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Ausgabe

39 Jan. 2014 Jahrgang 5

‘s Psairer Heftl Monatszeitschrift für das Passeiertal Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

www.heftl.it

Foto: Reiner/skv

SKV Köcheteam erringt WM-Bronze mit starker Passeirer Beteiligung Foto: Tourismusbüro Schenna


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Inhalt

Editorial

Inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser ... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse) Wie viel Wahrheit steckt in diesem Zitat! Ganz gleich, ob es sich dabei um eine neue Freundschaft, eine neue Liebe, einen neuen Arbeitsplatz oder eine neue Ausbildung dreht - ein großer Anteil am Gelingen liegt in unserer Hand. Wir haben gerade den Jahreswechsel mehr oder minder laut, mehr oder minder gesellig, hinter uns gebracht. Vor uns breitet sich das neue Jahr, wie ein Buch mit 365 unbeschriebenen Seiten aus. Manches wird uns vorbestimmt sein, aber Vieles werden wir steuern und beeinflussen können. Ich wünsche uns allen, eine sichere Hand, das Glück, im entscheidenden Moment am richtigen Platz zu sein, und die nötige Gesundheit, die vieles andere überhaupt erst möglich macht. Haben Sie eine gute Zeit.

Ernst Müller

Editorial

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Großartiger Erfolg für das SKV-Wettbewerbsteam

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Langlaufloipe Innerhütt – Start in die neue Wintersaison

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GRM Rennrodel Weltcup zu Gast im Passeiertal am 10. und 12. Jänner

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Spannende Saison beim Eisturm Rabenstein

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Impressum

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Jugendliche zeigen ihre Kreativität!

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SKJ Passeier bringt Adventsstimmung ins Meraner Krankenhaus

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Vollversammlung der SKJ St.Martin

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Volljährigkeitsfeier der 1995er von Kuens und Riffian

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„Winter” im Theater in der Altstadt

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Betriebs- und Vereinskegeln 2013

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Stiftung Vital bewegt rund 7000 Personen zum „gesund wandern“

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Buch über Südtiroler Auswanderer in den USA erschienen

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Kleinanzeiger

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Weiterbildung im Passeiertal

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Lehrgang Passivhaus-Handwerker im Passeiertal

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30 Jahre Damenfußball Riffian

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ASV Riffian Damenfußball - was die Zukunft bringt

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Alle Stromleitungen führen nach Lana

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„Carpe Noctem – In der Stadt der Lichter“

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Holiday Check Destination Award 2013 für St. Leonhard

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Liertner Wirte auf der Touristikmesse in Leipzig

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Der Jahrgang 1933 freute sich über das Wiedersehen

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Mit der Raiffeisenkasse ins Kino

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Tiroler Bezirkschronisten-Treffen in Ulten

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Veranstaltungen

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Bethlehemlicht im Dekanat Meran und Passeier verteilt

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25-Jahrfeier im Seniorenheim St. Barbara in St. Leonhard

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Psairer Lebensmitteltafel

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Quellenhof gewinnt BTO-Preis für „Beste Facebook-Seite Italiens“

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Weihnachtskrippe der besonderen Art in St. Martin in Passeier

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Psairer Heftl - Info Box: nächste Ausgabe: Redaktionsschluss: Postversand: Internet: Kontakte: Redaktion: Werbung Werbung Werbung allgemein Verwaltung

Jan. 2014 (Nr. 39)

01. Februar 2014 Montag, 24. Jänner 2014 Montag, 03. Februar 2014 www.heftl.it Telefon Ernst Müller 333 - 464 3334 Robert Bernard 338 - 303 74 66 Robert Haniger 348 - 775 2629 0473 - 49 15 05 Helmuth Fritz 0473 - 49 15 01 Fax 0473 - 49 15 03

Mail redaktion@heftl.it robert.bernard@wochenblatt.it robert@hani.it werbung@heftl.it verwaltung@wochenblatt.it

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Kulinarisches Großartiger Erfolg für das SKV-Wettbewerbsteam WM-Bronze beim Salon Culinaire Mondial in Basel/CH Das Wettbewerbsteam des Südtiroler Köcheverbandes (SKV) errang kürzlich beim Internationalen Kochkunstwettbewerb „Salon Culinaire Mondial“ (Weltmeisterschaft der Kochkunst) auf der IGHEO in Basel, eine der bedeutendsten Gastronomiefachmessen der Welt, eine Bronzemedaille. Hier stellte sich das neue und noch sehr junge SKV-Wettbewerbsteam mit Teamchef Bernhard Gufler (Küchenchef Hotel „Andreus“ St. Leonhard/Passeier) und den MannschaftsmitgliedernChristian Pircher Verdorfer (Küchenchef Apfelhotel „Torgglerhof“ Saltaus/ Passeier), Philip Hafner (Gastronom und Küchenchef Restaurant „Leiter am Waal“ Plars/Algund), Thomas Walboth (Chefpatissier), David Pixner (Chef de Partie) und Maria Theresia Pfitscher (Jungköchin vom Hotel „Andreus“, St. Leonhard/Passeier) dem internationalen Wettbewerb und erreichte mit einer Bronzemedaille einen großartigen und auch unerwarteten Erfolg. Das „SKV-Team Südtirol“ hat in der Kategorie „Regionalmannschaften“ auf Einladung des Schweizer Kochverbandes teilgenommen. In dieser Kategorie kämpften insgesamt 20 internationale Teams um den Weltmeistertitel. Das Jugendnationalteam der Schweiz hat die Goldmedaille errungen. Der Salon Culinaire Mondial 2013 ist einer der drei größten internationalen Kochkunstwettbewerbe, an dem zehn der weltbesten Kochnationalmannschaften (Deutschland, Kanada, Holland, Singapur, Malaysia, Hongkong, Südafrika, Tschechien, Italien und Schweiz) angetreten sind. Die Gewinner des „Culinary World Masters” ist Hong Kong, gefolgt von der Nationalmannschaft der Schweiz

Der SKV Schautisch mit dem goldenen Südtirol Apfel fand beim Publikum großen Anklang

und von Singapur. Im Wettbewerbsprogramm „Culinary Art“ war Folgendes gefordert: • ein festliches Fünf-Gang Menü zum Thema „Weihnachten“; • vier verschiedene Sorten Finger foodKöstlichkeiten; • drei verschiedene warme Vorspeisen kalt präsentiert; • eine Buffetplatte für acht Personen; • vier Sorten Feingebäck oder Pralinen;

Geschmorte Stelze vom Reh mit rosa Kern, gefüllter Serviettenknödel, glasierte Kastanien, Pfifferlinge und Schmorgemüse

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• vier einzeln angerichtete Süßspeisen/Desserts; • ein künstlerisches Schaustück aus Schokolade

Als besonderer Blickfang und Anziehungspunkt wurde der SKV-Schautisch mit dem goldenen Südtirol Apfel von den Besuchern als auch von der internationalen Jury besonders positiv bewertet. Bei den Vorbereitungen standen dem SKV-Wettbewerbsteam die Jungköche/-innen Ulrike Heiss, Maria Weiss, Wolfgang Pichler, die beiden Küchenmeister Roman Heiss und Andreas Köhne tatkräftig zur Seite. Im gesamten Team war viel Einsatz, viele Stunden der Vorbereitung, gute Organisation, Teamgeist und großes privates Engagement gefragt, um sich einen Platz auf dem großen Podium der besten Kochkunstaussteller der Welt zu erringen. Den Wettbewerbsteams wurden höchste Leistungen und kompromisslose Exaktheit abverlangt. Das SKVWettbewerbsteam demonstrierte eindrucksvoll den hohen Stellenwert der Südtirol Küche, welcher auch auf Weltniveau den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Der SKV-Vorstand und SKV-Präsident Reinhard Steger zeigten sich hoch erfreut über diesen großartigen Erfolg!


Koch-WM

links: Das kunstvolle Schokoladeschaustück von Chefpatissier Thomas Walboth, rechts Ein edles Dessert von Chefpatissier Thomas Walboth Alle Fotos: Reiner/skv.org Das erfolgreiche SKV Team Südtirol mit Urkunden und Medaillen zusammen mit den Helfern bei der Vorbeitung: von links stehend: Bernhard Gufler (Küchenchef Hotel Andreus), Wolfgang Pichler, Roman Heiss, Daniel Pixner (Chef de Partie Hotel Andreus), Philip Hafner (Küchenchef Restaurant Leiter am Waal), Christian Pircher (Küchenchef Apfelhotel Torgglerhof), Thomas Waldpoth (Chef-Patissier Hotel Andreus) vorne, von links: Ulrike Heiss, Maria Weiss und Maria Theresia Pfitscher (Jungköchin Hotel Andeus).

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Wintersport Langlaufloipe Innerhütt – Start in die neue Wintersaison Das Langlaufen erfreut sich auch im Passeiertal bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Seit Ende Dezember ist die Langlaufloipe in Innerhütt wieder in Betrieb. Auf zwei Distanzen (3 km leichte Runde und 5 km mittelschwere Runde) kommen alle Langlauffans voll auf ihre Kosten. Mannschaften nutzen die Langlaufloipe zum Training und bereiten sich mit großem

Einsatz auf die bevorstehenden Rennen des kommenden Winters vor. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können die insgesamt 5 km lange Loipe in traumhafter Umgebung genießen (sowohl Skating als auch Klassisch ist möglich). Für Nachtlangläufer hat die Loipe Innerhütt seit Donnerstag, 27.12.2013 einmal wöchentlich (donnerstags) von 17.30 Uhr

bis 21.30 Uhr mit Nachtbeleuchtung geöffnet. Erstmals dabei ist dieses Jahr auch der erste flache Teil der Strecke (insgesamt 4,5 km). Der ASC Passeier – Sektion Langlauf freut sich auf reges Interesse und viele Langläufer.

ASC Passeier – Sektion Langlauf Albin Lanthaler

GRM Rennrodel Weltcup zu Gast im Passeiertal am 10. und 12. Jänner Auch in der heurigen Wintersaison macht der RennrodelWeltcup im hinteren Passeiertal halt. Vom 10. bis 12. Jänner stürzen sich die wagemutigen Athletinnen und Athleten die WM-Bahn von 2009 „Bergkristall“ in gewohnt rasantem Tempo hinab. Mit dabei ist auch die Passeirer Athletin Evelin Lanthaler. Neben den sportlichen Highlights erwartet das Publikum eine Eröffnungsfeier mit Live-Musik am Freitagabend in der Feuerwehrhalle von Platt sowie eine ganz besondere Überraschung Foto: Die Athleten geben alles auf der Rennstrecke

an den Renntagen am Samstag und Sonntag. Im beheizten Zelt bei der Rodelbahn wird an beiden Tagen die größte Rodel der Welt gebaut! Die bisher größte Rodel der Welt hat eine Länge von ca. 13 Metern, dies will der Rodelverein Passeier übertreffen. Am Sonntagnachmittag wird die „Riesenrodel“ ihre erste Fahrt antreten. Der Rodelverein Passeier und das Organisationskomitee freuen sich auf viele Fans und Schaulustige und laden alle dazu ein dabei zu sein, wenn die größte Rodel der Welt vorgestellt wird. Programm Freitag, 10.01.2014 10.00 Uhr 1. Trainingslauf Herren, Damen, Doppel 13.00 Uhr Qualifikationsrennen Weltcup Damen, Doppel 18.00 Uhr Eröffnungsfeier in der Feuerwehrhalle Platt mit Live Musik Samstag, 11.01.2014 10.00 Uhr Qualifikationsrennen, Weltcup – Herren 12.00 Uhr 1. Wertungslauf Weltcup - Doppel Wertungslauf Nationencup - Doppel Wertungslauf Nationencup – Damen 1. Wertungslauf Weltcup – Damen 2.Wertungslauf Weltcup – Doppel Sonntag, 12.01.2014 10.00 Uhr Wertungslauf Nationencup - Herren 2. Wertungslauf Weltcup - Damen 2. Wertungslauf Weltcup - Herren Teambewerb Anschließend Siegerehrung

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Wintersport Spannende Saison beim Eisturm Rabenstein Seit kurzem ist ist er wieder eröffnet, der Eistum Rabenstein. Die spektakuläre und außergewöhnliche Sportstätte, die zu den schönsten und anspruchsvollsten künstlichen Eiskletteranlagen der Welt gehört, öffnete ihre Tore Ende Dezember. Seit diesem Zeitpunkt ist es für alle Eiskletterliebhaber möglich, drei Mal in der Woche am Eisturm in Rabenstein zu klettern. Jeden Dienstag und Freitag können ab 19 Uhr bis zu 18 Eiskletterer gleichzeitig den Eisturm besteigen, sonntags bereits ab 14 Uhr. In den Sommermonaten wurde, dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde Moos, mit dem Bau des neuen Vereinsgebäudes begonnen. Darin befinden sich künftig Büro- und Umkleideräume, Materiallager und Garagen, bzw. Abstellräume für die Geräte, sowie ein Gastbetrieb und sogar ein Versammlungsraum. Am 28. Dezember waren die Bauarbeiten abgeschlossen und das Gebäude wurde feierlich eingeweiht und im Rahmen eines Eiskletterballs angestoßen: zum einen natürlich auf die Fertigstellung des neuen Vereinsgebäudes, zum anderen aber auch auf das zehnjährige Jubiläum des Vereins Eisturm Rabenstein, der die Anlage führt und ohne den es das Südtiroler Eisklettermekka nicht geben würde.

Eiskletter-Weltcup vom 7. bis zum 9. Februar 2014

Auch sportlich hat die Saison 2013/14 wieder einige Topevents zu bieten. So wird am Sonntag, 26. Jänner 2014 die „Psairer Bauernmeisterschaft“ stattfinden. Dabei handelt es sich um eine Art Duathlon, bei dem ein „Haiziecher“ und ein Eiskletter gemeinsam gegen die Stoppuhr kämpfen. Der „Haiziecher“ zieht den „Haizuig“ mit dem „Hai Piirl“ über eine 400 Meter lange Strecke mit zwei steilen Gefällen und Flachpassagen. Vor dem Eisturm übergibt der „Haiziecher“ an den Eiskletterer, der den 25 Meter hohen Eisturm in kürzester Zeit erklommen muss. Die Zeit stoppt, sobald er die Spitze des Turms erreicht. Das absolute Highlight ist aber der Eiskletter Weltcup am zweiten Februar-Wochenende 2014. Nach der Premiere im vergangenen Winter werden die besten Eiskletterer der Welt

bereits zum zweiten Mal im hinteren Passeiertal um den Sieg kämpfen. Nach der großen Eröffnungsparty am Freitag, 7. Februar am Thermenplatz in Meran, wird am Samstag, 8. Februar und Sonntag, 9. Februar in Rabenstein geklettert – und das nach altbewährtem Modus. Am Samstag geht tagsüber die Qualifikation des Schwierigkeitswettbewerbs über die Bühne, während am Abend die Entscheidung im Speedklettern fällt. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Halbfinals, bzw. des Endlaufs um den Sieg im Schwierigkeitsklettern. Den Termin der Passeirer WeltcupEtappe kann man sich heuer besonders leicht merken, weil am 7. Februar 2014 auch die Olympischen Winterspiele in Sotschi mit der großen Eröffnungsfeier beginnen werden. Weitere Infos zum Eiskletterweltcup in Rabenstein/Passeiertal: www.eisklettern.it

Impressum

Herausgeber: Maiser Vereinshaus Verein, 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Maren Schöpf (ms) Redaktion: Ernst Müller (em) und jeweils wechselnde Redakteure Druck: Lana Repro / Layout: Ernst Müller, Auflage: 6.000 Stück, erscheint monatlich, Postversand an alle Haushalte im gesamten Passeiertal, Dorf Tirol und Schenna Kleinanzeiger: Kostenlos für private Inserate. Anzeigenannahme Kleinanzeiger: 333 464 333 4 oder redaktion@heftl.it Werbung: werbung@heftl.it, Internet: www.heftl.it E-Mail: redaktion@heftl.it Jahresabonnement: 40,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion.

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Jugend - Rückblick Jugendliche zeigen ihre Kreativität! Im September setzte das Jugendbüro Passeier (JubPa) gleich zwei Kreativ-Projekte in die Tat um, an denen zahlreiche Jugendliche teilgenommen und sich wieder mal selbst übertroffen haben. Das erste Projekt „Straßenkunst in der Kohlstatt” fand im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche unter dem Motto „Bunte Wege” statt. An drei Abenden wurden Holztafeln und ein Straßenabschnitt in der Kohlstatt St. Leonhard gestaltet. Der zweite Kreativ-Workshop fand in Zusammenarbeit mit und im Museum Passeier, im Rahmen der „Langen Nacht der Museen” statt. Hier wurden mit den Graffitari-Referenten „Tobe” & „Pippo” in der sogenannten „Heldennacht” zwei Holztafeln zum Thema „Helden” besprüht - musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band [...and his goat]. Bei beiden Projekten zeigte sich die enorme Kreativität bei den Jugendlichen, alle waren mit großer Euphorie dabei und hatten jede Menge Spaß! Hier einige Eindrücke:

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Jugend

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Jugend SKJ Passeier bringt Adventsstimmung ins Meraner Krankenhaus Am Samstag des ersten Adventwochenendes trafen sich 25 Jugendliche der katholischen Jugend aus dem Passeiertal um voller Begeisterung Adventsstimmung ins Krankenhaus Meran zu bringen. In den einzelnen Stationen wurden adventliche Lieder gesungen, zudem hat die Jugend den Stationen jeweils einen Adventskranz aus dem Passeiertal mitgebracht. Sehr gefreut über diese traditionelle Aktion haben sich vor allem die Patienten in den Stationen und deren Besucher. Die Adventskränze wurden dankenswerterweise von den katholischen Frauen St. Leonhard in Passeier gemacht und geschmückt.

Stefan Walder Bezirksverantwortlicher Passeier

Im Bild, die Jugendlichen der Passeirer SKJ - Gruppen

Vollversammlung der SKJ St.Martin Im Herbst fand die Vollversammlung der SKJ von St. Martin im neuen Dorfsaal statt. Die Mitglieder der SKJ ließen das vergangene Jahr Revue passieren und die Mitglieder des neuen Ortsausschusses wurden gewählt. Eingeleitet wurde die Versammlung durch die Begrüßung des Ortsverantwortlichen Stefan Walder. Anschließend wurde ein Rückblick auf die vielen Aktionen des Arbeitsjahres 2012/13 gemacht. Weiters wurde das neue Jahresprogramm vorgestellt, dass viele Aktionen enthält, wie den jährlich veranstalteten „Gänselauf“, ein Adventskalenderverkauf, die Fastenaktion u.v.m. Darauf folgend wählten die anwesenden Mitglieder des Vereins den neuen Ausschuss. Um 19:00 kamen auch Sr. Ivanna Ennemoser und Hermann Pirpamer hinzu, die von ihren Erfahrungen in Entwicklungsländern berichteten. Sr. Ivanna Ennemoser führt ein Altenheim in Nairobi (Kenia), Hermann Pirpamer lernte in Kenia Pater Akum Innocent kennen, welcher von der SKJ St. Martin in der Entwicklungsarbeit bei Jugendlichen unterstützt wird.

Marlies Lanthaler, Ausschuss SKJ St. Martin

Im Bild: Neuer Ausschuss der SKJ St. Martin. vlnr. Dominik Alber, Lukas Innerhofer, Lukas Pfitscher, Stefan Walder, Mirjam Oberprantacher, Marlies Lanthaler und Johanna Pircher

Volljährigkeitsfeier der 1995er von Kuens und Riffian im Herbst luden die Gemeinden Kuens & Riffian und der Jugenddienst Meran zur jährlichen Volljährigkeitsfeier der 18 jährigen Kuenser und Riffianer in den Jugendraum von Riffian ein. Fast die Hälfte der 1995er folgte der Einladung, die in diesem Rahmen bereits seit fünf Jahren durchgeführt wird. Begrüßt wurden die Jugendlichen von Marlene Pircher, der Gemeindejugendreferentin von Kuens. Im Laufe des Abends informierte David Ortner vom Jugenddienst Meran die Jugendlichen auf ungezwungene Art und Weise über ihre „Rechte und Pflichten mit 18“. Neben dem Kurzreferat wartete auf die Jugendlichen ein gemeinsames Abendessen und ein kleines Geburtstagsgeschenk, welches von Alois Kuen, dem Bürgermeister von Kuens überreicht wurde.Der Bürgermeister von Riffian, Karl Werner, unterstrich in seiner Rede, dass es ihm ein Anliegen sei, dass sich die Ju-

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gendlichen in den Gemeinden einbringen sollten und betonte, dass man auch die Möglichkeit habe, die eigenen Ideen selbst umzusetzen. Auch Pfarrer Florian Platter begrüßte die Jugendlichen und sagte, dass „es nicht immer auf den Besuch der Hl. Messe ankommt, wichtig ist eine persönliche Beziehung zu Gott.“ Der Abend endete mit

einer Kooperationsübungen, welche sinnbildlich für die Dorfgemeinschaft steht: die Jugendlichen hatten die Aufgabe, gemeinsam mit den Gemeinde- und Pfarrvertretern, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Dies konnte nur durch die kreative und kompromissbereite Zusammenarbeit zwischen Erwachsenen und Jugendlichen gelingen.

v.l.n.r.: Florian Platter, Alois Kuen, die Jungbürger der Gemeinden, Karl Werner, Marlene Pircher und Birgit Kröss.


„Winter” im Theater in der Altstadt Winter von Jon Fosse Mit Andrea Haller und Reinhardt Winter Regie: Torsten Schilling, Licht: By Oskar Light, Bühnenbau: Robert Reinstadler Der Mann ist ein Fremder in der Stadt, hat hier aber einen Termin. In einer anderen Stadt hat er Frau und Kinder. Er setzt sich kurz auf eine Bank. Bis zum Termin ist noch ein bisschen Zeit. Eine Frau kommt auf ihn zu. Sie gehört nirgendwohin, ist ein Teil der Straße. Buchstäblich wirft sie sich ihm an den Hals. Er nimmt sie mit in sein Hotelzimmer, sie schlafen miteinander. Der Termin ist schnell vergessen, und bald hat der Mann auch keine Frau und keine Kinder mehr und keinen Beruf, nur noch die Bank im Park, auf der er ab jetzt wartet, und das Zimmer im Hotel, auf das er die Frau von nun an inständig bitten muss.

Winter ist eines von Jon Fosses bisher radikalsten Stücken. In vier knappen Szenen und zwei kargen Tableaus schildert er, wie sich ein braver Familienvater haltlos in einer Amour fou verliert. Von heute auf morgen verfällt er einer Frau, die ursprünglich nichts weiter von ihm wollte als ein warmes Bett für eine Nacht. Für ihn jedoch wird aus der Begegnung das Ende seines bürgerlichen Daseins und der Beginn einer völligen Verausgabung im Liebeswahn.

jänner Mi. 08. 20:30 Uhr

Do. 09. 20:30 Uhr

Fr. 10. 20:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter unserer Homepage: www.tida.it

So. 12. 20:30 Uhr

Di. 14. 20:30 Uhr

Mi. 15. 20:30 Uhr

Do. 16. 20:30 Uhr

Fr. 17. 20:30 Uhr

So. 19. 20:30 Uhr

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Winter von Jon Fosse Premiere mit: Andrea Haller und Reinhardt Winter Regie: Torsten Schilling Licht: By Oskar Light Bühnenbau: Robert Reinstadler Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse Winter von Jon Fosse

Di. 21.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark Wiederaufnahme mit: Liz Marmsoler, Theo Rufinatscha, Oswald Waldner Regie und Bühne: Rudolf Ladurner Kostüme: Katharina Marth Maske: Gudrun Pichler Bühnenbau: Robert Reinstadler

Mi. 22.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Do. 23.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Fr. 24.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Di. 28.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Mi. 29.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Do. 30.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark

Fr. 31.

Eine Bank in der Sonne von Ron Clark


Sport Betriebs- und Vereinskegeln 2013 Vom 18. November bis 7. Dezember organisierte der ASV Jaufenburg auch heuer wieder ein Kegelturnier für alle Betriebe und Vereine des Passeiertales. Jede Mannschaft konnte so oft antreten wie sie wollte, schlussendlich wurde das jeweils beste Ergebnis gewertet. Gespielt wurde in Mannschaften zu vier Spielern, wobei jeder Spieler 20 Wurf in die Vollen und 10 Wurf zum Abräumen zur Verfügung hatte. Um auch schwächeren Keglern eine Chance zu geben, wurde auch jene Mannschaft prämiert, die dem Mittelwert aller erzielten Ergebnisse am

nächsten kam. Dort sicherte sich eine Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr von St. Leonhard vier Eintrittskarten für den Biathlon-Weltcup in Antholz. Das beste Mannschaftsergebnis erzielten hingegen die Radau Kegler, die ihren Titel vom Vorjahr verteidigten, während sich bei den Betrieben die Mannschaft von Gufler Kommerz am Schlusstag noch an die Spitze setzte. Der ASV Jaufenburg möchte sich abschließend bei allen Mannschaften bedanken und hofft Euch auch im nächsten Jahr wieder bei unserem Turnier begrüßen zu dürfen.

links: Radau Kegler - Sieger Kategorie Mannschaft Vereine; rechts Gufler Kommerz - Sieger Kategorie Mannschaft Betriebe

Die Sieger der einzelnen Kategorien: Mannschaftswertung Betriebe 1. Gufler Kommerz 478 2. Brauhaus Mortinerhof 450 3. Raika Passeier II 432 Mannschaftswertung Vereine 1. Radau Kegler I 571 2. Jugendliche Seniorinnen 568 3. Radau Kegler II 555 Einzelwertung Herren Einzelwertung 1. Zipperle Helli 161 2. Scherer Sepp 150 3. Walter Ilmer 150 Damen 1. Träger Jana 147 1. 2. Pixner Maria 147 3. Brugger Agnes 146 Einzelwertung Sportkegler Hainz Christoph 163 2. Pfitscher Dominik 161 3. Brunner Rudolf 151

Stiftung Vital bewegt rund 7000 Personen zum „gesund wandern“ Wanderfreudigste Orte sind St. Martin in Passeier und Laag bei Neumarkt Das „gesund wandern“ der Stiftung Vital kommt an: Waren es im Jahr 2012 noch 18 Gemeinden, die wöchentliche Wanderungen organisierten, so stieg deren Anzahl im Jahr 2013 auf 24 Ortschaften. „Rund 7000 Personen sind von April bis Ende Oktober ein Mal wöchentlich eine Stunde gewandert“, zieht Michele Cattani, Projektleiter der Stiftung Vital, Bilanz. Die Gemeinden mit den fleißigsten Teilnehmer/innen waren St. Martin in Passeier und Laag bei Neumarkt. Die Gemeinde St. Martin organisierte 29 Treffen mit durchschnittlich 27 Teilnehmer/-innen. In Laag nahmen im Schnitt 25 Personen an 28 Wanderungen teil.Die Zahl der Menschen, die sich für das „gesund wandern“ der Stiftung Vital begeistern, steigt Jahr für Jahr: von 2294 Teilnehmer/-innen im Jahr 2010 auf 4.920 im Jahr 2011, 6.157 im

Jahr 2012 und 6.836 im Jahr 2013. Erfreut über dieses Ergebnis zeigt sich Franz Plörer, Direktor der Stiftung Vital: „Wir alle wissen, wie wichtig regelmäßige Bewegung für die Gesundheit ist, und mit dem „gesund wandern“ ist es gelungen, Menschen dafür zu bewegen, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen.“ Das Erfolgsgeheimnis dieser Initiative liegt laut Cattani, darin, „dass sie Menschen zusammenbringt, die sich in ungezwungener Weise treffen können und sich gegenseitig zum Wandern motivieren.“ Dies bestätigt auch Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin der Gemeinde St. Martin in Passeier: „Es handelt sich um eine Initiative, in der Menschen aktiv sind, sich bewegen und sich begegnen und dies schafft wiederum die nötige Motivation, das nächste Mal dabei zu sein.“ Orte, in denen auf Initiative der Stiftung

Vital regelmäßig gewandert wird sind: Bozen, Kaltern, Klausen, Kurtinig, Laag (Neumarkt), Lana, Latsch, Marling, Meran, Naturns, NatzSchabs, Neumarkt, San Lugano (Truden), Salurn, Sexten, St. Martin in Passeier, Sterzing, Taisten, Taufers i.M., Truden, Tscherms, Ulten, Vahrn, Villanders und Welsberg. Auch im Jahr 2014 finden die wöchentlichen, 60minütige Wanderung von Anfang April bis Anfang Oktober im Freien statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte Gemeinden können sich bei der Stiftung Vital melden, Telefonnummer 0471/409333 oder info@stiftungvital.it Die Stiftung Vital dankt den teilnehmenden Gemeinde, allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren und der Fa. Sportler für die wertvolle Unterstützung dieser Initiative.

Die Gemeinde St. Martin in Passeier organisierte 29 Treffen mit durchschnittlich 27 Teilnehmer/-innen und ist damit die „wanderfreudigste“ Gemeinde Südtirols.

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Kultur Buch über Südtiroler Auswanderer in den USA erschienen Es war ein Südtiroler, Josef Prünster, der vor langer Zeit zusammen mit vier seiner Söhne in den USA den Grundstein zum „City Market“ legte, heute Teil einer der größten Supermarktketten der USA. Am 18. Oktober 2013 ist in Colorado/USA das Buch über die Geschichte dieser Männer erschienen: „The History of City Market: The Brothers Four and the Colorado Back Slope Empire“. Vor 140 Jahren verließ Josef Prünster seine Familie und sein Heimatdorf Vernuer/Riffian bei Meran, in der Hoffnung, sein Glück auf der anderen Seite des Ozeans zu finden. Er war gerade erst 18 Jahre alt, völlig mittellos und sprach kein Englisch. Wie es ihm gelang, die Überfahrt zu bezahlen, bleibt ein Rätsel. Mit dem Ozeandampfer „Hammonia“ verließ er in Hamburg die Alte Welt und traf am Morgen des 27. März 1873 in New York ein. In kürzester Zeit erlernte Josef die neue Sprache. Sein Fleiß, sein Ehrgeiz und seine Bereitschaft, jedes Risiko einzugehen, begleiteten ihn sein Leben lang. Er lernte das Metzger-Handwerk, dann versuchte er sein Glück als Goldsucher – vergeblich. Also zurück zum Handwerk. Er eröffnete nacheinander einen Schlachthof, eine Metzgerei, ein kleines Lebensmittelgeschäft, kaufte Grundstücke, machte Schulden, erlitt Rückschläge und verbuchte Erfolge. Nach mehrjährigen Aufenthalten in New York und Cincinnati/Ohio ließ sich der junge Südtiroler endgültig in La Junta/Colorado nieder. Das war der Ort, wo er seine Visionen verwirklichen konnte. Seine brillanten Geschäftspraktiken erregten Bewunderung, er war aber auch bekannt für seine Großzügigkeit und Freundlichkeit und er war Mitglied verschiedener wohltätiger Organisationen. Bald schon zählte er in La Junta zu den beliebtesten und angesehensten Bürgern. Seine Frau Millie schenkte ihm neun Kinder. Er war jetzt amerikanischer Staatsbürger und hieß Joseph Prinster, das ü in seinem Namen war zu einem i geworden.

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Aber es gab ein Geheimnis um Joseph, das er bei seinem Tod 1929 mit ins Grab nahm: seine Herkunft. Seine Kinder wussten nichts über seine Heimat und seine Familie, nichts über den Grund seiner „Flucht“. Erst 63 Jahre nach Josephs Tod, im Jahr 1992, erfuhren die Nachkommen seine ganze Lebensgeschichte - durch eine junge Riffianerin, die auf der Suche nach der amerikanischen Familie ihres Ur-Großonkels Kontakt zur Prinster-Familie aufgenommen hatte… Anthony F. Prinster, 72, Urenkel von Joseph Prinster und ehemaliger Präsident von City Market, beschreibt in diesem Buch zusammen mit Koautorin Kate Ruland-Thorne das Leben dreier Generationen seiner Familie, er berichtet über Konflikte, Prüfungen und triumphale Erfolge. „Zwei Gründe bewegten mich, das Buch zu schreiben“, sagt Tony Prinster. „13 Jahre lang hatte ich das Amt des Präsidenten von City Market inne und ich war beeindruckt davon, was meine Vorfahren unternommen hatten, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. 1995 hatte ich dann als erster der Prinster-Familie die Möglichkeit dorthin zu reisen, wo mein Urgroßvater geboren wurde und aufgewachsen war, nach Südtirol. Ich erfuhr von seiner einfachen Herkunft und Lebensweise und erkannte, zu was er es als einfacher Einwanderer gebracht hatte.“ Am 18. Oktober, zeitgleich mit der Buchvorstellung, wurde in Grand Junction/Colorado zu Ehren dieser bekannten Männer und Pioniere die übermannshohe Bronzeskulptur „Prinster

Brothers“ enthüllt, die die vier Söhne von Joseph Prinster zeigt: Paul, Frank, Leo und Clarence Prinster. Das Buch – in englischer Sprache – ist im Verlag The History Press/USA erschienen und in Kürze auch in Meran/ Südtirol erhältlich (solange der Vorrat reicht). 192 Seiten, 6x9 Paperback, 84 Fotos, 20 € Informationen und Bestellungen direkt in Südtirol: prinster-book@hotmail.com

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Service Kleinanzeiger ‰‰Biete Arbeit

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Fortbildung Weiterbildung im Passeiertal Ortsgruppe Riffian - Das Frühjahrsprogramm Termin

Kurs

Zeit

Ort

22.Januar bis 19.Februar

Zumba mit Monica

6x

Turnhalle, Riffian

17.+ 18. Februar

Nähen für den Hausgebrauch mit Alberta Mazoll

2x

Seniorenraum, „Altenheim-Sternguat“

Ende Februar

Von den Früchten bis zum Destillat mit Jochen Wezl

Nachmittag

Brennerei Wezl , Riffian

09.März

Vollversammlung

Nachmittag

Seniorenraum „Altenheim-Sternguat“

22. März

Vortrag: Hospitz- Schwerpunkt „ Trauer“ ab 14.30 Uhr mit Irene Volgger KVW u. Kmb

Seniorenraum, „Altenheim-Sternguat“

28.+29. März

Malen mit Acrylfarben mit Petra Holzknecht

2x Nachmittag

Seniorenraum, „Altenheim-Sternguat“

02.April bis 04.Juni

Zumba mit Monica

10x

Turnhalle, Riffian

08.April bis 10.Juni

Wassergymnastik mit Margit

10x

Hotel Sonnenhof, Kuens

09.April 11.Juni

Wassergymnastik für Nichtschwimmer 10x mit Margit

Hotel Zirmerhof , Riffian

Lehrgang Passivhaus-Handwerker im Passeiertal Im Jänner 2014 organisiert die IG Passivhaus in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Handwerker (LVH), mit der Firma Maico und dem Konsortium Passeier Wirtschaft einen 48-stündigen Lehrgang zum zertifizierten Passivhaus-Handwerker inkl. anschließender Prüfung. Der Kurs wird im Passeiertal organisiert. Informationen zu den Terminen, Kosten und Anmeldung finden Sie auf der Webseite des Konsortiums Passeier Wirtschaft. Mitglieder des Konsortium Passeier Wirtschaft erhalten den gleichen Preis wie LVH-Mitglieder. http://www.passeier-wirtschaft.it/d/news/news_79.php Anmeldeschluss: 07.01.2014

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Jubiläum 30 Jahre Damenfußball Riffian ERFOLGSGESCHICHTE ASV RIFFIAN 30 Jahre Damenfußballverein ASV Riffian – gewiss ein guter Anlass, dies gebührend zu feiern. Ein paar fußballbegeisterte Mädchen und Frauen fassten in diesen Tagen vor drei Jahrzehnten den Entschluss, eine Damenfußballmannschaft zu gründen. Sie leisteten damit nicht nur südtirolweit wichtige Pionierarbeit, sondern drangen damit in eine von Männern bestimmte und dominierte Domäne vor. Man kann sich vorstellen, dass dieses Abenteuer damals im Dorf für viel Furore und Gesprächsstoff sorgte. Frauen, im besten Alter, teilweise schon verheiratet, wollten es plötzlich noch wissen. So hat vor 30 Jahren in Riffian der Damenfußball Einzug gehalten und es begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute alle in ihren Bann zieht. Von Riffian, einem kleinen, knapp 1.400 Einwohner zählenden Dorf am Beginn des Passeiertals, zogen die fußballbegeisterten Mädchen durch Südtirol und durch das Trentino. Sie gehörten zu den ersten, die südtirolweit dem runden Leder nachjagten Blicken wir kurz drei Jahrzehnte zurück: Anno dazumal schnappte sich eine sehr couragierte und tapfere Damentruppe, wie die Geschwister Haller und von Call, sowie „Greatl“ und „Fine“, den Ball und machte sich auf, dem vermeintlich „stärkeren Geschlecht“ zu beweisen, dass sie auch laufen, dribbeln, grätschen, flanken und das runde Leder im gegnerischen Tor versenken können. Hakentricks, „Haxln“, Abseits, Flanken inklusive. Kurzum: So entstand der Damenfußballverein ASV Riffian. Riffian verfügte schon seit langem über einen Sportplatz, auf dem die Herren dem Ball nachjagten. Die Frauen waren anfangs noch zum Zuschauen am Platz. Also nahmen die Mädchen, denen das Anfeuern und Zujubeln über kurz oder lang zu wenig war, den Ball in die Hand und schrien zwar nach keiner Revolution, aber forder-

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1983 v.l.stehend: Unterthurner Serafine, von Call Ruth, von Call Edith , Erb Greti, Gruber Greti v.l.kniend: Huber Angelika ,a Raffl Barbara, Haller Marlies, Oberhofer Roswitha, Kofler Christiane, Gufler Gabi

ten fast nach einer Gleichberechtigung auf dem Platz. „Das können wir auch!“, war das Leitmotto, das die ballverrückten Mädchen von sich gaben. In der Folge ging es Schlag auf Schlag. Zu Beginn mussten sie sich um vieles selbst kümmern. Es wurde ein Trainer gesucht, der Psychologe, Vaterfigur und Chef war – Anfangs waren es Erb Michl und Spechtenhauser Hansjörg, die die Mannschaft anführten. In den folgenden Jahren war es Franz Ennemoser, der die Mannschaft auf dem Platz antrieb. Der Trainer unterstützte nach bestem Wissen und Gewissen und tatkräftig seine Mädls, feuerte sie an und trieb sie nach vorne. Es fand sich immer wieder jemand der die Herausforderung annahm, die verrückten Mädchen im Zaum zu halten. Die Unterstützung finanzieller Art war in den Anfangsjahren recht dürftig. Aber aufgegeben wurde nicht. Die jungen Damen waren sehr bescheiden und wussten

sich zu helfen. So zogen sie beispielsweise mit der vollbepackten Nylontasche zu den regelmäßigen Trainingseinheiten, von einer Fußballtasche konnte damals noch keine Rede sein. Damenfußball war Anfang der 80er-Jahre noch nicht populär. Nur Niederdorf im Pustertal, Bozen und Milland verfügten über eine eigene Auswahl. In der Nachbarprovinz Trient gab es mehr gegnerische Teams. So mussten die „Passeirer Madln“ oft viele Kilometer auf sich nehmen, um sich mit anderen zu messen. Regional gesehen waren die Damen aus Trient zwar taktisch versierter, besser trainiert und haushoch überlegen, dennoch gelang den Riffianerinnen mit dem 3:1 im Jahre 1985 im Regionalpokal der große Clou, eine faustdicke Überraschung. Noch heute erzählen die Spielerinnen von diesem so schönen Sieg in Bozen. Der Pokal soll so groß gewesen sein, dass er den gesamten Platz in einem kleinen Fiat 500 eingenommen hat. Die Mannschaft wurde zu Hause gefeiert wie die Weltmeister! Langsam aber sicher fanden auch die Männer ihre Begeisterung zum Damenfußball und unterstützten ihre Schwestern, Freundinnen, Frauen und Töchter auf dem Feld. Lauthals verfolgten sie spannende Strafraumszenen und bestaunten viele Tore. Das runde Leder wuchs den Riffianerinnen ans Herz. Es gelang den torhungrigen und sympathischen Frauen immer mehr, ihre Begeisterung für den grünen Rasen auf das Publikum überspringen zu lassen. Hie und da sah man einen Kinderwagen am Spielfeldrand, sodass auch der unsportlichste Laie sehen konnte, dass es mit dem Nachwuchs – in jeglicher Hinsicht – gut bestellt war. Die Spieler auf der Ersatzbank wurden auch als Babysit-


Sport

Hinten v. links: Trainerin U14 Theiner Magdalena, Trainerin U14 Larch Adelheid, Trainer Perrone Giuseppe, Manna Daniela, Theiner Franziska, Zipperle Sophie, Zwischenbrugger Anna, Winkler Veronika, Larch Mara, Pircher Christiane, Brunner Sabrina, Öttl Sandra, Reichegger Elena, Augscheller Emanuela, Langebner Stefanie, Fieg Evi, Gruber Alexandra, Gufler Gloria, Zipperle Lisa, Hofer Sabrina, Gögele Barbara, Betreuerin Gruber Greatl Vorne v. links: Schweigl Lisa, Raffl Magdalena, Mair Anna, Parth Sarah, Haller Johanna, Steinhauser Viktoria, Gruber Mirjam, Haas Verena, Höllrigl Julia, Beikircher Ines, Rimbl Lina, Haas Lena, Spöttl Julia Es fehlen: Schwitzer Vanessa, Spechtenhauser Emma, Doná Sophie

ter gefordert und in den Umkleidekabinen gab es stets Kinder die ein- und ausliefen. Bis heute sind im Team der Riffianerinnen alle Altersgruppen vertreten. Es gab auch Zeiten, wo sogar mehrere Generationen im Feld standen, man erinnert sich an Szenen wo Angelika ihrer Mutter Fine im Feld

zurief: „Eaz schiass amol, Mame“! Dies sorgte für so manch‘ gegnerische Aufheiterung auf dem Platz. Die Begeisterung ist in den letzten drei Jahrzehnten nie abgeflacht, im Gegenteil: Sie ist ungebrochen geblieben. Die ehemaligen Spielerinnen sind die treuesten

Fans und unterstützen die Mannschaft noch heute aktiv auf den Tribünen. Die Damen vom ASV Riffian zeigten wie wichtig es ist sportlichen Interessen nachzugehen. Dies gilt im Übrigen auch heute noch für die vielen jungen Mädchen und Frauen, die durch ihre Begeisterung für das runde Leder und ihr Mitmachen den Fortbestand des Vereins gewährleisten. Der ASV Riffian belebt nicht nur durch das sportliche Angebot, sondern auch aufgrund der netten Gesellschaft die Dorfgemeinschaft und ist ein sicherer Hort für die ballverliebten Mädchen und Frauen. Gegenwärtig ist die Damenmannschaft aus dem regionalen Damenfußballgeschäft und dem Riffianer Dorfleben keinesfalls mehr wegzudenken. Im Vergleich zu früher hat sich einiges verändert, die Fußballplätze sind um einiges besser geworden, die Spiele sind mehr auf Wettkampf ausgelegt. Auch wenn der Fußball früher mit mehr Herz gespielt wurde, sind die Tugenden der „Passeirer Madln“ gleich geblieben. Kampfgeist und Zusammenhalt haben seit jeher ihr Spiel ausgezeichnet. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Daher legt die Vereinsführung ein großes Augenmerk auf die – wie überall – sehr wegweisende Jugendarbeit. So haben trotz einer Fülle an unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten und einer fast unübersichtlichen Anzahl von Angeboten einige Mädchen die Faszination des Fußballs für sich erkannt. Das Aufstellen einer U 14-Mannschaft in der Saison 2013/14 ist der Schritt in die richtige Richtung. Was vor 30 Jahren als Erfolgsgeschichte ihren Anfang nahm, wird hoffentlich noch 30 Jahre Bestand haben. Es lebe der Damenfußballverein Riffian!

Barbara Gögele

Chronische Übersicht:

• 1983, spielten die Riffianer Damen für einige Jahre Südtirol weit Pokalspiele. Die Sieger mussten gegen die Sieger von Trient spielen. • Ab dem Jahr 1990 kickten die Riffianerinnen in der Tschöggelbergmeisterschaft. • 1996/97 schrieb man sich für die Serie C2 in den Italienischen Fussballverband ein. 2002/03 gelang der Landesmeistertitel, dieser Sieg wurde lange nicht vergessen. Dies war einer der schönsten Momente der vergangenen Jahre. Auf den Aufstieg wurde allerdings verzichtet, da man eine Meisterschaft innerhalb der Region bevorzugte. • Zwei Jahre darauf 2004/05 gelang es wieder die Meisterschaft für sich zu gewinnen und somit war der Aufstieg in die Serie C nicht mehr zu verhindern. • In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger die Liga zu halten, da einige Stammspielerinnen den Kader verließen, sei es aus familiären Gründen oder weil sie Wohnort und somit Verein wechselten. Außerdem steigt das Niveau und die Technik im Damenfußball verbessert sich stetig. Das bedeutet: Bessere Gegner, stärkerer Druck und höhere Belastung. • So konnte in der letzten Saison 2012/13 ein Abstieg leider nicht mehr verhindert werden. Doch dieser neuen Herausforderung wird positiv entgegengesehen. Eine Neue Meisterschaft und neue Mitspielerinnen beleben die kommende Saison.

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Damenfußball ASV Riffian Damenfußball - was die Zukunft bringt Wie wird es mit dem Damenfußball Riffian weitergehen? Fragende, gar skeptische Blicke sah man immer wieder, in der Saison 2012/2013. Die Frauschaft aus Riffian war knapp bestückt, meist gezählt auf dem Platz oder an guten, glücklichen Tage, saßen zwei bis drei Spielerinnen auf der Re-

Betreuerin Greatl Gruber und Trainer Giuseppe Perrone

servebank. Keine leichte Aufgabe, für unseren Trainer Giuseppe Perrone, uns Spielerinnen trotzdem zu motivieren und zum Weitermachen anzuregen. Bis auf zwei Siege und ein Unentschieden wurde jedes Spiel verloren, manchmal mit etwas Pech aber meistens waren wir den Gegnerinnen einfach unterlegen. Das der Abstieg nicht zu vermei-

den war, zeichnete sich bereits Anfang der Rückrunde ab. Nachdem ein NichtAbstiegsplatz sich weiter und weiter entfernte, fand man sich schließlich mit dem Abstieg ab. Es wurde bis zum Schluss gekämpft, die ein oder andere Torchance herausgespielt und noch wenige Tore geschossen. Im Juni stand es nun fest, nach vielen Jahren ‚Serie C’ wartete nun ein neues Abenteuer auf uns, die ‚Serie D’. Bereits Ende der Saison 2012/2013 wurde überlegt, wie wir weitermachen, da aufhören nicht in Frage kam, da wir, wie landesweit bekannt, eine Kämpfermannschaft sind. Es gab zahlreiche Sitzungen, Überlegungen, es wurde viel telefoniert, bis irgendwann ein Zusammenschluss mit dem DFC Passeier in Erwägung gezogen wurde. Nachdem sich die Ausschüsse der beiden Vereine getroffen hatten, stellte sich bald heraus, dass die Interessen die Selben waren. Eine aufregende Meisterschaft in der Serie D, mit Spaß am (Freizeit-) Fußball und einen starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Da der DFC Passeier, sich entschied nur mehr eine U15 zu machen, kamen ca. 9 Spielerinnen, die zu alt waren für die U15, zu den ASV Riffian Damen. Für die Saison 2013/2014 stand also eine ordentliche Mannschaft, mit zahlreichen

hinten von links: Winkler Veronika, Zipperle Sophie, Theiner Franziska, Gruber Alexandra, Schwitzer Vanessa, Reichegger Elena, Gögele Barbara, Zwischenbrugger Anna, Fischer Elena, Larch Mara vorne von links: Trainer Perrone Giuseppe, Öttl Sandra, Hofer Sabrina, Langebner Stefanie, Augscheller Emanuela, Gufler Frederike, Fieg Evi, Betreuerin Gruber Greatl es fehlen: Pircher Christiane, Lisa Zipperle, Manna Daniela, Brunner Sabrina

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Spielerinnen die heiß waren bzw. sind, den Gegnerinnen zu zeigen dass es den ASV Riffian Damenfußball noch gibt. Trainiert wird fleißig, jeweils montags in Riffian und donnerstags in St. Martin, die Heimspiele wurden meist in Riffian ausgetragen. Zu erwähnen ist die herausragende Leistung unseres Trainers Giuseppe, der es nicht immer einfach hat mit 20 Mädchen, jedoch es stets schafft Spaß und Einsatz zu vereinen und uns immer wieder Neues dazulernt. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Fans die uns trotzdem immer noch tatkräftig unterstützen.

Franziska Theiner

U14 Mannschaft Erstmals gibt es im ASV Riffian-Kuens eine Mädchen-Fussballmannschaft U14, welche bei der Meisterschaft mitmischt. Seit September trainieren 15 Mädels aller Altersgruppen aus Riffian/Kuens und Dorf Tirol fleissig für die Meisterschaft. Die Mädchen messen sich mit Mädchen aus dem ganzen Land. Insgesamt nehmen 7 Mannschaften teil. Gespielt wird in Sterzing, Leifers, Bozen, Meran, Latsch, St.Martin und Riffian. Die Spiele werden mit kleinen Toren und auf klein dimensioniertem Fußballfeld ausgetragen. Die Spieldauer beträgt 3x20 Minuten. Tainiert wird jeweils am Montag und Mittwoch von 18:00 bis 19:30 Uhr auf dem Sportplatz von Riffian. Auch über den Wintermonaten wird in der Halle trainiert, von 17-19h. Betreut wird die Gruppe von Magdalena Theiner und Adelheid Larch. Unsere Mannschaft aus Riffian ist die weitaus jüngste Mannschaft in ihrem Kreis. Heuer das erste Jahr dabei, da darf man natürlich auch nicht erwarten vorne an der Tabellenspitze mitmischen zu können. Die Mädchen mussten bereits so manche Niederla-


ge einstecken, lassen sich aber nicht entmutigen und trainieren fleißig um besser zu werden. Interessierte Mädchen sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen! Gerne darf auch nur für einige Trainingseinheiten hineingeschnuppert werden! Für jeden Interessierten haben wir ein Plätzchen in unserer Runde frei. Wir freuen uns auf so viel Zuspruch im Dorf und hoffen auch weiterhin auf eure Unterstützung bei den Spielen und auch bei so mancher Trainingseinheit.

Hinten links: Trainerin Adelheid Larch, Parth Sarah, Höllrigl Julia, Steinhauser Viktoria, Spechtenhauser Emma, Rimbl Lina, Schweigl Lisa, Doná Sophie, Präsidentin Gögele Barbara Vorne links: Raffl Magdalena, Haas Lena, Haller Johanna, Beikircher Ines, Haas Verena, Mair Anna, Gufler Mirjam Es fehlen: Spöttl Julia und Trainerin Magdalena Theiner

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Energie Alle Stromleitungen führen nach Lana „Think City”: Mit Elektroauto auf WM-Platz drei Der Bürgermeister von Lana, Dr. Harald Stauder, nützte kürzlich die Gelegenheit, dem bekannten Rennfahrer Fuzzy Kofler zu seinem dritten Platz in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft der alternativen Energien (FiA) zu gratulieren. Mit seinem Beifahrer Franco Gaioni konnte sich Pilot Fuzzy Kofler mit dem Elektroauto Think City der Fa. Autotest in Lana souverän gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. Lana spielt gerade im Bereich der erneuerbaren Energien eine besondere Rolle: Am 24. Mai 1823 wurde im Ansitz Rosengarten in Lana der Erfinder Johann Kravogl geboren. Von ihm stammt, neben vielen anderen Erfindungen, ein Elektromotor, den er schon im fernen Jahr 1867 entwickelt hatte. Leider konnte er viele seiner Erfindungen nicht wirtschaftlich nutzen. Ebenfalls in Lana hat die Firma Autotest ihren Sitz, die zusätzlichen zu ihrem Kerngeschäft (Lieferung von hochwertigen Kunststoff-, Metall- und Hybridprodukten für gehobene Fahrzeughersteller) in Südtirol eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Elektroautos spielt. So zählt zu ihren Kunden im Bereich E-Mobility neben Firmen, Genossenschaften und Privaten auch die Gemeinde Lana. Bürgermeister Stauder

von links: Autotest Präsident und neu gewählter Manager des Jahres, Josef Unterholzner, Projektleiter Elektromobilität, Christian Frei, Kopilot Franco Gaioni, WM-Dritter Walter „Fuzzy” Kofler und Lanas Bürgermeister Harald Stauder

selbst ist ein begeisterter Nutzer des wendigen Elektroautos „Think City“, den die Gemeinde Lana angekauft hat. Firmengründer und Präsident der Autotest AG, Josef Unterholzner, sagt der Sparte der Elektroautos für die nächste Zeit einen enormen Wachs-

tumsschub vorher. Der Markt habe sich gewandelt und immer mehr große Firmen, wie z. B. BMW sind auf diese Schiene aufgestiegen, produzieren eigene Elektroautos und können derzeit die Nachfrage mit der laufenden Produktion nur schleppend befriedigen.

„Carpe Noctem – In der Stadt der Lichter“ Auch dieses Jahr lädt das Humanistische Gymnasium „Beda Weber” am 25. Jänner 2014 zum traditionellen Schulball ins Kurhaus Meran ein. Es erwartet Sie ein fulminantes Abendprogramm, welches keine Wünsche offen lässt. Mit erlesenen kulinarischen Genüssen, mitreißender Musik und vielen Überraschungen werden Sie durch den Abend begleitet. Auf einen gelungenen Abend - in der Stadt der Lichter!

Schulball des Humanistischen Gymnasium „Beda Weber” am Samstag, 25. Jänner 2014 mit Beginn um 19:00 Uhr Preise: Jugendliche bis 20 Jahren und Studentinnen/Studenten mit Ausweis 20 € (mit Menü 45 €) Erwachsene 30 € (mit Menü 55 €) Kartenvorverkauf: 15.01. bis 17.01. jeweils von 10.00 - 12.00 Uhr und von 15.00 – 16.30 Uhr 20.01. bis 24.01. jeweils von 10.00 - 12.00 Uhr und von 15.00 – 16.30 Uhr im Sekretariat des Gymnasiums „Beda Weber“, Otto-Huber-Straße 72, Meran, Tel. 0473 231090 rechts im Bild eine Szene aus der Polonäse des Schulballes 2013

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Tourismus Holiday Check Destination Award 2013 für St. Leonhard Bei den von der Reiseplattform „HolidayCheck“ vergebenen Destination Awards 2013 wurde St. Leonhard im Passeiertal als der beliebteste Ort für Familienurlaub in Italien ausgezeichnet!

Um diesen Award zu erhalten, müssen die Hotels und Unterkünfte eines Urlaubsortes besonders gut von ehemaligen Feriengästen bewertet worden sein und diese sich sehr wohl gefühlt haben. An dieser Stelle möchten wir allen Gastwirten zu ihrer hervorragenden Arbeit gratulieren und wünschen uns weiterhin viele zufriedene Gäste.

Liertner Wirte auf der Touristikmesse in Leipzig Fünf Tage lang drehte sich heuer vom 20. bis 24. November auf der Leipziger Messe alles rund ums Thema Reisen und Erleben. Zahlreiche Unternehmen, Vereine und Verbände aus aller Welt präsentierten auf einem der ältesten Messeplätze der Welt ihre Angebote. Darunter auch einige Gastwirte aus St. Leonhard, welche das Passeiertal auf dem 72 m2 großen Stand von seiner besten Seite zeigten. Die anwesenden Wirte konnten den etwa 70.000 Besuchern so einiges über das Tal erzählen.

Dazu wurden Passeirer Produkte, wie Speck von der Metzgerei Hofer, Käse vom Wegerhof, Destillate der Brennerei Wezl in Riffian und Südtiroler Wein den Gästen zum Verkosten angeboten. Zur Unterstützung wurden die Wirte von Hans Walder vom „Weinladele Prünster“ begleitet. Auch Bürgermeister Oswald Tschöll kam für einen Tag nach Leipzig, um dort eine kurze Pressekonferenz abzuhalten. Die Gastwirte bedanken sich bei allen Mitwirkenden für ihre Hilfe und ihr Engagement und

72 m² groß war der Stand der Gastwirte aus St. Leonhard auf der Touristikmesse in Leipzig

würden sich sehr darüber freuen, wenn das gesamte Passeiertal dadurch zahlreiche neue Gäste aus der Leipziger Gegend gewinnen kann, welche unser Tal kennenlernen möchten.

Touristikmesse Leipzig:

Die Messe Touristik & Caravaning Leipzig ist die Nummer Eins der ostdeutschen Touristikmessen. Zahlreiche Aussteller aus über 50 Ländern präsentieren ihre Angebote und zeigen neben Touristik, Caravaning, Camping und Wassersport zahlreiche Reiseziele weltweit. Unterhaltung auf der Showbühne und tägliche Verlosungen runden das Angebot der Touristik & Caravaning Messe Leipzig ab, zu der parallel die „Fahrradmesse abgefahren” stattfindet.

Stadt Leipzig

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Treffen Der Jahrgang 1933 freute sich über das Wiedersehen Zu einem gemütlichen gemeinsamen Nachmittag trafen sich 31 Jahrgangskollegen und – kolleginnen des Jahrganges 1933 aus St. Leonhard und Moos. In geistiger und körperlicher Frische setzten sie sich in der Stube des Gasthofes Alpenrose in Gomion zusammen und plauderten über die vergangenen Jahrzehnte. Musikalisch unterhielten Johann Pöll und Viktor Girotto die Gesellschaft. Bei einer Marende, Gespräch und Kartenspiel verflog die Zeit. Sich zum 85sten gesund wieder zusehen, ist wohl der Wunsch von allen. 1. Reihe von links nach rechts: Anna Hofer, Marianna Gufler, Zita Königsrainer, Elisabeth Gufler, 2. Reihe: Ida Gamper, Marianna Ilmer, Martha Öttl, Josef Kaserer, Albin Pöll, Anton Raich, Lena Fischer, Johanna Lanthaler, Luise Pöhl, Rosina Mangger, 3. Reihe: Stefan Pixner, Notburga Pöhl, Richard Prugger, Franz Hofer, Maria Kuenz, Berta

Dandler, Theresia Gufler, Notburga Hofer, Christine Pfitscher, Martina Pfandler, Rosa Pfitscher, Maria Widmann, Josefa Öttl,

4. Reihe: Johann Lanthaler, Alberich Pfitscher, Anton Zipperle, Michael Etschmann Text / Foto: Bernadette Pfeifer

Mit der Raiffeisenkasse ins Kino Am 20. September 2013 war es endlich soweit. Die fleißigsten Go-Card Sparer der Raiffeisenkasse Passeier konnten am Ausflug ins Cineplexx Bozen teilnehmen. Alle Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, welche jeden Monat von Oktober 2012 bis Juli 2013 fleißig einzahlten und somit die volle Punktezahl erreichten, konnten sich auf einen spannenden Ausflug freuen. Die insgesamt 34 Sparer

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wurden vom Direktor der Raiffeisenkasse Passeier Jakob Franz Laimer begrüßt und zum weiteren fleißigen Sparen animiert. Bevor der Film Monster Uni in 3D begann wartete noch eine kleine Überraschung auf die Teilnehmer. Es wurden vier Tarzaning Gutscheine mit Mairginter Erwin verlost. Ausgerüstet mit reichlich Popcorn und Getränk konnte dann in den Film gestartet werden. Die Go-

Card Sparer waren alle sehr begeistert vom Kinohit und werden wahrscheinlich wieder fleißig weitersparen um auch im nächsten Jahr einen tollen Preis entgegennehmen zu können. Begleitet wurden die jungen Sparer von den Kundenberatern Stephan Kuppelwieser, Christoph Schiefer und Bettina Haller.

Bettina Haller, Raiffeisenkasse Passeier


Chronisten Tiroler Bezirkschronisten-Treffen in Ulten Die Tiroler Bezirksvorsitzenden der Chronisten fanden sich dieses Jahr am Rosenkranzsonntag im Oktober mit der Südtiroler Landesobfrau Rita Thaler-Wieser und dem Tiroler Landesvorsitzenden Helmut Hörmann zu ihrem Jahrestreffen in Ulten ein. Über 30 Bezirkschronistinnen und – chronisten aus ganz Tirol trafen sich in Lana, wurden vom Ultner Talchronisten Georg Gamper empfangen, der mit seinen Kollegen Martin Pircher und Simon Terzer (Lana) nun die Führung in dieses landschaftsschöne Bergtal übernahm. Gamper freute sich besonders, dass die Tiroler Chronisten sich diesmal das Ultental ausgewählt hatten, um nach dem Vorjahr in Lienz (Osttirol) sich dieses Jahr in diesem Seitental des Burggrafenamtes wieder zu sehen. Mag. Simon Terzer sprach am Beginn der Fahrt über die Marktgemeinde Lana, die Gaulschlucht und die historische Entwicklung des Ultentales. Er behandelte in St. Pankraz im Inneren der Pfarrkirche ebenfalls die Geschichte des Gotteshauses. Vorher begrüßte der Kultur-Ref. von St. Pankraz Walter Schönthaler in Vertretung des Herrn Bürgermeister Thomas Holzner die Chronisten und Chronistinnen und der der derzeitige Besitzer der mittelalterlichen Burg Eschenlohe, Prof. Albert Schinzel erzählte vor dem Gedenkstein an Graf Ulrich I. von Württemberg, über die Entstehung und Geschichte seines Schlosses, das er heute bewohnt. Hier dankte die Landeschronistenobfrau Rita Thaler den Talchronisten für den herzlichen Empfang und die Betreu-

Die Bezirks-Chronisten vor Burg Eschenlohe

ung dieser Erkundungsreise. Vor der Weiterfahrt nach St. Walburg gab es eine kleine Erfrischung und echte Ultner Mohnkrapfen.

An der nächsten Station, dem Zoggler Stausee, informierte der Ultner Chronist Martin Pircher über das Entstehen dieses Stausees und der anderen Ultner Wasserkraftanlagen durch den Faschismus und die folgende Entwicklung der Staugewässer bis heute. Dann besuchte die Reisegruppe den Wegleithof, wo die bekannte Naturkundlerin Frau Traudl Schwienbacher über ihr Projekt „Lebenswertes Ulten” referierte und viel Wissenswertes über ihr Kräuterreich, die Die beiden Bezirks-Chronisten aus dem Passeiertal: Heilkraft der Kräuter Bernadette Pfeifer und Dr. Heinrich Hofer und die Verwertung (Foto Margot Pizzini / Südtiroler Landesarchiv) der Schafwolle und des Holzes aus den Wäldern erzählte. Beim Mittagessen im Restaurant Kuppelwies begrüßte die Bürgermeisterin von Ulten Frau Beatrix Mairhofer die Chronisten, freute sich über deren Besuch, dankte allen für ihre wertvolle Arbeit für Tirol und wünschte erfolgreiches Weiterarbeiten im Bereich der Dorf- und Talchroniken. Anschließend hielten der Touris-

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muspräsident des Ultentales Paul Rainer, Landeschronist Helmut Hörmann, der Ultner Altchronist und Heimatforscher Arnold Lösch und Margot Pizzini vom Landesarchiv Bozen, Gruß- und Dankesworte an die Versammelten. Am Nachmittag fuhren die Chronisten noch nach St. Gertraud, wo sie dem Nationalparkhaus Lahnersäge ihren letzten Besuch abstatteten. Dort erklärte ihnen Parkführer Ronald Oberhofer die Entstehung der Berg- und Gletscherwelt im Ultental sowie dessen Fauna und Flora. Abschließend schilderte Sägewart Luis Lösch das Funktionieren der Venezianer Säge an Ort und Stelle. Nach einer Stärkung, geboten vom Bildungsausschuss Ulten, verließen die Tiroler Chronisten, sehr beeindruckt vom Gesehenen und Erlebten und von der herzlichen Gastfreundschaft fasziniert, das besuchenswerte Bergtal. Für das Passeiertal waren der Bezirkschronist Dr. Heinrich Hofer und die Dorfchronistin von St. Leonhard Bernadette Pfeifer vertreten.

Text: Günther Ennemoser Foto: Bernadette Pfeifer

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Aktuell Veranstaltungen Romfahrt mit Pfarrer Florian Platter, Riffian Romfahrt vom 11. bis 15. Februar mit folgendem Programm: Papstaudienz, Vatikan mit dem Petersdom, die Altstadt von Rom und ein Tagesausflug nach Montecassino, dem Mutterkloster des abendländischen Mönchstums. Information und Anmeldung bei Pfarrer Florian Platter, Tel. 0473 - 241035, mobil 389 8973380, E-Mail - Adresse: f.platter@virgilio.it

Termine für Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung Leitung: Dr. Andreas Meraner Ort:Jugendtreff St.Martin Passeier Wichtig: Anmeldung für den Kurs bei Kofler Robert Tel.348-5643706 oder 0473-645653 - E-Mail kofler.robert@alice.it oder direkt beim ersten Kurs. Der Kursbeitrag (€ 75.-inklusive Abo Fischerzeitung 2014) muss bei Kursbeginn bezahlt werden. Theoretischer Teil: Donnerstag, 23.01.2014, 19:00 bis 22:00 Donnerstag, 30.01.2014, 19:00 bis 22:00 Donnerstag, 06.02.2014, 19:00 bis 22:00 Donnerstag, 13.02.2014, 19:00 bis 22:00 Praktischer Teil, AQUAPRAD in Prad wird bei Kursbeginn vereinbart

Datum

Ort Bürgersaal

Zeit

Veranstaltung

13.00

Preiswatten der Schützenkompanie Riffian

MI

01.01. Riffian

MI

01.01. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

02.01. Pfelders

12.00

Gampenlift

Murmi-Kindertage: Kutschenfahrt nach Lazins - Schneemannbauen

Für Kinder von 5-14 Jahren. Kosten: 8,00 € (inkl. Essen und Getränk).

DO

02.01. Pfelders

Infobüro

13.00

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

DO

02.01. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

03.01. Stuls

Parkplatz

Sep 30

SA

04.01. St. Martin Brauhotel Martinerhof 9.00-15.00 Bauernmarkt mit Qualitätsprodukten von einheimischen Bauern,

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer.

regionalen Köstlichkeiten und authentischem Handwerk

MI

08.01. Pfelders

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

MI

08.01. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

09.01. Pfelders

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

Infobüro Skilift Gampen

13.00

MI-SA 15.-18.01.

Pfelders

6. Böhmische Wintertage in Pfelders (Leitung von Norbert Rabanser)

MI

15.01. Pfelders

Infobüro

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

MI

15.01. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

16.01. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

MI

22.01. Pfelders

Infobüro

13.00

MI

22.01. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

23.01. Pfelders

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

Skilift Gampen

13.00

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

SA-SA 25.01.-01.02.

Pfelders

14. Winter-Spaß-Woche in Pfelders mit den Orig. Südtiroler Spitzbuam

MI

29.01. Pfelders

Infobüro

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

MI

29.01. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

30.01. Pfelders

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

31.01. St. Martin Brauhotel Martinerhof abends

SA

01.02. St. Martin Brauhotel Martinerhof 9.00-15.00 Bauernmarkt mit Qualitätsprodukten von einheimischen Bauern,

Skilift Gampen

13.00

Musikantenstammtisch

regionalen Köstlichkeiten und authentischem Handwerk

MI

05.02. Pfelders

Geführte Schneeschuhwanderung mit einem ausgebildeten Bergführer

MI

05.02. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

DO

06.02. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

07.02.-09.02

Rabenstein Eisturm

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Infobüro

13.00

Weltcup im Eisklettern


Rückschau Bethlehemlicht im Dekanat Meran und Passeier verteilt 140 Jugendliche und Erwachsene aus den Dekanaten Meran und Passeier waren am frühen Morgen des 24. Dezembers bei der mittlerweile zur Tradition gewordenen Übergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem dabei. Um 3 Uhr morgens machte sich eine 90-köpfige Gruppe aus den Pfarreien Untermais, M. Himmelfahrt, St. Nikolaus, Obermais, Tirol, Riffian, Algund und Lana zu Fuß auf den Weg von Untermais nach Marling, wo sie im Rahmen einer kurzen Andacht das Bethlehemlicht von den Pfadfindern Naturns überreicht bekamen. Unter dem Motto „Ein kleines Licht für den Frieden“ verteilen die Pfadfinder bereits seit 22 Jahren das Friedenslicht aus Bethlehem zu Weihnachten auch in Südtirol. Nach einer Stärkung mit Tee und Keksen – bereitgestellt von der Jungschar

Marling – machten sich die Jugendlichen aus den verschiedenen Jugend-, Jungschar- und Firmgruppen des Dekanats mit dem Bethlehemlicht wieder auf den Weg Richtung Meran, wo sie in den Jugendräumen im KiMM in Untermais gemeinsam frühstückten. Dort trafen auch rund 40 Jugendliche aus Schenna und Hafling ein, die das Friedenslicht nach dem Frühstück in ihre Pfarreien brachten. „Jedes Jahr ergeht es mir ähnlich: sobald ich mit den vielen anderen Jugendlichen mitten in der Nacht zu Fuß das Bethlehemlicht abhole, beginnt für mich Weihnachten“, so eine der Jugendlichen. Beim anschließenden Rorate in der Pfarrkirche Untermais konnten auch Jugendgruppen aus St. Martin und St. Leonhard begrüßt werden, die das Licht

aus Bethlehem im Passeiertal verteilen werden. Auf diesem Weg gelangt das Friedenslicht in viele Pfarreien, wo es während den Kindermetten und den Weihnachtsgottesdiensten wiederum an viele Familien weitergegeben wird. Die Spenden, die durch die Bethlehemlicht-Aktion eingehen, kommen in diesem Jahr vier Projekten in Moldawien, Peru, Ecuador und Thailand zu Gute, die von den Pfadfindern unterstützt werden. Der Jugenddienst Meran, der die Aktion im Dekanat Meran koordiniert, freut sich über die jedes Jahr begeisterte Teilnahme von so vielen jungen Menschen. Ein großer Dank geht an die Pfadfinder Naturns für die Überbringung des Friedenslichtes und allen Helfer/-innen für die Unterstützung.

Links: beim Frühstück, rechts: beim Rorate in der Pfarrkirche in Untermais und (unten) auf dem Weg nach Marling

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Seniorenheim 25-Jahrfeier im Seniorenheim St. Barbara in St. Leonhard

Am 4. Dezember, am Barbara-Tag wurde das 25-jährige Bestehen des Seniorenheims St. Barbara mit vielen Gästen würdig gefeiert. 1. P. Christian Stuefer OT zelebrierte die hl. Messe. Sie wurde von den Angestellten des Seniorenheimes unter der Leitung von Roland Moosmair mit Liedern und von der Saitenmusig instrumental umrahmt. 2. Präsident Ulrich Königsrainer, LA Veronika Stirner, die Geehrten Judith Kirchler, Regina Pöll, Maria Luise Prünster, Gregor Ennemoser, Oswald Righi, Rosa Öttl, LR Richard Theiner, BM Oswald Tschöll; vorne: Notburga Hofer. Sie feiert am 25. Jänner ihren 102. Geburtstag und ist somit die älteste Bürgerin des Passeiertales. 3. Ein mit viel Liebe vom Küchenteam des Hauses vorbereitetes Buffet stärkte die Festgesellschaft. 4. Das Küchenteam: Maria Hofer, Albina Gufler, Roswitha Righi, Sandra Heel, Zita Pircher, Annelies Tschöll, Hermann Mair, Irmgard Gufler, Rosi Hofer. Es fehlt Oswald Righi. 5. Alt-Bürgermeister Matthias Raffl mit den Geehrten, welche seit der Eröffnung im Jahre 1988 im Seniorenheim ihren Dienst verrichten. 6. Immer noch gerne trägt der im 93. Lebensjahr stehende Anton Scherer mit seiner Ziehharmonika zur musikalischen Unterhaltung bei. Notburga Hofer, Stefan Raffl, Franz Haller, Anton Scherer, Hubert Pöhl, Toni Fauner. 7. Das Seniorenheim 8. Gemeinsam geht alles besser! 9. Beim Watten 10. Die blitzsaubere Küche 11. Norbert Rier zu Besuch im Seniorenheim

Fotos: Bernadette Pfeifer

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Jubiläum

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Soziales Psairer Lebensmitteltafel „Menschen helfen Menschen“ – unter diesem Motto funktioniert bereits seit über einem Monat die Psairer Tafel, die der sozial schwachen Gesellschaft im Passeiertal auf eine einfache Art und Weise unter die Arme greift. Schon heute kann man sagen, dass diese notwendige Aktion bei den Menschen gut angekommen ist. Momentan kommen ca. 30-40 Personen in den Genuss dieser Lebensmittel, damit ist das erste Ziel erreicht. Durch dieses Projekt entstehen sehr viele Vorteile: • Bedürftige Menschen werden mit Lebensmitteln nahezu kostenlos versorgt • Es ist ein Beitrag zum bewussten und sparsamen Umgang mit Lebensmittel, die vor der Vernichtung gerettet werden • SchülerInnen, Kinder und Jugendliche können lernen durch ein richtiges Verhalten die Lebensmittelverschwendung einzudämmen (Angebote dazu sollen im Jahr 2014 starten) • Entstehung eines neuen sozialen Netzes, wo jeder durch das Gute, dass er tut, sich selber beschenken kann • Der Armut im Tal auf einfacher Weise entgegenwirken Unser Dank gilt... Den Kiwanis von Meran mit Herrn Hölzl Günther, den Gemeinden von Moos, St. Leonhard und St. Martin für ihre finanzielle Unterstützung, ebenso der Raiffeisenbank Passeier und St. Martin, den Geschäften wie Konsumoos, Despar Euromarkt Winkler, Supermarkt Passeier und Supermarkt Tschöll, die uns im Jahr 2013 bereits mit Lebensmittel laufend unterstützt haben, ebenso danken wir Herrn Schenk Roman für die steuerrechtliche Beratung und Herrn Werner Pinggera für die Grafikgestaltung , der Gemeinde St. Martin für die kostenlose Übergabe der Räumlichkeiten sowie des Fahrzeuges, dem Jugendtreff von St. Martin mit Thomas und Laura und allen Freiwilligen die zum Erfolg dieses Projektes beitragen. Jeder kann aktiv werden … Es gibt viele Möglichkeiten, bei der Psairer Tafel ehrenamtlich mit anzupacken: als FahrerIn um Lebensmittel abzuholen, als SortiererIn der gespendeten Lebensmittel, als ZustellerIn der gefüllten Lebensmitteltaschen oder finanziell und ideell. Je nachdem, was Ihren Möglichkeiten am nächsten kommt. Helfen Sie uns, zu helfen. Vielen Dank!

Der Projektträger „Aktiv Hilfe für Kinder“ Peter Lanthaler

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Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Peter Lanthaler (Vorsitzender der „Aktiv – Hilfe für Kinder“), Rosmarie Pamer (Vertreterin der drei Gemeinden), Günther Hölzl (Vorsitzender des Kiwanis-Clubs in Meran), Christian Raffl (Vorsitzender der „Bewegung für das Leben“), Thomas Schwarz (Leiter des Jugendtreffs in St. Martin), Florian Prinoth (Sozialdienste Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt) und Siglinde Jaitner (Sozialsprengel Passeier) ist seit ein paar Monaten tätig. Die Arbeitsgruppe kümmerte sich bisher hauptsächlich um die Organisation bzw. den Finanzierungsplan für die Psairer Lebensmitteltafel, die auch von den drei Passeirer Gemeinden, dem Kiwanis Club Meran und der Vinzenzgemeinschaft von St. Leonhard unterstützt wird. Als Träger der Psairer Lebensmitteltafel fungiert die Hilfsorganisation „Aktiv – Hilfe für Kinder“, da sie die nötigen Voraussetzungen hierfür besitzt. Später soll daraus ein eigener Verein entstehen, der die Psairer Tafel dann weiter führen wird. Unter Lebensmitteltafel versteht man eine Organisation von Freiwilligen, die kostenlos Lebensmittel verteilt. Dabei sind die Empfänger

reglementiert: In erster Linie erhalten nur Menschen, die in einem finanziellen Engpass leben oder nur das Lebensminimum erhalten bzw. ein sehr geringes Einkommen aufweisen, kostenlos Lebensmittel. Die Psairer Lebensmitteltafel wird nur voll verzehrfähige Lebensmittel verteilen. In der Regel sind dies neben Obst und Gemüse vor allem Waren, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) aus dem Verkauf genommen wurden (das geschieht in der Regel 3 Tage vorher). Auf alle Fälle wird garantiert, dass die verteilten Lebensmittel stets in einwandfreiem Zustand bei den Empfängern ankommen. Neben dem sozialen Aspekt soll die Psairer Lebensmitteltafel auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und vor allem auch zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln leisten. Die Verteilung der Lebensmittel erfolgt über eine Ausgabestelle in St. Martin. Die Lebensmittel werden in Jutetaschen transportiert und die Verteilung erfolgt über Vereine und durch Jugendliche. Die Psairer Lebensmitteltafel finanziert sich ausschließlich über Beiträge und Spenden.


Social Media Quellenhof gewinnt BTO-Preis für „Beste Facebook-Seite Italiens“ Auf der BTO (Buy Tourism online), Italiens bedeutendster Veranstaltung zum Thema Travel 2.0. im Dezember 2013 in Florenz, ist die Facebook Seite des Sport & Wellness Resort Quellenhof in St. Martin in Passeier www.facebook.com/hotel. quellenhof unter mehr als 600 Mitstreitern als die beste Touristische Facebook Seite Italiens mit dem Preis „Vincitore Miglior Pagina Facebook“ ausgezeichnet worden! Familie Dorfer und Marketingleiterin Evelyn Thöni freuen sich ganz besonders über die Auszeichnung, da seit Jahren der Trend des sogenannten „Social Media“ aufmerksam verfolgt und natürlich gepflegt wird. Die Quellenhof Facebook Seite zählt mit mittlerweile mehr als 21.000 Fans zu den größten Hotel-Facebook-Seiten in Südtirol und auch Italien. Entscheidend zum Erfolg beigetragen haben neben top-aktuellen Posts zu News rund um den Quellenhof und auch der Umgebung die innovativen Web-Applikationen, sogenannte Apps. Beispielsweise kann bei der „POST CARD“ ganz einfach eine virtu-

elle Postkarte aus dem Quellenhof an Freunde versandt werden, mit vorgegebenen Motiven oder auch unkompliziert mit einem eigenem Foto zum uploaden. Und jetzt in der Weihnachtszeit ist eine ganz besondere nette Idee online: der „virtuelle Weihnachtsmarkt vom Quellenhof“ http://goo.gl/D6V0te. Der User kann sich hier in den virtuellen Stand setzen und wird im Gegenzug auf dem realen Weihnachtsmarkt des Quellenhof’s mit dem angegebenen Profilfoto veröffentlicht. Der Quellenhof ist inzwischen auch der Hotelbetrieb in Südtirol, der am meisten Mitarbeiter beschäftigt und das über 10

Monate im Jahr. Das Hotel ist jährlich von Anfang März bis Anfang Jänner geöffnet. Auch in diesem etwas schwierigeren Tourismusjahr konnte wiederum eine bedeutende Umsatz- sowie auch eine Nächtigungssteigerung erzielt werden. Der Quellenhof beschäftigt 170 bis 210 Mitarbeiter in den Bereichen Hotel und Medicalcenter. Ausschlaggebend für die Vorreiterrolle spielt sicher die vor 10 Jahren getroffene Entscheidung der Untertunnelung der Passeirerstrasse. Und natürlich wird Jahr für Jahr fleißig investiert. Heute ist der Quellenhof einer der ganz großen Vorzeigebetriebe in Südtirol.

Weihnachtskrippe der besonderen Art in St. Martin in Passeier Im Rahmen der St. Martiner Weihnacht´ haben wir ein Strohhäuschen als Krippe gestaltet . Bekanntlich lebt es sich gut im Stroh und es ist auch wohlig warm. Während der Weihnachtsmarkttage gab es die Möglichkeit mit Marlene im Stroh Weihnachtsengelen aus Wolle zu basteln. Dazu gab es selbst gemachten heißen Birnensaft und Weihnachtsgebäck aus Roggen und Dinkel Regiokorn. Der „Kreis aus Stroh” lud auch zum Plaudern und Verweilen ein. Das Motto unserer Aktion „Leben und Wohnen mit Natur” regt zum Nachdenken über unsere Nahrung, unseren Lebensstil und das Bauen mit Naturmaterialien an und soll das Bewusstsein auf unsere regionalen Ressourcen lenken.

Monika, Margareta, Manfred, Marlene

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Tipps & Wissenswertes Wissenswertes aus der Verbraucherzentrale Steuerabzüge bei Lebensversicherungen gekürzt

unerklärlichen Zahlungsbescheiden nicht so recht wissen, an wen sie sich wenden

Steuerliche Absetzbarkeit der Autoversicherung gänzlich abgeschafft.

Mit der Umwandlung des ���Imu Dekrets“ in Gesetz hat das Parlament die Senkung des Höchstbetrages des Steuerabzuges im Bereich der Lebens- und InvaliditätsVersicherungen bestätigt. Der bis dato geltende Höchstbetrag des Steuerabzuges von 1.291,14 Euro wurde für das Jahr 2013 rückwirkend auf 630,00 Euro herab gesetzt. Ab 2014 gilt dann der Höchstbetrag von 530,00

können. Für alle jene Fälle, die keinen Zugang zur entsprechenden Information haben, bietet jetzt die Verbraucherzentrale eine eigene Beratung in Steuerangelegenheiten an. Einmal in der Woche wird eine Fachfrau diesbezüglich zur Verfügung stehen. Die Vormerkungen erfolgen über die Konsumentenhotline der Verbraucherzentrale Südtirol unter 0471 975597.

zu machen. Wer jetzt vorbeugt, muss später keine Schäden durch Stürme, Kälte, Eis, Schnee und Tauwasser befürchten. Die Checkliste von test.de zeigt, worauf Sie achten sollten. Die Checkliste finden Sie online unter http://www.verbraucherzentrale. it/17v17d86125.html sowie in den Geschäftsstellen der VZS.

Winterreifen: Untaugliches EUReifenetikett

Dolomit Immobilienfonds und öffentliches Tauschangebot in der Sendung „Mi Manda RAI 3”

Euro. Auch der Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung blieb nicht verschont. Ab dem nächsten Jahr wird es nicht mehr möglich sein, den Beitrag für den Nationalen Gesundheitsdienst (SSN) in Abzug zu bringen. Dieser macht 10,5% der Nettoprämie der Kfz- Haftpflichtversicherung aus. 2013 gab es bereits eine erste Reduzierung: im Zuge der Steuererklärung konnten nur mehr Beträge über 40,00 Euro vom Einkommen abgezogen werden. Anders ausgedrückt: wer eine Nettoprämie von weniger als 381,00 Euro zahlte, konnte nichts in Abzug bringen – geschätzte 50% der Versicherten blieben außen vor. Nun kommt auch für die andere Hälfte der Schlussstrich. Das Gesetzesdekret Nr. 102/2013 wurde mit Gesetz 124/2013 umgewandelt und ist mit 30. Oktober 2013 in Kraft getreten.

Auch der nationale Fernsehsender RAI 3 hat sich mit der Angelegenheit „Dolomit Immobilienfonds” und dem öffentliche Tauschangebot befasst. Davon betroffen sind 4.000 SparerInnen in Südtirol, welche Kunden der Südtiroler Sparkasse sind. Die Sendung wurde am 20.11.2013 ausgestrahlt und kann über die “On-DemandFunktion” der Rai-Homepage online angesehen werden.

Winterfestes Haus

Bevor der Winter richtig los legt, gilt es, im Haus und drumherum alles winterfest

Eigentlich sollte das seit knapp einem Jahr verbindliche EU-Reifenlabel den Verbraucher die Auswahl der Autoreifen erleichtern. „Doch sagt dieses zu sicherheitsrelevanten Eigenschaften von Winterreifen wenig aus und taugt daher nicht als Orientierungshilfe für deren Kauf“, meint man dazu in der Verbraucherzentrale. Wichtige Kriterien für eine Winterbereifung, wie Bremseigenschaft und Haftung auf der Fahrbahn bei Eis und Schnee werden durch die Kennzeichnung nicht erfasst. Das EU-Label wäre für Winterreifen dringend um diese Kriterien zu erweitern. Das Kriterium der „Nasshaftung”, das als eines von drei Pflichtmerkmalen des Labels Aufschluss über die Eigenschaft von Kraftfahrzeugreifen geben soll, enthält lediglich Angaben über die Bremseigenschaft eines Reifens auf nassen Straßen.

Verbraucherzentrale bietet neue Beratung in Steuerangelegenheiten

Flug gestrichen, überbucht oder verspätet - Gelten EU Fluggastrechte auch bei Flügen von Nicht-EU-Anbietern?

Immer wieder flattern VerbraucherInnen Zahlungsaufforderungen von der Steuerbehörde ins Haus. Wer sich einen eigenen Steuerberater leisten kann oder bei einem Steuerbeistandszentrum z.B. die Steuererklärung gemacht hat, hat damit kein allzu großes Problem. Jedoch gibt es auch viele SteuerzahlerInnen, die für den Fall von unbezahlten Verkehrsstrafen oder fast

Zu den häufigsten Anfragen der Verbraucher an das Europäische Verbraucherzentrum Bozen zählen seit jeher jene zu den Passagierrechten im Flugverkehr. Missverständnisse und falsche Überzeugungen treten besonders dann auf, wenn Verbraucher mit Fluggesellschaften mit einer Lizenz eines Nicht-EU-Staates unterwegs sind. Welche Rechte hat ein Verbraucher,

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Südtiroler Verbraucherzentrale

der mit einer Schweizer, türkischen oder arabischen Fluggesellschaft fliegt oder – am Boden bleibt? Ausschlaggebend ist hierbei, wo sich der Abflugflughafen befindet. Die EU-Verordnung Nr. 261/2004 zu den Passagierrechten kommt nämlich immer zur Anwendung, wenn es sich um einen Linien- oder Charterflug handelt, der in einem EU-Mitgliedstaat angetreten wird, ganz gleich ob es sich um einen Fluggesellschaft mit EULizenz handelt oder nicht. Wird der Flug hingegen außerhalb der EU angetreten, findet die Verordnung hingegen nur Anwendung, wenn die Fluggesellschaft eine EU-Lizenz besitzt. Geht es also zum Beispiel um einen Flug der amerikanischen Fluglinie von München nach New York oder einer arabischen Fluglinie von Bergamo nach Casablanca, greift die Verordnung; beim Flug der jeweils selben Fluglinie von New York nach München oder von

Casablanca nach Bergamo jedoch nicht. Bei einem Flug einer Schweizer Fluglinie von Rom nach Bozen oder umgekehrt kommt die Verordnung und somit die Passagierrechte in beiden Richtungen zur Anwendung. Welche Rechte Sie konkret haben, erfahren Sie auf http://www.euroconsumatori. org.

Steuervergünstigungen im Baubereich

In Bezug auf die Steuervergünstigung von 50% bei Instandhaltungs-, Sanierungs- , Umbau- und Wiedergewinnungsarbeiten von Wohnungen tauchen viele Fragen auf. Für welche Maßnahmen gilt die Vergüns-

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tigung? In welchem Zeitraum? Wer kann davon profitieren? Welche Art von Kosten sind anerkannt? Dieselben Fragen stellen sich in Bezug auf die Steuervergünstigungen von 65% von energetischen Baumaßnahmen. Auskunft gibt nun ein praktisches Informationsblatt der Verbraucherzentrale, in den Geschäftsstellen sowie online erhältlich unter http://www.verbraucherzentrale.it/17v26256d87054.html.

Gutscheine und Umtausch nach Weihnachten Wie lange sind Gutscheine gültig?

Es ist auf alle Fälle wichtig, mit dem Händler, bei dem man den Gutschein ersteht, ein Verfallsdatum auszuhandeln: das kann sich auf Tage, Monate oder auch auf unbefristete Zeit beziehen. Vom Gesetz her gibt es bei uns keine Regelung, außer jener der Verjährung. Wenn der Gutschein kein ausdrücklich angegebenes Verfallsdatum aufweist, verfällt er nach der gesetzlichen Verjährungsfrist von 10 Jahren. Sollten Sie einen zeitlich begrenzten Gutschein nicht rechtzeitig einlösen können (z.B. Reisegutschein), versuchen Sie sich vor Ablauf der Befristung mit dem Aussteller ins Einvernehmen zu setzen. Oft erklären sich Unternehmen bereit, die Gültigkeitsdauer von einem Gutschein zu verlängern. Umtausch- und Rückgabemöglichkeit Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum gibt es kein generelles gesetzliches Umtausch- bzw. Rückgaberecht! Viele Firmen räumen aber freiwillig ein Umtausch- oder Rückgaberecht ein. Während beim Umtausch eine andere Ware ausgesucht werden kann, wird bei der Rückgabe der Kaufpreis rückerstattet. Voraussetzung dafür ist bei fast allen Geschäften, dass man mittels Kassabon den Kauf nachweisen kann. Die Ware muss unversehrt sein und häufig auch original verpackt. Vor allem Kleidung und Wäsche muss ungetragen sein.

Zum Wegwerfen viel zu schade! V-Market: Neuer Gebrauchtmarkt für Mitglieder der Verbraucherzentrale hilft Familien sparen Zunächst werden mittwochs und samtags nur gebrauchte, qualitativ hochwertige Produkte zur Ausstellung angenommen Während viele noch auf der Suche nach dem letzten „trendigen“ Geschenk sind geht der „Zweiterhandmarkt für Verbraucher- V-Market“ der Verbraucherzentrale Südtirol auf die Zielgerade. Das Ziel ist die Umwelt und die Brieftasche der Verbraucher gleichzeitig zu schützen. Konkreteres Ziel ist die Nutzung und Rückführung von guten Gebrauchtgütern in den Wirtschaftskreislauf anstatt auf den Müll sowie die Möglichkeit für die BürgerInnen ihre nicht mehr verwendeten Güter wirtschaftlich sinnvoll zu verwerten. Nunmehr nimmt dieser Zweiterhandmarkt für die Mitglieder der Verbraucherzentrale Gestalt an. Jeweils am Mittwoch von 9-12 und von 15-19 Uhr und am Samstag von 9-18 Uhr können in den Räumlichkeiten in der Bozner Crispistr. 15A gut erhaltene, qualitativ hochwertige gebrauchte Produkte zur Ausstellung abgegeben werden. Der Verkauf wird dann im Jänner 2014 starten.

Angenommen werden gebrauchte, aber gut erhaltene und einwandfrei funktionierende Artikel, wie z.B. Elektrogeräte, Elektronik, Sport- und Freizeitgeräte, Haushaltsgegenstände sowie sanitäre Hilfsmittel (wie Lesehilfen, Rollstühle u.ä.). Bei Möbeln, Fahrrädern und Kleinmotorrädern werden nur hochwertige und begrenzte Stücke angenommen. Der von den Mitgliedern festgelegte Verkaufspreis muss mindestens 50 Euro betragen und mitzubringen ist die Bankkoordinaten (IBAN). Am Anfang sind pro Mitglied 3 Ausstellungsstücke zugelassen. Der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Südtirol Walther Andreaus sieht diese Initiative als wichtigen Beitrag die Wegwerfmentalität einzuschränken und konkret etwas gegen die Krise zu unternehmen.

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Psairer Heftl Ausgabe 01-2014 (039)