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COFFEE BRE AK MITARBEITER- UND PARTNER-MAGAZIN 1 / 2007

Patrik Huwiler hebt gerne ab Management JURA gewinnt Solothurner Unternehmerpreis JURAworld of Coffee Ideale Geschenkideen Partner Die Schokoladenseite des Lebens


INHALT / EDITORIAL

Inhalt 3

NEWS Neuheiten aus aller Welt

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MANAGEMENT Solothurner Unternehmerpreis für JURA

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JURA MARKENBOTSCHAFTER Roger Federer in Down Under und Asien

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JURAworld of Coffee Ideale Geschenkideen

10 JURAworld of Coffee Oldtimer-Prolog 11 INTERN Kleider machen Leute 12 MÄRKTE Rosige Zukunft für Holland 13 PARTNER So muss Schokolade schmecken 14 AUSBILDUNG Erfolgreicher Absolventenkongress 15 AUSBILDUNG Lehrlinge im Fokus 16 PORTRÄT Patrik Huwiler liebt das Gleitschirmfliegen 18 GESCHICHTE Der erste JURA Lehrling 19 PERSONELLES Meldungen und Messedaten

Wachstum dank gezielter Strategie Liebe Mitarbeitende, Partner und Freunde von JURA JURA hat den internationalen Wachstumskurs 2006 konsequent fortgeführt und kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Wichtige Eckpfeiler wie die Sortimentserweiterung durch die beiden Kaffee-Vollautomaten IMPRESSA C5 und die mittlerweile mehrfach ausgezeichnete IMPRESSA J5, die weltweite Kommunikationskampagne mit unserem Werbebotschafter Roger Federer, die Eröffnung der JURAworld of Coffee sowie der gelungene Mitarbeiteranlass waren maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Gleich zwei besondere Ereignisse haben den Jahresbeginn 2007 geprägt: Am 10. Januar 2007 wurde JURA mit dem Solothurner Unternehmerpreis ausgezeichnet. Der Kanton würdigt damit den Weg der gezielten Fokussierung, den JURA seit Mitte der 90er-Jahre eingeschlagen hat. Die Auszeichnung ist eine Belohnung für alle Mitarbeitenden, die an die JURA Strategie geglaubt haben und an ihrer Umsetzung beteiligt waren. Das Preisgeld wird zukunftsorientiert in einen von JURA lancierten Designpreis zur Förderung des Designernachwuchses investiert. Dank der Liquiditätssteigerung konnte JURA, mit der Überreichung des symbolischen Talers, die letzte Hypothek bezahlen und ist somit erstmals in der Geschichte komplett schuldenfrei. Diese Bemühungen zeigen deutlich auf, dass sich JURA nicht auf den geernteten Lorbeeren ausruhen will, sondern mit viel Elan und Motivation die anstehenden Projekte in Angriff nimmt. Geplant ist unter anderem der Kapazitätsausbau der Entwicklungsabteilung und der Bau mindestens einer weiteren gläsernen Servicefabrik im internationalen Markt. Die Unternehmensziele wollen auch im Jahr 2007, mit stetem Blick auf das genussvollste Kaffeeresultat aus frisch gemahlenen Bohnen, erreicht und bestenfalls übertroffen werden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Reise durch die aktuelle Ausgabe von «Coffee Break», worin Sie inspirierende Einblicke in die lokale, nationale und internationale JURA Welt erhalten.

20 BARISTA Capuccino mit Airbrush Emanuel Probst

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NEWS

Erfolgreich Im vergangenen Jahr konnten wir unseren internationalen Wachstumskurs konsequent fortführen und einen konsolidierten Umsatz von 325 Millionen Franken erzielen. Dies entspricht einem Wachstum von 10,5% gegenüber dem Vorjahr. In den internationalen Märkten stieg der Umsatz um 12,4% auf 277,9 Millionen Franken. Der Cashflow konnte in derselben Periode um 15,1% auf 30,5 Millionen Franken gesteigert werden. Insgesamt geht das Jahr 2006 als ein weiteres Rekord-

jahr in unsere Unternehmensgeschichte ein. Um eine stets schnellere Innovationskadenz sicherzustellen, wollen wir im laufenden Geschäftsjahr 2007 die Kapazität unserer Entwicklungsabteilung ausbauen. Damit einher geht auch der Bezug eines neuen Innovationszentrums im Verlaufe des Jahres. Neben der Lancierung von Neuheiten ist weltweit der Bau von mindestens einer weiteren gläsernen Servicefabrik für das laufende Geschäftsjahr geplant. Die Internationalisierung soll konsequent weitergeführt werden. Unser Ziel für dieses Geschäftsjahr ist ein Umsatzwachstum von 30 Millionen Franken auf 355 Millionen Franken, was einer Steigerung von 9% entspricht. –

KENNZAHLEN AUF EINEN BLICK Umsatz JURA Gruppe Umsatz Schweiz Umsatzanteil Schweiz Umsatz International Umsatzanteil International Cashflow Vollzeitstellen Schweiz Vollzeitstellen International

2005 294,0 46,8 15,9% 247,2 84,1% 26,5 255 194

2006 325,0 47,1 14,5% 277,9 85,5% 30,5 265 223

Veränderung +10,5% +0,6% +12,4% +15,1% +3,9% +14,9%

(Werte in Mio. CHF, außer Personalbestand)

Expansion in China Das German Centre Shanghai im Wirtschafts- und Finanzdistrikt Pudong hat Ende 2006 mit einem zweitägigen Fest sein erfolgreiches erstes Jahr gefeiert. Nach nur zwölf Monaten ist das moderne Geschäftszentrum bereits zu mehr als 80 Prozent ausgelastet. «Diese Faktoren haben uns

dazu inspiriert, in diesem Center den ersten reinen JURA Shop Chinas zu eröffnen», informiert Yoshiko Iwata, JURA Area Manager. Für den Betrieb im rund 30 Quadratmeter großen Verkaufslokal ist Shanghai HJ Coffee, unser offizieller China-Distributor, verantwortlich, der in ganz China insgesamt fünf Geschäfte besitzt. Die Eröffnung im German Centre fand am 17. November statt und ist Teil der Expansionsstrategie im so genannten Reich der Mitte. – Weitere Infos über das Center finden Sie im Web unter: www.germancentreshanghai.com

Der erste reine JURA Shop in Shanghai befindet sich im German Centre.

Charity-Gala

Einige Millionen Zuschauer fieberten kürzlich der Bambi-Verleihung in 17 Kategorien live am Fernseher entgegen. Auch die seit 2001 stattfindende Charity-Gala am Vorabend – Tribute to Bambi – hatte die Aufmerksamkeit wieder auf wichtige soziale Projekte in Deutschland lenken können. Unter der Moderation von Frauke Ludowig unterstützten die etwa 800 Gäste mit ihren Spenden unterschiedliche Initiativen und Projekte, die eine bessere Integration von Kindern zum Ziel haben. JURA war als Kooperationspartner mit einer exklusiven Kaffee-Bar vertreten. Viele bekannte Gesichter zog es nach dem offiziellen Teil der Veranstaltungen dorthin. Bei einem kräftigen Espresso ließ sich gut neue Energie für die kommenden Stunden tanken. –

Keine Bankschulden mehr Aufgrund der erfolgreichen Strategie haben sich die flüssigen Mittel bei JURA Elektroapparate AG sehr gut entwickelt. Dies ermöglichte uns, die letzte bestehende Hypothek zurückzubezahlen. Somit ist JURA heute bankschuldenfrei. Der Bank wurde anlässlich der Rückzahlung der letzten Hypothek ein symbolischer Taler überreicht. –

Ein symbolischer Taler für die Bank.

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Quelle: BILANZ 1 / 2007

NEWS

JURA: Eine Perle in der Schweizer Markenlandschaft Zum dritten Mal publiziert das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» die 50 wertvollsten Marken der Schweiz. Fazit: Der Gesamtwert der Top 50 ist um sieben auf fast 94 Milliarden Franken gestiegen. Auch JURA hat es wieder in den exklusiven Kreis geschafft und wird sogar als «Perle in der Schweizer Markenlandschaft» bezeichnet. Gleich hinter Bally, aber noch vor Ricola belegen wir den 42. Platz – mit bestem Zukunftspotenzial, wie «Bilanz» schreibt: «Mit der neu eröffneten JURAworld of Coffee, dem Sponsoringengagement um Roger Federer, gutem Design und nicht zuletzt exzellentem Service

ist die Marke für eine erfolgreiche Zukunft gut gerüstet.» Auch wenn der 42. Platz noch bescheiden aussehen mag – in den vergangenen beiden Jahren konnte JURA den Markenwert um 31 Prozent steigern. Der Durchschnitt aller 50 bewerteten Unternehmen liegt aber gerade mal bei der Hälfte, bei knapp 16 Prozent. –

Weitere Auszeichnung Der neu lancierte Espresso-/Kaffee-Vollautomat JURA IMPRESSA J5 wurde Ende 2006 mit dem iF Product Design Award 2007 ausgezeichnet. Der im vergangenen Oktober lancierte Espresso-/Kaffee-Vollautomat hat sich in der Kategorie «Haushalt/Wohnen» in diesem sehr qualifizierten und internationalen Wettbewerbsumfeld durchgesetzt. Das kompromisslose Rundum-Design, das glänzende, lackweiße Gehäuse sowie die Front im Platin-Look haben im Test die Design-Experten überzeugt. Doch damit nicht genug: Die JURA IMPRESSA J5 kann sich auch beim red dot Award gegen die Konkurrenz durchsetzen und eine Auszeichnung gewinnen. – Anlässlich der «Ambiente» – der weltgrößten Konsumgütermesse in Frankfurt – überreicht Ass. jur. René Efler, Chefredakteur des «markt intern», JURA Geschäftsführer Rolf Diehl (rechts) und JURA Vertriebsleiter Stefan Scheurer (links) die begehrte Partnerschaftsurkunde.

Fachhandelspartner Nr. 1 «markt intern», der Branchenbrief von Europas größtem Informationsdienstverlag, hat JURA bereits zum zweiten Mal in Folge als Fachhandelspartner Nummer eins für Kleinelektrogräte ausgezeichnet. Das Branchenmagazin erscheint wöchentlich und berichtet

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aktuell, kritisch und kompromisslos über den Elektrofachhandel. Um einen unabhängigen und repräsentativen Leistungsspiegel erstellen zu können, wurde auch in diesem Jahr an die teilnehmende Händlerschaft ein Fragebogen verschickt. Die Auswertung der Antworten ist deutlich: JURA ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich und belegt mit der Gesamtnote 2,33 den ersten Rang. Insbesondere in den Bereichen «Fachhandelstreue» und «Schulungsangebot» war JURA ganz vorne. –


MANAGEMENT

JURA mit Solothurner Unternehmerpreis ausgezeichnet Franz Fischlin interviewt Emanuel Probst.

Zu Beginn des Jahres konnte JURA den mit 20 000 Franken dotierten Solothurner Unternehmerpreis aus den Händen von Prof. Dr. Edgar Fluri, Verwaltungsratspräsident von PricewaterhouseCoopers, entgegennehmen. Der Kanton würdigt damit den Weg der konsequenten Fokussierung, den JURA seit Mitte der 90erJahre eingeschlagen hat. und des Solothurner Gewerbeverbandes der mit 20 000 Franken dotierte Solothurner Unternehmerpreis vergeben. Mit JURA wurde ein Unternehmen ausgezeichnet, das seit seiner Gründung vor 75 Jahren dem Standort treu geblieben ist und das bewiesen hat, dass es ein KMU aus dem Prof. Dr. Edgar Fluri gratuliert Emanuel Probst zum Unternehmerpreis. Mittelland mit InnoBereits zum zehnten Mal wurde unter der Trä- vationen und der richtigen Strategie an die gerschaft des Solothurner Volkswirtschaftsde- Weltspitze bringen kann. JURA gilt heute als partements, der Solothurner Handelskammer Innovationsleader bei vollautomatischen Es-

presso-/Kaffeemaschinen und ist Marktleader im Premium- und Superpremium-Segment. WEITERES REKORDJAHR CEO Emanuel Probst freut sich: «Diese Auszeichnung stellt eine Belohnung für alle Mitarbeitenden dar, die an unsere Strategie geglaubt und mit großem Einsatz an ihrer Umsetzung gearbeitet haben.» Der Erfolg des Unternehmens zeigt sich nicht nur in den stark wachsenden Umsatzzahlen – 2006 war ein weiteres Rekordjahr –, JURA zählt gemäß der Zeitschrift «Bilanz» auch zu den 50 wertvollsten Schweizer Marken (mehr darüber auf Seite 3). «Das bestätigt die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. Wir arbeiten weiter daran, JURA zu einem Synonym für besten Kaffeegenuss aus der frischen Bohne sowie für einzigartiges Design und einfachste Bedienung zu machen», so Probst. Mit dem Preisgeld ruft das in Niederbuchsiten ansässige Unternehmen den JURA Design Award ins Leben, einen Preis zur Förderung des Nachwuchses im Bereich Product Design. –

KOMMENTARE Esther Gassler, Regierungsrätin und Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Solothurn: «Im Namen des Komitees gratuliere Esther Gassler. ich der diesjährigen Gewinnerin des Solothurner Unternehmerpreises, der Firma JURA mit Emanuel Probst an ihrer Spitze, ganz herzlich zu diesen Auszeichnungen. Mich erfüllt es jedes Mal mit Stolz, wenn ich irgendwo eine Kaffeemaschine von JURA sehe. Aber der Erfolg ist dem Unternehmen nicht in den Schoß

gelegt worden, es hat auch schwierige Zeiten erlebt und musste für das nun Erreichte kämpfen. Dabei haben die Verantwortlichen immer eine Vision gehabt und diese zielstrebig verfolgt. Sie haben das, was den echten Unternehmer auszeichnet, nämlich den weiten Horizont gesehen.»

Prof. Dr. Edgar Fluri.

Prof. Dr. Edgar Fluri, VR-Präsident PricewaterhouseCoopers AG, Basel: «Die Marke – und das Unternehmen, das dahinter steht – hat sich mit einer klaren Strate-

gie, mit großem Einsatz der Kader und Mitarbeitenden und auch mit etwas Glück von einem schweizerischen Begriff für ‹heiße Eisen› innerhalb von zehn Jahren zum weltweit zweitgrößten Anbieter von Vollautomaten entwickelt. Mit einer konsequenten, schnörkellosen Marketingstrategie, die ohne Weiteres in einem Lehrbuch Platz finden könnte, und mit modernsten Produktionsund Servicetechniken gelang es dem Unternehmen, sich innerhalb von einem Jahrzehnt aus der Verlustzone zu einem gewinnbringenden und Steuern zahlenden Unternehmen zu wandeln.»

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JURA MARKENBOTSCHAFTER

Down Under feiert unseren Markenbotschafter Zum Saisonauftakt 2007 trafen sich die weltbesten Tennisspieler im Januar in Melbourne zu den Australian Open. Rund 50 JURA Kunden, Partner und Einkäufer erlebten dabei Roger Federer live und hautnah.

gen, gehört der Kontinent doch zu den am schnellsten wachsenden Märkten für Vollautomaten. Auch wenn ein feiner Espresso in Down Under eher selten getrunken wird – Kaffeespezialitäten mit Milch liegen voll im Trend. Apropos Trend: Roger Federer blieb auch in Australien seinem Trend zum Siegen treu und gewann das Turnier, ohne einen einzigen Satz abzugeben. Dies gelang zum letzten Mal Björn Borg im Jahre 1980 ... –

ÜBERZEUGENDE BRANDKAMPAGNE

Roger Federer nimmt den Scheck über 5101 Australische Dollar (rund 5000 Franken) für seine Foundation entgegen.

Roger Federer und JURA – ein Team, das immer Flug, Hotel und Eintrittstickets für ein Spiel wieder für Überraschungen gut ist. So auch für 5101 Australische Dollar ersteigert hatte. in Australien, wo unser offizieller Distributor Das Geld geht an die Roger Federer Foundation und wurde unserem Global Coffee Solutions seine besten Kunden, «Der Kontinent gehört zu den Markenbotschafter während des Anlasses unter Partner und Einkäufer zu am schnellsten wachsenden großem Applaus übereinem «Meet and Greet» Märkten für Vollautomaten.» geben. Die Foundation mit dem weltbesten Tennisstar einlud. Das Treffen fand kurz vor bezweckt zum einen die gezielte Förderung Beginn der Australian Open in Melbourne statt des Jugendsports. Zum anderen hat sie zum (14. bis 27. Januar 2007). Die geladenen Gäste Ziel, die Finanzierung von Projekten zu Gunsinklusive Familienmitglieder hatten die einma- ten bedürftiger Kinder sicherzustellen. lige Gelegenheit, mit Roger Federer zu plaudern und sich mit der Nummer eins der Tenniswelt AUFSTREBENDER MARKT fotografieren zu lassen. Ein unvergessliches Global Coffee Solutions vertritt die Interessen Erlebnis auch für das Gewinnerpaar, das sich von JURA in Australien seit rund fünf Jahren über Ebay eine Einladung zum Event inklusive und konnte während dieser Zeit viel bewe-

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Die im Spätsommer 2006 lancierte Brandkampagne in erstmaliger Zusammenarbeit mit Roger Federer hat weltweit nicht nur für Aufsehen gesorgt, sondern auch die Umsatzzahlen maßgeblich und positiv beeinflusst. Natürlich kann der «Schlussspurt» im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahr nicht alleine der überzeugenden Kampagne zugeschrieben werden. Aber es ist unbestritten, dass die Zusammenarbeit mit Roger Federer als unserem Markenbotschafter geholfen hat, den Brand JURA bei den Konsumenten weltweit besser bekannt zu machen und zu verankern. Der Fachhandel seinerseits hat begriffen, dass wir es tatsächlich «ernst» meinen und auch bereit sind, Geld in die Zukunft der Marke JURA zu investieren.

Erfolgreiche Kampagne mit Roger Federer.


JURA MARKENBOTSCHAFTER

Federer verzaubert Seoul Der Schaukampf unseres JURA Botschafters Roger Federer gegen Rafael Nadal Ende November 2006 in Seoul bot uns die ideale Gelegenheit, in Südkorea Werbung für unsere Vollautomaten zu betreiben. Dass am 21. November dann auch alles perfekt über die Bühne ging, ist allerdings vor allem dem Einsatz unserer Area Managerin Yoshiko Iwata zu verdanken. Denn viel Zeit für die Organisation blieb ihr nicht, erfuhren wir doch erst kurzfristig vom anstehenden Event. Als Erstes wurde umgehend Kontakt zum Büro vom IMG Management in Hongkong (IMGHauptsitz für Asien) aufgenommen, welches für uns den Weg zum lokalen IMG-Büro in Seoul frei machte. Unser Ziel war es, die Marke JURA und unsere Zusammenarbeit mit Roger

Federer den Fernsehzuschauern in Korea (das Spiel wurde live übertragen) und dem im Stadion anwesenden Publikum bekannt zu machen. In kürzester Zeit schaffte es Yoshiko, in Koordination mit Wunjea Lee von HLI, unserem offiziellen Distributor für Südkorea, sowie dem Organisator des Events (SEMA), dem Hauptsponsor Hyundai und den beiden IMG-Büros in Hongkong und Seoul ein für JURA äußerst attraktives Paket zu schnüren: – Diverse Banners mit Roger Federer und der IMPRESSA Z5 in der Galerie und bei der Resultatsanzeige. – Weitere JURA Displays entlang der Aufschlaglinie. – 10 Gratistickets für das Spiel plus weitere

230 Eintrittskarten zu vergünstigten Konditionen. – JURA Werbung im Programmheft. – Zusätzlich wurde direkt nach dem Spiel eine IMPRESSA C5 verlost und der telegene Gutschein von Roger Federer dem Gewinner überreicht. – HLI konnte zudem beim Stadioneingang ein Ausstellungszelt aufstellen, wo eine Auswahl an JURA Vollautomaten präsentiert und Kaffee serviert wurde. Als Vertreterin von JURA durfte Yoshiko den Tennisstar übrigens vor dem Spiel in seiner Garderobe besuchen. Dann ging Roger Federer auf den Platz und «fegte» Rafael Nadal mit 2:1 Sätzen vom selbigen ... –

Der Schaukampf in Seoul zwischen Roger Federer und Rafael Nadal war auch für JURA Korea ein voller Erfolg.

10 000 Franken für UNICEF Die erfolgreiche Eröffnung unserer JURAworld of Coffee gibt auch Kindern in Malawi eine Chance, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen zu können: JURA spendet die Einnahmen aus dem Café und für den Eintritt in die Erlebniswelt dem Schweizerischen Komitee für UNICEF, insgesamt 10 000 Franken. Dieser Betrag fließt gemäß UNICEF in das Programm

«Schulen für Afrika». Mit dieser Aktion setzt sich die Organisation dafür ein, dass in diversen afrikanischen Ländern Schulhäuser renoviert, gebaut und mit Mobiliar und Lernmaterialien ausgestattet werden. Überzeugt von der Bedeutung der Bildung im Kampf gegen Armut, haben UNICEF und die Nelson-Mandela-Stiftung deshalb diese Initiative ins Leben gerufen. Den Aufbau von Schulen in Malawi wollen wir mit unserer Spende fördern, so wie sich auch unser JURA Markenbotschafter Roger Federer als internationaler und Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher als nationaler UNICEF-Botschafter dafür einsetzen. –

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JURAworld of Coffee

Weil Schenken Freude bereitet Unsere JURAworld of Coffee ist nicht nur eine einmalige Erlebniswelt, sondern gleichzeitig auch ein wahres Shoppingparadies für spezielle Geschenke, die Aufmerksamkeit erregen. Gerne stellen wir Ihnen hier Geschenkideen vor, die Sie mit dem Gutschein in der Heftmitte günstiger kaufen können: Beim Einkauf ab 50 Franken profitieren Sie von fünf Prozent Preisvorteil.* * Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten und/oder Gutscheinen.

T-SHIRTS «Heissi Bohne» und «Muntermacher» – unsere begehrten T-Shirts gibts noch mit weiteren coolen Sprüchen. In diversen Farben und Größen für sie und ihn erhältlich. T-Shirt mit Schriftzug für CHF 35.–

TASSEN KINDER-T-SHIRTS Unsere Sweatshirts und T-Shirts für Mädchen und Knaben in verschiedenen Farben und Größen sind mit diversen Cino-Motiven bedruckt. T-Shirts für CHF 27.– Sweatshirts für CHF 30.–

Egal ob Espresso-, Kaffee- oder Cappuccinotassen – in unserer Kollektion finden Sie die richtige Tasse mit Unterteller für jeden Geschmack. Espressotassen: 2er-Set für CHF 33.–/6er-Set für CHF 90.– Kaffeetassen: 2er-Set für CHF 36.–/6er-Set für CHF 95.– Cappuccinotassen: 2er-Set für CHF 40.–/6er-Set für CHF 110.–

AROMASIRUP

CINO-LAND

Setzen Sie Ihrem Latte macchiato die Krone auf – mit dem köstlichen KaffeeAromasirup in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Karamell, Haselnuss, Vanille, Amaretto, Zimt oder Irish Cream. Flasche (0,25 l) je CHF 12.50

Viele Geschenke für Ihre Kleinen finden Sie im Cino-Sortiment. Ein paar Beispiele: Plüsch-Cino 30 cm für CHF 27.– Plüsch-Cino 50 cm für CHF 45.– Plüschkissen Cino für CHF 30.– Spardose Cino für CHF 18.–

LÖFFEL

PRALINEN Unwiderstehlich sind diese drei verschiedenen Pralinensorten inkl. der speziell für JURA entworfenen Praline. 18er-Schachtel für CHF 18.– 4er-Schachtel für CHF 5.–

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Unsere Kaffee- und Moccalöffel wurden aus wertvollstem Edelstahl geschmiedet und hochglanzpoliert. Kaffeelöffel für CHF 5.– pro Löffel Moccalöffel für CHF 4.– pro Löffel


SHOPPINGTASCHE DELUXE Schweizer Handarbeit, aus echten Kaffeesäcken gefertigt. Jede Tasche ein Unikat. Grösse 40 x 40 x 7 cm für CHF 85.– Grösse 45 x 45 x 8 cm für CHF 105.–

BARISTA-SCHÜRZE Diese schwarzen Schürzen mit aufgesticktem weißem Kaffeezweig machen Sie auch optisch zum Kaffeeprofi. Barista-Schürze für CHF 30.– Koch-Schürze für CHF 35.–

LIKÖR Verwöhnen Sie sich – oder Ihre Gäste – mit den beiden Kaffee-Likören Borghetti und Kahlúa. Aufregende Kompositionen für spezielle Momente. Borghetti (25% Vol., 0,7 l) für CHF 35.– Kahlúa (20% Vol., 0,7 l) für CHF 35.–

BÜCHER Wissenswertes, Aufregendes und Informatives rund um das unerschöpfliche Thema Kaffee finden Sie in unseren zahlreichen Büchern. Preise von CHF 18.50 bis CHF 98.–.

FRÜHSTÜCKSBRETTCHEN Ein echter Hingucker für jedes Frühstück ist diese attraktive Unterlage. Grösse 23,5x 14,5 cm für CHF 9.–

FRISCH GERÖSTET SCHMECKT KAFFEE AM BESTEN Die Besucher haben auch die Möglichkeit, sich mit frisch geröstetem Kaffe einzudecken. Folgende Röstungen werden vor Ort hergestellt und den Besuchern zum Kauf angeboten.

Yauco Selecto: Der puerto-ricanische Kaffee ist von Natur aus mild und fruchtig mit einer schweren Fülle und einem ausdrucksvollen Aroma und überhaupt nicht bitter.

Malabar Monsooned: Indischer Kaffee, der vor allem wegen seines speziellen Aufbereitungsverfahrens, dem «Monsooning», bekannt ist. Geeignet für Genießer von Kaffee.

Barista Blend: Dies ist eine kräftige EspressoMischung aus allerbesten Arabicas aus Brasilien, Afrika, Guatemala, Kolumbien und dem besten Robusta der Welt aus Java. Geeignet für Genießer von Ristretto, Espresso,

250 gr. CHF 6.–

200 gr. CHF 14.50

Kaffee, Cappuccino und Latte macchiato. 250 gr. CHF 6.–

World of Coffee Blend: Diese 100% reine Arabica-Mischung besteht aus vier der besten Einzelprovenienzen. Für den «World of Coffee Blend» verwenden wir die hochwertigsten Kaffees aus Brasilien, Hawaii, Puerto Rico und Indien. Geeignet für Genießer von Ristretto, Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte macchiato. Dieser Blend gewann übrigens an den Barista-Meisterschaften 2006 und 2007 jeweils den Titel als bester «Espresso». 250 gr. CHF 9.50

Galapagos San Cristóbal: Etwa 1000 Kilometer westlich von Ecuador liegt der Galapagos-Archipel. Der Kaffee aus San Cristóbal ist vollmundig, hat ein intensives Aroma und eine leichte Säure mit einem samtigen und sehr feinen Aroma. 250 gr. CHF 13.50

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JURAworld of Coffee

Oldies but Goldies – am 22.8. dabei sein! Ein Mega-Anlass wartet auf Sie: Tragen Sie sich den 22. August in Ihrer Agenda ein.

Nicht verpassen: Am 22. August trifft sich bei JURA in Niederbuchsiten die Crème de la Crème historischer Fahrzeuge, die sich vor der JURAworld of Coffee anlässlich des RAID 2007 zum Concours d’Elégance aufreihen und dannn zum Prolog nach Basel starten. Der RAID zählt zu den beliebtesten OldtimerRallyes und sorgt Jahr für Jahr für Spektakel auf Schweizer Straßen. Zum ersten Mal in der 17-jährigen Geschichte der RAID SUISSE – PARIS finden im Vorfeld, am 22. August, neben Zürich und der Westschweiz auch im Mittelland ein Concours d’Elégance und ein Prolog nach Basel statt. «Wir wollen den Teilnehmern attraktive Strecken und spannende Rallye-Erlebnisse bieten sowie neue Regionen in unser Programm aufnehmen», informiert Gaby Annaheim, Event

Managerin Organisation RAID. Dass sich die Reise durch die Erlebniswelt des Kaffees. AnOldtimer im Mittelland vor der JURAworld of schließend nehmen die Fahrzeuge am großen Coffee treffen, ist kein JURA Concours d’Elégance «Die Strecke nach Basel Zufall: JURA CEO Emateil und starten nach dem verspricht unvergessliche nuel Probst, selbst ein Mittagessen zum neuen Momente.» Prolog nach Basel. «Wer großer Autofan, hat letztes Jahr am Prolog von Zürich nach Basel Freude an seinem Oldtimer hat und gerne teilgenommen und bringt das Ereignis nun mal an einer professionell organisierten Ralnach Niederbuchsiten. «Der Ort liegt ideal im lye teilnehmen möchte, sollte sich dieses Einzugsgebiet von Luzern, Olten, Solothurn so- Treffen nicht entgehen lassen», wirbt die wie Bern, und die Strecke durch den Jura nach Managerin für den Event. Die Organisatoren Basel verspricht unvergessliche Momente», rechnen mit einer Flotte von rund 30 Fahrzeumeint Annaheim dazu. Wer zu Hause einen gen, die sich am 22. August vor der JURAworld – Oldtimer mit Jahrgang 1975 und älter stehen of Coffee aufreihen werden. hat, sollte diesen Event nicht verpassen. PROFESSIONELLE ORGANISATION Die Teilnehmer erwartet als Auftakt die einmalige JURAworld of Coffee – eine inspirierende

Wenn Sie einen Oldtimer haben, melden Sie sich jetzt an. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.raid.ch oder Telefon + 41 (0) 61 301 38 95.

JURA PROLOG – DAS PROGRAMM 9.30 – 10.00 Uhr

Eintreffen der Teilnehmer auf dem Gelände von JURA und Besuch der JURAworld of Coffee. ab 10.00 Uhr Aufstellen der Fahrzeuge 11.00 – 12.00 Uhr JURA Concours d’Elégance 12.00 – 13.15 Uhr Mittagessen in der JURAworld of Coffee 13.30 Uhr Preisverteilung 14.00 Uhr Start zum JURA Prolog – über schönste Nebenstraßen zum Rundhof der Messe Basel 19.00 Uhr Preisverteilung JURA Prolog und der übrigen Prologe sowie des Concours d’Elégance, Coupe Marx AG Basel Konditionen: Die Gebühr beträgt 300 Franken pro Fahrzeug mit 2 Personen (70 Franken für jede weitere Person). Inbegriffen: Mittagessen für 2 Personen inkl. MineralwasGaby Annaheim erwartet eine sehensser, Roadbook, Plaketten und werte Parade attraktiver Oldtimer. Seitennummern, Dokumente, technische Assistenz, Apéro und Geschenke sowie freier Eintritt in die Premium Car Show in der Messe Basel, Halle 2. Im Vordergrund der Rallye steht nicht eine Bleifuß-Fahrt, sondern das Erlebnis.

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INTERN

Kleider machen Leute Die Einheitskleidung wurde vor allem für die JURAworld of Coffee entworfen.

Erstmals in der Geschichte des Unternehmens tragen Mitarbeiter von JURA Einheitskleidung. Designed und produziert wurde sie von Joseph Alain Scherrer mit seiner jas ag, die bislang rund 50 Sets ausliefern konnte.

Chic, elegant und mit viel Liebe zum Detail – die neue Einheitskleidung von JURA.

Rechtzeitig zur Eröffnung der JURAworld of Coffee im vergangenen Jahr traf die neue Kleidung von JURA in Niederbuchsiten ein. «Die einheitlichen Kleidungsstücke sorgen für ein homogenes Erscheinungsbild, was unseren Premiumgedanken widerspiegelt», informiert Claudia Carriero, Management Assistance JURAworld of Coffee und zuständig für die Verwaltung der Mitarbeiter-Einkleidung. Entsprechend werden bei der Verarbeitung nur beste Materialien verwendet. Getragen werden die Kleidungsstücke von allen Mitarbeitern, die entweder in der JURAworld of Coffee arbeiten oder sonst mit repräsentativen Aufgaben be-

traut werden. «Die Idee dazu entstand während der Planungsphase zur JURAworld of Coffee», weiß Carriero. Inzwischen besitzen rund 50 Mitarbeitende die entsprechenden Modelle.

«Die Resonanz ist durchweg positiv; die Mitarbeiter sind froh, wenn sie morgens nicht mehr mit der Qual der Wahl vor dem Kleiderschrank stehen.» Der Anspruch an die neue Bekleidung bestand in der Kombination von hohem Tragekomfort und zeitlosem Design. «Natürlich spielte auch die Farbe eine große Rolle, sie sollte eine deutlich erkennbare Brücke zum Thema Kaffee schlagen», erläutert Carriero weiter. Zudem wird das sich langsam leerende Lager eventuell mit Stücken aus leichteren Stoffen gefüllt – eine Kollektion für den Sommer ist im Gespräch. Man darf auf die weiteren Entwicklungen gespannt sein. KLEIDUNG MIT ZIVILEM CHARAKTER Erstellt wird das Bekleidungskonzept von der jas ag in Aarburg bei Olten. Der Inhaber Joseph Alain Scherrer hat Erfahrungen mit Unternehmens-Einkleidungen «Es handelt sich um eine Bekleidung mit zivilem Charakter, die dem Unternehmen ein einheitliches Auftreten gegen außen gibt und durchaus zu einem frischeren Image verhilft.» Scherrer gründete sein Unternehmen im Jahre 1980 und beschäftigt heute ca. 50 Mitarbeitende, die sich hauptsächlich der Entwicklung und Produktion von Bekleidungskonzepten für Großfirmen, Behörden und Unternehmen widmen. Für die JURA Einheitsbekleidung wählte er die Farbkombination Maron, mittleres Braun und helle Farbtöne: eine harmonische Widerspiegelung aller Farbnuancen der Kaffeewelt. «Für die Produktion verwenden wir edle Stoffe, die dennoch pflegeleicht und strapazierfähig sind. Die Anzüge sind angenehm zu tragen und eignen sich hervorragend für repräsentative wie auch arbeitsintensive Tätigkeiten», meint der Fachmann. Nach der neunmonatigen Design-, Entwicklungs- und Produktionsphase konnte die JURA sich selbst – mithilfe von mehreren hundert Kleidungsstücken – von der Hochwertigkeit des Gesamtkonzeptes überzeugen. –

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MÄRKTE

Kaffeevolution in den Niederlanden Fliegende Holländer – das Sales Team mit seinem Direktor Marco Mooijmann (2.v.l.).

In den letzten Jahren hat JURA Nederland BV den Umsatz fast auf 7,5 Millionen Euro verdoppelt und darf auf 25 Prozent Marktanteil stolz sein. Aber die Zeiten waren nicht immer so rosig. Wir werfen einen Blick zurück. Im 17. Jahrhundert kam ein niederländischer Unternehmer auf die Idee, Kaffeebohnen aus Indonesien – damals noch holländische Kolonie – in sein Heimatland zu importieren. Sein Name war Egbert Douwes, und er betrieb zusammen mit seiner Frau Akke Thyssen in Joure einen kleinen Tee- und Kaffee-Shop. Der große Erfolg der heute international bekannten Marke kam mit seinem Sohn Douwe Egberts, der zirka 1780 ins Geschäft einstieg. Während sein Vater fast ausschließlich an Einwohner aus dem Dorf verkaufte, machte der Sohn das Geschäft zuerst in der Region, bald im ganzen Land bekannt. Douwe Egberts röstete die Bohnen nicht nur, er mahlte sie und packte den frisch gemahlenen Kaffee in kleine Portionen ab. So begann der Siegeszug des Kaffees durch die Niederlande. MONOPOLSTELLUNG Während der folgenden Jahrhunderte baute die Familie das Kaffee-Imperium laufend

Das Geschäft von Egbert Douwes.

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aus und beherrschte den niederländischen erholte, ging es auch mit JURA wieder bergauf. Markt. Im Jahre 1990 angekommen, zählte Der Umsatz wurde inzwischen auf 7,5 Milliodas Land zehn Millionen Konsumenten von nen Euro verdoppelt. Dies nicht zuletzt, weil Filterkaffee. Dann wurde der Markt innerhalb JURA das Service Department vom ehemaligen von einem Jahrzehnt revolutioniert. Einerseits Importeur übernommen und ein neues Sales überschwemmten Kapselsysteme aus dem Team aufgebaut hat, an dessen Spitze Marco Ausland den Markt. Als Reaktion entwickelte Mooijman steht. «JURA deckt nunmehr rund die Firma Douwe Egberts 25 Prozent des Marktes «Der Zukunft sehe ich sehr ab, der immerhin aus zusammen mit Philips positiv entgegen, denn total 30 000 bis 35 000 die Senseo-Pads, und zu guter Letzt wagten eiwir haben die besten Karten.» Einheiten besteht», freut sich Mooijman. Zudem nige Brands mit KaffeeVollautomaten erste Schritte auf dem Markt. wird das Unternehmen als sehr innovativ anVon Anfang an dabei war JURA, die 1996 die gesehen und erfreut sich seit der Einführung ersten Geräte nach Holland brachten. «Der der Vertriebsbindung im Jahre 2005 einer hoMarkt war immer noch sehr stark auf Filterkaf- hen Fachhandelstreue. «Der Zukunft sehe ich fee ausgerichtet. Deshalb wurden für den Ver- sehr positiv entgegen», meint der Managing trieb unserer Produkte Geschäfte ausgesucht, Director und fügt hinzu: «Zunehmend mehr die sich auf den Verkauf von Kaffee und Tee Konsumenten interessieren sich für einen Esoder hochwertigen Küchenutensilien speziali- presso oder für andere Kaffeevariationen aus siert haben», berichtet Marco Mooijmann, der frisch gemahlenem Kaffee. In diesem Bereich heutige Managing Director von JURA Neder- haben wir die besten Karten.» Dass einer rosigen Zukunft von JURA Nederland BV auch land BV. nichts im Weg steht, dafür sorgen heute über 20 Mitarbeitende in den Bereichen Helpdesk, ROSIGE ZUKUNFT Nach einem guten Start musste auch JURA Büro, Logistik sowie den Service- und VerkaufsNederland BV während der Wirtschaftskrise in abteilungen. Zudem ist eine neues Gebäude in den Jahren 2001 bis 2004 starke Umsatzrück- Planung, welches voraussichtlich im kommen– gänge in Kauf nehmen. Als sich die Wirtschaft den Jahr eröffnet werden soll.

Die Rezeption von JURA Nederland.

JURA Nederland ist für die Zukunft gerüstet.


PARTNER

Die Schokoladenseite des Lebens Qualität wird bei Läderach groß geschrieben.

Die Confiseur Läderach AG ist bekannt für ihre handwerklichen, exquisiten Schokolade- und Konfektspezialitäten, die mit Liebe zum Detail heute noch weitgehend von Hand gefertigt werden. Diese Qualitäten kommen auch bei den eigens für JURA kreierten Pralinés zur Geltung. 1962 mietete ein junger, begeisterter Konditor-Confiseur zusammen mit seiner Frau eine alte Backstube, um sich mit der Herstellung von Schokoladenspezialitäten selbstständig zu machen. Kurz danach gelang dem Firmengründer, Rudolf Läderach, ein Meisterstreich: Er erfand die Truffes-Hohlkugel. Damit erzielten er und fortan Tausende von Berufskollegen eine enorme Qualitätsverbesserung der Truffes und eine massive Vereinfachung bei deren Produktion. Heute steht im glarnerischen Ennenda ein beeindruckender Betrieb mit internationaler Vernetzung. Den deutschen Markt bearbeitet eine Betriebsstätte in Dillenburg, und in Bukarest werden hochstehende Schokola-

denspezialitäten produziert, während in den USA, in Japan, Korea, in Großbritannien sowie im Mittleren Osten Distributoren die Geschäftsinteressen der Confiseur Läderach AG wahrnehmen. EDELSTE SCHOKOLADE Was passt besser zum feinen Kaffee als ein edles Praliné? «Da Läderach unserem Premiumgedanken in Geschmack, Innovation und Professionalität entspricht, war für uns klar: wenn

ein JURA Praliné, dann mit Läderach», informiert Simon Mühlethaler, Head of Organisation der JURAworld of Coffee. Zudem gilt Läderach als einer der besten Pralinés-Hersteller der Schweiz. Bei der Kreation des JURA Pralinés waren unsere Auflagen klar: Form und Aussehen müssen sich von «normalen» Pralinen unterscheiden, aber mit JURA in Verbindung gebracht werden, und unser Schriftzug war Bedingung. «Weiter sollte nur edelste Schokolade mit feinster Kaffeefüllung verwendet werden, umhüllt von einer ansprechenden Premiumverpackung», fügt Mühlethaler hinzu. Wie Läderach diese Aufgabe umsetzte, erläutert Reto Huser, Verkaufsleiter Schweiz, im Kurzinterview. –

Diese Pralinés sind exklusiv erhältlich in der Schaurösterei der JURAworld of Coffee.

«NUR DIE BESTE QUALITÄT» Wie lange dauerte die Entwicklung des JURA Pralinés? «Der gesamte Prozess zog sich über rund sechs Monate hin. Zuerst wurden verschiedene Ideen und Reto Huser. Formen vorgeschlagen. Diese wurden dann auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und nach den Präsentationen bei JURA laufend überarbeitet. So konnten wir die Vielfalt an Möglichkeiten langsam eingrenzen.» Mussten auch Vorschläge verworfen werden? «Ja. Diverse von JURA oder dem Designer Wolfgang Jönsson vorgeschlagene For-

men konnten aus technischen Gründen nur sehr aufwendig und mit entsprechend hohen Kosten verbunden umgesetzt werden. Diese Lösungen wären schlichtweg zu teuer gewesen.» Wer war in den Entwicklungsprozess involviert? «Für sämtliche Neukreationen von Läderach werden immer die Versuchs- und die Entwicklungsabteilung beigezogen.» Worauf mussten Sie beim JURA Praliné besonders achten? «Form und Geschmack mussten den konkreten Wünschen der Verantwortlichen von JURA entsprechen. Zudem musste der Zusammenhang mit dem Thema Kaffee klar erkenntlich sein. Für den speziellen Geschmack sorgt haupt-

sächlich die so genannte ‹Mousse Buttermasse Kaffee›, welche mit feinem Kaffee verfeinert wird.» Wie würden Sie das Praliné in wenigen Worten charakterisieren? «Es hat eine edle, schlichte Form, ist klassisch-elegant, und die hochwertige Füllung überzeugt jeden Praliné-Liebhaber.» Was macht für Sie als Spezialisten ein wahrlich gutes Praliné aus? «Die beste Qualität der Zutaten. Deshalb verwenden wir beispielsweise nur Mandeln aus Kalifornien, Haselnüsse aus dem Piemont und Baumnüsse aus Grenoble. Einen Unterschied macht auch die Herstellung in Handarbeit, was aber heutzutage aus Kostengründen oft nicht möglich ist.»

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AUSBILDUNG

Erfolgreich Kontakte knüpfen Rund 90 renommierte Unternehmen suchten am 14. Dezember 2006 auf dem Absolventenkongress in Zürich Nachwuchskräfte für Praktika, Traineeprogramme und Direkteinstiege. JURA war erstmals an der Jobmesse mit dabei.

falls anwesend war Marion Minarik, welche die Gäste mit feinen Kaffeespezialitäten von JURA verwöhnte.

PRÄSENZ MARKIEREN Neben den Messeständen bot der Absolventenkongress den zahlreichen Besuchern ein umfangreiches Rahmenprogramm: Experten Der Absolventenkongress in Zürich ist ein und Personalverantwortliche informierten wichtiges Dialogforum für Unternehmen, in drei Foren über Berufseinstieg und KarriStudierende und Absolventen. Während der ere. An einem Podiumsgespräch war JURA Tagung knüpfen potenzielle Arbeitnehmer mit Thomas Meyer als Referenten vertreten mit den Unternehmen erste Kontakte und und konnte sich damit weiter positionieren. können sich bei den anwesenden Firmen di- Mit Erfolg, denn die Erwartungen von JURA rekt bewerben. Im persönlichen Gespräch wurden übertroffen. Einerseits konnten zahlgeben die Personalverantwortlichen und Spe- reiche Kontakte geknüpft werden, andererseits zialisten aus Fachabteilungen Auskünfte über erlebten Studenten und Vertreter der anderen Firmen an unserem eindie verfügbaren Stellen Experten und Personalverantladenden Stand mit den und die gewünschten Bewerberprofile. An der wortliche informierten in Foren Kaffeespezialitäten unsewährend des Kongresses über Berufseinstieg und Karriere. re Kaffeekompetenz. Ein weiteres positives Fazit: vom vergangenen 14. Dezember stattfindenden Jobmesse war auch JURA ist bei jungen Leuten sehr bekannt, und JURA erstmals vertreten. Am Stand beantwor- der Wunsch, den Berufseinstieg bei einem mitteten Thomas Meyer, Michael Wegmüller, telgroßen, stark wachsenden Unternehmen zu Guido Grolimund und Philipp Zwahlen Fragen suchen, ist groß. JURA wird am Absolventen– zu Entwicklungsmöglichkeiten bei JURA. Eben- kongress 2007 wieder mit dabei sein.

«GELEGENHEIT BEIM SCHOPF GEPACKT» Zu den Besuchern am Stand von JURA am Absolventenkongress gehörte auch Sonja Kunz. Sie hat die Gelegenheit beim Schopf Sonja Kunz. gepackt und sich erfolgreich für ein Praktikum im Personalwesen beworben. Was studieren Sie? «Ich studiere Betriebsökonomie in Olten.» Warum wollten Sie Ihr Praktikum bei JURA absolvieren? «Weil JURA einen guten Namen hat und als hervorragende Referenz gilt. Zudem ist das Unternehmen international ausgerichtet. Weitere Faktoren sind das sympathische Image und die Nähe zu meinem Wohnort.» Mit welchen Erwartungen habe Sie das Praktikum angetreten? «Von der Schule her kenne ich die Abläufe nur in der Theorie. Ich erhoffte mir, Einblick ins Tagesgeschäft zu erhalten.» Wurden die Erwartungen erfüllt? «Ja, ich werde vom ersten Tag an eingesetzt und kann selbstständig arbeiten.» Was gefällt Ihnen am meisten? «Da sind sicher das sehr angenehme Arbeitsklima und die bereits genannte Selbstständigkeit zu erwähnen. » Würden Sie später gerne für JURA arbeiten? «Wenn sich die Möglichkeit ergibt, kann ich mir dies sehr gut vorstellen.»

Ein Gespräch mit Folgen: Sonja Kunz (rechts) konnte ein Praktikum bei JURA absolvieren.

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XXXXXXXXXXX AUSBILDUNG

Lehrlingsprojektwoche auf der Rigi In der Woche vom 1. bis zum 7. Oktober 2006 fand wiederum unser Lehrlingslager auf der Rigi statt. Teilgenommen haben die Auszubildenden des ersten und vierten Lehrjahres, und zwar mit dem Ziel, sich auch außerhalb von JURA kennenzulernen. So standen während einer Woche 43 Lehrlinge, wie Automatiker, Polymechaniker, Informatiker, Apparatemonteure sowie Auszubildende aus dem Bereich KV, der Firmen JURA Elektroapparate AG, Borregaard und des Berufslernverbunds

Neue Ausbildungen «Als Arbeitgeber sind wir stets bestrebt, neue Lehrlingsstellen und auch neue Ausbildungen zu schaffen», informiert unser Ausbildungsbetreuer Roland Eggenschwiler. So können wir

Tiago Morais Ferreirinha.

Thal-Gäu-Bipperamt im Einsatz. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die Lagerteilnehmer bei verschiedenen Projekten der Unterallmeindkorporation Arth, der Rigi Bahnen AG und des Kurvereins Rigi eingesetzt. Für den Kurverein Rigi wurde ein Eisenzaun saniert. Für die Forstbetriebe stand Holzschlag im Rigigebiet auf dem Programm. Aber auch Instandstellungen an Straßen und Wanderwegen sowie Holzschlag im Gebiet Kulm gehörten zu den interessanten Aufgaben. Für

im technischen Bereich neben der Ausbildung zum Automatiker und Apparatemonteur per Sommer 2007 neu auch einen Ausbildungsplatz zum Mechapraktiker anbieten. Diese Lehrstelle wird von Tiago Morais Ferreirinha besetzt. Zurzeit ist Tiago im zweiten Jahr zur Ausbildung als Apparatemonteur bei JURA. Die neue, dreijährige Lehre zum Mechapraktiker mit den Schwerpunkten Drehen, Fräsen und Bohren findet vor allem in unserer Unterhaltsabteilung statt. Dort wird der 17-jährige Tiago beispielsweise mithelfen, Entkalkungsanlagen, Hebellifte, Spezialwerkzeuge, Servicehilfen oder Drehteile herzustellen. Eine weitere neue Ausbildung ist jene des Mediamatikers. Als Fachleute für Wirtschaft, Administration, Informations- und Kommunikationstechnologien analysieren Mediamatiker Kunden- und Marktbedürfnisse und entwickeln Produkteunterlagen und Dienstleistungsangebote. Sie leisten Erstunterstützung in der Informatikanwendung und wirken mit in der Verkaufsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Lehre zum Mediamatiker dauert vier Jahre. Sie beinhaltet ein Doppel-Basislehrjahr in der BiCT sowie zwei Jahre praktische Ausbildung im Lehrbetrieb, in den Bereichen Spice & Advertising, E-Business, Finanzen. Die erste Ausbildung beginnt im August 2007. –

die Rigi Bahnen wurden entlang der Geleise Wasserrinnen geräumt, und auch die «RigiÄlpler» konnten vom Einsatz der Lernenden profitieren: Es wurden diverse Zäune für den Winter niedergelegt und Steine aus dem Weideland entfernt. Allen Lehrlingen herzlichen Dank für den tollen Einsatz während der ganzen Woche. – Auf dem Bild sind die JURA Lehrlinge (v.l.) Marco von Arx, Ramona Ryser, Cyrill Ackermann, Isabelle Füeg,

Schnee ohne Ende Im Oberwalliser Skigebiet Blatten-Belalp herrschten Anfang März noch hochwinterliche Schneeverhältnisse. Dies sehr zur Freude unserer Auszubildenden, die sich zusammen mit den Lehrlingen der Firma Borregaard Schweiz AG und dem Berufslernverbund Thal-Gäu-Bipperamt zum Skilager (24.2.–3.3.2007) nach Blatten ins Lagerhaus Bergquell begaben. So genossen die 47 Lernenden zusammen mit den acht Leitern und den Köchinnen Dora Furrer und Elisabeth Bohner eine ereignis- und schneereiche Woche, die mit der Besichtigung der Anlagen der Belalp Bahnen ihren «technischen» Höhepunkt fand. –

Mehr Infos zu Lehrstellen finden Sie unter www.jura.com.

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PORTRÄT

«Paragliding – der Traum vom freien Fliegen» Bereits als Kind war Patrik Huwiler vom Fliegen fasziniert, bastelte unentwegt an Papier- oder Modellflugzeugen herum und ließ bei jeder Gelegenheit seine Flugdrachen steigen. Inzwischen hebt er selber ab: Seit drei Jahren erobert unser Mitarbeiter Vertriebssteuerung Schweiz den eidgenössischen Luftraum mit seinem Gleitschirm. Gleitschirmpilot ist nicht gerade ein alltäg- «Natürlich – den werde ich nie vergessen. Nach zwei Tagen am Übungshang mit kleineren liches Hobby. Wie kamst du dazu? «Es mag banal klingen, aber Fliegen war schon ‹Hopsern› schickte mich mein Instruktor auf immer ein Kindheitstraum von mir. Mittlerwei- den Berg zu meinem ersten Höhenflug. Es war le habe ich diesen lang gehegten Traum mit unbeschreiblich, ganz alleine 800 Meter über Grund durch die ruhige dem Gleitschirm verwirkLuft zu gleiten und den licht. Der erste Schritt «Auch in der Luft gibt es Wind im Gesicht zu spüdahin war die Teilnahme klare Vortrittsregeln.» ren. Die Instruktionen an einem Schnuppertag, den ich mit zwei Freunden bestritt. Ab diesem des Fluglehrers mittels Funk gaben mir die Tag wusste ich, dass mich der Fliegervirus in- nötige Sicherheit, und ich landete einige Mifiziert hatte und ich dieses Gefühl nicht mehr nuten später wohlbehalten und überglücklich in Emmetten.» loswerde.» Welches Gefühl? «Ich spüre jedes Mal die Vorfreude und das Kribbeln, einen geeigneten Startplatz zu finden, den Schirm auszulegen und dann wie ein Vogel vom Berg zu starten. Ein echter Kick. Wenn ich abhebe, genieße ich die grenzenlose Freiheit in der Luft.» Erinnerst du dich an deinen ersten Flug?

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Wie viele Flüge hast du inzwischen absolviert? «Seit jenem Flug bin ich über 130-mal gestartet und immer sicher gelandet.» Immer problemlos? «Gefährliche Situationen gab es eigentlich nur eine. Das war auf Kreta, wo ich in eine Wolke gesogen wurde. Der Berg war gefährlich nahe,

doch sah ich ihn durch den Nebel nicht mehr. Die Turbulenzen schüttelten mich kräftig durch – ich verlor die Orientierung. Mit den erlernten Flugmanövern gelang es mir aber glücklicherweise bald, dem Sog zu entkommen und entsprechend Höhe abzubauen.» Wenn man euch beim Fliegen beobachtet, hat man manchmal das Gefühl, ihr kommt einander sehr nahe. «Hat man eine starke Thermik gefunden, so bleibt man selten lange allein. Da kommt es schon vor, dass sich viele Piloten auf engem Raum tummeln. Es ist deshalb äußerst wichtig, die anderen stets im Auge zu behalten und genügend Abstand zu halten. Um Unfälle zu vermeiden, gibt es auch in der Luft klare Vortrittsregeln. Wer beispielsweise in einer Thermik am höchsten fliegt, gibt die Drehrichtung vor. Alle anderen Piloten folgen ihm, so werden Kollisionen verhindert.» Abgesehen von den Gefahren gibt es sicher unzählige schöne Erfahrungen. Gibt es für dich einen ganz speziellen Moment? «Dazu gehört sicher mein erster richtiger Thermikflug. Das war am Haldigrat im Engelbergertal. Dieser Grat wird optimal von der Sonne angestrahlt und verspricht insbeson-


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1. Volle Konzentration beim Start. 2. Paragliding – die grenzenlose Freiheit! 3. Schon nach wenigen Schritten steht der Schirm. 4. Das sorgfältige Auslegen des Gleitschirmes vor dem Start gehört zu den wichtigsten Vorbereitungen.

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dere im Frühling perfekte thermische Flugbedingungen. Ich überhöhte den Startplatz um etwa 500 Meter und ‹erklomm› den Gipfel des angrenzenden Brisen. Nach über zwei Stunden Flugzeit flog ich dann eine Talquerung, um im mir bekannten Gelände sicher wieder zu landen. Es war wunderschön!» Bei solchen Flügen bist du auf dich gestellt. Ist der Sport nur für Individualisten? «Nein. Natürlich gibt es aber Piloten, die es genießen, ganz alleine für sich zu sein. Funkgeräte und Walkie-Talkies ermöglichen aber die Kommunikation untereinander. Auch ich nutze diese Technik ebenfalls gerne, um mich mit meinen Fliegerkollegen zu unterhalten. Gesellig wirds auch nach der Landung. Bei einem kühlen Bier tauschen wir oft Erlebnisse aus, wodurch wir von den Erfahrungen der anderen profitieren. Was ich zudem sehr schätze, ist der freundschaftliche und offene Umgang unter den Piloten. Bereitwillig geben dir ortskundige in einem für dich unbekannten Fluggebiet wertvolle Tipps.» Gibt es denn so viele Fluggebiete? «Die Schweiz mit all unseren Bergen ist perfekt für die Ausübung dieses Sports und bietet eine immense Auswahl. Ich freue mich bereits

heute, neue Fluggebiete zu erkunden. Insbesondere die Juraregion – vor der Haustüre von JURA liegend– werde ich wohl noch dieses Jahr aus der Vogelperspektive entdecken.» Wie oft hebst du ab? «Gerne würde ich jedes Wochenende abheben. Doch diese Art der Fliegerei ist extrem vom Wind und vom Wetter abhängig und zwingt einem leider auch mal längere Flugpausen auf. Das Schöne ist aber, dass das ganze Jahr über geflogen werden kann. Seit ich fliege, erlebe ich die vier Jahreszeiten wieder viel intensiver.

PATRIK HUWILER

Alter: 38 Jahre Zivilstand: ledig Für JURA tätig: seit 1. Dezember 2006 Zuständig für: Vertriebssteuerung Schweiz

Gleitschirmfliegen ist gleichzeitig auch ein Naturerlebnis, das ich nicht missen möchte.» Wird man mit der Zeit leichtsinnig? «Mit der Flugpraxis wird man erfahrener und routinierter. Wenn man diese Sportart aber weiterhin mit Disziplin und dem nötigen Respekt ausübt, dann wird das kein Problem sein.» Wenn ich mit dem Gleitschirmfliegen beginnen möchte, wie soll ich dies am besten angehen? »Ich empfehle zunächst einen Schnuppertag bei einer Flugschule, bei welchem man bereits seine ersten kleinen Flüge absolviert. Danach bietet sich ein Tandem- oder Passagierflug an, um das Feeling des freien Fliegens zu erleben.» Was sind die körperlichen Voraussetzungen? «Eine gute Gesundheit und eine durchschnittliche Fitness reichen aus. Der Rucksack mit dem Material wiegt jedoch etwa 20 Kilogramm, und es müssen oft einige Höhenmeter in steilem Gelände zu Fuß bewältigt werden. Ansonsten kann sich eigentlich jeder in die Luft wagen – was ich jedem Leser wärmstens empfehlen kann.» –

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GESCHICHTE

Aus früheren Zeiten Trotz Brandkatastrophe konnte Alexander Jäggi 1953 seinen Job bei JURA antreten.

Hans Niklaus war im Jahre 1937 der erste Lehrling, den die JURA eingestellt hat (siehe Artikel im letzten «Coffee Break» 2/2006). Auch heute noch, 70 Jahre später, erinnert er sich sehr gut an jene Zeit, als alles noch etwas anders war: «Damals bestand die gesamte Belegschaft aus 30 Mitarbeitenden. Unsere Lehrlingslöhne betrugen im ersten Lehrjahr 25 Rappen die Stunde, im vierten und letzten Jahr dann immerhin 45 Rappen. Alle Löhne der Arbeiterschaft lagen zu jener Zeit unter einem Franken die Stunde, und das bei einer 48-Stunden-Woche, verteilt

auf 8,5 Stunden täglich während der Woche plus 4,5 Stunden Arbeitspensum am Samstag. Ferien gabs 14 Tage für alle.» Trotz strenger Zeiten und viel Arbeit kam bei der Belegschaft der Humor nur selten zu kurz. Niklaus erinnert sich lebhaft an eine Episode: Die sieben Männer der Werkzeugmacherei kauften für ihre «Znüniwurst» den Senf bei Thomy gleich eimerweise ein. Paul Studer, bekannt auch als «Chlausi-Paul», verschlang zu jeder Znünipause zusätzlich eine ganze Tafel Schokolade. Der Senf reizte ihn, und so aß er von nun an die

Leo Henzirohs (l.) und Hans Niklaus im November 1954.

Hans Niklaus (l.) und Direktor Leo Probst im Jahre 1972.

Schokolade zum Gaudi aller nur noch mit Senf ... Eine eher tragische Episode aus der Vergangenheit von JURA kennt Alexander Jäggi: «Nach meiner Ausbildung als Maschinenzeichner und weiteren vier Jahren in derselben Tätigkeit verließ ich JURA auf den 31. Januar 1952, um anderswo Erfahrungen sammeln zu können. Doch bereits zwei Jahre später trat Leo Probst an mich heran und wollte mich in seine Entwicklungsabteilung holen. Seinem Angebot konnte ich nur zustimmen, und so unterschrieb ich einen Arbeitsvertrag mit Beginn 1. Mai 1953. In der Nacht vom 6. auf den 7. Februar brannte dann aber das Hauptgebäude der Firma fast gänzlich ab. Um meine Zukunft besorgt, ging ich zum Ort der tragischen Ereignisse und traf bei den qualmenden Ruinen zufällig auf Leo Henzirohs und Leo Probst. Auf meine besorgte Frage, was mit der Firma geschehe, meinte Leo Henzirohs spontan, dass es weitergehen müsse. «Denken Sie nur an die vielen betroffenen Mitarbeiter», waren seine Worte. Alexander Jäggi arbeitete sogar bereits ab dem 1. April 1953 wieder für JURA und tat dies bis zu seiner Pensionierung am 31. Mai 1994. –

sammen mit einer Delegation der JURA Geschäftsleitung ein fröhliches und ebenso feines Mittagessen. Dass dabei viele Anekdoten aus früheren Zeiten zum Besten gegeben wurden, versteht sich von selbst.

einem guten Essen. Auch für dieses Jahr planen unsere «Ehemaligen» einige interessante Aktivitäten. Den Anfang am 12. April bildet die Betriebsbesichtigung des Migros-Verteilerbetriebs Neuendorf AG. –

GESCHICHTEN ERZÄHLEN Und bereits kurz darauf, am 8. Dezember, schlossen die Pensionierten von JURA ihre «Jahresaktivitäten» mit dem gemütlichen Klausenhock. Über 30 Teilnehmende ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit den ehemaligen Arbeitskollegen einen gemeinsamen Nachmittag beim Geschichtenerzählen, gemütlichen Jassen oder Kegeln zu verbringen. Abgeschlossen wurde der Tag wieder mit

Gemütliches Beisammensein im Restaurant Sonne.

Fröhliches Treffen Mit Traditionen sollte man bekanntlich nicht brechen – vor allem dann nicht, wenn sie den Beteiligten immer viel Freude bereiten. So kamen am 14. November 2006 alle ehemaligen Mitarbeitenden von JURA mit über zehn Dienstjahren sowie jene mit einem «runden» Geburtstag zum traditionellen Jubilarentreffen in Niederbuchsiten zusammen. Am langen Tisch im Restaurant Sonne genossen 13 muntere Jubilarinnen und Jubilare – zwei davon zählen bereits 85 Lebensjahre – zu-

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PERSONELLES

MESSE-AGENDA An diesen Messen sind wir mit unseren JURA Geräten dabei: BEA BERN, 27.04. – 06.05.07 LUGA LUZERN, 27.04. – 06.05.07

Meldungen

SIGA SARGANS, 28.04. – 06.05.07 Schürzenjäger, Huttwil 05.05.07 HIGA CHUR, 11. – 20.05.07

JUBILÄEN JURAworld of Coffee Events 10 JAHRE Colette Aeberli Beraterin Jacqueline Hadorn Fabrikladen Sandra Bee Service Logistik

25 JAHRE Beatrice Buser KUDI Erich Ullmann Technik Prod. Betr. Manee Studer Service Bügeln

15 JAHRE Doris Emmenegger Service Kaffee Elsbeth Diriwächter Beraterin Reinhard Studer Technik Labor

30 JAHRE Nelly Inauen Service Bügeln Heinz Kuhn Aufarbeitung Esther Ramseier Service Kaffee

20 JAHRE Andrea Tiemann Personal

AGROBALT LITAUEN, 23.05. – 26.05. 07 COFFEE LOVERS NIGHT JURAworld of Coffee – 08.06.07, Abend RAID PROLOG CONCOURS D’ELEGANCE 22.08.07, 11.00 Uhr

37. ST. GALLEN SYMPOSIUM, St.Gallen, 31.05. – 02.06.07 TEA & COFFEE WORLD CUP, Genf, 03.06. – 05.06.07 IRONMAN, Rapperswil-Jona 03.06.07 ARGOVIA FEST BRUGG, 15. – 16.06.07 MAIENZUG, Aarau, 05. – 08.07.07 OPEN AIR ZOFINGEN, 08. – 12.08.07

www.raid.ch

GIFT&INTERIOR TRADE FAIR AUTUMN, Lillestrom, Norwegen 23.08. – 26.08.07

GOURMET KAFFEE CATERING An diesen Events sind wir mit unserem Gourmet Kaffee Catering dabei:

16. – 17.06.07 Vanessa Grand Open Air, LeukStadt

13. – 14.04.07 Salsa Night, Luzern

24.06.07 Ironman 2007, Zürich Im Gegensatz zum Ironman in Rapperswil-Jona im Juni gehen hier die Athleten über die ganze Ironman-Distanz von 226 km. Stimmung entlang der Strecke ist garantiert.

05.05.07 Schürzenjäger, Huttwil 31.05 – 03.06.07 Ironman 70.3 Switzerland, Rapperswil-Jona, Party und Höchstleistungen am Zürichsee. Auf dem Programm stehen 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und zum Schluss 21,1, km Laufen.

29.06. – 01.07.07 Open Air, St. Gallen

13. – 15.07.07 Open Air, Frauenfeld Es gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Open Airs der Schweiz. Dieses Jahr wieder auf dem unteren Auenfeld. 19. – 22.07.07 Gurtenfestival 07, Bern 28. – 31.07.07 HALT-Festival, Lengnau 08. – 12.08.07 Heitere Open Air, Zofingen

08. – 10.06.07 Open Air, Hoch-Ybrig Viel Mundart wird das Publikum auf dem Hoch-Ybrig begeistern. 15. – 16.06.07 Argovia Fest, Brugg

05. – 08.07.07 Maienzug, Aarau

www.ironman.ch

09. – 11.08.07 Guinness Irish Festival, Sion Die zwölfte Austragung – und bereits die zweite im idyllischen Städtchen Sion. In jeder Hinsicht ein spezielles Erlebnis. Keltische Musik zum Träumen.

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Kulinarische Kunst 1. Die cremig aufgeschäumte Milch wird mit einem Kännchen zum Espresso gegossen.

2. Mit der Airbrushpistole wird ein Film aus Rosensirup auf den Milchschaum aufgetragen.

4. Mit Schokoladensauce werden zwei Kreise gezeichnet.

3. In der Mitte wird ein Klecks Milchschaum auf den Rosensirup gegeben.

5. Mit einem Spieß werden nun die Schokolade und der Milchschaum vermischt, sodass ein Bild entsteht.

6. Voilà, so sieht der fertige Caffè Latte mit Rosensirup aus der Hand eines Schweizer Meisters aus.

JURA BARISTA GEWINNT GOLD Nach der erfolgreichen «World of Coffee», den Barista-Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr, fanden nun am 21. und 22. Januar die Barista-Schweizer-Meisterschaften 2007 statt. Das Teilnehmerfeld bestand aus 14 Baristas, wobei sich unsere JURA Kaffeespezialisten ganz besonders in Szene setzen konnten. Zum einen holte sich Daniel Heiniger in der Kategorie «Latte Art Championship» den SchweizerMeister-Titel. Er überzeugte die Jury mit seinem filigran gezeichneten Cappuccino und Espresso macchiato. Als absolute Neuheit dekorierte er seine Eigenkreation mit einem Airbrush aus Rosensirup. Wir freuen uns natürlich für Daniel Heiniger, der uns und die Schweizer Baristas im Mai an den Weltmeisterschaften in Antwerpen vertreten wird.

Zudem wurde an der Meisterschaft unser Kaffee «World of Coffee» Blend bereits zum zweiten Mal als bester Espresso ausgezeichnet.

DANIEL HEINIGER Alter: Zivilstand: Für JURA tätig: Zuständig für:

37 Jahre verheiratet, 2 Kinder seit 17. Januar 2000 JURAworld of Coffee Academy Seminar

IMPRESSUM Herausgeber: JURA Elektroapparate AG, 4626 Niederbuchsiten Verantwortlich: Meinrad Kofmel und Antonella Studer-Mergola, E-Mail antonella.studer@jura.com Produktion: Denon Publizistik AG, 8640 Rapperswil Titelbild: Patrik Huwiler Fotografie: Berhard Strahm (2, 5, 11, 20), Fotostudio Spengler Wabern (4, 8, 9, 13) und Patrik Huwiler (16 und 17) Druck: gdz AG, Zürich Sprachen: Deutsch und Englisch Übersetzungen: copywrights Michael Johnson, Zürich Auflage: 50 000 Erscheinung: zweimal jährlich seit 2005, total 4. Ausgabe


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