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Ausgabe 3 / 2016 Gratis für Sie!

Das Bad Homburg Magazin

TÖPFE Neuigkeiten auf der Saalburg Homburger Malerin wiederentdeckt

www.louise-magazin.de


06.03. - 26.06.2016

DARREN ALMOND SCHATTEN UND LICHT FOTOGRAFIE UND FILM

Civil Dawn@Mt.Hiei 3, 2008, © Darren Almond, courtesy Galerie Max Hetzler

MUSIKALISCHE LESUNG ZUR ROMANTIK 23. März 2016, 19 Uhr, 9 € mit Merve Kazokoglu (Klarinette) und Schauspieler Malte Scholz FILM- UND GESPRÄCHSABEND „DIE REALE WELT DES SISYPHOS“ 13. April 2016, 19 Uhr, 9 € KÜNSTLERGESPRÄCH MIT DARREN ALMOND 11. Mai 2016, 19 Uhr, 9 €

MUSEUM SINCLAIR-HAUS Bad Homburg v.d. Höhe Löwengasse 15 www.museum-sinclair-haus.de 2 | Louise 11 / 2014

KONZERTABEND „FRANZ SCHUBERT“ 1. Juni 2016, 19 Uhr, 12 € mit Alexander Fischer (Klavier), Tobias Berndt MONDNACHT IM SCHLOSSPARK 15. Juni 2016, 19 Uhr, 15 € LESUNG „DIE BERGWERKE ZU FALUN“ VON E.T.A. HOFFMANN 22. Juni 2016, 19 Uhr, 9 € mit Monika Kroll, Staatstheater Wiesbaden


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, schon wieder stehen Festtage vor der Tür und was gibt es Schöneres, als das Ende der Fastenzeit mit einem guten Mahl zu feiern? Wir haben deshalb im Stadtgespräch für Sie in die Töpfe geguckt. Bevor es soweit ist, können Sie im März aber noch einiges an Kultur erleben. Etwas Neues hat beispielsweise die Saalburg zu bieten: Sie widmet sich in einer Dauerausstellung den Epochen der Menschheitsgeschichte am Saalburg-Pass. Schwarzweiß-Fotografien sind in diesem Monat im Trend: Ob in der Eng-

lischen Kirche oder in der Galerie Artlantis – hier können Sie Fotokunst erleben. Ganz bunt ist das Konzertprogramm in unserer Stadt: Im Kurtheater gastiert

mit Götz Alsmann einer der großen deutschen Entertainer, klassische Musik wird u.a. in der Erlöserkirche und bei den Bad Homburger Schlosskonzerten geboten. Besonderes verspricht auch die Bad Homburger Musiknacht mit verschiedenen Bands in mehr als 20 Locations. À propos Location: Waren Sie schon in unserem neuen Filmtheater im Kur-

haus? Da warten auch im März tolle Filme auf Sie. Viel Vergnügen und frohe Ostern!

Herzlichst, Ihr Oberbürgermeister

Alexander W. Hetjes


Inhalt

Kurtheater: Götz Alsmann

editorial

Stadtgespräch 6 Töpfe

SPecial

10 Saalburg: Geschichtsepochen im Zeitraffer 11 Saalburg: Römische Preziosen in Wort und Bild

Proust’scher Fragebogen

13

Liza da Costa

Konzerte

14 Kurtheater: Götz Alsmann – Broadway 15 Humboldtschule: Der Klang der Versöhnung 15 Meisterpianisten: Lev Natochenny und

Eugene Choi 17 Chorkonzert: Bad Homburger Harmonixen 17 Erlöserkirche: Zum 450. Geburtstag von Don Carlo Gesualdo 17 Schlosskirche: Orgelmatinee 19 Bad Homburger Kammerorchester: Träumen zu Klängen von Violine und Harfe 19 Museum im Gotischen Haus: Konzert auf der Erard-Harfe 20 Bad Homburger Schlosskonzerte: Kammer philharmonie Amadé und Anatol Ugorski 20 Erlöserkirche: Johann Sebastian Bach – Markus-Passion 20 Vorschau: Women of the World Festival 21 Vorschau: Castle Concerts – die Saison 2016 21 Kurkonzerte

Galerie Artlantis: Unbunt

22

Bühne

Tanzplattform Deutschland: Paula Rosolen – Aerobics! 23 Komödie: Wanja und Sonja und Mascha und Spike 23 Schauspiel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand 24 Volksbühne: Der unerwartete Gast

25 25 25

Speicher Bad Homburg Offpiste Gurus – In case of fire Hotel Bossa Nova – Desordem e Progresso Brothers of Santa Claus – Navigation

E n g l is c h e K i r c h e

26  Reportage: Kuba, zwischen Traum und Wirklichkeit

26  Janis-Joplin-Revue: Maggie Mackenthun 27  Justizsatire: Einer flog übers Ordnungsamt 27  Donovan Aston: Sir Elton Johns greatest Hits 27  Young Friday: Bryan 69, Tribute-Band 28  Kabarett: Bildung.Macht.Schule. mit

Volker Weininger

28  Konzertpodium: Ensemble Isara 29  Konzert: Duo Klais Payer und Asja Valcic

30

V ERAN S TALTUNGEN Der März im Überblick

A u ss t e l l u n g e n

Museum im Gotischen Haus: Trude Hellbusch-Tomaschek 31 Sinclair-Haus: Darren Almond – Fotografie und Film


inhalt

32 32 32

Galerie Artlantis: Unbunt! – S/W-Fotografie Fotoclub Bad Homburg: Licht und Schatten Englische Kirche: Gabriele Janku: Kuba – Momente 33 Englische Kirche: Rebecca Henkel – Meeres rauschen und Sommerwind 33 StadtBibliothek: Brigitte Binzer-Zitouni – Malerei 33 Galerie in der Zehntscheune: Dietmar Brixy – Come to Eden 35 Central-Garage: Mit dem Auto in die Kurstadt 35 Horex Museum: Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit

36 40

41 41

Y o u n g L o u is e Veranstaltungen für Kinder Jugendkulturtreff e-werk

mitten in bad homburg

Bad Homburger Musiknacht Vorschau: Tanzturnier „Bad Homburg International“

42 K i n o u n d K l a ssik

i m K u r t h e a t e r

Spielbank Bad Homburg

A la Carte

44

Das Programm im März

45 Saalburg: Römischer Abend 45 Steigenberger Hotel: Jazz-Brunch, DinnerKrimi 45 Golfhaus: Zauber-Dinner

46 46 46 46

l a n d g r a f e n s c h l o ss

dies und das

48 Lions-Damen: Gerta Walsh über Kaiserin Friedrich 48 StadtBibliothek/VHS: Raoul Schrott liest

über Hesiod 49 Geschichtsverein: Der Fotograf Sepp Jäger 49 Filmclub Taunus: Sri Lanka 51 Stadtarchiv: Hessen-Homburgs Schicksalsjahr 1866 51 Führung: Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof 53 Stadtarchiv: Stöbertag 53 Stadtarchiv: Vorstellung des Digitalen Gebäudebuchs 54 Reimers-Stiftung: Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné 54 StadtBibliothek: Lesung von Maria Frisé 54 Vorschau: Stadtarchiv-Exkursion nach Bad Ems 55 Hessenpark 55 Kartenvorverkauf für Sommernachtsbälle 56 Äppelwoi-Theater

57

Chapeau! Hier wird weiterhin „behütet“!

Fit und gesund

58 58 59

Kur-Royal: Specials im März Kur-Royal Aktiv Ayurveda im Kur-Royal

Für Sie gelesen

Rätsel

60

„Ein sterbender Mann“ von Martin Walser

62 Wer wird gesucht? 62 Impressum

Mit dem Nachtwächter unterwegs Wandgestaltung einst und jetzt Zeitreise – für Menschen mit Demenz Auf den Baum gekommen

Römerkastell Saalburg

46 Altertum für Ältere 46 Römisches Büfett 47 Römische Badekultur 47 Familientag 47 Römer vom Dienst

Gerne kündigen wir auch Ihre Veranstaltungen in LOUISe an, liebe Leserinnen und Leser. Beachten Sie aber bitte, dass wir jeden 5. eines Monats Redaktionsschluss für die Ausgabe des folgenden Monats haben. Ihre LOUISe-Redaktion


S t a d t g es p r ä c h

TÖPFE

Wir von LOUISe sind uns einig, dass wir nichts anbrennen lassen wollen, um Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit interessanten Informationen zu kulturellen Themen zu versorgen. Diesmal betätigen wir uns als Topfgucker. Der Mensch wurde Mensch mit der Entdeckung des Feuers und seiner Nutzung für die Ernährung, heißt es. Schon richtig, nur sollte die Rolle des Topfes dabei nicht vergessen gehen. Fleisch kann am Holzstecken gebraten werden, bei Gemüse wird das schon schwieriger. Um Suppe zu kochen, behalfen sich unsere Urahnen mit Fellbeuteln, in denen sie die Flüssigkeit mit glühend heißen Steinen erhitzten. Bis sie dann auf den Topf kamen – was schon sehr früh in der Geschichte geschah. Bereits die Menschen der Jungsteinzeit verwendeten, als sie vor vielen tausend Jahren vom Nomadentum in die Sesshaftigkeit wechselten, Kochgeschirr, das sie aus Ton formten. Töpfe gehören also zu den ältesten Zivilisationsgütern, ihre Entwicklung bedeutete eine hohe intellektuelle Leistung und ist damit ein bedeutender Meilenstein in der Menschwerdung. Obwohl es feuerfeste Tiegel aus Eisen, Bronze und Kupfer gab, blieben Keramiktöpfe auch in der Antike noch beliebt. Wer einen „Römertopf “ nutzt, weiß

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Food-Fotos: Nina Gerlach, Kathrin Barthel und Birthe Broeker

warum. Fleisch gart schonend vor sich hin, braucht dazu in der Regel weder Fett noch Flüssigkeit, Aroma und Nähstoffe bleiben nahezu vollständig erhalten. In der römischen Modellküche auf der Saalburg stehen indes Metalltöpfe auf dem Feuer. Darin wird es an den beiden Pfingsttagen kräftig brodeln und brutzeln. „Culinaria – antike Esskultur“ heißen die Thementage, die einen ganzen Berg an Informationen rund um die Kochkünste der Römer bringen. Hobbyköche können deren Küchengeheimnissen noch intensiver auf den Grund gehen, wenn sie bei einem Kochkurs Anfang Oktober Apicius, dem römischen Feinschmecker schlechthin, in den Topf schauen. Kein Zweifel, Kochgeschirr aus Metall ist weitaus haltbarer als solches aus Keramik, dennoch kamen Tontöpfe und -tiegelchen nicht aus der Mode. Dafür sorgten allein schon die vielen Töpfer in unserem heimischen Raum. Bis heute bekannt sind die Selwischer Dippe – für Uneingeweihte: Seulberger Töpfe –, weniger bekannt dagegen die Homburger Töpfereien. In der Residenzstadt hatte man die reichen und guten Tonvorkommen der Umgebung eher für die Produktion von Ziegeln genutzt, aber Johann Adam Hitzel, Philipp Brenner und dann die Beckmann-Familie (zwei Brüder mit jeweils einem Sohn) fertigten auch Töpfe. Das neben dem Finanzamt von der Promenade abgehende Sträßchen „Töpferweg“ erinnert an die dort gelegene Brennerei des 19. Jahrhunderts. Den hohen Damen und Herren im Schloss dürfte


S t a d t g es p r ä c h

Fischfilet mit Mango-Sauce

es über Jahrhunderte hinweg einerlei gewesen sein, worin ihre Küchenmeister kochten. Hauptsache die Speisen schmeckten. Wir heutigen Menschen würden wohl gern einen Blick in die alten Schlossküchen werfen. Aber wir haben keine Chance. Beide Küchen sind bei Sanierungen vor etlichen Jahrzehnten so radikal entfernt worden, dass nicht mehr die geringsten Spuren übrig blieben. Die eine, die Hauptküche, befand sich im Erdgeschoss im westlichen Teil des Mittelflügels – eine strategisch günstige Lage in der Schlossmitte. Eine weitere Küche wurde späterhin im Erdgeschoss des Englischen Flügels eingerichtet, wahrscheinlich für Landgräfin Elizabeth, nachdem sie als Witwe die Räumlichkeiten im Obergeschoss bezogen hatte. Landgrafs und Kaisers wussten jedenfalls zu leben. Und zu genießen. Was der fruchtbare Boden hergab, lieferten die Bauern der Umgebung, dazu Milch und Fleisch. In den Taunuswäldern gab das Wild reiche Beute, ja man legte sogar einen Hirschgarten an, um jederzeit Hirschsteak oder Rehkeule auf den Tisch bringen zu können. An exotischem Gemüse und Obst herrschte schon bei den landgräflichen Regenten kein Mangel. Für das nötige Klima zum Gedeihen sorgten die Schloss-Orangerie und die Gewächshäuser. Kaiser Wilhelm II. konnte so auch an seinen Geburtstagen am 27. Januar mit seinem Lieblingsgemüse beglückt werden: dem Spargel. Weilten er und seine Familie in Homburg und ergaben sich besondere festliche Anlässe, pflegten sie eine üppige Gasttafel mit bis zu zehn Gängen. Häufig dabei: die Taunusforelle. Und nie fehlen durfte eine Suppe, für die der Kaiser eine solche Leidenschaft entwickelt hatte, dass er sich eine Tasse voll sogar hoch zu Ross reichen ließ. Genug des Geplauders! Wir haben ja auch in Ihre Töpfe geschaut, liebe Leserinnen und Leser. Danke für die vielen wunderbaren Rezepte, mit denen Sie uns den Mund wässrig gemacht haben! Wir haben eine Auswahl nachgekocht und die wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Vielleicht gefallen Ihnen die Rezepte auch für Ihre Ostertafel.

Zutaten: 1 kg Fischfilet (z.B. Kabeljau-Filet, Seelachs-Filet) ½ Zitrone Pfeffer, Salz 3 Zwiebeln 2 reife Mango 100 ml Sherry 200 ml Gemüsebrühe/Fischfond ½ -1 TL-Salz, je nach Geschmack Pfeffer 200 g geriebener Emmentaler 1 Bd. Schnittlauch

Zubereitung: Fischfilet abspülen, trockentupfen und in eine Auflaufform legen und von beiden Seiten mit Zitrone beträufeln, Salz, Pfeffer würzen. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Mangos schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Über das Fischfilet geben. Sherry, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer verrühren und über den Fisch gießen. Mit geriebenem Emmentaler bestreuen. Bei 200 Grad/Umluft 175 Grad, untere Schiene, ca. 30 Min. backen. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden, den fertigen Fisch garnieren. Dazu können Pellkartoffeln, gemischter Salat gereicht werden.

Heike Scherer, Bad Homburg

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S t a d t g es p r ä c h

Osterzopf mit Pistazien-Orangen-Füllung

WaldbeerenTiramisu

Zutaten:

500 g Mehl 100 g Zucker 3 Bio-Orangen Salz 20 g Hefe 220 ml lauwarme Milch 3 Eier (Kl. M) 100 g Butter, flüssig aber leicht abgekühlt 120 g Pistazienkerne 120 ml Sahne 60 g brauner Zucker 100 g gemahlene Mandeln 100 g gehackte Mandeln 40 g gehobelte Mandeln

Zutaten (für 6 Portionen):

1-2 Packungen (je 300 g) TK-Waldbeeren 400 g Ricotta 200 g Joghurt 2 EL Zitronensaft 4 EL brauner Zucker 125 g Löffelbiskuits 150 ml Orangensaft

Zubereitung: Das Mehl, 90 g Zucker, abgeriebene Schale von 1 Orange und 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Hefe mit 1 TL Zucker in 200 ml lauwarmer Milch auflösen. Hefemilch, 2 Eier und Butter zum Mehl geben und gründlich verkneten. Den Teig ca. 35 Minuten gehen lassen. Für die Füllung: Schale von 1 Orange abreiben. Alle drei Orangen filetieren, klein schneiden. Die Sahne mit Orangenschale und braunem Zucker aufkochen. Gemahlene und gehackte Mandeln sowie gehackte Pistazien unterrühren. Die Mischung abkühlen lassen. Orangenfruchtfleisch unterrühren. 1 Ei trennen und das Eigelb mit 2 El Milch verrühren. Hefeteig nochmals gut durchkneten, zum Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen und dieses längs halbieren. Jeweils die Hälfte der Orangenfüllung auf beiden Teigstreifen verstreichen, 2 cm Rand lassen. Jeweils von einer Längsseite her aufrollen. Teigstränge miteinander zu einer Kordel verdrehen, Hefezopf vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech heben. Mit Eiermilch bepinseln und gehobelten Mandeln bestreuen. 15 Minuten gehen lassen. Den Hefezopf auf der unteren Schiene bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) 45 bis 55 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit zwei Lagen Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Die restlichen Pistazien im Blitzhacker fein zermahlen. Gleich nach dem Backen in die Ritzen des Hefezopfes streuen.

Robert L., Bad Homburg

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Zubereitung: Ricottacreme und Joghurt mit Zitronensaft und Zucker mit Mixer verrühren. Die Hälfte der Löffelbiskuits in Orangensaft tauchen und den Boden der Form auslegen. Den Frischkäse darauf verteilen und die aufgetauten Waldbeeren darübergeben. Den Vorgang wiederholen. Biskuits in O-Saft tauchen, Ricottacreme und zum Schluss wieder Beeren. Kalt stellen. Ein Genuss und nicht zu süß!

Rita Marucci, Bad Homburg


Eierlikör selbst gemacht Zutaten (für circa einen Liter):

8 frische Eigelb (Gr. M) 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker 200 g Puderzucker 250 ml Sahne 250 ml Doppelkorn, Weinbrand oder Rum Zubereitung: Zunächst die Eigelbe und den Vanillezucker in einer Metallschüssel verrühren. Nach und nach Puderzucker, Sahne und Rum unterrühren. Die Eierlikör-Masse mit einem Schneebesen über dem heißen Wasserbad circa sechs Minuten dickcremig aufschlagen. Den Eierlikör mit Hilfe eines Trichters in weite Flaschen füllen. Der Eierlikör hält sich gut verschlossen im Kühlschrank ca. 4 Wochen.

Marianne B., Bad Homburg

Jener Apicius, liebe Leserinnen und Leser, den wir vorhin erwähnten und der das römische Kochbuch De re coquinaria hinterließ, muss ein fanatischer Gourmet gewesen sein, der hundert Millionen Sesterzen allein für Speisen und Getränke ausgegeben haben soll. Von ihm wird berichtet, dass er nach Afrika segelte, weil es dort angeblich noch größere und bessere Krebse als in seiner Heimat

Vitaminreicher Fruchtsalat Rote Bete und Äpfel fein raspeln, Granatapfelkörner dazugeben sowie Kiwi- und Kakistückchen. Alles mit kaltgepresstem Rapsöl verrühren und mit Weizenkeimen und Wallnüssen bestreuen. Nach Bedarf können auch eingeweichte Bio-Rosinen, Datteln und Feigen hinzugegeben werden. Als Zutat Dickmilch oder Hafermilch. Schmeckt wunderbar erfrischend und köstlich!

Christine Domay, Frankfurt

geben sollte. Seine Erwartungen wurden enttäuscht, so dass er unverrichteter Dinge zurückkehrte. Ein anderer großer Topfgucker, der zu Zeiten der französischen Revolution und Napoleons lebende Jean Anthelme Brillat-Savarin, stellte hohe Anforderungen an seine Zunft: „Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.“ Wir empfehlen allerdings die Bodenständigkeit des ersten professionellen Gastrosophen Frankreichs: „Gute Küche ist“, schrieb Maurice Edmond Sailland, der sich Curnonsky nannte, „wenn die Dinge so schmecken, wie sie sind.“ Eva Schweiblmeier

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Special

Zeit D

Im raffer

ie Römer waren nicht die ersten Menschen, die die Gegend rund um den Saalburg-Pass besiedelten. Davon zeugen etliche archäologische Funde aus mehreren Epochen, die jetzt in einer neuen Dauerausstellung in der Principia des SaalburgMuseums gezeigt werden. Sie ergänzt die bisherige Präsentation römischer Funde, so dass die Besucher einen spannenden Überblick über den Verlauf der Geschichte von den ersten Belegen für die Anwesenheit des Menschen am Saalburg-Pass bis zum Anbruch einer neuen Epoche im frühen Mittelalter erhalten. In den Ausstellungsvitrinen sind steinzeitliche Funde aus Wehrheim und von der Saalburg, der spektakuläre Hortfund vom Ferdinandsplatz in Bad Homburg aus der Bronzezeit und die keltischen Funde der Eisenzeit aus Wehrheim

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zu sehen. Vom Zusammenleben und der gegenseitigen Beeinflussung von Römern und Germanen erzählen die Relikte aus dem Limeskastell Zugmantel bei Taunusstein. Die Zeit nach dem Abzug der Römer aus dem Taunus wird mit dem Depot eiserner Werkzeuge vom Herzberg aus dem frühen 5. Jahrhundert und den Beigaben aus den Gräbern in Bad Homburg-Gonzenheim lebendig, die aus der Zeit des Herrschergeschlechts der Merowinger stammen. Die Präsentation der Funde wird ergänzt durch informative Texte, Grafiken und Hands-OnStationen, an denen die Besucher originalgetreue Nachbildungen der Objekte betrachten und begreifen können.


Special

Im ersten Raum

zeigt eine großformatige Zeitleiste im Zeitraffer die Epochen der Menschheitsgeschichte bis in die Neuzeit. Die Zuordnung weltweit bekannter archäologischer Funde und zivilisatorischer Errungenschaften zu den einzelnen Epochen gibt eine erste Übersicht. Für jede der vorgeschichtlichen Epochen steht eine Vitrine, auf deren Außenseite kurze Texte die Besonderheiten hervorheben. Die Exponate sind durch Beschriftungen erläutert. Vergleicht der Besucher zum Beispiel die Dauer der Steinzeit auf dem Zeitstrahl mit den Funden in der Vitrine wird er die rasante und immer schnellere Entwicklung der menschlichen Fertigkeiten in Handwerk und Technik erkennen. Die HandsOn-Stationen mit der Nachbildung eines steinzeitlichen Steinbeils oder verschiedener Bronzebarren und keltischer Münzen geben eine unmittelbare sinnliche Erfahrung der Materialien und ermöglichen im Ertasten auch Menschen mit Handicap eine Vorstellung von den Originalen.

Im zweiten Raum

werden das Zusammenleben der Germanen mit den Römern und der Übergang von der antiken römischen zur mittelalterlichen Epoche lebendig. Als Fallbeispiel ist hier das Kastell am Zugmantel im Taunus hervorgehoben. Von dort stammen eigentümliche Gefäße, deren Verwendung bis heute Rätsel aufgibt. Die Nachbildung zum Anfassen ermöglicht auch hier die dreidimensionale Anschauung dieser besonderen Keramik. In einer Zusammenschau werden typische germanische und römische Gefäße vorgestellt. Schmuck, Trachtbestandteile, Waffen und Gefäße aus den Gräbern merowingischer Zeit in Gonzenheim schließlich zeugen vom hohen Stand des frühmittelalterlichen Handwerks und bilden den geschichtlichen Endpunkt der Zeitreise.

Römische Preziosen in Wort und Bild

Lederschuhe, als seien diese soeben vom Fuß gestreift worden, Ringe aus Gold, als hätte eine vornehme Dame diese gerade abgelegt, ein kleines Holzschwert mit dem noch vor kurzem ein Kind gespielt und ein Arzneikästchen, aus dem ein Arzt die Wunden eines Soldaten versorgt haben könnte – das sind seltene Momentaufnahmen des Lebens in einem römischen Lager vor 2000 Jahren. Carsten Amrhein, Direktor des Römerkastells Saalburg, und die Archäologen Peter Knierriem und Elke Löhnig haben diese und andere Kostbarkeiten aus den Saalburg-Sammlungen in Wort und Bild festgehalten: „Glanz und Alltag“ heißt das über 200 Seiten starke Buch mit rund 100 Abbildungen, das auch bislang unveröffentlichte Fundstücke enthält. Neben den Angaben zu Größe und Material sowie der Beschreibung der Fundorte erläutern kurze Essays die ehemaligen Nutzungen. So ergibt sich ein detaillierter Einblick in das Miteinander von Kastell und Lagerdorf. Denn auch ein soldatisch geprägtes Leben brachte manche Annehmlichkeit mit sich, so dass die Glücksgöttin Fortuna sanft von ihrem Altar herab lächelte. Carsten Amrhein, Peter Knierriem, Elke Löhnig: Glanz und Alltag – Preziosen aus den Sammlungen des Römerkastells Saalburg; Nünnerich-Asmus Verlag, 208 Seiten, gebunden; ISBN: 978-2-945751-21-3, 19,90 €.

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... der Ticket-Shop in Ihrer Nähe. 03.02.2017 Torsten Sträter Kurtheater, € 25,95 – 32,75

09.07.2016 Mark Forster Zitadelle Mainz, € 39,90

Volksbühne Bad Homburg Kurtheater Bad Homburg Der unerwartete Gast 19., 20. + 22.03. 2016 Genug ist nicht genug 18., 19. + 21.06. 2016 Der süßeste Wahnsinn 10., 11. + 13.09. 2016 Halbe Wahrheiten 12., 13. + 15.11. 2016 € 13,00 – 16,00

FRANKFURT UND UMGEBUNG

29.07. 2016 Simply Red Volkspark Mainz € 72,65 (Stehplatz)

09.04.2016 Die Frau von früher Kurtheater, € 13,00 – 17,00 27.05.2016 Elena – Speicher Bad Homburg

15.04. 2016 Die Nacht der Musicals Kurtheater, € 39,90 – 59,90

Führungen Bad Homburg 12.03.2016: Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof 16.04.2016: Geschichte und Geschichten der Tannenwaldallee 21.05.2016: Prunk und Prominenz auf der Promenade Teilnahme je € 5,00

23.04. 2016 Mathias Richling Kurtheater, € 25,95 – 32,75

Filmtheater im Kurtheater Bad Homburg 09.03.2016: Die Entdeckung der Unendlichkeit, € 8,00 10.03.2016: Honig im Kopf, € 8,00 12.03.2016: Oper – La Traviata, € 19,00 17.03.2016: Monsieur Claude und seine Töchter, € 8,00 17.03.2016: Gone Girl, € 8,00 18.03.2016: The Hateful 8, € 9,00 31.03.2016: Birdman, € 8,00 01.04.2016: Spotlight, € 9,00 10.04.2016: Ballett – Don Quichotte, € 19,00

28.05.2016 Femme Schmidt Women of the World Festival Kurtheater, € 15,00 – 30,00

bis 11.12.2016 Castle Concerts Schlosskirche Bad Homburg € 12,00 – 36,00 bis 15.04.2016 Bad Homburger Schlosskonzerte Schlosskirche Bad Homburg € 18,00 – 29,00 03. + 04.03.2016 Aerobics Kurtheater, € 19,00 – 31,00

07. + 08. 05.2016 Peter und der Wolf Erlöserkirche Bad Homburg € 8,00

29.05. –11.06. 2016 Literatur- und Poesiefestival 2016 Martina Gedeck & Ulrich Noethen, Max Moor, Christian Brückner, Andrea Sawatzki & Christian Berkel (04.12.2016) € 18,50 – 59,10 26. + 27.08.2016 Landesjugendsinfonieorchester Saalburg Bad Homburg, € 25,00

bis 11.05. 2016 Internationale Frühjahrsrevue Tigerpalast Frankfurt € 59,75 – 66,50 10.03.2016 Cindy aus Marzahn Jahrhunderthalle Frankfurt € 33,10 20.03.2016 Annettes DaschSalon Alte Oper Frankfurt € 29,00 – 35,00 30.03.2016 Der Tod Die Käs Frankfurt, € 25,10 10.04.2016 Atze Schröder Jahrhunderthalle Frankfurt € 32,85 26.05.2016 Herbert Grönemeyer Messepark Mainz, € 63,65 03. – 05.06.2016 Big City Beats World Club Dome Commerzbank Arena Frankfurt € 144,63 11.06.2016 Ehrlich Brothers Commerzbank Arena Frankfurt € 39,00 – 97,00 21. & 22.06.2016 Udo Lindenberg Festhalle Frankfurt, € 67,00 – 89,50

09. 08. 2016 Foreigner Zitadelle Mainz, € 60,00 17.09. 2016 The Rattles Stadthalle Oberursel, € 28,60 23.10.2016 Italienische Operngala Alte Oper Frankfurt € 34,00 – 84,00 27.11. 2016 Jürgen von der Lippe Stadthalle Oberursel € 31,20 – 43,55 16.12. – 07.01.2017 Ich war noch niemals in New York Alte Oper Frankfurt € 22,60 – 117,50 29.12.2016 Stahlzeit Jahrhunderthalle Frankfurt € 33,90 – 42,90 22.01.2017 Andrea Berg Festhalle Frankfurt € 37,50 – 79,90

19.11.2016 Das Beste von Marshall & Alexander Kurtheater, € 41,95 – 51,95 26.11. 2016 Florian Schröder Kurtheater, € 27, 70 – 34,60 12.01.2017 Der Bettelstudent Kurtheater, € 39,80 – 52,80

19.11. 2016 Das Beste von Marshall & Alexander Kurtheater Bad Homburg

Ticket-Hotline 06172-178 37 10

Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 Montag – Freitag 10.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

tourist-info@kuk.bad-homburg.de

www.kurtheater-bad-homburg.de

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31.07. 2016 Sting Bowlinggreen Wiesbaden € 78,40 (Stehplatz)

Änderungen vorbehalten

bis 13.10.2016 Speicher Bad Homburg Offpiste Gurus, Hotel Bossa Nova, Brothers of Santa Claus, Martin Sprengler & die foischn Wiener, Echoes of Swing, Elena (WOTWF), Kitty Hoff & Band, Carrousel, Sena Ehrhardt, Gisela João. € 18,00 – 35,00

11.03.2016 Götz Alsmann Kurtheater, € 35,75 – 50,70

© Klaus Schultes

BAD HOMBURG V. D. HÖHE


Proust'scher Fragebogen

Der französische Schriftsteller Marcel Proust beantwortete auf einer Feier als einer der ersten „Prominenten“ einen Fragebogen, der heute noch Grundlage für zahlreiche Fragebögen dieser Art ist und vielerorts verwendet wird. Aus den über dreißig Fragen wählen wir jeden Monat einige Fragen aus und stellen sie einem Künstler, der in Bad Homburg lebt, auftritt oder wirkt. Erfahren Sie etwas über unsere Künstler und Kulturschaffenden – und über sich, wenn Sie die Fragen für sich beantworten. Die in Deutschland geborene indisch-portugiesische Sängerin und Komponistin Liza da Costa war in den 1990er Jahren Sängerin der erfolgreichen EurodanceBand Captain Jack. Sie wirkte auch als Solokünstlerin und mit anderen Musikerkollegen wie dem Technik-Duo Future Breeze. Seit 2005 ist sie mit Tilmann Höhn, Alexander Sonntag und Wolfgang Stamm als Hotel Bossa Nova erfolgreich und widmet sich hier dem Latin-Jazz. Am Freitag, 11. März, treten Hotel Bossa Nova bereits zum zweiten Mal im Speicher Bad Homburg auf.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Zeit zu haben.

Ihre liebsten Romanhelden?

Walter Berglund aus Jonathan Franzens Buch „Freiheit“. Was sich mir eindrücklich eingeprägt hat: Wie immer mehr junge Familien ihr Domizil am See beziehen, wo Walter sein Wochenendhaus besitzt. Mit den jungen Familien kommen auch ihre Lieblinge, die Katzen, die draußen jagen dürfen und die Vögel fressen. Er wird zum Umweltaktivisten gegen diese Katzen und erntet breites Unverständnis.

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?

Martin Luther King und natürlich auch Mahatma Ghandi.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Jonathan Franzen, TC Boyle, Haruki Murakami, Juli Zeh.

Ihr Motto?

Carpe Diem. Irgendwann habe ich gelernt, wie zufrieden es mich macht, einen guten Plan für den Tag zu haben.

Und zwei zusätzliche Fragen, die unsere Leser interessieren: Woran arbeiten Sie zurzeit?

Ich arbeite zur Zeit am 6. Album von Hotel Bossa Nova. Das Album soll 2017 erscheinen.

Ihr Kulturtipp?

Natürlich der Speicher in Bad Homburg :)

Louise 3 / 2016 |

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Konzerte

n n a m s l A y z a t w Gö d a o Br

0 Uhr

, 20.0

© Bill Douthart – universal Music

ärz , 11. M g a t i Fre eater Kurth

N

ach dem Abstecher nach Paris, aus dem die mit Platin ausgezeichnete CD „In Paris“ und das gleichnamige Erfolgs-Live-Programm hervorgingen, machen sich Götz Alsmann und seine Band auf in Richtung Broadway – den Ort, an dem klassische Musicals und unsterbliche Revueschlager seit jeher das Rückgrat des „American Songbook“ bildeten. Unsterbliche Kompositionen von Cole Porter, George Gershwin, Jerome Kern, Rodgers & Hammerstein und vielen anderen faszinierten das europäische Publikum seit dem Beginn des Jazz-Zeitalters. Kein Wunder, dass es schon in den frühesten Tagen dieser Epoche deutschsprachige

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Fassungen der großen Klassiker gab. Diese Texte, weitgehend in Vergessenheit geraten, hat Götz Alsmann, der König des deutschen Jazzschlagers, aus den Tiefen seiner Archive ausgegraben, hat den Songs den typischen Alsmann-Sound verpasst und gestaltet mit seinen Musikern nun einen faszinierenden Abend mit einem Programm, das den Broadway und seine Protagonisten feiert und dem Jazzschlager eine weitere Dimension eröffnet. Eintrittskarten zwischen 43,75 und 50,70 €.


Konzerte

Mittwoch, 2. März, 19.00 Uhr Erlöserkirche, Dorotheenstraße

Freitag, 4. März, 19.30 Uhr Schlosskirche

Der Klang der Meisterpianisten: Lev Natochenny und Eugene Choi Versöhnung Bad Homburger Schlosskonzerte Die 87 jungen Musiker des Orchesters der Humboldtschule laden zusammen mit den jüngeren StreichHUSikern zu ihrem traditionellen Märzkonzert ein, das in diesem Jahr unter einem besonderen Stern steht. Neben dem Rondo in A-Dur für Violine und Orchester von Franz Schubert und dem Konzert für Kontrabass und Orchester von Domenico Dragonetti werden in der Erlöserkirche zwei Kompositionen aufgeführt, die mit den Schülern im Frühsommer auf eine besondere Reise gehen: der Sommernachtstraum von Felix MendelssohnBartholdy und „Pomp and Circumstance Nr.1“ von Edward Elgar. Diese Werke eines Deutschen und eines Briten sowie weitere Stücke französischer und amerikanischer Komponisten spielt das Orchester der Humboldtschule auch Anfang Juni in Cabourg und Falaise in der Normandie bei zwei Gedenkkonzerten zum Jahrestag der Landung der Alliierten am Ende des 2. Weltkriegs am 6. Juni 1944, dem D-Day. Die außergewöhnliche Einladung zu diesen Konzerten im Geiste der Versöhnung, des Respekts und der mitmenschlichen Begegnung wurde ausgesprochen von der Partnerschule der Humboldtschule, dem Collège Institution Sainte Trinité in Falaise, in Zusammenwirken mit dem Städtepartnerschaftsverein von Bad Homburgs Partnerstadt Cabourg.

© Christoph Schmidt

Das dritte Meisterpianisten-Konzert ist ein besonderes Schmankerl. Lev Natochenny, der Lehrer so bekannter junger Pianisten wie Martin Stadtfeld, Evgenia Rubinova, Nami Ejiri und anderen greift höchstpersönlich in die Tasten. An der Seite seiner Meisterschülerin Eugene Choi stellt er ein Programm mit vierhändiger Klaviermusik von Mozart, Schubert und Brahms vor. Lev Natochenny, von europäischen Kritikern als kreatives Genie und von New Yorker Kritikern als seltener Meister seines Instruments beschrieben, verbindet Innovation und Intelligenz, technische Brillanz und Aufmerksamkeit für jedes Detail der Partitur und hat darüber hinaus eine überraschend unabhängige, bilderstürmende musikalische Persönlichkeit. Die junge Koreanerin Eugene Choi, Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe und von der internationalen Presse gefeiert für ihre „großartige Technik“, „die Kunst ihres sensiblen Anschlags“, „ihre charismatische Bühnenpräsenz“ und „musikalische Gestaltungskraft“, begeistert ein weltweites Publikum. Eintritt: 18,00 €.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

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Konzerte

Sonntag, 6. März, 16.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf, Stedter Weg

Samstag, 12. März, 11.30 Uhr Schlosskirche

Bad Hom­ burger Harmonixen

Orgelmatinee

Kuratorium Bad Homburger Schloss

Chorkonzert zum 10-jährigen Bestehen des Frauenchors Die „Bad Homburger Harmonixen“, der Chor des Frauenbildungszentrums unter der Leitung von Lisa Wendel, präsentieren Ohrwürmer aus der modernen Pop- und Rockmusik sowie stimmungsvolle Balladen und Traditionals. Außerdem gibt es einige Erinnerungen an die vergangenen zehn Jahre sowie kleine musikalische Überraschungen. Wolfgang Ratte begleitet den Chor am Klavier. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht.

Sonntag, 6. März, 19.30 Uhr Erlöserkirche, Dorotheenstraße

Zum 450. Geburtstag von Don Carlo Gesualdo Responsorien u. a.

Don Carlo Gesualdos Musik gehört zum aufregendsten und eigenartigsten, was je komponiert wurde. Sein extremer Ausdruckswille ist mit großer Kunstfertigkeit verbunden, seiner kühnen Harmonik und Chromatik steht der strenge polyphone Satz gegenüber. Für den Kammerchor der Erlöserkirche ist diese anspruchsvolle Vokalmusik gleichzeitig Herausforderung und höchster Genuss.

„Orgelmessen“ überschreibt Pia Lee das Programm für ihr zweites Konzert als Stipendiatin des Kuratoriums Bad Homburger Schloss. Zwei Jahre lang wird sie – in der Nachfolge von Carmenio Ferrulli – im Wechsel mit Nils-Ole Krafft die Matineen gestalten. Im Herbst 2011 hatte Pia Lee ihr Aufbaustudium Künstlerisches Orgelspiel bei Prof. Martin Lücker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main aufgenommen und es im Februar 2014 mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Seither studiert sie in der Solistenausbildung zum Konzertexamen. Zu hören sind am 12. März Werke von Nicolas de Grigny und Johann Sebastian Bach. Eintritt frei.

Eintritt: 15,00 €, ermäßigt 13,00 €.

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Konzerte

Samstag, 12. März, und Sonntag, 13. März, 17.00 Uhr Schlosskirche

Träumen zu Klängen von solovioline und Harfe Bad Homburger Kammerorchester

Mit der Ouvertüre aus Joseph Haydns Oper „L‘isola disabitata“ (Die unbewohnte Insel), die an Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ erinnert, eröffnet das Bad Homburger Kammerorchester unter der Leitung von Dirigent Horst Schönwälder die diesjährigen Konzerte. An dieses Werk schließt sich das von der erst 19-jährigen aus Friedrichsdorf stammenden Maria Schönwälder interpretierte Violinkonzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart an, das dieser – ebenfalls 19-jährig – kurz vor Weihnachten 1775 beendet hatte. Es handelt sich um das letzte der von Mozart für sich selbst komponierten fünf Violinkonzerte und ist auch das anspruchsvollste und melodisch einprägsamste. Nach der Pause kann den perlenden Klängen der Harfe gelauscht werden. Barbara Mayr spielt das Konzert für Harfe und Orchester von Karl Ditters von Dittersdorf, einem österreichischen Komponisten, der mit Haydn befreundet war und mit diesem und gelegentlich auch mit Mozart zusammen Quartett spielte. Dittersdorf Harfenkonzert ist eine freie Bearbeitung seines beliebten Cembalokonzerts. Seine Beliebtheit verdankt es nicht zuletzt der außerordentlichen Durchsichtigkeit und den pastelligen Farbtönen. Den Abschluss des Konzertes bildet die „Sinfonia a gran orquesta“ in D-Dur von Juan Crisostomo de Arriaga. Arriaga war ein spanischer (baskischer) Violinist und Komponist, der kurz vor einem 20. Geburtstag an Tuberkulose starb. Er erwies sich sowohl als Geiger als auch als Komponist als frühreifes Talent, weshalb er als der „spanische Mozart“ bezeichnet wurde. Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €.

Sonntag, 13. März, 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus tannenwaldweg 102

Konzert auf der historischen Erard-Harfe des Museums Mit Werken von Jean-Philippe Rameau und Domenico Scarlatti – jeweils ursprünglich für Cembalo – und mit der Sonate für Harfe in G-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach lädt Daphné Milio zu einem umfassenden Einblick in die Epoche des Spätbarock ein. Eintritt ins Museum: 2,00 €.

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Konzerte

Karfreitag, 25. März, 17.00 Uhr Erlöserkirche, Dorotheenstraße

Johann Sebastian Bach: Markus-Passion

© Michael Gottschalk

Oratorienkonzert

Freitag, 18. März, 19.30 Uhr Schlosskirche

Kammerphilharmonie Amadé und Anatol Ugorski Bad Homburger Schlosskonzerte

Die Kammerphilharmonie Amadé hat sich besonders mit Interpretationen der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts und seiner Zeitgenossen einen hervorragenden Ruf in der europäischen Orchesterszene erarbeitet. Verantwortlich dafür zeichnet der Sandor Vegh-Schüler und langjährige Chefdirigent Frieder Obstfeld. Der russische Pianist Anatol Ugorski interpretiert an diesem Abend den Solopart von Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur. Vom Orchester erklingen außerdem noch die Sinfonie Nr. 44 D-Dur von Mozart und Tschaikowskis romantische Serenade für Streicher C-Dur op. 48. Eintrittskarten zwischen 15,00 und 49,00 €.v

Im Nekrolog auf Johann Sebastian Bach ist von fünf Passionsmusiken aus seiner Feder die Rede. Vollständig erhalten und überliefert sind allerdings nur zwei, die Johannes- und die Matthäus-Passion. Seine MarkusPassion führte Bach an den Karfreitagen der Jahre 1731 und 1744 auf. Ihre Musik gilt leider als verschollen, doch durch das vollständig erhaltene Textbuch des Dichters Picander und mit dem Wissen, dass die Musik eine Parodie ist, d.h. auf frühere, meist weltliche Kompositionen Bachs zurückgeht, lassen sich Teile der Markus-Passion rekonstruieren. Die Ergänzung zur vollständigen Passion, die für das Konzert gewählt wurde, stammt von dem Musikwissenschaftler und Cembalisten Alexander Grychtolik. Unter der Leitung von Kantorin Susanne Rohn musizieren der Bachchor der Erlöserkirche, die Sinfonietta Frankfurt und Vokalsolisten. Eintritt: 30,00 € (ermäßigt 28,00 €), 20,00 € (18,00 €), 15,00 € (13,00 €), 10,00 € (8,00 €).

VORSCHAU Women of the World Festival zu Gast in Bad Homburg Das Women of the World Festival ist auch in diesem Jahr zu Gast in Bad Homburg: Freitag, 27. Mai, 20.00 Uhr im Speicher Bad Homburg:

Elena Funky und geistreich, mit Stil, Witz und Kante, ungeschminkt, aber immer mit doppeltem Boden – so steht Elena auf der Bühne. Eintritt: 23,00 € | 20,00 €. Samstag, 28. Mai, 20.00 Uhr im Kurtheater:

Femme Schmidt + FEE Femme Schmidt ist zurück und präsentiert ihr lange erwartetes zweites Album: „RAW“. FEE war mit ihren zerbrechlich akustischen Songs 2015 Nachwuchssiegerin des Festivals. Eintritt: 15,00 bis 30,00 €.

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Kurkonzerte März 2016

Kurensemble, Leitung: Momcilo Mihajlovic Ort: Orangerie im Kurpark, Augusta Allee 10 15.00 Uhr, Sonntags 14.30 Uhr

VORSCHAU

Di

1. März

Paul-Ehrlich-Klinik, Landgrafenstraße 2-8, 16.00 Uhr

Mi

2. März

Kurkonzert

Castle Concerts – die saison 2016

Do

3. März

Kurkonzert

„Den Himmeln so nah“ dürfen sich die Besucher der Rei-

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4. März

Kurkonzert

Sa

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Kurkonzert

So

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Kurkonzert

Mo

7. März

Spielfrei

Di

8. März

Kurkonzert

Mi

9. März

Kurkonzert

Do

10. März

Wicker Klinik, Kaiser-FriedrichPromenade 47, 15.30 Uhr

Fr

11. März

Kurkonzert

Sa

12. März

Kurkonzert

So

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Kurkonzert

Mo

14. März

Spielfrei

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Kurkonzert

Mi

16. März

Kurkonzert

Do

17. März

Klinik Dr. Baumstark Victoriaweg 18, 16.00 Uhr

Fr

18. März

Spielfrei

Sa

19. März

Kurkonzert

So

20. März

Kurkonzert

Mo

21. März

Spielfrei

Di

22. März

Paul-Ehrlich-Klinik, Landgrafenstraße 2-8, 16.00 Uhr

Mi

23. März

Kurkonzert

Do

24. März

Kurkonzert

Fr

25. März

Spielfrei (Karfreitag)

Sa

26. März

Kurkonzert

So

27. März

Kurkonzert

Mo

28. März

Kurkonzert

Di

29. März

Spielfrei

Mi

30. März

Kurkonzert

Do

31. März

Wicker Klinik, Kaiser-FriedrichPromenade 47, 15.30 Uhr

Den Himmeln so nah he „Castle Concerts“ in der Schlosskirche 2016 fühlen. Nachdem der Maulbronner Kammerchor das Saisonmotto im Februar beim Eröffnungskonzert aus christlicher Sicht betrachtet hat, beleuchten es die weiteren Konzerte ab April aus anderen Perspektiven. Getreu dem Leitbild der Reihe, dass Romantik in der Musik weit mehr umfasst als die so benannte Epoche, sollen die Konzerte spürbar machen, wie tief die Menschen in verschiedenen Jahrhunderten von religiösen und irdischen Sehnsüchten geprägt wurden und werden. Am 10. April erklingen Glissandi der Harfe als himmlischem Instrument schlechthin. Virtuos gespielt von der Österreicherin Katharina Teufel tritt sie in den Dialog mit der Klarinette des Ungarn Gabor Lieli. Auf der Bürgy-Orgel wird am 8. Mai ein Weltstar „Himmel und Hölle“ in Bewegung setzen: die junge lettische Ausnahmekünstlerin Iveta Apkalna. Im Sommer laden die Castle Concerts erstmals nicht ins Schloss ein, sondern in die Saalburg – zusammen mit dem Lions Club Friedrichdorf zu den Saalburgkonzerten mit dem Landesjugendsinfonieorchester am 26. und 27. August. Am 9. Oktober erklärt das Barockensemble Il Quadro

Animato das Wort Konzert musikalisch. Vertonungen der Gedichte Friedrich Hölderlins sind bei einem Gesprächskonzert am 6. November mit dem Pianisten und Dirigenten Georg Christoph Sandmann und der Sopranistin Uta Simone zu hören. Zum Saisonende erklingt am 11. Dezember festliche Adventsmusik „Vom Himmel hoch“, dargeboten vom Blechbläserquintett Harmonic Brass. Eintrittskarten kosten zwischen 12,00 und 48,00 €, schüler und studenten erhalten ein Drittel Ermäßigung. Erhältlich bei Tourist info + service im Kurhaus, Tel. 06172 -178 3710, Email tourist-info@kuk.bad-homburg.de, bei Frankfurt Ticket, Tel. 069 -13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de, oder Palm Tickets & more in den Louisen-Arkaden, Tel. 06172 - 921736.

Änderungen vorbehalten! Louise 3 / 2016 |

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Bühne

© Laurent Philippe

Donnerstag, 3. März, und Freitag, 4. März, 20.00 Uhr Kurtheater

Paula Rosolen Aerobics! Ein Ballett in 3 Akten

Tanzplattform Deutschland 2016 Vom 2. bis 6. März richtet das Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm das Festival „Tanzplattform Deutschland“ aus, das alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt stattfindet. Es präsentiert zwölf herausragende deutsche Tanzproduktionen, die die ästhetische Vielfalt und unterschiedliche Produktionsweisen des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland widerspiegeln. Um Frankfurt und die Rhein-Main-Region im März zum Dreh- und Angelpunkt der Tanzwelt werden zu lassen, kooperiert der Mousonturm mit verschiedenen Einrichtungen, u.a. mit der Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg. Im Kurtheater steht die Frankfurterin Paula Rosolen mit ihrer Choreografie „Aerobic!“ auf der Bühne. Aerobic gilt als Mutter aller Work-Outs. Weniger bekannt sind hingegen die Anfänge des Disco-Drills, die auf Trainingsmethoden der US-Airforce zurückgehen. Als Choreografin mit Vorliebe für tanzgeschichtliche Härtefälle betrachtet Paula Rosolen die Fitnessbewegung im gesellschaftlichen Kontext von wachsender Effizienz und Pro-

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duktivität. Mit viel Witz verschränkt sie in ihrer Choreografie das Bewegungsvokabular von Aerobic mit Zitaten aus romantischen Handlungsballetten und schafft Bezüge zu choreografischen Verfahren von George Balanchine, Anne Teresa de Keersmaeker oder Lucinda Childs. Mit sieben Tänzerinnen und Tänzern kreierte sie so ein epochales, die ganze Physis herausforderndes Tanzstück, das einem auch als Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes den Atem raubt. Es wurde beim renommierten Tanzwettbewerb „Danse Élargie“ im Juni 2014 in Paris mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die „Tanzplattform Deutschland 2016“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. Eintrittskarten zwischen 19,00 und 31,00 €, ermäßigt 9,50 bis 18,50 €. www.tanzplattform2016.de


Bühne

Montag, 14. März, und Dienstag, 15. März, 20.00 Uhr Kurtheater

Romantische Komödie mit Claudia Wenzel, Rüdiger Joswig, u.a.

© Gio Loewe

Verblüffend, wie der Autor Christopher Durang in dieser intelligent gebauten, witzigen Komödie mit Anton Tschechows Themen und Personen spielt. Die Kenntnis der russischen Meisterwerke ist keine Voraussetzung, um bestens unterhalten zu werden. Gleich fünf Mal zeichneten die strengen New Yorker Theaterpreis-Juroren die Mischung aus federleichtem Humor und melancholischen Momenten als „Bestes Stück 2013“ aus. Die Eltern von Wanja, Sonja und Mascha waren Fans des russischen Schriftstellers Tschechow. Pech für die drei Kinder, die nun mit diesen bedeutungsschwangeren Namen nicht im Russland der vorletzten Jahrhundertwende, sondern im heutigen Amerika leben müssen. Mascha,

der von Wanja und Sonja um ihr glamouröses Leben beneidete Star zahlreicher reißerischer TV-Serien, kommt – begleitet von ihrem sehr jungen Liebhaber Spike – zu Besuch und wirbelt alles durcheinander. In den urkomischen Aufruhr geraten ein Original-Walt-DisneySchneewittchen-Kostüm, eine liebenswerte Nachbarin, eine Voodoo-Puppe und ein futuristisches Theaterstück. Abonnement „Der Vielseitige I und II“. Eintrittskarten zu 20,00 € | 25,00 € | 30,00 € | 35,00 €.

© G. Baraniak

Wanja und Sonja und Mascha und Spike

Mittwoch, 16. März, 20.00 Uhr Kurtheater

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand nach dem Bestseller von Jona Jonasson mit Achmed Ole Bielefeldt, Dirk Hoener, Alexander Klages, Karsten Kramer, Georg Münzel, Klaus Peeck u.a.

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch der Hundertjährige verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden Kopf wegen seiner Flucht. Ein Koffer mit gestohlenem Geld, in dessen Besitz Allan eher zufällig gelangt, bringt eine Verbrecherorganisation auf den Plan, die ihr Eigentum zurück haben möchte. So kommt es, dass schließlich nicht nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Glücklicherweise muss er seinen Weg nicht allein fortsetzen. Nach und nach gesellen sich skurrile Figuren wie der Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die schöne Elefantenbesitzerin Gunilla Björklund hinzu. Unauffällig kann die ungewöhnliche Reisegruppe nicht reisen, da auch noch Elefant Sonja mit an Bord ist. Dass auch einige Leichen den Fluchtweg von Allan und seinem Gefolge pflastern, ergibt sich eher zufällig. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jüngeren Jahren das ganze Weltgeschehen auf den Kopf gestellt. Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Abonnement „Der Schauspieler“. Eintrittskarten zu 20,00 € | 25,00 € | 30,00 € | 35,00 €. Louise 3 / 2016 |

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MADE BY ANnESVEA.DE & KUR- UND KONGRESs GMBH BAD HOMBURG

Bühne

Samstag, 19. März, 20.00 Uhr (Premiere) Sonntag, 20. März, 15.00 Uhr Dienstag, 22. März, 20.00 Uhr Kurtheater

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Der unerwartete Gast Kriminalstück von Agatha Christie

Volksbühne Bad Homburg, Regie Ingrid Petry

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Ein Mann landet bei dickstem englischen Nebel mit seinem Wagen im Straßengraben. Er sucht Hilfe. Stundenlang irrt er umher. Endlich stößt er auf ein einsames Landhaus. Die Terrassentür steht offen, er tritt ein und findet den Hausherrn vor: ermordet, erschossen. In seiner Nähe dessen Ehefrau, die Pistole noch in der Hand. So ist es dem „unerwarteten Gast” Michael Starkwedder ergangen. Der Fall ist klar? Nicht für ihn. Um die schöne Witwe vor lebenslangem Zuchthaus zu bewahren, konstruiert er einen neuen Tathergang. Eine harte Nuss für Inspektor Thomas und seinen Assistenten. Was hat sich wirklich abgespielt? Schnell wird klar, dass alle Hausbewohner ein Mordmotiv haben. Wird Inspektor Thomas die schöne Witwe überführen können? Oder fällt sein Verdacht eher auf ihren Liebhaber? Welche Rolle spielt der Halbbruder des Toten, was hat der Diener mit dem Mord zu tun? Und weiß die Wirtschafterin, Miss Bennett, mehr, als sie zugibt? Eintrittskarten: Sonntag 13,00 €, Senioren 4,50 €. Samstag und Dienstag 13,00 € | 16,00 € (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Rentner und Kurgäste).

Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172 -178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069 -13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de, erhältlich.

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© Felix Grotheloh

© Frank Widmann

© Stephan Freiheit

Speicher Bad Homburg

Donnerstag, 3. März, 20.00 Uhr

Freitag, 11. März, 20.00 Uhr

Donnerstag, 17. März, 20.00 Uhr

Offpiste Gurus – In case of fire

Hotel Bossa Nova – Desordem e Progresso

Brothers of Santa Claus – Navigation

Indie-Jazz

„Indie-Jazz-and-Beyond“ – so benennt das dänische Quartett Offpiste Gurus seinen an Tom Waits, 60ties Rock oder Coco Rosie angelehnten Musikstil, der sich durch eine ungewöhnliche Besetzung auszeichnet. E-Bass, rumpeliges RockSchlagzeug, Banjo und vor allem die von Fredrik Lundin als gestaltendes Element eingesetzten Saxofon- und Flöten-Licks fungieren als unorthodoxer Klanghintergrund für die mit Pokerface und schiefem Grinsen vorgetragenen Liebesgeschichten der Sängerin Trinalise Væring (Jazzthing). Eintritt 21,00 € | 18,00 €.

Bossa-Nova, Latin-Jazz

Für das Jazzquartett Hotel Bossa Nova ist der Bossa-Nova die musikalische Basis, von der es in unterschiedlichste Richtungen des LatinJazz aufbricht. Freigeistiger als auf „Desordem e Progresso“, ihrem nunmehr fünften Album, haben Hotel Bossa Nova jedoch noch keines ihrer Werke gestaltet. Das Quartett überrascht mit bewundernswerter Abenteuerlust, bravourösen Tempovorstößen und wegweisendem Innovationsdrang. Hotel Bossa Nova zünden ein Jazz-World-Music-Fusion-Feuerwerk der Extraklasse. Eine wahre Bossa Supernova!

Indie-Pop

Zu Beginn ihrer Karriere waren die fünf Musiker der Brothers of Santa Claus unplugged und mit Sofa auf der Straße unterwegs. Inzwischen gesellen sich auch elektronische Klänge zu ihrem Akustik-Pop. Die Brothers of Santa Claus nehmen das Genre „Indie“ beim Namen – ihr Debütalbum „Navigation“ ist rund und in gewissem Sinne abweichend mit Plan, also vorsätzlich nicht Mainstream. Die Musiker verknüpfen unterschiedliche musikalische Ausdrucksweisen so geschickt, dass das Hörerlebnis zum spannenden Genuss wird. Eintritt 23,00 € | 20,00 €.

Eintritt 25,00 € | 21,00 €.

Eintrittskarten sind bei der Tourist Info im Kurhaus (Telefon 06172-178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de), bei Frankfurt Ticket RheinMain (www.frankfurt-ticket.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Speicher Bad Homburg, Am Bahnhof 2, 61352 Bad Homburg

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E n g l i s c he K i r c he

Samstag, 5. März , 19.00 Uhr

Kuba Nur wenige Fotografen sind mit Kuba so vertraut wie Tobias Hauser. In den letzten 16 Jahren besuchte er über 40 Mal die Karibikinsel. Längst ist er fest mit ihr verbunden, scheint sie besser zu kennen, als seine eigene Heimat. Doch Kuba ist voller Überraschungen, gerade in Zeiten des Wandels. Für seine neue Reportage macht sich Hauser auf die Suche nach Veränderungen im Land. Was ist aus dem sozialistischen Traum geworden? Seit über 60 Jahren versuchen die Kubaner, eine Utopie zu

Zwischen Traum und Wirklichkeit Reportage von Tobias Hauser

leben, deren Scheitern viele Gesichter hat: leere Geschäfte, brachliegende Felder, fehlende Freiheiten und Unrecht. Hauser gewährt seltene Einblicke, zeigt die Lebensrealität der Menschen, wie sie die meisten noch nicht gesehen haben. Authentisch, lebensnah und aktuell. Gleichzeitig voller Nostalgie, mitreißender Musik und Humor. Eintritt: 10,00 €, 8,00 € ermäßigt. www.magiederhabanos.de

Mittwoch, 2. März , 20.00 Uhr

LSD, CIA & JFK! The past with Janis Joplin Janis-Revue mit Maggie Mackenthun

Die schottisch-deutsche Sängerin Maggie Mackenthun, begleitet von ihrer Band Kozmic Blue, erzählt die Geschichte Janis Joplins vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Ereignisse der 60er Jahre in den USA fast ausschließlich mit Hilfe von Originalzitaten. Die 60er Jahre in den USA, turbulent und rätselhaft! Wer erfand den „Summer of Love” und verdiente daran? Und warum und von wem wurde der Hippie im gleichen Jahr bereits zu Grabe getragen? Was hatte die CIA mit dem organisierten Drogenhandel zu tun? Und war es Nixon oder Kennedy, der die meisten politischen Morde in Auftrag gab? Wieso war Jimi Hendrix auf der Liste des

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„Counter Intelligence Programms” von FBI-Chef J. Edgar Hoover, das politische Gegner der USA unschädlich machen sollte? Und warum wurde Janis Joplin von der Bühne weg verhaftet? Eintritt: 14,00 €, 11,00 € ermäßigt.


E n g l i s c he K i r c he

Donnerstag, 3. März , 20.00 Uhr

Einer flog übers Ordnungsamt Die neue Justizsatire von Werner Koczwara

Im Laufe eines jeden Lebens stellt sich die Frage nach Recht und Unrecht. Was ist gut, was ist böse? Die Entscheidung ist schwerer, als man denkt. Denn wer seine Großmutter mit einem Gewehr aus 500 Meter Entfernung erlegt, der ist zwar ein guter Schütze, aber kein guter Enkel. Gut jedenfalls ist, dass wir eine Justiz haben, die da weiter hilft. Mit einleuchtenden Urteilen wie jenes vom Sozialgericht Berlin: „Ein in die Außentür des Hauses eingeklemmtes Knie ist unfallversichert, weil es sich bereits auf dem Weg zur Arbeit befand.“ Deutsches Recht ist oft auch große Komik. Lachen wir also drüber. Werner Koczwaras neues Programm ist pointendicht und abgründig. Er taucht hinab in Rechtsphilosophie und wichtige gesellschaftliche Fragen. Eintritt: 14,00 €, 11,00 € ermäßigt.

www.koczwara.de Freitag, 11. März , 20.30 Uhr

Bryan 69 – Bryan Adams-Tribute-Band

Young Friday

Donnerstag, 10. März , 20.00 Uhr

Donovan Aston – Ein Abend mit Sir Elton Johns Greatest Hits Rund zwei Stunden lang begeistert Donovan Aston das Publikum mit viel Gefühl in der Stimme und versierten Fingern am Flügel. Unter anderem spielt er Klassiker wie „Candle in the Wind“, „Your Song“, „Rocket Man“, „Can you feel the love tonight“ und viele andere Hits aus vier Jahrzehnten von einem der größten Künstler aller Zeiten – Sir Elton John. Zwischen den einzelnen Stücken gibt es Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der Songs. Eintritt: 14,00 €, 11,00 € ermäßigt. www.donavanaston.com

Über 30 Jahre im Rockgeschäft, 10 Studioalben mit zahlreichen Top-Ten-Hits und Platin-Auszeichnungen sowie ein Stern auf dem Walk of Fame machen Bryan Adams zu einem der größten Rockstars, den die 80er Jahre hervorgebracht haben. Mit fünf erfahrenen Musikern nimmt Bryan 69 das Publikum mit auf eine Zeitreise durch das 30-jährige Schaffen von Bryan Adams. Die vielschichtige Mischung aus bodenständigen Rocksongs wie „Summer of 69“ oder „Cuts like a Knife“ und gefühlvollen Balladen a la „Heaven“ oder „I do it for you“ wird mit reichlich Spielfreude dargeboten. Frontmann Matthias Baselmann trifft dabei die raue, prägnante Stimme des Kanadiers authentisch, ohne auf individuelle Akzente zu verzichten. Innerhalb nur eines Jahres erspielte sich Bryan 69 einen festen Platz in der Liga der Top-Tribute-Acts. Eintritt: 10,00 €, 5,00 € ermäßigt; Stehplatz. www.bryan-69.de

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E n g l i s c he K i r c he

Donnerstag, 17. März , 20.00 Uhr

Mittwoch, 23. März , 19.00 Uhr

Bildung. Macht. Schule

Ensemble Isara – Romantischer Waldspaziergang

Weiningers neues Kabarettprogramm reflektiert über Bildung zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Humboldt und Humbug. Es ist ein Streifzug durch das deutsche Bildungssystem. Allgemeinbildung, Herzensbildung, Bodybuilding. Was ist wirklich wichtig – und wer bestimmt das? Frühförderung, Kita, Selektion, Hörsaal, Job, Straße. Wer gewinnt, wer verliert? Und wer kümmert sich um die, die nix mehr zu verlieren haben?

Mit Maximilian Randlinger (Flöte), Marlene Pschorr (Horn) und Georg Michael Grau (Klavier) haben sich drei Vollblutmusiker gefunden, die als Solisten zahlreiche Preise gewonnen haben und sich mit dem neu gegründeten Ensemble Isara bereits in die Spitzenklasse junger Ensembles spielten. Mit ihrem Programm „Romantischer Waldspaziergang“ geben sie einen eindrucksvollen Einblick in die Klangwelten, die die sehnsuchtsvolle Auseinandersetzung mit der neu entdeckten Natur intonierte. Gespielt werden Werke von Mel Bonis, César Franck, Robert Schumann und Frédéric Duvernoy. Ein Konzert der BAKJK, Förderprojekt der Deutscher Musikrat Projekt gGmbH.

Kabarett mit Volker Weininger

Konzertpodium

Eintritt: 14,00 €, 11,00 € ermäßigt. www.musikrat.de/bakjk

Eintritt: 14,00 €, 11,00 € ermäßigt. www.volker-weininger.de

Bad Homburg, Louisenstr. 72-82

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E n g l i s c he K i r c he

Donnerstag, 31. März , 20.00 Uhr

Duo Klaus Paier & Asja Valcic Konzert

© Michael Reidinger

Klassische Musik inspiriert seit jeher Jazzkünstler in ihrem Schaffen. Faszinierend dabei sind die unterschiedlichen Herangehensweisen und somit die verschiedenartigen Bearbeitungen, Umsetzungen und Interpretationen klassischer Werke. Nach ihrer Erfolgs-CD „SilkRoad“ begeistert das Duo nun aufs Neue mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Cello und präsentiert das dritte Album „Timeless Suite“. Neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla stehen noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm. Eintritt: 16,00 €, 13,00 € ermäßigt.

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© Bernd Mayer

A u ss t e l l u n g en

20. März bis 19. Juni Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Die Welt sehen Gemälde und Grafiken von Trude Hellbusch-Tomaschek

Das Städtische historische Museum entdeckt eine große Bad Homburger Künstlerin wieder: Trude HellbuschTomaschek (1903 –1982). Aus Prag stammend, studierte sie in den 1920er Jahren an den Hochschulen in München und Wien Malerei, Grafik, plastisches und textiles Gestalten. Nach beruflichen Stationen im Vogtland, in England und Berlin kam sie 1945 mit ihrem Mann nach Bad Homburg und etablierte sich als frei schaffende Künstlerin. Trude Hellbusch-Tomaschek wurde eine der wichtigsten Künstlerinnen des „Künstlerbund Taunus“. Bei dessen Jahresausstellungen kaufte die Stadt Bad Homburg jedes Jahr einige Werke – darunter auch immer wieder solche von Trude Hellbusch-Tomaschek – für die städtische Kunstsammlung. Die Ausstellung im Museum im Gotischen Haus kann ihre gesamte künstlerische Entwicklung von konstruktivistischen Arbeiten der Wiener Zeit über Stillleben, Landschaften und Porträts der Nachkriegsjahrzehnte bis hin zu abstrakten Monotypien und späten Siebdrucken aufzeigen. Trude Hellbusch-Tomaschek unternahm viele Reisen, die sich in den Gemälden niederschlugen. Eine wunderbare Serie von Aquarellen einer SchweizReise von 1952 ist ebenso zu sehen wie Werke, in de-

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nen sie Eindrücke von Italien oder Russland verarbeitete. Immer spielt das Licht eine zentrale Rolle. Das klare Nordlicht vermochte die Künstlerin ebenso festzuhalten wie die glutrote Hitze der südlichen Länder. Bei ihren Gemälden von Rom, Moskau oder auch Bad Homburg lässt sie verschiedene Formen und Stilelemente ineinanderlaufen und sich überlagern, ohne dass sie sich gegenseitig verdrängen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der den Bestand der Gemälde und Grafiken im Besitz der Stadt dokumentiert. Er enthält aber auch viele Informationen für die Besitzer anderer Werke von Trude Hellbusch-Tomaschek, denn zwischen 1945 und 1982 hat sie so viele Bilder verkauft, dass zahlreiche Bad Homburger Familien Gemälde von ihr besitzen dürften. Der Katalog erläutert diese nun in ihrem Zusammenhang. Eröffnung: Sonntag, 20. März, 11.00 Uhr. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr, Karfreitag geschlossen. Führungen auf Anfrage. Eintritt frei.


A u ss t e l l u n g en

6. März bis 26. Juni Museum Sinclair-Haus der ALTANA Kulturstiftung, Dorotheenstraße, Ecke Löwengasse

Darren Almond

Schatten und Licht. Fotografie und Film Darren Almond (geb. 1971 in Wigan, England) fotografiert mit langer Belichtungszeit in Vollmondnächten, in denen keine Wolken am Himmel stehen. „Während der langen Belichtung siehst du nie, was du gerade fotografierst“, so Almond. „Aber du gibst der Landschaft mehr Zeit, sich auszudrücken“. In seinen Werken wird die symbiotische Verbindung von Licht und Zeit sichtbar und gleichsam eingefroren – so verdichtet sich das bewegte Wasser von Flüssen und Meeren zu einer neblig-schaumigen Substanz, landschaftliche Konturen verschwimmen und der Mond hüllt die Natur in ein märchenhaft-sphärisches Licht. Die nächtlichen Panoramen eröffnen dem menschlichen Auge eine ihm unmögliche Lichtsituation, die das Vertraute verzerrt und fremdartig erscheinen lässt. Der geographische Bogen der Ausstellung spannt sich von Rügen und der Eifel in Deutschland über Italien und Frankreich bis nach Russland, Japan und Indonesien. Indem Darren Almond mit seiner Kamera den Spuren von Landschaftsmalern wie William Turner, Carl Blechen oder Caspar David Friedrich folgt und damit auch seinem Interesse für die großen Entdeckungsreisen des 18. und 19. Jahrhunderts nachgeht, verflechtet er in seinem Werk die abstrakten Begriffe und Vorstellungen von Zeit, Licht und Raum. Mit den Kreidefelsen von Rügen wählt er ein Motiv, das Caspar David Friedrich in einem kunsthistorisch programmatischen Bild von 1818 festgehalten hat. Aus dem bekannten, romantischen Kreidefelsenmotiv lässt er mit seinen Fotografien von 2004 und 2015 bizarr-bekannte und dennoch befremdliche Nachtlandschaften entstehen, die die Vorstellung einer scheinbaren Annäherung zwischen der Erde und der Mondoberfläche hervorrufen und in ihrer Surrealität unzugänglich und geheimnisvoll erscheinen. In seinen Videoarbeiten nimmt Darren Almond den Menschen in den Fokus – so auch in der Arbeit „Bearing“. In bedrückender Nahaufnahme filmt er das Gesicht eines Bergarbeiters, der an einem zerklüfteten Vulkan in Java, Indonesien, unter zermürbenden Bedingungen Schwefel abbaut. Die repetitiven Atemzüge und Schritte des Bergmanns sowie die krächzenden Geräusche der Ladung lösen die bekannten Maßeinheiten der Zeit auf und erzeugen mit dieser verzehrenden Sisyphos-Arbeit eine neue Auslotung von Raum und Zeit.

Begleitprogramm Sonntags: Führungen um 11.15 Uhr. 4,00 € zzgl. Eintritt. Dienstags: 18.30 Uhr „Kunst am Abend“, Führung und Kunstgespräch bei einem Glas Rotwein. 4,00 € zzgl. Eintritt. Mittwoch, 23. März, 19.00 Uhr: Musikalische Lesung zur Romantik – Merve Kazokoğlu an der Klarinette und der Schauspieler Malte Scholz gehen auf eine sehnsüchtige, selbstverliebte und gesellige, aber auch ironische und nüchterne Reise quer durch eine der bedeutendsten künstlerischen Epochen unserer Kulturgeschichte; 9,00 €. www.altana-kulturstiftung.de

Vernissage: Sonntag, 6. März, 11.00 Uhr, Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 bis 20.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €, Familienkarte 12,00 €. Mittwochs Eintritt frei.

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A u ss t e l l u n g en

5. März bis 3. April Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6

Unbunt!

Abstraktionen in S/W-Fotografie Mit ihren Schwarz-Weiß-Fotografien setzen elf Künstler aus dem Großraum Rhein-Main – Jo Albert, Sabine Dächert, Werner Dittmair, Markus Elsner, Waltraud Frese, Chris Kister, Valentin Martin, Dennis Merbach, Margit Matthews, Carmen McPherson und Barbara Walzer – einen Kontrapunkt zu der heute omnipräsenten farbigen Bilderwelt. Sie interpretieren Natur, Architektur, urbane Räume, Körper oder Objekte in der ihnen eigenen Bildsprache und loten mit ihren höchst unterschiedlichen

7. bis 24. März Volkshochschule Elisabethenstraße

Licht und Schatten

Fotoclub Bad Homburg

Unter dem Motto „Licht und Schatten“ zeigen die Mitglieder des Fotoclubs Bad Homburg, der seit nun 60 Jahren besteht, rund 40 ausgewählte Fotografien, die mit dem Schatten als physikalische Erscheinung spielen. Den vielfältigen Annäherungen an das Thema ist gemein, dass Objekte oder Personen nicht nur real, sondern auch als Negativabdrücke festgehalten sind. Die Fotografien eröffnen einen neuen Blick auf die Wirklichkeit und vermitteln den Effekt von Licht und Schatten auf die gefühlte Atmosphäre. Vernissage: Freitag, 4. März, 19.00 Uhr. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag auch von 17.00 bis 20.00 Uhr.

Techniken die Grenzen zwischen Fotografie, Malerei und Grafik aus. In der Ausstellung sind Negrografien und Collagen, Polaroid- oder Lochkamera-Aufnahmen, Langzeit- und Mehrfach-Belichtungen sowie digital bearbeitete Fotografien zu sehen. Die Reduktion auf Schwarz-Weiß und die Vielzahl der Graustufen ist dabei Begrenzung und Freiheit zugleich. Die Entfernung vom scheinbar objektiven Abbilden der Wirklichkeit verschafft den Künstlern Raum für ihre subjektive Sicht auf die Welt. Licht, Schatten und Kontraste lenken den Blick auf Linien, Formen und Strukturen. Dabei entstehen neue, unterschiedlich stark abstrahierte Bildräume und Körper. Eröffnungsfest: Freitag, 4. März, 20.00 Uhr, mit einer Einführung von Esther Walldorf, M.A., sowie Musik von Carsten Hundt, Kontrabass. Künstlerführung: Sonntag, 13. März, 11.00 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr. www.galerie-artlantis.de

bis 13. März Kulturzentrum Englische Kirche, Ferdinandsplatz

Gabriele Janku: Kuba – Momente Gabriele Janka präsentiert ihre Eindrücke von Kuba in Schwarz-Weiß-Fotografien. Morbider Charme verfallender Fassaden, sorgsam instand gehaltene Oldtimer aus den 50er Jahren, großflächige Urwälder mit teils endemischen Pflanzen und Tieren, Musiker mit ihren Instrumenten und der Alltag der Menschen, der sich überwiegend auf den Straßen abspielt – vieles davon kommt in den ausgesuchten Bildern dieser Ausstellung vor. Solche Momente lassen ein heiteres, sorgloses Leben inmitten einer romantischen Ästhetik erleben – sie werden dennoch vervollständigt durch den dezenten fotografischen Blick auf eine schwierige wirtschaftliche und politische Realität. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11.00 bis 14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Eintritt frei.

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A u ss t e l l u n g en

19. März bis 24. April Kulturzentrum Englische Kirche, Ferdinandsplatz

Rebecca Henkel – Meeresrauschen und Sommerwind Die realistische Malerin Rebecca Henkel hält Impressionen von der Küste, ihrer Wahlheimat Taunus und aus blühenden Gärten fest. Die aus dem Ruhrgebiet stammende Künstlerin mit Lehramtsstudium Kunst und Biologie entdeckte für sich die Malerei vor etwa zehn Jahren wieder und ließ sie nach einer Ausbildung zu Leidenschaft, Beruf und Berufung werden. Die großen Vorbilder unter den Impressionisten, aber auch die norddeutschen Realisten beeinflussten Rebecca Henkel künstlerisch. Eines ihrer Lieblingsmotive sind Küstenlandschaften, die mit ihrer Tiefenwirkung und verschiedenen Lichtstimmungen faszinieren. So spiegelt sich das Licht der untergehenden Sonne in der Arbeit „Golden Silence“ auf jeder Erhebung des nassen Strands wieder. Herrscht hier eine warme, friedliche Stimmung vor, so spürt man in dem Bild „Nach dem Sturm“ die Kräfte, die dort vor kurzem noch gewirkt haben müssen. Rebecca Henkel nimmt den Betrachter an die Hand, führt ihn ans Meer, lässt ihn spazieren gehen, den Sand und das Wasser unter den Füßen spüren Vernissage: Freitag, 18. März, um 19.00 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11.00 bis 14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Eintritt frei.

1. März bis 4. Juni StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Ägyptische Triptychen und Serien

Brigitte Binzer-Zitouni – Malerei 1996 bis 2016

Die seit 40 Jahren in Kronberg im Taunus lebende Künstlerin zeigt mehrteilige abstrakte Acrylbilder und Papierarbeiten/Postkarten mit der Thematik Ägypten. Während der Reisen nach Kairo, Hurghada, Luxor und El Quseir entstanden zahlreiche Skizzen. Diese Bildideen, die vor fast 20 Jahren festgehalten wurden, fungierten als Input für viele Triptychen und Serien. Die Bilder spielen in archetypischer Art auf die altägyptische Hochkultur und auf universelle menschliche Befindlichkeiten hier und dort an. Vernissage: Dienstag, 1. März, 19.00 Uhr, mit einer Einführung von Dr. Edeltraut Fröhlich. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr. Eintritt frei.

bis 6. März Galerie Kunst in der Zehntscheune, Bornstraße 18

Come to Eden

Paradiesische Malerei von Dietmar Brixy Dietmar Brixy malt fantastisch und schwelgend und kommt dem paradiesisch Erträumten sichtlich nahe. Seine Bilder bleiben offen, ohne figuratives Wollen. Und doch erinnert der biomorphe, schwingende Charakter immer an wuchernde Pflanzenwelten – im paradiesischen Zustand. Das Eden der Farben und Formen! Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt frei.

www.rebecca-henkel.de Louise 3 / 2016 |

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Elena Deutsch pop | 27. Mai 2016 Speicher Bad Homburg

Femme Schmidt + FEE

Singer-/ Songwriter

Pop Noir | 28.Mai 2016 Kurtheater Bad Homburg

TICKETS UNTER WWW.FRANKFURTTICKET.DE | T. 069 13 40 400 TOURIST INFO BAD HOMBURG | T. 06172 178 3710 WWW.SPEICHER-KULTUR.DE | WWW.W-FESTIVAL.DE 34 | Louise 3 / 2016

BAD HOMBURG


bis Sommer 2016 Central Garage, Niederstedter Weg

Mit dem Auto in die Kurstadt

Eine Zeitreise durch die Bad Homburger Autogeschichte Freunde der Central-Garage e.V. Ein Stück weit entdeckt diese Ausstellung Bad Homburgs Geschichte neu: Hier trifft Kurgeschichte auf Automobilgeschichte! Ausgewählte Themen mit über 30 Stationen berichten über Kur und Automobile, über das GordonBennett-Rennen, die kaiserliche Sommerresidenz und berühmte Kurgäste. Schwerpunkte sind die Zeiten vor dem Ersten Weltkrieg, die 1920/30er Jahre und die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Oldtimer aus der Central Garage sind selbstverständlich dabei, wie der Benz Viktoria 1896, mit dem der Rundgang beginnt. Obwohl „stumme Zeitzeugen“ lenken sie trotzdem den Blick, wenn auch selektiv, auf Homburgs Stadtgeschichte.

© Horex Museum

© CENTRAL GARAGR Automuseum

A u ss t e l l u n g en

bis August 2016 Horex Museum, Horexstraße 6

Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit Die Rennmaschinen aus den Bad Homburger HorexWerken und ihre Erfolge in der Nachkriegszeit sind derzeit das Sonderthema im Horex Museum. Den Kuratoren ist es gelungen, dafür die Unterstützung eines profunden Kenners zu gewinnen: Reinhard Jutzi. Dessen private Sammlung genießt in Fachkreisen einen legendären Ruf, wurde aber noch nicht häufig öffentlich ausgestellt. Neun Maschinen stellte allein er für die Schau zur Verfügung. Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 2,50 €, ermäßigt 1,00 €. Bad Homburger Schulklassen und Inhaber des Bad Homburg-Passes frei.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 12.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt frei, Spenden für einen sozialen Zweck sind willkommen.

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Y o u n g LOUI S e

Mittwoch, 2. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Zweigstelle Ober-Erlenbach, Am Alten Rathaus 5

Bücherschmaus

für alle Kinder

Wenn es draußen nass und kalt ist, gibt es in der Bücherei ein Bilderbuchkino zum Wundern, Lachen und Nachdenken. Es wird gespielt, gebastelt, getüftelt und gerätselt.

Donnerstag, 3. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Bilderbuchkino ab Kindergartenalter

Große Bilder, schöne Geschichte und Bastelaktionen. Eintritt frei

Eintritt frei.

Donnerstag, 3. März, 11.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße 24 © Julius Matuschik

Go!

Bewegendes Schauspielsolo, ab 8 Jahren Int. Kinder- und Jugendtheaterfestival In einem faszinierenden Spiel ganz ohne Worte nimmt eine alte Frau die Zuschauer mit in ihre Jugenderinnerungen. Ein Geflecht von eigenen und fremden, erlebten und imaginierten Lebensepisoden erzählt von der Einsamkeit, die sie bei der Reise in die Erinnerungen befällt. Immer wieder hält sie in den Momenten inne und lässt sie auf poetische und humorvolle Art und Weise erlebbar werden. Mit nichts als ein paar Alltagsgegenständen und Papier-Klebebandstreifen formt Polina Borisova immer neue, berührende Bilder und gibt den vergänglichen Momenten Gestalt.

Samstag, 5. März, 14.00 und 17.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße 24

Konferenz der wesentlichen Dinge Interaktive Performance für Kinder und Erwachsene Int. Kinder- und Jugendtheaterfestival An einem Tisch verhandeln Leute unterschiedlichen Alters über Wesentliches. Wie sieht Familie aus? Welche Regeln wollen wir uns geben? Die Zuschauer werden selbst zu Spielern und bestimmen die Regeln der Gemeinschaft. Mikrofone, rote und grüne Knöpfe, Fragen und Aufgaben leiten durch die Konferenz und das Publikum trifft gemeinsam Entscheidungen. Mit 20 Teilnehmern geht die Performance auf die Suche nach der Bedeutung von Verwandtschaft, Verantwortung und Abhängigkeit und einem gemeinsam definierten Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen. Auf jeweils 20 Teilnehmer begrenzt, Anmeldung nur im Jugendkulturtreff e-werk bei Silke Kutscher.

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Y o u n g L o u i se

Samstag, 5. März, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

Wie im Märchen? Prinzen und Prinzessinnen

Führung für Kinder ab 4 Jahren

Überall begegnen den Kindern Prinzen und Prinzessinnen mit Kronen und schönen Kleidern. Doch wie war das früher wirklich? Auf einem Rundgang durch die Räume einer echten Prinzessin wird diese Frage beantwortet. Kosten: 5,50 €, Erwachsene 7,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser. hessen.de.

Sonntag, 6. März, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

Köche, Mägde und Kutscher – Das Schloss und seine Diener

Führung für Kinder ab 7 Jahren

Im Landgrafenschloss gab es ganz schön viel zu tun. Wer kochte für die Landgrafen, ihre Familien und Gäste? Wer kümmerte sich um die Kinder, die Pferde und den Garten? Wohnten all die Diener auch im Schloss? Eine Spurensuche im Schloss und auf dem Schlossgelände. Kosten: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser. hessen.de.

Mittwoch, 9. März, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße 24

La fille de la lune – Das Mädchen vom Mond Int. Kinder- und Jugendtheaterfestival Von Fröschen und Insekten, von Hundeschwänzen und Schnecken – davon ist ein Junge gemacht. Von Zucker und Zimt, von vielen netten Dingen ganz bestimmt – und davon ein Mädchen. Hinzugefügt den Mond, das Meer und einen Hauch von Wolke. Sie vergeht, die Zeit ... zu schnell, zu langsam. Und davon ist die Welt gemacht. Ein surrealistisches Stück für alle ab 3 Jahren. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.

Donnerstag, 10. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Kinderkino

für Kinder im Grundschulalter Gezeigt werden spannende, abenteuerliche, lustige und auch mal traurige Kinderfilme auf großer Leinwand. Eintritt frei. Louise 3 / 2016 |

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Y o u n g LOUI S e

Samstag, 12. März, 14.00 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Besuch doch mal die Maus

für Kinder ab 5 Jahren

An der Maus-Skulptur beginnt eine Schatzjagd mit Ines Günther. Mit Spiel, Spaß und Spannung werden das Museum und seine Umgebung kindgerecht erkundet. Zu jedem Termin wird ein neues Thema behandelt – an diesem Tag: Puppen – und dazu passende Objekte im Museum oder, je nach Witterung, in der Landgräflichen Gartenlandschaft gesucht. Am Ende einer jeden Schatzjagd wartet eine kleine Überraschung auf die Schatzsucher.

Samstag, 19. März, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

Bitte nicht füttern! Tiere im Schloss

Führung für Kinder ab 5 Jahren

Bei einer spannenden Suche auf dem Schlossgelände und im Schloss finden die Kinder Figuren und Bilder von ganz vielen Tieren. Sie berichten von den Zeiten, als es hier noch Landgrafen und Prinzessinnen gab. Kosten: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser. hessen.de.

Eintritt frei. Anmeldungen erbeten unter Tel. 06172-37618 oder E-Mail: museum@bad-homburg.de

Donnerstag, 17. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Spaß unter der Palme Gemeinsames Vorlesen, Entdecken und Bestaunen von Bilderbüchern. Anschließend wird gebastelt. Eintritt frei.

Samstag, 19. März, 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Lesung bei der Maus

für Kinder bis 5 Jahre

Jutta Seidenfaden liest im Museum eine Geschichte vor. Sie sucht dazu Objekte aus der Museumssammlung aus, die den Kleinsten ausführlich erklärt werden. So erleben auch die jüngsten Besucher, dass es uralte Dinge gibt, die noch heute spannend sein können. Und zur Erinnerung gibt es immer eine kleine Überraschung! Das Thema: Gesellschaftsspiele. Eintritt frei, Anmeldungen erbeten: Tel. 06172-37618, E-Mail: museum@bad-homburg.de.

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© Katrin Schander

ab Kindergartenalter

Mittwoch, 23. März, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße 24

Dreier steht Kopf

Kindertheater, ab 4 Jahren

Ein Stück über die Ordnung der Welt und wie sie wieder auf den Kopf gestellt werden kann. Die Welt ist in Ordnung: Einer ist natürlich immer der Erste und Zweier immer der Zweite. Beide sind zufrieden. Doch nun platzt Dreier hinein und die Welt droht zu kippen. Denn Dreier will sich nicht damit abfinden, als ewiger Dritter nie mitspielen zu dürfen. Also pfeift er auf die Reihenfolge der Zahlen und er pfeift auf die Ordnung der Welt: „Ihr sagt immer nur, der Wievielte ihr seid – aber der wievielte WAS seid ihr denn? Wer seid ihr eigentlich?!“ Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.hessen.de.


Y o u n g L o u i se

Donnerstag, 24. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Happy Palmtree

für Kinder ab 4 Jahren

Bilderbücher Vorlesen, Unterhalten, Basteln und das alles in englischer Sprache. Eintritt frei. Donnerstag, 31. März, 15.00 Uhr Theaterzelt auf dem Rathausplatz

Die kleine Traummischerin

Figurentheater, ab 2 Jahren

Montag, 28. März, 16.00 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Kasperl und das Goldene Ei

Kasperl-Kompanie Bad Homburg

Der kleine Ben kann gerade wieder einmal nicht einschlafen, aber schon macht sich Minni, die Traummischerin, wie jeden Abend an die Arbeit, um für ihn einen neuen, schönen Traum zu mischen. Diesmal aber vermischt sie sich und verwechselt das Nachtblau mit dem Düsterschwarz. Leider entsteht aus diesem Fehler ein übler Alptraum, der sich nun auf den Weg zu Ben macht. Wird das noch ein gutes Ende nehmen? Eintritt: 7,00 €, Karten nur an der Tageskasse ab 30 Minuten vor Beginn.

Der lange kalte Winter dauert an. Im Königsschloss ist es eiskalt. Der König friert jämmerlich. Er erzählt seinem Diener Kasperl die Geschichte vom Goldenen Ei. Wenn dieses in die Erde eingegraben wird, fängt die Welt sofort zu erblühen an. Der Frühling kommt. Und mit ihm kommen die Sonne und die Wärme. Das Goldene Ei muss jedoch unter großen Gefahren aus dem Osterhasenland geholt werden. Auf dem Weg dorthin lauern der Räuber Klaumichel und die Hexe Wackelzahn. Im Zauberwald treibt der große und böse Zauberer Bartholomäus Zaubermeier sein Unwesen. Und zu aller Letzt frisst ein Krokodil alle Ostereier. Mit Hilfe der Kinder gelingt es dem Kasperl dennoch, das Goldene Ei zu erringen. Eintritt frei, Anmeldungen: Tel. 06172-37618, E-Mail: museum@bad-homburg.de

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Y o u n g LOUI S e

Osterferienkurs im Museum Sinclair-Haus „Kunst und Natur“, Thema „Nacht“ 7 bis 12 Jahre

Freitag, 4. März, 19.00 Uhr

Danceclub

Die Motto-PartyDisco für 12- bis 15-Jährige. Eintritt: 1,50 €.

4. bis 8. April, 9.00 bis 16.30 Uhr: Fünf

Künstler leiten die Kurse für Kinder in Kunst, Musik und kreativem Schreiben. Konzentriertes künstlerisches Arbeiten zeichnen die Ferienkurse aus. Programm inklusive Mittagessen.

Freitag, 11. März, 19.00 Uhr

Jam Session – open age Spielen – Improvisieren – Zuhören

Teilnahmegebühr: 200,00 €, Geschwister 90,00 €.

Eintritt frei

Information und Anmeldung: 06172404 127, info@altana-kulturstiftung.de.

Freitag, 18. März, 19.30 Uhr

Poetry Slam

Dichterwettstreit mit Jean Ricon

Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 5,00 €.

Samstag, 19. März, 19.30 Uhr

Osterferien in der Kinderkunstschule 29. März bis 1. April: Von vorne nach

hinten – Hinterglasmalerei (und alles rund um das Thema Glas), 8 bis 14 Jahre, 175,00 € inkl. Material. 4. bis 8. April: Die Zauberflöte – Einstieg in die Welt der Fantasie (Fantasiewesen malen, kleben, schneiden, kleine Theaterbauen), 6 bis 10 Jahre, 175,00 € inkl. Material. Anmeldungen bei der Kinderkunstschule, Rind’sche Stiftstr. 7. Tel. 06172-942390, E-Mail: fantasie@ kinderkunstschule-hg.de.

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Live-Konzert von „Makia“ Reggae, Latin, Rock, Soul & Funk sind die Genres der Friedberger Band. Eintritt: 5,00, ermäßigt 3,00 €.

Jugendkulturtreff e-werk Wallstraße 24 Bad Homburg v. d. Höhe www.e-werk-hg.de www.kulturtreff.info www.kulturtreff-ewerk.de info@e-werk-hg.de Tel. 0 61 72 - 25 34 20 Erreichbar Mo., Di., Mi., Fr. 10.00-18.00 Uhr (außer in den Schulferien)


Veranstaltungs-Überblick März 2016 Bitte heraustrennen und an die Pinnwand hängen!

Kurseelsorge

Kino und Klassik im Kurtheater

Pfarrerin Beatrice Fontanive evangelische Seelsorgerin Tel. 0160 - 84 55 683 ev.kurseelsorge.badhomburg@web.de

Mittwoch, 9. März, 20.00 Uhr Die Entdeckung der Unendlichkeit

Sr. Maria Gabriel Kessenich CJ Katholische Seelsorgerin Tel. 0162 - 432 50 68 Gabriel.kessenich@congregatiojesu.de

Samstag, 12. März, 19.00 Uhr La Traviata – Giuseppe Verdi

Kurkonzerte

Die Termine finden Sie auf Seite 21

Stadtführung

am 4., 11., 18. und 25. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Teilnahmegebühr 5,00€, Kurgäste 3,00€

Kurparkführung

am 5. und 15. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Kaiser-Wilhelms-Bad mit Besichtigung der Russischen Kirche Teilnahmegebühr 5,00€, Kurgäste 3,00€

Botanische Führung

am 1. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Führung durch den Kurpark (nur bei schöner Witterung) Teilnahme kostenlos

Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof

am Samstag, 12. März, 10.00 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Rathaus Teilnahmegeb. 5,00 €, Kurgäste 3,00 € Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Ticket, erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus

Donnerstag, 10. März, 20.00 Uhr Honig im Kopf

Donnerstag, 17. März, 17.00 Uhr Monsieur Claude und seine Töchter Donnerstag, 17. März, 20.00 Uhr Gone Girl – Das perfekte Opfer Freitag, 18. März, 20.00 Uhr The Hateful 8 Donnerstag, 31. März, 20.00 Uhr Birdman

Ausstellungen Horex Museum Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit Mi. 10.00 -14.00 Uhr, Sa., So. 12.00 -18.00 Uhr. Landgrafenschloss Führungen: Di. bis So. 10.00-17.00 Uhr, letzte Führung 16.00 Uhr. Römerkastell Saalburg Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr. 6. März bis 26. Juni Museum Sinclair-Haus Darren Almond – Schatten und Licht. Fotografie und Film Di. 14.00-20.00 Uhr, Mi. bis Fr. 14.00-19.00 Uhr, Sa., So. und Feiertage 10.00-18.00 Uhr.

20. März bis 19. Juni Museum im Gotischen Haus Die Welt sehen Gemälde und Grafiken von Trude Hellbusch-Tomaschek Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10.00-18.00 Uhr, Karfreitag geschlossen. 5. März bis 3. April Galerie Artlantis Unbunt! Abstraktionen in S/W-Fotografie Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr bis 13. März Kulturzentrum Englische Kirche Gabriele Janku – Momente Englische Kirche: Sa., So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn 19. März bis 24. April Kulturzentrum Englische Kirche Rebecca Henkel – Meeresrauschen und Sommerwind Englische Kirche: Sa., So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn 1. März bis 4. Juni StadtBibliothek Ägyptische Triptychen und Serien Brigitte Binzer-Zitouni – Malerei 1996-2016 bis 6. März Galerie Kunst in der Zehntscheune Dietmar Brixy – Come to Eden Di. bis Fr. 14.00-18.00 Uhr, Sa., So. 12.00-17.00 Uhr bis Sommer 2016 Oldtimer-Museum Central-Garage Mit dem Auto in die Kurstadt Zeitreise durch die Bad Homburger Autogeschichte Mi. bis So. 12.00-16.30 Uhr, feiertags geschlossen

Christine Albinger - Voigt Zahnärztin und Heilpraktikerin ganzheitliche Zahnheilkunde Funktionstherapie  Bionatortherapie Wiesbadener Straße 24 · 61350 Bad Homburg v. d. H. Telefon 0 61 72 - 39 03 11 · www.albinger-voigt.de Termine nach Vereinbarung


Veranstaltungs-Überblick März 2016

2 Mittwoch 16.15 Uhr StadtBibliothek Ober-Erlenbach Bücherschmaus für Kinder

19.30 Uhr Schlosskirche Meisterpianisten: Eugene Choi & Lev Natochenny Bad Homburger Schlosskonzerte

19.00 Uhr Erlöserkirche Der Klang der Versöhnung Orchester der Humboldtschule & StreichHUSiker

20.00 Uhr Kurtheater Aerobics! Ballett von Paula Rosolen (Frankfurt) Tanzplattform Deutschland

20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche LSD, CIA & JFK! The past with Janis Joplin Janis-Revue mit Maggie Mackenthun

20.00 Uhr Landgrafenschloss Mit dem Nachtwächter unterwegs

3 Donnerstag 11.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Go! Bewegendes Schauspielsolo, ab 8 Jahren Festival „Starke Stücke“ 16.15 Uhr StadtBibliothek Bilderbuchkino für Kinder im Kindergartenalter 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Offpiste Gurus – In case of fire Indie-Jazz-and-Beyond 20.00 Uhr Kurtheater Aerobics! Ballett von Paula Rosolen (Frankfurt) Tanzplattform Deutschland 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Einer flog übers Ordnungsamt Kabarett mit Werner Koczwarav

4 Freitag 14.00 Uhr Römerkastell Saalburg Altertum für Ältere Führung für Senioren und Menschen mit Gehbehinderung 19.00 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk Danceclub Motto-Party-Disco für 12- bis 15-Jährige

5 Samstag 14.00 und 17.00 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk Konferenz der wesentlichen Dinge Interaktive Performance für Kinder und Erwachsene Festival „Starke Stücke“ 15.00 Uhr Landgrafenschloss Wie im Märchen? Prinzen und Prinzessinnen Führung für Kinder, ab 4 Jahren 19.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Kuba – Zwischen Traum und Wirklichkeit Reportage von Tobias Hauser

6 Sonntag 11.30 Uhr Römerkastell Saalburg Römisches Buffet Kulinarische Köstlichkeiten und Kurzführungen durch das Kastell 15.00 Uhr Landgrafenschloss Köche, Mägde und Kutscher – Das Schloss und seine Diener Führung für Kinder, ab 7 Jahren 16.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf Bad Homburger Harmonixen Konzert des Chors des Frauenbildungszentrums 19.30 Uhr Erlöserkirche Zum 450. Geburtstag von Don Carlo Gesualdo Responsorien u.a.

7 Montag 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Limesweg, SaalburgRestaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 15 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste 1,00 € 19.30 Uhr ausverkauft! StadtBibliothek Hesiod – Theogonie Lesung von Raoul Schrott 19.30 Uhr Steigenberger Hotel Kaiserin Friedrich Vortrag von Gerta Walsh Lions-Damen Bad Homburg

8 Dienstag 19.30 Uhr, Kurhaus Bad Homburg von A-Z Lichtbildervortrag von Heidi Delle 19.45 Uhr, Kurhaus Der Fotograf Sepp Jäger Chronist der 1930er bis 1960er Jahre im Rhein-Main-Gebiet, Vortrag von Dr. Ulrich Eisenbach, Darmstadt Verein für Geschichte und Landeskunde 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf Sri Lanka Filmclub Taunus

9 Mittwoch 15.30 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk La Fille De La Lune „Starke Stücke“, Theater-Festival, ab 3 Jahren 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Hessen-Homburgs Schicksalsjahr 1866 Heimfall an Hessen-Darmstadt und Annexion durch Preußen Vortrag in der Reihe Aus dem Stadtarchiv von Prof. Dr. Barbara Dölemeyer

10 Donnerstag 16.15 Uhr StadtBibliothek Kinderkino


Veranstaltungs-Überblick März 2016

19.30 Uhr Haus der Altstadt Sind Wertmarken Ersatz für Geld? Vortrag von W. Stahl Bad Homburger Münzfreunde 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Sir Elton Johns greatest Hits Abend mit Donovan Aston

17.00 Uhr Schlosskirche im Landgrafenschloss Bad Homburger Kammerorchester Konzert

13

Sonntag

16

Mittwoch

13.28 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, Goldgrube, Restaurant Taunusblick (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste 1,00 €

11 Freitag

14.30 Uhr Landgrafenschloss Wandgestaltung einst und jetzt Themenrundgang und praktisches Projekt

19.00 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk Jamsession open age Spielen, improvisieren, zuhören

15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Konzert auf der historischen ErardHarfe des Museums

20.00 Uhr Kurtheater Götz Alsmann – Broadway Die musikalische Weltreise geht weiter

17.00 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Kammerorchester Konzert

20.00 Uhr Kurtheater Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand nach dem Bestseller von Jonas Jonasson

20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Hotel Bossa Nova – Desordem e Progresso Jazz-World-Music

14 Montag

17

19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Digitales Gebäudebuch Vorstellung des neuen Online-Portals zur Baugeschichte des Kurbezirks

16.15 Uhr StadtBibliothek Spaß unter der Palme für Kinder im Kindergartenalter

20.00 Uhr Kath. Bücherei im Schwesternhaus Kirdorf Stricknacht 20.30 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Bryan 69 – Bryan Adams Tribute Band Young Friday

12 Samstag 10.00 Uhr Treffpunkt Haupteingang Rathaus Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof Führung 11.30 Uhr, Schlosskirche Orgelmatinee 14.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Stöbertag Die Landgrafschaft Hessen-Homburg (1622-1866) – Einblicke in die Geschichte eines deutschen Kleinstaates 14.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Besuch doch mal die Maus Thema: Puppen für Kinder ab 5 Jahren

20.00 Uhr Kurtheater Wanja und Sonja und Mascha und Spike Romantische Komödie

15

Dienstag

15.00 Uhr Landgrafenschloss Zeitreise im Schloss für Menschen mit Demenz 19.00 Uhr Kurhaus Spezialisierte ambulante Palliativversorgung Vortrag von Dr. Robert Gaertner, Palliativteam Hochtaunus GmbH, Bad Homburg Kneipp-Verein Bad Homburg 20.00 Uhr Kurtheater Wanja und Sonja und Mascha und Spike Romantische Komödie

19.30 Uhr Reimers-Stiftung Wingertsberg Zwischen Heilung und Zerstreuung Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné als Gestalter von Kurparks und Heilbädern

Donnerstag

20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Bildung. Macht. Schule. Kabarett mit Volker Weininger 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Brothers of Santa Claus – Navigation Indie-Pop

18

Freitag

19.30 Uhr Schlosskirche im Landgrafenschloss Bad Homburger Schlosskonzerte Kammerphilharmonie Amadé und Anatol Ugorski (Klavier) 19.30 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk Poetry Slam Dichterwettstreit mit Jean Ricon

19

Samstag

15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Lesungen bei der Maus Thema: Gesellschaftsspiele für Kinder bis 5 Jahre


Veranstaltungs-Überblick März 2016

15.00 Uhr Landgrafenschloss Bitte nicht füttern! Tiere im Schloss Führung für Kinder, ab 5 Jahren 19.00 Uhr Innenstadt Bad Homburger Musiknacht Live-Musik und Spaß in über 20 Cafés, Bars und Restaurants Aktionsgemeinschaft Bad Homburg 19.30 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk MAKIA aus Friedberg Live-Konzert mit Reggae, Latin, Rock, Soul & Funk 20.00 Uhr Kurtheater Der unerwartete Gast Kriminalstück von Agatha Christie Volksbühne Bad Homburg

20

Sonntag

14.30 Uhr Landgrafenschloss Auf den Baum gekommen Führung 15.00 Uhr Kurtheater Der unerwartete Gast Kriminalstück von Agatha Christie Volksbühne Bad Homburg

22

Dienstag

20.00 Uhr Kurtheater Der unerwartete Gast Kriminalstück von Agatha Christie Volksbühne Bad Homburg

23

Mittwoch

15.30 Uhr Jugendkulturzentrum e-werk Dreier steht Kopf Theater für Kinder, ab 4 Jahren 19.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Ensemble Isara – Romantischer Waldspaziergang Konzertpodium

19.00 Uhr Museum Sinclair-Haus Musikalische Lesung zur Romantik Merve Kazokoğlu (Klarinette) und Schauspieler Malte Scholz

24

Donnerstag

16.15 Uhr, StadtBibliothek Happy Palmtree Readings in English, ab 4 Jahren

25

Freitag

17.00 Uhr Erlöserkirche Joh. Seb. Bach: Markus-Passion Oratorienkonzert

26

Montag

16.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Kasperl und das Goldene Ei Kasperl-Kompanie Bad Homburg

30

Kartenvorverkauf: Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178 - 3710 bis - 3713 Fax 06172 / 178 - 3719 tourist-info-kurhaus@ kuk.bad-homburg.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 10.00–18.00 Uhr Samstag 10.00–14.00 Uhr

Samstag

14.00 Uhr Römerkastell Saalburg Römische Badekultur Themenführung

28

Änderungen vorbehalten. Alle Termine sind auch im Internet abzufragen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de

31

Donnerstag

15.00 Uhr Theaterzelt auf dem Rathausplatz Die kleine Traummischerin Figurentheater, ab 2 Jahren 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Duo Klaus Paier & Asja Valcic Akkordeon/Bandoneon und Cello

Mittwoch

10.00 Uhr Römerkastell Saalburg Familientag 19.30 Uhr StadtBibliothek Maria Frisé, Lesung

Tel. 0 61 72 - 2 90 71

Individuelle Beratung. In persönlichen Gesprächen. Bestattungshaus Eckhardt Marc - André Zahradnik Neue Mauerstraße 10 61348 Bad Homburg

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M i t t en i n B a d H o mb u r g

VORSCHAU Samstag, 9. April, 19.30 Uhr Kurhaus

Tanzturnier „Bad Homburg International“ Samstag, 19. März, 19.00 Uhr Innenstadt

Bad Homburger Musiknacht

© Aktionsgemeinschaft Bad Homburg

Wer gerne Live-Musik hört und das Tanzbein schwingt, ist in der Kurstadt goldrichtig: An diesem Abend wird in rund 20 Lokalen und Kneipen wieder eine Riesenparty gefeiert. Egal, wohin die musikalischen Vorlieben auch tendieren, enttäuscht dürfte niemand werden. Denn da ist Rock und Soul zu hören, spanischer Pop, Indie Pop, Folk und die Hits der letzten fünfzig Jahre. Das Vergnügen kostet rund zwölf Euro – nach dem Motto: einmal zahlen, mehrfach genießen. Das Eintrittsbändchen, das Zutritt zu allen teilnehmenden Gaststätten gewährt, ist an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben oder an den Abendkassen erhältlich. Den „Lotsen“ durch die Musiknacht gibt die Aktionsgemeinschaft natürlich auch wieder heraus. Der Flyer wird rechtzeitig in den Gaststätten, in vielen Geschäften und bei Tourist Info + Service im Kurhaus ausliegen.

Der TC „Der Frankfurter Kreis“ und der World Dance Council (WC-AL) präsentieren wieder den „Großen Preis von Europa“ in den Standardtänzen und den „Großen Preis der Spielbank Bad Homburg“ in den lateinamerikanischen Tänzen. Inspiriert von den Spitzenpaaren, haben die Besucher selbst ausgiebig Gelegenheit, zu den Klängen des pt-Art-Orchesters aus Linz das Tanzbein zu schwingen. Im Kartenpreis von 90,00 € für die 1. Reihe und 80,00 € für die 2. Reihe ist ein Gourmet-Teller enthalten, der während der Veranstaltung serviert wird. Ein attraktives Rahmenprogramm rundet den festlichen Abend ab. Der Kartenvorverkauf beginnt im März: kartenbestellung.dfk@gmail.com, Tel. 06172-23011 (Tanzschule Karabey) oder bei der Tourist Info + Service im Kurhaus. www.frankfurter-kreis.de

Alles im grünen Bereich.

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KIno und KlaSSIK Im Kurtheater

Mittwoch, 9. März, 20.00 Uhr

Die Entdeckung der unendlichkeit Regie: James Marsh Mit: Eddi Redmayne, Felicity Jones, tom Prior

Selbst Menschen, die mit Physik nichts am Hut haben, werden wissen, wer der geniale Physiker Stephen Hawking ist. Wer aber erfahren will, was für ein Mensch hinter der Wissenschaftsikone steckt, ist mit „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ gut bedient und wird dazu noch bestens unterhalten. Dem Regisseur gelingt das Kunststück, aus dem Hawking-Biopic trotz des im Grunde deprimierenden Krankheitsthemas charmantes Wohlfühlkino zu machen, was auch an den beiden preisgekrönten Hauptdarstellern Eddie Redmayne (Oscar für die beste Hauptrolle) und Felicity Jones liegt. Und der Lebensmut und die Weisheit, mit denen sich Hawking seinem schweren Schicksal stellt, sind eine wahre Inspiration. 123 Min. / FsK 12 / 8,00 €.

Samstag, 12. März, 19.00 Uhr

Donnerstag, 10. März, 20.00 Uhr

Honig im Kopf Regie: til Schweiger Mit: til Schweiger, Emma Schweiger, Dieter Hallervorden

An Til Schweiger und seinen Filmen scheiden sich die Geister. Doch die Mehrzahl der mehr als 5 Millionen Kinobesucher, die „Honig im Kopf “ bereits gesehen hat, war begeistert. Insbesondere der Auftritt von Dieter Hallervorden, konsequent gegen sein Image als Komiker besetzt, beeindruckt nachhaltig. Als willenstarker und eigensinniger Witwer Amandus mit zunehmender Alzheimer-Erkrankung liefert er eine seiner besten Leistungen als Schauspieler, trägt damit den Film und findet in der jungen Emma Schweiger eine kongeniale Partnerin. 139 Min. / FsK 6 / 8,00 €.

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La Traviata – Giuseppe Verdi Silvester-Konzert teatro alla Scala, Mailand Oper in 3 Akten, gesungen in Italienisch mit deutschen Untertiteln violette valéry: Diana Damrau, Alfredo Germont: Piotr Beczala

„La Traviata“, die beliebteste Oper von Verdi, ist eine Ode an die Liebe und Opferbereitschaft, in der Dmitri Tcherniakov die in der tragischen Rolle der Violetta unvergleichliche Sopranistin Diana Damrau in Szene setzt. Die Figur scheint für die Künstlerin mit ihrer nahezu unendlichen Stimmbreite und -flexibilität wie geschaffen zu sein. Daneben brillieren Tenor Piotr Beczala als Alfredo und Željko Lučić als Alfredos Vater. 174 Min. mit Pause / 19,00 € inkl. Begrüßungssekt.


KIno und KlaSSIK Im Kurtheater

Freitag, 18. März, 20.00 Uhr

The Hateful 8 Regie: Quentin tarantino Mit: Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh

Aufgrund eines heftigen Schneesturms werden Kopfgeldjäger John Ruth, seine Gefangene Daisy Domergue, Marquis Warren sowie Chris Mannix gezwungen, in einer Hütte Zuflucht zu suchen. Dort verstecken sich bereits andere vor dem Wetter. Schnell nehmen die Spannungen zu und bald wird klar, dass nicht jeder von ihnen die Hütte lebend verlassen wird … 168 Minuten / FsK 16 / 9,00 €

Donnerstag, 17. März, 17.00 Uhr

Donnerstag, 17. März, 20.00 Uhr

Monsieur Claude Gone Girl – Das und seine Töchter perfekte opfer Regie: Philippe de Chauveron Mit: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan

Regie: David Fincher Mit: Ben Afflek, Rosamunde Pike, Neil Patrick Harris

Rassismus, Borniertheit, Fremdenfeindlichkeit und Ignoranz werden auf allen Seiten entlarvt und aufs Korn genommen. Das Ergebnis für die Zuschauer ist eine amüsante und aufschlussreiche Familienkomödie über kulturelle Vorurteile und andere Misslichkeiten.

Das Klima in der Ehe des Vorzeigepaars Nick und Amy Dunne ist mittlerweile frostig und es erwischt Nick kalt, als seine Frau spurlos verschwindet. Im Haus finden sich Kampf- und Blutspuren. Die Medien nehmen den Ehemann, der sich vor der Kamera zunächst ungeschickt verhält, heftig aufs Korn und nach ein paar Tagen rückt Nick auch immer stärker in den Fokus der Polizisten …

97 Min. / FsK 0 / 8,00 €.

149 Min. / FsK 12 / 8,00 €.

Donnerstag, 31. März, 20.00 Uhr

Birdman Regie: Alejandro González Iñárritu Mit: Michael Keaton, Zach Galifianakis, Edward Norton

Hollywoodstar Riggan Thomson feierte zu Beginn der 90er Jahre als Superheld „Birdman“ große Erfolge. Doch jetzt ist er im Karrieretief versunken. Mit der Aufführung eines ambitionierten Theaterstücks am Broadway will er die Wende schaffen, verfällt allerdings vor den finalen Publikumsproben in akute Panik, was seinen Manager und Produzenten Brandon gewaltig ins Rotieren bringt. 119 Min. / FsK 12 / 8,00 €.

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S p i e l b a nk

Spielen und genießen im März in der Spielbank Bad Homburg Karfreitag, 25. März, bleibt die Spielbank geschlossen

In den Spielbereichen Mystery-Roulette Das Spiel am Donnerstag, 3.3., verspricht Spannung pur: An einem der Roulette-Tische wird die Kugel geworfen und der Kessel dann abgedeckt. Die Teilnehmer haben 15 Minuten Zeit, ihre Zahl zu tippen. Aus den richtigen Tipps wird ein Gewinner ausgelost, der 1000,00 € Preisgeld erhält.

In der Lounge Freitags (außer 25. März) und samstags wird die Lounge ab 22.00 Uhr zum angesagten Dance-Club. Wechselnde Top-DJs – Holsh, Andy, Sami und Divided Souls – sorgen mit Dance, Funk, Soul und den Hits von heute für ausgelassene Party-Nights. Am Freitag, 18. März, lädt um 20.00 Uhr wieder die hr1-Dancefloor-Party mit den beliebtesten Hits aus dem hr1-Universum zum Feiern ein (Eintritt 7,00 €). Und am Samstag, 26. März, steigt ab 22.00 Uhr die große Osterparty mit DJ Divided Souls. Tea & Dance Kuchen essen und Spaß auf der Tanzfläche haben: Die reifere Generation vergnügt sich jeden Sonntag von 15.00 bis 19.00 Uhr in der Lounge mit Hitklassikern aus vier Jahrzehnten. An jedem Sonntagnachmittag wird ein Abendessen im Spielbank-Restaurant „Le Blanc“ verlost. François Blanc Spielbank Kisseleffstr. 35 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 0 61 72 / 17  01 - 0 www.spielbank-bad-homburg.de

Der Zutritt zur Spielbank und zur Lounge ist ab 18 Jahren erlaubt. Einlass nur mit einem gültigen Personalausweis. Damit Glücksspiel nicht zur Sucht wird: Beratung unter Tel. 06172/60080.

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Automatenturnier Am 7. März startet das neue Automatenturnier, bei dem ein Gesamtpreisgeld von 3500,00 € zu gewinnen ist. Bis einschließlich 10. März werden zwischen 16.00 und 23.00 Uhr stündlich Spiele ausgetragen. Das große Finale findet am 13. März statt. 1000er Black-Jack-Turnier Das Buy-in für das Black-Jack-Turnier am Donnerstag, 17. März, beträgt 1000,00 €. Es geht um ein Preisgeld von maximal 28.000,00 €

Im Spielbank-Restaurant „Le Blanc“ Wieder zurück: das beliebte Roulette-Dinner, das Genuss und Spiel verbindet und bei dem zusätzlich gespart werden kann. Nach dem 3-Gänge-Menü inklusive Begrüßungssekt wird am Roulette-Kessel der Preis ausgespielt. Von 0,00 bis 36,00 € ist alles drin! Bingo spielen bei Kaffee und Kuchen (4,80 €) im Spielbank-Restaurant „Le Blanc“! Der Termin in diesem Monat: Montag, 14. März. Beginn ist um 14.30 Uhr. Der beliebte DJ Peter Henninger moderiert. Am Ostermontag findet kein Bingo statt. Weinverkostung: Donnerstags und freitags präsentiert das Team des Spielbank-Restaurants „Le Blanc“ ab 19.00 Uhr edle Tropfen von monatlich wechselnden Weingütern. Die Besonderheiten der jeweiligen Traube, der Verarbeitung und des Bouquets werden erläutert.


A la carte

STEIGENBER GER Sonntag, 6. März, 11.30 Uhr

Jazz-Brunch Jazzige Live-Musik vom „Golden Age Swingtett“, dazu ein Büfett mit saisonalen und regionalen Köstlichkeiten. 49,00 € inkl. passenden Weinen, Bier, Soft- und Heißgetränken.

Bad Homburgs Schokoladenseite Feinste Schokoladen und heisse Chili-Schokolade Direkt am Schloss Schulberg 8 Bad Homburg Telefon 06172 9233 -16

Samstag, 12. März, 19.30 Uhr

DinnerKrimi „Mord an Bord, Mylord“ 79,00 € inkl. 4-Gang-Menü und Programm. Einlass eine halbe Stunde vor Beginn. Reservierungen 06172-181 641, Kaiser-Friedrich-Promenade 69–75

GOLFHAUS RESTAURANT

Espressobar Ernesto Schwedenpfad 6 61348 Bad Homburg T. 06172 8073108 Öffnungszeiten Di. - Sa. 10 bis 20 Uhr Sonn- und Feiertags 10 bis 18 Uhr

Kaffeespezialitäten & leckere Snacks direkt Jeden Sonntag neben dem Kurhaus. Brunch ab 10:30 Uhr

Donnerstag, 17. März, 19.00 Uhr

Zauber-Dinner – Magie à la carte Preisgekrönte Zauberkunst und kulinarische Genüsse: Solide Gegenstände lösen sich in Luft auf, wandern oder verwandeln sich. Unfassbare Zufälle treten ein, Gedanken werden gelesen. Zehn Euro werden zu hundert, ein Tisch schwebt frei in der Luft – plötzlich scheint alles möglich. 78,00 € inkl. Aperitif, Amuse Gueule, Drei-Gänge-Menü und Zaubershow. Reservierungen 06172 -182903 oder 06196 - 654803 Mail: info@golfhaus-restaurant.de Kaiser-Friedrich-Promenade 84a, www.golfhaus-restaurant.de

R ömerkastell Saalburg Samstag, 19. März, 18.00 bis 22.30 Uhr

Römischer Abend Wie haben die Römer ihre Speisen zubereitet, welche Gerichte standen auf dem Speiseplan und welches Getränk spielte die größte Rolle? Durch Schauen, Zuhören und Genießen entdecken die Gäste die „Culinaria Romana“, die auch Maler, bildende Künstler und Dichter zu grandiosen Werken inspiriert hat. Ein exklusiver und unterhaltsamer Abend für alle Sinne mit einem mehrgängigen Menü nach römischen Rezepten, den passenden Weinen zu jedem Gang und einem runden Kulturprogramm: archäologische Funde, Informationen zur römischen Esskultur und Geschichte sowie historische Gewandung. Kosten: 70,00 € inkl. Eintritt, Führung, Kulturprogramm, Menü und Getränke. Anmeldung bis drei Wochen vor der Veranstaltung: Telefon 06175- 9374 - 0 (Mo. bis Fr. 10.00 –14.00 Uhr), E-Mail: info@saalburgmuseum.de. Louise 3 / 2016 |

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landgraFenSchloSS

römerKaStell Saalburg

Freitag, 4. März, 20.00 bis 22.00 Uhr

Freitag, 4. März, 14.00 Uhr

Mit dem Nachtwächter unterwegs

Altertum für Ältere

Die Teilnehmer begleiten den „Nachtwächter“ beim Verschließen der Türen und Tore von Schloss und Schlosspark und erleben einen Rundgang, den es so schon seit Urzeiten gibt. Dabei erzählt der „Nachtwächter“ Begebenheiten aus seiner und der Tätigkeit seiner Vorgänger. Beendet wird dieser „Schließgang“ mit einem Glas Wein am Ende des Weges.

Führung durch das Kastell für senioren und Gehbehinderte Etwa 30 Minuten dauert die Führung durch das Kastell, anschließend gibt es beim Kaffeetrinken in der Taberna weitere Informationen zum Leben in römischer Zeit.

Eintritt: 12,00 €; Anmeldung unter 067172 - 9262 -148 oder info@schloesser.hessen.de. Sonntag, 13. Februar, 14.30

Wandgestaltung einst und jetzt

Kosten: 10,00 € inkl. Eintritt, Führung, einer Tasse Kaffee/Tee und einem stück Kuchen. Anmeldung bis eine Woche vorher.

Themenrundgang mit anschließendem praktischen Projekt

Ein Rundgang durch den Englischen Flügel zeigt, mit welchen Techniken, Farben und Mustern Wände vor 200 Jahren gestaltet wurden. Anschließend gibt es im Atelier die Gelegenheit, bei Tee und Kaffee über heutige Gestaltungskriterien zu reflektieren und selbst kreativ tätig zu sein.

Dienstag, 15. März, 15.00 Uhr

Zeitreise im schloss

Veranstaltung für Menschen mit Demenz Nach einer gemütlichen Kaffeetafel warten im Schloss verschiedene Hüte und Perücken. Mit ihrer Hilfe werden die Schlossräume und ihre Vergangenheit lebendig. Die Teilnehmer dürfen anfassen und anprobieren. Eintritt: 5,00 €, Begleitpersonen frei, Anmeldung unter 06172 - 9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de. Sonntag, 20. März, 14.30 Uhr

Auf den Baum gekommen Führung

Die Führung widmet sich der kulturellen Beziehung zwischen Mensch und Baum. Auf dem Spaziergang durch die Geschichte des Schlossgartens werden ausgewählte Bäume nicht nur als Mittel der Gartengestaltung, sondern auch als Träger übergreifender kultureller Bedeutung vorgestellt. Treffpunkt am Teehäuschen an der „Phantasie“ Eintritt: Erwachsene 7,00 €, Anmeldung unter 06172 - 9262 148 oder info@schloesser.hessen.de.

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© Römerkastell saalburg

Eintritt: 16,00 €, Anmeldung unter 06172 - 9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Sonntag, 6. März, 11.30 Uhr

Römisches Büfett Die Taberna, das Museumscafé der Saalburg, bietet den Besuchern die Möglichkeit, kulinarische Köstlichkeiten aus der römischen Küche zu probieren. Das Büfett umfasst eine Auswahl von Gerichten nach römischen Rezepten. Abgerundet wird das Angebot mit einer Kurzführung durch die Saalburg. Kosten: 17,00 € inkl. Kurzführung und zzgl. Eintritt; Karten im Museumscafé Taberna, zu bestellen unter Tel. 06175-797125.


Römerkastell Saalburg

Neu

Samstag, 26. März, 14.00 Uhr

Römische Badekultur

Themenführung

Das Baden war für die Römer nicht bloße Reinigung und Gesundheitspflege. Der ausgiebige Besuch eines römischen Bades diente zugleich der Entspannung und dem Wohlbefinden. Die neu restaurierte Badeanlage vor dem Kastelltor der Saalburg sowie Nachbildungen römischer Badeutensilien machen die römische Badekultur anschaulich. Kosten: 2,00 € Erwachsene, 1,00 € Kinder, zzgl. Eintritt.

Mittwoch, 30. März, 10.00 bis 17.00 Uhr

Familientag Spannung und Unterhaltung bei den Römern für die ganze Familie: spannende, abwechslungsreiche und unterhaltsame Aktionen zum Zuschauen, Staunen und Mitmachen, echte Römer treffen, bei stündlichen Führungen das Kastell erkunden und selbst aktiv werden. Geänderte Eintrittspreise: Erwachsene: 7,00 €, Kinder und Jugendliche: 5,00 €, Familien: 14,00 €. Teilnahme an Führungen und Aktionen kostenlos.

© Römerkastell Saalburg

© Römerkastell Saalburg

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An allen Sonntagen, 10.00 bis 17.00 Uhr

Römer vom Dienst Dass man an den Thementagen „echte“ Römer treffen kann, wissen die Besucher der Saalburg längst. Von diesem Jahr an sind an jedem anderen Sonntag die „Römer vom Dienst“ im Einsatz und bieten verschiedene Aktionen an. Es sind römische Männer und Frauen, die verschiedene Handwerke vorführen, Soldaten, die mit den Besuchern gemeinsam exerzieren, oder Römer, die Spiele, Kleidung und römische Sachkultur präsentieren und den Besuchern das Kastell und seine Umgebung zeigen.

Anmeldungen Sofern Anmeldungen erforderlich sind, werden diese unter Tel. 06175-93740 (Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr) oder E-Mail: info@saalburgmuseum.de entgegengenommen. Öffnungszeiten: täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr. Eintrittspreise (regulär): Erwachsene 5,00 €, ermäßigt 3,50 €; unter 6 Jahren frei, 6 bis 18 Jahren 3,00 €; Familien 10,00 €, Inhaber der Familienkarte Hessen 7,50 €.

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Di e s u n d d a s

Montag, 7. März, 19.30 Uhr Steigenberger Hotel Bad Homburg Kaiser-Friedrich-Promenade 69 –75

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Montag, 7. März, 19.30 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstr. 24

Kaiserin Friedrich: Sendung und Schicksal in England und Deutschland Hesiod – Vortrag von Gerta Walsh, Lions-Förderverein Bad Homburg Theogonie Kaiserin Friedrich Victoria von Großbritannien und Irland, die Gemahlin von Friedrich III. („99-Tage-Kaiser“), nannte sich nach seinem Tod im Jahr 1888 „Kaiserin Friedrich“. Sie hielt sich danach häufig in Bad Homburg auf und ließ Schloss Friedrichshof, das heutige Schlosshotel Kronberg, bauen. Es blieb ihr Wohnsitz bis zu ihrem Lebensende 1901. Bad Homburgern ist ihr Gesicht von der Büste auf dem Schmuckplatz im Kurpark vertraut. Die Heimatforscherin Gerta Walsh schildert in ihrem Vortrag Persönlichkeit und Wirken dieser bemerkenswert aufgeschlossenen und sozial engagierten Frau und erzählt sowohl Wissenswertes als auch weniger Bekanntes über die „Engländerin“ und ihr Leben in Deutschland. Es besteht Gelegenheit, eigene mitgebrachte oder vor Ort käufliche Bücher der ebenfalls prominenten Bad Homburgerin Gerta Walsh von der Autorin signieren zu lassen. Einlass ab 19.00 Uhr. Eintritt frei, Spenden an den Lions Förderverein zugunsten von Restaurierungs­ arbeiten im Bad Homburger Schloss sind willkommen.

Lesung von Raoul Schrott

Nach seinen erfolgreichen Lesungen 2011 und 2015 ist Raoul Schrott erneut zu Gast in der StadtBibliothek. Diesmal erläutert er seine Übersetzung der „Theogonie“ von Hesiod, das um 700 v. Chr. entstandene Gedicht über die Abstammung der Götter. Mit der Lesung wird wieder das Studium generale der VHS Bad Homburg eröffnet, das diesmal die Epoche von den Minoern bis zum Ende der Antike umspannt. Raoul Schrott, geboren 1964, gilt als einer der vielseitigsten österreichischen Autoren seiner Generation. 1996 erhielt er den Förderpreis zum Bad Homburger Friedrich-HölderlinPreis. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten, u.a. der PeterHuchel- und der Joseph-BreitenbachPreis. Eintritt: 9,00 €, ermäßigt 6,00 €.

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Di e s u n d d a s

Dienstag, 8. März, 19.45 Uhr Kurhaus

Der Fotograf Sepp Jäger Chronist der 1930er bis 1960er Jahre im Rhein-Main-Gebiet Vortrag von Dr. Ulrich Eisenbach, Darmstadt Verein für Geschichte und Landeskunde Sepp Jäger, 1907 in Frankfurt a.M. geboren, arbeitete seit 1928 als freier Bildberichterstatter für verschiedene Zeitungen, hauptsächlich für den Frankfurter Generalanzeiger. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg setzte er diese Tätigkeit fort. Er fotografierte weiterhin für Presseorgane, nahm aber auch zunehmend Aufträge aus der Wirtschaft und aus der Tourismus-Branche an. Die letzten Aufnahmen von ihm stammen aus den frühen 1970er Jahren. Schwerpunkte seiner fotografischen Tätigkeit waren Frankfurt, das Rhein-Main-Gebiet und der Taunus. Am 22. Juli 1976 starb Sepp Jäger in Arnoldshain, wo er seit den dreißiger Jahren mit seiner Familie lebte. Sepp Jäger war ein Chronist des Zeitgeschehens: Seine Aufnahmen dokumentieren den Nationalsozialismus ebenso wie den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder. Von den mehr als 100.000 Fotos, die er hinterlassen hat, befindet sich die überwiegende Mehrzahl im Hessischen Wirtschaftsarchiv Darmstadt. Dessen Leiter, Dr. Ulrich Eisenbach, wird einen kleinen Ausschnitt vorstellen. Eintritt frei.

Dienstag, 8. März, 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf, Stedter Weg 40

Sri Lanka Videofilm von Inge Rieger, Filmclub Taunus Sri Lanka, die „strahlende Schöne“, wie die Einheimischen ihre Insel nennen, ist mehr als eine exotische Kulisse für einen Urlaub voller Tropenzauber. Sie hat auch eine Jahrtausende alte Kultur mit kunstvollen Tempelund Palastanlagen. Die von den Niederländern gegründete Stadt Galle, 200 Jahre lang der wichtigste Hafen Sri Lankas und mit einer alten Festung an der Südseite gelegen, ist das erste Ziel. Nach dem Besuch einer buddhistischen Sonntagsschule geht es in den Yala-Nationalpark mit seinen wilden Elefanten und dann auf 2000 Meter Höhe zu den von Engländern im 19. Jahrhundert angelegten Teeplantagen. Kandy und das wertvollste Heiligtum der Insel, der berühmte Zahntempel, wird mit dem Zug auf einer der schönsten Bahnstrecken Sri Lankas erreicht. Besucht werden außerdem die beiden ehemaligen Königsstädte Polonnaruva und Anuradhapura, der Felsentempel von Sigiriya, das bedeutendste religiöse Fest, die Perahera mit prächtig geschmückten Elefanten, sowie die Hauptstadt Colombo. Eintritt frei.

„Einfahren des Luftschiffes LZ 127 Graf Zeppelin in die Zeppelinhalle des Luftschiffhafens Frankfurt a.M.“, 1938, Hessisches Wirtschaftsarchiv Darmstadt

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Di e s u n d d a s

„Es gibt Augenblicke, da spürt man, dass man einen Ort gefunden hat, ohne ihn gesucht zu haben.“

Eingebettet in eine ruhige Parklandschaft, mit herrli-

chem Blick auf den Hardtwald, mit seinen schönen Villen, liegen die Gebäude der Klinik Dr. Baumstark direkt am großen, denkmalgeschützten Kurpark der Stadt Bad Homburg. Das „Haus Jacobi“, der „Altbau“ der Klinik Dr. Baumstark, wurde im Gründerstil des 20. Jahrhunderts erbaut und verleiht dem Haus bis heute den Charme einer alten Parkvilla. Die Klinik Dr. Baumstark bietet eine ideale Umgebung für die bestmögliche Genesung und Erholung ihrer Gäste. Mit Rehabilitations- und Anschlussheilbehandlungsmaßnahmen versorgt die Klinik Dr. Baumstark vor allem Patienten nach einer Hüft-, Knie- oder Wirbelsäulen-OP zur Heilung des gesamten Bewegungsapparates. So liegen die medizinischen Schwerpunkte der Klinik in den Bereichen Orthopädie und Innere Medizin. Hier erfahren die Gäste umfassende medizinische Betreuung durch ein hochqualifiziertes Team. Beste Behandlungsverfahren in modernen Bade- und Therapieabteilungen tragen wirkungsvoll zur ganzheitlichen Genesung der Gäste bei. Hier darf natürlich auch die richtige und gesunde Ernährung nicht fehlen. Im Rahmen des ernährungsmedizinischen Angebots des Hauses bietet die Klinik Dr. Baumstark Workshops, Vorträge und medizinische Unterstützung bei ernährungsbedingten Krankheiten und einer Ernährungsumstellung an. Das Team der Klinik Dr. Baumstark ist engagiert, seinen Gästen neben der Therapie, Pflege und ärztlicher Versorgung den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. “In unserem Haus sind Sie kein

Patient, sondern vor allem Gast. Denn die beste Therapie nutzt nicht viel, wenn Sie sich nicht wohlfühlen“, so die Verwaltungdirektorin Martina Hermann. Auch deshalb legt Sie besonders großen Wert auf den Komfort,

guten Service und das einladende, freundliche Ambiente, das mehr an ein stilvolles Hotel als an eine Rehaklinik erinnert. Der Gast soll bereits bei seiner Ankunft in der hellen, mit edlem Holz ausgestatteten Empfangshalle die wohltuende Atmosphäre einatmen, die sich durch sämtliche Räumlichkeiten des Hauses zieht. – Stilvoll und mit besonderem Blick für Details sind die Zimmer der Klinik Dr. Baumstark eingerichtet. Warme Sonnen- und Erdtöne gestalten die Räumlichkeiten der Privatstation. Hochwertiges Mobiliar, elektrisch verstellbare Betten, ein Plasma-TV mit diversen Sky-Kanälen, ein LAN-Internetzugang, eine Kaffee- und Teestation, ein Bademantel für die Dauer des Aufenthaltes, eingebaute Safes sowie teilweise Austattung mit Klimaanlagen, gestalten den Aufenthalt in der Klinik noch komfortabler. Besonderer Blickfang der Klinik Dr. Baumstark sind die neu renovierten Suiten im Altbau, dem romantisch gelegenen Haus Jacobi. Diese Suiten zeichnen sich durch ein großzügiges, modernes Badezimmer und luxuriöse Ausstattung aus.

Im Speisesaal genießt der Gast mit Blick auf den hauseigenen Park das frisch zubereitete und vielfältige Angebot des Küchenteams. Eine abwechslungsreiche, tägliche Menüauswahl sowie eine große Salatbar bieten für jeden das Richtige und lassen Raum für kulinarische und diätetische Vorlieben. Das hauseigene Café Viktoria bietet zusätzlich eine reichliche Auswahl an Kaffee-, Kuchen- und EisSpezialitäten in gemütlicher Atmosphäre.

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Rehabilitation – AHB – Vorsorge – Klinik für Innere Medizin und Orthopädie Viktoriaweg 18 | 61350 Bad Homburg v.d. Höhe Tel +49 (0)6172 – 407 0 info@klinik-dr-baumstark.de www.klinik-dr-baumstark.de Die Klinik Dr. Baumstark besitzt gemäß § 107 Abs. 2 SGB V die Zulassung zur Durchführung von Vorsorge-, Rehabilitations- und Anschlussheilbehandlungsmaßnahmen, verfügt gemäß § 30/155 der Gewerbeordnung über die Erlaubnis zum Betrieb einer Privatkrankenanstalt ist beihilfefähig. Mit den Krankenkassenverbänden Hessen und der Deutschen Rentenversicherung Bund besteht ein Versorgungs| und 50 Behandlungsvertrag. Louise 3 / 2016 und


Di e s u n d d a s

Mittwoch, 9. März, 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Samstag, 12. März, 10.00 Uhr Treffpunkt Haupteingang Rathaus

Hessen-Homburgs Schicksalsjahr 1866

Vom Alten Bahnhof zum Kultur­bahnhof

Heimfall an Hessen-Darmstadt und Annexion durch Preußen Lichtbilder-Vortrag von Prof. Dr. Barbara Dölemeyer in der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“

Das Jahr 1866 brachte für Hessen-Homburg zwei einschneidende Veränderungen. Nach dem Tod des erbenlosen Landgrafen Ferdinand am 24. März 1866 fiel die Landgrafschaft an die Hauptlinie Hessen-Darmstadt zurück. Diese verleibte sich die Landgrafschaft aber nicht ein, Großherzog Ludwig III. nahm nur den Titel eines Landgrafen von Hessen-Homburg an. Das Großherzogtum Hessen musste jedoch infolge der Ereignisse im preußisch-österreichischen Krieg von 1866 Hessen-Homburg an Preußen abtreten und dieses gliederte die Neuerwerbung sehr rasch voll in das preußische Staatsgebiet und in die 1867 neu formierte Verwaltungs- und Justizorganisation ein. Damit war die knapp 250 Jahre dauernde Geschichte der Landgrafschaft Hessen-Homburg beendet. Mit der Eingliederung in das Königreich Preußen begann eine wirklich neue Ära: 1866 bedeutete Umbruch und Neubeginn. Eintritt frei. Preußens König Wilhelm I., 1867. © Städtisches historisches Museum Bad Homburg

Führung

Eine Reise durch 150 Jahre Eisenbahn- und Bahnhofsgeschichte Bad Homburgs und seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Warum der heutige Kulturbahnhof dort steht, wo er steht und so ist, wie er ist, erfahren die Teilnehmer auf einem Rundgang vom „Alten Bahnhof “, über den „Usinger Bahnhof “, den „Kaiserpavillon“ zum „Neuen Bahnhof “ mit dem Fürstenbahnhof und seinen Nebengebäuden. Sie lernen Menschen kennen, die sich um den Bahnhof verdient gemacht haben, in erster Linie Kaiser Wilhelm II., der das damalige Homburg durch „Kaiserliche Machtworte“ zum Nabel der Welt machte, zumindest „eisenbahntechnisch“. Kosten: 5,00 €, Kurgäste 3,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus erhältlich.

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dIeS und daS

Montag, 14. März, 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, tannenwaldweg 102

Samstag, 12. März, 14.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, tannenwaldweg 102

stöbertag im stadtarchiv

Digitales Gebäudebuch

Die Landgrafschaft Hessen-Homburg entstand 1622 als Nebenlinie der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt: Einer der jüngeren Brüder des Landgrafen erhielt Schloss und Amt Homburg als „erb- und eigentümlicher Besitz“ zugewiesen. Als Landgraf Friedrich I. wurde er der Begründer der Landgrafschaft Hessen-Homburg. Unter seinem Nachfolger Friedrich II. nahmen Stadt und Amt Homburg bedeutenden Aufschwung. Als Landgraf Ferdinand am 24. März 1866 ohne Nachkommen starb, fiel Hessen-Homburg zunächst an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt zurück, kurze Zeit später folgte die Einverleibung in das Königreich Preußen. Homburg wurde zur „Sommerresidenz“ des preußischen Herrscherhauses. Die Besucher können an diesem Nachmittag selbstständig stöbern und sich über die Geschichte der vor 150 Jahren untergegangenen Landgrafschaft informieren. Eintritt frei.

Vorstellung des neuen online-Portals zur Baugeschichte des Kurbezirks

© stadtarchiv Bad Homburg

Die Landgrafschaft Hessen-Homburg (1622 –1866) – Einblicke in die Geschichte eines deutschen Kleinstaates

Mit den „Orten der Kur“ wurde Ende 2013 eine interaktive Karte präsentiert, die es den Benutzern erlaubt, im Internet Gebäude, Institutionen und Stätten der Kurund Badekultur mit dazugehörigen Informationen sowie Karten- und Bildmaterial aufzurufen. Die positive Resonanz ließ den Wunsch reifen, dieses Projekt auf den gesamten Gebäudebestand im sogenannten Kurviertel auszudehnen. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist das „Digitale Gebäudebuch Bad Homburg“, das das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde und das Stadtarchiv Bad Homburg in Kooperation erarbeiteten. Es liefert detaillierte Informationen zu den Baudaten, Bauherrn und Besitzerwechseln, dem Aussehen, der Ausstattung und Nutzung sowie den Immobilienpreisen, Mieterträgen und Brandversicherungswerten von mehr als 500 Haupt- und rund 800 Nebengebäuden hauptsächlich in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg, teilweise aber auch darüber hinaus. Eintritt frei.

Landgraf Friedrich V. Ludwig und seine sechs söhne. © stadtarchiv Bad Homburg

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Di e s u n d d a s

Mittwoch, 16. März, 19.30 Uhr Werner-Reimers-Stiftung Am Wingertsberg 4

VORSCHAU Samstag, 4. Juni Stadtarchiv im Gotischen Haus

Zwischen Heilung und Zerstreuung

Exkursion nach Bad Ems

Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné als Gestalter von Kurparks und Heilbädern

Dr. Klaus-Henning von Krosigk, bis zu seinem Ruhestand Leitender Gartenbaudirektor und Stellvertretender Landeskonservator von Berlin, spricht über den großen preußischen Gartenbaudirektor des 19. Jahrhunderts, Peter Joseph Lenné. Dessen Todestag jährte sich im Januar zum 150. Mal. Vor allem aber hat die Tatsache, dass er den Bad Homburger Kurpark plante, zusätzlich an Bedeutung gewonnen, seitdem sich die Kurstadt gemeinsam mit weiteren „Great Spas of Europe“ um den Status eines Weltkulturerbes bewerben will. Der Vortrag, dem sich eine Diskussion und dann ein kleiner Empfang anschließt, wird von der Stiftung Historischer Kurpark Bad Homburg v.d. Höhe gefördert. Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten E-Mail: info@reimers-stiftung.de.

Mittwoch, 30. März, 19.30 Uhr StadtBibliothek Dorotheenstraße 24

Maria Frisé Lesung

Maria Frisé, Jahrgang 1926, Journalistin und Schriftstellerin, lebt seit mehr als 60 Jahren in Bad Homburg. Kürzlich brachte der S. Fischer Verlag fünf ihrer Bücher wieder heraus. Vier davon sind Erzählungen, in denen es um das Spannungsfeld zwischen Männern und Frauen, Kindern, Arbeitskollegen und Freunden geht. Auch ihre vergriffene Autobiographie „Meine schlesische Familie und ich“ ist wieder zu haben. Aus diesem Text und der Erzählung „Eine schlesische Kindheit“ wird die Autorin lesen und ergänzend aus ihrem langen Leben erzählen. Journalismus und Literatur – Maria Frisé konnte beides verbinden. 1968 bis 1991 war sie nach Jahren der freien Mitarbeit Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen und dort verantwortlich für die Wochenendbeilage „Bilder und Zeiten“, dem vielseitigsten Teil der Zeitung, wie sie behauptet. Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 4,00 €.

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Bad Ems gehört zu den großen rheinischen Badeorten des „langen“ 19. Jahrhunderts und wird bei einer Stadtführung durch das historische Kurviertel sowie einer kleinen Wanderung entlang der RomantikRunde erkundet. Abfahrt ist um 8.00 Uhr auf dem Festplatz am Heuchelbach, Rückkehr etwa um 19.00 Uhr. Die Kosten betragen 25,00 €, Karten sind bis zum 21. Mai beim Stadtarchiv erhältlich: Tel. 06172-37882, E-Mail: stadtarchiv@bad-homburg.de.


über den tellerrand geschaut

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Alle Freiheiten fürs Alter. Mit Pflege aus einer Hand. Erstklassig pflegen, selbstbestimmt leben. Mit unserer „Pflege aus einer Hand“ bieten wir Ihnen immer die passende Form der Betreuung. Bei Ihnen zuhause oder bei uns im Stift.

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Donnerstag, 3., 10. und 17. März, 20.00 Uhr

Kitsch oder Liebe

Die große Musical-Revue

Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg Im Kurhaus, Schwedenpfad 1 www.deutsches-aeppelwoi-theater.de Eintrittskarten für „Alko-Pop & Klingeltöne“ und „Kitsch oder Liebe“: 19,80 € | 22,50 €. Erhältlich bei Tourist Info & Service im Kurhaus, Tel. 06172 -178 3710. Bei Angabe der Kreditkarte werden die Tickets auch zugesandt. Karten außerdem am jeweiligen Spieltag 90 Minuten vor Showbeginn an der Abendkasse, Tel. 06172 - 690407.

Samstag, 5., 12. und 19. März, 20.00 Uhr

Alko-Pop& Klingeltöne Die Nuller-Show (2000 – 2009)

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Anknüpfend an die lange Huttradition Bad Homburgs, die im besonderen Maß durch die Firma Möckel geprägt wurde, freuen sich die Mitarbeiter des städtischen historischen Museums im Gotischen Haus, derzeit eine Vielzahl wunderschöner, kostbarer und seltener Damenhüte aus Bad Homburg begutachten zu können.

Hier wird weiterhin „behütet“! Bei dem hier abgebildeten handelt es sich um einen seidenvelours-Damenhut mit Fischreiherfedern aus dem 20. Jahrhundert. Die flache Krempe mit Federn geht in eine nach oben hin breiter werdende Hutkrone über. Dieser graue, 15 cm hohe und 60 cm breite Damenhut entstammt dem Hutsalon Rosemann, der auch Homburger Hutsalon genannt wird. Der Meisterbetrieb steht für ein traditionsreiches Putzmachermeister-Handwerk und bildet auch heute noch in diesem Beruf aus.

Die Putzmachermeisterin Karen Diaz berichtet, dass seidenvelours deutlich leichter und feiner als andere Materialien ist, die Verarbeitung aber so aufwendig sei, dass er kaum noch, vielleicht sogar überhaupt nicht mehr verwendet werde. Neben der Leichtigkeit des Materials, ist seidenvelours auch sehr weich und lässt sich nach dem Tragen – sofern unebenheiten vorhanden sein sollten – leicht wieder in Form bringen. im Zusammenhang mit den echten Fischreiher-Federn stellt der hier beschriebene Hut also ein Kleinod dar. Es kann davon ausgegangen werden, dass er kein Alltagshut war, sondern nur zu besonderen Anlässen und in Kombination mit der entsprechenden Damenmode aus der Hutschachtel geholt wurde. umso mehr ein Grund, diesen Hut demnächst im Gotischen Haus auszustellen. ines Günther-Laake M.A. Louise 3 / 2016 |

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MEHR ALS SCHÖN IST NICHTS Martin Walsers neuer Roman handelt vom Älterwerden und vom Tod. In „Ein sterbender Mann“ erzählt der Autor von Theo Schadt, dessen Firma pleitegeht und der plötzlich erkennt, wie gern er doch lebt. Von Wolf Scheller / Taunus Zeitung

„Wichtig ist, dass man geschrieben hat.“ Ein satz aus früheren Jahren, der schon ein wenig nach Abschied klang. Jetzt, mit 88 Jahren, sagt der schriftsteller Martin Walser: „Man kann sich nur mit dem Altsein auseinandersetzen. Vom sterben haben wir alle keine Ahnung, bis wir es erlebt haben.“ und doch, es geht uns alle an, wie es ist, dem Tod näherzukommen. Walser will zwar nur die ansprechen, „die damit zu tun haben“. Aber er hat in jüngster Zeit nach längerem Krankenhausaufenthalt offenbar selbst die Erfahrung gemacht: „Je näher du dem Tod bist, desto schöner wäre es zu leben.“ Das ist eine Erfahrung, die existenziell uns alle betrifft, die Jungen wie die Alten. Der Protagonist in seinem neuen Roman, ein 72 Jahre alter Mann namens Theo schadt, ist vom stamm der Walserschen Antihelden, die am Ende irgendwie scheitern und sich dabei in einem komplizierten Gedankengetümmel verlieren. schadt besitzt eine Firma mit 41 Angestellten, fühlt sich aber ziemlich alt, schreibt dieses und jenes als „Neben-


Für SIe geleSen

herschreiber“ und macht am Ende Konkurs, weil sein engster Freund, ein Dichter, ihn verraten hat. Dieser Carlos Kroll ist nicht nur 20 Jahre jünger als schadt, sondern auch ein von den Frauen angehimmelter Beau. Als Lyriker glaubt er, dass sprache so verständlich sei, dass sie jeder beliebigen interpretation ausgesetzt sei. Theo schadt sagt von sich selbst: „Wahrscheinlich bin ich unscheinbar.“ und gelangt dann zu der trefflichen Erkenntnis: „Mehr als schön ist nichts.“ Dabei hat er fabelhafte Dinge erfunden: einen elektrischen Papierkorb oder eine selbstauslösende Kinderwagenbremse. Doch nach Krolls Verrat plant schadt im Kopf sogleich ein neues Buch „Verrat als schöne Kunst. Anleitung zum Freundesmord“. Wie ist er nur an den Verräter-Freund geraten? Empfohlen wurde er ihm von Melanie sugg, einer schweizer Verlegerin, die sich auf Porno-Poesie kapriziert hat und jetzt sowohl Carlos Kroll als auch den „Nebenherschreiber“ schadt verlegt. im Lauf der Zeit geraten schadt und seine Frau iris immer mehr unter den Einfluss von Kroll, dem ein „Lyrik-imperium à la stefan George“ vorschwebt. Daraus wird allerdings nichts. Doch auch schadt, der mit einer neuen Erfindung in den usA reüssieren wollte, kommt nicht vom Fleck. Des Lebens überdrüssig sitzt er an der Kasse des Tangoladens seiner Frau in der Münchner schellingstraße, sucht aber vor allem neuen Halt in einem online-suizidForum. Damit endlich ist er in einer Runde angekommen, deren Mitglieder Ähnliches vorhaben wie er selbst, aber auch nicht genau sagen können, warum sie sich umbringen wollen. Natürlich führt schadt, schwerenöter, der er bei allem Gram übers Älterwerden auch noch ist, die Debatte über die diversen Todeswünsche vor allem mit geneigten Damen. seine Firma „Der Verschönerer“ ist den Bach runtergegangen, nachdem schadt fast 100 Millionen Dollar in die Entwicklung eines aus schlangengift zu gewinnenden Mittels gegen Herzinfarkt investiert hatte. und weil Carlos das Projekt an schadts Hauptkonkurrenten oliver schumm verraten hatte. Die Damen im suizid-Forum haben nun alle Hände voll zu tun, um den „Nebenherschreiber“ zu trösten. „Franz von M.“, wie schadt als Autor firmiert, nennt seine suizid-Partnerin Aster „Frau irreversibel“ und sie ihn „Lieber Herr schriftsteller“. Nach 38 Ehejahren erlebt er im Mail-Verkehr mit Aster eine „Weiterlebensillusion“. Zu iris und Aster gesellt sich noch eine sina Baldauf. Aber auch sie kann gegen seine „suizidalreferentin“ Aster ernsthaft nichts ausrichten. schadts Befinden wird freilich nicht besser. inzwischen lautet die Diagnose auf Dickdarmtumor. und zum schlimmen

Martin Walser: Ein sterbender Mann. Rowohlt 288 seiten isBN-13: 978-3498073886 19,95 €.

Ende hin erfährt er auch noch, dass iris, seine Frau, in einer offenen Beziehung mit dem Verräter-Freund Kroll lebt. Der wird vergiftet, schadt behauptet, dass das Pulver von ihm stamme. Zwar hat Walsers „sterbender Mann“ keinerlei Verbindung zu seinem vor Jahren erschienenen Goethe-Roman „Ein liebender Mann“. Aber beide Bücher werden doch verbunden durch das Motiv des Entsagens und der Resignation vor den Realitäten der Natur. Wenn sich am schluss die Hauptakteure aus ihrem irdischen Jammertal auf die eine oder andere Weise verabschiedet haben, bleibt das Bild von Tango tanzenden Paaren, die sich wie in Platons Höhlengleichnis nur noch als schatten begegnen. Es geht um vieles in diesem Buch: neue Kommunikationsformen, neue Liebe, um die sehnsucht nach einem neuen Leben. Ernüchternd klingt dann aber doch die Bilanz des Autors: „Man ist immer gleich weit weg vom sogenannten Tod.“ Walser umkreist in einer brillanten sprache auf wunderbare Weise, mit immer neuen Wendungen und Überraschungen sein Thema. Ein großartiges Alterswerk.

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Der Weg zu den Media-Daten.

Rätsel

Der Gesuchte war gewiss nicht der erste

Topfgucker, wohl aber Frankreichs erster professioneller Restaurantkritiker. Für Michelin schrieb er, der Liebling von „tout Paris“, über Jahrzehnte seine Gastrokritiken, begründete damit die bis heute bestehende Verbindung zwischen der Reifenmarke und hoher Gastronomie. Er gründete auch das Magazin „Cuisine et Vins de France“ und war das Vorbild für das berühmte Reifenmännchenlogo seines Arbeitsgebers.

Wen suchen wir?

1. Preis Zwei Eintrittskarten für das Konzert der Echoes of Swing am 29. April im Speicher Bad Homburg.

2. Preis Zwei Vierstundenkarten für die Taunus Therme.

3. Preis Katalog zu Blickachsen 8. Ein Austausch der Gewinne oder eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Einsendungen per Postkarte, Fax oder E-Mail an: Kur- und Kongreß-GmbH Tourist Info + Service im Kurhaus 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Fax: 06172 -178 3158 E-Mail: info@louise-magazin.de Einsendeschluss: Freitag, 18. März 2016. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der Mai-Ausgabe bekanntgegeben. Auflösung des Januar-Rätsels: Wir suchten den Druckereibesitzer Georg Schudt (1830 –1890), Herausgeber des Taunusboten. Die Gewinner des Januar-Rätsels sind: 1. Preis:  Lisa Beez, Frankfurt am Main 2. Preis:  Simone Paul, Neu-Anspach 3. Preis:  Christine Buchwald, Rockenberg

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IMPRESSUM Offizielle Informationsschrift der Kur- und Kongressstadt Bad Homburg v.d.Höhe Herausgeber: Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d.Höhe Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Redaktion: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3152 Fax 06172-178-3158 Mail: info@louise-magazin.de Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe Rathausplatz 1 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-100-1300 Fax 06172-100 1360 Mail: pressestelle@bad-homburg.de Chefredakteurin: Eva Schweiblmeier Tel. 06033-970283 Fax 06033-970284 Mail: eva.schweiblmeier@t-online.de Vertrieb u. Anzeigen: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3700 Fax 06172-178-3709 Mail: anzeigen@louise-magazin.de IS Anzeigenservice Ingrid Scheidemantel Am Auweg 25 60437 Frankfurt/Main Tel. 06101-42165 Fax 06101-49167 Mail: pnoerig@t-online.de Grafische Gestaltung: Dorothea Lindenberg www.lindisein.de Ralf Dingeldein www.dingeldeindesign.de Produktion: Schleunung Druck Eltertstraße 27, 97828 Marktheidenfeld Telefon: 09391-6005-57 www.schleunungdruck.de Gültige Preisliste: Januar 2015 Nächster Redaktionsschluss: 5. März 2016 Titelbild: © Nina Gerlach


JAHRE

KINDERZAHNÄRZTIN IN BAD HOMBURG Ich danke Euch, meine kleinen und zum Teil auch schon ganz schön großen Patienten, für Euer Vertrauen.

DR. MED. DENT.

SABINE HANKE

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