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September 2015

Informationen aus dem Gemeinderat Anträge an die Gemeindeversammlung Beiträge der Vereine


Inhaltsverzeichnis Editorial Wilchingen d ’Gmaand informiert  Informationen aus dem Finanzreferat Informationen aus dem Wasserreferat Informationen aus dem Sozialreferat Informationen aus dem Umweltreferat Informationen aus der Gemeindeverwaltung aatrag Anträge an die Gemeindeversammlung Veranstaltung der Gemeinde 2015/16 Üsi Verein

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E D I TO R I A L

Wilchingen..... Ein heisser Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die Sommerferien sind nur noch Erinnerung und der Farbumschlag im Rebberg kündigt schon wieder den nahenden Herbst - die schönste Jahreszeit in unsern Dörfern - an. Aber nicht nur die Weinberge, auch die Strassenränder verfärben sich in allen möglichen Farben. Der Wahlkampf hat begonnen. Alle vier Jahre wieder gehen wir voller Erwartung und mit der festen Überzeugung an die Urnen, nur die Besten ausgewählt zu haben. Am Ende des Wahltages, in diesem Jahr am 18. Oktober, feiern die Sieger, und die vermeintlichen Verlierer streuen sich Asche aufs Haupt. Dann gehen wir zum Tagesgeschäft über und bald einmal haben wir vergessen, was uns die Sieger so alles versprochen haben. Schon im kommenden Januar beginnen sie dann damit, eigene Ideen umzusetzen und ihre angekündigten Versprechen zu relativieren. Solange sie dies im Konsens mit allen Parteien tun ist dagegen nichts einzuwenden. Das meinte auch René Zeller vor einigen Wochen in der NZZ indem er zur Erkenntnis gelangt, (Zitat) dass nicht jene die Schweiz voran bringen, die links und rechts maximal gegensteuern. Gefragt sind Überzeugungstäter, die sich einig sind, dass unsere föderalen, regionalen und sozialen Eigenarten wieder sorgsamer ausbalanciert werden sollten. Solche Parlamentarierinnen und Parlamentarier brauchen wir in Bern. Diesen Herbst stehen aber nicht nur eidgenössische Wahlen

an, auch in Wilchingen wird am 18. Oktober 2015 gewählt. Für den Rest der Amtsperiode 2013-2016 müssen wir 1 neues Mitglied in die Geschäftsprüfungskommission und 2 Mitglieder in die Schulbehörde wählen und weitere wichtige Entscheide stehen diesen Herbst an. An der Gemeindeversammlung vom 23. September 2015 stimmen wir über den Dorfplatz Wilchingen, den Ersatz des Pfadiheimes und die Ergänzung der Kanalisation im Marktweg in Osterfingen ab. Und schon zwei Monate später entscheiden wir über das Generationenprojekt, den Neubau einer gemeinsamen Oberstufenschulanlage im Unterneuhaus. Dazu sind wir aber auch auf die Zustimmung unserer Partnergemeinde im Zweckverband, die Gemeinde Hallau, angewiesen. Ohne ihre Zustimmung können wir dieses für unsere zukünftigen Generationen so wichtige Oberstufenschulhaus leider nicht realisieren. Der Gemeinderat unterstützt deshalb den Hallauer Gemeinderat bei diesem Sachgeschäft aktiv. Wir müssen miteinander auch die Hallauerinnen und Hallauer von der enormen Wichtigkeit dieses Projektes für unseren Unterklettgau überzeugen. Diesen historischen Entscheid dürfen wir nicht ein weiteres Mal alten Animositäten opfern. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass uns auch die Gespräche über das mögliche Zusammengehen der Gemeinden Hallau, Oberhallau, Trasadingen und Wilchingen in Sachen Oberstufenschulhaus weiter voranbringen. Dabei stelle ich fest,

Hans Rudolf Meier Gemeindepräsident

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dass sich das gegenseitige Verständnis von Sitzung zu Sitzung verbessert und ich hoffe, dass die Gemeinderäte dann anfangs November 2015 zustimmen, dass die Frage nach Aufnahme von Fusionsverhandlungen an einer Gemeindeversammlung im Frühling 2016 in allen betroffenen Gemeinden dann auch beantragt wird. Der heisse Sommer wandelt sich fast lückenlos in einen heissen Wahl- und Entscheidungsherbst 2015. Hans Rudolf Meier Gemeindepräsident

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E D I TO R I A L

Informationen aus dem Finanzreferat Museumsnacht 2015 Wie schon im letzten INFO erwähnt nimmt das Orts- und Dichtermuseum Wilchingen 2015 erstmals an der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen teil. Am Abend des 19. Septembers 2015 ab 18:00 Uhr bis um Mitternacht sind die Museen für alle Interessierten offen. Wilchingen zeigt zusätzlich noch Filmaufnahmen zum Thema Dichtermuseum Folgende Gemeinden nehmen mittlerweilen Teil: Büsingen, Diessenhofen, Flurlingen, Gaienhofen, Gottmadingen, Hallau, Jestetten, Neuhausen, Neunkirch, Öhningen, Thayngen, Schaffhausen, Singen, Stein a. Rh., Wangen, Wiechs am Randen und Wilchingen Ein stündlicher Shuttlebetrieb führt die Besucher ab 19:00 – 00:00 Uhr (Wilchingen) von Museum zu Museum. Wilchingen ist der Shuttletour 3 : Wilchingen – Hallau – Neunkirch – Neuhausen – Schaffhausen - Büsingen und retour zugeteilt.

Weitere Informationen sind ersichtlich im erscheinenden Programmheft oder unter: www.museumsnacht-hegau-schaffhausen.com Gerne erwarten wir auch Sie zu diesem besonderen Ereignis Kulturreferent Fritz Vögele

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Informationen aus dem Wasserreferat Grundwasserpumpwerk

agiert werden kann.

‚Wolfgalgen‘

Momentan werden seitens der Spezialisten, diverse technische Anforderungen an das gesamte Projekt erarbeitet und der Kommission zur Genehmigung vorgelegt. Dies betrifft insbesondere die Schnittstellen zwischen den beteiligten Gemeinden (Hallau und Trasadingen). In der nächsten Phase sollen die Planungsgrundlagen zusammengestellt, sowie das Vorprojekt zum Bauprojekt mit Kostenvoranschlag ausgearbeitet werden.

Im Juni hat noch nicht viel auf einen neuen Hitzesommer hingewiesen. Es war lediglich 1 bis 2 Grad wärmer als normal. Dann aber lief der Sommer «zur Hochform auf»: Zwei Hitzewellen hintereinander haben uns überrollt. Anfangs Juli wurden in einigen Orten langjährige Hitzerekorde gebrochen. Der Temperaturüberschuss im Juli lag gemäss MeteoNews bei rund 5 Grad. Aber auch diese Gluthitze vermochte den bisherigen Schweizer Rekord nicht zu brechen. Gewiss, der Sommer ist schon fast vorbei. Eine abschliessende Beurteilung ist noch nicht ganz möglich. Aber immerhin: die Anzahl Hitzetage, also Tage mit mindestens 30 Grad, war in diesem Jahr überdurchschnittlich hoch. Wärme und die besagte Hitze, erhöhen auch den Bedarf an Wasser. Bei uns ist es das Trinkwasser, was aus unseren Quellen und dem Grundwasser gewonnen wird. Dies zeigt uns, dass die Anforderungen an eine gut funktionierende Wasserversorgung gestiegen sind. Gerne möchte ich Sie über den aktuellen Stand der Arbeiten am Regionalen Grundwasserpumpwerk ‚Wolfgalgen‘ informieren. Eine Begehung und Geländeaufnahmen haben bereits stattgefunden. Die Projektpläne inklusive Längenprofile liegen im Entwurf vor. Der Standort des Grundwasserpumpwerks konnte definitiv aufgrund der Schutzzonen festgelegt werden. Gespräche mit den Eigentümern und Pächtern haben stattgefunden. Die Entnahmemenge des Brunnens wurde festgelegt. Der Vollausbau ist langfristig auf 5‘000 m³/ Tag = 4‘000 Liter/Minuten ausgelegt. In einer ersten Nutzungsphase beträgt die Pumpenleistung 2‘500 m³/Tag = 2‘000 Liter/ Minuten. Die Pumpenleistung soll variabel sein, damit auf verschiedene Nutzungen re6

Ziel ist es, im Oktober/November dieses Jahres ein fertiges Bauprojekt, beim Kanton, einreichen zu können.

Ersatz der Wasserzähler (2. Etappe) Wie im letzten Sommer 2014, wurden bereits in diesem Sommer 2015 mit dem Ersatz der bestehenden, alten, mechanischen Wasserzähler begonnen. Diese werden durch neue Wasseruhren ersetzt. Wie bei vielen Änderungen und Neuerungen, treten Fragen und Unsicherheiten auf. Eine davon ist die Angst vor den möglichen Strahlen, die die batteriebetriebene Wasseruhr senden könnte. Die Antwort dazu: Die Wasseruhr sendet alle 16 Sekunden mit einer Leistung von 10 mW. Im Vergleich dazu hat ein Mobiltelefon eine Sendeleistung von 2000 mW. Die von der Wasseruhr ausgehende Strahlung ist vergleichbar mit der Strahlung folgender im Haushalt üblichen Geräte: Fernsehgerät, TV-Fernbedienung, PC, Fax, Fernbedienung für die Zentralverriegelung eines Autos, Babyalarm, drahtlose Türklingel. Die Sendeleistung ist weit unter dem Niveau, welche für einen Menschen schädlich ist. Wie Sie aus dem obigen Vergleich entnehmen können, ist die Gefahr einer Strahlung, die von der Wasseruhr kommt, nicht grösser, als viele andere Instrumente und Geräte,


welchen wir täglich begegnen und betreiben. Ich hoffe sehr, mit dieser Erklärung vorhandene Bedenken entschärft zu haben. Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

Auskunfts- und Anlaufstelle Für Auskünfte und Fragen stehen Ihnen Wasserreferent Maurizio Nardi, sowie Stefan Rössler und die Gemeindekanzlei (Tel. 052 / 687 02 83) gerne zur Verfügung. Wasserreferent Maurizio Nardi

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Na dann Prost!

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INF O R M I E R T

Informationen aus dem Sozialreferat Kommission – Jugendarbeit Klettgau (JAK) Im März 2015 fand wiederum eine Jugendkonferenz statt. Abgesehen von den Vertretern der lokalen Jukos von Neunkirch, Hallau und Wilchingen hielt sich das Interesse dafür in Grenzen. Der Bericht über den Jugendtreff Neuhausen von Daniel Heider war sehr aufschlussreich und brachte einiges an Einsichten. Verglichen mit dem Ventil sind die Regeln in Neuhausen dem Publikum angepasst strikter. Die Jugendlichen in Neuhausen geniessen nicht so viel Autonomie. Für die konkrete regionale Jugendarbeit ergaben sich aus dieser Jugendkonferenz keine neuen Projekte.

Jugendkommission Wilchingen – Ventil Wie seit längerem war das Ventil auch in den vergangenen Monaten jeweils jede Woche samstags von 19.00 – 23.00 Uhr offen – manchmal gab es „Verlängerung“ bis 23.30 Uhr. Pro Abend kommen immer ungefähr 15 Orientierungsschüler. Auch das verjüngte, neu zusammengesetzte Schülerteam hat sich in dieser Zeit bewährt. Auf die neue „Saison“ – Schuljahr 2015/16 – hin sind wiederum 2 bis drei neue Teammitglieder erwünscht. Mal schauen, wie sich das diesmal anlässt. Die letzten paar Mal erledigten die Teamer das im Alleingang. Bis zum Spätherbst möchten wir noch eine Dart-Spielgelegenheit schaffen. Der DartClub hat uns seine Unterstützung zugesagt. Ende Mai fand die jährliche Ventil-Putzetä statt. Diesmal legten sich die erwachsenen Juko-Mitglieder im Ventil drinnen ins Zeug, während die Mitglieder des Schüleraufsichtsteams sich um die Umgebung kümmerten und gleichzeitig per 12.30 Uhr für die Grilladen verantwortlich waren. Die eigentliche Juko-Sitzung fand zusammen mit dem Schüleraufsichtsteam statt. Wir werden das in Zukunft vermehrt so machen. Es gibt den Orientierungsschüler die bessere Möglichkeit mitzuwirken und uns Erwachsenen erlaubt es einen engeren

Kontakt mit den Teamern. Nach dem wir im April 2015 Martina Gerber, Osterfingen, als neues Mitglied der Jugendkommission Wilchingen begrüssen durften, konnten wir die Pikettdienste/Aufsicht für die Samstagabende wieder besser verteilen. Auf Ende des Schuljahres 2014/15 hat Thomi Bächtold seinen Rücktritt aus der Juko eingereicht. Thomi hat während sechs Jahren mitgewirkt und war so etwas wie das operative Rückgrat. Die Ventil-Schlüssel und das Serviceportemonnaie konnten beim ihm zuhause abgeholt und zurückgegeben werden. Im Namen aller Jugendlichen und im Namen des Gemeinderats möchte ich Thomi ganz herzlich für seinen Einsatz danken. Erfreulicherweise hat sich Andreas Waldvogel bereit erklärt die Funktionen von Thomi Bächtold zu übernehmen – in jeder Hinsicht ein Glücksfall. Besten Dank an dieser Stelle an Andreas für die Bereitschaft in der Juko mitzumachen. Somit fehlt uns per heute noch ein Mitglied. Sie sind herzlich aufgerufen sich zur Verfügung zu stellen. Die Belastung ist gering. Die Juko Wilchingen trifft sich pro Jahr zu 3 Sitzungen und jedes Kommissionsmitglied hat an rund 3 Samstagabenden pro Halbjahr Pikettdienst für die Aufsicht im Ventil.

Kommission familien- und schulergänzende Betreuung Vergangenen März sind bloss 3 Kinder angemeldet worden, was eine Einführung einer familienund schulergänzenden Betreuung unmöglich machte. Der Gemeinderat hat in Übereinstimmung mit der Kommission familien- und schulergänzende Betreuung beschlossen einen zweiten Anlauf zu nehmen. Die Kommission hat in Absprache mit dem Gemeinderat Konzeptänderungen beschlossen, die der Sozialreferent in den kommenden Wochen auf- und einarbeiten wird. Für Details ist es hier noch zu früh. Festgehalten wird an den Finanzeckpunkten des Gemeindeversammlungsbeschlusses vom letzten Dezember.

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Regionaler Sozialdienst Klettgau (RSD) Der von der Gemeinde Neunkirch im Sommer 2014 initiierte Um- und Ausbau der Büros für den regionalen Sozialdienst Klettgau ist auch nach mehr als 12 Monaten Anlaufzeit noch nicht erfolgt. Die Betriebskommission Regionaler Sozialdienst Klettgau hat im Frühjahr 2015 einen eigenen Vorschlag eingebracht: intelligent und günstig. Leider konnte mit Neunkirch noch keine Lösung gefunden werden. Die Büros des regionalen Sozialdiensts Klettgau genügen auch heute den sicherheitstechnischen Anforderungen für einen Sozialdienst nicht. Die Mitarbeitenden haben keinen Fluchtweg, mit dem sie sich vor aggressiv auftretenden Klienten schützen können. Als Präsident der Kommission RSD wird der Sozialreferent von Wilchingen auch in den kommenden Wochen versuchen Bewegung in die Angelegenheit zu bringen. Die weiter entwickelte Software für die Fallführung haben wir uns vom Hersteller demonstrieren lassen. Als nächstes werden wir mit dem Verantwortlichen der Stadt Schaffhausen zusammensitzen und uns zeigen lassen, wie die Stadt Schaffhausen die neue Software nutzen will. Auf nächstes Jahr hin führt die Betriebskommission Regionaler Sozialdienst Klettgau eine externe Fallkontrolle ein. Wir wollen uns die Qualität der geleisteten Arbeit bestätigen lassen, bzw. Verbesserungsmöglichkeiten erkennen.

Berufsbeistandschaften / KESB Nach wie vor verordnet die KESB, und die Gemeinden zahlen. Ein Mitwirkungsrecht haben wir nicht. Dabei wäre es ganz einfach: Bei jedem Fall aus unserer Gemeinde sollte der zuständige Gemeinderat in das Entscheidungsgremium Einsitz nehmen können. Damit wäre der lokale Bezug garantiert. Es würden weniger Berufsbeistände eingesetzt, und vermehrt mit privaten Beiständen gearbeitet. Das professionelle Know How der KESB würde in die Gemeinde hinaus getragen und gleichzeitig erhielte die KESB Anknüpfungspunkte für lokale Lösungen. Im Moment arbeiten zwei Berufsbeistände für drei Wilchinger Einwohner. Das relativiert die Kosten pro Fall – wir bewegen uns mittlerweile im Schnitt der übrigen Klettgauer Gemeinden von 11‘000 Franken pro Fall –, dennoch muss es das Ziel bleiben mit Neuhausen einen neuen Verteilschlüssel auszuhandeln. Neuhausen kosten die eigenen Fälle rund 1‘000 Franken pro Fall. Da auch dieses Anliegen leider über die Gemeindepräsidentenkonferenz an Neuhausen herangetragen wurde anstatt über die zuständigen Sozialreferenten, und sich die Gemeindepräsidenten nur zwei Mal im Jahr treffen, fliesst ziemlich viel Wasser den Rhein hinunter bis etwas geschieht. Auch für die Berufsbeistandschaften gibt es eine aus den Sozialreferenten bestehende Kommission „Feigenblatt“, die brav zuhören, die aber keinerlei Einfluss geltend machen kann. Bei der Spitex haben wir das inzwischen geändert.

Asylsuchende Der Betrieb in Osterfingen verläuft problemlos. Katja Bülow und weitere OsterfingerInnen und WilchingerInnen setzen sich in einer ganz tollen Art für die Tibeterinnen ein. Es ist modellhaft, wie das von statten geht. Die Zusammensetzung der Gruppe der Asylsuchenden hat gewechselt und wird weiter wechseln. Der Asyldruck nahm in den letzten sechs Monaten zu. Unsere Gemeinde ist verpflichtet 7 Personen aufzunehmen. Dies ist von den Räumlichkeiten her möglich. Da wir aber Wert auf eine homogene Gruppe legen, konnten die kantonalen Behörden uns nicht die volle Anzahl Personen zuweisen.

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Sozialreferent Walter Linsi


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INF O R M I E R T

Informationen aus dem Forst- und Umweltreferat Hauskehrichtabfuhr

Tonerkartuschensammlung

Jeden Mittwochmorgen, ausser an Feiertagen wie Neujahr, Berchtoldstag, 01. Mai, 01. August, Weihnachten, Stephanstag

Leere oder auch volle Behälter von Druckern und Kopierern aller Marken können auf der Gemeindeverwaltung abgegeben werden.

Ausserordentliche Abfuhrdaten Keine

Sperrgut Mittwoch, 4. November 2015, im Anschluss an die ordentliche Kehrichtabfuhr Das Sperrgut ist mit Sperrgutmarken gemäss Tarifblatt zu versehen. Nicht tarifkonform bereitgestelltes Sperrgut wird nicht entsorgt.

Altpapier- und Karton Samstag, 12. Dezember 2015 (Jugendriege Wilchingen) Freitag, 18. September 2015 (Schule Wilchingen)

Öffnungszeiten Entsorgungsplatz „Betten“ Dezember bis Februar jeden 1. Samstag im Monat von 13:00 bis 14:00 Uhr März bis November jeden Samstag im Monat von 13:00 bis 14:00 Uhr Oktober zusätzlich jeden Mittwochabend von 18:00 bis 18:30 Uhr Angenommen wird auch Asche aus mit naturbelassenem Holz befeuerten Cheminées, Cheminéeöfen Typen B1 und B2, Holzöfen und Kachelöfen. Rasenschnitt, Laub und Kleintiermist kann nicht mehr bei Hanspeter Gysel, Schelmengasse 2, 8217 Wilchingen, deponiert werden.

und Sperrgutmarken

Von März bis Oktober kann Grüngut auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Entsorgungsplatzes „Betten“ in einem frei zugänglichen Container deponiert werden. Ebenfalls versuchsweise frei zugänglich ist von Oktober bis Februar der Aschecontainer.

Maxi Dorfladen, Hauptstrasse 34, 8217 Wilchingen

Entsorgungsplatz für Astmaterial

Bezug offizielle Kehrichtsäcke

VOLG Dorfladen, Hauptstrasse 85, 8217 Wilchingen

Giftsammlungen Dienstag 5. April 2016 Oberhallau 17:00 – 18:00 Uhr Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presse.

AG E. Hablützel & Co Die Astdeponie Stuel in Osterfingen ist geschlossen. Wildes deponieren von Material jeglicher Art wird nicht geduldet. Astmaterial und Grüngut kann in der Abfallsammelstelle der Firma AG E. Hablützel + Co, Bahnhofstrasse 1, 8217 Wilchingen, deponiert werden. Für Bewohner und Grundeigentümer von Wilchingen und Osterfingen ist die-se Ablagerung gratis. Öffnungszeiten Montag – Donnerstag 08:00 – 11:30 und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr Freitag 08:00 – 11:30 und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Buchsbaumzünsler Um eine weitere Verbreitung zu vermeiden gehört vom Buchsbaumzünsler befallenes Grüngut in den Schwarzkehrichtsack! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Leiter Werkteam Stefan Rössler Natel 052 687 02 88

Zurückschneiden von Hecken Bäume, Sträucher, Grünhecken sowie andere Pflanzen (z.B. Gräser, Farne) sind bis auf die Grenze des öffentlichen Grundes zurückzuschneiden.

ABFALLINFOS - Bitte unbedingt beachten! Bitte verwenden Sie nur Kehrichtsäcke mit dem Aufdruck der Gemeinde. „Normale“ Kehrichtoder Düngersäcke, die mit einer Sperrgutmarke versehen worden sind, werden stehen gelassen. Kehrichtsäcke bitte nicht am Vortag ins Freie stellen. Streunende Katzen und Hunde, aber auch Füchse, reissen die Säcke auf. Falls es Ihnen nicht möglich ist, die Kehrichtsäcke am Sammeltag bereit zu stellen, können entsprechende Container für Abhilfe sorgen. Umweltreferentin Beatrice Steinemann

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In jedem Fall soll die lichte Höhe über öffentlichen Strassen 4,5 m und Hecken über Fusswegen und Trottoirs 2,5 m betragen. Vorbehalten bleiben die Abstandsvorschriften des Strassengesetzes (Art. 25 Abs. 3). Besonders wichtig ist dies bei Verkehrseinmündungen und Kreuzungen. Bei Pflanzen ist der Abstand im Verlauf des natürlichen Wachstums jederzeit anzupassen. Die Kandelaber, Hydranten und Hauszufahrten müssen frei gelegt werden. Die Strassennamen und Hausnummern müssen sichtbar sein. Die notwendigen Rückschnitte sind bis spätestens Ende März 2016 vorzunehmen. Wir danken Ihnen für die baldige Erledigung


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INF O R M I E R T

Informationen aus der Gemeindeverwaltung Meldepflicht Vermieter

Infotafeln Ortseingänge

Gemäss Art. 4 der Polizeiverordnung der Gemeinde Wilchingen vom 13. Mai 2011, in Kraft getreten am 11. Oktober 2011, sind Personen, die Wohn- und Geschäftsräume entgeltlich oder unentgeltlich zur Allein- oder Mitbenützung zur Verfügung stellen verpflichtet, ein- und ausziehende Vertragsparteien der Einwohnerkontrolle zu melden.

Das Werkteam hat an den Orteingängen Fundamente für das Aufstellen von Plakatständern betoniert. An den fixen Ständern können Plakate im Weltformat (116.5 x 170 cm) angebracht werden. Diese Plakatständer stehen auch allen Ortsvereinen für Veranstaltungshinweise zur Verfügung. Vorrang hat jedoch die Gemeinde.

Wir bitten Vermieterinnen und Vermieter, diese Bestimmung in Zukunft zu beachten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ihre Einwohnerkontrolle

Grabpflege Friedhöfe

Die Plakate sollten wasserfest sein. Sie sind dem Leiter Werkteam Stefan Rössler, Tel. 052 687 02 88, abzugeben. Er ist dann für das rechtzeitige und fachgerechte Anbringen der Veranstaltungsplakate besorgt. Übrigens haben wir neue Metall-, Alucontainer aufgestellt, alles in einen ohne zu pressen! Ihr Werkteam

Gemäss Art. 23 der Bestattungs- und Friedhofverordnung der Gemeinde Wilchingen vom 12. Juni 2013, in Kraft getreten am 05. September 2013, sind die Angehörigen für den Unterhalt und die Bepflanzung der Gräber verantwortlich. Wir bitten deshalb die zuständigen Angehörigen, zu hoch gewordene sowie über die Grabeinfassung hinaus gewachsene Pflanzen soweit zurückschneiden, dass die Grabinschrift gelesen und der Durchgang zwischen den Gräbern wieder problemlos begangen werden kann. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Überparteiliches Komitee sucht Kandidaten/Kandidatinnen Das Überparteiliche Komitee sucht Einwohnerinnen und Einwohner von Wilchingen die sich gerne für die Gemeindearbeit zur Verfügung stellen. Es werden auf Januar 2016 folgende Ämter vakant:

Zwei Mitglieder der Schulbehörde

Ein Mitglied der Geschäftsprüfungkommission

Wer bereit ist sich zur Wahl eines dieser Ämter zur Verfügung zu stellen meldet sich bitte bei: Beat Hedinger Grossgasse 7 8217 Wichingen b.hedinger(„at“)shinternet.ch

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Stiftung Altershaamet 8217 Wilchingen

Altershaamet: Betriebs- und Stiftungsrechnung 2014 Liebe Leserinnen und Leser Im letzten Info hat der Heimleiter Hans Erni den Jahresbericht der Altershaamet veröffentlich. Heute dürfen wir Ihnen noch die Rechnungen des Betriebes und der Stiftung vorlegen. Der Betrieb schliesst ausgeglichen ab und die Stiftung kann einen Gewinn ausweisen:

Betriebsrechnung 2014 (Zusammenfassung) Aufwand Personalkosten

Rechn. 14

Budget 14

Rechn. 13

2'205'414.80

2'173'700.00

2'161'513.00

übrige Betriebskosten

473'925.05

470'000.00

425'518.00

Mieten

196'688.00

197'400.00

229'700.00

Ausserord. Abschreibung Total: Aufwand

- 2'876'027.85

2'841'100.00

2'816'731.00

2'439'717.60

2'440'000.00

2'384'522.00

Beiträge: Gemeinde

308'763.40

290'000.00

289'434.00

Uebrige Einnahmen

129'665.30

114'800.00

177'266.00

2'878'146.30

2'844'800.00

2'851'222.00

Ertrag Pensionsgelder

Ausserordentl. Ertrag Total: Ertrag Ausserordentl. Ertrag Gewinn Verlust

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64'147.00 2'118.45

3'700.00

98'638.00


Stiftung Altershaamet 8217 Wilchingen D

Stiftungsrechnung Aufwand Sitzungsgeld SR Verwaltungsaufwand Aufwand Jubiläum Wohnungsaufwand Erneuerungsfonds Stiftungsaufsicht Passivzinsen Darl. Passivzinsen Bank Abschreibungen Mobilien Abschreibungen Liegenschaft Gewinn Total Aufwand Ertrag Betriebsergebnis Zinsertrag Ertrag Jubiläum Mietertrag (inkl. Mobilien) Spenden Total Ertrag Bilanz Stiftung per 31.12.2014 Kasse Postcheck Kontokorrent-Konto Transitorische Aktiven Forderungen Betrieb Forderung Betrieb (Gewinn) Mobile Sachanlagen Abschreibungen Sachanlagen Immobilien Abschreibungen Immobilien Darlehen Transitorische Passiven Legat Nonnenweier Eigenkapital Hypotheken Gewinn Total

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Rechnung 14 6558.80 290.00 18171.65 6191.50 7917.95 800.00 18580.30 22870.00 17800.00 121400.00 36821.66 257401.86

Rechnung 13 6720.00 556.60

2118.45 5381.60 8171.65 229662.00 12068.16 257401.86

98637.65 4294.00

Aktiven 800.00 15484.16 429681.00 186200.00 180000.00 2118.45 176855.60 -45100.00 6492474.50 -3579464.26

3859049.45

INF O R M I E R T

12304.20 7917.95 18196.20 22870.00 13300.00 228813.89 52551.81 363230.65

234279.00 26020.00 363230.65 Passiven

1284070.65 35960.65 10000.00 992196.49 1500000.00 36821.66 3859049.45

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Stiftung Altershaamet 8217 Wilchingen

Die Stiftungsrechnung schliesst positiv ab. Im Jahr 2014 haben wir keine ausserordentlichen Abschreibungen vornehmen können. An die Kosten für das Jubiläum „20 Jahre Altershaamet“(Fest / Ausstellung / Skulptur) hat die Stiftung Fr. 10‘000 bezahlt – der Rest hat der Verein übernommen. Herzlichen Dank. Der Mietzins des Betriebes der Altershaamet wurde im Jahr 2015 überwiesen, dadurch ist der Betrag bei den Transitorische Aktiven hoch. Der Verband der Nonnenweierschwestern hat der Stiftung Fr. 10‘000 zum Jubiläum der Altershaamet gespendet. Wir haben dafür ein Legat eröffnet und reservieren diesen Betrag für eine spezielle Anschaffung. Auch dafür herzlichen Dank. Das Treuhandbüro Brunner & Schär Treuhand AG, 8355 Aadorf hat am 5. Mai 2015 sowohl die Betriebs- wie auch die Stiftungsrechnung revidiert. Die Rechnungen wurden an das Amt für Justiz und Gemeinden für eine weitere Prüfung und Abnahme weitergeleitet. Den Revisorenbericht finden Sie auf der nächsten Seite. Für den Betrieb und die Stiftung Altershaamet Hans Erni, Heimleiter

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Daniela Scherrer, Kassierin Stiftung


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Gemeindeversammlung Mittwoch, 23. September 2015, 20.00 Uhr, Storchensaal 1. Bericht und Antrag der „Kommission Dorfplatz“ und des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 248‘000.00 für die Realisierung der 1. Etappe „Dorfplatz Wilchingen“ 2. Bericht und Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 138‘500.00 für den Einbau einer Pfadibude in das Forstmagazin beim Schützenhaus 3. Bericht und Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 105‘000.00 für die abwassertechnische Erschliessung des Baugebietes unterhalb der Nassackerstrasse 4. Verschiedenes Die Stimmrechtsausweise im Format A5 erhalten Sie in einem Couvert per Post. Bezüglich Stimmberechtigung und Stimmpflicht verweisen wir auf die gesetzlichen Bestimmungen, wonach die Teilnahme an der Gemeindeversammlung für alle Stimmberechtigten bis zum vollendeten 65. Altersjahr obligatorisch ist. Entschuldigungen sind unter Angabe der Gründe spätestens am dritten Tag nach der Versammlung beizubringen. Die Akten, welche zu den Verhandlungsgeschäften der Gemeindeversammlung vorhanden sind, liegen, soweit sie den Stimmberechtigten nicht zugestellt werden, auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf oder können von der Homepage www. wilchingen.ch heruntergeladen werden. Wilchingen, 26. August 2015

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Der Gemeindepräsident: H. R. Meier


A AT R A G

ORIENTIERUNGSVERSAMMLUNG Mittwoch, 16. September 2015, 20.00 Uhr, Saal Restaurant Gemeindehaus

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A AT R A G

Bericht und Antrag der „Kommission Dorfplatz“ und des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 248‘000.00 für die Realisierung der 1. Etappe „Dorfplatz Wilchingen“ Liebe Stimmbürgerinnen, liebe Stimmbürger Im Leitbild der Gemeinde Wilchingen vom 23. September 2011 wird das Ziel: „Die Hauptstrasse und der Dorfplatz werden als sichtbares Zeichen der Identität Wilchingens zu einem attraktiven Lebens- und Begegnungsraum“ festgelegt und entsprechend: „Die Planung von Massnahmen zur Gestaltung bzw. Inszenierung von Hauptstrasse und Dorfplatz Wilchingen“ vorgeschlagen.

Vorgeschichte Frau Prof. Andrea Cejka von der Hochschule Rapperswil HSR konnte gewonnen werden, ähnlich wie bereits im Ortsteil Osterfingen zwei Jahre zuvor, mit Studierendenprojekten einen Entscheidungsprozess für die neue Dorfmitte Wilchingen zu unterstützen. Die Arbeiten der Studierenden wurden am 2. März 2015 im Restaurant Gemeindehaus präsentiert und diese konnten dann während zwei Wochen besichtigt, begutachtet und in einer Meinungsumfrage auch bewertet werden. Die 45 eingegangenen Bewertungen und Kommentare wurden von der HSR ausgewertet und in einem umfassenden Bericht (dieser liegt für jedermann einsehbar auf der Gemeindekanzlei während den Bürostunden auf) dokumentiert.

Vorgehen Der Gemeinderat genehmigte an seiner Sitzung vom 17. März 2015 den Masterplan „Dorfplatz Wilchingen“, bestellte eine Kommission und wählte deren Kommissionsmitglieder: Hans Rudolf Meier, Gemeindepräsident, Vorsitz Fritz Vögele, Gemeinderat, Mitglied Maurizio Nardi, Gemeinderat, Mitglied Markus Hedinger, Weingut Hedinger, Mitglied Vreni Schüpbach, AG Spielplatz, Mitglied Kadisch Stoll, Anstösserin, Mitglied Peter Hauser, Anstösser, Mitglied Stefan Keller, Rötiberg Kellerei, Mitglied Lisa Landert, Geschäftsleitung Genussregion, Mitglied Frau Andrea Cejka, Professorin HSR, Beratendes Mitglied und er erteilte der Kommission folgende Aufträge:     

Evaluation eines geeigneten Studentenprojektes resp. eines Konglomerates aus verschiedenen Projekten. Koordination der Interessen zwischen Markus Hedinger, den Anstössern, dem Verein Genussregion und der Gemeinde Wilchingen. Laufende Information des Gemeinderates über den Projektstand. Anstreben einer Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro und mit 1-2 Studenten, deren Projekte massgeblich realisiert werden sollen. Bericht und Antrag zur Realisierung und Krediterteilung für den Dorfplatz Wilchingen an den Gemeinderat zu Handen der Gemeindeversammlung.

An seiner Sitzung vom 5. Mai 2015 hat der Gemeinderat, aufgrund einer eingeladenen Submission, den Planungsauftrag an das Team Landschaftsarchitekten, Walter+Partner AG, Obere Kirchgasse 2, 8400 Winterthur, mit der Begründung: „Erfüllung der Eignungskriterien und beste Erfüllung der Zuschlagskriterien“ vergeben. Das Planungsbüro erarbeitete in Zusammenarbeit mit der Kommission das vorliegende Gesamtprojekt und errechnete dafür die Kosten.

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Projekt „Dorfplatz Wilchingen“

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Teilprojekt A Platz und Pavillon Hedinger

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Teilprojekt B Dorfstrasse Seite Nord, WC Anlage und Bushäuschen

Teilprojekt C Dorfstrasse, Vorbereich Storchen

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Teilprojekt D Umfeld Storchen, Verbindungswege, Velounterstand

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Teilprojekt E Park- und Spielbereich, Parkplätze

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Baukosten inkl. Honorare und MwSt. BKP1

BKP 1 Vorarbeiten BKP 2 Gebäude BKP 4 Umgebung BKP 5 Baunebenkosten BKP 6 Reserven Total inkl. MwSt. Hedinger Gemeinde Gemeinde Antrag 1 Gemeinde Antrag 2 Gemeinde Antrag 1+2

TP2/A

22‘000 217‘200 311‘400 10‘900 27‘500 589‘000 589‘000

TP/B

9‘200 103‘500 118‘300 5‘400 11‘600 248‘000

248‘000 248‘000

TP/C

9‘500

176‘600 2‘200 9‘700 198‘000

TP/D

19‘400 27‘200 229‘100 5‘800 13‘500 295‘000

TP/E

13‘500

145‘200 3‘400 7‘900 170‘000

198‘000 198‘000 446‘000

Fazit Im Zuge der Realisierung des „PREWO“3 Teilprojektes „Begegnung“ durch Markus Hedinger, kann zumindest ein Teil des Leitbildzieles, „Gestaltung resp. Inszenierung von Hauptstrasse und Dorfplatz Wilchingen“ verwirklicht werden. Die Studierendenprojekte und die Auswertung der Meinungsumfrage bildeten die Grundlage für das Gesamtprojekt „Dorfplatz Wilchingen“. Dabei kam auch mehrheitlich zum Ausdruck, dass ein Bedürfnis nach einem Begegnungsraum besteht. Dieser soll schlicht, zweckmässig und passend zum Ortsbild gestaltet sein. Ganz allgemein wurde die Idee der Verbindung der beiden Bereiche Storchen und Spielplatz mit dem neu entstehenden Teilprojekt A der Firma Hedinger Weingut&Kellerei, begrüsst. Sowohl die Kommission als auch der Gemeinderat sind vom vorliegenden Projekt überzeugt. Es erfüllt die gestellten Ansprüche. Doch mussten beide Gremien erkennen, dass es aus Kostengründen nicht vertretbar ist, das Gesamtprojekt in einer Etappe zu verwirklichen. Deshalb stellen sie der Gemeindeversammlung getrennte Anträge. Am Gesamtprojekt sollte nach ihrer Ansicht aber festhalten werden. Damit das Teilprojekt A der Firma Hedinger Weingut&Kellerei wie vorgesehen gefördert werden kann, bedarf es seitens der Gemeinde Wilchingen baulicher Massnahmen. Sowohl die Bushaltestelle als auch ein öffentliches WC und der Brunnenplatz sind Bau- und Gestaltungselemente, ohne die das Teilprojekt A unvollständig wäre. Deshalb sollte das Teilprojekt B unbedingt zusammen mit dem Teilprojekt A gebaut werden. Hinzu kommt, dass der Kanton beabsichtigt, auch diesen Teil Hauptstrasse in den kommenden Jahren zu sanieren. Auch deshalb und weil damit der „Dorfplatz Wilchingen“ erkennbar wird, ist es sinnvoll wenn auch das Teilprojekt C gleichzeitig mit den Teilprojekten A+B erstellt wird. Die Kommission und der Gemeinderat empfehlen Ihnen deshalb, die Kredite für die Teilprojekte B+C zu bewilligen und die Realisierung der Teilprojekte D+E vorläufig noch zurückzustellen.

Baukostenplan Teilprojekt 3 Projekt gemäss LwG Art. 93 Abs. 1 Bst.c, heute ist das ein Projekt der Genussregion 1 2

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Antrag: Der Gemeinderat beantragt Ihnen, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 1. Das Gesamtprojekt „Dorfplatz Wilchingen“ der Firma Team Landschaftsarchitekten Walter +Partner AG, in seinen Grundzügen, unter der Voraussetzung, dass das Teilpro-jekt A der Firma Hedinger Weingut & Kellerei realisiert werden kann, zu genehmigen. 2.

Für das Teilprojekt B den hierfür erforderlichen Kredit von CHF 248‘000.00 zu Lasten des Investitions- und Erneuerungsfonds Konto 2960.10 zu bewilligen und den Gemeinderat zu bevollmächtigen, nach Vorliegen einer rechtsgültigen Baubewilligung und der schriftlichen Zusage der Firma Hedinger Weingut&Kellerei, das Teilprojekt A zu realisieren, die erforderlichen Baumassnahmen für das Teilprojekt B in Angriff zu nehmen.

3.

Für das Teilprojekt C den hierfür erforderlichen Kredit von CHF 198‘000.00 zu Lasten des Investitions- und Erneuerungsfonds Konto 2960.10 zu bewilligen und den Gemeinderat zu bevollmächtigen, nach Vorliegen einer rechtsgültigen Baubewilligung und der schriftlichen Zusage der Firma Hedinger Weingut&Kellerei, das Teilprojekt A zu realisieren, die erforderlichen Baumassnahmen für das Teilprojekt C in Angriff zu nehmen.

4. Den Gemeinderat zu ermächtigen, einen allfällig notwendigen Kredit zur Finanzierung dieser Bauvorhaben zu marktgerechten Bedingungen aufzunehmen.

Der Präsident: Hans Rudolf Meier Der Schreiber: Luc Schelker

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Bericht und Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 138‘500.00 für den Einbau einer Pfadibude in das Forstmagazin beim Schützenhaus Liebe Stimmbürgerinnen, liebe Stimmbürger Im Leitbild der Gemeinde Wilchingen vom 23. September 2011 wird auch das Ziel: „Das Freizeitangebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich“ festgelegt und als Massnahme wird: „Die Unterstützung von Dorfvereinen und Veranstaltern von gesellschaftlichen Anlässen“ vorgeschlagen.

Ausgangslage Die Pfadi ist eine Jugendorganisation die sowohl in Hallau als auch in Wilchingen eine lange Tradition hat. Seit vielen Jahren betreibt sie in Wilchingen einem ehemaligen freikirchlichen Versammlungsraum am Gartenweg ihr Pfadiheim. Dieses Gebäude ist in die Jahre gekommen und es befindet sich in einem schlechten Zustand. Zudem steht das Haus mitten im Wohngebiet und ist eigentlich für eine lebhafte Jugendorganisation deren Aktivitäten wohl eher draussen in der Natur stattfinden, ungeeignet. Darum suchte der Gemeinderat nach einer besseren Lösung. Diese wurde im Forstmagazin beim Schützenhaus gefunden. Denn der Forst Südranden beabsichtigt, per 1. Januar 2016 die Herstellung von Brennholz „trocken“ einzustellen, weil sich dieses Produkt nicht mehr zu marktfähigen Preisen kostendeckend produzieren lässt. Dadurch steht ein wesentlicher Teil des Forstmagazins frei und steht für andere Nutzungen zur Verfügung. Aus Sicht der Pfadfinder und des Gemeinderats ist dieser Standort für ein Pfadiheim sehr gut geeignet. Am Waldrand in unmittelbarer Dorfnähe, gut erreichbar und mit Wasser, Abwasser und Strom voll erschlossen bedarf es keiner zusätzlichen Infrastrukturmassnahmen.

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Projekt

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Diese Positionierung kann je nach den BedĂźrfnissen des Forstes und ohne grossen Mehraufwand innerhalb des Holzschopfes auch gespiegelt werden.

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Kosten inkl. Honorare und MwSt. BKP 1 2 4 6

Bezeichnung Vorbereitungsarbeiten Gebäude Umgebung Reserve Total

Baukosten % 11‘000 7.94% 117‘500 84.84% 5‘000 3.61% 5‘000 3.61% 138‘500 100%

Antrag: Der Gemeinderat beantragt Ihnen, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 1. Den Einbau des geplanten Pfadiheimes in das Forstmagazin beim Schützenhaus zu bewilligen und den hierfür erforderlichen Kredit von CHF 138‘500.00 zu Lasten des Investitions- und Erneuerungsfonds Konto 2960.10 zu bewilligen. 2. Den Gemeinderat zu ermächtigen, einen allfällig notwendigen Kredit zur Finanzierung dieses Bauvorhabens zu marktgerechten Bedingungen aufzunehmen.

Der Präsident: Hans Rudolf Meier Der Schreiber: Luc Schelker

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Bericht und Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung eines Kredites von CHF 105‘000.00 für die abwassertechnische Erschliessung des Baugebietes unterhalb der Nassackerstrasse

Liebe Stimmbürgerinnen, liebe Stimmbürger Im Zuge der Projektierung des Marktweges wurde festgestellt, dass die Baugrundstücke unterhalb der Nassackerstrasse abwassertechnisch noch nicht erschlossen sind. Nach der Anpassung des Marktweges an die Dorfstrasse und der Sanierung des Marktweges bis zum Trottenweg dürften in den kommenden 30-40 Jahren an diesem Strassenabschnitt keine weiteren baulichen Massnahmen mehr notwendig werden. Deshalb muss im Zuge der jetzigen Sanierung auch die abwassertechnische Erschliessung des Baugebiets unterhalb der Nassackerstrasse fertiggestellt werden.

Projekt1 Situation

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Längenprofil

Kosten inkl. Honorare und MwSt. Bezeichnung Bauarbeiten Honorar Zwischentotal 8% MwSt.

86‘983.36 7‘957.07 94‘940.43 7‘595.23 102‘535.66 2‘464.34 105‘000.00

Rundung Total

Antrag: Der Gemeinderat beantragt Ihnen, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 1. Die abwassertechnische Erschliessung der unterhalb der Nassackerstrasse liegenden Bauparzellen zu bewilligen und den hierfür erforderlichen Kredit von CHF 105‘000.00 zu Lasten des Investitions- und Erneuerungsfonds Konto 2960.10 zu bewilligen. 2. Den Gemeinderat zu ermächtigen, einen allfällig notwendigen Kredit zur Finanzierung dieses Bauvorhabens zu marktgerechten Bedingungen aufzunehmen.

Der Präsident: Hans Rudolf Meier Der Schreiber: Luc Schelker

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Veranstaltungen der Gemeinde 2015 Datum Anlass

Organisator

Ort

2015

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11.09. Öffentliche Genussregion Wöschwiiberführung

info(at)genussherz.ch

16.09. Orientierungsversammlung Politische Gemeinde zur Gemeindeversammlung

Wilchingen Restaurant Gemeindehaus

20.09. Sein Leben in Sand gemalt

FEG Wilchingen

Wilchingen/Storchen

23.09. Gemeindeversammlung

Politische Gemeinde

Wilchingen/Storchen

26.09. Feuerwerk

OK. Herbstsonntage

Wilchingen

27.09. Herbstsonntag 04.10

OK. Herbstsonntage

Wilchingen

09.10. Eröffnung Bergtrotte

Osterfingen

10.10. Trottenfest 11.10

Osterfingen

01.11. Bazar

Wilchingen/Storchen

Kirchgemeinde

19.11. Orientierungsversammlung Politische Gemeinde zur Gemeindeversammlung

Wilchingen Restaurant Gemeindehaus

22.11. Kirchweih und Jahrmarkt 23.11.

Jubiläum 500 Jahre

Wilchingen

27.11. Gemeindeversammlung

Politische Gemeinde

Wilchingen/Storchen

06.12. Konzert im Advent

Chläggi Mussikante

Wilchingen/St. Othmar


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Bezug bei der Gemeindekanzlei Wilchingen

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Weiteres Naturparkfest in Planung 9./10. April 2016: An diesen zwei Tagen findet die Frühlingsshow im Herblingertal statt. Dabei wird der Regionale Naturpark Schaffhausen die Landwirtschaft der Region vorstellen. Im August 2015 fand das erste Naturparkfest statt. Das Motto lautete «Lisa Stoll unterwegs mit Dampf und Diesel im Naturpark». Über 400 historische Fahrzeuge in Verbindung mit Volksmusik sorgten für beste Unterhaltung. Weindegustationen und kulinarische Köstlichkeiten der Schaffhauser Regioprodukte, Möbel aus Naturparkholz, die Genussregion und der Naturpark zeigten die Region von ihrer besten Seite. Dieses Kulturerlebnis der besonderen Art lässt den Naturpark bei den Besucherinnen und Besuchern in guter Erinnerung bleiben. Um diese Freude festzuhalten und die Besonderheiten der Region einem weiteren Publikum vorzustellen, plant der Naturpark bereits das nächste Naturparkfest an der Frühlingsshow Herblingertal vom 9./10. April 2016. Der Anlass bietet den Gästen Gelegenheit, unsere Landwirtschaft und die touristische Vielfalt unserer Region sowie die vor Ort hergestellten Regionalprodukte zu erleben. Tierausstellungen, Produkte aus der Region, altes Handwerk mit attraktiven Vorführungen, agrotouristische Angebote wie Schlafen im Mais oder im Fass, natur- und kulturnahe Tourismusangebote, Bienenhotels, alte Obstsorten, Jagd und Forst: Das alles erwartet Sie am Naturparkfest 2016 – lassen Sie sich überraschen! Samstagabend ab 18.00 Uhr können Sie sich in unserem Festzelt verköstigen und bei musikalischer Unterhaltung den Abend geniessen. Auch für ein Frühschoppen-Konzert am Sonntagmorgen ist gesorgt. Der Regionale Naturpark Schaffhausen freut sich schon jetzt auf ein weiteres tolles Fest rund um den Naturpark und viele strahlende Besucher.

FIT-GYM von Pro Senectute Wir turnen wieder ab Mittwoch, 28. Oktober 2015 bis Ende März 2016 Bewegung, Spiel, Spass, Koordination … für Frauen und Männer ab Alter 50 Turnhalle Osterfingen Mittwochs von 14 - 15 Uhr Eine Probelektion ist kostenlos Für Fragen bitte wenden an Hauptstrasse 45 8217 Wilchingen

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Telefon

052 533 27 07 682 22 81 Franca Müller 052

E-Mail / Webseite info@naturpark-schaffhausen.ch www.naturpark-schaffhausen.ch


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Aktuelles aus der Genussregion Freilichttheater mit Ritterschmaus „S’Kätterli vo Radegg“ Wenn schon das Kätterli vo Radegg im Frühmittelalter mit widrigen Umständen zu ringen hatte, so kann die Organisation eines Freilichttheaters mit Ritterschmaus im 21. Jahrhundert für ein OK auch ganz schön zu kämpfen geben. Nichtwissen von Vorgaben und nötigen Bewilligungen hindern ein flottes Vorwärtskommen, Zeitmangel und ein Hochsommer der Sonderklasse treiben einem die Schweisstropfen auf die gestresste Stirn und die Stimmungen sind schwankend von „kommt da überhaupt einer“ bis zu „das wird mega, davon bin ich überzeugt“. Wir hatten das ja noch nie gemacht, wir vom OK. Wir waren ganz schön gefordert und mussten viel lernen. Vor allem, wenn es sich um einen Spielort handelt, wo es kein Wasser und keinen Strom gibt und weil im Wald natürlich grundsätzliches Fahrverbot gilt. Der Lebensmittelinspektor verlangt sechs Toi Toi, dabei haben wir kaum Platz für vier, die Wirtin muss mit Eis ihre Getränke kühlen, weil kein Strom vorhanden ist , die Logistik für den Ritterschmaus ist sowieso enorm und der Samariter hört mit gerunzelter Stirn von heissen Fritteusen im Wald für die Pouletflügeli. Die Probleme sind vielfältig: braucht es ein TLF (Tanklöschfahrzeug), wenn es weiterhin so heiss bleibt, wie funktioniert so ein Vorverkauf, wo schminken wir die Spieler, gibt es einen Shuttle-Service, machen wir zuerst das Freilichtspiel, anschliessend den Ritterschmaus (da verhungern uns die Gäste womöglich noch während des Theaters) – also doch umgekehrt! Dann brauchen wir Licht, ganz viel Licht, wo zum Teufel stellen wir das Notstromaggregat hin, damit die Idylle vom Rittertum nicht durch Technik gestört wird?! Ja, da stösst man doch manchmal an Grenzen. Überwindet diese aber, macht viele Erfahrungen (wir haben jetzt eine Checkliste!). Macht motiviert weiter, lernt neue Menschen kennen, schliesst Freundschaften. Und dann haben wir bei traumhaftem Sommerwetter bei gefühlten 35 Grad drei wunderbare ausverkaufte Aufführungen mit einem sagenhaften Ritterschmaus auf die romantische Waldbühne gebracht, welches das Publikum rundherum begeisterte und uns wunschlos glücklich zurückliess. Alles hatte fast reibungslos geklappt. Und der Erfolg lässt einen den Krampf vergessen, vor allem, wenn man dann noch so Worte hört wie „Das war das Sommer-Highlight 2015 in der Genussregion.“

Der Dank geht an das gesamte OK, die wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspieler, die tollen Pferde, die zahlreichen Helfer und die begeisterten Besucherinnen und Besucher. Und so freuen wir uns auf das nächste Mal wenn es wieder heisst „Sind willkomme, edli Dame, werti Herre, do uf dä Radegg!“ Claudia Gysel, Mitglied OK und künstlerische Leitung

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Spitzenkoch engagiert sich in der Bergtrotte Osterfingen Zwei gute Nachrichten kann die Genussregion Wilchingen, Osterfingen, Trasadingen verkünden. Zum einen verlaufen die Bauarbeiten an der Bergtrotte Osterfingen planmässig, so dass die Eröffnung am Wochenende vom 10./11. Oktober mit einem grossen Fest gefeiert werden kann. Das Zweite betrifft die Gastronomie der Bergtrotte. In Abstimmung mit der Stiftung Bergtrotte hat die Betreibergesellschaft beschlossen, den Bankett-Bereich an Simon Adam, bekannt als Gastronom des Restaurants Beckenburg Schaffhausen, zu übergeben. Simon Adam lernte sein Handwerk in renommierten Schweizer Hotels. 2007 gewann er den Kochwettbewerb von «La Cuisine des Jeunes». Ein weiteres ausschlaggebendes Wahl-Kriterium war seine grosse Erfahrung im Bereich der Bankett-Gastronomie. Unterstützt wird Simon Adam durch die Wilchingerin Yvonne Külling. Auch sie blickt auf eine reiche Praxis in der Gastronomie zurück. Sie wird als Geschäftsführerin der Bergtrotte Osterfingen die Bereiche Bankett und Trottenbeiz leiten. Die Bankett-Räumlichkeiten (Trotte 300 Plätze, Festsaal 130 Plätze) stehen für Anlässe das ganze Jahr zur Verfügung, währendem die Trottenbeiz als Saisonbetrieb (von April bis Oktober) geführt wird. Da in diesem Jahr die Beiz nur im Oktober geöffnet ist, wird Simon Adam der Einfachheit halber auch für diese Räumlichkeiten zuständig sein. Ab nächstem Frühjahr tritt das Restaurant mit dem Konzept «Landfrauenbeiz» eigenständig auf. Die Anzahl Buchungen für Anlässe in der Bergtrotte sind sehr erfreulich. Wöschwiiber-Führungen weiterhin auf Erfolgskurs Und sie laufen und laufen und laufen… die Wöschwiiber von Wilchingen sind weiterhin ein Renner in der Genussregion und im Jahr 2015 hatten sie einen Rekord von über 60 Führungen. Ja, sie kamen an ihre Grenzen. Auf den Aufruf für Unterstützung meldete sich dann Marianne Leu, allen bekannt als sehr engagierte – nun pensionierte – Wilchinger Lehrerin. Wir freuen uns sehr über den Zuwachs, heissen Marianne Leu herzlich willkommen und hoffen, dass die Wöschwiiber auch in den kommenden Jahren noch viele dreckige Wäsche waschen dürfen! Ein Glück, dass wir so viele Brunnen im Dichterdorf haben, denn stellen Sie sich das mal vor: Wenn Wasser Wiii wär, mit waa wettid d Wilchinger Wiiber d Windle wäsche?!

Herbstsonntage und andere Festivitäten Und es geht weiter mit den vielen Festivitäten in der Genussregion: am 5. September findet auf dem Islandpferdehof Klettgaublick von Martina Bächtold der Tag der offenen Tür statt, am 12./13. September feiert Trasadingen seinen Herbstsonntag unter dem Motto „Country Roads“, am Samstag, 26. September, ab 16 Uhr - öffnen in Wilchingen die Beizli unter dem Motto „Reisefieber“, abends startet dann wieder das Feuerwerk, der zweite Herbstsonntag ist am Sonntag darauf. Den Abschluss der Herbstsonntage in der Genussregion bildet Osterfingen am 10./11. Oktober 2015 mit dem Motto „us Alt macht Neu“, ganz im Sinne der Trotte, welche im neuen Kleid als Leuchtturm in der Genussregion leuchtet! Tourismusgesetz – Ja stimmen Am 18. Oktober stimmt das Schaffhauser Volk über das Tourismusgesetz ab. Eine effiziente Tourismusorganisation ist wichtig für unseren Kanton, es braucht deshalb geregelte Beiträge an diese Institution. Die Tourismusorganisation plant und vermarktet die Angebote (eine Leistung für alle Gemeinden und Regionen), ist Anlauf-und Koordinationsstelle für Gäste und Einheimische und ist für die Bekanntmachung der Region Schaffhausen in touristischen Zielmärkten verantwortlich.

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Zur Veranschaulichung, was der Tourismus in Schaffhausen bewirkt: • 170 Mio. Franken Umsatz pro Jahr • 140’000 Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und B&B-Betrieben pro Jahr • Über 1300 Arbeitsplätze • 750’000 Gäste in Stein am Rhein • 600’000 Gäste in Schaffhausen • 1,3 Mio. Gäste am Rheinfall Legen Sie ein überzeugtes JA in die Urne, damit die Genussregion und die Gemeinde Wilchingen auch weiterhin auf einen starken Partner zählen kann und im ländlichen Raum viele Gäste begrüsst werden dürfen!

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10-jähriges Jubiläum Gartenpfad Osterfingen und Dorfverein osterfingen punkt

10 Jahre ist es her, dass sich im Jahre 2005 zwei Gruppierungen bildeten, die sich beide zum Wohl des Dorfes einsetzen. Die Gartenpfadleute kümmern sich um die Erhaltung und Pflege des Dorfbildes mit den wunderschönen Gärten und der Verein osterfingen punkt bildete sich nach der Fusion Osterfingen mit Wilchingen, um als Sprachrohr für die Osterfinger Bevölkerung zu wirken und ihre Interessen zu vertreten. Der Osterfinger Gartenpfad hat sich im letzten Jahrzehnt über die Grenzen hinaus einen guten Ruf verschafft und wirkt als Magnet für viele private Besucher aber auch für Gruppen, die eine Führung buchen. Der Verein osterfingen punkt wirkt eher im Hintergrund, ist aber vor allem im Wilchinger Politikgeschehen nicht mehr wegzudenken. Bei wunderschönem Wetter durften wir am Sonntag, 28. Juni 2015 ein kleines aber feines Fest begehen. In einem würdigen Rahmen mit Apéro, Ansprachen, einer Festwirtschaft und einer Kaffeestube im Chindsgi wurde der Jubiläumssonntag eröffnet und am Nachmittag mit passender Musikbegleitung und offenen Gärten gefeiert.

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Aktuelles vom Dorfverein «osterfingen punkt» Zehn Jahre Dorfverein– ein Überblick über die Tätigkeiten von osterfingen punkt Dieser gesellige Anlass wurde genutzt, um intensiv über die Zukunft des Dorfes Osterfingen zu diskutieren aber auch um sich rückblickend über die zahlreichen Tätigkeiten des Dorfvereins in den vergangenen zehn Jahren zu unterhalten. Auf unserer Homepage finden Sie die Zusammenstellung, die am Fest in Form eines grossen Plakates präsentiert wurde (siehe unter www.osterfingen.ch). Als Besonderheit erhielten die anwesenden Mitglieder des Dorfvereins als Dankeschön den Jubiläumswein «Dẽnio 2014“ - jakob’s sélection zum 10-jährigen bestehen von osterfingen punkt». Falls ein Mitglied noch nicht im Besitze einer solchen schönen Weinflasche ist, können Sie sich beim Vorstand von osterfingen punkt melden. Die Gartenpfadmitglieder erhielten als Anerkennung ihrer grossen Verdienste für Osterfingen zum Jubiläum eine Diptampflanze. Wie weiter mit dem Projekt Dorfplatz – dem Dorf eine Mitte geben? Am 25. August 2015 hat sich die Begleitgruppe mit Daniel Bösch als Landschaftsarchitekten zur dritten Sitzung getroffen. Die Gruppe spricht sich für einen schlichten, auf die Nutzungsbedürfnisse abgestimmten und dem Dorfcharakter angepassten Platz aus. Die verschiedenen Ideen haben sich nun diese Richtung konkretisiert. Über das weitere Vorgehen und den Beizug der breiteren Öffentlichkeit werden wir sie auf dem Laufenden halten. Fernwärme Osterfingen Anlässlich einer Orientierung der Anwohner im Bereich der Fernwärmeversorgung Osterfingen bekundeten die Anlieger Interesse an einem Fernwärmeanschluss. Anlass dieser Orientierung war die in die Jahre gekommene Heizanlage. Der Gemeinderat will nun prüfen, ob diese Anlage durch Erneuerung lediglich des Heizkessels weiterhin wirtschaftlich betrieben werden kann oder ob sie sinnvollerweise erweitert werden soll. Eine Erweiterung macht jedoch nur dann Sinn, wenn zusätzliche Liegenschaften an ein zu erweiterndes Leitungsnetz angeschlossen werden können. Falls Sie Interesse haben, können Sie sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden. Auch diesbezüglich werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

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Schützenverein Wilchingen/Osterfingen Zuerst möchte ich im Namen des VMC Wilchingen und dem Schützenverein Wilchingen Osterfingen den zahlreichen Besuchern unseres 1. Augustfestes danken, ebenfalls danken möchte ich Rosmarie Widmer Gysel für die spontane Zusage für die Festansprache. Es war ein schönes Fest mit sehr vielen Gästen. Am Wochenende vom 20. – 22.Juni führte uns die Vereinsreise ans diesjährige eidg. Schützenfest nach Raron ins Wallis. Um diesen nur alle fünf Jahre stattfindenden Anlass gebührend zu feiern, findet ein Empfang der Schützen am 20. September 17 00 Uhr mit einem Marsch durchs Dorf statt. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der anderen Dorfvereine mit Fahne. Wir Schützen beschliessen unsere Saison standesgemäss mit dem Volksschiessen am Sonntag 25. Oktober ab 13 00 Uhr. Eingeladen sind alle Einwohner von Wilchingen und Osterfingen zur Teilnahme, es gibt wieder einen grossen Gabentempel. Sportgeräte und Instruktoren sind vorhanden. Das Absenden mit Nachtessen findet am 6. November im Rest. Gemeindehaus statt. Nach dem Absenden kehrt die Winterruhe im Schützenhaus ein, beginnen werden wir erst wieder im März 2016 mit unsern Trainings. Für die Schützen geht es aber nahtlos weiter, stehen doch über den Winter einige Schützenanlässe an. Wir wünschen allen einen schönen Herbst und besuchen sie mal wieder unsere Website. www.sv-wilchingen-osterfingen.ch Für den Schützenverein Wilchingen Osterfingen Präsident Hanspeter Deuber

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20 Jahre Wilchinger Theater 1995 suchte Virginia Stoll in Wilchingen zehn Laienschauspieler, um im Dorf ein neues Theater zu gründen und damit Kultur in die Gemeinde zu bringen. Die “Wilchinger Theaterchischte“, wie sie damals hiess, feierte mit ihrem ersten Stück ‚Und zoberst wohnen Engels‘ ein voller Erfolg! Seit 2004 verfügen wir über eine Homepage und auch der Name änderte sich! Das “Wilchinger Theater“ ist sehr stolz darauf ein eigenständiger Verein zu sein und Sie seit 1996 mit alljährlichen Produktionen zu begeistern. Mit grosser Freude feiern wir im März 2016 unser 20-jähriges Bestehen, und blicken auf die vergangenen Jahren zurück…. …hier ein paar Ausschnitte unserer vergangenen Produktionen:

2001 Üsi Perle Judith

Regie: Elsbeth Odermatt

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2002 Manne und anderi Irrtümer Regie: Claudia Gysel

2003 Diamante im Stroh Regie: Claudia Gysel

2007 Ä gueti Fründin bruuchsch! Regie: Claudia Gysel

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2008 Murder by Sex

Regie: Claudia Gysel

2009 …dä Chef weiss vo nüüt! Regie: Claudia Gysel

2010 Ehrensache

Regie: Claudia Gysel

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2011 Der süsseste Wahnsinn Regie: Claudia Gysel

2014 Überraschung! Überraschung! Regie: Brigitte Kessler

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei unserem treuen Publikum. Dank Ihnen und Ihrer Unterstützung dürfen wir so einen Erfolg feiern! Wir freuen uns, Sie im März 2016 mit einer neuen Produktion zu überraschen. Herzliche Grüsse Ihr Wilchinger Theater www.wilchinger-theater.ch

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Erwachsenenbildung im Unteren Klettgau: „Angenommen…“ Sich gegenseitig annehmen – mit allen Unterschieden – dazu lädt die Jahreslosung 2015 der Kirchen ein: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob.“ Wie das Wirklichkeit werden kann, dem wollen wir an vier Abenden nachgehen. Die reformierten Kirchgemeinden Trasadingen/Osterfingen/Wilchingen, Hallau/Oberhallau und Neunkirch sowie der Katholische Pastoralraum NeuhausenHallau laden darum zu einer Reihe von Abenden ein, an denen es ums „Annehmen“ in ganz verschiedenen Beziehungen geht. „Angenommen, Kirche ist wichtig“ Was fehlt ohne Kirche in der Gesellschaft? Fehlt etwas? Podiumsdiskussion mit Regierungsrat Christian Amsler, Kirchenratspräsident Frieder Tramer (ref.) und Pfarrer Hans Zünd (kath.) Mittwoch, 21. Oktober 19.30 Uhr, Hallau, Saal des Restaurants Gemeindehaus „Angenommen, Arbeit integriert“ Welchen Stellenwert hat „geschützte Arbeit“ in unserer Gesellschaft? Vortrag und Gespräch mit Sonja Anderegg, Geschäftsleitung ALTRA, Donnerstag, 29. Oktober 19.30 Uhr, Wilchingen, Sonnmatt „Angenommen, Religionen und Kulturen sitzen an einem Tisch“ Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge des interreligiösen und interkulturellen Dialogs. Gespräch mit Hartmut Haas, Mitbegründer Haus der Religionen in Bern und Kurt Zubler, Geschäftsführer Integres Schaffhausen. Sonnmatt Dienstag, 3. November, 19.30 Uhr, Wilchingen, Ort wird noch bekannt gegeben Angenommen, die Beziehung läuft Was hilft Paaren, um in Konflikten weiterzukommen? Wenn es im Streit immer um dieselben Dinge geht und einer den anderen nicht versteht, hilft einem Paar oft der Blick von aussen. Über mögliche Auswege aus der Kommunikations-Sackgasse berichtet Hanspeter Dür, Paartherapeut und Theologe, Zürich. Vortrag und anschliessende Diskussion Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr, Pfarrhaussäli Neunkirch

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Eine-Welt-Basar am 1. November Die Basar-Gruppe der Reformierten Kirchgemeinde lädt ein zum diesjährigen Eine-Welt-Basar am Sonntag, den 1. November im Storchen Wilchingen. Programm: 10.00 Gottesdienst im Storchen 11.00 Szenische Lesung „Missionsbraut von damals“, mit Pia Müller 12.00 Mittagessen (Eritreisches Gericht und „Ghackets, Hörnli und Oepfelmues“) 13.00 – 16.00 Marktstände, Claro-Stand, Kaffee&Kuchen, Kinderprogramm Mit dem Erlös unterstützen wir vor allem Projekte von mission 21, das in diesem Jahr das 200-jährige Bestehen der Basler Mission feiert. Zu diesem Anlass präsentiert Pia Müller, langjährige Mitarbeiterin von mission 21 und engagierte Theaterfrau, eine szenische Lesung, in der sie eine der zahlreichen sogenannten „Missionsbräute“ zum Leben erweckt. Dabei handelt es sich um Frauen aus christlichen Familien Süddeutschlands und der Schweiz, die von der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Ehefrauen an Missionare in Indien, China und Afrika vermittelt wurden. Warum haben diese Frauen sich auf ein solches Abenteuer eingelassen, wo doch schon die gefährliche Hinreise wochenlang dauerte und sie weder ihren zukünftigen Ehemann noch das ferne Land mit fremder Sprache, in dem sie leben und arbeiten sollten, kannten? Die Basar-Gruppe freut sich wie immer über selbstgemachte Verkaufsgegenstände für den Basartisch. Bitte abgeben oder anmelden bei Regi Meier (052 681 25 68)

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So, 22. Nov. 2015 / 17.00 Uhr / Kirche Wilchingen

Eintritt frei - Kollekte

Konzert im Rahmen des Jubiläums «500 Jahre Kirchgemeinde Wilchingen» Lateinisch mirabilis heisst «wundersam» oder «staunenswert». Es passt zur Art und Weise, wie das Ensemble die populäre Musik des 16. Jahrhunderts, der Gründungszeit der Kirchgemeinde Wilchingen, zum Klingen bringt. Wer jedoch zarte Lautenklänge und Blockflöten erwartet, sieht sich hier eines Besseren belehrt. Das Quartett rund um die Vollblutmusikanten Markus Maggiori und Daniel Som gibt den Märschen, Tänzen und Liedern der alten Eidgenossenschaft ungewohnten Schwung und Rhythmus mit. Die unzimperlichen Melodien und Texte aus den

Tabulaturen und Liederbüchern um 1550 widerspiegeln ein ungebärdiges Zeitalter: Mit dem Stierenmarsch führten Pfeifer und Trommler einst die Reisläufer aus den Bergen ins Schlachtgetümmel, und das Lied vom fidelen Drescher machte an manchem Tavernentisch die Runde. Grösstmögliche Authentizität mit Originalinstrumenten und eingehendes Studium der historischen Aufführungspraxis – mit diesem Ziel wurde «Mirabilis» vor einem Dutzend Jahren im Umkreis der Schola Cantorum Basiliensis gegründet.

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Öffnungszeiten: Kanzlei / Kasse / Steuern Montag – Donnerstag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Mittwoch Abend 17.00 Uhr – 18.30 Uhr Präsidium Dienstag Morgen

08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Kontakte: Kanzlei Luc Schelker Tel. +41 (0)52 687 02 83 luc.schelker@ktsh.ch Finanz- und Steuerverwaltung Matthias Lindenmeyer Tel. +41 (0)52 687 02 84 matthias.lindenmeyer@ktsh.ch Finanz- und Steuerverwaltung Cornelia Brütsch Tel. +41(0)52 687 02 85 cornelia.bruetsch@ktsh.ch Einwohnerkontrolle Bruno Külling Tel. +41(0)52 687 02 82 bruno.kuelling@ktsh.ch Werkteam Stefan Rössler Tel. +41(0)52 687 02 88 stefan.roessler@ktsh.ch Pikettdienst für Störungen der Wasserversorung Tel. +41(0)52 687 02 88

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Wilchingen/Gmaand's-info Nr. 142, September 2015  

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