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Woche 32

Samstag, 10. August 2019

Auflage: 23 805

n Herbolzheim

n Ettenheim

n Kenzingen

CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß war beim Marktkaffee in der Heimatstube Tutschfelden zu Gast. Der Treff ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. u Seite 3

30 Jahre ist der Circus Paletti alt – und begeistert immer noch sein Publikum. Direktor Stefan Fehrenbach hat einen Blick hinter die Kulissen gewährt. u Seite 6

Die Baustelle stellt die Gewerbetreibenden vor Herausforderungen. Diesen will HuG-Vorsitzende Tatjana Kärger auch mit einem neuen Gutscheinheft begegnen. u Seite 5

Neuer Chef, alter Charme

Schlossfestspiele | Knebel übernimmt / 6000 Gäste an diesem Wochenende erwartet

NACHGEFRAGT »Eine Vogeltränke reicht schon aus«

Die Hitzewelle ist nicht nur für Menschen eine Herausforderung. Diese können sich aber zumindest in kühle Innenräume flüchten. Bei Insekten gestaltet sich das schwieriger. Bei starker Hitze trocknen natürliche Bäche und Teiche aus. Doch dem kann entgegengewirkt werden. Drei Fragen an Udo Baum (Foto), Vorsitzender des Nabu Lahr. Herr Baum, was kann man tun, um Insekten mit Wasser zu versorgen? Eine Vogeltränke im Garten oder auf dem Balkon aufstellen, hilft den Insekten sehr

weiter und reicht da vollkommen aus. Ich selbst habe eine bei mir auf dem Balkon stehen.

Zum 17. Mal laden die Gemeindeverwaltung, die Schlossbrauerei und Vereine an diesem Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, zu den Schlossfestspielen ein. An beiden Tagen erwarten die Veranstalter bis zu 6000 Gäste zum mittelalterlichen Fest. n

Von Irene Bär

Schmieheim. Besucher der Schlossfestspiele haben in den vergangenen Jahren teilweise ein paar hundert Kilometer Anfahrtsweg auf sich genommen, um das mittelalterliche Spektakelzu erleben, wie Schmieheims Ortsvorsteher Michael Hartmann beim Pressegespräch sagte. Was sie an den Schmieheimer Schlossfestspielen so anzieht? Es sei zum einen das Schloss als Kulisse, das so hervorragend ins mittelalterliche Ambiente passe, und zum anderen der Charme eines kleinen Gebiets mit kurzen Wegen. So soll es auch weiterhin bleiben. Neuer Garant für das Authentische und den Charme ist Thomas Knebel aus Weingarten bei Ravensburg. Ihm haben Gerhard und

Auf was muss man beim Aufstellen der Tränke achten? Zum einen darf der Wasserstand nicht zu hoch sein, eine sogenannte Flachwasserzone sollte vorhanden sein – damit die Insekten auch in oder am Rand der Tränke landen können. Zudem sollte das Wasser am besten jeden Morgen ausgetauscht werden. Beteiligen sich genug Menschen an solchen Aktionen, die Insekten unterstützen? Meiner Meinung nach sind es immer noch nicht genug, das merke ich auch in meinem eigenen Umfeld immer wieder. sad

Straßensperrung wegen Flohmarkt

Thomas Knebel ist der neue Organisator der Schlossfestspiele. Fotos: dec

Beim Pressegespräch im Vorfeld der Schlossfestspiele wurde der neue Organisator Thomas Knebel (links) vorgestellt, der die Nachfolge von Gerhard und Sonja Fischer übernommen hat. Sonja Fischer aus Weisweil, die zuvor seit gut zehn Jahren dafür verantwortlich wareb, diese Aufgabe übertragen. Dass Knebel für das mittelalterliche Marktgeschehen rund ums Schmieheiemr Schloss sorgen kann, davon sind Kippenheims Bürgermeister Matthias Gutbrod und Hartmann überzeugt. Schließlich kennt der 24-jährige Zimmermann, die mittelalterliche Szene samt Leuten und ist seit 15 Jahren landauf und landab bei diversen Spektakeln mit dabei. So führte er etwa als Hauptmann während der Schmieheiemer Festspiele regelmäßig eine Gruppe von 20 bis 25 einfachen Leuten aus der Zeit des Bauernkriegs an. Das gewohnte Flair soll erhalten bleiben. Nur hier und da gibt es kleine Änderungen, so werden sich die Handwerker wie Schmied und Korbflechter, die bisher im Marktgeschehen verteilt hatten, nun alle gleich am Eingang auf der grünen Wiese den Besuchern

präsentieren. Nach Einbruch der Dunkelheit gibt’s am Samstagabend eine Feuershow. Für das leibliche Wohl sorgen neben einem privaten Anbieter die örtliche Vereine – Musik- und Sportverein sowie die Radfahrergruppe. Das Bier kredenzt wie gehabt die Schlossbrauerei, zu trinken gibt es das Geroldsecker und das Hieronoymus.

Bambusgeschirr für Nachhaltigkeit Bier und alle anderen Getränke werden in Tonkrügen und Gläsern serviert, dabei gilt das Pfandsystem. Wo es geht, soll Plastik vermieden werden, so gibt es etwa Einweggeschirr aus Bambus und mit Holzgabeln, wie Musikvereinsvorsitzender Philipp Ernst sagte – »auch wenn’s mehr als Plastik kostet«. Nicht vergessen werden darf auch die Feuerwehr, die mit einer Abteilung Brandwa-

che hält. Gerüstet hat sich auch Thomas Knebel. Auf die scherzhafte Frage, ob er sich als Schwabe unter die Badener traue, konterte er schlagfertig und mit Humor: »Ich bin bewaffnet.«

INFO

Parkmöglichkeit Die Schlossfestspiele finden am Samstag, 10. August, von 14 bis 23 Uhr und Sonntag, 11. August, von 11 bis 19 Uhr statt. Markteröffnungin Schmieheim ist am Samstag um 16 Uhr. An beiden Tagen treten auf der Bühne Musiker, Gaukler, Bauchtänzerinnen und Schaukämpfer auf. Der Ort ist für die Autos der Besucher gesperrt, ein Parkverbot wird eingerichtet und überwacht. Parkplätze sind auf der Wiese rechts nach dem Buck am Ortseingang und im Industriegebiet ausgewiesen.

Ettenheim (red/jg). Wegen des am Samstag, 10. August, von 14 bis 18 Uhr in der Ettenheimer Innenstadt stattfindenden Flohmarkts ist in Ettenheim die Sperrung folgender Straßen von 12 bis 18 Uhr erforderlich: ein Teilstück der Rohanstraße ab Nepomukbrunnen bis zum Rathaus; die gesamte Ettikostraße; ein Teilbereich der Thomasstraße von der Rohanstraße bis zur Einmündung Westliche Ringstraße (Ringsheimer Tor); auch der Rohanhof des Palais Rohan steht für die Verkehrsteilnehmer in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Die Zufahrt zur Stadtkirche/Friedhof und dem Betreuten Wohnen/Winterschule kann von der Friedrichstraße aus über die Zunftgasse erfolgen. Der Aufbau des Flohmarkts erfolgt ab 12 Uhr, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

Völkerball für den guten Zweck Bleichheim (red/jg). Unter dem Motto »Jeder kennt es und jeder kann es spielen« veranstaltet der TuS Bleichheim am Samstag, 14. September, ein Völkerballturnier auf dem Sportplatz Bleichheim. Jedes Sechser-Team kann sich dafür bis zum 4. September per E-Mail an tusvoelkerball@gmx.de anmelden. Die Startgebühr von 15 Euro pro Team kommt der Lourdeskapelle Bleichheim zugute, so die Ankündigung.

ICE-Halt in Ringsheim soll nicht vor 2035 kommen

Infrastruktur | Ministerium sieht sich nicht in der Pflicht / Johannes Fechner (SPD) will das nicht hinnehmen

Eine Vogeltränke im Garten oder auf dem Balkon, die so präpariert ist, dass sie auch Flachwasserzonen bietet, hilft Insekten dabei, im Sommer nicht zu verdursten. Foto: Nabu

Ringsheim (red/ma). Das Bundesverkehrsministerium hat sich sehr zurückhaltend zur Einrichtung eines ICEHalts in Ringsheim für Europa-Park-Besucher geäußert. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage von SPDBundestagsabgeordneten Johannes Fechner hervor. Staatssekretär Enak Ferlemann antwortete Fechner mit dem Hinweis, dass über die Frage der Angebotsgestaltung im Fernverkehr die Eisenbahnverkehrsunternehmen in

eigener Verantwortung entscheiden. Betroffene Unternehmen und Bürger könnten sich in das Planfeststellungsverfahren zum Bau der beiden neuen Gleise an der A 5 einbringen. Ferlemann geht vom Abschluss dieses Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2026 aus, mit einem Baubeginn 2028 und Inbetriebnahme 2035. »Das ist viel zu lange. Erst 2035 den ICE-Halt in Ringsheim zu bekommen, kann nicht das letzte Wort sein«,

fordert Fechner: »Der ICE könnte zweimal morgens und zweimal abends problemlos

»

Dass der ICE erst 2035 in Ringsheim halten soll, ist nicht zu akzeptieren.« Johannes Fechner, SPD-Bundestagsabgeordneter auch schon heute im Ringsheimer Bahnhof halten.« Dass die Bundesregierung

nicht selbst den ICE-Halt unterstützt, sondern darauf verweist, dass dies Sache der Bahn ist, sei eine »ärgerlich dünne Antwort«. Die Bahn stehe im Bundeseigentum und das Verkehrsministerium sei zuständig, also könnte, wie in anderen Bundesländern auch, die Bahn problemlos schon heute eine entsprechende Ansage erhalten, so

Fechner. »Dass der ICE erst 2035 in Ringsheim halten soll, ist nicht zu akzeptieren.« Fechner will deshalb die Verkehrspolitiker der Koalitionsfraktionen einschalten, um zu erreichen, dass das Ministerium der Bahn die Ansage macht, zeitnah einen ICE-Halt in Ringsheim einzurichten. Zuvor hatte die Aussage von Bahn-Vorstand Roland Pofalla, den ICE-Halt zur »Chef-Sache« machen zu wollen, für Hoffnung gesorgt (wir berichteten).


ALLES AUF EINEN BLICK

Samstag, 10. August 2019

n Kontakt

n Termine

Redaktion: Julia Göpfert, Telefon 07821/2 78 31 43, Fax 07821/2 78 31 50, E-Mail: redaktion@ kurier-wochenzeitung.de Geschäftsanzeigen: Telefon 07821/2 78 31 03, Fax 07821/2 78 31 90, E-Mail: anzeigen@ kurier-wochenzeitung.de Kleinanzeigen: Telefon 07821/2 78 31 03

n Kino

aus der Region vom 10. bis 18. August

Bis zum 14. August

Lahr

n Notdienste Polizei: Telefon 110 Feuerwehr, Rettungsdienst: Telefon 112 DRK-Krankentransport: Telefon 0761/1 92 22

n Apotheken Apotheken-Notdienste zum 16. August

Kurier Seite 2

bis

n Samstag:

St. Katharina-Apotheke, Ritterstraße 3, Endingen, Telefon 0 76 42/86 85; Zentral-Apotheke in der Arena, Alter Stadtbahnhof 1, Lahr, Telefon 0 78 21/3 79 46. n Sonntag:

Stadt-Apotheke, Eisenbahnstraße 12, Kenzingen, Telefon 0 76 44/205; Rohan-Apotheke, Friedrichstraße 52, Ettenheim, Telefon 0 78 22/52 10; Schwanau-Apotheke, Rathausstraße 9, Ottenheim, Telefon 0 78 24/21 32. n Montag:

Bienenberg-Apotheke, Hauptstraße 32, Malterdingen, Telefon 0 76 44/66 77; Löwen-Apotheke, Marktstraße 19, Lahr, Telefon 0 78 21/9 17 20; SchlossApotheke, Karl-Friedrich-Straße 6, Rust, Telefon 0 78 22/86 51 70. n Dienstag:

Maria-Sand-Apotheke, Bismarckstraße 19 B, Herbolzheim, Telefon 0 76 43/3 33 88 88; Lamm-Apotheke, Lammstraße 3, Lahr, Telefon 0 78 21/99 66 00. n Mittwoch:

St. KatharinaApotheke, Ritterstraße 3, Endingen, Telefon 0 76 42/86 85; Karls-Apotheke, Allmendstraße 14, Kippenheim, Telefon 0 78 25/8 44 60; Rohan-Apotheke im Schuttertal, Hauptstraße 30, Seelbach, Telefon 0 78 23/54 54.

Forum: »Der König der Löwen« (3D): täglich 15.30 Uhr, 18 und 19.45 Uhr sowie Mittwoch 20.30 Uhr und Samstag zusätzlich 22.30 Uhr. »Der König der Löwen«: täglich 14 und 16.45 Uhr sowie Samstag bis Dienstag zudem noch 20.15 Uhr. »Fast and Furious: Hobbs and Shaw«: täglich 14.15, 17.15 und 19.45 Uhr sowie Samstag noch 22.45 Uhr. »Leberkäsjunkie«: täglich 18.15 und 20.30 Uhr sowie Samstag noch 22.45 Uhr. »Benjamin Blümchen«: täglich 14.30 und 17 Uhr. »Die Drei !!!«: täglich 13.45 und 16 Uhr. »Pets 2«: 13.45 Uhr. »Yesterday«: Samstag bis Montag 20.30 Uhr. »Spider-Man Far From Home«: Samstag 23 Uhr. n Sneak Preview: Dienstag, 20.30 Uhr. n Preview: »Once upon a Time ... in Hollywood«: Mittwoch 19.45 Uhr.

Kenzingen

Löwen-Lichtspiele: »Der König der Löwen«: Samstag 16.30 und 19.30 Uhr, Sonntag 14.45 und 19.30 Uhr, Montag 19.30 Uhr und Dienstag 16.30 Uhr. »Capernaum – Stadt der Hoffnung«: Dienstag 20 Uhr. »Yoga – Die Kraft des Lebens«: Sonntag 20 Uhr. »Pets 2«: Sonntag und Dienstag 16.45 Uhr. »Kleiner Aladin und der Zauberteppich«: Samstag 16 Uhr, Sonntag 15 Uhr und Dienstag 10 Uhr. n Zweiter Kenzinger Ferienfilm: »Die sagenhaften Vier«: Dienstag, 13. August, 10 Uhr. n Dritter Kenzinger Ferienfilm: »Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks«: Dienstag, 20. August, 10 Uhr.

Rust

Magic Cinema im EuropaPark: »Der König der Löwen«: Sonntag bis Mittwoch 19.30 und 22 Uhr.

Wieder für Besucher geöffnet: Hochsommer im Garten der Herrenmühle In üppiger Fülle zeigt sich der Garten von Gartenbau-Ingenieur Hansjörg Haas im August – und ist am Sonntag wieder für Besucher geöffnet. In dem Garten an der Herrenmühle Bleichheim präsentieren sich aktuell Sommerstauden, Gräser und Hortensien rund um das historische Gebäude. Aber auch Exoten in Töpfen und Kübeln

n Fest Emmendingen

Wein- und Gassenfest: Samstag bis Montag, 17. bis 19. August. Samstag um 18 Uhr Eröffnung mit Fassanstich, Sonntag ab 10 Uhr Bewirtung in den Lauben, Montag ab 11 Uhr Bewirtung.

n Musik Ettenheim

Geschäftsführung: Kirsten Wolf Anzeigenleitung: Kirsten Wolf Redaktion: Jörg Braun (Leitung; v.i.S.d.P.) Julia Göpfert

Die »Fantasie« zweier Künstler »Fantasie« lautet der Titel der Ausstellung, die am Samstag, 18. August, um 11.30 Uhr ihre Vernissage in der Herbolzheimer Margarethenkapelle (Hauptstraße 24, neben dem Rathaus, Eingang von hinten) hat. Bis zum 15. September werden dort Werke der beiden Künstler Silvia Bilharz und Stanislaw Friesen zu sehen sein. Bilharz stellt ihre fantasievollen, abstrakten Kunstwerke vor, die Leichtigkeit und Farbenfreude ausstrahlten. Friesen, hingegen gestaltet seine Bilder mit Acryl, Ölfarbe, Kreide und Bleistift (Foto), so die NAkündigung. Foto: Tourismusbüro

Herbolzheim

Ausstellung »Fantasie«: Vernissage am Sonntag, 18. August, 11.30 Uhr in der Margarethenkapelle (neben dem Rathaus). Dann dort bis zum 15. September zu sehen. Gezeigt werden Werke von Silvia Bilharz und Stanislaw Friesen.

Kenzingen

Ausstellung »Raum und Bewustsein«: bis zum 28. September, Galerie Thomas Menzel. Gezeigt werden Malereien von Marianne Kraft und Thangkas aus dem Tibet Kailash Haus.

Kippenheim

Ausstellung »Do bin ich daheim«: Rathaus Kippenheim.

Live-Musik im »H.O.L.D«: Samstag, 10. August, ab 21 Uhr, Amici-Bar.

n Führungen

Festliche Konzerte an der Silbermann-Orgel: Sonntag, 11. August, 17 Uhr, Wallfahrtskirche St. Landelin Ettenheimmünster. Festliche Trompetengala mit Bernhard Kratzer (Stuttgart, Trompete/Corno da caccia) und dem Organisten Paul Theis (Stuttgart, Silbermann-Orgel).

Ettenheim

Blues and Roll mit »RMD«: Freitag, 16. August, 20 Uhr, Rockcafé Altdorf.

Kurier-Zustell-Service: PSV GmbH, Auf Herdenen 44 78052 Villingen-Schwenningen Telefon: 07721/99 50-120 Fax: 07721/99 50-145 E-Mail: qualitaet@psv-gmbh.de

Erscheint wöchentlich kostenlos in: Kenzingen, Bombach, Hecklingen, Nordweil, Herbolzheim, Bleichheim, Broggingen, Tutschfelden, Wagenstadt, Oberhausen, Niederhausen, Ringsheim, Rust, Kappel-Grafenhausen, Ettenheim, Altdorf, Ettenheimmünster, Ettenheimweiler, Münchweier, Wallburg, Mahlberg, Orschweier, Kippenheim, Schmieheim.

Schlossfestspiele zu Schmieheim: Samstag und Sonntag, 10. und 11. August. Geöffnet: Samstag von 14 bis 23 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Offizielle Markteröffnung am Samstag ab 16 Uhr mit Umzug und Fassanstich.

Ringsheim

Verlag: Lahrer Zeitung GmbH Kreuzstraße 9 (Walpotenhaus), 77933 Lahr Telefon 07 82 1/27 83-160 Telefax 0 78 21/27 83-190

Gültig ist die Anzeigen-Preisliste Nr. 74 vom 1. Januar 2019 und die lokale Anzeigenpreisliste vom 1. Januar 2019.

Ausstellung »Türkis«: Vernissage am Sonntag, 11. August, um 14 Uhr, Kleine Galerie Herbolzheim (Hauptstraße 47). Danach bis zum 10. September zu sehen, und zwar dienstags von 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 07643/9 36 0 1 48. Künstler: Camill Behlre und Andreas Vetter.

Kippenheim

n Freitag: Mithras-Apotheke, Hauptstraße 16, Riegel, Telefon 0 76 42/78 20; Apotheke Friesenheim, Friesenheimer Hauptstraße 5, Friesenheim, Telefon 0 78 21/9 64 90.

Druck: Druckzentrum Südwest GmbH, Villingen-Schwenningen

Herbolzheim

Ettenheim

Rathaus-Apotheke, Hauptstraße 13, Kenzingen, Telefon 0 76 44/304; Schloss-Apotheke, Schlossplatz 16, Lahr, Telefon 0 78 21/15 43.

Satz: Lahrer Zeitung GmbH

30. August im Obergeschoss des Rathauses.

»Barstreet-Festival«: noch am Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, Marktplatz Herbolzheim. Verschiedene Foodtrucks bieten unter anderem Gegrilltes, Cocktails, Bier und Eis. Für Kinder gibt es Kinderrutschen und Malspiele.

Weißweinparty: Samstag, 10. August, 20 Uhr, Weingut Weber.

Der Fachmann steht den Besuchern für Fragen rund um den Garten zu Verfügung. Weitere Informationen gibt es bei Hansjörg Haas in Bleichheim (Schloßplatz 2) unter Telefon 07643/4 01 37, per E-Mail an haas.dergarten@t-online.de, oder im Internet unter www.herrenmuehle-bleichheim.de. Foto: Haas

»Weingarten«: Donnerstag, 15. August, ab 17 Uhr im Weingut Bieselin.

Breisgauer Weinfest: von Freitag bis Montag, 16. bis 19. August, Emmendingen. Beginn am Freitag um 19 Uhr mit Krönung der neuen Breisgauer Weinprinzessin. Weiter geht es Samstag ab 16 Uhr, Sonntag ab 10.30 Uhr und Montag ab 17 Uhr.

n Donnerstag:

Auflage: 23 805 Exemplare

liefern Anregungen für den eigenen Garten. Die schattigen Sitzplätze bieten beste Voraussetzungen für einen Kurzurlaub, heißt es in der Ankündigung. Interessant sei auch, welche Pflanzen Hitze und Trockenheit am besten trotzen konnten. Der Garten ist am Sonntag, 11. August, von 13 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt wird erhoben.

n Kunst Ettenheim

Ausstellung »Spaziergang durch Münchweier« von Kurt Bildstein: bis zum 31. August, Gallaghers Nest Münchweier. Ausstellung »Wir sind ein Teil der Erde« mit Werken von Bertold Scheerer aus Rust: bis

Brennereiführung und Destillatverkostung: Freitag, 16. August, 19 Uhr, Talblickbrennerei. Anmeldung unter Telefon 07822/3 00 57 98.

Ettenheim/Herbolzheim

Wanderung im mittleren Schwarzwald: Sonntag, 11. August. Treff: 8.05 Uhr am Bahnhof Herbolzheim geht es mit Zug nach Kirchzarten und von dort mit dem Linienbus nach St. Märgen weiter.

Herbolzheim

»Lost Places – Verwunschene Orte: Der Pfaffenstein im Bleichtal«: Sonntag, 11. August. Treff: 13.45 Uhr, Kirnburghalle Bleichheim.

Kenzingen

Burgführung: Sonntag, 11. August, Treff 15 Uhr an der Burgruine Lichteneck Hecklingen.

n Sonstiges Ettenheim

Flohmarkt: Samstag, 10. August, von 14 bis 18 Uhr in der Innenstadt. Aufbau der Verkaufsstände ab 12 Uhr möglich. Arschbomben-Wettbewerb: Donnerstag, 15. August, 15 Uhr, Carl-Herrmann-JägerSchwimmbad. Helgenstöckle-Wallfahrt: Sonntag, 18. August, 15 Uhr, Helgenstöcklekapelle im Altdorfer Wald.

Herbolzheim

Offener Garten bei Hansjörg Haas: Sonntag, 11. August, von 13 bis 18 Uhr, Herrenmühle in Bleichheim.

n Ärzte Ortenaukreis: Notfallpraxis am Ortenau-Klinikum, Ebertplatz 12. Für Erwachsene: Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag 19 bis 22 Uhr; Mittwoch, Freitag 16 bis 22 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertag 8 bis 22 Uhr. – Für Kinder: Montag bis Freitag 19 bis 22 Uhr; Samstag, Sonnund Feiertag 9 bis 21 Uhr (jeweils ohne vorherige telefonische Anmeldung) Bundesweiter ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 Fahrdienst (ärztliche Hausbesuche): Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Ortenaukreis: von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr sowie an Feiertagen Auskunft über die DRK-Rettungsleitstelle Offenburg, Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Kreis Emmendingen: Telefon 018 0/3 22 25 55 70 Tierärztlicher Notdienst Kreis Emmendingen: 0 76 81/49 49 36 und 0 76 82/290 Tierärztlicher Notdienst Ortenaukreis: 0 78 24/6 46 90 Krankenhäuser: Klinikum Lahr Telefon 0 78 21/93-0 Kreiskrankenhaus Ettenheim Telefon 0 78 22/430-0 Kreiskrankenhaus Emmendingen Telefon 0 76 41/45 40


HERBOLZHEIM

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 3

Trauer um Jürgen Henninger Jürgen Henninger, einer der beiden Geschäftsführer des Autohauses Schmolck, ist am Montagmorgen gestorben.

Bis zu 35 Gäste aus Tutschfelden und den umliegenden Gemeinden sind freitagvormittags beim Marktkaffee anzutreffen. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß (vorne, blaue Krawatte) war schon zu Gast. Ins Leben gerufen hat das Ganze der Heimatverein mit seinem Vorsitzenden Hans Schandelmeyer (links). Foto: Meier

Sich treffen und Gemeinschaft erleben Dorfleben | Freitagvormittags trifft sich in Tutschfelden Jung und Alt zum Marktkaffee in der Heimatstube In Tutschfelden gibt es jeden Freitagvormittag das Marktkaffee in der Heimatstube. Der Treff hat sich zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt etabliert und wird mit viel Herzblut von ehrenamtlichen Helfern betrieben. n

Von Katrin Meier

Tutschfelden. Jeden Freitag duftet es aus der Tutschfeldener Heimatstube nach Kaffee, frisch gebackenen Brot und Brötchen. Gut gelaunt sitzen die Gäste in der gemütlichen Stube, unterhalten sich, essen, trinken und haben Spaß. Unter ihnen ist auch Hanni Huber. Die 77-Jährige ist in Tutschfelden aufgewachsen. Jetzt lebt sie in einem Altenheim in Herbolzheim. Regelmäßig nimmt sie an dem Marktkaffee teil. »Hier zu sein bedeutet mir viel«, erzählt die Seniorin. Es bereite ihr immer viel Freude auf alte Bekannte

zu treffen. »Großartig ist aber auch, dass hier freitags immer abwechselnd Kinder auftreten, etwas singen, tanzen oder ein Gedicht aufsagen«, erzählt sie begeistert. Es gefalle ihr, dass sich dort die Generationen treffen und das Cafe mittlerweile weit über die Grenzen ihres Heimatorts hinaus immer beliebter werde.

Bei Einheimischen und Touristen beliebt Auch Touristen, die in Tutschfelden urlauben, gehören zu den Gästen. Genau das ist auch die Intention des Heimatvereins, der die Veranstaltung vor rund fünf Jahren ins Leben rief. »Wir wollen, dass sich die Menschen hier treffen, sie sich austauschen und an der Gemeinschaft teilhaben«, bemerkt der Vorsitzende des Heimatvereins Hans Schandelmeyer. Gemeinsam mit Inge Roser, Susanne Schandelmeyer, Maria Fielhauer, Carmen Günther, Marianne Dörr und Anke

Tränkle kümmert er sich abwechselnd um die Bewirtung der Gäste. Alles ehrenamtlich. Auch sonst ist das Marktkaffee etwas Besonders. Es gibt keine Speisekarte mit festgelegten Preisen. Die Bezahlung funktioniert ausschließlich auf Spendenbasis. »Jeder gibt das, was er kann und möchte«, erklärt Schandelmeyer das System, das sehr gut funktioniert. »Es bleibt mehr liegen, als wenn wir feste Preise hätten«, hob der Vorsitzende hervor. Die Einnahmen fließen allesamt in gemeinnützige Zwecke im Ort. Unterstützt werden unter anderem die Jungschar, der Kindergarten, der Seniorenkreis und die Kirchengemeinde. Die Produkte, die im Marktkaffee verzehrt werden, stammen vom Marktstand »Onkel Peter«, der einzigen Einkaufsmöglichkeit im Dorf. Von dort bezieht das Café sämtliche Backwaren, und auch das Obst und Gemüse sowie saisonale Produkte. Somit ist eine Symbiose entstanden, die allen nützt. Eine

deutliche Umsatzsteigerung kann »Onkel Peter« bereits verzeichnen. Und die Gäste im Cafe können sicher sein, regionale Produkte zu verzehren. Damit der zentrale Treffpunkt im Dorf noch weiter an Attraktivität gewinnt, plant der Heimatverein den Bau eines Backhäusles im hinteren Teil der Heimatstube. »Der Bauantrag läuft, wir

INFO

Auch Peter Weiß war schon zu Gast Der Marktkaffee findet immer freitags statt und wird von 25 bis 35 Personen besucht. Unter den Teilnehmern sind hauptsächlich Senioren, jedoch auch Kinder vom Kindergarten Fliegenpilz, welche einmal im Monat dazu kommen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch regelmäßige Besucher aus den Bleichtalgemeinden, der Kernstadt Herbolzheim und aus Ettenheim.

Steine bergen ein Geheimnis Herbolzheim (red/jg). Die nächste geführte Tour zum Thema »Lost Places – Verwunschene Orte« führt am Sonntag, 11. August, zum Pfaffenstein im Bleichtal. »Unscheinbar liegen Steine links und rechts des Weges im Herbolzheimer Wald. Und doch gibt es einige, die ein Geheimnis mit sich tragen. Auf einer kleinen Wanderung werden wir uns auf die Suche nach dem Pfaffenstein, einem mystischen Zeitzeugen der Christianisierung, machen«, heißt es in der Ankündigung. Mehr Infos gibt es bei Thomas Reitzel unter Telefon 0176/ 50 01 82 56. Treffpunkt ist am Sonntag um 13.45 Uhr an der Kirnburghalle in Bleichheim. Die Kosten liegen bei drei Euro pro Person, Kinder sind frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

n Herbolzheim n Das Stillcafé ist am Dienstag, 13. August, von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Stillende Mütter und ihre Kinder sind im Torhaus (hinterer Eingang vom Parkplatz) zum Gedankenaustausch eingeladen. Die Leitung haben die Kinderkrankenschwestern und Stillberaterinnen Heidi Reinbold und Antje Bürkle.

Die Gastgeber des Stockbrunnenfests stoßen mit einem Bier an, unter anderem Bürgermeister Thomas Gedemer (links), Martin Scheidel (rechts) und Ortsvorsteher Ralf Obergföll (links daneben). Foto: Schnabl

Nicht nur der Fassanstich glückt

Feier | Brogginger Stockbrunnenfest kommt bei Besuchern gut an Broggingen (ws). Ein gezielter Schlag und kein Spritzer Bier floss neben die bereitgestellten Krüge. Ortsvorsteher Ralf Obergföll verstand sein Handwerk als Schankmeister beim 13. Stockbrunnenfest im wahrsten Sinne des Wortes vortrefflich. Untermalt von den Klängen der »Buebetäler« aus Herbolzheim dankte das Dorfoberhaupt allen Ausrichtern für ihr Mitwirken und den Anwohnern dafür, dass sie den Trubel des Fests mit Auf- und Abbau fast eine Woche mitmachten. Fast hätten die Landfrauen auf dem Fest keine Bleibe gefunden, denn die vorgesehene Scheune fiel vor Wochen einem Brandanschlag zum

Opfer. Kurt Scheerer, Gastgeber des Sportverein-Schopfs, hatte die Idee, den Landfrauen dort ebenfalls Unterschlupf zu gewähren. Neben diesen beiden Vereinigungen, waren der Gesangverein Eintracht, die freiwillige Abteilungswehr, der Heimatverein, der Förderverein für Bildungseinrichtungen, die Ortschaftsverwaltung und die evangelische Kirchengemeinde um das leibliche Wohl der Besucher bemüht. Das von Getränkelieferant Martin Scheidel gestiftete Freibier fand sogleich durstige Abnehmer. Die »Buebetäler« spielten im Musikpavillon bis in die Nacht hinein. Der Sonntag begann mit einem

warten nur noch auf grünes Licht, dann geht’s los«, freut sich Schandelmeyer. Wenn es dann soweit ist und alles steht, könnte sich der Heimatverein vorstellen, dass man sich hier ein- bis zweimal die Woche trifft, Teig mitbringt und gemeinsam frisches Brot backt. So würde ein weiterer Treffpunkt entstehen, der Generationen verbindet.

Herbolzheim (jg). Henninger hatte nicht nur als Geschäftsführer der Firma Schmolck zu deren positiver Entwicklung beigetragen. Er war auch in zahlreichen Verbänden und Verienen aktiv. In Herbolzheim war er dafür bekannt, sich für die Kiwanis-Ferienschule einzusetzen. Zehn Jahre lang hatte Henninger mithilfe eines jährlichen Golfturniers in Tutschfelden Spenden gesammelt und somit maßgeblich zu deren Finanzierung beigetragen. Nachdem er zum Start der Ferienschule in Herbolzheim am Montag nicht aufgetaucht war und später auch nicht auf seiner Arbeitsstelle war, hatte man ihn gesucht und tot aufgefunden. Die Todesursache des 57-Jährigen war vermutlich ein Herzleiden. »Die Nachricht seines Todes war für uns ein Schock«, sagte Herbolzheims Bürgermeister Thomas Gedemer gegenüber unserer Zeitung. »Zutiefst erschüttert« sind auch der Geschäftsführer und die Mitarbeiter des Autohauses: »Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Töchtern und der gesamten Familie«, erklären sie.

Festgottesdienst, von Pfarrer Botho Jenne zelebriert. Die Gottesdienstbesucher nutzten anschließend die Gelegenheit zum Mittagessen in den Festlauben. Gleichzeitig versorgte der Musikverein Bleichheim mit blasmusikalischer Kost das Treiben. DJ Leet ließ es dann abends so richtig fetzen. Der Montag gehörte dem Nachwuchs, dem ein kurzweiliger Nachmittag geboten wurde. Der Landfrauenverein lud zu Kaffee und Kuchen ein. Bevor zum Festausklang nochmals Live-Musik, diesmal mit »Klaus Hummel von der Viehweid«, erklang, lief neben dem Handwerkerschoppen das »Spiel ohne Grenzen«.

In der Region wird der Marktkaffee zwischenzeitlich als »Tutschfelder Modell« bezeichnet. Auch die Politik wurde bereits darauf aufmerksam. So war etwa vor Kurzem der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß im Marktkaffee zu Gast. Er nahm sich dort Zeit mit den Menschen persönlich und ohne Zeitdruck ins Gespräch zu kommen.

Jürgen Henninger

Foto: jg


ETTENHEIM

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 4

Ettenbach-Brücke wird ab Montag saniert

Edelbrände verkosten Münchweier (red/sad). Die Brennerin und Edelbrandsommelière Elke Niemann bietet in den Sommermonaten freitags von 19 bis 20.30 Uhr Brennereiführungen und Verkostungen an – das nächste Mal am 16. August im Talblick 6. Unter dem Motto »Wie kommt das Obst ins Glas« erleben Besucher dabei die badische Edelbrandkultur hautnah, so eine Ankündigung. Niemann erläutert am alten Kupferkessel die Entstehung eines guten Brands. Zur Führung gehört auch die Verkostung ausgewählter Brände sowie Gin. Anmeldung bei Niemann unter Telefon 07822/ 3 00 57 98 oder per E-Mail an info@talblickbrennerei.de.

Die Brücke über den Ettenbach in der Münstertalstraße hinter der Landolinskirche in Ettenheimmünster wird ab Montag, 12. August saniert. Ettenheimmünster (red/sad). Die Brücke weist größere Schäden auf, die eine umgehende Sanierung erforderlich werden lassen, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Udo Schneider, Fachbereichsleiter Tiefbau, erklärt, dass die Tragfähigkeit des Bauwerks unter Berücksichtigung der erforderlichen Verkehrslasten nicht mehr ausreichend gegeben sei. Die Gemeinde rechnet mit Gesamtkosten von 310 000 Euro, 66 300 Euro werden davon vom Land aus dem kommunalen Sanierungsfonds Brücken gefördert. Nachdem die Bauarbeiten öffentlich ausgeschrieben wurden, hat der Gemeinderat im Juli den Auftrag zur Bauausführung in Höhe von 259 979 Euro an die Firma Meurer Bau aus Lahr vergeben, die ab dem Montag 12. August mit den Bauarbeiten beginnen wird. Um zukünftigen Verkehrsbelastungen besser gewachsen zu sein, wird die Brücke unter anderem mit Microbohrpfählen verstärkt und bekommt einen Stahlbetonüberzug, der eine geringfügige Erhöhung der Fahrbahn ggenüber der ursprünglichen Straßenhöhe notwendig macht. Zudem werden Brückenkappen mit Geländern für mehr Verkehrssicherheit angebracht. Die Fertigstellung ist bis Ende Oktober diesen Jahres geplant. Über die gesamte Bauzeit wird es zu Behinderungen und Einschränkungen im Baustellenbereich kommen. Die Benutzung der Brücke ist während der Bauarbeiten nicht möglich.

n Ettenheim n Die

Nachtwanderung und die Kapellenwanderung, die im Rahmen des Ferienprogramms am 21. beziehungsweise 24 August geplant waren, fallen aus. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Anfang September soll der Kindergarten St. Barbara in Ettenheim fertig sein.

Foto: Stadt

Projekte trotz Ferien im Plan Bauarbeiten | Kindergarten St. Barbara soll im September fertig sein

Den Sommerferien zum Trotz laufen die Arbeiten bei den städtischen Hochbauprojekten auf Hochtouren. Das größte Projekt ist aktuell der Kindergarten St. Barbara im Baugebiet Supperten. Bis Anfang September soll er fertiggestellt sein. Ettenheim (red/sad). Derzeit wird die Außenanlage des Kindergartens gebaut und der Innenausbau fortgeführt. »Bis zu 50 Handwerker arbeiteten die letzten Wochen auf Hochtouren an den unterschiedlichsten Gewerken«, erklärt Andrea Ananii, vom Bauamt der Stadt. »Dank der guten Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen und Fachingenieuren und durch den Einsatz weiterer Beteiligten kann die termingerechte Fertigstellung sichergestellt werden«. Insgesamt sind 23 Gewerke – vom Maler, Trockenbauer,

Schreiner, Elektriker bis zum Fliesenleger an dem Kindergartenbau beteiligt. Aktuell werden die Fliesenarbeiten fertiggestellt, die Sanitäranlagen installiert sowie die Elektroarbeiten umgesetzt. Bis zur Eröffnung müssen noch die Küche und die Möbel eingebaut sowie die Beleuchtung angebracht werden.

Etwa 4,6 Millionen Euro werden investiert Die Stadt Ettenheim investiert in die Kinderbetreuungseinrichtung rund 4,6 Millionen Euro. Gefördert wird die Baumaßnahme durch das Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020 in Höhe von 514 000 Euro und mit weiteren 240 000 Euro für die Aufstockung des Neubaus, informiert die Stadt Ettenheim. Neben der Fachförderung wurde zudem ein Zuschuss über den Ausgleichstock in Höhe von 250 000 Euro bewil-

ligt. Ein weiteres Projekt des städtischen Bauamts ist die Sanierung der Grundschule Altdorf. In den Sommerferien wird das gesamte Dach erneuert. Die Ziegel werden abgedeckt und eine neue Dachkonstruktion mit neuer Wärmedämmung angebracht. Außerdem werden die Treppenhäuser frisch verputzt. Aufgrund des Schulbetriebs können die Sanierungsarbeiten überwiegend in den Ferien durchgeführt werden und erfolgen sukzessive. Die Festhalle in Münchweier erhält über die Sommerferien ein neues, größeres Vordach und wird im Innern ebenfalls renoviert. Die Nebenräume erhalten einen neuen Bodenbelag und die Maler müssen noch kleine Endarbeiten absolvieren. In der Stadthalle in Ettenheim wird der 37 Jahre alte, schadhafte Linoleumboden durch einen Parkettboden ersetzt und im August-Ruf-Bildungszentrum wird ein neuer Technikraum eingerichtet, da

die Nachfrage der Schüler nach Technikunterricht sehr groß ist. Im BIZ sind aktuell die Trockenbauer und Elektriker vor Ort um den bisherigen PC-Raum umzubauen.

INFO

Kindergarten Der Kindergarten im Baugebiet »Supperten« soll 20 Plätze für Kinder unter drei Jahren sowie 40 bis 50 Plätze für Kinder von drei Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule erhalten. Zudem soll es einen Inklusionsraum geben, sodass Kinder mit einer Behinderung mit Gleichaltrigen zusammensein können. Auch eine Küche ist vorgesehen. Der Vorteil an der Planung, die das Büro Rauer übernommen hat, besteht darin, dass das Gebäude zwei Stockwerke haben soll. Außerdem wird es möglich sein, das Gebäude auszubauen

Bücherei auch in Ferien geöffnet Ettenheim (red/fx). Auch in den Sommerferien können in der Ettenheimer Stadtbücherei bei leicht gekürzten Öffnungszeiten Medien ausgeliehen werden. Geöffnet ist dienstags von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Wer in den Ferien E-Medien herunterladen möchte, sollte sich vergewissern, dass die Jahresgebühr bezahlt ist, rät die Bücherei. Medien können unter www.ettenheim.de/stadtbuecherei-ettenheim über das eigene Leserkonto verlängert werden.

n Ettenheim n Straßensanierungsarbeiten

finden ab Ende August und Anfang September in der Östlichen Ringstraße, Straßburger Straße, der J.-B.-v.-Weiß-Straße, im Pfaffenbach, in der Kirchhalde, Im Saal, am Wirtschaftsweg an B 3 und K 5348, in der Dorf-, Friedhof-, Hinterdorf-, Weinberg-, Neue Wald, Altdorfer, Joseph-Greber-, Albert-Beck- und Höhenstraße sowie Hinter der Kirche, im Rheintalblick sowie Im Münchgrund statt. Laut Verwaltung ist mit geringfügigen Behinderungen zu rechnen.

Auch die Frauen können schießen

Westerncamp | Spannende Wettbewerbe im Altdorfer Ried Altdorf (red/fx). Beim 31. Western-Camp rund um das Altdorfer Schützenhaus drehte sich drei Tage lang wieder alles um Cowboys und Indianer. Bereits im Laufe der Woche hatten einige bei hochsommerlichen Temperaturen ihre Tipis und Zelte auf dem Festgelände aufgebaut. Auch ein Händler war vor Ort, bei dem interessierte Gäste Western-Outfit und Zubehör erwerben konnten. Für das leibliche Wohl sorgten die Veranstalter, der Böllerschützenverein Altdorfer Revoluzzer und

der Schützenverein Altdorf in gewohnter Weise. So wurden unter anderem – ganz stilecht – das Rindersteak »Montana« und Bohnensuppe angeboten. Aufgrund des regnerischen Wetters konnte der Auftritt der Country-Band »El Paso« am Samstagabend leider nicht unter freien Himmel stattfinden, sondern musste kurzfristig ins Schützenhaus verlegt werden. Trotz des Bühnenwechsels sorgten die Musiker mit ihrem umfangreichen Programm für unterhaltsame Stunden.

Stilecht – sowohl das Outfit als auch die Kulisse

Foto: dec

n Das

traditionelle Jedermann-Schießen fand bereits am Freitag statt. Dabei konnten sich unter fachkundiger Anleitung wieder Vereins-, und Betriebsmannschaften, Interessengemeinschaften sowie Einzelpersonen mit Unterhebelrepetiergewehren messen. Die großkalibrige Waffe ist bei Westernfans eher unter dem Begriff »Winchester« bekannt. In diesem Jahr versuchten es insgesamt zwölf Mannschaften, darunter vier reine Damen-Teams, die Sachpreise zu ergattern. Die beste Damenmannschaft waren »d’Schussis« mit den Schützinnen Nina Ludwig, Karolin Boehm und Silke Schoch. Den zweiten Platz erreichten die Sängerfrauen mit den Schützinnen Gaby Korn, Jasmin Zychowski und Kirsten Kaiser. Auf dem dritten Platz landeten die Frauen der Narrenzunft Sendewelle Altdorf mit Caroline Ohnemus, Heike Kremer und Anette Andlauer. Bei den Herrenmannschaften waren es »d’Anfänger« mit Thomas Lebrecht, Lorenz Obert und Nils Lebrecht, die ganz vorne landeten. Der zweite Platz ging an die

Treffsicher: die Sieger der Schießwettbewerbe des 31. Altdorfer Westerncamps Mannschaft des Kleintierzuchtvereins Altdorf mit den Schützen Uwe Himmelbach, Peter Gottwald und Mathias Wiegert. Drittbeste Mannschaft war Narrenzunft Sendewelle 1. Sie wurde vertreten von den Schützen Frank Pradel, Achim Oswald und Mark Oliver Frass. Bei den Einzelschützen war der Andrang mit 49 Schützen ebebfalls riesig. Bei den Einzelschützen erreichte Eberhard Seipp mit 48 Ringen den ersten Platz. Auf Ranz zwei folgte Mathias Wiegert. Den dritten Platz belegte Frank Pradel vor Uwe Himmelsbach und Nils Lebrecht. n Ein

Westernschießen für Schützen mit dem erforderlichen Erlaubnisschein fand am Samstag und Sonntag statt.

Fast alle Schützen nahmen im zünftigen Western-Outfit teil – sehr zur Freude des Veranstalters. Ausgetragen wurden die Disziplinen Kurzwaffen 25 Meter, Langwaffen 50 Meter und Langwaffen 100 Meter. Die besten fünf Schüsse wurden gewertet. Demzufolge war die höchstmögliche Ringzahl 50. Mit 44 Punkten hieß der beste Schütze mit der Kurzwaffe 25 Meter Michael Demattio aus Eisenbach. Platz zwei belegte Manfred Jordan, Mitglied des Schützenvereins Altdorf, mit 42 Punkten. Die weiteren Platzierten waren Jacques Neufeld aus Schweighouse sur Moder (Elsass) mit 42 Punkten, Joachim Kirner aus Eisenbach mit 40 Punkten sowie Martin Bach aus Weingarten mit 33 Punkten.

Foto: Verein

In der Disziplin Langwaffe 50 Meter sicherte sich Michael Fuchs mit 48 Punkten aus Kehl-Auenheim den ersten Platz. Dahinter kam Hans Leißner ebenfalls Kehl-Auenheim (47 Punkte), gefolgt von Klaus Schütterle aus Kappelrodeck mit 46 Punkten. In der Disziplin Langwaffe 100 Meter belegte Markus Schwarz aus Oberhamersbach mit 50 Punkten Platz eins. Den zweiten Rang belegte Christian Minck vom Schützenvereins Altdorf mit 48 Punkten. Auf den dritten Platz kam Rüdiger Haschke aus Ettenheim mit 48 Punkten. Die Siegerehrungen und die Übergabe der Sachpreise übernahmen am Sonntagnachmittag Oberschützenmeister Theo Pflieger und Schießleiter Peter Konnegen.


KENZINGEN

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 5

Trampolin für die Kindergartenkinder

Spende | Elternbeirat sammelte 2000 Euro

»Springt los!«, animierte Elternbeiratsvorsitzende Simone Grocholl die Kinder nach dem offiziellen Festakt. Das ließen sich diese nicht zweimal sagen. Foto: Schnabl

Kenzingen (ws). Der Elternbeirat der Kindertagesstätte Schnellbruck hat den Erlös von 2000 Euro aus verschiedenen Veranstaltungen für ein bodenebenes Trampolin gespendet. Der Wunsch so ein Trampolin anzuschaffen, war ein lang gehegter. Vor eineinhalb Jahren hat der Elternbeitrag beschlossen, die Einnahmen aus Floh- und Herbstmarkt, der Weihnachtsbäckerei und dem Waffelverkauf der fünfgruppigen Tagesstätte für ein Trampolin zur Verfügung zu stellen. Ein Riesenengagement, das sich die Eltern gerne aufgeladen haben, wie Elternbeiratsvorsitzende Simone Grocholl betonte. KitaLeiterin Renate Hensle dankte den Eltern, die in enger Kooperation stets zum Gelingen und damit für den ansehnlichen Geldbetrag sorgten. Warum ein Trampolin? Bewegung ist schon im jungen

Damit um die Baustelle alles gelingt

Hauptstraße | Jeden Dienstag gibt es ein »Jour fixe« mit Stadt und Bürgern / HuG bringt Gutschein-Heft raus Die Innenstadt mit ihren denkmalgeschützten Gemäuern gilt als das Herzstück von Kenzingen. Bei der Neugestaltung der Hauptstraße will die Stadt mit Anliegern, Bürgern und Handel- und Gewerbetreibenden im Dialog bleiben – und richtet dafür ein »Jour fixe« ein. n

Von Werner Schnabl

Kenzingen. Für Bürgermeister Matthias Guderjan ist die Neugestaltung der Hauptstraße »die größte bautechnische Herausforderung in der Stadt«, weshalb es ihm ein besonderes Anliegen sei, mit allen Beteiligten an einem Strang zu ziehen. Nach der Umgestaltung in den nächsten anderthalb Jahren soll an der Hauptstraße Barrierefreiheit mit mehr Raum für Begegnung, Einzelhandel und Gastronomie herrschen. Damit die Bauphase, trotz aller Einschränkungen, zum positiven Erlebnis für alle wird, ist eine interkommunikative Zentrale bei der Stadtverwaltung eingerichtet. Wöchentlich findet ein »Jour fixe« statt. Alle Änderungen, die sich aus den zeitlichen Abläufen ergeben, werden auf der Homepage aktuell eingepflegt. So ist jeder Bürger in

Nun gibt es eine neue Aktion der HuG, die die Innenstadt für Kunden auch zur Baustellen-Zeit attraktiv machen soll: 29 Geschäfte und Dienstanbieter legten gemeinsam ein Gutscheinblock auf. Jedes Unternehmen präsentiert sich dabei auf zwei Seiten – und bietet Kunden Rabatte, Werbeartikel und

weitere Aufmerksamkeiten. Ferner zeigt die Stadt in dem 76-seitigen Heft Parkplatzmöglichkeiten für Auswärtige und Einheimische auf. Die Auflage des Hefts beträgt 10 000 Stück. Das Heft wird bis zur endgültigen Fertigstellung der Hauptstraße im Dezember 2020 seine Gültigkeit behalten.

INFO Rot-brauner Kern-Porphyr lagert bereits vor dem Kenzinger Rathaus. Mit diesem Material werden die Gehwegbereiche gepflastert. Foto: Schnabl Sachen Baustelle stets auf dem Laufenden. An dieser fortlaufenden Bürgerwerkstatt dürfen sich alle Interessierten beteiligen.

Durch Aktionen soll die Innenstadt attraktiv bleiben Einschränkung jedweder Art seien für die Baustelle unausweichlich, sollen aber so knapp wie möglich ausfallen. Das war auch ein dringliches Anliegen der Handels- und Gewerbevereinigung (HuG), die mit der städtischen Beauftragten Tamara Ortmann über Unwägbarkeiten und Hemmnisse in ständigem Informationsaustausch steht. Im Rathausfoyer werde sich ständig

über den Fortschritt ausgetauscht. Die Bautätigkeiten erfordern Entbehrungen von allen Seiten. Doch daraus will die HuG, laut ihrer Vorsitzenden Tatjana Kärger, eine Tugend machen und die Kenzinger Geschäftswelt aufwerten – mit Hilfe von besonders attraktiven Angeboten, Preisnachlässen und regelmäßigen Veranstaltungen unter dem Motto »Treffpunkt Baustelle«. Die jüngste Veranstaltung war »Sekt on the Beach« Ende Juli gewesen. Auch wurde eine Wühlmaus mit ihrem Mäuserich als baustellenbegleitende Sympathiefigur erschaffen. Die beiden Comic-Figuren suggerieren, dass Baustelle und Einkaufen Hand in Hand ablaufen sollen.

So gehen die Bauarbeiten weiter Von Mai 2019 wird bis Dezember 2020 die gesamte Hauptstraße ab der Brücke an der Kleinen Elz bis zur südlichen Elzbrücke saniert. n Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich bis zur Kirchgasse und schließt die Anbindung der Spitalstraße mit ein. Dort sind die Bauarbeiten aktuell rege im Gange. n Der zweite Bauabschnitt, bei ebenfalls eingerichteter Vollsperrung verlagert das bauliche Geschehen bis zur Kreuzung Brotstraße/Eisenbahnstraße. Der Zeitplan sieht ein Ende bis November dieses Jahrs vor. Über die Schul- und Eisenbahnstraße kann der Verkehr mit einigen Einschränkungen umgeleitet werden. Auf alle Fälle ist sichergestellt, dass die Geschäfte in der Innenstadt ohne

Ausnahme fußläufig erreichbar sind. n Beim dritten Bauabschnitt Anfang 2020 werden verkehrstechnisch die größten Probleme auftauchen, wenn der Kreuzungsbereich der Hauptstraße mit der Eisenbahn- und Brotstraße eine Neugestaltung erfährt. Der Verkehr wird auf der Hauptstraße an der Baustelle vorbeigeleitet. n Beim vierten Bauabschnitt ab Anfang April 2020 ist erneut eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr geplant. Vor dem Rathaus wird gepflastert und in Richtung Metzgerstraße/Langestraße weiter gearbeitet. Auf Grund der Engstelle auf Höhe des Gasthauses Beller müssen die geplanten Baumaßnahmen teilweise unter Vollsperrung mit Umleitung über die Bundesstraße 3 erledigt werden.

Kreativität und Kampfgeist gefragt

Ferienspielaktion | 20 Jugendliche machen beim Floßbau mit Kenzingen (ws). Bei Sommerferien und drückender Hitze da sehnen sich die Daheimgebliebenen nach einer erfrischenden Abkühlung. Da kam der Floßbau im Rahmen der Ferienspielaktion in Zusammenarbeit der Jugendpflege mit dem Abenteuerwald gerade richtig. 20 Kinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren nahmen die anspruchsvolle, dennoch lustige Aufgabe wahr. Gefragt waren Kreativität, Teamarbeit und ein bisschen handwerkliches Geschick. Zwei Gruppen zimmerten am Ufer des Nachtallmendsees an

ihren Gefährten. Die Aufgabenstellung war klar: originelles Outfit und fahrtauglich muss das Floß seine Jungfernfahrt bestehen. Unter Anleitung zweier Trainer des Klettergartens behielten die Mädchen und Jungs trotz der Schwüle einen kühlen Kopf. Die beiden Teams »Die weißen Wölfe« und »Die Nachtallmendräuber« konnten so ziemlich alle vorhandenen Materialien verwenden, die vorgefunden wurden. Mit Plastikfässern, Holzverschalungen und jeder Menge Seilschaften bewaffnet, waren der Fantasie keine Grenzen ge-

setzt. Immer wieder wurden die Arbeiten durch skeptische Blicke zum Nachbarteam unterbrochen. Hält sich das Konstrukt an der Wasseroberfläche? Ist es nicht zu schwer, und somit langsamer als die Konkurrenz? Schulsozialarbeiter Christoph Meybrunn, der die städtischen Ferienspiele koordiniert, war ebenfalls vor Ort. Das Interesse an der Natur werde durch solche Aktionen geweckt. Nebenbei werde die Kommunikation untereinander gefördert. Und Spaß habe es allen bereitet. Nach mehr als zwei Stun-

Bei der Planung und dem Aufbau der Floße war viel Kreativität gefragt. Foto: Schnabl den Schufterei kam der aufregende Moment: Die Flöße wurden zu Wasser gelassen. Die »Wölfe« legten gleich ein höllisches Paddeltempo hin, dem die »Räuber« eine attraktive Aufmachung entgegen-

setzten. Am Ende gab es durch das salomonische Urteil »unentschieden« nur Sieger. Baden gingen alle Floßbauer am Ende noch. Nicht durch Kentern, sondern freiwillig.

Alter wichtig. Motorik, Rhythmik und Gleichgewicht können spielerisch angeeignet werden. Auch der Spaßfaktor ist nicht unerheblich. Die Kleinen dankten gleich zu Beginn mit dem Lied »Wir feiern heut ein Fest«. Auch Kenzingens Bürgermeister Matthias Guderjan war bei der Übergabe dabei, verzichtete aber auf einen Probesprung. Das Spielgerät solle allen viel Freude bereiten, wünschte er. Die Kosten für den Erdeinbau hat die Stadt übernommen und durch den Bauhof ausführen lassen. Für Guderjan war das Trampolin ein Beweis dafür, dass die Kindertagesstätte bei ihrer Entstehung nicht zu großzügig angelegt wurde, wie damals einige Kritiker monierten. Gerade die großzügige Geländebeschaffenheit berge für die Kindergartenkinder immer neue Abenteuer.

Vermisster Junge ist wieder da Kenzingen (red/jg). Der seit dem Wochenende vermisste 12-jährige Junge aus Kenzingen ist wieder aufgetaucht. Er fiel bei einer Polizeikontrolle in Budapest auf und wurde dort in Obhut genommen und seinen Eltern überstellt, teilt die Polizei mit. Er sei nach derzeitigem Kenntnisstand wohlauf und war selbständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln an sein Reiseziel gelangt, wofür er auch genügend Bargeld bei sich getragen habe.

Einbruch ins Rathaus Kenzingen (red/jg). Unbekannte sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25. auf 26. Juli, in das Kenzinger Rathaus eingebrochen. Dort hatten sie mehrere Türen und Schränke aufgebrochen und die Räumlichkeiten durchsucht. Die Schadenssumme stehe bisher noch nicht genau fest. Die Stadt Kenzingen setzt für Hinweise, die zur Aufklärung führen, eine Belohnung von 300 Euro aus. Der Polizeiposten Kenzingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon 07644/92 9 10.

Führung durch Burg Lichteneck Hecklingen (red/jg). Der Förderkreis macht am Sonntag, 11. August, ab 15 Uhr eine Burgführung durch die Mauern der Burg Lichteneck Hecklingen. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert durch die Grafen von Freiburg erbaut und Ostern 1675 durch Truppen des französischen Königs Louis XIV. erobert, angezündet, teilgesprengt und zerstört, heißt es in der Ankündigung. Burgführer Helmut Maerten wird die Teilnehmer auf eine historische Exkursion durch das alte Gemäuer mitnehmen. Es gibt einen Fußweg ausgehend vom »Unteren Schloß« und eine Fahrstraße für Autos bis zur Burg, abgehend in Richtung B 3. Familien mit Kindern sind willkommen. Die Burg kann auch für Veranstaltungen gemietet werden, heißt es abschließend. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.burg-lichteneck.de.


ETTENHEIM

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 6

Bewegten sich auf dem Hochseil so sicher, als liefen sie auf dem Boden: die Himmelsakrobaten.

Fotos: Göpfert

30 Jahre Circus Paletti – und immer noch beeindruckend

Vorstellung | 60 Artisten treten an der Ettenheimer Heimschule St. Landolin auf

Meister am DIabolo: Jodia alias Joschua Sprang

Schattentheater, Einrad, Akrobatik, Jonglage, Trapez, Clownerie, Zauberei, Feuershow und Luftartistik – nur einige der Attraktionen, die die Besucher beim Circus Paletti erwarten. Das ist auch im 30. Jahr des Bestehen des Zirkus’ nichts anders. n

Legten einen starken Auftritt hin: Die »High Out Girls« zeigten als Cheerleader verkleidet Leiterakrobatik.

Von Julia Göpfert

Ettenheim. »Zum 30. Geburtstag in der Heimatstadt aufzutreten, das ist schon etwas ganz Besonderes«, erklärt der Direktor des Circus Paletti, Stefan Fehrenbach, gegenüber der Lahrer Zeitung. Der Amateur-Zirkus durfte sich gleich an seinem diesjährigen Premierenabend in Ettenheim über ein Rekord-Publikum freuen. 450 Menschen waren gekommen, um sich die Darbietungen anzusehen. »Das ist eine echt beeindruckende Zahl«, sagt Fehrenbach.

Echt beeindruckend war aber auch das Programm, das die »Paletti«-Familie bot. Als eine der Ersten traten die Saltinis auf. Ihre Gruppe ist seit Anfang an dabei, zwei der Damen sogar von der allerersten Vorstellung an. Temporeiche Sprünge, Flick-Flacks und Saltos beherrschen sie immer noch perfekt. Nicht ganz so lange – seit 25 Jahren – findet Anke Jedanowski alias Circolar jedes Jahr aus dem hohen Norden ihren Weg in die Ortenau. Sie ist die Meisterin der Devilsticks. Ebenfalls viel Geschick im Werfen und Auffangen von Gegenständen zeigten »Jodia« mit dem Diabola und auch mit der »Gentleman«-Jonglage mit Hut und Bällen sowie das Duo »SpinAround« mit ihren Leuchtdiabolos. »Supercalifragilisticexpialigetisch« wurde es mit Katrin Wilhelm als Mary Poppins. Sie legte wieder einen gewohnt starken Auftritt hin und und bekam viel Applaus

für die Figuren, die sie bei ihrer rhythmischen Sportgymnastik darbot. Als Cheerleader begeisterten die »High Out Girls«, ihre Figuren an der Leiter beeindruckten das Publikum. Ebenfalls temporeich unterwegs waren »The Greatest Showgirls« in Sachen Tanzakrobatik, mit einem Herrn in ihrer Mitte. Diese Disziplin beherrschten auch die Paletti Dance Crew sowie »Black Magic«, die zudem aufeinanderstehend kunstvolle Figuren bildeten. Egal, ob an Ringen, am Trapez, an der Vertikalstange oder auf dem Hochseil – auch die Luftakrobatik begeisterte das Publikum wieder einmal – nicht zu vergessen, die Nummer der »verflixte Hut«, die mit dem Fahrrad auf dem Hochseil dargeboten wurde. Für ein im wahrsten Sinne feuriges Finale sorgte schließlich die Gruppe »Illumino«. BILDERGALERIE: u www.lahrer-zeitung.de

INFO

Kein Jahr gleich Der Circus Paletti tritt jedes Jahr an einem anderen Ort auf. Dabei müssen sich nicht nur die Helfer hinter den Kulissen jedes Jahr auf eine neue Situation einstellen, sondern auch die Akteure – jedes Jahr gibt es Choreografien- und Kostümwechsel. »Natürlich sind viele Zirkusdisziplinen immer wieder dabei. Die Einradfahrer etwa fahren immer Einrad, die Hochseilartisten sind immer auf dem Hochseil, aber das Thema ihrer Aufführungen muss jedes Jahr ein anderes sein«, erklärt Direktor Stefan Fehrenbach. So bleibe jedes Jahr beim Circus Paletti für die Zuschauer einzigartig. Zudem wird es am dritten Advent dieses Jahr noch einen Weihnachtszirkus in Ettenheim geben. »Da probieren wir mal etwas ganz Neues aus«, macht Fehrenbach neugierig.

Spannender Blick hinter die Kulissen

Auftritt | Nicht nur die Nummern müssen sitzen / 2020 schon im Blick Ettenheim (jg). »Das ist das Herz des Zirkus’«, erklärt Paletti-Direktor Stefan Fehrenbach, als er in der Pause am Premierenabend in Ettenheim einen kurzen Blick hinter die Zirkusarena gewährt. In dem Requisitenzelt, das sich direkt an die Kulissen anschließt, liegt alles, was die Artisten für ihre Vorstellung brauchen. Es gibt den Ehrenkodex, dass niemand etwas anfasst, was ihm nicht gehört, sodass jeder für die Show seine Sachen dort wiederfindet, wo er sie zuvor abgelegt hat.

Hinter den Kulissen herrscht, aber keine Hektik. Jeder weiß genau, was er zu tun hat. Helfer verstauen nicht mehr benötigte Requisiten, Techniker sorgen für die ideale Beleuchtung, ein paar Artisten ziehen sich im Kleiderzelt um oder lassen sich schminken. Neben dem Eingang in die Arena hängt eine Tafel, auf der steht, wann wer seinen Einsatz hat. Die Regisseure sorgen dafür, dass jeder rechtzeitig bereit ist. »Das sind meistens die Angehörigen der Artisten. Irgendje-

Hinter der Zirkusbühne muss auch mal kräftig angepackt werden. Die Zuschauer bekommen davon kaum etwas mit.

mand hilft und unterstützt uns immer«, sagt Fehrenbach. Cordula Schultheiß oder Anke Jedanowski haben da schon langjährige Routine. Sabine Schindler hingegen ist

»

Natürlich haben wir Lampenfieber.« Zirkus-Direktor Stefan Fehrenbach dieses Jahr zum ersten Mal für »Paletti« im Einsatz. Sie hat schon für den Circus Monti oder Knie die Choreografien erstellt hat und »mit ihren Ideen noch mal einiges aus den Nummern rausgeholt«, berichtet Fehrenbach. So viele wie vor dem Publikum stehen, so viele sind im Hintergrund im Einsatz. Insgesamt sind es gut 120 Leute, die für den Zirkus ehrenamtlich im Einsatz sind und sich meist extra freigenommen haben. Und sie alle wohnen für während der Show-Zeit in Wohnwagen oder Zelten zusammen in der Nähe der Zirkusarena. »Es ist ein Wahnsinnsgefühl für zehn Tage so

eng zusammen zu sein«, erklärt Fehrenbach. Traditionell ist der Zirkus jedes Jahr für vier Tage in der Nähe seiner Heimatstadt Ettenheim und davor für drei weitere Tage etwas weiter weg. Dieses Jahr war der Circus Paletti in Forchheim, bevor es an die Heimschule in Ettenheim ging; einen Tag länger als üblich bleibt er dort, weil es das 30. Jahr des Zirkus-Bestehens ist. Alles muss für diese Zeit gut organisiert sein: Das Wohnwagen- und Zeltaufstellen, Anschlüsse für Wasser oder das Sammeln des Abwassers. Auch die Tiere, die in der Arena auftreten, wollen untergebracht und versorgt werden. »Ich bin jedes Jahr aufs Neue erstaunt, wenn ich sehe, wie viele Autos und Lkws an unseren Veranstaltungsorten ankommen und im Einsatz sind«, sagt Fehrenbach. Eine Riesenlogistik, die entsprechenden (Vor-)Aufwand bei der Organisation erfordere. »Wir wissen jetzt schon, wo wir nächstes Jahr auftreten«, verrät Fehrenbach – nämlich

Letzte Besprechung vor dem großen Auftritt: Zirkus-Direktor Stefan Fehrenbach (rechts) klärt mit seinem Sohn letzte Details für ihre Nummer »Scheffes und Schulze« ab. Fotos: Göpfert in Ringsheim und Biederbach, wohin der dortige Bürgermeister den Zirkus extra eingeladen hat. Diert. Amateur-Artisten und -Künstler beginnen etwa ein halbes Jahr vor den Auftritten zu proben. Haben sie Lampenfieber? »Natürlich«, erklärt Fehrenbach, der zusammen mit seinen Söhnen als Clown für Lacher sorgen

soll. Auch er kennt das Kribbeln vor dem Auftritt. »Besonders heute, wo es der erste Abend in Ettenheim, der Heimatstadt des Zikus’ ist.« Was er dagegen macht? »Einfach den Auftritt absolvieren und davon ausgehen, dass es dann von selbst weggeht«, erklärt er lachend. An diesem Abend klappt es, die Zuschauer sind begeistert.


RINGSHEIM

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 7

Mit Fantasie bei Kindern die Freude am Lesen wecken Bücher | Schauspieler Stephan Bach entführt Grundschüler in die Welt des »Magischen Baumhauses« n

Der Erzähler Bach lebte diese Reise mit der Beteiligung der Kinder intensiv mit und förderte zugleich die Fantasie der Kinder, sich ein eigenes Bild von der Geschichte zu machen. Das Ziel sei, Kindern das Lesen spielerisch erfahrbar machen, wie Bach und Bürk betonten. Seit 2009 ist Bach mit dem Leseevent unterwegs und setzt ausgesuchte Themen unterhaltsam und lehrreich in Szene.

Von Adelbert Mutz

Ringsheim. Der Schauspieler Stephan Bach aus Bamberg hat mit einer spannenden, interaktiven Geschichte aus der Reihe »Das magische Baumhaus« von Mary Pope Osborne rund 50 Ringsheimer Grundschulkinder begeistert. Unterstützt wurde Bach von Werner Bürk, Inhaber der Buchhandlung »Bücherwurms « in Herbolzheim und Kenzingen. Er hatte die Aktion zum Schuljahresabschluss in die Grundschulen von Wagenstadt, Ringsheim, lahr, Weisweil und Freiamt gebracht, sodass sie insgesamt 500 Kinder erreichte. In Ringsheim war die Lesestunde eine Spende des Ringsheimer Vereins »Kiri – Familie und mehr«. Von der ersten bis zur letzten Minute, verstand es Bach mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten die abenteuerli-

Ringsheimer Kinder lesen gerne Bücher

Erzähler Stephan Bach verstand es, die RIngsheimer Schüler in seinen Bann zu ziehen. che Geschichte der Geschwister Anne und Philipp, die ein Baumhaus voller Bücher entdecken, packend zu erzählen

und die Schüler zu faszinieren. Im Buch finden die Geschwister schnell heraus, dass sie zu all den Orten reisen

Foto: Mutz

können, die sie in den Büchern sehen. So beginnt die Reise in fremde Welten und längst vergangene Zeiten.

Dass rund die Hälfte der Kinder Geschichten der Baumhaus-Reihe schon kannten, war für Bach auch als Beweis zu werten, dass Kinder gerne Bücher lesen, zumindest die Ringsheimer. Zu dieser Lesefreude trägt auch sicherlich die in der Schule befindliche Bücherei bei.

Erlebnisreise nach Norwegen Ringsheim (red/sad). Eine Erlebnisreise entlang der norwegischen Küste veranstaltet der Kulturkreis Ringsheim vom 31. August bis zum 12. September 2020. Die Reise beginnt in Oslo und führt mit der Bahn nach Bergen. Von dort geht es weiter mit demSchiff »MS Finnmarken«. Auf der klassischen Postschiffreise erleben die Teilnehmer 34 Häfen und mehr als 100 Fjorde entlang der norwegischen Küste bis zur russischen Grenze. Informationen und Reiseprospekte gibt es bei Esther Dixa unter Telefon 07822/89 67 61, Mobil 0171/6 94 35 67 oder per EMail an Esther@Dixa.de.

n Altdorf n Die Kita St. Nikolaus veranstaltet am Donnerstag, 3. Oktober, von 13 bis 15 Uhr einen Kindersachenflohmarkt in der Münchgrundhalle.

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Von Samstag bis Montag, 17. bis 19. August, in Ringsheim

Wein- und Gassenfest Vergnügliche Stunden in der Ortsmitte genießen INFO E

s gilt als der Höhepunkt im Ringsheimer Veranstaltungskalender: Das Wein- und Gassenfest lädt auch dieses Jahr wieder von Samstag bis Montag, 17. bis 19. August, dazu ein, vergnügliche Stunden in der Ringsheimer Ortsmitte zu verbringen. IG-Vorsitzender Manfred Weber sowie die Helfer der verantwortlichen Vereine haben wieder für ein großes kulinarisches Angebot sowie für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt: Neben allerlei Leckerem an Ständen und Lauben bietet das Wein- und Gassenfest verschiedene Attraktionen für Kinder, den Bücherflohmarkt am Sonntagmittag sowie viel Musik auf dem Festgelände. Los geht es am Samstag, 17. August, um 18 Uhr mit dem Fassanstich von Bürgermeister Pascal Weber unter Mitwirkung der Rämässer-Königin und der Musikkapelle. Anschließend wird bis 2 Uhr am nächsten Morgen in allen Lauben bewirtet und für Unterhaltung gesorgt. Zudem wird von

Großes Angebot an Kulinarischem Die Stände und Lauben des Ringsheimer Wein- und Gassenfests bieten auch dieses Jahr wieder ein großes Angebot an Speisen und Getränken. n Narrenzunft:

Anstoßen auf Ringsheim und die gemeinsame Freundschaft: Seit vielen Jahren bereichern Freunde aus der französischen Partnergemeinde Albigny das Wein- und Gassenfest und bringen den berühmten Beaujolais-Wein mit. Das Ringsheimer Bier schmeckt ihnen aber auch. Archivfotos: Mutz 20 bis 23 Uhr die »Cantina Band« auf dem Rathausplatz für Stimmung sorgen. Am Sonntag wird ab 10 Uhr wieder in den Lauben bewirtet – und zwar bis 1 Uhr nachts. Um 11 Uhr gibt es einen Gottesdienst im evangelischen Gemeindehaus und die »Fäschdli-

bloser« aus Grafenhausen sorgen für die passende musikalische Untermalung beim Frühschoppen, Mittagessen oder Kaffee. Bis 16 Uhr sind sie auf dem Wein- und Gassenfest zu hören. Von 18 bis 22 Uhr gibt es dann wieder Musik auf dem Rathausplatz: »El Paso« tritt auf. Am Montag wird von 11 bis 24 Uhr wieder in den allen Lauben bewirtet. Um 14 Uhr schließlich kommt das, was von allen Kindern alljährlich aufgeregt erwartet wird: Die Gewinner des Quiz des Ringsheimer Ferienprogramms werden ermittelt – und die Hauptpreise und viele Trostpreise vergeben. Für den musikalischen Abschluss des Fests sorgt die Cantina-Band auf dem Rathausplatz.

Winzerschnitzel mit Spätzle (nur am Sonntag und Montagmittag); Saure Leber mit Spätzle; Gegrillte Schweinshaxe mit Sauerkraut/Brot; Fitnesssalat; Bierrettich mit Butterbrot; Barbetrieb; n Turn-

und Sportverein: Zigeunerschnitzel mit Pommes frites und Salat; Sauerbraten mit Nudeln; Grillwurst mit Brot oder Pommes frites; Currywurst mit Brot oder Pommes frites; Salatteller; Bierstand; n Tischtennis

Club: Winzerweckle; Weinstand; n Partnergemeinde

Albigny: Beaujolais-Wein und Käse;

n Tennis

Club: Leberspätzlesuppe; Champignon-Steak mit Pommes frites und Salat/ Brot; Käsesoufflé; Hamburger; n Katholische

Kirchengemeinde: Kaffee und Kuchen; Waffeln; n Freiwillige

Feuerwehr: Hausgemachte Ochsenschwanzsuppe; Salatteller; Kasseler mit hausgemachtem Kartoffelsalat; Schnitzel mit Kartoffelsalat, Pommes frites und Salat/Brot; n Spielmannszug:

Bierstand, Crepes, Flammenkuchen, frisch gebackene Brezeln, Weißwürste (nur am Sonntag); Musikkapelle: Omlettsuppe, Rindfleisch mit Meerrettichsauce, Brot, Preiselbeeren und Gurke; Wurstsalat/Elsäßer Wurstsalat mit Käse; Rindfleischsalat; Weinstand; Barbetrieb;

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NÖRDLICHER BREISGAU

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 8

Wer beerbt Weinprinzessin Claudia Vetter? Emmendinger Weinfest | Aktuelle Hoheit gibt zur Eröffnung am Freitag um 19 Uhr die Krone an ihre Nachfolgerin ab

Das 48. Breisgauer Weinfest findet von Freitag bis Sonntag, 16. bis 19. August, statt. In der Emmendinger Altstadt können die Besucher etwa 230 Weine und Sekte aus dem Breisgau verkosten. Zudem wird die neue Weinprinzessin gekrönt. n

Von Bernhard Thürling

Kreis Emmendingen. Eröffnet wird das Fest am Freitagabend um 19 Uhr auf dem Marktplatz mit der Krönung der neuen Breisgauer Weinprinzessin, begleitet vom Stadtmusikverein Emmendingen. Das Breisgauer Weinfest ist nach Umfragen in der Bevölkerung das wichtigste Fest der Stadt, wie Oberbürgermeister Stefan Schlatterer informierte. Gäste aus allen Partnerschaftsstädten sorgen für ein »internationales Wochenende«. Das Rahmenprogramm wird dieses Jahr be-

sonders geprägt von der 35jährigen Partnerschaft mit Newark (Großbritannien). An den Ständen der Winzer werden 8 Winzergenossenschaften und 13 Weingüter sowohl leichte Sommerweine wie Müller-Thurgau und Silvaner als auch Auslese-Qualitäten angeboten. Die Rotweine werden diesmal auf Zimmertemperatur gekühlt ausgeschenkt – und zwar auf ungefähr 17 Grad Celsius. Diese Temperatur ist seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts für einen perfekten Genuss von Rotwein üblich. Moosmann, BeGeorg reichsvorsitzender Breisgau des Badischen Weinbauverbandes, beschrieb die 2018erWeine als »Top-Qualitäten mit gut ausgeprägtem Aromabild«. Als Gast ist die Fachhochschule EmmendingenHochburg beim Weinfest vertreten, deren Winzer ihren Schulwein, etwa 300 Flaschen vom 2018er Blanc de Noir, zum Verkauf anbieten. Der Erlös geht an den Nabu Südbaden. Bei geführten Wein-

Stoßen auf ein neues Weinfest an (von links): Georg Moosmann, Isabella Vetter, Weinprinzessin Claudia Vetter, Barbara Brendel, Andrea Schlenk und Emmendingens Oberbürgermeister Stefan Schlatterer

Das Emmendinger Weinfest zieht alljährlich viele Besucher an. Auch dieses Jahr werden wieder Tausende erwartet. proben, unter anderem von Isabella Vetter, Geschäftsführerin Breisgauer Wein GmbH, und Claudia Vetter, Breisgauer Weinprinzessin 2018/19, können die Besucher ihr Weinwissen vertiefen. Auf vier Bühnen wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Musikprogramm geboten und auf Wunsch der Gäste mit etwas mehr Schlager und Volksmusik, wie Andrea Schlenk als Organisatorin berichtet. Bekannte Bands wie »XX-Cult«, »One Way Train« oder die »Sun Dance Party Band« werden für Feststimmung sorgen. Am Sonntag und Montag wird wieder die beliebte »Lebende Musikbox« am Kirchplatz spielen. Ein Höhepunkt wird sicher das Konzert der britischen

Gäste »The Newark and Sherwood Concert Band« am Sonntag.

Bargeldloses Bezahlen auf dem Fest möglich Vermutlich erstmals auf einem Weinfest überhaupt kann laut Barbara Brendler an allen Ständen in Emmendingen bargeldloses bezahlt werden: mit EC, Visa- und Mastercard oder kontaktlos, ohne zusätzliche Gebühren, an den Kartenterminals der Volksbank Breisgau Nord. Kulinarisch wird das breite Spektrum der vergangenen Jahre durch einen dritten Foodtruck sowie Flammlachs und Schokofrüchte erweitert. Grillsteaks, Flammkuchen,

Schnitzel, Pizza, südamerikanische Spezialitäten oder Reibekuchen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wie im Vorjahr erwarten die Organisatoren Zehntausende Gäste. Für deren Sicher-

Fotos: Thürling

heit wird ein Sicherheitsdienst in enger Zusammenarbeit mit der Polizei sorgen. Zum Festabschluss am Montagabend wird das Feuerwerk voraussichtlich wieder viele Besucher anlocken.

INFO

Rund ums Emmendinger Weinfest Das Emmendinger Weinfest beginnt am Freitag, 16. August, ab 19 Uhr, Samstag ab 16 Uhr, Sonntag ab 10.30 Uhr und Montag ab 17 Uhr. Anreise mit Bus und Bahn wird empfohlen, wobei die Bahn Bauarbeiten angekündigt hat. Aus dem Kurier-Gebiet sind auf dem Emmendinger Wein-

fest unter anderem die WG Herbolzheim/Bleichtäler Winzer, das Weingut Ackermann aus Schmieheim, das Weingut Isel aus Münchweier, das Weingut Weber aus Ettenheim, die WG KenzingenHecklingen Bombach und die WG Kippenheim-MahlbergSulz vertreten.

Viele Turniere lassen Fans jubeln

Sportwoche | FC Oberhausen sorgt für drei Tage voller Fußball n

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sind da!

Von Katrin Meier

Oberhausen. Drei Tage lang, vom 26. bis 18. Juli, ist beim Fußballclub Oberhausen (FCO) das runde Leder gerollt. Für die zahlreichen Besucher der Sportwoche gab es Fußball satt, Bewirtung und das erste Heimtrainingsspiel der ersten Herrenmannschaft der SG Rheinhausen. Auftakt der sportlichen Tage war ein Jugendturnier der G- und F- Jugend am frühen Samstagnachmittag. Dabei spielte jeder gegen jeden. Am Ende durften sich alle Nachwuchskicker über eine Teilnahmeurkunde und ein süßes Präsent freuen. Am Abend fand dann das beliebte Straßenmannschaftenturnier mit sieben Teams statt. Auch hier spielte jeder gegen jeden. Nach den spannenden Partien verwiesen die Turniersieger aus der Hauptstraße das Rebbürgefeld auf Rang zwei und die Kicker aus der Kirchstraße auf Platz drei. Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen von »das Runde muss ins Eckige«. Erneut waren es die Jugendmannschaften, die die Turniere spielten und ihre Fans am

Spielfeldrand, darunter Eltern, Geschwister, Oma und Opa, stolz machten. Der Höhepunkt am Sonntag kam in den Abendstunden. Die SG Rheinhausen traf auf den Meister der Kreisliga B und künftigen Kreisliga-A-Verein, die SG Weisweil/Forchheim. Der Gastgeber selbst hatte vergangene Saison den Sprung auf einen Relegationsplatz und somit die Chance, die kommende Runde ebenfalls in der A-Klasse zu spielen, nur knapp verfehlt. Umso gespannter waren die zahlreichen Zuschauer jetzt auf dieses Aufeinandertreffen.

Rheinhausener jubeln über 7:3-Siege gegen die SG Weisweil/Forchheim Jubeln konnten in den 90 Minuten Spielzeit dann aber vor allem die Rheinhausener Anhänger. Bereits zur Halbzeit stand es 3:0 für Rheinhausen. Die Elf um Trainer Daniel Engelmann sowie Neuzugang und Spieltrainer Thomas Bober schaffte am Ende ein souveränes 7:3. Die Gäste hatten keine Chance, Rheinhausen machte Druck nach vorne und

nur wenige Fehler. Das zahlte sich aus. Viele Tore gab es auch beim AH-Turnier am Montagabend: Zehn Alte-Herren-Teams traten gegeneinander an. Im Finale spielten Emmendingen gegen Orschweier. Dieses Turnier konnten die Kreisstädter mit 2:0 für sich entscheiden. Im Spiel um Platz drei stand es nach der regulären Spielzeit 0:0. Am Ende durften sich die Kicker aus Grafenhausen freuen. Sie gewannen gegen Kenzingen 5:4 nach Elfmeterschießen.

INFO

Pokalfieber Die SG Rheinhausen konnte am Sonntag, 4. August, auch ihr erstes Pokalspiel gewinnen. In der Pokallqualifikation gewann die SG Rheinhausen mit 6:2 gegen die SG Hecklingen/Malterdingen. Durch diesen Sieg haben sich die Rheinhausener für die erste Hauptrunde im Bezirkspokal qualifiziert. Sie treffen jetzt am Sonntag, 11. August, auf den SV Kappel (Freiburg).

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Hatten allen Grund zum Jubeln: Die Herrenmannschaft der SG Rheinhausen, die aus Spielern des FC Oberhausen und des SC Niederhausen besteht, hatte gegen die SG weisweil/Forchheim am Sonntag 7:3 gewonnen. Foto: Meier


Lokales

Woche 32

Samstag, 10. August 2019 Samstag, 10. August 2019

Woche 32

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»Ein herrlicher Ort für Ausflüge«

Auto beschädigt und abgehauen

»Der Himmel über der Ortenau« (2) | Bundestagspräsident erinnert sich an seine Kindheit in Hornberg Jede Woche berichtet einer der Autoren von »Der Himmel über der Ortenau« von seinem persönlichen Lieblingsort in der Region. Heute schreibt der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble vom Hornberger Schloss.

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as Schloss hat für mich eine besondere Bedeutung, weil ich in Hornberg meine Kindheit verbracht habe. Das Schloss liegt praktisch mitten in der Stadt und auch nicht sehr hoch. Trotzdem hat man einen wunderbaren Blick in alle Richtungen, auf die Stadt mit ihren verschiedenen Teilen, über das Gutachtal und damit auf meine Heimat. Hornberg liegt zwar im Ortenaukreis, aber am Rande, und gehört landschaftlich eigentlich nicht mehr ganz dazu, sondern mehr zum Mittleren Schwarzwald – und der ist sehr schön. Der Weg zum Schloss ist von Hornberg aus nicht sehr weit, in zehn Minuten ist man oben, etwa 100 Meter über der Altstadt. Als Kinder und als Jugendliche sind wir da oft gewesen. Bei Schnee fuhren wir an einem Hang Ski. In einer Halle, die sich früher auf dem Schlossgelände befand, hatten wir im Winter Fußballtraining. In der Nachkriegszeit, in der ich als Kind aufwuchs, waren darin Flüchtlinge aus dem Osten Deutschlands untergebracht. Ich erinnere mich, dass sie nicht willkommener waren als manche der Flüchtlinge, die in den letzten Jahren aus anderen Teilen der Welt zu uns gekommen sind. Der Grund dafür war, dass es nach dem Weltkrieg und in den Nöten der Nachkriegszeit

Es schreibt heute:

Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestags den Einheimischen selbst noch nicht gut ging, vor allem der Wohnraum knapp war.

Markierungen werden gezogen Ettenheim (red/jg). Im Auftrag der Stadt Ettenheim werden von Dienstag bis Donnerstag, 13. bis 15. August, in Ettenheim und den Ortsteilen Markierungsarbeiten durch die Firma BMS GmbH aus Freiburg ausgeführt. Mit Behinderungen und Einschränkungen sei über die gesamte Dauer der Maßnahme zu rechnen, da der Bauhof mit einem mobilen Bautrupp die betroffenen Bereiche kurzfristig absperre, teilt die Stadtverwaltung mit und bittet um Verständnis.

Louis bleibt Regionalrat Oberhalb der Hornberger Innenstadt thronen die Überreste einer Raubritterfeste – Lieblingsort von Wolfgang Schäuble. Das ursprüngliche Schloss mit seiner wechselhaften Geschichte wurde im 12. Jahrhundert erbaut – als Festung für Raubritter, die die Handelsstraße im engen Gutachtal kontrollierten und von den Durchreisenden Zölle erpressten. Davon ist nur noch der 17 Meter hohe Bergfried erhalten, der heute als Aussichtsturm genutzt wird. Seit 1896 befindet sich auf dem Burgfelsen ein Hotel mit Restaurant, in dem wir zu Lebzeiten meiner Eltern immer mal wieder Familienfeiern abhielten. Das ist für mich mit vielen schönen Erinnerungen

verbunden. Das Schloss war für uns früher außerdem Ausgangspunkt für Wanderungen, etwa zum wunderschönen Westweg von Basel nach Pforzheim, der ganz in der Nähe vorbeiführt. Wenn ich heute auf dem Schloss bin – was nur noch alle paar Jahre vorkommt, um mich mit Verwandten zu treffen – dann kann ich hinunter auf den Friedhof schauen und ungefähr sehen, wo das Grab meiner Eltern liegt. Die Schlossanlage ist im Laufe der Jahrzehnte sehr schön freigelegt und hergerichtet worden, auch einen Kinderspielplatz

gibt es. Ein herrlicher Ort für Ausflüge. Und dann hat das Schloss auch mit der Geschichte vom Hornberger Schießen zu tun: Von dort oben kann man jedenfalls die Bühne sehen, in der im Sommer immer das Freilichtspiel aufgeführt wird. Dabei geht es nicht nur um ein geflügeltes Wort für eine lautstark angekündigte Sache, die ohne Ergebnis endet. Die Geschichte ist auch deswegen so schön, weil sie die erste Abrüstungsinitiative der Welt darstellt. Denn wenn alle Menschen – wie die Hornberger, denen das Pulver ausgegan-

Foto: Krieg

gen war – anstatt zu schießen immer nur »piff paff« gerufen hätten, wäre die Zahl der Kriege sehr gering.

INFO

Das Buch »Der Himmel über der Ortenau« ist im Kulturverlag Art und Weise erschienen. Zu kaufen gibt es das Buch für 28 Euro in den Geschäftsstellen unserer Zeitung in Lahr und Haslach sowie im Buchhandel und beim Verlag selbst.

Ziel: Beteiligung von Senioren gesetzlich verankern

Kreisseniorenrat | Hanns-Heinrich Schneider will erreichen, dass Probleme Älterer mehr berücksichtigt werden Kenzingen (ws). Gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung traute der Vorsitzende des Kreisseniorenrats, HannsHeinrich Schneider, seinen Augen nicht. Der Sitzungssaal im Landratsamt war fast voll besetzt. Die Arbeit an der Vernetzung von Seniorenangelegenheiten in den Städten und Gemeinden hat offensichtlich erste Früchte getragen. Ereignis- und durchaus erfolgreich, bezeichnete der ehemalige Kenzinger Pfarrer das dritte Amtsjahr, seitdem er Gisela Schlenker (Oberhausen) in dieser Funktion ablöste. Ein wichtiger Punkt für die Kreissenioren war das politische Vorgehen: Paragraf 41b der Gemeindeordnung des Landes soll dahingehend komplettiert werden, dass dort nicht nur wie bisher die Beteiligung von Kindern und

Herbolzheim (red/jg). Ein geparkter schwarzer Skoda Octavia ist am Donnerstagnachmittag, 1. August, zwischen 15.45 und 17.30 Uhr wurde auf dem Parkplatz eines Baumarkts im Herbolzheimer Gewerbegebiet am Konrad-Adenauer-Ring beschädigt. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer hat das Auto vermutlich beim Rückwärtsfahren im Frontbereich beschädigt, teilt die Polizei mit. Der Unfallverursacher fuhr jedoch weg, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern. Die Polizei Emmendingen bittet etwaige Zeugen der Unfallflucht sich bei ihr unter Telefon 07641/ 58 20 zu melden.

Jugendlichen geregelt wird, sondern auch Seniorenbelange in das Gesetzeswerk integriert werden.

Anliegen der Älteren müssen immer wieder neu ins Blickfeld rücken Auf Kreisebene ist es dem Rat besonders wichtig, die Generationenfrage anzugehen. Seniorenanliegen sollen mehr als bisher den Kreistagsmitgliedern ins Bewusstsein gerückt werden. Ein vielversprechender Start fand aus Schneiders kurz vor den Kommunalwahlen statt. Die Fraktionen in verschiedenen Gemeinden wurden vom Kreisseniorenrat gebeten, gezielt Fragen zu ihrer Politik hinsichtlich Senioren zu beantworten und sind dem zum teil auch sehr

ausführlich nachgekommen. Schneider wünscht sich für die Zukunft, dass alle in den Gremien vertretenen Fraktionen ein Mitglied benennen, das die Situation der Senioren genauer kennt und deren Probleme in die Arbeit vor Ort einfließen lässt. Auch ein Austausch über Fraktionsgrenzen hinweg wäre laut Schneider sinnvoll. Dabei sollte auch ein ständiger Wandel der Situation berücksichtigt werden: Die Anliegen der Älteren änderten sich beständig und müssten notwendigerweise immer neu ins Blickfeld der Politiker rücken. Unerlässlich sei dafür ein intensiver Kontakt zu den Kommunen im Landkreis. In jeder Hinsicht positiv sei der Kreispflegeausschuss, dem wieder Leben eingehaucht worden sei und in dem

auch der Kreisseniorenrat vertreten ist. Pflegestützpunkte des Landratsamts sind bereits in Herbolzheim, Endingen und Waldkirch eingerichtet. Der Kreisseniorenrat ist in vielen Kommunen aktiv, doch soll die verstärkte gegenseitige Wahrnehmung weiter intensiviert werden. Ein weiteres großes Anliegen ist die im Aufbau befindliche Homepage. Rudolf Seth ist hiermit betraut und stellte ein neues Erscheinungsbild vor, das einen schnellen Überblick darüber gibt, in welchen Gemeinden Ansprechpartner vorhanden sind. Finanziell steht die Einrichtung gut da, empfand Franz Maurer, der für ein weiteres Jahr zum Kassenwart gewählt wurde. Im Jahr 2020 steht die Neuwahl des kompletten Vorstandes an.

Kreis Emmendingen (red/jg). Nach den Kommunalwahlen im Mai hat sich der Kreistag des Landkreises Emmendingen mit seinen 53 Mitgliedern nun neu konstituiert. Für die Wahlperiode 2019 bis 2024 gehören dem Kreistag und seinen Ausschüssen aus Rheinhausen Bürgermeister Jürgen Louis (CDU) und Andreas Marowski (AfD) an. Das teilt die Gemeinde mit. Der Kreistag wählte Louis als einen der zwölf Vertreter aus dem Landkreis Emmendingen erneut in die Verbandsversammlung des Regionalverbands Südlicher Oberrhein. Als Regionalrat setzt sich Louis für eine Anbindung des Nördlichen Breisgau und der Südlichen Ortenau an die neue Radschnellwegtrasse zwischen den Oberzentren Freiburg und Offenburg ein, teilt die Gemeinde Rheinhausen mit. Zudem wählte der Kreistag Louis als einen von sechs Vertretern des Landkreises Emmendingen in die Verbandsversammlung des Zweckverbands Abfallbehandlung Kahlenberg. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hatte Louis diesem Gremium als stellvertretendes Mitglied angehört.

n Ettenheim

Hanns-Heinrich Schneider und der Kreisseniorenrat engagieren sich mächtig für die Belange älterer Menschen in den Städten und Kommunen des Landkreises. Foto: Schnabl

n Einen Kindersachenflohmarkt veranstaltet die katholische Kindertagesstätte St. Bartholomäus am Samstag, 28. September, von 10 bis 12 Uhr in der Aula der Heimschule St. Landolin in Ettenheim. Tischreservierung ist möglich unter Telefon 07822/78 95 65 oder per E-Mail an kita.st.bartholomaeus@kath-ettenheim.de. Die Standgebühr beträgt sechs Euro plus einen selbst gebackenen Kuchen oder zehn Euro ohne Kuchen, heißt es in der Ankündigung.


KIPPENHEIM / RUST / RINGSHEIM

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 10

Riesen-Spaß trotz Niedrigwasser in der Elz

»Fahr de Bach na« | Hunderte Besucher schauen dem Ruster Spektakel zu / »Wikinger« der Narrenzunft überzeugen die Jury Zehn Gruppen haben sich dieses Jahr vom Niedrigwasser der Elz nicht davon abhalten lassen, beim Ruster Spektakel »Fahr de Bach na« teilzunehmen. Hunderte von Schaulustigen säumten die Ufer und feuerten kräftig an. n

gleich originelles Thema, nämlich der »Orchideenklau der Wildsau«, brachten Waltraud und Karl Fehrenbach aus Schiltach mit nach Rust. Eine Gruppe aus Köndringen war mit der »Titanic« auf gefährlicher Reise, den Eisberg hinter sich herschleppend. Die Feuerwehr richtete sich auf »Kern’s Elzlaube« gemütlich ein, was jedoch gelegentlich zu Stabilitätsproblemen führte. Den Schluss bildete die Narrenzunft selbst mit dem Thema »Wikinger«. Ein paar weitere Gruppen schlossen sich der Fahrt de Bach na an.

Von Adelbert Mutz

Rust. In Rust gibt es bekanntlich ganzjährig Spektakel und Spaß zuhauf. Aber ein Ereignis hebt sich jedes Jahr im August aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde hervor. »Fahr de Bach na«, lautet das Motto der Narrenzunft Hanfrözi mit der Aufforderung an Vereine und Privatpersonen, mit originellen selbst gebauten Booten von der Aubrücke bis zur Sendlebrücke auf der Elz zu fahren. Rund zehn Gruppen gingen an der Aubrücke an den Start. Dort hatten sich sowohl auf der Brücke als auch auf den Elzstufen und entlang der Elzpromenade Hunderte von Schaulustigen eingefunden. Die Bootsfahrer selbst hatten bereits reichlich »Sprit« an Bord, um auf »stürmischer See« bestehen zu können. Die Trockenheit und in deren Folge viel zu wenig Wasser in der Elz bereiteten manchem Kapitän Sorgen, überhaupt ins Ziel zu kommen.

Einige hatten ordentlich »Sprit« an Bord Vorteil hatte die Gruppe mit den leichteren Booten respektive Matrosen. Nach einem bekannten Spruch der Autofah-

Dabeisein war das Wichtigeste

Keiner ging verloren: Zwar hatten die Teilnehmer mit dem Niedrigwasser zu kämpfen, angekommen sind aber alle.

INFO

Die Gewinner Die Ruster Feuerwehrmänner machten es sich auf »Kern’s Elzlaube« gemütlich. rer hieß es dann auch, wer sein Boot liebt, der schiebt. Am Ende kamen alle Gruppen am Ziel der Sendlebrücke an. Und wenn unterwegs der

»Sprit« doch ausging, legte man kurzfristig an um »aufzutanken«. Den Startschuss gab Markus Schoch von der Narrenzunft

Erwartungen werden übertroffen Nachmittagsbetreuung | 13 Anmeldungen in Ringsheim

Ringsheim (red/fx). Der Bedarf scheint gegeben: 13 Anmeldungen liegen vor dem Start der Nachmittagsbetreuung an der Karl-Person-Schule in Ringsheim vor. Das teilt die Gemeinde mit. Davon sollen sechs Kinder ganztags betreut werden, sieben Eltern haben für ihr Kind ausschließlich Nachmittagsbetreuung gebucht. »Wir freuen uns sehr, dass die Eltern das von uns und der Gemeinde zum kommenden Schuljahr neu geschaffene Angebot gut annehmen. Unsere Erwartungen an die Anmeldezahlen werden übertroffen«,

Fotos: Mutz

In unmittelbarer Nähe des Elzufers unterhielt eine Abordnung der Gruppe Saitenwind mit Elisabeth Koßmann, Daniel Medla und Stefan Künzie die Bootsfahrer und die Zaungäste mit fetziger Country-Musik. Eine Jury mit Bürgermeister Kai-Achim Klare bewertete am Ende die Boote, deren Kapitäne mit Preisen bedacht wurden. Doch das Ergebnis war am Ende zweitrangig, denn dabei sein war wieder einmal am wichtigsten.

wird Petra Palatzky, Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendhilfe Awo, in der Pressemitteilung zitiert. Eigentlich seien zunächst nur zehn Plätze vorgesehen gewesen. »Es war uns aber wichtig, dass im ersten Jahr alle Kinder einen Platz bekommen. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Gemeinde Ringsheim kurzfristig reagiert und werden die Betreuung nachmittags zunächst um täglich eine ehrenamtliche Mitarbeiterin verstärken. So sind immer zwei Betreuungskräfte vor Ort «, erklärt Palatzky. Die Awo ist von der Gemeinde mit der

Schulbetreuung beauftragt. Die Gegebenheiten in Ringsheim seien »vorbildlich«. Modernisierte große Räume mit ausreichend Platz, ein separater Zugang sowie eine neue Küche würden von der Gemeinde gerade geschaffen und sollen rechtzeitig zum Start im September fertig sein. Über das neue Angebot am Nachmittag hinaus würden auch die verlässliche Kernzeitbetreuung sowie die Sommerferienbetreuung weiter angeboten und von den Eltern gut gebucht, teilt die Gemeinde zudem mit.

Gut besuchtes Spektakel: Viele Schaulustige aus Nah und Fern liesen sich die Ruster Bootsfahrt nicht entgehen. mit den Worten: »Fahr de Bach na un kumm trogge a«. Die Zuschauer honorierten die originellen Boote mit viel Applaus. Als »schwimmender

Marterpfahl« stießen Horst und Biggi Weinhart in See. Die leichte Bauweise des Bootes kam ihnen dabei zugute. Ein ganz aktuelles und zu-

Die Ruster Narrenzunft Hanzfrözi belegte mit ihren »Wikingern« den ersten Platz. Platz zwei machte die Feuerwehr mit »Kern’s Elzlaube«, auf dem dritten Platz landeten die »Partypeoples« aus Grafenhausen.

Wir stellen uns Ihren Fragen!

Jürgen Durke

Christine Buchheit

Markus Ibert

OB-Wahl in Lahr am 22.09.2019 Lukas Oßwald

Guido Schöneboom

5 Kandidaten (Stand: 02.08.2019) bewerben sich um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Lahr. Bewerbungen sind noch bis 28.08.2019 möglich.

LZ-Podiumsdiskussion Donnerstag, 29.08.2019 um 19.00 Uhr Einlass ab 18.30 Uhr

Schmieheimer Schützen spenden für kranke Kinder Die Schützengilde Schmieheim hat 1111 Euro an den Freiburger Förderverein für krebskranke Kinder gespendet. Das Geld stammt aus einer Benefizveranstaltung des Vereins, die wiederum auf eine privat gespendete Musikanlage zurückgeht, wie die Schützengilde mitteilt. Im Gegenzug für die Spenden wurde am Pfingstsonntag zum ge-

grillten Schaschlik nach russischem Hausrezept und am Pfingstmontag zum Frühstück mit frisch gebackenem Hefezopf und hausgemachten Leckereien eingeladen. Die Gäste und Freunde aus Verein und Jagd ließen es sich nicht nehmen, dabei für den guten Zweck zu spenden und ausgelassen zu feiern. Foto: Schützengilde

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MAHLBERG

Kurier Seite 12

Ein Bild nach zähem Ringen: Bürgermeister Dietmar Benz (von links) mit seinen Stellvertretern Andreas Ruder, Ulrike Kesselring und Thomas Schwarz Foto: Bender

»Koalition« wählt Ruder

Gemeinderat | Kampfabstimmung bei der Wahl zum Bürgermeisterstellvertreter

Frust beim Bürgerforum: Statt wie erwartet Ulrike Kesselring wählte der Mahlberger Gemeinderat Andreas Ruder (CDU) zum ersten Bürgermeisterstellvertreter. Zweiter Vize ist Thomas Schwarz (FW), erst dann kommt die BFMO-Stadträtin. n

Von Felix Bender

Mahlberg. Nachdem der OrtschaftsratBernd Dosch als Ortsvorsteher von Orschweier bestätigt hatte, schien für Kesselring alles wie gewünscht zu laufen. Bekanntermaßen hatte das Bürgerforum trotz Stimmenmehrheit auf einen Gegenkandidaten für Dosch verzichtet, gleichzeitig aber den Anspruch an den Gemeinderat formuliert, dass Kesselring vom aktuell dritten Rang auf Platz eins hinter Rathauschef Dietmar Benz springen darf.

INFO

Alles klar beim Ortsvorsteher Der Empfehlung des Orschweierer Ortschaftsrats, Bernd Dosch für eine weitere Amtszeit zu wählen, kam der Mahlberger Gemeinderat vergangene Woche bei einer Enthaltung von Dieter Beck (BFMO) nach. Auch die Stellvertreter Nikolaj Blasi (BFMO) und Jürgen Weber (CDU) wurden bestätigt. Keine Einigung gab es indes bei der Besetzung des Gemeinsamen Ausschusses der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Ettenheim. Nach dem Willen des Bürgerforums sollte Blasi einer der beiden ständigen Mahlberger Vertreter in dem Gremium sein. CDU, Freie Wähler und SPD sprachen sich indes für Thomas Schwarz und Konstantin Frey (SPD) aus. Bei der nächsten Sitzung muss nun eine Wahl die Entscheidung in dieser Personalfrage bringen.

Ein Schritt, der »logisch« sei, erklärte BFMO-Stadtrat Klaus Deutschkämer bereits nach der Ortschaftsratsitzung. Nicht allein, weil die bisherigen ersten beiden Bürgermeisterstellvertreter (Markus Kromer und Maria Frey) nicht mehr im Gemeinderat sitzen, sondern vor allem weil sich seine Fraktionskollegin in den vergangenen Jahren als »kompetent und zuverlässig« erwiesen habe. Als Deutschkämer diese Argumentation vergangene Woche im Gemeinderat wiederholte, wusste er bereits, dass seine Worte kein Gehör finden würden. Wie der BFMO-

»

Wir sind vom Bürgerforum sehr enttäuscht«. Thomas Schwarz (FW) ler im Anschluss an die Sitzung gegenüber Medienvertretern erklärte, hatte eine »Koalition« (Deutschkämer) aus CDU, Freien Wählern und SPD dem Bürgerforum vorab schriftlich mitgeteilt, wie man abstimmen würde – nämlich für Ruder und Schwarz. Entsprechende Vorschläge der jeweiligen Fraktionen erhielten bei geheimen Wahlen die erforderliche Mehrheit (Ruder zehn Stimmen, Schwarz elf). Damit blieb Kesselring erneut nur der dritte Stellvertreter-Posten; für diesen hatte das Dreier-Bündnis keinen Kandidaten ins Rennen geschickt. Wie es zum Zusammenschluss von CDU, Freien Wählern und SPD beziehungsweise zur Isolation des Bürgerforums kam, erklärte Thomas Schwarz aus FWSicht. Er machte keinen Hehl daraus, dass seiner Fraktion noch immer die Posse um die Neuauszählung der Kommunalwahlen nachhängt. Das BFMO habe gegen einen Wahlhelfer aus den FreienWähler-Reihen die »schweren Vorwürfe« erhoben, »seine Arbeit nicht richtig gemacht zu haben«. Weil sich die Anschuldigungen im Nachhinein als haltlos erwiesen hätten und »dennoch bis heute keine Entschuldigung kam«, sei man vom Bürgerforum »sehr

enttäuscht«. Als Konsequenz könnte seine Fraktion Kesselrings Kandidatur nicht unterstützen, so Schwarz. Kesselring und Deutschkämer betonten nach der Sitzung, »nie jemandem Absicht unterstellt«, sondern lediglich »diskret und intern« nach »mehreren Verzählern« eine neue Auszählung angeregt zu haben. »Deshalb gibt es von unserer Seite auch keinen Grund, jemanden um Entschuldigung zu bitten«, so Kesselring. Rolf Baum (CDU) erklärte auf Nachfrage unserer Zeitung: »Das Bürgerforum hat sich bei der Kommunalwahl mächtig ins Zeug gelegt, Missstimmung zu machen.« Dass das BFMO über die Presse eine Gegenleistung für Doschs Wiederwahl in Orschweier gefordert habe, sei für die CDU »nicht nachvollziehbar«: Die Posten von Ortsvorsteher und stellvertretendem Bürgermeister seien getrennt zu betrachten, »und wir halten Andreas Ruder und Thomas Schwarz für kompetenter«. Das Bürgerforum habe sich »nie gerührt, es gab nie eine Absprache«. Deutschkämer zeigte sich seinerseits »enttäuscht, dass wir von den anderen Fraktionen nicht zu den Gesprächen eingeladen wurden. So wie es jetzt gelaufen ist, ist das sicher nicht förderlich für die weite-

»

Das ist nicht förderlich für die Zusammenarbeit.« Klaus Deutschkämer (BFMO) re Zusammenarbeit im Gemeinderat.« Das mangelnde Vertrauen der anderen Fraktionen hat die Unterlegene »persönlich getroffen«. Mit Schwarz als erstem Stellvertreter hätte sie »leben können«, sagte Kesselring. Er habe sie bei den Kommunalwahlen klar übertroffen (1701:1003 Stimmen). Ruder hingegen sei mit 665 Stimmen »sicher nicht der Kandidat der Wähler« gewesen. Der CDURat hatte nach der ersten Auszählung bekanntlich den Sprung in den Gemeinderat verpasst. Sein Mandat durfte er erst nach der Neuauszäh-

lung behalten – jene Neuauszählung, die ausgerechnet das BFMO mitinitiiert hatte. u Kommentar

Kommentar Von Felix Bender

Kein guter Start Bis vor wenigen Wochen saß Maria Frey noch selbst für die SPD am Ratstisch, insgesamt 25 Jahre. Ein Urgestein der Mahlberger Kommunalpolitik, könnte man sagen. Vergangene Woche beschwor sie – für alle ungewohnt – aus den Reihen der Zuhörer ihre Nachfolger, »die Gemeinde gemeinsam zu gestalten«. Pustekuchen. Mehr denn je wurde bei der ersten Sitzung des neuformierten Gremiums deutlich, wie gespalten selbiges ist. »Wo sind wir denn hier gelandet?«, mussten sich die vier neuen Mandatsträger Bernd Sannert, Manuel Hilß, Jakob Baum (alle FW) und Konstantin Frey (SPD) gefragt haben. Wo andernorts die Grundlage für ein fünfjähriges Miteinander gelegt wird, prügelten die Mahlberger aufeinander ein. CDU, Freie Wähler und SPD gegen Bürgerforum; Bürgerforum gegen CDU, Freie Wähler und SPD. Man könnte jetzt sagen, die Isolation des BFMO wirke sich nicht negativ auf die Ratsarbeit aus, weil dessen vier Mitglieder in die Rolle der unbedeutenden Opposition gedrängt würden. Dem Wählerwillen wird diese Denke aber nicht gerecht. Um gerade einmal ein Hundertstel verpasste das Bürgerforum bei den Kommunalwahlen den Status der stärksten Kraft im Rat, ganze vier Stimmen fehlten auf die CDU. Das kann keine der beiden Seiten beiseite schieben. Eine Aussprache täte gut, miteinander, statt übereinander reden. Damit die nächsten fünf Jahre eine »konstruktive Zeit« werden. Auch dieser Wunsch stammt von Maria Frey. Und die sollte es schließlich wissen.


KAPPEL-GRAFENHAUSEN / ALTDORF

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 13

Gemeinde veranstaltet besonderen Flohmarkt Ferien | Jeder Bürger kann am 31. August spontan mitmachen In ihrem Ferienprogramm bietet die Gemeinde Kappel-Grafenhausen einen ganz besonderen Flohmarkt an: Jeder aus der Gemeinde, der mitmachen will, muss seine Sachen am Samstag, 31. August, dafür lediglich vor die Haustüre stellen. n

Von Julia Göpfert

Kappel-Grafenhausen. »Es steckt die Idee dahinter, einfach mal etwas anderes auszuprobieren«, erklärt Jasmin Lehmann vom Bürgerbüro Grafenhausen, wie es zu dem besonderen Flohmarkt kam.

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Es findet praktisch alles vor der eigenen Haustüre, im Hof, im Garten in der Garage statt.« Jasmin Lehmann, Bürgerbüro

Bauernhof wird zum Treffpunkt für Genießer Der Obst und Gemüsehof von Klaus und Petra Ohnemus war am Sonntag Treffpunkt für Genießer. Die Eigentümer waren Gastgeber der Aktion Brunch auf dem Baurenhof des Naturparks Schwarzwald Mitte Nord. Rund 200 Teilnehmer konnten am Sonntag schlemmen und die gute Qualität der heimischen Produkte kosten. Ein großes Buffet war ab 9.30 Uhr von den 25 Helfern aufgetischt worden: eigene Marlmeladen, hausgemachte Brotaufstriche, Obst vom Hof,

Speckeier aus einem 100 Meter entfernten Hühnerstall, sowie eine bunte Käseauswahl vom Bauernhof Frenk, Frühstücksgebäck von der Bäckerei Möhringer sowie Wurstwaren von der Metztgerei Beck. Um die 20 Laib Bauernbrot hatte Familie Ohnemus nach Oma Marias Rezept zusätzlich gebacken. Zur Mittagszeit lockte das vorgegarte und marinierte Pulled Pork direkt aus dem selbstgebauten Smoker. Aber auch der Rollbraten fand reißenden Absatz. Foto: Decoux-Kone

»Zeigt, was ihr könnt«

Gemeinschaftsschule | Absolventen bekommen ihre Zeugnisse Rust (mm). Auch an der Gemeinschaftsschule Rust-Kappel-Grafenhausen wurden letzte Zeugnisse verteilt. 16 Schüler der neunten und 15 der zehnten Klasse duften sich bei der Abschlussfeier in der Ruster Rheingießenhalle freuen. Nachdem die Absolventen unter triumphalen Klängen über einen roten Teppich eingezogen waren, erklärte Rektor Christian Moser: »Manche Wegstrecken waren holprig, aber jeder Einzelne ist im Zieleinlauf angekommen.« Nun würden neue Herausforderungen auf die Schulabgänger warten: »Zeigt, was ihr könnt!« Jenny Huber und Fabienne Pevec moderierten ein von Schülern gestaltetes buntes Programm, musikalisch bereichert von der Schulband und der Gruppe »Grade 8« mit Rap-Einlagen. Kappel-Grafenhausens Bürgermeister Jochen Paleit beglückwünschte die Abgänger auch im Namen seines Ruster Kollegen Kai-Achim Klare: »Schinderei, Pauken, Tests, Klassenarbeiten und Prüfungen haben ein Ende.« Nun beginne eine Reise in die Eigenverantwortung. Der scheidende Elternbeiratsvorsitzende Daniel Kalt gab den Schülern mit auf den Weg, ihr Leben konstruktiv zu meistern und dabei auch ein waches Auge auf die ökologisch gebeutelte Welt zu haben. Und: »Wichtig für Bildung ist die Neugierde ein Leben lang.« Für die Neunte blickte Teodora Peeva zurück: »Es gab keinen Schultag mit Langeweile.« Für die Zehnte sprach Lukas Klumpp über »unbeschreibliches Engagement der Lehrer mit Nerven wie Drahtseilen«.

Die Schüler-Preisträger der Gemeinschaftsschule Rust-KappelGrafenhausen (unten von links): Jenny Huber, Tim Lösslin, Samantha Carlino, (oben von links) Rabija Gjulapova, Patrik Denkó und Lukas Klumpp Foto: Masson

INFO

Absolventen und Preisträger n Absolventen

Klasse 9: Deborah Rebecca Bellevallee, Samantha Carlino, Desiree Faißt, Rabija Gjulapova, Joshua Herzog, Maya Keck, Joshua Keller, Jannik Kupfer, Csenge Ladanyi, Damir Ladovic, Bogdan Petrica Leonte, Tim Lößlin, Teodora Nevenova Peeva, Elmedina Ramic, Patricia Ritter und Mike-Leon Santo n Absolventen Klasse 10: Filip Daney, Patrik Denkó, Nick Fener, Diana Földesi, Jana Grundentaler, Sabhan Haji, Zoe Heß, Jenny Huber, Nicolas Kirstein, Lukas Klumpp, Samuel Okubamayiyam, Samuel Pastusiak, Fabienne Pevec, Ionela Pomárac und Hannes Walter n Preis der Gemeinde Rust für die besten Leistungen der

Klasse 10: Jenny Huber; Preis der Gemeinde Kappel-Grafenhausen für die besten Leistungen und großes Engagement im schulischen Alltag: Tim Lösslin, Klasse 9 n Preis des Elternbeirats für besondere Leistungen im Fach WZG: Samantha Carlino, Klasse 9 n Preis des Fördervereins der Ferdinand-Ruska-Schule für musikalisches Engagement: Rabija Gjulapova, Klasse 9. n Preis der Volksbank Lahr für besondere Leistungen im Fach Mathematik: Patrik Denkó, Klasse 10. n Preis der Sparkasse Offenburg/Ortenau für besondere Leistungen im Bereich Medienkompetenz: Lukas Klumpp, Klasse 10

Eine Kollegin hatte das Konzept aus dem Urlaub mitgebracht – und sofort alle begeistert; sodass der »Flohmarkt der anderen Art« nun im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Gemeinde Kappel-Grafenhausen angeboten wird. Das Schöne daran: Mitmachen ist denkbar einfach. Jeder, der gerne bei dem Floh-

markt Sachen anbieten möchte, kann einfach am Samstag, 31. August, von 10 bis 17 Uhr Ausgedientes, Gebrauchtes oder Selbstgemachtes zusammenpacken und auf einen Tisch in seinem Hof oder seiner Garage zum Verkauf anbieten – von Büchern über Spielsachen bis hin zu ausgedienten Kleidungsstücken oder Möbelstücken. »Kein Kisten schleppen und Transport zu einem zentralen Ort sind notwendig, es findet praktisch alles vor der eigenen Haustüre, im Hof, im Garten in der Garage statt«, sagt Lehmann. Wie die Verkäufer dort ihre Waren präsentieren, bleibe jedem selbst überlassen, erklärt Lehmann. »Der Teilnehmer entscheidet selbst, ob er bei seinem Stand dabei sein möchte, oder ob er ein Kässchen neben den Waren aufstellt. Auch ist es jedem selbst überlassen, den Stand etwas später aufzustellen oder die Teilnahme früher zu beenden.« Für die Teilnehmer wird keine Standgebühr fällig und jeder kann spontan entscheiden, ob und in welchem Rahmen er mitmacht und was er anbietet. Wer möchte, kann seine Teilnahme bei den Bürgerbüros der Gemeinde anmelden. Ab 12. August kann man sich dort ein Hinweisschild abholen, das man am

Hoftor, an der Garage oder am Haus anbringen kann und dadurch zeigen , dass man mitmacht. Auf Wunsch werden die Adressen der Teilnehmer in den Verkündigungsblättern der Kalenderwoche 34 und 35 und auf der Homepage der Gemeinde Kappel-Grafenhausen veröffentlicht. Und wie ist die Resonanz auf die Idee in der Gemeinde? »Sehr, sehr gut«, erläutert Lehmann: »Ich wurde schon mehrfach positiv angesprochen. Bislang haben sich 25 Teilnehmer aus beiden Gemeinden angemeldet.« Sie hofft deshalb auf ein tollen, erfolgreichen Flohmarkt für alle.

INFO

Jeder darf kaufen Auch wenn auf dem Flohmarkt nur für die Bürger der Doppelgemeinde ihre Sachen anbieten können, ist jeder zum Kaufen eingeladen. »Auswärtige können den Flohmarkttag für einen schönen Rundgang durch den Ort nutzen und dabei nach Schätzen bummeln«, macht Jasmin Lehmann einen Ausflug nach Kappel-Grafenhausen am 31. August schmackhaft.


RUST UND UMLAND

Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 14

Da leuchten nicht nur Kinderaugen

Ferienprogramm | Mehr Exponate als je zuvor waren beim Bulldog- und Kleintraktortreffen der CDU zu sehen Der CDU-Gemeindeverband Rust hat im Rahmen des Ferienprogrammes wieder zum Bulldogtreffen auf dem Schulhofgelände und im Klosgarten eingeladen. Viele stolze Liebhaber alter Bulldogs und Kleintraktoren folgten dem Ruf des Vorsitzenden Christian Fix. n

Von Adelbert Mutz

Ringsheim. Auch die CDU-Abgeordneten Peter Weiß und Marion Gentges sowie Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare folgten der Einladung zum Bulldogtreffen und sprachen auf der Veranstaltung Grußworte. 65 Exponate, so viele wie noch nie, kamen nach Rust. Fein säuberlich in Reihen geparkt, je älter desto glänzender poliert, zogen die Blicke der Erwachsenen, aber auch der Kinder auf sich. Auf einem schicken Bulldog sitzen, am Lenkrad herumzuzerren und Hebelchen zu bedienen, da erfüllt sich auch heute noch ein Traum für Buben. Die CDU-Crew sorgte mit Grillgut und Getränken für

Anna, Lukas und Noah machten sich auf dem Deutz von Anton Koßmann aus Rheinhausen zu einer kleinen Spritztour bereit. das leibliche Wohl der Besucher. Mädchen mit bunt geschminkten Gesichtern huschten über das Gelände, auf dem Vorplatz der Kirche schoben Kinder mit Spielzeugtraktoren den Sand von einer Ecke in die andere. Jahr für Jahr

Der Agria mit Aufsitzkarren war ein beliebtes Multifunktionsfahrzeug auf dem Acker und diente gleichzeitig zum Transport von Waren und Personen. Der Fahrzeuglenker musste allerdings in der Kurvenfahrt lange Arme haben. Fotos: Mutz

fährt auch ein legendärer Lanz-Bulldog aus dem Jahre 1952 mit 28 PS und Einzylinder-Zweitakt-Glühkopfmotor vor. Sein Sound gleicht einem Donnerschlag, der auch heute noch adrenalingesteuerten Ferrari-Hitzköpfen Respekt abverlangen würde. Eine ganz besondere Beziehung pflegt Norbert Kuri aus dem Herbolzheimer Ortsteil Bleichheim zu seinem Traktor, einem roten »Fahr« aus dem Jahr 1952 mit 17 Pferdestärken. Das ganze Fahrzeug funkelte richtig und stach durch kleine Details aus der Menge heraus. Ein kleiner Bollenhut auf dem nach oben ragenden Auspuffrohr ist das Bekenntnis des Besitzers zur Region: »Das ist mein Schwarwaldmaidli«, sagte Kuri. In der vorderen Anhängervorrichtung steckt ein bunter Blumenstrauß. Besonders

wertvoll ist für Kuri die Original-Hochzeitskiste aus dem Jahre 1911 am Heck des Traktors, die er wie viele andere Teile restauriert hat.

Vom ausgemusterten Gerät zum Schmuckstück

1960er-Jahren, die auch heute noch in Nebenerwerbsbetrieben oder als Zweittraktor bei der Tabakernte in Gebrauch sind und ebenfalls in Rust zu sehen waren.

INFO Kurti selbst war mit dem Gefährt nie auf dem Acker. Er hat es vor ein paar Jahren von einem Landwirt in Hüfingen in erbärmlichem Zustand erworben. Als Praktiker konnte er einiges selbst reparieren, doch eine Menge Geld hat er in Ersatzteile investiert. Was nicht mehr als Originalteil zu bekommen war, hat er anfertigen lassen – eben eine außergewöhnliche Beziehung zwischen Mensch und Bulldog. Ein häufiges Traktormodell in der Region waren die Deutz-Traktoren aus den

Scheunenbrände: »Uns hüten vor Generalverdacht« Plädoyer aus Ringsheim: Die Festnahme eines Feuerwehrmannes dürfe nicht zu einem »unberechtigten Makel« für andere Einsatzkräfte führen. Ringsheim (fx). Die Gemeindeverwaltung sorgt sich nach dem Ende der Scheunenbrand-Serie vor allem um das öffentliche Bild der Feuerwehr: »Schlimm ist für alle, dass der mutmaßliche Brandstifter ein Mitglied der Feuerwehr Herbolzheim war«, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Obwohl der Tatverdächtige sofort suspendiert worden sei, »bleibt für die rechtschaffenen Feuerwehrleute ein unberechtigter Makel haften. Wir müssen uns davor hüten, bei Bränden Feuerwehrleute unter Generalverdacht zu stellen.« Die Ringsheimer Wehr habe bei den Bränden der vergangenen Monate ihre Leistungskraft unter Beweis gestellt – sowohl bei dem Scheunenbrand am »Sauweg«, der der Serie zugeordnet wird, als auch bei den Bränden in der Ortsmitte (Alte Hauptstraße und Hauptstraße/Herrenstraße), denen laut Polizei ein technischer Defekt zugrunde lag.

Vollsperrung wegen Neubau

Nicht mehr in Gebrauch Wie stark sich der Landbau in den vergangenen 70 Jahren verändert hat, zeigte sich auch an ein paar kraftstrotzenden Neufahrzeugen mit weit über einhundert PS und Kosten von nahezu einer halben Million Euro. Nur wenige Kleinlandwirte nutzen ihre Kleintraktoren noch für den Feldanbau oder im eigenen Garten.

Schmieheim (red/sad). Zu einer Vollsperrung der Schmieheimer Straße auf Höhe der Nummer 29 kommt es bis Freitag, 16. August. Grund dafür ist der Neubau eines Strommasts und Abbruch eines Wohnhauses. In dieser Zeit wird ein Parkverbot auf der Umleitungsstrecke bestehen Der Verkehr wird über die Dorfmühlestraße umgeleitet. Busse müssen über die Spitalstraße ausweichen.

Tollkühne Gewichtheber und zahme Löwen

Sommerfest | Kindergartenkinder von St. Bosco turnen zum Thema Manege Rheinhausen (kat). Manege frei: Das Sommerfest des Kindergartens St Johannes Bosco in Rheinhausen stand im Zeichen von Akrobatik, Clownerie und spektakulären Tiershows. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde waren gekommen, um gemeinsam zu feiern. Kindergartenleiterin Monique Härringer eröffnete den bun-

ten Nachmittag und hieß alle in der Manege herzlich willkommen: Zu bestaunen gab es tollkühne Gewichtheber, elegante Seiltänzerinnen, mutige Akrobaten, zahme Löwen, wilde Pferde und lustige Clowns. Die Show aus Musik und Tanz haben die Erzieherinnen mit den Kindern einstudiert und die Besucher waren begeistert.

Fleißig zückten die Papas und Mamas ihre Handys und Kameras, um den Moment festzustellen. Mit reichlich Beifall wurden die kleinen Akteure zum Abschluss belohnt. Danach gab es einen Auftritt der jungen Turner des TuS Oberhausen, die waghalsige Akrobatik auf hohem Niveau zeigten. Nach dem Programm

war es dann so weit: Die Spielstraße wurde eröffnet. Bei unterschiedlichen Spielen konnten bereits die ganz Kleinen Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Konzentration unter Beweis stellen. Am Ende wurden sie dafür mit kleinen Geschenken belohnt. Kurzum: Beim Sommerfest sah man strahlende Gesichter wohin man auch schaute.

Manege frei: Die Kindergartenkinder von St. Bosco zeigten, dass echte Zirkuskünstler in ihnen stecken. Foto: Meier

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Samstag, 10. August 2019

Kurier Seite 15

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