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Maiser Wochenblatt

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Freitag, 07. 01. 2011

Wochenblatt

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

Jahrgang 9, Nr. 01, Januar 2011 14-tägig - Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/ taxe percue. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender. Nur im Abonnement erhältlich. Mit Werbebeilage I.P.


In

guten H채nden bei Ihrem

Handwerker


Maiser Wochenblatt

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, die Feiertage sind vorbei, am Montag beginnt schon wieder die Schule und der Alltag hat uns wieder. Ich hoffe, dass Sie auf ein paar erholsame Tage zurückblicken können. An dieser Stelle möchte ich jetzt aber noch einen ganz besonderen Dank sagen. Während die meisten von uns gefeiert und ihren wohlverdienten Urlaub genossen haben, gab es andere, die für die Allgemeinheit da waren. Sanitätspersonal, Ordnungskräfte, Beschäftigte in der Gastronomie und im Tourismus, die verschiedensten Dienstleister ... einfach allen, die dafür gesorgt haben, dass unsere Freizeit, unsere Erholung überhaupt möglich wurde, möchte ich für ihren Einsatz und ihr Pflichtbewusstsein herzlich danken. Ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches, gutes, vor allem aber gesundes, neues Jahr. Ernst Müller

Wochenblatt Meran im

, Pfarrgasse 2/B

Redaktionelle Koordination: Ernst Müller

Günther Januth, Meraner Bürgermeister

Bürozeiten: Do. von 18:00 - 19:30 Uhr (nur nach telefonischer Anmeldung) im Büro Ansitz Angerheim, 2. Stock oder nach telefonischer Vereinbarung

Als Bürgermeister hoffe ich auch im Jahr 2011 auf die Umsetzung der vielen Wünsche und Vorsätze. Es ist sicherlich damit zu rechnen, dass nach den schwierigen wirtschaftlichen Zeiten eine positive Entwicklung eintritt. Denken wir an die Programme und Vorhaben die wir in der Stadt umsetzen möchten, was nur gemeinsam geschehen kann. Gerade hier ist die Partnerschaft unter den Akteuren und den vielen Veranstaltungen sehr hilfreich. Ebenso werden auch in Betrieben, Familien und Haushalten Ziele gesetzt, die es im neuen Jahr zu bewältigen gilt. Diesem Ziel soll unser Einsatz gelten, die Stadt und unsere vielen Anliegen voranbringen, im Rahmen der finanziellen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Ich wünschen den Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und hoffe auf eine weiterhin so gute Entwicklung unserer Stadt.

Tel. 0473 491505 Fax 0473 491503 redaktion@wochenblatt.it werbung@wochenblatt.it

www.wochenblatt.it - Kultur in Meran Mais Öffnungszeiten: Mo. Mi. Fr.

08.00 - 14.00 Uhr 14.00 - 19.00 Uhr 08.00 - 11.00 Uhr

Besichtigungen im KiMM: nach Terminabsprache jederzeit möglich. Pfarrgasse 2, 39012 Meran Tel. 0473 491501 www.kimm-meran.it info@kimm-meran.it

O: ... IM NAIEN JAHR WIRD SICHER VIELES ANDERS WERDEN... ST:.. UND HAUFN WERD GLEICH BLEIBM... U: ... WENN I AN DIE STADT MERAN DENK, WERD MIR GANZ ONDERSCH UND DESWEGN ISCH MIR A OLS GLEICH...!

Dekan von Meran, Hans Pamer

Ich wünsche uns allen für unsere Stadt und unser Land ein Jahr des Engagements für Menschlichkeit, Treue und Solidarität. Miteinander, nicht nebeneinander und nicht gegeneinander, wird es ein gutes und gesegnetes Jahr 2011.


Leute von heute Fir seine feier a nettes lokal isch er ban suachn, kannt er jo im thermenhotel buachn, tuier isches, ober schian, werd er amol zin fuchs michel gian, er hot die auswohl er hot die quol, i brauch fir meine freind in greaschten sool, zin essen und zu trinken, woasch eh, an lagrein, a bier und a groaßes buffet, wegen dem geld, sell isch zu lochn, des wird i schun irgendwia mochn, mit musig, unterhaltung und tanz, der manny, der luis und der pixner franz, olle worn do zu prominieren, zur doppelten feier zu gratulieren, mir gratulieren unter meiner Leitung, deine Freunde von der Moaser Zeitung.

CHISI wird 30 Jahre Unser Christian, uns allen bekannt als Chisi vom Tschenglserhof, wird am Samstag, den 8. Jänner 30 Jahre jung. Dazu gratulieren ihm seine Familie, die Freundin und alle Freunde. Wir wünschen ihm für seine Zukunft viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute!


Leute von heute

Maiser Wochenblatt

Prosit Neujahr! Die Maiser Bühne wünscht Frau Frieda Santin alles Gute zum 90. Geburtstag!

Viele Besucher, Kunden und Partner haben bereits den Weg ins KiMM – kultur in meran mais gefunden und sich bei verschiedensten Feiern und Veranstaltungen im charmanten Ambiente wohl gefühlt. DANKE! Durch Ihr Interesse, Ihre Nutzung und Ihre Weiterempfehlung helfen Sie mit, das KiMM mit seiner modernen Veranstaltungsausstattung samt Bühnentechnik und Küche - als lebendigen Treffpunkt für gesellige, soziale und kulturelle Momente zu festigen.

Erste Adresse in Obermais, wenn es um guten Kaffee geht:

Kaffee - fabj - Bistro

Mit einem herzlichen Vergelt’s Gott an alle Kunden und Partner und besten Glückwünschen für ein ereignisreiches neues Jahr 2011 verbleibt

(ex Bar Monika)

Ulli, Günther und Markus sorgen im neu-eröffneten Kaffee, dass ein verführerisches KaffeeAroma, liebevoll angerichtete kleine Speisen aus der Bio-Küche und ein ganz persönliches Flair den Gast verwöhnen. Bei der Neueröffnung am Neujahrstag konnten sich die vielen Besucher selbst von der Gemütlichkeit im Lokal überzeugen.

Das KiMM Team


Ich wünsche dir Zeit Vor genau zwei Jahren, in der ersten Ausgabe 2009 hat das Maiser Wochenblatt ein Gedicht von Frau Elli Michler, „Ich wünsche dir Zeit“ veröffentlicht. Leider hat die damalige Redaktionsleitung das Gedicht nicht korrekt abgedruckt und hatte auch keine Abdrucksgenehmigung. Daher möchten wir das Gedicht noch einmal in der richtigen Version veröffentlichen und auch die Autorin, Frau Elli Michler kurz vorstellen.

Ich wünsche dir Zeit Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben. Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben: Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen, und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen. Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken, nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken. Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen. Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben. Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun. Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen, und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen. Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben. Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden. Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben. Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben ! Elli Michler

Elli Michler wurde am 12.Februar 1923 in Würzburg geboren, im Jahr der höchsten Inflation, in einer politisch unruhigen und wirtschaftlich schlechten Zeit. Trotzdem verbrachte sie als Einzelkind in ihrer Familie, zu der neben der stark hörbehinderten Mutter und dem im kaufmännischen Beruf tätigen Vater auch noch die besonders geliebte Großmutter gehörte, eine glückliche und behütete Kindheit. Doch bereits als Schülerin musste sie die Auflösung ihrer Klosterschule durch die Nazis miterleben, was für sie das abrupte Ende des eingeschlagenen Bildungswegs ohne den geplanten Abschluss bedeutete. Sie absolvierte zunächst ihr soziales Pflichtjahr und wurde anschließend kurz nach Beginn des zweiten Weltkrieges, an dem ihr Vater vom ersten Tage an teilnehmen musste, in einem Würzburger Industrieverband dienstverpflichtet. Nach 6 Jahren des Schreckens und der stumpfsinnigen Arbeit, nach Luftkrieg und Zerstörung der geliebten Heimatstadt kam für die bildungshungrige Elli Michler die entscheidende Wende ihres Lebens durch die freiwillige Mitarbeit beim Wiederaufbau des Würzburger Universitätsbetriebs. In dieser Zeit begegnete sie auch dem Mann, der ihre große Liebe werden sollte: MM, dem aus Kriegsgefangenschaft Entlassenen und Heimatvertriebenen aus Breslau, der in Würzburg unter primitivsten Verhältnissen sein Studium aufnahm und den sie drei Jahre später heiratete, nachdem sie selbst in dieser schwierigen Zeit ihr Studium als Diplom-Volkswirtin und auch er seine Vorbereitung auf ein Lehramt abgeschlossen hatten. Zu ihrem größten Bedauern musste sich später, nach der Geburt einer kleinen Tochter, die junge Familie aus dem geliebten Würzburg verabschieden, da berufliche Aussichten nur in Hessen bestanden, wo sie sich schließlich endgültig in Bad Homburg niederließ. Erst nach der körperlichen und seelischen Anspannung, die aus der Betreuung der alt gewordenen Eltern und deren Tod resultierte, schrieb Elli Michler Gedichte über das, was sie bewegte, und begann entsprechend auch erst spät mit ihrer Veröffentlichung, durch die sie einen unerwartet großen Erfolg errang, der bis heute fortdauert.

Diensthabende Apotheken Normale Öffnungszeiten: Mo - Fr 08:30 - 12:30 / 15:30 - 19:00 Uhr Sa: 08:30 - 12:30 Uhr. Nachtdienst: ab 08:30 Uhr, 24 h durchgehend Tag Apotheke Adresse Telefon Fr. 07.01.2011 St. Georg Apotheke Dantestraáe 10 0473 237 677 Sa. 08.01.2011 Salus Apotheke Piavestraáe 36A 0473 236 606 So. 09.01.2011 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473 236 357 Mo. 10.01.2011 Bayerische Hof Apotheke Lauben 76 0473 231 155 Di. 11.01.2011 St. Damian Apotheke A.-Hofer-Str. 24 0473 447 545 Mi. 12.01.2011 St. Georg Apotheke Dantestraáe 10 0473 237 677 Do. 13.01.2011 Central Apotheke Sparkassenstr. 28 0473 236 826 Fr. 14.01.2011 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 0473 449 552 Sa. 15.01.2011 Untermaiser Apotheke Romstraáe 118 0473 236 144 So. 16.01.2011 Salus Apotheke Piavestraáe 36A 0473 236 606 Mo. 17.01.2011 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473 236 357 Di. 18.01.2011 Bayerische Hof Apotheke Lauben 76 0473 231 155 Mi. 19.01.2011 St. Damian Apotheke A.-Hofer-Str. 24 0473 447 545 Do. 20.01.2011 St. Georg Apotheke Dantestraáe 10 0473 237 677 Fr. 21.01.2011 Central Apotheke Sparkassenstr. 28 0473 236 826 Alle weiteren Turnusdienste finden Sie unter www.provinz.bz.it/apotheken

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06 | 07 Maiser Wochenblatt

Soziales Ein tolles Jahr geht zu Ende

Arbeitsgemeinschaft für Behinderte Bezirk Burggrafenamt bedankt sich Es ist nicht immer leicht ein Jahresprogramm für die Mitglieder zu gestalten, das die verschiedensten Wünsche und Anliegen beinhaltet. Der Bezirk Burggrafenamt in der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte hat dies großteils durch verschiedene Aktivitäten im Jahr 2010 geschafft. Dies gaben auch die Rückmeldungen der Anwesenden bei der diesjährigen Weihnachtsfeier wieder. Über 40 Mitglieder waren der Einladung zu dieser Feier gefolgt und haben eine schöne Stimmung vorgefunden. Neben verschiedenen Gedanken zur Weihnachtszeit und einer guten Marende gab es genügend Anlass sich bei allen Mitgliedern und anderen Personen zu bedanken. Der Bezirksvorstand dankt dem Büro und dem Landesvorsitzendenvorsitzenden Luis Lindtner für die gute Zusammenarbeit und zum anderen den freiwilligen Fahrern der Kleinbusse bei den Veranstaltungen. Ausdrücklich gilt dies dem unermüdlichen Fahrer Franz aus Algund für seine Aufopferung die schönen Bildkalender an die Bevölkerung zu verkaufen. Danken will der Vorstand aber auch der Kreativgruppe unter Leitung von Resi ZischgSchöpf und gleichzeitig hinweisen, dass bis 9. Jänner 2011 eine Bilderausstellung der Gruppe im Krankenhaus Meran zu sehen ist. Damit der Bezirk seine Veranstaltungen und Aktionen durchführen kann, bedarf es der nötigen Unterstützer. Ein großes „Vergelt’s Gott“ wurde deshalb den großen und kleinen Spendern, besonders der Stadtgemeinde Meran, der Raiffeisenkasse Algund und der Etschwerke AG, ausgesprochen. Zum Abschluss der Weihnachtsfeier wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht, im Besonderem Otto Schweitzer. Auch die Schwerpunkte des Programms 2011 stellte die Bezirksvorsitzende Dorothea Agetle kurz vor. Die Mitglieder des Bezirkes freuen sich jetzt schon auf neue spannende Momente. Bild: Das verstorbene Mitglied Otto Schweitzer mit seinem Partner Gaetano Digraci beim Preiswatten des Bezirkes 2010 im Kolpinghaus.

Caritas bietet ab sofort Hauspflege in der Kurstadt an Ab sofort übernimmt die Caritas einen Teil der Hauspflege, welche in der Kurstadt von der Gemeinde Meran selbst und in Zusammenarbeit mit externen Partnern angeboten wird. Die Caritas leistet bereits seit einigen Jahren die Hauspflege in mehreren Sprengeln des Burggrafenamtes. Ab sofort bietet sie in der Kurstadt im Auftrag der Gemeinde Meran mit 14 MitarbeiterInnen 14.000 Betreuungs- und Pflegestunden im Jahr an. Für die Pflegebedürftigen in Meran bleibt der Ablauf für das Ansuchen um Hauspflege derselbe. Sie melden sich weiterhin in der Otto-Huber-Straße 8 in Meran. Bisher war die Genossenschaft Agape im Hauspflegedienst Partner der Gemeinde Meran. Die Caritas hat den Dienst in der Kurstadt im Rahmen einer Ausschreibung vor einem Monat in Bietergemeinschaft mit der Sozialgenossenschaft „Familien- und Seniorendienste Lana“ gewonnen. Der Auftrag ist auf zwei Jahre beschränkt mit Verlängerungsmöglichkeit für ein weiteres Jahr. Somit übernimmt die Caritas die Pflege und Betreuung von rund 70 Meranerinnen und Meranern. Neben diesem neuen Auftrag in der Stadtgemeinde Meran bietet die Caritas seit mehreren Jahren in weiteren Sprengeln des Burggrafenamtes - in Meran/Land, Passeier und Naturns - Hauspflege für Menschen aller Altersstufen an. Es handelt sich dabei um Senioren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Sucht- bzw. psychischen Problemen, für Minderjährige und deren Familien. Die Caritas unterstützt diese Familien mit professionellen Dienstleistungen und praktischen Hilfestellungen. Pflegebedürftigkeit bedeutet den Verlust von Selbstständigkeit. Der Großteil der Pflegebedürftigen wird nach wie vor zu Hause von Angehörigen betreut. „Wir von der Hauspflege helfen den Menschen, den Pflegealltag zu meistern: mit Beratung, gezielten Hilfestellungen und Entlastungsangeboten“, so Paula Tasser, die Leiterin der Caritas Hauspflege im Burggrafenamt. „Wir bieten qualifizierte Betreuungs- und Pflegeleistungen an, organisieren ‚Essen auf Rädern’ oder ‚Wäsche auf Rädern’. Im Rahmen von ‚Gemeinsam wachsen’ betreuen wir Kinder und Jugendliche mit Behinderung an Nachmittagen und Wochenenden.“ Bei den MitarbeiterInnen in der Hauspflege handelt es sich um fachlich qualifizierte AltenpflegerInnen, SozialbetreuerInnen und PflegehelferInnen. Gemeinsam mit freiwilligen HelferInnen sorgen sie für eine kompetente Betreuung in einem Klima menschlicher Wärme. Die Tarife für die Hauspflege sind nach Pflegestufen und Einkommen der Pflegebedürftigen gestaffelt. Der Betreuungsablauf für pflegebedürftige Menschen in der Stadt Meran bleibt auch nach Übernahme des Dienstes durch die Caritas derselbe. Hilfsbedürftige melden sich wie bisher beim Hauspflegedienst der Gemeinde Meran in der Otto-HuberStraße 8 im „Alten Kurmittelhaus“ im 2. Stock oder unter Tel. 0473 223 170 und vereinbaren die weiteren notwendigen Schritte. Liebe „Sister“, liebe Tante!

Ach wie die Zeit schon verrannte… 40 Jahre bereits vergingen,

drum wollen wir dir ein Ständchen Zu deinem besonderen Feste

singen!

wünschen wir dir das Allerbeste!

Alles Gute, Gesundheit und viel Glück und von der Torte ein Riesenstück! Bleib weiterhin so in Schwung,

das hält dich auch die nächsten 40

Jahre jung!

Eine feste Umarmung

und einen dicken Schmatz

von uns allen ganz ratz-fatz  !


Primiz Heimatprimiz in Meran Am kommenden Sonntag, am 9. Jänner 2011, feiern beide Brüder aus Obermais Thomas und Valentin Gögele die Heimatprimiz in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran. Die Priesterweihe haben sie bereits am Heiligen Abend in Rom erhalten, an der auch viele aus der Heimatpfarre St. Georg in Obermais teilgenommen haben. Die Priesterweihe wird schon im Neuen Testament als eine Vollmachtsübertragung erwähnt. Es ist eine Segnung und Sendung in ein geistliches Amt. Der Priester ist in unserem Christentum eine Amtsperson, beauftragt zur Verkündigung des Evangeliums, zur Spende der Sakramente und zur Leitung der Eucharistiefeier. Die Weihe führt also zu einer besonderen Verbundenheit mit Christus, eine Aufgabe, zwischen Gott und den Menschen eine Beziehung und eine Verbundenheit zu pflegen. Lebbar ist diese besondere berufliche Entscheidung zum Priestertum aus der Glaubensbeziehung zu Jesus Christus, der zu seiner Nachfolge ruft. Die Priesterweihe erteilt die Vollmacht, Brot und Wein in Leib und Blut Christi zu verwandeln und in der Vergebung der Sünden die Barmherzigkeit Gottes weiter zu schenken,

Durch die Ordensgelübte weihen die Legionäre Christi sich auf innige Weise der Nachfolge Christi und leisten einen besonderen Aufbau der Kirche und für das Heil der Welt. Für jeden Legionär Christi soll Jesus Mittelpunkt und Vorbild seines ganzen religiösen, priesterlichen und apostolischen Lebens sein. Mit ihrem Apostolat werden jetzt Thomas und Valentin Gögele das Reich Christi verkünden und ausbreiten. Jesus Christus soll in den Herzen der Menschen und der Gesellschaft herrschen und gemeinsam sollen die Seelen gerettet werden. Obermais hat jetzt seit dem Heiligen Abend zwei Priester der Legionäre Christi unterwegs auf dieser Erde. Am kommenden Samstag, den 8. Jänner, kommen die beiden Jungpriester heim, um am folgenden Sonntag, den 9. Jänner, die Heimatprimiz zu feiern. Zu dieser einmaligen Feier sind alle in die größte Kirche von Meran, in die Pfarrkirche St. Nikolaus, eingeladen. Heimatprimiz ist für die Ortsbevölkerung eine besondere Feier. Der Heimatgemeinde Meran fehlt ab jetzt nicht mehr eine derartige Festlichkeit. Die beiden Neupriester Pater Thomas und Pater Valentin Gögele werden allen anwesenden Gläubigen den Pri-

mizsegen erteilen. Der Volksmund besagt, es lohnt sich für den Primizsegen ein Paar Schuhe durchzulaufen. Sollte das zutreffen, wird die große Pfarrkirche St. Nikolaus auch einmal fast zu klein sein. es


08 | 09 Maiser Wochenblatt


Gemeindeinfos Gemeinderatssitzung am 14./15./16.12.2010 Zu Beginn der Sitzung berichtete der Bürgermeister über die Einigung der Etschwerke mit der SEL und klärte die Gemeinderäte über die Details des vereinbarten Abkommens auf. Kernpunkte des Abkommens sind: die Etschwerke führen das Werk Töll bis auf weiteres weiter und somit erhalten die Städte Bozen und Meran auch weiterhin die entsprechenden Erlöse; es wird ein Neubau in Marling ins Auge gefasst, der die Werke in Marling und auf der Töll nicht nur ersetzt, sondern deren Gesamterlös steigertder Anteil für Etschwerke und SEL entspricht den bisherigen Leistungen der Kraftwerke, der Mehrwert hingegen wird zu gleichen Teilen den Etschwerken und der SEL zugute kommen; die SEL tritt 4% ihrer Beteiligung an der Enerpass an die Etschwerke ab; in Bozen wird eine weitere Kooperation (neues Kraftwerk) von Etschwerken und SEL entstehen, bei der die Etschwerke die Mehrheit (50,1%) haben werden; wenn alle rechtlichen Schritte erfolgt und die entsprechenden Garantien geleistet worden sind, werden die Etschwerke ihre Rekurse zurückziehen. Die Gemeinderäte zeigten sich sehr erfreut mit dem Ergebnis der Übereinkunft und verliehen ihrer Zufriedenheit durch Applaus Ausdruck. Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Festsetzung der Versorgungsarten sowie der jährlichen Grundgebühren im Trinkwasserbereich. Es handelte sich dabei um einen rein technischen Akt, der ohne Diskussion mit den Stimmen der Mehrheit genehmigt wurde. Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden die Haushaltsvoranschläge der Freiwilligen Feuerwehren für das Jahr 2011 behandelt. Die Wehren aus Obermais (266.000€) und Meran (260.000€) weisen dabei den höchsten Betrag auf, da in beiden der Ankauf eines Fahrzeuges ansteht. Untermais (147.000€) und Freiberg (62.000€) investieren den größten Teil hingegen in neue Ausrüstung. In Labers (22.000€) und Gratsch (27.000€) fallen vor allem der Ankauf neuer und besserer Schutzkleidung ins Gewicht. Gerhard Hölzl (SVP) und Andrea Bonatta (PD) nutzten die Gelegenheit um sich bei den 250 freiwilligen Feuerwehrmännern der Stadt für ihren Einsatz zu bedanken, wobei dieser Dank auf alle im ehrenamtlichen Bereich tätigen Mitbürger ausgedehnt wurde. Auch dieser Punkt wurde ohne Diskussion mit sehr großer Mehrheit, bei Enthaltung einiger Grüner, genehmigt. Der nächste Punkt, naturgemäß der wichtigste im ganzen Jahr, beschäftigte sich mit dem Haushaltsvoranschlag 2011, dem Begleitbericht, den programmatischen Erklärungen, dem Jahresprogramm der öffentlichen Bauvorhaben der Stadtgemeinde Meran für das Finanzjahr 2011 und dem Mehrjahreshaushalt 2011-2013 (insgesamt an die 600 Seiten an Unterlagen). Wie Bürgermeister Günther Januth erklärte, hat man im Vorfeld Gespräche mit den Unternehmerverbänden und den

Gewerkschaften geführt, die sehr harmonisch verlaufen sind, weshalb man sich über die nachfolgende Polemik der Gewerkschaften schon etwas gewundert hat. Aufgrund der geringer werdenden Finanzmittel für die Gemeinden könne man nicht jeden Wunsch erfüllen und muss Prioritäten setzen. Diese heißen für das Jahr 2011 generell Schule und Soziales. Zudem sollten als hervorstechende Objekte das Lido saniert und das Museum fertig gestellt werden. Der zuständige Referent Nerio Zaccaria ging dann ins Detail: der Haushalt sieht Einnahmen und Ausgaben von 93.468.550€ vor. Auf der Einnahmenseite schlagen Steuern und Gebühren zu Buche, die gleich geblieben sind (8,55 Mio.€, davon über 5 Mio.€ ICI); die Pro Kopfquote, die vom Land an die Gemeinden ausbezahlt wird (31,5 Mio.€) und mit 624 € ebenfalls gleich geblieben ist; die Tarife, Mieten u.ä. (14,3 Mio.€), die wie bereits berichtet, ganz geringfügig erhöht werden; Beiträge aus dem Rotationsfond (6,1 Mio.€), Kapitaleinnahmen (16 Mio.€) und Durchlaufposten (13,6 Mio.€). Auf der Ausgabenseite gibt es hingegen die laufenden Kosten im Ausmaß von 47,8 Mio.€ (+0,4%; davon Personal 38,28%, Verbrauchsgüter 7,22%, Dienstleistungen 17,21%, Beiträge an Altersheime, Soziales, Meranarena, Vereine, Schulen und Kindergärten 7,36%); die Investitionen, die noch genauer aufgelistet werden mit 26,2 Mio.€; die Abzahlungen und Zinsen mit 5,6 Mio.€ und wiederum die Durchlaufposten. Die Investitionen werden wie folgt verteilt: Trinkwasserleitung von den Frigelequellen 2,5 Mio.€, Meraner Lido 2 Mio.€, Zivilschutzzentrum Untermais 0,83 Mio.€, Grundkauf für den Neubau der GS in Sinich 1,6 Mio.€, Ankauf von Seniorenwohnungen 6,3 Mio.€, Altersheim Untermais 275.000€, Pferderennplatz 3 Mio.€ (nur wenn dieser Beitrag vom Land kommt), für Instandhaltungen insgesamt fast 3 Mio.€, Beitrag für die neue Seilbahn nach Meran 2000 850.000 €, ein neues Eltern Kind Zentrum 0,7 Mio.€, die Musikschule (sobald ein Ausweichquartier gefunden wurde), die Renovierung von Gemeindewohnungen sowie den Einbau von Aufzügen in diese. Fertiggestellt bzw. fertig gezahlt müssen noch werden: Kindergarten in Obermais, die Tribünen in der Passermündung, die Erweiterung der Schweitzer Schule, das erste Baulos des Combi-Sportplatzes, die Fußgängerzone Sparkassenstraße, der Kreisverkehr in der Schennastraße, die Sicherung des Tappeinerweges, die Zufahrtsrampe zur noch zu errichtenden Tiefgarage am Meraner Bahnhof u.a. Die Diskussion verlief im Großen und Ganzen sehr sachlich und konstruktiv. Lob und Kritik von Seiten der Opposition, die natürlich den Hauptteil der Diskussion bestritt, wechselten sich ab. Es ist verständlich, dass jeder eine etwas andere Sichtweise der Dinge hat und dementsprechend etwas andere Prioritäten setzen würde. Es wurde aber auch der Tatsache Rechnung getragen, dass die Finanzmittel der Gemeinde eben jene sind, die sie sind. Möchte man mehr tun, müsste man dem Bür-

ger mehr in Tasche greifen, was in der heutigen Zeit sicher nicht angebracht wäre.Die gesamte Diskussion kann nicht in ihren Einzelheiten wiedergegeben werden, aber einige Punkte verdienen eine besondere Beachtung. So zum Beispiel die Wortmeldung von Enrico Lofoco vom PdL: Während die Linksparteien diese Koalition nämlich gerne als zu rechtslastig bezeichnen und die sozialen Aspekte als zu wenig berücksichtigt bezeichnen, so behauptete dieser quasi als Verteidiger der Regierungsparteien genau das Gegenteil, dass nämlich der Haushalt dieser Stadtregierung mit Mitte Rechts überhaupt nichts zu tun hat. Als PdL hätte man ganz andere Prioritäten gesetzt, vor allem viele Dienste privatisiert. Der Vizebürgermeister Giorgio Balzarini bemerkte diesbezüglich etwas süffisant, dass man sich als Mehrheit also genau in der Mitte befinde, eben dort, wo man eigentlich sein möchte. Was hingegen die sozialen Aspekte anbelangt, so stellte Referent Luis Gurschler in seiner Stellungnahme fest, brauche man nur die Liste der Investitionen anzusehen. Das meiste Geld fließt in Projekte des Schul- und Sozialbereichs. Weiters werden sehr viele soziale Dienste (z.B. Essen auf Rädern, Hauspflege. Mensen, Sommerbetreuungen u.v.a.m.) entweder durch die Gemeinde selbst oder über die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft finanziert. Rechts und Links sind zudem Begriffe, die in der großen Politik Bedeutung haben, aber nicht auf Gemeindeebene. Auch geht es dort weniger um Parteien sondern um Personen, die bereit sind, zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger zu arbeiten. Weiters wurde mitgeteilt, dass die Gemeinde mit dem Gericht eine Konvention abgeschlossen hat, wodurch kleinere Straftaten durch soziale Tätigkeit abgegolten werden können. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Gemeinde Meran im Rahmen des Projektes „Open Energy“, dem EU-weiten Pakt der Bürgermeister, beigetreten ist (als eine von zwei Südtiroler Gemeinden), die eine 20% ige Reduzierung der CO² Emissionen bis zum Jahr 2020 verpflichtend vorsieht. Den Anzeichen von Polemik im Laufe des dritten Tages der Haushaltsdebatte wurde durch die Tatsache, dass sich die Gemeinderäte der Mehrheit nicht mehr zu Wort meldeten, der Nährboden entzogen. Von den acht, von den Grünen eingebrachten Abänderungsanträgen wurden, nach einer kurzen Unterbrechung für die Mehrheit, drei gutgeheißen und fünf durch Enthaltung abgelehnt. Die Bilanz selbst wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 24 Stimmen genehmigt.


10 | 11

Politik

Maiser Wochenblatt

SVP Ortsausschuss Der SVP Ortsausschuss von Untermais hat in seiner letzten Sitzung im Hinblick darauf, dass im nächsten Jahr Neuwahlen stattfinden, ein Resümee seiner Arbeit in den letzten Jahren gezogen und einen Ausblick auf die noch anstehenden Aufgaben geworfen. So zeigte man sich sehr erfreut, dass das Kimm fertig gestellt werden konnte und nun den Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Unter-Mais bildet. Auch ein Teil der Jungschar kann von diesen neuen Räumlichkeiten profitieren. Für jenen Teil, der noch im Pfarrheim seine Heimstatt hat, konnten zumindest die bürokratischen Voraussetzungen geschaffen werden, auch dort in Bälde mit einer Sanierung zu beginnen. Abgeschlossen ist eine solche bei der Maria Trost Kirche. Für die Pfarre konnte zudem der Urnenfriedhof gebaut und gerade letzthin ein neuer Zugang für den Pfarrfriedhof von der Cadornastraße aus angegangen werden. In der Texelstraße wurde ein neuer Kindergarten gebaut, der Maria Trost Kindergarten hingegen erweitert und saniert. Neu gestaltet wurde dort auch der Spielplatz und zusätzlich ein Bolzplatz errichtet. Ein solcher wird bald auch im Spielplatz an der Marlingerstraße entstehen. In Sinich wurden die Voraussetzungen für den Neubau einer Grundschule geschaffen. Ebenfalls in Sinich wird ein neuer Güterbahnhof entstehen, der den Transport von gefährlichen Gütern für die Memc durch bewohnte Gebiete vermeiden wird. Eine Finanzierungszusage gibt es bereits, das Projekt liegt zurzeit in Rom bei der Trenitalia zur Genehmigung auf. Nicht ganz abgeschlossen, aber soweit gediegen, dass die Wohnbaugenossenschaften mit dem Bau beginnen konnten, ist die Sanierung des Ex-Gaswerkareals. Diese Sanierung hat zwar ein großes Loch in die Gemeindekassen geschlagen, war aber unumgänglich. Demnächst beginnen wird die Neugestaltung der Tennisstraße. Durch Abriss der Mauer wird das Gebiet sicher eine Aufwertung erfahren, ebenso können zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Diese sind notwendig um die Nahversorgungszone Rom- und Matteottistraße am Leben erhalten zu können. Letztere wird einem Versprechen des Bürgermeisters gemäß innerhalb der nächsten vier Jahre neu hergerichtet.

Neu hergerichtet werden muss auch die Straße nach Freiberg. Erste viel versprechende Gespräche haben bereits stattgefunden, so dass man auch hier von einer Realisierung in den nächsten Jahren ausgehen kann. Bereits realisiert wurden einige Maßnahmen auf dem Pferderennplatz. Die weitere Sanierung hängt allerdings davon ab, ob das Land einer Abmachung entsprechend, weitere Geldmittel locker macht. Die Gemeinde ist dazu nicht imstande. Deswegen wurde auch einstweilen der Ideenwettbewerb, in dem auch eine verstärkte Nutzung des Areals durch die Mitbürger eine entscheidende Rolle spielen soll, aufs Eis gelegt, bis Klarheit über die Finanzierung geschaffen wurde. Jenes Thema, das für Untermais in den nächsten Jahren, wahrscheinlich Jahrzehnten, die wichtigste Rolle spielen wird, ist sicher die Nutzung des Militärareals. Ein Teil ist sicher für den Bau einer neuen Mittelschule mit großer Turnhalle eingeplant, was den Rest anbelangt, so sind Ideen und Vorschläge der Bürger herzlich willkommen und werden in den Richtlinien für einen weiteren Ideenwettbewerb Berücksichtigung finden. Diese Mitsprache und Mitarbeit in allen Belangen unseres Stadtteiles ist dem Ortsausschuss ein besonderes Anliegen. Er begrüßt deshalb die Arbeit der Stadtviertelräte und auch die Anregungen von Einzelkämpfern oder kritischen Stimmen werden gerne aufgenommen. Es muss aber auch gesagt werden, dass man, wie bei Kindern in der Vorweihnachtszeit üblich, auch in der Politik an das Christkind schreiben und einen Wunschkatalog vorbringen kann, dessen Erfüllung aber vom nicht gerade vollen Geldsäckel der Stadtverwaltung abhängt. Unter diesem Aspekt zeigt sich der Ortsausschuss mit dem Erreichten nicht unzufrieden und wird auch in Zukunft alles daran setzten, die notwendigen Geldmittel für angefangene, angedachte und noch zu entwickelnde Vorhaben für Untermais weiter zu bringen. Diese Gelegenheit möchte der Ortsausschuss auch nutzen um für die Unterstützung in den vergangenen Jahren zu danken und allen UntermaiserInnen alles Gute im neuen Jahr zu wünschen. Im Namen des Ortsausschusses Untermais Josef Brunner - Obmann

Bezirkssenioren Burggrafenamt

Bild: v.l.n.r.: Stellvertr. Landesseniorenvorsitzende Christine von Stefenelli, Primar der Geriatrie Christian Wenter, Bezirksobmann Karl Zeller, Bezirksseniorenvorsitzende Mathilde Ebenkofler, stellv. Bezirksseniorenvorsi. Markus Fuchsberger.

Das Altwerden im Burggrafenamt, die Chance und Herausforderung der Gesellschaft und Politik war das Thema der Veranstaltung der Bezirkssenioren in Meran Anfang Dezember. Der Primar der Geriatrie des Südtiroler Sanitätsbetriebes Christian Wenter referierte zu diesem Thema. Zu Beginn der Veranstaltung hielt Bezirksseniorenvorsitzende Mathilde Ebenkofler eine kurze Tätigkeitsrückschau. Sie zeigte sich auch sehr erfreut über die vielen Anwesenden, die ihrer Einladung gefolgt sind. Die stellvertretende Landesseniorenvorsitzende Christine von Stefenelli motivierte zu aktiver Seniorenarbeit vor Ort und Bezirksobmann Karl Zeller dankte für die geleistete Arbeit auf Bezirksebene. Christian Wenter stellt mit Bedauern fest, dass zwar das Älterwerden der Gesellschaft in den Medien breitgetreten werde, aber über dessen Entwicklung wenig aufgeklärt würde. Das derzeitige Gesellschaftsbild sehe nicht gerade rosig aus, denn die Menschen würden immer älter, kränker, teurer und kollektiv unfinanzierbar. Man dürfe aber deswegen nicht von einer Überalterung sprechen, sondern von einer Unterjüngung: Italien hat europaweit die höchste Lebenserwartung und die niedrigste Geburtenrate. Wenter konnte auch Erfreuliches berichten, denn im Vergleich zum vorigen Jahrhundert nehmen derzeit die Lebensjahre stetig zu und die Dauer der Gebrechlichkeiten ab. Das sei der Verdienst der gesunden Ernährung, Beweglichkeit, des sozialen Umfeldes, der Prävention und des medizinische Fortschrittes. Zudem könne Meran genügend Strukturen für die Betreuung der Menschen vorweisen, aber es braucht unbedingt eine bessere Vernetzung derselben. Bei der Umsetzung der klinischen Reform müsse das unbedingt ins Auge gefasst werden. Zum Schluss zeigte Christian Wenter noch den Aspekt von Kunst im Alter auf. „Es gibt sehr viele Künstler, die in hohem Alter geniale Werke geschaffen haben, die entweder als deren Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens bezeichnet werden, oder einen sehr hohen Bekanntheitsgrad aufweisen.“ Als Beispiel nannte er Goethes Faust II, Verdis Othello und Michaelangelos Petersdorm in Rom.


Pfarrnachrichten

Gottesdienste Montag - Freitag: Hl. Messe um 9:00 Uhr Samstags: Heilige Messe um 9:00 / 18:00 Uhr Sonntags: Hl. Messe um 8:00 / 9:00 / 11:00 / 19:00 Uhr Sa. 08.01. 9.00 Uhr: Heilige Messe für die „Armen Seelen“ 17.30 Uhr: Rosenkranz 18.00 Uhr: Heilige Messe So. 09.01. Taufe des Herrn 8.00 Uhr: Heilige Messe 9.00 Uhr: Heilige Messe entfällt….! 10.00 Uhr: PRIMIZFEIER von Valentin und Thomas GÖGELE, Gestaltung: Pfarrchor Obermais 11.00 Uhr: Heilige Messe entfällt….! 19.00 Uhr: Heilige Messe Sa. 15.01. 9.00 Uhr: Heilige Messe für die „Armen Seelen“ 18.00 Uhr: Heilige Messe So. 17.01. - 2. Sonntag im Jahreskreis - Bibelsonntag 8.00 Uhr: Heilige Messe 9.00 Uhr: Gottesdienst für die Pfarrgemeinde 10.00 Uhr: Heilige Messe 11.00 Uhr: Heilige Messe 19.00 Uhr: Heilige Messe Primiz in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Am So., 09.01. um 10.00 Uhr feiern wir gemeinsam mit der Pfarre Obermais in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus den Primizgottesdienst von Valentin und Thomas Gögele. Begleiten wir die zwei Neupriester mit unserem Gebet Pfarrgemeinderat Ergebnisse der konstituierenden Sitzung des neugewählten Pfarrgemeinderates: Andreas Pobitzer >> Vorsitzender; Kornelia des Dorides >> stellvertr. Vorsitzende; Dr. Mathias Breitenberger >> Schriftführer. Kooptiert wurde Herr Luis Thum. Dem Pfarrausschuß gehören an: Dekan Hans Pamer, Andreas Pobitzer, Kornelia des Dorides und Dr. Christian Wenter. Den Vermögensverwaltungsrat bilden Andreas Pobitzer, Willi Wiemann, Josef Oberhuber, Alfred Former, Karl Breitenberger und Karl Alber. Wir wünschen dem Pfarrgemeinderat viel Freude, Durchhaltevermögen und Erfolg bei der verantwortungsvollen Arbeit für unsere Pfarrgemeinde. Seniorentreffen mit Herrn Dekan Hans Pamer am Mi. 12.01. um 15.00 Uhr im Nikolaussaal. Auf Ihr Kommen freut sich die Seniorenleitung der Stadtpfarre Ökumenische Gebetsstunde In der Zeit von 18. bis 25. Jänner 2011 wird besonders für die Einheit der Christen gebetet. Alle Gläubigen sind herzlich zu einer Gebetsstunde in der Kirche Maria Himmelfahrt am Mi. 19.01. um 19.00 Uhr eingeladen. Gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde sowie den katholischen Pfarrgemeinden deutscher und italienischer Sprache wird die ökumenische Verbundenheit bekundet. Thema der Ökumenischen Feier ist: „Zusammen glauben, feiern, beten…!“ (Apg 2,42) ALLE sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen. Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8): Gottesdienste am Sa. um 18.00 Uhr – am So. um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Pfarrkanzlei & Friedhofsangelegenheiten: Mo - Fr. von 8:30 – 10:30 Uhr Gottesdienstordnung Montag, Dienstag 7:00 Uhr Mittwoch 18:00 Uhr Donnerstag, Freitag 7:00 Uhr Samstag 7:00 und 18:00 Uhr Sonn- und Feiertage 7:30 / 10:00 Uhr Do. 06.01. Erscheinung des Herrn 10.00 Festgottesdienst mit den Sternsingern So 09.01. – Fest der Taufe Jesu Di. 18.01. – Beginn der Weltgebets-oktav für die Einheit der Christen So. 23.01. – Mediensonntag Sammlung für das Pfarr- / Mitteilungsblatt Weitere Termine und Veranstaltungen entnehmen sie bitte dem Pfarrkalender

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo. - Fr. von 10:00 bis 12:00 Uhr Gottesdienste in italienischer Sprache: Samstag: Santa Messa 18:30 Uhr Sonntag: Santa Messa 09:30 / 11:00

Hl. Messen: Sonn- und Feiertage 10:00 Werktags 7:00 ANBETUNG: Donnerstag nach der Hl. Messe (7:30) durchgehend bis Samstag 22:00 Uhr, So. 11:00 - 19:00 Montag, Dienstag, Mittwoch 7:30 - 19:00 Uhr ROSENKRANZ und Eucharist. SEGEN: Sonn- und Feiertage 16:00 Uhr Werktags 17:00 Uhr Liturgisches Morgen- u. Abendlob (LAUDES - VESPER): Morgens (nur Werktage) 6:35 Uhr Abendlob (Werktage und Sonntage) 18:35 Uhr

Bürostunden: Donnerstag von 17:00 - 18:45 Uhr Gottesdienste: Samstags um 18:30 Uhr Sonntags um 8.30 Uhr und 9.45 Uhr (ital.) Mi. 05.01. – Erscheinung des Herrn 18.30 Uhr Hl. Messe Do. 06.01. 8.30 Uhr: Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) 15.00 Uhr Feierliche Anbetung und Segen (Kirchenchor) Sa. 08.01. – Fest der Taufe Jesu 17.30 Uhr Beichtgelegenheit 18.30 Uhr Hl. Messe So. 09.01. 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo, Di, Mi u. Fr. 09:00 - 11:00 Uhr Pfarrbibliothek im Rebhof Mo., Mi. Fr. jeweils von 15 – 17 Uhr geöffnet. Viele, schöne Bücher warten auf interessierte Leser. Beichtgelegenheit: Am Samstag vor der Hl. Messe von 18:30 bis 19:15 oder nach Vereinbarung Tel.: 0473 23 64 47 In der Kapuzinerkirche am Rennweg: Samstag von 15:00 bis 18:00 und auf Anfrage Gottesdienste: Mo, Di. u. Mi. 08:30 Uhr Do. in der Kolping Kapelle 19:30 Uhr Freitag 18:00 Uhr Samstag Vorabendmesse oder 1. Sonntagsgottesdienst 18:00 Uhr So. 08:30, 10:00, 11:30 (ital.) Sa. 08.01. die Hl.Messe entfällt 17.00 Uhr feierlicher Empfang der Primizianten am Brunnenplatz, Einzug zur Kirche, Andacht und Primizsegen So. 09.01. die Hl. Messen in der Pfarrkirche St. Georgen entfallen Heimatprimiz der Brüder Gögele in St.Nikolaus/Meran 09.30 Uhr Einzug vom Brunnenplatz zur St.Nikolauskirche in Meran 10.00 Uhr FESTGOTTESDIENST mit Primizsegen, mitgestaltet von Chor und Orchester, anschließend Begegnung am Pfarrplatz 18.00 Uhr Dankandacht in St.Georgen/Obermais mit Einzelprimizsegen


Pfarrnachrichten 9.45 Uhr: Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) So. 09.01. – Fest der Taufe Jesu 9.45 Uhr Pfarrgottesdienst Jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr: Anbetungsstunde und Beichtgelegenheit Außer am Herz-Jesu-Freitag: von 18 – 19 Uhr Bürostunden: Mo, Mi, Fr: 09:00 bis 10:00 Di. 10:00 bis 11:00 mit Dekan Pamer Gottesdienste: An Werktagen um 17:45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde, um 18:15 Eucharistiefeier Do. 06.01. Dreikönigsfest 9:00 Uhr: Festgottesdienst für die Pfarrgemeinde Sa. 08.01. 14:30 Uhr – 15:15 Uhr Pfarrbibliotek 18:30 Uhr: Vorabendmesse So. 09.01. 9:00 Uhr: Pfarrgottesdienst 10:00 Uhr – 11:30 Uhr Pfarrbibliothek u. Pfarrstube Di. 11.01.2011 14:30 Senioren(Singen, Vorlesen, Kartenspielen ) 15:30 Uhr: Messe im Haus Sonnenschein Do. 13.01. 16:30 Schnupperstunde für meditative Kreistänze Sa. 15.01. 14:30 Uhr – 15:15 Uhr: Pfarrbibliothek 18:30 Uhr: Vorabendmesse So. 16.01. 9:00 Kinder- und Familiengottesdienst (Kinderchor) 10:00 – 11:30 Uhr: Pfarrbibliothek u. Pfarrstube Di. 18.01. 14:30 Senioren (Vortrag: Auskommen mit dem Einkommen, Referentin: Maria Kusstatscher) Sa. 22.01. 14:30 Uhr – 15:15 Uhr: Pfarrbibliothek 18:30 Uhr: Vorabendmesse So. 23.01. 9:00 Uhr Pfarrgottesdienst 10:00 – 11:30 Uhr: Pfarrbibliothek u. Pfarrstube Meditative Kreistänze Ein neues Jahr beginnt .Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende. Außen ist alles noch starr und kalt, innen wächst schon neues Leben .Wir stärken uns für den Neubeginn tanzend im Kreis und lassen unsere eigenes inneres Licht leuchten. Unverbindliche Schnupperstunde am Do. 13.01.um 16.30 Uhr im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt,Speckbacherstr.24 Weitere Termine jeweils am Donnerstag von 16.30 -18.00 Uhr (20.01-03.03. - 7 Treffen) oder am Dienstag von 9 Uhr-10.30 Uhr (11.01.22.02. -5 Treffen) Kursleitung: Margarethe Stocker Maas Ausbildung in Tanztherapie(CITA München) und Tanzpädagogik(Ilonka Hoermann);sakrale Tänze (Joyce Dijkstra) Anmeldung: 338 2104439 /oder 0473 232243

Gottesdienste: Samstag: Santa Messa 18:00 Uhr Sonntag: Hl. Messe 09:45 Uhr Santa Messa 11:00 Uhr Do. 06.01. – Erscheinung des Herrn

Öffnungszeiten des Gemeindebüros (im Pfarrhaus Carduccistraße 31): Mo., Di., Do., Fr. 10:00 - 12:00 Uhr. Mi. 16:00 - 18:00 Uhr Gottesdienste und Veranstaltungen (in der Regel im Gemeindesaal im Pfarrhaus) So. 09.01. 16.00 Predigt-Gottesdienst in der Christuskirche; danach Neujahrsempfang im Evangelischen Pfarrhaus Fr. 14.01. 16.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus So. 16.01. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl sowie Kindergottesdienst (im 2. Obergeschoss des Pfarrhauses) Mi. 19.01. 19.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Kirche Maria Himmelfahrt Do 20.01. 9.30 Frauentreff Fr. 21.01. 16.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus

12 | 13 Maiser Wochenblatt

Adventsfeier der Frauen Ganz im Zeichen „Wunder der Weihnacht“ stand die von der kfb-Frauengruppe organisierte Adventsfeier für Frauen am Dienstag, den 14. Dezember 2010. Viele Frauen kamen in den Nikolaussaal, um in ruhiger Atmosphäre die Hektik des Alltags zu vergessen. Begleiter durch diese Feier war ein Bodenbild, das durch so langes “Aufdecken“ all‘ jener Dinge, die unwillkürlich mit Weihnachten in Verbindung gebracht werden (Glaskugeln, Lichterketten, Düfte, Zierengel, Pakete, Geschenke und vieles mehr) am Ende das wahre „Wunder der Weihnacht“ – nämlich die Geburt Jesu – dargestellt anhand einer Krippe – zeigte. Vertieft wurden diese Betrachtungsweisen mit besinnlichen Texten, musikalischer Umrahmung , aktivem Tun und beeindruckenden Worten von Altkdekan Albert Schönthaler. Jede Besucherin konnte für sich erkennen, dass das Beschenken zu Weihnachten nicht bedeutet, sich dem Kaufzwang zu unterwerfen, sondern Liebe, Hoffnung, Geborgenheit, Freude und Wärme weiterzugeben, um so das eigene Leben und das der anderen Menschen mit Licht zu erfüllen - also mit allen Sinnen das „Wunder der Weihnacht“ zu erfahren. Bildbeschreibung: Bodenbild zum Thema „Wunder der Weihnacht“


Fotowettbewerb Landesmusikfest – Traubenfest - Fotowettbewerb „Let’s flickr“ Sieger des Internet-Fotowettbewerbs der Kurverwaltung Meran gekürt „Let‘s flickr!“ war das Motto eines Fotowettbewerbes im Internet, den die Kurverwaltung Meran anlässlich des diesjährigen Landesmusikfestes Traubenfestes zum 2. Mal ausgeschrieben hatte. Dabei waren die Besucher der Veranstaltung aufgefordert, die schönsten Momente des Festes auf Bilder zu bannen und diese im Internetportal „www.flickr.com“ zu veröffentlichen, einem weltweit stark genutzten Web-Dienstleistungsportal, auf dem die Benutzer eigene Fotos mit Kommentaren und Notizen einstellen können. Nun hat eine Kommission die eingestellten Bilder zur Veranstaltung gesichtet und bewertet - keine leichte Aufgabe angesichts der gleichwertig guten Aufnahmen, die beim Wettbewerb präsentiert worden waren. So gab es denn auch drei Gewinner: Auf dem ersten Platz landete das Bild „Auch wir war’n beim Friseur“ von Martin Denker, Jahrgang 1966, aus Achim in Deutschland, auf dem zweiten Platz „The music marches on“ von L. Lee McIntyre, Jahrgang 1963, einer gebürtigen Amerikanerin mit Wohnsitz in Bozen, den dritten Platz holte sich „Emotion final“ von Fabrizio Giusti, Jahrgang 1968, gebürtiger Meraner und Präsident des „Fotoclub Immagine Merano“. Der Erstplatzierte wird mit einem Meran -“Urlaub auf dem Bauernhof“ im wunderschön mitten im Herzen der Stadt gelegenen, historischen Sittnerhof seine Fotokünste belohnt. Einen Geschenkskorb erhalten die Zweitplatzierte und der Drittplatzierte. Die besten Traubenfest-Bilder können auch auf „www.meran. eu“ unter „Eindrücke vom Landesmusikfest Traubenfest 2010“ bewundert werden.

Platz 1: „Auch wir war’n beim Friseur“ von Martin Denker

Platz 2: „The music marches on“ von L. Lee McIntyre

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstr. 23, Terminvormerkung Tel. 0473 / 236526 SVP-Bezirksobmann-Stellvertreter Dr. Zeno Christanell Freitag, 14. Jänner von 11 – 12 Uhr Terminvormerkung erforderlich Tel. 0473 236526 L.Abg. Dr. Veronika Stirner Brantsch Montag, 17. Januar von 18.30 – 19.30 Uhr L.Abg. Maria Hochgruber Kuenzer Montag, 17. Januar von 11.30 – 12.30 Uhr Terminvormerkung erforderlich Tel. 0471 946275 Landtagsabgeordneter Georg Pardeller Montag, 24. Jänner von 11 – 12 Uhr Terminvormerkung erforderlich Tel. 0471 946275 Landesrat Dr. Richard Theiner Mi. 26. Jänner 2011 von 8.30 - 9.30 Uhr Terminvormerkung 0473/236526

Platz 3: „Emotion final“ von Fabrizio Giusti


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hds verleiht Umweltsiegel 2011 Zehn Lebensmittel- und Gemischtwarengeschäfte aus dem Bezirk Meran/Burggrafenamt für Nachhaltigkeit im Handel und regionale Kreisläufe prämiert 52 Lebensmittel- und Gemischtwarengeschäfte in Südtirol dürfen für 2011 das Umweltsiegel führen. Sie haben die vom Projekt Umweltsiegel im Lebensmittel- und Gemischtwarenhandel festgelegten Kriterien und strengen Prüfungen erfüllt sowie die entsprechenden Kontrollen überstanden. Vor kurzem wurden die zehn Betriebe aus dem Bezirk Meran/Burggrafenamt im Rahmen einer Feier in Bozen ausgezeichnet. Das Projekt wird seit 1998 vom hds (Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol) in Zusammenarbeit mit der Landesagentur für Umwelt sowie der Landesabteilung für Handel erfolgreich durchgeführt. An der Verleihung haben für den hds, Bezirkspräsident Johann Unterthurner, Bezirksleiter Günther Sommia und Projektleiter Heinz Neuhauser teilgenommen. Unterthurner dankte in seiner Begrüßung den Betriebsinhabern für ihren Einsatz. „Dieses Modell hat Zukunft. Die Nähe zum Kunden, der direkte Kontakt und die kurzen Transportwege schaffen Vertrauen.

Die Umweltsiegelgeschäfte geben den Kunden Qualität und Sicherheit, gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Zudem tragen sie zur Nachhaltigkeit bei“, unterstrich der Bezirkspräsident. Die zehn Betriebe sind gemäß dem umfassenden Kriterienkatalog und dem darin festgelegtem Punktesystem geprüft und bewertet worden. Den Unterschied zu herkömmlichen Geschäften macht dabei die aktive Umsetzung im eigenen Betrieb von Maßnahmen

Ort Meran/Obermais Naturns Naturns Tisens Tscherms Ulten/St. Gertraud Ulten/St. Walburg Ulten/St. Walburg Vöran Vöran

aus, die einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt, der Nachhaltigkeit im Handel und der regionalen Kreisläufe geben. Dies sind z.B. der Zustelldienst, die Mülltrennung, die Anbringung von Fahrradständern vor dem Geschäft oder Energiesparmaßnahmen. Außerdem bieten die Umweltsiegel-Geschäfte umweltfreundliche sowie regionale Produkte, Bioprodukte, und/oder Ware aus dem fairen Handel an.

Verleihung des Umweltsiegels für Lebensmittel- und Gemischtwarenhandel 2011 Meran / Burggrafenamt Betrieb Metzgerei Telfser Karl & Co. Kaufhaus Unterthurner Kaufhaus Gritsch Langes Market Weiss KG Gemischtwaren Kainz-Laden Gemischtwaren Obweg Gemischtwaren Kirchsteiger Gemischtwaren Kienzl, Gol Market Reiterer Cilli & Co. OHG

Adresse Kirchsteig 5 Hauptstraße 22 Bahnhofstraße 1 Hauptstraße 20 Gampenstraße 24 St. Gertraud 60 St. Walburg 197 St. Walburg 179 Dorfplatz 5 Vöranerstraße 42

Das Internet und seine Gefahren Es kommen manchmal besorgte Eltern zu uns, um Rat zu holen, weil ihre Kinder ständig im Internet surfen und die Eltern eigentlich gar nicht wissen, was sie dort tun bzw. wo sie sich im Netz herum treiben. Meistens kommen wir ins Staunen, wie gut sich Jugendliche am Computer auskennen, verschiedene Computerprogramme, wie Word, Excel oder Powerpoint sicher und gekonnt anwenden und sich im Internet flink und zielsicher bewegen. Gerade was das Internet anbelangt, sieht man, dass sich viele junge Anwender sehr gut auskennen, sich auch verantwortungsbewusst im Netz bewegen, viele Gefahren wissen und versuchen möglichen Bedrohungen aus dem Weg zu gehen. Gefahren, auf die man im Internet stößt sind aber leider nicht immer gleich zu erkennen, deshalb haben wir für die jungen Internetbegeisterten ein bisschen im Internet recherchiert und zum Thema ein paar nützliche Adressen gefunden, die ihr weiter unten nachlesen könnt. Grundsätzlich möchten wir

auf drei wichtige Dinge hinweisen, die jeder (auch Erwachsene) im Internet unbedingt beachten sollte: 1. Gib KEINE persönlichen Informationen (Name, Adresse, Tel-Nr, E-Mail-Adresse, usw…) auf Internetseiten an, bei denen du nicht 100% sicher bist, welche Personen, Firmen oder Organisationen dahinter stecken. Bedenke dass in Facebook, Twitter und anderen Portalen auch Leute mitlesen (mitschauen) können, die du gar nicht kennst. 2. Vorher LESEN, dann KLICKEN. Egal wo du dich gerade aufhältst, was du tust oder tun möchtest, lies dir den Text bzw. Verweis (Link) genau durch, der dich zum Anklicken rät. Bei „GratisDownloads“ versuch immer die Offizielle Downloadseite vom Hersteller (Programmierer) zu finden, um eine ungewollten Abzocke zu vermeiden. 3. Hände weg von ILLEGALEN PROGRAMMEN. Musik-, Video- und Softwareraub ist illegal und wird weltweit polizeilich geahndet. Im Internet kann jeder durch seine IP-Adresse entdeckt werden. Nützliche Links zum Thema: • www.netzdurchblick.de/ • www.blinde-kuh.de/sicherheit/ • www.internet-abc.de Ihr Notebookpoint.it-Team vlnr: Manuel Pircher, Andreas Laimer, Thomas Kuen


Lights of Africa Eine Gruppe Meraner Bürger gründet den Verein „Lights of Africa“, um die Arbeit der Barmherzigen Schwestern in Tansania zu unterstützen. Drei Barmherzige Schwestern aus Süd - und Nordtirol beginnen 1982 mitten im Busch und im Herzen Tansanias aus dem Nichts eine Missionsstation zu errichten: Mitundu. Als erstes geht ein „ Dispensary“ in Betrieb, das Entbindungen und eine medizinische Grundversorgung ermöglicht. Zu den drei Schwestern stößt noch eine Schwester hinzu, sie arbeiten unermüdlich und voller Hingabe: Heute bestehen mit Vikindu, Mbeya, Lupa Tinga Tinga und Kiombo vier weitere Stationen, die Ambulatorien, Kindergärten und Schulen beherbergen und die auch als Zentren für allgemeine Lebensorganisation fungieren. Nun zählt die Gemeinschaft in Afrika bereits 117 Schwestern, die alle einen Beruf gelernt haben und nun selbst unterrichten, täglich Hunderte von Menschen medizinisch versorgen und ihnen in allen Lebensfragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Schwestern wollen mit ihrem Wirken vor allem die Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Dasein schaffen. Daher ist ihnen auch die Bildung zu einem immer größeren Anliegen geworden. Sie verfolgen dabei in erster Linie die Ziele ihrer Ordensgründer, des Hl. Vinzenz von Paul und der Hl. Louise von Marillac, und möchten • sich jedem Menschen zuwenden, der Hilfe braucht; • durch Bildung und praktisches Tun Hilfe zur Selbsthilfe leisten • mit ihrem Dasein Zeuginnen der Liebe Gottes sein. Im Juli 2010 haben Dr. Beate und Richard J. Sigmund so wie das Ärzte-Ehepaar Dr. Andrea und Dr. Lorenz Knoflach mit ihren beiden Söhnen Alexander und Stefan Tansania bereist, die Stationen der Schwestern besucht und sich ein Bild von der Arbeit der Schwestern, von den Lebensumständen und von Land und Leuten insgesamt machen können.

Sie waren beeindruckt von dem, was die vier Südtiroler Schwestern in 25 Jahren an Aufbauarbeit geleistet haben, waren bewegt von der Freundlichkeit der Menschen, aber auch berührt von ihrem Elend und Leid. Zurück in Südtirol haben sie gemeinsam mit Freunden beschlossen, diese Idee der „Entwicklungshilfe im Geiste der barmherzigen Schwestern“ zu unterstützen und sich helfend einzubringen. So wurde am 23. November 2010 der Verein „Lights of Africa“ aus der Taufe gehoben. Im Januar soll die notarielle Gründung erfolgen. Als Präsidentin steht dem Verein Dr. Maria Luise Fischer (Schulinspektorin a. D.) vor. Sie ist bereits seit 25 Jahren in Kontakt mit den Schwestern und hat sie öfters besucht.

Das Maiser Wochenblatt hat mit der Präsidentin des Vereins ein Gespräch geführt. MW: Frau Dr. Fischer, Sie sind die Präsidentin des Vereins „Lights of Africa“. Welche Ziele verfolgt der Verein? Wie in den Statuten nachzulesen ist, sind wir ein gemeinnütziger Verein, der sich in erster Linie darum bemüht, die Arbeit der Barmherzigen Schwestern in Afrika zu unterstützen. Ihre Ziele sind auch unsere Ziele. Nach einer ersten Phase des Fußfassens und der Ausdehnung des Wirkungsbereiches müssen nun gewisse Behelfslösungen in solide Strukturen gebracht werden. Die Schwestern aus Südtirol sind gerade dabei, die „Hofübergabe“ an die afrikanischen Mitschwestern vorzubereiten, sie möchten - so weit wie möglich - alles wohlbestallt hinterlassen. MW: Wer sind die Menschen, die hinter dem Projekt stehen? Neben der Gruppe, die die Schwestern im Sommer 2010 besucht hat, konnten Freunde und Bekannte aus den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens für die „Afrika“- Idee gewonnen werden. MW: Wo sehen Sie derzeit den ersten Bedarf? Es waren noch soviel Spendengelder vorhanden, dass wir einen dringenden Wunsch der Schwestern in Lupa Tinga Tinga erfüllen können: den Bau einer Mauer zum Schutz der Station vor Überfällen. Die Sicherheit der Menschen, vor allem der Frauen, ist überall in Tansania ein vorherrschendes Problem. MW: Welches sind die nächsten Projekte, die der Verein unterstützen will?

Die beiden nächsten Vorhaben sind aufwendiger, aber auch sehr dringend. Es handelt sich um zwei Ställe, einen in Vikindu und einen in Mitundu. Derzeit sind die Kühe und Schweine in Notbehelfen (Containern) untergebracht. Das stellt jedoch keine Lösung für die Zukunft dar. Das Planungsbüro Lee (Ing. Enrico Lee und Arch. Johanna Lee sind Vereinsmitglieder) hat uns ein wunderschönes Projekt mit allen Finessen erstellt. Nun gilt es, die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen und eine Person zu finden, die die Arbeiten vor Ort verfolgt. MW: Auf welchem Weg will der Verein die Gelder beschaffen? Wir sind auf die Großzügigkeit der Spender angewiesen, aber wir bemühen uns auch, verschiedene Aktionen durchzuführen. Die erste bestand darin, einen Kalender mit Fotos aus Afrika zu gestalten. Jeder Euro ist kostbar: Die Exemplare werden uns voraussichtlich 3000 Euro einbringen. Es wird im Laufe des nächsten Jahres einige musikalische Veranstaltungen geben. Auch andere kulturelle Angebote sind angedacht. Not macht erfinderisch, wir werden gute Ideen entwickeln. MW: Sie haben vorhin davon gesprochen, dass den Schwestern die Bildung der Jugend immer mehr am Herzen liegt? Das stimmt. Sie führen an drei Stationen Kindergärten nach Montessori - sehr erfolgreich; in Mitundu auch noch die Grundstufe mit überaus großem Erfolg. Jedes Jahr wird eine Reihe von Schülern aufgrund der guten Abschlüsse von der Regierung für den kostenlosen Besuch der Oberschule gewählt. In Vikindu ergibt sich nun die Möglichkeit, auf eigenem Grund und Boden ein großzügig angelegtes Mädchenheim für die katholische Universität zu errichten, die auf dem benachbarten Gelände eine Niederlassungen plant und für die 300 bis 400 Studentinnen eine absolut sichere Unterkunft braucht. Für dieses Projekt werden wir auch ein entsprechendes Ansuchen an die Landesregierung in Bozen richten. MW: Was fasziniert Sie persönlich an der Arbeit der Barmherzigen Schwestern in Tansania? Was bewegt Sie, sich so intensiv einzubringen?


kultur in meran m a i s

Maiser Wochenblatt

Ich habe die Schwestern zum ersten Mal im Sommer 1983 in Mitundu besucht, ein Jahr nach der Gründung ihrer ersten Bleibe. Die Entbindungsstation war voll im Betrieb, Schwester Carmen hatte alle Geräte aus Europa mitgenommen, als in Martinsbrunn die Geburtenabteilung geschlossen wurde. Die schwangeren Frauen kamen viele Kilometer zu Fuß, um ihr Kind unter medizinischer Betreuung zu gebären, und kehrten bereits wenige Stunden nach der Niederkunft wieder in ihre Behausung zurück. Inzwischen haben in dieser Station rund 15.000 Kinder das Licht der Welt erblickt. Aber das

ist nur ein Aspekt der vielseitigen Tätigkeit der Schwestern. Ich bewundere ihre Courage, ihre Opferbereitschaft, nicht zuletzt ihr Gottvertrauen, mit dem sie alle Hindernisse überwinden und sich ohne Rücksicht auf ihre Person und ihre Gesundheit den Hilfesuchenden zuwenden. MW: Sie waren in den letzten 25 Jahren öfters bei den Schwestern in Tansania. Was hat sich in diesen Jahren verändert? Alles in gewisser Weise. Die Verkehrsbedingungen haben sich verbessert. Die Missionsstation in Mitundu ist stark gewachsen, andere Stationen sind dazu gekommen. Die Schwestern sind dabei, neue Aufgaben zu übernehmen. Man will sich stärker als bisher den Aidskranken und Aidswaisen sowie den Kindern mit Behinderung widmen, nicht zuletzt auch eine Struktur für Straßenkinder ins Leben rufen. MW: Was wünschen Sie sich für den Verein „Lights of Africa“? Wir wünschen uns einen Verein, der Menschen zusammenbringt, die sich - über Grenzen hinweg - im Geist des hl. Vinzenz für Mitmenschen in Not einsetzen. Spendenkonto „Lights of Africa“ der Barmherzigen Schwestern von Meran Südtiroler Sparkasse, Niederlassung Meran, IT47 J060 4558 5900 0000 0456 500 Informationen: Provinzoberin Sr. Siglinde Mair Provinzhaus Meran – 0473/443024 www.barmherzige-schwestern.at/mission/

Suchen Sie einen ansprechenden Rahmen für Ihre Veranstaltung? Im finden Sie ein besonderes Ambiente für Ihre Tagung, Ihr Meeting, Ihre Versammlung, ob im kleineren oder größeren Stil. Der neu sanierte, denkmalgeschützte Raiffeisensaal mit seinen Nebenräumlichkeiten ist auch der ideale Rahmen für gepflegte Feiern, Feste, Bälle und Hochzeiten: ein Platz, wo Alt und Neu in anregender Spannung und stimmigem Miteinander zusammentreffen. Ein Ambiente, wo sich Besucher und Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen. Werfen Sie einen Blick ins neue und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin. Oder besuchen Sie uns im Internet unter www.kimm-meran.it kultur in meran mais Frau Astrid Kuprian - Leiterin Maiser Vereinshaus GmbH Pfarrgasse 2 - 39012 Meran Büroöffnungszeiten: Montag 8.00 – 14.00 Uhr Mittwoch 14.00 – 19.00 Uhr Freitag 8.00 – 11.00 Uhr bzw. nach telefonischer Vereinbarung

Kontakt: Tel. 0473 49 15 01

www.kimm-meran.it


Rückblick Adventsmarkt im Stall bringt großzügige Spende für „Südtiroler Ärzte ohne Grenzen“ Auch der diesjährige „Adventsmarkt im Stall“ im Bachguterhof in Algund ist bei den Besucher/innen sehr gut angekommen. Während der vier „Markttage“ wurde auch eine Sammelaktion zu Gunsten der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ durchgeführt. Unsere Kunden haben diese Aktion voll unterstützt und so war es uns möglich, insgesamt € 2.874.zu sammeln und an obige Organisation weiterzuleiten. Wir möchten uns deshalb recht herzlich bei allen bedanken, sei es für die großzügige Unterstützung der Sammlung, sei es für die zahlreichen, positiven Reaktionen auf unsere Initiative. Die Frauengruppe des Adventsmarkts im Stall.

Vorweihnachtliche Saitenmusik: Adventkonzert des Meraner Zitherkreises auf Schloss Goldrain In der Adventzeit hatte der Meraner Zitherkreis viele Auftrittstermine im Vereinskalender vorgemerkt. Unter dem Motto „Alpenländischer Advent“ gab der Meraner Zitherkreis vor kurzem im voll besetzten Rittersaal von Schloss Goldrain ein Konzert. Acht Zitherspieler, zwei Violinisten, zwei Gitarristen und ein Kontrabassist unter der Leitung von Sepp Dentinger stimmten die Zuhörer mit Menuetten und besinnlichen Melodien auf das Weihnachtsfest ein. Sichtlich erfreut, bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus. „Wir hatten das schöne Gefühl, den Menschen eine vorweihnachtliche Freude bereitet zu haben“, sagte Pepi Lun vom Meraner Zitherkreis im Anschluss an das Konzert.

Fünf Jahre Therme Meran - Jubiläumsaktion ein voller Erfolg

Eine äußerst positive Bilanz der Jubiläumsaktion ziehen die Verantwortlichen der Therme Meran: 2280 Besucher, die den Jubiläumseintritt zum halben Preis nutzten, wurden an den beiden Tagen – den 17. und 18. Dezember – gezählt. So ist ein Gesamtbetrag an Eintritten von 15.300,66 Euro zusammen gekommen, der gänzlich „Südtirol hilft“ zur Verfügung gestellt wird. „Unser Ziel anlässlich des Jubiläums der Therme Meran war es, den Dank an die Bevölkerung zu richten, für die Unterstützung in den vergangenen fünf Jahren“, sagen Präsident Andreas Cappello und Direktorin Adelheid Stifter. An den beiden Jubiläumstagen – Freitag, 17. und Samstag, 18. Dezember – gab es die 2- und 3-Stunden-Tickets für Therme oder Therme und Sauna zum halben Preis. 2280

Thermenbesucher nutzten dies und taten damit sich und anderen Gutes. Am Freitagabend wurde gemeinsam mit der Bevölkerung am Thermenplatz mit großer Geburtstagstorte gefeiert. Am Ende der beiden Jubiläumstage ist ein Gesamtbetrag an Eintritten von 15.300,66 Euro zusammen gekommen. Dieser wurde „Südtirol hilft“, der bekannten vorweihnachtlichen Spendenaktion, zur Verfügung gestellt. Damit will die Therme Meran ein Zeichen setzen für jene Menschen, die in unserem Land in Notsituationen sind. Der Spendenscheck wurde gemeinsam von Thermenpräsident Andreas Cappello, Vizepräsident Roberto Ragazzi und Direktorin Adelheid Stifter an Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler überreicht.


18 | 19 Maiser Wochenblatt

Rückblick Der 18. Meraner Advent hat den Großteil seiner Wegstrecke schon hinter sich gelassen. Viele Highlights waren auch heuer wieder Teil der Veranstaltung. Auch heuer konnte weiter am Konzept der Plätze des Meraner Advent weitergearbeitet werden. Neben der Promenade ist der Thermenplatz seit einigen Jahren schon als nicht mehr wegzudenkender Akteur ins Geschehen integriert. Der Eislaufplatz, das Karussell, die große Krippe, der Schafstall und die besonderen Verkaufsstände sowie der Gastronomiestand verleihen dem Platz eine unverkennbare Atmosphäre. Der Sandplatz konnte heuer auch noch mehr in den Markt eingebunden werden. Mit dem „Haus des Kunsthandwerks“ und einem Gastronomiestand war der Platz die ganze Zeit bespielt. Vor allem die täglichen Handwerksvorführungen haben viele Interessierte angelockt. Als besonderes Highlight auch heuer wieder: die Ritter Sport SchokoWerkstatt, die vom 8. bis 15. Dezember am Platz gastierte. Eine Woche lang stand die süße Verführung im Mittelpunkt des Geschehens. Eine ganz besonders tolle Aktion konnte mit dem Forstinspektorat ins Leben gerufen werden. Eine Installation zum Jahr der Artenvielfalt wurde von den Förstern am Platz angebracht und an verschiedenen Tagen wurden die Besucher in die Geheimnisse der heimischen Wälder eingeführt. Die Aktion traf auf reges Interesse sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Insgesamt konnte der Meraner Advent auch heuer wieder mit vielen Neuigkeiten aufwarten – vor allem was die Produktpalette angeht. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die lokale Herkunft der Produkte gelegt. So konnte neben der Marteller Erzeugergenossenschaft auch der Vinschger „Venustis“ zusammen mit der „Hofbrennerei Ausserloretz Hof“ für den Meraner Advent ausgewählt werden. Neben Erdbeere, Marille und Palabirn waren heuer auch „Kuchen im Glas“ am Meraner Advent

erhältlich. Diese innovative Idee Kuchen direkt im Einweckglas zu backen hat bei den Besuchern viel Zustimmung gefunden. Wer seinen gespannten Gliedern Abhilfe schaffen wollte, war beim Stand von Frau Röck bestens aufgehoben, egal ob Kissen mit Kirschkernen oder Dinkel – für jedes „Leiden wird das Richtige gefunden. Weitere neue Aussteller am Meraner Advent boten tolle Töpferprodukte – Herr Lösche- aber auch alle nur erdenklichen Produkte aus Lavendel! Eine ganz besonders tolle Aktion konnte durch die großzügige Unterstützung der Südtiroler Sparkasse umgesetzt werden. Zahlreiche Meraner Kindergartenkinder konnten zu einer Karussellfahrt eingeladen werden. Gleichzeitig malten diese Kinder zusammen mit Ihren Betreuerinnen „Ihren Meraner Advent“ und bei der Abstimmung über Facebook wurde das schönste Bild gewählt. Eine Gruppe des Kindergarten Fröbel bekam am meisten Stimmen. Für etwa 10 Tage waren alle Bilder in der Therme Meran ausgehängt und im Rahmen einer kleinen Feier wurden am 14. Dezember am Thermenplatz die Sieger prämiert. Heuer wurden im Rahmen einer kleinen Feier zum ersten Mal die Hüttenbewertungen während des Meraner Advent bekannt gegeben. Die fachkundige Jury (bestehend aus Mitgliedern der Meraner Wirtschaft / Dr. Günther Sommia und Joachim Ellmenreich sowie der Landeshotelfachschule Kaiserhof Schüler und der Landesberufsschule Luis Zuegg die Fachlehrerinnen Frau Mayr und Frau Leitgeb mit Schülern) hat alle Stände bewertet. Die Kriterien umfassten neben dem Waren- und Sortimentsangebot auch die Sauberkeit und den Geschmack bei der Gastronomie vor allem aber die Dekoration, Freundlichkeit und Warenpräsentation in beiden Kategorien (sowohl Handel als auch Gastronomie). Am 23. Dezember wurden dann die Sieger bekannt gegeben: in der Kategorie Handel hat der Stand „La lavanda di lago“ den ersten Platz erzielt, knapp gefolgt von „Pasta Shop“. Im Bereich Gastronomie ging der Stand „Summertime“ als Gewinner hervor, knapp gefolgt von „Almhitt“. Generell haben sich alle Aussteller sehr bemüht und die Punktezahlen liegen ganz nahe beisammen! Allen ein großes Kompliment. Auch die Tradition hat am Meraner Advent einen ganz besonderen Stellenwert. Um Kultur und Tradition nicht nur den MeranerInnen zu vermitteln, wurden heuer gleich 4 Mal die Krampusse „losgelassen“. Die Hölllenschluchtkrampus aus Lana waren mehrmals mit oder ohne dem Hl. Nikolaus am Markt unterwegs. Ein toller Erfolg!

Der Erfolg der Veranstaltungen konnte aber nur durch die Zusammenarbeit aller entstehen. An dieser Stellen allen Beteiligten –besonders der Stadtgemeinde Meran, den Stadtund Etschwerken, den Ordnungskräften- ein recht herzliches Vergelt’s Gott! Ein besonderer Dank den Unterstützern, ohne denen es gar nicht möglich wäre, diese Großveranstaltung abzuhalten allen voran der Albergroup mit Bernhard Alber, der Familie Siebenförcher, der Forst AG aber auch der Südtiroler Sparkasse mit Herrn Hubert Folie und der Motorunion mit Herrn Raffeiner!


Fortbildung Für alle Kurse gilt: Anmeldung erforderlich! Information u. Anmeldung: Tel. 0473 230219 oder www.urania-meran.it Achtung neue Öffnungszeiten: Mo., Mi. und Do. von 8:30 - 12:30 und 15:30 - 19:00 Uhr Di. und Fr. von 8:30 - 12:30 Uhr

Berufliche Weiterbildung:

Office 2007 - für Umsteiger auf Word 2007 und Excel 2007 am Sa. 15.01. von 8.30-12.30 Uhr EDV-Schnupperkurs 50+ ab Mo. 17.01.11, 8x, Mo.+Mi. von 15.00-17.00 Uhr eBay - Kaufen und Verkaufen im Internet Mo. 17.01. und Mi. 19.01.jew. von 19.00-22.00 Office 2007 - für Umsteiger auf Word 2007 und Excel 2007 am Do. 20.01. 8.30-12.30 Uhr Wie Facebook & Co. Ihren Geschäftserfolg beeinflussen am Fr. 21.01. 9-12 und 13.30-17.30 Word-Excel-Internet-Kombikurs ab Mo. 24.01.11, 8x, Mo.+Mi. 17.15-19.15 Uhr EDV für absolute Anfängerinnen und Anfänger‘ Mo. 24.01., 8x, Mo.+Mi. von 19.30-22.00 U Word - Textverarbeitung von Frau zu Frau ab Die. 25.01.11, 4x, Die.+Do. 9-11 Uhr EDV-Beratung, Unterstützung und Internet surfen.am Fr. 28.01.11 14.30-16.30 Uhr Das 10-Finger-System in 6 Stunden ab Fr. 28.01.11, 4x, Fr. 17.15-18.45 Uhr Grundlagenkurs: ASAj-Hotel am Sa. 29.01.11 und Sa. 05.02.11, jew. 8.3012.30 und 14.00-16.30 Uhr EBC*L-Intensivkurs (Stufe B) ab Mo. 31.01.11, 8x, jew. Mo.+Mi. 19-22 Uhr Gesundheit: Hatha Yoga – Schnuppertreffen am Mi. 12.01. von 19.30-21 Uhr Kultur: On the road again: Mondiali bestiali - A viechische WM am Mo. 10.01., um 20.30 Uhr Briefmarkensammeln für jung und alt ab Mo. 17.01, jeden 3. Mo. im Monat von 17-19 Uhr On the road again: Jakobsweg / Camino de Santiago: 1500 km am Mo. 17.01, 20.30 Uhr Integrierte Volkshochschule: IVHS Selbsthilfegruppe „Epilepsie“ ab Fr. 07.01.11, 6x, jeden 1. Fr. im Monat Infos: Epinet Netzwerk Epilepsie Südtirol Tel. 3349536150 (Fr. 16-18 Uhr) Senioren: Seniorenturnen ab Fr. 14.01., 8x, Fr. von 16.0017.00 Uhr

Sprachcafé Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich…. Ort: Jeden 1. Mittwoch im Monat (Februar – Juni): Café Kunsthaus, Sparkassenstraße 18b Jeden 3. Mittwoch im Monat (Januar – Dezember): Sprachenmediothek, Sandplatz 10 Zeit: Mi. 18:00 – 20:00 Uhr

Information und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210650 KVW Meran: Tel. 0473 220381

Sprachkurse für Erwachsene

A1.1 English Beginner - Englisch für AnfängerInnen ab Mi. 19.01., 20x, Mo.+Mi., 18.30-20.10 Uhr / ab Do. 20.01., 20x, Die.+Do., 18.30-20.10 Uhr oder 20.15-21.55 Uhr in Meran, MS „J.-Wenter“, Karl-Wolf-Straße 30 A1.1 English Beginner for early birds - Englisch für AnfängerInnen am Vormittag ab Die. 25.01., 16x, Die., 9.00-11.05 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 A1.1 English Beginner in the afternoon - Englisch für AnfängerInnen am Nachmittag ab Die. 25.01.11, 16x, jew. Die. 14.15-16.20 Uhr in der MS “J. Wenter” A1.1 English Beginner 50+ (Englisch AnfängerInnenkurs 50+ ) ab Mo. 24.01., 12x, Mo., 9.00-10.30 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 A1.1 English Beginner at lunchtime - Englisch für Verkäuferinnen und Verkäufer ab Di., 25.01., 20x, Die.+Do., 13.15-14.45 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 English Certificates & Exam Courses Ausgangsniveau von B2.1 ab Mo., 24.01., 38x, Mo.+Mi.+Fr., 20.15-21.55 Uhr, Meran, MS „J.-Wenter“, Karl-Wolf-Straße 30 A1.1 Español - Spanisch für AnfängerInnen ab Do. 20.01., 20x, Die.+Do., 18.30-20.10 Uhr Meran, MS „J.-Wenter“, Karl-Wolf-Straße 30 A1.1 Español 50+ (Spanisch für AnfängerInnen 50+ ) ab Mi., 19.01., 12x, Mi. 9.00-10.30 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 A1.1 Français - Französisch für AnfängerInnen ab Mo. 24.01., 20x, Mo.+Mi., 20.00-21.40 Uhr Meran, MS „P. Rosegger“, Sandplatz 15 A1.1 Français - Französisch für AnfängerInnen Ab Mo. 24.01., 20x, Mo.+Mi. 20.00-21.40 Uhr Meran, MS „P. Rosegger“, Sandplatz 15 A1.1 Russkij - Russisch für AnfängerInnen Ab Die. 25.01., 20x, Die.+Do., 18.10-19.50 Uhr Meran, Media MS „Rosegger“, Sandplatz 15 A1.1 Russisch für Kinder (8-10 Jahre) ab Do. 04.02., 12x, Do. von 15.30-17.00 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 A1.1 Russisch 50+ (Russisch für AnfängerInnen 50) ab Mo. 24.01., 20x, Mo.+Mi. 9.15-10.55 Uhr Meran, urania-Haus, Ortwein Straße 6 A1.1 Portugues - Portugiesisch für AnfängerInnen ab Mo. 24.01., 20x, Mo.+Mi. 18.10-19.50 U Meran, MS „P. Rosegger“, Sandplatz 15 A1.1 Guānhuà (Mandarin-Chinesisch für AnfängerInnen) ab Mo. 24.01., 20x, Mo.+Mi. 18.3020.10 Uhr Meran, MS „J.-Wenter“, K.-Wolf-Str. 30 A1.1 Ellinika ja touristes - Neugriechisch für Touristen ab Mi 02.02., 12x, Mo.+Fr. 18.15-20.15 Uhr Meran, urania-Haus, Ortweinstraße 6 Latein für alle Fälle - Latein für AnfängerInnen ab Mi. 19.01., 12x, Mi. 20-22 Uhr Meran, urania-Haus, Ortweinstraße 6 Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Arabisch auch für höhere Niveaus ab Mitte Jänner 2011 Italienisch-Standardkurse (für alle Sprachni-

veus) ab Mi. 19.01., vormittags, nachmittags oder abends Italienisch-Vorbereitungskurse auf die Zweisprachigkeitsprüfungen B-A-C (schriftlich u. mündlich) ab Mi. 19.01., abends Italienisch-Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeits-prüfung D (mündlich) ab Mi. 19.01., abends Vorbereitung auf die Sprachzertifikate CELI (Università degli stranieri di Perugia) ab Mo. 10.01., abends Deutsch-Standardkurse (für alle Sprachniveaus) ab Do. 20.01., vormittags, nachmittags oder abends Deutsch-Vorbereitungskurse auf die Zweisprachigkeitsprüfungen C-B-A (schriftlich und mündlich) ab Mi. 19.01., abends Deutsch-Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung D (mündlich) ab Do. 20.01., abends


20 | 21 Maiser Wochenblatt

Urania Meran stellt neues Halbjahresprogramm vor In den kommenden Tagen werden viele Haushalte in Meran und Umgebung das neue Halbjahresprogramm der Urania Meran in ihren Postkästen finden. Auch an wichtigen Verteilungspunkten wie Bibliotheken oder Cafès wird das 150 Seiten umfassende Programmheft aufliegen. Das Motto der Urania lautet auch im ersten Semester 2011 „WEITERbewegen durch WEITERbildung“. Die Direktorin Marlene Messner und ihre MitarbeiterInnen haben für das Jahr 2011 erneut viele interessante Kurse und Seminare organisiert. Eines der ersten Schwerpunktthemen im neuen Jahr ist im Februar 2011 „Japan“. Hier geht es darum, das Land der aufgehenden Sonne vorzustellen - mit Sushi-, Origami- oder Mangakursen, bzw. verschiedenen Vorträgen wie etwa zur Kulturgeschichte oder zu japanischen Gärten. Im März steht die berufliche Weiterbildung im Vordergrund, mit einer Ausbildung zum Projektmanager oder der Erlangung des Diploms für neurolinguistisches Programmieren (NLPDiploma). Ganz im Zeichen der politischen Bildung steht der April, während danach das Kulturprojekt „Die neuen Meranerinnen“ in der Öffentlichkeit für viel Gesprächsstoff sorgen dürfte. Im Mittelpunkt steht eine Fotoausstellung der Meraner Fotografin Paola Marcello, welche in den vergangenen Jahren viele Zuwanderer und ihre Familien kennengelernt, interviewt und fotografiert hat. „Wir wollen die Integrationen von MigrantInnen in Meran durch konkrete Begegnung fördern, Offenheit und Akzeptanz durch das Kennenlernen anderer Kulturen sowie Lebensweisen und der Vorteile einer multikulturellen Gesellschaft fördern“, sagt UraniaDirektorin Marlene Messner. Insgesamt werden im ersten Halbjahr 2011 von der Urania Meran rund 400 Kurse angeboten. Im abgelaufenen Jahr fanden 697 Veranstaltungen statt, an der in insgesamt 10.780 Stunden rund 8500 Teilnehmer teilgenommen haben. „Wir konnten beobachten, dass bei unseren Kunden die Nachfrage nach Kursangeboten im kreativen Bereich stark zunimmt“, erklärt Messner, die davon überzeugt ist, dass Weiterbildung gerade in der heutigen reiz- und informationsüberfluteten Zeit attraktiv und wichtig ist. „Die Neugierde des Menschen nach Wissen von Zusammenhängen, nach der Erforschung des Kerns des eigenen Lebens, nach dem Nachspüren von Entwicklungen in den unterschiedlichsten Bereichen ist und wird wohl immer auch sein Merkmal sein.“ Neuer Internetauftritt Dass sich die älteste Volkshochschule Südtirols nicht vor der Zukunft verschließt, hat sie Mitte Dezember erneut bewiesen. Seitdem präsentiert sich die Urania Meran im Internet (www.urania-meran.it) in einem völlig neuen Kleid. Der graphische Auftritt wurde vollkommen überarbeitet. Außerdem wird die Meraner Weiterbildungseinrichtung ab Jänner 2011 auch im sozialen Netzwerk „Facebook“ vertreten sein. „Es ist sehr wichtig, dass wir auch die junge Bevölkerungsschicht für unser vielfältiges Angebot begeistern können“, sagt Marlene Messner abschließend.

Bildungsreferat Goethestr. 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 220381 COACHING AUSBILDUNG Zeit: Fr. 28.01.2011 - Sa. 10.12.2011 Dauer: ein Jahr (21 Tage) Ort: Brixen und Meran THÉRAPIE SOCIALE AUFBAUHLEHRGANG 3. JAHR Zielgruppe: AbsolventInnen des 1. und 2. Ausbildungsjahres Zeit: Februar 2011 – November 2011 Dauer: 25 Seminartage ECDL: EDV GRUNDKURS Zeit: Mo. 31.01.2011 - Fr. 11.02.2011 Dauer: 6 Abende, Mo., Mi. und Fr., 19.30 – 22.15 Uhr ECDL: TEXTE SCHREIBEN MIT WORD Zeit: Mo. 14.02.2011 - Fr. 25.02.2011 Dauer: 6 Abende, Mo., Mi. und Fr., 19.30 – 22.15 LIFE BALANCE Zeit: Fr. 18.02.2011 – Sa. 19.02.2011 Dauer: 2 Tage, Fr. 15.00 – 19.00 Uhr, Sa. 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr FESTKULTUR – ZWISCHEN FREUD UND LEID Zeit: Mo. 21.02.2011 Dauer: 1 Abend, 20.00 – 22.00 Uhr STARKE ELTERN – STARKE KINDER Kurs in Lana: Di. 15.03.2011 – Di. 03.05.2011 Dauer: 8 Abende, Di., 20.00 – 22.30 uhr Kostenloser Informationsabend: Di. 01.03.2011 um 20.00 Uhr im Altenheim Lorenzerhof, Lana DIE HOMÖOPATHISCHE HAUSAPOTHEKE Zeit: Di. 01.02.2011, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr RÜCKENFIT – MACHEN SIE MIT! Zeit: Mi. 12.01.2011 - Mi. 27.04.2011 Dauer: 14 Abende, Mi., 19.00 Uhr - 20.00 Uhr WASSERGYMNASTIK F Zeit: Do. 13.01.2011 - Do. 05.05.2011 Dauer: 14 Vormittage, Do., 9.00 Uhr - 10.00 Uhr MORGENGYMNASTIK – GESUND UND AUSGEGLICHEN DURCH DEN TAG! Zeit: Di. 18.01.2011 – Di. 03.05.2011 Dauer: 14 Vormittage, Di., 9.00 Uhr - 10.00 Uhr PILATES AM VORMITTAG Zeit: Fr. 21.01.2011 – Fr. 15.04.2011, Dauer: 12 Vormittage, Fr., 10.15 Uhr – 11.15 Uhr QIGONG Zeit: Mo. 31.01.2011 - Mo. 11.04.2011 Dauer: 10 Abende, Mo., 18.30 Uhr - 19.30 Uhr YIQUAN Zeit: Mo. 31.01.2011 - Mo. 11.04.2011 Dauer: 10 Abende, Mo., 19.30 Uhr - 20.30 Uhr

Weihnachtsandacht am Meraner Soldatenfriedhof

Meran: Wie jedes Jahr am Christtag lud auch heuer wieder der Verein zur Pflege des Deutsch-Österreichisch-Ungarischen Soldatenfriedhofs unter Obmann Herbert Tschimben zu einer besinnlichen Andacht. Teilnehmer verschiedener Vereine und Meraner-Schützenkompanien sowie Vertreter des öffentlichen Lebens fanden sich an diesem 25. Dezember 2010 am Soldatenfriedhof ein, um der Gefallenen beider Weltkriege zu gedenken. Altdekan Albert Schönthaler ging in seiner Andachtsrede auf die Herbergssuche zu Zeiten Christi Geburt ein und spannte den Bogen dieses Themas bis in die heutige Zeit. Bürgermeister Dr. Günther Januth dankte den Meraner-Vereinen für ihren Einsatz zur Pflege und Erhaltung des Soldatenfriedhofs sowie für das Mitwirken an dieser schon zur Tradition gewordenen Feier. Nach dem Entzünden des Friedenslichtes wurde vor den einzelnen Denkmälern ein Gebet gesprochen – musikalisch umrahmt von der Bläsergruppe der Bürgerkapelle Untermais. Schützen der Kompanie Meran hielten die Ehrenwache vor dem Meraner-Kriegerdenkmal. Bild: Ehrenwache der Meraner Schützen beim Meraner Kriegerdenkmal


Fortbildung Bild dich“ KVW Meran – Die neue Frühlingsbroschüre ist da! Nach einem erfolgreichen Herbst heißt es für die KVW Bildung Meran jetzt im Frühling diesen Kurs zu halten. Die Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Persönlichkeitsbildung, gesellschaftliche Bildung und im Gesundheitsbereich. Gesellschaftliche Themen, wie „Selbstverteidigung“, „Körpersprache“ oder auch ein „Rhetoriktraining“ und der Vortrag „Festkultur“ mit Alex Ploner zählen zu den vielen Highlights der Frühjahrsbroschüre. Ein außergewöhnliches Training zur Zivilcourage möchte das schwierige Thema der Zivilcourage eines jeden einzelnen und die Reaktionen auf ausländerfeindliche Parolen, Mobbing und vielen anderen Delikten aufdecken. Durch den Rhythmus in der heutigen Gesellschaft ist es außerdem nicht einfach das Gleichgewicht zwischen Beruf, Familie und Eigenzeit zu halten – das Seminar „Life Balance“ möchte dabei helfen. Hervorzuheben sind die Seminare speziell für junge Menschen, wie z.B. das Rhetoriktraining für Jugendliche „Klipp und klar“ oder „Knigge für Jugendliche“, welche junge Menschen auf das Berufsleben vorbereiten sollen. Ebenfalls für Kinder und Jugendliche gibt es diesen Sommer wieder die Sommercamps „ Natur pur und Fotos digital“ in Langtaufers und die „Musicalschool“ in Meran. Auch die Erziehungsreihe in der KVW Bildung Meran wird fortgesetzt: Für Eltern werden die Seminare „Starke Eltern – Starke Kinder®“, „Herausforderung Hausaufgabe“ und „Jugend zwischen Aufbruch und Anpassung?“ angeboten. Im Gesundheitsbereich liegt der Fokus in aufklärenden und präventiven Veranstaltungen - vor allem zu Themen, die alternative Heil- oder Behandlungsmethoden betreffen. So werden bereits Ende des Winters Seminare zur homöopathischen Hausapotheke angeboten und „Heilkräuter für die Frau“. Immer um Kräuter wird es im Mai auf der Exkursion „Delikatessen und Arzneimittel am Wegesrand“ gehen. Vorträge zu Ayurveda und zur gesunden Ernährung für Kinder werden im Frühjahr ebenfalls angeboten. Insbesondere der Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung gestaltet sich im Frühjahr sehr interessant und möchte Menschen die Chance eröffnen, neue Möglichkeiten zu erkennen und durch Zusatzqualifizierungen Aufstiegs- und Umstiegschancen wahrzunehmen. So beginnt im Februar das 3. Ausbildungsjahr des Projektes Thérapie Sociale. Die Gesellschaftstherapie des Charles Rojzman (F) befasst sich mit den Themen Migration, Integration und Interkulturalität. Es geht auch in der Aufbaustufe des Lehrgangs um den Umgang mit Rassismus und Gewalt und neuen Handlungsmethoden. Zielgruppe sind all jene, die bereits das erste oder zweite Ausbildungsjahr erfolgreich abgeschlossen haben. Außerdem wird es im Frühling eine Coaching Ausbildung geben, die in Zusammenarbeit mit der trigon Entwicklungsberatung

Adventskränze für einen guten Zweck abwechselnd in Brixen und Meran stattfinden wird. Coaching ist eine kontinuierliche, zeitlich begrenzte und partnerschaftlich ablaufende Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen bzw. Gruppen in der Verbindung von Berufsrolle und Person, zielorientiert und situativ ausgerichtet, wobei der/die zu Coachende für Lernen und Entscheidungen verantwortlich ist. Auch die Massageausbildung „Holistic Touch“ wird im Herbst 2011 wieder aufgelegt, erste Informationen erhalten Interessierte beim Informationsabend im Mai in Meran. Stärken nutzen – erfolgreich werden ist nicht immer so einfach, doch das Seminar „Der Kompetenzenpass“ lehrt wie man eigene Stärken und Fähigkeit besser nutzen und einsetzen kann. Menschen im Berufsleben, die kein betriebswirtschaftliches Studium absolviert haben, jedoch eine praxisrelevante Wirtschaftskompetenz erlangen möchten, fahren mit dem EBC*L – European Business Competence* Licence - richtig. In Zusammenarbeit mit urania meran bietet die KVW Bildung Meran Vorbereitungskurse zum international anerkannten „Europäischen Wirtschaftsführerschein“ an. Als Erweiterung des EDV Bereichs werden interessante Seminare angeboten, in denen es rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung Kurse zum Fotografieren, zum Bearbeiten der Fotos am PC und zum Schneiden und Gestalten von Videos geht. Ein Kurs zum Erstellung und Pflege von Websites runden das Programm ab. Ergänzt wird das Meraner Bildungsprogramm wie gewohnt durch zahlreiche Angebote aus den Bereichen Wohlbefinden, Bewegung, Kreativität und Kulinarisches. Die Bildungsbroschüre ist ab 10. Januar im KVW Bezirk Meran, Goethestraße 8, Tel. 0473 229537, bildung.meran@kvw.org erhältlich oder unter www.kvw.org abrufbar.

Die Aktion fand am 25. - 26. und 27. November 2010 in unserem Büro in der Romstr.201 statt. Tannenzweige, Kerzen und Dekomaterial wurden von uns zur Verfügung gestellt, somit konnte sich jeder seinen eigenen speziellen Adventkranz binden. Heuer baten wir auch von uns schon vorgemachte Adventskränze gegen freiwillige Spende an. Da die Nachfrage so groß war haben wir heuer statt den üblichen 2 Tagen an 3 Tagen Adventskränze gebunden. Die freiwilligen Spenden wurde am 13. Dezember Frau. Veronika Stirner-Bransch (PETER PAN) übergeben. Der Betrag erreichte heuer insgesamt € 2.300,00€. Das schöne an unserer Aktion ist, dass wir uns von Jahr zu Jahr steigern von 2008 - 600,00 € ; 2009 - 1.700,00; auf 2010 - 2.300,00€; Wir - das Gardenbeauty Team und auch im Namen Frau Dr. Stirner-Brantsch - möchten uns sehr bei den fleißigen Bindern und den Teilnehmern für die großzügigen Spenden bedanken. Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr. Im Bild: von links nach rechts: Mair Albert, Mair Paula, Viktoria Mair, Frau Stirner Brantsch, Alexander Mair und Julia Fleckinger.


22 | 23 Maiser Wochenblatt

Gemeinde Neo-RuheständlerInnen geehrt Im Rahmen einer offiziellen Feier hat die Meraner Stadtverwaltung all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Laufe des Jahres in den Ruhestand getreten sind, verabschiedet Viele Jahre standen sie im Dienste der Gemeinde, gestern wurden sie als Neo-RuheständlerInnen geehrt. Ein Dankeschön in Form einer Feier hat die Gemeinde Meran auch in diesem Jahr für all jene MitarbeiterInnen bereit gehalten, die 2010 in den Ruhestand getreten sind. Bürgermeister Günther Januth, Vizebürgermeister Giorgio Balzarini sowie Personalstadtrat Carmelo Genovese stellten jeden Geehrten bzw. jede Geehrte mit einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit und des Lebenslaufes vor und dankten herzlich für den geleisteten Einsatz. 2010 in den Ruhestand getreten sind: Othmar Fundneider (demographische Dienste), Alois Casagrande (Stadtpolizei), Francesca Sbalchiero (Kindergärten), Walter Ganthaler (Kindergärten), Gloriana Bonaldo (Sozialdienste). Josef Rassele (Stadtgärtnerei). Kürzlich hat die Landesregierung den zwölfköpfigen Verwaltungsrat und den dreiköpfigen Aufsichtsrat der Kurverwaltung Meran erneuert (Lpa) Die Landesregierung hat in ihrer jüngsten Sitzung den zwölfköpfigen Verwaltungsrat und den dreiköpfigen Aufsichtsrat der Kurverwaltung Meran erneuert. Je sechs Verwaltungsräte gehören der deutschen und italienischen Sprachgruppe an. Der Verwaltungsrat wird auf fünf Jahre ernannt. Dem neuen Verwaltungsrat gehören Merans Bürgermeister Günther Januth als Rechtsmitglied an, weitere Mitglieder sind Andrea Casolari, Ingrid Hofer, Alex Meister, Diego Cavagna, Mario Pirone, Joachim Ellmenreich, Clara Martone, Andreas Laimer, Thomas Aichner, Paolo Deflorian und Barbara Passarella an. Der Aufsichtsrat besteht hingegen aus Armin Hilpold, Renzo Zadra und Waltraud Kofler und ist auf drei Jahre bestellt. In seiner jüngsten Sitzung hat der Meraner Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, sieben Beteiligungen der Gemeinde beizubehalten und vier abzutreten. Gedenkminute für den verstorbenen Seppl Lamprecht Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Vizeregionalratspräsidenten Seppl Lamprecht hat der Meraner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich beschlossen, sieben Beteiligungen der Gemeinde beizubehalten und vier abzutreten. Genehmigt wurde die Beibehaltung der Beteiligungen an folgenden Gesellschaften: Meraner Bergbahnen AG (60,12 Prozent), EcoCenter (8,75 Prozent), Therme Meran (0,0941 Prozent), Südtiroler Gemeindenverband (0,81 Prozent), Sasa AG (33,32 Prozent), Stadtwerke Meran (100 Prozent), Meranarena GmbH (100 Prozent). Zudem beteiligt sich die Meraner Stadtverwaltung weiterhin an der Etschwerke AG (50 Prozent) und an der Selfin GmbH (0,608 Prozent). Abgetreten werden hingegen die Beteiligungen an der Meran Mais AG (45,55 Prozent), an der Hotel Therme GmbH (0,094 Prozent), sowie die Aktien der Südtiroler Volksbank (1.690

Stammaktien) und der Ethischen Volksbank (30 Stammaktien). Der Verkauf der abzutretenden Beteiligungen wird öffentlich ausgeschrieben. Lehrpersonen zu Gast beim Siliziumhersteller MEMC Über die Unternehmensgeschichte und –struktur, die Produktionsabläufe und die Anforderungen, welche an die Mitarbeiter/innen gestellt werden, konnten sich kürzlich die Lehrpersonen der italienischen Berufs- und Oberschulen bei einer Betriebsbesichtigung in der MEMC in Sinich informieren. Das WIFO – Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen organisiert regelmäßig Betriebserkundungen für Lehrpersonen, welche Einblicke in erfolgreiche Unternehmen vor Ort und deren vielfältigen Berufsmöglichkeiten erhalten. „Es zeigt sich einmal mehr, dass es vor allem für Mitarbeiter/innen mit einer

guten technischen Ausbildung auch in Südtirol interessante Arbeitsmöglichkeiten in einem internationalen Konzern gibt. Die Anstrengungen zur Schulung technischer Kompetenzen müssen weiter vorangetrieben werden“ betont Handelskammer-präsident Michl Ebner. Die Betriebserkundung für Lehrpersonen wurde somit als Möglichkeit gesehen, den Informationsaustausch direkter zu gestalten, um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft voranzutreiben. Im Rahmen der Besichtigung der Produktion haben die Lehrer erfahren, dass neue Mitarbeiter/ innen vor allem durch interne Ausbildung und „training on the job“ auf die speziellen Produktionsprozesse und Sicherheitsbestimmungen vorbereitet werden. Es bleibt somit zu hoffen, dass die geknüpften Kontakte die Möglichkeiten für weitere schulische Initiativen gemeinsam mit der lokalen Wirtschaft bieten.


Kultur VISSIDARTE6 Fremd – estraneo – strange VISSIDARTE6 Die 6. Ausgabe der Kunst- und Kulturzeitschrift vissidarte steht ganz im Zeichen des Fremden und des Fremdartigen. Dabei ist es kein Zufall, dass nach fünf Jahren erstmalig Frauen die Hauptrolle in dem dreisprachigen Magazin spielen. vissidarte 6 zieht mit Lust und Leidenschaft Kreise um Künstlerinnen und Autorinnen, Denkerinnen, Dichter, Maler und Musiker. Gegen die Strömungen der Zeit geht sie auf das vermeintlich Fremde zu, vereint in ihren Seiten bekannte Kunstschaffende mit unbekannten Künstlern, entdeckt fremdartig anmutende Ecken und Kanten in der Kurstadt, in Fotografien, Kunstwerken und Interviews, lädt ein zu Spaziergängen begehbarer Kunstwerke in der Marktgemeinde Mals... vissidarte präsentiert diejenigen, die als fremd gelten, jene, die sich in Werken mit dem Fremden beschäftigen sowie jene, die über das Fremde schreiben. vissidarte erscheint dank der Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse, des Amtes für Deutsche Kultur und Familie der Autonomen Provinz Bozen, der Gemeinden Meran, der Marktgemeinden Lana und Mals sowie zahlreicher Förderer. Vissidarte 6 liegt in Cafés und Kulturhäusern, in Bars und Bibliotheken, in Tourismusbüros, Gasthäusern und Hotels im Bozener Raum, im Burggrafenamt und dem Vinschgau, dem Oberen Gericht (A) und dem Unteren Engadin (CH) auf. Alle Fotos Gigi Bortoli vissidarte 5 Vissidarte-Grafikerin Andrea Dürr, vissidarte-Mitgründer Toni Colleselli, VizePräsident der Stiftung Sparkasse (Fördererin der vissidarte) Andrea Zeppa


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Musik

Maiser Wochenblatt

Hotelfachschule Savoy: „Ein festlicher Tag für unsere Nachbarn“

MUSIKSCHULE MERAN Benefizkonzert Am Mittwoch, 15. Dezember gaben Schüler der Musikschule Meran in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kapuzinerkirche in Meran Ihr alljährliches und somit bereits zur Tradition gewordenes Benefizkonzert. Nach den treffenden Worten von Pater Robert des Kapuzinerklosters zu Beginn der Veranstaltung folgte eine Reihe von Darbietungen thematisch auf die Advents- bzw. vorweihnachtliche Zeit abgestimmt. Nach der feierlichen Eröffnung mittels eines Kerzentanzes aus dem 15. Jh., vorgeführte durch mehrere Singklassen, gelangten u.a. Werke von Georg Ph. Telemann, Johann S. Bach, Antonio Vivaldi, Sergej Rachmaninoff und Johann B. Vabhall zur Aufführung. Darüber hinaus erklangen auch Weisen aus Nord-, Ost- und Südtirol sowie aus Franken. Mit dem Erlös aus der Veranstaltung - gespendet wurden von den anwesenden Konzertbesuchern 887,32 Euro - unterstützt die Musikschule Meran dieses Jahr die Aktion „Südtirol Hilft“. Der Blumenschmuck für die Veranstaltung wurde freundlicherweise von der Gärtnerei Wielander – Meran zur Verfügung gestellt.

Am Donnerstag, 09. Dezember fand in der Evangelischen Christuskirche von Meran die Premiere der Weihnachtsgeschichte von Carl Orff statt. Bei der Darbietung dieses Weihnachtsspieles unter der Spielleitung von Margrit Schild und unter der musikalischen Leitung von Alexander Veit wirken über 150 Kinder und Jugendliche mit der Musikschule Meran mit. Zur 1. Aufführung der insgesamt 3 Vorstellungen kam auch Merans Bürgermeister Dr. Günther Januth sowie Pastor Martin Burgenmeister. Ebenfalls nicht entgehen ließ sich diesen Abend Prof. Hans Obkircher, ehemaliger Direktor der Musikschule Meran. Auch bei den beiden Folgeveranstaltungen, die u. a. von Dekan Hans Pamer, Stadtrat Stefan Frötscher, Landesmusikschuldirektorin Dr. Irene Vieider, Präsident des Institutes für Musikerziehung Dr. Walter Stifter, den Direktoren Dr. Ursula Pulyer, Dr. Eva Dora Oberleiter besucht wurden, ließen Schauspieler, Sänger und Instrumentalisten die jeweils bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche zu einem schönen vorweihnachtlichen Erlebnis werden.

Die Schülerinnen der Hotelfachschule Savoy veranstalteten am 17. 12. 2010 ein Weihnachtsessen in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung „Pastor Angelicus“ Ein letzter Blick auf die sorgfältig angerichteten Teller, den weihnachtlichen Festschmuck, dann wurde das Jackett zugeknöpft und der Startschuss fiel: Das festliche Weihnachtsessen im „Pastor Angelicus“ der Landesberufsschule Savoy war eröffnet. Unter dem Motto „Ein festlicher Tag für unsere Nachbarn“ verköstigten die Schülerinnen der Klasse 2 F der Landesberufsschule Savoy, die derzeit einen Außensitz im ehemaligen Krankenhaus „Böhler“ hat, die Bewohner im „Pastor Angelicus“. Hilfestellung und Anleitung erhielten sie dabei von den Fachlehrern Patrick Auer und Markus Malfer. Für die sehr motivierten und interessierten jungen Leute war es ein ganz besonderer Tag. Die einzelnen „Bausteine“ hatten sie im Vorfeld selbst ausgewählt, Rezepturen erarbeitet, Materiallisten erstellt, Kosten ermittelt. Für die meisten bedeutete es eine neue Erfahrung, an einem Weihnachtsessen dieser Größenordnung mitzuwirken, noch dazu in fremder Umgebung. Im Servicebereich wurden mithilfe des Fachlehrers Hannes Margesin Speisekarten geschrieben, Tische eingedeckt und Servietten gefaltet. „Wir sind sehr zufrieden, es war ein schönes Spektakel“, resümierte eine ältere Bewohnerin des „Pastor Angelicus“.

MUSIKALISCHER AUSKLANG DER WEIHNACHT Wir möchten mit euch gemeinsam einen gemütlichen Ausklang der Weihnacht leben. Ein musikalischer Dank an alle, die im vergangenen Jahr einen Teil des Weges im Geiste des Hl. Vinzenz und der Hl. Louise mit uns gegangen sind. So dürfen wir alle Freunde der Musik, alle Förderer des Fördervereins Palliative Care Martinsbrunn so wie des Fördervereines „Lights of Africa“ ganz herzlich zu diesem Konzert einlanden. Das Vokalensemble „amatè“ singt unter der Leitung von Richard J. Sigmund schöne alte Weihnachtslieder in historischen Sätzen. Sonntag, 09. Januar 2011 – 19.30 Uhr, Kirche im Provinzhaus der Barmherzigen Schwestern von Meran, Laurinstrasse 77/Meran Zwei Tage waren wir unterwegs, um musikalisch Neujahrsglückwünsche zu überbringen. Wir von der Musikkapelle Sinich – Freiberg bedanken uns herzlichst bei allen Firmen, Betrieben, Bars und Geschäften, bei der Sparkassenfiliale und der Pfarrei von Sinich sowie bei allen Privatpersonen von Sinich und Freiberg für die Spenden, die sie anlässlich des Neujahrspielens getätigt haben. Ein herzliches Vergeltsgott und ein glückliches Jahr 2011. Ein weiteres Anliegen der Musikkapelle ist, neue Musikantinnen und Musikanten zu gewinnen: bitte meldet euch beim Obmann Bernhard Stürz 338-6155124 oder bernist@dnet.it falls ihr bereits ein Instrument spielen könnt oder eines lernen möchtet.


Nahrhaft und Gesund Weihnachten ist vorbei, jetzt heißt es, schnell an Gewicht abnehmen! Schlankheitsmittel und Diäten haben wieder Hochkonjunktur: jetzt nach Weihnachten wollen wir die überflüssigen Kilos schnell wieder loswerden. Das Spektrum der angebotenen Möglichkeiten zum Abnehmen ist groß: Kalorienzählen bei den Weight Watchers, die „Traumpille zum Abnehmen“, welche die Verdauung von Fett teilweise verhindern soll, die „Schlank-Tropfen“, die während der Arbeit oder im Schlaf wirken sollen, „Blitzdiäten“, welche ein Abnehmen in kürzester Zeit und ohne zu hungern versprechen, Formula – Diäten, Null-Diät oder exzessiver Sport. All diese Crash-Methoden führen langfristig nicht zum Erfolg, im Gegenteil, die Voraussetzungen an Essstörungen und am Jo – Jo - Effekt zu erkranken, sind gegeben. Der menschliche Körper ist die Elite der Evolution. Und das ist nur möglich, weil er die Fähigkeit besitzt, seinen Stoffwechsel selbständig zu regulieren. Er reagiert innerhalb kurzer Zeit auf veränderte Gegebenheiten und passt sich durch Reduzierung der Stoffwechsel-Intensität den „schlechten Zeiten“ an. Das führt zu einer reflexartigen Vermeidung der Gewichtsreduzierung. Eine Überlebensstrategie, die in der Steinzeit unentbehrlich war und die leider für manche Völkergruppen auch heute immer noch notwendig ist. Unser Körper tendiert dazu, Fett anzubauen und zu speichern um Reserven für die „schlechten Zeiten“ anzuhäufen. Wird die Menge an Nahrung durch eine Diät, oder ein Diätmittel reduziert oder zu einseitig, stellt sich der Körper innerhalb kurzer Zeit darauf ein. Der Stoffwechsel wird reduziert und der Körper verbrennt im Normalzustand weniger Kalorien und baut weniger Fett ab. Deshalb stagnieren die meisten Diäten nach einer anfänglichen Gewichtsabnahme, oder kehren sich sogar in eine Gewichtszunahme, dem sog. Jo - Jo - Effekt um. Experten raten von extremen Diäten nach Weihnachten ab. Radikalkuren, bei denen

zum Beispiel fast vollständig auf Kohlehydrate verzichtet werde, könnten sogar schädlich sein. Wer nach den Festessen über Weihnachten wieder abnehmen möchte, solle seine Ernährung und sein Bewegungsverhalten stattdessen dauerhaft umstellen. Grundsätzlich sollte ein Mensch den Ärzten zufolge nie weniger als 1.200 bis 1.800 Kilokalorien täglich zu sich nehmen. Auf Dauer effektiv ist eine kalorienreduzierte Mischkost Das Wort „Diät“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet: ausgeglichenes Leben. Und wenn wir eine Diät unter diesem Aspekt sehen, können Genuss und Spaß nicht zu kurz kommen.

APFELRISOTTO MIT GEBRATENEM KANINCHENFILET ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN: 1 El Olivenöl 50 g Zwiebel, geschnitten 180 g Äpfelwürfel 240 g Reis, Rundkornreis 80 ml Weißwein 250 ml Geflügelbrühe 150 ml Apfelsaft Salz Pfeffer 40 g Parmesan 20 g Butter 100 g Kaninchenfilet

ZUBEREITUNG: • Die Zwiebeln in Olivenöl andünsten • Den Reis dazugeben und glasig dünsten • Mit Weißwein ablöschen und diesen einkochen lassen • Mit dem heißen Fond und Apfelsaft nach und nach aufgießen und unter ständigem Rühren 15 -18 Minuten bissfest kochen • Nach etwa 10 Minuten Apfelwürfel und die Streifen von der Apfelschale dazugeben • Abschmecken • Mit frisch geriebenem Parmesan und kalter Butter verfeinern • Zum Schluss mit dem gebratenen Kaninchenfilet servieren.

Nützliche Tipps: • Für Risotto immer die richtige Reissorte verwenden (Rundkornreis wie Arborio, Carnaroli oder Vialone nano) • Reis immer glasig dünsten, damit sich das Korn schließt • Immer mit heißem Fond aufgießen • Flüssigkeit nach und nach aufgießen • Kaninchenfilet langsam braten und in Alufolie etwas ruhen lassen Das Gericht liefert pro Person: Proteine Fett KH Kcal

13 g 8g 57 g 352 Kcal

Die Nährwerte sind ausgeglichen, auffallend ist der niedrige Fettgehalt. Das Gericht eignet sich besonders gut bei Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen, Gicht, aber natürlich auch für jeden gesunden Menschen! (rm)


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jänner Bär wider Willen

3 Einakter von Anton Cechov (Der Bär - Über die Schädlichkeit des Tabaks – Tragödie wider Willen)

Fr. 07 20:30 Uhr

mit: Johanna Porcheddu, Thomas Hochkofler, Lukas Lobis, Regie: Rudolf Ladurner Bühne: Helfried Lauckner Kostüme: Katharina Marth Maske: Gudrun Pichler Bühnenbau: Robert Reinstadler Termine: Mo. 03.01./ Di. 04.01./ Mi. 05.01./ Fr. 07.01./ So. 09.01./ Di. 11.01./ Mi. 12.01. 2011 Eine Witwe trauert um ihren verstorbenen Mann und hat keine Zeit dessen Schulden beim Nachbar zu begleichen. Ein Mann hält eine Rede über die Schädlichkeit des Tabaks aber verliert sich dabei in das Jammertal seiner Beziehung und wer verflucht nicht heimlich all die Botengänge für Bekannte und Verwandte nur weil man in die Stadt fährt! Komisch-absurde Geschichten wie sie nur der Alltag schreiben kann. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.tida.it

So. 09 20:30 Uhr

Di. 11 20:30 Uhr

Mi. 12 20:30 Uhr

Fr. 21 20:30 Uhr

So. 23 20:30 Uhr

Di. 25 20:30 Uhr

Fr. 28 20:30 Uhr

So. 30 20:30 Uhr

Bär wider Willen

3 Einakter von Anton Cechov (Der Bär - Über die Schädlichkeit des Tabaks – Tragödie wider Willen) mit mit: Johanna Porcheddu , Thomas Hochkofler, Lukas Lobis, Regie: Rudolf Ladurner Bühne: Helfried Lauckner Kostüme: Katharina Marth Maske: Gudrun Pichler Bühnenbau: Robert Reinstadler

Bär wider Willen

3 Einakter von Anton Cechov

Bär wider Willen

3 Einakter von Anton Cechov

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3 Einakter von Anton Cechov

Zirkus Sardam

von Daniil Charms Premiere mit: Christina Khuen, Sabine Ladurner, Dietmar Gamper, Reinhardt Winter, Vlastimil Viktora, Markus Jason Nussbaumer (Musik) Regie: Torsten Schilling Bühne und Kostüme: Zita Pichler Maske: Gudrun Pichler Bühnenbau: Robert Reinstadler

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

februar Di. 01 20:30 Uhr

Mi. 02 20:30 Uhr

Do. 03 20:30 Uhr

Fr. 04 20:30 Uhr

So. 06 20:30 Uhr

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms

Zirkus Sardam

von Daniil Charms


wir empfehlen Impressum

Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2498 ZGB. Presserechtlich verantwortlich: Georg Schedereit. Das Redaktionsteam: Viola Eigenbrodt (ve) Gerhard Hölzl (gh), Mathilde Knoll (mk), Renate Mair (rm), Ernst Müller (em), Inge Müller (im), Paul Obertimpfler (po), Pius Pircher (pp), Eduard Staffler (es) Druck: Südtirol Druck Meran Layout: Ernst Müller Auflage: 8.000 Stück, erscheint 14-tägig Kleinanzeiger: mindestens 20 Worte, 0,70 € pro Wort oder Zahl Jahresabonnement: 35,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Freitag vor dem Erscheinen, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2/B, oder per Tel.: 0473-491 505, Fax: 0473-491-503 oder per E-Mail redaktion@wochenblatt.it und werbung@wochenblatt.it Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.09.2003.


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Kunst 15 Jahre Kunstverein Ein Kunsthaus in einer Kleinstadt aufzubauen und über Jahre eine hochwertige internationale Prgrammgestaltung zu finanzieren ist für einen privaten Verein keine Kleinigkeit. Wir haben durchgehalten - dank vielseitiger Unterstützung, und die Ideen gehen uns noch lange nicht aus! KUNST MERAN ist aus der Überlegung entstanden, an die Internationalität der Kurstadt anzuknüpfen. Gleichzeitig will KUNST MERAN Schaufenster und Plattform für kreative Menschen aus Südtirol sein, ein Ort der Diskussion und Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der Zukunft für alle. Hierfür haben wir Netzwerke geschaffen zwischen den verschiedenen Kulturanbietern der Stadt und vielen weiteren in anderen Regionen und den umliegenden europäischen Ländern. Die Tourismusstadt Meran, die als solche Geschichte geschrieben hat, steht gestern wie heute im Zeichen der Kultur: Musik, Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Literatur und neue Medien erfreuen die Bevölkerung, aber auch Gäste aus den italienischen Regionen und dem Ausland.

Tony Cragg, eine Zusammenarbeit mit dem Museum Ca’ Pesaro, Gallerie Michela Rizzo und Galleria Tognon, Venedig; Kurator: Valerio Dehó, Katalog in Zusammenarbeit mit Marsilio. Eine Retrospektive des bereits verstorbenen Grödner Künstlers Hugo Vallazza, in Zusammenarbeit mit Markus Klammer, Eduard Demetz und dem Ladinischen Kulturinstitut (2.+3. Stock). Es wird ein Werksverzeichnis erscheinen. Elliott Erwitt, Werkauswahl des berühmten Magnum-Fotografen in Zusammenarbeit mit der Galleria Spazia, Bologna. Eine Architekturausstellung zum Thema „Der nicht mehr gebrauchte Stall“, eine Zusammenarbeit mit Graubünden und Vorarlberg. Kuratorin Susanne Waiz wird den Standort Südtirol in der Meraner Ausstellung noch weiter ausbauen. Sonderausgabe der Zeitschrift Hochparterre in deutscher + italienischer Sprache.

Für das Jubiläums-Jahr präsentiert KUNST MERAN vier große Ausstellungen:

Martha Videsott

Bilderausstellung Martha Videsott 14.01. – 12.02.2011 Vernissage am 14.01.2011 um 19:00 Uhr Werner von Spinn, Kuratorin Helga Pichler Galerie Ford Reschengarage Meran – L.-Zueggstr. 28 Mo. - Fr. 09:00-12:00 / 14:00-19:00 Uhr Sa. 09:00-12:00 Uhr


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Gesundheitsbetrieb Dr. Rupert Paulmichl – neuer Primar der Kardiologie Meran

Generaldirektor Dr. Andreas Fabi hat am Dienstag, 21.12.10, den neuen Primar der Abteilung für Kardiologie am Krankenhaus Meran ernannt. Es ist Dr. Rupert Paulmichl, der bereits seit 1997 in der Kardiologie in Meran als Facharzt tätig ist. Die Entscheidung für Dr. Paulmichl wurde einvernehmlich zwischen General- und Bezirksdirektion gefällt. „Neben der fachlich-technischen Eignung, die Voraussetzung für jede Beauftragung ist, haben vor allem die hohe soziale Kompetenz und die organisatorischen Fähigkeiten, welche Dr. Paulmichl in seiner Arbeit in Meran unter Beweis gestellt hat, den Ausschlag für die Ernennung gegeben“, erläutert. Generaldirektor Dr. Fabi die Entscheidung: „Dr. Paulmichl genießt eine große Wertschätzung von Seiten der Patienten und Angehörigen. Er verfügt aber auch über den Rückhalt der Primare im Gesundheitsbezirk Meran und hat sowohl mit den Fachärzten der Inneren Medizin am Krankenhaus Schlanders wie auch mit den Hausärzten im Gesundheitsbezirk Meran eng zusammengearbeitet. Dr. Paulmichl war seit 1997 am Aufbau der Abteilung Kardiologie in Meran beteiligt.“ Laut Auskunft von Generaldirektor Dr. Andreas Fabi wurde mit der Ernennung des Primars der Kardiologie am Krankenhaus Meran zugewartet, um das Stellenprofil auch im Lichte der Ausrichtung der Klinischen Reform bewerten zu können: „Gerade die Notwendigkeit, in Zukunft eng mit der Kardiologie am Krankenhaus Bozen (zudem Landesbezugszentrum für invasive, interventionelle Kardiologie) zusammen zu arbeiten, ließ es angebracht erscheinen, in Meran einen Fachmann zu ernennen, der auch ein „Netzwerker“ ist und über große organisatorische Fähigkeiten verfügt. Mit Dr. Paulmichl wird in Meran weiterhin hochwertige Kardiologie betrieben, künftig aber noch enger mit dem Krankenhaus in Bozen zusammengearbeitet.“ Dr. Rupert Paulmichl hat seine neue Tätigkeit am 01.01.2011 aufgenommen. Seit der Pensionierung von Primar Dr. Wolfgang Oberlechner hat Dr.in Elisa Morra die Abteilung geschäftsführend geleitet. An sie ergeht der Dank von Seiten der Betriebs- und Bezirksdirektion.

Umzug Mammographiedienst

Seit dem 6. Dezember 2010 werden Mammographien in den Räumlichkeiten des neuen Brustgesundheitszentrums im Krankenhaus Meran (Turm B, Hochparterre rechts) durchgeführt. Öffnungszeiten Sekretariat: Mo. bis Fr. von 8:00 – 12:00 und 13:00 – 16:00 Uhr Tel. 0473 264 003/04

Mehr Krebserkrankungen durch Umweltgifte?

Dr. Luigi Minach von der Landesagentur für Umwelt informierte im Krankenhaus Meran zu den Risiken der Umweltfaktoren Hochspannungsleitungen, Handyumsetzer, Autoabgase – all dies ist negativ besetzt, wenn die Diskussion um unsere Umwelt kreist. Doch gibt es ihn wirklich, den Zusammenhang von Krebserkrankungen und Umwelt? Dieser Frage ging im Rahmen eines gut besuchten Vortrags im Krankenhaus Meran Dr. Luigi Minach, Direktor der Landesagentur für Umwelt, nach. Eingeladen hatten dazu Primar Dr. Herbert Heidegger von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Meran und die Südtiroler Krebshilfe. Dr. Luigi Minach ging mit sehr viel Sensibilität und Engagement auf das schwierige Thema ein. Denn eine Schwarz-Weiß-Klassifizierung gibt es nicht: Es sind immer mehrere Faktoren daran beteiligt, wenn sich eine Krebserkrankung zeigt. Einer davon kann eine schädliche Umweltbelastung sein, z.B., wenn jemand direkt entlang der Autobahn wohnt und tagtäglich mit Abgasen und Feinstaub in Kontakt ist. Doch ist es möglich, die Auswirkungen dieser Risikofaktoren wieder zu verringern, indem z.B. ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung, die die Abwehrkräfte stärkt, Wert gelegt wird – ein gesunder Lebensstil kann entscheidend sein, ob jemand erkrankt oder nicht. Manche Umweltrisiken wie z.B. die oft zitierten Handyumsetzer, werden von den meisten zwar nicht gewollt, jedoch von allen gebraucht: Nämlich dann, wenn wir alle immer erreichbar sein wollen. Mobil telefonieren, von unterwegs aus im Internet surfen – das geht nur, wenn moderne Umsetzer die dazu notwendige Technik liefern. Doch es gibt keinen Grund zur Panik: die Landesagentur für Umwelt überwacht ständig die Umsetzer in unserem Land und schlägt Alarm, falls die Strahlenbelastung zu hoch ist. Auch die Belastung durch Radon oder Abgase wird ständig kontrolliert, die Bürgerinnen und Bürger Südtirols dürfen sich also sicher fühlen.

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Die Sektion Ski im Sportclub Meran veranstaltete auch heuer wieder einen Weihnachtsskikurs für Anfänger und Fortgeschrittene auf den Pisten von Meran 2000. Über 100 Kinder waren heuer mit dabei. Die Kinder und Jugendlichen wurden während der Kurse von erfahrenen Betreuern begleitet und in Zusammenarbeit mit der Skischule Meran 2000 unterrichtet. Das Angebot, bereits jahrelang bewährt, die Kinder mit einem Shuttlebus zur neuen Seilbahn zu bringen wurde wieder voll in Anspruch genommen. Jeden Tag, von 9:30 bis 14:30 gab es Spaß, Unterhaltung und natürlich Sportunterricht auf den bestens präparierten Pisten von Meran 2000. Zum Abschluss am 4.1.2011 dann das mit Spannung erwartete Abschlussrennen und noch am selben Abend die große Abschlussfeier und natürlich die Preisverteilung im Kolpinghaus in Obermais. Für die Sieger gab es Medaillen und Pokale, für alle Teilnehmer ein kleines Geschenk. Auch dieses Jahr für die Sektion Ski eine überaus gelungene Veranstaltung, einer der Schwerpunkte im Veranstaltungskalender dieser rührigen Sektion. Vom 8.1.2011 bis 19.2.2011 findet auf Meran 2000 ein Nachmittags-Kinderskikurs statt. Fortgeschrittene werden 2 mal wöchentlich, am Donnerstag und am Samstagnachmittag von Trainern und Skilehrern unterrichtet. Einschreibung und Infos SCM Büro- Meran, Rennweg 115 - Tel. 0473-232126


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