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MELDUNGEN

Stadtkultur

Katharina Apostolidis, Geigen- und Klavierlehrerin, Kulturredaktion katharina.apostolidis@kloenschnack.de

VORTRAGSREIHE DER SYMPHONIKER HAMBURG

E D E L K L A N G K Ö R P E R AU S A M E R I K A YO - YO M A , C E L LO U N D C. LANDSHAMER, SOPRAN

FOTO: PR

Sein unglaublich reiner Ton, die Schönheit seines Klangs und sein Kommunikationstalent sind legendär: Wo Yo-Yo Ma auftritt bringt er seine ganze Persönlichkeit ein und lässt den gerade erlebten musikalischen Moment zu einem ganz besonderen werden. Wenn er nun mit dem New York Philharmonic ein neues Cellokonzert von EsaPekka Salonen aus der Taufe hebt, steht uns eine musikalische Sternstunde bevor. Gekrönt von Mahlers 4. Sinfonie mit ihrem überirdischen Finalsatz.

Brave Enough Tour 2017 support: The Retrosettes

3. April um 20 Uhr, Elbphilharmonie Großer Saal, Infos zu Restkarten Tel. 450 118 55 oder 35 35 55

DIE KUNST DES UNMÖGLICHEN

Klönschnack 3 · 2017

FOTO: PR

JojaWendt

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Ohne Frage ist Joja Wendt der erfolgreichste deutsche Pianist überhaupt: Mit seiner charismatischen Präsentation und seinem virtuosen Spiel quer durch alle Genres begeistert er nun schon seit Jahren sein Publikum. Keiner verkauft so viele Tickets für Klavierkonzerte wie er. Kann die menschliche DNA musikalisch beschrieben werden? Haben Sie bei einem virtuosen Boogie-Woogie schon einmal einen Konzert-Flügel tanzen sehen? Und noch viel mehr Außergewöhnliches ... 4. April 2017 um 20 Uhr, Laeiszhalle Großer Saal, Karten 42,40 bis 61,95 Euro, Tel. 0180 677 71 11

Hinter der Violinistin und Choreographin Lindsey Stirling verbirgt sich eine außergewöhnliche Künstlerin. Mit ihrer atemberaubend individuellen Mischung aus klassischen Kompositionen, modernen DubstepRhythmen und progressiven Tanzeinlagen hat die 30-Jährige nicht nur ein eigenes Genre erschaffen.

S

ie verbindet zudem die Tiefe von E-Musik und künstlerischer Tanz-Performance mit der Leichtigkeit moderner Popund Clubmusik. Ihr Debütalbum „Lindsey Stirling“ erreichte die Nr. 1 der US-Dance- und die Nr. 2 der US-Klassik-Charts – ein Spagat, der noch keinem Künstler zuvor gelungen war. Und auch ihr Album „Brave Enough“ rangiert seit seiner Veröffentlichung unter den Top 5 der Charts in den USA, Deutschland und vielen weiteren Ländern. 2007 etablierte sie mit „Lindseystomp“ ihren YouTube-Kanal, auf dem sie ihre kraftvollen Kompositionen mit progressiven Tanz- und Performance-Videos verknüpfte

bei denen sie größtenteils selbst Regie führte und deren Choreographien sie entwarf. Lindsey entwickelte sich zum Internet-Phänomen und zu einer der meistangesehenen Künstlerinnen auf YouTube: „Lindseystomp“ zählt mehr als acht Millionen Abonnenten und ihre Videos wurden insgesamt über 1,3 Milliarden Mal angeklickt. Ihre Live-Darbietungen fallen völlig aus dem Rahmen und bieten Ungehörtes und Innovatives an der Schnittstelle aus Klassik, Elektronik und moderner Tanz-Performance. 11. März um 20 Uhr, Sporthalle, Karten 47,20 Euro, Tel. 413 22 60 und Vvk.-St.

W E LT M U S I K , J A Z Z , F I L M M U S I K U N D KLASSIK IM GROSSEN SAAL

ELBPHILHARMONIE SOMMER Konzerte in der Elphi sind bis zum Sommer ausverkauft. Nun legt die Elbphilharmonie mit einem Sommerprogramm nach, das vom 9.-13. August gewohnt hohe künstlerische Qualität mit musikalischer Vielfalt und bester Unterhaltung verbindet. 19 Veranstaltungen u.a. mit Weltmusik, Jazz, Filmmusik, Orchesterkaraoke und Klassik erwarten das Publikum, jede Woche steht unter einem anderen inhaltlichen Motto. Der Vorverkauf begann am 15. Februar. 9. bis 13. August, Elbphilharmonie, Infos und Karten: www.elbphilharmonie.de, Tel. 357 666 66 und Vvk.-St.

FOTO: FILM STILL

FOTO: JASON BELL

Lindsey Stirling

Bin ich normal, wenn ich mich im Konzert langweile? – Diese Frage hat sich wohl schon so mancher Gast eines Klassikabends gestellt. Vielleicht sogar die Mehrheit der Konzertgänger. Schließlich gehorcht der Musikbetrieb seit weit mehr als 100 Jahren strengen Regeln, die nicht immer einfach zu durchschauen sind. Die Musikwissenschaftlerin Christiane Tewinkel traf mit ihrem Buch, das die Eingangsfrage als Titel trägt, vor einigen Jahren einen Nerv. Die Fragen gehen ja noch weiter: Muss ich das Programmheft lesen? Warum darf ich zwischendurch nicht klatschen? Wozu Dur und wozu Moll? Könnte man nicht statt eines Dirigenten ein Metronom vor das Orchester stellen? Christiane Tewinkel, die sich an der Universität der Künste Berlin mit einer Arbeit zur Wissensgeschichte der Musik im 20. Jahrhundert habilitierte und an der Barenboim-Said Akademie Berlin lehrt, spricht zum Thema: „Wie wird ein Konzert zum Hörerlebnis? Kleiner Konzert-Knigge“. Es ist der zweite Teil einer neuen Vortragsreihe der Symphoniker Hamburg mit dem Titel „Was Sie schon immer über Musik wissen wollten, aber bisher nicht zu hören wagten ...“ Seit der Eröffnung der Elbphilharmonie sind die Symphoniker Hamburg das Residenzorchester der Laeiszhalle. Während es für den neuen Konzertsaal in der Hafencity derzeit keine Tickets mehr gibt, sind in der „bewährten Musikhalle“ in der Neustadt weiterhin viele herausragende Konzerte zu erleben. 2. April,16.30 Uhr,Laeiszhalle Kleiner Saal, Karten 5 Euro (zzgl. Vvk), Tel. 357 66 666

FOTO: ALINA BIANCA NEUMANN

Was Sie schon immer über Musik wissen wollten, aber bisher nicht zu hören wagten

New York Philharmonic

Kloenschnack März 2017  

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