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Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche

Vom Weihnachtsglanz zum lodernden Flammenmeer

Vorsichtsmaßnahmen | Zwischen den Jahren ist die Gefahr von Wohnungsbränden groß Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – und steht dann die Feuerwehr vor der Tür? Das passiert allzu schnell, wenn man unvorsichtig mit Kerzen umgeht.

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n sieben Minuten kann sich ein Wohnzimmer in ein wahres Flammenmeer verwandeln, wenn eine Kerze an Adventskranz oder Weihnachtsbaum durch Unachtsamkeit umfällt. Daher sollte man in der Weihnachtszeit immer auch die Brandgefahr im Blick haben. Jedes Jahr komme es zu schweren Bränden, die durch einen sorgfältigeren Umgang mit Kerzen hätten vermieden werden können, teilt der Deutsche Feuerwehrverband mit. Unachtsamkeit beim Umgang mit Adventskränzen sei eine der häufigsten Ursachen für diese Wohnungsbrände. Gerade durch umfallende Kerzen könnten zunächst kleine Flammen und dann Zimmerbrände entstehen. Daher sollten Kerzen und Teelichter niemals unbeaufsichtigt brennen. Sie gehören außerdem in einen festen sowie nicht brennbaren Ständer und sollten nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen stehen. Orte mit starker Zugluft sollten vermieden werden. Es ist gefährlich, über die Flamme einer Kerze hinwegzugreifen, da man sich verbrennen kann oder sich die Kleidung entzündet.

Kerzen immer vor dem Ausbrennen rechtzeitig austauschen Kerzen sollten rechtzeitig vor dem vollständigen Ausbrennen ausgetauscht werden, vor allem bei Adventskränzen, Weihnachtsbäumen und Gestecken. Denn die Tannenzweige trocknen mit der Zeit aus und gehen dann sehr schnell in Flammen auf. Das ist auch ein Grund dafür, warum ausgetrocknetes Tannengrün rechtzeitig entsorgt werden sollte.

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Schnell wird aus der weihnachtlichen Idylle eine Katastrophe. Foto: Scheurer/dpa-tmn Vor allem in Haushalten mit Kindern oder Haustieren sind elektrische Kerzen besser geeignet. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Steckdosen nicht durch die Lichterketten überlastet werden. Denn auch Lichterketten können Brände auslösen, wenn sie defekt sind. Deshalb sollte man nur Lichterketten mit Prüfsiegel verwenden und diese vor der Nutzung auf Defekte überprüfen. Im Zweifelsfall sollte die Lichterkette ausgetauscht werden. Abends sollten die Ketten auf jeden Fall immer ausgeschaltet werden. Die Feuerwehr empfiehlt außerdem, einen vollen Wassereimer oder eine Gießkanne und einen großen Lappen in greifbarer Nähe zu Kerzen und Weihnachtsbaum bereitzustellen. Es ist sinnvoll, sich mit der Nutzung des Feuerlöschers vertraut zu machen. Kann ein kleiner Brand nicht sofort gelöscht werden, sollte man den Raum verlassen, die Türen schließen und sofort die Feuerwehr mit dem Not-

ruf 112 alarmieren. Die Prüforganisation Dekra rät, die Kerzenflammen nicht auszublasen, sondern besser mit einem Kerzenlöscher zu ersticken. Bei mangelhafter Dochtqualität oder Zugluft könne sich die Flamme nach dem Ausblasen sonst erneut entzünden.

Beim Kauf von Kerzen immer auf das RALGütezeichen achten Beim Kauf von Kerzen sollten Kunden auf das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Kerzen achten. Bei einer Kerze minderer Qualität könne es zum Brand führen, wenn sie ausläuft und der Docht umkippt. Gerade an Adventskränzen und Weihnachtsbäumen seien Kerzen sicherer, die von selbst verlöschen, bevor sie gänzlich heruntergebrannt sind. Damit zu den Feiertagen der Weihnachtsbaum sicher steht, ist auch ein passender Ständer wichtig. Modelle mit Seilzugtechnik

seien einfacher in der Handhabung, erklärt der TÜV Rheinland in einer Mitteilung. Dabei wird der Baum in ein Drahtseil mit Klemmen gespannt, das über einen Fußhebel festgezogen wird. Bei Christbaumständern mit Schraubtechnik ist immer ein zweites Paar Hände nötig: Der eine hält den Baum gerade, der andere schraubt ihn fest. Bei Modellen mit Seilzug sollte sich das System in festgestelltem Zustand verriegeln lassen. Das ist vor allem wichtig, wenn kleine Kinder im Haushalt sind, denn es verhindert, dass der Ständer unabsichtlich geöffnet wird und der Baum plötzlich kippt. Generell sollte der Christbaumständer zur Größe des Baums passen: Einem großen, schweren Baum muss eine entsprechende Masse entgegengesetzt werden, damit er nicht kippt. Auf der Verpackung finden sich Angaben zum richtigen Verhältnis. Gut ist es, wenn der Ständer ein Prüfsiegel wie das GS-Zeichen hat. dpa/tmn


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Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche

Kein Fest für Hund und Katz’

Ratgeber | Feiertage zwischen den Jahren bedeuten für Haustiere oft extremen Stress

Ein Festessen mit der ganzen Familie vor Weihnachtsbaum- und Schneekulisse gepaart mit der Vorfreude auf eine feuchtfröhliche Neujahrs-Party. Worauf viele sich freuen, bedeutet für Hunde- und Katzenbesitzer oft eine Herausforderung.

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und um die Feiertage herrscht Trubel, der auch Vierbeiner nicht unberührt lässt«, weiß Melanie Ahlers, Tierärztin bei der Agila Haustierversicherung. »Tiere reagieren ähnlich wie Menschen, wenn sie sich überfordert fühlen: mit Stress.« Umso wichtiger also, dass Halter wissen, wie sie ihre vierbeinigen Lieblinge entspannt durch die aufregende Zeit bringen. Besonders an Weihnachten und Silvester häufen sich mögliche Stressfaktoren: Änderungen in der täglichen Routine, neue Personen und Orte, laute Geräusche und intensive Gerüche können Hunde und Katzen überfordern. »Der Körper schüttet dann Hormone aus, die die Tiere auf eine Verteidigung oder Flucht vorbereiten«, erklärt

Melanie Ahlers. Über einen längeren Zeitraum hinweg kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken. »Hinzu kommen manchmal frühere negative Erlebnisse, beispielsweise mit Feuerwerkskörpern. Diese sorgen in ähnlichen Situationen für stärkere Stressreaktionen.«

Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr! Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Werderplatz 5, 77933 Lahr Tel. 0 78 21 / 3 73 93 E-Mail: haus.grund.lahr@t-online.de www.haus-und-grund-lahr.de Die Geschäftsstelle ist bis zum 06.01.2020 geschlossen.

Verhalten bei Lärm kann gezielt trainiert werden Treten starke Stressreaktionen rund um die Feiertage auf, rät die Expertin Ahlers zum gezielten Verhaltenstraining. »Dabei können gemeinsam mit einem Tierarzt individuelle Trainings- und Therapiepläne entwickelt werden. Am besten beginnen Halter damit bereits früh – als guter Neujahrsvorsatz für das nächste Jahr sozusagen.« Ein Mittel, wenn Hunde und Katzen besonders der Lärm zu Silvester stört, sind zum Beispiel CDs mit Knallgeräuschen. Diese werden zunächst so leise abgespielt, dass keine Stressreaktionen auftreten. Die Lautstärke kann dann nach und nach erhöht werden, bis die Tiere sich daran gewöhnt haben. Egal ob zu Hause oder »auswärts« gefeiert wird: Halter

Laute Feuerwerkskörper oder viele Besucher bewirken bei Haustieren oft Stressreaktionen. Foto: denisval/stock.adobe.com/Agila/akz-o unterstützen ihre Lieblinge bereits mit den einfachsten Mitteln. Ein bequemes Körbchen oder die Lieblingsdecke in einem separaten Raum schützen Hunde und Katzen vor (gut gemeinten) Streicheleinheiten und vielen neuen

Reizen. Dorthin können sie sich zurückziehen, wenn es ihnen irgendwann zu viel wird. Lassen sich Besitzer von Reizen wie Gästen, Geschenken und Co. selbst nicht aus der Ruhe bringen, wirkt sich das auch beruhigend auf Haustiere aus. Möchten Zwei- und Vierbeiner lautes Feuerwerk an Silvester vermeiden, lohnt sich zum Beispiel eine Kurzreise nach Dänemark: Dort kommen lediglich Wunderkerzen zum Einsatz. Entspannung pur für empfindliche akz-o Ohren und Gemüter.

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Kein Umtausch

Traute Zweisamkeit ist so manchem Haustier am allerliebsten. Die ist über die Feiertage aber nicht immer garantiert. Foto: denisval/stock.adobe.com/Agila/akz-o

Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen und vor allem Kinder ein Tier. Doch der Wunsch bringt oft Probleme mit sich, denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen. Nach den Feiertagen werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.

Unserer verehrten Kundschaft sowie allen Freunden und Bekannten wünschen wir frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

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Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche

Es blitzt in Haus und Garten Lichterglanz | Leuchtende Weihnachtshäuser können ein teurer Spaß werden

Engelsfigur auf dem Dach, leuchtende Gärten und Zehntausende Lämpchen: In Deutschland gehen dieser Tage die Lichter an besonders weihnachtlich geschmückten Häusern an den Stromkosten zum Trotz.

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n der Weihnachtszeit läuft der Stromzähler in vielen deutschen Haushalten auf Hochtouren. Denn dann leuchtet so manches Haus besonders hell: Mit dem klassischen Lichterbogen geben sich einige Menschen längst nicht zufrieden. Sie trumpfen auf mit kilometerlangen Lichterketten im Vorgarten, dekorieren ihre Gärten mit beleuchteten Weihnachtsfiguren und verwandeln ihre Eigenheime in blinkende Weihnachtshäuser. 17 Milliarden Lämpchen leuchten in der Advents- und Weihnachtszeit einer YouGov-Umfrage zufolge in deutschen Haushalten – rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Mit der Energie könnte man eine Stadt wie Mülheim an der Ruhr – rund 170 000 Einwohner – für ein Jahr versorgen. Der Energieverbrauch sinke trotzdem, denn immer mehr Menschen steigen auf energiesparende LED-Lampen um, heißt es in einer Mitteilung des Ökostromanbieters Lichtblick, in dessen Auftrag die Umfrage entstand.

Die Familie beginnt im Oktober mit dem Aufbau Der Garten von Felix Schlagmüller in Berg in der Nähe von Ravensburg strahlt jedes Jahr zur Weihnachtszeit wie ein Lichtermeer. Mitte Oktober beginnen er und seine Familie mit dem Aufbauen, pro Tag sind sie einige Stunden damit beschäftigt. Pünktlich zum ersten Advent steht das Winter-Wunder-Land. Zahlreiche Besucher staunen vom Zaun aus. Wer nett frage, bekomme eine Führung durch den Garten, sagt Schlagmüller. Ein Weg führt durch den 1000 Quadratmeter großen Garten, vorbei an Rentieren, Schneemännern, Sternen und leuchtenden Tannenbäumen. Einige Figuren hat der Inhaber eines Zweiradgeschäfts selbst gebaut, andere dazugekauft. Trotzdem ist die Dekoration relativ dezent – es ist zwar bunt, aber es blinken

Viele Menschen geben viel Geld für die Weihnachtsbeleuchtung aus. nur wenige Lampen. »Uns ist es wichtig, dass es schön aussieht und wir Freude verbreiten«, sagt Schlagmüller. Uwe Farkas und sein Nachbar Stephan Kalkreuter haben ihre Doppelhaushälften in diesem Jahr zum zwölften Mal geschmückt. Fünf Wochen lang sollte das Haus jeden Abend hell beleuchtet sein. »Wir haben immer schon so ein bisschen geschmückt. Und dann kam meine Frau auf die Idee, das einfach groß aufzuziehen – mit Grillen, Grünkohl und Glühwein«, erinnert sich Farkas. Mehr als 80 000 Lichter und 140 Steckdosen seien inzwischen im Einsatz. Der Deko-Traum hat aber Grenzen: Kitsch will Farkas nicht im Vorgarten haben. »Ein 2,50 Meter großer Nussknacker ist für mich Kitsch. Wir haben einen 1,20 Meter hohen Schneemann, das ist die Grenze«, sagt er. Wenn der Zauber im Januar wieder in Kisten verschwindet, kommen Farkas manchmal Zweifel. »Das Schlimmste ist das Verpacken, das Abbauen. Das dauert sehr viel länger und macht auch weniger Spaß. Und da kommt man dann schon ins Grübeln«, sagt er mit einem Lachen.

die Lichter brennen«. Wie viele es sind, wisse er selbst nicht. »Die zähle ich schon lange nicht mehr. 10 000 bestimmt. Es kommt immer mal was dazu, und dann geht mal was kaputt.« Früher habe er auch das Dach dekoriert. Darauf müsse er inzwischen verzichten – aus Altersgründen, erzählt der 76Jährige. Trotzdem sei auch in diesem Jahr das Haus wieder mit viel Licht geschmückt. »So weit, wie man dran kommt.« Bei der Dekoration beschränkt sich Blankenberger nicht auf Lichterketten. Er stellt auch eine Krippe auf, erzählt er, und einen 2,40 Meter großen Schneemann. Im Garten von Gisela Liebsch und Gerd Mörl stehen, liegen, klettern und sitzen Weihnachts- und Schneemänner in unterschiedlichen Größen. Der »Weihnachtsgarten«, wie die beiden 72-Jährigen ihr Anwesen im branden-

Fotos: Daniel Bockwoldt/dpa-tmn

burgischen Straupitz nennen, ist in warmes, gelbes Licht getaucht. »Ich verwende keine LEDs, die sind uns zu grell«, erklärt der Hausherr. Auch andere Farben oder blinkende und flackernde Lichter sucht man vergebens.

Als nächstes kommt der Osterhase Liebsch ordnet die Figuren jedes Jahr etwas anders ab. »Damit es nicht langweilig wird«, sagt sie. Ursprünglich hätten sie den Aufwand vor allem für die fünf Enkel und die zwei Urenkel betrieben. Inzwischen wird es im Straupitzer Weihnachtsgarten richtig voll, sobald das Licht angeht und die Besucher in Scharen kommen. Und wenn Weihnachten und der Winter vorbei sind, wird umdekoriert: Dann bevölkern mehr als 300 Osterhasen das Grundstück. dpa-tmn

Das Haus wird für die Tochter geschmückt Seit Jahren erstrahlt ein Haus in Mainz immer zur Weihnachtszeit. Das sei schon seit mehr als 30 Jahren so, sagt Erwin Blankenberger. Er mache das für seine Tochter, die seit 36 Jahren im Wachkoma liege. Sie könne zwar nicht sprechen, »aber sie strahlt, wenn

Mehr als 80 000 Lichter installieren zwei Nachbarn jedes Jahr zur Adventszeit an ihrem Doppelhaus und verwandeln es in ein buntes Lichtermeer.


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Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche

Weihnachtliches Gemüse

Vegetarische | Hirse mit Kokosmilch und Kardamom geben das gewisse Etwas

Es ist eine Herausforderung, sich ein Weihnachtsgericht für die ganze Familie auszudenken. Erst recht, wenn es vegetarisch sein soll.

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a passt eine Mischung aus geschmortem Gemüse der Saison besonders gut. Erdige Rote-Bete-Scheiben und Karottenstücke, angeröstete Zwiebeln, Champignons und kleinen Kartoffelhälften, in einer Aromawolke aus Thymian, Zimt, Kardamom, Nelke und Pflaumenmus. Dazu gibt es Hirse mit Kokosmilch und Kardamom. Die Zutaten für zwei Personen sind eine Rote Bete (zirka 250 Gramm), vier kleine festkochende Kartoffeln mit glatter Schale, 250 Gramm braune Champignons, 250 Gramm Karotten, drei mittelgroße Zwiebeln (150 Gramm), drei gehäufte Esslöffel Pflaumenmus, zwei bis drei Thymianstängel, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Für das Öl werden ein gehäufter Teelöffel getrockneter Thymian, ein halber Teelöffel Zimt, gemahlene Samen von fünf grünen Kardamomkapseln, zwei gemahlene Gewürznelken und acht Esslöffel Olivenöl benötigt, für die Getreidebeilage 120 Gramm Hirse, 50 Milliliter Kokosmilch und gemahlene Samen von vier grünen Kardamomkapseln. Der Ofen wird auf 220 Grad

Das Festtagsessen für Vegetarier kommt Weihnachten auf den Tisch. (Umluft) vorgeheizt. Dann die Kartoffeln mit Schale längsseitig halbieren, die Rote Bete in ein Zentimeter dicke Scheiben, die Karotten in zirka zwei Zentimeter dicke Stücke und die Champignons sowie Zwiebeln in grobe Stücke schneiden. Alles wird auf den Boden einer Kasserolle gelegt. Das Pflaumenmus an einer Seite der Kasserolle verteilen und ein paar Streifen über die Rote-Bete-Scheiben streichen. Die Thymianstängel obenauf legen. Die Gewürze mit

dem Öl vermischen, zehn Minuten ziehen lassen und dann über dem Gemüse verteilen. Die Rote-Bete-Scheiben werden mit dem Würzöl bepinselt und alles gesalzen und gepfeffert. Die Kasserolle kommt für zirka 25 bis 30 Minuten auf der mittleren Schiene (Gitterrost) in den Ofen. Zwischendurch wird das Gemüse mit einem Löffel umgewälzt – aber nicht die Rote-Bete – sodass sich das Öl gut verteilt. Die Rote-Bete-Scheiben wer-

Foto: Manfred Zimmer/dpa-tmn

den mit dem Öl aus der Kasserolle eingepinselt. Die Hirse wird nach Packungsanweisung gekocht und warm mit der Kokosmilch und dem gemahlenen Kardamom vermischt. Das Gemüse und die Hirse auf Tellern verteilen, zwei Esslöffel kochendes Wasser zum Sud in der Kasserolle geben, verrühren und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Von dieser Soße etwas über die Hirse geben und servieren. dpa-tmn

Bratäpfel mit Marzipansoße als Abschluss

Dessert | Die leckere Nachspeise weckt bei vielen Menschen Kindheitserinnerungen

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ratäpfel und Weihnachten gehören für viele Menschen zusammen: Sie erinnern sie an ihre Kindheit. Für zwei Bratäpfel mit Blitz-

Bratapfel duften wunderbar.

Marzipansoße werden zwei säuerliche Äpfel, 30 Gramm flüssige Butter, für die Füllung 60 Gramm Marzipanrohmasse, 30 Gramm getrocknete, ge-

Foto: Foto: Mareike Winter/dpa-tmn

hackte Cranberries, zehn Gramm gehackte Pistazienkerne und für die Marzipansoße 130 Milliliter Sahne sowie 80 Gramm Marzipanrohmasse benötigt. Die Äpfel werden gewaschen und unten begradigt. Das Kerngehäuse wird ausgestochen und die Äpfel mit einer Gabel rundherum eingestochen, damit die Schale nicht platzt. Die Äpfel werden anschließend in eine ofenfeste Auflaufform gesetzt und der Backofen auf 175 Grad Umluft vorgeheizt. Für die Füllung wird die Marzipanrohmasse mit den Pistazien und den Cranberries

verknetet und in die Äpfel gefüllt. Dann werden die Äpfel mit flüssiger Butter eingestrichen und in den vorgeheizten Backofen gegeben. Sie sollten 18 bis 20 Minuten backen, bis sie weich sind. Zwischendurch werden sie immer wieder mit der flüssigen Butter bestrichen. Für die Marzipansoße wird die Sahne in einen kleinen Topf gegeben und unter Rühren erhitzt, anschließend das Marzipan grob zerkrümelt und hineingegeben. Die Hitze wird reduziert und das Marzipan aufgelöst. Zum Schluss wird die Marzipansoße warm zu den Bratäpfeln dpa-tmn serviert.


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Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche

Wie viel Silvesterparty ist drin?

Recht | Wer in den eigenen vier Wänden feiern möchte, sollte einige Regeln beachten Die Silvester-Party ist kurz nach Mitternacht in vollem Gange, da klingelt der Nachbar Sturm und beschwert sich. Ätzend. Was Gastgeber beim Feiern und Böllern zum Jahreswechsel dürfen.

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emeinsam mit Freunden oder der Familie das alte Jahr ausklingen lassen und das neue mit prächtigem Feuerwerk begrüßen? Na klar! Aber wer daheim feiert, sollte ein paar Dinge beachten, damit die Stimmung der Nachbarn nicht kippt. Wie laut darf die Party werden? Das Ernüchternde gleich vorneweg: »Das Gesetz macht keine Ausnahme für bestimmte Anlässe, zum Beispiel Weihnachten oder Silvester«, sagt Sebastian Bartels vom Berliner Mieterverein. Die Nachtruhe gilt so wie im Rest des Jahres – und das ist weit vor Mitternacht. Allerdings setzen Gerichte nach Bartels Erfahrung für Lärm an diesen Feierhöhepunkten eine höhere Toleranzgrenze an. Wann Nachtruhe ist, legt jedes Bundesland selbst fest. Üblich ist, dass es von 22 bis 6 Uhr im Haus und für die Nachbarn ruhig sein soll, erklärt Petra Uertz vom Verband Wohneigentum in Bonn. »Nachtruhe bedeutet, dass außerhalb der Wohnung Geräusche, die dort drinnen gemacht werden, nicht besonders störend wahrgenommen werden.« Eine feste DezibelGrenze gibt es aber nicht. Für Mietwohnungen können Vermieter und Mieter auch andere Ruhezeiten vereinbaren. Am 31. Dezember kommt noch etwas hinzu: »An Silvester ist es ja typischerweise nicht ganz ruhig. Wenn die Geräuschkulisse im Wohnviertel insgesamt stark ist, darf auch die Party nebenan steigen«, sagt Uertz. »Wenn in der direkten Umgebung sowieso sehr viel los ist, stört mein Partylärm nicht besonders.« n

Müssen Nachbarn vorher von der Feier wissen? Eine Pflicht gibt es nicht. Die Ankündigung hat zudem rechtlich keine Wirkung: »Auch wenn man die Feier ankünn

Party! Aber nicht zu laut: Auch über den Jahreswechsel dürfen Feiern nicht aus dem Ruder laufen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

digt, hat man keinen Freifahrtschein für Lärm bis in die Morgenstunden. Die Nachbarn können trotzdem um 22 Uhr klingeln und bitten, die Bässe runterzudrehen«, erklärt Uertz. n Wo darf geböllert werden? Vom 31. Dezember ab 0 Uhr und bis 1. Januar um 24 Uhr darf es knallen: Auch ohne besondere Erlaubnis dürfen Volljährige dann Feuerwerkskörper zünden. Tabu sind aber die unmittelbare Umgebung von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen. Auch nah an besonders brandempfindlichen Gebäuden dürfen keine pyrotechnischen Gegenstände abgebrannt werden.

Manche Städte verbieten Feuerwerk und Böller zudem in bestimmten Bereichen. Mittlerweile werden Feuerwerksverbote in verschiedenen Innenstädten diskutiert. Feiernde informieren sich deshalb am besten über die Beschränkungen vor Ort. Was aber klar ist: Böllern innerhalb von Gebäuden ist zu gefährlich. Auch auf Balkon und Terrasse ist zu wenig Platz und Raketen könnten sich verirren, warnt Bartels vom Berliner Mieterverein. Wer haftet für Schäden? Läuft die Feier aus dem Ruder und etwas geht kaputt, ist die Reparatur aus Vermietersicht Angelegenheit des Mieters, erklärt Bartels. n

Dies gelte auch, wenn ein Gast dafür verantwortlich war. »Typisch ist zum Beispiel, dass angetrunkene Gäste auf dem Balkon Raketen zünden, und der Mieter schreitet nicht ein«, führt Bartels aus. »Das wäre gegenüber dem Vermieter eine Vertragswidrigkeit. Es kann als bekannt vorausgesetzt werden, dass das zu gefährlich ist.« Grundsätzlich gilt: Der Verursacher ist für den Schaden verantwortlich und muss ihn dem Gastgeber ersetzen. Darauf weist Bianca Boss vom Bund der Versicherten hin. »Es muss immer der den Schaden zahlen, der ihn verursacht hat.« Hat er eine Haftpflichtversicherung, kann diese einspringen. dpa-tmn

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Nicht jedes Glas darf in den Container Über Weihnachten und Silvester sammelt sich zu Hasuse viel Müll an. Während Papierund Kunststoffreste schnell sortiert sind, ist es beim Glas nicht immer so einfach. Was wohin gehört, erklärt die Initiative der Glasrecycler. Weihnachtskugeln, Trinkgläser und Kerzenglas: Ist beim Festmahl ein Glas zerbrochen oder eine Kugel vom n

Baum gefallen, gehören die Scherben nicht ins Altglas, sondern in den Restmüll.

Glasrecyclinganlage kann es aber auch aussortiert werden. Bunte Flaschen: Wein-, Likör- oder Ölflaschen bestehen häufig aus buntem Glas. Auch sie gehören in den Altglascontainer, sollten dabei aber farblich sortiert werden. Andersfarbige Flaschen wie eine blaue Sektflasche gehören ebenfalls in den Grünglascontainer. dpa/tmn n

Rotkohlgläser und Sektflaschen: Jedes Glas, das eine Verpackung war, gehört in den Altglascontainer. Die Gläser sollten dabei leer sein, ausspülen muss man sie allerdings nicht. Den Deckel entsorgen Verbraucher am besten schon zu Hause in der Gelben Tonne. In der n

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Weihnachtsglückwünsche  

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