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gmaands-info Nr. 148

Mai 2017

Informationen aus dem Gemeinderat Anträge an die Gemeindeversammlung Beiträge der Vereine


Inhaltsverzeichnis Editorial  d ’Gmaand informiert  Aus dem Themenspeicher des Gemeinderates Informationen aus dem Schulreferat Informationen aus dem Finanzreferat Informationen aus dem Sozialreferat Informationen aus dem Umwelt- Forstreferat Informationen aus dem Hochbaureferat Informationen aus der Gemeindeverwaltung aatrag Anträge an die Gemeindeversammlung Veranstaltungen Üsi Verein

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Editorial Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Ich freue mich, Ihnen im Namen des neu zusammengesetzten Gemeinderats der Legislaturperiode 17/20 die Gmaandsinfo präsentieren zu dürfen und Sie zur ersten Gemeindeversammlung, zur Vorversammlung und dann auch zur ersten Einwohnerkonferenz im September einladen zu dürfen. Die Traktandenliste der kommenden Gemeindeversammlung enthält gerade mal ein Haupttraktandum, nämlich die Abnahme der Rechnung 2016, die sich im Übrigen im vorgegebenen Rahmen des Budgets bewegt und kaum Überraschungen beinhaltet. Von dieser spärlichen Traktandenliste darf wohl nicht abgeleitet werden, dass der Gemeinderat in den letzten Monaten untätig gewesen sein muss und es nicht fertiggebracht hat, entsprechende Projekte zu lancieren. Der Leistungsausweis einer Exekutivbehörde lässt sich wohl kaum allein durch die Häufigkeit und die Anzahl von Vorlagen messen, sondern hoffentlich daran, inwieweit sie einer fundierten Standortbestimmung, einer breit abgestützten Zielvorstellung und entsprechenden minutiös vorbereiteten Massnahmen entsprechen.

Lassen Sie sich informieren, diskutieren Sie mit und teilen Sie uns Ihre Meinung, Ansicht und Vorstellung mit und helfen damit zu verhindern, dass politische Vorlagen ohne Resonanz und breite Abstützung entwickelt werden. Im Vorfeld dieser Einwohnerkonferenz werden Sie die Gelegenheit bekommen, Themen, die Ihnen unter den Nägeln brennen, einzubringen. Mit unserer Hauptleitidee «Gutes bewahren und pflegen, aus der Vergangenheit lernen und verbessern» möchte ich dieses Editorial schliessen. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit alles Gute und «vill Gfreuts». Ruedi Leu Gemeindepräsident

Der Gemeinderat hat die Zeit der letzten Monate genutzt, alle Themen, mit denen er sich voraussichtlich auseinanderzusetzen hat, auf den Tisch zu legen, eine Standortbestimmung vorzunehmen, den Veränderungsbedarf zu eruieren und dessen Dringlichkeit abzuschätzen. Einen Teil dieser durchleuchteten Themenfelder aus dem sich sukzessive füllenden Themenspeicher stellt Ihnen der Gemeinderat unter der Rubrik «Aus dem Themenspeicher des Gemeinderates» vor und beschreibt die entsprechende Ausgangslage. Sicher bietet die Vorversammlung (eventuell auch die Gemeindeversammlung) Platz und Gelegenheit für Aktualisierungen, weitere Erläuterungen und Fragen. Gelegenheit für eine vertiefte Auseinandersetzung mit brennenden Themen soll dann die «Einwohnerkonferenz» im September bieten, zu der der Gemeinderat jetzt schon alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich einladen möchte. 3


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Aus dem Themenspeicher des Gemeinderates Der Gemeinderat hat an einer ausserordentlichen Strategiesitzung alle Geschäfte, Themen, Projekte und Aufgabenbereiche, die die Gemeinde und die Behörde in der kommenden Zeit beschäftigen und begleiten werden, zusammengetragen und buchstäblich auf den Tisch gelegt. In einem «internen Themenspeicher» wurden diejenigen Themenfelder zusammengefasst, die Aufgaben darstellen, die der Gemeinderat gemäss seinem Auftrag anzugehen und zu erledigen hat. In einem anderen Themenspeicher sind diejenigen Themenfelder aufgeführt, die der Gemeinderat in der breiten Öffentlichkeit diskutiert haben möchte. Nachfolgend sind einige dieser unter den Nägeln brennenden Themen mit einer Beschreibung der Ausgangslage und der Problematik aufgeführt. An der Vorversammlung (eventuell auch an der Gemeindeversammlung) wird sich die Gelegenheit zum Nachhaken und Nachfragen bieten. Um eingehender über diese Themen diskutieren und die Meinung der Bevölkerung einholen zu können, wird der Gemeinderat im dritten Quartal dieses Jahres alle Einwohnerinnen und Einwohner zu einer sogenannten Einwohnerkonferenz einladen.

Schulanlagen Wilchingen Sanierung und Umbau Bis zur Ablehnung der Vorlage für ein neues gemeinsames Oberstufenschulhaus Ende 2015 ist man bereits Jahre zuvor davon ausgegangen, dass ein Schulhaus in Unterneuhaus gebaut wird. Unter dieser Prämisse wurde die nötige umfassende Sanierung der Schulanlagen in Wilchingen sinnvollerweise und nachvollziehbar verschoben. Bezüglich des Sanierungs- und Umbaukonzepts wäre es natürlich wichtig gewesen zu wissen, ob die Orientierungsschule wegziehen oder am alten Standort verbleiben wird. Nun, diese Ungewissheit besteht leider heute noch. Dennoch ist der Gemeinderat der Meinung, dass das Thema «Sanierung der Schulanlagen» noch in diesem Sommer aufgenommen werden muss, zu sehr drängen sich gewisse

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Sanierungen auf. Eine in diesem Sommer zu bestellende Kommission sollte sich mit den Sanierungen auseinandersetzen. Sollte im Verlauf des Sommers oder des Herbsts noch nicht klar sein, welchen Weg die Orientierungsschule nehmen wird, müsste bestimmt werden, welche dringenden und von der Orientierungsschulfrage unabhängigen Sanierungen oder Umbauten geplant und bereits im kommenden Jahr, vorbehältlich natürlich der Zustimmung durch die Gemeindeversammlung, angegangen werden könnten.

Zukunft Schule Unterklettgau Fortsetzung der Kommissionsarbeit Im Dezember 2015 lehnten die Stimmberechtigten von Hallau die Vorlage betreffend den Bau eines gemeinsamen Oberstufenschulhauses ab. Die Gemeinderäte von Hallau und Wilchingen beschlossen darauf, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, um die Fortsetzung der bisher erfolgten Planungsarbeiten zu prüfen und alternative Vorschläge zu machen. Ende 2016 wurden dann die Resultate der Abklärungen vorgestellt und den neuen Exekutivbehörden der Gemeinden Hallau, Oberhallau, Trasadingen und Wilchingen vorgestellt und zur Weiterverarbeitung übergeben. Dieser Vorschlag sieht vor, dass der Zweckverband durch die Gemeinden Oberhallau und Trasadingen erweitert wird und neu alle Schulstufen vom Kindergarten bis zur Orientierungsschule umfassen soll, wobei allen Gemeinden zugesichert werden soll, weiterhin Schulstandorte für ihre Kindergärten und ihre Primarschulen bleiben zu können. Des Weiteren sollen alle Schulanlagen (inkl. Turnhallen, Mehrzweckgebäude, Sportanlagen) den Gemeinden entzogen und zum Buchwert ins Eigentum des Zweckverbands eingebracht werden. Die Kosten für ein neues Oberstufenschulhaus, für die anstehenden Sanierungen aller Schulanlagen und für den Betrieb der Schulen übernimmt der Zweckverband und verteilt sie nach einem bestimmten Schlüssel auf die Gemeinden. Der Gemeinderat Wilchingen steht diesem


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Gesamtpaket skeptisch gegenüber und zweifelt an der Mehrheitsfähigkeit. Er hegt auch Zweifel am Optimierungspotential und damit an der Notwendigkeit, einen Zweckverband zu errichten, der alle Primarschulen und Kindergärten miteinschliesst und dabei auch den kleineren Gemeinden die Schulstandortsicherung in der Zukunft gewährt. Kritisch steht der Gemeinderat auch dem Ansinnen gegenüber, alle bestehenden Schulanlagen in den Zweckverband einzubringen. In einer dem Gemeinderat bekannten Studie wird mit nachvollziehbarer Begründung davon abgeraten, bestehende Schulanla-gen den Gemeinden zu entziehen. Nebst grossen Unsicherheiten bei der Festlegung des Übergabewertes liegt der Hauptgrund in der Tatsache, dass die Schulanlagen, insbesondere in ländlichen Gemeinden, öffentliche Gebäude und Anlagen darstellen, die nicht nur von der Schule genutzt werden, sondern in das eigentliche Dorfleben integriert sind. Die Trennung zwischen der schulischen und der öffentlichen Nutzung ist unscharf. Nun, die neu formierte Kommission «Zukunft Schule Unterklettgau» steht vor einer Herkulesaufgabe; nämlich der Suche eines Konsenses aller vier Gemeinden, der aufzeigen soll, wie die Schule im Unterklettgau in der Zukunft aussehen könnte. Der Fokus liegt dabei nach wie vor auf dem Bau eines gemeinsamen Oberstufenschulhauses.

Grenzen halten. Das wäre sicher eine grosse Herausforderung, völlig aussichtslos scheint dieses Unterfangen aber nicht zu sein. Es gibt ver-gleichbare Orientierungsschulen, denen es gelingt, die Betriebskosten mit noch weniger Schüler in einem vertretbaren Mass halten zu können. Von grossem Vorteil wäre es natürlich (wenn nicht schon zwingend), wenn die Orientierungsschule Wilchingen, so sie denn selbstständig bleiben will oder muss, wenigstens auf der organisatorischen und betrieblichen Ebene mit unseren Nachbargemeinden zusammenarbeiten und folgende Synergien nutzen könn-te: Möglichkeit zum Ausgleich extremer Klassengrössen; Ausweichmöglichkeiten bei vorübergehenden Platzproblemen; teilweise gemeinsames Wahlfachangebot mit Möglichkeit zur Erweiterung; Rekrutierung der Lehrpersonen (Kumulierung von kleinen Pensen); Einsatz der Lehrpersonen gemäss Ausbildung; und so weiter. Insgesamt könnte das zu einem qualitativ hohen Schulangebot und erst noch zu signifikanten Reduktionen der Unterrichts- und Besoldungskosten führen. Eine weitere mögliche Option für die Zukunft wäre eine gemeinsame Oberstufe mit mehreren Standorten, aber mit einer Behörde und einer Leitung.

Orientierungsschule Wilchingen

Zusammenarbeit mit Trasadingen

Plan B: Weiterführung Schulstandort Wilchingen Nach dem doch deutlichen Nein der Hallauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Oberstufenschulhaus in Unterneuhaus und der immer noch ergebnisoffenen Konsenssuche in der Kommission «Zukunft Schule Unterklettgau» würde es der Gemeinderat als geradezu fahrlässig erachten, wenn angesichts dieser Ausgangslage nicht auch ein Plan B thematisiert und dessen Machbarkeit geprüft wird. Was würde es heissen, wenn die Orientierungsschule Wilchingen auch weiterhin eigenständig bleiben würde? Ein entsprechendes Konzept müsste aufzeigen können, dass der Anspruch, dass unsere Orientierungsschülerinnen und -schüler im Vergleich zu allen anderen Schülerinnen und Schülern des Kantons nicht benachteiligt und sich die Kosten pro Schüler in tragbaren

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Kindergarten und Primarschule Wilchingen

Die Zusammenarbeit der Gemeinden Wilchingen und Trasadingen im Bereich Kindergarten und Primarschule beschränkt sich heute darauf, dass die Wilchinger Schulleitung in ihrer Funktion auch für die Schule Trasadingen zuständig ist und von der Gemeinde Trasadingen entsprechend anteilsmässig entschädigt wird. Eine darüber hinausgehende Zusammenarbeit ist nicht organisiert oder zumindest nicht reglementarisch festgelegt. Beide Schulgemeinden sind noch autonom und funktionieren mit einer eigenen Schulbehörde. Vergleichbar wäre diese Konstellation mit einem Direktor in der Privatwirtschaft, der zwei Verwaltungsräten Rechenschaft schuldet. Der Gemeinderat Wilchingen ist überzeugt, dass eine gemeinsame Schule beider Gemeinden auf der Ebene Primarschule und Kindergarten gute Voraussetzungen für ein zeitgemäs-ses schülergerechtes Schulange5


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bot bieten könnte und eine genügend grosse Einheit bilden würde, flexibel auf schwankende Schülerzahlen reagieren zu können. Eine einvernehmliche partnerschaftliche Zusammenarbeit wird aber nur möglich sein, wenn die Bedürfnisse beider Gemeinden berücksichtigt werden. Bezüglich dieses Themas hat bereits eine erste Kontaktnahme auf Ebene Schulreferenten stattgefunden.

HRM2 (Harmonisiertes Rechnungsmodell) Neues Rechnungsmodell für Kanton und Gemeinden Das HRM2 ersetzt das aktuelle Harmonisierte Rechnungsmodell, das Anfang der 1980er-Jahre eingeführt wurde. Es wird mehr sein als ein simples Lifting des aktuellen Systems. Beispielsweise wird das System der harmonisierten Abschreibungen auf dem Restbuchwert des Verwaltungsvermögens ersetzt durch ein Abschreibungssystem nach Lebensdauer der Anlagegüter. Auch wird ein neuer Kontenrahmen eingeführt. Dazu kommen neue Instrumente wie die Anlagebuchhaltung, die Geldflussrechnung sowie die ausgebaute Berichterstattung zur Jahresrechnung. Damit wird insbesondere dem Anspruch der Steuerzahlenden nach erhöhter Transparenz entsprochen. Das neue Rechnungslegungsmodell nähert sich der Privatwirtschaft an und wird damit ein wirksameres Arbeitsinstrument für die Behörden und die Verwaltung. Spätesten auf das Budget 2020 muss bei den Gemeinden das neue Rechnungsmodell eingeführt sein. Für unsere Finanz- und Steuerverwaltung bedeutet das: Umkontieren (neu bis 5stellig) vieler Posten (direkte Vergleiche mit früheren Rechnungen und Budgets sind im Übergangsjahr schwer möglich); neue Rechnungslegung und Berichterstattung; neue Finanzplanungsvorlage inkl. neuem Abschreibungssystem (aus Anlagebuchhaltung). Die Rechnungs-Revision muss von einer professionellen Stelle erfolgen. In dieser Hinsicht wird die Geschäftsprüfungskommission (GPK) entlastet und kann sich voll auf das Controlling der Geschäftsgänge konzentrieren. Wo steht die Gemeinde Wilchingen heute? Die Einführungsphase mit Arbeiten mit neu-

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en Tools (eBeleg und elektr. Anlagebuchhaltung) und der Schulung der Finanzverwaltung hat bereits begonnen. Nach und nach werden sich damit auch die Gemeinderäte beschäftigen müssen, soll doch bereits das Budget 2020 dem neuen Modell unterliegen. Bereits sind auch schon die ersten notwendigen Tools budgetiert und teilweise schon beschafft worden. Vereinfachungen auf der Erfassungsseite könnten nach ersten Augenschein Probleme auf der Kontrollseite ergeben. Der Rechnungslauf (Controlling) muss darum umdefiniert werden, und zwar so, dass die Administrationskosten in Grenzen gehalten werden können.

Liegenschaften der Gemeinden Weitere Sanierungen Nebst dem Sanierungsbedarf der Schulanlagen wurde auch der Sanierungsbedarf der anderen gemeindeeigenen Liegenschaften eruiert, die Notwendigkeit beurteilt und die Dringlichkeit festgelegt. Grundsätzlich darf festgestellt werden, dass sich diese Liegenschaften mehrheitlich in einem guten Zustand präsentieren. Und doch stehen ein paar wenige Sanierungen an, so auch die Sanierung der WC-Anlage im Verwaltungsgebäude Storchen. Diese Anlage wird durch viele Gäste (Herbstfest, Markt, Anlässe im Storchensaal) stark frequentiert. Als Teil des Gesamteindrucks sollte sich diese Anlage in einem guten Zustand präsentieren und einwandfrei funktionieren. Ein weiteres Anliegen ist der Einbau eines neuen Schaltwerks für das Glockengeläut der Wilchinger Kirche. Das alte hat ausgedient; entsprechende Ersatzteile sind nicht mehr beschaffbar. Auch eine Sanierung der Treppe und der Fenstergewände der Kirche in Osterfingen steht an. Für alle anzugehenden Sanierungsarbeiten werden entsprechende Offerten eingeholt, die dann ins Budget 2018 oder eventuell sogar in eine Vorlage an die Gemeindeversammlung einfliessen werden

Zukunft Restaurant Gemeindehaus Kommissionsarbeit Die Kommission Zukunft Restaurant Gemeindehaus, die sich, gestützt auf einen Be-


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schluss der letzten Gemeindeversammlung, aus Delegierten verschiedener Interessensgruppen zusammensetzt, hat sich konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen. Als erstes hat sie die Suche nach einer Pächterin / einem Pächter aufgenommen und die Vakanz über Einsendungen und Ausschreibungen bekannt gemacht. In der Zwischenzeit haben sich doch einige Personen gemeldet und ihr Interesse bekundet. Ob sich daraus etwas ergibt, wird sich in den kommenden Tagen (vielleicht auch Wochen) zeigen. Man darf durchaus optimistisch sein. Bleibt trotzdem alles ergebnislos, wird sich die Kommission die nötige Zeit nehmen und die Suche nochmals intensivieren. Im Moment ist die Kommission daran, parallel zur Suche eines Pächters oder einer Pächterin einen Plan B zu erstellen und dabei mögliche alternative Konzepte zur Nutzung des Restaurants und des Saals zu erarbeiten und die Machbarkeit zu prüfen. Da ist durchaus auch kreatives Denken angesagt.

Gewässerraum Festlegung Bereits letztes Jahr hat der Gemeinderat ein Ingenieurbüro beauftragt, die Gewässerräume ausserorts festzulegen. Die Gemeinden sind vom Kanton verpflichtet worden, die Frist endet 2019. Die Planung ist fast abgeschlossen. Als nächstes wird der Gemeinderat über das Projekt befinden. Danach wird es dem Kanton zur Prüfung vorgelegt. Sobald dies geschehen ist, werden die betroffenen Landwirte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Es kann jetzt schon festgestellt werden, dass es bei den meisten Gewässern keine grossen Veränderungen geben wird. Eine Ausnahme bildet der hintere Teil des Seegrabens, wo der Gewässerraum deutlich breiter ausfallen wird.

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zeit fand ein erstes Gespräch zwischen dem Dorfverein Osterfingen Punkt und Vertretern des neuen Gemeinderates statt. Der Verein Osterfingen Punkt wird nun nochmals über die Bücher gehen und versuchen, das Projekt bezüglich Umfang, Kosten und Zeitplanung zu redimensionieren. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ein Teil des Platzes nicht im Besitz der Gemeinde ist, was nicht ganz unproblematisch sein könnte.

Radweg Wangental Streckenführung - Ausbau Wie bereits bekannt ist, plant der Kanton in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde einen Radweg durchs Wangental bis zur deutschen Grenze. Ab dort planen unsere deutschen Nachbarn die Weiterführung bis nach Jestetten. Somit würde sich eine durchgängige Radroute von Wilchingen bis Jestetten ergeben. Ab Einfahrt Osterfingen bis zum Osterfinger Bad soll die Radroute als kombinierter Rad- und Gehweg entlang der Kantonsstrasse geführt werden, dies mit der Absicht, bis zum Bad Osterfingen eine sichere Fussgängerverbindung bieten zu können. Anschliessend sollen bestehende Güter-Strassen genutzt werden; wo keine bestehen, werden neue geplant. Bereits Ende letzten Jahres sind die betroffenen Grundstückbesitzer aus Wilchingen und Osterfingen an einer Orientierungsveranstaltung über das Projekt informiert worden. Im Moment führt der Kanton Gespräche mit den betroffenen Grundstückbesitzern über entsprechende Landabtretungen für diesen Radweg. Dieses Radwegprojekt wird der Kanton Schaffhausen ins Budget 2018 aufnehmen. Die öffentliche Planauflage erfolgt voraussichtlich noch in diesem Jahr. Die Umsetzung ist im Herbst 2018 in Absprache mit der deutschen Nachbarschaft geplant.

Dorfplatz Osterfingen Wie weiter? Der Dorfverein Osterfingen Punkt legte bereits in der Vergangenheit ein Projekt zur Sanierung des Platzes und einem Teil der Dorfstrasse vor. Der damalige Gemeinderat beurteilte das Projekt als zu teuer und, unter Berücksichtigung der Ausgangslage, als nicht mehrheitsfähig. In der Zwischen7


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Informationen aus dem Schulreferat Neuer Schulleiter für die Orientie-

Herr Greminger stellt sich vor:

rungsschule Die aktuelle Schulleiterin, Frau Karin Voss, wurde auf den 1. September 2015 auf ihren Wunsch mit nur 65% angestellt. Um die entstandene Vakanz abzudecken, wurde an der Orientierungsschule vorübergehend eine Vorsteherschaft mit entsprechender Unterrichtsentlastung eingerichtet. Erfreulicherweise wird diese Lücke jetzt geschlossen. Als neuer Schulleiter konnte Herr Christoph Greminger, geb. am 11. Februar 1971, wohnhaft in Ermatingen, Kanton Thurgau, gewonnen werden. Herr Greminger wird ab 1. August 2017 mit einem 30%-Pensum die Orientierungsschule Wilchingen im pädagogischen, organisatorischen und personellen Bereich leiten und das Lehrerteam betreuen. Als Schulleiter wird er auf der operativen Ebene das zentrale Koordinations- und Verwaltungsorgan sein, zudem die Abläufe zwischen der Schulbehörde, der Lehrerschaft und der Öffentlichkeit koordinieren und der zuständige Ansprechpartner für Eltern, Behörden und entsprechende kantonalen Stelle sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heissen Herrn Greminger als neuen Schulleiter der Orientierungsschule herzlich willkommen Ruedi Leu Schulreferent

Im ersten Jahr an der OS Wilchingen als Fachlehrer für Französisch und Geschichte bin ich als „Fremder“ aus dem thurgauischen Ermatingen gut aufgenommen worden. Ich habe unser Lehrerteam schätzen gelernt; auch sagt mir die Grösse unserer Schule sehr zu. Die Arbeit mit den Klettgauer Kindern ist „ä gfreuti Sach“. - Es freut mich sehr, dass mein berufliches Engagement in der Gemeinde - in anderer, erweiterter Form weitergeht und ich auf Anfang August 2017 die Aufgabe des Schulleiters an der Orientierungsschule übernehmen darf. Ursprünglich aus dem Kaufmännischen Bereich kommend, war ich während dem Studium (Geschichte, Französisch und Deutsch) lange in der kantonalen Kommunikation (TG) tätig. Während dieser Zeit übernahm ich nebenberuflich einige Lehraufträge. Dabei merkte ich, dass mir das berufliche Umfeld „Schule“ sehr zusagt. Diese Neigung kombiniert mit meinem beruflichen Rucksack ergaben dann den Wunsch, die Ausbildung zum Schulleiter zu machen. Die Teilzeitstelle, die ich im August antrete, ist ebenfalls ideal, um berufsbegleitend - also im Modus „learning by doing“ - diese Ausbildung in Angriff zu nehmen. Darauf freue ich mich sehr und auch auf die Zusammenarbeit mit der Schulbehörde, der Gemeinde - meinem Arbeitgeber - und mit meinem Team. Christoph Greminger Ab 1. August 2017 Schulleiter der OS Wilchingen

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Informationen aus dem Finanzreferat Jahresrückblick 2016 Bibliothek

Einsatz und dem freundlichen Auftreten gegenüber unserer Kundschaft.

Das zweite Jahr Vollbetrieb im neuen Bibliotheks-Gewand liegt nun hinter uns. Das Team mit Gabi Nardi, Brigitte Betschard und Eveline Schumacher hat sich 2016 gut eingespielt. Leider musste sich Eveline übers Jahresende aus beruflichen Gründen zurückziehen, so dass wir mit nur 2 Personen ins neue Jahr gestartet sind. Es wird sich zeigen, ob die beiden das zu zweit auch stemmen können.

Ebenfalls grosser Dank den stillen Helfern im Hintergrund für ihre Unterstützung und den Medienspendern (private, aktuelle, bereits gelesene Bücher und andere Medien). Gerne nehmen wir weiterhin interessante bereits gelesene Medien mit in unser Sortiment. Die Medien sollten noch in gut erhaltenem, sauberen Zustand sein.

Weiterhin haben wir die ausgemieteten Medien reduziert und die freigewordenen Gelder für Neuanschaffungen investiert. Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Besucherzahl durch den Winter viel besser ist als in der Sommerzeit. Wir versuchen auch mal durch kleinere Anlässe wieder Aufmerksamkeit zu erwecken. So vor allem in der Vorweihnachtszeit den St. Nikolaus-Apéro. Das Gesamtbudget 16 konnte eingehalten werden. Wir können jetzt auch besser planen und künftig die Einzelposten besser zuordnen. Wie aus der Rechnung 16 ersichtlich ist wurde ein Posten Verbrauchsmaterial (Bücherschutz etc.) eingeflochten. Ziel wird es sein per Ende 2017 die gesamten Ausleihen abgebaut zu haben und nur noch mit eigenen Büchern zu arbeiten. Der Mitgliederbeitrag von CHF 20 für Erwachsene wird ab 2017 Anfang Jahr erhoben, da sich übers Jahresende die Zahlungen bis ins neue Jahr verschleppten. Öffnungszeiten wöchentlich: Dienstag: 18:30 – 19:30 Uhr (auch in der Ferienzeit) Samstag: 09:30 – 11:00 Uhr (ausgenommen Feiertage) Im Mai 2017 findet in Wilchingen das kantonale Bibliothekstreffen statt Zum Schluss möchte ich unsern aktuellen Helferinnen Gabi Nardi, Brigitte Betschart und der ehemaligen Helferin Eveline Schumacher ganz herzlich danken für Ihre Ideen,

Den interessierten Literatur-Lesern/-Hörer, die unsere Bibliothek noch nicht besuchen konnten, empfehle ich wärmstens uns einmal einen unverbindlichen Besuch abzustatten.

Wilchinger Handel anlässlich der Museumsnacht 2017 Wie schon in den beiden Vorjahren nimmt das Orts- und Dichtermuseum Wilchingen 2017 an der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen teil. Am Abend des 16. Septembers 2017 ab 18:00 Uhr bis um Mitternacht sind die Museen für alle Interessierten geöffnet. Wilchingen zeigt in dieser Nacht noch Filmaufnahmen zum ‘Wilchinger Handel’, der vor 300 Jahren abgeschlossen wurde. Die Filmesequenzen wurden uns verdankenswerterweise von Virginia Stoll zur Verfügung gestellt. Folgende Gemeinden nehmen mittlerweile teil: Büsingen, Diessenhofen, Gaienhofen, Hallau, Jestetten, Neuhausen, Neunkirch, Öhningen, Thayngen, Schaffhausen, Singen, Stein a. Rh., Wangen, Wilchingen Eintritt 11.– CHF/ 10.– EUR (ab 16 Jahren); Kinder von 6-15 Jahren erhalten einen Kinderbändel gratis Im Eintritt inbegriffen: Zugang zu allen an der Museumsnacht beteiligten Lokalitäten Freie Fahrt auf den Netzen Flextax (CH) und VHB (DE) zwischen 17.00 und 2.00 Uhr (inkl. Nachtzuschlag CH), sowie die Museumsnacht-Shuttles 9


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-> Kinder ab 6 Jahren müssen einen Museumsnachtbändel haben, damit sie die ÖV gratis benutzen können. Vorverkauf ab 29. August 17: Wilchingen Gemeindeverwaltung Weitere Informationen sind ersichtlich im später erscheinenden Programmheft oder unter: www.museumsnacht-hegau-schaffhausen.com Gerne erwarten wir auch Sie zu diesem besonderen Ereignis (Begrüssungsapéro inbegriffen) Kulturreferent Fritz Vögele

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Informationen aus dem Sozialreferat Jugendarbeit Klettgau (JAK) Am Mittwoch, 19. April 2017, trafen sich die zum Teil neuen Gemeinderäte zu einer ersten Sitzung. Miteingeladen waren die Vertreter der Jukos von Hallau und Neunkirch. Die Hallauer Juko konnte leider nicht teilnehmen. Claudia Heldt aus Neunkirch war dabei. Es ging um eine Auslegeordnung möglicher Projekte und um festzustellen, ob der Wille die JAK zu erhalten vorhanden ist. Der zweite Punkt wurde grundsätzlich bejaht. Als Aufgaben oder Projekte wurde wiederum der regelmässige Kontakt herausgestrichen. Ein vom VMC Wilchingen angeregtes Pumptrack-Projekt wurde ausführlich besprochen und von den fünf beteiligten Gemeinden Gächlingen, Hallau, Neunkirch, Trasadingen und Wilchingen sehr begrüsst. Nach der Sitzung wurden wir durch den VMC auf das Projekt in Beringen aufmerksam gemacht, womit die Bemühungen für einen Pumptrack bei uns vorläufig eingestellt werden. Der Inline Hockey Platz wird rege benützt. Am Samstag, 1. Juli 2017, soll über Mittag eine angemessene Einweihungsfeier stattfinden. Das OK dazu wurde gebildet die erste Sitzung dazu ist Mitte Mai.

Jugendkommission Wilchingen – Ventil Wöchentlich kommen jeden Samstag 20 bis 25 Jugendliche ins Ventil. Die Benützung durch die Orientierungsschüler macht im Moment nicht wirklich Freude. Die Ordnung ums Ventil herum ist soweit okay, im Gebäude drin lässt sie zu wünschen übrig. Leider müssen wir auch Sachbeschädigungen feststellen. Die Juko hat daher die Schrauben massiv angezogen. Es gibt - bis wieder ein problemloser Betrieb festgestellt werden kann - keine Verlängerungen mehr. Um 23.00 Uhr ist Schluss. Der Hintergrundsdienst der Juko-Mitglieder erscheint um 22.45 Uhr und ordnet das Aufräumen und Schliessen des Ventils an. Ohne klare Bestimmung der Abendverantwortung seitens der Schüleraufsichtsteamer gibt es keine Ventilöffnung mehr, fliegende Wechsel der Schüleraufsichtsteamer werden nicht mehr akzeptiert. Es geben sich alle Mühe, das sieht man und wir schätzen das

auch. Die Resultate nur sind noch nicht so wie sie sein sollten. Die 16+Abende scheinen kein Bedürfnis mehr zu sein. Geburtstagspartys einzelner Orientierungsschüler hingegen finden etwa zwei Mal pro Monat jeweils an einem Freitag statt. Diese laufen problemlos.

Familien- und schulergänzende Betreuung Auch in den vergangenen Monaten hat die familien- und schulergänzende Betreuung richtig gut funktioniert. Wir wurden aber recht gefordert: Zu betreuende Kinder, Erziehungsberechtigte und die Personaleinsatzpläne hielten uns oft auf Trab. Wir sind vielleicht gerade dadurch ein verschworenes Team geworden und Cornelia Riedener, die seit Januar 2017 mitbetreut, hat sich bestens eingefügt. Ein herzliches Dankeschön Carina, Cornelia, Doris, Franziska, Kaat und Nina und an alle, die uns unterstützen. Auch den Eltern ein herzliches Dankeschön für ihr Vertrauen. Der Sozialreferent zog sich den vergangenen Wochen immer mehr aus der operativen Führung zurück, während Nina Schüpbach zusehends die alleinige operative Verantwortung übernimmt. Sie wird daher auch eine von der KESB vorgeschriebene Weiterbildung besuchen. Im Januar 2017 haben wir übrigens die Anerkennung der KESB erhalten, diejenige vom Bund kam ja schon letzten September. Vom Bund wird es einen finanziellen Zustupf geben vom Kanton leider (noch) nicht. Wir betreuen auch in diesem Quartal am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Die Mittagstische am Montag und am Donnerstag sind beinahe ausgebucht. In den Frühlingsferien fand keine Betreuung statt.

Berufsbeistandschaften Ende des vergangenen Jahres hatten die angeschlossenen Gemeinden den Vertrag mit Neuhausen gekündigt. In der Folge hat die Verhandlungsdelegation der Konferenz der Gemeindepräsidenten des Klettgaus eine Änderung der Lastenverteilung und ein Mitspracherecht der Berufsbeistandskom-

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mission erreicht. Im Moment ist der neue Vertrag zur Beschlussfassung und Unterschrift bei den einzelnen Gemeinden

Altershaamet Die Ertragsprogosen letztes Jahr haben sich erfreulicherweise bestätigt. Die Altershaamet ist heute strukturell gut aufgestellt. Allerdings müssen wir weiter hart daran arbeiten, dass es so bleibt. Die Tätigkeiten in der Pflege und in der Hauswirtschaft werden zusehends anspruchsvoller. Das braucht die nötigen beruflichen Qualifikationen und eine hochstehende Personalführung. Gleichzeitig muss das Serviceangebot verbessert werden. Aktuell in diesem Bereich ist die Neuordnung der angebotenen Physiotherapie. Immer mehr Altersheimbewohner kommen aus dem Spital mit einer Physiotherapieverordnung. Hier muss ein eigener Raum mit entsprechender Ausrüstung für die erhöhte Nachfrage nach Physiotherapie zur Verfügung gestellt werden.

Asylsuchende Seit Ende November sind wir ohne Katja Bülow, die den geflüchteten Personen als Betreuerin zur Verfügung stand. In den ersten Wochen hat man das noch nicht so bemerkt. Als jedoch neue Asylsuchende unserer Gemeinde zugewiesen wurden, war dies sehr deutlich spürbar. Im neuen Mehrfamilienhaus bei der Sonnmatt ist seit Januar eine syrische Familie untergebracht. Seitens des Kantons kümmert sich eine spezielle Betreuerin um die Familie. Von unserer Seite ist Elisabeth Jegge durch den zusätzlichen Deutschunterricht mit der Familie in Kontakt. Im Pfarrhaus Osterfingen zog etwa zur gleichen Zeit ein junges Paar aus Eritrea in die oberster 2-1/2-Zimmerwohnung ein. Auch da gingen wir vorbei, um nach dem Nötigsten zu schauen. Im April sind die beiden nach Neuhausen weitergezogen. Geflüchtete Personen, denen ein B-Ausweis zugesprochen wird, können ihr Wohnort frei wählen. In diese Wohnung ist vom Kanton seit Ende April eine Frau aus Sri Lanka mit ihrer 5-jährigen Tochter zugewiesen worden. In der unteren Wohnung leben zwei Tibeterinnen mit ihren Kindern. Auch bei ihnen 12

beiden ist die sprachliche Integration die vordringlichste Aufgabe. Eine dritte Bewohnerin hat einen abschlägigen Bescheid erhalten und hätte ausreisen sollen. Kurz darauf ist sie in Osterfingen nicht mehr aufgetaucht. Die Mieterin der mittleren Wohnung hat diese verlassen. Mal schauen, wen uns der Kanton hier schickt. Durch die vielen Neuen sind wir betreuungsmässig ziemlich am Anschlag. Melden Sie sich bitte auf der Gemeindekanzlei oder direkt beim Sozialreferenten, wenn Sie allenfalls mithelfen möchten. Insgesamt ist der Andrang von geflüchteten Personen, die in die Schweiz wollen, im ersten Quartal 2017 gering ausgefallen.

Internetauftritt der Gemeinde Die Homepage der Gemeinde ist technisch etwas in die Jahre gekommen. Die kantonalen Stellen sind daran eine Musterhomepage zu erarbeiten. Diese soll dann auf Wilchingen angepasst unsere heutige ersetzen. Luc Schelker und der Schreibende werden aktiv an diesem Projekt mitarbeiten. Falls jemand Wünsche an die Gestaltung der Gemeinde Homepage an, können solche der Gemeindekanzlei zur Kenntnis gebracht werden.

Sozialfälle Die Zahl der Klienten hat in den letzten Monaten spürbar zugenommen. Einzelne benötigen nur eine temporäre Hilfe, andere sind jedoch in Lebenssituationen, die sehr grosse Ansprüche an die Beratung und Begleitung stellen. Da ist das Finanzielle nur ein Teil der Hilfe, eine Lösung muss via Integration in den Arbeitsprozess gesucht werden. Und da hapert es zum Teil an der Ausbildung oder an der Gesundheit oder an beidem.


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Wie oben stehende Grafik zeigt, steht die Gemeinde Wilchingen im kantonalen Vergleich gut da

Wasser Im vergangenen Quartal wurde uns vom kantonalen Labor für Grundwasser und Quellen wiederum eine ausgezeichnete Wasserqualität bestätigt. Allerdings liefern nicht alle Quellen Trinkwasser, so zum Beispiel diejenigen aus dem Haartel in Osterfingen. Damit auch solches Wasser genutzt werden kann, hat die Gemeinde beim Ifang Schopf eine Grauwasser Tankstelle eingerichtet. Wenn jemand in der Gemeinde wohnhaft ist, kann er und sie dort gratis Wasser holen. Die installierte Wasseruhr dient der reinen Mengenmessung. Das Projekt Grundwasserpumpwerk Wolfgalgen ist gut auf Kurs. Die Leitungen sind verlegt, die Anschlüsse nach Trasadingen und Hallau erstellt. Ebenso ist im Raum Birkenhof/Aspenhof das neue Grundwasserpumpwerk an die bestehende Wasserversorgung angeschlossen worden. Noch vor

Ostern wurden die baulichen Spuren auf den Landwirtschaftsflächen und den Güter- und Gemeindestrassen beseitigt. Im Moment wird das Gebäude gebaut. Bis heute sind die Kosten unterhalb des Kostenvoranschlags geblieben. Es sei an dieser Stelle der Projektleitung und den Unternehmern für ihre ausgezeichnete Arbeit gedankt. Immer mal wieder müssen wir einen Wasserbezug ab Hydranten vermuten. Aus diesem Grund werden die Hydranten mit Kappen versehen. Dann wird klar ersichtlich, ob die Vermutung stimmt, und wir hätten eine Basis für eine Anzeige gegen Unbekannt. «There’s no such a thing as a free lunch!» und auch Wasser kostet eben. Weil die Wasserversorgung die Gemeinderechnung nach geltendem Gesetz nicht belasten darf, haben alle eine Wasseruhr und erhalten eine entsprechende Rechnung. Es gibt da noch ganz wenige Wasseranschlüsse ohne Uhr

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– meist Gartenanschlüsse oder Anschlüsse, die man früher vom Hauptanschluss her nicht hinter der Uhr abzweigen liess –, aber da sind wir dran. Alte Gussleitungen gibt es noch einige zu ersetzen. Im Focus stehen in nächster Zeit jene in der Nebenwiesenstrasse und im Talacker. Dafür muss jedoch je ein Projekt erstellt werden, damit möglichst mit dem EKS, der SASAG/Swisscom und bezüglich Strassen und Abwasser koordiniert vorgegangen werden kann. Walter Linsi Sozial- und Wasserreferent / IT Verantwortlicher

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Informationen aus dem Forst- und Umweltreferat Bitte nur Kehrichtsäcke mit dem Aufdruck der Gemeinde verwenden. „Normale“ Kehricht- oder Düngersäcke, die mit einer Sperrgutmarke versehen worden sind, werden stehen gelassen. Kehrichtsäcke bitte nicht am Vortag ins Freie stellen. Streunende Katzen und Hunde, aber auch Füchse, reissen die Säcke auf. Falls es Ihnen nicht möglich ist, die Kehrichtsäcke am Sammeltag bereit zu stellen, sorgen Container für Abhilfe.

Hauskehrichtabfuhr Jeden Mittwochmorgen, ausser an Feiertagen wie Neujahr, Berchtoldstag, 01. Mai, 01. August, Weihnachten, Stephanstag

Ausserordentliche Abfuhrdaten Keine

Altpapier- und Karton Freitag, 1. September 2017 (Schule Wilchingen) Samstag, 2. Dezember 2017 (Pfadi Wilchingen)

Tonerkartuschensammlung Leere oder auch volle Behälter von Druckern und Kopierern aller Marken können auf der Gemeindeverwaltung abgegeben werden.

Öffnungszeiten Entsorgungsplatz „Betten“ Dezember bis Februar jeden 1. Samstag im Monat von 13:00 bis 14:00 Uhr März bis November jeden Samstag im Monat von 13:00 bis 14:00 Uhr Oktober zusätzlich jeden Mittwochabend von 18:00 bis 18:30 Uhr Kleine Mengen Grüngut kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten in einem östlich des Feuerwehrmagazins aufgestellten, frei zugänglichen Container deponiert werden. Frei zugänglich ist ebenfalls das ganze Jahr über der Aschecontainer, der beim Grüngutcontainer steht. Angenommen wird Asche aus mit naturbelassenem Holz befeuerten Cheminées und Cheminéeöfen der Typen B1 und B2, Holz- sowie Kachelöfen. Rasenschnitt, Laub und Kleintiermist kann nicht mehr bei Hanspeter Gysel, Schelmengasse 2, 8217 Wilchingen, deponiert werden.

Bezug offizielle Kehrichtsäcke und Sperrgutmarken

Entsorgungsplatz für Astmaterial

Maxi Dorfladen, Hauptstrasse 34, 8217 Wilchingen

Für Bewohner und Grundeigentümer von Wilchingen und Osterfingen ist diese Ablagerung gratis.

VOLG Dorfladen, Hauptstrasse 85, 8217 Wilchingen

AG E. Hablützel & Co

Öffnungszeiten Montag – Donnerstag 08:00 – 11:30 und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr Freitag 08:00 – 11:30 und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Giftsammlungen 2017 keine mehr. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presse.

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Buchsbaumzünsler Um eine weitere Verbreitung zu vermeiden gehört vom Buchsbaumzünsler befallenes Grüngut in den Schwarzkehrichtsack! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Leiter Werkteam Stefan Rössler 052 632 65 08

Zurückschneiden von Hecken Bäume, Sträucher, Grünhecken sowie andere Pflanzen (z.B. Gräser, Farne) sind bis auf die Grenze des öffentlichen Grundes zurückzuschneiden, auch in der Flur.

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In jedem Fall soll die lichte Höhe über öffentlichen Strassen 4,5 m und Hecken über Fusswegen und Trottoirs 2,5 m betragen. Vorbehalten bleiben die Abstandsvorschriften des Strassengesetzes (Art. 25 Abs. 3). Besonders wichtig ist dies bei Verkehrseinmündungen und Kreuzungen. Bei Pflanzen ist der Abstand im Verlauf des natürlichen Wachstums jederzeit anzupassen. Die Kandelaber, Hydranten und Hauszufahrten müssen frei gelegt werden. Die Strassennamen und Hausnummern müssen sichtbar sein. Wir danken Ihnen für die baldige Erledigung


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Waldbewirtschaftung Einsatz von Forstmaschinen Immer wieder gibt die heutige Waldbewirtschaftung und der damit verbundene Einsatz von Vollernter und Forwarder Anlass zu Diskussionen in unseren Dörfern. Dies vor allem dann, wenn das Wetter beim Einsatz dieser Maschinen nicht optimal ist. In unseren Wäldern erfolgt der Einsatz von Holzerntemaschinen dort, wo Holz mit geringem Verkaufswert geerntet wird. Das heisst nur dort, wo zum Vornherein geringe Erträge zu erwarten sind. Um in der Forstwirtschaft nicht zu tief in die roten Zahlen zu geraten, ist der Einsatz dieser Maschinen aber unumgänglich. Als Unterstützung der Holzerntegruppe oder wenn Holz mit Borkenkäferbefall möglichst rasch geschlagen werden muss dient der Forwarder als starke Erleichterung des harten Holzernteeinsatzes. Das geschlagene Holz wird bis in den Kranbereich an der Rückgasse gefällt und vorgerückt. Danach werden die verschiedenen Holzprodukte vom Forwarder mit dem Kran geladen und nach Sortimente getrennt an der Waldstrasse für den Verkauf bereitgestellt.

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Für die Schnitzelproduktion sollte das geschlagene Holz nicht am Boden nachgezogen werden. Steine und Fremdkörper dürfen bei der Schnitzelproduktion nicht in die Holzhackmaschine gelangen. Auch so mancher Brennholzbezüger ist froh, wenn das bezogene Holz nicht vor `Dreck` strotzt. Unsere Waldbewirtschaftung basiert auf dem jährlichen Zuwachs. Dieser wird seit über 140 Jahren vom Kanton ermittelt und kontrolliert. Er dient als Grundlage des Betriebsplans unserer Gemeinde. In Wilchingen und Osterfingen wachsen 7000 m3 Holz pro Jahr nach. Zurzeit werden zwischen 6000 und 6500 m3 Holz geerntet. Die Holzernte wird aber auf absehbare Zeit nicht alle kostenerzeugenden Leistungen des Forstes abdecken können. Die Frage, wieviel uns unser Wald wert ist und was er kosten darf, ist in der Vergangenheit schon mehrmals aufgeworfen und diskutiert worden. Die Frage wird auch in Zukunft Anlass zu Diskussionen sein, denen sich der Gemeinderat nicht entziehen wird. Hansueli Stoll Forstreferent

Wildunfall Richtiges Verhalten 1. Anhalten und Warnblinker einschalten. 2. Unfallstelle sichern (Warnweste anziehen, Pannendreieck). 3. Polizei benachrichtigen (zuständiger Jäger/Jagdaufseher wird aufgeboten) Tel. 117. 4. Sich dem Wildtier auf keinen Fall nähern! Versuchen Sie nicht selber dem verletzten Tier zu helfen, Wildtiere bekommen Angst und werden noch mehr gestresst. 5. Auf Polizei, Jagdaufseher oder Jäger warten Wildunfälle melden ist Pflicht! Nur wenn die Meldung unverzüglich erfolgt, kann das Wild gesucht und wenn notwendig erlöst werden. Der Jagdaufseher oder Jäger kann für die Versicherungen ein Protokoll ausstellen.

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Informationen aus dem Baureferat Die Erweiterung der Fernwärmeheizung in Richtung Haidenhof ist auf gutem Wege. Die Dienstbarkeitsverträge sind unterzeichnet, sodass der Erweiterung nichts mehr im Weg stehen sollte. Auch nichts mehr im Wege stehen soll der neuen Badesaison. Aus Sicherheitsgründen mussten diverse Umgebungsarbeiten dringend ausgeführt werden. Mit dem Verein Pro Badi einigte man sich auf eine Teilung der anfallenden Kosten Für alle brandschutztechnische.n Belange wird neu die kantonale Feuerpolizei zuständig sein. Die Umsetzung von sich häufenden Änderungen und Neuerungen verlangen nach geschultem und kompetentem Perso-

nal, was einzelne Gemeinden kaum mehr gewährleisten können. Für das Förderprogramm Energie 2017 ist neu der Kanton zuständig, die Finanzierung erfolgt aber weiterhin durch den Bund. Unterstützt werden nach wie vor Gebäudehüllensanierungen. Die Beiträge für Dach und Fassaden sind höher als im Vorjahr; die Förderbeiträge für Fenster, Kellerdecken und Estrichböden sind hingegen eingestellt. Weitere Informationen (Broschüre und Formulare) sind zu finden unter: www.energie.sh.ch. Remo von Ow Baureferent

Jahresbericht Altershaamet „Wer das Ganze im Blick behält, kann das Detail richtig einschätzen!“ Dieser Grundsatz gilt nicht nur für die Führung eines Betriebes, sondern ist auch hilfreich für die Bewältigung des Lebens überhaupt. Jeder Lebenslauf hat seine verschiedenen Etappen. Welches ist die beste und schönste Etappe? Ist es die letzte Etappe, auch wenn man sie im Heim verbringen muss? Die allgemeine Meinung dazu ist klar. Auf dem Abstellgleis fühlen sich die einen, die andern beklagen sich, weil sie sich ihrer Selbständigkeit und aller Freiheiten beraubt sehen. Das Schicksal verfügt, dass jeder Lebenslauf eine letzte Etappe kennt. Es ist die Zielgerade. Hier ist das Ziel plötzlich greifbar nahe. Diese letzte Phase hat wie allen andern auch ihre eigenen Merkmale und Ansprüche. Es braucht auf Grund der nachlassenden Kräfte und gesundheitlichen Beschwerden andere Wohnformen und Strukturen, die Sicherheit bieten. Die Freiheit und Unabhängigkeit wird nicht mutwillig eingeschränkt, sondern Wohnformen und Tagesabläufe werden so eingerichtet, dass trotz der vom Schicksal auferlegten Einschränkungen eine gute Lebensqualität möglich ist. Dazu gehören Sicherheit, Geborgenheit und das Gefühl umsorgt zu sein. Noch vorhandene Ressourcen werden gefördert. Viele unbeschwerte und schöne Stunden dürfen genossen werden im Bewusstsein, dass in dieser letzten Etappe, auf der Zielgerade des Lebens nicht mehr Verantwortung, Leistung und das Gefühl „Gebraucht-zu werden“ im Vordergrund stehen, sondern vielmehr der dankbare Rückblick 18

auf das vollbrachte Lebenswerk und die vielen wertvollen Erfahrungen ist jetzt wichtig. So kann in Zufriedenheit die Gegenwart genossen werden. Ohne Angst und Stress werden die letzten Schritte Richtung Ziel getan. Jeder Mensch muss seinen Lauf selber vollenden, doch wir in der Altershaamet stehen in der Verantwortung auf der Zielgerade jene Strukturen und Dienstleistungen zu bieten, die auch diese letzte Phase des Lebens zu einer guten Etappe werden lassen. Das war unsere Grundaufgabe im Jahre 2016 und dafür setzen wir uns auch im Jahre 2017 ein.

Bewohnerinnen und Bewohner Im Jahr 2016 weist die Altershaamet 14‘064 (im Jahr 2015 12‘699) Pflegetage aus. Von den 38 Plätzen waren immer alle Plätze belegt, ja es gab Phasen der Ueberbelegung, in denen auch alle Notplätze belegt waren. Von 12 Personen mussten wir definitiv Abschied nehmen. Ein Grund für die sehr gute Auslastung war auch die Schliessung des Pflegezentrums in Schaffhausen, die zu einem leichten Abbau der Pflegeplätze in der Stadt führte. Neben den Pflegetagen sind die geleisteten Pflegeminuten (Indikator für die Pflegeintensität), die mit dem BESA-System gemessen werden ein weiterer wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Heimjahres. Hier weisen wir für das Jahr 2016 910‘674 Minuten (934‘220 im Jahr 2015) aus. Die


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Pflegeintensität hat sich im Gegensatz zur Belegung leicht verringert. Wir dürfen das Jahr 2016 mit einem Betriebsgewinn abschliessen. Das Angebot von Tagesplätzen vor allem im Bereich der Betreuung von an Demenz erkrankten Personen wird nur sporadisch benutzt, das heisst unser Angebot ist bei weitem nicht ausgelastet. Obwohl die Entlastung der pflegenden Angehörigen ein akutes Problem bleibt, fällt es den Betroffenen sehr schwer Hilfe anzunehmen und vom Entlastungsangebot wirklich zu profitieren.

Personal 45 Personen teilten sich 25.5 Vollstellen. Der Wechsel in der Leitung des Pflegdienstes war nahtlos möglich. Ende August 2015 verabschiedete sich Frau Ellen Binder nach gut zweieinhalb Jahren von der Pflegdienstleitung. Frau Lisa Bernoulli übernahm im gleichen Monat die verantwortungsvolle Aufgabe. Sie hat sich sehr gut in ihre Aufgabe eingearbeitet. Im Hausdienst arbeitet seit dem 1. September 2015 Frau Felicitas Oliva als Leiterin vor allem in Bereichen Service, Reinigung und Lehrlingsbetreuung. Hier geht es darum die Arbeitsabläufe zu analysieren und neu anzupassen. Diese Aufgabe ist neu in der Altershaamet und bedarf deshalb einer längeren Einarbeitungsphase. Vier Lernende in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft und Küche werden ausgebildet. Zwei Lernende haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, Frau Jela Nussbaumer, die Ausbildung als Assistentin Gesundheit und Soziales sowie Herr Lukas Gysel als Hauswirtschaftspraktiker. Drei Lernende haben ihre Ausbildung im August 2016 begonnen, Frau Jovana Jovanovic und Frau Leunora Ismajlini in der Pflege, sowie Frau Lea Franikic in der Hauswirtschaft. Weiter beschäftigen wir seit dem August 2016 zwei Praktikantinnen. Frau Armonda Xheladini absolviert das Praktikum des Berufseinführungsjahr (wöchentlich zwei Tage Schule und drei Tage Praktikum in der Pflege) in unserm Betreib. Frau Jasmin Holderegger bereitet sich in einem einjährigen Praktikum nach ihrem Abschluss der FMS auf die Fachmatura Gesundheit vor. Das ist unser Beitrag an die Ausbildung von künftigen Pflegefachkräften, die uns trotz düsteren Prognosen hoffen lassen, dass

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der Fachkräftemangel mindestens gelindert werden kann.

Entwicklungen, die Veränderungen erfordern Auch im Jahr 2016 bleibt der Trend ungebrochen, dass die Leute oft vom Spital direkt in die Heime verlegt werden. Das erfordert grosse Flexibilität von allen Betroffenen, weil die Eintritte nicht langfristig geplant und dementsprechend auch gründlich vorbereitet werden können. Auch der administrative Aufwand rund um die Eintritte ist grösser geworden. Deshalb hat der Stiftungsrat entschieden ab dem Jahr 2017 eine Eintrittspauschale von Fr. 200.— zu erheben. Die Nachfrage nach Therapien im Heim steigt massiv. Eine Arbeitsgruppe ist daran Verbesserungen in diesem Bereich prüfen zu prüfen. Die ungeplanten, manchmal auch nicht planbaren Eintritte erfordern zwei Massnahmen. Einerseits muss das Angebot an Notplätzen erhöht werden. In diesem Bereich bieten uns die Alterswohnungen neue Möglichkeiten. Andererseits muss die Schnittstelle Spitex/ Heim optimiert werden. Hier gäbe es durchaus Sparpotential für den Gesundheitsbereich, weil mit weitsichtiger Planung und enger Zusammenarbeit mancher Heimeintritt ohne den Umweg über das Spital erfolgen könnte. Das sind Entwicklungen aus dem Jahre 2016, die zu konkreten Veränderungen in den kommenden Jahren führen werden.

Dank So möchte ich allen Bewohnerinnen und Bewohnern ganz herzlich danken, die das Gastrecht im Jahr 2016 in der Altershaamet in Anspruch genommen haben. Ein grosses Danke-Schön gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Freiwilligen, dem Verein Altershaamet und auch dem Stiftungsrat, die alle an ihrem Ort und mit grossem Engagement das Beste zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner leisten. Die Menschen sollen sich bei uns auf der Zielgerade ihres Lebens wirklich in Sicherheit und Geborgenheit „dihaam“, zu Hause fühlen. Hans Erni, Heimleiter

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Informationen aus der Gemeindeverwaltung Meldepflicht Vermieter

Grabpflege Friedhöfe

Gemäss Art. 4 der Polizeiverordnung der Gemeinde Wilchingen vom 13. Mai 2011, in Kraft getreten am 11. Oktober 2011, sind Personen, die Wohn- und Geschäftsräume entgeltlich oder unentgeltlich zur Allein- oder Mitbenützung zur Verfügung stellen verpflichtet, ein- und ausziehende Vertragsparteien der Einwohnerkontrolle zu melden.

Gemäss Art. 23 der Bestattungs- und Friedhofverordnung der Gemeinde Wilchingen vom 12. Juni 2013, in Kraft getreten am 05. September 2013, sind die Angehörigen für den Unterhalt und die Bepflanzung der Gräber verantwortlich.

Wir bitten Vermieterinnen und Vermieter, diese Bestimmung in Zukunft zu beachten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Entschuldigungen für Abstimmungen, Wahlen und Gemeindeversammlungen Es gibt nach wie vor Stimmberechtigte, die sich mit einem freundlichen Brief bei der Gemeinde dafür entschuldigen, dass sie nicht an der Abstimmung, Wahl oder Gemeindeversammlung teilnehmen konnten. Für diese schöne Geste herzlichen Dank. Diese ist allerdings nicht notwendig. Wichtig ist lediglich, dass der Verwaltung innert drei Tagen nach dem Urnengang oder der Versammlung der Stimmausweis zurückgegeben wird. Eine Unterschrift auf dem Stimmausweis ist nicht nötig.

Rückgabe

der

Stimmausweise

nach Abstimmungen, Wahlen und Gemeindeversammlungen Wir bitten Sie, der Verwaltung die Stimmausweise nach Abstimmungen, Wahlen und Gemeindeversammlungen in Zukunft nicht mehr verpackt im Stimmcouvert, sondern offen zurück zu geben. Damit ersparen Sie der Verwaltung das aufwändige Öffnen der Couverts. Vielen Dank.

Jodtabletten Bitte melden Sie sich bei uns, falls Sie noch keine Jodtabletten erhalten haben. Ihre Einwohnerkontrolle

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Wir bitten deshalb die zuständigen Angehörigen, zu hoch gewordene sowie über die Grabeinfassung hinaus gewachsene Pflanzen soweit zurückschneiden, dass die Grabinschrift gelesen und der Durchgang zwischen den Gräbern wieder problemlos begangen werden kann. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Infotafeln Ortseingänge Das Werkteam hat an den Orteingängen Fundamente für das Aufstellen von Plakatständern betoniert. An den fixen Ständern können Plakate im Weltformat (116.5 x 170 cm) angebracht werden. Diese Plakatständer stehen auch allen Ortsvereinen für Veranstaltungshinweise zur Verfügung. Vorrang hat jedoch die Gemeinde. Die Plakate sollten wasserfest sein. Sie sind dem Leiter Werkteam Stefan Rössler, Tel. 052 687 02 88, abzugeben. Er ist dann für das rechtzeitige und fachgerechte Anbringen der Veranstaltungsplakate besorgt.

Erneuerung Sägereistrasse Die Sägeristrasse wird von anfang Juni bis Ende Juli 2017 saniert. Wir bitten für die Unanhemilchkeiten um Entschuldigung.

Algen im Bettenweiher Die Algen im Bettenweiher können zur Zeit nicht entfernt werden, da diese voller Amphibien und weiterer Wassertiere sind.

Ihr Werkteam


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Planen Sie ein Fest mit Freunden oder der Familie? Suchen Sie dafür eine geeignete Lokalität? Da bietet sich die Cholplatzhütte auf dem Rossberg an. Sie verfügt über 35 Sitzplätze, ist innen frisch renoviert, neu isoliert, mit elektrischem Licht ausgerüstet und hat ein WC. Der Mietpreis für einen Tag beträgt: Einheimische: Fr. 80.00 Auswärtige: Fr. 150.00 Bedingt durch die Köhlerei ist die Cholplatzhütte vom 7. August bis zum 2. September 2017 leider nicht verfügbar. Ausserdem kann auch die einfachere Oberholzhütte gemietet werden. Der Mietpreis für einen Tag beträgt: Einheimische: Fr. 40.00 Auswärtige: Fr. 60.00 Kontakt Hüttenwart: Reiner Gysel-Lampert, Sägereistrasse 7, 8217 Wilchingen, 052 681 19 42, 079 534 18 03 oder talheim@gmx.ch

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Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Schaffhausen Pflegekinderaufsicht

Meldepflicht bei Betreuung von Kindern in Tagesfamilien* Tagesfamilien, welche tagsüber an mindestens 4 Halbtagen pro Woche eines oder mehrere Kinder unter 12 Jahren gegen Entgelt im eigenen Haushalt betreuen, müssen die Anzahl der Tageskinder der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB melden. Maximal können 6 Kinder gleichzeitig, die eigenen Kinder unter 12 Jahren mit eingeschlossen, in einer Tagesfamilie betreut werden. Werden mehr als sechs Kinder tagsüber betreut, gilt die Tagesfamilie als Einrichtung der familienergänzenden Kinderbetreuung (Kita) und bedarf als solche einer Bewilligung der KESB. Tagespflege mit Übernachtung: Wer ein minderjähriges Tageskind mehr als 30 Nächte pro Jahr entgeltlich oder mehr als 90 Nächte pro Jahr unentgeltlich auch nachtsüber betreut, benötigt eine Pflegefamilienbewilligung der KESB. Weitere Auskünfte erteilt die Pflegekinderaufsicht der KESB, Tel. 052 632 55 84 oder kesb@ktsh.ch. Alle Richtlinien und Formulare sind auch elektronisch verfügbar: www.sh.ch/Kindes-und-Erwachsenenschutzb.4028.0.html -------* Vgl. Pflegekinderverordnung des Bundes (SR 211.222.338) und Kantonale Pflegekinderverordnung (SR 211.224)

Ortsmuseum offen Sonntag, 07. Mai 2017 Sonntag, 04. Juni 2017 Sonntag, 02. Juli 2017 Sonntag, 06. August 2017 Sonntag, 03. September 2017 Sonntag, 24. September 2017 (1. Herbstsonntag) Sonntag, 01. Oktober 2017 (2. Herbstsonntag) Jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen auf Verlangen. Anmeldungen nimmt die Gemeindekanzlei (Telefon 052 632 65 03 oder E-Mail bruno.kuelling@ktsh.ch) gerne entgegen.

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Voranzeige

Einwohnerkonferenz Mittwoch, 13. September 2017 20.00 Uhr Storchensaal • • •

Gemeinsamer Blick auf die Gegenwart: Wo steht unsere Gemeinde? Gemeinsamer Blick in die Zukunft: Wohin soll der Weg führen? Themen, die unter den Nägeln brennen …

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Um über diese Fragestellungen und Themen diskutieren und Ihre Meinung einholen zu können, möchte Sie der Gemeinderat jetzt schon herzlich zur Einwohnerkonferenz einladen und Sie ermuntern, mitzumachen, mitzudiskutieren und dem Gemeinderat Ihre Vorstellungen mit auf den Weg zu geben. Mitberücksichtigen möchten wir auch diejenigen Themen, die Sie im Vorfeld eingegeben haben. Der Gemeinderat freut sich jetzt schon auf rege Debatten und einen offenen Austausch.

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Gemeindeversammlung Mittwoch, 15. Juni 2017, 20.00 Uhr Storchensaal 1. Bericht und Antrag betreffend die Genehmigung der Rechnung der Gemeinde Wilchingen für das Jahr 2016 2. Verschiedenes Die Stimmrechtsausweise im Format A5 erhalten Sie in einem Couvert per Post. Bezüglich Stimmberechtigung und Stimmpflicht verweisen wir auf die gesetzlichen Bestimmungen, wonach die Teilnahme an der Gemeindeversammlung für alle Stimmberechtigten bis zum vollendeten 65. Altersjahr obligatorisch ist. Entschuldigungen sind unter Angabe der Gründe spätestens am dritten Tag nach der Versammlung beizubringen. Die Akten, welche zu den Verhandlungsgeschäften der Gemeindeversammlung vorhanden sind, liegen, soweit sie den Stimmberechtigten nicht zugestellt werden, auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf oder können von der Homepage www. wilchingen.ch heruntergeladen werden. Wilchingen, 17. Mai 2017

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Der Gemeindepräsident: Ruedi Leu


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ORIENTIERUNGSVERSAMMLUNG Donnerstag, 8. Juni 2017, 20.00 Uhr, Storchensaal 1. Die Geschäfte der Gemeindeversammlung 2. Informationen / Fragen / Disskussion

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Bericht und Antrag betreffend die Genehmigung der Rechnung der Gemeinde Wilchingen für das Jahr 2016 RECHNUNG DER GEMEINDE WILCHINGEN FÜR DAS JAHR 2016 Kommentar zur Rechnung 2016 Die Rechnung für das Jahr 2016 schliesst ohne zusätzliche Abschreibungen mit einem Ertragsüberschuss von CHF 10‘135.85 ab. Budgetiert wurde ein Ertragsüberschuss von CHF 53‘750.--. Der Gewinn wird dem Kapitalkonto gutgeschrieben. Anstelle der budgetierten CHF 250'000.-- wurden CHF 735'000.-- dem Investitions- & Sanierungsfonds entnommen, bei gleichzeitigem Zuwachs von CHF 300'000.-- statt der budgetierten CHF 106'000.--. Die für das Jahr 2015 budgetierten Fondsbezüge (Budget 2015 CHF 650‘000.-- / Rechnung 2015 CHF 150‘000.--) wurden infolge Verzögerungen der Investitionen erst im 2016 getätigt. Trotz des im Vergleich zum Budget massiv geringerem Finanzausgleichs haben folgende Posten massgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen: -

Kostenbewusstes Führen über alle Referate und Hauptkonten, soweit diese beeinflussbar waren.

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In der Summe entsprechen die ordentlichen Abschreibungen dem Budget, obwohl auf Einzelposten massive Abweichungen zum Budget sind.

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Ausgabenreduktion in der Orientierungsschule von ca. CHF 100'000.-- (Hauptgründe: Reduktion der Anzahl Lektionen, Rotationsgewinn bei Fluktuationen im Lehrerteam)

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Die Lohnerhöhung betrug im Jahr 2016 generell 1.2%.

-

Etwas höhere Gemeindesteuereinnahmen von ca. CHF 52'000.-- gegenüber Budget. Dazu trugen vor allem die natürlichen Personen bei.

Kurzanalyse der Bestandesrechnung per 31.12.2016: Die Bilanzsumme beträgt CHF 14‘605‘806.53. Eigenkapital, Spezialfinanzierungen und Fonds-Bestände betragen 50.6% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital hat sich um den Gewinn auf CHF 2‘265‘586.88 erhöht und bildet 15,5% der Bilanzsumme. Kurzanalyse der laufenden Rechnung 2016: Das Ergebnis der laufenden Rechnung weist einen Ertragsüberschuss von CHF 10'135.85 aus. Dieses liegt, ohne zusätzlichen Abschreibungen, unter dem Voranschlag, der mit einem Ertragsüberschuss von CHF 53‘750.-- rechnete. Die Details sind im Anhang ausgewiesen.

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A ATR A G

Details zur Rechnung 2016 I. Bilanz AKTIVEN    

 

Die flüssigen Mittel betragen per 31.12.2016 CHF 2‘272‘581.97 Die Ende Dezember 2016 gestellten Wärmeverbund-, Stimmbussen- und AbschlussRechnungen sind in den Debitoren (Kto. 1015.01) ausgewiesen. Die Guthaben bei der Eidgenössischen Mehrwertsteuer für das 4. Quartal 2016 sind für die pflichtigen Abteilungen (Abfall, Fernwärme, Wasser und Abwasser) in den Konten 1015.70 bis 1015.77 aufgelistet. Im Rechnungsjahr 2016 wurden Aktien in Höhe von 75 x CHF 1750.-- der Clientis BS Bank Schaffhausen verkauft. Der Bestand beträgt per Ende Jahr 2'477 Aktien, diese sind mit einem Buchwert von CHF 1'000.-- pro Stück in der Bestandesrechnung enthalten. Der Buchgewinn aus dem Verkauf der 75 Aktien betrug CHF 56‘250.--. Bei den Sachgütern im Verwaltungsvermögen ergibt sich eine Zunahme von CHF 663‘500.--. Die ordentlichen Abschreibungen betragen CHF 352'797.70, zusätzlichen Abschreibungen wurden nicht getätigt. Bei der Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung konnte erstmals wieder ein Ertragsüberschuss erzielt werden, weshalb der Schuldsaldo abgebaut werden konnte (Kto. 1800.13) und der Fonds sich wieder auf CHF 11'865.-- (Kto. 2280.13) erholt hat. Die angekündigten Massnahmen haben grösstenteils damit bereits gegriffen. Bei Grünabfällen sind noch weitere Massnahmen eingeleitet.

PASSIVEN   

In der Position 200 "Laufende Verpflichtungen" sind die offenen Kreditorenforderungen per 31.12.2016 für das Jahr 2016 aufgelistet. Die Forderungen der Eidgenössischen Mehrwertsteuer für das 4. Quartal 2016 sind für die pflichtigen Abteilungen (Abfall, Fernwärme, Wasser, Abwasser) in den Konten 2000.10 bis 2000.13 aufgelistet. Im Konto 2050.00, Saldo der Transitorischen Passiven sind Verpflichtungen von CHF 933‘603.63 für das Rechnungsjahr 2016 sowie bereits eingegangene Erträge für das Jahr 2017 verbucht.

II. Laufende Rechnung 0

ALLGEMEINE VERWALTUNG

011.310.10 / 318.10 Inserate, Publikationen Im 2016 waren es 11 Abstimmungs-/Wahlgänge, budgetiert waren deren 6 020.301.00 Besoldungen Seit Sommer 2016 wurden aus Belastungsgründen erhöhte Ressourcen in der Steuerverwaltung (ca. CHF 10'000.--) notwendig, diese werden kompensiert zu Gunsten Erbschaftsamt 103.301.00 020.434.05 Dienstleistungen und Sachleistungen Rückerstattungen Der Sekretär des Abwasserverbandes erbrachte auch 2016 mehr Leistung für den Verband als im Budget vorgesehen. 028.309.10 Weiterbildung

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Beinhaltet die Ausbildungs-Kurse für den Lehrling mit ca. CHF 3'000.-028.310.10 Inserate und Publikationen Inserate Fachperson Betreuung Kind waren nicht eingeplant 028.436.05 Prämien-Rückerstattungen Überschussbeteiligung Concordia 2013-2015 090.311.00 Mobiliar, Maschinen, Einrichtungen EDV 1 zusätzlicher Arbeitsplatz Verwaltung (Naturpark) 090.314.00 Unterhalt Gebäude und Anlagen (Storchen) Neuer Wärmetauscher CHF 3'200.--, Mobilfunk im Lift (Änderung analog auf digital) CHF 1'000.--, Unterbaumöbel im Saal CHF 3'100.— 090.319.00 Verschiedene Ausgaben Aktenvernichtungskosten sowie Containerplomben auf Vorrat 091.312.00/10 Energie, Wasser / Heizkosten Hohe Energie-, Wasser- und Heizkosten, da die Unterkunft im Dezember 2015 mit Flüchtlingen besetzt war und die Kosten nach Ablesung 2016 angefallen sind. 091.314.00/10 Unterhalt Gebäude und Anlagen (Betten) Reparaturen infolge Beanstandungen der periodischen Elektro-Kontrolle wurden nicht budgetiert

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ÖFFENTLICHE SICHERHEIT

103.301.00 Besoldungen Entlastungsgrund siehe 020.301.00 103.431.00 Gebühren Es gibt keinen direkten Zusammenhang zu Lohnkosten. Die Gebühren hängen von den abgeschlossenen Inventuren ab. Der Rückstand hier wurde abgebaut. 140.309.50 Kurse, Sold, Rapporte Übermässig viele Einsätze bei Unwetterschäden. Diese können auch nicht weiter verrechnet werden (höhere Gewalt). 150.314.00 Unterhalt von Schiessanlagen Dr. von Moos AG für Beratung Kugelfang Schiessanlage (Analyse Belastung alter Standorte). Das Interkantonale Labor hat verlangt, dass alle neuen und alten Standorte der Schiesswalle auf Bleibelastung untersucht werden sollen.

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BILDUNG

212.302.00: Besoldungsanteile Lehrkräfte (Orientierungsschule): Reduktion der Anzahl Lektionen und Gewinn durch Rotationen im Lehrerteam 219.311.00 Mobiliar, Maschinen und Einrichtungen Erneuerung Tische und Bänke CHF 7'210.-- Schulhofplatz 219.314.00 Unterhalt Gebäude und Anlagen Diverse Beleuchtungen mussten zusätzlich ersetzt werden. 219.318.10 Telefon, Kommunikation Umstellung Telefone u. Geräte auf neue Anlage KSD

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KULTUR UND FREIZEIT

301.319.00 Verschiedene Ausgaben Nicht budgetierte Auslagen für die Beteiligung an der Museumsnacht (Teilnahme war bei Budgeterstellung noch nicht bekannt) 304.365.00 Beiträge an Vereine / Anlässe Der grösste Ausgabeposten ist der Beitrag für den Denkmalschutz der Bergtrotte. Der Beitrag von 2/3 des Kantonsbeitrages war die Bedingung für die Auslösung der Subventionen vom Kanton und Bund. Die Abwicklung dieses Geschäftes war im Jahre 2015 geplant und daher nicht im Budget 2016 enthalten. 309.301.10/11 Besoldungen Genussregion / Naturpark Die Besoldungen von Genussregion und Naturpark sind unter 436.10/11 rückvergütet worden. Ab 2018 wird die Besoldung der Angestellten des Naturparkes nicht mehr über die Gemeinde abgewickelt. 330.314.11 Unterhalt der Spielplätze Sitzbänke und Kletterbaum für Spielplatz Storchen 340.314.00 Unterhalt Gebäude und Anlagen (Schwimmbad) Sicherheits-Zaun; Anteil von Pro Badi s. Kto. 436.01

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GESUNDHEIT

448.318.01 Dienstleistung und Honorare Steigerung der Dienstleistungen und Honorare (Pikettentschädigung für Geburten)

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SOZIALE WOHLFAHRT

520.360.00 Beiträge an Krankenversicherungs-Prämie Der Kanton hat viel zu tiefe Aufwendungen für Prämienverbilligungen vorgegeben. 540. Jugendarbeit Klettgau JAK Projekt, Netto-Anteil an Hockey Platz Nässi in Hallau 542. Kinder und Schülerhort Ist erst ab Mai 16 angelaufen. Gestartet mit wenigen Kindern. Daher Elternbeiträge unter Budget. Zurzeit steigendes Interesse. Anfangsinvestitionen, noch nicht alle Module kostendeckend besetzt. 589.301.00 Besoldungen Externe Hüte-Massnahme. Die Sozialhilfe bezahlt direkt. Der Gemeindeanteil muss über die Löhne laufen, wird aber mit Sozialleistungen unter Konto 452.00 wieder der Sozialhilfe in Rechnung gestellt.

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VERKEHR

620.301.10 Strassen Die Flurwarte haben aus Prioritätsgründen mehr für die Gemeindestrassen gearbeitet. Dafür sind die Güterstrassen Kto. 621.301.10 weniger belastet. 620.314.20 Erstellung, Erneuerung und Unterhalt der Strassenverkehrsanlagen Auf dem Trottenweg zwischen Trotte und Kirche wurden anstelle der submittierten Oberflächenbehandlung Deckbeläge eingebaut.

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Zudem mussten wegen der ungeplanten Kabeltrassen Erneuerung im Quellenweg durch das EKS die Randabschlüsse erneuert werden. 620.314.21 Erstellung, Erneuerung und Unterhalt der Strassenbeleuchtung Wegen der ungeplanten Kabeltrassen Erneuerung im Quellenweg durch das EKS musste auch das ÖB-Kabel erneuert und eine Kandelaber ersetzt werden. 620.391.00 Verrechnung Abschreibungen Zusätzlich zum Budget die Abschreibung des neuen Gemeindefahrzeuges (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 08.06.16) 621.314.01 Unterhalt Drainagen Unterhalt konnte nicht ausgeführt werden, wegen einer Einsprache gegen die Vergabe der Ingenieurarbeiten. 651.314.00 Bushaltestellen Kauf Teilfläche für Bushäuschen Wiiplatz ca. CHF 6'000.--

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UMWELT UND RAUMPLANUNG

700.314.20 Reparaturen Leitungsnetz Viele Leitungsbrüche, Nassackerstrasse, Dorfstrasse-Marktweg, Gartenweg, Dorfstrasse, Zollstrasse, Mühlibach, Bettengasse. Der Betrag von CHF 15'000.-- konnte an Dritte weiterverrechnet werden; siehe Kto. 436.10. 700.314.21 Unterhalt Quellen, Brunnen Versetzung des Storchenbrunnens: CHF 10'780.-700.380.01 Einlagen in Rückstellungen (GWPW) Neues Konto (Vorjahr im 380.00): Mehreinnahmen aus Wasserzins-Erhöhung für GWPW Wolfgalgen. 712.434.10 Abwasserreinigungsgebühren Da der Wasserverbrauch tiefer als in den Vorjahren liegt, ist auch die Abwasserreinigungsgebühr entsprechend tiefer. 720.318.42 Grünabfälle, Häckseldienst Übermässige Benutzung des freistehenden Containers (auch durch nicht ordnungsgemässen Abfall) sowie grosse Abfuhrkostenansätze. Noch im 2016 wurden neue Abfuhrverträge vereinbart. Die Bevölkerung ist aufgefordert, ordnungsgemäss zu entsorgen. 781.314.00 Unterhalt Kühlanlage Neue Konfiskatkühlanlage gemäss Kontrollstelle notwendig: CHF 19'700.- statt CHF 14'000.790.318.50 Generelle Planung, Ortsplanung Die Kosten für Planungen sind jeweils abhängig vom Verfahren. Zusätzliche Verhandlungen mit Grundeigentümern und die Behandlung von Einwendungen und Einsprachen lassen sich nicht optimal budgetieren. Wesentliche Ausgabeposten waren 2016 Aufwendungen für Vermessungen und Nachführen von Daten und Pläne, Zonenplanänderung, Quartierplan Haidehof etc.

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VOLKSWIRTSCHAFT

810.319.00 Verschiedene Ausgaben Waldstrassenrichtplan-Bereinigung

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A ATR A G

814.314.00 Unterhalt Gebäude und Anlagen Total-Renovation Cholplatzhütte (auch in Hinsicht auf das bevorstehende Köhlerfest) 815 Waldschäden Massiver Käferbefall ab Winter 15/16 bis weit ins 2016 erforderte sofortige Massnahmen

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FINANZEN UND STEUERN

900. Gemeindesteuern Massiv mehr Steuereinnahmen, insbesondere bei den natürlichen Personen, ergeben ein ganz erfreuliches Steuerergebnis, auch wenn die Zu- und Abrechnung der juristischen Personen nur gut die Hälfte einbrachten. 900. Gemeindesteuern Die Einkommens- und Vermögenssteuern bei den natürlichen als auch den juristischen Personen ergeben einen erfreulichen Mehrertrag von ca. CHF 52‘000.- gegenüber dem Budget. Da sowohl bei den natürlichen wie auch den juristischen Personen die definitiven Steuerrechnungen tiefer waren als die provisorischen Rechnungen des Vorjahres, wurde das Budget bei den Zu- und Abrechnungen unterschritten. Durch regen Liegenschaftshandel mit hohen Gewinnen profitierte auch die Gemeinde bei den Grundstückgewinnsteuern. Diese wurden direkt durch Einlage in die Rückstellungen kompensiert. Nachdem ein hängiger Bundesgerichtsentscheid nun abgeschlossen werden konnte, mussten einige Personen nun die Verzugszinsen begleichen. 920.444.00 Finanzausgleich Der Finanzausgleich in Höhe von CHF 135'468.-- ist ca. CHF 152'000.-- tiefer als vom Kanton prognostiziert. Wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich die Steuerkraft weiter positiv entwickelt hat. Eigentlich erhält Wilchingen zurzeit nur noch den Lastenausgleich (Fläche und Schüler), dies als Folge positiver Abschlüsse der letzten Jahre. 941. Buchgewinne, Buchverluste 2016 wurden wie geplant 75 Aktien zu einem Nettoertrag von CHF 1750/Aktie verkauft. Somit sinkt der Aktienbestand auf 2‘477 Aktien. 947.310.10 Inserate, Publikationen Ungeplante Mehr-Ausgaben an Inserate für Pächter Rest. Gemeindehaus 947.311.00 Mobilien Rückkauf Wirte-Inventar Rest. Gemeindehaus CHF 20'000.-947.312.00 Energie, Wasser Der Strom des Restaurants Gemeindehaus schlägt seit Betriebsschluss mit CHF 9'000.-- zu buche. Die Kühlanlage wurde auf Hinweis des Herstellers nicht abgeschaltet (um keine Schäden zu erhalten). Zwischenzeitlich wurden diese auf Rat eines Experten Ende Feb. 17 doch abgeschaltet, da allfällige Schäden einiges günstiger kämen. Bei der Stromkontrolle Ende April wurde festgestellt, dass EKS eine zu hohe Rechnung gestellt hatte. Die Gutschrift von ca. CHF 6‘000.-- erfolgt im 2017. 947.314.00 Unterhalt Gebäude Heizungsersatz Pfarrhaus Osterfingen CHF 39‘000.-- (Kostenanteil an Sanierung Wärmeverbund Osterfingen) Pfarrhaus Wilchingen: Kabelanschluss, neue Zählerverteilung CHF 15'000.-947.319.00 Verschiedene Ausgaben Projektstudie Rest. Gemeindehaus CHF 10'000.--, Anwaltskosten für Rechtsstreit mit Mieter CHF 4'700.--. Anwaltskosten wurden wieder in Rechnung gestellt unter 436.00

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A AT R AG

947.424.00 Buchgewinne bei Verkäufen Verkauf altes Pfadiheim und Verkauf kleines Grundstück oberes Stigili/ Osterfingen 990. Abschreibungen Die ordentlichen Abschreibungen betragen CHF 352'797.70. Zusätzliche Abschreibungen wurden nicht getätigt. 999. Abschluss Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung von CHF 10'135.85 wird vollumfänglich dem Kapitalkonto zugewiesen.

III. Investitionsrechnung Verwaltungsvermögen - Uebertrag Kindergartenwohnung vom Finanzvermögen ins Verwaltungsvermögen - Sanierung Kindergartengebäude, Verpfl’kredit 27.11.15 - Zweckverband Schulhaus Unterneuhaus, Verpfl’kredit 27.03.14 - Sanierung Kirchenzugänge u. Pfarrgarten, Verpfl’kredit 08.06.16 - Sanierung Gemeindestrassen MSE 2016 - Sanierung Strassenbeleuchtung - Sanierung Hofzufahrt ‘uf em Buck’ - Anpassung Wiiplatz - Ersatz Fahrzeug mit Anhänger, Verpfl’kredit 08.06.16 - Bushäuschen Wiiplatz - Ersatz Wasserzähler - Erstellung GWPW Wolfgalgen, Verpfl’kredit GV 03.12.14 - Sanierung Wasserleitung Dorfstrasse Oberdorf - Ertüchtigung Wasserversorgung, Verpfl’kredit 08.06.07 - Renaturierung ‘Sältebach’, Verpfl‘kredit 18.09.13 - Sanierung ‘Bettenweiher’, Verpfl‘kredit 10.06.15 - Renaturierung ‘Seegraben’ - Erstellung, Erweiterung Fernheizung Wilchingen - Sanierung/Erweiterung WVB Osterfingen Verpfl’kredit 08.06.16 - Zuweisung an Spezialfinanzierungen & Fonds Gesamtinvestitionen - Bundesbeiträge - Kantonsbeiträge - Entnahmen aus Spezialfinanzierungen & Fonds - Anschlussbeiträge - Beiträge andere Gemeinden - Zuweisung Fonds GWPW - Beitrag andere Gemeinden an GWPW - Entnahme Rückstellungen GWPW - Beiträge Dritter, Gewässerverbauung - Erschliessungsbeiträge * Nettoinvestitionen

-

CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF

101'950.00 20'860.20 138‘130.05 286'329.40 270'717.60 48'149.90 2'362.20 42'090.65 53'850.00 43'449.90 40'750.10 1'299'397.55 228'787.65 66'501.65 2'217.80 113'256.25 25'999.25 49‘486.35 303'247.50 94'749.75 3'232'283.75

CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF

39'588.60 66'112.25 294’836.20 432'989.60 39'515.30 231'481.50 660'000.00 374'688.55 16'237.00 60'537.05

CHF

1'016'297.70

IV. Dank und Schlusswort Dank Einsparungen bei der Orientierungsschule und Mehrertrag über das Gesamtpaket Steuern konnten die Differenzen der Kantonsvorgaben beim Finanzausgleich (massive Mindereinnahmen) und der Prämienverbilligungen (massive Mehrausgaben) noch kompensiert werden.

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Mit einem knapp positiven Rechnungsabschluss 2016 möchte ich wiederum allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprechen, vorab unserer Finanzverwalterin Cornelia Brütsch und dem umsichtigen Finanz- und Steuerverwalter Matthias Lindenmeyer für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Gemeinde. Dem restlichen Team der Gemeindeverwaltung, der GPK und dem Gemeinderatsgremium 2016/17 danke ich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.


- Beitrag andere Gemeinden an GWPW - Entnahme Rückstellungen GWPW - Beiträge Dritter, Gewässerverbauung - Erschliessungsbeiträge * Nettoinvestitionen

-

CHF CHF CHF CHF

660'000.00 374'688.55 16'237.00 60'537.05

CHF

1'016'297.70

A ATR A G

IV. Dank und Schlusswort Dank Einsparungen bei der Orientierungsschule und Mehrertrag über das Gesamtpaket Steuern konnten die Differenzen der Kantonsvorgaben beim Finanzausgleich (massive Mindereinnahmen) und der Prämienverbilligungen (massive Mehrausgaben) noch kompensiert werden. Mit einem knapp positiven Rechnungsabschluss 2016 möchte ich wiederum allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprechen, vorab unserer Finanzverwalterin Cornelia Brütsch und dem umsichtigen Finanz- und Steuerverwalter Matthias Lindenmeyer für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Gemeinde. Dem restlichen Team der Gemeindeverwaltung, der GPK und dem Gemeinderatsgremium 2016/17 danke ich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Fritz Vögele Finanzreferent

Antrag: Der Gemeinderat beantragt Ihnen, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger: 1. Die Rechnung der Gemeinde Wilchingen für das Jahr 2016 in der vorliegenden Form zu genehmigen (Ertragsüberschuss in Höhe von CHF 10‘135.85) und die Finanzverwaltung und den Gemeinderat zu entlasten. 2. Die Gemeindekanzlei zu beauftragen, die genehmigte Rechnung der Gemeinde Wil- chingen für das Jahr 2016 unverzüglich zur Prüfung ans dafür zuständige Amt für Justiz und Gemeinden, Mühlentalstrasse 105, 8200 Schaffhausen, weiterzuleiten. Der Präsident: Ruedi Leu Der Schreiber: Luc Schelker

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A AT R AG

Bericht und Antrag der Geschäftsprüfungskommission an die Gemeindeversammlung betreffend Rechnung 2016 der Gemeinde Wilchingen Sehr geehrte Damen und Herren Die vorliegende Rechnung der Einwohnergemeinde Wilchingen für das Jahr 2016 zeigt folgendes Ergebnis: Laufende Rechnung Aufwand Ertrag

CHF CHF

9‘227‘004.11 9‘237‘139.96

Ertragsüberschuss

CHF

10‘135.85

Ausgaben Einnahmen

CHF CHF

3‘232‘283.75 2'215’986.05

Nettoinvestitionen

CHF 1'016'297.70

Nettoinvestitionen ./. ordentliche Abschreibungen ./. Ertragsüberschuss der LR

CHF 1'016'297.70 CHF 352'797.70 CHF 10'135.85

Finanzierungsfehlbetrag

CHF

________________________

Investitionsrechnung

________________________

________________________

653'364.15

Als GPK der Gemeinde Wilchingen haben wir die Rechnung 2016 für das am 31.12.2016 abgeschlossene Geschäftsjahr nach bestem Wissen geprüft. Gemäss unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung 2016 den Vorschriften über den Gemeindehaushalt, dem Rechnungswesen sowie den Fonds Reglementen. Gestützt auf das Ergebnis unserer Prüfungsarbeiten und aufgrund der uns zur Verfügung gestellten Unterlagen empfehlen wir, die Rechnung 2016 zu genehmigen.

Wilchingen, 03.05.2017

Heiner Gysel 34

Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde Wilchingen

Thomas Rüger

Gerhard Leu


VERANSTALTU N GE N

Veranstaltungen der Gemeinde 2017 Datum Anlass

Organisator

Ort

2017 08.06. Öffentl. Klangreservoirführung Genussregion

Osterfingen „uf Stuel“

08.06. Orientierungsversammlung Gemeinderat

Wilchingen/Storchen

15.06. Gemeindeversammlung

Wilchingen/Stochen

Gemeinderat

16.06.- Traubenblütenfest 18.06.

Osterfingen/Bergtrotte

21.06. Öffentl. Wöschwiiberführung

Wilchingen/Wöschhüsli

Genussregion

24.06.- Islandpferdeturnier 25.06.

Osterfingen/Klettgaublick

02.07. Chläggi-Bike-Race

Wilchingen/Schützenhaus

VMC Wilchingen

06.08. Chilbi Osterfingen

Osterfingen/Bergtotte

07.08.- Köhlerfest 03.09.

Genussregion

Osterfingen/Cholplatz

10.08. Öffentl. Wöschwiiberführung

Genussregion

Wilchingen/Wöschhüsli

12.08. Köhlerfest Festakt

Genussregion

Osterfingen/Cholplatz

18.08. Dorfplatzkino 19.08

OK. Dorfplatzkino

Osterfingen/Dorfplatz

20.08. Frühschoppenkonzert

Musikgemeinschaft UnterklettgauOsterfingen/Cholplatz

25.08. Jungbürger- Neuzuzügerfeier Gemeinderat

Wilchingen/Storchen

26.08. Jahresfest

Wilchingen/Altershaamet

Verein Altershaamet

13.09. Orientierungsversammlung Gemeinderat

Wilchingen/Storchen

20.09. Gemeindeversammlung

Gemeinderat

Wilchingen/Stochen

23.09. Feuerwerk

OK Herbstfest

Wilchingen/Haupstrasse

24.09. Herbstsonntag

OK Herbstsonntag

Wilchingen/Haupstrasse

01.10. Herbstsonntag

OK Herbstsonntag

Wilchingen/Haupstrasse

08.10. Trottenfest

OK Trottenfest

Osterfingen/Bertrotte

13.10.- Metzgete 14.10

Osterfingen/Bertrotte

19.11. Wilchinger Chilbi

Wilchingen/Haupstrasse

20.11. Jahrmarkt Wilchingen

Wilchingen/Haupstrasse

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Ü S I

V E R E I N

Regionaler Naturpark Schafhausen Medienmitteilung Die neue Geschäftsstelle, ein Info-Terminal für den Park Die Geschäftsstelle des Regionalen Naturparks Schaffhausen hat in Wilchingen ihre eigenen Räumlichkeiten bezogen. Für die Installationen waren ausschliesslich regionale Unternehmen verantwortlich, die Materialien stammen grösstenteils aus der nächsten Umgebung. Seit sich die Geschäftsstelle konstituiert hat, genoss sie das grosszügige Gastrecht und damit die Infrastruktur der Gemeindeverwaltung Wilchingen. Jetzt konnte sie ihre eigenen Räumlichkeiten an günstig gelegener Passantenlage beziehen. Das Lokal an der Hauptstrasse 50 in Wilchingen ist zweckmässig und lädt Interessierte zum Besuch ein. Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle halten Informationen rund um den Park, Broschüren und auch persönliche Tipps bereit. Ein «Pilotprojekt für das Schaffhauser Haus» Die Baustoffe stammen soweit als möglich aus der Region und wurden von Schafhauser Handwerkern verarbeitet. Auffällig sind die schlichten Arbeitstische. Das Tannenholz stammt aus dem Wilchinger Wald, wurde vom Forstbetrieb Südranden gefällt, vom Sägewerk Hedinger in Wilchingen geschnitten und gelagert und schliesslich von der Schreinerei Deuber in Osterfingen angefertigt. Die Stühle lieferte Bürobedarf Schwaninger in Hallau, die Elektroinstallationen besorgte die Hauser Elektro AG in Wilchingen. Für Christoph Müller, Geschäftsführer des Regionalen Naturparks Schaffhausen, ist die Einrichtung eine Art «Pilotprojekt für das Schaffhauser Haus»: «Lokale Materialien und regionale Wertschöpfung waren entscheidend für die Einrichtung der Geschäftsstelle. Auch wenn es sich hierbei nur um ein bescheidenes Projekt handelte, hat sich gezeigt, dass unser gross angelegtes Projekt ‚Schaffhauser Haus’, an dem wir zusammen mit dem kantonalen Gewerbeverband und mit Fachleuten der ZHAW in Winterthur arbeiten, gut aufgegleist ist. Die regionalen Unternehmen und ihre Mitarbeitenden haben gezeigt, dass sie nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch die Idee mittragen, ökologisch und ökonomisch zu denken und lokal zu handeln.»

Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle freuen sich auf Besuch! Die Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 09:00 – 12:00 und 14:00 – 17:00 oder nach Vereinbarung Weitere Informationen: Christoph Müller, Geschäftsführer Tel +41 52 533 27 07 Mail christoph.mueller@naturpark-schaffhausen.ch Wilchingen, 10. April 2017

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ÜSI

V E R EIN

7. Generalversammlung der Genussregion in der Bergtrotte Am Mittwoch, dem 10. Mai 2017, trafen sich 45 Mitglieder der Genussregion in der Bergtrotte zur siebten Generalversammlung. Heinz Scheidegger, Procurator der Kartause Ittingen erklärte in einem spannenden Vortrag – sozusagen als amuse bouche – die Philosophie des 0-km-Menus bzw. seines Unternehmens. Anschliessend eröffnete der Präsident Jakob Stoll die Versammlung. Er zeigte sich sehr erfreut über den grossen Aufmarsch, zeigt es doch das Interesse an unserem Projekt, welches sich in den letzten Jahren wirklich erfreulich entwickelt hat. Tourismusgeschäft 2016 Regula Gysel-Stoll informierte kurz über das vergangene Jahr. 64 Gruppen haben ihre Ausflüge über die Geschäftsstelle der Genussregion gebucht, insgesamt 1‘400 Gäste. 46 Wöschwiiber-Führungen wurden gebucht, was eine sehr erfreuliche Sache ist, 28 Pferdewagen waren unterwegs. Auch der Ausblick auf die Saison 2017 zum heutigen Zeitpunkt mit 57 Aufträgen, davon 51 Wöschwiiber-Führungen, ist ausserordentlich erfreulich. Bergtrotte Die Bergtrotte hat ihr erstes Betriebsjahr hinter sich. Hansruedi Meier, Präsident der Stiftung Bergtrotte ist sehr zufrieden mit dem erwirtschafteten Umsatz und der verkauften Menge an Wein. Weitere Regioprodukte sind willkommen, damit das Sortiment noch attraktiver wird. Stolz verwies er auf die Auszeichnungen, welche die Bergtrotte bereits entgegennehmen durfte: die Silbermedaille 2016 im Swiss location award sowie best Architects 17 award! Die Bergtrotte, welche ein grosser Publikumsmagnet darstellt, ist auf gutem Weg. Barrique-Keller Weingut Stoll Der schöne Barrique-Keller von Claudia und Christoph Stoll in Osterfingen wurde kürzlich zusammen mit der Presse eingeweiht. Viel Eigenleistung der Besitzer war nötig, um dieses Bijou zu realisieren. Der Keller ist zugänglich für Gäste, um einen Blick hineinzuwerfen, kann aber nicht als Apéroraum genutzt werden. Genussbus Da die Klimaanlage des Busses nicht ganz korrekt funktioniert, wird der Bus nur noch im Kanton SH bzw. mit einem Radius von 50 km mit Chauffeur vermietet. Fremdvermietungen werden nicht mehr gebucht. Der Bus kann unseren Gästen mit Hinweis auf das kleine Manko von April – Oktober bestens empfohlen werden. Er hat Platz für 15 Personen. Offene Teilprojekte Die Zelte der Archäologen sind abgeräumt, die Keltenfunde waren sicher positiv mit ihrer Aufmerksamkeit für unsere Region. Negativ war, dass Martina Bächtold 1 ½ Jahre warten musste, bis sie ihre Ovalbahn bauen konnte. Am 24./25. Juni findet das erste grosse Osterfinger Islandpferdeturnier statt, an welchem bis zu 100 Wettkampfteilnehmende erwartet werden.

Genussregion  Sekretariat  Hauptstrasse 50  8217 Wilchingen  Tel. +41 (0)52 632 65 07 www.genussherz.ch  sekretariat@genussherz.ch

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Ü S I

V E R E I N

Ein Teil des Rinderstalls auf dem Biohof Tappolet wird zurzeit in einen grösseren Produktionsraum umgebaut, damit die Landfrauen-Apérogruppe ab diesem Sommer ihre vielen Aufträge wahrnehmen kann. Ergänzend gibt es einen Schulungs-und Verkaufsraum. Der Rinderstall von Tabitha und Beat Hallauer wird komplett in Gastroräume für 80 Personen umgebaut, zusätzlich zum bereits bestehenden Gewölbekeller. Es sind keine Übernachtungen geplant. Damit auch diese laufenden Projekte abgeschlossen werden können, beschloss die Versammlung auf Antrag des Vorstands, das Projekt um ein weiteres halbes Jahr bis zum 30. Juni 2018 zu verlängern. Verdankungen Drei Rücktritte hat die Genussregion zu vermelden: Kadisch Stoll, die Kassierin, Silvia Gysel als Wöschwiib und Bruno Hedinger als Rebenführer haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Mit Wein, Blumen und Gutscheinen wurden die erfolgreichen Mitstreiter/innen mit grossem Dank verabschiedet. Verschiedenes Lisa Landert, die Geschäftsführerin, tritt ab 1. August bis 31. Dezember 2017 in den Mutterschaftsurlaub. Conny Bleuler aus Hallau nimmt während dieser Zeit ihre Vertretung wahr.

Staamandli-Tag in der Genussregion Am 8. April 2017 haben Vorstandsmitglieder der Genussregion sowie einige freiwillige Helfer den herrlichen Morgen dazu genutzt, die vielen Staamandli entlang des Erlebnisweges wieder aufzubauen. Im vergangenen Sommer haben Schulklassen mit viel Freude und Sorgfalt den Erlebnisweg der Genussregion mit zahlreichen Staamanndli markiert. Nun stehen mit den anderen Aufstellaktionen der Vorjahre rund 150 dieser hübschen Wegmarkierer in der Genussregion. Die Wanderer haben grosse Freude an den etwas anderen Wegweisern und Besucher schätzen das Engagement der Verantwortlichen. Und die kleinen Eidechsli schätzen den wärmenden Stein, wo sie die Sonne geniessen können. Leider werden immer wieder mutwillig Steinmanndli zerstört, was sehr schade und nicht nachvollziehbar ist. So haben sich Vereinsmitglieder zu einer Aktion getroffen und alle zerstörten Steinmanndli wieder aufgebaut. Der Islandpferdehof Klettgaublick war sogar mit einigen Pferden unterwegs, um die Aktion tatkräftig zu unterstützen. Neben viel Arbeit und Rückenschmerzen, förderte die Aktion auch den Teamgeist und es gab viel zu lachen.

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VE R EIN

Die Aufbauaktion endete mit einer Wurst vom Grill mit feinem Bauernbrot und einem Glas Wein auf dem wunderschönen Rastplatz „Heisse Staa“, ebenfalls ein Projekt der Genussregion. Der Rastplatz mit fantastischer Aussicht befindet sich oberhalb der Bergtrotte und wird von allerlei seltenen Kräutern und Blumen umgeben. Auch hier gab es viel unerwünschtes Unkraut, welchem die Gruppe mit Elan den Garaus machte. An dieser Stelle geht der dringende Wunsch an die Bevölkerung, die Staamandli bitte stehen zu lassen. Wer ein zusammengefallenes Werk sichtet, möge es doch wieder aufbauen. Damit auch der nächste Wanderer und die nächste Spaziergängerin wieder Freude am schönen Kunstwerk hat.

Köhlerfest 2017: Dringender Helferaufruf! Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Vom 12. – 27. August 2017 findet bei der Cholplatzhütte in Osterfingen ein grosses Kohlenmeilerfest statt. Alle Vereine sind eingeladen, den Meiler zu besuchen, auch mit Freunden und Familie. Die Köhler Beat und Peter Dietschweiler sind immer am Meiler anzutreffen und erzählen Geschichten oder braten auf Wunsch auch mal eine Köhlerwurst für spontane Gäste unter der Woche. An den Wochenenden ist jeweils ein grosses Rahmenprogramm geplant. Freitag und Samstag findet ein Waldfest mit verschiedenen Musikformationen, sowie am Sonntagmorgen Frühschoppen mit Konzert statt. An den Samstag- und Sonntagnachmittagen wird der Kohlenmeiler mit Attraktionen wie Bohnerzverhüttung mit Schulklassen und Erich Schwaninger, Führungen „Sagenhaftes Wangental“, Nagelschmieden mit Roman Hablützel, Mini-Shetty-Trecking und Märchen hören mit Silvia Gysel, Führungen auf der Bohnerzspur und vieles mehr ergänzt. Das Detailprogramm folgt. Für dieses grosse Ereignis sind dringend helfende Hände gesucht! Sei dies beim Aufbau des Kohlenmeilers, in der Gastronomie sowie beim Abpacken der Kohle. Bitte melden Sie sich für ein oder auch mehrere Einsätze bei Claudia Gysel, 052 632 65 07 oder sekretariat@genussherz.ch. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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V E R E I N

Gartenpfad-News In den Gartenpfad-Gärten sind die Honig- und Wildbienen los. Schaut man etwas genauer hin, kann man die summenden und brummenden Insekten auch wirklich entdecken. Dies ist bei den Gartenpfädlern 2017 auch das Motto: Wir wollen es genauer wissen, wer die Bestäubung der Blumen, Gemüsepflanzen oder Obstbäume übernimmt, und wer uns damit eine reiche Ernte von Obst, Beeren etc. sichert. Da gibt es u.a. verschiedene Arten der Mauerbienen oder Sandbienen, die einen pelzig, die andren gestreift, eben einfach sehr verschieden und vielfältig. Vorgestellt werden ein paar Arten aus der riesigen Bienenfamilie auf den Texttafeln, welche wiederum in einzelnen Gärten stehen. Der Bienenpfad ist eröffnet. Fleissige Gartenpfädler haben unter kundiger Anleitung von Martin Knapp ein Wildbienenhotel gebaut. Aufgestellt wurde es im Galee oberhalb des Dorfes. Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben! In der Mai/Juni-Ausgabe der Gartenzeitschrift BIOTERRA ist ein Portrait über den Gartenpfad und seine Gärtnerinnen erschienen. Wir freuen uns, dass in der in Biogärtnerkreisen gelesenen Zeitschrift über uns und unser Wirken berichtet wird. Nachzulesen auf der Gartenpfad-Website www.gartenpfad.osterfingen.ch unter der Rubrik «Medien». Gartenpfad-Gärten im Schweizer Fernsehen: Im Laufe des Mai wurden vier Samschtig-JassSendungen in der Bergtrotte aufgezeichnet. Für eine der Sendungen durften die Gartenpfad-Gärten für den Musikbeitrag als Kulisse Modell stehen. Also, unbedingt am Samstag, 17. Juni 2017 um 18:45 Uhr SRF1 einschalten!

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VE R EIN

Männerchor Osterfingen organisiert, bietet Unterhaltung, lädt ein! Der Männerchor Osterfingen, in frühlingshafter Frische, erfreut sich wieder über rege Jahresaktivitäten. Der kalte und regnerische 1.Mai-Bummel ist zwar schon Geschichte, aber die Eindrücke vom Bienenhotel und der gemütlich-familiären Festwirtschaft im Schützenhüüsli, sind noch gegenwärtig. Als nächstes steht das Freundschaftssingen beim Männerchor Rechberg zu seinem 140 Jahre Jubiläum an. Turnusgemäss organisieren wir dieses Jahr den 1. August mit reichhaltigem Brunch in der Bergtrotte Osterfingen und prominentem Gastreferent zum Festakt. Abends bieten wir eine kleine Festwirtschaft am Höhenfeuer. Am Köhlerfest, Sonntag 27. August, untermalen wir das einzigartige, naturschöne und geschichtsträchtige Ambiente mit unserm Gesang. Ebenfalls immer aktuell ist unsere Homepage mit Infos und schönen Fotos von uns. Wir freuen uns immer auf Ihren Besuch! MCO

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V E R E I N

Jahresprogramm 2017 23. März

Mitgliederversammlung

22. April

Badi-Reinigung (Frühlingsputz)

6. Mai

Eröffnung der Badi

12. August

Badifest

10. September

Geplanten Schliessung der Badi

17. September

Einwinterung der Badi

19./20. November

Chilbi / Wilchingermarkt (Kaffeestube mit Torten)

____________________________________________ 22. März 2018

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Mitgliederversammlung


ÜSI

VE R EIN

Vereinsturnen 9./10. September 2017, BBC Arena, Schaffhausen

Ressort Personal :: OK SMV 2017 Matthias Walch | Mettlenstr. 10 | 8217 Wilchingen matthias@teevau.ch Oliver Walch | Hinterdorfstr. 12a | 8194 Hüntwangen oliver@teevau.ch

Wir suchen dich / euch! Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen 2017 Die BBC Arena in Schaffhausen wird am Wochenende des 9. und 10. Septembers 2017 zum Treffpunkt der besten Turnvereine der Schweiz. Als erprobtes Organisationskomitee stellt sich der Turnverein Wilchingen der Herausforderung, die Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen 2017 zu einem bleibenden Erlebnis für Teilnehmende und Zuschauende zu gestalten und die faszinierende Sportart „Turnen“ von ihrer besten Seite zu zeigen. Damit wir für bestmögliche Wettkampfverhältnisse und für das Wohlfühlen der Turnerinnen und Turner und Gäste sorgen können, sind wir auf die wertvolle Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer angewiesen. Wir suchen dazu Helferinnen und Helfer, Vereine, Clubs und all jene, welche uns in den verschiedensten Bereichen – Festwirtschaft, Wettkampf, Barbetrieb - unterstützen können. Für die Arbeitseinsätze sind Halbtags-, Ganztags- sowie Abendeinsätze geplant. Deine Vorteile als HelferIn:    

Du erlebst Turnsport auf Spitzenniveau an vorderster Front Du erhältst eine Helferverpflegung sowie ein Helfershirt Als VereinshelferIn erhältst du eine Spesenentschädigung pro geleistete Arbeitsstunde in eure Vereinskasse Als PrivathelferIn kommst du in den Genuss eines unvergesslichen Helferfestes

Wir würden uns sehr freuen, dich/euch an diesem Grossanlass als HelferIn begrüssen zu dürfen. Melde dich dazu jetzt online unter folgendem Link: www.teevau.ch/helfer

Vielen Dank im Voraus, Freundliche Turnergrüsse

Matthias & Oliver Walch Ressort Personal: OK SMV 2017

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V E R E I N

Samariterverein Wilchingen-Osterfingen „Mit Herz, Kopf und Hände…“ … dies waren die abschliessenden Worte des Gründungsprotokolls vom 13. April 1957. Exakt 60 Jahre später feierte der Samariterverein Wilchingen-Osterfingen mit 23 Frei- und Aktivmitgliedern das Jubiläum an demselben Ort wo die Vereinsgeschichte seinen Lauf nahm: im alten Saal des Restaurants „zur Blume“. Die Präsidentin Astrid Siegenthaler begrüsste alle Anwesenden und bedankte sich besonders bei den 10 Freimitgliedern, die die Einladung zu diesem Anlass herzlichst angenommen hatten. Es sei eine Freude die ehemaligen Samariter wieder willkommen zu heissen, verriet die Präsidentin. Nach den Begrüssungsworten verlas Sie anschliessend das Protokoll der Gründungsfeier des Samaritervereins Wilchingen-Osterfingen. Zeilen wie: „jedes Mitglied soll ein grosses Dreiecktuch selber machen und spenden, so wäre schon ein netter Anfang für die Anschaffung der Materialien gemacht“ oder „um 12.30Uhr verabschiedeten sich die Osterfinger als erstes“ sorgten bei den Beteiligten für Schmunzeln. Nach den Abschlussworten von Astrid Siegenthaler wurde auf das 60jährige Bestehen angestossen, mit einer feinen Käse- und Fleischplatte wurde der Apéro abgerundet. In gemütlicher Runde wurden dabei die alten Kassen- und Protokollbücher sorgfältig studiert, oder die aktuellen Fotoalben des Vereines durchgeblättert. Es gab auch angeregte Gespräche mit den Freimitgliedern über die Anfänge der Samariter oder über die bisherige Entwicklung des Vereines. Ein rundum gelungener Jubiläumsanlass kam langsam seinem Ende entgegen, nach und nach machten sich die Samariter auf den Heimweg – und diesmal gehörten die Osterfinger zu den letzteren!  Für den Samariterverein Evelin Ritzmann

Mitglied werden im Samariterverein? Möchten Sie Ihr Wissen im Bereich Erste Hilfe aneignen oder auffrischen? Als Mitglied im Samariterverein kann Ihnen das Gelernte im Alltag zugutekommen. Auch Kameradschaft, Geselligkeit und Spass kommen nicht zu kurz:    

Monatlich spannende und lehrreiche Übungen im Mehrzweckgebäude Wilchingen Mitarbeit an Veranstaltungen im Sanitätsdienst Teilnahme an Vereinsaktivitäten (Ausflüge, Fachvorträge, Betreuungsnachmittag) und vieles mehr

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich an Astrid Siegenthaler, Tel. 052 681 31 03 oder per E-Mail svwilchingen-osterfingen@samariter-sh.ch

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Öffnungszeiten: Kanzlei / Kasse / Steuern Montag – Donnerstag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Mittwoch Abend 17.00 Uhr – 18.30 Uhr Präsidium Auf Anfrage

Kontakte: Kanzlei Luc Schelker Tel. +41 (0)52 632 65 02 luc.schelker@ktsh.ch Finanz- und Steuerverwaltung Matthias Lindenmeyer Tel. +41 (0)52 632 65 04 matthias.lindenmeyer@ktsh.ch Finanz- und Steuerverwaltung Cornelia Brütsch Tel. +41(0)52 632 65 05 cornelia.bruetsch@ktsh.ch Einwohnerkontrolle Bruno Külling Tel. +41(0)52 632 65 03 bruno.kuelling@ktsh.ch Werkteam Stefan Rössler Tel. +41(0)52 632 65 08 stefan.roessler@ktsh.ch Pikettdienst für Störungen der Wasserversorung Tel. +41(0)52 632 65 10

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Wilchingen/Gmaand's-Info Nr. 148, Mai 2017  

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