Tagungsschrift - SZWdL18

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DIE BESTEN 2018

Tagungsschrift zur Preisveranstaltung des Schßlerzeitungswettbewerbs der Länder in Berlin vom 12. bis 14. September 2018


Der Schülerzeitungswettbewerb wird von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublick Deutschland veranstaltet.

Empfohlen durch die

Veranstalter Schülerzeitungskongress

Hauptpartner

Sonderpreispartner

Auszeichnungspartner

Gefördert vom

Druckpartner

Gendern: Die Texte der Laudationes und Workshops wurden von den Jurymitgliedern bzw. unseren Partnern und Referierenden formuliert und aus Gründen der Authentizität nicht von der Redaktion angepasst. Bei den von der Redaktion eigens formulierten Texten wurde die Gender-Richtlinie der Jugendpresse Deutschland e.V. umgesetzt.

SCHÜLERZEITUNGSWETTBEWERB DER LÄNDER

www.schuelerzeitung.de


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INHALT

4 Interview mit Schirmherr und Bundesratspräsident Michael Müller 5 Grußworte 9 Der Wettbewerb 10 Die Kampagne 11 Die Jurysitzung 14 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Grundschulen 16 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Förderschulen 18 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Hauptschulen 20 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Realschulen 22 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Gymnasien 24 Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie berufliche Schulen 27 Preisträgerinnen und Preisträger der Sonderpreise und Auszeichnung 38 Die Anreise 39 Der Empfangsabend 40 Der Schülerzeitungskongress 50 Die Preisverleihung 57 Die Abreise 58 Eure Meinung, Notfalltelefon, Impressum 59 Danksagung 60 Projektteam 61 Jugendpresse Deutschland: Wer wir sind 63 Umgebungskarten 67 Streckennetzkarte Nahverkehr


4 „Schülerzeitungen leisten einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Willensbildung junger Menschen.“ Michael Müller ist Regierender Bürgermeister von Berlin und amtierender Bundesratspräsident. In dieser Funktion hat er die Schirmherrschaft über den Schülerzeitungswettbewerb der Länder übernommen.

Herr Müller, welche Erinnerungen haben Sie an Ihre eigene Schulzeit? Insgesamt gute Erinnerungen, obwohl ich nicht der beste Schüler war. Welche Thematiken haben die Schülerschaft damals beschäftigt und – welche Rolle spielten Schülerzeitungen dabei? Die Themen haben sich, denke ich, nicht grundlegend geändert. Schülerzeitungen dienten auch damals dem Austausch der Schülerinnen und Schüler: Ein Forum, auf dem man die wichtigsten Themen der Zeit diskutieren kann.

Was darf Journalismus? Pressefreiheit ist nicht schrankenlos, sondern endet da, wo die Rechte anderer verletzt werden. Ansonsten ist die freie Presse ein so hohes Gut in der Demokratie, dass sie fast alles darf. Die Digitalisierung bringt auch für den Journalismus viele neue Errungenschaften mit sich, gleichzeitig ist in Schulen das Thema Medienkompetenz auf dem Vormarsch. Sind Print-Schülerzeitungen eigentlich noch zeitgemäß? Ich bin da Traditionalist und hoffe, dass es die gedruckten Schülerzeitungen noch lange geben wird.

Was können Schülerzeitungen Ihrer Meinung nach heute leisten?

Welche Entwicklung sollten Schülerzeitungsredaktionen nehmen?

Sie können auch heute den Zusammenhalt der Schülerschaft verstärken, Kritik an den Verhältnissen äußern und ein politisches Bewusstsein herstellen.

Schülerzeitungen leisten einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Willensbildung junger Menschen. Und für manch einen wird daraus dann auch ein Beruf. Insofern ist das Medium überaus wichtig.

Pressefreiheit ist nicht ohne Grund das Thema des diesjährigen Schülerzeitungskongresses – weltweit werden Journalistinnen und Journalisten im Zuge ihrer Arbeit angefeindet, angegriffen und sogar umgebracht. Warum ist Journalismus dennoch unverzichtbar für unsere Gesellschaft? Der freie Journalismus ist möglicherweise wichtiger denn je. In einer Zeit, wo im Internet Hate Speech und Fake News kursieren, brauchen wir dringend einen Filter, der Klarheit in die Dinge bringt. Und das sind in allererster Linie und hoffentlich noch lange auch die klassischen Medien.

Welche Rolle nehmen Schulleitung und Lehrkräfte in Bezug auf Schülerzeitungen ein? Sie sollten die Schülerschaft konstruktiv unterstützen, dabei auch durchaus in kontroverser Diskussion. Was möchten Sie den Schülerzeitungsmachenden gerne mit auf den Weg geben? Mit Immanuel Kant: Habt Mut, Euch des eigenen Verstandes zu bedienen.


5 Liebe junge Redakteurinnen und Redakteure, liebe Preisträgerinnen und Preisträger, ihr seid die Besten eurer Zunft und habt es im Schülerzeitungswettbewerb bis zur Preisverleihung nach Berlin geschafft – dafür herzlichen Glückwunsch! Heute holt ihr euch die verdiente Anerkennung für toll gemachte Schülerzeitungen ab. Es hat sich gelohnt: Ihr seid neugierig, hinterfragt die Dinge hartnäckig, legt die „Finger in die Wunde“, berichtet in Wort und Bild, was so im Schulalltag passiert. Wie die professionellen Reporter auch, schaut ihr genauer hin, was die Menschen bewegt. Journalistinnen und Journalisten, ob große oder kleine, sind wichtig in unserer Gesellschaft. Mitmachen, Verändern – davon lebt die Demokratie. Meckern kann schließlich jeder, doch damit ändert sich nichts - also mischt euch ein! Eure Produkte sind lebhafte Zeugnisse eines vielseitigen Schulalltags und wirksames Instrument eurer Mitsprache. Ihr berichtet über tolle Lehrerinnen und Lehrer, das Schultheater oder die Schülerfirma, diskutiert das Pro und Contra von Smartphones im Klassenzimmer, betrachtet in Umfragen kritisch das Schulleben. Immer am Puls der Zeit, seid ihr das Sprachrohr der Schülerschaft, sorgt für anregende Diskussionen und stoßt Veränderungen an. Eure Freizeit heißt „Schreibzeit“. Das macht euch Spaß,

verlangt aber auch euren vollen Einsatz. Zumal sich viele von euch auch in anderen Bereichen des Schullebens oder gar in den Kommunen engagieren. Deshalb bitte ich die Schulleitungen: Unterstützen Sie diese Jugendlichen, wo immer Sie können – es lohnt sich! Liebe Schülerinnen und Schüler, viele eure Vorbilder aus der schreibenden Zunft haben mit dem Schreiben bei Schülerzeitungen angefangen. Ihr seid ihnen auf den Fersen. Sucht neue Wege. Geht z.B. mit euren Zeitungen online und nutzt die großartigen Möglichkeiten, um sie noch informativer und interessanter zu gestalten. Am spannendsten ist stets die Zeit, in der man lebt. Entdeckt die Welt und findet das Besondere. Und macht weiter mit beim Schülerzeitungswettbewerb; ich bin gespannt, wie sich das entwickelt und was ihr zu berichten habt! In diesem Jahr wechselt die Projektleitung der Länder von Brandenburg nach Hamburg. Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen in Hamburg für die nächsten Jahre gutes Gelingen.

Britta Ernst Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Grußwort der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Das Land Brandenburg hat seitens der Länder die Projektleitung beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2018 inne.


6 Grußwort des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger Hauptpartner des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder

Nicht nur zu Anlässen wie Preisverleihungen und Konferenzen, sondern jeden Tag können wir gemeinsam mit allen Beteiligten und Förderern dieses Wettbewerbs junge Menschen zu demokratischer Teilhabe ermutigen und befähigen. Jede Schülerzeitung ist Ausdruck der Meinungs- und Pressefreiheit, einem Grundpfeiler unserer Demokratie. Wir sehen es als unsere Verantwortung, Nachwuchsjournalisten und an Medien interessierte Schülerinnen und Schüler zu fördern und herausragende Leistungen zu würdigen. Sie sind die Reporter, Fotografen, Programmierer, Leser und Nutzer der Zeitungen von morgen. Der Wettbewerb der besten Schülerzeitungen des Landes setzt Anreize für junge Menschen, sich an ihrer Schule zum Thema Medien und Journalismus einzubringen. Wir verstehen unser Engagement als Auftrag und Möglichkeit, Nachrichtenkompetenz, journalistisches Interesse und Handwerk zu unterstützen, sowie Talente zu erkennen und Impulse zu geben.

Der Wandel der Medien und des Nutzungsverhaltens vollzieht sich immer schneller und disruptiver. Es ist eine große Herausforderung für uns alle, den Umgang mit den neuen digitalen Technologien und journalistischen Angeboten zu lernen: Quellen einzuordnen, Fake News von verlässlichen Nachrichten zu unterscheiden, Meinungen auf Basis von Fakten zu entwickeln und auch zu wissen, wie Journalisten heute eigentlich arbeiten. Die Schule ist ein wichtiger Ort dafür. Hier verbringen Kinder und Jugendliche in der Regel einen Großteil des Tages. Auf dem Pausenhof sind sie mit dem Smartphone online, tauschen sie sich über Instagram, Facebook, WhatsApp und Snapchat mit Freunden und Bekannten aus und folgen ihren Vorbildern, die wir heute Influencer nennen. Auch in den sozialen Medien müssen junge Menschen lernen, ihren Medienkonsum reflektieren zu können. Um hier Angebote zu schaffen, möchten wir über unsere Landesverbände und mit den Zeitungen vor Ort aktiv das Zusammenwirken mit den Schulen fördern. Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder bietet uns dafür eine optimale Plattform.

Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)


7 Der Begriff der Freiheit ist nur schwer zu fassen. Seit Jahrtausenden schon zerbrechen sich Gelehrte ihren Kopf darüber. Heutzutage wird darunter meist eine Art von Unabhängigkeit verstanden, die Möglichkeit, Entscheidungen selbst treffen zu dürfen, ohne äußeren Zwang. Wie wichtig uns dieser Begriff ist, zeigt sich darin, dass er in Gesetzen festgeschrieben wurde. Wie denen zur Meinungs- und Pressefreiheit. (Diese gelten nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Staaten.) Wie schwierig die Umsetzung jedoch manchmal ist, zeigt sich in aktuellen Debatten zu Uploadfiltern: die Politik versuchte, mit einer Konkretisierung des Urheberrechts das Richtige zu tun – schuf aber gleichzeitig einen neuen Zensurapparat, der in unseren Augen die Informations- und Meinungsfreiheit im Internet stark einschränkt. Gerade für Schülerzeitungen ist das nicht immer einfach. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte arbeiten im Redaktionsalltag oft eng zusammen – und sind dabei nicht immer einer Meinung. Und oft ist die Zusammenarbeit nicht nur auf die Schülerzeitung beschränkt und der Umgang miteinander soll dennoch oder gerade deshalb objektiv bleiben. Dazu kommt auch noch, dass alle Leserinnen und Leser, Eltern und Redaktionsmitglieder ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was in einer Schülerzeitung stehen sollte – und wie. Welches Thema ist interessant? Wie lässt

es sich umsetzen? Darf man seine Meinung in Texten einbringen und sollte man jede Meinung abdrucken? Das alles kann einen als jungen Journalisten oder junge Journalistin ganz schön unter Druck setzen. Doch ihr habt gezeigt, wie man mit all diesen Herausforderungen umgehen kann! Nicht nur eure Texte und die Gestaltung eurer Zeitungen haben uns überzeugt, wir waren vor allem auch beeindruckt von der Vielfalt der eingereichten Themen und dem journalistischen Geschick, die sich in allen Schulkategorien finden lassen. Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam euren Erfolg zu feiern – ihr dürft euch eine von Deutschlands besten Schülerzeitungen nennen! Neben dem feierlichen Rahmen bei der Preisverleihung im Bundesrat gemeinsam mit Bundesratspräsident Müller erwartet euch ein spannendes Programm rund um das Thema „Pressefreiheit? Nehm‘ ich mir!“ in Berlin. Bis in ein paar Tagen, Eure

Reica Lindner Martin Winter Erweiterter Geschäftsführender Bundesvorstand Bundesvorstand

Grußwort der Jugendpresse Deutschland Veranstalter des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder


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Das Projektteam: Reica Lindner, Martin Winter, Helen Holldorb, Haivu Doan, Lennart Glaser und Rainald Manthe


9 Schülerzeitung – da denken manche nur an einzelne zusammengetackerte A4-Blätter, die auf dem Schulkopierer gedruckt und in der großen Pause im Foyer verteilt werden. An eine lieblos gestaltete Vorstellungsseite der Lehrerschaft, auf der Frau Fischers Hobbys und ihr Lieblingstier präsentiert werden. An halb motivierte Schülerinnen und Schüler, die nur in der Redaktion der Schülerzeitung sind, weil andere AGs schon voll waren oder sie noch weniger interessierten. Einmal im Jahr entsteht eine dünne Ausgabe – und das war’s dann, bis in einem Jahr das nächste Heft vorgelegt wird. Dass Schülerzeitungen viel mehr zu bieten haben als das, beweist ihr täglich aufs Neue in euren Redaktionen. Die 29 besten Schülerzeitungen Deutschlands sind alles andere als langweilig, amateurhaft und unkritisch. Eure aufwändigen Schülerzeitungen haben sich gegen rund 1900 Mitbewerbende aus ganz Deutschland durchgesetzt. Ansprechende Cover wecken die Aufmerksamkeit, gut recherchierte Artikel machen Lust aufs Lesen, eine schön durchdachte Themenstruktur und ein großartiges Layout halten die Zeitung zusammen. Ihr habt euch nicht nur ins Zeug gelegt, um für euch selbst eine gute Ausgabe zu produzieren, sondern wart euch auch der Verantwortung einer Schülerzeitung bewusst. Als Sprachrohr eurer ganzen Schülerschaft habt ihr Missstände, egal ob schulintern oder darüber hinaus, angeprangert, sowie komplexere Themen erläutert und dargestellt.

Durch euch wurden Themen zum Gespräch, die sonst irgendwo zwischen Pausenklingeln und Unterrichtsschluss untergegangen wären. Neben dieser wirklich wichtigen Aufgabe einer Schülerzeitung, bietet sie euch auch Raum zum Ausprobieren. Eure Schülerzeitung ist so viel Experiment, wie ihr es wollt. An Konventionen gebunden seid ihr nicht – es ist und bleibt eure Zeitung. Das solltet ihr euch auch immer wieder vor Augen führen: Kritische Texte jeglicher Art fallen unter die gesetzliche Pressefreiheit und genauso tragt ihr die Verantwortung für sie. Steht zu dem, was ihr schreibt, lasst euch nicht verunsichern und bewahrt einen kritischen Blick auf die Dinge. Wir wünschen euch viel Spaß bei unserer Preisverleihung und beim Kongress und weiterhin viel Erfolg beim Medienmachen.

Der Wettbewerb Für die besten ­Schülerzeitungen ­Deutschlands


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Die Kampagne Für alle, die kein Blatt vor den Mund nehmen wollen

Mit der Schülerzeitungskampagne möchte die Jugendpresse Deutschland Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteure in ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Denn sie sind die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von heute und Meinungsmachenden von morgen, die mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zu gelebter Demokratie leisten. Die Kampagne soll Öffentlichkeit und Politik und potenzielle Unterstützende des Themas auf die freiwillig geleistete Arbeit von Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteuren aufmerksam machen. Deren journalistisches Engagement findet nicht selten unter problematischen Bedingungen statt, wie Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion des „stern“ und Kuratoriumsmitglied der Jugendpresse Deutschland in einem Interview mit dieser beschreibt:

„Schülerzeitungen haben es schwerer als professionelle Zeitungen. Die jungen Redakteure sind in der Schule einem Machtsystem ausgeliefert, das von der Schulleitung über die Lehrer nach unten führt. Das heißt, sie müssen Sanktionen befürchten, wenn sie mit schwierigen Themen umgehen. Junge Journalisten müssen mit Eingriffen der Lehrerschaft rechnen und damit, dass ihnen bestimmte Themen aus der Schülerzeitung genommen werden – sie sind nicht völlig frei.“ Mit provokanten Motiven möchten wir die Betrachtenden zum Nachdenken und Umdenken anregen, zum Mitmachen und Unterstützen auffordern. Postkarten und Poster der Motive könnt ihr bei der Jugendpresse Deutschland unter buero@jugendpresse.de bestellen und sie dann in eurer Schule oder eurem Jugendclub, eurem Verein oder Café aufhängen. Außerdem gibt es bei fast allen größeren Veranstaltungen der Jugendpresse Deutschland Fotoaktionen zur Kampagne.


11 „Ein klein wenig blutet einem auch das Herz“, gab Klaus-Dieter Pohl, Projektkoordinator des Schülerzeitungswettbewerbs seitens der Länder, dann doch zu. Schließlich tagte die Jury, die für die Prämierung der besten Schülerzeitungen Deutschlands zuständig ist, im Februar zum vierten und letzten Mal in Potsdam, bevor der Staffelstab im kommenden Jahr nach Hamburg weitergereicht wird. Dass der Wettbewerb im Wandel der Zeit steht, wurde aber nicht nur durch die Worte des Gastgebers aus Brandenburg deutlich. Vor allem die immer größer werdende Anzahl an eingereichten Online-Schülerzeitungen offenbarte, welchen Einfluss die Digitalisierung auch auf Schülermedien nimmt. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Hauptpartner des SZWdL, trägt diesen Trend gerne mit: Schülerzeitungsredaktio­ nen „tragen wesentlich dazu bei, dass Schüler und Schülerinnen den kompetenten Umgang mit Nachrichten und auch mit Informations- und Kommunikationstechnologien lernen.“, sagte Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des BDZV. Die Sonderpreisjury ließ den Worten Taten folgen und zeichnete eine Onlinezeitung mit dem Innovationspreis für Schülerzeitungen aus. In insgesamt sechs Schulkategorien wurden in diesem Jahr wieder Gewinnerinnen und Gewinner auserkoren, hinzu kamen Preistragende von acht Sonderpreisen

sowie einer Auszeichnung. Knapp 1900 Schülerzeitungen hatten sich in diesem Jahr beworben – ein Zeichen dafür, welche wichtige Rolle die Schulzeitungskultur an Schulen und für die gesellschaftliche Entwicklung spielt. Davon zeugt aber vor allem auch die Qualität der Produkte, inhaltlich wie formal. Vor allem die Kreativität und die Leidenschaft, mit der die Zeitungen gestaltet wurden, haben die Jurorinnen und Juroren in diesem Jahr wieder nachhaltig beeindruckt.

Die Jurysitzung

Hier die besten Schülerzeitungen Deutschlands herauszufiltern, war somit auch eine immense Herausforderung für die Jurys, die aus jungen Journalistinnen und Journalisten der Jugendpresse Deutschland e.V., Vertreterinnen und Vertretern des Fachs sowie den Koordinatorinnen und Koordinatoren der verschiedenen Landeswettbewerbe bestanden. Zum Abschluss der Sitzung besuchte die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst die Gesamtjury und betonte nochmal die Bedeutung von Schülerzeitungen. Sie scheute auch nicht den Vergleich mit professionellen Printprodukten: „Wer wissen will, was Schülerinnen und Schüler denken, muss Schülerzeitung lesen. (…) Schülerzeitungen informieren und unterhalten. Sie machen Spaß. Sie sind nichts weniger als ein Hort der Meinungsvielfalt an den Schulen und somit ein Beitrag zur Demokratie. So wie die großen Zeitungen auch."

Text von Lennart Glaser


12 Interview mit Klaus-Dieter Pohl und Thomas Bressau

Klaus-Dieter Pohl, Sie waren vier Jahre lang die gute Seele auf Länderseite, jetzt geht die Projektleitung des SZWdL weiter nach Hamburg. Wie waren die letzten vier Jahre?

Thomas Bressau, pünktlich zur neuen Auflage des SZWdL geht die Projektleitung des SZWdL auf Länderseite nach Hamburg. Wie steht´s da um die Aufregung?

Die letzten vier Jahre waren spannend, aufregend, von Entwicklungen bestimmt und ich denke wir sind auf einem guten Weg mit dem Schülerzeitungswettbewerb. Ein bisschen blutet mir das Herz, weil ich sie abgebe, aber so ist der Lauf der Zeit.

Ich bin aufgeregt, aber auch entspannt. Schülerzeitungswettbewerb in Hamburg passt wie die Faust aufs Auge. Hamburg ist Medienstadt. Wir freuen uns drauf – ich freu mich drauf.

Welcher Schritt war dir in letzter Zeit besonders wichtig?

Klaus-Dieter Pohl

Die größte Entwicklung war der Abschluss der Kooperationsvereinbarung zwischen den Ländern, der Jugendpresse und dem BDZV, in der beispielsweise die Errichtung eines Kuratoriums beschrieben wird. Das finde ich ganz wichtig, da dadurch auch das wissenschaftliche und mediale Knowhow vergrößert wird. Was macht für dich eine Schülerzeitung aus? Warum ist eine Schülerzeitung für eine Schule so wichtig? Aus meiner Sicht ist es besonders wichtig, dass man merkt, dass eine Schülerzeitung an der Entwicklung einer Schule, am Schulleben interessiert ist. Es geht um Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern an ihrer Schule. Wichtig für eine typische Schülerzeitung ist der Blick über den Tellerrand hinaus – mit Texten über die Schule, den Ort, das Land, vielleicht Europa und die Welt.

Thomas Bressau

Schülerzeitung, was bedeutet das eigentlich? Für Jugendliche, für Schulen, für Politik? Schülerzeitungen decken viele Bereiche ab. Man muss teamfähig sein, man muss kreativ sein, sich an Absprachen halten, pünktlich sein. Man hat aber auch das Thema Demokratieerziehung, man kann seine Schule und die Schulleitung ein bisschen pieken und trägt dazu bei, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler informiert sind. Also ein Gesamtpaket, was richtig gut funktioniert. Medien und Digitalisierung. Das bedeutet vor allem: Wandel. Was bedeutet das für Schülerzeitungen? Digitalisierung ist ein Thema, das alle Schulen bewegt und Schülerzeitungen sind sicherlich ein Bereich, in dem das Thema Digitalisierung besonders greifen kann. Insofern auch eine große Aufgabe für den SZWdL, zu schauen, wie man die digitalen Schülerzeitungen in den Wettbewerb einbindet. Das ist ein Thema, was uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird.


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Charlotte „Lotti“ Bartusch (Schülerin)

David Kluthe (Journalist)

Anna Schröder (Moderatorin)

Julia Böttger (Land Berlin)

Inga Dreyer (junge Journalistin)

„Mir ist wichtig, dass man merkt, dass die Schüler Spaß am Schreiben haben und dass Kinder alles verstehen können. Viele Zeitungen haben richtig tolle Sachen geleistet. Besonders toll finde ich, dass es sehr viele Inklusionszeitungen gibt.“

„Ich bin überrascht, wie viele kreative und tolle Ideen in den Zeitungen stecken und ich konnte auch schon ein bisschen was für meine Arbeit mitnehmen. Es gibt z.B. sehr viele verschiedene Interviewformen oder Bildergeschichten und Fotostorys, die ich so noch nicht gesehen habe.“

„In der Grundschulkategorie ist besonders, dass noch viele handgeschriebene Texte in den Schülerzeitungen stehen, wenn diese gedruckt werden. Das ist total süß zu sehen, wie Zeitungen selbst gestaltet oder Comics gemalt werden. Kreativität und Selbstgemachtes überzeugen mich.“

„Mir ist es besonders wichtig, dass es eine gute Mischung gibt. Dass ich was von der Schule erfahre, die Redaktion aber auch schaut, was gerade in der Welt passiert. Dabei ist es wichtig, dass kein Druck von Seiten der Schulleitung herrscht, dass die Themenwahl frei ist."

„Ich finde Schülerzeitung auf ganz vielen Ebenen wichtig. Einerseits ist es wichtig, dass sich junge Menschen mit Medien auseinandersetzen und dadurch auch Medienkompetenz erlangen. Andererseits finde ich auch die Auseinandersetzung mit den Themen in der Schule wahnsinnig wichtig.“

Stimmen zur Jurysitzung


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DER MÜMMEL-EXPRESS

DER SCHÜLERBOTE

Der Mümmel-Express - originell, jugendgerecht und vielseitig. Die Geschichten, Interviews und Reportagen sind besonders leserorientiert aufbereitet. Die Zeitung besticht durch ein buntes, fröhliches und aufgeräumtes Layout. Dabei geht die Redaktion auch schon einmal ungewöhnliche und kreative Wege: So werden zum Beispiel die Ergebnisse einer Umfrage zum Smartphone in Form eines Smartphone-Chats dargestellt. Der besondere Clou ist aber das kleine beigelegte Extra: Ein selbstgebasteltes und handgemaltes Heft in Form eines Handys, das das Titelthema „10 Jahre Smartphone“ aufgreift.

Der farbenfrohe und fröhliche Schülerbote lädt mit seinem aufgeräumten Layout und seinen vielfältigen Artikeln zum Lesen ein.Dabei wird das Titelthema „Abschalten und Spaß haben“ nicht nur auf die Lieblingsspiele auf dem Pausenhof begrenzt, sondern auf die unterschiedlichsten Hobbies in der Freizeit erweitert. Auch eine Witzeseite zum Schmunzeln fehlt selbstverständlich nicht. Ein Interview mit dem Gemeindebürgermeister, Artikel über die Berufe der Eltern und eine Umfrage zum Thema „Wenn ich mal groß bin, dann werde ich ...“ runden die Darstellung des außerschulischen Bereiches ab.

Grundschule Mümmelmannsberg, Hamburg (Hamburg)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Grundschulen

Grundschule Lehre, Lehre (Niedersachsen)


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SCHÜLEREXPRESS Grundschule Nienstädt, Nienstädt (Niedersachsen)

Online-Schülerzeitungen sind auf dem Vormarsch! Der Schülerexpress ist aktuell, fröhlich, bunt und vielfältig. Sport, Regeln des gemeinsamen Umgangs und auch die Arbeit der Schülerreporter und –reporterinnen kommen zur Sprache. Liebevoll selbst gestaltete Ausmalbilder zum Herunterladen, Interviews und Rezeptideen runden das Angebot ab. Die Partnerschaft mit einer Schule in Ghana, insbesondere die Brieffreundschaften, laden zum Lesen ein. Witze und Rätsel dürfen natürlich auch nicht fehlen. Besonders beeindruckte die Jury die Aktualität und Frequenz, mit der neue Artikel online gestellt werden.

Schülerin Lotta Riemer und Lehrer Stefan Penzel von der Hans-GradeGrundschule Borkheide suchen unter anderem mit Andrea Hoffmann vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Thüringen und Corinna Becker, Ministerium für Schule und Bildung in NordrheinWestfalen, hochkonzentriert nach den besten Schülerzeitungen Deutschlands in der Kategorie „Grundschulen“.


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ALFTERER SUPERZEITUNG – AS

DER KREISEL

Die AS ist kreativ und das auf allen 108 Seiten. Man spürt die Lust am Zeitungmachen schon auf den ersten Blick, z.B. bei der lesernahen Bildergeschichte „Begrüßung auf Englisch“ und dem Türkischkurs. Das Schwerpunktthema Epilepsie wird genauso facettenreich wie ehrlich präsentiert. Mutig gehen die Autorinnen und Autoren mit den Herausforderungen ihres Alltags um. Die AS beschreibt sich selbst als „die etwas andere Zeitung“, und das stimmt! Aussagekräftige Bilder, ideenreiche Beiträge oder das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel auf der Rückseite sind Beispiele dafür.

Der Kreisel dreht sich auf sehr gelungene Weise rund um das eigene Schulleben. Durch eine beeindruckende Ehrlichkeit zieht er seine Leserinnen und Leser in den Bann: Fotoreportagen von Ben über Luca im Bett mit Fernbedienung, von Hannah zum Asselhotel im Marmeladenglas sowie die Bildergeschichte„Vogelhochzeit“ mit den Kleinsten. Auch die handgeschriebenen Texte wurden von der Jury besonders wertgeschätzt. Der Kreisel bringt zum Lachen – seine Reporterinnen und Reporter sowie jeden, der die Zeitung in die Hand nimmt.

Vorgebirgsschule Förderschule, Alfter (Nordrhein-Westfalen)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Förderschulen

Karl-Rolfus-Schule, Rheinfelden-Herten (Baden-Württemberg)


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HOPPLA

Rehbergschule, Herborn (Hessen) Die Redakteurinnen und Redakteure von Hoppla erzählen besondere Geschichten. Sie schreiben ehrlich, bewegend und über ganz unterschiedliche Themen. Schwerpunkt sind die anschaulichen Schilderungen der eigenen Schicksale. Aber auch gesellschaftspolitische Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Heft. Dabei beziehen sie mutig Position zu den Themen Diskriminierung, Hunger in Afrika, Alkoholmissbrauch oder Magersucht. Die Macher von Hoppla bezeichnen sich selbst als „Freaks“, aber ihre Beiträge und Bilder werden in ihrer Schule sicher von vielen mit Begeisterung gelesen.

Alle Schülerzeitungen in der Kategorie „Förderschulen“ werden von mindestens zwei Juroren und Jurorinnen gelesen und bewertet.


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AMACKA NEWS

THE „SOMMER“ TIME(S)

Amacka News zieht seine Leser*innen mit einem bunten, selbst gemalten Titelbild in ihren Bann. Abwechslungsreiche Texte zu der Debatte über die Einführung des Videospiels Minecraft als Schulfach wie auch weltpolitische Themen wie die US-Präsidentschaft, Kritik des Künstlers Ai Weiwei oder die Hintergründe zum Putschversuch in der Türkei werden für alle Schüler*innen verständlich abgebildet. Neben dem Blick über den eigenen Tellerrand kommt aber auch das Schulleben nicht zu kurz. Berichte über Klassenfahrten oder den Neubau einer Mensa informieren über wichtige aktuelle Geschehnisse.

The “Sommer” Time(s) schafft es, die ganze Welt nach Schrobenhausen zu holen. Integration ist ein wichtiges Thema im Alltag der Schüler*innen. Durch Weltkarten zu den Herkunftsländern der Schüler*innen, Fluchtgeschichten syrischer Mitschüler*innen sowie eine Sammlung internationaler Kochrezepte werden auf sehr persönliche Weise spannende Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen der Schulgemeinschaft geboten.

August-Macke-Gemeinschaftsschule, Kandern (Baden-Württemberg)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Hauptschulen

Michael-Sommer-Mittelschule, Schrobenhausen (Bayern)

Leser und Leserinnen aller Altersgruppen werden durch ein breites Angebot wie Ländernamen im Buchstabensalat finden oder Lehrer*innen ihren Kinderfotos zuordnen angesprochen.


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BUMERANG

Würmtalschule, Weil der Stadt (Baden-Württemberg) Bumerang überrascht mit einem handlichen Format. Es passt in jede Schultasche, ist umfangreich, bunt und fesselt bis zur letzten Seite. Die Redaktion verknüpft das Titelthema Syrien direkt durch Interviews mit der eigenen Schule. Lesespaß wird dadurch garantiert, dass sich die Schüler*innen auf Fotos wiederfinden und durch handgeschriebene Beiträge stöbern können. Die Redakteure stellen dem Bürgermeister kritische Fragen zur Finanzierung ihrer Schule und werden damit zum Sprachrohr ihrer Klassenkamerad*innen und Lehrkräfte.

In der Kategorie „Hauptschulen“ gab es viele spannende Diskussionen um die Frage, welche Schülerzeitung denn nun die beste Deutschlands sei. Frieda Rudolph, Schülerin am FriedrichSchiller-Gymnasium und ihre Mutter Anett Müller diskutierten fleißig mit.


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DIE IDEE

FREE STYLE!

die idee liefert wortwörtlich gute Ideen. Die verschiedenen Sichtweisen rund um das Heftthema Gesundheit haben die Jury aufgrund ihrer besonderen kreativen Umsetzung beeindruckt. Die vielfältigen Aspekte des Themas begleiten die Lesenden durch die gesamte Ausgabe, so wird neben praktischen Rezepttipps auch eine breite Palette an Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten im Schulalltag und auch darüber hinaus aufgezeigt. Die besondere Darstellung der Schulprojekte und die persönlichen Vorstellungen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern spiegeln den offenen Umgang und die Gemeinschaft der Schule wieder.

Schon das Titelblatt der Free Style! macht das Thema „Gefühle“ sichtbar. Die Schüler öffnen sich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema auch für Sorgen und Nöte im familiären Bereich, etwa wenn sich Eltern trennen wollen. Vor allem der Umgang mit negativ belastenden Gefühlen kommt in verschiedenen Formaten zur Sprache. Der Schülerzeitung gelingt es trotz des inhaltlichen Schwerpunkts, einen emotionalen Ausgleich durch z.B. Lehrersprüche und Witze zu schaffen und auch die jüngsten Mitglieder der Schulgemeinschaft mit einzubeziehen.

Maria-Ward-Realschule, Mindelheim (Bayern)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Realschulen

Städtische Ludwig-Thoma-Realschule, München (Bayern)


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DIE GINGSTER WELLE

Regionale Schule mit Grundschule Gingst, Gingst (Mecklenburg-Vorpommern) Die maritim gestaltete Schülerzeitung Die Gingster Welle setzt sich mit einer Vielzahl jugendrelevanter Themen auseinander und berücksichtigt dabei auch gesellschaftspolitische Bereiche. Verschiedene Fragen wie: „Werden E-Books bald die gedruckten Bücher ablösen" oder „wie kann die Schulkonferenz in Zukunft besser arbeiten", werden ausführlich und zum Teil auf Englisch diskutiert. Ein weiterer Fokus wird auf die Berufsorientierung gelegt, jedoch kommen auch die typischen Bereiche einer Schülerzeitung von Witzen über Rätseln bis hin zu Kochen und Backen nicht zu kurz.

Über die Schulter geschaut – Maximilian Weise blättert zusammen mit André Kjulbassanoff von der Grund- und Oberschule Schenkenland in einer Schülerzeitung der Kategorie „Realschulen“.


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CRUX

SUSPEKT

Die Crux macht mit einfachen Mitteln auf dem Titelbild neugierig auf den Inhalt. Die inhaltliche Gliederung in verschiedene Rubriken wirkt sehr ansprechend. Schülerrelevante Themen prägen die Crux, das Schulleben wird kritisch und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Berichte, Interviews, satirische Texte und Umfragen unter Schülerinnen und Schülern behandeln unter anderem Fragen der Pressefreiheit, Formen der Sprachlosigkeit, Flucht und das Idealbild der Schule. Vor allem mit dem letztgenannten Thema ist Crux ganz nah an den Interessen seiner Leserinnen und Leser.

Mit einer großen Themenvielfalt und dem Schwerpunktthema "Grenzenlos" überzeugt die SUSpekt. Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichten über ihren Werdegang nach dem Abitur oder ihr Engagement in einem Flüchtlingscamp in Griechenland. Auch schwierige Themen wie die komplexe Geschichte des "Nationalsozialistischen Untergrunds" werden gut verständlich nachgezeichnet. Auflockernde Illustrationen und Fotografien, aktuelle Berichte vom Schulgeschehen, Lehrersteckbriefe oder Witze werden frisch und modern aufbereitet und sprechen so besonders die jüngeren Schülerinnen und Schüler an.

Evangelische Kreuzgymnasium, Dresden (Sachsen)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Gymnasien

St.-Ursula Gymnasium, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)


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BLICKKONTAKT

Von-Müller-Gymnasium, Regensburg (Bayern) Die Schülerzeitung Blickkontakt ist häufig provokant, bricht Tabus und bleibt dennoch stets professionell. Sie fällt sofort durch ihr schwarzes, thematisch passendes Cover auf. Das Heft beschäftigt sich sehr detailliert mit dem häufig tabuisierten Thema „Tod“. Dazu wurde u.a. der jüngste Bestatter Bayerns interviewt und die gesellschaftlich umstrittene Sterbehilfe besprochen. Der Titeltext regt durch die Ansprache von Problemen zum Nachdenken an. Besonders die vielen Illustrationen fallen sehr positiv auf und die Zeitung kann mit vielen digitalen Inhalten zusätzlich punkten.

Konzentriertes Arbeiten in der Kategorie „Gymnasium“, unter anderem mit Susanne Stracke-Neumann, freie Journalistin; Ann-Christin Weber vom VNJ e.V.; Michael Kirchmeier vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Dr. Klaus Sundermann vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz und Mathilda Engelmann vom Bertha-von-SuttnerGymnasiums in Babelsberg.


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EIGENLEBEN

WORTWECHSEL

Eigenleben, ein 92-Seiten-Meisterwerk starkes Layout, tolle Fotos und knackige Headlines. Vom professionellen Inhaltsverzeichnis über die bildstarken Doppelseiten zum Ressorteinstieg bis zum Impressum mit Modelfotos der Redakteure. Aber Eigenleben überzeugt auch mit sehr vielfältigen Themen: Es geht um Tinder, Kochen, die Geschichte der Fotografie, Brexit und die Bundesliga. Die Redaktion hat mit Profitrainer Bernd Hollerbach einen echten Star zum Exklusiv-Interview getroffen. Dazu kommt ein erstklassiger Online-Auftritt, der mit der Printausgabe mithalten kann.

Wortwechsel ist ein Querformat mit dem Themenschwerpunkt „die Generation Y - die Jugend von heute“. Eine breite Darstellung von Social Media, Genderfragen und dem sozialen Rollenverhalten fehlen ebenso wenig wie Lehrerinterviews. Durch ein Interview mit einem transsexuellen Mitschüler wird ein gesellschaftlich häufig tabuisiertes Thema aus der Nahwelt der Schülerschaft aufgearbeitet. Der Blick auf „Fake Facts“, eine Präsentation von 30 auf die Generation Y gemünzten Emojis und ein Gedicht in bayerischer Mundart stehen für den oft hintergründigen Humor, der die Zeitung auszeichnet.

Klara-Oppenheimer-Schule, Würzburg (Bayern)

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Berufliche Schulen

BOS, Erding (Bayern)


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CARPE DIEM

Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule, Kircheim/Teck (Baden-Württemberg) Carpe Diem beeindruckt vor allem durch die Vielfalt der Themen – von jugendbezogenen Beiträgen bis hin zu aktueller Politik. Mit journalistischen Stilmitteln kommen auch Redakteure zum Thema Brexit und Europäische Union sowie dem Klimawandel zu Wort. Zudem nutzt das Schülermedium ungewöhnliche Perspektiven für Reportagen zum Thema Mobbing und beinhaltet kreative Interviews mit Lehrern. In der Jubiläumsausgabe wird dies durch zahlreiche Karikaturen, individuelle Seitengestaltung und Grafiken gut umrundet.

Maxi Beierlein vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Babelsberg und Roman Eichinger von Axel Springer SE sind vertieft in ihre Lektüre der besten Schülerzeitungen Deutschlands in der Kategorie „Berufliche Schulen“.


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Die Jurorinnen und Juroren bei der Jurysitzung des Schßlerzeitungswettbewerbs der Länder 2018 im Brandenburg-Saal.


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Hans Hendrik Falk (l.) vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und Inga Dreyer (r.), junge Journalistin

ERKANT.DE

Immanuel-Kant-Gemeinschaftsschule, Reinfeld (Schleswig-Holstein) Die Online-Schülerzeitung erKant.de überzeugt durch ein innovatives Konzept, das Inhalte, Optik und Darstellungsformen äußerst gelungen kombiniert. Der Blog besticht durch seinen hohen Nutzwert für Schülerinnen und Schüler. Besonders erwähnenswert ist die Job-, Praktikums- und Ausbildungsbörse, die auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist. Zusätzlich zu serviceorientierten Themen thematisiert die Redaktion soziale Herausforderungen und Sorgen der Schülerinnen und Schüler und bildet damit deren Lebenswirklichkeit ab. Beeindruckend sind die übersichtliche und ansprechende Darstellung sowie die intuitive Bedienung des Blogs, der sich auch mobil optimal handhaben lässt. Die Redakteurinnen und

Redakteure nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die das Medium bietet: Beispielsweise produzieren sie eigenständig ergänzende Videos zu den Texten. erKant.de ist ein herausragendes Beispiel für eine Online-Schülerzeitung, die ihre Nutzerinnen und Nutzer durch ein innovatives Zusammenspiel von relevanten Inhalten und gelungener technischer Umsetzung anspricht. Mit ihrem sichtbaren Engagement und der Begeisterung für Journalismus zeigt die Redaktion, wie eine zeitgemäße und zukunftsorientierte OnlineSchülerzeitung aussehen kann.

SONDERPREIS Ideen. Umsetzen. – Der Innovationspreis für Schülerzeitungen gestiftet vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger


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SONDERPREIS EinSatz für eine bessere Gesellschaft gestiftet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

AKOMAG

ZOOM

akomag überzeugt durch ihren gesellschaftspolitischen Gesamteindruck, ihre inhaltliche Schwerpunktsetzung und setzt sich deutlich für eine bessere Gesellschaft ein. Besonders gelungen sind die Artikel über die Gefährdung des Great Barrier Reef und das Problem des Insektensterbens. Die Artikel sind mit persönlichen Aufrufen zum eigenen Handeln verbunden und gehen damit über die reine Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen hinaus. Aber auch schülerrelevante Alltagsthemen wie die Vorstellung des neuen Rektors kommen nicht zu kurz.

Die Zoom ist eine sehr politische und engagierte Zeitschrift und hat mit ihrer Themenwahl Flucht und Nordafrika überzeugt. Nach einer inhaltlich guten Zusammenfassung des status quo stellen sich geflüchtete Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklasse in handschriftlichen Selbstportraits und großformatigen Fotos vor, was einen äußerst authentischen und anschaulichen Eindruck der Träume, Sorgen und Wünsche dieser zu uns gekommenen Menschen vermittelt. Daran anschließend ist der Artikel über den Zusammenhang von ehrenamtlichem Engagement und Integration sehr gut gelungen.

Aloisiuskolleg, Bonn (Nordrhein-Westfalen)

FOS/BOS Freising, Freising (Bayern)


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Lennart Glaser (l.), junger Journalist und Henning Rogge (r.), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

FÖRDERPREISE Kategorie Realschulen

GLOBUS

Johann-Schöner-Gymnasium, Karlstadt (Bayern) GLOBUS zeichnet sich durch die breit aufgestellte Themenvielfalt sowie ein Herz für eine bessere Gesellschaft aus. Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, ehrenamtlich tätig zu werden und aktiv auf lokaler Ebene einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten, ob in der Flüchtlingshilfe, der Kleiderkammer oder im Lernatelier. Ein solch klarer Appell zum persönlichen Engagement ist in dem Maße nur in wenigen anderen Zeitungen zu finden. Unter dem Oberthema „Zukunft“ werden politische Themen wie Umweltbelastung dezidiert und sachlich behandelt.

KREUZ & QUER

Freie Christliche Schule Schirgiswalde, Schirgiswalde (Sachsen) Mit nur zwei Redakteurinnen bestreitet das Team der Kreuz & Quer eine anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Zeitung. Die Ausgabe widmet sich den Themen „Homosexualität“ und „Fremd sein“, die Autorinnen verhandeln die Themen so, dass jeder Leser einen einfachen Einstieg findet. Das Thema „Fremd sein“ ziehen die Redakteure über mehrere Ebenen und journalistische Stilformen. Die Berichte sind gut und abwechslungsreich geschrieben, die Texte lesen sich flüssig und sind dennoch informativ. Auch das Layout ist einfach und gut lesbar.

Dr. Philipp Laurenz Rogge, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


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Michael Bernatek (l.) und Maike Janczyk (m.), AOK. Frauke C. Müller, (r.) wdv OHG

SONDERPREIS Ich komm’ nicht aus dem Katalog! – Zwischen Fitnesstrend und Körperwahn. gestiftet von der AOK – Die Gesundheitskasse

JACOBSBLICK

Jacob-Grimm-Schule, Kassel (Hessen) „Im Fitnesswahn“ – so betitelt und beschreibt der jacobsblick ein generationsübergreifendes Phänomen unserer Zeit. Er beleuchtet und hinterfragt die verschiedenen Facetten des aktuellen Optimierungswahns und hält der Gesellschaft mit teils sarkastischen und bissigen Textpassagen den Spiegel vor. War die Fitness beim Jäger und Sammler noch ein Nebenprodukt des täglichen Überlebens, geht es heute um Anerkennung in der digitalen Welt. Hashtags wie #healthy, #fitnessworkout oder #body sollen möglichst viele Likes generieren. Dabei wäre es viel wichtiger sich zunächst mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, findet jacobsblick und sieht es wie Buddha: Der Körper ist ein Tempel, behandle ihn sorgsam.

Anschauliche Beispiele wie diese, gut recherchierte Fakten und viel Wortwitz zeichnen das journalistische Schaffen des jacobsblicks aus. Es gelingt der Redaktion deutlich zu machen, was Menschen motiviert, für den perfekten Körper alles zu geben.


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ERKANT.DE

Judit Lodemann (m.) und Nina Große (r.) von der Werner Bonhoff Stiftung und Michelle Grebe (l.), junge Journalistin

Immanuel-Kant-Schule, Reinfeld (Schleswig-Holstein) „Einfach zugucken ist nicht drin! Eingreifen und irgendwie helfen kann jeder!“ Die Redaktion der Online-Schülerzeitung erKant.de bezieht in ihrem Beitrag „Mobbing wirkt zerstörerisch – wer hilft?“ klar Position, dass bei Mobbing nicht weggeschaut werden darf, sondern eingegriffen werden muss. Unter Bezugnahme auf das Ergebnis einer schriftlichen Umfrage in der Schule, ob die Schüler wissen, was Mobbing ist, vermittelt der Beitrag wesentliche Informationen und arbeitet heraus, dass es bei Mobbing in der Schülerschaft häufig eine typische Rollenverteilung, bestehend aus Angegriffenen, Tätern, Mitläufern und Beobachtern gibt.

Der Beitrag fordert dazu auf tätig zu werden. Auch wenn es letztendlich der Schule obliegt, für die rasche und wirksame Beendigung der Angriffe zu sorgen, bestätigen auch unsere Erfahrungen, dass gerade die Ermutigung und Aktivierung der Beobachter unerlässlich ist. In einem Video-Interview mit dem Schulsozialarbeiter wird dargestellt, wie die eigene Schule auf Mobbing reagiert. Das Interview verdeutlicht, dass in der Schule eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Betroffenen im Fokus steht, in der eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrer Lage stattfindet, um so schnell wie möglich eine Verbesserung ihrer Situation zu erreichen.

SONDERPREIS Hat Deine Schule Mobbing im Griff? gestiftet von der Werner-Bonhoff-Stiftung


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Lukas Kaiser (l.), Joachim Herz Stiftung und Katrin Griebenow (r.), junge Journalistin

SONDERPREIS Digitale Medien und Schule

LÖWENSTARK

gestiftet von der Joachim Herz Stiftung

Der Redaktion von Löwenstark gelingt es auf innovative Weise, sich dem großen Themenspektrum „Medien & Schule“ in all seiner Vielfalt zu widmen. Mit Hilfe unterschiedlichster Stilmittel wird das Leben mit digitalen Medien und deren Einsatz innerhalb und außerhalb des Unterrichts beleuchtet.

Schule „Am Grünen Grund“, Bad Belzig (Brandenburg)

Die Autorinnen und Autoren beweisen dabei großes Fingerspitzengefühl und eine beeindruckende Kreativität in der Wahl zielgruppenspezifischer Vermittlungsformen. Dabei kommt die Schülerschaft ebenso zu Wort wie Lehrende, Eltern und Geschwister. Neben der großen Themenvielfalt überzeugen hierbei besonders die mit viel Liebe zum Detail gestalteten

Visualisierungen und graphischen Untermalungen. Mit einfachen gestalterischen Mitteln werden Inhalte abwechslungsreich und eingängig präsentiert, ohne dabei an Übersichtlichkeit zu verlieren. Zahlreiche Rätsel und Spiele laden zur kritischen Auseinander­ setzung mit dem eigenen Medienkonsum ein und runden einen überzeugenden Eindruck ab. Die Löwenstark ist damit mehr als eine „gewöhnliche“ Schülerzeitung, deren Lektüre großen Spaß bereitet und die man dank des bemerkenswerten Engagements ihrer Redaktion immer wieder zur Hand nehmen möchte.


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Jupp Legrand (r.), Otto Brenner Stiftung und Jonas Lerch (l.), junger Journalist

Das beste Interview

DAS HORGAN

HOGA Schulen, Dresden (Sachsen) Wofür und wieso ist Hören wichtig? Eigentlich eine banale aber dennoch zentrale Frage, die sich Menschen, die hören können, vermutlich dennoch nie stellen. Im ausgezeichneten Interview wird sie gestellt – an zwei Mitschüler, die von Geburt an taub sind und durch Implantate trotzdem hören können. Schnell wird klar; Hören ist für alles wichtig. Um dem Unterricht zu folgen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, um die Welt zu verstehen, um „etwas zu kapieren", wie Niklas, einer der beiden, sagt. Doch auch mit Hörimplantat ist das Leben mit einigen Einschränkungen verbunden. Daher wird auch die Integrationslehrerin der beiden Schüler, die Geschwister sind, interviewt.

SONDERPREIS

Das Interview ist ein Beitrag zum Thema „Helden“ und zeigt, dass Menschen, die sich im Alltag bewähren müssen, oft die echten Helden sind. Der Interviewer gibt den Schülern die Chance, ihre Betroffenheit aus eigener Sicht und den Umgang damit zu schildern. Zugleich zeigen die Antworten der Integrationslehrerin, wie respektvoller Umgang mit den Schülern zu Anerkennung führt, wodurch Integration erleichtert wird. Im Interview werden persönliche Betroffenheit, Umgang im Schulalltag mit dem Handicap und gesellschaftliche Relevanz des Themas gekonnt verknüpft. Der Einstieg macht neugierig, das Interview bringt neue Erkenntnis, das Ergebnis ist beeindruckend.

gestiftet von der Otto Brenner Stiftung


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Nikola John (l.), Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und Laura Hensel (r.), junge Journalistin

SONDERPREIS Europa hier bei mir gestiftet von der Vertretung der europäischen Kommision in Deutschland

LINDENBLATT

STANDPUNKT

Das LindenBlatt der Lindenhof-Grundschule Berlin widmet dem Thema „Europa“ eine gesamte Ausgabe. Die jungen Redakteure beschäftigen sich unter anderem mit der Geschichte Europas und dem Euro als europäische Währung. Die Fakten runden ein gemaltes Europa-Flaggenquiz und ein kniffeliges Länder-Rätsel ab. Sehr bewegend ist ihr Interview mit zwei syrischen Mitschülern. Mit einer Vielfalt an Formaten ist es der Schülerzeitung gelungen, das Thema „Europa“ für seine jungen Leser ausgewogen und verständlich darzustellen.

Der standpunkt ist eine sehr professionell gestaltete Online-Schülerzeitung, die auch auf Instagram & Co. für ihre Zielgruppe erreichbar ist. Die Themenauswahl ist breit, viele Beiträge jedoch widmen sich Europa. In dem Beitrag „EU-Programm statt EU-Flat" führen sie ein Interview mit einem Landtagsabgeordneten über politisches Engagement, die Zukunft Europas und die Initiative „Pulse of Europe". Mehrere Beiträge thematisieren Projekte in Polen, in denen die Schüler dem Thema „Flüchtlinge und Integration in Polen“ auf den Grund gehen. Mit vielen Texten, Fotos und Videos nehmen sie ihre Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die zeigt, wie wichtig der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung ist.

Lindenhof-Grundschule, Berlin (Berlin)

Gesamtschule Hardt, Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)


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Andreas Baader (l.), Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und Philip Schönfeld (r.), junger Journalist

AGORA

Maximiliansgymnasium, München (Bayern) Agora behandelt in einem breiten Bogen die Schwerpunktthemen Gesundheit, Fitness und Ernährung. Die Redaktion reflektiert den Begriff Gesundheit, stellt verschiedene Definitionen und Mythen vor. Sie bearbeitet ihr Thema fantasievoll, spricht verschiedene Altersgruppen adäquat an und nimmt dabei geschickt das Interesse für digitale Angebote auf. Auch das wird noch einmal kritisch beleuchtet: Ein Artikel beschäftigt sich folglich mit den Gefährdungen, die von zu intensiver SmartphoneNutzung oder gar – Abhängigkeit ausgehen können.

Die Redaktion schafft es gut, alle Themen unter Rückbezug auf den eigenen Schulalltag zu behandeln und so ihre Leserinnen und Leser zu erreichen. Gut gelungen ist, dass das Schwerpunktthema konsequent in allen Rubriken behandelt wird: vom traditionellen Rätsel bis zu Lehrervorstellungen geht es um das Thema der Gesundheit. Sie vermittelt nicht nur thematisches Fachwissen, sondern regt zum eigenen weitergehenden Nachdenken an und ist damit auf dem besten Weg, nachhaltige Wirkung zu erzielen. Alles in allem belegt Agora mit dieser Schwerpunktausgabe die Wichtigkeit des Themas Gesundheit und ist somit der würdige Preisträger in diesem Jahr.

SONDERPREIS Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule gestiftet von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung


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Dr. Karsten Ottenberg (l.) und Ingrid Ottenberg (m.), Stiftung Selbstwertgefühl und Meike Boekholt, (r.) junge Journalistin

AUSZEICHNUNG Ich und @Ich gestiftet von der Stiftung Selbstwertgefühl

DER KLECKS - EXTREM

Thomas-Morus-Gymnasium, Daun (Rheinland-Pfalz) Ich und @Ich: Die Entwicklung des Selbstwertgefühls im Spannungsfeld von Naturerlebnis und sozialen Medien. Diesem Thema hat sich der klecks – extrem in seiner prämierten Ausgabe in besonderer Weise angenommen. Die Abiturientin Hannah Greven beschreibt in ihrem Bericht die Lebensweise und Gedanken eines Mannes, der sich für ein konsequentes Leben im Einklang mit der Natur entschieden hat – im Wald, ohne Strom, ohne Internet. Dennoch ist er alles andere als abgeschottet von der Gesellschaft. In Ihrem Bericht vom Treffen mit diesem Menschen auf der Königsfarm führt Hannah Greven eindrucksvoll aus, wie sie durch das Gespräch fast sehnsüchtig zur Frage geführt wird, ob nicht unsere hektische und schnelllebige Lebensweise die eigentlich extreme ist. Im gleichen Heft führt uns der Siebtklässler Felix Arenz in die Extreme der Sozialen Medien. Er beschreibt in

schonungsloser Klarheit, wie junge Menschen sich im Internet Aufmerksamkeit verschaffen wollen, indem sie lebensbedrohliche Challenges nachahmen, die ihnen Verletzungen zufügen und manchmal gar das Leben kosten. Eindringlich richtet er seinen Appell an seine Mitschüler, sich nicht mit diesen Challenges unnötig in Gefahr zu bringen.Beide Artikel zusammen in dieser Ausgabe von der klecks –extrem beleuchten aus unserer Sicht die besonderen Herausforderungen, denen junge Menschen in der heutigen Zeit bei der Entwicklung des Selbstwertgefühls ausgesetzt sind. Auf der einen Seite stehen die Möglichkeiten von Erfahrungen und Reflexionen aus den wesentlichen Beziehungen des Menschen zur Natur, auf der anderen Seite das in den sozialen Medien des Internets geschürte Bedürfnis der extremen Selbstdarstellung junger Menschen, in der die Außenwirkung oft vor dem eigentlichen Selbst steht.


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Fit in Deutsch, fit für Medien! die Schleich|wer|bung der -, ohne Plural (verborgene Werbung)

Wörterbuch Fidibus Wörterbuch Deutsch 592 Seiten 978-3-12-320883-6

Ernst Klett Verlag GmbH  www.klett.de

₣ 11,25


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PROGRAMM

Mittwoch, 12. September 2018 ANREISE

HERZLICH WILLKOMMEN IN BERLIN! Wir freuen uns sehr, dass ihr in Berlin angekommen seid. Euer erstes Ziel ist das Generator Hostel im Stadtteil Prenzlauer Berg. In unmittelbarer Nähe zur S- und Tram-Haltestelle Landsberger Allee im Osten der Stadt steht ihr hier nun tatsächlich in einem ehemaligen Bürogebäude des Militärverlages der DDR. Heute gibt es in dem Gebäude mit „Käthe Kirschbaum“ einen entspannten Biergarten, einen geräumigen Aufenthaltsraum mit Café, Lounge und sogar eine Gaming-Zone, eine Bar für Karaoke und Wii-Abende und vieles mehr. Beim Check-In im Generator Hostel Prenzlauer Berg bekommt ihr alle wichtigen Informationen für die nächsten Tage, wie zum Beispiel euer Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr und einen kleinen Snack. Eine Umgebungskarte des Hostels findet ihr auf S. 63 der Tagungsschrift. Nachdem ihr eure Zimmer bezogen und vielleicht schon einige andere Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteure kennengelernt habt, wollen wir euch auf dem Empfangsabend bei einem gemeinsamen Abendessen in Berlin willkommen heißen und ein erstes Kennenlernen gestalten. Dazu brechen wir gemeinsam um 18.00 Uhr vom Hostel auf und fahren zur Vertretung der

Europäischen Kommission in Deutschland. Auch dazu haben wir eine Karte vorbereitet. Diese findet ihr auf S.64. Von ca. 19.00 bis 21.00 Uhr könnt ihr euch bei unserem Empfangsabend stärken und mit den Preisstiftenden ins Gespräch kommen. Ab 21.00 Uhr bringen unsere Teamenden euch zurück zum Hostel, damit ihr ausgeruht in den Kongresstag starten könnt. Falls ihr lieber selbstständig zum Hostel fahren wollt, nehmt ihr einfach von der Haltestelle Brandenburger Tor aus die S-Bahn S25 Richtung Henningsdorf Bhf oder die S1 Richtung Frohnau, steigt an der Haltestelle Gesundbrunnen um in die Ringbahn S41 und fahrt bis zur Haltestelle Landsberger Allee, von dort aus sind es nur noch wenige Meter zu Fuß zum Hostel. Wenn ihr noch fit genug seid, dürft ihr natürlich auch noch Berlin erkunden!


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PROGRAMM

Mittwoch, 12. SEPTEMBER 2018 EMPFANGSABEND

VERTRETUNG DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION IN DEUTSCHLAND Direkt am Brandenburger Tor befindet sich der Veranstaltungsort des Empfangsabends: die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Sie hat seit September 1999 ihren Hauptsitz in Berlin. Hier am Pariser Platz sorgt sie dafür, dass der Informationsfluss nach Brüssel nicht versiegt. In Berlin pflegt die Kommissionsvertretung den Kontakt zu Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung, betreibt eine aktive Pressearbeit und kommuniziert mit der breiten Öffentlichkeit. Weitere Informationen findet ihr unter www.eu-kommission.de

KÜNSTLER: DURLAUB

CATERING: LA VIE EN TOAST

Die Musiker von DUrlaub lassen Songs verreisen. Manchmal klingt das nach Urlaub weit im Süden und mit einem Bossa Nova werden die Strände der Copacabana heraufbeschworen. Manchmal steht aber auch Europa auf dem Reiseplan, wenn die Band mit Kompositionen im Stil des Klezmer oder des portugiesischen Fado, jeweils kombiniert mit deutschen Texten, den alten Kontinent neu erkundet. Es steht sogar irische Folklore auf dem Programm. Obwohl die Band DUrlaub – musikalisch gesprochen – selbst die Sahara nicht scheut, führt die Reise sie nicht selten auch in die Jazzclubs von New York, Berlin oder Paris. Damit es bloß nicht langweilig wird und man am Ende etwas zu erzählen hat.

Feines Essen gibt es von La Vie en Toast. Das ist ein französisch-deutsches Kochkollektiv, welches sich Ende 2014 in Berlin gegründet hat, bestehend aus fünf Mitgliedern. Für sie steht die Leidenschaft für gutes Essen, die Liebe zu regionalen Produkten und die Freundschaft zueinander im Vordergrund des Schaffensprozesses. Ihre Stärke ist ihre Vielfalt, die sich auf den Tellern zeigt. Gleichzeitig denken sie über Themen wie lokale Anbaumöglichkeiten und Lebensmittelverschwendung nach. Ihr nächstes Ziel ist es, mit einem Foodtruck durchs Land zu ziehen und ihren Toast-Charm auf Festivals aufzutischen.


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PROGRAMM

Donnerstag, 13. September 2018 SCHÜLERZEITUNGSKONGRESS

Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Hiroshimastraße.

Der Schülerzeitungskongress

Der Kongressort: Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Am Tag nach der Anreise und dem gemeinsamen Abend in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland findet der Schülerzeitungskongress statt. Nach einem frühen Frühstück fahren alle Teilnehmenden gemeinsam zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort wird es nach der offiziellen Eröffnung eine Diskussion zum Thema „Pressefreiheit? Nehm‘ ich mir!“ geben. Ihr seid herzlich eingeladen mitzudiskutieren und jederzeit eure Erfahrungen zum Thema einzubringen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet. Ihre Ziele sind die politische und gesellschaftliche Bildung im Geiste von Demokratie und Pluralismus, die Förderung begabter junger Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten der Eltern durch Stipendien und die internationale Verständigung und Zusammenarbeit. Als gemeinnützige, private und kulturelle Institution ist sie den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet.

Nach der Verleihung der Auszeichnung der Stiftung Selbstwertgefühl beginnen die Workshops, in denen ihr euch weiterbilden könnt. Nutzt die Chance, von Profis zu lernen, Fragen zu stellen und euch mit anderen Schülerzeitungsmachenden auszutauschen. In den Pausen könnt ihr euch über die Arbeit der Jugendpresse Deutschland informieren, in Schülerzeitungen schmökern oder der bunten und rasanten Kinder- und Jugendzirkusshow des CABUWAZI zuschauen. Damit keine Mägen knurren, bietet euch die Friedrich-EbertStiftung ein warmes Mittagessen an. Gegen Ende gibt es während einer weiteren Show des CABUWAZI einen kleinen Imbiss. Für Lehrende und Begleitende bieten wir ein gesondertes Programm an, zusätzlich lädt die Netzwerkecke ganztägig zum Verweilen ein..

Die Friedrich-Ebert-Stiftung verfügt als älteste der parteinahen Stiftungen Deutschlands in Berlin-Tiergarten über zwei Gebäude. Der Schülerzeitungskongress findet größtenteils in Haus 1 statt. Das für den Schülerzeitungswettbewerb der Länder zuständige Referat Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung widmet sich zentralen gesellschaftspolitischen Fragestellungen im Kontext der sozialen Demokratie. Ziel ihrer politischen Bildungsund Beratungsarbeit ist es, Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Fragen zu erarbeiten, gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in politische Prozesse einzubinden und Verständnis, Interesse und Begeisterung für Politik und Demokratie zu fördern.


41 Was?

Wo?

Hinweise

ab 6.00 Uhr

Frühstück

Generator Hostel Storkower Straße 160, 10407 Berlin

Umgebungskarte auf S. 63

07.30 bis 08.00 Uhr

Aufbruch zur Friedrich-Ebert-Stiftung

Generator Hostel Storkower Straße 160, 10407 Berlin

Treffpunkt im Eingangsbereich des Hostels

09.00 bis 10.40 Uhr

• Eröffnung des Schülerzeitungskongresse durch Yvonne Lehmann FES) und Reica Lindner (JPD) • Fishbowl-Diskussion „Pressefreiheit? Nehm‘ ich mir!“

FES, Haus 1 Hiroshimastr. 17 10785 Berlin

Umgebungskarte auf S. 65 Details auf S. 43

10.40 bis 10.45 Uhr

Auszeichnung Stiftung Selbstwertgefühl

Erdgeschoss der FES

ab 11.00 Uhr

Workshop Phase I

Räume werden vor Ort bekannt gegeben

Details auf S. 46-48

12.30 bis 12.50 Uhr

Bunte und rasante Kinder- und Jugendzirkusshow des Kinder -und Jugendzirkus CABUWAZI

Erdgeschoss der FES

Details auf S. 43

12.30 bis 13.30 Uhr

Mittagessen

Erdgeschoss der FES

13.30 bis 17.30 Uhr

Workshop Phase II

Räume werden vor Ort bekannt gegeben

Details auf S. 46-48

15.00 Uhr

Ende der Grundschul-Workshops

15.05 Uhr

Für Grundschülerinnen und Grundschüler: Fahrt zum Museum für Kommunikation

FES → Museum für Kommunikation

Treffpunkt im Eingangsbereich der Friedrich-Ebert-Stiftung

17.30 Uhr

Bunte und rasante Kinder- und Jugendzirkusshow des Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI, Imbiss und offene Gesprächsrunden

Erdgeschoss der FES

Details auf S. 43

18.00 Uhr

Ende des Kongresses

PROGRAMM

Donnerstag, 13. September 2018 SCHÜLERZEITUNGSKONGRESS

Die super starken und bezaubernden Teamenden des SZWdL 2017

FES: Friedrich-Ebert-Stiftung JPD: Jugendpresse Deutschland


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THE UNCENSORED PLAYLIST +++ Zensur überwinden mit Musik. +++ Alle Songs jetzt frei verfügbar. +++ > https://www.uncensoredplaylist.com

Schickt eine SMS mit dem Text „Pressefreiheit“ an die 81190 und unterstützt Reporter ohne Grenzen mit 5 Euro. Über die Handyrechnung werden 5 € (plus evtl. Kosten für die SMS) abgerechnet. 4,83 € gehen an uns.


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Diskussionsteilnehmende: Helene Fuchs gründete selbst eine Schülerzeitung und sammelte vom Radio bis zur Online-Redaktion vielfältige Erfahrungen in der Medienwelt. Mittlerweile macht sie in ihrem FSJ irgendwas mit Öffentlichkeitsarbeit und ist Mitglied des Vorstands der Jungen Presse Hamburg. Emin Milli ist der Direktor von Meydan TV, einem 2013 in Berlin gegründeten unabhängigen Fernsehsender aus Aserbaidschan, der wöchentlich ca. 10% der Bevölkerung dort erreicht. Milli wurde 2009 zu zweieinhalb Jahren Gefängnis für seine kritischen Äußerungen über die Regierung von Aserbaidschan verurteilt und verbrachte 17 Monate in Haft. Peter Bandermann, 51 Jahre alt, seit 30 Jahren Redakteur der Ruhr Nachrichten Dortmund. Vorher Schülerzeitung. Themen: Lokales, Soziales, politischer Extremismus – was die Großstadt hergibt. Preise: „Die Weiße Rose“ (2000), „Der Vorleser“ (2014), „Goldene Victoria“ (2015), „Cityring Dortmund“ (2016).

Moderation: Tanja Hille hat Politikwissenschaft in Berlin und Taiwan studiert. Während des Studiums engagierte sie sich im Debattierclub. Neben den Redewettbewerben konzipierte und leitete sie Argumentations- und Rhetoriktrainings für verschiedene Organisationen sowie EU-Planspiele. Nach ihren beruflichen Erfahrungen in einem Think Tank ist sie heute Organisationsberaterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH.

CABUWAZI

Fishbowl-Diskussion

Zirkuskultur, die stark macht! CABUWAZI, das sind Berliner Kinderund Jugendfreizeiteinrichtungen zum Mitmachen für Menschen zwischen 4 & 27 Jahren. An den fünf Berliner Zirkus-Zeltstandorten in Marzahn, Altglienicke, Treptow, Kreuzberg & Tempelhof trainieren jährlich rund 6.000 Kinder & Jugendliche. CABUWAZI bietet kreative, kostenlose Freizeitaktivitäten an den sozialen Brennpunkten der Stadt und ist in der Gewalt-, Sucht- & Gesundheitsprävention aktiv. CABUWAZI fördert die soziale Integration von Kinder & Jugendlichen, kulturelle Bildung & natürlich den Spaß am Zirkus-Selbermachen.


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PROGRAMM

Donnerstag, 13. September 2018 SCHÜLERZEITUNGSKONGRESS

Pressefreiheit? Nehm‘ ich mir! Ein Leben ohne Medien ist heutzutage kaum vorstellbar. Sie sind in beinahe all unseren Lebensbereichen integriert. Morgens am Frühstückstisch lesen wir Zeitung, auf dem Weg zur Schule checken wir Facebook, Instagram und Snapchat und am Abend schauen wir Fernsehen oder surfen auf YouTube. In Deutschland können wir aus einem breiten Angebot an Medien frei wählen. Wir sind auf Medien angewiesen. Medien sind Meinungsmachende und können durch ihre Art der Berichterstattung und ihre Inhalte unseren Blick auf die Welt maßgeblich beeinflussen. Sie besitzen die Macht, die Gesellschaft in eine bestimmte Richtung zu lenken. Mit dieser Macht geht auch eine große Verantwortung einher. Es kommt vor, dass diese Macht bestimmten Personen oder Gruppen wie z.B. Politikerinnen und Politikern oder Unternehmen missfällt. Es gibt Versuche, den Medien ihre Freiheit zu nehmen - sie zu zensieren: Die Freiheit wird beschränkt, indem die Medien an einer freien Berichterstattung und der freien und unzensierten Veröffentlichung von Medien gehindert werden. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind die Grundpfeiler der freien Meinungsbildung, die nur durch freie Medien ermöglicht werden können. Doch was passiert, wenn diese Freiheiten vom Staat nicht gewährleistet werden? Wie unabhängig sind Medien wirklich?

Und was genau bedeutet Pressefreiheit im Alltag? Für die Arbeit in Schülerzeitungsredaktionen ist das Thema hochaktuell: Schülerinnen und Schüler befinden sich in vielen Fällen leider in einer Zwickmühle wieder zwischen der freien Ausübung ihrer journalistischen Tätigkeit und dem Druck von Schule und Lehrkräften. Wie wirkt sich Pressefreiheit auf die gesamte Redaktion eurer Schülerzeitung aus? Welche Rechte hat eure Redaktion und wie könnt ihr auf die Gradwanderung zwischen Pressefreiheit und dem Recht der persönlichen Ehre achten? Doch nicht nur im schulischen Kontext wird Freiheit eingeschränkt: In vielen Ländern und Regionen der Welt ist Pressefreiheit nicht garantiert. Journalistinnen und Journalisten, die z.B. eine andere Meinung als die Machthabenden vertreten und über Themen recherchieren und schreiben, die ein schlechtes Bild auf diese werfen, werden in manchen Regionen der Welt verhaftet oder müssen um ihr Leben fürchten. Warum gehen Freiheit und Medien nicht immer Hand in Hand? In welcher Beziehung stehen sie zueinander? Mit diesen Fragen und Themen wollen wir uns dieses Jahr zusammen mit euch auf dem Schülerzeitungskongress in Form von Workshops und bei einer Diskussion auseinandersetzten. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit euch!


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DRUCKE DEINE ABSCHLUSSARBEIT BEI UNS mit Gutschein über 15 % Rabatt

Code „STUDENT18“ Gültig nur im Online-Shop sedruck.de für Versandaufträge bis zum 31.12.2019. Ein Gutschein pro Bestellung. Nicht kombinierbar mit weiteren Gutscheinen, Rabatten oder sedruckcard. Rechtsweg ausgeschlossen. Keine Auszahlung möglich.


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PROGRAMM

Donnerstag, 13. September 2018 SCHÜLERZEITUNGSKONGRESS Workshops

Workshops für Schülerinnen und Schüler

1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Presse und Öffentlichkeitsarbeit verstehen Wie bringe ich mein Thema an die Öffentlichkeit? Welche Instrumente helfen Pressestellen, erfolgreich Botschaften zu vermitteln? Was ist eine Information unter Drei? Wie unterscheidet sich Pressearbeit von Öffentlichkeitsarbeit? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, Wissen dazu tanken und das Gelernte vertiefen möchte, ist in diesem Workshop richtig aufgehoben.

Workshopleiter: Michael Bernatek, Pressereferent des AOK-Bundesverbandes| Für Anfänger

11.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Fake News - Lügen ist einfacher als Aufklären Die Wahrheit stirbt zuerst. Fake News sind gefälschte Nachrichten, oder kurz: Lügen. Aber woran erkennt ihr Fake News und wie gehen Journalist*innen mit ihnen um? Wie wird mit Fake News gezielt die Logik von Massenmedien, durch Provokation, Begriffe und rhetorische Mittel genutzt, um eigene Weltsichten zu verbreiten. Medienmacher*innen sollten diese Strategien verstehen, um sich nicht zum Werkzeug machen zu lassen. Und Journalist*innen sollten Haltung gegen Fake News zeigen, um das Vertrauen in die Presse zu schützen. Wir zeigen euch, wie ihr Fake News erkennt, dagegen vorgehen könnt und Objektivität erhaltet.

Workshopleitende: Robert Pietsch, Kommunikationstrainer und PR-Manager | Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Paul Bahlmann, Kommunikationstrainer und Pressesprecher einer Bundestagsabgeordneten | Altersempfehlung: ab 10. Klasse

1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Über Mobbing und Gewalt berichten Wie kann über schwierige Sachverhalte, wie Mobbing und Gewalt berichtet werden, ohne dass die Opfer weiter Schaden nehmen und möglichst Lösungsansätze transportiert werden? In diesem Workshop lernt ihr die Herangehensweise an solch heikle Themen und neue Aspekte im Umgang damit.

Workshopleitende: Nina Große, Judit Lodemann, Bettina Wagner von der Werner-Bonhoff-Stiftung | Altersempfehlung: ab 6. Klasse

1 1:00 bis 17:30 Uhr Pressefreiheit in Europa Pressefreiheit in Europa – Ihr diskutiert mit dem Pressespre- cher der Europäischen Kommission, Reinhard Hönighaus, wie es um die Pressefreiheit steht und was die Europäische Kommission tut, um die Pressefreiheit zu wahren und zu stärken.

Workshopleitende: Reinhard Hönighaus, Pressesprecher und Nikola John, Pressereferentin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland | eine Teilnehmende Gewinnerzeitungen des Sonderpreises der EU

1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Redaktions-Basics für Anfängerinnen und Anfänger Aller Anfang ist leicht ... doch oft tauchen nach den ersten Ausgaben organisatorische, strukturelle und inhaltliche Fragen auf. Im Workshop lernt ihr, wie ihr ein Printmedium professionell plant – von der Themenfindung, über Heftdramaturgie und Personalplanung bis zu crossmedialen Verknüpfungen. Und das alles für Einsteiger!

Workshopleiterin: Frauke C. Müller, Redakteurin von wdv OHG im Auftrag des AOK-Bundesverbandes | Für Anfängerinnen und Anfänger


1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Journalist*innen befähigen – weltweit Ein entwicklungspolitischer Blick auf die Möglichkeiten und Voraussetzungen von Journalismus als Beitrag zu gesellschaftlicher Entwicklung Eine global gerechte Entwicklung ist auf Meinungs- und Pressefreiheit angewiesen. Capacitybuilding für Journalist*innen im Globalen Süden ist darum ein wichtiger Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit. Doch wie funktioniert so etwas vor Ort? Was sind die Bedarfe von Journalist*innen, deren Arbeit zu einer Verbesserung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit in Ihrer Umgebung beitragen soll? Was hat ihre Arbeit mit uns zu tun? Und was können wir für uns davon lernen?

Workshopleitende: Referierende im Auftrag von Engagement Global | Altersempfehlung: ab 10. Klasse

1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Erfolgreich Recherchieren - offline, online und in Social Media Recherche ist das wichtigste Werkzeug eines Journalisten. Denn sie verleiht Artikeln und Beiträgen Substanz. Dank Google sind Informationen heute für jedermann schnell und einfach zugänglich. Gleichzeitig stellt die Fülle an Informationen Journalisten vor neue Herausforderungen. Wo finde ich die Informationen, die ich brauche? Welche Quellen sind belastbar? Wie bringe ich Ordnung in die Informationsflut? – darum geht es in diesem Workshop.

Workshopleiterin: Karolina Warkentin, Redakteurin für digitale Aus- und Weiterbildung, Medien-Akademie Ruhr, Essen im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse e.V. und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V. | Altersempfehlung: ab 10. Klasse

47 1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Ran an's Parlament: Eure Ideen für das Jugendportal des Bundestages mitmischen.de Das Jugendportal des Deutschen Bundestages, mitmischen.de, ist nah dran an den Volksvertretern. Es liefert Hintergründe, Experten-Interviews, Positionen der Fraktionen und erklärt, wie Politik im Parlament funktio- niert. Schaut hinter die Kulissen der Redaktion und gestaltet ein aktuelles Thema für mitmischen.de: Wo finde ich Infos, welche Fragen habe ich an Abgeordnete, welche Formate eignen sich, um Meinungsvielfalt und Argumente darzustellen? Worauf muss ich achten, welchen Quellen kann ich vertrauen?

Workshopleitende: Michaela Hoffmann, Deutscher Bundestag und Anna Frey, Projektleiterin bei Minax, Gesellschaft für junge Lebenswelten | Altersempfehlung: ab 9. Klasse

1 1.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr Kreative Kampagnenkonzeption am Beispiel der „Uncensored Playlist“ In vielen repressiven Staaten, in denen es kaum Pressefrei- heit gibt, haben Menschen trotzdem Zugriff auf Musik- streaming: Reporter ohne Grenzen und die Kreativagentur DDB Berlin nutzten dieses „digitale Schlupfloch“, um mit der „Uncensored Playlist“ zensierte Artikel als Pop-Songs zurück zu den Menschen zu bringen: Der Workshop unter Leitung eines Kreativen von DDB Berlin vermittelt am Beispiel des Projekts, wie Kreativität Zensur besiegen kann und wie man eine Kampagnenidee entwickelt. .

Workshopleiter: Marco Lemcke Senior Creative von DDB Berlin | Altersempfehlung: ab 10. Klasse


48

PROGRAMM

Donnerstag, 13. September 2018 SCHÜLERZEITUNGSKONGRESS Workshops

Workshop für Grundschülerinnen und Grundschüler

13.30 bis 14.30 Uhr

11.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr

Einführung ins Presserecht

Ziel des Workshops, der sich an Betreuende von Schülerzei-

tungen richtet, ist die Vermittlung der rechtlichen

Suchmaschinen verstehen und nutzen

Begib dich mit uns auf eine Reise durch das Internet:

Erfahre mehr über die Funktionsweise einer Suchmaschine

am Beispiel der Kindersuchmaschine fragFINN.de und

Rahmenbedingungen von Schülerzeitungen. Diese müssen sich

zwischen der eigenen Pressefreiheit und den Rechten

Dritter bewegen. Es wird ein Einblick in die rechtlichen

lerne, wie Informationen aus dem Internet richtig gesucht

Regelungen, die Grundrechte der Meinungs- und

und Falschmeldungen entlarvt werden. In diesem

Pressefreiheit sowie das Persönlichkeits- und Urheberrecht

Workshop zeigen wir dir die wichtigsten Schritte für eine

gegeben.

gute Recherche, damit aus deinem Thema am Ende auch

ein gut recherchierter Artikel entsteht. Workshopleitende: Carolin Maier, Melanie Endler,

— —

Medienpädagoginnen der Kindersuchmaschine fragFINN.de |Für Grundschülerinnen und Grundschüler

Workshopleiterin: Rechtsanwältin Ricarda Veigel, LL.M., Justiziarin des BDZV | Für Lehrende und Begleitende

15.00 bis 17.00 Uhr

Workshops für Lehrerinnen, ­Lehrer oder ­Begleitpersonen

Weltweit aktiv für freie Medien

Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die

Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die

Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Reporter ohne Grenzen setzen sich für mehr

ganztägig

Netzwerkecke

Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein. Reporter

In Ihrer freien Zeit steht Ihnen eine Netzwerkecke in der

ohne Grenzen kämpfen online wie offline gegen Zensur, gegen

Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung. Hier können Sie

den Einsatz sowie den Export von Überwachungstechnik und

sich in angenehmer Umgebung mit Kolleginnen und

gegen restriktive Mediengesetze. In einem Inputvortrag erfahren

Kollegen austauschen, Kontakte knüpfen, neue Ideen

Sie mehr über ihre Arbeit, können Fragen stellen und mit ihnen

sammeln oder sich einfach vom Trubel ausruhen.

diskutieren.

11.00 bis 12.30 Uhr

Digitale Medientrends - was kommt nach Snapchat?

Vortrag und anschließende Diskussion mit dem Journalisten

und Blogger Richard Gutjahr

Workshopleitender: Journalist und Blogger Richard Gutjahr auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger und der Stiftervereinigung der Presse| Für Lehrende und Begleitende

Workshopleiterin: Franziska Görner von Reporter ohne Grenzen | Für Lehrende und Begleitende


DU SUCHST DEINE ZUKUNFT IN DEN MEDIEN?

49

Irgendwas mit Medien? Find‘s heraus!

 Bremen

 4. bis 7. Oktober

GTOF S Z ED J P VB PQ I TQ L T L ZNR R L F J L D K P VW L Y H I A S Z A O J P T R T W D X I M I S L GDKD T G F J P Y P J K T G S D S V A Y A A F U S HX RDR Y K S R A I MS X S C B F D F T PO L I T I KO R ANG E S K A B X G S G F R X S K G S B X I S A P KW J P B E M Y H A C T Q F J P R L P Y VM S L P S C Q L O K G J S H J P N U P A S Z WD L F S I X H X N S J H U X R F Y C I A V P E VNX CC J MT Y Z L L I J V K P V J P H H X S B M Y V A A V J MM V O K

BILD

bento

Zeit Campus

Workshops

Radio Bremen

Presserat

der Hörverlag

Medientouren

Facebook

ZDF

Reporter ohne Grenzen BILD

funk

Erzählcafés

ARD

N-JOY

Philipp Walulis

N-JOY

Peers

Facebook

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PROGRAMM

Freitag, 14. September 2018 PREISVERLEIHUNG Überblick

Der feierliche Höhepunkt:

Die Preisverleihung im Bundesrat Die Bundesrepublik Deutschland besteht aus 16 Ländern. Ein politisches Organ ist der Bundesrat, in dem die Länder vertreten sind und miteinander diskutieren. Als „Parlament der Länderregierungen" sind sie sozusagen ein Vermittler zwischen Bund und Ländern. Hier können die Bundesländer ihre Meinung in die Politik auf Bundesebene tragen und an

der Gesetzgebung mitwirken. Jedes Land ist mit einem bestimmten Stimmanteil vertreten. Diese Verteilung findet sich auch im Schülerzeitungswettbewerb der Länder wieder: So darf jedes Land nämlich nur eine bestimmte Anzahl an Zeitungen beim Bundeswettbewerb einsenden. Es gibt also einige Parallelen zwischen dem Bundesrat und unserem Wettbewerb, weshalb es auch so gut passt, dass Michael Müller der Schirmherr des Wettbewerbs ist. Er ist Regierender Bürgermeister des Landes Berlin und für ein Jahr der Präsident des Bundesrats. In Abständen von drei bis vier Wochen tritt der Bundesrat regelmäßig freitags zu einer Sitzung im Plenarsaal zusammen. An diesem geschichtsträchtigen Ort findet die Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs statt. Am 14. September zwischen 09.30 und 11.30 Uhr werden je zwei Personen aus der Schülerzeitungsredaktion als stellvertretende Entsandte ihrer Redaktion von Personen des öffentlichen Lebens sowie namhaften Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet. Kurze musikalische und künstlerische Beiträge sorgen für kleine Atempausen.

Wo sonst die Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierungen sitzen, nehmen nun Redakteurinnen und Redakteure der besten Schülerzeitungen Deutschlands im Plenarsaal des Bundesrates Platz.

Der Bundesrat ist ein ehrwürdiger Ort, an dem wir zu Gast sind. Daher ist ein entsprechend respektvolles und angemessenes Verhalten angebracht. Neben festlicher Kleidung gehört der achtungsvolle Umgang mit dem Gebäude und seinen Räumlichkeiten dazu. Bitte passt auf, wann euer Preis verliehen wird.


Was?

Wo?

Hinweise

07.00 bis 08.00 Uhr

Frühstück und Check-Out

Generator Hostel Prenzlauer Berg

Umgebungskarte auf S. 63

ab 8.00 Uhr

Aufbruch zum Bundesrat

Generator Hostel Prenzlauer Berg

• Treffpunkt für eine

begleitete Anfahrt im Eingangsbereich des Hostels • Streckennetzkarte des Nahverkehrs auf S. 67

08.30 Uhr

Einlass in den Bundesrat mit Schülerzeitungsausstellung

Bundesrat

Umgebungskarte auf S. 66

09.15 Uhr

Einlass in den Plenarsaal des Bundesrates mit Musik zur Eröffnung, Platzein­nahme

Plenarsaal des Bundesrates

zwei Schülerinnen und Schüler pro Redaktion unten, restliche Redak­tionsmitglieder auf dem Balkon

09.30 bis 11.30 Uhr

Preisverleihung

Plenarsaal des Bundesrates

Details zum Ablauf auf S. 52-54

11.30 bis 13.00 Uhr

Phototermine mit Laudatorinnen und Laudatoren

Lichthöfe West und Ost

14.00 bis 15.30 Uhr

Optional: Medientouren

Infos auf S. 55-57

nach Phototermin

Individuelle Heimreise

Wir wünschen euch eine gute und sichere Fahrt! Details auf S. 57

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PROGRAMM

Freitag, 14. September 2018 PREISVERLEIHUNG


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PROGRAMM Freitag, 14. September 2018

PREISVERLEIHUNG

Das Programm im Detail ab 08:30 Uhr 09.15 Uhr 09.30 Uhr 09.40 Uhr 10.00 Uhr 10.05 Uhr 10.20 Uhr 10.25 Uhr 10.30 Uhr 10.50 Uhr 10.55 Uhr 11.15 Uhr 11.20 Uhr bis 13.30 Uhr

Einlass in den Bundesrat mit Gepäckabgabe im Eingangsbereich, Schülerzeitungsausstellung in den Lichthöfen, Getränke in der Wandelhalle Einlass in den Plenarsaal des Bundesrates mit Musik zur Eröffnung, Platzeinnahme Beginn der Preisverleihung mit einer Begrüßung durch die Moderatorin Gesa Dankwerth, Martin Winter, Geschäftsführender Bundesvorstand der JPD und Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger Übergabe der Sonderpreise: Ideen. Umsetzen. – Der Innovationspreis für Schülerzeitungen EinSatz für eine bessere Gesellschaft Ich komm‘ nicht aus dem Katalog! – Zwischen Fitnesstrend und Körperwahn. Hat Deine Schule Mobbing im Griff? ) Unterhaltungseinlage mit breakLife PDM & Kidz mit Style Übergabe der Sonderpreise: Das beste Interview Europa hier bei mir Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule Digitale Medien und Schule Unterhaltungseinlage mit United Swingett Interview mit dem Bundesratspräsidenten Michael Müller Übergabe der Schulpreise: Grundschulen Förderschulen Hauptschulen Unterhaltungseinlage mit breakLife PDM & Kidz mit Style Übergabe der Schulpreise: Realschulen Gymnasien berufliche Schulen Unterhaltungseinlage mit United Swingett Gruppenphoto und Ende der Preisverleihung Phototermine der einzelnen Redaktionen Im Anschluss Medientouren oder Heimreise

Phototermine • Ablauf Gruppenphoto: Nachdem die Preisverleihung beendet ist, bitten wir alle Teilnehmenden der Preisverleihung, sich in die Mitte des Plenarsaals einzufinden (auch von den oberen Tribünen!). Eine Photographin oder ein Photograph, die auf der Tribüne steht, wird das Gruppenphoto vom Balkon schießen. • Ablauf Einzelphotos Schulpreise: Nach dem Gruppenphoto gehen bitte alle Gewinner redaktionen eines Schulpreises mit ihren

Begleitpersonen zu der Stellwand im Lichthof West, auf der ihre Schülerzeitung abgebildet ist.

Dort wartet ihr bitte, bis unsere Photografin oder unser Photograf zu euch kommt und Photos macht. • Ablauf Einzelphotos Sonderpreise: Nach dem

Gruppenphoto gehen bitte alle Gewinner redaktionen eines Sonderpreises mit ihren

Begleitpersonen zu der Stellwand im Lichthof Ost, auf der ihre Schülerzeitung abgebildet ist. Dort

wartet ihr bitte, bis unsere Photografin oder

unser Photograf zu euch kommt und Fotos macht.


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PROGRAMM

Akteurinnen und Akteure

• Michael Müller, Schirmherr des Wettbewerbs, Präsident des Bundesrates und Regierender Bürgermeister von Berlin

• Martin Winter, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands der Jugendpresse Deutschland e.V.

Laudatorinnen und Laudatoren der Schulpreise

• Jochen Arntz, Chefredakteur Berliner Zeitung, Laudator Kategorie Grundschulen

• Eva Quadbeck, Mitglied der Chefredaktion und Leiterin der Parlamentsredaktion Berlin Rheinische Post, Laudatorin Kategorie Förderschulen • Hannah Suppa, Chefredakteurin Märkische Allgemeine Zeitung, Laudatorin der Kategorie Hauptschulen • Gordon Repinski, Hauptstadtbüroleiter und stellvertretender Chefredakteur RedaktionsNetzwerk Deutschland, Laudator der Kategorie Realschulen • Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur Der Tagesspiegel, Laudator der Kategorie Gymnasien • Roman Eichinger, Ressortleiter Politik BILD am SONNTAG, Laudator der Kategorie Berufliche Schulen Laudatorinnen und Laudatoren der Sonderpreise

• Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Laudator Sonderpreis Ideen. Umsetzen. – Der Innovationspreis für Schülerzeitungen • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Laudatorin Sonderpreis EinSatz für eine bessere Gesellschaft.

• Jens Martin Hoyer, Stellvertretender Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands AOK-Bundesverband, Laudator Sonderpreis Ich komm‘ nicht aus dem Katalog! – Zwischen Fitnesstrend und Körperwahn • Till Bartelt, Vorstand Werner-Bonhoff-Stiftung, Laudator Sonderpreis Hat Deine Schule Mobbing im Griff? • Lilian Emonds, Referentin Wissenschaftsförderung und Projektsteuerung Otto Brenner Stiftung, Laudatorin Sonderpreis Das beste Interview • Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Laudator Sonderpreis „Europa hier bei mir“ • Volker Enkerts, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Laudator Sonderpreis Unter die Lupe genommen - Sicherheit und Gesundheit an der Schule • Lukas Kaiser, Projekte Vorstand Joachim Herz Stiftung, Laudator Sonderpreis Digitale Medien und Schule

Freitag, 14. September 2018 PREISVERLEIHUNG


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PROGRAMM

Freitag, 14. September 2018 PREISVERLEIHUNG Moderatorin, Künstlerinnen und Künstler

Gesa Dankwerth

breakLife PDM & Kidz mit Style

United Swingett

Gesa Dankwerth hat Geschichte, Spanisch und Afrikanistik an der Uni Köln studiert. Sie war als Autorin für Sendungen wie „Wissen macht Ah!" und „Kopfball“ tätig und entwickelte mit Kollegen die Kindernachrichtensendung „neuneinhalb", die sie von 2004 bis 2009 wöchentlich in der ARD moderierte. Zurzeit ist Gesa stellvertretende Redaktionsleiterin der Sendung und arbeitet als Moderatorin und Sprecherin für Veranstaltungen und Produktionen. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln.

breakLife PDM ist ein Zusammenschluss von Tänzer*innen (Breakdance) aus Potsdam, die sich künstlerisch & pädagogisch in Potsdam engagieren und das Stadtleben mitgestalten. Sie organisieren Breakdance-Trainings, Tanzprojekte und große, internationale Hip-Hop-Jams. Im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum in Potsdam trainieren sie u. a. die Nachwuchsgruppe Kidz mit Style.

Das United Swingtett (www. musik-am-agd.de) stellt sich je nach Anlass aus jungen Musiker*innen zusammen, die zu kleineren, aber auch großen Festveranstaltungen und zu öffentlichen, sowie privaten Feiern eingeladen werden. Sie spielen konzertant oder sorgen als Hintergrundbegleitung für eine angenehme und stilvolle Atmosphäre. Die Gruppen, von Duo bis Oktett, verfügen über umfangreiche Auftrittserfahrungen und können mit oder ohne Gesang auftreten.


55 DEUTSCHES SPIONAGEMUSEUM LEIPZIGER PLATZ 9, 10117 BERLIN Das Deutsche Spionagemuseum erzählt die einzigartige Geschichte von Agenten und Spionen über eine Zeitspanne von vielen tausend Jahren. Die Besucher benutzen modernste Technik und interaktive Stationen, um die raffinierten Methoden von Geheimdiensten aufzudecken – eine Kamera in einer Gießkanne zum Beispiel. Natürlich fehlt auch die heutige Zeit nicht: Weiß Facebook vielleicht so viel über mich, wie ein Geheimdienst? Und wie sicher ist digitales Kinderspielzeug wirklich? Findet es heraus! RADIO ENERGY 103,4 MHZ LEIPZIGER PLATZ 16, 10117 BERLIN ENERGY ist ein Hitradio für junge Erwachsene und trifft den Geschmack der urbanen, modernen Hörer zwischen 14 und 39 Jahren in Berlin und Brandenburg. Geweckt wird die Hauptstadt mit der Sendung „Nick Sawatzki am Morgen“ und immer den besten neuen Hits – mit HIT MUSIC ONLY! Zudem hört man im laufenden Programm die beliebte Musikstrecke „10 Hits am Stück“, Spezialsendungen wie die ENERGY YouTube-Show und den ENERGY MASTERMIX, die weltweit am prominentesten besetzte DJ-Radioshow. ENERGY ist der Sender der Stars –und die Stars kommen gerne zu ENERGY: Entweder zu Besuch ins Studio oder als Live-Act auf eines der vielen ENERGYEvents wie die ENERGY MUSIC TOUR.

RBB - RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG FERNSEHZENTRUM, MASURENALLEE 16-20, 14057 BERLIN Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist die gemeinsame öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt für Berlin und Brandenburg. Hier ist der rbb fest verankert: An den Standorten Berlin und PotsdamBabelsberg produziert er den Großteil seines multimedialen Angebots in Radio, Fernsehen und Online. Die Regionalstudios in Cottbus und Frankfurt (Oder) sowie die Regionalbüros in Perleberg und Prenzlau liefern aktuelle Berichte und Hintergründe aus ihrer Umgebung RADIO MULTICULT.FM MARHEINEKEPLATZ 15, 10961 BERLIN Radio multicult.fm ist 2009 aus der Protestbewegung gegen die Schließung des öffentlich-rechtlichen radiomultikulti vom RBB entstanden. Seither sendet ein multiprofessionelles, ehrenamtliches Team aus aller Welt 24/7 im Internet, morgens auch auf UKW 91,0 Alex aus einem gläsernen Studio in der traditionellen Marheineke Markthalle im multikulturellen Herzen Berlins mit Direkthörern; die News kommen nur zum Teil aus dem Nachrichtenticker. Das Programm ist partizipativ, interaktiv und global-lokal. Radio multicult.fm versteht sich auch als Talentwerkstatt für junge Journalisten.

PROGRAMM

Freitag, 14. September 2018 MEDIENTOUREN



57 Abreise Checkt bitte vor dem Frühstück bei uns im Hostel aus. Euer Gepäck könnt ihr erstmal in den Gepäckraum stellen und anschließend mit zum Bundesrat nehmen. Dort werden wir es sicher an der Garderobe verwahren und euch nach der Preisverleihung wiedergeben. Unsere Teamenden, die ihr bei Fragen natürlich jederzeit ansprechen dürft, haben auch Infos parat, wie ihr am besten vom Bundesrat zu den Berliner Bahnhöfen, Flughäfen und zum Zentralen Omnibusbahnhof gelangt. Gute Heimreise! Unfassbar – die Zeit rennt nur so dahin und auf einmal heißt es: Abschied nehmen. Ihr habt viel erlebt in den vergangenen Tagen, habt euch vernetzt, untereinander ausgetauscht, professionelle Journalistinnen und Journalisten kennengelernt und den Bundesratspräsidenten Michael Müller getroffen. Auch wir können uns ein kleines Tränchen nicht verkneifen und hoffen, dass ihr genauso viel Spaß bei der Preisveranstaltung hattet, wie wir. Es war klasse zu sehen, welche Köpfe hinter all den tollen Texten, all den tollen Zeitungen stecken und aus wessen Feder die besten Schülerzeitungen Deutschlands stammen. Eine gute Heimreise wünschen wir euch und wir hoffen, euch bald mal wieder begrüßen zu dürfen! Wie wäre es nächstes Jahr mit einer weiteren Urkunde? Oder vielleicht schon früher bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der Jugendpresse Deutschland? Wer weiß, vielleicht sitzt ihr ja eines Tages selbst in der Jury? Wir freuen uns darauf!

PROGRAMM

Freitag, 14. September 2018 ABREISE


58

Eure Meinung ist gefragt! Eure Meinung ist gefragt! Wir wollen wissen, was euch gefallen hat und wo wir uns verbessern können und sollten. Das kann die Workshops, die Unterbringung, die Organisation oder das Team betreffen – wir möchten und können immer noch dazulernen und keiner kann uns da bessere Ratschläge geben als ihr! Am besten per E-Mail an: fragen@ schuelerzeitung.de schreiben. Danke!

Notfalltelefon Wenn ihr euch verlaufen habt, zu spät kommt, dringend Hilfe benötigt oder es sonst irgendwo brennt, könnt ihr jederzeit – auch nachts! – unser Notfalltelefon anrufen:

0176 / 75 41 00 78

Wenn ihr während der Veranstaltung Fragen haben solltet, wendet euch bitte an unsere Teamenden. Ihr erkennt sie an diesen schicken T-Shirts:

TEAM

ANGEZOGEN VON www.schule-zum-anziehen.de

Impressum Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder wird von der Jugendpresse Deutschland (JPD) und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Herausgeber:

Jugendpresse Deutschland e. V. | Bundesverband junger Medienmachender | Alt-Moabit 89, 10559 Berlin | Tel. 030 /39 40 525-00 | Fax 030 / 39 40 525-05 | buero@jugendpressse.de Ansprechpartner der Länder: Klaus-Dieter Pohl, Landesbeauftragter für Schülerwett­bewerbe im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Ansprechpartner der Jugendpresse Deutschland: Rainald Manthe, Reica Lindner, Martin Winter Redaktion: Haivu Doan, Helen Holldorb, Rainald Manthe, Miriam Schnell, Lennart Glaser V. i. S. d. P.: Martin Winter (Adresse wie Herausgeber) Realisierung: Camilla Sprengler Druck: bud - Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam MBH Bilder: Jonas Walzberg (Deckblatt, 7, 8, 11, 15 (gleiches Bild wie 11), 17, 19, 21, 23, 25, 26, 29, 60 , © Jens Jeske (S. 4, 5) , Unbekannt (10, 54 rechts), Nadine Tannreuther (S. 12, 13, 27, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36), Tom Weller (S. 29), Timon Suhk (S. 41, 44, 46, 48, 50, 53), © Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland © DUrlaub (S. 39) , ©Sandra Stein (S. 54), Marcus Lieberenz (S.60 (Mirjam Schnell)), Kartographie Berliner Verkehrsbetriebe (S. 67) Privat (S. 39, 43) FES (S.40), Mathias Birsens (S.57) Karten: S. 63-66: © OpenStreetMap-Mitwirkende; S. 67: 2016 Kartographie Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Stand: 01. September 2018


59

Danksagung Ihr seid im Bundesrat für eure Schülerzeitung geehrt worden, habt beim Schülerzeitungskongress spannende Workshops besucht und hattet hoffentlich eine schöne Zeit in Berlin! Für den reibungslosen Ablauf einer so großen Preisveranstaltung waren im Vorfeld und während des Events zahlreiche helfende Hände im Einsatz. Bei allen Menschen, die dazu beigetragen haben, dass der Schülerzeitungswettbewerb einen so gelungenen Höhepunkt fand, möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Besonderer Dank gebührt dem Team unseres Bundesbüros, den Mitgliedern des Bundesvorstands und den Teamenden des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder. Ferner danken wir der Friedrich-Ebert-Stiftung für das Zurverfügungstellen ihrer Räumlichkeiten und Infrastruktur, der Vertretung sowie der Europäischen Kommission in Deutschland. Unser Dank gilt auch allen Mitveranstaltenden und Partnerinnen und Partnern, die den Wettbewerb in seiner jetzigen Form erst möglich gemacht haben: den Ländern der Bundesrepublik Deutschland, dem Projektleiter der Länder, Klaus-Dieter Pohl, unserem Schirmherrn Michael Müller, dem Bundesrat, unserem

www.schule-zum-anziehen.de

Hauptpartner, dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V., dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der AOK – Die Gesundheitskasse, der WernerBonhoff-Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der Otto Brenner Stiftung, der Europäischen Kommission – Vertretung in Deutschland, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Stiftung Selbstwertgefühl. Darüber hinaus danken wir für die Unterstützung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder durch sedruck.de, der Brandenburgischen Universitätsdruckerei, dem Museum für Kommunikation Berlin, dem Deutschen Spionagemuseum, dem Radiosender ENERGY 103,4 MHz, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), dem Radio multicult.fm, shipleys, Tims Kanadische Backwaren GmbH, Blumen Sühr, Gruner + Jahr, der Wiener Feinbäckerei, Le Crobag, Mychipsbox, dem Obstgut Franz Müller, Her Nilsson, Wiesenfood, dem Ernst Klett Verlag und der Westermann Druck- und Verlagsgruppe wie auch den Workshopleitenden.


60

Projektteam der Jugendpresse Deutschland Haivu Doan, Projektleitung Haivu kümmert sich als Projektleiter um die gesamte Organisation des Wettbewerbs. Von Konzept über Finanzierung, Betreuung der Partnerinnen und Partner bis hin zur Organisation und Durchführung von Jurysitzung und Preisveranstaltung – überall hält er die Fäden in der Hand.

Helen Holldorb, Projektassistenz Helen hilft Haivu bei der Umsetzung des Wettbewerbs. Vor allem kümmert sie sich aber um die Konzeption und Durchführung des Schülerzeitungskongresses – sie organisiert Tagungsräume, spricht mit Partnerinnen und Partnern und koordiniert die inhaltlichen Programmpunkte.

Reica Lindner, Vorstand Wenn es um Fragen der Umsetzung des SZWdL geht, kann niemand Reica den Rang ablaufen. War sie im vergangenen Durchgang des Wettbewerbs als Projektleitung für das Gelingen des Wettbewerbs verantwortlich, hat sie sich als Jugendpresse-Vorständin selbstverständlich auch des Schülerzeitungswettbewerbs angenommen.

Lennart Glaser, FSJ Kultur Mit Lennart hattet ihr höchstwahrscheinlich im Vorfeld bereits alle Kontakt: Er ist für die Kommunikation mit den Teilnehmenden verantwortlich, versucht für jedes Problem eine Lösung zu finden und alle Wünsche wahr zu machen. Zusätzlich unterstützt er das Projektteam bei der Konzeption und Planung des Wettbewerbs, z.B. bei der Akquise von Sponsoren. Mirjam Schnell, Bürokoordinatorin Bei Mirjam kommen alle Schülerzeitungen an. Sie hat den Überblick über alle Einsendungen und hält den Laden zusammen. Darüber hinaus hilft sie Lennart bei der Teilnehmendenkommunikation und unterstützt das Projektteam bei logistischen Fragen sowie bei der konzeptionellen Arbeit.

Martin Winter, Vorstand Wenn irgendjemand den SZWdL kennt, dann ist es Martin. Früher selbst Schülerzeitungsredakteur, ist er bereits seit Jahren als Jugendpresse-Vorstand für den SZWdL zuständig. Gemeinsam mit Reica trifft er richtungsweisende Entscheidungen und sichert die langfristige Zukunft der Schülerzeitungsarbeit der Jugendpresse.

Rainald Manthe, Referent für Schülerzeitungs- und Ausbildungsprojekte Rainald ist der Pressemensch des Schülerzeitungswettbewerbs. Er steht in Kontakt mit Journalistinnen und Journalisten und schreibt Pressemitteilungen. Darüber hinaus hat er administrative Aufgaben inne – er kümmert sich gemeinsam mit Haivu um Partner und hat ein Auge auf alle Gegebenheiten.


61 Jugendpresse: Mitmachen leicht gemacht

Jugendpresse ist selbstgemacht – aus Leidenschaft für Medien organisieren wir jedes Jahr spannende Events, Workshops und andere Projekte. Dabei kannst du aus jeder Ecke Deutschlands mitmachen – egal, ob du schon Erfahrung hast oder nicht.

Teamen

Als Teamende Person hilfst du – auch ohne Vorerfahrung – auf einem unserer Events wie den Jugendmedientagen oder auf dem Schülerzeitungswettbewerb der Länder vor und hinter den Kulissen mit. Als Teamende Person der Mobilen Medienakademie kannst du selber Workshops leiten und dein Wissen an andere Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten weitergeben.

Projektleitung

Ob klein oder groß – jedes unserer Projekte lässt das Jugendpresse-Herz höher schlagen. Dir geht das genauso und du bringst schon Erfahrung mit? Dann leite eines unserer Projekte. Als Projektleitung hältst du die Fäden in der Hand und hast immer alles im Blick. Du arbeitest nicht nur inhaltlich am Programm und koordinierst den Ablauf vor Ort, sondern verantwortest auch ein Budget – von 1.000 bis zu 250.000 Euro.

Freiwilliges Soziales Jahr

Du willst ein Jahr tief in die Jugendpresse-Welt eintauchen? Dann werde Freiwillige oder Freiwilliger im Sozialen Jahr der Kultur bei der Jugendpresse oder einem unserer Landesverbände. Im Berliner Bundesbüro greifst du Projektleitungen unter die Arme, kümmerst dich um täglich anfallende Aufgaben und realisierst schließlich dein eigenes Projekt – das wird das spannendste Jahr deines Lebens.

Jugendpresse Deutschland: Wer wir sind

Redaktion Als Teil der Redaktion bei unserem Medienprojekt politikorange schreibst, fotografierst oder layoutest du eine Zeitung zu einem Thema oder Event. Du arbeitest unter realen Bedingungen und erlebst die Produktion einer Zeitung von der Idee bis zum Druck – am Ende hältst du das fertige Heft in der Hand.

Das sind wir

Die Jugendpresse Deutschland ist der Bundesverband für junge Medienmachende. Vom Schülerzeitungsredakteur bis zur jungen Volontärin begleiten wir in den Beruf, bilden mit fast 300 Seminaren im Jahr aus, veranstalten z. B. die Jugendmedientage und den Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag als Events für den Kontakt und die Diskussion zwischen Profis aus Medien und Politik und dem Nachwuchs. Beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder zeichnen wir jedes Jahr die besten jungen Blattmachenden aus. Wir stellen den Jugend-Presseausweis zur Verfügung und geben die Möglichkeit, im Rahmen von interessanten Veranstaltungen journalistisch zu berichten. Wir erreichen rund 15.000 junge Medienmachende und organisieren den größten Teil unserer Arbeit ehrenamtlich – immer von Jugendlichen für Jugendliche.

Mehr von uns unter www.jugendpresse.de www.schuelerzeitung.de www.jugendmedientage.de www.politikorange.de Und verpasse nichts bei per „Like” www.fb.com/jugendpresse.deutschland


Aufnahme­antrag als Fördermitglied JUGENDPRESSE DEUTSCHLAND E.V. BUNDESVERBAND JUNGER MEDIENMACHENDER Alt-Moabit 89 | 10559 Berlin | buero@jugendpresse.de

Name ..........................................................................................................

Hiermit beantrage ich die Aufnahme als Fördermitglied in die Jugendpresse Deutschland e.V. (JPD). Ich bin über meine Rechte und Pflichten als Mitglied der JPD gemäß der Satzung informiert und erkenne diese zum Wohle des Vereins an. Zudem bestätige ich, dass die zu meiner Person gemachten Angaben korrekt sind und gestatte der JPD diese im Rahmen der Datenschutzgesetze zu verarbeiten und im Vereinsinteresse zu nutzen. Änderungen der Daten teile ich unverzüglich mit.

Vorname .................................................................................................... Straße .........................................................................................................

Ich möchte die Jugendpresse Deutschland und deren Arbeit jährlich mit einem Beitrag in Höhe von ________ Euro (mindestens 50,00 Euro) unterstützen.

PLZ, Ort .....................................................................................................

Wir können dir anbieten deinen Fördermitgliedsbeitrag mithilfe unseres Dienstleisters GoCardless als Lastschrift zu zahlen. Alle nötigen Infos lassen wir dir gerne per Mail zukommen.

Name des Landes ................................................................................... (nur, wenn nicht BRD)

Telefon . ...................................................................................................... E-Mail ......................................................................................................... Geburtsdatum ..........................................................................................

⃝ Ja ich möchte, dass ihr meinen Beitrag jährlich von meinem Konto abbucht.

...................................................................................................................... Ort, Datum , Unterschrift


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