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HEADLINER Die total abhängige Hauszeitung der Kulturfabrik Lyss • 2/2012

DAS WORT ZUM SONNTAG Ben Arn, KUFA-Leiter

Auf geht’s, in die 3. Saison an der Werdtstrasse 17 in Lyss! Und zwar mit einer frisch gestrichenen Bühne, neuen Wackellampen in der Halle, und schon bald mit einer grossen Garderobe für Halle und Club im Obergeschoss. Es wurde nämlich langsam Zeit, dass auch Club-Gäste ihre Kleider trocken und sicher deponieren können. Und wenn in Zukunft ein Hüngerchen kommt, gibt’s leider keine Pasta mehr. Dafür braten dir Gustavo Chinchilla und sein Team heisse mexikanische Tacos, Quesadillas und Tortas, und dies jeden Freitag und Samstag von 22.00–03.00 Uhr! Weiter wurde über den Sommer nicht nur geputzt, geflickt, verändert und umgebaut, sondern auch kräftig gebucht und im Musik-Dschungel mitgemischt. Wer wie wo wann genau in der KUFA spielen wird, ist ab Seite 6 zu lesen; vorneweg nehmen möchten wir nur: Patent Ochsner bleiben gleich zwei Wie teuer darf es denn sein? Eine vielgestellte Frage hinter allen Kultur-Kulissen. Der Wechsel der Nächte in Lyss, Ruzzo & Roldan KUFA vom kleinen Undergroundschuppen am Steinweg zum Kulturzentrum an der Werdtstrasse löste von Orishas bringen Dirty Daneine Debatte über erhöhte Eintrittspreise aus. Bald wurde klar, dass die Qualität im Livemusik-Bereich, cing-Stimmung ins Seeland und mit Charlie Winston wurde DER wie sie hier geboten wird, erheblich mehr kostet. Immer wenn eine Band anreist, bezahlt die KUFA Überflieger der Singer-SongwriTechniker, Materialmiete, Hotelzimmer, Gagen, Löhne, Quellensteuer, Urheberrechtsentschädigungen, ter-Szene verpflichtet. Dann gibt’s noch ein neues Strom, Catering, Getränke, und so weiter und so fort. Trotz guter Auslastung: Live-Konzerte sind in Member-System: Ab sofort proden meisten Fällen eine Nullnummer – finanziell gesehen. Nur selten finanziert eine ausverkaufte KUFA fitieren alle Member von Fr. 5.– die Konzerte der darauffolgenden Wochenenden, bei denen Eintritte fehlen, um kostendeckend abzu- Rabatt auf allen Events. (Ja, auf rechnen. Die KUFA will natürlich weiterhin ein breites Spektrum an Livemusik ins Seeland bringen. allen!) Anmeldetalon und die Das fordert unser Publikum. Deshalb braucht es Subventionen, Sponsoren und viel Goodwill, um span- weiteren Profitierpunkte sind der folgenden Seite zu entnehnende, unterhaltsame, bildende und unvergessliche Momente zu schaffen. Ein Statement von Ben Arn, men. Und wer die Arbeit der KUFA noch bizzeli mehr supporLeiter der KUFA auf Seite 19. ten will, der kann wie in den verBermuda-viereck  12 Sport 23 Das dorf 5 Comin’up 6 / 7 gangenen Jahren für 250 Fränkli Die KUFA begleitet einen Tag Die KUFA bietet mal wieder Teil 2 der Serie «Welchen Aus- Im Seeland gibt es eine eine GOLD-Karte bestellen. Dalang den Bademeister Alfred für alle Geschmäcker etwas: gang nimmst du?»: Die Hospi- Sportart, die nur wenigen be- mit wird die Arbeit der KUFA Niederhauser an seinem Nationale Stars wie Patent tium Lounge. DIE Lounge im kannt ist: American Football. noch mehr unterstützt, und nur A rbeitsplatz, der Badi Lyss. Ochsner, Acapella mit Bliss, Zentrum von Lyss um sich ein Mit den Bern Grizzlies, den so nebenbei: Das goldene Kärtli ­ Wir schreiben über die Latin-Sound mit Ruzzo & Feierabend-Bier zu gönnen Bienna Jets und Thun Tigers im Portemonnaie, das sieht halt Schönheit des Berufs und bli- Roldan (Orishas), Elektro mit oder kleinen, aber feinen hat Bern gleich drei Clubs in schon ziemlich geil aus… A propos geil aussehen: Endlich gibt cken hinter die Kulissen. Frittenbude und vieles mehr! Konzerten beizuwohnen. der höchsten Liga. es KUFA-Merchandise! Zum Beispiel modische Jutetaschen, um der Welt zu zeigen, wo Bartli der Moscht holt, T-Shirts mit dem Programm der vergangenen Jahre und Feuerzeuge, die burnen. Das alles findest du weiter hinten in diesem Heft oder natürlich in der KUFA selber. Bis bald, an der Werdtstrasse 17!

Kulteuer?


seite 2 • DIE KUFA

ALLES NEU!

KUFA VOLUME 3.0 GARDEROBE

BACKSTAGE

Kommt Zeit, kommt Rat. Während den letzten zwei Saisons musste die KUFA feststellen, dass die Garderobe ein Problemkind ist. Hat es im Winter bei ausverkauften Events richtig Andrang, dann stehen sich die Gäste die Füsse in den Bauch und blockieren sowohl den hinteren Hallenein- und Ausgang sowie auch den Weg zu den Toiletten und ins Fumoir. Zudem kommt die Garderobe bei ausverkauften Events oft an die Kapazitätsgrenze. Und für den Club gab’s nur die mobilen, unbewachten Garderobenständer, und die Diebstähle mehrten und vermehrten sich. Damit ist nun fertig lustig! Ab Oktober gibt’s zwischen den Fumoirs im OG eine neue Garderobe, zugänglich von Club und Halle und garantiert Platz für jedes Täschchen und Jäcklein!

MEXICAN FOOD

Der Club-Backstage hat ein komplettes Facelifting erhalten. Früher fühlte man sich da nicht wohl und die meisten Bands blieben nie lange in dem kleinen überstellten Raum. Ein paar Sessel, ein kleines Tischchen und keine Ablageflächen. In etlichen Stunden hat ein Team von Freiwilligen den Backstage reorganisiert. Die tristen weissen Wände wichen einem warmen Orange und die Sessel einer Stehbar. Neu gibt es auch eine Garderobe und viel Stauraum für Gitarrenkoffer, Instrumente und alles weitere Material. Ja, jetzt fühlt man sich wohl...

CONTAINER

Pasta ade – hola Mexico! Die Pastafrauen hatten nach einer Saison und 40 Nächten Pastakochen genug, und überlassen das Schiff einer Nachfolge: Ab sofort kochen Gustavo Chinchilla und seine Crowd jede Nacht bis 03.00 Uhr feinste Tacos, Tortas (mexikanische Sandwiches) und Quesadillas. Arrriba!

Als auffälligste Neuerung stechen den Passanten der KUFA wohl die beiden Seecontainer hinter der KUFA ins Auge. Das sind die neuen Deko-Lager. ­K istenweise Discokugeln, Saloontüren und rote Teppiche lagern neu griffbereit hinter der KUFA und nicht wie bisher, nur schwer zugänglich, auf dem Estrich.

MOONLINER

FUMOIR Die Raucher unter den KUFA-Gästen werden sie kennen, die KUFA Fumoirs. Die beiden Holz-Häuschen zu beiden Seiten der Wandelhalle. Wie der Backstage im Club für Bands war auch das Fumoir für Raucher wenig ansprechend. Tristes Holzbraun prägte die Umgebung im Fumoir. Das sollte sich ändern als der berühmte Bieler Grafitti Künstler Wes21 in die KUFA kam und den Fumoirs einen neuen Touch verpasste...

Als Gegenmassnahme zum Lärm in der Umgebung der KUFA wird die Haltestelle des Moonliner Nachtbusses näher an die KUFA verlegt. Bisher mussten die Gäste beim Schachenkreisel auf den Moonliner warten. In Zukunft hält der Bus bereits an der neuen Wendeschlaufe auf halbem Weg zur alten Haltestelle. So müssen die Gäste weniger weit wandern und die angrenzenden Quartiere haben weniger Lärmbelastung. Eine klassische Win-Win-Situation.

Die Gedanken des Chefredakteurs

Mit wenig ressourcen Abschlussprüfungen, Studium und hektische Zeiten bei der Arbeit haben das Redaktoren-Team auf eine Minimalzahl schrumpfen lassen. Wo einst noch bis zu sechs, sieben Leute Texte für den Headliner schrieben und tatkräftig

mitarbeiteten, lastet die ganze Arbeit heute auf den Schultern von zwei bis drei Personen. Es fehlt am Nachwuchs von Schreiberlingen, Redaktoren und Ideenlieferanten. Als Chefredakteur ist es meine Aufgabe, genau diesen Nachwuchs zu finden und in die Zeitung zu integrieren. Allerdings fehlt es, wie so oft, an

der Zeit. Und ironischerweise wird die Zeit genutzt, um die Texte alle selbst zu schreiben und auf die wenigen verbliebenen Redaktoren zu verteilen. Die nächste Ausgabe muss Besserung versprechen und wieder mit mehr Ressourcen organisiert werden. Aber ich will meine Chef­ redaktoren-Rubrik nicht auf

einer negativen Note beenden. Auch wenn die Arbeit mit wenigen Ressourcen nicht einfach ist, die Arbeit am Headliner macht mir immer noch eine riesen Freude! Das Schreiben über die verschiedensten Themen ist äusserst abwechslungs- und lehrreich. Mit jeder Ausgabe kommen neue Ideen auf und

in jeder Ausgabe versuche ich wieder spannende Berichte und Seiten einzubauen. Der Headliner soll schliesslich nicht bloss ein Werbemagazin für die KUFA sein, sondern auch aktuelle und spannende Themen aufgreifen. Wie die KUFA ist auch der Headliner für alle da!  Thomas Hässig


seite 3 • DIE KUFA

RESPEKT

LICHT, RAUCH & SCHALL BCM & FUTURE AUDIO

Respekt, geschätzte Technikerinnen und Techniker! Wer noch nie hinter eine Bühne geschaut hat, kann sich kaum vorstellen, was ein Clubtechniker alles über sich ergehen lassen muss. Es beginnt im besten Falle Monate im Vor-

aus, in den meisten Fällen jedoch 5 Minuten bevor es brennt: Instrumentenbestellung mal ja, mal nein. Mischpult genügend oder muss ein grösseres hin? Wackellampe ok, oder sollte es genau das andere Modell sein? Dies und

siebenhunderteinundvierzig andere Dinge kommen tageintagaus auf die Firma BCM aus Seedorf und FutureAudio aus Ipsach zu. Sie versorgen die KUFA nämlich mit Licht und Sound. Und wenn dann alle Vorabklärungen gemacht sind,

beginnt die Party vor Ort: Da werden sie von zusätzlichen KUFA-Technikern und Stagehands unterstützt, und sind pro Gig meist mindestens zwölf Stunden vor Ort am Vorabklären, Verhandeln, Ver­ ändern, Aufbauen, Sound­

checken, Umbauen, Warten, Abbauen und wieder Wegräumen. BCM und Future-Audio, KUFA-Techniker und KUFAStagehands: Tausenddank und wie im Titel erwähnt: Respekt!

KUFA MEMBER 2012/2013

KUFA MEMBER PROFITIEREN!

  

CHF 5.– Rabatt auf jeden event! gratis garderobe Exklusives Ticketkontingent*

Auf die Saison 2012/2013 gibt’s das neue Member-System. Das System wird einfacher, praktischer und vor allem attraktiver: Preisreduktionen, Gratisgarderobe und exklusive Ticketkontingente – die KUFA Member profitieren auf ganzer Länge!

Neue KuFA MeMbeR

Jetzt bestelleN uNd iN deR sAisoN 2012/2013 voll & güNstig AbRocKeN!

KuFA MeMbeR (cHF 99.–)

gold MeMbeR (cHF 250.–)

NAMe: voRNAMe: stRAsse: Plz/oRt:

KUFA-Member (à CHF 99/JAHR) – CHF 5.- Reduktion auf JEDEN Event! – Gratis Garderobe! – Exklusives Ticketkontingent* – KUFA-Member-Karte

e-MAil:

GOLD-Member (à CHF 250/JAHR) – Gleiche Aktionen wie KUFA-Member, jedoch wertvolle CHF 151 / Jahr Unterstützung für den Kulturschuppen an der Wertstrasse – KUFA-Gold-Karte!

gebuRtsdAtuM:

* Pro Gig werden jeweils bis max. 48h vor Türöffnung 10% der Tickets exklusiv für Member reserviert. Sind diese weg, kann kein Anspruch mehr auf Eintrittsgarantie gemacht werden. Bei Events ohne Vorverkauf werden 10% der Tickets bis 1h nach Türöffnung für Member reserviert. Achtung: gilt nicht für bestuhlte Events!

Mobile:

seNde deN tAloN AN: KultuRFAbRiK lYss, WeRdtstRAsse 17, 3250 lYss die lieFeRFRist FüR die MeMbeR-KARte betRägt RuNd zWei WocHeN Ab eRHAlt deiNes MeMbeR-beitRAgs. ANMelduNg AucH AuF WWW.KuFA.cH MÖglicH!


seite 4 • DIE WELT

WETTEN DIE ZUKUNFT WIRD  GUT? ...  SCHLECHT?

Das Zukunftsmodell: Worauf wir wetten können und Maschinen? Jeder, der wettet, muss eine fundierte Erklärung abgeben, die seine Wette motiviert. Was zur ­Folge hat, dass nicht irgendwelche Spinner mit Halb­ wissen prahlen, sondern Experten ihre zwar teilweise abstrusen aber nie inhaltsleeren Ideen vorstellen. Noch zwei Beispiele: Bis 2040 wird «Chi» als «Lebenskraft» von der Schulmedizin anerkannt sein, oder: bis 2060 wird es weltweit nur noch drei Währungen geben.

Schon immer versuchte der Mensch, in die Zukunft zu blicken. Besonders Krisenzeiten befeuerten den Wunsch nach Prognosen – aber die Prognosen befeuerten immer auch die Krise. Denn die (zumeist) feindliche Zukunft zwang zum Handeln in der Gegenwart. Nüchtern betrachtet sagen Prognosen nicht etwas über die Zukunft aus. Wohl aber über die Gegenwart, aus der heraus sie formuliert wurden. Verrückte Prognosen Eines der interessantesten Prognoseinstitute ist die Long Now Foundation in San Francisco. In einer gelungenen Kombination aus Spielerei und Ernst kann man unter longbets.org auf die Zukunft wetten. Ein paar Beispiel­wetten: Wetten, dass bis zum Jahr 2090 50 Prozent der Menschheit ausgerottet sein wird? Wetten, dass man im Jahr 2100 keine klare Unterscheidung mehr machen kann zwischen Menschen

Verrückte Ambition Longbets ist ein kleiner Seitenarm einer grossen NGO, die sich mit Hilfe von Mäzenen (unter anderem Jeff Bezos, dem Amazon-Gründer) einer ambitionierten Aufgabe gewidmet hat: unser Schneller/ Billiger-Denken in ein Langsamer/Besser-Denken zu wandeln. Es geht darum, unsere Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern. Wir sollen nicht nur bis zum nächsten Geburtstag, bis zur nächsten

2012: Brustkrebs heilbar 2018: Large Hadron Collider zerstört Erde 2025: Zeit als lineare Dimension wird ersetzt durch Polarität zwischen Inhalt und Kontext 2050: Baidu ist grösser als Google Digital Natives ausgestorben

2060:

2100: Rassimus ausgestorben 2108: künstliche Intelligenz betreibt Unternehmen

2011

2061

2111

2211

2200: Grosstädte sehen genauso aus wie heute 2100: Weltregierung 2060: Weltbevölkerung < 2011 2050: höchstes Gebäude > 10 km 2030: Atombombe gegen Terrorismus 2020: Chinas Regime wird gestürzt 2016: Facebook wird überholt

Das Modell zeigt eine Auswahl von laufenden Wetten auf longbets.org. Worauf wettest du? stellen: Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle ihre Bekannten

Legislaturperiode denken, sondern in grossen Bahnen. Das Projekt ist eine neue Art, die alte Max-Frisch-Frage zu

nicht mehr sind, wirklich interessiert?  von Mikael Krogerus & Roman Tschäppeler

Das «is the new»-Modell: Warum Bieber der neue Jackson ist sincerity

smart sexy

irony trans fat

Genom

security

lying Middle East

content Denmark

King

Sweden

Silver Euro

unpaid jobs

Che Guevara

Martin Luther King

The Cloud

green business

normal

Iran

Dubai

Beirut

Sealand

Kabul

red blue pink Ginger

Los Angeles

Kreuzkölln

Lower East Side Switzerland

cause of divorce

Futura

Helvetica

fisting Porno

cuming on girls face TED Harvard visual note taking

polygamy

most dangerous man in America

Religion environmentalism

small small big thing

BLU

DIY

Obama

black

vegan

bitch white

AOL Prozac Facebook

gay

Atheism Kanye

„catch me if you can“- figure

Jimmy Carter raw

offline Tau

Korean Movies

retarded

(Kim Cattrall from) Sex and the City online

Chaos

Malbec

Behavioral Economics decorating homes with water fountains Monday

El Bulli

Tuesday

food

Agamben

Noma

Sunday

famine

Tulum

Sriracha

face for Olay

Pi

Bacon

Emo

Electro

Tarantino

pipelines

Mad Men

Justified

Techno

new boarders

Lady Gaga

Standard Serato less more 30 40 early 18 on time 21 Two Door Cinema Club and faster Phoenix or Vampire Weekend Jesus

Michael Jackson

Internet

MTV New World Order Halal Food

rebel with a cause

Julian Assange

Gracie

gardening

Boardwalk Empire Snow White

Banksy

subprime mortgage

Singapore

Happy Day serial monogamy

Bin Laden

Elvis

pure

Gold Standard

Iraq

middle class

poor

slim

freedom forgetting global

me we

rich

Hitler

Farmville

No Nothing Party

dirty word

Tea Party

Janelle Monáe

Justin Bieber

Bowie mustache

cancer

Jews

Ku Klux Klan Book Burning

Goa

Prince

Grace Jones beard

Islamic fundamentalism

Whisky Craft Beer

de-ranking Foucault

Gigi Leung

Janet Jackson

Wine

Cheese

Coffee

Awesome!

internet blocking

9 year old japanese kid

Georgios Spanoudakis

Lionel Messi

Mesut Özil Javier Hernández

Neue Götter, neue Moden, neue Kriege, neue Industrien, neue Ideen, neue Berufe – ­wenig treibt uns mehr an als die Suche nach dem nächsten Neuen. Inspiriert von dem Web-Projekt LeisureArts findest du hier Variationen des Satzes «x is the new y». Dazu haben wir auf Google Variationen des Satzes «x is the new....» eingegeben, z.B. «Smart is the new...». Du siehst hier eine zufällige Auswahl.

21.12.

Diese zwei Grafiken stamDAs W ELt men aus dem Buch »Die Welt erklärt in drei StriHier sie chen – das kleine Buch der hst du zwei Gr ken au s dem a Buch «D fiWelt er ie klär t in drei St grossen Veränderungen» chen – ridas kl eine Bu grosse ch der n Verä nder (Kein& Aber, Zü ungen» (Kein&Aber, Zürich). Das kleine rich) . Da Bü s melt üb chlein versam er 50 M odelle kleine Kompendium Thvereorien, und unglau kompa blich kt und reduzie geschr rt ieben. sammelt über 50 Versuche, mit bekannten und unbekannten Theorien die Welt zu erklären.

DAs


seite 5 • DAS DORF

Geschichten aus lyss

Ein Tag im schwimmbad LysS

Um ehrlich zu sein, ich mochte sie nie die Bademeister! Ballspielverbot auf den Rasenflächen, eisiges Duschen vor jedem Bad und jaaa keine Kapriolen auf den Sprungtürmen! In meiner Jugend ist kaum ein Badibesuch vergangen ohne die lautstarke Intervention des «Wasserpolizisten». Nun wird es Zeit, diesen Vorurteilen auf den Grund zu gehen! Ein Tag im Parkschwimmbad Lyss bot mir einen Blick hinter die Kulissen des Bademeistertums, einen Blick in den Job von Alfred Niederhauser, Meister des Bades.

Abfall und überprüfte die Reinlichkeit der Becken. Das Parkschwimmbad Lyss strahlt in frischem Glanz und jeden Augenblick werden die Tore geöffnet für die durchschnittlich 600 Besucher, welche hier täglich einund ausgehen.

Feuer und Füdlis Fredu sieht aus, wie man sich einen Bademeister vorstellt: Sonnengebräunte Haut, gelbes Tanktop, karges Haar und natürlich ein prächtiger Schnauz! «Das ist das Schöne an diesem Job! Die morgendliche Ruhe und wenn es noch kühl ist!»

Die Devise eines jedes Badimeisters. Die Sonne steht noch nicht hoch über der alten Aare als mir Alfred «Fredu» Niederhauser erklärt, was er heute schon erledigt hat. Während ich mich um eine Stunde verschlafen habe, kehrte er die Wege, befreite das Gelände vom liegengebliebenem

meint er auf dem Weg zum 50m Becken. Und was ist das Unschöne daran? «Die Hitze und die Haltung vieler Leute gegenüber den Bademeistern!». Ich schlucke leer und wir schlendern in Richtung Schwimmbecken, wo die jung gebliebene Aquafit-Ins-

truktorin den nicht mehr ganz jung gebliebenen Seniorinnen Feuer unter dem Füdli macht. Neben den Beachvolleyballfeldern, dem Fussballplatz, den Tischtennistischen, dem Kinderspielplatz, dem Restaurant, der Grillstelle, den Garderoben und den sanitären Anlagen sind die Wasserbecken die grösste Herausforderung für die Bademeister. In Lyss hat sich noch nie ein grösserer Badeunfall ereignet, anderenorts jedoch schon. Laut der bfu ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren. Kleinere und grössere Gefahren Doch die Schwimmbecken sind nicht die grösste Gefahr im Parkschwimmbad. Während die Sonne heiss auf die

Bodenplatten brennt und im Wasser fleissig geschwadert wird, führt mich Fredu in die Katakomben der Wasseraufbereitungsanlage. Rohrsysteme, Pumpen und Messgeräte füllen die Räume. Es riecht nach Chlor. Damit der Badigast jeden Tag in 1,8 Millionen Liter sauberem Wasser schwimmen kann, braucht es einiges. Fredu zeigt auf ein halbes Dutzend Stahl-Zylinder, welche in einem abgetrennten, geruchsüberwachten Raum stehen. «Chlor hat Giftklasse 1, wenn hier was schief läuft und der Wind ungünstig weht, muss die KUFA evakuieren!». Die Handgriffe des Bademeisters sitzen und man merkt ihm die Routine an, mit welcher er Wasserproben nimmt und PH-Werte misst. Irgendwie beindruckend. Tausendsassa Bademeister Der Tag neigt sich gen Ende und ebenso die Ära meiner Vorurteile gegenüber Bademeister. Fredu ist nicht nur Wasserpolizist, sondern Rettungsschwimmer, Mechaniker und Chemiker. Er ist Meister des Bades! Keine kleine Verantwortung. Es bleibt nur noch eine Frage: Was macht ein Badmeister eigentlich im Winter? «Nachdem die Badianlagen gereinigt und sämtliche Maschinen gewartet sind, widme ich mich meinem Zweitjob. Ich bin noch Chefabwart der umliegenden Schulhäuser!». Auch Abwarte habe ich nie gemocht, Fredu mag ich aber inzwischen schon.

Alfred Niederhauser bei seiner täglichen Kontrolle der Wasserqualität.



Daniel Oppliger


seite 6 • Comin'up Booking Blog

ZUSATZKONZERT / 1. DEzember / HAlle

Booken heisst vorausdenken Ich bin der Älteste hier. Aber ich gehöre zu denen, die am wenigsten lange dabei sind in der KUFA. Ich bin der Booker. Seit fast einem Jahr. Booken heisst vorausdenken. Weit voraus. Im Moment stehe ich im Jahr 2013, versuche die grossen Fische an Land, also in die KUFA, zu ziehen. Spontan sein ist vielleicht cool, die Bands aber sind meist gar nicht spontan. Sie planen ihre Touren ein Jahr im Voraus. Deshalb müssen auch wir früh am Start sein. Die ersten Bookings für 2013 sind daher schon unter Dach und Fach. Ich fühle mich wohl hier. Es gibt hier Dinge, die gibt's nirgendwo sonst. Abende wie jener im März zum Beispiel. Da gingen in der Halle die brachialen Gothic Rocker von «Fields of the Nephilim» ans Werk – und nebenan im Club verzauberte Bastian Baker die Teenies und TeenieGebliebenen. Vor und nach dem Konzert mischten sich die Fans. Für solch schräge Momente liebe ich die KUFA. Für unseren Club habe ich diesen Sommer sogar Halsund Beinbruch auf dem Bitz gewagt – am Grümpelturnier in Radelfingen als Goalie im KUFA-Team. Brüche blieben dann zum Glück doch aus.  Stefan Schurter

Patent ochsner

Patent Ochsner sind zurück! Vier Jahre nach dem letzten Album und einer Zeit von raren Konzertauftritten sind die Berner zurück, wo sie hin gehören: Auf die Bühnen der Schweiz! Da, wo seinerzeit «The Rimini Flashdown (Part I)» mit dem Song «Apollo 11» endete, in

den unendlichen Weiten des Universums, wo der völlig losgelöste Ochse dem Mond entgegen fliegt, beginnt das neue Album «Johnny» (The Rimini Flashdown Part II)». Man hört, wie der einsame Wolf dem entschwindenden Ochsen zum Abschied nachheult, und man ahnt bereits,

musste gesucht und gefunden werden, während anderes überraschend vom Himmel fiel. Wir orientierten uns an den Sternen. An was denn sonst?» Das sagt sich auch die KUFA und freut sich, Patent Ochsner mit «Johnny» am 30. November und 1. Dezember begrüssen zu dürfen.

24. Oktober / Club

30. September / HAlle

Bliss & Nils BURRi Bliss – wer sie sieht, ist begeistert. Wer sie hört, wird süchtig. Nach weit über 100 Live-Shows des Erfolgsprogramms SuperStern trumpfen Bliss mit der neuen Show «Euromission» auf! Hier gehen Bliss auf eine stimmgewaltige A-Cappella-Reise durch Songs, Zeit und Stile, verbinden diesen betörenden Vocal-Trip mit hintergründigem Humor und runden ihn

dass dieser vermutlich nicht mehr zurückkehren wird. Dafür kehren Patent Ochsner zurück! Mit ihrem neuen Album im Gepäck beehren sie 7 Jahre nach ihrem Auftritt in der alten KUFA die neue Kultstätte an der Werdtstrasse. Und zum neuen Album meint Büne Huber: «...manches

mit einer grossen Portion Selbstironie ab. Let the show begin! Nils Burri eröffnet den Abend. Der Singer/Songwriter legte in diesem Jahr sein zweites Album «Maybe Someday» vor. Seine Geschichten aus dem Leben berühren und bringen zum Nachdenken, die Melodien sind eingängig und vielseitig. Ein genialer Start in den Abend!

6. Oktober / HAlle & Club

Frittenbude DE Frittenbude. Elektropunk. Schlau, stylisch und anstrengend. Keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat. Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzaparaturen der Hörer. Mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappt und punkt man sich über Techno und ElektroBounce. Die Kids lieben es, sich irgendwo in den Texten

wieder zu finden und feiern sich und die Jungs während Gestern, Heute und Morgen verschmelzen. Dort liegt auch immer wieder der Fokus, auf den dunklen Seiten der bunten Partys: künstlich wirkende Pandabären mit blutunterlaufenen Augen treffen auf wunderschön wunderbar verstörte Mädchen, die in voll pumpenden Nächten vor sich selbst weglaufen, das ewige Spiel der Partnersuche, das immer wieder spätestens beim anbrechenden Tageslicht der Realität scheitern muss.

23. November / HAlle

13.September Anna Rossinelli 11. Oktober Hecht 8. November Camen 13. Dezember Greis 10. Januar Halunke www.kufa.ch

we tell'em

swiss hip-hop festival «Hip-Hop is dead» sagte NAS einst. Schei… drauf und zwar einen ganz grossen Haufen! Schweizer Rap lebt und «We(’ll) tell em»! Beweise? Boys on Pills füllen an ihrer Plattentaufe den Dachstock Bern, Dabu Fantastic gewinnen einen Swiss Music Award, Lyricas Analas rocken den Gurten, Eriah dominiert den M4Music Contest, Geiler as du sind geiler als du und SIE ALLE

kommen am 6. Oktober in die KUFA! The Backbone of Hip-Hop is the DJ! Darum rocken zwischen den Konzerten DJ Easily, Ruck P und Task Club und Halle. Doch das ist noch nicht alles! Die Sause wird gehostet von Rob-T und Mequisto (Selladoor) und inmitten dieses Feuerwerks tauft der Bieler Newcomer JB Funks seine Debut EP «De Gömer». LET‘S TELL‘ EM!

ORISHAS/CUBA

Ruzzo & Roldan Karibische Klänge und feuriger Sound an einem verregneten Novemberabend. Was gibt es schöneres als mit Ruzzo & Roldan den Wintereinbruch zu feiern. Doch wer sind Ruzzo & Roldan? Besser bekannt dürften die beiden Kubaner noch als Orishas in Erinnerung sein! Nach der Trennung der Band haben sich zwei Mitglieder wieder zusammen getan. Ruzzo und

Roldan wollen sich mit mehr als zehn Jahren auf Tour, über 700 Konzerten, zahlreichen Grammy Nominationen und zwei gewonnenen Latin Grammys nicht zufrieden geben. Die beiden stimmstärksten Mitglieder der Orishas spielen in frischer Formation neue und alt-bekannte Orishas-Songs. Mit grosser Vorfreude: Represent, Cuba!


seite 7 • Comin'up 30. Oktober / HAlle

8. Dezember / Club

PARTYSERIEN

26. Oktober / HAlle

29. September 2012

Die PARTYINSEL deluxe

Charlie UK Winston Spätestens mit seinem Song «Like a Hobo» brachte es Charlie Winston zu Weltruhm. Der Ohrwurm läuft in allen Radios auf und ab. Winston wuchs mit der Musik auf. Sein Song über seine Zeit als Strassenmusiker und Weltenbummler kommt direkt aus der Seele, ebenso wie sein aktuelles Album «Running Still». Zu hören ist die unglaubliche klangliche Vielfalt des Hobos, der auch live die Zuhörer in seinen Bann zieht.

my heart belongs to cecilla winter Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 haben sich MHBTCW einen soliden Bühnenruf erworben und sind damit zu einer Referenz geworden. Das Zürcher Trio ist eine der Schweizer Entdeckungen des vergangenen Jahres. Die KUFA ist gespannt und freut sich auf eine Band mit neuem Album im Gepäck, die nicht ohne Grund den Ruf einer wunderbaren Liveband hat.

2. November / HAlle

Die orsons Gangsterrap war vorgestern! Ironie, Fantasie und eine sehr positive Grundeinstellung sind heute! Das erste Album der Orsons war ein Befreiungsschlag – die Parodie einer gesamten Szene, die sich selbst zu ernst nahm. 2012 nun gibt es ein neues Album; die Themen werden zugänglicher, erwachsener und persönlicher. Auch mit diesem wirden die Orsons das Publikum mit viel Witz und verrückten Aktionen begeistern, am 26. Oktober 2012 in Lyss!

22. Dezember / HAlle

Müslüm Müslüm ist der Newcomer der Schweizer Comedian-Szene. Der Mann mit dem grossen Herz und dem struppigen Schnauz kam, auf der Suche nach einem besseren Leben, in den 90er Jahren in die Schweiz, bewarb sich erfolglos bei der Polizei und mischte danach mit seinem PolitSong «Erich, warum bisch nid ehrlich» das Land auf. Nun ist Müslüm auf YouTube ein gefragter Star und hat mit seinem Debut-Album «Süpervitamin» die Spitze der iTünes-Charts erklommen.

DE

Lovebugs

Im April erschien das neue Lovebugs Album «Life Is Today». Die neuen Songs glänzen mit sehnsuchtsvollen und packende Melodien verbunden mit einer berührenden Intimität, wie wir es von Lovebugs kennen und lieben. Zudem überraschen die fünf Basler auf ihrem neusten Werk mit Duetten mit Sarah Bettens (K’s Choice), Søren Huss (Saybia) und Rykka, der jungen Kanadierin mit Schweizer Wurzeln. Mit «Life Is Today» gehen Lovebugs im Herbst auf grosse

Clubtour und präsentieren sich in ihrer Lieblingsdisziplin. Als Supportact begleitet Rykka die Tour. Dass das neue Songmaterial auch auf der Bühne glitzert, bewiesen die fünf Basler im Rahmen von fünf Plattentaufen im intimen Rahmen – unverkennbare Melodien und hypnotische Beats gepaart mit viel Leidenschaft, Euphorie und mit einer Leichtigkeit auf die Bühne gebracht, welche den Sound gleichzeitig träumerisch und tanzbar macht.

WHAT ELSE? LIVE @ KUFA  6.9. Pro-Pain (US)

13.10. Tyler Ward (USA)

13.9. Anna Rossinelli

26.10. Schnulze & Schnultze

18.9. Bondage Fairies (SWE)

27.10. Tequila Boys

21.9. Mani (FR)

  1.11. Min King

  5.10. Subsource (UK)

  8.12. Remady Feat. Manu-l

11.10. Hecht

19.1. Plüsch

12.10. Team Me (NOR)

10.2. Natacha

JETZT SCHON DAS TICKET SICHERN:

Pünktlich zum Sommerabschluss heisst es wieder: Bikini und Badehosen montieren und ab in die KUFA! DJ Pädu S. und das Partyinsel-Team verwandeln die Halle in eine Insel, verwöhnen dich mit frischfröhlichen Cocktails und Partymucke und lassen dich abgehen und durchdrehen! Partyinsel Deluxe – da musst du komm'n! 26. Oktober 2012

Die Schlagerhölle Zur ersten richtigen und grossen Schlagerparty in der KUFA geben Schnulze & Schnultze ihr Stelldichein in Lyss. Die Truppe spielt vorwiegend deutschen Schlager der 70er bis 90er Jahre, und das in stilechten Kostümen. Man kann sie ernst nehmen oder nicht – ganz nach jedermanns und -fraus Geschmack – aber abgehen, abshaken und abschlagern, das werden alle ganz bestimmt! 27. Oktober 2012

2Season

Sommer und Winter, heiss und kalt, grün und weiss, Dreck und Schnee, Berge und Berge. Die Biker und Snowboarder kennen lediglich diese beiden Gegensätze. Sobald die eine Saison zu Ende geht, beginnt auch schon die Andere. Und so steigt am 27. Oktober die dritte 2seasons-Party und jeder Biker, Snowboarder, Freeskier, Skater, Surfer und alle anderen sind herzlich eingeladen. Und im Filmcontest «mov'iet» können alle Biker zeigen, was sie diesen Sommer filmisch zustande gebracht haben. Und dann gibt’s – gäng wie gäng – Poardy! 3. November 2012

Tarantino Movie Sounds Sound von Dusk till Bastards, Deko wie aus Reservoir Fiction, pulpige Highlights auf Leinwand und inglourious Drinks – serviert vom Mädel in Kleidung wie die Dame auf dem berühmten Cover. Und deshalb ist die Party auch erst ab 21 Jahren… 21. Dezember 2012

Weltuntergangsparty Die Mayas prophezeien den Weltuntergang für den 21. Dezember 2012. Andere Quellen sprechen davon, dass ihnen lediglich die Lust am Rechnen vergegangen ist. Was nun richtig ist, wissen wir nicht. Der einzige Fakt ist: Falls dies der letzte Tag ist, so wollen wir die Erde mit einem Fest verlassen. Und Insider wussten es schon lange: Die KUFA ist eigentlich eine Spaceshuttle... Kleide dich wie ein Marsmensch, Astronaut oder wie ein heisses Engelchen, lass zum letzten Mal auf Erden die Korken knallen, und wenn das Ende naht, fliegt die KUFA auf und davon, irgendwohin, wo die Vorfahren mehr Geduld hatten mit Kalender in Stein meisseln... 24. Dezember 2012

Familienschlauch Man darf sagen: Legendär! Was vor vielen Jahren im Rathauskeller Aarberg begann, wird seit Weihnachten 2010 erfolgreich in der KUFA weitergeschlaucht. Mit Hits & Shits der KUFA-Allstars sowie Speck & Ei in den frühen Morgenstunden ist die Basis für das Fäscht gelegt. Also, nach dem Weihnachtsschmaus & Liedersingen ab in den Clöb, Poardy on und: durchdrehen!


seite 8 • WER

7 fragen an unsere DJs und Organisatoren

Clubattack

Ahje crew

Wie heisst du und woher kennt man dich?

Wie heisst ihr und woher kennt man euch?

DJ Yellow-B (Bürgerlicher Name Michael Batos). Mein erster Auftritt war im Jahr 1999. Ich wurde meistens im Club Utopia in Basel gebucht. Deshalb kennt man mich in der Region Lyss eigentlich weniger, ausser die regelmässigen Besucher, die den Weg in die KUFA finden und uns an der Clubattack beehren.

Wir sind die Ahje Crew. Wer HipHop sucht, wird ihn bei uns finden.

Wie wurdest du DJ in der KUFA? Der Sascha Gfeller (NastyMike) und ich waren der Meinung, dass im Bereich elektronische Musik in der Region Lyss nicht gerade viel läuft und haben uns deshalb mit dem Anliegen, etwas in dieser Richtung zu organisieren, bei der KUFA gemeldet. Wir erhielten tatsächlich einen positiven Entscheid – Ben sei Dank! – diese Partys in der KUFA einmal monatlich zu organisieren und dann auch selbst die Plattenteller drehen zu lassen.

Jemand möchte DJ werden, dein Tipp? Es ist schwierig, da einfach ein Rezept aufzutischen. Sicherlich heisst es, zu Hause selbst mal üben, üben und nochmals üben. Dazu benötigt man mal sicherlich das nötige Equipment. Wenn man dann eine gewisse Sicherheit hat, an diverse Clubs Mix-Demos versenden. Es braucht aber auch Glück, deshalb nicht verzweifeln, wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt.

Dein Lieblingssong? Plastic Enemy – World of Music – 1996 auf EDM erschienen.

Der Song, der am häufigsten gewünscht wird?

Wie seid ihr Konzert-/EventOrganisatoren in der KUFA geworden? Wir kommen alle aus der Region Lyss und haben seit Jahren einen starken Bezug zur KUFA. Die Zusammenarbeit ist eine logische Folge.

Euer grösster Erfolg als Organisatoren? Eldorado FM und Lo & Leduc im ausverkauften KUFA Club.

Eure absolute Wunschband? Ruff: Aktuell würde ich gerne A$AP Rocky oder Waka Flocka Flame in die KUFA holen. Timo: Kool Savas in der KUFA.

Der ausgefallenste Wunsch einer Band? Ruff: Bei uns wollen alle immer Conjure (Cognac von Ludacris) im Backstage haben. Timo: Ein bekannter Basler DJ wollte einmal einen Flug mit einem Privat-Jet, Securitys für sein Auto und weitere solche Spinnereien. Das war aber ein House-DJ, das lassen wir nun sein ;)

Ihr organisiert ein Festival, welches sind die drei Headliner?

Rank1 – Airwave – Id&T 1999

Ruff: Watch The Throne, Drake und Rick Ross. Timo: Eminem, Kool Savas und Samy Deluxe.

Mit wem möchtest du mal gemeinsam auflegen?

Stromausfall während dem Konzert, was macht ihr?

Mit dem Grossmeister des Trance, DJ Snowman.

Ruff: Wir bilden schnell einen Kreis und veranstalten eine spontane Freestyle-Cypher. Timo: Ich rufe Marc Sway an, der kommt dann mit der Gitarre vorbei ;)

Stromausfall während des Sets, was machst du? Ich würde die Autobatterie holen oder ich würde den Techno Gott um ewige Energie anflehen! Nein im Ernst, schwer zu sagen, hatte dieses Problem zum Glück noch nie. Vieleicht um Hilfe schreien?!

Die nächsten ClubAttack-Events 15.9.2012 ClubAttack – Trance Edition 13.10.2012 Clubattack – House Edition

Die nächsten Events der Ajeh Crew 22.9.2012 6.10.2012 26.10.2012

Just Beats – Vol. 4 We Tell'em – Swiss hip-hop festival Die Orsons (DE) & Just Beats

( D) ein Event in der KUFA Wolltest du schon lange mal deine eigene Partyreihe starten oder gar selbst auf der Bühne stehen? Mit deiner Band oder deiner Crew? Die KUFA bietet gerne Hand, oder noch besser gesagt, Raum, Zeit und die nötige Ausrüstung dazu. Da Grosses gerne klein beginnt, startet man meistens im Club. Schon ab 100 Besucher herrscht eine tolle Stimmung, und schaffst du es gleich beim ersten Mal auf 200 Gäste, dann kannst du auf deine Fahne schreiben: Ausverkauft! Und wenn’s dann wächst und wächst, steht nebenan die Halle parat: 700 Groupies haben hier Platz, um deine Party zu besuchen oder dich auf der Bühne zu sehen. Und wenn’s dich jetzt in den Lenden juckt, so hau in die Tasten: info@KUFA.ch wartet auf deine Idee!


seite 9 • WER

DIE KUFA-JOB-GUIDE-SEITE DU & DIE KUFA! Wolltest du schon lange mal wissen, was über 150 freiwillige Helferinnen und Helfer in der KUFA den ganzen Tag, resp. die ganze Nacht so machen? Oder wolltest du schon lange ins KUFA-Team, weisst aber nicht, was du hier machen kannst? Dann ist genau diese Seite die richtige für dich!

INTERESSE AN EINEM JOB IN DER KUFA? MÖCHTEST DU TEIL DES KUFA TEAMS WERDEN? SECURITY-HELFER, BARMAIDS, FOTO­ GRAFEN, KASSEN­ PERSONAL, STAGEHANDS, LICHTTECH­ NIKER, KÖCHE... MELDE DICH AUF:

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LICHTTECHNIKER/IN Wir Lichttechniker kümmern uns darum, die unterschiedlichsten Konzerte und Künstler in der KUFA ins bestmögliche Licht zu rücken. Mit unserer Arbeit können wir massgeblich dazu beitragen ob ein Konzert oder eine Party für die Besucher in guter Erinnerung bleibt. Als Lichttechniker steuerst du in der KUFA alles, was mit Licht und Farben zu tun hat und sorgst so für spektakuläre und unvergessliche Momente. Gefragt sind etwas Kreativität und Spontanität. Vorwissen nicht erforderlich! Für mich persönlich nicht der einzige, aber mit einer der spannendsten Jobs, den die KUFA zu bieten hat.  Christian Hunziker

STAGEHAND/IN Als Stagehand bist du auf der Bühne für die Verkabelung der Instrumente und Boxen zuständig. Auch bist du für das Aufräumen der Bühne zuständig und solltest daher keine Probleme damit haben, schmutzige Finger zu kriegen. So jetzt noch ein paar Vor- und Nachteile zum Stagehanden, obwohl Nachteil kann man das eigentlich nicht nennen. Du musst früh in der KUFA sein und bleibst auch meistens sehr lange, dadurch jedoch, wirst du nie eine der legendären Afterpartys verpassen. Der grösste und beste Vorteil ist, dass, obwohl du am Arbeiten bist, du immer das ganze Konzert ohne Unterbruch hören kannst und in dieser Zeit frei hast. Kilian Brotschi

BARKEEPER/IN Die Bar gehört zur KUFA wie das «Geilo» zu DJ Pädu S. Daher geniesst du als Barkeeper/-in auch einen hohen Stellenwert. Nebst Drinks mixen und Bier zapfen musst du jedoch auch bei hitzigen Nächten einen kühlen Kopf bewahren und zum Schluss die Bar wieder sauber putzen. Du erlebst die ganze KUFASause von A (affengeile Musik) bis Z (ziemlich heisse Gäste). Im Gegensatz zum Partyvolk wachst du jedoch am andern Morgen weder mit einem leeren Geldbeutel noch mit einem Kater auf. Du lässt die Fete auf der andern Seite des Tresens steigen, machst neue Bekanntschaften und erntest das eine oder andere Lächeln. Mal ehrlich: Als Barkeeper/-in bist du immer auf der Siegerseite! Marlen Dick

BAND-BETREUER/IN Was macht man denn als Bandbetreuer genau? Man steht auf der Matte bevor die Band eintrifft, richtet den Backstage ein, stellt sich schliesslich vor und erklärt kurz seine Aufgabe. Danach steht man immer zur Stelle, wenn ein Bandmitglied einen Wunsch oder ein Anliegen hat oder ein Nastüechli oder Pflästerli benötigt. Während dem Konzert hat man «Freizeit». Also entweder Konzert hören oder entspannen, denn nach dem Konzert folgt der etwas zähere Teil des Ganzen. Jetzt heisst es durchhalten bis zum bitteren Ende, denn du bist so lange anwesend wie die Band. Und danach geht's ans Putzen und Aufräumen bevor man endlich wohlverdienten Feierabend hat.  Andrina Sägesser

KOCH/KÖCHIN Die Küchenschicht startet in der Regel so gegen fünf. Zuerst wird besprochen, was genau gekocht wird und wer welche Aufgabe übernimmt. Voraussetzungen sind Motivation, interessante Gesprächsthemen auf Lager, gute Laune und wenn möglich ein paar Küchenkenntnisse ;) Danach wird der Kochlöffel geschwungen, der Ofen eingeheizt und die Tische gedeckt. Die Pünktlichkeit der Bands lässt zwar meist zu wünschen übrig aber nach dem Kochen wird bedient. Wenn ein wenig Zeit bleibt, gibt‘s noch ein Gläschen Wein bevor das Abräumen und Abwaschen ansteht. Was aber in so cooler Gesellschaft ein Vergnügen ist!  Luca Hänseler

FOTOGRAF/IN Geniale Bands, geile Partys, super Stimmung, tolle Leute und das alles festgehalten auf Bildern. KUFA Fotograf bietet all das und noch vieles mehr! Du bist mitten im Geschehen und ganz nahe an den Bands dran. Natürlich dürfen die Fötelers auch Backstage und die Musiker ganz nahe erleben. Das ist das Sahnehäubchen des Abends. Vielleicht ist auch mal deine Lieblingsband in der KUFA am Start! Voraussetzungen? Eine Spiegelreflexkamera und die Grundkenntnisse für deren Bedienung, Kreativität, Motivation und Freude an der Fotografie. Auf was wartest du noch? Werde Teil der KUFA Familie und beweise uns dein Talent.  Jenny Brunner

DEKORATEUR/IN Immer wenn in der KUFA eine Themenparty ansteht, bist du gefragt. Als Dekorateur im KUFA-Team bist du entweder das kreative Hirn mit glänzenden Einfällen oder das Basteltalent mit goldenen Händen beim Umsetzen. Egal ob Möwen aus Sagex gebastelt werden oder Saloontüren aus Holz geschraubt, die Dekorateure der KUFA machen aus jeder leeren Halle ein Erlebnis. Mitbringen musst du nur viel Motivation und Lust am Kleben, Malen, Streichen, Sägen, Aufhängen, Ausschneiden, Sprayen und natürlich am Basteln. Die KUFA verfügt bereits über ein grosses Lager an Dekosachen und Bastelmaterial, alles was es noch braucht sind deine Ideen!  Joanna Love

SECURITY-HELFER/IN Ein altes Sprichwort besagt, dass ein wildes Feuer eine coole Feuerwehr braucht. Wenn in der KUFA die Türen eingerannt werden und sich die Partypeople in Ekstase tanzen, braucht es genau das: Eine ruhige lenkende Hand, welche die Situation unter Kontrolle hat: Unsere KUFA-SECURITY! Bist du eine selbstsichere, ruhige Person, welche gerne Kontakt zu Leuten hat? Dann brauchen wir dich im KUFA Secy-Team! Unsere Secys machen Eingangskontrollen, hüten den Backstagebereich und behalten die feiernde Menge im Auge. Du brauchst keine Erfahrung im Sicherheitsbusiness, musst aber mindestens 18 Jahre alt sein. Auch Frauen sind herzlich willkommen! Daniel Oppliger

Garderobeier In der Garderobe bist du der Herr der Jacken und das hat seine Reize! Denn die Arbeit an der Garderobe in der KUFA ist nicht nur Jacken, Pullis, Jäggli, Katzen und Hunde aufhängen, sondern auch ein Teil einer einzigarten Familie sein und sich mit den Gästen zu unterhalten. Du triffst jeden Gast und nicht selten lernst du bei deinem Job neue Leute kennen. Ob es nun dein «Gspändli» von der Garderobe ist, oder gut aussehende KUFA-Gänger. Obwohl du die ganze Nacht am selben Ort arbeitest, wirst du viel erleben, viel lachen. Und wenn ihr euch abwechselt könnt ihr auch ein paar Minuten des Konzerts erhaschen...  Nick Egloff


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seite 11 • WO

RUND UM DIE KUFA Stets um Ruhe und Ordnung besorgt, gibt es auf die neue Saison hin kleine Änderungen rund um die KUFA.

MOONLINER HALTESTELLE

1. Die Moonliner Haltestelle rückt näher an die KUFA heran: Bisher lag sie an der Hauptstrasse Nahe der Brücke über die alte Aare, neu wird sie per Oktober 2012 in die Einfahrtsstrasse zur KUFA verlegt.

BRÜCKE IN RICHTUNG AAREWEG

2. Das kleine Velo- und Fussgänger-Brücklein in Richtung Aareweg wird Freitag- und Samstagnacht jeweils von 1:00–5:00 Uhr gesperrt sein. Die Besucher der KUFA werden gebeten, den offiziellen Weg via Hauptstrasse zu nehmen.

DURCHFAHRT AAREWEG

3. Die Durchfahrt durch den Aareweg ist nur Anwohnern gestattet. Die KUFA und die Gemeinde Lyss bitten alle Gäste freundlich, sich aus Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner daran zu halten. Merci!

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Nach der KUFA mit dem MOONLINER nach Hause! Alle Infos findest du unter www.moonliner.ch

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12/GEIL AUSSEHEN

WO BARTLI DEN MOST HOLT

Die KUFA setzt neue Trends. Ja man darf gar von Trendsettern in der KUFA reden. Was bereits im Jahr 2007 bei der Schliessung der alten KUFA begann, zieht sich heute im Jahr 2012 weiter. Schon damals kreierte man ein KUFA-T-Shirt und noch heute sieht man Jugendliche und Junggebliebene damit rumlaufen. Nun also wieder, seit der Eröffnung gibt es jedes Jahr ein KUFA Saison Shirt als Andenken. Und nicht nur das, die KUFA expandiert und lanciert neues KUFA Merchandise. So prägen seit der Saisonschlussparty die schon berühmt berüchtigten «Wo Bartli den Most holt – Where Bartly gets the applejuice»-Jutetaschen die Schultern von Badigästen, Stadtbummlern, jungen Damen und modebewussten Herren. Und was findet der geübte Sucher darin nebst Make-up, Handy und Kleingeld? Natürlich das «Dr Börner» KUFA Feuerzeug. Vorbei sind die Zeiten als man noch angeben konnte mit dem «Sturmfeuerzeug», das selbst bei Orkanstärken noch ein Feuer in Gang bringt. Angesagt sind Feuermacher, die mit Glück erst beim dritten Versuch angehen :)

Bier formte diesen Körper!

Bier formte diesen Körper!

• KUFA SAISON SHIRTS

• ÖDE SPRÜCHE SHIRTS

• BARTLIS JUTE­ TASCHEN

• KUHFELL RUCK­ SÄCKE

• «DR ­BÖRNER» FEUER­ ZEUGE

• MÖCHTE­ GERN STURM­ FEUER­ ZEUG BERMUDA Viereck

WELCHEN AUSGANG NIMMST DU?

HOSPITIUM LOUNGE Ja, welchen Ausgang nimmst eigentlich du? Lyss hat seit einer Weile wieder einiges an Ausgang zu bieten! Die Opposition im Industriering Lyss Nord, ein Kino mit attraktivem Programm, die KUFA mit Club & Halle und natürlich die Hospitium Lounge! DIE Lounge im Zentrum von Lyss! Um in Lyss an einem gemütlichen Ort an zentraler Lage etwas trinken zu gehen, besucht man am besten die Hospitium Lounge. Hinter der Theke giessen die Barleute nicht nur Bier und Mineral ins Glas, sondern zaubern auch leckere Cocktails, wie etwa den zum Hausgetränk gewordenen «Lounge Island» aufs Tablett. Die attraktive Lounge wurde im Mai 2008 von einem jungen zehnköpfigen Team

eröffnet, nachdem die Liegenschaft zuvor während eines Jahres eigenhändig umgebaut wurde. Das neuste Projekt, die Gartenterrasse, wurde dieses Jahr realisiert. Nun haben die Gäste die Möglichkeit, an warmen Sommertagen ihre Getränke neben dem Haus unter einer grossen, schattenspendenden Linde geniessen zu können. Die Hospitium Lounge ist jeweils von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Rund je-

des zweite Wochenende ist «Novum» angesagt. Dann wird den Gästen von DJs oder Livebands Musik vom Feinsten zu Ohren getragen. Wichtige Sportanlässe werden auf Grossleinwand übertragen. Zu einem erfrischenden Getränk können Sportfans in der Lounge mit ihren Stars mitfiebern. Weitere Informationen bezüglich Öffnungszeiten, Novum-Programm und mehr findest du unter www.hospitium.ch.


Hauptsponsoren:

Partner:

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seite 14 • Bescheidwissen BUCH-Tipp

0 Cent für 35'000 KM

Michael Wigge ist aus Berlin und will in die Antarktis reisen. Doch er will dafür kein Geld ausgeben! Kann man das schaffen? Ohne Geld in der Tasche in die Antarktis reisen? Michael Wigge versucht es mit viel Humor, Kreativität und Geduld. Thomas Hässig

Die Reaktionen auf Michael Wigges Reise konnten unterschiedlicher nicht sein: Von «Cool» (bester Kumpel), über «Apropos ohne Geld. Wie sieht es eingentlich mit Ihrem Kredit aus, Herr Wigge?» (Kundenberater) bis hin zu «Hmm, wenn du runter gehst, nimm bitte den Müll mit!» (Mitbewohnerin). Ohne Arbeit kein Vergnügen An einem langen Sommertag geht es in Berlin los, per Autostopp nach Köln. Doch da ist das erste Mal Kreativität gefragt. Ohne Geld für ein Zugticket nach Antwerpen muss man kreativ sein, und für Geld muss man bekanntlich arbeiten: So wirbt Michael mit ei-

nem Schild «Ein Zugticket nach Belgien für den besten Butler der Welt!» und tatsächlich wird er engagiert und bezahlt! So geht die Reise weiter nach Antwerpen wo Wigge auf einem Schiff nach Kanada anheuert und als Deckshilfe über den Ozean schippert. In Kanada schlägt er sich mit Couchsurfing (siehe Headliner Nr. 2/2011), Dumpster-Diving (Essen aus Abfallcontainern von Supermarktketten) und geschenkten Bus-Tickets bis nach Amerika durch. Da sei das Trampen aber aus der Mode gekommen und die Erfolgsquote beim Autostopp sei entmutigend klein. Trotzdem schafft es Wigge mit Hilfe von konservativen Rockerbräuten, hilfsbereiten Amish, einem geschenkten Fahrrad und mit einem eingetauschten Bus-Ticket quer durch die Staaten nach New Mexico. Nach einer emotionalen Begegnung mit dem obdachlosen Joseph in Albuquerque steht die Fahrt nach Las Vegas und L.A. an. In San Francisco schliesslich erkämpft sich Wigge über 300 $ als Duellpartner für Kissenschlachten. Von den 300 Doller kauft er sich ein Flug-Ticket nach Costa Rica. Wie es der Zufall will, ergibt sich allerdings die Möglichkeit, für

zwei ganze Wochen nach Hawaii zu fliegen. Ein Geschenk von zwei Kissenschlacht-Gegnern. Auf Hawaii lebt Wigge in einer Hippiekomune und ernährt sich von wilden Blumen im Dschungel. Mit Hilfbereitschaft ans Ende der Welt Nach weiteren absurden Begegnungen, einem Wohnungsbrand, Arbeitseinsätzen als Lastenträger auf dem Machu Pichu und Buttler in der Deutschen Botschaft erreicht Wigge viele Bus-, Flugund Tramper-Stunden später seine letzte Station Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Von da aus geht es als Gehilfe auf einem Antarktis-Kreuzer auf ans Ende der Welt! Und nach elf bereisten Ländern, 13 erledigten Jobs, Übernachtungen bei 40 verschiedenen Leuten, betteln in über 500 Geschäften und insgesamt 35'000 Kilometern in 150 Tagen setzt Michael Wigge tatsächlich seinen Fuss auf das Ewige Eis der Antarktis. Mit viel Ausdauer, Kreativität, eindrücklichen Erlebnissen, Kontaktfreude und einer riesigen erlebten Hilfsbereitschaft, hat er es tatsächlich ohne Geld bis ans Ende der Welt geschafft!

Unnützes Wissen

99 unnütze Tatsachen Tatsachen 1–11

1. Als die Ehefrau von Manchester-United Profi Wayne Rooney den Oasis-Gitarristen Noel Gallagher um ein Autogramm auf einer Gitarre zu Rooneys Geburtstag bat, schickte Gallagher das Instrument in den Farben des Erzrivalen Manchester City lackiert zurück – mit dem Glückwunsch «Happy Birthday, Spongebob». 2. Die Startmelodie für Windows 95 komponierte Brian Eno auf einem Apple.

3. Mehr als dreissig Millionen Chinesen leben in Höhlen. 4. Mit rund 306 Millionen Reifen pro Jahr, ist die Firma Lego der grösste Reifenhersteller der Welt.

7. Der Name der Hunderasse Chow-Chow bedeuted auf Chinesisch «gut gebraten». 8. Das Öffnen eines BHs mit dem Mund verbrennt 87 Kalorien. 9. Der Verkaufsleiter von Citroën in Grossbritannien heisst Charles Peugeot.

5. 76 Tage ihres Lebens verbringen Frauen im Durchschnitt damit, etwas in ihren Handtaschen zu suchen.

10. Durchschnittlich 51 Prozent eines Rindes werden vom Menschen verzehrt. Aus dem Rest werden unter anderem Dynamit, Rasierschaum und Buntstifte hergestellt.

6. Früher wurden auf Kriegsschiffen nur Nichtschwimmer angeheuert, da diese das Schiff besser verteidigen.

11. Für Entführungen gezahltes Lösegeld kann in den USA von den Steuern abgezogen werden.

CD-Tipp

JB Funks – «De Gömer» JB Funks könnte dem Papst Kondome und dem Nahen Osten Friedensverträge verkaufen! Warum? Es ist einfach, er ist wortgewandt! Und wie! Warum du ein Kind von JB Funks willst? Ich eklär`s dir! JB Funks verkörpert das ATeam der Revoluzzer, den ZEN-Meister des kleinen Gartens und den Jedi-Ritter der Moderne. Funks vermischt Safaritrips, Erinnerungen und Gedanken mit Intellekt und Punch. So souverän, dass der Hip-Hop hier über den Tellerrand hinausdrückt. JB Funks tanzt den Tango zwischen Hirn und ­Libido. Sind wir ehrlich: bietet ein lyrischer Hirnfick oder der plumpe Ballermanrap die volle Dröhnung? Nein! Wir wollen Kopf, Herz und die ganze Lenden­ gegend. Wir wollen Hasselhof und Gandhi, Softpetting und blaue Flecken und dann stimmt's! Und genau das ist JBs Stärke! Wäre er nun heute bei dir zuhause und würde einen neuen kaputten Staubsauger vorstellen, so würde deine Mutter mindestens zwei davon kaufen und sie hätte Spass dabei! Dann möchte sie, dass er sich ihrer hübschen blonden Tochter annimmt und ihrer Familie alle Ehre erweist. Aber warum gefällt uns der Messias des einfachen Mannes? Weil JB die Synthese zwischen

I­nhalt und Form, also Intellekt und Punch für jedermann bringt – sei man nun Hip-Hoper, Hipster/Grafiker, Emoträne, Metaltrinkhornfanatiker, Dubstep-Borderliner/Skrillex, Sozialarbeiter/ Lehrer oder Machohard­ rocker; man mag die Message und die kommt, verständlich für alle! «De Gömer» ist das Erstlingswerk des Bieler Sprachkünstlers. Es ist eine kleine und hübsche EP. «De Gömer» umfasst 6 Tracks plus Instrumentals, Beats von dl.orion, Mo-B und DJ Easily, ohne ­g rossen Produktionsschnikschnak, DR SHIT eben! Wäre Bildung und Lebensberatung immer so gut verpackt und einfach, dann würde wohl niemand mehr arbeiten gehen. Nein wir würden im Garten grillen und rappen. JB Funks – «De Gömer» erscheint beim jungen Bieler Label, «ohhomesick».  Von Hansruedi Kafka www.facebook.com/jbfunks www.ohhomesick.com

best of youtube

Suchbegriff auf YouTube: Bill Dance Fishing Bloopers Beschrieb: Manche Menschen sind einfach vom Pech verfolgt. So auch Bill Dance, Fernseh-Moderator einer US-Fishing-Show. Alles was ihm in die Finger kommt, zerbricht in seinen Händen! YouTube Views: 1'468'633

Nicht das Original

Zu finden unter: Ihr Schweine habt mich angemalt! Beschrieb: Mal wieder zuviel getrunken und die netten Freunde wussten nichts besseres zu tun als mein Gesicht anzumalen. YouTube Views: 11'282'027 Das Original: Gotye – Somebody That I Used To Know feat. Kimbra

Künstlerzitate «Von allen Dingen, die ich verloren habe, vermisse ich mein Hirn am meisten.» Ozzy Osbourne (Black Sabbath)


seite 15 • Jugendfachstelle

Gutes Facebook? Böses Facebook? Ein Pro & Contra «Hast du Facebook?» Alle reden über das soziale Netzwerk. Aber ist wirklich nur in, wer drin ist? Wer kennt es nicht, das Tool, mit dem man auf einen Schlag dutzende, wenn nicht hunderte von Freunden findet und wo man sich über jede Veränderung im Leben, ob Beziehungen, Ferien oder Ausgangsverhalten, in Sekundenschnelle updaten kann? Das Online-Netzwerk Facebook wächst rasant und ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Social Networks haben Gewohnheiten und Beziehungen verändert. Soziale Netzwerke machen es einfach, im virtuellen Raum Erfahrungen zu machen, die auch im realen Leben von grosser Bedeu­ tung sind: Freunde finden, sich einer Gruppe zugehörig fühlen, die Selbstpräsentation im eigenen Profil testen, Rückmeldungen zu den geposteten Meinungen bekommen und so auch seine eigene Identität entwickeln. Die Hemmschwelle der Kontaktaufnahme ist im Netz gerin-

ger als im richtigen Leben, sodass viele schnelle «Erfolgserlebnisse» möglich sind.

Doch, dass all die, die Facebook als Freunde listet, ­tatsächlich auch solche sind, glaubt wohl keiner.

mit den Neuen Medien viele persönliche Informationen preis, da sie sich in sicherer Umgebung wähnen.

Freunde oder Farce? Facebook erinnert sich für uns an Geburtstage, enttarnt Selbstdarsteller und unterhält als lustige Spielerei, die einem vorgaukelt, ein bisschen am Leben jener teilzuhaben, die sich aus dem eigenen Alltag entfernt haben und zu denen die Liebe nicht stark genug ist, um sich in ­E-Mails auszutauschen oder den Weg in den Kurzwahlspeicher des Handys zu finden. Selbst am trübsten Bürotag verbreitet jemand ­ mit einem Foto aus dem sonnigen Urlaubsort Hoffnung.

Risiken und Nebenwirkungen Neben vielen Annehmlichkeiten birgt die neue Netzweltkultur auch Risiken. Im Fokus steht dabei die Frage nach dem Schutz der Persönlichkeit und der Privatsphäre. Wer viel in sozialen Netzwerken kommuniziert, wird sichtbar – und das schnell für die ganze Welt. Häufig geben sogenannte «Digital Natives» – «Personen, die mit der digitalen Welt (Mobilkommunikation, Multimediageräte) aufgewachsen sind» – trotz ihres scheinbar sicheren Umgangs

Die meisten Arbeitgebenden schicken den Namen des/der Kandidaten/In durch eine Suchmaschine im Internet! Die Quittung hierfür kommt meist später, trifft einem dafür mit voller Wucht – dann zum Beispiel, wenn die Zeit der Lehrstellen- oder Stellensuche anbricht. Die meisten Arbeitgeber schicken den Namen eines Kandidaten durch eine Suchmaschine im Internet (aktuell ca. 80% der Personalverantwortlichen von Firmen). Werden dann beispielsweise

Fotos von vergangenen wilden Partys, CybermobbingAttacken gegen (frühere, mittlerweile längst wieder versöhnte) Klassenkameradinnen und -kameraden gesichtet oder nachgeahmte Bilder, motiviert durch Scarlett Johansson* – in abgekuckten und einstudierten Posen übernommen von Germany's Next Topmodel – gefunden, wirft das bestimmt kein gutes Licht auf die Person. Think before post Ein abschliessendes Urteil darüber, ob Facebook gut oder böse ist, bleibt dem­ zufolge aus. Gemessen an den Nutzerzahlen (Facebook zählt in der Schweiz 2,75 Millionen Profile) ist sie auch irrelevant. Einzig und allein die Frage: «wie ich mich in sozialen Netzwerken darstelle und was ich von meiner Persönlichkeit preisgebe», sollte sich jeder intensiv und regelmässig stellen.  von Marcel Fröhling (Jugendfachstelle Lyss)

* hat sich nackt im Spiegel fotografiert

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seite 16 • Hinschauen

BayasGalant Verein FAIR

Ein bisschen die Welt verbessern

Musik für einen guten Zweck

Seit 2011 ziehen das Hilfswerk Bayasgalant Kinderhilfe Mongolei und die KUFA am gleichen Strick: Mit einem Benefizkonzert im Herbst wird jeweils Geld für Kinder in der Mongolei gesammelt. Vom Seeland in die Mongolei Die beiden Seeländerinnen Christine Jäggi und Martina Zürcher gründeten im Herbst 2003 ein Kinderhilfswerk mit dem Ziel, armen Kindern in der Mongolei eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Acht Jahre später führen sie in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar eine Tagesstätte, die sich um 75 Kinder im Alter zwischen sechs und derizehn Jahren und deren Familien kümmert. Anstatt unbeaufsichtigt auf der Strasse oder alleine zu Hause zu sein, besuchen die Kinder die Bayasgalant Tagesstätte. Dort erhalten sie Essen, Bildung und medizinische Betreuung und können in einem geschützten Rahmen Kind sein. Im Umkreis der Tagesstätte leben viele Familien unter dem Existenzminimum. Wenn die Situation zu Hause zu unerträglich wird, sehen die Kinder oft keinen andern Ausweg als von zu Hause abzuhauen. Damit dies nicht passiert, leisten die neun Angestellten der Kindertagesstätte wichtige Präventionsarbeit. Denn nebst der Betreuung der Kinder werden auch die Eltern mit ins Projekt einbezogen, zum Beispiel durch Beratung oder Arbeitsvermittlung. Musik verbindet Damit die Arbeit weitergeführt werden kann, ist die Organisation auf Spenden angewiesen. So nahm im Herbst 2011 die Zusammenarbeit zwischen der KUFA und Bayasgalant ihren Lauf. Das Benefizkonzert, damals mit Nils Burri, Strozzini, Sebastian Portillo und Luk von Bergen, war ein voller Erfolg und stiess nicht nur beim Publikum auf grosse Begeisterung: «Es war ein wunderbarer Abend, die Stimmung war toll und auch von den Musikern haben wir nur gute Feedbacks erhalten. Für uns ist klar, dass es wieder so ein Konzert geben wird», zeigte sich Gründungsmitglied Christine Jäggi begeistert. Und nun ist es soweit: Am 20.Oktober 2012 werden Micha Sportelli und Luk von Bergen für das Kinderhilfswerk auf der KUFA-Bühne stehen. Luk von Bergen, ein Freund der Gründerinnen, ist überzeugt von der guten Sache: «Ich sehe wie sich die beiden seit Jahren für ihre Organisation einsetzen und das Leben der Kinder in Ulaanbaatar verändern. Ihre Arbeit ist wichtig und ich finde es schön, mit dem Benefizkonzert meinen Teil dazu beitragen zu können.» Expansion unterstützen Wichtig für die Zukunft sei, so Martina Zürcher, dass das Angebot der Tagesstätte ausgebaut werden könne. Momentan werden die 75 Kinder in einem kleinen Haus betreut. Fast wöchentlich erhalten die Angestellten vor Ort Anfragen zur Aufnahme von neuen Kindern. Darum wird jetzt auf dem Gelände der Tagestätte gebaut. Das Haus soll ab nächstem Jahr doppelt so viele Kinder beherbergen und die Möglichkeit für neue Betreuungsangebote, wie zum Beispiel einen Kindergarten, bieten. Dies bedeute für das Projekt natürlich wiederum Mehrausgaben. Das Benefizkonzert mit Sportelli und von Bergen im Oktober wird also einen wichtigen Beitrag an den Hausbau leisten. Daher das Datum unbedingt vormerken!

Der Verein FAIR. ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein, der sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung und insbesondere für einen nachhaltigen Konsum einsetzt. Soziales Engagement kombiniert mit ökologischer Konsequenz und nachhaltigem Bewusstsein sind dabei zentral! WHAAAT? Das bedeutet so viel wie, dass der Verein Möglichkeiten ausarbeitet und aufzeigt, wie jeder einzelne Grünschnabel seinen Beitrag leisten kann, eine bessere Welt für unsere und besonders die nächsten Generationen zu schaffen. Viele kleine Dinge wie zum Beispiel die vorbildliche Abfalltrennung der KUFA helfen dabei schon sehr. So easy hat man bereits einen kleinen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht! Alu zu Alu, Glas zu Glas, PET zu PET und Altpapier zu Altpapier. Und Du? Immer noch kein Bock den Helden zu spielen? COME ON! Die 10½ Tipps des Vereins FAIR. zeigen Dir, wie Du mit kleinstem Aufwand der Welt und den Menschen was Gutes tun kannst. Hier gibt’s die ersten fünf davon: 1. LEBENSMITTEL Kauf regional, saisonal und biologisch ein und achte bei exotischen Produkten auf das Fairtrade-Label! Verzichte auf Palmöl und kauf nur so viel, wie Du auch wirklich isst. 2. FLEISCH UND FISCH Nein! Du sollst nicht aufhören Fleisch zu essen, aber iss es ­bewusster und mach wöchentlich einen Vegi-Tag. Falls Du auch mal Fisch kaufst, besorg Dir Fisch mit MSC-Logo. 3. KLEIDER Achte auf eine faire und ökologische Produktion oder kauf ­Secondhand-Klamotten. 4. WASSER Trinke Leitungswasser und achte auf einen sparsamen Wasserverbrauch im Alltag. 5. PAPIER Kaufe Recyclingpapier und/oder Papier mit FSC Logo. Drucke beidseitig und immer nur das, was wirklich notwendig ist. Weitere Infos, Details und Videoclips zu diesen Themen gibt’s hier: www.10einhalbtipps.ch und im nächsten «Headliner» – AIGHT! Auf diese und weitere wichtige Themen weist der Verein FAIR. hin und setzt diese Anliegen mittels verschiedener Projekte um: BIEL TANZT – Ein Integrationsprojekt, welches verschiedenste Menschen der Region Biel zusammenbringt, um gemeinsam zu Tanzen. Sei es auf der Seewiese, im Durchgangszentrum oder in Schulen. Get ready und mach mit! «Zäme simer viu meh!» X-DAYS – Der Verein FAIR. ist Partner der X-DAYS Biel. Ziel war es, den Event so nachhaltig wie möglich aufzubauen und Besuchende über fairen Konsum zu informieren. (Bild im Titel, BIEL TANZT an den X-Days 2012) BAR – Der erste komplett ökologisch funktionierende Loungebetrieb in der Schweiz. Es wird ein Angebot aus sorgfältig ausgewählten Drinks, Snacks und wenigen Non-food Produkten präsentiert, die allesamt einem hohen ökologischen und sozialen Anspruch gerecht werden. Oh ja! Die gesamte Infrastruktur des Betriebs wird ebenfalls aus möglichst nachhaltigen Materialien gefertigt.

www.bayasgalant.org MITMISCHEN? Der Verein FAIR. ist ein junges und motiviertes Team, welches Dich lieber heute als morgen an Bord willkommen heisst. Zieh dir unsere Homepage rein und erfahre mehr über unsere aktuellen Projekte und den Verein FAIR. Jetzt gleich online Mitgliederformular ausfüllen, abschicken und natürlich auf Facebook liken. JALLA! www.vereinfair.ch


seite 17 • The Inside Story

DIE KÖPFE HINTER DER KUFA

Die Kulturfabrik Lyss hat während 9 Monaten im Jahr Hochbetrieb. Dabei kannn sie an jedem Abend auf ein Team von über 150 freiwilligen Helferinnen und Helfer zählen, welche den Gästen den Aufenthalt in der KUFA so angenehm wie möglich gestalten. Doch in der KUFA wird auch auf Hochtouren ge­ arbeitet, wenn die Türen geschlossen sind. Es werden Personalplanungen gemacht, Bands und Künstler gebucht, Technikeinsätze geplant, Material ge­ mietet, Medienmitteilungen verschickt, Werbung gestaltet, Gastronomie eingeteilt und jede Menge Telefonate getätigt und Mails geschrieben. Doch wer steckt dahinter? Ein eingeschworenes Team aus fünf Herren und zwei Damen im familiären Büro und in den Hallen der KUFA. Let's present das ­Leitungsteam:

LEITUNG

Ben Arn

PERSONAL

Nina Wiedmer

BOOKING

Stefan Schurter

TECHNIK

Sascha Kessler

PR & GRAFIK

Thomas Hässig

OFFICE

BETRIEB

Angela Brotschi

RAFA MOSER

Dabei seit: 2006

Dabei seit: 2010

Dabei seit: 2011

Dabei seit: 2006

Dabei seit: 2006

Dabei seit: 2011

Dabei seit: 2011

Zuständig für: Alles! Mag an der KUFA: Alles...

Zuständig für: Personal & Gastronomie

Zuständig für: Booking

Zuständig für: Licht- & Soundtechnik, Informatik

Hobbies: Fischen, Briefmarken sammeln und Wolken fotografieren – wen interessiert dies schon?

Mag an der KUFA: Den unglaublichen Teamgeist, die grossartigen Konzerte und unsere zufriedenen Gäste!

Zuständig für: Werbung/Promo, Kommunikation, Headliner

Zuständig für: Chaosmanagement & Schadensbegrenzung

Zuständig für: Betrieb & Facility Management, Security

Mag an der KUFA: Das wir wie eine grosse Familie sind! (Mit allen Pros und Contras)

Mag an der KUFA: Ausverkauftes Haus und alle springen & schreien zum letzten Lied der Band

Mag an der KUFA: Den ganzen Schuppen, seine vielen tollen Helfer und auch dich!

Wunschband in der KUFA: Manu Chao, R.E.M., Charlie Winston und nochmals Ben l'Oncle Soul!

Hobbies: Reiten, reisen und kochen

Hobbies: Tauchen & Fahrradreisen

Hobbies: Eigentlich ist die KUFA mein Hobby

Hobbies: Football!

Wunschband in der KUFA: Orishas – und der Traum geht in der Saison Nr. 3 in Erfüllung!

Mag an der KUFA: Die tolle Atmosphäre im Team – der Wille, etwas bewegen zu wollen, ist förmlich spürbar! Hobbies: Eishockey & Tennis Wunschband in der KUFA: Pearl Jam

Mag an der KUFA: Die flexiblen Arbeitszeiten... Hobbies: Fussball & Golf Wunschband in der KUFA: Reel Big Fish, Die Ärzte und natürlich Pendulum welche endlich kommen!

Wunschband in der KUFA: Seether, Our Lady Peace oder Seeed!

Wunschband in der KUFA: Zu viele, die Stef nicht buchen will :P

Wunschband in der KUFA: Wisin y Yandel, The Killers

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seite 19 • Sponsoren & Partner

ohne euch läuft nichts!

Zugegeben: Im Grunde ist es ein Luxusproblem. Hätten wir nichts zu futtern auf dem Teller, so würde sich wohl niemand um eine Kulturstätte kümmern. Nur, haben wir das dritte Jahrtausend in der westlichen Welt angebrochen und sind in der glücklichen Lage, Konzerte und Theater zu sehen, zu tanzen, zu kommunizieren, zu erleben und eine lange Nacht auf einer Party zu verbringen – kurz: Kultur zu konsumieren. Doch zu welchem Preis? von Ben Arn über 150 weitere Jugendliche und junge Erwachsene verbringen einen (grossen) Teil ihrer Freizeit in der KUFA - als Dienstleister ohne Entgelt. Das schlägt mit 30‘000 (!) ehrenamtlichen Stunden pro Saison zu Buche. Das soll und muss so bleiben, und trotzdem ist es denkbar, mehr bezahlte Jobs anzubieten, mit denen Jugendliche, Lernende oder Studenten ein Taschengeld verdienen oder einen Teil ihrer Ausbildung finanzieren können.

Im Geschäftsjahr 2011 hat die Sparschwein kommt, einer KUFA einen buchhalteri- zu viel. Die KUFA braucht schen Verlust von 25‘000 nicht bloss eine schwarze Franken geschrieben. Gegen- Null am Ende des Jahres, sonüber einem Jahresumsatz von dern die Gewissheit, dass mehr als 1’200'000 Mio. ist eine finanzielle Durststrecke das beachtlich wenig. Der Ei- in Krisenzeiten überbrückt genfinanzierungsgrad des werden kann. Betriebes liegt knapp unter Eine weitere Kennzahl, die in 90 Prozent. Als Vergleich: das Betracht gezogen werden wunderbare und aktuell sehr muss, ist der personelle Auferfolgreiche Theater Biel-­wand. Die KUFA wird moSolothurn finanziert rund mentan von einem Lei25  Prozent seines Budgets tungsteam mit gesamthaft 300 Stellenprozenten geführt. mit Eintritten selber. Aber für einen Kulturbetrieb Ein Blick auf die Stechuhr mit überregionaler Ausstrah- verrät, dass knapp das doplung und mit einem Publi- pelte Pensum geleistet wird. kum, das Qualität fordert, ist Kultur hat immer mit Spass jeder Franken, der aus dem und Leidenschaft zu tun,

Die KUFA gehört zu Lyss Die KUFA ist für die meisten Bewohner von Lyss und Um-

gebung nicht mehr wegzudenken. Sogar in Deutschland, Frankreich, Nordirland, Polen und Spanien wird die KUFA wahrgenommen – das sehen wir jeweils verduzt, wenn wir Konzerttickets dahin schicken. Nebst Weltstars spielen Nachwuchsbands aus Busswil oder Suberg im Club, schunkelnde Schlagersänger genauso wie subversive Punker, Rock’n’Roll-Bands aus Mexico treffen auf Rapper aus den USA oder Comedians aus Deutschland. Die KUFA ist – so lautete der Slogan vom letzten Jahr – definitiv für alle da. Damit das so bleibt und sie sich stärken kann, braucht

es Beiträge von Sponsoren, Partnern, Stiftungen und Organisationen der öffentlichen Hand. An dieser Stelle möchte ich im Namen aller Gäste unseren bisherigen Gönnern danken. SIE machen dieses Projekt überhaupt möglich. Danke. Danke. Vielen Dank!

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seite 21 • Rückblick

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The Bianca Story Micha Sportelli

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Restaurant LYSSNORD

ein Gastronomie-Projekt der FONDATION gad STIFTUNG GUT ESSEN… Mittagessen – Montag bis Freitag Seit 2008 betreibt die FONDATION gad STIFTUNG am Schachenweg 24 in Lyss das Restaurant LYSSNORD. Bekannt ist LYSSNORD für seine qualitativ hochstehende Küche. Aus dieser werden im Gebäude der alten Zyliss-­ Fabrik – trotz und dank

Gault-Millau-Punkten des Teams – preiswerte, frische, kreative Mittagsmahlzeiten serviert. Preise ab CHF 9.50 für eine kleine Portion. Gourmet Dinner Jeweils am letzten Freitag des Monats brilliert das Team mit exklusiven Menus und ausgesuchten Weinen – das Restaurant bleibt dann

auch am Abend geöffnet. Auf vorgängige Reservation. Anlässe für Firmen und ­Private Anlässe lassen sich im LYSSNORD während sieben Tagen in der Woche und auch abends durchführen. Das Team geht auf Wünsche ein und macht gerne saisongerechte und kreative Vorschläge. Catering Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LYSSNORD verwöhnen Kunden und ihre Gäste auch mit einem Catering im Büro oder bei sich zu Hause. Pastello Glace Wussten Sie, dass in Lyss eine Glacelinie produziert wird? Pastello gelato& sorbetto – die Qualitätsglace aus der LYSSNORD-Produktion gibt es in vielen verschiedenen Aromen.

… und dabei GUTES TUN Restaurant und Ausbildungsort zugleich: LYSSNORD will sozial benachteiligte Menschen an den Arbeitsmarkt heranführen. Dieses Ziel erreicht die Organisation durch Aus­ ­ bildung, aber auch durch das Bereitstellen eines Arbeitsplatzes, an dem die ­Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer Konstanz, Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Leistung trainieren – in der Küche oder im Service des Restaurants. Jugendlichen , die kaum eine Chance auf

eine Lehrstelle haben, wird so der Einstieg in die Berufswelt der Gastronomie ermöglicht. Öffnungszeiten: Mo–Fr 08:30–15:00 Uhr Letzter Freitag des Monats: Gourmet Dinner, abends – auf Vorbestellung Anlässe: jederzeit, nach Ihren Wünschen Weitere Informationen: www.gad.ch oder Telefon 032 374 47 77

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seite 23 • SPORT

FOOTBALL IM SEELAND

BERN GRIZZLIES vs. BIENNA JETS «Hets jetzt äs Goal gä?» «Nei, ä Touchdown». Solche Gesprächsfetzen schnappt man hin und wieder auf, wenn an einem sonnigen Frühlingssonntag interessierte Zuschauer ein American Football Spiel verfolgen. Begleitet von Hot-Dogs, Hamburgers und natürlich Bier wird nicht nur ansatzweise für angenehmes «ballpark feeling» gesorgt. Wie alles begann... Der Grossteil unserer Mitbürger kennt entweder den Sport an sich nicht, oder hat bislang noch nicht erfahren, dass dieser auch in tiny little switzerland praktiziert wird. Seit bald 30 Jahren schon existieren Football Vereine in der Schweiz, darunter deren 3 im schönen Kanton Bern. Der Ursprung des berner Footballs

fand hier im Seeland statt, mit der Aufnahme des Vereins Bienna Bulls im Jahr 1982 in die damals gegründete schweizerische Liga. Zwei Jahre darauf bekam das Team den Namen Bienna Jets. 1985 waren es ehemalige bieler Spieler, welche in der Bundesstadt die Bern Grizzlies ins Leben ruften. Als dritter im Bunde, resp. Kanton entstand der Club der Thun Tigers, gegründet von ehemaligen berner Spielern. Daher erstaunt es nicht, dass sich auch heute viele Spieler der 3 Ortschaften gut kennen und verstehen. Wer spielt denn da so? FC Biel, BSC YB und der FC Thun gehören zu den prestigeträchtigsten Vereine in der Super und Challenge League. Und dennoch haben es die American Football Vereine

nicht nötig, in deren Schatten aufzutreten und spielen unabhängig meist am selben Tag, zur selben Zeit, am gleichen Ort. Zugegeben, das grössere Stadion können nach wie vor die Fussballer für sich beanspruchen. Die eingefleischte Football Fangemeinde lässt sich davon jedoch nicht abhalten und geniesst auch auf dem kleineren Sportplatz ein wunderbares und faszinierendes Match zwischen hochmotivierten Kontrahenten. In der Schweiz sind es total 16 Teams, die aufgeteilt in Nationalliga A, B und C ihre Meisterschaft bestreiten. Ganz nach dem amerikanischen Vorbild werden die jeweiligen Liga Meister und in der NLA der Schweizer Meister durch die Play-off Phase ermittelt. Wie spielt man das eigentlich? Um den ganzen Sport oder auch nur gewisse Teile davon zu erklären, fehlt uns hier der Platz zum Schreiben und dir die Zeit zum Lesen. Das allerwichtigste in Kürze: Gespielt werden in Europa offiziell vier «Quarters» (4x 12 Minuten, USA: 4x 15 Min.). Dies ist die nominelle Spielzeit, während

1. FC KUFA IN AKTION

Das KUFA Team am Grümpu: Andreas Beutler, Thomas Hässig, Patrik Egger, Stefan Schurter, Sylvain Tihay, Sascha Kessler, Raphel Moser, Martin Eicher, Fabian Gerber, Cyril Hersche, Raphael Stauffer, Joël Zysset & Nadia Spring (v.l.n.r). Nicht auf dem Foto: Nadine Schranz.

der die Uhr läuft, also bei Spielzügen. Durch die Unterbrüche, welche nach jedem Spielzug erfolgen und während denen die Uhr gestoppt wird, zieht sich die tatsächliche Matchzeit etwas in die Länge. So kommt es, dass ein Spiel zwischen zwei bis deri Stunden dauern kann. Durch das entsprechend grosse Mannschaftskader von weit mehr als 30 Spielern wird dafür gesorgt, dass jede Feldposition optimal besetzt ist und bestenfalls genügend Ersatzspieler mit von der Partie sind. Dazu kommen dann noch die Coaches. Wo es beim Fussball einen bis zwei Trainer gibt, so wird im Football ein ganzer Trainerstab benötigt, bestehend aus u.a.: dem Headcoach (Cheftrainer), Offense coordinator (Angriff), Defense coordinator (Verteidigung), Linemen coach (Chef der dicken Jungs) und so weiter… Brüder im Geiste – and on the field Die Meisterschaft in der NLA ist jedes Jahr heiss umkämpft, denn jedes Team ist hochmotiviert und ambitioniert, den begehrten Titel im Swiss Bowl, dem Play-off Finale, zu

14 Spielerinnen und Spieler aus der KUFA reisten motiviert und voller Tatendrang nach Radelfingen in die Au um die Kulturfabrik am Firmen & Vereine-Grümputurnier zu vertreten. Ein zusammengeschweisstes Team, jedoch grösstenteils ohne Training und ohne Kondition. Schon nach Minuten im ersten Spiel hechelten die ersten Spieler auf dem Feld. Im ersten Spiel gegen die «Schützen Frieswil» trennte man sich noch unentschieden, bevor die KUFA in einem gehässigen Duell gegen die «Wängi Devils» den Sieg davon trugen. Bier oder Sieg? Auf diesen Sieg folgte aller-

holen. Die Rivalitäten in der Liga sind gross und auf dem Feld schenken sich die Gegner nichts! Taktisch clever, technisch versiert und körperlich hart begegnen sich auch die Bienna Jets und Bern Grizzlies in den Derbys. Egal ob im Leichtathletikstadion Wankdorf oder auf dem Mettmoos, ob nun strömender Regen oder strahlende Sonne, ob’s nun Pferdesteaks oder Burger zu futtern gibt, die Seeländer und die Hauptstädter liefern sich spannende und faire Kämpfe. Und ganz gleich wie das Resultat ausfällt, nach dem Schlusspfiff ist man Freund und nicht mehr Gegner. Rafa Moser

dings ein Spielunterbruch von fast zwei Stunden und man sah das Team vorwiegend in der Nähe des Aarebier Standes. Genau dies wurde der KUFA im Spiel gegen das «Aare Bier Team» zum Verhängnis und das Spiel endete mit einer Niederlage. Nur mit einem Sieg gegen «The Dubliners» konnte man sich noch für die Endrunde qualifizieren. Schnell lag man jedoch mit 0:2 im Rückstand und bis Spielende schaute nur ein 2:2 heraus. So schied die KUFA leider auf dem unglücklichen 3. Schlussrang aus dem Turnier aus. Vielen Dank an dieser Stelle an die Veranstalter und das ganze KUFA-Grümpu-Team! Es war ein super Abend!


an diesem Ort

negative Mitteilung

franz. Tennisspieler

Lochgefäss

1

24/Zum Schluss Süsse Beilage

KUFA Meets VIP's – The new comic

Staat am pers. Golf

Musikalischer Halbton

Berndeutsch: Ich

Zuchtfisch Südseeinsel

Feinste Partikel Sojaprodukt

10

Mundart Musiker Anaconda

elektr. Teilchen

Bruce «The Boss» ...

Held der Illas

Waldtier

5

Der Zauberer von ...

4 Vorname v. Ramazotti

engl. Onkel

Europ. Fussballverband

Vorna. v. Überheld Norris

2 Austral. Rock Band

privater Paketdienst

Vater & Mutter starkes Seil

franz. nach

brüchiges faules Holz

ind. Volk in Washington Abk. in Ordnung

Berg bei Luzern

9 Internetbegriff

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Teil eines Zugs

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math. Chefredaktion: Thomas Zahl Hässig Teil des Einleitung HaifischKehrseite Atlantiks art Jil Karl, Roman AlpenRedaktionsmitglieder: Ronny Aeschbacher, Tschäppeler, 11 Region Kathrin Hausammann ital. franz. heftiger nein haben WiederFotos: KUFA Fotografen-Team; Katja Balmer, Fabian Küng, Jenny Brunner, Dominique engl. 3 Person wille 6 gehen Weijters, Nadia Etter, Simon Marti, Jorge Eduardo Bigler, Thomas Hässig franz. NutzLeitgeSatz und Gestaltung: eigensatz Finger pflanze danke Druck: Schwab Druck, Lyss engl. Auflage: 13 000, Erscheint zwei Mal pro Saison spanische

CowboyFest

Dr. Picante

DIE pRAXIs voN DR. pICANtE BLEIBt HIP-HIP-HURRA! BIs uND mIt zuR NäCHstEN AusgABE

Ich stand also nach meinem Break-Out wieder einmal in der KUFA, um mich von der Saison zu verabschieden. Trotz wun- Fehler/ Ausruf Ruhezeit Irrtum 14 derbar erholsamen Ferien im Süden, überschwänglicher Freu- Willst du bei dieser Zeitung mitmachen? Dann schick uns eine Textprobe und beschreibe, Hinduist. Formel 1 kannst. headliner@ kufa.ch de im Herzen und dem gewonnenen jugendlichen Gefühl ab- was du dem Headliner bieten franz. GesellLegende Abfall schaftsAyrton 8 soluten Übermuts wurde mir ohne Umschweife der Spiegel schicht Länderfranz. nackter Tatsachen vorgehalten. Das Land hatte sich verändert. CH jap. Er kennz. ZuchtFrauenI Gekarpfen name Nebst auffällig geschleimten Tollen, spriessendem Flaum an Reggae Musiker Slowe2 10 würz nien Oberlippenregionen, sehr, sehr engen Chinohosen und dem engl. ägypt. GrundSportbei iran. farben engl. wir kürzel bitteren Testosteron, welches mir indiskret in die Nase kroch, SonnenHpst. gott des TV Serbien boten mir zwei extravagante Pickelmonster die Krönung; die Vorn. v. da schamlos in einem Nebensatz bemerkten: «Lug, d’ Müetis si Adresse der KUFA Mandela 13 oh da.» Zweifellos galt diese Frechheit mir und meiner gleichaltrigen Freundin. Ich war am Boden zerstört. Mal ehrlich, chem. UnterverflochZeichen f. wasserGrossmut tenes fahrzeug Garn wann genau habe ich aufgehört jung zu sein; oder zumindest Gold 4 so auszusehen?! Die um-Gotteswillen-noch-nicht-Dreissigerschwed. Teil des engl. nur AutoLenkraaber-bitte-auch-nicht-mehr-ganz-Zwanziger-Menschen, werbauer des 3 den beharrlich von der modernen Bildfläche verstossen. Mit NachFigur der CH engl. einer geballten Portion Andersartigkeit wird einem von den name von Sauce franz. in SeesamPresseFrauen007 strasse agentur name heutigen Teenies vor Augen gehalten, dass eine neue Ära von int. Kenz. KunstJugend angebrochen ist, mit der man nicht mehr gemeinsam v. Trinidad epoche und 19. Jhd 12 hat, als die verzweifelte Tatsache, dass wir alle jeden Tag älter Tobago werden. Eigentlich dachte ich, diese Krise träfe meine KumpaWeihPfand nen und mich nie. Weil man sich echt viel Mühe gibt, mit den rauch 9 7 besten Tricks der Schwerkraft zu trotzen, sich in diese neuen, Druckhochrangiger supi-farbigen Hosen zu quetschen, Bierbäuche unter Karo- buchstaben Spion 5 1 hemden zu verstecken, den jugendlichen Slang anzunehmen, ziemlich umständlich an Körperfett abzunehmen und sich Sende das Lösungswort bis am 31.10.2012 an headliner@ KUFA.ch und gewinne 1 Monat Gästeliste! dabei noch total aufgeklärt und individuell zu fühlen. Gut – kann sein, dass unsere Mode damals, mit Schlag in die Gegenrichtung parolte und uns das Wort «urban» genauso fremd 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 war wie «subkulturartiges Szenenbewusstsein». Durchschnitt dominierte die Kultur unserer pubertären Zeit, wir repräsenLösung Ausgabe 1/2012: Tanzflaeche / Gewinner/in: Lara Herrli, Lyss tierten den Massengeschmack schlechthin und wir trugen dieses Gemeinschaftsgefühl der Gleichheit stolz und bewusst auf unseren pummeligen Hüften umher. Leider blieb uns die Illusion verwehrt, die Individualität bereits knapp über der Chefredaktion: Thomas Hässig Volljährigkeit mit dem Löffel gefressen zu haben und uns so Redaktionsmitglieder: Ben Arn, Roman Tschäppeler, Daniel Oppliger, Tamara Weber furchtbar wichtig und hip zu fühlen, ohne überhaupt etwas Fotos: KUFA Fotografen-Team; Katja Balmer, Fabian Küng, Jenny Brunner, Dominique wirklich Wichtiges geleistet zu haben. Aus dem Schoss der UrWeijters, Nadia Etter, Simon Marti, Jorge Eduardo Bigler, Thomas Hässig, Kilian Brotschi, banität klont sich diese Gruppierung zur kulturellen Elite und Christian Hunziker, Basil Jensen, Kamil Piekarczyk infiziert auch die hinterletzten Landeier mit ihrem Wahn nach Satz und Gestaltung: eigensatz&hässig Coolness. Dabei wird sie immer jünger, exzentrischer und Druck: Schwab Druck, Lyss nervtötender. Wir hingegen werden aus diesem Grund älter, Auflage: 13 000, Erscheint zwei Mal pro Saison ein wenig reifer und trinkfester, auch wenn der Kater heute länger dauert als die Party. Willst du bei dieser Zeitung mitmachen? Dann schick uns eine Textprobe und beschreibe, was du dem Headliner bieten kannst. headliner@ KUFA.ch

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KUFA Headliner 2/2012