux de la langue française, il nous gratifiait de bons jeux de mots distillés au gré de nos conversations, au bon moment, grâce à sa solide mémoire. Il avait toujours de bonnes blagues à l’humour fin et adorait faire revivre les expressions typiquement vaudoises. Edmond répondait toujours présent aux sollicitations, souvent avec l’aide active de son épouse Ruth, quand il s’agissait de s’impliquer dans nos diverses activités. Il le faisait spontanément comme si cela allait de soi. Il s’investissait sans compter pour son club. Comme lors des «repas-pique-nique» qu’il concoctait avec quelques-unes de nos épouses lors des journées de préparation du bois de chauffage que nous vendions pour nos actions sociales. Cela débouchait sur le partage de joyeux moments d’amitié, resserrant les liens au sein du club. En Terre Sainte, Edmond a aussi été actif dans plusieurs sociétés et fut Président du Conseil communal de Coppet. Désormais, notre club ne sera plus tout à fait le même sans Edmond, mais il demeurera à jamais dans nos cœurs. Jean Schaeffer, Jacques Morzier

Jean Michel

Les Rangiers

Les Rangiers

Jean-Michel von Mühlenen

Jacques Dreier

Le 23 octobre, les Lions se retrouvaient en la collégiale de Moutier pour prendre congé de leur ami Jean-Michel von Mühlenen. Né en 1948, à Undervelier, il était entré au club en 1993. Il avait obtenu sa maturité classique au gymnase français de Bienne. Déjà, il manifestait des dons d’écriture, maniant la plume avec facilité. Après un apprentissage de libraire d’où il sortit major de la promotion romande, il entreprit un stage à la rédaction du «Journal du Jura» en 1971. Lorsque ce journal ouvrit un bureau à Moutier, c’est lui qui en prit la responsabilité. Couvrir l’actualité de l’époque n’était pas une sinécure; c’était le moment crucial de la «Question jurassienne» et des plébiscites ponctués de manifestations violentes. Il fut considéré par les deux camps comme un homme neutre et respectable. En 1991, il prit la direction de l’Office du tourisme du Jura bernois jusqu’en 1996. Il fut alors élu député radical au Grand Conseil bernois, siégeant aussi à l’Assemblée interjurassienne, avant de devenir greffier au Tribunal de Moutier. Ses amis Lions se souviendront de son heureux caractère, de ses larges connaissances linguistiques et littéraires, des citations dont il aimait à émailler ses propos. Il les quitte trop tôt, dans sa 65e année. Ils adressent à son épouse Monique, à ses enfants, leur bien sincère sympathie. Jean Michel

Une cohorte de Lions s’est retrouvée début octobre à Delle, ville frontière franco-suisse, en territoire de Belfort. C’est là que Jacques Dreier, dit Jacqui, a vécu toute sa vie et accompli sa carrière professionnelle. Il était né à Breitenbach/SO en 1925. Son père avait été nommé directeur de UDD-FIM, filiale d’Isola Breitenbach. Après bien des ennuis, arrêté par les occupants allemands lors d’une visite à ses parents alors qu’il suivait les cours du gymnase de Porrentruy, obligé de faire son bac à Belfort, il obtint son diplôme d’ingénieur à l’EPF de Zurich en 1949. Il entama sa carrière à Baden, chez Brown-Boveri, de 1950 à 1952, et revint à Delle en qualité de directeur technique des trois départements: Isolants, Fils et Samica, de 1952 à 1982. Jacqui était un amoureux de la montagne et fut membre du CAS, section de Porrentruy. Il pratiquait le ski et introduisit le ski aux Sports Réunis Dellois. Jacqui était croyant, pratiquant. Le Lionisme fut donc naturel chez lui, se mettant bénévolement au service de ses compatriotes, les Suisses de France. Il fut président de la Société Suisse de Delle durant 40 ans et président de l’Union des Suisses de France de 1985 à 1991. A Paulette, qui fut une compagne exemplaire, et à toute sa famille, les Lions des Rangiers adressent leurs sincères condoléances. Jean Michel

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in memoriam

Lions Clubs International

Basel

PIP Kay K. Fukushima

Robert A. Jeker

Am 30. November verstarb der ehemalige International President von Lions Clubs International nach schwerer Krankheit in Sacramento/ Kalifornien. Kay war Amerikaner japanischer Abstammung und, wie er mir damals erzählte, nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour in Sicherheitshaft genommen worden. Kay hinterlässt seine Frau Denise sowie Sohn und Tochter und vier Grosskinder. Kay war International President im Lionsjahr 2002/03. In diesem Jahr besuchte er unseren Multidistrikt Schweiz-Liechtenstein. Der Governorrat hatte mich damals gebeten, Kay und Denise während ihres Aufenthalts zu betreuen. Dadurch hatten meine Frau Susy und ich Gelegenheit, das Ehepaar Fukushima ganz persönlich ­kennenzulernen. Das Besuchsprogramm hatte ich mit den Governors der beiden Distrikte 102 E, Franz Huber, und 102 C, Giorgio Ortelli, abgesprochen. Ich war Chauffeur, Kay sass neben mir, und die beiden Damen unterhielten sich im Fond sehr gut. Beim ersten Besuch im Zürcher Oberland war es leider regnerisch. Beim zweiten Besuch in Einsiedeln war es schon besser, und beim dritten Besuch beim LC Etzel war das Wetter fast «präsidential». Der letzte Besuch war in gewissem Sinne der Höhepunkt. Der LC Etzel hatte nämlich die Charter nicht rechtzeitig erhalten. Ich bat deshalb LCI, unbedingt die Urkunde dem Internation President mitzugeben. Darum wurde es auch ein festlicher Abend, der ganz besonders fröhlich ausklang. Als sich Kay vom Club persönlich verabschiedete, tat er das mit einem Lied, das er ganz allein, ohne Begleitung und mit guter Stimme vortrug, wofür er einen herzlichen Applaus erntete. Susy und ich haben das Ehepaar Fukushima in bester und freundschaftlicher Erinnerung behalten. Ulrich Hochuli, PCC

Mit dem Ableben von Robert A. Jeker ist ein pflichtbewusster Mensch mit festen Überzeugungen und augeprägten sozialethischen Einstellungen von uns gegangen. Robert starb im Juli im Alter von 76 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Bei seinen vielfältigen Aufgaben, Funktionen und Entscheidungen stand immer der Mensch im Mittelpunkt. Seine wichtigste berufliche Funktion war das Präsidium der Generaldirektion der Schweizerischen Kreditanstalt, später übernahm er verschiedene Funktionen unter anderem als VR-Präsident von Georg-Fischer, Swiss-Steel, Batigroup und der Messe Basel. Immer waren seine Funktionen geprägt durch seinen auf Menschen gerichteten Führungsstil. Das Casinodenken gewisser Banker lehnte er ab. Basis für seine Erfolge waren seine Familie und seine Einstellung zum Sport, früher als bekannter Radsportler, später als Tennisspieler mit vielen Lions-Kameraden. Den LC Basel leitete er in den Jahren 2000/01. Paul Wyss

PIP Kay K. Fukushima C’est avec tristesse que tous les Lions qui ont eu le privilège de le rencontrer ont appris le décès, le 30 novembre dernier, du PastPrésident international Kay K. Fukushima. Ce Lion très engagé de Sacramento (Californie) a été élu à la fonction de président de l’Association Internationale des Clubs Lions lors de la 85e Convention internationale d’Osaka au Japon, en 2002. Le Past-Président Fukushima travaillait dans le secteur des assurances. Lors de son mandat présidentiel, il avait accompli un voyage de plusieurs jours en Suisse, avec comme point culminant la visite de l’Abbaye d’Einsiedeln à laquelle nous avions eu le privilège de participer en compagnie de la délégation suisse. Lors de l’Europa Forum de Bruxelles en 2002, Kay K. Fukushima avait eu la bonne idée de convier les éditeurs Lions européens à prendre le petit déjeuner avec lui à son hôtel pour les sonder sur les préoccupations des Lions du VieuxContinent et pour voir avec eux s’il y avait des pistes pour enrayer la baisse des effectifs. Une initiative qui témoigne de sa proximité avec les Lions de la base. Régine Pasche Rédactrice en chef

basel

Rolf Fritz Gasteyger Am 30. November ist Rolf Fritz Gasteyger, der Vollbluthotelier des Hotels International ­(heute Radisson Blu), das er während 33 Jahren zusammen mit seiner Gattin Ines geführt hatte, im Alter von 86 Jahren gestorben. Als waschechter Zürcher fühlte sich Rolf in Basel sehr wohl. Er war ein dezidierter, feinfühliger und fröhlicher Mensch, der in grosszügiger Weise auch immer für verschiedenste Anlässe des LC Basel zur Verfügung stand. Seine vielen Ideen und Anregungen führten in der Stadt Basel zu grossen Veränderungen im Tourismus. Rolf stellte sich verschiedenen Organisationen zur Verfügung, in denen seine starke Persönlichkeit sehr geschätzt wurde. Seine letzten Jahre verbrachte er zurückgezogen im Kreise seiner Familie. Paul Wyss

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in memoriam

Basel

Meilen

Pierre Louis Van der Haegen

Hans-Kaspar Zulauf

Pierre Louis Van der Haegen, geb. 1932, starb kurz nach dem Tode seines Clubfreundes Rudolf A. Jeker, mit dem er viele Reisen unternommen hatte und gut befreundet war. Pierre Louis war ein ruhiges, pflichtbewusstes und in früheren Jahren sehr aktives Mitglied des LC Basel. Er hatte viele kulturelle Interessen. Nach dem Ausscheiden aus seiner letzten Tätigkeit arbeitete er als freiwilliger Mitarbeiter der Uni-Bibliothek Basel an der Erstellung des Katalogs der vorhandenen Inkunabeln und Publikationen über Basler Wiegendrucke und den früheren Basler Buchdruck. Sein Studium zum Dr. rer. pol. hat er 1956 bei Prof. Salin abgeschlossen. Danach machte er eine Ausbildung in der Versicherungsbranche, übernahm später das Präsidium der Akkumalatorenfabrik Plus AG, und nach der Fusion mit der Akku Oerlikon wurde er Delegierter und CEO der Gruppe. Anschliessend war er sieben Jahre lang Geschäftsführer der Basler Handelskammer und am Schluss seiner Laufbahn von 1990 bis 1995 VR-Präsident der PAX-Versicherungsgesellschaft. Den LC Basel leitete er in den Jahren 1972/1973. Paul Wyss

Hans-Kaspar Zulauf wurde am 8. Juni 1941 in Wald im Kanton Zürich geboren. Nach seinen Jugendjahren im Zürcher Oberland besuchte er die Kantonsschule in Wetzikon, studierte später Jurisprudenz und schloss das Studium mit dem Doktor der Rechte ab. Seine berufliche Laufbahn bei den Zürich Versicherungen und später bei der Schweizer Rück brachte auch längere Auslandaufenthalte in Frankreich und den USA mit sich. Neben seiner beruflichen Tätigkeit interessierte sich Hans-Kaspar auch für musische Themen wie Theater, Kunst und Musik. Hans-Kaspar wurde 1997 in den LC Meilen aufgenommen und für das Clubjahr 2004/05 als Präsident gewählt. Daneben setzte er sich im Clubvorstand als Sekretär, Zensor und LionsBaseMaster während längerer Zeit mit viel Freude für den LC Meilen ein. Kurz nach seiner Präsidialzeit ereilten ihn zwei Schicksalsschläge. Seine geliebte Frau Dorly verstarb nach schwerer Krankheit, und bei ihm selbst wurde ebenfalls eine unheilbare Krankheit festgestellt. Trotzdem blieb er, solange es ihm möglich war, ein aktives Clubmitglied. Noch diesen Sommer nahm er an der Clubreise teil. Allzu früh ist Hans-Kaspar im August für immer eingeschlafen. Peter Kummer

Herzogenbuchsee

Rapperswil

Werner Schwarz

Fritz Dannecker

Im hohen Alter von 95 Jahren starb im Oktober Lions-Freund Werner Schwarz. Er trat dem LC Herzogenbuchsee vor 54 Jahren, ein Jahr nach der Clubgründung, bei und blieb bis zuletzt ein sehr aktives und engagiertes Mitglied. Dank seinem Engagement für den Club wurde ihm die ­Mitgliedschaft auf Lebenszeit verliehen. Der Öffentlichkeit diente Werner viele Jahre als Gemeinderat und von 1975 bis 1981 als Gemeindepräsident seiner Wohngemeinde Herzogenbuchsee. Bis zu seiner Pensionierung war Werner Geschäftsführer der VLG (heute fenaco) Herzogenbuchsee, die unter seiner Leitung eine grosse Expansion erlebte. Der erste in der Schweiz hergestellte, naturreine Orangensaft «Hohes C» ging auf seine Initiative zurück. Einen Ausgleich zu seinem beruflichen und politischen Wirken fand er in den Bergen. Fast alle Viertausender der Schweiz hat er bestiegen. Noch mit 80 Jahren stand er auf dem Gipfel der Jungfrau. Zu seinen alpinen Höhepunkten zählte sicherlich die Besteigung des 5895 Meter hohen Kilimandscharo, den er mit 70 Jahren noch bezwang. Der LC Herzogenbuchsee verliert mit Werner Schwarz ein grosszügiges und liebenswürdiges Mitglied. Paul Schaad

Im November nahm der LC Rapperswil Abschied von seinem privilegierten Mitglied Fritz Dannecker, der im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Seine Jugendjahre verbrachte Fritz in Zürich. Als während seines Studiums zum Maschineningenieur an der ETH der Krieg ausbrach, leistete er Militärdienst bei der Fliegertruppe. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn zuerst zum ACS in Genf. Von 1958 bis 1964 war er Direktor des Technikums Biel. Dann wurde er bei Heberlein AG Wattwil technischer Direktor. Gleichzeitig trat er in den LC Club Rapperswil über; der Lions-Bewegung gehörte er bereits seit 1957 als aktives Mitglied an. Mitte der siebziger Jahre wurde er zum Chef der Rüstungsbetriebe des Bundes gewählt. In dieser Position kam ihm seine Erfahrung als Oberst der Fliegertruppe zugute. Er hatte die Geschicke dieser Waffengattung während Jahrzehnten als Pilot aus nächster Nähe erlebt. Nach seiner Pensionierung stellte er sich vorübergehend der Entwicklungshilfe zur Verfügung, um im fernen Osten neue Hilfsprojekte zu evaluieren und Vorschläge auszuarbeiten. Im Jahre 1993 verkaufte er das geräumige Haus in Gebertingen und bezog zusammen mit seiner Gattin eine Eigentumswohnung in Jona. Hier verlebte das Ehepaar noch einige glückliche gemeinsame Jahre bis 2004, als Fritz seine Gemahlin Jenny verlor. Heinrich Schwarzenbach

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Impressum

solothurn

we serve

Urs Herzog Im Oktober verlor der LC Solothurn sein verdientes Mitglied Urs Herzog. Urs gehörte dem LC Solothurn seit 1973 an. Er wurde 77 Jahre alt. Aufgewachsen in Solothurn, studierte Urs Zahnmedizin. Nach einer Tätigkeit beim Schulzahnärztlichen Dienst Zürich trat er 1964 in die Praxis seines Vaters Walter ein, die er übernahm und bis zur Pensionierung im Jahre 1999 erfolgreich führte. 1959 heiratete er seine geliebte Hedy Haefelin. Den Eltern wurden zwei Töchter geschenkt. ­Lange Jahre war Urs Präsident der schweizerischen Zahnärztegesellschaft, während sechs Jahren Präsident der Alt-Wengia und während elf Jahren in der Narrenzunft Honolulu aktiv. Früher eher unsportlich, packte ihn in späten Jahren der sportliche Ehrgeiz. Viel war er nun auf dem Tennisplatz anzutreffen, er besuchte Kurse und buchte Tennisferien. Sehr am Herzen lag ihm die Pflege der Freundschaft mit dem Partnerclub LC Trier. Urs war im guten Sinne ein vornehmer Mensch, korrekt, ernsthaft und kultiviert. Gestus, Habitus und Sprache standen bei ihm, wie selten bei einem Menschen, in Einklang. Vor ein paar Jahren erkrankte er an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Trotz der Krankheit waren seine Lebensqualität und seine Mobilität bis kurz vor seinem Tod sehr gut, und er konnte die Gesellschaft seiner Lions-Freunde noch bis diesen Sommer geniessen. Beat Gerber

Official publication of Lions Clubs International. Publish­ed by authority of the Board of Directors in 21 languages – English, Spanish, Japanese, French, ­Swed­ish, ­Italian, German, Finnish, ­Indonesian and Polish, Korean, Portuguese, Dutch, Danish, C ­ hinese, ­Norwegian, Icelandic, Turkish, Greek, Hindi and Thai. EXECUTIVE OFFICERS President Wayne A. Madden, Auburn, Indiana, United States; Immediate Past President Wing-Kun Tam, Hong Kong, China; First Vice President Barry J. Palmer, Berowra, Australia; Second Vice President Joseph Preston, Arizona, United States. Contact the officers at Lions Clubs International, 300 W. 22nd St., Oak Brook, Illinois, 60523-8842, USA. DIRECTORS First Year Directors: Benedict Ancar, Bucharest, Romania; Jui-Tai Chang, Multiple District 300 Taiwan; Jaime Garcia Cepeda, Bogotá, Colombia; Kalle Elster, Tallinn, Estonia; Stephen Michael Glass, West Virginia, United States; Judith Hankom, Iowa, United States; John A. Harper, Wyoming, United States; Sangeeta Jatia, Kolkata, West Bengal, India; Sheryl May Jensen, Rotorua, New Zealand; Stacey W. Jones, Florida, United States; Tae-Young Kim, Incheon, Korea; Donal W. Knipp, Missouri, United States; Sunil Kumar R., Secunderabad, India; Leif Åke “Kenneth” Persson, Vellinge, Sweden; Dr. Ichiro Takehisa, Tokushima, Japan; Dr. H. Hauser Weiler, Virginia, United States; Harvey F. Whitley, North Carolina, United States. Second Year Directors: Joaquim Cardoso Borralho, Linda-a-Velha, Portugal; Marvin Chambers, Saskatchewan, Canada; Bob Corlew, Tennessee, United States; Claudette Cornet, Pau, France; Jagdish Gulati, Allahabad, India; Dave Hajny, Montana, United States; Tsugumichi Hata, Miyagi, Japan; Mark Hintzmann, Wisconsin, United States; Pongsak “PK” Kedsawadevong, Muang District, Petchburi, Thailand; Carolyn A. Messier, Connecticut, United States; Joe Al Picone, Texas, United States; Alan Theodore “Ted” Reiver, Delaware, United States; Brian E. Sheehan, Minnesota, United States; Junichi Takata, Toyama, Japan; Klaus Tang, Wied, Germany; Carlos A. Valencia, Miranda, Venezuela; Sunil Watawala, Negombo, Sri Lanka. HEADQUARTERS OFFICE 300, 22nd Street, Oak Brook, Illinois 60523-8842, USA, Tel. (630) 571-5466, http://www.lionsclubs.org

thun

SEKRETARIAT/SEcrétariat MD 102 Sibylle Frank, Tel. 041 226 61 08, Fax 041 226 61 09, E-mail: info@lionsclubs.ch.

Hanspeter Kernen

Generalsekretär/secrétaire général 1. VG Daniel Käslin (LC Titlis) Pilatushof AG, Franken­strasse 15, 6003 Luzern, tel 041 226 61 08.

Hanspeter Kernen kam 1952 in Thun zur Welt. Nach der Matur führten ihn sein Talent zur Rede und seine gewinnende, menschliche Art, gepaart mit einem tiefen Gerechtigkeitssinn, geradewegs in die Jurisprudenz. In der Stu­ dienzeit lernte er seine spätere Frau Gertrud kennen. Das gemeinsame Unterwegssein im Camper genoss die ganze Familie immer wieder. Entspannung und Inspiration fand Hanspeter zudem in der Musik und im Schreiben. Seine (Selbst-)Ironie und sein Witz machten es jedem, der ihn kannte, unmöglich, ihn nicht zu mögen. Dunkle Momente in seinem Leben waren das traumatisierende Erlebnis eines schweren Unfalls in der Kindheit und der Anschlag auf sein Leben als junger Anwalt. Auch die Trennung von seiner Frau im Jahr 2003 erlebte er als Tiefschlag. Zusammen fanden sie jedoch eine konstruktive Form, als Eltern ihre drei Kinder weiterhin zu begleiten und freundschaftlich miteinander verbunden zu bleiben. 2004 lernte Hanspeter Judith IneichenVokinger kennen. Daraus entstanden eine Verbundenheit mit vielen gemeinsamen Interessen, eine tiefe Liebe und ein für alle sichtbares Glück. Den LC Thun begleitete «Böbu», wie ihn seine Freunde nannten, fast ein ganzes Jahrzehnt als Sekretär. Im Mai 2012 erkrankte Hanspeter schwer. Er verstarb im Oktober im Beisein seiner Nächsten. Carlos Reinhard

Supplies/Fournitures Lions Iris Vogt, Tel. + Fax. 033 222 54 42, E-Mail: supplies@lionsclubs.ch Herausgeberrat/Conseil d’édition Lion Président: Alfred Haas (LC Vevey), D 102 W; Karl Lüönd (LC Zürich-Oerlikon), D 102 E, Ambros Zgraggen (LC Altdorf) D 102 C. Sekretär: Bernhard Stoll (LC Bern-Grauholz); Finanzen: Bernhard Egger (LC Frutigland) RÉDACTRICE EN CHEF/Welcome Régine Pasche, Case postale 60, 1462 Yvonand, Tél. 024 430 18 53, E-Mail: revue.lion@bluewin.ch REDAKTORin FÜR DEN DEUTSCHEN TEIL Heidi Mühlemann, Rent a Brain®, Bergstrasse 320, 8707 Uetikon am See. Tel. 044 790 16 71, Fax 044 790 16 74, E-Mail: redaktion.lion@rab.ch REDAZIONE ITALIANA Stefano Bosia, Via Carivee 10, 6944 Cureglia, Tel. 079 337 24 77, e-mail: sbosia@bluewin.ch anzeigenregie/régie d’annonces CeMedia AG, Etzelmatt 1, Postfach 89, 5430 Wettingen Tel. 056 618 33 11, Fax 056 618 33 10, www.cemedia.ch, lion@cemedia. ch DRUCK Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, 3001 Bern, www. staempfli.com; Layout: Karin Gugger Auflage/Tirage: 9995 Ex. (WEMF/REMP 2012) Der nächste «Lion» erscheint Ende März 2013 – Thema: Lesen und Schreiben. Einsendeschluss für Texte und Fotos: 23.2.2013 Parution du prochain ­numéro: Fin mars 2013 – Thème: Lire et écrire. Délai d’envoi des textes et photos: 23.2.2013 website: www.lionsclubs.ch/de/revuelion

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i n t e r n at i o n a l

Les mESSAGE DU préSIDENT INTERNATIONAL WAYNE A. MADDEN

L’esprit de service des Lions ne perd jamais sa force Il est facile de se laisser décourager. Il suffit d’ouvrir le journal. La presse ne parle que d’assassinats, de guerres et de misère affreuse. Pourtant, il y a toujours un ­aspect de l’esprit humain qui transcende les actes répréhensibles et les situations désespérantes.

IP Wayne A. Madden.

Même les gens qui se trouvent dans les pires des situations entrevoyent une lueur d’espoir dans le cœur humain. Ecoutez cette jeune fille: «Il est étonnant que je n’aie pas abandonné tous mes idéaux car ils semblent si absurdes et si difficiles à concrétiser. Pourtant, j’y tiens toujours, parce que malgré tout, je crois que les gens sont bons dans leur cœur.»

Vous l’avez certainement reconnue, c’est la jeune Anne Frank qui a fait cette remarque dans son journal intime rédigé dans sa cachette pendant la Deuxième Guerre mondiale. Le désir de rendre service J’ai rencontré des Lions du monde entier et franchement, dans l’ensemble, ils res-

semblent à d’autres gens. Certains sont très bavards. D’autres sont plutôt taciturnes. Certains font des projets minutieux. D’autres s’y lancent spontanément. Ce que tous les Lions ont en commun, c’est le désir de rendre service. Ils veulent créer un monde meilleur. Je pense que c’est le cas pour nous tous, ou presque. Nous avons donc la chance d’avoir trouvé une association comme les Lions dans laquelle nous pouvons mettre en œuvre notre énergie pour aider les autres. Le début d’une nouvelle année constitue le bon moment pour réfléchir, apprécier notre bonne fortune et s’engager à faire mieux. Je vous encourage à apprécier l’occasion que nous avons de rendre service aux autres. Nous sommes entourés de Lions qui, comme nous, croient fermement à notre mission de service. Ne dépendez pas des actualités diffusées à la télévision pour influencer votre attitude. Regardez plutôt autour de vous pour apprécier votre communauté mondiale de Lions. Le poète anglais John Keats l’a bien dit: «Les paysages sont très beaux mais la nature humaine est plus belle encore». Linda se joint à moi pour vous souhaiter une belle nouvelle année. Nous espérons que vos espoirs et vos rêves, en tant que Lion et dans votre famille, se réaliseront en 2013. Wayne A. Madden Président du Lions Clubs International n Plus d’infos sur: www.lionsclubs.org

Avec leurs actions de service, les Lions des cinq continents souhaitent contribuer à un monde meilleur. (Photos: LCI) 70

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i n t e r n at i o n a l

Convention internationale 2013 du 5 au 9 juillet 2013 à Hambourg

Une occasion rare de vivre une convention en Europe Chaque année, plus de 20 000 Lions du monde entier se réunissent lors de la convention internationale. Elle offre un cadre idéal pour se faire de nouveaux amis, pour découvrir les projets des autres clubs et pour établir des relations personnelles avec les représentants du siège d’Oak Brook. La prochaine convention aura lieu du 5 au 9 juillet 2013 à Hambourg. 300 Lions suisses sont déjà inscrits! La 96 e Convention internationale à Hambourg proposera des séances plénières animées dans la World arena O2 avec des conférenciers qui sauront vous inspirer, la parade des nations le long du magnifique lac intérieur Binnenalster et l’élection de notre directeur international suisse Robert Rettby (LC Neuchâtel). Séances plénières La Convention de Hambourg comportera trois séances plénières riches en événements: dimanche 7 juillet: séance d’ouverture avec le discours du Président international Wayne A. Madden et la cérémonie des drapeaux. Lundi 8 juillet: cérémonie commémorative et nominations aux postes de second vice-président et de directeur international. Cette année, la conférencière invitée sera l’ancienne première dame des Etats-Unis Laura Bush, qui parlera de son engagement pour les problèmes mondiaux. Mardi 9 juillet: séance de clôture avec le résultats des élections, l’installation du président international 2013–14 et l’intronisation des gouverneurs de district 2013–14. Le port animé de Hambourg, le plus important d’Allemagne, hébergeant des paquebots de croisière, la belle architecture des vieux quartiers de la ville – dotée de plus de 2300 ponts – le quartier des entrepôts, où aujourd’hui encore le parfum du café fraîchement torréfié et des épices exotiques embaume l’atmosphère, constituent autant de raisons de se rendre à Hambourg cet été. Inscrivez-vous dès aujourd’hui. Informations et formulaires sur le site: www.lionsclubs.ch. Renseignements auprès d’Andreas Wunderlin, Kuoni Voyages, au 058 702 64 64 ou andreas.wunderlin@kuoni.ch. Régine Pasche/LCI

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da s L E T Z T E V O N L E O L EU

Der kategorische Aperitif

W

as hat der weise Immanuel Kant (1724–1804) eigentlich genau gemeint, als er den kategorischen Imperativ erfand? Im Lexikon findet man etwa zehn Formulierungsvarianten; die einfachste von ihnen lautet: «Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.» Für den Auftakt von gesellschaftlichen Anlässen aller Art – vom Clubmeeting bis zum grossen Kongress – bedeutet dies: Nimm ein Glas zur Hand, dann weisst du beim Herumstehen gleich auch, wohin mit den Händen. Stehe herum und warte, bis du einen Bekannten findest. Dann gilt als «Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung», dass man sich nach dem werten Befinden des Gegenübers erkundigt, obwohl es einen eigentlich einen Dreck interessiert. (Probieren Sies mal aus. Es fragt Sie einer: «Wie gehts?» – und Sie sagen: «Schlecht!» Und vergessen Sie nicht, sein dummes Gesicht zu fotografieren.) Gespräche über das Wetter verraten fortgeschrittene Verlegenheit und mangelnde Parkettsicherheit. Verbotene

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Themen sind Religion, Politik und der Zivilstand des Gastgebers, vor allem, wenn sich dieser in einem Wechselzustand befindet. Aber eigentlich dient ja der Apéro nur der Dehnung der Ankunftszeit; die wenigsten Menschen sind ja pünktlich. Als Nebennutzen kann verzeichnet werden, dass der Apéro allfälligen Geburtstagskindern die elegante Gelegenheit gibt, sich kostenpflichtig hochleben zu lassen. Apéros vor Clubmeetings sind noch aus anderen Gründen kategorisch, das heisst unverzichtbar. Man setzt sich ja nach dem Zufallsprinzip zu Tisch, das heisst, der Gesprächskreis ist dann eingeschränkt. Beim Aperitif sortiere ich un-

auffällig meine Kontakte und erledige die eine oder andere Pendenz («Lüüt mer emal aa …»). Ein untrügliches Merkmal des Apéroprofis ist dessen Fähigkeit, gezwungene Gespräche auch ohne Zuhilfenahme eines läutenden Mobiltelefons elegant abzubrechen. Darüber hat der weise Immanuel Kant bezeichnenderweise nichts hinterlassen. Dafür hat sein später geborener Kollege Ludwig Wittgenstein das Nötige gesagt und zugleich die Institution des Aperitifs kategorisch in Frage gestellt: «Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen!» Leo Leu


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XF XJ

XK

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