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DIE LINDENHOF HOTELZEITU NG

10. AUSGABE

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DIE ARCHITEKTEN

DIE MITARBEITER

DIE GÄSTE

DER NACHWUCHS

Wir vergrößern nicht, wir erweitern

Wir freuen uns auf unseren neuen Arbeitsplatz

Wir haben da mal ein paar Fragen an den Chef

Wir haben gelernt, ein Hotel zu führen

WAS SICH ÄNDERT DER LINDENHOF WIRD ZUM „ERLEBNIS & GENUSS RESORT”

WIR SCHAFFEN DAS!

Jeden Tag helfen drei Hausmeister und der Chefkoch den diversen Baufirmen auf der Baustelle mit Rat und Tat – und sie sind überzeugt davon, dass am 24. März 2018 das neue Hotel stehen wird.

NEU BESSER LINDENHOF 1 DIE FAMILIENSUITE Ein intelligentes Bausystem sorgt dafür, dass die Suite der Eltern intelligent durch einen kleinen Gang mit dem Zimmer der Kinder verbunden wird. So haben die Kids eine eigene Dusche und Toilette sowie einen eigenen Balkon. Dem stressfreien Urlaub steht nichts mehr im Wege – zumal da der Nachwuchs auch ein eigenes Kinderparadies bekommt.

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Die Bauarbeiter (von links): Michal Arvay, Andi Pircher, Carletto Trenkwalder und Marosh Arvay

Dieser Tage hat sich der LindenhofHotelchef Joachim Nischler wieder mal als „Vordenker“ fühlen dürfen. Bei einem Vortrag des Wirtschaftsdienstleisters IDM Südtirol erklärte Hansjörg Falz, Chefredakteur des Reisemagazins „Merian“, was die Zukunft des Tourismus bestimmen wird: zum einen der Trend, ein drittes oder viertes Mal für ein paar Tage in Urlaub zu fahren, und zum anderen die Suche nach dem Erlebnis. „Auf beide Faktoren stellen wir uns gerade mit unserem Erlebnis & Genuss Resort Lindenhof ein“, sagt Joachim Nischler. Noch können die schaulustigen Einheimischen in Naturns nur erahnen, was aus der Baustelle im Kirchweg mal werden soll: ein Hotelanbau, der höchste Ansprüche befriedigen muss. „Man kann es sich noch gar nicht vorstellen – ein Gebäude nur mit Saunen, Spa und Schwimmbäder“, sagt Marosh Arvay, der zusammen mit seinem Bruder Michal die alten Bereiche gerade entrümpelt hat. Die beiden Slowaken müssen in diesem Jahr ihren Weihnachtsurlaub in der Heimat verkürzen, zusammen mit Carletto Trenkwalder sind sie

Das Ergebnis: so soll‘s mal aussehen...

für den Bauleiter Manuel Achammer und die zig Bauarbeiter die Verbindung vom Stammhaus zur neuen Welt. Auch Andi Pircher, im Hauptberuf Chefkoch, hilft über den Winter mit. „Sie kennen sich aus und wissen, was wo steht und wer was braucht“, sagt der Chef über seine langjährigen Mitarbeiter. Bis zum 18. Januar soll der komplette Rohbau stehen, ab Februar werden die Zimmer innen verputzt, ein Probezimmer eingerichtet und die Klimatechnik eingebaut, Ende Februar

kommen Tischler und Elektriker, während außen der Naturputz aufgetragen wird. Anfang März beginnt schon von unten die Putzkolonne, während oben noch im Rohbau gearbeitet wird. Von der 2. Märzwoche an sollen die Mitarbeiter für das neue Erlebnis & Genuss Resort geschult werden. „Im Moment erleben wir nur viel und genießen relativ wenig“, sagt Carletto Trenkwalder lächelnd, der sicher ist, dass die Vier von der Baustelle am 24. März urlaubsreif sein werden. „Vielleicht lädt uns ja dann unser Chef in das Erlebnis & Genuss Resort ein“, sagen die Brüder Arvay, die gerade mit ihren Schubkarren zum vierten Mal in dieser halben Stunde von der Tiefgarage hoch zum dritten neuen Komplex eilen. Es gibt noch viel zu tun – auch für die drei Hausmeister. „Und ihr wollt bis zum 24. März fertig sein?“, fragt ein Nachbar zweifelnd. Michal Arvay stoppt kurz, wischt sich bei kaltem Winterwetter den Schweiß von der Stirn und sagt: „Keine Sorge. Wir schaffen das.“ Es ist übrigens ein Arbeitsziel, das die Mitarbeiter im Lindenhof schon seit Jahren verinnerlicht haben.

NUR FÜR ERWACHSENE Den November haben wir speziell für Erwachsene reserviert. Wir sind sicher: Paare werden einen erholsamen Wellnessurlaub bei uns verbringen können. Denn nach dem Umbau bieten wir alles, was man zur Erholung braucht: Ein „ARTSPA” mit einem einzigartigen Snoezelen-Raum, acht verschiedene Pools, sieben Saunen und acht unterschiedliche Themenruheräume.

3 SCHÖNE WEIHNACHTEN Darauf haben unsere Stammgäste schon lange gewartet: Wir öffnen vom nächsten Jahr an auch immer während der Weihnachtszeit – vom 26. Dezember bis zum 6. Januar. Feiern Sie mit Ihren Lieben – und mit uns. Vier Buchungsstrecken bieten wir an: 7 Nächte vom 26.12. bis 02.01.; 4 Nächte vom 26.12. bis 30.12.; 4 Nächte vom 02.01. bis 06.01.; 7 Nächte vom 30.12. bis 06.01.

Die Rezeption erreichen Sie unter 0039 0473 666242 (Mo. bis Fr. von 8 bis 18 Uhr und samstags bis 13 Uhr) oder info@lindenhof.it


HAUSPOST

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POST VOM HOTELCHEF

LIEBE GÄSTE, LIEBE FREUNDE, wahrscheinlich sind die Tage der Besinnung für mich in dieser Zeit noch ausgeprägter als sonst vor und während Weihnachten. Schließlich liegt ein Jahr hinter uns, in dem nach vielen Gesprächen, Überlegungen, Änderungen, Auseinandersetzungen, Kompromissen und Hoffnungen die Entscheidung gefallen ist, unser Hotel in kürzester Zeit umzugestalten. Und schließlich liegt jetzt ein Jahr vor uns, in dem sich zeigen muss, ob all’ unsere kreativen Ideen und gut gemeinten Ansätze bei Euch auch so ankommen werden, wie wir uns das erhoffen... Ich weiß nicht, ob Ihr das verstehen könnt: Aber so oft wie in dieser nächtlichen Stille vor dem täglichen Baulärm habe ich noch nie an Euch gedacht. Ich weiß, Ihr werdet jetzt sagen, dass ich nur die Sorge habe, dass Ihr nicht mehr kommt und ich nachher in meinem teuren Erlebnis & Genuss Resort vielleicht noch die Banker verköstigen darf, die mir die Kredite gegeben haben. Vielleicht. Ja, es könnte sogar durchaus sein, dass dies der Anlass dafür war, jetzt so intensiv an Euch zu denken. Nur: dabei ist mir aufgefallen, dass unser Verhältnis vielleicht doch mehr ist als eine Hotelier-Gast-Beziehung. Dass viele Gäste Freunde geworden sind, dass ich Eure Kinder ins Herz geschlossen habe, dass ich mit einigen von Euch groß geworden bin, wenn ich das Wort groß in diesem Zusammenhang mal in Verbindung mit mir anwenden darf. Ihr seid nämlich schon nach Na-

turns gekommen, als mein Vater noch seine Pension hatte. Mit Euren Kindern habe ich im Garten gespielt, sie kommen heute noch, inzwischen sogar mit ihren Kindern. Ich kann mit Euch über Fußball reden, wenn Ihr nicht gerade Duisburg- oder Stuttgart-Fan seid, über Weine, über Wanderungen, über die besten Fahrräder und die neuesten Autos. Über gutes Essen. Sogar über Politik. Ich höre gerne zu, wenn Ihr mir von Eurer Heimat in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Italien erzählt, und ich lerne nie aus, wenn Ihr mich in die Geheimnisse Eures Berufs einweiht. Auch wenn ich einige vielleicht nur ein oder zwei Wochen im Jahr sehe: Es würde mir was fehlen, wenn es nicht so wäre. Und damit meine ich bestimmt nicht Euer Geld. 69 Prozent Stammgäste – es ist ein Wahnsinn. Und es zeigt, dass wir vielleicht doch auch das eine oder andere bisher in unserem Hotel richtig gemacht haben. Damit meine ich meine Familie, jung und alt, aber auch die Mitarbeiter, unter denen es einige treue Seelen gibt, die nicht nur zum Geld verdienen im Lindenhof arbeiten. Ich glaube, das spürt ihr auch. Ihr kennt sie, sie kennen Euch. Ihr seid schon alte Bekannte. Und wie oft ist es schon passiert, dass auch aus Gästen Freunde geworden sind, die sich zu ihrem gemeinsamen Urlaub im Lindenhof treffen. Die einen kommen aus Zürich, die anderen aus Berlin. Oder sonstwoher. Vielleicht sollten wir eine Lindenhof-Community gründen, wie das neudeutsch heißt. Damit wir alle immer in Verbindung bleiben.

Auf was für Gedanken man nicht alles kommt in solch einer Zeit am frühen Morgen. Ich denke an Familie Sch. – und wie den Kindern wohl die neue Rutschbahn gefallen wird. Ich denke an Herrn K. – und für welchen Ruheraum er sich wohl entscheiden wird. Ob Frau M. sich in unserem ARTSPA wohlfühlen wird. Wie Herr D. mit der neuen Garage zufrieden sein wird. Und und und… Und ob ihr alle schön und friedlich Weihnachten feiern werdet. Das wünschen wir Nischlers Euch nämlich von ganzem Herzen. Ein frohes Fest, ein gesundes und glückliches neues Jahr. 2018 könnten wir sogar zusammen feiern, denn unser Resort wird dann auch vom 26. Dezember bis zum 7. Januar geöffnet haben. Vielleicht bin ich dann auch nicht mehr so sentimental wie heute. Weil Ihr mir vielleicht bis dahin schon gesagt habt, dass Euch unser neuer Lindenhof noch besser gefällt als der alte. Hoffentlich. Lasst es euch gut gehen! Ich muss raus, die harte Realität hat mich wieder. Es kommt zwar kein Gast, aber der Bagger.

Alles Liebe, Euer Joachim Nischler


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PORTRÄT

DIE ARCHITEKTEN UND DIE NATURNSER NATUR

„EINE GROSSE VERANTWORTUNG” Elke Ladurner und Stephan Marx mussten beim Umbau des Lindenhofs nicht nur den Bauherrn, sondern vor allem die Gemeinde überzeugen. „Wir erweitern, wir vergrößern nicht”, sagen sie. Als Stephan Marx in Wien an der Akademie der Bildenden Künste Architektur studierte, amüsierte er sich mit seinen Kommilitonen köstlich über einen ergrauten Professor. Von der Natur predigte er ihnen und dass das Wichtigste für einen guten Architekten Zurückhaltung sei. „Wir haben das damals nicht verstanden”, sagt er. Mit 48 weiß Dr. arch. Stephan Marx aber, was der alte Mann gemeint hat und was es bedeutet, Architektur in eine Landschaft zu zaubern. „Es ist eine große Verantwortung”, sagt er. „Weil man nie die Natur dominieren sollte.” Vielleicht ist diese Einstellung das Erfolgsrezept des Architekturbüros von Stephan Marx und Elke Ladurner, die in den vergangenen Jahren einige Südtiroler Hotels in die Neuzeit versetzt haben, ohne die Landschaft zu vernachlässigen: Das „Schenna-Resort” in Schenna, das „Hotel Muchele” in Burgstall, das „Weiße Kreuz” in Burgeis, den „Quellenhof” am Gardasee. Und jetzt das Erlebnis & Genuss Resort Lindenhof in Naturns. „Natürlich ist uns hier als Erstes aufgefallen, wie sehr der Lindenhof jetzt schon über dem Ort dominiert, weshalb uns klar war: Wir sollten nicht vergrößern, sondern erweitern.” Auch deshalb wird der neue Bau nicht in dem auffallenden Rot glänzen, sondern sich mit naturfarbenem Holz abheben. Es ist ein mühsamer Prozess für kreative Architekten, der nach ersten Gesprächen mit dem Bauherrn durchaus mit eigenen Vorstellungen beginnt. „Im Lindenhof hatten wir das Glück, mit Joachim Nischler auf einen Bauherrn zu treffen, der sich für Architektur begeistert und auch gerne experimentiert”, sagt Dr. arch. Elke Ladurner. Trotzdem gibt es Vorgaben: das Geld natürlich, die Sorgen der Gäste in den Fragebögen, die Verbesserungsvorschläge des Personals, die Zielvorgabe der MarketingAgentur, die Wünsche der Familie. Einen Tag saß eine große Abordnung aller Beteiligten vor der letzten Detailplanung zusammen und impfte die Architekten auf das besondere Lindenhof-Feeling.

ARCHITEKTEN Stephan Marx hat in Wien an der Akademie der Bildenden Künste studiert, Elke Ladurner Architektur in Innsbruck und Venedig. Seit 2001 haben sie ein gemeinsames Büro in Schlanders mit vier Mitarbeitern. Marx und Ladurner sind mehrfach ausgezeichnet worden – unter anderem mit dem „d-prize 2013 Premio internazionale per l’hotellerie“, dem „Premio internazionale di architettura e design bar/ ristoranti/hotel d’autore 2015“ und von den „Historischen Gaststätten Südtirols”.

Ein knappes Jahr später haben Elke Ladurner und Stephan Marx in ihrem Büro in Schlanders einen Schrank voller Modelle – und schuld daran ist nicht mal der Hotelchef allein. Die Gemeinde Naturns hatte die ersten Vorschläge in Richtung Türme wegen des Kriegerdenkmals an der Linde abgelehnt – und schließlich gar Sachverständige in Sachen Architektur und Landschaftspflege aus Österreich, Italien und der Schweiz um Stellung gebeten. „Warum baut ihr denn in dieser Landschaft nicht in die Höhe”, haben die zwei Herren und die Dame in ihrem Schlussplädoyer gefragt – und die Architekten konnten etwas verwundert an ihren ersten Vorschlägen weiter konzipieren. Inzwischen sind es drei höhere Körper, wie sie die Erweiterung rechts neben dem Hotel nennen. So etwas, sagen sie, haben sie noch nie zuvor gebaut. Wobei das natürlich auch der Wunsch jedes Hoteliers ist: Er will immer ein ganz neues Hotel, das es so noch nie gegeben hat. „Die Anforderungen sind schon hoch. Weil man von jedem Zimmer ausgehen und nachdenken muss, wie sich der Gast hier fühlt und was er sieht”, sagt Stephan Marx, der in der ersten Zeit mit seiner Partnerin nie Hotels gebaut hat. „Die Hoteliers wollten keine Architekten. Sie haben ein Satteldach genommen und eine aufgeblähte Almhütte gebaut. Das waren die Hotels in Südtirol”, sagt Elke Ladurner. Die Jahre, in denen Architekten in der Honorarliste für Paläste und Hotels gleichermaßen eingestuft wurden, waren da längst vorbei. Erst seit kurzer Zeit wollen auch Hoteliers wieder außergewöhnliche Häuser in der Südtiroler Landschaft. Joachim Nischler ist da immer schon einen anderen Weg gegangen. „Es ist schön, einen Bauherrn zu haben, der einen gewissen ästhetischen Anspruch hat”, sagt Elke Ladurner. Dass das auch anstrengend sein kann, sagt sie nicht. Trotzdem gilt auch im Fall Lindenhof am Ende wohl die alte Architektenregel von Stephan Marx: „30 Prozent unserer Ideen fallen unter den Tisch.”

SO ERKLÄREN DIE ARCHITEKTEN DEN NEUEN LINDENHOF: Die im Grundriss polygonalen und unterschiedlich hohen Baukörper verteilen sich auf dem Grundstück. Ihre extreme Entwicklung in der Vertikalen schafft Freiraum zwischen den Gebäuden und lässt ein Landschaftsbild aus Tälern und Bergen entstehen.

... und weg mit den Modellen: Stephan Marx und Elke Ladurner (2./3. von links) mit Kollegen


MITARBEITER

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WILLKOMMEN IM LINDENHOF

DAS WIRD UNSER NEUER ARBEITSPLATZ Mitarbeiter sind immer skeptisch, wenn es etwas Neues für sie gibt. Das ist menschlich – und das kennen wir alle aus unserem Job. So war auch das Lindenhof-Personal skeptisch, als es vom Anbau des Hotels hörte. Inzwischen aber haben sie die Pläne studiert, die Renderings gesehen – und die Skepsis ist einer Euphorie gewichen. Die Damen und Herren freuen sich auf ihre neuen und zusätzlichen Arbeitsplätze. Und gerne stellen sie diese schon mal vorab den Stammgästen vor.

SAUNA UND SCHWIMMBÄDER Arthur Pircher

Arthur Pircher ist allen Saunafreunden als Aufgussmeister bekannt. Zu seinem Arbeitsgebiet gehören auch die Schwimmbäder. „Zwei Dinge werden wir künftig bestimmt nicht mehr hören: ,Die Kinder sind zu laut’ und ,im Ruheraum sind alle Liegen belegt’. In Zukunft werden die Kinder ihr eigenes Reich mit Schwimmbädern und Liegewiese haben, und Ruheräume gibt es im umgebauten Hotel gleich acht auf 500 qm. Auf drei Etagen finden Sie klassische Betten, Wasserbetten, kuschelige Wandkojen und schwebende Liegemöglichkeiten – wirklich für jeden das Richtige. Selbst in dem wunderschönen Innenpool mit dem Wasserfall wird es ein paar schwimmende Liegen geben. Es ist super, wie unser Chef unseren Bereich mit Saunen und Schwimmbädern aufgewertet hat. Wir haben eines von den drei neuen Bauwerken komplett für uns – mit Saunen und Ruheräumen im dritten, vierten, fünften und sechsten Stock – und einer Verbindungsbrü-

cke, die uns direkt in die Sky-Sauna im Haupthaus führt. Sogar eine eigene Rezeption für die drei Schwimmbäder, zwei Pools und sieben Saunen gehört dazu. Aus 238 qm Schwimmbadfläche sind 400 geworden, aus 110 qm Saunabereich 175. Wir sind sicher: Sie werden sich wohl fühlen. Besonders beeindruckt hat uns aber bei den Renderings und Plänen das Ambiente. Kaskadenförmig sind die Schwimmbäder aufgebaut mit einer sogenannten Infinity-Kante, die den Eindruck vermittelt, das Wasser würde in der Unendlichkeit entschwinden. Das gilt für das 25 Meter lange Sportbecken ebenso wie für den 18 Meter langen Wellnesspool und das Innenschwimmbad mit dem Wasserfall. Übrigens haben Sie bei allen drei Schwimmbädern die Möglichkeit, inhouse einzusteigen. Und natürlich bei schlechtem Wetter auch im Warmen wieder auszusteigen. Alle Schwimmbäder führen von innen nach außen. Was sich jetzt kompliziert anhört, ist in Wirklichkeit super einfach – und insgesamt unglaublich schön.”


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MITARBEITER

BEAUTYBEREICH Lorella Longhitano ist die Mutter von Chiara und Emma Nischler und als Hotelmanagerin im Lindenhof unter anderem für den Beauty-Bereich zuständig. „ARTSPA – so nennen wir unsere neue Wellnessabteilung. Und das aus gutem Grund. Wir wollen auf 530 qm die Kunst des Lebens zelebrieren. Das bezieht sich nicht nur auf das Ambiente in den neun Behandlungszimmern, nein, wir wollen auch unsere Gäste anregen, in Zukunft glücklicher, zufriedener, entspannter den Alltag zu meistern. Das Dolce Vita zu genießen, ja, eben die Kunst des Lebens zu beherrschen. Das ist – zugegeben – ein hehrer Anspruch. Doch wenn Sie einmal unser Konzept zusammen mit der DolceVita-eigenen Produktlinie BERG erlebt haben, werden Sie mich vielleicht besser verstehen. Im Moment klingt das alles nach billiger Waschmittelwerbung, ich weiß. Dash wäscht so weiß, weißer geht’s nicht. Wer kann sich schon vorstellen, was inspirierende Momente der Berührung heißen soll? Aber wenn Sie mal das Edelweiß, die Marille, den

Marmor, die Alpenrose berührt und gerochen haben, werden Sie so begeistert sein, wie ich es schon bin. Besonders stolz bin ich auf den Snoezelen-Raum, einen Schonbereich, der alle Außenreize von Ihnen abhalten wird, in dem Sie sich auf das besinnen können, was Ihnen wirklich wichtig ist. Snoezelen kommt aus dem Holländischen und ist eine Kombination aus den Worten snuffelen (schnuppern) und doezelen (dösen, schlummern). Ich hab’s schon mal probiert – und war snuffelen und doezelen. Und war dabei wirklich ganz weit weg von dieser Welt. Zwei weitere Neuigkeiten haben wir: Es wird eine Spa-Suite geben, die Pärchen oder Familien buchen können und in dem sie alle Wellnessmöglichkeiten in einem persönlichen Bereich finden. Und wir werden eine eigene Rezeption haben mit einer Mitarbeiterin, die Führungen durch den Wellness-, Sauna- und Schwimmbadbereich anbietet, Buchungen vornimmt, aber auch Ansprechpartnerin für andere Urlaubsinteressen ist. Zum Beispiel, wenn Sie eine Wandertour planen.”

Lorella Longhitano

Helmut Stieger

RESTAURANT Helmut Stieger ist seit vielen Jahren Restaurantleiter. Der gelernte Sommelier wandert gerne – und freut sich nicht nur deshalb auf eine größere Fläche in den Speisesälen. „Einmal hat eine Mitarbeiterin von uns den Arbeitstag in den Speisesälen mit einem Kilometerzähler verbracht – und siehe da: Über 20 Kilometer ist sie mit Tellern und Gläsern marschiert. In Zukunft werden es vielleicht sogar ein paar mehr sein – denn unser Reich wird erweitert bis in den ersten neu erbauten Komplex hinein. So können wir mehr laufen – und unsere Gäste haben mehr Platz. Beim Sitzen – und am Buffet. An unseren beiden modernen Speisesälen wird sich nichts ändern, sieht man mal davon ab, dass ich die Räume etwas großzügiger bestuhlen kann. Aber keine Sorge: das Miteinander und die Gemütlichkeit wird darunter bestimmt nicht leiden. Ein Gang vom Buffet nach rechts führt Sie in den neuen Zimmertrakt und in einen der neuen Speisesäle. Er

wird ebenfalls so modern gestaltet wie die zwei, die Sie schon kennen. Und er wird in der Ferienzeit vor allem für Familien mit Babys oder Kleinkindern eingedeckt werden. Hier können Sie auch im Freien frühstücken, denn wie im Haupthaus gibt es eine Terrasse. Die „Stuben” wird an dem bisherigen Platz verschwinden, auch weil wir hier einen kleinen Speiseraum brauchen, den zum Beispiel unsere Kinderbetreuerin mit ihren Gästen schon ab 18 Uhr nutzen wird. Danach können sich auch größere Gruppen dort zum Essen zusammenfinden. Das war ja bisher nicht immer so einfach. Aber keine Sorge: es gibt eine neue „Tiroler Stuben” – mit einem Ambiente, das dem heutigen Zeitgeist entspricht. So haben wir auf jeden Fall die Möglichkeit, das Buffet am Morgen und am Abend zu erweitern, was allein schon deshalb wichtig ist, weil wir unsere hausgemachten Teigwaren so zubereiten wollen, dass Sie live dabei sein können. Einmal in der Woche planen wir ein Nudelbuffet – auch mit der Unterstützung des Premiumherstellers Felicetti.”


LAGEPLAN

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DER NEUE LINDENHOF

MEHR ERLEBNIS, MEHR GENUSS Alle Wege führen – in den Lindenhof. Und doch ist manches nicht mehr dort, wo Sie es bisher gewohnt waren. Dieser Lageplan zeigt Ihnen das gesamte Erlebnis & Genuss Resort mit dem neuen Anbau – und wo Sie was wie finden.

SCHLOSSSAUNA

OFFENE FEUERSTELLE

INFRAROT-, AUFGUSS-, DAMPF-, BIOSAUNA

RUHERÄ

INDOORPOOL

SKYSAU PANORA

25 M SPORTPOOL

WELLNESSPOOL

FIT & FUN HOUSE

YOGARAUM SEMINARRAUM


LAGEPLAN

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ÄUME

OSTTURM MIT ZIMMERN, SUITEN UND PENTHOUSE SUITE

UNA, AMARUHERAUM OUTDOOR WHIRLPOOL

SÜDTURM MIT ZIMMERN UND SUITEN

FAMILIENRESTAURANT GARAGENEINFAHRT

ARTSPA

KINDERBEREICHE LOBBY


MITARBEITER

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KINDERPARADIES Sybille Schgör hat schon in der vergangenen Saison aufgeregte Kinder erlebt, die ihrem neuen Platz im Hotel entgegenfiebern. „Die Kinder konnten es gar nicht glauben, was in der letzten SUITE schon zu lesen war: ,Gibt es wirklich eine Wasserrutsche über vier Stockwerke?’ ,Stimmt es, dass wir ein Kino bekommen?’ ,Haben wir ein Schwimmbad nur für uns?’ Ja, ja, ja. Alles wird vom 24. März an so sein. Wir werden mit unserem Kids-Club umziehen in den neuen Bereich, der sich allein schon innen um 150 qm vergrößert. Was das für Möglichkeiten ergibt, brauche ich erfahrenen und vielleicht auch leidgeprüften Eltern nicht zu erzählen. Es wird für die Kinder zusätzlich ein Sport- und Spielbecken geben, einen Whirlpool, ein Babybecken, eine Kletterwand mit 15 Metern und einen abgegrenzten Spielplatz im Freien. Die Turnhalle für die Kinder

ist 15 Meter lang und sieben Meter breit. Und natürlich dürfen uns auch die Erwachsenen besuchen. Wir haben sogar eine Dress-onFamiliensauna in unserem Bereich. Und was mir sehr gut gefällt: wir müssen nicht mehr in unserer Spieleoase essen, sondern bekommen auch auf der Speisesaal-Ebene einen kleinen Raum, in dem wir uns um 18 Uhr zum Kindermenü zurückziehen können. Anschließend gehen wir zum Spielen wieder runter. Aber auch für die Teenies gibt es Neuigkeiten. Keine Sorge, ihr werdet nicht beaufsichtigt. Aber in unserem Trakt wird es einen 70 qm großen Bereich geben, der nur euch gehört. Da wird euch keiner nerven, ihr könnt Musik hören, spielen, chillen – alles, was das Herz begehrt, ist in Eurer Lounge. So einen Rückzugsort hätte ich mir gewünscht, als ich jung war. Leider kommt er für mich zu spät, aber vielleicht darf ich ja bei euch mal reinschauen. Ich werde auch anklopfen.”

Sybille Schgör

Michaela Toll und Stefan Pichler

BARBEREICH/TAGESCAFE Michaela Toll und Stefan Pichler sind zwei der bekanntesten Gesichter im Lindenhof. Seit Jahren ist die 30-Jährige für das Tagescafe zuständig und der 31-Jährige abends bzw. nachts für die Bar. „Keine Sorge: die Bar bleibt, wo sie ist. Und die Auswahl an Getränken wird bestimmt nicht geringer. Doch sonst ändert sich bei uns einiges – aber wie lautet der berühmte Spruch des ehemaligen Berliner Bürgermeisters: ,Und das ist gut so.‘ Gut finden wir, dass es künftig einen abgetrennten Raum geben wird. 50 Quadratmeter groß. Wenn mehrere Leute zusammensitzen wollen, ist dieser Bereich ideal. Unser Restaurantleiter Helmut wird hier auch künftig seine Weinproben abhalten. Gut finden wir, dass der Barbereich nach hinten in Richtung Schwimmbad um 130 qm erweitert wird – und zwar so, dass man die neue Fläche im

Sommer öffnen und bei schlechtem Wetter schließen kann. Wir werden eine Art Amphitheater haben, das sich für Modeschauen und andere Aufführungen anbietet, Livemusik wird es geben, und wir haben endlich genügend Platz bei Welt- oder Europameisterschaften für die Fußballfans. Sogar unser Chef wird mit seinen 1,72 Metern etwas sehen… Gut finden wir, dass die Gäste, die in Ruhe lesen wollen, ihre Rückzugsmöglichkeit neben dem offenen Kamin finden, genauso wie es eine Fläche geben wird für die Urlauber, die an Tischen ,Mensch, ärgere Dich’ oder Schach spielen wollen. Sie merken schon: wir finden alles gut. Das liegt bestimmt nicht nur daran, dass wir von Joachim bezahlt werden. Aber entscheidend wird sein, wie es Sie finden werden, die für ihren Urlaub bezahlen. Wir sind jedenfalls gespannt und warten auf Ihre Reaktion.”


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MITARBEITER

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YOGA Monika Chitra Pedross hat im Lindenhof vor einem Jahr die Yoga-Stunden eingeführt. Jetzt freut sie sich auf einen eigenen Raum.

Monika Chitra Pedross

„Für mich ist das natürlich etwas ganz Besonderes und zeigt: Yoga ist im Lindenhof angekommen. Wir werden in der neuen Saison einen eigenen Yoga-Raum haben mit 110 Quadratmetern. Wir werden nicht mehr Rücksicht auf andere Kurse nehmen müssen, die in der großen Übungshalle im Fitnesszentrum geplant sind. Ist jetzt Rückenfit wichtiger als Yoga? Oder umgekehrt? Es kann künftig beides zeitgleich stattfinden, mit der Vergrößerung des Fitnessbereichs ist das kein Problem mehr. Unten auf der Rezeptionsebene, wo es früher die Gartensuiten gab, wird jetzt eine neue Mehrzweckhalle entstehen. Sie kann für Veranstaltungen, für Seminare, für Sportkurse genutzt werden. Nur eines steht fest: 110 Quadratmeter gehören unserem Yoga. Wenn das Interesse von Ihnen da ist, kann ich jetzt noch öfters zum gemeinsamen Meditieren einladen. Wir werden genügend Platz haben für HathaYoga, bei dem das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch Atemübungen und körperliche Übungen angestrebt wird. Und ich werde noch mehr als bisher auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Leistungsstufen eingehen können.”

Anja Scheer

ZIMMER Anja Scheer ist als Gouvernante für die Zimmermädchen verantwortlich. Sie arbeitet seit fünf Jahren im Lindenhof: „Wenn ich neue Zimmer sehe, denke ich ja normalerweise immer zuerst: wie schwierig ist das oder jenes zu putzen. Bei den Renderings der neuen Lindenhof-Suiten ist mein Blick zwar auch zuerst bei den offenen Bädern hängen geblieben – aber dann habe ich die Badewanne entdeckt. Sie ist quasi ins Freie gebaut – und der Gast hat die Aussicht in die Natur. Und trotzdem kann ihn niemand von außen sehen. Genial. Genial finde ich auch die Lösung mit den Familienzimmern, die der Lindenhof künftig in vier Monaten während der Ferienzeiten anbieten wird. Da wird auf dem Gang vor der Juniorsuite mit 45 qm und dem daneben liegenden Doppelzimmer mit 35 qm einfach eine ansonsten in der Wand nicht sichtbare Türe nach

vorne geschoben – und schon hat die Familie während ihres gemeinsamen Urlaubs eine eigene Wohnung mit zwei Zimmern. Und zwei Balkonen. Insgesamt gibt es im neuen Bereich 30 neue Zimmer, wobei im Haupthaus wegen anderer Umbauarbeiten 20 weggefallen sind. Wer Joachim kennt, weiß, dass er dabei auf künstlerisches Ambiente genauso Wert gelegt hat wie auf ökologische Nachhaltigkeit und gesundes Wohnen. Die Einrichtungen sind aus Naturmaterialien, das Holz aus heimischer Lärche, der Boden Natur-Estrich. Eine intelligente Lärmdämmung und Boxspringbetten sind im Lindenhof ohnehin selbstverständlich. Das kennen Sie ja bereits. Ich muss Joachim fragen, ob ich einmal vor der Saison in diese Badewanne liegen darf. Irgendjemand wird sie hinterher schon putzen. Ich mache ja den Dienstplan...“


GÄSTE

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DAS ERLEBNIS & GENUSS RESORT

WAS ÄNDERT SICH IM LINDENHOF? Hotelchef Joachim Nischler beantwortet die meistgestellten Fragen der Gäste*.

Unsere Köche nehmen gerne auf Ihre Laktoseintoleranz Rücksicht. Allerdings stellen die zig Sonderwünsche in Sachen Nahrungsmittelverträglichkeit unsere Köche inzwischen vor eine nicht mehr zu bewältigende Aufgabe. Schon beim Frühstück müssen sie sich auf die unterschiedlichsten Allergien der Gäste einstellen, insgesamt ist das leider nicht mehr zu bewältigen. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns deshalb in der Küche wirklich nur noch auf die gängigsten Nahrungsmittelintoleranzen beschränken können. Die Laktoseintoleranz gehört wie die Glutenunverträglichkeit dazu. Bitte besprechen Sie einfach schon morgens mit unserem Kellner das passende Abendmenü.

KANN ICH MEIN MENÜ WEITERHIN ERST AM ABEND VON GANG ZU GANG WÄHLEN? Selbstverständlich, Bewährtes bleibt auf jeden Fall erhalten. Wir haben nur das Problem, dass unsere Küche inzwischen durch zu viele Sonderwünsche überfordert ist. Deshalb sollten Gäste, die vielleicht auf Spaghetti oder Wienerschnitzel ausweichen wollen, schon morgens dem Kellner Bescheid geben. Zwiebelrostbraten oder Schlutzkrapfen werden künftig ohnehin einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen – bei einem speziellen Südtiroler Abend.

ICH LEIDE UNTER LAKTOSEINTOLERANZ. KANN DIE KÜCHE DARAUF RÜCKSICHT NEHMEN?

SPANNENDE FUSSBALLSPIELE SEHE ICH AUCH IM URLAUB GERNE. JETZT HABE ICH GEHÖRT, DASS DER BARBEREICH IN DIE RICHTUNG ERWEITERT WIRD, IN DER BISHER DER FERNSEHER STAND. HEISST DAS: DIE BAYERN MÜSSEN OHNE MICH SPIELEN? Die Bayern müssen nur auf Ancelotti verzichten, nicht auf Sie. Und sogar für Dortmunder Fans haben wir noch Platz. Durch die Erweiterung des Barbereichs können wir den bisherigen „Fernsehraum im Freien” weiter nutzen und nach hinten Richtung bisheriges Schwimmbad sogar vergrößern. Und an kühleren Abenden ist es möglich, die Fläche durch verschiebbare Wände komplett zum Innenbereich zu machen. Damit es Ihnen auch warm ums Herz wird, wenn Bayern mal gegen Inter Mailand verliert...

WAHRSCHEINLICH BLEIBEN JA DIE ZIMMER IM HAUPTHAUS SO, WIE SIE BISHER SIND. FÜRCHTET IHR NICHT, DASS KÜNFTIG ALLE IN DIE NEUEN SUITEN WOLLEN – UND NACH WELCHEN KRITERIEN WÄHLT IHR AUS?

Noch wählt bei uns der Gast aus. Also ganz einfach: wer zuerst bucht, kann sich seine Suite oder sein Zimmer wählen. Eine Preisliste liegt übrigens dieser SUITE-Ausgabe bei.

ICH BIN BISHER IMMER SEHR GERNE MIT MANN UND HUND (IN DIESER REIHENFOLGE) IN DEN LINDENHOF GEKOMMEN. ICH GEHE MAL DAVON AUS, MEIN MANN DARF WEITER MIT – ABER WAS WIRD AUS MEINEM HUND?

CHRISTIAN HAT MIR MAL GESAGT, DASS IHR GERNE NOCH MEHR KURSE ANBIETEN WÜRDET, DASS EUCH ABER DER PLATZ FEHLT. WIRD DENN DER FITNESSBEREICH AUCH ERWEITERT?

Ich glaube, viel mehr Kurse vertragen unsere Gäste im Urlaub kaum. Denn auch hier hat der Tag leider nur 24 Stunden. Das Problem war eher, dass wir Yoga im großen Fitnessraum abhalten mussten. Dafür haben wir jetzt einen eigenen Bereich, abgetrennt in einer neuen Halle. So können zeitgleich mit Yoga andere Fitnessoder Gesundheitskurse angeboten werden.

Ich habe eine gute Nachricht: Männer dürfen alle Zimmer benutzen, Hunde nur die, die dafür vorgesehen sind. Wenn wir solche Zimmer frei haben, dürfen Sie Ihren Hund gerne weiter mitbringen.

Ich habe schon Pläne bei meinem letzten Urlaub sehen dürfen. Erst im Nachhinein ist mir aber aufgefallen, dass es durch die neuen Schwimmbäder viel weniger Liegefläche gibt. Müssen wir jetzt auch morgens um sechs aufstehen und die Muscheln mit Handtüchern reservieren?

Auch wenn man es dank der vielen Sonne meinen könnte, aber: Wir sind doch nicht auf Mallorca. Bei uns müssen Sie nichts reservieren. Es stimmt, dass ein Teil des Weinlabyrinths als Liegefläche entfällt, insgesamt aber haben wir mehr Platz für Sonnenanbeter als zuvor, keine Sorge.


GÄSTE

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WENN ICH DAS KONZEPT RICHTIG VERSTEHE, SOLLEN FAMILIEN MIT KINDERN AUSGEGRENZT WERDEN. FÜHRT IHR DANN EINE ZWEI-KLASSEN-GESELLSCHAFT EIN?

IHR SCHREIBT SPEZIELLE FAMILIENWOCHEN AUS. HEISST DAS, DASS ICH ZU ANDEREN ZEITEN MEINE KINDER ZU HAUSE LASSEN MUSS? Das hätten Sie wohl gerne. Kinder abgeben – und Urlaub machen. Geht übrigens bei uns auch. Wir haben Kinderbetreuung. Aber im Ernst: natürlich sind uns Kinder – sieht man vom „Ruhemonat” November ab – immer willkommen. Durch die speziellen Wochen wollen wir nur anderen Gästen signalisieren, dass mehr Familien da sein werden als sonst. Genauso wie wir in den anderen Wochen den Familien signalisieren: wir haben viele Sportler da, wir haben vor allem Pärchen und Ruhesuchende im Haus.

Sicher nicht. Was wir wollen, ist ein Erlebnis & Genuss Resort für alle. Da meine Familie Kinder liebt, wollen wir ihnen nur noch mehr Möglichkeiten bieten – auch die Möglichkeit zu spielen, ohne dass sich Erwachsene gleich beschweren. Es ist eine win-win-Situation für groß und klein. Und im Übrigen: Wir bauen Wege in alle Bereiche. Selbstverständlich können Sie zu den Kindern und die Kinder zu Ihnen. Um das richtige Wort zu finden – es wird sich „einspielen”.

SIE HABEN KÜNFTIG JA VIEL MEHR WELLNESSMÖGLICHKEITEN IM HAUS. WÜRDE ES SICH DA NICHT ANBIETEN, DAS HOTEL DAS GANZE JAHR ÜBER ZU ÖFFNEN - ZUMINDEST AUCH BIS ENDE NOVEMBER? MEINE FRAU UND ICH KÖNNTEN SICH DURCHAUS VORSTELLEN, DEN GANZEN TAG INHOUSE BEI IHNEN ZU VERBRINGEN – UND VIELLEICHT NUR MAL ZWEI STUNDEN IN DER KÜHLEREN LUFT SPAZIEREN ZU GEHEN.

VOR ALLEM BEIM FRÜHSTÜCK IST ES MANCHMAL IM HINTEREN BEREICH BEI MARMELADE UND SAFT SEHR ENG. KÖNNT IHR DA WAS MACHEN? Weniger Marmelade und Saft anzubieten war nicht die Lösung. Wir haben das Buffet vergrößert. Das machen wir auch dank der Anregung unserer Gäste.

Natürlich. Das ist unsere Idee. Wer im November Urlaub in Südtirol machen will, sucht Ruhe und Wellness. Deshalb werden wir auch diesen Monat für Erwachsene reservieren, die Entspannung brauchen. Sauna, Behandlungen, gutes Essen. Wir werden in dieser Zeit zusätzlich noch Gesundheitswochen anbieten – Fitness auf dem bellicon oder Training für den Rücken. Am zweiten Weihnachtsfeiertag öffnen wir dann erneut bis zum 7. Januar – und freuen uns wieder auf Familien mit Kindern.

WENN AUS MEINEM LIEBLINGSHOTEL EIN RESORT WIRD, BRAUCHE ICH DANN EINEN KOMPASS UND MUSS IM SPEISESAAL UND AM BUFFET NUMMERN FÜR DEN EINLASS ZIEHEN? Die Einzigen, die gerade beim Studium der Architektenpläne einen Kompass brauchen, sind die Damen und Herren der Rezeption. Aber auch nur, weil sie unsere Zimmernummerierung bei den Suiten und Zimmern im neuen Komplex logisch fortsetzen wollen. Sie werden das bestimmt schaffen, und so wird alles noch übersichtlicher – durch den Komplex Kinder- und Familienbereich, durch den Komplex Sauna und Wellness. Die Frage ist, wie Sie sich an unserem vergrößerten Buffet zurechtfinden werden. Vielleicht brauchen Sie da einen Kompass...

MIR HAT IMMER DIE STUBEN BESONDERS GUT GEFALLEN. DAS IST SO EIN STÜCK SÜDTIROLER KULTUR. WARUM MUSS DIE JETZT WEICHEN? Weil auch die Südtiroler Kultur moderner geworden ist. Wir werden eine neue Tiroler Stuben bauen - und ich bin sicher: Sie werden begeistert sein.

DA ICH GLEICH ZUM SAISONSTART AM 24. MÄRZ KOMME, WILL ICH ALLES RICHTIG MACHEN. WO CHECKE ICH KÜNFTIG EIN UND WIE KOMME ICH IN DIE GARAGE? Ich freue mich schon auf diesen 24. März, wenn Sie in Ihrem BMW vorfahren. Links an der Linde vorbei, hoch bis zum Eingang. Das kennen Sie seit 20 Jahren. Sie parken ihr Auto, checken an der Rezeption ein – alles wie gehabt. Wenn Sie in die Tiefgarage fahren wollen, fahren Sie zurück zu der alten Linde, jetzt rechts vorbei und ein Stück die Straße hoch. Links hinter den neuen Bauten ist dann die Einfahrt in eine viel größere und übersichtlichere Tiefgarage.

ÄNDERT SICH EIGENTLICH IN DEN ZIMMERN IM ALTEN LINDENHOF AUCH WAS? MANCHE KÖNNTEN JA SCHON EINE RENOVIERUNG VERTRAGEN. Im alten Lindenhof werden einige Zimmer komplett wegfallen, weil hier andere Bereiche vergrößert werden. Zum Beispiel die Gartensuiten, aber auch das Kirchbach-, das Kirchturm- und das Sonnenbergzimmer. Und was die Renovierungen anbelangt: Schauen Sie mal meine Handwerkerrechnungen an. Wir renovieren Jahr für Jahr.

* Familie Nischler und die Lindenhof-Mitarbeiter haben die am häufigsten gestellten Fragen der Gäste in den letzten Wochen der Saison 2017 gesammelt. Wenn Ihre nicht dabei ist, schreiben Sie an die Rezeption.


INTERVIEW

DIE LINDENHOF HOTELZEITU NG

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Chiara (links) und Emma: wer zuerst lacht, hat verloren...

DAS FAMILIENHOTEL

DIE ZUKUNFT HAT BEGONNEN Ein Gespräch mit der nächsten Nischler-Generation: die Schwestern Chiara (23) und Emma (21) unterhalten sich über ihre Pläne, über das Hotel und über ihre Beziehung – während vor der Tür gehämmert, gebohrt und betoniert wird. Der Lindenhof baut gerade in Naturns seine Welt für morgen. Denkt man in eurem Alter eigentlich auch darüber nach, was in zehn, zwanzig Jahren sein wird? Emma: Um Gotteswillen. Ich denke vielleicht an mein Studium, was danach wird, keine Ahnung. Ich mache keine Pläne. Es kommt eh immer anders, als man denkt. Oder man muss nachher sagen: alles lief nach Plan. Nur der Plan war sch… Chiara: Ich plane schon, es geht doch nicht anders. Wir haben ein Familienhotel, das soll bei den Nischlers bleiben. Ich kann mir vorstellen, das zu übernehmen, mit unserem Vater zu führen und später hoffentlich mit Emma. Und mit 65 sitze ich dann mit einem guten Roman in der Lesenische neben der Bar im Lindenhof und schaue zu, wie meine Kinder den Laden schmeißen. Emma: Du hast so Vorstellungen. Vielleicht gefällt es mir ja auch, nach dem Studium als Künstlerin zu leben. Chiara: Das ist ja Plan B von mir. Du verdienst als Künstlerin das Geld – und ich kann es dann in unser Hotel investieren. Emma: Plan B gefällt mir. Ich fürchte, man wird immer mehr in ein Hotel investieren müssen. Ob die neuen Schwimmbäder auch 20 Jahre halten wie die letzten, ist die große Frage. Die Konkurrenz ist groß, die Gäste werden anspruchsvoller. Und ich sehe ja jetzt schon im Service bei meinen sporadischen Einsätzen, wie entscheidend es ist, gutes Personal zu haben. Chiara: Da sind wir uns doch mal einig. Ich will die Mitarbeiter auch noch mehr einbeziehen, mit ihnen zusam-

men Ideen und Pläne entwickeln. Wer die besten Mitarbeiter hat, wird in Zukunft den harten Konkurrenzkampf in Südtirol gewinnen, da bin ich sicher.

Chiara: Das stimmt. Leider haben die Zwei erst spät gelernt, dass man auch als Chef einen freien Tag in der Woche braucht. Den werden wir uns von Anfang an nehmen.

Emma: Zwei Frauen würden das vielleicht ganz gut hinbringen – Mitarbeiter zu motivieren, auf sie eingehen, sie mit einzubeziehen.

Emma: Plan nicht schon wieder die Zukunft für mich. Ich werde auf jeden Fall noch fünf Jahre studieren. Und mit 65 beginne ich dann noch ein anderes Studium. Das weiß ich. Was dazwischen sein wird, weiß ich nicht.

Chiara: Das Hotel Pfösl bei Bozen führen zwei Schwestern. Und bei Dir klingt das doch jetzt auch schon so, als ob Du es Dir vorstellen könntest. Emma: Service macht mir schon Spaß. Chiara: Und ich bin im Service ein Tolpatsch. Nein, ehrlich: wir ergänzen uns wirklich, weil wir so verschieden sind. Du die Künstlerin mit dem besonderen Blick, ich die Managerin, die eins und eins zusammenzählen kann. Wir brauchen keine Männer, um ein Familienhotel zu führen. Auch wenn das sonst normal ist. Emma: Dann sind wir halt nicht normal. Ich habe mit Michael noch nie darüber geredet, aber ich glaube nicht, dass er hier einsteigen würde. Chiara: Peter wird die Schreinerei seiner Eltern übernehmen. Ich finde es auch besser, wenn der Partner nicht im gleichen Betrieb arbeitet. Dann hat er mehr Abstand und kann bei Fragen ganz anders reagieren. Emma: Wir haben ja das Beispiel mit unseren Eltern. Das war bei all dem Stress nicht immer so harmonisch, wie es wirkte. Aber: wir haben nie darunter gelitten, im Gegenteil. Wir haben gelernt, was es heißt, ein Hotel zu leiten.

Chiara: Ich merk schon, ich werde alles tun müssen, damit mein Vater gesund bleibt und noch viele Jahre mit mir durchhält. Am besten, ich lasse ihn nicht mehr Auto fahren. Bei seinem Fahrstil habe ich immer Angst. Emma: Unseren Vater brauchst Du sowieso. Keine von uns ist so kommunikativ wie er. Ich bewundere ihn, wie er mit jedem Gast das Richtige reden kann. Auf Knopfdruck. Chiara: Vielleicht kann man das ja trainieren. Emma: Wie denn? Chiara: Wir müssen halt mal damit anfangen, ein Jahr lang nur Blödsinn zu reden… Zur Person: „Sie wollte nie mit mir spielen – und hat mir immer meine Puppe weggenommen”, sagt Emma Nischler (21) über ihre zwei Jahre ältere Schwester Chiara. Trotzdem verstehen sie sich bis heute sehr gut, auch wenn ihre Wege unterschiedlich verlaufen sind: Chiara studiert Wirtschaft & Management in Innsbruck und arbeitet bereits in der Rezeption, Emma studiert Kunst in Florenz und hilft häufig im Service aus. Beide haben mit ihren Eltern Lorella Longhitano und Joachim Nischler lange im Lindenhof gelebt.

IMPRESSUM Herausgeber: Familie Nischler, Hotel Lindenhof Erlebnis & Genuss Resort Naturns, www.lindenhof.it, Tel. 0039 0473 666242; Verantwortliche Gesamtleitung: Joachim Nischler; Redaktion: Katharina Nischler, Horst Walter; Gestaltung: Beda Pfleger; Fotographie: Andreas Marini; Rendering: Matthias Ausserer; Repro: Günther Piltz; Druck&Versand: G.A.S. Salzburg

DolceVita Resort Lindenhof Suite Winter 2017  
DolceVita Resort Lindenhof Suite Winter 2017  

Die Winterausgabe der SUITE des DolceVita Resorts Lindenhof in Naturns, Südtirol, beschäftigt sich mit den vielen Neuheiten, auf die sich di...