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Intern

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KBV-Vertreterversammlung: Schluss mit Zechprellerei der Kassen 121. Deutscher Ärztetag: Weg frei für Fernbehandlungen Informationen für den Praxisalltag: EBM – neue Kennnummer Labor Abrechnungsberater in Finsterwalde Neues Projekt der KV COMM


Intern Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Telematikinfrastruktur, die TI, funktioniert, auch wenn es hier und da noch etwas holpert. Knapp 400 Praxen sind in Brandenburg mittlerweile angeschlossen, deutschlandweit sind es mehr als 15.000. Kritik an der TI gibt es jedoch weiterhin. Aber was wäre die Alternative? Papier, Software-Updates auf CD oder eine gänzlich neue Technik?

Ich bin überzeugt, dass wir diese Diskussion sachlich führen müssen. Aktuell wird eine Infrastruktur eingeführt – nicht mehr und nicht weniger. Jeder, der ans Internet angeschlossen ist, hat so eine Datenautobahn zu Hause, allerdings in deutlich unsicherer Form. Eine digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen muss aber sicher sein!

Jetzt kommt es darauf an, was für „Autos“ auf der Datenautobahn fahren werden. Welche Anwendungen werden dem Versichertenstammdatenabgleich folgen? Das E-Health-Gesetz sieht das Notfalldatenmanagement, den elektronischen Medikationsplan sowie die elektronische Patientenakte vor. Anwendungen, die die Arbeit in den Praxen erleichtern und die Versorgung verbessern können – wenn Ausgestaltung und Rahmenbedingungen stimmen. Und genau dafür setzen wir uns als KVBB und KBV ein. Ein anderer häufig diskutierter Punkt ist die Finanzierung der TI. Bisher konnten die Arztpraxen nahezu kostendeckend umgestellt werden. Dies kann sich aber im nächsten Quartal – aufgrund der sinkenden Refinanzierung – ändern. Ausschlaggebend für die Höhe der Refinanzierung ist dabei nicht Ihr Bestelldatum, sondern der erste durchgeführte Stammdatenabgleich. Achten Sie bei Ihrer Bestellung deshalb darauf, sich diesen Termin zusichern zu lassen. Für eine Anpassung dieser unsäglichen Regelungen setzten wir uns ein. Es grüßt Sie freundlich

Holger Rostek Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der KV Brandenburg

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Inhaltsverzeichnis

Berufspolitik

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Praxis aktuell

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Die Zechprellerei der Kassen beenden! KBV-Vertreterversammlung votiert einstimmig für Ende der Budgets Gewalt gegen Ärzte KBV und Landesärztekammer Brandenburg fordern besseren Schutz Helden wie Helden behandeln Jens Spahns erster Auftritt auf dem Deutschen Ärztetag Fernbehandlung: Der Weg ist frei

Ambulante Versorgung immer wichtiger

Diagnostik vor Antibiotika-Verordnung: Neue Kennnummer im EBM Spezial-Labor: Neue Qualitätssicherungsvereinbarung Statistiken zur Wirtschaftlichkeit (WP-Unterlagen)

Neue KBV-Broschüre Telematikinfrastruktur Die Abrechnungsberater kommen nach Finsterwalde! Achtung Scheinselbstständigkeit Honorarärzte als Praxisvertreter

Drastische Verstöße – drastische Maßnahmen Sitzung Disziplinarausschuss am 31.1.


Intern

Inhaltsverzeichnis

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„Die Präventionsberater“ KV COMM startet Pilotprojekt

Niederlassungen im April 2018

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Entscheidungen Zulassungsausschuss April 2018

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Übersicht Zulassungsmöglichkeiten

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32 Service

Niederlassung auf dem Lehrplan

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36 41

44 46 46

47

U3

Entscheidungen des Landesausschusses für Ärzte und Krankenkassen

Zulassungsförderungen

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen Praxisbörse

Fortbildungen

Peer Review in der ambulanten Versorgung

Gesucht: Gute Ideen gegen Adipositas Gesundheitspreis Brandenburg ausgelobt ALS-Diagnosegruppe gegründet

Künstliche Intelligenz: Bereicherung oder Bedrohung? Impressum

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Berufspolitik

Die Zechprellerei der Kassen beenden!

KBV-Vertreterversammlung votiert einstimmig für Ende der Budgets Geschlossen und kampfbereit – so präsentierte sich die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in ihrer Sitzung am 7. Mai in Erfurt. Am Vortag des Deutschen Ärztetages diskutierten die Delegierten unter anderem die gesundheitspolitischen Pläne der Bundesregierung und Probleme rund um den Rollout der Telematikinfrastruktur (TI).

Dies ist ein Grundprinzip jedes Wirtschaftens überhaupt.“ Für seine Forderung an den neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhielt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, viel Applaus von der Vertreterversammlung. Hintergrund sind Pläne der Regierungskoalition, die vorgeschriebenen Sprechzeiten für GKV-Versicherte von bisher 20 auf 25 Stunde pro Woche auszuweiten. Auch die Krankenkassen hatten dies gefordert. Die finanziellen Reserven der Krankenkassen wüchsen von Monat zu Monat, führte der KBVChef weiter aus. Vor diesem Hintergrund schlage Herr Spahn auch ein Gesetz vor, das die Kassen zwänge, ihre Beiträge zu senken.

„Finanzielle Mittel sind also überreichlich vorhanden. Der beste Weg für Patienten ist es aber, das Geld dafür zu verwenden, wofür es die Versicherten eingezahlt haben – für die Versorgung. Daher unsere klare Forderung

Klares Votum: Weg mit den Budgets, forderte die Vertreterversammlung

„Unter den geltenden Budgetbedingungen wird auch nicht eine Stunde umsonst mehr angeboten. Wer mehr bestellt, der muss auch mehr zahlen. Seite 4 | AUSGABE 5 / 2018


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Berufspolitik

an den Gesundheitsminister: Beenden Sie die Zechprellerei der Kassen, Herr Minister Spahn! Aber bitte sinnvoll für die Patienten! Beginnen Sie damit, die unsinnige Ärzte und Patienten belastende Budgetierung sukzessive zu beenden! Die Bundesregierung und auch die Bundeskanzlerin fordern wir auf, den Gesundheitsminister bei diesem

Nachwuchs motivieren, nicht abschrecken

Auch Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender KBV-Vorsitzender, griff die Themen Kontrolle und Bürokratie auf: „Unsere Sprechzimmer sind rappelvoll, auch in Gegenden, die angeblich überversorgt sind. Uns wird nun einfach gesagt, das ist nicht genug. Der Gesetzgeber will direkt in unsere Praxisorganisation eingreifen und dabei am liebsten auch noch bestimmen, wo wir arbeiten. Nicht anders sind die Aussagen aus dem Koalitionsvertrag zu werten, die von einer kleinräumigen Bedarfsplanung fabulieren.“

Solche politischen Aussagen wirkten abschreckend auf junge Mediziner, von denen schon heute zu wenige in die Dr. Stephan Hofmeister (links), Dr. Andreas Gassen Fotos (2): KBV/Ebert ambulante Versorgung gehen. Dabei sei der ärztliche Nachwuchs für den gesellschaftlichen ZuVorhaben zu unterstützen!“ Ein entsammenhalt und die Versorgung der sprechender Antrag zur Beendigung Bevölkerung unabdingbar und müsse der Ausgabenbegrenzung zulasten umworben und motiviert werden. der Ärzteschaft wurde einstimmig angenommen. Wenig hilfreich sei auch die IGeLSchelte der Kassen, die es getreu dem Dr. Gassen bezeichnete es als „unMotto „Und täglich grüßt das Murmelerträglich“, dass verschiedene Politier“ alljährlich vor dem Ärztetag tiker eine stärkere Kontrolle der ärztlichen Arbeitszeiten einforderten. Der gebe. „Es ist schon ziemlich wohlfeil, gegen IGeL zu wettern, aber selbst behördliche Kontrollwahn vernichte evidenzfreie Leistungen wie Homöobereits jetzt 53 Millionen Stunden pathie, Osteopathie oder Naturheilärztliche Arbeitszeit pro Jahr durch kunde als Satzungsleistung im Wohlbürokratischen Aufwand – manchem fühl-Werbungs-Programm zu haben“, Politiker reiche das wohl noch nicht. AUSGABE 5 / 2018 | Seite 5


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Berufspolitik

kritisierte Dr. Hofmeister die Krankenkassen.

TI: Kassen in die Pflicht nehmen

Mit der Telematikinfrastruktur (TI) sprach KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel in seiner Rede ein weiteres derzeit viel diskutiertes Thema an: „Die Krankenkassen müssen bei der Einführung der Telematikinfrastruktur ihre gesetzlichen Pflichten bei der Finanzierung endlich erfüllen. Es kann nicht sein, dass die niedergelassenen Ärzte hier im Unklaren gelassen werden.“

Bisher seien deutschlandweit ca. 15.000 Praxen an die TI angeschlossen – ausnahmslos Kunden des Marktführers für Praxisverwaltungssysteme. Wie der Markt ab dem dritten Quartal 2018 tatsächlich aussehen werde, Dr. Thomas Kriedel Foto: KBV/Ebert könne er nicht sagen. Fakt sei, dass über die Hälfte der Mitglieder – Stand heute – keine TI-Komponenten kaufen, geschweige denn installieren lassen könne. Dabei seien nach dem aktuellen Kenntnisstand die Erstattungsbeträge ab dem dritten Quartal 2018 nicht kostendeckend.

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„Unsere Mitglieder dürfen keine finanziellen Nachteile haben. Denn das Gesetz sagt ausdrücklich, dass den Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten die Kosten für die TIAusstattung von den Kassen zu ersetzen sind. Punkt. Da gibt es nichts zu deuten. Ich erwarte deshalb vom GKVSpitzenverband eine schnelle Einigung – im Sinne des Rollouts, aber erst recht im Sinne unserer Mitglieder. Sie brauchen auch Klarheit für den Rest des Jahres“, betonte Dr. Kriedel vor der VV. Ärzte sollten daher nur Verträge mit garantierten Preisen unterzeichnen, die von der Finanzierungsvereinbarung gedeckt sind. Ärzten, die keine Kunden des Marktführers sind, empfahl Dr. Kriedel, eigenhändig einen Passus in den Vertrag einzufügen, dass sie von der Bestellung zurücktreten könnten, falls die TI-Finanzierungsvereinbarung nicht die Kosten deckt.

Klarheit über die Finanzierung erwartet er durch die Entscheidung des Schiedsamtes, das die KBV bereits im April angerufen hat. Eigentlich muss danach innerhalb von zwei Monaten eine Entscheidung getroffen werden. Der GKV-Spitzenverband hatte jedoch eine Fristverlängerung beantragt, so dass auch Dr. Kriedel kein abschließendes Datum für eine Entscheidung nennen konnte. Christian Wehry


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Berufspolitik

Gewalt gegen Ärzte

KBV und Landesärztekammer Brandenburg fordern besseren Schutz Ärzte müssen in den neuen Straftatbestand „Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte“ aufgenommen werden. Das forderte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen am Rande des Deutschen Ärztetages in Erfurt. Er verwies dabei auf erste Trends aus der Befragung zum diesjährigen Ärztemonitor.

Diese seien alarmierend. Pro Arbeitstag komme es demnach in deutschen Arztpraxen 288 Mal zu körperlicher Gewalt. Jeder vierte an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Arzt habe in seinem Berufsleben schon Erfahrung mit körperlicher Gewalt seitens von Patienten gemacht.

Weitaus höher seien die Vorkommnisse von verbaler Gewalt. Mit bundesweit 2.870 Fällen täglich haben sie vier von zehn Ärzten schon erlebt. Laut der Befragung nehme verbale Gewalt zu, je größer die Praxis ist, während körperliche Gewalt zunimmt, je kleiner die Praxis ist. Zur Anzeige bringen die Ärzte etwa jeden vierten tätlichen Angriff.

„In unserer Gesellschaft werden zunehmend Grenzen des Respekts und des Anstands überschritten“, so Dr. Gassen. „Die Entwicklung ist bestürzend und sollte diejenigen aus Politik und Krankenkassen nachdenklich stimmen, die gerne ein populistisches Ärztebashing betreiben. Wer ständig einen kompletten Berufsstand verbal kriminalisiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn dies zur Gewalt in Praxen führt.“

Auch die Landesärztekammer Brandenburg forderte jüngst die Politik dazu auf, Ärzte, medizinisches Personal und Rettungskräfte besser vor Gewalt zu schützen. „Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, für die Wertschätzung der Personen, deren Beruf und Berufung die Hilfeleistung für Menschen ist, zu sorgen. Ärztinnen und Ärzte und die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen müssen in den Schutzbereich des § 115 StGB aufgenommen werden“, heißt es in einer Resolution der Kamute merversammlung.

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Berufspolitik

Helden wie Helden behandeln

Jens Spahns erster Auftritt auf dem Deutschen Ärztetag

Zunächst lauter Applaus, dann reservierte Zurückhaltung: Die Reaktionen auf die Reden zur Eröffnung des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt fielen sehr unterschiedlich aus. Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, erhielt für seinen Beitrag viel Lob. Die mit Spannung erwartete erste Rede vor der Ärzteschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hinterließ hingegen gemischte Gefühle.

Prof. Montgomery sprach in seiner Rede den neuen Bundesgesundheitsminister direkt an: „Sie selbst haben in Ihrer ersten Regierungserklärung die Mitarbeiter im Gesundheitswesen Helden des Alltags genannt. Damit haben Sie Recht. Aber Helden sollte man auch als solche behandeln!“

Nach wie vor herrsche bei den Patienten eine große Diskrepanz zwischen dem gefühlten Problem, einen Termin beim Arzt zu bekommen und der Realität der wirklich Kranken. Die Politik müsse vor allem in der Notfallversorgung steuernd eingreifen „Man muss die Patienten steuern, damit das knapp gewordene Gut Arztstunde denen zugutekommt, die es wirklich benötigen. Da sind Sachverstand und Ideen gefordert“, so Prof. Montgomery. Die Pläne der Großen Koalition, die vorge-

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Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery Foto: Jürgen Gebhardt/BÄK

schriebene Mindestsprechstundenzahl der Vertragsärzte auf 25 zu erhöhen, seien lediglich „stimmungsverändernd“.

Der Bundesgesundheitsminister entgegnete, dass die Wartezeit nicht nur ein gefühltes Problem sei. Er wisse, dass nicht alle Fälle, bei denen Patienten über lange Wartezeiten klagten, dringend seien. Herr Spahn berichtete von einem Freund, der mit einem gutartigen Tumor vier Monate auf einen Behandlungstermin in einer Klinik warten musste. „Sie können das gefühlte Empirie nennen“, so der Minister. Vor diesem Hintergrund bekräftigte er das Vorhaben, die verpflichtende Sprechstundenzahl auszuweiten. „Wer einen Sitz hat und nicht voll ausfüllt,


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Berufspolitik

macht das zu Lasten der anderen“, begründete er die Pläne. Außerdem kündigte er an, die Terminservicestellen weiter auszubauen.

Beides sind übrigens Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden. Auch in seinen anderen Punkten, etwa der Versorgung im ländlichen Raum, der Digitalisierung oder der

Pflege, wurde ein deutlicher Bezug zum schwarz-roten Vertragspapier deutlich. Gut möglich also, dass er – wie sein Vorgänger – das Koalitionspapier abarbeiten wird. Der Vorteil für die Standespolitik dabei ist, dass sie weiß, worauf sie sich in den kommenden dreieinhalb Jahren einstellen muss – und wie sie den Plänen begegnen kann. Christian Wehry

Fernbehandlung: Der Weg ist frei Der Deutsche Ärztetag hat das Fernbehandlungsverbot gekippt. Mit überwältigender Mehrheit sprachen sich die 250 Delegierten am Himmelfahrtstag für die entsprechende Änderung der (Muster-)Berufsordnung aus. Der Weg für die ausschließliche Fernberatung oder -behandlung im Einzelfall ist damit geebnet. Die Neuregelung entspricht der Forderung des Ärztetages 2017, einerseits die Behandlung und Beratung aus der Ferne unter bestimmten Anforderungen zu ermöglichen, andererseits den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt in den Vordergrund zu stellen. Die digitalen Techniken sollten Ärzte unter-

stützen, jedoch nicht die persönliche Zuwendung ersetzen.

Eine Absage erteilte das oberste Ärzteparlament dem Aufbau eines neuen eigenständigen Versorgungsbereiches einer telemedizinischen Primärversorgung. Die Fernbehandlung solle in die bestehenden Versorgungsstrukturen eingebunden und im vertragsärztlichen Sektor nur durch Vertragsärzte im Rahmen des Sicherstellungsauftrags erfolgen.

Nun sind die Landesärztekammern am Zug. Sie müssen die Neuregelung in ihre jeweilige Berufsordnung übernehmen. ute

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Berufspolitik

Ambulante Versorgung immer wichtiger

Neuer Zi-Index hat ambulante und stationäre Versorgung vor Ort im Blick Die medizinische Versorgung wird zunehmend ambulant. Darauf wies jetzt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mit seinem neu entwickelten Sektorenindex (SIX) hin. Demnach ist bundesweit in den Jahren 2010 bis 2014 die in Anspruch genommene ambulante Versorgungsleistung um sechs Prozent gestiegen. Die Bettenbelegungstage in den Krankenhäusern sind gleichzeitig um fünf Prozent zurückgegangen. SIX setzt die ambulante Leistungsmenge und die Bettenbelegungstage im Krankenhaus auf Kreisebene in Beziehung. Das ermöglicht einen sektorenübergreifenden und damit realistischen Blick auf die medizinische Versorgung in einem Kreis. „Die vor Ort subjektiv wahrgenommene Versorgungslage wird mit handfesten Daten unterfüttert und objektiv dar-

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gestellt“, erläutert Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried. „Dies ermöglicht den Entscheidungsträgern vor Ort, patientengerechte Entscheidungen zu treffen, die sich an den jeweiligen regionalen Erfordernissen orientieren.“

Handlungsbedarf macht das Zi anhand des SIX in Regionen aus, in denen die stationäre Versorgung als hoch und die ambulante als niedrig einzustufen ist. Dies trifft unter anderem auch auf die brandenburgischen Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Uckermark zu. Dort könnten durch Investitionen in die ambulante Versorgungsstruktur Effizienzreserven mobilisiert werden, so von Stillfried.

Weitere Informationen über SIX sowie alle Daten finden Sie unter: www.versorgungsatlas.de


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Praxis aktuell

Diagnostik vor Antibiotika-Verordnung: Neue Kennnummer im EBM Zum 1. Juli 2018 wird der EBM angepasst. Es geht unter anderem um die schnelle Diagnostik vor Verordnung eines Antibiotikums. Mehrere labordiagnostische Untersuchungen zur schnellen und qualitätsgesicherten Antibiotikatherapie werden an den Stand von Wissenschaft und Technik angepasst.

Zudem wurde vereinbart, dass sich die Kosten für mikrobiologische Tests nicht auf den Wirtschaftlichkeitsbonus auswirken, den Praxen erhalten können, wenn sie Laborleistungen wirtschaftlich veranlassen und/oder abrechnen. Dazu wird die Kennnummer 32004 in den EBM aufgenommen.

Die neuen GOP im Überblick: Gebührenordnungsposition

Bezeichnung

Vergütung

32459 32692

Procalcitonin (PCT)

32759

Differenzierung gezüchteter Pilze mittels MALDI-TOF-Massenspektrometrie (Matrixunterstützte Laser-Desorptions-IonisationsFlugzeit)

9,60 Euro

Differenzierung von in Reinkultur gezüchteten Bakterien mittels MALDI-TOF-Massenspektrometrie (Matrix-unterstützte LaserDesorptions-Ionisations-Flugzeit)

6,59 Euro

32772

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Semiquantitative Empfindlichkeitsprüfungen von in Reinkultur gezüchteten klinisch relevanten gramnegativen Bakterien aus einem Material gegen mindestens fünf Standardtherapeutika sowie mindestens drei für den Nachweis von Resistenzmechanismen relevanten Leitsubstanzgruppen

6,59 Euro

6,93 Euro


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Praxis aktuell

Gebührenordnungsposition 32773

32774

32775

Bezeichnung

Vergütung

Semiquantitative Empfindlichkeitsprüfungen 6,93 Euro von in Reinkultur gezüchteten klinisch relevanten grampositiven Bakterien aus einem Material gegen mindestens fünf Standardtherapeutika sowie der für den Nachweis von Resistenzmechanismen relevanten Leitsubstanzgruppen

Zuschlag zur GOP 32772 für die Durchführung 8,50 Euro von phänotypischen Bestätigungstests bei Multiresistenz gegen die für die Bakterienart relevante(n) Leitsubstanz(en)

Zuschlag zur GOP 32773 für die Durchführung 8,50 Euro von phänotypischen Bestätigungstests bei Multiresistenz gegen die für die Bakterienart relevante(n) Leitsubstanz(en)

Die neue Kennnummer für den Wirtschaftlichkeitsbonus: Untersuchungsindikation

Kennnummer Ausgenommene GOPen

Diagnostik zur Bestimmung der not- 32004 wendigen Dauer, Dosierung und Art eines gegebenenfalls erforderlichen Antibiotikums vor Einleitung einer Antibiotikatherapie oder bei persistierender Symptomatik vor erneuter Verordnung

32151; 32459; 32720; 32721; 32722; 32723; 32724; 32725; 32726; 32727; 32750; 32759; 32760; 32761; 32762; 32763; 32772; 32773; 32774; 32775

Den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 14. März 2018 finden Sie unter: www.kbv.de/html/13000.php Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03

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Praxis aktuell

Spezial-Labor: Neue Qualitätssicherungsvereinbarung Zum 1. April 2018 ist die neue bundesweite Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) Spezial-Labor in Kraft getreten. Sie ersetzt die bisherige Richtlinie der KBV für die Durchführung von laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen in der vertragsärztlichen Versorgung. Die wichtigsten Änderungen zur bisherigen Richtlinie möchten wir im Folgenden darstellen:

1. Ärzte mit bestehender Genehmigung

Vertragsärzte, die bereits vor dem 1. April 2018 eine Genehmigung zur Abrechnung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen des Abschnitts 32.3 erhalten haben und regelmäßig entsprechende laboratoriumsmedizinische Untersuchungen durchgeführt und abgerechnet haben, behalten diese Genehmigung.

2. Genehmigung ab 1. April 2018

Wie bisher können Laborärzte, Transfusionsmediziner und Mikrobiologen eine Genehmigung ohne Teilnahme am Kolloquium erhalten.

Ärzte anderer Fachgruppen müssen auch weiterhin zum Nachweis der fachlichen Qualifikation für die beantragten Speziallaborleistungen erfolgreich an einem Kolloquium bei der QS-Kommission Labor der KVBB teilnehmen.

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Bestandteil des Kolloquiums ist künftig auch der Nachweis über Kenntnisse der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLi-BÄK). Die Genehmigungen werden künftig mit der Auflage erteilt, innerhalb von 12 Monaten ein internes Qualitätsmanagement nachzuweisen.

3. Jährliche Stichprobenprüfung

Erstmalig wurden jährliche Stichprobenprüfungen bei 15 Prozent der abrechnenden Ärzte festgelegt. Geprüft wird dabei die Einhaltung der Vorgaben der RiLi-BÄK an die interne und externe Qualitätssicherung (QMHandbuch, Gerätenachweis, Mitarbeiterqualifikation, Fehlermanagement, Teilnahme Ringversuche).

4. Zertifizierungen

Weisen Ärzte eine gültige Akkreditierungsurkunde nach DIN EN ISO 15189 (Medizinische Laboratorien – Anforderung an die Qualität und Kompetenz) vor, entfällt sowohl die Nachweispflicht innerhalb von 12 Monaten nach Erteilung einer Genehmigung als auch die Teilnahme an Stichprobenprüfungen. Unser Service für Sie: Silvia Hölzel 0331/23 09 317


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Praxis aktuell

Statistiken zur Wirtschaftlichkeit (WP-Unterlagen) Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen die Frühinformation/WP-Unterlagen wieder online zur Verfügung gestellt haben! Dies erfolgt grundsätzlich quartalsweise (Februar/Mai/August/ November). Sie werden über die Einstellung unter www.kvbb.de/praxis informiert.

Nach erfolgten Anmeldungen über DatenNerv und Praxis (Benutzername und dazugehöriges Passwort) haben Sie im eingeloggten Bereich bereits die Möglichkeit, über den Link „WPUnterlagen“ zu den Statistiken zu ge-

langen (https://datennerv.kvbb.kvsafenet.de/praxis/meine-praxis/wpunterlagen). Weiterhin erhalten Sie über die Links „sonstiger Schaden“ und „Sprechstundenbedarf“ (Aktuelle Prüfthemen) direkten Zugriff auf die zu beachtenden Listen. Darüber hinaus sind diese Listen auf der Startseite der WP-Unterlagen rechts oben abrufbar.

Unser Service für Sie: Fachbereich Abrechnungs-, Honorarund Verordnungsberatung 0331/23 09 612 Anzeige

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Praxis aktuell

Neue KBV-Broschüre Telematikinfrastruktur Bis Ende dieses Jahres sollen alle Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein. So will es der Gesetzgeber. Was Sie über Anschluss, Ausstattung und Finanzierung der TI wissen müssen, darüber informiert die neue Broschüre „Telematikinfrastruktur“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Auf 24 Seiten bietet das Serviceheft aus der Reihe PraxisWissen grundlegende Informationen, wie Praxen sich auf den Einstieg in die TI vorbereiten können, einen Überblick über die notwendigen technischen Komponenten sowie die Finanzierung. Sie erhalten Tipps zur Umsetzung, kurze

Checklisten und Hinweise, unter anderem auch zum Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), das ab 1. Januar 2019 für alle Praxen verpflichtend ist. Sie können die Broschüre kostenfrei bei der KBV per E-Mail bestellen: versand@kbv.de Zudem steht sie in der KBV-Mediathek als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit: www.kbv.de/html/ praxiswissen.php

Weitere Informationen gibt es auf der KBVThemenseite Telematikinfrastruktur: www.kbv.de/html/ telematikinfrastruktur.php

Die Abrechnungsberater kommen nach Finsterwalde!

Die Abrechnungsberater der KV Brandenburg sind wieder auf dem Weg zu Ihnen: Am 13., 20. und 27. Juni kommen wir nach Finsterwalde, in das Lebenszentrum „Am Schloss“, Brandenburger Straße 2a. Seite 16 | AUSGABE 5 / 2018

Damit möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich vor Ort persönlich beraten zu lassen – ohne langen Anreiseweg. Wir beraten Sie zu Ihren Honorarunterlagen sowie zu weiteren Themen, die Ihnen unter den Nägeln


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Praxis aktuell

brennen. Gern kann bei Bedarf auch Ihr Praxispersonal bei dem Termin dabei sein.

Zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte telefonisch an Frau Weiden, 0331/23 09 606.

Bereits in den vergangenen Quartalen waren wir mit unserem erweiterten Serviceangebot der Abrechnungsberatung regional unterwegs. Ärzte in Eberswalde, Templin, Pritzwalk, Angermünde und Lübben nahmen die Mög-

lichkeit wahr, sich bei der individuellen Beratung ihrem Honorarbescheid tiefergehend zu widmen und offene Fragen zu klären. Dabei konnten gezielte Themen zum individuellen Praxisgeschehen ebenso angesprochen werden, wie allgemeine Punkte zu EBM-Regelungen und Honorarfragen. Unser Angebot fand bislang regen Zuspruch. Auch deshalb freuen wir uns auf Sie in Finsterwalde!

Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03 Anzeige

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Praxis aktuell

Achtung Scheinselbstständigkeit Honorarärzte als Praxisvertreter – Nachtrag!

In „KV-Intern“ 12/2017 berichteten wir über von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) durchgeführte Statusfeststellungsverfahren (§ 7a SGB IV) in Arztpraxen, die für Vertretungen eingesetzte Honorarärzte als sozialversicherungspflichtige abhängige Beschäftigte einstuften. Zu diesem Artikel erreichte uns ein umfangreiches Feedback. Dieses veranlasste uns, bei der DRV Bund eine Stellungnahme dazu einzuholen. Die DRV Bund teilte uns mit, dass Vertreter eines niedergelassenen Arztes nur in engen Grenzen nicht der Sozialversicherungspflicht unterfallen. Die Anerkennung als freiberufliche Tätigkeit erfolgt nach wie vor ausschließlich für Vertreter eines niedergelassenen Arztes, die bei Krankheit, Urlaub oder der Teilnahme des Praxisinhabers an Fortbildungen die Praxis weiterführen, wenn sie keinen Beschränkungen unterliegen, die über die Verpflichtung zur Benutzung der Praxisräume, zur Einhaltung der Sprechstunden und zur Abrechnung im Namen des Vertretenden hinausgehen (Urteil des BSG vom 27.5.1959 - 3 RK 18/55 - BSGE 10, 41). Einzelheiten hier-

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zu entnehmen Sie bitte dem gemeinsamen Rundschreiben der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung zur Statusfeststellung von Erwerbstätigen vom 13.4.2010 zum Stichwort „Vertreter eines niedergelassenen Arztes, Zahnarztes oder Apothekers“. Dieses finden Sie auf der Internetseite der DRV Bund www.deutscherentenversicherung.de Oder Sie geben auf www.kvbb.de den Webcode web155 in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu dem Dokument.

Bitte beachten Sie, dass die DRV Bund bei hiervon abweichenden Sachverhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung feststellen wird. Nach eigener Aussage habe sie das auch schon getan. Eine abschließende und rechtssichere Klärung statusrechtlicher Fragen wird der Praxisinhaber in diesem Zusammenhang voraussichtlich nur erlangen können, wenn ein Statusfeststellungsverfahren durchgeführt wird, welches er auch selbst einleiten kann. Unser Service für Sie: Rechtsabteilung 0331/23 09 206


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Praxis aktuell

Drastische Verstöße – drastische Maßnahmen

Bericht über die Sitzung des Disziplinarausschusses vom 31.1.2018 Der Disziplinarausschuss der KVBB hat in seiner Sitzung am 31. Januar 2018 drei Fälle von Verstößen gegen vertragsärztliche Pflichten verhandelt. Unter den möglichen Maßnahmen hat der Ausschuss in zwei Fällen Geldbußen im vierstelligen Bereich verhängt.

In einem der verhandelten Fälle wurde die fachärztliche Behandlung durch das Praxispersonal ohne einen Arzt-Patientenkontakt abgelehnt, obwohl eine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand. Zusätzlich wurde auf die Vorlage einer 4-Wochen-Überweisung im fachärztlichen Versorgungsbereich (Terminservicestelle) mit Überweisungscode bestanden. In einem Notfall oder bei akuter Behandlungsbedürftigkeit eines Patienten ist ein Vertragsarzt verpflichtet, sich selbst von der notwendigen ärztlichen Behandlung zu überzeugen. Fachärzte sind auf der Grundlage des § 24 BMV-Ä grundsätzlich berechtigt, die Behandlung von GKV-Versicherten auch ohne Überweisung zu übernehmen. Der Ausschuss hielt eine hohe Geldbuße für angemessen, da die Praxis keinerlei Vorkehrungen getroffen hat, die

eine Wiederholung des Fehlverhaltens für die Zukunft vermeiden könnten.

Auch Fehler bei der Abrechnung können, wenn sie wiederholt und fortgesetzt trotz entsprechender Hinweise der KV begangen werden, zu einer Disziplinarmaßnahme führen. Die Verpflichtung des Vertragsarztes zur peinlich genauen Abrechnung gehört zu den Grundpflichten eines jeden Vertragsarztes. Der Disziplinarausschuss hielt daher die Aussprache einer empfindlichen Geldbuße in dem Fall, in dem ein Vertragsarzt trotz mehrmaliger Hinweise zur Abrechnung der H-Kennung neben den GOP 03220 und GOP 03221 EBM diese auch in den folgenden Quartalen fehlerhaft angesetzt hatte, für angemessen.

Der Disziplinarausschuss entscheidet über Verstöße gegen Vorschriften der vertragsärztlichen Versorgung und wird von der Vertreterversammlung gewählt. Er besteht aus vier ärztlichen Beisitzern, die Mitglied der KV sind, und einem Juristen mit der Befähigung zum Richteramt als Vorsitzenden.

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Praxis aktuell

Niederlassung auf dem Lehrplan Infotag für Medizinstudierende bei der KVBB

„Wie funktioniert die Bedarfsplanung?“ „Wer entscheidet über Sinn und Unsinn medizinischer Therapien und Behandlungen?“ „Wie hoch ist die Verwaltungskostenumlage in Brandenburg? Und wie setzt sie sich zusammen?“ Die Fragen, mit denen 28 Studierende der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) am 19. April in die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) kamen, gingen schon sehr ins Detail. Die KVBB hatte die angehenden Mediziner zu einem Infotag im Rahmen der Berufsfelderkennung nach Potsdam eingeladen: zum einen, um ihnen Funktion und Aufgaben der KV näherzubringen, zum anderen, um ihnen zu erläutern, wie die KVBB Medizinstudierende unterstützt und natürlich auch, um ihnen die ambulante Tätigkeit als Haus- oder Facharzt im Land Brandenburg schmackhaft zu machen.

Die jungen Leute, alle im fünften Semester, schnuppern während ihres Studiums in Brandenburg bereits selbst Praxisluft. Regelmäßig führt sie ihr Praxistag in brandenburgische Hausund Facharztpraxen. Ein Konzept, das offenbar gut ankommt, denn die Stu-

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KVBB-Experte Michael Stillfried diskutierte mit den Studierenden Foto: Jochen Zieba

dierenden loben den praxisnahen Ansatz der MHB sehr. Und ja: Für einige von ihnen ist eine vertragsärztliche Tätigkeit oder eine Niederlassung in Brandenburg durchaus denkbar. Welche unterschiedlichen Möglichkeiten es dafür gibt, erläuterte die KVBB-Niederlassungsberaterin Karin Rettkowski. Michael Stillfried, betriebswirtschaftlicher Berater bei der KVBB, erklärte die Finanzflüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung und die Honorarverteilung. Über die organisatorische und finanzielle Unterstützung der KVBB für Medizinstudierende informierte Elisabeth Lesche von der Koordinierungsstelle Weiterbildung.


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Praxis aktuell

Wie es sich als Ärztin in Weiterbildung in einer ambulanten Praxis in Brandenburg arbeitet oder der Start in der eigenen Praxis gelingt, darüber sprachen Dr. med. Antonia Stahl und

Dr. med. Nicole Josiger mit den Studierenden anschließend in lockerer Runde in der Brauerei Meierei im ute Neuen Garten.

„Die Präventionsberater“ KV COMM startet Pilotprojekt

Mit dem Pilotprojekt „Die Präventionsberater“ macht Ihnen die KV COMM ein Angebot für die komplexer werdenden Gesundheitsprobleme der Patienten. Oft kann eine qualitativ hochwertige, präventive Beratung in der Sprechstunde nicht geleistet werden. Um diesen Herausforderungen im Praxisalltag dennoch gerecht zu werden, hat die KV COMM das Pilotprojekt ins Leben gerufen.

Übungsgespräch der beiden Präventionsberaterinnen Gemeinsam mit dem BeSchwester Jessy und Schwester Sophie Foto: KV COMM rufsverband der Präventologen hat die KV COMM ein umfassendes zertifiziertes SchulungsSeit September vergangenen Jahres haben sich acht MFA und eine Allgecurriculum erarbeitet, um die Medizimeinmedizinerin zum Präventionsbenischen Fachangestellten (MFA) der rater ausbilden lassen. Mit der erfolgArztpraxis mit der entsprechenden reichen Prüfung dürfen sie sich nun Weiterbildung zum Präventionsberater seit wenigen Tagen Präventionsberaauszubilden.

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Intern

Praxis aktuell

ter nennen. Sie werden im Praxisalltag die Patienten zukünftig dabei unterstützten, langfristig eine nachhaltige und gesundheitsbewusste Lebensweise anzunehmen, damit sie die Entstehung bzw. die Weiterentwicklung einer Erkrankung und deren Begleit- und Folgeerkrankungen positiv beeinflussen können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist neben der umfangreichen Beratung eine kontinuierliche Betreuung und Motivation erforderlich, die vom Präventionsberater über einen Zeitraum von einem Jahr erfolgt. Die gemeinsam vereinbarten Gesundheitsziele und der Gesundheitsweg ermöglichen dem Patienten, selbstbestimmt seine Gesundheit aktiv zu gestalten. Darüber hinaus ist der Präventionsberater ein kontinuierlicher Ansprechpartner im gewohnten ärztlichen Umfeld. Das Versorgungskonzept wird zunächst in sieben Hausarztpraxen in

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der Pilotregion im Landkreis Elbe-Elster eingeführt und startet zum 1. Juni 2018. Um den Patienten ein vielfältiges Angebot an Möglichkeiten der Zielerreichung zu bieten, kooperiert die KV COMM mit den regionalen Akteuren Epikur Zentrum für Gesundheit, Kröger Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger. Sie bieten ein umfangreiches Portfolio von zertifizierten Präventionskursen an. Unsere Ansprechpartnerin für Sie zu allen Fragen zum Pilotprojekt:

Wenke Marquardt Tel.: 0331/23 09 793 wenke.marquardt@kv-comm.de


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Intern

Sicherstellung

Niederlassungen im April 2018 Planungsbereich Landkreis Barnim

Dipl.-Psych. Anja Kahnt Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Berliner Allee 18 a 16356 Werneuchen Planungsbereich Landkreis Dahme-Spreewald

Dr. med. Catrin Häberlein FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Wilhemshavener Str. 21 15738 Zeuthen (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Christiane Jahn)

Andreas Funke FA für Neurologie Lessingstr. 24, 15745 Wildau (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Sybille Wegener)

Planungsbereich Landkreis Elbe-Elster

Dr. med. Götz-Hendrik Ziemann Psychotherapeutisch tätiger Arzt Am Markt 19 03253 Doberlug-Kirchhain

Dipl.-Psych. Anja Ziemann Psychologische Psychotherapeutin/

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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Am Markt 19 03253 Doberlug-Kirchhain

Dipl.-Psych. Elfi Zahrend Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Lauchhammerstr. 2 04910 Elsterwerda Planungsbereich Landkreis/ kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder), Stadt/Oder-Spree

Dr. med. Mike Schimmer FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Rudolf-Breitscheid-Str. 12 15230 Frankfurt (Oder) (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Renate Bruckhoff)

Dipl.-Psych. Daniela Milew Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Gartenstr. 14 F 15517 Fürstenwalde/Spree Planungsbereich Landkreis Havelland

Dr. med. Titus Sabi FA f. Kinder- und Jugendmedizin Adlerstr. 48 14612 Falkensee


Intern

Sicherstellung

Planungsbereich Landkreis Märkisch-Oderland

Arne Siedler FA für Kinder- und Jugendmedizin Oderstr. 21 16269 Wriezen (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Gerhard Berg) Dr. med. Ingo Höcker Psychotherapeutisch tätiger Arzt Hohe Allee 1 15366 Neuenhagen bei Berlin Planungsbereich Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Dr. med. Stefan Eichhorn FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Karl-Marx-Str. 18 16816 Neuruppin (Übernahme der Praxis von Dr. med. Nils Wuttke)

Juliane Brell FÄ für Kinder- und Jugendmedizin Bahnhofstr. 3 16816 Neuruppin Planungsbereich Landkreis/ kreisfreie Stadt Potsdam, St.

Dr. med. Silvia Zarmas-Röhl FÄ für Augenheilkunde Zeppelinstr. 2 14471 Potsdam

Dr. med. Tobias Drahn FA für Orthopädie und Unfallchirurgie Geschwister-Scholl-Str. 83 14471 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Andreas Dannenberger) Dr. med. Stephan Ender FA für Orthopädie und Unfallchirurgie Saarmunder Str. 48 14478 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Birgit Ehring)

Dr. med. Peter Kreissl FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Friedrich-Ebert-Str. 38 14469 Potsdam

Dipl.-Psych. Doreen Spretz Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Gerlachstr. 41 14480 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dipl.-Psych. Beate Ketzel) Planungsbereich Landkreis Teltow-Fläming

Dipl.-Psych. Simone Papacek Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Berliner Str. 23 14959 Trebbin (Übernahme der Praxis von Dipl.-Psych. Isabel Mühlinghaus)

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 25


Intern

Sicherstellung

Dipl.-Soz. Päd. (FH) Sascha Neurohr Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Potsdamer Str. 208 14974 Ludwigsfelde Planungsbereich Landkreis Uckermark

Dr. med. Antje Stephan FÄ für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Berliner Allee 17 c 16303 Schwedt/Oder (Übernahme der Praxis von Dr. med. Brigitte Meißner) Planungsbereich Mittelbereich Cottbus

Gavriil Chosnis FA für Innere Medizin/Hausarzt Gerhart-Hauptmann-Str. 15/Süd 10 03044 Cottbus (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Sibille Strauss) Planungsbereich Mittelbereich Eberswalde

Dr. med. Petra Krüger FÄ für Innere Medizin/Hausärztin Sommerfelder Chaussee 23 16225 Eberswalde Planungsbereich Mittelbereich Falkensee

Dr. med. Alexandra Gittel-Meczulat FÄ für Allgemeinmedizin Karl-Liebknecht-Platz 2 D 14641 Wustermark OT Elstal

Seite 26 | AUSGABE 5 / 2018

Planungsbereich Mittelbereich Frankfurt (Oder)

Stephan Behrens FA für Innere Medizin/Hausarzt Große Müllroser Str. 36 15232 Frankfurt (Oder)

Planungsbereich Mittelbereich Königs Wusterhausen

Melanie Ludwig FÄ für Allgemeinmedizin Karl-Marx-Str. 144 15712 Königs Wusterhausen (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Karin Bartel)

Planungsbereich Mittelbereich Oranienburg

Dr. med. Barbara Kolligs FÄ für Allgemeinmedizin Berliner Str. 48 16540 Hohen Neuendorf

Sebastian Ordel FA für Allgemeinmedizin O.-d.-F.-Platz 5 16775 Löwenberger Land OT Löwenberg

Planungsbereich Mittelbereich Potsdam

Priv.-Doz. Dr. med. Thorsten Drews FA für Allgemeinmedizin Neu Langerwisch 28 14552 Michendorf


Intern

Sicherstellung

Planungsbereich Mittelbereich Prenzlau

Dr. med. Robert Rohsius FA für Allgemeinmedizin Schulzenstr. 1 17291 Prenzlau (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Isolde Henke)

Planungsbereich Mittelbereich Strausberg

Nadja El Shamsy FÄ für Allgemeinmedizin Berliner Str. 1a 15378 Rüdersdorf OT Hennickendorf Planungsbereich Raumordnungsregion Uckermark-Barnim

Dr. med. Andreas Hering FA für Innere Medizin und Gastroenterologie

Ludwig-Sandberg-Str. 4 16225 Eberswalde (Übernahme der Praxis von Dr. med. Petra Krüger)

Dr. med. André Hasenbein FA für Innere Medizin und Kardiologie Ludwig-Sandberg-Str. 4 16225 Eberswalde (Übernahme der Praxis von Dr. med. Thomas Krüger) Planungsbereich KV-Bereich Brandenburg

Prof. Dr. med. Sigrid Tinschert FÄ für Humangenetik Rudolf-Breitscheid-Str. 100 16225 Eberswalde

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AUSGABE 5 / 2018 | Seite 27


Intern

Sicherstellung

Entscheidungen Zulassungsausschuss April 2018 Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt werden kann. Neuzulassungen

Dr. med. Emanuel Buder Facharzt für Allgemeinmedizin Gallinchener Hauptstr. 64 03051 Cottbus ab 01.05.2018 Sebastian Finschow Facharzt für Allgemeinmedizin Schulzenstr. 1 17291 Prenzlau ab 01.07.2018

Dr. med. Annett Jacobi Fachärztin für Innere Medizin/ SP Rheumatologie Steinstr. 1 14712 Rathenow ab 01.10.2018

Dr. med. Daniela Siegert Fachärztin für Allgemeinmedizin Am Glauer Hof 7 14959 Trebbin/OT Glau ab 01.07.2018

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Anstellungen

Praxis Dr. med. Knud Gastmeier Facharzt für Anästhesiologie Karl-Marx-Str. 42 14482 Potsdam Anstellung: Dr. med. Christoph Wendelmuth Facharzt für Anästhesiologie ab 16.04.2018

Praxis Dr. med. Astrid Gottschalk Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe/SP Gynäkologische Onkologie Ladeburger Straße 21 16321 Bernau bei Berlin Anstellung: Dr. med. Sandra Kubias Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ab 01.05.2018 Praxis Dr. med. Gabriela Göldner Fachärztin für Hals-NasenOhrenheilkunde Berliner Str. 2 16761 Hennigsdorf


Intern

Sicherstellung

Anstellung: Dr. med. Juliane Freudenberger Fachärztin für Hals-NasenOhrenheilkunde ab 16.04.2018

Praxis Dr. med./Ukr. Alexander Kogan Facharzt für Orthopädie Friedrich-Engels-Str. 60 15745 Wildau Anstellung: Dr. med. Jörg Jessa Facharzt für Diagnostische Radiologie Susanne Reiter Fachärztin für Diagnostische Radiologie ab 16.04.2018

Praxis Dr. med. Gabriele Scheibe Fachärztin für Allgemeinmedizin Schönfließer Str. 3 16562 Hohen Neuendorf/OT Bergfelde Anstellung: Dr. med. Anja Leeb-Malewski Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 16.04.2018

MVZ am Helios Klinikum Bad Saarow GmbH Pieskower Str. 33 15526 Bad Saarow Anstellung: Dr. med. Theresa Friedersdorf Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe für eine ausschließliche Tätigkeit in der Zweigpraxis

Liebknechtstr. 15 15848 Beeskow Dr. med. Karsten Petzold Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt für eine ausschließliche Tätigkeit in der Zweigpraxis Lindenallee 7 15366 Hoppegarten ab 01.07.2018

CTK Poliklinik GmbH (MVZ) Thiemstr. 111 03048 Cottbus Anstellung: Dipl.-Med. Gabriele Graf Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ab 01.07.2018

Med. Einrichtung gGmbH Teltow/ MVZ Ludwigsfelde Albert-Schweitzer-Str. 40-44 14974 Ludwigsfelde Anstellung: Dr. med. Cecylia Giersig Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 16.04.2018

Sana Gesundheitszentrum Oranienburg/MVZ Oranienburg Bernauer Str. 100 16515 Oranienburg Anstellung: Dr. med. Annegret Damm Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin Dr. med. univ. Benjamin Fettweis Facharzt für Physikalische und

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 29


Intern

Sicherstellung

Rehabilitative Medizin ab 16.04.2018

Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH Charlottenstr. 72 14467 Potsdam Anstellung: Dr. med. Elisabeth Engelmann Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsmedizin und Fachärztin für Laboratoriumsmedizin Dr. med. Martin Heurich Facharzt für Anästhesiologie Dr. med. Peter Olschewski Facharzt für Gefäßchirurgie Dr. med. Sabine Schnatter Fachärztin für Innere Medizin/ Hausärztin Matthias Seipelt Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie ab 16.04.2018

MVZ am Flughafen BER Willy-Brand-Platz 2 12529 Schönefeld Anstellung: Ali Abohaya Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ab 16.04.2018

Seite 30 | AUSGABE 5 / 2018

Ermächtigungen

Jens Schneider Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH, in Frankfurt (Oder) ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für HNO-Heilkunde zur Betreuung von Problemfällen im Rahmen des Konsiliarauftrages und auf dem Gebiet der Tumornachsorge. Die Ermächtigung berechtigt zur Überweisung ausschließlich an Fachärzte für Radiologie und Pathologie. für den Zeitraum vom 12.04.2018 bis 30.06.2018 Änderung Praxisanschrift/ Praxisverlegungen

Dr. med. Stefan Eichhorn Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe neue Adresse: Karl-Marx-Str. 18 16816 Neuruppin ab 03.04.2018 Dr. med. Wolfram Scheller Facharzt für Allgemeinmedizin neue Adresse: Heinestr. 8 16341 Panketal


Intern

Sicherstellung

Entscheidungen des Landesausschusses für Ärzte und Krankenkassen Die aktuellen Beschlüsse des Landesausschusses über Zulassungssperren bzw. Zulassungsmöglichkeiten sowie Zulassungsförderungen finden Sie auf der Website der KV Brandenburg unter www.kvbb.de. Geben Sie den Webcode web007 in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu den Beschlüssen.

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AUSGABE 5 / 2018 | Seite 31


Intern

Sicherstellung

Übersicht Zulassungsmöglichkeiten

Eine Übersicht der für Zulassungen oder Anstellungen geöffneten bzw. gesperrten Planungsgebiete im Bereich der KVBB finden Sie auf der Internetseite der KVBB unter www.kvbb.de Geben Sie den Webcode web003 in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu den Zulassungsmöglichkeiten.

Zulassungsförderungen

In folgenden Regionen werden gemäß Beschluss des Landesausschusses Zulassungen gefördert:

Hausärzte: Mittelbereiche Beeskow, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Herzberg (Elster), Kyritz, Lauchhammer-Schwarzheide, Lübbenau, Schwedt/Oder, Seelow, Senftenberg-Großräschen, Spremberg Augenheilkunde: Mittelbereiche Eisenhüttenstadt, Kyritz, Lauchhammer-Schwarzheide, Lübben, Prenzlau, Zehdenick-Gransee sowie Praxisstandort Guben (Stadt) Frauenheilkunde: Mittelbereiche Bad Freienwalde, Eberswalde, Guben

Kinderheilkunde: Mittelbereiche Bad Freienwalde, Eisenhüttenstadt, Elsterwerda-Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Senftenberg-Großräschen Dermatologie: Mittelbereiche Beeskow, Pritzwalk-Wittstock/Dosse, Templin, ZehdenickGransee sowie der Praxisstandort Frankfurt (Oder) (Stadt) HNO-Heilkunde: Mittelbereich Perleberg-Wittenberge

Seite 32 | AUSGABE 5 / 2018


Intern

Sicherstellung

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen

In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat, schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zur Nachbesetzung aus:

Bewerbungsfrist bis 06.07.2018

laufende Bewerbungs- Fachrichtung kennziffer

Planungsbereich

53/2018

Potsdam/Stadt

52/2018

Augenheilkunde

Cottbus/Stadt

54/2018

Augenheilkunde

Potsdam/Stadt

55/2018

56/2018 57/2018

58/2018 59/2018 61/2018

62/2018 63/2018

64/2018 65/2018

Augenheilkunde Frauenheilkunde Kinderheilkunde Kinderheilkunde Kinderheilkunde Kinderheilkunde Kinderheilkunde Innere Medizin Hausarzt Hausarzt

(1/2 Versorgungsauftrag)

Hausarzt

Spree-Neiße

Märkisch-Oderland Potsdam/Stadt Cottbus/Stadt

gewünschter Übergabetermin

nächstmöglich 01.01.2019 01.01.2019

30.03.2019 2019

31.12.2018

01.01.2019

Cottbus/Stadt

03.01.2019

Oderland-Spree

01.07.2018

Potsdam/Stadt

Mittelbereich Prenzlau Mittelbereich Bad Freienwalde

Mittelbereich Eisenhüttenstadt

01.01.2019 01.01.2019

2018 01.01.2019

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 33


Intern

Sicherstellung

Bewerbungsfrist bis 05.06.2018

laufende Bewerbungs- Fachrichtung kennziffer

Planungsbereich

37/2018

Hausarzt

38/2018

Chirurgie

39/2018

Frauenheilkunde

Frankfurt (Oder)/ Oder-Spree

41/2018

Hautarzt

40/2018 42/2018 43/2018 44/2018 45/2018 46/2018 47/2018 48/2018 49/2018 50/2018 51/2018

Seite 34 | AUSGABE 5 / 2018

HNO-Heilkunde

Kinderheilkunde

(1/2 Versorgungsauftrag)

Nervenheilkunde

(1/2 Versorgungsauftrag)

Orthopädie

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag Anst.)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Hausarzt Substitutionsbehandlung von Suchtkranken Hausarzt

(1/2 Versorgungsauftrag Anst.)

Mittelbereich Prenzlau

Märkisch-Oderland

gewünschter Übergabetermin

03.01.2019 01.01.2019 01.01.2019

Elbe-Elster

01.07.2018

Teltow-Fläming

01.07.2018

Dahme-Spreewald

01.07.2018

Uckermark

03.01.2019

Cottbus/Stadt

01.07.2018

Potsdam/Stadt

01.07.2018

Prignitz

01.10.2018

Havelland

01.07.2018

Uckermark

01.10.2018

Ostprignitz-Ruppin

2019

Mittelbereich Potsdam

2018

Mittelbereich Potsdam

2018


Intern

Sicherstellung

• Ihre schriftliche Interessenbekundung für die ausgeschriebenen Vertragsarztsitze schicken Sie per Mail an boersen@kvbb.de Sie muss die Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer, die Facharztanerkennung (bei Psychotherapeuten das Richtlinienverfahren und Approbationsdatum) sowie Angaben zum möglichen Praxisübernahmezeitpunkt enthalten. Die von Ihnen übermittelten Kontaktdaten werden mit der Bitte um Kontaktaufnahme an den Praxisabgeber weitergeleitet. • Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass für die Entscheidung des Zulassungsausschusses über die Nachbesetzung einer Praxis ein vollständiger Antrag auf Zulassung innerhalb der Bewerberfrist bei der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses einzureichen ist. Ihre Interessenbekundung ist kein Antrag. • Ferner weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass in der Warteliste eingetragene Ärzte/Psychotherapeuten nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten. Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmen: www.kvbb.de > Börsen > Praxisbörse Ansprechpartnerinnen: Iris Kalsow Tel.: 0331/23 09 322 Karin Rettkowski Tel.: 0331/23 09 320

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Intern

Praxisbörse

Praxisbörse Praxisabgabe

•Malerische Landschaft, den Spreewald vor der Haustür und nur ca. 105 km bis ins Zentrum der Hauptstadt Berlin! Hausärztliche Praxis im Mittelbereich Lübben sucht ab Mitte 2019 engagierte(n) Nachfolger/In. Praxis: 5 Räume auf insgesamt 110 m², EKG, 24h-EKG, 24h-RR, Spirometrie, Sehtestgerät, Mikroskop Personal: 1 Sprechstundenschwester, 1 Reinigungskraft. Chiffre: PA/11/2018

•Hausärztliche Förderregion! Allgemeinärztliche Berufsausübungsgemeinschaft in Lübbenau/Spreewald sucht ab Ende 2019 Nachfolger/In. Es erwartet Sie ein treuer Patientenstamm. Zum Praxisangebot gehören derzeit Geriatrie, Chirotherapie, Psychoonkologie, Palliativmedizin und Diabetikerbetreuung. Praxis/Ausstattung: 1 Anmeldung, 1 Warteraum, 2 Sprechzimmer, 4 Funktionsräume, 1 Personalraum mit WC und Dusche, 1 Patienten-WC und 1 Lagerraum auf insgesamt 170 m² in privater Immobilie Personal: 1 Sprechstundenschwester, 2 Mitarbeiterinnen Anmeldung/Organisation (Vollzeit und 30 Std./Wo.), 1 Reinigungskraft (geringfügig beschäftigt). Sehr gute Verkehrsanbindung (Bahn, Autobahndreieck SpreeSeite 36 | AUSGABE 5 / 2018

wald, je 1 Stunde nach Berlin und Dresden). Hilfe bei der Übernahme wird von Praxisabgeber und Kommune zugesichert. Kontakt: 0162/13 76 088 christianteuscher@web.de •Nachfolger/In für hausärztliche Praxis im Mittelbereich Rathenow ab August 2019 gesucht! Die Praxis versorgt ein großes ländliches Einzugsgebiet (umliegende Ortsteile und Dörfer). Eine Vermietung der Praxisräume wäre nur übergangsweise zur Einarbeitung möglich, da sich die Praxis in privater Immobilie befindet und nicht weiter zur Verfügung steht. Hilfe bei der Suche neuer Räume wird zugesichert, um die Versorgung der Patienten in der Region weiterhin zu sichern. Chiffre: PA/12/2018

•Nachfolger/In für psychotherapeutische Praxis (hälftiger Versorgungsauftrag) im Havelland gesucht. Ruhiger Praxisraum, geeignet für Kleingruppen, sehr hohe Patientennachfrage, da kein weiteres Therapieangebot in unmittel-barer Nähe, gute ÖPNVAnbindung ab Berlin-Zoo stündlich (Fahrzeit ohne Umsteigen ca. 60 min). Die Übergabe ist zum 01.04.2019 geplant und ist an ein Nachbesetzungsverfahren gebunden. Kontakt: kaosemux@gmx.de


Intern

Praxisbörse

•Nachfolger/In für eine Frauenarztpraxis in einer Kleinstadt mit ländlicher Umgebung im Bereich Barnim gesucht! Geplante Übergabe der Praxis ab 4/2018 bis 1/2019. Entfernung von Berlin ca. 25 km, sehr gute ÖPNV-Anbindung. Praxis/Ausstattung: 6 Räume auf 168 m² zur Miete Personal: 2 ausgebildete MFA (Teilzeit). Chiffre: PA/12/2017

•Nachfolger/In für Hausarztpraxis im Mittelbereich Zossen (ca. 28 km südlich von Berlin) ab Juli 2019 gesucht. Eine frühere Übernahme ist nicht ausgeschlossen. Die Praxis befindet sich in einem separat stehenden ländlichen Ärztehaus. Im Haus praktizieren ein weiterer Allgemeinmediziner sowie ein Zahnarzt. Eine Physiotherapie befindet sich ebenfalls im Haus.

Lesen Sie weiter auf Seite 38.

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Das MVZ Hennigsdorf Am Senioren-Wohnpark sucht zur Besetzung einer Hausarztpraxis eine(n) Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin/Hausarzt. Hennigsdorf ist eine mittelgroße Stadt am nördlichen Stadtrand von Berlin. Einkaufsmöglichen, Kitas und weiterführende Schulen sind am Ort. Berlin ist mit der S- Bahn in wenigen Minuten erreichbar.

Wir bieten eine Festanstellung in Voll- oder Teilzeit mit eigener Kassenzulassung. Das MVZ verfügt über gute räumliche Voraussetzungen mit einem profilierten Schwesterteam, kollegialen Arbeitsbedingungen und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit 2 weiteren Fachrichtungen (Anästhesie/Schmerztherapie, Chirurgie/ Chiro-Manualtherapie). Der Hauptschwerpunkt der hausärztlichen Tätigkeit liegt im Bereich der vertragsärztlichen territorialen Versorgung. Es gibt Versorgungsvereinbarungen mit 3 Seniorenwohnheimen.

Arbeitszeitvereinbarungen und Vergütung sind in Rahmen eines Dienstvertrages verhandelbar. Die Arbeitsaufnahme kann sofort erfolgen.

Bewerbungen bitte an: Medizinisches Versorgungszentrum, Am Senioren-Wohnpark Friedrich-Wolf-Str. 11, 16761 Hennigsdorf Tel. 03302/50460 oder 0172/3893704 e-mail: praxisklinik-hennigsdorf@t-online.de Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 37


Intern

Praxisbörse

Praxis/Ausstattung: 7 Räume auf 120 m² Personal: 1 erfahrene Sprechstundenschwester. Die Anzahl der Behandlungsfälle entspricht dem Fachgruppendurchschnitt. Chiffre: PA/16/2016

•Nachfolger/In für Kinderarztpraxis im Landkreis Dahme-Spreewald ab Mitte 2018 gesucht. Praxis/Ausstattung: 80 m², Sprechzimmer, Vorbereitungsraum, Anmeldung, Wartezimmer, Personalraum, Lager, 2 WCs Personal: 2 MFA (Vollzeit). Kontakt: kinderaerztin.becker@t-online.de

•Landarztpraxis sucht Praxisnachfolger/In! Die Praxis befindet sich im Mittelbereich Großräschen-Senftenberg, im Süden von Brandenburg, zwischen Berlin und Dresden, Autobahnanbindung, große Seenlandschaft, Theater, Museen, Kunstschaffende, ausgebautes Radwege- und Wandernetz. Geplante Übergabe der Praxis bis 2018/2019, Einarbeitung möglich. Praxis/Ausstattung: 1 Sprechzimmer, 1 Warteraum (auch für Gruppen geeignet), 1 Spritzenzimmer mit Infusionsplatz, 1 Physiotherapieraum, 1 Personalraum, 2 Toiletten, EKG, Spiro, Mikrowelle, US-Vernebler, kleine Wundversorgung, Spritzen, Infusionen,

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Ohrenspülungen Personal: 2 Sprechstundenschwestern, 1 Azubi MFA (1. Lehrj.), 1 Reinigungskraft. Kontakt: 0172/90 48 994 Chmaschiefer@web.de Praxissuche

•Facharzt für Anästhesiologie, Europäisches Diplom D.E.S.A., Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement, Intensivmedizin, ist an einer vertragsärztlichen Tätigkeit im Bereich der KV Brandenburg interessiert. Gesucht wird zeitnah eine Praxis zur Übernahme (Einzelpraxis, in BAG oder PG). Chiffre: PG/07/2018

•Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sucht eine orthopädische Praxis oder eine chirurgische Praxis zur Übernahme oder die Beteiligung an einer BAG. Zeitpunkt flexibel. Zusatzqualifikation: D-Arzt, Sonographie, Röntgen, Akupunktur, manuelle Medizin, psychosomatische Grundversorgung. Chiffre: PG/03/2018 (für Orthopädie) PG/04/2018 (für Chirurgie) •Fachärztin für Innere Medizin und Allgemeinmedizin sucht ab April 2019 eine Praxis zur Übernahme, gerne mit vorheriger Anstellung.


Intern

Praxisbörse

Bevorzugte Region: Falkensee, Potsdam, Werder (Havel)-Beelitz. Kontakt: 0177/89 83 745 claudia_gutsch@gmx.de

•Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe sucht ab 10/2018 eine Praxis zur Übernahme. Bevorzugte Region: Havelland, Oberhavel, Potsdam. Chiffre: PG/06/2018 Anstellungs- und Kooperationsangebote und -gesuche

•Liebe Kolleginnen, für meine gynäkologische Praxis in einem Ärztehaus in Brandenburg an der Havel suche ich eine Partnerin, die sich in Ausbildung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe befindet. Der wöchentliche Arbeitsumfang beträgt 15 Stunden. Perspektivisch besteht die Möglichkeit der Zusammenarbeit im Jobsharing bzw. die Übernahme der Praxis. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit. Kontakt: 0174/18 08 563

•Fachärztin für Allgemeinmedizin sucht ab 2020 eine Anstellungsmöglichkeit (Teilzeit), gern mit der Option der späteren Praxisübernahme. Bevorzugte Region: in der Nähe zu Spandau in Hennigsdorf, Schönwalde oder Falkensee. Chiffre: AnKo/15/2018

•Biete ab sofort eine Anstellungsmöglichkeit in fachinternistischer Praxis mit Schwerpunkt Angiologie in Märkisch-Oderland. Anstellungsumfang verhandelbar. Kenntnisse in der Ultraschalldiagnostik erwünscht! Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit! Chiffre: AnKo/16/2018

•Hausärztliche Praxis im Mittelbereich Königs Wusterhausen bietet ab sofort eine Anstellungsmöglichkeit für Facharzt/In für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin/HA. Der Anstellungsumfang ist verhandelbar. Perspektivisch besteht die Möglichkeit einer Praxisübernahme mit Einstieg in die BAG. Chiffre: AnKo/17/2018

•Gynäkologische Berufsausübungsgemeinschaft in Potsdam bietet ab sofort eine Anstellungsmöglichkeit für Facharzt/In für Gynäkologie und Geburtshilfe, gerne mit Praxiserfahrung. Zum Praxisspektrum gehören Pränataldiagnostik, Urodynamik, ambulante und stationäre Operationen, Dysplasiesprechstunde und Lasertherapie. Der Anstellungsumfang beträgt zunächst wöchentlich 20 bis 30 Stunden. Perspektivisch besteht die Möglichkeit der Übernahme eines halben oder ganzen Vertragsarztsitzes. Kontakt: 0177/86 67 677 annette.schmider-ross@gmx.de

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 39


Intern

Praxisbörse

•Flexibler, motivierter und erfahrener Allgemeinmediziner und Arbeitsmediziner freut sich auf Ihre Angebote in Potsdam! Ich suche ab sofort eine Anstellungsmöglichkeit (Teilzeit) in Potsdam. Kontakt: 0176/41 70 60 18 s_wohlfarth@web.de

•Hausärztliche Praxis im Mittelbereich Schönefeld-Wildau bietet eine Anstellungsmöglichkeit für Facharzt/In für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin/HA. Der Anstellungsumfang ist verhandelbar. Kenntnisse auf den Gebieten Chirotherapie und Psychosomatik erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Kontakt: 0175/86 51 510 Sonstiges

•Nachmieter für Praxisräume (108 m²) in Ärztehaus in Königs Wusterhausen gesucht. Kontakt: petra.marschollek@web.de

•Ambulantes OP-Zentrum in Birkenwerder sucht niedergelassene operativ tätige Kollegen/Innen aller Fachrichtungen zur Kooperation. Kontakt: Frau Dr. Graichen: 03303/52 24 66 b.graichen@asklepios.com

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•Biete Möglichkeit zur Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin für 18 Monate in sehr gut eingeführter Hausarztpraxis in Oranienburg mit erweitertem Therapieangebot in komplementärer Medizin/Akupunktur/ Palliativmedizin, sehr gerne auch bei Interesse zur späteren Praxisweiterführung. Kontakt: Fax 03301/53 63 11

•Lust auf einen Neuanfang? Suche ab Januar 2019 für die Gründung einer diabetologischen Schwerpunktpraxis im Norden Berlins einen engagierten Diabetesberater/In oder Diabetesberater/In mit dem Wunsch nach Weiterbildung zur Diabetesberater/In. Kontakt: diabetologin@gmail.com Ansprechpartner für Chiffre-Anzeigen: Fachbereich Sicherstellung Frau Kalsow 0331/23 09 322 IKalsow@kvbb.de KV Brandenburg Pappelallee 5 14469 Potsdam


Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot Ärzte und Praxispersonal Termin | Ort

29.06.2018 14.00 – 20.00 30.06.2018 09.00 – 18.00 Potsdam 29.08.2018 14.00 – 18.30 Potsdam

29.08.2018 15.00 – 18.00 Potsdam

31.08.2018 14.00 – 19.00 Potsdam

Thema | Referent | Punkte

Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie (ZI) Dr. med. Ingo Herbst, FA f. Innere Medizin Fortbildungspunkte

5

Fortbildungspunkte

5

Fortbildungspunkte

3

Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2-Diabetiker, die Normalinsulin spritzen Dr. med. Ute Rieger, FÄ f. Innere Medizin

DatenNerv, KV-Connect und Telematikinfrastruktur Onlineteam der KV Brandenburg

105 Euro pro Arzt, 160 Euro pro Praxismitarbeiter (Teampreise auf Anfrage) 100 Euro

40 Euro

Die Kunst freundlich Nein zu sagen Dipl.-Theol. Torsten Klatt-Braxein Praxis- u. Unternehmensentwicklung, Coach u. Dozent Fortbildungspunkte

Kosten

83 Euro

5

Ausgebucht sind: • Die GOÄ-Abrechnung leicht gemacht 13.06.2018 • Gewalt gegen Ärzte und Praxismitarbeiter 20.06.2018 • Strukt. Schulungsprogramm für nichtinsulinpflichtige Typ-2-Diabetiker 04.07./07.07.2018

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Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot Ärzte und Psychotherapeuten Termin | Ort

06.06.2018 15.00 – 18.00 Potsdam

13.06.2018 15.00 – 18.00 Potsdam

13.06.2018 15.00 – 18.00 Frankfurt (O.)

Ansprechpartner:

Seite 42 | AUSGABE 5 / 2018

Thema | Referent | Punkte

EBM-Aufbauseminar für Hausärzte – Abrechnung nach Verträgen über die KVBB Abrechnungsberater der KVBB Fortbildungspunkte

4

Fortbildungspunkte

3

Fortbildungspunkte

4

Brücken von der Psychosomatik zur Allgemeinmedizin: Seelische Faktoren und Psychotherapie bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen Dr. med. Thomas Lintzen, FA f. Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie

Erfolgreiche Praxisabgabe – besser früher schon an später denken Michael Stillfried, Betriebswirtschaftlicher Berater der KVBB Karin Rettkowski, Niederlassungsberaterin der KVBB

Frau Friedrich Herr Krenkel Frau Thiele

Tel.: 0331/23 09 426 Tel.: 0331/23 09 198 Tel.: 0331/23 09 459

Kosten

40 Euro

55 Euro

für Mitglieder der KVBB kostenfrei Nichtmitglieder 45 Euro

Fax: 0331/23 09 288


Intern

Fortbildung

Termin | Ort

15.06.2018 13.00 – 19.00 Potsdam

15.06.2018 15.00 – 18.30 16.06.2018 09.00 – 17.30 Potsdam

Thema | Referent | Punkte

Das „akute Kind“ im Notfall- und Bereitschaftsdienst Dr. med. Klaus Gerrit Gerdts, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin – Notfallmedizin, Facharzt für Allgemeinmedizin, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landkreises Cuxhaven Fortbildungspunkte

7

Fortbildungspunkte

15

Moderatorentraining für Qualitätszirkel Dr. med. Friederike Bressel, FÄ f. Allgemeinmedizin, Moderatorin, Tutorin Dr. med. Carola Anders, FÄ f. Allgemeinmedizin, Moderatorin, Tutorin

20.06.2018 14.30 – 18.30 Potsdam

Quo vadis Facharzt? – Modul 1 KVBB & Partner

27.06.2018 14.30 – 18.30 Potsdam

Quo vadis Facharzt? – Modul 2 KVBB & Partner

Ansprechpartner:

5

Fortbildungspunkte

5

Tel.: 0331/23 09 426 Tel.: 0331/23 09 198 Tel.: 0331/23 09 459

125 Euro

für Mitglieder der KVBB kostenfrei Nichtmitglieder 110 Euro 45 Euro Modul 1 + 2

Fortbildungspunkte

Frau Friedrich Herr Krenkel Frau Thiele

Kosten

Fax: 0331/23 09 288

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Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot Praxismitarbeiter Termin | Ort

Thema | Referent | Punkte

EBM-Grundseminar für Praxismitarbeiter Abrechnungsberater der KVBB

40 Euro

29.06.2018 14.00 – 19.00 Potsdam

„Dickes Fell“ im Praxisalltag Dietmar Karweina, Kommunikationstrainer und Praxiscoach

83 Euro

27.06.2018 15.00 – 17.30 Neuruppin

Kosten

Ausgebucht sind: • EBM-Aufbauseminar für hausärztliche Praxismitarbeiter 20.06.2018 • Notfälle in der Praxis – schnell und richtig handeln! 27.06.2018 • Palliativversorgung ist (Praxis-)Teamarbeit 30.06.2018 Ansprechpartner:

Frau Friedrich Herr Krenkel Frau Thiele

Tel.: 0331/23 09 426 Tel.: 0331/23 09 198 Tel.: 0331/23 09 459

Fax: 0331/23 09 288

Peer Review in der ambulanten Versorgung KBV lädt zum Erfahrungsaustausch ein

Die Anwendung von Peer-Review-Verfahren in der ambulanten Versorgung steht im Fokus einer Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 13. Juni 2018 in Berlin.

Dort treffen sich bereits zum fünften Mal Vertragsärzte, Wissenschaftler und Kammervertreter, um sich zu diesem wichtigen Instrument der Qualitätsförderung auszutauschen. Interessierte Vertragsärzte, die mehr über Peer Review

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Intern

Fortbildung

erfahren und es selbst einmal ausprobieren möchten, sind eingeladen, teilzunehmen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Erfahrungen aus aktuellen PeerReview-Projekten in der vertragsärztlichen Versorgung zu nutzen, um diesen Ansatz des Lernens von und mit Kollegen weiter zu fördern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wann und wo?

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14 bis 17 Uhr Kassenärztliche Bundesvereinigung Herbert-Lewin-Platz 2 10623 Berlin

Weitere Informationen Programm und Anmeldung zur Veranstaltung: www.kbv.de/html/34642.php Themenseite der KBV zu Peer Review: www.kbv.de/html/10848.php

Anzeige

AUSGABE 5 / 2018 | Seite 45


Intern Unterwegs

Gesucht: Gute Ideen gegen Adipositas

AOK und Landesärztekammer loben Gesundheitspreis Brandenburg aus Der diesjährige Gesundheitspreis von AOK Nordost und Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) steht unter dem Motto „Adipositas – ein (ge)wichtiges Problem“. Gesucht werden Projekte, die Betroffenen helfen, ihr Gewicht langfristig zu reduzieren und ihre Lebensqualität zu steigern. Der Preis ist insgesamt mit 30.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 22. Juli. Bewerben können sich neben niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen auch Schulen, Kindergärten und Sportvereine, die mit ihren Projekten, Modellen und Konzepten zur Prävention von Adipositas bereits praktische Erfahrungen

sammeln konnten. Besonderer Wert wird dabei laut AOK Nordost und LÄKB auf die Nachhaltigkeit der Angebote gelegt.

Eine unabhängige Jury, zu der unter anderem LÄKB-Präsident Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz und Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel gehören, entscheidet über die Preisvergabe und die Aufteilung des Preisgeldes. Schirmherrin des Gesundheitspreises Brandenburg ist Landesgesundheitsministerin Diana Golze.

Weitere Informationen: www.aok.de/nordost/gesundheitspreis > Gesundheitspreis BB 2018

ALS-Diagnosegruppe gegründet

Rund 8.000 Patienten in Deutschland sind an der unheilbaren Amyotrophen Lateralsklerose, ALS, erkrankt. Für Patienten und deren Angehörige hat sich nun in der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) die Diagnosegruppe ALS gegründet. Ziel ist es, ALSSelbsthilfegruppen und Gesprächs-

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kreise zu unterstützen sowie Informationsmaterial für Laien und Experten zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner für Praxen und Patienten in Brandenburg ist Lothar Petersohn, Tel.: 033841/33 410 E-Mail: lothar.petersohn@dgm.org


Intern

Unterwegs

Künstliche Intelligenz: Bereicherung oder Bedrohung? Digitalkonferenz re:publica 2018 wagt einen Blick in Zukunft Beim jährlichen Klassentreffen der Netzgemeinde in Berlin standen dieses Mal vor allem Künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen im Vordergrund. Entwicklungen, die auch das Gesundheitswesen und vor allem den Arztberuf deutlich verändern werden. Also schnell einen Vollbart wachsen lassen, Smartphone in den Jutebeutel gepackt und unter die „Digital Natives“ gemischt.

Einen versöhnlichen Blick in die Zukunft wagte der Neurowissenschaftler und KI-Experte John-Dylan Haynes. Die Angst vor der Digitalisierung und damit verbunden vor dem Arbeitsplatzverlust bezeichnete er als übertrieben. Algorithmen könnten nur mathematisch beschreibbare Tätigkeiten übernehmen. Das sei nicht intelligent. Einem Menschen reiche eine fragmentarische Information und er könne beJohnny Haeusler, reits kreative Mitbegründer und Lösungen finden. Veranstalter der Man dürfe Comre:publica, beputer und Mensch zeichnete die nicht immer als diesjährige KonKonkurrenten ferenz als eine sehen. Als Beispiel der politischsten. nannte er den Kein Wunder Beruf des Radioangesichts der logen. Seine TätigDatenskandale keit sei mathemaPepper, der neue Kollege im Altenheim, der jüngsten Ver- programmiert tisch sehr gut bevon der Universität Siegen. gangenheit. Allen schreibbar, und in voran die Vorgänge rund um FaceZukunft könnten Computer viele seibook und Cambridge Analytica. Aber ner Aufgaben übernehmen. Aber es auch die Frage, inwieweit die Digitaligebe Sonderfälle, die nicht formalisierung unsere Gesellschaft und vor sierbar seien und die ein Computer allem unsere Arbeitswelt verändern falsch einordnen würde. Der Mensch wird, beschäftigte die Teilnehmer. erkenne Dinge, die der Computer AUSGABE 5 / 2018 | Seite 47


Intern Unterwegs

sein und digitale Informationssysteme helfen, Behandlungen zu verbessern.

Digitalisierung hilft: TK-Chef Jens Baas

nicht sieht, und der Computer erkenne Dinge, die der Mensch nicht sieht. Im Zusammenspiel seien sie stark.

Ähnlich argumentierte TK-Chef Jens Baas auf der Session „PoP: Power of Patients – Wie Digital Health das Gesundheitswesen revolutioniert“. Die Digitalisierung werde Ärzten helfen, bessere Diagnosen zu stellen. Er vertrat die provokante These, dass in zehn Jahren kein Arzt eine Diagnose mehr stellen dürfe, ohne vorher ein digitales Informationssystem zu Rate gezogen zu haben. Er betonte aber auch, dass man die digitale Entwicklung im Gesundheitswesen nicht ohne Ärzte gestalten könne. Man müsse sie von den Vorteilen überzeugen. Jeder Mediziner hasse Bürokratie, und digitale Systeme könnten ihn entlasten. Auch wolle jeder Arzt ein guter Arzt

Seite 48 | AUSGABE 5 / 2018

Der Missbrauch von Daten und Technik war ein weiterer Schwerpunkt, der auf den verschiedenen Sessions immer wieder eine wichtige Rolle spielte. Man war sich weitestgehend einig, dass Programmierer und Entwickler mehr Verantwortung für ihren Code und ihre Produkte übernehmen sollten. Der bekannteste Gast dieser re:publica, die Whistleblowerin Chelsea Manning, brachte es auf den Punkt: „Wie Ärzte sollten wir ethische Standards haben. Standards, die die Grundlage unserer Entscheidungen bilden und nach denen wir handeln. Wir schaffen nicht einfach nur Code, wir schaffen Produkte, und wir wissen, wie sie gebraucht aber auch wie sie missbraucht werden können. Wir können nicht länger sagen, hier sind die Tools und ihr als Gesellschaft werdet schon sehen, wie ihr damit umgehen müsst. Das müssen wir selber tun."

Wie ein roter Faden zog sich die Forderung durch die Konferenz, dass KI und Algorithmen nie Entscheidungen treffen dürfen. Das muss immer der Mensch machen. KI darf nur beraten. Getreu dem Motto dieser re:publica „PoP – Power of People“. Text und Fotos: Jochen Zieba


Intern

Impressum

Impressum

Monatsschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Herausgeber: Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Pappelallee 5 14469 Potsdam Telefon: 0331/23 09 0 Telefax: 0331/23 09 175 Internet: www.kvbb.de E-Mail: info@kvbb.de

Redaktion: MUDr./ČS Peter Noack (V.i.S.d.P.) Dipl.-Med. Andreas Schwark, Holger Rostek, Kornelia Hintz, Christian Wehry, Ute Menzel

Redaktionsschluss: 15. Mai 2018 Redaktionelle Beiträge, die der Ausgabe beigelegt werden, sind nach Redaktionsschluss eingegangen. Satz und Layout: KV Brandenburg, Bereich Kommunikation Telefon: 0331/23 09 196 Telefax: 0331/23 09 197

Druck und Anzeigenverwaltung vierC print+mediafabrik GmbH & Co. KG Gustav-Holzmann-Straße 2 10317 Berlin Telefon: 030/53 32 70 0 Telefax: 030/53 32 70 44 E-Mail: info@vierc.de Anzeigenannahmeschluss: Jeder 3. des Monats Zurzeit gilt die Preisliste vom 1. März 2014 Erscheinungsweise: Monatlich Auflage: 5.300 Exemplare

Über die Veröffentlichung von Anzeigen entscheidet die Redaktion. Dafür erhält sie die nötigen Daten von der Anzeigenverwaltung.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten daher gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.


KV-Intern 05/2018  

KV-Intern ist die monatliche Publikation der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

KV-Intern 05/2018  

KV-Intern ist die monatliche Publikation der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

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