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Jahrgang 7, Nr. 22, Nov. 2009 14-tägig. Versand im P.A. 70%DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender. Nur im Abonnement erhältlich Mit Werbebeilage I.P.

Jahrgang 7 / Ausgabe 22 / Freitag, 13. November 2009

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

50 Jahre

50 Jahre Maiser Bühne .........................S. 16 Das Kreuz mit dem Kreuz ....................S. 13 Törggelen - gesund oder nicht ...............S. 20 Gedenktafel für Arbeo von Mais............S. 32


Freitag, 13. November 2009 - Nr. 22

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Editorial

Wort zum Wochenende

Hier, gleich rechts von mir, steht sie immer. Jede Ausgabe wieder neu. Eine Glosse von Robert Asam, die Reaktionen hervorruft, mit einer Bandbreite von leicht schmunzeln über versteckt grinsen bis hin zum schallenden Lachen. Ist mir alles selber schon so passiert. Irgendwie schade, habe ich mir gedacht, dass so etwas einmal gelesen wird und dann in Vergessenheit gerät. Umsomehr habe ich mich gefreut, als ich gehört habe - die gesammelten Glossen und satirischen Texte gibt es jetzt bald zum Nachlesesen. Für unsere Abonnenten wird das Ganze bei einem netten Abend mit guter Musik im KiMM vorgestellt - und wie könnte es anders sein - natürlich auch von Robert Asam gelesen. Die Einzelheiten werden hier noch nicht verraten - nur soviel: Es wird ein toller Abend werden. Und noch einen Abend (oder Nachmittag) kann ich Ihnen versprechen, der Ihre Lachmuskeln ganz gehörig strapazieren wird: 50 Jahre Maiser Bühne und jetzt nach jahrelangen Umbauarbeiten wieder im eigenen Saal zuhause - das verlangt nach einer besonderen Aufführung. Alois, wo warst DU heute Nacht - ein Lustspiel in drei Akten von Hans Lellis - Regie führt der bewährte Ivo F. Egger. Von 27. November bis 8. Dezember wird es sechs Aufführungen geben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat ein Urteil gefällt, nachdem Kruzifixe in Klassenzimmern die Religionsfreiheit verletzen. Die Entscheidung wurde von Kirche und Politik mit Unverständnis aufgenommen, der Vatikan kritisierte das Urteil scharf. Aber - es gibt auch Stimmen, die das Urteil gut heißen (Bericht auf Seite 13). Uns würde ganz besonders Ihre Meinung interessieren. Schreiben Sie uns einfach: sollen die Kruzifixe in den Klassenzimmern wirklich abgehängt werden? Ernst Müller

Finstere Zeiten von Robert Asam

O: …DIE GEMEINDEVERWALTUNG VON MERAN SOLLET MAN AUCH AMAL LOBEN, WENN MAN BEDENKT, MIT WIE WENIG GELD SIE AUSKOMMT... ST: …UND WENN MAN BEDENKT... U: ...WOS ONDRE LAI FÜRS ESSN AUSGEBM… ST: ...A-WOLL-JO... GENAU!

Robert Bernard 338 3037466 Ihr Werbeberater für‘s Maiser Wochenblatt werbung@wochenblatt.it

Das „Maiser Wochenblatt“: Meran (im KiMM), Pfarrgasse 2/B Bürozeiten (KiMM + Wochenblatt): Mo. 08:00-14:00 Uhr Mi. 14:00-19:00 Uhr Fr. 08:00-11:00 Uhr Außerdem Do. von 17:00-19:00 Uhr im Büro Ansitz Angerheim Tel.: 0473 491505 (Wochenblatt) Tel.: 0473 - 491501 (KiMM)

Wir gehen fürwahr finsteren Zeiten entgegen. Nein, nicht wegen der Winterzeit, sondern aus ganz anderen Gründen. Am Abend schalten wir unseren Fernseher ein, und was sehen wir? Nichts. Wir erschrecken fürchterlich, aber dann fällt uns plötzlich ein: Ach ja, das digitale Fernsehzeitalter. Kein Grund zur Sorge. Irgendwann kehrt das Bild zurück. Und während wir so denken, verspüren wir Kopfschmerzen. Kopfweh hat man öfters, auch vom vielen Fernsehen, aber dieses Kopfweh, das muss die Schweinegrippe sein! Bitter. Sehr bitter. Ausgerechnet jetzt, wo wir mit Schweinegrippe tagelang ans Bett gefesselt sind, kein Fernsehprogramm. Das analoge abgeschaltet und das digitale funktioniert nicht. Eigentlich ein Glück, weil wir so nicht mit ansehen müssen, wie der FC Bayern in der Champions League verliert und nie erfahren, dass man uns das Kreuz in den Schulklassen abnehmen will. Jesus wäre froh gewesen, hätte ihm jemand das Kreuz abgenommen, aber wir würden es gern behalten, vor allem in den Schulklassen. Erstens sind wir ja alle schon ausgeschult und zweitens soll die Lehrer irgendetwas an ihr Kreuz mit den Schülern erinnern. Oder warum hängt das dort eigentlich? Anscheinend aufgrund eines Dekrets des italienischen Königs aus dem Jahr 1924. Also doch nicht ganz Mittelalter, aber fast. Ohne Fernsehprogramm und Krankheiten ausgesetzt, die ihrem Namen nach ausschließlich Tieren vorbehalten sein müssten. Rinderwahnsinn, Vogel-, Hühner-, Schweinegrippe. Was tun, frage ich Sie. Soll ich jetzt zuerst den Hausarzt verständigen oder den Fernsehtechniker. Keine Frage, man muss Prioritäten setzen! Also sage ich, zuerst muss der Fernsehtechniker her. Aber Männer dieses Berufsstandes sind gefragte Leute. Die haben derzeit Wartelisten wie der Hausarzt zur besten Schweinegrippezeit. Und außerdem gehen auch Hausärzte in diesen finsteren Zeiten nicht aus dem Haus, denn schließlich hat der Fernsehtechniker versprochen, vorbeizukommen, und den wollen sie auf keinen Fall verpassen. Da bleibt einem nur das Kreuz, das man ein Leben lang mit sich herumschleppt, manchmal analog, dann wieder digital, kerngesund oder grippegeschwächt.


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Gemeinderatssitzung vom 04.11.09 Diese außerordentliche Sitzung, die von der italienischen Rechten gefordert worden war, hatte das Thema “Etschwerke” zum Inhalt. Ne-

rio Zaccaria, der Erstunterzeichner des Antrages, der ursprünglich aus “Forza Italia” ausgetreten war, sich jüngst aber zum “PDL” gehörig erklärte und Carmelo Genovese von “Forza Italia” nahmen die jüngsten Ereignisse um den Präsidenten des Verwaltungsrates Giuseppe Avolio zum Anlass, um die Geschäftspolitik der Etschwerke gründlich zu durchleuchten und in einigen Punkten zu kritisieren. Es ist kein Geheimnis, dass es zwischen dem Präsidenten des Verwaltungsrates Giuseppe Avolio und dem “delegierten Verwalter” Pietro Calò, beide dem “PD” zuzurechnen, schon seit Längerem Differenzen gibt, die, teilweise auch über die Medien ausgetragen, dem Image und der Geschäftspolitik der Etschwerke sicher nicht zuträglich waren. Die Vorwürfe bezüglich ungerechtfertigter Spesenabrechnungen des Präsidenten Avolio

hat diese Situation nun zusätzlich verschlechtert. Die Einbringer forderten deshalb in ihrem Beschlussantrag den Bürgermeister auf, er sollte den gesamten Verwaltungsrat auflösen. Der Bürgermeister wies in seiner Replik darauf hin, dass er nicht den gesamten Verwaltungsrat auflösen könne, da sich dieser nichts habe zuschulden kommen lassen. Was die Vorwürfe gegenüber dem Präsidenten anbelangt, sieht das Gesellschaftsrecht eine eindeutige Vorgangsweise vor: Die Vorhaltungen sind vom Aufsichtsrat gemacht worden und es ist eine klare Frist für die Rechtfertigung innerhalb 12.11.09 von den beiden Bürgermeistern der Städte Bozen und Meran gesetzt worden. Sollten die gemachten Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, werden sie schriftlich bewertet und für die abschließende Beurteilung und endgültige Entscheidung durch die Gesellschafterversammlung weitergeleitet. Die meisten dieser Schritte wurden bereits unternommen und am 13.11.09 ist eine Sitzung anberaumt, bei der dann endgültige Beschlüsse fallen werden. Es ist dem Bürgermeister und der gesamten Meraner SVP ein besonderes Anliegen, durch eine korrekte Vorgangsweise von den Etschwerken Schaden abzuwenden, aber auch möglichen

Schadensersatzforderungen die Grundlage zu entziehen. Für die Zukunft soll das Management gestärkt und der Einfluss der Politik auf allgemeine Richtlinien und Kontrollfunktion reduziert werden. Nur so können die Etschwerke auf diesem stark konkurrierenden Markt bestehen und den beiden Gemeinden weiterhin die dringend benötigten Gewinne verschaffen. Die Diskussion verlief sehr lebhaft und meist sachlich. Allen Beteiligten war die Sorge um die Etschwerke anzumerken, wenn man auch uneins über die beste Vorgangsweise zur Lösung der angesprochenen Probleme war. Dies zeigte sich dann auch im Abstimmungsergebnis, wo sich Ja Stimmen und Enthaltungen die Waage hielten, was eine knappe Ablehnung des Beschlussantrages zur Folge hatte. Bemerkenswert ist dabei, dass ein Teil des PD mit der Opposition (vorwiegend italienische Rechte) stimmte, was auf große Probleme innerhalb dieser Partei hindeutet. Die SVP-Fraktion zeigte sich sehr enttäuscht über diesen Vertrauensbruch und wird nach internen Beratungen sicher ein ernstes Wort mit dem Koalitionspartner zu reden wissen. (gh)

Baugenehmigungen 2009 / 315 vom 16.10.2009 9 STELLE 2 Gen m.b.H. Errichtung eines Mehrfamilienwohngebäudes Vergilstrasse 2009 / 316 vom 16.10.2009 BERNI Eros, BRUNORI Tiziana, KarlWolf-Strasse 115, Umbauarbeiten an der Außengestaltung – im Sanierungswege, Karl-Wolf-Strasse 115 2009 / 317 vom 19.10.2009 GABOS Gabriella, GABOS Renata, Errichtung des Einfahrtstores und Eingangsgitters, Reichstrasse 115 2009 / 318 vom 19.10.2009 AMAC KG Errichtung von Geschäftsbüros und Wohnungen mit Unterirrdischen Garagen und einer Überdachung im Tiefparterre und Wiedergewinnung des Dachgeschosses – IV Variante, A.Manzoni-Strasse 125 2009 / 319 vom 19.10.2009 SIEBENFÖRCHER Klaus Abbruch, Wiederaufbau und Erweiterung des bestehenden Gebäudes - II Variante, Laurinstrasse 76 2009 / 320 vom 20.10.2009 KONDOMINIUM WAALWEG Errichtung eines neuen Zuganges zum Heizraum, Waalweg 34 2009 / 321 vom 21.10.2009 RUNGGALDIER Hansjörg Umbau von 5 Gästezimmern in 4 Ferienwohnungen, G.Verdi-Strasse 52

2009 / 322 vom 21.10.2009 AUTONOME PROVINZ BOZEN Versuchszentrum Laimburg Erweiterung des Exotenwinkels - I Variante, St.Valentin-Strasse 51/A 2009 / 323 vom 21.10.2009 AUTONOME PROVINZ BOZEN - Abt. 11 Hochbau und technischer Dienst Umbau Terrasse und interne Änderungen bei der Landeshotelfachschule „Kaiserhof“,Freiheitsstrasse 155 2009 / 324 vom 22.10.2009 PRO HOME GMBH Abbruch der Betriebsgebäude und Errichtung einer Wohnanlage mit Geschäft - IX Variante -O.v.Wolkenstein-Str. 2009 / 325 vom 22.10.2009 PRO HOME GMBH Abbruch der Betriebsgebäude und Errichtung einer Wohnanlage mit Geschäft - 10. Variante – teilweise im Sanierungswege O.V.Wolkenstein-Str. 2009 / 326 vom 23.10.2009 PRO HOME GMBH Abbruch der Betriebsgebäude und Errichtung einer Wohnanlage mit Geschäft - 11. Variante O.V.Wolkenstein-Str. 2009 / 327 vom 29.10.2009 PIRCHER Rosa Wiederherstellung des ursprünglichen Geländes der Schottergrube „Pföstl“ Lazagsteig 2009 / 328 vom 29.10.2009 KURVERWALTUNG MERAN Camping Meran - Sanierung der Sanitäreinrichtungen, Piavestrasse 48

2009 / 329 vom 03.11.2009 ANOLI Gabriella CORIELE Rosa Antonietta Errichtung einer Trennwand im Erdgeschoss, Maistrasse 2 2009 / 330 vom 03.11.2009 GIACOMIN Nadia, PLATZER Michael Erweiterung der Balkone an der SüdWestfassade im Kondominium „Villa Susy“, Laurinstrasse 16/A 2009 / 331 vom 03.11.2009 PATRICOLO Clara Änderung der Zweckbestimmung von Magazin in Garage und Keller, F.SchillerStrasse 7 2009 / 332 vom 03.11.2009 STADTGEMEINDE MERAN Errichtung von 2 überdachten Bushaltestellen, Enrico-Toti-Strasse und St. Valentin-Strasse 2009 / 333 vom 03.11.2009 LO CONTE Maria Virgilia, UNTERTHURNER Walter Erstellen eines landwirtschaftlichen Gebäudes und Planierung einer Obstwiese, Reichstrasse 2009 / 334 vom 03.11.2009 LADURNER Matthäus Erweiterung der Garni „Parthaneshof“ - I. Variante, G.Verdi-Strasse 66/A 2009 / 335 vom 03.11.2009 ST. JOSEF GmbH - Dr. Franz Kripp, Qualitative Erweiterung des Hotel Filipinum - Neubau einer Tiefgarage und eines Freischwimmbades, G.Parini-Strasse 3


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Informationen aus der Gemeinde Neuer Presscontainer am Sandplatz in Betrieb In Meran ist ein weiterer Presscontainer in Betrieb. Die neue unterirdische Anlage zur Müllverdichtung und -entsorgung wurde von den Meraner Stadtwerken in Zusammenarbeit mit Eurosintex GmbH und Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH am Sandplatz errichtet. Die Einweihungsfeier fand am Donnerstag, 12. November 2009 statt.

Aktiv für gute Luft: Vorbeugemaßnahmen in Kraft Seit Montag, 2. November sind die im Rahmen der „Initiative Aktiv für gute Luft“ getroffenen Vorbeugemaßnahmen in Kraft. Bis 31. März 2010 dürfen die Fahrzeuge der Klasse Euro 0 und Euro 1 (Diesel- und Benzinfahrzeuge) sowie die Zweitaktmotorräder (Scooter) in der geschlossenen Ortschaft - von Montag bis Freitag, ausgenommen an Feiertagen, von 7:00 bis 10:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr nicht fahren.

Memc: 80 Neueinstellungen In wenigen Monaten werden neue Abteilungen, in denen die Memc AG Silizium für den Fotovoltaikmarkt produzieren will, die Arbeit aufnehmen. Für diese Abteilungen werden zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. „Das Unternehmen plant, noch im Jahr 2009 etwa 30 Personen einzustellen“, erklärt der Leiter des Werks Claudio Pasolli. „Der Beschäftigungsplan sieht für das Jahr 2010 die Einstellung von voraussichtlich 50 weiteren Technikern und Anlagebedienern mit Kompetenzen in den Bereichen Mechanik, Chemie und Elektrotechnik vor. Die genaue Zahl wird jedoch erst in den nächsten Monaten festgelegt“ so Pasolli. Auf lokaler Ebene stellt der Beschäftigungsplan der Memc ein positives Zeichen für den Arbeitsmarkt dar.

Entfeuchtung des Musikprobelokals in Obermais

Am Probelokal der Bürgerkapelle Obermais im gemeindeeigenen Gebäude am Brunnenplatz sind Feuchtigkeitsschäden aufgetreten, die einer Sanierung bedürfen. Der Meraner Stadtrat hat beschlossen, der Bürgerkapelle, welche die Arbeiten in Eigenregie durchführen wird, einen Beitrag in Höhe von 24.000 Euro zu gewähren.

Brigitte und Lenz Bauer:

Mir sein für‘s Maiser Wochenblatt, weil mir‘s von Unfong an unterstützt hobn und es lei uans braucht!

Stadtgemeinde Meran tritt dem Zentrum Borodina bei

die Einführung einer Einbahnregelung. Die Kosten belaufen sich auf 3.000 Euro.

Gemeindenfinanzierung 2010 gekürzt

Die Stadtverwaltung wird sich mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 10.000 Euro am Zentrum Borodina beteiligen. Der nach Nadezhda Ivanovna Borodina genannte Verein verfolgt den Zweck, die Tätigkeiten der russischen Gemeinschaft in der Provinz Bozen zu fördern und zu entwicklen sowie die Beziehungen zwischen Provinz und Russland im kulturellen, wissenschaftlichen, sozialen, sportlichen, touristischen und wirtschaftlichen Bereich zu koordinieren. Der Verein, dem auch die Landesverwaltung, die Freie Universität Bozen, die Handelskammer, die Gemeinschaft St. Nikolaus Thaumaturgos sowie der Kulturverein RUS beigetreten sind, hat seinen Sitz im Palais Esplanade in Meran.

Kürzlich traf sich die Vertretung der Gemeinden im Koordinierungskomitee für die Gemeindenfinanzierung mit Landeshauptmann Luis Durnwalder. Dabei haben die Gemeindevertreter zur Kenntnis genommen, dass aufgrund der Kürzungen am Landeshaushalt auch die Gemeinden mit 9% weniger Finanzmittel rechnen müssen. Zur Verteilung gelangen 2010 insgesamt 442,528 Millionen Euro. Die Prokopfquote 2010 wird für Gemeinden mit mehr als 30.000 Einwohnern, also auch für die Stadt Meran, 624 Euro betragen.

Kurve am Radweg beim Campingplatz wird entschärft

Tickets für Bus und Bahn mit Bancomat bezahlen

Die 90-Grad-Kurve am Untermaiser Radweg, im Abschnitt zwischen Tennisstraße und Gampenstraße (hinter dem Campingplatz), stellt eine Gefahrenstelle für alle Verkehrsteilnehmer dar. Diese soll nun entschärft werden, und zwar durch die Errichtung eines zweiten Weges und

(LPA) Tickets für Busse und Bahn können an automatischen Fahrkartenschaltern nun auch bargeldlos bezahlt werden. Der Fastpay-Dienst per Bancomat-Karte gilt für das gesamte System

Das MAISER WOCHENBLATT lädt ein zu einem Abend mit Überraschungen für treue Abonnenten und solche, die es werden wollen. Willkommen sind außerdem alle Freunde des Humors, der guten Musik und natürlich des „Maiser Wochenblatts“.

KOMM ins KIMM am MONTAG, 14. Dezember 2009, 20 Uhr Wir freuen uns mit Ihnen auf gute Musik und auf das erste „Wochenblattbuch“: Robert Asam liest aus seiner neuen Sammlung satirischer Texte mit vielen Glossen aus dem „Maiser Wochenblatt“. Und wir stellen das neue „Maiser Wochenblatt“ 2010 vor. Auf alle Alt- und Neuabonnenten wartet ein Überraschungsgeschenk!* Eintritt frei * mehr verraten wir in 2 Wochen. Natürlich im nächsten „ Maiser Wochenblatt“.


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Info - Seite des Südtiroler Verkehrsverbunds, für alle Einzelfahrscheine, Wert- und Abo-Karten bis zu einem Tageslimit von 61,97 Euro. Für die Bezahlung mittels Fastpay genügt es, nach Auswahl des gewünschten Tickets die Bancomat-Karte, die für diesen Dienst aktiviert sein muss, in den dafür vorgesehenen und entsprechend gekennzeichneten Bereich einzuführen. Die Eingabe der Geheimnummer ist nicht erforderlich. Der geschuldete Betrag wird zu den für den Fastpay-Dienst üblichen Bankbedingungen automatisch vom jeweiligen Konto abgebucht. Nicht in Funktion ist dieser Dienst bis auf Weiteres auf den Ticket-Automaten in den Zügen der Vinschgerbahn. Alle Infos zu Tickets und Tarifen gibt‘s im Internet unter www.sii.bz.it.

Tarife und Steuern werden nicht erhöht Während der ersten Herbstwochen hat die Gemeindeverwaltung das Budget für die Ausgaben 2010 verabschiedet: Tarife und Steuern sollen im Verhältnis zu 2009 unverändert bleiben, außer in den Fällen, wo ein Preisanstieg unumgänglich ist. Aber auch dann soll die Preiserhöhung lediglich der Inflationsrate angepasst werden. Hier im Überblick, wie das Jahr 2010 in puncto Gemeindesteuern und Tarife aussehen wird: Gemeinde-Immobiliensteuer (ICI) Die Steuersätze sind seit 2006 unverändert geblieben und werden es auch im Jahr 2010 bleiben Müllabfuhr und –Entsorgung Die Gebühren sind im Laufe der Jahre 2003 bis 2009 konstant geblieben, während der

Index der Verbraucherpreise ständig weiter gestiegen ist. Die Gebühren pro Quadratmeter und Person haben seit 2007 eine Abnahme erfahren. Für das Jahr 2010 sind keine Zunahmen vorgesehen und die Gebühren bleiben folglich unverändert. Trinkwasser Die Trinkwassertarife sind seit 2006 unverändert geblieben und sollen auch 2010 unverändert bleiben. Eine genaue Aussage kann noch nicht gemacht werden, da die endgültigen Daten noch nicht vorlagen. Sollte es jedoch zu einem Anstieg kommen, wäre dieser auf den Inflationssatz beschränkt. Abwasser Für die Abwasserentsorgung sind ebenfalls keine Preiserhöhungen vorgesehen. Die entsprechende Gebühr ist seit 2006 „eingefroren“ und liegt immer noch bei 0,93 Euro pro Kubikmeter. Irpef-Zuschlag Der Zuschlag der Gemeinde auf die Einkommenssteuer, der in Meran 0,1 % beträgt, wurde seit 2006 – dem Jahr seiner Einführung – nicht geändert und ist sogar der niedrigste Zuschlag aller Gemeinden Südtirols. Schulausspeisung Angesichts des geänderten Tarifsystems, das 2006 eingeführt wurde, werden 2010 die Mahlzeiten soviel wie 2009 kosten, d.h. mindestens 2 bis maximal 3 Euro für die Schüler und Schülerinnen der Grund- und Mittelschule und mindestens 3 bis maximal 4 Euro für die Studenten und Studentinnen der Oberschule.

Kindergärten Die Gebühren für Kindergärten und Kinderhorte sind zwischen 2003 und 2009 entsprechend dem Index der Verbraucherpreise gestiegen.

Unterirdische Schauräume in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff wollen den Besuchern im kommenden Jahr neue Attraktionen bieten. Geplant ist eine unterirdische Ausstellungszone. Kürzlich wurden im Landesamt für Bauaufträge die Bauarbeiten für die Errichtung der unterirdischen Schaukästen vergeben. Der Auftrag ging an das österreichische Unternehmen DMS Bergbautechnik GmbH aus St. Stefan ob Leoben. Das steiermärkische Unternehmen will die Arbeiten um 395.500 Euro durchführen.

Bahn plus Rad weiter im Trend (LPA) Dass die Fahrt mit der Vinschgerbahn mit dem Ausleihen eines Fahrrads entlang der Strecke weiter im Trend liegt, zeigen die Zahlen zur Eventcard, die genau diese Kombination ermöglicht. In der Sommersaison sind 31.000 Eventcards abgesetzt worden, das sind 1.000 mehr als noch im Vorjahr. Genutzt wird die Eventcard, das zeigten die Daten, von Touristen wie Einheimischen gleichermaßen.

KÖNIG : SKOCIR : KIEM : SIEBENFÖRCHER Verrechnung MwSt.-Guthaben über Euro 10.000 Das Gesetzesdekret Nr. 78 vom 1. Juli 2009 sieht vor, dass bei der Verrechnung von MwSt.Guthaben über Euro 10.000 eine vorherige Abgabe der MwSt.-Jahreserklärung und ab Euro 15.000 auch eine Konformitätserklärung vonseiten eines Wirtschaftsprüfers, Steuerberaters oder Arbeitsrechtsberaters erforderlich ist. Der Sachverständige muss in einer zertifizierten MwSt.-Jahreserklärung bzw. trimestralen MwSt.-Erklärung bestätigen, dass das Guthaben effektiv besteht. Bei evtl. Falschangaben drohen hohe Strafen für die Gesellschaft und den Sachverständigen. Die Bestimmung gilt erst für die Guthaben des Jahres 2009, die ab 2010 auf der Grundlage der in diesem Jahr eingereichten Steuererklärung verrechnet werden können. Um ein Hinhalten der Verrechnung bis 16. Oktober zu vermeiden, kann die MwSt.Erklärung, beginnend mit der Steuerperiode 2009 bzw. Verrechnung im Jahr 2010, aus der vereinheitlichten Steuererklärung „Unico“ ausgeklammert und als eigenständige Erklärung bereits ab 1. Februar 2010 versendet werden.

Aufstockung desGesellschaftskapitals Kapital- und Personengesellschaften, welche im Zeitraum 5. August 2009 – 5. Februar 2010

eine Aufstockung des Gesellschaftskapitals vornehmen, werden durch eine 3%ige Steuerentlastung (Kapitalerhöhung als Grundlage; maximal Euro 500.000; lediglich von Privatpersonen eingezahltes Kapital) begünstigt. Die Kapitalerhöhung hat notariell zu erfolgen und muss innerhalb der Gültigkeitsdauer der Begünstigung komplett abgeschlossen sein. Wird die Kapitalerhöhung im Jahre 2009 durchgeführt, kann der entsprechende Abzug in der Steuererklärung für 2009 durchgeführt werden. Sofern die Erhöhung im Jahr 2010 durchgeführt wird, kann der Steuerabzug erst in der Steuererklärung für 2010 geltend gemacht werden.

Rückvergütung Irap Termineröffnung Die Finanzverwaltung hat nun endlich den Abgabetermin der Erstattungserträge veröffentlicht, dies gestaffelt nach Regionen: Für Südtirol können die Erstattungserträge ab dem 23. November 2009, 12.00 Uhr versendet werden. Die Reihenfolge der Abgabe ist unbedeutend, da die Bearbeitung und Rückerstattung nach Jahren erfolgt: als Erstes werden alle Anträge für 2004 erledigt, dann die der Folgejahre. Laut ersten Meldungen sollten die zur Verfügung gestellten Geldmittel für das Jahr 2004 reichen,

für die darauffolgenden Jahre kann wahrscheinlich nur mit anteiligen Auszahlungen gerechnet werden.

Akontozahlung November 2009 Innerhalb Montag den 30. November 2009 ist die zweite Vorauszahlung der Einkommenssteuer (IRPEF), der Körperschaftssteuer (IRES), der regionalen Wertschöpfungssteuer (IRAP) sowie des INPS Beitrages fällig. Die Vorauszahlung kann vermindert werden, wenn das voraussichtliche Einkommen des Jahres 2009 bedeutend unter jenem des Vorjahres liegt.

EAS-Meldung Verbände und Vereine müssen der Finanzverwaltung innerhalb 15. Dezember 2009 für Kontrollzwecke einen umfangreichen Fragebogen elektronisch übermitteln (Vordruck EAS). Für bestimmte Vereine, u.a. Vereine, die in das Landesverzeichnis der juristischen Personen eingetragen sind, ist eine vereinfachte Meldung vorgesehen. Dr. Renate König Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin, Meran


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Info - Seite Zeitweilige Schließung des Kirchsteigs

Zeitweilige Einführung des Parkverbotes auf dem Praderplatz Wegen des Dienstag-Marktes wird auf dem nord-westlichen Teil des Praderplatzes jeden Di. von 06:00 - 17:00 bis zum 31.12.09 die Einführung des Parkverbotes mit Zwangsabschleppung verfügt.

Fahrverbot in der Reichstr. (Seitenarm) Wegen Verlegung der Fernheizungsrohre wird das Fahrverbot und das permanenten Parkverbot mit Zwangsabschleppung auf der Reichstr., Seitenarm hinter dem Spielplatz bei Haus Nr. 49 bis 28.11.09 verlängert. Die Zufahrt der Anrainer erfolgt je nach Stand der Arbeiten.

St. Valentinstr./Brücke über den Naifbach - zeitweiliges Fahrverbot Wegen Sanierungsarbeiten gilt auf der Brücke, welche in der oberen St. Valentinstr. über den Naifbach führt, bis 14.11.09 ein Fahrverbot.

Untere St. Valentinstr./Brücke über den Naifbach - zeitweiliges Fahrverbot Wegen Sanierungsarbeiten gilt auf der Brücke, welche in der unteren St. Valentinstr. über den Naifbach führt, vom 16.11.09 bis 24.12.09 ein Fahrverbot.

Fahrverbot Nazario-Sauro-Str. Verlängerung des Fahrverbotes bis zum 30.11.09 wegen Verlegung der Fernheizungsrohre auf der Nazario-Sauro-Str., auf dem Teilstück C.-Battisti-Str./Landesstr.

Wegen der Errichtung der neuen öffentlichen Beleuchtungsanlage; gilt bis 20.11.09 ein Fahrverbot für den Kirchsteig, von Haus Nr. 15 bis Haus Nr. 30. Die Zufahrt der Anrainer erfolgt je nach Stand der Arbeiten.

kultur in meran m a i s

Verdistraße zeitweilige Einführung des Fahrverbotes Wegen Installation einer neuen WeißwasserHauptleitung, der Sanierung der Schmutzwasser-Hauptleitung, sowie der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung in der Verdistraße; werden folgende Verkehrsbeschränkungen auf der Verdistraße, Teilstück Franziskusstraße/ Parthanes-Hof verfügt: * permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung bis zum 17.04.2010; * Fahrverbot bis zum 17.04.2010. Die Zufahrt der Anrainer ist je nach Stand der Arbeiten gewährleistet. An der Mündung der Behelfsstraße, welche nach dem School Village die Karl-Wolf-Straße mit der Verdistraße verbindet, herrscht die Pflicht, Vorfahrt zu geben.

Das „Maiser Wochenblatt“: Meran (im KiMM), Pfarrgasse 2/B Bürozeiten (KiMM + Wochenblatt): Mo. 08:00-14:00 Uhr Mi. 14:00-19:00 Uhr Fr. 08:00-11:00 Uhr Außerdem Do. von 17:00-19:00 Uhr im Büro Ansitz Angerheim Tel.: 0473 491505 (Wochenblatt) Tel.: 0473 - 491501 (KiMM) Fax: 0473 491503 E-Mail: redaktion@wochenblatt.it oder werbung@wochenblatt.it

Diensthabende Apotheken Normale Öffnungszeiten: Mo - Fr 08:30 - 12:30 / 15:30 - 19:00 Uhr Sa: 08:30 - 12:30 Uhr. Nachtdienst: ab 08:30 Uhr, 24 h durchgehend Tag Apotheke Adresse Fr. 13.11.2009 St. Damian Apotheke A. Hoferstr. 24 Sa. 14.11.2009 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 So. 15.11.2009 Central Apotheke Sparkassenstr. 28 Mo. 16.11.2009 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 Di. 17.11.2009 Apotheke Untermais Romstr. 118 Mi. 18.11.2009 Salus Apotheke Piavestr. 36/A Do. 19.11.2009 Drusus Apotheke Rennweg 58 Fr. 20.11.2009 Bayrische Hof Apotheke Lauben 76 Sa. 21.11.2009 St. Damian Apotheke A. Hoferstr. 24 So. 22.11.2009 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 Mo. 23.11.2009 Central Apotheke Sparkassenstr. 28 Di. 24.11.2009 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 Mi. 25.11.2009 Apotheke Untermais Romstr. 118 Do. 26.11.2009 Salus Apotheke Piavestr. 36/A Fr. 27.11.2009 Drusus Apotheke Rennweg 58 Alle weiteren Turnusdienste finden Sie unter www.provinz.bz.it/apotheken

Telefon 0473-447 545 0473-237 677 0473-236 826 0473-449 552 0473-236 144 0473-236 606 0473-236 357 0473-231 155 0473-447 545 0473-237 677 0473-236 826 0473-449 552 0473-236 144 0473-236 606 0473-236 357

Ihre Firmenfeier in der kultur in meran mais Soll Ihre Firmenfeier in diesem Jahr eine besondere Note erhalten? Sind Sie auf der Suche nach einem ansprechenden Rahmen für Ihre Betriebsfeier, Ihr Weihnachtsessen oder Ihre Vollversammlung? Möchten Sie Ihre Mitarbeiter, Kunden und Gäste durch ein besonderes Ambiente begeistern? Der neu sanierte, denkmalgeschützte Raiffeisensaal mit seinen Nebenräumlichkeiten ist der ideale Rahmen dafür: ein Ort, wo Alt und Neu in anregender Spannung und stimmigem Miteinander zusammentreffen. Ein Ambiente, wo sich Besucher und Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen. Moderne Präsentations-, Audio-, Lichtund Bühnentechnik, komplett ausgestattete Küche und Bar sowie Garderobe stehen zur Verfügung. Werfen Sie einen Blick ins neue und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin. Oder besuchen Sie uns im Internet unter w w w . k i m m - m e r a n . i t - kultur in meran mais Frau Astrid Kuprian - Leiterin Maiser Vereinshaus GmbH Pfarrgasse 2 - 39012 Meran Kontakt: Tel. 0473 49 15 01 info@kimm-meran.it

www.kimm-meran.it


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Pfarrnachrichten

Bürostunden: Donnerstag von 17:30 bis 18:45 Uhr Gottesdienste: Samstag Santa Messa 18:00 Uhr Sonntag Hl. Messe 09:45 Uhr Santa Messa 11:00 Uhr

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo - Sa von 09:00 - 11:00 Uhr Donnerstag geschlossen Pfarrbibliothek: Geöffnet jeweils Montags, Mittwochs und Freitags von 15:00 bis 17:00 Uhr. Die Bibliothekarinnen freuen sich auf Ihren Besuch Gottesdienste: Samstag Vorabendmesse 19:30 Uhr Sonntag 08:30, 10:00, 11:00 (ital) Mo, Di und Mi Hl Messe 08:30 Uhr Do Hl Messe in der Kolpingkapelle 20:00 Uhr Fr Hl Messe in der Pfarrkirche 19:30 Uhr

Bürostunden: Donnerstag von 17:30 bis 18:45 Uhr Gottesdienste: Samstag Vorabendmesse 19:00 Uhr Sonntag Hl. Amt 08:30 Uhr Santa Messa 09:45 Uhr

le Bedeutung des Sonntag aufmerksam gemacht werden. Das im Sonntagslicht enthaltene Teelicht sollte an jedem Sonntag angezündet werden, während das Sonntagsheft, das gemeinsam mit dem Sonntaglicht ausgeteilt wird, Anregungen bietet, wie der Sonntag in der Familie gestaltet werden kann. Mit dieser Initiative möchten wir dazu beitragen, dass das hohe Gut des christlichen Sonntags unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Es möchte daran erinnern, dass der Sonntag dem Menschen gut tut, als Tag der Ruhe, der Gemeinschaft und als Tag des Herrn. Möge das Sonntagslicht in die ganze Pfarre hineinstrahlen.

Das Autorentrio Matthias Gögele, Maria Luise Spögler und Renate Fleischmann begutachten mit Pfarrer Florian Pitschl die neue Firmmappe

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo. - Fr. von 10:00 bis 12:00 Gottesdienste in italienischer Sprache: Samstag Santa Messa 18:30 Uhr Sonntag Hl. Messe 09:30, 11:00, 18:30 Uhr

Hl. Messen: Sonn- und Feiertage 10:00 Werktags 7:00 ANBETUNG: Donnerstag nach der Hl. Messe (7:30) durchgehend bis Samstag 22:00 Uhr, So. 11:00 - 19:00 Montag, Dienstag, Mittwoch 7:30 - 8:30 Uhr 17:00 - 19:00 Uhr ROSENKRANZ und Eucharist. SEGEN: Sonn- und Feiertage 16:00 Uhr Werktags 17:00 Uhr Liturgisches Morgen- u. Abendlob (LAUDES - VESPER): Morgens (nur Werktage) 6:35 Uhr Abendlob (Werktage und Sonntage) 18:35 Uhr

Neue Firmmappe ist da Die im Vorjahr von drei Firmhelfern in Obermais erarbeitete und erstmals erprobte Firmmappe liegt jetzt als Druck vor. Damit wurde einem Wunsch der Firmhelfern entsprochen. Die Mappe ist in jeder Pfarrgemeinde verwendbar, weil der Abschnitt „Meine Pfarrgemeinde“ so konzipiert ist, dass ein unbeschriebenes Fenster Freiraum für ortsbezogene Vermerke über das Pfarrleben bietet. Auf 60 Seiten vermittelt die farbige Broschüre eine Reihe von Überlegungen, Vorschlägen und Anregungen zur Hinführung und Begleitung von Jugendlichen im Alter von 10 bis 12 Jahren zur Firmung. Die Mappe ist teils Arbeitsunterlage, enthält aber auch religiöse Unterweisung für Eltern und Paten und hat sich in der Erprobungsphase gut bewährt. Die Bilder, Bibelstellen und Texte möchten die Jugendlichen und Eltern dazu anregen, die Feier und das Sakrament der Firmung nicht als ein punktuelles Ereignis, sondern als eine Etappe auf dem Weg des Glaubens und des Lebens zu sehen. „Der Geist ist es, der lebendig macht“ (Joh 6,65). Mathias Gögele Sonntagslicht 1000 Kerzenleuchter in Fischform mit den Symbolen Kreuz und Sonne sollen die Familien in Obermais verstärkt an die Bedeutung des Sonntag erinnern. Dieses Sonntagslicht wird am Samstag, den 21 November 2009 in allen Haushalten von Obermais als Schmuck für den Sonntagstisch ehrenamtlich durch die Pfarrgemeinderatsmitglieder und freiwillige Helfer kostenlos verteilt. Dies ist Initiative des Seelsorgeamtes der Diözese Bozen/ Brixen. So sollen möglichst viele Menschen persönlich auf die religiöse, soziale und kulturel-

Öffnungszeiten des Gemeindebüros (im Pfarrhaus Carduccistraße 31): Montag bis Freitag 10-12 Uhr. Gottesdienste und Veranstaltungen in der Evangelischen Christuskirche oder im Pfarrhaus an der Passerpromenade So. 15. November 10:00 Gottesdienst mit Abendmahl Fr. 20. November 17:00 Seniorenturnen So. 22. November: Toten- und Ewigkeitssonntag 10:00 Gottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen Fr. 27. November 16:00 Advents- und Türkranzbinden mit Gärtnermeister Othmar Malleier (Anmeldung erbeten bis 24.11.) Anmeldungen bei: Siegfried Gufler, Tel.: 335 5467100 oder KVW Bezirksbüro, Tel.: 0473 220381

Sonntag, 15. November 2009 Törggelen in Barbian im Eisacktal


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Pfarrnachrichten

Öffnungszeiten Pfarrkanzlei: Mo. - Fr. von 8:30 – 10:00 Uhr Friedhofsangelegenheiten: Mittwoch von 8:30 - 11:00 Uhr Gottesdienstordnung (ab Allerheiligen): Montag, Dienstag: 07:00 Uhr Mittwoch: 18:00 Uhr Donnerstag, Freitag: 07:00 Uhr Samstag: 07:00 und 18:00 Uhr Sonn- und Feiertage: 07:30 und 10:00 Uhr So 01. November – Allerheiligen 10:00 Festgottesdienst 14:00 Seelenandacht und Gräberbesuch Mo 02. November – Allerseelen 20:00 Wortgottesdienst am Friedhof, anschl. Lichterprozession zur Kirche mit Eucharistiefeier So 08. November – Seelensonntag 10.00 Gottesdienst Ohrwurm und Taube Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden. Sie haßte den Ohrwurm ebenso. Da trafen sich eines Tages die beiden in einer Straßenbahn irgendwo. Sie schüttelten sich erfreut die Hände und lächelten liebenswürdig dabei und sagten einander ganze Bände von übertriebener Schmeichelei. Doch beide wünschten sie sich im stillen, der andre möge zum Teufel gehn, und da es geschah nach ihrem Willen, so gab es beim Teufel ein Wiedersehn. Joachim Ringelnatz

Gottesdienste: Mo. - Fr. :Heilige Messe jeweils um 9:00 Uhr Sa.: Heilige Messe um 9:00 Uhr / 18:00 Uhr Sonntags: Heilige Messe um 8:00/9:00/10:00 /11:30/19:00 Caritas - Caritassonntag Am Samstag/Sonntag, 15./16. November 09 werden Spenden für die Diözesan-Caritas in den dafür bereit gestellen Opferstöcken gesammelt. Herzlichen Dank! Dank der Pfarr-Caritas St. Nikolaus/Meran Am Sonntag, den 25. Oktober 09 wurde in der Pfarre St. Nikolaus das Erntedankfest gefeiert. Die Pfarrcaritas St. Nikolaus-Meran dankt allen Kindern und Eltern ganz herzlich für die Erntedank-Körbchen, die in die Kirche gebracht und dann der Caritas übergeben wurden. Gedenktag „Unserer Lieben Frau in Jerusalem“ Samstag, 21. November 09 18:00 Uhr: Dankgottesdienst des AVS Christkönig - Cäciliensonntag Sonntag, 22. November 09 9:00 Uhr: Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Stadtpfarrchor - „Missa festiva“ für Chor + Orgel von Alexander Gretschaninow. Leitung: Josef Oberhuber 10:00 Uhr: Cäcilien-Gottesdienst der Stadtmusikkapelle Meran, Gestaltung: Stadtmusikkapelle Senioren-Treffen am Mittwoch, 18. November 2009 um 15:00 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, Meran Frau Maridl Fischnaller erzählt über ihr Leben als Blinde und berichtet über ihre Erfahrungen als Leiterin des Blindenheimes. Nach diesem Vortrag sind alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Auf Ihr Kommen freut sich die Seniorenleitung der Pfarre St. Nikolaus.

Bürostunden: Mo, Di, Fr: 09:00 bis 10:00 & 16:30 bis 17:30 Mi 09:00 bis 10:00 und 17:00 bis 18:00 Uhr Gottesdienste: So. 15.11., 9:00 Uhr Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Stadtbevölkerung 14:30 Uhr (städt. Friedhof) Totengedenkfeier und Gräbersegnung Knödelsonntag - Sa. und So. 14. und 15.11. Der Knödelsonntag in unserer Pfarrgemeinde findet am Samstag und Sonntag, 14. und 15. 11. statt. Samstag nach dem Gottesdienst um 18:30 Uhr (also ab 19,30 Uhr) und Sonntag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Durch ein einfaches Abend- oder Mittagessen mit verschiedenen Knödelsorten und Süßigkeiten zum Nachtisch unterstützen sie notleidende Menschen in der Pfarrei und Kinderpatenschaften in Eritrea und Bolivien. Der Reinererlös kommt diesem Zweck zugute. Wir danken allen herzlich für die Unterstützung. SONNTAGSLICHT: In diesem Arbeitsjahr steht der Sonntag und die Heiligung des Sonntags im Vordergrund der Tätigkeiten der Pfarrgemeinde. Zu diesem Anlass werden vom 18. November 2009 bis zum 4. Adventsonntag die Sonntagslichter an alle Haushalte verteilt. Wer diesen Dienst der Verteilung gerne mitmachen möchte, möge sich beim Pfarrer bis Allerheiligen melden. Jeder nimmt einen Teil einer Straße und kann sich mit anderen gerne zusammenschließen. 37 haben sich bereits gemeldet. Alle werden beim Stadtgebet am Mittwoch, den 18. November um 20,00 Uhr in einer Sendungsfeier damit beauftragt werden. Verteilt wird das Sonntagslicht Teelicht mit Kerzenhalter in Fischform) und eine Broschüre mit wichtigen Gedanken zum Thema Sonntag. Stadtgebet Mittwoch, 18. November 2009 um 20:00 Uhr: Gestaltung: Musikgruppe Stimmband „Was bedeutet uns der Sonntag?“ mit Sendungsfeier der Beauftragten das Sonntagslicht in der Pfarrgemeinde zu verteilen „Suchet der Stadt Bestes - betet für sie“, so schreibt der Prophet Jeremia schon rund 2600 Jahre vor Christus an seine Mitbürger in Babylon. Dieses Wort soll uns Anregung sein, unserer Pfarrgemeinde ein Geschenk zu machen. Der Prophet meint in seinen Worten eine fremde Stadt, erst recht sollen diese Worte gelten für unsere Stadt, in der man daheim ist, die man liebt, der man das Beste wünscht. Ein ganzes Jahr lang lade ich ein in den Anliegen der Stadt und der Pfarrgemeinde zu beten. Wir dürfen hoffen, dass unser Beten zum, Segen für die Stadt und Pfarrgemeinde werde. Es wäre schön, wenn jede Familie sich verpflichten würde am 18. des Monats um 20,00 Uhr Jemanden zu dieser Feier zu schicken. In diesem Stadtgebet greifen wir das Jahresthema auf: der Sonntag – Tag des Herrn und beginnen die Aktion zur Verteilung der Sonntagsbroschüre. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen.


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Pfarrnachrichten Konzert der besonderen Art Konzert des Jugendtreffs Obermais & des Jugenddienstes Meran Band MitEinAnders aus Bruneck zu Gast in Obermais/Meran Am 13.11.2009 organisieren der Jugendtreffs Obermais & der Jugenddienstes Meran ein Konzert mit der Gruppe MitEinAnders. Die Bandmitglieder sind Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Der Jugendtreff und Jugenddienst möchten mit diesem Konzert das Thema „Behinderung“ ansprechen, insbesondere die Jugend dafür zu sensibilisieren und versuchen eine andere Realität aufzuzeigen.

Band: MitEinAnders Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr im Kolpinghaus in Obermais bei freiem Eintritt. Informationen im Jugendtreff FRIENDS Obermais bei der pädagogischen Leiterin Dr. Miriam Leopizzi unter der Tel.: 340 2635998.

Das „Maiser Wochenblatt“: Meran (im KiMM), Pfarrgasse 2/B Bürozeiten (KiMM + Wochenblatt): Mo. 08:00-14:00 Uhr Mi. 14:00-19:00 Uhr Fr. 08:00-11:00 Uhr Außerdem Do. von 17:00-19:00 Uhr im Büro Ansitz Angerheim Tel.: 0473 491505 (Wochenblatt) Tel.: 0473 - 491501 (KiMM) Fax: 0473 491503 E-Mail: redaktion@wochenblatt.it oder werbung@wochenblatt.it

Kastanienfest mit Radl-Slalom Das Stadtviertelkomitee lud auch heuer zu einem Kastanienfest ein, das im Schulhof der Grundschule in der Totistraße stattfand. Für die Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen wurde ein Radl-Slalom abgesteckt. Außerdem schminkten Mitarbeiter des Jugendtreffpunkts Tilt alle möglichen Masken und drehten Figuren aus Luftballons. Am Rennen nahmen 60 Buben und Mädchen im Alter von 4 bis 12 Jahren teil. Diese wurden in drei Altersgruppen eingeteilt. Um die Konkurrenten auf die Pistenverhältnisse bestens vorzubereiten, wurden zuerst Proberunden gefahren. Da es kalt war, mussten die Reifen wie bei der Formel 1 erst auf die richtige Temperatur gebracht werden. Dann wurden der Reihe nach die Teilnehmer, beginnend mit den Jüngsten, zum Start aufgerufen. Eltern und Fans verfolgten mit Spannung das Zeitfahren ihrer Schützlinge. Die Strecke war heuer sehr technisch, wie der Platzsprecher erklärte. Das be-

deutete, dass weniger die Geschwindigkeit sondern vielmehr die Geschicklichkeit entschied. Das Rennen war spannend und öfters kamen Radler und Radlerinnen ins Schleudern oder mussten einen verfehlten Kegel neu umfahren. Zweimal musste bei den Spitzenplätzen wegen Zeitgleichheit eine Zusatzrunde gefahren werden. Am Ende fand die Prämierung statt, wobei es für alle Teilnehmer tolle Sachpreise und für die ersten drei jeder Kategorie auch einen Pokal gab. Das Treffen bot auch die Gelegenheit zu einem gemütlichen Beisammensein und zum Informationsaustausch mit dem Stadtviertelkomitee. Zwei Schautafeln informierten über dessen Tätigkeit und die laufenden Projekte. Interessierte konnten sich für die Mitarbeit an einem Projekt oder für die anstehenden Stadtviertelwahlen als Kandidaten melden. Den zahlreichen Helfern, der Gemeindeverwaltung sowie

für die Sachpreise, die von Milchhof Meran, Südtiroler Sparkasse, Sportler und Bikepoint Gruber großzügig bereitgestellt wurden, sei herzlich gedankt. Paul Zipperle, Präsident des Stadtviertelkomitees Wolkensteinstraße und Umgebung

besser ist‘s: wir telefonieren ich bin modern und möchte gern dir messages verschicken. doch leider müsste ich dabei zu viele knöpfe und tasten drücken.

Erfüllt von tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, unserer unvergesslichen Mutti und Schwiegermutti, unserer einmaligen Oma, Frau

Greti Mitterrutzner

ich bin modern und möchte gern dir reihenweise e-mails senden. doch leider müsste ich dabei zu viele kenn- und passwörter verwenden. ich bin modern und möchte gern dich übers internet verspüren doch leider gibt es halt dabei zu viele klammeraffen und viren. ich bin modern und wollt‘s halt mal probieren, doch besser ist‘s: wir telefonieren einfach nur: telefonieren. Heinz Fuchs

* am 22.11.1931

geb. Blasbichler  am 02.11.2009

die uns nach schwerer Krankheit, wohlvorbereitet im Herrn, friedlich verlassen hat. Auf Wunsch der Verstorbenen haben wir meine geliebte Frau, unsere liebe Mutti im engsten Familien- und Freundeskreis am 9. November zur letzten Ruhe begleitet. Meran, St. Georgen, Wien, Natz, Raas am 13. November 2009

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um dich und sprach: Komm heim.

In stiller Trauer und inniger Verbundenheit denken an dich: dein Mann Josef deine Kinder Inge mit Ernst, Danny und Tommy Egon mit Brigitte, Steffi, Berna und Karo die Verwandten und Freunde

Wir danken Dr. Ianniello, Dr. Putzer, Dr. Spizzo und Dr. Wenter für die fürsorgliche Begleitung, dem Pflegepersonal der Medizin II, der Onkologie und Post Akut für die liebevolle Pflege und Pater Eugen für die Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten.


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Nachrichten und Aktuelles

Die Weinkellerei Meran auf Erfolgskurs Die Weinkellerei Meran auf Erfolgskurs: Kellermeister Stefan Kapfinger holt Gold mit „Amadeus“ und „Riesling Unterberger“, VinoCulti- Dolcissimo 2009 für die Spätlese „Amadeus“ Das zweite Novemberwochenende war ein gewaltiges für die Weinkellerei Meran und ihren Kellermeister Stefan Kapfinger. Am Donnerstag, 6.11. lud der Tourismusverein Dorf Tirol im Rahmen der elitären Veranstaltungsreihe VinoCulti zur Prämierung der besten Süßweine Südtirols in den Festsaal von Schloss Tirol. Die Weinkellerei Meran holte mit „Amadeus“ 2007 den Sieg und mit „Sissi“ 2007 eine weitere TOP 10 Nominierung. Unter großem Applaus nahm Kellermeister Stefan Kapfinger den Dolcissimo 2009 – eine Bronzestatue der Meraner Künstlerin Irma Hölz – entgegen. Die 16 köpfige Jury, bestehend aus Vertretern des Meran International WineFestivals, des HGV, der Sommeliervereinigung und weiteren Önologen hatte, auf Einladung des Tourismusvereines und des Versuchszentrums Laimburg, bei 4 getrennten Blindverkostungen die Top 10 ermittelt. Durch die Prämierung mit dem Dolcissimo 2009 ist der Gewürztraminer Spätlese „Amadeus“ 07 der Weinkellerei Meran nicht nur zum bester Südtiroler Süßwein gekürt worden, sondern er zählt damit, gemeinsam mit den Top 10 von Dolcissimo, auch auf nationaler Ebene zur Elite der Süßweine Italiens. Bei gutem Jazz und Käsespezialitäten von Hansi Baumgartner wurde auf Schloss Tirol noch bis in die späten Abendstunden gefeiert.

Moderatorin Christine Mayr (Präsidentin der Sommeliervereingung Südtirol), Andreas Prast (3. Platz – Kellerei Kaltern), Manuela Zischg (Direktorin TV Dorf Tirol), Alexander Dilitz (Präsident Tourismusverein Dorf Tirol), Stefan Kapfinger (1. Platz – Weinkellerei Meran), Peter Schöpf (Projektleiter VinoCulti), Elena Walch (1. Platz Rosenmuskateller), Willi Stürz (2. Platz, Kellerei Tramin). Foto: TV Dorf Tirol

Gold für den Graf von Meran Riesling „Unterberger“ beim nationalen Rieslingbewerb Der Riesling war strahlender Protagonist des ersten Tages beim 18. Merano WineFestivals und Stefan Kapfinger von der Weinkellerei Meran war mit seinem Graf von Meran Riesling „Unterberger“ der strahlende Sieger des nationalen Rieslingwettbewerbes. Im Stadttheater Meran drängten sich Produzenten und Journalisten um die Sitzplätze, als am 7.11. der renommierte Weinjournalist Ian D’Agata aus Rom (Guida ai Migliori Vini d‘Italia 2010 di D‘Agata & Comparini) die Prämierung vornahm. 35 teilnehmende Rieslinge aus Südtirol und den oberitalienischen Anbaugebieten wurden von einer Fachjury aus internationalen Experten und Weinkennern unter der Leitung von Armin Kobler auf Qualität und Typizität verkostet und bewertet. Die Auszeichnung ging punktegleich an die Meraner Weinkellerei und an Günther Kerschbaumer vom Köfererhof. Auf Platz 2 folgt die Eisacktaler Kellerei und auf Platz 3 die Kellerei Laimburg. Ihren Riesling „Unterberger“ führt die Weinkellerei Meran erst seit kurzem im Sortiment der Toplinie Graf von Meran, doch von Beginn an hatte Kellermeister Stefan Kapfinger ein gutes Fingerspitzengefühl für diese Weinsorte. Der Riesling gehört zu den edelsten und schwierigsten Rebsorten der Welt. Er stellt außerordentlich hohe Anforderungen an Klima und Boden. Die Trauben für diesen Topwein der Linie Graf von Meran stammen von 10 Jahre alten wertvollen Rebstöcken aus Weinbergen in St. Peter

bei Dorf Tirol sowie aus den vorbildlich ange- deutung und Image und die Arbeit der Weinpflanzten Neuanlagen des Weingutes Stegerhof bauern erfährt eine gewaltige Aufwertung“, / Unterberger in Labers. freut sich Obmann Richard Dosser Nach der Auszeichnung mit „Drei Gläsern“ im Gambero Rosso Weinführer „vini d’Italia 2010“ für den Vinschgau Weißburgunder „Sonnenberg“ 08 und dem Vizeobmann Luis Verdorfer, Kellermeister Stefan Kapfinger, Obmann Aufsichtsrat Christian Lun, Obmann Richard Dosser ersten Preis Dolcissimo 2009 für Foto: www.werbelust.it „Amadeus“ 2007 ist der Riesling Gold die dritte Prämierung in Folge innerhalb nur weniger Wochen für die Weinkellerei Meran. „All diese Auszeichnungen sind eine wichtige Botschaft für die Weinbauern und für die Weinwirtschaft im westlichen Teil Südtirols und eine große Anerkennung für die Weinkellerei Meran. Der Weinbau in Meran und Vinschgau gewinnt dadurch an Be-


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Politik, Nachrichten & Aktuelles

SVP-Frauenausschuss auf Gemeindeebene in Meran gegründet Kürzlich wurde erstmals ein SVP-Frauenausschuss auf Gemeindeebene in Meran gewählt. Vorsitzende ist Irene Broseghini Götsch. Als Stellvertreterinnen stehen ihr Karin Egebrecht und Sabine Gruber zu Seite. Schnitzer, Monika Nollet Wenin und Helene Wolf. Als Rechtsmitglieder wirken in diesem Gremium Erna Pohl Blaas, Veronika Stirner Brantsch, Ingrid Gartner, Gertraud Tschenett Götsch, Karin Höller, Iris Klotzner Januth, Margit Ausserhofer Ladurner, Maria Clementi Ladurner, Karin Zingerle Lahn, Hildegard Kröss Pfitscher, Erna Waldner Platter, Margit Dosser Reiterer, Claudia Dal Lago Siebenförcher, Susanne Zuber, Stadträtin und Bezirksfrauenreferentin Angelika Mattuzzi Margesin, Stadträtin Heidi Siebenförcher, Gemeinderätin Petra Weiss, sowie Stadtkomiteeobmann Toni Gögele mit. Bei der Gründungsversammlung

referierte die Universitätsprofessorin Anna Maria Pircher-Friedrich zum Thema: „Was wir in Zukunft brauchen: Reife, starke Frauen“. Mit einem Blumenstrauß dankte Bezirksfrauenreferentin Angelika Margesin im Namen aller Anwesenden Ingrid Gartner für ihren Einsatz als Vorsitzende des Frauenausschusses Meran/ Stadt. Der neue Ausschuss wird vorrangig die Unterschriftenaktion „ Danke Mami – mindestens 2 Jahre für die Rente pro Kind „ gemeinsam mit den unterstützenden Organisationen durchführen. Zudem stehen die Vorbereitungen für die Gemeinderatswahlen an.

Irene Broseghini Götsch Die weiteren gewählten und kooptierten Mitglieder sind: Judith Flarer, Monika Gamper Grüner, Anna Glöggl Hinrichs, Edith Rainer Hintner, Tamara Kröss, Christine Peterlin Kuppelwieser (Gemeinderätin), Monika Wenter, Sabine Voppichler Benedetti, Karin Canini, Erica Eisenkeil Ellmenreich, Renate Latschrauner Gasser, Elfriede Alber Gruber, Judith Lanthaler Enz, Patrizia Raffl, Janina Brunow

SVP Gemeindefrauenausschuss Meran 09

Junge Generation auf den Spuren von Andreas Hofer im Trentino Zum Anlass des Tiroler Gedenkjahres 1809 – 2009 ist die JG des Bezirks Burggrafenamt und die JG Ortsgruppe Meran/Stadt unter der fachkundigen Leitung von Herrn Georg Hörwarter auf den Spuren von Andreas Hofer nach Fiavé ins Trentino, dem damaligen Welschtirol, gereist. In den größtenteils unbekannten Schauplätzen haben sich zahlreiche Episoden im wechselvollen Leben des Tiroler Landeshelden abgespielt. Auf dem Programm stand u.a. ein Treffen mit der Bürgermeisterin von Fiavé, Frau Nicoletta Aloisi, die der Burggräfler Delegation erläuterte, warum ein Platz in ihrer Gemeinde nach Andreas Hofer benannt wurde und welche Bedeutung der Volksheld für die lokale Bevölkerung habe: Die wenigsten wüssten nämlich, dass Andreas Hofer 3 Jahre in Ballino, einer Fraktion von Fiavé, in einer Gaststätte gearbeitet hat und dort der Hauptmann der lokalen Schützenkompanie war. Nach einem regen Austausch mit der Bürgermeisterin, der der Bezirksjugendreferent Alexander Knoll und der Ortsjugendreferent von Meran/Stadt Hans-Werner Wickertsheim herzlich für die Gastfreundschaft dankten, klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen hoch über dem Gardasee aus.

Junge Generation auf den Spuren von Andreas Hofer


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Politik, Nachrichten & Aktuelles

Das Kreuz mit dem Kreuz

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat ein Urteil gefällt, nachdem Kruzifixe in Klassenzimmern die Religionsfreiheit verletzen. Die Entscheidung wurde von Kirche und Politik mit Unverständnis aufgenommen, der Vatikan kritisierte das Urteil scharf. Was halten Sie von diesem Urteil? Schreiben Sie dem Wochenblatt Ihre Meinung. „Nicht nachvollziehbares Urteil“ Die Südtiroler Volkspartei reagiert mit Unverständnis auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg, in welchem Kruzifixe in Klassenzimmern als Verletzung der Religionsfreiheit erklärt werden. „Dies ist schlichtweg nicht nachvollziehbar“, so Parteiobmann Richard Theiner. „Wir treten für gegenseitigen Respekt und für Toleranz ein, erwarten uns aber auch von anderen Religions- und Glaubensgemeinschaften dasselbe. In diesem Sinne legen wir Wert darauf, dass unsere Kultur und unsere Tradition wie auch unsere Symbole respektiert werden“, so Theiner. „Dazu gehört für uns auch das Kreuz.“ Gerade die heutige Gesellschaft habe mehr denn je eine Diskussion und Besinnung auf Werte nötig. „Dieses Urteil entspricht dem keineswegs und führt geradewegs in die entgegen gesetzte Richtung“, betont Theiner. Auf christliche Werte nicht verzichten Das Kreuz bleibt! SVP-Obmannstellvertreterin Paola Bioc Gasser kritisiert das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, laut welchem Kruzifixe in Klassenzimmern eine Verletzung der Religionsfreiheit darstellen, aufs Schärfste. „Es geht um unsere christlichen Wurzeln sowie um die geschichtliche und kulturelle Prägung unseres Landes“, erklärt SVP-Obmannstellvertreterin Paola Bioc Gasser. „Wir lassen uns sicher nicht die Kruzifixe in unseren Klassenzimmern verbieten.“ Weiters betont die Parteiobmannstellvertreterin, dass in den Südtiroler Schulen religiöse Feiern wie beispielsweise zu Weihnachten aufrecht erhalten bleiben müssen. „Die christlichen Wurzeln gehören zu unserer Tradition“, so Bioc Gasser. „Andersgläubige Menschen, die zu uns kommen, müssen unsere Kultur respektieren. Es kann jedoch nicht sein, dass wir auf unsere Werte verzichten.“ Die Jungen Grünen Südtirols begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EuGHMR), laut welchem zukünftig keine religiösen Symbole mehr in öffentlichen Klassenzimmern aufgehängt werden dürfen. Wir leben in einem Laienstaat und in einem solchen ist Religion eine Privatangelegenheit. Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder sogar in einer öffentlichen Schule religiöser Propaganda ausgesetzt sind. Es gibt neben andersgläubigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, eine stetig wachsende Gruppe von nichtreligiösen Menschen, auch in Südtirol! Diese nichtreligiösen Menschen haben

auch das Recht ihre Kindern, den eigenen humanistischen Vorstellungen gemäß zu erziehen. Es mag zwar sein, dass unsere Kultur in der Vergangenheit stark von der Religion beeinflusst war, aber das ist nur mehr begrenzt auf die heutigen Kultur und die heutigen Gesellschaft übertragbar, das lässt sich nicht zuletzt an den leeren Kirchen und Priesterseminaren ablesen. Keinem Menschen darf das Recht auf Ausübung einer Reli-

gion abgesproden, aber es darf ein Glaube aufgeEntscheiden und später die selbst. Weiters klagen Südtirols die lalichkeit der Rechche dieses Urteil Islam verleugnen. Michi Hitthaler für das SprecheJungen Grünen

c h e nw e r auch niemanden zwungen werden! müssen die Eltern Volljährigen für sich die Jungen Grünen tente Islamfeindten Parteien an, welals Kniefall vor dem Dem ist nicht so! & Andrea Urthaler rInnenkollektiv der

Der Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheit, Sven Knoll, zeigt sich entrüstet über das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGHMR), wonach Kruzifixe in Schulklassen nicht rechtens seien, da sie angeblich das Recht auf Religionsfreiheit verletzen. Dieses Urteil, das die Entfernung aller Kreuze aus den Schulen anstrebt, ist ein Armutszeugnis für ein Kulturland wie Europa und veranschaulicht letztlich nur die Unfähigkeit, die eigene Kultur auch für Einwanderer als Bereicherung anzuerkennen. Die Grünen erinnern daran, dass Italien ein Laienstaat Staat ist, und fordern zu mehr Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Religionen auf. Nach dem Urteil des EU-Gerichtshofes gehen in Italien und auch in Südtirol die Wellen hoch und alle übertreffen sich in Empörung und wohl auch in Schein-Heiligkeiten. Wir Grünen fordern zu einem sachlichen Umgang mit diesem Thema auf. Wir erinnern vor allem daran, dass Italien spätestens seit dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes Nr. 203 vom

12. April 1989 ein Laienstaat ist und dass seit dem Konkordat von 1984 alle Religionen in diesem Land die gleiche Wertung haben. In diesem Sinne finden wir das EU-Urteil kohärent, auch weil wir immer mehr eine Gesellschaft der Vielfalt sind (ob wir es wollen oder nicht!) und somit verschiedene Bedürfnisse und Weltanschauungen, auch im religiösen Sinne, aufeinanderstoßen. Wir befürworten durchaus, dass in den Schulklassen das Kreuz als christliches Symbol hängt, wir fordern aber gleichzeitig, dass auch die Sensibilität geschult wird, ebenso anderen Religionen, sofern vertreten, und deren Symbolik Platz zu geben. Der Glaube ist eine der intimsten Angelegenheiten des Menschen und lebt, wenn schon im Herzen des und der Einzelnen und nicht an der Wand einer Schulklasse. Das Christentum soll in erster Linie an den Taten der Christen im Alltag erkannt werden, nicht bloß durch äußere Zeichen. Diejenigen, die jetzt am lautesten nach den Kruzifixen schreien, sollten gleich eifrig ihre christliche Solidarität den Ärmsten aller Armen, den Ausländern gegenüber, zu erkennen geben. Siehe Matthäus 25, 40! Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher Als diskriminierendes Urteil gegenüber allen Christen bezeichnet der Parteiobmann und Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen die Kruzifixe in Klassenzimmern. Wer in Europa ein derartiges Urteil fällt, hat wohl jeden Bezug zur Realität undzum gesellschaftlichen Leben verloren, so Pöder.„Wenn sich jemand in Europa von Kruzifixen gestört fühlt, dann stört ihn Europa und die europäische Wertegemeinschaft generell, unabhängig ob es sich um einenEuropäer oder einen Einwanderer handelt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein Urteil gefällt, das eine vermeintliche Diskriminierung von Nicht-Christen durch eine echte Diskriminierung aller Christen in Europa ersetzt. Eine Umsetzung eines solchen Urteiles kommt nicht in Frage“, so Pöder abschließend. Soweit in kleiner Querschnitt durch die Ansichten einiger Südtiroler Politiker. Schreiben Sie uns doch einfach Ihre Meinung zu diesem Thema.


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Lektüre KrimiAutorenlesungen November 2009 in Meran Freitag, 13.11. 20:00 Uhr Theater in der Altstadt Veit Heinichen Geboren 1957 zwischen Bodensee und Schwarzwald, let in Triest. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er zunächst als Buchhändler. Später war er Mitbegründer des Berlin Verlags sowie dessen Geschäftsführer bis 1999. Seine Krimireihe um den Triestiner Kommissar Proteo Laurenti wurde in mehrere Sprachen übersetzt, die ersten vier Fälle wurden für das Fernsehen verfilmt. 2005 erhielt der den Radio Bremen Krimipreis. Die Hauptfigur in seinen Kriminalromanen spielt Kommissar Proteo Laurenti.

Mittwoch, 18.11. 20:00 Uhr Frauenmuseum Gabi Mitteröckler & Ingrid Egger Spannende Literatur mit mörderisch guten Weinen präsentiert von der Schauspielerin Gabi Mitternöckler und der Sommelière Ingrid Egger. Gabi Mitternöckler: Schauspielerin und Rundfunkmoderatorin aus Innsbruck, spielte an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland, zuletzt am Innsbrucker Kellertheater und dem Theater in der Altstadt in Meran. Ingrid Egger: Geboren in Cles, ihre Leidenschaft für Essen und Trinken führte sie ins Hotel- und Gastgewerbe, war viele Jahre im In- und Ausland tätig und unterrichtet seit nunmehr zwölf Jahren als Sommelìere an der Hotelfachschule Kaiserhof in Meran. Vorgetragen wird Skurriles, Makabres und Dramatisches aus der Weinkrimiszene von verschiedenen Autorinnen undAutoren. Aus Liebe zum Lesen entwickelte Ingrid Egger zusammen mit Gabi Mitternöckler die erfolgreichen WeinLesungen, in denen allerlei Literarisches, Interessantes und Witziges zum Thema Wein vorgetragen und mit süffigen Verkostungen kombiniert wird.

Freitag, 20.11. 20:00 Uhr Stadtbibliothek Artur Oberhofer Geboren 1966 in Bruneck, lebt in Bozen. Er ist Berufsjournalist und arbeitet seit 1996 als Redakteur im Ressort Chronik der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“. Darüberhinaus ist er als freier Mitarbeiter für verschiedene Fernseh-Anstalten tätig. Sein Verlag „edition arob“ veröffentlicht die erfolgreiche Reihe „Die großen Kriminalfälle“ des 20. Jahrhunderts in Südtirol. Artur Oberhofer stellt seinen 4. Band vor: Der Frauenmörder Guido Zingerle - Die Geschichte des „Ungeheuers von Tirol“

Mittwoch, 25.11. 20:00 Uhr Kunst Meran Klaus Reider Geboren 1949, aufgewachsen in Sexten, Besuch der Mittelschule in Brixen und Abschluss der Handelsoberschule in Bozen, einige Jahre Universitätsstudium in Verona und Supplent an Mittel- und Oberschulen, Engagement in der Gewerkschaft, von 1977 - 1985 stellvertretender und Generalsekretär des Südtiroler Gewerkschaftbundes CISL, anschließend Weiterbildungsbeauftragter der Gewerkschaft und Mitarbeit im Arbeitsförderungsinstitut IPL, Bozen, seit Ende der 90er Jahre Engagement im kulturellen Bereich und Präsident des Kultur- und Kommunkationszentrums „Ost-Wet-Club“, Meran. Klaus Reider macht einen geschichtlichen Streifzug durch die Welt des Krimis und zeigt die verschiedenen Tendenzen des Krimis auf.


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Jugend LBS Savoy startet länderübergreifendes Projekt Just im Tiroler Gedenkjahr 2009 kommt es – wenn auch zufällig – zu einen Wiedervereinigung zwischen Nord- und Südtirol. Ausschlaggebend dafür zeichnet sich ein Projekt zwischen der Landesberufsschule Savoy (Meran) und den Zillertaler Tourismusschulen. Natürlich findet diese Einigung nicht auf dem politischen Parkett, sondern auf kulinarischer Ebene statt. Südtirol – wie könnte es auch anders sein – steuert seine hervorragenden Weine bei, während die Nordtiroler ihren Käse dazugeben, welcher ja auch nicht von schlechten Eltern ist. Peter Dornauer (Zillertaler Tourismusschulen) und Christian Walder (LBS Savoy) haben sich das Ganze ausgedacht. Ohne Ludwig Kaneppele, Geschäftsführer der Kellerei Ritterhof in Kaltern, wäre das Ganze wohl ins Wasser gefallen. Er zeichnete sich durch sein Interesse am Projekt und durch seine Flexibilität im Weinberg besonders aus. Im. Oktober 2009 erfolgte nun der Auftakt zu diesem bislang einzigartigen schul- und länderübergreifenden Projekt. 32 Schüler der Klasse 3HLTa sowie den Begleitlehrern Frau Prof. Mag. Maria Seil als Klassenvorstand und Herrn Dipl. Päd. Martin Reichegger machten sich auf den Weg zur Weinernte nach Südtirol. Begleitet wurden sie

zudem vom Direktor der Zillertaler- Tourismusschulen, Herrn Hofrat Mag. Alfred Müller, der ein witterungsbedingt notwendig gewordenes terminliches Vorziehen der Traubenernte in die erste Schulwoche(!) ermöglichte. In Süd-

Musik im Mittelpunkt

Großartiger Erfolg

Damit das Lernen leichter geht

Seit nunmehr über zehn Jahren gibt es an der Mittelschule Meran „Josef Wenter“ einen Klassenzug mit musikalischer Ausrichtung. Das erfolgreiche Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Freude an der Musik haben und ihre Fähigkeiten und Neigungen in diesem Bereich ausbauen möchten, aber auch an solche, die eine vertiefte musikalische Ausbildung an einer Oberschule anstreben. Die rhythmische und melodische Erziehung, die Stimmbildung, das Singen, die kreative Gestaltung von Klang und Musik sowie das Erlernen eines Instruments sind die wichtigsten Lernziele. Angeboten werden 3,5 Wochenstunden Musikerziehung und eine Stunde individueller Instrumentalunterricht. Am Mittwoch, dem 25. November 2009, um 18:00 Uhr sind die Schüler und Eltern der 5. Klassen der GS aus dem Bezirk Burggrafenamt zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Dabei können die Besucher selbst die verschiedenen Instrumente ausprobieren und Informationen einholen. Fotos : G. Bortoli

Beim 17. internationalen Musikwettbewerb (XVII International Music Competition „Vittoria Caffa Righetti“), welcher in der Zeit zwischen 21 – 25. Oktober in Cortemilia nahe der italiensich-französischen Grenze ausgetragen wurde, erzielte Elisa Wallnöfer in der Kategorie Klavier Solo den 2. Preis. Elisa Wallnöfer wurde von einer sechsköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Präsidenten Prof. Pietro Borgonovo bewertet. Dabei konnte sich die erst 15jährige Elisa Wallnöfer mit hervorragenden 93 von 100 möglichen Punkten gegenüber der internationalen Konkurrenz klar absetzten. Die am Wettbewerb teilnehmenden Künstler im Alter bis 35 Jahren kamen aus verschiedenen Nationen. Elisa Wallnöfer ist Studentin der Klavierklasse von Prof. Margrit Schild an der Musikschule Meran.

Verein „Die Kinderwelt Onlus“ stärkt Hausaufgabenkompetenz

tirol angekommen machten sich die Schüler und Lehrpersonen gemeinsam mit dem Winzer Ludwig Kaneppele, am Perlhof, in den steilen Weinbergen hoch über Bozen an die Arbeit der gemeinsame Weinlese und die anschließende Traubenverarbeitung am „Ritterhof“ in Kaltern. Nur wer selbst einmal Trauben gelesen hat, der erhält auch Einblick in den harten Alltag der Südtiroler Weinbauern, so das Motto der ganzen Veranstaltung. Nachdem die Zillertaler nun die Lese und die Vinifizierung abgeschlossen haben, werden Schüler der Landesberufsschule Savoy in Meran die weiteren notwendigen Arbeiten bis zum Endprodukt Wein verrich-

ten. Dank Frau Direktor Kerschbaumer von der LBS Savoy ist für Februar nächsten Jahres, der Gegenbesuch der „Savoyaner“ im Zillertal geplant, wo sie gemeinsam mit Käsesommelier Martin Reichegger in der „Erlebnissennerei Mayrhofen“ einen Käse produzieren werden, welcher so Gott will, zum fertigen Wein der Kellerei Ritterhof passen sollte. Die „Käsepflege“ bis zum Endprodukt werden dann wiederum die Zillertaler- Schüler übernehmen. Beide Produkte werden im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung beider Schulen der Öffentlichkeit präsentiert und natürlich gibt’s noch ein paar Überraschungen, aber die werden nicht verraten.....noch nicht.

Die Hausaufgabenbetreuung im Verein „Die Kinderwelt Onlus“ ist ein zentraler Bestandteil der täglichen Nachmittagsbetreuung von Grund- und Mittelschülern. Die Kinderwelt hat es sich auf die Fahne geschrieben, mit Fördermaßnahmen in kleinen Gruppen und lernspezifischen Angeboten die Schulkinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Deshalb hat die Kinderwelt die Lernexpertin Ursula Holzer nach Meran geholt, um die neuesten Lerntechniken und Lernmethoden kennen zu lernen. In praktischen Übungen konnten alle erleben und erproben, wie durch einfache Übungen, die Konzentration und die Leistungskurve aktiviert werden. Ein wichtiges Element für Konzentration und Leistung ist die Ernährung. Obst, Nüsse, leichte Kost, Flüssigkeit und Bewegung im Freien sind die besten Motoren für ein leistungsfähiges Gehirn. Ein entscheidender Faktor für den Lernerfolg ist jedoch die Kenntnis des eigenen Lerntyps. Ursula Holzer erklärte anhand verschiedener Beispiele die Eigenheiten der einzelnen Lerntypen und wie diese für ein erfolgreiches Lernen genutzt werden können. Dabei ging die Palette von „Lernplakaten anfertigen“ zu „Wörter und Formeln in die Luft schreiben“ über „Lernkassetten anlegen und abhören“. Spezielle Übungen für das Gehirn (Brain-Gym) vervollständigten den bunten Strauss an interessanten und wertvollen Tipps und Ratschlägen. Damit ist das KinderweltTeam gerüstet, noch mehr Qualität und Kompetenz in die Hausaufgabenhilfe einzubringen und Spaß am Lernen zu vermitteln.


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50 Jahre Maiser Bühne

Zum 50-zigsten Bühnenjubiläum nimmt die Maiser Bühne ihre Theater-Tätigkeit mit dem Lachschlager

Alois wo warst du heute Nacht unter der Regie von Ivo F. Egger in Untermais wieder auf. Sieben Mal vom 27.11.2009 bis 08.12.2009 wird dieses Stück im KiMM-Raiffeisensaal aufgeführt. Die 8 Jahre Pause waren notwendig wegen der Sanierungs- und Umbauarbeiten. Trotzdem war die Bühne in dieser Zeit nicht untätig: Sie spielte in Riffian, St. Gertraud und in Algund, Mitglieder wirkten bei anderen Bühnen mit, drei Mal veranstaltete man ein Bauervormess, und sechs Mal war sie beim Traufenfest mit Festwagen und Stand vertreten. Nun ist es endlich wieder soweit, dass die Maiser Bühne in Ihr Heim zurückkehren kann und Sie liebe Theaterfreunde - auf den Brettern die ihr die Welt bedeutet - mit viel Freude und Schwung Unterhalten kann. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen. Helmuth Fritz, Obmann

Auf dieser Doppelseite haben wir eine Auswahl der schönsten Archivfotos der Maiser Bühne herausgesucht.


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50 Jahre Maiser Bühne

im K i M M in Untermais (Raiffeisensaal) 50 Jahre Maiser Bühne

Alois, wo warst DU heute Nacht Lustspiel in drei Akten von Hans Lellis Regie: Ivo F. Egger Aufführungen: Freitag Sonntag, Mittwoch, Freitag, Montag, Dienstag

27. Novenber 2009, 29. November 2009, 02. Dezember 2009, 04. Dezember 2009, 07. Dezember 2009, 08. Dezember 2009,

20:30 Uhr 18:00 Uhr 20:30 Uhr 20:30 Uhr 20:30 Uhr 18:00 Uhr

Eintritt: € 8,00 / € 5,00 Kassaeröffnung: 1 Stunde vor Beginn mit freundlicher Unterstützung des Südtiroler Theaterverbandes


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Hallo Kinder, kalt ist es geworden, die Alleen sind von Blättern übersät und die trüben Regentage zeigen, dass es wirklich Herbst ist. Die stille Zeit im Jahr steht vor der Tür. Den Auftakt dazu bildet der Martinstag am 11. November. Das ist der Tag der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe. Sicher warst du auch mit deiner Laterne unterwegs. Ich wünsche dir einen schönen Beginn der Lichterzeit. Inge Wer war St. Martin? Martin lebte in der Zeit von 317 bis 397 nach Christus. Er war der Sohn eines römischen Offiziers. Mit 15 Jahren besuchte er die Militärschule, und als er 19 war, wurde er zu den Lanzenreitern eingezogen. An einem Februarmorgen kehrte der 22jährige Martin mit seinem Burschen von einem nächtlichen Ritt heim. Es war ein harter Winter mit klirrendem Frost. Ein heftiger Schneesturm blies den Reitern ins Gesicht. Gerade als die beiden zum Stadttor hineinwollten, schwankte aus einer Nische im Torbogen ein zerlumpter Bettler hervor. Das zerfetzte Gewand bedeckte kaum seinen Körper. Er schien halb erstarrt vor Frost. „Eine Gabe, guter Herr“, bettelte der Fremde. Martin hatte kein Geld bei sich, weil er gerade alles an arme Bauern verschenkt hatte, damit sie ihre Steuern zahlen konnten. So nahm er seinen weiten Mantel und halbierte ihn mit einem Schwertstreich. Die eine Hälfte warf er dem Bettler über die Schultern. Die Legende sagt, dass Martin wegen seiner Wohltätigkeit überall bekannt war. Als der Bischof von Tours starb, wollte man ihn zum Nachfolger wählen. Aber Martins Bescheidenheit war so groß, dass er sich im Gänsestall versteckte. Die Menschen suchten bis in die Nacht hinein mit Laternen nach dem guten Mann. Als die Gänse sich laut kreischend über den Eindringling beschwerten, fand man Martin. 371 nach Christus wurde Martin der Bischof von Tours.

Trifft eine Katze eine Gans und fragt: „Warum trägst du deine Nase so arrogant hoch?“ „Ich gehe seit gestern zur Ganstagsschule“ erzählt das Federvieh. „Na und“, meint die Katze, „ich wohne dafür in einem Miez-Haus.“

efenn“ aus H a m k c e W i einen „ n verzieiner Mam nd Nüsse e u d n e it in m s e o R hmeckt Back st ihn mit . Dazu sc n n n e a k k c e u t s D teig. du nach eife an m eine Pf ut. Wenn g ih s d r sch n e u d n n o e r artinspun h bes c M s n n e u d p s il b in iealt ist, ein Mart schluss d und dir k t s m m b o A k n Hause schöne ann einen m k Rezept c e W d un e dir das t a r r e v h . Ic ses Tages änk: tr e G für das hwarz Zutaten: ersaft, sc e b is n n a h Jo 0,5 Liter tee gebutten a H r e it L 0,5 rznelken 3-4 Gewü stangen 3-4 Zimt ack h Geschm Honig nac zu und ohne n : e g z n it u h it r onig e Zubere em Topf en. Den H s in s e la in n e n h e t mme zie Die Zuta ren. leiner Fla k f u a , nd verrüh n u e n e b koch e g u chmack z nach Ges Hier d ie Abrah Auflösung des le am ha tzt tg mitgen omme ar keine Tie en Rätsels: n, das war N re auf die A oah! rche

Rätsel: Hat ein Häuschen hart wie Stein, doch was drin ist, das ist fein.


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Vereine Neuer Verein aus der Taufe gehoben Gerade rechtzeitig zum internationalen WineFestival & Gourmet 2009 in Meran, wurde der Club der „Amici della Sengia“ aus der Taufe gehoben. Liebhaber von Tradition und Genuss, des savoir vivre und des „edlen Tropfens“ haben sich zusammengefunden, um diesen speziellen Rotwein zu würdigen. Die offizielle Vereinsgründung der “Amici della Sengia” fand am Samstag, 31.10. in der Önothek statt. Dabei waren unter anderem auch Angehörige der alteingesessenen Winzerfamilie Aldegheri zu Gast, die im Valpolicella neben verschiedenen Weinen eben diesen besonderen „roten Sengia“ produzieren. Der Club soll zum Treffpunkt für die Kenner der wahren Weinkultur werden. Ein neue Art des Zusammenkommens von Gleichgesinnten in einem angenehmen Ambiente. In diesem Sinne werden im Laufe der Jahre auch mehrere Events in den verschiedenen Bereichen der Önogastronomie organisiert werden, mit Besichtigungen von Weingütern, sowie Verkostungen verschiedenster Art, unter anderem von Ölivenöl, Schokolade und feinster Tabakwaren. Giorgio Bergamaschi

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Amici della Sengia“

Meraner Schützen besuchen „Ennemoser-Fallmerayer-Ausstellung“auf Schloß Tirol Eines der vielen geplanten Vorhaben der Schützenkompanie Meran im Tiroler Gedenkjahr 2009 war der Besuch der „Ennemoser-Fallmerayer-Ausstellung“ auf Schloß Tirol, die ganz unter dem Motto „Für Freiheit, Wahrheit und Recht“ (Tirol von 1809 bis 1848/49) steht. Am Samstag, den 24. Oktober 2009 ließen sich die Schützen mit ihrem Hauptmann Renato des Dorides vom Schlossdirektor Dr. Siegfried de Rachewiltz persönlich ausführlich durch die interessante Ausstellung führen. De Rachewiltz, der früher selbst Bundesreferent für Kultur und Bildung im Südtiroler Schützenbund war, verstand es meisterhaft, die zahlreich erschienenen Schützen der Meraner-Kompanie mit seinem Geschichtswissen zu faszinieren. Dabei wurde in einem Zeitraffer von der Frühgeschichte – der ersten Besiedelung unseres Landes – speziell im Burggrafenamt und um das Stammschloß Tirol - bis zu den letzten Freiheitskämpfen von 1809 am Küchelberg bei Meran viel Wissenswertes mitgeteilt. Die aufmerksamen Meraner-Schützen bedankten sich nach dieser informationsreichen zweistündigen Führung mit großem Applaus und einem „Dreifachen Schützen Heil..!“ Anschließend trugen sich alle Teilnehmer im großen Gästebuch des Schlosses ein. Zum Abschluß dieses kulturellen Nachmittags lud die Schützenkompanie Meran zu einem kameradschaftlichen Törggelen in den „Sandgruberhof“ in Tirol ein. Hptm. Renato des Dorides Schützenkompanie-Meran-Stadt

Museumsdirektor Dr. Siegfried de Rachewiltz mit den Meraner-Schützen am Beginn seines Vortrages Liebe Leit es werd‘s nit glabn ober es isch wohr die Gamper Nanni aus Algund werd

70 Johr Johr.

Sie isch als Hausfrau a seelen, seelen Guete drum krieg sie vom Krampuss nit die Ruete, sondern vom Nikolaus a Sackl mit on groaßen Dank was sie für uns Wohnungsleit ols tuet Liebe Nanni moch weiter so, viele, viele Johre no. Des winschen dir deine Mieter Hermy + Luis + Lucky


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Nahrhaft & Gesund Das Törggelen – ein alter Brauch, aber gesund? „Torggl“ nennen die Südtiroler seit alters her die Weinpressen. Wenn die schweren Holzungetüme ihre Arbeit getan haben, beginnt das Törggelen. Dann stellen die Weinbauern ein paar Stühle und Tische vors Haus, und ihre guten Stuben verwandeln sich zu Buschenschänken. Aufgetischt werden frisch gekelterter süßer „Most“ und der halb gegorene „Nuie“, dazu ein „G´selchtes“ mit Kraut und hinterher „Köschtn“, die frisch gerösteten Esskastanien. Den Touristen zuliebe beginnen die ersten TörggelenPartien als Ausflugsattraktion heute meist schon im September. Busse fahren einschlägige Massenbetriebe an. Dort wird geschunkelt und gesungen, der süße Traubenmost fließt in Strömen. Dass er pasteurisiert ist und aus Süditalien stammt, stört kaum jemanden. Aber wie gesund ist das Töggelen eigentlich? Schauen wir uns die unterschiedlichen Bestandteile an: Die Kastanie: Die Edelkastanie ist eine Frucht in Form einer Nuss und wird in Südtirol vor allem beim Törggelen im Herbst serviert. Sie bildet meist den Abschluss einer ausgiebigen und oft deftigen Mahlzeit. Beim Törggelen wird die Kastanie vor allem gebraten (geröstet) und manchmal in Kombination mit Butter serviert. Da ist der Fettgehalt natürlich höher. Aber ansonsten sind Kastanien gesünder als viele denken. Im Vergleich zu Nüssen sind Kastanien ein wahrer Diät-Geheimtipp. Die Kalorienanzahl von fünf Kastanien entspricht der einer halben Banane oder eines Apfels. Kastanien haben nur zwei Prozent Fett, während es Nüsse auf bis zu 60 Prozent Fettanteil bringen. Außerdem enthalten Kastanien viel Stärke, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen und somit besonders für Sportler, Schüler und Personen geeignet sind, die auf längere Sicht hin Leistung erbringen müssen. Sie enthalten viel Kalium, also gesund für die Herztätigkeit und die Muskeln. Nicht bekömmlich sind Kastanien in Kombination mit Fett, wie Kastanientorte, Kastanienherz. Most: Der Most der Trauben, der erst zu gären begonnen hat, wird „Suser” genannt, und der neue Wein, also ein späteres Stadium in der Weinproduktion, den “Nuien”. Der “Nuie” ist also wie der Most ein Produkt des Jahres, in dem er getrunken wird. Beide Rebensäfte ergänzen eine Törggelemahlzeit hervorragend. Zu den gebratenen Kastanien schmeckt der noch süße Most besonders gut. Er wird aus gepressten Trauben gewonnen und hat einen Alkoholgehalt von höchstens 1 Prozent. Der Most ist sehr süffig und süß und

vor allem ein kalorienhaltiger Begleiter der Edelkastanien. Für den “Suser” werden nicht unbedingt die Trauben der gehaltvollen - d.h. schweren Weine wie Merlot, Lagrein oder Cabernet verwendet. Nein, die Trauben des sehr gerne getrunkenen, eher leichten Vernatsch, hier meist als Kalterersee Auslese serviert, eignen sich am besten für den Most. Auch der “Nuie” und der ausgereifte Wein derselben Sorte passen perfekt zu einer Törggelemahlzeit. Was den Kaloriengehalt betrifft, liefert 1 Glas Most in etwa 90 Kcal. Sauerkraut: Auch die Inhaltsstoffe können sich sehen lassen: Nicht nur die Vitamine A, B und K sowie Ballaststoffe, Kalium, Eisen und Kalzium enthält es reichlich - Sauerkraut ist vor allem besonders reich an Vitamin C. Das machte sich schon der britische Entdecker Captain James Cook zunutze. Nach der Gabe von Sauerkraut als Bordverpflegung ging die Vitamin C-Mangelerkrankung Skorbut bei seinen Seeleuten deutlich zurück. Um in den Genuss der vollen Dosis Vitamin C zu kommen, muss man das Kraut allerdings roh essen oder den rohen Sauerkrautsaft verwenden, denn Vitamin C ist nicht hitzebeständig. Hundert Jahre nach Cook behandelte Pfarrer Sebastian Kneipp unter anderem Diabetes, Gicht, Wurmbefall, Brandwunden, Entzündungen und Insektenstiche mit Sauerkrautsaft. Auch heute noch wird dieser bei Schleimhautentzündungen, Magenproblemen, bei Erkältungen und zur Leberentlastung gegeben. Weiterhin soll Sauerkraut die Blutgerinnung fördern und sogar gegen Krebs vorbeugen. Und obendrein ist es mit nur etwa 20 Kalorien je 100 Gramm ein sehr leichtes Essen. Schweinefleisch: Die allgemeinte Aussage „Schweinefleisch ist ungesund“ ist unbegründet! Tatsächlich ist Schweinefleisch ein Lebensmittel mit sehr hoher Nährstoffdichte, d.h. bezogen auf den Energiegehalt, enthält es zahlreiche lebenswichtige Inhaltsstoffe, die der Körper mit der Nahrung aufnehmen muss: • Eiweiß • Vitamine • Eisen

• Zink Schweinefleisch ist eine besonders gute Quelle für die B-Vitamine. Gemeinsam mit reichlich Vollkornprodukten und Gemüse liefert es einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. • Bereits mit 100g Schweinefleisch deckt man mehr als die Hälfte des Vitamin B1- und knapp ein Drittel des Vitamin B6-Bedarf • In 150g Schweinefleisch steckt die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin B12 TIPP: Wenn das Schweinefleisch nicht im Kraut, sondern separat gekocht wird, sinkt der Anteil an Fett nochmals, was keine negative Auswirkung auf den Geschmack hat, sondern die Verdaulichkeit steigert. Das Vorurteil, Schweinefleisch sei fett, hat seinen Ursprung in der Zeit, als Schweine auf Wunsch der Konsumenten sehr fettreich gezüchtet werden. Mittlerweile hat man durch modifizierte Fütterungs- und Züchtungsmethoden den Fettgehalt der Schweine um etwa die Hälfte reduziert. Ein Vergleich zeigt, dass sich der Energie- und Fettgehalt diverser Fleischsorten heute kaum mehr unterscheidet. Die Wahl, ob Puten-, Rind- oder Schweinefleisch ist heute also reine Geschmackssache. Mageres Schweinefleisch wie Filet, Karreerose oder Schnitzelfleisch enthält maximal 2% Fett bzw. 106 kcal /100g. Ein Zuviel an Kalorien kommt in den meisten Fällen durch die Art der Zubereitung (z. B. paniert, frittiert) und in Form von energiereichen Beilagen und Soßen. Im Schweinefett sind rund 58 % ungesättigte Fettsäuren enthalten wie Linolsäure und Ölsäure, die den Cholesterinspiegel senken können. (rm)

Goldener Schaum Zutaten: 4 Äpfel, Saft 4 Karotten, Saft 1 kleine Ananas, Saft 1 Banane 2 EL Honig Etwas Zitronensaft Zubereitung: • Den Saft vermischen und mit der Banane mixen. • Mit Honig und Zitronensaft abschmecken...


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Gesundheit Grippe - derzeit überall verbreitet Im Volksmund werden „Grippe“ und „grippaler Infekt“ gerne verwechselt. Kennzeichnend für die „echte Grippe“ oder Influenza ist ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, begleitet von einem oder mehren der folgenden Symptome: - Muskel- und Gelenksschmerzen - trockener Husten/ Hals- und/oder Kopfschmerzen - Schüttelfrost - schwerer Erschöpfungszustand Die Grippe tritt meist epidemisch auf, d.h. große Teile der Bevölkerung sind davon betroffen, eine wirksame Verhinderung der Ausbreitung ist kaum möglich. Dagegen wird ein „grippaler Infekt“ durch ganz andere Viren wie z. B. Rhinoviren, Adenoviren etc. verursacht und beginnt eher mit Schnupfen, Halsschmerzen, Husten etc. Die Temperaturerhöhung hält sich in Grenzen. Es kommen rund 200 unterschiedliche Viren als Verursacher in Frage.

Allgemeine Maßnahmen Die Übertragung der Influenza erfolgt durch Tröpfcheninfektion und Schmierinfektionen über kontaminierte Oberflächen und Gegenstände. Daraus lässt sich ableiten, dass bereits einfache hygienische Maßnahmen die Infektionsgefahr reduzieren können. Dazu gehören häufiges Händewaschen, das Benutzen von Einmaltaschentüchern (und deren sofortige Entsorgung!), Hand vorhalten bei Husten und Niesen und häufiges Lüften der Wohn- und Arbeitsräume. Sollte man trotzdem erkranken, ist es äußerst wichtig die Weiterverbreitung des Virus möglichst einzudämmen. In erster Linie sollte man selbst zu Hause bleiben und die sozialen Kontakte unter Anwendung der oben erwähnten hygienischen Maßnahmen einschränken. Grippeimpfung Eine wirkliche Prophylaxe (Vorbeugung) der Influenza ist nur mit der Grippeimpfung möglich. Hier möchte ich anmerken, dass die Impfung nur vor der epidemischen Grippe schützt, nicht aber - wie oft fälschlicher Weise angenommen - vor anderen grippalen Infekten. Der Höhepunkt der Erkrankungswelle erreicht Südtirol, wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, meist im Jänner oder Februar, eine Impfung sollte daher bis spätestens Anfang Dezember durchgeführt werden. Impfen lassen sollten sich alle Senioren und alle Menschen mit einer vorbestehenden chronischen Erkrankung wie z.B. Asthma, Herzerkrankungen allgemein und Diabetes. Bei der Überlegung, ob man sich impfen lassen soll, sollte man neben der eigenen Situation auch sein eigenes Umfeld nicht außer Acht lassen. Sind dort etwa pflegebedürftige und/oder ältere Menschen, chronisch Kranke oder etwa Menschen, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen? Eine Infektion kann nämlich für diese Menschen eine lebensbedrohliche Situation darstellen, weltweit wird mit 250.000-500.000 Todesfällen pro Jahr gerechnet (Quelle: WHO). Dr. med. Lorenz Knoflach, Hausarzt Lana

Wie funktioniert die Impfung? Die gereinigten abgetöteten Virenbestandteile der Grippe-Schutzimpfung setzen im Körper eine Immunantwort in Gang - genau wie eine „echte“ Infektion, nur in abgeschwächter Form. Das Abwehrsystem produziert Antikörper, vor allem gegen die Oberflächenstoffe des Influenza-Virus Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N). Für gewöhnlich werden innerhalb von 7 bis 14 Tagen nach einmaliger Impfung – bei Erwachsenen in den Oberarm – ausreichend schützende Antikörperkonzentrationen im Blut erreicht. Kommt es zu einer Ansteckung mit Influenza-Viren, greifen die aufgrund der Schutzimpfung gebildeten Antikörper eindringende Viren sofort an. Die Viren können sich nicht vermehren, ein Krankheitsausbruch bleibt in der Regel aus

Welche Nebenwirkungen können nach einer Influenza-Impfung auftreten?

Was ist Influenza? Grippe (Influenza) ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen. Die Infektion wird durch kleinste Tröpfchenmengen ausgelöst und ist hoch ansteckend. Grippe kann beim Sprechen, Niesen oder direkten Kontakt übertragen werden. Im deutschen und englischen Sprachraum wird die Erkrankung als Influenza, im Französischen und Russischen als Grippe bezeichnet. Influenza kann jeden treffen, auch völlig gesunde Menschen. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland pro Grippe-Saison – von Dezember bis April – Tausende Menschen an Influenza. Influenza-Viren schädigen die Schleimhaut der Atemwege und mindern die Abwehrkräfte, dadurch wird der Körper für lebensgefährliche Komplikationen anfällig. Grippe darf also nicht mit einer harmlosen Erkältung oder einem grippalen Infekt verwechselt werden. Denn trotz des rapiden Fortschritts der medizinischen und pharmazeutischen Forschung fordert diese schwere Infektionskrankheit nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute noch jedes Jahr viele Menschenleben. Grippe ist die Infektionskrankheit an deren Folgen in Deutschland die meisten Menschen sterben.

Vorbeugende Schutzimpfung und frühzeitige Therapie

ein aktueller Grippevirus Nach einer Influenza-Impfung kann es innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu einer Schwellung und Rötung der Einstichstelle, Kopfschmerzen, einer Erhöhung der Temperatur oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen. Diese Symptome sind in der Regel nur von kurzer Dauer. Sehr selten wurden allergische Reaktionen beobachtet. Ihr Arzt wird Sie über seltene Nebenwirkungen ausführlich aufklären.

Wie lange ist eine an Grippe erkrankte Person ansteckend? Nach der Ansteckung mit Influenza-Viren über Speicheltröpfchen folgt die so genannte „Inkubationszeit“. Während dieser ein bis zwei Tage vermehren sich die Viren unbemerkt in den Zellen der oberen Atemwege. Irgendwann ist die Viruszahl so groß, dass der Patient plötzlich die typischen Grippe-Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen, trockenen Husten und vor allem Abgeschlagenheit bemerkt. Ansteckungsgefahr besteht in der Zeit kurz vor dem Ausbruch der Symptome bis etwa eine Woche nach ihrem Beginn.

Die Hauptursache für diese Situation liegt darin, dass die derzeitigen Möglichkeiten der Vorsorge und Behandlung der Influenza zu wenig genutzt werden. Da die InfluenzaViren sich ständig verändern, hat der Körper auch nach einer durchgemachten Grippe keine spezifischen Abwehrkräfte gegen neue Virenvarianten entwickelt. Eine rechtzeitige jährliche Schutzimpfung, angepasst an die aktuell zirkulierenden Viren, und im Erkrankungsfalle eine frühzeitige Therapie, welche die Vermehrung der Viren im Körper stoppt, helfen, die gesundheitlichen Belastungen für den Einzelnen und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen zu reduzieren. Die wichtigsten Fakten: * Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern eine schwere Erkrankung! * Influenza überträgt sich rasend schnell! Schon beim Niesen oder Husten! * Eine Grippe beeinflusst all ihre Lebensgewohnheiten! * Eine Grippe bringt ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich! * Gegen Influenza-Viren hilft kein Antibiotikum! * Grippe lässt sich nicht mit gesunder Ernährung vorbeugen! * Vor Influenza schützt Sie am besten eine Impfung! * Bei ersten Grippe-Anzeichen gilt: sofort zum Arzt!


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Fortbildung

ESF-Lehrgang: Buchhaltung 50plus Grundlagen des Rechnungswesens, der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung Ab Dezember 2009, Kostenlose Informationsveranstaltung: am Mi. 11.11.09, um 10 Uhr in der urania meran.

Berufliche Weiterbildung: Lehren ist lernbar: Grundlagenmodul 2:Umgang mit schwierigen Situationen in Kursen am Fr. 20.11.09 von 18-21 Uhr und Sa. 21.11.09 von 9-12 und 14-17 Uhr Lehren ist lernbar: Aufbaumodul 1: Kreative Methoden in der Erwachsenenbildung am Fr. 05.02.2010 von 18-21 Uhr u. Sa. 06.02.2010 von 9-12 und 14-17 Uhr EBC*L-Intensivkurs (Stufe A), ab Mo. 16.11.09, 8x, Mo. u. Mi. von 19.30-22 Uhr im KVW, treff.bildung Office 2007 - für Umsteiger auf PowerPoint 2007 und Access 2007 am Sa. 21.11.09, 8.30-12.30 Uhr eBay - Kaufen und Verkaufen im Internet am Di. 24.11.09 und Do. 26.11.09, jew. 19-22 Uhr ECDL-Kurs: Präsentation Power Point (Mod. 6) ab Mi. 25.11.09, 5x, Mo. u. Mi. 19.30-22.30 Uhr Kultur:

Gesundheit: Ausbildung zur/zum Bones for Life (TM) LehrerIn bei der Volkshochschule urania meran ab 5. Dezember 2009 Einführung in die Welt der Schüßler Salze am Mi. 18.11.09, von 19.30-22.30 Uhr Erziehung: Die Pubertät - eine Zeit der Veränderungen in jeder Familie: Wie kann ich mein Kind durch die Pubertät begleiten? am Die. 17.11.09, 19.30-22 Uhr Die Pubertät - eine Zeit der Veränderungen in jeder Familie: Loslassen und Haltgeben in der Zeit der Pubertät am Die. 24.11.09, 19.30-22 Uhr Senioren: Seniorenclub: Lichtbildervortrag: Eine Kreuzfahrt auf dem Schwarzen Meer am Do. 19.11.09, 15 Uhr Foto-Computerkurs 50+ ab Mo. 23.11.09, 5x, jew. Mo. u. Mi. von 14.30-16.30 Uhr Seniorenclub: Lichtbildervortrag: Joseph Ennemoser (1787-1854) am Do. 26.11.09, 15 Uhr Für alle Kurse gilt: Anmeldung erforderlich! Information u. Anmeldung:Tel. 0473 230219 oder www.urania-meran.it Öffnungszeiten: Mo., Mi. und Do. von 9-12 und 16-19 Uhr Die. und Fr. von 9-12 Uhr

gea* - Vortrag: Strategien gegen die Wirtschaftskrise am Fr. 13.11.09 ab 20 Uhr gea* - Gemüse im Permakulturgarten am Die. 17.11.09 von 10-18 Uhr Streifzüge durch die Evolution - Führung mit anschließendem Aperitif zur Sonderausstellung ®Evolution im Naturmuseum Südtirol, in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Südtirol und dem Verband der Volkshochschulen Südtirols am Die. 17.11.09, ab 18 Uhr im Naturmuseum, Bozen gea* - Trockenbiotope im Garten und Landschaft planen am So. 22.11.09, 10-18 Uhr

IVHS: Gebärdensprache für deutschsprachige Südtiroler IVHS – Schnuppertreffen am Do. 19.11.09, 18.30-20.30 Uhr in der MS „J. Wenter“ Gebärdensprache für deutschsprachige Südtiroler IVHS - Einführung (Mod. 1) ab Do. 26.11.09, 8x, Do von 18.30-20.30 Uhr Kreativität Acrylmalerei für Anfänger ab Fr. 27.11.09, 5x, jew. Fr. u. Do. von 19.30-22 Uhr Die Farben der Erlebniswelt - Vortrag: Eine Einführung in die Kunstgeschichte II - Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Rudolf Steiner Schulverein, am Die. 24.11.09, 20.15-22.15 Uhr in der Freien Waldorfschule

Sprachkurse: Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Portugiesisch und Latein starten wieder ab Jänner 2010 Deutsch- und Italienisch: Einzelkurse und Kleingruppen: jederzeit Sprachcafè jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats

Information und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210650 KVW Meran: Tel. 0473 220381

Bildungsreferat

Goethestr. 8, Meran Info & Anmeldung: Tel.: 0473 220381

NLP Master - Aufbaulehrgang Zeit: Fr. 29.01.2010 – Sa. 04.12.2010 Fordern Sie das detaillierte Programm an!

Internet – das Tor zur Welt Zeit: Mo. 16.11.2009 – Mi. 25.11.2009 Dauer: 4 Vormittage, Mo. und Mi. 19.00 – 22.00 Uhr Präsentationen erstellen mit Power Point Zeit: Di. 24.11.2009 – Do. 03.12.2009 Dauer: 4 Abende, Di. und Do. von 19.00 – 22.15 Uhr Internet – das Tor zur Welt Zeit: Mi. 02.12.2009 – Fr. 11.12.2009 Dauer: 4 Abende, Mi. und Fr. 19.00 – 22.15 Uhr Günstig Telefonieren über Internet mit Skype & Co. Zeit: Do. 10.12.2009 19.00 Uhr – 22.00 Uhr

Körpersprache: Ausdruck der Persönlichkeit Zeit: Do. 19.11.2009 – Do. 26.11.2009 Dauer: 2 Abende, Do., 19.30 Uhr – 22.00 Uhr Streitkultur. Möglichkeiten einer erfolgreichen Konfliktregelung Zeit: Di. 24.11.2009 – Di. 01.12.2009 Dauer: 2 Abende, Di., 19.30 Uhr – 22.00 Uhr Erben und Vererben –Was muß ich wissen? Zeit: Do. 03.12.2009, 20.00 Uhr

Massage für den Hausgebrauch Zeit: Mo. 16.11.2009 – Mo. 30.11.2009 Dauer: 3 Abende, Mo.20.00 Uhr – 22.30 Uhr Schnell, bequem, Gesund? Fertigprodukte unter der Lupe Vortag Zeit: Di. 17.11.2009 19.30 Uhr

Sprachcafé Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich…. Zeit: ab Mi., 02.09.(September – Dezember), 18.00 Uhr – 20.00 Uhr Ort: jeden 1. Mittwoch im Monat: Cafe Kunsthaus, Sparkassenstraße 18B Ort: jeden 3. Mittwoch im Monat: Sparchenmediothek, Sandplatz 10


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Aktuelles & Infos LANA: Längst Grabmal am Friedhof restauriert Rechtzeitig vor Allerheiligen konnten die umfangreichen Restaurierungsarbeiten am neugotischen Grabmal der Apothekersfamilie Längst beim „Brandis Törl“ im Süden des alten Friedhofs von Niederlana abgeschlossen werden. Dabei wurden folgende Arbeiten durchgeführt: die Firma ThaKa des Rudolf Kaufmann erneuerte das gesamte Dach durch Neuauflattung, sowie Neueindeckung durch Mönch- und Nonne Ziegeln; die Firma Michael & Leo Höllrigl reinigte den Laaser Marmor, die bestehenden Inschriften wurden eingefärbt und mehrere schadhafte Fialen mußten neu nachgearbeitete und ergänzt werden; die Firma Karl Christanell besserte den Verputz aus, reinigte den Untergrund und führte die Bemalung der gesamten Grabstätte durch. Zudem mußte das Grabmal vom wilden Pflanzenbewuchs befreit werden und die Zementplomben und schadhaften Putzstellen wurden entfernt. Die Koordinierung und Finanzierung dieser umfangreichen Restaurierungsarbeiten übernahm der Heimatschutzverein Lana mit Obmann Albert Innerhofer; finanzielle Beiträge durch die Marktgemeinde Lana und das Landesdenkmalamt wurden zugesichert. Nun ist wiederum die alte, historische Inschrift an diesem neugotischen Grabmal lesbar: Christliches Andenken an den Wohlgeborenen Herrn Friedrich Josef Längst, Apotheker und Ehrenbürger von Lana, welcher am 5. März 1826 zu Untermecklen – Baiern

Das Längst Grabmal am Friedhof in Niederlana nach den Restaurierungsarbeiten

in Württemberg geboren und am 23. Februar 1884 nach längerem, geduldigen Leiden, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im 58. Lebensjahr sanft im Herrn entschlafen ist. Dankbar und mit Liebe weihe, Dieses Denkmal ich, o, Gatte, dir, Ach, denke in der Sel´gen Reihe Auch dort vor Gott noch meiner hier! Ruhe von des Lebens Plage Aus in dieser stillen Gruft, Bis uns Gott am jüngsten Tage Wieder in das Leben ruft! Er war Gerecht darum bleibt sein Andenken im Segen Hier ruht an der Seite ihres Gatten die wohlgeb. Frau Theresia Längst geb. Haller geb. am 2. Dezember 1830 in Marling gest. am 5. Dezember 1897 in Lana. R.I.P. Laß, o C(h)rist, die eitlen Sorgen! Richt das Herz zu Gott empor! Was ich bin, das wirst du morgen Ruft es aus dem Grab hervor. Gutes nur erlangt dir drüben Ruhe, Freude, Seligkeit Thue Gutes, suche Frieden, Sammle für die Ewigkeit. Ein Weib das den Herrn Fürchtet, wird gelobt. Spr. 31.30 Wiedersehen unsere Hoffnung! O mein Jesu Barmherzigkeit! (100 Tage Ablass) Foto & Text: Albert Innerhofe

Höchste Bankspesen Europas EU-Kommission stellt Banken schlechtes Zeugnis aus VZS sieht sich in ihrer Kritik bestätigt Die Verbraucherzentrale sieht sich in ihrer jahrelangen Kritik der hohen Bankspesen in Italien und Südtirol bestätigt. Italien ist diesbezüglich das teuerste Land Europas und schneidet bei der Transparenz besonders schlecht ab: Ein Konto mit durchschnittlich vielen Kontobewegungen kostet in Italien bis zu 253 EUR und in Bulgarien nur 27 EUR. Bei Kunden, die ihr Konto besonders intensiv nutzen, springt der Unterschied noch stärker ins Auge: Hier reicht das Spektrum von einem Minimum von 28 EUR in Bulgarien bis zu Rekordkosten von 831 EUR in Italien. Laut dem Bericht der Europäischen Kommission über Finanzdienstleistungen werden u.a. die häufig schwer verständlichen Informationen, undurchsichtige Bankgebühren, Probleme mit der Beratung und die geringe Bereitschaft der Kunden zum Wechseln der Bank als problematisch genannt. Der Bericht beschreibt die Preisstrukturen von Bankkonten als „sehr undurchsichtig, so dass es den Verbrauchern nahezu unmöglich ist, zu wissen, welche Kosten ihnen entstehen, und verschie-

dene Angebote zu vergleichen“. Nur 9 % der EU-Verbraucher haben in den Jahren 2007 und 2008 das Bankkonto gewechselt. „Verbraucher werden auch bei den lokalen Banken oft von teuren Nebengebühren und unerwarteten Kosten überrascht“, kritisiert VZKonsumentenschützer Walther Andreaus. „Der tatsächliche Preis ist meist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erst wenn es ans Zahlen geht, hat der Konsument die Information über den wirklichen Endpreis. Damit muss Schluss sein – die Banken sollen den Wildwuchs bei den Spesen stoppen“. Die Banken holen sich zunehmend zusätzliche Erträge über Gebühren. Aber besonders bei den Darlehenskosten greifen die lokalen Banken im Gegensatz zu früher immer kräftiger zu. Während Großbanken heute einen Spread von 0,80% anbieten, verlangen hiesige Institute schon um die 1,80%. Dies ist keinesfalls gerechtfertigt und wird die Kunden zunehmend abschrecken.

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Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2498 ZGB.

Presserechtlich verantwortlich: Georg Schedereit. Das Redaktionsteam: Gerhard Hölzl (gh), Mathilde Knoll (mk), Renate Mair (rm), Ernst Müller (em), Inge Müller (im), Paul Obertimpfler (po), Pius Pircher (pp), Eduard Staffler (es), Emma Wagner (wag). Druck: Athesia Druck Bozen Layout: Ernst Müller Auflage: 6.000 Stück, erscheint 14-tägig Kleinanzeiger: mindestens 20 Worte, 0,70 € pro Wort und Zahl Jahresabonnement: 35,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Freitag vor dem Erscheinen, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2/B, Tel.: 0473-491 505 Fax: 0473-491-503 E-Mail redaktion@wochenblatt.it werbung@wochenblatt.it Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.09.2003.


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Moderne Radiologische Abteilung

Die Marienklinik in Bozen verfügt über eine hausinterne Radiologische Abteilung Die Radiologische Abteilung der Marienklinik in Bozen, steht unter der Leitung der radiologischen Praxis der Fachärzte Dr. med. Uwe Gebert und Dr. med. Thomas Riebesel. Die Schwerpunkte liegen in der Brustvorsorge und der Brustdiagnostik. In der Abklärung von Sportverletzungen und orthopädischer, sowie chirurgischer und internistischer Erkrankungen. Außerdem ist die Röntgenabteilung wichtiger Bestandteil des Zentrums für Osteoporose, da die Messung der Knochendichte für die Diagnostik von Knochenschwund unverzichtbar ist. Die Vormerkzeiten sind sehr kurz. Die Wartezeiten dauern meist nur ein bis zwei Tage und in dringenden Fällen ist eine Untersuchung auch sofort möglich. Im Jahr 1994 wurde in der MarienBehandlung mit CT-gesteuerten klinik eine Radiologische Abteilung Infiltrationen. In Absprache mit unter fachärztlicher Leitung von Dr. erfahrenen Physiotherapeuten und med. Thomas Riebesel eingerichtet. den Orthopäden des Hauses werSchon damals fanden umfassende den Untersuchungen getätigt und Umbauarbeiten statt, die Abteilung Behandlungen gehandhabt. fand Ihren Platz im Erdgeschoss der Der Ultraschall ermöglicht eine Klinik. Es folgte die Anpassung an schnelle Untersuchung der Bauchdie technischen Standards der Zeit organe, der Gelenke, der Weichteiund an die Bedürfnisse der Bevölkele und der Halsorgane, sowie eine rung. Gefäßuntersuchung mit Echo-CoSeit dem Jahr 2004 steht die Radiolor-Doppler. logische Abteilung unter der Leitung „In unserer Abteilung werden Under Radiologischen Praxis von Dr. tersuchungen zur gesamten BrustUwe Gebert und Dr. Thomas Riebvorsorge durchgeführt: Palpation, esel. Sie wurde grundlegend moderUltraschall, Mammographie und nisiert und auf den neuesten techMammosonografie. Bei verdächtinischen Stand gebracht. Die Räumlichkeiten graf gestattet die Durchführung CT-gestützter gen Befunden haben wir außerdem die Mögwurden erweitert und das Personal aufgestockt. Bildgebungsverfahren, einschließlich 2D- und lichkeit zur Ultraschall geführten Biopsie.“ ErDie Anschaffung einer digitalen Radiogra- 3D-Rekonstruktionen des gesamten Körpers. klärt Dr. med. Uwe Gebert. fie war ein erster großer Schritt, bald darauf Mit dem zur Verfügung stehenden Magnetre- In der radiologischen Abteilung der Marienklifolgte die vollständige Digitalisierung der ge- sonanz-Tomografen und dem Computerto- nik befindet sich außerdem ein modernes Gerät samten radiologischen Abteilung mit einem mografen können Untersuchungen des Ner- zur Messung der Knochendichte. Für die Diamodernem Bildarchivierungssystem (PACS) vensystems durchgeführt und auch sämtliche gnostik von Osteoporose ist eine Dexa-Unterund einem radiologischen Informationssystem Fragestellungen zur Inneren Medizin und zu suchung ausschlaggebend. Bei Komplikationen (RIS). Gleichzeitig wurden ein Mehrzeilen- operativen Eingriffen abgeklärt werden. Das oder Folgeerscheinungen müssen weitere AufComputertomograf und ein halb-offenes, sehr digitale Durchleuchtungssystem ermöglicht nahmen zur Feststellung von Knochenschwund patientenfreundliches Magnetresonanzgerät in- unter anderem auch die Gefäßdarstellung von unternommen werden: Röntgenaufnahmen, Arterien mit möglicher interventioneller mini- CT-Bilder oder eine Magnetresonanz. Vor alstalliert. „Diese digitalen Speichermedien dokumen- mal-invasiver Therapie. lem letztere ist wichtig für die Abklärung von tieren jegliche Untersuchungen und Eingriffe. Die Klinik setzt auf die Zusammenarbeit zwi- Schmerzen ohne erkennbare Ursache. Der Patient hat die Möglichkeit die Bilddoku- schen den Abteilungen, so werden orthopä- „Wir Punkten in der Marienklinik vor allem mentation auf DVD gleich nach der Untersu- dische Erkrankungen und Sportverletzungen durch eine professionelle und fachübergreichung zusammen mit dem Befund nach Hause schnell und fachgerecht mit fähigen Ortho- fende Zusammenarbeit der Ärzte und die sehr zu nehmen.“ Erläutert Dr. med. Riebesel Tho- päden abgeklärt. Die radiologischen Fachärz- kurzen Wartezeiten“ verspricht Dr. med. Uwe mas, Facharzt für radiologische Diagnostik in te der Klinik haben langjährige Erfahrung in Gebert, „Somit können wir eine schnelle und der Klarstellung von Wirbelsäulenerkrankun- sichere Diagnostik stellen und notwendige Beder Marienklinik. Die Röntgenabteilung bietet die Möglichkeit gen und der konservativen therapeutischen handlungen für die Patienten in die Wege leisämtlicher Röntgenuntersuchungen für Sketen.“ lett, Gelenke, Wirbelsäule, sowie Lunge und Bauchorgane. Ein Mehrzeilen-Computertomo-

Magnetresonanztomograf

Mammograf

Ultraschall

DEXA-Gerät

Minimal-invasiv: Geräte oder Katheter werden in geringerem Maße als üblich in den Körper eingeführt. Die Unannehmlichkeiten für den Patienten fallen sehr viel geringer aus und das Risiko gegenüber offenen Operationen nimmt ab.


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Sport IMS Bouldercup in Brixen am 7.11.2009 Alexandra Ladurner besiegt die Weltelite Sie hat alle überrascht und es wirklich geschafft! Sensationell holt sich die Meranerin Alexandra Ladurner den Sieg für Südtirol und besiegt die weltbesten Boulderfrauen. Alle, die im Klettergeschehen Rang und Namen haben wurden nach Brixen zum International Moutain Summit (IMS) eingeladen, um beim Bouldercup mitzumachen. Die weltbesten Kletterinnen und Kletterer wie Anna Stöhr, Katharina Sauerwein, Melissa Leneve, Kilian Fischhuber, Gabriele Moroni, Jonas Baumann, Remo Sommer und Daniel Woods aus den Ländern Österreich, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Amerika waren präsent. Da der Wettkampf in Südtirol stattfand wurde auch Alexandra Ladurner als Lokalmatadorin eingeladen. Es gab aber noch eine Möglichkeit das Ticket zur Teilnahme am IMS Bouldercup zu lösen. Am Freitag 6.11. fand, ebenfalls in Brixen auf denselben Wänden, der sogenannte BoulderJam statt, bei dem jeder mitmachen konnte und der/die jeweilige Sieger/in der Damen und Herren sich die Wild-Card für die Teilnahme am Bouldercup am Samstag holen konnten. Es gewannen hervorragend bei den Damen Andrea Pünster vom AVS Meran und bei den Herren Stefan Scarperi vom AVS St. Pauls. Sie gehörten jetzt zu den 6 Frauen und 7 Männern, die sich am Samstag messten, um den begehrten IMS Bouldercup zu gewinnen. Alexandra Ladurner gelang es als einizige die ersten zwei Bouldern im ersten Versuch zu schaffen und holte sich damit schon fast die ausreichende Punktezahl, um ins Finale der besten Drei zu kommen.

Hinter der Französin Melissa Leneve zog sie als zweite ins Finale ein und lies die österreichische Weltmeisterin Anna Stöhr als Dritte hinter sich. Beim Finalboulder gewann diejenige, die am weitesten kam. Alexandra Ladurner und Anna Stöhr kamen gleich weit und Alexandra siegte, da sie in der Qualifikation besser war. Alexandra kommentiert: „Ich war schon überglücklich, die Möglichkeit zu bekommen, mit den Weltbesten klettern zu dürfen. Dass ich gewinne, hätte ich nicht zu träumen gewagt. Ich kann es immer noch nicht glauben!“ Bei den Herren schafften den Finaleinzug der Österreicher Kilian Fischhuber, der Schweizer Remo Sommer und der Italiener Gabriele Moroni. Es siegte, nach dem Superfinale, Kilian Fischhuber, vor Remo Sommer und Gabriele Moroni. Alexandra Ladurner auf dem Podest mit Anna Stöhr aus Österreich und Melissa Leneve aus Frankreich (Foto + Text: I. Oberparleiter)

Sportklettern: Italiencup Erwachsene in Arco am 24. + 25.10.2009 Gesamtsieg für Alexandra Ladurner, Tagessieg für Andrea Prünster, Bronze für Rudi Moroder Arco, das „Mekka“ aller Kletterer, war der Aus- nisse der Wettkämpfe aller 3 Kletterdisziplinen tragungsort des letzten Italiencups im Schwie- (Lead, Speed und Boulder) zusammengezählt und eigens gewertet wurden. rigkeitsklettern (Lead) für dieses Jahr. Da es die letzte Etappe war, ging es bei diesem Nach dem üblichen Qualifikationsmodus fand Bewerb um besonders viel: um den Tagessieg, am Sonntag das Halbfinale und Finale der zwei den Sieg in der Gesamtwertung des Schwie- Kategorien, Damen und Herren, statt. Die besrigkeitskletterns und um das Podium bei der ten 10 Herren und die besten 8 Damen wurden sogenannten „combinata“, d.h. dass die Ergeb- zum Finale zugelassen. Andrea Prünster, Rudi Moroder und Alexandra Ladurner Foto: I. Oberparleiter)

Bei den Herren verlief alles planmäßig und Rudi Moroder, vom AVS Meran, gelang es, mit einer guten Finalroute noch als Dritter aufs Podium zu steigen. Um die Siegerin bei den Damen zu ermitteln, mussten Alexandra Ladurner und Andrea Prünster zum Superfinale antreten, da beide beim Halb- als auch beim Finale gleich weit gekommen waren. Andrea Prünster konnte sich behaupten und wurde Tagessiegerin. Alexandra Ladurner , die bereits die ersten 2 Etappen des Italiencups gewonnen hat holte sich den Gesamtsieg. Andrea Prünster wurde noch 2. in der Gesamtwertung. Obwohl Ladurner nicht alle Bewerbe der Kletterdisziplinen bestritten hatte, konnte sie bei der Vergabe der „combinata“ noch als 3. aufs Podium steigen. Gewertet wurden am Ende zudem noch die Mannschaftswertungen. Auch hier war der AVS Meran führend und zum guten Schluss stand auch noch Trainer Andreas Sanin auf dem höchsten Platz am Podium. Eine überaus erfolgreiche und glückliche Mannschaft, die mit den Ergebnissen mehr als zufrieden ist. Ingrid Oberparleiter


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Porträt Marie Christine - Prinzessin von und zu Liechtenstein - Herzogin von Württemberg Ehrenmitglied der Obermaiser Vereine: Bürgerkapelle, Feuerwehr und Schützen Über 40 Jahre durften die Vereine im Park von Schloss Rottenstein ihre Feste veranstalten. Obermais ist früher wie heute immer wieder eine neue Heimat geworden für Liebhaber einer Dorfgemeinschaft. Obermais wurde oft gerne das Dorf Meran genannt. So kam zu uns auch Prinzessin Marie Christine, Jahrgang 1924, nach einem erfüllten Leben zwischen Baden-Württemberg, Wien und Liechtenstein nach Obermaiser, auf Schloss Rottenstein, wohnt dort und fühlt sich bei uns wohl. Gerne erzählt sie von den Erinnerungen und Ereignissen aus der Jugend. Ihr Geburtsort war Attenhausen bei Ravensburg und sie besuchte die Klosterschule in der Nähe von Altötting und dann die Schule in Freiburg im Breisgau. In der Schweiz lernte sie als zweite Sprache französisch. Bald lernte sie Prinz Georg von und zu Liechtenstein kennen, heiratete 1948 und die junge Familie begann in Wien ihre gemeinsame Zukunft. Prinz Georg übernahm die Aufgabe,

Marie Christine, Prinzessin von und zu Liechtenstein Herzogin von Württemberg

Christoph, Prinz von und zu Liechtenstein, Besitzer von Schloss Rottenstein und Schloss Rosenstein

Meran seine Mutter besuchen und bemüht sich die historischen Gebäude zu sanieren. Dafür ist die Bevölkerung der Familie sehr dankbar, dass geschichtsträchtige Bauten gepflegt werden. Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Josef Weingartner schreibt in einem seiner Werke, dass bereits im 14. Jahrhundert die Herren von Rottenstein im Besitz dieses Anwesens oberhalb des Brunnenplatz waren, das bereits 1285 urkundlich erwähnt wird. Über 100 Jahre waren auch die Freiherren von Priami (Schloss Priami) die Besitzer des Gutshofes. Nach den vielen Besitzern, die alle in Obermais eine schöne und naturverbundene Zeit genossen, kam im 19. Jahrhundert das Anwesen in den Besitz von Erzherzog Karl Ludwig, dann in Erbschaft an Frau Burg und schließlich ging der Besitz weiter an Prinz Georg von und zu Liechtenstein und schließlich an seinem Sohn. (es )

Familienfoto 2008, Hochzeit von Tochter Michaela, Prinzessin von und zu Liechtenstein in Wilfersdorf am Wiederaufbau und der Neuorganisation der landwirtschaftlichen Betriebe vom Bruder, des Fürsten Franz Josef II, wieder aufzubauen, die von der russischen Besatzung ausgeplündert und zunichte gemacht wurden. In der amerikanischen Besatzungszone in Wien konnte die Familie sich gut durchschlagen. Die Familie hatte ein Kindersegen von sechs Töchtern und einem Sohn. Inzwischen gehören zur Familie zusätzlich 13 Enkelkinder, von denen bereits auch zwei verheiratet sind. Der Gatte Prinz Georg ist im 87. Lebensjahr 1998 in Wien verstorben und wurde mit musikalischer Begleitung der Bürgerkapelle Obermais in der Familiengruft in Vaduz beigesetzt. Heute ist der Sohn Prinz Christoph der Hausherr von den Obermaiser Schlössern Rottenstein und Rosenstein. Beruflich ist er als Jurist in Liechtenstein tätig und kommt öfters nach

Schloss Rottenstein, Treffpunkt und Urlaubsort der Familienmitglieder


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kultur in meran m a i s

Veranstaltungen im Informationsveranstaltung

„Finanzkrise – wir waren mitten drin. Und jetzt?“ am Donnerstag, 12. November 2009 von 19:30 - ca. 23:00 Uhr. Ort: Raiffeisensaal, Veranstalter: Raiffeisen Investmentclub. Infos und Anmeldung bei allen Raiffeisenkassen (Mitgliedern des Raiffeisen Investmentclubs vorbehalten.)

Offenes Tanzen der Volkstanzgruppe Untermais, am Dienstag, 17. November 09, von 19:30 - ca. 23:00 Uhr, Ort: Raiffeisensaal, Veranstalter: Volkstanzgruppe Untermais. Informationsveranstaltung

zum Rückkauf der Pensionsjahre im Studium am Donnerstag, 19. November 2009 von 19:30 - ca. 22:00 Uhr, Ort: Raiffeisensaal Veranstalter: Raiffeisenkasse Meran

Seminar „Turnen mit Musik“

jeweils Donnerstag ab dem 19. November 09 bis 25. Februar 2010 (13 Treffen) von 8:30 bis 9:30 Uhr, Referentin: Frau Irmi Alber, Ort: Bürgersaal, Veranstalter: Südtiroler Bäuerinnen-Organisation Meran. Infos und Anmeldung bei der Ortsbäuerin, Frau Martha Lex unter: Tel. 0473 210803

Spieletage 2009

am Samstag, 21. November 09 von 14:00 21:00 Uhr und am Sonntag, 22. November 09 von 10:00 - 19:00 Uhr. Ort: Raiffeisensaal, Veranstalter: Südtirols Katholische Jugend, Ortsgruppe Untermais. Infos unter: www.dinx.it oder meran@jugenddienst.it.

Theater-Aufführungen Maiser Bühne „Alois, wo warst du heut´ Nacht?“, Lachschlager in 3 Akten. Ort: Raiffeisensaal, Premiere: Freitag, 27. November 2009 um 20:30 Uhr. Weitere Aufführungen: Sonntag, 29.11.2009 18:00 Uhr, Mittwoch, 02.12.2009 20:30 Uhr, Freitag, 04.12.2009 20:30 Uhr, Montag, 07.12.2009 20:30 Uhr und Dienstag, 08.12.2009 18:00 Uhr. Kartenvorverkauf 1 Stunde vor Beginn.

Kontakt: Tel. 0473 49 15 01 www.kimm-meran.it


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Kunst & Kultur

Chorliteratur für Chor und Solisten von Klaus Heizmann nun auch in Südtirol Klaus Heizmann gehört mittlerweile zu den bekanntesten und zudem erfolgreichsten Komponisten sakraler Musik. Kürzlich hielt er auf Einladung des Verbandes der Kirchenchöre Südtirols in Brixen ein viel beachtetes Fortbildungsseminar, bei dem in vielen Gesprächen der Wunsch laut wurde, seine Werke in Südtirol beziehen zu können. Seine Werke erfreuen sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Jedoch gibt immer wieder Probleme mit Bestellungen, Lieferungen und den hohen Postgebühren. Spontan hat sich das MUSIK PLASCHKE ALGUND bereit erklärt, die gängigsten Werke Heizmanns in sein Sortiment aufzunehmen.

So können ab sofort alle Werke aus dem Haus der Musik Wiesbaden bei Musik -Plaschke in Algund angesehen, bestellt und in kürzester Zeit in Algund, Brixen, Bozen oder Bruneck auch abgeholt werden. z.B.: LICHT LEUCHTET AUF Advent – Weihnachten – Jahreswechsel Herausgeber: Klaus Heizmann Viele Chöre haben es sich gewünscht und oft vergebens danach gesucht: Eine große Auswahl neuer Chorlieder für Advent, Weihnachten und Jahreswechsel. In diesem umfassenden Chorbuch für gemischte Chöre finden Sie über 80 Lieder von Komponisten wie Klaus Heizmann, Horst Christill, Manfred Siebald, Man-

Weitere Vorstellungen: Do.19.11./ Fr. 20.11./ So. 22.11./ Di. 24.11./ Mi. 25.11./ Do. 26.11./ Sa. 28.11. und So. 29.11.09 jeweils um 20:30 Uhr

Peepshow

von Marie Brassard

mit: Patrizia Pfeifer, Sabine Ladurner, Johanna Porcheddu und Christina Khuen Regie: Torsten Schilling Bühne und Kostüme: Zita Pichler Eine Produktion der Frauentheatergruppe PHENOMENA Premiere: Dienstag, 17.11.2009 um 20:30 Uhr

„Peepshow“ ist ein Stück über die Liebe und die Einsamkeit. Kleine Episoden, die einmal schmerzhaft, einmal witzig, einmal befremdend sind. Es ist ein bestrickendes, verstrickendes Labyrinth menschlicher Beziehungen, eine Reise zu den Ungeheuern des Unterbewusstseins - menschliche Verwirrungen die auch humorvoll und lustig sein können. In einem atemberaubenden Kaleidoskop intimer Geschichten über Versuchungen, Flirts und gebrochene Herzen öffnet Marie Brassard die Tür zu unerforschten Landschaften: sexuelle Phantasien, radikale Körper-Manipulationen, halluzinogene Drogen.

fred Staiger, Siegfried Fietz, Werner Hoffmann; Peter Strauch, Christoph Zehendner u. a.. Aber auch interessante Bearbeitungen alter Meister runden das breite Spektrum ab. Infos bei: Musik Georg Plaschke J.- Weingartner – Str. 47 a I 39022 Algund


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Kleinanzeiger

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Feiern in Untermais

Freitag, 13. November 2009 - Nr. 22


Freitag, 13. November 2009 - Nr. 22

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Maiser Bühne 20 JAHRE

Haydn Orchester

Rinaldo Alessandrini Dirigent und Cembalo Donnerstag,

19. November 2009 20 Uhr - Kursaal Programm:

Girolamo Deraco Divertimento über ein Thema von Haydn (Uraufführung)* *Auftragswerk des Haydn Orchesters Joseph Haydn Symphonie Nr. 39 in g-Moll, Hob. I: 39 J. Sebastian Bach Konzert für Cembalo und Streicher in D-Dur, BWV 1054 Joseph Haydn Symphonie Nr. 103 in Es-Dur, Hob. I: 103 “mit dem Paukenwirbel” Rinaldo Alessandrini ist ein italieni-

scher Cembalist, Organist und Dirigent im Bereich historische Aufführungspraxis. Zu seinen Lehrern gehörte Ton Koopman. 2003 wurde er als Chevalier des Arts et des Lettres vom französischen Kultusministerium geehrt. Die Fachpresse zeichnete zahlreiche seiner Einspielungen mit Preisen aus, so erhielt er mehrere „Gramophone Awards“, „Grand Prix du Disque“, „Deutsche Schallplattenpreise“, den „Prix Caecilia“ und andere. PREISE: Erwachsene € 20,00-25,00 Jugendliche bis 25 J. mit Studentenausweis € 5,00 VORMERKUNGEN: Musik Meran, Lauben 8, 39012 Meran, info@musikmeran.it ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 UHR


Freitag, 13. November 2009 - Nr. 22

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Enthüllung der Gedenktafel für Arbeo von Mais Für den Nachmittag des 31. Oktober lud der Heimatpflegeverein Untermais zur Enthüllung und Segnung einer als Bronzerelief gestalteten Gedenktafel für Arbeo von Mais.

Begrüßung der Gäste durch den Vereinsobmann Walter Tappeiner

Zu seinem Werk schreibt der Künstler Hermann Josef Runggaldier folgendes: „Leben und Wirken dieses bedeutenden Mannes werden durch Symbole dargestellt. Die Bischofsmütze erinnert an sein hohes kirchliches Amt. Das Buch im Fenster soll sein Verdienst als Literaten und seinen Einsatz für die deutsche Sprache hervorheben. Die horizontale Linie durch das Relief könnte man als Brücke zwischen romanischer und germanischer Kultur empfinden. Diese beiden Kulturbereiche sind durch ihre unterschiedlichen Anbaugüter Wein und Hopfen im Relief angedeutet.“

Im nächsten Maiser Wochenblatt wird eine kurze Darstellung des Lebens und Wirkens von Bischof Arbeo vom Kirchenhistoriker Dr. Josef Gelmi wiedergegeben.

Gesamtansicht des Arbeo-Denkmales

Der Heimatpflegeverein Untermais dankt den großzügigen Sponsoren: • • • • • • • •

Stiftung Südtiroler Sparkasse Firma Dr. Schär Raiffeisenkasse Meran Geschwister Ladurner Brauereien Forst & Weihenstephaner Gemeinde Meran Lions Club, Meran Ing. Aribo Gretzer


mwb-2009-22