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Dr. Helming im Interview: 116 117 - eine Idee wird Wirklichkeit Honorarverteilung III/2009: Haus- und Fach채rzte 체berschritten RLV-Leistungen um 14 bzw. 26 Prozent Ehrenamtlicher Richter Hartmut Uhl: Entscheidend sind Geduld und Kompromissf채higkeit


AUSGABE 2 / 2010


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser Es ist viel orakelt worden, ob und wenn ja, welche Krankenkasse(n) zuerst Zusatzbeiträge erheben, und welche Folgen dies haben wird. Nun ist es passiert. Nicht eine einzelne Kasse ist vorgeprescht, nein, gleich mehrere Herren saßen am Rande einer Pressekonferenz in Reih und Glied auf ihren Stühlen und sahen durchweg zerknirscht und hilflos aus. Vielleicht haben auch Sie dieses Bild noch vor Augen. Was ist passiert? Nun, genau das, was die Vorgängerregierung, also schwarz-rot, für jeden unmissverständlich ins Gesetz geschrieben hat. Umso erstaunter kann man nur über die zum Teil geradezu hysterischen Reaktionen einiger Politiker sein, die vor etwas über Jahresfrist genau diese Beschlüsse mannhaft mit getragen haben. Mit Blick auf die Karnevalssaison könnte man es als die üblichen Possen in der „fünften“ Jahreszeit abtun. Doch das Lachen bleibt im Halse stecken. Wie sich die CSU-Granden Seehofer und Söder zurzeit generieren, wie ein sich windender, offensichtlich allein noch suchender Rösler mit ihnen im öffentlichen Schlagabtausch nur hilflos wirkt, grenzt schon an Peinlichkeit. Was haben eigentlich diese Akteure erwartet? Wer Wettbewerb will, muss sich nicht wundern, wenn er ihn bekommt; mit Gewinnern und Verlierern. Wie lange jedoch einer Gewinner oder anders gefragt, wie schnell jener vielleicht wieder Verlierer ist, wird die Zeit zeigen. Die weisen Ratschläge des Bundesgesundheitsministers, die Versicherten sollten doch einfach die Kasse wechseln, es gäbe noch genügend solche, die keine Zusatzbeiträge erheben würden, erscheinen ebenso hilflos wie die Drohung der Kanzlerin, die Kartellbehörde einschalten zu wollen. Ralf Herre Pressesprecher der KV Brandenburg

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Inhaltsverzeichnis

Berufspolitik

Praxis aktuell

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4

Eine Idee wird Wirklichkeit - 116 117 Aktuell im Gespräch mit Dr. med. Hans-Joachim Helming

6

Närrisch! Oder was dem Kölner sein “Jeck”, ist dem Brandenburger sein “Lo(o)s”!

7

LFB-Präsident wird 60 - Glückwunsch!

8

Honorarverteilung im III. Quartal 2009

12

EBM-Änderung: künstliche Befruchtung

13

EBM-Änderung: OPS-Codes und GOP 01800

15

AOK stimmt maximaler Steigerung zu Vergütungs- und Belegarztvereinbarung 2008

16

Änderung der Vergütung des MammographieScreenings

17

Ergänzende Hautkrebsvorsorge für TK-Versicherte

18

Befreiung von der Praxisgebühr Teilnehmer an “AOK-Curaplan”

19

Ultraschall-Vereinbarung Stichprobenprüfung der ärztlichen Dokumentation

20

Die elektronische Gesundheitskarte - aber wann?

21

Versorgung mit Radiopharmaka

22

Geduld und Kompromissfähigkeit Aktuell im Gespräch mit Dipl.-Psych. Hartmut Uhl


Inhaltsverzeichnis

Service

24

“Hausarztbasiertes Palliativnetz” gegründet

25

Gefunden: die passende Klinik Informationsmaterial für Arztpraxen zu den Qualitätsberichten der Krankenhäuser

26

Versorgungsinnovationen - KBV-Messe

28

“Unser Leben mit Krebs” Neue LAGO-Broschüre

29

Niederlassungen im Januar 2010

31

Zulassungen und Ermächtigungen

33

Nachbesetzungen

35

Zweiter Tag der Niedergelassenen am 7.5.2010

36

Zulassungssperren

37

Praxisbörse

39

Fortbildung

45

Glückwünsche

48

Impressum

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Aktuell im Gespräch

Eine Idee wird Wirklichkeit – Aktuell im Gespräch mit Dr. med. Hans-Joachim Helming, Vorsitzender des Vorstandes der KV Brandenburg Brüssel hat zugestimmt haben Sie schon die Sektkorken knallen lassen? Ich kann mich noch nicht entscheiden, aus welchem europäischen Mitgliedsland ich den Sekt nehmen soll: spanischen Cava, italienischen Spumante, französischen Champagner oder deutschen Sekt. Nach dieser optimistischen Zäsur ist es angebracht, erst einmal kurz den Blick zurück zu werfen. Sie hatten eine Idee … Ich fand es unsinnig, dass wir beispielsweise in Brandenburg jeden Tag hunderte unterschiedliche Bereitschaftsdienstnummern in Tageszeitungen veröffentlichen ließen. Und in den anderen Bundesländern sah beziehungsweise sieht das ja nicht anders aus, von den Ballungszentren einmal abgesehen. Und da fiel mir die 115 ein, über die schon zu DDR-Zeiten der Dringliche Hausbesuchs-Dienst zu erreichen war. Ja, und dann nahm das Projekt seinen Lauf. Gab es zwischendurch einmal Momente, als Sie gedacht haben, das wird nie etwas?

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Gewiss, aber so ein Gefühl spornt an, ein drohender Misserfolg setzt ungeahnte Motivationsschübe frei. Zudem: Als ich in Brüssel startete, wurde von Lobbyisten ein Zeitraum zwischen 6 bis 8 Jahren für ein solches Projekt in Aussicht gestellt, da sind die nunmehr etwas mehr als drei Jahre nahezu eine Sensation! Deshalb konnte eine momentane Durststrecke niemals wirklich das Gefühl der Enttäuschung aufkommen lassen – eigentlich lief immer irgendeine Aktivität und bereitete den nächsten Schritt vor. Nun ist ein solches Riesenprojekt nicht allein zu stemmen. Die KBV ist der starke Partner an der Seite. Wie geht es jetzt weiter? Nachdem wir die einheitliche europäische Bereitschaftsdienst-Nummer in Brüssel durchgeboxt haben, kommt es jetzt auf die bundesweite Umsetzung an. Da ist die KBV unverzichtbar und der Vorsitzende, Kollege Köhler, beweist sich auch wirklich als ein überaus motivierter Partner. Ich bin froh, in diesem Punkt nicht mehr Überzeugungsarbeit leisten zu müssen. Mit anderen Worten, jetzt folgen zwölf Monate intensiver Arbeit, auch Überzeugungsarbeit?


Aktuell im Gespräch

Überzeugungsarbeit auf Länderebene! Einige KVen erkundigen sich bereits nach den konkreten Umsetzungsschritten, wollen aktiv werden. Andere sind da etwas „zurückhaltend“; vermutlich, weil sie sich noch nicht wirklich mit der Materie auseinandergesetzt haben und glauben, sie müssten ihre etablierte Durchführungslogistik ändern. Eine ganz praktische Frage. Was hat Otto-Normalverbraucher von dieser neuen Nummer? Der von Ihnen so betitelte Otto-Normalverbraucher braucht sich zukünftig nur noch diese eine Nummer zu merken. So wie er mit der 110 bzw. 112 von überall aus immer die Polizei oder Feuerwehr erreicht. Genau. Egal ob er auf der Hallig urlaubt oder auf der Alm die Kühe hütet: Wenn ihm die „Galle piept“, kann er mit der 116 117 den regional zuständigen Bereitschaftsdienstarzt anrufen. Und wenn er im europäischen Ausland ist, muss er auch nicht erst erkunden, wie man dort einen Arzt außerhalb der Sprechstundenzeiten zum Setzen eines Spasmolytikums erreicht, denn auch dort gilt die 116 117! Vorausgesetzt, diese Länder schließen sich unserer Initiative an … Natürlich ist dies eine Entscheidung, die die Länder treffen müssen. Aber alle Voraussetzungen dafür sind nunmehr gegeben. Jetzt stehe ich übrigens gerade mit Österreich in Kontakt, und so wollen wir nach und nach die europäischen Länder überzeugen.

Apropos: Dass die Ärzteschaft sich dieses Themas annimmt, ist zumindest nicht alltäglich. Wir machen damit sehr deutlich, wie ernst wir den Sicherstellungsauftrag nehmen, und dass wir uns wirklich um die Interessen der Patienten kümmern. Meine Erfahrung zeigt auch, dass viele politische Entscheidungsträger, aber auch journalistische Meinungsbildner, nahezu erstaunt sind, dass wir Ärzte einmal ein Thema besetzen, welches nicht mit der Forderung nach mehr Geld verknüpft ist. Ein gutes Stichwort. Bei einem solchen Projekt kommt man nicht umhin, nach den Kosten zu fragen. Wer finanziert dies und in welcher Höhe? Die Logistik des Bereitschaftsdienstes war schon immer Teil des Sicherstellungsauftrages. Die dazu erforderlichen Aufwendungen haben wir Ärzte auch schon immer getragen: entweder als Inserat-Kosten in den Tagesmedien, als Dienstleistungsentgelt für die Inanspruchnahme von Rettungsleitstellen oder als Kosten für ein Call-Center. In den meisten Fällen wird sich der finanzielle Aufwand für die computergestützte Anrufvermittlung sehr in Grenzen halten und nicht gravierend von den jetzigen finanziellen Belastungen abweichen. Im Übrigen: In Brandenburg praktizieren wir dieses Verfahren ja mit unserer BereitschaftsdienstNummer schon länger. Herr Dr. Helming, vielen Dank Gefragt und notiert von Ralf Herre

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Berufspolitik

Närrisch! Oder was dem Kölner sein „Jeck“, ist dem Brandenburger sein „Lo(o)s“ ! Dem Narrentum gehört ja Gott sei Dank nur in dieser Zeit die mediale Aufmerksamkeit. Deshalb lassen wir in diesen Tagen eine Fülle närrischer Possen über uns ergehen. Zugegeben, manchmal schon zähneknirschend. Beispiele gefällig? Bitteschön: Unter dem Motto: In NRW „ Ihr Geld geht fremd...“ oder in Hessen „Gleiches Geld für gleiche Leistung“ fordern meine Amtsbrüder aus diesen Bundesländern mehr Geld für ihre Kollegen. In Hessen will man 10% mehr und in NRW will man nichts abgeben, weil man Probleme in den Praxen hat oder befürchtet. Voraussichtlich 6 Prozent Honorarsteigerung im Jahr 2009 reichen nicht. Alaaf - diesen Forderungen schließe ich mich uneingeschränkt an! Unsere voraussichtliche Steigerung von 10 Prozent stört mich dabei nur bedingt. Denn 50 Pappnasen plus 10 Prozent sind immer noch weniger als 60 Pappnasen plus 6 Prozent; ein Unterschied von fast 15 Prozent. Soviel „Faschingsarithmetik“ sei einem Cottbuser Narren verziehen. In Sachen Narretei müssen wir aber gar nicht über unsere brandenburgi-

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schen Landesgrenzen hinaus Beispiele bemühen. Mit der Erkenntnis, „die KVBB verrät die Interessen der Brandenburger Ärztinnen und Ärzte“ glänzt Kollege H. Loos als brandenburgischer MEDI-Vorsitzender in seiner Kritik an der KV-Führung und Vertreterversammlung. Und setzt noch eins drauf: Besagte KV-Führung betrüge die Ärzte um die Früchte ihrer Arbeit. Das ist starker Tobak, selbst für närrische Zeiten. Dem Vorstand und der VV dies wider besseres Wissens vorzuwerfen und uns im gleichen Zuge aufzufordern, zur bundesweiten RLVSystematik zurückzukehren, die wir im Übrigen gar nicht außer Kraft gesetzt haben, taugt noch nicht einmal zu einer Büttenrede. Oder soll die 5. Jahreszeit genutzt werden, um auf die Wahlen in diesem Jahr einzustimmen? Das würde passen und sollte dann beantwortet werden mit: Was dem Kölner sein „Jeck“, ist dem Brandenburger sein „Lo(o)s“ ! Darauf ein dreifach Cottbus Helau! Ihr Peter Noack


Herzliche Glückwünsche LFB-Präsident wird 60 –

Glückwunsch

Glückwunsch!

KVBB-Vorstand gratuliert Dipl.-Med. Thomas Schmidt Am 12. Februar 2010 feierte Dipl. Med. Thomas Schmidt, Präsident des Landesverbandes der freien Berufe, seinen 60. Geburtstag. Der Zahnarzt aus Hohen Neuendorf ist auch stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZV in Brandenburg. Thomas Schmidt engagiert sich seit vielen Jahren in der Gesundheitspolitik. Das begann in der Wendezeit im Virchowbund. Als Parlamentarischer Staatssekretär gehörte er der Regierung de Maizière an. Seit 1995 ist er Vorstandsmitglied der KZV Land Brandenburg, zunächst ehrenamtlich und seit 2005 als hauptamtlicher Stellvertreter des Vorsitzenden. Im Jahre 2000 wählte ihn der Landesverband der Freien Berufe Brandenburg zum

Präsidenten. In den neun Jahren als LFB-Präsident hat er dem Verband im Land Brandenburg eine Stimme verschafft und zu großem Einfluss verholfen. Davon zeugen die regelmäßigen Treffen mit Ministerpräsident Platzeck und Landespolitikern. Die 60 ist für den Jubilar kein Grund, es ruhiger angehen zu lassen, allerdings hätte er gerne ein wenig mehr Zeit für seine Hobbys, wie Angeln und Boot fahren. Der Vorstand der KV Brandenburg gratuliert dem Jubilar sehr herzlich und wünscht ihm neben einer stabilen Gesundheit weiterhin viel Freude im Beruf und in seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement sowie persönlich alles Gute.

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Honorarverteilung

Honorarverteilung im III. Quartal 2009 Für die Honorarverteilung im III. Quartal 2009 stand in Brandenburg eine morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (M-GV) in Höhe von ca. 175 Mio. Euro zur Verfügung. Nach Abzug der Zahlungen im Rahmen des Fremdkassenzahlungsausgleichs sowie der Vergütung der antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen verblieben ca. 150 Mio. Euro zur Aufteilung an die Honorarfonds Hausärzte/Fachärzte. Zusätzlich konnten außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung Leistungen im Umfang von ca. 53 Mio. Euro vergütet werden. Die durchschnittlichen Überschreitungen des RLV betrugen für Hausärzte ca. 14 Prozent und für Fachärzte ca. 26 Prozent. Die das A-RLV überschreitenden Leistungsanteile konnten gemäß § 9 M-GV/A-RLV Vertrag 2009 im Honorarfonds Hausärzte auf Basis eines Punktwertes von 1,5718 ct

bzw. im Honorarfonds Fachärzte auf Basis eines Punktwertes von 0,3473 ct vergütet werden. Zur Bewertung dieser Vergütung sei darauf hingewiesen, dass zum III. Quartal 2009 die Änderungen des BewA in Kraft traten, die in der 180. Sitzung beschlossen wurden. Diese betrafen insbesondere die Umstellung auf die RLV-Fallzählung sowie die Einführung neuer freier Leistungen für einige Arztgruppen. Für die Höhe der M-GV ist neben dem sich aus der Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen im Jahr 2009 (M-GV/A-RLV-Vertrag) ergebenden Behandlungsbedarf je Versicherten auch die jeweils aktuelle Zahl der Versicherten heranzuziehen. Sie ist, über alle Kassen im Bereich der KV Brandenburg gesehen, weiterhin rückläufig.

Versichertenentwicklung III/2009 zu III/2008 - 0,73 %

GKV -2,12 %

AOK LKK

0,25 %

IKK

-20,35 %

BKK KN

III/2009

- 3,75 %

III/2008

1,49 % 5,45 %

VdEK 0,5 Mio. Seite 8 | AUSGABE 2 / 2010

1,0 Mio.

1,5 Mio.

2,0 Mio.

2,5 Mio.

Versicherte


Honorarverteilung

Im Rahmen der Verhandlungen mit den Krankenkassen zum M-GV/A-RLVVertrag 2010 ist es darüber hinaus gelungen, eine Abstimmung zur Höhe der Zusatzpunktwerte für ausgewähl-

te Leistungen gem. § 3 Abs. 1 für das Jahr 2009 zu erzielen. Es gelten folgende Zusatzpunkte für das Jahr 2009:

Leistungsbereich

Zusatzpunktwert

Substitution (GOP 01950-01952)

0,1106 ct

belegärztliche Leistungen gem. EBM

0,1421 ct

Ambulantes Operieren (Kapitel 31 EBM, GOP 04514, 04515, 04518, 04520, 13421 bis 13431 EBM sowie weitere GOP gemäß Anlage 1 Abschnitt 2 und 3 des Vertrages nach § 115b Abs. 1 SGB V)

0,0705 ct

Künstliche Befruchtung (nach den GOP 01510 bis 01512, 02100, 02341, 05310, 05330, 05340, 05341, 05350, 11311, 11312, 11320 bis 11322, 31272, 31503, 31600, 31608, 31609, 31822, 33043, 33044, 33090, 36272, 36503 und 36822 sowie Kapitel 8.5 EBM)

0,1145 ct

Hautkrebsscreening (GOP 01745, 01746, 10343, 10344)

1,0000 ct

Weitere Informationen auf den Seiten 10 und 11.

Restzahlung IV/2009 Der Termin für die Restzahlung für das Quartal IV/2009 ist am Donnerstag, den 29. April 2010.

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 9


Honorarverteilung

Honorarfonds Hausärzte Quartal III/2009

74,6 Mio. Euro

darunter:

Dienstpauschalen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

1,6 Mio. Euro

Qualitätsabhängige Fallwertzuschläge

2,9 Mio. Euro

Besondere Inanspruchnahme (GOP 01100 - 01102)

0,3 Mio. Euro

Dringende Besuche (GOP 01411, 01412, 01415)

1,2 Mio. Euro

Schmerztherapie des Abschnitts 30.7.1

0,5 Mio. Euro

Akupunktur

0,6 Mio. Euro

Labor

2,7 Mio. Euro

Kostenpauschalen

0,2 Mio. Euro

Vergütung für RLV-Leistungen zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen

63,2 Mio. Euro

Honorarfonds Fachärzte Quartal III/2009

75,7 Mio. Euro

darunter:

Leistungen der Fallwertzuschläge

1,1 Mio. Euro

Ärzte ohne RLV

3,4 Mio. Euro

Besondere Inanspruchnahme (GOP 01100 - 01102)

0,1 Mio. Euro

Dienstpauschalen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

0,9 Mio. Euro

Dringende Besuche (GOP 01411, 01412, 01415)

0,1 Mio. Euro

Ambulante praxisklinische Betreuung und Nachsorge (GOP 01510 bis 01531)

0,6 Mio. Euro

Seite 10 | AUSGABE 2 / 2010


Honorarverteilung

Honorarfonds Fachärzte Quartal III/2009

75,7 Mio. Euro

darunter:

Empfängnisregelung; Sterilisation; Schwangerschaftsabbrüche nach Abschnitten 1.7.5 bis 1.7.7

1,9 Mio. Euro

Histologie, Zytologie (GOP 19310 bis 19312, 19331)

0,8 Mio. Euro

Schmerztherapie des Abschnitts 30.7.1*

0,4 Mio. Euro

Akupunktur des Abschnitts 30.7.3

0,4 Mio. Euro

Polysomnographie (GOP 30391)

0,7 Mio. Euro

Labor

9,8 Mio. Euro

MRT-Angiographie des Abschnitts 34.4.7

0,1 Mio. Euro

Leistungen des Abschnitts 5.3 EBM (GOP 05330 - 05350)

0,2 Mio. Euro

Nephrologische Leistungen (Abschnitt 13.3.6 EBM)

1,9 Mio. Euro

Bronchoskopie (GOP 09315, 09316, 13662 - 13670)

0,02 Mio. Euro

Gesprächs- und Betreuungsleistungen (GOP 14220, 14222, 21216, 21220, 21222)

1,4 Mio. Euro

Kostenpauschalen des Kapitels 40

1,7 Mio. Euro

Vergütung für RLV-Leistungen zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen

47,9 Mio. Euro

* ohne ausschließlich schmerztherapeutisch tätige Ärzte

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Honorarverteilung

Nachvergütungen

Aufgrund der mit den Krankenkassen erfolgten Abstimmung zur Höhe der Zusatzpunktwerte für ausgewählte Leistungen gem. § 3 Abs. 1 M-GV/ A-RLV Vertrag für das Jahr 2009 konnte eine Nachvergütung für diese Leistungen für das erste Halbjahr 2009 erfolgen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die entsprechenden Nachvergütungen unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Unterschriftsverfahrens zu dieser vertraglichen Regelung stehen.

Darüber hinaus wurden infolge der Umsetzung des Vertrages zur Durchführung des strukturierten Behandlungsprogramms nach § 137f SGB V Koronare Herzkrankheit (DMP KHK) eine Nachvergütung für den DMPbedingten Mehrbedarf für den Zeitraum IV/2007 bis III/2008 vorgenommen. Ansprechpartner: Fachbereich Statistik / Honorar

EBM-Änderung: künstliche Befruchtung Die Vertragspartner erzielten Konsens darüber, dass die Präambel Nr.9 zum Abschnitt 8.5 des EBM dahingehend anzupassen ist, dass die Kostenpauschalen 32575, 32576, 32614, 32618, 32660 und 32781 auf dem Behandlungsausweis des Ehemannes zu berechnen sind. In diesem Zusammenhang besteht Einigkeit darüber, die Kostenpauschalen 32614 (HBc-Antikörper) und 32618 (HCV-Antikörper) zusätzlich in den EBM aufzunehmen. Aufgrund der geplanten rückwirkenden Beschlussfassung zum 1.1.2010 empfehlen wir, die genannten Leistungen vorsorglich ebenso mit „X“ zu kennzeichnen, wie es in der bundeseinheitlichen Codierungsliste vorgesehen wird.

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Diese neuen Kostenpauschalen können Sie nur manuell in Ihr Praxisverwaltungssytem aufnehmen, da sie noch nicht Bestandteil der Stammdaten für das Abrechnungsquartal I/2010 sind. Hintergrund ist die Änderung der Richtlinien über die künstliche Befruchtung unter Berücksichtigung der im April 2008 in Kraft getretenen TPG-Gewebeverordnung zur Testung von Keimzellenspendern.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend


Praxis aktuell

EBM-Änderung: OPS-Codes und GOP 01800 Wir möchten Sie nachfolgend über die Beschlüsse des Bewertungsausschusses aus seiner 205. Sitzung, 206. Sitzung und 210. Sitzung zu Änderungen des EBM informieren.

Änderungen zum 1.1.2010 In der 205. Sitzung erfolgte die Anpassung des Anhangs 2 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an den Operationenschlüssel Version 2010. Der Bewertungsausschuss beschloss im Rahmen der

Aktualisierung die Neuaufnahme sowie Streichungen von Operationsschlüsseln aus dem Anhang 2 des EBM. Eine Übersicht der im Anhang 2 neu aufgenommenen bzw. gestrichenen OPS-Codes finden Sie im vollständigen Beschlusstext im Deutschen Ärzteblatt, Heft 51-52 vom 21.12.2009. Der Bewertungsausschuss hat in seiner 210. Sitzung den Beschluss gefasst, dass die Chronikerpauschalen

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AUSGABE 2 / 2010 | Seite 13


Praxis aktuell

nach den Nrn. 03212 bzw. 04212 in diabetologischen Schwerpunktpraxen oder in HIV-Schwerpunktpraxen seit dem 1.1.2010 unbefristet neben den Versichertenpauschalen nach den Nrn. 03120 bis 03122 bzw. 04120 bis 04122 berechnet werden können. Die zweite und dritte Anmerkung hinter der Gebührenordnungsposition 03212 lauten neu wie folgt: 2. Die Gebührenordnungsposition 03212 ist bei Überweisung durch einen in der Präambel 3.1 Nr. 1 genannten Vertragsarzt zur spezialisierten diabetologischen Behandlung in diabetologischen Schwerpunktpraxen auch neben den Gebührenordnungspositionen 03120 bis 03122 berechnungsfähig. Die entsprechende Kodierung nach ICD-10-GM ist bei der Überweisung anzugeben. 3. Die Gebührenordnungsposition 03212 ist bei Überweisung durch einen in der Präambel 3.1 Nr. 1 genannten Vertragsarzt zur spezialisierten Behandlung eines an HIV/AIDS-erkrankten Patienten gemäß Abschnitt 30.10 in HIV-Schwerpunktpraxen auch neben den Gebührenordnungspositionen 03120 bis 03122

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berechnungsfähig. Die entsprechende Kodierung nach ICD-10-GM ist bei der Überweisung anzugeben. Die Änderung der zweiten Anmerkung gilt analog für die Gebührenordnungsposition 04212.

Änderungen zum 1.4.2010 In der 206. Sitzung erfolgten Änderungen zur Gebührenordnungsposition 01800 Änderung der Gebührenordnungsposition 01800 Treponemenantikörper-Nachweis mittels TPHA/TPPA-Test (Lues-Suchreaktion) und/oder Immunoassay im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge 125 Punkte Die Veröffentlichung der vollständigen Beschlusstexte der genannten Beschlüsse finden Sie im Deutschen Ärzteblatt, Heft 51-52 vom 21.12.2009.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend


Praxis aktuell

Vergütungs- und Belegarztvereinbarung 2008

AOK stimmt maximaler Steigerung zu Kurz vor der Fusion mit der AOK Berlin hat die AOK Brandenburg als erste Primärkasse die Vergütungsvereinbarung und die Belegarztvereinbarung für das Jahr 2008 mit der KVBB geschlossen. Damit hat die AOK auch für das letzte Jahr der alten Vergütungswelt der Anhebung der Gesamtvergütung um die max. zulässige Steigerungsrate in Höhe von 0,64 Prozent zugestimmt. Der Punktwert für die extrabudgetär zu vergütenden Leistungen blieb trotz der Höherbewertung im EBM gleich und ist in Höhe von 4,2 ct für Präventionsleistungen, die Leistungen des ambulanten Operierens, die Substitutionsbehandlung, Arztanfragen und sogenannte „neue Leistungen“ wie Akupunktur maßgeblich. Gleichermaßen gilt dieser Punktwert für die im Jahr 2008 neu in den EBM aufgenommenen und extrabudgetär zu vergütenden Leistungen (Chlamydien-Screening; HautkrebsScreening nach GOP 01745, 01746, 10343, 10344) und die belegärztlichen Leistungen, deren konkreter abrechnungsfähiger Umfang mit der AOK Brandenburg in einem separaten

Vertrag geregelt werden konnte. Die Belegarztvereinbarung ist Bestandteil der beiliegenden Ergänzungslieferung zum Vertragsordner. Besonders hervorzuheben ist die Stützung des Mindestpunktwertes für ausgewählte psychotherapeutische Leistungen mit einem Betrag von 500 TEuro, sodass die Finanzierung dieser Leistungen in ganz erheblichem Umfang durch die AOK Brandenburg gewährleistet wird. Ebenso zu erwähnen ist die Förderung der sozialpsychiatrischen Leistungen durch floatende Zusatz-Punktwerte und die Bereitstellung von Zuschlägen für Wegepauschalen. Die Aufsichtsbehörde muss dieser Vergütungsvereinbarung noch zustimmen.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* Fachbereich Statistik/Honorar Fachbereich Verträge * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 15


Praxis aktuell

Änderungen der Vergütung des Mammographie-Screenings Für die Quartale I und II des vergangenen Jahres konnten sogar die bereits honorarwirksam umgesetzten Punktwerte vereinbart werden. Ab dem III. Quartal 2009 wurde eine vereinfachte Regelung für die GOP 01750 bis 01758 verhandelt und auslastungsabhängig einheitliche Punktwerte vereinbart. Die Punktwerte für das Jahr 2009 sind Bestandteil der diesem Heft beiliegenden Ergänzungslieferung zum Vertragsordner der KVBB. Ab dem Jahr 2010 gelten folgende auslastungsabhängige Punktwerte für die Vergütung der Leistungen nach Abschnitt 1.7.3 EBM:

Die Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen für das Jahr 2009 regelt u.a., dass die in der Vereinbarung über die Vergütung des Mammographie-Screenings festgelegten Punktwerte an die EBM-Punkt zahlerhöhung anzupassen sind. Ziel sollte dabei eine gleichbleibende Vergütungshöhe sein. Diese Anpassung haben KVBB und Krankenkassen im Land Brandenburg nunmehr vereinbart, wobei erreicht wurde, dass mindestens der Orientierungswert als Vergütungspunktwert zum Ansatz kommt. Teilnahmequote

unter 40,5 %

ab 40,5 %

ab 50,5 %

ab 60,5 %

ab 70,5 %

Punktwert in Cent GOP 01750 bis 01758

3,6465

3,5812

3,5048

3,5048

3,5048

GOP 01759

4,0929

4,0094

3,9259

3,8424

3,7588

Die Vereinbarung der Punktwerte für das Jahr 2010 befindet sich im Unterschriftsverfahren und wird nach Unterzeichnung im Vertragsordner veröffentlicht.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* Fachbereich Qualitätssicherung Fachbereich Statistik/Honorar Fachbereich Verträge * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend

Seite 16 | AUSGABE 2 / 2010


Praxis aktuell

Ergänzende Hautkrebsvorsorge für TK-Versicherte Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sich derzeit ein Hautkrebsvorsorge-Vertrag für Versicherte der Techniker Krankenkasse im Unterschriftsverfahren befindet. Da dieser Vertrag rückwirkend zum 1.1.2010 in Kraft treten soll, möchten wir hiermit bereits über die Vertragsinhalte informieren: Patienten haben laut Vertrag vom 20. bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebsvorsorge-Untersuchung bei Hautärzten, die ein anerkanntes Fortbildungsprogramm für das Hautkrebsscreening absolviert und die entsprechende Genehmigung erhalten haben. Der vereinbarte Leistungsumfang umfasst neben der Information des Patienten über das Versorgungsangebot, die Anamnese, die körperliche Untersuchung und die erstmalige Hauttypbestimmung, ebenso die Beratung über das Ergebnis der Vorsorgemaßnahmen. Diese Leistungen sind in den Patientenunterlagen zu dokumentieren. Bei anschließenden Maßnahmen, die aufgrund eines Verdachtes oder des Vorliegens einer Krankheit

notwendig werden, handelt es sich um kurative Behandlungen, die nicht Gegenstand dieses Vertrages sind. Die Auflichtmikroskopie ist ebenfalls nicht Bestandteil des Vertrages. In Bezug auf die Leistungsvergütung ist es gelungen, eine Pauschale in Höhe von 25,62 Euro zu vereinbaren (SNR 94100). Dies entspricht dem Honorar inkl. Zusatzpunktwert, welches für die vergleichbare EBM-Leistung bei Versicherten ab 35 Jahren gezahlt wird. Die Praxisgebühr ist für Leistungen im Rahmen dieses Vertrages nicht zu erheben. Sobald das Unterschriftsverfahren abgeschlossen ist, werden Sie darüber zeitnah in Kenntnis gesetzt.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* Fachbereich Verträge * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 17


Praxis aktuell

Teilnehmer an “AOK-Curaplan”:

Befreiung von der Praxisgebühr Versicherte der AOK Berlin-Brandenburg, die an einem strukturierten Behandlungsprogramm „AOK-Curaplan“ (DMP) teilnehmen, werden ab dem 1.1.2010 von der Zahlung der Praxisgebühr bei allen an DMP teilnehmenden Haus- und Fachärzten weiterhin befreit. Die Versicherten erhalten eine Curaplan-Befreiungskarte zum Nachweis für den Erlass der Praxisgebühr, die ab Beginn der Teilnahme (frühestens ab 1.1.2010) bis aktuell 30.6.2010 gilt. Für die Kennzeichnung in der Abrechnung ist zu beachten: • Wie bisher ist die vorgesehene Symbolnummer (SNR 80040) anzugeben.

• Überweisungen für den Versicherten können nach den Regelungen des Bundesmantelvertrages – Ärzte (BMV-Ä) sowie des jeweiligen DMP-Vertrages weiterhin ausgestellt werden. Diese Befreiung von der Praxisgebühr gilt ausschließlich bei allen an DMP teilnehmenden Haus- und Fachärzten der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung mit Ausnahme von Psychotherapeuten und dem allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend

Weiterführung Diabetikerversorgung Wie in „KV-intern“ 1/2010 informiert, vergüten die Krankenkassen auch im 1. Halbjahr 2010 die Leistungen der Diabetes-Schwerpunktpraxen in Höhe von 75 Prozent der bis 2008 nach dem Strukturvertrag gezahlten Pauschalen. Ausnahme: die weiterhin zu 100 Prozent vergüteten Patientenschulungen.

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Diese Vergütungssätze gelten gleichermaßen für die Versorgung der heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamten. Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend


Praxis aktuell

Ultraschall-Vereinbarung Stichprobenprüfung der ärztlichen Dokumentation Die zum 1. April 2009 in Kraft getretene Ultraschall-Vereinbarung regelt u. a., welche Inhalte (Indikation, Befund, Diagnose, etwaige Konsequenzen) aus der Routinedokumentation mindesten hervorgehen müssen (siehe § 10 Abs. 2 ff). Diese Angaben werden einschließlich der dazugehörigen Bilddokumentation hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit im Rahmen von Stichprobenprüfungen durch die Kassenärztliche Vereinigung überprüft (§ 11 der Ultraschall-Vereinbarung). Die Qualitätssicherungskommission „Sonographie“ weist noch einmal auf die Beurteilungskriterien der schriftlichen und bildlichen Dokumentation hin. Aus der ärztlichen Dokumentation müssen hervorgehen: • Patientenidentität (Name und Alter) • Untersucheridentifikation • Untersuchungsdatum • Fragestellung bzw. Identifikation der Untersuchung • ggf. eingeschränkte Untersuchungsbedingungen bzw. Beurteilbarkeit • organspezifische Befundbeschreibung, außer bei Normalbefunden

• (Verdachts-)Diagnose • abgeleitete diagnostische und / oder therapeutische Konsequenzen und / oder abgeleitetes anderweitiges Vorgehen Die Bilddokumentation muss mindestens umfassen: • die Inhalte nach Anlage III Nummer 6 der UltraschallVereinbarung • bei Normalbefund: Darstellung von einer oder mehreren geeigneten Schnittebenen zur Belegung des Normalbefundes im Sinne der Fragestellung (nur bei B-Modus) • bei pathologischem Befund: Darstellung in 2 Schnittebenen oder – wenn dies nicht möglich ist – in einer Schnittebene (nur bei B-Modus) Hinweis: Die schriftliche Dokumentation im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung erfolgt entsprechend der Mutterschafts-Richtlinien. Die schriftliche Dokumentation der sonographischen Früherkennungs-Untersuchung der Säuglingshüfte hat gem. Anlage V der Ultraschall-Vereinbarung zu erfolgen. Ansprechpartner: Fachbereich Qualitätssicherung Frau C. Hinze, Tel. 0331/23 09 319 AUSGABE 2 / 2010 | Seite 19


Praxis aktuell

Die elektronische Gesundheitskarte – aber wann? Während einige Servicedienstleister bereits Aufforderungen zum Kauf von zertifizierten Kartenlesegeräten an ihre Ärzte verschicken, wird im Gesundheitsministerium und in der gematik noch immer über das Für und Wider der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte diskutiert. Die Ärztezeitung berichtete in der Ausgabe vom 31.1.2010 von einer Stellungnahme des Gesundheitsministers Dr. Philipp Rösler, in der er gegenüber seinem nordrhein-westfälischen Amtskollegen klar stellt, dass er auf einen raschen Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte, kurz eGK, drängt, gleichzeitig aber an seinem Moratorium für medizinische Anwendungen (unter anderem das elektronische Rezept) festhält. Nach der Auffassung des Gesundheitsministers soll bei der Einführung der Karte zunächst das Versichertendatenmanagement (bisherige Funktionalität der Krankenversichertenkarte), die Notfalldatenspeicherung und die Möglichkeit der sicheren Kommunikation realisiert werden. Trotz dieser grundsätzlichen Positionierung des Gesundheitsministeri-

ums können keine konkreten Aussagen zur Einführung der Karte in den einzelnen Regionen getroffen werden. Die bisherige Planung der gematik für die Einführung der eGK in Brandenburg für Februar/ März 2010 wurde komplett verworfen, die Planungen für einen neuen Ausgabetermin sind noch nicht abgeschlossen. Selbst die Verhandlungen zu den mit dem Basis-Rollout in Zusammenhang stehenden Förderungen der Kartenlesegeräte verliefen im Dezember 2009 ergebnislos, so dass derzeit keine konkreten Aussagen über die Höhe und den Umfang der Förderung getroffen werden können. Ein neuer Termin zur Verhandlung der Bezuschussungen zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der KBV steht bisher noch aus. Zusammenfassend sollte daher, soweit es nicht unbedingt notwendig ist, auf den Erwerb neuer Kartenlesegeräte zurzeit verzichtet und die weitere Entwicklung bei der Einführung der eGK abgewartet werden. An dieser Stelle werden wir natürlich über alle Änderungen umfassend informieren. Siehe auch Info-Kasten auf Seite 21

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Praxis aktuell

Die gematik Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen. Sie wurde von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens zum 11.Januar 2005 gegründet. Seit dem 1. Juli 2008 hat die gematik folgende Gesellschafterstruktur: GKV-Spitzenverband, Deutscher Apothekerverband, Bundesärztekammer, Bundeszahnärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Verband der privaten Krankenversicherung. Aufgabe der gematik ist die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte und ihrer Infrastruktur. Dafür entwickelt sie eine einheitliche IT-Architektur und darauf aufbauende Telematik-Module. Weitere Informationen unter www.gematik.de

Versorgung mit Radiopharmaka Aufgrund des fortbestehenden Versorgungsengpasses bei Radionukliden ist es weiterhin zur Sicherstellung der Versorgung der Patienten mit therapieentscheidenden nuklearmedizinischen Untersuchungen erforderlich, dass als Substitut für stark radionuklidverbrauchende Knochenszintigraphien mit 99m-Technetium Positronen-Emissions-Tomographien (PET) mit radioaktiven Fluorverbindungen durchgeführt werden. Der Bewertungsausschuss hat daher in seiner 211. Sitzung seine Überbrückungsregelung vom 1.1.2010 bis vorläufig zum 30.6.2010 verlän-

gert. Das betrifft die Vergütung der PET-Untersuchung mit 18-Fluorid mit der bundeseinheitlichen Gebührenordnungsposition 88738. Die vollständige Durchführungsempfehlung entnehmen Sie bitte dem Deutschen Ärzteblatt, Heft 4 vom 29.1.2010.

Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Preise aus Mobilfunknetzen ggf. abweichend

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Aktuell im Gespräch

Geduld und Kompromissfähigkeit Aktuell im Gespräch mit Hartmut Uhl, Psychologischer Psychotherapeut und ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Potsdam Herr Uhl, Sie sind einer von insgesamt 17 brandenburgischen Ärzten und Psychotherapeuten, die sich ehrenamtlich zumindest ein stückweit der Juristerei verschrieben haben. Warum? Ich bin froh, in einem Rechtsstaat zu leben und möchte das geltende Sozialrecht besser kennen lernen und an dessen Umsetzung mitwirken. Welche Eigenschaften muss man für solch eine Tätigkeit mitbringen? Geduld, Abstraktionsvermögen, Kompromissfähigkeit. In welchen Verfahren kommen Sie zum Einsatz? In Verfahren, die das Kassenarztrecht betreffen: Honorare, Zulassungen, Regresse. Wie oft ist dies der Fall? Etwa vier Mal jährlich, aber das ist von Jahr zu Jahr verschieden. Gefragt ist ja wohl vor allem Ihr Sachverstand als zugelassener Psychotherapeut. Wie ist das, wenn man dann im Sozialgericht den eigenen Kollegen gegenüber sitzt?

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Das ist mir bisher noch nicht passiert. Gefragt ist oft der Sachverstand als Mitglied einer KV. Wie und auf welchen Gebieten muss sich ein ehrenamtlicher Richter weiterbilden? In den relevanten Fragen des Kassenarztrechts. Dazu gehören das Studium der Zeitschriften, die von den Körperschaften herausgegeben werden und auch die Teilnahme an der einmal jährlich stattfindenden Fortbildung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter, die in meinem Falle von den norddeutschen KVen organisiert wird und ein Wochenende in Anspruch nimmt. Sind Sie als Psychotherapeut besonders gut geeignet für dieses Ehrenamt? Das vielleicht nicht. Aber Psychotherapeuten haben Übung darin, sich auch in spezielle Konflikte schnell hineinzudenken. Vielen Dank für dieses kurze Gespräch Gefragt und notiert von Ralf Herre


Praxis aktuell

Dank und Anerkennung an all jene, die zurzeit als ehrenamtliche Richter am Sozialgericht und Landessozialgericht tätig sind Name / Fachrichtung Dr. med. Harald Geyer FA für Kinderheilkunde Dr. med. Volkmar Skerra FA für Allgemeinmedizin Dr. med. Hans-Joachim Lüdcke FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten Dr. med. Christina Maczek FÄ für Kinderheilkunde Dr. med. Klaus-Dieter Preis FA für Urologie Dr. med. Volker Rasch FA für Augenheilkunde Dr. med. Sieghard Scholz FA für Chirurgie Dr. med. Ralph Schürer Praktischer Arzt Dr. med. Sigrun Voß FÄ für Allgemeinmedizin Dr. med. Helga Wellmann FÄ für Kinderheilkunde Gerhard Lenting FA für Urologie Dipl.-Med. Christian Friedrich FA für Allgemeinmedizin Dr. med. Ulrich Zeisler FA für Allgemeinmedizin Dipl.-Psych. Hartmut Uhl Psychologischer Psychotherapeut Dipl.-Med. Burkhard Timm-Labsch FA für Innere Medizin Dipl.-Med. Marlis Müller FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe Dr. med. Wolfgang Zech FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Gericht Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Sozialgericht Potsdam Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Sozialgericht Potsdam Berufung noch nicht erfolgt

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Praxis aktuell

„Hausarztbasiertes Palliativnetz“ gegründet Am 22. Januar 2010 haben Hausund Fachärzte aus Potsdam und Potsdam/Mittelmark gemeinsam mit den Schmerztherapeuten das „Hausarztbasierte Palliativnetz“ (HPN) gegründet. Es fußt auf den Erfahrungen einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit am häuslichen Krankenbett von Krebspatienten. Zu den Gründungsmitgliedern zählen 14 Hausärzte, je zwei Internisten und Anästhesisten sowie eine ärztliche Psychotherapeutin. Da seit der Einführung neuer gesetzlicher Regelungen die häusliche Palliativversorgung durch die Krankenkassen in Potsdam für Palliativpatienten sehr willkürlich und nicht nachvollziehbar vergütet wird, sehen wir uns zu diesem Schritt gezwungen, um das bisher Erreichte zu erhalten und weiterzuentwickeln. Derzeit arbeitet eine Gruppe von Berliner und Brandenburger Schmerz-

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therapeuten gemeinsam an einem Therapiepfad „Tumorschmerz“. Diese Erkenntnisse sollen übernommen und auf andere Symptome der Palliativmedizin erweitert werden. Intensiv wird an einem Konzept für die komplexe Palliativversorgung von Krebspatienten im Land Brandenburg gearbeitet. Dieses Konzept soll am 10.3.2010 auf dem Aktionstag „Tumorschmerz“ in Potsdam vorgestellt werden. Interessenten sind gerne zu dieser Veranstaltung, die unter dem Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“ stattfindet, eingeladen. Ebenso können sich die an einer aktiven Mitarbeit Interessierten gerne unter der E-Mail Adresse: aoz-potsdam@t-online.de melden. Dr. Knud Gastmeier, Gründungsmitglied des HPN


Praxis aktuell

Gefunden: die passende Klinik Informationsmaterial für Arztpraxen zu den Qualitätsberichten der Krankenhäuser

Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre Qualitätsberichte zu veröffentlichen, in denen sie über ihre Strukturen, Leistungen und den Stand der Qualitätssicherung informieren. Diese Angaben werden im Internet zur Verfügung gestellt: Neben einer Version im pdf-Format mit Daten zu den einzelnen Kliniken (erreichbar über die Internetportale der jeweiligen Krankenhäuser) gibt es zudem die Möglichkeit, über verschiedene Suchmaschinen die Qualitätsinformationen der Krankenhäuser zu vergleichen.

Dazu teilt die KBV in einem Rundschreiben mit: „Um den Bekanntheitsgrad dieser Qualitätsberichte in der Öffentlichkeit zu erhöhen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Informationsfaltblatt und ein Poster entwickelt, die zur Nutzung z.B. in den Arztpraxen geeignet sind.” Download: www.g-ba.de/informationen/ beschluesse/1066/ Anzeige

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 25


Praxis aktuell

Versorgungsinnovationen KBV-Messe präsentiert Konzepte, Diskussionsrunden, Vorträge und Seminare zur Patientenversorgung Vom 29. bis 31. März 2010 stellen sich in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften rund 30 innovative bundesweite und regionale Projekte zu Versorgungsinnovationen auf der ersten KBV-Messe vor. Sie vermittelt einen Überblick über den sich rasch entwickelnden Vertragsmarkt für neue Versorgungsstrukturen. KBV-Chef Dr. Köhler und der Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Daniel Bahr (FDP), eröffnen die Veranstaltung mit einem sogenannten Impulsdialog. Mit ihnen

diskutieren im Anschluss die gesundheitspolitischen Sprecher der Parteien sowie Patienten- und Ärztevertreter zum Thema „Versorgungsinnovationen für alle!?“. Daneben gibt es eine Industrieausstellung, auf der gewerbliche Anbieter die Möglichkeit haben, spezifische Angebote zu präsentieren. Programm, Anmeldung, Terminbuchungsportal: www.versorgungsmesse.net

Neue Wege Kommentar Mit Vorschusslorbeeren soll man vorsichtig sein, trotzdem: Glückwunsch! Das Vorhaben der KBV, Ende März eine Messe zu neuen, innovativen Versorgungsangeboten ins Leben zu rufen, ist ein ebenso interessanter wie dringend notwendiger Schritt. Seit Jahren wissen wir, dass mit den alten Strukturen die Herausforderungen der Zukunft in der medizinischen

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Versorgung nicht mehr zu meistern sind. Seit Jahren tun wir uns zugleich schwer, Bewährtes zu hinterfragen, anzupassen oder gar grundlegend zu verändern. Dabei haben sich im Kleinen viele Modelle entwickelt und bereits etabliert, die es verdienen, einem größeren Publikum gezeigt und erklärt zu werden. Insofern trifft die KBV-Messe


Praxis aktuell

den Nerv der Zeit. Denn eines ist unstrittig, Neues setzt sich nur schwerlich im Verborgenen durch, es benötigt vielmehr Öffentlichkeit, Partner, Nachahmer, Unterstützer. Und es benötigt Diskussionen. Auch dazu bietet die Messe in Form von Seminaren und Workshops viele Gelegenheiten. Wenn der KBV-Chef Köhler feststellt, dass „Krankenkassen, Ärzte und Politikvertreter ein Überblick über den sich rasch entwickelnden Vertragsmarkt für Versorgungsinnovationen verschafft wer-

den soll“, dann verdeutlicht dies zugleich den Anspruch des KV-Systems, dafür Motor zu sein. Apropos. Gerade die KVBB hat diesen Anspruch schon des Öfteren mit vielen konkreten Beispielen bewiesen. Man denke dabei nur einmal an die Ansätze integrierter Versorgung in einigen Regionen, an das jüngste Joint Venture mit der AOK oder solche innovativen Vertragsstrukturen wie ProMed plus. Ralf Herre

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AUSGABE 2 / 2010 | Seite 27


Praxis aktuell

„Unser Leben mit Krebs“ In neuer LAGO-Broschüre berichten Betroffene und Angehörige „Mein Leben hat sich insofern geändert, als dass ich jetzt intensiver lebe. Viele Dinge, über die ich mich früher aufregte, sind mir inzwischen nicht mehr so wichtig. … Früher nahm ich den Stress oft mit nach Hause. Inzwischen ist das anders“, sagt Ariane Biok-May. Die 42-Jährige hat NonHodgkin-Lymphom. Offen und ehrlich berichtet sie in der Broschüre „Unser Leben mit Krebs. Betroffene machen Mut“ über ihre Erkrankung. Wie sie damit klarkommt und ihre Familie. Die Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg (LAGO) und des Deutschen ILCO Landesverbandes BerlinBrandenburg. Auf 56 Seiten kommen darin Menschen zu Wort, die Krebs haben; vom ehemaligen brandenbur-

gischen Ministerpräsident, Manfred Stolpe, bis hin zur Abiturientin Anika Sasse. Sie beschreiben, wie sich ihr Leben durch die Krankheit geändert hat, reden über ihre Wünsche, ihre Ängste und ihren Willen, sich vom Krebs nicht unterkriegen zu lassen. Wie sich die Erkrankung der Mutter, des Ehemanns, der Tochter auf die Familie auswirkt, schildern der Sohn, die Ehefrau, die Mutter der Betroffenen.

Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro bei der LAGO bestellt werden. Telefon: 0331 / 270 71 72, E-Mail: post@lago-brandenburg.de

LAGO

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V.

ILCO

Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs, Landesverband Brandenburg

Seite 28 | AUSGABE 2 / 2010


Sicherstellung

Niederlassungen im Januar 2010 Planungsbereich Barnim Dr. med. Christoph Lehr FA für Allgemeinmedizin Schönower Str. 49 16341 Panketal Ulrike Kirsch FÄ für Allgemeinmedizin August-Bebel-Str. 10 16321 Bernau b. Bln. Planungsbereich Brandenburg Stadt / Potsdam-Mittelmark Dr. med. Ursula Block-Schmidt FÄ für Kinder- und Jugendmedizin Ernst-Thälmann-Str. 102 14532 Kleinmachnow (Übernahme der Praxis von Dr. med. Peter Wagner) Sergej Feist FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin Leipziger Str. 12 14929 Treuenbrietzen Planungsbereich Cottbus Dipl.-Med. Jeannette Dietrich FÄ für HNO-Heilkunde G.-Hauptmann-Str. 15/Süd 10 03044 Cottbus

Planungsbereich Dahme-Spreewald Dipl.-Med. Yvonne Graßmel FÄ für Innere Medizin/HA Jahnstr. 4 15926 Luckau (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Annelie Lange) Dipl.-Med. Sybille Wegener FÄ für Neurologie Freiheitsstr. 98 15745 Wildau Planungsbereich Frankfurt Stadt/ Oder-Spree Dr. med. Jan Fleck FA für Innere Medizin/Nephrologie Hauffstr. 1 15517 Fürstenwalde/Spree Dipl.-Med. Sylvia Tiedke FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Neuzeller Str. 24 15890 Eisenhüttenstadt (Übernahme der Praxis von Dr. med. Ute Trautwein) Planungsbereich Havelland Dr. med. Anke Schulze FÄ für Allgemeinmedizin Markomannenstr. 12 14624 Dallgow-Döberitz

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Sicherstellung

Dr. med. Anita Sach FÄ für Innere Medizin/HÄ Wendtpromenade 8 14612 Falkensee Dr. med. Sebastian Kahle FA für Innere Medizin/Angiologie Fehrbelliner Str. 28 14612 Falkensee (Übernahme der Praxis von Dr. med. Anita Sach) Planungsbereich Märkisch-Oderland Thomas Linke Arzt Robert-Koch-Str. 7-15 15306 Seelow Planungsbereich Oberhavel Dr. med. Angelika Gericke FÄ für Allgemeinmedizin FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Berliner Str. 24 16766 Kremmen Dr. med. Andreas Stresow FA für Innere Medizin/HA Hauptstr. 32 16552 Mühlenbecker Land/Schildow (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Barbara Zywica)

Seite 30 | AUSGABE 2 / 2010

Planungsbereich Potsdam Dipl.-Med. Christine Oeter FÄ für Innere Medizin/HÄ Ziolkowskistr. 1 14480 Potsdam Dr. med. Frank König (Jobsharing mit Dr. med. Werner Zade) FA für Urologie Kopernikusstr. 32 14482 Potsdam Planungsbereich Teltow-Fläming Dr. med. Anto Krizic FA für Augenheilkunde Theaterstr. 23 14943 Luckenwalde Dr. med. Wolfgang Lenzner FA für Psychotherapeutische Medizin (Jobsharing mit Dr. I. MühlinghausSchmidt-Tophoff) Am Flugplatz/Haus 1 14959 Trebbin/OT Schönhagen Dr. med. Wolfgang Rebensburg FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Große Str. 65 14913 Jüterbog Dipl.-Psych. Susanne Hofmann Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) Bahnhofstr. 2 15831 Blankenfelde-Mahlow


Sicherstellung

Zulassungen und Ermächtigungen Neuzulassungen

Einrichtungen gem. § 311 Abs. 2 SGB V

(Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.)

(Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.)

Dr. med. Steffen Thor Facharzt für Allgemeinmedizin in Jüterbog ab 01.02.2010

Poliklinik Ernst von Bergmann in Potsdam Genehmigung zur Anstellung von: Univ. Prof. Dr. med. Franz Xaver Kleber Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie ab 01.02.2010

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Sicherstellung

Poliklinik Rüdersdorf Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Jan Brödemann Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 21.01.2010

Medizinische Versorgungszentren gem. § 95 Abs. 1 SGB V

ten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Diabetologie für die Zeit vom 01.02.2010 bis zum 31.03.2012.

Zweigpraxen gem. § 24 Abs. 3 und 4 Ärzte-ZV

(Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.)

Med. Einrichtungsgesellschaft mbH Guben Zweigpraxis in Forst durch Dipl.-Med. Torsten Fischer Facharzt für Urologie

OGD GmbH MVZ Neuruppin II in Neuruppin Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Frank Seidel Facharzt für Neurochirurgie ab 01.02.2010

Sana Gesundheitszentrum Brandenburg GmbH, MVZ Neuruppin Zweigpraxis in Kremmen/OT Sommerfeld durch Maja Mischkewitz Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

MVZ im Oberlinhaus in Zossen Genehmigung zur Anstellung von: Susanne Schroeder Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 21.01.2010

Verlegung Praxissitz Dr. med. Eva-Maria Grella Fachärztin für Allgemeinmedizin in Hennigsdorf neue Adresse: Bahnhofstr. 10

Ermächtigungen (Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.) Dr. med. Rolf-Bernd Radke Facharzt für Innere Medizin an der AHK Klinik Wolletzsee in Angermünde/ OT Wolletz ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärz-

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Matthias Mierke Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Beeskow neue Adresse: Bodelschwinghstr. 46/47 Dr. med. Christiane Nastke Fachärztin für Allgemeinmedizin in Kleinmachnow neue Adresse: Förster-Funke-Allee 108

Entschuldigung

In der Ausgabe 1/2010 auf Seite 42 haben wir Herrn Dipl.-Psych. Winfried Sennerich leider einen falschen Vornamen verpasst.


Sicherstellung

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen gemäß § 103 Abs. 4 SGB V In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat, schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zur Nachbesetzung aus:

Bewerbungsfrist bis 12.4.2010 Kennziffer

Fachrichtung

Planungsbereich

13/2010

Allgemeinmedizin

Cottbus/Stadt

01.04.2011

14/2010

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frankfurt (Oder)/St./ Oder-Spree

01.07.2010

15/2010

Urologie

Potsdam/Stadt

01.01.2011

16/2010

Psychol. Psychotherap.

Oberhavel

01.01.2011

(1/2 Vertragsarztsitz)

Übergabetermin

Bewerbungsfrist bis 11.3.2010 Kennziffer

Fachrichtung

Planungsbereich

Übergabetermin

01/2010

Chirurgie

Märkisch-Oderland

Anfang April 2010

02/2010

Innere Medizin/Nephrologie

Ostprignitz-Ruppin

01.04.2010

03/2010

Innere Medizin/Facharzt Dahme-Spreewald

01.04.2010

04/2010

Innere Medizin/Facharzt Brandenburg a.d. Havel/St./ (1/2 Vertragsarztsitz) Potsdam-Mittelmark

01.04.2010

05/2010

Orthopädie

Brandenburg a.d. Havel/St./ Potsdam-Mittelmark

01.07.2010

06/2010

Radiologie

Dahme-Spreewald

07/2010

Radiologie

Frankfurt(Oder)/St./ Oder-Spree

(1/2 Vertragsarztsitz)

01.01.2011 01.04.2010

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 33


Sicherstellung

Bewerbungsfrist bis 11.3.2010 Kennziffer

Fachrichtung

Planungsbereich

Übergabetermin

08/2010

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dahme-Spreewald

schnellstmöglich

09/2010

Psychotherapeutisch tätiger Arzt

Potsdam/Stadt

01.07.2010

10/2010

Psychol. Psychotherap.

Potsdam/Stadt

01.07.2010

11/2010

Psychol. Psychotherap.

Dahme-Spreewald

01.07.2010

12/2010

Urologie

Oberspreewald-Lausitz

01.04.2010

(1/2 Vertragsarztsitz)

(1/2 Vertragsarztsitz) (1/2 Vertragsarztsitz)

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim: UB Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Ansprechpartnerin:

• Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen Vertragsarztsitze ist zwingend erforderlich. Sie muss die Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer, die Facharztanerkennung sowie Angaben zum möglichen Praxisübernahmezeitpunkt enthalten.

• Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in der Warteliste eingetragene Ärzte nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten.

Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagen bei der KV Brandenburg Friedrich-Engels-Str. 103/104 14473 Potsdam, einzureichen.

Seite 34 | AUSGABE 2 / 2010

Karin Rettkowski Tel.: 0331/2309-320 Gisela Koch Tel.: 0331/2309-321

Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmen können Sie unserer Homepage unter www.kvbb.de (Stichwort: Praxisbörse) entnehmen oder persönlich erfragen unter der Rufnummer 0331/2309-320/321


Sicherstellung

Zweiter Tag der Niedergelassenen am 7. Mai 2010 Nach der gelungenen Premiere auf dem Hauptstadtkongress im vergangenen Jahr, laden Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen am 7. Mai 2010 erneut zum Tag der Niedergelassenen ins Berliner ICC ein. Er ist Teil des Deutschen Ärzteforums im Rahmen des Hauptstadtkongresses und widmet sich speziell den Anliegen der Niedergelassenen. Neben der politischen Diskussion können sich Vertragsärzte, -psychotherapeuten und ihr Praxispersonal in Info-Veranstaltungen weiterbilden, bei der Speaker's Corner rhetorischen Schlagabtauschen lauschen oder auf dem InfoMarkt der KVen mehr über den Service ihrer Standesorganisation erfahren. Für die Teilnahme am Tag der Niedergelassenen erhalten Vertragsärzte und -psychotherapeuten sechs Fortbildungspunkte. Der Eintritt ist für sie und ihr Praxispersonal frei.

Aus dem Programm: „Der Arzt im Wandel: Beruf statt Berufung? Unter diesem Motto steht die politische Diskussionsveranstaltung. KBVChef Dr. Andreas Köhler diskutiert u.a.

mit Prof. Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und Dr. Cornelia Goesmann, Bundesärztekammer-Vizepräsidentin. Speaker’s Corner „73b: Monopol oder Monopoli“ und „Ärztemangel: Alles nur falsch verteilt?“ sind nur zwei der brisanten Themen, mit denen sich die Redner auseinandersetzen. Dem rhetorischen Kreuzfeuer stellen sich u. a. KBV-Vize Dr. Carl-Heinz Müller und vdek-Vorstandschef Thomas Ballast. Info-Veranstaltungen Aktuelle Themen rund um die niedergelassene Praxis stehen im Mittelpunkt. Dabei ist sowohl etwas für das Praxispersonal – „Medizinprodukte hygienisch richtig aufbereiten“ – als auch für den Praxischef – „Die neuen ambulanten Kodierrichtlinien“. Info-Markt der KVen An allen drei Kongresstagen stehen Experten aus den KVen zum persönlichen Gespräch bereit. Themen wie Sicherstellung, Honorar, Arzneimittel und Qualität stehen im Fokus. Information und Anmeldung: www.tag-der-niedergelassenen.de AUSGABE 2 / 2010 | Seite 35


Sicherstellung

Anästhesie

Augen

Chirurgie

Fachärztlich Internisten

Frauen

HNO

Hautkrankheiten

Kinder

Nerven

Orthopädie

Psychotherapie

Diag. Radiologie

Urologie

Hausärzte

Übersicht der Entscheidungen des Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen des Landes Brandenburg zur Anordnung bzw. Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg nach § 103 Abs. 1-3 SGB V i.V.m. § 16b Ärzte-ZV

Potsdam/Stadt

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Brandenb./Havel/St. Potsdam-Mittelmark

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Havelland

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Oberhavel

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Ostprignitz-Ruppin

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Prignitz

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Teltow-Fläming

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Cottbus/Stadt

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Dahme-Spreewald

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Elbe-Elster

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OberspreewaldLausitz

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Spree-Neiße

(1)1

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Frankfurt/Stadt Oder-Spree

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Barnim

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Märkisch-Oderland

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Uckermark

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Planungsbereich

(7)

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(2)

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(19)

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 2.2.2010 für die Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlich des Beschlusses Nr. 21/10. x

gesperrte Planungsbereiche

(1)

mögliche Zulassungen

* **

Zulassungsmöglichkeit für ärztliche Psychotherapeuten Zulassungsmöglichkeit für Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln Bitte beachten Sie dazu den Info-Kasten auf Seite 37.

Seite 36 | AUSGABE 2 / 2010


Service

Praxisbörse Praxisangebot •Aus privaten Gründen suche ich für meine besteingeführte Landarztpraxis eine(n) Arzt bzw. Ärztin für Allgemeinmedizin oder auch ein Paar. Die Praxis befindet sich in einer landschaftlich sehr reizvollen Gegend mit hohem Freizeitwert und optimalen Bedingungen für Heim und Familie, ca. 60 Fahrminuten nördlich von Berlin. Es erwartet sie ein freundliches, engagiertes und kompetentes Praxisteam, eine moderne Praxisorganisation und -ausstattung sowie hervorragende Verdienstmöglichkeiten. Chiffre: 10/02/02 •HNO-Praxis wegen Erkrankung zu verkaufen, technische Ausstattung: modernster Standard, flexible Optik. Leistungsspektrum: alle konservativen Untersuchungsmethoden, OP möglich. Niederlassung seit 1993,

ca. 1.000-1.200 Fälle/Quartal, Praxisgröße ca. 200 qm, 2 Mitarbeiter können übernommen werden. Kontakt: ziegler.karl@gmx.net •Kleine Landarztpraxis in Gerswalde (Toscana des Nordens) sofort abzugeben. Der Ort bietet städtische Infrastruktur, gute Verkehrslage (BerlinOstsee). Beteiligung an wunderschönem Jagdrevier möglich. Chiffre: 10/02/06 Stellenangebot •Wir suchen zur Erweiterung unseres Teams Fachärztin/Facharzt für Innere oder Allgemeinmedizin für eine große hausärztliche Praxis in Cottbus. Wir bieten eine umfangreiche apparative Ausstattung, attraktive Bedingungen und vielfältige individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Eine Teilzeitanstellung ist möglich. Chiffre: 10/02/05

Info-Kasten zu Planungsbereichen Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß Bedarfsplanungs-Richtlinie Planungsbereiche innerhalb des Bezirks der Kassenärztlichen Vereinigung, in welchen bereits ein Versorgungsanteil von 10 v.H. ausgeschöpft ist, für die Ausschöpfung des Versorgungsanteils von 20 v.H. solange außer Betracht bleiben, bis in den übrigen Planungsbereichen des Bezirks ein Versorgungsanteil von mindestens 10 v.H. erreicht wird. Derzeit besteht ausschließlich im Planungsbereich Uckermark ein Versorgungsanteil von unter 10 v.H.. AUSGABE 2 / 2010 | Seite 37


Service

Praxisgesuch Gynäkologin sucht Praxis oder KV-Sitz in Potsdam zur Übernahme. Chiffre: 10/02/04 Weiterbildung Hausärztliche Gemeinschaftspraxis in Potsdam-Waldstadt, Allgemeinmedizin/Innere Med. (Hausärztin), Sonografie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Chirotherapie, 3 Sprechzimmer, mit Straßenbahn/Bus sehr gut erreichbar, Regionalbahn Potsdam-Rehbrücke, sucht Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin. (WeiterbildungsErmächtigung vorhanden). Chiffre: 10/02/01 Interessenten wenden sich an: UB Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Anzeige

Seite 38 | AUSGABE 2 / 2010

Stellengesuch Hautärztin sucht im Berliner Umland eine Anstellungsmöglichkeit in Teilzeit an einem MVZ. Chiffre: 10/02/03 Sonstiges Verkaufe zwei Mauser-Karteisschränke, 135x53x60 cm sowie diverses Kleininstrumentarium (Pinzetten, Scheren etc.). Kontakt: dr.peter.zuhrt@arcor.de

Internet: www.kvbb.de Ansprechpartnerin: Karin Rettkowski Tel.: 0331/2309-320 Fax: 0331/2309-383


Fortbildung

Aktuelles Fortbildungsprogramm Seminare für Ärzte Termin | Ort

Thema | Referent | Punkte

Kosten

13.03.2010 09.00-17.00 Potsdam

4. Informationstag für Existenzgründer KVBB & Kooperationspartner

30 Euro

Fortbildungspunkte

7

19.03.2010 15.00-21.00 20.03.2010 08.30-16.30 Potsdam

QEP – Qualität und Entwicklung in Praxen Herr Dr. med. M. Buhl, lizenzierter QEP-Trainer der KBV

20.03.2010 09.00-18.00 24.03.2010 14.00-19.00 Cottbus

Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie (ZI) Frau M.-D. Gereke, FÄ f. Innere Medizin

24.03.2010 13.00-21.00 27.03.2010 09.00-17.00 Potsdam

Strukturiertes Schulungsprogramm für nichtinsulinpflichtige Diabetiker (ZI) Frau Dr. med. K. Pralle, FÄ f. Innere Medizin

26.03.2010 15.00-17.00 Potsdam

Borreliose und andere durch Zecken übertragbare Krankheiten Herr Dr. med. T. Talaske, FA f. Mikrobiologie/ Infektionsepidemiologie

Fortbildungspunkte

Fortbildungspunkte

Fortbildungspunkte

Fortbildungspunkte Ansprechpartner:

Frau Thiele Frau Döbel

175 Euro inkl. Material 18 200 Euro pro Team (2 Pers.) 5 200 Euro pro Team (2 Pers.) 8 40 Euro

2

Tel.: 0331/23 09 459 Fax: 0331/23 09 288 Tel.: 0331/23 09 426

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 39


Fortbildung

Aktuelles Fortbildungsprogramm Seminare für Praxispersonal Termin | Ort

Thema | Referent

Kosten

17.03.2010 15.00-17.00 Potsdam

Vernetzung u. elektronische Kommunikation – Intranet „DatenNerv“ und „KV-SafeNet“ Dipl.-Inform. S. Friedrich, Dipl.-Ing. K.-U. Krüger Mitarb. d. Unternehmensbereichs IT der KVBB

40 Euro

17.03.2010 15.00-17.00 Frankfurt/O.

Die moderne Wundversorgung Frau K. Nakonz, Anwendungsberaterin, Lohmann & Rauscher

40 Euro

14.04.2010 15.00-17.00 Potsdam

Die moderne Wundversorgung Frau K. Rolbietzki, Anwendungsberaterin, Lohmann & Rauscher

40 Euro

17.04.2010 09.00-16.00 Potsdam

Stressmanagement – Stressbewältigung im Alltag Herr Dipl.-Phil. J. Hartmann, Kommunikationstrainer

100 Euro

21.04.2010 15.00-18.00 Cottbus

Notfälle in der Praxis Frau M. Mühle, Lehrrettungsassistentin der Johanniter-Unfall-Hilfe

40 Euro

Terminänderung! Strukturiertes Schulungsprogramm für insulinpflichtige Diabetiker (ZI) Alter Termin geändert in Neuer Termin Sa 05.06.2010 Mi 09.06.2010 Mi 09.06.2010 Sa 12.06.2010 09.00-17.00 Uhr 14.00-20.00 Uhr 15.00-20.00 Uhr 09.00-15.00 Uhr Ansprechpartner:

Seite 40 | AUSGABE 2 / 2010

Frau Thiele Frau Döbel

Tel.: 0331/23 09 459 Fax: 0331/23 09 288 Tel.: 0331/23 09 426


Fortbildung

Externe Fortbildungsangebote für Ärzte und Psychotherapeuten Termin | Ort

Thema

06.03.2010 10.00-15.00 Potsdam

Erstes Potsdamer ophthalmologisches Symposium

06.03.2010 08.00-17.00 Berlin

8. Fachtagung für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen und Zahnmedizinische Fachangestellte/Zahnarzthelferinnen

Anmeldung

Ernst von Bergmann Klinikum Priv.-Doz. Dr. med. Anja Die Teilnahme an der Veranstaltung Liekfeld, FEBO ist kostenlos. Chefärztin der Augenklinik Tel.: 0331/ 2415101 Fax: 0331/ 2415110 E-Mail: aliekfeld@klinikumevb.de

Tagungsort: Oberstufenzentrum Gesundheit, Schwyzer Straße 6-8, 13349 Berlin-Wedding Gebühren: Verbandsmitglieder 50 Euro, Azubi 30 Euro Nichtmitglieder 60 Euro, Azubi 40 Euro

Verband medizinischer Fachberufe e.V., Landesverband Ost Silke Hein Tel.: 030/6226363 (abends) Kaeptn.helmchen@tonline.de Birgit Kühnel Tel.: 030/8249650 (abends) Bir.kue@arcor.de Anmeldefrist: 20.02.2010, danach im Tagungsbüro vor Ort

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 41


Fortbildung

Externe Fortbildungsangebote für Ärzte und Psychotherapeuten Termin | Ort

Thema

Beginn 24.04.2010 Wochenendtage Berlin-Mitte

Psychosomatik-Kurs (80 Stunden)

Interdisziplinärer Grundkurs der Gefäße 29.-31.10.2010 03.-05.12.2010

Doppler- und Duplexsonographie der Gefäße (einschl. Farbcodierung) DGKN-, KV- und DEGUM-anerkannt Der Abschluss- und der Aufbaukurs beziehen sich nur auf hirnversorgende Gefäße.

Abschlusskurs 19.-20.11.2010 Aufbaukurs 14.-16.01.2011

Seite 42 | AUSGABE 2 / 2010

Intensivkurs für KV-Zulassung (GNR 35100/35110) Leitung: MR Prof. h. c. Dr. med. habil. H. Eichhorn Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

Leitung: Dr. med. E. Becker DEGUM-Seminarleiterin Ort: Neurologisches Facharztzentrum Berlin, am St. Gertrauden Krankenhaus Paretzer Straße 12, 10713 Berlin

Anmeldung MR Prof. h. c. Dr. med. habil. H. Eichhorn Mauerstraße 31 14806 Bad Belzig Tel.: 033841/30172 Fax: 033841/30173

Berliner Dopplerkurs Christa Kaindlbauer Holsteinische Str. 26 10717 Berlin Tel./Fax: 030-86207565 E-Mail: info@dopplerkurs.de www.dopplerkurs.de


Fortbildung

Fortbildung für Hausärzte Seminar „Hautkrebsscreening“ Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir für Hausärzte wieder ein Seminar zum Hautkrebsscreening an. Diese Fortbildung berechtigt Sie, die Früherkennungsuntersuchung als GKV-Leistung abzurechnen.

19. Juni 2010

09.00 – 17.00 Uhr

Potsdam

Das Seminar findet in der Landesgeschäftsstelle der KVBB, Gregor-Mendel-Straße 10/11, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro exklusive Schulungsmaterial. Das Schulungsmaterial kann auf Wunsch für 70 Euro von uns bestellt oder direkt über den Deutschen Ärzteverlag bezogen werden. Ansprechpartner:

KVBB/ Frau Döbel,

Tel. 0331-2309-426

6. Mitteldeutsche Fortbildungstage für Ärztinnen und Ärzte am 12. und 13.03.2010 in Leipzig Parallel dazu findet der 6. Mitteldeutsche Medizinrechtstag statt. Als besonderen Service haben wir geplant, allen Teilnehmern der Veranstaltung kostenfrei die neuen Patientenverfügungsformulare anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mcg-online.de

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 43


Termine

+ + Vorankündigung + + + Vorankündigung + + 38. Workshop Pharmakotherapieberatung am 17.03.2010 in Berlin TAGUNGSORT: Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses Wegelystraße 8 10623 Berlin Für Mitglieder der KV Brandenburg keine Teilnahmegebühr ZERTIFIZIERUNG: Ärztekammer Berlin, 7 Punkte , Kategorie A (beantragt) GEPLANTE THEMEN: - Neue Arzneimittel 2009/2010 – Relevanz für den Praxisalltag - Nutzenbewertung neuer Arzneimittel - Paradigmenwandel in der Rheumatologie - Innovative Diabetestherapie und Rheumatherapie Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung erhalten Sie unter: info@mcg-online.de oder 0341 – 48 09 229 MEINHARDT CONGRESS GmbH l Marpergerstr. 27 I 04229 Leipzig I Tel.: 0341 – 48 09 220 I info@mcg-online.de

Nächste Beratung der Vertreterversammlung Die nächste Beratung der Vertreterversammlung der KV Brandenburg findet am 26. März 2010 in der Landesgeschäftsstelle der KVBB, Gregor-Mendel-Str. 10 in Potsdam statt. Beginn ist 15 Uhr. Die Veranstaltung ist für Mitglieder der KVBB öffentlich.

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Herzliche Glückwünsche

50

Martin Bohl-Bühler, Potsdam

Dr. med. Dirk Bustian, Wiesenburg Dipl.-Med. Andrea Clemenz, Rüdersdorf b. Bln. Dr. med. Jörg Dedow, Lübbenau/Spreewald Dipl.-Med. Jörg-Renée Espe, Cottbus Dr. med. Anette Gohlke, Rehfelde Dr. med. Andrea Hebert, Senftenberg Dr. med. Evelyn Jannasch, Heiligengrabe/OT Blumenthal Dr. med. Christoph Jasniak, Schwedt/Oder Dipl.-Psych. Raina Kalwatz, Kyritz Uthard Kunz, Seeblick/OT Hohennauen Dipl.-Med. Eleonore Latte, Spremberg Dr. med. Gottfried Leitenberger, Potsdam

Geburtstage

Dr. med. Christiana SchauerPetrowskaja, Forst (Lausitz) Dipl.-Psych. Margit Schwab, Potsdam Dr. med. Jens Wegener, Zehdenick Dr. med. André Werner, Frankfurt (Oder) Dr. med. Susanne Wiegank, Neuruppin/OT Alt Ruppin Dr. med. Gerhard Dannehl, Fürstenberg/Havel

60

Saskia Hartmann, Teltow Dr. med. Boris Herkner, Frankfurt (Oder) Prof. Dr. med. Joachim Kropp, Cottbus Dr. med. Irmtraud Kühne, Teltow Dr. med. Edith Müller, Eisenhüttenstadt Dr. med. Manfred Raffenberg, Zossen Monika Röder, Neuenhagen bei Bln.

AUSGABE 2 / 2010 | Seite 45


Geburtstage

65

Herzliche Glückwünsche

Heidrun Eberle, Schipkau

Dr. med. Hans-Jürgen Knoth, Lübben (Spreewald) Prof. Dr. med. Hartmut Lobeck, Potsdam Elke Reißig, Schwedt/Oder Dr. med. Frank Steinborn, Seelow

66

Dr. med. Ernst Wilhelm Fielitz, Lauchhammer-Süd Silke Werner, Calau

67

Dr. med. Margrit Eckstein, Erkner Dr. med. Rita Fürstenau, Frankfurt (Oder) Dr. med. Christel Hentschke, Spreenhagen MR Lutz Koster, Müncheberg MR Dr. med. Gisbert Lehmann, Finsterwalde Dr. med. Hans-Heiner Schildbach, Königs Wusterhausen/OT Senzig

Seite 46 | AUSGABE 2 / 2010

Dr. med. Hans-Peter Smitka, Potsdam

Dr. sc. med. Ulf Meinel, Mühlenbecker Land/Mühlenbeck

68

Dipl.-Med. Christa Vieweg, Cottbus Dr. med. Ekkehart Weber, Birkenwerder MR Dr. med. Dieter Weinreich, Küstriner Vorland/OT Manschnow Dr. med. Roselies Schön, Cottbus

69

Dr. med. Hans Teichmann, Schwielowsee Prof. Dr. med. Hans Guski, Potsdam

70

MR Dr. med. Erhard Grieger, Bernau bei Bln./OT Schönow Dr. med. Renate Loth, Jüterbog

71

Dr. med. Rudolf Popp, Jüterbog

74


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Impressum

Monatsschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Herausgeber: Landesgeschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Gregor-Mendel-Str. 10-11 14469 Potsdam Telefon: 0331/28 68 100 Telefax: 0331/28 68 175 Internet: http://www.kvbb.de Email: info@kvbb.de Redaktion: Dr. med. H. J. Helming (ViSP) MUDr./CS Peter Noack Dipl.-Med. Andreas Schwark Andreas Förster, Ralf Herre Redaktionsschluss: 17. Februar 2010 Satz und Layout: KV Brandenburg Bereich Kommunikation Telefon: 0331/28 68 196 Telefax: 0331/28 68 197 Druck: Druckerei Stein, Blomberger Weg 6a 13437 Berlin Telefon: 030/41 19 12 20 Telefax: 030/41 19 12 23 E-Mail: stein-print@t-online.de Anzeigenverwaltung: Druckerei Stein, Blomberger Weg 6a 13437 Berlin Telefon: 030/41 19 12 20 Telefax: 030/41 19 12 23 E-Mail: stein-print@t-online.de Anzeigenannahmeschluss: Jeder 5. des Monats Zur Zeit gilt die Preisliste vom 1. Januar 2010 Erscheinungsweise: Monatlich Auflage: 4.500 Exemplare Seite 48 | AUSGABE 2 / 2010


AUSGABE 2 / 2010


“Psst, Herr Kollege! - Ich hätte da noch eine Januar-Ausgabe von “KV-intern”!!!” Zeichnung: A. Purwin

KV-Intern 2/2010  

KV-Intern ist das monatliche Mitteilungsblatt der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Sie finden hier die neuesten Ausgaben.