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Juni 2018

DAS ERSTE MAL Fatih Çevikkollu FAMILIENLEBEN Tattoos und Piercings BERUFE-CHECK Konditorin bei TörtchenTörtchen

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Juni er 2018 Septemb


INHALT / EDITORIAL

INHALT NEUES AUS DER REGION

KOLUMNE

04 Ausstellung: Deine Anne

14 DAS ERSTE MAL ... STAND-UP VON FATIH ÇEVIKKOLLU

Ferienaktion: Wood-Camp

kurz notiert

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05 Schule: Kochen mit Stern

100 Rampen für Köln

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Festival: phil.cologne

Projekt: Ethik und Games

Nacht der Technik Rhein-Erft © Erika M. Cermak

06 Messe: Spielplatz Photokina

KULTUR 07 Workshops: Klasse Fotos

Wettbewerb: Buntblick

Wettbewerb: Futurejobs

FAMILIENLEBEN STADTLEBEN 08 Nachhaltigkeit im Schokoladenmuseum 12 Engagiert in der Jugendfeuerwehr

16 TATTOOS UND PIERCINGS COOL, SEXY UND STYLISCH – ODER DER BLANKE HORROR?

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ZUKUNFT 11 Projekt: Mein Leben & Ich

Fotoaktion: Eye_Land

Ferien: Im Sommer ins Ausland

28 BERUFE-CHECK: ARBEITEN ALS KONDITORIN

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© istock_malyugin

Ausbildungsbörse: Mehr als nur Kaffee kochen

22 Typisch Teenie oder psychisch krank 26 KidKit Networks Hilfe für Kinder suchtkranker Eltern

© Sonja Hoffmann

SERVICE 30 Veranstaltungen 38 Impressum 39 Veranstalter

haben eure Söhne oder Töchter auch schon einmal den Wunsch geäußert, sich tätowieren zu lassen? Als das in meiner Familie der Fall war, haben wir diskutiert, appelliert und argumentiert ... und am Ende war das Tattoo dann kurz nach dem 18. Geburtstag doch da. Gestochen im Freiwilligendienst in Südamerika, als sichtbares Zeichen dafür, dass dort Großes passiert ist. So geht das mit dem Erwachsenwerden ...­ Unsere Autorin Ursula Katthöfer hat sich mit dem Thema Tattoos und Piercings beschäftigt und zeigt in ihrem Text die persön­ lichen, rechtlichen und medi­­zi­ nischen Aspekte auf. Für unsere Serie „Das erste Mal“ konnten wir für diese Ausgabe den Kölner Kabarettisten Fatih ­Çevikkollu gewinnen. Er beschreibt äußerst amüsant, wie es sich anfühlte, in jungen Jahren das erste Mal als Standup vor einem stillen Publikum zu stehen. Zum Glück für uns hat er diese Hürde genommen und ist der Bühne treu geblieben. Außerdem findet ihr in dieser Ausgabe wieder Infos rund um die Ausbildung, Medien- und Kulturtipps, Jugendprojekte und einen Veranstaltungskalender. Viel Spaß beim Lesen. PETRA HOFFMANN UND DAS KÄNGURUplus-TEAM LVR-Dezernat Personal und Organisation

Qualität für Menschen! Seien Sie dabei! Der Landschaftsverband Rheinland bildet auch 2019 in vielen verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Nähere Informationen finden Sie unter www.ausbildung.lvr.de

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© iStock_zenaphoto

NEUES AUS DER REGION

DEINE ANNE

WOOD-CAMP

Ausstellung vom 10. Mai bis 1. Juli im NS-Dokumentationszentrum. Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ erzählt die Lebensgeschichte Anne Franks und fördert damit die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus und mit der Bedeutung von Freiheit und Demokratie.­ Anne Frank, 1929 in Frankfurt geboren, wanderte mit der ­Familie 1933 in die Niederlande aus. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht begann auch dort die systematische Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, weshalb die Familie im Juli 1942 untertauchte. Im August 1944 wurden sie verraten, verhaftet und deportiert. Anne starb im Konzentrationslager. Als Einziger überlebte Annes Vater, Otto Frank. Er veröffentlichte im ­Sommer 1947 Annes Tagebuch.

Kostenfreies Workcamp in den Sommerferien. „Berufe mal anders erleben“ hat sich die Initiative „mach grün!“ auf die Fahnen geschrieben und bietet deshalb eine spannende Ferienaktion für Jugendliche an, die sich für Umwelt, Klima und Natur interessieren. Vom 16. bis zum 20. Juli können 14- bis 17-Jährige eine Woche lang im Bergischen Land gemeinsam arbeiten und etwas erleben. Der Wald ist in Sichtweite und wird ausgiebig erkundet. Holz ist das Baumaterial, aus dem hier ein außer­ gewöhnlicher Geräteschuppen für den Waldbröler Netzwerkgarten entstehen soll.

Neben verschiedenen Führungen gibt es auch ein Angebot von Jugendlichen für Jugendliche. Dabei fungieren junge Menschen ab 16 Jahren als Ausstellungsbegleiter und vermitteln Gleich­altrigen die Inhalte der Ausstellung in ihrer eigenen Sprache. Vorab lernen sie in einem Seminar die Hintergründe s­ owie ­Methoden der Vermittlung kennen. Das Seminar-Angebot s­ owie die ­Führungen richten sich ausschließlich an Schülerinnen und Schüler und sind kostenlos zu buchen. [sh]

Info: NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23–25, 50667 Köln, Tel. 0221 – 22 12-63 31 www.nsdok.de

KURZ NOTIERT

NEUES AUS DER REGION 4

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Im Workcamp erlernen die Jugendlichen nicht nur einfache handwerkliche Arbeiten, sie erfahren auch, wie oberbergische Handwerkerinnen und Handwerker mit Holz und anderen ­ regional verfügbaren, natürlichen Baustoffen ökologisch bauen und sanieren. Für den Spaßfaktor sorgen Exkursionen, ­Bogenschießen, Waldspiele und das abendliche Quatschen am Lagerfeuer mit Leuten, die beruflich „grüne Wege“ gehen. Die Teilnahme mit Unterkunft, Verpflegung, Fahrten und Eintritten ist kostenfrei. [ph]

Kontakt, Infos und Anmeldungen bei mach Grün! Berufe entdecken und gestalten, VSB gGmbH, Industriestr. 5, 51545 Waldbröl, 02291 – 92 64 11 14 machgruen@vsb-ggmbh.com

NEUER GIRLSPACE

IM WALDE

SCHULFREI-FESTIVAL

girlspace ist ein Medientreff für Mädchen sowie junge Frauen, der von der Evangelischen Kirche Köln angeboten wird. Das Programm reicht von Ferienaktivitäten über Workshops, Aktionstage und Projekte in Schulen bis hin zum regelmäßigen Gruppentreff „Medienmix“. Ab sofort gibt es girlspace nicht nur wie bisher in der Kölner Südstadt, sondern auch im Norden der Domstadt. In der neuen Zweigstelle in der Thomaskirche im Agnesviertel finden nun ebenfalls Medienangebote für Mädchen und junge Frauen statt. www.girlspace.de

Vom 9. bis 13. Juli will die Schutz­ gemeinschaft Deutscher Wald (SDW) auf der Freusburg im Westerwald mit der Jugend Europas über die euro­ päischen Wälder und ihre Zukunftsaussichten diskutieren. Neben Informationen und Austausch mit Experten liegt ein Fokus auf der Entwicklung eigener Waldprojekte für junge Menschen. Die SDW will mit der Veranstaltung die Grundlage für ein europaweites Netzwerk von waldinteressierten jungen Erwachsenen schaffen. Informationen zur Anmeldung gibt es auf Nachfrage per Mail an thorsten.mueller@sdw.de.

Vom 6. bis zum 9. September findet in Damelack (Brandenburg) ein großes Festival in kinderfreundlicher Umgebung rund um das Thema alternative Bildung statt. Freie Bildungs- und Schulkonzepte, das freie Lernen sowie Anregungen und Möglichkeiten für ­ die Zeit nach dem schulpflichtigen Alter und das lebenslange Lernen haben hier ihren Raum. Außerdem dient das Treffen der Vernetzung und dem ­Erfahrungsaustausch. www.schulfrei-festival.de


NEUES AUS DER REGION

JETZT NOCH FÜR 2018 !

KOCHEN MIT STERN

100 RAMPEN FÜR KÖLN

Kochaktionen für Jugendliche an Kölner Schulen. Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln lädt Jugendliche ab 14 Jahren zu Kochkursen an Kölner Schulen ein. Ziel ist es, den bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln zu fördern und über gesunde Ernährung zu informieren. Junge Sterne-Köche bringen den Jugendlichen dabei saisonale und regionale Lebensmittel näher und bereiten gemeinsam mit ihnen beeindruckende Menüs zu. Unter Beachtung des saisonalen Obst- und Gemüseangebots vor Ort werden vegetarische Kreationen aufgetischt. Auch Ernten aus Schulgärten werden hierzu genutzt. Die Lebensmittelüberwachung der Stadt ergänzt den Kurs durch Hinweise zum geeigneten Umgang mit Lebensmitteln und zu Hygieneaspekten bei der Zubereitung. Jeder Kurs wird mit Fotos und Videoclips dokumentiert, die den Schülern im Anschluss zur Verfügung stehen. Die Kochkurse sind für Schulen kostenfrei, sie müssen jedoch über eine Lehrküche verfügen. [sh]

Jugendliche bauen mit Lego mehr Barrierefreiheit. Menschen im Rollstuhl wissen, dass auch winzige Barrieren unüberwindbar sein können. So wie Caro Mühlheim, die seit ­ihrem 9. Lebensjahr im Rollstuhl sitzt. Die heute 21-Jährige rief deshalb das Projekt „100 Rampen für Köln“ ins Leben. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Projektgruppe „frank und frei“ hat sie folgenden Plan: Die jungen Leute wollen in den nächsten Monaten 100 aus Lego gebaute Rampen an 100 verschiedene Geschäfte in Köln verteilen. „Das Ziel ist mehr Barrierefreiheit“, so Caro Mühlheim. Vor dem Skateladen „Tante Skäte“ in der Kölner Südstadt wurde nun die erste Rampe feierlich an Besitzerin Michaela Grilec überreicht. Das Rampenpaar, das aus etwa 600 einzelnen Legosteinen besteht, liegt im Laden für Rollstuhlfahrer bereit. Caro Mühlheim und die anderen Jugendlichen sind jetzt auf der Suche nach 99 weiteren Läden, die eine Rampe brauchen und das junge Team bei seinem Projekt unterstützen möchten. [ta]

Info: Umweltamt der Stadt Köln, Tel. 0221 – 221 246 77, Umweltbildung@Stadt-Koeln.de

Info: www.jungestadt.koeln

WELTENTDECKER

SEXTING

STIPENDIUM

Jugendliche, die einige Monate oder ein ganzes Jahr eine Schule im Ausland besuchen und beim Schüleraustausch die Welt entdecken möchten, finden im Ratgeberportal  www.mystudychoice.de Informationen und mögliche Schulen auf zwei Kontinenten: in Kanada und Neuseeland. Das Portal startete im Frühjahr 2017 mit Kanada. Neu hinzugekommen ist jetzt das Informationsangebot über Schulen und das Bildungssystem in Neuseeland, auch hier mit zahlreichen Wegweisern und Schuldatenbankseiten sowie Suchfunktionen.

Was ist Sexting und was ist es nicht? Und was können betroffene Personen, Eltern oder Lehrkräfte tun, wenn Sexting-Aufnahmen ungewollt in Umlauf geraten? Im vollständig aktualisierten Themenbereich „Sexting“ auf klicksafe. de finden sich umfassende Informationen und Handlungsempfehlungen. Außerdem gibt es hier Unterrichts­ ­ material zum Thema „Mobile Medien – Neue Herausforderungen: Selfies, Sexting, Selbstdarstellung“. Es bietet einen Überblick über die populärsten Sozialen Dienste, Informationen zu Risiken und Problemen sowie drei Projekte für den Einsatz im Unterricht. www.klicksafe.de

Der Elternkompass ist ein kostenfreies Informations- und Beratungsangebot der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Der Beratungsservice bietet Orientierung in der vielfältigen deutschen Stipendienlandschaft, zeigt Stipendienmöglichkeiten auf und informiert über Bewerbungsvoraussetzungen. Die Stipendienhotline richtet sich in erster Linie an interessierte Eltern, steht aber auch Schülern, Schülerinnen und Studierenden offen. www.elternkompass.info

SUPPORT YOUR LOCAL HEROES!

Bestellungen unter: www.kaenguruonline.de/ 111Orte.html KÄNGURUplus 06/18

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NEUES AUS DER REGION

SPIELPLATZ PHOTOKINA

PHIL.COLOGNE

Im September steht Köln wieder ganz im Zeichen der Foto-­ grafie. Die Internationale Leitmesse „photokina“ öffnet vom­ 26. bis 29. September in der Kölnmesse ihre Tore. Kameras, Objektive, Licht, Blitz, Datenspeicherung, Finishing, Druck, ­Präsentation – das Themenangebot der photokina ist gigantisch. Dazu gibt es wie immer ein tolles Rahmenprogramm mit Workshops und Events. Unser persönliches Highlight:­ der Olympus Perspective Playground in Halle 1. Auf über­ 2.000 Quadratmetern können Besucherinnen und Besucher­ fotografisch und verspielt neue Welten entdecken – und das auch noch nach Messeschluss. [ph]

Vom 4. bis zum 9. Juni findet in Köln das größte Philosophiefestival Deutschlands statt. Auch Kinder und Jugendliche sind wieder zum Denken und Debattieren eingeladen, wobei sich das Programm an Schulklassen richtet. So gibt es beispielsweise eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse mit dem Titel „Bestimmt mein Geschlecht, wer ich bin?“. Der Ethiker und Sozialphilosoph Arnd Pollmann diskutiert mit jungen Menschen ab Klasse 10 die Frage „Warum es so schwierig ist, man selbst zu sein?“. Die Designerin Stefanie Saghri und die Redakteurin Miriam Holzäpfel erörtern mit Dritt- und Viertklässlern das Thema Wahrheit, Lüge und moralisches Verhalten. Für Fachleute aus Pädagogik und Wissenschaft findet eine eintägige Fachtagung statt zum Thema „Was ist Identität?“. [ph]

Info: 26.–29.9. www.photokina.de und https://perspectiveplayground.com

Info: www.philcologne.de

Digitale Spiel

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Digitale Spiele in der Jugendarbeit Projekt Beispiele aus dem „Ethik und Games“

ETHIK UND GAMES

2. NACHT DER TECHNIK RHEIN-ERFT

Nachdenken über moralische Entscheidungen im Spiel und in der Spielekultur. Computer- und Videospiele sind ein guter Weg, um mit Jugendliche über moralische Fragen ins Gespräch zu kommen. Das ist das Ergebnis des Projekts „Ethik und Games“ des Instituts Spielraum der TH Köln, in das insgesamt rund 2.000 Jugendlichen einbezogen wurden. In einer Broschüre stellt das Spielraum-Team nun 22 praxiserprobte, niedrigschwellige und einfach umzusetzende (medien-)pädagogische Methoden und Projekte für Jugend- und Sozialarbeit sowie Schule und Sozialpädagogik vor. [ph]

Technik begreifen. Am 8. Juni 2018 öffnen Unternehmen und Institutionen, Wissenschafts- und Gesundheitseinrichtungen aus Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling ihre Türen. Die Idee der Veranstaltung: eine Nacht lang die Welt der Forschung, Entwicklung und Produktion begehbar machen und mit einem spannenden Mix aus Führungen, Experimenten und Präsentationen das Interesse für Technik wecken. Vor allem für junge Besucher, die sich in der Phase der Berufsorientierung bzw. der Berufs- oder Studienwahl befinden, gibt es hier viel zu sehen und zu erfahren. [ph]

Info: Kostenloser Download der Broschüre „Digitale Spiele in der Jugendarbeit“ unter www.th-koeln.de/spielraum. Weitere Infos unter www.digitale-spielewelten.de

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Info: 8.6. von 18 bis 24 Uhr, www.rheinerft.nacht-der-technik.de, Tel. 0221 – 30 23 98 60


© photocase_Ulrike Steinbrenner

KULTUR

KLASSE FOTOS Fotoklassen für Jugendliche. In der Fotoschule-Köln im Mediapark treffen ­ sich Jugendliche von 13 bis 19 Jahren regelmäßig zum Fotografieren. Angeboten werden aufeinander abgestimmte Module, die verschiedene Aspekte der Fotografie in den Fokus nehmen. Die Gruppe kommt in jedem Modul fünf Mal freitags in der Fotoschule zusammen und unternimmt samstags jeweils zwei Exkursionen.

Im ersten Modul geht es um grund­ legende fotografische Techniken. Wer kreativ gestalten und eigene Bilder umsetzen möchte, sollte wissen, wie Blende,­ Belichtungszeit, Iso, Autofokus und Brennweite zusammenspielen. Im zweiten Modul dreht sich alles um Porträts, Bildgestaltung und Licht, verbunden mit einer Exkursion in den Skulpturenpark. Modul drei widmet sich dem Erzählen in Bildern und der Bildbearbeitung.

Und das vierte Modul beschäftigt sich mit weiteren interessanten Gestaltungs­ themen. Was sind Kontraste, und wie entsteht Spannung im Bild? Was gibt es für Bildmodelle und wie setze ich diese sinnvoll ein? Die Kosten für jedes­ Modul betragen 225 Euro, für Anschluss­ buchungen innerhalb eines Jahres gibt es Rabatt und es werden 199 Euro berechnet. [ph]

© istock_franz12

Info: Fotoschule-Koeln, Im Mediapark 8a, 50670 Köln, Tel. 0221 – 710 56 56, www.fotoschule-koeln.de

BUNTBLICK

FUTUREJOBS

Jugendwettbewerb gegen Rassismus. Zum dritten Mal schreibt der Landesjugendring NRW den Wettbewerb „buntblick – ­Jugendliche für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ aus. Ausgezeichnet werden herausragende Jugendprojekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Angesichts von gesellschaftlichem Rassismus und aktuellen Debatten um Zuwanderung will der Landesjugendring NRW damit ein deutliches Z ­ eichen setzen gegen Diskriminierung, gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung. Insgesamt gibt es 1.000 Euro Preisgeld sowie Über­ raschungspreise zu gewinnen. Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre. Teilnahme­ schluss ist der 15. September 2018.

Schreibwettbewerb. Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz ­ stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen ­ und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft ­arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser ­neuen Arbeitswelten? Jugendliche und junge Erwachsene von­ 12 bis 26 Jahren sind dazu eingeladen, sich über diese neuen Welten Gedanken zu machen und ihre Hoffnungen, Wünsche, Visionen und Sorgen in spannende, witzige oder skurrile ­Geschichten einfließen zu lassen.

Info: www.ljr.nrw/buntblick-bewerbung

Info: www.lizzynet.de/wws/schreibwettbewerb-futurejobs Einsendeschluss 1.8.2018

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STADTLEBEN

Text: Robin Schröder

NACHHALTIGKEIT IM SCHOKOLADENMUSEUM Allerdings ist der Weg von der Kakao­bohne bis zur fertigen Tafel im Supermarkt nicht immer mit guten Bedingungen für alle Beteiligten verbunden. Das Stichwort für Anbau, Produktion und Konsum lautet Nachhaltigkeit. Doch wie sieht nachhaltige Schoko­ lade überhaupt aus? Die von junge Stadt Köln e. V. veranstaltete Sonderführung durch das Schokoladenmuseum gibt darauf eine ­Antwort.

BIG BUSINESS SCHOKOLADE Zur besonderen Nachhaltigkeitsführung waren Jugendliche eingeladen, um sich einmal genauer mit den Dingen zu befassen, an die wir als Endverbraucher vermutlich zu selten denken, wenn wir eine Tafel Schokolade aus dem Supermarktregal nehmen. Im Museum angekommen, begrüßte uns Viktor, der uns durch aufschlussreiche eineinhalb Stunden führen würde, bereits mit seiner lockeren Art und einem sympathischen Lächeln. Zu derart guter Laune gibt es – wie wir schon kurz darauf feststellen sollten – bei den Bauern und Arbeitern, die für den Kakaoanbau und die Schokoladenherstellung verantwortlich sind, eher selten Anlass. Denn: Schokolade ist ein Riesengeschäft, bei dem oft viel und günstig produziert wird. Dies geht zu Lasten der Menschen, die in Südamerika und ­Afrika den Großteil der Arbeit verrichten, und es fängt bereits auf den Kakaoplantagen an.

ANBAU UND PRODUKTION Viktor erklärt uns, dass Schokolade prinzipiell aus zwei Zutaten besteht: Kakao und Zucker. Ersteren gewinnen wir aus der Kakaobohne, die bei tropischen Temperaturen gedeiht. So ist es kein Wunder, dass der absolute Großteil der weltweit produzierten Schokolade in Entwicklungsländern hergestellt wird.­ Um besonders ertragreiche Kakaoernten zu 8

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© Tessa Ast

Sie ist die liebste Süßigkeit der Deutschen, wird traditionell an jedem Weihnachts- und Osterfest verzehrt und ist auch sonst das ganze Jahr über aus den meisten Haushalten kaum wegzudenken – die Rede ist natürlich von Schokolade.

Info: www.schokoladenmuseum.de/ nachhaltigkeit Vom 18. bis 24. Juni findet im Schokoladenmuseum die Themenwoche „Schokolade und Kakao – nachhaltig und fair“ mit vielen Informationen, Führungen und Veranstaltungen statt. Das Thema Nachhaltigkeit ist jedoch auch außerhalb dieser Woche im Schokoladenmuseum immer gesetzt und findet sich in der Ausstellung und im museumspädagogischen Angebot.

Das Schokoladen­museum feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. KÄNGURU wünscht ein süßes und lebendiges Jubiläumsjahr!

haben, setzen dort noch zu viele Firmen auf riesige Plantagen, künstlich bestäubte Pflanzen und günstige Arbeitskräfte. Nachhaltig ist ein solches Vorgehen allerdings nicht, denn durch die großflächigen Anbaugebiete­ werden natürliche Lebensräume zerstört, während die künstliche Bestäubung zwar die Quantität erhöht, jedoch die Qualität des Kakaos senkt. Von sozialen Bedingungen für die arbeitenden Menschen lässt sich natürlich erst recht nicht sprechen. Bei 29 Cent für eine so hergestellte Tafel Schokolade stellt sich die Frage: Wie viel bekommt davon noch der Bauer vor Ort? Die Ernte muss zudem in mühsamer Handarbeit verrichtet werden, weil Maschinen die Kosten in die Höhe treiben würden. Männer und Frauen verbringen etliche Stunden zu Niedriglöhnen auf den Plantagen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt, um ihre Familien zu ernähren – und oft reicht noch nicht einmal das. Dann müssen auch die Kinder mithelfen. In die Schule gehen sie nicht, denn Bildung ist in diesen Ländern Luxus. Auch bei der Herstellung werde zu viel gespart, sagt Viktor, während er uns an den hauseigenen Produktionsmaschinen des Museums entlangführt. Wer seine Kakaobohnen aus Zeitgründen schnell und intensiv röstet, verbrennt sie und setzt Bitterstoffe frei, die anschließend wieder mit noch mehr Zucker ausgeglichen werden müssen. Die Folge: großflächiger Zuckerrohranbau zum kleinen Preis.

NACHHALTIGKEIT KAUFEN Was kann man gegen diese Umstände tun und wie können wir ganz persönlich dabei helfen? Viktor zeigt uns eine Reihe von verschiedenen Schokoladentafeln und wir stellen fest, dass wir tatsächlich beim Kauf darauf achten können, unser Geld für nachhaltig


Führung mit Viktor durchs Schokoladenmuseum

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© Robin Schröder

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produzierte Schokolade auszugeben. Schokoladenhersteller platzieren zu diesem Zweck entsprechende Siegel auf ihren Verpackungen. So gibt es beispielsweise das GEPA-Siegel als Zeichen Fairen Handels. Die Rainforest Alliance weist darauf hin, dass die Schokolade aus Zutaten besteht, die umweltfreundlich und sozial verantwortungsvoll angebaut wurden, und das UTZ-Zertifikat steht für Agrarprodukte mit ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards.

PROJEKTE UNTERSTÜTZEN Mit unserem Geld unterstützen wir so eine nachhaltige Schokoladenproduktion, von der alle profitieren. Die Bildungsprojekte sind dabei ein besonders wichtiges Anliegen, denn mit dem Bau von Schulen lassen sich Kinder aus dem ausbeuterischen System befreien und mit einer umfassenden Auf­klärung über alternative Anbaumethoden kann Mensch und Natur geholfen werden. Die ohnehin schon weitflächig gerodeten Gebiete des kommerziellen Kakaoanbaus sind in der Regel Monokulturen, das heißt, ein Kakaobaum reiht sich an den anderen. Das ist wasserintensiv, erfordert Dünger und Pestizide und reduziert die Artenvielfalt. Die nachhaltige, ökologisch bessere Lösung ist eine sogenannte Agroforstkultur, bei der auf der gleichen Plantage weitere Nutzpflanzen angepflanzt werden, die Holz und Früchte für die Bauern liefern und zugleich die empfindlichen Kakaobäume vor Wind und Sonne­ schützen. Ein funktionierendes Ökosystem. So bleibt mehr vom Kakao – und vom Regenwald!

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Tag der offenen Tür am SAE Institute Köln Egal ob Music Business, Film, Web, Games, Animation, Cross Media oder Audio: Erlebe unsere Fachbereiche zum Anfassen, lege den Grundstein für Deine Zukunft und sei live dabei: · Präsentation von Studentenprojekten · Info-Vorlesungen zum SAE Ausbildungskonzept · Führungen durch die Räumlichkeiten und Studios · Praxis-Einblicke in die Fachbereiche · Infos zur richtigen Berufswahl im Medienbereich www

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ZUKUNFT

MEIN LEBEN & ICH

AUSBILDUNGSBÖRSE

Jugendrotkreuz Nordrhein startet neues Projekt als Orientierungshilfe für Jugendliche. Schüler der 6. bis 8. Klasse lernen hierbei etwas über sich selbst, über andere und über Regeln, die für ein Miteinander vonnöten sind. Während der fünf- bis sechsstündigen „Reise zu sich selbst“ können die Schüler sich erste Gedanken über ihre Zukunft machen, wobei nicht nur die ­ Berufsfindung Thema ist, sondern auch ganz alltägliche ­Fragen des Lebens. In Gruppen von acht Personen gilt es, einen ­Parcours mit vier Stationen zu durchlaufen. Geschulte Jugendrotkreuz-Teamer begleiten das Projekt inklusive einer Einführungs- und Abschlussrunde im Klassenverband. [sh]

Mehr als nur Kaffee kochen. Unter diesem Motto veranstaltet die pronova BKK am 29. und 30. Juni eine eigene Ausbildungsbörse. Ziel ist, sich jungen Interessenten vorzustellen. Dazu gibt es an verschiedenen Stationen Informationen zum Unternehmen pronova BKK und zu den unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die hier möglich sind. Die aktuellen Azubis sind vor Ort und beantworten Fragen. Außerdem bietet die Veranstaltung kostenlose, professionelle Bewerbungsfotografie, einen Unterlagencheck für die eigene Bewerbung, einen Übungstest fürs Assessmentcenter sowie ein Gewinnspiel an. [ph] Info: Fr, 29.6., 15 bis 19 Uhr und Sa, 30.6., 10 bis 15 Uhr, studio dumont im DuMont Carré, Breite Str. 72, 50667 Köln, www.pronovabkk.de und https://proberaum.pronovabkk.de

Info: Interessierte Schulen können sich melden beim Jugendrotkreuz Nordrhein, Tel. 0211 – 31 04-153, s.kuhlmann@drk-nordrhein.de

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ENGLAN D• THAILAN IRLAND • KANADA D • SRI LAN • USA • AUS KA • VIET NAM • ARG TRALIEN • NEU SEELAND ENTINIEN • SÜDAFR • CHILE IKA

EYE_LAND

IM SOMMER AB INS AUSLAND

Bundesweite Fotoaktion für Jugendliche über Heimat und Flucht. Wie erleben junge geflüchtete Menschen ihren Alltag in Deutschland? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Welche Heimat-Bilder tragen sie mit sich? Die vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) gestartete Fotoaktion „eye_land“ bietet die Chance, sich mit diesen Fragen kreativ zu befassen und die Bilder öffentlich zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren – ob mit oder ohne Fluchterfahrung – sowie Kinder- und Jugendprojekte und künstlerische Initiativen. Alle Einsendungen werden kontinuierlich in einer Online-Galerie veröffentlicht und später in einer großen Ausstellung in Berlin gezeigt. [ph]

Möglichkeiten für junge Reiselustige. Die weite Welt kennenlernen und internationale Kontakte knüpfen? Eine Sprache dort lernen, wo sie gesprochen wird? Erste Schritte ins Ausland ermöglichen Schülersprachreisen, die auf Wunsch auch Ein­ blicke in Arbeitswelt und Studium vermitteln. Für einen längeren Zeitraum eignen sich Schulaufenthalte an einer High School oder in einem Internat im Ausland. Aber auch die Zeit nach dem Abi bietet Gelegenheit für ein Praktikum, Freiwilligenarbeit oder Work & Travel in der Ferne. Die Broschüren der Carl Duisberg Centren informieren kostenlos über die unterschiedlichsten Pro­gramme. [ph]

Info: www.eye-land.org

Info: Carl Duisberg Centren, Hansaring 49-51, 50670 Köln, Tel. 0221 – 16 26-289, sprachreisen@cdc.de, www.carl-duisberg-sprachreisen.de

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STADTLEBEN

Text und Foto: Sofia Grillo

ENGAGIERT IN DER JUGENDFEUERWEHR Jugendliche lernen Teamarbeit, Verantwortung und Selbstständigkeit Diese haben insgesamt 1.193 Mitglieder. Mitmachen dürfen Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren.

ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN

INFO: Jugendfeuerwehr Bonn: www.jugendfeuerwehrbonn.de Jugendfeuerwehr der Stadt Köln: www.jf-koeln.de

Ein großes, rotes Feuerwehrauto fährt vor. Die Kinder und Jugendlichen mit Helm und Uniform stellen sich daneben auf. Und hier beginnt schon die Übung. „Wie steht man richtig?“, fragt der Jugendwart Sebastian Degen der Jugendfeuerwehrgruppe Bonn-Holzlar. Wohl nicht mit den Händen in der Hosentasche und auch nicht kreuz und quer. Das wird erst einmal korrigiert. Die jungen Feuerwehrleute stellen sich in zwei Reihen, richten sich gerade auf und nehmen die Hände hinter den Rücken. In ganz Bonn sind 280 Kinder und Jugend­ liche in insgesamt 18 Jugendgruppen der freiwilligen Feuerwehr organisiert. In Köln sind es 471 junge Menschen in 24 Gruppen. In den 19 Städten und Kommunen im Rhein-SiegKreis gibt es 88 Jugendgruppen.

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Deutsche Jugendfeuerwehr: www.jugendfeuerwehr.de

Die Gruppen der Jugendfeuerwehren treffen sich einmal die Woche. Dabei geht es vorrangig ums Üben. Die Kinder und Jugendlichen in Bonn-Holzlar müssen den Umgang mit den Feuerwehrschläuchen noch besser hinbekommen. Deswegen gibt es einen kleinen Wettbewerb. Die Gruppe wird in zwei Teams aufgeteilt. Jedes bekommt einen zusammengerollten Schlauch in die Hand. Sie sollen ihn aufrollen, gerade auf dem Boden auslegen und wieder ordentlich zusammenrollen. Das Team, das als erstes alle Schläuche akkurat zusammengerollt hat, gewinnt. Schon ist der Ehrgeiz geweckt. Doch der Jugendwart hat ein strenges Auge: „Das ist bei vielen noch nicht akkurat und schnell genug. Die Handgriffe müssen in Fleisch und Blut übergehen. Wenn es einen Einsatz gibt, muss alles sehr schnell gehen“, erklärt Sebastian Degen seinen Schützlingen geduldig.

TEAMARBEIT IST ALLES Auf Einsätze fahren die Jugendfeuerwehren noch nicht mit. Das geht erst in der aktiven freiwilligen Feuerwehr. In die kann man mit 18 Jahren eintreten. Und das ist von einigen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr das große Ziel. Der 17-jährige Niklas Puderbach steht kurz davor. Seit er zehn Jahre alt ist, kommt er zur Jugendfeuerwehrgruppe in Holzlar. Damals habe ihn seine Mutter dazu ermuntert, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen. Er sei zunächst widerwillig gegangen. Doch dann habe es ihn gepackt und nicht mehr losgelassen. „Hier lernt man, was es bedeutet, im Team zusammenzuarbeiten“, sagt Niklas. ­ Der Zusammenhalt habe ihn gestärkt.


VERANTWORTUNG UND SELBSTSTÄNDIGKEIT Der 27-jährige Jugendwart Sebastian Degen, der auch für die Stadtjugendfeuerwehr Bonn zuständig ist, betont, dass die Treffen nicht nur Wissensvermittlung beinhalten. „Die Kinder lernen Verantwortung in einem Gruppengefüge, sie lernen kameradschaftlich miteinander umzugehen und selbstständig Aufgaben umzusetzen.“ Neben den Übungen im Umgang mit den Schläuchen, mit Wasser oder den Geräten im Feuerwehrauto bieten die Jugendfeuerwehren in Köln, Bonn und dem RheinSieg-Kreis auch andere Freizeitaktivitäten, wie Bastel- und Spielabende, Zeltlager mit anderen Jugendfeuer­ wehrgruppen oder gemeinsame Ausflüge. Auch Wettbewerbe gehören dazu. Jungen und Mädchen können sich Abzeichen erarbeiten. Los geht es hier mit der sogenannten Jugendflamme. Für die einzelnen Stufen eins bis drei absolvieren die Teilnehmer unterschiedliche Aufgaben und können sich danach ihr wohlverdientes Abzeichen stolz auf ihre Uniform pinnen.

DU WILLSTRDEN? E W T R Ö H E G

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KEINE NACHWUCHSSORGEN IN DER JUGENDARBEIT

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Änderungen und Irrtümer vorbehalten

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TICKETS: 0221- 8020 und

Nachwuchssorgen haben die Jugendfeuerwehren in Köln, Bonn und dem Rhein-SiegKreis nicht. In der Gruppe in Holzlar käme beispielsweise jede Woche jemand vorbei, um sich die Treffen und Übungen anzuschauen, sagt Degen. Jeder, der sich dazu entscheidet, mitzumachen, bekommt von der jeweiligen Stadt eine Uniform gestellt. Das große Ziel der Feuerwehren ist, viele aus der Jugendarbeit in die aktive freiwillige Feuerwehr zu holen. Laut Degen sei es im Schnitt einer von drei Jugendlichen, der in die freiwillige Feuerwehr übertreten würde. Das ist ungemein wichtig, da nur durch genügend ehrenamtliches Engagement in den freiwilligen Feuerwehren der Schutz für die Bevölkerung gesichert ist.

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KOLUMNE

Fatih Çevikkollu

DAS ERSTE MAL …

Wenn man „Stand­-up“ mit „Aufstand“ übersetzt, klingt das vielleicht erstmal lustig. Aber der Punkt ist: Beim Aufstand bist du viele, beim ­Stand-up allein. Immer.

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Created by Jonathan Coutiño from the Noun Project

Übertragen auf die Bühne bedeutet das, alle geben dir Ratschläge, aber es schreibt dir keiner auch nur einen Gag! Du stehst da, ganz allein ...

Das erste Mal Stand-up auf der Bühne bedeutet also, dem alten Affen Angst eine ziemlich große Banane hinzuhalten, damit der dich für ’ne Weile in Ruhe lässt bei deinem Vorhaben, auf der Bühne zu stehen und dein Publikum zu unterhalten. Mit nichts als dem gesprochenen Wort im Rampenlicht zu stehen und andere zum Lachen zu bringen, übte schon immer eine große Faszination auf mich aus.

So viel vorweg: Das geht gar nicht, sie ist da und will gehalten werden. Ausgehalten. Der Moderator kündigte mich mit warmen Worten an, wohlwollend bemerkend, dass ich gleich meine Jungfräulichkeit verlieren würde – was übrigens niemanden interessierte und mich noch mehr in die Arme des Affen trieb. Banane, dachte ich nur! Ein Königreich für eine Banane! ­ Ich betrat die Bühne. Der Laden war rappelvoll. Alle 40 ­P lätze waren besetzt …

… STAND-UP

In meiner Heimat Nippes gab es mal eine kleine, feine Bar, die ¼ Bar. Einmal im Monat wurde dort eine Mixshow veranstaltet. Eines Tages rief mich deren Moderator aus heiterem Himmel an. Ihm wäre ein Gast ausgefallen und ob ich nicht Lust hätte.

© Erika M. Cermak

Der freundliche Applaus verstummt, die Spannung steigt und soll nun von dem Mann auf Der Kabarettist, Schauspieler der Bühne mit einem und Buch­autor Krachergag in schallenFatih Çevikkollu des Gelächter verwanist aktuell mit seinem Solo-­ Programm FatihMorgana ­in delt werden. Und seien Fatihland unterwegs. wir mal ehrlich: Das ist Termine findet ­ihr am besten der Deal. Einer spricht, über seine Facebookseite alle lachen und wir hawww.facebook.com/fatihland ben Spaß. Indes, es passierte nichts, was dem auch nur im EntDas war einer dieser Momente, in deferntesten nahekam! Nichts. Kein Gag nen du eine E ­ ntscheidung fällen musst. funktionierte. Das Schweigen wurde Im Endeffekt dich verbindlich dafür zu immer lauter. Hinten rechts hustete jeentscheiden, etwas zu machen, das du noch nie vorher gemacht hast –­ mand, links schlürfte jemand die letzten Tropfen aus seinem Cocktail­glas und Stand-up – und von dem du auch nicht hielt abrupt inne, als er selbst die Stille weißt und nicht wissen kannst, ob es bemerkte. funktionieren wird – Selbstmord –, und die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht Die Erkenntnis des Abends: Aus der funktionieren wird, ist sehr hoch. Ich Not wächst die Kraft. Die erdrückende sagte also zu. Abwesenheit von Geräuschen ließ die Angst von mir weichen. Mich selbst, Ich hatte keine Gags und was noch die Situation und das Publikum nicht schlimmer war: Ich hatte auch keine mehr als nötig ernst nehmend, durchgroße Banane, ich hatte noch nicht mal ­ edanken, eine kleine. Die Idee, das zu machen,­ brach ich die Stille mit den G die mir in diesem Moment in den Sinn­ war banane, aber die konnte ich ja nun kamen. Und siehe da: Der ersehnte wirklich niemandem vorwerfen. So Klang brach aus und schallendes Geging ­ich durch die Tage ohne Gags, lächter erfüllte den Raum wie Feen­ ohne Banane, aber mit dem Affen und staub eine Herde Einhörner. Ich spürte der Gewissheit, dass ich mich bald auf eine Bühne stellen und bis auf die­ zum ersten Mal die Macht des Wortes und des Humors und wusste, das ist Knochen blamieren würde. mein Weg. Oder anders gesagt, der Moderator meinte danach zu mir: Der Abend kam und ich ging in die „Nicht schlecht, Fatih, so ganz ohne ¼ Bar. Glaubte inzwischen, ein paar Programm auf die Bühne gehen, das Gags in der Tasche zu haben, und verkönnen die wenigsten!“ suchte, mit der Angst klar­zukommen.

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MEDIEN

FAMILIEN GESUCHT

WAS GUCKST DU? Medientipps für Eltern und Jugendliche

KÄNGURUplus hat Familie Lücke aus Bonn gefragt

© WDR/Uwe Stratmann

Habt ihr Lust, mit euren Jugendlichen einen Medientipp für KÄNGURUplus zu schreiben? Dann meldet euch bei uns! redaktion@kaenguruonline.de

FERNSEHEN

BUCH

SERIE

SCHIMANSKI-TATORT

TSCHICK

SUITS

Duisburg-Ruhrort hieß 1981 sein erster Tatort. Durch prügelnde Rocker und ­harte Binnenschiffer stiefelte ein Ermittler, wie ihn Fernsehdeutschland noch nicht gesehen hatte. Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski, in beige-grauer Jacke zur engen Bluejeans, mit Currywurst und Bierflasche, fluchte zwischen nächtlichem Filmriss und Mördersuche. Unterwegs war er in einem Panoptikum aus rauchenden Schornsteinen, ungepflegten Wohnungen, schummrigen Kneipen und zwielichtigen Gestalten.

Der Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf erschien 2010. Die Hauptfigur, Maik Klingenberg, erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Er stammt aus einer wohlhabenden, aber nicht funktionierenden Familie. Seine Mutter ist Alkoholikerin und wird von ihrem Mann, einem Immobilienmakler, mit seiner Assistentin betrogen.

Mike Ross (Patrick J. Adams) ist ein hochbegabter Collegeabbrecher. Er verdient sein Geld damit, Zulassungstests für Jura­ studenten zu schreiben. Er wohnt mit seinem Freund Trevor zusammen, der Drogen verkauft. Mike muss seine Großmutter in einem Pflegeheim unterbringen. Deshalb geht er einen Deal für 10.000  $ ein. Dafür soll er einen Koffer voll Marihuana in einem Hotelzimmer in Manhattan abliefern.

Maik gilt in der Schule als Außenseiter und wird nicht zur Geburtstagsparty seiner Klassenkameradin Tatjana eingeladen, was ihn sehr schmerzt, da er in sie Das konnte nicht gut gehen. Die Medien­ verliebt ist. Von seinen Eltern wird er in ernannten ihn wegen Kleidung, Beden Sommerferien alleine gelassen, weil nehmen und Sprache („scheiße“) zum seine Mutter in der Entzugsklinik und sein Schmuddelkommissar und forderten­ Vater auf „Geschäftsreise“ mit seiner Asseine Absetzung. Wir Jungs mochten sistentin ist. Als er gelangweilt am Pool den Erwachsenen mit Autoritätsproblem. sitzt, begegnet ihm sein neuer MitschüVielen Frauen gefiel seine Männlichkeit, ler „Tschick“, der ihn dazu überredet, mit das garantierte hohe Einschaltquoten. einem geklauten Lada trotz fehlender Einladung auf der Party von Tatjana aufGötz George trat 29-mal im WDR-Tatort zukreuzen. aus Duisburg und bis 2013 in weiteren­ 17 „Schimanski“-Filmen auf. Er arbeiteAnschließend will Tschick mit dem Lada te mit Regisseuren wie Dominik Graf, seine Verwandten in der „Walachei“ beCo-Stars wie Christoph Waltz und zu ­ suchen und überredet Maik, mitzukomFilmmusik von großartig bis grauenhaft. men. Ein abenteuerlicher Roadtrip, ohne Ein Dauerbrenner wie Pommes rot-weiß. Karte und Handy, durch Ostdeutschland Anschauen! beginnt. [Asmus Lücke, 52, Fan des WDR-Tatorts]

[Henrik, 14 Jahre, steht auf Autos]

Info: www.daserste.de/unterhaltung/filmschimanski

Info: Tschick, Rowohlt, 9,99 Euro

Zur gleichen Zeit sucht Harvey Specter (Gabriel Macht), einer von New Yorks TopAnwälten, einen neuen Partner. Als Mike auf der Flucht vor der Drogen­ behörde zufällig in ein Einstellungsgespräch mit Harvey platzt, beeindruckt er diesen mit seinem fotografischen Gedächtnis. Harvey stellt ihn ein, obwohl Mike weder eine Zulassung als Anwalt besitzt noch sein Jurastudium abgeschlossen hat. Um ihre Jobs zu retten, müssen Harvey und Mike eine Charade aufführen. Das brillante Anwaltsduo zieht vor Gericht, verteidigt sich ­gegen interne Angriffe aus der Kanzlei und klagt gegen Milliardäre, Mega­ konzerne und fremde Kanzleien … [Tom, 14 Jahre, möchte Anwalt werden]

Info: Suits, Staffel 1 bis 7, DVDs ab 9,99 Euro

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FAMILIENLEBEN

Text: Ursula Katthöfer

© iStock_Drazen

TATTOOS UND PIERCINGS

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FAMILIENLEBEN

Cool, sexy und stylisch – oder der blanke Horror? „Kennt ihr gute Tattoo-Studios in Köln, die auch Jugendliche ab 16 tätowieren?“, lautet eine Frage bei gutefrage.net. Nee, kennt keiner. Denn es gilt als Qualitätsmerkmal für gute Tattoo-Studios, erst ab 18 zu stechen. Dennoch sind viele Teenager lange vor der Volljährigkeit heiß aufs Tattoo. „Früher waren Tattoos etwas für Außenseitergruppen, für Seeleute, Straftäter und Prostituierte. Ihnen wurden Charakterdefizite und Persönlichkeitsstörungen nachgesagt“, erläutert Elmar Brähler, emeritierter Professor für medizinische Psychologie an der Universität Leipzig. Er forscht seit 2003 zu Tattoos und Piercings. „Heute sind sie Zeichen für aufgeweckte,­ interessierte Menschen, die sich zu einer sozialen Gruppe bekennen.“ So wie Nora. Die 27-Jährige bedient in einem Bonner Café. Jetzt im Sommer ist ihr Körperschmuck gut sichtbar. Doch selbst im Winter wäre er nicht zu übersehen. Nora trägt in den Ohren geweitete Piercings, sogenannte Flesh-­ Tunnel. Am Hals ist ein großes Ornament tätowiert, im Gesicht sind mehrere kleine Tattoos zu sehen. „Viele Leute sprechen mich darauf an. Entweder finden sie es krass oder sie halten mich für die große Tattoo- und Piercing-Expertin und wollen quatschen.“ Schon erzählt eine Kundin, dass sie sich das Gesicht ihrer kleinen Tochter stechen lassen möchte. „Ich finde hier super“, sagt sie und schlägt sich auf den rechten Oberarm. „Aber mein Freund sagt, das sieht asi aus.“

In Deutschland trägt jeder Fünfte ein Tattoo. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen sind es 44 Prozent der Frauen und 41,5 Prozent der Männer.

Eine Tätowier­maschine sticht bis zu 170-mal pro Sekunde, das sind 10.200 Stiche pro Minute.

KARRIEREKILLER NUMMER 3 Jedes Tattoo hat seine Geschichte. Die eigenen Kinder oder Partner stehen hoch im Kurs. RTL-Promi Carmen Geiss ließ sich sogar ihr eigenes Gesicht auf den Steiß stechen. Kommentar von Gatte Robert: „Jetzt hast Du ein Arschgesicht.“

BLICK ZURÜCK Tattoos haben eine bewegte Geschichte, es gibt sie seit Jahrtausenden in den unterschiedlichsten Kulturen. Das älteste bekannte Tattoo stammt aus der Chinchorro-Kultur in Chile. Es ist 7.000 Jahre alt und zeigt einen Schnurrbart. Ötzi, der Mann aus dem Eis, trug 61 Strich- und Kreuz-Tattoos. Auch die 4.000 Jahre alte Mumie einer ägyptischen Priesterin war tätowiert. Damals nutzten Tätowierer scharfe Steine, Haifischzähne, Kakteenstacheln oder Dornen, um die Haut einzuritzen. Dann rieben sie Ruß oder Pflanzenfarbstoffe in die Wunden.

„Brasilien 2014 – unvergessen“, schrieb Lukas Podolski auf Twitter, nachdem das Tattoo des WM-Pokals auf seinen Oberarm gestochen war. Als er 2012 den FC verließ, verabschiedete er sich mit einem Köln-Tattoo. Was die einen cool, sexy oder stylisch finden, ist für andere Horror. Einem Personalchef zufolge stehen Tätowierungen auf Platz drei der Karrierekiller, nur Piercings und Mundgeruch seien schlimmer. Die Berliner Polizei lehnte im vergangenen April einen Bewerber ab, dessen Unterarm die Göttin Diana mit nackten Brüsten zierte. Auch Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften legen Wert auf die „T-Shirt-Grenze“. Ärzte möchten bei ihren Angestellten weder Tattoos noch Piercings sehen, das widerspreche dem „branchenüblichen Erscheinungsbild“. „Insgesamt steigt die Akzeptanz für Tattoos weiterhin“, sagt Prof. Brähler. Er kann sich allerdings auch einen gegenläufigen Trend vorstellen: „Denkbar ist, dass wieder eine keusche Welle kommt. Dann möchten die Leute wieder naturbelassen sein.“

Zahlen und Fakten

Ein Tattoo entfernen zu lassen ist viel teurer, als eines stechen zu lassen. Der Hautarzt stellt bis zu 20-mal mehr in Rechnung als der Tätowierer.

10,2 Prozent der Männer und 8,8 Prozent der Frauen tragen mehr als ein Tattoo.

Dom, Narrenkappe, FC-Logo: In Köln soll jedes zehnte Tattoo eine Liebeserklärung an die Stadt oder den Verein sein.

22 Prozent der 18- bis 29-Jährigen tragen ein Piercing.

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FAMILIENLEBEN

INTERVIEW

„NACH AUSSEN SICHTBAR, NACH INNEN SPÜRBAR“

Paula Roesch ist bildende Künstlerin und Handpoke-Tätowiererin. Sie studierte Freie Kunst in Hamburg und Münster. Pflanzen, Landschaften, Wasser und Tiere interessieren sie in ihrer künstlerischen Arbeit schon lange. Seit 2013 tätowiert sie diese Motive auch. Sie arbeitet in Köln. Sie haben sich auf Handpoke-Tattoos spezialisiert. Wo ist der Unterschied zur Maschine? Beim Handpoke setze ich die Farbe Punkt für Punkt mit einer Nadel in die Haut. Die Linien haben dadurch etwas Flirrendes, sind vom Körper nicht so hart abgegrenzt. Mich begeistert das Organische daran. Haut und Farbe wirken einander nicht fremd. Handpoke verletzt die Haut auch weniger. Wie ist Ihr künstlerischer Ansatz? Ich habe einen Hang zu Grafik und Abstraktion. Im Moment faszinieren mich abstrakte Tattoos, die direkt auf die Haut aufgezeichnet werden und den Körper mit Formen und Strukturen aus der Landschaft zusammenbringen. Außerdem finde ich es sehr schön, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Wie sind Sie ans Tätowieren gekommen? Zum Ende meines Studiums sah eine Tätowiererin meine Zeichnungen und meinte, ich müsse unbedingt tätowieren lernen. Ich war sehr erstaunt, hatte selbst noch kein Tattoo. Dachte aber schnell: Ja, das ist es. Sie hat mir die Grund­ lagen des Handpoke-Tätowierens gezeigt. Mir gefällt die Mischung aus Handwerk, künstlerischer Arbeit und Kontakt zu Menschen. Ich kann lange konzentriert an etwas arbeiten, neue Ausdrucksformen finden und lerne tolle Menschen kennen. Häufig entwickeln sich sehr schöne Gespräche.

Porträt-Foto: © Max Germer Pflanzenzeichnungen: © Paula Roesch

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FAMILIENLEBEN

Zusammen mit einem Freund haben Sie ein Tattooatelier in der Kölner Südstadt. Wer kommt zu Ihnen? Kunden kommen meist mit einer vagen Idee, aus der wir dann ein persönliches Motiv entwickeln. Diese Woche zum Beispiel hatte ich eine Kundin, die sich ein Erinnerungstattoo für ihren verstorbenen Opa wünschte. In der Vorbesprechung erzählte sie von ihm und einem Ahornbaum, den er vor vielen Jahren gepflanzt hatte. Daraus entwickelten wir ein Tattoo mit einem aufblühenden Zweig eben dieses Baumes.

ist meins, das ist mir wichtig, das ist mein Statement. Nach außen sichtbar, nach innen spürbar.

Andere sagen: Mach mal einfach was. Das sind oft diejenigen, die schon ein Tattoo von mir haben. Häufig kommen Leute, die lange über ein Tattoo nachgedacht, aber nie etwas Passendes gefunden haben. Schön, wenn meine Arbeiten sie dann ansprechen. Viele meiner Kunden haben auch selbst kreative oder soziale Berufe.

Wer bereut es denn? Gibt es da bestimmte Typen? Bereuen könnten diejenigen, die nur einem Trend gefolgt sind. Für sie ist das Tattoo Jahre später manchmal blöd, ­ wie ein Stempel. Und es könnten Menschen sein, die ­ ohnehin die Tendenz haben, ihre Entscheidungen anzu­zweifeln. ­Mit einer Haltung wie: Damals hab ich das so für mich ­gewählt, ich hatte meine Gründe und es war mir ­ wichtig, kann man gut mit einem Tattoo leben, das man heute ­nicht aussuchen würde.

Wie denken junge Menschen, die zu Ihnen kommen, über ihr Tattoo? Junge Kunden möchten in der Regel etwas eher Kleines ­ und entscheiden sehr differenziert und bewusst. Sie haben sich viele Gedanken gemacht. Ihre Gründe können ganz unterschiedlich sein, von individuellen Bildern mit tiefer ­Bedeutung bis hin zu „Das gefällt mir“ ist alles dabei. Was ist so reizvoll an einem Tattoo? Ich denke, dass Tattoos reizvoll sind, weil wir erleben, ­ dass sich in unserer Zeit vieles so schnell ändert und weniger verlässlich und sicher scheint. Ehen, Jobs, Wohnorte. Tattoos zeigen da vielleicht unsere Sehnsucht n ­ ach etwas Bleibendem, Ursprünglichem. Sie drücken aus: Das

Und sie folgen der Mode. Zu mir kommen auch Kunden, die sich früher Geckos, ­chinesische Schriftzeichen oder Tribals tätowieren ließen. Die Klassiker quasi. Vielen gelingt, das als Gruß aus der ­eigenen Vergangenheit zu sehen, und oft bereuen sie es nicht, selbst wenn sie heute eine andere Entscheidung für sich treffen würden.

Man hat ein „Ja“ zur eigenen Vergangenheit. Und so viele Entscheidungen, die wir treffen, haben einen viel größeren Einfluss auf unser Leben als ein Tattoo. Da ist diese Entscheidung doch eigentlich relativ klein. Als Tätowiererin finde ich wichtig, gut zu beraten und gemeinsam das wirklich richtige ­Tattoo zu finden. Etwas, das Tiefe hat. Vielen Dank!

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FAMILIENLEBEN

DAS SAGT DER ARZT

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Es muss nicht für die Ewigkeit sein

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AIRBRUSH-TATTOOS sind super, um die Eltern zu schocken. Sie wirken täuschend echt, sind allerdings abwaschbar. Sie eignen sich für alle, die Tattoos ausprobieren möchten. Die Bodypaintfarbe wird mit einer Airbrush-Pistole aufgespritzt.

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HENNA-TATTOOS verschwinden nach ein paar Wochen wieder. Die rötlich-braune Henna-Farbe wird auf die Haut gemalt. Vorsicht bei spontanen Henna-Tattoos, z. B. am Strand. Die Inhaltsstoffe sind unklar. Vor allem dunkle Paste kann zu Verätzungen und Allergien führen.

BIO-TATTOOS ODER TEMPORÄRE TATTOOS sollen nach einiger Zeit verschwinden, weil sie nur in die oberste Hautschicht gestochen werden. Doch lange hielten sie dieses Versprechen nicht und blieben sichtbar. Nun gibt es neue Farben, deren Moleküle angeblich so klein sind, dass sie nach dem Einreiben mit einer speziellen Lösung verschwinden.

„Ich würde Tätowierungen verbieten.“ So Ingo Froböse, Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln, im ARD-Morgenmagazin. Er kritisierte vor allem Bundesligavereine, die die Tattoos ihrer Spieler zulassen. Denn die Fußballprofis zeigten in der ersten Zeit nach dem Tattoo drei bis fünf Prozent weniger Leistung. Außerdem würden großflächige Tattoos das Schwitzen beeinflussen. 60 bis 70 Prozent der Tinte bleibe nicht in der Haut, sondern gelange in die Blutbahn und färbe die Lymphknoten grün und blau. Tattoos sind für die Medizin ein großes Thema. Bisher hat niemand die Langzeitwirkung der unlöslichen Farbpigmente, die in die Lederhaut gesetzt werden, untersucht. Die darin enthaltenen löslichen Hilfs- und Konservierungsstoffe verteilen sich im Körper. Auch schwillt die Haut beim Stechen an. Es entsteht eine Wunde, die sich wie jede Wunde mit Viren, Bakterien und Pilzen infizieren kann. In Deutschland regelt die TätowiermittelVerordnung, welche Farben verwendet werden dürfen. Dennoch könnten gesundheitsschädliche Stoffe die Tattoo-Farben verunreinigen. Krebsauslösende Kohlenwasserstoffe und Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber wurden bereits nachgewiesen. Allergiker sollten bedenken, dass TattooFarben mit Nickel verunreinigt sein könnten. Auch rote Farbpigmente lösen möglicherweise Allergien aus. Diabetiker, Bluter und Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, sollten mit ihrem Arzt reden, bevor sie sich tätowieren lassen.

TATTOO-STUDIO WIE EIN OP Auch bei Piercings warnen Ärzte vor Langzeitrisiken und Allergien. Bei Menschen, die sich extrem piercen lassen, gehen Psychologen von selbstverletzendem Verhalten aus. Hygienisch arbeitende Tattoo- und PiercingStudios sollten so keimfrei wie ein Operations­saal sein: Auf der Liege befinden sich Einwegtücher. Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe sind selbstverständlich, Böden und Oberflächen sind gut abwischbar. Der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft zufolge sind 10 Prozent der TattooInhaber mit ihrem Motiv unzufrieden. Spezialisierte Hautärzte können die Farbe mit Laserstrahlen spalten, die Partikel verteilen sich im Körper. Das dauert je nach Tattoo fünf bis zwanzig Sitzungen und schmerzt. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.

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Durch Piercings entstandene Löcher ziehen sich zusammen, bleiben aber ein Leben lang. Das Loch lässt sich zwar operativ entfernen, indem die Ränder herausgestanzt werden und die Wunde vernäht wird. Dann bleibt allerdings eine Narbe.

DAS SAGT DER RICHTER 11:14 Uhr. Das war die Uhrzeit, zu der der Sohn eines Bonners zur Welt kam. Als Erinnerung wollte der junge Vater sich ein Zifferblatt mit genau dieser Uhrzeit auf den Handrücken stechen lassen. Doch die Uhr der Tätowiererin schlug anders. Sie stach ihm 11:09 Uhr auf die Hand. Der Mann zog vor Gericht. In einem Vergleich erhielt er 1.500 Euro Schadenersatz. Argument des Richters: Der Kunde habe das Tattoo so nicht gewollt. Das sei nicht nur ein Mangel, sondern auch Körperverletzung. Rechtlich gesehen sind Tattoos und Piercings tatsächlich Körperverletzung. Sie wird allerdings nicht geahndet, wenn der Kunde einwilligt, umfassend über die Risiken aufgeklärt wurde und einsichts- und urteilsfähig ist. Ein gesetzliches Mindestalter gibt es nicht. Schließen Minderjährige einen Vertrag mit einem Tattoo- oder Piercing-Studio ohne die Unterschrift der Eltern, ist er nicht wirksam. Sind Tattoo oder Piercing falsch oder läuft etwas schief, gibt es weder Tipp-Ex noch Löschtaste. Dann entscheidet im Zweifelsfall der Richter. Typische Gründe für einen Prozess sind verunglückte Motive, Entzündungen und Narben. Wer zum Arzt geht, sollte ein Foto machen. Das gilt zwar nicht als Beweismittel, hilft aber zur Erinnerung für die eigene Aussage. Auch Gutachten sind möglich. Sachverständige können privat beauftragt oder vom Richter bestellt werden. Die Krankenversicherungen halten sich meistens raus. Auch ein schlechtes Tattoo ist Privatsache. Es kann sehr kostspielig werden.


FAMILIENLEBEN

INFOS

Mach mit!

TIPPS DER BUNDESREGIERUNG Eine Webseite der Bundesregierung hilft, das Tattoo zu planen. Das Schmerz-O-Meter zeigt, wo das Stechen besonders weh tut. Checklisten helfen, ein gutes Studio zu finden und das frische Tattoo richtig zu pflegen. Eine andere Checkliste hilft, sich gut vorzubereiten. Dazu gehört, am „Stichtag“ nicht lange in der Sonne zu liegen, auf Alkohol und Schmerztabletten zu verzichten sowie etwas zu essen, damit der Kreislauf stabil bleibt. www.safer-tattoo.de

500€ / Monat 24 Tage Urlaub

25 Seminartage

TÄTOWIERER ZU SICHERHEITSSTANDARDS Über Hygienestandards für das Tätowieren, Produktsicherheit und Verbraucherschutz informiert der Bundesverband Tattoo e.V., dem die beiden wichtigsten Verbände der deutschen Tätowierszene angehören, der DOT e.V. (Deutsche Organisierte Tätowierer) und ProTattoo e.V. Die Tätowierer fordern mehr festgeschriebene Regeln für ihren Beruf, um sicher arbeiten zu können. www.bundesverband-tattoo.de

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst Wir bieten dir verschiedene Einsatzgebiete, in denen du dein FSJ machen kannst. Überzeuge dich selbst und komm zum Probetag! Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Köln/Rhein-Erft-Kreis/ Leverkusen Frankfurter Straße 666 51107 Köln bewerbungen.koeln@johanniter.de www.johanniter.de/koeln

SUCHE NACH DEM STYLE Eine Suchmaschine für Tattoo-Studios bietet die Homepage des Tätowier Magazins. Die Studios sind nach Stilen differenziert, von Aquarell-Watercolor über Mandala bis Tribal Polynesisch. www.taetowiermagazin.de

BERATUNG BEI PIERCINGS Vor einem Piercing muss der Piercer ausführlich beraten. Es geht um das Entzündungsrisiko, Nervenschädigungen, den Ablauf des Eingriffs, das Material des Schmucks und die Nachsorge. Seriöse Infos der Ärzte­ kammern oder ­des Bundesgesundheits­ ministeriums gibt es nicht.

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FAMILIENLEBEN

Text: Anja Schimanke

TYPISCH TEENIE ODER

PSYCHISCH KRANK?

© iStock_nkbimages

Bis zu 10 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren erkranken an einer Depression. Bei ihnen ist das Risiko eines Suizids bis zu 20-fach erhöht. Selbstmord ist unter den 15- bis 20-Jährigen die zweithäufigste Todesursache. Gut, wenn Eltern mögliche Warnzeichen erkennen und handeln.

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FAMILIENLEBEN

Mit 14 findet sich Lena zu dick. Sie hasst ihren Körper, besonders die wabbeligen Oberschenkel. Erst meidet sie Kalorien, dann auch immer häufiger die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Angeblich hat sie schon gegessen. Dass Lena an einer Depression leidet und eine Essstörung hat, ahnen ihre Eltern lange nicht. Und auch nicht, dass sich ihre Tochter mit dem Zirkel in die Haut ritzt, bis sie blutet ... Max duscht mehrmals täglich und wäscht sich ständig die Hände. Seine Mutter, die oft erst nach 20 Uhr zu Hause ist, bekommt davon nichts mit. Dass Max kaum noch mit ihr spricht, sich in seinem Zimmer vergräbt, viel und lange schläft, ist für sie „typisch Teenie“. Max ist 15 und an einer Zwangsstörung erkrankt

ALLES ZU VIEL – KEIN BOCK AUF NICHTS Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel. Schon ab dem 11. Lebensjahr beginnt für viele die Achterbahn der Gefühle. Gerade noch himmelhochjauchzend und im nächsten Moment zu Tode betrübt … Während sich der Körper umgestaltet und das Gehirn eine Dauerbaustelle ist, gibt es neben den körperlichen Entwicklungsschritten auch emotionale und soziale Aufgaben: sich abnabeln, Grenzen austesten, Verantwortung übernehmen, sich verlieben, Trennungen meistern … Die Mehrzahl der jungen Menschen bewältigt die Anforderungen, für manche ist das aber eine große Herausforderung. In der Pubertät entwickeln sich psychische Störungen leichter. Laut aktuellen Studien erkranken bis zu 10 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren an einer behandlungsbedürftigen Depression – das sind etwa zwei Schülerinnen bzw. Schüler pro Klasse. Auch hinter aggressivem Verhalten, ADHS

oder Schulverweigerung kann eine Depression stecken. Denn häufig geht die Depression mit weiteren psychischen Erkrankungen einher wie beispielsweise Angst- oder Essstörungen. Suizidale Gedanken sind ebenfalls ein Symptom der Depression. Das Risiko eines Suizids ist bei betroffenen Jugendlichen bis zu 20fach erhöht.

EINE DEPRESSION KANN JEDEN TREFFEN Warum sich bei manchen Kindern und Jugendlichen eine Depression entwickelt? Einen einfachen Grund dafür gibt es nicht. Meist kommen verschiedene psychische und biologische Ursachen zusammen. Das können belastende Lebensumstände wie chronischer Schulstress, Trennung der Eltern, Beziehungsprobleme oder Mobbing sein. Ist ein Elternteil ebenfalls an Depression erkrankt, besteht möglicherweise eine genetische Vorbelastung. Genauso können Depressionen aber auch ganz ohne Auslöser auftreten. Für Eltern ist nicht leicht zu unterscheiden, ob die Schlafprobleme des Sohnes oder die Selbstzweifel der Tochter eine unbedenkliche Teenie-Phase sind, die wieder vorbeigeht, oder erste Anzeichen einer psychischen Störung. Dauern die Symptome länger als zwei Wochen an, sollten Eltern mit ihrem Kind sprechen und sich an einen Arzt oder einen Psychotherapeuten wenden. Bei einer frühen Behandlung sinkt die Gefahr, dass eine Depression einen chronischen Verlauf nimmt. Mögliche seelische und körperliche Symptome bei psychischen Störungen sind • Ängste • Niedergeschlagenheit • Energielosigkeit • besonders reizbar • keine Lust auf das, was sonst Spaß

gemacht hat • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren • Kopfschmerzen • Leistungsstörung • Schlafprobleme • Magen-/Darmbeschwerden • Veränderung der Essgewohnheit und Gewichtsveränderung • geschwächtes Selbstwertgefühl • Schuldgefühle • wiederkehrende Gedanken an den Tod

PSYCHISCHE PROBLEME SIND KEIN MAKEL Auch wenn sich von 2004 bis 2012 die Zahl der stationären Behandlungen bei depressiven Patienten zwischen 10 und 20 Jahren laut DAK bundesweit verdreifacht hat, heißt das nicht, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an einer psychischen Störung erkranken! „Die Zahl der Diagnosen steigt, weil sich einfach mehr Menschen trauen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen“, so die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Julia Ebhardt von FIDEO (siehe Interview). Dazu käme, dass in den letzten Jahren offener mit psychischen­ Erkrankungen umgegangen wird. „Und viele Mädchen und Jungen kommen früher in die Pubertät und zeigen entsprechend eher die Symptome.“ In den meisten Fällen reicht eine ambulante Behandlung. „Leider sind 15 bis 20 Wochen Wartezeit auf einen Psycho­ therapieplatz keine Seltenheit“, so Julia Ebhardt. Zwar gäbe es viele qualifizierte und gut ausgebildete Psychotherapeuten, aber nicht alle haben eine sogenannte Kassenzulassung. Sie rät betroffenen Eltern, sich an Ausbildungsinstitute für Psychotherapeuten zu wenden.­ „Da kommt man manchmal schneller an einen Therapieplatz.“

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FAMILIENLEBEN

INTERVIEW

„DER BLICK AUF ALL DIE DINGE, DIE GUT LAUFEN, HILFT UNGEMEIN!“ Bei FIDEO (Fighting Depression Online) finden Jugendliche Informationen und Hilfe, wenn sie Anzeichen einer Depression ­bemerken – bei sich selbst oder einer Freundin/einem Freund, ­beim Bruder, der Schwester. Hier gibt es neben Infor­mationen ­über die Erkrankung einen Test, Anlaufstellen und ein fachlich ­moderiertes Forum, das sich an Jugendliche ab 14 Jahren richtet. Auch Eltern und Pädagogen finden hier Angebote. KÄNGURUplus sprach mit der Kinder- und Jugendlichen­psychotherapeutin Julia Ebhardt. Sie ist seit fünf Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin bei FIDEO und hat das Portal mitentwickelt. KÄNGURUplus: Frau Ebhardt, Lustlosigkeit, ständig müde oder schlecht drauf – was nach „typisch“ Teenie klingt, könnte möglicherweise auch Hinweis auf eine Depression sein. Welche Warnsignale sollten Eltern ernst nehmen? Julia Ebhardt: Die Symptome bei Jugendlichen lassen sich von normalen pubertären Krisen schwieriger abgrenzen, da gerade in der Pubertät Stimmungsschwankungen normal sind. Wenn sich Kinder jedoch zurückziehen, ihnen nichts mehr Freude macht, was früher Spaß gemacht hat, sie häufig traurig sind und beispielsweise auch Schlaf- oder Konzentrationsschwierigkeiten über mehr als zwei Wochen haben, sollten Eltern aufmerksam werden.

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Gibt es Faktoren, die eine psychische Erkrankung bei Jugendlichen begünstigen? Übermäßiger Stress und Leistungsdruck sind generell ungünstig für die psychische Gesundheit junger Menschen. Wenn Jugendliche die Veranlagung haben, an einer Depression zu erkranken, weil zum Beispiel schon ein Elternteil betroffen ist, und noch negative Lebensereignisse und Stress hinzukommen, dann kann es zur Erkrankung kommen. Manchmal entsteht es ohne jeglichen Auslöser eine Depression. Geht eine Depression von alleine weg? Bei leichten Symptomen ist es möglich, erst einmal abzuwarten oder sich beispielsweise an eine Beratungsstelle zu wenden. Treten deutliche Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags auf und zieht sich ein Jugendlicher zurück, trifft sich nicht

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mit Freunden, vernachlässigt die Schule oder äußert suizidale Gedanken, muss in jedem Fall professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Spüren Jugendliche, dass sie psychische Probleme haben? Das ist ganz unterschiedlich. Meist bemerken sie ­ Veränderungen, wie zum Beispiel die Schwierig­keiten beim Schlafen oder häufiges Weinen. Aber auch das Umfeld registriert, wenn sich jemand ­ verändert oder zurückzieht. Sprechen Jugendliche dann mit ihren Eltern? Nein, nicht immer. Einige vertrauen sich auch Freunden an oder wenden sich an eine Vertrauens­ person, zum Beispiel in der Schule. Wie sollten Eltern reagieren? Wichtig ist es, die Beschwerden ernst zu nehmen und gemeinsam nach Unterstützung zu suchen. Das kann der Hausarzt oder ein Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche sein. Wie können Eltern ihr Kind unterstützen? Für Eltern ist es wichtig, die Depression als ­ Erkrankung anzuerkennen und keine Vorwürfe ­ zu ­machen. Es kann tatsächlich jeden treffen! ­ Eltern sollten ihr Kind nicht überfordern, sondern ­ es auf dem Weg der Behandlung begleiten ­ und ­unterstützen. Schöne gemeinsame Aktivi­täten ­und der Blick auf all die Dinge, die gut ­ laufen, ­helfen dabei ungemein.


FAMILIENLEBEN

ELFEN KÖNNEN , Christine (2009): (angelehnt an Nevermann Jugendalter) und esDepression im Kind /

.de/fuer-familie-freunde Quelle: https://www.fideo / nde freu lietipps-fuer-fami

Ganzheitliche psychotherapeutische Hilfe für junge Menschen Stationär und in der Tagesklinik Die SOMNIA Privatkliniken bieten Kindern und Jugendlichen Hilfe bei Depression, Burn-out, Ängsten, Ess- und Lernstörungen. Mit viel Zeit und Verständnis begleitet unser empathisches Behandlungsteam aus Ärzten, Therapeuten, Pflegern und Erziehern Ihr Kind und schafft Raum für eine individuelle Therapie, die seine Ressourcen berücksichtigt.

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FAMILIENLEBEN

Text: Ursula Katthöfer

KIDKIT NETWORKS Neues Hilfsangebot für Kids suchtkranker Eltern KidKit networks heißt die neue interaktive Landkarte der Drogenhilfe Köln, über ­die Kinder suchtkranker Eltern bundesweit eine Beratungsstelle in ihrer Nähe suchen können. Es sind zahlreiche Ansprechpartner gelistet, die bei Problemen mit Alkohol, Drogen, Spielsucht, Gewalt oder psychischen Erkrankungen der Eltern helfen. „Jugendliche mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern sind emotional sehr hoch belastet“, sagt Dagmar Kaiser, Pädagogische Leiterin des ehrenamtlichen Beraterteams von Kidkit. „Sie erleben, dass es auch ihnen nicht gut geht. Damit es ihnen wieder besser geht, suchen sie nach Wegen, um ihre Eltern zu heilen.“ Bevor KidKit networks freigeschaltet wurde, beriet die Drogenhilfe Köln mit ihrem Programm KidKit ausschließlich online. Jugendliche chatteten mit dem Beraterteam oder schrieben eine Mail. „Es geht uns immer darum, die Jugendlichen zu entlasten“, sagt Kaiser. „Du hast keine Schuld, du musst dich nicht für das schämen, was bei euch zuhause passiert.“ Auf der Kidkit-Pinnwand tauschen Jugendliche sich untereinander aus. Thema Nummer eins: die eigene Schuld. „Schuld ist ein sehr tiefgehendes Gefühl, ähnlich wie Angst ist es ein Urgefühl. Das kleine Kind versteht nicht, warum die Eltern suchtkrank sind oder warum es geschla26 KÄNGURUplus 06/18

gen wird. Um eine Antwort zu bekommen, denkt es, die Schuld liege bei ihm“, erläutert Kaiser.

„HELDENKINDER“ SUCHEN RAT Es sei die Krönung der anonymen Beratung, die Jugendlichen in Face-to-faceBeratung zu führen. Die Hemmschwelle, einer Person gegenüberzusitzen und vom Leid zuhause zu erzählen, sei sehr hoch. Die neue Landkarte KidKit networks soll helfen, diese Schwelle zu überwinden. Sie erspart den Jugend­ lichen lange Webrecherchen, indem sie direkt zu den gesuchten Adressen führt. Die Webseite ist mit guten Besucher­ zahlen gestartet. Sobald die von Sponsoren finanzierte Fernseh- und Kinowerbung geschaltet wird, schießen die Zugriffszahlen nach oben. Auch in den Bahnen der KVB hat die Drogenhilfe Köln bereits auf ihr Angebot aufmerksam gemacht.

Wer genau auf KidKit und KidKit networks zugreift, ist unklar – halt anonym. Allerdings dürften die meisten Jugendlichen 14 bis 18 Jahre alt sein, da die Suche nach Hilfe für die Eltern ein Problembewusstsein voraussetzt. Meist werden Mädchen aktiv. „Sie sind in problematischen Haushalten häufig diejenigen, die Verantwortung für das System übernehmen. Sie haben eher die Rolle der sogenannten ‚Heldenkinder’“, sagt Kaiser. Manchmal hat die Diplom-Sozialarbeiterin allerdings den Eindruck, dass eine Online-Anfrage ein Fake ist. „Manche Formulierungen klingen für Jugendliche sehr ungewöhnlich. Dann könnte ein Erwachsener ­dahinterstecken, zum Beispiel, um unser Angebot zu testen.“

INFO www.kidkit.de Die Landkarte findet ihr im Bereich „Hilfe vor Ort“


ANZEIGEN

WIE GEHT ES NACH DER SCHULE WEITER? Jetzt auf zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit!

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Eine Kurzberatung ist zu den Öffnungszeiten auch ohne Termin immer möglich. Selbstverständlich dürfen Eltern oder Freunde zum Beratungsgespräch mitkommen. Die Agentur für Arbeit und das Berufsinformationszentrum ist jetzt neu an der Butzweilerhofallee 1 in 50829 Köln Ossendorf.

Austausch und persönliche Beratung ist bei der Berufswahl das Wichtigste! Termine in der Berufsberatung können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 4 55 55 00 oder online unter: www.Dasbringtmichweiter.de vereinbart werden.

Die Arbeitsagentur hat zusätzlich ein umfangreiches online Angebot, das bequem von zuhause genutzt werden kann: • Planet-beruf.de: Die Webseite gibt Orientierung für alle mit Hauptschuloder mittleren Schulabschluss. • Berufe.net: 8.000 Berufe von A-Z. Hier werden alle Berufe ausführlich

vorgestellt, inklusive Ausbildung und Verdienstmöglichkeiten. • Berufe.tv: Das Filmportal über Berufe. Mit spannenden Einblicken in Berufe und Studiengänge. • Abi.de: Wer Abitur hat, kann zwischen Ausbildung und Studium wählen. Dieses Portal hilft bei der Entscheidung. • Die App „AzubiWelt vereint alle Angebote der BA für Ausbildungssuchende. PS: Auch die Agentur für Arbeit bietet Ausbildungen als Fachangestellte/r für Arbeitsmarkt­ dienstleistungen sowie duale Studiengänge an. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Hotline 0221 – 9429-4287 und unter www.arbeitsagentur.de/karriere. Auch für 2018 gibt es noch freie Ausbildungsplätze!


ZUKUNFT

Text: Hanka Meves-Fricke, Fotos: Sonja Hoffmann

KONDITORIN IM BERUFE-CHECK

SÜSSE VERFÜHRUNG Es riecht nach Karamell, Butter und Frisch­gebackenem. Das Wasser läuft uns im ­Mund zusammen, als wir Lena Cerasola in der Produktion von TörtchenTörtchen in der Barbara­straße in Riehl treffen. In diesem über hundert Jahre alten Back­stein­gebäude, das früher dem preußischen Militär u ­ nd seinen Pferden als Quartier diente, ­werkeln heute zehn Konditoren und ­Chocolatiers an Köstlichkeiten für Gaumen und Nase.

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ZUKUNFT

„Damit die Schokolade auf dem Törtchen so schön glänzt, damit sie knackt, wenn man in das kleine Wunder beißt, muss sie beim Schmelzen genau temperiert und gut gerührt werden. Wenn nicht, legt sich ein grauer Schleier über die Schokolade“, erklärt uns die junge Konditorin. Lena C ­ erasola ist vor einem Vierteljahr mit ihrem Freund aus dem Schwarzwald nach Köln gezogen. „Wer sich als Konditorin weiterbilden möchte, muss verschiedene Werkstätten kennenlernen. Ich hatte von TörtchenTörtchen gehört und bin froh, dass ich hier die feine Kunst der franzö­ sischen Patisserie lernen kann.“

Ausbildung: Konditorin in der Patisserie Voraussetzungen: • ohne Schulabschluss möglich,­ aber die Hälfte aller Auszubildenden hat einen mittleren Schulabschluss, die andere Hälfte Abitur oder ­Hauptschulabschluss • einen guten Geruchs- und ­Geschmackssinn haben • Wert auf Sauberkeit und ­ Hygiene legen • Spaß haben an der Zubereitung ­von Nahrungsmitteln • gerne gestalten, garnieren ­ und verzieren • im Verkauf Spaß am Kontakt ­ mit Kunden haben Ausbildung: Duale Ausbildung über drei Jahre in der Berufsschule sowie in den verschiedenen Bereichen, den sogenannten Posten: zum Beispiel Patisserie (Herstellung von Törtchen), Teig­posten (Produktion von verschiedenen Teigen), Anschlagposten ­(Herstellen von Kuchen und Torten) oder Chocolaterie (Schokoladenproduktion) Vergütung In der Ausbildung im ersten Jahr circa 400, im zweiten 450 und im dritten 500 Euro. Die Höhe des Gehalts variiert stark, je nachdem, ob man in der Bäckerei, einer Konditorei, einem Hotel- oder Gaststättenbetrieb arbeitet, und je nach Bundesland. Infos www.toertchentoertchen.de/ ausbildungpraktikum www.hwk-koeln.de www.berufsinfo.org/datenbank/berufe/konditor

Im Familienbetrieb daheim, einem VierSterne-Hotel, hat die 23-Jährige bereits in der Küche mitgearbeitet und besonders gern angerichtet. Ihre Liebe zu schöner Gestaltung und Kreation möchte sie­ in ihrem Beruf wiederfinden. „Ich wollte einen Beruf machen, in dem ich das ­Produkt sehen und hier sogar essen kann“, erzählt die junge Frau. Sie absolvierte ein Praktikum in der Konditorei. „Der Seniorchef war jeden Tag im ­Betrieb. Er stand am Band und hat Pralinen und Schokolade gefertigt. Da habe ich verstanden, dass man diesen Beruf ein Leben lang ausüben kann.“ Für ihren süßen Job verzichtet Lena ­Cerasolo auf die Fünftagewoche. ­ „Unser Café hat ­sieben Tage die Woche g ­ eöffnet. Wir fangen jeden Tag um 6 Uhr an zu arbeiten, haben um halb zehn unsere Frühstückspause und machen dann bis 15 Uhr weiter“, erklärt sie.­ „Die Backstube ist an den Wochenenden mit zwei Mitarbeitern besetzt. Wenn­ der Partner viel länger oder andere Schichten arbeitet, geht das Leben ­ aneinander vorbei.“ Sie freut sich darüber, dass sie pro Woche zwei freie Tage hat – nicht immer zusammenhängend, aber freie Tage. Und manchmal sogar an den Feiertagen, wie Ostern. Im Hotel­ betrieb oder in einer kleinen Konditorei ist das oft nicht der Fall.

EIN HANDWERK LERNEN BRAUCHT ZEIT Der Beruf ist körperlich anstrengend. Törtchen-­ Törtchen hat eine große Produktionshalle, durch die die Mitarbeiter die Bleche und Zutaten tragen müssen. In kleinen Backstuben stehen die Konditoren manchmal stundenlang an e ­ iner Stelle. Drei Jahre lang hat Lena ihr Handwerk in einer Konditorei gelernt: „Ich hätte verkürzen können, weil ich Abitur habe, aber ein Handwerk sollte man richtig lernen.“ Sie hat während der Ausbildung vier Stationen absolviert: die Fertigung von Törtchen, die Produktion von Kuchen und Biscuits, die Teigherstellung sowie die Chocolaterie.

Lena. Ein Lächeln erscheint auf ihrem Gesicht. „Wenn Erdbeersaison ist, fragen wir uns, was zu Erdbeermus passt. Manchmal fällt es schwer, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Deshalb ist es toll, in einem Team zu ­arbeiten. Wir stellen hier ein Törtchen aus Pumpernickel-Mousse mit Aprikosenkern her. Ich hätte nicht gedacht, dass beides zusammenpasst.“ Lena Cerasola arbeitet nicht nur in der Herstellung bei TörtchenTörtchen, sondern auch regelmäßig im Café in der Apostelnstraße. Viele Kunden möchten wissen, welche Zutaten in den Törtchen sind. Sie fragen nach gluten- oder lactose­ freien Köstlichkeiten oder nach veganen Produkten. Gern und geduldig erklärt sie, woraus und wie alles hergestellt wird. Besonders schön findet sie es, wenn sich Kunden über Geschmack und Aussehen freuen und verstehen, dass hier Fachleute viel Liebe und Wissen in ihre Arbeit gesteckt haben. Ob sie selber denn noch Süßes essen mag, fragen wir zum Abschluss. Da lacht sie laut: „Ich bin für Süßes immer zu haben. Ein kleines Stück Kuchen und ein Kaffee, eine B ­ rioche oder ein Croissant zum Frühstück, das gehört für mich zusammen. Ich habe eineinhalb Jahre lang in einer Chocolaterie gearbeitet und werde von Schokolade nie genug bekommen.“

TRAUMHAFT: MÖRCHENHAFT Kaum drei Monate in Köln, hat Lena ­Cerasolo schon ihr eigenes Törtchen entwickelt.­ „Mörchenhaft“ verbindet e ­inen Rübliboden mit Orangen­ganache und -creme, die durch ein Mandel­ biscuit getrennt werden, sowie Joghurt­mousse, verfeinert mit einem Mango-­ Maracujagelee. Die süße Zuckerblume setzt den Punkt auf das Törtchen. Wenn einem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft? Lena Cerasola hat Spaß, uns die Backstube zu zeigen und ein wenig frische Luft vor dem Gebäude zu schnappen. Wir haben Freude daran, sie auf den Fotos einzufangen. Dann müssen wir los zum nächsten Termin. In der Nase bleibt der süße Duft von Törtchen und ein Gefühl von Hunger kommt auf. Vielleicht etwas Herzhaftes? Oder besser ihr Törtchen „Mörchenhaft“?

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„Ein Konditor muss Neugier mitbringen, Einfälle haben, sich kreativ einbringen“, erklärt

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SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI JUNI 01

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „You are the Reason” siehe 1.6.2018 Wie inszenieren Jugendliche sich selbst in den Sozialen Netzwerken und in virtuellen Welten, wo jeder scheinbar alles sein kann, was er will? Welche Beziehungen entstehen dabei und wie verändert sich die Realität? Diese Fragen standen am Anfang der Entwicklung des Theaterstücks für Jugendliche ab 13 Jahren. 17.00 bis 19.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Parkour auf Zollverein Offenes Training für urbane Akrobaten. Treffpunkt Parkour-Anlage, Areal C/Kokerei. Eintritt frei! 18.15 Uhr, Schloss Burg a.d. Wupper: Mike Singer – Karma Tour Reloaded Open-Air KonzertHighlight. Teenie-Star Mike Singer bringt Mädchenherzen zum Schmelzen. Mit anschließendem VIP-Programm bis 22 Uhr. 19.30 Uhr, Theaterpädagogisches Zentrum TPZ Köln: „Nichts fangt alles an” Eine philosophische Suche auf einer Bühne, die die Welt bedeutet. Für Jugendliche ab 12 Jahren. € 7,–/5,– Kölner Jugendpark: Rhein Akustik Klein aber fein geht es zu bei dem Akustikkonzert im JugendparkCafé und bei schönem Wetter im Außengelände. Hier können sich die Bands aus dem Jugendpark und aus dem Kölner Raum mit einem kleinen Set auf der Bühne präsentieren. Eintritt frei! 21.00 Uhr, Volkssternwarte/ Schiller-Gymnasium: Unter dem Kreuz des Südens Der Sternenhimmel im Urlaub. Vortrag und Beobachtung im Observatorium. SAMSTAG 

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Museumsmeile Bonn: Museumsmeilenfest 2018 Bis 3. Juni feiern die 5 Museen an der Museusmeile wieder ein großes Fest mit Mit­machangeboten, Führungen, Workshops und besonderen Aktionen zu den aktuellen Ausstellungen. Beteiligt sind das ­Forschungsmuseum Koenig, das Haus der Geschichte, das Kunstmuseum Bonn, die Bundeskunsthalle und das Deutsche Museum Bonn. Infos zum Programm unter museumsmeilebonn.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Bayenthal, Raderberg & Raderthal: Hofflohmarkt Bei den Hofflohmärkten verkaufen die Hausanwohner im eigenen Hof oder Garten – und das ganze Veedel macht mit. Infos unter www.hofflohmaerkte-koeln.de 10.00 bis 18.00 Uhr, Naturzentrum Eifel: Römerlager An diesem Wochenende wird die Römerzeit lebendig. Erlebt heute und morgen Vorführungen, Aktionen zum Mitmachen, Handwerk und Legionäre auf dem Gelände des

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FREITAG 

Archäologischen Landschaftsparks Nettersheim. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. € 5,–/3,– 11.00 bis 17.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Sonne + draußen - kick it! Soccer-Golf im Zollverein-Park. Eintritt frei! 14.00 bis 17.00 Uhr, Schulzentrum Buchheim: Berufsorientierungsmesse unter dem Motto „Starte Deine Zukunft JETZT“ in der Aula. Neben vielen Infoständen von nationalen und internationalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen gibt es Vorträge zum Thema Ausbildung und Beruf. Schüler können Kontakte mit den Unternehmen knüpfen, Fragen zu Berufen und Studiengängen stellen und sich eingehend be-­ raten lassen. Eintritt frei! 14.00 bis 18.00 Uhr, Kölner Jugendpark: 20. Mädchenkultur­ tag Aktionen für Mädchen von ­ 8 bis 18 Jahren zahlreichen kreativen Aktionen Programm im Medien-, Musik-, Tanz-, Erlebnis-, Sport- oder Kreativbereich. Sie können an verschiedentlichen Aktionen wie z.B. einem Rap & Hip Hop, Tanz oder Band-Workshop, einem offenen Zirkusangebot, Bogenschießen, Reifenkletten, BMX & Skatebord, Fahrradtrial, Rollibasketball, Fußball, XXL-Jenga sowie einer Schmuck- und Holz­ werkstatt teilnehmen. Programm unter www.koelner-jugendpark.eu 19.30 Uhr, Theater und Konzerthaus Solingen: Ballett-Gala Das Bundesjugendballett, eine Compagnie aus acht jungen Tänzerinnen und Tänzern zeigt eine Uraufführung des international renommierten Choreografen Edwaard Liang begleitet von den Bergischen Symphonikern. 19.30 Uhr, raum 13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste: LAB 1869 Zukunftswerk Stadt LAB 1869 ist eine vierwöchige transdisziplinäre Werkstatt zur Gestaltung unserer zukünftigen Lebenswelten im Herzen des interessantesten Entwicklungsgebietes in Köln, dem rechtsrheinischen Otto-Langen Quartier. Bis 3.6. finden die sonn- und samstäglichen ­Denk-Erinnerungs-Frei- und Spielräume statt, die sich mit der Frage befassen „Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet?” Infos unter www.raum13.com. ­ € 5,–/Termin SONNTAG 

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10.00 bis 18.00 Uhr, Naturzentrum Eifel: Römerlager siehe 2.6. 11.00 bis 17.00 Uhr, LVR Industriemuseum Euskirchen: Rheinischer Wollmarkt Schafe, Schafschur und Bordercollie-­ Schau, Wolle, ca. hundert Markt­stände mit Textil- und Hand­ werkskunst, vielen kulinarischen Köstlichkeiten, Führungen durch die Tuchfabrik – für eure Unterhaltung ist den ganzen Tag gesorgt. Eintritt frei!

11.00 bis 17.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Sonne + draußen – kick it! Soccer-Golf im Zollverein-Park. Eintritt frei!

10.00 Uhr, Horizont Theater: „Die Physiker” Komödie von Friedrich Dürrenmatt für Jugendliche ab 12 Jahren.

11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum Ehrenfeld / BÜZE: Flohmarkt Kleider, Bücher, Tonträger. Mit Familienfrühstück im Büzecafé.

10.30 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” siehe 3.6.2018

12.00 oder 15.00 Uhr, raum 13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste: LAB 1869 Zukunftswerk Stadt siehe 2.6. 14.00 bis 17.00 Uhr, Naturzentrum Eifel: Hochseilklettergarten im Naturwald Schnupperkurs im Hochseilgarten. Anmeldung erforderlich. € 32,–/21,– 15.30 oder 17.00 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” Im social network eröffnen sich für Alina andere Welten und neue „Freunde“. Plötzlich wird ihr das world wide web auf verschieden­ ste Art und Weise zum Verhängnis. Das satirisch anmutende Stück zeigt Internetnutzern von 9 bis 99 Jahren tragische und komische Seiten der virtuellen Welt. Vormittags nur nach Vorbestellung. € 10,–/8,–/Gruppen € 6,– 18.00 Uhr, Teo Otto Theater ­ Remscheid: Ballett-Gala ­ Das B ­ undesjugendballett, eine Compagnie aus acht jungen Tänzerinnen und Tänzern zeigt eine Uraufführung des inter­national renommierten Choreografen Edwaard Liang begleitet von den Bergischen Symphonikern. ­ Ab € 28,–/Jugendticket € 6,50 MONTAG 

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10.00 Uhr, COMEDIA Theater: phil.cologne - Klasse denken Bis 9. Juni findet das sechste Inter­ nationale Festival der Philosophie in Köln statt. Für Schulklassen gibt es wieder ein eigenes Veranstaltungsprogramm „Klasse denken”, das in Kooperation mit der Bundes­zentrale für politische Bildung realisiert wird. „Klasse denken” bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich philosophischen Fragestellungen zu nähern und richtet sich an Schulklassen ab der 3./4. Klasse. Schulklassen können sich unter www.philcologne.de/klassedenken anmelden.

14.00 Uhr, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft: Hospitationstag im Fachbereich Architek­ tur Student auf Probe: Einen Tag im Studium der Architektur mitlaufen und den Studienalltag hautnah mitbekommen. Die plastische, dreidimensionale Gestaltung gehört zur Grundausbildung in der Architektur. Anmeldung unter ­ Tel. 02222 – 93 21 14 00. 18.00 Uhr, Spielplatz auf der Hofgartenwiese: Plogging Bonn Joggen, walken und dabei Müll einsammeln – ein Trend aus Schweden, der gerade in Deutschland angekommen ist. Für die Stadt Bonn übernimmt der Bunte Kreis Rheinland die Federführung bei dieser neuen Sportart und verbindet auf diese Art gleich drei Vorteile: Die Bonner tun etwas für ihre körperliche Fitness, die Stadt wird sauber und Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern profitieren von jedem Kilo des eingesammelten Mülls. Jeden 1. Montag im Monat treffen sich Bonner, die joggen oder walken und dabei Gutes tun möchten, am Spielplatz auf der Hofgartenwiese, wo ihnen Tüten ausgehändigt werden und der Ablauf kurz erklärt wird. DIENSTAG 

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10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „Löcher” Mit viel Witz und skurrilem Humor erzählt Louis Sachar die ebenso spannende wie berührende „Coming-of-Age”-Geschichte des 11-jährigen Pechvogels Stanley Yelnats, der in einem Straflager in der texanischen Wüste einem uralten Familiengeheimnis auf die Spur kommt, für Jugendliche ab 12 Jahren. 11.00 Uhr, Horizont Theater: ­„Biedermann und die Brandstifter” In diesem Lehrstück von Max Frisch für Jugendliche ab 12 Jahren für die Unbelehrbaren nimmt Frisch die Mitschuld des unpolitischen, stets anpassungs­ willigen Kleinbürgers am Aufkommen des Faschismus satirisch aufs Korn.


SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI 16.00 bis 17.30 Uhr, minibib Wasserturm Kalk: Spieletester in Kalk Jugendliche von 12 von 16 Jahren treffen sich jeden Dienstag und testen in Begleitung von Medienpädagogen Spiele und bewerten diese. Infos unter www.stbib-koeln. de/gaming. Eintritt frei! MITTWOCH 

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10.00 Uhr, Junges Theater Bonn: „Löcher” siehe 5.6.2018 10.30 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” siehe 3.6.2018 11.00 Uhr, Horizont Theater: „Leben des Galilei” Berthold Brechts politische und moralische Brocken leicht gemacht für Jugendliche ab 13 Jahren. 16.30 bis 18.00 Uhr, Junges Literaturhaus: Buchklub Du liest gerne? Du bist immer auf der Suche nach neuem Lesefutter? Du möchtest gerne über deine Lieblingsbücher sprechen? ­ Dann komm zum Buchklub: ­ Da kannst du tolle Geschichten und Bücher lesen & entdecken. ­ Anmeldung erforderlich unter dettmann@literaturhaus-koeln.de. Eintritt frei! 17.00 bis 19.30 Uhr, girlspace: Medienmix für Mädchen jeweils mittwochs, außer in den Schul­ ferien. Die Teilnahme ist kostenlos! 18.15 Uhr, Hänneschen Puppenspiele: Bleck hinger die Britz! Wie schwer ist eigentlich so eine Puppe? Aus welchem Holz sind diese geschnitzt? Wie eng ist es denn so hinter der Britz? Anmeldung erforderlich. € 12,50 18.30 bis 20.00 Uhr, Uni Bonn Hauptgebäude: Studienorientierung informiert begleiten Die Infoveranstaltung gibt einen Überblick über grundlegende studienbezogene Begrifflichkeiten sowie einen Einblick in das Studienangebot der Universität Bonn. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Studienorientierung vorgestellt. Anmeldung ­unter www.zsb.uni-bonn.de/elternveranstaltung erforderlich! 18.30 Uhr, Starlight Express Theater: Musical Starlight Express „Preview” Festwochen in Bochum zum 30. Jahrestag der Show Starlight Express. Neue Kostüme, neue Rollen, neue Technik – und

auch die eine oder andere musikalische Überraschung wartet auf euch. DONNERSTAG  07 11.00 Uhr, Erholungshaus ­Leverkusen: „Und auch so bitterkalt …” A und B sind Schauspieler, die verschiedene Identitäten anprobieren. Alter, Herkunft und Gender verlieren ihre Bedeutung. „Wenn du so tust, als ob du diese Person wärst, dann bist du doch auch diese Person?“, fragt sich B, und A geht noch weiter: „Ich tue sogar so, als ob ich verschiedene Personen wäre.“ Ein Stück über die Realität von Jugendlichen als „digital natives“ und über die geheimnisvolle Vorstellungskraft. Karten € 10,–/5,– 15.00 bis 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Chorweiler: Eltern LAN Eltern, pädagogische Fachkräfte und jugendliche Gamer können eigene Computerspielerfahrungen sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten informieren und mit Medienpädagogen darüber austauschen. Anmeldung erforderlich unter gaming@stbib-koeln.de. Kostenfrei! 20.00 Uhr, Theater Marabu Bonn: „Glänzende Aussichten” Ein Trip durch die Wirklichkeit der Möglichkeiten. Auf ihrer Suche nach den Spielräumen und der Kunst des richtigen Lebens im Falschen, treffen sie auf die Zeit, das Telefon und der Fremde. Das Junge Ensemble Marabu spielt für Jugendliche ab 15 Jahren. FREITAG 

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10.30 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” siehe 3.6.2018 11.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen: „Und auch so bitterkalt …” siehe 7.6.2018 17.00 bis 19.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Parkour auf Zollverein siehe 2.6.2018 Offenes Training fur urbane Akrobaten. Treffpunkt Parkour-Anlage, Areal C, Kokerei Eintritt frei!

17.00 bis 22.00 Uhr, Köln, Zollstock: Hofflohmarkt Bei den Hofflohmärkten verkaufen die Hausanwohner im eigenen Hof oder Garten - und das ganze Veedel macht mit. Infos unter www.hofflohmaerkte-koeln.de 18.00 bis 00.00 Uhr, Rhein-ErftKreis: 2. Nacht der Technik RheinErft Eine Nacht lang Technik zum Anfassen. Technikberufe zum Kennenlernen und Technikbetriebe zum Staunen. 23 teilnehmende Unternehmen aus den Bereichen Energie, Chemie, IT, Mobilität, Logistik, Maschinenbau, Bildung und Druck freuen sich darauf, euch einen Blick hinter die Kulissen ihrer technischen Anwendungen zu erlauben. Infos und Anmeldung unter www.rhein-erft.nacht-dertechnik.de 19.00 Uhr, Bonner Rheinaue, Große Blumenwiese: 10. Ballonfestival Bonn Zum 10. Ballon­ festival Bonn treffen sich die Ballone wieder in der Rheinaue! Im Jubiläumsjahr sind bis zu 30 Heißluftballone, Heißluftballon Sonderformen und Luftschiffe in Bonn zu Gast und planen atemberaubende Starts am gesamten Wochenende. Am Samstag beginnt das Rahmenprogramm fur „Groß und Klein“ um 15 Uhr, am Sonntag um 12 Uhr. Beim Besuch des Familienfestes können wieder viele Mitmach-Aktionen genutzt werden: Unter anderem das Bungee-Trampolin, die Quad Area, der Ballon am Kran, mehrere Wasserrollen, der ADAC-FahrradParcours, Kinderschminken sowie der Ballonweitflug Wettbewerb und vieles mehr. Infos unter unter www.ballonfestival-bonn.de 20.00 Uhr, Theater Marabu Bonn: „Glänzende Aussichten” siehe 7.6.2018 21.00 Uhr, Volkssternwarte / Schiller-Gymnasium: Astrobiologie Die Entstehung des Lebens auf der Erde und im All. Vortrag und Beobachtung im Observatorium. SAMSTAG 

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08.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz: Gebraucht-Fahrradmarkt www.fahrradmarkt-koeln.de

10.00 bis 13.00 Uhr, AbenteuerHallenKALK: Skateboardworkshop Die Akademie59 zeigt fortgeschrittene SkaterInnen zwei von den Outdoorspots in Köln. Erfahrenn Coaches geben Hilfestellung oder helfen bei neuen Tricks. Treffpunkt ist am Samstag um 10 Uhr am Lentpark;Lentstraße 30, 50668 Köln & am Sonntag um 10 Uhr am Kap 686, Agrippinaufer, 50678 Köln. Infos und Anmeldung unter ­ www.akademie59.de. € 35,– 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Belgisches Viertel, Kwartier Latäng & Griechenmarktviertel: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Bonn, Villich: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-bonn.de 10.00 bis 18.00 Uhr, RheinEnergie­Stadion: 10. Kölner Creativ Sommer Stoffmarkt mit Mitmachangeboten rund um ­ neue Spielideen oder kreatives Gestalten. € 6,–/3,– 11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum Bonn: Open Space Foto-Shooting vor Kunstwerken, Zeichnen im eigenen Skizzenbuch oder als großformatige Pflastermalerei im Außenbereich des Museum. Samstags-Treff für Jugendliche ab 12 Jahren. Kostenfrei! 11.00 bis 18.00 Uhr, ifs internationale filmschule köln: Tag der offenen Tür Auf zu neuen Horizonten und überraschenden Einblicken in die Welt des Films. Am Tag der offenen Tür können Besucher lebendige Einblicke in das Programmangebot der ifs gewinnen und sich über Studiengänge und Weriterbildungen informieren. 12.00 bis 16.00 Uhr, Anglikanische Kirche All Saints Marienburg: ­English summer fete mit englischen Büchern, englischen Produkten, Grillstand, „Cream teas“, Spielen und Tombola.

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ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI 12.00 bis 22.00 Uhr, Belgisches Viertel Köln/Parkhaus Maastrichter Straße: 10 Jahre – le bloc Designer öffnen ihre Ateliers und Showrooms, Galerien locken mit besonderen Performances und Künstler präsentieren ihre Werke an ungewöhnlichen Orten: Stores laden zu Sonderaktionen ein, es gibt Modenschauen, Ausstellungen junger Künstler und die vielen, sonst verschlossenen Hinterhöfe verwandeln sich in Pop-Up Stores. Der Desginmarkt Der Super Markt nimmt in diesem Jahr ebenfalls wieder teil. Happy birthday, le bloc! 13.00 bis 22.00 Uhr, Uni Bonn, Meinhard-Heinze-Haus: Sommerfest auf dem Campus Poppelsdorf Das Programm steht unter dem Motto „Unsere Erde. Unsere Region. Unsere Stadt.” Es gibt wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen, Experimente und Mitmachaktionen, Musik und Kleinkunst und ein buntes Familien- und Kinderprogramm. Highlights sind ein Seifenkistenrennen und der Auftritt der Kölschrockband Cat Ballou. 14.00 oder 15.30 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” siehe 3.6.2018 Vormittags nur nach Vorbestellung. 14.00 bis 18.00 Uhr, Kunst­ museum Villa Zanders Berg. Gladbach: Reaktiv – Das Kunstlabor Alle kreativen Köpfe ab 14 Jahren können mit verschiedenen Techniken experimentieren. Anmeldung erforderlich. Kostenfrei!

im Filmforum NRW im Museum Ludwig: Vortrag, Film & Diskussion. Die Veranstaltungsreihe mit Hannes Heer trägt den Titel „Der Skandal als vorlauter Bote“ und umfasst acht Vorträge bei denen es um die Geschichte der Verbrechen des NS-Staates und ­ die dadurch entstandene Schuld geht. Infos unter www.nsdok.de. € 10,– 11.00 bis 17.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Sonne + draußen – kick it! Soccer-Golf im Zollverein-Park. Eintritt frei! 11.00 bis 15.00 Uhr, ­ Städt. Behindertenzentrum ­ Dr. Dormagen-Guffanti, ­Longerich: Familienflohmarkt im Grünen 11.00 bis 19.00 Uhr, Helios37 Ehrenfeld: Helios & Selene – Markt für gutes Leben Aussteller mit nachhaltigen Designprodukten, fair produzierter Mode, selbstgemachten Delikatessen, Flohmarktperlen, hübschen Kindersachen und verwöhnenden Dienstleistungen verwandeln Helios & Selene in einen Basar mit enstpannter Atmosphäre und vielen MitmachAktionen. 12.00 Uhr, Bonner Rheinaue, Große Blumenwiese: 10. Ballonfestival Bonn siehe 8.6.2018

15.00 Uhr, Bonner Rheinaue, Große Blumenwiese: 10. Ballonfestival Bonn siehe 8.6.2018

14.00 bis 18.30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck: Repair Café Südstadt Kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen Dinge reparieren. Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen ist vorhanden.

SONNTAG 

MONTAG 

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08.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache: Flohmarkt im Innenhof. 10.00 bis 17.00 Uhr, Auerbachplatz: Trödelmarkt auf dem Auerbachplatz. 10.00 bis 17.00 Uhr, RheinEnergieStadion: 10. Kölner Creativ Sommer Stoffmarkt mit Mitmach­ angeboten rund um neue Spiel­ ideen oder kreatives Gestalten. ­ € 6,–/3,– 10.00 bis 13.00 Uhr, AbenteuerHallenKALK: Skateboardworkshop siehe 9.6.2018 10.00 bis 16.00 Uhr, Rittergut Orr: Intuitives Bogenschießen Macht unter fachkundiger Leitung eure ersten Versuche mit Pfeil und Bogen in der Parkanlage des Ritterguts Orr in Pulheim. € 75,– 10.30 bis 18.00 Uhr, Kölnisches Stadtmuseum: Spielscheune Ein Spieletag für die ganze Familie! Über 200 verschiedene Gesellschaftsspiele stehen zum Testen bereit, darunter zahlreiche Messeneuheiten. Rahmenprogramm zu: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“. 11.00 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig: Der Skandal als vorlauter Bote Sonntags-Matinee

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09.00 – 15.00Uhr, RheinEnergieSTADION: 9. Azubi-SpeedDating in Köln Auch in 2018 heißt es wieder: „In 10 Minuten zum Ausbildungsplatz!” Hier könnt ihr auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz von 9.00 bis 15.00 Uhr zehnminütige Bewerbungsgespräche mit 80 Unternehmen führen. Infos unter www.ihk-koeln.de 10.00 Uhr, Horizont Theater: „Die Physiker” Komödie von Friedrich Dürrenmatt für Jugend­ liche ab 12 Jahren. 19.30 Uhr, Freie Waldorfschule Bonn: „Romeo und Julia” ­ Der Shakespeare-Klassiker ­ vom TheaterTotal aus Bochum. www.theatertotal.de DIENSTAG 

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13.00 Uhr, Horizont Theater: „Der Besuch der alten Dame” Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt für Jugendliche ab 12 Jahren. 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Das schaurige Haus” Familie Reitsch zieht um – aus Sachsen in ein bayrisches Dorf. Dort haben es die Söhne schwer, und auch die Mutter findet keinen Anschluss im Dorf. Doch plötzlich ist etwas Anderes wichtig: in ihrem Haus geschehen mysteriöse Dinge ... Gruselgeschichte, Krimi und

soziale Studie in einem. Eine Koproduktion mit dem echtzeittheater aus Münster für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. MITTWOCH 

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Studiobühne Köln: Impulse Theater Festival 2018 Das Impulse Theater Festival ist seit mehr als 25 Jahren eine wichtige Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Info und Programm unter www.impulsefestival.de 10.00 Uhr, Junges Theater Bonn im Kuppelsaal Thalia Metropol: „Malala - Mädchen mit Buch” Das pakistanische Mädchen Malala Yousafzai wird auf ihrem Schulweg von Taliban-Kämpfern überfallen und brutal niedergeschossen. Sie überlebt den Anschlag und lässt sich davon nicht einschüchtern, sie kämpft weiter und wird mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Theaterfassung für Jugendliche ab 12 Jahren. 11.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Das schaurige Haus” siehe 12.6.2018 DONNERSTAG 

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10.00 Uhr, Junges Theater Bonn im Kuppelsaal Thalia Metropol: „Malala - Mädchen mit Buch” siehe 13.6.2018 11.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Das schaurige Haus” siehe 12.6.2018 19.00 Uhr, Starlight Express Theater: Musical Starlight Express „Jubiläumsshow” Festwochen in Bochum zum 30. Jahrestag der Show Starlight Express. Neue Kostüme, neue Rollen, neue Technik – und auch die eine oder andere musikalische Überraschung wartet auf euch. Außerdem ein großes Rahmenprogramm bei den Jubiläumsshows. FREITAG 

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18.00 Uhr, Kulturbunker Mülheim: Internationale Kinderund Jugendbuchwochen „Hier kommt ... Portugal” In diesem Jahr begrüßen die Internationalen Kinder – und Jugendbuchwochen Köln ihre Gäste auf Portugiesisch. Denn zwischen dem 10. und 22. Juni werden portugiesische Autoren und Illustratoren an Kölner Schulen und in Biblio­theken zu Gast sein. Infos unter www.kibuwo-koeln.de Heute eröffnet eine zeitgenössische Bilderbuchillustration aus Portugal. Sie zeigt u.a. eine Auswahl der farbenfrohen Filzstiftzeichnungen aus dem Bilderbuch „Hier kommt keiner durch“ von Isabel Minhós und Bernardo Carvalho. Leseinseln sowie verschiedene Kreativangebote in der Ausstellung laden Kinder und Eltern zum gemeinsamen Schmökern und zum Gespräch über die Bücher ein. Zu sehen ist die Ausstellung bis 1. Juli, täglich von 15 bis 18 Uhr. Eintritt frei!

17.00 bis 19.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Parkour auf Zollverein siehe 2.6.2018 Offenes Training fur urbane Akrobaten. Treffpunkt Parkour-Anlage, Areal C, Kokerei Eintritt frei! 17.00 bis 22.00 Uhr, Köln, Junkersdorf & Müngersdorf: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 21.00 Uhr, Volkssternwarte / Schiller-Gymnasium: Sternenparks in Deutschland Betreutes Beobachten. Vortrag und Beobachtung im Observatorium. SAMSTAG 

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Alte Feuerwache: Radkomm – Kölner Forum Radverkehr Ein wichtiges Thema für die RADKOMM ist der Start einer Volks­initiative für mehr Fahrradmobilität in NRW. Es werden neun Maß­nahmen zur Förderung der Fahrradmobilität skizziert. Es soll erreicht werden, dass diese Maßnahmen umgesetzt und in einem Fahrradgesetz NRW verankert werden. Infos und Programm unter www.radkomm.de 08.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz, Venloer Straße: Gebraucht-Fahrradmarkt www.fahrradmarkt-koeln.de 08.00 bis 18.00 Uhr, Bonner Rheinaue: Flohmarkt Besucher sollten möglichst ohne Auto kommen. 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Südstadt & Pantaleonsviertel: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck: Auf in die Welt Die Messe für Schüleraustausch, High School, Gap Year, Sprachreisen, Freiwilligendienste, Au Pair, Praktika, Work and Travel und Internationales Studium. Eintritt frei! 10.00 bis 20.00 Uhr, Motorworld Köln: Neueröffnung Am Eröffnungswochenende der Motorworld gibt es neben außergewöhnlichen Oldtimer, Youngtimer, Supercars und Bikes Attraktionen und ein spannendes Rahmenprogramm rund um das Thema Mobilität.


ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI 11.00 bis 17.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Sonne + draußen – kick it! siehe 2.6.2018 Soccer-Golf im Zollverein-Park. Eintritt frei! 14.00 Uhr, Phänomenta Lüdenscheid: Informationsnachmittag für Lehrer und Erzieher In drei Stunden erhalten Lehrer und Erzieher einen umfassenden Überblick über das Haus und einen fachlichen Einblick in die Experimente. Dazu erfahren sie, wie sie die Ausstellung mit „ihren“ Kindern, Schulklassen oder Kindergartengruppen sinnvoll nutzen können. Anmeldeschluss: 8 Tage vor dem Termin. Keine Kosten!

Lösung zu finden. Wie das geht und warum Mediation schneller funktioniert, darüber informieren Mediatorinnen und Mediatoren des Bundesverbands MEDIATION e.V. mit interaktivem Forum­ theater, Kleinkunst, Kinderprogramm, Gesprächen und einem ­Mediationscafé. 17.00 Uhr, Casamax Theater: „Echte Träume” Mit Humor und Nachsicht lässt das Theaterstück die Erwachsenen- und Teenie­welt aufeinander prallen und ermutigt dazu, Träume zu leben. Vormittags nur nach Vorbestellung. € 10,–/8,–/Gruppen € 6,–

14.00 bis 17.00 Uhr, Kunstmuseum Villa Zanders Berg. Gladbach: Kunstlabor Parallel Offenes Angebot für junge Menschen mit und ohne Handicap ab 14 Jahren unter künstlerischer und heilpädagogischer Leitung. Anmeldung erwünscht. Kostenfrei!

19.30 Uhr, Theaterpädagogisches Zentrum TPZ Köln: „Macbeth” Macbeth, Shakespeares schwarze Tragödie wird mit moderner Musik und in Originalsprache neu erzählt für Jugendliche ab 12 Jahren. Es spielt das Ensemble Stage. € 7,–/5,–

15.00 Uhr, Hänneschen Puppenspiele: Bleck hinger die Britz! siehe 6.6.2018

MONTAG 

20.00 Uhr, Starlight Express Theater: Musical Starlight Express „Jubiläumsshow” siehe 14.06.2018 Stadtradeln 2018 Die Kampagne ist eine Aktion des KlimaBündnisses, um möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Aktionszeitraum läuft vom 16. Juni bis zum 6. Juli und alle die in Köln wohnen, arbeiten oder lernen, sind eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und viele Fahrradkilometer für Köln zu sammeln und dabei etwas für den Klimaschutz zu tun. Wir von KÄNGURU haben uns auch als Gruppe angemeldet und radeln mit! SONNTAG 17 10.00 bis 17.00 Uhr, Klettenberggürtel: Trödelmarkt 10.00 bis 20.00 Uhr, Motorworld Köln: Neueröffnung siehe 16.6.2018 11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum Engelshof: Trödelmarkt innen und außen! 11.00 bis 17.00 Uhr, Helios37 Ehrenfeld: Weiberkram Mädelsflohmarkt Vintage, Second-Hand und Selbstgemachtes. Weiberkram-DJs liefern die passenden Beats zum Shoppen, StreetfoodStände sorgen fur die nötige Stärkung und an der Bar findet ihr kuhle Drinks und Kaffeespeziali­ täten. € 3,–/bis 12 J. frei 11.30 Uhr, Schokoladenmuseum: Junge Schokoladenmeister Mit dem Maître Chocolatier entwickeln Jugendliche ab 14 Jahren eigenen fantasievollen Schokoladenkunstwerke. Anmeldung erforderlich über koeln-geniessen.de. € 39,– 12.00 bis 15.00 Uhr, Pavillon Café Südpark Düsseldorf: Faire Konfliktlösung durch Mediation Konflikte sind normal. Wir erleben sie in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Schule. In einer Mediation, der professionellen Vermittlung durch einen unabhängigen Dritten, ist es möglich, wieder ins Gespräch zu kommen und eine

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Schokoladenmuseum: Schokolade und Kakao - Nachhaltig und Fair Themenfuhrung für Schulklassen „Schokolade – Ein Genuss fur alle?“, die uber die Bedeutung eines nachhaltigen und fairen Kakaoanbaus informiert. Nach der Fuhrung nehmen die Schuler an einer 30-minutigen Mitmachaktion „17 SDGs Nachhaltigkeitsziele – ein Quiz!” zum Thema Nachhaltigkeit und Schokolade teil. Mehr zur Führung lest ihr auf Seite 8. DIENSTAG 

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10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „Tschick” Die großartige und faszinierende Geschichte eines Sommers: Zwei 14-jährige Jungs, ein geknacktes ­Auto und eine c ­ haotische Irrfahrt quer durch die deutsche Einöde. Der Erfolgsroman in einer Inszenierung für Zuschauer ab 13 Jahren.

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13.00 Uhr, Horizont Theater: „Der Besuch der alten Dame” Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt für Jugendliche ab 12 Jahren. Schokoladenmuseum: Schokolade und Kakao - Nachhaltig und Fair Themenfuhrung für Schulklassen „Schokolade – Ein Genuss fur alle?“, die uber die Bedeutung eines nachhaltigen und fairen Kakaoanbaus informiert. Nach der Fuhrung nehmen die Schuler an einer 30-minutigen Mitmachaktion „Wie funktioniert der faire Handel?” zum Thema Nachhaltigkeit und Schokolade teil. 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Miteinander ist man weniger allein” / „Herr der Fliegen” Zwei Aufführungen der TheaterMedienKlassen des Albertus-Magnus-Gymnasiums. MITTWOCH 

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10.00 Uhr, Junges Theater Bonn: „Tschick” siehe 19.6.2018 Schokoladenmuseum: Schokolade und Kakao – Nachhaltig und Fair siehe 19.6.2018 18.15 Uhr, Hänneschen Puppenspiele: Bleck hinger die Britz! siehe 6.6.2018

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SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI DONNERSTAG 21 10.00 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig: Cinepoint – Schule des Sehens „Die Mörder sind unter uns” Schulkino-Reihe zum Thema „Rache – Schuld – Vergebung“ vom jfc Medienzentrum Köln. Gezeigt wird heute „Die Mörder sind unter uns“, geeignet fur die Oberstufe fur die Themen Sozialkunde, Philosophie, Psychologie, Geschichte und Religion. Anmeldung beim JFC Medienzentrum ist dringend erforderlich unter 0221 – 13 05 61 50. € 3,– Schokoladenmuseum: Schokolade und Kakao – Nachhaltig und Fair siehe 19.6.2018 FREITAG 

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Kölner Zoo: Nachtexpedition durch den Zoo siehe 1.6.2018 Erlebt Eulen und Raubkatzen in Aktion. Schlafen Elefanten nachts? Eine geheimnisvolle Expedition gibt die seltene Chance zu einem spannenden Streifzug durch das Reich der nachtaktiven Zootiere. Uhrzeit bei Anmeldung erfragen. Vorkasse erforderlich! € 28,–/19,– 10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „Geheime Freunde” New York während des Zweiten Weltkrieges. Der zwölfjährige, jüdische Junge Alan soll sich um das neue Nachbarsmädchen Naomi kümmern, das mit ihrer Mutter aus Frankreich vor den Nazis geflohen ist. Für Jugendliche ab 12 Jahren. € 5,– bis 12,– 11.00 Uhr, Rund um das Schokoladenmuseum: Kölner Mittsommerfest mit großem Kunsthandwerker- und Designmarkt, Kinderkarussell, kosten­ losem Kinderspielzelt und Vor­führungen auf dem Kunsthandwerkermarkt. Für Kinder gibt es täglich zu verschiedenen Zeiten Puppenspiel, und Freitag und Sonntag eine Akrobatik-Show. Infos unter www.mittsommerfestkoeln.de. Eintritt frei! Schokoladenmuseum: Schokolade und Kakao – Nachhaltig und Fair siehe 19.6.2018 17.00 bis 19.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Parkour auf Zollverein siehe 2.6.2018 Offenes Training für urbane Akrobaten. Treffpunkt Parkour-Anlage, Areal C, Kokerei Eintritt frei! 17.00 bis 22.00 Uhr, Köln, Brück & Merheim: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de

21.00 Uhr, Volkssternwarte / Schiller-Gymnasium: Der Mond Begleiter voller Überraschungen. Vortrag und Beobachtung im Observatorium. SAMSTAG 

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10.00 bis 16.00 Uhr, Bilderbuchmuseum Burg Wissem: ComicKunst mit Ulf K. Workshop für Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Anmeldung unter 02241 – 88 41-427. Kostenfreies Angebot! 10.00 bis 18.00 Uhr, Kölner Jugendpark: Snipes BMX COLOGNE 2018 Beim traditionsreichsten BMX Event der Welt stehen dieses Jahr spektakuläre Stunts im Mittelpunkt: Statt in der Halfpipe tricksen Profis, Amateure und Oldschool-BMX-Fahrer in den Disziplinen Flatland und Street. „No Transition“ lautet daher das Motto 2018. Jeder BMX-Fan kann adie Shows genießen, bei der „80erJahre-Roller-Skate-Disco“ mitfeiern und Hunger und Durst an den Food Trucks stillen. Die kleine Shoppingmeile bietet BMX-Fans von der Sonnenbrille bis hin zum BMX-Rad alles, was gefällt. Eintritt frei! 10.00 bis 16.00 Uhr, Hildegard-­ von-Bingen-Gymnasium: ­ JuBi – Die Jugendbildungsmesse Beratung vom unabhängigen ­ Bildungsberatungsdienst weltweiser zu Themen wie Schüleraustausch, High School-Aufenthalte, Gastfamilie werden, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Freiwilligendienste sowie Praktika im Ausland. Eintritt frei! 10.00 bis 18.00 Uhr, LVR Archäologischer Park Xanten: Römerfest Schwerter, Brot und Spiele Bis zu 500 Mitwirkende aus halb Europa zeigen ihr Können live beim Handwerken, Kämpfen, Kochen und Musizieren. Zwei volle Tage lang ist der Park erfüllt von lebendiger Archäologie zum Zuschauen und Mitmachen. Für Kinder werden Mitmachaktionen und Spiele angeboten, die auch dann kostenlos sind, wenn ein römisches Souvenir zum Mitnehmen hergestellt wird. Handwerkern und Händlern kann man bei der Arbeit über die Schulter schauen, mit den anderen feilschen. Karten im vorverkauf unter unter 02801 – 988 92 13 oder per E-Mail an xanten@kulturinfo-rheinland.de. € 13,–/Kinder frei! 11.00 Uhr, Rund um das Schokoladenmuseum: Kölner Mittsommerfest siehe 22.6.2018 Heute

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Einblicke in Medienberufe Ein Wochenende - ein Beruf

www.jobtester.de Praxis-Workshops für 15- bis 21-Jährige

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wird der Baum aufgestellt! Infos unter www.mittsommerfestkoeln.de. Eintritt frei! 11.00 bis 14.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und Artistikzentrum Köln: Luftakrobatik Zirkus-Workshop für Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren. Anmeldung erforderlich. € 18,– NRW: Tag der Architektur 2018 Genau 254 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks in 110 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens werden unter dem Motto „Architektur bleibt“ für Besucher an diesem Wochenende geöffnet sein. Infos unter www.aknw.de 14.00 bis 17.00 Uhr, SK Stiftung Kultur / Photographische Sammlung: Leicht zu übersehen? – Auf den Spuren von Raum und Zeit Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Nach dem Besuch der Ausstellung überlegen Kinder und Jugendliche gemeinsam, wie zum Beispiel Photographien von kleinen Räumen aussehen könnten. Mit Kameras und verschiedenen Materialien gehen sie rund um das Gebäude und im angrenzenden AugustSander-Park auf Motivsuche. Anmeldung erforderlich. € 15,– 15.00 bis 18.00 Uhr, Abenteuer­ HallenKALK: Große Geburtstagsparty zum 20. Geburtstag Du kannst hier den einzigartigen ­„culture club“ besuchen und erlebst, was alles in einem Jugendzentrum so angeboten wird: skaten ausprobieren oder trom-

meln, tanzen und klettern, daddeln und spielen, Sport machen und zeichnen, Zirkus machen oder einfach chillen. Eintritt frei! 18.00 Uhr, Kölner Künstler Theater: „faces” Weder das Internet, noch Facebook ist schwarz oder weiß, gut oder böse. Poste ich, was ich bin oder bin ich, was ich poste? Genau diese faszinierende Ambivalenz soll mit „faces” gezeigt werden. Ein Jugendstück ab ­ 12 Jahren. SO 24 10.00 bis 18.00 Uhr, Kölner Jugendpark: Snipes BMX ­COLOGNE 2018 siehe 23.6.2018 10.00 bis 18.00 Uhr, LVR Archäologischer Park Xanten: Römerfest Schwerter, Brot und Spiele siehe 23.6.2018 11.00 oder 13.30 Uhr, RömerWelt am Caput limitis: Römische Bogenschießkunst SchnupperWorkshop für alle ab 10 Jahren. Anmeldung unbedingt erforderlich! € 19,–/17,50 bis 16. J 11.00 bis 17.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Sonne + draußen – kick it! Soccer-Golf im Zollverein-Park. Eintritt frei! 11.00 Uhr, Rund um das Schokoladenmuseum: Kölner Mittsommerfest siehe 22.6.2018 Tag der Architektur 2018 siehe 23.6.2018 14.00 bis 18.00 Uhr, Bürgerzentrum Engelshof: Sommerfest Das Fest für Groß und Klein bietet ein


ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI Programm zum Mitmachen und zum Zuschauen. Auf der Bühne und im Innenhof gibt es Angebote zum Mitmachen und Zuschauen und eine Grill- und Kaffeetafel. Eintritt frei! MITTWOCH 

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16.30 bis 18.00 Uhr, Junges Literaturhaus: Buchklub Du liest gerne? Du bist immer auf der Suche nach neuem Lesefutter? Du möchtest gerne über deine Lieblingsbücher sprechen? Dann komm zum Buchklub: Da kannst du tolle Geschichten und Bücher lesen & entdecken. Anmeldung erforderlich unter dettmann@literaturhaus-koeln.de. Eintritt frei! 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Kontrollverlust – gefeiert wird gestern” Eine Farce für Jugendliche von Michael Stein. Aufführung einer TheaterMedienKlasse des Albertus-Magnus-Gymnasiums. 19.30 Uhr, Volkssternwarte / Schiller-Gymnasium: Das Highlight des Sommers – Totale Mondfinsternis Totale Mondfinsternis und besondere Marsopposition am 27. Juli. Sondervortrag und Beobachtung im Observatorium. DONNERSTAG 

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11.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen: „Wer bin ich eigentlich?” siehe 7.6.2018 17.00 bis 21.00 Uhr, Uni Bonn Hauptgebäude: Langer Abend der Studienberatung 2018 Studien­ interessierte können sich auf dem Beratermarkt von Fachvertretern und Ansprechpartnern zahlreicher zentraler Einrichtungen ausführlich zum Studium in Bonn beraten lassen und Tipps für einen gelungenen Studienstart sammeln. Im angrenzenden Hörsaal 10 gibt es Vorträge zu Bewerbung und Einschreibung, Studienfinanzierung und Auslandsstudium. 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Meine Wut, mein’ Lieb” Ein ­Theaterstück mit Texten und Versuchsanordnungen ausgehend vom Thema „Wut“. Aufführung einer TheaterMedienKlasse des Albertus-Magnus-Gymnasiums. FREITAG 29 Kienbaum Unternehmensberatung: Future Entrepreneurs Du hast eine Idee oder möchtest die Idee, die dich begeistert finden und erleben wie man vorgeht, um ein StartUp zu gründen. Lerne Methoden und Tools für die Umsetzung kennen, kreiere dein Logo oder programmiere eine App, erstelle deinen Businessplan und präsentiere dein Vorhaben. Das gesamte Wochenende lang unterstützen dich Mentoren bei der Umsetzung deines Vorhabens, so dass du nach 2 Tagen bereit bist deine Team-Idee vor einer FachJury zu präsentieren. Die Plätze sind begrenzt. Kostenfreie Anmeldung: http://future-entrepreneurs. de/#TERMINE

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „You are the Reason” siehe 1.6.2018 11.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen: „Wer bin ich eigentlich?” siehe 7.6.2018 15.00 bis 19.00 Uhr, studio dumont: Mehr als nur Kaffee kochen ... Die Krankenkasse pronova BKK veranstaltet eine eigene Ausbildungsbörse um ihre verschiedenen Ausbildungsberufe zu präsentieren. Um die künftigen Azubis optimal auf ihre Bewerbung vorzubereiten gibt es darüber hinaus eine kostenlose professionelle Bewerbungsfotografie, Unterlagencheck, Übungstest Assessmentcenter … 17.00 bis 19.00 Uhr, Zollverein Essen, Denkmalpfad: Parkour auf Zollverein Offenes Training fur urbane Akrobaten. Treffpunkt Parkour-Anlage, Areal C, Kokerei Eintritt frei!

9. JUNI 2018 AB 12 UHR BELGISCHES VIERTEL KÖLN

17.00 bis 22.00 Uhr, Köln, Niehl: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 19.00 Uhr, COMEDIA Theater: „Romina und Julia” Shakespeare auf dem Schulhof und die Frage danach, was die Geschichte von Romeo und Julia uns heute noch zu erzählen hat. Aufführung einer TheaterMedienKlasse des AlbertusMagnus-Gymnasiums.

Foto: Adrian Ballosch SPONSORING

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MEDIENKOOPERATION

21.00 Uhr, Volkssternwarte / Schiller-Gymnasium: Mars Der geheimnisvolle Wüstenplanet. Vortrag und Beobachtung im Observatorium. SAMSTAG 

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08.00 bis 16.00 Uhr, Köln-Südstadt, Severinskirchplatz: Gebraucht-Fahrradmarkt www.fahrradmarkt-koeln.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Bonn, Nordstadt: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-bonn.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Weiden & Lövenich: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 10.00 bis 18.00 Uhr, Schloss Burg a.d. Wupper: Historischer Mittelaltermarkt Gaukler, Spielleut, Händler und Handwerker bevölkern die Höfe und Vorplätze und verwandeln sie in ein buntes Treiben. Räucherwerk, Felle, Trinkhörner, Met und Beerenweine, Gewürze, Keramik und vieles mehr können hier erworben werden. Mittelalterliche Handwerker lassen sich bei der Arbeit über die Schulter gucken, während Esel und Schafe im Bauernlager gerne auch gestreichelt werden dürfen. € 8,–/5,–/20,– Familien/ Gewandete zahlen die Hälfte 10.00 bis 15.00 Uhr, studio dumont: Mehr als nur Kaffee kochen ... siehe 29.6.2018 10.00 bis 16.00 Uhr, Jugendpark Köln: Intuitives Bogenschießen für Anfänger Macht unter fachkundiger Leitung eure ersten Versuche mit Pfeil und Bogen. € 75,-

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ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN JUNI / JULI 11.00 bis 16.00 Uhr, OT Lucky’s Haus: Graffiti Workshop von ­DADventure für Väter mit Kindern ab 12 Jahren. Gemeinsam die Basics lernen und unter professioneller Anleitung erste Erfahrungen mit der Spraydose machen. Tickets gibt es bei www.eventbrite.de. € 79,– 14.00 bis 18.00 Uhr, SAE Institute Köln / Carlswerk: Tag der offenen Tür In entspannter Atmosphäre können Besucherinnen und Besucher heute die Räumlichkeiten und das Equipment anschauen. In Workshops und Vorträgen bekommen sie einen Einblick in die Arbeit von Medienschaffenden. Persönliche Gespräche mit Studenten, Dozenten, dem Bildungsberater und dem Schulleiter informieren über die verschiedenen Kurse und Studiengänge so wie das SAE Konzept. Um 14, 15.30 und 17 Uhr gibt es jeweils eine Vorstellung des Lernkonzepts. Den ganzen Nachmittag über werden Workshops in Audio Engeneering, Digital Film Production, Cross Media Production, Games und Music Business angeboten. Bildungsberater Thomas Lehmann steht für Fragen gern zur Verfügung: Tel. 0221 16 88 26 60, t.lehmann@sae.edu 14.30 Uhr, SSM Halle am Rhein: Roots-Up Tagesfestival Karibische Vibes in einer chilligen OffLocation. Auf dem Gelände der Location kommen erstmalig Jung und Älter nicht nur musikalisch auf Ihre Kosten, sondern werden durch ein Handpuppentheater in Form von Walking Acts mit ins Geschehen einbezogen. Für die kleinen Gäste wird u.a. ein Handpuppen Workshop angeboten. Ein kleiner Bazar mit handgefertigten Arbeiten präsentiert sich auf dem Außengelände. € 8,– ab 14 J./ Familien € 12,– 18.00 bis 02.00 Uhr: ExtraSchicht Die ExtraSchicht verbindet eine Nacht lang beeindruckende Industriekultur mit jeder Menge Kultur, Kreativität, Action und Unterhaltung. Ehemalige Zechen, Werksgelände, Denkmäler, Parks

und Museen – in diesem Jahr sind insgesamt 50 Spielorte in 22 Städten von Moers bis Unna dabei. Ein ausgefeiltes Shuttlebus-System macht die Reise durch die Nacht ebenso einfach wie bequem. Tickethotline 01806 – 181650, www.extraschicht.de

JULI SONNTAG 

DIENSTAG  01

10.00 bis 18.00 Uhr, Schloss Burg a.d. Wupper: Historischer Mittelaltermarkt siehe 31.6.2018 10.00 bis 16.00 Uhr, Rittergut Orr: Intuitives Bogenschießen Macht unter fachkundiger Leitung eure ersten Versuche mit Pfeil und Bogen in der Parkanlage des Ritterguts Orr in Pulheim. € 75,– 10.00 bis 17.00 Uhr: Bogenbauen und schießen Jugendliche ab 10 Jahren und Erwachsene bauen einen Bogen und lernen damit umzugehen. Anmeldung erforderlich unter www.bogenschiessen-koeln.com. 10.00 bis 20.00 Uhr, Agnes- und Eigelsteinviertel: Tag des guten Lebens Autofreie Straßen im Agnes- und Eigelsteinviertel – viel Platz für die Anwohner um sich auf den Straßen zu treffen, zu feiern, zu spielen, zu diskutieren und gemeinsam den „Tag des guten Lebens” zu erleben. Ob Frühstück vorm Haus, urbanes Gärtnern, Garagenflohmarkt, Führung durchs Veedel oder Street Art – der „Tag des guten Lebens” lädt dazu ein, Freiräume in der Stadt zu entdecken und gemeinsam zu gestalten. 14.00 bis 17.00 Uhr, Naturzentrum Eifel: Hochseilklettergarten im Naturwald Schnupperkurs im Hochseilgarten. Anmeldung erforderlich. € 32,–/21,– MONTAG 02 10.00 Uhr, Junges Theater Bonn im Kuppelsaal Thalia Metropol: „Anne Frank – Tagebuch” siehe 2.7.2018 Anne Frank ist durch ihre

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Tagebücher zum Symbol für die vielen Millionen Juden geworden, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Ihre Tagebücher fesseln und berühren Generationen von Lesern bis heute und mahnen, das Geschehene nie zu vergessen. Theaterfassung für Jugendliche ab 13 Jahren.

16.00 bis 17.30 Uhr, minibib Wasserturm Kalk: Spieletester in Kalk Jugendliche von 12 von 16 Jahren treffen sich jeden Dienstag und testen in Begleitung von Medienpädagogen Spiele und bewerten diese. Infos unter www.stbib-koeln. de/gaming. Eintritt frei! MITTWOCH 

Vom Holz zum Hexenhaus! Mach in Holz – und finde die Jobs im Handwerk

Kostenfreies Workcamp in den Sommerferien vom 16. – 20.07.2018 für 14- bis 17-Jährige Kontakt, Infos und Anmeldung VSB gGmbH, Industriestr. 5, 51545 Waldbröl 02291 – 92642-14, machgruen@vsb-ggmbh.com

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04

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn im Kuppelsaal Thalia Metropol: „Anne Frank – Tagebuch” siehe 2.7.2018 14.00 bis 16.00 Uhr, Stadthaus Stadt Köln: Stammtisch „Digitale Bildung” Einmal im Monat steht Lehrern für zwei Stunden ein Beratungsteam zur Verfügung um gemeinsam mit Netcologne und den Medienberatern der Stadt Köln Fragen rund um das Thema „Mobiles Lernen” zu beantworten. An der Humanwissenschaftlichen Fakultät Uni Köln: HumFestival Musik von regionalen Newcomern, Workshops für Kinder, Snacks, Getränke und Informationsstände erwarten Besucher des Open-AirProgramms der Humanistischen Fakultät. Infos unter humfestival.de. Eintritt frei! SAMSTAG07 10.30 Uhr: bm – gesellschaft für bildung in medienberufen mbh: Tag der offenen Tür Die Berufsakademie für Medien­ berufe und die School of Games informieren über alle ihre Ausbildungsgänge. Dazu gibt es Branchen-Informationen aus erster Hand und spannende Workshops. Infos unter www.medienberufe.de SONNTAG 

WOOD-Camp

03

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn im Kuppelsaal Thalia Metropol: „Anne Frank – Tagebuch” siehe 2.7.2018

08

14.00 Uhr, Bauspielplatz Friedenspark: Edelweißpiratenfestival Das Edelweißpiratenfestival widmet sich in erster Linie der lebendigen Erinnerung an jene mutigen, unangepassten Jugendlichen, die sich während der NS-Diktatur nicht haben verbiegen lassen. 25 Bands auf 5 Bühnen spielen zu Ehren der unangepassten Jugend! Dazu gibt es wieder ein Zeitzeugen-Café, eine Ausstellung und ein Rahmenprogramm zum Jahresthema. Wir von KÄNGURU sind auch mit dem grünen Fahrrad vor Ort! Infos unter www.edelweisspiratenfestival.de 14.00 bis 18.30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck: Repair Café Südstadt Kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen Dinge reparieren. Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen ist vorhanden.

DIENSTAG 

10

10.00 bis 17.00 Uhr, Kölner Jugendpark: Sound of Summer 2018 Musikfreizeit bis 20. Juli. Hier können Jugendliche verschiedene Instrumente ausprobieren und gemeinsam mit anderen Songs schreiben, Aufnehmen, Beats bauen, Rappen, Videos machen, usw. Zwischendurch gibt es verschiedene Freizeitangebote im Jugendpark. MITTWOCH 11 09.00 Uhr, Cinenova: 11. Kurzfilmfest „mov” KultCrossing veranstaltet ein Kurzfilmfest für SchülerInnen aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 9 mit ausgewählten Kurzfilmen. Dabei besteht die Möglichkeit, mit jungen Filmemachern persönlich ins Gespräch zu kommen. Anmeldung erforderlich unter kontakt@ kultcrossing.de. € 3,– 10.00 Uhr, Junges Theater Bonn: „Tschick” siehe 19.6.2018 10.30 Uhr, Casamax Theater: „ins netz gegangen” siehe 3.6.2018 DONNERSTAG 12 09.00 Uhr, Cinenova: 11. Kurzfilmfest „mov” siehe 11.7.2018 KultCrossing veranstaltet ein Kurzfilmfest für SchülerInnen aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 9 mit ausgewählten Kurzfilmen. Dabei besteht die Möglichkeit, mit jungen Filmemachern persönlich ins Gespräch zu kommen. Anmeldung erforderlich unter kontakt@kultcrossing.de. € 3,– 10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater Bonn: „Tschick” siehe 19.6.2018 10.30 Uhr, Casamax Theater: „Echte Träume” siehe 17.6.2018 18.00 Uhr, Hauptspielorte Weltkunstzimmer und Alte Farbwerke, Düsseldorf: Asphalt Festival Der Sommer kann kommen: Theater, Musik, Tanz und Kunst. Das Sommerfestival der Künste vom 12.–22. Juli 2018 – 11 Tage und Nächte. 50 Veranstaltungen an besonderen Orten in Düsseldorf. FREITAG 

13

18.00 Uhr, Kölner Zoo: Kölner Zoolauf Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben laufend die Faszination des Zoos in frühabendlicher Stimmung. Jede Gruppe hat ihren eigenen Lauf. Los geht es um 18 Uhr mit dem BambiniLauf, danach folgen die Kids, die TopLäufer und anschließend um 20.30 Uhr startet der Hauptlauf des Kölner ZooLaufs. Kinderbetreuung für Kinder ab 4 Jahre möglich. Infos und Anmeldung unter sander@koelnerzoo.de SAMSTAG  14 10.00 bis 16.00 Uhr, Bilderbuchmuseum Burg Wissem: Stop Motion Wochenend-Workshop an diesem und nächsten Wochenende für Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Mit Übungen zu Stopptrick, Legetrick und Zeichentrick lernst du das Handwerk für deinen


SERVICE

VERANSTALTUNGEN JULI / AUG. ersten Trickfilm. Anmeldung unter 02241 – 88 41-427. Kostenfreies Angebot!

programm zu: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“.

10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Deutz & Poll: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de

SONNTAG 

SONNTAG 

15

Hambacher Forst: Engagiert euch! Braunkohle und ihre Auswirkungen im Hambacher Forst. Die Evangelische Schüler*- und Schülerinnen*arbeit im Rheinland e.V. startet eine Reihe, in der mit Jugendlichen die Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Praxis angeschaut werden können. – Infos und Anmeldung unter www.esr-online.de SONNTAG 

22

11.00 bis 18.00 Uhr, Kölnisches Stadtmuseum: Loss mer spille! Aktionstag mit vielen ungewöhnlichen Spielen für die ganze Familie. Testet Megaversionen und unbekannte Spieleformate und sprecht mit Spielautoren über ihre Neuheiten! Rahmenprogramm zu: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“. SAMSTAG 

28

08.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache: Flohmarkt im Innenhof. 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Porz: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de SONNTAG 

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AUGUST DIENSTAG 

07

Philharmonie: Kölner Sommerfestival – The 27 Club Sie hatten Talent und haben Musikgeschichte geschrieben. Mit 27 Jahren starben sie und gingen so eine bizarre Verbindung ein. Bis 12. August wird die Musik dieser unvergessenen Stars gewurdigt. Eine Band aus 13 britischen Vollblutmusikern fuhrt auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte. SAMSTAG 

11.00 bis 15.00 Uhr, Städt. Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti, Longerich: Familienflohmarkt im Grünen Eine riesige Rasenfläche mit altem Baumbestand, auf der die Familien picknicken und die Kinder spielen können, lädt ein, den Tag bei uns zu verbringen. Zu jedem Flohmarkt werden wechselnde Angebote wie Ponyreiten, Puppentheater & Livemusik angeboten. DIENSTAG 

11

10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, *Frechen & Königsdorf: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 18.00 bis 02.00 Uhr, Kölnisches Stadtmuseum: Die Lange Nacht der Spiele Spielenacht mit Speedführungen und einer offenen Spieletheke mit über 200 Gesellschaftsspielen, darunter zahlreichen Messeneuheiten. Für einen schnellen Einstieg in die Spielregeln stehen erfahrene Spieleberater bereit. Rahmen­

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Philharmonie: Kölner Sommerfestival – Yamato – The Drummers of Japan Bis 19. August 2018 kommt Yamato mit der neuen Show Chousensha (dt. die Herausforderer) auf die Bühne. FREITAG 

17

18.00 Uhr, Kölnisches Stadtmuseum: Studiversary Feier zum 11. Geburtstag des studentischen Infoteams im Kölnischen Stadtmuseum. Mit Band, DJ, Mitsingkonzert, kölschen Cocktails, Speedführungen und BingoContest. Rahmenprogramm zu: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“. Eintritt frei! SAMSTAG 

13.00 bis 22.00 Uhr, Odonien: Helios & Selene – Markt für gutes Leben Aussteller mit nachhaltigen Designprodukten, fair produzierter Mode, selbstgemachten Delikatessen, Flohmarktperlen, hübschen Kindersachen und verwöhnenden Dienstleistungen verwandeln Helios & Selene in einen Basar mit enstpannter Atmosphäre und vielen Mitmach-Aktionen.

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Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei Justizvollzugseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen Die Beamtinnen und Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes sind in den Justiz­ vollzugsanstalten zuständig für die Betreuung, Versorgung und Beaufsichtigung der Gefan­ genen und unterstützen die besonderen Fachdienste (u.a. Gesundheits­ und Krankenpfle­ ger, Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Seelsorger) bei der Behandlung der Gefangenen. Zur Bewältigung der Ausbildung setzen wir Teamfähigkeit, insbesondere Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und ein hohes Verständnis für die Situation inhaftierter Menschen voraus. Das 20. Lebensjahr muss im Zeitpunkt der Einstellung vollendet sein. AUSBILDUNG Der zweijährige Vorbereitungsdienst besteht aus einer theoretischen Ausbildung von 9 Monaten an der Justizvollzugsschule Nordrhein­Westfalen und einer praktischen Ausbil­ dung von 15 Monaten in Justizvollzugsanstalten. Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung in allen unseren Bereichen, welche Sie optimal auf Ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Sie besitzen mindestens die Fachoberschulreife oder einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, dann bewerben Sie sich schriftlich mit: • Tabellarischem Lebenslauf • Ablichtung des letzten Schulzeugnisses • Erklärung, ob eine gerichtliche Vorstrafe vorliegt oder ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft anhängig ist

An: Die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Köln Rochusstraße 350 50827 Köln

Für nähere Auskünfte und Infomaterial wenden Sie sich bitte an Herrn Amos (0221-5973-206) oder besuchen Sie uns im Internet unter www.jva-koeln.nrw.de

18

08.00 bis 18.00 Uhr, Bonner Rheinaue: Flohmarkt Besucher sollten möglichst ohne Auto kommen. 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Weidenpesch & Longerich: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de MITTWOCH 

22

10.00 bis 20.00 Uhr, KoelnMesse: gamescom 2018 Köln zeigt sich bis 25. August von seiner spielerischen Seite. Bei der gamescom, der weltweit größten Messe für interaktive Unterhaltung präsentieren Aussteller die neuesten Spiele und Trends. Eintauchen und Ausprobieren lautet die Devise. Einlass für Kinder bis 11 Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen. SAMSTAG 

25

Ruhrgebiet: Tag der Trinkhallen 2018 Kulturprogramm in mehr als 50 Trinkhallen im ganzen Ruhgebiet: Ein Teil der beteiligten Kioske wird zu „Filmbuden“ und zeigt Familienfilme der 1950er bis 1980er Jahre, eingereicht von Bewohnern der Region. Andere widmen sich dem Thema „Fußball“ und bieten Lesungen, Vorträge von Fußball-Legenden, Rätsel sowie Fußball-Rahmenprogramm. Eigens ausgearbeitete Radtouren sollen die Aktions-Büdchen städteübergreifend verbinden. Info unter www.tagdertrinkhallen.ruhr. Eintritt frei! 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Bickendorf und Höhenhaus & Holweide: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de

Richtig gut fotografieren lernen? Den Blick schärfen? Gemeinsam den Spaß am Bilder machen entdecken?

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Alle aktuellen Infos gibt‘s online. Die neue Klasse startet Ende August 2018 und wieder im Januar 2019. Fotoschule-Koeln | Rausch/Dürrach GbR | 0221 - 710 56 56 | Fotos: www.Pexels.com

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SERVICE

VERANSTALTUNGEN AUGUST / SEPTEMBER SONNTAG 

26

08.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache: Flohmarkt im Innenhof. 17.00 bis 21.00 Uhr, Kölnisches Stadtmuseum: After gamescom Finissage mit Sonderöffnungszeiten, Speedführungen und freiem Eintritt für alle gamesom-Besucher und Cosplayer. Rahmenprogramm zu: „Bretter, die die Welt bedeuten. Spielend durch 2000 Jahre Köln“. Eintritt frei! MITTWOCH 

29

Stadtgarten: c/o Pop Festival 2018 Über 50 verschiedene Konzerte, Showcases und Clubnächte finden bis Sonntag in ganz Köln mit nationalen und internationalen Künstlern statt. Unter anderem treten Sami Deluxe, die Beginner, Kink, Iguana Death Cult und Honey Dijon auf. Info und Karten unter c-o-pop.de. Bis zum 2.9.2018.

Erwachsene bauen einen Bogen und lernen damit umzugehen. Anmeldung erforderlich unter www.bogenschiessen-koeln.com. 11.00 bis 19.00 Uhr, Helios37 Ehrenfeld: Helios & Selene – Markt für gutes Leben Aussteller mit nachhaltigen Designprodukten, fair produzierter Mode, selbstgemachten Delikatessen, Flohmarktperlen, hübschen Kindersachen und verwöhnenden Dienstleistungen verwandeln Helios & Selene in einen Basar mit enstpannter Atmosphäre und vielen MitmachAktionen. DIENSTAG 

16.00 bis 17.30 Uhr, minibib Wasserturm Kalk: Spieletester in Kalk Jugendliche von 12 von 16 Jahren treffen sich jeden Dienstag und testen in Begleitung von Medienpädagogen Spiele und bewerten diese. Infos unter www.stbib-koeln.de/gaming. Eintritt frei! SAMSTAG 

FREITAG 

31

20.00 Uhr, Bonner Marktplatz: Beethovenfest Das Beethovenfest Bonn steht dieses Jahr unter dem Motto „Schicksal”. Bis 23. September werden 57 Veranstaltungen an 25 Spielstatten in Bonn und Umgebung geboten. Am Eröffnungswochenende feiert Bonn das Beethovenfest bei freiem Eintritt auf dem Marktplatz.

SEPTEMBER SAMSTAG 

01

Hans-Böckler-Platz, Köln: Der Super Markt Musik- und Designmarkt im Rahmen des c/o pop Festivals. Man trifft sich, hört Musik, bekommt leckere Snacks und schaut sich vor allen Dingen die neusten Produkte von über 60 Designern an. Handgemachtes, Schmuck, Mode und Design an einem Ort vereint: Hans-BöcklerPlatz, 50672 Köln. Eintritt frei! 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Rath: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de SONNTAG  10.00 bis 17.00 Uhr: Bogenbauen und schießen Jugendliche ab 10 Jahren und

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04

08

10.00 bis 16.00 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck: Auf in die Welt Die Messe für Schüleraustausch, High School, Gap Year, Sprachreisen, Freiwilligendienste, Au Pair, Praktika, Work and Travel und Internationales Studium. Eintritt frei! 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Ehrenfeld: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de 10.00 bis 16.00 Uhr, Bonn, Beuel Mitte: Hofflohmarkt www. hofflohmaerkte-bonn.de SONNTAG 

09

08.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache: Flohmarkt im Innenhof. 11.00 Uhr, Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt: Der Skandal als vorlauter Bote Sonntags-Matinee im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt: Vortrag, Film & Diskussion. Die Veranstaltungsreihe mit Hannes Heer trägt den Titel „Der Skandal als vorlauter Bote“ und umfasst acht Vorträge bei denen es um die Geschichte der Verbrechen des NS-Staates und die dadurch entstandene Schuld geht. Infos unter www.nsdok.de. € 10,– DONNERSTAG

13

Filmforum NRW im Museum Ludwig: Afrika Film Festival Bis 23. September findet die 16. Ausgabe des Afrika Film Festivals in Koln statt. Der diesjahrige Fokus liegt auf der Migration innerhalb Afrikas. Als Folge der massenhaften Fluchtbewegungen nehmen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit auch in afrikanischen Landern zu. Spielstatten des Festivals sind das Filmforum Museum Ludwig, die Zentralbibliothek und der Filmclub 813. SONNTAG 

16

16.00 bis 19.00 Uhr, Städtische Freiluft- und Gartenarbeitsschule

IMPRESSUM

/ Freiluga: Bogenschießen Kinder und Jugendliche werden in der Freiluga, Belvederestr. 159, 50933 Köln auf spielerische Art und Weise in das Thema intuitives Bogenschießen eingeführt. Anmeldung erforderlich unter www.bogenschiessen-koeln.com. € 24,– SAMSTAG 

22

08.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuer­ wache: Flohmarkt im Innenhof. 10.00 bis 16.00 Uhr, KöniginLuise-Schule: JuBi – Die Jugendbildungsmesse Beratung vom unabhängigen Bildungsberatungsdienst weltweiser zu Themen wie Schüleraustausch, High SchoolAufenthalte, Gastfamilie werden, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Freiwilligendienste sowie Praktika im Ausland. Eintritt frei! Kölner Jugendpark: Youth Nowadays Fest Wolltet ihr schon immer mal ein Konzert selbst organisieren, planen und durchführen? Für „junge“ Bands ist das hier möglich. € 5,– 10.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Sülz & Klettenberg: Hofflohmarkt www.hofflohmaerkte-koeln.de MITTWOCH 

26

08.30 bis 14.45 Uhr, Stadthalle Mülheim: vocatium Köln Messe zur Berufs- und Studienwahl vom Institut für Talententwicklung. Schüler haben die Möglickeit, sich bei Unternehmen, Berufsfachschulen, Hochschulen und Instituten zu Berufsbildern, Ausbildungsplätzen, Studiengängen sowie rund um das Thema Bewerbung beraten zu lassen. Abgerundet wird der Tag durch ein Vortragsprogramm. Infos unter www.erfolg-im-beruf.de. Eintritt frei! DONNERSTAG 

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08.30 bis 14.45 Uhr, Stadthalle Mülheim: vocatium Köln siehe 26.9.2018 10.00 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig: Cinepoint – Schule des Sehens „Kaddisch für einen Freund” Schulkino-Reihe zum Thema „Rache – Schuld – Vergebung“ vom jfc Medienzentrum Köln. Gezeigt wird heute „Kaddisch für einen Freund“, geeignet fur die Oberstufe fur die Themen Sozialkunde, Philosophie, Psychologie, Geschichte und Religion. Anmeldung beim JFC Medienzentrum ist dringend erforderlich unter 0221 – 13 05 61 50. € 3,– SAMSTAG29 10.00 – 16.00 Uhr: Palladium: Stuzubi – Finde deinen Weg Stuzubi liefert mit seinem Komplettangebot alles Wissenswerte rund um die Themen Ausbildung, Studium und Beruf. Angebote gleichermaßen für Schüler und Schulabgänger sowie an Studenten und Young Professionals. Eintritt frei. Infos unter www.stuzubi.de

Sonderveröffentlichung Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21 50823 Köln Tel. 0221 – 99 88 21-0 www.kaenguru-online.de Auflage 35.000 26.000 Teilbeilage im Juni 2018 in KÄNGURU Stadtmagazin für Familien in KölnBonn, 9.000 freie Verteilung Redaktionsleitung Petra Hoffmann Mitarbeit Tessa Ast, Fatih Çevikkollu, Sofia Grillo, Sue Herrmann, Sonja Hoffmann, Ursula Katthöfer, Familie Lücke, Hanka Meves-Fricke, Anja Schimanke, Robin Schröder, Petra Schulte Mediaberatung Sonja Bouchireb bouchireb@kaenguru-online.de Christine David david@kaenguru-online.de Susanne Geiger-Krautmacher geiger@kaenguru-online.de Petra Priggemeyer priggemeyer@kaenguru-online.de

Gestaltung Bianca Werninghaus, www.designfee.com Lektorat Kirsten Nagel Titelfoto © iStockphoto.com / Drazen Foto Fatih Çevikkollu: Erika M. Cermak Bildnachweise am Foto

Das nächste KÄNGURUplus erscheint im Oktober 2018.


SERVICE

VERANSTALTER A

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Abenteuer Lernen gemeinnützige GmbH Haus Rath – Hauptstraße 50859 Köln Tel. 0221 – 30 16 70 65 www.bogenschiessen-koeln.com

FiB e.V. im Leskanpark, Haus 31 Waltherstr. 49-51, 51069 Köln Tel. 0221 – 97 77 46 90 www.fibev.de

AbenteuerHallenKALK Christian-Sünner-Str. 8 51103 Köln Tel. 0221 – 880 84 08 www.abenteuer-halle.de Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Villestr. 3, 53347 Alfter Tel. 02222 – 93 21-19 04 www.alanus.edu Alte Feuerwache Melchiorstr. 3, 50670 Köln Tel. 0221 – 973 15 50 www.altefeuerwachekoeln.de

B Bauspielplatz Friedenspark Hans-Abraham-Ochs-Weg 1 50678 Köln Tel. 0221 – 37 47 42 Bilderbuchmuseum Burg Wissem Burgallee 1, 53840 Troisdorf Tel. 02241 – 88 41-11/ -17 www.bilderbuchmuseum.de

Filmforum NRW im Museum Ludwig Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln www.filmforumnrw.de Freie Waldorfschule Bonn Stettiner Str. 21, 53119 Bonn Tel. 0228 – 66 80 70 www.fws-bonn.de

H

M

Hänneschen Puppenspiele Eisenmarkt 2–4, 50667 Köln Tel. 0221 – 258 12 01 www.haenneschen.de

minibib Wasserturm Kalk Kalker Hauptstr. 55, 51103 Köln www.stbib-koeln.de

Helios37 Ehrenfeld Heliosstr. 37, 50825 Köln Horizont Theater Thürmchenswall 25, 50668 Köln Tel. 0221 – 13 16 04 www.horizont-theater.de

I

Bonner Rheinaue Ludwig-Erhard-Allee 53175 Bonn

Junges Literaturhaus Großer Griechenmarkt 39 50676 Köln Tel. 0221 – 99 55 58 11 www.junges-literaturhaus.de

Bürgerzentrum Ehrenfeld / BÜZE Venloer Str. 429, 50825 Köln Tel. 0221 – 54 21 11 www.bueze.de Bürgerzentrum Engelshof Oberstr. 96, 51149 Köln Tel. 02203 – 160 08 www.buergerzentrum-engelshof.de

C Casamax Theater Berrenrather Str. 177 50937 Köln Tel. 0221 – 44 76 61 www.casamax-theater.de Cinenova Herbrandstr. 11, 50825 Köln Tel. 0221 – 99 57 83 10 www.cinenova.de

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Junges Theater Bonn Hermannstr. 50 53225 Bonn-Beuel Tel. 0228 – 46 36 72 www.jt-bonn.de

K

N Naturzentrum Eifel Urftstr. 2-4, 53947 Nettersheim Tel. 02486 – 12 46 www.naturzentrum-eifel.de NS-Dokumentationszentrum (ELDE-Haus) Appellhofplatz 23–25 50667 Köln Tel. 0221 – 221-263 32 www.nsdok.de

O Odonien Hornstr. 85, 50825 Köln www.odonien.de OT Lucky’s Haus Am Bilderstöckchen 58a 50739 Köln

P

KoelnMesse Messeplatz 1, 50679 Köln Tel. 0221 – 821-0 www.koelnmesse.de

Phänomenta Lüdenscheid Phänomenta-Weg 1 (früher: Gustav-Adolf-Str. 9–11) 58507 Lüdenscheid Tel. 023 51 – 215 32 www.phaenomenta-luedenscheid.de

Kölner Jugendpark Sachsenbergstr., 51063 Köln Tel. 0221 – 81 11 98-0 www.koelner-jugendpark.de Kölner Künstler Theater Grüner Weg 5, 50825 Köln Tel. 0221 – 510 76 86 www.k-k-t.de Kölner Zoo Riehler Str. 173, 50735 Köln www.koelnerzoo.de Kölnisches Stadtmuseum Zeughausstr. 1–3, 50667 Köln Tel. 0221 – 221-257 89 www.koelnmuseum.de

E

Königin-Luise-Schule Alte Wallgasse 10, 50672 Köln

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Motorworld Köln Butzweilerstr. 35–39, 50829 Köln Tel. 0221 – 277 88 00 www.motorworld.de

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