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Februar / März 2017

KĂślnerLeben

Foto: Ikhlas Abbis

Das Stadtmagazin

Deutz 22

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Musikautomatensammlung

Jugendherbergen heute

Neues Antennensystem


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Selbstständig in den vertrauten vier Wänden zu wohnen, davon träumen viele, wenn sie zunehmend Hilfe im Alltag brauchen. Und sie wollen am liebsten mitten im Leben sein. Dort, wo die Kinder groß geworden sind, man gemeinsam mit den Nachbarn älter geworden ist, der Bäcker weiß, welche Brötchen einem am besten schmecken, und die Bahn auch ohne viele Treppen zu erreichen ist. Damit ältere Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf möglichst lange in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben können, engagieren sich immer mehr Kommunen in der Quartiersentwicklung. Auch das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) entwickelt seit vielen Jahren altersgerechte Quartierskonzepte und hilft, diese auch umzusetzen. Das KDA richtet sein Augenmerk vor allem darauf, die Eigeninitiative der Bürger zu stärken. Bei der Quartiersentwicklung geht es darum, die Lebensräume möglichst umfassend auf die Bedürfnisse der Bewohner auszurichten. Für Senioren heißt das: Sie möchten möglichst lange dort wohnen bleiben, wo sie leben. Das setzt voraus, dass Quartiere einerseits die Bedürfnisse erfüllen, die allen gemeinsam sind. Andererseits müssen sie der Besonderheit Einzelner Rechnung tragen. Und so stehen nicht nur ältere Menschen im Fokus der Quartiersentwicklung, sondern etwa auch Familien mit kleinen Kindern, Alleinstehende, Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund. Denn von schwellenlosen U-Bahnhöfen, Veedelstreffpunkten, vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und bezahlbarem Wohnraum profitieren schließlich Jung und Alt gleichermaßen. Damit die Wünsche aller bei der Quartiersplanung auch wirklich berücksichtigt werden, ist es nötig, die Bürgerinnen und Bürger daran zu beteiligen und einzubinden. Diese verschiedenen Beteiligten – von der Wohnungswirtschaft über die Kommune bis zu Sozialdienstleistern und zur organisierten Bürgerschaft – zu vernetzen und zu aktivieren, ist eine der größten Herausforderungen für die Quartiersmanager, die diesen Prozess begleiten und steuern. Und weil jedes Quartier seine eigene Prägung, seine eigene Geschichte, seine ganz eigenen Bewohner und damit auch unterschiedliche Perspektiven hat, gibt es keine Idealvorstellung von einem Idealquartier. Wichtig ist: Quartiere können nur gut sein, wenn sie dem Leben in all seinen Facetten genügen. Alle Lebensphasen müssen hier zu Hause sein, mit allen Gemeinsamkeiten und mit den Besonderheiten, die das Leben mit sich bringt. Mit herzlichen Grüßen Ihre

Ursula Kremer-Preiß KölnerLeben Heft 1 |17

Foto: Frauke Schumann/Landesbüro altengerechte Quartiere.NRW

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ursula Kremer-Preiß ist Leiterin des Bereichs Wohnen und Quartiersgestaltung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Das KDA mit Sitz in Köln entwickelt seit mehr als 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen und hilft, diese in der Praxis umzusetzen.


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 5 Besuch auf Wunsch ������������������������������������������� 6 MehrErleben mit KölnerLeben ������������������� 8 Kurz und knapp ���������������������������������������������� 10

Leben in Köln

Besuch auf Wunsch

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Aus weichem Holz geschnitzt �������������������� 12 Deutz: Engagiertes Dorf mit Domblick ���� 14 Wo Puppen musizieren �������������������������������� 22

Raus aus Köln Vom Matratzenlager zur modernen Unterkunft �������������������������������������������������������� 24

Gesund leben

Am Ende gar nicht so schlimm ������������������ 28

Ratgeber

Wieso ist das Bild weg? �������������������������������� 30

Aus weichem Holz geschnitzt

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Medien

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Kölsch

Redaktion: Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb), Tel. (02 21) 221-2 86 94 Fax (02 21) 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Edith Marschall, Dieter Pannecke, Katharina Reiff, Dr. Manfred Wegner Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Karin Bünnagel (kb), Daniela Lukaßen (dl), Kirsten Nagel (Lektorat), David Korsten (dk), Jürgen Schön (js), Sabine Voigt (Cartoon) Veranstaltungskalender: Tel. (02 21) 221-2 86 94 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de

Frau Alex und Herr Konrad 33

Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21 50823 Köln, Tel. (02 21) 99 88 21-0

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www.koelnerleben.info

Kalender

Februar / März 2017 �������������������������������������� 36

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Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. (02 21) 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

Zum guten Schluss

Kölner Köpfe: Hedwig Klostermann ������ 50

Carola Schwarz, Tel. (0 22 34) 4 81 93 Mobil (01 60) 1 47 62 62 caro-koeln@t-online.de

Service

Grafik: Norbert Breidenstein Tel. (02 21) 99 88 21-31 breidenstein@kaenguru-online.de

Kleinanzeigen

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Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 1, Februar/März 2017 Unter Goldschmied 6, 50667 Köln. www.stadt-koeln.de

Jeck em Rähn���������������������������������������������������� 33

Rätsel

Am Ende gar nicht so schlimm

Impressum:

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Wichtige Telefonnummern ������������������������ 51

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­ Aboservice: Tel. (02 21) 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Hedwig Klostermann

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Veröffentlichungen, die den Namen oder das Signum der Verfasser tragen, stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion.

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Aktiv für Köln

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Sensible Hilfe gesucht

10. Kölner Vorsorge-Tag Am Montag, 6. März können sich alle Kölnerinnen und Kölner einen Tag lang rund um das Thema „Vorsorge für das Alter“ informieren. Ob über finanzielle Vorsorge, Bestattungskultur, das richtige Hörgerät, die Patientenvollmacht oder alternative Wohnformen – unter den 24 Fachvorträgen ist für jeden etwas dabei. So beleuchtet etwa der renommierte Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse, in seinem Vortrag die positiven Aspekte des Älterwerdens. Der Leiter des Amtes für Soziales und Senioren, Stephan Santelmann, berichtet unter dem Titel „Köln erleben“ über Freizeitangebote der Stadt Köln. Weitere Informationen gibt es an 20 Infoständen. Eintritt frei. 9–18 Uhr, Park Inn Hotel, Innere Kanalstr. 15. Kostenloses InfoTelefon: (08 00) 7 77 67 89. www.vorsorgetag.de

Die Unterstützungsdienste Tandem und „Das andere Leben begleiten“ suchen Helfer und Helferinnen, die ein- oder zweimal pro Woche demenzkranke Menschen für zwei bis drei Stunden zu Hause besuchen. Pflegende Angehörige sollen durch diese Unterstützung entlastet werden. In einem 40-stündigen Qualifikationskurs werden Interessierte auf diese Aufgabe vorbereitet. Die Kurse finden fortlaufend statt, der nächste beginnt am 7. Februar und geht über sechs Wochen. Infos und Anmeldung unter (02 21) 97 62 37 73.

Irene Franken geehrt Foto: habermannundfoehr Fotodesign

Die Historikerin und Autorin wurde für ihr Engagement mit der Alternativen Kölner Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Die Begründerin des Kölner Frauengeschichtsverein e. V. (1986), dem sie bis heute Stimme und Gesicht verleiht, sorgte für mehr Anerkennung und Gleichbehandlung von Frauen in der kulturellen Darstellung Kölns. So initiierte sie – zusammen mit Edith Kiesewalter – die Umbenennung des Seidmachergässchens in den neuen Straßennamen „Seidmacherinnengässchen“, denn dieses Handwerk wurde – wie von ihr nachgewiesen – im spätmittelalterlichen Köln ausschließlich von Frauen ausgeübt. Auch dass heute 18 Frauen aus Kölns Stadtgeschichte unter den 124 Figuren am Ratsturm zu finden sind, ist ihrem Einsatz zu verdanken.

So funktioniert die Pflegereform Am 1. Januar 2017 trat das Pflegestärkungsgesetz in Kraft – es gilt als die umfassendste Reform in der Geschichte der Pflegeversicherung. Mit der Gesetzesänderung ist ein neues Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit verbunden. Um dem Hilfebedarf besser gerecht zu werden, werden die drei bisherigen Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt. Was bedeutet das für die Pflegebedürftigen? Worauf sollten Angehörige achten? Darüber informiert die neue Broschüre „So funktioniert die Pflegereform“ der fünf Diözesan-Caritasverbände in Nordrhein-Westfalen. Man kann sie unter www.caritasnet.de herunterladen. KölnerLeben Heft 1 |17

Bewegt älter werden ... ... heißt das neue Seniorensportangebot in Bilderstöckchen. Trainiert wird nach dem Konzept der Deutschen Sporthochschule Köln „fit für 100“. Mit einfachen Übungen werden Kraft, Koordination, Standfestigkeit und Sicherheit geschult. Selbstständigkeit und Lebensqualität sollen erhalten und gefördert werden. Ab sofort kann man dienstags von 17.30 bis 18.30 Uhr im Haus des Netzwerk e. V., Longericher Str. 136 am Kurs teilnehmen. Er ist bis Mai kostenlos. Infos bei der Trainerin unter (01 63) 9 29 60 25.


Aktiv für Köln

Foto: Daniela Lukaßen

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Besuch auf Wunsch Um ältere Menschen mit wichtigen Informationen für ein langes Leben zu Hause zu versorgen, geht das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln nun neue Wege.

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nnemarie Martins (Name geändert) erhielt vor einiger Zeit Post vom Amt für Soziales und Senioren. Im Schreiben fiel ihr als Erstes ein freundliches Foto einer Dame auf, die als Frau Maria Osterholt vorgestellt wurde. Sie arbeite bei den Sozial-Betrieben-Köln (SBK) und würde gerne zu einem Hausbesuch bei ihr vorbeikommen. „Frau Osterholt berät Sie kostenlos zu Ihren persönlichen Anliegen, damit Sie so lange wie möglich in Ihrer Wohnung bleiben können“, las sie. Der Absender des Schreibens, Amtsleiter Stephan Santelmann, ergänzte dazu: „Im Rahmen der angebotenen Hausbesuche für ältere Menschen ist es mir wichtig, Ihre Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen.“

Annemarie Martins ist einer von 24.000 Menschen ab 75 Jahren, die seit dem Startschuss im Februar 2016 solch einen Brief erhalten haben. Bisher nahmen rund 1.000 von ihnen das Angebot an. Um die Menge an Besuchen sicherzustellen, kooperiert das Amt für Soziales mit den Trägern der freien Wohlfahrtspflege und den SBK, deren Mitarbeiter die Hausbesuche durchführen. Sie beraten maßgeschneidert etwa zu möglichen Hilfen, wenn das Fortbewegen in der eigenen Wohnung Schwierigkeiten bereitet, weil sie nicht barrierefrei ist. Oder dazu, wo man Unterstützung im Haushalt findet. Und wer der richtige Ansprechpartner ist, wenn es um die Beantragung einer Pflegestufe geht. KölnerLeben Heft 1|17


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Aktiv für Köln

Das überzeugte Frau Martins und sie vereinbarte einen Termin unter der angegebenen Telefonnummer. Eine Woche später klingelt Maria Osterholt bei Annemarie Martins, die viele Fragen hat. Maria Osterholt hört zu, antwortet, macht sich Notizen. Die ausgebildete Pflegefachkraft geht dann mit Frau Martins Schritt für Schritt einen Leitfaden durch, anhand dessen sie mehr über die Bewohnerin erfahren möchte. Sie notiert sich, ob Frau Martins bereits eine Pflegestufe beantragt hat und ob die Wohnung seniorengerecht gestaltet ist. Denn Annemarie Martins ist immerhin 95 Jahre alt und sie ist stolz darauf, alleine in ihrer Wohnung zu leben. Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen Aber es gibt eben Dinge, die sie nicht mehr ohne Hilfe bewerkstelligen kann, so zum Beispiel schwerere Einkäufe. Maria Osterholt fragt weiter nach und schaut sich auch selbst in der Wohnung um. „Sie haben im Badezimmer ja eine Badewanne“, sagt sie. „Kommen Sie damit gut klar?“ Annemarie Martins schüttelt den Kopf. „Ich komme immer schlechter raus.“ Die Beraterin erklärt ihr, dass man einen Badewannenlift einbauen lassen kann und dass die Pflegekasse die Kosten hierfür zum Teil mit übernimmt. Dazu muss der Hausarzt nur ein Rezept für den Lift ausstellen, dann kann Frau Martins ihn beantragen. Die Seniorin ist überrascht: „Das wusste ich gar nicht.“ Annemarie Martins ist nicht die einzige Seniorin in Köln, die auf wichtige Hilfsmittel verzichtet, die ihr das Leben erleichtern würden und somit ein langes Leben zu Hause ermöglichen. Dazu gehören auch Gelegenheiten, Kontakte zu pflegen oder Neues zu erlernen. So erzählt Osterholt aus ihrer Beratungspraxis: „Manche möchten wissen, welche Begegnungsstätten es in der Nähe gibt, andere wollen erfahren, welche Wohnformen für sie denkbar sind. Und eine Dame wollte unbedingt wissen, wo sie einen Computerkurs machen kann.“ Alle diese Anfragen vermittelt sie weiter: entweder an Haushaltsdienste, die dann Kontakt zu den Menschen aufnehmen, oder an die Seniorenberater. Aber sie meint auch: „Nicht jeder, der uns auf unseren Brief hin kontaktiert, hat gerade einen akuten Hilfebedarf, manche freuen sich einfach über ein Gespräch und das Interesse an ihnen.“ Aber auch das ist in dl Ordnung. KölnerLeben Heft 1 |17

Liebe Kölnerinnen und Kölner,

Foto: Danny Frede

Zum Gespräch kommt oft ein Rundgang durch die Wohnung, denn die geschulte Beraterin sieht, wo Hilfe gebraucht wird.

das Angebot „Hausbesuche für ältere Menschen“ ist kostenlos! Sie können sich zu Hause zu persönlichen Anliegen beraten lassen. Hier werden Sie über Unterstützungsmöglichkeiten informiert und bei Bedarf wird Ihnen eine passende Hilfe vermittelt. Dieses Angebot wurde im letzten Jahr von vielen Seniorinnen und Senioren genutzt, die über 75 Jahre alt sind und möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben möchten. Machen auch Sie Gebrauch davon!

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Bisher wurden die Hausbesuche in 14 Stadtteilen durchgeführt: Altstadt-Süd, Chorweiler, Ehrenfeld, Kalk, Mülheim, Neuehrenfeld, Neustadt-Süd, Nippes, Porz, Rath/Heumar, Riehl, Seeberg, Sülz, Zollstock. Sie sollen aber im Laufe der Zeit auf alle Stadtteile ausgeweitet werden. Aber auch wer noch nicht angeschrieben wurde, kann einen Hausbesuch vereinbaren. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner erfährt man beim Bürgertelefon der Stadt Köln 115 oder unter (02 21) 221-0; im Internet unter www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales


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Aktiv für Köln

Mehr erleben

Kultur & Reisen

KölnerLeben bietet Veranstalt an. Nutzen Sie unser Angebot

Kino im Odeon Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Dringend telefonische Kartenreservierung empfohlen unter (02 21) 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de

Foto: Pandora Film Verleih

Mittwoch, 8. Februar, 14.30 Uhr JACKIE Sie ist eine First Lady wie aus dem Märchen: elegant, kultiviert, populär. Und schon zu Lebzeiten eine Legende. Als Präsidentengattin verwandelt sie das Weiße Haus in einen glamourösen Ort, an dem sich die High Society trifft. Das ist schlagartig vorbei, als Präsident John F. Kennedy am 1963 in Dallas erschossen wird. Jackie Kennedy (Natalie Portman) verliert alles – ihre Liebe, ihre Aufgabe, ihr glitzerndes Leben. Geschockt und traumatisiert durchlebt sie die folgenden Tage, ergreift aber bald die Initiative und kümmert sich um das Vermächtnis ihres Mannes ...

Oper Köln Dienstag, 21. März, 19 Uhr. Probenbesuch „Turandot“ Zehn KölnerLeben-Leser können exklusiv an den Proben zum Klassiker „Turandot“ von Giacomo Puccini teilnehmen. Mit Einführung und Gespräch von und mit Chefdramaturg Georg Kehren. Der Tatarenprinz Kalaf hat die drei Rätsel gelöst, die Prinzessin Turandot jedem ihrer Bewerber aufgibt. Damit hat er das Recht erworben, sie zu heiraten. Da sie sich dazu nicht wirklich bereitfindet, hat der Prinz ihr ein Ultimatum gestellt: Schafft sie es, innerhalb einer Nacht seinen Namen herauszufinden, bleibt ihr die Heirat erspart ...

Exotisches, ostasiatisches Flair findet sich in „Turandot“, mit größtmöglicher Kraft- und Prachtentfaltung. Weiter als hier, mit großem Orchesterapparat und gewaltigen Massenszenen, hat sich Puccini nie vorgewagt. www.oper.koeln/de/programm Premiere 2. April, Aufführungen bis 14. Mai Interessenten senden eine Postkarte mit dem Stichwort „Oper“ an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder eine E-Mail an: sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 28. Februar 2017 Die Karten werden unter den Einsendern verlost. Es können keine Karten käuflich erworben werden. KölnerLeben Heft 1|17


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Aktiv für Köln

mit KölnerLeben Das Stadtmagazin

ungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

KölnerLeben tanzt! Herzlich willkommen zum regelmäßigen Tanz-Vergnügen mit KölnerLeben! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer bietet KölnerLeben gleich zwei besondere Tanzerlebnisse an. Jetzt neu: Disco – Licht aus, Spot an! Hier tanzt jeder nach seiner Fasson zu den Hits der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Dann wie immer unser bewährter TanzTee, bei dem alleine oder mit Partner getanzt werden kann. Ein Saal mit Parkett, Lichtanlage und hervorragender Akustik und eine Bar mit Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen und Genießen ein. KölnerLebenLeser erhalten bei Vorlage des Coupons einen Rabatt.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Tanz-Tee: Montag, 20. Februar und 20. März 2017 jeweils um 14.30 Uhr. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro. Ü50-Disco: Samstag, 25. März 2017 um 20 Uhr. Abendkasse 10 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 8 Euro. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. Infos: (02 21) 21 61 61. www.tanzbreuer.de

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 20.2.2017

✂ TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 20.3.2017

✂ TANZCOUPON 2 Euro für KölnerLeben-Leser Sa, 25.3.2017

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KölnerLeben Heft 1 |17


Aktiv für Köln

Foto: Polizei Köln

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„Ausgetrickst – Nicht mit uns!“ Werte wie Ordnung, Pflichterfüllung und Hilfsbereitschaft, aber oft genug auch die Einsamkeit machen es den Trickbetrügern leicht, älteren Menschen Geld und Wertsachen abzuluchsen. Wie sie das machen und vor allem, wie man sich davor schützen kann, zeigt das Altentheaterensemble des Freien Werkstatt Theaters (FWT). Anschließend steht die Polizei Köln mit Rat und Tat für die – wie sich bisher zeigte – lebhaften Diskussionen mit dem Publikum zur Verfügung. Gastspiele finden an ausgewählten Seniorentreffpunkten statt, etwa am 9. Februar 2017 um 15 Uhr im Festsaal der SBK Sozial-Betriebe-Köln, Boltensternstr. 16. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter (02 21) 77 75 53 72. Man kann das FWT auch für Aufführungen buchen. www.fwt-koeln.de

Wem Ehre gebührt Zum 17. Mal wird mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ bürgerschaftliches Engagement gewürdigt. Alle Kölner Bürgerinnen und Bürger, Einzelpersonen und Gruppen, die sich unbezahlt und freiwillig in Köln engagieren, können vorgeschlagen werden. Neu ausgelobt wird ein Sonderpreis für den ehrenamtlichen Einsatz im Sport. Insgesamt beträgt das Preisgeld 9.500 Euro, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7. April. Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird die Gewinner im Rahmen des Ehrenamtstages am 3. September ehren. Nähere Informationen unter der kostenlosen Hotline (08 00) 5 63 56 11 und unter www.stadt-koeln.de/ehrenamt KölnerLeben Heft 1|17


lit.COLOGNE auf inklusivem Weg Vom 7. bis 18. März findet wieder die mit über 200 Veranstaltungen zu den größten Literaturfesten Europas zählende lit.COLOGNE statt. International angesehene Autoren, große Themenabende und besondere Begegnungen machen Literatur erlebbar. Und zwar nach Möglichkeit barrierefrei oder zumindest barrierereduziert. Im Programm kennzeichnen Bildzeichen, ob Veranstaltungen für Rollstuhlfahrer und gehbeeinträchtigte Menschen zugänglich sind. Und welche in Gebärdensprache übersetzt oder über Tablet-PCs schriftgedolmetscht werden (Geräte an der Abendkasse ausleihbar). Auch ob Induktionsschleifen für hörbeeinträchtigte Menschen zur Verfügung stehen, ist erkennbar. Außerdem gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal ein ehrenamtliches Begleiterteam, das eine Wegbegleitung zwischen Haltestellen von Bussen und Bahnen und den Veranstaltungsstätten anbietet (begrenzte Kapazitäten), Infos unter (01 79) 1 47 34 94. www.litcologne.de

Viel Kultur für wenig Geld

Foto: LVR

Einmal bezahlen und dann so oft man mag ins Kulturvergnügen stürzen – das geht mit der Museumskarte des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Für 25 Euro (Einzelkarte) oder 35 Euro (Partnerkarte) kann man für ein Jahr (ab Kaufdatum) alle Dauerausstellungen besuchen, und zwar in den zwölf Museen des LVR und den 17 Museen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben übrigens in den LVR-Museen immer freien Eintritt. Die Museumskarte ist an den Kassen der LVR-Museen oder unter (0 22 34) 99 21 555 erhältlich. www.lvr.de sowie www.lwl.org

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Aktiv für Köln

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Leben in Köln

Foto: Hänneschen Theater

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Aus weichem Holz geschnitzt Sprech-, Musik- und Tanztheater prägen in vielen deutschen Großstädten die kommunale Theaterlandschaft. Bundesweit einmalig aber sind die Puppenspiele der Stadt Köln, das Hänneschen Theater.

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öpfe, sauber am Hals vom Körper getrennt, reihen sich auf etlichen Regalmetern aneinander. Die Häupter sind kahl geschoren, höchstens ein spärlicher Haaransatz ist noch erkennbar. Einige sind mit einem Prachtexemplar von Riesenriechkolben in leicht rötlicher Farbe ausgestattet. Bei anderen fallen eher die lange gebogene Nase und die leicht eingefallenen Wangen auf. Beides betont das Schielen der weit geöffneten Augen. Interessiert, aber keineswegs verängstigt begutachtet die Besuchergruppe die gruselige Sammlung. „Das kann nur der Tünnes sein“, identifiziert eine Teilnehmerin den Mann mit der unübersehbaren Knollennase. „Und der Holzkopf mit dem Silberblick ist dann

Schäl“, bleibt auch dessen Gegenstück nicht unerkannt. Die Teilnehmer an der Veranstaltung „Bleck hinger die Britz“ haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn alle hier aufgereihten Puppenköpfe sind Einwohner von Knollendorf, einem fiktiven Stadtteil am Rande Kölns. Dieses Veedel bildet den Raum und Rahmen für alle Stücke des Hänneschen Theaters. Die Knollendorfer Köppe sind aus Lindenholz geschnitzt. Bei der Linde sind kaum Jahresringe erkennbar, außerdem ist die Struktur fein, dicht und weich. Dadurch eignet sie sich bestens zum Schnitzen, aber auch zum Bemalen und Schminken. Vor dem Schminken werden die Köpfe mit dem ebenfalls aus Holz geformten Rumpf zusammengebaut. KölnerLeben Heft 1|17


Leben in Köln

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Der neugewählte amerikanische Präsident Donald Trump und seine unterlegene Mitbewerberin Hillary Clinton geben auf ihrer ersten Auslandsreise Knollendorf die Ehre.

Daran hängen die mit Bändern befestigten Arme und Beine, die dadurch beweglich sind. Die Puppe wird angekleidet, bekommt eine Perücke oder gegebenenfalls einen Bart. Im Rumpf wird eine Führstange befestigt, mit der der Puppenspieler die Figur trägt. Eine Handstange verbindet die rechten Arme von Spieler und Puppe und ermöglicht gezielte Bewegungen. Sechs Inszenierungen pro Spielzeit So zum Leben erweckt ist die Stockpuppe bereit für den Einsatz. Bei der Vorstellung müssen die Puppenspieler ihre Figuren über die Führstange exakt in der Höhe halten und bewegen, auf der die Besucher im Zuschauerraum die Bretter vermuten, die die Welt bedeuten. Die es aber im Hänneschen gar nicht gibt, denn die Spieler agieren – vom Zuschauerraum aus unbemerkt – hinter der „Britz“, einer Balustrade. Und das mit ganzem Körpereinsatz. Die schwerste Puppe, die Figur des Wirts „Mählwurms Pitter“, bringt stolze vier Kilo auf die Waage. Sechs Inszenierungen bringt das Ensemble der Puppenspiele in jeder Spielzeit auf die Bühne. Das Kindermusical „Dat kütt bloss vum Singe“ wendet sich an die jungen Zuschauer, für die Erwachsenen ist das Kriminalstück „Schälock Holmes“ gedacht. Alle Altersgruppen soll das Ostermärchen „Jede Has es anders“, das am 25. März Premiere hat, entzücken. Alle Stücke werden auf Kölsch geschrieben und gespielt. Das Ensemble führt die Stockpuppen, spricht, singt und spielt live. Auch die Musik wird handgemacht. „Kult sein für Kleine und Jroße“ beschreibt Frauke Kemmerling, seit gut vier Jahren Intendantin, ihre Zielsetzung. Kult im Karneval: die Puppensitzung Den beabsichtigten Kultstatus erlangt hat auf jeden Fall die Puppensitzung. „Loss m’r laache!“ ist die diesjährige Produktion betitelt, an der das gesamte Ensemble der Puppenspiele beteiligt ist und bei der Intendantin Kemmerling die Regie führt. Gegen Krieg, Katastrophen und die Tragödien der Welt setzt das Hänneschen das gemeinsame Lachen, das zusammenhält und Gemeinsinn schafft. Dem Publikum wird eine zünftige Kneipensitzung in der kölschen Weetschaft von Mählwurms Pitter geboten. Von der großen Politik mit Darbietungen vom ameriKölnerLeben Heft 1 |17

kanischen Präsidenten Donald Trump bis hin zu den Nickeligkeiten des Alltags reicht die Programmbreite. So wird in einer vom Publikum stürmisch umjubelten Musikdarbietung von einem kleinen Skelett den Diätwütigen dieser Welt die Weisheit „Alles wat do ess, jitt Schwabbel“ mit auf den Weg gegeben. Nach über dreißig Jahren hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) die Zusammenarbeit mit dem Hänneschen Theater aufgekündigt und überträgt die Puppensitzung nicht mehr in seinem dritten Fernsehprogramm. Aus dieser Not hat Frauke Kemmerling eine Tugend gemacht. In Kooperation mit dem privaten Sender RTL West hebt sie eine neue Kölner Volkssitzung aus der Taufe. Für den 21. Februar lädt sie ab 16 Uhr zum Tag der Offenen Tür „Hänneschen om Iesermaat“ ein. Auf Großleinwand wird auf dem Eisenmarkt die Puppensitzung 2017 als Freiluftevent gezeigt. Wer wärmere Gefilde vorzieht, kann ab 19 Uhr auf der Internetseite von RTL West die Aufwg zeichnung per Streaming abrufen.

Informationen Puppenspiele der Stadt Köln Eisenmarkt 2–4, 50667 Köln Tel. (02 21) 2 58 12 01 (Mi–So 10–14 Uhr) Alle Karten bis Juni 2017 sind ausverkauft. Ab April gibt es die Karten für die neue Spielzeit. Dienstag, 21. Februar ab 16 Uhr: „Hänneschen om Iesermaat“ mit Freiluft-Übertragung der Puppensitzung auf Großbildleinwand (Eintritt frei, für gastronomische Versorgung ist gesorgt) www.haenneschen.de KölnerLeben und das Hänneschen Theater verlosen 2 x 2 Eintrittskarten für das Ostermärchen „Jede Has es anders“ am Mittwoch, 5. April, 15 Uhr. Senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Hänneschen“ an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 28. Februar 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Leben in Köln

Deutz, ein Stadtteil mit vielen Gesichtern. Von links nach rechts: Rheinpark, St. Heribert, der Stadtteil aus der Vogelperspektive, Deutzer Hafen und gemeinsames Feiern im Veedel.

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Foto: Volker Dennebier

Foto: Volker Dennebier

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Engagiert mit Do

In dieser Serie stellt KölnerLeben je ein Veedel aus jedem der neun Stadtbezirke vor. Betrachtet wird dessen Lebensqualität besonders für ältere Menschen. Den Auftakt macht Deutz. Wer hier den Blick auf Orte jenseits von Bahnhof und Rheinboulevard lenkt, findet ein lebendiges Quartier, in dem sich seine Anwohner vielfältig für ihr Viertel einsetzen.

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aum hörbar öffnet jemand die Tür, kalte Luft strömt herein und durchschneidet den warmen Geruch von Zwiebeln und Tomaten. In der kleinen Küche wird gerade das Mittagessen vorbereitet. Auf einmal steht ein Mann im Raum. Er atmet schwer, setzt seinen olivgrünen Rucksack ab, nimmt seine Wollmütze vom Kopf und streicht sich mit der Hand durch seinen zotteligen Vollbart. Mit einer schnellen Bewegung verstaut er eine der vielen Plastiktüten, die auf dem Tisch vor ihm liegen.

Darin sind Käse- und Schinkenbrote, heute zusätzlich ein Würstchen. „Danke“, sagt er schüchtern und lächelt. Er steckt ein Trinkpäckchen Kakao und einen Apfel ein, auch eine Zwiebel nimmt er mit. Dann geht er zur Tür und wünscht noch einen schönen Tag. „Ihnen auch“, sagen im Chor Annelie Bartonitschek, Rosemarie Peters und Ursula Liedl. Die drei Damen engagieren sich ehrenamtlich bei der „Aktion Biesenbach“, benannt nach Horst Biesenbach, dem ehemaligen Diakon der Gemeinde St. Heribert in KölnerLeben Heft 1|17


Leben in Köln

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Foto: Volker Dennebier

Foto: Volker Dennebier

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es Dorf mblick Deutz. Seit dessen Tod 2009 führen die etwa dreißig freiwilligen Helferinnen und Helfer die Initiative fort und geben Butterbrote an Bedürftige aus, immer dienstags und freitags. Ein Bäcker aus dem Veedel überlässt der „Aktion Biesenbach“ jede Woche rund 30 Kilogramm Brot zu einem günstigen Preis. Ans Deutzer Rheinufer, Alfred-Schütte-Allee 4, kommen an jedem Ausgabetag rund hundert Wohnungslose, Hartz-IV-Empfänger, aber auch Rentner, die das kostenlose Frühstück gerne annehmen – am Monatsende, wenn das Haushaltsgeld knapp ist, sind es mehr. „Einige der Schicksale kennen wir. Aber bei den meisten wissen wir nicht genau, was sie hierherführt“, sagt Annelie Bartonitschek. „Wir fragen auch ganz bewusst nicht danach. Registrieren muss sich bei uns keiner.“ Für die Butterbrotausgabe nutzt die „Aktion Biesenbach“ die Räume der OASE. Sie ist die Anlaufstelle für Wohnungslose in Deutz, die hier KölnerLeben Heft 1 |17

Beratung finden, dreimal pro Woche duschen und sich neu einkleiden können. Die Zusammenarbeit beider Initiativen, da sind sich alle Beteiligten einig, funktioniert sehr gut. Knotenpunkt Bürgerzentrum „Das ist durchaus typisch für Deutz“, sagt Tobias Kempf, Leiter des Bürgerzentrums in der Tempelstraße. Dass die verschiedenen Initiativen kooperieren und sich austauschen, sei ihm besonders wichtig. Um die Vernetzung zu fördern, organisiert er gemeinsam mit anderen ein- bis zweimal im Jahr die Stadtteilkonferenz. Mit dieser Versammlung versucht er, alle Gruppen in Deutz zusammenzubringen: Senioren, Kinder, Jugendliche und Familien, ebenso die zahlreichen Vereine und Initiativen des rechtsrheinischen Veedels: Ceno, Kölsch Hätz, Deutz Dialog und Deutz familienfreundlich etwa.


Leben in Köln

Foto: Volker Dennebier

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Auf der Deutzer Freiheit gibt es alle Geschäfte aller Art für den täglichen Bedarf.

Auch ohne den organisatorischen Rahmen der Stadtteilkonferenz laufen bei Tobias Kempf im Bürgerzentrum viele Fäden zusammen, ganz unbürokratisch. Eines von vielen Beispielen: Als im Sommer am Messekreisel vier neue Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet wurden, fehlten vor allem Teller, Töpfe und Pfannen für die 320 Bewohner. Per E-Mail-Verteiler aktivierte Kempf sein Netzwerk. „Das Engagement der Deutzerinnen und Deutzer war unglaublich – in einer Woche hatten wir die Sachen zusammen“, so Kempf.

Foto: dk

die Versicherungskonzerne Talanx und die Roland Rechtsschutz. „Für die Händler und Gastronomen ist das Mittagsgeschäft enorm wichtig. Da machen sie etwa 30 Prozent des Tagesumsatzes“, sagt Daniel Wolf, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Deutz. In der IG Deutz sind zahlreiche Unternehmen aus dem Veedel organisiert, aus Dienstleistung, Handel, Gewerbe und Gastronomie. Mehr als siebzig Mitglieder tauschen unter dem gemeinsamen Dach ihre Erfahrungen aus und überlegen, wie sich die Infrastruktur des Stadtteils, aber auch Umsätze und Qualität der Geschäfte verbessern lassen. „Die Impulse für die „Freiheit“ Deutzer Freiheit ist schließlich keine ShoppingmeiVom Bürgerzentrum sind es nur wenige Meter bis le mit großen Ladenketten wie im linksrheinischen zur Deutzer Freiheit. Besonders mittags herrscht hier Zentrum. Achtzig Prozent sind Geschäfte des tägHochbetrieb, wenn die Gaststätten der Einlichen Bedarfs“, erklärt Wolf. Natürlich gehe kaufsstraße die zahlreichen Angestellten es auch darum, Deutz für jüngere Menbewirten, die für die großen, in Deutz schen attraktiv zu machen. Immerhin ansässigen Unternehmen und Bebeherbergt Deutz die größte Techhörden arbeiten – für die Stadtvernische Hochschule Deutschlands. waltung, den Landschaftsverband Schlendert man über die „Freiheit“, Rheinland, für die Strabag oder tauchen die Studierenden – insge-

Heinz Preuß (67) „Ich schätze an Deutz die Urbanität, die Anbindung an die Innenstadt. Ich lebe gut und gerne hier. Aber: Als ich vor 25 Jahren an den östlichen Zubringer gezogen bin, war es ganz ruhig dort. Heute ist es sehr laut, wenn die Lastwagen vorbeidonnern.“ KölnerLeben Heft 1|17


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Ursula Erfurdt (59) „Schön ist anders, aber es gibt hier eine gute Gemeinschaft, eine funktionierende Kirchengemeinde und Hospizbewegung. Und mich freut die Nähe zur Lanxess Arena – ich bin Haie-Fan!“

samt gut 25.000 – im Straßenbild aber kaum auf. Sichtlich stolz ist Wolf auf die zahlreichen Aktionen, die die IG-Deutz-Mitglieder regelmäßig auf die Beine stellen: Bei Informationstagen zur Gesundheit etwa kooperiert die Initiative mit den ansässigen Hausund Fachärzten und mit dem Eduardus-Krankenhaus; und das Familien- und Stadtteilfest, das die IG Deutz jedes Jahr organisiert, lockt inzwischen mehr als 100.000 Besucher in den rechtsrheinischen Stadtteil – „das größte Familienfest in NRW in den Sommerferien“, freut sich Wolf. Früher Kastell, heute Chaos Wenn im Sommer auf der Deutzer Freiheit und in den kleinen Seitenstraßen so viele Menschen gemeinsam feiern, ist das die Ausnahme. „Deutz ist ein eher ruhiger Stadtteil“, sagt Willi Schenk. Der 72-Jährige ist Vorstandsmitglied der Bürgervereinigung Deutz und wohnt seit 1960 hier, einer von rund 15.000 Menschen, die in dem Stadtteil leben, in knapp 9.000 Haushalten. Bis vor Kurzem hat sich Schenk als Mitglied in der Bezirksvertretung für „sein“ Veedel engagiert. Deutz ist für ihn auch gekennzeichnet durch eher kleinstädtische Strukturen und dadurch, dass sich hier jeder kennt – „mit allen Vor- und Nachteilen“, sagt er augenzwinkernd. Schon als Kind habe er seine Tante und seinen Onkel hier besucht und sei gerne durch die mittelalterlichen Kopfsteinpflastergassen spaziert. Die Veedelsmitte lässt die Keimzelle von Deutz noch erahnen: das Kastell – Castrum Divitia oder Divitensium –, das der römische Kaiser Konstantin zu Beginn des 4. Jahrhunderts nach Christus am rechten Rheinufer KölnerLeben Heft 1 |17

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Foto: Volker Dennebier

Der Wochenmarkt findet freitags statt und ist einer der Veedelstreffpunkte.

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errichten ließ. Im Jahr 1003 wandelte Erzbischof Heribert von Köln es in die Abtei Deutz um, ab 1816 errichteten die Preußen hier erneut eine Festung. Bis zur Eingemeindung 1888 durch die Stadt Köln war Deutz eigenständig, seit der kommunalen Neugliederung 1975 gehört es zum neu gegründeten Stadtbezirk Innenstadt. „Seitdem hat sich hier viel entwickelt“, sagt Willi Schenk. Zu verbessern gebe es aber immer noch einiges. „Das Kopfsteinpflaster zum Beispiel ist zwar Teil der Deutzer Geschichte. Für manch älteren Bewohner kann es aber schnell zur Stolperfalle werden.“ Und er ergänzt: „Vor allem die Verkehrssituation hat sich dramatisch verschlechtert.“ Wer einmal versucht hat, in der Deutzer Freiheit einen Parkplatz zu finden, kann das sofort bestätigen. Die vielen Pendler, die an der Lanxess Arena regelmäßig im Stau feststecken, sehen das vermutlich ähnlich. „Die Verantwortlichen haben offenbar lange gedacht: Das Problem löst sich schon von selbst. Das tut es aber nicht“, sagt

Schenk. Zur Entlastung schlägt er Stadtteilgaragen unter dem Reisch- oder dem Lorenzplatz vor. Das Deutzer Verkehrschaos wirkt dabei wie eine Ironie der Geschichte. Schließlich nahm, wie mancher Bewohner nicht ohne Stolz erzählt, mit der Entwicklung des Otto-Motors in der Deutz AG die Motorisierung der Welt von hier ihren Ausgang – das Denkmal für die Erfinder Nicolaus Otto und Eugen Langen am Deutzer Bahnhof erinnert daran. Trotz dieser Probleme sei die Lebensqualität rechts des Rheins insgesamt sehr hoch, findet Schenk – allein schon auf Grund der Nähe zur linksrheinischen Innenstadt. Über die Hohenzollernbrücke erreichen Fußgänger aus Deutz den Dom in etwa einer Viertelstunde. „Bleibt nur zu hoffen, dass es hier auch in Zukunft noch bezahlbaren Wohnraum geben wird“, meint Schenk. Begehrte Wohnlage, „Dorf“ in Bewegung Um die Attraktivität von Deutz wissen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Architekten. Insbesondere den Deutzer Hafen haben die Planer in den Blick genommen. Auf dem 35 Hektar großen Areal des ehemaligen innerstädtischen Industriehafens soll ab frühestens 2020 ein neues Stadtviertel für etwa 4.500 Menschen entstehen – ein modernes Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbindet. Hört man sich im Veedel um, sind viele bisher zufrieden mit dem moderierten Planverfahren, an dem sich die Kölner Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten. Dreißig Prozent des neu entstehenden Wohnraums im Deutzer Hafen sollen öffentlich gefördert werden. So sieht es das „Kooperative Baulandmodell Köln“ vor. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Mieterbund fordern für den Deutzer Hafen allerdings eine Ausweitung auf 40 Prozent. „Damit wir am Ende auch tat-

Heinz Sühwold (65), gebürtiger Deutzer „Deutz ist ein schönes Dorf, mit vielen Schulen und ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Brauhäuser und Kneipen finde ich toll.“ KölnerLeben Heft 1|17


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sächlich auf 30 Prozent kommen“, sagt Jürgen Becher, Pressesprecher des Kölner Mieterbundes. Schließlich gebe es zahlreiche Sonderregelungen, mit denen Investoren die Verpflichtung zum sozialen Wohnungsbau umgehen können. „Geförderter Wohnraum hatte jahrzehntelang ein ziemlich schlechtes Image“, sagt Becher. Hier sei in der Vergangenheit vieles versäumt worden. Inzwischen ist jedoch klar: Köln braucht dringend bezahlbare Wohnungen, denn die Mietpreise erreichen schon jetzt schwindelerregende Höhen. Seit 2010 haben Besserverdiener viele Menschen aus dem Veedel verdrängt, die weniger Ein-

Foto: dk

Ingrid Lehmler (63) „Die medizinische Versorgung finde ich wirklich top. Mein Hausarzt ist sehr gründlich, er macht sogar noch Hausbesuche. Schön finde ich auch, dass wir hier ein Krankenhaus mit vielen Fachärzten haben.“

kommen haben. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt bei 11,50 Euro pro Quadratmeter – die „Gentrifizierung“ hat Deutz auf jeden Fall erreicht, wie die Stadtsoziologen Jörg Blasius und Jürgen Friedrichs festgestellt haben. Dass Menschen bis ins hohe Alter in der rechtsrheinischen Innenstadt bleiben können, ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Betreuung. Für die Altenhilfe setzt sich explizit der Gebrüder Coblenz Stift e. V. ein. Heinrich und Josef Coblenz betrieben zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Tabakwarenfabrik in Deutz und hinterließen der Stadt Anzeige

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Foto: Ikhlas Abbis

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Die Sitzgruppe am Bücherschrank inmitten des selbst gehegten Gemeinschaftsgartens „Bock auf Garten“ am Düxer Bock ist ein beliebter Treffpunkt.

2,2 Millionen Goldmark, um „ein Asyl für altersschwache Personen beiderlei Geschlechts und jeder Confession aus Deutz zu errichten und zu unterhalten“. Dies wurde 1968 verwirklicht, indem das Seniorenzentrum Gebrüder-Coblenz-Stift gebaut wurde. 2012 zogen die Bewohner nach Buchforst um, da das Gebäude in Deutz modernen Pflegeanforderungen nicht mehr genügte. Der Verein betreut die Deutzer Seniorinnen und Senioren jedoch weiter und möchte auch die Altenhilfe in dort fördern. Aktuell konkretisieren sich etwa die Pläne für eine selbstverantwortete, ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft. „Für mich alleine wäre meine Drei-Zimmer-Wohnung zu groß, sagt Ursula Wirtz. Die 79-Jährige lebt seit 1991 in Deutz und ist auch bei der „Aktion Biesenbach“ aktiv. Inzwischen wohnt sie mit einer Studentin zusammen. Es sei doch schade, wenn viele Menschen händeringend eine Wohnung suchten, während die Älteren oftmals alleine auf drei Zimmern wohnten. Manch anderer hingegen muss sein geliebtes Veedel verlassen, weil die Wohnungen nicht altersgerecht und barrierefrei sind. Oft fehlt ein Aufzug oder das Bad ist nicht ebenerdig. Manchmal sind

auch die notwendigen Umbauten nicht möglich – oder vom Vermieter oder den Nachbarn nicht gewünscht. Ursula Wirtz ist davon nicht betroffen. Nach vielen Jahren in der Entwicklungshilfe in Südamerika ist sie heute über die Kirchengemeinde auf vielfältige Weise aktiv im sozialen Leben: bei den Katholischen Frauen Deutz, der Caritas, der Eine-Welt-Gruppe Deutz. „Man kann viel für andere tun“, sagt sie und erzählt vom Straßenfest mit Flüchtlingen und Anwohnern in der Otto-Gerig-Straße; vom Engagement des Kolpinghauses; von Hoteliers auf der Deutzer Freiheit, die zu Weihnachten ihre Türen für Alleinstehende öffnen; von der Realschule Im Hasental, wo die Schülerinnen und Schüler, viele mit Migrationshintergrund, das ganze Jahr lang Spenden für Obdachlose sammeln; vom fröhlichen Miteinander im Düxer Karneval; vom Historischen Park Deutz; vom Schicksal der Deutzer Juden im Nationalsozialismus. Es gäbe noch viele Geschichten zu erzählen von der „Schäl Sick“. Fest steht: Der Stadtteil ist in Bewegung – und hat eine spannende Entwicklung dk vor sich.

Deutz in Zahlen (in Klammern zum Vergleich immer kleinster und größter Wert in der Stadt Köln) Fläche: 5,24 Hektar (Mauenheim 0,49 / Eil 1.625) davon Erholungsflächen: 15 Prozent (Immendorf 0,9 / Höhenberg 43,3) Einwohner: 15.412 Einwohner je Quadratkilometer: 2.941 (Roggendorf 299 / Neustadt-Süd 13.596)

Alter: 3.122 (20 Prozent) älter als 60 Jahre. Durchschnittsalter 41,5 Jahre (Kalk 38 / Heimersdorf 48,6) Wohnen: 9.021 Wohnungen, davon öffentlich gefördert 1,1 Prozent (Lövenich 0 / Chorweiler 70,7) Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand: 31.12.2015

Alle für Senioren wichtigen Adressen sind erhältlich beim Beratungstelefon für Senioren: KölnerLeben Heft 1|17 Tel. (02 21) 221-2 74 00


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Gut aufgehoben und gepflegt wohnen St. Anna bietet hochwertige Dienstleistungen aus einer Hand Auf dem Gelände des früheren St. Anna-Hospitals in Lindenthal befinden sich heute moderne Einrichtungen für Senioren. An der Herderstraße liegt das PremiumWohnstift, an der parallel verlaufenden Franzstraße das Seniorenhaus St. Anna. Verbunden sind sie durch eine großzügige Gartenanlage mit einer großen, neugotischen Kapelle. „Wir bieten Service-Angebote für Senioren in allen Lebenslagen an“, erläutert Seniorenhausleiterin Marlies Gabriel. „Das beginnt mit dem ambulanten Pflegedienst Auxilia und der Pflegeberatung. Darüber hinaus haben wir eine eigene Einrichtung für Tagespflege, in der täglich bis zu 12 Senioren zu Gast sind. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Kurzzeit- und vollstationäre Pflege. Und wer als selbstständiger Mieter ein sicheres Wohnen im Alter wünscht, für den ist unser Servicewohnen eine erste Adresse.“

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Marlies Gabriel: Ihre Ansprechpartnerin im Wohnstift St. Anna und im Seniorenhaus St. Anna.

Das Seniorenhaus und die Premium-Residenz St. Anna sind großzügig eingerichtet. Sie verfügen über zwei Hausrestaurants, einen Veranstaltungssaal sowie eine eigene Gastwirtschaft. Die vielfältigen Unterhaltungs- und Freizeitangebote bieten Mietern und Bewohnern gleichermaßen ein abwechslungsreiches Leben im Alter.


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Leben in Köln

Wo Puppen musizieren Wunderliche Dinge beflügelten die Sammlerlust eines Kölners. Entstanden ist eine außergewöhnliche Sammlung von Musikautomaten.

Foto: Bettina Bormann

Frau Heidi führt seit seinem Tod das Museum weiter, unterstützt von dem Ingenieur Rainer Scharl, der nicht nur dank seiner Mechanikkenntnisse eine große Hilfe ist.

Nicht nur hübsch anzuschauen: Alle Geschöpfe in der Sammlung Jacobi bewegen sich zu Musik.

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till, mit weißem Kleidchen, liegt es da in einem gläsernen Sarkophag: ein lebensgroßes Jesuskind. Doch plötzlich bewegt es die Augen und hebt die Arme. Kirchenmusik ertönt. Dieser Musikautomat ist einer der wunderlichsten, die in dem kleinen Kölner Privatmuseum, der Sammlung Jacobi, zu sehen sind. Bekannter sind die großen Wurlitzer Jukeboxen, die noch in den 1960er Jahren in den Kneipen für Unterhaltung sorgten, sowie die Drehorgeln und Lochstreifen-Automaten. Fast 500 Objekte sind im Museum zu sehen und zu bestaunen. Zusammengetragen hat sie der inzwischen verstorbene Rolf Jacobi, Mitbesitzer des Modehauses Jacobi.

Eine kleine Plattenspieldose der Firma Symphonion, ein Geschenk seiner Mutter, weckte Jacobis Leidenschaft für diese technischen Wunderdinge. Er begann zu sammeln – von der kleinen Handspieluhr bis zur großen Kirmesorgel. Heute gibt die Sammlung einen kompletten Überblick über alles, was sich Erfindergeist ausgedacht hat, um Musiker auf der Kirmes, im Gasthaus oder im heimischen Wohnzimmer durch Automaten zu ersetzen. So empfingen wohlhabende Gastgeber in England ihre Gäste im 19. Jahrhundert mit „God save the Queen“ – dank einer Salonorgel. Das älteste Stück stammt aus dem Jahre 1780: ein Kabinettschränkchen in Form eines Tempels mit Uhr. Jacobis

Strickende Puppen Besonders faszinierend ist die Technik, die die Musikautomaten zum Klingen bringt. Die Musik kann von Wachs- oder Metallwalzen, von Lochstreifen oder Platten erzeugt werden – allein bei den Platten wetteiferten 26 verschiedene Größen um die Gunst der Musikliebhaber. Manche Automaten sehen aus wie die „originalen“ Musikinstrumente, nur dass sich bei den Klavieren die Tasten wie von Geisterhand bewegen. Oder sie kommen in „Verkleidungen“ daher: Affen können Geige spielen, Harlekine um die Wette trommeln. Möpse, Schweine und Krokodile zeigen sich überraschend musikalisch. Auch aus Büchern kommt Musik. Ein Clown turnt eine Leiter hoch, eine Puppe im barocken Seidenkleid strickt ewig und endlos. So wichtig wie die Bewegungen der Geschöpfe ist auch die Musik. Die gibt es für jeden Geschmack, Klassik ebenso wie damals populäre Schlager und Gassenhauer. Ohrenbetäubend wird es in der Abteilung Drehorgel. Galt es doch, sich gegen den lauten Straßenlärm durchzusetzen oder in engen Hinterhöfen der Mietskasernen Aufmerksamkeit und Spendierfreude der Bewohner zu wecken. Natürlich fehlt auch das Tefifon nicht, eine Kölner ErfinKölnerLeben Heft 1|17


Anzeige Foto: Bettina Bormann

Wer seinerzeit zehn Pfennig einwarf, brachte ein ganzes elektrisches Orchester zum Klingen.

dung aus den 1930er Jahren, die den Kassettenrecorder vorwegnahm und bis 1965 in Porz produziert wurde. Der Haken: Man konnte damit noch keine Musik aufnehmen. Vor dem Verstummen gerettet Der Höhepunkt der Sammlung ist das elektrische Orchestrion „Phonoliszt-Vilina B“, dessen Prototyp die „Hupfeld Musikinstrumentenwerke“ 1910 bei der Weltausstellung in Brüssel vorstellten. Eine Rarität, denn von 4.500 in Leipzig gebauten Exemplaren haben nur dreißig die Zeitläufte überstanden. Rolf Jacobi hatte es in einem Westerwälder Gasthaus entdeckt. Nach langen Verhandlungen konnte er es schließlich erstehen – „es gab noch einen Mantel obendrauf“, erinnert sich seine Frau. Über einem Lochstreifen-Klavier stehen senkrecht drei Geigen, um die sich ein kreisförmiger Bogen mit 1.200 Pferdehaaren drehen sollte. Das Gerät war allerdings stumm, und keiner wusste, wie es wieder in Gang zu bringen sei. In Basel fand sich dann ein Handwerker – und endlich, nach drei Jahren, ertönten die Saiten. Das Orchestrion ist nicht der einzige Musikautomat, der von Jacobi vor dem Verstummen und damit wohl auch vor der Verschrottung gerettet wurde. „Total im Arsch“ – so Rainer Scharls recht drastische Formulierung – war auch die Kirmesorgel der Düsseldorfer Firma Gebrüder Richter aus dem Jahr 1945. Jetzt lockt sie wieder, reich geschnitzt und bunt bemalt, mit Orgel, Trommeln und Becken wie früher. Nur die Kirmes dazu fehlt. js

Informationen Privatsammlung Jacobi Linnicher Str. 52–54a, 50933 Köln-Müngersdorf, Tel. (01 71) 8 79 20 89, www.sammlung-jacobi.de Besuch nur im Rahmen einer Führung: jeden letzten Sonntag des Monats um 11 und 15 Uhr, KölnerLeben Heft 1 |17 Eintritt 5 Euro


Raus aus Köln

Foto: Ludolf Dahmen/DJH Rheinland

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Vom Matratzenlager zur modernen Unterkunft Jugendherbergen – der Name hört sich etwas angestaubt an. Aber das ist auch schon alles, was von Schlafsälen und Putzdiensten geblieben ist.

„W

ir wollten mal wieder Zeit als Familie miteinander verbringen, erzählt Käthe Schäfer, „ein ganzes Wochenende und alle unter einem Dach.“ Ihre Tochter und erwachsenen Enkel in ein Hotel einzuladen, war zu kostspielig für die Porzerin. Die Enkeltochter hatte schließlich die zündende Idee: Gehen wir doch in die Jugendherberge! Seit ihrer Kindheit hat die junge Frau bundesweit Ferienfreizeiten in Jugendherbergen verbracht. „Ich in einer Jugendherberge, mit meinen 78 Jahren?“, das konnte sich Käthe Schäfer zunächst gar nicht vorstellen. Doch dann ließ sie sich überzeugen, gebucht wurde die Jugendherberge in Wiehl.

und Geldbeutel, die Welt entdecken, Gemeinschaft erleben und dabei den Horizont erweitern – das ist bis heute die wesentliche Idee, die dem Jugendherbergswesen zugrunde liegt. Richard Schirrmann gilt gemeinhin als dessen Begründer. Im Sommer 1909 unternahm der Lehrer mit einer Gruppe von Schülern eine achttägige Wanderung von Altena im Märkischen Kreis nach Aachen. Überrascht von einem heftigen Regenschauer suchte die Wandergruppe Unterschlupf in einer Scheune, was ihr der Bauer jedoch verwehrte. Schließlich kam die Schülerschar in einer nahegelegenen Dorfschule unter. In dieser Nacht soll Schirrmann die Idee entwickelt haben, Unterkünfte zu etablieren, die Vom Bauern vertrieben für jeden Reisenden offen sind. Bereits 1912 wurde „Unsere Zielgruppe sind in erster Linie junge Men- die erste Herberge mithilfe von Spendengeldern auf schen“, sagt Annette Rath vom Landesverband Rhein- Burg Altena gegründet und in den folgenden Jahren land des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). zu einer ständigen Unterkunft erweitert. Es gab zwei Junge Menschen sollen, unabhängig von Herkunft große Schlafsäle für Gruppen und kleinere Zimmer KölnerLeben Heft 1|17


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Foto: Fotoarciv Stiftung Ruhr Museum

Schlafen heute in den Familienzimmern der Baumhäuser von Panarbora in Waldbröl und 1912 im Schlafsaal auf Burg Altena – Wiege aller Jugendherbergen

für die mitreisenden Betreuer. Schirrmann selbst wurde dort der erste Herbergsvater. Die Idee stieß auf große Resonanz, weitere Gebäude wurden errichtet und umgebaut: Bereits 1921 gab es knapp 1.300 Jugendherbergen in Deutschland, 1928 waren es 2.200. Nach Schirrmanns Vorgaben sollten die Herbergen dem jeweiligen Heimatstil entsprechen – sprich: Die Architektur der Gebäude sollte sich der Umgebung anpassen. Während des Nazi-Regimes wurde das DJH in die Hitlerjugend (HJ) eingegliedert. Die Jugendherbergen wurden unterschiedlich genutzt: um HJ-Gruppen und Schulklassen unterzubringen, als Schulungsund Tagungsstätte, als Flüchtlingsunterkunft oder als

Lager des Reichsarbeitsdienstes. Während des Krieges wurden die Herbergen zu Lazaretten und zu Kriegsgefangenen- oder Umsiedlerlagern umfunktioniert. Immer noch Wandern – und vieles mehr Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Herbergswesen wieder aufgebaut – mit Unterstützung von Jugendbehörden und Besatzungsmächten. Von der einfachen Unterkunft für Schüler entwickelten sich die Herbergen im Laufe der Zeit zu Freizeitstätten für jedermann, mit besonderen Angeboten an Wochenenden und in den Ferien. Wie etwa in Nideggen: Beim Ausflug „Biberalarm“ zusammen mit Anzeige

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Raus aus Köln

Foto: DJH Rheinland

Foto: DJH Rheinland

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In Wiehl gibt es ein breites Angebot, um mit der Familie Zeit zu verbringen – wie in allen Jugendherbergen.

einem Fachmann folgt man den Spuren des Bibers, der in der Eifel wieder heimisch ist. Wer es lieber kulturell mag, für den wird in Bochum der Besuch des Musicals „Starlight Express“ mit Übernachtung angeboten, denn die Herberge befindet sich direkt um die Ecke. Zwar werden die Herbergen im Rheinland nach wie vor von vielen Schulklassen besucht, aber auch Familien, Einzelreisende und Gruppen nutzen immer öfter die verschiedenen Angebote. „Viele Eltern schätzen unser Konzept: Sie können stressfrei mit ihrem Kind Urlaub machen, müssen nicht kochen und haben eine schöne Zeit zusammen“, berichtet Rath.

Auch Großeltern kommen mit ihren Enkelkindern hierher, um Zeit miteinander zu verbringen, denn alle Freizeitangebote sind generationenübergreifend. Und sie ermöglichen gemeinsame Aktivitäten, ohne dass man sich selbst um die Organisation kümmern muss. Auch die Architektur hat sich weiterentwickelt und bietet Besonderheiten: Die jüngste ist die Herberge „Panarbora“, am Rande des Bergischen Landes in Waldbröl gelegen. Dort kann man in Baumhäusern übernachten und über einen Baumwipfelpfad spazieren. Die Anlage ist sogar für Rollstühle geeignet, wie übrigens die meisten Häuser heute.

Informationen Die Übernachtung erfordert eine Mitgliedschaft im Jugendherbergswerk. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr für Einzelpersonen ab 27 Jahren sowie Familien, Ehepaare und eheähnliche Gemeinschaften (auch gleichgeschlechtliche):

22,50 Euro, Junioren (bis einschließlich 26 Jahre): 7 Euro. Die Übernachtungspreise variieren je nach Jugendherberge, Freizeitangebot und Verpflegung. Die preiswerteste Übernachtung beginnt bei 17,50 Euro inklusive Frühstücksbuffet.

Foto: DJH Rheinland

Service-Center der Jugendherbergen im Rheinland Düsseldorfer Straße 1a, 40545 Düsseldorf, Tel. (02 11) 30 26 30 26. Prospekte: „Mobil in Jugendherbergen – für Rollstuhlfahrer“ informiert über die barrierefreie Zugänglichkeit der Jugendherbergen im Rheinland – vom Parkplatz bis zur Türbreite. „Radwandern im Rheinland“ gibt Auskunft über Radtouren und den Service von besonders für Radfahrer geeigneten Jugendherbergen. Auch zum Herunterladen unter www.djh-rheinland.de


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Foto: Ludolf Dahmen / DJH Rheinland

Raus aus Köln

Die Baumhäuser von Panarbora bei Waldbröl

Käthe Schäfer und ihre Familie entschieden sich für Wiehl, da sie eine Wellness-Jugendherberge ist. Eine Sauna mit Ruheraum und Massagen lockten. „Drei Tage die Familie in so schöner Umgebung um mich zu haben, war herrlich“, schwelgt Käthe Schäfer noch in der Erinnerung.

der Leitsatz der Jugendherbergen, Rundum-Service wie im Hotel gibt es hier nicht: Das Bett selbst zu beziehen, den eigenen Tisch abzuräumen und auch mal sauber zu wischen – so viel Verantwortung traut man den Gästen schon zu. Statt der Kanne Hagebuttentee wie einst gibt es heute einen Kaffee-Automaten und diverse Teesorten zur Selbstbedienung. Aus Herbergseltern wurden Manager Die Mahlzeiten werden als Buffet angeboten. „Das Überrascht war sie über die zeitgemäße Organisa- Wochenende war wie eine Jungbrunnen-Kur für tion. Die einstigen Herbergseltern erfüllen heute die mich“, lacht Käthe Schäfer. Nicht nur die intensive Aufgaben von Hotelmanagern. Erfreut stellte sie fest, Zeit mit ihrer Familie hat sie genossen, sondern auch, dass auch niemand mehr Spüldienst machen muss. unter so vielen jungen Menschen zu sein. kb Dennoch: „Gemeinschaft erleben“ heißt auch heute Anzeige


Gesund leben

Die Vorstellung, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen, ist für viele unangenehm. Aber sie ist eine wirksame Waffe gegen den oft tödlich verlaufenden Darmkrebs.

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Foto: Felix Burda Stiftung

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ro Jahr erkranken allein in Deutschland über 62.000 Menschen an Darmkrebs, 90 Prozent von ihnen bekamen die Diagnose nach dem 55. Lebensjahr. Dass Darmkrebs eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen in Deutschland ist, erstaunt dennoch. Denn im Unterschied zu den meisten Krebserkrankungen gibt es bei Darmkrebs die einmalige Chance, die Krankheit durch Vorsorge und frühzeitiges Erkennen erfolgreich zu behan- Polypen aber nicht fortwährend bluten, ist er ungedeln und zu heilen – und zwar fast zu 100 Prozent. nau: Ein negativer Test ist keine Entwarnung. Deshalb werden diese Stuhltests jährlich wiederholt. Okkultbluttest einmal jährlich Eindeutig und sicher ist dagegen die Koloskopie, die Anders als andere Krebsarten entsteht Darmkrebs Darmspiegelung. Sie wird in speziellen Arztpraxen, aus Vorstufen, den sogenannten Polypen. Solch zumeist bei Gastroenterologen (Arzt für Magenein Darmpolyp braucht rund zehn Jahre, um sich Darm-Krankheiten) oder ambulant im Krankenzu einem bösartigen Tumor zu entwickeln. Zeit haus vorgenommen. Der Arzt führt diese Routinegenug also, um diese Geschwüre zu erkennen, so- vorsorgeuntersuchung mit einem speziellen Gerät, lange sie harmlos sind. Einen ersten Hinweis auf dem Koloskop, durch. Es hat einen Durchmesser solche Polypen liefert der sogenannte Okkult- von einem Zentimeter und ist neben einer Kamera bluttest. Bei dem einfachen Verfahren wird auf mit einem „Gebläse“ und einer beweglichen Schlinverstecktes (okkultes) Blut im Stuhl getestet. Da ge ausgestattet. Damit kann der Arzt die Darm-

Am Ende gar ni

SO LÄUFT DIE DARMSPIEGELUNG Am Nachmittag vor der Untersuchung geht es los: Sie nehmen zum ersten Mal die Darmspüllösung ein, die Sie von Ihrem Arzt erhalten haben.

Vier Stunden vor der Untersuchung nehmen Sie die letzte Spüllösung ein.

Ab jetzt: Keine feste Nahrung mehr! Bleiben Sie anschließend immer in der Nähe einer freien Toilette.

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Gesund leben

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Ist man im größten Darmmodell Europas (von der Felix Burda Stiftung) unterwegs, werden einem die verschiedenen Stadien der Darmgesundheit schnell deutlich. Und auch, wie einfach und entscheidend eine rechtzeitige Vorsorge ist.

wände des Dickdarms eingehend untersuchen und feinste Wucherungen der Schleimhaut beurteilen. Effektivste Vorsorge ist die Koloskopie Der Arzt führt das Koloskop durch den After in den Dickdarm ein und schiebt es bis zum Blinddarm oder dem letzten Teil des Dünndarms vor. Beim langsamen Herausziehen des Koloskops wird Luft in den Darm eingeblasen und er so zur Entfaltung gebracht. Auf dem Monitor kann nun der Arzt die Darmwand sorgfältig Stück für Stück nach krankhaften Veränderungen absuchen. Darm-Polypen jeder Größe werden so absolut zuverlässig entdeckt.

Vorsorge Die Krankenkassen zahlen die Darmkrebsvorsorge • ab 50 Jahre: Okkultbluttest einmal pro Jahr; • ab 55 Jahre: Darmspiegelung alle zehn Jahre, • wenn ohne Befund; • bei akuten Beschwerden (Blut im Stuhl, Schmerzen) • oder einer familiären Vorbelastung jederzeit und • altersunabhängig. Auf der Webseite der Felix Burda Stiftung findet man weitere Informationen: www.darmkrebs.de. Neue Behandlungsverfahren: St. Vinzenz-Hospital, Gastroenterologische Abteilung, Merheimer Str. 221–223, Tel. (02 21) 77 12-351, www.vinzenz-hospital.de

Dank einer leichten Narkose werden Sie von der Untersuchung beim Arzt so gut wie nichts bemerken. Der Magen-Darm-Arzt untersucht den Darm und entfernt mögliche Vorstufen von Krebs sofort. Das alles verläuft schmerzfrei und dauert nicht einmal 20 Minuten. GLÜCKWUNSCH! Sie haben Ihre Untersuchung hinter sich und nun Gewissheit. Nehmen Sie jetzt ein Taxi oder lassen Sie sich doch einfach abholen.

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Denn jetzt haben Sie wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens ...

Grafik unter: Felix Burda Stiftung

cht so schlimm

Zudem ist es dem Arzt mit der Schlinge des Koloskops möglich, die Polypen gleich während der Spiegelung zu entfernen – und das schmerzfrei und ohne aufwendige Operation. Abschließend wird das entfernte Gewebe im Labor untersucht. Deuten die Befunde auf Krebs hin, ist er meist in einem gut heilbaren frühen Stadium. Ist bei der Darmspiegelung nichts auffällig, wird sie im Regelfall erst nach zehn Jahren wiederholt. In der Zwischenzeit kann man sicher sein, keinen Darmkrebs zu bekommen. Nichtsdestotrotz sollte man Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wie etwa häufige Verstopfung, Krämpfe oder wiederkehrenden Durchfall, immer durch einen Arzt abklären lassen. dt


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Ratgeber

Foto: Fotolia

Wieso Bild So kann es bald manchen Zuschauern gehen. Denn wer bisher über Antenne, das sogenannte DVB-T, fernsieht, muss sich auf technische Änderungen einstellen, die mit Kosten verbunden sind.

E

s steht fest: Es wird auf ein neues Antennenverfahren umgestellt, das DVB-T2 HD. Dieses verspricht eine bessere, hochauflösende Bildqualität, genannt High Definition (HD). Aber es werden weniger Programme ohne Zuzahlung zu empfangen sein. Und die bisherigen Empfangsgeräte sind dafür nicht mehr brauchbar. Wann wird DVB-T2 HD eingeführt? Am 29. März 2017 beginnt der Regelbetrieb mit rund vierzig öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen. Zeitgleich endet damit die Verbreitung der Programme im bisherigen DVB-T-Standard. Das heißt: Man benötigt ein neues Empfangsgerät. Wer dann kein neues hat, kann keine Programme mehr empfangen. Was benötige ich, um DVB-T2 HD zu empfangen? Man braucht entweder einen neuen Flachbildfernseher mit integriertem DVB-T2 HD-Empfangsteil oder eine neue Set-Top-Box, auch Receiver genannt, die die ankommenden Daten entschlüsselt und in Bilder umwandelt. Sie wird an den vorhande-

nen Fernseher angeschlossen. Nur Set-Top-Boxen, die das DVB-T2 HD-Logo tragen, sind nutzbar. Die schlechte Nachricht: Fast alle Geräte, die in den letzten Jahren unter der Kennung „DVB-T2“ verkauft wurden, sind nicht in der Lage, DVBT2 HD zu empfangen. Außerdem sind damit nur die öffentlich-rechtlichen Programme kostenfrei zu sehen. Die gute Nachricht: In Köln reicht nach wie vor eine Zimmerantenne, die alte kann in der Regel weiter verwendet werden. Was wird ein DVB-T2 HD-Empfangsgerät kosten? Die Anschaffungskosten hängen von der gewählten Produktklasse ab. Das einfachste Gerät ist ab 40 Euro zu haben. Man muss unbedingt auf das DVB-T2 HD-Logo auf den Geräten achten. Muss man für den Empfang von Programmen extra bezahlen? Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme sind frei und ohne laufende Zusatzkosten empfangbar. Die Kosten für die Verbreitung werden aus dem Rundfunkbeitrag gedeckt. KölnerLeben Heft 1|17


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Ratgeber

ist das weg? Aber: Die Programme privater Veranstalter – beispielsweise der Mediengruppe RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 Media SE – sind ausschließlich im Programmpaket von freenet TV gegen eine Jahresgebühr von 69 Euro zu sehen. Für den Empfang der privaten Programme ist ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul erforderlich, das direkt in geeignete Fernseher oder Set-TopBoxen einzusetzen ist. Alternativ gibt es auch SetTop-Boxen mit integrierter Entschlüsselung. Weitere Details unter www.freenet.tv oder in Fernsehfachgeschäften und Elektrogerätemärkten. Welche Programme können über DVB-T2 HD empfangen werden? Kostenfrei empfangbare öffentlich-rechtliche Programme in Köln: Das Erste, ZDF, WDR, Kika, 3sat, arte, ZDF neo, phoenix, one, ZDF info, Tagesschau 24, SWR, NDR und MDR. Gegen Bezahlung über die freenet TV-Plattform: RTL, RTL II, Super RTL, RTL Nitro, VOX, ProSieben, SAT.1, kabel eins, sixx, 7maxx, n-tv. lschb Eine aktuelle Übersicht gibt es unter www.dvb-t2hd.de/empfangscheck Nur Geräte mit diesem Logo entsprechen den neuesten Standards.

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Medien

Der junge Karl Marx

1844, kurz vor der industriellen Revolution, lebt der erst 26-jährige Karl Marx (August Diehl) mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil in Paris. Eines Tages wird ihm der junge Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt, doch für den feinen Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Ver-

achtung übrig. Bald aber zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben. Mittwoch, 8. März um 14.30 Uhr, Vorteilspreis 4 Euro. Infos: (02 21) 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de Im Anschluss an das Kino lädt das Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, zum Hintergrundgespräch und Austausch zum Film ein (fußläufig 10 Minuten).

Patient ohne Verfügung Das Buch thematisiert die medizinische Behandlung unheilbar Kranker in ihrer letzten Lebensphase. Es verdeutlicht mit vielen Fallbeispielen, wie unser Gesundheitssystem menschliches Leben um jeden Preis zu verlängern sucht. In Kauf genommen wird zusätzliches Leid für den Patienten, dem auch das Recht auf ein humanes Sterben genommen wird. Der Autor, selbstständiger Palliativarzt, lenkt dagegen den Blick auf das medizinisch Sinnvolle und die wahren Bedürfnisse des Patienten. Das sehr verständlich formulierte Buch macht dem Leser Mut, den eigenen Willen klar zum Ausdruck zu bringen und zu bestimmen, wie und mit welchem medizinischen

Ziel er behandelt werden will. Die Lektüre motiviert zur Vorsorgeplanung, vor allem zum rechtzeitigen Abfassen einer eindeutigen Patientenverfügung. Ein wichtiges und aufklärerisches Buch für alle Generationen. wg Matthias Thöns, Patient ohne Verfügung. Piper Verlag, 22 Euro. ISBN 978-3-492-05776-9 www.piper.de

Köln – Filmreise in die 60er Jahre Der Kölner Filmemacher Hermann Rheindorf veröffentlichte nun den ersten Teil einer weiteren spannenden Dokumentation. Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Filmreise durch die Stadt, ihre Veedel und ihre Geschichten der 60er-Jahre. Kombiniert mit den wichtigsten Stadtnachrichten entsteht eine turbulente Collage durch ein Jahrzehnt voller Gegensätze. Gezeigt wer-

den eine Fülle an Originalaufnahmen in überragender Bildqualität, wie von den großen Staatsbesuchen von Präsident Kennedy und Charles de Gaulle. Oder von den zwei märchenhaften Meisterschaften des 1. FC Köln. Oder vom skandalträchtigen Willy Millowitsch als größtem kölschen Star. Viele Aufnahmen waren lschb noch nie öffentlich zu sehen. Hermann Rheindorf: KÖLN – Filmreise in die 60er Jahre (DVD), Teil 1: Die Jahre 1960-65. Laufzeit 100 Min. 14,80 Euro, ISBN 978-3-9817163-2-0 www.rheindvd.de KölnerLeben Heft 1|17


Kölsch

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Jeck em Rähn Foto: Privat

En ner kleinen Ortschaff, en der Nöh vun Kölle, lävten der Hein. Hä wor nit verhierot, kunnt sich met de Penunze jot helfe, si Steckepäd ävver wor der Fastelovendsverein. For dän dät hä alles. Singe jrößte Wunsch ävver wor, einmol als Prinz durch de Stroße ze trecke. Ävver dorus wööd wal nix wäde. Hä wor nämlich ärch klein jerode, un wood üverall nor „dä Stoppe“ jerofe. Em letzte Johr ävver sollt singe Wunsch doch noch en Erfüllung jon. Et Fesskommitee hatt nämlich keine jefunge, dä der Prinz maache wollt. No wor der Hein de letzte Hoffnung. „Leever ne Kleine, als Keine“ heeß et un der Hein wor tireck dobei. Kamelle un Strüßjer sollt et nor su rähne. Domet et ävver Fastelovendssonndach nit wirklich naß us de Wolke köm, hatt hä bei der Schwazzen Mutterjoddes en Käz opjestallt, wie et de Prinze zo Kölle jedes Johr däte. Wie dann de denkwürdige Daach en et Land jetrocke kom, hatt sich ävver der Himmel zojetrocke. Der Hein jov nix dröm. Hä klomm met Hilfe vun singem Adjutant en dat Faß, dat schön verzeet op nem Wage stund. No wor dat Faß huh un der Hein klein. Domet hä üvverhaup zo sin wor, hatt mer im eine vun dä Pappkartons, en dem vörher Kamelle wore, als Podess unger de Föß jestallt.

En dem Augebleck, wo sich dä Zoch en Bewäjung setzte, fing der Rähn aan. Der Hein leet et sich nit verdreeße. Hä höppte un danzte en singem Faß un hatt för nix anders Auge. Weil et immer wigger schödde döt, maaten sich de Zochteilnehmer, einer nom andere, us dem Stöpp un sökten et Drüjje. Bahl stundt der Prinzewage allein op der Stroß. Allein wor och der Hein. Zo allem Unjlöck wor och noch dä Pappkarton opjeweich, hatt die Höpperei nit verdrage un der Hein wor enjebroche. Jetz stundt dä „Jeck em Rähn“ verloße do. Allein kom hä nit us dem Faß. Eesch en janze Zick späder feel et dem Fesskommitee en, dat se jo och ne Prinz hatte, un se befreite dä Hein us singer Kalamität. Nor der Schwazzen Mutterjoddes wor der Hein kott. Wenn hä en spädere Zigge no Kölle kom, jingk hä statt en de Kofferjass en der Dom un dät do der Schmuckmadonna en Käz opstelle. Toni Buhz gehört seit 35 Jahren dem Heimatverein Alt-Köln an. Bereits über 25 Jahre arbeitet er im Mundartautorenkreis an der kölschen Sprache und schreibt und liest seit mehr als 20 Jahren in der Akademie för uns kölsche Sproch.

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: AGAVE AGRIPPINA ANMASSEN BARNARD EINGLAS EINWEISUNG EPHRAIM ERHOLSAM FRECHHEIT GAERTNEREI GELAEUFIG IMPFEN LEONORE MATERIE NARBEN PACHTUNG

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Rätsel

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Auflösung Heft 6/2016. Lösungswort: Bescherung. Gewinner: Marion Erdelkamp, Raimund Görtz, Barbara Hahl, H. Kurek, Rosemarie Schadwinkel

Krimi – zwischen Graz und Köln Die Ermittlerin Willa Stark soll in Köln mit dem vermeintlichen Mörder, Anton aus Graz, sprechen. Aber der Mörder sucht weiter nach Opfern: weiblich, alleinstehend, zurückgezogen lebend. Ein schwieriger Fall, zumal sich Willa in den Verdächtigen verliebt. Und plötzlich geht es für Willa ums pure Überleben … Die Schauspielerin und Autorin Isabella Archan setzt ihre Erfolgsreihe um Willa Stark mit diesem dritten Band fort. Isabella Archan: Anton zaubert wieder. Conte Verlag, 13,90 Euro. ISBN 978-3-95602-093-3. www.conte-verlag.de

KölnerLeben verlost 3 Bücher, Postkarte mit dem Lösungswort bitte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 28. Februar 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anzeige


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Foto: Anne Krick

Termine – Febr Pfannekuchensitzung 11./12.2. Bürgerzentrum Nippes, 18.2. Bürgerhaus Kalk, 19.2. Comedia, 25.2. Weisshaus Kino Beim Familienkarneval geht es auf eine kleine Zeitreise: Steinzeit, kein Kleid, keine Hose, nicht mal ’ne Konservendose. Wie immer gibt es Pfannekuchenorden für besondere Leistungen wie etwa für den Sieger im Jodel-Alm-Reimwettbewerb. Karten: Erwachsene 12 E/Kinder 8 E + VVK. Vorverkauf an den Veranstaltungsorten und unter 28 01. www.rita-und-der-kleine-schosch.de

Februar Mittwoch, 1.2. 10 Uhr: Südstadtfrühstück (auch am 1.3.) Heute gibt es ein buntes Karnevalsfrühstück mit kulinarischen und vergnüglichen Überraschungen. 3,50 E. Infos: 99 87 82 40. Keine Anmeldung erforderlich. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Donnerstag, 2.2. (KölnTag) 10–22 Uhr: KölnTag der Museen Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de Ausstellung – Jugend im Gleichschritt!? (bis 15.3.) Das Bild der „Hitlerjugend“ ist bis heute von der Propaganda der Nationalsozialisten geprägt. Doch die Jugendlichen entzogen sich durchaus dem erzieherischen Totalitätsanspruch. Eintritt 4,50 E. NS-Dokumentationszentrum, EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25. www.nsdok.de

19.30 Uhr: Lyrik und Musik Krieg und Lyrik – wie geht das zusammen? Die Veranstaltung „Poesie und Krieg – Als der Tod kam in meine Stadt“ widmet sich der literarischen Verarbeitung des Krieges. Mit Musik von Michael Riessler (Klarinette) und Jean-Luis Matinier (Akkordeon). Solidarbeitrag 10/6 E. Info: 25 17 47. Karten: 28 01. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de 20 Uhr: Theater – Lenz (auch am 8.2.) Eine Koproduktion mit dem movingtheatre.de und den Kreuzgangspielen Feuchtwangen. Karten 21 E unter 32 78 17. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.freies-werkstatt-theater.de

Freitag, 3.2. 19.30 Uhr: Immisitzung „Jede Jeck ist von woanders“ (weitere Termine bis 28.2.) In Sketchen, Songs und Stand-ups beleuchten die Immis in ihrer dreistündigen Bühnenshow den Status quo im Einwanderungsland Deutschland. Ab 17 E. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.immisitzung.de

Samstag, 4.2. 14 Uhr: Flohmarkt Stöbern und staunen – und ein Lieblingsstück finden. Eintritt frei. Infos: 64 23 08. Bürgerhaus Mütze, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

18 Uhr: Konzert „archi di colonia“ Das Streichorchester spielt Werke des Mozart-Zeitgenossen Kraus, seines schwedischen Landsmanns Kurt Atterberg, von Nielsen und Borodin. Eintritt frei. Infos: (0 22 34) 69 76 90. Keramion, Bonnstr. 12, Frechen. www.keramion.de

Sonntag, 5.2. 15 Uhr: Kunstgenuss (auch am 12.2.) Das Kunstmuseum lädt zu Kunst, Kaffee und Kuchen in die Ausstellung des Malers Johann Wilhelm Lindlar, vor 200 Jahren in Bergisch Gladbach geboren. 7 E inkl. Führung, Kaffee und Kuchen. Anmeldung erforderlich: (0 22 02) 14 23 34. Kunstmuseum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Platz 8, Bergisch Gladbach. www.villa-zanders.de

Montag, 6.2. 14.30 Uhr: Wir tanzen wieder! (auch am 6.3.) Tanzen für Menschen mit und ohne Demenz in der Tanzschule StallnigNierhaus in Bayenthal. Eintritt 5 E, für Begleitung frei. Infos: (0 22 03) 36 91-1 11 70. Kölner Str. 64. www.wir-tanzen-wieder.de 18 Uhr: Vortrag – Einmal Prinz … Holger Kirsch, Prinz Karneval 2015, gewährt einen Blick hinter die Karnevalskulissen. Denn was auf den ersten Blick nach Ruhm, Ehre, Prominenz und jecker Glückseligkeit klingt, gleicht tatsächlich einem Staatsakt und birgt ungeahnte Herausforderungen. Eintritt frei. Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6-8

Dienstag, 7.2. 15 Uhr: Kaffeehausmusik (auch am 7.3.) Feiern mit Herrn Arenz im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

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uar / März 2017 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

19.30 Uhr: Deine Sitzung (bis 11.2.) Die alternative Karnevalsrevue für alle, die lieber freiwillig lachen, als zwangsweise Moselwein trinken. Karnevalistische Gags, mitreißende Satire, umwerfende Stimmung und fantastische Livemusik. 28 E. Ballonihallen, Ehrenfeldgürtel 88. www.deinesitzung.de

Mittwoch, 8.2.

14.30 Uhr: Film im Odeon Jackie, siehe Seite 8. 4 E. Infos: 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-kino.de 20 Uhr: Live-Hörspiel – Krimi Komplizen Köln Ausgerechnet in der Karnevalszeit verlangt ein reicher Makler, dass die Polizei den Verursacher eines Blechschadens an seinem Auto ausfindig macht. Doch schon bald stößt das Kommissaren-Team Deutz und Ehrenfeld auf die Spur eines eiskalten Mordes. Kar-

ten: 8/12 E. Tickets: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Donnerstag, 9.2. 10–18 Uhr: Ausstellung – Gerhard Richter (bis 1.5.) Das weit ausfächernde Werk des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Die Ausstellung zeigt ganz neue, im Jahr 2016 entstandene Gemälde. 11 E. Infos: 2 21-2 61 65. Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz. www.museenkoeln.de 15 Uhr: Altentheater – Ausgetrickst Siehe Seite 10. Sozial-Betriebe-Köln, Festsaal, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

Freitag, 10.2., 18.30 Uhr: Comicfestival Köln (auch am 11.2.) Zum zweiten Mal feiert das Literaturhaus Köln beim Comicfestival Köln die „neunte Kunst“. Den literarischen Reigen eröffnet der FAZ-Literaturchef Andreas Platthaus mit dem Vortrag „Das geht ins Auge“ (18.30 Uhr). In 50 Karikaturen aus 2000 Jahren zeichnet er die ästhetische wie politische Entwicklung des Genres nach. Nur Vortrag: 7 E / 5 E, Festivalkarte (10./11.2.) ab 14 E unter 99 55 58-12. Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39. Programm auf www.literaturhaus-koeln.de © Anna Haifisch

19 Uhr: Kochen mit Geflüchteten Etwas gegen die Scheu tun. Gemeinsames Kochprojekt von Geflüchteten und Beheimateten des „Über den Tellerrand e. V.“. Anmeldung 73 35 73. Christuskirche, Neuer Gemeindesaal, Dorothee-Sölle-Platz 3-5. www.christuskirche-mitten-im-leben.de

17.30 Uhr: Infoabend Hüfte Prof. Alfred Karbowski informiert Patienten und Interessierte mit chronischen Hüftschmerzen über verschiedene Behandlungsmethoden wie Hüftarthroskopie und Hüftendoprothetik. Eintritt frei. Infos: 33 08 13 51. Krankenhaus der Augustinerinnen, Festsaal, Jakobstr. 27-31

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Freitag, 10.2. 19.30 Uhr: Satire Moritz Netenjakob spielt, singt und liest satirische Highlights aus seinem Programm. 10 E. LITERAMUS e. V., Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38

Samstag, 11.2. 19 Uhr: Karneval om Rhing Top-DJs und mindestens eine kölsche Chartstürmer-Band spielen live für alle Karnevalsjecken an Bord des KD-Schiffes. Schiffstour ab ca. 20.30 Uhr. Karten: 22 E. Infos: 2 58 30 11. Köln-Düsseldorfer, ab KD-Anleger Altstadtufer. www.k-d.com Anzeige

Montag, 13.2. 14.30 Uhr: Kölsch Klaaf Schmölzchen (jeden 2. Montag im Monat) Kölsche Sprache, Geschichte, Kultur und Lebensart in lockerer und geselliger Runde pflegen. Et weed jeklaavt, jesunge un jelaach. Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e. V., Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhaus-kalk.de

Dienstag, 14.2.

Sonntag, 12.2. 10–19 Uhr: „Die starken Vier“ Eine interaktive Ausstellung über die Kraft der vier Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser. Erdbeben auslösen, Fossilien ausgraben, Gravitation testen, Vulkanausbrüche und Tsunamis erzeugen – und auch verstehen ... Seniorenkarte: 12 E. Infos: 69 06 81 11. Odysseum, Corinthostr. 1. www.odysseum.de

19.30 Uhr: Musical – Bodyguard (jeden Mittwoch bis Sonntag) Heute ausnahmsweise am Valentinstag! Die packende Love-Story zwischen Superstar Rachel Marron und ihrem Bodyguard Frank Farmer. Mit 16 überwältigenden Songs bietet das Musical noch mehr Welthits als der Film! Ab 37,50 E. Tickets: 28 01. Musical Dome Köln, Goldgasse 1. www.bodyguard-musical.de

Mittwoch, 15.2. 18 Uhr: Musik von den Komoren Die Sängerin und Komponistin Nawal Mlanao stammt aus einer Musikerfamilie des Inselstaates im Indischen Ozean. Sie singt in der komorischen Sprache

Divertissementchen (Termine bis 28.2.) Mit „Circus Colonia“ persifliert die Cäcilia Wolkenburg die aktuelle Kölner Kulturpolitik, das Großbaustellen-Schlamassel und das damit verbundene „Bäumchen wechsle dich“-Spiel der Spielstätten. Mit viel kölscher Herzlichkeit und Fröhlichkeit, kabarettistischem Biss und herrlichem Blödsinn wird daraus ein gesangsund tanzreiches Bühnenspektakel mit über 100 Sängern, Tänzern und Musikern. Ab 29,50 E. Karten: 28 01. Oper Köln im Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.kmgv.de Foto: Circus Colonia

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Shikomor und spielt diverse Instrumente. Eintritt frei. Domforum, Domkloster 3. www.domforum.de

Donnerstag, 16.2. 15 Uhr: Cafe Agil (auch am 2.3. und 16.3.) Spielen, Spielen, Spielen ... am Spielenachmittag. Eintritt frei. Infos: 5 46 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld e. V., Venloer Str. 429. www.bueze.de 19 Uhr: Stadtgespräch mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, persönlich mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker ins Gespräch zu kommen. Eintritt frei. Bezirksrathaus Nippes, Neusser Str. 450. www.stadt-koeln.de

Freitag, 17.2. 20 Uhr: Beat Session (jeden 3. Freitag im Monat) Drei bis vier (Laien-)Bands grooven den Saal. Eintritt frei. Info: 64 23 08. Bürgerhaus Mütze, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

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Sonntag, 19.2. 17 Uhr: Forum Alte Musik Virtuose Tastenkunst des 17. Jahrhunderts von Jan Pieterszoon Sweelinck und seinen lernwilligen Zeitgenossen, die bei ihm persönlich vorstellig wurden, um zu erfahren, wie man am virtuosesten improvisierte und am gehaltvollsten komponierte. Mit Léon Berben an der Orgel. 20/12 E. Info/Karten: 55 25 58. Fronleichnamskirche der Ursulinen, Machabäerstr. 39-47. www.forum-alte-musik-koeln.de 20 Uhr: Zaubershow – Siegfried & Joy Kreative Explosionen im Dienste der Zauberkunst, skandalöse Geschichten mit verblüffendem Ausgang und charmant-skurriler Humor der zwei galanten Magier erwarten den Besucher. 13,20 E. Infos: (0 30) 4 19 93 97-60. Bühne der Kulturen, Platenstr. 3. www.love-your-artists.de

Montag, 20.2.

Samstag, 18.2. 10–17 Uhr: Informationstag über Premium Residenzen Informationstag mit kostenloser, individueller Beratung durch verantwortliche Mitarbeiter der Residenzen. Excelsior Hotel Ernst, Trankgasse 1-5. www.premiumwohnenimalter.de 10–18 Uhr Ausstellung – Kosmischer Kommunismus (bis 14.5.) Otto Freundlich ist einer der originellsten Abstrakten des 20. Jahrhunderts. Hier lässt sich das Schaffen eines Mannes nachvollziehen, der mit Picasso ebenso in Verbindung stand wie mit den Arps oder den Delaunays. 11 E. Infos 2 21-2 61 65. Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz. www.museenkoeln.de 20 Uhr: Live Jazz – Katharina Busch Reich an Erfahrung und mit sensiblem Geschmack komponiert und liebevoll arrangiert. Die Akkordfolgen und Rhythmen sind reines Herzblut, die Songs strahlen Wehmut, Sehnsucht und große Lebensfreude gleichermaßen aus. 15 E. Infos: 93 55 04 17. Bistro Verde in der alten Schmiede, Maternusstr. 6, Rodenkirchen KölnerLeben Heft 1 |17

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Tanznachmittag für alle, die gerne das Tanzbein schwingen, in Kooperation mit der Tanzschule Breuer, Näheres S. 9. www.tanzbreuer.de 14.30 Uhr: Kaffee oder Tee? In dieser offenen Runde wird die Beratungsstelle für Frauen ab 60 „Paula e. V.“ vorgestellt. SeniorenNetzwerk Stammheim. Gemeinschaftsraum GAG, Moses-Hess-Str. 74. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Dienstag, 21.2. 16 Uhr: Hänneschen – Tag der offenen Tür Das ganze Hänneschen-Schmölzje wird am Eisenmarkt sein und die Puppensitzung wird auf Großbildleinwand gezeigt. Mit Führungen „Bleck hinger die Britz“ (gegen Gebühr). Weitere Infos siehe Seite 12/13. www.haenneschen.de

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Mittwoch, 22.2. 14.30 Uhr: Führung – Leuchtendes Glas Mittelalterliche Glaskunst steht im Fokus dieser Führung. Nur Eintritt: 6 E. Infos: 2 21-3 13 55. Museum Schnütgen, Cäcilienstr. 29-33. www.museenkoeln.de

14 Uhr: Kino – Hänneschen-Puppensitzung In der Kölschen Filmmatinee wird an Karnevalssamstag traditionell die Hänneschen-Puppensitzung aus dem letzten Jahr gezeigt, also „Fastelovakis“. Dabei stellen die Knollendorfer alles auf den Kopf … 7,50 E. Info: 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81

Donnerstag, 23.2. (Weiberfastnacht)

Sonntag, 26.2.

„Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ ist das Motto für die Session. Auf dem Alter Markt übergibt die Oberbürgermeisterin die Geschicke der Stadt für die tollen Tage an das Kölner Dreigestirn. www.koelnerkarneval.de

8.30 Uhr: Wanderung nach Ründeroth Fahrt mit dem Zug nach Engelskirchen, dann 19 Kilometer Rundwanderung mit Rucksackverpflegung und Schlusseinkehr. Infos: 62 70 76. Treffpunkt Hauptbahnhof am Body Shop. www.koelner-eifelverein.de

Freitag, 24.2. 20 Uhr: Linus’ Talentprobe Viele Möchtegern-Stars und Sternchen haben bei Linus schon ihren Mut bewiesen und ihr gesangliches Können unter Beweis gestellt. Mit After-Show-Party. Infos: 8 21 21 21. 23 E. KölnTicket: 28 01. Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Montag, 27.2. (Rosenmontag) KölnerLeben wünscht viel Spaß beim Rosenmontagszug! Kölle Alaaf!

14 Uhr: Melaten Alaaf! Zu den Grabstätten Kölner Karnevalisten mit Günter Leitner. 9 E. Infos: 92 58 46 14. Treffpunkt: Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße. www.antonitercitytours.de

Dienstag, 7.3., 20 Uhr: Maite Kelly Neben den Hits von ihrem aktuellen Album „Sieben Leben für dich“ macht sich die erfolgreiche Sängerin auf eine musikalische Weltreise von Irish Folk über große Balladen bis zu ihren heutigen Schlagern – ein ganz besonderer Abend mit einer großartigen Entertainerin. Karten ab 27,90 E bei allen Vorverkaufsstellen. Musical Dome Köln, Goldgasse 1. www.semmel.de

Foto: KölnTourismus

Samstag, 25.2.

Dienstag, 28.2. (Veilchendienstag) Karneval im Veedel Bevor der Nubbel in der Nacht zu Aschermittwoch verbrannt wird, geben echte Jecken noch mal richtig Gas. Zahlreiche Veedelszüge ziehen durch die Kölner Stadtteile. www.koelnerkarneval.de

März Mittwoch, 1.3. (Aschermittwoch) 16 Uhr: Selbsthilfegruppe Schmerz (jeden 1. Mittwoch im Monat) Wir helfen uns gegenseitig durch Gespräche, Infoaustausch und Aktivitäten. NUR nach Anmeldung: Silvia Wirtz, (01 63) 7 83 83 49. Quäker Nachbarschaftsheim, Doris Roper Haus, Kreutzerstr. 5-9. www.quaeker-nbh.de 19 Uhr: Escht Kabarett virtuos Schimpfen, Fischessen, Kabarett. Drei herausragende Künstler beenden die alte und eröffnen die neue Saison des jecken Grauens. Karte 20 E (inklusive Speisen) unter 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.eschtkabarett.de

Donnerstag, 2.3. (KölnTag) 10–22 Uhr: KölnTag der Museen Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de 10–20 Uhr: Ausstellung – Pilgern (bis 9.4. täglich außer montags) Die Pilgerwege und -stätten der großen Religionen werden ebenso wie lokale religiöse Traditionen vorgestellt. 7 E. Infos: 2 21-3 13 56. RautenstrauchJoest-Museum, Cäcilienstr. 29-33. www.pilgern.koeln 15 Uhr: Führung – Das „Goldene Zeitalter“ Ein Gang für Demente und ihre Angehörigen durch die große Zeit der niederländischen Malerei. Die Führung wird musikalisch begleitet. 8 E Infos: (01 57) 88 34 58 81. Keine Anmeldung erforderlich! Dementia+art. WallrafRichartz-Museum, Obenmarspforten 40. www.dementia-und-art.de KölnerLeben Heft 1|17


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Freitag, 3.3.

15 Uhr: Tanztee Ü60 (jeden 1. Freitag im Monat) Hier wird das Tanzbein geschwungen und bei Kaffee und Kuchen eine Pause eingelegt. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.wohn-mobil-koeln.de 20 Uhr: Tanzshow „Vida! Argentino“ Tango, faszinierend dargeboten durch das international bekannte Tanzpaar Nicole Nau & Luis Pereyra. Karten ab 43,25 E bei KölnTicket: 28 01. Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1

Samstag, 4.3. 11–18 Uhr: Papiermühle Alte Dombach Deutschlands größtes Papiermuseum zeigt die Herstellung von Papier – gestern und heute – sowie all das, was man daraus machen kann. Wer Lust hat, kann sich selbst als Papiermacher versuchen und seine Geschicklichkeit mit dem Schöpfrahmen erproben. 4,50 E. Infos: (0 22 34) 99 21-555. Papiermühle Alte Dombach, 51465 Bergisch Gladbach. www.industriemuseum.lvr.de

Sonntag, 5.3. 10 Uhr: Brunch im Café am Park (jeden 1. Sonntag im Monat) Mehr als Frühstücken … Kaffee, Tee und Wasser inklusive. Erwachsene 12 E. Reservierung: 640 69 25. Bürgerhaus Mütze, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

17 Uhr: Fit für 100 (jeden Dienstag) Das Ziel der Sportgruppe in Bilderstöckchen ist die Förderung und Erhaltung der Selbstständigkeit und somit einer besseren Lebensqualität. Für alle ab 60 Jahre. Teilnahme kostenlos. Anmeldung unter (01 63) 92 96 025. Haus des Netzwerkes e. V., Longericher Str. 136

Mittwoch, 8.3.

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15 Uhr: Besichtigung des Krematoriums (jeden 1. Freitag im Monat) Historisches und Wissenswertes vermittelt der Betriebsleiter Dirk Pilz. Dauer 1,5 Stunden mit Führung durch die Räumlichkeiten und Einblick in die Abläufe vor Ort. Eintritt frei. Nur mit Anmeldung: 3 55 01 25-12 oder per E-Mail an krematorium@stadt-koeln.de. Westfriedhof, Venloer Str. 1132

11–18 Uhr: Hundemesse Hundebetten, Zubehör und und alles, was das Hunde(halter)-Herz begehrt ... Außerdem geht es um die Tiergesundheit, viele Tierexperten und neue Therapieverfahren werden vorgestellt. 6 E. Info: 62 20 96. Hunde sind mit einem gültigen Impfpass herzlich willkommen! Stadthalle Köln-Mülheim, Jan-Wellem-Str. 2. www.diehundemesse.de

14.30 Uhr: Film im Odeon Der junge Karl Marx, siehe Seite 32. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 E. Infos: 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-kino.de

20 Uhr: Kino – Kalendergirls Zwölf Damen zwischen 45 und 60 Jahren produzieren einen Pin-up-Kalender, um Spendengelder für die Krebsforschung zu sammeln. Nach einer wahren Geschichte. Eintritt frei. Einlass ab 19.30 Uhr. Info: 20 11-2 42. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.kulturkirche-ost.de

Montag, 6.3. 9–18 Uhr: 10. Kölner Vorsorge-Tag Weitere Infos siehe Seite 5. Park Inn Köln City-West, Innere Kanalstr. 15. www.vorsorgetag.de 15 Uhr: Kegeln (jeden 1. Montag im Monat) Eine ruhige Kugel schiebt man woanders, hier geht es rund. Infos: (0151) 52 86 07 70. SeniorenNetzwerk Stammheim, Offene Tür St. John, Ricarda-Huch-Str. 5a. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Dienstag, 7.3. 15 Uhr: Spielenachmittag (jeden 1. und 3. Dienstag) Skat, Rummikub und andere Spiele, Eintritt frei. SeniorenNetzwerk Stammheim. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74. www.seniorennetzwerke-koeln.de

14.30 Uhr: Zuhause gut versorgt Dieser Vortrag von Astrid Caspers, Seniorenberaterin beim DRK Köln, und Heike Klein von „Zick für Dich“, soll helfen, einen Weg durch das Labyrinth der Hilfsmöglichkeiten zu finden, um zu Hause sicher und umsorgt alt zu werden. Eintritt frei. Infos: 98 45-782. St. Vinzenzhaus, Olpener Str. 863-865. www.vinzentinerinnen.de

Donnerstag, 9.3. 15 Uhr: Spielenachmittag Geselliges Beisammensein bei Brett- und Kartenspielen. Info: 16 81 58 78 (Herr Albrecht). SeniorenNetzwerk Dellbrück, Seniorenzentrum SBK, Gemeinschaftsraum, Dellbrücker Hauptstr. 100a. 19.30 Uhr: Mitsingen im Chor Der Chor GloryVoices lädt Interessierte ein, zum „Schnuppersingen“ vorbeizukommen! Man muss nicht vorsingen, sondern nur Spaß am Singen mitbringen. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de

Freitag, 10.3. 20 Uhr: Kabarett – Michael Altinger Mit „Hell“ startete der Schlachthof-Gastgeber seine erste Kabarett-Trilogie. Es geht um den Aufstieg aus der Monotonie der Vorstadt. Raus aus der immer gleichen Abfolge von Arbeit, Alkohol, verpasstem Sport und eheähnlichen Endzeitgegnern.

KölnerLeben Heft 1|17


Kalender Karten 21,50 E bei KölnTicket: 28 01. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 11.3. 17.20 Uhr: Mondschein-Wanderung Von Merten nach Hennef zum Dämmerschoppen, rund 11 Kilometer. Info: 9 22 89 36. Treffpunkt: Kölner Hbf, am Body-Shop. www.koelner-eifelverein.de 19 Uhr: André Rieu Einen unvergesslichen Konzertabend verspricht der Starviolinist und Walzerkönig André Rieu! Ab 48 E. Karten: 80 20. Lanxess-Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de

16 Uhr: Kölsch-Forum Sülz Mit Monika Kampmann und Ingrid IttelFernau. Zu Gast sind die Mundartautorin Paula Hiertz und die Kindertanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“ unter der Leitung von Monika Cöln, die ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Eintritt frei. Anmeldung unter 9 92 12 10. Städtisches Seniorenzentrum Dr. Ernst Schwering, Blankenheimer Str. 51

Dienstag, 14.3. 10 Uhr: Qi Gong (jeden Dienstag) Qi Gong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, die den Menschen ganzheitlich stärkt. Infos 96 90 29 56. SeniorenNetzwerk Brück, St. Vinzenzhaus, Sälchen, Olpener Str. 863. www.vinzentinerinnen.de

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20.15 Uhr: Kabarett – Mathias Tretter Der Abend ist den „Selfies“ gewidmet, jener „schamlosen Überhöhung des eigenen Ichs in der Öffentlichkeit“. Ein gesellschaftskritischer Abend mit geistreicher Unterhaltung. 24,20/18,70 E. Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen. Neue Langgasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

Donnerstag, 16.3. 16 Uhr: Trauercafé (jeden 3. Donnerstag im Monat) Hier können sich Trauernde austauschen, Verständnis erfahren und Hilfsangebote erhalten. Infos: 89 00 93 12. Arche, Augustastr. 22. www.johanniter.de

11 Uhr: Geologische Führung – Steine in der Stadt Woraus bestehen die Gesteine, aus denen die Kölner Häuser sind? Oder womit sind Wege und Straßen gepflastert? So ein Gesteinsbrocken in einer Mauer erzählt eine ganze Geschichte. 26 E. Anmeldung unter 71 99 15-15. Grenzgang, Krefelder Wall 36. www.grenzgang.de

14 Uhr: Photographische Sammlung Die sachlich-dokumentarische Photographie als künstlerisches Ausdrucksmittel steht im Zentrum der Aktivitäten der Photographischen Sammlung. 5,50 E / 3 E. SK-Stiftung, Im Mediapark 7. www.sk-kultur.de

20 Uhr: Travel Slam Bei diesem Veranstaltungsformat geht es in einer guten Stunde um die Welt: Drei bis fünf Abenteurer erzählen von ihren Reisen und konkurrieren um die Gunst des Publikums. Dabei spielt das Reiseziel keine Rolle. Dem Gewinner winkt ein attraktiver Preis. 8 E Abendkasse, Vorverkauf über KölnTicket: 28 01. Stadtbibliothek Köln, Josef-HaubrichHof 1. www.stbib-koeln.de

Mittwoch, 15.3.

Freitag, 17.3.

19 Uhr: Klaaf im Mediapark Der Autor Otto Jäger präsentiert wieder neue kölsche Verzällcher „met vill Hätz un Jemöt“. Mit musikalischer Unterstützung des Jägerquartetts. Karten 8 E unter 88 89 50. Kölsch-Akademie, Im Mediapark 7. www.koelsch-akademie.de

15 Uhr: Die Ideenwerkstatt (jeden 3. Mittwoch im Monat) Hier werden neue Kontakte geknüpft, Ideen gesammelt und Projekte ins Rollen gebracht. Infos: Edeltraut Stecher (01 78) 90 94-856). SeniorenNetzwerk Heimersdorf, Johanniter Stift Gut Heuserhof, Giershausener Weg 21

10 Uhr: Gedächtnistraining (immer freitags) Geistige Aktivierung und Steigerung der Alterskompetenz sind das Ziel der Übungen, die außerdem viel Spaß machen. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de

Sonntag, 12.3.

Montag, 13.3.

14 Uhr: Gemeinschaftstänze (jeden Montag) Die Kreis- und Blocktänze sind auf die Bewegungsmöglichkeiten von Seniorinnen abgestimmt. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Turmstr. 3. www.buergerzentrum-nippes.de KölnerLeben Heft 1 |17

Freitag, 17.3. – 3.4.: 7. Kölner Fest für Alte Musik Unter dem Motto „Greatest Hits“ präsentieren die Festivalmacher an 16 Spieltagen insgesamt 25 Konzerte und Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten und in ungewohnten Formaten. Neben den vertrauten „Evergreens“ stehen in Vergessenheit geratene Kompositionen auf dem Programm, deren Berühmtheit heute verblasst, deren Wirkung aber ungebrochen stark ist. ZAMUS-Servicetelefon 98 74 73 79. Programm unter www.zamus.de Foto: Christoff Tappé

10.30 Uhr: Führung – „Über das Individuum“ Zuerst gibt es Kaffee und Gebäck, dann geht es für Demente und ihre Angehörigen in die neue Jahresausstellung im Kolumba. Mit musikalischen Akzenten. 5 E. Anmeldung: 93 31 93-32. Dementia+art, Kolumba, Kolumbastr. 4. www.dementia-und-art.de


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15.30 Uhr: Gemütlich wandern Auf dem Bensberger Schlossweg ins Wochenende wandern. Nach 11 Kilometern gibt es die Schlusseinkehr. Info: 87 18 01. Treffpunkt: Endhaltestelle der KVB-Linie 1. www.koelner-eifelverein.de

und über die Leistungen informieren. Infos: (0 22 03) 5 94 09. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18

Montag, 20.3.

Freitag, 24.3. 14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Ein Nachmittag für alle, die gerne das Tanzbein schwingen, in Kooperation mit der Tanzschule Breuer, Näheres siehe Seite 9. www.tanzbreuer.de

Samstag, 18.3. 20 Uhr: Das große Schlagerfest Florian Silbereisen lädt zur ganz großen Party mit den größten Schlager-Hits aller Zeiten ein. Zum allerersten Mal wird es auch Stehplätze geben, direkt an der Bühne. Unter dem Motto „Jetzt geht’s richtig los!“ ist Mitsingen und Mitfeiern nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Karten ab 47,90 E unter 80 20 oder im Lanxess-Arena Ticketshop. Lanxess-Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de 10–16 Uhr: Bogenschießen für Anfänger Genießen Sie die Atmosphäre unter den mächtigen Bäumen des Rheinparks und machen Sie unter fachkundiger Anleitung Ihre ersten Versuche mit Pfeil und Bogen. In Kooperation mit dem Freien Bildungswerk Rheinland. 75 E inkl. Gebühren und Equipment. Info: 30 16 70 65. Auf den Rheinwiesen, in der Nähe des Kölner Jugendparks, Sachsenbergstraße. www.bogenschiessen-koeln.com

Sonntag, 19.3. 15 Uhr: Büze Bingo Gewinnen Sie einen tollen Hauptpreis! Teilnahmegebühr 2 E pro Schein. Infos 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld e. V., Venloer Str. 429. www.bueze.de 15 Uhr: Frühlingsfest Mit Tag der Offenen Tür: Im Seniorenstift kann man sich ungezwungen umsehen

Alltag abschalten und das tägliche Einerlei vergessen. Es spielt das WDR Sinfonieorchester unter Leonard Slatkin. Eintritt frei. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

18 Uhr: Sprach-Club (jeden Montag) Der Sprach-Club Köln ist offen für alle, die ihre Sprachkenntnisse anwenden oder verbessern wollen. Infos: 80 26 15 70. Restaurant Consilium im Rathaus, Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

Dienstag, 21.3. 9 Uhr: Gymnastik (jeden Dienstag, auch 10.30 Uhr) Gymnastik tut gut, Interessierte sind herzlich zu einer Probestunde eingeladen! Kontakt zu Sportlehrerin Tina Linden 9 26 47 30 oder (01 72) 1 36 02 34. Bürgerschaftshaus Bocklemünd/Mengenich e. V., Im Görlinger Zentrum 1-15 15 Uhr: Führung für Demente Die Führung für an Demenz erkrankte Menschen stellt einige Höhepunkte des alten Kölns vor. Musikalisch wird sie live mit Akkordeon begleitet. Anmeldung bei Jochen Schmauck-Langer: (01 57) 88 34 58 81. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1-3. www.dementia-und-art.de

Mittwoch, 22.3. 19 Uhr: Stadtgespräch Ehrenfeld Oberbürgermeisterin Henriette Reker lädt alle interessierten Bürger zu Diskussion und Ideenaustausch rund um die Entwicklung der Bürgerbeteiligung in Köln ein. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.buergerzentrum.info

Donnerstag, 23.3. 12.30 Uhr: Philharmonie Lunch (fast jeden Donnerstag) Eine halbe Stunde eine Probe erleben. Den Stadtbummel unterbrechen, vom

15 Uhr: Ü80-Party Disco mit Stimmungsmusik und Evergreens sowie ein Live-Konzert mit der „Schlagerpiratin“ Marina Kirsten. Bei Snacks und Getränken zu kleinen Preisen können Sie es sich im Festsaal gemütlich machen und der Musik lauschen, schunkeln, schwofen oder mal so richtig abrocken. Eintritt frei. Tickets/Info: 77 75 53 72. Sozial-Betriebe-Köln, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de 15 Uhr: Duftseminar (jeden Donnerstag) In der Glockengasse in Köln werden unter Anleitung eines Experten ganz persönliche Eau de Cologne komponiert. 35 E. House of 4711, Glockengasse 4. 17.30 Uhr: Veedelsführung Zollstock Schon der 1901 in Betrieb genommene Südfriedhof verdeutlicht, welchen Rang Zollstock einst besessen hat. Ob Deutschlands älteste Tapetenfabrik, die ehemalige Maschinenfabrik Pohlig-Heckel-Bleichert oder der alte Botanische Garten – es gibt viel zu entdecken. Karten 9 E unter 92 58 46 15 oder bei Köln-Ticket: 28 01. antonitercitytours.de

Samstag, 25.3.

20 Uhr: KölnerLeben Ü50-Disco Hier tanzt jeder nach seiner Fasson. Näheres siehe Seite 9. www.tanzbreuer.de 11 Uhr: Vortrag – Handchirurgie Der neue Chefarzt Professor Dr. med. Tim Lögters erläutert das gesamte Spektrum der Handchirurgie und stellt sein Team vor. Eintritt frei. St. Antonius Krankenhaus, Cafeteria, Schiller Str. 23. www.antonius-koeln.de

Sonntag, 26.3. 11 Uhr: Beginenfrühstück Beim heutigen Frühstück – nur für Frauen! – kreisen die Gedanken um das KölnerLeben Heft 1|17


Thema „Vergeben und Verzeihen“. Brot, Butter und Getränke sind vorhanden, die übrigen Zutaten sollen mitgebracht werden. Anmeldung erforderlich: 965 58 20. Beginenhof Köln, Unter Linden 119. www.beginen.koeln 11 Uhr: Zooführung Mit einem geschulten Zoobegleiter geht man auf Entdeckungsreise – von den Erdmännchen zu den Elefanten, von den Giraffen zu den Geparden und immer tiefer in die Tierwelt hinein. Nur Eintritt: Erwachsene 19,50 E, Kinder 9 E. Info: 56 79 91 00. Treffpunkt hinter dem Haupteingang. Kölner Zoo, Riehler Straße 173. www.koelnerzoo.de

Montag, 27.3. 15 Uhr: Edith’s Kaffeeklatsch (jeden Montag) In geselliger Runde nette Leute treffen und selbst gebackenen Kuchen essen. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a 19.30 Uhr: Vortrag – Der unbekannte Luther Jahrhundertelang sah man einen tiefen Graben zwischen Protestantismus und Mystik. Die neue Luther-Forschung kommt dagegen zu einem anderen Ergebnis. 3 E. Domforum, Domkloster 20 Uhr: Sinfoniekonzert 08 (auch am 28.3.) Das Gürzenich-Orchester spielt Werke von Haydn, Ibert und Walton. Karten ab 11,90 E unter 28 02 82. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.guerzenich-orchester.de

Dienstag, 28.3. 15 Uhr: Demenz-Café (jeden letzten Dienstag) Café für demenzerkrankte Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Senioren. Es wird erzählt, gesungen, gespielt, gebastelt. Infos bei Maria Weber unter 88 33 66. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41. www.buergerzentrum-deutz.de 13 Uhr: Weinmuseum (jeden Dienstag und Donnerstag) Köln und Wein sind enger verbunden, als man glaubt. Im Außenbereich kann man die Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten erkunden. 5 E. KölnerLeben Heft 1 |17

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Infos: 9 72 30 69. Weinmuseum Köln, Amsterdamer Str. 1. www.weinmuseum.org

Mittwoch, 29.3. 15 Uhr: Fit für 100 (jeden Montag und Mittwoch) Ein Bewegungsprogramm für Senioren, von der Sporthochschule entwickelt, um gezielt Kraft und Gleichgewicht zu steigern. 3 E. Infos: 95 15 40 49. Quäker Nachbarschaftsverein, Kreutzerstr. 5-9. www.quaeker-nbh.de

Donnerstag, 30.3. 10 Uhr: Ausstellung – Schauplatz Kölner Geschichte (bis 1. Mai ) Im Fokus steht die 2000-jährige Geschichte des Heumarkts, der über Jahrhunderte wirtschaftliches Herz und Handelsdrehscheibe der Stadt war. Info: 221-2 57 89. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1-3. www.museenkoeln.de 18 Uhr: Lachclub in Ehrenfeld Einfach mal herzlich lachen – das macht froh, stärkt aber auch Herz, Muskeln und das Immunsystem. Info: 2 59 01 56. Treff ab 17.30 Uhr im Bistro. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.koelner-lachclub.de

Freitag, 31.3. 14 Uhr: Führung – Klärwerk Stammheim Immer wieder tritt der Rhein über seine Ufer und verursacht Überschwemmungen und Katastrophen. Anhand praktischer Experimente und einer Führung durch eine Hochwasserschutzhalle werden Ursachen und potenzielle Maßnahmen gegen Hochwasser gezeigt. 10 E. Anmeldung bei der VHS unter 221-2 59 90. Klärwerk Stammheim, Eingangstor Pförtner, Egonstr. 6. www.vhs-koeln.de

Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.info

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Gesund + Fit

Seniorentanzen – paarweise oder solo. Tanzen – das schönste Hobby – alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Sich beschwingt über das Parkett bewegen macht beweglicher, flexibler, gesünder und glücklicher. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne über unsere Angebote, auch über Zumba Gold (Fitnesstanzen) und Agilando. ADTV Tanzschule Breuer, Köln-Innenstadt und -Junkersdorf, Bürozeit: Mo–Fr 15–19.30 Uhr, Tel. 02 21 – 21 61 61, www.tanzbreuer.de

Einladung Sa, 25.3.2017, 11 Uhr: Handchirurgie: Wiederherstellung von Funktion und Form Prof. Dr. med. Tim Lögters (neuer Chefarzt Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie) erläutert das gesamte Spektrum der Handchirurgie und stellt sein Team vor. St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Bayenthal Programm 2017: Tel. 02 21 – 37 93 18 03, foerderverein@antonius-koeln.de, www.antonius-koeln.de

Gehirnintegration: physiologisch · sensorisch · neurologisch Simone Saadallah-Rheindorf : Professionelle Kinesiologin, IAK : Fachschwerpunkt Gehirn : Mitglied DGAK Tel. 01 74 – 1 77 62 97, sr@kinilog.de · www.kinilog.de Anwendung aus der Traditionellen Chinesischen Massage: körperliche Beschwerden aller Art (z. B. Gelenkschmerzen), Entgiftung, Hautstraffung, manuelle Massagen. Mo–Fr 9–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr, Gürzenichstr. 17 (1. Etage), K.-Zentrum, Tel. 02 21 – 27 12 98 98, www.tcmmassage.de

Fachärztin Eva Maria Jansa Spezialisiert auf die Behandlung älterer Menschen. Individuelle Betreuung, Hausbesuche. Clever Str. 35 (Nähe Ebertplatz), barrierefrei. Terminvereinbarung: Tel. 02 21 – 37 99 57 49, www.privatpraxis-jansa.de

Chronische Hüftschmerzen? Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Hüftarthroskopie Hüftendoprothetik - minimalinvasive Eingriffe - Ihr individualisiertes Hüftgelenk Prof. Alfred Karbowski und Team, Spezielle Orthopädische Chirurgie 9.2.2017, 17.30–19 Uhr, Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen Jakobstr. 27-31, 50678 Köln Tel. 02 21 – 33 08 13 51, 33 08 13 56 Eintritt frei, keine Anmeldung

Schöne und festsitzende Zähne in jedem Alter! Mit uns haben Sie gut lachen – denn bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Unser Team aus Zahnärzten und ausgebildeten Fachkräften berät Sie gerne. Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Mathias Sommer, Master of Science Implantologie, WDR-Arkaden Köln, Elstergasse 3, 50667 Köln, Tel. 02 21 – 2 58 49 66, www.implantat-spezialist.koeln

Reformhaus Fischer – Natürlich – Hochwertig – Gesund Seit über 25 Jahren leiten Karin und Jonathan Fischer mit Leidenschaft, großem Fachwissen und kompetenter Beratung ihr Reformhaus in NeuEhrenfeld. Es gibt ein großes Angebot von hochwertigen Nahrungs- und Naturheilmitteln, Naturkosmetik und vielen vegetarischen, veganen und vor allen Dingen genetisch unveränderten Produkten. Fridolinstr. 73/Ecke Landmannstraße, 50825 Köln, nur eine Minute vom St. Franziskus-Hospital. Tel. 02 21 – 55 12 19

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Schreiben und Literatur erleben Entdecken Sie anregende Schreib- und Literaturorte in Köln und anderswo: Schreibreisen, Seminare, Literaturspaziergänge. Informationen: Isa Schikorsky – Stilistico Schreibkultur Tel. 02 21 – 4 85 64 90 www.stilistico.de

Rat + Tat

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Foto: Wellco International BV

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Café Augentrost & Steinmetzatelier Heber in der alten Trauerhalle am Westfriedhof * Kaffeehaus, Veranstaltungen und Trauergesellschaften * Atelier für individuelle Grabmalgestaltung * Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr, Venloer Str. 1130, Linie 3/4, Tel. 02 21 – 58 98 06 05

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe – Hedwig Klostermann

Frau Klostermann, Hebamme ist sicher ein anstrengender Beruf? Hebamme ist kein Beruf, sondern eine Berufung, besonders wenn man selbstständig arbeitet. Jede Zusage für einen Freizeittermin hatte immer den Zusatz „aber nur, wenn ich nicht zu einer Geburt gerufen werde“.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Hedwig Klostermann (65 Jahre) begleitete als Hebamme viele kleine Kölner auf ihrem Weg auf die Welt. Und sorgt sich auch um die Babys in Ghana.

Nun sind Sie in Rente? Ja, ich bekomme eine offizielle Rente. Aber sie würde nach all den Berufsjahren nicht ausreichen, wenn ich nicht anderweitig vorgesorgt hätte. Nun nutze ich meine Zeit, zweimal im Jahr nach Ghana zu fliegen. Ich habe ein nachhaltiges Projekt gesucht, das ich unterstützen kann. In Ghana ist die Neugeborenen-Sterblichkeit sehr hoch. Dort gibt es traditionelle Geburtshelfer, die keine Ausbildung haben. Ich schule diese Geburtshelfer während der sechs Wochen, die ich da bin. Haben Sie Ihren Beruf direkt nach der Schule erlernt? Meine Ausbildung zur Hebamme habe ich erst 1980 begonnen, als eine geförderte Umschulung durch das Arbeitsamt – das war damals noch einfach möglich. Im ersten Beruf habe ich einige Jahre bei einer Krankenkasse gearbeitet, in Münster, wo ich auch aufgewachsen bin. Aber ich wollte nicht mehr in der Verwaltung arbeiten, sondern mit Menschen. Und ich wollte irgendwann mal selbstständig arbeiten.

Und dann haben Sie sich mit 28 Jahren erneut um eine Ausbildungsstelle beworben? Ja, ein Krankenhaus in Würzburg meldete sich als Erstes für ein Vorstellungsgespräch, das hat dann auch geklappt. Ein halbes Jahr Praktikum und dann zwei Jahre Ausbildung. Damals war der Kreißsaal sehr angstbesetzt, Geburten liefen nach einer festen Routine ab. Zu der Zeit standen medizinische Abläufe im Vordergrund, nicht die Bedürfnisse der Gebärenden. Danach kam ich in das Vinzenz-PallottiKrankenhaus, das neue Wege in der Geburtsbegleitung ging – mit Wassergeburten und vielem mehr. Dort habe ich erst richtig gelernt, wie man Geburten betreut, ohne ständig technische Geräte einzusetzen. Seit 1989 war ich als selbstständige Hebamme tätig. Ich mochte diese Eins-zu-eins-Begleitung, auch schon vor der Geburt, und auch die Nachbetreuung. Sie geben heute noch „Großelternkurse“ im Severinsklösterchen, was kann man sich darunter vorstellen? Ich bringe frisch gebackene Großeltern auf den aktuellen Stand der Dinge und bereite auf die geänderten Familienstrukturen vor. Aussagen wie „Wir haben euch ja auch groß bekommen“ sind nicht hilfreich für ein erfülltes Großeltern-Leben. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau April / Mai 2017 Fahrradkauf Foto: Lydia Schneider-Benjamin

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KölnerLeben Heft 1|17


Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Büro SV, 1. Etage jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, Raum 3. 280 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Kriminalhauptkommissarin Frau Platthaus Tel. 229-96 11 kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 1 |17

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 vup-o.koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben Februar/März 2017  

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