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CoffeeBreak Mitarbeiter- und Partnermagazin – Ausgabe 2/ 2011

www.jura.com

MARKTENTWICKLUNGEN Im Reich des guten Geschmacks PRODUKTEINFÜHRUNGEN Wenn die »Kleinste« die Größte ist EVENTS Gigantische Begeisterung

Design und Funktion im Großformat:

Das neue JURA »Global Support Center«


EDITORIAL / IMPRESSUM

Editorial Liebe Mitarbeitende, Partner und Freunde von JURA Begleiten Sie uns in dieser Ausgabe weiter auf unserem Wachstumskurs rund um den Globus und erleben Sie auch diesmal wieder, was für uns Servicekultur und Kaffeepassion heißt. Unsere groß­ zügige neue Halle 3 in energiesparender Bauweise, die 50 Prozent mehr Lagervolumen für Ersatz­ teile bietet, steht kurz vor der Eröffnung. Die Kunden unseres Distributionspartners in Toronto können sich seit August dank des neuen JURA Hospitality Centers über noch mehr Premium-Service freuen. Und in Bella Italia – wo seit jeher Maßstäbe in Bezug auf köstlichen Kaffee gesetzt werden – vertreibt unser neuer Partner AF Italia srl die breite Palette der JURA-Kaffeevollautomaten seit Juni exklusiv. Die Neuheiten bei JURA beziehen sich selbstverständlich auch auf unsere Produktpalette: In den Reportagen auf den Seiten 12 bis 16 im »CoffeeBreak« erfahren Sie, was es mit unseren GeräteInnovationen ENA Micro und GIGA auf sich hat. Doch nicht nur modernste Produkte und innovative Premium-Dienstleistungen stehen im Fokus von JURA und in den Schlagzeilen dieser »CoffeeBreak«-Ausgabe: Seit November wird die Er­ lebnisausstellung in der JURAworld of Coffee um acht Jahrzehnte Industriegeschichte von JURA erweitert, wie Sie auf Seite 30 lesen können. Wir haben mit einem unserer langjährigsten Mitarbeitenden, Logistikleiter Erich von Arx, über sein abwechslungsreiches Berufsleben gesprochen (siehe Seite 31), und Claudia Carriero, Location Manager der JURAworld of Coffee, berichtet ab Seite 32 über die einzigartige Kaffee-Erlebniswelt in Niederbuchsiten, die in den letzten fünf Jahren bereits Zehntausende Besucher auf erstklassigen Kaffeegeschmack gebracht und mit gelebter Gastfreundschaft und diversen Erlebnis- und Seminarangeboten begeistert hat. Ganz nah bei den Kunden sein und ihnen stets den bestmöglichen Service bieten: Unsere nun be­ reits achtzigjährige Tradition für exquisiten Kaffeegenuss, für Eleganz und Innovation verpflichtet, und unsere Visionen und die weltweite Expansion werden auch in Zukunft für Drive und köstliche frische Ideen sorgen. Ich weiß es sehr zu schätzen, verehrte Kunden, Partner und Mitarbeitende, dass Sie die Markenwelt von JURA bis heute begleitet haben. Herzlichen Dank dafür! Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen weitere Meilensteine zu setzen.

Emanuel Probst

Impressum Herausgeber: JURA Elektroapparate AG, CH-4626 Niederbuchsiten Verantwortlich: Meinrad Kofmel, Antonella Studer-Mergola, E-Mail antonella.studer@jura.com Gestaltung: spice advertising, the Inhouse Advertising Agency of JURA Elektroapparate AG Redaktion: Denon Allmedia AG, Rapperswil Titelbild: Kurt Pfister, Pfister­com Foto­grafie: Kurt Pfister, Pfister­com (Seite 5, 10, 11, 12, 15, 22, 31, 32, 34), Hochschule der Künste Bern (HKB) (Seite 6), Ville Akseli Juurikkala (Seite 9), Jonas Spengler (Seite 13, 14, 15, 16, 26, 27), Damian Poffet (Seite 26, 27), Maxime Juneau (Seite 23) Druck: Vogt-Schild AG, Derendingen Sprachen: Deutsch und Englisch Übersetzung: Hill Johnson Associates GmbH, Zollikon Auflage: 52.000 Erscheinung: zweimal jährlich seit 2005, total 12. Ausgabe

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhalt

10

12

20

23

28

32

4 CoffeeBar

Die Herbstneuheiten bringen in den Schlüsselmärkten einiges ins Rollen.

5 »kofis« Kaffeegeschichten

Meinrad Kofmel erzählt in seinem Buch »Lawrence of Arabica« Köstliches zum Thema Kaffee.

10 Design und Funktion im Großformat

Wir stellen Ihnen das neue »Global Support Center« in Niederbuchsiten vor.

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Innovationsschub Wo Erfahrung in Innovation gipfelt und die »Kleinste« die Größte ist: Lernen Sie unsere neuesten Produkte kennen.

17 Kaffeerezept

Selleriesüppchen mit Espressoschaum – eine würzig-leichte Suppe, die Sie in Schwung bringt.

18

Im Reich des guten Geschmacks Unser italienischer Distributionspartner AF Italia srl zeigt, was er unter »Dolce Vita zum Trinken« versteht.

20 Gut geplant ist halb gebaut

JURA-Projektleiter Peter von Rohr demonstriert die Planungs-, Logistik- und Bauarbeiten, die vor der Eröffnung jedes JURA Hospitality Centers stehen.

23 »Meet & Greet« mit »King Roger«

Begleiten Sie uns zum »Meet & Greet« mit Roger Federer in Montreal.

24 Gigantische Begeisterung

Wir präsentieren dem Fachhandel unsere Produkt-Innovationen bei einer exklusiven Vorpremiere.

25 JURA on Tour

Wie wir auf unserer »Europa-Tour« elf europäische Städte, Händler und Partner für die Welt des Kaffees begeisterten.

26 Ambassador

Großes Kino: unser neuer TV-Spot mit Roger Federer.

30

JURA-History

31

»Das Leben so nehmen,

Tauchen Sie in unserer Erlebnisaus­ stellung in acht Jahrzehnte Industrie­ geschichte ein.

wie es kommt«

Logistikleiter Erich von Arx blickt auf ein erlebnisreiches Berufsleben zurück.

32 JURAworld of Coffee

Lassen Sie gemeinsam mit uns fünf Jahre Leidenschaft für die faszinierende Welt des Kaffees in der JURAworld of Coffee Revue passieren.

34 »Unvergessliche Meilensteine« Unsere Mitarbeitenden berichten von ihren Erlebnissen bei und mit JURA.

35 Personelle Informationen

Unsere Jubilare, neue Gesichter und die Abschiede.

28 Ein Tag im Leben von Michael Zwiener

Wir begleiten Michael Zwiener, Kunden­ betreuer und Teamassistent im Kunden­ kommunikations-Center in Nürnberg, durch seinen spannenden Arbeitstag.

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COFFEEBAR

CoffeeBar Die erst 16-jährige Catherine Debrunner freut sich über die ENA 9 One Touch: »Ich werde dieses Jahr mit dem Lehrerseminar beginnen und kann eine Kaffeemaschine natürlich gut gebrauchen.«

Coldmix gründet Coffeemix »Der brasilianische Kaffeekonsument wird anspruchsvoller und kultiviert immer mehr seinen Kaffeegeschmack«, zieht Karim Sabbagh Bilanz. Der Geschäftsführer von Coldmix muss es wissen, ist er doch bereits seit 15 Jahren im »Food and Beverage«-Geschäft tätig. Seit 2005 besteht eine erfolgreiche Partnerschaft mit JURA, die nun neue Dimensionen annimmt. »Um den steigenden Ansprüchen unserer Kunden im Bereich der Kaffeevollautomaten gerecht werden zu können, haben wir kürzlich das Unternehmen Coffeemix gegründet«, gibt Sabbagh bekannt. »Dabei war es für uns logisch, diesen Schritt zusammen mit JURA zu machen«, fügt der Leiter von Coffeemix hinzu. Aufgrund der Erfahrungen der ver­gangenen Jahre erwartet er heuer gegenüber 2010 eine Verkaufszunahme von rund 100 Prozent. « www.coffeemix.jura.com/home_coffeemix_x.htm

Und die Gewinnerin ist... ... Catherine Debrunner. Die sympathische und junge Schweizer Roll­­ stuhl­sportlerin gewinnt den von JURA gesponserten Preis als beste »Newcome­rin« am Internationalen Rollstuhlmarathon Oensingen vom 4. Juni 2011. Der Anlass fand zum elften Mal statt und wurde von JURA zum zweiten Mal aktiv unterstützt, damit Behindertensportler aus ganz Europa an den Start rollen. Heuer nahmen 230 Sportlerinnen und Sport­ler aus 22 Nationen an den verschiedenen Rennen teil. Um Punkt 16.30 Uhr erfolgte der Startschuss durch Bundesrat und Sportminister Ueli Maurer, der es sich nicht nehmen ließ, bis zum Schluss der Veranstaltung zu bleiben und die Teilnehmer persönlich anzufeuern. « Resultate und Impressionen unter www.rollstuhlsportevents. ch/de/events_2011/2011_lahb_marathon_oensingen/resultate/

Das Coffeemix-Team auf einen Blick (v. l.): Edno Calheiros, Mario Figueiredo, Joelma Faria, Karim Sabbagh, Leo Veiga und Leo Carvalho.

Neuer Partner in der Türkei

Von links: Ari Emrah, Hande Koc, Namik Yildiz und Batu Altier.

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Mit Hack Endüstriyel Sti verfügt JURA über einen neuen und leistungsstarken Partner in der Türkei mit Erfahrung im Verkauf von Premium-Produkten. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Hack Industrievertretung GmbH in Deutschland und wurde 2008 gegründet. Sitz ist Istanbul, momentan stehen 13 Mitarbeitende im Sold der Firma, die über fundierte Kenntnisse verfügt im Vertrieb und Han­del von Elektrogeräten namhafter Hersteller. »Bei unserem zweiten Anlauf, in der Türkei Fuß zu fassen, sind wir der vollen Überzeugung, den richtigen Partner gefunden zu haben«, freut sich Christian Saggini, zuständiger JURA Area Manager, über die Zusammenarbeit. Zwar macht in der Türkei der Umsatz im Kaffeegeschäft verglichen mit den Verkäufen von Tee erst rund zehn Prozent aus. »Aber«, so Saggini weiter, »die jährliche Marktentwicklung ist im Vergleich zu Tee mit 17 Prozent mehr als doppelt so hoch.« Zudem hat sich die Türkei zum eigentlichen Wirtschaftsmotor der Region entwickelt: Mit einem realen BIP-Wachstum von 11 Prozent im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr ist die Türkei sogar das am schnellsten wachsende Land der Welt. « www.hack.com.tr


COFFEEBAR

»kofis« Kaffeegeschichten Bücher zum Thema Kaffee gibt es wie Kaffeebohnen in Brasilien. Aber ein Buch mit frei erfundenen Geschichten rund ums Thema Kaffee ist schwer zu finden. Meinrad Kofmel, Head of Communications und PR, hat eines geschrieben. Der Hang zum Literarischen und die Freude am Spiel mit Wörtern begleiten Meinrad »kofi« Kofmel seit der Zeit, als er aus Buchstaben Wörter formen konnte. Obwohl diese Leidenschaft keinen kausalen Zusammenhang mit seiner damaligen Lehre zum Elektromechaniker erkennen lässt, so bildete diese Ausbildung zumindest die Basis für seine inzwischen 27-jährige Karriere bei JURA. Diese führte ihn über die Service-Abteilung zum Kundendienst, danach folg­ten die Leitung der Service-Annahme und jene der ehe­ ma­ligen sieben Kundenzentren von JURA. Nach Zwischenstationen als Produktmanager führte sein kreatives Talent 1999 letzt­endlich mit zur Gründung der Inhouse-Agentur Spice Adver­tising. Noch heute wirkt und kreiert er dort mit viel Herzblut, schreibt Presse-, Produkt- und Imagetexte und wacht als Creative Director über Werbemittel, Kampagnen, Broschüren etc. »Lawrence of Arabica« Zu den liebsten Beschäftigungen des Kommunikationsleiters zählt gemäß seinen Aussagen definitiv das Spiel mit der Sprache und der Vieldeutigkeit von Wörtern, was sich bei der Ausübung seines Berufes alles andere als hinderlich erweist. »Und weil die Liebe zum Kaffee ein globales Phäno­­men ist, das uns ein Leben lang begleitet, lag es für mich auf der Hand, Tatsachen, in denen das sagenumwobene Getränk eine zentrale Rolle spielt, frei zu erfinden und in Kaffeegeschichten festzuhalten«, begründet »kofi« die Publikation seines ersten Buches mit dem Titel »Lawrence of Arabica«. Er verrät darin, wie es seinem Großonkel gelang, einen Ozeandampfer in eine Kaffeetasse zu bringen, wie un­ver­ gesslich der erste Kaffee ist oder wie einen jeder Cappuc­cino an die große Liebe auf den ersten Blick erinnern kann. «

Das Buch zum Kaffee »Lawrence of Arabica« ist im Knapp-Verlag (www. knapp-verlag.ch) erschienen und ist erhältlich in der JURAworld of Coffee sowie in guten Buchhand­ lungen. Signierte Exemplare – ein ideales Geschenk für Kaffeeliebhaber – können direkt bei »kofi« bestellt werden: www.meinradkofmel.ch

Unendliche Ausdrucksmöglichkeiten Im Kurzinterview mit »CoffeeBreak« bezieht der Autor Stellung. Woher nimmst du die Inspiration für die elf Geschichten? Aus dem Alltag. Ich lese eine Schlagzeile, höre eine Familiengeschichte oder erinnere mich an Fragmente eines Traums. Daraus formen sich Ideen und letztendlich eine Geschichte. Manchmal beginnt auch alles mit einem schön formulierten Satz oder einem Wort, das mir besonders gefällt. Autoren haben anscheinend einen »Kreativ-Platz« zum Schreiben – du auch? Keinen bestimmten, aber meist zu Hause, manchmal unterwegs. Eigentlich bin ich ein Indoor-Autor, außer wenn ich mich im Garten entspanne und dort Geschichten spinne. Was fasziniert dich am Spiel mit der Sprache? Die nie versiegenden Ausdrucksmöglichkeiten. Ich vergleiche es gerne mit der Musik, wo auch nur wenige Noten ein unendliches Spektrum an Stilrichtungen und Melodien erlauben. Von der Idee zum fertigen Buch ist ein langer Weg. Wie kam es dazu? JURA präsentiert an der Buchmesse Olten bereits seit vier Jahren das beliebte Café littéraire. Bei früheren Gelegenheiten lernte ich dort Thomas Knapp vom Knapp-Ver­ lag kennen. Eins führte zum anderen, und heute ist er mein Verleger. Dies nicht zuletzt, weil er mit seiner »Perlen-Reihe« vor allem lokalen Autoren eine Plattform bietet. Aber warum gerade Kaffeegeschichten? Weil man bei JURA einfach den ganzen Tag nur an das eine denkt … an Kaffee. Weil das Thema voller Emotionen und Geschichten ist, denn Kaffee begleitet uns ein Leben lang. Und ich trinke zudem selbst leidenschaftlich gerne perfekten Espresso. Und wann kommt dein nächstes Buch auf den Markt? Das ist ungewiss. Ideen sind vorhanden und diverse Stoffe in Bearbeitung, dazu zählt beispielsweise auch ein Theaterstück, aber noch ist nichts spruchreif.

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COFFEEBAR

»Nur JURA hat alle Kriterien erfüllt« Kurzinterview mit Nicolas Bideau, Chef Präsenz Schweiz Was gab den Ausschlag, JURA als Lieferanten für Geschenke an ausländische Gäste auszuwählen? Der Entscheid ist uns letztendlich sehr leicht ge­ fallen, denn von den potenziellen Lieferanten, die wir ursprünglich ins Auge gefasst hatten, konnte nur JURA alle Kriterien erfüllen.

Pure Swissness Das Departement für auswärtige Angelegenheiten hat ein neues Geschenk der Schweizerischen Eidgenossenschaft für hohen Staatsbesuch: eine IMPRESSA J9 One Touch TFT. Das erste Gerät wurde im Mai dem spanischen Königspaar, König Juan Carlos I. und Königin Sofia, übergeben. Nico­ las Bideau, Chef Präsenz Schweiz: »Wir haben den Hoheiten das Geschenk in einer sogenann­­ten ›Schweiz-Design-Verpackung‹ überreichen lassen.« Bei dieser royalen Verpackung handelt es sich um eine von Hand gebaute und gestaltete Holzkiste, welche innen mit rotem Tuch ausgeschlagen ist. Wenn man an den beidseits der Kiste hervorstehenden weißen Tragseilen gleichzeitig zieht, öffnet sich die Kiste auf alle vier Seiten hin, und es entsteht das Schweizerkreuz, sichtbar gemacht durch die breiten weißen Nähte entlang der Kanten der vier Holzpaneele. In der einen Spalte der Holzkiste wurde eine Mini-Standarte angebracht, welche auf der einen Seite die spani­sche Flagge mit dem königlichen Wappen und auf der anderen Seite die Schweizer Flagge eingestickt zeigt. In den Deckel wurde das offizielle Logo der Schweizerischen Eidgenossenschaft gefräst. Der Griff für die Anhebung des Deckels wurde in Form eines Schweizerkreuzes ausgesägt. Die IMPRESSA thront in der Mitte der Verpackung auf einem Sockel aus leichtem, aber festem Karton, geschützt und in Szene gesetzt durch das rote Tuch. Im Kartonsockel wurden Fächer für das Zubehör der Kaffeemaschine ausgespart. Bideau zum aufwendigen Konzept: »Wir werden in Zukunft jede Ver­­ packung der IMPRESSA J9 One Touch TFT individuell den uns besuchenden Staatsgästen anpassen, denn in unserem Geschäft sind die Form und das Aussehen ebenso wichtig wie der Inhalt. «

Schweiz-Design-Verpackung Das neue Verpackungskonzept sowie die erste Verpackung an das spanische Königspaar wurden von Studenten der Hochschule der Künste Bern (HKB) entwickelt und hergestellt. Gestaltung Nina Trüssel, Hin Van Tran und Florian Weiss Mitarbeit Letizia Lenherr Smith Projektleitung Barbara Mauck und Hin Van Tran

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Welche Kriterien meinen Sie? Wir haben eine Firma gesucht, welche das Geschenk in der Schweiz entwickelt und produzieren lässt. Warum gerade ein Kaffeevollautomat? Die Schweiz ist ein Land, das einerseits TopQualität repräsentiert, aber sich andererseits auch durch Emotionen verkauft. Dazu gehört beispielsweise unser Käse oder die Schokolade. Nur wollten wir nicht auf der alten Schiene fahren, und so haben wir etwas Neues gesucht. Kaffee ist ebenfalls mit Emotionen verbunden, und ein Schweizer Kaffeevollautomat eignet sich deshalb perfekt. Wie haben die Gäste reagiert? Bisher konnten wir zwei Geräte verschenken, an das Königspaar aus Spanien und an Serzh Sargsyan, den Präsidenten von Arme­nien. Ge­ mäß dem Protokoll des spanischen Besuches sind der Vollautomat wie auch die Verpackung hervorragend angekommen. Welche Werte verkörpert für Sie persönlich der Brand JURA? Swissness, Tradition, Innovation, Zuverlässigkeit, und in Verbindung mit Roger Federer sehe ich JURA auch als Trendmarke. Trinken Sie selbst Kaffee? (Lacht.) Ja, viel zu viel ... Normalerweise beginne ich den Tag mit einem doppelten Espresso, und diesem folgen im Verlaufe des Tages mindestens noch vier bis fünf weitere Kaffees.


COFFEEBAR

Prix d’excellence An der be­reits 23. Austragung der kanadischen Messe »Salon International du De­­sign d’In­ térieur de Montréal« (SIDIM) hat die hochkarätige Jury, bestehend aus re­nommier­ten Designern und Archi­ tekten, die begehrten »Prix d’excel­ lence« vergeben. In der Kategorie »Neue Produkte für die Küche« ging der Preis an die IMPRESSA J9 One Touch TFT. « www.ch.jura.com/home_ ch_x/coffee_home_use_ch/j_line/ impressa_j9.3.htm

Tag der offenen Tür

in Österreich

Liebhaber besten Kaffees konnten sich vergangenen Juni am Tag der offe­nen Tür bei JURA in Röthis von Kaffeegenuss in Perfektion verführen lassen. Auf die Besucher warteten einmalige Angebote – ein exklusiver Blick hinter die Kulissen, ein Maschinenreinigungsservice, vielsei­ tige Kinderbetreuung, und natürlich sorgte der Kaffeespezialist auch für Kaffeekreationen und Kuchen. Die Gäste konnten sich einen umfassenden Überblick über das Sortiment verschaffen und wurden vom JURA-Verkaufspersonal persönlich und individuell beraten. Caprice Massak, Leiterin Marketing von JURA Österreich: »Der Anlass war ein voller Erfolg. Geschätzte 1.500 interessierte Kaffeegenießer sind unserer Einladung gefolgt.« Speziell die Führungen durch das Firmengebäude waren sehr beliebt. Hierbei hatte man die Mög­lich­keit, einen Blick ins Maschineninnere zu werfen, konnte die gläserne Servicefabrik näher unter die Lupe nehmen und erfuhr einiges rund um die Themen Kaffee, Kaffeegeschichte und Kaffeesorten. Massak abschließend: »Der Publikums­magnet war klar die spektakuläre Barista-Show.« «

10. Dezember 2011

Erste öffentliche Vollmondröstnacht In der Vollmondnacht vom 10. Dezember röstet JURA in der JURAworld of Coffee in Niederbuchsiten als erste Firma weltweit eine streng geheime Mischung besten Rohkaffees aus aller Welt. Und Sie können live dabei sein – nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, dem Röstmeister über die Schulter zu schauen, wenn er seinen Hexenkessel aufheizt und dem JURA-Vollmondkaffee durch die Kraft des Mondes ein magisches Aroma verleiht. Aber auch kulinarisch erwartet Sie eine besondere Überraschung. Genießen Sie ein Vollmond-Dinner und entdecken Sie, welch feines Aroma Kaffee den Speisen verleiht. Interessiert? Dann rufen Sie uns an unter 062 389 84 48 und bestellen Sie das detaillierte Programm mit Anmeldecoupon oder beziehen Sie die Anmeldeunterlagen online: www.juraworld.com. «

Zweites »Café de JURA« in Südkorea Der Erfolg vom »Café de JURA« an einer der beliebtesten Einkaufsstraßen im Zentrum von Seoul hat die Verantwortlichen nun dazu bewogen, ein zweites Lokal in Südkorea zu eröffnen. Die Adresse des neuen »Café de JURA« ist nicht weniger exklusiv, wurde es doch in der zweitreichsten Stadt Koreas eröffnet, und zwar im ersten Stock, 226-7, Gumi-dong, Bundang-gu, Sungnam-City, Kyonggido. Klingt so faszinierend, wie die einmalige Inneneinrichtung aussieht. Im Café können die Besucher feinste Kaffeespezialitäten genießen, zubereitet von einem geschulten Barista. Wunjae Lee, Geschäftsführer des JURA-Distributionspartners HLI Company Limited in Südkorea: »Das Haus bietet den bereits zahlreichen Besitzern eines JURA-Kaffeevollautomaten aus der betuchten Region eine Oase der Inspiration für eigene Kaffeekreationen zu Hause.« Im luxuriösen Ambiente auf über 140 Quadratmetern sind zudem kaffeespezifische Events wie »Fit for coffee« geplant. Lee nochmals: »Das eigene Café mit Produktpräsentation und Kundenbetreuung auf höchstem Niveau hebt JURA als Marke deutlich von den übrigen Anbietern von Premium-Kaffeevollautomaten ab.« «

Events mit JURA-Beteiligung, die Sie nicht verpassen sollten Horecava, Amsterdam: 09.–12.01.2012 Maison & Objet, Paris: 20.01.–24.01.2012 Spring CGTA Show, Toronto: 29.01.–02.02.2012 BEA, Bern: 27.04.–06.05.2012 Weitere Daten finden Sie unter: www.jura.com/de/events

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COFFEEBAR

Das allerbeste

Geburtstagsgeschenk Seit ein paar Jahren gehört die finnische Band »Sunrise Avenue« zu den ganz großen Abräumern der europäischen Musikszene. Ihre Alben belegen regelmäßig Top-Ten-Plätze, und auf der Bühne verwandeln die vier Jungs jeden Konzert­ saal in eine finnische Sauna. Jaakko Helenius, JURA Sales Mana­ ger von »Monilaite Thomeko Oy«, unserem Partner in Finnland, und einer der besten Freunde von Samu Haber, dem Sänger von »Sunrise Avenue«, überreichte dem Frontman zu seinem 35. Geburtstag eine IMPRESSA J9 One Touch TFT. Nach ihrer sensationellen Debütscheibe »On The Way To Wonderland« schaffte es auch ihr aktuelles Album »Out of Style« auf die vorders­ ten Ränge der internationalen Charts. »Sunrise Avenue«, die finnische Band rund um den charismatischen Sänger Samu Haber, hat den Durchbruch geschafft und sich im europäischen Musik-Business etabliert. Ihre Single »Hollywood Hills« wurde diesen Frühling von Radiosendern rauf und runter gespielt und erreichte in diversen Ländern Gold- und PlatinStatus. Ein tolles Geburtstagsgeschenk für Samu, der am 2. April 35 Jahre alt wurde. Da er

allerdings zu diesem Zeitpunkt gerade auf Pro­ motions-Tour in Deutschland unterwegs war, orga­nisierten seine Freunde Anfang Mai ein Überraschungsfest. Zu den Hauptattraktionen der rauschenden Party zählte die Übergabe einer IMPRESSA J9 One Touch TFT. Für die gelungene Überraschung sorgte Jaakko Helenius, JURA Sales Manager (Retail & Commercial) unseres Partners in Finnland – »Monilaite Tho­ meko Oy« – und einer der besten Freunde von Samu Haber. »CoffeeBreak« hatte kurz darauf die Gelegenheit, mit dem Sänger ein Interview zu führen.

Hallo Samu, auch wir von JURA möchten dir und der Band ganz herzlich zu eurem riesigen Erfolg gratulieren. Uns interessiert natürlich brennend: Wie viele Tassen Kaffee hast du heute schon getrunken? Wir sind gestern erst um zirka ein Uhr von einer Promotions-Tour aus Deutschland zu­ rück­gekehrt. Da ist man noch zu aufgekratzt, um gleich ins Bett zu fallen. Heute musste ich jedoch bereits wieder früh aus den Federn. Aber nach einem doppelten Espresso gefolgt von einem feinen Cappuccino waren meine Augen offen ... Was bedeutet dir persönlich Kaffee? Ein feiner Espresso ist ganz einfach die beste Methode, um den Tag nach einer Dusche mit einem Highlight zu beginnen. Und nachdem ich von Jaakko speziell feine Bohnen bekommen habe, genieße ich den Kaffee noch mehr. Wie viele Tassen trinkst du normalerweise pro Tag? Im Vergleich zu früher trinke ich heute besseren, aber weniger Kaffee. Sicher ein, zwei Tassen am Morgen, dann einen Kaffee nach dem Mittagessen und teilweise noch am Nachmittag. Aber nach 18 Uhr trinke ich heute keinen Kaffee mehr. Dein Lieblingskaffee? Ich bin ein riesiger Fan von einem guten Espresso, frisch zubereitet aus frischen Bohnen. Ich lebte vier Jahre lang in Spanien. Dort kam ich zum ersten Mal mit einer echten Kaffeekul­ tur in Kontakt. Denn hier in Finnland be­kommt

JURA-Partner in Finnland Der Vertriebspartner von JURA in Finnland heißt Monilaite-Thomeko Oy. Das Unternehmen ist bereits seit 1923 aktiv und spezialisiert auf den Import von Gütern und Materialien für den Einzelhandel im Food- und Fast-Food- sowie für den Restaurant-Bereich. Neben JURA (seit 2001) repräsentiert Monilaite-Thomeko Oy noch zahlreiche, global tätige Firmen in Finnland. Der Hauptsitz der Firma rund um CEO Fred Ramberg, JURA Sales Manager Jaakko Helenius und insgesamt 65 Mitarbeitende ist in Vantaa, gleich bei Helsinki. www.mtoy.jura.com oder www.monilaitethomeko.fi

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Samu Haber: »Ich bin inzwischen total abhängig vom feinen Kaffee.«


COFFEEBAR

man heute meistens noch Filterkaffee serviert, wenn man im Restaurant einen Kaffee bestellt. Was bedeutet dir das Geschenk von Jaakko Helenius? Das beste Geburtstagsgeschenk in meinem Leben. Inzwischen bin ich schon total abhängig von dem feinen Kaffee. Das Problem ist nur, dass ich, wenn ich beispielsweise unterwegs bei einer Tankstelle einen Kaffee bestelle, nur schlechten Filterkaffee bekomme und diesen kaum mehr trinken kann. Wo steht die IMPRESSA jetzt? (Lacht.) Sie wertet meine Küche zu Hause auf – und dort wird sie auch bleiben, denn für die Tour oder meine Bandkumpels ist sie fast zu schade. Die würden den feinen Kaffee eh nicht zu schätzen wissen ... Schreibst du vielleicht auch mal einen Song über Kaffee? Hm, gar keine schlechte Idee. Warum nicht ein »Cup of Coffee«-Ding in einem Song? Lass mich darüber nachdenken.

Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht mit der Band auf Tour bist? Ich versuche, mich fit zu halten und gesund zu ernähren. Dafür bleibt nicht immer viel Zeit, denn neben der Tour und den Konzerten gibt es inzwischen immer mehr Verpflichtungen. Deshalb ist es mir auch sehr wichtig, mal gar nichts zu tun. Dies ist für mich der beste Weg, die Batterien wieder voll aufzuladen. Welches sind deine liebsten Hobbys? Sport allgemein, denn das ist gut für den Körper und den Geist. Ich mag besonders Mannschaftssportarten wie Eishockey, aber auch Inlineskaten oder Biken. Zu meinen großen Leidenschaften zählt zudem das Fotografieren. Wenn ich irgendwo im Ausland bin, miete ich mir oft einen Wagen und erforsche die Gegend durch meine Linse. So komme ich weg vom Tourstress und habe Zeit für mich.

Welchen Traum möchtest du dir unbedingt erfüllen? Früher träumte ich davon, ein Album in einem professionellen Studio aufzunehmen und mit der Band auf große Tour zu gehen. Diese Träume gingen in Erfüllung. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich habe. Mein Traum heute ist, dass es noch viele Jahre genau so weitergeht. Wenn du in wenigen Worten euren unglaub­ lichen Erfolg begründen müsstest, wie würden sie lauten? Den Mut haben, seine Träume zu leben. Seinem Herz zu folgen und sehr, sehr hart zu arbeiten. Auch ganz wichtig – immer ehrlich zu sich und zu seinen Freunden sein. www.sunriseave.com

Was ist echte Lebensqualität für dich? Ich kann heute das machen, was mir am meisten Spaß macht, und habe die Menschen um mich herum, die ich liebe und die mich lieben.

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MANAGEMENT

Urs Scheidegger zu Albert Kunz zu JURA Seit Februar 1993, zuerst als Kundenbetreuer, dann Leiter Verkaufsförderung und Atelier. Seit 1998 läuft meine Abteilung unter der Bezeichnung Messen & Events, wo ich auch den Aufbau vom Gourmet Kaffee Catering leitete. Familie Ist mein Hobby. Hobby Meine Familie mit Frau und drei Kindern. Arbeit Momentan wegen der GIGA-Lancierung etwas überladen, aber wir sind aufgestellt und gehen mit Enthusiasmus und vollem Einsatz an die Arbeit. Freunde Lieber wenige, dafür echte Freunde. Kaffee Mein Lebenselixier.

JURA Seit Juni 1998 als Leiter Ersatzteilwesen, seit 2000 zusätzlich als Leiter Aufarbeitung und Entsorgung und seit 2009 als Leiter der Kaffeerösterei tätig. Familie  Meine Frau und meine zwei Kinder sind ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsalltag. Hobby Meine Honda VF 750c Magna und im Winter Skifahren. Arbeit  Muss sein, soll aber Spaß machen. Freunde Bei guten Gesprächen den Kopf durchlüften. Kaffee Ohne gehts nicht, am liebsten unser hauseigener Impressa Blend.


MANAGEMENT

Design und Funktion

im Großformat Nach knapp einem Jahr Bauzeit wird im Februar 2012 die neue Halle 3 eingeweiht. Auf den treffenden Namen »Global Support Center« getauft, ist sie dannzumal die Zentrale für die Auslieferung sämtlicher Ersatzteile und Pflegeprodukte weltweit und beherbergt zudem das gesamte POS-, Messenund Event-Material. Wie Erich von Arx, Projektleiter Bau, im Kurzinterview treffend bemerkt, passten weder das Erscheinungsbild noch die Infrastruktur der alten Halle 3 zum heutigen Auftritt von JURA. Erste Diskussionen für einen möglichen Neubau wurden bereits vor drei Jahren geführt. Der Entscheid fiel dann Mitte 2010, und kaum hatten die letzten Besucher der Global Sales Conference im Februar 2011 die alten Räumlichkeiten verlassen, fuhren riesige Bauma­ schi­nen auf, welche die Abbrucharbeiten in Angriff nahmen. Inzwischen sind die Umrisse der neuen Halle 3, die einst »Global Support Center« heißen soll, deutlich erkennbar. Das Gebäude wurde von den Architekten und Industriedesignern Candio & Büttler entworfen, welche unter ande­rem auch das Design der

Die neue Halle 3

Erich von Arx, Projektleiter Neubau, zu den Hintergründen und Vorzügen des Neubaus in Niederbuchsiten: Warum hat sich JURA für den Bau der neuen Halle 3 entschieden? Das Erscheinungsbild des alten Gebäudes passte nicht mehr zu den umstehenden Bauten, und auch die Büroeinheiten waren nicht mehr

ENA-Linie kreiert ha­ben. Ab kommendem Jahr soll die Halle neuer Arbeitsplatz sein für die Ab­ teilungen Logistik (ETL) sowie Messen & Events. Die zuständigen Leiter wurden von Beginn an in die Planung mit einbezogen. »So konnten wir zum Beispiel die Torbreite im Ein­gangs­ bereich den Dimensionen unserer ›Kaffee-Mo­ bile‹ an­passen«, erläutert Albert Kunz, Leiter Messen & Events, der sichtlich glücklich darüber ist, die neuen Büros beziehen zu können. »Nach vielen Zwischenlösungen in den ver­ gangenen Jahren hat das Umziehen nun bald ein Ende.« Kürzere Wege Ein Ende hat auch das Arbeiten in der ausgelagerten Halle für die Mitarbeitenden im Ersatz-

zweckdienlich und zeitgemäß. Außerdem war die Isolierung mangelhaft, der Wärmeverlust dadurch massiv. Welche Abteilungen finden in der Halle ihr neues Zuhause? Das neue Ersatzteillager wird hier einziehen, ebenso wie der Bereich »Messen & Events«. Zudem wird es ausreichend Platz für Ausstellungsmöbel geben. Insgesamt werden hier bald 35 JURA-Mitarbeitende tätig sein. Wodurch zeichnet sich das neue Gebäude speziell aus? Unser neues Lager und der neue Bürotrakt sind zusammen 100 Meter lang und 40 Meter

teillager. Urs Scheidegger, Leiter Ersatz­teil­we­ sen: »Wir verfügen dann nicht nur über mehr Platz, sondern auch die Rüstwege und die Ar­ beitsprozesse konnten durch die zentrale Plat­ zierung des Lifts und der Arbeitsplätze ver­­kürzt und verbessert werden. Neben der La­ge­rung von Ersatzteilen, Zubehör und Mer­chan­­di­sing­ material beherbergen wir dann unter an­derem den Wareneingang, die Qualitätskontrolle und fungieren als Zentrallager weltweit für sämtliche Ersatzteile. Das bedeutet die Verwaltung von rund 7.000 verschiedenen Artikeln.« Mit knapp 1.800 Palettenplätzen steht ihm und seinem Team genug Abstellfläche dafür zur Verfügung. Die neue Halle ist zu­dem zwei Meter höher und wird mit Hochregalen ausgestattet, die wiederum den Einsatz von größeren Hubstaplern nötig machen. Große Vorteile bringt sicher auch die gedeckte Warenumschlags­halle. »Im Gegensatz zu früher dient unser Lager nicht mehr als Durchgang, was natürlich speziell im Bereich Sicherheit einen Fortschritt bedeutet«, informiert Scheidegger weiter und fügt hinzu, dass sich die Zusammenlegung der Büros im Bereich des Wareneingangs, der Qua­litätssi­che­ ­rung sowie der Lagerleitung ebenfalls posi­tiv auf die Kommunikation auswirken werde. Da schlägt Albert Kunz in die gleiche Kerbe: »Wir werden nicht mehr verstreut, sondern näher beisammen arbeiten können. Und das Arbeiten wird sich in den neuen Büros mit viel Licht und bester Infrastruktur sicher effizienter gestalten. Da unsere Räumlichkeiten rundherum von Glas umgeben sein werden, nennen wir sie scherzhaft die ›Aquarium-Büros‹. Unsere Kunden wer­den die hellen und modernen Räumlichkeiten ebenfalls zu schätzen wissen.« «

breit, bei einer Höhe von 9,5 Metern. Die Halle 3 bietet im Hochregallager 50 Prozent mehr Lagervolumen für Ersatzteile. Zudem müssen wir in Zukunft weniger in Heizenergie investieren. Nicht zuletzt überzeugt der Neubau auch optisch. Was gefällt Ihnen persönlich ganz besonders an der Halle 3? Die energiesparende Bauweise und die Architektur. Ich freue mich auch darüber, dass mit der neuen Halle die Arbeitsabläufe weiter optimiert werden können.

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Wenn die »Kleinste«

die Größte ist JURA präsentiert mit der neuen ENA Micro 9 One Touch den kleinsten One-Touch-Cappuccino-Vollautomaten der Welt, der sogar noch elf Prozent niedriger ist als die bestehende, ultrakompakte ENA-Linie. Unsere Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung.

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Mit der Lancierung der ENA-Linie im Oktober 2007 revolutionierte JURA den Einsatz von kom­ pakten Kaffeevollautomaten für wenig Platz – natürlich ohne Qualitätsverlust. »Da wir aber unseren Mitbewerbern immer eine Nasenlänge voraus sein wollen, haben wir uns nie auf den Lorbeeren ausgeruht«, erläutert Martin Wullschleger, JURA-Produktmanager, und fügt hinzu: »Bereits als die ersten ENAs auf den Markt kamen, wurde intensiv daran gearbeitet, das Gerät noch kleiner, noch kompakter zu produzieren. Grünes Licht für die Entwicklung der neuen ENA Micro 9 One Touch gab die Geschäftsleitung schließlich vor rund drei Jahren.« Danach lag die Zukunft des Projekts in den


PRODUKTEINFÜHRUNGEN

Features ENA Micro 9 One Touch Kleinster One-Touch-CappuccinoVollautomat der Welt Einfachste Bedienung über Direkt­ wahltasten Spezialitätenvielfalt von Latte mac­ chiato bis Espresso und Heißwasser Spielend leicht höhenverstell­barer Kombiauslauf (55 –138 mm) mit Feinschaum-Technologie

fähigen Händen der Ingenieure, die in enger Zu­sammenarbeit mit dem langjährigen Pro­ duk­tionspartner von JURA das »Innenleben« des Gerätes konstruierten. Daniel Hugentobler, Tech­nischer Projektleiter, erläutert am Beispiel der neuen ENA Micro 9 One Touch: »Die Entwicklung der neuen, kleineren Micro-Brüh­ einheit bedeutete für uns den entscheidenden Durchbruch. Sie ist perfekt auf die Zubereitung einer Tasse abgestimmt und garantiert ein Espressoergebnis erster Güte.« Zahllose Tests Bevor aber die Micro-Brüheinheit in das weiterentwickelte und um elf Prozent niedrigere Design der erfolgreichen ENA-Linie integriert wurde, musste das technische Meisterwerk un­ zählige und aufwendige Tests bestehen. Hu­gen­ tobler dazu: »Die Brüheinheit ist das Herz der Geräte und darum enorm wichtig. Sie hat alle Testdurchläufe bei uns und beim Produktionspartner Eugster/Frismag mit Bravour bestanden.« Produziert wird die ENA Micro 9 übrigens erstmalig bei Eugster/Frismag in Portugal. Mar­ tin Wullschleger begründet den Schritt: »JURA hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv dem Aufbau internationaler Märkte gewidmet. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter Richtung Globaler Player und produzieren neu auch im Währungsraum unserer Haupt­märkte, wo unsere internationale Wertschöpfung generiert wird. Aber dies war kein kurzfristiger Entscheid aufgrund des enorm überbewerteten Schweizer Frankens. Der Produktionsstandort stand schon fest, als die Entwicklung in die Wege ge­ leitet wurde, also bereits vor rund drei Jahren.« Die lange Vorbereitungsphase und die große Erfahrung des Produktionspartners garantieren Qualität auf Schweizer Niveau. Dies nicht zu-

letzt deshalb, weil die Qualitätssicherung weiterhin am Hauptsitz in Niederbuchsiten durch­ geführt wird. Vom Prototypen zur Serienfertigung Bis die erste ENA Micro 9 One Touch in Portugal serienmäßig »vom Stapel lief«, verging aller­ dings noch viel Zeit. »Während dieser Zeit wurde das Gerät nicht nur technisch auf Herz und Nieren getestet, beispielsweise während eines zwölfwöchigen Dauerbetriebs in unseren Labors mit bis zu zwanzigtausend Kaffeebezügen, es wurde auch während diverser Feldtests genauestens unter die Lupe genommen«, informiert Daniel Hugentobler. Dafür wird, wie bei allen neuen Entwicklungen, eine Testserie von jeweils 30 bis 50 Geräten hergestellt. Umfassende Resultate liefern ebenfalls Untersu­ chun­gen zu Themen wie Geräuschemission, Ent­lüftung, Temperaturschwankungen, Mahlgrad oder die exakte Konsistenz des gelieferten Milchschaums. Hugentobler weiter: »Die Resul­ ­tate dieser Testserie fließen in die Produktion einer sogenannte Nullserie mit rund 100 Stück ein, mit welcher das Gerät breiter gestreut nochmals durchgetestet wird.« Sechs Wochen danach folgt die Großserie, welche zuerst im deutschsprachigen Raum lanciert wird. Wull­ schleger hält fest, »dass während sämtlicher Phasen regelmäßig Entscheidungsträger aus den Haupt­märkten in die Ent­wicklungspro­zesse involviert werden«.

Zubereitung einer Tasse abgestimmte MicroBrüheinheit macht sie zum kleinsten Vollautomaten der Welt, der auf Knopfdruck und ohne Verschieben der Tasse Cappuccino und Latte macchiato zubereitet. Ihre reduzierte Form ver­ leiht ihr einen besonders starken Ausdruck, und ihre Bedienung ist so einfach, dass sie sich auf zwei Begriffe reduzieren lässt: Knopf drücken – genießen. Modernste Feinschaum-Technologie macht mit Milchschaum veredelte Spe­ zialitäten zu Gaumenfreuden der Extraklasse. Im stu­fen­los höhenverstellbaren Kombiauslauf (55 – 138 mm) sorgen getrennte Leitungen für Kaffee und Milch für perfekte Hygiene. Die neue ENA Micro erfüllt die strengen Anforderungen der Energieeffizienzklasse A nach dem Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz. Ihr Zero-Energy-Switch trennt sie nach dem Ausschalten gänzlich vom Stromnetz. «

Tolles Resultat Wie der Fall der neuen ENA Micro 9 deutlich auf­zeigt, lohnt sich der enorme Innovationsund Produktionsaufwand. Sie bietet un­einge­ schränkten Genuss auch bei eingeschränk­ten Platzverhältnissen. Die neu entwickelte, auf die

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PRODUKTEINFÜHRUNGEN

Wenn Erfahrung

in Innovation gipfelt GIGA – die jüngste Geräte­ generation hebt das Segment der Vollautomaten auf ein bislang unerreichtes Niveau und eröffnet Kaffeegourmets mittels modernster und revolutionärer Technologie ein Genusserlebnis in neuen Dimensionen. Und dies in mehrfacher Hinsicht gleich doppelt, aber lesen Sie selbst ...

Features GIGA 5 2 professionelle Keramikscheibenmahlwerke für eine über Jahre prä­zise und konstant gleichmäßige Mahlung Variabler Kombiauslauf mit 2 Kaffeeund 2 Milchausläufen für ein perfektes dreischichtiges Resultat – ohne Pause Gleichzeitige Zubereitung von Kaffee und Milch für den perfekten Caffè Latte Einzigartige Leistungsfähigkeit durch vollendetes Design, hochwertige Materialien und überragende Verarbeitungsqualität

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Was während der Global Sales Conference noch geheimnisvoll und schwer bewacht im »Separee« präsentiert wurde, begeisterte im Septem­ ber an der IFA Berlin erstmalig das Publikum. Inzwischen wurde sie auch an ausgewählte Ver­ kaufspunkte weltweit ausgeliefert – die neue GIGA 5, der bisher leistungsstärkste und durch seine Perfektion, Präzision und Professionalität überzeugende Kaffeespezialitäten-Vollautomat aus dem Hause JURA. Philipp Zwahlen, Produkt­manager, ist stolz auf die neue Generation: »Absolut hochwertige Materialien und Verarbeitungsqualität mit innovativer visueller Bedienerführung machen die GIGA 5 zum bes­ ten Gerät im Superpremium-Bereich, das es auf dem Markt zu kaufen gibt.« Reto Rippstein, Technischer Projektleiter, ist zuständig für die Entwicklung der Gerätelinie: »Wir wollten im Be­reich der Kaffeequalität einen weiteren großen Schritt zulegen und haben neben vielen neuen Features erstmals zwei professio­ nelle Keramikmahlwerke in einen Vollautomaten integriert.« Mit der geballten Kraft dieser beiden Mahlwerke kombiniert mit zwei Ther­ mo­block-Heizsystemen, zwei Hochleistungspumpen und zwei Fluidsystemen kann der Edelvollautomat alle Kaffee- und Milchspezia­

li­täten auf höchstem Barista-Niveau gleich zwei­fach zubereiten. »Noch nie haben wir so viel Technologie mit Komponenten in einem so kompakten Gehäuse untergebracht«, meint Ripp­stein weiter. Härter als Stahl Philipp Zwahlen ist vom Verkaufspotenzial der GIGA-Linie überzeugt: »Dass es einen entsprechenden Markt gibt, haben wir am Erfolg der IMPRESSA-Z-Linie gesehen. Nun gehen wir einen weiteren Schritt Richtung SuperpremiumGeräte mit professioneller Technik, die für den Privathaushalt bestimmt sind.« Die bereits erwähnten Keramikmahlwerke sowie die drei Schlüs­ seltechnologien Perfektion, Präzision und Professionalität sind dabei ein wichtiger Bestandteil. Reto Rippstein dazu: »Die Mahlscheiben beispielsweise sind härter als Stahl, weisen nahezu keinen Abrieb auf und mahlen flüsterleise über Jahre hinweg mit der gleichen Präzision.« Neben den normalen Testläufen, denen neue Geräte bei JURA unterzogen werden, ging das Unternehmen bei den Keramikmahlwerken sogar noch einen Schritt weiter. Rippstein: »Bevor sie in der GIGA-Linie zum Ein­ satz kamen, wurden sie losgelöst vom Projekt


einem separaten, sehr harten Komponentendurchlauftest unterzogen.« Perfektes Resultat Der anspruchsvolle Kunde profitiert vom unermüdlichen Einsatz der Techniker: »Das Kaffeeresultat begeistert durch Top-BaristaQualität.« Außerdem führt eine durchdachte Bedienphilosophie auf direktem Weg zur Erfüllung aller Kaffeeträume. Philipp Zwahlen erklärt: »Durch Drehen des auf Kugeln gelagerten Rotary Switch startet auf dem TFTDisplay eine Parade von Kaffeespezialitäten. Ein simpler Druck genügt, und schon bereitet GIGA 5 das gewünschte Getränk zu.« Das markante und schnörkellose Design trägt die inneren Werte des technologischen Meisterstücks nach außen und verleiht ihm die Aura des Begehrenswerten, genau das Richtige für alle jene Kunden, die einfach das Beste möchten. Zwahlen weiter: »Durch das starke Design und die zahlreichen technischen Feinheiten spricht die GIGA tendenziell männliche Kaffeegenießer an.« Trotz aller Features und doppelt geführten Geräte und Systeme erreicht die GIGA 5 beim Energieverbrauch übrigens die A-Klasse.

Persönliche Betreuung Wie Erfahrungen an der IFA Berlin rasch zeigten, sind für eine erfolgreiche Markteinführung der GIGA persönliche Beratungsgespräche notwendig. Die Preisklasse rechtfertigt den zeit­ lichen Mehraufwand. Zwahlen: »Um das Ge­rät ins rechte Licht zu rücken, muss der Fachhänd­ ler neben fachlicher Kompetenz auch über eine genügend große Präsentationsfläche am POS verfügen und bereit sein, absolute PremiumDienstleistungen zu erbringen.« Entsprechend selektiv gestaltet sich der Vertriebskanal. Rück­ meldung seitens der Vertriebspartner wie auch von begeisterten Kunden bestärken Zwahlen darin, dass mit der GIGA-Linie ein echtes Bedürfnis geweckt wie auch befriedigt werden kann. Ob und mit welchen Innovationsschritten die Entwicklung im Bereich der Luxusgeräte fortgesetzt werden kann, darüber will Zwahlen nicht viel verraten, nur so viel: »In Zukunft werden wir sicher die Vielfalt der Kaffeespe­ zialitäten zusätzlich erweitern.« Dem stimmt Reto Rippstein zu und fügt an, »dass die TFTDisplays künftig Standard sein werden und die Entwicklung bei der Touch-Screen-Technologie weitere Fortschritte in der Bedienerfreundlichkeit ermöglichen wird«. «

www.jura-giga.com

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PRODUKTEINFÜHRUNGEN

Vielfalt für

den Selbstbedienungsbereich

GIGA X7 Professional Das einfache Bedienkonzept sowie die breite Spezialitätenvielfalt vom Ristretto bis hin zum Latte macchiato auf Knopfdruck machen die leistungsstarke GIGA X7 Professional überall dort zur perfekten Kaffeelösung, wo Kunden, Gäste und Mitarbeitende mit feinen Kaffeespe­ zialitäten verwöhnt werden sollen. Auch unter Zeit­druck macht sie stets eine gute Figur, denn

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auf Wunsch bereitet sie zwei Spezialitäten – auch Milchprodukte – gleichzeitig zu. Ideale Einsatzgebiete für die erste professionelle Variante der neuen GIGA sind Selbstbedienungszonen, Großbüros, Bäckereien oder Tank­stellen. Sie ist für eine Tages­höchstleistung von 150 Tassen vorgesehen. «


KAFFEEREZEPT

Selleriesüppchen mit Espressoschaum Eine leichte und würzige Suppe, die Sie in Schwung bringt.

Zutaten (für 4 Personen) 1 doppelter Espresso, auf 45 ml gekürzt 300 g geschälter, in Würfel geschnittener Knollensellerie 100 g in Würfel geschnittene Zwiebeln 6 EL Olivenöl 1 Lorbeerblatt 1 Rosmarinzweig 3 Schuss Tabasco

Zubereitung Sellerie- und Zwiebelwürfel in einem Topf in 2 EL Olivenöl farblos anschwitzen. Lorbeerblatt, Rosmarinzweig, Geflügelbrühe und Sahne zufügen, einmal aufkochen und bei niedriger Temperatur 20 Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Brotwürfel in einer Pfanne mit 2 EL Olivenöl gleichmäßig rösten.

400 ml Geflügelbrühe (ersatzweise Gemüsebrühe)

 Die Suppe durch ein Sieb passieren, mit Salz, Pfeffer und Tabasco ab­ schmecken und mit einem Pürierstab 2 EL Olivenöl einarbeiten.

300 ml Sahne

 Frisch zubereiteten Espresso in einem hohen Gefäß schaumig mixen.

12 Weißbrotwürfel (aus Weißbrot, Ciabatta oder Baguette) Salz Schwarzer Pfeffer aus der Mühle 2 EL schwarze Oliven-Tapenade Fleur de Sel

Serviervorschlag Suppe auf vier Tassen oder Gläser verteilen, den Espressoschaum daraufgeben. Die Croûtons auf einer Seite mit etwas Oliven-Tapenade bestreichen, mit Fleur de Sel bestreuen, auf Spieße stecken und zur Suppe servieren.

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MÄRKTE

Im Reich des

guten Geschmacks Italien hat seit jeher Maßstäbe in Bezug auf köstlichen Kaffee gesetzt. Da passt es perfekt, dass im Land des guten Geschmacks dank des neuen JURA-Distributionspartners AF Italia srl die breite Palette der JURA-Kaffeevollautomaten seit Juni exklusiv vertrieben wird. »Man sagt, dass die wohl berühmteste Erfindung rund um den Kaffee, die Espressomaschine, aus Italien stammt«, lächelt Alessandro Faccioli, Geschäftsführer von AF Italia srl. »Jetzt ist es an der Zeit, in unserem Land neue Maßstäbe im Bereich der Kaffeevollautomaten zu setzen.« Für Faccioli war rasch klar, dass er in seiner Heimat sein eigenes Geschäft mit JURAProdukten eröffnen wollte. Der Marke JURA ist er seit 2007 treu – exakt dem Jahr, in welchem die Premium-Kaffeevollautomaten in Italien er­ folgreich eingeführt wurden. Seit Juni führt er mit AF Italia srl die exklusive italienische Vertriebsgesellschaft von JURA. In Concorezzo, nur 15 Kilometer von Mailand entfernt und dank der verkehrsgünstigen Lage bestens erreichbar, setzt sich hier seit dem Frühsommer ein elfköpfiges Team für die weitere Verbreitung und Perfektionierung des (Kaffee-)Geschmacks in »Bella Italia« ein. »Bisher bedeutet Kaffee für uns Italiener fast immer Espresso. Cappuccino trinken wir ausschließlich morgens. Und es

kommt nur sehr selten vor, dass jemand bei uns in einem Café einen Latte macchiato bestellt«, erklärt Faccioli die »Trinkgewohnheiten« seiner Landsleute. »Übrigens wurde in Italien und nicht etwa in Österreich im 17. Jahrhundert das allererste Kaffeehaus Europas eröffnet«, fügt er an. Damals landeten die ersten Handels­ schiffe im venezianischen Hafen, prall gefüllt mit Kaffeebohnen aus exotischen Anbaugebie­ ten. »Seitdem wurden in unserem Land zahlreiche Kaffeevariationen kreiert, die heute über­ all auf der Welt getrunken werden. Speziell der Cappuccino ist weltweit in vielen Facetten und Ge­schmacksrichtungen erhältlich, der Espresso nach dem Essen gehört mittlerweile ohne Frage zur Restaurantkultur in ganz Europa.« »Dolce Vita« zum Trinken Die enge Verbindung der Italiener mit ihrem »Caffè« zeigt sich auch in den Bars, in denen das »Dolce Vita« täglich mit einer oder meist sogar mit mehreren Tassen Kaffee zelebriert

Alessandro Faccioli Der Geschäftsführer des neuen italienischen JURA-Distributionspartners AF Italia srl mag ausgefeilte und formschöne Produkte. Sein Lieb­ ­lingsgetränk Ristretto lässt er sich am liebsten von einer IMPRESSA J9 One Touch TFT zubereiten. Dass AF Italia srl im Juni 2011 ausgerechnet in Concorezzo eröffnet wurde, kommt dank der verkehrsgünstigen Lage nicht nur seinen Kunden, sondern auch ihm selbst sehr gelegen: Von seinem Arbeitsplatz aus hat er es so nicht weit zu seiner Familie und zu seinem Zuhause, das sich im nur wenige Kilometer entfernten Mailand befindet. In seiner Freizeit spielt der Vater von drei Kindern gerne Golf oder läuft Ski.

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wird. »Allerdings hat sich bei uns eine ganz andere Art der Kaffeekonsumation etabliert als beispielsweise in Wiener Kaffeehäusern«, so Alessandro Faccioli. »In Italien sitzt man nicht stundenlang im Café bei Kuchen, Torte und einem Kaffee. Wir Italiener trinken unseren Espresso lieber schnell, oft sogar im Stehen. Statt uns zu einem ausgiebigen ›Kaffeeklatsch‹ niederzulassen, greifen wir lieber mehrmals am Tag zu den köstlichen, koffeinhaltigen Muntermachern.« Da verwundert es nicht, dass der »kleine Schwarze«, der Espresso, nach wie vor der beliebteste Kaffee des Landes ist. Die Weiterentwicklung der Kaffeekultur Alessandro Faccioli freut sich darüber, dass seine Heimat traditionell als Land mit vorzüglichem Kaffee und einer ausgeprägten Leidenschaft für das charaktervolle Getränk gilt. Persönlich bevorzugt er sein Lieblingsgetränk als Ristretto, ohne Milch und Zucker. »Aus meiner IMPRESSA J9 One Touch TFT schmeckt mir


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mein Ristretto natürlich immer am besten«, er­ zählt der Geschäftsführer. Er muss nicht lange überlegen, warum er sich ausgerechnet für die Produkte von JURA entschieden hat: »Es sind die Philosophie der Marke und das Design, welche JURA für mich zu etwas ganz Besonderem machen. Daneben gefallen mir speziell die ausgefeilten und hervorragend aufeinander abgestimmten Detail-Funktionen.« Selbstverständlich sind auch die Räumlichkeiten des neu eröffneten JURA-Distributionsunternehmens in Concorezzo ebenso funktional wie ästhetisch. Allein die Büros erstrecken sich über attraktive und geräumige 130 Quadratmeter. »Wenn sich die Verkaufszahlen weiterhin so gut entwickeln, werden wir weiter ausbauen«, gibt Faccioli einen Ausblick auf die Zukunft. Der Marktanteil für Kaffeevollautomaten liegt laut dem Geschäftsführer in Italien heute bei acht Prozent, der Durchschnittspreis einer Maschine beträgt um die 400 Euro. »JURA in Italien er­ folgreich zu vertreten, bedeutet, die italienische Kaffeekultur weiterzuentwickeln«, betont der Mailänder. »Die meisten Italiener trinken zu Hause ausschließlich Kaffee aus ihrer ›Caffet­ tiera‹, einer einfachen Pump-Espressokanne, die direkt auf dem Kochherd verwendet wird.

Kaffeespezialitäten aus einem professionellen Vollautomaten kennen sie meist nur aus Bars und Cafés. Trotz aller Herausforderungen auf dem italienischen Markt gehört JURA schon jetzt zu den Top drei im Premium-Segment. In den vergangenen zwei Jahren ist es uns bereits gelungen, unser Wachstum praktisch zu verdoppeln. Im letzten Jahr haben wir knapp 2.000 Kaffeespezialitäten-Vollautomaten verkauft.« Der Schlüs­sel zum Erfolg sind auch die Shop-in-Shops. Der erste italienische Shop-inShop wird in Kürze im »La Rinascente« an der Piazza Duomo in Mailand eröffnet. Temperament und Passion Am gefragtesten bei italienischen Kunden sind die Linien ENA sowie IMPRESSA J9. »Immer

mehr meiner Landsleute wissen es eben zu schätzen, dass sie bei allen JURA-Vollautomaten ihre favorisierte Kaffeebohnensorte selbst auswählen und immer frisch zubereiten können«, vermutet Alessandro Faccioli in Bezug auf den großen Erfolg von JURA in seinem Land. »Zudem gehört Kaffee zu unserem Lebensgefühl einfach dazu – ›Dolce Vita‹ ohne Kaffee? Für uns Italiener wäre das undenkbar!« Für Faccioli sind Kaffee und insbesondere die Marke JURA untrennbar mit Temperament und Passion verbunden. »Wer JURA-Produkte vertreibt, bietet seinen Kunden nicht bloß Produkte, sondern auch Emotionen. Deshalb gibt es für mich nichts Schöneres, als in der Kaffee­ industrie zu arbeiten.« «

»Für mich gibt es nichts Schöneres, als in der ›Kaffeeindustrie‹ zu arbeiten. Wer JURA-Produkte vertreibt, bietet seinen Kunden nicht bloß Produkte, sondern auch Emotionen.« Alessandro Faccioli, Geschäftsführer von AF Italia srl

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Gut geplant ist halb gebaut Mit den Hospitality Centern demonstriert JURA weltweit Kaffee- und Servicekompetenz. Doch welche Planungs-, Logistik- und Bauarbeiten sind nötig, bevor die Hospitality Center an den internationalen Standorten eröffnet werden können? Das weiß Peter von Rohr – als Projektleiter und Leiter des Technischen Supports bei JURA sorgt er dafür, dass die Hospitality Center in aller Welt erfolgreich Einzug halten können.

»Unsere Distributoren sind zusammen mit JURA weltweit stark gewachsen. Dementsprechend mussten ebenfalls die Bereiche Service, Verkauf und die Produkte-Ausstellung erweitert werden. Ein zentrales Element in der an­ ge­pass­ten Infrastruktur sind die neuen JURA Hos­pitality Center«, erklärt Peter von Rohr. Auch wenn er meistens hinter den Kulissen die Fäden zieht respektive die Einrichtung plant: Peter von Rohr ist unbestritten der Macher im Zen­trum beziehungsweise Center – genauer gesagt im JURA Hospitality Center. So auch am neuen Standort in Toronto. Denn von Rohr hat die Innenausstattung des 620 Quadratmeter großen Gebäudes monate­lang sorgfältig geplant und aufgebaut. »Bereits im Dezember 2010 reiste ich das erste Mal nach Toronto, um das Gebäude in Augenschein zu nehmen, mir vor Ort über die Gegebenheiten und Anforderungen klar zu werden und mich mit unseren kanadischen Partnern Joe und Lorenzo di Donato auszutauschen«, erzählt der Projektleiter. Die komplette Einrichtung der Hospitality Cen­ ter wird – immer passgenau auf den jeweiligen Standort zugeschnitten – von Peter von Rohr entworfen und zuerst in einem Grundrissplan festgehalten. »Dieser dient dann als Diskus­

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sionsgrundlage für alle am Projekt Beteiligten«, berichtet von Rohr. »Bis der endgültige Layout­ plan steht, können mehrere Mo­nate vergehen. Danach brauchen wir für die Herstellung der erforderlichen Produkte etwa fünf bis sechs Monate. Anschließend wird die Logistik organisiert. Auch für den Transport müssen – je nach Zielland – schließlich noch einmal vier bis sechs Wochen eingeplant werden. Bei außer­ europäi­schen Standorten wird überwiegend per Schiff­container geliefert.« Vielseitiger Einsatz Peter von Rohr arbeitet in Niederbuchsiten eng mit der internen mechanischen Werkstatt und dem JURA-Hauselektriker zusammen. »Bei der Möbelproduktion unterstützt uns außerdem ein externer Schreiner«, so der Projektleiter. »Unsere Handwerker sind übrigens nicht allein für unsere Hospitality Center im Einsatz. Daneben kümmern sie sich noch um zahlreiche weitere JURA-Projekte, zum Beispiel um den Bau von Prototypen für diverse neue Kaffeevollautomaten-Komponenten, die Entwicklung von Service-Hilfsmitteln und alle notwendigen Unterhalts- und Reparaturarbeiten an unseren Gebäuden und Einrichtungen.«

Planung ist das A & O: Alle Details werden vor dem Aufbau sorgfältig geprüft.

Zusammen mit drei Automatiker-Lernenden aus Niederbuchsiten, dem kanadischen Serviceleiter sowie einem einheimischen Elektriker und Sanitärinstallateur war Peter von Rohr im Sommer drei Wochen in Toronto, um das JURA Hospitality Center startklar für die Eröffnung am 4. August zu machen. Bei jedem Pro­ jekt sind Kreativität, Präzision, Einfallsreich­tum und Flexibilität gefragt, und das bereits bei den Vorbereitungsarbeiten in der Schweiz. Am wichtigsten ist die Planung. Denn die oft viele Tausend Kilometer vom JURA-Headquarter ent­


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In der mechanischen Werkstatt in Niederbuchsiten wird an Prototypen gefeilt …

fernt gelegenen Hospitality Center machen spontane »Baustellenbesuche« kaum möglich. Doch Peter von Rohr gefallen speziell diese He­ rausforderungen besonders gut an seinem Job: »Oft erlebe ich ungeahnte Überraschungen, wenn ich wenige Wochen vor der Eröffnung am Zielort ankomme. Zum Glück konnten mein Team und ich alle Situationen bisher immer erfolgreich meistern, und wir haben es letzten Endes immer geschafft, alle Hospitality Center termingerecht fertigzustellen.« weiter auf Seite 22

… die in der Schreinerei Nützi in Wolfwil in die Realität umgesetzt werden.

Was nicht passt, wird von den Schreinern passend gemacht.

Die JURA Hospitality Center Alle Hospitality Center gleichen sich: Zuerst gelangt der Kunde zum »Welcome Desk«, einem »Empfangsraum« im Frontbereich. Dahinter liegt der Verkaufs- und Beratungs­bereich. Hin­ ter einer Glaswand – vergleichbar mit der gläsernen JURA-Servicefabrik in Niederbuchsiten – werden die Kaffeevollautomaten transparent für die Kunden in der Service­abteilung repariert. Die Räumlichkeiten für jedes Hospitality Center messen mindestens 700 bis 800 Qua­dratmeter (inklusive Logistik). JURA hat bereits Hospitality Center in Schweden und in Kanada eröffnet; das nächste wird im Frühjahr 2012 in Australien seine Tore öffnen. In Pla­ nung sind Hospitality Center in Estland, Frankreich und Singapur. Weitere werden folgen.

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Und wieder konnte ein neues JURA Hos­ pitality Center feierlich eröffnet werden: Am 4. August war es in Toronto so weit.

Around the world Der intensive Einsatz an den jeweiligen Standorten bedeutet für Peter von Rohr und seine Schweizer Kollegen mehrere wochenlange Aus­ landsaufenthalte pro Jahr. Am tatsächlichen Eröffnungstag – wie diesmal in Toronto – warten in Niederbuchsiten allerdings meist schon wieder neue Aufgaben auf den Leiter des Tech­ nischen Supports. »Am 30. August wurde be-

reits das nächste kanadische Hospitality Center in zwei Container verladen und nach Montreal geschickt. Darauf folgten vier Wochen Transport und zwei Wochen Installation. Auch die letzten Arbeiten für das australische Hospi­ta­ lity Center mussten im Spätsommer abge­ schlos­sen werden, damit es Ende November in Melbourne installiert werden kann. Die offizielle Eröffnung findet dann im Januar 2012

statt. Mehr dazu können Sie im nächsten ›Coffee­Break‹ lesen.« Das heißt für den »kosmopolitischen« Projektleiter, dass er wieder rund vier Wochen »on the road« beziehungsweise »in the center« ist und erst gegen Weihnachten zurück in der Schweiz sein wird. «

Peter von Rohr, Projektleiter der JURA Hospitality Center Peter von Rohr leitet bei JURA in Niederbuchsiten auch den Technischen Support. »Zu meinen Aufgaben gehören Schulungen und Support bei neuen Geräten und Hilfestellungen bei technischen Problemen. Daneben kümmere ich mich seit mehr als acht Jahren um die Planung und Einrichtung der JURA Hospitality Center. Dafür bin ich weltweit unterwegs, in diesem Jahr hat mich meine Arbeit unter anderem nach Stockholm, Tel Aviv, Tallinn, Toronto, Montreal und Melbourne geführt.« Warum hat sich JURA dazu entschieden, alle Hospitality Center in Niederbuchsiten zu produzieren? Wir wissen, was benötigt wird, um den bestmöglichen und schnellsten Service zu bieten. Hier in Niederbuchsiten steht das größte und führende Center, die gläserne Servicefabrik, und somit haben wir auch die meiste Erfahrung damit. Sämtliche Einrichtungen werden bei uns entwickelt und laufend optimiert. Denn so sehr sich die Hospitality Center in den Augen unse­ rer Kunden auch gleichen, jedes der Center hat andere Voraussetzungen und landesspezifische »Bedürfnisse«.

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»Meet & Greet«

mit »King Roger« in Montreal Das exklusive »Meet & Greet« mit Roger Fede­ rer am 6. August 2011 in Montreal begeisterte die geladenen kanadischen und internationalen Gäste – darunter Kunden des kanadischen JURA-Partners FAEMA sowie von EDIKA, VIPs, JURA-Mitarbeitende, Journalisten sowie Blogger. Charmant eröffneten Emanuel Probst und Chris­topher Charnaud, JURA Area Manager, den Abend. Es folgte ein zweisprachiges Podiumsgespräch zwischen Edward Charnaud, Chris­ topher Charnaud und Ausnahmestar Federer, der sich gewohnt offen, freundlich und sehr sympathisch zeigte. Bei einem Barista-Wettbewerb konnten die Medien­fachleute die neuesten JURA-Kaffeevollautomaten ebenso spielerisch wie geschmackvoll testen. Und auch der

Tennis-Champion fand sichtlich Gefallen an seinem typisch kanadischen Gastgeschenk – einer »Native Art«-Skulptur. Nach dem offiziellen Programm des Abends nahm sich »King« Roger noch Zeit für die Gäste in der VIP »Plateau Lounge« – hier verzückte er nicht nur mit seiner angenehmen Art und mit lockeren Plau­ dereien, sondern auch mit gemeinsamen Foto­ aufnahmen. «

Lou, Tochter von EDIKA-Geschäftsführer Patrick Mamelonet, überreicht Roger Federer ein typisch kanadisches »Kunststück«: eine »Native Art«-Skulptur.

Roger und Charles-Antoine Fournier, der ge­meinsam mit Lisa Calhoun das »Meet & Greet« in Montreal organisiert hat.

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EVENTS

Gigantische Begeisterung Fachhandels-Veranstaltungen in der Schweiz und in Österreich

Der Superpremium-Vollautomat GIGA 5 begeistert mit Profitechnologie.

Mit der GIGA 5 und der ENA Micro 9 One Touch lanciert JURA diesen Herbst zwei komplett neue Vollautomaten-Plattformen. In einer exklusiven Vorpremiere wurden die beiden Innovatio­ nen dem Fachhandel vorgestellt. GIGA 5 – der erste Kaffeevoll­automat mit Profi­ technologie untermauert die Rolle von JURA als Innovationsleader. ENA Micro 9 One Touch – der kleinste One-Touch-Cappuccino-Vollautomat der Welt steht für den Schritt von der Internationalisierung zur Globalisierung. Um dem Fachhandel die beiden Meilensteine adäquat zu präsentieren, lud JURA die wichtigsten Vertriebspartner der Schweiz nach Niederbuch­si­ ten, jene aus Österreich nach Salzburg an eine stilvolle Vorpremiere ein. Im angeregten Gespräch mit Kurt Aeschbacher (in Österreich übernahm Meinrad Kofmel die Rolle des Moderators) stand zunächst General Manager Emanuel Probst Rede und Antwort. Er schilderte, wie das Bedürfnis nach perfekten

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Kaffeespezialitäten zu Hause weltweit wächst und mit ihm der Hunger nach hochwertigen Premium-Produkten. Anschließend plauderte Projektleiter Reto Rippstein aus dem Nähkästchen. Die illustre Gästeschar zeigte sich sichtlich beeindruckt ob der Neuentwicklung, an der die Ingenieure gut drei Jahre gearbeitet hatten. Nach der feierlichen Enthüllung von GIGA erläu­terten in Niederbuchsiten Adrian Kühne, Leiter JURA Schweiz, und in Salzburg Michael Lipburger die Vertriebsstrategie. Da Lipburger am Hauptsitz neu die Funktion des Head of International Business innehat, nutzte er die Gelegenheit zur offiziellen Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger bei JURA Österreich, Andreas Hechenblaikner. An drei verschiedenen Posten konnten die Vertriebspartner danach

Stimmenartist Martin O. und Lea Berger prä­ sentieren die neue ENA Micro 9 One Touch.

die GIGA 5 näher kennenlernen. Dabei ging es so­wohl um Technologie, Spezialitätenvielfalt und einfache Bedienung als auch um die richtige Präsentation am Verkaufspunkt. Einem gepflegten Nachtessen folgte eine Über­ raschung der speziellen Art: Stimmenartist Martin O. bezauberte das Publikum mit einer faszinierenden Darbietung seines Könnens, die er als »Tanz mit der Stimme« bezeichnet. Als Höhepunkt der Darbietung präsentierte er in einer Fantasiesprache die neue ENA Micro 9 One Touch und dramatisierte damit deren Ein­ fachheit und Kompaktheit eindrücklich. Assistiert wurde er dabei von Lea Berger aus der Abteilung E-Business. «


EVENTS

JURA on Tour Aktuelle Markteinführungen, die Marke JURA sowie die Passion für die Welt des Kaffees und das damit verbundene Wissen standen im Zentrum der kürzlich durchgeführten JURA on Tour 2011. Das Team machte halt in elf europäischen Städten – Partner und Händler waren begeistert.

»Nach einer ersten Roadshow vor drei Jahren durch verschiedene Länder von JURA CEE haben wir uns überlegt, wie wir unsere Partner in Märkten mit Wachstumspotenzial in ihren Mar­ ketingaktivitäten durch Leistungen und Maßnahmen vom Hauptsitz aus aktiv unterstützen können. Verschiedenen Länderorganisationen fehlt schlicht die Manpower, und sie sind zu wenig mit unserer Unternehmenssprache und unserem hochwertigen Präsentationsstil vertraut, um einen der Marke JURA entsprechenden Händlerevent durchführen zu können.« So begründet Michael Wegmüller, Head of Marke­ ting Services, die Lancierung der diesjährigen Event-Reihe »JURA on Tour«. Professionelle Beratung Primärer Zweck der Veranstaltungen, welche bis November in elf europäischen Städten wie Kopenhagen, Stockholm, Prag, Budapest, War­ schau oder Oslo durchgeführt wurden, war die Präsentation von Marktneuheiten, welche in den entsprechenden Ländern vor der Lancierung standen. Zusätzlich nutzten Wegmüller und sein Team die Gelegenheit, den Anwesenden die Marke JURA persönlich näherzubringen,

und sie kombinierten die Abendveranstaltung mit der optimalen Präsentation von Kaffeewis­ sen. »Ne­ben der professionellen Bera­tung soll auch der ansprechende Rahmen der gewählten Räumlichkeiten, ganz im Stil von JURA, die Besucher begeistern«, fügt Wegmüller hinzu. Das Ganze mit dem Ziel, sowohl dem Partner als auch den Händlern vor Ort zu zeigen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und sie sich auf unsere hochprofessionelle Unterstützung verlassen können. So wur­den neben tech­ ­nischen Highlights bezüglich der neuen Geräte zum Beispiel auch außergewöhnliche Kaffee­ spe­zialitäten der Extraklasse von den jeweils eigens dafür aus der Schweiz eingeflogenen Ba­ristas Ruedi Hilscher oder Claudette Rüegsegger ser­viert. Wegmüller da­zu: »Die Zube­ rei­tung der verschiedenen Kaffee­spezialitäten bringt Emo­tionen in die Präsentation. Wir zeigen, welche Kaffeekreationen mit unseren Ge­ rä­ten möglich sind. Ein optimaler Wissens­trans­ fer an unsere Partner vor Ort.« Offenbar mit großem Erfolg. »Die äußerst positiven Rück­­mel­ dungen der durchschnittlich 40 anwesenden Besucher pro Event übertrafen un­sere Erwartungen«, meint Wegmüller. Lachend fügt er

JURA on Tour 2011 Kopenhagen, 24. Mai Stockholm, 26. Mai Prag, 6. September Brünn, 7. September Bratislava, 8. September Budapest, 13. September Warschau, 22. September Antwerpen, 29. September Angers, 10. Oktober Oslo, 15. November Lazise, 24. November

hinzu, »dass es angesichts der Neuhei­ten wie der GIGA 5 sowie der neuen ENA Micro 9 One Touch, dem kleinsten One-Touch-Cap­puccinoVollautoma­ten der Welt, relativ einfach war, das Zielpublikum zu begeistern«. Exakte Planung Die Auswahl der Austragungsorte wurde in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung International Business Development definiert. Damit es beim straffen Zeitplan zu keinen Verzögerungen kam, war die exakte Einhaltung des »Fahrplanes« ausschlaggebend. Wegmüller: »Wäh­rend unser Team, bestehend aus Mitarbeitenden des Produktmarketings, des International Business Development, von Messen & Events sowie der JURA Coffee Academy, die Des­ tination mit dem Flugzeug erreichte, wurde das Material mit dem Lastwagen quer durch ganz Europa chauffiert.« Dabei handelte es sich immerhin um volle 16 Paletten ... Alles lief reibungslos, und wie Wegmüller bestä­tigt, ist die Zusammenstellung der Tour 2012 bereits in Bearbeitung. «

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AMBASSADOR

Hollywood liegt in der Schweiz

30 Sekunden großes Kino Seit vielen Jahren macht JURA erstmals wieder TV-Werbung. Protagonisten im Spot sind der großartige Roger Federer, die »kleinfache« ENA Micro 9 One Touch und der wohl außergewöhnlichste Tenniscourt aller Zeiten. Am 16. und 17. Oktober fanden in Schlieren bei Zürich die Dreharbeiten zum ersten TVSpot von JURA seit vielen Jahren statt. Die ENA Micro 9 One Touch richtet sich an ein so breites Zielpublikum von Vollautomaten-Ein-, Um- und Aufsteigern, dass der Einsatz des Mediums Fernsehen sinnvoll ist. Bestens gelaunt traf am zweiten Drehtag Markenbot­ schaf­ter Roger Federer ein und agierte souverän vor der Kamera. Die von der Werbeagentur Publicis, Zürich, aus­gearbeitete und von Regisseur Andreas Hoffmann inszenierte Geschichte lässt Roger auf dem wohl ungewöhnlichsten Tenniscourt aller Zeiten sein Können und seine Präzision unter Beweis stellen. »Mir gefällt die Story hervorragend«, kommen­tiert der Tennis-Champion das Storyboard. »Sie ist relevant, charmant, unterhaltsam, mit einem Augenzwinkern erzählt und macht Lust auf Kaffeespezialitäten.« Premiere feiert das Werk im Internet unter www.rogerfederer.jura.com. Die Fernsehpre­ miere wird im Frühjahr 2012 sein. «

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Michael Zwiener im Kurzinterview Mit welcher Beschreibung haben Sie Ihren Kindern Ihre Arbeit bei JURA erklärt? Über das Telefon helfe ich Leuten, deren JURAKaffeevollautomat nicht das macht, was sie gerne hätten. Außerdem berate ich Menschen, die sich ein Gerät kaufen möchten und Hilfe bei der Entscheidung benötigen. Als Team­ assistent unterstütze ich außerdem meine Chefin und meine Kollegen in allen möglichen Angelegenheiten. Warum arbeiten Sie gern als Teamassistent und Kundenbetreuer im Kundenkommunikations-Center bei JURA? Es wird einfach nie langweilig! Nicht nur meine

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Tätigkeit als Teamassistent ist sehr abwechslungsreich – auch jedes Telefonat mit Kunden ist spannend und unvergleichlich. Es ist toll, wie sich Kunden, die fest damit ge­rech­net haben, ihr Gerät zum Service geben zu müssen, freuen können, wenn man ihnen di­rekt am Telefon helfen kann und sie sofort wie­der Kaffee aus ihrer JURA genießen können. Wie lautet Ihr persönliches »Geheimrezept« gegen Stress? Ich habe das Glück, mit einer gewissen »Grund­ ruhe« und positiven Gelassenheit unterwegs zu sein. Wenn es im Job doch einmal allzu stressig war, versuche ich, während meiner

Heimfahrt mit der passenden Musik abzuschalten. Wie mögen Sie Ihren Kaffee am liebsten? Am liebsten trinke ich Milchkaffee ohne Zucker, und zwar zwei bis sechs Tassen pro Tag. Nach dem Essen darf es auch mal ein Espresso sein. Welches JURA-Gerät ist Ihnen ganz besonders ans Herz gewachsen? Die IMPRESSA F5 Chrom. Erstens, weil sie mit den verchromten Seitenleisten und der wunderschönen Uhr in der Mitte ein echter Blickfang ist und, zweitens, weil sie in meiner Küche steht.


EIN TAG IM LEBEN VON MICHAEL ZWIENER

Der ruhende Pol der

»Service-Oase« 2005 fing Michael Zwiener als erster und damals einziger Mann als Kundenbetreuer im neu geschaffenen Kundenkommunikations-Center bei JURA in Nürnberg an. Seitdem setzt er sich hier täglich mit Drive, Geschick und Freundlichkeit für eine wahre JURA-»Service-Oase« ein. Was für Zwiener PremiumBeratung bedeutet, hat er uns einen Tag lang gezeigt.

8 Uhr – Kundenkommunikations-Center Heute treffe ich um 8 Uhr im Büro ein. Mit dem Auto brauche ich von meinem Wohnort Fürth nur etwa 15 Minuten ins benachbarte Nürnberg. Unser Kundenkommunikations-Center ist von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr besetzt. Innerhalb dieser Zeiten wer­ den die Mitarbeiter in verschiedene Schichten eingeteilt. Mein Arbeitstag beginnt demnach zwischen 8 und 12 Uhr und endet zwischen 16 und 20 Uhr. Das Telefon läutet sofort, nachdem ich mich intern an unserer Telefonanlage angemeldet habe. 8.10 Uhr Der zweite Kunde ist am Apparat – im Laufe des heutigen Tages werde ich mit insgesamt 63 Personen sprechen. Manchmal können es sogar über 100 Kontakte sein. Ab August steigt die Anzahl der Anrufe und erreicht von De­ zem­ber bis Januar ihren Höhepunkt. Besonders turbulent ist es immer montags und nach Feiertagen, da einige Kunden nicht wissen, dass wir auch an Sonn- und Feiertagen für sie da sind. 10.15 Uhr Ich telefoniere mit einer jüngeren Kundin, die von ihrem Bruder eine IMPRESSA J5 geschenkt bekommen hat. Die Kundin scheut sich, ihre J5 alleine auszupacken. Ich beruhige sie und rede ihr gut zu. Schließlich traut sie sich, das Gerät näher in Augenschein zu nehmen und mit mir am Telefon die komplette Erstinbetriebnahme und Programmierung der einzelnen Produkte

vorzunehmen. Nach 45 Minuten kann sie dann den ersten Kaffee aus ihrem neuen Kaffeevollautomaten genießen – wir verabschieden uns mit einem Lächeln voneinander.

Im Kundenkommunikations-Center bin ich ständig im Gespräch – ob am Telefon mit JURA-Kunden oder mit meinen Kollegen. 11.00 Uhr Bedingt durch Schichtarbeit, Ferien und Freizeit sind nie alle 20 Frontoffice-Mitarbeitenden gleichzeitig im Büro – daher haben wir auch keinen festen Sitzplatz. Es kommt also vor, dass ich innerhalb einer Woche jeden Tag an einem anderen Schreibtisch sitze. Der heutige Vormittag endet allerdings nicht am Schreibtisch, sondern mit einer Teambesprechung: Unsere Leiterin Anja Fischer-Beeler trifft sich mit den Backoffice-Mitarbeitern und mir, um aktuelle To-dos zu besprechen. Im Team diskutieren wir über die Neugestaltung unseres Servicestellen-Finders. Als Teamassistent bin ich der direkte Ansprechpartner für unsere Kundenbetreuer, vor allem bei Fragen hinsichtlich Vor-

gehensweisen, Abläufen und Technik. Ich bin somit die Schnittstelle zwischen den Kundenbetreuern und der Leitung des Kundenkommunikations-Centers. 12.50 Uhr Nach einem schnellen Mittagessen auf unserer Sonnenterrasse läuft mein Telefon heiß: Eine Kundin berichtet aufgeregt von ihrem Ehe­ mann, der kurz davor ist, ihren JURA-Vollautomaten im Garten mit einem Dampfstrahl­gerät abzuspritzen, da er im Display die Meldung »Reinigen« gelesen hat. Im allerletzten Moment können wir das Gerät noch vor dieser »Schockbehandlung« bewahren! 14.25 Uhr Ein Kunde möchte von mir wissen, ob er die Schale seiner IMPRESSA Z5 Chrom in der Geschirrspülmaschine reinigen kann. Ich rate ihm dazu, sie von Hand zu spülen, weil die Chrombeschichtung der Tresterblende in der Geschirr­ spülmaschine unansehnlich werden könnte. Der Kunde bedankt sich herzlich für den Tipp – und ich freue mich, dass die »Servicefälle« bei JURA seit Eröffnung des Kundenkommunikations-Centers 2005 von 39 auf 33 Prozent zurückgegangen sind. Zum einen liegt das sicher an der zunehmend optimierten Qualität der Geräte. Doch ich glaube, dass auch unser umfassender Beratungsservice entscheidend dazu beiträgt, dass unsere Kunden lange Freude an ihren JURA-Kaffeevollautomaten haben. JURA ist es wichtig, »Premium« auf ganzer Linie zu bieten: nicht nur bei den Produkten, sondern auch beim Service. 16.45 Uhr Das letzte Telefonat an diesem Tag. Wichtig für jeden Mitarbeitenden im Kundenkommunikations-Center ist eine gesunde Mischung aus Hilfsbereitschaft, innerer Ruhe, guter Beobachtungsgabe, Psychologie und natürlich technischem Verständnis. Im Kundenkommunikations-Center zu arbeiten, heißt auch, nichts persönlich zu nehmen und jeden Kunden jederzeit geduldig mit einem Lächeln zu bedienen. Bei Kunden, die enttäuscht oder verärgert sind, dass sie gerade keinen Kaffee bekommen, ist es manchmal besser, sich erst einmal um den Kunden selbst zu kümmern als um sein Gerät. Wichtig ist auch, sich in den Kunden hineinzuversetzen und genau darauf zu achten, was er am anderen Ende der Telefonleitung ge­rade tut. Das Ziel ist stets, dass beim Kunden genau das ankommt, was ich ihm sagen will. «

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HISTORY

Die JURAworld of Coffee ist um eine Attraktion reicher

Acht Jahrzehnte Industriegeschichte

Zum 80. Geburtstag bereichert JURA die Erlebnisausstellung in der JURAworld of Coffee um ein weiteres, spannendes Element: Hautnah kann die Firmengeschichte erlebt werden und mit ihr acht Jahrzehnte Solothurner Industriegeschichte.

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Ob das erste elektrische Schuhbügeleisen für »Bally«, die während der Kriegsjahre so begehrten Rundfunkempfänger, das erste Dampf­­bü­ gel­eisen Kontinentaleuropas, später Kaffeema­ schinen, die erste IMPRESSA oder heute ein breites Sortiment hochwertiger Vollauto­ma­ ten – Produkte von JURA begleiten Generationen seit nunmehr 80 Jahren. Grund genug, in einer Retrospektive die wichtigsten Produkte und geschichtlichen Eckdaten attraktiv zu in­ sze­nieren und einem breiten Publikum zugäng­ ­lich zu machen. Zu sehen ist die Ausstellung als weiteres Element in der JURAworld of Coffee ab Anfang November 2011 bis auf Weiteres. «


HISTORY

Wann kehrten Sie zurück nach Niederbuchsiten? Ab 1977 arbeitete ich als Betriebsleiter-Assistent bei JURA. 1984 übernahm ich die technische Betriebsleiterstelle. Und 1987, nach der Zusam­ menlegung der DISPO und der administrativen und technischen Betriebsleitung, wurde ich Leiter der Logistik.

»Das Leben

so nehmen, wie es kommt« Vom Maschinenzeichner-Lehrling bis zum Logistik-Leiter: Erich von Arx blickt auf ein abwechslungsreiches Berufsleben zurück, das ihn von Niederbuchsiten über Oerlikon bis nach Bangladesch und wieder zurück führte. Wir sprachen mit dem angehenden Pensionär über die spannenden Entwicklungen, die er bei JURA und in Südasien erlebt hat.

War es schwierig, 1962 den Ausbildungsplatz als Maschinenzeichner-Lehrling bei JURA zu »ergattern«? Nein, ich musste damals nur eine einzige Bewerbung schreiben. Dabei war ich mit der Stellensuche ziemlich spät dran. Eigentlich hatte ich Bauzeichner lernen wollen, aber diese Ausbildungsplätze waren alle schon besetzt. 1962 stellte JURA insgesamt vier Maschinenzeichner-Lehrlinge ein.

zeichner bei der Bührle AG in Oerlikon und gleichzeitig mit einer Ausbildung zum Ma­ schi­nentechniker am Abendtechnikum Zürich. Nach neun Semestern wollte ich unbedingt et­ was anderes machen: Ich heiratete, absolvierte gemeinsam mit meiner Frau berufs­begleitend eine Ausbildung als Entwicklungshelfer und einen neunmonatigen Sprach­­aufent­halt in England. Anschließend gingen wir für drei Jahre nach Bangladesch in die Entwicklungshilfe.

An welche amüsante Episode aus Ihrer Lehrzeit erinnern Sie sich? Die Konstrukteure im Büro haben gerne Unfug mit uns getrieben: Sie schickten uns beispielsweise in die Werkstatt mit dem Auftrag, »Ambossklangfett« zu holen!

Was haben Sie als Entwicklungshelfer genau gemacht? Wir bauten verschiedene Werkstätten für die Produktion von Metallteilen und die Reparatur von Autos und Traktoren auf, mit dem Ziel, mög­lichst vielen jungen Bangladeschern eine Berufs­ausbildung zu ermöglichen. Das Ausbildungszentrum existiert noch und umfasst ne­ ben di­versen Werkstätten auch eine Gewerbe­ schule und ein Hostel.

Wurden Sie nach der Lehre übernommen? Nein, denn erst musste ich zur Rekrutenschule. Nach dem Militär begann ich als Maschinen-

Welche Zeit bei JURA fanden Sie besonders spannend? Die Automatisierung und die Auslagerung der Produktion. Die größte Veränderung, die ich während meiner Tätigkeit bei JURA erlebte, war die Entwicklung vom nationalen Produzenten zur internationalen Innovations-Vertriebsfirma. Ein Höhepunkt meines Berufslebens war die Inbetriebnahme der gläsernen Servicefabrik. Was haben Sie bei JURA speziell geschätzt? Die klaren Zielvorgaben und die extremen Frei­ heiten in der Umsetzung. Gleichzeitig waren das aber auch die großen Herausforderungen. Haben Sie auch brisante Situationen erlebt? O ja – einmal brannte es in Halle 1! Außerdem gab es zahlreiche Wassereinbrüche im Keller. Stellen Sie sich vor, Sie würden heute als junger Lehrling zu JURA kommen. Welche Lehre würden Sie wählen? Ich würde mich als Automatiker-Lehrling bewerben. Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit bei JURA mit in Ihren Ruhestand? Die schönen Erinnerungen an ein ereignisreiches und befriedigendes Berufsleben. Worauf freuen Sie sich am meisten? Auf herrliche Wanderungen und Reisen mit meiner Frau und mehr Zeit mit meinen Kindern und Enkelkindern. Welche Wünsche und konkreten Pläne haben Sie für Ihre Zukunft? (Schmunzelt.) Das Schöne am Ruhestand ist, dass ich keine Pläne mehr machen muss! Ich wünsche mir möglichst lange gute Gesundheit für meine Frau und mich. Wichtig ist mir, das Leben so zu nehmen, wie es kommt – und dabei zufrieden zu sein.

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JURAWORLD OF COFFEE

Fünf Jahre Leidenschaft für die faszinierende Welt des Kaffees Seit Herbst 2006 können in der JURAworld of Coffee die Markenwerte von JURA mit allen Sinnen erlebt werden. Die einzig­artige KaffeeErlebniswelt bereichert das Freizeit- und Seminarangebot der Schweiz stilvoll und erfreut sich stetig wachsen­der Beliebtheit. Schon Zehntausende Besucher wurden auf den Premium-Kaffeegeschmack gebracht. »CoffeeBreak« traf sich zum fünften Geburtstag der Markenwelt mit Location Manager Claudia Carriero zu einem Latte macchiato.

Draußen stehen zwei Reisebusse, in der Aus­ stellung tummeln sich jede Menge Leute, im Seminarraum findet eine Veranstaltung statt, im Cino Land spielen begeisterte Kinder – bei Ihnen ist ganz schön was los! (Lacht.) Für heute Nachmittag hat sich noch ein Turnverein angemeldet, der seinen Jahresausflug in die Welt des Kaffees macht, und gegen Abend wird uns außerdem noch ein Trachtenverein besuchen … So turbulent geht es nicht jeden Tag zu, doch heute treffen Sie wirklich die ganze Bandbreite unserer Kundschaft bei uns: Individualbesucher, welche die Erlebnisausstellung erkunden und danach Kaffeespezialitäten genießen, Reisegruppen, die sich von

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JURAWORLD OF COFFEE

unseren Guides durch die Ausstellung führen lassen, eine Firma, die ein Management-Seminar abhält, Mütter aus der Region mit ihren Kindern, Fans von Roger Federer, die den Walk of Fame bewundern, Besucher in der Schaurösterei auf der Suche nach tollen Geschenk­ ideen und natürlich Kunden, die sich in der Produktewelt beraten lassen. Da wird es Ihnen bestimmt nie langweilig. Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Tätigkeit in der JURAworld of Coffee? Die gelebte Gastgeberkultur. Es ist toll und unglaublich abwechslungsreich, die Visitenkarte für JURA sein zu dürfen. Wir haben täglich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun – vom Kader internationaler Unternehmen über Gemeindevertreter, Verbände, Vereine, Busreisegruppen bis zu den unterschiedlichsten Individualbesuchern. Die JURAworld of Coffee zieht Jung und Alt an. Mir gefällt es sehr, die jeweils beste Lösung für die Wünsche all unserer Kunden zu finden. Jeder Arbeitstag ist für mich spannend und abwechslungsreich und steckt voller interessanter Herausforderungen und in­ spirierender Begegnungen. Welche Angebote erfreuen sich besonderer Beliebtheit? Individualbesucher sowie Gruppen schätzen das Angebot rund um die Erlebnisausstellung. Ob ein Rundgang mit oder ohne Führung – unsere Besucher sind begeistert. Außerdem kommen am letzten Mittwoch im Monat viele Interessierte zu unserem öffentlichen Schaurösten. Zahlreiche Federer-Fans pilgern zum Walk of Fame, um ein Foto mit dem TennisChampion zu machen oder auch Fan-Artikel zu kaufen, die man nicht überall findet. Die Firmenkunden schätzen sowohl die vielfältigen Seminarmöglichkeiten als auch das spannende Rahmenprogramm, das wir ihnen bieten. Bei allen Besuchern sehr beliebt: die tollen Kaffeespezialitäten und Dessertkreationen, die sie im schönen Ambiente unseres Cafés genießen können. Welche Bedeutung hat Kaffee für Sie persönlich? Kaffeetrinken beflügelt und bietet gleichzeitig einen »Kurzurlaub vom Alltag«. Das Thema Kaffee ist einfach unerschöpflich! Jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu, das ich unseren Besuchern weitergeben kann. Gerne gebe ich auch meine Begeisterung weiter – denn die Welt des Kaffees fasziniert mich heute noch wie an meinem ersten Arbeitstag.

Sie haben die Angebote der JURAworld of Coffee für Ihre Kundenevents gebucht. Wie ist Ihr Feedback?

»Ebenso wie JURA können wir uns in diesem Jahr über ein Ju­ biläum freuen, denn im August 2011 haben wir bereits zum fünften Mal unseren Kundenevent in der JURAworld of Coffee veranstaltet. Neben den freundlichen und hellen Räum­lichkeiten, der guten Infrastruktur und der hervor­ragenden Erreichbarkeit mit Auto und Bahn schätzen wir die vorzügliche partnerschaft­ liche Zusammenarbeit mit dem kompetenten Servicepersonal sowie das spezielle Am­biente. Die Gastfreundschaft ist beeindruckend, es klappt immer alles hervorragend. Das einladende Foyer eignet sich perfekt zur Durch­füh­rung von Apéros, und die Erlebnisausstellung ist ein einzigartiges Highlight! Jeder Event in der JURAworld of Coffee war bisher ein Hochge­nuss für uns und unsere Kun­­den, von de­nen wir jedes Mal sehr gute Feedbacks erhalten. Gerne erinnere ich mich an die tollen Begegnungen und Gespräche mit unseren Gästen und Referenten in der JURAworld of Coffee, wo wir uns sehr wohl und fast schon wie zu Hause fühlen. Herz­­ lichen Dank für alles! Der tolle Durchführungsort und die Mitarbeitenden haben jeden unserer Events zu einem vollen Erfolg werden lassen.« Fredy Dubach, Geschäftsführer Region Olten, Alpiq InTec West AG

»Seit 2007 buchen wir das Angebot der JURAworld of Coffee immer wieder gerne für unseren Kundenevent. In Niederbuchsiten genießen wir die sehr schönen und komfortablen Räumlichkeiten und die zentrale Lage zwischen Bern, Zürich und Basel. Jeder, der an unseren Kundenevents teilnimmt, kann die JURAworld of Coffee einfach und schnell er­reichen, auch mit dem öffentlichen Verkehr. Unvergleich­lich ist das ›Rundumsorglos-Paket‹, das wir von den enga­gierten und freund­­lichen JURA-Mitarbeitenden geboten bekommen. Neben der exzellenten Durchführung und der guten Erreichbarkeit hat das positive Feedback unserer Kunden den Ausschlag gegeben, unseren Event regelmäßig hier durchzuführen.« Muriel Stadler, Assistant, Clounet AG

»Unsere Kunden freuen sich jedes Jahr auf eine bestens organi­ sierte Fachmesse in der JURAworld of Coffee. Unseren ›Primelco Solution Day‹ führen wir bereits seit fünf Jahren in Niederbuchsiten durch und sind begeistert: Die JURAworld of Coffee ist von der Autobahnausfahrt nur wenige Fahrtminuten entfernt, besitzt einen großen Parkplatz, einen großzügigen Seminarraum, einen weitläufigen Eingangsbe­reich, der sich leicht zu einem Aus­stel­lungsraum umgestalten lässt, und ist mit ihrer praktischen, hellen und modernen Raumaufteilung insgesamt sehr attraktiv für eine Messe in kleinerem Rahmen. Die Mitarbeitenden der JURAworld of Coffee sind überaus professionell und flexibel und bieten ein ausgezeichnetes Catering sowie verschiedene Optionen für einen einmali­gen und speziellen Event an. Falls man für den Abend noch ein besonderes Programm plant, kann der Ausstellungsraum der JURAworld of Coffee ganz einfach in einen charismatischen Event-Raum verwandelt werden.« Hans Peter Schenkel, VR-Präsident, Primelco System Device AG

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HISTORY

Unvergessliche Meilensteine Unser 80-Jahr-Jubiläum geht weiter – und die persönlichen Erlebnisberichte unserer Mitarbeitenden gehen in die nächste Runde. Auch in dieser Ausgabe des »CoffeeBreak« erzählen wieder drei unserer Mitarbeitenden von ihren ganz persönlichen »Meilensteinen« bei und mit JURA. 1. Woran denken Sie, wenn Ihnen Ihr erster Arbeitstag bei JURA in den Sinn kommt? 2. Welches Erlebnis bei JURA ist Ihnen in all den Jahren in besonderer Erinnerung geblieben?

Therese Hutter, Leiterin Personal 1. »Schon an meinem ersten Arbeitstag durfte ich an der Feier eines Dienstjubiläums teilnehmen. So habe ich vom ersten Augenblick an den außerordentlichen Zusammenhalt der Mitarbeitenden und den besonderen Team-Spirit bei JURA gespürt.« 2. »Ich erinnere mich an zwei ganz besondere Erlebnisse und Herausforderungen: die Auslagerung der Bügeleisenproduktion und die Neuausrichtung des Bereiches Service mit der Einführung der qualifizierenden Gruppenarbeit. Die Mitarbeitenden mussten sich neu im Unternehmen orientieren und sich mit neuen Werten und Zielen vertraut machen. Es war mir immer ganz besonders wichtig, die Mitarbeitenden auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten.«

Albert Kunz, Leiter Messen & Events 1. »JURA war noch nicht so gut organisiert wie heute, und man hatte tatsächlich vergessen, mir einen Arbeitsplatz einzurichten. Ich sah den etwas ›holperigen‹ Start aber von der positiven Seite und dachte mir: ›In dieser Firma kann man viel verändern – da kann ich meine eigenen Ideen bestens einbringen!‹« 2. »Etwas vom Eindrücklichsten waren für mich der Zusammenhalt, die Flexibilität und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeitenden aller Abteilungen nach dem Brand der Serviceabteilung 2002. In kürzester Zeit haben wir es geschafft, ein Provisorium aufzubauen. Und konnten schon 2003 mit der neuen gläsernen JURA-Servicefabrik wie Phönix aus der Asche auferstehen.«

Erich von Arx, Leiter Facility Management 1. »Im Frühjahr 1962 begann ich meine berufliche Laufbahn bei JURA als Maschinenzeichner-Lehrling. Als ich das technische Büro im dritten Stock des Verwaltungsbaus betrat, war ich mir zuerst nicht sicher, ob ich auch am richtigen Ort gelandet war: Alle Mitarbeitenden, inklusive des damaligen Büroleiters, Herr Brodt, trugen weiße Kittel. Im Verlauf der Woche verfärbten diese sich jedoch grau oder schwarz. Am Montag waren sie jedes Mal – der Wäscherei seis gedankt! – wieder strahlend weiß.« 2. »Als wir vor dreizehn Jahren in den Niederlanden anfingen, standen Filterkaffee und Tee noch viel höher im Kurs als Espresso & Co. Das hat sich rapide gewandelt. Wir haben zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung getroffen und auf frisch gemahlenen Kaffee gesetzt. Der Einzug in unser neues Headoffice inklusive neuer gläserner JURAServicefabrik in Zoetermeer im Jahr 2009 ist für mich ein unvergesslicher Meilenstein.«

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PERSONELLES

Jubiläen Neuer Geschäftsführer bei JURA Österreich 35 Jahre

Oskar Utz Service Bügeln

30 Jahre

Marcel Hofacker Service Kaffee

Auf Kundennähe folgt Kundennähe…

25 Jahre

Roger Nussbaumer Aufarbeitung

Patricia Pilet Vertrieb CH / Außendienst

20 Jahre

Edward Charnaud Head of Global Marketing

Thomas Fournier Management Support

Irene Meister Kundendienst

Emanuel Probst General Manager

15 Jahre

10 Jahre

Der bisherige Geschäftsführer von JURA Österreich, Michael Lipburger, ist im Headquarter mit der Funktion des Head of International Business betraut worden. Auf ihn folgt als neuer Chef von JURA Österreich Andreas Hechenblaikner – eine Wunschbesetzung, wie Lipburger betont, fachhandelsorientiert, beständig und ein Ansprechpartner des Vertrauens. Er blickt auf 17 erfolgreiche Jahre bei der Firma »Liebherr« zurück, zu deren Erfolg er mit seinem Team im Wesentlichen beigetragen hat. Durch diese Tätigkeit ist Hechenblaikner dem Elektrofachhandel in Österreich bestens bekannt und sieht seiner neuen Aufgabe topmotiviert ent­ge­ gen: »Ich freue mich auf die neue Herausforderung, mit einem so emotionalen Produkt weiter­ hin in Österreich für Begeisterung zu sorgen.«

Tochter in Australien Evelyné Altermatt Top Tronic

Sandra Marti Produktmarketing

Regina von Rohr Kundendienst Bügeln

Ornella Cattaneo Service Kaffee

10 Jahre

Michel Leist E-Business

Reto Peduzzi Messen & Events

Als General Manager für die neue Tochtergesellschaft konnte mit Joe Belo ein Mann gewonnen werden, der nicht nur über ein fundiertes Wissen über den lokalen Markt verfügt, sondern seit geraumer Zeit schon aktiv den Aufbau von JURA Australien prägt. In seiner bisherigen Funktion als technischer Leiter stellte er seine Fähigkeiten eindrücklich unter Beweis.

Thire Ramadani Service Kaffee

Abschiede Louis Heim 8. November 1925 – 23. Mai 2011 50 Dienstjahre Kleingeräte-Montage

Monika Maria Sässeli 3. Juni 1945 – 8. Mai 2011 27 Dienstjahre Montage und Service

Wiederholt durfte »CoffeeBreak« darüber berich­ ten, wie erfolgreich sich der Marktaufbau Down Under gestaltet. Nun hat JURA das Engagement in Australien erhöht und per 1. Juni JURA Australia zu 100 Prozent übernommen.

Gertrud Schär 24. Februar 1918 – 19. August 2011 33 Dienstjahre Spedition Lager

Mit George Liakatos, der weiterhin als nationaler Verkaufsleiter agieren und die Marktführerschaft von JURA ausbauen wird, sind wir auch an der Verkaufsfront hervorragend aufgestellt.

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»Wir beide wissen: Wer ganz oben stehen will, muss doppelt so viel leisten.«

An der neuen GIGA 5 kommt auch ein Roger Federer nicht vorbei. Denn für höchste Ansprüche an Performance, Ästhetik und Perfektion im Segment der Vollautomaten gilt ab sofort ein neuer Maßstab: Professionelle Technologie hält Einzug in den anspruchsvollen Haushalt. Die Leistung von zwei Mahlwerken, zwei Heizsystemen und zwei Pumpen ermög­l icht gleich zwei Kaffeespezialitäten auf einmal, sorgt für noch nie dagewesene Vielfalt und ultimativen Kaffeegenuss. JURA – If you love coffee. www.jura-giga.com


JURA Coffeebreak 2/2011 DE