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August / September 2018

KölnerLeben Das Stadtmagazin

Stadtforscher

Laien lassen Geschichte lebendig werden

Trauerzeit Foto: fotolia © goodluz

Auf dem Weg zurück ins Leben

WOHNMOBILE

Große Freiheit auf vier Rädern?


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Unterstützung für pflegende Angehörige Die Kliniken Köln bieten allen pflegenden Angehörigen unabhängig von einem Krankenhausaufenthalt kostenlose - Pflegekurse und Demenzkurse im Krankenhaus Merheim. Die Kurse umfassen jeweils 3 x 3 Stunden. - Angehörigengruppen (Treffen 1 x im Monat) in den Krankenhäusern

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Holweide und Merheim. Details unter www.kliniken-koeln.de/Familiale_Pflege_Termine.htm Dieses Leistungsangebot ist für Sie kostenfrei – Dank der Kooperation der Kliniken Köln mit der Universität Bielefeld und der AOK Rheinland / Hamburg. Die Teilnahme ist unabhängig von Ihrer Krankenkassenzugehörigkeit. Selbstverständlich unterliegen die Gespräche der Schweigepflicht. Informationen und Anmeldung bei Frau Gemmel und Frau Philippi

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Inhalt

6 Foto: fotolia © goodluz

Wohnmobile – Große Freiheit auf vier Rädern? Zwei WohnmobilFans schwören auf die Unabhängigkeit unterwegs

Leben in Köln

Gesund leben

Vergnügliches

4 Meldungen

24 Krampfadern – Ziehen oder zeigen? ​Moderne Methoden zur Behandlung

27 Kölsch: Op Kreuzfaht

Ratgeber

4 Impressum

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32 Termine August/September 2018

12 Stadtforscher – Laien lassen Geschichte lebendig werden 14 Meldungen 16 Total verspielt – Wenn Kniffeln nicht mehr reicht Karten- und Brettspiele bleiben beliebt 18 Trauerzeit – Auf dem Weg zurück ins Leben

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Erinnerungen zwischen Kalb und Kohl Ein Besuch auf dem Bauernhof lässt Vergangenes wieder aufleben

50 Kölner Köpfe – Stefan Löcher

Raus aus Köln 6 Wohnmobile – Große Freiheit auf vier Rädern?

30 MehrErleben

42 Kleinanzeigen 51 Wichtige Telefonnummern

Trauerzeit – Auf dem Weg zurück ins Leben Mit dem Tod eines geliebten Menschen geht jeder anders um

Stadtforscher – Laien lassen Geschichte lebendig werden S​ uchen – entdecken – sammeln: die Arbeit der Hobbyhistoriker KölnerLeben Heft 4 | 18

Service

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18 Foto: fotolia © Photographee.eu

Mitwirkung verbessert und verlängert das Leben Ein Beitrag aus der Kölner Seniorenvertretung

48 Medientipps

Foto: Sammlung Burgwinkel

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Fotografieren mit dem Telefon Tipps vom Profi, wie Fotos besser gelingen

28 Rätsel


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Leben in Köln

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt www.stadt-koeln.de Redaktion und Veranstaltungskalender: Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb) Unter Goldschmied 6, 50667 Köln Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19 koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.koeln Veranstaltungshinweise an: terminekoelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Mitglieder der Seniorenvertretung Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Dr. Herbert Mück, Katharina Reiff Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: René Denzer (rde), Laura Geyer (lg), David Korsten (dk), Kirsten Nagel (Lektorat), Lisa von Prondzinski (lvp), Joachim Rieger (jr), Anja Sauerland (Grafik), Jürgen Schön (js) www.koelnerleben.koeln Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln, Tel. 0221 / 99 88 21-0 Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. 0221 / 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de Carola Schwarz, Tel. 02234 / 481 93 Mobil 0160 / 147 62 62 caro-koeln@t-online.de Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­ Aboservice: Tel. 0221 / 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sind für beiderlei Geschlecht gemeint.

Foto: Jan Krauthäuser

Impressum

Zigeunerwagen-Tour Vom 6. bis 9. September veranstalten der Verein „Maro Drom, Kölner Sinte und Freunde“ und das Zigeunerfestkomitee die 2. Zigeunerwagentour. Sie führt nach Worringen. Dort werden Filme gezeigt und Ausstellungen, Konzerte und Diskussionen stattfinden. Der Verein hat über eine Spende einen restaurierten historischen Zigeunerwagen erworben und will ihn über Worringen nach Ehrenfeld/Bickendorf überführen. Dort haben die SintiFamilien bis zu ihrer Verschleppung durch die Nationalsozialisten gelebt. Solche Oberlichtwagen sind wichtige Zeugnisse ihrer Kultur und stehen für Freiheit, Unabhängigkeit und familiären Zusammenhalt. Dauerhaft nutzen will der Verein den Zigeunerwagen als Kulturzentrum für alle. Programminformationen unter www.zigeunerfestival.de

Die Welt im Kleinen Das LVR-Industriemuseum in Euskirchen erlaubt mit dem Besuch der Ausstellung „Die Welt im Kleinen – Baukästen aus der Sammlung Griebel“ einen Blick auf spektakuläre Eisenkonstruktionen des Industriezeitalters – und in das eigene Kinderzimmer. Als der Metall-Baukasten um die Wende zum 20. Jahrhundert aufkam, diente er dazu, Brücken, Türme, Flugzeuge und Automobile nachzubauen und ein Abbild des technischen Fortschritts im Kleinen zu schaffen. Die Ausstellung präsentiert noch bis zum 2. Dezember die Modellreihen namhafter Hersteller wie Märklin, Trix und Meccano. LVR-Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Straße, 53881 Euskirchen-Kuchenheim. www.industriemuseum.lvr.de

Ausgezeichnetes

KölnerLeben

Das Magazin „KölnerLeben“ wurde von der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) erneut als „nutzerfreundliches Printmedium“ ausgezeichnet. Die BAGSO-Verbraucherempfehlung bescheinigt KölnerLeben Lesefreundlichkeit, Kontrastreichtum und Verständlichkeit besonders auch für ältere Menschen. „Ganz besonders gratulieren wir zu der gelungenen Überarbeitung. Neben den immer gut recherchierten Artikeln aus dem lokalen Bereich führt dies dazu, dass der Lesekomfort noch größer wird“, so Ingrid Fischer von der BAGSO. KölnerLeben zum Blättern und Hören auf: www.koelnerleben.koeln KölnerLeben Heft 4 | 18


Leben in Köln

Hilfe zur Pflege Das „KompetenzNetz Angehörigenunterstützung“ (KoNAP) hat das Projekt „Pflegewegweiser“ gestartet. Es wird landesweit von der Verbraucherzentrale NRW koordiniert. Gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern soll so für mehr Transparenz in der Pflegeberatungslandschaft gesorgt werden. Von Montag bis Freitag ist zwischen 9 und 19 Uhr und samstags bis 14 Uhr eine gebührenfreie Hotline geschaltet. Hier helfen Mitarbeiter dem pflegenden Angehörigen, in seinem Wohnumfeld eine passende Beratungsstelle für jedes Pflegeproblem zu finden. Hotline Pflegewegweiser NRW: 0800 / 404 00 44 www.pflegewegweiser-nrw.de

Dank für

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Engagement

Am 2. September von 13 bis 17 Uhr lädt Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Kölner Ehrenamtstag auf den Heumarkt und den Alter Markt ein. Sie will gemeinsam mit der diesjährigen Ehrenamtspatin, der WDR-Journalistin Sabine Heinrich, den 200.000 ehrenamtlich aktiven Kölnerinnen und Kölnern danken. Im Mittelpunkt steht die Verleihung des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert“. Außerdem gibt es eine Info-Börse zu den Möglichkeiten des Engagements in Köln und ein Rahmenprogramm mit Vorführungen von Rettungsgesellschaften sowie mit musikalischen Darbietungen – Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. www.stadt-koeln.de

Informationen in zehn Sprachen dass Menschen möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben können. Auch der Tatsache, dass immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund in Köln älter werden, wurde Rechnung getragen. Das Informationsblatt ist in zehn Sprachen übersetzt, etwa Türkisch, Italienisch und Russisch, und in allen Bezirksrathäusern erhältlich.

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

Das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln hat seinen Service für die 88.000 in Köln lebenden 70- bis 79-Jährigen ausgeweitet. Jeder Einwohner in dieser Altersgruppe erhält per Post eine handliche Informationskarte mit Beratungsangeboten in seinem Stadtbezirk und wichtigen Telefonnummern für den Notfall. Die städtische Initiative soll dazu beitragen,

„Ich sage nur 18, 20, Re, Contra und weg!!“ KölnerLeben Heft 4 | 18

„Mikado macht Spaß!!“


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Raus aus Köln

Wohnmobile

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Große Freiheit auf vier Rädern?

Meist sind die Stellplätze sehr einfach und zweckmäßig ausgestattet, da Wohnmobile alles Notwendige an Bord haben. KölnerLeben Heft 4 | 18


Raus aus Köln

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Der Rhein schlängelt sich am Loreleyfelsen vorbei, die Sonne glitzert auf dem Wasser, sanft gleiten Ausflugsdampfer und hin und wieder auch ein Containerschiff flussabwärts. Es ist ein herrlicher Tag auf dem Campingplatz „Loreleyblick“ in St. Goar. Dagmar (66) und Hans (69) Rehnitz sitzen an einem Tisch vor ihrem Wohnmobil und trinken Kaffee. „Ist das nicht herrlich hier?“, fragt Dagmar und deutet auf die Umgebung. Die beiden Kölner sind seit vielen Jahren überzeugte Wohnmobil-Urlauber und verbringen ruhige Tage auf dem weitläufigen Platz am Mittelrhein. Auf der Wiese am Fluss stehen heute nur einzelne Wagen. „Jetzt bin ich frei!“ „Ursprünglich wollte ich ein Boot kaufen“, erzählt Hans Rehnitz. Sein Job als Projektleiter im Tiefbau sei sehr anstrengend gewesen. Beim Segeln in Holland habe er sofort entspannen können. Das habe er sich für die Zeit nach dem Job gut vorstellen können. Optisch würde das zur kräftigen Statur des Mannes, zu seinem Oberlippenbart, den weißen, längeren Haaren und der hellblauen Mütze passen. „Aber Dagmar war nicht überzeugt“, sagt er. Als Bekannte mit ihrem Wohnmobil an die Mosel fuhren und vorschlugen, die beiden einfach mal mitzunehmen, habe Hans sich darauf eingelassen. „Aber vorsichtshalber habe ich den Pkw mitgenommen“, sagt er und lächelt verschmitzt, „damit ich wieder abhauen kann, wenn mir das nicht gefällt“. Er habe sich erst etwas gesträubt, für ihn galten Wohnmobil-Urlauber immer als „fahrendes Volk“. Den Pkw brauchte er dann nicht, im Gegenteil: Es habe ihm sofort gefallen, mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Dagmar Rehnitz bringt das Gefühl auf den Punkt: „Ich habe gedacht: Jetzt bin ich frei!“ Hans pflichtet ihr bei: „Wir sind unabhängig. Das ist das Beste am Wohnmobil.“ Erst waren sie nur an den WochenKölnerLeben Heft 4 | 18

Dagmar und Hans Rehnitz

enden und im Urlaub mit dem Caravan unterwegs. Seit sie im Ruhestand sind, deutlich häufiger, im Schnitt etwa 100 Tage pro Jahr. „Und vor allem: wann immer wir wollen“, sagt sie. Und es gefällt ihnen auch, dass auf dem Campingplatz keiner komisch gucke, wenn man mal einen Fleck auf dem Hemd hat. Heute tragen die beiden legere Kleidung, sie einen grauen Jogginganzug, er Jeans und Fleece-Jacke. Dass es nicht mehr so wichtig sei, was man wann anzieht, dass man aufstehen kann, wann man will – das sei eine Freiheit, die sie sehr zu schätzen wüssten. „Im Job hatte ich lange genug jemanden, der einem sagt, was man tun soll. Das wollte ich einfach nicht mehr“, erzählt Hans Rehnitz. Einfamilienhaus für unterwegs Diese Unabhängigkeit wissen in Deutschland offenbar viele zu schätzen. Etwa zwei Millionen Menschen sind jedes Jahr mit dem Wohnmobil oder mit einem Campinganhänger unterwegs. Nach Angaben des Caravaning-Industrieverbands Deutschland (CIVD) wurden 2017 mehr als 63.000 Reisemobile neu zugelassen. Zum Caravan Salon in Düsseldorf, der größten

Fotos: Norbert Breidenstein

Frei und unabhängig sein – das wünschen sich viele Menschen. Das Reisen mit dem Wohnmobil scheint diesen Traum zu erfüllen und wird immer beliebter. Aber wie sieht die Realität aus? KölnerLeben hat zwei Wohnmobil-Fans getroffen – natürlich auf dem Campingplatz.


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Raus aus Köln

nen 1,93 bin ich ja nicht gerade klein.“ Und in der Tat: Wer das Gefährt betritt, fühlt sich keineswegs beengt. Es gibt zwei große Betten, eine Küche, jede Menge Stauraum, Dusche, WC, eine Sitzecke und zwei Fernseher mit Satellitenanlage auf dem Dach. „Die haben wir uns gegönnt“, sagt Dagmar bei der Führung durchs Mobil. So könne jeder schauen, was er wolle, da gebe es keinen Streit. Aber den gebe es sowieso nicht, bestätigen die beiden. Nach fast vierzig Jahren Ehe seien sie ein eingespieltes Team. Zwanglose Geselligkeit Man nehme im Grunde das eigene Zuhause mit auf Reisen, sagt das Paar. Dagmar Rehnitz weist noch auf einen anderen Vorzug hin: Die Wohnmobil-Urlauber seien eine gute Gemeinschaft, man komme schnell mit anderen in Kontakt. Gerne erinnern sich die beiden etwa an eine Begegnung auf dem Campingplatz im niedersächsischen Stade: Ein Platznachbar aus Holzminden holte sein Akkordeon hervor, spielte und sang den ganzen Abend. Schnell stand ein Fünf-Liter-Fässchen Kölsch auf dem Tisch. „Später kamen immer mehr Leute vorbei, die sagten: ,Was ist das lustig bei Euch!‘ “, erinnert sie sich. Anschlie-

Foto: Norbert Breidenstein

Messe der Branche, seien mehr als 230.000 Besucher gekommen, um sich rund ums Wohnmobil zu informieren. Das Spektrum an Fahrzeugen, Ausstattung und Zubehör ist sehr breit gefächert, so auch die Preisspanne: Kleinere Modelle sind für etwa 30.000 Euro zu haben, nach oben gibt es kaum Grenzen. In manche Caravans passt gar ein kleines Auto hinein, mit dem man vor Ort flexibel ist. „Billig war das nicht“, sagt Hans Rehnitz und nickt in Richtung seines Wohnmobils, ab 230.000 Euro gehe es in dieser Luxusklasse los. Mancherorts gibt es dafür ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung. Begeistert zählt er einige technische Daten auf: Ihr Caravan ist fast 10 Meter lang, knapp 4 Meter hoch und 7,5 Tonnen schwer. Dafür ist die Führerscheinklasse C1 nötig. Der Spritverbrauch von etwa 15 Litern pro 100 Kilometern sei vergleichsweise günstig, andere Modelle würden bis zu 30 Liter verbrauchen. Steuern und Versicherung schlügen mit etwa 1.500 Euro pro Jahr zu Buche. Die Platzgebühren lägen im Schnitt zwischen 10 und 20 Euro pro Nacht. Billig sei der Urlaub im Wohnmobil also nicht. Hans Rehnitz ergänzt: „Der Komfort ist mir das Geld wert, und ich brauche den Platz. Mit mei-

KölnerLeben-Autor David Korsten lässt sich in St. Goar das „Daheim für unterwegs“ vom Ehepaar Rehnitz zeigen. Ein wahres Raumwunder. KölnerLeben Heft 4 | 18


Raus aus Köln

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ein Pkw Ein Wohnmobil darf zwar überall wie in ist geparkt werden, das Übernachten dar : wenn aber untersagt. Es gibt eine Ausnahme llung dies unvermeidlich zur „Wiederherste der Fahrtüchtigkeit des Fahrers ist“. ene Grundsätzlich sind extra ausgewies zen, Stellplätze für Wohnmobile zu nut che wenn man darin übernachten will. Man auten bieten den vollen Komfort eines ausgeb geCampingplatzes. Andere sind kleine, aus am wiesene Buchten auf einem Parkplatz Stadtrand. der Wohnmobil-Reiseführer helfen bei honeOrientierung, auch zahlreiche Smartp Apps geben aktuelle Informationen.

ßend tauschten sie Telefonnummern aus, und noch heute treffe man sich immer wieder, mal zufällig, mal verabredeten sie sich auch. „Schön ist auch, dass andere einem immer wieder Tipps geben, wo man noch hinfahren könnte“, sagt Hans Rehnitz. Zu ihren Lieblingsorten gehöre der Platz am Port Grimaud bei Saint-Tropez in der Provence. Ohne Zwang und Verpflichtung Ob es denn auch Nachteile beim Reisen mit dem Wohnmobil gebe? Hans Rehnitz muss etwas überlegen, dann sagt er: „Es gibt große Unterschiede zwischen Dauercampern mit Wohnwagen und Wohnmobilbesitzern.“ Bei den Campern komme es schon einmal vor, dass jemand sich als „Bürgermeister“ aufspiele, wie er das nenne. Der also bestimmen wolle, wer sich wo hinstellt und welche Regeln gelten. Sie liebten zwar nette Gesellschaft, aber eben ohne Zwang. „Ich fahre zum Beispiel gerne mit dem Fahrrad los und schaue mir die Städte in der Umgebung an“, ergänzt er und zeigt auf die beiden E-Bikes, die in der „Garage“ des Wohnmobils stehen. „Wenn einer mitkommen möchte, ist der herzlich willkommen. Blöd ist aber, wenn man sich plötzlich zu irgendetwas verpflichtet fühlt.“ KölnerLeben Heft 4 | 18

Allgemeinmedizin & Naturheilverfahren

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Raus aus Köln

Vom Bulli zum Luxuscamper – und wieder zurück?

Genügte früher im klassischen Bulli noch ein Bett und ein Gaskocher, so sind Reisemobile heute durchweg luxuriös ausgestattet: von beheizten, doppelten Böden über Backöfen bis hin zum Marmorbad. Kein Problem, denn deutsche Führerscheine, die vor 1999 ausgestellt wurden, berechtigen zum Führen von schweren Wohnmobilen bis 7,5 Tonnen, die heutigen nur noch bis 3,5 Tonnen. Hersteller werden sich hier bald auf das Wesentliche besinnen und zudem in moderne Technologien und Leichtbau investieren müssen. Das Reisemobil der Zukunft ist daher wieder leichter und kompakter. Seit Aufkommen der Reisemobile verringerte sich die Freiheit, die ein solches bot, beständig. In den 70er und 80er Jahren war es noch in den meisten Ländern Europas möglich, an Seen und Meeresküsten in jeder schönen Bucht und auf jedem schönen Parkplatz sein Lager aufzuschlagen. Diese Zeiten sind leider vorbei. Mit steigenden Zulassungszahlen von Wohnmobilen stieg auch die Anzahl der Verbotsschilder. Nicht alle Camper wissen sich zu benehmen, und jene, die dem besuchten Land außer Müll und Lärm nichts einbrachten, sorgten vielerorts für Unmut. Gesetze wurden entsprechend angepasst und die Toleranz Wohnmobilisten gegenüber sank. Dass dies den Ursprungsgedanken des freien, unbekümmerten Reisens verfehlt, ist eine traurige Tatsache. Dem zu entkommen, wird aber immer schwieriger werden. Gerfried Reis veröffentlicht privat einen Wohnmobil-Ratgeber und einen Blog auf www.womoguide.de

Fotos: Norbert Breidenstein

Ein Kommentar von Gerfried Reis

Dank drehbarer Sitze im Cockpit hat man im „Wohnzimmer“ sogar Platz für Gäste.

Auch Leute, die den ganzen Tag Alkohol trinken, ihren Müll nicht wegräumen und nicht hilfsbereit sind, seien unangenehm. „Aber das ist ja das Schöne am Wohnmobil: Wenn mir die Leute oder der Platz auf die Nerven gehen, fahre ich eben weiter“, lacht er. Immer in Bewegung bleiben Unterwegs sein, nicht stehen bleiben, sich nicht hängen lassen – das gilt bei den beiden nicht nur für die Reisen, das ist auch ihre Lebenseinstellung. „Ich habe verschiedene Jobs gemacht, unter anderem für eine Fluggesellschaft, und war selbstständig als Kosmetikerin. Ich brauchte immer mal wieder was Neues“, erzählt Dagmar Rehnitz. „Wir haben praktisch alles gesehen“, sagt ihr Mann. Jetzt seien sie aber hauptsächlich in Europa unterwegs, in Deutschland, den Niederlanden, und immer wieder in Frankreich. „Auch die Städtereise letztes Jahr nach Prag, Wien und Budapest war toll“, erzählt er und schwärmt vom Campingplatz direkt an der Moldau und den schönen alten Kaffeehäusern in der ungarischen Hauptstadt. Schade sei, dass es in Deutschland manchmal an Stellplätzen fehle. Aber es bewegt sich was, am Niederrhein etwa gebe es schöne Plätze. „Nicht zu vergessen der Platz in Aachen mit der schönen Erdbeleuchtung“, ergänzt Dagmar Rehnitz. Und wie sieht es in Köln aus? „Nicht so gut, wenn man ehrlich ist“, findet Hans Rehnitz. Mit dem Wohnmobil könne man in Köln nur in Niehl Station machen, und der Platz sei ziemlich eng. „Ich denke, dass sich die Fläche am Butzweiler Hof gut eignen würde. Da KölnerLeben Heft 4 | 18


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Spülen mit Aussicht. In der Küche hat alles wie daheim seinen Platz – nur kurvensicher verstaut.

würden bestimmt 150 Wohnmobile hinpassen, also mindestens 300 Personen“, sagt er. Das sei sicherlich ganzjährig attraktiv, schließlich fahre die Bahn direkt in die Stadt. „Vielleicht sollte ich das der Stadt mal vorschlagen“, meint er und lacht. Ob sie sich denn vorstellen könnten, nur noch mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein? „Nein“, sagt Dagmar Rehnitz entschieden. „Wir wohnen in Vogelsang in meinem Elternhaus, das wird nicht aufgegeben.“ Aber wenn die beiden das Reisefieber wieder packt, dann geht es los, ob im Sommer oder dank Heizung auch im Winter – „solange wir können und solange wir Lust haben“, sagt Rehnitz. Und seine Frau meint: „Eine Grundausstattung haben wir immer im Wohnmobil. Wir sind jederzeit startklar.“ ​ dk

KölnerLeben verlost ... 10 x 2 Karten für den Caravan Salon. Die Messe für Reisemobile und Camping präsentiert sich vom 25. August bis 2. September in den Messehallen Düsseldorf. Die Karten sind zwei Tage gültig. Schicken Sie das Stichwort „Mobile Freizeit“ an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln oder: koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 15. August 2018 Die Teilnehmerdaten werden nach dem Versand der Gewinne vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen. KölnerLeben Heft 4 | 18


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Leben in Köln

Stadtforscher

Laien lassen Geschichte lebendig werden Eine Binsenweisheit: Geschichte wird von Männern gemacht. Mächtigen Männern. Aber wer hat die Kriege für Cäsar oder Friedrich den Großen gewonnen? Und wer schleppte die Steine für den Kölner Dom? Es waren vor allem Amateur-Historiker, die die „Geschichte von unten“ begründeten. Auch in Köln. So macht etwa seit 1985 der Frauengeschichtsverein Kölns Stadtgeschichte weiblicher. Und schon 1982 wurde das „Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes“ gegründet. Vereinsvorstand Pit Hoff (60) und Anne Ullrich (69) sitzen in einem kleinen Büro im Bürgerzentrum Nippes. An den Wänden Aktenordner, dicht an dicht. Darin alles, was es zu Politik, Wirtschaft oder Freizeit in Nippes gibt. Auch jede Menge Fotos. Stolz zeigen

sie die Bücher, die schon erschienen sind. Wie „De Fahn erus“ über die Zeit des Nationalsozialismus, ein Kapitel Veedelsgeschichte, das noch nicht beendet ist. Soll ein kleiner Weg in der Nachbarschaft den Namen des Ehepaares Sawarowski tragen? Beide waren Kommunisten, er wurde von den Nazis erschossen, sie starb im Konzentrationslager. Eine Fleißarbeit war der große Straßenplan, der zeigt, welche Geschäfte es von 1927 bis 2007 entlang der Neusser Straße gab. „In der Nachkriegszeit gab es in Nippes alles zu kaufen“, weiß Hoff. Als Nächstes

Foto: Werner Müller

Von 1926 bis 1928 gab es vor St. Kunibert einen Landeplatz für Wasserflugzeuge. Das Modell baute Werner Müller.

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Leben in Köln

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Aus der Zeit der Zeppeline und Wasserflugzeuge Vereine sind das eine, das andere sind Einzelkämpfer. Wie Werner Müller. Der 54-Jährige ist Experte für Kölner Luftfahrtgeschichte. Eine Leidenschaft, die schon früh mit dem Bau von Flugzeugmodellen begann. Heute kann er mit seinem „Historischen Luftfahrtarchiv Köln“ die Geschichte vom Butzweiler Hof bis zum Konrad-Adenauer-Flughafen dokumentieren. Sein Stolz ist ein Konstruktionsnetz aus dem ersten Zeppelin, der in Köln landete. Für die aktuelle Ausstellung „einFLUSSreich“ im Stadtarchiv am Heumarkt baute er das Modell des WasserflugzeugLandeplatzes vor St. Kunibert. Damit er sich besser mit anderen vernetzen kann, hat Müller jetzt mit dem Odysseum den „Tag der Kölner Stadtgeschichte“ ins Leben gerufen. Dort werden sich die Amateur-Historiker erstmals treffen und sich der Öffentlichkeit vorstellen. Dabei ist dann auch Hans Burgwinkel. Er fand durch Zufall zur Geschichte. Nach einem schweren Unfall schwor er: „Wenn ich das überlebe, baue ich eine Kapelle oder engagiere mich ehrenamtlich“. Er entschied sich für Letzteres und trat dem Poller Bürgerverein bei. Dort wollte man 1993 die Tradition des Maifestes aufleben lassen. Er nahm die Sache in die Hand und stieß auf einen Verein namens „Poller Maigeloog“, der das Fest früher organisiert hatte. Maifischen, Nepomuk und Rheinbrücke Keiner wusste Genaues, doch Burgwinkel begann zu recherchieren – und die Poller Geschichte ließ ihn nicht mehr los. Seitdem sammelt er alles, was er über „seinen“ Stadtteil finden kann. Postkarten und Grafiken vor allem, auch manche Kostbarkeit aus Nachlässen ist dabei. 70.000 Euro hat er bisher für sein Hobby aufgewendet, auch für gut 10.000 historische Dokumente. Doch er betont: Ich bin Historien-Sammler, kein Historiker.“ Und er machte manche Entdeckung. Im Keller der Gaststätte „Zum Jägerhof“ fand Burgwinkel Glasfenster über das Maifischen, die seit sechzig Jahren als verschollen galten. Er fand heraus, dass der steinerne Nepomuk am Schokoladenmuseum von einem Poller Steinmetz gehauen wurde. Und dass die US-Truppen 1945 die erste Rheinbrücke bei Poll bauten. Er ist KölnerLeben Heft 4 | 18

Foto: Sammlung Burgwinkel

wollen sie erforschen, wie sich Nippes 1888 vergeblich gegen die Eingemeindung nach Köln wehrte. Als Quellen dienen nicht nur alte Akten, Zeitungen oder Nachlässe. Wichtig ist auch das mündlich Überlieferte: „So setzt sich Erinnerung zusammen“, meint Hoff.

Poller Fischfrauen haben ihren Maifisch-Verkauf in Köln beendet – erfolgreich, wie es scheint.

überzeugt: „Das Wissen über unsere Vergangenheit darf nicht verloren gehen. Aus der Geschichte kann man lernen.“ Etwa den sorgsamen Umgang mit Traditionen. ​js

INFORMATIONEN Tag der Kölner Stadtgeschichte Samstag, 29. und Sonntag, 30. Sep tember Es stellen sich rund 40 Vereine, Initiativ en, Privatpersonen und das Stadtarchiv vor . 10–19 Uhr. Eintritt: am Sa: „Zahle so viel, wie du willst“, am So: 16 Euro, Senioren (65 +) und Köln-Pass-Inhaber 12 Euro, Kinder 8 Euro. Odysseum, Corintostr. 1, Kalk. Tel. 0221 / 690 68 111. www.odysseum.de Ausstellung „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“ Bis 16. November. Dienstag bis Sonntag, 10–16.30 Uhr, Mittwoch bis 19.30 Uhr. Eintritt frei. Historisches Archiv, Heumarkt 14, Inn enstadt. Tel. 0221 / 221-2 23 27. www.museenkoeln.de Sammlung Hans Burgwinkel Gut 60 Tafeln erzählen Poller Geschic hte von der Steinzeit bis heute, von Krieg und Frieden, von Industrie und Handel, von Arbeit und Feiern. Täglich 9–23 Uhr. Cologne Sportspark, Poller Weg 1, Pol l.


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Leben in Köln

Silberdistel TV

Das wohl älteste Fernsehteam der Welt ist im Seniorenzentrum Riehl der SeniorenBetriebe-Köln (SBK) aktiv. Mit „Silberdistel TV“ produzieren hier seit 1994 Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich ein Programm für dessen Bewohner. So werden etwa Karnevalssitzungen und Konzerte im SBKFestsaal aufgezeichnet. Auch Zoo und Flora besuchen die Fernsehmacher regelmäßig. Besonders beliebt ist die Fitness-Serie „Training Zuhause“, die auch auf YouTube zu sehen ist. Nun sucht Silberdistel TV interessierte Seniorinnen und Senioren, die gerne selbst einmal vor oder hinter der Kamera stehen oder am Schnittpult sitzen möchten. Es werden keine technischen Kenntnisse vorausgesetzt. Info unter Tel. 0221 / 77 75-56 96, per E-Mail an goetz.grosshans@sbk-koeln.de oder auf www.sbk-koeln.de/?p=1774

Foto: Celine Kusch

sucht Nachwuchs

150 Jahre

Tierschutz

Auf 150 Jahre engagierten Tierschutz blickt in diesem Jahr der Kölner Tierschutzverein zurück. Er ist Träger des Konrad-Adenauer-Tierheims in Zollstock. Gegründet wurde der Verein am 21. Juli 1868 vom Kölner Fabrikanten und Kaufmann Otto Hartmann. Seit 1929 unterstützt die Stadt Köln auf Anregung des damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer die Arbeit des Vereins. Im Rahmen des Sommerfestes dankte Oberbürgermeisterin Henriette Reker den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für deren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Tiere. Kölner Tierschutzverein 1868, Konrad-Adenauer-Tierheim, Vorgebirgstr. 76, Köln-Zollstock, Tel. 0221 / 38 18 58. www.tierheim-koeln-zollstock.de

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Ein t freiritt !

Jochen Damm & Friends Sommerkonzert 2018

Mittwoch, 01.08.2018, 20:00 Uhr Gärten der Bestattung, Bergisch Gladbach. Anmeldung bitte über Klemmer-Roth, Südstadt, Karolingerring 26 oder per Mail an info@puetz-roth.de. Hotline 02202-9358-157 Alle Infos auf puetz-roth.de/song.aspx

Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung Bergisch Gladbach, Kürtener Str. 10, www.puetz-roth.de KölnerLeben Heft 4 | 18


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Leben in Köln

Liederpreis für kölsches Duo

Umweltschutz

Foto: Axel Schulten

Der „Liederpreis 2018“ geht an Gerd Köster und Frank Hocker. Ihr Lied „Wa’s ch nit kenne ka’sch nit ligge“ (Was ich nicht kenne, kann ich nicht leiden) aus dem Album „A’s kla?“ hat im letzten Jahr die meisten Punkte der Juroren der Liederbestenliste bekommen. Der Song beschreibt die unsägliche Ignoranz vieler Zeitgenossen gegenüber allem Fremden und Anderen. Den seit 1984 verliehenen Preis für bemerkenswerte deutschsprachige und auch mundartliche Lieder haben Köster und Hocker schon einmal gewonnen: vor 25 Jahren als Mitglieder der Band „The Piano Has Been Drinking“. www.gerd-koester.de

Vorbildlich beim

Das Engagement der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) für den Umweltschutz wurde von der KlimaExpo NRW gewürdigt. Die KlimaExpo ist eine Initiative der nordrheinwestfälischen Landesregierung und präsentiert das technologische und wirtschaftliche Potenzial NordrheinWestfalens in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz. Die Steb beeindruckte vor allem damit, dass sie den hohen Energieaufwand bei der Abwasserreinigung zu 91 Prozent aus eigener Stromproduktion deckt. Dazu hat sie in Blockheizkraftwerke investiert, die mit Faulgasen betrieben werden. Zudem reduzierte die Steb in den letzten zehn Jahren ihren CO2-Ausstoß um über 50 Prozent. www.steb-koeln.de

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KLINIK FÜR PLASTISCHE, REKONSTRUKTIVE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE Seit dem 1. Juni 2018 neu im Eduardus-Krankenhaus Dr. med. Alfons Erdmann ist Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie. Die Abteilung deckt das gesamte Fachgebiet der Plastischen Chirurgie ab (ausgenommen Schwerbrandverletzte). Schwerpunkte // Rekonstruktive Chirurgie der gesamten Körperoberfläche zur Deckung großer Wunden // Rekonstruktive Gesichts- und Nasenchirurgie nach Tumoren // Operation von nicht heilenden Knochenbrüchen // Rekonstruktive Handchirurgie

// Freie Gewebeverpflanzung // Ästhetische und funktionelle Nasenchirurgie, Ästhetische Gesichtschirurgie // Straffende Operationen am Körperstamm, Oberarm- und Oberschenkelstraffung // Ästhetische und Rekonstruktive Brustchirurgie

Chefarzt Dr. med. Alfons Erdmann

Sekretariat: Frau Blattner

Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie,

Fax 0221 8274 - 4491 / www.eduardus.de

Facharzt für Chirurgie

praxis@plastische-chirurgen-koeln.de

Facharzt für Plastische und

Tel. 0221 16 89 59 79 / Tel. 0221 8274 - 4490

Im Mittelpunkt der Mensch KölnerLeben Heft 4 | 18


Foto: Laura Geyer

Total verspielt

Dieser Spielzug hat geklappt. Freude, Erleichterung, Spannung, Konzentration – das Gefühlsrad dreht sich immer weiter.

Wenn Kniffeln nicht mehr reicht Auch im digitalen Zeitalter gibt es sie noch: Karten- und Brettspiele. Wer neue testen will oder einfach Mitspieler sucht, ist in einem Spieleclub genau richtig. Andreas Bauer (im Bild links) blickt konzentriert auf das Spielfeld. Zwischen dem 61-Jährigen und seinen Mitspielern liegen winzige Ritter, Drachen und Schatztruhen, Würfel, Spielbretter, kurz: eine gigantische Miniaturwelt. Es ist die Welt des Fantasy-Spiels „Vast: The Crystal Caverns“. Bauer ist an diesem Abend einer von rund vierzig Spielfans im Bürgerzentrum Nippes. Jeden Mittwoch trifft sich hier der Ali Baba Spieleclub. Mit über 700 Mitgliedern ist

der Verein der größte Spieleclub in Deutschland, Köln stellt mit fast 200 Mitgliedern den zweitgrößten Regionalverband. „Bei uns kann jeder mitmachen“, sagt Martin Brock-Konzen, Beauftragter für Köln. Mit oder ohne Vorkenntnisse, allein oder zu mehreren. „Wir sprechen neue Gäste an, fragen, was sie gerne spielen“, erklärt Brock-Konzen. „Dann können wir einschätzen, was ihnen liegt.“ Das Besondere: Selbst Anfänger können sofort

loslegen, ohne erst die Spielanleitung zu studieren, denn es gibt immer jemanden, der die Regeln erklärt. Eine unerschöpfliche Auswahl Knapp 1.800 Spiele hat der Club gesammelt, gut 300 davon stehen jede Woche im Bürgerzentrum zur Auswahl. Sie werden regelmäßig ausgetauscht, nur die besonders beliebten bleiben in der Auslage. Das „Kneipenquiz“ zum KölnerLeben Heft 4 | 18


Beispiel, ein unterhaltsames Ratespiel, bei dem es um Schnelligkeit, Teamarbeit und Allgemeinwissen geht, oder „Terraforming Mars“, ein anspruchsvolles Strategiespiel rund um die Eroberung des Roten Planeten. Der Markt der Gesellschaftsspiele hat sich – trotz oder vielleicht gerade wegen der Digitalisierung – in den letzten Jahren stark vergrößert. Verantwortlich für den Boom war laut Brock-Konzen „Die Siedler von Catan“, ein 1995 erschienenes Familienspiel mit zahlreichen innovativen Spielideen. Seither kommen jedes Jahr etliche neue Spiele auf den Markt, vom einfachen Familienspiel für jedes Alter über lustige Partyspiele wie „Tabu“ bis hin zu komplexen Strategiespielen. Ein Club wie Ali Baba behält den Überblick und erlaubt Spielfans, Neuerscheinungen schnell auszuprobieren. Andreas Bauer nutzt diese Möglichkeit gerne. Heute hat er aber sein eigenes Spiel mitgebracht. „Vast“ ist ein asymmetrisches Brettspiel, das heißt, jeder Spieler hat seine eigenen Regeln. „Für so komplexe Spiele kann ich meine Frau nicht gewinnen“, sagt Bauer schmunzelnd. „Hier finde ich immer Leute, die mitspielen.“ Für blutige Anfänger und Strategieprofis Astrid Konzen, die den Kölner Spieletreff zusammen mit ihrem Mann organisiert, winkt die neue Besucherin heran und sucht ein einfaches Familienspiel heraus. „Wir haben hier einige Fans von komplexen Strategiespielen, aber auch viele, die einfach nur ein paar Stunden Spaß haben wollen.“ Für alle gibt es etwas Passendes im Angebot, auch für blutige Anfänger oder Menschen, die seit ihrer Kindheit nicht mehr gespielt haben. KölnerLeben Heft 4 | 18

Konzen erklärt der jungen Frau und zwei weiteren Mitspielern die Regeln von „Kingdomino“, und schon geht es los. Während die vier aus bunt bedruckten Dominosteinen Königreiche bauen, wird aus „Sie“ schnell „Du“. Dieses Miteinander, das ist für Konzen das Wichtigste am Spielen. „Der Treff bringt Menschen am Tisch zusammen“, sagt sie. Vom Kind bis zum Senior, vom Lagerarbeiter bis zur Professorin. Die älteste Spielerin im Club war neunzig Jahre alt, erzählt BrockKonzen. „Wer spielt, trainiert Feinmotorik, Geschicklichkeit, Gedächtnis, logisches Denken.“ Man lerne zu verlieren und werde dadurch gelassener. Und schließlich habe man auch noch ständig junge Leute um sich herum. Er ist sich sicher: „Spielen hält fit!“ ​lg

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Foto: Laura Geyer

Leben in Köln

Bei den Clubtreffen stehen 300 Spiele zur Auswahl.

MITSPIELEN ERWÜNSCHT! Ali Baba Spieleclub e. V. Jeden Mittwoch, 19 Uhr. Bürgerzentrum Nippes, Mauenheimer Str. 92, 50733 Köln www.ali-baba-spieleclub.de Wikipedia spielt Brettspiel-Café, jeden Dienstag, 18 Uhr. Wikilokal, Hackländerstr. 2, 50825 Köln www.brettspielen.koeln Spieleclub des Solibund e. V. Jeden Donnerstag, 18 Uhr. Interkulturelles Zentrum, Friedrichstr. 39–41, 51143 Köln www.solibund.de/spieleclub Infos zu weiteren Spieletreffs: www.nrw-spielt .de

Ausstellung zum Thema im Kölnischen Stadtmuseum: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“, bis 26. August. Mit Begleitprogramm, zum Beispiel: Samstag, 11. August, 18–20 Uhr: „Lange Nacht der Spiele“ in Kooperation mit dem Ali Baba Spieleclub e. V. Zeughausstr. 1–3, 50667 Köln www.koelnischesstadtmuseum.de Wollen Sie wissen, welche Spiele die Redakteure von KölnerLeben gerne spielen? Dann schauen Sie mal hier: www.koelnerleben.koeln


Trauerzeit

Foto: photocase © FrauEule

Auf dem Weg zurück ins Leben Mit dem Tod eines nahestehenden Menschen geht jeder anders um. Drei Betroffene erzählen KölnerLeben, wie sie ihre Trauer bewältigt haben.

Karin Bong (79) und ihr Mann waren 48 Jahre verheiratet. Er war zuletzt bettlägerig und ist vor anderthalb Jahren verstorben. „In der ersten Zeit danach war ich immer wieder von jetzt auf gleich sehr traurig. Er fehlte mir so sehr. Ich bin dann oft zu Hause geblieben, habe Einladungen von Freunden und Bekannten abgesagt, weil er mir auf solchen Treffen dann besonders gefehlt hat. Wir waren ja immer zusammen unterwegs gewesen. Einmal bin ich mit einer meiner Töchter,

ihrem Mann und den Kindern ans Meer gefahren. Alle haben sich rührend um mich gekümmert, aber wenn ich die Leute zu zweit in den Strandkörben gesehen habe, dachte ich sofort wieder an meinen Mann und dann fühlte ich mich noch mehr allein, obwohl ich ja mit meiner Familie da war. Ein zweites Mal bin ich nicht mehr mitgefahren. Auf einer Konsole im Wohnzimmer, wo früher die Medikamente meines Mannes lagen, steht ein Bild von ihm. So hab’ ich das Gefühl, er ist immer dabei. Dafür muss ich nicht an sein Grab gehen. Dort bin ich nur ab und zu. Ich weiß ja, dass meine Enkel dort hinfahren und nach dem Rechten sehen. Meinen Mann habe ich mehr hier, zu Hause (sie lacht). Ich bin sehr gläubig und gehe regelmäßig in die Kirche.

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Leben in Köln

Fotos helfen beim Trauerprozess.

Das gibt mir Kraft und hat mir geholfen, meine Lebensfreude wiederzufinden. Außerdem glaube ich, dass es meinem Mann gut geht. Auch waren die vielen, lieben Menschen um mich herum, meine Töchter, Enkelkinder und Freunde eine große Stütze für mich. So nach einem Jahr konnte ich mich wieder richtig freuen. Ich habe losgelassen und das hat mich befreit. Jetzt genieße ich das Leben. Ich bin sehr viel unterwegs, gehe zum Schwimmen oder gestern, da habe ich mit einer Bekannten eine Schiffstour auf dem Rhein gemacht. Demnächst richte ich zum ersten Mal nach dem Tod meines Mannes ein Treffen für Bekannte aus. Ich weiß, meinem Mann würde das gefallen.“

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Trauerbewältigung durchläuft verschiedene Phasen Der Verlust des Partners bedeutet einen besonders tiefen Einschnitt in den Lebensalltag des Hinterbliebenen. Dieser kann besser verarbeitet werden, wenn der Abschied absehbar war, man Zeit hatte, wichtige Themen anzusprechen oder sich auszusprechen. Ist dies gelungen, unterstützt es maßgeblich den Trauerprozess. Doch jeder verarbeitet den Tod eines nahestehenden Menschen letztlich anders und empfindet dabei anders. Der eine will in dieser schwierigen Zeit reden, der andere schweigen. Dennoch beobachten Sterbeforscher vier verschiedene Phasen, die die Hinterbliebenen in den ersten zwei Jahren durchleben. Zuerst ist der Schock da. In dieser Zeit will man nicht wahrhaben, dass der Verstorbene nicht mehr da ist. In der zweiten Phase kommen Gefühle wie Trauer, Angst, Wut und tiefe Einsamkeit hoch. Manche wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden. In der dritten Phase setzt sich der Hinterbliebene mit dem Verlust auseinander, aber auch mit ungelösten Problemen. Mal akzeptiert man den Tod, dann wieder nicht. In der vierten Phase begreift und akzeptiert man den Verlust und findet allmählich zur Normalität zurück. „Doch diese Phasen laufen nicht bei jedem gleich und auch nicht unbedingt nacheinander ab. Manche Menschen überspringen eine Phase oder erleben sie erst viel später. Manchmal kommt auch die zweite Phase vor der ersten. Jeder trauert anders“, weiß Claudia Jäckel, Trauerbegleiterin in Köln. In Gemeinschaft trauern kann helfen Nicht immer findet man allein den Weg durch die Trauer zurück in den Alltag. Manchmal tut es gut, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Die Angebote sind zahlreich: Sie reichen von Trauercafés, Workshops, Wanderungen bis hin zu Trauerreisen.


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Leben in Köln

Die 76-jährige Joanna M.* hat zwei Jahre gebraucht, um über den Tod ihrer 75-jährigen Freundin hinwegzukommen. Die beiden waren immer im „Doppelpack“ unterwegs. „Es hat mir so wehgetan, dass sie so vieles nicht mehr erleben konnte. Sie war so ein lebenslustiger Mensch, wollte noch reisen und Ausstellungen machen. Sie hatte ja Kunst studiert, als sie in Rente ging. In den ersten Monaten nach ihrem Tod konnte ich nicht darüber sprechen, ohne gleich in Tränen auszubrechen. Da war mir klar: Alleine schaffe ich es nicht! Vom Hospiz aus wurden auch Trauergruppen angeboten, doch erst ein halbes Jahr später kam eine zustande. Sich fremden Menschen zu öffnen, war

schon seltsam. Es hat mich Überwindung gekostet. Wir waren zu sechst. Es war gut zu wissen, dass alles, was in der Gruppe gesagt wird, auch in der Gruppe bleibt. Am Anfang, wenn ich im Auto zurückgefahren bin, dachte ich immer wieder: Was tust du dir da eigentlich an? Aber ich bin ein Bauchmensch und bin meinem Gefühl gefolgt, also wieder hingegangen. Jeder hat seine Trauer anders durchlebt. Und es war tröstlich zu wissen: ‚Du bist nicht allein mit deiner Trauer, auch andere trauern‘. Spirituelle Workshops, die ein Seelsorger macht, haben mir auch sehr geholfen. Zwischen uns ist dann eine richtig schöne Freundschaft entstanden. Ihn habe ich auch mitgenommen ins Hospiz zum ersten Todestag. Vor diesem Tag hatte ich große Angst. Das Hospiz hatte ihre letzten Bilder aufgehängt, die sie gemalt hatte. Für mich war es sehr schön, bei den Vorbereitungen mitzumachen und in den Räumen zu sein, die meine Freundin zuletzt gesehen hat.“ * Name geändert

Trauer und Schmerz zulassen Trauer zuzulassen, ist enorm wichtig, um den Bruch im Selbst zu kitten, den der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt. „Mindestens sechs bis zwölf Monate dauert es, bis man es wieder schafft, den Alltag so zu gestalten, wie man möchte. Das heißt nicht, dass man danach nicht mehr trauert. Das tut man, aber man geht wieder seinen eigenen Bedürfnissen nach“, sagt Prof.

Dr. med. Arno Deister, Präsident der DGPPN – Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Schafft man den Schritt zurück in den Alltag nicht nach zwei Jahren, dann ist womöglich Beratung oder professionelle Hilfe nötig. Warnsignale fürs Steckenbleiben in der Trauer sind beispielsweise unaufhörliches Nachdenken über die Geschehnisse. Oder der Betroffene kapselt sich

TRAUERBEGLEITUNG Trauergruppen und Trauerspazie rgänge Linksrheinisch: Ökumenischer Hospizdienst im Kölner Westen e. V. Info: Birgitta Lepke-Lehmann, Tel. 022 1 / 539 74 52 www.hospiz-koeln-west .de Rechtsrheinisch: Ökumenischer Hospizdienst Köln-Dellb rück/Holweide e. V. Info: Ulrike Lenhart, Tel. 0221 / 16 90 64 88 www.hospizdienst-koeln-dellbrue ck-holweide.de

Viele Gemeinden bieten eigene Trauergruppen an, Auskunft gibt der örtliche Pfarrer. Eine umfangreiche Liste mit unterschiedlichen, auch nichtkonfessionellen Angeboten findet man auf www.erzbistum-koeln.de unter „Trauerbegleitung“ und auf www.trauernetz.de

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Foto: Pixabay © scronfinixio

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Leben in Köln

Trauercafés bieten die Gelegenheit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

immerzu ab oder hört nicht auf, den Frühstückstisch für den Verstorbenen mitzudecken. Vielen Menschen hilft es, aus der Starre herauszukommen, indem sie in irgendeiner Form aktiv werden. „Das können zum Beispiel kleine Rituale sein wie der Gang zum Friedhof, wo man am Grab eine Kerze entzündet“, sagt Trauerbegleiterin Jäckel. Oder man fängt mit dem Malen an. Durch den Trauerprozess muss jeder selbst durch Seinen Weg durch den Trauerprozess muss jeder selbst finden, denn verdrängte Trauer holt einen irgendwann ein. Nicht bewältigte Trauerprozesse können sogar einen Krankheitswert annehmen: Körperliche Beschwerden, die mit dem seelischen Schmerz zusammenhängen, treten auf, in schweren Fällen eine Depression oder sogar Sucht. Und sie beeinträchtigen die Fähigkeit, sich wieder neu zu binden. Wobei eine neue Bindung ein sensibles Thema sein kann. Etwa wenn die Witwe sich aus der Sicht des Umfeldes „zu früh“ bindet. Womöglich reagieren Freunde und Verwandte mit Unverständnis. Doch wenn jemand eine neue Partnerschaft eingeht, bedeutet das nicht, dass er nicht mehr trauert und im Inneren keinen Platz für den Verstorbenen hat. KölnerLeben Heft 4 | 18

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Foto: fotolia © Chris Kelly

Ein Ort zum Trauern ist wichtig: Es kann das Grab sein, aber auch ein Platz, der mit schönen Erinnerungen von früher verbunden ist.

Wenn das Kind vor den Eltern geht Es macht einen Unterschied, wer wann stirbt. Geht ein junger Mensch, wird besonders die Lebensauffassung der Eltern komplett auf den Kopf gestellt. Denn Kinder sollen als Zukunftsgaranten Mutter und Vater überleben. Der Gedanke, was hätte sein können, spielt weit über die Trauerzeit hinaus eine große Rolle.

Fritz Schramma (71), der ehemalige Kölner Oberbürgermeister, hat 2001 seinen 31 Jahre alten Sohn verloren. Stephan Schramma stand in einer Menschenmenge am Rudolfplatz, als ein Autofahrer hineinraste, der sich mit einem anderen ein Rennen geliefert hatte. „Nach dem Unglück habe ich mir eine Auszeit von einer Woche genommen. Stephan hätte gewollt, dass ich weitermache. Er hatte mich im Wahlkampf unterstützt, den ich ein halbes Jahr vorher gewonnen hatte. Die Arbeit hat mich sehr schnell wieder hineingeholt und abgelenkt. Bei einem Termin war ich dann

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ZURÜCK INS LEBEN:

REISEN FÜR TRAUERNDE Wenn ein geliebter Mensch uns verlässt, bleiben wir oft verletzt, ratlos und wie gelähmt zurück. Viele sehnen sich dann nach einem Neuanfang, nach Aufbruch und Entdeckung – und zugleich nach Verständnis und Zuspruch. Als ausgebildeter Trauerbegleiter organisiere ich einwöchige Kurzreisen speziell für Trauernde. Hier ist Platz für Anregung und Rückzug, für Gespräche und Einkehr.

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Leben in Köln

in einer Malschule und habe angefangen, ein Bild zu malen, wie meine Frau, Tochter und ich vor Stephans Leichnam stehen. Alles fließend und mit runden Formen; wir drei um eine Figur herum, den Sohn, der sich nach oben wegbewegt. Als ein Jahr später der Grabstein errichtet werden sollte, wurde dieses Bild in eine Stele eingemeißelt mit dem Schriftzug „mature“. Das ist Lateinisch und bedeutet „zu früh, vor der Reife“. Dieser Stein symbolisiert unsere Familie, die nach dem Tod noch enger zusammengerückt ist. Stephan ist für uns präsent, wenn auch nicht anwesend. Der Schmerz vergeht nicht einfach so, sondern wir leben mit dem Verlust und den Verlust erlebt man auch immer wieder. Zu Hause hängen ein paar Bilder von ihm. Auf einem hält er als Patenonkel ein Neugeborenes auf dem Arm. Da geht mir immer wieder durch den Kopf, dass er nicht mehr dazu gekommen ist, eine Familie zu gründen. Unser Zusammenhalt in der Familie, mein Glaube und meine Arbeit, auch die ehrenamtliche, haben

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mir geholfen. Ein Jahr nach seinem Tod haben meine Frau und ich den Verein ‚Kölner Opferhilfe‘ gegründet. Das war in seinem Sinne. Er hatte das Gefühl, die Rechtsprechung würde die Opfer vernachlässigen und sie dadurch ein zweites Mal bestrafen. Genau das haben wir dann selbst im Prozess erlebt, als die Raser mit Bewährungsstrafen davongekommen sind. Meine Frau und ich gehen ein- bis zweimal die Woche zum Grab. Gemeinsam oder allein. Ich glaube, es ist wichtig, einen Ort zu haben, wo man jemanden sozusagen antrifft. Für mich ist es ein Ort der Erinnerung, aber auch der Kommunikation. Es gibt Situationen, wo ich in mich gehe und mich austausche mit ihm. Wir sind zwar keine Vorzeige-Katholiken, aber doch gläubig. Der Glaube ist intensiver geworden mit der Zeit. Ich stelle mir eine Art des Wiedersehens vor. Wie immer das auch aussehen mag …“ Alle Texte: lvp

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Gesund leben

Krampfadern

Ziehen oder zeigen? Krampfadern sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Sie können auch gesundheitliche Beschwerden verursachen. Im Blutkreislauf ist das Herz der Motor und die Adern bilden das Leitungssystem. Dabei transportieren die dickwandigen Arterien sauerstoffreiches Blut vom Herzen in alle Organe und die dünnen, sehr dehnbaren Venen das sauerstoffarme Blut dorthin zurück. Die Unterschenkelvenen leisten dabei Schwerstarbeit: Sie sind am weitesten vom Herzen entfernt und pumpen gegen die Schwerkraft. „Die Venenklappen sind normalerweise geöffnet. Wenn man sich aber anstrengt und Druck erzeugt, etwa beim Heben, bleiben sie verschlossen, um einen Rückfluss zu verhindern“, erklärt Dr. Horst Pe-

ter Steffen, Chefarzt des Venenzentrums Capio Klinik im Park in Hilden. 7.000 Liter Blut fließen so täglich durch die Venen. Gefährliche Komplikationen durch Krampfadern Wenn die Klappen nicht mehr richtig schließen und das Blut sich in den Beinen mehr und mehr staut, spricht man von Venenschwäche (Veneninsuffizienz). Je nach Schweregrad reichen die Beschwerden von müden Beinen über harmlose Besenreiser, das sind winzige rötlich-bläuliche Venen, bis hin zu Krampfadern (Varizen). Bleiben diese unbehan-

delt, können sie im Laufe der Zeit zu bräunlichen Verfärbungen der Haut, spontanen Blutungen und Entzündungen führen. Gefährlich ist eine Venenentzündung: Wandern Blutgerinnsel in die Tiefe, führen sie im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie. Krampfadern sind eine Volkskrankheit: Bis zu 30 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Frauen etwas häufiger als Männer. Ursache ist in erster Linie eine altersbedingte Schwäche der Venenwände oder Venenklappen, die mit der Zeit erschlaffen. Erste Symptome können schwere, unruhige Beine, nächtliche Waden-

6 Tipps für gesunde Beine 1. Mehrmals täglich die Muskelvenenpumpe 4. Ausdauersport wie Walking, Tanzen, anregen: Dazu auf die Zehen stellen, Füße langsam abrollen. Etwa zwei, drei Minuten.

Wechselduschen (kalt – warm) trainieren die Kapillargefäße und unterstützen die Durchblutung.

Beine mal zwischendurch hochlegen. Mal barfuß gehen.

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3. Wärme oder pralle Hitze vermeiden, denn das weitet die Venen noch mehr.

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Schwimmen oder Radfahren kräftigt die Muskelpumpen und entstaut die Beine.

6. Bei längeren Flügen oder langem Stillsitzen Kompressionsstrümpfe tragen. Diese immer im Fachhandel anpassen lassen.

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Gesund leben

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„Es gibt keinen Grund mehr, einem älteren Menschen eine Behandlung vorzuenthalten“, sagt Müller.

krämpfe und Schwellungen an den Fußknöcheln sein. „Bei solchen Anzeichen sollte man einen Facharzt aufsuchen, der schnell und schmerzlos per Ultraschalluntersuchung für Klarheit sorgt“, sagt der Kölner Gefäßchirurg und Phlebologe Lothar Müller. Sind Krampfadern einmal da, bilden sie sich nicht mehr zurück. Doch je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser. Am Anfang reicht oft eine gezielte Bewegungstherapie oder das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Die richtige operative Therapie hängt vom Einzelfall ab. Das Alter spielt dabei im Prinzip keine Rolle.

Moderne Methoden nahezu schmerzlos Mit Stripping, Veröden, Radiowellen, Lasern und Verkleben bieten sich verschiedene Verfahren an. Gebräuchlich ist das Stripping, bei dem die kranken Venen aus dem Bein gezogen werden. Bei der Verödung dagegen spritzt der Phlebologe einen Schaum direkt in die Krampfader. Er enthält Substanzen, die eine Entzündung auslösen und so die Vene verschließen. Beim Lasern wiederum werden die Wände des Gefäßes erhitzt und von innen verschweißt – die

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Vene stirbt ab. „Diese modernen Methoden sind nahezu schmerzlos, fast immer ist die Behandlung ambulant möglich, es bleiben keine großen Narben zurück und häufig ist nur eine örtliche Betäubung nötig, keine Narkose“, zählt Müller die Vorteile auf. Doch was zahlt die Kasse? Auf jeden Fall die Kompressionsstrümpfe, es fällt aber ein Eigenanteil an. Bei der Übernahme der weiteren Kosten sollte man sich vorher erkundigen, denn nur die privaten Krankenversicherungen bezahlen in der Regel alle Verfahren. Die gesetzlichen Kassen übernehmen zwar das Stripping, aber nicht unbedingt das Lasern oder Verkleben. ​ lvp

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Leben in Köln

Mitwirkung verbessert und verlängert das Leben

Foto: Erich Rademacher

Karl B., 63 Jahre, wurde wegen einer anhaltenden Depression frühberentet. Zu seiner Erkrankung trug bei, dass er sich in seiner Firma „wie auf einem Abstellplatz geparkt“ fühlte. Herr B. war mit unwesentlichen Aufgaben beschäftigt und nicht länger in Entscheidungsprozesse einbezogen worden. Seit einigen Monaten geht es ihm stetig besser. Herr B. meint, dass dies weniger an den Vorzügen des Ruhestandes liegt. Wirklich zufriedener fühlt er sich, seitdem er sich in einem Kölner SeniorenNetzwerk engagiert. Dort erlebt er sich nicht nur als anerkannter Teil einer Gruppe. Außerdem zeigen ihm dankbare Reaktionen seiner Umwelt, dass er durch sein Engagement bei seinen Mitmenschen Gutes bewirkt. Das Beispiel von Herrn B. veranschaulicht, wie wichtig es für die menschliche Gesundheit ist, spürbar am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und dabei auch etwas bewirken zu können. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass entsprechend gute Erfahrungen Gesundheit erhalten und sogar das Leben verlängern können. Das Recht auf Teilhabe und Mitwirkung nimmt daher in der politischen Diskussion zunehmend Raum ein. Dabei dürften die bei seiner Umsetzung noch bestehenden Mängel wesentlich zu mancher Politikverdrossenheit beitragen. Wer sich seinen Lebensumständen ausgeliefert fühlt,

Mitglieder der Kölner Seniorenvertretung werben am Kölner Ehrenamtstag 2017 für Teilhabe und Mitwirkung.

weil ihm jegliche Einflussmöglichkeit darauf fehlt, verspürt ständigen Stress. Er kann krankmachen und das Leben verkürzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man auf Hilfen (etwa einen Schwerbehindertenausweis) unendlich lang warten und so – oft wiederholt – einen Verlust der Kontrolle über das eigene Leben hinnehmen muss. Vor diesem Hintergrund leuchtet ein, warum es besonders auch für ältere Menschen lebenslang wichtig bleibt, nicht nur teilhaben, sondern weiterhin etwas bewirken zu können. Viele von ihnen engagieren sich daher ehrenamtlich und erleben so, dass sie unabhängig von ihrem Alter wertvolle Beiträge zum Gemeinwohl leisten. Leider werden diese Leistungen oft zu wenig anerkannt, was die eigentlich zu erwartende Zufriedenheit und mögliche Gesundheitseffekte abschwächt. Negative Effekte drohen zudem dann, wenn sich ehrenamtlich engagierte Menschen nur als verlängerter Arm eines „Anbieters“ fühlen, weil sie selbst Abläufe, Strukturen und Konzepte ihres Ehrenamtes kaum beeinflussen können. Die Kölner Seniorenvertretung engagiert sich daher dafür, Teilhabe- und Mitwirkungsmöglichkeiten älterer Menschen zu stärken. Sie setzt sich zum Beispiel dafür ein, Antrags- und Rederechte der Seniorenvertretung in Kölner Gremien zu erweitern, früher in Beratungsprozesse zwischen der Stadt Köln und den Wohlfahrtsverbänden einbezogen zu werden und den Mitgliedern selbstorganisierter SeniorenNetzwerke zu mehr Einflussmöglichkeiten auf das sie tragende Gesamtkonzept zu verhelfen. Bislang ist es leider mitunter noch so, dass wichtige Fragen bereits mit anderen Beteiligten „im Vorfeld abgestimmt werden“, bevor die Seniorenvertretung ins Spiel kommen darf. Herbert Mück Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den Bezirken finden Sie auf Seite 51. Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung der Stadt Köln verantwortet. KölnerLeben Heft 4 | 18


Vergnügliches

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Op Kreuzfaht

Foto: lschb

E kölsch Verzällche, jeschrevve vun Katharina Petzoldt Ich hann en prima Kreuzfaht op nem schöne Scheff jemaat. Op der Faht ess mer en Latäneleuch opjejange: Wann ich ens alt un waggelich ben, jonn ich nit en e Heim för ahl Lück, nä, ich jonn op e Kreuzfahtscheff. Ich well och verzälle, woröm. En nem Heim för ahl Lück muss mer am Daach zweihundert Euro latze. Op dem Kreuzfahtscheff bruchen ich als Rentnersch nor hundertdressich Euro ze latze. Ich spare alsu sibbenzich Euro. Dat Scheff hät e Schwemmbad, en Muckibud, un wa’mer sich Ärm un Bein verrenke well, ka’mer mem Alexander, dem Animateur, Thai Chi, Qi Gong un Joga maache odder op Deck öm de Kummandobröck jogge. Ovends spillt de Musick. Och hät dat Scheff e Kinema, en däm schön Filme laufe, un ejal wo mer jrad aanjekumme sin, ess do immer ne schlaue Prufesser, dä jet üvver Land un Lück verzälle kann. För ömesöns sin och Zahnpasta, Seif un Shampoo, un jeden Daach weed dat Bett neu betrocke un lijjen sauber Handdöhcher parat.

Morjens, meddachs un ovends ess e jroß Büfee opjebaut, wo jeder jet fingk. Dat süht all’ lecker uss un ess fresch jemaat un mer weiß dann off nit, wat mer esse soll. Die Lückcher, die do bedeene, sin fründlich un jonn met uns wie Jäss un nit wie klapprije Ahle öm. Jiss de noch e Drinkjeld, üvverschlagen die sich un lesen der jede Wunsch vun de Auge av. Ess de Flimmerkess kapott, en Lampebier durchjebrannt, de Matratz ze weich odder ze hatt, kei Problem: Die fließije Lückcher springe un höppe un bedanke sich noch, dat nit erömjeschannt weed. Wann de malätzich bess, küss de op Krankestazijun un mer kritt en schön Kabin janz för sich allein. Och hann ich noch nie jehoot, dat meer op nem Scheff Knuuze kritt. Dat soll jo en de Hüser för ahl Lück allt ens vörkumme. Naaks schöckelt mich dat Scheff üvver et Meer un anderndachs ben ich en nem andere Land. Su lihre ich de Welt kenne. Wann ich dann sterve, wäden ich eifach üvver de Reling jeschmesse, un ming Pänz bruchen sich nit mih öm Kranz un Jrav un esu ze sorje. Ich ben also weld entschlosse, ming ahl Däch op nem Kreuzfahtscheff ze verlevve. Un wann dä ein ov andere Loss hät, et jenau esu ze maache, soll sich melde. Dann meede mer der janze Kahn! Anzeige

Die Welt

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Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der darunter liegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

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Vergnügliches

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Lösungswort Heft 3/2018: COPACABANA. Gewinner: Rita Güls, Rudolf Klein

Kindheit im Kohlenpott der flotten 60er Es wird sein Sommer und das Ende der Kindheit: Der 12-jährige Julian erlebt erste zarte Gefühle von Liebe und Freiheit im Ruhrgebiet der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit. Autor Ralf Rothmann und Regisseur Adolf Winkelmann werfen einen authentischen Blick auf die Region und die Mentalität ihrer Bewohner, vor allem auf die schmutzige Welt untertage und die stolzen Bergarbeiter. Ein dichter, anrührender und poetischer Film. Buch: Ralf Rothmann, Junges Licht. 8 Euro. ISBN 978-3-518-45754-2 www.suhrkamp.de DVD: Junges Licht. 117 Minuten Laufzeit. Mit Untertitelung für Hörgeschädigte. Ab 7,99 Euro. www.weltkino.de

KölnerLeben verlost 3 DVDs und 3 Bücher. Schicken Sie das Lösungswort mit dem Hinweis „Buch“ oder „DVD“ auf einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 30. August 2018. Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden nach dem Versand der Gewinne vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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Mehrerleben mit Kölne Kultur und Freizeit

Das Stadtmagazin

An diesen Veranstaltungen können Sie zu Vorteilskonditio Nach dem Motto: Dabei sein und Spaß haben.

Seniorenkino im Filmpalast

Kino im Odeon

An jedem 1. Mittwoch im Monat Filme der Saison. Einlass 14 Uhr. Eintritt inklusive Kaffee und Kuchen 6 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 5 Euro. Platzreservierung möglich: 0221 / 27 25 77 17. Filmpalast, Hohenzollernring 22–24. www.cineplex.de/koeln

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken. Vorteilspreis 4 Euro. Kartenreservierung: 0221 / 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

Foto: PROKINO

Mittwoch, 1. August, 15 Uhr: Dieses bescheuerte Herz siehe Veranstaltungskalender

Mittwoch, 8. August, 14.30 Uhr: Preview: Grüner wird’s nicht sagte der Gärtner und flog davon Der kauzige alte Gärtner Schorsch (Elmar Wepper) steht mit seinem Betrieb kurz vor der Pleite. In einer bayrischen Kleinstadt führt er eine lieblose Ehe. Eines Tages droht ihm der Chef eines lokalen Golfplatzes, die Rechnung nicht zu bezahlen – Schorsch steht vor dem Ruin. Als sein letzter Besitz, ein rostiges altes Propellerflugzeug, gepfändet werden soll, steigt Schorsch ein, packt den Steuerknüppel und lässt sein altes Leben kurzerhand hinter sich. Auf seiner Reise landet er an allerlei skurrilen Orten, erlebt zahlreiche Abenteuer, trifft die junge Philomena (Emma Bading) und findet langsam wieder zum Glück zurück.

FILMPALAST Senioren-Kino

FILMPALAST Senioren-Kino

für KölnerLeben-Leser Mi, 01. 08. 2018

für KölnerLeben-Leser Mi, 05. 09. 2018

1 Euro

1 Euro

Foto: Majestics Filmverleih

Mittwoch, 5. September, 15 Uhr: Tulpenfieber (Drama) Amsterdam im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter. Die Stadt ist besessen von einer botanischen Sensation: der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald mehr wert sind als Diamanten. Die Spekulanten an der Börse bieten horrende Summen für Exemplare, die sie noch nie zu Gesicht bekommen haben. Allerorten lässt eine fiebrige Goldgräberstimmung die Gefühle hochkochen. In diesen waghalsigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos in Sophia, die bildschöne Frau des reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort. Es entspinnt sich eine verbotene Affäre. Mittwoch, 12. September, 14.30 Uhr: Preview: Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm siehe Veranstaltungskalender

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Service

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rLeben

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nen teilnehmen.

Auf dem Kölnpfad wandern Wanderung am Dienstag, 28. August, 14 Uhr Sie wandern gemütlich drei Stunden von Leverkusen nach Schlebusch. Auf gut 11 Kilometern geht es durch das Naturschutzgebiet Grüner Kuhweg und schattigen Wald am Mutzbach entlang zum See Am Leimbachweg. Nach dem Besuch der historischen Siedlung Kunstfeld wird der Hornpottsee umrundet. Am Ziel kann jeder, der möchte, noch mit einkehren. Foto: KEV Heidan

Ohne Anmeldung! Melden Sie sich am Treffpunkt bei der KölnerLeben-Redakteurin Lydia Schneider-Benjamin oder beim Wanderführer des Kölner Eifelvereins, Rolf Kremers, und los geht’s. Info: 0221 / 62 70 76. Treffpunkt: Bahnhof Chempark, Haltestelle S-Bahn Linie 6, Busse 151, 152, 233 und 255, Ausgang Otto-Beyer-Straße. Ziel: Schlebusch, Haltestelle KVB-Linie 4. www.koelner-eifelverein.de

KölnerLeben tanzt! Samstag, 8. September, 20 Uhr: Welcome-Party Spot an! Zur Saisoneröffnung wird heiße Musik aufgelegt – Tanzpaare, das Parkett gehört euch! Eintritt: 10 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 8 Euro. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Tanzschule TANZBreuer statt. MauriCOUPON tiussteinweg 90–92, 2 Euro für KölnerLeben-Leser Infos: 0221 / 21 61 61. Sa, 08. 09. 2018 www.tanzbreuer.de KölnerLeben Heft 4 | 18

Bestens umsorgt in Köln! Sie sind noch fit? Dann ist das Betreute Wohnen genau das Richtige für Sie. Sollte der Pflegebedarf zunehmen, müssen Sie nicht einmal umziehen, denn Sie werden in unserem stationären Bereich liebevoll umsorgt. Neusser Straße 400-406 50733 Köln-Nippes Telefon: 0221 2777-0 koelnnippes@korian.de www.bestens-umsorgt.de

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Das Krimifestival 1.– 7. 10. 2018 Chris Carter | Christine Westermann | Bernhard Aichner Olivia Kiernan | Wanja Mues | Cay Rademacher | Max Annas | Friedrich Ani | Oliver Bottini | Craig Russell Melanie Raabe | Karoline Schuch | Nicci French | Gerd Köster | Jens Henrik Jensen | Victoria Trauttmansdorff Arne Dahl | Mick Herron


Termine Do, 20.9., 20 Uhr: Benefizkonzert – Tommy Engel

August Mittwoch, 1.8.

Foto: 2017 Constantin Film Verleih GmbH, Jürgen Olczyk

9 Uhr: Eifelwanderung Über schöne Waldwege von Blankenheim Wald nach Urft, mit Mittagseinkehr. Ca. 13 Kilometer, 4 Stunden, leicht bis mittelschwer. Info: 02254 / 83 72 76, Wanderführerin Frau Drumm. www.eifelverein.koeln

Mehrerleben mit KölnerLeben Seniorenkino im Filmpalast

Foto: Manfred Esser

Die „Stimme Kölns“ präsentiert „Dat kölsche Songbook“ zugunsten der vom Aktionskreis Dritte Welt Holweide e. V. unterstützten Slumschulen in Khulna/Bangladesch. Bekannte kölsche Töne ganz neu interpretiert. 32,30 E. Karten: 63 14 93. Stadthalle Mülheim, Jan-Wellem-Str. 2. www.aktionskreis-holweide.de

Samstag, 4.8.

20 Uhr: Konzert für Trauernde Der Bestatter Pütz-Roth lädt zum Sommerkonzert mit Jochen Damms und Freunden in seine Gärten ein. Die „Streicheleinheiten für die Seele“ sollen trösten und Freude schenken. Eintritt frei. Anmeldung: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Donnerstag, 2.8. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 6.9.) Alle Bürgerinnen und Bürger, die in Köln wohnen, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Und das bis 22 Uhr. Info: 221-2 40 33. www.museen.koeln 16.15 Uhr: Handysprechstunde für Senioren Jugendliche helfen, moderne Telefone besser zu verstehen und zu handhaben. Kostenlos. Eigenes Gerät mitbringen. Anmeldung: 8 90 30 05. Stadtteilbibliothek Neubrück, „Treff im Pavillon“, An St. Adelheid 2–8

15 Uhr: Dieses bescheuerte Herz Lenny (Elyas M'Barek), der fast 30-jährige Sohn eines Arztes, führt ein unbeschwertes Leben. Dann soll er sich um den schwer herzkranken 15-jährigen David (Philip Noah Schwarz) kümmern. Zwei Lebenswelten prallen aufeinander – mit ungeahnten Folgen. 6 E, mit KölnerLeben-Coupon 5 E. Platzreservierung: 27 25 77 17. Cineplex Filmpalast Kino, Hohenzollernring 22. www.cineplex.de/koeln

11 Uhr: Festival – 50er bis 70er Jahre Rund 80 Händler bieten hier ihre Waren an – von Melitta-Sammlungen über alte Barbie-Puppen bis hin zu ausgefallenen Kofferradios. Mit großem Oldtimer-Treffen. Eintritt frei. Konrad-Adenauer-Ufer. www.coelln-antik-design.de 13 Uhr: Deutzer Stadtteilfest (auch am 5.8.) Ein großes buntes Programm mit LiveMusik, Aktionen und einem verkaufsoffenen Sonntag wartet auf Sie. Zwischen Gotenring und St. Heribert. www.koeln-deutz.de 20.30 Uhr: Vorstadtkino Der Film „Die Geschichte der Nana S.“ von 1962 erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Anna Karina), die wegen Geldnot in die Prostitution gerät. Regie: Jean-Luc Godard. Eintritt frei. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.kulturkirche–ost.de

Sonntag, 5.8. 15 Uhr: Englische Teezeit (auch am 2.9.) Der „High Tea“ ist eine Spezialität aus England: Sandwiches, Herzhaftes und Süßes, „Original Scones“ mit Clotted Cream und Marmelade … 19,50 E. Reservierung: 98 54 71-0. Begardenhof, Brückenstr. 41. www.begardenhof.de 16 Uhr: Führung – „Übernächste Links“ Eine barrierefreie Mitmachstadtführung, bei der Aktivsein erwünscht ist. Kamera, Zeichensachen, Musikinstrumente gerne mitbringen! 10 E. Info: 0176 / 96 81 99 46. www.die-sachensucherin.de

Freitag, 3.8.

Montag, 6.8.

10 Uhr: Computerkurs für Anfänger Sie lernen Aufbau und Funktion des Computers, Arbeiten mit Tastatur und Maus, Erstellen und Bearbeiten von Texten und Anlegen von Ordnern. Max. 6 Teilnehmer. Vier Termine 100/80 E. Anmeldung: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+, Uni-Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

15 Uhr: Offene Töpferwerkstatt Die Hände den Ausdruck finden lassen: Modellieren für alle. 17 E (mit Material und Brenngebühren). Info: 02234 / 69 76 90. Keramion, Bonnstr. 12, Frechen. www.keramion.de 21 Uhr: Comedy – Vicki Blau Gratis – und nicht umsonst, das heißt 2 x 20 Minuten Comedy-Programm mit einer Komikerin, die selbstironisch auf KölnerLeben Heft 4 | 18


August /September 2018

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Service

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist. die Absurditäten ihres Beziehungswirrwarrs blickt. Eintritt frei. Info: 24 13 41. Atelier Theater, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de Ein Museum der

Bretter, DIE DIE WELT

BEDEUTEN Spielend durch 2000 Jahre Köln 5. MAI BIS 26. AUGUST 2018

Mittwoch, 8.8. 14 Uhr: Wildpark Dünnwald (jeden 2. Mittwoch im Monat) Eine Führung rund um das Erkennen von Wild sowie dessen Verhalten. Eintritt frei. Info: 60 13 07. Treffpunkt: Ecke Kalkweg / Dünnwalder Mauspfad. www.wildpark-duennwald.de 15.30 Uhr: Vom Bach zum Amazonas Bilder, Märchen und virtuose Gitarrenmusik aus Südamerika, vorgestellt von Burkhard Wolk. Eintritt frei. Info: 02203 / 594 09. Seniorenresidenz Curanum, Dülkenstr. 18. www.korian.de

Donnerstag, 9.8.

Dienstag, 7.8. 10 Uhr: Fit für 100 (jeden Dienstag und Donnerstag) Bei diesem Bewegungsprogramm stehen Kräftigungs- und Koordinationsübungen im Mittelpunkt. Anmeldung: 16 92 69 49. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 15–17 Uhr: Bücherstube Hier dreht sich alles um Literatur. Ob Klassiker, Krimis, Belletristik, Kunst, Reisebücher – alles kann mitgebracht, gelesen, besprochen und ausgeliehen werden. Info: 49 37 71. Zeitgeist Kulturzentrum, Wiethasestr. 52. www.unser-quartier.de

16 Uhr: Quilting-Treff (jeden 2. Donnerstag im Monat) Quilting-Begeisterte tauschen sich aus und arbeiten an ihren Handnähprojekten. Eintritt frei. Haus Balchem, Severinstr. 15. www.stbib-koeln.de

Freitag, 10.8. 10.30 Uhr: Tiertafel (jeden 2. Freitag im Monat) Die Tiertafel Höhenhaus unterstützt finanziell in Not geratene Menschen mit Haustieren mit Futter und Zubehör. Pro Tier 2 E. Info: 01577 / 446 06 94, Frau Rodrigo. Im Buchenkamp 80. www.tiertafel-koeln.jimdo.com

20.30 Uhr: Kabarett – Monika Blankenberg (auch am 3., 10., 17., 24.9.) „Altern ist nichts für Feiglinge – Jung bleiben“, sagt Monika Blankenberg. Sie will dem Tamtam rund ums Altern ein Ende setzen. 18 E. Info: 24 13 41. Atelier Theater, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Samstag, 11.8. 18–2 Uhr: „Lange Nacht der Spiele“ Eine Nacht lang mit anderen Begeisterten über 200 Gesellschaftsspiele spielen und bei Speedführungen die Ausstellung „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“ erkunden. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.koelnisches-stadtmuseum.de

Sonntag, 12.8. 11 Uhr: Sonntagsführung im Zoo Mit einem Zoobegleiter auf Entdeckungsreise: von den Erdmännchen zu den Elefanten, von den Giraffen zu den Geparden und immer weiter. Nur Eintritt. Info: 7 78 51 14. Kölner Zoo, Riehler Str. 173. www.koelnerzoo.de 11–17 Uhr: Straßenbahnmuseum (jeden 2. Sonntag im Monat) Schauen Sie sich die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen an. 1,50 E. Infos: 2 83 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-Kaiser-Str. 2c. www.hsk-koeln.de Anzeige

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AM 07. & 21. OKT. 2018 AB 14:30 UHR


Termine

Montag, 13.8. 16 Uhr: Boule-Gruppe (auch am 27.8., 10. und 24.9.) Hier kann man den französischen Zeitvertreib ausprobieren und zur Leidenschaft entwickeln. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de 14 Uhr: Töurcher noh St. Alban Auf Kölsch geht es zum Stadtgarten, zu St. Alban, errichtet aus den Trümmern des alten Opernhauses, und zur Christuskirche. 8 E. Anmeldung: 02233 / 211 76. www.koelsch-akademie.de

Dienstag, 14.8. 10 Uhr: Senioren-Café Beim ausgiebigen Frühstück kann man gemeinsame Aktivitäten planen, spielen und sich zu aktuellen Themen informieren. Gedeck: 3,50 E. Info: 02203 / 152 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.engelshof.net 17 Uhr: „Sing mit, bleib fit“ (jeden 2. und 4. Dienstag im Monat) Gemeinsames Singen, ganz ohne Notenkenntnisse. 50 E/Jahr. Voranmeldung erwünscht: 7 16 82 68. Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Kreutzerstr. 5–9. www.quaeker-nbh.de

Mittwoch, 15.8. 16.30 Uhr: Patientenforum – Endoprothetik Experten informieren über Folge- und Wechseleingriffe bei schmerzenden Endoprothesen. Eintritt frei. Info: 82 74-23 80. Eduardus-Krankenhaus, Custodisstr. 3–17. www.eduardus.de 17 Uhr: Ohne Moos nix los (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Initiative für arbeitssuchende Ältere bietet Gespräche, Austausch und Tipps. Keine Stellenvermittlung. Info: 38 41 94. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Donnerstag, 16.8. 10 Uhr: Walkinggruppe (jeden Donnerstag und montags, 16 Uhr) Auf wechselnden Strecken sportlich unterwegs sein. Kostenlos. Infos: 02234 / 833 94. Das Seniorennetzwerk Weiden trifft sich dazu im Stammhaus Café, Aachener Str. 1413

Fr, 17.8., ab 13 Uhr: Festival – MitAfrika (18. und 19.8., 11 Uhr) Foto: festival-mitafrika.com

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Afrika hautnah! Ein Mix aus Musik, Tanz und Theater! Neben Live-Musik bekannter Musiker und afrikanischen Geschichtenerzählern (Griots) erwarten Sie ein afrikanischer Marktplatz, Trommel- und Tanzworkshops und kulinarische Spezialitäten. Eintritt frei. Am Schokoladenmuseum 1a, Rheinauhafen. www.festival-mitafrika.com 14 Uhr: Opa- und Oma-Zeit Hausgemachter Kuchen, dazu ein Käffchen, für nur 3,90 E. Café Famillich, Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln 15 Uhr: Skat für Damen und Herren (jeden Donnerstag) Auch Neulinge des Skats sind willkommen! Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 17.8. 14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Zu allen Fragen rund um die DemenzErkrankung wird hier beraten. Anmeldung: 40 03-82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29–33. www.malteser-sthildegardis.de

Samstag, 18.8. 13–17 Uhr: Honigfest Am „Tag der Honigbiene“ wird mit Honig aus den Kölner Stadtteilen, Honigkuchen und Honigbier gefeiert. Dazu gibt es allerlei Infos zur Imkerei. Eintritt frei. Stadtgarten, Venloer Str. 40. www.HonigConnection.com

20 Uhr: Köster und Hocker Das kürzlich mit dem Liederpreis ausgezeichnete Duo stellt sein Programm „As klar?“ vor. Mit Grill-Spaß und anschließender Rock- und Pop-Party. 20 E. Reservierung nur online. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.eschtkabarett.de

Sonntag, 19.8. 11 Uhr: Sonntagströdelmarkt An diesem schönen Ort in aller Ruhe stöbern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos: 02203 / 152 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de 11 Uhr: Fischmarkt Köln (auch am 16.9.) Backfisch, Kibbeling, Flammlachs, Aale, Matjes und Räucherfisch – der Fischmarkt lädt zum Einkaufen, Schlemmen und Genießen ein. Tanzbrunnen Köln, Rheinparkweg 1. www.rheinlust.de

Montag, 20.8. 15 Uhr: Kaffeeklatsch Jeden Montag treffen sich nette Leute in geselliger Runde und genießen selbst gebackenen Kuchen. Eintritt frei. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de 18 Uhr: Sprachclub Köln (jeden Montag) Der Klub ist offen für alle, die ihre Sprachkenntnisse anwenden oder verbessern wollen. Probeteilnahme kostenlos. Info: 80 26 15 70. Restaurant Consilium, Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

Dienstag, 21.8. 10 Uhr: Öl- und Aquarellmalkurs (jeden Dienstag) Anfänger und Fortgeschrittene können beim Seniorennetzwerk Altstadt-Süd ihrer Kreativität Farbe verleihen. Kostenlos. Anmeldung: 2 61 71 38, Frau Scholze. Pauluskirche, Vorgebirgsstraße. 10 Uhr: Führung – Müllabfuhr (auch am 23. und 24.8.) Was mit den Abfällen passiert, nachdem sie im Bauch der Müllfahrzeuge verschwunden sind, wird im Betriebshof der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) gezeigt. Eintritt frei. Anmeldung: 9 22 22 24. AWB-Betriebshof, Maarweg 271. www.awbkoeln.de KölnerLeben Heft 4 | 18


Service

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Mittwoch, 22.8.

Samstag, 25.8.

Montag, 27.8.

15 Uhr: Gehirnjogging (jeden Mi) Menschen ab 50 sind zu Denk- und Konzentrationsspielen in netter Atmosphäre eingeladen. Kostenlos. Info: 87 54 85. Vingster Treff, Würzburgerstr. 11a. www.buergerzentrum-vingst.de

11 Uhr: Radtour – Ehrenfeld Mit Dr. Bauer vom Grünflächenamt geht’s 3 Stunden durch den Grüngürtel. Kostenlos. Treffpunkt: Lenauplatz. Ohne Einkehr. www.bv-koeln-ehrenfeld.de

10.30 Uhr: Gedächtnistraining (jeden Montag, auch um 14.30 Uhr) „Wenn du alt werden willst, musst du beizeiten damit beginnen.“ Ein gezieltes Gedächtnistraining unterstützt dabei und macht Spaß. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Donnerstag, 23.8. 10 Uhr: Tänze der Völker (jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat) Die lebendigen Tänze Griechenlands, des Balkans und vieler anderer Länder lassen sich mit etwas Übung leicht erlernen. Kostenlos. Info: 55 69 82. Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr. 5–9. www.quaeker-nbh.de

14.30 Uhr: Sommerfest Die Kölner Senioren-Gemeinschaft bietet ein kleines, feines Programm mit sommerlichen Speisen und Getränken. Eintritt frei. Sülzer Treff 60+, UniCenter, 1. OG, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Mehr Termine auf: www.koelnerleben.koeln

Freitag, 24.8. 15 Uhr: Trauercafé (jeden 4. Freitag im Monat) Der ambulante Hospizdienst lädt alle, die den Verlust eines Menschen erlitten haben, zu Kaffee und Kuchen ein. Eintritt frei. Info: 89 00 93 12. Pfarrheim St. Pius, Irmgardstr. 13. www.johanniter.de

Sonntag, 26.8. 9.30 Uhr: Panoramawanderung Von Bonn über Venusberg und Godesburg nach Bad Godesberg. 15 Kilometer, 5 Stunden, mittelschwer. Selbstverpflegung und Schlusseinkehr. Info: 02271 / 521 09, Wanderführer Musler. www.eifelverein-koeln.de

Dienstag, 27.8. 15 Uhr: Kursstart – „Sicher und mobil“ Beim Sicherheitstraining 60+ lernt man Verhaltensweisen, die helfen, schwierige oder beängstigende Situationen zu meistern. Vier Termine, kostenlos. Info: 95 15 40 49. Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39. www.seniorengemeinschaft.net 18 Uhr: Vortrag – Rheinauhafen Von Schokoladenschiffen, Wohnwerften und Kränen handelt der Vortrag zur Architektursymbolik im neuen Hafenviertel Kölns. Eintritt frei. Info: 221-2 23 27. Historisches Archiv, Heumarkt 14. http://historischesarchivkoeln.de Anzeigen

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Geöffnet von Mittwoch bis Sonntag von 11 – 18 Uhr


Termine

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36 Mittwoch, 29.8.

11 Uhr: Singen aus Spaß an d’r Freud (jeden Mittwoch) Mit Gitarren-Begleitung. Jeder kann mitmachen. Teilnahme kostenlos. Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de 14.30 Uhr: Strickgruppe (jeden letzten Mittwoch im Monat) Das Seniorennetzwerk Mülheim lädt monatlich zum gemeinsamen Stricken ein. Kostenlos. Info: 64 54 05. Norbert Burger Seniorenzentrum, Keupstr. 2 19.30 Uhr: Vortrag – Die Franken in Rodenkirchen Dr. Naumann-Steckner vom RömischGermanischen Museum ist zu Gast in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen. Eintritt frei. Info: 221-9 23 70. Schillingsrotter Str. 38. www.stbib-koeln.de

Donnerstag, 30.8. 16 Uhr: Klaus Mages Trio Eine bunte Reise durch Volkslieder, Shantys und Schlager zum Mitsingen und

Zuhören. Eintritt frei. Info: 97 65 87-0. Bürgerzentrum Nippes, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de 18.30 Uhr: Konzert – Arabische Lieder Jamal Albashaan und Ibrahim Gohar singen von Liebe, Sehnsucht und Heimweh und begleiten sich mit Oud und Tabla. Mit Zeit für Austausch und Begegnung. Eintritt frei. Info: 97 31 55-0. Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3. www.altefeuerwachekoeln.de

Freitag, 31.8. 15 Uhr: Schlagerparade Mister Musik lädt wieder ein. Eintritt frei. Info: 02203 / 594 09. Seniorenresidenz Curanum, Dülkenstr. 18, Porz. www.korian.de 18 Uhr: Europa und der Nahe Osten Diskussionsrunde zur Rolle Europas im Syrien-Krieg, zum Verhältnis zu Iran und Saudi-Arabien mit Europa-Experte Siebo Janssen. Eintritt frei. Info: 470-33 12. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstr. 33. www.ub.uni-koeln.de

Sa, 22.9., 20 Uhr: Escht Kabarett meets Sartory Kabarett vom Feinsten: Jürgen Becker, Nessi Tausendschön, Thomas Schreckenberger, Sabine Domogala, Volker Weiniger und Mo-Torres geben sich ein Stelldichein. Ab 17 E. Karten: 28 01. Sartory-Säle, Friesenstr. 44–48. www.eschtkabarett.de KölnerLeben verlost 2 x 2 Karten: Schicken Sie das Stichwort „Sartory“ an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 31. August 2018. WICHTIG: Bitte geben Sie Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer an! Diese Daten werden nach der Benachrichtigung der Gewinner vernichtet. KölnerLeben Heft 4 | 18


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Service

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Das Krimifestival 1.– 7. 10. 2018

hörigen. 5 E. Info: 02203 / 36 91-111 70. Tanzschule Stallnig-Nierhaus, Bonner Str. 234. www.wir-tanzen-wieder.de 16.30 Uhr: MarcumarSelbsthilfegruppe Heute handelt der Vortrag von „Grundwissen über Blutgerinnungshemmer“, anschließend ist Zeit für Fragen und Austausch. Eintritt frei. St. Franziskus Hospital, Schönsteinstr. 63. www.marcumar-selbsthilfe-koeln.de

Dienstag, 4.9.

September Samstag, 1.9. 14–18 Uhr: Sommerfest Seit 120 Jahren gibt es die Vinzentinerinnen in Brück. Das wird gefeiert! Mit Flamencoband, Tanz, Zauberer und allerlei französischen Köstlichkeiten. Eintritt frei. Info: 98 45-603. St. Vinzenzhaus, Olpener Str. 863–865. www.vinzentinerinnen.de 20 Uhr: Musikkabarett – KLARA Klara fühlt. Immer viel zu viel. Sie macht sich Gedanken. Über andere Menschen, die Welt im Allgemeinen und über sich selbst ... Ihre augenzwinkernden Lieder bewegen sich zwischen Pop, Jazz und Chanson. 19 E/VVK 16 E. Karten: 99 11 08-31. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Sonntag, 2.9. (Ehrenamtstag) 14.30 Uhr: Tanzworkshop Meditation des Tanzes, für alle, die Freude an Bewegung zur Musik haben. 20/10 E. Anmeldung: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+, Uni Center, 1. OG, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de 20 Uhr: „ABBA jetzt!“ Eine Hommage an die populäre schwedische Band in Form eines wunderbar komischen Musikkabaretts. Karten: 88 87 72 22. Comedia Theater, Vondelstr. 4–8. www.comedia-koeln.de

Montag, 3.9. 14 Uhr: Wir tanzen wieder Musik weckt Erinnerungen. Ein schöner Nachmittag für Demente und ihre AngeKölnerLeben Heft 4 | 18

15 Uhr: Spielenachmittag (jeden 1. und 3. Dienstag) Das Seniorennetzwerk Stammheim lädt zu Skat, Rummikub und anderen Spielen in geselliger Runde ein. Kostenlos. Info: 0151 / 52 86 07 70. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74

Bernard Paschke Ein bunter Pott Püree Er – 18 Jahre jung – erklärt nichts weniger als dieses Jahrtausend. DO 30.08.2018, 20:15 Uhr Kabarett – KölnPremiere 24,20 EUR / 18,70 EUR ermäßigt inkl. Gebühren

Mittwoch, 5.9. 9.30 Uhr: Frühstück im Seniorentreff (jeden 1. Mittwoch) Leckeres Frühstücksbuffet, guter Kaffee und nette Gesellschaft. 4 E. Ev. Seniorentreff Nippes, Yorckstr. 10. www.senioren-treff-nippes.de 11 Uhr: Kleidercafé (jeden 1. Mittwoch im Monat) Günstig Kleider und Hausrat kaufen. Info: 02203 / 9 35 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de 18.30 Uhr: Stadtgespräch in Chorweiler Zu den Stadtgesprächen unter dem Titel „Kölner Perspektiven 2030“ sind alle Kölner eingeladen, um mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker über ihre Vorstellungen für die Zukunft ihres Stadtteils zu sprechen. Eintritt frei. Barrierefrei, mit Gebärdendolmetscher und Induktionsschleife, weitere Hilfsmittel können unter 221-2 60 19 angefordert werden. Bezirksrathaus, Pariser Platz 1. www.stadt-koeln.de

Donnerstag, 6.9. (KölnTag) 15 Uhr: Führung – Ostasien Demente und ihre Angehörigen tauchen in die Welt der ostasiatischen Malerei, der Plastik und des Kunsthandwerks ein. Kostenlos, für Nicht-Kölner nur Eintritt. Anmeldung: 221-2 86 25. Museum für Ostasiatische Kunst, Universitätsstr. 100. www.dementia-und-art.de

Michael Fitz jetz‘ auf gestern 2018 Der sympathische Bayer erzählt in Lied und Wort aus dem Mittendrin im Leben. SA 15.09.2018, 20:15 Uhr Liederkonzert – KölnPremiere 24,20 EUR / 18,70 EUR ermäßigt inkl. Gebühren

Jens Neutag MIT VOLLDAMPF – Hochleistungskabarett zur rechten Zeit Eine messerscharfe Gegenwartsanalyse mit allerhöchstem Unterhaltungswert. DI 25.09.2018, 20:15 Uhr Kabarett 24,20 EUR / 18,70 EUR ermäßigt inkl. Gebühren

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Termine 38 Kalender 38 Samstag, 8.9. (Tag des offenen Denkmals)

Endspurt! Nur noch bis 29.9.: Musical – Tanz der Vampire

9.20 Uhr: Poetischer Spaziergang Es geht von Kerpen auf leichten 6,5 Kilometern zur Mittagseinkehr nach Schloss Loersfeld und zurück. Kostenfrei. Info: 02234 / 632 20, Herr Schönberg. www.wanderverein-koeln.de

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17.30 Uhr: Info-Abend – Hüftschmerzen Prof. Karbowski informiert Patienten mit chronischen Hüftschmerzen über Therapiemöglichkeiten wie minimalinvasive Operationen. Eintritt frei. Info: 33 08 13-51. Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

11 Uhr: Osteoporose – Was tun? Was kann man bei Knochenschwund und -brüchen im Alter tun? Prof. Lögters berät. Eintritt frei, ohne Anmeldung. St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23. www.antonius-koeln.de 11–16 Uhr: Germaniasiedlung Sich durch die GAG-Museumswohnung aus den 1920ern führen lassen, über den Hausflohmarkt des SeniorenNetzwerkes Höhenberg trödeln und mit Leckereien verwöhnen lassen. Eintritt frei. Info: 87 21 10. Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer Str. 15

Freitag, 7.9. 17.30 Uhr: Rundgang – Mülheimer Hafen Mathilde Kriebs von der GeschichtsWerkstatt Mülheim erzählt Wissenswertes über den Mülheimer Hafen. Eintritt frei. Anmeldung: 221-2 41 46. http://historischesarchivkoeln.de

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KölnerLeben Heft 4 3 | 18


Kalender Service

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Sonntag, 9.9.

Montag, 10.9.

Mittwoch, 12.9.

11 Uhr: Baumspaziergänge Führung von Märchenerzählerin Marion Lonczewski in die Welt der Mythen und Märchen, die bestimmten Baumarten zugeordnet werden. Treffpunkt: Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1. www.gut-leidenhausen.de

16.00 Uhr: Kölsch-Forum Sülz Monika Kampmann und Ingrid IttelFernau haben den Mundartautor Volker Gröbe und die Akkordeonspielerin Jutta Gersten eingeladen. Eintritt frei. Anmeldung: 9 92 12 10. Städt. Seniorenzentrum Dr. Ernst Schwering, Blankenheimer Str. 51

Mehrerleben mit KölnerLeben

16 Uhr: Uni-Center singt Mitsingkonzert mit Ellen Spiegel mit Schlagern, Oldies, Popsongs, Volksliedern, Kölschsongs … Ab 15 Uhr: Kaffee und Kuchen. Eintritt frei. Uni-Center, 1. OG, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

18 Uhr: Rümche un Verzällche Kölner Mundartautoren des Heimatvereins Alt-Köln e. V. tragen Selbstverfasstes zum Thema „Do bes noch nit lans Schmitz Backes“ vor. Eintritt frei. Residenz am Dom, An den Dominikanern 6–8. www.hvak.de

Dienstag, 11.9. 14–15.30 Uhr: Seniorentanz (jeden Dienstag) Gemeinsam, doch ohne Partner internationale Folklore tanzen sowie Gesellschaftstänze. 6er-Abo/24 E. Kostenlose Schnupperstunde. Info: 55 76 55, Frau Philipp. Gemeindezentrum St. Stephanus, Subbelrather Str. 206–210

Foto: Zeitsprung Pictures

14.30 Uhr: Musik und Klaaf Auf der Open-Air-Veranstaltung wird bekanntes und weniger bekanntes kölsches Liedgut gespielt. Eintritt frei. Info: 8 21 21 21. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Seniorenkino im Odeon

14.30 Uhr: Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm Nach dem Welterfolg der Dreigroschenoper will das Kino Bertolt Brecht für sich gewinnen. Doch der ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Idee vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen … Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Joachim Król, Hannah Herzsprung. 4 E. Kartenvorbestellung: 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de Anzeigen

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Termine

Termine Bitte mit vollständigem Veranstalterkontakt an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln terminekoelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.koeln 15.30 Uhr: Kölsche Klaaf Ein Stündchen klönen und klaafen. Eintritt frei. Info: 02203 / 594 09. Seniorenresidenz Curanum, Dülkenstr. 18. www.korian.de

Donnerstag, 13.9.

was musikalisch in ihnen steckt. Mit Bettina Böttinger und Max Mutzke als Gäste. Ab 19 E. Tickets: 280 280. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelnmusik.de

Montag, 17.9. 8–18 Uhr: Flora – Dahlienpracht Die Dahliensammlung präsentiert sich noch bis 28.9. mit mehr als 1.200 Pflanzen und über 330 Sorten, auch mit der Neuschöpfung „Flora Köln“. Eintritt frei. Flora, Alter Stammheimer Weg. www.stadt-koeln.de

15 Uhr: Café Agil Von Scrabble bis Rommé: Hier wird alles gespielt, was Spaß macht. Info: 5 46 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

15 Uhr: Spieletreff im Heuserhof (jeden 3. Montag und 1. Mittwoch im Monat) Spielbegeisterte treffen sich mit Gleichgesinnten, um Brett- und Kartenspiele zu spielen. Eintritt frei. Info: 84 56 10 27. Gut Heuserhof, Giershausener Weg 21

Freitag, 14.9.

Dienstag, 18.9.

15 Uhr: Führung – Zentralmoschee Architektonisch außergewöhnlich, ist dieses Gotteshaus Kultur- und Gemeindezentrum. Eintritt frei. Anmeldung: 50 80 00. Venloer Str. 160. www.zentralmoschee-koeln.de

11 Uhr: Gemeinsam kochen (jeden Dienstag) Rezepte ausprobieren, essen und einfach Spaß haben oder etwas unternehmen. 13 E monatlich. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.buergerzentrum.info

Samstag, 15.9. 15 Uhr: Führung – Forstbotanischer Garten (jeden 1. Mittwoch, 14.30 Uhr, und 3. Samstag) Mehr erfahren über die 50-jährige Entwicklung des Gartens. Eintritt frei. Info: 35 43 25. Treffpunkt: Unterstellpilz im Garten, Schillingsrotter Str. 100. www.stadt-koeln.de

Sonntag, 16.9. 10–14 Uhr: Repaircafé Porz Hier kann man gemeinsam Dinge reparieren und plauschen. Eintritt frei. Info: 02203 / 592 49 70. Jugend- und Gemeinschaftszentrum Grengel, Friedensstr. 29. www.repair-cafe.koeln 11 Uhr: Konzert – Die Blauen Heute zeigen die Platzanweiser und Garderobenfrauen mit Klassik und Jazz,

15 Uhr: Theater – Lebenslied (auch am 19.9., 19 Uhr) Das Stück des Altentheaters beschäftigt sich mit dem Thema, dem Ort und dem Gefühl Heimat. 12 E. Karten: 32 78 17. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

Mittwoch, 19.9. 10–13 Uhr: Rollatortag Auf einem Parcours kann man den sicheren Umgang mit dem Rollator im Straßenverkehr und in der Bahn lernen. Dazu Infostände und viele Tipps, um gut sichtbar durch Herbst und Winter zu kommen. Neumarkt. www.kvb-koeln.de 13.30 Uhr: Bingo (jeden Mittwoch) Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, jeder ist in der offenen Bingo-Spielrunde willkommen. Eintritt frei. Info: 221-9 63 79. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Donnerstag, 20.9. 12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Eine halbe Stunde vom Alltag abschalten und den Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters lauschen. Eintritt frei. Infos: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Freitag, 21.9. 15 Uhr: Musik zum Weltalzheimertag Das WDR Sinfonieorchester und dementia+art bieten ein barrierefreies und kostenloses Kammerkonzert für Menschen mit Demenz an. Anmeldung: 0157 / 88 34 58 81, Herr SchmauckLanger. WDR, Kleiner Sendesaal, Wallrafplatz. www.dementia-und-art.de

So, 23.9., 18 Uhr: Premiere – Mare Nostrum (auch 26., 28.9., 19.30 Uhr u. 30.9., 3.10., 18 Uhr) Mit seinem fast kammermusikalischen, gewitzt subversiven Musiktheaterstück betrachtet der 1931 in Argentinien geborene Komponist Mauricio Kagel sowohl die Übel der Kolonialgeschichte als auch die einförmigen Denkmuster einer eurozentrischen Sicht auf die Welt. Aus Anlass des 10. Todestages des Wahlkölners. 41 E. Karten: 221-2 84 00. Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

Foto: ADN Cultura

18 Uhr: Führung – Rheinboulevard Historische Spuren unter den Füßen, bietet die Treppenanlage einen Platz an der Sonne direkt am Wasser. 11 E. VHS-A120001. Anmeldung: 221-2 59 90. www.vhs-koeln.de

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Service

20 Uhr: Kabarett – Geheimnisvoll Das ewige Spiel zwischen den Geschlechtern: Verborgen im Wald liefern sich Nymphe Lisa Eckhart und der Finstere Förster Sven Kemmler ihre Wortgefechte. 21,50 E. Ticket: 221-9 64 44. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de 20 Uhr: MordsTheaterLesung Isabella Archan trägt aus ihrem neuen Krimi „Der Tod bohrt nach“ vor. Zahnarzt Dr. Leo löst Mordfälle auf seine Art. 15 E inklusive Cocktail. Hinterhofsalon, Aachener Str. 68. www.emons-verlag.de

Samstag, 22.9. 14 Uhr: Stadtrundgang – Hilde Domin „Nur eine Rose als Stütze“ hieß ein Gedichtband der Lyrikerin, die im Agnesviertel aufgewachsen war. Rund um St. Agnes geht es bis zum Rosengarten in Fort X. 10 E. Anmeldung: 24 82 65. www.frauengeschichtsverein.de

Sonntag, 23.9. 14 Uhr: Vortrag – Alte Apfelsorten Die Obstkundlerin Carina Pfeffer spricht über Äpfel, alte Sorten und ihren heutigen Nutzen. Mit Ausstellung und Apfelsafterzeugung. Eintritt frei. Info: 02203 / 35 76 51. Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1. www.sdw-nrw-koeln.de 15 Uhr: Veedelsführung – Eigelstein Erst gibt es kölsche Leckereien aus der Famillich-Küche, dann führt Edith Marschall durch den Eigelstein. Eintritt frei. Anmeldung 22 20 17 96. Café Famillich, Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

Montag, 24.9. 20.15 Uhr: Kabarett – Thomas Schreckenberger Wem kann man heutzutage noch vertrauen? Politikern? Den Medien? Und was ist mit dem eigenen Partner? Ab 24,20 E. Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen Theater, Große Neugasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

Dienstag, 25.9. 11 Uhr: Polizeisprechstunde An jedem letzten Dienstag im Monat berät die Polizei die Deutzer Anwohner. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de KölnerLeben Heft 4 | 18

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17 Uhr: Kalligraphie Übung mit Pinsel und Feder, um seine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Kostenlos. Anmeldung: 0151 / 50 61 95 00, Frau Helbig. Zeitgeist Kulturzentrum, Wiethasestr. 52. www.unser-quartier.de

Mittwoch, 26.9. 26.–29.9. Messe – Rehacare Unter dem Motto „Selbstbestimmt leben“ zeigen rund 900 Aussteller Hilfsmittel für alle Pflegebereiche, barrierefreies Wohnen und viele Mobilitäts- und Alltagshilfen. Mit Themenparks, Foren und Mitmachaktionen. 10–18 Uhr, So bis 17 Uhr. Tageskarte Senioren (65+) 8 E. Tickets: 0211 / 45 60 76 00. Messe Düsseldorf, Arena-Straße, Eingang Nord. www.rehacare.de 14 Uhr: Neu – Demenznetz Kalk Die bestehenden Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen werden bei Kaffee und Kuchen vorgestellt. Eintritt frei. Info: 98 45-782. Bezirksrathaus Kalk, Raum 901, Kalker Hauptstr. 247–273

Donnerstag, 27.9.

20 Uhr: Kabarett – Sagt wer? Lustig und schlau – das muss kein Widerspruch sein: Markus Barth denkt nun mal gerne nach. 25 E. Karten: 02263 / 69 59 73. Porzer Rathaussaal, FriedrichEbert-Ufer 64–70. www.stadt-koeln.de

Samstag, 29.9. 10–18 Uhr: Kölner Bildungsmesse Über 50 Aussteller bieten Service und Beratung für die – auch digitale – Weiterbildung, dazu gibt es ein Vortragsprogramm rund um die Möglichkeiten, lebenslang zu lernen. Eintritt frei. Gürzenich, Martinstr. 29–37. www.die-koelner-bildungsmesse.de

19 Uhr: WDR Happy Hour Bei diesem Konzert mit Werken von Beethoven sind Demente besonders willkommen. Alle anderen auch! 14,40/11 E. Anmeldung: 0157 / 88 34 58 81, Herr Schmauck-Langer. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www1.wdr.de/orchester-und-chor/

14 Uhr: Von der Pracht ins Milieu Der Rundgang führt durch das Eigelsteinviertel und taucht, alten Fotografien folgend, in die Stadt-, Bau- und Sozialgeschichte Kölns ein. 11/9 E. Anmeldung: 28 01. www.stattreisen-koeln.de

14 Uhr: Spieletreff für Jung und Alt Hier kann jeder vorbeikommen, der bekannte Gesellschafts-, Würfel- und Kartenspiele spielen möchte. Info: 87 54 85. Vingster Treff, Würzburgerstr. 11a. www.buergerzentrum-vingst.de

11 Uhr: Baumpilze – Die heimlichen Helfer? (Ausstellung bis 30.11., geöffnet sonn- und feiertags) Die Welt der Pilze ist vielfältig, besonders Baumpilze sind für das Ökosystem Wald von Bedeutung. Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1. www.gut-leidenhausen.de

Freitag, 28.9. 16 Uhr: Tanz auf dem Lenauplatz Ein Nachmittag für alle, die Spaß an Musik und Tanz haben. Eintritt frei! Bei schlechtem Wetter im Pfarrsaal St. Peter, Simarplatz. Info: 56 95 78 28, Frau Pfaff. Caritasverband Köln e. V. 15 Uhr: Brunnenführung Auf dem Spaziergang durch die Innenstadt werden verschiedene Brunnen besichtigt. Kostenlos. Info: 221-2 76 07. Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen vor Haus Neuerburg, Gülichplatz. www.stadt-koeln.de

Sonntag, 30.9.


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Ratgeber

Fotografieren mit dem Telefon „Probieren Sie doch einfach mal. Sie können nichts kaputt machen“, meint der Kölner Profifotograf Joachim Rieger und gibt hier wertvolle Tipps.

Das Original

Viele der modernen Smartphones bieten eine wirklich brauchbare Kamerafunktion. Ein großer Vorteil ist: das Handy hat man immer greifbar. Und wer kreativ fotografieren möchte, hat mittlerweile viele Möglichkeiten: Panoramaaufnahmen, Videos mit Slow-Motion- oder Zeitraffer-Effekt. Bilder in Schwarz-Weiß, Sepia oder anderen Farbtönen gehören zu den Standardfunktionen und sind recht simpel zu erstellen. Diese Funktionen finden Sie auf dem Bildschirm, sobald Sie die Kamera auf Ihrem

INFORMATIONEN ember photokina 25.–30. Sept bis 21 Uhr. Täglich 10–18 Uhr; Freitag esangebote, etwa Eintritt: Ein- und Mehrtag 65 Jahren) 10 Euro. Tageskarte für Senioren (ab www.photokina.de ber Prologue 8.–30. Septem sse finden zahlreiche Vor und während der Me Fototouren statt. Vorträge, Workshops und rgünstigtes photoTeilnehmer können ein ve Kulturbüro Rheinkina-Ticket erwerben. Info: 72 70. stil unter Tel. 0221 / 67 78 s oder auf Programm liegt stadtweit au ue.de www.photokina-prolog mit dem Sie wollen das Fotografieren den Sie auf: fin Smartphone lernen? Kurse www.koelnerleben.ko

eln

Smartphone eingeschaltet haben – entweder gleich sichtbar oder man kann sie im Menü (erkennbar an drei Balken oder einem Pfeil) oder über „Modus“ ansteuern. Dort erscheinen auch der Selbstauslöser, die Blitzfunktionen, verschiedene Filter und Bildformate. Sie merken: Da jede Smartphone-Kamera anders bedient werden will, können die Hinweise zu einzelnen Einstellungen hier nur allgemein gehalten sein. Die Belichtungskorrektur tut gute Dienste Zum Auslösen der Kamera bietet sich der Auslöser auf dem Display an. Man kann allerdings auch einen der Lautstärkeregler, also einen der Knöpfe am Gehäuse des Gerätes, verwenden. Dadurch lässt sich das Smartphone beim Auslösen ruhig und sicher halten. Grundsätzlich liefert die Kamera scharfe Bilder, ohne dass Sie eingreifen müssen, denn sie verfügt über einen Autofokus und eine Gesichtserkennung. Damit erreicht man in der Regel technisch einwandfreie Ergebnisse. Eine wichtige Funktion ist die Belichtungskorrektur. Spätestens bei Gegenlichtaufnahmen tut sie gute Dienste. Richten Sie Ihre eingeschaltete SmartphoneKamera einfach auf Ihr Wunschmotiv und tippen Sie das Objekt oder die Person auf dem Display an. Genau auf diese Stelle fokussiert die Kamera, dieser Bildteil wird scharf abgebildet. Darüber hinaus erscheint ein farbiger Kasten um das Motiv herum, daneben das Symbol einer Sonne. Wenn Sie jetzt die Sonne nach oben wischen, wird Ihr Bild heller, nach unten wird es dunkler. Bei manchen Smartphones kann erst nach dem Fotografieren die Belichtung korrigiert werden. KölnerLeben Heft 4 | 18


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Aktiviert wird sie etwa durch Tippen auf das Display, dann auf die Buttons „Bearbeiten“ und „Farbe“. Aber eine Handy-Kamera hat ihre Grenzen. Auf das Fotografieren in dunklen Räumen verzichtet man besser, es sei denn, man hat ein kleines Stativ und nutzt den Selbstauslöser. Und statt zu zoomen, gehen Sie einfach näher an Ihr Motiv heran. Das lohnt, denn Heranzoomen verursacht schnell verwackelte Bilder. Für noch mehr Kreativität Falls Sie beim Fotografieren mit dem Smartphone auf den Geschmack gekommen sein sollten, bieten Ihnen der „App Store“ für das iPhone beziehungsweise das IOS-Betriebssystem oder der „Play Store“ für alle Geräte mit dem Betriebssystem Android unzählige Zusatzfunktionen, sogenannte Applikationen oder kurz Apps. Damit können Sie etwa Filter für

Fotos

Bearbeitungen: links im VintageStil, in der Mitte ein Bildausschnitt, rechts mit höherer Farbsättigung

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-Benja

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Ratgeber

künstlerische Fotos verwenden, Bilder nachträglich bearbeiten oder Bildmontagen erstellen. Diese Apps sind oftmals kostenfrei oder für kleines Geld zu erwerben. Es gibt auch griffiges Zubehör. Dazu zählen kleine Aufstecklinsen mit Weitwinkel oder Teleeffekt. Diese sind mit einem Clip oder mit Magneten versehen und können ganz unkompliziert angebracht werden. Wer seine Fotos lieber künstlerisch in Alben und Fotobüchern verwendet, sollte bei seinem Handy grundsätzlich eine Auflösung wählen, die einen qualitätsvollen Ausdruck gewährleistet. Für ganzseitige Fotos empfiehlt sich, unter „Einstellungen“ (Rädchensymbol auf dem Display) die Auflösung auf 2048 x 1536 oder höher zu stellen. Um Ihre HandyKamera zu erkunden, nehmen Sie sich mal einen Nachmittag Zeit und probieren Sie in Ruhe! jr Anzeigen

Die Johanniter Seniorenhäuser 9 x in Köln

Sicher und selbstbestimmt Leben im freundlichen Pegewohnbereich oder in der Wohnung mit dem besonderen Service. Infos unter 0800 2999135 oder www.johanniter-stift.de

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Ratgeber – Medientipps

Blüten rausch

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Rote Wand

Foto: © Is

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Eric Midde

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Die Autorin Kerstin Erster Weltkrieg: In den Dolomiten tobt ein erbitGoldbach lädt zu 14 terter Stellungskrieg zwischen Österreich-Ungarn Streifzügen durch die und Italien. Gekämpft wird Mann gegen Mann Natur in und um Köln auf Felsvorsprüngen und Gipfeln, auf Skiern, mit ein. Jeweils steht eine Stichmessern, Karabinern und Handgranaten. Dad andere Pflanze im Mitzwischen sucht ein 15-jähriges Mädchen, als Junge telpunkt, die dort anverkleidet, seinen Vater. Packend ist, wie es sich in zutreffen ist. Die Rundder grausamen Männer- und Bergwelt durchschlägt, ert arten K 0 1 d n u wie es trotz Stumpfsinn, Verlust und Angst überafien wege führen an prächtig blühenden Blumenteplebt. Nach einer wahren pichen vorbei, zu intensiv Begebenheit. Eine Handyduftenden Sträuchern App zeigt die wichtigsten und Wiesen-Farbtupfern. Handlungsorte des Buches Der Reigen beginnt im Februar mit dem Krokusund die sichtbaren Spuren r e Band in Düsseldorf und endet im Oktober mit des Krieges in einer inters d auder Streifzüge ie d – ie d Herbstzeitlosen in der Urdenbacher Kämpe. Jede aktiven 3D-Karte sowie e Düft an. Wenn schende e u n ra in e S b ie d ddurch Informationen Wanderung wird bereichert un ie Zeit historische Fotos und Besprechen menmeere nicht nur d ist geologische ,die einland“ leckere Rezepte, n h e R ß e ri über die Pflanze, p im s e n. Von schreibungen, dazu gibt ütenrausch aus der Erd der Blume n e it e sp Z o n ie K d Beschaffenheit der Gegend, inklusiveeichen es Romanpassagen zum ch ersten ern auWegekarten n und die den zahlr änge, sond Einkehrmöglichkeiten ie w rg ie r z a te Anfahrtsbeschreibungen, dt p e S b mtZuhören. nan und eitlose, nim he Sonne z derungen ic st rl e rb e m H m sowie Geschichtchen. ​lschb r so – etwa die s übeergänzende em Kroku hreszeiten n. e Ja z n n a re fl P te David Pfeifer: r ä e lt d n der sp e in die We is e R hin zu Bote e in e Kerstin Goldbach: Die Rote Wand uf : Die Leser mit a obachtung Heyne Verlag, 19,99 Euro, e dbach dieBlütenrausch im Rheinland b n e m lu gen mit B enden nderunEuro, tensiv duft d Wa14,95 in n u u J. P.aBachem Verlag, auch als Taschenbuch und Hörbuch. App gratis. z e g i, e n ä rb o n Sp zierg Vielfalt awww.randomhouse.de ppichen v te ie n d e t verbindetISBN 978-3-7616-3124-9. m ig lu e B z den r als heinland“ tig blühen usch im R in der Natu l an prächwww.bachem.de ra h n o te w lü so B „ d inlan die fern.

Rhe urch rbtup rbtupfer d zen, die im Wiesen-Fa a n F a fl e P lb n e e g h h c ln. dländisc Garten Kö er ziehen si st n e in h g auch frem c n is se n e ta mB Forstbo keler nd. Mit de dendron im er Sistig-Kre o d d u finden si n o e h h R c r lä e d f den Grasf unt blüht umweht au hfläche. B d in w n e h abbiss ste nd Teufels die , über Töchter Helga und Eva „aufstiegsbetont“ heiraten. Mal richtig schwelgen? Ganz nostalgisch?PDann zensind n a fl r e nft d im Berlin u binden die Älteste rebelliert gegen die Strenge der die sechs Folgen über ensherkuSchöllak NamFamilie rsträuße z Doch te r u u z rä K , e h c is mit lswe Jahre genau richtig. Brau Catarina beispie der 50er n altenMutter ine LeserMutter und die Konventionen. Mikas Leidenschaft: e d se s, “ h ionen be c d u n a la in Bärl Rheals des Tanzschule. icht zu h im gilt treibt imgKrieg irkungeine uscMann kommen n Rock ’n’ Roll. Und irgendwie zwei Männer. Wird tenraIhr e lü B e rdernde W „ w n t re rg o ist sie froh, dass ou jüngeren nreissie nd Ruf der Familie ruinieren? Menschliche Bee uden en Tzwei vermisst. So zelnihre deen vers en zur A uch die ein b n Rezepti A a g . n n A se is it dürfnisse, gesellschaftliche Prüderie, rigide Moralfinden m diertem W n und fun reibungen h sc e b n e k vorstellungen und der Drang, sich daraus zu befreiStrec sführlichen ngen. zu n ä rg E en, sind in eine wunderbar authentische Szenerie e h ützlic chkeiten n eingebettet.​ dt anderer. W e ll a r fü nzauber nder Blüte ittler; Tel.:

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Die Serie kann man bis zum 10. März 2019 in der Mediathek des ZDF anschauen. Dort gibt es auch weiteres interessantes Material zu den Filmen. www.zdf.de/filme/kudamm-56 Die beiden Dreiteiler gibt es auch als DVD und Blu-ray, Laufzeit je 280 Min., ab 12,99 Euro im Handel.

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Leben in Köln

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Das Heu duftet, Kühe grasen auf der Weide, im Stall grunzt ein Schwein. Ein Ort des Glücks, nicht nur für Demente. Die Zunge des Kalbs ist rau und kitzelt auf der Hand von Anita Braun. „Tobi, das ist so wie damals in Bayern, wo wir mit Papa im Urlaub waren und du immer im Kuhstall geholfen hast“, sagt sie. Tobi ist ihr 40-jähriger Sohn. Er lächelt. Noch knapp drei Stunden zuvor hat Anita Braun ihn nicht direkt erkannt, als er sie daheim besuchte. „Da war ich wieder mal der nette junge Mann, der an der Tür geklingelt hat.“ Anita Braun ist an Demenz erkrankt. Vor gut zwei, drei Jahren fing es bei der heute 73-Jährigen an. Schnell wurde es schlimmer – dann erkannte sie Tobias nicht mehr. Der hat von Bekannten jüngst einen Tipp bekommen: „Fahrt mal nach Lohmar zu diesem Hof.“ Gemeint war das Bauerngut Schiefelbusch. Ein paar Meter von dem Kalb entfernt liegen ein paar Schweine in der Sonne im Stroh. Anita Braun beobachtet sie, dann fährt sie ihrem Sohn durchs Haar, krault den Nacken, dort wo die Tätowierung ist, die sie gar nicht so leiden kann. „Gefällt es dir?“, fragt er. „Es ist schön“, sagt sie. Das Bauerngut Schiefelbusch wird von Helga und Albert Trimborn betrieben. Seit Jahren ermöglichen sie Menschen einen Einblick in ihre Arbeitswelt. An bestimmten Tagen kommen nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen – beispielsweise Demenz. Viele Demente haben einen Bezug zur Natur Berührungen, Geräusche und Gerüche auf dem Hof – sie können Erinnerungen wecken, können Türöffner sein, weiß Änne Türke, Mitarbeiterin im DemenzServicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland. Zu Menschen mit Demenz werde über Emotionen ein Kontakt gesucht, sagt sie, welcher Schlüssel der richtige ist, sei aber individuell unterschiedlich. „Das orientiert sich sehr an der Biografie des KölnerLeben Heft 4 | 18

Foto: René Denzer

Erinnerungen zwischen Kalb und Kohl

Menschen.“ Allerdings hätten viele Menschen einen Bezug zu Natur und Tier, so Türke. Helga Trimborn beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema. Ausschlaggebend sei eine Fachtagung auf ihrem Hof gewesen. Menschen, die erkrankt sind, sollen sich auf dem Hof wohlfühlen. „Das tut auch den Angehörigen gut.“ Die Landwirtin weiß, was es heißt, einen Menschen zu pflegen. Ihre Mutter saß acht Jahre lang im Rollstuhl. Daher will sie auch weiterhin am Ball bleiben. Zum Abschluss ihres Besuchs gönnen sich Anita und Tobias Braun im Hof-Café Käsekuchen mit Rhabarber. „Das war wie ein kleiner Urlaub“, sagt er. „Ganz so wie damals mit Papa in Bayern, nicht wahr?“, sagt seine Mutter. Für einen Moment scheint nicht die Erinnerung vergessen, sondern nur eines: die Krankheit. ​ rde

INFORMATIONEN Kölner Demenzwochen 21. September bis 5. Oktober 201 8 www.koelner-demenzwochen.de Programmflyer liegen in den Bezirksrathäusern aus oder sind erhältlich beim Demenz- Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinla nd Tel. 02203 / 36 91-111 70 www.demenz-service-koeln.de Bauerngut Schiefelbusch Schiefelbusch 3, 53797 Lohmar Tel. 02205 / 835 54 www.bauerngut-schiefelbusch.de


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Leben in Köln

Kölner Köpfe – Stefan Löcher

Sind Sie waschechter Kölner? In der Tat, 1971 wurde ich im Krankenhaus Kalk geboren. Das Besondere war, dass dort mein Vater bei meiner Geburt dabei sein konnte, das war damals noch nicht sehr verbreitet. Ich bin der jüngste von drei Jungs, aufgewachsen in Brück in einer Sackgasse. Was hatten wir für Freiheiten, den ganzen Tag unterwegs sein. Zur Schule ging ich in Ostheim, das war ein riesiges Schulzentrum, 3.000 Schüler auf Haupt-, Realschule und Gymnasium unter einem Dach. Das gab oft Reibereien, ich habe mich aber beim Sport ausgetobt, Tennis, Fußball und Boxen. Wussten Sie nach dem Abitur, wie es weitergehen sollte? Ich hatte tausend Berufswünsche – vielleicht Jura studieren? Zum Glück kam erst mal die Zivildienstzeit, da habe ich ältere alleinstehende Menschen betreut, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden und Hilfe brauchten. Das war eine sehr schöne Erfahrung, denn man hatte Zeit für die alten Leute, anders als heute, und hat schon ein bisschen verdient. Während der Zeit habe ich schon mal in die Betriebswirtschaftslehre hineingeschnuppert, das habe ich dann auch in Köln studiert. Hatten Sie denn nie die Idee, Köln mal für eine Zeit zu verlassen? Nein, eigentlich nie, ich bin zu gern in Köln. Aber als Reiseleiter für Kinderfreizeiten des Katholischen Ferienwerks bin ich viel gereist. Nach dem Studium war ich dann über vier Jahre in einer bekannten Wirtschafts-

Foto: AMG Louis Bürk

Als Geschäftsführer der LANXESS arena lenkt er die Geschicke von Kölns größter Veranstaltungshalle stetig und unaufgeregt in den Erfolg. Ein Kölner von ganzem Herzen? prüfungsgesellschaft, ich brachte es bis zum Prüfungsleiter. Dann wollte ich mich verändern, ich unterschrieb bei einer großen Kölner Versicherung. Ein Kollege machte mich zeitgleich auf eine Stellenausschreibung der Kölnarena, wie sie damals noch hieß, aufmerksam. Ich habe mich dann als kaufmännischer Leiter beworben und eine Woche ernst mit mir gerungen, ob ich es machen sollte. Damals war die Arena in den roten Zahlen.

Hier sind Sie heute als Geschäftsführer. Und in den schwarzen Zahlen? Das Veranstaltungsgeschäft ist schwierig. Als ich 1999 antrat, waren wir noch zehn weitere Jahre von Insolvenz bedroht, aber seit 2008 geht es aufwärts. Ich muss zugeben, in diesen Jahren war ich von Work-Life-Balance weit entfernt, aber wie soll das auch gehen, solange kein Erfolg in Sicht ist? Seit zehn Jahren ist die Arena nun in ruhigerem Fahrwasser. Mit knapp 2,2 Millionen Besuchern bei 216 Veranstaltungen haben wir auch 2017 wieder einen Platz unter den fünf weltweit bestbesuchten Arenen belegt. Haben Sie denn Zeit gefunden, eine Familie zu gründen? Ja, 2006 habe ich geheiratet, meine Frau habe ich natürlich bei einer Veranstaltung, der Popkomm, kennengelernt. Ich bin absolut kinderverrückt, im selben Jahr kam unsere Tochter, 2008 unser Sohn zur Welt. Und auch wenn wir jetzt in Bonn-Beuel wohnen, fühlen wir uns durch und durch als Kölner! Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

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Heftvorschau Oktober/November 2018

Gut überwintern

Gut sehen

Gut sichtbar KölnerLeben Heft 4 | 18


Service

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Wichtige Telefonnummern Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst Tel. 221-9 12 77 klaus.roedder@stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, 3. Etage, Raum 060 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de www.muelheimer-senioren.kompass. koeln

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 107 jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Breite Str. 159 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz ehemals Vorbeugung Tel. 229-86 55 kriminalpraevention.koeln@ polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 4 | 18

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Opferschutz Tel. 229-61 61 VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de


Für Sie 6x in Köln vor Ort – die Seniorenzentren der SBK

Köln-Riehl

Köln-Dellbrück

Köln-Mülheim

Köln-Sülz

Köln-Buchforst

Köln-Bocklemünd/Mengenich

Zentrale: Boltensternstraße 16, 50735 Köln • 0221 777 555 22 • sbk-koeln.de

Kölnerleben August / September 2018  

Gut informiert älter werden! Raus aus der Stadt: Wohnmobile √ Leben in Köln: Stadtforscher √ Leben in Köln: Trauerzeit

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