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COFFEE BRE AK Mitarbeiter- und partner-magazin 1 / 2008

Beatrice Buser liebt das Theater Management Innovative und ökologische Lösungen Impressa c9 Ultimativer Genuss auf Knopfdruck JURAworld of Coffee Exklusiver «Vollmond-Kaffee» Coffee Break NR. 1 / 2008

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Inhalt / Editorial

Inhalt

International erfolgreich Liebe Mitarbeitende, Partner und Freunde von JURA

3 news Neuheiten aus aller Welt 5 Management Umweltschonende Innovationen 6 IMPRESSA Die neue IMPRESSA C9 One-Touch 7 IMPRESSA News aus aller Welt 8 ENA Schönheit, die begeistert 9 Märkte Russland auf dem Vormarsch 10 Ambassador Die neue Kampagne 11 Ambassador Roger Federer auf JURA Tour 12 JURAworld of Coffee Vollmond-Kaffee für Kenner 13 JURAworld of Coffee JURA Prolog 08 – die Anmerkungen 14 Porträt Beatrice Buser liebt das Theater 16 AUSBILDUNG Englischkurse im Trend Betriebssanität rettet Leben 17 Partner Aquis im Fokus 18 PERSONELLES Norbert Lienhard im Interview 19 PERSONELLES Jubiläen und neue Gesichter

Während die Börsen weltweit turbulente Zeiten durchleben und die Wirtschaft immer wieder mit Hiobsbotschaften von sich reden macht, konnte JURA im vergangenen Jahr ein solides Wachstum an den Tag legen. Der konsolidierte Umsatz beträgt nunmehr 384 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 18,2 % gegenüber 2006. Wir ruhen uns aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern peilen für das laufende Jahr eine erneute Umsatzzunahme von 50 Millionen Franken an. Dies wollen wir durch weitere Innovationen und eine konsequente Internationalisierung unseres Geschäftes erreichen. Nicht weniger als vier neue JURA Vertriebsgesellschaften werden lanciert: Großbritannien und Central Eastern Europe bereits per 1. Januar 2008, Südafrika und Australien folgen im zweiten Halbjahr 2008. Ein erfolgreiches Wachstum basiert auf vielen Faktoren. Zu den wichtigsten zählt das Produkt. Im vergangenen November stellte JURA zum dritten Mal in Folge den Testsieger der Stiftung Warentest: Die IMPRESSA J5 bestach mit der Gesamtnote 2,0 als bester Kaffeevollautomat. Zudem gewann die IMPRESSA J5 in Chicago den «Good Design Award». Auch die Ende letzten Jahres lancierte ENA-Linie wurde soeben mit einem «red dot design award» ausgezeichnet. Und mit der neuen IMPRESSA C9 präsentiert JURA echte Cappuccino-Kompetenz im Kompaktformat. Aber nicht nur die JURA Produkt-Innovationen finden ihre Fortsetzung. In diesen Tagen geht auch die JURA World Campaign mit Markenbotschafter Roger Federer in die zweite Runde. Apropos Innovation: Mit dem Energie-Spar-Modus bei den IMPRESSA Linien bieten wir den Kunden verschiedene Möglichkeiten, um den Stromverbrauch der Geräte so gering wie möglich zu halten. Der «Zero Energy Switch» der ENA geht hierbei sogar einen Schritt weiter: Er unterbricht die Stromzufuhr komplett. Das System nennt sich Ökointelligenz und gewann in Deutschland soeben den Preis «Ausgezeichnete Energieeffizienz 2008». Wir wollen der Umwelt Sorge tragen. Ganz in diesem Sinne setzt JURA auch in Zukunft auf Kaffeevollautomaten für besten Kaffeegenuss aus frischen Bohnen, frisch gemahlen, frisch extrahiert in weniger als 60 Sekunden – und nicht auf Abfallberge durch Portionensysteme.

Emanuel Probst Impressum

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Herausgeber: JURA Elektroapparate AG, 4626 Niederbuchsiten Verantwortlich: Meinrad Kofmel und Antonella StuderMergola, E-Mail antonella.studer@jura.com Produktion: Denon Publizistik AG, 8640 Rapperswil Titelbild: Beatrice Buser Fotografie: Jura (Cover), Derek Li Wan Po (2, 8, 12), Jonas Spengler (5,6) Druck: gdz AG, Zürich Sprachen: Deutsch und Englisch Übersetzungen: copyrights Michael Johnson, Zürich Auflage: 50 000 Erscheinung: zweimal jährlich seit 2005, total 6. Ausgabe


News

Gold für JURA Erneuter Großerfolg für unseren Barista Daniel Heiniger an den Schweizer BaristaMeisterschaften 2008 in Basel. Er holte sich in der Kategorie «Latte Art» gleich die Goldmedaille mit Auszeichnung. Seine einzigartigen Latte-Kreationen fanden bei der Jury großen Anklang. Vor allem die von ihm entwickelte Airbrush-Technik. Mit Rosensirup zauberte er in Basel mit Hilfe dieser Technik seinen orientalischen Cappuccino. Als amtierender Schweizer Latte-Art-Meister wird er die Schweiz auch an den Weltmeisterschaften im Juni 2008 in Kopenhagen vertreten.

J5 überzeugt Aus dem aktuellen Test der Stiftung ­Warentest geht die IMPRESSA J5 von JURA als Testsieger bei Espresso- und Kaffeevollautomaten hervor. Insgesamt elf Vollautomaten wurden von dem VerbraucherMagazin genau unter die Lupe genommen. Die IMPRESSA J5 ist mit der Gesamtnote 2,0 bester Vollautomat im Test. Mit dem Testsieg bei der Stiftung Warentest erhält ­IMPRESSA J5, nebst dem «iF Product Design Award 2007» und dem «red dot design award 2007» für Product Design, eine weitere Auszeichnung. Die IMPRESSA C5 folgt übrigens bereits auf dem zweiten Platz, dies mit der Note 2,1. Einen weiteren Preis gewinnt die IMPRESSA J5 in Chicago, und zwar den begehrten «Good Design Award».

Kennzahlen auf einen Blick Umsatz JURA Gruppe Umsatz Schweiz Umsatzanteil Schweiz Umsatz International Umsatzanteil International Cashflow Vollzeitstellen Schweiz Vollzeitstellen International

lidierter Umsatz von 384 Millionen Franken erzielt, was im Vorjahresvergleich einem Wachstum von 18,2 % entspricht. Auf dem Weltmarkt konnte der Umsatz um 19,8 % auf 332,9 Millionen Franken gesteigert werden. 2006 325,0 47,1 14,5 % 277,9 85,5 % 30,5 265 223

Im Rahmen der Wachstumsstrategie von JURA ist seit Anfang des Jahres die Gründung der neuen Vertriebsgesellschaft JURA Central Eastern Europe (CEE) umgesetzt, die für die Bearbeitung der osteuropäischen Märkte Kroatien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn zuständig ist. Hans-Peter ­Rubert, der sich bereits intensiv auf die neue Herausforderung vorbereitet hat, wird als geschäftsführender Gesellschafter diese neue Tochtergesellschaft der Schweizer JURA Elektroapparate AG leiten. Er wird seine seit Jahren bestehenden Kontakte in diesen Ländern und seine Erfahrung im Aufbau von neuen Märkten nutzen, um auch die neue JURA Gesellschaft zum ­Erfolg zu führen. 

red dot für ENA

Weiter auf Wachstumskurs JURA hat ein weiteres Erfolgsjahr hinter sich und konnte ihr Wachstum aus eigener Kraft sowohl im gesättigten Heimmarkt wie auch in den internationalen Märkten 2007 konsequent fortsetzen. 2007 wurde ein konso-

JURA CEE startet durch

2007 384,0 51,1 13,3 % 332,9 86,7 % 36,2 282 243

Veränderung +18.2 % +8,5 %

Zusammen mit 3203 Produkten aus 51 Ländern hat sich JURA mit dem neuen Kompaktgerät ENA einem der härtesten und renommiertesten internationalen Designwettbewerbe gestellt. Der schmalste Kaffeespezialitäten-Vollautomat der Welt hat die internationale Expertenjury überzeugt und wurde mit dem «red dot design award» geehrt. 

+19,8 % +18,7 % +6,4 % +9,0 %

(Werte in Mio. CHF, außer Personalbestand)

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NEWS

Stars und Sternchen Erst glamouröse Preisverleihung, dann rauschende After Show Party – das war der ECHO 2008. Im Internationalen Congress Centrum in Berlin wurden die begehrten Trophäen zum 17. Mal vergeben. Mit dem ECHO werden seit 1992 jedes Jahr die Größten des Musikgeschäfts in insgesamt 24 Kategorien geehrt. Nach dem Grammy ist diese Auszeichnung der zweitwichtigste Musikpreis weltweit. Je später die Stunde, desto schöner die Gäste. Richtig los ging es nämlich, nachdem die offizielle Preisverleihung vorbei war. Was folgte, war eine lange Party-Nacht, während der JURA als offizieller Kooperationspartner mit einer exklusiven Coffee Bar die Stars und Sternchen mit Kaffeespezialitäten versorgte. Zahlreiche Promis zog es nach der glamourösen Preisverleihung direkt dorthin, um mit einem leckeren Espresso in die Party zu starten. Auch Genießer von anspruchsvollen Kaffeekreationen wie Latte Macchiato und Cappuccino kamen bis in die frühen Morgenstunden auf ihre Kos­ten. Zu den nationalen und internationalen Künstlern, die bei der 17. Auflage des ECHO live auftraten, gehörten Alicia Keys, Herbert Grönemeyer, James Blunt, die deutsche HipHop-Band «Fettes Brot» und viele mehr. Das musikalische Highlight: Der australische Megastar Kylie Minogue begeisterte die Fans mit einer eindrucksvollen Bühnenshow zu ihrer neuen Single «In My Arms». 

Millionaires Fair

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Ex-MTV-Moderatorin Anastasia mit Begleitung.

Judith Holofernes, Sängerin von «Wir sind Helden».

Herbert Grönemeyer im Interview.

Dominic Raacke mit Begleitung.

Thomas D. von den «Fantastischen Vier».

Bereits zum dritten Mal markierte JURA Präsenz an der «Millionaires Fair» in den Niederlanden. Mit großem Erfolg, denn über 42 000 Interessierte besuchten die Messe, welche vom 6. bis 10. Dezember 2007 in Amsterdam stattfand. «Wir positionieren uns konsequent im PremiumBereich. Die Resonanz nach der Messe ist hervorragend», gibt sich Leon Beusenberg, National Sales Manager, zufrieden. JURA zeigte primär exklusive Geräte wie die IMPRESSA Z5 2@1, die IMPRESSA J-Linie und die neue IMPRESSA S9 One-Touch. 

Katja Burkhard und Hans Mahr.

Neuausrichtung in den USA JURA übernimmt rückwirkend auf den­ 1. Januar 2008 zu 100 % die amerikanischen Partner JURA CAPRESSO und­ CAPRESSO. Der bisherige Geschäftsführer, Michael Kramm, tritt in einen wohlverdienten «Teil-Ruhestand». Ganz zurückziehen wird er sich nicht, denn er steht seinem Nachfolger, Richard Boynton, noch als Chairman mit Beraterfunktion weiter zur Verfügung. 


MANAGEMENT

Der Umwelt Sorge tragen Mit innovativen Soft- und Hardware­Lösungen produziert JURA seit Jahren umweltfreundliche und Strom sparende Kaffeevollautomaten. Die neue ENA überzeugt in dieser Hinsicht speziell durch den «Zero Energy Switch». «Energie sparen, positive Ökobilanz, umweltfreundliche Geräte und vor allem der Begriff Klimaveränderung sind heute viel und heiß diskutierte Themen», berichtet Jürg Leder, Leiter Produktmanagement von JURA. Was heute die Schlagzeilen der Medien beherrscht, lieferte für ihn und sein Innovationsteam schon vor über fünf Jahren Gesprächsstoff. «Man konnte bereits damals abschätzen, dass die Energieknappheit nach neuen Lösungen verlangen würde. Speziell im Privathaushalt wurde großes Sparpotenzial geortet. Wir haben

reagiert und seit etwa 2004 in allen IMPRESSA Linien den Energie-Spar-Modus integriert», informiert Leder. Mit diesem Modus kann der Konsument verschiedene Sparmöglichkeiten wie Reduktion­ der Temperatur oder den gezielten Einsatz der Heizelemente programmieren. Die Ausschaltautomatik sorgt dafür, dass das Gerät zu einem bestimmten Zeit­punkt abstellt und nicht dauernd in Betrieb ist. «Zero Energy Switch» «Mit der ENA gehen wir sogar noch einen Schritt weiter», verkündet Leder stolz. Der neue «Zero Energy Switch» trennt das Gerät komplett von der Stromzufuhr ab. Bevor dies passiert, sichert die ENA zuerst automatisch alle Einstellungen und führt das Gerät in die Grundposition zurück. Ökointelligenz nennt sich das neue System, welches von der Deutschen

Energie-Agentur mit dem Preis «Ausgezeichnete Energieeffizienz 2008» prämiert wurde. Neben Software-Lösungen suchen Jürg Leder und sein Innovationsteam ständig nach neuen Material- und Verarbeitungsmöglichkeiten. «Das Sparpotenzial ist hier leider relativ gering. Es benötigt immer eine bestimmte Menge Energie, um die Brühtemperatur zu erreichen.» Verbesserungsmöglichkeiten sieht der Fachmann darin, diese Temperatur mit geringstmöglichem Stromverbrauch zu halten. Eine bessere Isolation hilft dabei – nach neuen Materialien wird derzeit geforscht. Eine weitere ökologische Ausrichtung aller Kaffeevollautomaten von JURA ist die konsequente Verwendung von frischen Bohnen für echten Kaffeegenuss. Übrigens: Mehr als 50 % der Gerätekomponenten können recycelt werden.

kurzInterview mit jürg leder Wie sparen Sie Energie? «Ich versuche, mit der Energie behutsam umzugehen. So brennt bei uns kaum je ein Licht, wo es nicht wirklich vonnöten ist.» Und der berühmt-berüchtigte Standby-Strom? «Wir stellen immer alles ganz ab. Den Fernseher, das Radio etc. » Wie stehts mit dem Wasserverbrauch? «Beim Einseifen unter der Dusche stelle ich das Wasser immer ab. Das Gleiche gilt fürs Rasieren und Zähne putzen.» Ihre Meinung zum Energiesparboom? «Über den Preis werden die Leute nur wenig sensibilisiert. Die Energiefrage kann eher über die Vernunft gelöst werden.»

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impressa

IMPRESSA C9: CappuccinoKompetenz im Kompaktformat Enge Platzverhältnisse erlaubten es bisher vielen Kaffeegenießern nicht, zu Hause perfekten Cappuccino oder vollmundigen Latte Macchiato zuzubereiten. Genau für diese Gourmets hat JURA die neue IMPRESSA C9 entwickelt. Mit ihrer One Touch Cappuccino-Technologie lässt sie auf Knopfdruck und ohne Verschieben der Tasse Kaffeeträume wahr werden. Genuss ist so individuell wie Sie. Deshalb lässt Ihnen die IMPRESSA C9 die freie Wahl der Kaffeebohnen. Vielfältige Einstell- und Pro­grammiermöglichkeiten garantieren ein Kaffeespezialitäten-Ergebnis ganz nach ­Ihrem persönlichen Gusto, denn nur Ihr guter Geschmack entscheidet! Apropos Geschmack: Wo Milch im Spiel ist, ist totale Hygiene angesagt. Damit sich keine geschmacks- und resultatsbeeinflussenden Rückstände bilden können, verfügt die IMPRESSA C9 sowohl über eine automatische Cappuccino-Spülung als auch über ein Cappuccino-Reinigungsprogramm. In Kombination mit den speziellen JURA Pflegeprodukten sorgen sie auf Knopfdruck für Sauberkeit. Kühle Milch den ganzen Tag Zur Grundausstattung des kompakten Kaffeespezialitäten-Vollautomaten zählt auch ein 0,4 Liter fassender Isolier-Milchbehälter aus Edelstahl. Sein Design harmoniert perfekt mit den edlen Formen der IMPRESSA. Er hält die Milch den ganzen Tag über kühl und erspart den permanenten Gang zum Kühlschrank – eine wortwörtlich «coole» Sache. Und auch bei dem viel diskutierten Thema Energie schneidet die neue IMPRESSA C9 mit Bestnoten ab: Damit nämlich keine wertvolle Energie verschwendet wird, ist sie mit dem JURA Energie-Spar-Modus (E.S.M.©) ausgestattet. Er hält den Energie­ verbrauch bei längeren Bezugsunterbrüchen niedrig. Das Sparpotenzial beträgt bis zu 40 %.

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One Touch Cappuccino-Technologie und Energie-Spar-Modus: Die neue IMPRESSA C9 begeistert.

Ultimativer Genuss auf Knopfdruck Wer zu Hause sich und seine Gäste mit feuri­gem Ristretto, har­­­­monischem Lungo, klassi­schem Café Crème, geschmeidigem Espresso, mildem Caffè Latte, zartem Cappuccino oder sanftem Latte Macchiato verwöhnt, demonstriert seinen guten Geschmack. Die erste ­kompakte One Touch Cappuccino-Technologie von JURA macht all diese und viele andere Kaffeeträume auf Knopfdruck wahr. Einfach und intuitiv zu bedienen Ein Klartext-Display, klar verständliche Symbole und der Rotary Switch machen die Bedienung der IMPRESSA C9 klar und simpel. Durch einfaches Drehen und Drücken navigieren Sie zielsicher durch die Programmmenüs, und das Display gibt jederzeit Feedback. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig: – Kaffeestärke: Ob mild, normal oder stark, genießen Sie Ihren Kaffee genau so, wie er Ihnen am besten schmeckt. Oder wählen Sie «mild» für kurzen Ristretto und «stark» für Cappuccino oder Latte Macchiato mit betörendem Kaffeearoma.

–Mahlgrad: Es gibt Tausende Kaffeesorten,­­ -mischungen und -röstungen. Der Mahlgrad lässt sich in sechs Stufen optimal an die gewählten Bohnen anpassen. – Temperatur: Die verstellbare Temperatur sorgt für optimalen Genuss und das volle Aroma. – Wassermenge: Für jede Tasse kann die rich­tige Füllmenge ganz einfach gewählt werden. – Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf: Ob Espressotasse oder die große Tasse für den Frühstückskaffee, der zwischen 70 und 111 Millimetern höhenverstellbare Kaffeeauslauf lässt sich bequem allen Tassengrößen anpassen. Das verhindert Kaffeespritzer auf dem Gerät und garantiert eine herrlich sämige Crema. Zweite vorgemahlene Kaffeesorte Bevorzugen Sie abends koffeinfreien Genuss? Möchten Sie zwischendurch auch eine andere Kaffeesorte probieren? Kein Problem. Die IMPRESSA C9 ist äußerst flexibel und bietet Ihnen jederzeit die Möglichkeit, eine zweite vorgemahlene Kaffeesorte zu verwenden.


impressa

Café de JURA in Seoul IMPRESSA X9 Chrome vor allem auch Kim, der amtierende Barista-Meister Südkoreas, der auf Wunsch der Kunden spezielle Kaffeekreationen serviert.

Im Café de JURA kreiert Kim, der amtierende BaristaMeister Südkoreas, köstliche Kaffeespezialitäten.

Seit November 2007 ist die südkoreanische Hauptstadt Seoul um eine «kulinarische» Attraktion reicher: HLI Company Ltd., unser offizieller Distributor in Südkorea, eröffnete mitten in einer der exklusivsten Gegenden Seouls das Kaffeehaus «Café de JURA». Nur wenige Fußminuten entfernt von Luxusboutiquen wie Armani, Prada oder Gucci können sich die Kaffeegenießer bei einem vorzüglichen Kaffee entspannen. Für den perfekten Kaffeegenuss sorgt neben unserer

Gute Aussicht Wer im rund 40 Personen fassenden «Café de JURA» Platz nimmt, genießt neben dem guten Kaffee auch eine hervorragend Aussicht auf alle unsere IMPRESSA Geräte, die im Kaffeehaus ausgestellt sind. «Große Beachtung findet dabei meist unsere IMPRESSA Z5 Zafir Diamond, die allerdings nicht verkäuflich ist», meint Yoshiko Iwata, Area Managerin von JURA. Die Idee für das Konzept hatte Wunjae Lee, Director von HLI. Inhaber einer IMPRESSA werden übrigens JURA VIP-Member und erhalten eine entsprechende Mitgliedskarte, mit welcher sie im Kaffeehaus von großzügigen Ermäßigungen profitieren können. Und wer Inhaber werden möchte, kann sich die verschiedenen Geräte in der luxuriösen und großzügigen (90 m2) Atmosphäre des «Café de JURA» jederzeit individuell vorführen lassen.

MGM Grand Am 18. Dezember 2007 eröffnete in Macau das MGM Grand Casino-Hotel. Neben dem riesigen Casino verfügt das futuristisch anmutende Hotel auf 35 Stockwerken über 600 Zimmer. Um den Gästen in den Suiten und vielen anderen Hotelzimmern nur das Beste zu bieten, vertraut das Management voll auf IMRESSA Kaffeevollautomaten von JURA. Andrew Wong, Senior Business Development Manager vom lokalen JURA Distributor Pacific Coffee Company Ltd.: «Insgesamt konnten wir dem MGM Grand Macau rund 150 Geräte liefern.» Allein für die separaten Villen wurden 30 IMPRESSA J5 Black bestellt. Weitere 99 IMPRESSA C5 Black sorgen in Standardzimmern für hervorragenden Kaffee. Hinzu kommen nochmals 17 IMPRESSA X9 plus neun ­IMPRESSA J5 für die verschiedenen Banketträume und Bars.

Heldin der Lüfte steht auf JURA Spannende Dreharbeiten mit spektakulären Helikopterszenen der REGA vor einzigartiger landschaftlicher Kulisse und Darstellern wie Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger und dem Musiker Baschi. Der Spielfilm «Heldin der Lüfte» wurde im Auftrag von Schweizer Fernsehen DRS vom 12. November bis 17. De­zember 2007 im Engadin gedreht. Neben den Hauptdarstellern ergatterte sich auch JURA eine Rolle: Eine IMPRESSA J5 machte eine hervorragende Figur auf dem Filmset.

Ex-Miss als REGA-Pilotin Die Story: Die junge Helikopterpilotin Sina Andri bewirbt sich bei der REGA. Statt die Stelle in Kloten antreten zu können, wird sie auf die Basis in ihrem Heimatort Samedan versetzt. Dorthin wollte sie nach einem schlimmen Erlebnis in ihrer Jugendzeit nie mehr zurück.

Die Pilotin wird zur «Heldin der Lüfte», als sie unter schwierigsten Umständen einen Bergsteiger rettet, der sich als Schweizer Promi entpuppt. Mehr sei hier nicht verraten, denn schließlich sollen Sie selber schauen, was Sina alles erlebt. Der Film soll noch dieses Jahr ausgestrahlt werden. 

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ENA

Beauty meets Beauty Der Ex-Mister-Schweiz aus dem Jahr 2006 trinkt seinen Kaffee aus einer ENA Coffee Cherry Red. «Coffee Break» traf Miguel San Juan und seine Partnerin, Sue Rickenbacher, in der JURAworld of Coffee zum Kurzinterview. Glücklich, eure neue ENA in Händen zu halten? Miguel San Juan: «Definitiv. Wir hatten schon Bedenken, dass es wegen des großen Verkaufserfolges Lieferschwierigkeiten geben könnte.»

Freuen sich über ihre ENA: Miguel San Juan und Sue Rickenbacher.

Warum habt ihr eine ENA gekauft? Sue Rickenbacher: «Wir fanden es toll, dass wir aus so vielen verschiedenen Farben die richtige Wahl für unsere Küche treffen konnten. Diese ist auch nicht gerade sehr groß, da kommen uns die Maße des kleinen Voll­ automaten sehr entgegen.»

Der ENA-Pressespiegel

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Miguel San Juan: «Zudem gefällt uns das Design der ENA ganz einfach hervorragend.» Wieso habt ihr euch überhaupt für einen Kaffeevollautomaten entschieden? Miguel San Juan: «Der Kaffeegeschmack ist besser, und es fällt nicht so viel Abfall an wie mit einen Kapselsystem.» Sue Rickenbacher: «Ich bringe gerne Kaffee aus dem Ausland mit. Mit dem Vollautomaten kann ich jeden Kaffee probieren.» Dann trinkt ihr beide gerne Kaffee? Miguel San Juan: «Ohne meinen Espresso gehe ich morgens nie aus dem Haus. Nach einem guten Essen genieße ich ebenfalls gerne einen Kaffee.» Sue Rickenbacher: «Gilt auch für mich, außer dass ich am Morgen immer einen Milchkaffee genieße.»


mÄrkte

Russland kommt auf den Kaffeegeschmack Olga Kolesnik (3.v.l.) mit ihrem Team in der JURA Servicestation in Moskau.

Vor zehn Jahren unterschrieb Souzagrocomplect einen Vertrag als Distributor für den russischen Markt. 2008 kann das Unternehmen voraussichtlich bereits mehr als 20 000 Geräte in Niederbuchsiten bestellen, um den rasch wachsenden Bedarf an Kaffeevollautomaten decken zu können. tronomiebereich und wollte mit einem Partner von internationalem Ruf Geräte für den Haushaltssektor anbieten. Da auch JURA auf der Suche nach einem starken Distributor in Russland war, wurde man sich rasch einig: Am 1. September 1998 wurden die Verträge unterschrieben. Der Einstieg im russischen Markt gestaltete sich für JURA nicht ganz einfach. Die Durchschnittseinkommen waren vor zehn Jahren um Vielfaches tiefer, die Vollautomaten höchstens für eine obere Käuferschicht erschwinglich. «Historisch gesehen zählt Russland zu den traditionellen Teeländern dieser Welt», meint Olga Kolesnik, Sales and Distribution Director in Retail von Souzagrocomplect und als solche zuständig für JURA in Russland. Vor rund 40 Jahren schwappte mit löslichem Instantkaffee eine erste, wenn auch kleine Kaffeewelle übers Land. Dann sorgten der wirtschaftliche Aufschwung und die Öffnung der Grenzen für westliche Konsumgüter dafür, dass Kaffeebohnen in vielen Supermärkten gekauft werden konnten. «Den eigentlichen Kaffee-Boom lösten hier vor knapp 15 Jahren die Restaurants, Bars und großen Hotels aus, die erstmalig mit echten Kaffeeautomaten besten Kaffee servierten. So wurde der Markt für Vollautomaten im Privathaushalt langsam, aber sicher erschlossen», berichtet Olga, die ihre berufliche Kaffeekarriere 1999 nach ihrem Universitätsabschluss als Sales Manager bei Souzagrocomplect begann.

Lange Wege Dass die Distanzen zwischen den großen Städten riesig sind und Lieferzeiten von bis zu zehn Tagen mit sich bringen, machte es den Verantwortlichen nicht einfacher. Entsprechend wichtig ist die optimale Betreuung der Endkunden vor Ort. «Wir setzen auf eine selektive Distribution. Unsere Partner und deren Verkaufspunkte werden sorgfältig ausgesucht und betreut», erläutert Olga. Dafür stehen ihr insgesamt sechs Verkaufsmitarbeiter zur Seite, von denen drei meist in ganz Russland unterwegs sind. Zudem sorgt ein Training Manager für eine reibungslose Einführung neuer Produkte und für jeweilige Schulung. Neben den über 200 Partner-Verkaufsstellen kommen neun eigene Points of Sales hinzu:­ drei in Moskau, zwei in St. Petersburg sowie je eine Verkaufsstelle in Krasnodar, Ekaterinburg, Rostov-on-Don und Ufa.

Großes Potenzial Den Boom voraussehend, nahm Alexandre P. Chtepa, General Manager von Souzagrocomplect, bereits 1998 mit JURA Kontakt auf. Sein Unternehmen war fest verankert im Gas-

Schweizer Servicefabrik Galt Moskau lange Zeit als wichtigster Markt, so haben die Zuwächse in der Region inzwischen die der Hauptstadt abgelöst. Neben Zentralrussland mit 60 % Wachstum überrascht

vor allem Sibirien mit 23 %. Der Ural verzeichnet eine Zunahme von 17 %. Die bereits erwähnten großen Distanzen bereiten Olga nicht nur beim Verkauf logistische Schwierigkeiten: «Auch beim Service und bei Reparaturen sind wir auf gute Partner in den Regionen angewiesen, momentan sind dies 37 Unternehmen.» In Moskau wurde auf 120 Quadratmetern eine eigene JURA Servicefabrik mit Schweizer Gerätschaften ausgestattet. Vier Techniker und ein Manager sorgen dort für den reibungslosen Arbeitsablauf. Um Arbeit brauchen sie sich nicht zu sorgen, die Zuwachsrate der Verkäufe in Russland ist enorm. «Allein 2007 betrug unser Wachstum 100 %, und dies auf bereits hohem Niveau», weiß Olga zu berichten. Enormes Wachstum Die Verkaufszahlen können sich tatsächlich sehen lassen: Im dritten Jahr wurden 1500 Stückzahlen nach Russland geliefert, 2004 bereits knapp 4000 Geräte, und zwei Jahre später gingen 7300 Kaffeevollautomaten auf ihre Reise nach Russland. Das bereits erwähnte Wachstum im letzten Jahr sorgte für den bisherigen Rekordabsatz von über 14 000 Geräten. Auch für dieses Jahr werden erfreuliche Ergebnisse erwartet. Es wird mit dem Verkauf von 20 000 Einheiten gerechnet. «In Russland leben 156 Millionen Menschen, und der Markt ist immer noch weit weg von einer Sättigung», begründet Olga die Prognose. Aufgrund des unaufhörlichen Wachstums sind inzwischen sämtliche Bedienungsanleitungen, Displaytexte bei den Geräten und alle Beschriftungen für Zubehörteile auf Russisch erhältlich. Auch die spezielle Servicesoftware für den technischen Support wurde in die russische Sprache übersetzt. 

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AMBASSADOR

Roger Federer: World Campaign 2008 Tennisstar Roger Federer trägt die Marke JURA nunmehr seit rund zwei Jahren in die Welt hinaus. Mit riesigem Erfolg: Die Kampagne trug mit dazu bei, dass die Umsatzzahlen im internationalen Markt erneut um fast 20 % gesteigert werden konnten. Der erfolgreiche Auftritt von unserem Markenbotschafter Roger Federer konnte die Marke JURA weltweit bekannter machen und vielerorts als Schweizer Qualitätsprodukt etablieren. Nach zwei Jahren mit den gleichen Themen war es nun an der Zeit, eine neue Kampagne zu lancieren. Die fünf neuen Sujets präsentieren sich als logische Weiterentwicklung der vergangenen Kampagne. Im Zentrum stehen nicht mehr die TennisTerminologien, sondern vielmehr Aspekte wie Natürlichkeit, Ehrlichkeit und Authentizität. Eigenschaften, die sowohl Tennis-Champion Roger Federer wie auch JURA und ihre Schweizer Produkte ausmachen. Die Kampagne wurde von der Zürcher Kommunikationsagentur Jung von Matt/Limmat entwickelt und vom weltweit renommierten Modeund Porträtfotografen Mark Abrahams umgesetzt. Die Anzeigen kommen seit März 2008 zum Einsatz. 

Die neue Kampagne mit Roger Federer umfasst insgesamt fünf Sujets.

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AMBASSADOR

Meet & Greet in Shanghai Im Vorfeld des Tennis Masters Cup Shanghai organisierte Shanghai HJ Coffee, offizieller China-Distributor von JURA, am 8. November 2007 im Portmann Ritz Carlton Hotel Shanghai ein Meet & Greet mit Roger Federer. Das Treffen rief ein enormes Medienecho hervor, der Saal war zum Bersten gefüllt. Mehr als 50 Journalisten wollten beim Event dabei sein und Roger Federer einmal aus der Nähe erleben. Der spätere Turniersieger gab sich gewohnt zurückhaltend und nahm sich viel Zeit für die Anwesenden. Weitere JURA Aktionen während und nach dem Tennisturnier: – Der JURA Zeppelin «Altair» kreiste am 11. und 12. November jeweils während zwei Stunden über dem Mastercup-Stadion. – Die Fähre «Vega» zeigte in der Zeit vom 16. November bis zum 10. Dezember auf dem Huang Pu River mehrmals täglich einminütige Werbespots von JURA.

Edward Charnaud, Head of International Marketing and Sales, Roger Federer und William Frei, Consul General of Switzerland in Shanghai, beim Meet & Greet in Shanghai.

Auch für JURA war es ein erfolgreicher Schaukampf. Als Co-Sponsor konnten wir sowohl am Spielfeldrand wie auch im Zuschauerbereich ein großes Banner anbringen. Zudem verfügte JURA über einen eigenen Stand und konnte in zwei VIP-Lounges Besucher mit einem feinen Nebst all den renommierten Turnieren findet Kaffee verwöhnen. Das Interesse am Match unser Markenbotschafter Roger Feder trotz- war riesig: Sämtliche Tickets waren innert 48 dem noch die Zeit, sich auch für einen reinen Schaukampf zu begeistern. So geschehen am 22. November 2007 im Melawati Stadium in Shah Alam in Kuala Lumpur, wo er anlässlich des Malaysia Independence Tennis Festivals gegen Pete Sampras antrat. «Clash of Times» lautete der Titel des Spiels, welches ­Federer in zwei Sätzen gewann. Allerdings ­geriet er dabei ziemlich ins Schwitzen, musste er doch in beiden Sätzen ins Tiebreak ... Pete Sampras und Roger Federer.

Clash of Times

Stunden verkauft. Und für eine Person hat sich der Besuch des Spiels besonders gelohnt: Die in Singapur lebende Schweizerin Priska Fischer «fischte» sich den richtigen Tennisball und gewann bei der Verlosung eine IMPRESSA C5 Platin. Organisiert wurde «Clash of Times» wie auch das Tennis Festival von der World­wide Entertainment Group Ltd.

Roger Federer und Priska Fischer.

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JURAworld of Coffee

Vollmond für vollen Kaffeegeschmack

Daniel Heiniger begrüßt die Gäste.

Dem Vollmond werden seit Urzeiten mystische Kräfte zugesprochen. Als erste Firma weltweit röstete JURA deshalb in der Vollmondnacht vom 21. auf den 22. Februar 2008 eine strenggeheime Mischung bester Kaffeebohnen aus aller Welt und lud Kunden und Partner dazu ein, am historischen Event teilzunehmen. Die Generalprobe für den Vollmond-Kaffee führten die JURA Kaffee-Experten Daniel Heiniger und Bruno Kissling, Röster, einen Monat zuvor durch. Mit erstaunlichem Resultat, wie Daniel Heiniger bestätigt: «Wir haben an zwei Abenden die gleiche Mischung verwendet. Die in der Vollmondnacht geröstete schmeckt runder, intensiver und ausgewogener.» Echte Rarität Unter den Augen der aufmerksamen Besucher röstete nun Bruno Kissling am 21. Februar rund 150 Kilogramm des exklusiven Vollmond-Kaffees. Nie um eine ausführliche Erklärung verlegen, kommentierte der passionierte Röster seine Arbeit und beantwortete alle Fragen der Gäste. Alle, außer einer, denn die genaue Zusammensetzung der Mischung ist und bleibt ein Geheimnis. «Dies und die geringe Menge machen den Kaffee zu einer echten Rarität», meint Daniel Heiniger. Nur so viel verrät der

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Experte: «Die Mischung ist 20 % Magie, 20 % Kunst, 20 % Wissenschaft, 20 % Vollmond und 20 % Glaube.» Spannende Geschichten Zur weiteren Unterhaltung am interessanten Abend trug neben gepflegten Häppchen auch der professionelle Geschichtenerzähler Jürg Steigmeier bei. Seine haarsträubenden Erzählungen fesselten die Besucher und ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Um Mitternacht, der Vollmond stand hoch am Nachthimmel, machten sich die Gäste langsam auf den Heimweg, beladen mit Erinnerungen an einen speziellen Abend und 250 Gramm des frisch gerösteten Vollmond-Kaffees. Der gelungene Event beflügelt Heiniger: «Der nächste Vollmond kommt bestimmt, und wir können den Anlass wiederholen.» Interessierte Gruppen und Firmen können sich bei Andrea Stettler, andrea.stettler@ jura.com, Tel: 062 389 84 87, melden.

Jürg Steigmeier erzählt haarsträubende Geschichten.

Bruno Kissling weiht die Besucher in die Geheimnisse des Röstens ein.


JURAworld of Coffee

Attraktive OldtimerVeranstaltung Nach dem tollen Erfolg vom vergangenen Sommer steht das Firmengelände der JURA Elektroapparate AG in Niederbuchsiten erneut im Zentrum einer großen Oldtimer-Veranstaltung. Im Einzugsgebiet von Aarau, Luzern, Solothurn und Bern versammeln sich am Mittwoch, 20. August 2008, die schönsten Oldtimer der Region vor der JURAworld of Coffee in Niederbuchsiten. Das Firmengelände, umgeben von wegweisender Architektur, bildet den idealen Hintergrund für die vielfältigen Formen der his­ torischen Autos. Neu in diesem Jahr: Sie haben die Wahl, nur den JURA Concours d’Elégance mitzumachen oder anschließend zusätzlich auch den 2. RAID PROLOG JURA nach Basel zu fahren. Welche Variante Sie auch wählen: Inbegriffen sind Benzingespräche unter Gleichgesinnten, ein Mittagessen für zwei Personen und die Entdeckung der JURAworld of Coffee. Pokale zu gewinnen Sämtliche in Niederbuchsiten eintreffenden Oldtimer werden zuerst im Fahrerlager, dann

während des Défilés von einer unabhängigen Fachjury beurteilt. Die Autos stehen also nicht einfach auf der grünen Wiese, sondern präsentieren sich auch fahrend. Um den Pokal zu gewinnen, braucht man nicht unbedingt ein exotisches Automobil zu zeigen. Alltagsfahrzeuge, Sportwagen und exklusive Modelle, die einst der allgemeinen Motorisierung dienten, sind sehr willkommen. Eines dieser Autos wird den Pokal für das schönste Auto am JURA Concours d’Elégance gewinnen. Woodies im Blickfang Ein zweiter Pokal wird an den schönsten Woodie vergeben. Woodies sind Autos, deren Karosserie zum großen Teil aus Holz oder Holz­ imitat besteht. Die Kombination aus Holz und Metall galt zwischen 1945 und 1959 als Zeichen besonderer Eleganz. Anmeldeformulare können unter www.raid.ch heruntergeladen oder bei der RAID-Organisation, 061 301 38 95, bestellt werden.

Easy-Rider-Feeling in Niederbuchsiten Einmal mit einer Harley fahren – der Traum vieler Motorradfans könnte Ende Mai in Erfüllung gehen. Die Firma F. + W. Arni AG aus Hessigkofen/SO stellt in der JURAworld of Coffee vom 23. bis 30. Mai 2008 acht heiße Bikes der Kultmarke Harley-Davidson aus. «Wer sich mit bloßem Bestaunen nicht zufriedengeben will, hat vom 30. Mai bis 1. Juni die Gelegenheit, eines oder gleich mehrere der ausgestellten Modelle selber zu fahren», erläutert Markus Gilgen, Geschäftsführer der Arni AG. Allerdings ist am 30. Mai «Women

Day», da bleibt den Männern nur das Zusehen, wenn ihre Begleiterinnen auf einem der Kultobjekte ihre Runden drehen. Auch Damen, welche keinen gültigen Fahrausweis besitzen, können mit einem professionellen Fahrlehrer auf dem abgesperrten Parkplatz üben. Am Samstag und Sonntag sind dann Probefahrten für alle möglich. Für Probefahrten stehen die beliebten Harley-Modelle wie «Sportster», «Softail», «Dyna», «Touring» oder «V-ROD» sowie von Buell die 1000er und 1200er der XB-Serie oder die ganz neue 1125R

zur Verfügung. «Bei schönem Wetter rechnen wir mit mehreren Hundert Besuchern», meint Gilgen. Anmeldungen für die kostenlosen Probefahrten sind trotzdem nicht nötig. Öffnungszeiten: Freitag, 30.Mai, 15 bis 19 Uhr, Samstag, 31. Mai, 10 bis 16 Uhr, Sonntag, 1. Juni, 10 bis 16 Uhr.

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Porträt

Bretter, die ihr die Welt bedeuten Beatrice Buser arbeitet seit mehr als 25 Jahren bei JURA. Noch länger aber steht sie als Laiendarstellerin auf verschiedenen Theaterbühnen. Im Porträt erzählt sie, warum ihr «diese Bretter die Welt bedeuten».

Wie sind Sie zum Theaterspielen gekommen? «Das ist schon ewig her. Als ich 17 Jahre alt war, holte mich mein Götti auf die Theaterbühne des Männerchors in Kestenholz.» Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Rolle? «Nicht mehr an den Namen der Figur, die ich damals spielte. Aber ich verkörperte als 17Jährige eine alte Jungfer im Stück ‹Der blaue Engel ›.» Und seither sind Sie vom «Theatervirus» befallen? (Lacht) «Genau. Bis zur Auflösung des Männerchors Ende der 80er-Jahre spielte ich während 13 Theatersaisons mit. Danach ergaben sich für lange Zeit keine Gelegenheiten mehr. Als 2001 an meinem neuen Wohnort Erlinsbach das Freilichttheater ‹Vogel friss oder stirb› aufgeführt werden sollte, war ich sofort mit Herzblut dabei. Nach dem großen Erfolg dieses Stückes haben wir Schauspieler mit unserem Regisseur Willi Stadler die Erlinsbacher Bühne ins Leben

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gerufen. Seither führen wir alle zwei Jahre ein Theaterstück unter freiem Himmel auf.» Sie spielen also immer im Freien? «Richtig, so können wir das Bühnenbild viel authentischer gestalten. Einmal haben wir beispielsweise eine richtige Waldhütte gebaut. Auch einen echten Garten haben wir schon angelegt und für die Aufführungen gepflegt.»

fünf Tage lang, und wir spielten wortwörtlich im Schlamm. Aber die Stimmung war trotzdem oder vielleicht deshalb immer super. Zum Glück wurde niemand krank, denn wir haben keine Ersatzleute, wenn jemand aus­ fallen würde.»

Das klingt nach viel Enthusiasmus auf der Bühne. Kommen denn auch Zuschauer, um die Laienschauspieler zu sehen? «Sämtliche vier bisher aufgeführten TheaterUnd das Wetter macht Ihnen nie einen stücke waren immer ausverkauft, und einmal Strich durch die Rechnung? «Die Aufführungen finden immer ab Mitte Au- musste eine Zusatzvorstellung eingeschoben werden. Der Erfolg hat gust statt, so ist es zumindazu geführt, dass wir dest warm. Wir führen bei «Ich bin und bleibe im letzten Jahr eine jedem Wetter auf, außer Laiendarstellerin.» neue Tribüne mit über natürlich bei Sturm. Zudem sitzen die Zuschauer bequem auf einer 300 Stühlen einweihen konnten. Vorher hatten wir Platz für rund 240 Zuschauer.» gedeckten Tribüne.» Während Sie im Regen stehen ... «Das kommt halt vor. Am schlimmsten war es im Sommer 2005, als wir das Stück ‹Sommernachtstraum› im Programm hatten. Es regnete

Was interessiert Sie am Theater? «Die Spielerei. Ich kann mich in eine andere Person versetzen und sie auf der Bühne ausleben. Das Handwerk habe ich mir während der


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1 1. Im Stück «Schachersepp» spielte Beatrice Buser die Therese von Anewil. 2. Große Ehre für die Laiendarsteller: Ruedi Walter besuchte die Truppe. 3. Im «Sommernachtstraum» trat sie als Königin Hypolita auf. 4. Theateraufführungen im Freien bieten den Zuschauern zuweilen spektakuläre Kulissen.

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vielen Jahre mit Bühnenerfahrung mehr oder weniger selber beigebracht, natürlich auch mit Unterstützung vom Regisseur. Aber ich bin und bleibe Laiendarstellerin.» Wer ist Ihr schauspielerisches Vorbild? «Als männlichen Darsteller finde ich Ruedi Walter faszinierend. Vor allem seine Mimik ist einmalig, ein echter Profi. Mit ihm wäre ich sehr gerne einmal zusammen auf der Bühne gestanden. Als weibliches Vorbild kommt mir spontan Birgit Steinegger in den Sinn. Einfach sensationell, wie sie die verschiedensten Typen waschecht und facettenreich spielen kann.»

20 Mitglieder der Truppe nicht zu kurz kommen, wird nur alle zwei Jahre ein Theaterstück aufgeführt.» Wer entscheidet, welches Werk auf die Bühne kommt? «An einem traditionellen Wochenende auf der Aelgi-Alp in Sarnen werden die Favoriten von verschiedenen Mitgliedern unserer Gruppe vorgestellt und anschließend diskutiert. Falls

Beatrice Buser

Was ist für Sie eine gelungene Aufführung? «Da kommen viele Faktoren zusammen. Es braucht leidenschaftliche Akteure, zudem ein originelles Bühnenbild, die passende Akustik, und das Ganze sollte in eine interessante Geschichte mit Sinn und Tiefgang eingebettet sein.» Die Proben nehmen sicher viel Zeit in Anspruch. Was meint Ihre Familie dazu? «Die steht voll und ganz hinter meinem Hobby, auch wenn in der Schlussphase vor der Premiere fast täglich Proben anstehen. Damit meine Familie und die Angehörigen der anderen rund

Alter: 49 Jahre Für JURA tätig: seit 1982 Zuständig für: Kundendienst/Beraterin Wenn Not am Mann, ist sie auch teilweise im Verkauf tätig. Weitere Infos:www.erlinsbacherbuehne.ch

wir uns nicht einig sein sollten, bestimmt der Regisseur Willi Stadler.» Welches war Ihr bisher größter Erfolg? «‹Vogel friss oder stirb› zählt sicherlich zu den absoluten Höhepunkten meiner Theaterkarriere.» Dann spielten Sie darin eine Hauptrolle? «Wir Laienspieler unterscheiden nicht unbedingt zwischen Haupt- und Nebenrolle. Auch wenn jemand weniger Text hat, so sind doch alle ein wichtiges Puzzleteil im großen Spiel.» Haben Sie nach all den Jahren noch Lampenfieber? (Lacht) «Und wie, meist sogar mehr als die anderen. Wir haben keinen Souffleur, der uns über Textlücken hinweghelfen könnte. Das macht schon nervös. Einmal habe ich sogar eine ganze Seite Text einfach vergessen. Meine Mitspieler haben dies natürlich sofort gemerkt und sind auf die neue Situation eingegangen. Niemandem im Publikum ist es aufgefallen.» Wie lange noch werden Sie auf der Bühne zu sehen sein? «Solange es noch geht und ich gebraucht werde.»

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AUSBILDUNG

Yes, I speak English

Die Kursteilnehmer erlernen den praktischen Gebrauch von Englisch im Alltag.

Sprachen sind der Schlüssel zur Welt und die Brücke zu anderen Kulturen. «Unser internationales Wachstum erfordert Sprachkompetenzen in allen Unternehmensbereichen. Um dies zu fördern, bieten wir intern auf zwei Niveaustufen Englischunterricht an», informiert Therese Hutter, Leiterin Personal. Für den Inhalt und die Gestaltung des Unterrichts ist Andrea Stoll verantwortlich. Als ehemalige Exportmitarbeiterin verfügt sie über die dafür notwendigen Sprachkenntnisse und Erfahrung im Partner- und Kundengespräch. Entsprechend stimmt sie den Ausbildungsinhalt teilnehmergerecht und auf die Bedürfnisse des Unternehmens ab. Abwechslungsweise werden Themen für Geschäftsprozesse oder zu Produkten und natürlich zum allgegenwärtigen Kaffee erarbeitet. Neben den «täglichen» Situationsgesprächen kommen aber auch Grammatik, Schreibregeln, richtiger E-Mail-Verkehr etc. nicht zu kurz. Kein Zuckerschlecken, zumal sich die Teilnehmer verpflichten, den Unterricht regelmäßig zu besuchen und die Hausaufgaben zu erledigen. Beide Kurse werden sicher bis Ende 2008 weitergeführt.

Risiken mindern – Leben retten Haben Sie gewusst, dass in der Schweiz täglich fast 1000 Erwerbstätige einen sogenannten Betriebsunfall anmelden müssen? In den ers­ten drei Quartalen 2007 registrierte die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung total 194 057 Berufsunfälle. Auch wenn die Zahlen tendenziell rückläufig sind, zeigt dies deutlich, dass am Arbeitsplatz viele Gefahren lauern. Prävention und gut informiertes Personal sind natürlich auch für uns von JURA ein wichtiges Thema, schließlich liegt uns Ihre Gesundheit sehr am Herzen. Wenn aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Unfall eintritt, dann ist in Ernstsituationen schnelles und vor allem richtiges Handeln gefragt. Bei schweren Verletzungen sind die ersten Minuten nach dem Ereignis die entscheidenden. «Deshalb haben wir im Dezem-

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ber und Januar insgesamt 20 Mitarbeitende als Betriebssanitäter geschult. Der Kurs dauerte zwei Tage. Die Teilnehmer haben während dieser Zeit intensiv gearbeitet, zahlreiche Situationen durchgespielt und vor allem das richtige Verhalten bei Unfällen geübt», erklärt Doris Emmenegger, Leiterin Betriebssanität. Ein weiteres Ziel der

Ausbildung war das Erkennen von «einfachen» akuten Erkrankungen. «Unser Team wird das Wissen mit jährlichen Wiederholungskursen jederzeit auf dem aktuellsten Stand halten und damit für Mitarbeitende und Besucher im Notfall einen wertvollen Dienst leisten können», ist sich Doris Emmenegger sicher. 


PARTNER

«Gefilterte» Lebensqualität Die CLARIS-Filterpatrone der Firma Aquis wurde speziell an die Anforderungen der JURA Kaffeeautomaten angepasst. Sie sorgt dafür, dass die Maschinen selbst bei regional unterschiedlicher Speisewasserzusammensetzung optimale Getränkequalität produzieren. Mit dem Anspruch, hochwertige Kaffeemaschinen vor Verkalkung zu schützen, entwickelte Aquis vor zwölf Jahren auf Anregung von JURA den CLARIS-Wasserfilter für den einfachen und wirkungsvollen Einsatz in Wassertanks von Kaffeevollautomaten. CLARIS ist heute die führende Marke für sogenannte Saugwasserfilter im Konsumgüterbereich. Internationale Partner­ unternehmen wie JURA vertrauen auf CLARIS und nutzen das patentgeschützte Konzept zur Erhöhung der Lebensdauer ihrer hochwertigen Haushaltsgeräte. Gegründet wurde die Aquis GmbH im Jahre 1995 als Spin-off von Aweco Appliances, einem Hersteller von Komponen-

ten für die Hausgeräteindus­trie. Der Hauptsitz des Schweizer Unternehmens befindet sich in Rebstein. «Momentan beschäftigen wir rund 70 Mitarbeiter, wobei zehn davon ausschließlich in der Entwicklung und Forschung tätig sind», erläutert Andreas Wawrla, Geschäftsführer der Aquis GmbH. Das Erfolgskonzept des Unternehmens basiert auf seiner starken Fokussierung auf die Marktbedürfnisse des Kunden sowie auf hoher Innovation und schneller Umsetzungsfähigkeit. Wawrla: «Für diese Produktgruppe konnten wir alleine in den letzten zwei Jahren rund 15 internationale Patente anmelden.» Kein Wunder also, finden CLARIS-

Filterpatronen weitverbreitete Anwendung in Haushalt und Gewerbe. Sie ermöglichen optimalen Geräteschutz und beste Kaffeequalität, reduzieren die Wasserhärte, eliminieren störende Partikel und entfernen zugleich unangenehme Geruchs- und Geschmacksstoffe aus dem Wasser. Erfolgreiche Positionierung Marcel Hürzeler, Leiter Produktbeschaffung bei JURA, ist mit der speziell für JURA entwickelten Filterpatrone äußerst zufrieden: «Wir haben die von Aquis hergestellte CLARIS vor über zehn Jahren auf den Markt gebracht, und sie hat sich inzwischen als Standard im Kaffeevollautomaten-Markt fest etabliert.» Hürzeler ist sich sicher, dass dies vor allem auf den gro­ ßen Benutzernutzen und die hohe Akzeptanz der Marke zurückzuführen sei.

Aufstromprinzip für beste Wasserqualität Wie kam es zur Zusammenarbeit von Aquis und JURA? «Bei einem Gespräch mit Emanuel Probst erfuhren wir von seinem Problem, dass Kaffee­ automaten trotz hochAndreas Wawrla wertiger Materialien und bester Verarbeitung immer wieder durch wasserbedingte Schäden in der Reparatur landeten. Also machte man sich gemeinsam daran, eine Lösung für dieses Problem zu finden. So entstand die erste CLARIS-Filterpatrone.»

ohne dass erhebliches Tankvolumen verloren ging. Aber eine der größten Herausforderungen war wohl der Anspruch von JURA, dass das Wasser erst beim Bezug eines Kaffees durch die Filterpatrone frisch filtriert wird – und nicht bereits vorher, wie dies oft der Fall ist. So wurde die Idee der Tank-Saugfilterpatrone nach dem sogenannten Aufstromprinzip geboren.»

Können Sie dies einem Laien erklären? «Bei Auslösung eines Kaffeebezugs strömt das Wasser auf Höhe des Tankbodens in die Filterpatrone ein und wird im ‹Aufstrom› durch das Filtermedium in den oberen Bereich der Filterpatrone hochgesaugt. Danach fließt das Was war die größte Herausforderung bei frisch aufbereitete Wasser durch einen inteder Entwicklung? «Einerseits musste die Filterpatrone in die grierten zweiten Kanal nach unten durch den bestehenden Wassertanks integriert werden, Tankauslauf in den Ansaugstutzen der Kaffee-

maschine und steht dann dem Verbraucher als frisches Wasser zur Getränkebereitung zur Verfügung.» Merken Sie selber, ob Leitungswasser gefiltert oder ungefiltert ist? «Definitiv. Auch wenn Wasser je nach Region unterschiedlich schmeckt, gefiltertes Wasser erkenne ich fast immer. Zudem hat gefiltertes Wasser Einfluss auf die optimale Entfaltung der feinen Getränkearomen und die Bildung einer ansprechenden Crema im Kaffee. Ein weiteres Erkennungsmerkmal: Hartes Wasser führt zu unansehnlicher Hautbildung auf ­Heißgetränken, bei Teetrinkern auch als Teehaut bekannt.»

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personelles

Nachgefragt bei Norbert Lienhard Was war Ihr schönstes Erlebnis während Ihrer Zeit bei JURA? «Es ist nicht unbedingt ein einzelnes Erlebnis, an das ich mich gerne zurückerinnere. Eine sehr schöne Zeit war für mich vor allem jene Phase meiner Tätigkeit für JURA, als ich viele Reisen ins Ausland unternehmen durfte.» Was machen Sie heute, um fit zu bleiben? «Es gibt immer etwas zu tun. Einerseits helfe ich meinen Freunden und Bekannten bei diversen Arbeiten im Haus und Garten. Und dann haben auch meine Söhne immer mal wieder die eine oder andere Aufgabe für mich.»

Lebenslauf – Norbert Lienhard Alter: 71 Jahre Zivilstand: verheiratet Hobbys: alles, was mit der Natur zu tun hat, medizinische Lektüren, Uhren reparieren Laufbahn bei JURA: Norbert Lienhard kam 1988 in die Kontrollabteilung für neue Kaffeemaschinen, wo er während zehn Jahren arbeitete. 1998 bis 2002 war er als Lagerist in Niederbuchsiten tätig. Danach wurde er pensioniert, hilft aber bis heute aus, wenn Not am Mann ist.

Ausflug nach Romanshorn Die große Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Haushalt- sowie SemiprofiGeräten für bekannte Handelsmarken haben die Firma Eugster/Frismag AG zu einem der

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Welchen wichtigen Entscheid in Ihrem Leben bereuen Sie heute? «Leider habe ich meinen Wunschberuf nie erlernt. Ursprünglich suchte ich immer nach einer Tätigkeit, welche mich viel in die freie Natur führt. Es kam anders – ich wurde Uhrenmacher und saß entsprechend viel in Büros und Fabriken.» Welchen wichtigen Entscheid haben Sie nie bereut? «Dass ich meine Frau geheiratet habe. Und natürlich meine Arbeit bei JURA.» Auf was können Sie nie verzichten? (Überlegt) «Es gibt viel Wichtiges im Leben, aber auf meine Bekannten und meine lieben weltweit führenden Hersteller von Kaffeemaschinen – unter anderem für JURA – gemacht. Entsprechend gespannt waren die Pensionierten von JURA auf die Firmenbesichtigung, die im letzten Herbst organisiert wurde. Das Interesse war so groß, dass für den Transport sogar zwei Busse bestellt werden mussten. Die Teilnehmer genossen die informative Besichtigung und staunten nicht schlecht über die modernste Infrastruktur. 

Freunde möchte ich nicht mehr verzichten müssen.» Was wollten Sie schon immer machen – haben sich aber nie getraut oder hatten nicht die Mittel dafür? «Ein eigenes Haus wäre schon ein Traum gewesen, aber dafür reichten halt die Mittel einfach nicht aus. Ach ja, und eine Kreuzfahrt steht auch noch auf meiner Liste. Ob ich diesen Traum noch erfüllen kann, wer weiß ...» Was ist Ihr nächstes persönliches Ziel? «Eigentlich möchte ich einfach zufrieden und gesund alt werden.» Was macht Sie traurig? «Wenn ich an die vielen Krisenherde und Kriegszustände auf der ganzen Welt denke, dann macht mich dies definitiv traurig.» Und natürlich – was macht Sie glücklich? «Dass es meiner Familie samt den Kindern und Großkindern gut geht.» Mit welcher «Persönlichkeit» möchten Sie einmal ein privates Gespräch führen? «Da bin ich wohl sehr bescheiden, denn mir würde es genügen, mit einem Arzt über Medizin sprechen zu dürfen – und vielleicht sogar einmal bei einer Operation zusehen zu können.»


personelles

Jubiläen 30 Jahre

20 Jahre

15 Jahre

Hürzeler Annelies Produktewelt

Le Xuan Lan Service Kaffee

Kunz Albert Messen & Events

Lupart Jenny Vertrieb CH Außend.

Baur Philipp Konstruktion

Waldmann Peter Hauswart

15 Jahre

10 Jahre

Kämpfer Roman ASS Betreuung

Spiegel Simone Messen & Events

neue gesichter Bernard Ecklin Seit dem 1. November 2007 ist Bernard Ecklin Leiter der JURAworld of Coffee. Der Familienvater von zwei Kindern war zuvor PremiumBrand Manager bei SWISSAIR und Verantwortlicher für die Bahngastronomie bei elvetino AG. Als wichtig für die neue Aufgabe bezeichnet der Betriebsökonom seine langjährige Erfahrung in Dienstleistungsunternehmen und seine Ausbildung an der Hotelfachschule Lausanne. «Mein Auftrag und Ziel ist es, nach 20 000 Eintritten 2007 in diesem Jahr mindes­ tens 30 000 zufriedene Besucher zu zählen.»

André von Steiger Unser neuer Business Development Director International heißt André von Steiger. Der dipl. ETH- und MBA-Absolvent kehrte nach vier Jahren aus den Niederlanden, wo er für Unilever arbeitete, mit seiner Familie zurück in die Schweiz. Obwohl er sein Amt erst seit dem­ 1. Februar innehat, schwebt ihm bereits ein großes Ziel vor Augen: «Unsere Vision ist es, mit den Distributoren in drei Jahren die 100-Millionen-Marke zu überschreiten und zur unumstrittenen Nummer eins der Kaffeevollautomaten-Anbieter zu werden.» Bedenkt man, dass er ein Hobby-Magier ist, der seine Kunststücke zurzeit hauptsächlich seinen Kindern (4, 7 und 9 Jahre) vorführt, scheint dieses Ziel in Reichweite zu rücken.

15 Jahre

10 Jahre

Schärer Alexandra Kundendienst

Abschiede Karl Probst 8.12.1930 – 21.11.2007 40 Dienstjahre, Werkzeugmacher Dora Gabi-Christen 25.8.1927 – 28.12.2007 24 Dienstjahre, Kleinapparate

Scheidegger Urs Ersatzteilwesen

Max Anderegg-Kölliker 14.12.1918 – 12.12.2007 37 Dienstjahre, Werkstattleiter

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Roger Federer, die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste

Tennis-Champion Roger Federer legt Wert auf Nat端rlichkeit. Auch beim Kaffee. Den geniesst er am liebsten aus ganzen Bohnen, auf Knopfdruck frisch gemahlen und genau nach seinem Geschmack gebr端ht. Als Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino, Ristretto, mit seiner JURA IMPRESSA. JURA Elektroapparate AG, Kaffeeweltstrasse 10, 4626 Niederbuchsiten, www.jura.com


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