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Holzbulletin 78/2006 Aufstockungen Aufstockung und Sanierung zweier Mehrfamilienhäuser, Binningen Umbau und Aufstockung Sulzer-Konzernleitungsgebäude, Winterthur Scharlachroter Dachaufbau, Neuenburg Totalsanierung einer Siedlung mit Aufstockungen, Zürich Aufstockung eines Einfamilienhauses, Lausanne Bürobau auf bestehendem Gärtnereigebäude, Uster Umbau und Aufstockung eines Wohnhauses, Basel

Ein scharlachroter Dachaufbau markiert den Abschluss der Umbauarbeiten an einem Bürogebäude im Stadtzentrum von Neuenburg. Bauherrschaft: Kantonale Gebäudeversicherung Neuenburg (ECAP) Architekten: Bureau Monnier–Erard, Architectes EPFL/SIA, Neuenburg


Eins und eins gibt mehr als zwei Die Aufstockung ist im Rahmen von Umbauten und Renovationen wahrscheinlich diejenige Umsetzungsform des Bedürfnisses nach mehr Platz, die am sparsamsten mit der Ressource Boden umgeht. Der Boden wird nicht weiter verbaut, und trotzdem entsteht durch die Verdichtung der bestehenden Bausubstanz mehr Wohnbeziehungsweise mehr Arbeitsraum. Neben den schier unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit Holz und Holzwerkstoffen bringt der heimische Baustoff in der Umsetzung dieser Bauaufgabe viele technologische Vorzüge und konstruktive Freiheiten mit: Ein hoher Vorfertigungsgrad führt zu einer schnellen und präzisen Bauweise, was kurze Bauzeiten erlaubt. Dadurch besteht nur eine geringe Gefahr von Wasserschäden während der Bauphase, und die unangetastet verbleibenden Stockwerke können in aller Regel ohne Unterbruch weiter genutzt werden. Ausserdem ist der Holzbau sehr leicht und dadurch für die bestehenden Bauten gut verträglich. Die Dimensionierung der bestehenden Gebäudeteile und der Fundamente reichen oft aus, um ohne Anpassungen die Aufstockung in Holz vorzunehmen, auch bei mehr als einem Geschoss zusätzlich. Und zu guter Letzt kann durch die richtige Wahl der Produkte pro Verwendungszweck, vom Vollholzquerschnitt über Plattenwerkstoffe bis zu Spezialprodukten, eine konstruktive Optimierung des Gebäudes hin zu hochintegralen Bauteilen erfolgen. Die Aufstockungen der ersten vier Projekte, bei den beiden Mehrfamilienhäusern in Binningen, beim Sulzer-Konzernleitungsgebäude in Winterthur, am Sitz der Gebäudeversicherung des Kantons Neuenburg und im Rahmen des Umbaus der Siedlung Irchel in Zürich, beeinträchtigten den Baubestand nur minimal. Eine Nutzung während der Bauphase war möglich, teilweise sogar Bedingung. Für die Holzbauweise sprach jeweils auch die Statik, da durch das leichte Baumaterial die bestehende Substanz geringstmöglich zusätzlich belastet wurde. Das sind viele Gemeinsamkeiten, und doch unterscheiden sich die Projekte in ihrer äusseren Erscheinung sehr. Die Fassadengestaltung mit Holz bei den Aufstockungen in Binningen dokumentiert die Bauweise, unterscheidet zwischen Alt und Neu und bleibt durch die angestrebte Vergrauung trotzdem zurückhaltend. Beim zusätzlichen Raum auf dem Sulzer-Gebäude wird das bestehende Fassadenbild nach oben weitergeführt. Die Fassadenstützen der Aufstockung aus Holzwerkstoffen integrieren auf nur 600 x 600 mm die vertikale Lastabtragung und die Aussteifung in beide Richtungen sowie die Dämmung und den Installationsraum (Lüftung und Elektrik). Dagegen leuchtet die Büroaufstockung in Neuenburg mit ihrer Bekleidung aus zementgebundenen Spanplatten scharlachrot. Die Fassade ist problemlos zu unterhalten, was angesichts der Oxidation des feinen, von der nahen Bahnlinie stammenden Eisenstaubes nicht selbstverständlich ist. Ein- und zweigeschossige Aufstockungen ergänzen den Baubestand der Siedlung Irchel respektvoll, ohne dass dabei das Neue mit dem Bestehenden verfliesst. Dreiseitig angebrachte, vertikale Holzlamellen unterstützen das Bild der leichten Aufbauten. Hingegen verbindet auf der vierten Gebäudeseite eine vertikale Erweiterung von Laubengängen die alten und neuen Bauteile. Zugunsten der Holzbauweise für die Aufstockung des Einfamilienhauses in Lausanne sprachen ebenfalls die Statik – diesmal das Fundament aus nichtarmiertem Beton – und die Bewohnbarkeit während der Bauphase. Zur Unterstützung der einfachen Volumetrie und des zurückhaltenden Ausdrucks umhüllt eine einheitliche Holzhaut den Gebäudekörper und lässt Alt und Neu zu einem Ganzen verschmelzen. Für die zweigeschossige Büroaufstockung der Gärtnerei Ryffel in Uster kam die Holzelementbauweise wegen der kurzen Montagedauer von nur gerade drei Wochen zum Einsatz. Eine auf die bestehenden Gewächshäuser und deren Technologie Bezug nehmende Fassadenhaut lässt den Glaswürfel leicht und filigran wirken. Hinter dem Glas scheint der silberfarben lasierte Holzkubus hervor und macht die regelmässige, zweigeschossige Rasterteilung nach aussen sichtbar. Die Aufstockung eines Wohnhauses am St. Johanns-Platz in Basel nimmt intensiv Bezug auf die nach 125 Jahren radikal veränderten Nachbargebäude. Zementgebundene Spanplatten als Fassadenbekleidung unterstützen diesen Dialog mit grosser Selbstverständlichkeit. Ein Holzkubus, leicht und schnell montiert, ermöglichte den Eingriff ohne Einschränkung der Bewohnbarkeit. Die beiden seitlichen Wandscheiben des quer zum bestehenden Grundriss verlaufenden Aufbaus erlauben die Ableitung der Hauptlasten ausschliesslich auf die genügend stark ausgebildeten Aussenwände des Gebäudebestandes. Einmal mehr führen die in diesem Heft versammelten Objekte den Nachweis, dass Holz als Baustoff für die Bauaufgabe Aufstocken vorzüglich geeignet ist. Gestalterische Möglichkeiten und technologische Vorzüge der Holzbauweise verbinden sich dabei optimal mit einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden. Roland Brunner, Technische Kommunikation Lignum

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Aufstockung und Sanierung zweier Mehrfamilienhäuser, Binningen Zwei identische Mehrfamilienhäuser aus den sechziger Jahren haben durch je eine Dachaufstockung massiv an Wohnwert gewonnen. Aus statischen Gründen musste eine Leichtbaukonstruktion gewählt werden, so dass man sich für einen Elementbau aus Holz entschied. Trotz einfachster Gebäudehülle und zurückhaltendem Ausbau resultierte eine Aufwertung der gesamten Liegenschaft. Die beiden Mehrfamilienhäuser liegen in leichter Hanglage, gleich oberhalb einer Schule, neben der eine Sportanlage mit grosszügiger Grünfläche aufwartet. Von den Dächern der beiden aufzustockenden Häuser aus liess sich bereits vor dem Eingriff talwärts eine eindrückliche Aussicht geniessen. Neben der Erhaltung der Aussicht war Bedingung, dass die Aufstockung am bewohnten Gebäude ausgeführt wurde. Das musste klug ins Bauprojekt umgesetzt werden. Da die Installationen der bestehenden Steigschächte nicht weitergeführt werden konnten, wurde im Treppenauge ein neuer Installationsschacht ausschliesslich für die Aufstockung erstellt. Im südlichen Gebäude musste sogar der alte Heizungskamin innen durch den Aufbau geführt werden. Entstanden sind zwei Aufbauten mit je einer Geschosswohnung, welche bis auf den Heizungskamin identisch angelegt sind. Der

Wohnungszugang erfolgt über eine Fortsetzung des bestehenden Treppenhauses, wobei sich der Wohnungseingang auf dem obersten Geschoss des ursprünglichen Gebäudes befindet. Um den Eingangsbereich der Wohnungen sind die Küche und ein Reduit angeordnet. Auf der Südwestseite vor der Küche befindet sich eine weitläufige, teilweise gedeckte Dachterrasse. Durch einen funktionalen Kern von den zwei Zimmern getrennt, liegt der geräumige Wohn- und Essbereich im Zentrum der Wohnung. Hier orientiert sich ein grossflächiges, festverglastes und tiefliegendes Kastenfenster an der schönen Aussicht talwärts. Die Aussenhaut besteht aus einer hinterlüfteten Holzverschalung mit vertikalen, schmalen und fugenlos gestossenen Lärchenleisten. Diese sind sägeroh und unbehandelt und sollen sich unprätentiös in ein zurückhaltendes Silbergrau verfärben. Als einziger Farbakzent wurde der Vordachbereich der Terrasse mit rotoranger Farbe herausgestrichen. Gerade einmal sechs grossflächige Holzrahmenbauelemente bilden die Aussenwände der Aufstockung. Die 160 mm dick gedämmten Elemente sind innen doppelt mit OSB und Gipskartonplatten beplankt. Hohlkastenelemente mit 260 mm Höhe überspannen die Aufstockung in Querrichtung. Ein rund 670 mm hoher und 69 mm starker Furnierschichtholzträger mit einer zusätzlich auf-

geleimten, 45 mm starken Schicht als Auflager für die Hohlkastenelemente gewährleistet die Lastableitung über dem grossen Kastenfenster. Dieses Fenster mit einer Abmessung von 5,90 Meter Länge, 1,30 Meter Höhe (jeweils Lichtmass) und rund 500 mm Auskragung öffnet der Aussicht immerhin rund ein Drittel der südöstlichen Fassadenseiten.

Situation

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Dachaufbau von aussen: Schutzschicht Flachdachabdichtung Hohlkastenelemente: Dreischichtplatten 27 mm Rippen 60 x 200 mm/Dämmung Dreischichtplatten 35 mm Gipskartonplatten 12,5 mm

Aufbau Aussenwand von innen: Gipskartonplatten 12,5 mm OSB 12 mm Ständer 60 x 160 mm/Mineralwolle Mitteldichte, diffusionsoffene Holzfaserplatte 15 mm Lattung vertikal 20 mm Lattung horizontal 20 mm Vertikalschalung Lärche sägeroh, unbehandelt 20 mm

Bodenaufbau von oben: Eichenparkett 15 mm Bodenheizung 70 mm Dämmung mit Gefälleausgleich 40 mm Bestehende Deckenkonstruktion

Terrassenaufbau von oben: Schalung Douglasie 30 mm Unterkonstruktion 40 x 80 mm mit Gefälleausgleich Bestehende Deckenkonstruktion

Fassadenschnitt

Ort Im Kugelfang 4 und 6, 4102 Binningen Eigentümer/Bauherrschaft Klima Immobilien Beteiligungen AG, Basel, und Personalfürsorgestiftung der Wohnbedarf AG, Basel Architekten Larghi & Stula Architekten, Basel; Mitarbeit: Monika Schatte Bauingenieur Sutter Ingenieur & Planungsbüro AG, Liestal Haustechnik Klima AG, Basel, Kössler + Co. Elektro, Basel, und Rosenmund Haustechnik AG, Basel Holzbau Hürzeler Holzbau AG, Magden Materialien Konstruktionsholz: Brettschichtholz 7 m3, Ständerbaukanteln 17 m3; Platten: Gipskartonplatten 1000 m2, mitteldichte Holzfaserplatten 360 m2, Dreischichtplatten 600 m2, OSB 300 m2; Eichenparkett 240 m2; Fassade: Lärchenschalung sägeroh, unbehandelt mit Wechselfalz 360 m2 Geschossfläche Aufstockung 135 m2 (pro Einheit) Nutzfläche Aufstockung 115 m2 (pro Einheit) Gebäudekubatur SIA 116 470 m3 (pro Einheit) Baukosten (BKP 2) CHF 420 000.– (pro Einheit) Kubikmeterpreis SIA 116 (BKP 2) CHF 890.– Bauzeit Mai–Juli 2003; eine Woche Montagedauer Holzbau

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Querschnitt

Grundriss Aufstockung

5m

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Umbau und Aufstockung Sulzer-Konzernleitungsgebäude, Winterthur Die Stadt Winterthur erfährt seit einigen Jahren in Teilen eine Wandlung. Ehemalige Industrieflächen werden in Dienstleistungsund attraktiven Wohnraum umgeformt und so dem Markt wieder erschlossen. Diesem Transformationsprozess unterlag auch das Sulzer-Areal, welches auf vorbildliche Art und Weise umstrukturiert worden ist. Das neoklassizistische Gebäude von 1929 der Architekten Volki und Lebrecht entspricht dem Eckrisalit eines nicht realisierten, monumentalen Bürokomplexes. Der kräftige Sockel und der monumentale Architekturschmuck am Dachrand prägen den ‹Olymp›, wie das Gebäude im Volksmund genannt wird. Der ‹Olymp›, in der Tradition klassizistischer Monumentalbauten gegenüber der Strasse leicht zurückversetzt, prägt mit seiner baumbestandenen Vorfahrt die Einfahrt in die Stadt. Zusammen mit dem Sulzer-Hochhaus bildet er das Vis-à-vis des Sulzer-Areals. Die Eingangshalle mit einer Arbeit des Zürcher Künstlers Mayo Bucher und dem als blaue Laterne ausgebildeten Windfang macht zusammen mit dem lichtdurchfluteten modernistischen Treppenhaus den repräsentativen Auftakt des Gebäudes. Von hier ziehen sich die Umbauarbeiten durch das ganze Gebäude nach oben: Der ursprünglich nur zwei Meter breite Korridor wurde verdoppelt und die Pfeilerreihe als neues Rückgrat des Gebäudes freigespielt. Integrierte Beleuchtung und

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plakative Farbgebung verstärken das tektonische Spiel zwischen Pfeiler, Konsole und Unterzug. Die Verwendung edler Materialien wie Granit und die Anwendung integraler, unsichtbarer Gebäudetechnik erzeugen eine Stimmung zwischen industrieller Eleganz und Repräsentation. Im Attikaaufbau befinden sich zwei Konferenzräume, welche im umlaufenden Grünraum des Daches eingebettet sind. Der Aufbau übernimmt die pfeilerartige Fassade des Altbaus und bindet damit den Neubau in die bestehende Gebäudestruktur ein. In der Verlängerung der beiden Konferenzräume liegen stirnseitig die loggiaartigen Aussenräume mit Sicht in die ehemaligen Produktionshallen der Firma Sulzer. Die Fassade der Dachaufstockung besteht aus H-förmigen, gedämmten Holzstützen in der Abmessung 600 x 600 mm. Nebst der vertikalen Lastabtragung übernehmen sie die quer- und längsaussteifenden Funktionen. Die Materialisierung mit 45 mm starkem Furnierschichtholz ermöglicht zug- und druckfeste Anschlüsse mit der Bodenkonstruktion und die daraus resultierende Einspannung. Dieser in Längsrichtung laufende, rund 330 mm hohe und als Hohlkasten ausgeführte Boden wird von einer Unterkonstruktion in Brettschichtholz und Stahlträgern getragen. Die frei gespannten, einfach belüfteten Dachelemente tragen in Querrichtung und sind als 380 mm hohe Rippenplatte aus-

gebildet. Darüber sind Keile für die leichte Dachneigung aufgeleimt sowie die 27 mm dicke Schalung und die Dachabdichtung aufgebracht. Die seitlichen Dach- und Bodenabschlüsse sowie die H-förmigen Stützen besitzen eine Blechverkleidung, welche Bezug auf das Sulzer-Hochhaus von Sutter und Sutter aus dem Jahre 1966 nimmt.

Situation


Querschnitt Aufstockung

L채ngsschnitt durch Korridor

10 m

15 m

Erdgeschoss

Dachgeschoss

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Ort Zürcherstrasse 14, 8404 Winterthur Bauherrschaft Sulzer Immobilien AG, Winterthur Architekten burkhalter sumi architekten GmbH, Zürich; Mitarbeit: Frank Imhof, Katharina Mannhart Bauleitung burkhalter sumi architekten GmbH, vertreten durch Axima FM AG, Winterthur Bauingenieur Axima FM AG, Winterthur Umgebungsgestaltung Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich Büroplanung vitra.point, a.spring ag, Zürich Beratung Lichtplanung Christian Vogt, Winterthur Holzbauingenieur Makiol + Wiederkehr, Beinwil am See Holzbau Zehnder Holzbau AG, Winterthur Materialien Konstruktionsholz verleimt 90 m3; Platten: Dreischichtplatten 27 mm 770 m2, Furnierschichtholz 57 mm 265 m2, Furnierschichtholz 45 mm 300 m2; Dachschalung 27 mm 1181 m2 Geschossfläche SIA 416 3527,6 m2 Nutzfläche SIA 416 3085,5 m2 Hauptnutzfläche SIA 416 2912,7 m2 Nebennutzfläche SIA 416 172,8 m2 Gebäudekubatur SIA 116 15 452 m3 Bruttogeschossfläche 3673,5 m2 Kubikmeterpreis SIA 116 (BKP 2) CHF 1024.– (nur Aufstockung) Bauzeit September–Dezember 2001 (nur Aufstockung); Mai 2000–Dezember 2001 (gesamter Umbau)

Explosionszeichnung Holzbau

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Dachaufbau von aussen:

Aufbau H-förmige Stützen von aussen:

Beschieferte Dachpappe

Blechverkleidung aus Quarzzink und

Dachschalung 27 mm

Antrazink

Aufgeleimter Keil

H-Profil aus Furnierschichtholz 45 mm,

Rippenplatte:

Montage auf Bodenelementen mittels ver-

Rippen 80 x 350 mm/Dämmung 180 mm,

schraubter Stahlwinkel/ Dämmung 200 mm/

mit integrierter Lüftung

Installationsraum für Lüftungskanäle

Furnierschichtholz 33 mm

Dreiseitig verkleidet mit mitteldichter

Installationshohlraum 40 mm

Faserplatte 10 mm

Dreischichtplatte 27 mm Gipslochplatte 12,5 mm, weiss gestrichen

Bodenaufbau von oben: PU-Fliessharz 3 mm Gummimatte 4 mm Verlegespanplatte 22 mm Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 27 mm Rippen 100 x 280 mm/Dämmung 160 mm Dreischichtplatte 27 mm Unterkonstruktion in Brettschichtholz und Stahl

Fassadenschnitt

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Scharlachroter Dachaufbau, Neuenburg Das Gebäude mit den neuen Büros der Gebäudeversicherung des Kantons Neuenburg liegt unmittelbar beim Bahnhof im Stadtzentrum. Nachdem es der Post über Jahre als Verteilzentrum gedient hatte, beherbergte es später das Leitungsteam der Expo.02, bevor es schliesslich von der kantonalen Gebäudeversicherung erworben wurde. Nach einer Reihe von Arbeiten am Gebäude selbst bildet der Dachaufbau mit seiner scharlachroten Farbe wie eine Kirsche auf der Torte den krönenden Abschluss. Dank seiner hervorragenden Lage am Bahnhofplatz vermochte das Gebäude alle Kriterien der kantonalen Gebäudeversicherung bestens zu erfüllen. Die unmittelbare Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Möglichkeit, den Hauptsitz und das bisher in Cernier beheimatete Informationszentrum zusammenzufassen, erlaubten die Nutzung neuer Synergien sowie eine effizientere Nutzung der verschiedenen Abteilungen der Versicherungsanstalt. Die Nutzungsänderung für das viergeschossige Bürogebäude aus armiertem Beton erforderte nur geringfügige Anpassungen: Neben der Schaffung von Parkplätzen im Untergeschoss und dem Einbau eines neuen Aufzuges gehörte dazu insbesondere die Errichtung des neuen scharlachroten Dachaufbaus aus Holz. Die Arbeiten erfolgten in zwei Abschnitten. In einer ersten Phase ging es um die notwendigen Umbauten und Installationen im bestehenden Gebäude. Die zweite Phase war

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dem neuen Dachaufbau in Holzrahmenbauweise gewidmet. Er umschliesst den Treppenturm, der ursprünglich aus Beton war. Der Aufbau umfasst neben einer Cafeteria ein Sitzungszimmer, eine Garderobe, Toiletten sowie den Maschinenraum des Aufzuges. Von den neuen Räumlichkeiten und der grossen, nach Süden ausgerichteten Terrasse öffnet sich ein wunderbarer Ausblick über die ganze Stadt und besonders über das Stadtzentrum mit dem angrenzenden Künstlerquartier. Eine Überprüfung der Tragfähigkeit hatte gezeigt, dass die Fachwerkplatte des bestehenden Daches keine grossen Überlasten aufnehmen konnte. Aus diesem Grund fiel die Wahl rasch auf eine leichte Holzbauweise aus Vorfabrikation, welche auf streifenförmigen Sockeln in Stahlbeton aufliegt. Nebst ästhetischen, technischen und volkswirtschaftlichen Argumenten (Nutzung einer lokalen Ressource) sprach auch die kurze Bauzeit für eine Holzkonstruktion. Diese dauerte denn auch nur von Winter bis Frühling 2005. Äusserlich sichtbar ist der Baustoff Holz nur gerade bei den südseitig angebrachten Säulen und bei den Holz/Metall-Fenstern. Die Innenbekleidung besteht aus hell gestrichenen Gipskartonplatten. Die Decken sind mit perforierten Gipsplatten verkleidet. Als Bodenverkleidung dient im Sitzungszimmer ein Teppich, in der Cafeteria aus Gründen des Unterhalts ein Boden aus Naturstein. Die Verkleidung der Fassade ist rot gestrichen und besteht aus zementgebundenen Spanplatten. Dadurch

lassen sich die Unterhaltskosten minimieren und Probleme mit der Oxidation des feinen, von der nahen Bahnlinie stammenden Eisenstaubes vermeiden. Im Gegensatz zum alten Dach, welches mit Kies bedeckt war, ist das Dach der Aufstockung extensiv bepflanzt. Auf der Südseite schützt ein grosses Sonnendach aus einem Metallrost die Fensterfassade vor sommerlicher Überhitzung und die Benützer der Terrasse vor allzu starker Sonnenstrahlung während der Kaffeepausen. Der Umstand, dass die neuen Räumlichkeiten nicht dauernd genutzt werden, hat zu Überlegungen hinsichtlich eines angepassten und sparsamen Energieverbrauches geführt. In der Folge wurde eine Steuerungsanlage für die Haustechnik eingebaut, welche einen sparsameren Energieverbrauch ermöglicht. Die Anlage regelt automatisch die Beleuchtungskörper, die Sonnenstoren, die Verdunkelungsblenden sowie die audiovisuellen Installationen im Sitzungszimmer je nach Nutzung, Innen- und Aussentemperaturen, Sonneneinstrahlung, Regen oder Wind.


Querschnitt

L채ngsschnitt

10 m

Attikageschoss

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Dachaufbau von aussen: Extensive Bepflanzung 80 mm Schutzschicht Dichtungsbahn Dämmung Polyurethan 100 mm Dreischichtplatte 27 mm Balkenlage 360 mm Installationsebene 400 mm/ Akustikdämmung 50 mm Gipsplatte perforiert Aufbau Aussenwand von innen: Gipskartonplatte 20 mm Installationsebene 40 mm/ Durchgang für Verdunkelungsrollo OSB 12 mm Ständer 180 mm/Mineralwolle Holzfaserdämmplatte 24 mm Lattung vertikal 27 mm Zementgebundene Spanplatte 8 mm

Fassadenschnitt

Ort Place de la Gare 4, 2000 Neuenburg Bauherrschaft Kantonale Gebäudeversicherung Neuenburg Architekten Bureau Monnier–Erard, Architectes EPFL/SIA, Neuenburg Bauingenieure Pascal Stiermann, Ingénieurs civils EPFL, Môtiers Ingenieure HKLS Toedtli Energie, Marin-Epagnier Haustechnik BR domotique, St Aubin-Sauges Bauphysik P + Petermann Philippin, Ingénieurs EPFL/SIA, Neuenburg Holzbau Aissa SA, Charpenterie, Valangin, und Société technique SA, Menuiserie fenêtres, Neuenburg Materialien Konstruktionsholz: Brettschichtholz 8,6 m3, Rahmenbaukanteln 31,6 m3; Platten: OSB 12 mm 57 m2, OSB 24 mm 100 m2, Dreischichtplatten 27 mm 44 m2, Holzfaserdämmplatten 24 mm 49 m2 Gebäudekubatur SIA 116 453 m3 (Dachaufbau) Kubikmeterpreis CHF 1180.– Bauzeit Februar–Mai 2005 (Dachaufbau)

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Totalsanierung einer Siedlung mit Aufstockungen, Zürich Die Siedlung Irchel in Zürich, Bestandteil einer 1973 vom damaligen Stadtbaumeister erstellten Arealüberbauung zwischen Möhrli- und Langensteinenstrasse, liegt auf einem parkartigen, abfallenden Areal. Die Überbauung setzt sich aus vier Gruppen mit je drei Gebäudevolumen zusammen, die um einen zentralen, eigenständigen Erschliessungskern angeordnet sind. Durch den gegenseitigen Versatz der vier Gruppen bleibt im Innern der Anlage Raum für eine grosszügige Grünfläche. Sanierungsbedarf in der gesamten Siedlung, eine Ausnutzungsreserve von rund 4000 m2 sowie die Umnutzung des von der Stadt Zürich erworbenen ehemaligen Personalhauses des benachbarten Altersheims lösten die Projektierung für dieses Bauvorhaben aus. Die meist nur ein Zimmer umfassenden Wohnungen sollten zu grösseren Einheiten zusammengelegt und heutigen Standards angepasst werden. Ein- und zweigeschossige Aufstockungen sowie ein viergeschossiger Erweiterungsanbau sollten zusätzlichen Wohnraum schaffen. Das ganze Vorhaben wird in drei Etappen realisiert. Die erste Etappe mit 34 der am Ende 140 um- und neugebauten, altersgerechten Wohnungen wurde im November 2004 bezogen. Diese erste Baugruppe umfasst neu zwei Einzimmer-, elf Zweizimmer-, 18 Zweieinhalbzimmer- sowie drei Dreieinhalbzimmer-Wohnungen, einen Mehrzweckraum, ein Pflegebad und das Spitexbüro. Die neu konzipierten Wohnungen wurden unter Beibehaltung der Altbaustatik in der Regel

durch den Zusammenschluss von jeweils zwei Rasterbreiten geschaffen. Alle Wohnungen weisen zudem räumliche Durchlässigkeit auf. Mit der Positionierung von freistehenden oder mobilen Kastenelementen sowie von grossen Wandschiebeelementen ist die Nutzungsflexibilität zwischen den Bereichen Schlafen, Wohnen/Essen und Küche gegeben. Das architektonische Konzept sieht drei Stossrichtungen vor: Erstens werden die drei meist unterschiedlichen Gebäudehöhen innerhalb einer Gruppe vereinheitlicht. Zweitens soll nur eine architektonische Aufstockungsthematisierung bestehen. Drittens sollen die neuen Laubengänge der Aufstockungen in der gleichen durchgehenden Ebene wie diejenigen der Altbauten erhöht werden. Die Vereinheitlichung der Gebäudehöhen ist eine Neuinterpretation des ursprünglichen, durch die Parkidee geprägten Gestaltungskonzepts und schafft einen dichteren, städtischeren Massstab. Mit dem nur balkonseitigen Rückversatz der neuen Aufbauten wird ein eigenständiger architektonischer Ausdruck gewählt. Ein neuer Massstab der Gebäude und der Aussenräume wird eingeführt, ohne der bestehenden Anlage den Respekt aufzukündigen. Es kommt weder zu einer Angleichung der beiden Bauzeitpunkte noch zum Verfliessen des Neuen mit dem Bestehenden. Die Aufstockung und der viergeschossige Erweiterungsbau Süd werden in vorfabrizierten Holzelementen realisiert. Als Verkleidung der Frontseiten mit den Balkonen und der beiden Seitenfassaden kommen vertikale Zedern-

lamellen zum Einsatz. Sie unterstützen das Bild der leichten Aufbauten und werden mit einem lasierenden Anstrich vorvergraut. Mit dieser Unfarbigkeit des später silbergrau verwitternden Holzes beziehungsweise mit der Unterdrückung der Holzanmutung wird bewusst eine gewisse Einheitlichkeit innerhalb der einzelnen Gebäudetrakte gesucht. Die Fassadengestaltung auf der Rückseite führt durch die Erweiterung der Laubengänge in der Vertikalen mit einem einheitlich hellen Grauton zu einer Verbindung der alten und neuen Bauteile. Jede der vier Gebäudegruppen der Gesamtüberbauung wird ihre eigene Farbidentität haben (Rot, Orange, Grün, Gelb). Sie wird im Bereich der Loggien von bestehenden beziehungsweise von Aufstokkungsgeschossen, an den Wohnungstüren und für die Hausnumerierung angewendet. Die Aufbauten und der Erweiterungsbau bestehen aus grossformatigen Holzrahmenbauelementen, was eine hohe Ausführungsqualität und eine kurze Montagezeit ermöglichte. Die Wände sind innen zweischichtig mit OSB und mit Gipsplatten bekleidet. Als Fassadenbekleidung sind dreiseitig die vertikalen Zedernlamellen angebracht, im Bereich der Laubengänge sind es verputzte, zementgebundene Sandwichplatten. Für die Decken und das Dach kamen Hohlkastenelemente mit sichtbaren Dreischichtplatten zur Anwendung. Die unteren Platten der Deckenelemente ermöglichen mit der Dicke von 50 mm auch die Einhaltung des geforderten Feuerwiderstandes von 60 Minuten.

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3. Obergeschoss

15 m

Querschnitt durch Trakt A 2

Querschnitt durch Trakt A 3

A1 A3

Situation Gesamt端berbauung und Bauetappen

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A2

Querschnitt durch Trakt A1

Gruppe A

1. Bauetappe 2004

Gruppe B

3. Bauetappe 2007

Gruppe C

2. Bauetappe 2005/2006

Gruppe D

2. Bauetappe 2005/2006


Ort Möhrlistrasse 108 + 110 und Letzistrasse 23 a + 23 b, 8006 Zürich Bauherrschaft Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) Architekten Hansjoerg Straub + Gert Kleffel, dipl. Architekten ETH/SIA, Zürich Bauingenieur Heyer Kaufmann Partner, Zürich Holzbauingenieur Makiol + Wiederkehr, Beinwil am See Holzbau Renggli AG, Holzbau, Schötz (1. Bauetappe) Materialien Rahmbaukanteln und Brettschichtholz 71 m3; Platten: Dreischichtplatten 27 mm 1063 m2, mehrschichtige Massivholzplatten 70 mm 293 m2, OSB 15 mm 1280 m2, Gipskartonplatten 12,5 mm 261 m2, Gipsfaserplatten 15 mm 1547 m2; Latten 7423 m; Dämmung Mineralwolle 346 m3; Fassadenbekleidung: zementgebundene, glasfaserbewehrte Sandwichplatte 15 mm 583 m2, Zedernlamellen 1128 m2 Baukosten (BKP 2) CHF 6,3 Mio. (1. Bauetappe) Gebäudegrundfläche SIA 416 ca. 980 m2 Geschossfläche SIA 416 2675 m2 (ohne Aussenwände und Loggien) Bauzeit Januar–Oktober 2004 (1. Bauetappe), 2. Bauetappe seit November 2005, 3. Bauetappe 2007

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Dachaufbau von aussen: Extensivbegrünung Abdichtung Polymerbitumen zweilagig 10 mm Dämmung Mineralwolle 60–150 mm Notdach/Dampfsperre Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 27 mm Rippen 60 x 180 mm/Mineralwolle Dampfsperre Dreischichtplatte 27 mm Deckenaufbau in Aufstockung von oben: Parkett 10 mm Zementunterlagsboden 80 mm Trittschalldämmung 15 mm Trittschalldämmung/Installationsschicht 25 mm Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 40 mm Rippen 60 x 180 mm/Dämmung Dreischichtplatte 50 mm Bodenaufbau Balkonbereich von oben: Holzrost Douglasie 30 mm Lattung konisch 20–50 mm Gummiunterlagen Dichtung Polymerbitumen zweilagig 10 mm Dämmung Perlite-Schüttung 30–60 mm

Fassadenschnitt vertikal bei Loggia

Aufbau Aussenwand von innen: Gipskartonplatte 12,5 mm Installationsebene 50 mm/Mineralwolle OSB 25 mm Ständer 60 x 180 mm/Mineralwolle Gipsfaserplatte 15 mm Lattung vertikal 60 mm Lattung horizontal 30 mm Zedernlamellen vertikal 27 x 33 mm, behandelt mit Weathering Stain Aussenbekleidung bei den Balkonen: Dreischichtplatte 20 mm, gestrichen Fassadenschnitt horizontal bei Loggia

Aufbau Innenwand: Gipsfaserplatte 12,5 mm Ständer 100 mm/Mineralwolle 80 mm Gipsfaserplatte 12,5 mm Aufbau Wohnungstrennwand: Gipsfaserplatte 2 x 12,5 mm Ständer 80 mm/Mineralwolle Mineralwolle 20 mm Ständer 80 mm/Mineralwolle Gipsfaserplatte 2 x 12,5 mm

Detail Aufhängung Deckenelement bei Loggia: Die Deckenelemente sind mittels Stahlwinkeln und Bauschrauben an die Wandelemente angehängt. Die Rahmenbaukanteln sind bei diesen Wänden mit dem OSB statisch verleimt.

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Brettschichtholzträger 100 x 340 mm über Hartholzsattel auf Stützen abgestellt Aufbau Aussenwand von innen: Gipskartonplatte 12,5 mm Installationsebene 50 mm/ Mineralwolle OSB 25 mm Ständer 60 x 180 mm/ 1,60 Meter Auskragung bei den

Mineralwolle

Laubengängen: Die Tragrichtung

Gipsfaserplatte 15 mm

wechselt innerhalb der Decken- und

Fassadenbahn

Dachelemente. In diesem Übergang

Lattung vertikal 30 mm

ist eine Brettschichtholzrippe mit

Zementgebundene, glasfaser-

180 x 180 mm Querschnitt als

bewehrte Sandwichplatte 15 mm

Unterzug in die Elemente integriert,

Verputz

welcher die Lasten seitlich auf Stützen in den Wohnungstrenn-

Brettschichtholzträger

wänden ableitet.

160 x 340 mm über Hartholzsattel auf Stützen abgestellt Beim Trakt A3 wurde bei den Laubengängen die gesamte Aussenwand vom Erdgeschoss her neu erstellt. Im Bauteil integrierte HEA-Träger übernehmen im Bereich des bestehenden Baus die Lastübertragung der Auskragung.

Fassadenschnitt vertikal bei Laubengängen

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Aufstockung eines Einfamilienhauses, Lausanne Das kleine Haus in einem Wohnquartier der Stadt Lausanne wurde 1997 von einem Architektenehepaar erworben und vor dem Einzug umgebaut. Aus dem Wunsch heraus, Familien- und Arbeitsleben unter dem gleichen Dach zu vereinigen, erfolgte im Jahr 2005 eine Aufstockung. Das zusätzliche Geschoss sollte das Architekturbüro beherbergen und zu einer Angleichung an die umliegenden Gebäudehöhen führen. Das Haus befindet sich im Quartier La Sallaz, inmitten von Wohnhäusern aus den vierziger Jahren. Seine Lage ist für eine Familie ideal: Ringsum liegen Grünflächen, die Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe, und die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr ist hervorragend. Seine Eingeschossigkeit hebt es von den umliegenden, durchwegs dreigeschossigen Gebäuden ab. Die Aufstockung um ein zusätzliches Geschoss ermöglicht eine Lösung dieses Integrationsproblems angesichts der Verdichtung des städtischen Wohnraums. Das Erdgeschoss wird zum Wohnen genutzt, im Untergeschoss befinden sich ein Spielzimmer und ein Archivraum. Hofseitig wurde ein separater Eingang für den Zutritt zum Obergeschoss geschaffen. Dadurch musste die Küche in den Aufenthaltsraum verschoben werden. Das Obergeschoss besteht aus einem 150 m2 grossen Raum ohne Trennwände und dient zur Zeit als Architekturbüro. Der Raum ist allerdings so konzipiert, dass er sich problemlos veränderten zukünftigen Bedürfnissen der Besitzer anpassen lässt und beispielsweise als Atelier, als unabhängiges Loft

oder generell zur Vergrösserung des Hauses genutzt werden kann. Das Haus mit dem L-förmigen Grundriss sollte hinsichtlich Volumetrie eine einfache und bezüglich Ausdruck zurückhaltende Lösung erhalten. Der neue Holzkörper zeigt ein Flachdach und ersetzt das bisherige Satteldach. Umhüllt von einer einheitlichen Holzhaut, verschmelzen Alt und Neu zu einem Ganzen. Für die Wahl einer Holzkonstruktion waren statische und konstruktive Gründe massgebend. Da das Fundament des Hauses aus nichtarmiertem Beton bestand, mussten die Lasten beschränkt werden. Zudem erlaubte der Baustoff Holz eine aussergewöhnlich kurze Bauzeit, wodurch es möglich war, das Gebäude auch während der Umgestaltung zu bewohnen. Die Aufstockung bestand darin, den bestehenden Dachstuhl zu demontieren und durch einen Holzrahmenkörper zu ersetzen, welcher ins Mauerwerk eingesetzt wurde. Wo sich früher der Dachfirst befand, tragen heute Metallträger über feine Stahlpfosten. Über den Unterzügen in Stahl und den Aussenwandelementen ruht die Balkenlage, welche oben mit OSB beplankt ist. Der darüber liegende Flachdachaufbau besteht aus einer Dämmschicht aus Schaumglas, einer Dichtungsbahn und einer Schutzschicht aus Kies. Das Dach ist von unten ebenfalls mit sichtbarem OSB bekleidet. Die Aussenwände bestehen aus Ständern in Brettschichtholz von 60 x 240 mm Querschnitt und einer Beplankung aus OSB. Da der bestehende Teil des Gebäudes ebenfalls sanierungsbedürftig war, wurde die gesamte Ge-

bäudehülle mit einer 120 mm dicken Dämmschicht und einer Schalung aus thermisch behandelten Pappelholzlamellen verkleidet. Die damit nach innen sichtbaren Brettschichtholzständer werden genutzt, um die Last der Regale im Büro zu tragen. Das aussen angebrachte, ebenfalls sichtbare OSB bleibt nicht nur erkennbar, sondern wird durch eine integrierte Neonlichtanimation mit warmem und kaltem Licht noch hervorgehoben. Die Ausstattung des Arbeitsraums erfolgte bewusst einheitlich und knapp. Entfremdet von ihrem gewohnten Zweck, erhalten die Materialien eine poetisch-abstrakte Dimension. Das rohe OSB der Aussenwände und Fussböden wird aufgewertet durch eine aluminiumfarbene Lasur, deren Oberfläche je nach vorhandenem Licht regenbogenfarbig schillert. Als Sonnenschutz kommen Bahnen aus Geotextilien zum Einsatz, als Trennvorhang dient eine golden und silbern schimmernde Folie, und halbtransparente Platten aus Polykarbonat trennen schliesslich eine Loggia ab.

Situation

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Aufstockungskonzept

Schnitt

Ort Av. du Temple 55, 1012 Lausanne Bauherrschaft Famille Tardin-Pittet Architekten Jacqueline Pittet und Blaise Tardin, Architekten EPFL SIA FAS, Lausanne Bauingenieure Meuwly, Soutter & Kälin, J.-F. Kälin, Lausanne Ingenieure HKLS Chammartin & Spicher, Lausanne Holzbau MBF Maurice Beaud Fils Construction SA, Albeuve Materialien Konstruktionsholz: Vollholz 1,5 m3, Brettschichtholz 6,5 m3; Platten: OSB 15 mm 216 m2, OSB 22 mm 154 m2; Fassade: Schalung aus thermisch behandelten Pappelholzlamellen 290 m2 Gebäudekubatur SIA 116 1050 m3 Kubikmeterpreis SIA 116 (BKP 2) CHF 420.– Bauzeit April–November 2003

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Erdgeschoss

Obergeschoss

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Dachaufbau von aussen: Kies Dichtungsbahn Dämmung Schaumglas 120 mm OSB 22 mm Balkenlage 60 x 220 mm Lattung OSB 15 mm, Lasur aluminiumfarben Aufbau Aussenwand von innen: Ständer in Brettschichtholz 60 x 240 mm OSB 15 mm, Lasur aluminiumfarben Mineralische Wärmedämmung 120 mm Winddichtung Vertikale Lattung 30 x 40 mm Pappelholzlamellen 30 x 50 mm, thermisch behandelt Schiebefenster aus Aluminium Lineare Heizkörper in Fensterbank Aufbau Aussenwand beim bestehenden Mauerwerk von innen: OSB 15 mm, Lasur aluminiumfarben Lattung horizontal 30 x 50 mm Bestehendes Mauerwerk Mineralische Wärmedämmung 120 mm Winddichtung Vertikale Lattung 30 x 40 mm Pappelholzlamellen 30 x 50 mm, thermisch behandelt Bodenaufbau von oben: OSB 15 mm, Lasur aluminiumfarben Ausgleichsschüttung Zementunterlagsboden 50 mm (bestehend) Bestehende Decke

Fassadenschnitt

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Bürobau auf bestehendem Gärtnereigebäude, Uster Die Position der zweigeschossigen, würfelförmigen Büroaufstockung in der Mitte der Gärtnereianlage, hart an der internen Werkstrasse, ist mit Bedacht gewählt. Über dem Sockelbauwerk schwebt der leichte und filigrane Glaswürfel und nimmt mit seiner skulpturalen Ausformung intensiv Bezug auf die gebaute Anlage. Die Reduktion formaler Gestaltungsmittel steigert die Eleganz und verleiht dem Gebäude poetische Präsenz. Die Sorge um eine nachhaltige Entwicklung der Gärtnerei veranlasste die Bauherrschaft, sich mit der betrieblichen Situation eingehend auseinanderzusetzen. Bald schon war klar, dass die in verschiedenen Häusern verstreuten Büroräumlichkeiten konzentriert werden mussten. Dabei galt es aber im Auge zu behalten, dass der Boden in einer Gärtnerei als Produktionsmittel das kostbarste Gut darstellt und infolgedessen haushälterisch damit umzugehen ist. Dies um so mehr, als das Grundstück der Gärtnerei mitten in Uster liegt, was den Boden an sich schon teuer macht. Dies alles und noch mehr musste das Bauprojekt berücksichtigen – bis hin zum Aspekt, dass ein baulicher Zusatz nicht zuviel Schatten auf das Land und die umgebenden Gewächshäuser werfen sollte. Die Synthese aus den gegebenen Parametern legte eine Aufstockung nahe. Die Werkstrasse teilt das Grundstück in zwei Hälften und markiert gleichzeitig den kleinen Geländesprung im Areal. Wie schon die älteren Gebäude wurde der neue Baukubus in

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Leichtbauweise direkt an diese Erschliessungsachse positioniert und auf das bestehende Betriebsgebäude gestellt, das gleichsam als Sockelgeschoss dient. Eine Glashaut in Gewächshaustechnologie überzieht den silberfarbig lasierten Holzkubus und führt mit der regelmässigen, zweigeschossigen Rasterteilung ein rationales Instrument für eine feine Differenzierung des Würfels und die Gliederung in geschlossene und offene Wandteile und Fensterflächen ein. Die auf die Eingangszone beschränkte Farbgebung in Rotorange verleiht dem Gebäude poetische Spannung. Sie findet im inneren Erschliessungsbereich eine Fortsetzung und zieht sich bis zur Dachterrasse weiter. Das neue Bürogebäude wurde als moderner Holzbau vorfabriziert und innerhalb kürzester Zeit vor Ort montiert. Dach, Wände und Decken sind als Hohlkastenelemente ausgebildet und im Bereich der Gebäudehülle gedämmt. Die inneren Oberflächen sind mit sichtbaren, weiss lasierten Dreischichtplatten ausgeführt, welche gleichzeitig die innere Beplankung aller Hohlkastenelemente bilden, also auch die statische Aussteifung der Wandelemente und die Zugkräfte im Dach und in den Decken übernehmen. Die Böden sind mit Holzfaserdämmplatten von 40 mm ausgelegt und dienen als horizontale Verteilebene für die Elektroinstallationen. Bodenverlegeplatten bilden die Unterlage für den einheitlichen Linoleumboden. Die Wandelemente sind aussen mit silberfarben lasiertem OSB geschosshoch beplankt.

Eine Durchlüftungsschicht von 80 mm und eine vorgehängte Fassadenbekleidung aus Einscheibensicherheitsglas umfassen den diffusionsoffen konstruierten Baukörper und setzen die konzeptionelle Grundhaltung konstruktiv konsequent um. Das zeigt sich auch im belüfteten Flachdachaufbau und der sichtbaren Abhebung des neuen Kubus vom bestehenden Gärtnereigebäude. Die klimatische Feuertaufe erlebte das Bürogebäude gleich im heissen Sommer 2003. Dank konsequentem Einsatz der vorgehängten Sonnenschutzbahnen liess sich der Überhitzung vorbeugen. Aussergewöhnliche Stimmungen bietet das Objekt bei unbeständigem Wetter, weil die Veränderungen unmittelbar erlebbar sind. Nachts leuchtet der Glaskubus wie eine Laterne im Zentrum der Gärtnerei.


Dachaufbau von oben: Extensivbegrünung 1 Lage Polymer-Bitumenbahn vollflächig geklebt 1 Lage Polymer-Bitumenbahn lose Dreischichtplatte 27 mm Hinterlüftung 120 mm Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 27 mm Rippen 60 x 200 mm/Dämmung Dreischichtplatte 27 mm, weiss lasiert

Wandaufbau von aussen: Gewächshausverglasung, Aluprofil mit Gummiabdichtung Einfachsicherheitsglas/IV-Glas bei den Fensterteilen Hinterlüftung 80 mm Wandelemente: OSB 22 mm, gestrichen mit offenporiger Alu-Beizfarbe Rippen 60 x 160 mm/Dämmung Dreischichtplatte 27 mm, weiss lasiert

Deckenaufbau von oben: Linoleum Verlegespanplatte 25 mm Holzfaserdämmplatte 40 mm Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 27 mm Rippen 60 x 200 mm Dreischichtplatte 27 mm, weiss lasiert

Deckenaufbau von oben: Linoleum Verlegespanplatte 25 mm Holzfaserdämmplatte 40 mm Hohlkastenelemente: Dreischichtplatte 27 mm Rippen 60 x 200 mm/Dämmung Dreischichtplatte 27 mm Stahlträger 220 mm/Durchlüftungsebene Bitumenbahn repariert und ergänzt Betondach bestehend

Fassadenschnitt

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Ort Werkstrasse, 8610 Uster Bauherrschaft Ryffel – das blumen- und gartenhaus; Inhaber: Thomas Ryffel, Uster Architekten Castellani Melbourne Zumbach Architekten, Aarau Umgebungsgestaltung Ryffel + Ryffel, Landschaftsarchitekten BSLA/SIA, Uster Bauingenieur Buchmann Partner AG, Uster Holzbauingenieur Makiol + Wiederkehr, Beinwil am See Holzbau Wey Modulbau AG, Villmergen Materialien Konstruktionsholz: Vollholz 13 m3, Brettschichtholz 10 m3, Rahmenbaukanteln 7 m3; Platten: Dreischichtplatten 27 mm 770 m2, OSB-3 22 mm 390 m2 Geschossfläche SIA 416 290 m2 Hauptnutzfläche SIA 416 245 m2 Gebäudevolumen SIA 416 1000 m3 Erstellungskosten (BKP 1–5) CHF 715 000.– (inkl. Sockelgebäude) Baukosten (BKP 2) CHF 575 000.– Kubikmeterpreis SIA 416 (BKP 2) CHF 575.– Kubikmeterpreis SIA 416 (BKP 2) CHF 864.– (nur Aufstockung) Bauzeit Vorbereitungsarbeiten Oktober–Dezember 2002, Aufstockung Januar–März 2003, davon 3 Wochen Holzbau

Längsschnitt

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Querschnitt


Erdgeschoss

Obergeschoss

Dach

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Umbau und Aufstockung eines Wohnhauses, Basel Das Haus am St. Johanns-Platz 25 wurde im Jahre 1879 als zweigeschossiges Gebäude mit Mansarddach erstellt. Seither hat es mehrere Umbauten erfahren. Eine frühere Aufstockung um die Jahrhundertwende fiel 1935 einem Brand zum Opfer, worauf die damaligen Besitzer das Dachgeschoss durch ein Normalgeschoss ersetzen liessen. Der Umbau jener Zeit verlieh dem Haus die Erscheinung, die es bis zum jetzigen Eingriff beibehalten hat. War die Liegenschaft ursprünglich Teil einer homogenen Häuserzeile, so wurde sie zu Beginn der siebziger Jahre durch einschneidende Abbruch- und Neubauarbeiten in unmittelbarer Nachbarschaft aus dem städtebaulichen Kontext gerissen. Der Altbau stand fortan als einer der letzten Zeugen der ganzen Strassenzeile eingeklemmt zwischen fünfgeschossigen Mehrfamilienhäusern. Vor diesem Hintergrund ist das Konzept des Dachaufbaus denn auch zu verstehen. Neben der Steigerung der Nutzungsflexibilität bestand die Absicht der Aufstockung darin, das alte Haus nicht nur als Überbleibsel eines verschwundenen historischen Strassenbildes gelten zu lassen, sondern ihm inmitten seiner modernen Umgebung eine neue Daseinsberechtigung zu geben. Die Änderungen, die dafür notwendig waren, sollten das Bestehende möglichst wenig stören, gleichzeitig aber eine verbindende Wirkung haben. Dies bedeutete einerseits, dass charakteristische, formgebende Gebäudeteile wie etwa das mit Pfannenziegeln bestückte Satteldach mindestens teilweise bestehen bleiben mussten. Andererseits galt es, die Grösse und Sprache des Aufbaus so zu wählen, dass ein neues Gleichgewicht mit den beiden direkten Nachbargebäuden entstehen konnte.

Die Hausbesitzer, gleichzeitig Bauherrschaft und Architekten, entschieden sich für einen zweigeschossigen Einschub. Fünf Sparrenfelder wurden zu diesem Zweck entfernt und ein Körper als Verbindung von Strassenund Hofraum in die entstandene Lücke eingefügt. Gegen den St. Johanns-Platz hin verfügt der Dachaufbau über einen seitlich eingeschnittenen Balkon, der 0,80 Meter über die Fassadenflucht hinausragt und den Blick zum Rhein freigibt. Auf der Hofseite übernimmt der Körper die Flucht der in den fünfziger Jahren erstellten Terrassen. Genutzt wird die neu entstandene Fläche als zusätzlicher Wohn- und Atelierraum; die darüber entstandene Galerie ist zurzeit eine private Arbeitszone. Der übriggebliebene alte Dachraum wurde isoliert und beherbergt heute auf der einen Seite die Erschliessung, einen Stauraum sowie eine kleine Teeküche. Die offene Fläche auf der anderen Seite ist eine Art Wohnnische mit diversen Sitzmöglichkeiten. Konstruktiv ist der Dachaufbau ein vorgefertigter Holzrahmenbau, aussen mit hinterlüfteter Bekleidung aus roh belassenen, zementgebundenen Spanplatten und innen mit gestrichener OSB-Beplankung. Die beiden seitlichen Wandscheiben sind so ausgebildet, dass sie die Hauptlasten ausschliesslich auf die Aussenwände des bestehenden Gebäudes ableiten. Das Haus präsentiert sich heute mit gestärktem Selbstbewusstsein und zeigt den neuen Aufbau bewusst als Zutat, die in ihrer modernen Formensprache die Bedürfnisse der Zeit sichtbar macht, ohne die vorhandene Substanz zu zerstören oder deren Sprache wörtlich zu übernehmen.

Dachgeschoss

Querschnitt

10 m

Galerie

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Ort St. Johanns-Platz 25, 4056 Basel Bauherrschaft Barbara und Andreas Wenger Lenherr Architekten Anarchitekton Wenger, Basel Bauingenieur Hans-Peter Frei, Basel Holzbau Hürzeler Holzbau AG, Magden Materialien Konstruktionsholz: Brettschichtholz 4 m3, Ständerbaukanteln 3,8 m3; Platten: Sperrholzplatten Seekiefer 50 m2, mehrschichtige Massivholzplatten 125 m2, mitteldichte Holzfaserplatten 140 m2, OSB 325 m2; Fassade: zementgebundene Spanplatten 140 m2 Erstellungskosten (BKP 1–5) CHF 425 000.– (bestehendes Gebäude, exklusive Grundstückskosten), CHF 235 000.– (Dachaufbau) Grundstücksfläche 221,5 m2 Hauptnutzfläche SIA 416 220,9 m2 (bestehendes Gebäude), 77 m2 (Dachaufbau) Kubatur SIA 116 1634,6 m3 Kubikmeterpreis (BKP 1–5) CHF 403.80 Bauzeit Juni–September 2003

Dachaufbau von aussen: Extensiv begrüntes Flachdach Dichtungsbahn Hohlkastenelemente: OSB-3 22 mm, gestrichen Rippen 60 x 180 mm/Mineralwolle Dreischichtplatte 35 mm Dreiseitige Umrandung Oblicht von innen: Dreischichtplatte 50 mm Ständer 60 x 180 mm/Mineralwolle Mitteldichte, diffusionsoffene Holzfaserplatte 15 mm Lattung vertikal 25 mm Gummiband Zementgebundene Spanplatte 15 mm Aufbau Aussenwand von innen: OSB-3-Verlegeplatten 12 mm, gestrichen OSB-3 15 mm als Luftdichtigkeitsschicht Ständer 60 x 180 mm/Mineralwolle Mitteldichte, diffusionsoffene Holzfaserplatte 15 mm Lattung vertikal 40 mm

Querschnitt Kubus

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Lignum Holzwirtschaft Schweiz Economie suisse du bois Economia svizzera del legno Falkenstrasse 26 CH-8008 Zürich Tel. 044 267 47 77 Fax 044 267 47 87 E-Mail info@lignum.ch Internet www.lignum.ch

Holzbulletin, März 2006 Herausgeber Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, Zürich Christoph Starck, Direktor

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Verantwortlich Roland Brunner Redaktion Roland Brunner, Lignum, André Carlen und Mélanie Baschung, Lignum-Cedotec Gestaltung BN Graphics, Zürich Druck Kalt-Zehnder-Druck, Zug Fotografie Theo Scherrer, Copyright bei Larghi & Stula Architekten, Basel (Aufstockung in Binningen); Heinrich Helfenstein, Zürich (Sulzer in Winterthur); Yves André, St-Aubin/yves-andré.ch (Dachaufbau in Neuenburg); Christian Schwager, Winterthur (Siedlung Irchel); Corinne Cuendet, Clarens (Aufstockung in Lausanne); Brigitte Lattmann, Aarau (Gärtnereibetrieb in Uster); Anarchitekton, Basel (Aufstockung in Basel)

Administration, Abonnemente, Versand Andreas Hartmann, Lignum ISSN 1420-0260 Das Holzbulletin erscheint viermal jährlich in deutscher und französischer Sprache. Jahresabonnement CHF 48.– Einzelexemplar CHF 20.– Sammelordner (10 Ausgaben) CHF 100.– Sammelordner leer CHF 10.– Preisänderungen vorbehalten. Lignum-Mitglieder erhalten das Holzbulletin und die technischen Informationen der Lignum, Lignatec, gratis. Die Rechte der Veröffentlichung für die einzelnen Bauten bleiben bei den jeweiligen Architekten. Alle Angaben stammen von den Bauplanern.


Holzbulletin 78/2006  

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