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DEZEMBER 2017

LIONS CLUBS INTERNATIONAL MD 102 | SCHWEIZ UND FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

PDG Peter Molinari (l.) und Markus Enzler mit dem Bundeshausmodell am Tag des weissen Stocks.

Geschenke

Cadeaux

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Z ü r i c h

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G e n f

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F r a n k f u r t

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M a d r i d

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L o n d o n


EDITORIAL

Jusqu’au bout de leurs rêves! A la veille de célébrer Noël, le thème des cadeaux s’imposait et ce numéro revient sur deux magnifiques présents que se sont offerts les Lions du MD 102: la Journée de la canne blanche du 15 octobre, avec la maquette tactile du palais fédéral en bronze, et le Forum européen de Montreux et son programme exceptionnel de 80 conférences et séminaires. Mais si le succès est au rendez-vous, tout n’était pas gagné d’avance. Tout au long des célébrations du centenaire du LCI en Suisse, des Lions ont dû combattre le scepticisme ambiant, se battre et prendre des risques. Convention nationale de Vaduz 2013: les délégués acceptent, non sans quelques réticences, le principe d’un nouveau

Inhalt | Sommaire forum européen en Suisse. Ce n’était pas gagné car il fallait convaincre ceux qui avaient vécu et épongé le déficit du Forum de Zurich en 1997. C’est la ­deuxième fois que l’Arc lémanique accueillait un tel forum. Un comité et un éventail de commissions se sont mis au travail avec enthousiasme. La difficulté de trouver des sponsors et les inscriptions qui arrivent toujours plus tard pouvaient donner des sueurs froides: 40% des inscriptions ne parvenant que lors des trois dernières semaines … Pour toutes ces entreprises de grande envergure, il fallait la force tranquille d’un Robert Rettby, d’un Pius Schmid, d’un Markus Enzler, d’un Peter Molinari ou d’un Jürg Vogt pour y croire et aller au bout de leurs rêves. Bravo!  Régine Pasche Rédactrice en chef revue.lion@bluewin.ch

Thema2

geholfen haben. Ideell, indem wir ihnen zugehört, ihre Anliegen ernst genommen und sie am Tag des weissen Stocks nach Bern begleitet haben. Materiell unter anderem mit dem realitätsgetreuen Bundeshausmodell aus Bronze, das auf dem Känzeli bei der Bundeshausterrasse einen Platz erhält. Das stattliche Modell im Massstab 1 : 130 ist ein Geschenk, das weit über das 100-Jahre-Jubiläum der Lions-Organisation hinaus glücklich macht – hoffentlich nicht nur die unermüdlichen Initiatoren und uns Lions des MD 102 als Spender, sondern auch die sehenden und sehbehinderten Besucher, die es in Zukunft betasten und betrachten werden.

Clublife56

Schenken macht glücklich Schenken, spenden und helfen macht glücklich. Wer schenkt, so die Begründung der Wissenschaft, fühlt sich mit anderen verbunden und stärkt seine Beziehungen. So gesehen, sind wir Lions wohl ziemlich glücklich. Mit unseren Activities schenken wir regelmässig Zeit, Geld und Objekte aller Art. Einige eindrückliche Beispiele haben wir für unser Hauptthema herausgepickt, wohl wissend, dass es ganz viele weitere Lions Clubs gibt, die Herausragendes leisten. Glücklich und zufrieden dürfen wir auch mit unserem Jubiläumsjahr sein, in dem wir blinden und sehbehinderten Menschen materiell und ideell auf vielfältige Weise

Heidi Mühlemann Redaktorin für den deutschsprachigen Teil redaktion.lion@rab.ch

• Das Bundeshausmodell – Centennial-­ Geschenk des MD 102 • Das grösste Wasserrad der Schweiz • Du blé et du pain – cadeaux de la nature • Un’idea regalo firmata Lions

National24 • Tag des weissen Stocks in Bern – ein unvergesslicher Tag! • Belle mobilisation pour la Journée de la canne blanche à Berne • Candido Pianca, ambasciatore per la ­Svizzera

Europa Forum

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• Mehr als 1200 Lions und Leos kamen nach Montreux • Montreux: équilibre financier et ciel bleu • Concours de musique – du bronze pour Morgane • 319 minuti dimenticati appena giunti a Montreux!

Activity65 People76 Welcome82 In memoriam

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Impressum87 International87 Leo Leu

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• «Da häsch dänn s Gschänk …»

Facciamo di ogni regalo un dono Il regalo è un segno di affetto, di cortesia, di riconoscenza, ma occhio a non trasformarlo nel suo significato iperbolico ovvero in qualcosa di molto conveniente. Nel suo significato principale, donare è uno degli atti più belli della comunicazione umana, per nulla scontato, dovrebbe essere un gesto autentico carico di significato emotivo. Regalare richiede tempo, ma può essere un momento di conoscenza profonda dell’altro e un’occasione per osservare le sincere reazioni dell’anima. Se è vero che l’atto di regalare dovrebbe presupporre l’intento di dare senza ricevere, in realtà, attraverso il regalo, si ottiene sempre qualcosa in cambio. L’aspetto più

bello di questo scambio, sono la positività e il calore che questo gesto è in grado di generare. Donando lasciamo una traccia visibile dei sentimenti che proviamo per le persone cui destiniamo il nostro regalo, un momento di condivisione di affetti, di partecipazione! Essere Lions contiene molti di questi aspetti, tutti direi. È un impegno formale, costante e autentico nella realizzazione di service, che sono il cuore della nostra attività. Donare per un Lions non è un atto dovuto o formale, è parte del nostro DNA. Buone feste a tutti voi e alle vostre famiglie e un sincero augurio per un 2018 ricco di soddisfazioni! Stefano Bosia Redazione italiana sbosia@bluewin.ch

Markus Enzler und PDG Peter Molinari waren die treibenden Kräfte hinter dem Bundes­hausmodell, das am Tag des weissen Stocks auf dem Bundes­ platz enthüllt wurde./Markus Enzler et le PDG Peter Molinari ont œuvré pour la maquette tac­ tile du Palais fédéral./Markus Enzler e il PDG Peter Molinari davanti al modellino tattile del Palazzo Federale. (Foto: Régine Pasche)

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Geschenke AM 15. OKTOBER WURDE DAS BUNDESHAUSMODELL DER ÖFFENTLICHKEIT ÜBERGEBEN

Das Bundeshausmodell – CentennialGeschenk des MD 102 Noch wartet es auf seinen definitiven Platz auf dem Känzeli des Bundeshauses: das bronzene Bundeshausmodell, das die Lions des MD 102 der Öffentlichkeit zum 100-Jahre-Jubiläum von LCI geschenkt haben. Der kurze Auftritt des Modells am Tag des Weissen Stocks auf dem Bundeshausplatz zeigte eindrücklich, dass es Sehende und Blinde gleichermassen fasziniert.

Die Idee kam von Markus Enzler, Delegierter Musikwettbewerb des ­ MD 102. Wie wäre es, fragte er im Frühjahr 2016 an seiner ersten Sitzung im Governorrat, wenn die Lions anlässlich des Centennials der Öffentlichkeit ein Modell des Bundeshauses schenken würden? Es wäre ein Geschenk, das weit über das Jubiläumsjahr hinaus Bestand hätte und auf sympathische Weise öffent­lichkeits- und medienwirksam wäre. Die Begeisterung über den Vorschlag hielt sich in Grenzen. Nur einer fing sofort Feuer: Peter Molinari, damals amtierender Distrikt-Governor des Be-

zirks Ost. Gemeinsam machten sich die beiden dazu auf, das Projekt zu konkretisieren. Da fehlen Fenster und die Loggia! Erster Knackpunkt: Wie kommen wir zu einer realitätsgetreuen Vorlage? Das Bundesamt für Bau und Logistik hat zwar ein Modell, doch ohne die Seitenflügel. Ein Bundeshausmodell ohne Seitenflügel? Nein, das kam nicht infrage. Sie gehören zum Gebäude, auch wenn das Bundeshaus in den Jahren 1852 bis 1857 in drei Etappen und von drei Architekten erbaut wurde.

Nächste Station: Melide. SwissminiaturDirektor Joël Vuigner war sofort damit einverstanden, dass ein Spezialistenteam der Firma DENKmal3D aus Vechta, Niedersachsen, anreiste, um einen Scan vom Miniaturbundeshaus zu erstellen. Interessiert beugte sich wenig später der Denkmalpfleger der Stadt Bern über die digitalisierte Ansicht. Und runzelte die Stirn: «Da fehlen Balkone, die Fenster sind nicht wirklichkeitsgetreu wiedergegeben, und die Winkel der Flügel sind ebenfalls nicht ganz korrekt.» Aber immerhin, die Basis war gelegt. Den Rest würde man schon noch hinkriegen. Komposition am Computer Der nächste Schritt bestand darin, eine Giesserei zu finden. Betriebe aus der Ukraine und Kroatien waren im Gespräch. Doch dann kam der entscheidende Hinweis. Die Kunstgiesserei St. Gallen AG gehört zu den renommiertesten Giessereien weltweit. «Das war ein Glücksfall»,

13. Oktober: Das Modell ist fertig: in Feierlaune v.l. Projektleiter Gabriel Badertscher (Kunstgiesserei St. Gallen AG), PDG Peter Molinari, Initiator Markus Enzler, Scan-Spezialist Andrea Rinaldi (Kunstgiesserei St. Gallen AG) (Fotos: Heidi Mühlemann)

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2. Oktober: Noch liegt viel Arbeit vor den Spezialisten der Kunst­ giesserei St. Gallen AG.

fertigstellen. Am 12. Oktober reisten Markus Enzler und Peter Molinari mit einer Champagnerflasche nach St. Gallen, um das Modell abzunehmen. Am 14. Oktober transportierte Werner Schiess, Mitglied des LC St. GallenMörschwil und Inhaber einer Umzugsfirma, das Modell kostenlos nach Bern. Am 15. Oktober stand das Bundeshausmodell mitten auf dem Platz vor dem Bundeshaus, wo es sofort von Sehenden und Sehbehinderten bestaunt und betastet wurde. Spätestens jetzt war klar: Das Bronzemodell ist ein wunderbares Geschenk der Lions an die Bevölkerung! Heidi Mühlemann sagt Markus Enzler heute. Die St. Galler Giesserei leistete hervorragende Arbeit, und der Standort lag nahe genug, dass vieles in direktem Kontakt mit dem Projektleiter Gabriel Badertscher vor Ort besprochen werden konnte. Als Erstes «komponierte» Mitarbeiter Andrea Rinaldi am Computer das 3-DModell des Gebäudes bis zur Vollendung. Jetzt entsprachen die Details bis auf kleine Abweichungen der Realität, und den Niveauunterschied von Bundeshausplatz und Bundeshausterrasse glich Andrea Rinaldi durch eine modellierte Umgebungsgestaltung des Sockels elegant aus.

Jetzt muss es sein! Auch sonst gab es noch vieles zu regeln und zu besprechen. Und es gab nach wie vor Skeptiker im Governorrat. Der definitive Entscheid verzögerte sich, bis aus St. Gallen ein Hilferuf kam. Es war August, und das Modell sollte am 15. Oktober, am Tag des Weissen Stocks, auf dem Bundeshausplatz stehen. «Wenn wir jetzt nicht starten können, wird das Modell nicht rechtzeitig fertig!», mahnte Gabriel Badertscher. Noch einmal setzten Markus Enzler und Peter Molinari ihre ganze Überzeugungskraft ein. Mit Erfolg. Die Giesser konnten ihr Werk

14. Oktober: Das Bundeshausmodell geht gut verpackt auf den Weg nach Bern, auf der Rampe Werner Schiess.

15. Oktober: Das Bundeshausmodell darf betastet werden.

Zahlen und Fakten zum Bundeshausmodell Massstab: 1:130 Masse: Länge 260 cm, Tiefe 92 cm, Höhe 137 cm Gewicht: rund 450 Kilogramm Kosten: rund 100 000 Franken; 70 000 davon finanziert der MD 102 aus dem Restbetrag von SightFirst II, 20 000 Franken steuerte der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV bei, und je 5000 stammen aus den Kassen der Distrikte West und Ost Standort: auf dem Känzeli westlich der Bundeshausterrasse

Das im Sittertal gelegene Gebäude der Kunstgiesserei St. Gallen AG 6 | 2017

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Geschenke LIONS HALFEN, WO DER ÖFFENTLICHEN HAND DAS GELD FEHLTE

Die Brückenbauer von Langnau Für die allgemeine Infrastruktur wie Strassen und Bachübergänge ist in der Regel die öffentliche Hand zuständig. Was aber, wenn das Steueraufkommen nicht ausreicht? Im Emmental konnten Gemeinden und Private schon mehrfach auf die Hilfsund Einsatzbereitschaft des LC Langnau zählen.

Südlich von Langnau verläuft auf der linken Seite der Ilfis ein viel begangener Wanderweg. Als vor acht Jahren auf einer 1,2 Kilometer langen Strecke im Nagelfluhgebiet Teile des Weges abrutschten, musste er gesperrt werden – die Unfallgefahr war zu gross. Die Sperrung erhielt viel Kritik, doch die Gemeinde Langnau konnte die Kosten für die Instandstellung nicht tragen. An ihrer Stelle übernahm der LC Langnau die Wiederherstellung der «Winterseite» Langnau. Dass die ­Lions der Aufgabe gewachsen waren, hatten sie 2006 mit dem Bau eines Skaterparks mit betonierten Hindernissen in Langnau bewiesen. Die Gemeinde war deshalb von Anbeginn froh über die Aktivität des LC Langnau. So kam es, dass die Langnauer Lions im Jahr 2010 im Nagelfluhgebiet zusammen mit dem Zivilschutz und einer privaten Baufirma drei Stege von insgesamt 65 Metern Länge und Zugangstreppen bauten. Die Projektsumme belief sich auf 120 000 Franken. Heute gehört dieser Weg wieder zum Wandernetz Naherholungsgebiet Langnau und er erfuhr kürzlich durch einen Bilderzyklus aus Gotthelf-Filmen noch eine zusätzliche Aufwertung. Befahrbare Hängebrücke für einen Bauernhof Ein weiteres Grossprojekt war der Hängesteg Gysenbergschächli im Jahr 2013. Das Gysenbergschächli ist ein Bauernhof in Eggiwil im Emmental. Lange Zeit existierte nur ein steiler, im Winter nicht begehbarer Fussweg zum Hof. Zwar war 1971 ein ganzjährig passierbarer Hängesteg erstellt worden, doch er war baufällig geworden und sollte ersetzt werden. Ein Ersatz durch die öffentliche Hand kam nicht infrage, weil es sich um einen privaten Zufahrtsweg handelte, und die 4

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Familie, die den Hof bewirtschaftet, hätte die Mittel dafür nicht aufbringen können. Der LC Langnau realisierte das Projekt alleine, mit Unterstützung der Gemeinde während des Planverfahrens. Die Kosten beliefen sich auf 160 000 Franken, und wiederum erstellten die Mitglieder des

LC Langnau das Bauwerk mit Unterstützung privater Baufirmen in Fronarbeit. Die neue Hängebrücke ist mit dem Auto befahrbar und wurde 40 Zentimeter höher gebaut als ihre Vorgängerin. Dadurch überstand sie das Jahrhunderthochwasser von 2014 schadlos. Die Familie ist ausserordentlich dankbar.

Endlich ganzjährig befahrbar: Einweihung des Hängestegs Gysenbergschächli im Jahr 2014


Gesicherter Wanderweg: der von den Langnauer Lions gebaute Steg auf der «Winterseite»

Unwetter zerstört eine 26 Meter lange Brücke Am 24. Juli 2014 richtete ein Unwetter in Bumbach-Schangnau grosse Schäden an. Bereits zwei Tage später bot der LC Langnau der Gemeinde Schangnau seine Hilfe an. Diese bat um die Wiedererstellung einer zerstörten 26 m langen Brücke und von sechs weggeschwemmten Stegen entlang der Langlaufloipe. Mit den eingegangenen Hilfsgeldern hätte die Gemeinde die Brücke und die Stege früher oder später wieder erstellen können, die nächste Langlaufsaison wäre jedoch ausgefallen. Diesmal war das Projekt aber für den LC Langnau allein zu gross. Die Langnauer baten deshalb die Lions Clubs aus der Zone 24 um Unterstützung, und in Anbetracht der Dring­

Tue Gutes und sprich darüber: Hinweistafel an der Loipen­brücke Schangnau

lichkeit des Projektes beschleunigte die Gemeinde Schangnau das Bewilligungsverfahren. Die Bauzeit erstreckte sich von September bis Ende November. In diesen drei Monaten bauten Mitglieder des LC Langnau mit Unterstützung der Lions Clubs Burgdorf, Erlinsburg, Herzogenbuchsee, Landshut, Langenthal, Oberes Langetental eine auf 39 Meter verlängerte und um 60 Zentimeter erhöhte Brücke und erstellte sechs neue Stege. Projektsumme: 205 000 Franken.

Blick auf die 43,5 Meter lange Hängebrücke

Bereits im Winter 2014/2015 konnten die erstellten Bauten als Langlaufloipe wieder benützt werden, und weitere Hochwasser konnten bisher weder die Brücke noch die Stege beschädigen. Die Gemeinde Schangnau bedankte sich mehrfach herzlich bei den beteiligten Lions Clubs. Niklaus Lauterburg

Schon mehrmals berichtete der LC Langnau im LION über seine Activities. Das tun viele andere Lions Clubs natürlich auch. Beim LC Langnau fiel auf, dass es sich jedes Mal um Bauprojekte handelte, bei denen sich die Lions sowohl finanziell als auch mit Freiwilligeneinsätzen in hohem Mass engagierten. Und es waren Projekte, die eigentlich zum Aufgabenbereich der öffentlichen Hand gehören, für die den Gemeinden jedoch das Geld fehlte. Die Einsätze der Langnauer Lions waren somit Geschenke ans Gemeinwesen.

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HIGHLIGHTS • Führungen durch Budapest, Eger, Pécs und Tihany • Besuch des Sissi Schloss Gödöllö • Orgelkonzert in der Basilika von Eger • Weindegustation in Tokaj • Kutschenfahrt in der Puszta mit ungarischem Essen und Musik • Bootsfahrt auf dem Balaton • Besuch der Herend Porzellanmanufaktur

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DER LC FARNSBURG HILFT, EIN FAST VERGESSENES HANDWERK ZU ERHALTEN

Das grösste Wasserrad der Schweiz Oltingen, ein kleines Dorf im Oberbaselbiet, ist Standort der einzigen mit einem Wasserrad betriebenen Sägerei in der Nordwestschweiz. Die 1825 erbaute «Sagi» wurde noch bis Ende der 1980er-Jahre von Hans Rickenbacher im Haupterwerb ­betrieben. 1988 wurde die Stiftung Sagi Oltingen gegründet. Der LC Farnsburg war Gründungsmitglied.

Vier Pensionäre demonstrieren heute noch, wie man früher Baumstämme der Länge nach zersägte.

Ziel der Stiftung ist es, die Sägerei für die Nachwelt zu sichern. Das Wasserrad der Sagi Oltingen ist mit seinen 6,6 Metern Durchmesser heute das grösste ständig drehende oberschlächtige Wasserrad der Schweiz. Bei solchen Rädern fliesst das Wasser von oben in die Taschen des Rades, das durch die Schwerkraft des Wassers angetrieben wird. Die Mitglieder des LC Farnsburg engagieren sich seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1988 mit grossem Einsatz sowohl in der Stiftung als auch im Rahmen ihrer jährlichen Aktivitäten und stellen zwei Stiftungsräte. Vor drei Jahren erhielt die Sagi mithilfe eines breit angelegten Fundraising-Einsatzes des LC Farnsburg ein neues Holzwasserrad für über 150 000 Franken. Normalerweise liegt die Lebensdauer eines Holzwasserrades im Betrieb bei rund 30 Jahren. Nach dem Einbau 2014 dachte man, bis

2044 Ruhe zu haben. Ende Juni 2016 kam, was niemand erwartet hatte: Die Welle des neuen Wasserrades brach. Ein Schock für die Stiftungsräte, die Lions und alle, die Teil der Aktion rund um das neue Wasserrad waren. Mehr als ein halbes Jahr stand das Wasserrad still, bis die Ursache geklärt und die hochkomplizierte Reparatur vollbracht war. Die Tatsache, dass heute niemand mehr wirklich Erfahrung mit dieser alten Technik hat, machte alles sehr schwierig. Zusammen mit dem Wagner und Ingenieuren, erneutem freiwilligem Engagement und viel Herzblut konnte das Rad wieder repariert werden. Die «Sagi» ist für alle da Das sind gute Nachrichten. Jahr für Jahr begrüsst die Sagi Oltingen zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Die Sägerei kann frei besichtigt werden. Gruppen

Das einzigartige Wasserrad hat einen Durchmesser von 6,6 Metern.

und Einzelpersonen können sich zudem für Führungen anmelden und haben so auch die Gelegenheit, den Sägern bei der Arbeit zuzuschauen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ausserdem wird heute noch im Auftrag gesägt. Vier engagierte Pensionäre amten als Säger und zerschneiden wie in alten Zeiten Baumstämme der Länge nach. Die Einsatzgebiete der frisch geschnittenen Bretter sind vielfältig. Heute werden sie vor allem privat wiederverwertet und eingesetzt. Der nächste Höhepunkt für die Sagi Oltingen ist der weit über das Ober­ baselbiet hinaus bekannte «Oltiger Määrt». Immer Mitte Mai wird Oltingen zwei Tage lang Schauplatz eines einzigartigen Marktes, an dem selbst gemachte Produkte vorwiegend aus der Region angeboten werden. Der LC Farnsburg betreibt dann auf der Sagi das beliebte Sagi-Beizli, und die Säger werden wieder im Dauereinsatz stehen und voller Stolz ein in Vergessenheit geratenes Handwerk ausüben. Dominik Marbet

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John Stewardson (LC Heiden) – mit Löwen kennt er sich aus

Zebras, Giraffen und Gnus auf Wanderschaft Ein imposanter Löwenkopf ziert den Katalog des Reisespezialisten africa design travel ag. Inhaber ist John Stewardson, mit Löwen kennt er sich aus – er gehört zu den Gründungsmitgliedern des LC Heiden. Selbstverständlich ist das Tierleben in Afrika viel reichhaltiger, die unvergleichliche Schönheit von Flora und Fauna ist unendlich vielseitig, einmalig

und überraschend. Stewardson und sein Team sind DIE Experten für individuelle Reisen, insbesondere in den Süden und Osten des spannenden Kontinents. Und für Badeferien auf den Inseln Mauritius, La Réunion und die Seychellen. Jahrzehntelange Erfahrung, persönliche Kontakte und regelmässige Reisen in die angebotenen Destinationen garantieren, dass

Altbewährtes auf hohem Standard bleibt und dass Neuentdeckungen dem Qualitätsbewusstsein von africa design travel ag entsprechen. Dazu gehören der Schutz von Ressourcen sowie ein nachhaltig ökologischer Tourismus. Dass die Einmaligkeit der Landschaft und der Tierwelt zu den grössten Schätzen der afrikanischen Länder gehört, ist den Bewohnerinnen und Bewohnern bewusst. So stehen Sorgfalt und Achtung bei allen touristischen Angeboten im Vordergrund. Dafür erleben Sie die wahre, unverfälschte Natur Afrikas, wie sie seit Menschengedenken besteht, bewahrt vor Eingriffen der Menschen, bevölkert von der ursprünglich Welt der Tiere. Beispiele für die Vielfalt Afrikas: – Südafrika – Kruger Nationalpark mit privat geführten Lodges, Weltstadt Cape Town, malariafreie Parks. – Sambia – riesige Parks für Erkundungen mit Auto, Kanu, zu Fuss. Bootstouren, Wanderungen, Camps. – Tansania – Ngorongoro und Serengeti mit der Grossen Migration von Gnus, Zebras und Gazellen. Ideal für Safaris kombiniert mit Badeferien in Sansibar.

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SIEBEN LIONS CLUBS DER STADT BERN SPANNEN ZUSAMMEN

Drei Zimmer für die Blindenschule Jede Activity von Lions ist ein Geschenk, meistens bestimmt für eine Institution oder eine ausgewählte Personengruppe. Das Besondere am Geschenk der Stadtberner ­Lions Clubs liegt in der breit angelegten Aktion, um die rund 125 000 Franken für die drei Zimmer für die Blindenschule Zollikofen zu sammeln.

In einer gross angelegten Sammelaktion spannten die sieben Stadtberner Lions Clubs erstmals zusammen, um im Rahmen eines Neubauprojektes drei zusätzliche Zimmer für die Blindenschule Zollikofen zu finanzieren. Die Kinder in der Blindenschule Zollikofen brauchen dringend mehr Platz. Heute sind die Zimmer der Wohngruppen teilweise zu dritt bewohnt. Dies auch von Kindern, die auf zahlreiche Hilfsmittel angewiesen sind. Hier wollten die sieben Stadtberner Lions Clubs helfen. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums von Lions Clubs International gleisten sie ein gemeinsames Projekt auf. Um die nötige Summe aufzubringen, organisierten sie verschiedene Teilprojekte auf unterschiedlichen Kanälen. Über soziale Medien Freunde und Bekannte begeistern Ein Organisationskomitee mit Vertretern aus allen sieben Lions Clubs stellte ein Aktionsprogramm zusammen, mit einem grossen Sammelevent auf dem

Mylène Thiébaud (LC Bern Esprit) überreicht Hans Stöckli, Präsident des Patronatskomitees der Blindenschule Zollikofen, den exklusiv für die Sammelaktion entwickelten hochwertigen und praktischen Rucksack. Im Hintergrund: Christian Niederhauser, Direktor der Blindenschule Zollikofen.

Noch existieren die Zimmer erst auf dem Plan (grüne Felder). Die Überbringer des Geschenks (stehend von links) Egon Steiner, Governor Distrikt West; Adrian Lerf, Stiftungsratspräsident; August Blunschi, LC Bern-Bümpliz; Micael Schweizer, LC Bern-Bümpliz; Ständerat Hans Stöckli, Präsident des Patronatskomitees; Julie-Ann Trachsel, Kommunikation OK Lionstag; René Kohler, LC Bern-City; Anita Kaderli, LC Bern Kirchenfeld; Christoph Meyer, LC Bern Esprit; Christian Niederhauser, Direktor der Blindenschule; (kniend von links) Simon Ruchti, LEO Bern; Max Ehrsam, LC BernBümpliz; Mylène Thiébaud, LC Bern Esprit; Silvia Brüllhardt, LC Bern Esprit. Nicht anwesend: Markus Aerni, LC Kirchenfeld, und Peter Zoebeli, LC Bern.

Berner Kornhausplatz am Lionstag am 10. Juni, mit der Entwicklung und dem Verkauf eines Rucksacks, der auch besondere Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen berücksichtigt, mit einem Sponsoringprogramm, mit einer Facebook-Seite und mit einer Crowdfunding-Plattform, auf der Interessierte die Aktion einfach und unkompliziert mit einem selbst gewählten Beitrag unterstützen konnten. Die Beiträge aus den anderen Aktionen flossen ebenfalls ins Crowdfunding ein. Bekannt gemacht wurde das Crowdfunding in erster Linie über die Lions-Mitglieder der Stadtberner Clubs selber. Sie versuchten, per E-Mail und über soziale Medien ihre Freunde und Bekannten für die Aktion zu begeistern.

Haupteinnahmequelle Rucksack Die Einzelspenden auf der Crowdfunding-Plattform bewegten sich zwischen 50 und 1000 Franken. Zur Haupteinnahmequelle wurde der exklusiv für dieses Projekt entwickelte, hochwertige Rucksack, der für 60 Franken verkauft wurde. Davon flossen 35 Franken direkt in die Sammlung. Interessierte Sponsoren konnten den Rucksack auch mit ihrem eigenen Logo bedrucken lassen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Am 14. September konnte das OK dem Patronatskomitee der Blindenschule Zollikofen symbolisch drei behindertengerecht eingerichtete Zimmer im Wert von 125 000 Franken übergeben. Peter Zoebeli, LC Bern

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Amazing Jewelry erobert die Schweiz und revolutioniert die Schmuckbranche! Ein Lion aus dem Baselbiet folgt einer vielversprechenden Vision und stellt das dänische Schmuckkonzept vor Amazing Jewelry bietet hochwertigen Echtschmuck in jungen und einzigartigen Designs in 925 Sterling Silber, Gold und dem angesagten Roségold zu Preisen an, die mehr als 50 Prozent unter den branchenüblichen Preisen liegen. Das dänische Schmuckkonzept Amazing Jewelry beweist: Niedrige Preise bedeuten keinen Qualitätsverlust. Alle aktuellen Modetrends werden neu aufgenommen und stilsicher in exklusive Schmuckstücke umgesetzt- mit einem essentiellen Unterschied: Alle unnötigen Kosten sparen wir ein. Wir liefern direkt ab Werk an unsere Shops und verfügen weder über Zwischenhändler noch grosse Werbebudgets. Das Konzept stammt von Jesper Nielsen, welcher Pandora von einem kleinen Schmckhändler zu einem Milliardenkonzern mitaufgebaut hat. Das Geschäftsmodell ist von Zara inspiriert und begleitet. Das Konzept, nach dem erlesener Echtschmuck zu sehr günstigen Preisen angeboten wird, befindet sich mit geplanten 5000 Stores weltweit bereits auf Erfolgskurs. Anfang Oktober 2017 wurde Amazing Jewelry mit der Eröffnung eines Pop Up Shop in der grössten Shooping Mall der Schweiz (Shoppi Tivoli) in Spreitenbach lanciert. Nur ein paar Wochen später eröffnete der zweite Shop im trendigen Stadtviertel „Quartier du Flon“ in Lausanne seine Türen. Weltweit haben bereits 12 Länder die Marke lanciert und für ganz Europa und Asien wurden die Landeslizenzen vergeben. Daniel Oberbeck Mitglied Lions Club Birseck, verheiratet, vier Kinder, Betr. Oek FH, Franchise Mgr IHK Was hat Sie an Amazing Jewelry fasziniert? Als Branchenfremder kann man einen Markt viel objektiver betrachten. Meine Töchter kaufen ihren Schmuck in Ketten wie beispielsweise Claires. Ein Juwelier wie Christ ist ihnen viel zu teuer. Dazwischen gibt es keine Alternative. Gleichzeitig ist uns über Generationen eingeimpft worden, dass Echtschmuck einfach teuer ist. Wenn meine Frau in der Türkei einen günstigen Goldring toll findet, ist meine Antwort schon vorprogrammiert: Das kann doch nicht echt sein! Was ist denn das Revolutionäre an Amazing Jewelry neben den günstigen Preisen? Dieses Konzept spricht eine neue Generation an: Stetig neue Designs und Trends, coole Shops mit Musik etc. Heute erzähle ich meinen Kindern nicht mehr, wo und wie sie einkaufen sollen, sondern umgekehrt. Somit sprechen wir automatisch auch die ältere Zielgruppe an, schliesslich möchten die meisten Kunden ja irgendwie jung und trendy sein. Die Schmuck-Branche ist meiner Meinung nach verstaubt und hatte es dank fantastischen Margen nie gross nötig, sich weiterzuentwickeln. Irgendjemand musste ja diese pompösen Messen wie die Basel World finanzieren. Welches sind Ihre grössten Herausforderungen? Das Finden von geeigneten Ladenflächen ist dank meinem Beziehungsnetzwerk – gepaart mit diesem vielversprechenden Konzept- machbar. Jedoch ist die Suche nach geeigneten Franchisepartnern eine Herausforderung. In der Schweiz geht es uns zu gut und der Unternehmergeist ist meiner Meinung nach nicht sehr ausgeprägt. Die jungen hungrigen Menschen finden keine Finanzierung und für Investoren sind Beträge unter 1 Million nicht interessant. Manchmal bräuchten diese mutigen Menschen einen „Götti“, der bereit ist, an sie zu glauben und zu erfolgreichen Unternehmern zu machen.

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DIE LIONS SCHENKEN GELEGENHEITEN, DIE JUNGEN TALENTE BEDANKEN SICH MIT MUSIK

Die Lions waren grossartig! Jedes Jahr beteiligt sich der MD 102 an der European Music Competition (EMC), und dies mit einigem Erfolg. Die jungen Schweizer Talente erobern regelmässig Plätze in den ersten Rängen. Wir haben die beiden EMC-Sieger Chiara Enderle (Cello, 2012) und Anthony Fournier (Geige, 2016) gefragt, was der EMC für sie bedeutet.

Eure Interviews erscheinen unter dem Thema Geschenke. Empfandet ihr die Teilnahme am Musikwettbewerb der Lions auch als Geschenk? Chiara: Auf jeden Fall! So eine umfassende Unterstützung habe ich an keinem anderen Wettbewerb erlebt. Besonders schön war für mich die enthusiastische Unterstützung der Schweizer Delegation am europäischen Wettbewerb in Brüssel! Anthony: Meine «Geschichte» mit den Lions begann, als ich 15 Jahre alt war. Damals finanzierten mir die Lions einen Geigenbogen. Sie setzten schon damals Vertrauen in mich.

Die Teilnahme war für mich eine grosse persönliche Herausforderung. Anthony Fournier

Anthony Fournier, Sieger des EMC 2016 (Foto: Nicolas Brodard)

Ihr wurdet beide von einem Lions Club unterstützt. Wie kamen die Kontakte zustande? Anthony: Ich war sehr glücklich, als Blaise Titzé dem LC Sion-Valais romand meine Kandidatur für den Wettbewerb in Zürich vorschlug. Durch ihn konnte ich an der Schweizer Ausscheidung teilnehmen, die ich dann auch gewann. Ich war sehr glücklich, dass ich danach die Schweiz in Sofia repräsentieren durfte. Chiara: Ich glaube, mein Kontakt zum Lions Club Herrliberg kam über eine Empfehlung zustande. Ich habe daraufhin an einem Anlass des Clubs musiziert und erfuhr während des ganzen Wett­ bewerbsprozesses Unterstützung vom Club.

In welcher Weise haben euch die Clubs während des Wettbewerbs ­unterstützt? Chiara: Die Unterstützung war organisatorischer, aber vor allem moralischer Art! Anthony: Als ich mich auf den europäischen Wettbewerb vorbereitete, dachte ich, es wäre eine schöne Anerkennung meinerseits für die Lions, wenn ich mich unter den ersten drei platzieren könnte. Selbstverständlich war die Teilnahme für mich auch eine grosse persönliche Herausforderung, aber ich hätte nie gedacht, dass ich den Wettbewerb gewinnen würde! Habt ihr noch Kontakt zu diesen Clubs? Anthony: Mehrere Personen haben mich vor, während und nach dem Wettbewerb unterstützt. Markus Enzler und seine Familie waren immer für mich da. Sie machten mir Mut, beherbergten mich, organisierten Konzerte und vieles mehr. Blaise Titzé und seine Frau Marie haben mich ebenfalls stark unterstützt und kommen immer zu meinen Konzerten in der Westschweiz. Sie kamen sogar nach Bulgarien. Beim Finale waren alle Lions präsent, um mich zu unterstützen. Das gab mir sehr viel Kraft. Sie alle waren grossartig. Mein Sieg ist auch ihrer. Chiara: Ja, hauptsächlich durch die tatkräftige Unterstützung von Markus Enzler vom Lions Club Herrliberg. Markus hat sich seit dem Wettbewerb immer mit grossem Engagement für mich und andere junge Musiker eingesetzt! Was haben euch die Auftritte und der Preis beim Lions-Musikwettbewerb für eure Karriere gebracht? Chiara: Der Preis am europäischen Finale des Lions-Wettbewerbs kam für mich genau am Anfang meiner Konzert6 | 2017

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Geschenke tätigkeit. Der Preis war sicher eine Hilfe für mich, um mich in der Schweiz und international als professionelle Cellistin profilieren zu können.

Der Preis war eine Hilfe, um mich als professionelle Cellistin profilieren zu können. Chiara Enderle

Anthony: Der Wettbewerb erhöhte meinen Bekanntheitsgrad, und ich wurde seither zu mehreren Präsentationen und Konzerten eingeladen. Diese Erfahrung gab mir auch Gelegenheit, wunderbare Menschen kennenzulernen.

Welche Erfahrung im Zusammenhang mit dem Lions-Musikwettbewerb war für euch persönlich die prägendste? Anthony: Die Lions haben sehr viel für mich getan. Ich möchte ihnen an dieser Stelle für ihre Arbeit und für all das Gute, das sie für andere tun, danken. Chiara: Wie schon gesagt, fand ich die Unterstützung der Schweizer Delegation in Brüssel sehr rührend. Sonst ist man an Musikwettbewerben eher ein Einzelkämpfer. Hier gab es dagegen ein Teamgefühl, das ich sehr geschätzt habe, und diese Kontakte bestehen bis heute! Die beiden jungen Musiker antworteten per Mail. Die Fragen stellte Heidi Mühlemann, und sie übersetzte Anthonys Antworten auf Deutsch.

Chiara Enderle, Siegerin des EMC 2012

LE VIOLONISTE ANTHONY FOURNIER S’EXPRIME SUR LE SOUTIEN DES LIONS SUISSES

D’un simple archet à la finale européenne!

Anthony Fournier. (Photo: Nicolas Brodard)

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Le violoniste valaisan Anthony Fournier, qui a joué en septembre pour le LionsDay à l’ONU à Genève et lors de la cérémonie d’ouverture de l’Europa Forum de Montreux, revient sur ses liens avec le Lions Club. Voici ses réponses à notre consœur Heidi Mühlemann: «Mon histoire avec les Lions a débuté quand j’avais 15 ans déjà. A l’époque, j’ai eu la chance de recevoir de la part des Lions un don afin que je puisse acheter l’archet dont j’avais besoin. A ce moment-là, ils m’ont déjà fait confiance. L’année passée, j’ai été très heureux qu’un Lion, Blaise Titzé, propose ma candidature au club Sion-Valais romand pour le concours de Zurich. C’est ainsi que j’ai pu participer à la sélection suisse du concours que j’ai gagné. Dès lors, je devais représenter la Suisse à Sofia en

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Bulgarie pour la finale du concours et j’en étais très heureux. Je me suis donc préparé à ce concours européen en pensant que ce serait une belle reconnaissance de ma part pour les Lions, si je pouvais me placer dans les trois premiers du concours. Bien sûr que pour moi, c’était aussi un défi personnel. D’ailleurs, jamais je n’aurais osé penser que je deviendrais le lauréat de ce concours européen. Plusieurs personnes m’ont soutenu avant, pendant et durant la compétition. Markus Enzler et sa famille ont toujours été là pour moi, pour m’encourager, m’héberger et organiser des concerts. Blaise Titzé et son épouse Marie m’ont aussi beaucoup soutenu et sont toujours présents à mes concerts en Suisse romande. Ils avaient d’ailleurs fait le déplacement en Bulgarie. Lors de la finale du

concours, les Lions suisses étaient présents pour me soutenir et cela m’a donné beaucoup d’énergie. Ils ont tous été formidables et ma victoire est aussi la leur. Ce concours m’a donné davantage de rayonnement en Suisse et j’ai ainsi été invité à plusieurs représentations ou concerts. Cette expérience m’a aussi donné l’occasion de rencontrer des personnes merveilleuses. Par ce petit mot, je souhaite remercier les Lions pour ce qu’ils ont fait pour moi, mais aussi pour leur travail et le bien qu’ils font aux autres.» Anthony Fournier (Propos recueillis par Heidi Mühlemann)


LIONSTAG-ACTIVIT Y DER LIONS CLUBS DER REGION ZÜRICH

Ein Kuchen für die erfolg­ reiche EinDollarBrille

Micheline Aebersold-Golay, Luciano Cestonato und Manuel Frey-Wettstein präsentieren den EinDollarBrille-Kuchen.

Am 19. Oktober lud Luciano Cestonato, Past-Präsident des LC Küsnacht und Präsident des Vereins EinDollarBrille Schweiz, die Akteure der EinDollarBrille-Activity vom Lionstag 2017 (siehe Bericht in der Ausgabe 4 des LION) zu einer Abschlussfeier in sein Optikergeschäft am Limmatquai in Zürich ein. Der ganze Vorstand des Vereins EinDollarBrille und gegen zwei Dutzend Mitglieder der 22 beteiligten Lions Clubs nahmen an der Feier teil. Edith Seeholzer, 1. Vizegovernor des Distrikts 102E, und Andreas Wunderlin, 2. Vizego­­ver­ nor, beehrten den Anlass mit ihrem ­Besuch und bedankten sich für die mustergültige Zusammenarbeit der Lions mit dem Verein EinDollarBrille, die schliesslich zu einem Sammelergebnis

von 120 000 Franken führte. Micheline Aebersold, Chairperson Zone 21 und Centennial-Beauftragte des Distrikts 102E, sowie Manuel Frey-Wettstein, Chairperson Zone 23 und Koordinator der EinDollarBrille-Gemeinschafts-­ Activity, überreichten dem Verein EinDollarBrille einen symbolischen Check über den erwähnten Betrag. Das Ergebnis wurde mit einem von Luciano Cestonato gestifteten und von seiner Gattin Antonella zubereiteten herrlichen Apéro riche und einem speziell für diesen ­Anlass gebackenen, grossen Kuchen gefeiert. Manuel Frey-Wettstein

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Cadeaux DES LIONS MOTIVÉS À L A TÊTE DE L A FÊTE DU BLÉ ET DU PAIN 2018 À ECHALLENS

Du blé et du pain – cadeaux de la nature pour un rendez-vous festif En 2019 aura lieu la Fête des Vignerons à Vevey en l’honneur de la vigne et du vin. En août prochain, en guise de mise en bouche, on pourra assister dans le Gros-deVaud à la Fête du Blé et du Pain. Cette grande célébration en plein air, organisée tous les dix ans, vivra sa 4e édition avec à sa tête un comité d’organisation dirigé et des commissions animées par des Lions. Avec Jacky Delapierre, à sa présidence, et le PDG Laurent Magnin, à sa vice-présidence, l’événement qui devrait accueillir 40 000 spectateurs sur huit représentations est en de très bonnes mains.

C’est dans son fief de la Maison du Blé et du Pain, créée à Echallens suite à la première fête de 1978, que nous avons rencontré ces Lions hypermotivés, tous membres du LC Gros-de-Vaud. L’occa-

Pain vecteur de communication «Ce Pain Solstices, du nom du spectacle inédit, est à la fois un vecteur de communication pour la Fête du Blé et du Pain qui aura lieu du 15 au 26 août 2018, mais c’est aussi une manière d’associer les agriculteurs, les meuniers et les boulangers de la région à la promotion de la fête», précise Laurent Magnin. Des petits paquets de biscuits sablés sont également sortis des fours de cette ancienne ferme du XVIIIe siècle, transformée en boulangerie de démonstration, remplaçant ainsi savoureusement les prospectus classiques.

sion d’admirer – avant de le déguster – le pain Solstices, mis au point par le Lion Luc Polli. Boulanger en chef et directeur de ce musée vivant des terroirs (assorti d’une boulangerie de démonstration,

Le spectacle «Grain de folie» avait illuminé la fête 2008.

Le pain Solstices, mis au point par Luc Polli (LC Gros-de-Vaud), est plus aéré qu’un pain noir et sa mie alvéolée garde sa fraîcheur plusieurs jours. A la dégustation, on relève une agréable pointe d’acidité et un petit goût poivré, voire de chocolat noir! Ce pain est parfait pour l’apéritif et avec les fromages. (Photo: Régine Pasche)

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d’un magasin et d’un tea-room-restaurant), Luc a mis au point ce pain rustique à la mie foncée, confectionné à base de farine spéciale de blé pourpre – le Vanilnoir – issu d’un croisement réalisé par l’Agroscope de Changins et disponible depuis 2013 auprès du Moulin d’Echallens. Les essais étant concluants, ce pain rond est décoré des trois grains de blé, évoquant le logo de la fête à venir.


Interclubs-services sur un stand «Pendant la fête, les trois clubs-services d’Echallens (Kiwanis, Lions et Rotary) animeront un stand et cuisineront des hamburgers du Gros-de-Vaud, garnis de saucisse à rôtir!», précise Jacky Delapierre, grand ordonnateur d’Athlétissima et qui a l’habitude de gérer des manifestations d’envergure. Un accueil VIP est également proposé aux entreprises et aux clubs qui le souhaitent avec une formule buffet dînatoire et spectacle. Le dimanche 19 août un brunch et un cortège folklorique complèteront la fête. La billetterie est d’ores et déjà ouverte et accessible via le site web de la fête. Une excellente idée de cadeau de Noël! «La qualité du spectacle original et le confort du spectateur nous tiennent à cœur», souligne encore Jacky Delapierre, avec une scène 200 m2, des décors de 12 m de haut, 250 chanteurs et acteurs, 500 figurants et en tout 2500 bénévoles.» Ce spectacle grandiose en plein air, suivi chaque soir par 5000 spectateurs, nous téléportera au Moyen Age. Coordonné par David Deppierraz, mis en scène par Michel Toman, la musique a été confiée à Daniel Perrin. Dominique Tille en est le chef de chœur, Jan Fantys coordonnera les cascades et Darren Ross en assurera la chorégraphie. Pour Laurent Magnin, «ce spectacle 2018 va se démarquer des éditions de 1978, 1988 et 2008 par un air de modernité, doublé d’un contexte historique inédit».

Tant les marchés folkloriques estivaux à Echallens que la Maison du Blé et du Pain sont issus de la première édition de la fête en 1978.

Des Lions du LC Gros-de Vaud très motivés par la Fête du Blé et du Pain 2018 (de g. à dr.): Luc Polli (dir. Maison du Blé et du pain), le PDG Laurent Magnin (vice-président), Jacky Delapierre (président), Vincent Cornu (prés. commission infrastructure) et Jean-Marc Chatelan (prés. commission VIP)

Partenariat avec la Fête des Vignerons Y-a-t-il une concurrence pour ce grand événement populaire avec la Fête des Vignerons 2019? «Nous allons collaborer pour la première fois», souligne le président Jacky Delapierre. «Une présentation de la Fête des Vignerons aura ainsi lieu lors du cortège folklorique du 19 août.» Pour son vice-président Laurent Magnin: «Ce lien est parfaitement justifié. Il s’agit de deux filières liées au terroir et le pain du Gros-de-Vaud se marie à merveille avec les vins vaudois!» Régine Pasche, texte et photos › Fête du Blé et du Pain du 15 au 26 août 2018 à Echallens (VD) www.echallens2018.ch

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Cadeaux LE LC JURASSIEN SOUTIENT L A JEUNE SKIEUSE LÉA K AUFMANN (TAVANNES)

Coup de pouce financier pour viser l’ élite du Noël approche. Fort d’une trentaine de membres, le LC Jurassien a décidé en guise de cadeau ­d’offrir son soutien à une jeune skieuse du Jura bernois. Après avoir recueilli des fonds au bénéfice de Pauline Schindelholz (La Heutte), l’an dernier, c’est au tour de Léa Kaufmann, une jeune espoir du ski suisse, domiciliée à Tavannes, de recevoir une aide financière du club.

Léa Kaufmann suit les traces de son aînée Pauline. Elle a déjà franchi quelques étapes dans sa carrière de skieuse: sélectionnée dans le Team Avanti, puis dans le Giron jurassien et enfin au Centre régional de performance (CRP), elle peut désormais intégrer le très sélectif Centre national de performance (CNP) pour y mener ses études et assouvir sa passion du ski de compétition. Seuls quatre jeunes de l’Arc jurassien y sont admis actuellement. Sensible au coût élevé d’une saison de ski (env. CHF 37 000.–), un montant qui n’est guère à la portée de toutes les bourses, le LC Jurassien a décidé d’ouvrir la sienne pour soutenir cette 16

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jeune championne en devenir avec un cadeau de CHF 3000.–. Née en octobre 2001, cette athlète de 16 ans a mis les skis pour la première fois à l’âge de 3 ans sur les pistes de Loèche-les-Bains. Depuis, chaque hiver, elle passe une semaine de vacances de ski en Valais. A l’âge de 7 ans, elle a participé à sa première course (une manche de la Coupe Didier Cuche, aux Savagnières). Une première épreuve qui lui a ouvert les portes du TeamAvanti. Ainsi durant trois ans, elle a pris part aux entraînements avec cette équipe. Sélectionnée pour le CRP du Giron jurassien à 11 ans, elle a travaillé dur pour atteindre son objectif, à savoir l’entrée au

CNP à Brigue. C’est chose faite grâce à sa 3e place à la dernière confrontation interrégionale ouest (IRW) à Zinal. Un beau palmarès … et des objectifs Malgré son jeune âge, Léa affiche déjà un beau palmarès. Durant la saison 2016–2017, on la retrouvait ainsi 1re au Championnat jurassien de slalom géant, 1re au Championnat jurassien de combiné, finaliste du Grand Prix Migros, sur le podium à Zinal ou encore 25e au Championnat suisse de slalom. Elle affiche des objectifs ambitieux pour la prochaine saison et ambitionne 4 top 30 dans les disciplines techniques et une 1re


ski suisse

Léa Kaufmann a notamment été finaliste du Grand Prix Migros. (Photo: alphafoto) Léa Kaufmann, 16 ans, espoir du ski suisse.

participation à l’Oerlikon Swiss Cup, une manifestation qui se veut être un tremplin pour les athlètes de la relève. Un certain nombre de courses Oerlikon FIS en Suisse, définies à l’avance, comptent pour un classement spécial réservé aux athlètes juniors. A l’instar de la Coupe du monde, le vainqueur obtient 100 points. Les autres coureurs reçoivent un nombre de points décroissant en fonction de leur classement. L’Oerlikon Swiss Cup offre ainsi une plate-forme idéale aux jeunes talents pour faire leurs preuves en vue d’accéder à un cadre de Swiss-Ski, étape importante sur la voie de l’élite.

Que de sacrifices! On ne devient pas championne d’un jour à l’autre … et cela a un coût. Après avoir suivi l’école secondaire des Platanes à Bienne (en sport-études), Léa se retrouve en sport-études à Brigue à la Swiss Olympic School Spiritus-Santus (section: économie et droit). Au programme, six entraînements (force, coordination, endurance) par semaine pendant l’été et six entraînements hebdomadaires durant l’hiver (entretien et travail spécifique) pour un budget total de quelque CHF 40 000.– par an. A ce niveau, le matériel est important (7 paires de skis, 2 casques, 2 paires de bâtons, 2 paires de souliers,

2 combinaisons) et 17 000 km parcourus par an pour 25 jours de courses. Au vu de sa progression et de ses résultats. Léa a tout pour rejoindre le cadre national du ski suisse et, à 16 ans, tout pour réussir. C’est ce que nous lui souhaitons. Michel Walthert

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Cadeaux GIUSEPPE VALLONE (LC PAYERNE-L A BROYE) PUBLIE UN «GAMIN DE CAL ABRE»

Un récit autobiographique sous le sapin Malgré la déferlante du numérique, le livre imprimé reste un cadeau de choix à Noël. Les Editions de l’Aire à Vevey publient à l’approche des fêtes de fin d’année un récit original de Giuseppe (Jo) Vallone (LC Payerne-La Broye), intitulé «Un gamin de ­Calabre». Un livre émouvant, évoquant son parcours de fils d’immigrés italiens et son intégration réussie en Suisse, grâce au sport et à une volonté farouche de réussir.

La couverture de l’ouvrage qui vient d’être publié aux Editions de l’Aire avec Jo Vallone bébé dans les bras de son père.

miliale empreinte de chaleur méditerranéenne lui a permis de surmonter les moments difficiles. Et pour oublier les vicissitudes de sa vie, Giuseppe Vallone s’est adonné au football avec enthousiasme. Sa passion du ballon rond fut non seulement une source de joies infinies, mais elle constitua un formidable facteur d’intégration. Le livre «Un gamin de Calabre» est symptomatique de l’apport des immigrés à la prospérité helvétique.» Jo Vallone est d’ailleurs à la base de la création de l’Association culturelle italienne de la Broye (ACIB).

Giuseppe (Jo) Vallone (LC Payerne-La Broye) a plongé dans ses souvenirs personnels et son ressenti pour relater avec le cœur le récit de son enfance. (Photo: Editions de l’Aire)

Giuseppe Vallone est né il y a 60 ans à Squillace (Calabre) de parents immigrés, arrivés en Suisse en 1964, l’année de l’Expo nationale de Lausanne. Ce n’est qu’en 1971 qu’il s’installe définitivement à Payerne, où il peut vivre une vie familiale normale avec ses parents. Paradoxalement, son enfance fut tout à la fois immensément heureuse avec ses grandsparents paternels, mais l’absence de son père (saisonnier en Suisse) et de sa mère qui l’a rejoint l’attriste considérablement. 18

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Scolarité accomplie, Giuseppe Vallone assume plusieurs emplois dans les domaines de l’électricité, de la mécanique, de l’exploitation de carrière, de produits en ciment, avant de devenir membre du LC Payerne-La Broye en 2006 et directeur-adjoint de l’entreprise de matériaux de construction Dubat SA à Yverdon-lesBains. «Son opiniâtreté, sa rectitude, son goût du sacrifice et son esprit d’initiative ont fait de lui un homme sociable exemplaire», souligne son éditeur. «Sa vie fa-

Préfacé par Philippe Leuba Avec ce livre fraternel, préfacé par l’ancien arbitre international de foot et Conseiller d’état vaudois Philippe Leuba et parrainé par l’historien Raymond Durous, Giuseppe Vallone tourne avec émotion les pages de son destin. Nombreux seront ceux qui se reconnaîtront dans ce témoignage émouvant et ce chemin de vie, bordé à la fois de roses et d’épines. Régine Pasche ❯ Giuseppe Vallone, «Un gamin de

­ alabre», Editions de l’Aire. C Prix: CHF 30.–. www.editions-aire.ch


Y VERDON-LES-BAINS – AUX FOURNEAUX POUR LE FESTIVAL PORTE-BONHEUR 2017

Un menu de gala pour 620 personnes Le LC Yverdon (LCY) a, une nouvelle fois, offert son soutien à l’association PorteBonheur. Le club masculin a relevé avec succès le défi consistant à régaler quelque 620 convives réunis à la Marive le samedi 28 octobre 2017, à l’occasion d’un dînerspectacle d’excellente tenue. Un magnifique cadeau estimé à CHF 25 000.–.

Sous la conduite du chef Lions Nicolas Schenk (Restaurant Les Quais à Grandson), les Lions yverdonnois, cuisiniers d’un soir, ont collaboré à la confection d’un savoureux menu de gala et ont, de plus, assuré le service en salle durant toute la soirée. A la satisfaction de prêter fidèlement main forte à une cause louable en faveur des orphelins de Suisse, les membres du

LCY ont eu un réel plaisir à «servir» en étant encadrés par des professionnels de la restauration et du spectacle. Le Président du LC Yverdon, Vincent Martin, est heureux de constater que le soutien tant pour l’achat des vivres que la confection du repas a permis à l’association Porte-Bonheur de faire une économie estimée à plus de CHF 25 000.–. Présidée par son fondateur André Marty,

l’association soutient les orphelins et leur permet également de réaliser leurs rêves. Excellente expérience et magnifique succès remporté par le festival 2017! Georges Berney, texte Bernard Michoud, photo

Les Lions yverdonnois ont offert les vivres et œuvré en cuisine pour le Festival Porte-Bonheur 2017 (de g. à dr.): Sandro Pacifico, Vincent Martin ­(président), Claude Zellweger, Jean-Philippe Agassis, Pierre-Alain Lunardi, Tommaso Indulsi, Thierry Chollet, Nicolas Bize, Nicolas Schenk (chef de u ­ isine) et le président de Porte-Bonheur, André Marty.

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Regali ZONA 23: OT TO CLUB DEL TICINO PER RICORDARE IL CENTENARIO E FARE DEL BENE

Il bello e il buono della vita, un’ idea regalo firmata Lions Ticino Un progetto promosso da Carolina Somazzi (Presidente LC Lugano-Monte Brè) e da Bruno Balestra (Presidente LC Lugano) capace di coinvolgere tutti gli otto Club del Canton Ticino per ricordare il centenario e fare del bene. La partecipazione di tutti porta a grandi risultati.

Le opere e gli artisti.

Arte, etica e solidarietà sono il cuore di questo importante progetto, intitolato «Il bello e il buono della vita», che si riassume in un elegante cofanetto bianco arricchito da una particolare goffratura e racchiude al suo interno diversi biglietti d’arte. Al primo colpo d’occhio si intuisce che questi lavori sono intesi come «personali interpretazioni artistiche dei principi fondamentali che per ogni Lions sono i cardini di impegno e di valori identitari per una società aperta e solidale». Otto artisti ticinesi si sono messi a disposizione per realizzare altrettante opere ispirate a questi principi morali e contenuti negli 8 articoli del codice etico Lions. A queste opere se ne è aggiunta una nona, di natura «tattile» e quindi accessibile ai non vedenti, realizzata da una ragazza cieca, Judith Wegmann, ap20

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passionata d’arte e amante dei colori che riesce a sentire e ad ascoltare per poi creare disegni fantastici. Un progetto esteso Questo progetto, che possiede una forte energia trainante, è riuscito a svilupparsi ulteriormente: si è infatti esteso ben oltre la filantropia o la solidarietà, per abbracciare altre realtà come Unitas (Associazione ciechi e ipovedenti della Svizzera italiana), che ha aderito attivamente al progetto partecipando sia alla vendita sia alla promozione (copertina e articolo di InfoUnitas di settembre/ottobre 2017), Supsi, wopart e La gioventù dibatte, che si occupa di promuovere l’educazione dei giovani alla cittadinanza attiva. La volontà dei Lions di aiutare attivamente le persone con disabilità visive ha

portato all’incontro con la Supsi e con il suo progetto «Cultura Mediazione Inclusione», che vuole favorire le pari opportunità nella vita culturale della Svizzera italiana, coinvolgendo quasi tutte le istituzioni museali del Ticino. È nata così la collaborazione capace di realizzare l’ultimo tassello di questa idea globale, grazie all’opportunità di sperimentare il coinvolgimento attivo degli artisti nella traduzione delle loro opere a persone cieche e ipovedenti.


Un momento dell’attività di ­mediazione culturale a wopart. (Foto: Supsi) ❯ Più informazioni

su: www.mci.supsi.ch

Nell’ambito di wopart, la fiera dell’arte su carta di Lugano, è stata svolta un’attività di mediazione culturale volta a promuovere l’incontro, diretto e intimo, tra artisti e un pubblico con disabilità

visive, attuando in tal modo anche un’azione di sensibilizzazione e consapevolezza sull’indispensabile tema dell’accessibilità. L’attività è stata molto apprezzata sia dagli artisti che hanno potuto con-

frontarsi attraverso un modo alternativo di esprimere le loro opere, sia dalle persone cieche e ipovedenti, che hanno manifestato grande entusiasmo di fronte alla possibilità di dialogare con gli autori, porre loro domande e ascoltare le motivazioni creative più intime così come di poter toccare le opere originali e le utili traduzioni multisensoriali. Un’esperienza fantastica per tutti. A.Poletti

Il cofanetto contenente gli 8 biglietti d’arte è uno splendido regalo di Natale alternativo che può essere ordinato a lions.carolinasomazzi@gmail.com al simoblico prezzo di CHF 50.–. L’intero ricavato sarà devoluto a Unitas e La gioventù dibatte.

Le immagini dei biglietti e del cofanetto realizzati.

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Regali POSCHIAVO – IL PRESIDENTE NICOL A PASSINI NELL A CORSA

499 benefattori per la prima edizione della Corsa dei Leoni La prima edizione della «Corsa dei Leoni» organizzata dal LC Poschiavo ha avuto un inaspettato successo. Il presidente Nicola Passini appoggiandosi alla gara organizzata nella città di Coira con il nome «Pumpilauf» ha proposto un evento simile anche a Poschiavo per la raccolta di fondi. Un bel regalo per la frazione di Bondo (Comune di Bregaglia) in seguito agli enormi danni provocati dalla colata dal pizzo Cengalo.

Alla partenza si sono presentati 11 corridori di società senza scopo di lucro che dovevano cercare di percorrere più ettometri possibili nel tempo disponibile di 20 minuti. I benefattori che hanno scommesso sui corridori sono 499. Gli sponsor dovevano puntare con una cifra in franchi sul corridore da loro scelto. La cifra minima per ogni 100 metri percorsi era di 50 centesimi. Verso l’alto il limite era aperto. A conclusione della Corsa dei Leoni, svoltasi il 16 settembre, possiamo asserire con orgoglio che questa è stata un vero successo. L’obiettivo prefissato è stato raggiunto. Attualmente l’importo raccolto è di ca. 32 500 franchi. Siamo co-

Pronti alla partenza. L’emozione è tangibile.

munque convinti che grazie alla disponibilità ad arrotondare verso l’alto dei singoli sponsor, l’importo lieviterà ancora. I soldi raccolti sono destinati per un terzo all’asilo nido di Poschiavo. I rimanenti due terzi, previa accettazione da parte dell’Assemblea autunnale del 26 ottobre prossimo, saranno devoluti alla frazione di Bondo nel Comune di Bregaglia, quale aiuto per il ripristino locale in seguito agli enormi danni provocati dalla colata dal pizzo Cengalo. L’importo devoluto a Bondo dovrà essere a favore del ripristino di singoli oggetti ben definiti e quindi non da versare sul conto generale.

Il presidente del LC Poschiavo Nicola Passini (a destra) con il corridore Marino Zanetti, che ha percorso più ettometri. Il presidente è però stato sostenuto da sponsor con l’importo base più alto e ha quindi ottenuto un maggior incasso.

La rivista «ilbernina» ha realizzato per l’occasione un’intervista con l’attuale presidente del LC Poschiavo Nicola Passini, che di seguito volentieri riportiamo: Nicola, quali sono le sue prime impressioni sulla prima edizione della Corsa dei Leoni? Nicola Passini: A bocce ferme e a conclusione del progetto raccolta fondi a favore delle società senza scopo di lucro, in qualità di presidente del LC Poschiavo, mi dichiaro molto soddisfatto e ringrazio tutti indistintamente per il supporto ricevuto, in special modo le società che hanno partecipato e gli sponsor. L’obiettivo prefissato di promuovere un gioco di squadra, di moltiplicare le forze e di coinvolgere la popolazione tutta nella raccolta di fondi è stato pienamente raggiunto. Quanto è stato raccolto in tutto? A tutt’oggi sono stati promessi 32 424 franchi sponsorizzati da ben 499 differenti persone o ditte. L’importo definitivo si potrà comunicare solo quando si saranno emesse le varie fatture e i vari

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Lasciamo seguire una classifica che non dovrebbe essere sopravvalutata e ha un valore puramente statistico:   1. Lions Club Poschiavo

ca. CHF 7728.–

Nicola Passini

4788 m

  2. Appoggio famigliare

ca. CHF 6833.–

Sandra Zarate

4393 m

  3. Alzheimer

ca. CHF 5028.–

Nicolao Lanfranchi

5400 m

  4. APE

ca. CHF 3050.–

Reto Zanolari

5040 m

  5. VPC

ca. CHF 2817.–

Nicola Crameri

5112 m

  6. Gruppo Pinguin

ca. CHF 1504.–

Sandro Zimmermann

4356 m

  7. Filodrammatica

ca. CHF 1392.–

Matteo Jochum

4788 m

  8. ATE

ca. CHF 1341.–

Marino Zanetti

5760 m

  9. Filarmonica

ca. CHF 1134.–

Sandro Carozzi

4752 m

10. HCP

ca. CHF   987.–

Reto Cortesi (Prada)

4680 m

11. Biblio ludo

ca. CHF   610.–

Renato Isepponi

3960 m

sponsor avranno versato la propria puntata promessa: in base ai metri percorsi oppure all’importo forfettario. A questo proposito sono convinto che i vari sostenitori arrotonderanno verso l’alto la promessa fatta. Attualmente, la media per ogni puntata è di 65 franchi. Parlando della classifica generale: Marino Zanetti ha percorso più metri, ma lei ha raccolto più fondi! Dunque una vittoria per tutti?

Direi proprio di sì. Come si diceva con la presentazione del progetto: non bastava vincere la gara podistica per correndo la distanza maggiore, ma bisognava pure cercare di coinvolgere moltissimi sponsor, affinché lo sforzo fisico sportivo venisse ripagato dalla generosità di chi puntava. Mario Costa, Nicola Passini

Sforzo non indifferente per le caratteristiche vie del Borgo. Nicola Passini a destra.

Gli undici eroi della corsa. Rappresentanti di varie età e un’iscritta del gentil sesso.

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N AT I O N A L

102C – VICEPRESIDENTI E NUOVI MEMBRI RIUNITI SUL CAMPUS DI HORW

Una giornata di formazione utile a tutti La giornata di formazione per vicepresidenti e nuovi soci è oggi un incontro che include interessanti workshop utili per il buon funzionamento di ogni club. Accanto alle informazioni di base per i presidenti incoming e i soci che si sono da poco affacciati al mondo lionistico, ognuno di noi può trovare indicazioni per il buon funzionamento del LionsBase, sui diversi premi ed encomi per i soci del club, le modalità di contatto per affiancare alle proprie risorse finanziarie quelle delle fondazioni del LC (LCIF, la Fondazione del MD102 ecc.) e molto altro ancora.

I Lions che si sono trovati sabato 11 novembre a Horw, hanno sicuramente compreso quanto è utile questa giornata e sono certo che non mancheranno di riferirlo all’interno del proprio club. Negli anni la formazione è cambiata. Oggi si svolge in un unico giorno e consente un interessante scambio di conoscenze tra i club del nostro distretto. Frank Raddatz (DG 102C), coadiuvato dai VG Kurt Wüest, Carlos Rieder e

Christoph Bühler, unitamente ad altri relatori, hanno animato la giornata. Dopo le informazioni di base, per tutti, la formazione si è poi svolta in aule separate per il LionsBaseMaster e i nuovi soci, così da fornire a tutti i dettagli relativi appunto al ruolo e alle competenze di queste figure, così come dettagli e consigli sulle procedure da seguire o tenere in considerazione. Dopo il saluto di Frank Raddatz, è stato il PCC Candido Pianca

Il DG Frank Raddatz dà inizio alla giornata di formazione presso il Campus di Horw della Hochschule Luzern. (Foto: Stefano Bosia)

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a relazionare gli intervenuti sull’importanza delle convention, momenti di partecipazione e condivisione cui sono invitati a partecipare tutti i soci Lions. Candido ha fatto un excursus sulle ultime convention internazionali, da Amburgo a Chicago, anticipando alcune informazioni non sulla prossima (Las Vegas: 26.6-3.7.2018) bensì su quella di Milano, per la quale il CO italiano lo ha nominato ambasciatore per il nostro MD. Una convention così vicina a noi, non deve sfuggire a nessuno. Per questo motivo, alla prima riunione cui ha partecipato a Milano, Candido si è preso l’impegno per una rappresentativa elvetica di almeno 500 persone. Sicurezza informatica Carlos Rieder ha poi preso la parola per introdurre un tema universale, quello legato alla sicurezza informatica. Ha presentato in maniera succinta, ma completa il problema, in una presentazione estremamente interessante e attuale, ricca anche di spunti per arginare il problema. Solo questa dissertazione valeva lo spostamento! (n.d.r.). Un consiglio su tutti i cinque passi da tenere in considerazione per la propria sicurezza informatica: 1. Back-up: Tutti ne conosciamo la necessità, ma pochi eseguono il back-up regolarmente e sufficientemente. Purtroppo quando poi serve… è troppo tardi. 2. Anti-Virus: Utili, perché le intrusioni nei nostri PC e dispositivi mobili hanno un valore finanziario non trascurabile, ecco perché è necessario tenere alta la guardia. 3. Firewall: Un ulteriore strumento per rendere difficile l’intrusione. Così come a casa chiudete a chiave la porta, fatelo anche sui vostri dispositivi. 4. Aggiornamenti: I programmi più aggiornati sono i meno soggetti ad attacchi. 5. Attenzione e responsabilità: Spesso sono le nostre azioni a renderci vulnerabili. Controllate sempre l’attendibilità delle fonti (URL e documenti, ma anche chiavi USB e schede SD). Il ruolo fondamentale La PDG nonché segretaria generale Karin Engelmann ha avuto modo di illustrare a tutti com’è composta la nostra


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I partecipanti alla giornata pendono dalle labbra dei relatori… ticinesi inclusi! In prima fila: La segretaria generale del MD 102, PDG Karin Engelmann e il primo VG Kurt Wüest. (Foto: Stefano Bosia)

struttura, fornendo anche qualche dato storico riguardo al nostro distretto, in cui il primo club è quello di Basilea, fondato il 13.2.1950 e che è oggi anche il più numeroso. Ha anche sottolineato l’importanza a livello internazionale del nostro MD grazie alla presenza di diversi direttori internazionali, tra cui gli ultimi sono stati Hansueli Dätwiler (20032005) e Robert Rettby (2013-2015). Un intervento importante il suo, perché ha spiegato anche le funzioni delle diverse figure nel Consiglio del distretto, di zona e all’interno dei singoli club (argomento approfondito da Patricia Diermeier) e il ruolo fondamentale di ogni club e ogni socio. Karin ha altresì ulteriormente sottolineato l’importanza di una partecipazione alle convention (sia nazionali che internazionali), momento nel quale ognuno di noi ha il potere di fare sentire la sua voce. Al termine della relazione, Frank Raddatz, ha voluto sottolineare l’importanza dei chairman di zona, le uniche persone che, rimanendo in carica per diversi anni,

sono una colonna portante del nostro sistema, un ponte tra i club e i loro soci con il Distretto. Roger Diehl (District LionsBaseMaster) ha portato i presenti nel sito Lions e nell’app, uno strumento sempre più apprezzato e utilizzato che consente una gestione ottimale del club. Tra i presenti, pochi soci non avevano ancora scaricato l’applicazione, ma sono certo che, al termine della giornata, per tutti era chiaro che questa evoluzione è un vero aiuto per le attività di segretariato e per i censori. Scambio e campo giovani Prima della pausa pranzo, Natascia Valenta ha avuto modo di presentare il programma dello scambio giovani e del campo giovani. Se per il secondo penso che ormai in Ticino siamo tutti abbastanza informati, quanto esposto da Natascia in merito allo scambio è stato davvero illuminante. Se mi consentite un suggerimento, ogni club dovrebbe trovare una serata da dedicare a Natascia (o comunque sarebbe utile una presenta-

zione in occasione di una riunione di zona). Sono convinto che molti genitori Lions con figli tra i 15 e i 20 anni apprezzeranno. Inutile dire che anche quest’anno 50 giovani giungeranno in Svizzera per i campi di Interlaken e Rapperswil e per i quali Natascia è già alla ricerca di famiglie ospitanti. A precedere la pausa e prima dei seminari pomeridiani, sono intervenuti Patricia Diermeier che ha parlato della salute dei club e Emmanuel Eckert che ha presentato il progetto legato al Poster per la pace che nel 2018 vedrà il suo trentesimo. Un’attività a dire il vero poco sentita in Ticino e che andrebbe promossa a livello cantonale. Ottima la partecipazione ticinese, alcuni club mancavano all’appello, ma altri sono giunti in forze e questo sicuramente ha fatto piacere non solo al nostro Governatore Frank Raddatz, ma anche e soprattutto al PCC Candido Pianca e al nostro Chairman di Zona Sandro Stadler… sempre presenti. Stefano Bosia 6 | 2017

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CONVENTION INTERNAZIONALE MIL ANO 2019

Candido Pianca, ambasciatore per la Svizzera In molti ci chiedevamo cosa avrebbe fatto il nostro Candido «nazionale» ora che aveva meritatamente e con successo portato a termine l’anno di presidenza del ­Consiglio dei Governatori… Ebbene ecco svelato il suo prossimo incarico. Gli organizzatori della Convention internazionale 2019 che si svolgerà a Milano hanno scelto Candido quale ambasciatore per la Svizzera.

Primo impegno ufficiale, la partecipazione alla riunione del comitato organizzatore a Milano, lo scorso 22 ottobre. La macchina organizzativa della prima Convention internazionale italiana è infatti già in marcia. Anzi, i responsabili a livello internazionale hanno già eseguito un primo sopralluogo e da quanto abbiamo potuto osservare e sentire, anche a Milano si faranno le cose in grande. Alta professionalità Nulla è lasciato al caso e in sala, nel corso della riunione, era palpabile l’alta professionalità, l’impegno e l’entusiasmo di tutte le persone coinvolte. Alla riunione, condotta dal presidente del CO PDG Mario Castellaneta, coadiuvato dalla segretaria PDG Anna Dessy, erano presenti anche l’International Director Sandro Castellana, che fa parte della commissione e che è stato eletto nel board internazionale proprio quest’anno a Chicago. Sandro Castellana è inoltre nominato anche nel comitato convention insieme

Il PCC Candido Pianca (LC Lugano Monte Bré) (a sin.) e il PDG Mario Castellaneta, Presidente del HCC (Host Convention Committee) LCICon Milano. (Foto: S. Bosia)

al PIP Joseph L. Wroblewski (presidente), Elien Van Dille (vicepresidente) e Yoshio Satoh. Importanza dei paesi limitrofi Milano nel 2019 vuole fare bella figura davanti a tutto il mondo lionistico e non ha mancato di sottolineare l’importanza di potere accogliere i Lions dei paesi limitrofi, in primis la Svizzera e il Ticino con il quale oltre a condividere la lingua vi è un attaccamento sin dalla nascita. All’incontro sono stati mostrati i filmati di presentazione che nei prossimi mesi e fino alla Convention, faranno il giro del mondo. È già anche stato svelato il percorso della parata così come la location della Convention che vedrà nel bellissimo MiCo la sede di tutte le attività ufficiali. Inutile dire che vista anche la vicinanza, sarebbe

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davvero un peccato perdere l’opportunità di partecipare a una Convention internazionale… E allora blocca subito la data: dal 5 al 9 luglio 2019 Milano ci aspetta! Stefano Bosia

A deux pas de la Suisse! Notre PCC Candido Pianca a été désigné ambassadeur de la convention internationale de Milan pour la Suisse. Après Las Vegas en 2018, ce sera à Milan d’accueillir pour la première fois en Italie la Convention internationale du LCI. Ville cosmopolite, moderne et avant-gardiste, c’est la ­deuxième plus grande ville d’Italie. Après Birmingham et Hambourg, c’est une occasion rêvée et rare de vivre une convention du LCI en Europe. Régine Pasche


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D 102 CENTRO – UN DISTRET TO COESO DA BASILEA A CHIASSO

Un governatore molto presente nel Ticino Un distretto coeso: è il minimo che si possa dire del D102C, una circoscrizione che da Basilea a Chiasso incarna forse davvero tutte le differenze, non solo linguistiche, della nostra nazione, ma anche la capacità di rispettare i rapporti tra le diverse entità che la compongono. È con questo spirito che il Governatore Frank Raddatz, ha voluto scegliere il nostro cantone, come sede della sua prima riunione di comitato. Frank è a dire il vero molto presente. Lo abbiamo visto in occasione del Lions Day, alla presentazione presso wopart del progetto «Il bello e il buono della vita» e ancora al concerto per i 20 anni del LC Monteceneri (per citare solo alcune delle sue visite). La riunione si è svolta secondo programma presso la Tenuta Bally & von Teufenstein. Crescita colle donne Spunti interessanti sono giunti sicuramente dall’analisi dei dati inerenti i soci. Senza donne nei Club, non ci sarebbe una crescita. Un’attenzione particolare va inoltre data all’invecchiamento dei Club, un problema che riguarda in particolare i Club con pochi soci (< 25). Si è parlato del passaggio LEO Lions (in Ticino diversi soci si trovano oggi a fine carriera LEO e sarebbe un peccato che i Club sul territorio se li lascino sfuggire). Natascia Valenta ha relazionato sul risultato del Campo Giovani e sugli scambi. Erano 16 i giovani arrivati in Ticino per il Campo e 11 gli svizzeri che hanno potuto andare all’estero grazie a questa interessante iniziativa. Altri argomenti naturalmente erano all’ordine del giorno, dal manifesto per la pace (purtroppo poco sentito in Ticino – ndr.), alla vendita dei WebStamp che ha superato quota 200 000 francobolli. Il disastro di Bondo Si è parlato naturalmente sia del LCIF che della Fondazione Lions Svizzera, anche in relazione al disastro provocato dalle frane a Bondo. Un contatto in questo senso è stato fatto tra il nostro Governatore e quello della zona West, René Manser, per valutare se e come sia possibile aiutare.

Una finestra sul Ticino (da sin.): Christoph Bühler (3° VG), il Governatore Frank Raddatz ed Emmanule Eckert (Delegato Poster per la pace). (Foto: Stefano Bosia)

Non è mancata una tiratina d’orecchie a tutti i Chairman di zona, in quanto sebbene l’impegno dei Club nelle diverse zone sia certamente encomiabile, pochi sono quelli che inseriscono poi le activity nel LionsBase. «È un peccato che i Club che si impegnano tanto sul campo» – ha detto Frank Raddatz – «non comunichino tramite gli appositi canali; un esercizio questo importante anche a livello internazionale.»

Quasi al termine della riunione, prima del piatto di risotto e luganighe, bagnato con il pluripre­miato Merlot Riserva Ernesto, è giunto anche Candido Pianca a portare i suoi saluti e a felicitare il Governatore e il suo comitato per avere scelto il Ticino per una della riunioni. Una consuetudine che sembra resterà ancora a lungo. Stefano Bosia

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EINDRÜCKE VOM INTERNATIONALEN TAG DES WEISSEN STOCKS IN BERN VOM 15. OKTOBER

Ein unvergesslicher Tag voller Geschichten und Begegnungen Am Internationalen Tag des Weissen Stocks in Bern strömten aus allen Teilen der Schweiz sehbehinderte und blinde Menschen zum Bundesplatz. Viele von ihnen wurden von Lions begleitet. Mitten im Geschehen stand OK-Präsident Jürg Vogt. Er schildert, was er vor und während des Anlasses erlebte.

Anfang September ging das Organisa­ tionskomitee von realistisch geschätzten 450 Teilnehmern aus. Die offizielle Anmeldefrist war zu diesem Zeitpunkt abgelaufen, aber vielleicht würden sich doch noch einige Teilnehmer anmelden. Wir zweifelten an uns. Hatten wir zu hoch gepokert? Wir waren von 1000 Teilnehmern ausgegangen: 500 Sehbehinderten und 500 Lions. Jetzt korrigierten wir die Zahl nach unten – auf 800. Chinapfanne oder Spring Rolls? So oder so, die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. In den zehn Clubs aus der Zone 22 (Stadt und Umgebung Bern) wurde eifrig diskutiert, ob eine Chinapfanne oder doch besser Spring Rolls angeboten werden sollten. Wer dabei war, weiss, dass die Auswahl schliesslich von asiatischen Gerichten bis zu Raclette reichte. Bernmobil wurde circa zehn Tage vor dem Event kontaktiert, um die effektive Teilnehmerzahl für den Transport vom Zytglogge zum Guisanplatz anzugeben. Nebst den regulären Trams sollten zusätzliche Gelenkbusse fahren. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss. Wir seien viel zu spät, hiess es vonseiten Bernmobil. Solche Anliegen müsse man mindestens vier Wochen im Voraus anmelden, damit Fahrer und Fahrzeuge disponiert werden könnten. Ausserdem müsse jeder am Zytglogge ein gültiges Ticket lösen oder abstempeln. Zudem fand auf dem Expo-Gelände zur selben Zeit die Suisse Toy statt. Doch um Punkt 12 Uhr fuhren Trams, Zusatztrams und Gelenkbusse Richtung Expogelände, die meisten völlig überfüllt. Sollten sie uns nur kontrollieren! Hätte es Bussgelder gegeben, hätten wir sie aus unserer Kasse gezahlt. 28

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Das Bundeshausmodell war zeitweise kaum mehr zu sehen, weil so viele Besucher darum herumstanden. (Fotos: Heidi ­Mühlemann und Dominik Guhler)

Wo ist der Sanitäter? Kurz vor dem Anlass gab es immer noch vieles zu organisieren. Wo war die Wirte­ bewilligung? Es stellte sich heraus, dass sie nicht gebraucht wurde. Wir waren ja eine geschlossene Gesellschaft, und es wurde alles gratis abgegeben. Mit Ausnahme des Alkohols. Dafür hätten wir mindestens vier Wochen vorher ein Gesuch einreichen müssen. Wo war die Sanitätsperson für das Na­ tionale Pferdesportzentrum? Die Nach-

frage ergab, dass sie krankheitshalber ausfiel. Verdankenswerterweise sprang ein Lion als Notarzt ein. Er hatte Glück, auf der Sanitätsnotfallnummer ging kein einziger Anruf ein. 48 Stunden vor dem Anlass rief um 20.45 Uhr ein verzweifelter Sehbehinderter den OK-Präsidenten an, er habe noch keine Abholperson gemeldet bekommen. Der entsprechende Zonenchairman konnte helfen. Zwölf Stunden vor dem Anlass bot die Koordinatorin per Whatsapp noch sechs Leos auf. Raclette, Risotto, Spiessli mit Brot, Suppe, Mineralwasser und was es sonst noch brauchte, alles war eingekauft und bereit. Bravo dem SBV und den Lions Der OK-Präsident wagte eine weitere vorsichtige Hochrechnung: 760 Personen müssten es sein. Mindestens 100 Teilnehmer würden vermutlich noch aus der Ost- und der Nordschweiz nach Bern pilgern. Vielleicht würden es doch 800. Als der Event startete, meinte es der liebe Gott gut mit uns. Bei wolkenlosem, sehr warmem, goldenem Herbstwetter strömten die Teilnehmer in Scharen zu Fuss und mit Bussen auf den Bundesplatz, wo sie mit Kaffee, Gipfeli und Lions-Mützen in Empfang genommen wurden. Auch das Bundeshaus­modell wurde zeitgerecht um 7 Uhr abgeladen. Das massstabgetreue Bronze­modell wurde das Tastobjekt Nr. 1 auf dem Bundesplatz. Es war ein richtiger Renner und zeitweise vor lauter Besuchern darum herum gar nicht mehr sichtbar. Die Ansteckbuttons wurden restriktiv, aber seriös an möglichst alle Teilnehmer abgegeben. Und siehe da, bereits um 9.30 Uhr hatten alle 1000 Stück einen Abnehmer gefunden. Bravo dem SBV und den Lions für die tolle Arbeit und die «Pilgerfahrt» nach Bern! Zehn Berner Clubs verteilten 1000 Mahlzeiten Fast ohne Stau an den Ständen konnten sich die Teilnehmer beim Nationalen Pferdesportzentrum verpflegen. Zehn Berner Lions Clubs boten zehn verschiedene Menüs an, jeder 100 Portionen.


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OK-Präsident Jürg Vogt wurde von allen Seiten auf Trab gehalten.

Der LC Gürbetal verteilte 150 Por­ tionen Raclette.

Auftritt der Tanzgruppe Nightingales auf dem Bundesplatz

Aline-Alexandra begeisterte das Publikum.

Alles ging auf, nicht zuletzt dank dem LC Gürbetal, der 150 Portionen Raclette dabeihatte und auch an die letzten Hungrigen noch Essen verteilen konnte. Die Metallharmonie der Feuerwehr der Stadt Bern umrahmte den Anlass auf dem Bundesplatz und im Pferdesportzentrum. Doch wo war eigentlich die grosse Tafel des Multidistrikts? Vorsorglich war diese zwei Tage vor dem Anlass in einem Büro etwa 200 Meter vom Bundesplatz entfernt eingelagert worden. Am Sonntag lagen die Büros jedoch hinter abgeschlossenen Eisengittern. Da half auch der Büroschlüssel nichts mehr!

Als Schlagersängerin Aline-Alexandra beim Mittagessen auftrat, forderte ein verärgerter Blindenführhundehalter, der Stecker müsse augenblicklich gezogen werden, die Musik sei schädlich für das Tier. Es waren dann das Tier und sein Chef, die die Veranstaltung verlassen mussten. Dafür freute sich eine 96-jährige sehbehinderte Teilnehmerin im Rollstuhl. Sie hätte nie gedacht, dass sie noch an einem «Hard-Rock-Konzert» teilnehmen könne, meinte sie. Kurz vor Schluss ging ein Hilferuf auf der Hotline ein. Man wisse nicht mehr, wie man das Lions-Zelt zusammenlege!

So schnell wie die 1000 Gäste gekommen waren, so schnell entleerte sich gegen 15 Uhr die Reithalle. Ein Tag der Freude ging mit vielen Erinnerungen erfolgreich zu Ende. Herzlichen Dank den disziplinierten Teilnehmern aus der ganzen Schweiz, den Helfern aus den Clubs der Zone 22 und dem LC Stockhorn sowie dem paritätisch aus SBV und Lions zusammengesetzten OK. Jürg Vogt, OK-Präsident Internationaler Tag des Weissen Stocks vom Oktober 2017

Mehrere Lions Clubs reisten zusammen mit den Sehbehinderten im Bus nach Bern. Mittagessen und Unterhaltung im Nationalen Pferdesportzentrum 6 | 2017

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K ABINET TJUMEL AGE IN BAD WÖRISHOFEN

Zu Gast an der Wirkstätte von Sebastian Kneipp Am 15. und 16. September trafen sich in Bad Wörishofen 50 Kabinettsmitglieder der Distrikte Bayern Süd, Österreich West und Schweiz-Liechtenstein Ost mit ihren Partnerinnen und Partnern zu einer Jumelage. An einer gemeinsamen Kabinettsitzung tauschten sie sich über Lions-Themen aus. Der gesellschaftliche Teil war unter anderem Sebastian Kneipp gewidmet, der wie die Lions gutes Essen zu würdigen wusste.

waren die beiden unterwegs, schafften etwa 25 Kilometer pro Tag und wurden auf dem Weg immer wieder von Mitgliedern naher Lions Clubs ein Stück weit begleitet. Mit dem Verkauf von Pins nahmen sie unterwegs 12 000 Euro für die Activity-Kasse ein. Die Idee fand Anklang. Dirk Räder schlug für die Jumelage-Partner eine vier Tage dauernde Wanderung um den östlichen Teil des Bodensees vor. Die Teilnehmer der Kabinettsitzung sprachen sich dafür aus, den Vorschlag weiterzuverfolgen. Wer liest was und warum nicht? Eine angeregte Diskussion entstand auch zum Thema Kommunikation. «Wer liest was und warum nicht?» Diese Frage stellte der Vizegovernor von Bayern Süd,

Nichts für Warmduscher: Spaziergang durch den Kneipp-Park (Fotos: Heidi Mühlemann)

Dirk Räder, Distrikt-Governor von Bayern Süd und Gastgeber der diesjährigen Jumelage der drei Kabinette, durfte mit 9 Teilnehmern aus der Schweiz, 18 aus Österreich und 23 aus Deutschland eine gut besuchte Kabinettsitzung eröffnen. Während eineinhalb Stunden wurde angeregt diskutiert, unter anderem über eine Anregung von Dirk Räder, der Jumelage zusätzlich zum geselligen Beisammensein einen weiteren Programmpunkt hinzuzufügen, bei dem der lionistische Gedanke mehr im Vordergrund stehe. Als Beispiel nannte er eine Wanderung von Mittenwald zur MultiDistrikts-Versammlung 2017 in Berlin, die er mit einem Lions-Freund unter die Füsse genommen hatte. Fünf Wochen 30

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Distrikt-Governor Dirk Räder (l.) und Hans-Ludwig Rau (als Löwe) beschenken verdiente Lions. Rechts Johanna ­Hilgarth, PR-Verantwortliche von Bayern Süd


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Hans-Ludwig Rau, in den Raum. Sein Distrikt hat ein Projekt dazu initiiert. Anhand von Telefoninterviews mit ausgewählten Lions-Mitgliedern wollen die Verantwortlichen analysieren, warum viele Informationen nicht bis zu den einzelnen Clubmitgliedern vordringen. Aus den Ergebnissen dieser Befragungen erhoffen sie sich Lösungsansätze zur Verbesserung der Kommunikation. In der darauf folgenden Diskussion wurden auch selbstkritische Voten angeführt. «Solange unsere Veranstaltungen nicht interessant sind, wartet auch niemand auf die anschliessende Information», hiess es etwa. Unterschiedlich beurteilt wurde auch, ob man die Mitglieder mit E-Mails und elektronischen Newslettern oder eben doch besser mit einem Brief per Post erreicht. Parcours durch den Kneipp-Park Mit einem bayrischen Abend am Freitag und einem Galadiner am Samstag verwöhnten die Gastgeber des Distrikts Bayern Süd ihre Gäste kulinarisch. Am Samstag mussten die Teilnehmer jedoch

Gute Stimmung am Freitagabend: v.l. Ruth und Markus Oppliger, Esther Aepli-Alder, DG René Manser

als Erstes die Hosen hochkrempeln, um barfuss den Kneipp-Weg zu gehen. Für Ungeübte war das ziemlich hart, denn der Weg führte über unbarmherzige Kieswege und durch kalte Bäche. Bald brannten die Fusssohlen wie Feuer. Manche nahmen den Umweg über die Wiese oder schlüpften heimlich wieder in die Schuhe. Aber wer durchhielt, wurde mit gut durchbluteten Füssen und Beinen

und wohligem Wärmegefühl belohnt. Ein Besuch in Ottobeuren rundete das Erlebnisprogramm ab. Zurück bleiben positive Erinnerungen an ein gelungenes Jumelage-Treffen. Das nächste Jumelage-Treffen findet am 21. und 22. September 2018 in Bregenz statt. Heidi Mühlemann

NATIONAL CONVENTION 2018 IN ZUG

Das Organisationskomitee ist bereit! Nebst der Frauenpower ist auch das breit abgestützte Organisationskomitee ein Novum für eine National Convention. Sind es normalerweise ein bis zwei Lions Clubs, die die Verantwortung übernehmen, sind es für Zug gleich vier: Zug, Zug-Kolin, Zentralschweiz und Titlis sowie der Leo Club Zentralschweiz. Patricia Diermeier

Das OK der National Convention 2018 in Zug ist (v.l.): Karl-Heinz Lehmann (Infrastruktur, LC Zug), Roger Gander (Finanzen/Versicherungen, LC Zentralschweiz), Lucia Sutter (Administration/­Personal, LC Zentralschweiz), Reto Marzer (Events, LC Titlis), Regula Kurz (Präsidentin, LC Zentralschweiz), Mario Meier (Leo/ Personal, Leo Club Zentralschweiz), Patricia Diermeier Reichardt (Medien/PR, LC Zentralschweiz), Peter Hürlimann (Sponsoring, LC Zug-Kolin), Peter Rütimann (Infrastruktur, LC Zug) (Foto: Foto Grau Zug)

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DAS DIESJÄHRIGE PDG-TREFFEN FAND IM RAHMEN DES EUROPA FORUMS STAT T

Gemütlicher Racletteabend in Montreux Es war eine gute Idee, das alljährliche PDG-Treffen im Rahmen des Europa Forums 2017 in Montreux vorzusehen. 43 ehemalige und aktive Distrikt-Governors und Council Chairpersons waren, teilweise mit ihren Partnerinnen, der Einladung des Organisators und Past International Directors Hansueli Dätwyler zu einem gemütlichen Racletteabend ins Restaurant Caveau-St-Vincent gefolgt.

Einen Animator braucht es nicht, wenn sich ehemalige Distrikt-Governors und Council Chairpersons treffen. Auch wenn bei einigen ihre aktivste Lions-Zeit bereits etliche Jahre zurückliegt, ist das Interesse am Geschehen nach wie vor gross. Und dieses Jahr waren die PDG und PCC der Einladung so zahlreich gefolgt wie in den vergangenen Jahren nicht mehr. 25 Personen waren für den

Abend des 28. September angemeldet, 43 erschienen. Im Caveau-St-Vincent mussten in aller Eile weitere Gedecke aufgetragen werden. Doch schliesslich fand jeder einen Platz im gemütlichen Kellergewölbe des Restaurants. PID Hansueli Dätwyler freute sich über die breite Teilnahme, appellierte in seinem Grusswort aber auch an seine Kolleginnen und Kollegen, sich für die

­ rganisation künftiger Treffen zur VerO fügung zu stellen, damit die schöne Tradition aufrecht erhalten bleibe. Dass es ein stimmungsvoller Anlass ist, zeigt die kleine Fotoauswahl. Heidi Mühlemann

Distriktübergreifendes Gespräch unter Frauen: v.l. Karin Engelmann (PDG Centro), Ursina Boulgaris (PDG West und aktuell CC), Esther Aepli-Alder (PDG Ost)

Organisator des PDG-Treffens war PID Hansueli Dätwyler, hier mit seiner Frau Ursula. (Fotos: Heidi Mühlemann)

PDG Georges Luggen mit seiner Frau Andrea

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PDG und PCC Pius Schmid mit seiner Frau Rösli

Die beiden PDG Marco Barandun und Moritz Bickel


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AM TAG DES WEISSEN STOCKS WAR AUCH RADIO BLIND POWER DABEI

Für die Ohren aufbereiten, was die Augen nicht sehen können Am Tag des weissen Stocks vom 15. Oktober war passend zum Anlass ein Reporterteam von Radio Blind Power dabei. «Wir freuen uns, die Bekanntschaft mit dem ­Lions Club gemacht zu haben», schrieben die Radiomacher zwei Tage später auf ihrer Website und widmeten dem Tag in Bern eine vierminütige Radiosendung, in der auch Egon Steiner, DG West, zu Wort kommt.

Mit den Ohren am Ball Ein besonders geschätztes Angebot von Radio Blind Power ist die Übertragung von Fussballspielen im Radio. Die über 325 000 blinden und sehbehinderten Menschen in der Schweiz können spannende Fussballspiele verfolgen und so an diesen wichtigen gesellschaftlichen Anlässen teilhaben. Aus diesem Grund arbeitet die Raiffeisen Super League zusammen mit ihren Klubs daran, die Barrierefreiheit der Schweizer Stadien und der Live-Fussballübertragungen für sehbehinderte und blinde Menschen zu verbessern. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Audiodeskription, das heisst

Egon Steiner, DG West, gibt der Reporterin Sarah Perincioli von Radio Blind Power ein Interview. (Fotos: Heidi Mühlemann)

«Über Inklusion sprechen ist das eine, sie umzusetzen das andere!» Mit diesen Worten schliesst Daniel Schlosser, Leiter des Sekretariats von Radio Blind Power, seine Ausführungen zu den Aufgaben

Yves Kilchör (r.) im Gespräch mit Toni Frisch, LC Sensetal. Yves hat die Ausbildung zum Radioreporter bei Radio Blind ­Power gemacht und arbeitet heute bei einem Lokalradio.

und Zielen des Radiosenders. Radio Blind Power, das gleichermassen von blinden, sehbehinderten und sehenden Radiomachern produzierte Integrationsradio, setzt sich für die Integration und Radioausbildung von blinden und sehbehinderten Menschen ein und bringt damit gelebte Inklusion auf den Punkt. Daniel Schlosser ist einer der Macher des Senders. Die Idee für dieses Schweizer Integrationsradio entstand bereits 1997 in einer Blindenschule im bernischen Zollikofen. Seither gehören ein festes Sendeprogramm und ein Ausbildungskonzept zum dauerhaften Bestandteil des ehrenamtlich betriebenen Senders. Die Ausbildung wird ausgesprochen erfolgreich betrieben, denn mittlerweile arbeiten bereits mehrere ehemalige ehrenamtliche Mitarbeiter fest als Redaktoren oder Moderatoren bei anderen Privatradios.

Daniel Schlosser, einer der Macher von Radio Blind Power

eine möglichst genaue, sachliche und durchgängige Beschreibung für blinde, sehbehinderte und andere interessierte Personen. Doch bei Radio Blind Power hat man weitere ehrgeizige Ziele. Künftig sollen auch andere Anlässe, wie zum Beispiel Theaterstücke, Konzerte oder Festivals für Blinde und Sehbehinderte audiodeskribiert werden. Dafür werden Spenden benötigt, denn das Schweizer Integrationsradio möchte auch künftig spezialisierte Sprecher ausbilden, die für die Ohren aufbereiten, was die Augen nicht leisten können. Heike Bruchertseifer

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JOURNÉE DE L A CANNE BL ANCHE DU 15 OCTOBRE À BERNE AVEC L A FSA

Les ingrédients d’un exploit réussi La Journée nationale de la canne blanche 2017 restera dans toutes les mémoires! La matinée ensoleillée au cœur de la capitale s’est poursuivie, après la partie officielle et l’inauguration du modèle en bronze du palais Fédéral, par un repas et des animations au Centre national équestre. Organisée au grand galop par les Lions bernois de la Zone 22 et les LEOs, financée par le MD, les districts et la vente des Webstamps, la journée a rassemblé plus de 1000 personnes, Lions et malvoyants. Un exploit! Texte: Régine Pasche. Photos: Régine Pasche, Georges Torti et Pascal Hiltty

Evan, Lino et Len, les enfants de Delphine et Pascal Hilty (3e VG), étaient aussi là.

Un parcours des sens était organisé au centre-ville de Berne.

Le PDG Laurent Magnin a accompagné un malvoyant toute la journée. La CC Ursina Boulgaris s’est exprimée lors de la partie officielle sur la place fédérale et a inauguré le modèle en bronze.

Christop Witschi, Président de la Zone 22, et Muriel Brinkrolf du CO.

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Les Lions de la Z 22 étaient aux fourneaux: le Président du CO Jürg Vogt (en blanc) sur le stand de raclette du LC Gürbetal.

La télévision régionale Canal Alpha a ­réalisé des interviews durant la matinée.


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On peut être Lions et malvoyant. Le 1er VG Michel Braun (à dr.) en compagnie de Walo Küttel (Les Rangiers) et de son épouse Hedy.

Les chiensguides n’étaient pas oubliés!

La Metallharmonie Feuerwehrmusik de Berne a joué le matin sur la place fédérale et à midi au centre équestre.

GRANDSON L AC & CHÂTEAU

Pourquoi pas des cannes blanches en sucre Une journée d’action originale du LC Grandson Lac & Château avait lieu le samedi 7 octobre sur la place Pestalozzi à Yverdon-les-Bains avec la vente de cannes blanches en sucre. Des friandises confectionnées sur place grâce au savoirfaire de Denis Villard (au centre), de Glucose Passion à Essertines-sur-Yverdon, nouveau membre du LC Yverdonles-Bains. Cette vente était organisée dans le but d’offrir le trajet d’accompagnement en car pour la journée de la canne blanche du dimanche 15 octobre sur la Place fédérale à Berne et de rendre cette action des Lions suisses du centième anniversaire du LCI encore plus visible et plus douce dans la région. Coralie Jacot, texte Régine Pasche, photo

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PAYERNE – JOURNÉE DE FORMATION DU DISTRICT 102 WEST NOUVELLE FORMULE

Programme bilingue et interactif par modules La journée de formation du District 102 West avait à nouveau lieu à Payerne. La participation de tous les Lions était gratuite, les frais étant pris en charge par les clubs. Les vice-présidents et les nouveaux membres, accompagnés de leurs parrains et marraines, étaient conviés le samedi 4 novembre au Gymnase intercantonal

de la Broye (GYB) à s’informer selon des modules à choix dans une nouvelle formule imaginée par le 1er VG Michel Braun, Sylvie Dellenbach (GLT) et Georges Torti (GMT). Un programme interactif bilingue avait été préparé à l’intention des 240 participants sur des thèmes variés: jeunesse, communication, fondation et effectif. Ils étaient encadrés par une vingtaine de bénévoles et pouvaient être pris en photo par Markus Jegerlehner (LC Langenthal) avant de prolonger cette enrichissante matinée autour d’un apéritif et d’une fondue. Régine Pasche, texte et photos

Iris Vogt LC Bern-City), fidèle au poste avec ses fournitures Lions, est fleurie par Michel Braun (1er VG).

Beim Kaffee: Egon Steiner, Annamarie Ott, Mila Jegerlehner, Fabia Baumgartner, ­Valerie Tran, Jasmin Maurer, Tanya Maurer.

240 Lions en provenance de toute la Suisse occidentale ont convergé début ­novembre vers Payerne et le Gymnase intercantonal de la Broye.

Ils se sont investis pour étoffer le contenu et la réussite logistique de cette journée de formation (de g. à dr.): le 1er VG Michel Braun, District GMT Georges Torti et le DG Egon Steiner.

Une asssitance attentive dans l’aula du GYB.

Ausbildungstag West in Payerne mit 240 Teilnehmer

(V.l.n.r.) André Hirt, Walter Maurer (OK-Präsident), Elsbeth und Jürg Häusler – alle vom LC Erlinsburg am Empfang.

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Am Samstag, 4. November, fand in ­Payerne der Ausbildungstag des D 102 West mit 240 Teilnehmern und 20 Helferinnen und Helfern statt. Die Teilnahme war für alle Lions gratis. Die Kosten für den Ausbildungstag wurden von den Clubs übernommen. Eingeladen waren dieses Jahr die Vizepräsidenten der Clubs und die Neumitglieder mit ihren Paten. Das Programm war abwechslungsreich mit Themen wie Jugend, Kommunikation, Lions-Stiftung und Ausbildung. Und es blieb genügend Zeit für den Austausch mit den anderen Lions und den künftigen Präsidenten. Zum Mittagessen gab es Käsefondue.


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GENEVA NATIONS ET GENÈVE-RHÔNE RÉPONDENT PRÉSENTS À L’APPEL DE L A FSA

Le récit d’une intense et émouvante journée

Un tandem qui s’est bien trouvé: Bettina Hurni (Geneva ­Nations) (à g.) et Fanny (malvoyante). (Photo: Jeannette Ahlin)

7 h 20 sur le quai de la gare Cornavin, tout le monde est de bonne humeur et les plaisanteries vont déjà bon train parmi les 44 personnes malvoyantes et accompagnateurs qui forment la délégation genevoise se rendant à Berne pour la Journée de la canne blanche. Le programme sera intense et le soleil radieux. Une heure et 30 minutes de trajet, cela

passe très vite, lorsqu’il s’agit de faire connaissance. Voilà déjà Berne. Les bénévoles bernois nous guident vers la Place fédérale où nous attendent croissants, café, punch et belles casquettes. Les gens se connaissent, se reconnaissent, se rencontrent, c’est une joyeuse cohue qui peu à peu remplit la Place fédérale. Puis c’est le tour des discours, des remerciements, la fanfare joue et un groupe de danse genevois composé de voyants et malvoyants exécute une chorégraphie impressionnante. Le clou de la fête est bien sûr la remise de la magnifique maquette en bronze du Palais fédéral par les Lions du Multi-District à la Fédération suisse des aveugles et malvoyants (FSA). Cette reproduction à l’échelle 1:130 peut être touchée, palpée, découverte par les mains. Grâce à elle, chaque Suisse peut enfin se représenter ce bâtiment symbolique de la Confédération helvétique. La fête se poursuit au Centre équestre national et son manège transformé en vaste salle à manger. Les Lions Clubs

bernois ont si bien cuisiné que très vite, il ne reste rien. Tout est englouti dans une ambiance décontractée et festive. Ce qui restera de cette belle journée, ce sont les contacts noués entre la personne malvoyante et son accompagnant. Une rencontre plus personnelle et intimiste dont chacun peut tirer une leçon de vie. Jeannette Ahlin, présidente LC Geneva Nations

Claude Thorimbert, de Genève. Malvoyant, il découvre la maquette. (Photo: Jeannette Ahlin)

Sur la place Fédérale (de g. à dr.): Laurent Castioni (Président FSA-Genève), Rudolf Koch (LC Genève-Rhône, coordinateur de la journée pour Genève), Jeannette Ahlin (Présidente LC Geneva Nations), Marie-Line Stücki (accompagnante), Vincent Tourel (ancien président FSA-Genève). (Photo: Alex Petrachkov)

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ZAHLEN UND FAKTEN ZUM EUROPA FORUM 2017

Mehr als 1200 Lions und Leos kamen nach Montreux Was 2013 an der Delegiertenversammlung in Vaduz mit einem Raunen begann, stellt sich nun als schöner Erfolg für die Lions der Schweiz und Liechtensteins heraus. Die Anzahl Teilnehmer am Europa Forum 2017 in Montreux übertraf mit mehr als 1200 Lions und Leos die Erwartungen.

Zufriedener OK-Präsident: Robert Rettby anlässlich der Opening Ceremony (Fotos: Heidi Mühlemann)

Schweiz und Liechtenstein, allen voran jene aus dem Distrikt West. Und dies im doppelten Sinne: als Teilnehmende und als freiwillige Helfende. Von den insgesamt 196 Freiwilligen stammten 182 aus dem Distrikt West. Betreffend Teilnahme an zweiter Stelle stand Italien mit 85 Lions und 3 Leos, gefolgt von Deutschland mit 77 Lions und 2 Leos und der Türkei mit 62 Lions und einem Leo. Ebenfalls gut vertreten waren Belgien und Frankreich mit 47 beziehungsweis 45 Lions. Den weitesten Weg hatten wohl die beiden australischen Lions. Gut besuchte Veranstaltungen Viele Lions ohne Forums-Ticket waren freiwillige Helfende und brauchten deshalb für die Teilnahme am Forum nicht zu bezahlen. Leider gab es aber auch einige Lions-Freunde, die sich nur für den Galaabend angemeldet hatten, auf eine aktive Teilnahme am Forum aber verzichten wollten. Dieser Umstand stiess nicht überall auf Verständnis. Das Programm war mit über 80 Seminaren, Veranstaltungen und Workshops

Ab März 2017 konnte man sich online für das Forum anmelden. Zögerlich tröpfelten die Anmeldungen herein. Noch einen Monat vor Forumsbeginn erreichte der Anmeldestand nicht das gewünschte Ausmass, was zu berechtigten Bedenken führte. Erstaunlich dann die Tatsache, dass sich rund 41 Prozent der Teilnehmenden in den letzten drei Wochen vor Forumsbeginn anmeldeten. Damit wurde klar, dass der Break-even erreicht würde. Zurzeit ist das Organisationskomitee daran, die Schlussabrechnung zu erstellen. Da noch einige Rechnungen ausstehend und Abgrenzungen vorzunehmen sind, wird das definitive Finanzergebnis erst gegen Ende 2017 vorliegen. Allerdings präsentiert sich die Lage im Moment so, dass ein Defizit ausgeschlossen werden kann.

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Viele erhielten kein Visum Rund 300 Empfehlungsschreiben an Schweizer Botschaften für LionsFreunde aus dem Ausland wurden geschrieben, doch viele von ihnen haben kein Visum für eine Reise in die Schweiz erhalten. Betroffen waren vor allem ­Lions-Freunde aus Pakistan, Bangladesch, Indien, Nigeria, Angola und Benin. Auch das plötzliche Auftreten einer Krankheit führte bei einigen zur Annullierung ihrer Anmeldung. Der daraus resultierende Rückgang der Teilnehmenden betrug rund 4,5 Prozent. Nicht nur Lions und Leos aus Europa besuchten das Forum, auch aus Übersee durften wir einige Freunde am Forum begrüssen. Besonders erfreulich sind die 51 Leos, die am Forum anwesend waren. Entscheidend zum Erfolg des Forums beigetragen haben die 299 Lions, 23 Leos und 74 Begleitpersonen aus der

Dank an die Sponsoren! Volvo Schweiz stellte für den Transport von VIP unentgeltlich 14 Fahrzeuge zur Verfügung. Nestlé sorgte mit betreuten Kaffeemaschinen und Kaffee, mit Scho­ kolade und Mineralwasser für die Pau­ senverpflegung. Die Gemeinde Mon­ treux, der Fleischproduzent cherMignon und Le Gruyère AOP spendeten die Spei­ sen und Getränke für das Get-Together. ONET cleaning and services sponserte einen Teil der Hemden für die freiwilligen Helfenden. Eurolactis übersetzte die Website auf Italienisch, design b entwi­ ckelte das grafische Design für das Pro­ grammheft (Pocket Guide), und Albrecht Druck gewährte einen Rabatt auf den Druckkosten. Beiträge in bar stellten Swiss Life und AKYADO zur Verfügung, CX Print die Drucker und Computer, Preise für die Tombola wurden von Vic­ torinox und den Jungfraubahnen gestif­ tet. Ticketpark, der Ticketingpartner des Forums, gewährte einen Preisnachlass.


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Die 196 Helfer leisteten Tausende von Stunden freiwilliger ­Arbeit.

Das OK wurde von PID Bob Corlew mit einem Melvin Jones geehrt: v.l. Raymond ­Andrieu, PDG Jürg Vogt, PID Robert Rettby, PIP Bob Corlew, CC Ursina Boulgaris, ­Anton Hofmann, PDG Mario Gullotti (Foto: Régine Pasche)

zu Lions-Projekten und Lions-Themen äusserst vielfältig. Rund 70 kompetente Referentinnen und Referenten aus der ganzen Welt boten den Teilnehmenden interessante Einblicke, Informationen und Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch. Dem Musikwettbewerb stellten sich insgesamt 17 Musizierende aus ganz Europa; sie boten hochstehende Musik, die

bei den Hörerinnen und Hörern grossen Anklang fand. Die Nebenveranstaltungen des Forums waren ebenfalls gut besucht. Es wurden rund 900 Mittagessen serviert. An der Gala nahmen 790 Personen teil, an der Host Night 399, am Get-Together rund 1000, an den Exkursionen 186. Mit 18 Ausstellern wurde die Agora zu einem lebendigen Ort, wo man sich über

verschiedene Lions-Projekte informieren und von diversen Angeboten profitieren konnte. Die Tombola mit vielen tollen Preisen wurde von den Leos aus Lausanne durchgeführt. Den Transportdienst vom Flughafen Genf nach Montreux und von Montreux zum Flughafen nahmen rund 80 Personen in Anspruch. Normalerweise in New York, fand der Lionstag bei der UNO dieses Jahr anlässlich des Forums in Genf statt und wurde von 194 Personen besucht. Tausende von Stunden Freiwilligenarbeit Obwohl sich die Suche nach «Bargeldsponsoren» als äusserst schwierig erwies, ist es dennoch gelungen, durch gesponserte Dienst- und Sachleistungen beträchtliche Kosten zu sparen (siehe Kasten). Und zu guter Letzt, obwohl statistisch nicht erhoben, sind die Tausenden von Stunden zu erwähnen, die das Organisationskomitee mit allen Helfenden unter der Führung von Robert Rettby aufgewendet hat, um aus dem Forum einen erfolgreichen Anlass zu machen, der uns allen in Erinnerung bleiben wird. Das Leben geht weiter und post Forum 2017 heisst ante Forum 2018 – also auf nach Skopje! Anton Hofmann, LC Bern-Kirchenfeld, Mitglied des Organisationskomitees ­Europa Forum 2017 Montreux

58 Nationen waren am Europa Forum 2017 in Montreux vertreten, aus Indien kamen 9 Lions. 6 | 2017

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BILDER VOM EUROPA FORUM 2017 IN MONTREUX

Diskutieren und gemeinsam zu Tisch sitzen Das Europa Forum 2017 in Montreux ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die hervorragende Organisation durch das OK, der perfekt gewählte Ort am malerischen ­Genfersee und das weltumspannende, aktuelle Hauptthema «Water means Life» ­waren die Ingredienzen für einen rundum geglückten Anlass.

Das Europa Forum ist ein Ort des Wissens- und Erfahrungsaustausches. In vielen Ländern leisten die Lions Ausserordentliches. Ein türkischer Lion berichtete über die Flüchtlingssituation in seinem Land. Mehrere lokale Lions Clubs engagieren sich, um den Flüchtlingen mit Nahrungsmitteln und Hygi-

eneartikeln das Leben etwas zu erleichtern. Schwedische und norwegische Lions helfen in Syrien und Libanon mit Nahrungspaketen, der Errichtung von Schulen und Gesundheitszentren und mit psychologischer Betreuung. Die Berichte erschüttern. Libanon zum Beispiel hat 4,5 Millionen Einwohner und 2 Mil-

lionen Flüchtlinge! Das sind unvorstellbare Lasten, die diese Länder tragen müssen. Da ist jede Unterstützung von und jede Zusammenarbeit mit anderen europäischen Ländern hochwillkommen. Das Europa Forum ist aber auch ein Ort des geselligen Beisammenseins. Sprachliche Barrieren erschweren zwar gelegentlich das Gespräch. Doch allein die Tatsache, dass sich alle an einem Ort treffen und miteinander diskutieren, zeigt, wie verbindend das gemeinsame Dach der weltweiten Lions-Gemeinschaft ist. Heidi Mühlemann

Naresh Aggarwal überreicht Alp Mizrakki den Young Ambassador Award. PCC Pius Schmid (l.) mit Wilhelm Himmel, LC Graz Forum (Fotos: Heidi Mühlemann)

Die «Trompes d’Hauteville» an der Eröffnungszeremonie

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IP Naresh Aggarwal mit Moderatorin Lolita Morena


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Die Big Band de l’Ecole de Jazz de Montreux mit den Sängerinnen Anastacia Gaillard und Melany Barbosa

PID Robert Rettby überreicht die Flagge Nebojsa Davidovski für das Europa Forum 2018 in Skopje.

Flaggenzeremonie bei der Eröffnung CC Ursina Boulgaris und Carlos Rieder

Blick auf die Tafel mit den Tombolapreisen

PIP Bob Corlew ehrt das OK des Europa Forum: v.l. Mario Gullotti, Raymond Andrieu, Ursina Boulgaris, Jürg Vogt und Anton Hofmann, ganz rechts PIP Eberhard Wirfs

Gut gefüllte Reihen im Plenarsaal 6 | 2017

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LIONS EUROPEAN MUSIC COMPETITION AM EUROPA FORUM IN MONTREUX

Morgane Grandjean gewinnt den 3. Preis Am Europa Forum 2017 in Montreux musizierten auf Einladung der europäischen ­Lions zwei Tage lang die besten Nachwuchstrompeter Europas. 17 Länder hatten ihre nationalen Gewinner für das Europafinale in Montreux nominiert.

Morgane Grandjean mit Markus Enzler (l.) und Ingo Brookmann, Chairman des LEMC (Fotos: Heidi Mühlemann)

Bei der abschliessenden dritten Runde in der vom Jazzfestival her berühmten Miles Davis Hall, dem «Konzert der sechs Besten», waren mehr Zuhörer zugegen als je zuvor an diesem Anlass. Und sie waren begeistert von den dargebotenen Leistungen der jungen Musiker. Deren Freude am Musizieren und ihr hohes Können entlockten den versammelten Lions und Gästen herzlichen, manchmal sogar stürmischen Applaus. Fritz Damrow (NL), Anthony Plog (USA) und Immanuel Richter (CH)

Die drei Gewinner bei der Ehrung an der Closing Ceremony: v.l. Sebastian Berner (Deutschland, 2. Preis), Morgane Grandjean (Schweiz, 3. Preis), Carlos Leite (Portugal, 1. Preis)

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bildeten die hochkarätige Jury. Gewinner des 1. Preises von 5000 Euro wurde Carlos Leite aus Portugal. Den 2. Preis gewann Sebastian Berner, Kandidat aus Deutschland. Die Teilnehmerin aus der Schweiz, Morgane Grandjean aus Fribourg, gewann den 3. Preis, der mit 2000 Euro dotiert ist. Dank einer Sponsorin aus Deutschland konnte erneut eine Komposition in Auftrag gegeben werden. Der Waadtländer Komponist Jean-François Michel komponierte – passend zum Austragungsort – ein Stück für Trompete und Klavier mit dem Titel «Jazz». Bei der Closing Ceremony wurde dieses den Lions gewidmete Werk uraufgeführt. Gespielt wurde es vom erstplatzierten Trompeter Carlos Leite, am Klavier begleitet von der Walliserin Lauriane Follonier. Der LEMC hat einzigartigen Charme Die Kandidaten waren gemeinsam im Châlet Lacroix der Paul-HindemithStiftung in Blonay untergebracht. In dieser wunderschönen Umgebung konnten sie proben und sich kennenlernen. Verschiedene Kandidaten äusserten ihren Dank für die Unterstützung durch die Lions. Dass hier nicht nur miteinan-

der um Preise «gekämpft» werde, sondern auch die menschliche Dimension eine grosse Rolle spiele, zeichnet für sie den Lions-Musikwettbewerbe aus. «Making friends» war ein wichtiges ­ Merkmal der gemeinsam erlebten Zeit. Zusätzlich konnten die jungen Musiker einen Einblick in die Welt des Lionismus gewinnen. Sie nahmen Teil an einzelnen Anlässen des Forums, etwa an der «Get Together Party» in der Markthalle von Montreux oder am Hauptreferat des Europa Forums unter dem Motto «Water means life». Ein Kandidat sprach aus, was andere dachten: Er habe schon an einigen Wettbewerben teilgenommen, aber diese Zusammenkunft von Kandidaten aus ganz Europa sei eine Besonderheit, die dem Lions European Music Competition (LEMC) einen einzigartigen Charme verleihe. Eine besondere Überraschung erlebten Kandidaten und einige LEMC-Funktionäre am Abend nach dem Finale bei einem gemeinsamen Essen im Jazz Café. Der Kandidat aus Italien, Cesare Mecca, griff zur Trompete und spielte gemeinsam mit der anwesenden Band. Mit seinen jazzigen Improvisationen begeisterte er seine neu gewonnenen Freunde und andere Gäste. Markus Enzler LEMC-Beauftragter MD 102

Instrument für 2018 ist die Querflöte Talentierte Musikstudenten, die im Jahre 1996 oder später geboren sind und seit fünf Jahren in der Schweiz wohnen, kön­ nen sich zur Teilnahme am Musikpreis anmelden. Am 4. März 2018 wird in Aarau die erste Runde ausgetragen. Wer dort gewinnt, vertritt die Schweiz und Liechtenstein am Europa Forum in Skopje. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.lionsclubs.ch / Multi­distrikt 102 / Activities / Music Competition oder bei den Beauftragten: – Lucie Echenard, D 102-W, l.echenard@ bluewin.ch – Martin Schneiter, D 102-C, martin. schneiter@gmail.com


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TRINKWASSERPROJEKTE STANDEN AM EUROPA FORUM IN MONTREUX IM MIT TELPUNKT

Peter Brabeck sprach zu «Water means Life» Mit dem Motto «Water means Life» machte das Europa Forum 2017 auf die immer noch prekäre globale Situation bezüglich des Zugangs zu sauberem Trinkwasser aufmerksam. Gemäss UNO ist dieser Zugang ein Menschenrecht. Trotzdem müssen heute immer noch über 2 Milliarden Menschen kontaminiertes, krankmachendes Wasser trinken.

Alarmierend ist die Situation vor allem in Afrika südlich der Sahara. Zudem bestehen grosse Unterschiede zwischen Arm und Reich sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Die Priorität für Verbesserungen liegt bei städtischen Slums und abgelegenen ländlichen Ortschaften. Zentral ist die Hygiene Ein Highlight des Forums war sicher das Podiumsgespräch mit den beiden Wasserexperten Peter Brabeck (ehemals Nestlé) und Christian Zurbrügg (Direktionsmitglied Eawag). Peter Brabeck schilderte in seinem Referat die Situation des auf der Erde verfügbaren Trinkwassers. Von der globalen Wassermenge macht der Anteil Süsswasser nur 3 Prozent aus. Dieser Vorrat kann nicht vermehrt werden, doch der Verbrauch nimmt weiter zu. Neben den Haushalten und der Industrie ist es vor allem die Landwirtschaft, die mit rund 70 Prozent einen sehr hohen Bedarf an Wasser hat. First Vice-President Gudrun Bjort Ingvadottir überreicht Peter Brabeck eine LionsMedaille für sein Referat zum Thema «Water means Life». (Fotos: Heidi Mühlemann)

Vorsitzender der WaSH-Kommission PDG Reinhold Hocke mit PDG Moritz Bickel, Kommissionsvertreter des MD 102

«Das Wasser wird uns vor dem Öl ausgehen», mahnte Brabeck. Christian Zurbrügg zeigte auf, welche technischen Möglichkeiten bestehen, um kontaminiertes Wasser sauber zu machen und damit die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung wesentlich zu verbessern. Zentral ist in allen Gebieten, dass die sanitären Anlagen und die gelebte Hygiene stark und nachhaltig verbessert werden. Diese Massnahmen sind jedoch am schwierigsten umzusetzen, denn damit müssen alte Gewohnheiten aufgegeben werden. Die zur Verbesserung der Situation notwendigen Massnahmen werden unter dem Kürzel

WaSH (Water, Sanitation and Hygiene) zusammengefasst. Permanente Kommission für WaSH Am Europa Forum 2016 in Sofia hat der Europäische Rat der Lions beschlossen, eine permanente Kommission zu schaffen, die alle internationalen WaSH-Aktivitäten in den Multidistrikten koor­ diniert und bekannt macht. Diese WaSH-Kommission hat nun in Mon­ treux erstmals einen Workshop durchgeführt. Vorsitzender der Kommission ist PDG Reinhold Hocke, MD 111 Deutschland. Der MD 102 SchweizLiechtenstein ist durch PDG Moritz 6 | 2017

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Bickel vertreten. Mit einem ersten Referat präsentierte der MD 111 den durch die Universität Kassel entwickelten tragbaren Membranfilter PAUL (Portable Aqua Unit for Lifesaving). Der MD 111 hat 750 dieser Filter für 31 afrikanische Länder mit 750 000 US-Dollar finanziert. Das Referat des MD 102 zeigte auf, welche Möglichkeiten in armen Ländern bestehen, um kontaminiertes Wasser auf Haushaltstufe zu reinigen, und wie die Hygiene mit einfachen Massnahmen markant verbessert werden kann. Die Methode SODIS wurde präsentiert, und es wurde gezeigt, in welchen 19 Ländern in Afrika und Lateinamerika SODIS durch die Eawag eingeführt wurde, finanziert mit rund 2,4 Millionen Franken

durch die Schweizer Lions. Der MD 108 Italien engagiert sich in Afrika vor allem mit Projekten zur Erschliessung von Grundwasservorkommen, also dem Bohren von Brunnen, Zusammenarbeit mit Afrika und Asien Die erwähnten Referate wurden auch in der Euro-Afrika- und der Euro-AsienKommission vorgetragen. In diesen Kommissionen sitzen Vertreter dieser beiden Kontinente. Diese Lions müssen wissen, wo und mit welchen Projekten die europäischen Lions aktiv sind. Es ist die Aufgabe der WaSH-Kommission, diese Informationen zukünftig an die Multidistrikte in den beiden Kontinen-

ten weiterzugeben und die Zusammenarbeit in möglichen und sinnvollen Projekten zu intensivieren. Das Know-how für WaSH-Projekte wird meistens aus Europa kommen, finanziert werden können die Projekte aber durchaus auch von den Multidistrikten dieser Länder. Es bleibt nun zu hoffen, dass mit dem Motto «Water means Life» auch im MD 102 wieder vermehrt Wasserprojekte im Rahmen der Activities angepackt werden. Es kann, muss aber nicht SODIS sein. Die Art, wie das Projekt SODIS 2007 realisiert wurde, war sehr erfolgreich. Moritz Bickel

EUROPA FORUM – APPL AUDISSEMENTS POUR DES STARS À QUATRE PAT TES

Chiens-guides en démonstration à Montreux Avec plus de 80 séminaires et manifestations, le Forum de Montreux a été riche en rencontres et en partage d’expériences. Le responsable du programme, le PDG Jürg Vogt, avait ainsi choisi d’inviter la

Fondation romande de chiens-guides de Brenles-sur-Moudon pour une démonstration au Miles Davis Hall avec ses élèves à quatre pattes. Jürg et son épouse Iris (à dr.) ont déjà œuvré comme famille

d’accueil et ce n’est pas fini. Saviez-vous que le premier chien-guide a débuté sa mission en 1929 dans le New Jersey (USA) et que la première école était établie en Suisse au Mont Pélerin? La formation d’un chien-guide s’élève à CHF 55 000.–. Les Lions Clubs ont été nombreux à soutenir ces formations par le passé et peuvent encore le faire! Régine Pasche, texte et photos › www.chienguide.ch

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FINALE EUROPÉENNE DU CONCOURS DE MUSIQUE LIONS THOMAS KUTI À MONTREUX

Morgane Grandjean sur le podium!

L’IP Naresh Aggarwal remet le 3e prix du concours de musique à la Fribourgeoise Morgane Grandjean lors de la cérémonie de clôture, sous les applaudissements de Sebastian Berner (D).

Morgane Grandjean, avec son accompagnatrice au piano, a brillamment défendu les couleurs de la Suisse lors de la finale européenne de Montreux.

Le jury international, composé (à g.) de Fritz Damrow (NL), du Suisse Immanuel Richter (au centre) et d’Anthony Plog (USA).

Flûte traversière en 2018 L’an prochain, lors du Forum européen de Skopje, c’est la flûte traversière qui sera à l’honneur. Les jeunes musiciens nés en 1996 ou après et qui résident depuis au moins cinq ans en Suisse ou au Liechtenstein peuvent s’annoncer. C’est à Aarau qu’aura lieu le 4 mars 2018 la finale du MD 102 qui désignera notre représentant pour la finale européenne en Macédoine. Davan­ tage d’informations auprès de Lucie Echenard, D 102 W, l.eche­ nard@bluewin.ch, ou sur le site internet du MD 102: www. lionsclubs.ch R.Pa

Un sentiment de légitime fierté régnait dans le Miles Davies Hall lorsque le verdict du jury est tombé pour désigner d’abord les six finalistes, puis les trois lauréats du 26e Concours européen de musique Thomas Kuti, organisé par Markus Enzler et Ingo Broockmann. La jeune trompettiste fribourgeoise Morgane Grandjean (Guin) a confirmé son grand talent en décrochant, sous des applaudissements nourris, la 3e place européenne à Montreux et un prix de 2000 euros. Il n’y avait jamais eu autant de public qu’à Montreux pour assister à un tel concours, qui a réuni 17 compétiteurs, représentant autant de contrées européennes. C’est le candidat portugais

Carlos Leite qui a décroché la 1re place et a empoché 5000 euros, devant le jeune trompettiste allemand Sebastian Berner. Le jury international de haut niveau était composé de Fritz Damrow (NL), Anthony Plog (USA) et du Suisse Immanuel Richter. Une mélomane Lions allemande a sponsorisé une composition originale, commandée au Vaudois JeanFrançois Michel. Intitulée «Jazz», cette œuvre pour piano et trompette a été interprétée en première mondiale et en présence du compositeur par le lauréat Carlos Leite, lors de la cérémonie de clôture, enchantant l’auditorium Stravinski. Régine Pasche, texte et photos 6 | 2017

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EUROPA FORUM DE MONTREUX – BELLE MOBILISATION DES LIONS SUISSES

Equilibre financier et ciel bleu sur toute la ligne sur la Riviera Il y avait plus de 1200 participants à l’Europa Forum de Montreux, fin septembre, garantissant son équilibre financier. Le pari d’organiser un forum européen en Suisse, 20 ans après celui de Zurich, a été brillamment relevé par le CO, emmené par le PID Robert Rettby et les Lions du MD 102, présidés par Ursina Boulgaris. Avec un engouement tout particulier en Suisse occidentale, où les Lions se sont mobilisés tant comme organisateurs, bénévoles ou participants.

Sur les 1200 inscrits, 299 Lions, 23 LEOs et 74 accompagnants venaient de Suisse et en grande majorité du District West, comme les 182 aides bénévoles sur 196, selon les statistiques transmises par Anton Hofmann. Au niveau des délégations étrangères, la palme va aux Italiens (85 Lions et 3 LEOs), venus faire la promotion de la Convention internationale de Milan 2019, devant l’Allemagne (77  Lions et 2 LEOs) et la Turquie (62 Lions et 1 LEO). Plus de 80 confé-

rences et séminaires, animés par 70 orateurs, un temps magnifique sur la Riviera, 900 lunchs servis, 399 personnes à la Host Night de samedi, 790 à la soirée de gala de vendredi et 1000 à la Get-Together du jeudi. Qui dit mieux! Par l’image, voici quelques reflets de ces trois jours inoubliables qui ont fait de la Suisse la capitale européenne du Lionisme. Régine Pasche, texte et photos

Le PID Robert Rettby (LC Neuchâtel) a présidé avec brio ce forum européen.

Les Lions vaudois ont répondu présent! (De g. à dr.): Bernard Kraehenbuhl et Christian Dubuis (LC Mon­treux) et Joaquim De Sousa (LC Grandson).

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Tout sourire: Kristin Vuitton (au centre) et son team de bénévoles de Lions à l’accueil.

Des soirées et un programme parfaitement orchestrés grâce au PDG Jürg Vogt, à Claire-Lise Germond et Jacky Blanc. (à dr.)

Candidat à la vice-présidence interna­ tionale, Salim Moussan et son épouse Alia. De grands amis de la Suisse.

Les LEOs Colette Kaeslin et Alix d’Agostino animaient la tombola du forum.

L’ancien Conseiller d’Etat v­ alaisan Claude Roch (LC Chablaix), au service lors de la Get Together Party.

La chargée de communication du MD Heike Brucherstreifer (à g.) et la CC elect Esther Aepli sur le stand du 100e.

Merci aux généreux sponsors! Volvo Suisse a mis à disposition 14 véhicules pour le transport des hôtes étrangers, de l’aéroport à Montreux, ou lors du forum. Nestlé fournissait l’eau gratuitement et des petits chocolats. Des machines à café Nespresso étaient installées à maints en­ droits avec la complicité du personnel de la marque veveysane, mondialement connue. La Get-Together Party sous le marché couvert était entièrement sponsorisée, avec du vin offert par la Commune de Montreux, de la viande séchée du Valais offerte par cherMignon et du Gruyère AOP. Le service de l’apéritif riche était assuré par des Lions de la Zone 11. Les chemises blanches des bénévoles étaient fournies par ONET Cleaning and services. Eurolactis a traduit le site web en italien, design b a développé le livret du programme et Albrecht Druck a consenti un rabais substantiel sur l’impression. Swislife et AKAYDO ont apporté des soutiens financiers, quant à CX Print, ils ont mis à disposition des imprimantes et des ordinateurs.

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Les Trompes de Hauteville lors de la cérémonie d’ouverture animée par Lolita Morena. Lors de la soirée de gala, Joseph Ineichen (LC Mont­ reux, à dr.) a retrouvé son ancien collaborateur Didier Ehret, avec son épouse Viviane (LC Grandson).

Frédérique d’Agostino et le candidat belge du concours de musique Jens Verboven.

Prêts pour la Conférence des présidents du D102 W: MarieBlanche Zahno, Souad Hachler, Pierre Daenzer et Joaquim De Sousa.

Ils ont géré les inscriptions avec énergie: Kristin Vuitton et Anton Hofmann.

Les femmes dans le Lionisme (de. g. à dr.): Les ID Regina Risken, PID Sangeeta Satia, PID Oya Sebuk, 1re VIP Gudrun Björt Yngvadottir et CC Ursina Boularis.

Le Big Band Jazz Orchestra Conservatory Riviera sur la scène du Stravinski.

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L’ANCIEN RÉDACTEUR DE L A REVUE LION DANIEL FAVRE LIVRE SES IMPRESSIONS À CHAUD

«A Montreux, l’Europe a largement dépassé les frontières du continent» Lion depuis 1974, le journaliste et reporter radio Daniel Favre (LC Lausanne) a participé à de nombreuses conventions internationales et forums européens en qualité de rédacteur francophone de la Revue Lion pendant 20 ans, jusqu’en 1995. Il nous a livré à chaud ses impressions du Forum européen de Montreux.

Régine Pasche: Que peut représenter un Forum pour des Lions de la base? Daniel Favre: Pour les 10 000 membres suisses, le Lionisme se limite généralement à son club, une «famille», des amis. Certains participent à des réunions de zone ou exercent leur droit de vote lors des assemblées annuelles. Un Forum européen donne l’occasion de saisir la dimension internationale du Lionisme. Quelle différence avec les conventions internationales? Les grands congrès mondiaux sont, à mes yeux, des spectacles costumés, tandis que le Forum européen est un rendez-vous plus austère, axé sur les multiples activités de notre association. Plusieurs dizaines d’ateliers ont mis en discussion de nombreuses préoccupations actuelles, telles que l’eau accessible à tous, rendre les jeunes aveugles plus autonomes, l’évolution du diabète ou l’aide aux réfugiés. Un projet en Turquie va permettre à 1250 enfants syriens de suivre un enseignement grâce au financement de la construction d’écoles.

Daniel Favre (à g.) a été rédacteur pendant 20 ans de la revue Lion. Il a cédé la présidence de l’Union suisse de la presse francophone en 2015 à Jean-Pierre Molliet. (Photo: UPF)

«C’est toujours un moment émouvant de suivre le défilé des drapeaux!» Ils étaient portés à Montreux par des Leos. (Photo: Régine Pasche)

Des représentants de la Fondation LCIF avaient même fait le déplacement d’Oak Brook à Montreux! C’est l’occasion de rappeler que la Fondation internationale des Lions Clubs est classée première organisation non gouvernementale (ONG) mondiale pour sa capacité d’engagement social et philosophique. Elle accorde annuellement des subventions de plus de 30 millions de dollars! Tu es actif au sein de l’Union de la presse francophone. Quel est le r­ ayon­­nement d’un tel Forum européen? Au Forum européen, l’Europe dépasse largement les frontières du continent en accueillant l’Inde (dont vient le Président

international), Israël, les Etats-Unis et d’autres. C’est toujours un moment émouvant de suivre le défilé des drapeaux et de côtoyer une quarantaine de nationalités différentes, sans oublier les jeunes. Ils ont d’ailleurs brillamment occupé la scène lors de la cérémonie d’ouverture. Après Lausanne en 1970, le Forum était organisé pour la deuxième fois sur les bords du Léman? Et tout cela à Montreux dans un cadre paradisiaque. Plus de 1300 participants sont venus, assurant l’équilibre financier, ce qui n’a malheureusement pas toujours été le cas par le passé! Propos recueillis par Régine Pasche 6 | 2017

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L A FONDATION DU LIONS CLUBS INTERNATIONAL FÊTE SON CINQUANTENAIRE

Party du 50e à l’américaine à Montreux avec cupcakes au chocolat et ballons Lions! Lors de l’Europa Forum de Montreux, notre Fondation Internationale LCIF a profité de l’occasion et de la présence de son président, l’IPIP Bob Corlew, pour marquer le 50e anniversaire de sa naissance en organisant une Party à l’américaine le 30 septembre dernier à deux pas de l’Auditorium Stravinski. Les membres du comité d’organisation de l’Europa Forum de Montreux ont reçu la distinction méritée de Melvin Jones Fellows de la part du président de la LCIF en personne.

Le PIP Bob Corlew au micro à Montreux en présence du Président du Forum, le PID Robert Rettby. (Photos: R. Pasche)

Des distinctions de Melvin Jones Fellows étaient remises au CO de l’EF Montreux par Bob Corlew lors de la cérémonie.

Si le LCI fête cette année son 100e anniversaire, c’est en 2018 que sera célébré le Jubilé de la naissance de la LCIF. C’est en effet du 13 juin 1968 qu’est daté l’article constitutif de notre Fondation Internationale et, tout au long de l’année 2017–18, ce jubilé sera fêté. Il trouvera son apogée lors de la Convention Internationale de Las Vegas, en juin prochain. Comme l’a souligné Bob Corlew lors du discours qu’il a prononcé au Foyer de l’Auditorium Stravinski devant les participants au Forum, nous pouvons et devons être fiers de la tâche accomplie ces 50 dernières années: c’est plus de 1 milliard de US $ que la fondation a récolté et distribué pour la réalisation des programmes qu’elle a soutenus dans le monde entier. Il a rappelé que la LCIF

ne vit que des dons qu’elle reçoit et que ces dernières années il a été de plus en plus difficile d’équilibrer le budget en raison de la multiplication des demandes de subvention.

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50 mio de dollars pour le jubilé Pour l’exercice 2017–18, un objectif a été fixé: recueillir 50 millions de US $ pour marquer ce jubilé, soit une augmentation d’environ 20% par rapport à l’année précédente. Indépendamment de cette récolte de fonds, la LCIF est en train d’élaborer une nouvelle stratégie en matière de service, tout en souhaitant privilégier la sensibilisation et l’engagement des Lions. Divers scenarii sont étudiés pour rendre ces derniers plus conscients de l’existence et de l’impor-


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Coralie Jacot (censeur du LC Grandson Lac & Château) a donné un coup de main pour gonfler les ballons Lions.

tance de notre fondation pour l’image de marque du Lionisme. Ces dix dernières années ont été marquées dans le MD 102 par la récolte de fonds pour deux actions menées de concert avec la LCIF: Sodis et SightFirst II. Ces programmes sont achevés et il est temps d’envisager de nouveaux projets et de quelle manière les financer. Durant cette année de transition, nous encourageons les clubs et les Lions à manifester leur générosité et leur solidarité internationale en faisant des dons en faveur de l’initiative de vaccination contre la rougeole: «Un Vaccin, Une Vie.» Comme l’a rappelé Bob Corlew à Montreux, nous avons pris l’engagement lors de la Convention Internationale de Hambourg en 2013 de récolter 30 millions de US $ pour profiter de la manne de notre partenaire GAVI, l’Alliance pour les Vaccins, qui doublera cette somme si (De g. à dr.): Les PDG Pierre-Alain Häsler et Lucienne Vasserot, ainsi que le PID Philippe Gérondal (LCIF Trustee).

elle est atteinte à fin 2017. Il reste un mois pour trouver au plan mondial les 5 millions de US $ manquant à ce jour. A votre bon cœur! Les fonds récoltés dans notre MD pour Sodis et SFII ayant été intégralement utilisés, c’est à la générosité des clubs et des Lions que nous nous adressons pour apporter notre soutien à cette mission. Celle de sauver la vie d’enfants avec un geste simple: la vaccination contre la rougeole! 1 US $ = 1 vaccin = 1 vie sauvée. Vos dons – même les plus modestes – peuvent être directement versés à la LCIF et rappelons aux clubs que le versement de US $ 1000.– est éligible pour l’attribution d’un Melvin Jones avec lequel ils pourront honorer un membre méritant. Bob Corlew a montré l’exemple en honorant le CO de la plus haute distinction de la LCIF. Nouveaux compagnons: Raymond Andrieu et Anton Hofmann. MJF progressifs: Ursina Boulgaris, Mario Gullotti, Robert Rettby et Jürg Vogt. PDG Pierre-Alain Häsler Coordinateur LCIF MD 102 (Photos: Régine Pasche)

❯ http://www.lcif.org/FR/our-work/

humanitarian-efforts/measles.php

Les Lions loclois Pierre Castella et Yvon Cosandier (au centre) ont secondé sur le plan logistique leur ami Pierre-Alain Häsler. 6 | 2017

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EN GUISE DE PRÉLUDE AU FORUM EUROPÉEN DE MONTREUX

Premier Lionsday à l’ONU de Genève Chaque année, au printemps, un Lionsday est organisé au siège de l’ONU à New York à l’enseigne du LDUNO. C’est notamment l’occasion d’inviter le lauréat du concours d’affiches pour la paix. Des rencontres à l’ONU de Genève ont déjà eu lieu par le passé, dont une exposition d’affiches pour la paix. Le mercredi 27 septembre, veille du Forum européen de Montreux, avait toutefois lieu le premier LDUNO officiel du LCI à Genève.

Quelque 200 Lions, LEOs et dignitaires se sont ainsi penchés une journée durant sur la manière de lutter efficacement contre l’épidémie actuelle de diabète, qui touche les populations de toutes les parties du globe, tant les pays en voie de développement que les pays industria­ lisés. En présence du Président inter­ national Naresh Aggarwal, de la VicePrésidente Gudrun Yngvadottir, du Past-President Pino Grimaldi (Représentant du LCI à L’ONU-Genève), les orateurs se sont succédé à l’image de Mi-

L’IP Aggarwal remet une distinction à Michael Møller (Dir. UNO-GE).

Distinctions pour les musiciens suisses Anthony Fournier et Jansen Ryser (à dr.)

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“Strong partnerships with organizations such as the United Na­ tions have helped shape our past, and will help forge our future. The diabetes epidemic cannot be ignored. Through our partner­ ships with the United Nations, WHO, pharmaceutical companies, and other agencies, we will make a difference for the millions of people whose lives are impacted by diabetes.” 

International President Dr. Naresh Aggarwal

Anne-Marie Castella (LC Grandson) et son frère Fernando ­Herrero ont participé à la journée et visité l’ONU.

chael Møller (Director General of United Nations Office of Geneva), Kelly Clements, (UN Deputy High Commissioner for Refugees), du Dr Oleg Chestov (Assistant Director General of the WHO) et de David Nabarro (Special Adviser to the UNO). Des prestations musicales ont agrémenté la journée, notamment celle du talentueux violoniste valaisan Anthony Fournier, lauréat du Concours européen de musique Lions 2016, accompagné du pianiste Jansen Ryser. Quant à Szilvia Agardi (Pologne), elle s’est produite en qualité de lauréate du Concours Lions pour chanteurs et compositeurs malvoyants. La journée était précédée d’une visite facultative de l’ONU et l’accueil était organisé par le club anglophone GenevaNations. Régine Pasche, texte et photos

L’ID Robert Rettby, l’un des instigateurs de cette journée à l’ONU de Genève.


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GENEVA NATIONS – MOBILISATION POUR LE FORUM EUROPEEN DE MONTREUX

Hospitalité helvétique au saut de l’avion Non, le Forum européen ne s’est pas seulement déroulé à Montreux, il a mobilisé toute la région lémanique et en premier lieu Genève. Du mardi 26 au jeudi 28 septembre, les Lions ont atterris à l’aéroport de Cointrin des quatre coins de l’Europe et parfois de plus loin. Le LC Geneva Nations (LCGN) a eu la tâche de les accueillir et de leur donner une première impression de la légendaire hospitalité helvétique.

Helgard Adams (Déléguée Jeunesse du LC Geneva Nations), au centre, en compagnie de Claire et Howard Lee (Past International Director). (Photo: Jeannette Ahlin)

Dès l’aube et jusque tard dans la soirée, les délégations sont arrivées et se sont enquises des bus, trains et voitures VIP à prendre en direction de la perle du Lavaux. Pour les volontaires du LC Geneva Nations, les journées ont été riches en surprises bonnes ou surprenantes. Il a fallu sourire à celui dont les bagages sont restés bloqués dans un aéroport de transit ou parer à 22 h 30 à l’exubérance d’une délégation de 19 Indiens du LC Phagwara Greater 321D du Punjab, fatigués mais reconnaissants de trouver un Help Desk Lions. C’était un constant jonglage d’une langue à une autre. Bien sûr, l’anglais était prioritaire, mais pas seulement: l’allemand, l’italien, le suédois, le français, le finnois et l’espagnol, l’une après l’autre les langues se sont égrainées au Help Desk de l’aéroport. Mais grâce à la compétence et à l’inépuisable énergie de Christian Pechner, responsable de l’accueil et past-président du LC Geneva Nations, tous les problèmes ont trouvé une solution et toute l’Europe s’est retrouvée à Montreux dans l’auditorium Stravinski pour la cérémonie d’ouverture.

Effervescence à l’ONU Plus loin, en ville du côté des organisations internationales, ce fut l’effervescence aussi et l’aide des bénévoles fut fort appréciée. Un des événements majeurs liés au Forum de Montreux était l’extraordinaire journée Lions organisée à l’ONU par Clemens Adams, vice-président du LC Geneva Nations. Là aussi, les membres du LCGN ont su donner de leur temps pour contribuer à la réussite de cette première collaboration entre l’ONUG et les Lions. Le point culminant était bien sûr le forum de Montreux lui-même, un moment inoubliable que le soleil et la douceur du climat ont rendu magique. Un des moments forts pour les membres du club anglophone genevois a été un «drink et tapas» détendu sur la magnifique terrasse de l’hôtel Europe avec Claire et Howard Lee, Past International Director et acteur actif dans l’organisation de la journée à l’ONU. Une semaine intense et riche en rencontres qui nous font dire: à l’année prochaine à Skopje!

Christian Pechner (Past-président) et Jeannette Ahlin (Présidente du LCGN) accueillent Maria Pia Pascazio Carabba du LC Bari San Georgio et collaboratrice à la Revue LION italienne. (Photo: Mitra Panahpour)

Jeannette Ahlin

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EUROPA FORUM – 319 MINUTI DIMENTICATI APPENA GIUNTI A MONTREUX

«Era molto motivante scoprire tutto quello che viene fatto per il Lionismo e la gioventù»! Cerimonia di ­apertura del Europa Forum Montreux: i discorsi sono stati brevi, intercalati da momenti musicali coi gruppi Cat-astrophe & Oct’Opus, Gypsy Jazz-Baiju Bhatt. (Foto: Régine Pasche)

319 minuti, tanto è durato il mio viaggio in treno da Lugano per raggiungere Montreux, faticoso ma dimenticato nel momento stesso in cui mi si è presentata davanti agli occhi la distesa blu del Lemano, incorniciato da montagne verdi e dal lungolago, gremito di turisti. La «Swiss Riviera» con il suo clima mite e la squisita eleganza, era la sede dell´Europa Forum Lions 2017. Oltre 1200 persone si sono date appuntamento al 2m2c, il celebre palazzo di convegni e concerti, al quale i Deep Purple hanno anche dedicato una canzone e che ospita uno dei Festival musicali più famosi al mondo: il Montreux Jazz Festival. Ultime istruzioni Raggiungo Fréderique d’Agostino (Delegata giovani del Distretto Ovest), un rapido saluto – le chiacchiere ce le riserviamo per un altro momento – e la lascio concentrarsi sulle ultime istruzioni da impartire ai volontari, dei quali farò parte da domani, e che stanno terminando di assemblare il kit per i partecipanti, piegando le cartellette, appendendo i cartelli indicatori. Un’occhiata alle sale e poi andiamo nel cuore del paese in una taverna dove incontreremo i delegati giovani degli altri paesi europei. A me tutti sconosciuti salvo qualche nome già letto in calce a un messaggio di posta elettronica, ma tra di loro c’è 54

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una bella intesa e regna una bella atmosfera di festa. Si incontrano una volta all’anno per concordare strategie e risolvere problematiche del programma «Scambio giovani» e del Campo Lions, attività che domandano molte energie ma che portano anche grandi soddisfa-

zioni. Domani avremo una riunione di lavoro durante la quale si discuteranno anche argomenti piccanti, come gestire la sicurezza dei dati personali e la standardizzazione del formulario di adesione, ma questa sera pensiamo solo al piacere di stare insieme, alle chiacchiere e qual-

Il 2m2c, il celebre palazzo di convegni e concerti di Montreux. (Foto: Régine Pasche)


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Peter Brabeck-Letmathe, Chairman Emeritus Nestlé SA era presente durante l’Europa Forum di Montreux. (Foto: Régine Pasche)

Il «Bazar» di venerdì, il momento in cui si trattano e discutono le destinazioni per il programma «Scambio giovani». (Foto: ­Natascia Valenta)

Un selfie di Natascia Valenta con Anna (a destra), una ­ragazza che è stata in Svizzera quest’estate per lo Scambio giovani, e a Montreux è tornata come LEO.

che pettegolezzo nelle diverse lingue, con l’inglese che la fa da padrone. I delegati dall’Austria, padre e figlio, ci accolgono in abiti tradizionali e ci rallegrano suonando la fisarmonica e cantando. Giovedì mattina un fiume di persone si presenta al bancone del ricevimento, ma quasi non si avvertono code. Il sistema di registrazione elettronica funziona benissimo e risolve in maniera speditiva la procedura. Kristin Vuitton supervisiona il tutto, corregge e consiglia. Uno degli sponsor principali (Nespresso) offre caffè di varie dimensioni e gusti a tutti i partecipanti, i tavoli degli indiani che espongono pins, gadgets e chincaglierie targate Lions brillano, illuminati dai primi raggi del sole che attraversano le grandi vetrate del 2m2c. Il lago si presenta di nuovo nel suo intero splendore. È quasi peccato rinchiudersi in una sala. Melodie di tromba Dal Miles Davis Hall si sentono le melodie di tromba dei ragazzi che partecipano al Concorso di musica. Il nostro Club per la prima volta ha sponsorizzato un ragazzo del Conservatorio della Svizzera italiana. Anche se talentuoso, non ha purtroppo passato il primo turno, ma il livello è altissimo e come in tutte le gare non ci sono solo vincitori. Senza nessuna esitazione, scelgo la mia destinazione ed entro nella sala Rhône per la conferenza dei Delegati giovani ... ci rifocilleremo di sole e panorama durante la prima pausa. Nel pomeriggio ho potuto assistere alla cerimonia di apertura che mi è piaciuta molto, emozionante e organizzata nei minimi dettagli. I discorsi sono stati brevi e chiari, intercalati da momenti musicali. Il nuovo presidente internazio-

nale è indiano, Naresh Aggarwal, ha salutato i presenti e mostrato un video su di sé e sull’India molto convincente. Una persona in gamba che ha fatto molto per il movimento Lionistico. Il «Bazar» del venerdì Il momento clou per i Delegati giovani è il «Bazar» di venerdì, il momento in cui si trattano e si discutono le destinazioni per il programma «Scambio giovani» e come in un vero mercato ci sono bancarelle e contrattazioni. Tutti i rappresentanti dei vari paesi si sistemano dietro ad un tavolino sul quale vengono esposte informazioni e prospetti oltre che dolcetti tipici dei singoli paesi per attirare gli «acquirenti». Con Antoine Wüthrich (il nuovo delegato giovani per il Distretto 102 W), ci spostiamo da una postazione all’altra per «trattare» il numero di ragazzi che si possono «scambiare» e a firmare i contratti. Per entrambi è stata una prima esperienza divertente e rumorosa. Anche quest’anno potremo accogliere una cinquantina di ragazzi da varie parti del mondo e mandarne altrettanti in destinazioni attrattive e per fare un’esperienza di vita ineguagliabile. L’Europa Forum è terminato sabato sera dopo numerosi incontri, performance discorsi e trattative con un po’ di dispiacere dobbiamo rientrare a casa. È molto motivante scoprire tutto quello che viene fatto per il lionismo nel mondo e conoscere tanti nuovi amici. Arrivederci al prossimo Forum! Natascia Valenta (LC Lugano-Monte Brè) Distretto 102c Delegate giovani

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40 Jahre Freundschaft Am 30. September lud der LC Zürich-Dolder zum 40-Jahre-Jubiläum in sein Vereinslokal, The Dolder Grand, ein. Der Apéro in der exquisiten Turmsuite mit dem wunderbaren Ausblick dieses auf dem Adlisberg gelegenen Zürcher Hotels war ein wunderbarer Start in den Abend. Ein ebenso grandioser Blick in Vergangenheit und Zukunft ergab sich auch im Lauf des Festes.

Der LC Zürich-Dolder wurde am 1. Oktober 1977 im Ritterhaus Bubikon mit Unterstützung des Patenclubs ZürichSt. Peter als 39. Lions Club im Distrikt 102E und fünfter Lions Club in Zürich gegründet. Mittlerweile sind allein auf Stadtgebiet 18 Lions Clubs aktiv. Seinerseits war der LC Zürich-Dolder im Laufe der Jahre Pate von fünf neuen Clubs in der Region Zürich. In all den Jahren wurde die Blutauffrischung auch innerhalb des Clubs umsichtig gepflegt, und so sitzt heute – neben den immer noch 13 Mitgliedern aus dem Gründungsjahr (!) – bereits die 3. Generation im Sattel. Gelungenes «Anti-Aging» Club-Präsident Alain Galasi begrüsste im Namen des Organisationskomitees die anwesenden Mitglieder mit Partnern sowie Edith Seeholzer, 1. Vizegovernor des Distrikts Ost. In ihrer Ansprache als Ehrengast zog sie einige unterhaltsame Parallelen zu den Vierzigjährigen allgemein, indem sie dem Club zum gelungenen «Anti-Aging» und zur gut gemeisterten «Midlife Crisis» gratulierte. Danach hob der Präsident die vielen verbindenden Elemente des Clublebens hervor: die freundschaftlichen Gespräche, die bereichernden Aktivitäten, die gemeinsamen Erfahrungen und der Meinungsaustausch auch über den Club hinaus. Dank dem aktiven Einbezug der Partnerinnen und Kinder sind in all den Jahren viele Freundschaften entstanden, auch zwischen den Familien. Fotos und Videos aus 40 Jahren Clubgeschichte Untermalt wurden der offizielle Festakt und das Galadiner vom hervorragend aufspielenden und charmanten Streicherinnenquartett «Le Donne Virtuose» aus 56

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Marc Jacob (r.), Direktor des Hotels Dolder, gratuliert ClubPräsident Alain Galasi und den Mitgliedern des LC Zürich-­ Dolder zum Jubiläum.

Zürich. Sie sind dem Club schon länger verbunden, da die Tochter des Gründungsmitglieds Hans Peter Hitz als Bratschistin mitspielt.

Während des ganzen Abends konnten die Lions eine Diashow mit Fotos und Videos aus der 40-jährigen Clubgeschichte bestaunen. Gründungsmitglied Peter Pfenninger hatte die kurzweilige Sammlung der Club-Highlights zusammengetragen. Zu den prägenden Erinnerungen gehören die vielen Reisen bis nach China, Florida und in ganz Europa sowie die tatkräftige Unterstützung von Bedürftigen auch in der Schweiz, zum Beispiel bei Ausflügen mit Behinderten, beim Schindeln eines Bauernhauses und beim Pickeln auf einer Urner Alp. Die Bilder erinnerten auch an die vielen guten Lions-Freundinnen und -Freunde, die mittlerweile leider verstorben sind. Während und nach dem Nachtessen spielte ein weiteres Nachwuchstalent auf: Anina Fritz, Tochter des Lions-Mitglieds Stefan Fritz und seiner Frau Michaela. Sie trug im Duett mit jungen Sängerkollegen eine Zauberflöten-Arie und Songs aus den 60er- und 70er-Jahren vor. Begleitet wurden sie von Tausendsassa Walter Daubenmeier, dem umsichtigen Club-Zensor (bereits seit 40 Jahren!) und begabten Hobbypianisten. Kurz vor Mitternacht verabschiedeten sich die Gäste bei einem Glas Champagner voneinander und genossen auf dem Heimweg nochmals den nächtlichen Blick über die funkelnde Stadt Zürich. Alexander Lenzlinger

Alain Galasi und ­Vizegovernor Edith Seeholzer am Ehrentisch


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BERN-CIT Y

Torte für den 5. Geburtstag Am 13. Juni 2012 trafen sich 21 Persönlichkeiten, um den LC Bern-City zu gründen. Mit viel Enthusiasmus, Engagement und Loyalität bestritt Gründungspräsident Heinz Rohrbach zusammen mit dem Götti PCC Patrizio Bühlmann, LC Bern-Grauholz, und dem damaligen Distrikt-Governor Martin Baumann, LC Sensetal, den Gründungsakt im Clubrestaurant Lorenzini in Bern.

Heute, nach fünf Jahren, blickt der LC Bern-City auf eine sehr bewegte Zeit zurück. Das stetige Wachstum des Clubs ermöglichte es, dass viele kleine und gros­se Activities durchgeführt werden konnten. Weihnachtsverkäufe, Fahrdienste für Behinderte, Ausflüge mit Sehbehinderten und finanzielle Unterstützungen zum Beispiel für die Anschaffung von iPads für Sehbehinderte der Blindenschule Zollikofen gaben den Mitgliedern viel Zufriedenheit und Motivation zur Weiterführung ihrer Activities. Die Jubiläumsfeier fand im Restaurant Gurtners auf dem Berner Hausberg Gurten statt, wo bereits die Charter Night gefeiert worden war. In seiner Eröffnungsrede wies Clubpräsident Philippe Wäber darauf hin, dass der LC Bern-City seither einen Mitgliederzuwachs von 35 Prozent verzeichnen konnte. Mit Dias wurde das Clubleben von Anfang

Wer möchte da nicht zugreifen? Geburtstagstorte für den LC Bern-City

Club-Präsident Philippe Wäber (l.) übergibt dem Gründungs­ präsidenten Heinz Rohrbach Geschenke.

bis heute in Erinnerung gerufen, und Gründungspräsident Heinz Rohrbach zeigte sich stolz auf seinen Club mit seiner Persönlichkeit, seinem Format, der Bewahrung von Neutralität und Loyalität und besonders seinem Engagement. Das Problem der Überalterung bekämpft der Club, indem er immer wieder jüngere Mitglieder aufnimmt, um gemeinsam stark zu sein und um vieles zu bewegen. Die Clubmeetings finden im Lorenzini beim Zytglogge statt, der den Wimpel ziert. Distrikt-Governor Egon Steiner lobte die als 100. Lions Club des Distrikts West gegründete Lions-Gemeinschaft für ihre vielen Activities; für eine davon, die Anschaffung von iPads für die Blin-

denschule Zollikofen, war der Club mit dem 1. Preis des GLE-Wettbewerbes (Golden-Lions-Event) geehrt worden. Einen Zustupf in die Activity-Kasse und Glückwünsche des Patenclubs BernGrauholz überbrachte PCC Patrizio Bühlmann. Junge, dynamische Clubs wie der LC Bern-City seien wichtig für eine aktive Zukunft, sagte er. Sie gäben ein positives Image und förderten die Freundschaft. Ein ganz grosses Dankeschön gilt dem OK mit Alessandro Simoneschi, Jolanda Walker, René Kohler und Kristina Hubacher für die äusserst gute Organisation des einmaligen Abends. Iris Vogt

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MEIRINGEN

Risiken eines Jungunternehmens Am ersten Herbstmeeting des neuen Präsidenten Pascal Reber, der das Jahresthema «Risiko» gewählt hatte, berichtete Simon Abplanalp, Geschäftsführer und Inhaber der X-Metall in Innertkirchen, den Mitgliedern des LC Meiringen von den Höhen und Tiefen, die eine Jungunternehmung im Hasli von der Idee über die Planungsphase bis zur Realisierung durchlebt. Dank neuen Technologien kann man heutzutage durchaus eine Nische finden. Doch es stand lange in den Sternen, ob die Idee mit einer Plasmaschneidemaschine im engeren Oberland realisierbar wäre. Die Investition in die Infrastruktur war zu teuer. Dann fanden Simon Abplanalp und Mitinhaber Andreas Imfeld per Zufall in Innertkirchen die ehemalige Sägerei Leuthold. Dank offener Kommunikation und guten Rahmenbedingungen seitens der Gemeinde wurde es möglich, die Firma hier anzusiedeln. Das erste Jahr war hart, doch langsam konnte sie sich etablieren.

Mittlerweile sind die Unternehmer, die aus Stahl und Blech konstruktive und zugleich kunstvolle Gebilde schneiden, kanten und schweissen können, auf der Suche nach grösseren Aufträgen, um langfristig eine solide Grundauslastung zu erhalten. Dies dürfte angesichts der aufgezeigten Chancen im Bereich des Möglichen liegen. Clubp-Präsident Pascal Reber dankte den beiden Firmeninhabern mit einem kleinen Präsent für die offene Darstellung ihres Betriebes. Im Anschluss genossen die Lions in der Werkhalle einen kleinen Imbiss, organisiert von den Lions-Kollegen Ernst Abplanalp und Stefan Gerny. Thomas Michel

Club-Präsident Pascal Reber (l.) übergibt Simon Abplanalp ein ­kleines Dankeschön.

3 SEEN/L ACS

Jubiläumsfeier auf dem Mont Vully Am 9. September hatte der VullyBummler, der mit Leichtigkeit die sanften Anhöhen des Rebberges erklimmt, besondere Gäste geladen. Mitglieder und Freunde des LC 3 Seen/Lacs feiern das fünfjährige Bestehen des Clubs. Wird eine Rebe gepflanzt, ist sie ab dem vierten Lebensjahr produktiv – und das für vierzig Ernten. Was wirken soll, benötigt Zeit. Qualitätswein entsteht nicht von heute auf morgen. Die Idee, eine LionsOrganisation für diese Region zu gründen, stammt von Beat Zbinden. Er brauchte für die Verwirklichung wenig Zeit und gute Freunde. Diese fand er beim Patenclub Erlinsburg. Hans Köhli, Präsident des LC 3 Seen/Lacs, blickte in

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seiner Rede im Restaurant de l’Ours auf die kurze Geschichte zurück. Freiwilligenarbeit sei zwar nicht mehr im Trend, aber von den Mitgliedern mit grossem Engagement geleistet worden. Das Wirken des LC 3 Seen/Lacs soll in der Zukunft noch mehr Nutzen stiften, der Ertrag noch reicher werden. So wie es die Winzer am Mont Vully seit jeher schaffen, hervorragende Weinprodukte zu erzeugen. Ein Vorbild für den LC 3 Seen/Lacs. Benjamin Stupan

Gründungspräsident Beat Zbinden (l.) in angeregtem Gespräch mit PDG Martin Baumann


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SCHW YZ

Tagesausflug ins Tessin «Gemeinsam statt einsam», unter diesem Motto unternahm der LC Schwyz einen Tagesausflug ins Tessin. Im Zeitalter der sozialen Medien sind persönliche Kontakte wichtig. Zwar bieten Facebook, Twitter, XING und LinkedIn Freundschaften an, doch bleiben sie virtuell. Um die realen Beziehungen unter den

Mitgliedern zu fördern und Freundschaften zu pflegen, entschloss sich Clubp-Präsident Roger Schlüchter, eine gemeinsame Reise ins Tessin anzubieten. Sie bot reichlich Gelegenheit für den persönlichen Austausch unter LionsFreunden. Peter Beutler Clubpräsident Roger Schlüchter (l.) und Organisator Max Annen

LUZERN

Jumelage-Treffen mit dem LC Ulm/Neu-Ulm Zwischen den Lions Clubs Ulm/NeuUlm und Luzern bestehen seit Jahrzehnten enge Bande. Im Jahr 1954 waren die Luzerner Gründungspatenclub für die Ulmer. Seither finden regelmässige Treffen statt. 2014 besuchte eine Luzerner Delegation den 60 Jahre feiernden Jumelage-Club in Süddeutschland. Am 16. und 17. September dieses Jahres waren 17 Ulmer in der Leuchtenstadt zu Gast. Sie genossen sämtliche Highlights, die die Stadt am Vierwaldstättersee bietet. Gastgeber Peter Vögeli, Präsident des LC Luzern, hatte zusammen mit seiner Gattin Lisbeth ein spannendes, modular aufgebautes Programm zusammengestellt. Höhepunkt des Weekends war zweifelsohne die Backstage-Führung durch das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL), die auch manchem UrLuzerner noch neue Erkenntnisse über das moderne Wahrzeichen der Kulturstadt Luzern vermittelte. Die Fortsetzung des Austausches zwischen der Zentralschweiz und Süddeutschland ist bereits geplant: 2019 wird der LC Ulm/ Neu-Ulm Gastgeber sein.

Die Ulmer und die Luzerner Lions mit ­Partnerinnen vor dem KKL in Luzern: ­Organisator Peter Vögeli (ganz l.) mit ­seiner Gattin Lisbeth (3. v.l.)

Daniel von Arx

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CONCERTO BENEFICO PER I 20 ANNI DEL LC MONTECENERI

Un concerto classico in una carrozzeria!

Alla presenza del Governatore 2017– 2018 Frank Raddatz si è svolto a Mezzovico in una carrozzeria gremita, il concerto organizzato dal LC Monteceneri, in occasione dei suoi 20 anni. Il successo ha superato ogni aspettativa. Dopo aver venduto tutti i 330 biglietti previsti, il comitato del Club si è organizzato per trasmettere il Concerto anche in diretta streaming. Il LC Monteceneri è conosciuto soprattutto per l’Activity «Lions in Classic» che è un raduno di auto d’epoca a scopo benefico e per questa ragione il concerto è stato organizzato in una carrozzeria. Presenti in sala le più alte cariche lionistiche svizzere, attuali e del passato, i sindaci e i municipali, dei comuni patrocinatori Monteceneri e Mezzovico-Vira, il vicepresidente del consiglio di fondazione e il direttore del Conservatorio della Svizzera italiana. Fin dalle prime note la bravura della cinquantina di giovani di età compresa tra gli 11 e 18 anni, che compongono il gruppo musicale diretto da Yuram Ruiz, ha riscaldato il cuore degli attenti spettatori. Ospite d’eccezione è stato il violoncellista Taisuke Yamashita al quale il pubblico ha richiesto il bis.

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(Da sinistra): PDG Marco Lucchini, Flavia Milani (Concervatorio della Svizzera Italiana), DG Frank Raddatz (D102C), Edy ­Cattaneo Petoud (presidente LC Monteceneri), PCC Fredy Bachmann, Michele Umiker (Carrozzeria Automek) e Yuram Ruiz (dir. Orchestra Giovanile Conservatorio della Svizzera Italiana)

La sala allestita: come cambia una carrozzeria!

Piccolo club con un grande cuore! «Sono ragazzi veramente pieni di talento, che meritano tutto il nostro sostegno» sostiene Edy Cattaneo Petoud, presidente del LC Monteceneri. «Siamo un piccolo Club di soli 35 soci, ma con un grande cuore, e siamo felici di aver dato loro il nostro piccolo ma fattivo contributo.» «Non finiremo mai di ringraziare coloro che con grande sensibilità ci permettono di far conoscere la nostra realtà», aggiunge Flavia Milani, responsabile dell’ufficio comunicazioni e relazioni con il territorio del Conservatorio della Svizzera italiana. «Un concerto di grande qualità, organizzato in un contesto singolare e allestito con cura, che ha messo in risalto la bravura e l’alto livello di preparazione dei giovani», termina Giancarlo Dillena, vicepresidente del Consiglio di fondazione del Conservatorio. «Divertente anche l’idea che gli spettatori abbiano potuto portarsi a casa la sedia su cui erano seduti, in ricordo dell’evento!» Per l’occasione è stato girato un video-ricordo nel quale, oltre al Governatore in carica, anche il PCC 2008-2009 Fredy Bachmann, il Past Governor 2012-2013 Marco Lucchini, e il presidente LC Bel-


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linzona e Moesa Giovanni Tonelli in qualità di LC padrino, hanno potuto fare gli auguri di Buon Compleanno al giovane Club. Un grande successo quindi per un concerto benefico il cui ricavato andrà a favore dell’Orchestra stessa, della realizzazione di una mappa tattile della Chiesa di Mario Botta sul Monte Tamaro (la prima mappa tattile della Svizzera italiana), e del restauro della Chiesa di San Mamete a Mezzovico. Edy Cattaneo

Yuram Ruiz, direttore del Orchestra giovanile del Conservatorio della Svizzera Italiana, presenta i suoi talentuosi musicisti.

LEO LUGANO

Il primo LEO svizzero compie trent’anni! Sabato 16 settembre è iniziato il nuovo anno sociale del LEO Club Lugano, guidato dal presidente Samir Matta. Si tratta di un anno importante, in quanto il Leo Lugano compie 30 anni. Il pomeriggio si è svolto presso la Tenuta San Giorgio di Cassina d’Agno, dove viene prodotto il vino per l’activity di quest’anno. Dopo una visita alla cantina, è stata presentata la fondazione beneficiaria; si tratta della Fondazione della Svizzera italiana per l’aiuto, il sostengo e la protezione dell’infanzia. L’ASPI, nata nel 1991 e divenuta Fondazione nel 2009 che contribuisce a costruire la cultura del rispetto dei bambini agendo su tre campi: formazione, sensibilizzazione e prevenzione. Da sin.: la grafica Samanta Martinoli, Lara Zgraggen (Fondazione ASPI), i membri del LEO Club con al centro il presidente Samir Matta e la moglie Valentina, e tutto a destra, il produttore del vino e proprietario della Tenuta San Giorgio Mike Rudolph.

Athina Thomi, testo e foto ❯ Informazioni: www.aspi.ch 6 | 2017

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NEUCHÂTEL-L A TÈNE EN FÊTE

30 000 francs pour des familles de l’Entre-deux-lacs pour 30 ans d’existence

Une choucroute de soutien était servie aux 150 participants.

Le LC Neuchâtel-la Tène a fêté ses 30 ans d’existence samedi 28 octobre à l’Espace Ta’tou de Cornaux. Plus de 150 personnes ont pris part à une choucroute de soutien et se sont replongées dans l’actualité de 1987, année de fondation du club. Le maître de cérémonie, Jean-Luc Dreyer, n’a pas hésité à immerger toute l’assistance dans l’ambiance de la fin des années 80. Souvenirs d’épopées en tous genres, drames et autres catastrophes ayant marqué l’année de fondation du club ont fait prendre conscience aux convives que

Des coupures de presse de l’époque de la fondation décoraient les tables.

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L’occasion de se plonger dans l’actualité de 1987!

cette époque semblait à la fois récente et lointaine. En outre, afin de marquer dignement son 30e anniversaire, le club, par son Président Alain Sierro, a remis symboliquement la somme de CHF 30 000.–, soit deux dons de CHF 15 000.– chacun, au Centre Social Protestant et à Caritas pour permettre à des familles de la région de l’Entre-deux-Lacs qui seraient dans la difficulté de «respirer» un peu. C’est au son des tubes de la fin des années 80 que les personnes présentes ont terminé la soirée, non sans avoir souligné que l’an-

née de création du club avait coïncidé notamment avec le dernier titre de champion de Suisse de Neuchâtel Xamax et que le président d’alors, Gilbert Facchinetti, avait été le promoteur principal de la création du club. Il est d’ailleurs piquant de remarquer que parmi les membres fondateurs, près d’une dizaine sont encore actuellement membres du LC Neuchâtel-la Tène. Cela souligne la belle longévité qui existe au sein de ce club. Mathieu Erb, texte et photos


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CL AUDE RAPIN (LC VALLORBE-VALLÉE DE JOUX) A GRAVI LE KILIMANDJARO

Rencontre fortuite avec des Lions en Tanzanie Quelle surprise pour Claude Rapin (LC Vallorbe-Vallée de Joux) de découvrir le plus haut sommet d’Afrique, gravi la veille, sur un fanion du Lions Club Kilimanjaro à Moshi en Tanzanie! De retour en Suisse, il a bien voulu partager avec nous ce grand moment d’émotion. Voici son récit.

Le sommet Uhuru Peak est situé 200 m plus haut. Le souffle devient court. Le spectacle est grandiose sur la mer de nuages, les glaciers, le Mt. Meru et les étendues désertiques du Mt. Kilimandjaro. Le sentiment de joie laisse apparaitre quelques larmes sur mes joues. Une pensée pour mes proches, mon épouse Evelyne et ma fille Amandine, la traditionnelle photo et c’est le retour par des pentes désertiques, et demain ce sera la forêt tropicale.

Après un petit safari dans le parc national d’Arusha, d’où nous avons pu rencontrer éléphants, girafes, buffles, babouins, zèbres, phacochères et divers oiseaux, nous nous sommes dirigés vers la porte de Momella (1480 m) afin d’atteindre le sommet du Mt. Meru ou Pic Socialiste (4566 m) en trois jours, ceci en guise d’acclimatation pour l’ascension du Kilimandjaro. Un magnifique lever de soleil nous a permis de découvrir ce majestueux volcan, culminant à 5895 m d’altitude. Voie exigeante Nous n’avons pas choisi la voie la plus facile pour cette ascension. La Western Breach, au départ de la porte Ubwe (1640 m), étant peu fréquentée au vu de ses difficultés, nous a permis d’apprécier le calme et la solitude car nous étions seuls, entourés de 15 porteurs et trois guides. Après cinq jours et quatre camps sous tente à 2930 m, 3960 m, 4600 m et 4920 m, nous avons atteint le fond du cratère à 5680 m, dans lequel quelques restes de glace nous attendaient.

Trophées Lions à Moshi De retour en plaine pour des achats souvenirs à Moshi, je prends quelques photos de trophées Lions dans la boutique d’un commerçant qui, constatant ma démarche, me fait part de son appartenance au club de la région. Tout en me narrant ses rencontres avec les hauts dignitaires Lions, il m’offre le fanion de son club, sur lequel je découvre le Mt. Kilimandjaro, gravi la veille: une belle expérience grâce aux Lions de Tanzanie! Après le Népal, c’est en Afrique et à l’assaut du Kilimandjaro que Claude Rapin (à dr.) s’est lancé en octobre dernier.

Claude Rapin

Dans une boutique de Moshi, Claude Rapin s’est vu offrir un fanion du LC Kilimanjaro.

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CLUBLIFE

LE LC GENÈVE DOYEN À L A RENCONTRE DU JUVÉNILE LC MOLÉSON

Vivre la désalpe à Charmey au pays du gruyère Première action du club LC Genève, sous la présidence de Gérald Meylan: une excursion en pays fribourgeois pour la désalpe de Charmey. Le défilé confirme que notre tenue de sortie pour les conventions internationales n’est pas usurpée. Rouge, bleue ou noire. Chaque Lion la reconnaîtra! Ponctué par des tartines à la moutarde de Bénichon, la matinée a démarré avec le cortège montrant, comme chaque année, des prodiges de décoration florale et vestimentaire. Vaches laitières. chèvres, chiens et chevaux tirant la traditionnelle charrette. En fin de chaque troupeau, la voiture de l’éleveur, décorée: souvent un 4 × 4 américain. L’occasion était rêvée pour que le LC Moléson, avec son président StéLes jeunes armaillis et leurs chèvres ont aussi défilé lors de la désalpe de Charmey.

Des tartines à la moutarde de Bénichon.

Photo-souvenir et échange de fanion entre les LC Genève et LC Moléson.

phane Rial, vienne à la rencontre des Genevois que l’on sait pourtant réservés. Eh bien, la dernière recrue du LC Genève est née à Charmey, et c’est à lui, Jacques Moehl, que l’on doit cette organisation parfaite. Désalpe, visite du château de Gruyère et découverte du Musée gruérien à Bulle. De quoi se rafraîchir la mémoire sur nos origines culturelles: du fromage aux costumes des paysans, du chocolat Cailler à la famille Guigoz et son lait … en poudre. Pendant la trêve de midi à Gruyères, on a pu comparer les activités du jeune club de Moléson (2011) à celles du LC Genève, dont on sait qu’il fêtera en 2018 ses 70 ans! Daniel Bernard, texte et photos

Nos tenues de sortie des conventions internationales ne sont pas usurpées!

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BERN

Zweite Ausschreibung des Prix Lions Club Bern Bereits zum zweiten Mal können sich sozial engagierte Unternehmen für den Prix Lions Club Bern bewerben. Mit diesem etwas anderen Unternehmerpreis zeichnet die Stiftung des LC Bern Unternehmen der Grossregion Bern-Mittelland aus, die sich in besonderem Masse für die Ausbildung oder die berufliche Integration von Jugendlichen mit angeborener, krankheits- oder unfallbedingter Lernschwäche engagieren. Jungen Menschen mit einer Lernschwäche fällt der Einstieg ins Berufsleben ganz besonders schwer. Oft fehlt ihnen die Möglichkeit, sich mit einer für sie geeigneten Ausbildung und Betreuung für das Berufsleben fit zu machen. Dies ist in zweierlei Hinsicht schade: zum einen, weil die betroffenen Menschen in ihrer Entwicklung gehemmt werden,

Erster Preisträger war der Gastro- und Kulturbetrieb Provisorium 46 im Berner Länggasse-Quartier. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Galaabends im Kursaal Bern statt, ­moderiert von Sabine Dahinden. (Foto: Pia Neuenschwander)

zum andern, weil die Wirtschaft Potenzial ungenutzt lässt, das auch lernschwache Menschen bieten. Für den Prix Lions Club Bern bewerben können sich Unternehmen, die Menschen Platz bieten, die im regulären Arbeitsmarkt Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden, und die in der beruflichen Ausbildung und Integration etwas mehr Unterstützung brauchen. Es werden ausschliesslich Unternehmen ausgezeichnet, die privatwirtschaftlich organisiert sind. Der Preis ist mit 25 000 Franken dotiert. Die Registration erfolgt ausschliesslich online: www.prixlions.ch; Eingabeschluss: 19. Januar 2018; Preisverleihung: 19. März 2018, Kursaal Bern. Weitere Informationen: www.prixlions.ch. Peter Zoebeli

ZÜRICH-SEEFELD

200 Kinder laufen für Kinder Ein stimmungsvoller Anlass mit 200 aktiven Kindern, 20 aktiven Lions und spendefreudigen Donatoren: Der 3. Sponsorenlauf des LC Zürich-Seefeld war wiederum ein voller Erfolg. Unterstützt werden die langjährigen ActivityProjekte «Verein Espoir» und die Stif-

tung «BeUnlimited». Hoch motiviert und bei bester Stimmung liefen am 21. September 200 Kinder und Jugendliche eine Strecke von insgesamt 500 km, um damit jungen Menschen zu helfen, die es im Leben nicht einfach haben. Der LC Zürich-Seefeld und das Freie Gym-

nasium Zürich führten diesen Anlass bereits zum dritten Mal durch. Der Verein Espoir und BeUnlimited, denen der fünfstellige Erlös zugutekommt, engagieren sich auf unterschiedliche Weise für Kinder und Menschen, die in generell schwierigen Verhältnissen aufwachsen oder in einer aktuellen persönlichen Krise stecken. Espoir wird die Spende für eine Zirkuswoche einsetzen, BeUnlimited für ihr Sorgentelefon. Die 500 Kilometer, die zu absolvieren waren, entsprechen der Strecke von Schaffhausen nach Magliaso im Tessin und von Genf nach Lavin im Engadin, Orte, die für die Schüler des Freien Gymnasiums Zürich eine besondere Bedeutung haben. Erfreulicherweise beteiligten sich auch Kinder des benachbarten Hortes Seefeld und Schüler der Nachbarschule Tandem am Lauf, angefeuert von zahlreichen Lions, Eltern und Gästen, die das emsige Treiben mitten im Zürcher Seefeld verfolgten und sich anschliessend eine Grillwurst genehmigen konnten. Christian König 6 | 2017

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BADEN-HEITERSBERG

Gemeinsam an die Badenfahrt

Die ganze Region besucht die Badenfahrt – wirklich die ganze Region? Nein! Eine bestimmte Gruppe Menschen ist wegen ihrer körperlichen und geistigen Einschränkungen nicht in der Lage, dieses alle zehn Jahre stattfindende Riesenfest zu geniessen. Der LC Baden-Heitersberg hatte sich deshalb für die Badenfahrt 2017 zum Ziel gesetzt, einigen dieser Menschen wenigstens einmal den Festbesuch zu ermöglichen. Anläss-

lich der letzten Auflagen der Badenfahrt hatte der Club mit seinem Patenclub Baden während des zehn Tage dauernden Festes jeweils eine Beiz geführt. Ein kleines Team um den Präsidenten Peter Bissig bereitete den Festrundgang minutiös vor. Wie kommen Besucher und Begleiter vom Treffpunkt ans Fest? Welche Wege sind rollstuhlgängig? Wo gibt es Toiletten, normale und rollstuhlgängige? Diese und viele andere Fragen

mussten im Voraus beantwortet und die Lokalitäten erkundet werden. Am Treffpunkt in Wettingen war dann die grosse Vorfreude spürbar, und auf die Frage, ob sie schon einmal an der Badenfahrt gewesen seien, antworteten die Gäste unisono mit einem Nein. Der Rundgang durch die zu einem einzigen Festplatz umgestaltete Stadt Baden wurde so zu einem unvergesslichen Erlebnis, sowohl für die Besucher wie auch für die Lions als Begleiter. Mit Zehntausenden anderen Menschen zwischen den Festbeizen, Musikbühnen und weiteren Attraktionen zu schlendern, war schlicht fantastisch. Dies vor allem auch deshalb, weil die Freude der Besucher mit Händen zu greifen war. Zum Abschluss des Nachmittags besuchte die Gruppe das Lokal des Patenclubs Baden, der zusammen mit afghanischen Flüchtlingen und dem Leo Club Baden eine Festbeiz führte. Das mit den Asylsuchenden zubereitete Curry schmeckte ausgezeichnet. So konnten die behinderten Gäste zusammen mit den Lions und deren Familienangehörigen einen äusserst gelungenen Festnachmittag ausklingen lassen.

BERN

Schwenten im Gantrischgebiet Bereits zum zweiten Mal traf sich am 16. September eine Gruppe des LC Bern zum Schwenten auf der Alp Rothenbach im Gantrischgebiet. Sie unterstützte die junge Bauernfamilie Zbinden-Hostettler, die im Sommer ein rund 80 Hektaren umfassendes Gebiet der beiden Alpen Rothenbach und Zehndervorsass bewirtschaftet. Die Lions befreiten eine steile Bergweide von kleinen Tannen, Erlen und Sträuchern. Ohne dieses Schwenten ginge das Weideland innert weniger Jahre verloren, die Wiesen würden komplett verwalden. Peter Zoebeli 66

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Stefan Ringler auf der schwer zugänglichen Bergweide (Foto: Oliver Sidler)

Michael Cabalzar


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WINTERTHUR-W YL AND

Ghackets mit Hörnli fürs Brühlgut Am diesjährigen Brühlgut-Fest in Winterthur führte der LC Winterthur-Wyland bereits zum 25. Mal die Festwirtschaft. Die Brühlgut-Stiftung begleitet und fördert Menschen mit Beeinträchtigung und bietet ihnen in Winterthur Wohn-, Arbeits-, Beschäftigungs- und Ausbildungsplätze an. Sie führt eine Ergo- und Physiotherapiestelle für Menschen vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter sowie zwei integrative Kindertagesstätten. Jeweils am Samstag vor dem Bettag veranstaltet die Stiftung ein grosses Fest für Bewohner, Angehörige und die Öffentlichkeit von Winterthur und Umgebung. Im Jahr 1992 übernahm der LC Winterthur-Wyland zum ersten Mal die Aufgabe, die Verpflegung im Festzelt sicherzustellen. Seither wurden im Rahmen dieser Langzeit-Activity Tausende von Essens-portionen von Lions und

ihren Gattinnen zubereitet und verkauft. Eine besondere Spezialität ist seit einigen Jahren Ghackets mit Hörnli und Apfelmus, bereichert sogar noch um eine In-

dian-Style-Variante mit Curry. Den Besuchern hat es auf jeden Fall einmal mehr geschmeckt. Jean-Pierre Mosimann

BUCHEGGBERG-WASSERAMT

Sehbehinderte besuchen Schaukäserei Im Rahmen des 100-Jahre-Jubiläums entschied sich der LC BucheggbergWasseramt für eine Activity mit Sehbehinderten der Sektion Aargau Solothurn und unterstützte diese unter anderem

Neugieriger Blick in den Käsebottich

mit 3000 Franken. Am 20. August trafen sich einige Mitglieder des Clubs im Beisein des 1. Vize-Governors des Distrikts Centro, Kurt Wüest, mit 50 gut gelaunten, neugierigen Sehbehinderten und

deren Begleitern auf dem Areal der Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Nach dem Begrüssungskaffee wurde die Gesellschaft in zwei Gruppen aufgeteilt und von erfahrenen Käsermeistern kompetent, humorvoll und mit viel Einfühlungsvermögen in die Geheimnisse der Frischkäseherstellung eingeweiht. Die Besucher durften tatkräftig beim Käsen mithelfen. Nach dem Mittagessen stand die Besichtigung von zwei Käsereien aus dem Jahre 1750 respektive 1950 auf dem Programm. Die Führung endete mit der Besichtigung der Käsekeller und der ­egustation von Emmentalerkäse verschiedener Reifegrade. Um 16.30 Uhr verabschiedeten sich die Lions von 50 zufriedenen Gästen, die diesen Tag sehr genossen hatten. Kurt Wüest schrieb in seinem Dank an die Lions: «Den Tag mit euch und den Sehbehinderten habe ich sehr genossen. Auch der rege Gedankenaustausch zwischen Löwen und Sehbehinderten war für mich einmal mehr sehr bereichernd.» Peter Auf der Maur 6 | 2017

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SCHW YZ

Unterstützung für die Pflegewohngruppe Pöstli Die Pflegewohngruppe Pöstli in Vorderthal ist seit Anfang Juni in Betrieb und füllt sich langsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern. Ohne die namhafte Unterstützung von Sponsoren wäre das innovative Projekt so nicht möglich gewesen, sagen die für das Projekt verant-

Die Mitglieder des LC Schwyz, (v.l.) Bruno Egli, Leo Jäggi, Josef Sacchi, Bruno Diethelm und Roland Egli, mit Vreny Risi und Sybille Ochsner

wortlichen Sybille Ochsner, Leiterin der Spitex Obermarch, und Vreny Risi, Leiterin des Wohn- und Pflegezentrums Stockberg. Den Mitgliedern des LC Schwyz ist es wichtig, Projekte mit grosser sozialer und gesellschaftlicher Bedeutung in der Region möglichst breit zu unterstützen. Mit dem Reinerlös aus dem Benefiz-Eisstockschiessen 2017 leisteten sie nun ihren Beitrag an die Einrichtung dieses heute noch einmaligen Projektes. Josef Sacchi

TÖSSTAL

Holz für den Demenzgarten Kurz vor der Wiedereröffnung des umgebauten und renovierten Pflegezentrums Spiegel in Rikon und der geplanten Rückkehr der Bewohner legten die Mitglieder des LC Tösstal Hand an. Rund ein Dutzend Lions, unterstützt von drei Asylbewerbern aus Eritrea, bauten am 30. September unter fachkundiger Anleitung einer Gartenbaufirma im neu entstandenen Demenzgarten des Pflegezentrums Spiegel Holzbeigen auf. Der Weg im Demenzgarten ist in einer Endlosschleife angelegt. Gestaltet mit Blumen, Bäumen, Holzbeigen etc. soll er die Sinne der zukünftigen Spaziergänger

anregen. Ausserdem schleppten die ­Lions Erde, mit der sie grosse Blumentöpfe füllten und dann bepflanzten. Die beteiligten Helfer waren so engagiert, dass der Gartenbaufirma sogar das Holz ausging und sie nachliefern musste, was in der fröhlichen Runde nicht ganz unkommentiert blieb. Dominik Bruderer

Marc Linder, Mark Porter und Jan Koop bei der Arbeit

STÄFA

Würste braten für Myanmar

Die Grillequipe im Einsatz: v.l. Markus Gadola, Guschti Pünter, Ralph Zurbuchen (Foto: Silvio Piffaretti)

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Auch beim bereits neunten Einsatz am slowUp war der LC Stäfa mit einer grossen Festwirtschaft präsent. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, sodass zahlreiche slowUp-Teilnehmer bei den Lions einen Boxenstopp einlegten, sei es, um zur zeitlosen Musik der Blues-RockBand «Open Roads» zu wippen, sei es, um sich aus dem grossen Angebot an Würsten aller Art, Getränken und selbstgemachten Kuchen zu bedienen. Dazu kamen noch die backfrischen Brezen der extra angereisten Lions vom befreundeten deutschen LC Plochingen. Die Festbänke füllten sich im Lauf des Tages immer mehr, sodass die Helfer alle

Hände voll zu tun hatten. Der Nettoerlös von rund 10 000 Franken dient der vollständigen Finanzierung eines Schulhauses im Irrawaddy-Delta westlich von Rangun, eines Projekts des «Gönnervereins Myanmar» unter Mitwirkung der lokalen Bevölkerung. Die 2014 vom Hombrechtiker Franz Buffon gestartete, rein private Initiative widmet sich dem Bau von Schulhäusern und Infrastrukturbauten in der Region und übernimmt zudem Patenschaften von Kindern, denen damit eine erweiterte Schulbildung ermöglicht wird. Peter Eberhard


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ZÜRICH-VIADUKT

Clean-up Day Am 9. September versammelten sich die Mitglieder des LC Zürich-Viadukt bei der Josefwiese in Zürich zum Clean-up Day 2017, um die Region rund um das Zürcher Viadukt von herumliegenden Abfällen zu befreien. Ausgerüstet mit Handschuhen, Leuchtwesten und Abfallsäcken und unterstützt von zwei Interessenten und einem Hund füllten die fleissigen Helfer während drei Stunden mehrere Säcke mit Abfällen und fanden auch ein Bettgestell, eine Wassermelone und unzählige Zigarettenstummel! Anita Meier

ST. JAKOB

3. Benefizkonzert der Chamber Academy Basel Die Reihe der Benefizkonzerte der Musik-Akademie Basel und des LC St. Jakob setzt sich fort. Am 7. April fand im Musical Theater Basel das 3. Benefizkonzert zur Förderung von begabten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern statt. Das Konzert stand dieses Jahr im Rahmen der Feierlichkeiten zum

100-Jahre-Jubiläum der Lions-Bewegung. Kooperationen wurden ausgebaut, und die Idee des Austausches und der Vernetzung wurde weiter vorangetrieben. Das musikalische Programm der Chamber Academy Basel unter der Leitung von Brian Dean und mit den Solisten Yong Min Lee (Violine) sowie

Die Chamber ­ cademy Basel A spielte unter der ­Leitung von Brian Dean. (Foto: ­Susanna Drescher)

Giulia Ott (Harfe) war atemberaubend und hervorragend aufgeführt. Nach den selten gehörten, wunderbaren Werken von Aaron Copland, Samuel Barber, Franz Schreker, Gustav Mahler und Antonín Dvořák brachte der Bolero von Maurice Ravel am Schluss den Saal fast zum Kochen. Getragen wurde der inspirierende Abend von den Hauptsponsoren: der Schweizerischen Treuhandgesellschaft (STG), Engels und Völkers sowie der Basler Kantonalbank. Die Lions Clubs Bruderholz und Birseck und weitere Spender halfen tatkräftig mit, sodass insgesamt 28 000 Franken zusammenkamen. Nicht selbstverständlich und ausserordentlich zu verdanken sind die vielen Hundert durch das Organisationskomitee des LC St. Jakob ehrenamtlich geleisteten Stunden für die Organisation des Konzertes und die Sponsorengewinnung. Das nächste Konzert findet am 30. November 2018 statt. Der LC St. Jakob und die Musik-Akademie Basel danken allen, die zum Erfolg des Konzertes beigetragen haben, sehr herzlich. Pierre André Luder

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ZOLLIKON

Lions und MNA gemeinsam im Zolliker Wald Unter der Leitung von Förster Turi Bodmer und seiner Mannschaft setzte der LC Zollikon am 23. September im Zolliker Wald den im April 2016 begonnenen Kampf gegen Henry’s Geissblatt fort. Ein Highlight war die tatkräftige Unterstützung durch eine Gruppe von Asylanten und zwei Leitpersonen aus dem MNA-Zentrum Zollikon (mineurs non accompagnés). Zuerst wurde der «Kampftrupp» für einen Augenschein in eine von Henry’s Geissblatt praktisch

vollständig überwucherte, dschungelähnliche Waldecke geführt, wo den Bäumen und Sträuchern kaum noch Luft zum Atmen bleibt. Dieser Anblick stachelte den Kampfwillen der Betrachter an. Fast vier Stunden lang arbeiteten sie mit Kraft, Geduld und Durchhaltevermögen. Am Schluss genossen die Zolliker Lions gemeinsam mit den jungen Menschen aus afrikanischen Flüchtlingsgebieten die vor der Försterhütte gegrillten Pouletspiessli. Dazu gab es Kartof-

felsalat und zum Dessert eine Crèmeschnitte. Den jungen Flüchtlingen ist zu wünschen, dass sie, wo auch immer – am schönsten wäre ja in ihrer Heimat –, einen gangbaren Lebensweg vor sich haben. Zum andern gelingt es hoffentlich, Henry’s Geissblatt so weit als möglich Einhalt zu gebieten. Jürg Blösch

ESPACE BIEL BIENNE

Spende für interkulturelle Bibliothek Im Frühjahr 2018 eröffnet Multimondo in Biel die interkulturelle Bibliothek «Bibliomondo». Es stehen Bücher in mindestens 15 Sprachen zum Verleih zur Verfügung. Zusätzlich werden regelmässig Veranstaltungen mit Lesungen, Vorträgen und Konzerten durchgeführt. Der LC Espace Biel Bienne unterstützt den Aufbau der Bibliothek mit einer Spende von 1000 Franken. Die Übergabe erfolgte am Themenabend «Armut in der Schweiz» vom 11. Oktober bei Multimondo in Biel, der von Monika Stampfli, 70

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Mitglied des LC Espace Biel Bienne und Geschäftsführerin der Winterhilfe Schweiz, organisiert wurde. In ihrem Vortrag zeigte Monika Stampfli eindrücklich auf, wie präsent Armut in der Schweiz ist. Der zu 100 Prozent spendenfinanzierte Verein Winterhilfe Schweiz unterstützt jährlich über 30 000 Menschen in der Schweiz, die in Not sind. Es werden zum Beispiel Betten, Kleider und Lebensmittel abgegeben, dringende Rechnungen bezahlt und Beratung angeboten. Der Verein setzt sich

gemeinsam mit der Roger Federer Foundation für die Förderung von Kindern ein. Eine andere Form der Unterstützung brauchen Migrantinnen und Migranten. Multimondo unterstützt sie mit Beratung und Information in neun Sprachen. Es steht ein breites Kursangebot zur Verfügung, juristische Beratung, berufsorientiertes Coaching und diverse Begegnungsaktivitäten und -projekte. Brigitte Burkhardt


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HEIDEN

Heidener Kinder zeichneten für den Frieden Im Rahmen des Wettbewerbs Peace Poster 2017 zeichneten und malten Heidener Schülerinnen und Schüler Plakate zum Thema «Die Zukunft des Friedens».

Zur lokalen Vorausscheidung in der katholischen Kirche Heiden vom 29. Oktober, zu dem der LC Heiden eingeladen hatte, erschien eine erfreuliche Anzahl

Eltern, Geschwister, Lehrpersonen und Freunde des Clubs. Clubpräsident Urs Rennhard erklärte den Sinn des Wettbewerbs, nämlich die Sensibilisierung für den hohen Wert des Friedens. Im Beisein von Röbi Günthart, 3. Vize-Governor des Distrikts Ost, würdigte er die jungen Künstlerinnen und Künstler für ihr Engagement. Die Feier wurde mit musikalischen Intermezzi von Aline Sonderegger mit ihrer Violine begleitet. Den ersten Platz erhielt Selma Bannwart. Auf die Ränge zwei und drei schafften es die Beiträge von Samuel Stark und Fabian Hüsler. Alle drei erhielten von Urs Rennhard eine Urkunde. Neben den Werken der Heidener Kinder waren auch Wettbewerbsbeiträge aus Kolumbien ausgestellt. Sie zeigen eine andere Sicht auf das Thema Frieden: Bildung und Kultur gedeihen nur in einem friedlichen Umfeld. Der Anlass schloss mit einem gemeinsamen Apéro mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern. Hannes Friedli

Urs Rennhard überreicht den Gewinnern Samuel, Selma und Fabian die Wettbewerbsurkunden.

L AUSANNE-HORIZONS

6000 francs pour les maladies orphelines Elles sont orphelines, parce qu’elles sont négligées par les entreprises pharmaceutiques et par la communauté médicale. Il existe déjà 8000 maladies rares pour lesquelles il n’existe encore aucun traitement! CHF 6000.– étaient remis par le LC Lausanne-Horizons à la Fondation Blackswan qui consacre son activité à ces maladies. Sa mission est de soutenir la recherche active sur les maladies rares au moyen d’une structure sans but lucratif. Le club mixte, créé en 2016, a organisé sa première action sous forme de repas de soutien le 26 avril au Carlton Hôtel, avec un concert de l’Association POURQUOI PAS. Dans le cadre de sa mission, le Dr Olivier Menzel, créateur de la Fondation Blackswan, a reçu le montant récolté lors de cet événement. Rachel Descloux

(De g. à dr.): Dr Olivier Menzel (directeur de Blackswan), Sarah BenKhettab (Présidente ­fondatrice LC Lausanne-Horizons), Dominique Vidmer (Président 2017–18).

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VALLORBE – VALLÉE DE JOUX

Un don pour la place de jeux de L’Abbaye Les Lions ont fait un don pour la place de jeux sise au bord du lac de Joux, à L’Abbaye. Le village a fait un gros effort financier pour réaliser ce projet. Le résultat est remarquable, avec ses divers jeux

et un abri. Un don de CHF 1000.– a été remis par une délégation du LC Vallorbe-Vallée de Joux, emmenée par Alain Rochat (président) et Alain Bourqui (oeuvres sociales). Ce don a été remis à

Roberto Cabras, vice-président du village de L’Abbaye. Une plaque «Lions Club» a été posée sur l’un des jeux. La section Vallée de Joux de l’Association Cantonale Vaudoise des Samaritains a également reçu un don de CHF 1000.– pour contribuer à financer l’achat d’un nouveau véhicule. Alain Rochat et Alain Bourqui ont remis ce don aux Samaritains. Le Lions Club a l’habitude d’aider les associations et sportifs locaux (saut à ski, natation synchronisée, moto, équitation, skicross). Pour la présidente des Samaritains Jeannine Rainaud-Meylan, ce soutien est important: «Nous avons un petit effectif à la vallée de Joux et essayons de faire au mieux pour soutenir toutes les manifestations qui le demandent. Nos tarifs sont symboliques, c’est presque du bénévolat!». Philippe Baudat, texte et photo

Le village de L’Abbaye a désormais une magnifique place de jeux au bord du lac de Joux.

VALLOBE-VALLÉE DE JOUX

Des fondues pour deux bonnes causes Du côté de la gare Sentier-L’Orient se trouvait un samedi de novembre le stand du LC Vallorbe-Vallée de Joux. On avait la possibilité d’y déguster de la fondue et surtout de repartir avec un set. Pour le président Alain Rochat: «Cette vente de fondue est organisée pour soutenir deux actions: «Au cœur du Niger», dont le siège est à Romont, pour acquérir un bus de 30 places, ainsi que «Paint a Smile», ONG basée à Genève. Sa vocation est d’optimiser les séjours en milieux médicalisés grâce à ses fresques et installations en couleur, afin de stimuler les patients. Nous comptons faire plusieurs actions sur deux ans et espérons récolter au moins CHF 45 000.–.» Philippe Baudat, texte et photo 72

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Y VERDON-LES-BAINS AZUR RAVITAILLE L A FÊTE INTERNATIONALE DES PATOISANTS

Ambiance très champêtre au centre-ville Jaunes et solaires comme les gerbes de blé mûr, les tabliers Lions ont illuminé la place du marché lors de la Fête romande et internationale des patoisants, qui se tenait fin août à Yverdon-lesBains. Autour des membres du LC Yverdon-les-Bains Azur virevoltaient les couples de danseurs au son de l’accordéon. Les manches retroussées, les batteurs de blé tambourinaient avec leurs fléaux pour en extraire les graines et la foule se pressait, étonnée de sentir la campagne si près, cherchant à se rappeler les gestes d’antan qu’aujourd’hui seuls les musées conservent en leurs murs. Le stand du club féminin yverdonnois était grand, très grand! La soupe à la courge fumait dans une marmite et était servie accompagnée de pain et de fromage. C’était simple, bon et sympa. Des tables nappées de tissus colorés accueillaient un public curieux. La décoration de ce «Lions-café-de-campagne» comportait des jouets anciens, des sabots remplis de foin pour rappeler la manière ancienne de se chausser, des toupines et des paniers parachevaient l’ambiance bucolique. Cette action d’allure pastorale, servait à

Parées de leurs ­tabliers jaunes les membres du LC Yverdon-Azur ont égayé la place Pestalozzi.

récolter des fonds pour financer la réalisation et la pose d’une plaque en marbre à la mémoire de Johanna Spyri, auteur de Heidi, qui séjourna à Yverdon de 1844 à 1845, au Quai de la Thièle 3. Le LC Yverdon-Azur a largement dépassé ses espérances! Le public a été nombreux à s’assoir aux tables et à contribuer à l’ambiance animée du stand. Heidi, la fille de la montagne, a vécu un moment de fin d’été sur la place Pestalozzi, au son des mélodies champêtres et parmi les costumes brodés de fleurs. Elisabetta Gabella, texte Monique Bonzon, photos

Wilma Noverraz (1re VP, à g.) et Michèle Depairon (Présidente) ont servi la soupe à la courge mijotée par le SEMO. Elisabetta Gabella (à g.), en costume champêtre, et Michèle Depairon.

Organisée tous les quatre ans, la Fête internationale des patoisants a fait halte fin août à Yverdon-les-Bains.

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L AVAUX – GÉNÉREUX SOUTIEN À L A FONDATION DE L’ASILE DES AVEUGLES À L AUSANNE

Il est temps de réserver votre sapin 2017! Grâce aux fonds récoltés lors de ses actions de Noël et sa vente de sapins, ainsi qu’à la contribution de la Fondation du LC Lavaux, c’est un chèque de CHF 50 000.– qui a pu être remis à la Fondation de l’Asile des Aveugles. Ce montant contribuera au financement de l’aménagement d’un jardin thérapeutique, ou «jardin des sens», au Centre pédagogique pour jeunes handicapés de la vue.

L’association Cœur Battant, qui soutient les familles d’enfants nés avec une cardiopathie, s’est vu attribuer un don de CHF 5000.–. Il y a lieu de relever l’engagement de membres de cette association, qui ont participé très activement à la vente de sapins. Enfin, un don de CHF 1500.– a été fait à la fondation du professeur René Prêtre en remerciement de la conférence qu’il est venu donner aux membres des LC Lausanne et LC Lavaux. L’orateur a captivé son auditoire par la projection de films montrant des interventions chirurgicales pratiquées sur des enfants, parfois même sur des bébés. Il a fait état de ses interventions bénévoles, dans des pays défavorisés, où il forme du personnel médical local. Il n’a pas caché combien il lui est difficile en ces lieux de ne pouvoir sauver tous les

enfants qui viennent le consulter, faute de personnel et de moyens financiers suffisants. Cette soirée, à laquelle les épouses et compagnes étaient également conviées, a été organisée par Philippe Doffey (IPP LC Lausanne) et Philippe

Un stand jeune et dynamique!

Thévenaz (IPP LC Lavaux). Bien que les actions soient généralement réalisées pour venir en aide aux jeunes, il n’y a pas lieu d’oublier les aînés. Aussi, durant l’été, une sortie a-t-elle été organisée à leur intention. C’était le tour de l’EMS des Faverges, à Oron, de se voir offrir une escapade d’une journée. Les 22 participants ont fort apprécié cette excursion dont le but était la ville de Morat, où un repas fut pris sur une terrasse au bord du lac. Action 1000 Sapins 2017 La prochaine distribution des sapins de Noël aura lieu le 9 décembre 2017. N’oubliez pas de passer vos commandes dès que possible. Vous trouverez toutes les informations nécessaires en vous rendant sur le site. Le lendemain, le dimanche 10 décembre, le LC Lavaux tiendra un stand au Marché de Noël de Lutry avec un excellent vin chaud. Les fonds récoltés seront principalement destinés à la Fondation de l’Asile des Aveugles et ses projets au service de la santé visuelle des enfants. L’autre bénéficiaire sera l’association Coup d’pouce, créée en 1998, qui aide de jeunes autistes à s’intégrer dans la société. Patrick Bonzon, texte Guy-Philippe Bolay, photos ❯ www.1000sapins.ch

Stand au Marché de Noël de Lutry le 10 décembre prochain.

Achetez un sapin et circulez …

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GENEVA NATIONS S’EST FIXÉ UN OBJECTIF AMBITIEUX POUR LE CENTENAIRE

A la chasse aux vieilles paires de lunettes! Une paire de lunettes, deux vieilles paires de lunettes, 5000 paires de vieilles lunettes pour janvier 2018! Partout où il y a une paire de lunettes inutilisée, il y a un Lion de Geneva Nations! Les membres, touchés par cette citation, se sont mis à l’œuvre. Réunir 1000 paires en une année semblait un pari presque fou en janvier 2017. En juillet, il y en avait déjà 2328 et l’année n’était pas finie. Elles arrivent de partout, il y a des boîtes de récolte chez l’ophtalmologue, dans les bureaux ou auprès des organisations internationales et même chez quelques particuliers. Les gens donnent volontiers une fois qu’ils ont vu la touchante hisLars-Robert et Jeannette Ahlin (Geneva Nations) et (à dr.) L­ ucienne Vasserot (PDG et responsable LCIF) se sont rendus à la Chaux-de-Fond pour la livraison des premiers milliers de paires de lunettes.

«Un enfant malvoyant sans lunettes est un illettré en puissance». (tiré de «La seconde vie des lunettes de Lucas» reportage de Medico Lions Clubs de France)

toire des lunettes de Lucas voyageant de Paris jusque dans le Ténéré pour devenir celles de Salif dans un PowerPoint réalisé par Medico Lions Clubs de France. Ils sont convaincus que, sortis du fond d’un tiroir, leurs vieilles paires de lunettes peuvent encore faire le bonheur de quelqu’un. Et quelle belle visibilité aussi pour les Lions qui profitent des rencontres pour présenter le Lionisme et promouvoir cette ONG dont un des buts premiers est la vision pour tous. A vos marques, chers amis Lions, se seront 5000 paires pour clore le Centennial! Jeannette Ahlin

Iffet Kayili et Pauline Pechner (Geneva Nations) en plein tri! (Photo: Jeannette Ahlin)

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JEUNE NAVIGATEUR AU CARACTÈRE BIEN TREMPÉ DEVANT LE LC GENEVE MÉDUSÉ

Alan Roura chouchou du Vendée Globe Le LC Genève a reçu le navigateur genevois Alan Roura, le chouchou du Vendée Globe 2016/2017. Arrivé 12e, il a suscité l’admiration des nombreux amateurs de ces courses folles en solitaire autour du monde, depuis Tabarly ou Chichester. 23 ans, un large sourire, Alan se montre disponible à son public.

Le navigateur genevois Alan Roura a réalisé un exploit lors du dernier Vendée Globe.

En près de 40 minutes, le jeune navigateur, à l’aide de quelques images projetées (même pas le traditionnel PowerPoint) et d’un discours improvisé et brillant, nous a fait vivre le temps de sa traversée en solitaire. Une année de recherche de sponsors: un minibudget, 400 000 francs, alors que les plus gros se comptent en millions. Les étapes de la préparation dans l’ombre, avec sa petite équipe d’amateurs passionnés autour d’un vieux bateau, comme il l’appelle familièrement, le moment de la séparation, puis la ligne de départ, avec, d’une minute à l’autre la certitude que c’est en solitaire que la course se fera. «Vais-je tenir ?», questionne Alan Roura. C’est alors la route pour le sud et la première avarie: l’antenne qui lui permet de recevoir et de diffuser tombe en panne. Une solution, une seule: se rapprocher des côtes du Brésil pour attraper un signal … 3G! Puis le cap Horn, dans la brume, la haute mer où il y a toujours du gros temps, l’accident où le navire touche un OFNI (Objet Flottant Non 76

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Identifié), puis la voie d’eau. Panique? Pas du tout. Alan Roura décide de se faire un café! L’esprit calmé, il se lance dans la réparation: seul, et les pieds dans l’eau, les mains et tout le matériel, ordinateur compris. Ce que nous comprenons, nous, assis à écouter le récit de cet exploit, c’est qu’il faut un caractère bien

trempé pour affronter l’adversité. A moi, il me semble l’égal de ses prédécesseurs, que j’ai rencontrés pour la plupart: Pierre Felhmann, Dominique Wavre, Samantha Davis, la première à avoir transmis une vidéo le soir de Noël, lorsqu’elle participa au même Vendée Globe quelques années plus tôt! Vient le temps du retour: «Il me restait 17 000 kilomètres à parcourir!», dit-il le sourire aux lèvres. Le plus curieux, dans cette aventure, c’est la crainte qu’il ressent à la veille de son retour à terre, qui prendra près de quatre jours, le vent s’étant arrêté à quelque 200 kilomètres des côtes françaises. «A part le moment où j’ai pu parler avec un navigateur qui était sur la même route que moi, je n’avais vu personne, et je me suis demandé comment je réagirais face à la foule. Et d’ailleurs, est-ce que l’on m’attendrait? Après trois mois en mer?» Un rêve devenu réalité La vérité, c’est que oui: Alan Roura réalisait un exploit. Il était le plus jeune engagé dans la course avec ses 23 ans, parti sur le plus vieux bateau en course pour boucler son périple en près de 120 jours! A quand un navire où l’on verrait sur l’étrave ou la voile notre «L» entouré de ses deux têtes de lions? S’il y a une valeur en commun entre le navigateur et le Lions Club, c’est l’engagement pour réaliser un rêve, et un rêve devenu réalité. Daniel Bernard

(De g. à dr.): Thierry Oppikofer, Alan Roura et Gérald Meylan (Président LC Genève). (Photos: Daniel Bernard)


PEOPLE

Y VERDON-AZUR – POSE D’UNE PL AQUE EN MARBRE EN L’HONNEUR DE JOHANNA SPYRI

L’auteure de Heidi a étudié à Yverdon au XIXe s. marbre poursuit un double but: marquer le 100e anniversaire de l’existence du Lionisme et mettre en valeur la figure d’une femme remarquable. Grâce au club féminin, Johanna Spyri est la première femme à apparaître sur une plaque commémorative à Yverdon! Quoi de plus pertinent que de fêter un jubilé en l’inscrivant dans la pierre: le poids du temps, ce siècle pendant lequel le Lions Clubs International a œuvré pour le bien des autres, se matérialise ainsi dans la pérennité du roc. Cette plaque ouvre aussi une fenêtre sur le futur, en rappelant aux

générations de demain, membres ou pas, l’existence et les buts poursuivis par le Lions Club. Lors de l’inauguration, plusieurs représentants des institutions politiques et culturelles étaient présents, dont le Gouverneur Egon Steiner, le Syndic d’Yverdon Jean-Daniel Carrard et la Conseillère d’Etat vaudoise Cesla Amarelle, ministre de la culture, de la jeunesse et de la formation, thèmes si chers à Johanna Spyri. Elisabetta Gabella, texte Monique Bonzon, photos

Une jeune lectrice qui pourrait bien incarner Heidi!

Une grande délégation du LC Yverdon-Azur était présente.

Le XIXe siècle a produit deux grandes figures littéraires qui sont devenues les héros helvétiques les plus connus au monde. Depuis, Guillaume Tell et Heidi identifient notre pays à la simplicité et à la beauté des paysages alpins. Mais si le héros viril exalte la liberté individuelle et l’indépendance des peuples, la petite fille évoque la nostalgie du paradis perdu, un monde bucolique et pastoral sur lequel règne une nature bienveillante qui forge des caractères bons et honnêtes. La Zurichoise Johanna Spyri, qui écrivit Heidi en 1880, résida à Yverdon-les-Bains entre 1844 et 1845. Elle n’avait que 17 ans et venait parfaire son français en logeant chez le Dr Develay, ancien officier dans l’armée napoléonienne et pasteur militant, rescapé de la glaciale bataille de la Bérézina. Entre de si singulières personnalités, les conversations ne devaient pas être anodines. Le LC Yverdon-Azur a voulu marquer le séjour de cette grande dame en posant une plaque commémorative sur la maison qui l’abrita, au Quai de la Thièle 3. Cette belle inscription en

Le séjour linguistique yverdonnois de Johanna Spyri, l’auteure de Heidi, est désormais gravé dans le marbre.

La Conseillère d’Etat Cesla Amarelle (à g.) a dévoilé la plaque en présence d’Elisabetta Gabella, initiatrice du projet.

Echange de fanions entre le DG Egon Steiner et la Past-Prés. Danièle Blaser.

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PEOPLE

REGUL A KURZ PRÉSIDERA LE COMITÉ DE L A CONVENTION NATIONALE DE ZOUG 2018

Première féminine pour le Lionisme suisse

Avec Regula Kurz (LC Zentralschweiz – présidente de la Zone C-22), c’est la première fois qu’une femme sera à la tête du comité d’organisation d’une convention nationale Lions en 2018 en Suisse. Après Delémont ce printemps, la convention nationale se déplacera ainsi début mai 2018 au cœur du pays, dans la ville de Zoug; cité ouverte au monde mais également centrée sur ses traditions. La prochaine convention nationale de Zoug sera organisée par quatre clubs de Suisse centrale. Trois femmes

siègent dans le CO qui compte neuf Lions. Tous les Lions et leurs conjoints sont conviés à la Lions Night du vendredi 4 mai pour une mémorable croisière sur le lac de Zoug, afin d’apprécier le plus beau coucher du soleil de Suisse. Le samedi 5 mai aura lieu l’assemblée des délégués au Casino de Zoug, récemment rénové, où suffisamment de temps sera à disposition pour cultiver l’amitié Lions au pays de la fameuse tourte au kirsch! Régine Pasche

Regula Kurz est la première Présidente du CO d’une convention nationale Lions en Suisse. (Photo: Grau Zoug)

GENÈVE – CINQUIÈME ÉDITION DU TOURNOI DE TENNIS INTERCLUBS

Sets et matchs Lions-Rotary à la loyale! Depuis cinq ans, deux clubs-service de Genève se rencontrent sur la terre battue. Digne de la Coupe Davis, ce tournoi a vu des Lions de Genève et des membres du Rotary s’affronter. Quatre équipes de double étaient engagées. A la fin du premier tour, les points accumulés se montaient à 19 pour trois d’entre elles! Au final, ce fut un match nul. Entre les parties, ce fut l’occasion de comparer le fonctionnement des deux clubs. Là aussi, match nul, lorsque l’on sait que le Club Rotary Genève a souvent prêté main forte au Club Lions doyen lors de manifestations publiques, telles que kermesses ou pièce de théâtre. La soirée s’est conclue par un dîner au restaurant du club, au bord du Léman. Rendez-vous l’an prochain pour la 6e édition! Daniel Bernard, texte et photo

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ALTO TICINO – INCONTRO CON UN EMIGRANTE BLENIESE DI SUCESSO

Pierino Ghisla e l’amore per l’Arte moderna L’Alto Ticino è sempre stata terra di emigrazione, in particolare a partire dall’Ottocento, Così che gli emigranti di Blenio, Riviera e Leventina hanno scritto innumerevoli pagine di storia spesso caratterizzate da dolori, miseria, povertà ed emarginazione, ma anche da straordinari successi e arricchimenti come fu il caso dei Gatti (di Dongio) a Londra o di Pietro Delmenico (di Mairengo) a New York. E una favola di emigrante a lieto fine è quella vissuta da Pierino Ghisla di Marolta: a 15 anni egli ha lasciato il villaggio natio per raggiungere a Bruxelles uno zio che gestiva un piccolo commercio di frutta e verdura. Azienda leader in tutto il Belgio! Avrebbe dovuto rimanere in Belgio per poche settimane e ha poi finito per restarci per 40 anni! Nel frattempo ha sviluppato l’azienda familiare fino a farla diventare leader in tutto il Belgio nel commercio all’ingrosso di frutta e verdura. E in Belgio ha coronato il suo sogno d’amore sposando Martine, di origine fiamminga, e che aveva conosciuto da bambino durante una vacanza a Locarno, colla quale ha poi condiviso tutto da oltre 40 anni: affetti, lavoro e soprattutto la passione per l’Arte moderna e contemporanea che l’ha portato a raccogliere un patrimonio artistico straordinario, composto attualmente di 240 opere, che spaziano fra le varie correnti artistiche che hanno caratterizzato gli ultimi 80 anni, dalla Pop Art all’ Astrattismo, dal Graffitismo all’Informale al New Dada fino all’Arte italiana. Una fondazione a Locarno Ritiratosi dagli affari nel 2013, nel 2014 Pierino Ghisla ha aperto a Locarno la Fondazione che ospita la sua collezione, collocata in un gran cubo rosso progettato dall’architetto Franco Moro. E il LC Alto Ticino, sotto la guida del presidente Pino Vescovi, cugino di Pierino Ghisla, ha voluto omaggiare questo illustre figlio della valle di Blenio organizzando una serata dedicata alla fruizione di questa splendida collezione. Ospiti privilegiati Pierino e Martine Ghisla ci hanno accolto come ospiti privilegiati, ci hanno

Pierino Ghisla (a sin.) con il Presidente del LC Alto Ticino, Pino Vescovi, in un momento della visita alla Ghisla Art Collection di Locarno.

resi partecipi del gusto col quale hanno accostato e disposto le varie opere, ci hanno fatto capire e ci hanno fatto emergere le corrispondenze criptiche e spesso sotterranee fra artisti tanto diversi, ci hanno fatto dialogare fra loro capolavori tanto eterogenei, ci hanno fatto vivere l’atmosfera di opere fra loro intrecciate in un dialogo tacito e segreto al tempo stesso: abbiamo così capito che l’Arte è uno degli strumenti che meglio ci aiutano a capire il nostro tempo. Capolavori dell’Arte moderna «Noi colla nostra arte siamo la materia dei nostri sogni», aveva scritto Skakes­ peare. Nella collezione permanente (60 opere a rotazione disposte in 8 sale) abbiamo così potuto ammirare capolavori di Miró, Picasso, Magritte, Christo, Botero, Dubuffet, Basquiat, Arman, Appel, fino all’Arte italiana di Castellani, Fontana, Manzoni, Pistoletto, Bonalumi e all’Arte povera di Kounellis e alle sgargianti esplorazioni sul colore del nigeriano Odili Donald Odita, per non citare che gli artisti più noti. Pierino e Martine

Ghisla ci hanno confermato di amare tutte le opere allo stesso modo, quasi come dei figli con cui non si possono fare differenze, anche se Pierino durante la visita non ha potuto non denotare un grande apprezzamento per un capolavoro di Kounellis, un sinistro volo di corvi con bottiglie di superalcolici fra le zampe e vecchie scarpe, rappresentazione del triste destino di tanti diseredati: un’ opera forte che invita a una profonda riflessione su uno dei temi più scabrosi e più controversi dell’attualità. Ma meraviglia delle meraviglie la Fondazione Ghisla ospita anche una mostra temporanea al piano superiore curata da Ronny Van de Velde, che consiste in 85 box che accolgono opere di altrettanti artisti belgi: in uno spazio ridotto e uguale per tutti essi hanno dovuto concentrare gli elementi più distintivi e probanti della propria creatività, secondo il concetto della «Wunderkammer», la Camera delle meraviglie, nella quale i collezionisti dal 1500 al 1700 conservavano gli oggetti più straordinari e di maggior pregio: un vero e proprio museo portatile e in scala ridotta che obbliga il visitatore a focalizzarsi sull’essenza delle opere e sull’utilizzo creativo dello spazio. Curiosità, emozioni e meraviglie che ci hanno accompagnato durante la visita di questa straordinaria creazione, che invitiamo tutti i soci Lions a scoprire. Il sogno di una vita Così Pierino e Martine Ghisla hanno trasformato un’utopia nel sogno di una vita e in una realtà museale dal sapore delle favole antiche. Alla base di tutto sta la loro passione straordinaria e l’amore per l’Arte, da autentici mecenati ticinesi moderni, mossi, nel collezionare opere tanto preziose, più che da strategie suggerite da esperti, dal loro fiuto, dalla loro intuizione e dai loro impulsi emotivi ed estetici. Per loro e per la loro rara capacità di collezionisti, scoprendo e valorizzando anche artisti spesso fino allora sconosciuti, vale quanto scrisse il pittore e scultore francese Jean Dubuffet: «È l’osservatore che fa l’opera.» Dr. Mario Corti

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101st Lions Clubs International Convention Las Vegas 2018 Organisation & Durchführung / Organisation & Réalisation:

Detailprogramm inkl. Kongressanmeldung / Programme détaillé avec inscription au congrès

www.cosmos-tours.ch

Basisprogramm Convention

Programme de base Convention

1. Tag: Mi, 27. Juni 2018 Schweiz – USA Um 17.30 h Flug mit Edelweiss nach Las Vegas (Anschlussflüge ab Genf/Lugano mit Swiss) mit Landung um 20.25 h. Transfer zum Hotel MGM Grand**** (Austragungsort des Kongresses und offizielles Hotel für die Schweizer Delegation).

1er jour: Me, 27 juin 2018 Suisse – USA À 17h30 vol Edelweiss pour las Vegas (Connexion depuis Genève et Lugano opérée par Swiss), atterrissage à 20h25. Transfert à l’hôtel MGM Grand**** (quartier général du congrès et hôtel officiel de la délégation suisse).

Anmerkung: Unser Programm basiert auf direkten Flügen mit Edelweiss Air. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit erst am 28. Juni anzureisen (Umsteigeverbindungen). Kongress-Kurzprogramm.

Remarque: Programme planifié avec vols directs Edelweiss. Il est évidemment possible de modifier la date du voyage au 28 juin (vols non directs). Programme court congrès.

2. Tag: Do, 28. Juni 2018 Las Vegas Vormittagsausflug zum berühmten Hoover Dam. Rest des Tages zur freien Verfügung.

2ème jour: Je, 28 juin 2018 Las Vegas Excursion matinale au célèbre Hoover Dam. Reste de la journée libre.

3. – 7. Tag: Fr, 29. Juni – Di, 3. Juli 2018 101st International Lions Clubs Convention Offizielles Kongressprogramm. Am Freitagabend WillkommensApéro auf dem 350 m hohen Stratosphere Turm.

3ème – 7ème jour: Ve, 29 juin – Ma, 3 juillet 2018 101st International Lions Clubs Convention Programme officiel du congrès. Le vendredi soir, apéro de bienvenue à la tour Stratosphere, haute de 350 m.

8. / 9. Tag: Mi, 4./Do, 5. Juli 2018 USA – Schweiz Um 22.10 h Abflug mit Edelweiss Air nach Zürich (Anschlussflüge nach Genf/Lugano mit Swiss) mit Landung um 18.10 h.

8ème / 9ème jour: Me, 4/Je, 5 juillet 2018 USA – Suisse À 22h10 vol Edelweiss pour Zurich (connexion pour Gèneve et Lugano opérée par Swiss), atterrissage à 18h10.

Verlängerung “Western Highlights”

Prolongation „Western Highlights”

8. – 16. Tag: Mi, 4. – Do, 12. Juli 2018 Rundreise Entdecken Sie mit uns einige der schönsten Nationalparks und Highlights des Westens: Grand Canyon, Monument Valley, Lake Powell, Bryce Canyon, Zion Nationalpark. Rückkehr in die Schweiz am 12. Juli.

8ème – 16ème jour: Me, 4 – Je, 12 juillet 2018 Circuit Découvrez avec nous les plus beaux parcs nationaux et lieux d’intérêt de l’ouest américain: Grand Canyon, Monument Valley, Lake Powell, Bryce Canyon, Zion Nationalpark. Retour en Suisse le 12 juillet.

Organisation:

Acapa Tours GmbH, Aarberg:

Mühlaudamm 6, 3270 Aarberg Tel. 032 392 75 80 / 82 info@cosmos-tours.ch/www. cosmos-tours.ch


PEOPLE

ERSTMALS PRÄSIDIERT EINE FRAU DAS OK DER NATIONAL CONVENTION

Regula Kurz auf einer fast grünen Wiese Zum ersten Mal findet die National Convention im Kanton Zug statt, und zum ersten Mal steht dem OK des schweizerisch-liechtensteinischen Grossanlasses eine Frau vor. Patricia Diermeier stellte OK-Präsidentin Regula Kurz einige Fragen.

Regula, was hat dich gereizt, das Amt der OK-Präsidentin für die National Convention in Zug zu übernehmen? Regula Kurz: Ich bin von Natur aus offen für Neues. Etwas auf einer fast grünen Wiese auf die Beine zu stellen, ist für mich eine tolle Herausforderung. Zudem hat es mich als Zonenchairperson gereizt, diesen Anlass clubübergreifend zu organisieren.

Club Zentralschweiz dazugewinnen und haben dann die einzelnen Verantwortungsbereiche verteilt. Welches sind die grössten Heraus­ for­derungen beim Organisieren ­dieses Grossanlasses im kleinen ­Kanton Zug? Die grösste Herausforderung ist die Infrastruktur. Es gibt wenige Möglichkeiten, und so haben wir die Convention mit viel Geschick rund um das frisch renovierte Casino gelegt. Grossen Wert legen wir auch darauf, dass die Besucher das Regionale spüren.

Lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Wie wird man als Besucher spüren, dass eine Frau dem Anlass vorsteht? Auch wenn von den neun OK-Mitgliedern drei Frauen sind, geht es für mich nicht um Frau oder Mann, sondern um die Gesamtheit. Getreu meinem Lieblingszitat: «Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.» Gibt es Momente, in denen du merkst, dass die schweizerisch-­ liechtensteinische Lions-Bewegung vor­wiegend in Männerhand ist? Sicher spüre ich, dass die Lions-Bewegung vorwiegend in Männerhand ist. Das muss jedoch nicht negativ sein, sondern ist einfach anders. Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus, das ist ja gerade das Spannende. Am Ende sind es das Miteinander und die Akzeptanz eines anderen Denkansatzes, die die ­Lions-Bewegung zukünftig prägen wer-

Regula Kurz, OK-Präsidentin der National Convention 2018 in Zug (Foto: Foto Grau Zug)

den. Mit der nächsten Generation, der Generation Y, werden wir alle offen sein müssen für neue Ansätze und Work-LifeBalances. Das sind in Zukunft die wirklichen Herausforderungen.

Kannst du uns jetzt schon ein Highlight verraten? Das wird sicher die Lions Night am Freitagabend sein. Wir möchten einen unvergesslichen Abend mit dem schönsten Sonnenuntergang der Schweiz bieten, und dies auf dem bezaubernden Zugersee mit den Schiffen der Zugersee Schifffahrt. Mehr sei noch nicht verraten! Interview: Patricia Diermeier Reichardt, OK NC 2018 Zug, Medien

Es geht für mich nicht um Frau oder Mann.

Im OK wirst du von Vertreterinnen und Vertretern aus vier Lions Clubs und einem Leo Club unterstützt. Wie hast du das OK zusammengesetzt? Am Anfang stand die Suche nach der geeigneten Infrastruktur in der Zone Zentralschweiz. Da landeten wir schnell in Zug. Dann galt es, die Lions Clubs im Kanton zu aktivieren. Aufgrund diverser Gespräche und Ideen konnten wir schliesslich den LC Titlis und den Leo

Die National Convention 2018 findet am 4. und 5. Mai in Zug statt. Das genaue Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung sind ab Anfang Februar auf der Webseite lionsclubs.ch ➞ National Convention aufgeschaltet. Ebenfalls auf der Website lionsclubs.ch ➞ National Convention ist das Buchungstool für die Hotelzimmer aufgeschaltet. Dieses wird direkt von Zug Tourismus betreut. ❯ Mehr Informationen im LION vom

Februar 2018.

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LION

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W E LC O M E

NEUMITGLIEDER | NOUVEAUX MEMBRES | NUOVI MEMBRI BASEL KUNSTHALLE

BASEL KUNSTHALLE

BERN-BANTIGER

Vionnet Isabelle

Zehnder Regula

1975

Hotelfachfrau, selbstständig 4058 Basel

Dr. med. dent., Zahnärztin, selbstständig 4105 Biel-Benken

HF NDS Wirtschaftstechniker, Geschäftsleiter Enerplan Bern AG 3072 Ostermundigen

BERN-ESPRIT

BERN-ESPRIT

BIEL-BIENNE

Aerni Christoph

Masciadri Monica

Clénin Julien

1982

1962

Dozent/Bereichsleiter Höhere Berufsbildung HBB, Gewerblichindustrielle Berufsfachschule Bern 3800 Unterseen

DENEB

Maron Urs

Schaer Perrin Elisabeth

Knauf Insulation Schweiz GmbH, Hunzenschwil 2564 Bellmund

Vice-recteur des formations, HEP-BEJUNE, Dir. 4CAP Sàrl 2503 Biel/Bienne

ESPACE BIEL-BIENNE De Donatis Antonio

1974 Spéc. en tech. d’impression, management de projets, directeur des ventes, Groupdoc SA 2503 Bienne

ESTAVAYERLE-LAC

ESTAVAYERLE-LAC

ESTAVAYERLE-LAC

Chatton François

Leroux Willy

Roulin Georges

Economiste, Pfister Meubles SA, Avry-sur-Matran 1470 Estavayerle-Lac

Architecte HES REG, Payerne 1470 Estavayerle-Lac

Ing. civil HES, CFA IngénieursConseils SA, Payerne 1475 Forel

GLATTAL

GLATTAL

GLATTAL

Haus Utz-Uwe

Homberger Ralph

Wyss Stefan

Dr. der Naturwissenschaften, Cray EMEA Research Lab 8602 Wangen bei Dübendorf

Ing. agr ETH, Dipl. Immobilien Treuhänder – ggm+partner 8309 Birchwil

Leiter Credit Office, Raiffeisenbank Zürich 8707 Uetikon am See

GLATTAL

HERRLIBERG

INSEL WERD

Zimmermann Sven

Müller Christoph

Homberger Stéphanie

Sales Manager, KFP Five Star Conference Service AG, Glattbrugg 8311 Brütten

Selbstständig, Geschäftsführer Novesia AG 8704 Herrliberg

1975

1975

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1959

1976

Dir.-adj. secteur scolaire, Centre pédagogique «Les Billodes»», Le Locle 2300 La Chaux-deFonds

1968

LION

1965 Corporate Publisher, Teamleiterin Stämpfli AG 3076 Worb

BIEL-BIENNE 1967

82

1956

Messerli André

1978

1968

1977

1966

1965

1987

Team Lead Guest Relations IWC Schaffhausen, Branch of Richemont Int. SA 8259 Wagenhausen


W E LC O M E

NEUMITGLIEDER | NOUVEAUX MEMBRES | NUOVI MEMBRI KREUZLINGEN

LE LOCLE

LÉMAN-OUEST

Huber Ralph

Bell Damian

Bichsel Philippe

Schulleiter Primarschule Kreuzlingen 8574 Oberhofen TG

Directeur, Piper Chef GmbH 2416 Les Brenets

Négociant en matières premières, «Senior Trader», Webcor Group 1262 Eysins

LÉMAN-OUEST

LÉMAN-OUEST

LIMMATTAL

Bussy Gilles

Vidal David

Frei Christoph

Tôlier en carrosserie, patron Carrosserie Bussy SA 1299 Crans-prèsCéligny

Architecte, Vidal Architectes 1260 Nyon

Geschäftsführer, Direktor Emil Frey AG, Zweig­ niederlassung Schlieren 5443 Niederrohrdorf

LUGANO

LUZERN-REUSS

LUZERN-REUSS

Wullschleger Nicola

Baumgartner Simon

Bühler Thomas

Economista, Partner, Wullschleger Martinenghi Manzini Gestioni Patrimoniali SA 6904 Lugano

MAS Immobilienmanagement, Mitgl. GL/ Partner Brun AG, Emmenbrücke 6045 Meggen

LUZERN-REUSS

MAGGLINGEN

OLTEN

Bühlmann-Müller Patrizia

Lüchinger Roger

Neuhaus Thomas

Lehrer/MAS Marketing Management, Geschäftsführer Smartfactory GmbH 2503 Biel

Betriebswirtschafter, Geschäftsführer/ Partner Autexis IT AG, Villmergen 4600 Olten

PFÄFFIKERSEE

SCHWYZ

SPIEZ

Städeli Karin

Delpechitra Peter

Eschmann Daniel

Geschäftsführerin Städeli & Partner GmbH 8952 Schlieren

Geschäftsführer und Del. des VR, Schuler Weine, Schwyz 6423 SeewenSchwyz

Buchhalter, Geschäftsführer Hauenstein Immobilien AG 3655 Sigriswil

SPIEZ

SPIEZ

Meyer Michael

Schmid Sandro

ST. GALLEN DREILINDEN

Unternehmer, Geschäftsführer Inducta AG 3700 Spiez

Wirtschaftsprüfer, Treuhänder, unico thun ag 3653 Oberhofen

1975

1977

1967

1976

Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen, Treuhandbüro Alfred Müller u. Partner AG 6023 Rothenburg

1972

1971

1966

1974

1974

1977

1959

1974

1972

1963

1974

Wirtschaftsprüfer, Mandats- und Teamleiter, SEFID Revision AG, Cham 6020 Emmenbrücke

1976

1973

Eugster Felix 1976

Bauingenieur, EMBA FH, SJB. Kempter. Fitze AG, St. Gallen 9000 St. Gallen

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LION

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W E LC O M E

NEUMITGLIEDER | NOUVEAUX MEMBRES | NUOVI MEMBRI ST. MORITZ

ZÜRICH

Sbrizzai Enrico

Caretta Mauro 1974

1957

Relationship Manager, Credit Suisse AG, St. Moritz 7500 St. Moritz

Baumanager 8805 Richterswil

Leiter Center of Competence, Direktor, Geschäftsleitungsmitglied 8421 Dättlikon

ZÜRICH

ZÜRICH-AIRPORT

ZÜRICH-ST.PETER

Lerch Matthias

Wagner Conrad

Gessaga Jérôme

Lic. iur., Rechtsanwalt 8810 Horgen

Mobilitäts­designer, CEO, Mobility Systems 6370, Stans

Designer/Innen­ architekt FH, Inhaber Studio Gessaga 8047 Zürich

1961

1975

ZÜRICH Flückiger Reinhard

1959

1970

Snowmobile Ostkanada, Harley Davidson USA, Airshows weltweit, massgeschneiderte Incentive- und Gruppenreisen rund um den Globus, Gourmetreisen, Flugtickets, Arrangements aller gängiger Reiseveranstalter:

Motoneige à l’est du Canada, Etats-Unis en Harley Davidson, airshows, voyage incentive et en groupe autour du monde, voyages gourmet, arrangements avec tous les autres tour-opérateurs:

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Die Mitglieder der Lions Clubs der Schweiz und Liechtenstein bekleiden verantwortungsvolle Führungspositionen in der Wirtschaft und Verwaltung und arbeiten im öffentlichen Leben aktiv mit. Kontakt für die Werbung:

Hardstrasse 80b · 5430 Wettingen · Tel. 056 535 84 08 · Cel. 078 843 45 19 · info@abasan.ch 84

LION

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IN MEMORIAM

Yverdon

Baden-Heitersberg

Pierre Cevey

Rony Bilgerig

Conseiller d’Etat honoraire Avec l’ancien président du Conseil d’Etat vaudois Pierre Cevey, c’est un éminent membre actif du LC Yverdon qui s’en est allé le 10 novembre dernier à l’âge de 84 ans. Il était entré au Lions Club de la cité thermale en 1970 et lui était resté toujours fidèle, malgré ses importantes charges politiques. Membre du Parti radical-démocratique, député au Grand Conseil de 1974 à 1984, Pierre Cevey avait été élu à l’âge de 51 ans au Conseil d’Etat vaudois le 26 février 1984, lors d’une élection complémentaire organisée, suite à l’élection au Conseil fédéral d’un autre éminent membre du Lions Club: JeanPascal Delamuraz (LC Lausanne). Pierre Cevey a ainsi dirigé de 1984 à 1994 le Département de l’instruction publique et des cultes, actuel Département de la formation, de la jeunesse et de la culture. Il a notamment mis en œuvre la nouvelle loi scolaire du 12 juin 1984 et présidé le Conseil d’Etat vaudois en 1990. C’est sous son impulsion que fut créée la Fondation vaudoise pour la culture qu’il présida jusqu’à la fin de son mandat à l’Exécutif cantonal, en 1994. Homme cultivé et de goût, Pierre Cevey fut membre du Conseil suisse de la science et l’innovation de 1989 à 1994. A son épouse Annelyse, à leurs deux filles et à leur famille vont nos très sincères condoléances. Régine Pasche

Im März nahmen die Mitglieder des LC BadenHeitersberg Abschied von ihrem Freund Rony Bilgerig. Die riesige Anteilnahme zeigte, wie beliebt und bekannt Rony in der näheren und weiteren Region war. Rony wurde am 12. August 1943 in Wettingen geboren, machte eine Lehre als Maschinenschlosser am EIR (dem heutigen Paul-Scherrer-Institut) und studierte anschliessend Elektrotechnik. Als Elektroingenieur arbeitete er bei Taracell in Künten, wo er bis zur Pensionierung als technischer Leiter wirkte. Zeitlebens war Rony engagiert und aktiv. Turnverein, Handball, Orientierungslauf und das Klarinettenspiel in der Jägermusik Wettingen waren nebst der Arbeit im Rebberg seine Hobbys. Als Einwohnerrat prägte er das politische Leben der Gemeinde Wettingen mit. Rony war Gründungsmitglied des LC Baden-Heitersberg. Während über 30 Jahren engagierte er sich tatkräftig im Club. Seine Clubkollegen haben einen feinsinnigen Freund verloren, dem ihre Hochachtung und Dankbarkeit über den Tod hinaus gebührt. Die Spuren seines Lebens zeigen, was er war: ein liebevoller Ehepartner und fürsorglicher Vater und Grossvater. Es sind Spuren einer geselligen, kameradschaftlichen und freundlichen Art. Immer hilfs- und dienstbereit sowie begeisterungsfähig, hat er sich doch nie aufgedrängt. Dass er jetzt gehen musste, tut weh. Walter Kohler

Lausanne-Galicien

Fricktal

Teddy Bettex

Roland Brogli

Difficile à croire, mais on ne croisera plus Teddy Bettex lors des manifestations du Lions Club. Il nous a quittés le 11 novembre à l’âge de 76 ans. Ce Lion engagé laisse un grand vide dans son club Lausanne-Galicien, dont il fut membre fondateur en 1991 et président en 1997–98, ainsi qu’auprès de tous les amis Lions qui ont eu le privilège de le rencontrer et de l’apprécier. «Teddy était un membre Lions très engagé et estimé», comme le relève son club qu’il représentait souvent et volontiers dans des manifestations Lions. Teddy collaborait volontiers à notre Revue Lion en réalisant des photos pour illustrer des reportages de son club. Bénévole dans l’âme, il était également actif au sein du Panathlon Lausanne et dans le milieu du tir à l’arc. Membre d’honneur de la Compagnie des archers, il fut l’une des chevilles ouvrières des Championnats du monde de tir à l’arc, organisés à Lausanne en 1989. La Revue Lion présente toute sa sympathie et ses amicales pensées à son épouse Margaretha, à leur fils et à toute la famille. Régine Pasche

Einen Tag nach seinem Geburtstag und nur ein paar Monate nach seinem Rücktritt als Finanzdirektor des Kantons Aargau starb Roland Brogli am 12. Juni völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren. Roland trat im März 2003 dem LC Fricktal bei und war während mehr als 14 Jahren ein äusserst pflichtbewusster und engagierter Lions-Freund. Gemäss dem Staatsrechtler Max Weber zeichnen drei Qualitätsmerkmale einen Politiker aus: Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmass. Roland erfüllte diese Anforderungen in hohem Masse, auch im LC Fricktal. 1951 in Zeiningen geboren, blieb er dem Fricktal zeitlebens treu. Als Vizeammann von Zeiningen, Gerichtsschreiber in Laufenburg, Stadtschreiber von Rheinfelden, Fürsprecher, CVP-Grossrat, Fraktionschef und 16 Jahre Regierungsrat war er auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens tätig gewesen. Sein Studentenname «Motta» aus der Zeit seines Jusstudiums in Freiburg wies ihm schon früh den Weg als homo politicus und auch als CC des Schweizerischen Studentenvereins. Er hätte am diesjährigen Zentralfest in Rheinfelden die Brandrede halten sollen. Es wäre ein leidenschaftlicher Aufruf zu Engagement und Toleranz geworden – Tugenden, nach denen er gelebt hat. Es war ihm leider nicht mehr vergönnt. Mit Roland verliert der LC Fricktal eine herausragende Persönlichkeit. Benno Studer

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IN MEMORIAM

Grenchen

Luzern-Reuss

Marcus Hendry

Friedhelm Hauenschild

«Tujetsch, la vischnaunca alla tgina dal Rein» – Tajetsch, die Gemeinde an der Wiege des Rheins. In dieser rauen Bergwelt erblickte Marcus Hendry am 30. August 1953 das Licht der Welt. Die Familie wohnte in Sedrun. Während der Kantonsschule wechselte Marcus ins Kollegium in Schwyz. 1979 schloss er sein Medizinstudium ab. Marcus war fasziniert vom Wunder des Lebens und spürte seine Berufung zum Geburtshelfer und Gynäkologen. 1990 wurde er als Chefarzt nach Grenchen berufen, wo er mit ärztlicher Fürsorge und viel Leidenschaft fast zehn Jahre lang die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe führte. Im Jahr 1999 eröffnete er eine eigene Praxis. Erholung vom reich erfüllten Arbeitsleben fand er im Kochclub Wandflue, im Curlingclub und im Lions Club. Marcus trat 1992 dem LC Grenchen bei. 1997/98 war er Clubpräsident. Sein Motto lautete «Respekt und Freundschaft im Alltag und im Club». Völlig unerwartet wurde er 2011 selber zum Patienten. Ausflüge zu Fuss oder auf dem Bike, unterwegs zu sein mit lieben Menschen, Weiterbildung und einzelne Praxistage schenkten ihm immer wieder die Kraft, trotz der schweren Krankheit die Freuden des Lebens zu geniessen. Das starke Bündner Kämpferherz wurde in den letzten Wochen immer schwächer. Im Februar nahm Marcus Abschied von dieser Welt. Marcus hat seinen Clubfreunden viel gegeben und wird in ihren Herzen bleiben.  Ivo Erard

Der LC Luzern-Reuss trauert um ein langjähriges und sehr engagiertes Mitglied. Friedhelm Hauenschild hat uns am 2. August im Alter von 82 Jahren für immer verlassen. Dem 1987 gegründeten LC Luzern-Reuss trat Friedel im darauf folgenden Jahr bei. Aus beruflichen Gründen hatte er seinen Wohnsitz von Deutschland in die Schweiz verlegt. Fortan führte er seine im Küchenbau tätige Firma. Friedel war bereits in Deutschland in einem Lions Club aktiv gewesen. Sein Übertritt war für den jungen Schweizer Club somit eine echte Bereicherung. Öfter machte er nützliche Vorschläge zur Intensivierung des Clublebens. 1998/99 präsidierte Friedel den Club. Dieses Präsidium bleibt vielen Clubmitgliedern in bester Erinnerung. Sie waren beeindruckt, wenn er ihnen mit seinen Überlegungen zu Sinn und Zweck des Lionismus ins Gewissen sprach. In seinem Jahresbericht schrieb Friedel: «Für mein Jahr als Präsident hatte ich kein besonderes Motto gewählt. Ich wollte einfach einen Beitrag zum Clubleben geben und zeigen, dass wir hier – und dank euch – eine zweite Heimat gefunden haben.» Am 19. August nahm eine grosse Trauergemeinde anlässlich eines eindrücklichen ­Dankgottesdienstes in der reformierten Kirche Horw Abschied von Friedel. Fridolin Vonwyl, Gründerpräsident

Luzern-Reuss

Zürich-Waldegg

Albert Oesch

Manfred Toberer

Als die Mitglieder des LC Luzern-Reuss in der ersten Hälfte des Monats Februar die Nachricht vom Tod ihres Clubfreundes Albert Oesch erreichte, waren alle überrascht. Bis kurz vor seinem plötzlichen Ableben nahm Albert noch an den Zusammenkünften des Clubs teil. Er war als Gründungsmitglied seit 1987 ein fleissiger und engagierter Teilnehmer an den Meetings. Albert wurde 1938 geboren und schloss seine Schulzeit mit der Matura ab. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums als Mediziner praktizierte er als Arzt in den Räumlichkeiten seines Vaters in Emmenbrücke, der als Zahnarzt tätig war. Albert war ein bekannter und beliebter Hausarzt, der nicht nur Medikamente verschrieb, sondern, besonders für ältere Leute, auch die richtigen Worte fand. An den Zusammenkünften interessierte sich Albert für verschiedene Themen, die ausserhalb seiner beruflichen Tätigkeit lagen. Gerne nahm er an Diskussionen im kleinen Kreis von Lions-Freunden teil. Im Ruhestand reiste Albert mit seiner Frau öfter für längere Aufenthalte ins nahe Ausland. Die Mitglieder des LC Luzern-Reuss behalten Albert in bester Erinnerung.

Am 1. Oktober verstarb Manfred Toberer im Alter von 83 Jahren nach reich erfülltem Leben an seinem letzten Wohnort in der Stiftung Emilienheim in Kilchberg. Er hinterlässt seine Frau Elsa und drei Kinder. 1975 war Mani Gründungsmitglied des LC Zürich-Waldegg. In den vielen Jahren seiner engagierten Mitgliedschaft diente er dem Club in verschiedenen Chargen und war allen stets ein Vorbild. 1981 gründete er zusammen mit seinem Freund Hans Döring die Firma Colorchemie, ein Handelsunternehmen für Industriechemikalien und Farbstoffe. Die Verantwortung als Unternehmer war bestens auf seine Persönlichkeit mit Initiative, Durchsetzungsstärke und hervorragender Kommunikationsfähigkeit in mehreren Sprachen abgestimmt. Mani lebte sowohl beruflich wie privat nach der LionsDevise «We serve» und war jederzeit bereit, Mitgliedern und ihren Angehörigen in schwierigen Lebenssituationen auf einfühlsame und diskrete Art zu helfen. Seine Clubfreunde werden ihn mit seiner fröhlichen, witzigen und immer positiven Wesensart in bester Erinnerung behalten. Sie haben einen liebenswerten Freund verloren und nehmen sich seinen letzten Wunsch zu Herzen: «Seid nicht traurig, erzählt lieber von mir und traut euch, dabei zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.»

Fridolin Vonwyl, Gründerpräsident

Werner Züllig

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I N T E R N AT I O N A L

INTERNATIONAL PRESIDENT NARESH AGGARWAL COLUMN

Reducing Hunger is One of Our Top Priorities

IP Naresh Aggarwal (Picture: LCI)

For Americans, Thanksgiving is a celebration of their blessings. Yet, in most nations, giving thanks also is a part of the culture. In India, Hindus begin their day in their home shrine venerating the divine with fresh flowers and prasadam (a food offering). Every Hindu festival involves counting one’s blessings and thanking God. Giving back out of gratitude also is part of the culture of Lions. We serve because we are thankful. We recognize our advantages and deeply desire to give others what they lack. Sadly, many people worldwide lack enough food. Nearly 800 million people go to sleep hungry each night, and a person starves to death every 15 seconds. Hunger is a problem both in developing and developed nations. Shockingly, 16 million U.S. households are undernourished, while 180 million people in my

home country of India lack food. In Africa, the situation is even worse. Millions experience chronic hunger because of drought, conflict and high food prices. Thanks to the “green revolution” that increased crop production, hunger can be conquered. It’s largely a matter of getting food we have to people in need. Well, with Lions, we’ve eliminated the middleman. To be able to defeat hunger We have an army of volunteers, foot soldiers willing and able to defeat hunger. Understanding how vital food obviously is and how well positioned Lions are to lessen it, Lions Clubs International has prioritized hunger as one of Lions’ five core concerns. So, Lions, support your local food pantry and bank. Help feed low-income children at schools. Donate

to LCIF, which routinely supports highly effective Lions’ projects to lessen hunger. Do what you can. As Mother Teresa said, “Not all of us can do great things. But we can do small things with great love.” So with your club or district feed the hungry. Lions will not fail those in such desperate need. This Thanksgiving, indeed each and every month, I give thanks to all 1.4 million Lions and an estimated 175,000 Leos, men and women and youths grateful for their blessings and determined to save and enrich lives by stamping out hunger. Naresh Aggarwal Lions Clubs International President

WE SERVE Official publication of Lions Clubs International. Publish­ed by authority of the Board of Directors in 20 languages – English, Spanish, Japanese, French, S­ wed­ish, ­Italian, German, Finnish, ­Indonesian and Polish, Korean, Portuguese, Dutch, Danish, ­Chinese, ­Norwegian, Icelandic, Turkish, Greek, Hindi and Thai.

GENERALSEKRETÄR/SECRÉTAIRE GÉNÉRAL PDG Karin Engelmann, Generalsekretariat MD 102, Hermesbühlstrasse 23, 4500 Solothurn, Tel.: + 41 (0)32 623 71 33, Fax: +41 (0)32 623 71 37, e-mail: info@lionsclubs.ch, www.lionsclubs.ch

EXECUTIVE OFFICERS President Naresh Aggarwal, Delhi, India; Immediate Past President Chancellor Robert E. “Bob” Corlew, Milton, Tennessee, United States; First Vice President Gudrun Yngvadottir, Gardabaer, Iceland; Second Vice President Jung-Yul Choi, Busan City, Korea; Third Vice President Haynes Townsend, Dalton, Georgia/USA.

SUPPLIES/FOURNITURES LIONS Iris Vogt, E-Mail: swiss-lions-supplies@bluewin.ch

DIRECTORS Second Year Directors: Bruce Beck, Minnesota, United States; Tony Benbow, Vermont South, Australia; K. Dhanabalan, Erode, India; Luiz Geraldo Matheus Figueira, Brasílía, Brazil; Markus Flaaming, Espoo, Finland; Elisabeth Haderer, Overeen, The Netherlands; Magnet Lin, Taipei, Taiwan; Sam H. Lindsey Jr., Texas, United States; N. Alan Lundgren, Arizona, United States; Joyce Middleton, Massachusetts, United States; Nicolin Carol Moore, Arima, Trinidad and Tobago; Yasuhisa Nakamura, Saitama, Japan; Aruna Abhay Oswal, Gujrat, India; Vijay Kumar Raju Vegesna, Visakhapatnam, India; Elien van Dille, Ronse, Belgium; Jennifer Ware, Michigan, United States; Jaepung Yoo, Cheongju, Korea. First year directors: Doo-Hoon Ahn, Seoul, South Korea; Sandro Castellana, Padova, Italy; Hastings E. Chiti, Lusaka, Zambia; William Galligani, Nimes, France; Thomas Gordon, Ontario, Canada; Nicolás Jara Orellana, Quito, Ecuador; Ardie Klemish, Iowa, United States; Alice Chitning Lau, Guangzhou ,China; Connie Lecleir-Meyer, Wisconsin, United States; Virinder Kumar Luthra, Patna, Bihar, India; Dr. Datuk K. Nagaratnam, Malacca, Malaysia; Don Noland, Missouri, United States; Regina Risken, Giessen, Germany; Yoshio Satoh, Chikuma City, Japan; Patricia Vannett, North Dakota, United States; Gwen White, North Carolina, United States; Nicolas Xinopoulos, Indiana, United States.. HEADQUARTERS OFFICE 300, 22nd Street, Oak Brook, Illinois 60523-8842, USA, Tel. (630) 571-5466, http://www.lionsclubs.org

HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION LION Président: Alfred Haas (LC Vevey), D 102 W; Peter Hartmeier (LC Schaffhausen), D 102 E, Ambros Zgraggen (LC Altdorf) D 102 C. Sekretär: Bernhard Stoll (LC Bern-Grauholz); Finanzen: Sonia Sinopoli (BDO Zürich) RÉDACTRICE EN CHEF/FRANÇAIS/ROMANCHE/ANGLAIS/WELCOME Régine Pasche, Case postale 60, 1462 Yvonand, Tél. 024 430 18 53, E-Mail: revue.lion@bluewin.ch REDAKTORIN FÜR DEN DEUTSCHEN TEIL Heidi Mühlemann, Rent a Brain®, Bergstrasse 320, 8707 Uetikon am See. Tel. 044 790 16 71, Fax 044 790 16 74, E-Mail: redaktion.lion@rab.ch REDAZIONE ITALIANA Stefano Bosia, Via Carivee 10, 6944 Cureglia, Tel. 079 337 24 77, e-mail: sbosia@bluewin.ch ANZEIGENREGIE/RÉGIE D’ANNONCES Abasan Media GmbH, Hardstrasse 80b, 5430 Wettingen, Tel. 056 535 84 08, Cel. 078 843 45 19, e-mail: info@abasan.ch DRUCK Stämpfli AG, Wölflistrasse 1, 3001 Bern, www. staempfli.com; Layout: Karin Gugger AUFLAGE/TIRAGE: 10 337 Ex. Der nächste «Lion» erscheint Ende Januar 2018 – Thema: Zug. Einsendeschluss für Texte und Fotos: 20.12.2017 Parution du prochain ­numéro: Fin janvier 2018 – Thème: Zoug. Délai d’envoi des textes et photos: 20.12.2017 WEBSITE: www.lionsclubs.ch/de/revue-lion

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DA S L E T Z T E V O N L E O L EU

DER HEITERE SCHLUSSPUNKT

Da häsch dänn s Gschänk … W

arum schenkt der Mensch eigentlich? Kinder sind da am ehrlichsten. Sie schenken der Oma und dem Nonno eine Zeichnung oder ein Ferienföteli, und die Botschaft lautet: Denk an mich! Schenk mir etwas mehr von deiner Zeit! Spiel wieder einmal mit mir! Dem Referenten am Clubanlass werden in der Regel drei Flaschen Wein überreicht. Etwas fantasielos, aber was zählt, ist das Zeichen der Anerkennung und der Dankbarkeit. Pech nur, wenn er Abstinent sein sollte. Alte Kulturvölker haben den Kult des Weggebens noch viel weiter getrieben und den Potlatsch ausgeübt. Bei ausserordentlichen Gelegenheiten – etwa bei der Geburt eines Stammhalters oder beim Hinschied eines alten Häuptlings – versammelten sich manche Indianerstämme zu einem merkwürdigen Ritual. Westliche Menschen in ihrer Habgier mochten es pervers und sinnlos finden, aber die Indianer haben es wirklich getan: In einem rituellen Prozess verschenkten sie, was sie hatten. Manche Familien entledigten sich dabei ohne Weiteres ihres ganzen Vermögens. In einer anderen Version wurde alles, was man hatte – Kleider, Möbel, Werkzeuge, einfach alles! – ins Feuer geworfen. Der Mensch warf die Last seines Besitzes ab. Indem er sich durch das Verschenken arm machte, machte er sich frei.

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Von 1884 bis in die 1950er-Jahre war der Potlatsch in Kanada verboten; vermutlich haben es die dortigen Indianer übertrieben. Aber seit meiner letzten Züglete plädiere ich für die Einführung des Potlatschs auch bei uns. Im Lauf der Jahre sammelt sich so viel unnützes Zeug an, dass nur noch das reinigende Feuer hilft. Bloss: Was tun mit den Kisten voll von Büchern, die nichts mehr wert sind, weil die Leute ja irrtümlich glauben, es sei heute alles im Internet zu finden? Aber Bücher zu verbrennen ist, wie wir aus historischer Erfahrung wissen, definitiv keine gute Idee. Also verschenken! Aber wer will Bücher noch geschenkt? Die eine oder andere

Bibliothek vielleicht, Antiquare nur in der Hoffnung, es sei unter der Kiloware eine Trouvaille versteckt; der Rest kommt ins Brockenhaus. Ich habe schliesslich mehr als die Hälfte von mehreren Tausend Büchern verschenkt oder via Brocki entsorgt. Die haben kaum Danke gesagt. Dabei war es so schmerzlich. Bücher weggeben – das ist wie die eigenen Kinder fortzujagen. Dennoch erscheinen jährlich im deutschen Sprachraum über 100 000 neue Bücher. Noch in der Woche der Züglete bin ich mit einem gros­ sen Paket aus der Buchhandlung in die neue Wohnung zurückgekehrt. Süchtige sind halt unbelehrbar. Leo Leu


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Lion 6 december 2017  

Official Magazine Lions Clubs MD 102 Switzerland-Liechtenstein

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