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Das Magazin fĂźr Gesundheit, Sport &

NEU! Aktuelles aus Uelzen & Winsen/Luhe!

Functional Training: Was bringt der neue Fit-Trend?

Bewusst handeln: Regional einkaufen Lecker: Auf zum Picknick!

GenieĂ&#x;en


VERLOSUNG BeneFit

Neue Feierabendkultur

Von Dienstag bis Sonnabend, ab 18 Uhr, ist die Bar geöffnet. Geboten werden neben einer erlesenen Weinauswahl auch Cocktails und Longdrinks sowie kleine Gerichte aus der Küche. Ist der Hunger größer, dann müssen die Gäste einfach nur ein Stockwerk höher ins Elrado-Steak-House einkehren. Das wurde bereits im vergangenen Jahr neu eingerichtet und trägt, ebenso wie das Sa Bacca, die Handschrift des Lüneburger Innenarchitekten Lorenzo Deidda: rustikal, aber dennoch zeitgemäß, stimmungsvoll und modern – eben genau richtig für einen entspannten Feierabend.

Lassen Sie den Arbeitstag im Sa Bacca ausklingen Der Arbeitstag war lang und der Feierabend ist wohlverdient. Im neu eröffneten Sa Bacca im urigen Gewölbekeller unter dem Elrado-Steak-House am Markt bietet seit kurzem Inhaber Marko Ninic bestes Ambiente für einen entspannten Ausklang mit Freunden und Kollegen.

Verlosung Das Sa Bacca und BeneFit verlosen 3 x einen Gutschein für ein Abendessen zu zweit im Wert von je 50,- Euro. Wer gewinnen möchte, der schickt bis zum 30. Juni eine E-Mail mit dem Betreff „Feierabend“ an: gewinnen@benefit-lueneburg.de. Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sa Bacca - Feierabendkultur · Am Markt 4 · 21335 Lüneburg · T. 0 41 31- 390 403 · www.sabacca.de

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EDITORIAL BeneFit

Liebe Leserinnen, liebe Leser, haben Sie schon einmal nur mit Ihrem eigenen Körpergewicht trainiert? Ohne Hanteln und Geräte? Functional Training heißt der neue Trend und er hat mir vor ein paar Wochen den Muskelkater meines Lebens eingebracht. Zunächst müde belächelt habe ich die Übungen mit dem kleinen zwei Kilo schweren Medizinball. Lächerlich, dachte ich. Doch am nächsten Tag und auch noch weitere zwei Tage später (!) habe ich Muskeln in Winkeln meines Körpers gespürt, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existierten. Ein effektives Training, das Sportjournalist Ulrich Vössing Ihnen in dieser BeneFit ausführlich vorstellt. Amazon, Zalando und Co. locken mit supergünstigen Angeboten, Schnäppchen, null Versandkosten und Lieferung innerhalb von 24 Stunden. Ja, warum dann nicht im Internet einkaufen?! Weil wir mit unserem Kaufverhalten bestimmen, wohin sich unsere Stadt, unsere Region entwickelt. Autorin Stefanie Diekmann appelliert deshalb ab Seite 35: „Kauf regional“ oder auch „BUY LOCAL“, damit nicht nur unsere Einkaufsstadt attraktiv bleibt, sondern auch die Kultur- und Freizeitangebote. Sommerzeit ist Picknickzeit. Deshalb haben wir für Sie die leckersten Rezepte für einen Korb voller Köstlichkeiten für einen Tag an der frischen Luft erkocht, probiert und für gut befunden. Alles perfekt zum Mitnehmen geeignet. Natürlich können Sie Ihre Picknicksachen auch mit ins Freibad nehmen. Wo Sie das erfrischende Nass genießen können, das stellen wir Ihnen auf den Seiten 30 und 31 vor. Das und noch vieles mehr finden Sie in Ihrer neuen BeneFit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, gute Unterhaltung.

Julia Steinberg-Böthig Herausgeberin & Chefredakteurin

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INHALT BeneFit

Juni/Juli 2014

Fotos: Aenne Bauck, Frische Fotografie, ©www.fotolia.de

WarmUp

08

Aktuelles⁄Umfrage: Eifersüchtig auf’s Handy?⁄Gesundheitstipp: ZappelphillipSyndrom⁄Anjas Buchtipp⁄Genussvoll mit Heike Harms und mehr

WissensWert

12

Medikamente: Wie Reste richtig entsorgt werden

13

8 Minuten, 8 Fragen, 8 Antworten: Susanne Paschek

BeneTest:

18

Abnehmen mit „gesund & aktiv“?

21

Ganzheitlich trainiert mit Functional Training

Aktiv

Sprechstunde Kolumne

Gut zu wissen

Vorgestellt

Bewusst handeln

14 16

Schmeer schreibt

Slacken

25 35

Ihre Serviceseiten

Lokal einkaufen und die Region mitgestalten


INHALT BeneFit

Besser essen

40 41

Bau-Spezial

52

Gewürzserie: Bärlauch

Lüneburg aktiv

Frucht des Monats: Himbeeren

Abgeschmeckt

42

Baufinanzierung

54

Belebt⁄belauscht ⁄belesen⁄betrachtet

Unterwegs

Fleischsalat

Lecker

43 47

Kirsch-Spezial: Süße Früchte des Sommers

56 58 60

48

Fräulein Selmis Gespür für Schokolade!

62

50

Handysucht – die neue Volkskrankheit?

Auf geht’s zum Picknick!

Lesenswert

Winsen/Luhe Bad Bevensen Uelzen

Zu guter Letzt

Nachgefragt

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Sedea Polstermöbel – der Spezialist für Lederverarbeitung


Foto: Aenne Bauck

WARMUP BeneFit

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Der

E

Staub des Lebens

s scheint, als steuere sie ein einziges Hirn. Mehr als 60.000 Arbeiterinnen erledigen in einem Bienenstaat gleichzeitig ihre Aufgaben. Perfekt aufeinander abgestimmt füttern sie die Larven, erzeugen Honig, putzen, bauen, ernten, tanzen und schieben Wache. Doch weltweit sterben immer mehr Bienenvölker. Die häufigste Ursache: chemische Pestizide. Das Bienensterben gefährdet nicht nur die Existenz von Imkern, sondern auch unsere Nahrungsmittelpflanzen: Denn ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Wer würde all diese Pflanzen ohne die Bienen bestäuben? Über die grundsätzliche Gefährlichkeit von Pestiziden für Bienen besteht kein Zweifel, langfristig kann daher nur die konsequente Umstellung von der vom Einsatz von Agrargiften abhängigen Landwirtschaft auf eine an ökologischen Prinzipien orientierte eine Lösung sein. Machen Sie mit und fordern Sie Agrarminister Christian Schmidt auf, die Bienen zu schützen! Mehr zur Bienenkampagne von Greenpeace unter www.greenpeace.de

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WARMUP BeneFit

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Umfrage

Käsemarkt

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1

Freilichtmuseum am Kiekeberg lädt ein

Eifersüchtig auf das Handy?

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9 #

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Ob im Café mit Freunden, beim Essen oder * Filme schauen und sogar im Schlafzimmer – Facebook, Twitter und Whatsapp liefern ständig Neuigkeiten. Geht es noch ohne? Jeder vierte Deutsche ist eifersüchtiger auf das Handy des Partners als auf eventuelle Nebenbuhler. Was sagen die Lüneburger dazu? BeneFit-Praktikantin Johanna Siems hat nachgefragt.

Der alljährliche Käsemarkt findet am 1. Juli, von 10 bis 18 Uhr, im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Viele kleine Käsereien stellen ihr Käsesortiment vor. Im Mittelpunkt stehen Schafs-, Ziegen- und Kuhmilchprodukte, die können Sie vor Ort natürlich probieren und auch kaufen.

Jan Oldenburg, 24, Landwirt, Scharnebeck Ich habe in einer Beziehung leider schlechte Erfahrungen mit Eifersucht auf das Handy des Partners gemacht. Seitdem achte ich sehr darauf, meinem Smartphone vor allem zu Hause und bei Verabredungen viel weniger Aufmerksamkeit zu schenken, denn meine Freundin hat für mich oberste Priorität.

Doris Beckmann, 51, Dipl.-Ökotrophologin, Lüneburg Die Handynutzung spielt in unserer Familie zum Glück keine große Rolle. Wir nutzen sie nur tagsüber zum Telefonieren. Eine Ausnahme ist, wenn ich unterwegs bin und für meine Tochter erreichbar sein muss. Dann darf das Handy auch im Restaurant auf dem Tisch liegen, was ansonsten ein absolutes No-Go ist!

Das große Angebot wird durch viele Produkte aus Norddeutschland, wie zum Beispiel Fleisch, Wurst, Wein, Säfte, Kräuter und Chutneys ergänzt. Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit der internationalen Organisation „Slow Food“ statt, die sich besonders für umweltfreundliche Lebensmittelproduktion einsetzt. Der Eintritt für Besucher unter 18 Jahren ist frei und beträgt für Erwachsene 9 Euro. (jojo)

Ihre Generalagentur Rolf Jahnke. Oliver Gattermann, 39, Sales-Manager und Wiebke Gattermann, 38, Grundschullehrerin Das Handy spielt bei uns aufgrund des Jobs eine große Rolle, denn für Kollegen und Geschäftspartner muss man immer erreichbar sein. Das ist sinnvoll, aber auch sehr anstrengend. Damit wir wieder mehr Zeit für einander haben, gibt es bei uns zu Hause Handyregeln. Beispielsweise beim Essen, da bleiben die Handys immer aus. Man muss Vorteile und Risiken im Umgang mit dem Smartphone im Alltag unbedingt ernst nehmen.

Schlehenweg 9 · 21335 Lüneburg Telefon 04131 699727 rolf.jahnke@gothaer.de · www.rolf-jahnke.gothaer.de

Sorgenfrei mit der Berufsunfähigkeitsversicherung. Zuverlässige, finanzielle Absicherung Bei zeitweiser und dauerhafter Berufsunfähigkeit

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WARMUP BeneFit

Dr. oec. troph. Katja Lepthien ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin. Ihre Praxis hat sie in der Schießgrabenstr. 17 in Lüneburg. T. 0 41 31 / 39 25 19

Gesundheitstipp 13. Teil

www.naturheilpraxis-lepthien.de

Zappelphillip-Syndrom

Unaufmerksam ist nicht gleich krank! Seit vielen Ausgaben der BeneFit habe ich an dieser Stelle immer meinen Gesundheitstipp und das erfüllt mich mit großer Freude. Heute möchte ich einmal einen Wunsch äußern: Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass nicht ein großer Teil einer Generation von Kindern mit der Diagnose „ADHS“ versehen wird. Einer – so heißt es – neurobiologischen Erkrankung, deren Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sind.

mittelzusatzstoffen in verarbeiteten Lebensmitteln, können Symptome wie Unruhe und Konzentrationsschwäche hervorrufen. Wie können wir noch helfen? Gut ist eine Reduktion der äußeren Reize durch das Minimieren des Fernsehkonsums und der Computer- oder Handyspiele. Viele wunderbare Düfte aus der Aromatherapie als Öle in der Duftlampe, Körperöle oder in Fußbädern unterstützen das Zur-Ruhe-Kommen und die Erdung der Kinder. Zu guter Letzt vermag es die Klassische Homöopathie, diesen Kindern zu helfen. Hiermit behandle ich „das ganze Kind“ in seiner momentanen Situation – mit seiner Geschichte, seinen Ängsten, seinen Vorlieben und seinen Träumen.

Ein großer Teil einer Generation von Kindern, die schon in den frühen Lebensjahren Medikamente bekommen, deren Arzneistoff ein Psychostimulanz ist und in Deutschland der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung unterliegt. Medikamente, deren Beipackzettel mit den Nebenwirkungen nicht wirklich Grund zur Freude geben… Ich möchte an dieser Stelle ein wenig sensibilisieren. Sensibilisieren dafür, dass zum einen eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum hinweg unerlässlich ist, um sicher zu gehen, dass es sich um eine ADHS-Erkrankung (sprich Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) handelt. Zusätzlich sollten eine ganze Reihe von Untersuchungen durchgeführt werden, um diese Diagnose zu untermauern.

Gesundheitstreff Lüneburg Wir bringen Natur- und Schulmedizin an einen Tisch! Ärzten, Therapeuten, Heilpraktiker oder Homöopathen informieren und referieren. Ein Abend in netter Runde mit Vorträgen zu verschiedenen Gesundheitsthemen.

Zum anderen möchte ich dafür sensibilisieren, dass es andere Möglichkeiten gibt, auffälligen, unruhigen und konzentrationsschwachen Kindern zu helfen. Denn das ist es, was sie brauchen: Hilfe und Unterstützung! Ein ganz wichtiger Faktor ist die Ernährung und hier an erster Stelle der Zucker bzw. genauer die Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränke. Untersuchungen zeigen, dass der Konsum von Zucker bei vielen Kindern sehr schnell zu einer Unterzuckerung im Körper führt und somit die Symptome Gereiztheit, Nervosität und Unruhe mit sich bringt. Aber auch das Fehlen von wichtigen Spurenelementen wie Zink, Eisen oder Magnesium oder Vitaminen wie Vitamin B6 bzw. der Konsum von Lebens-

Die nächsten Vorträge: 12. Juni, 19 Uhr Baubiologe Ralf Goecke: „Wie schütze ich mich zu Hause vor Elektrosmog?“ 9. Juli, 19 Uhr Dr. Braun von Gladiß beantwortet Fragen rund um das Thema ganzheitliche Medizin, biologische Onkologie, Autoimmunerkrankungen und schleichende Infektionen Veranstaltungsort: Café Fabelhaft Anmeldung bei Silke Droß ·T. 0 41 31 / 60 41 219 www.gesundheitstreff-lg.de info@gesundheitstreff-lg.de

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WARMUP BeneFit

Ausstellung

Die Gestalten des Wassers in Bildern in Drage-Stove Die Naturfotografin und Dipl. Grafikerin Beate Schmegel zeigt vom 1. Juni bis 31. August im Rahmen der Umweltmesse erstmals eine kleine Auswahl ihrer Werke im Lüneburger Wasserturm. Seit mehr als drei Jahren sucht Beate Schmegel auf Wanderungen durch die Natur zu jeder Jahreszeit die unendlich vielen Gestalten des Wassers. Ob als kristallklarer Bach, aus Eis und Schnee, ob fließend, spiegelnd, tropfend, gefroren oder tauend. Immer sind es besondere Momente und Perspektiven, die die Fotografin einfängt und mit ebenso besonderen Assoziationen und Titeln verbindet. Die Fotoausstellung kann täglich von 10 bis 18 Uhr im Wasserturm besucht werden. (jule)

Immer mittwochs und sonnabends auf dem Lüneburger Wochenmarkt. Ihr nt Liefera , ionales g re r fü s und e h c is fr s leckere se ü m e G

Bürgerbrunch

Clamartpark wird zur Tafel Zum 3. Lüneburger Bürgerbruch lädt am Sonntag, 29. Juni, zwischen 11 und 15 Uhr, wieder die Stiftung Kirche & Caritas ein. Gegen eine Spende von 40 Euro erhalten Sie eine Bierzeltgarnitur, das sind ein Tisch und zwei Bänke, zur Nutzung für die Dauer der Veranstaltung. Essen und Getränke bringen Sie selbst mit. Der Erlös des Bürgerbrunches geht an die Stiftung, die sich für soziale Projekte zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in der Region Lüneburg einsetzt. Anmelden können Sie sich unter T. 0 41 31 / 400 500. Anmeldeschluss ist der 22. Juni. (jule)

Buchtipp

Téa Obreht Rowohlt Verlag, 9,99 Euro

Die Tigerfrau

E

ine wundervoll mystische Geschichte über die intensive Verbindung einer Frau zu ihrem Großvater. Téa Obreht verwebt in ihrem Roman Reales mit magischen Momenten und führt tief hinein in die Geschichte und die Mythologie Jugoslawiens. Obreht selbst wurde in Belgrad geboren, lebt heute aber in den USA. Leserinnen von Zsuzsa Banks „Die hellen Tage“ werden hier ein neues Lieblingsbuch entdecken. Schöne Lesestunden wünscht Ihnen Ihre Anja Vogel!

Korrekturmeldung

Durchfahrt verboten! Berichtigung zum BeneFit-Beitrag aus Heft Nr. 19, „Raus an die frische Luft“: Auf Seite 22 geben wir an, dass man für einen „Spaziergang am Hasenburger Bach“ an der Soltauer Straße links im Wald parken kann. Aufmerksame Leser haben darauf hingewiesen, dass die Straße nur von Anliegern befahren werden darf. Nutzen Sie bitte daher für Ihren Ausflug nur den Parkplatz „rechts“ im Hasenburger Weg. (uli)

Anja Vogel, Wiesenweg 6 · 21391 Reppenstedt, T. 04131/ 699 67 35 · Auch online bestellbar unter: www.buchhandlung-reppenstedt.de

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Foto: Lars Goldmann

GENUSSVOLL BeneFit

Gorgonzola-Risotto mit Walnusskrokant und gegrillter Birne Zutaten: 300 g Risotto-Reis (Arborio) 2 Schalotten 1 l Gemüsebrühe 250 g Gorgonzola 50 g Butter 100 g Walnüsse

1 Birne 1 Zehe Knoblauch 1 Zweig Majoran 1 EL Zucker Olivenöl ¼ l Weißwein Salz, Pfeffer

Zubereitung: Mit Zucker und wenig Wasser in der Pfanne einen bernsteinfarbenen Karamell herstellen, die Walnüsse dazugeben und alles vermengen, danach auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen. Den Risotto-Reis zusammen mit gewürfelten Schalotten in Olivenöl anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Wenn der Wein eingekocht ist, nach und nach mit heißer Gemüsebrühe auffüllen und gar kochen. Butter und Gorgonzola unterziehen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Majoran abschmecken. Die Birne schälen, in Spalten schneiden und ohne Fett in einer Grillpfanne grillen. Den Walnusskrokant grob hacken und mit der Birne und dem Risotto zusammen anrichten.

Harms Genusshandwerkerei Schwinder Straße 3 21423 Drage-Schwinde T. 0 41 76 / 229 www.rent-a-party.de

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WISSENSWERT BeneFit

Medikamente

Wie Reste richtig entsorgt werden Die Deutschen sind ein Volk von Mülltrennern. Auch vor Arzneimitteln und ihren Verpackungen machen sie dabei nicht halt. So sortiert mancher die Pappschachtel vom Hustensaft in die Papiertonne und die Glasflasche in den Glascontainer. Doch wohin mit Medikamentenresten? „Bloß nicht in die Toilette oder den Ausguss kippen“, mahnt Frank Kieseleit, bei der GfA Lüneburg zuständig für die Eingangskontrolle, insbesondere der Problemabfälle. Denn auf diese Weise entsorgte Arzneimittel gelangen ins Abwasser, dann in die Umwelt und schaden auf lange Sicht so auch der eigenen Gesundheit. Dass trotzdem – auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, sprich bei der Einnahme – Medikamente oder dessen Rückstände immer wieder ins Grundwasser gelangen ist ein eher ungewollter Effekt. Der menschliche Körper verstoffwechselt die Wirkstoffe eines Arzneimittels nicht komplett, sondern gibt einen Teil über den

Urin wieder ab. Damit gelangen die Rückstände ins Abwasser und von dort in die Kläranlage. Diese ist nicht in der Lage, alle schädlichen Stoffe zurückzuhalten, so dass sie mit dem aufbereiteten Wasser in Flüsse und Seen gelangen. Und über das Grund- und das Trinkwasser landen solche Stoffe dann irgendwann wieder beim Menschen. Doch wohin nun mit Medikamentenresten? „Der sicherste Weg ist über uns“, empfiehlt Kieseleit. „Wir nehmen diesen Sondermüll von privaten Haushalten kostenlos entgegen und entsorgen ihn fachgerecht, sprich: Er wird durch einen externen Entsorger verbrannt.“ Wer nicht selbst zur GfA nach Bardowick fahren möchte, für den bietet das Unternehmen alle zwei Monate in der Stadt Lüneburg Sammeltermine für Sondermüll an. Die Termine dazu stehen auf der Homepage. Im Landkreis Lüneburg bietet das Unternehmen mobile Sammlungen einmal im Jahr in den Samtgemeinden an. Die Termine hierfür stehen jeweils in den individuellen Abfuhrplanern. Auch die meisten örtlichen Apotheken nehmen in der Regel Ihre alten Medikamente zurück. „Viele Apotheken in Stadt und Landkreis nutzen unseren extra Abholdienst für Medikamentenreste“, so Frank Kieseleit. Rechtlich in Ordnung ist aber auch die private Entsorgung über den Hausmüll – „in haushaltsüblichen Mengen“, betont Kieseleit. Der Abfall werde auf der Deponie in speziellen Anlagen verrottet und das, was vom Müll übrig bleibt, wird abgelagert. „Wenn Sie Medikamentenreste mit dem Hausmüll entsorgen, dann aber bitte so, dass Kinder damit keinen Missbrauch betreiben können“, bittet Frank Kieseleit. Am besten eingewickelt in Zeitungspapier, fest verschlossen in einer Müll- oder Plastiktüte und ganz unten in der Mülltonne. Die generelle Empfehlung des Experten: „Bringen Sie Ihre Medikamentenreste zu uns auf die Deponie, wo wir sie fachgerecht entsorgen können.“

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Foto: Janine Martin

SPRECHSTUNDE BeneFit

Minuten Fragen Antworten

mich unvorstellbar, die Großstadt zu verlassen. Schon lange ist es genau umgekehrt.

Susanne Paschek, (52), seit 2011 Initiatorin der Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ in Lüneburg: Frauen nähen für an Brustkrebs erkrankte Frauen, Schwerstkranke und Demente. Eine Aktion, die sich ausschließlich über Sachspenden und aktive Hilfe trägt. Bisher sind über 2.000 Herzkissen, die neben der Geste des Trostspendens einen medizinischen Nutzen erfüllen, an Betroffene verschenkt worden.

BeneFit: Was mögen Sie an sich besonders gern? Susanne Paschek: Ich kann mich auf mein Gefühl verlassen und setze meine Sensibilität im Alltag ein. BeneFit: Barfuß oder Lackschuh? Stil durch Wohlfühlklamotten oder darf’s auch gern mal „dressed up“ sein? Susanne Paschek: Ich fühle mich in beiden Welten wohl.

BeneFit: Was ist das Erste, das Sie morgens nach dem Aufstehen tun? Susanne Paschek: Kaffee kochen und mich auf den Tag freuen.

BeneFit: Was haben Sie zuletzt im Kino gesehen? Susanne Paschek: Lang’ ist’s her … „Emmas Glück”.

BeneFit: Coutchpotato oder Fitness-Freak, was trifft eher auf Sie zu? Susanne Paschek: Von beidem ein wenig, aber ich gehe gern stundenlang mit dem Hund in der Natur spazieren.

BeneFit: Was hat Sie kürzlich auf die Palme gebracht? Susanne Paschek: Ungerechte und ignorante Menschen. BeneFit: Wo in Lüneburg können Sie sich mit einem Seufzer entspannt zurücklehnen? Susanne Paschek: Mit Mann und Hund in der Natur im weitläufigen Lüneburger Umland, z. B. an der Roten Schleuse spazieren gehen.

BeneFit: Was machen Sie heute, das Sie auf keinen Fall vor 15 Jahren getan hätten? Susanne Paschek: In Lüneburg leben. Damals war es für

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KOLUMNE BeneFit

Vor ein paar Wochen fand hier in Lüneburg die große Modenschau „Lüneburg goes Fashion – Mode trifft Kultur“ statt. Eine wirklich gelungene Veranstaltung. Wunderschöne Mädchen und Jungen, Männer und Frauen huschten dort über den Laufsteg, gehüllt in die verführerischsten Kleider und Outfits, die diese Stadt zu bieten hat. Man hatte mich gebeten, dort die Moderation zu übernehmen und mich damit in eine prekäre Situation gebracht. Ich sollte dort (als Mann!) ein paar erhellende Worte zum Thema Mode verlieren. Nun bin ich zwar schon seit vielen Jahren ein begeisterter Frauen-Gucker – eine Fähigkeit, die ich mit den Jahren zu einer gewissen Perfektion gebracht habe –, aber wirklich zu sehen, was es dort zu sehen gibt, das blieb mir aus genetischen Gründen bisher verborgen. Ein Schicksal, das ich wahrscheinlich mit den meisten Männern teile. So sollte ich unlängst meiner Frau eine Kollegin beschreiben, die ich kurz zuvor getroffen hatte und deren Name mir gerade einfach nicht einfallen wollte: „Schatz, Du hast sie doch auch getroffen. Sie ist ungefähr mittelgroß und hat so rotblond-brünettschwarze Haare. Du weißt, wen ich meine? Nein?! Was sie anhatte? Mein Gott... Na ja, so... äh, Kleider eben. Sie hatte Kleider an!“ Wieso fällt es mir so schwer, mich meiner Frau verständlich zu machen? Verdammtes Ypsilon-Chromosom! „Was? Ob ich mir sicher bin? Ja, natürlich bin ich mir sicher! Sie war nicht nackt! Das wäre mir aufgefallen!“ An dieser Stelle nahm dann das Gespräch eine unschöne, zynische Wendung. In jeder Frauenzeitschrift wird Ehrlichkeit als wichtigster Bestandteil einer stabilen Partnerschaft propagiert, aber diese Ratschläge sind wohl eher zum Lesen gedacht und weniger, um sie im wirklichen Leben umzusetzen. Herrje, was hätte ich denn sagen sollen? Mode ist aber auch total unlogisch! Wenn ein Mann ein Hemd trägt, dann trägt er ein Hemd. Wenn eine Frau ein Hemd trägt, dann heißt es Bluse. Es sei denn, die Bluse hat die Knopf-

lochleiste auf der rechten Seite, dann heißt die Bluse wieder Hemd, oder Hemdbluse und gehört eigentlich in den Kleiderschrank vom Mann. Wird aber die Bluse (Knopflochleiste auf der linken Seite) sehr kurz, eng und auf Figur geschnitten und zwecks Fixierung das Vorderteil durch den Schrittbereich mit dem Rückenteil verbunden, nennt man das Bodybluse oder Blusenbody. Übrigens ein Kleidungsstück, das aus nachvollziehbaren Gründen für Männer nur bedingt geeignet ist. Ich habe mal bei einer Theaterproduktion ein solches Kleidungsstück tragen müssen und werde heute noch bleich, wenn ich an die Schmerzen denke, die ich beim Bücken ertragen musste. Die Stretchigkeit des aus Stretch genähten Verbindungsstücks für den Genitalbereich war nämlich überaus mangelhaft ausgeprägt und definitiv nicht für Bariton- oder Basspartien geeignet. Ein zutiefst einschneidendes Erlebnis! Außerdem verstehe ich bis heute nicht, warum Kleider die „IN“ sind, „OUT“fit genannt werden? Das hat wohl auch weniger mit Logik als mit Genetik zu tun. Meine Frau sagt gern auch Sachen wie: „Wenn wir noch rechtzeitig kommen wollen, dann musst Du jetzt langsam schneller machen!“ Langsam schneller machen. Also Bitte! Oder, falls meine Band mal wieder zum Proben bei uns ist: „Ihr könnt ruhig laut sein.“ So etwas Unlogisches würde doch kein Mann sagen! Obwohl – so ganz stimmt das jetzt nicht: „Kacke, ich muss pissen“, dürfte den meisten bekannt vorkommen und gehört eindeutig ins männliche Sprachrepertoire. Wohingegen der Vorwurf, dass etwas eindeutig zweideutig ist, wieder den Damen zugeordnet werden darf. Sehen Sie? Das alles weiß ich! Nur von Mode habe ich keine Ahnung. Beim Hosenkauf zum Beispiel, halte ich es wie Max Goldt. Ich betrete den Hosenfachhandel und sage zu der dortigen Hosenfachverkäuferin: „Schönen guten Tag. Ich hätte gerne eine Hose, deren Beine so lang sind wie meine und die oben zugeht!“ Meist klappt das prima. Sonst kann so ein Hosenkauf nämlich leicht schwer werden. Ach ja, und die Modenschau, das hat dann doch ganz gut funktioniert.

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WARMUP BeneFit

Stadtfest

Open-Air-Konzert

Party und Public Viewing

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gastieren in Bleckede Im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern findet am Sonntag, 27. Juli, zum zweiten Mal ein OpenAir-Konzert auf dem Schlosshof Bleckede statt. Zu Gast mit Blechbläsermusik aus drei Jahrhunderten ist das Ensemble um die frisch gekürte ECHOKlassik-Gewinnerin Tine Thing Helset. So können Sie unter freiem Himmel Vivaldis „Sommer“ genießen und zu Piazzollas „Oblivion“ im Schlosshof Tango tanzen. Wer es etwas dramatischer mag, kommt bei der „Moritat von Mackie Messer“ und Bizets „Carmen-Suite“ auf seine Kosten. Beginn ist um 16 Uhr. Alle weiteren Informationen und Karten unter www.festspiele-mv.de.

Mit dem Stadtfest lockt auch 2014 wieder eines der größten Events in der Region tausende Besucher nach Lüneburg, denn diverse Bands werden auf vier Bühnen in der Innenstadt dieses Jahr vom 20. bis zum 22. Juni für tolle Stimmung sorgen. Auf dem Programm stehen außerdem das Weinfest im Rathausgarten, Straßenkunst und das Spielfest des VfL im Liebesgrund. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft gibt es am Sonnabend, 21. Juni, auf dem Marktplatz zusätzlich ein Public Viewing des Vorrundenspiels Deutschland gegen Ghana. (juie)

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Text: Katharina Berndt · Fotos: Fotolia

Slacken

Neben der Breite ist auch die Dehnfähigkeit der sogenannten Line wichtig. Für die ersten Versuche sollten Anfänger eine straff gespannte, harte Slackline verwenden. Denn je mehr das Material nachgibt, desto schwieriger ist es, die Balance zu halten.

Artistik auf Kniehöhe In Parks, über Flüssen oder in heimischen Gärten: Überall, wo zwei stabile Bäume stehen, spannen Trendsetter jetzt ein breites Seil. Sie balancieren und machen teilweise artistische Kunststücke – die Slacker sind los. Slacken ist eine Sportart ähnlich dem Seiltanz. Der Name leitet sich vom Sportgerät ab: dem breiten Schlauchoder Gurtband. Das ist die Slackline (deutsch: schlaffe Leine). Dass immer mehr Erwachsene wieder ihre kindliche Affinität zum Balancieren finden, hat gute Gründe. Gute Slacker beherrschen das Zusammenspiel von Balance, Konzentration und Koordination. Damit eignet sich der Sport ideal zum Abschalten vom Alltag, das Sportgerät ist zudem schnell aufgebaut: Die Slackline wird einfach zwischen zwei stabile Bäume gespannt. Neben dem hohen Spaßfaktor dient Slacken auch als Zusatztraining für andere Sportarten: Kletterer, Skifahrer, Kampfsportler, Reiter, Longboarder und Snowboarder nutzen die Slackline bereits, um ihr Gleichgewichtsgefühl zu schulen.

Fürs erste Mal suchen sich Einsteiger am besten zwei starke Bäume, die etwa 8 Meter auseinander stehen. Bei der Suche nach geeigneten Bäumen gilt: Bäume mit weniger als 40 Zentimeter Stammumfang sind nicht geeignet, da sie wegbrechen können. Bäume mit glatter Rinde sind grundsätzlich anfälliger für Schäden als solche mit spröde aussehener Borke. Damit die Bäume nicht von der Slackline beschädigt werden, sollte man sogenannte Baumschutze verwenden. Die schützen die Rinde der Stämme davor, dass sich die Slackline in sie eingräbt und erleichtern den Slackern den Aufbau, da sie ein Verrutschen der Line verhindern. In Kniehöhe wird die Slackline jetzt gespannt. So kann der Slacker gefahrlos darüber laufen, berührt jedoch in der Mitte nicht den Boden. Gespannt wird mit sogenannten Ratschen, die wir vor allem zur Ladungssicherung am Auto kennen. Jetzt können die ersten Versuche auf der Slackline gemacht werden. Das gewohnte Gleichgewicht, trainiert auf festem Untergrund, funktioniert nicht mehr, das Gehirn muss sich erst an die neuen Bewegungsmuster gewöhnen. Wie lange das dauert, ist bei jedem Slacker unterschiedlich und auch davon abhängig, ob derjenige bereits Sportarten, die Balance erfordern, wie Skifahren oder Surfen, ausgeübt hat. Zunächst geht es um die Grundfähigkeiten: Stehen und Laufen. Danach sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, daraus haben sich verschiedene Spielarten des Slackens entwickelt: Trickline, Urban, Longline, Waterline und Highline.

Amerikanische Kletterer kamen Ende der 70er Jahre auf die Idee, ihre Ausrüstung für eine vereinfachte Form des Seiltanzes zu verwenden und erfanden so das Slacken. Seit etwa zehn Jahren boomt die Sportart in Europa. Inzwischen gibt es kleine Festivals, auf denen Slacker sich messen und ihr Können zeigen. Überall, wo geklettert wird und auf jedem guten Stadtfest, ist eine Slackline vorhanden. Die ist in der Regel ein dünnes, flaches Polyester- oder Polyamidband, das zwischen 2,5 und 3,5 Zentimeter breit ist. Je schmaler die Slackline ist, desto höher ist auch der Schwierigkeitsgrad.

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VORGESTELLT BeneFit

Die richtige Slackline

Die englischen Namen geben bereits einen Hinweis, was den Slacker bei diesen Spielarten erwartet. Beim Trickline geht es um Artistik. Auf straff gespannten Lines werden artistische Kunststücke wie Salti ausgeführt, auf weicheren, kaugummiartigen Lines geht es einzig und allein darum, die Balance bei möglichst hohem Schwierigkeitsgrad zu halten. Urban-Slacker verzichten auf die Line und nutzen Elemente der Stadt: Sie balancieren auf Geländern, schmalen Mauern oder Ketten. Die sogenannten Longlines sind zwischen 40 und 200 Meter lang. Sie sind nur für erfahrene Slacker zu empfehlen, da die Kontrolle der Lines sehr schwer ist und sie in entsprechender Höhe gespannt werden müssen, damit die Mitte nicht den Boden berührt. Das gilt auch für die sogenannte Highline. Slacker spannen ihre Line in einer Höhe zwischen 4 und 10 Metern. Die Waterline wird knapp über oder unter der Wasseroberfläche über ein sicheres und ausreichend tiefes Gewässer gespannt. Sprünge können gefahrlos ausprobiert werden und gerade im Sommer kann der Slacker zwischendurch ins kühle Nass abtauchen.

Um eine sichere und den Fähigkeiten angemessene Slackline auszusuchen, gilt es, einige Kenngrößen zu unterscheiden. Die verschiedenen Lines unterscheiden sich in Durchhang (slack), Elastizität (flex), Schwingverhalten (swing) und Oberflächenbeschaffenheit (grip). Für Anfänger empfiehlt sich demnach eine straffe, wenig elastische sowie schwingende Line mit viel Grip. Ideal für Einsteiger ist ein 5 Zentimeter breites Flachband mit 8 bis 10 Prozent Dehnung und einer Länge von 15 bis 20 Metern. Am besten ist ein Set mit passenden Ratschen. Da der Sport auch in niedriger Höhe bei schlechtem Material gefährlich werden kann, ist es wichtig, dass die Slackline und die Ratschen mit „Geprüfte Sicherheit“ ausgezeichnet und TÜV-geprüft sind.

Die Geschichte des Slackens Wie viele Sportarten war auch das Slacken eher eine Zufallserfindung. Ende der 70er Jahre waren es die Kletterer Adam Grosowsky und Jeff Ellington, die mit einem Kinderspiel ihre Balance testeten: Sie balancierten auf den Absperrketten von Parkplätzen. Schnell merkten sie, dass das Balancieren neben dem Spaßfaktor auch ein gutes Grundlagentraining für das Klettern war. Um mobiler zu werden, wendeten sie sich von den erprobten Parkplatzketten ab und spannten ein Schlauchband mit ihrem Kletterequipment zwischen zwei Bäume. Die Idee des Slackens war geboren. Und sie verbreitete sich schnell. Zuerst unter den anderen Kletterern im Yosemite Valley „Camp 4“. Doch erst zur Jahrtausendwende schaffte der Trendsport den Sprung in andere Regionen und über den großen Teich nach Europa. Hier gilt der Tiroler Kletterer Heinz Zak als Vorreiter. Er selbst war mehrfach im Yosemite Valley und brachte die Idee von dort zu uns.

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BENETEST BeneFit

Text: Julia St.-Böthig · Fotos: Aenne Bauck

Stoffwechselprogramm

Abspecken mit „gesund & aktiv“? Seit der Geburt meiner Tochter vor sieben Jahren hab ich zu viel auf den Rippen. Nicht, dass ich vorher gertenschlank gewesen wäre. Aber nun ist es definitiv zu viel. Sicher, ich bin Ernährungswissenschaftlerin und müsste wissen, wie es geht. Weiß ich auch, aber wissen Sie nicht auch, wie Sie Ihre Kalorien zum Schmelzen bringen? Zwischen Wissen und Machen liegt bekanntlich ein breiter Graben, der mitunter Ausmaße des Grand Canyons haben kann. Und bei mir riefen schon immer die Gedanken an „Hunger haben“ und „verzichten müssen“ Widerwillen hervor.

gehört zu einer richtigen Anamnese auch das Wiegen und Vermessen. Die Zahl auf der Waage ist mir unangenehm. Zur Analyse nimmt mir Petra Eckert auch noch Blut ab. „Das ist wichtig, um zu bestimmen, welche Lebensmittel Dir gut tun und auf welche Du künftig verzichten solltest“, erklärt sie mir. Eine Woche später treffen wir uns zum Analysegespräch. Meine Blutwerte sind okay, aber ich habe eine Tendenz zu Diabetes. „In ein paar Jahren könntest Du Probleme bekommen, wenn Du nicht bald etwas änderst“, sagt Petra Eckert. Die Information ist für mich nichts Neues, schließlich weiß ich, wie viel ich auf die Waage bringe und in meiner Familie ist Diabetes keine Seltenheit. Doch es quasi schwarz auf weiß belegt zu bekommen, macht mir Angst und meine Zweifel, das Stoffwechselprogramm zu schaffen, schwinden. Ich will gesund bleiben, schlank werden und mir Klamotten ohne Frust kaufen.

Mit „gesund & aktiv“, einem Stoffwechselprogramm zur Gewichtsreduktion, soll alles ganz anders sein, verspricht Petra Eckert. Die Heilpraktikerin hat es zunächst an sich selbst ausprobiert – mit Erfolg und begleite schon seit vielen Jahren erfolgreich ihre Patienten durch das Programm. Nun sollte ich es auch ausprobieren. Für die BeneFit, für mich, für mein Wohlbefinden. Ich muss gestehen, ich hatte da so meine Zweifel, nicht unbedingt an der Wirksamkeit des Programms, denn die Eckpfeiler der Ernährungsumstellung machten aus meiner wissenschaftlichen Sicht Sinn. Ich zweifelte eher an meinem Durchhaltevermögen. Denn natürlich fiel das Wort „Verzicht“. „Hunger wirst Du aber ganz bestimmt nicht haben“, verspricht Petra Eckert. Ich sage schnell zu, bevor ich mir das Ausmaß noch deutlicher ausmalen kann. Wir legen den Beginn für genau einen Tag nach den Osterfeiertagen fest. Vorher sprechen wir sehr ausführlich über mögliche Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, körperliche Beschwerden, mein Wohlbefinden und meine Ernährungsgewohnheiten. Natürlich

Das Programm dauert mindestens acht Wochen. Mein Ziel: Zehn Kilo weniger. Ich beginne mit einer zweitägigen Vorbereitungsphase. „Das ist wichtig, damit Du Dich körperlich und mental auf die neue Ernährungssituation einstellen kannst“, sagt Petra Eckert. Es gibt nur leichte Kost: Zum Frühstück Knäckebrot mit Quark, zum Mittagund Abendessen Gemüsesuppe, Gemüsepfanne mit Kräutern und Rohkost. Mengenbeschränkungen gibt es nicht. Also esse ich mit Genuss, bis ich satt und zufrieden bin. Nur das Trinken fällt mir zunächst schwer. 2,7 Liter sollen es pro Tag sein. Damit ich die Menge besser im Blick habe, messe ich mein Wasserglas und meinen Teebecher ab. Jetzt weiß ich, dass ich mit drei Tassen Tee und fünf Gläsern Wasser mein tägliches Soll erfüllen kann.

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Am Ende von Tag zwei muss ich ein Bittersalz zur Darmreinigung trinken und darf nach dem Mittag nichts mehr essen. Zur Ablenkung gönne ich mir abends ein ausgiebiges Schaumbad, während meine Familie zu Abend isst. Ich gehe früh ins Bett und freue mich auf’s Frühstück. Mein individueller Ernährungsplan sieht vor, dass ich dreimal am Tag zu essen habe. Zum Frühstück maximal zwei Eier, Knäckebrot mit Käse oder Quark mit Obst und Nüssen. Je nach Lust und Laune wähle ich aus. Müsli und Shakes sind ebenfalls erlaubt, mag ich aber nicht zum Frühstück. Nach vier bis sechs Stunden gibt es Mittag. Zur Auswahl stehen mageres Fleisch, Geflügel oder Fisch und dazu Salat oder Gemüse. Zum Nachtisch darf ich eine kleine Portion Obst essen. Auch am Abend besteht das Essen immer aus einem Anteil Eiweiß und einem Anteil Gemüse oder Salat. Zunächst wiege ich mir die Portionen laut meiner Liste ab, doch nach drei Tagen habe ich die Mengen im Gefühl, zumal die Salatportion so groß ist, dass ich sie oft nicht schaffe. Zu viel kann ich mir gar nicht auffüllen.

Sojamilch. Beides haut mich nicht vom Hocker. Dafür aber der gebackene Schafskäse zum Feldsalat. Obwohl ich schon immer gern Neues ausprobiert habe, bin ich erstaunt, wie viele Möglichkeiten es gibt, Gemüse und Salat zuzubereiten. Jede Woche stelle ich mich auf die Waage und bin glücklich, wie die Kilos purzeln, obwohl ich nichts essen muss, was mir nicht schmeckt und ich nie Hunger habe. Ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr in meiner Haut. Nach zwei Wochen rutschen die ersten Hosen. Ich beginne wieder zu laufen und bin erstaunt wie leicht es mir nach einjähriger Pause fällt. Anfangs erntete ich mitleidige Blicke, als ich Freunden erzählte, was ich vorhabe. Mittlerweile kommen immer mehr Rezeptanfragen. Alle zwei Wochen muss ich zu Petra Eckert in die Praxis zur Erfolgskontrolle, zum Reden und zur seelisch moralischen Unterstützung. Ich würde lügen, wenn ich Ihnen jetzt sagte, dass mir der Verzicht auf das Eis am Wochenende oder das Glas Wein mit Freunden leicht gefallen ist. Nicht immer habe ich widerstehen können, aber diese Tage waren sehr selten und ich habe diese kleinen „Sünden“ mit einer Runde Laufen wieder gut zu machen versucht.

Durch meine Blutanalyse wurde ermittelt, welche Lebensmittel mir gut tun. Ich darf Huhn, Pute und Rindfleisch essen, Scholle und Kabeljau, Kürbiskerne, Leinsamen und Walnüsse. Meine Gemüseliste sieht unter anderem Brokkoli, Gurken, grüne Bohnen, Spargel, Paprika, Spinat, Zucchini und Zuckerschoten vor. Äpfel, Birnen, Mango, Kiwi, Blaubeeren, Ananas und Weintrauben sind für mich erlaubt. Ich darf Butter, Lein-, Olivenund Rapsöl verwenden. Einziger Wermutstropfen: Brot und Brötchen, Nudeln, Kartoffeln und Reis sind tabu. Zum Frühstück backe ich mir ein fantastisches Knäckebrot aus Dinkelmehl und -flocken und diversen Nüssen. Obwohl ich Aufschnitt von Pute oder Hähnchen essen darf, verzichte ich und decke mich statt dessen mit diversen Käsesorten ein. Auf die klassischen Sättigungsbeilagen zum Mittag- und Abendessen und auf Obst zwischendurch muss ich verzichten. Das macht mir aber weniger aus als befürchtet. Wenn meine Familie Rindergulasch mit Nudeln isst, nehme ich mir eine Extraportion Spargel dazu. Beim Grillen lasse ich das Ciabatta weg und esse Rucolasalat mit Tomaten. Statt Bratwurst gibt es Puten- oder Hähnchenbrust. Ich probiere Tofu und

Fazit Ich habe jetzt sechs Wochen geschafft. Im Schnitt habe ich je Woche ein Kilo verloren. Ich bin auf einem guten Weg, mein Ziel zu erreichen und möchte vielleicht noch ein paar Kilo mehr verlieren. Ich habe mich gut an meine neuen Ernährungsgewohnheiten gewöhnt und auch festgestellt, dass mir einige Dinge, die ich vorher sehr gern und viel gegessen habe, gar nicht so gut tun. Das machte sich mit Völlegefühl, Müdigkeit und Antriebslosigkeit bemerkbar. Das Gute an dem Stoffwechselprogramm: Ich kann so lange weitermachen, wie ich möchte. Die Erhaltungsphase danach erlaubt dann zwei „Off-Tage“ in der Woche. Die reserviere ich mir dann für’s Wochenende mit Pasta, Wein und Eis. Das kann ich dann mit gutem Gewissen essen. Meine wichtigste Erkenntnis: Es funktioniert und schränkt den Alltag mit Familie, Beruf und Freizeit nicht ein, denn das ist wichtig für’s Durchhalten und Weitermachen.

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Abnehmen mit „gesund & aktiv“ – eine gute Wahl? Interview mit Petra Eckert, Heilpraktikerin in Lüneburg, Neue Sülze 5-6

BeneFit: Was ist bei dem Stoffwechselprogramm „gesund & aktiv“ anders als bei anderen Abnehmprogrammen? Petra Eckert: „Gesund & aktiv“ wurde vor zehn Jahren von Stoffwechselspezialisten, Ärzten und Ökotrophologen entwickelt. Als Grundlage dient die persönliche umfangreiche Blutanalyse mit 42 Laborwerten und der Blutgruppe als Genmerkmal. Jeder Teilnehmer erhält seinen eigenen persönlichen Ernährungsplan, in dem seine eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Krankheiten und seine Ziele berücksichtigt werden. Die Nahrungsmittel werden für jeden auf der Basis seines Hormonsystems, seines Stoffwechsels und seiner Genetik ermittelt. Das führt dazu, dass der Stoffwechsel optimiert, die Vitalität gesteigert und gesundes Abnehmen möglich wird.

sunde Kohlenhydrate benötigt. Hat jemand zum Beispiel einen niedrigen Cholinesterase-Wert, können Bitterstoffe von Artischocke oder Radicchio seine Leberaktivität anregen.

BeneFit: Auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln und Reis soll weitgehend verzichtet werden. Warum diese Empfehlung? Petra Eckert: Mit 40 Prozent sind kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel fester Bestandteil des Programms. Allerdings stehen nur die „guten“ Kohlenhydrate auf dem Speiseplan, die den Stoffwechsel unterstützen und unter anderem in Gemüse enthalten sind. Auf die „schlechten“ Kohlenhydrate in Nudeln, Kartoffeln, Brot und anderen Getreidelebensmitteln wird zumindest in der Anfangsphase bewusst verzichtet. Diese Kohlenhydrate werden zu schnell und zu hoch in Glucose (Blutzucker) umgewandelt und führen damit zu einem dauerhaft erhöhten Insulinspiegel.

BeneFit: Welche gesundheitlichen Veränderungen kann die Optimierung des Stoffwechsels bewirken? Petra Eckert: Neben dem medizinisch gesunden Abnehmen ohne Kalorienzählen, Heißhungerattacken und anschließendem JoJo-Effekt, geht es gleichzeitig darum, seine Vitalität zu steigern und Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken. Auch schon vorhandene Erkrankungen wie Gefäßerkrankungen, Gelenkbeschwerden, Diabetes Mellitus oder Bluthochdruck verbessern sich deutlich mit einem gesunden Stoffwechsel.

BeneFit: Sie empfehlen unter anderem auf Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte wie Quark, Käse und Joghurt zu verzichten und stattdessen besser Produkte aus Schaf- oder Ziegenmilch zu essen. Warum? Petra Eckert: Ziegenmilch hat eine zellaufbauende (anabole) und zellerneuernde Wirkung. Sie hat einen hohen Gehalt an Milchsäure, Vitaminen und Mineralien. Das hat eine bessere und leichtere Verdauung und höhere Bekömmlichkeit zur Folge. Produkte aus Kuhmilch sind dagegen häufig unverträglicher. Stichwort: Laktoseintolleranz, die zu Blähungen, Durchfällen und Bauchschmerzen führt.

BeneFit: Warum wird bei der Anamnese auch das Blut untersucht? Petra Eckert: Aus der Vital- und Stoffwechselanalyse mit ihren 42 Blutwerten erkennt der Arzt oder Heilpraktiker, welche Nahrungsmittel für einen Erwachsenen oder Jugendlichen optimal sind. So spiegelt zum Beispiel die Cholinesterase die Aktivität der Leber wider. Wie gut die Zellen mit Nährstoffen versorgt sind, zeigen die vier Mineralien Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium. Der Langzeitblutzuckerwert liefert Klarheit darüber, ob bereits eine diabetische Stoffwechsellage vorliegt oder sogar schon ein Diabetes Mellitus. Das sind nur einige Beispiele.

BeneFit: Für wen ist „gesund & aktiv“ geeignet? Petra Petra Eckert: Das „gesund & aktiv“-Stoffwechselprogramm ist grundsätzlich für alle Menschen geeignet, die sich bewusst und gesund ernähren möchten; die abnehmen wollen, ohne Kalorien zu zählen oder Heißhungerattacken zu bekommen; die ihr Wunschgewicht leicht halten wollen, das Wohlbefinden von Körper und Psyche verbessern möchten und ernährungsbedingten Erkrankungen vorbeugen wollen. Ich gehöre zu der Riege der ersten „gesund & aktiv“-Stoffwechseltherapeuten und wende das Programm seit zehn Jahren erfolgreich in meiner Praxis an. Es ist zu einem festen Bestandteil meiner Arbeit geworden und begleitet auch viele meiner anderen Therapien.

BeneFit: Die Blutanalyse ist also Grundlage für den Ernährungsplan. Wonach wählen Sie die Lebensmittel aus, die ein Proband essen darf? Petra Eckert: Aufgrund der umfangreichen Daten aus der Blutanalyse, der Körpermessungen und einer Fett- und Wasseranalyse mittels Bioimpedanz und natürlich des Wissens, dass der menschliche Körper Eiweiße und ge-

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Text: Ulrich Vössing · Fotos: Fotolia

Fitnesstrend

Ganzheitlich trainiert mit Functional Training Die Lust am sich Bewegen hat wieder einen neuen Anlass gefunden. Functional Training heißt der aktuelle Fitnesstrend, der nicht nur in den Studios der Region Einzug gehalten hat und sich ganz bewusst gegen das klassische Gerätetraining stellt. Das wichtigste Trainingsgerät dabei ist der eigene Körper. Wollten wir es weniger neumodisch formulieren, meint der Trend nichts anderes als ein funktionales Ganzkörpertraining.

Ein Schelm, wer denkt, da würde die Trimm-Dich-Bewegung der 1970er Jahre reanimiert, aber ein wenig kommt es einem schon so vor. Denn die klassischen Fitnessübungen treten beim Functional

Training in den Vordergrund. Wer der Trainingsarbeit in den Mannschaftssportarten schon beigewohnt hat, dem werden viele Elemente bekannt vorkommen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das eigene Körpergewicht, das oftmals absolut ausreicht, effektvolle Reize zu setzen. Werden die Übungen sauber und korrekt durchgeführt, wird der gesamte Bewegungsapparat in Anspruch genommen, das Functional Training erzielt optiVitalisierung von Körper und Geist male Erfolge. Daher empfiehlt Meracha Steinich es sich insbeT. 04131 – 77 72 971 sondere für M. 0160 – 96 429 547 Einsteiger auf www.vi-thai.de · meracha2513@gmail.com professionelle Anleitung zuFinkstraße 11, 21335 Lüneburg rückzugreifen. Öffnungszeiten: Die Angebote in Montags bis freitags 9.30 – 20.00 Uhr und rund um Samstags 10.00 – 18.00 Uhr Lüneburg sind vielfältig. >

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Funktionelles Training ist für jede Zielgruppe geeignet

Trainieren mit allen Sinnen

„Funktionelles Training, genau das ist es, worum es geht“, sagt Ina Völcker, Inhaberin der Körpermanufaktur in Radbruch vor den Toren Lüneburgs. Die 43Jährige ist eine klare Befürworterin des funktionalen Ganzkörpertrainings. „Dieser Trainingsansatz ist einfach für jede Zielgruppe geeignet. Umfänge und Intensität werden ideal auf die individuellen Ziele des Aktiven abgestimmt.

„Beim funktionellen Training arbeiten wir stets mit allen Sinnen,“ sagt Ina Völcker und ergänzt: „Wenn es dann darum geht, die Trainingsintensität zu erhöhen, setze ich auch Hilfsgeräte wie Flexibars oder XCO, eine Kleinhantel, die mit einer Schwungmasse gefüllt ist, ein.“ Mit solch einfachen zusätzlichen Geräten ließen sich hervorragende Trainingsergebnisse erzielen, so die Personal Trainerin weiter, denn jede einzelne Muskelgruppe könne mit der richtigen Übung angesteuert werden. Völcker: „Bei einem Gerätetraining arbeitet der Sportler geführt, das heißt die Kraft wird ausschließlich in eine Richtung, in die Richtung, die das Gerät zulässt, bewegt. Beim funktionellen Training arbeiten wir aber immer Dreidimensional. Dadurch erreichen wir ein optimales Ganzkörpertraining, das viele koordinativen Fähigkeiten anspricht, die Gelenke stabilisiert und neben der Kraft auch die Ausdauer schult.“

Jeder kann sich im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten bewegen. Ziel jeder einzelnen Übung ist es, vom ersten Moment an mehrere zusammenarbeitende Muskelgruppen gemeinsam zu aktivieren“, erläutert Völcker das Erfolgsrezept der funktionalen Vorgehensweise. Dieses sogenannte Trainieren auf dem eigenen Niveau ist für jeden Freizeitsportler bei aller Unterschiedlichkeit in den Zielen geeignet.

Muskeln arbeiten immer gemeinsam Physiologisch steckt dahinter, dass Bewegungen niemals nur von einzelnen Muskeln durchgeführt werden. „Es arbeiten immer mehrere Muskeln, die miteinander verbunden sind, zusammen. Sie agieren im Bewegungsablauf gemeinsam, im Fachjargon nennen wir diese Symbiose Muskelschlinge, und ermöglichen so überhaupt erst eine gesamtkörperliche Bewegung“, erklärt Ina Völcker weiter. Springt der Trainierende beispielsweise mit gebeugten Beinen ab, bilden die Gesäßmuskulatur, Teile der Oberschenkelmuskulatur sowie Bereiche der Wadenmuskulatur eine Muskelschlinge (in diesem Fall die Streckschlinge), die in diesem Beispiel die Bewegung „Sprung“ ausführt. Völcker: „Ziel des Ganzkörpertrainings ist es daher, die unterschiedlichen Muskelschlingen zu trainieren anstatt einzelner Muskeln.“

Die einen haben aufgrund gesundheitlicher Probleme den Fingerzeig des Lebens wahrgenommen und wollen etwas tun, die anderen sind schon sporterfahren und möchten mal wieder etwas Neues ausprobieren.

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Lernen, wie man sich richtig bewegt

Moser verweist auf sein mit über 80 Jahren ältestes Trainingsgruppenmitglied, ergänzt aber lachend, dass er auch viele junge Fitnesstreibende in den Trainingsgruppen hat. „Functional Training ist einfach für alle geeignet“, stellt er resümierend fest.

Eine These, die André Moser, Studioleiter sports & friends Lüneburg, unterstreicht: „Beim Functional Training geht es darum, mit dynamischen Bewegungsabläufen den ganzen Körper zu fordern. In den Trainingseinheiten konzentrieren wir uns darauf, dass die Bewegungsabläufe sauber ausgeführt werden, der muskuläre Trainingseffekt kommt dann ganz von alleine.“ Was seine Kursteilnehmer daher vor allem mit nach Hause nehmen, sind Antworten auf die Frage „Wie bewege ich mich richtig?“. Moser: „Das Besondere am Functional Training ist, dass es fast alles Übungen sind, die die Aktiven in ihren eigenen Alltag gut integrieren können.“ Das ist möglich, weil der Trainingsansatz ohne schwere Gewichte auskommt.

Kurzer Reiz, hohe Intensität Auch Angelika Glanz, Leiterin von Mrs. Sporty in Lüneburg, ist eine Anhängerin des Trends. „Funktionelles Training führt zu einer optimalen aeroben Belastung. Neben dem gewünschten positiven Effekt für die Ausdauer wird auch die Koordination deutlich verbessert“, betont die Fitnesstrainerin, die schon seit neun Jahren bei Mrs. Sporty Frauen in Schwung bringt. Wichtiger Bestandteil des funktionellen Trainingskonzepts ist bei ihr wie auch in anderen Studios eine hohe Intensität. Glanz: „Die Belastungen sind bei korrekter Durchführung sehr intensiv, werden aber immer nur kurz gehalten. Jeweils nach 40 Sekunden werden die Stationen gewechselt.“ Neben den kurzen Reizen sorgen abwechselnd eingesetzt zusätzliche Geräte für Kurzweil. „Wir kombinieren in jeder Einheit Übungen mit und ohne Geräte, wechseln mal zum Stepper oder zum Joggingplace. So werden während einer Trainingseinheit abwechselnd alle Muskeln beansprucht“, erläutert die 57-Jährige das erfolgreiche Konzept, das von ihren Studiobesuchern nach eigener Aussage „super angenommen wird.“ >

Das Training setze vor allen Dingen auf das Körpergewicht und fördere so optimal, ohne die anatomischen Gegebenheiten des Trainierenden zu überfordern. „Der Schwierigkeitsgrad und damit die Trainingsintensität kann oftmals auch schon ohne den Einsatz irgendwelcher Hilfsmittel durch kleine Änderungen in der Übungsausführung erhöht werden“, erläutert der 40-jährige gebürtige Lüneburger die weiteren Vorzüge dieser Trainingsmethode. Der Erfolg des Functional Trainings bei sports & friends zeigt sich vor allem in der Altersverteilung seiner Trainingsgruppen. Sport-Reha-Trainer André

Der Fitness-Spaß!

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Sich einfach besser fühlen mit funktionellem Training Resümierend lässt sich feststellen, dass das Functional Training das ist, was unser Körper eigentlich von uns erwartet: Beweg dich! Ein gut strukturiertes Training führt nicht nur zu mehr Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Die positiven Effekte sind vor allem auch im koordinativen Bereich, also in der Gleichgewichts-, Rhythmus-, Reaktions-, Differenzierungs-, Kopplung-, Orientierungs- und

Umstellungsfähigkeit spürbar. Eine durch funktionelles Ganzköpertraining gesteigerte Fitness fördert die Eigenwahrnehmung von Sehnen und Gelenken, stabilisiert und stärkt die Muskeln und macht nicht nur fit für den Alltag. Auch für Freizeit- und Wettkampfsportler ist dieser Ansatz hervorragend geeignet, sich eine umfassende Grundfitness zuzulegen.

Das sagt Prof. János Winkler:

Also nehmen wir an, das Muskelaufbauprogramm ist bravourös absolviert, auch hier volle Zufriedenheit, die Abschlussmessergebnisse sind beeindruckend und der Patient spürt wieder, dass er mehr Muskeln und keine Schmerzen hat. Das isolierte Muskeltraining ist nach 24 Einheiten vorbei und dann? Spätestens jetzt muss das funktionelle Training her. Aber was heißt das? Hier werden Funktionen, also Bewegungsabläufe und die Koordination der nun vorhandenen Muskeln geschult. Im Alltag brauchen wir genau das – nicht nur einen Muskel, sondern komplexe Bewegung! Wir bewegen uns immer dreidimensional. Funktionelles Training ist nicht nur durch Klinsmanns Einführung in der deutschen Fußballnationalelf bekannt, sondern auch durch BodyArt®, ein Fitnesskonzept, welches ausnahmsweise nicht aus den USA hierher kam sondern umgekehrt. Megaerfolgreich in den Staaten. Dann glaubt man ja auch hier, dass es etwas taugen könnte. Funktionelles Ganzkörpertraining mit dem besten Equipment, das es gibt: dem eigenen Körper. Keine Hanteln, keine Stahlstangen. Nur die richtige Musik, die richtigen Trainer und dann gehts los. Ein Ganzkörpertraining mit Wurzeln aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, Yoga, Pilates, Krafttraining. Hab ich nun selbst seit über einem Jahr getestet – und gerade beim Erfinder Robert Steinbacher einen ganzen Tag in München praktiziert. Halleluja. Da verbrennt man noch 48 Stunden nach dem Training die Schweinshaxen. Also Fazit: Wer gesund leben und Schmerzen verhindern will, muss sich artgerecht bewegen. Erst individuell angepasst mit Hilfe der Kraftmaschinen für das Grobe und dazu funktionelles Training für das Feintuning. Erst die Hardware, dann die Software! Das ist der beste Schutz vor dem Schmerz nach dem Schmerz. Haben Sie größeres Interesse an diesem Thema? Lassen Sie sich doch individuell beraten. Also bis dann!

GrundFITNESS

Gerätetraining versus funktionelles Training – wie behandelt man erfolgreich Schmerzen nach den Schmerzen? Typische Situation in meiner Praxis: Der Hexenschuss ist vorbei, der Bandscheibenvorfall beruhigt, der Patient wieder schmerzfrei. Die wichtigste und spannendste Aufgabe eines Arztes, den akuten Schmerz zu lindern, ist erfüllt! Meine Patienten hören dann: „Jetzt liegt es bei Ihnen! Die Kuh ist noch nicht vom Eis! Jetzt sollten Sie für ein kräftiges Muskelkorsett sorgen! So vermindern sie erheblich das Risiko, dass der Rückenschmerz wiederkommt und chronisch wird. Hört man auf jedem Schmerzoder Orthopädenkongress. Also Muskelkrafttraining!“ Staunende Augen. „Und wie?“, schwingt es durch den Raum. „Ich empfehle Ihnen zunächst ein Training an bestimmten Übungsgeräten. Da haben Sie einen Trainer für sich, das Gerät gibt den Bewegungsrahmen vor und so können Sie wenig falsch machen. So fangen Sie erstmal an. Ganz locker. Ich habe selbst danach trainiert. Das Konzept ist wissenschaftlich untersucht und für effektiv befunden worden. Heißt DAVID-Training, läuft 2 Mal pro Woche, insgesamt 24 Mal.“ Meistens stimmt man zu und verlässt mit dem Verordnungsrezept die Praxis. Nach 6 Wochen Training kommt die erste Zwischenauswertung aus der Physiopraxis. Fieserweise auch zu mir, so kann ich sehen, ob mein Patient sich richtig reingehängt hat. Man kann eben so oder so trainieren: den Muskel brennen lassen und sich verbessern oder schweißtrocken ewig vor sich hin trainieren und halt so bleiben, wie man war. Da ist sie wieder – die Eigenverantwortung, die Selbstbestimmung. Gerade Gesundheit liegt in den Händen eines jeden von uns. Nur wir selbst sind für unseren Körper und unsere Gesundheit verantwortlich.

Ihr Prof. Winkler

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Foto: www.fotolia.de

GUT ZU WISSEN BeneFit

V.i.S.d.P für die Inhalte sind auf den „Gut-zu-wissen-Seiten“ die inserierenden Unternehmen und Dienstleister.

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SAMMELPOSTER BeneFit

Diese Unternehmen tun Ihnen etwas Gutes! Schuhhaus

Das gönn’ ich mir! Mit dem BeneFit-Sammelposter tolle Preise gewinnen. Das können Sie seit Jahresanfang mit dem neuen BeneFit-Sammelposter aus der Heftmitte. Insgesamt zwölf Glücksbuttons müssen Sie sammeln. Die ersten waren schon in den letzten beiden Heften versteckt. Wenn Sie alle Glücksbuttons unserer Anzeigenkunden gefunden und auf das Sammelposter geklebt haben, können Sie in der BeneFit-Ausgabe Nr. 23 im November tolle und attraktive Preise aus den Sparten Gesundheit, Fitness und Genuss gewinnen. Und wo haben wir die Glücksbuttons diesmal versteckt?

Das gibt es zu gewinnen • Schuh-Shopping-Gutschein im Wert von 50 Euro von Schuhhaus Höber in Uelzen • 12-teiliges Besteck im Wert von 149 Euro von tejo Wohnwelten in Adendorf • Ein Essen für 2 Pers. im Dorfgespräch der Markthalle Bienenbüttel • Thai-Massage vom Vi-Thai Lüneburg • Shopping-Gutschein im Wert von 50 Euro von Sport As • Quickshooting im Studio Frische Fotografie • Gutschrift über 250 kWh klimafreundlichen Strom (Wert: 65 Euro) von den Stadtwerken Barmstedt in Lüneburg • Einen Monatskurs & ein Frühstück for free im Gymnastikstudio/Café Fabelhaft an der Reichenbachstraße • Lesung & Buch von der Buchhandlung Vogel in Reppenstedt • Gemüsekorb von Gemüsemeyer Dirk Meyer vom Lüneburger Wochenmarkt • Ein Frühstück für 4 Pers. in der Harms Genusshandwerkerei Drage • BeneFit-Jahres-Abo vom St.-Böthig Verlag

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GUT ZU WISSEN BeneFit

Ganzheitliche Beratung

Der gesunde Weg mit Sport AS Viele Zivilisationskrankheiten sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Denn der moderne Mensch trägt noch die Gene seiner Vorfahren in sich – und die sind auf Bewegung programmiert. Fehlt diese, so ist unser Körper unterfordert und kann sogar krank werden. Gesundheitssport ist deshalb nicht nur ein Freizeitvergnügen mit hohem Erlebnisund Erholungswert. Er ist auch eine an der Natur des Menschen orientierte Strategie, gesund zu bleiben und gesund zu werden. Sportliche Aktivität ist heute eine anerkannte Therapie zur Vorbeugung von Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels bis hin zu orthopädischen Beschwerden. Selbst wenn entsprechende Krankheiten bereits vorliegen, kann sinnvoll betriebener Sport dazu beitragen, diese zu lindern oder einem weiteren Fortschreiten entgegenzuwirken.

Gut ausgebildet: Das Team von Sport AS berät Sie kompetent und umfassend.

Zivilisationskrankheiten zu kennen, ermöglicht es uns, jetzt noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und sie entsprechend ganzheitlich zu beraten“, sagt Andreas Schmull und ergänzt: „Man kann mit fast jeder Krankheit Sport treiben, man muss nur auf bestimmte Dinge Rücksicht nehmen.“

Diese Zusammenhänge zu kennen, ist nicht nur wichtig für die Medizin. „Wir denken, dass auch eine kompetente Beratung im Sportfachgeschäft die Wirkungsweise von gesundem Sport und den entsprechenden Sportarten auf unseren Organismus berücksichtigen muss“, sagt Andreas Schmull, Geschäftsinhaber von Sport AS in Lüneburg. „Deshalb haben wir für Sie noch einmal die Schulbank gedrückt und uns unter der Leitung renommierter Sportwissenschaftler und Mediziner umfassend in diese Fragen eingearbeitet, um Sie noch gezielter und fachkundiger beraten zu können.“ Andreas Schmull, Vanessa Liebe und Heidi Markussen haben sich zu Gesundsport-Beratern ausbilden lassen. Das Team von Sport AS will Sie auf einen gesunden Weg bringen und Sie bei Ihren sportlichen Aktivitäten optimal betreuen. „Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt. Die Bedeutung und die Auswirkungen von Bewegungsmangel und

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SPORT AS · Rote Str. 12 · 21335 Lüneburg · sport-as@t-online.de · Tel.: 04131-731000 · www.sport-as-lueneburg.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9-19 Uhr · Samstag von 9-17 Uhr

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Stadtwerke Barmstedt

5 Jahre in Lüneburg Die Stadtwerke Barmstedt in Lüneburg sind in diesem Jahr seit 5 Jahren für ihre Lüneburger Kunden im Einsatz. Im Mai 2009 eröffneten die Stadtwerke erstmalig für die Lüneburger ihre Türen und beliefern seitdem zuverlässig ihre Lüneburger Kunden mit Strom und Erdgas in der Region.

die dann in die Insolvenz gegangen sind, nicht mehr zurückerhalten haben. Das ist schmerzlich. Das möchte ich persönlich nicht erleben. Deshalb gehört es für uns zum guten Ton, dass wir unsere Kunden nicht vorab ‚zur Kasse‘ bitten.“ „Unsere Stärke ist die Nähe zu unseren Kunden, die wir hier vor Ort oder am Telefon freundlich und kompetent bedienen. Nicht ohne Grund schenken uns bereits viele Lüneburger als ihren Strom- und Erdgaslieferant ihr Vertrauen. Darüber freuen wir uns sehr“, so Cristina Ratz-Täger, Beraterin der Stadtwerke Barmstedt. Das Büro in Lüneburg befindet sich Am Alten Eisenwerk 2c in unmittelbarer Nähe des Behördenzentrums „Auf der Hude“.

Als 100 Prozent kommunales Unternehmen streben die Stadtwerke nicht nach kurzfristigen Renditen und Gewinnmaximierung, sondern verstehen die Energieversorgung als öffentliche Aufgabe und Selbstverständnis – und das unabhängig von Energiekonzernen. Werkleiter der Stadtwerke Barmstedt Fred Freyermuth

Seit Januar 2011 bestehen alle Stromprodukte der Stadtwerke Barmstedt für Haushalte und Kleingewerbe aus 100 Prozent „klimagutem Strom“. Dabei wird aus regenerativen Energiequellen der Strom direkt in den Handelsbilanzkreis geliefert. Der TÜV-Nord zertifiziert jährlich die Qualität und Quantität dieser Strommengen.

Dabei zählen Jahresverbrauchsabrechnungen über 365 Tage und dass die Lüneburger Kunden der Stadtwerke Barmstedt auch keine Vorauszahlungen tätigen, zur Selbstverständlichkeit. „Uns ist es ganz besonders wichtig, dass sich unsere Kunden bei uns gut aufgehoben fühlen“, betont Fred Freyermuth, Werkleiter der Stadtwerke und ergänzt: „Leider haben viele Verbraucher in den vergangenen Jahren die leidvolle Erfahrung gemacht, dass sie bereits getätigte Vorauszahlungen an Energieanbieter,

Die Stadtwerke und Energie Der Tradition verpflichtet: Bereits seit 1899 versorgen die Stadtwerke das Barmstedter Stadtgebiet zuverlässig mit Gas. Im Zuge der Liberalisierung waren die Stadtwerke Barmstedt 2006 die Ersten im Norden, die Erdgas an Kunden auch außerhalb des eigenen Netzgebietes geliefert haben. Und das bis heute. Erfolgreich und zu fairen Preisen – mit Mitarbeitern, die in der Region leben und für ihre Kunden hier vor Ort im Einsatz sind. So auch seit nunmehr fünf Jahren in Lüneburg.

Es berät Sie Cristina Ratz-Täger. Öffnungszeiten der Stadtwerke Barmstedt in Lüneburg: Montag, Mittwoch, Freitag: 8 - 12 Uhr; Dienstag: 13 - 17 Uhr und Donnerstag: 13 - 19 Uhr.

Strom: Seit 1915 beliefert das regionale Werk auch das Barmstedter Stadtgebiet mit Strom und seit 2007 werden auch Kunden außerhalb der Barmstedter Stadtgrenzen mit Strom versorgt. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch das Thema Nachhaltigkeit – ganz im Sinne nächster Generationen. Daher bestehen seit Januar 2011 alle Stromprodukte für Haushalte und Kleingewerbe aus 100 Prozent klimagutem Strom aus reiner Wasserkraft. Es erfolgte eine konsequente Umstellung aller Haushaltskunden auf klimaguten Strom – und das ohne Aufpreis.

Kunden, die sich für die Stadtwerke als ihren neuen Energieversorger entscheiden, können in der Regel schon innerhalb weniger Wochen wechseln. Dabei werden alle Formalitäten von den Mitarbeitern der Stadtwerke übernommen, ohne extra Kosten und garantiert ohne Unterbrechung der Versorgung.

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Creditreform informiert

Fehlinformationen durch Selbstauskunft vermeiden

„Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Angaben bei uns zu überprüfen. Es lohnt sich, denn auch Hausbanken kennen unseren Service und machen Ihren Bonitätsindex anhängig von einer möglichen Kreditvergabe.“

Creditreform Uelzen Styra KG · Lüneburger Str. 10, D-29525 Uelzen Tel.: 0581 / 97 8850 · Fax: 0581 / 75556 · info@uelzen.creditreform.de · www.creditreform-uelzen.de

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RUND UMS GELD

Torsten Styra rät: „Holen Sie sich einmal jährlich von uns eine Selbstauskunft und überprüfen Sie die Angaben und Ihren Bonitätswert, denn auf diesen und den maximal empfohlenen Kreditrahmen schauen Unternehmer zuerst.“ Schließlich seien Änderungen jederzeit möglich. Angaben wie Branchenzuordnung, Unternehmenszweck, Geschäftszahlen und aktuelle Firmendaten sollten genau geprüft werden, denn zum Beispiel wirkt sich eine zu niedrig eingetragene Eigenkapitalquote negativ auf die Bonität aus. Auch das Gründungsdatum sollte stimmen, den je älter ein Betrieb ist, desto besser ist das für die Bonitätsnote.

Seit der Gründung im Jahr 1879 ist das Ziel der Creditreform der Schutz vor Forderungsausfällen, die Liquidität vernichten und den Fortbestand von Unternehmen gefährden. Die Wirtschaftsauskunftei versorgt die Lieferanten, Banken und Kunden mit Daten über Betriebe und mögliche neue Geschäftspartner. Wichtig dabei ist, dass diese Informationen auch stimmen, denn Lieferanten oder Firmenkunden informieren sich bei der Wirtschaftsauskunftei, ob sich ein Gespräch mit dem neuen Kunden lohnt oder finanzielle Probleme drohen. „Unsere Auskunft entscheidet, ob ein Unternehmen mit Ihnen eine Geschäftsbeziehung eingeht oder eben nicht“, sagt Torsten Styra, Geschäftsführer der Creditreform Uelzen Styra KG. „Sind die Informationen veraltet oder nicht korrekt, kann das mitunter Ihrem Geschäft schaden.“ So könne es bei einem schlechten Bonitätswert dazu kommen, dass Sie keine Leasingangebote bekommen, beim Lieferanten nur per Vorkasse einkaufen dürfen und nur wenige Aufträge bekommen.


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Freibadsaison D

Freibad Lauenburg: • Nichtschwimmerbecken mit 77 m langer Rutsche • Schwimmerbecken zum Baden, Spielen und Toben • Whirlpools, Sonnenliegen großzügige Liegewiesen • Relaxen und Faulenzen • Mutter-Kind-Badebereich • Spielplatz Freibad Lauenburg · Albinusstr. 21481 Lauenburg T. 0 41 53 / 41 15

Gemüsekorb von Gemüsemeyer Dirk Meyer vom Lüneburger Wochenmarkt

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Fotos: www.fotolia.com

ie Sonne scheint, Schäfchenwolken treiben am azurblauen Himmel, es riecht nach frisch gemähtem Gras, bunte Blumen blühen überall, die Bienen summen, die Luft ist warm, umhüllt uns wie Samt – kurz: Der Sommer ist da! Was gibt es jetzt Schöneres als ein erfrischendes Bad unter freiem Himmel?! Der Sprung ist kühle Nass wird vielerorts zum Erlebnis, wo das zeigen wir Ihnen hier.


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Naturbad Bardowicker Strand Schwimmen in chlorfreiem Wasser – Erleben Sie einen Tag im Naturbad Bardowicker Strand. Zum Wohlfühlen und Entspannen stehen ausgiebige Sandstrände mit Strandkörben zur Verfügung. Die aktuellen Öffnungszeiten sowie Informationen über besondere Themenveranstaltungen finden Sie unter www.bardowicker-strand.de Eintritt pro Person 1,50 € Im Kuhreiher 22, 21357 Bardowick E-Mail: p.gebert@samtgemeinde-bardowick.de

50 Jahre Waldbad Alt Garge Wir feiern vom 4. bis 6. Juli 2014

www.waldbad-alt-garge.de Kirsten Klann, 1. Vorsitzende E-Mail: kirstenklann@ t-online .de · T. 0175 8523437 Am Waldbad 25 · 21354 Bleckede / Alt Garge

Waldbad Bienenbüttel Weiträumige Liegewiese unter alten Bäumen Mutter/Kind-Bereich, Matschecke, Riesenrutsche Bolz- und Kinderspielplatz / Beachvolleyballanlage Caféteria und Kiosk, Schwimmunterricht Wassertemperatur 23 °C

Öffnungszeiten: Mo. 13 - 20 Uhr, Di. bis Sa. 6.30 - 20 Uhr, So. 7.30 - 20 Uhr Badweg 1 · 29553 Bienenbüttel · T. 0 58 23 / 7892

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GUT ZU WISSEN BeneFit

Mit Herz und Verstand

Drei Jahre Buchhandlung Vogel

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ie Begrüßung ist herzlich, wie bei einer alten Bekannten. Die Kundin um die 60 kommt immer wieder gern in die kleine Buchhandlung am Wiesenweg in Reppenstedt. Denn Buchhändlerin Anja Vogel weiß, welchen Lesestoff sie wünscht. Diesmal soll’s ein Buch für die 16 Jahre alte Enkelin sein. Mit wenigen Fragen hat Anja Vogel den richtigen Lesestoff für den Teenager gefunden und empfiehlt drei Bücher. Zwei davon lässt sich die Kundin einpacken. Seit drei Jahren betreibt Anja Vogel ihre kleine Buchhandlung mit viel Herz und guter Laune. Bei ihr bekommen die Kunden Kinderbücher, Romane, Geschenkideen, Postkarten und immer eine gute Beratung. Die 41-Jährige führt das sogenannte „allgemeine Sortiment“. Auch Sach- und Schulbücher sowie alle anderen Buchwünsche sind zu haben. „Die Bücher bestelle ich. Sie sind in der Regel am nächsten Tag da“, sagt Anja Vogel.

Tagen in der Woche arbeitet die zweifache Mutter in ihrem Laden, ordert Neuerscheinungen, plant Buchlesungen oder dekoriert das Schaufenster neu. Dazu lässt sie sich immer wieder Mitmachaktionen für ihre Kunden einfallen: In der Adventszeit mussten anhand von gemalten Noten Lieder erraten werden und in diesem Frühling sollte anhand von Märchenfiguren das entsprechende Märchen gefunden werden. Immer gibt es natürlich Bücher zu gewinnen. „Ich möchte meine Kunden einladen mitzumachen, teilzuhaben und Gesprächsstoff bieten“, sagt Anja Vogel. Neu ist seit Jahresanfang ihr Onlineshop. „Der ist wichtig, damit meine Kunden mich auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen“, sagt die Buchhändlerin. Aber am liebsten habe sie die Leute hier vor Ort bei sich im Laden. „Der persönliche Kontakt liegt mir einfach am Herzen“, sagt sie und begrüßt den nächsten Kunden lächelnd mit Namen.

Nachdem sie 1998 nach Reppenstedt gezogen ist, hat die Buchhändlerin lange in einer Buchhandlung in Winsen/Luhe gearbeitet. Sie liebt den Kontakt zu den Kunden und die Beratung. Doch als der Chef die Buchhandlung an eine Kette verkauft wird alles anders. Anja Vogel zieht die Konsequenzen und kündigt. Sie braucht zwei Wochen um den Businessplan für ihre eigene Buchhandlung zu erstellen, schaut sich Geschäftsräume in Reppenstedt an und eröffnet im Sommer 2011 die Buchhandlung Vogel. An sechs

Anja Vogel, Wiesenweg 6 · 21391 Reppenstedt · T. 04131/ 699 67 35 · www.buchhandlung-reppenstedt.de


BEWUSST HANDELN BeneFit

Chia-Samen

Kleine universelle Kraftpakete Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf die „Verwandte“ des Salbeis aus Südamerika aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Gertrud Krause-Traudes, Handelsagentin und psychotherapeutische Heilpraktikerin, vertreibt die Samen im Lüneburger Raum und erklärt: „Die Chia-Samen bestehen zu einem hohen Anteil aus Omega-3-Fettsäuren und Proteinen, enthalten alle essentiellen Aminosäuren, Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und viele Antioxidantien. Dabei sind sie gluten- und cholesterinfrei, sind leicht bekömmlich und geschmacksneutral.“

„Ein Esslöffel Chia-Samen in ein Glas Fruchtsaft gerührt, ergibt nach wenigen Minuten einen leckeren Smoothie, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch stärkt und lang sättigend ist“, so Gertrud Krause-Traudes. Sie empfiehlt die Samen zur Gewichtskontrolle, aufgrund der hochwertigen Aminosäuren auch für Sportler und für Veganer als hervorragende Protein quelle und Ersatz für tierisches Eiweiß.

Die Chia-Samen gibt es in 300 und 500 Gramm-Gläsern ab 6,30 Euro unter www.OriginalChia.de.

Das Besondere der Chia-Samen: Fügt man etwas Wasser hinzu, verändern sie ihre Konsistenz und werden zu einem Gel. Der Grund ist die äußere schleimbildende Schicht. Bei diesem Prozess vergrößern die Samen ihr Gewicht durch das gebildete Gel um das bis zu Zwölffache. Weil sie geschmacksneutral sind, sind sie universell einsetzbar, zum Beispiel in Säften, Müsli, Riegeln, Backwaren sowie in süßen wie in pikanten Speisen.

Das Magazin für Gesundheit, Sport &

Gertrud Krause-Traudes Psychotherapeutische Heilpraktikerin Töbingstraße 54, 21339 Lüneburg T. 0 151 / 148 535 89 E-Mail: gkt@originalchia.de

Fotografie: Aenne Bauck, Jan-Rasmus Lippels, Janine Martin, Julia St.-Böthig, fotolia

Genießen

Schlussredaktion: Cathrin Claußen NEU!

Vorschau: August/September 2014

Layout: Grafik-Design, Michael Rehr-Hoffmann

Aktuelles aus Uelzen & Winsen/Luhe!

Funktionales Training: Was bringt der neuer Fit-Trend?

Bewusst handeln: Regional einkaufen

Vorgestellt: Radcross – quer durch die Landschaft

Anzeigen & Vertrieb: Julia St.-Böthig, Thomas Wilbrandt anzeigen@benefit-lueneburg.de

Lecker: Auf zum Picknick!

Impressum: Jahrgang – 20/2014 Aktiv: Sport im Sommer – was geht und was nicht? Tradition: Alte Haustierrassen – wo sind sie geblieben? Lecker: Das schmeckt nach Urlaub! …und vieles mehr

Herausgeberin & Chefredakteurin: Dipl. oec. troph. Julia St.-Böthig (jule) julia.boethig@benefit-lueneburg.de Redaktionsanschrift: Fritz-Reuter-Ring 16, 21391 Reppenstedt T. 0 41 31 / 28 422 15 Mitarbeiter: Katharina Berndt (kathi), Stefanie Diekmann (steffi), Christine Dittmann (tine), Maike Petersen (mp), Burkhard Schmeer, Ulrich Vössing (uli)

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LTS Luna Transport Service

Druck: v. Stern'sche Druckerei GmbH & Co KG Auflage: 10.000 Exemplare

Erscheinungsweise: Alle zwei Monate www.benefit-lueneburg.de Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck der Texte oder Fotos ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.


Fahrer, der das ganze dann ein paar Tage später als kostenlose Retour wieder zurück an den Absender bringt? Was tun wir mit solch einer Bestellung eigentlich für den Einzelhandel in unserer Stadt, für die Angebotsvielfalt, die kleinen und mittelständischen inhabergeführten Geschäfte, die das Flair und die Lebensqualität einer Stadt doch erst ausmachen. Diese Unternehmen aus Handel, Produktion und Gewerbe sichern durch ihre Gewerbesteuern den Städten und Gemeinden die wichtigste originäre Einnahmequelle. Aus diesen Steuertöpfen werden Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Büchereien, Schwimmbäder, Theater und andere soziale und kulturelle Einrichtungen finanziert. So bestimmt jeder Bürger jeden Tag mit seiner Kaufentscheidung, wohin sich seine Gemeinde, seine Stadt und Region entwickelt und wen oder was er mit seinem Geld unterstützt. >

Text: Stefanie Diekmann · Fotos: Janine Martin

Lokal einkaufen und die Region mitgestalten

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er schreit eigentlich außer uns noch vor Glück, wenn das Paket mit den fünf Paar Schuhen zur Auswahl die Haustür erreicht? Die Menschen, die in den Fabriken arbeiten oder die, die für weniger als Mindestlohn im Laufschritt die Pakete aus den Hochregalen heraussuchen, der Paketzusteller, der mit seinem Gehalt kaum seine Familie ernähren kann oder der LKW-

Bio ist gut, Bio aus der Region ist besser! • Umfangreiches Frischeangebot mit Schwerpunkt der Saison und Region • Große Käseauswahl mit mehr als 100 Sorten • Große Auswahl an Milchprodukten, auch laktose freie Erzeugnisse • Viele Getreide- u. Mühlenprodukte, auch glutenfrei • Abwechslungsreiches Angebot an regionalen Fleisch- und Wurstwaren • Sehr große Auswahl an Brot- und Backwaren.

Neu Häcklingen 1, 21335 Lüneburg, T: 0 41 31 / 970 449 www.naturkost-haecklingen.de, E-Mail: naturkost-haecklingen@web.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8 bis 19 Uhr, Sa. 8 bis 16 Uhr

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Die großen Online-Unternehmen haben ihren Hauptsitz meist im Ausland, um dort von günstigeren Steuersätzen zu profitieren. Amazon beispielsweise hat seinen Firmensitz in Luxemburg, wo die Umsatzsteuer auf digitale Medien nur bei 3 Prozent liegt und nicht wie in Deutschland bei 19 Prozent. Das verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber denen, die ihre Steuern in Deutschland bezahlen. Wenn man also die DVD oder das Hörbuch nicht beim lokalen Buchhändler kauft, sondern bei Amazon bestellt, fließt nicht nur kein Geld in Form von Gewerbesteuer in die Kasse der Gemeinde, der Gewinn des Online-Händlers liegt außerdem durch den niedrigeren Mehrwertsteuersatz um 16 Prozent höher. Das verschafft dem Unternehmen im fernen Luxemburg einen Wettbewerbsvorteil, bei dem ein Händler vor Ort mit Kosten für einen Laden und für gute Beratung durch ausgebildete und fair bezahlte Angestellte finanziell nicht mithalten kann. Doch kann er seinen absoluten Vorteil nutzen: den Kunden persönlich zu treffen, ihm ein individuelles Kauferlebnis im Laden und eine bedürfnisorientierte Beratung zu bieten.

Deutschlands. BUY LOCAL hat im Wesentlichen das Ziel, die Vielfalt des inhabergeführten Fachhandels zu erhalten und durch lokales Einkaufen die Region zu stärken. So bleiben die Steuereinnahmen in der Gegend, in der man auch lebt. Davon profitiert jeder einzelne bei der Ausstattung der sozialen und kulturellen Einrichtungen vor Ort.

Anglizismus für deutsche Initiative? Aber warum hat eine Initiative, die auf die Regionalität in Deutschland spezialisiert ist, einen englischen Namen? „Diese Frage wird häufig gestellt“, bemerkt Orthey und schmunzelt. „Die BUY-LOCAL-Bewegung ist in den USA entstanden und wir haben zunächst auch für uns über einen deutschen Begriff nachgedacht, aber schlichtweg nichts Passendes gefunden. Dazu kommt, dass Untersuchungen ergeben haben, dass die Altersgruppe der über 45-jährigen noch eher und selbstverständlicher in Geschäften vor Ort als online kauft, die Jüngeren bewegen sich täglich im Internet und so müssen wir die Sprache derer sprechen, die wir erreichen wollen. Gut gemachte und durchdachte Werbung ist dafür unerlässlich. Dabei hilft uns außerdem unser Maskottchen, das Eichhörnchen. Dieses Tier ist durchweg positiv besetzt und trägt durch seine Bevorratung im Herbst dazu bei, dass aus den Nüssen und Samen, die es vergräbt und im Winter nicht benötigt, Bäume wachsen. So gestaltet es aktiv seine direkte Umgebung und ist ein wunderbares Sinnbild für BUY LOCAL.“

BUY LOCAL Genau das hat sich die Initiative „BUY LOCAL – Erlebe Deine Stadt“ auf ihre Fahnen geschrieben. Jan Orthey, Inhaber von Lünebuch, der Buchhandlung am Markt, ist Mitbegründer von BUY LOCAL. „Der Buchhandel gehört sicherlich zu einer der Branchen, die schon früh die Konkurrenz des Onlineversandhandels zu spüren bekommen hat. Da muss man sich etwas einfallen lassen.“ So waren die ersten Mitglieder von BUY LOCAL auch weitestgehend Buchhändler. Mittlerweile sind verschiedene Branchen vertreten. Es geht darum, den Einkauf des Kunden durch persönliche und individuelle Beratung zu einem Erlebnis zu machen. So begeistert man Menschen für ihre Stadt oder Region, welche das auch immer ist, denn BUY LOCAL gibt es mittlerweile in vielen Städten

Welche Kriterien muss ein Unternehmen erfüllen, um bei BUY LOCAL mitmachen zu können? Bevor ein Unternehmen sich das Eichhörnchen an die Tür hängen kann, muss es darlegen, ob und wie es sich am gesellschaftspolitischen, sozialen und kulturellen Leben der Region, etwa durch die Unterstützung von

Ihr Fachgeschäft in der Lüneburger Innenstadt

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Projekten, beteiligt. Faire Arbeitsbedingungen und die Schulung der Mitarbeiter für eine freundliche, aufmerksame und fachkundige Beratung der Kunden sind weitere Voraussetzungen. Die Unternehmen sollen selbst regionale Anbieter, Produkte und Dienstleistungen nutzen, um mit gutem Beispiel voran zu gehen und ihr Betrieb soll sich in Sachen Energieeffizienz, Nachfolgeregelung und Recycling der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen. Das garantiert die Seriosität der Initiative und verhindert, dass sich Unternehmen nur für den Mitgliedsbeitrag von 120 Euro pro Jahr mit dem Label schmücken wollen.

die Jugendlichen shoppen hauptsächlich im Internet. Denen ist gar nicht klar, was ihr Konsumverhalten in den Städten und auch für ihre berufliche Zukunft anrichtet. Die vielen Leerstände in den Innenstädten kommen ja nicht von ungefähr. Wenn es in der näheren Umgebung keine Unternehmen und Handwerksbetriebe mehr gibt, gibt es auch keine Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten mehr. Somit gräbt man sich selber das Wasser ab und nimmt sich eine Zukunftsperspektive. Als kleiner Einzelhändler kommt man gegen die großen Versandhändler, deren Geschäftspraktiken und steuerlichen Schlupflöcher nicht an. Allein, dass man die bestellte Ware gratis zurückschicken kann, fördert meiner Meinung nach eine Mentalität der Beliebigkeit.

Als Jan Orthey sein Anliegen an Meike Bergmann herantrug, hat er bei der Geschäftsführerin von Edeka Bergmann gleich offene Türen eingerannt. „Bei uns waren alle Voraussetzungen für die Mitgliedschaft bei BUY LOCAL bereits länger vorhanden. Wir haben ein umfangreiches Papier zur Nachhaltigkeit entwickelt und umgesetzt. Neben der Kundenbindung vor Ort setzen wir besonders auf die Regionalität unserer Lieferanten“, so Bergmann. „Wir sehen uns als Teil der Region und wollen mit Regionalprodukten eine nachhaltige Beschaffungspolitik fördern, die Region stärken und klein strukturierte Betriebe unterstützen, wobei wir dies auf wirtschaftliche wie auf soziale Faktoren beziehen. Wichtig ist uns auch der hierdurch geleistete Beitrag zum Umweltschutz. Mit den Lieferanten unserer Regionalprodukte pflegen wir langfristige Partnerschaften und achten ganz besonders auf die hohe Qualität der Produkte, die stets über dem gesetzlichen Standard liegt. Eine klare Definition der „Regionalprodukte“ sorgt für Transparenz unseren Kunden gegenüber, deren Vertrauen uns sehr wichtig ist.“

Da rollen Warenmen- gen über unsere Straßen, die weder für die Umwelt, noch für die regionale Wirtschaft sinnvoll sind. Wenn man mit den Jugendlichen hier im Laden darüber redet, wird klar, dass dafür überhaupt kein Bewusstsein vorhanden ist. Darüber müsste viel mehr berichtet werden und auch bei der Erziehung durch das Elternhaus liegt eine große Verantwortung. Da wird Kindern im Internet eine gigantische Auswahl an Produkten angeboten, aus der sie wählen können und sollen. Da kann der Einzelhandel nicht mithalten. So werden immer mehr große Handelsketten in die Innenstädte ziehen und man wird die Städte nicht mehr unterscheiden können.“ >

Einflussnehmen mit Kaufverhalten Andreas Schmull von Sport AS sieht in seiner Branche die größte Konkurrenz im Online-Handel. „Das ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Besonders

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Beratungsklau Ein weiterer Punkt, den Schmull kritisiert ist der „Beratungsklau“. „Manche Leute kommen zu uns in den Laden und lassen sich von mir oder meinen Mitarbeitern beraten oder möchten beispielsweise den Schuh einer Marke in einer bestimmten Größe anprobieren. Dann gehen sie, ohne etwas zu kaufen und bestellen im Internet. Ich investiere viel in die Kompetenz meiner Mitarbeiter und ärgere mich über diese unverschämte Art von Beratungsklau. Das ist natürlich nur ein ganz kleiner Teil der Kunden. Die meisten wissen unsere ausführliche und persönliche Beratung sehr zu schätzen und besonders die Altersgruppe über 40 ist sehr treu und kauft gern vor Ort.“

nutzt und nicht nur für sogenannte Zielkäufe. Dennoch dürfe der Handel nicht schlafen und müsse die Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Stichworte seien hier unter anderem die oftmals problematische Nachfolge bei Renteneintritt und der stetig wachsende Online-Handel. Kätker betont, dass der Handel in Lüneburg auf die Konkurrenz im Internet reagiere. Übergeordnet würden sich dabei sicherlich die zahlreichen Feste und Aktionen positiv auswirken, die das Einkaufen in Lüneburg zu einem besonderen und abwechslungsreichen Erlebnis machten. Lüneburg sei hier mit Stadtmarketing und Gewerbeverein (LCM) sehr gut aufgestellt. Das neueste Baby sei die App „Kaufhaus Lüneburg“, mit dem die Kunden einen digitalen Einkaufsführer für die Innenstadt erhalten hätten. Generell müsse jeder einzelne Händler mit Service punkten. Die Möglichkeiten seien vielfältig und reichten von kompetenter Beratung bis hin zu Treueaktionen oder dem Angebot, Reservierungen und Bestellungen per Internet durchzuführen, die dann zeitnah im Geschäft abgeholt werden könnten. Hier sei Kreativität gefragt. Wichtig sei aber auf jeden Fall eine ordentliche und aussagekräftige Homepage, mit der man für die Kunden findbar sei. Ein eigener Online-Shop könne insbesondere für kleinere Geschäfte aufgrund von Kosten und Pflegeaufwand eher Risiko als Chance sein.

Und was sagt die IHK? Harald Kätker, Handelsreferent bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg beurteilt die Situation für Lüneburg im Hinblick auf die Austauschbarkeit der Innenstädte durch überall gleiche Geschäfte und Ketten so, dass dieser Trend auch an Lüneburg nicht vorbeigehe. In 1A-Lagen, also den am höchsten frequentierten Einkaufsbereichen, sei auch hier der Filialisierungsgrad hoch. Das sei für eine funktionierende Innenstadt aber keinesfalls schlecht, denn viele Kunden würden die großen Ketten erwarten und diese würden damit als Magneten wirken. Der große Vorteil in Lüneburg im Vergleich mit anderen Städten seien die vielen kleineren Nebenstraßen, in denen Geschäfte – oft inhabergeführt – zu finden seien, die es eben nicht überall gebe. Verbunden mit der historischen Bausubstanz und den vielen Aktionen der aktiven Kaufmannschaft würde das „Kaufhaus Lüneburg“ somit zum Erlebniseinkauf ge-

Es hat also jeder selbst in der Hand, durch sein Konsumverhalten seine Umgebung mitzugestalten. Vielleicht sollte man sich einmal mehr in den Geschäften und Handwerksbetrieben in der Nähe umschauen – mit dem Wissen, dass das ausgegebene Geld somit in der Region bleibt und ein Teil davon in Form von sozialen und kulturellen Einrichtungen wieder zu uns zurückkommt.

Besser beraten im Fachhandel Erstklassige Beratung statt Fehlkauf. Kommen Sie vorbei – bei uns finden Sie eine große Auswahl an Hundebetten und -kissen für alle Rassen und Größen.

Wir beraten Sie gern! ZOO & Co. Lüneburg • Inh. Karl-Heinz Kardas • Bei der Keulahütte 1 • 21339 Lüneburg Tel 04131 7277544 • www.zooundco-lueneburg.de

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Wir sind für Sie da – ihre buy-local-fachhändler freuen sich auf sie! Ackermann Taschenmanufaktur

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Fotos: Aenne Bauck

GEWÜRZE Serie

Bärlauch Die Allroundblätter

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as duftet intensiv nach Knoblauch, schmeckt scharf und zugleich frisch? – Natürlich, Bärlauch. Nicht umsonst werden die breiten grünen Blätter auch Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Wild wachsend verbreiten sie einen intensiven Knoblauchgeruch. Anders als bei den würzigen Zehen riechen Kollegen, Kunden oder die Familie jedoch nicht, dass wir vom Bärlauch genascht haben.

in Drage-Stove

Immer mittwochs und sonnabends für Sie auf dem Lüneburger

Wochenmarkt am Ochsenmarkt (Pflanzenstand) und auf dem

Marktplatz direkt (Gemüsestand) mit einer großen Salatvielfalt.

Bärlauch erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance: Ob im Käse, als Pesto oder als eigenständiges Gericht, wir lieben seinen scharfen Geschmack und trauen uns inzwischen, ihn nicht nur gerebelt als Gewürz einzusetzen, sondern die Blätter zum Hauptgericht zu machen. Eines der schnellsten Rezepte, um den Bärlauch so zu adeln, ist die Bärlauchsuppe. Auch als Füllung einer Quiche, Brotaufstrich, Dip, im Risotto, in herzhaften Pfannkuchen, in frischer Pasta und in Brot kommt der Waldknoblauch gut zur Geltung. Am bekanntesten ist sicher das Bärlauchpesto, das aus den pürierten Blättern mit Öl und etwas Salz auch allen gelingt, die behaupten, nicht kochen zu können. Legt man die Blätter in Essig oder Öl ein, übertragen sie ihren Geschmack und veredeln so Saucen und Dressings. Wer einen Laubwald in der Nähe hat, sollte die Blätter von März bis Juni selbst sammeln. Zu finden sind sie dort, wo es schattig und humusreich ist. Wie auch beim Pilze sammeln sollte man jedoch aufpassen: Die giftigen Blätter von Herbstzeitlose und Maiglöckchen ähneln denen des Bärlauchs leider sehr. Entwarnung bringt nur der Geruchstest: Riechen die Blätter nach Knoblauch, hat man die richtigen erwischt. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Blattrippe, die Maiglöckchen und Herbstzeitlose nicht haben. Sobald die Pflanzen blühen, besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mehr: Während Bärlauch weiße, doldenartige Blüten bildet, zeigen sich die Maiglöckchen mit weißen, glockenförmigen Blüten und die Herbstzeitlosen in Violett. Doch nicht nur im Wald, auch auf dem Wochenmarkt oder im gut sortierten Supermarkt gibt es den Bärlauch im frischen Bund. Um auch nach Saisonende im Juni etwas von den frischen Blättern zu haben, können ganze oder gehackte Blätter eingefroren werden. Mit etwas Wasser oder Öl vermischt und in einem Eiswürfelbehälter gefroren dient klein gehackter Bärlauch als Würzwürfel. Weiterverarbeitet zu Öl, Salz oder Butter ist der Bärlauch natürlich auch länger haltbar. Trocknen sollte man die Blätter jedoch nicht. Wie die meisten Kräuter verlieren sie dabei einfach zu viel Aroma. Die Darmflora wird vom Bärlauch reguliert, er wirkt blutbildend, blutdrucksenkend und herzstärkend. Kurz gesagt: Diese Blätter machen uns fit für einen aktiven und genussvollen Sommer. (kathi)

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BESSER ESSEN BeneFit

Himbeere

Kleine Aromabomben Name: Himbeere (Rubus idaeus) Ursprung & Anbaugebiete: Sie wächst wild im mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im nordöstlichen Nordamerika. Fast überall, wo die Himbeere verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmäßig angebaut. Geschmack: saftig, süß und hocharomatisch Sorten: Grundsätzlich wird bei der Himbeere zwischen zwei Sorten unterschieden: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren. Letztere fruchten mehrmals jährlich. Meist werden nach der Ernte alle Triebe abgeschnitten, was im Folgejahr zu Neutrieben und zu einer einmaligen Ernte im Herbst führt. Bei Sommerhimbeeren werden die Neutriebe belassen und so eine Ernte Ende Juni/Anfang August herbeigeführt.

Foto: www.fotolia.de

Nährwert: 34 Kalorien/100 g

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Vitamine und Mineralstoffe: Der Gehalt an Vitamin C, Kalium, Magnesium und Vitamin A fördert die Abwehrkräfte und die Wundheilung. Einkauf: Die Himbeere ist leicht verderblich. Sie verträgt weder Hitze noch lange Transportwege. Frische Beeren sind prall und glänzend. Weiche und matte Früchte sind häufig überreif. Sehr dicht verpackte Früchte sollten Sie nicht kaufen, da sie schnell schimmelig werden. Besonderheiten: Am Morgen gepflückte Himbeeren schmecken süßer und bleiben auch etwas länger frisch. Im Frühling kann man die zarten, jungen Sprossen des Himbeerstrauchs schälen und roh essen.


Fotos: Aenne Bauck

ABGESCHMECKT Serie

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Welcher Fleischsalat die richtige Mischung hatte und von welchem wir künftig die Finger lassen werden, das lesen Sie hier:

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Wir haben sieben Fleischsalate für Sie getestet. Die meisten davon ertranken in viel zu viel Mayonnaise, deren Geschmack alle anderen Zutaten überlagerte. Sparsam hingegen waren einige Salate mit dem Fleischanteil.

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r ist der beliebteste Feinkostsalat der Deutschen. Natürlich lässt sich Fleischsalat relativ einfach selbst zubereiten: Aus Lyoner Wurst, Mayo und Gurken ist er schnell gemacht. Doch wir wollten wissen, ob das Fertigprodukt eine Alternative sein kann.

Fleischsalat

Mayo Feinkost Kräuter-Fleischsalat Würzig frisch, viele Kräuter, cremig und mit einem guten Fleischanteil präsentierte sich uns der Kräuter-Fleischsalat von Feinkost Mayo. Das Ergebnis: Damit will jede Stulle gern bestrichen werden! Nährwerte: 318 kcal., 3,99 g Eiweiß, 6,7 g Kohlenhydrate, 30,6 g Fett

Preis: 0,80 Euro

Ofterdinger Delikatess Fleischsalat Viel Wurst, cremige Mayo und leicht säuerlich. Der Fleischsalat von Aldi ist eine starke Konkurrenz für unseren Erstplatzierten. Einen kleinen Punktabzug gab’s für den geringen Anteil an Gurken und Kräutern. Nährwerte: 361 kcal., 3,8 g Eiweiß, 6,3 g Kohlenhydrate, 35,5 g Fett

Preis: 0,28 Euro

Nadler Delikatess Fleischsalat Gleichauf mit dem Aldi-Produkt ist der Nadler-Fleischsalat. Auch hier wird nicht mit Wurst gegeizt – leider auch nicht mit Mayonnaise. Mit Gurken und Kräutern hielt man sich ebenfalls zurück. Dennoch, gut im Geschmack. Nährwerte: 357 kcal., 4,3 g Eiweiß, 6,1 g Kohlenhydrate, 35,3 g Fett

Preis: 0,35 Euro

Homann Feiner Fleischsalat Die Optik lässt hoffen: viele Fleischstückchen, nicht zu viel Mayo und ein angemessener Gurkenanteil. Enttäuschend hingegen der Geschmack: fettig, sauer und stark nach Zwiebeln. Unser Fazit: Kann man essen, muss man aber nicht. Nährwerte: 329 kcal., 6,3 g Eiweiß, 3,2 g Kohlenhydrate, 32,3 g Fett

Preis: 0,93 Euro

Gloria Delikatess Fleischsalat Der Anteil von Wurst und Mayo stimmt hier zumindest. Über den Geschmack lässt sich auch nicht meckern. Doch irgendetwas fehlt. Gurken und Kräuter sind zwar optisch vorhanden, doch das Aroma ist irgendwie verloren gegangen. Nährwerte: 295 kcal., 4 g Eiweiß, 7,4 g Kohlenhydrate, 27,6 g Fett

Preis: 0,35 Euro

ja! Delikatess Fleischsalat Ist der noch gut? Sicher, ist doch frisch gekauft! Der Geruch vermittelt zumindest etwas anderes: säuerlich mit leichtem Butteraroma. Der Geschmack ist dann auch nicht viel besser. Die Wurst ist zu weich und fade und die Mayo zu süß. Ab in die Tonne! Nährwerte: 273 kcal., 3,9 g Eiweiß, 7,8 g Kohlenhydrate, 25 g Fett

Preis: 0,27 Euro

Weight Watchers Fleischsalat Warum erkannten wir wohl schon am Geschmack, dass dies das Diätprodukt sein muss? Weil eben der neben den Kalorien auch fehlt. Wenig Wurst, dafür viel Gurke. Da funkt das Brot verzweifelt SOS und unsere Gaumen hissen die weiße Fahne. Nährwerte: 145 kcal., 5,8 g Eiweiß, 8,1 g Kohlenhydrate, 9,8 g Fett

Preis: 0,99 Euro

Alle Nährwerte und Preise (Lüneburg) sind auf 100 ml bezogen.

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Fotos: Aenne Bauck

BESSER ESSEN BeneFit

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ommerzeit ist Picknickzeit. Den Korb voller Köstlichkeiten geht es raus in den Wald, auf die geheime kleine Lichtung, die grüne Wiese oder zum See. Wir haben für Sie die besten Sand-

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wiches, Salate, Desserts und das beste Fingerfood für einen wunderbaren Tag draußen an der frischen Luft in der Natur zusammengestellt – alles perfekt zum Mitnehmen. Lassen Sie es sich gut gehen!


Fotos: Aenne Bauck

LECKER BeneFit

Klassiker mit Überraschung

Hack-Muffins mit Schafskäsekern

Very british, very delicious!

Sandwich mit Lachs und Thunfisch

Ohne Salat nix los

Zutaten (für 6 – 8 Personen):

Zutaten (für 12 Stück):

Zutaten (für 8 Personen):

4 Scheiben Toastbrot, 30 ml Milch, je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote, 50 g Röstzwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 5 Stiele Majoran, 1 kg Rinderhackfleisch, 1 EL Ajvar (Paprikapaste), 1 EL Senf, 2 Eier, Salz, Pfeffer, 200 g Schafskäse, Fett für die Form, Papier-Backförmchen, evtl. Paniermehl

1 Dose Thunfisch ohne Öl, 1 rote Zwiebel, 4 EL Mayonnaise, Salz, Pfeffer, einige Spritzer Zitronensaft, 12 Scheiben Weizen-Sandwichtoast, 12 Scheiben Vollkorn-Sandwichtoast, 200 g Meerrettich-Frischkäse, 1 Salatgurke, 2 Tomaten, 2 kleine Paprikaschoten, 2 Stiele glatte Petersilie, 1 kleiner Kopf Radicchiosalat, 150 g geräucherter Lachs

1 kg Kartoffeln, Salz, Pfeffer, 8 EL Olivenöl, 2 rote Zwiebeln, 2 gelbe Paprikaschoten, 500 g Brokkoli, 6 EL Weißweinessig, 1 EL Dijonsenf, 1 EL flüssiger Honig, 3-4 Stiele glatte Petersilie

Zubereitung: Milch erwärmen und Toast darin einweichen. Paprika putzen, waschen und in feine Würfel schneiden. Majoran waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Hack, Ajvar, Röstzwiebeln, Paprika, Majoran, Senf, Eier und Brot mit Milch verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Evtl. etwas Paniermehl drunter kneten, wenn der Fleischteig zu weich sein sollte. Käse in 12 gleichgroße Würfel schneiden. Mulden einer Muffinform fetten. Hackmasse in die 12 Mulden verteilen und jeweils ein Stück Käse in die Mitte drücken. Im vorgeheizten Backofen 25 bis 30 Min. garen. Hackmuffins aus der Form stürzen und anschließend in PapierBackförmchen setzen.

Zubereitung: Thunfisch abtropfen lassen. Zwiebel schälen und mit Thunfisch und Mayonnaise pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 6 Scheiben Weizentoast mit Thunfischcreme, 6 Scheiben Vollkorntoast mit Frischkäse bestreichen. Tomaten, Gurke und Paprika waschen, putzen und in Scheiben bzw. feine Ringe schneiden. Radicchioblätter vom Strunk lösen, waschen und abtropfen lassen. Lachs auf die mit Frischkäse bestrichenen Sandwichscheiben legen. Übrige Zutaten nach Belieben auf die bestrichenen Sandwiches verteilen. Mit jeweils der passenden Toastscheibe bedecken und für den Transport verpacken.

Zubereitung: Kartoffeln mit Schale waschen und in Würfel schneiden. Mit Salz würzen und mit 2 EL Öl beträufeln. In einem tiefen Backblech im Backofen rund 45 Min. garen. Ab und zu wenden. Inzwischen Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Paprika putzen, waschen und würfeln. Brokkoli in Röschen vom Strunk schneiden und waschen. Paprika und Zwiebeln nach etwa 30 Min. Garzeit zu den Kartoffeln geben. Für die letzten 10 Min. die Brokkoliröschen dazugeben.

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Leckerer Röstgemüsesalat

Für die Vinaigrette Essig, Salz, Pfeffer, Senf und Honig verquirlen. 6 EL Öl darunter schlagen. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit Vinaigrette mischen. Abkühlen lassen. Anschließend Petersilie untermischen. Salat nochmals abschmecken und transportfähig verpacken.


LECKER BeneFit

Rezept-Tipp Obsthof Marquardt

Picknick-Salat mit Erdbeeren

Tolle Apfel-Zimt-Muffins Süße kleine Verführer

Zutaten (für 12 Stück):

Raffinierte Kombination

Zutaten (für 8 Personen): 200 g geräucherte Putenbrust, 100 g Maasdamer Käse, 100 g Champignons, 1 Bund Lauchzwiebeln, 500 g Erdbeeren, Saft von einer Zitrone, 1 Becher Sahne, 1 EL Senf, Curry, Salz

Zubereitung: Pute und Käse in Würfel, Champignons blättrig und Lauch in feine Ringe schneiden. Champignons mit etwas Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden. Sahne nicht ganz steif schlagen und mit Senf, Curry, Zitrone und Salz kräftig würzen. Erdbeeren in Scheiben schneiden. Zunächst das Dressing unter die Zutaten heben und durchziehen lassen. Erst kurz vor dem Servieren die Erdbeeren unterheben.

500 g Äpfel (Boskop), 2 TL gem. Zimt, 160 g Butter, 170 g + 2 EL Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eigelb, 3 Eiweiß, 180 g Weizenmehl, 1 TL Backpulver, 2 EL Puderzucker, 12 Papierbackförmchen

Zubereitung: Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt mischen. Butter (zimmerwarm) mit dem Mixer auf höchster Stufe cremig schlagen. 120 g Zucker, Salz und Eigelb unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Masse heben. Eiweiß steif schlagen und 50 g Zucker einrieseln lassen. Anschließend den Eischnee unter den Teig heben. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Teig darin verteilen und die Zimt-Apfel-Stückchen darauf verteilen und etwas eindrücken. Im Backofen bei 180 Grad etwa 25 Min. backen. 1 TL Zimt und 2 EL Puderzucker mischen und über die erkalteten Muffins sieben.

...aus dem Alten Land

Ihr Vitaminreich auf dem Lüneburger Wochenmarkt Wir bieten frisches Obst aus eigenem Anbau und eigener Lagerung zu jeder Saison:

• Erdbeeren von Mai bis Oktober • Kirschen von Juni bis August • Blaubeeren von Juli bis September • Pflaumen und Zwetschen von Juli bis Oktober • Äpfel und Birnen ganzjährig

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Fotos: Aenne Bauck

LECKER BeneFit

Erfrischung mal anders

Eistee mit Galiamelone und Minze

Eine Tunke für alle Fälle

Leichter Quark-Dip

Klein, fein, lecker!

Zutaten (für 4 Gläser à ca. 300 ml):

Zutaten (für 6 Personen):

Zutaten (für 8 Stück):

8 Stiele Minze, 300 g Galiamelone, 600 ml Rooibostee, Eiswürfel

250 g Magerquark, 200 g Crème legère, Salz, Pfeffer, 1 Bund Schnittlauch

300 g Mehl, 150 g kalte Butter, 3 Eier, Salz, Pfeffer, Muskat, 400 g Kirschtomaten, 8 Stiele Thymian, 150 g Schlagsahne

Zubereitung: Tee zubereiten und abkühlen lassen. Minze waschen, trocken schütteln und Blättchen von den Stielen zupfen. Melone in Spalten schneiden, Kerne entfernen. Fruchtfleisch von der Schale schneiden und würfeln. Eiswürfel, Melone und Minze in eine Transport kanne füllen und mit Tee auffüllen. Nach Belieben süßen. Fertig!

Zubereitung: Quark und Crème legère cremig rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Unter den Quark rühren und verpacken. Der Dip passt zu allen Gemüsesorten, aber auch zu unseren Hackbällchen und dem Röstgemüsesalat.

Zubereitung: Mehl, Butter in Stückchen, 1 Ei, 1 Prise Salz und 2 EL kaltes Wasser erst mit dem Knethaken und dann mit den Händen glatt verkneten. 30 Min. kalt ruhen lassen. Tomaten halbieren. Thymian fein hacken. 2 Eier, Thymian und Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 8 Tortenförmchen fetten und mit Mehl ausstäuben. Teig auf wenig Mehl sehr dünn ausrollen. 8 Kreise (à ca. 12 cm Durchmesser) ausstechen. Törtchenformen damit auslegen. Teig am Rand festdrücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Anschließend Tomaten in den Förmchen verteilen und Eiersahne darüber gießen. Im heißen Ofen bei rund 200 Grad 30 Min. backen. Törtchen herausnehmen und vorsichtig aus den Förmchen lösen.

Wir sind für Sie da… • wenn’s schnell gehen muss • wenn’s sorgfältig und persönlich betreut werden muss • wenn mal was schief gelaufen ist Luna Transport Service e. K. In der Marsch 3 · 21339 Luneburg Tel.: 04131 9279990 Fax: 04131 9279991 Cell: 0151 23056049 mail@luna-transport.de · www.luna-transport.de

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Tomaten-Törtchen


BESSER ESSEN BeneFit

Text: Julia St.-Böthig · Fotos: Aenne Bauck

Kirsch-Spezial

Süße Früchte des Sommers Kirschen läuten den Sommer ein. Ihre Saison beginnt jetzt im Juni, je nach Wetterlage mal früher oder etwas später. „Jede Sorte hat ihre Zeit“, sagt Obstbauer Heiko Meyer. „Da die Kirschsorten unterschiedlich reifen, können wir bis Ende August die Früchte ernten.“ Der Kirschsommer beginnt Anfang Juni mit Merchant und endet im August mit Bianca, Karina und Regina. „Das ist die Königin der Kirschen“, schwärmt der Gärtnermeister. Seit vielen Generationen baut seine Familie im Alten Land Obst an. Und seit mehr als 40 Jahren hat die Familie jeden Mittwoch und Sonnabend ihren Stand auf dem Lüneburger Wochenmarkt.

5. Altländer Kirschenwoche Freitag, 4. bis Sonntag, 13. Juli

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Süß- und Sauerkirschen. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Sorten ist, dass Sauerkirschen einen höheren Fruchtsäuregehalt haben, und wie der Name schon sagt, sauer schmecken. Es gibt rund 500 Sorten Süßkirschen und 250 Sorten Sauerkirschen. Sie sind unterteilt in Herzkirschen (weich, rot bis schwarz) und Knupperkirschen (fest, heller), das sind Süßkirschen, die am besten direkt verzehrt werden. Sauerkirschen hingegen werden am besten gekocht, gebacken oder eingemacht.

herb oder sauer, von klein und aromatisch bis groß und süß-saftig. Damit die Qual der Wahl nicht ganz so schwer fällt, lädt Heiko Meyer seine Kunden zum Probieren ein. „Naschen ist bei uns ausdrücklich erlaubt.“ Kirschen sollten ohnehin am besten pur verzehrt werden. „Die sind doch viel zu schade zum Backen“, so Meyer, der neben Kirschen auch Äpfel, Birnen und Pflaumen anbaut und verkauft. Die Kirschen sind allerdings seine Lieblingsfrüchte.

Auf rund zwei Hektar, das entspricht der Größe von etwa drei Fußballfeldern, baut Meyer Kirschen an. Rund 35 Sorten wachsen an den Bäumen. Geerntet wird per Hand. „Wir pflücken die Kirschen einen Tag vor dem Verkauf, so können wir die Früchte ganz frisch anbieten.“ Rund 4 bis 5 Sorten hat Heiko Meyer am Markttag im Sortiment. Von hell bis fast schwarz, mit festem oder eher weicherem Fruchtfleisch, von süß bis

Obsthof Meyer • Knackiges Obst aus dem „Alten Land“ • Alte und neue Sorten • Jeden Mittwoch und Sonnabend beim Lüneburger Wochenmarkt auf dem Rathaus-Platz

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LESENSWERT BeneFit

Text: Maike Petersen · Fotos: Janine Martin

Mit flinken Fingern hebt Dörte Barisch Würfel für Würfel auf das Rollgitter. Langsam fahren die Trüffel durch den Schokoladenschleier. Dörte Barisch wartet einen Moment, betrachtet den feuchten Überzug und lässt dann eine feine Spur von rotem Zucker von einer Schippe über die Trüffel rieseln. Eine Frage des Timings: Ist die Schokolade noch zu weich, sinkt der Zucker zu sehr ein, ist sie zu fest, haftet er nicht mehr. „Schokolade ist zickig“, sagt Dörte Barisch. Wird die empfindliche Masse beim Erwärmen eine Nuance zu heiß oder ist die Lufttemperatur beim Trocknen zu hoch, kann auch eine feine Schokolade wie der Criollo auf der Praline matt aussehen. Doch die Cassis-Trüffel haben einen appetitlichen Glanz. Und sie schmecken: Autorin und Fotografin dürfen sich davon überzeugen. Vollmundig, bittersüß, leicht fruchtig schmelzen sie auf der Zunge. So frische Pralinen haben wir noch nicht probiert! Nur noch eine Stunde trocknen und sie liegen nebenan im Geschäft, neben verlockenden Sorten wie Toskanische Rose, Whisky-Chili oder dem Flaggschiff der Lüneburger Schokoladenmanufaktur: der PraLüne, einer Schokoladen-Karamell-Praline mit einem Hauch Salz.

Fräulein Selmis Gespür für Schokolade Feine Genüsse entstehen in der Küche der Lüneburger PraLüne. Genießen kann man sie auch gleich, im neuen Caféhaus der Schokoladenmanufaktur Am Berge.

D

er Kopf von Fräulein Selmi erinnert an eine Espressomaschine. Doch der dunkle Strahl, der von oben in einen Edelstahlkessel rinnt, ist dickflüssig und glänzend. Es ist Schokolade, dunkel, duftend, literweise: ein wahr gewordener Traum für jeden Schoko-Fan. Unermüdlich rührt ein stählerner Arm die Masse im Bottich um, bevor sie in der Temperierschnecke aufsteigt und dann wieder zurück in den Bottich fließt. PraLüne-Chefin Dörte Barisch tritt an die italienische Überzugs- und Temperiermaschine der Firma Selmi („Ein viel zu langer Name, deshalb nennen wir sie alle Fräulein Selmi.“). Mit einem Schlauch, an dessen Ende eine seltsame gebogene Vorrichtung – der sogenannte „Schleier“ – hängt, leitet sie nun die flüssige Masse um. Den „Schleier“ befestigt sie über dem Gitterlaufband. Sogleich bildet sich ein Vorhang aus flüssiger Schokolade. Cassis-Trüffel will Dörte Barisch am heutigen Vormittag überziehen. Die sogenannte Ganache, die Trüffelfüllung, hat sie am Vortag angerührt, aus Schokolade, Sahne, Butter und Cassis-Püree. Leicht gekühlt warten nun Hunderte von Würfeln auf einem großen Blech darauf, von Fräulein Selmi und Dörte Barisch mit edler venezolanischer Schokolade aus der Criollo-Kakaobohne ummantelt zu werden.

Neuer Standort und jetzt auch ein Café Mit der PraLüne hat Dörte Barisch den Lüneburg-Trüffel schlechthin erfunden. Seit Kurzem gibt die Leckerei mit Lokalkolorit dem Geschäft auch seinen Namen. Aus der „Schokoladenmanufaktur“ ist die „PraLüne – Schokoladenmanufaktur & Caféhaus“ geworden. Stammkunden hatten immer wieder gefragt, warum sie nicht auch Kaffee und Kuchen anböte. Lange haben Dörte Barisch und ihr Mann Guido Vianden nach einer geeigneten Bleibe für die geplante Geschäftserweiterung gesucht. Nur einen Steinwurf vom alten Standort Am Sande sind sie schließlich fündig geworden. Der historische Backsteinbau beherbergte zuletzt einen Antiquitätenhändler, davor gut

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LESENSWERT BeneFit

hundert Jahre lang gastronomische Betriebe: die Johannis-Klause, das Honky Tonk, zuletzt das Tolstefanz. Wer heute eintritt, dem steigt sogleich der bittersüße Schokoladenduft in die Nase. Im neuen Caféhaus, das in warmen Schoko-, Kaffee- und Goldtönen gestrichen ist, fällt der Blick auf den Kuchentresen. Darin lockt Backwerk, das schon für das Auge ein Genuss ist: eine elegante Tarte Tartin, eine fein verzierte PraLüne-Torte, eine zarte Kreation aus Erdbeere und grünem Tee. Dörte Barisch, die sonst alles selber machen kann, was

meister. „Er hat mir vieles beigebracht, was man über Schokolade wissen muss“, erinnert sie sich.

Köstliche Kreationen zum Kaffee und Tortenklassiker mit besonderem Pfiff sie in ihrem Ladengeschäft verkauft, hat fürs Backen eigens einen Experten eingestellt: Der Hamburger Konditor Stephan Koch hat bereits im Hamburger Elysee und im Maritim sowie zuletzt im Waldhaus in Reinbek feine Torten gezaubert. Seit April steht er nun in der Küche der PraLüne, wer mag, kann ihm beim Rühren und Verzieren durch die Glasscheibe zusehen. Neue köstliche Kunstwerke zum Kaffee zu kreieren oder edlen Klassikern einen besonderen Pfiff zu geben, das ist genau sein Ding. Und mit eben diesem Rezept will seine neue Chefin bei den Lüneburgern punkten: „Lüneburg hat viele Cafés, aber bei uns gibt es außergewöhnliche Torten.“ Vor sieben Jahren hat sich Dörte Barisch mit der Schokoladenmanufaktur Am Sande selbstständig gemacht. Kakao und Schokolade mochte sie schon immer. Die Idee, Pralinen und andere Schokoladenspezialitäten zu fertigen, entstand irgendwann im Gespräch mit ihrem damaligen Lebensgefährten, der in der Schokoladenindustrie tätig war. Die frühere Pharmaberaterin machte bald darauf Nägel mit Köpfen: Sie kaufte eine professionelle Ausstattung, knüpfte Kontakte zu einem alten Pralinen-

Fünfzig bis sechzig eigene Trüffelrezepte entstanden im Laufe der Jahre. Nicht alle werden das ganze Jahr über hergestellt: Einige der Rezepte sind sommerlich inspiriert, andere passen zum Winter. Doch alle Trüffel sind frisch, bis zu vier Wochen lang kann sie auch der Kunde aufheben. Wenn er der Verlockung widerstehen kann… . 14 bis 16 Grad sind die beste Temperatur für die bittersüßen Happen. „In den Kühlschrank gehören sie nicht, dort ist es zu feucht“, so Dörte Barisch. Wer seine Schokoladenspezialität an einem warmen Sommertag dennoch kühlen will, kann sie in eine Frischhaltebox verpackt in den Kühlschrank stellen, kurz vor dem Verzehr wieder hervorholen und das verschlossene Gefäß bei Raumtemperatur ein Weilchen stehen lassen. So gelangt kein Kondenswasser an die Pralinen.

Schokolade, Eis und Kuchen – das ganze Jahr über In den Verkaufsregalen der PraLüne liegen auch erlesene Tafelschokoladen, Trinkschokolade, Früchte im Schokoladenmantel, schokoladene Brotaufstriche, Schokofiguren. Und selbstgefertigtes Eis gibt es auch, dunkle Schokolade mit Ingwer zum Beispiel oder Erdbeereis mit Kräutern der Provence. Wenn die Sonne scheint, wird hierzulande eben nach Gefrorenem verlangt, weiß die PraLüne-Chefin. Kühle Witterung dagegen ist Schokoladenwetter. Doch Süßmäuler haben in der PraLüne das ganze Jahr über die Wahl. Ein Stammkunde, erzählt Dörte Barisch, kommt jeden Tag. Ein älterer Herr, alleinstehend. Stets kauft er eine einzige Praline oder eine Kugel Eis, die er noch im Laden genießt. Ein süßer Zwischenstopp, der zu seinem Tagesablauf gehört. Es ist ein Mann mit Geschmack, so viel steht fest.

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NACHGEFRAGT BeneFit

Foto & Text: Christine Dittmann

Handysucht – die neue Volkskrankheit? BeneFit: Sind junge Menschen stärker suchtgefährdet? Bernd Werner: Nein, aber jüngere Menschen nutzen das Handy häufig zur Zerstreuung. Sie haben Langeweile und dadurch Stress. Als Jugendlicher sollte man lernen, mit diesem Stress umzugehen und eine Art Bewältigungsstrategie erlernen. Fehlt dieser Prozess, entsteht Frust. Aber auch Erwachsene sind gefährdet, wenn sie das Handy und die Kontakte zur Selbstbestätigung brauchen.

Paare, die beim Essen im Restaurant beide auf ihrem Handy tippen, Jugendliche, die mit Blick auf ihr Smartphone die Straße überqueren, das können wir im Alltag beobachten. Sind das die neuen Umgangsformen oder erste Anzeichen einer Sucht? Bonner Forscher wollten es genau wissen und stellten in einer Studie von fünfzig Studenten innerhalb von sechs Wochen fest: Der durchschnittliche Nutzer schaut alle 12 Minuten aufs Handy und aktiviert es 80 Mal am Tag. Telefonieren und SMS schreiben geraten dabei in den Hintergrund, denn nur 8 Minuten am Tag wird telefoniert und die klassische SMS bringt es im Durchschnitt nur auf 2,8 Stück am Tag. BeneFit-Autorin Christine Dittmann wollte mehr über die Gefahren einer Handysucht erfahren und hat mit Bernd Werner von der Stiftung Medien- und Onlinesucht gesprochen.

BeneFit: Ist das Handy bei Erwachsenen ein Statussymbol? Bernd Werner: Als Statussymbol würde ich das nicht sehen, aber es gehört wie ein Auto oder ein Fernseher in unserer Gesellschaft dazu. Daraus folgt, dass schon Kinder im Grundschulalter ein Handy haben. Eltern geraten unter Druck, wenn sie es dem Kind verbieten. BeneFit: Wann wird die Handynutzung zur Sucht? Bernd Werner: Eine Krankheit ist die Handysucht im klassischen Sinne nicht. Doch es gibt schon Forschungen darüber. Abgeleitet aus unseren Erfahrungen mit Medienabhängigen kann ich sagen: Wenn die Nutzung des Handys das Denken und Handeln im Alltag bestimmt, dann ist es zur Sucht geworden; wenn ich das Handy brauche, um zu wissen, wie wichtig ich bin; ich nervös werde, wenn der Akku leer ist oder ich mein Telefon vergessen habe, dann sind das Anzeichen einer Abhängigkeit. Menschen, die nicht einmal nachts das Gerät ausschalten und ständig auf ihr Handy schauen, sind gefährdet. Grenzwertig ist auch die Nutzung in der Schule oder auf der Arbeit, obwohl es verboten ist. Wer Hobbys und reale Freunde vernachlässigt, sollte eine Beratung aufsuchen. Die Stiftung Medien- und Onlinesucht bietet eine Telefonberatung an und vermittelt Therapeuten, die sich auf diesem Gebiet besonders gut auskennen. Wer sich selbst als gefährdet sieht, sollte mal einen Tag Pause machen oder sein Verhalten protokollieren.

Bernd Werner, Stifter der Stiftung Medienund Onlinesucht Lüneburg. Die Stiftung betreibt ein Mädchencafé, ist in Schulen tätig und bietet dort Arbeitsgemeinschaften, Lehrerfortbildungen und Elternabende an.

BeneFit: Herr Werner, „Menthal“, die App für Handynutzung, was halten Sie davon? Bernd Werner: Das ist eine gute Möglichkeit, sich selbst und sein Handyverhalten zu testen. Wer ehrlich antwortet, wird selbst reflektieren können, wann die Nutzung eventuell übertrieben wird.

BeneFit: Wie kann man vorbeugen? Bernd Werner: Die Stiftung Medien- und Onlinesucht klärt auf. Prävention verstehen wir als unsere Aufgabe. Da die Handynutzung immer früher beginnt, gehen wir schon in die Grundschulen, bieten Schularbeitsgemeinschaften an, die Medienkompetenz vermitteln. Dabei machen wir Eltern und Kindern bewusst, welche Gefahren es im Netz gibt. Neben Cybermobbing und wichtigen Sicherheitseinstellungen bei den sozialen Netzwerken wird auch ein Bewusstsein für angemessene Nutzungszeiten geschaffen. Im Mädchencafé „Face 2 Face“, Auf dem Meere, begleiten wir Mädchen bei ihrer Mediennutzung.

BeneFit: Was machen die Nutzer genau mit ihren Handys? Bernd Werner: Laut Prävalenz der Internetabhängigkeit, kurz PINTA-Studie, spielen im Alter von 14 bis 24 Jahren etwa 28 Prozent der Jungen. Die Mädchen in diesem Alter chatten in den sozialen Netzwerken. Das Telefonieren oder SMS-Schreiben geht stark zurück.

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NACHGEFRAGT BeneFit

BeneFit: Was sind Suchtkennzeichen und Entzugserscheinungen? Bernd Werner: Nervosität, Aggression und Verhaltensauffälligkeiten tauchen dann auf, wenn das Gerät kaputt ist oder vergessen wurde.

BeneFit: Gibt es weitere Gefahren der übermäßigen Handynutzung? Bernd Werner: Die Nutzung der sozialen Netzwerke verleitet zu einer Gefühlsarmut, denn man spürt die Auswirkungen des geschriebenen Wortes nicht. Im realen Kontakt gibt es mehr Mitgefühl. Die Sprache verändert sich und die Sprachfähigkeit leidet darunter. Ich höre von einigen Betrieben, dass sie dies bei ihren Auszubildenden feststellen. Menschen, die ihr Smartphone beruflich nutzen müssen, sind ständig erreichbar und haben nie das Gefühl von Feierabend. Das setzt diese Gruppe besonders unter Stress.

BeneFit: Wie groß ist die Suchtgefahr für Kinder und Jugendliche? Bernd Werner: Ich sehe Jugendliche als stärker gefährdet. Sie haben keine Vergleichsmöglichkeiten wie Erwachsende, die auch ein Leben ohne Handy und Internet kennen. Sie wachsen in diese Welt hinein, in der eine Mediennutzung zum normalen Alltag gehört. Die Älteren kennen noch ganz andere Freizeitmöglichkeiten. Außerdem wächst der Druck, in der Peer-Group bei Facebook, WhatsApp und Co. dabei zu sein. Eltern sind herausgefordert, denn Medienerziehung gehört zu ihren neuen Aufgaben. Sie sollten sich interessieren, um einschätzen zu können, was eine angemessene Nutzung ist. Gleichzeitig haben Eltern eine Vorbildfunktion.

Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen möchte, darf gern unter IBAN DE84 2405 0110 0038 0002 79 spenden.

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BAU-SPEZIAL BeneFit

nzierung a n fi u a B : a m e h T Text: Katharina Berndt · Fotos: www.fotolia.de

Die niedrigsten Zinsen seit 30 Jahren Der Traum vom Eigenheim. Er gehört zu den Deutschen wie der Schrebergarten. Kaum jemand wünscht sich nicht, im eigenen Haus zu leben und alles so zu gestalten, wie er oder sie es für richtig hält. Da kaum einer ein Haus oder eine Eigentumswohnung bar bezahlen kann, schielen potenzielle Käufer immer auf die Entwicklung der Hypothekenzinsen. Die sind so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr, meldet die Zeitung Finanztipp. Die Zinsen für Kredite mit 5 bis 10 Jahren Laufzeit lagen 2013 und im ersten Quartal 2014 stets unter 3 Prozent. „Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus können sich Kreditnehmer heute sicherlich eine höhere Kreditsumme leisten als zu Zeiten höherer Zinsen“, sagt Michael Kayser, Filialdirektor der Sparda-Bank in Lüneburg. Ob die günstigen Bauzinsen in Anspruch genommen werden, ist abhängig von der finanziellen Situation des

Ohne Energieausweis geht nichts mehr! Der Energieausweis ist ab 1. Mai 2014 bei Verkauf oder Vermietung verpflichtend vorzulegen und es darf nur noch mit Angaben zum Ausweis im Internet oder in der Presse geworben werden.

rne an! Rufen Sie uns ge

Wenn wir für Sie Ihre Immobilie verkaufen dürfen, übernehmen wir die Kosten für die Erstellung des Ausweises.

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Kreditnehmers. Neben dem Eigenkapital fließen noch andere Größen in die Berechnung ein. Die Bank prüft den sogenannten Beleihungsauslauf. „Hier prüft die Bank das Verhältnis zwischen dem aktuellen Wert der Immobilie und der Höhe des aufzunehmenden Darlehens“, erklärt Kayser. „Bestehende Finanzierungen finden hier Berücksichtigung.“ Auch die künftigen Einkommensverhältnisse des Kunden würden geprüft, um sicherzustellen, dass er sich nicht übernehme. Die Hamburger Verbraucherzentrale empfiehlt, Immobilien erst zu kaufen, wenn wenigstens 20 Prozent Eigenkapital vorlägen und die Nebenkosten (wie Notar, Grunderwerbssteuer oder Maklergebühren) nicht über den Kredit finanziert werden müssten. Jörg Rauscher, Geschäftsführer des Hamburger Wirtschaftskontors (HAWIKO) arbeitet mit über 100 Banken zusammen. „Auch wenn eine Bank jemanden abgelehnt hat, kann es durchaus sein, dass wir eine Alternative bieten können“, so Rauscher. Er empfiehlt die Finanzierung bei der Hausbank nur, wenn sie wirklich günstige Konditionen anbiete oder es besonders schnell gehen müsse. Denn die Hausbank kenne die finanziellen Verhältnisse des Interessenten. Bis zu 15 Jahre Zinssicherheit könne

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BAU-SPEZIAL BeneFit

man mit der Bank vereinbaren. „Bereits vor Ablauf der Zinsbindung sollte man sich Gedanken machen, wie die Finanzierung anschließend weitergeführt werden soll“, sagt der HAWIKO-Geschäftsführer. Viele Banken bieten außerdem Sondertilgungen an. „Dabei kann man jedes Jahr bis zu 10 Prozent der Kreditsumme auf einmal abbezahlen und so die Restschuld reduzieren“, so Jörg Rauscher. Dabei gilt: Wer Sondertilgungen abschließt, bleibt in der Regel flexibel. Die Zahlungen müssen nicht geleistet werden, es handelt sich lediglich um eine Option. Wer jetzt ein Haus für die wachsende Familie kauft oder baut, muss bei der Auswahl auch bedenken, dass er sich im Alter eventuell verkleinern möchte. Die Floskel „Lage, Lage und nochmal Lage“ ist dabei nach wie vor zutreffend. „Wegen der demografischen Situation wird es der Besitzer eines Hauses auf dem Dorf wahrscheinlich schwerer mit dem Verkauf haben, als bei einem Stadthaus“, sagt Jörg Rauscher. Außerdem rät er, auf den Energieausweis zu achten. Nicht nur, um den Wert der Immobilie zu erhalten, auch weil die Energiekosten künftig durch die knappen fossilen Brennstoffe noch steigen würden. Nicht vergessen sollten angehende Hausbesitzer, dass auch ein Neubau nicht nur finanziert, sondern auch instand gehalten werden muss. „Es muss immer mal etwas modernisiert oder repariert werden“, sagt Michael Kayser. „Bei uns fließt das bereits mit in die Beratung ein.“ Zwar ist der monatliche Abschlag der Baufinanzierung nicht pauschal günstiger als die Miete. Trotzdem rät Kayser, sich einen Kauf zu überlegen: „Die Kreditrate vermindert den Kredit jeden Monat. Die Miete ist jedoch eine Leistung, die der Vermieter erhält. Weitere Mietsteigerungen kommen mit Sicherheit.“

Baureportage Nächster Teil in BeneFit Nr. 21 Das Haus von Familie Kaufmann ist von Town & Country Haus pünktlich im Mai übergeben worden. Jetzt naht der Umzugstermin. In der kommenden BeneFit werden wir im letzten Teil unserer Serie „Vom Abenteuer ein Haus zu bauen“ nicht nur über den Umzug ins Eigenheim berichten, sondern auch das fertig eingerichtete Haus in vielen Bildern zeigen.

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Claassen Haus GmbH Büro & Musterhaus Lüneburg Schmiedestraße 49 21335 Lüneburg T. 0 41 31 / 969 31 20 www.claassenhaus.de


Foto: www.danieljeschke.com

LÜNEBURG BeneFit

…bewegt

„Das Business läuft in Lüneburg“ Unter diesem Motto starten die Teilnehmer den 7. Lüneburger Firmenlauf 2014 am 27. Juni auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Embsen. Los geht es um 18.30 Uhr mit dem Warm up. Firmen, Behörden und andere Institutionen sind aufgerufen, ihre Mitarbeiter auf die 6,36 Kilometer lange Strecke zu schicken. Bei diesem sportlichen Event geht es weniger um die individuelle Schnelligkeit, sondern vielmehr um den Teamgeist. Mindestens zwei Mitarbeiter aus einem Unternehmen bilden ein Team. Die Anmeldungen erfolgen ausschließlich online bis zum 21. Juni. Danach können Nachmeldungen nur noch am Tag der Veranstaltung bis 18 Uhr erfolgen. Mehr Infos unter www.lueneburger-firmenlauf.de

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Im Juni ist Tobi Kunze zu Gast auf der LÄNGS-Lesebühne

…belesen

Literatur mal anders LÄNGS LÜNEBURG liefert seit mehr als vier Jahren einmal im Monat eine Bühnenliteratur-Show der besonderen Art. LÄNGS- und Gastautoren tragen regelmäßig Prosa, Satire und Slam Poetry im Salon Hansen, Salzstraße 1, vor. Dies tun sie ohne Rücksicht auf Verluste. Erst recht nicht auf die eigenen. LÄNGS ist eine Mischung aus Poetry Slam, Lesung, Kabarett und Comedy. Die LÄNGS-Autoren Liefka Würdemann, Jan Kluczewitz und Jörg Schwedler bieten Einblicke in ihren Alltag, in Herzensangelegenheiten oder politische Weltsichten. Nächster Termin ist Mittwoch, 18. Juni. Zu Gast ist Tobi Kunze aus Hannover. Beginn ist immer um 20 Uhr. Einlass ab 19.30 Uhr.

…betrachtet

Sommerfestival Filme zum Entdecken, Genießen und Wiedersehen, das präsentiert das SCALA-Programmkino vom 10. Juli bis 20. August beim 36. Sommer-Filmfestival. Zu sehen gibt es die Publikumshits aus den vergangenen Jahren. 28 ausgewählte Filme werden in den 8 Wochen über die Leinwände flimmern: Das Kinoprogramm dazu steht auf der Homepage unter www.scala-kino.net.


Foto: Kirsten Köhler

LÜNEBURG BeneFit

…belauscht

…belebt

Jazz im Turm mit Frollein Sax

Public Viewing zur WM

Das charmante Quartett ist am Sonntag, 6. Juli, im Lüneburger Wasserturm zu erleben. In ihren Konzerten zeigen die vier Saxofonistinnen ihre große stilistische Bandbreite und streifen durch verschiedene Epochen der Welt- und Musikgeschichte. Argentinische Tangos und afrikanische Rhythmen sind ebenso fester Bestandteil des Programms wie moderne und traditionelle Jazzarrangements, eine Prise Klassik und ein Hauch von Pop. Das Konzert beginnt um 11.30 Uhr. Eintritt: 8,50 Euro inkl. Führung durch den Wasserturm. Beginn: 10.30 Uhr.

Die Vamos! Kulturhalle überträgt in der „Vamos Arena“ im Juni und Juli auf drei Großbildleinwänden alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft mit deutscher Beteiligung. Los geht es am Montag, 16. Juni, 18 Uhr, mit dem Spiel Deutschland gegen Portugal. Am Sonnabend, 21. Juni, spielt die deutsche Elf gegen Ghana (Anpfiff: 21 Uhr) und am Donnerstag, 26. Juni, gegen die USA um 18 Uhr. Die Achtel-, Viertel- und Halbfinalspiele werden ebenfalls übertragen. Die WM endet am Sonntag, 13. Juli, mit dem Finale (mit hoffentlich deutscher Beteiligung). Der Eintritt zu allen Spielen ist frei.

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UNTERWEGS Winsen

Entenrennen in Roydorf Alle zwei Jahre veranstaltet der „Round Table 165 Winsen“ das beliebte Entenrennen auf der Luhe in Roydorf. Am Sonntag, 22. Juni, von 14 Uhr an ist es wieder soweit: Bis zu 4.000 Enten sollen wieder auf der Luhe schwimmen. Start ist die Brücke in Roydorf. Zieleinlauf ist auf Höhe des Luhe-Spielplatzes in Winsen. Für die Gewinner gibt es viele tolle Preise.

Winsen, Stadt an der Luhe – zwischen Marsch und Heide Jazz im Park Vom 13. bis 15. Juni feiern die Städte Winsen und Pont-de-Claix ihr 40-jähriges Partnerschaftsjubiläum. Mit vielen Gästen aus Pont-de-Claix wird der runde Geburtstag mit einem bunten Programm gefeiert. Zum Abschluss findet am Sonntag, 15. Juni in den Luhegärten ein Jazzkonzert statt. Auf dem Programm stehen „SwingING“, die Bigband der TU Hamburg-Harburg, „Appeltown Washboard Worms“ und das „Jazzfilet“ aus Winsen. Los geht es um 11 Uhr.

Die Enten gibt es vorab zu kaufen. Mit dem Erlös werden Kinder- und Jugendprojekte der Stadt Winsen unterstützt.

Unterwegs mit dem Elb-Shuttle Von Mai bis zum 20. Oktober fährt an Wochenenden und Feiertagen der Fahrradbus vom Hamburger S-Bahnhof Bergedorf in die Winsener Elbmarsch und zurück. Mit dem kostenfreien Fahrradbus erreichen Sie problemlos die zahlreichen Erlebnispunkte von der Seeveniederung über die Stover Elbestrände bis zum Ilmenauradweg. Die Route führt entlang der Elbe, in die Elbmarsch sowie bis an die Ortskerne von Winsen und Stelle heran. Auf den drei Umläufen mit je knapp drei Stunden Fahrtzeit kann nach Belieben ein- und ausgestiegen und Abschnitte wahlweise per Rad oder auch zu Fuß zurückgelegt werden. Den Fahrplan können Sie sich unter www.erlebnis-elbe.de/de/service/ herunterladen.

Fotos: Stadt Winsen

Ge(h)niessen Sie das fantastische Laufgefühl in Waldläufer-Schuhen! (Geht auch auf Kreuzfahrt, Städtetour und auf dem Deich!)

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UNTERWEGS Winsen

Terminkalender Juli: Winsener Weinfest Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Juli Geschmackvoll genießen, essen und trinken mit Tanz und Musik im Schlosspark

Kinderfest Sonnabend, 26. Juli, 10 – 14 Uhr „Wickie und die starken Männer“ ist das Motto mit vielen Spielen und Aktionen auf dem Kirchvorplatz Stöckter Deichfest Sonntag, 27. Juli, 14 -17 Uhr Geboten werden Unterhaltung und Spezialitäten für das leibliche Wohl auf dem Stöckter Deich

Oldtimer-Parade Sonnabend, 26. Juli, 11 Uhr Historische Fahrzeuge auf dem Winsener Schlossplatz

Summertime in der Innenstadt Immer sonnabends ab 2. August, bis 6. September Jeweils von 10 bis 14 Uhr gibt es verschiedene Aktionen und Überraschungen von Straßenakrobatik über Mitmachzirkus bis Puppenspieler in der Winsener Innnenstadt

Mittelalterlicher Markt Sonnabend, 26. Juli, 12 - 22 Uhr, Sonntag 27. Juli, 11 - 18 Uhr Eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte mit Gauklern, Musik, Zauber und Kulinarischem auf dem Schlossplatz

Sommerzeit ist Draußenzeit mit 1001 Sommer

Zu sehen ist ein feines Sortiment an hochwertig verarbeiteten Teakholzmöbeln ausgewählter Hersteller.

Ob er die größte Gartenmöbelausstellung der Region hat, darauf will sich 1001-Sommer.de-Inhaber Jörg Sommer nicht festlegen. „Unsere Kunden behaupten, wir hätten die größte Ausstellung. Auf jeden Fall haben wir den Anspruch, die schönste Ausstellung zu bieten,“ erklärt Sommer. Dass unter den Hunderten von hochwertigen Elementgruppen und ausgewählten Designstücken viele echte Hingucker sind, daran besteht kein Zweifel. Auf der 2.000 Quadratmeter großen In- und Outdoorfläche an der Porschestraße 13 in Winsen-Luhdorf an der A39 findet sich ganzjährig alles, was Terrasse und Garten wohnlicher macht.

Moderne Außenmöbel aus Edelstahl in Kombination mit Teakholz oder Textilen stehen neben einladenden, exzellent verarbeiteten Strandkörben in diversen Ausstattungen und Sonnenliegen inklusive Auflagen. Hinzu kommen Lounges mit wetterfesten Kissen, große Sonnensegel sowie Sonnenschirme in allen Größen und Ausführungen: Stockschirme und Ampelschirme ebenso wie flexible Sonnenschutzelemente. Das alles bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Jörg Sommer und Mitinhaber Frank Nehls erstellen gern ein individuelles Angebot.

Foto: 1001-Sommer.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 18 Uhr, Sonnabend 10 - 15 Uhr

Foto: BE

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UNTERWEGS Bad Bevensen

Entspannen, genießen, erleben Kurparknacht Viele Orte innerhalb des Parks laden zum Verweilen ein. Am Sonnabend, 28. Juni, lädt der Kurpark zwischen 19 und 23 Uhr mit einer ganz besonderen Veranstaltung auch am Abend zum Verweilen ein: An acht Orten, verteilt auf den Kurpark, wird ein besonderes Programm geboten. Fröhliche Plätze mit Tanz, Clownerie, Gauklern und Musik. Unter anderem dabei ist Feuerkünstler Lemmi mit seiner actionreichen Show, die seit Jahren Maßstäbe in Sachen Akrobatik, mitreißendes Entertainment und spektakuläre Feuereffekte setzt. An diversen Orten wird es Programmpunkte geben, die ihre Wurzeln in den 60ern haben. Auf einer großen Tanzfläche gibt es am Abend die Möglichkeit, zu Musik aus der Zeit zu tanzen. Natürlich kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz: Ob Cocktails, Wein, Bier oder andere Getränke begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für eine besondere Atmosphäre werden bestimmte Plätze mit speziellen Beleuchtungseffekten illuminiert. Zum Finale gibt es auf dem See im Kurpark eine Wasserorgelshow. Der Eintritt zur Kurparknacht kostet im Vorverkauf 9 und an der Abendkasse 12 Euro. Das Kartenkontingent für diese Veranstaltung ist begrenzt. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in der Touristinfo im Kurzentrum, im Internet unter www.bad-bevensen-tourismus.de oder an der Abendkasse.

Die Zeit ist reif – ICH auch! Ja, nur so kann das neue Programm von Monika Blankenberg heißen. Wie immer gespickt mit Doppeldeutigkeiten, so wie man sie eben schon kennt aus ihrem letzten großen Erfolgs-Solo „Altern ist nichts für Feiglinge“. Am Freitag, 11. Juli, 19:30 Uhr, kommt die Kabarettistin nach Bad Bevensen ins Zelt im Park. Diesmal sorgt sie für Aufbruch und Stimmung bzw. Stimmung im Aufbruch: gesellschaftskritisch und politisch, witzig, ironisch und hintergründig. Sie ist eben ein kostbares Gut – die Zeit! Und während wir in Leih-, Teil- oder Vollzeit arbeiten und uns nach Urlaubszeit und Auszeit sehnen, vergehen Jahreszeiten, Regierungszeiten und nie haben wir Zeit. Monika Blankenberg ist der Meinung, es reiche: Die Zeit ist reif! Kann man sie dann nicht mal kurz anhalten, vielleicht nur mal für ein paar Sekündchen, und sich auf längst vergessene Träume und Träumchen besinnen, dann voll durchstarten und vielleicht sogar aufbrechen zu neuen Ufern? Vergessen wir also einfach mal die Zeit. Wenn die Zeit reif ist, ist auch wieder Platz für Verrücktes, für Umbruch, Spaß und Veränderung. Sind wir nicht schon viel zu lange brav und angepasst? Natürlich ist Monika Blankenberg auch auf dem Höhepunkt der Zeit, im Hier und Jetzt. Tagesaktuelle politische Ereignisse finden immer wieder spontan ihren Weg in ihre Programme. Schenken Sie sich etwas Zeitloses von bleibendem Wert – ein paar neue Lachfalten. Dieses Programm ist garantiert keine Zeitverschwendung.

Fotos: Bad Bevensen

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UNTERWEGS Bad Bevensen

Verkaufsoffene Sonntage in der Kurstadt Ein wichtiger Meilenstein für das kleine Heidestädtchen war die staatliche Anerkennung Bevensens als Mineralheilbad 1975. 1976 folgte die Namensänderung in „Bad“ Bevensen. Durch die Anerkennung und durch die Bäderregelung für die Ladenöffnungszeiten sind an mehr Sonntagen im Jahr die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Seit Jahren werden zu diesen Sonntagen Sonderaktionen durchgeführt. Im Jubiläumsjahr wird das Programm vielfältiger, größer und mit neuen Ideen gespickt sein.

Straßenfeste & Co Die vierten und – wo es der Kalender hergibt – die fünften Sonntage sind den Festen des Kurortes vorbehalten: im Juli dem Stadtfest, im August dem Töpfermarkt im Kurpark und im September dem Heidekartoffelfest. Zum Jubiläum wird die Stadt an sechs verkaufsoffenen Sonntagen besondere Feste feiern. Die Einzelhändler, Gastronomen, Vereine und Anlieger bedanken sich bei den Gästen und Bürgern mit ganz besonderen Straßenfesten. Von Spielaktionen, Musik, Sport- und Kinderprogrammen, Sonderverkaufsaktionen bis hin zu speziellen gastronomischen Angeboten wird jeder Sonntag Neues bieten.

Zwischen den roten Backsteinhäusern, in den Geschäften und in der Jod-Sole-Therme gibt es viele neue Anreize, das Motto „Shoppen, Schwimmen, Schlemmen“ umzusetzen. Bis zum 31. Oktober haben rund 50 Geschäfte in Bad Bevensen sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die verkaufsoffenen Sonntage werden wieder flankiert von attraktiven Straßenmärkten und Festen.

Straßenfeste 2014: Sonntag, 22. Juni: Brückenstraße Sonntag, 24. August: Lüneburger Straße Sonntag, 21. September: Bahnhofsstraße Sonntag, 26. Oktober: Kirchplatz

LandArt Zwischen Kurpark und Innenstadt präsentieren Künstler, Kunsthandwerker, Floristen und Direktvermarkter ihre Erzeugnisse. Händler verkaufen an den weißen Marktständen die Produkte aus der Region. Der etwas andere Markt am Neptunbrunnen, direkt beim Parkplatz am Kurpark, hat sich sein Stammpublikum aufgebaut. An rund 25 Ständen sind zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr Schmuck, Kunst aus Glas, Filz, Perlen, Natur oder Gold zu bekommen. Auch Blumendekorationen, Gartenobjekte und Schmuck für den Wohnraum laden zum Kaufen ein. Termine: 1. Juni, 6. Juli, 3. August, 7. September, 5. Oktober

Jazz im Städtchen Die zweiten Sonntage des Monats stehen im Zeichen des Jazz’. Die örtliche Fritz-Reuter-Schule gilt als Beispiel für herausragende Musikerziehung. Vor einigen Jahren klein gestartet, ist diese musikalische Reihe ein Leckerbissen für Gäste von nah und fern geworden. Zwischen 13 und 17 Uhr spielen Jazzgruppen in der Fußgängerzone.

Antik- und Trödelmeile An jedem dritten Sonntag (jeweils von 10.30 bis 17 Uhr) gibt es wieder den „Antik- und Trödelmarkt“. In der Lüneburger Straße und im Krummen Arm laden viele Händler mit ihren antiken Angeboten zu einer besonderen Schatzsuche ein. Termine: 15. Juni, 20. Juli, 17. August, 21. September und 19. Oktober

Sonntag, 8. Juni: Mocking Birds und SaxKonträr Sonntag, 13. Juli: No Limit Project und litehousemoods Sonntag, 10. August: Les Enfants du Jazz und Just friends Sonntag, 14. September: Celler Dixi Trio und Luftzug Sonntag, 12. Oktober: Frederic Rooter Jazz Society und Brothers with older Mothers

Informationen und Buchungen zu allen Programmen bei: Bad Bevensen Marketing GmbH Dahlenburger Straße 1 29549 Bad Bevensen T. 0 58 21 / 57-0 www.bad-bevensen-tourismus.de

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UNTERWEGS Uelzen

Uelzen – liebens- und lebenswert Uelzener Weinmarkt

Blues trifft Dudelsack

Lauschige Sommerabende, fröhlich entspannte Atmosphäre und edle Tropfen – immer im Frühsommer zieht es die Uelzener und ihre Gäste auf den traditionellen Weinmarkt in der beschaulichen Heidestadt. Vom 20. Juni bis zum 5. Juli werden in diesem Jahr wieder Winzer aus vielen deutschen Weinbaugebieten ihre Stände aufbauen und vom fruchtigen, trockenen Schoppen bis hin zur köstlichen Auslese besten Weingenusses alles anbieten. Mit Jazz, Pop und Pianoklängen klingen herrlich laue Tage in geselliger Runde aus.

Uelzen lädt am Sonnabend, 19. Juli, zwischen 10 und 16 Uhr in der Innenstadt zur Schlacht der Spielmannzüge ein. Geboten wird ein wildes Gemisch aus Marsch bis Samba, Blues bis Schlager, laut und bunt. Mehrere Spielmannszüge, von traditionell bis amerikanisiert, lokal wie auch auswärtig, ziehen kreuz und quer durch die Straßen. Sie nähern sich, sie ziehen vorbei, ein alter Marsch trifft auf Samba, ein amerikanischer Blues kollidiert mit schottischen Dudelsäcken. Sie alle vereint die gemeinsame Tradition der ursprünglich rein militärisch gedachten Musikzüge, ähnlich den schottischen Bagpipe-Regimentern, die Furcht und Respekt einflößen sollten. Das berühmte schottische Edinborough-Festival mit dem Höhepunkt der kreuz und quer ziehenden Dudelsackspieler, die aufeinander treffen, um sich danach wieder eine neue Route zu suchen, ist die Grundidee für die „Schlacht der Spielmannszüge“ in Uelzen. Zum Abschluss gibt es auf dem Herzogenplatz ein gemeinsames Konzert. Jede Gruppe spielt eigene Titel, bevor beim großen Finale alle Musiker zusammen auftreten.

Freiheit für die Füße: Bequem und lässig

Schuhhaus Gerhard Höber GmbH  Lüneburger Str. 31-33, Uelzen, T. 0 58 1 / 21 32 · www. schuhhaus-hoeber.de

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Fotos: www.fotolia.com

UNTERWEGS Uelzen

Terminkalender:

Rock im Rothen am Sonnabend, 19. Juli, ab 19.30 Uhr im Schloss Holdenstedt Im Schlosspark in Holdenstedt wird es laut und bunt. Zum Rock im Rothen lädt der Verein Pro-Holdenstedt ein.

Flohmarkt am Sonnabend, 14. Juni, ab 7 Uhr in der Innenstadt Schönes, Gebrauchtes und Kurioses wechselt den Besitzer beim privaten Flohmarkt in der Innenstadt.

Sommernacht Festival 2014 am Sonnabend, 26. Juli, ab 16 Uhr auf dem Albrecht-Thaer-Gelände Im Rahmen des sechsten Uelzen OPEN-R präsentiert die Jabelmann-Eventhalle in der Almased-Arena – auf dem Albrecht-Thaer-Gelände – das Sommernacht Festival.

Markttag, am Sonntag, 22. Juni, ab 10 Uhr am Hundertwasser-Bahnhof Viele Händler aus der Region bieten ihre Produkte zum Verkauf an.

Einkaufen – Entspannen – Genießen

Das Ziel für Ihren Ausflug Lassen Sie sich mit den Leckereien aus unserer Küche und Backstube im Café oder auf der Sonnenterrasse verwöhnen. Frisches Obst aus eigener Ernte: je nach Saison z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Äpfel, Birnen… Apfelsäfte aus eigener Herstellung – Probiermöglichkeiten vor Ort! Große Auswahl Konfitüren, Wurst, Käse, Weine, Spirituosen...

Bitte vormerken: Am Sonntag, 22. Juni ist Erdbeerfest bei uns!

Die ObstScheune ist täglich, auch sonn- und feiertags von 9 -18 Uhr geöffnet. Die ObstScheune · Uelzener Chaussee 4 · 29576 Barum · www.obstscheune-an-der-b4.de

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ZU GUTER LETZT BeneFit

Möbel handgemacht von hier

Sedea Polstermöbel – der Spezialist für Lederverarbeitung Manufaktur nach Maß Eine Veränderung am Möbelmarkt gab es Ende der 90er Jahre: die Machtkonzentration und Expansion großer Möbelhäuser. Da konnten die Abnehmer der kleinen städtischen Geschäfte nicht mithalten. Es kam vermehrt zu Rückläufen. Sprich: Die Möbelhäuser schickten ihre Waren zurück, weil sie aufgaben. Daraus ergab sich ein Überhang an halbfertiger Ware. Da wurde die Idee einer Ausstellung mit Werksverkauf geboren.

Die Halle ist groß und zweckmäßig. Ihren Standort kann man schon fast als exotisch beschreiben, denn sie steht mitten in dem kleinen Örtchen Hittbergen im Elbvorland. Der Sitz seines Unternehmens hat gute Gründe, nach der Wende gab es steuerliche Vorteile für Unternehmensgründungen im Grenzgebiet. Denn die Polstermöbelherstellung gibt es schon seit 1973.

Richtig gut sitzen Das Wort Sedea kommt aus dem Lateinischen und steht für den „perfekten Sitz“ oder „gut sitzen“. Und das ist einer der Grundsätze des Unternehmens. Die Möbel sind handgemacht, Hölzer und Garn sind langlebig und zu 100 Prozent made in germany, das Leder hat beste Qualität. Alles zusammen wird mit viel Können, Erfahrung und Herzblut zu einer perfekten Sitzgelegenheit verarbeitet. An einem Sofa oder Sessel arbeiten rund 12 Mitarbeiter in der hauseigenen Werkstatt Hand in Hand: Gestellbauer, Tischler, Vorpolsterer und Polsterer, Zuscheiderinnen sowie Nährerinnen.

Heute liegt die Stärke von Sedea in der individuellen Fertigung nach Kundenwünschen. Neben erstklassiger Handwerksqualität bietet Sedea in der Ausstellung individuelle Beratung mit umfassendem Service. Kundenwünsche hinsichtlich Sitzhärte, -höhe, -tiefe und die Comfort-Bandscheiben-Stütze sowie maßgenaue, perfekt zu den Wohnräumen passende Polstermöbel werden berücksichtigt. Individueller geht es kaum. Die Ausstellungsfläche von 1.100 wurde um 500 Quadratmeter erweitert. Die größere Ausstellung zeigt einen neuen Trend: Funktionsmöbel mit individueller Einstellung, deren Sitzergonomie sich eklektisch in verschiedenste Positionen verstellen lässt. Dieser Nachfrage wird mehr Raum gegeben. Und noch etwas ist seit einigen Monaten neu im Angebot: Sedea fertigt, baut und produziert im Kundenauftrag Neubezüge, Aufpolsterungen, Sessel und Stuhlauflagen, Stuhlneubezüge, Boots- und Caravanausstattungen, Campingzubehör sowie alle anderen Polsterarbeiten.

Lange Zeit hat Sedea ausschließlich für den Einzelhandel produziert. Rund 60 Prozent aller Polstermöbel gingen ins Ausland nach unter anderem Holland, Brasilien, Japan, Israel, England, Belgien, Spanien und in die Schweiz. Das Unternehmen produzierte rund 2.200 Garnituren pro Jahr. Manchmal 20 am Tag. Und alles in bester Qualität und in Handarbeit. Reklamationen gab es nur sehr wenige.

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Große Spätsommeraktion

Möbel von hier - handgemacht am verkaufsoffenen Sonntag am 22. Sept. 13 von 13 bis 17 Uhr bei Sedea

250,– € * Bei Neuanfertigung einer Garnitur –

* beim Kauf Garnitur Coupon nur einer bis 28.9.2013 einlösbar.

Wir fertigen, bauen und produzieren für Sie: Neubezüge u. Aufpolsterungen usw.

Der weiteste Weg lohnt. MÖBELMANUFAKTUR Spezialist für Lederverarbeitung

Coupon ausschneiden und mitbringen!

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HITTBERGEN ELBE BULLENDORF p

Schulweg 2 · 21522 Hittbergen · Tel. (0 41 39) 6 88 22 · Fax (0 41 39) 6 88 23

Öffnungszeiten: Sa.· Fax 10.00–13.00 Uhr Schulweg 2 · 21522 Mo.–Fr. Hittbergen10.00–18.00 · Tel. (0 41 39)Uhr 6 88·22 (0 41 39) 6 88 23 Sonderöffnungszeiten Sa. 10.00–18.00 21. 9. von bis 18 Uhr Uhr Öffnungszeiten: Mo.–Fr. Uhr ·10 Sa. 10.00–13.00 am Sonntag 22. 9. von 13 bis 17 Uhr

Elbuferstraße

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Sedea Polstermöbel GmbH & Co. KG

3 Lederkissen nach Wahl geschenkt!* * geschenkt!



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