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April / Mai 2017

KölnerLeben

Foto: E.G. Lüttgau Verlag

Das Stadtmagazin

Schlemmen mit Henning 20

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Fahrrad maßgeschneidert

Wo wilde Orchideen wachsen

Impfschutz regelmäßig auffrischen


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Liebe Leserin, lieber Leser!

Den Bombenangriffen auf deutsche Städte gingen die deutschen Bombenangriffe auf westliche Nachbarstädte voraus. Der Luftangriff der Legion Condor auf die baskische Stadt Guernica am 26. April 1937 war der erste Verstoß der deutschen Luftwaffe gegen das Kriegsvölkerrecht. Auch Rotterdam, Liverpool und Coventry wurden Opfer deutscher Bombenangriffe. In der Nachkriegszeit war es der Stadt Köln wichtig, ein Zeichen der Freundschaft und Völkerverständigung zu setzen. Die erste Städtepartnerschaft ging unsere Stadt im Jahr 1952 mit Liverpool ein. Heute ist Köln international mit 22 Städten verbunden – auch mit Rotterdam. Noch vor Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 1957 trugen solche freundschaftlichen Verbindungen zwischen Städten dazu bei, Deutschland in die europäische Wertegemeinschaft zurückzuführen und fest in der Europäischen Union zu verankern. Wenn wir in diesem Jahr der schrecklichen „Nacht der 1.000 Bomber“ gedenken, wissen wir, dass Erinnern an die Schrecken des Krieges nicht gegeneinander, sondern nur miteinander möglich ist. Auf diesem gemeinsamen Erinnern gründet die Europäische Union, die uns nach den Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts seit sechzig Jahren den Frieden garantiert. Frieden ist das höchste und wertvollste Gut, das aber auch besonders empfindlich und zerbrechlich ist und daher dauerhaft und gemeinschaftlich gepflegt werden muss. Dazu tragen nicht nur unsere Städtepartnerschaften bei, sondern auch der Kölner Rat der Religionen. Er hat sich bereits vor zehn Jahren in einer gemeinsamen Erklärung zum friedlichen und gleichberechtigten Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner verpflichtet und jeder Form von Diskriminierung, Terror und Gewalt eine klare Absage erteilt. In diesem Sinne arbeitet der Rat der Religionen mit allen Mitgliedern daran, den Frieden in Köln zu erhalten und zu festigen. Der Erhalt des Friedens bedarf unser aller Engagement!

Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln KölnerLeben Heft 2 |17

Foto: Danny Frede

In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 bombardierten gleichzeitig erstmals über 1.000 Bomber der britischen Luftwaffe Köln. Als „Nacht der Albträume“ hat sich dieser schreckliche Angriff tief in das städtische Gedächtnis eingeprägt.


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 5 MehrErleben mit KölnerLeben ������������������� 6 Kurz und knapp ������������������������������������������������� 8

Leben in Köln

Veedel: Riehl

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Riehl: Wo Silberrücken sich wohl fühlen  Österlich schlemmen mit Henning ������������ Ostern ohne Eier und Hasen? �������������������� Kölns dunkelste Vollmondnacht ����������������

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Ratgeber

Rad-Komfortkur ���������������������������������������������� 20

Aktiv für Köln

Die neue Seniorenvertretung ������������������ 25

Raus aus Köln

Topflos und wild ���������������������������������������������� 28

Gesund leben Osterbrauch

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Impfen – kein Kinderkram �������������������������� 30

Medien

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Kölsch

Verspreche �������������������������������������������������������� 33

Frau Alex und Herr Konrad 33 Rätsel

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Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 2, April/Mai 2017 Unter Goldschmied 6, 50667 Köln. www.stadt-koeln.de Redaktion und Veranstaltungskalender: Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb) Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Dr. Herbert Mück, Heiko Nigmann, Katharina Reiff Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Norbert Breidenstein (Grafik), Anja Jansen (aj), David Korsten (dk), Kirsten Nagel (Lektorat), Susanne Neumann (sn), Jürgen Schön (js), Sabine Voigt (Cartoon) Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21 50823 Köln, Tel. 0221 / 99 88 21-0 www.koelnerleben.koeln

Kalender

Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. 0221 / 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

Kleinanzeigen

Carola Schwarz, Tel. 02234 / 481 93 Mobil 0160 / 147 62 62 caro-koeln@t-online.de

April / Mai 2017 ���������������������������������������������� 36

Der 1000-BomberAngriff

Impressum:

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Zum guten Schluss

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­

Service

Aboservice: Tel. 0221 / 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Kölner Köpfe: Hartmut Heldt �������������������� 50

Wichtige Telefonnummern ������������������������ 51

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion.

Kölner Köpfe: Hartmut Heldt

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sind für beiderlei Geschlecht gemeint. KölnerLeben Heft 2|17


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Kölner Fahrradquiz

Sozialwahl 2017

Das Verkehrsdezernat der Stadt Köln veranstaltet das Quiz „Sicherheit beim Radfahren“, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Eine dreitägige Reise auf dem Rurufer-Radweg in der Nordeifel für zwei Personen (mit Gepäcktransfer), ein original Hollandrad oder eine Fahrradtasche warten auf Gewinner. Wer bis einschließlich 31. Mai 2017 alle zehn Quizfragen richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil. Ab dem 15. April geht es los. Teilnahmebogen unter 0221 / 221-2 80 60 anfordern oder online teilnehmen unter www.stadt-koeln.de/radfahren

Über 30 Millionen Rentenempfänger und Beitragszahler erhalten im Zeitraum vom 25. April bis 4. Mai die Unterlagen zur Sozialwahl 2017. Gewählt wird die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung. In diesem wichtigsten Organ der Selbstverwaltung entscheiden Versicherte, Rentner und Arbeitgeber über die Verwendung der Beiträge und die organisatorische Aufstellung der Rentenversicherung. Zur Wahl stehen keine Parteien, sondern zwölf Listen mit Kandidatinnen und Kandidaten, die selbst bei der Deutschen Rentenversicherung versichert sind. Nähere Informationen zum Wahlverfahren und den Listen sind über die kostenlose Telefonhotline 0800 / 31 05 2017 und unter www.sozialwahl.de abrufbar.

Frischer Online-Auftritt von KölnerLeben Unter dem Motto „Gut informiert älter werden“ findet man auf den neu gestalteten Internetseiten von KölnerLeben Wissenswertes und Unterhaltsames. Aktuelle Meldungen und viele zusätzliche Veranstaltungstipps ergänzen das gedruckte Magazin. Heft vergriffen? Kein Problem, die aktuelle Ausgabe liegt digital zum Blättern und Schmökern bereit. Auch alle früheren Ausgaben sind im Archiv vorhanden, natürlich auch als Hörversion. Der neue Internetauftritt ist – wie auch das Heft – von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e. V. (BAGSO) auf Herz und Nieren, also leichte Handhabung und gute Lesbarkeit, geprüft und ausgezeichnet. www.koelnerleben.koeln

Neues Diagnoseverfahren fürs Herz

Tag der Begegnung im Rheinpark

Im Krankenhaus Merheim setzen die Kliniken der Stadt Köln ein hochmodernes Untersuchungsverfahren ein, um die Ursachen von Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern zu erkennen. Das sehr schonende Rhythmia Mapping-System ermöglicht eine dreidimensionale Abbildung mit einer hundertfach höheren Präzision als bisherige Katheterverfahren. „Das neue Diagnose- und Therapieverfahren ist ein Meilenstein für die kardiologische Patientenversorgung in Köln“, erläutert der Klinische Direktor Prof. Dr. Horst Kierdorf. Bisher haben in Nordrhein-Westfalen nur vier Kliniken diese Technik. www.kliniken-koeln.de

Am Samstag, den 20. Mai setzt der Landschaftsverband Rheinland wieder ein starkes Zeichen für eine Gesellschaft ohne Barrieren. Ab 10 Uhr findet der Tag der Begegnung unter der Schirmherrschaft von Samuel Koch statt. Der querschnittsgelähmte Schauspieler wird auf dem größten inklusiven Familienfest Deutschlands für Menschen mit und ohne Behinderung anwesend sein. Auf zwei Bühnen und im Park werden allerlei Spiele, Spaß und Information geboten. Mit dabei ist auch der Circus Düxerelli aus dem Bürgerzentrum Deutz. Und KölnerLeben wird mit einem Stand vertreten sein. Das gesamte Programm wird wie jedes Jahr in Gebärdensprache übertragen. Der Eintritt ist frei. www.tag-der-begegnung.de

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Aktiv für Köln

Mehr erleben

Kultur & Reisen

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 17.4.2017

✂ TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 15.5.2017

KölnerLeben bietet Veranstalt an. Nutzen Sie unser Angebot

KölnerLeben tanzt! Herzlich willkommen zum Tanz-Vergnügen mit KölnerLeben! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer bietet KölnerLeben den bewährten TanzTee, bei dem alleine oder mit Partner getanzt werden kann. Ein Saal mit Parkett, Lichtanlage und hervorragender Akustik und eine Bar mit Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen und Genießen ein. KölnerLeben-Leser erhalten bei Vorlage des Coupons einen Rabatt. Tanz-Tee: Ostermontag, 17. April, und Montag, 15. Mai, jeweils um 14.30 Uhr. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. Infos: 0221 / 21 61 61. www.tanzbreuer.de

Kino im Odeon

Foto: Pandora Film Verleih

Foto: Pandora Film Verleih

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Dringend telefonische Kartenreservierung empfohlen unter 0221 / 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de Mittwoch, 12. April, 14.30 Uhr ZU GUTER LETZT Die einst erfolgreiche Geschäftsfrau Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat ihren Ruhestand bis ins letzte Detail geplant, ebenso ihren Nachruf. Die junge Journalistin Anne (Amanda Seyfried) soll ihn schon zu Harriets Lebzeiten verfassen. Doch niemand hat ein gutes Wort über sie zu sagen. Die kratzbürstige alte Dame beschließt, die eigene Biografie aktiv umzuschreiben. Nach zehn Jahren will sie sich mit ihrer Tochter versöhnen. Eine Reise, die alles verändern soll. Mittwoch, 10. Mai, 14.30 Uhr DIE SCHLÖSSER AUS SAND Eleanor ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres verstorbenen Vaters in der Bretagne zurückgekehrt. Sie muss es verkaufen; er hilft, es für potenzielle Käufer herzurichten. Als sie noch ein Paar waren, haben sie dort am Meer viele glückliche Sommer verbracht. Alte Gefühle und Sehnsüchte brechen auf. Doch die Maklerin schleust unentwegt Interessenten über das Anwesen. Und auch eine Nachbarin hängt ihren ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Eleanors Vater nach. KölnerLeben Heft 2|17


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mit KölnerLeben Das Stadtmagazin

ungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

Trampolin-Workshop

Foto: Fotoagentur Leu & Welter, Düsseldorf

Freitag, 19. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr Die schonende Bewegung auf dem Trampolin kann Rückenschmerzen lindern, Stürzen vorbeugen und den Beckenboden stärken. In diesem kostenlosen Workshop haben zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, das federweiche Minitrampolin kennenzulernen und unter Anleitung zu testen. Dank Haltestangen und weiterem Zubehör können auch untrainierte Menschen oder Personen mit Bewegungseinschränkungen mitmachen. Anmeldung erforderlich bis zum 5. Mai bei Bellicon unter 0221 / 88 82 58-0. Bitte bequeme Kleidung und ein Handtuch mitbringen. www.bellicon.com

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Mithilfe am Wahltag gesucht Anzeigen

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Am Sonntag, 14. Mai, ist Landtagswahl. Für die 800 Urnenstimmbezirke und das Briefwahlzentrum in der Kölnmesse werden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Wünsche zu Einsatzort, Team (zwei Personen) und Funktion wie Wahlvorstand, Schriftführung oder Beisitz werden berücksichtigt. Auf einer Schulung wird man vorab für die Aufgabe fit gemacht. Als Belohnung für den freiwilligen Einsatz für die Demokratie gibt es ein Erfrischungsgeld (ab 40 Euro). Interessenten müssen mindestens 18 Jahre alt sein, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und den Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Informationen beim Wahlamt unter 0221 / 221-2 19 50 oder per E-Mail: wahlhelfer@stadt-koeln.de

Ihr Veedelsfoto im neuen Wegweiser Kein Stadtteil gleicht dem anderen. Zeigen Sie uns Ihren Lieblingsort in Ihrem Veedel: Senden Sie uns ein Foto und beschreiben Sie mit einem Satz, warum Sie sich dort so wohl fühlen. Die schönsten und originellsten Fotos werden prämiert! Mit dem Einsenden der Fotos stimmen Sie einer unentgeltlichen Veröffentlichung der Bilder mit Nennung Ihres Namens in der Neuauflage vom „Wegweiser – Gut informiert älter werden“ zu. Fotos und Text mit Angabe des Stadtteils bitte auf einem Datenträger per Post an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder per E-Mail an: sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Die Fotodatei sollte ausreichend groß sein! Einsendeschluss: 30. April 2017

Duo: Besuchsdienst für Demente Familien im Kölner Süden, Südwesten und in der Innenstadt, die ihre an einer Demenz erkrankten Angehörigen zu Hause versorgen, können den Besuchsdienst Duo in Anspruch nehmen. Geschulte Freiwillige besuchen die Erkrankten für zwei bis vier Stunden. Angehörige werden so entlastet und gewinnen Zeit für sich selbst. Häusliche Betreuungsdienste wie Duo gibt es in allen Kölner Stadtbezirken. Informationen bei Duo – ASB Köln, Petra Hymer: 0221 / 660 07-1 97 KölnerLeben Heft 2|17


Foto: frank.domahs.photography

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Aktiv für Köln

Tauschrausch statt Kaufrausch Lust auf etwas Neues im Kleiderschrank? Und dabei etwas abgeben, das man nicht mehr trägt, aber auch nicht in den Kleidersack stecken mag? Das ist donnerstags ab 16 Uhr in der Modeecke möglich, die das Bürgerhaus Stollwerck jüngst im 50-plus-Bereich eingerichtet hat. Dort kann man nach Herzenslust in Kleidern, Röcken, Hosen, Schuhen, Modeschmuck, Taschen und Gürteln stöbern – und tauscht seine mitgebrachten gut erhaltenen Einzelstücke. Wer im großen Stil tauschen möchte, kommt zur „Swap Party“ am Sonntag, den 21. Mai, ab 15 Uhr. Informationen unter 0221 / 99 11 08-14. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Kölner geehrt Der Kölner Dieter Pannecke wurde mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit sein besonderes Engagement für die Belange der Kölner Senioren. Zehn Jahre, bis 2016, war er als Seniorenvertreter der Stadt Köln (SVK) tätig. Dort war er Sprecher im Bezirk Mülheim und stellvertretender Sprecher im Stadtvorstand. Durch regelmäßige Bürgersprechstunden und die fachkundige Teilnahme im Verkehrsausschuss kümmerte er sich um die Anliegen der Bürger. Seit 2012 war er zudem aktives Mitglied im Redaktionsbeirat von KölnerLeben. Darüber hinaus engagiert er sich seit 1997 im „Aktionskreis Dritte Welt Holweide“. Auch der Kölner Wassersportler Max Hoff ist ausgezeichnet worden: mit der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit er 2007 zum olympischen Kanusport wechselte, hat er sich unter anderem achtmal Titel bei der Europameisterschaft und sechsmal bei der Weltmeisterschaft geholt. Im vergangenen Jahr erkämpfte sich der Ausnahme-Athlet in Rio de Janeiro mit seinen Teamkollegen im Vierer-Kajak Olympia-Gold. KölnerLeben Heft 2 |17

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Leben in Köln

Foto: Volker Dennebier

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RIEH

Wo Silberrücken sich wohl fühlen Wenn es um Riehl geht, denkt man zuerst an Zoo und Flora. Aber der Stadtteil im Bezirk Nippes ist lebendig – für und mit Senioren allemal.

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Foto: dk

m Osten der Rhein, im Süden die Innere Kanalstraße, im Westen die Amsterdamer Straße und im Norden der Gürtel: Diese Grenzen umschließen den Stadtteil, in dem die meisten hochaltrigen Bürgerinnen und Bürger Kölns wohnen: Jeder zehnte Riehler ist über achtzig! Überhaupt wohnen in kaum einem anderen Stadtteil mehr Seniorinnen und Senioren, und fast die Hälfte von ihnen lebt auf dem Gelände der Sozial-Betriebe-Köln (SBK). Mit 500 seniorengerechten Wohnungen und 603 stationären Pflegeplätzen bieten die SBK ihren Bewohnern ein lebenswertes Zuhause fürs Alter. Wo jeder Dritte über sechzig Jahre ist, kommt dem Thema Lebensqualität mit seinen besonderen altersgemäßen

Anforderungen eine große Bedeutung zu. Daher arbeitet Natascha Mark (SBK) seit März 2016 als Quartiersentwicklerin in Riehl. Sie setzt sich dafür ein, dass die Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. „Die Voraussetzungen dafür sind hier sehr gut“, sagt Mark. Grundsätzlich seien die Menschen sehr zufrieden. Dennoch könne man einiges verbessern. „Manche ältere Menschen wissen zum Beispiel nicht, dass die Angebote der SBK allen offen stehen – nicht nur den Bewohnern.“ Wichtig sei es daher, dass alle Senioren in Riehl von den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten erfahren und dass die unterschiedlichen Initiativen sich besser austauschen. Manchmal gehe es auch um kleinere, aber für die Lebensqua-

Hans-Ludwig Klein (79) „Die medizinische Versorgung ist fantastisch, hier gibt es viele Ärzte. Schon vor vierzig Jahren habe ich mich um eine Wohnung bei den SBK bemüht. Heute bin ich froh, dass das auch geklappt hat!“


Foto: Volker Dennebier

Leben in Köln

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Yvonne Strunk (68) „Die Nähe zum Rheinufer ist traumhaft. Aber Radler und Fußgänger kommen sich auf manchen Wegen gefährlich nahe – ich habe Angst, dass da mal was passiert!“

lität wichtige Verbesserungen. So hätten viele Riehler den Wunsch nach einem Drogeriemarkt geäußert. Solch ein Laden fehle tatsächlich auf der Stammheimer Straße, bestätigen zahlreiche dort befragte Passanten.

Foto: dk

Im grünen Riehl lassen es sich viele Senioren gut gehen.

Offenes Angebot, gute Versorgung Das kleine Zentrum für Einkäufe in Riehl liegt nur wenige Gehminuten von den SBK entfernt. Bis auf den erwähnten Drogeriemarkt gibt es hier beinahe alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, kleine Einzelhändler und Handwerksbetriebe. „Das ist sehr praktisch. Vor allem, wenn man wie wir nicht mehr so gut zu Fuß ist“, sagt eine 75 Jahre alte Anwohnerin. Neben den Cafés und Bäckerläden auf der Stammheimer Straße ist der Riehler Wochenmarkt ein wichtiger Veedelstreffpunkt. Hier begegnen die Riehler mittwochs und samstags Bekannten und halten zwischen Obst- und Gemüsetheke, dem Käsewagen und vielen anderen Marktständen ein Schwätzchen. Auch Kölner aus anderen Stadtteilen bummeln an Markttagen regelmäßig über die Allee am Riehler Gürtel. „Ich bin wegen des Pferdemetzgers hier“, sagt etwa Herbert Meier (67) aus Niehl. „Bei uns gibt es solche Läden einfach nicht mehr.“ Unkompliziert Barrieren beseitigen Die Gewerbetreibenden sowie einige Privatleute haben sich 1989 zur Riehler Interessengemeinschaft (RIG) zusammengeschlossen. Alle Bürgerinnen und

Bürger können ihre Anliegen und Vorschläge notieren und in den hölzernen Briefkasten einwerfen, der vor dem Laden von Karl-Heinz Lanz angebracht ist. Der Malermeister ist Vorsitzender der RIG und wohnt seit über 40 Jahren im Veedel. „Meistens kommen die Menschen einfach zu mir herein und erzählen, was sie auf dem Herzen haben“, sagt er. Kleinere Probleme ließen sich ganz unkompliziert regeln. Versperren beispielsweise Abfalltonnen den Senioren beim Überqueren der Straße die Sicht, schaffe schnell jemand Abhilfe. Für anderes brauche es mehr Zeit, sagt Lanz und nennt die Barrierefreiheit. So sei etwa die Haltestelle Slabystraße – unmittelbar am SBK-Gelände gelegen – nur über Treppen zu erreichen. Einen Aufzug oder Rolltreppen suche man dort vergebens. „Damit befasst sich aktuell eine Projektgruppe“, sagt der RIG-Vorsitzende. „Die Betroffenen gehen durchs Veedel und dokumentieren alle Stolperfallen.“ Das findet auch eine Spaziergängerin sehr wichtig, auch wenn sie selbst noch gut zu Fuß sei. „Ich genieße die Rheinauen, auch Zoo und Flora besuche ich häufig“, sagt die Siebzigjährige. Dorthin zieht es auch Menschen aus anderen Kölner Stadtteilen und von außerhalb, besonders an den Wochenenden. Diese Publikumsmagnete tragen viel zum hohen Erholungswert und zur Lebensqualität in Riehl bei – darin sind sich Bewohner, Besucher und Touristen einig. dk

Riehl in Zahlen (in Klammern zum Vergleich immer kleinster und größter Wert in der Stadt Köln; Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand: 31.12.2015) Fläche: 2,39 Quadratkilometer (Mauenheim 0,49 / Eil 16,25) davon Erholungsflächen: 26 Prozent (Immendorf 0,9 / Höhenberg 43,3) Einwohner: 11.623 insgesamt

Einwohner je Quadratkilometer: 4.863 (Roggendorf 299 / Neustadt-Süd 13.596) Alter: 3.918 (33 Prozent) älter als 60 Jahre (Ehrenfeld: 15,3 / Heimersdorf 34,5) Alle für Senioren wichtigen Adressen sind erhältlich beim Beratungstelefon für Senioren: Tel. 0221 / 221-2 74 00 Das Veedel im Internet: www.unser-quartier.de/koeln-riehl


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Leben in Köln

Österlich schlem An Ostern bekocht der Sänger der kölschen Band „Höhner“ seine Familie und Freunde. Sein Lammgericht lässt sich mit einer Vorspeise und einem Nachtisch zu einem Feiertagsmenü verfeinern. Für alle, die es süß mögen, empfiehlt er sein Lieblingsgericht, mit dem er sich von seiner Mutter, Susanne Krautmacher, gerne verwöhnen lässt:

Mamm’s Dampf-Nudele sich das Volumen verdoppelt hat. Teig mit den Händen kräftig durchkneten, dann zu einer Rolle formen. In zwölf gleich große Stücke schneiden.

Foto: E.G. Lüttgau Verlag

Zutaten für 12 Hefeklöße: 30 g Hefe 1 TL Zucker 1/4 l Milch 500 g Weizenmehl 2 Eier 30 g Butter 1 TL Salz Zitronen-Aroma

Die Teile zu kleinen Kugeln formen und auf bemehlter Fläche abgedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen.

400 Gramm Mehl in eine Rührschüssel sieben. Die Die Dampf-Nudeln im WasHefe in eine kleine Kuhle serdampf garen. Dazu einen hineinbröckeln und mit 50 großen Kochtopf etwa zu Milliliter lauwarmer Milch einem Drittel mit Wasund 1 Teelöffel Zucker verser füllen. Ein Küchentuch mengen. Den sämigen Hestramm über den Topfrand fe-Ansatz mit etwas Mehl spannen, mit Kordel oder bestäuben, die Schüssel mit Bast befestigen. Wenn das einem Tuch abdecken und Wasser kocht, 4 bis 5 Hean einem warmen Ort gut feklöße auf das Tuch geben 30 Minuten gehen lassen. Weiter geht es, wenn der und mit einer großen Metallschüssel abdecken. Etwa Hefe-Ansatz leichte Risse bekommen hat. 15 Minuten garen. Die Klöße auf Tellern anrichten und sofort mit zwei Gabeln aufreißen, damit der Eier, drei Tropfen Zitronen-Aroma, restliche Milch Dampf entweichen kann und die Klöße nicht zusamund Butter (beides warm) hinzufügen und so lange menfallen. mit einem Kochlöffel – unter vorsichtiger Zugabe des restlichen Mehls – schlagen, bis die Masse Blasen Je nach Geschmack mit ausgelassener (brauner) Butwirft. ter, eingemachten Pflaumen, Mirabellen oder Stachelbeeren, Vanillesoße mit Mohn oder Früchten der Teig zu einer Kugel formen, auf bemehlter Fläche Saison anrichten. Mamm’s Dampf-Nudele schmecken nochmals abgedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen, bis auch kalt.

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Leben in Köln

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men mit Henning Lammkuttlet met Jemös-Risotto un Speck-Bunne 200 g Prinzessbohnen 4 Scheiben Speck 1 Zwiebel 60 ml Olivenöl 600 ml Gemüsebrühe Salz und Pfeffer

Gemüse waschen, putzen und alles, außer den Prinzessbohnen, in kleine Würfel schneiden (4 Millimeter Kantenlänge). Prinzessbohnen auf eine Länge bringen. Gemüse und Zwiebel in heißem Öl kurz andünsten. Risottoreis hinzugeben. Gemüsebrühe angießen und circa 20 Minuten leicht köcheln, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Gelegentlich umrühren.

geschlossenem Deckel bissfest garen. In vier Portionen aufteilen und jede Portion mit einem Streifen Speck einwickeln. Die Speckmäntelchen in der Pfanne von allen Seiten kross ausbacken.

u Verlag . Lüttga Foto: E.G

Prinzessbohnen in einer Pfanne kurz in heißem Olivenöl schwenken, mit etwas leicht gesalzenem Wasser ablöschen und circa 5 Minuten bei

Foto: E.G. Lüttgau Verlag

Zutaten für 4 Personen: 12 Lammkoteletts (in Kräutern mariniert) 300 g Risottoreis je 1/2 rote, grüne und gelbe Paprika 2 Möhren 1 kleine Zucchini 100 g Zuckererbsenschoten, in Rauten geschnitten

Lammkoteletts ebenfalls in heißem Öl scharf anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen. Tipp: Das Risotto mit einem Anrichtring (gibt es in verschiedenen Formen) oder einer kalt ausgespülten Kaffeetasse auf die Teller geben.

KölnerLeben verlost je 3 Exemplare des abgebildeten Kochbuchs und von „Kölsche Tapas – Kleine Leckereien nach Kölscher Art“ im Set mit der original Dom-Ausstechform. Sie bieten leckere Rezepte, der italienischen und spanischen Küche entlehnt, aber mit kölschem Pfiff angemacht. Postkarte mit dem Stichwort „Henning“ bitte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder per E-Mail an: sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 30. April 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Leben in Köln

www.pastry.de, Foto: Susanne Neumann

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Osterhasen hat jeder „zum Fressen“ gern – wie diesen aus Marzipan, den Patissier Stephan Bollig eigens für KölnerLeben angefertigt hat.

Ostern ohne Eier

und Hasen?

Undenkbar! Es gibt einfach Traditionen, die alles überdauern. Und dabei Jung und Alt viel Freude bereiten. Hannelore Müller weiß noch ganz genau, wie sie den Glauben an den Osterhasen verlor. „Ich muss so sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein“, erzählt die heute 68-jährige Pulheimerin. Bei einem Osterspaziergang durch den Wald habe sie gesehen, dass der Vater alle paar Meter die kleinen Schokoladeneier auf den Weg fallen ließ, die ihr kleiner Bruder und sie aufsammelten. „Ich war so enttäuscht, dass mein Vater das war und nicht der Osterhase“, erinnert sie sich. Heute spielt sie selbst den Osterhasen, für ihre Enkelinnen Emilia und Luisa. Die beiden Mädchen sind neun und zwölf Jahre alt und freuen sich jedes Jahr aufs Neue, am Ostermorgen im Garten der Großeltern auf Eiersuche zu gehen – auch wenn sie schon wissen, dass nicht der Osterhase sie versteckt hat. Eine evangelische Erfindung Wo der Osterhase eigentlich herkommt, ist nicht sicher geklärt. Belegt ist, dass es bereits im 17. Jahr-

hundert in evangelischen Familien Brauch wurde, Ostereier zu verstecken und die Kinder danach suchen zu lassen. „Es könnte ja sein, dass sich ein evangelischer Pfarrer Gedanken darüber gemacht hat, wie er seinen Kindern die Sache mit den Eiern erklärt, ohne das katholische Fasten zu thematisieren“, überlegt die Volkskundlerin Dagmar Hänel, Leiterin der Abteilung Volkskunde im Institut für Landeskunde des Landschaftsverbandes Rheinland, zur Erfindung des Osterhasen. Denn die Katholiken durften in der 40-tägigen Fastenzeit nach Aschermittwoch keine Eier und Eierspeisen essen. Und so gab es an Ostern schon deshalb immer besonders viele Eier. Lange Zeit musste sich der Osterhase noch der Konkurrenz anderer tierischer Eierboten wie Huhn, Fuchs, Storch und Kuckuck erwehren. Erst im 19. Jahrhundert sei der vermenschlichte Hase durch Postkarten und Bücher wie die „Häschenschule“ enorm populär geworden, erzählt Dagmar Hänel. Und das vor allem KölnerLeben Heft 2|17


Anzeige Foto: Susanne Neumann

Schon seit dem Mittelalter werden Ostereier verziert. Dabei sind der Kunstfertigkeit keine Grenzen gesteckt: So appliziert Kunsthandwerker Helmut Meister winzige Perlen auf Eier. 20.000 passen auf das Ei eines Nandus.

im städtischen Raum, der überwiegend protestantisch war. Eine Erklärung dafür, dass sich der Hase überregional durchsetzte, mag auch sein, dass man ihn mit Fruchtbarkeit in Verbindung bringt. Und das, obwohl es sich – biologisch betrachtet – um eine Verwechslung handelt: Als besonders fruchtbar gilt eher das Kaninchen. Das Ei war vor dem Hasen da Das Ei spielte im Gegensatz zum Hasen immer schon eine Rolle zu Ostern. Nicht nur in der christlichen, sondern auch in anderen Kulturen symbolisiere das Ei Leben, Auferstehung und Fruchtbarkeit, erklärt Dagmar Hänel. „Da ist so ein Ding, das ist kalt wie ein Stein und rund. Und wenn man lange genug wartet, dann kommt etwas Lebendiges heraus.“ So versinnbildlicht das Ei von jeher auch die Auferstehung Christi, die die Christen zu Ostern feiern. Schon im FrühKölnerLeben Heft 2 |17


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Foto: Susanne Neumann

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Hoch konzentriert bemalen Emilia und Luisa Trötschel bei ihrer Oma Hannelore Müller die Eier, die an Ostern Strauß und Tisch schmücken werden.

christentum wurden Eier rot gefärbt und verschenkt. Die rote Farbe habe das Blut, das Christus für die Menschen vergossen hat, symbolisiert, aber auch das Königliche. „Eine Ursache für die Tradition des Eierfärbens mag auch sein, dass das Ei länger haltbar ist, wenn es gekocht und gefärbt ist“, wie Dagmar Hänel ergänzt.

Wenn Luisa und Emilia vor Ostern bei Oma und Opa Eier ausblasen und anschließend bunt bemalen, dann pflegen sie also auch eine jahrhundertealte christliche Tradition. „Es ist schön, diese Traditionen weiterzuführen“, findet auch Eva Steinhilper aus Köln, die Ostern ebenfalls mit Kindern, Enkeln und versteckten Eiern feiert: „Weil alle Generationen es gemeinsam machen und Familientraditionen, die Spaß machen Freude daran haben.“ Auch ihr Vater versteckte für Im 12. Jahrhundert wurde die kirchliche Eiersegnung sie Eier, als sie ein Kind war – in ihrer Etagenwoheingeführt. „Damit wurden die Ostereier religiös auf- nung in der Südstadt. „Manchmal hat er sie einfach geladen“, erklärt sie. „Und wenn man sie weitergibt, irgendwo hingelegt, wo sie gar nicht versteckt wadann gibt man auch den Segen weiter.“ Schon damals ren“, erinnert sich die 62-Jährige und lacht. „Diese verzierte man die Eier bunt und vielfältig, um sie als Eier haben wir dann schon mal übersehen, weil wir besonders zu kennzeichnen. damit nicht gerechnet haben.“ sn

Der Kölner feiert Posch Das christliche Osterfest taucht bereits in historischen Quellen aus dem 2. Jahrhundert auf. Es entwickelte sich parallel zum jüdischen „Passah“- oder „Pessach“-Fest, das an den Auszug der Juden aus Ägypten und ihre Befreiung erinnert. Vom jüdischen Wort „Passah“ stammt auch das kölnische Wort „Posch(e)“ für Ostern ab. „Op Kölsch jesaat“ heißen Ostereier folglich „Poscheier“ und der Osterbrauch ist der „Poschdachsbruch“.

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Foto: Bettina Bormann

Foto: Bettina Bormann

Leben in Köln

Foto: Petra Metzger

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Mehr oder weniger offensichtlich finden sich noch Kriegsspuren in Köln: der Hochbunker in der Körnerstraße, die zerstörte Kirche St. Alban und die Baulücke am Zülpicher Platz.

Kölns dunkelste Vollmondnacht Bomberangriffe waren für die Kölner „Nachtroutine“. Doch was in der Nacht zum 31. Mai 1942 – also vor 75 Jahren – geschah, hatten sie noch nicht erlebt: den bis dahin größten Luftangriff der Alliierten auf eine deutsche Stadt.

W

ährend des Zweiten Weltkrieges waren die Luftschutzkeller und Bunker das zweite „Zuhause“ der Kölner. „Spannend“ seien dort die Nächte gewesen, erinnert sich Ludger Nagelschmidt. Auch der „1000-Bomber-Angriff“ ist dem damals 12-Jährigen so im Gedächtnis geblieben. Angst habe er

nicht gehabt, versichert er. Einzelheiten aus der Vollmondnacht zum 31. Mai 1942 weiß er nicht mehr, aber das Erschrecken und die Verzweiflung über die verheerenden Folgen des Angriffs sind ihm auch heute noch gegenwärtig. In dieser Nacht warfen 1.096 englische Bomber fast 50.000 Bomben über Köln ab: 925 Tonnen Brand-

bomben und 540 Tonnen Sprengbomben. Nach einem Bericht der Kölner Polizei vom 14. Juli 1942 wurden dadurch 12.840 Häuser beschädigt, 3.300 davon waren total zerstört. 41.640 Wohnungen waren in Mitleidenschaft gezogen, 13.010 auf Dauer unbewohnbar geworden. 469 Menschen starben, 5.027 wurden verletzt und KölnerLeben Heft 2|17


Leben in Köln einmal beim Gang über den Roncalliplatz an der Nordost-Ecke des Dom-Hotels das Gitter mit der Aufschrift „Mannesmann-Luftschutz“ aufgefallen? Hier war einst der Notausstieg für den Luftschutzkeller. Kaum einer weiß mehr über diese verborgenen Kölner Kriegsrelikte als Robert Schwienbacher. Der Vorsitzende des Instituts für Festungsgeschichte hat in einem Buch Hinweise auf Luftschutzkeller gesammelt. Weiße Pfeile oder Kreise wiesen damals auf Schutzräume hin. An einigen Häusern gibt es sie noch, unbeachtet wie die Spuren von Granatsplittern. Mit seiner Dokumentation will Schwienbacher sie als mahnende Erinnerungen erhalten.

45.132 obdachlos. Bis Kriegsende forderte der andauernde Bombenkrieg 20.000 Menschenleben, die Stadt wurde zur Trümmerwüste. Relikte – wider das Vergessen Was erinnert heute noch an diese Zeit? Unübersehbar sind noch 24 der einst 28 Hochbunker. Der in der Körnerstraße vermittelt noch etwas von dem Schrecken, den die Schutzsuchenden in den dunklen, stickigen Räumen durchlebten. In Nippes und Vingst wurden sie zu Wohnungen umgebaut, der Mülheimer wurde zum „Kulturbunker“. Auch hinter der großen Spiegelfassade am Breslauer Platz steckt ein Bunker. Die Raiffeisenbank nutzt ihn als Lager. Vom ursprünglichen „Inhalt“ wissen heute nur noch wenige. Man sieht eben nur, was man weiß. Wem ist zum Beispiel schon KölnerLeben Heft 2 |17

Wie „Zahnlücken“ im Stadtbild Langsam verschwinden auch die Baulücken, die Bomben gerissen haben. „Nur zögernd“ wurden sie nach 1945 beseitigt, beklagte 1963 ein Bericht der damaligen „Stelle für Baulückenschließung im Amt für Wohnungsbauförderung“. 3.500 bis 4.000 „baureife Trümmergrundstücke im Stadtgebiet“ benannte der Bericht. Weitere 1.800 bis 2.000 „mindergenutzte“ Grundstücke hatten nur Teilaufbauten. Darüber wird heute kein Buch mehr geführt. Doch einige „mindergenutzte“ Grundstücke gibt es noch, etwa am Chlodwigplatz oder am Zülpicher Platz: im Erdgeschoss ein Geschäft, darüber eine Wohnung, umrahmt von mehrstöckigen Häusern – ein bestenfalls pittoresker Anblick. Ein anderes Kriegsrelikt wird den Kölnern noch lange erhalten bleiben: Bomben-Blindgänger, die immer wieder bei Bauarbeiten gefunden werden. Während ihrer Entschärfung müssen oft in weitem Umkreis Häuser geräumt werden. Spätestens dann werden auch viele lang verdrängte Erinnerungen wieder wach. js

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Epochaler Luftangriff „Der ‚1000-Bomber-Angriff ‘ stellte eine neue Dimension des Luftkriegs dar. Zum ersten Mal überhaupt wurde ein solcher Angriff auf eine Stadt geflogen. Mit dem Angriff begann für die Kölnerinnen und Kölner eine neue Zeitrechnung, und das Ereignis grub sich tief in ihr Bewusstsein ein.“ Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums

Bildband „Bilder einer Stadt im Nationalsozialismus. Köln 1933–1945“ Rund 1.600 Bilder belegen, wie sehr der Nationalsozialismus das Leben der Menschen in Köln prägte. Bislang unveröffentlichte, oft private Bilder zeigen offizielle Inszenierungen der Macht. Und gewähren auch sehr persönliche Einblicke in das Alltagsleben im Krieg. Herausgegeben von Dr. Werner Jung. Emons Verlag 2016, 29,95 Euro. ISBN 978-3-7408-0014-7


Ratgeber

Foto: Kay Tkatzik

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Rad-Komfortkur Ob eine Radtour durch die Frühlingssonne oder eine kurze Fahrt zum Supermarkt: Nur wenn das eigene Rad wie angegossen passt, macht das Fahren Spaß. Oft reichen ein paar technische Kniffe, damit alles wie geschmiert läuft.

„D

reimal bin ich mit meinem alten Fahrrad schwer gestürzt“, erzählt Klaus Fischer, 76 Jahre, aus Köln. Der ehemalige Kapitän der Handelsmarine hat Gleichgewichtsstörungen, doch an den Nagel hängen wollte er das Radfahren deshalb nicht. Also suchte Fischer einen Kölner Fahrradfachhändler auf und ließ sich beraten. Er entschied sich für ein kippstabiles Dreirad und bewahrt sich damit ein großes Stück Aktivität in seinem Leben. Der Fachhändler hat alles auf Fischers Ansprüche hin angepasst: Ein gefederter Sattel schont den Rücken, eine Anpassung der Zahnkränze erhöht die

Trittgeschwindigkeit, ein Elektromotor erleichtert ihm das Treten in die Pedale. Bei einer Breite von 90 Zentimetern wird es mit dem Dreirad manchmal eng auf dem Radweg. Fischer hat sich schlau gemacht und erfahren, dass er in diesem Fall auf die Fahrbahn ausweichen darf. Damit die Autofahrer ihn besser wahrnehmen, lässt er sich einen Blinker nachrüsten. „Die Artenvielfalt an Rädern war noch nie so hoch wie heute“, sagt Gunnar Fehlau, Radexperte beim Pressedienst Fahrrad. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass unter den Tausenden von Rädern das KölnerLeben Heft 2|17


Ratgeber

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Wenn es wie angegossen passen soll, ist nicht nur eine gute Beratung wichtig. Keine Entscheidung ohne Probefahrt, am besten über eine längere, abwechslungsreiche Strecke!

Passt mein altes Rad noch? „Das Rad ist wie ein Stützstrumpf, eine Krücke oder eine Bandage“, erklärt Fehlau. „Es stützt und hilft, wo es nötig ist, ohne auszubremsen.“ Wenn im Alter also körperliche Einschränkungen hinzukommen, dann lautet die Frage nicht: Bin ich noch fürs Rad geeignet? Sondern vielmehr: Passt mein Rad noch zu mir? Das Fahrrad muss sich an die Bedürfnisse des Einzelnen anpassen. Für ältere Menschen stehen in der Regel Komfort und Sicherheit im Mittelpunkt, weniger Tempo oder Sportlichkeit. Wer beispielsweise vor zwanzig Jahren noch mit dem tiefen, geraden Lenker glücklich war, dem bereitet heute die sportliche Haltung womöglich Schmerzen im Rücken. Um wieder beschwerdefrei zu fahren, muss nicht immer das neue, hochpreisige Rad her. Manchmal erleichtert auch eine einfache Nachrüstung am alten Modell die Fahrt. Gegen Rückenbeschwerden kann schon eine aufrechtere Haltung durch einen anderen Lenker und einen höheren Vorbau helfen. Nicht nur eine Veränderung in der Höhe, auch ein geringerer Abstand zwischen Lenker und Sattel lässt die Fahrt unter Umständen wieder zum Genuss werden. Man kann übrigens selbst überprüfen, ob die Sattelhöhe stimmt: Auf dem Sattel sitzend, wird die Ferse auf das Pedal gestellt, das am tiefsten Punkt steht. Die Höhe ist richtig eingestellt, wenn das Kniegelenk durchgedrückt ist. Schont Gelenke: Federung Um das Rad komfortabel und gelenkschonend zu besteigen, ist ein tiefer Einstieg eine große Hilfe. Spätestens bei Hüftbeschwerden erleichtert er das Aufsteigen aufs Rad enorm. Eine Federung des Sattels mildert außerdem Stöße, die durch Bordsteinkanten oder Straßenlöcher verursacht werden. Gepflasterte Wege und Schienen sind weitere Stolperfallen für Radfahrer. Mit breiten Reifen lassen sich diese Hindernisse sicherer nehmen. Mit dem richtigen Luftdruck haben sie sogar einen Federungseffekt und rollen besser. Abzulesen ist der Luftdruck auf der Seitenwand des Reifens. Der Von-bis-Wert ist in bar oder PSI angegeben (1 bar gleich 14,5 PSI). Abhängig KölnerLeben Heft 2 |17

Foto: privat

Richtige für einen dabei ist.“ Es gibt ständig Innovationen und technische Kniffe, die das Radfahren komfortabler gestalten – auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Behinderungen.

Klaus Fischer ist auf drei Räder umgestiegen, um ein Mehr an Sicherheit und Komfort zu genießen. Das hat er nie bereut.

ist er zudem von der Bauart des Fahrrads und dem Körpergewicht des Radelnden. Regelmäßig kräftig aufpumpen und mit dem Daumen fühlen, ob sich die Reifendecke hart gespannt anfühlt, ist die beste Methode. Gelenkschonendes Fahren bedeutet im Übrigen auch schaltfreudig fahren. Denn zu schwere Gänge setzen den Kniegelenken zu. Nabenschaltungen haben bis zu 14 Gänge und lassen sich mit nur einem Schalthebel und auch im Stand an der Ampel komfortabler bedienen als die Kettenschaltung. „Außerdem verhindert man so zu langsames Treten“, weiß Stephan Behrendt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC). Denn wer mit zu niedrigem Tempo und geringer Tretfrequenz fährt, verliert mit dem Rad schneller das Gleichgewicht. Für alle, denen der Schulterblick im Straßenverkehr schwerfällt, schafft ein Rückspiegel am Lenker Abhilfe. „Rückspiegel, Klingel und reflektierendes Material erhöhen die subjektive Sicherheit“, bestätigt der Experte Gunnar Fehlau. „Und wer sich sicher fühlt und ergonomisch gut sitzt, kann sich besser auf den Verkehr konzentrieren.“


Foto: fotolia.com

Wer gerne zu zweit unterwegs ist, nimmt das Tandem – so bleibt niemand auf der Strecke, wenn Radfahren nicht mehr so leicht fällt.

Sicherer fühlen sich viele ältere Radfahrer, wenn sie auf dem Sattel sitzend mit beiden Füßen den Boden erreichen. Wegen ihres stark nach hinten geneigten Sattelrohrs klappt das bei Holland-Rädern. Bei allen anderen Radtypen ist es allerdings kaum möglich, mit den Füßen auf den Boden zu gelangen, ohne aus dem Sattel zu gehen oder das Fahrrad seitlich zu kippen. Eine Zwischenlösung bietet die automa-

tische Sattelstütze: Per Knopfdruck lässt sich der Sattel vom Lenker aus während der Fahrt höher oder niedriger fahren – eine Erfindung, die vor allem im Radsport genutzt wird. Mehr Komfort bieten außerdem große Pedale, da sie dem Fuß viel Halt geben. Das Angebot an Pedalen ist vielfältig: Fußschalen mit Fixiermöglichkeiten kommen beispielsweise häufig bei Liegedreirädern zum Einsatz.

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Ratgeber Dreiräder mit zwei Hinterrädern oder zwei Vorderrädern sind für Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder Behinderungen eine sichere Lösung. Zwei Hinterräder bieten fahrtechnische Vorteile, mit zwei Vorderrädern lässt sich die Breite einer schmalen Durchfahrt besser einschätzen. Die Modelle haben allerdings ihren Preis: Motorisierte Versionen beginnen bei 3.000 Euro. Stützräder für Erwachsene, sogenannte Therapiestützen, sind keine preiswerte Alternative. Sie sind nur für therapeutische Zwecke gedacht und nicht für den Alltag. Stephan Behrendt vom ADFC erklärt den Grund: „Wer zu schnell in die Kurve fährt, kippt schnell um. Auf unebenem Boden verliert das angetriebene Hinterrad den Kontakt zur Fahrbahn. Daher sind Stützräder nicht für die Straße geeignet.“ Wer Tempo möchte, jedoch Probleme mit Kraft und Ausdauer hat, wird mit dem motorisierten Rad glücklich. Ein E-Bike fährt auch, ohne dass man tritt. Der Elektroantrieb von Pedelecs dagegen springt nur an, wenn der Fahrer auch in die Pedale tritt. „Das Fahren mit dem Pedelec sollte man üben“, rät Behrendt. „Vor allem für diejenigen, die länger nicht Rad gefahren sind, ist die

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Fahrradtraining für Senioren Die Polizei Köln bietet mit der Stadt Köln und der Radfahrschule Anke Prinz kostenlose Kurse an. Ein Kurs umfasst fünf Tage mit je zwei Übungsstunden. Die Teilnehmer bringen ihre eigenen Fahrräder mit. Die nächsten Termine: 8.–12.5.2017, 12.–16.6.2017, jeweils 15–17 Uhr Jugendverkehrsgarten Nippes, Neusser Str. 164 50733 Köln 29.5.–2.6.2017, 15–17 Uhr St. Adelheid 5, 51109 Köln Anmeldung erforderlich: Stadt Köln, Sabine Bongenberg, Tel. 0221 / 221-2 78 16 Fahrradbeauftragter der Stadt Köln Für Anregungen, Fragen und Melden von Schäden auf den Radwegen: Jürgen Möllers, Tel. 115 oder 221-2 28 51 Radtourenplaner der Stadt Köln: www.naviki.org/de/koeln ADFC Köln e. V., Mauritiussteinweg 11, 50676 Köln, Tel. 0221 / 62 11 93, Stephan Behrendt. www.adfc-koeln.de Anzeige

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Ratgeber höhere Geschwindigkeit ungewohnt.“ Spätestens jetzt sollte jeder Helmmuffel an seine Sicherheit denken. Pedelecs sind schwer, sie lassen sich nicht ohne Weiteres die Kellertreppe hinuntertragen oder auf den Dachgepäckträger stemmen. Dann lohnt es sich, über ein sogenanntes Kompaktrad mit oder ohne Motor nachzudenken. Diese 20-Zoll-Räder sind klein, leicht, handlich und fahren sich kaum anders als herkömmliche Modelle.

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Tandems: für ambitionierte Radfahrer Ein ganz besonderes Fahrgefühl bieten Tandems. Die Räder eignen sich für Paare mit einem fitten und einem eingeschränkten Partner. Ob Sehbehinderung, Gleichgewichtsstörung oder fehlende Muskelkraft – man fährt hinten und bleibt nicht auf der Strecke. Tandems erfordern etwas Übung und es sind vor allem die ambitionierten Radfahrer, die diese Räder für Touren nutzen. Ob entspannte Radausflüge im Grünen oder Alltagsfahrten mitten durch den Straßenverkehr – eine gute Sicht und Sichtbarkeit sind das A und O. Die Beleuchtungstechnik für Räder hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert: Nabendynamo, starke LED-Frontscheinwerfer mit Tagfahrlicht sowie Standlicht vorne und hinten gehören mittlerweile zum Standard. Und auch sonst entwickeln Hersteller ständig neue „Alltagshelfer“, die für mehr Bequemlichkeit rund ums Rad sorgen. Es gibt Klappsysteme für Lenker, multifunktionale Befestigungssets für Gepäckträger, Lastenanhänger, Packtaschen und sogar Gehstockhalter. Drückt in Sachen Rad der Schuh, lohnt sich immer das Gespräch mit einem Experten. Und eine ausführliche Probefahrt zeigt, ob es wirklich „passt“. Auch Klaus Fischer ist mit seinem Dreirad sehr zufrieden: „Ich mache Ausflüge mit meiner Frau und erledige die Einkäufe mit dem Rad.“ Und nicht ohne Stolz ergänzt er: „In eineinhalb Jahren bin ich 3.000 Kilometer gefahren.“ aj

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Beim Kauf auf einen niedrigen Einstieg und ein geneigtes Sitzrohr achten. Breite Pedale, Sattelfederung und Lenkervorbau kann man nachrüsten. KölnerLeben Heft 2|17


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Foto: privat

Aktiv für Köln

Der Vorstand der SVK: Karl-Heinz Pasch, Heiko Nigmann, Hedwig Krüger-Israel, Dr. Martin Theisohn und Sigrid Buchholz

Heiße Themen angepackt Für freie Fahrten mit Bus und Bahn und ein fußgängerfreundliches Köln setzt sich der Vorstand der Seniorenvertretung der Stadt Köln (SVK) ein.

I

m Rahmen des Kölner Vorsorgetages im Park-InnHotel stellte sich der von der Stadtkonferenz der Seniorenvertretung gewählte Vorstand vor. Dabei übte Heiko Nigmann, seit Februar Sprecher der SVK, heftige Kritik an den geplanten Tarifänderungen bei den Kölner Verkehrsbetrieben. Den Wegfall des Vierer-Tickets lehnt die SVK wegen der damit verbundenen verdeckten Preiserhöhung ab. „Die Einführung eines Rabatts nur noch für Handy-Tickets berücksichtigt nicht das Interesse älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Viele haben kein Handy und können sich auch keines leisten“, betonte Nigmann. Der ehemalige Gewerkschafter und Ford-Betriebsrat fordert stattdessen kostenfreie Fahrten zu verkehrsarmen Zeiten für Menschen ab siebzig Jahren. „Nachgewiesen alleine durch den Personalausweis“, so will Nigmann zusätzlichen Verwaltungsaufwand von Anfang an vermeiden. Als weiteres Aktionsfeld sieht der Vorstand die Entwicklung Kölns zu einer fußgänger-

SVK

gerechten Stadt an. Fußwege seien oft durch Fahrzeuge versperrt und für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl nicht benutzbar. Gemeinsam mit den in den Stadtbezirken tätigen neun Bezirks-Seniorenvertretungen sollen der Arbeitsschwerpunkt entwickelt und Aktionen geplant werden. Ziel der Arbeit der SVK sei immer die Verbesserung der Lebenssituation der Senioren in Köln. „Parteiisch für die Interessen der Senioren eintreten, an sachlichen Themen arbeiten und nicht parteipolitisch orientiert sein“, so umreißt der Vorstand das Selbstverständnis seiner Arbeit. Neben Nigmann gehören ihm die Stellvertreter Sigrid Buchholz und Karl-Heinz Pasch, die Schatzmeisterin Hedwig Krüger-Israel und Dr. Martin Theisohn als Schriftführer an. Die Möglichkeiten der SVK wollen sie erweitert sehen und fordern daher über das Rederecht in Bezirksvertretungen und Ratsausschüssen hinaus ein eigenes Antragsrecht. wg

Seniorenvertretung der Stadt Köln

Der SVK gehören 47 direkt von den über 60-jährigen Kölnern gewählte Mitglieder an. Sie vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik, Verwaltung und Trägern der Altenhilfe.

Die Seniorenvertretung arbeitet ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell und ist in jedem Stadtbezirk (Kontakte auf den Seiten 26 und 27) und gesamtstädtisch aktiv.

Kontakt zur SVK: Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln Tel. 0221 / 221-275 15, E-Mail: seniorenvertretung@ stadt-koeln.de www.stadt-koeln.de


Alle Fotos: Ikhlas Abbis; außer Krempa + Wittko: Foto Stephan

Seniorenvertretung der Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, 3. Etage, Raum 280, jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 63 34, svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Käthe Reiff Sprecherin

Ingrid Ottenberg Stellvertretende Sprecherin

Klaus Koch

Sofia Rüßmann

Yadigar Arslan

Christel Tank

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 83 05, svk.kalk@stadt-koeln.de

Dr. Martin Theisohn Sprecher

Hannelore Ringel Stellvertretende Sprecherin

Hans-Gerd Kaumanns

Irma Meder

Ramazan Arslan

Elisabeth Murawski

Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99, svk.nippes@stadt-koeln.de

Hedwig Krüger-Israel Sprecherin

Felicitas Vorpahl-Allweins Stellvertretende Sprecherin

Dr. Herbert Clasen Dr. Burkhard Pfingsthorn Friedrich Steinforth

Stadtbezirk

Venloer Str. 419–421, Raum 234, von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 42 4

Heiko Nigmann Sprecher

Lilly L

Kurt Geuer

Stadtbezirk

Aachener Str. 220, Raum 400, je von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 32 5

Uta GrimbachSchmalfuß Sprecherin

Anne

Barbara Bermüller

Stadtbez

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 24 von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 7

Olaf Klömpken Sprecher

Hartmut Achten

Irmgar


r Stadt Köln 2017–2021 Ehrenfeld

jeden 2. und 4. Montag im Monat 45, svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Ruth Lenzen-Genco Stellvertretende Sprecherin

Peter Mülhens

Liebig

Lindenthal

eden 1. und 3. Montag im Monat 54, svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Hedwig Drießen Stellvertretende Sprecherin

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Heinzpeter Wagner

zirk Porz

48, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 73  41, svk.porz@stadt-koeln.de

Herbert Krempa Stellvertretender Sprecher

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Barbara Wittko

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425, jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64, svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Karl-Heinz Pasch Sprecher

Maria Flöge-Becker

Hans-Anton Meurers Stellvertretender Sprecher

Edith Marschall

Karin Will

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641, jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07, svk.muelheim@stadt-koeln.de

Dr. Dr. Herbert Mück Sprecher

Kurt W. Alexius

Sigrid Buchholz Stellvertretende Sprecherin

Hans-Georg Pieper

Karin Scherer

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr, Tel. 221-9 22 24, svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Dr. Gerhard Haider Sprecher

Dr. Christiane Köhler

Bernd Tillmann-Gehrken Stellvertretender Sprecher

Richard Majewski

Anne Merkenich

© KölnerLeben Das Stadtmagazin


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Topflos und wild Orchideen: Mit prächtigen, leuchtenden Farben und filigranen Blüten stehen sie in vielen Variationen auf den Fensterbänken. Sie gelten als selten und exotisch. Doch gleich vor der Haustür findet man ihre wilden Geschwister.

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ie Orchidee steht kaum zwei Meter von einem Wanderweg entfernt im Wald. Doch sie ist gut getarnt: Die vielen, winzigen Blüten ihrer langen, schmalen Rispe sind so grün wie die Gräser und Blätter der Büsche um sie herum. Allein die beiden großen, eiförmigen Laubblätter, die den kaum 30 Zentimeter langen Stängel nah am Boden einfassen, fallen auch im Vorbeigehen auf. Sie gaben der wilden Orchidee ihren Namen: „Großes Zweiblatt“. Es zählt zu den rund sechzig wilden Orchideenarten, die in Deutschland vorkommen. Überraschend viele davon ganz in der Nähe von Köln. Im Rhein-Erft-Kreis sind Standorte von 18 verschiedenen Arten bekannt. Dort siedeln sie sich vor allem auf rekultivierten Flächen an, wo ausgekohlte Tage-

baue wieder in möglichst naturnahe Lebensräume für Pflanzen und Tiere umgewandelt werden. Die in der Rekultivierung verkippten Böden enthalten nur wenig Stickstoff, was sich günstig für viele Orchideenarten auswirkt. Denn nährstoffarme Böden bedeuten weniger Konkurrenz und sind damit eine überlebensnotwendige Voraussetzung für Orchideen. Gegen sich stärker vermehrende Pflanzen können sie sich meist nicht durchsetzen, werden von ihnen verschattet und überwuchert. Wertvolle Lebensgemeinschaften Im Rheinisch-Bergischen Kreis kommen nach Schätzungen von Dario Wolbeck vom Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) Nordrhein-Westfalen gut KölnerLeben Heft 2|17


Raus aus Köln

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Der Kölner Botaniker Hubert Sumser weiß, wo die wilden Orchideen zu finden sind, wie etwa das „Gefleckte Knabenkraut“ in den Wiesen des Naturschutzgebiets „Die Schlade“.

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ein Dutzend Arten vor, neun davon auf Kalkböden, der Rest auf saureren Flächen wie Feuchtwiesen. Sämtliche wilde Orchideen sind besonders geschützt und dürfen weder gepflückt noch ausgegraben oder beschädigt werden. „Leider kommt es immer wieder vor, dass wilde Orchideen ausgebuddelt werden“, erzählt Wolbeck, „vermutlich, um sie im eigenen Garten oder Blumentopf anzusiedeln.“ Dabei sei das nicht nur streng verboten, sondern obendrein sinnlos: Ohne ganz bestimmte Pilze im Boden können die meisten Orchideen nicht überleben, geschweige denn, sich vermehren. Ihre winzigen, staubartigen Samen haben kein eigenes Nährgewebe um sich herum und gehen mit Bodenpilzen eine Lebensgemeinschaft ein, um von ihnen ernährt zu werden. Kein noch so großer mit ausgegrabener Erdballen würde die richtigen Bedingungen für das Überleben der Pflanzen bieten, so Wolbeck. Augen auf am Wegesrand Wer aufmerksam durch Wald und Wiesen rund um Köln spaziert, kann neben dem Großen Zweiblatt noch mehr heimische Orchideenarten entdecken, ohne die Wege verlassen zu müssen – die „Orchidee des Jahres 2017“ zum Beispiel, die den deutschen Namen „Weißes Waldvögelein“ trägt. Ab Mitte Mai und im Juni haben Spaziergänger recht gute Chancen, die bis zu 60 Zentimeter hohe Blume mit ihren einzelnen, kaum geöffneten weißen Blüten an KölnerLeben Heft 2 |17

der bewaldeten Uferböschung des Lucretiasees bei Brühl zu finden. Oder vielleicht bei einem Spaziergang entlang des Baches „Strunde“ im Wald von Bergisch Gladbach. Hier wie dort blüht etwa zur gleichen Zeit auch eine Orchidee, die gar kein Grün an sich hat: die „VogelNestwurz“. Man muss schon genau hinsehen, um diese zurückhaltende Schönheit mit ihren dichten, blassbraunen Blüten im braunen Laub des Waldbodens zu entdecken, auch, wenn sie direkt neben dem Wanderweg steht. Das „Gefleckte Knabenkraut“ ist auffälliger. Die schmalen und länglichen Blätter dieser bis zu 60 Zentimeter hohen Orchidee sind fast immer deutlich gefleckt. Ihre vielen rosafarbenen bis violetten Blüten bilden eine dichte Ähre. Im Juni blüht sie vor allem in Waldwiesen und an lichten Stellen im Laubwald. Im Naturschutzgebiet „Die Schlade“ bei Bergisch Gladbach, das man über den Geopfad erreicht, muss man fast aufpassen, dass man sie nicht niedertrampelt, wenn man die Pfade durch die Wiesen beschreitet. Ab Juli und bis in den August hinein blüht dann die „Breitblättrige Stendelwurz“. Die bis zu 90  Zentimeter hohe, auffällige Orchidee ist vergleichsweise anspruchslos und hat sich in den Wäldern rund um Köln verbreitet. Gut zu erkennen ist sie schon vor ihrer Blüte an ihren großen, stark geaderten Blättern und dem umgebogenen Knospenstand. Als Letzte im Jahr schließt sie die Blütezeit der heimischen Orchideen ab. sn

Lebensräume am Weg Strundetal und Geopfad Start ab Parkplatz an der Papiermühle Alte Dombach, Alte Dombach, 51465 Bergisch Gladbach; ab S-Bahnhof Bergisch Gladbach mit Buslinie 426 Richtung Wipperfürth bis Haltestelle „Dombach“ Lucretiasee und Villewälder Start ab Parkplatz Am Birkhof, 50321 Brühl, neben der „Phantasialandstraße“ zwischen Brühl und Weilerswist Informationen zum Schutz wilder Orchideen: www.orchideen-deutschlands.de, www.bund-nrw.de, www.nabu.de


Gesund leben

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

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Impfen – kein Kinderkram „Schluckimpfung ist süß ...“ hieß es in den 60er-Jahren in einer Kampagne gegen Kinderlähmung. Wer damals als Kind geimpft wurde, hat heute nichts zu befürchten. Das glauben viele – es stimmt nur nicht.

F

akt ist, dass Kinderlähmung (Polio) keinesfalls ausgerottet ist. Nicht in Deutschland, nicht in Europa, noch weniger in Asien, Afrika und anderen Kontinenten, die heutzutage Ziele traumhafter Reisen sind. Zwar wurde in Deutschland bei vielen Menschen der grundlegende Impfschutz im Kindesalter gelegt. Doch die Sicherheit trügt. Die sogenannte Grundimmunisierung gegen mehrere klassische Infektionskrankheiten hält nur gegen Masern und Röteln ein Leben lang. Bei Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie (Atemwegsinfektion), Polio oder Keuchhusten dagegen lässt die Wirkung nach einigen Jahren nach. Auch wenn man eine dieser Krankheiten schon gehabt hat, gibt es keinen Schutz vor Wie-

dererkrankung. Das heißt: Spä- im Urlaubsland informieren. Datestens ab dem 40. Lebensjahr ist bei ist es egal, ob es zum Wankein Impfschutz mehr vorhanden. dern nach Österreich, zum Baden ans Mittelmeer oder auf Safari in Spezieller Schutz für daheim Afrika geht. Frühsommer-Meund Urlaub ningoenzephalitis (FSME), durch Außerdem gibt es heute sinnvol- Zecken übertragen, Hepatitis le Impfungen, die es früher nicht A und B, Typhus, Cholera oder gab: zum Beispiel gegen Pneumo- Gelbfieber, um nur einige zu nenkokken-Bakterien, die Hirnhaut- nen – in jedem Reiseland gibt es entzündung verursachen können. andere Gefährdungen. Ihnen kann Oder gegen Influenza, die echte man wirkungsvoll mit Impfungen Grippe, die besonders für Men- begegnen. Und man schützt daschen mit schwachem Immun- mit nicht nur sich selbst. Manches system lebensbedrohlich werden unliebsame „Souvenir“ bringt kann. Außerdem kann man sich auch die Daheimgebliebenen in gegen Gürtelrose (Herpes Zos- Gefahr. ter) impfen lassen. Das ist ratsam, wenn man als Kind die Windpo- Woher weiß man, ob man cken hatte. geschützt ist? Wir sind reisefreudiger gewor- Durch eine Impfung lernt der den. So sollte sich jeder vorher Körper auf ungefährliche Weise über besondere Infektionsrisiken einen bestimmten KrankheitserKölnerLeben Heft 2|17


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Gesund leben

reger, das können Bakterien oder Viren sein, kennen. Und er entwickelt eine wirksame Abwehrkraft gegen ihn, an die der Körper sich erinnert. Aber mit den Jahren lässt die Abwehrkraft nach. Die Gefahr, sich anzustecken, steigt. Und bei älteren Menschen ist der Verlauf einer Krankheit dann oft viel schwerer. Alle Impfungen werden schon seit den 60er-Jahren in einem Impfpass dokumentiert. So kann man sich einen Überblick über den eigenen Impfstatus verschaffen. Dazu sollte man ihn zum nächsten Hausarztbesuch mitnehmen und dort klären, ob noch ausreichender Impfschutz besteht. Aber auch wenn er nicht mehr auffindbar ist, sollte man das Thema beim Hausarzt ansprechen. Denn Impfung ist heute nicht mehr „süß“, aber sicher. dt

Informationen Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt für Menschen ab dem 60. Lebensjahr: Tetanus, Diphterie, Keuchhusten: alle 10 Jahre, Polio: bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung jederzeit, wichtig vor allem bei Reisen in Länder der Dritten Welt, Pneumokokken: einmalige Standardimpfung, Influenza: jährliche Standardimpfung (Angaben für Erwachsene mit vollständiger Grundimmunisierung Alle von der STIKO empfohlenen Impfungen bezahlen die Krankenkassen. Oft erstatten sie auch die für Fernreisen empfohlenen Impfungen. Dazu sollte man sich möglichst schon sechs Monate vor Reisebeginn mit seinem Hausarzt besprechen. Empfehlenswerte Internetseiten: Robert-Koch-Institut: www.impfen-info.de, www.rki.de Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

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Medien

Hörbuch: Darm mit Charme Charmant, aber auch ein bisschen schnodderig, so informiert die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders den Hörer über ein Körperorgan, das wohl am meisten unterschätzt wird: den Darm. Körperreaktionen, Gewicht und Gefühlswelt, Gesundheit und Krankheit – an allem ist er beteiligt. Sein Nervensystem nimmt Platz zwei nach dem

Gehirn ein. Und da soll es nicht erlaubt sein zu fragen, ob man richtig auf der Toilette sitzt? Auf drei CDs geht die Autorin sehr anschaulich und in klaren Worten manches Tabuthema an und gibt wertvolle Tipps, etwa zu Unverträglichkeiten und dt Ernährung. Giulia Enders: Darm mit Charme (CD). 3 CDs, Laufzeit 230 min. Audio media GmbH, ab 9,99 Euro. ISBN 978-3-86804-367-9. www.audiomedia.de

Vater und Sohn op Kölsch Ein Vater und sein liebenswert-frecher Sohn bestehen allerlei Alltagsabenteuer. Gezeichnet wurden die textlosen Bildgeschichten in den 1920er/30er-Jahren von dem bekannten Karikaturisten e.o.plauen. Wahre Fans dieser Comicserie sind Rolly Brings und sein Sohn Stephan. Deshalb haben sie 56 ihrer Lieblingsgeschichten ausgesucht und mit witzigen kölschen Reimen untermalt. Da geht es um den Vatterdach und die Fröhjohrsüvverraschung, dä unheimliche Nohber oder dä letzte Appel. Im Anhang gibt es dazu die hochdeutsche Übersetzung. Wer vom Kölschen aber nicht genug bekommen kann, der hört sich im

Internet die von der BringsFamilie gelesenen Hörversionen an – den Link dazu gibt es im Buch. dt Vater und Sohn op Kölsch. Erzählt von Rolly und Stephan Brings. J.P. Bachem Verlag, 16,95 Euro. ISBN 978-3-7616-3018-1. www.bachem.de

Kölner Straßennamen-Lexikon Manchmal fragt man sich, woher eine Straße ihren Namen hat – Mauritiussteinweg etwa oder Altenhofstraße oder auch Rennweg. Wer es genau wissen will, kann es in der äußerst gründlichen Sammlung von Rüdiger Schünemann-Steffen nachlesen. In zwei Bänden erklärt er alle 5.569 Straßen, Wege und Plätze Kölns. Hinzu kommen zahlreiche Register, um etwa nach

Personen zu suchen oder auch nach nicht mehr existenten Straßennamen. So informiert, wird man auf dem Rennweg keinesfalls seine Schritte beschleunigen. Vielmehr wurden dort früher Eisenerze in dt sogenannten Rennöfen geschmolzen. Rüdiger Schünemann-Steffen: Kölner Straßennamen-Lexikon. 2 Bände, 3. erweiterte Auflage 2016. 24,80 Euro. Bestellung nur beim Autor: kln-lexikon@gmx.de oder Kölner Straßennamen-Lexikon, Honschaftstr. 10, 51067 Köln-Holweide. Abholung mittwochs, freitags oder samstags 14–17 Uhr oder Versand zuzüglich Porto und Verpackung KölnerLeben Heft 2|17


Kölsch

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Em Mai feere meer jo widder Mutterdaach. Dozo e paar Jedanke. Am Mutterdach hören ich off als Usred: Ich bruch nit extra ne Mutterdaach; ich ben et janze Johr för ming Mamm do. – Denkt ens drüvver noh. Wie mäncher hät allt all dat, wat’e singer Mamm allt als Puut zojedaach un versproche hät, op de lange Bank jeschobe, bes – jo, bes et ze spät wor.

Foto: Dabbelju-Verlag

Verspreche Fritz Häck schreibt und reimt seit Jahrzehnten auf Kölsch. Der Absolvent der Akademie för uns kölsche Sproch ist bekannt durch Veröffentlichungen in Büchern und als Vortragender bei großen und kleinen Kölsch-Veranstaltungen.

„Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann Kanns’de vun mer bal alles hann.“ Wann ich als Idötzje der Mamm jet saat, Hann off Versprechunge ich ihr jemaat:

Jehierodt hann ich doch en ander Weech. De Mamm daach dobei och aan ming Jedeech. Un noch off ehr jet quer em Mage litt, Wann se vun de Enkelkinder metkritt: „Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann … Kanns’de vun mer bal alles hann.“

Zeehsch ens stell ich deer en Putzfrau aan, Dann jiss’de et fäje un schrubbe draan. Et weed och nit mih su döck selvs jekoch, „Us Esse“ jonn mer zwei paarmol de Woch. „Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann ... Kanns’de vun mer bal alles hann.“

De Papp storv allt bal un se wor allein. Ärch krank kom se fott en et Altersheim. Ne letzte Schwor: Ich verjessen dich nit! Am Jrav sei selden Besök vun mer kritt. „Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann Kanns’de vun mer bal alles hann.“

Do kriss Brillante un Pääle vun Wäät, Ech Jold- un Selverschmuck en janze Häd. För dich jewenne ich och em Toto, Dozo noch sechs Rechtije em Lotto. „Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann ... Kanns’de vun mer bal alles hann.“

Versprecht nit ze vill, dat roden ich nor. Denn „jroß“ ich mi Levve lang nit wor. Ich hoff, dat ming Mamm dat verjevve kann, Dat ich leider nit Woot jehalden hann. „Wann ich ens jroß ben, leev Mamm, dann Kanns’de vun mer bal alles hann.“

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ABRATEN AGUILERA AUFTRIEB BIEGE DEKOLLETE DROHNE ENDUNG EROBERN FINESSE FLECKIG FREEMAN GESPIELE HITSCHE JETSET KLISCHEE LEEREN LITERAT LLOYD MASTERS

MAXIMUM MITESSER NATRIUM NUKLEAR NYMPHE PACKEIS RALLYE RICOTTA RIESELN RUESSEL SANTOS SATZLEHRE SINATRA STATUE TATEN URZEIT YANKEE ZELLEN

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Rätsel

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Auflösung Heft 1/2017. Lösungswort: Mondkalender Gewinner: Horst Atorf, Gottfried Rockmeier, Barbara Schulze

Sanfter Tourismus im Piemont Das Valle Maira zu erwandern ist etwas für Freunde spröder Berglandschaften, in denen verfallende Weiler ihren Charme versprühen. Aber auch für Freunde von Kultur und Geschichte, originellen Unterkünften und köstlichem Essen. Ein Lesebuch und Wanderführer in einem – zu einer neu erwachenden Region Italiens. Mit schönen Fotos von Norbert Breidenstein. Ursula Bauer / Jürg Frischknecht: Antipasti und alte Wege. Valle Maira – Wandern im andern Piemont. Rotpunktverlag, 29 Euro. ISBN 978-3-85869-684-7. www.rotpunktverlag.ch

KölnerLeben verlost 3 Bücher, Postkarte mit dem Lösungswort bitte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 30. April 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anzeige


Foto: Homaira Mansury

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Montag, 3.4., 17 Uhr: Was Nieren leisten „Alles im Fluss: Lebensader Wasser“ ist das spannende Thema des Kölner Themenjahres 2017, begleitet von vielen Vorträgen, Exkursionen und Veranstaltungen. Heute geht es um die zentralen Organe zur Entgiftung unseres Körpers. Nieren regulieren den Blutdruck und bilden lebenswichtige Hormone. Ihre Erkrankung bleibt oft unerkannt. Eintritt frei. Info: 221-2 23 24. Wissenschaft im Rathaus (WIR), Rathaus, Spanischer Bau, Rathausplatz 1. www.koelner-themenjahr.de

April Samstag, 1.4. 10 Uhr: Abenteuermesse (auch am 2.4.) Unter dem Motto „Träume wecken. Träume erfüllen.“ kann man sich an Infoständen und in Multimedia-Vorträgen Anregungen zu Reisen, Expeditionen und Abenteuern holen. Ob Alaska, Burma oder Deutschland … hier wird etwas anders gereist. 4 E, Vorträge extra. Info: 34 15 72. Palladium, Schanzenstr. 40. www.abenteuer-welt-koeln.de 20 Uhr: Mülheimer Nacht Zum achten Mal macht ein buntes Programm im Veedel die Nacht zum Tag. Ein Shuttlebus fährt die verschiedenen Stationen an. Info: 01 71 – 177 66 25. www.muelheimernacht.de

Sonntag, 2.4. 10 Uhr: Brunch im Café am Park (jeden 1. Sonntag im Monat) Bei einem Brunch entspannt in den Sonntag starten. 11 E. Anmeldung: 640 69 25. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de 18 Uhr: Liederabend „Glauben Sie an ein Leben nach dem Tode, Herr Kreisler?“ „So pessimistisch bin ich nicht!“, antwortete Georg Kreisler, der Meister des schwarzen Humors. Diesen Abend gestaltet Nicolas Evertsbusch mit Klavier und Gesang. 15 E. Info: 02203 / 611 26. Pfarrverein Wir für Uns e. V., Im Lochgarten 85. www.aegidium.de

Kalender

Termine – April Mittwoch, 5.4. 20 Uhr: Theater – Der Freund Krank Gewinner des Kölner Theaterpreises! Ein Stück über den Strukturwandel, über die Trauer des Erwachsenwerdens, über eine Liebe im Dreieck, über das Einfachsoverrückt-Werden und Nicht-mehr-mitmachen-Wollen. Ab 15 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.actingaccomplices.de

Montag, 3.4.

Donnerstag, 6.4. (KölnTag)

18 Uhr: Vortrag – PobliciusGrabmal Beim Rückblick auf die Grabungsgeschichte und die Forschungen zum Poblicius-Grabmal geht es auf eine spannende Zeitreise zu den frühesten Ursprüngen der Kölner Stadtgeschichte. Eintritt frei. Heimatverein Alt Köln. Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6–8. www.hvak.de

10–22 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 4.5.) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de

18 Uhr: Tanzen ohne Partner (jeden Montag) Internationale Folklore sowie Gesellschaftstanz für Senioren. Schnupperstunden, nach Anmeldung, jederzeit möglich. 6er-Abo: 24 E. Info: 55 76 55, Hildegard Philipp. Kirchengemeinde St. Severin, Alteburger Str. 74

18 Uhr: Kurs – Digitale Werkstatt Die Stadtbibliothek bietet täglich komplette Tageszeitungen aus 100 Ländern, die man auf dem PC, Smartphone oder Tablet lesen kann. Das geht einfach und kostenlos, auch für Nicht-Mitglieder. Wer diesen Service kennen und nutzen lernen möchte, besucht den Workshop DW-5, Anmeldung online. Info: 221-2 38 28. Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, Raum 304. www.stbib-koeln.de

Dienstag, 4.4.

Freitag, 7.4.

15 Uhr: Warum ist es am Rhein … Die Führung für Demente und ihre Angehörigen lässt viel Raum für Erinnerungen. Aber auch die Rheinromantik kommt nicht zu kurz! Mit Akkordeonmusik. 5/3 E. Info: 01 57 / 88 34 58 81. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.dementia-und-art.de

10 Uhr: Fitness im Alter (jeden Freitag) Gymnastikgruppe für Geübte. Der Einstieg ist jederzeit möglich, einfach vorbeikommen! Um eine kleine Spende wird gebeten. Infos: 0151 / 52 86 07 70. SeniorenNetzwerk Stammheim, Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74. www.seniorennetzwerke-koeln.de

16.30 Uhr: Aquafitness (jeden Dienstag außer in den Ferien) Präventives Programm zur Kräftigung des Haltungs- und Bewegungsapparates. 10 Einheiten 88 E. Probestunde ohne Anmeldung möglich. Info: 42 10 23 30. Kölner Seniorengemeinschaft. Schulschwimmbad, Konrad-Adenauer Str. 18. www.koelner-senioren.de

20 Uhr: Ü50-Party Achtung: Alle tanzwilligen „Best Ager“ bleiben an diesem Abend unter sich. Unter 45 Jahren gibt es keinen Einlass. Wunschtitel können vorab auf der Webseite vorgeschlagen werden! 15 E. Info: 0 22 02 / 10 93 96. Gloria Theater, Apostelnstr. 11. www.party50.de KölnerLeben Heft 2|17


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/ Mai 2017 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Montag, 10.4. 14.30 Uhr: Kölsch Klaaf Schmölzchen (jeden 2. Montag im Monat) Kölsche Sprache, Geschichte, Kultur und Lebensart in lockerer und geselliger Runde pflegen. Et weed jeklaavt, jesunge un jelaach. Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e. V., Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhaus-kalk.de

17 Uhr: Benefizkonzert Aus Anlass des 900-jährigen Jubiläums des Stadtteils Dünnwald lädt der Deutz-Chor Köln zu einem großen Konzertabend mit Werken von Schubert, Beethoven, Verdi, Bizet und von Othegraven. Eintritt frei, Spenden für einen guten Zweck erbeten. St. Hermann-Joseph, Von-Diergardt-Str. 40

Sonntag, 9.4. 11 Uhr: Straßenbahn-Museum Thielenbruch (jeden 2. Sonntag im Monat) Heute öffnet sich das Tor der alten Wagenhalle. Die Ausstellung zeigt die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen. 1,50 E. Info: 283 47 71. Straßenbahn-Museum Thielenbruch, Otto-Kayser-Str. 2c. www.hsk-koeln.de 18 Uhr: Passionskonzert Der Kirchenchor „An der Flora“ führt Werke von Wagner, Durufle, Bach (Passionschoräle) und anderen auf. Eintritt frei. St. Engelbert, Garthestr. 15

15 Uhr: Kaffeehausmusik Vergnügt der Musik von Herrn Arenz lauschen. Info: 02203 / 5 94 09. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

7.4. und 8.4., 20 Uhr: Konzert – Die Höhner Auf ihrer Akustik-Tour „Janz höösch“ präsentieren die Höhner ihre größten Hits, beliebte Klassiker und ganz neue Titel in einem völlig anderen Gewand. Ab 36,90 E. Info: 02405 / 408 60. Tickets: 28 10 oder online. Flora Köln, Am Botanischen Garten 1a. www.meyer-konzerte.de © Thomas Rabsch

Samstag, 8.4.

Dienstag, 11.4. 19.30 Uhr: Kölner Buchpremieren Da flieht ein lebensfrohes jüdisches Mädchen höchst abenteuerlich vor den Nazis. Zwei Männer gehen auf eine Portugal-Reise, die sie vor dreißig Jahren schon einmal gemacht haben. Und ein Kriegsreporter kehrt zurück. 9/7 E. Info: 99 55 58-0. Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39. www.literaturhaus-koeln.de

Mittwoch, 12.4. 12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Der Film „Die Farbe des Granatapfels“ (1968) erzählt das Leben des armenischen Dichters Sajat Nowa aus dem 18. Jahrhundert. Dabei verknüpft der Regisseur Musik und Malerei, mittelalterliche Ikonen und Folklore zu einem bes zaubernden, surrealistischen Bilder- und

Klangteppich. Eintritt frei. Kölner Philharmonie, Filmforum, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

14.30 Uhr: Kino im Odeon Zu guter Letzt, siehe Seite 6. www.odeon-koeln.de Anzeige

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Donnerstag, 13.4. 10 Uhr: Vor-Osterbrunch Am Gründonnerstag wird im Café beim großen Frühstücksbrunch lange kulinarisch geschlemmt. 8/4 E. Info: 221-9 61 68. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

berührt vor allem durch den Einbezug des Publikums emotional. Das Musical ist für Besucher ab zwölf Jahren geeignet. 16,67 E. Info: 821 21 21. Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Sonntag, 16.4. (Ostersonntag)

Freitag, 14.4. (Karfreitag)

Foto: Fotolia

15 Uhr: Seniorentreff – Heumarkt Auf eine Zeitreise durch zwei Jahrtausende entführt die Führung, die die Geschichte des Heumarkts beleuchtet. Denn „drüber und drunter“ ging es dort nicht nur zur Karnevalszeit. 5 E. Info: 221-2 23 98. Treffpunkt: Kasse. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.museenkoeln.de Die Redaktion von KölnerLeben und der Känguru Colonia Verlag wünschen Ihnen frohe Ostern!

11 Uhr: Oster-Skatturnier Gepflegt, aber leidenschaftlich um das beste Blatt kämpfen. 10 E. Anmeldung erforderlich. Info: 139 91 34. Weinhaus Vogel, Eigelstein 74 18 Uhr: Johannespassion Das Gürzenich Orchester widmet sich in seinem Karfreitagskonzert erstmals in Köln der Passionsmusik von Johann Sebastian Bach. Begleitet wird es von internationalen Sängerinnen und Sängern. Tickets ab 11,90 E. Karten: 28 01. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.guerzenich-orchester.de

Samstag, 15.4. 18 Uhr: Musical – Ostergeschichte In dem Benefizmusical „Wo warst Du?“ wird die Geschichte der Passion Jesu erzählt. Die zeitgemäße Aufführung

10 Uhr: Osterbrunch Im Café am Park gibt es ein ausgiebiges Frühstück zum Osterfest. Erwachsene 12 E, Kinder ermäßigt. Reservierung: 640 69 25. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de Ab 10 Uhr: Jahrmarkt anno dazumal Auf der Kirmes der Kaiserzeit laden alte Fahrgeschäfte, Schaubuden, Artisten und Kramstände zu einem Streifzug durch die Geschichte des Volksvergnügens vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 60erJahre ein. Mit dem ältesten Pferdekarussell Deutschlands, der ältesten Raupenbahn und dem wohl letzten Bänkelsänger Europas. 7,50 E, Kinder unter 18 Jahren frei. Info: 02443 / 998 00. Eickser Straße, Kommern. www.kommern.lvr.de

17.–19.4., 20 Uhr: Soy de Cuba

Foto: Philippe Fretault

Feurige Tänze zu pulsierenden Rhythmen, zwei Sänger voller Temperament und eine bewegende Liebesgeschichte vor Videoprojektionen von kubanischen Sehnsuchtsorten: Im Handumdrehen führt das Tanzmusical Soy de Cuba auf eine Reise und mitten ins Herz der karibischen Insel. Tickets ab 45 E unter 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.soydecuba.de

Montag, 17.4. (Ostermontag)

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe – einfach das Tanzbein schwingen. Näheres siehe Seite 6. www.tanzbreuer.de 18 Uhr: Musical – Zur Alten Liebe Ein Hausboot mit drei Frauen aus drei Generationen: Die Älteste stellt sich dement, um zu testen, wie ihre Tochter und ihre Enkelin wohl mit ihr umgehen würden, sollte sie dement werden. Nachdenkliche und humorvolle Unterhaltung mit viel Musik. Karten ab 29,50 E. Infos: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Dienstag, 18.4. 11 Uhr: Gemeinsam Kochen (jeden Dienstag) Wöchentlich gemeinsam kochen, Rezepte ausprobieren, essen und etwas unternehmen. Monatlich 13 E. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 424. www.bueze.de 14 Uhr: Tanzen ohne Partner (jeden Dienstag) Zwar ohne Partnerin oder Partner, aber nicht allein: internationale Folklore und Gesellschaftstanz in Geselligkeit erleben. 6er-Abo 24 E. Schnupperstunden, nach Anmeldung, jederzeit möglich. Info: 55 76 55, Hildegard Philipp. Gemeindezentrum Stephanus, Subbelrather Str. 206–210

Mittwoch, 19.4. 10.30 Uhr: Polizeisprechstunde (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Polizei steht für Fragen zur Verfügung und gibt Tipps bei Problemfällen. Infos: 221-9 14 64. Seniorenvertretung KölnInnenstadt, Ludwigstr. 8, Zimmer 425 20 Uhr: Theater – Faust Teil 1 Faust, der nicht mehr junge Wissenschaftler, ist unzufrieden mit seiner Lebenssituation. Abhilfe soll ein Pakt mit dem Teufel bringen. Der führt ihm Gretchen zu, das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Ein junges Ensemble führt „Der Tragödie Erster Teil“ auf. 15 E. Tickets: 470 45 13. Studiobühne Köln, Universitätsstraße 16a. www.studiobuehnekoeln.de

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15 Uhr: Disney in Concert (auch um 19 Uhr) Hier kann „Das Dschungelbuch“ mit seinen heiteren Liedern wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ auf völlig neue Weise erlebt werden. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg spielt sie live mit Chor und Solisten. Im Hintergrund läuft der Film. Ab 59 E. Tickets: 28 10. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.bb-promotion.com 19.30 Uhr: Kölscher Abend Otto Jäger und seine Schwester Ilse Jäger tragen neue Verzällcher unter dem Motto „Wie dat Levve su spillt ...“ vor. Das Jägerquartett gestaltet den Abend musikalisch. Eintritt frei. Stadtteilbibliothek Köln-Sülz, Wichterichstr. 1, Ecke Sülzburgstraße

Freitag, 21.4. 17–20 Uhr: Das indische Köln Auf der Rückseite des Neumarkts liegt das „Kalkutta am Rhein“, ein lebendiger kleiner indischer Subkontinent, durch dessen Läden und Institutionen Vidya

Banakar führt. Bräuche, Religionen und Menschen kennenlernen inbegriffen. 25 E, Anmeldung: 71 99 15-15. Treffpunkt: Foyer des Rautenstrauch-JoestMuseums, Cäcilienstr. 29–33. www.kulturkluengel.de

Foto: Fotolia

Donnerstag, 20.4.

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vom Fass und Wein. 5 E. Info: Büze Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.eschtkabarett.de

Samstag, 22.4. 19.30 Uhr: Hänsel und Gretel (auch am 23.4. und 28.4.) Die Oper von Engelbert Humperdinck ist die einzige erfolgreiche Märchenoper ihrer Art und ermöglicht auch jüngeren Kindern den Einstieg in das Fantasiereich der Oper. 5 E. Tickets: 28 01. Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87. www.hfmt-koeln.de

Sonntag, 23.4. 19.30 Uhr: Vernissage – Bilderwechsel (bis 24.4.) Die Künstler Jörg Kraus, Hanne Linden und Sabine Dertinger stellen ihre Malerei vor. Info: 97 31 55-0. Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3. www.altefeuerwache.de 20 Uhr: Escht Kabarett Wieder einmal herzhaft lachen … mit sechs Künstlern und einem Bühnenköbes. Mit Grill-Spaß, Salätchen, Bier

Ab 10.30 Uhr: Thementag Wüstenwelten Mit einem großen Programm sowie spannenden Markt- und Infoständen präsentiert dieser Thementag eine sehr vielfältige und bunte Region. Traditionelle Tänze, Workshops und Live-Musik sorgen für Stimmung. Grenzgang bietet drei Reisereportagen. 10/8 E. Info: 2213 13 56. Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29–33. www.grenzgang.de Anzeige

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17 Uhr: Konzert – Bach! Zunächst erklingt die Bach-Kantate „Christ lag in Todesbanden“, anschließend laden das Neue Orchester und der Chorus Musicus Köln ins Foyer der Trinitatiskirche zum Beisammensein ein. 18/12 E, Getränke inbegriffen. Trinitatiskirche, Filzengraben 4. www.netzwerk-koelner-choere.de

Montag, 24.4. 15 Uhr: Ediths Kaffeeklatsch (jeden Montag) In geselliger Runde nette Leute treffen und selbst gebackenen Kuchen essen. Eintritt frei. Infos: 02203 / 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a

Dienstag, 25.4. 19 Uhr: Stadtgespräch Chorweiler Oberbürgermeisterin Henriette Reker lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu Diskussion und Ideenaustausch ein. Eintritt frei. Bezirksrathaus Chorweiler, Pariser Platz 1 20 Uhr: Kabarett – „Wie jeht et? Et jeht!“ (auch am 26.4.) Dank seiner ausgezeichneten Beobachtungsgabe und seines Gespürs für Komik verwandelt Jürgen B. Hausmann alltägliche Situationen in treffsichere, amüsante Geschichten. Karten 34 E. Tickets: 02405 / 408 60. Eltzhof, Burgallee 1. www.meyer-konzerte.de

Mittwoch, 26.4. 15 Uhr: Vortrag – Hausnotrufgeräte Der Arbeiter-Samariter-Bund stellt die „Hilfe auf Knopfdruck“ vor, mit der man sicher und selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen kann. Ein beruhigendes Gefühl auch für Angehörige. Info: 42 10 23 30. KSG im Uni-Center, 1. OG, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

18 Uhr: Israel – anders. (bis 26.5.17) Inan Durmus hat seine Eindrücke einer Israel-Reise im November 2016 fotografisch festgehalten, um eine andere, manchmal überraschende Seite Israels zu präsentieren. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

Donnerstag, 27.4. 10 Uhr: Tänze der Völker (jeden 1. und 4. Donnerstag im Monat) Hier tanzt man den rhythmischen Reichtum Griechenlands, des Balkans, Russlands, Israels, der Türkei und anderer Länder. Die lebendigen Tänze lassen sich mit etwas Übung leicht erlernen. Info: 55 69 82. Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr. 5–9. www.quaeker-nbh.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln Samstag, 29.4. 18 Uhr: Die Schlagernacht 2017 Wenn Howard Carpendale, Vicky Leandros, Semino Rossi, Vanessa Mai und andere ihre Gute-Laune-Hits und Balladen singen, kann man nur mitsingen, tanzen und feiern. Ab 51,50 E. Tickets: 80 20. Lanxess arena, Willy-BrandtPlatz 3. www.lanxess-arena.de

14.30 Uhr: Senioren-Gesprächskreis (jeden letzten Donnerstag im Monat) Der Arzt und Psychologe Dr. Hallberg moderiert das Gespräch und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos Fr. Schillinger: 02236 / 96 21 00. Senioren-Netzwerk Sürth, Matthias Pullem Haus, Grüner Weg 23. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Freitag, 28.4. 10 Uhr: Ausstellung – Gerhard Richter (nur noch bis 30.4.) Das OEuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Die neuen Bilder aus dem Jahr 2016 haben eine intensive, verdichtete Vielfarbigkeit. 12 E. Info: 221-2 61 65. Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz. www.museum-ludwig.de

Die siebte Ausgabe des Musikfestivals steht unter dem Motto »Ton. Satz. Laut.«. In über 50 Veranstaltungen aus den Bereichen neue Musik, Jazz, Weltmusik und Pop wird das Verhältnis von Musik und Sprache erkundet. Das vollständige Programm kann man unter 204 08-324 bestellen oder online einsehen: www.achtbruecken.de

Foto: George Doyle, Getty_Images

28.4.–7.5.: Festival – Acht Brücken

Sonntag, 30.4. 11 Uhr: Kölscher Vörmeddaach Leeder, Krätzjer un Verzällcher präsentiert der „Männerchor Eintracht KölnPorz“ mit dem Trio „Kölsch Miljö“. Anschließend gemütliches Beisammensein; Häppchen und Getränke inklusive. 24 E. Rathaussaal Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70. Karten: 02203 / 69 93 96-25. www.maennerchor-eintracht-koeln-porz.de 14 Uhr: Bienentag Info- und Aktionstag rund um die Honigbiene mit dem Kölner Imkerverein von 1882 e. V. Eintritt frei. Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Str. 49. www.koelner-imkerverein.de 14.30 Uhr: Familien-Rallye Wanderung durch den Dünnwalder Wildpark (etwa 5 km). Eltern, Kinder und Großeltern lösen gemeinsam spannende Aufgaben. Picknick oder Schlusseinkehr. Info: 62 70 76. Start: Eingang Wildpark Kreuzung Dünnwalder Mauspfad/Kalkweg. www.koelner-eifelverein.de

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Mai Montag, 1.5. (Maifeiertag) 11 Uhr: Wahner Heide Tag Mit Infoständen von Vereinen, Verbänden und Unternehmen. Für musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt. Eine Rundwanderung (10 km) führt durch die Wahner Heide zum Geisterbusch und Unter dicken Hecken. Treffpunkt 13 Uhr am Stand des Kölner Eifelvereins. Info: 02203 / 35 76 51. Heideportal Gut Leidenhausen e. V., Gut Leidenhausen 1. www.gut-leidenhausen.de

Dienstag, 2.5. 14 Uhr: Hafenrundfahrt Auf der dreistündigen Tour ausgewählte Häfen Kölns und ihre Einrichtungen entdecken. Ab 17,50 E über KölnTicket: 28 01. Anlegebrücke Nr. 10, KonradAdenauer-Ufer. www.koelntourist.net

Mittwoch, 3.5. 10 Uhr: Südstadtfrühstück (jeden 1. Mittwoch im Monat) Während des Frühstücksbuffets wird „Wohn mobil“, die Beratungsstelle für Wohnraumanpassung und Wohnungswechsel vorgestellt. Umlage: 3,50 E. Info: 99 87 82 40. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Donnerstag, 4.5. (KölnTag) 18.30 Uhr: Gesprächskreis „Pflegende Angehörige“ (jeden 1. Donnerstag im Monat) Im offenen Gesprächskreis können sich pflegende Angehörige austauschen und fachlich beraten lassen. Info: 68 90 50. Städtisches Seniorenzentrum Köln-Dellbrück, Dellbrücker Hauptstraße 100a

Freitag, 5.5. 20 Uhr: Kleinkunstabend Ob politisch, gesellschaftskritisch, musikalisch oder komödiantisch, beim „Lachquadrat“ stellen sich renommierte Nachwuchskünstler aus der Kleinkunstszene vor. 21,50 E. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 6.5. 6.–21.5.: Sommerblut Festival Dieses Jahr stellt das Festival das Thema „Rausch“ in den Mittelpunkt. Es beleuchtet die verschiedenen Facetten dieses besonderen psychischen Zustands in einem umfangreichen Kultur- und Kunstprogramm. www.sommerblut.de 20 Uhr: Kino – Siebtelbauern Ein Dorf um die Jahrhundertwende: Großbauer Hillinger hat seinen Hof seinen sieben Knechten und Mägden vermacht. Während sie lernen, frei und selbstverantwortlich zu leben, wächst die Feindseligkeit der alteingesessenen Bauernschaft. Eintritt frei. Info: 20 11-242. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 7.5. 14.30 Uhr: Musik und Klaaf am Tanzbrunnen Auf der Open-Air-Veranstaltung wird bekanntes und weniger bekanntes kölsches Liedgut gespielt. Eintritt frei. Infos 8 21 21 21. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de 15.30 Uhr: Uni-Center singt! Zunächst gibt es Getränke und Kuchen, später werden unter dem Motto „What a wonderful world“ Schlager, Oldies, Popsongs, Volkslieder, Kölschsongs … gesungen. Eintritt frei. Info: 42 10 23 30.

5.–21.5.: Eishockey-WM 2017 In Köln und Paris finden die 64 Weltklasse-Begegnungen statt, in denen die 16 besten Nationen gegeneinander antreten. Nach dem Anpfiff geht es hoch her – auf den Kufen und im Publikum. Tickets ab 29 E unter 80 20 oder im Lanxess arena Ticket-Shop. Lanxess arena, Willy-Brandt-Platz 3. Spielplan auf www.iihfworlds2017.com

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KSG, Sülzer Treff 60+ im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Montag, 8.5. 11 Uhr: Sinfoniekonzert 09 Das Gürzenich Orchester erzeugt mit Werken von Britten, Chin, Ravel und Debussy „Meerbilder“. Ab 11,90 E. Info: 28 02 82. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.guerzenich-orchester.de

Foto: Fotolia

18 Uhr: Buchvorstellung – Titel in kölscher Mundart Sieben bekannte Kölsch-Autoren stellen ihre Bücher vor. Mit kölscher MusikBegleitung. Eintritt frei. Heimatverein Alt-Köln. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.hvak.de

Dienstag, 9.5. 10 Uhr: Computer-Einführungskurs für Anfänger mit keinen oder geringen Vorkenntnissen Der Kurs ist für Anfänger ohne oder mit geringen Vorkenntnissen und umfasst vier Termine. Man lernt die Grundlagen im Umgang mit dem Computer kennen. Kleine Gruppen (max. 6 Teilnehmer). Voranmeldung nötig: 42 10 23 30. KSG, Sülzer Treff 60+ im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Foto: Andre Ringuette / HHOF-IIHF Images

Mittwoch, 10.5. 14 Uhr: Führung – Wildpark Dünnwald (jeden 2. Mittwoch im Monat) Eine Führung rund um das Erkennen von Wild sowie dessen Verhalten. Eintritt frei. Infos: 60 13 07. Schutzhütte Ecke Kalkweg/Mauspfad in Dünnwald am Wildpark. www.wildpark-duennwald.de

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14.30 Uhr: Kino im Odeon Die Schlösser aus Sand, siehe Seite 6. www.odeon-koeln.de

Donnerstag, 11.5. 20 Uhr: Musik – Das Improvisatorium Jeder kann mit seinem Instrument mitmachen. Es wird in wechselnden Besetzungen improvisiert – vom Solo bis zum Tutti. Eintritt frei. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

Freitag, 12.5. 14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung wird eine spezielle Beratungsmöglichkeit angeboten. Anmeldung: 40 03 82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29–33. www.malteser-sthildegardis.de 18 Uhr: Lesung – Mordssüße Das Publikum erwartet ein Mordsgenuss mit zwei profilierten Schriftstellerinnen. Eintritt frei. Info: 0152 / 54 54 86 71. Rheinpark, Eingang Auenweg, Laubengang des Betriebshofs rechts vom Flamingoweiher. www.rheinpark-koeln.de

Samstag, 13.5. 10–17 Uhr: Töpfermarkt in Frechen (auch 14.5., 11–18 Uhr) An diesem Wochenende verwandelt sich der Rathausplatz in Frechen in eine keramische Hochburg, die ihresgleichen sucht. Das Angebot an Töpferware und das hohe Qualitätsniveau der Aussteller sowie die stimmungsvolle Atmosphäre machen den Reiz des Marktes aus. Info: 02234 / 69 76 90. Johann-SchmitzPlatz 1–3, Frechen. www.keramion.de 12 Uhr: Tauschtreff – Münzen (jeden 2. Samstag im Monat) Die Mitglieder des Münzsammelvereins „Kölner Münzfreunde“ laden zu ihrem traditionellen Tauschtreffen ein. 2 E. Infos: 41 46 71. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

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Sonntag, 14.5. 11 Uhr: Barrierefreier Flohmarkt Menschen aller Generationen finden sich zu Kinderprogramm, Live-Musik und Leckereien im Werkstattcafé ein und stöbern an den Ständen. Info: 974 54 42 14. Städt. Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti, Lachemer Weg 22. www.sbk-koeln.de

Montag, 15.5.

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe – einfach das Tanzbein schwingen. Näheres siehe Seite 6. www.tanzbreuer.de 18 Uhr: Lesung mit Gerd Köster Aktuelle und zeitlose Geschichten und Gedichte von bekannten Autoren, aber auch unbekannte Schätzchen liest der Sänger zweisprachig vor: auf Tiefkölsch und Hochdeutsch. 13 E. Residenz am Dom, An den Dominikanern 6–8. www.hvak.de

Dienstag, 16.5. 10.30 Uhr: Rückengymnastik (jeden Dienstag) Ein starker Rücken hilft bei allen Alltagsbewegungen. Monatlich 10 E.

19.–25.5., jeweils 20 Uhr: Streithähne-Festival Schwer bewaffnet mit Pointen und Witzen ziehen bekannte Satiriker in den Kampf gegen Schwachsinn, Dumpfheit und Denkblockaden. 29,50 E. Karten: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str.5. www.streithaehne.de

Infos: 50 10 17. Bürgerschaftshaus Bocklemünd e. V., Görlinger Zentrum 15. www.buergerschaftshaus.de

Mittwoch, 17.5. 19.30 Uhr: „Sehnsucht bleibt“ mit Purple Schulz Der Sänger stellt seine Autobiografie vor. Er liest, erzählt, singt, spielt und nimmt alle mit auf eine Reise durch die Sehnsüchte des Lebens. 20 E. Karten: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach

Donnerstag, 18.5. 17.30 Uhr: Chronische Knieschmerzen? Ein Informationsabend mit Prof. Alfred Karbowski für Patienten und Interessierte zu Knie-Arthroskopie und KnieEndoprothetik sowie den Möglichkeiten, minimalinvasiv zu operieren. Eintritt frei. Info: 33 08 13 51/-56. Krankenhaus der Augustinerinnen, Festsaal, Jakobstr. 27–31

Freitag, 19.5. 12 Uhr: Senioren kochen für Senioren Man trifft sich in der Küche des Seniorencafés und kocht gemeinsam leckere Menüs. Gegessen wird in großer Runde mit den Gästen des Cafés. Info: 221-9 63 79 Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 20.5. 11 Uhr: Diabetes-Behandlung Dr. Dieter Scholz, Oberarzt des Kölner Kardio-Diabetes Zentrums, stellt die neuesten Forschungsergebnisse und das Projekt „WundASS“ für Patienten mit diabetischem Fuß vor. Eintritt frei. Info: 37 93 18 03. St. Antonius Krankenhaus, Cafeteria, Schillerstr. 23 13.30 Uhr: Hänneschen Kirmes (auch am 21.5., ab 12 Uhr) Das Puppentheater öffnet seine Türen und lädt seine Besucher ein, einen Blick „hinger die Britz“ zu werfen und in die Welt der Puppenspiele einzutauchen. Auf dem Platz gibt es viel Programm und leckere Sachen. Info: 258 12 01. Hänneschen Theater, Eisenmarkt 2–4. www.haenneschen.de

Sonntag, 21.5. 15 Uhr: Kleidertauschbörse Auf der „Swap-Party“ kann im großen Stil gut erhaltene Kleidung getauscht werden, siehe Seite 9. www.buergerhaus-stollwerck.de

Montag, 22.5. 17.10 Uhr: Zumba Gold (auch mittwochs 16.10 Uhr) Das neue Fitness-Programm 50+ zu lateinamerikanischer Musik. Man braucht keinen Tanzpartner! Monatlich 28 E. Infos: 21 61 61. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. www.tanzbreuer.de

Dienstag, 23.5. 20 Uhr: The Rock’n Rollator Show Als Versuch, zwischen Alt und Jung lebenslustige Brücken zu schlagen und der ewigen Jugendlichkeit aller Altersklassen nachzuspüren, präsentiert das Theater Bonn diesen eigenwilligen Theaterabend. Ab 26 E. Info: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Mittwoch, 24.5. 9.30 Uhr: Yoga am Vormittag Seine Körpergelenke durch sanfte Yogaübungen wahrnehmen und aktivieren, das bringt neuen Schwung für Körper und Geist. Heute Kursbeginn, Probestunde ist möglich. 10/8 E. Anmeldung: 965 58 20, Beginen Köln e. V., Unter Linden 119. www.beginenhof-koeln.de

Donnerstag, 25.5. (Christi Himmelfahrt) 14.30 Uhr: Opa- und Oma-Zeit (jeden Donnerstag) Im Café „Famillich“ gibt es auf der Sonnenterrasse hausgemachten Kuchen und Kaffee für Oma und Opa für 3,90 E. Info: 22 20 17 96. Famillich, Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

Freitag, 26.5. 15 Uhr: Schlagerparade Mr. Musik spielt schöne Melodien im Restaurant. Info: 02203/ 594 09. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de KölnerLeben Heft 2|17


Kalender 19 Uhr: Altentheater – Lebenslied (auch am 27.5.) Im Spannungsfeld zwischen Festhalten und Lösen, Suchen und Finden beschäftigt sich das neue Stück des Altentheaters mit dem Thema, dem Ort und dem Gefühl „Heimat“. Bedeutsames Element ist die menschliche Stimme, speziell im Lied als Erinnerungsschatz. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

Samstag, 27.5. 11.11 Uhr: Familienfest und DFB-Pokalfinale der Frauen Auf den Vorwiesen des Stadions findet ein großes Fan- und Familienfest mit 50 Ständen, zwei Bühnen und weiteren Attraktionen statt. Eintritt frei. Das Fußballendspiel sollte man ab 15 Uhr live im Stadion erleben: ein Festtag des deutschen Fußballs. Ab 15 E. Tickets: 069 / 65 00 85 00. RheinEnergie Stadion, Aachener Str. 999. www.dfb.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln

Sonntag, 28.5. 11 Uhr: Internationales Folklorefest 14 Vereine aus vier Nationen, von Korea bis Litauen, Shanty-Chor bis MandolinenOrchester, stellen ihre Musik vor. Eintritt frei. Info: 453 73 25 Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.smv-koeln.de

Montag, 29.5. 13 Uhr: Blütenträume – Lebensräume Die Malerei von Petra Schulz ist ihr Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit mit erkrankten Menschen. Die Künstlerin ruft mit ihren Bildern Erinnerungen, Sehnsüchte und Träume wach. Eintritt frei. Info: 56 08 90. Flora Köln, Am Botanischen Garten 1a. www.freundeskreis-flora-koeln.de

Dienstag, 30.5. 18 Uhr: Vortrag – Von Vergesslichkeit bis Demenz Mit dem Älterwerden leidet auch das Gedächtnis. Dr. Özgür Onur klärt darü-

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ber auf, wie man Altersvergesslichkeit von einer Demenz unterscheiden kann und beantwortet die Fragen der Teilnehmer. Eintritt frei. Info: 77 75 55 22. Kölner Alzheimer Forum, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

Mittwoch, 31.5. 14 Uhr: Neu – Ideenwerkstatt (jeden letzten Mittwoch im Monat) Ein Treffpunkt des Seniorennetzwerks Dellbrück, um weitere Projekte im Stadtteil ins Rollen zu bringen und Kontakte zu knüpfen. Info: 9 63 93 16, Mona Klutznick. Bürgertreff 1006, Bergisch Gladbacher Str. 1006. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.koeln

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Gesund + Fit

Seniorentanzen – paarweise oder solo. Tanzen – das schönste Hobby – alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Sich beschwingt über das Parkett bewegen macht beweglicher, flexibler, gesünder und glücklicher. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne über unsere Angebote, auch über Zumba Gold (Fitnesstanzen) und Agilando. ADTV Tanzschule Breuer, Köln-Innenstadt und -Junkersdorf, Bürozeit: Mo–Fr 15–19.30 Uhr, Tel. 0221 / 21 61 61, www.tanzbreuer.de

Anwendung aus der Traditionellen Chinesischen Massage: körperliche Beschwerden aller Art (z. B. Gelenkschmerzen), Entgiftung, Hautstraffung, manuelle Massagen. Mo–Fr 9–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr, Gürzenichstr. 17 (1. Etage), K.-Zentrum, Tel. 0221 / 27 12 98 98, www.tcmmassage.de

Fachärztin Eva Maria Jansa Spezialisiert auf die Behandlung älterer Menschen. Individuelle Betreuung, Hausbesuche. Clever Str. 35 (Nähe Ebertplatz), barrierefrei. Terminvereinbarung: Tel. 0221 / 37 99 57 49, www.privatpraxis-jansa.de

Einladung Sa, 20.5.2017, 11 Uhr: Diabetes-Behandlung – neuester Stand: Schützen Sie Herz und Nieren, Augen und Nerven Neueste Forschungsergebnisse und Vorstellung des Projektes „WundASS“ Dr. med. Dieter Scholz (Oberarzt Med. Klinik/Kölner Kardio-Diabetes Zentrum), Cafeteria, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Bayenthal, foerderverein@antonius-koeln.de, www.antonius-koeln.de

Bewegt ins hohe Alter! Mit Aquagymnastik, Rückenfitness oder einem präventiven Herz-Kreislauf-Programm die eigene Vitalität steigern. Das Sportbildungswerk Köln bietet über 150 Kurse in Kölns Veedeln an. Finde heraus, was gut für dich ist! Kostenlose Probestunde möglich! Sportbildungswerk Köln, Ulrich-Brisch-Weg 1, 50858 Köln, Tel. 0221 / 92 13 00 12, info@sportbildungswerk.de

Chronische Knieschmerzen? Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Knie-Arthroskopie Knie-Endoprothetik - minimalinvasive Eingriffe - Ihr individualisiertes Kniegelenk Prof. Alfred Karbowski und Team, Spezielle Orthopädische Chirurgie 18.5.2017, 17.30–19 Uhr, Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstraße 27–31, 50678 Köln, Tel. 0221 / 33 08 13 51, 33 08 13 56 Eintritt frei, keine Anmeldung

Schöne und festsitzende Zähne in jedem Alter! Mit uns haben Sie gut lachen – denn bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Unser Team aus Zahnärzten und ausgebildeten Fachkräften berät Sie gerne. Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Mathias Sommer, Master of Science Implantologie, WDR-Arkaden Köln, Elstergasse 3, 50667 Köln, Tel. 0221 / 258 49 66, www.implantat-spezialist.koeln

Reformhaus Fischer – Natürlich – Hochwertig – Gesund Seit über 25 Jahren leiten Karin und Jonathan Fischer mit Leidenschaft, großem Fachwissen und kompetenter Beratung ihr Reformhaus in NeuEhrenfeld. Es gibt ein großes Angebot von hochwertigen Nahrungs- und Naturheilmitteln, Naturkosmetik und vielen vegetarischen, veganen und vor allen Dingen genetisch unveränderten Produkten. Fridolinstr. 73/Ecke Landmannstraße, 50825 Köln, nur eine Minute vom St. Franziskus-Hospital. Tel. 0221 / 55 12 19

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Reisen + Erleben

Vom Kölner Dom zum Schokoladenmuseum bzw. Zoo/Flora Täglich im 30-Minuten-Takt zwischen 9.30 und 18 Uhr! Haltestellen: Kölner Dom: Burgmauer (neben KölnTourismus), Schokoladenmuseum: Drehbrücke, Zoo/Flora: Haupteingang Zoo. Einfache Fahrt 4,50 E, Rundfahrt (mit Ausstiegsmöglichkeit) 8,00 E. Wolters Reisen Köln GmbH & Co. KG, Tel. 0221 / 70 99 97-0, www.bimmelbahnen.de

Schreiben und Literatur erleben Entdecken Sie anregende Schreib- und Literaturorte in Köln und anderswo: Schreibreisen, Seminare, Literaturspaziergänge. Informationen: Isa Schikorsky – Stilistico Schreibkultur Tel. 0221 / 485 64 90, www.stilistico.de

Rat + Tat

Schlüsselfritze – Wenn Schlüsseldienst, dann wir. Fachgeschäft für Sicherheit. Wir beraten und montieren ALLE Fenster- und Türsicherungen. Beratung kostenlos. Hahnenstr. 14, 50667 Köln. Tel. 0221 / 64 00 04 35, www.schluesselfritze.de

Raumausstattung Paolo Cancemi Polsterarbeiten (wie Neubeziehen), Anfertigung von Gardinen, Gardinenwäscherei (inkl. Ab- und Aufhängen), Sonnenschutz etc. Försterstr. 23, 50823 Köln, Tel. 0221 / 43 43 17 oder mobil 0172 / 954 73 89, www.raumausstattung-profi.de

Movemaster Umzugsservices Alles aus einer Hand, Umzüge zum Festpreis, Seniorenumzüge oder der Transport einzelner Möbelstücke – Movemaster ist Ihr kompetenter Umzugspartner mit Umzugsshop. Neue und gebrauchte Umzugskartons, auch im Verleih. www.movemaster.de KölnerLeben Heft 2 |17

Englisch für Senioren Wer geistig fit bleiben oder auf Reisen gehen möchte, lernt Englisch. Gerade Ältere sind dabei in bester Gesellschaft. Mit unseren Spezialkursen für Anfänger oder Fortgeschrittene im Alter von 50+ bauen Sie in kleinen Gruppen systematisch Kenntnisse auf. Kostenloses InfoTreffen: LiMUS am Rudolfplatz. Infos und Anmeldung unter Tel. 0221 / 240 92 16, Herr Dr. Steinberg, www.limus-koeln.de

Englisch für Reiselustige Vormittagskurse von englischen Muttersprachlern in gemütlicher Atmosphäre, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Speakers’ Corner Learning Centre Ort: Am Kölner Zoo Fon: 0221 / 972 68 76 Mail: info@speakers-corner-koeln.de

Rechtsanwälte Schmanns Fachanwälte für Sozialrecht Wir helfen Ihnen kompetent bei Fragen zur Rente, Schwerbehinderung, Pflegeversicherung, Elternunterhalt bei ungedeckten Heimkosten, Sozialhilfe. Apostelnstr. 2, Nähe Neumarkt, Tel. 0221 / 13 45 46, www.schmanns.eu


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Münzen & Medaillen Galerie Köln Knopek. Seit über 30 Jahren kaufen und verkaufen wir Münzen, Gold, Silber und Edelmetalle in jeder Form. Wir kaufen z. B. Goldschmuck, Zahngold, Silberbesteck, BRD 5- und 10-DM-Münzen, Goldmünzen u. v. m. Wir beraten Sie gerne beim Verkauf Ihrer Gegenstände in unserem Geschäft. Auf Wunsch besuchen wir Sie auch gerne zu Hause. Münzen Knopek, Alter Markt 55, 50667 Köln, Tel. 0221 / 270 56 70, www.muenzhandel.de

Wohnen + Leben

Die Wäschetruhe – Wäsche für Sie & Ihn. Auf Wunsch beraten wir Sie auch gerne in Ihren eigenen vier Wänden! Unsere Wäsche-Partner: Calida Bodywear, Féraud Paris, Prima Donna 1865, Sunflair Beachfashion, Twin-Set, Simona Barbieri. Venloer Str. 271, 50823 Köln, Tel. 0221 / 52 93 56

Wir führen Mode für die reife Frau in den Gr. 38–50, bequem und zeitlos. Es erwartet Sie ein kompetentes Team mit freundlicher und ehrlicher Beratung. Mo–Fr 10–18.30 Uhr, Sa 10–16 Uhr. Damenmoden An Farina, Obenmarspforten 15, 50667 Köln, Tel. 0221 / 257 89 18

Foto: Wellco International BV

Ihre kompetenten Ansprechpartner in allen Fragen des Senioren-, Betreuungs-, Erb-, Familien-, Miet- und Sozialrechts, ebenso bei der Gestaltung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Hohenstaufenring 11, 50674 Köln, Tel. 0221 / 921 38 00, www.schramm-issel.de

Große Auswahl an Bestecken und Zubehör. Service: Klingenersatz, Polieren, Neuversilbern, Reparaturen, Löt-Arbeiten, Schleifen, Besteckeinbauten, Restaurierungen, Nachguss, u. v. m. Di–Fr 11–18 Uhr, Sa 11–14 Uhr, Komödienstr. 107–113, 50667 Köln, Tel. 0221 / 13 41 36

Mit maßgeschneiderten Ruhesesseln – Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnhöhe werden cm-genau angepasst – bieten wir Ihnen das perfekte Sitzkonzept für Ihr Wohlbefinden. Fußstütze, Rückenlehne, das Nach-hinten-Kippen von Sitz und Rücken sowie die eingebaute Aufstehhilfe steuern Sie komfortabel mit einer elektrischen Handbedienung. Da Vinci Denkmöbel · Roonstr. 6 · 50674 Köln · Tel. 0221 / 921 39 50 Sie, 67 Jahre, sucht 2 Zimmer KDB, Balkon, ca. 50/55 qm, 600/650 E warm. Tel. 0221 / 500 70 05, ab 18 Uhr.

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Vermischtes Café Augentrost & Steinmetzatelier Heber in der alten Trauerhalle am Westfriedhof * Kaffeehaus, Veranstaltungen und Trauergesellschaften * Atelier für individuelle Grabmalgestaltung * Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr, Venloer Str. 1130, Linie 3/4, Tel. 0221 / 58 98 06 05

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe – Hartmut Heldt Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Hartmut Heldt gehört zu den Glücklichen, die schon mit 58 Jahren durch Altersteilzeit und vorzeitige Altersrente nicht mehr arbeiten mussten. Die gewonnene Freizeit nutzte er für ein ungewöhnliches Hobby.

Herr Heldt, Sie haben drei weite Reisen mit dem Motorrad unternommen. Dabei kamen beeindruckende Zahlen zusammen. Ja, zwischen 2011 und 2015 fuhr ich 130.000 Kilometer in 66 Ländern und lernte so vier Kontinente kennen. Ich bin schon immer gerne gereist und wollte meine neue Freizeit sinnvoll nutzen. Mit 18 Jahren hatte ich den Motorradführerschein gemacht, aber erst mit dreißig entdeckte ich die Lust am Fahren. Zunächst im Bergischen, dann im Mittelgebirge, später bis Italien und Frankreich. Die erste Fernreise begann mit zwei Bekannten nach Afrika, führte ab Mombasa zum Kilimandscharo, immerhin auf eine Höhe von 5.900 Metern, leider nur zu Fuß. Aber es gab Probleme untereinander, da bin ich dann alleine weiter nach Kapstadt. War Ihnen das Reisen alleine nicht zu gefährlich? Die Welt ist anders, als sie in den Medien dargestellt wird. Der Iran ist zum Beispiel das gastfreundlichste Land, das ich kenne. Am unsichersten habe ich mich in den USA gefühlt, da sitzen die Schusswaffen am lockersten. Aber in der Regel sind die Menschen nicht gefährlich, da habe ich keine einzige schlechte Erfahrung gemacht. Höchstens mal ein Taschendiebstahl, aber das kann hier auch passieren. Sind Sie am Tag weite Etappen gefahren? Ja, im Schnitt 300 Kilometer. Das Fahren an sich macht mir viel Freude, da fühle ich mich absolut frei. Um Geld

brauchte ich mir auch keine Gedanken zu machen, das hatte ich mir vorher erspart. Und ich benötigte nicht viel zum Leben, ich bin in sparsamen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Eltern waren Flüchtlinge aus Ostpreußen, früher Bauern. Ich war drei Jahre alt, als sie sich in Wesseling in einer Flüchtlingssiedlung niederließen. Mein Vater fand Arbeit als Pförtner, meine Mutter als Putzfrau, aber wir waren arm. Sie haben es dennoch bis zum Fachhochschulabschluss geschafft. Nach dem Umweg über eine Ausbildung im Handwerk habe ich Sozialarbeit studiert und war danach beim Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt angestellt. Ich habe dort gerne gearbeitet. Damals hatte man da noch Zeit für die Klienten. Dreißig Jahre war ich dort tätig und konnte miterleben, wie die Rahmenbedingungen immer schwieriger wurden. Die Menschen haben immer weniger Respekt vor unserer Arbeit – und oft noch nicht mal mehr vor der Polizei. Heute sind Sie erst 64 Jahre alt. Planen Sie eine weitere Reise? Im Moment spüre ich keinen Drang dazu. Aber ich habe ein Reisetagebuch geführt und will meine Erlebnisse als Buch herausbringen. Dazu suche ich noch einen Verlag. Mein Fotoalbum steht im Internet. Und außerdem geht die Reise ja sowieso immer weiter – selbst wenn man stirbt. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Juni / Juli 2017 Bad Lippspringe Foto: Laga Bad Lippspringe

Yoga

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Imkern

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Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, 3. Etage, Raum 280 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de www.muelheimer-senioren.kompass. koeln

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 107 jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Kriminalhauptkommissarin Frau Platthaus Tel. 229-96 11 kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 2 |17

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 vup-o.koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben April/Mai 2017  

Gut informiert älter werden! Ratgeber: Fahrrad maßgeschneidert √ Ausflug: Wo wilde Orchideen wachsen √ Gesundheit: Impfschutz regelmäßig auf...

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