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Juni / Juli 2017

KölnerLeben

Foto: Fotolia.com

Das Stadtmagazin

Beweglich mit Yoga 06

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Selbst reparieren im Café

Veedelsreport Dünnwald

Fleißige StadtBienen


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Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Circusfans!

Schon Hemingway sagte: „Circus ist das Theater des Volkes.“ Roncalli ist seit über vierzig Jahren ein Zufluchtsort aus der stressigen Welt. Bei uns können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihre Seele baumeln lassen. Wir verwöhnen Ihr Gemüt mit Wohlbefinden auf höchstem Niveau. Wir, das fahrende Volk, sind ein Biotop aus Künstlern, die friedlich und harmonisch in der heutigen angespannten Zeit zusammenleben. Wir sind ein Vorbild, wie Integration seit Jahrhunderten funktioniert und wie Jung und Alt Hand in Hand in der Manege stehen. Denn bei uns gilt: „Es zählt nicht, woher du kommst, sondern was du kannst.“ Deshalb freut es mich umso mehr, dass es in der Stadt Köln immer mehr Mitmach-Angebote zum Thema Circus gibt. Denn Circus ist nicht nur ein Zelt, ein Plakat oder Ticket, sondern ein Lebensgefühl. Meine Liebe zum Circus wurde geweckt, als in meiner Geburtsstadt Wilhelmsburg in Österreich eines Tages ein Circus gastierte. Mein Feuer und meine Leidenschaft waren sofort entfacht. Von diesem Tag an wurde unser Kinderzimmer von mir und meinem Bruder in eine Circusstadt verwandelt. Ich trainierte Jonglieren und anderweitige Akrobatikkünste und gab meine ersten Vorstellungen. Sie sehen, jeder fängt mal klein an. Umso mehr freue ich mich, dass ich meine Liebe zum Circus und zu meinem Circus Roncalli heute mit vielen Menschen auf der ganzen Welt und vor allem mit Ihnen, liebe Kölner, teilen darf, und dies hoffentlich noch viele weitere Jahre teilen kann. Denn auch meine Kinder, Vivi, Adrian und Lili, arbeiten schon fleißig mit, trainieren jeden Tag und stehen fast täglich in der Manege. Sie haben unser Motto verinnerlicht: „Alles, was mit Liebe gemacht wird, wird auch geliebt. Egal ob Intellektueller oder Kind, egal ob Kleinkind oder Senior, Circus erfreut und verbindet alle.“ In diesem Sinne herzlichst

Bernhard Paul Gründer und Direktor des Circus Roncalli

KölnerLeben Heft 3 |17

Foto: Roncalli

Im Herzen der Kölner ist der Circus wie auch der Karneval tief verankert. Ohne den Circus gäbe es zum Beispiel keinen Hennes bei den Heimspielen des 1. FC Köln, denn er war ein Geschenk von der Circuskönigin Carola Williams. Ihr Winterquartier ist das heutige Zuhause des Circus Roncalli. Da komme ich ins Spiel. Hinter dem Winterquartier wird in den nächsten zwei Jahren ein Circusmuseum entstehen. Der Neurather Weg wird im Juli in Circus-Roncalli-Weg umbenannt. Darauf können wir Kölner sehr stolz sein.

Bernhard Paul gründete gemeinsam mit André Heller 1976 den Circus Roncalli. Dort gab er oft in der Manege den Dummen August „Zippo“. 1990 heiratete er die Artistin Eliana Larible. Mit ihr zusammen hat er drei Kinder. Wenn Paul nicht mit seiner Familie im Zirkuswagen unterwegs ist, wohnt er in Köln, auf Mallorca und in Wien.


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 5 Kontakte löten und knüpfen ����������������������� 6 Kurz und knapp ������������������������������������������������� 8

Leben in Köln

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt www.stadt-koeln.de

Gesund leben

Redaktion und Veranstaltungskalender: Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb) Unter Goldschmied 6, 50667 Köln Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19 redaktion@koelnerleben.koeln www.koelnerleben.koeln

Dünnwald: Großstadtstille �������������������������� 12 Süßes Stadt-Summen ������������������������������������ 14 Immer Zirkus ���������������������������������������������������� 20

Immer Zirkus

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Mit Feueratmung zu innerer Balance ������ 22

Raus aus Köln

Dünen im Blütenmeer ���������������������������������� 28

Ratgeber

Patientenverfügung ���������������������������������������� 30

Medien Gartenschau Bad Lippspringe

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Kölsch 175 Johre Zentral-Dombau-Verein zu Kölle �������������������������������������������������������������� 33

Frau Alex und Herr Konrad 33 Rätsel

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Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Frank Brehm (fb), Norbert Breidenstein (Grafik), Diana Haß (dh), Anja Janßen (aj), David Korsten (dk), Anne Kotzan (ak), Kirsten Nagel (Lektorat), Susanne Neumann (sn), Lisa von Prondzinski (lvp), Sabine Voigt (Cartoon) www.koelnerleben.koeln

Kalender

Kleinanzeigen

Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. 0221 / 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

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Zum guten Schluss

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Beirat: Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Dr. Herbert Mück, Heiko Nigmann, Katharina Reiff

Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln, Tel. 0221 / 99 88 21-0

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Patientenverfügung

Impressum:

Kölner Köpfe: Michael Paetzold ���������������� 50

Carola Schwarz, Tel. 02234 / 481 93 Mobil 0160 / 147 62 62 caro-koeln@t-online.de

Service

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­

Wichtige Telefonnummern ������������������������ 51

Aboservice: Tel. 0221 / 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion.

Kölner Köpfe: Michael Paetzold

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sind für beiderlei Geschlecht gemeint. KölnerLeben Heft 3|17


Aktiv für Köln

20 Jahre „Wohn mobil“ Als die Beratungsstelle für Wohnraumanpassung 1997 gegründet wurde, galt das Thema Altersgerechtes Wohnen noch als exotisch. Inzwischen wollen immer mehr Menschen im Alter oder bei Behinderung selbstständig leben und in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Und so berät das Team des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes seit nunmehr zwanzig Jahren, wie die Wohnung angepasst werden kann und welche Hilfen dafür bereitstehen. Häufig geschieht dies bei einem persönlichen Besuch. Auch bei Genehmigungen und Schriftverkehr gibt es Unterstützung. Ist der Wohnungswechsel dennoch unvermeidlich, hält „Wohn mobil“ weitere Beratungsangebote bereit. Terminvereinbarung: Tel. 0221 / 560 34-0. www.parisozial-koeln.de

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Broschüre für Palliativ- und Hospizversorgung Der „Wegweiser für die Palliativ- und Hospizversorgung in Köln“ gibt einen Überblick über Einrichtungen, Dienste sowie qualifizierte Palliativmediziner. Die Broschüre hilft Betroffenen, Patienten, Angehörigen und beruflich Interessierten, sich in dem immer differenzierteren und größeren Angebot in Köln zurechtzufinden. Die Broschüre kann angefordert werden: per E-Mail an 53-gesundheitskoordination@stadtkoeln.de oder per Post an Stadt Köln, Gesundheitsamt, 535, Neumarkt 15–21, 50667 Köln. Sie ist auch im Internet abrufbar unter www.stadt-koeln.de/ leben-in-koeln/gesundheit

Konrad der Große

Kurzfilme in der Zentralbibliothek Filmfans können sich freuen: Sie können die Filme des Kölner Kurzfilmfestivals, und zwar das Programm des letzten und vorletzten Festivals, anschauen. An zwei Sichtungsplätzen in der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt haben sie während der Öffnungszeiten die Möglichkeit, über ein einfaches Menü im Angebot zu stöbern und die sonst fast nur auf Festivals gezeigten Filme anzusehen. Über fünfzig national und international erfolgreiche Animations-, Dokumentar-, Spiel- und Experimentalfilme sind derzeit kostenlos und auch ohne Bibliotheksausweis zugänglich. www.stbib-koeln.de/ava KölnerLeben Heft 3 |17

Foto: Kölnisches Stadtmuseum/Rheinisches Bildarchiv

Anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister zeigt das Kölnische Stadtmuseum ab 1. Juli die Sonderausstellung „Konrad der Große. Köln in den Jahren 1917–1933“. Adenauer prägte Köln in dieser Funktion bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur. Die Ausstellung gibt auch einen lebendigen Einblick in das damalige pulsierende Leben in der Metropole am Rhein. Zu sehen bis 19. November 2017. www.museenkoeln.de/ koelnisches-stadtmuseum

„Im Quartier. Für Sie. Da“ Unter diesem Motto suchen seit über einem Jahr die Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale in den Stadtteilen Chorweiler, Blumenberg, Seeberg-Nord, Kalk, Humboldt/Gremberg sowie Höhenberg/Vingst besonders hilfs- und schutzbedürftige Menschen auf. Sie informieren und beraten zu täglichen Verbraucherproblemen wie zu hohe Telefon- und Stromkosten, an Telefon oder Haustür abgeschlossene Verträge oder das „Kleingedruckte“. Zu den Aufgaben gehören auch die Übernahme des Schriftverkehrs und die außergerichtliche Rechtsvertretung bei Problemen mit Anbietern. Info: 0221 / 84 61 88 88. www.verbraucherzentrale.nrw/koelnquartier


Aktiv für Köln

Foto: Frank Brehm

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Kontakte löten und knüpfen Der Toaster wird nicht mehr heiß, der Henkel der Handtasche ist abgerissen … Ab in den Müll damit? Wegwerfen ist oft eine schlechte Idee, seit es Repair Cafés gibt.

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ie 61-jährige Heidi Kohlmann aus Bayenthal besuchte vor gut einem Jahr zum ersten Mal das Repair Café im Bürgerhaus Stollwerck. Sie hatte den Tipp von einem Bekannten erhalten und brachte ihr geliebtes Küchenradio mit. Das hatte ihr fast zwei Jahrzehnte gute Dienste geleistet, doch plötzlich gab es nur noch ein schwaches Rauschen von sich. „Die Reparatur war eine Sache von zehn Minuten. Ein Kontakt hatte sich gelöst und musste wieder angelötet werden. Dann lief es wieder“, freut sich Heidi Kohlmann heute noch. Sie besucht regelmäßig das Repair Café, auch wenn sie nichts zum Reparieren hat.

Ob Lampe, Kopfhörer, Bügeleisen oder CD-Player – defekte oder nicht mehr einwandfrei funktionierende Geräte wandern heutzutage meistens wie selbstverständlich in den Müll. Sogar liebgewonnene Dinge, von denen man sich eigentlich nicht trennen möchte, weil sie mit schönen Erinnerungen an besondere Menschen, Orte oder Zeiten verbunden sind. Garantieansprüche existieren nicht mehr, und mögliche Reparaturen oder gar der Neukauf erscheinen viel zu teuer. Ganz zu schweigen davon, dass gerade die neue digitale Technik häufig im billigen Plastikgewand daherkommt und gar keine Reparatur mehr möglich macht. KölnerLeben Heft 3|17


Aktiv für Köln

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Bevor man ein defektes Haushaltsgerät ersetzt, kann man den vermeintlichen „Abfall“ mit in ein Repair Café nehmen. Oft wird es dort zu neuem Leben erweckt.

„Den Leuten kann geholfen werden und gleichzeitig der Umwelt“, sagte sich die Niederländerin Martine Postma vor gut einem Jahrzehnt und organisierte 2009 das erste offizielle Repair Café in Amsterdam. Mit so großem Erfolg, dass die Idee auch nach Deutschland kam. Inzwischen gibt es auch Repair Cafés in Köln. Hier tritt man nicht nur der Wegwerfgesellschaft entgegen, sondern steht auch füreinander ein. Jasmin Klein betreut das Repair Café im Bürgerhaus Stollwerck und verdeutlicht die Grundidee: „Auf der einen Seite haben wir unsere ehrenamtlichen Reparateure, auf der anderen unsere wissbegierige ‚Kundschaft‘. Und alle haben Spaß miteinander, selbst wenn ein Problem mal nicht gelöst werden kann.“ Eine clevere Idee macht Schule Meistens dreht es sich um elektrische Geräte, aber auch kaputte Spielzeuge, Fahrräder oder Kleinmöbel können mitgebracht werden. Der „Kunde“ ist beim Reparaturvorgang immer mit dabei und lernt so etwas über Technik, Materialien, Werkzeuge und die entsprechenden Handgriffe. „Grundsätzlich ist jede Reparatur kostenlos und schont damit ganz klar den Geldbeutel“, betont Jasmin Klein. „Natürlich müssen wir uns auch finanzieren. Für benötigte Spezialwerkzeuge und Verbrauchsmaterial, aber auch für die Bewirtung stellen wir deshalb immer eine Spendenbox auf.“ Ohne die ehrenamtlichen Fachmänner und -frauen liefe in den Repair Cafés natürlich nichts. Ob Elektriker im Ruhestand, ausgewiesener Computerexperte oder erfahrener Hobbybastler – jeder kann sich für die gute Sache einbringen. Es spielt keine Rolle, ob

Repair Cafés

In der Glashütte Porz Glashüttenstr. 20, 51143 Köln jeden 3. Sonntag im Monat, 10–14 Uhr (Sommerpause im Juli und August) Information: Tel. 02203 / 592 49 70 Weitere Adressen: www.repaircafe.org, www.reparatur-initiativen.de KölnerLeben Heft 3 |17

Foto: Frank Brehm

Bürgerhaus Stollwerck Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln jeden 2. Sonntag im Monat, 14–19 Uhr Information: Jasmin Klein, Tel. 0151 / 67 40 28 51

sich die Reparateure ihr Wissen beruflich oder privat angeeignet haben. Wer eine mitunter harte Nuss knacken und sein handwerkliches Können unter Beweis stellen möchte, sich gerne für mehr Nachhaltigkeit einsetzt oder anderen Menschen hilft, ist hier richtig aufgehoben. Manch einer ist froh, auf diese Weise sein Wissen weitergeben zu können, wieder mehr Liebe zum Detail sowie mehr Bewusstsein für den Wert der Dinge zu schaffen. Kaffee, Kuchen und Kontakte Repair Cafés sind Veranstaltungen, die regelmäßig in öffentlichen Räumen stattfinden. Anders als etwa beim Fachhändler kann hier auch jeder selbst versuchen, seine defekten Dinge mit dem passenden Werkzeug unter fachkundiger Anleitung wieder in Gang zu setzen oder wie neu aussehen zu lassen. Geselligkeit spielt dabei eine äußerst wichtige Rolle, denn bei Kaffee und Kuchen, interessanten Gesprächen und wertvollem Wissensaustausch fühlen sich alle Besucher immer sichtlich wohl. Auf einem Lesetisch liegen zudem stets Bücher und Zeitschriften zum Thema Reparatur und Heimwerken parat. Manch einer hat sich hier schon zu Neuem inspirieren lassen und damit nicht nur seinen alten Schatz wieder nach Hause getragen. Heidi Kohlmann jedenfalls betont den geselligen Aspekt der Repair Cafés: „Ich treffe hier nette Menschen, lerne etwas über Technik und schaue Fachleuten über die Schulter“, sagt sie lächelnd. „Spannend sind auch viele der Histörchen über die Dinge, die fb hier vorbeigebracht werden.“


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Aktiv für Köln

Mehr erleben

Kultur & Reisen

TANZCOUPON 2 Euro für KölnerLeben-Leser Sa, 3.6.2017

✂ TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 19.6.2017

KölnerLeben bietet Veranstalt an. Nutzen Sie unser Angebot

KölnerLeben tanzt! Herzlich willkommen zum Tanzvergnügen mit KölnerLeben. In Kooperation mit der Tanzschule Breuer wird das Tanzbein geschwungen! Ü50-Party am Samstag, 3. Juni, 20 Uhr Licht aus, Spot an! Disco mit toller Musik von den 70er Jahren bis heute! Jeder tanzt nach seiner Fasson. Abendkasse 10 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 8 Euro. Tanz-Tee: Montag, 19. Juni, 14.30 Uhr Allein oder mit Partner tanzen, bei Kaffee und Kuchen eine Pause einlegen – ein Genuss. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. Infos: 0221 / 21 61 61. www.tanzbreuer.de

Kino im Odeon

Foto: 24 Bilder

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Dringend telefonische Kartenreservierung empfohlen unter 0221 / 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de Mittwoch, 14. Juni, 14.30 Uhr EIN KUSS VON BEATRICE Zwei extrem gegensätzliche „Grandes Dames“ des französischen Kinos treffen aufeinander: Claire (Catherine Frot), Hebamme mit Leib und Seele, sieht sich mit modernen, unpersönlichen Methoden konfrontiert. Als sie eines Tages einen Anruf von Beatrice (Catherine Deneuve), der frivolen und extravaganten früheren Geliebten von Claires verstorbenem Vater, erhält, werden nicht nur alte Erinnerungen wach und Geheimnisse gelüftet … Mittwoch, 12. Juli, 14.30 Uhr Das unerwartete Glück der Familie Payan, siehe Medien auf S. 32

Hormonyoga für Frauen – Schnupperkurs Freitag, 14. Juli, 18 bis 19.30 Uhr Hormonyoga regt auf natürliche Weise die Hormondrüsen an, wirkt vitalisierend und ausgleichend. Es verbessert die Befindlichkeit in den Wechseljahren, etwa bei Hitzewallungen, Haarausfall und Erschöpfung. Dreizehn interessierte Frauen können unter Anleitung von Sabine Karsten, Ergotherapeutin und Yogalehrerin, die Grundtechniken (Yoga und Atmung) kennenlernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Kleidung und Decke mitbringen. Schnupperpreis 5 Euro. Anmeldung erforderlich bis 30. Juni unter 0221 / 450 16 45 oder yoga@sabinekarsten.de, www.sabinekarsten.de KölnerLeben Heft 3|17


Aktiv für Köln

mit KölnerLeben

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Das Stadtmagazin

ungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

30. Kölner Sommerfestival: Shadowland 2 Foto: Beowulf Shehan

Mittwoch, 2. August, 20 Uhr In Kooperation mit dem Veranstalter, der BB Promotion GmbH, lädt KölnerLeben zu einem fantastischen Abend in der Kölner Philharmonie ein: KölnerLeben-Leser erhalten 20 Prozent Rabatt auf Karten für „Shadowland 2“. Die poetische Show des Pilobolus Dance Theatres aus Connecticut steht ganz im Zeichen von Tanz, Schattenspiel und Artistik: Wenn sich die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne vor und hinter der Leinwand bewegen, strecken und verknäulen, formen sich daraus Landschaften, Gebäude und Fabelwesen. Im Mittelpunkt stehen ein Liebespaar und ein magischer Straußenvogel, die auf eine abenteuerliche Reise in die Zukunft gehen. Einfach zauberhaft! Rabattierte Karten können unter der Hotline 01806 / 10 10 11 (20 Cent/Anruf) mit dem Stichwort „KölnerLeben“ gebucht werden. Normalpreise: 32–79 Euro. Weitere Vorstellungstermine: 25. Juli bis 6. August, das gesamte Programm des Festivals auf www.koelnersommerfestival.de

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20 % Rabatt

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Aktiv für Köln

Neue Angebote auf Türkisch Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gibt es in Mülheim Angebote in türkischer Sprache: Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ab 16 Uhr ein offener Gesprächskreis für Angehörige statt. Im „Café Offerte“ werden dementiell Erkrankte jeden Montag von 13.30 bis 16.30 Uhr betreut und gefördert. Sie können in geselliger Runde Kaffee trinken, erzählen und spielen. Der Nachmittag kostet 20 Euro (über die Pflegekasse refinanzierbar). Gerontopsychiatrisches Zentrum, Adamstr. 12, Anmeldung: Tel. 0221 / 606 08-500 (Nurhan Dagtekin). www.klinik-koeln.lvr.de Kultursensible Pflege wird türkischsprachigen Mitbürgern im neuen „Haus 1“ des Senioren- und Behindertenzentrums Mülheim angeboten. Es ist eine der modernsten Pflegeeinrichtungen im rechtsrheinischen Köln. Auskunft: 0221 / 77 75-21 04 (Gaye Yilmaz). www.sbk-koeln.de

Preise suchen Gewinner

Foto: fotolia.com

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Schauen Sie öfter mal auf der neuen Internetseite von KölnerLeben vorbei! Dort kann man schöne Preise gewinnen. www.koelnerleben.koeln

Neue Stipendiatin bei Dr. Dormagen-Guffanti Zandra Harms hat das jährlich ausgeschriebene, mit 5.500 Euro dotierte Stipendium der Dr. DormagenGuffanti-Stiftung bekommen. Beim dritten Versuch hat es geklappt. Für ein halbes Jahr wird die 49-jährige Kölner Künstlerin auf dem Gelände des städtischen Behindertenzentrums in Longerich mit den dort lebenden Menschen arbeiten. Dabei will sie eine große Wandarbeit entstehen lassen, die am Ende des Stipendiums in einer Abschlussausstellung zusammen mit weiteren in dieser Zeit entstandenen Arbeiten gezeigt wird.


Erinnerungsfotos von 1967 gesucht Wenn im August die „ZeitBlende 1967“ für ein Jahr im Freilichtmuseum Kommern öffnet, sollen Fotos aus privaten Alben gezeigt werden. Gesucht wird nach Originalfotos, die 1967 im Rheinland entstanden und die damalige Jugendkultur zeigen. Im Mittelpunkt stehen damals typische Kleidung, Schmuck und andere „Reliquien“ wie etwa Tropfkerzen und Hippie-Accessoires. Sie werden nach der Reproduktion umgehend zurückgeschickt. Einsendeschluss ist Ende Juni. Informationen unter 02443 / 99 80-120. Fotos an michael.faber@lvr.de oder LVR-Freilichtmuseum Kommern, Auf dem Kahlenbusch, 53894 Mechernich-Kommern.

Therapieschwein Felix zu Besuch

Foto: SBK

Das Seniorenzentrum der Sozial-Betriebe-Köln in Riehl hatte Besuch: Felix, ein zehn Jahre altes Minischwein, und sein „Herrchen“, der Physiotherapeut Daan Vermeulen, gaben sich die Ehre. Felix war die Ruhe selbst, legte sich auf seine Decke oder kam zu den erfreuten Bewohnern. Ziel war es, die Sinne der Senioren anzuregen, denn man darf das Schwein streicheln und füttern. Auch rufen Tierbegegnungen oft Erinnerungen wach, vor allem an die Kindheit.

KölnerLeben ausgezeichnet KölnerLeben hat von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) erneut die Auszeichnung „BAGSO empfohlen“ erhalten. Schon seit 2011 wird das Seniorenmagazin regelmäßig auf seine gute Verständlichkeit, übersichtliche Gestaltung und informative und aktuelle Themenauswahl geprüft. www.koelnerleben.koeln

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Aktiv für Köln

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Foto: Volker Dennebier

Leben in Köln

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Großstadtstille

Zum Stadtbezirk Mülheim gehört das Veedel Dünnwald. Dort sind Vergangenheit und ehrenamtliches Engagement sehr lebendig.

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m Nordosten Kölns begegnet einem Geschichte auf Schritt und Tritt: Die Anfänge des Veedels gehen zurück auf eine Klostergründung im Jahr 1117, sodass Dünnwald in diesem Jahr sein 900-jähriges Bestehen feiert. Der hier beheimatete Wildpark ist Anziehungspunkt und Naherholungsgebiet, auch für viele Besucher aus anderen Kölner Stadtteilen und der Umgebung. Junge und alte Spaziergänger besuchen die Tiere, füttern Wildschweine und Damwild und betrachten staunend die vom Aussterben bedrohten Wisente. Gefragt, was Dünnwald für sie ausmache, antwortet eine 68-jährige Dünnwalderin entschieden: „Die Großstadtstille!“ Das Waldbad liegt gleich neben Wildpark, Campingplatz und Minigolfanlage. Auch hier

tauchen Besucher in die Geschichte ein. 1923 gegründet, ist es bis heute das älteste – und einzige – Kölner Schwimmbad in privater Trägerschaft. In den Sommermonaten kühlen sich die Schwimmer in den Becken ab. Immer wieder spielen dort KölschrockBands wie die Brings und die Bläck Fööss, und der Biergarten ist bei gutem Wetter ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Über Generationen Ein Blick in die Statistik zeigt: In Dünnwald wohnen überdurchschnittlich viele unter 18-Jährige und gleichzeitig überdurchschnittlich viele Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Die „Alteingesessenen“ leben oft seit mehreren Generationen in dem rechtsrheinischen Stadtteil. „Wir bemühen uns daher sehr um genera-

Karl-Heinz Mansk (65) „Mit der Lebensqualität in Dünnwald bin ich sehr zufrieden. Die ärztliche Versorgung ist gut. Meinen Zahnarzt habe ich gleich um die Ecke, und es gibt genug Apotheken hier.“

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Die verkehrsreiche Berliner Straße sowie eine Eisen- und Straßenbahnlinie führen durch den grünen Stadtteil, der einen eigenen Wildpark hat.

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Inge Hilbig (64) „Wunderbar finde ich das viele Grün, das wir hier haben. Aber ich vermisse schon etwas das pulsierende Leben – Geschäfte, die zum Bummel einladen, oder nette Kneipen.“

tionenverbindende Angebote“, sagt Pater Ralf Winterberg, Sozialpädagoge und Priester der Gemeinde Heilige Familie Dünnwald-Höhenhaus. Bei ihm laufen viele Fäden im Veedel zusammen. Eine seiner wichtigsten Aufgaben sei es, die zahlreichen Initiativen miteinander zu vernetzen. Bei der von Bürgern getragenen Flüchtlingshilfe etwa funktioniere das sehr gut, sagt Pater Ralf. Sie erhalte von der Gemeinde Räume, Autos, und neben Geld auch Hilfe bei der Koordination der Ehrenamtler. Freiwillige Helfer sind es auch, die das „BringMich“Mobil der Gemeinde betreiben. Dünnwalder, die selbst nicht mehr mobil sind, können den Fahrdienst kostenlos nutzen.

Foto: dk

Foto: Volker Dennebier

Leben in Köln

Bürger mit Unterstützung der örtlichen Kirchengemeinden die Begegnungsstätte. Heute sind etwa 40 Ehrenamtler, die meisten von ihnen älter als 65 Jahre, dort regelmäßig aktiv. Im Café treffen sich die Generationen. „Wir haben hier wirklich eine bunte Mischung an Leuten“, sagt Ehrenamtsentwickler Burkhard Brücker, der das Café leitet und die Helfer koordiniert.

Erfolgreiches Engagement vor Ort Seit 2014 gibt es eine Demenz-Wohngemeinschaft in Dünnwald. Senioren werden hier von einem Pflegedienst ambulant betreut, nach dem Motto „nicht allein und nicht ins Heim“. Ins Leben gerufen hat das WohnNetzwerkarbeit verstärken „Eine intensive Netzwerkarbeit wäre insbesondere projekt die Antoniter Siedlungsgesellschaft (ASG) des für das Quartier Donewald wichtig“, erzählt Ger- evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Eihard Still, Geschäftsführer der Christlichen Sozial- ne auf alternative Wohnformen spezialisierte Agentur hilfe Köln. Dort wohnen vor allem Senioren und hilft bei rechtlichen und organisatorischen Belangen, Familien mit Kindern. Für sie bietet die 1996 auf der außerdem haben die Angehörigen der momentan acht grünen Wiese gebaute Siedlung kaum Infrastruk- Bewohner Mitspracherecht bei allen Fragen rund um tur. Arztpraxen oder auch nur ein Lebensmittelge- Betreuung und Versorgung ihrer Verwandten. schäft sucht man dort vergebens. Eine Eisenbahnli- Doch auch die Jungen sind aktiv in Dünnwald. Der nie trennt Donewald vom übrigen Dünnwald und technikbegeisterte Student Markus Wernet, 25, richwirkt wie eine Grenze. Hier gelte es, Brücken zu tete in dem stillgelegten Bahn-Stellwerk von 1929 an bauen, gerade für ältere Menschen. Eine Stelle für der Rönsahler Straße ein Museum für Eisenbahntechseniorenbezogene Quartiersarbeit sei zwar bereits nik ein – das erste in Deutschland. „Wir wollen unsere finanziert, aber derzeit vakant. Begeisterung für die Technik weitergeben“, erläutert Ein Beispiel für gelingende Stadtteilarbeit ist das Café Wernet. Dieses Projekt und die örtlichen Initiativen „mittendrin“, zentral an der Berliner Straße gelegen. zeigen: Nach 900 Jahren ist die Geschichte Dünnwalds Vor acht Jahren gründeten engagierte Dünnwalder noch längst nicht zu Ende. dk

Dünnwald in Zahlen (in Klammern zum Vergleich immer kleinster und größter Wert in der Stadt Köln; Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand: 31.12.2015) Fläche: 10,84 Quadratkilometer (Mauenheim 0,49 / Eil 16,25) davon Erholungsflächen: 5,8 Prozent (Immendorf 0,9 / Höhenberg 43,3)

Einwohner: 11.599 insgesamt, je Quadratkilometer 1.070 (Roggendorf 299 / Neustadt-Süd 13.596) Alter: 2.781 (23,9 Prozent) älter als 60 Jahre (Ehrenfeld: 15,3 / Heimersdorf 34,5) Alle für Senioren wichtigen Adressen sind erhältlich beim Beratungstelefon für Senioren: Tel. 0221 / 221-2 74 00


Leben in Köln

Foto: Sebastian Knoth

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Süßes Stadt-Summen Bienen gedeihen – wie viele andere Nutztiere – auch in der Großstadt wunderbar. Kein Wunder, dass deswegen immer mehr Kölner vom Imkern begeistert sind.

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erstin Kopp stülpt ihren Imkerhut über ihr braunes Haar, der Schleier schützt ihr Gesicht, sie tritt an den hölzernen Bienenstock heran. Oder besser gesagt: an die „Beute“, wie Imker sagen. Über dem „Brutraum“, das ist der untere Kasten mit Einflugloch, wo die Bienen geschäftig, aber friedlich ein- und ausfliegen, steht der „Honig-

raum“. Es summt und brummt. Der schlichte Bienenkasten steht auf dem Dachgarten des Marie-Juchacz-Seniorenzentrums in Chorweiler, dort, wo Bewohner auch eigenes Gemüse in Hochbeeten ziehen oder Blumen pflanzen. Noch vor einigen Jahren galt Imkern als etwas Gestriges. Inzwischen erlebt es eine Renaissance – vor allem in Großstädten. Auch in

der Domstadt wächst das Interesse an dem sogenannten Urban Beekeeping, der städtischen Bienenhaltung. „Bei uns melden sich jedes Jahr bis zu dreißig Leute, die neu einsteigen wollen“, erzählt Frank Mann, Vorsitzender des Kölner Imkervereins. Ihre Bienenstöcke stellen die Stadtimker in Schrebergärten, Hinterhöfen oder auf Balkonen auf. Für die Honigbiene KölnerLeben Heft 3|17


Foto: Paulo Santos

Auf den Dächern Kölns brummt es mächtig. Hobby-Imker Frank Methien ist zufrieden, seine Bienen sind gesund und fleißig. Auch Kerstin Kopp schaut regelmäßig bei ihrem Bienenstock vorbei.

ist der Einzug in die Stadt immens wichtig. Ihre Lebensbedingungen auf dem Land haben sich durch einseitig bestellte Ackerflächen und den massiven Einsatz von Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung verschlechtert. Was nützt es ihr, wenn kilometerlange Rapsfelder zwar einige Wochen prächtig blühen, danach aber das Futter knapp wird? In der Großstadt dagegen blüht eigentlich fast immer etwas: in Gärten und Parks, auf Wiesen und Friedhöfen. Kerstin Kopp, von Beruf Exportsachbearbeiterin, hat ihre Begeisterung fürs Imkern vor sieben Jahren entdeckt. „Damals bin ich zufällig in einen Bildervortrag über Bienen hineingeraten. Das hat mich von jetzt auf gleich fasziniert.“ KölnerLeben Heft 3 |17

Aber Imkern ist ein komplexes Hobby. Und die Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen braucht ihre Zeit. Gerade im Frühling und im Sommer gibt es einiges zu tun. Wöchentlich ein Blick in den Kasten Einmal die Woche schaut Kopp nach dem Rechten. Im Frühjahr überprüft sie zum Beispiel den Futtervorrat, da die Natur noch nicht genügend Nektar bietet. Regelmäßig schaut sie nach, ob die Königin noch da ist und Eier legt. Wenn es im Stock eng wird, das Volk auf etwa 40.000, 50.000 angewachsen ist, geraten die Bienen in Schwarmstimmung. Übers „Schwärmen“ sichern sie ihre ei-

gene Art, indem eine Hälfte eines Volkes mit einer Königin die bisherige Behausung verlässt. Will ein Imker nicht auf einen Schlag die Hälfte seines Volkes verlieren, kann er ein Volk gezielt teilen. So wird auch der Imkernachwuchs mit Völkern versorgt. Ab August sorgt Kopp mit Futterteig oder Flüssigzucker dafür, dass die Bienen Wintervorräte anlegen können. Dann wird es ruhig im Stock: Die Bienen rücken eng zusammen und halten sich gegenseitig warm. Das Volk groß und gesund über den Winter zu bringen, ist nicht einfach. „Wir haben immer wieder Verluste. Allein vom letzten auf dieses Jahr haben etliche Imker Völker verloren“, bilanziert Frank Mann. „Vor allem


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Leben in Köln

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Sammelbienen suchen in der Stadt und im Umland nach Blüten. Deren Pollen und Nektar tragen sie in den Bienenstock zurück.

ist es die Varroa-Milbe, die Übeltäterin schlechthin, wenn es ums Bienensterben geht. Die muss ein Imker immer im Blick haben und rechtzeitig mit einer Behandlung eingreifen.“

stellen!“ Drohnen, die männlichen Bienen, sind für die Begattung der Königin zuständig, werden dann aber vertrieben. Auch die anderen Aufgaben in einem Bienenstaat sind genau geregelt. Ältere Arbeiterinnen sammeln draußen Nektar Fleißige Pflanzenbestäuber und Pollen für alle, jüngere füttern Die Stadt-Imkerin Kerstin Kopp drinnen die Brut. hat auch fasziniert, dass eine Köni- Die Insekten sind extrem fleißige gin bis zu 2.000 Eier am Tag legen Pflanzenbestäuber. Denn beim kann: „Das muss man sich mal vor- Sammeln bleiben Pollen an ihren

vielen Härchen hängen, die sie dann zur nächsten Blüte tragen. Ohne Bienen gäbe es viel weniger Obst, Gemüse und Getreide. Bienen sorgen so sehr für unsere Ernährung, dass sie nach Schwein und Rind als das drittwichtigste Nutztier gelten. Beim Nektarsammeln saugt die Biene den süßen Saft aus den Blüten und befördert ihn im Honigmagen (Honigblase) zum Bie-

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In den Holzrahmen legen Arbeiterinnen Waben an und füllen sie nach und nach mit dem Nektar, bis der Honigraum voll ist. Vorm Schleudern wird der Wachsdeckel mit einer speziellen Gabel von den Waben abgekratzt.

nenstock. Dort übergibt sie ihn an eine Arbeiterin. Während der Aufnahme und Abgabe des Nektars mengt die Biene immer wieder körpereigene Stoffe bei. Diese Aminosäuren und Enzyme machen den Nektar haltbarer und hemmen unerwünschte Bakterien. Gelagert wird der Nektar in den Wabenzellen aus Bienenwachs. Während der Reife verliert er Wasser. Misst der Imker einen Wassergehalt von

18 bis 20 Prozent, ist der Honig fertig zum Schleudern. Reifen Honig „verdeckeln“ die Bienen in den Zellen mit einer Schicht aus Bienenwachs. City-Honig ist qualitätvoll „Um Honigräume mitzunehmen, muss man schnell arbeiten, damit die Bienen einen nicht verfolgen“, erzählt Kopp. Sie packt die Honigräume mit den Waben ins

Auto und bringt sie ins Städtische Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti in Longerich. Dort darf sie als Mitglied des Kölner Imkervereins den gekachelten Schleuderraum benutzen. Zunächst entfernt sie die Wachsdeckel mit einer speziellen Gabel von den Waben, dann steckt sie die Honigräume in die Schleuder. Durch die Fliehkräfte wird der Honig aus den Waben getrieben Anzeige

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Leben in Köln

und fließt in einen Eimer. Der wird im Keller gelagert und sein Inhalt muss regelmäßig umgerührt werden, damit sich keine Klumpen bilden. „Bis er abfüllreif ist, kann es schon mal drei, vier Wochen dauern“, erzählt Kopp. Dann kann der Honig ins Glas gefüllt werden. Und der Genuss ist bedenkenlos möglich: Trotz Abgasen und Feinstaub stimmt die Qualität des städtischen Honigs, denn die Biene kann etwaige Schadstoffe im Nektar herausfiltern. Im Durchschnitt produziert ein Bienenstaat eine Erntemenge von 20 bis 30 Kilo Honig. Auf dem Dach des Seniorenzentrums waren es vergangenes Jahr 20 Kilo, die Kopp auf dem Sankt-Martins-Markt im Haus direkt an die Besucher verkauft hat: „Sofort am ersten Tag war alles weg.“

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erfüllen, verwenden die Gläser des Imkerbundes mit entsprechender Banderole. Manche Hobby-Imker entscheiden sich für ein moderneres Design mit eigenen Etiketten. Auf ihnen sollte weder die Adresse des Imkers, das Ursprungsland und die Chargennummer noch ein Mindesthaltbarkeitsdatum fehlen. Letzteres muss der Honig bekommen, dabei kann man ihn in aller Regel aber auch noch Honig aus dem Veedel naschen, wenn er ein paar Jahre Kölschen Honig gibt es oft auch in „drüber“ ist – wenn er dunkel, örtlichen Geschäften oder im Na- kühl und trocken gelagert wurde. turerlebnisgarten „Finkens Garten“ in Rodenkirchen. Der Deut- Nur bedrohte Bienen sche Imkerbund e. V. (DIB) kon- stechen trolliert regelmäßig und nach Bevor die Bienen auf das Dach des festgeschriebenen Qualitätsstan- Seniorenzentrums zogen, waren dards. Nur dann vergibt er das viele Gespräche nötig, um BedenGütezeichen „Echter Deutscher ken der Angehörigen, Bewohner Honig“. Imker, die signalisieren und Mitarbeiter auszuräumen. wollen, dass sie diese Standards Weit verbreitet ist die Angst da-

vor, gestochen zu werden. Umso schöner ist die Bilanz nach einem Jahr: „Kein einziger Bewohner ist gestochen worden“, erzählt stolz Karl-Heinz Groß, der in der Einrichtung den Bereich Ehrenamt koordiniert. Denn Bienen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder verletzt werden. Nach dem Tier zu schlagen ist also keine gute Idee. Doch auf dem Dach kommen sich Mensch und Biene meist gar nicht erst in die Quere. Denn Bienen fliegen bevorzugt „Massentrachten“ an, also größere Bestände an Nutz- und Blütenpflanzen. „Das lohnt sich für sie einfach mehr als der Dachgarten hier, deshalb fliegen sie in die Umgebung hinaus“, erklärt die Hobby-Imkerin Kopp. Der Flugradius der Insekten beträgt etwa vier bis fünf Kilometer. Was die fleißige City-Biene dann ge-

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Auf dem Dach des Marie-Juchacz-Seniorenzentrums wird ein weiterer Bienenstock aufgestellt, denn Angst vor Bienenstichen hat hier niemand mehr.

nau anfliegt – ob Löwenzahnwiesen oder Brombeerflächen, Obstbäume, Akazien oder Linden – weiß nur sie allein. Im Honigglas ist später ein Mix aus der Frühjahrs- oder Sommerblüte, die jeweils unterschiedlich schmecken. Sogar von Stadtteil zu Stadtteil kann das Aroma variieren. Manche Imker etikettieren ihren Honig daher nach Stadtteilen wie Bilderstöckchen oder Dellbrück. Gute Standorte sind das A und O Doch ganz gleich wo in der Stadt: Für Imker ohne eigenen Garten ist es gar nicht einfach, für ihre Schützlinge eine Heimat zu finden. Das hat auch der Feuerwehrmann

Frank Methien erfahren: „Vorher musste ich bei meinen Kollegen einiges an Überzeugungsarbeit leisten.“ Dann durfte er seine ersten Völker auf seiner Feuerwache in Weidenpesch unterbringen. Inzwischen hat der 48-Jährige Bienen im BenediktinerinnenKloster an der Brühler Straße, im Friedenspark, im Priesterseminar an der Kardinal-Frings-Straße und auch mitten in der Stadt, auf dem Dach im Innenhof des Cafés „Törtchen Törtchen“ an der Apostelnstraße. Vor drei Jahren kam er mit den Besitzern ins Gespräch und die wollten es gerne auf einen Versuch ankommen lassen. Die Gäste stören sich offenbar nicht an den Bienen. Von der Betrieb-

samkeit auf dem Dach bekommen sie sowieso kaum etwas mit. Bevor Methien mit seinem Hobby anfing, dachte er, „dass man nur auf dem Land imkern kann“. Darüber schmunzelt er heute: „In der Stadt geht das sehr, sehr gut.“ Natürlich hat er in erster Linie das Wohl der Bienen im Auge, doch er sagt auch klipp und klar: „Ich bin auf Honig aus.“ Und bei 15 Völkern kommt schon etwas zusammen. Vor allem in der Gastronomie hat sich der Feuerwehrmann einen stabilen Abnehmerkreis aufgebaut. Und ein Herz für andere Tiere hat der Bienen-Fan auch: Von dem Erlös jedes Glases führt er drei Prozent an eine WalPatenschaft ab. lvp

Rund ums Imkern Kölner Imkerverein von 1882 Vorträge, Kurse und Austausch Leyendeckerstr. 18, 50825 Köln Tel. 0214 / 707 96 97, Frank Mann www.koelner-imkerverein.de Stadtbienen e. V. Kurse und Online-Shop Tel. 0170 / 502 88 03 www.stadtbienen.org

Finkens Garten Info- und Aktionstage, Bienenhaus, Honigverkauf Friedrich-Ebert-Str. 49, 50996 Köln Tel. 0221 / 285 73 64 www.finkensgarten.org

KölnerLeben verlost 5 Honiggläser aus der Ernte von Imker Frank Methien. Schicken Sie das Stichwort „Bienenhonig“ auf einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: redaktion@koelnerleben.koeln Einsendeschluss: 30. Juni 2017 Anzeige

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Leben in Köln

Foto: Tobias Kempf

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Immer Zirkus

Die Lust am Zirkus kennt kein Alter – und manchmal wird der Wunsch wahr, selber Kunststücke aufzuführen.

„H

opp“, ruft Maria Lange mit fester Stimme. Die Frau mit dem weißen Kurzhaarschnitt steht mitten im Aufenthaltsraum des Seniorenzentrums Bocklemünd. In der Hand hält sie einen großen Hula-Hoop-Reifen. Vor ihr sitzt Mischlingsrüde Charlie. Aufmerksam schaut er seine „Dompteurin“ an – dann springt er durch den Reifen. „Bravo!“, rufen die Mitbewohner, diese Nummer ist gelungen. Es wird gelacht und getuschelt. Die Stimmung ist ausgelassen. Nun ist ein anderer der zwei Dutzend Bewohner aus dem Pflegebereich dran, mit einem Tier eine Zirkusnummer einzuüben. Möglich machen das echte Zirkusleute. Familie Spindler vom „Circus Liaison“ hat vor etwa zwei Jahren begonnen, zusätzlich zum normalen Vorstellungsbetrieb ihr Zirkustraining in Senioreneinrichtungen anzubieten. „In Kindergärten hatten wir das schon länger angeboten. Irgendwann hatten wir dann die

Idee“, sagt Beatrix Spindler. Im engen Austausch mit den Betreuerinnen werden Anforderungen und Dauer auf die Bewohner zugeschnitten. Auch Artistik und Clownerie gehören dazu. Nach Bocklemünd kamen ihr Mann Alfons und die beiden Töchter eine Woche lang jeden Vormittag. Mit dabei: einige ihrer dressierten Tiere – Hunde und Ziegen, zudem eine Pythonschlange und ein Alpaka. Ganz ohne Tiere geht es im MehrgenerationenVarieté des Bürgerzentrums Deutz zu. Menschen jeden Alters, mit oder ohne Handicap, können in einem einwöchigen Training in den Sommerferien etwas Künstlerisches lernen. Auch hier entstammen viele Angebote dem typischen Zirkus: Akrobatik, Artistik, Zauberei, Jonglage, aber auch Neues wie Trommeln und Tanz. Miriam Meisenburg ist Zirkuspädagogin und organisiert seit vier Jahren das Varieté. „Der Schwerpunkt liegt darauf, ein Angebot für alle KölnerLeben Heft 3|17


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Die große Abschlussgala des MehrgenerationenVarietés findet im echten Zirkuszelt statt.

Lampenfieber ist keine Frage des Alters Wenn dann eine waschechte Zirkusfamilie wie die Spindlers zum Üben kommt, überträgt sich ihre Begeisterung auf die Menschen, mit denen sie proben. „Wir sind seit Generationen eine Zirkusfamilie. Wir haben das im Blut“, lacht Beatrix Spindler. Für sie ist ein Auftritt vor Publikum Normalität. Aber groß ist das Lampenfieber der Bewohner, als nach der Probewoche die Vorstellung in einem extra großen Raum im Bürgerschaftshaus Bocklemünd ansteht. Menschen zu machen. Unsere jüngste Teilnehmerin Alle Angehörigen sind eingeladen. Die „Dompteure“ war dreieinhalb, die älteste 84 Jahre“, sagt sie. In den genießen ihren Auftritt sichtlich – das Publikum apbunt gemischten Workshops können alle voneinan- plaudiert begeistert. Auch Evelyn Rath ist mitgerissen der lernen und haben einen Riesenspaß. Damit die und meint: „Die Menschen freuen sich besonders, 65  Teilnehmer genügend Platz zum Üben haben, dass sie ihren Angehörigen mit der Vorstellung etwas wurde die nahe gelegene Realschule genutzt. schenken können.“ In Deutz findet die gemeinsame Abschluss-Show soTüren werden geöffnet gar in einem richtigen Zirkuszelt statt, das jedes Jahr Auch im Altenheim wird fleißig weiter geübt. Die auf dem Schulhof aufgebaut wird. „Eine öffentliche Ziegen balancieren auf einem Balken und klettern Vorstellung stärkt zwar das Selbstbewusstsein, ist auf Hocker. Die Hunde tanzen und machen Männ- aber nicht das Hauptziel unseres Angebots. Wichtig chen. „Gerade die Tiere sind für die Bewohner ganz ist die Zeit davor, die Woche des Miteinanders. Und toll“, erzählt Mitarbeiterin Evelyn Rath, im Haus zu- die ist für jede Altersgruppe bereichernd“, sagt Miriständig für die soziale Betreuung. Sie weiß: „Tiere am Meisenburg. dh

Informationen Mehrgenerationen-Varieté des Bürgerzentrums Deutz Workshops: Montag, 24. bis Freitag, 28. Juli 2017 Kosten: 60 Euro (halbtägig) oder 100 Euro (ganztägig) Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43 Infos und Anmeldung: 0221 / 221-9 14 59, www.buergerzentrum-deutz.de KölnerLeben Heft 3 |17

Öffentliche Vorstellung am Freitag, 28. Juli, 19 Uhr, Eintritt 5 Euro, Realschule Im Hasental 41 Circus Liaison Infos und Buchungen für Gruppen und Einrichtungen: 0170 / 716 13 64, www.circus-liaison.de

Foto: Tobias Kempf

schaffen es, Türen zu den Herzen von Menschen zu öffnen.“ Da werden selbst zurückhaltende Menschen überschwänglich, geben Kommandos und loben die vierbeinigen Artisten. Das Training weckt außerdem schöne Jugenderinnerungen an den Zirkus. Wenn es damals hieß „Der Zirkus kommt“, dann schwang alleine in der Ankündigung schon ein Hauch von Abenteuer mit. „Früher bedeutete Zirkus Abwechslung vom Alltag und fast jeder verbindet damit fröhliche Geschichten“, so Evelyn Rath. Exotische Tiere, spektakuläre Artistik, wilde Clownerien, farbenfrohe Kostüme – all das fasziniert.


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Gesund leben

Yoga ist zu einer Massenbewegung im Gesundheitsbereich geworden. Durch die Kombination von körperlichem Training, Atemübungen und Meditation sollen Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden. Und das in jedem Alter.

E

s ist still im lichtdurchfluteten Gemeinderaum der Lutherkirche. Gedämpft dringen die monotonen Geräusche der Straße durch die geschlossenen Fenster. Inge Sagemüller wendet sich mit ihrer angenehm ruhigen Stimme ihren Teilnehmerinnen zu. Sie sitzen auf Stühlen oder im Schneidersitz auf dem Boden, halten die Augen geschlossen und atmen langsam ein und aus. Jede ihrer Yoga-Einheiten beginnt Trainerin Sagemüller mit sogenannten Asanas, was so viel wie „Sitz“ oder „Körperhaltung“ bedeutet. Dabei werden bestimmte ruhende Positionen über einen längeren Zeitraum entspannt eingenommen. Das bewusste Halten und Atmen trägt zur Harmonisierung von Körper und Geist bei.

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Zu Beginn einer Yoga-Stunde steht das Ankommen im Hier und Jetzt, die Konzentration auf sich selbst. Der Alltag bleibt damit außen vor.

Mit Feueratm Nach der Meditation folgt das körperliche Training. Hier kann man richtig ins Schwitzen geraten. Inge Sagemüller leitet zur Bauchübung „Das Boot“ an, wobei die Teilnehmerinnen im Sitzen zurückgelehnt die Beine anheben und das Gleichgewicht ausbalancieren. Im besten Fall bilden dabei Beine und Oberkörper einen 90-Grad-Winkel. Sieht leichter aus, als es ist! Diese Position hat es in sich und stärkt gleichzeitig Bauch-, Bein- und Rückenmuskulatur. Im Anschluss steht die „Feueratmung“ auf dem Programm. Bei dieser Übung wird stoßweise kräftig ausgeatmet – klingt fast wie bei einem Blasebalg und trägt zur Entgiftung von Lunge, Schleimhäuten, Blutgefäßen und anderen Zellen bei. KölnerLeben Heft 3|17


Gesund leben

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ung zu innerer Balance Sagemüller hat eine dreijährige Ausbildung mit dem Schwerpunkt präventives und therapeutisches Yoga absolviert. In ihren Kursen beobachtet sie oft, wie stark gerade ältere Teilnehmer von den Übungseinheiten profitieren. „Yoga wirkt der Versteifung des Körpers entgegen“, erklärt die 58-Jährige. Wer mehr Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und Körperbewusstsein entwickelt, spürt das auch in anderen Lebensbereichen. „Mit einem guten Körperbewusstsein passieren zum Beispiel weniger Unfälle im Haushalt“, ergänzt sie. „Viele Teilnehmer trauen sich mit der Zeit auch wieder Dinge zu, die sie verloren dachten, etwa Gartenarbeit, Schwimmen, Tanzen oder Wandern. Das gibt Lebensfreude zurück und steigert das SelbstbewusstKölnerLeben Heft 3 |17

sein.“ Die meisten Yoga-Anhänger möchten ihr körperliches Befinden verbessern. So versuchen beispielsweise Menschen mit Rückenproblemen auf diesem Weg ihr Leiden zu beheben. Aber auch die Verbesserung der geistigen Verfassung über Entspannung spielt für mehr als die Hälfte der YogaPraktizierenden eine große Rolle. Studien beweisen: Yoga wirkt auf Körper und Geist Die positiven Effekte von Yoga wurden in Studien nachgewiesen. Professor Ingo Froböse vom Institut für Bewegungstherapie der Sporthochschule Köln hebt Stressabbau, Muskelkräftigung, die Vertiefung der Atmung und die Verbesserung des Gleichge-


Gesund leben Asanas, Yoga-Haltungen, haben eine körperliche, geistige und energetische Wirkung. Sarvangasana, der Schulterstand (oben), bereitet auf Halasana vor. Mitte: Halasana, der Pflug, löst Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, wirkt harmonisierend und sorgt für innere Ruhe.

wichtssinns hervor. „Es gibt Nachweise über die Verbesserung der Herz-Kreislauf-Regulation“, betont Froböse und ergänzt: „Auch bei Kopfschmerzen und auf das Immunsystem hat Yoga eine gute Wirkung.“ Etwa 90 Prozent der Menschen nehmen durch die regelmäßigen Übungen eine Veränderung wahr, fühlen sich ausgeglichener, entspannter und körperlich fitter. Körper und Geist profitieren somit nachweislich von Yoga. Wer nach einem passenden Angebot sucht, stellt schnell fest, dass es eine unübersichtliche Vielzahl von Stilen und Richtungen gibt. Da tauchen Bezeichnungen wie Hatha Yoga, Kundalini Yoga, Tibetischer Yoga, Power Yoga, Bikram Yoga, Hormonyoga, Lachyoga und viele andere mehr auf. Erwartungen klären und Kurse ausprobieren Die Vielzahl an Stilen wurzelt in der Tatsache, dass Yoga bereits seit tausenden von Jahren existiert und sich stetig weiterentwickelt. Seinen Ursprung hat es in Indien, wo es seit jeher als eine philosophische Lehre mit komplexen Praktiken und Theorien anerkannt ist. Diese ursprüngliche Form von Yoga unterscheidet sich stark von den Stilen, die gegenwärtig in Europa und Nordamerika praktiziert werden. Mit dem westlichen Yoga-Boom entwickelte sich eine große Masse an Abwandlungen, die verschiedene Schwerpunkte setzen. Die einen stellen den meditativen Aspekt in den Mittelpunkt, während andere sich mehr auf Körperübungen konzentrieren. „Wer einen Kurs besuchen möchte, sollte sich vorher überlegen, was er sich davon erwartet“, rät Jessica Fink vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland – kurz BDY. „Einsteiger sollten überprüfen, ob das Angebot zu den eigenen Erwartungen und Bedürfnissen passt, und gegebenenfalls mehrere Kurse ausprobieren.“

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Unten: Die Übung Bhujangasana, die Kobra, aktiviert und öffnet das Herz und stärkt dabei den Rücken.

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Auf Qualifikation und Prüfsiegel achten Neben den eigenen Erwartungen sollte bei der Kurssuche auch auf die Qualität des Angebots geachtet werden, denn die Berufsbezeichnung „Yoga-Lehrer“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen, unabhängig davon, ob er eine gute AusbilKölnerLeben Heft 3|17


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dung genossen hat oder nicht. „Nach Auffassung des BDY gewährleistet eine mindestens zweijährige Ausbildung das notwendige Fachwissen und die entsprechenden Kompetenzen für den Beruf“, betont Fink. „Neben Praxis und einem breit angelegten Wissen über Yoga sollten Yogalehrende in der Ausbildung auch medizinische Fachkenntnisse vermittelt bekommen.“ Sind Kursteilnehmer unsicher, können sie nachfragen, welche Ausbildung der Lehrer absolviert hat, und sich gegebenenfalls im Internet weiter darüber informieren. Zusätzlich bietet das Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“ Orientierung. Diese Auszeichnung kennzeichnet Kurse, die bestimmte Qualitätsstandards der Krankenkassen erfüllen. Versicherte können sich über die Internetseiten ihrer Kassen in einer Datenbank geprüfte Angebote in ihrer Nähe anzeigen lassen. Gut zu wissen: Wer einen solchen Kurs besucht, kann sich bis zu zweimal pro Jahr 80 bis 100 Prozent der Kosten von seiner Versicherung erstatten lassen. Auf das Bauchgefühl hören Neben Qualifikation und Zertifikaten ist jedoch das Wichtigste, dass sich die Kursteilnehmer bei ihrem Yoga-Lehrer gut aufgehoben fühlen. Hier muss jeder für sich erspüren, ob er mit der Persönlichkeit und dem Charakter des jeweiligen Kursleiters zurechtkommt. Ein guter Trainer erkundigt sich beispielsweise bei seinen Teilnehmern vorab nach gesundheitlichen Einschränkungen, damit er diese während des Kurses berücksichtigen kann. Außerdem sollte der Kursleiter immer alle Teilnehmer im Blick haben. Da gerade Anfänger viel Aufmerksamkeit benötigen, empfiehlt sich für Einsteiger eine Gruppengröße von maximal 15 Personen. Letztendlich entscheidet das Bauchgefühl. „Wer sich in einem Kurs nicht wohl und sicher fühlt, sollte seinem Gefühl vertrauen und sich ein anderes Angebot suchen“, resümiert Fink. Verstärkt werden Yoga-Kurse speziell für Senioren angeboten. Sie bieten Variationen von Übungen an, so dass jeder schmerzfrei mitmachen kann. „Yogalehrende, die solche Kurse anbieten, haben KölnerLeben Heft 3 |17


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Zum Abschluss gehören Entspannung und die Vorbereitung auf den Wiedereinstieg in den Alltag.

sich häufig dafür weitergebildet, die Übungen an die Übenden mit Beschwerden anzupassen“, weiß Fink. Nicht ein spezieller Yoga-Stil sei entscheidend, ausschlaggebend sei vielmehr das Kriterium, dass der Lehrer flexibel auf seine Teilnehmer eingeht. Übungen abwandeln – Schmerzen sind tabu Darauf hat auch Kursteilnehmerin Annegret geachtet, die in der Lutherkirche von ihren Erfahrungen berichtet. „Ich musste einige Kurse ausprobieren, um den richtigen zu finden“, erzählt die 53-Jährige. „Es kam schon vor, dass ich total verspannt nach Hause kam, weil ich zu lange im Schneidersitz sitzen musste.“ In der Lutherkirche fühlt sie sich bestens betreut, denn Übungen, die andere im

Schneidersitz ausführen, vollzieht Annegret einfach auf dem Stuhl. Schmerzen im Rücken und in den Knien nach der Yoga-Stunde gehören bei ihr der Vergangenheit an. „Nie in den Schmerz reingehen“, betont auch Trainerin Inge Sagemüller, als sie erklärt, worauf Neulinge achten sollten. „Sobald man Schmerzen verspürt, sollte man sich beim Lehrer melden und mit ihm zusammen schauen, wie man die Übung anders durchführen kann.“ Denn für fast jede Position gibt es Ausweichmöglichkeiten, die auch die gewünschten Effekte erzielen. Und man lernt: Was tut mir gut? Wo ist meine Grenze? Yoga bedeutet, dass jeder auf sich selbst achtet und nicht darauf, wie viel der andere

Informationen In Köln gibt es sehr viele YogaAnbieter. Preiswerte Kurse findet man hier:

Kölner Seniorengemeinschaft Tel. 0221 / 42 10 23 30 www.koelner-senioren.de

Volkshochschule Tel. 0221 / 221-2 59 90 www.vhs-koeln.de

Kölner Bürgerzentren www.koelnerelf.de

Stadtsportbund Köln: www.ssbk.de

Zertifizierte Angebote über die Krankenkassen und den Berufsverband der Yogalehrenden in

Deutschland e. V. (BDY) www.yoga.de/bdy-berufsverband Für Köln siehe auch: Yoga-Online-Studio „Yogaeasy“ www.yogaeasy.de/artikel/ yoga-city-guide-yoga-in-koeln

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Gesund leben

Ein guter Yoga-Lehrer korrigiert Haltungsfehler, bis der Körper die richtige Haltung kennt.

kann. Zwangspositionen, Überbeanspruchung und Leistungsgedanken sind tabu. Der „Schulterstand“ beispielsweise hat in seiner Ausführung Ähnlichkeit mit der „Kerze“, die den meisten aus dem schulischen Sportunterricht bekannt ist. Wer diese Übung in ihrer Vollständigkeit nicht mehr ausführen kann, stützt alternativ die Beine im rechten Winkel an der Wand ab. Das regt ebenso die Durchblutung des Körpers an und ist ideal bei Krampfadern. Obwohl Frauen deutlich in der Mehrheit sind, begeistern sich auch Männer zunehmend für Yoga. So gibt es einen Herren-Kurs in der Lutherkirche. Teilnehmer Jochen genießt vor allem, dass es hier eben nicht um Leistung und Wettbewerb geht. „Gerade Männer sind im Sport auf Leistung orientiert“, stellt der 70-Jährige fest. „Da übernimmt man sich immer wieder mal und schont sich nicht. Das ist bei Yoga anders.“ Damit der Körper mit dem, was er in der Stunde geleistet hat, arbeiten kann, führt Inge Sagemüller am Ende jeder Stunde eine Schlussentspannung durch. Der helle Gemeinderaum der Lutherkirche ist dann von den Klängen meditativer Musik erfüllt. Unter einer wärmenden Wolldecke und mit geschlossenen Augen entspannt es sich nach getaner Arbeit besonders gut. Dabei einzunicken ist strengstens erlaubt. Denn ein besseres Kompliment für eine rundum gelungene Yoga-Stunde gibt es nicht. aj KölnerLeben Heft 3 |17

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Raus aus Köln

Foto: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH

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Dünen im Blütenmeer Im Kurbetrieb von Bad Lippspringe spielt die Landesgartenschau (Laga) die erste Geige. Auf 33 Hektar erwarten die Besucher kunstvoll arrangierte Blumenrabatten und Schaugärten sowie ein in die Dünenlandschaft eingebetteter zauberhafter Kurwald.

„W

er die Stille des Waldes atmen kann, dem wächst in der Seele ein Heilkräutlein!“ Diese Dichterzeile von Rita Keller lässt sich wahrlich spüren, steht man vor der romantischen Holzarchitektur der Liegehalle im Kurwald. Umgeben von rauen, wettergegerbten Kiefernstämmen und dem munteren Gezwitscher der Vögel, füllen sich die Lungen mit der klaren Luft. „Liegend gesund werden“, die Devise machte Bad Lippspringe im 19. Jahrhundert zum Mekka der Heilungssuchenden. Seit Eröffnung der Landesgartenschau aber heißt es sich bewegen!

Der Weg führt vorbei an der Friedenskapelle, dem Infostand über Honigbienen und einem begehbaren Fernrohr des Jagdvereins. Außerdem sind Kunstobjekte zu bestaunen. Für die kleinen Gäste sind abenteuerliche Spielwelten entstanden. „Meine Enkel sind ganz begeistert von der Trollenburg und dem Elfenhain“, erzählt Frau Klein an der Elfenschaukel. Der Klang des Waldes Die Fantasie beflügelt die aus Holzstangen gebaute begehbare Skulptur, die den Namen „Der Klang des Waldes“ trägt. Ein riesiger über dem KölnerLeben Heft 3|17


Raus aus Köln

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Die klassischen Zutaten einer Landesgartenschau findet man in Bad Lippspringe eingebettet in einen weitläufigen Kurwald mit mächtigen Bäumen.

Dünental thronender Kokon fällt zudem ins Auge. „Es macht Spaß, hier vor Ort zu arbeiten“, erzählt die Künstlerin Monika Möller, während sie einen Kiefernzweig in ihr Gebilde einflicht. Bewusst hat sie mit dem Material dieses Waldes gearbeitet, um den Bezug zur örtlichen Natur herzustellen. Ein Kokon hat für sie etwas Geheimnisvolles, aber auch Schützendes. Er ist auch ein symbolischer Entwicklungsraum, der sich bereichernd in die Landschaft einpasst. Die Idee des sich entwickelnden Geheimnisvollen aufgreifend, lässt Möller gemeinsam mit sieben floralen Künstlern „Zauberwelten“ im Tal entstehen. Eine wahre Augenweide, die zu sinnlichem Vergnügen einlädt. An den Mersmannteichen in der Nordwestecke des Waldparks schuf Gärtnerkunst aus drei beinahe vergessenen Tümpeln einen ausgewachsenen See. Am Ostufer geht idyllisch die gewellte Dünenlandschaft in den Nadelwald über. Sie ist natürlichen Ursprungs und hat sich aus einer Wanderdüne der angrenzenden Senne gebildet. „Mit Kiefern bepflanzt diente sie früher dem Schutz der Ortschaft vor den Sanden und wurde dann als Kurwald genutzt“, erklärt Ferdinand Hüpping, einer der drei Laga-Geschäftsführer.

Eine letzte Attraktion ist die Anlage der Kleingärtner. Hier werden Besucher auch gerne in Fragen zu Blumen, Grünpflanzen, aber auch Gemüseanbau beraten. Mit einem Lächeln erzählt Werner Heidemann, Geschäftsführer des Landesverbands der Kleingärtner, wie erstaunt Umweltminister Johannes Remmel reagierte, als er eine „Westfälische Palme“ geschenkt bekam. „Der blühende Grünkohl ist jedenfalls mit nach Düsseldorf gereist.“ ak

Blütenmeer in den Kurparks Umgeben vom Duft eines Blütenmeers führt der Prachtboulevard weiter zur „Blauen Friedensherde“, einer Schar von blau eingefärbten Plastikschafen. Für den Blauschäfer Rainer Bonk ist sie das Symbol für ein menschliches Miteinander. Hier im Kaiser-KarlsPark mag man auch an die friedlich lustwandelnden Kurgäste denken, die für ihre Trinkkuren täglich auf diesem Weg zur 1832 entdeckten Arminius-Quelle spazierten. Heutzutage begegnet man dort dem lebensgroßen Maskottchen der Landesgartenschau. Waldkobold „Lippolino“ sitzt hier mit roter Latzhose und keckem grünen Hut auf einer Bank, um sich mit Besuchern fotografieren zu lassen. Durch die Fußgängerzone mit ihren vielen Cafés erreicht der Besucher schließlich den Quellentempel. Das stark mineralisierte Sulfatwasser der Arminius-Quelle darf heute frei gezapft werden, nach seiner Entdeckung wurde es noch von „Schöpfknaben“ angereicht. Gegenüber dem Tempel befindet sich die alte Burg von 1312, heute Ruine, mit der dem Städtchen seinen Namen gebenden Lippe-Quelle.

Anreise per Bahn: bis Paderborn-Hauptbahnhof, dann 20 Minuten mit dem Bus R50 und R51 bis Zentrum Bad Lippspringe

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Infos Landesgartenschau Bad Lippspringe bis 15.10.2017, täglich 9–19 Uhr Eintritt: Erwachsene 17,50 Euro, ermäßigt 14 Euro, Kinder (3–17 Jahre) 2 Euro. Service-Tel. 05252 / 261 89 Achtung: Hunde sind nicht erlaubt. Die im Text erwähnten „Zauberwelten“ der Gruppe Florale Gestaltung starten mit der Hauptveranstaltung am 15. Juni, weitere Termine vom 16. bis 18. Juni. Alle Infos unter: www.lgs2017.de

Foto: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH

Anreise mit dem Auto: ab Köln rund 200 Kilometer. Parkplätze an der Raiffeisenstraße (beschildert), ab dort kostenloser Shuttleservice


Ratgeber

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

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ür viele Menschen eine grausame und unwürdige Vorstellung: im Koma zu liegen, durch Schläuche dauerhaft beatmet oder ernährt, überhaupt künstlich am Leben erhalten zu werden, ohne Hoffnung auf Besserung. Wenn sich ein Betroffener nicht mehr selbst äußern kann, welche Behandlung er möchte und welche Eingriffe unterlassen werden sollen, hilft nur eine Patientenverfügung. Auch seinen Angehörigen erleichtert sie die Bewältigung dieser schwierigen Situation, gibt sie doch klare Handlungsanweisungen. Denn die Patientenverfügung ist eine vorsorgliche Bestimmung über eine zukünftige, derzeit noch nicht ge-

nau feststellbare medizinische Behandlung. Sie ist für Ärzte und Angehörige bindend, aber nur für die darin beschriebenen Krankheitsbilder und gewünschten Maßnahmen. Und diese müssen möglichst genau definiert sein. Das hat der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 6. Juli 2016 deutlich gemacht. Ein allgemeiner Wunsch, dass keine lebensverlängernden Maßnahmen erfolgen sollen, reichte den Richtern nicht aus.

Arztes einzuholen, vor allem, wenn sie zum ersten Mal erstellt wird. Das kann zum Beispiel der Hausarzt sein. Er kennt den persönlichen Gesundheitszustand in der Regel gut und kann individuell und kompetent helfen. Der medizinische Laie kann kaum absehen, welche Chancen ungenutzt bleiben, wenn er eine künstliche Beatmung grundsätzlich ablehnt. Er weiß auch nicht, wie eine Palliativbehandlung die Lebensqualität als Schwerkranker verbessern kann. Die ärztliche Beratung ist alHausarzt hilft individuell lerdings keine Kassenleistung und und kompetent muss selbst bezahlt werden. Wer Grundsätzlich empfehlen die Ver- eine Rechtschutzversicherung hat, braucherzentralen, zu einer Pa- kann sich dort erkundigen, ob sie tientenverfügung den Rat eines die Kosten einer juristischen BeraKölnerLeben Heft 3|17


Ratgeber

tung übernimmt. Ein Notar ist für die Patientenverfügung aber nicht zwingend erforderlich. In einer Patientenverfügung müssen typische Krankheitszustände geschildert sein, in denen der Erkrankte nicht mehr selbst über seine Behandlung entscheiden kann. Dazu zählen Todesnähe, unheilbare Krankheit im Endstadium, Hirnschädigungen, Koma, Hirnabbau (Demenz) und andere Zustände, die aus individuellen Krankheiten entstehen können. Für jeden dieser Fälle sollte bestimmt sein, welche medizinischen Maßnahmen man sich wünscht oder ausdrücklich nicht wünscht. Antworten auf Fragen wie: Sollen Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden? Soll eine künstliche Ernährung oder Beatmung eingestellt werden? Sollen starke Schmerzmittel verabreicht werden? Sollen modernste, unter Umständen noch nicht zugelassene Medikamente verabreicht werden?, stecken für die behandelnden Ärzte verbindlich den Rahmen der medizinischen Versorgung ab. Auch persönliche Ansichten zählen Die Verbindlichkeit der Patientenverfügung wird erhöht, wenn der Verfasser seine Motivation und Gedanken möglichst präzise schildert. Die Erläuterung der eigenen Moralvorstellungen, religiösen Ansichten und Situationen, die einen bewegen, untermauert die Verfügung. All das dient dazu, dass Angehörige, Ärzte oder andere Betreuer im Zweifel den Willen des Betroffenen ermitteln können. Empfehlenswert ist auch, seine Patientenverfügung regelmäßig auf den neusten Stand zu bringen. Denn die Einstellungen KölnerLeben Heft 3 |17

zu den verschiedenen Wünschen können sich im Laufe der Zeit ebenso wie die medizinischen Möglichkeiten ändern. So sollte man sich, auch wenn man bereits eine Patientenverfügung hat, aber an deren Wirksamkeit zweifelt, durchaus erneut beraten lassen. Man kann jederzeit genauere Erklärungen zum Beispiel handschriftlich nachtragen, sollte aber dann das Datum dazuschreiben. Musterformulare können unwirksam sein Die Patientenverfügung soll jeder Mensch also nach seinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen erstellen. Nur dann ist sie wirksam. Vorsicht sollte daher bei Musterformularen aus dem Internet, in denen die Formulierungen vorgegeben sind, walten. Häufig haben Ärzte ein Musterformular von der Ärztekammer, auch diese Vorlagen sollten intensiv gelesen, besprochen und an die eigenen Wünsche angepasst werden. Als Formulierungshilfe nutzen kann man dagegen vorgefertigte Textbausteine, die sich genau nach dem eigenen Willen zusammenstellen und anpassen lassen. Hilfreich kann es außerdem sein, eine Patientenverfügung mit Verwandten oder Freunden zu besprechen. Wer möchte, kann sie als Zeugen auf der Patientenverfügung unterschreiben lassen – das ist ein Beleg dafür, dass sich diese Menschen gut mit den niedergeschriebenen Wünschen auskennen. Bei ihnen kann man sie auch hinterlegen, ebenso beim Arzt oder zu Hause. Ein spezielles Register beim Gericht gibt es dafür nicht. Einen Hinweis, wo sich das Dokument befindet, sollte man auf jeden Fall auf einer Hinweiskarte im Portemonnaie haben. dt

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Bücher der Verbraucherzentrale

Patientenverfügung Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, 18. Auflage 2016, 168 Seiten, 9,90 Euro ISBN 978-3-86336-063-4

Das Vorsorge-Handbuch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Testament, 2. Auflage 2017, 184 Seiten, 12,90 Euro ISBN 978-3-86336-082-5 Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Köln Frankenwerft 35 (Eingang Mauthgasse), 50667 Köln Tel. 0221 / 84 61 88-01 www.verbraucherzentrale.nrw/ koeln


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Medien

Das unerwartete Glück der Familie Payan Bunch Wild Foto:

Die 49-jährige Nicole Payan (Karin Viard) hat alle Hände voll damit zu tun, den chaotischen Familienalltag zu managen. Da bringt ein Besuch beim Frauenarzt absolut unerwartete Neuigkeiten: Nicole ist schwanger – dabei war sie sich sicher, ihre Wechseljahre erreicht zu haben. Die Entscheidung, ob sie das Kind behalten will, fällt nicht leicht, schon gar nicht, weil alle

Mitglieder der Familie Payan – bestehend aus ihrem arbeitslosen Ehemann Jean-Pierre (Philippe Rebbot), ihrer erwachsenen Tochter Arielle (Manon Kneusé), ihrer schusseligen Mutter Mamilette (Hélène Vincent) und ihrer flippigen Enkelin Zoé (Stella Fenouillet) – natürlich ebenfalls ihren Senf dazugeben … (Kinostart dt 20. Juli 2017) Preview am Mittwoch, 12.07.2017 um 14.30 Uhr, Vorteilspreis 4 Euro. Infos: 0221 / 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

Das Mädchen im Strom Bekannt wurde Sabine Bode durch ihre Sachbücher über die seelischen Folgen von Kriegserlebnissen. Nun hat sie ihren ersten Roman verfasst und besticht mit einer sprachlichen Eleganz, die sie bisher nicht zum Einsatz bringen konnte. Sie erzählt die Geschichte von Gudrun Samuel, die als junges Mädchen im Rhein den Kohleschleppern hinterhergeschwommen ist. Als die Nazis an die Macht kommen, entscheidet sie sich für die Flucht. Sie landet mit gefälschten Papieren in Stuttgart im Gefängnis. Schließlich kann sie nach Shanghai entkommen, wo sie den Krieg im Judenghetto überlebt. Die Odyssee geht weiter und bringt sie irgendwann wieder in ihre Heimatstadt Mainz zurück. Diesem Roman liegt wie

Regelmäßig gibt es Verlosungen mit schönen Preisen auf der neuen Internetseite von KölnerLeben. Außerdem findet man dort viele Berichte und hilfreiche Informationen. Schauen Sie öfter mal vorbei! www.koelnerleben.koeln

Sabine Bode: Das Mädchen im Strom. Klett Cotta, 350 Seiten, 20 Euro. ISBN 978-3-608-96200-0. www.klett-cotta.de

DVD: Köln 1965–70 Foto: fotolia.com

Preise suchen Gewinner

allen Veröffentlichungen Bodes eine wahre Geschichte zu Grunde, die sie ausgefeilt und detailgetreu präsentiert. Sie zieht den Leser in das Leben einer starken Frau hinein, der auch unter den widrigsten Umständen die Lebenslust nicht lschb verlorengeht.

Hermann Rheindorfs turbulente Film-Collage lässt ein Jahrzehnt voller Gegensätze entstehen. Von Queen Elizabeth bis Trude Herr, von der Tour de France bis zum Staatsbegräbnis für Konrad Adenauer … gezeigt wird eine Fülle an Originalaufnahmen in überragender Bildqualität, die oft noch nie öffentdt lich zu sehen waren. Hermann Rheindorf: KÖLN – Filmreise in die 60er Jahre (DVD), Teil 2: Die Jahre 1965–70. Laufzeit 100 Min. 14,80 Euro, ISBN 978-3-9817163-3-7 www.rheindvd.de KölnerLeben Heft 3|17


Kölsch

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„Wann der Dom fädich ess, jeit de Welt unger!“, su säht mer en Kölle. Un dat stemmp, der Dom weed nie fädich!

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

175 Johre Zentral-Dombau-Verein zu Kölle

För de Kölsche ess der Dom der „Leeve Jung“. Su singe jedenfalls de Bläck Fööss: „Leeve Jung, komm halt dich jrad. / Do häss suvill metjemaat.  / Wä’t sulang wie do allt määt.  / Wä uns Hoffnung en sich dräht.  / Dä weed niemols ungerjonn. / Leeve Jung bliev noch jet stonn.“

Et jov Lück, die dä ahle Torso avrieße wollte. Dat hät dann doch de mihtste Kölsche fies jestunke. Die wollten ehre Dom fädich baue. Ävver wie sollt mer aan de Jrosche kumme? Su hann sich e paar kölsche Honoraziore zesammejedonn un dä Künning Fritz Willi IV. (Friedrich Wilhelm  IV.) jefrohch, ov se nit ne Verein jründe dörfe, met däm se öm Spende kötte künnte. Dä Fritz Willi fung die Idee jot un hät versproche, selvs jedes Johr 10.000 Daler ze spendeere. Su kom der „Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842“ en de Jäng, dä jetz e Jubiläum hät un 175 Johre alt weed. Späder kom dann noch de Dombaulotterie dobei. Su kome noh un noh de Nüsele zesamme un mer kunnt endlich widder aanfange ze baue – bes hück! Denn der Dom weed nie fädich.

Et heiß dann och wigger: „Sibbehundertfuffzich Johr, / durch de Zigge steis do do. / Sohchs se kumme, sohchs se jonn. / Ävver do, do blievs bestonn.“ Wa’mer vun der Jrundsteinläjung em Johr 1248 usjeit, dann besteit der Dom allt 769 Johre. Ävver dä Hans Knipp hät dat Leed för un met de Fööss em Johr 1998 jeschrevve un do wor et 750 Johre herr, dat mer aanjefange hät, der Der Dom, unse leeve Jung, dem Kölsche singe janDom zo Kölle ze baue, dä dann ehsch em Johr 1880 ze Stolz, weed met en janze Häd Leeder besunge! En fädich jewoode ess. einem heiß et: „Wann do künns verzälle ...“, en nem andere: „Mer nemme der Dom met, üvverall hin“, odAlsu em Johr 1248 wor de Jrundsteinläjung. Dann jingk der: „Mer loßen der Dom en Kölle, denn do jehöt’e et met dem Baue och flöck vöraan. Allt em Johr 1322 hin“. En einem Leed heiß et ävver och: „Ich drießen op wor der Chor fädich. Ävver av dem Johr 1560 wor der Dom, weil ich en Duv us Kölle ben.“ dann Schluss met der Bauerei; de Kölsche hatten kei Nüsele mih. Un su stund uns Dömche vill Johre halv Katharina Petzoldt leitet seit über 25 Jahren Kölschfädich do un dät vör sich herrbröckele. Kurse an der „Akademie för uns kölsche Sproch“

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ANDRANG BESCHATTUNG CLARET DREIZEHN EDITORIAL EHEMAENNER FALERNER FERRES FIORETTE FORMAGGIO GEFAEHRT GERBER IMAGINAER INERT KANTATE KROATIEN

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Rätsel

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Auflösung Heft 1/2017. Lösungswort: Baerlauch Gewinner: Renate Berger, Barbara Hahl, Brunhild Löhr

Zu Buntsandstein und Grauwacke Mit dem Geologen Sven von Loga wandert man zu erdgeschichtlich interessanten Zielen im Rheinland: eine Zeitreise von den ältesten Gesteinen im Bergischen Land über das durch Vulkanausbrüche entstandene Siebengebirge bis zu den jüngsten Ablagerungen, den Kiesstränden am Rhein. Die Routen sind zwischen 6 und 17 Kilometern lang. Jedes Kapitel ist reich bebildert und mit Tourenkarte. Sven von Loga: Expedition Rheinland. 16 spannende Wanderungen durch die Erdgeschichte. J. P. Bachem Verlag, 14,95 Euro. ISBN 978-3-7616-3144-7. www.bachem.de

KölnerLeben verlost 3 Bücher. Schicken Sie das Lösungswort auf einer Postkarte bitte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: redaktion@koelnerleben.koeln Einsendeschluss: 30. Juni 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anzeige


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Foto: Stefan Malzkorn

Termine – Juni /

30. Kölner Sommerfestival Mit der berührenden Familie Flöz, dem zauberhaften Shadowland 2, dem mitreißenden Alvin Ailey American Dance Theatre und dem leidenschaftlichen Tanguera präsentieren sich vom 22. Juli bis zum 20. August 2017 vier internationale Show-Acts in der Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. Ab 32 E. KölnTicket: 28 01. www.koelnersommerfestival.de KölnerLeben verlost 2 x 2 Karten für Shadowland 2 am Mittwoch, 26. Juli, 20 Uhr in der Kölner Philharmonie. Senden Sie das Stichwort „Shadowland“ auf einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: redaktion@koelnerleben.koeln. Einsendeschluss: 30. Juni 2017 d

Juni

Donnerstag, 1.6. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 6.7.) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de 18.30 Uhr: Gesprächskreis Pflegender Angehöriger (jeden 1. Donnerstag im Monat) Der bewusst offen gehaltene Gesprächskreis soll pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zum Austausch und für fachliche Fragen geben. Info: 689 05 39. Städt. Seniorenzentrum Köln-Dellbrück, Dellbrücker Hauptstr. 100a. www.sbk-koeln.de 19 Uhr: Altentheater – Lebenslied Die Heimat als Ort, als Gefühl, als wiederkehrendes Moment des Lebens ist das bestimmende Thema des Stücks. Der musikalische Einsatz der Stimme, speziell im Lied als Erinnerungsschatz, spielt eine besondere Rolle. Eintritt: 12 E. Reservierung: 32 78 17. Freies Werkstatt Theater Köln, Zugweg 10. www.altentheater.de

Freitag, 2.6. 20 Uhr: Premiere – En jode Ta(a)t (auch am 16. und 30.6.) Hermann Krämer ist tot. Aber in den Himmel darf er erst, wenn er nachweisen kann, dass in seinem Leben alles ohne Fehl und Tadel abgelaufen ist. Doch da muss erst noch einiges geklärt werden. Eine kölsche Musical-Komödie. 18,50 E. Infos: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Samstag, 3.6.

19.30 Uhr: KölnerLeben tanzt: Disco! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer, siehe Seite 8. Mauritiussteinweg 90–92. www.tanzbreuer.de 19 Uhr: „Nachts im Museum“ (auch am 1.7.) Mit der Taschenlampe können Großeltern mit ihren Enkeln das Sportmuseum entdecken, manches „im neuen Licht“ betrachten und selbst aktiv werden. Erw. 14 E / Kinder 10 E. Buchung: 28 01. Sport & Olympia Museum, Im Zollhafen 1. www.sportmuseum.de

22 Uhr: Kino – Der schwarze Falke Ein Cowboy (John Wayne) steht vor den rauchenden Trümmern der Ranch seines Bruders. Die ganze Familie wurde von den Indianern getötet, seine kleine Nichte Debbie verschleppt. Ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt … Eintritt frei. Info: 20 11-242. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 4.6. (Pfingstsonntag) 11.30 Uhr: Neue Kunst trifft auf Natur (auch am 5.6.) Saisoneröffnung im Schlosspark Stammheim: 74 Skulpturen, Plastiken und Installationen laden zum Schauen und Verweilen ein. Mit Rahmenprogramm. Egonstraße / Schloßstraße. www.schlosspark-stammheim.koeln 15 Uhr: Führung – Oelchenshammer Die Besucher erleben einen der letzten noch mit Wasserkraft betriebenen Schmiedehämmer im Rheinland. Stauteich, Wasserräder, Hämmer und Essen vermitteln ein lebendiges Bild davon, wie vor 200 Jahren mit Feuer und Wasser Eisen zu Stahl veredelt wurde. 3 E, Kinder frei. Gesenkschmiede Hendrichs, Merscheider Straße 289–297, 42699 Solingen. www.industriemuseum.lvr.de

Montag, 5.6. (Pfingstmontag) 12.15 Uhr: Schiffstour Das Kölner Panorama während einer zweistündigen Rundfahrt auf der MS Moby Dick erleben, dazu Geschichte und Geschichten, Anekdoten und Legenden hören. Ab 13,90 E. Buchung: 28 01. KölnTourist Personenschiffahrt, ab/an Anlegebrücke Nr. 10 oder Nr. 11 am Konrad-Adenauer-Ufer. www.koelntourist.net 19.30 Uhr: Die Känguru-Chroniken. Das Stück (auch am 6.6., 5.–8.7., 14. und 15.7.) Haben Sie Angst vor der Krise? Glauben Sie an Schulden? Oder hätten Sie einfach nur gerne ein Hobby? Dann sollten Sie, wenn ein Känguru an Ihrer Tür klingelt, es unbedingt hereinlassen. Es könnte Ihr Leben verändern. 20,90 E. Karten: 88 87 72 22. Comedia Theater Köln, Vondelstr. 4. www.comedia-koeln.de KölnerLeben Heft 3|17


Kalender

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/ Juli 2017 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

15 Uhr: Kaffeehausmusik Ein schönes Beisammensein mit Kaffee und schöner Musik im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: 02203 / 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de 18.45 Uhr: Yoga (jeden Dienstag) Mit speziellen Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft verschaffen sich die Teilnehmer Lebensfreude und Vitalität. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. 88 E / 10 Termine. Infos: 42 10 23 30. Kölner Seniorengemeinschaft, Luxemburger Str. 126, Uni-Center, 1. Stock. www.koelner-senioren.de

Mittwoch, 7.6. 11 Uhr: Kleidercafé (jeden 1. Mittwoch im Monat) Günstig Kleider und Hausrat kaufen. Infos: 02203 / 935 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de

Donnerstag, 8.6.

Foto: fotolia.com

15 Uhr: Welthirntumortag Informationsveranstaltung zu Anzeichen, Diagnose und den modernen Behandlungsmöglichkeiten von Gehirntumoren. Eintritt frei. Krankenhaus Merheim, Ostmerheimer Str. 200. www.kliniken-koeln.de

Freitag, 9.6. 14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung wird eine spezielle Beratungsmöglichkeit angeboten. Anmeldung erforderlich: 40 03 82 48. Malteser KölnerLeben Heft 3 |17

Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29–33. www.malteser-sthildegardis.de

Sonntag, 11.6., 11 Uhr: Stadtbezirksfest Chorweiler

18 Uhr: Führung – Agnesviertel Unbekanntes und Erstaunliches erzählt Wolfgang Meyer. Teilnahme kostenlos, Spende erwünscht. Infos: 55 46 99. Treffpunkt: Haupteingang Oberlandesgericht, Reichenspergerplatz 1. www.bv-koeln-ehrenfeld.de

Wie in jedem Jahr wird den Zuschauern, ob jung oder alt, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielen Beiträgen der ortsansässigen Vereine und Institutionen geboten. Bunter kann es kaum sein. Vielfältige Kreativ- und Mitmachaktionen für Kinder. Eintritt frei. Infos: 221-9 66 79. Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 10.6. 14 Uhr: Gartenclub Bickendorf Hier wird gemeinsam gesät, gegossen und geerntet. Die Führung vermittelt Hintergründe zum Club, dazu gibt es Naturerlebnis-Aktionen. Verschließbares Glas für gemeinsam hergestellten Brotaufstrich mitbringen. Anmeldung bis 6.6.17 unter 261 99 86. Gartenclub Ehrenfeld-Bickendorf, Ecke Akazienweg 159c / Venloer Straße im Innenhof. www.querwaldein.de

Sonntag, 11.6. 16 Uhr: Führung – Das Böse in Köln Mit einem ehemaligen Fahnder geht es zu Schauplätzen Aufsehen erregender Kriminalfälle im Schatten des Kölner Doms. 12 E. Karten: 346 43-0. KölnTourismus, Kardinal-Höffner-Platz 1. www.koelntourismus.de 20 Uhr: Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht Das große Philharmoniekonzert unternimmt einen Streifzug durch die Welt des Musicals. Karten ab 24 E. Info: 822-26 40. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.deutz-chor.de, www.koelner-philharmonie.de

Montag, 12.6. 16 Uhr: Kölsch-Forum Sülz „Kölsche Verzällcher“ von Mundartautor Otto Jäger und seiner Schwester, Kumedeschauspielerin Ilse Jäger, mit den Pänz der Eichendorffrealschule Ehrenfeld. Eintritt frei. Anmeldung: 992 12 10. Städt. Seniorenzentrum Dr. Ernst Schwering, Blankenheimer Str. 51. www.koelsch-akademie.de

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Dienstag, 6.6.

17 Uhr: Aquavit? Lebenselixier oder Selbstzerstörungsmittel Vortrag aus der Reihe Wissenschaft im Rathaus über die lebenswichtige, aber auch selbstzerstörende Bedeutung des Wassers. Eintritt frei. Rathaus, Spanischer Bau, Ratssaal, Rathausplatz 1. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 13.6. 10 Uhr: Qi Gong (jeden Dienstag) Diese chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform stärkt den Menschen ganzheitlich. Infos: 96 90 29 56. Seniorennetzwerk Brück, St. Vinzenzhaus, Sälchen, Olpener Str. 863. www.vinzentinerinnen.de

Mittwoch, 14.6.

14.30 Uhr: Kino im Odeon „Ein Kuss von Beatrice“, siehe Seite 8. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de


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14.30 Uhr: Villa Zanders mit Dementen Begegnung mit Kunst für Personen mit Demenz und deren Angehörige. Kosten inkl. Kaffee und Kuchen 7 E (Betreuer 5 E). Museum Villa Zanders, KonradAdenauer-Platz 8, 51465 Bergisch Gladbach. www.dementia-und-art.de

Freitag, 16.6. 16 Uhr: Trauercafé (jeden 3. Freitag im Monat) Hier können sich Trauernde austauschen, Verständnis erfahren und Hilfsangebote erhalten. Eintritt frei. Infos: 89 00 93 12. Arche, Augustastr. 22. www.johanniter.de

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Samstag, 17.6. 15 Uhr: Führung – Greifvögel (jeden 3. Samstag im Monat) In der Greifvogelschutzstation kann man die Tiere aus der Nähe kennenlernen und viel über ihre Bedeutung für den Wald erfahren. Eintritt frei. Info: 02203 / 399 87. Gut Leidenhausen, Grengeler Mauspfad, Porz-Eil

Donnerstag, 15.6. (Fronleichnam) 11 Uhr: Mittsommerfest (bis 18.6.) Von heute bis Sonntag feiert Köln am Schokoladenmuseum die Sommersonnenwende mit hochwertigen kulinarischen Angeboten und großem Kunsthandwerkermarkt. Eintritt frei. Info: 310 18 87. www.mittsommerfest-koeln.de 14 Uhr: Gypsy, Klezmer, Klassik Auf dem 3. Rheinischen Zigeunerfestival spielen tolle Bands aus Indien, Mazedonien, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Serbien und Deutschland auf der LVR-Wiese, Deutz. www.facebook.com/Zigeunerfestival

20 Uhr: Phil Collins Cover-Konzert „Another Night in Paradise“ kopiert nicht das Original, es respektiert und würdigt es mit jeder Note. So wurde die Musik von Phil Collins noch nie präsentiert. Karten 24 E. Info: 98 76 02-0. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhauskalk.de

Sonntag, 18.6.

19 Uhr: DinnerKrimi Eine interaktive Verbrecherjagd zum Vier-Gang-Menü. Karten 79 E. Info: 06151 / 980 09-12. Hotel Mondial am Dom Cologne, Kurt-Hackenberg-Platz 1. www.dinnerkrimi.de

Montag, 19.6.

14.30 Uhr: Seniorentanzparty Siehe Seite 8. Infos: 21 61 61. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. www.tanzbreuer.de 20 Uhr: Sinfoniekonzert 11 (auch am 20.6.) Das Gürzenich-Orchester spielt Werke von Prokofjew, Bloch und Tschaikowsky. Ab 11,90 E. Karten: 28 02 82. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.guerzenich-orchester.de

Dienstag, 20.6.

10 Uhr: Rheinpark und Seilbahn werden 60 – das wird gefeiert! Vor 60 Jahren wurde der Rheinpark eröffnet und die Kölner Seilbahn nahm ihren Betrieb auf. Aus Anlass des runden Geburtstags veranstalten Stadt Köln, Seilbahn und Förderverein ein großes Fest. Kölner Rheinpark. www.rheinpark-köln.de

15 Uhr: Spielenachmittag (jeden 1. und 3. Dienstag) Das Seniorennetzwerk Stammheim lädt zu Skat, Rummikub und anderen Gesellschaftsspielen ein. Eintritt frei. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Mittwoch, 21.6. 18 Uhr: Ohne Moos nichts los – auf Jobsuche mit 66 Die Initiative „Ohne Moos nix los“ vertritt die Interessen der älteren Arbeitssuchenden nach außen und trifft sich jeden 3. Mittwoch im Monat. Eintritt frei. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Mittwoch, 21.6.: Romanischer Sommer (bis 23.6.)

Donnerstag, 22.6. Foto: Frank Rossbach

Das Musikfestival widmet sich zur Sommersonnenwende dem Thema Licht. In elf Konzerten präsentieren herausragende Interpreten der Kölner Musikszene sowie international renommierte Ensembles, Künstlerinnen und Künstler an drei Festivaltagen Musik verschiedener Epochen, Stile und Herkunft. In St. Cäcilien, St. Georg, Kunst-Station St. Peter, St. Maria im Kapitol, St. Maria Lyskirchen, St. Ursula. Infos und Tickets: 28 01. www.romanischer-sommer.de

15 Uhr: Büze Bingo Beim geselligen Bingo-Spiel gibt es tolle Preise zu gewinnen. 2 E pro Schein. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

14 Uhr: Demenzcafé Ein Beisammensein für Angehörige, Betroffene und Interessierte vom Demenznetz Kölner Norden. Info: 221-9 63 79. Café Pegasus, Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de KölnerLeben Heft 3|17


15 Uhr: Exkursion – Wohnungsbau Die originalgetreu eingerichtete Museumswohnung in der Germania-Siedlung gestattet einen Blick in die Lebensverhältnisse der frühen 1920er Jahre. Mit kurzem orientierenden Rundgang durch die einstige Reformsiedlung in Höhenberg. Info Museumsdienst Köln: 221-2 73 80. Treffpunkt: Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer Str. 15. www.museenkoeln.de

Freitag, 23.6. 16 Uhr: Schnuppertauchen Im Rahmen des Kölner Themenjahres können Jung und Alt einfach mal abtauchen. Eintritt frei. Deutsche Sporthochschule Köln, Schwimmzentrum, GutsMuths-Weg 1. Anmeldung erforderlich auf www.dshs-koeln.de 18 Uhr: 6. Nacht der Technik Köln Heute stehen bis 24 Uhr in Köln und Bergisch Gladbach wieder alle Zeichen auf Technik. Mehr als 100 Programmpunkte führen tief hinein ins Technik-Universum. www.nacht-der-technik.de

Foto: fotolia.com

Kalender

Samstag, 24.6. 11 Uhr: Aktionstag Gefäßgesundheit Woran erkennt man Gefäßerkrankungen, wie beugt man Verengungen vor und senkt das Thrombose-Risiko? Mit Vorträgen, Messungen und Aktionen. Eintritt frei. Cafeteria, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23. www.antonius-koeln.de 15 Uhr: Führung – Op Kölsch durch et Museum Mir maachen ene Streifzog durch de kölsche Stadtgeschichte vum Meddelalder bes en de Nohkreegszigg un lieren och e paar kölsche Orgenale, Sprichwööder un Anekdötcher kenne. 8 E. Karten: 221-2 23 98. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.museenkoeln.de

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Sonntag, 25.6. 11.30 Uhr: Matinee – „Herzensgesänge“ Obertonsänger Christian Bollmann, bekannt als Klangmagier und Botschafter der heilenden Klänge, führt durch meditative Klanglandschaften und lädt auch zum freudigen Mitsingen ein. Bei schönem Wetter im Freien. Eintritt: 10 E. Info: 02202 / 93 58-157. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Montag, 26.6. 11 Uhr: Theaterspielkurs für alle ab 50 (jeden Montag) Unter Anleitung einer Theaterpädagogin erlernt man die Grundlagen des Theaterspiels. Zum Abschluss jeder „Spielzeit“ wird das Theaterstück aufgeführt. Ohne Vorkenntnisse. 25 E Monatsbeitrag. Anmeldung: 221-9 63 79. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de Anzeige

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15 Uhr: Fit für 100 (jeden Montag und Mittwoch) Ein Bewegungsprogramm für Senioren, das gezielt Kraft und Gleichgewicht steigert. 3 E. Infos: 95 15 40 49. Quäker Nachbarschaftsverein, Kreutzerstr. 5–9. www.quaeker-nbh.de 16 Uhr: Tanzen für ParkinsonErkrankte (jeden Montag) Paarweise – die klassische Form der Tanzkurse. Keine Tanzkenntnisse erforderlich! 28 E/Monat. Info: 21 61 61. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. www.tanzbreuer.de

Dienstag, 27.6. 15 Uhr: Das Alte Köln erleben Die Führung für Demente und ihre Angehörigen ist besonders attraktiv für Menschen, die in Köln leben, da sie viel Raum für Erinnerungen lässt. Mit Akkordeonmusik. Anmeldung: 0157 / 88 34 58 81. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.dementia-und-art.de

19 Uhr: Doppelkopfturnier Für Neulinge und Kenner. Startgeld 4 E. Info: 546 19 68. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Mittwoch, 28.6. 11 Uhr: Café Impuls Batuwangala Samiddhi vom buddhistischen Meditations Center in Bonn ist zu Gast. Eintritt frei. Info: 99 11 08-0. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln Donnerstag, 29.6. 13 Uhr: Spaziergang – Japanischer Garten Der fast 100-jährige „Japanische Garten“ in Leverkusen ist das ganze Jahr über eine Oase der Stille und Schönheit. Info: 02254 / 83 72 76. Treffpunkt: Köln Hbf, Breslauer Platz, Apotheke. www.eifelverein-koeln.de

17.30 Uhr: Hüftschmerzen Informationsveranstaltung zu Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks, Therapiestrategien sowie Hüftarthroskopie, minimal-invasiver Operationstechnik und Endoprothetik. Info: 33 08-13 56. Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Freitag, 30.6. 15 Uhr: Erdbeerfest und Schlagerparade Mr. Musik spielt schöne Melodien im Restaurant. Eintritt frei. Infos: 02203 / 59 40 26. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.korian.de 20 Uhr: Escht Kabarett Verschiedene Kabarettisten geben sich ein Stelldichein. Ein Abend zum Lachen, Wundern und mit Tiefgang. 5 E. Reservierung: 97 65 87-0. Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

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Samstag, 1.7. 10 Uhr: Bogenschießen für Anfänger In entspannter Atmosphäre im Rheinpark unter fachkundiger Leitung die ersten Versuche mit Pfeil und Bogen machen. 75 E/6 Stunden. Info: 30 16 70 65. Kölner Jugendpark, Sachsenbergstraße. www.bogenschiessen-koeln.com Festival: Miteinander – Füreinander Gleiche Rechte für alle heißt auch bunt und vielfältig feiern. Auf der Berliner Straße zwischen Kulturbunker und MüTZe (Haltestelle Keupstr., Linie 4) gibt es zahlreiche Infostände und auf drei Bühnen treten Künstler, Musiker und Bands auf. Das Programm unter www.miteinander-fuereinander.eu 20.15 Uhr: Kino – Fitzcarraldo Der exzentrische Fitzcarraldo ist von der Idee besessen, mitten im unberührten Amazonas-Dschungel ein großes Opernhaus zu bauen. Dafür sollen hunderte von Indios ein riesiges Schiff über eine unpassierbare Urwaldhöhe trans-

portieren ... Eintritt frei. Info: 20 11-242. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 2.7. 11–15 Uhr: Waldkauztag Das Team der Greifvogelschutzstation informiert über den Vogel des Jahres 2017. Um 14 Uhr wird ein Waldkauz aus der Nähe vorgestellt. Haus des Waldes Köln e. V., Gut Leidenhausen, Grengeler Mauspfad, Porz-Eil. www.sdw-nrw-koeln.de

Montag, 3.7. 14.30 Uhr: Wir tanzen wieder Tanzen, lachen und singen … ein schöner Nachmittag für Demente und ihre Angehörigen. Tanzmusik spricht die Gefühle an, Erinnerungen werden wach. 5 E. Tel. 02203 / 36 91-111 70. ADTV Tanzschule Stallnig-Nierhaus, Bonner Str. 234. www.wir-tanzen-wieder.de

Sommer Köln gestartet Bis Ende September wird das alljährliche Freiluftspektakel stattfinden: Internationale Künstler füllen Kölner Plätze und Parks mit prallem Leben und sorgen für laue, bunte Sommerabende (siehe Seite 45: Hans im Glück, 27.7.). Nachmittags gibt es auch Kinderprogramm. Der Eintritt ist immer frei! Das Programm unter: www.sommer.koeln Foto: Jean Pierre Estournet

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16 Uhr: Edouard Manet Diavortrag mit Frau Dr. Birnfeld im Vortragsraum. Infos: 02203 / 594 09. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.korian.de Anzeige

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Dienstag, 4.7.

Freitag, 7.7.

10.30 Uhr: Seniorentanz (jeden Dienstag) Abwechslungsreiche Folkloretänze aus aller Welt, Kreistänze sowie klassische und moderne Tänze. Ohne Vorkenntnisse. 10 Doppelstunden 30 E. Infos: 81 83 13. Pfarrsaal St. Bruder Klaus, Bruder-Klaus-Siedlung 2. www.seniorennetzwerke-koeln.de

15 Uhr: Führung – Krematorium Betriebsleiter Dirk Pilz führt 1,5 Stunden durch die Räumlichkeiten und gibt Einblick in die Abläufe vor Ort. Nur mit Anmeldung: 355 01 25-12. Westfriedhof, Venloer Str. 1132. www.stadt-koeln.de

Mittwoch, 5.7. 14.30 Uhr: Forstbotanischer Garten (jeden 1. Mittwoch im Monat) Geführter Rundgang durch die Grünanlage mit ihrem Bestand an seltenen und wertvollen Gehölzen. Teilnahme kostenlos und barrierefrei. Info: 35 43 25. Treffpunkt: Unterstellpilz im Zentrum des Forstbotanischen Gartens, Schillingsrotter Str. 100. www.stadt-koeln.de 16.30 Uhr: Wenn der Fuß schmerzt Der Vortrag informiert über Krankheitsbilder wie Hallux Valgus, Krallen- und Hammerzehen und stellt bewährte sowie neue und minimal-invasive Verfahren vor. Eintritt frei. Info: 55 91-11 31. St. Franziskus-Hospital, Hörsaal „Altes Refektorium“, Schönsteinstr. 63. www.stfranziskus.de

Donnerstag, 6.7. (KölnTag) 9. Kölner Kino Nächte (6. bis 9.7.) Besonderes Programmkino: 50 Filme in 14 Sälen. Kombiticket für 18 E und Einzeltickets an den jeweiligen Spielstätten erhältlich. www.koelner-kino-nächte.de 16 Uhr: Oldie GmbH Die Band begeistert mit bekannten Titeln des Dixielandjazz, des Swing bis hin zum modernen Jazz, aber auch aus Popmusik, Blues und Rock ’n’ Roll. Eintritt frei. Infos: 97 65 87-0. Bürgerzentrum Nippes, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de 18 Uhr: Digitale Werkstatt Das Thema Virtuelle Realität mittels Brille in einem Workshop hautnah kennenlernen und sich selbst in verschiedene Szenarien hineinbegeben. Eintritt frei, aber Anmeldung erforderlich: 221-2 38 28 oder online. Stadtbibliothek Köln, JosefHaubrich-Hof 1. www.stbib-koeln.de

20 Uhr: Tangomusik Das Quartett Stephan Langenberg & Ensemble Around spielt Tango Traditionals, Improvisationen, argentinische FolkloreGrooves und melodische Eigenkompositionen. Karten 15 E. bistro verde, Maternusstr. 6, Rodenkirchen. www.bluenotes-koeln.de

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Samstag, 8.7. 13 Uhr: Führung – Hauptbahnhof Ein Blick hinter die Kulissen und unter die Gleise eines der besucherstärksten Bahnhöfe Deutschlands. 15 E. Info: 27 12 46 14. Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz 1, vor Deichmannhaus, 3. Lichtsäule. www.ff-stadtfuehrungen.koeln 19.30 Uhr: Konzert – Gypsy Swing Bereits seit über 30 Jahren kombinieren die Musiker des Tzigan Gypsy Tango Trios Gypsy Swing mit argentinischem Tango. 14 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Sonntag, 9.7. 11 Uhr: Straßenbahnmuseum Thielenbruch (jeden 2. So. im Monat) Schauen Sie sich die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen an. 1,50 E. Infos: 283 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-KaiserStr. 2c. www.hsk-koeln.de 14.30 Uhr: Edelweißpiratenfestival Wir lachen, wenn man uns hetzt – unter diesem Motto und zu Ehren der unangeKölnerLeben Heft 3|17


passten Jugend während der NS-Diktatur spielen 25 Bands. Plus Ausstellung, Infostände und Rahmenprogramm. Friedenspark, Oberländer Wall/Titusstaße. www.edelweisspiratenfestival.de

Montag, 10.7. 14.30 Uhr: Kölsch-Klaaf-Kalk (jeden 2. Montag im Monat) Die „Fründe der Akademie för uns kölsche Sproch“ laden zum geselligen kölschen Gespräch. Eintritt frei. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhauskalk.de 17 Uhr: Vortrag – Dombauhütte Dombaumeister Peter Füssenich wird die vielfältigen Arbeitsbereiche der Dombauhütte und die wichtigsten aktuell anstehenden Aufgaben vorstellen. Eintritt frei. Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6–8. www.hvak.de

Dienstag, 11.7. 17 Uhr: Zeit zum Dialog – Vorsorge Sich informieren und Fragen stellen zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Generalvollmacht, Betreuungsrecht sind hier erwünscht. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 02202 / 93 58-157. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Mittwoch, 12.7.

14.30 Uhr: Kino im Odeon „Das unerwartete Glück der Familie Payan“, siehe Seite 32. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de 15 Uhr: Internetcafé 55 plus (jeden Mittwoch) Computerkurse zu Themen, die auf die Wünsche der Teilnehmer abgestimmt werden. Eintritt frei. Infos: 66 12 13. Nor-

bert-Burger-Seniorenzentrum, Keupstr. 2a–4. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Donnerstag, 13.7. 12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Eine halbe Stunde vom Alltag abschalten. Eintritt frei. Infos: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de 18 Uhr: Lachen in Ehrenfeld Es gibt 1000 Gründe zu lachen, finden Sie Ihren. Eintritt frei. Info: 259 01 56. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.koelner-lachclub.de

Freitag, 14.7. 14 Uhr: Ausstellung – Ernst Oppler Die umfassende Retrospektive „Berliner Secession und Russisches Ballett“ stellt Arbeiten mit Tanzbezug aus demm bedeutenden Nachlass des „Tanzmalers“ vor. 6,50 E. Info: 888 95-0. Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7. www.sk-kultur.de

Samstag, 15.7. Urlaub in Köln: 15.–23.7.17 Die Akademie för uns kölsche Sproch der SK Stiftung Kultur bündelt unter dem Slogan „Urlaub in Köln“ 49 originelle Angebote, die man sonst nicht buchen kann. Menschen zwischen drei und 90 Jahren können Köln völlig neu entdecken. Info: 88 89 52 00. www.koelsch-akademie.de/urlaub-in-koeln/ 8 Uhr: Schwimm-Meisterschaft (auch am 16.7.) Bei der Internationalen Mittelrhein-Meisterschaft, dem sportlichen Wettkampf im Freiwasserschwimmen und Aquarunning, gibt es ein buntes Rahmenprogramm. Erholungs- und Freizeitanlage Fühlinger See, Oranjehofstraße/Neusser Landstraße. www.stadt-koeln.de

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Samstag, 15.7.: Kölner Lichter Erstmals sollen die hunderttausend Besucher die Feuerwerksmusik selbst singen. Wenn um 23.30 Uhr der erste Ton erklingt, startet das KölnExperiment: Synchron zum Gesang des Besucher-Chores wird das Feuerwerk erstrahlen. Also: Beste Plätze sichern und mitsingen, und KölnerLeben Heft 3 |17 zwar laut! www.koelner-lichter.de

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Kalender

Sonntag, 16.7.

Donnerstag, 20.7.

Sonntag, 23.7.

11 Uhr: Sonntagströdelmarkt (jeden 3. Sonntag im Monat) Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos: 02203 / 152 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de

15 Uhr: Führung – Konrad Adenauer Als Kölner Oberbürgermeister prägte er die Stadt nachhaltig auf den Gebieten Architektur, Wirtschaft und Kultur. Nur Eintritt: 5 E. Info: 221-2 73 80. Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.museenkoeln.de

11 Uhr: Finkens Garten – Bienenhaus (jeden 2. und 4. Sonntag im Monat bis November) Das Bienenhaus gewährt bis 16 Uhr tiefe Einblicke in das Leben der emsigen Insekten. Honigeinkauf vor Ort. Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49. www.finkensgarten.org

19.30 Uhr: Frauenchor GloryVoices (jeden Donnerstag) Der Chor GloryVoices lädt Interessierte ein, zum „Schnuppersingen“ vorbeizukommen! Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.gloryvoices.de

14.30 Uhr: Führung – Sportmuseum (auch am 29. und 30.7.) Auf der „sportlichen Zeitreise zum Mitmachen“ vom antiken Athen bis ins Heute darf man auch selbst ran, etwa beim antiken Weitsprung mit Sprunggewichten, Reaktionstest oder Boxen. Ein Ausflug für die ganze Familie. 14 E/ Kinder 10 E. Info: 336 09-54. Tickets: 28 01. Sport & Olympiamuseum, Im Zollhafen 1. www.sportmuseum.de

Montag, 17.7. 14 Uhr: Café Kränzchen Dellbrück (jeden Montag) Für Menschen mit Demenz, die zuhause leben. Sie können ins Café „ausgehen“, ohne „Kritik“ befürchten zu müssen. Eintritt frei. Anmeldung: 689 05 39. Städt. Seniorenzentrum Köln-Dellbrück, Dellbrücker Hauptstr. 100a. www.sbk-koeln.de

Dienstag, 18.7.

19.30 Uhr: Theater – Die drei letzten Tage des Abnehmenden Mondes (auch am 22.7. und 24.–26.7.) Das Ensemble Theaterkönig, ein Ensemble von Schauspielern mit Behinderung, Schauspielern und Schülern des Theater der Keller, spielt ein Stück über ein in die Jahre gekommenes Gasthaus am Rande der Stadt. 8 E. Karten: 88 87 72 22. Comedia Theater Köln, Vondelstr. 4. www.comedia-koeln.de Anzeige

20.30 Uhr: Theater – „Ich fürchte nichts“ Religiöser Fanatismus gepaart mit ökonomischem Ungleichgewicht und die neuen Medien als Brandbeschleuniger – das alles konfrontiert das N. N. Theater mit Luthers Leben. Historie mit Zeitgeist, enormem Witz und viel Musik. 19 E/ erm. 14,50 E. Tickets: 28 01. Friedenspark, Oberländer Wall/Titusstraße

Freitag, 21.7.

19.30 Uhr: Sommer Köln – Singender Biergarten (20.–23.7.) Heute: Musical und Filmhits mit Marion Wilmer und Komikerin Gabi Weiss als Biergartenfachkraft „Irmgard Knüppel“. Eintritt frei. Fort X, Neusser Wall 33. www.sommer.koeln 15 Uhr: Die Ideenwerkstatt (jeden 3. Mittwoch im Monat) Kontakte knüpfen, Ideen sammeln und Projekte ins Rollen bringen. Infos: Edeltraut Stecher, 0178 / 909 48 56. SeniorenNetzwerk Heimersdorf, Gut Heuserhof, Giershausener Weg 21. www.seniorennetzwerke-koeln.de

10 Uhr: Ausstellung – Henry Maitek (bis 26.8.) Das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) zeigt eine Auswahl der fotografischen Werke des Kölner Fotografen (1922–2007) aus dem eigenen Bestand. Er gilt auch als der „Literat mit der Kamera“. Eintritt frei. Stadtbibliothek Köln, Josef-HaubrichHof 1. www.stadt-koeln.de

Dienstag, 25.7.

20.15 Uhr: Stephan Masurs Varieté (auch 19.–23.7. und 26.–30.7.) Top-Artisten aus aller Welt beeindrucken mit Akrobatik, Komik und Emotion und laden in ihr Reich aus Wundern, Wünschen und Leidenschaften ein. Ab 27,50 E. Senftöpfchen-Theater, Große Neugasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

Mittwoch, 19.7.

Montag, 24.7.

Samstag, 22.7. 10 Uhr: Ausstellung – Hilliges Köln 2.0 Das 500-jährige Reformationsjubiläum wirft auch für Köln Fragen auf, etwa auf welchen historischen Fakten die Behauptung Kölns fußt, eine besonders tolerante Stadt zu sein. Eintritt frei. Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14. www.stadt-koeln.de 11 Uhr: Führung – Ehrenfelder Brunnen Auf Erkundungstour mit Johannes Maubach. Teilnahme kostenlos, Spende erwünscht. Infos: 55 46 99. Treffpunkt: St. Peter, Subbelrather Str./Simarplatz. www.bv-koeln-ehrenfeld.de

15 Uhr: Demenz-Café (jeden letzten Dienstag) Café für demenzerkrankte Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Senioren. Es wird erzählt, gesungen, gespielt, gebastelt. Infos bei Maria Weber unter 88 33 66. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41. www.buergerzentrum-deutz.de 21.30 Uhr: Comedy – Sebastian Richartz Er ist der Shootingstar der deutschen Comedyszene, sein einzigartiger Stil begeistert: trockene Stand-up-Comedy abseits jeder politischen Korrektheit. Eintritt frei unter dem Motto: Gratis – aber nicht umsonst. Wirtzhaus, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Mittwoch, 26.7. 15 Uhr: Pop Art entdecken Eine Begegnung für Demente und ihre Angehörigen mit einigen Höhepunkten der Pop Art. Begleitet von musikalischen KölnerLeben Heft 3|17


Kalender Akzenten und einem kreativen Malangebot im Atelier des Museums. Anmeldung: 0157 / 88 34 58 81. Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz 1. www.dementia-und-art.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln

20 Uhr: Shadowland 2 (bis 6.8.) Ein atemberaubender Grenzgang zwischen Tanz, Schattenspiel und Artistik. Ab 32 E. Tickets: 28 01. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelnersommerfestival.de

Donnerstag, 27.7. 20.30 Uhr: Sommer Köln – Hans im Glück Das Wandertheater „Ton und Kirschen“ spielt Bertolt Brechts Theaterstück poetisch beschwingt und fantasievoll mit kleinen und großen Puppen, Masken und über Seile und Drähte ferngesteuerten

Requisiten und Marionetten. Eintritt frei. Open Air, Am Schokoladenmuseum 1a. www.sommer.koeln

Freitag, 28.7. 14 Uhr: Ausstellung – Freunde treffen sich (bis 19.11.17) Die künstlerischen Anfänge der drei Freunde Manfred Boecker, Rainer Gross und Wolfgang Niedecken liegen im Köln der Siebzigerjahre. 4 E. Infos: 02202 / 14 23 56. Kunstmuseum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Pl. 8, Bergisch Gladbach. www.villa-zanders.de

Samstag, 29.7. 20.30 Uhr: Hildegart Scholten: Grottenehrlich Diese ehrliche Haut öffnet Menschen, hinterfragt Mauerblümchen und gewährt Einblicke mit pfiffiger Körpersprache und unverschämt charmantem Humor. 18 E. Info: 24 24 85. Atelier Theater, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

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Sonntag, 30.7. 9.30 Uhr: Tagesfahrt – MS Moby Dick Es geht an Bonn vorbei, weiter nach Königswinter am Siebengebirge und über den Weinort Unkel nach Linz, der bunten Stadt am Rhein (kein Landgang). 39 E, Seniorenermäßigung 28 E. Tickets: 28 10. Konrad-Adenauer-Ufer, Brücke 14 an der Bastei. www.b-p-s.de

Montag, 31.7. 16.15 Uhr: After-Work-Renntag Die mittlerweile fest etablierten AfterWork-Renntage bieten dem Kölner Publikum packenden Sport mit edlen, schnellen Pferden und Entspannung mit köstlichen kulinarischen Angeboten im Biergarten. Rennbahn Köln-Weidenpesch, Rennbahnstr. 152. www.koeln-galopp.de Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, redaktion@koelnerleben.koeln www.koelnerleben.koeln Anzeige

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KölnerLeben-Sonderausgabe Wegweiser 2017–2021 Gut informiert älter werden Dabei hilft der neue Wegweiser: mit vielen wertvollen Informationen und Kontaktdaten, etwa zur Seniorenberatung, Seniorenvertretung, zu den SeniorenNetzwerken, Bürgerzentren und zur Verwaltung der Stadt Köln – aufgelistet nach Stadtbezirken. Der Wegweiser wird der KölnerLeben-Ausgabe August/September beiliegen. Außerdem wird er in allen Bezirksrathäusern, Bürgerzentren und Bibliotheken erhältlich sein. Zeitgleich kann er heruntergeladen werden auf www.koelnerleben.koeln KölnerLeben Heft 3 |17


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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe – Michael Paetzold Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Er ist mit Leib und Seele Hausarzt, außerdem ehrenamtlich in der Kirche und Vereinen engagiert. Auch politisch ist er aktiv, er ist Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Senioren.

Sie sind gebürtiger Kölner? Ja und zwar ein waschechter! Geboren in Mülheim, direkt am Rhein, bin ich in Vingst aufgewachsen, einem Veedel mit nicht immer gutem Ruf, in dem es sich aber sehr gut leben lässt. Hier bin ich auch „hängengeblieben“, habe hier meine Familie gegründet. Ich bin von Kindheit an christlich geprägt. Meine Heimat ist auch meine Kirchengemeinde, in der ich auch heute noch aktiv bin, zum Beispiel als Doktor im HöVi-Land, unserer Kinderzeltstadt im Sommer. Meinen Pfarrer Franz Meurer kennen sicher viele Ihrer Leser. Und meine HausarztPraxis, in die ich 1993 eingestiegen bin, liegt auch ganz in der Nähe, in Kalk. Kalk ist ja ein Stadtteil, der einem großen Wandel unterliegt. Den industriellen Niedergang von Kalk habe ich hautnah miterlebt: als Klöckner-Humboldt-Deutz seine Tore schloss, der Schornstein der Chemischen Fabrik gesprengt wurde und viele Facharbeiter ihren Job verloren. Trotzdem ist Kalk ein lebenswertes Veedel geblieben: Die Mieten sind bezahlbar und – ohne die Probleme, die es gibt, auszublenden: Hier leben alte Kalker und Menschen aus aller Herren Länder ziemlich friedlich nebeneinander. Und es tut sich was in Kalk: Wohnungen werden neu gebaut, die alten Sozialbauwohnungen der GAG werden saniert, das macht Kalk auch wieder für junge Familien interessant. Und langsam entdecken auch die Studenten Kalk.

Spüren Sie auch dort den demographischen Wandel? Definitiv, die Zahl der Rollatoren im Praxisflur nimmt zu. Und immer mehr alte Menschen schaffen es nicht mehr in die Praxis, die besuchen meine Kollegin und ich zu Hause oder im Altenheim, das gehört zum Hausarztsein dazu. Sie sind als Vorsitzender des Sozialausschusses der politische Interessensvertreter der Senioren, welche Themen beschäftigen Sie da? Kommunalpolitiker bin ich geworden, weil mir klar geworden ist, dass wir im Veedel zwar eine Menge bewegen können, vieles aber von der Politik entschieden wird. Da muss man sich einmischen. Ich glaube, der größte Wunsch unserer Senioren ist es, so lange, wie es eben geht, in ihrem Veedel, ihrer Wohnung zu bleiben und zwar selbstständig, selbstbestimmt und mit der Chance, am Leben teilzunehmen. Deshalb steht für mich die Barrierefreiheit unserer Veedel ganz oben auf der Liste und natürlich auch Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Damit auch Senioren mit kleiner Rente am Leben teilnehmen können, ist der KölnPass so wichtig. Und wenn ich unseren Senioren einen Rat geben darf: Bleibt in Bewegung! Wenn ihr könnt, geht schwimmen, das schont die Gelenke und ist gut für den Kreislauf. Und mischt euch ein, sagt den Politikern, wo euch der Schuh drückt, notfalls auch mal lautstark. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

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KölnerLeben Heft 3|17


Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, 3. Etage, Raum 280 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de www.muelheimer-senioren.kompass. koeln

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 107 jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Tel. 229-86 55 KP-O.Koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 3 |17

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben Juni/Juli 2017  
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Gut informiert älter werden! Ratgeber: Selbst reparieren im Café √ Köln: Veedelsreport Dünnwald √ Natur: Fleißige Stadtbienen

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