Page 1

Lebens- und, mit seinen idyllischen Winkeln, auch liebenswert – so beschreibt der Bürgermeister Dietmar Benz Mahlberg. Und tatsächlich passen diese Eigenschaften auf das malerische Stauferstädtchen. Dazu tragen nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Bewohner bei, die stets für ein pulsierendes Vereins- und Gemeinschaftsleben sorgen. Eine gesunde Infrastruktur sowie die ansprechenden Familienangebote machen Mahlberg zu einem lebenwerten Fleckchen Erde.

Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung Mahlbergs geht auf das Jahr 1218 zurück. Damals besuchte der Stauferkönig und spätere deutsche Kaiser Friedrich II. die Mahlberger Burg. Ursprünglich hatte man gemutmaßt, dass Mahlberg im Jahr 1223 die Stadt- und Marktrechte verliehen bekam. Weil das aber nicht gesichert nachgewiesen werden konnte, feiert man 800 Jahre urkundliche Erwähnung. Die ist datiert auf den 23. November 1218 – genau 800 Jahre später findet das Festbankett statt. Trotz der zahlreichen Jahre, die Mahlberg bereits auf dem Buckel hat, ist das Staufenstädtchen aber noch nicht in die Jahre gekommen. Das beweisen insbesondere die Bewohner immer wieder aufs Neue. Auch zur Feierlichkeit im Juli werden sie wieder die Bühne stürmen, tanzen, plaudern und fröhlich sein.

Sonderveröffentlichung am 20. Juli 2018

Sonderveröffentlichung am 14. Juli 2018


ANZEIGEN

Für die Festlichkeit soll historisch alles stimmen Sind es wirklich 800 Jahre? Als sicher nachweisbar gilt, dass Mahlberg im Jahr 1218 erstmals als Gerichtsort und Kaiserburg erwähnt wurde/ Viele Näherinnen sorgen mit großer Begeisterung für die historische Optik der teilnehmenden Vereine und Besucher

E

ine lange Zeit der Recherche liegt hinter dem Organisationsteam der Festlichkeit: Das Ziel war es, mithilfe, von historischen Dokumenten, Quellentexten, Bildern und Fundstücke herauszubekommen, ob Mahlberg vor 800 Jahren sein Stadt- und Marktrecht verliehen bekommen hat. Die Suche verlief jedoch wenig erfolgreich, denn es ließ sich kein Beweis finden. Fest stehe, so Bürgermeister Dietmar Benz, dass in einer Urkunde aus dem Jahr 1223 von einem beigelegten Streit zwischen Mahlberg Impressum Sonderbeilage des Verlags der Lahrer Zeitung GmbH Verlag und Herausgeber Lahrer Zeitung GmbH Kreuzstraße 9, 77933 Lahr Geschäftsführung und Anzeigenleitung Kirsten Wolf

und Ettenheim über das Marktrecht berichtet werde. Gesichert sei also nur die Nennung Mahlbergs als Gerichtsort und Kaiserburg. Wenn zu dieser Erkenntnis jedoch auch eine Urkunde aus dem Jahr 1218 hinzugezogen wird, die belegt, dass der Stauferkaiser Friedrich II. durchreisend samt Hofgefolge auf der Mahlberger Burg residierte, liegt die Vermutung nahe, dass er bei dieser Gelegenheit die Stadt- und Marktrechte verliehen hatte. Doch Spekulationen nützen nichts – sicher und urkundlich belegen lassen sich die Rechte erst ab 1223. Um keine Blamage zu riskieren, hatte der Gemeinderat 2012 deshalb den Beschluss gefasst, in diesem Jahr 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung zu feiern. Doch wie kann die Geschichte den Festbesuchern authentisch nahegebracht werden? Das wird eine Grundfrage gewesen sein, als das umfangrei-

che Programm ausgearbeitet wurde. Die Antwort ist mit Blick auf das Konzept klar: Die Besucher sollen sich anhand von zahlreichen Aktionen selbst in die Zeit zurückversetzen können. Bürgermeister Benz möchte die Interessierten »mit auf einen Streifzug durch die verschiedensten Epochen der vergangenen 800 Jahre nehmen und dabei einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der Stadt gewähren.«

Gut gekleidet durch alle Epochen Ob historische Modenschau, Barrikadensturm oder Nachtwächterrundgang: Fast überall sind rund 600 Mahlberger Bürger und Vereine beteiligt, um die Geschichte lebendig und nachempfindbar zu machen. Das soll sich auch in der Optik der Teilnehmer und Bürger widerspiegeln.

Dafür sorgt Christa Jäger, die mit ehrenamtlichen Helfern schon seit Februar vergangenen Jahres begonnen hat, historische Gewänder zu nähen. Ob mittelalterlich höfische Tracht, Bauern während des Dreißigjährigen Krieges, Menschen, die während der Klostergründung oder der badischen Revolution gelebt haben: Alle Jahrhunderte werden eingekleidet. Sämtliche Vereine werden über die Epochen zeitgemäß angezogen auftreten, bis hin zu Waschfrauen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts sowie Wein- und Tabakbauern. Darum rattern zahlreiche Nähmaschinen im Pfarrhaus, werden eingekaufte und privat oder gespendete Stoffe zugeschnitten, Bettlaken gefärbt, mit Biesen, Rüschen, Knöpfe versehen und schließlich gebügelt. Das alles geschieht nach selbst erarbeiteten historischen Vorlagen, denn es soll ja historisch exakt passen. js

Sieht schon sehr gut aus: Die ehrenamtlichen Näherinnen sorgen beim Mahlberger Jubiläum für Authentizität. Foto: Masson

Redaktion Jörg Braun (V.i.S.d.P.), Julia Göpfert, Thomas Kroll, Julia Schmidt, Bilder Titelseite Sandra Decoux-Kone (4) Alena Ehrlich (1) Druck Druckzentrum Südwest GmbH 78052 Villingen-Schwenningen Ausgabe Lahrer Zeitung/Kurier Juli 2018

Beste Qualität? Logo!

Die Logo Etiketten GmbH ist Spezialist für hochwertige Etiketten, Shrink-Sleeves und Banderolen und begegnet einem fast täglich

D

ie Buttermilch am Morgen, das Bier am Abend und die Handseife über den ganzen Tag – nur drei von vielen Berührungspunkten, die jeder so gut wie jeden Tag mit der Logo Etiketten GmbH am Standort Mahlberg hat. Und wenn man die Familie betrachtet, zu der die Logo Etiketten GmbH gehört, kann wahrscheinlich kaum jemand in Mahlberg, Deutschland und vielleicht sogar Europa sagen, er habe noch nie wenigstens indirekt mit dem Unternehmen zu tun gehabt. Denn in der Hand hatten wir mindestens ein Produkt der Gundlach Gruppe – so der Name der Mutter – ganz sicher schon mal.

Die Logo Etiketten GmbH (auch im Internet zu finden unter www.gundlach-packaging.com) gehört zum Verbund der Gundlach Packaging Group in der Sparte Packaging & Printing und produziert sogenannte Shrink-Sleeves, wie sie beispielsweise um die morgendliche Buttermilch gespannt sind, selbstklebende Etiketten, die sich nicht nur auf Bierflaschen, sondern auch beispielsweise Sonnencreme oder anderen Kosmetikprodukten befinden,

Banderolen, zum Beispiel für Müllsäcke und Klebebänder und Sachets für die verschiedensten Anwendungen. Die eigentliche Stärke der Logo Etiketten GmbH ist aber das Gesamtpaket aus Kreativität, technischem Know-how, bestem Service und bester Qualität, was ein Etikettendesign schafft, das jedes Produkt zu etwas Besonderem macht. Dafür stehen 76 Mitarbeiter, seit dem Jahr 1989, am Standort Mahlberg jeden Tag. red/js

Familiengeführtes Unternehmen bereits seit 1847 vor Ort Die Gundlach Gruppe ist nicht ganz so alt wie Mahlberg, aber durchaus doch schon vorzeigbar alt. Gründungsjahr 1847! Von Ernst Ludwig Gundlach gegründet als Buchbinderei und Handvergolderei, konzentriert sich das noch immer familiengeführte, aber mit knapp 800 Mitarbeitern in mehr als zehn Unternehmen, weltweit agierende Unternehmen, mittlerweile auf die drei Geschäftsfelder Packaging & Printing, Publishing sowie Process Intelligence.

Am Standort Mahlberg sorgen 76 Mitarbeiter mit ihrer Fachkompetenz für zufriedene Kunden. Foto: Gundlach Gruppe


ANZEIGEN

Die Profis für Lebensmitteltechnik Die BFIAS GmbH sorgt qualifiziert mit natürlichen Aromaextrakten, Lebensmittelfarben und Gewürzmischungen für puren Genuss

D

ie Black Forest Ingredients & Solutions oder BFIAS GmbH wurde 2012 in Lahr gegründet. BFIAS produziert und vertreibt weltweit seit Mai 2016 in Mahlberg hochwertige, natürliche Aromaextrakte, natürliche Lebensmittelfarben sowie Gemüse- und Gewürzmischungen für die Lebensmittelindustrie. Mit dem Umzug nach Mahlberg hat das Unternehmen erheblich in Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen investiert, die den höchsten Ansprüchen der Kunden entsprechen.

Die Ausbildungsstätte für Lebensmitteltechniker Foto: BFIAS Das moderne Labor unterstützt die Spezialisten insbesondere in eigenen Analysen und der Produktentwicklung. Ihr umfangreiches Fachwissen gibt die BFIAS gerne weiter, indem sie Fachkräfte für Lebensmitteltechnik ausbildet. Für das kommende Ausbildungs-

jahr sind noch Plätze in der Produktion frei. Doch nicht nur das Handwerk wird dem Nachwuchs beigebracht, auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Daher plant das Unternehmen mit Partnern eine Photovoltaikanlage, um einen Großteil des Strombedarfs selbst herzustellen. Das Gebäude in der Carl-Benz Straße 45 wird gemeinsam mit der Aromoss GmbH genutzt, die Naturextrakte für Lebensmittel produziert. Insgesamt beschäftigen beide Firmen 23 Mitarbeiter in Mahlberg. red/js

Freundlich und engagiert Kunden fühlen sich bei den Mitarbeitern der Karls-Apotheke gut aufgehoben / Artikel über das gewöhnliche Sortiment hinaus

T

agtäglich nehmen Filialleiter Dr. Martin Müller und sein Team in der Karls-Apotheke positive Rückmeldungen ihrer Kunden für den guten Service und die angenehme Atmosphäre im Geschäft entgegen. »Unsere Mitarbeiterinnen leben ihren Beruf, manchmal fahren sie nach Feierabend zu Kunden, um Medikamente abzuliefern«, verdeutlicht Müller das große Engagement der vier überdurchschnittlich gut qualifizierten Angestellten. Das große Warenlager verfügt über mehr als 8000 Arti-

In diesem der Stadt gehörenden Gebäude ist die KarlsApotheke zu Hause. Foto: Müller kel, vor Kurzem hat das Inhaber-Paar Müller in eine moderne EDV-Anlage investiert, um noch effizienter für seine Kunden da sein zu können. Diese erhalten alle Artikel des her-

kömmlichen Arzneimittel-Sortiments schnell und zuverlässig. Vier Warenlieferungen pro Tag garantieren kurze Wartezeiten. Zusätzlich bietet die Mahlberger Apotheke Bandagen und Hilfsmittel zur Pflege sowie bei Inkontinenz an. Als weiterer Posten kommen Hygieneartikel wie Duschgele oder Hautpflegeprodukte hinzu. Um auch künftig höchste Qualität garantieren zu können, lässt Dr. Müller einmal pro Jahr einen externen Auditor kommen, um das Qualitätsmanagement-System rezertifizieren zu lassen. tk

Meisterlich in Qualität und Service Anselm-Künle GmbH ist Spezialist rund um Haustechnik und Haussanierung und bietet »alles aus einer Hand«

D

ie Haustechnik und Haussanierung stellt heute umfassende Anforderungen an Dienstleister. Vom tropfenden Wasserhahn über die Planung und Ausführung einer Badsanierung bis hin zur Installation von komplexen Biomasseheizungen mit Solarunterstützung. »Alles aus einer Hand« – das ist bei der Anselm-Künle GmbH ganz selbstverständlich. Stammkunden schätzen seit Jahren den persönlichen Service. Für das Gelingen eines Projekts gibt das Team jeden

Das Team von AnselmKünle Foto: Anselm-Künle Tag sein Bestes. Die große Erfahrung in den Tätigkeitsbereichen des Mahlberger Unternehmens sorgt für optimale Ergebnisse für die Kunden. Billigprodukte, die gerade mal die

gesetzliche Gewährleistungsfrist überstehen, sind bei Anselm-Künle tabu. Qualität hat oberste Priorität. Mit dem breiten Fachwissen als Basis garantiert Anselm-Künle eine bestmögliche Beratung, individuell angepasste Lösungen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Nach dem Kauf wird der Kunde nicht direkt zu den Akten gelegt: Auch kompliziertere Wartungsarbeiten führen die gut ausgebildeten Mitarbeiter gewissenhaft und zuverlässig aus – selbst Jahre nach der Installation. tk

Ehrliche Arbeit und Transparenz Casa Bedachungen führt Dachdeckerarbeiten für Privatpersonen und Firmen durch / Inhaber ist als »der spanische Lahrer« bekannt

E

hrliche Arbeit, auch am kleinen Mann – das ist es, was den selbstständigen Dachdeckerbetrieb Casa Bedachungen ausmacht. »Nur durch die vielen Aufträge bei Privatpersonen konnten wir dahin kommen, wo wir heute stehen«, weiß Francisco Ceballos, der die Firma im Mai 2005 gegründet hat und dessen Auftragsbücher nun bis April 2019 gefüllt sind. Dieses Vertrauen wollen der »spanische Lahrer« und sein Team, bestehend aus vier Mitarbeitern und seiner Frau, mit Top-Leistung zurückzahlen.

Das Team von Casa-Bedachungen Foto: Ceballos Erledigt werden alle möglichen Arbeiten an Steil- und Flachdächern, unter anderem Abdichtungen, Umdeckungen, Wärmedämmung, Kaminsanierung und sämtliche Reparaturen – immer streng nach dem Ener-

gieeinsparungsgesetz (EnEG) und der Energieeinsparverordnung (EnEV). Casa Bedachungen ist auch zertifizierter Betrieb für Asbestabtragungen. Unheimlich wichtig ist für Ceballos Transparenz: »Die Kunden sollen wissen, was wir vorhaben und welche Kosten zu erwarten sind.« Um böse Überraschungen zu vermeiden, wird genau kalkuliert. Die Zukunft des Betriebs scheint gesichert: Sohn Francisco Junior (12, »Paquito«), hilft schon mit und will später in die Fußstapfen seines Vaters treten. tk


ANZEIGEN

Ein wertvoller Beitrag zum Schutz der Umwelt

Einsammeln und Verwerten von Druckverbrauchsmaterial und gebrauchter Büroelektronik ist der Geschäftsbereich der in Ettenheim ansässigen Clover Environmental Solutions GmbH / Collecture und »Rote Tonne« lautet das umweltfreundliche Geheimrezept

D

as Einsammeln und Verwerten von Druckverbrauchsmaterial und gebrauchter Büroelektronik ist seit Inkrafttreten des sogenannten »ElektroG II« (Elektrogesetz II) im Jahr 2012 streng geregelt. Der Kreis derer, die verbrauchte Tintenpatronen und Tonerkartuschen zurücknehmen und fachgerecht verwerten dürfen ist in diesem Gesetz klar festgelegt. Diese Firmen müssen den Status einer »Erstbehandlungsanlage« haben, was hohe Auflagen wie Melde- und Dokumentationspflichten mit sich bringt. Die in Ettenheim ansässige Firma Clover Environmental Solutions GmbH erfüllt als zertifizierter Entsorgungsfach-

betrieb all diese Voraussetzungen und kümmert sich um die Wiederaufbereitung der leeren Toner und Kartuschen – so werden Sekundärrohstoffe rückgewonnen und landen nicht auf Mülldeponien. Mit den »Collecture«-Sammelboxen, die bundesweit an vielen Stellen zu finden sind, werden diese Materialien gesammelt und wiederaufbereitet. Händler und Endverbraucher können über diese Boxen aber nicht nur Tintenpatronen und Tonerkartuschen, sondern auch gebrauchte Handys, Büround Telekommunikationselektronik wie Tablets, Notebooks, Festplatten sowie Speichermedien wie Flats, Screens, Server

Das angelieferte Material wird in Ettenheim sortiert.

und Kabel entsorgen. Diese werden zentral oder auch dezentral aufgestellt und bieten so eine einfache Möglichkeit der Entsorgung ohne Vorsortierung. Sind die Boxen voll, organisiert Clover Environmental Solutions die zuverlässige und sichere Logistik und übernimmt alle anfallenden Frachtkosten. Collecture bietet attraktive Vergütungen, erstellt detaillierte Reports über Abfallmenge und -art und sorgt für eine gesetzeskonforme, transparente, günstige wie auch nachhaltige Verwertung der Abfälle.

Europaweiter Erfolg mit den Collecture-Boxen Seit der Firmengründung der Clover Environmental Solutions GmbH im Jahr 2000 konnte diese bereits umfangreiche Erfahrungen mit Rücknahmesystemen sammeln. 2018 wurden monatlich bereits 250 000 Tonerkartuschen und Tintenpatronen gesammelt und weiterverarbeitet. Dies macht Clover Environmental Solutions mit den CollectureBoxen zu einem der größten Leergutsammler in Europa. Ist eine Entsorgung plus vorherige Datenlöschung wichtig, bietet Clover Environmental Solutions die Möglichkeit über die »Collecture SAFE – Boxen« Geräte wie beispielsweise alte

Die Collecture-Boxen und Collecture SAFE-Boxen sind bundesweit an vielen Stellen zu finden. Dank dieser umweltfreundlichen Helfer können problemlos Tintenpatronen und Tonerkartuschen, aber auch gebrauchte Elektronik entsorgt werden. Fotos: Clover Technologies Group Firmenhandys sicher zu entsorgen. Clover Environmental Solutions führt diese Datenlöschung auf Grundlage der technischen Leitlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik sowie der DIN 66399 Richtlinie durch – zuverlässig und sicher. Fachhändler, welche bislang nur das Einsammeln von leeren Tonerkartuschen und Tintenpatronen angeboten haben können ihren Kunden nun mit wenig Aufwand die qualifizierte und sichere Entsorgung und Verwertung von mobilen Endgeräten und nicht mehr benö-

tigter Bürotechnik anbieten und sich so als Dienstleister profilieren – mit Collecture beziehungsweise Clover Environmental Solutions als professionellem und erfahrenem Partner. Beliefert wird Clover Environmental Solutions neben der eigenen Sammlung in den Collecture-Boxen außerdem von einem strategischen Partner, der sich mit der »Roten Tonne« bereits seit 2011 um die bundesweite Sammlung von leer gedruckten Tintenpatronen und Tonerkartuschen kümmert. Bis Ende 2018 sollen be-

reits in mehr als der Hälfte aller Städte, Landkreise und Kommunen in Deutschland Rote Tonnen platziert werden und jedem die Möglichkeit geben, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Unter Nutzung der Kanäle der klassischen Entsorgungswirtschaft sowie mit dem Ziel der Compliance des kompletten Sammel- und -Wiederaufbereitungsprozesses von Druckerkartuschen leistet Clover Environmental Solutions so einen wertvollen Beitrag für die Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz. red/js


ANZEIGEN

»Der Kunde steht im Mittelpunkt« Das fünfköpfige Team von »der haarsalon« kümmert sich mit viel Berufserfahrung um die Frisuren von Männern, Frauen und Kindern

S

eit 13 Jahren ist »der haarsalon» in der Mahlberger Hauptstraße anzutreffen und nicht wenige Kundinnen und Kunden halten dem Friseursalon seitdem die Treue. Manche sogar noch länger, erklären die beiden Inhaberinnen Maria Dieterle und Marion Utz, denn einige Kunden sind den beiden nach der Lehrzeit zum eigenen Salon gefolgt. Mittlerweile besteht das Team aus fünf Friseurinnen, die alle auf eine lange Berufserfahrung zurückblicken, die sie kreativ in ihre Arbeit mitein-

bringen. Neu in der Runde ist Diana Yildiz, die seit Juni das Team verstärkt. Mit viel Sachverstand kümmern sich die Damen bei Männern, Frauen und Kindern um alles, was den Kopf angeht. Sei es ein neuer Haarschnitt, Frisuren für festliche Anlässe, Strähnchentechniken oder Make-up, in »der haarsalon« ist man gut aufgehoben. »Der Kunde und seine Wünsche stehen bei uns im Mittelpunkt«, erklären die beiden Inhaberinnen, die sich stets über neuste Trends auf dem Laufenjg den halten.

Das Team von »der haarsalon« (vorne von links): Selina Obergföll, Diana Yildiz und Bianca Santo; (hinten von links) Maria Dieterle und Marion Utz

Frisches und besonderes Gemüse Der Bio-Lieferdienst Zipf KG versorgt die Umgebung mit regionalen und biologisch angebauten Lebensmitteln

G

esunde und bewusste Ernährung ist eines der TopThemen in der Gesellschaft. Immer mehr Verbraucher legen Wert darauf, dass ihre Lebensmittel aus Bioanbau und von hier sind. In der Gemüse-Gärtnerei von Matthias Zipf werden schon seit 1983 komplett nach Bioland-Richtlinien verschiedene Gemüse der Saison angebaut. Neben einem guten Standard bietet er auch Spezialitäten an. Durch eine seit Jahrzehnten bewährte partnerschaftliche

Gesunde Lebensmittel liegen dem Team um Matthias Zipf am Herzen. Foto: Zipf Zusammenarbeit mit anderen Bio-Erzeugern der Region wird die Auswahl sehr groß und es bleibt kaum ein Wunsch von

gesundheitsbewussten Genussmenschen offen. Neben dem Verkauf auf den Wochenmärkten und dem Hofmarkt kommt der Betrieb mit seinem Bio-Lieferdienst mit Internetshop auch einem weiteren Kundenkreis entgegen. Gemüse, Obst, aber auch Getränke, Brot, Eier, dazu ein reichhaltiges Naturkostsortiment vom zertifizierten BioFachhandel können so einfach bestellt werden. Im Shop www.blidz.net finden Kunden viele Informationen zu den Waren sowie Rezepte. red/js

Der Traum vom Sechser im Lotto Mahlberger finden die Toto-Lotto-Annahmestelle seit Anfang des Jahres in der Postagentur / Inhaberin Heidi Schmid bereut nichts

W

er vom Sechser im Lotto träumt oder mit der Glücksspirale in den Genuss einer Sofortrente kommen möchte, der ist seit Februar dieses Jahres in der Mahlberger Postagentur richtig. Bis Ende 2017 befand sich die örtliche Totto-Lotto-Annahmestelle in einem kleinen Einzelhandelsgeschäft in der Stauferstraße. Als sich dessen Schließung zum Jahreswechsel abzeichnete, bot die Lotto-Gesellschaft Heidi Schmid die Übernahme der Annahmestelle in der Eisenbahnstraße 37 an.

Heidi Schmid mit ihrer Mitarbeiterin Claudia Müller (von links) Foto: Schmid Schmid entschied sich dafür, was sie bis heute nicht bereut hat. Die Kunden schätzen ihre Arbeit und den neuen Standort. Kein Wunder: Sie finden ideale Bedingungen vor. So gibt es mehrere Parkplätze direkt

vor der Tür. Eigens für den Service wurden sogar die Öffnungszeiten geändert. Um auch am Mittwoch für die Kunden da zu sein, wurde der freie Nachmittag um einen Tag auf Dienstag vorverlegt. Neben der Postagentur mit Toto-Lotto-Annahmestelle bietet Heidi Schmid zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Claudia Müller auch Schreibwaren, Zeitschriften und Schulbedarf an. Besonders beliebt ist auch die große Auswahl an schönen Glückwunsch- und Trauerkarten für alle Anlässe. red/tk

Seit 180 Jahren alles nach Maß Egal ob Wiege, Fensterbänke oder Ladenzubehör: Die Schreinerei Kölble in Mahlberg lässt Kundenwünsche Realität werden.

D

as Firmenprofil seiner Schreinerei beschreibt Inhaber Martin Kölble so: »Wir machen Sachen, die es so nicht fertig zu kaufen gibt – und die andere oft für unmöglich halten.« Vom kleinen Regal über Fenster bis hin zum großen Wandschrank fertigt die Schreinerei Kölble in Mahlberg alles individuell und auf Kundenwünsche zugeschnitten an. Zu ihren Auftraggebern zählen Privatkunden, Ladenbesitzer oder auch große Firmen. Das Mahlberger Unternehmen blickt genau wie die Stadt

selbst auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Gegründet wurde es vor rund 180 Jahren von Franz Joseph Kölble. Neben der Schreinerei betrieben er und die Inhaber der nächsten drei Generationen – Ferdinand, August und Rudolf Kölble – noch Landwirtschaft. Erst als Paul Kölble, der Vater des jetzigen Inhabers, die Schreinerei 1962 übernahm, stellte er sie ein. Die Ökonomie-Gebäude wurden für die Erweiterung des Betriebs genutzt. »Wer zum ersten Mal bei uns ist, wundert sich immer,

wie groß unser Gelände und unsere Werkstatt sind«, schmunzelt Martin Kölble. Als sein Vater Paul starb, war er 14 Jahre alt. Seine Mutter Anna führte das Unternehmen so lange, bis er mit 20 Jahren seinen Meister machte und den Betrieb führte, mit 25 Jahren übernahm er das Unternehmen. Auch schwierige Zeiten, wie einen großen Brand 1996 hat das Familienunternehmen gut überstanden. Genau wie die Stadt Mahlberg darf auch es stolz auf seine Geschichte und Tradition sein. jg


ANZEIGEN

Eine bunte Zeitreise zurück ins Jahr 1218

Innerhalb zwei Tagen können die Besucher auf dem Festareal in unterschiedliche Jahrhunderte abtauchen/ Zahlreiche Darsteller sorgen für das historisch-authentische Ambiente / Das Programm klingt vielversprechend und liest sich abwechslungsreich

W

enn am 21. und 22. Juli Mahlbergs Ersterwähnung vor 800 Jahren gefeiert wird, wollen es die Stadt und alle Beteiligten so richtig krachen lassen. Die Fachgruppenleiter mit ihren Teams sowie Ehrenamtliche organisieren seit Monaten eine Mammutveranstaltung. Mit vielen Aktionen, Schauspielen und anderen Darbietungen können sich die Besucher in die vergangenen 800 Jahre Mahlbergs zurückversetzen und zwischen den Jahrhunderten hin- und herspringen. Um diese Zeitreise zu ermögli-

chen, haben die Organisatoren den Festbereich, der sich von der Kirchstraße und der Unterburgstraße via Karl-KromerStraße zu Rathaus- und Schlossplatz hin erstreckt und in der Stauferstraße endet, in Themenhöfe eingeteilt. Auch über einen historischen Markt werden die Besucher schlendern können. Wie sich der historische Anlass der Feierlichkeit, die Beurkundung vor 800 Jahren, vorzustellen ist, das wird auf dem Schlossareal gezeigt. 30 bis 40 professionelle Schauspieler spielen die Szene – den Einzug

Friedrichs II. mit seinem Hofstaat und schließlich der Unterzeichnung der Urkunde, nach. Zur Unterhaltung tragen ebenfalls Gaukler, hochmittelalterliche Musik sowie Fechtvorführungen bei, die den Besuchern die mittelalterliche Kultur verstärkt näherbringen. Der Rathausplatz ist Schauplatz für mittelalterliches Handwerk und Handel. Dort werden Zelte unter anderem für Schmied, Zinngießer, Kerzenzieher und Panzerhemdenmacher sowie Marktstände errichtet. Historische Darsteller und etliche Einzeldarsteller in

historischer Kleidung lassen den Markt authentisch erscheinen. Für jeden ist etwas dabei. Auch für Kinder sind gleich ein Dutzend Aktionsmöglichkeiten verzeichnet, etwa beim Bogenschießen, Waschen mit Waschbrett, Strohseile drehen, sogar auf einem Rummel früherer Zeiten können sich die Kleinen ausprobieren. Neben den zahlreichen Aktionen, Marktständen und Vorführungen wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein: Mahlberger Vereine und Institutionen werden die Gäste bewirten. js

Die Fachgruppenleiter, zuständig für die Organisation, blicken mit viel Vorfreude auf das große Jubiläum. Der Banner zeigt den Stauferkönig mit seiner Gemahlin. Foto: Decoux-Kone

Europas Spezialist für Fensterläden www.ehret.com

TAG DER OFFENEN TÜR Samstag, 22. September 2018, 10 – 15 Uhr

Die Ehret GmbH gestaltet seit 50 Jahren allerlei Gebäude individuell und versieht diese mit moderner Sonnenschutztechnik

M

it der Erfahrung aus 50 Jahren, enormem Fachwissen und viel Leidenschaft produziert die Ehret GmbH Tag für Tag Sonnen- und Wetterschutzsysteme aus Aluminium von höchster Qualität. Die Kernkompetenz ist die Umsetzung kompletter und individualisierter Lösungen für Klapp-, Schiebe- und Faltschiebeläden. Jährlich verarbeitet das Unternehmen 250 000 Fensterläden und kann für seine Lösungen aus über 100 unterschiedlichen Modellen in über 4000 Farben und Dekoren wählen.

Zum Jubiläum können Interessierte hinter die Kulissen schauen. Foto: Ehret GmbH

Die Fachkräfte verstehen ihr Handwerk, das zeigt die hohe Zufriedenheit der treuen Kunden – und das bereits seit 50 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums findet am Samstag,

22. September, von 10 bis 15 Uhr, ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte werden dazu eingeladen, bei einer Werksbesichtigung hinter die Kulissen von Ehret zu schauen. Darüber hinaus können auch andere Bereiche kennengelernt werden, darunter den Showroom oder den Schulungsraum für Fachhändler. Selbstverständlich steht das Unternehmen auch gerne für Fragen der Gäste zur Verfügung und freut sich auf interessante Gespräche. Ein Unterhaltungsangebot js rundet das Programm ab.

Ein edler Wein für ein großes Fest Die Winzergenossenschaft Kippenheim-Mahlberg-Sulz wird oft für ihre Tropfen ausgezeichnet / Besonderer Wein zum Jubiläum

D

ie Winzergenossenschaft Kippenheim-MahlbergSulz besteht aus 160 engagierten Winzern. Deren Weinberge gehören zur Einzellage »Haselstaude«. Grundlage für die hohe Qualität ist die große Erfahrung der Winzer in der Pflege der Rebstöcke. Das Angebot umfasst alle Burgundersorten, allen voran den blauen Spätburgunder. Liebhaber mediterraner Weine greifen auch gerne auf die Sorten Sankt Laurent und Regent zurück. Die weißen Rebsorten wie Riesling, Chardonnay, Wei-

Iris Mauch mit dem 800Jahre-JubilämsweinFoto: Kroll ßer und Grauer Burgunder, Müller-Thurgau und Auxerrois runden die Palette ab. Anerkennung und Auszeichnungen erfahren die Weine und Sekte regelmäßig bei Prämierungen. Im

Weinhof Kippenheim werden die edlen Tropfen sowie Präsente rund um den Kippenheimer Wein vermarktet. Zum 800-Jahre-Fest gibt es einen speziellen Jubiläumswein: den frischen, fruchtigen 2017er Weißen Burgunder Kabinett mit feinem Süße-Säure-Verhältnis. Im Duft sind dezente Aromen nach gelben Früchten und florale Noten erkennbar. Er empfiehlt sich zu Meeresfrüchten, Fisch, Muscheln, hellem Fleisch, Geflügel, Pilzen und Spargel – oder wird als gut gekühlter Tertk rassenwein genossen.

Die Tanz-Profis für große Bühnen Im Meineke Academy-Studio lernen etwa 230 Schüler eine expressive Form von Kommunikation und Schönheit – Tanzen

D

as qualifizierte Team im Meineke Academy-Studio unterstützt, fordert heraus und ermutigt seine etwa 230 Schüler rund ums Tanzen. Dabei liegt das Augenmerk darauf, Bedürfnisse jedes Schülers zu berücksichtigen und jedem in seinem eigenen Tempo Fortschritte zu ermöglichen. In der Meineke Academy werden alle Fächer, die Voraussetzung für die große Bühne sind, trainiert: Ballett, Jazz, Modern, Stepptanz und HipHop. Seit Februar ist Musical Theater ebenfalls im Portfolio.

Bald üben die Tanzschüler auch im neuen, größeren Saal. Foto: Meineke Academy-Studio Auch Prüfungen der Royal Academy of Dance können die Schüler ablegen. Um stets am Puls der Zeit zu sein, besuchen die Tanzlehrer regelmäßig Fortbildungen und

geben dieses Wissen an ihre Schützlinge weiter. So kann ein hohes Level von Professionalität gewährleistet werden und die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet »Tanz und Gesundheit« werden auch nicht außer Acht gelassen. Ab zwei Jahren können Kinder in der Meineke Academy Kurse belegen – die ältesten Mitglieder sind um die 85 Jahre alt. Damit auch viele weitere Schüler am Tanzvergnügen teilnehmen können, wird derzeit ein neuer, moderner und größerer Tanzsaal angebaut. js

800 Jahre Mahlberg  
800 Jahre Mahlberg  
Advertisement