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Jahrgang 7, Nr. 9, Mai 2009 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender Nur im Abonnement erhältlich Mit Werbebeilage I.P.

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

Jahrgang 7 / Ausgabe 9

Freitag, 1. Mai 2009

Redaktion: Maiser Vereinshaus GmbH, 39012 Meran, Pfarrgasse 2 B

1959 - 2009 Für uns Untermaiser Schützen ist es eine große Freude, gleichzeitig mit dem 200jährigen Jubiläum des Tiroler Aufstandes unsere 50-jährige Wiedergründung zu feiern. Walter Menz, Sepp Rainer, Sepp Pernthaler und Karl Wegleiter waren die treibenden Kräfte, die damals die Wiedergründung vorantrieben und denen wir es verdanken, dass Untermais eine stattliche Schützenkompanie hat. Damals gab es – genau wie heute - Idealisten, die Traditionsverbundenheit und Vaterlandsliebe nicht nur im Herzen trugen, sondern auch lebten. Es war nicht immer leicht, das zeigt auch das Auf und Ab der Mitgliederzahlen in den letzten 50 Jahren, aber es waren immer Persönlichkeiten dabei, die mit Schwung und Eifer den Fortbestand unserer Schützenkompanie ermöglichten. Zu diesen zählen die Hauptleute Karl Wegleiter, Otto Hanny, Karl Tratter, Michl Grießmair, Franz Schwabl und Uwe Cainelli. Ein großer Dank geht auch an alle Kommandantschaftsmitglieder, an die Ehren-

50 Jahre Schützenkompanie „Blasius Trogmann“ Untermais und Unterstützungsmitglieder und ganz besonders an die Schützenkameraden und Marketenderinnen. Die Schützen löschen kein Feuer und spielen kein Instrument, sie sind auch kein politischer Verein, sondern sie pflegen und leben den überlieferten Vaterglauben, setzen sich für die Bewahrung der Tradition und des Brauchtums ein, tragen mit Stolz die historischen Trachten, gestalten und erhalten die Kunstdenkmäler, beflaggen bei festlichen Anlässen den Dorfkern und sind auch sonst für viele verschiedene Arbeiten zu haben. Wir spüren, dass wir Schützen ein wichtiger Teil der Untermaiser Gemeinschaft sind, bringen uns aktiv in das Geschehen ein und hoffen dadurch auch eine wichtige Stütze im Gemeinleben von Untermais zu sein. Wir danken der Untermaiser Bevölkerung für die Anerkennung und für die Unterstützung, die sie uns über die Jahre hindurch entgegenbrachte und laden alle recht herzlich ein, mit uns gemeinsam das 50-jährige Bestehen der Schützenkompanie „Blasius Trogmann“ zu feiern.

Programm der Feierlichkeiten Samstag, 16. Mai 2009 ab 17.00 Uhr • Fotoausstellung im Untermaiser Vereinshaus KIMM • Vortrag von Georg Hörwarter zur Untermaiser Schützengeschichte • Kurze historische Filmvorführung • Musikalische Einlage des Zitherkreises Meran • Einlage der Volkstanzgruppe Untermais • Gemütliches Abendessen

Sonntag, 17. Mai 2009 ab 9.45 Uhr • Einzug zum Festgottesdienst in die Untermaiser Pfarrkirche • Anschließend Umzug durch Untermais • Ehrensalve am Blasius Trogmann Denkmal • Weitermarsch zum Untermaiser Vereinshaus • Festakt mit Begrüßung der Ehrengäste, Festreden und Ehrungen Für das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr Untermais mit ihrem Kommandanten Sepp Fuchsberger. Wir danken ihr im Voraus für die gute und herzliche Zusammenarbeit. Hauptmann Uwe Cainelli


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Impressum Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., Meran, Pfarrgasse 2B Gesellsa unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2497 ZGB Presserechtlich verantwortlich: Georg Sedereit Für den Inhalt verantwortlich: Helmuth Tsigg (ht) - Tel. 333 454 5775 Mitarbeiter in der Redaktion: Margareth Bernard (mb), Christine Dorigati (cd) Sophie Eisath (se), Egon Gerhard Senk (es) Pius Pirer, Apollonia Smi (apo), Luis Fus (lf), Gerhard Hölzl (gh), Ernst Müller (em), Eduard Staffler (est), Markus Fritz (mf) Druck: Athesia Dru Bozen Layout: Daniel Piler (dp) Auflage: 6000 Stü, farbige Ausgaben: 8000 Stü Erseint: 14-tägig. Kleinanzeiger: Minimum 20 Worte: 0,60 € pro Wort und Zahl Jahresabonnement: 35,00 € (in der Prov. BZ), 70,00 € (im Ausland) Nur im Abonnement erhältli. Bankverbindung: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Montag miags, Erseinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2 B; Tel. u. Fax: 0473 233 376 oder per E-Mail woenbla@rolmail.net Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemat, dass sämtlie in dieser Zeitung veröffentliten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie au in Formatanzeigen, si ohne Untersied auf Personen sowohl männlien als au weiblien Geslets beziehen. Fotos ohne ellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgerit Bozen Nr. 18-2003 am 30.9.2003

Aus der Redaktion Liebe Leser, geschätzte Inserenten! Unsere Zusammenarbeit mit dem Stadtradio Meran in der gemeinsamen Werbeaktion hat großen Zuspruch gefunden. Deshalb wird das Sonderangebot noch um einen weiteren Monat verlängert. Zwei ganz unabhängige Medien, mit ähnlichen Zielen aber gleichen Zielgruppen, haben ein interessantes Angebot anzubieten, das im Preis-Leistungsverhältnis sehr gut dasteht. Es ist für all jene gedacht, die ihre Werbung nur im Burggräfler Raum platzieren wollen, weil sie hier ihren größten Kundenstock haben und diesen ausbauen wollen. Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Lesern, neben den vielen Berichten und Ankündigungen, auch mit der Werbung einen guten Dienst leisten. Unsere Werbekunden bestätigen uns das auch. Falls uns noch jemand mit einem Abonnement unterstützen möchte, bekommt er für 25 € das Maiser Wochenblatt bis zum Jahresende per Post zugestellt. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den ca. 85 Artikeln und Ankündigungen dieser Ausgabe wieder viel Wissenswertes und Unterhaltsames bieten können, und wünschen Ihnen genügend Zeit zum Lesen und Genießen.

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n 1100-22 Uhr arme Küche vo w nd he ge ch Dur Kein Ruhetag!

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Baugenehmigungen und Bericht vom Gemeinderat Bericht vom Gemeindeausschuss Bestimmungen für die Hundehaltung Politik Soziales: Second-Hand-Shop sucht Praktikumsplätze, Hilfsprojekt Moldavien, Blaumänner in Traumansdorff Pfarrnachrichten Vereinsnachrichten Das Stehweinzimmer im Kurhaus Zum 70. Geburtstag von Karl H. Vigl Kinder- u. Jugendseite, Schule Aus der Klinik Martinsbrunn Literatur und Ausstellungen Der Spargel hat Hochsaison Steuerzuweisungen an Vereine Porträt von Hans Mair Wandern von Tramin nach Graun Sportnachrichten Fortbildung Kleinanzeiger

Fleißiger Lehrling ab sofort gesucht

Wort zum Wochenende von Robert Asam

Der gute Kaiser Franz Andreas-Hofer-Brot, Andreas-Hofer-Kuchen, Andreas-Hofer-Kugeln – alles haben wir im Angebot. Wobei es sich bei den Kugeln nicht um Gewehrkugeln handelt, mit denen der Sandwirt die Franzosen erschreckt hat, sondern um Schokoladekugeln, eingewickelt in goldglänzendem Papier. Wer jetzt an Mozartkugeln denkt, dem ist nicht zu helfen. Als ob Mozart etwas mit unserem Gedenkjahr zu tun hätte. In Brüssel eröffnen die Landeshauptleute von Süd- und Nordtirol eine Andreas-Hofer-Ausstellung. Die Brüsseler, falls es dort solche überhaupt gibt, sollen sich darüber sehr gefreut haben, weil sie bisher immer nur das Männeken Pis hatten, also diesen kleinen Brunzer, der ja wirklich alles andere darstellt als einen Helden. Obwohl, das Volksschauspiel in Algund wird uns den Hofer diesmal als heulenden Waschlappen zeigen, hat der Regisseur angekündigt. Das fehlt uns gerade noch. Aber wahrscheinlich ist innere Zerrissenheit modern. Die SVP kann da ein Lied davon singen. Apropos Lied und singen: Weil die ganze Hofer-Mania noch nicht reicht, haben wir auch noch eine Hymnendebatte entfacht. „Zu Mantua in Banden“ soll unser Lied sein. Ausgerechnet. Ein Lied, dessen Text kein Mensch kennt. Sie glauben das nicht? Dann haben Sie noch nie eine SVP-Versammlung miterlebt, wo die wackeren Edelweißrecken seit Jahrzehnten beim Absingen eine Playbackshow mimen, also nur so tun als ob. Deshalb wird der Text seit neuestem auf einer Videoleinwand eingeblendet. Nachhilfe in Sachen Andreas Hofer sozusagen. Noch ist das Gedenkjahr nicht einmal ein halbes Jahr alt, da ist bei so manchem der Sättigungsgrad schon erreicht. Ganz ohne Andreas-HoferKugeln und -Kuchen. Aber es gibt kein Entrinnen. Das Schicksal ist unerbittlich. Also her mit den restlichen Hofer-Festspielen. Wir werden sie überleben. Schließlich sind wir ein heldenhaftes Volk. Und wenn alles überstanden ist, dann singen wir gemeinsam ein allerletztes Mal die Hymne, und zwar den ganzen Text, bis „Es leb’ mein guter Kaiser Franz“. Spätestens dann werden wenigstens die Bayern-Fans in Südtirol begeistert mitbrüllen. Und so wird uns endlich allen der tiefere Sinn des Gedenkjahres klar. Völkerverständigung total. Der Hofer, Kaiser Franz, Ribéry und Toni! Und irgendein Spielverderber wird dann hinzufügen: Ach, wie schießt ihr schlecht!

O: ... Den Meranern fehlt zur Zeit die mediale Aufmerksamkeit ... St: ...Isch wohr, der Kapuziner-Waschtl steaht in Bruneck und s’ Bettlverbot isch aufgheb ... U: ... und der Frötscher hot für die SVPOrbeitnehmerführung nou kuane Lösung gfundn ...


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Ausgestellte oder sich in Ausstellung befindende Baugenehmigungen vom 14.04.09 bis 23.04.09 2009 / 105 vom 14.04.2009: insTiTuT FÜr Den sOZialen WOHnBau Der PrOVinZ BOZen Abbruch des Gebäudes und Errichtung eines Wohngebäudes, I. Variante, Tobias-BrennerStr. 2009 / 106 vom 15.04.2009: aMac Kg Errichtung von Büros und einer Überdachung, III. Variante, A.-Manzoni-Straße 125 2009 / 107 vom 16.04.2009: insTiTuT FÜr Den sOZialen WOHnBau Der PrOVinZ BOZen Außengestaltungen, St.-Vigil-Platz 47, 48, 49 2009 / 108 vom 16.04.2009: PalaDe des Z. giacomuzzi & co. Kg Änderung der Zweckbestimmung von Büro in Wohnung im 1. Stock, Piavestraße 53/B 2009 / 109 vom 16.04.2009: KaPuZinerPrOVinZ BriXen Umbau des Pfortentraktes und Teilabbruch des Nebengebäudes, Rennweg 153

2009 / 110 vom 16.04.2009: erManTrauD Walter Errichtung einer Veranda, Enrico-Fermi-Str 3 2009 / 111 vom 16.04.2009: Zeller Karl anton Errichtung einer solarthermischen Anlage und Neueindeckung des Daches der Villa Cedri, Dantestraße 46 2009 / 112 vom 16.04.2009: KlaMMer elisabeth Errichtung eines Wohnhauses, III. Variante, Schönblickstraße 2009 / 113 vom 17.04.2009: PrOVinZHaus Der BarMHerZigen scHWesTern Meran Umbau und Erweiterung der Privatklinik Martinsbrunn, I. Variante (Parkplatz), Laurinstraße 70

2009 / 114 vom 17.04.2009: ValenTinO OHg des Wenter armin u. co Interner Umbau des Salons „Valentino" im Erdgeschoss des Gebäudes, Otto-Huber-Straße 10 2009 / 115 vom 21.04.2009: geMeinDe Meran Abbruch der Tankstelle und Änderung der Kreuzung, Goethestraße 45, Laurinstraße 2009 / 116 vom 22.04.2009: HOTel MaXiMilian Kg - schraffl Maria & co Qualitative Erweiterung des Hotels "Maximilian", I Variante, Katzensteinstraße 3 2009 / 117 vom 22.04.2009: sÜDTirOler KinDerDOrF gen. Onlus Umbau der Garagenzufahrt und des Gartenbereiches, Dantestraße 63

2009 / 118 vom 22.04.2009: KaMJunKe gert Peter Hans, KaMJunKe susanne elisabeth, KOPP silvia, KOPP stefan Oskar Interne Änderungen zur Errichtung einer Arztpraxis, II. Variante, Laurinstraße 117 2009 / 119 vom 23.04.2009: WinD Telecomunicazioni ag Neukonfigurierung der bestehenden Radiobasisstation für Mobiltelefone Johann-Kravogl-Straße 10 2009 / 120 vom 23.04.2009: HÖlZl Martha, ZOrZi Oskar Anbringung einer Fahnenhalterung und einer Gedenktafel an der Fassade, Rennweg 78 2009 / 121 vom 23.04.2009: BaTTisTOTTi giancarlo, PensiOn sT. HiPPOlYT des augsten Karl & co. Kg, POrrini Maria Abbruch des Wohnhauses und Wiederaufbau, VII. Variante, Hagengasse 15

Gemeinderatssitzung vom 22.04.09 schweigeminute: Zu Beginn der Sitzung wurde in einer Schweigeminute der Erdbebenopfer in den Abruzzen und des verstorbenen ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes Luigi Montali gedacht. Gemeinderatspräsident Giorgio Balzarini und Bürgermeister Günther Januth teilten in diesem Zusammenhang mit, dass der Stadtrat, in Anlehnung an eine Empfehlung des Rates der Gemeinden, beschlossen hat, für jeden Meraner einen Euro zur Verfügung zu stellen. Die Spenden aller Südtiroler Gemeinden sollen gesammelt und für ein gemeinsames Projekt, z.B. den Bau eines Kindergartens, verwendet werden. sophie Ploner stiftung: Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Nominierung der Verwaltungsräte für die Sophie Ploner Stiftung. Wie Referent Gurschler erläuterte, verwaltet diese eine von oben genannter Dame gestiftete Immobilie, die heute an die Bezirksgemeinschaft vermietet ist. Der Erlös soll in Not geratenen Lehrern zu Gute kommen. Aus diesem Grund wurden auch vorwiegend Lehrer/Innen nominiert, wobei dann Rita Aigner, Rosina Kapeller, Ingeborg Bacher, Alida Glazio und Maria Angela Madera gewählt wurden. Taxiordnung: Als zweiter Tagesordnungspunkt wurde die Neufassung der Taxiordnung behandelt. Referentin Heidi Siebenförcher erläuterte die veränderten Punkte und wies auf eine Anregung der zuständigen Kommissionsmitglieder hin, auch nachts einen Taxidienst verpflichtend zu gewährleisten. Der Bürgermeister brachte dann diesbezüglich einen Abänderungsantrag ein. Beide Punkte wurden nach kurzer Diskussion mit großer Mehrheit genehmigt. Ebenso genehmigt wurde ein zu

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diesem Thema von den Grünen angeregter Entschließungsantrag, wie bereits in anderen Gemeinden auch, den Senioren dieselben Vergünstigungen zu gewähren, wie sie für das Frauen-Nachttaxi vorgesehen sind. Bahnhofsareal und Mobilitätszentrum: Anschließend gaben Referentin Angelika Margesin und Bürgermeister Günther Januth Informationen zum heutigen Stand und das weitere Vorgehen im Bereich des Bahnhofsareals und der Ausfahrt aus der NW-Umfahrung im Bereich der 4.-November-Straße. Beide betonten, dass es sich um keine Machbarkeitsstudie handelt, sondern, da noch nicht alle Eckdaten genau fixiert sind, um eine Vorinformation: Unter der 4.-November-Straße, nördlich der Laurinstraße, wird in der NW-Umfahrung ein Kreisverkehr eingerichtet. Über zwei Rampen wird der Verkehr dann an die Oberfläche geleitet. Von besonderer strategischer Bedeutung ist die dort von der Gemeinde Meran angedachte und konsequent weiterverfolgte unterirdische Anbindung der geplanten Tiefgarage, welche bereits im Herbst 2007 vom Gemeinderat einstimmig in den Bauleitplan eingetragen worden war, als die Opposition wegen kleinerer Querelen den Saal verlassen hatte. Durch diese Maßnahme kann die Oberfläche für andere Zwecke genutzt werden, wobei in erster Linie Maßnahmen zur Errichtung einer Mobilitätszentrale vorgesehen sind. So sind zwei Busbahnhöfe auf beiden Seiten des Hauptgebäudes geplant, ein Informationsbüro, ein Radverleih mit Anbindung an das Radwegenetz und Radabstellplätze, ein Taxistand und fußgängerfreundliche Wege und Straßenübergänge. Die restlichen Flächen können anderen Nutzungen zugeführt werden. All diese Neuerungen, wozu auch die Verlegung des Freitagmarktes gehört, bedingen veränderte Verkehrsflüsse, denen man Rechnung tragen muss. Aus diesem Grunde und

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auch um eine Aufwertung des umliegenden Stadtviertels zu erreichen, ist die Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes geplant. Sobald die endgültigen Daten auf dem Tisch liegen und detaillierte Pläne ausgearbeitet sind, werden besonders die Anrainer, aber auch alle anderen Meraner informiert werden. gh

Vandalenakte in Untermais In Untermais, im Umkreis der Pfarrkirche, werden immer wieder Vandalenakte verübt. Nicht nur aufgeklappte Scheibenwischer findet der Autofahrer bei seinem Auto, auch Fette und sogar Silikon kleben an der Frontscheibe. In den Schlüssellöchern stecken Zündhölzer und Kleber. Es wurden auch Kratzer an den Seiten der Autos entdeckt, welche ganz sicher von einer mutwilligen Beschädigung herrühren. Die Bevölkerung sollte ein Auge auf herumschleichende Personen werfen, welche ihren Mutwillen oder ihren Frust abbauen wollen, indem sie anderen Schaden zufügen. Die Parkplätze vor dem Angerheim und neben dem Urnenfriedhof sind privater Besitz des Vereinsverbandes bzw. der Pfarre und werden großzügig „bis auf Widerruf und Parken auf eigene Gefahr“ der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zeitliche Beschränkungen müssen erst noch durch die Gemeinde genehmigt werden. Nach Fertigstellung des großen Parkplatzes neben dem Vereinshaus werden die Plätze vor dem Angerheim geschlossen. Voraussichtlich werden auch die neuen Parkplätze als so genannte freie Plätze geführt.

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Beschlüsse und Mitteilungen des Gemeindeausschusses Ausführungsprojekt für Sportplatz Combi genehmigt

Europa), Sadiku Elma (Nicht-EU-Europa) und Corja Nazif (Albanien) teil. Einzige Abwesende war die Brasilianerin Maria Lucia Borges Leal, die aus beruflichen Gründen verhindert war. Die Stadtverwalter lobten die Bereitschaft und den Einsatz der Kandidaten und wünschten sich von allen Neugewählten eine gute Zusammenarbeit. Die erste offizielle Sitzung des Beirates wurde für Dienstag, den 5. Mai 2009 anberaumt. Dabei soll auch die Vorgangsweise für die Ernennung des/der Vorsitzenden des Gremiums vereinbart werden.

foto em Der Meraner Stadtrat hat das vom Architekten Josef Mayr Fingerle ausgearbeitete Ausführungsprojekt für das erste Baulos der Sanierung des Combi-Sportplatzes genehmigt. Vorgesehen sind dabei die Erneuerung des Fußballfeldes und der Beleuchtungsanlage sowie die Verlängerung der Leichtathletikbahn. Hierfür wird die Mauer an der Ostseite des Sportplatzes abgerissen. Daran angrenzend, auf dem jetzigen Parkplatz, soll zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Dreifachturnhalle entstehen. Die Gesamtkosten des ersten Bauloses belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. "1,7 Millionen Euro sollen aus dem Rotationsfond kommen, die restliche Million wird über das Sportförderungsgesetz bereit gestellt", so Bürgermeister Günther Januth. Die Arbeiten sollen noch im Herbst 2009 beginnen.

Bettelverbot in Meran vom Verwaltungsgericht aufgehoben

Sommerkindergarten 2009

Kinder im Vorschulalter können an den Kinderferien teilnehmen, die von der Gemeinde in zwei Kindergärten in Meran veranstaltet werden. Im Kindergarten Girotondo (Romstraße 132) werden 5 Turnusse zu je 5 Tagen, zwischen dem 22. Juni und dem 24. Juli angeboten. Im Kindergarten Meran Stadt (Galileistraße 39) werden 8 Turnusse zu je 5 Tagen, beginnend am 29. Juni bis 21. August, angeboten. Die Preise betragen 35,00 Euro für den ganzen Tag und 25,00 Euro für den halben Tag. Nähere Informationen bekommt man unter der Telefonnummer 0473 250 325. Einschreibungen können beim Amt für Schule und Mensadienst, Zimmer 38 im 1. Stock des Rathauses, vorgenommen werden.

Ausländerbeirat wurde neu gewählt

Im Beisein der Gemeindereferenten Vanda Carbone und Alois Gurschler sowie des Koordinators Peter Enz stellten sich die neu gewählten Mitglieder des Beirates der in Meran ansässigen Nicht-EU-Bürger und staatlosen Bürger offiziell vor. Am Treffen nahmen Bhatti Nasir Mahmood (Asien), Isakaj Altin (Albanien), Banna Lakbir (Afrika), Andreijic Bojan (Serbien-Montenegro), Nusev Jordance (Nicht-EU-

Das Verwaltungsgericht hat die vom Meraner Bürgermeister Günther Januth erlassene Verordnung mit dem Titel "Eindämmung des Bettlerunwesens auf dem Meraner Gemeindegebiet" aufgehoben. Die nun außer Kraft gesetzte Verordnung hatte klare, soziale Indikatoren und sollte ausschließlich die organisierte und belästigende Bettelei eindämmen, erklärt Bürgermeister Januth. Das Urteil des Verwaltungsgerichts hat nun Elemente der Verordnung aufgezeigt, die rechtens zu formulieren sind. Damit wird sich jetzt die Gemeindeanwaltschaft auseinandersetzen. Er gehe davon aus, dass in Kürze eine neue Verordnung vorgelegt werden könne, sagte Januth.

120 Mittelstandswohnungen sollen in Meran entstehen

Ingesamt umfasst das Mittelstands-Wohnbauprogramm der Landesregierung die Errichtung von mehr als 1.000 Wohnungen. 120 dieser Wohnungen sollen in Meran entstehen. Das Land wird den Bau dieser Wohnungen fördern, indem es einen Teil der Kosten übernimmt. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Land und Gemeinden soll so bald wie möglich ausgehandelt werden, sodass die Bauprojekte bereits in den kommenden Monaten angegangen werden können. Der Meraner Stadtrat will dem kürzlich erlassenen Landesgesetz Rechnung tragen und seinen Teil dazu beitragen. "Jetzt, wo die Finanzierung gesichert ist, können wir das Thema vertiefen und in den verschiedenen Stadtteilen jene Flächen, auf denen diese Wohnungen errichtet werden können, festlegen bzw. bereitstellen," erklärt Bürgermeister Januth.

Neue Taxiordnung genehmigt Nachttaxi auch für Senioren

Kürzlich hat der Meraner Gemeinderat die neue Taxiordnung genehmigt. Die wichtigste Neuerung besteht darin, dass künftig auch von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr mindestens vier der 32 Taxis im Stadtgebiet unterwegs sein müssen. "Zwar hat die Taxi-Genossenschaft die Verpflichtung, auch in der Nacht Fahrten anzubieten, in ihrem Reglement bisher angewandt, in der Taxiord-

nung der Gemeinde hat dieser Punkt aber noch gefehlt," erklärte die zuständige Stadträtin Heidi Siebenförcher. Auch männliche Senioren über 65 werden nachts vergünstigt Taxi fahren können. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Beschlussantrag der Grünen angenommen. Bisher gab es lediglich das Frauen-Nachttaxi. em

Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde:

Passerpromenade

Vom 20.04.09 bis 08.05.09 bleibt die Passerpromenade, auf dem Teilstück Rätienbrücke/Eisenbahnbrücke, geschlossen. Eine örtliche Umleitung ist mittels Beschilderung ausgewiesen.

Garibaldistraße

Vom 20.04.09 bis 08.05.09 gilt in der Garibaldistraße, von Haus Nr. 47 bis zur Kreuzung mit der Petrarcastraße, ein Fahrverbot und ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung.

Fußgänger- und Radweg Postgranzstraße/Algund:

Vom 26.11.08 bis 15.05.09 bleibt der Fußgänger- und Radweg Postgranzstraße/Algund von der Postgranzstraße bis zur Gemeindegrenze Algund geschlossen.

Cesare-Battisti-Straße

Vom 20.04.09 bis 12.06.09 gelten in der gesamten Cesare-Battisti-Straße ein Fahrverbot und ein Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Die Zufahrt der Anrainer ist je nach Stand der Arbeiten möglich. Umleitung: Damiano-Chiesa-Straße

General-Enrico-Tellini-Straße

Vom 27.04.09 bis 12.06.09 gelten in der General-Enrico-Tellini-Straße ein Fahrverbot und ein Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Die Zufahrt der Anrainer erfolgt je nach Stand der Arbeiten.

Laberser Staße:

Vom 06.04.09 bis 17.08.09 gilt in der Laberser Straße, im Teilstück von km 0,760 bis km 1,770, ein wechselnder Einbahnverkehr, der durch Männer der arbeitenden Firma oder durch eine Ampelanlage geregelt ist.


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Gemeinde startet Pilot-Projekt "Gender auf lokaler Ebene" als einzige gemeinde südtirols hat Meran ein Projekt gestartet, das es in dieser Form zum ersten Mal gibt: eine einführung in die gender-Thematik, verpflichtend für alle Bediensteten und für die politischen referentinnen und referenten. es gab zudem einführungen als abendveranstaltungen für interessierte Bürger. Wenn alle an einem Strang ziehen sollen, ist es unerlässlich, dass auch alle dieselbe Ausgangssituation haben: nur so ist es möglich, genderspezifische Maßnahmen auf politischer Ebene und auf Verwaltungsebene zu setzen. Die Soziologin und Volkswirtin Maria MoserSimmill und der Soziologe und Tiefbauingenieur Dietmar Bauer führten den Bediensteten und dem Stadtrat in anschaulicher und praxisbezogener Art und Weise vor Augen, wie die Gender-Perspektive in den Bereichen der Politik und Verwaltung angewandt werden kann und welche genderrelevanten Aktionen von einer Gemeinde durchgeführt werden können. Dabei ging es von Genderfaktoren bei einer Verkehrsplanung bis hin zum Gender-housing, dem geschlechtergerechten Bauen, Wohnen und Leben. Für die italienische Sprachgruppe waren die Juristin Cristina Cominato und die Spezialistin für Arbeitsrecht, Laura Calafà von der Universität Verona, zuständig. Sie beleuchteten vor allem genderrelevante Aspekte des Arbeitsrechtes, wobei besonders die negativen Auswirkungen unbefristeter Teilzeitverträge besprochen wurden, die derzeit hauptsächlich Frauen be-

treffen, die nur begrenzt die Möglichkeit bekommen, wieder in ein Vollzeit-Arbeitsverhältnis zurückzukehren. Laura Calafà macht sich zudem dafür stark, dass auch Vätern für einen bestimmten Zeitraum Elternzeit mit vollen Bezügen zugestanden werden sollte, wie es jetzt bereits beispielsweise in Deutschland den sog. "Papamonat" gibt. Die von den Referentinnen für Frauenfragen, Vanda Carbone und Heidi Siebenförcher, getragene und von Eva Maria Baur (Dienststelle für Kultur, Jugend und Frauen) in Zusammenarbeit mit dem Personalamt organisierte Einführung "Gender auf lokaler Ebene" stieß bei den Bediensteten der Stadtgemeinde Meran auf positive Resonanz.

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Ostersonntag am Sandplatz Die Medien haben ausführlich über die ideenreichen Gebilde aus Stahl und Pflanzen berichtet, welche heuer die Promenade zieren. Die Stadtgärtnerei hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Im Übereifer wurde allerdings das Umfeld vergessen. Am kahlen Sandplatz lagen im Blumentopf ein paar Zigarettenstummel und für die Blumenkisten auf dem Meranerhofsteg war leider auch kein Stiefmütterchen übrig. Die Umgebung der Promenade wurde auffallend stiefmütterlich behandelt. ht

Stillleben am Sandplatz

Umwelt schützen, Von links: Stadträtin Vanda Carbone, Eva Maria Baur und Stadträtin Heidi Siebenförcher

Rad

benützen!

Neue Bestimmungen für die Haltung von Hunden

foto mb Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine Dringlichkeitsverordnung im Bereich Hundehaltung erlassen. Sie ist bereits in Kraft und bleibt ein Jahr lang gültig. Hier die wichtigsten Neuerungen: • Die Liste der gefährlichen Hunderassen wurde abgeschafft, da man davon ausgeht, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht mit dessen Rasse sondern mit dessen Haltung zusammenhängt. Ebenso wurde die Meldung solcher Rassen bei den Gemeinden abgeschafft. • Ab sofort sind der Hundehalter und der Hundeführer straf- und zivilrechtlich für Schäden verantwortlich, welche der Hund an Sachen oder Personen verursacht. • Der Hundehalter bzw. der Hundeführer haben folgende Vorschriften zu beachten, un-

abhängig von der Größe eines Hundes: - sie müssen das Tier immer an einer Hundeleine von einer maximalen Länge von 1,50 Metern führen (ausziehbare Leinen sind verboten), wenn sie sich auf öffentlichem oder auf öffentlich zugänglichem Gelände aufhalten (außer in eigens für Hunde ausgewiesenen Bereichen); - sie müssen immer einen Maulkorb bei sich führen und dem Tier anlegen, wenn Gefahr für Personen und Tiere besteht; - sie dürfen den Hund nur Personen anvertrauen, welche imstande sind, diesen zu führen und zu beaufsichtigen; - sie müssen über die physischen und die Charaktereigenschaften des Hundes bzw. der Hunderasse Bescheid wissen. • Hundehalter bzw. Hundeführer können Ausbildungskurse besuchen, welche die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Sanitätseinheiten anbieten müssen. Für Hundehalter bzw. Hundeführer, welche sogenannte "cani impegnativi" besitzen bzw. führen, ist der Besuch solcher Kurse Pflicht. Die Kosten für die Teilnahme an diesen Kursen trägt der Hundehalter. • Die Tierärzte müssen die Hundehalter auf die Ausbildungskurse hinweisen bzw. erklären, ob ein solcher Kurs in ihrem Falle Pflicht ist oder nicht.

• Die hundeärztlichen Dienste führen ein Register, in welchem jene Hunde registriert werden, welche bereits gebissen haben oder Verhaltensstörungen aufweisen. Zudem setzen sie die Vorbeugungsmaßnahmen oder die nötigen therapeutischen Maßnahmen fest, denen solche Hunde unterzogen werden müssen. • Hundehalter, welche einen Hund besitzen, der in das oben angeführte Register eingetragen ist, müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen, und der Hunde muss, wenn er sich auf öffentlichem bzw. der Öffentlichkeit zugänglichem Gelände befindet, immer an der Leine und mit Maulkorb geführt werden. • Hundehalter und Hundeführer müssen, wenn sie sich mit ihrem Hund auf öffentlichem bzw. der Öffentlichkeit zugänglichem Gelände befinden, dessen Exkremente immer entfernen bzw. die geeigneten Gerätschaften bei sich führen. • Hundehaltern wird untersagt, chirurgische Eingriffe an ihren Tieren vornehmen zu lassen (z.B. die Bescheidung der Ohren bzw. des Schwanzes, Verkürzung der Stimmbänder u.ä.). Ebenso ist es untersagt, den Hund so zu trainieren, dass seine Aggressivität gesteigert wird, und den Hund zu dopen. Bei Nichtbeachtung dieser Verordnung werden die entsprechenden Strafen verhängt.


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Politik

Soziale Kompetenz und ökologische Intelligenz für Europa Kusstatscher und Holzeisen steigen für die Grünen Verdi Vërc auf der Liste „Sinistra e Libertà“ in den Europawahlkampf ein Bei einer gut besuchten Pressekonferenz im Garten des Hotels Mondschein in Bozen stellten Sepp Kusstatscher und Renate Holzeisen vor kurzem ihre Schwerpunkte für die anstehende Kampagne zu den Europaparlamentswahlen vor. Brigitte Foppa, Co-Vorsitzende der GVG erläuterte eingangs die Gründe, die zum Listenbündnis „Sinistra e Libertà“ geführt haben und nannte als Hauptgrund die Notwendigkeit, die 4Prozent-Hürde zu überspringen. Sepp Kusstatscher ging auf einige Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit im EU-Parlament ein und stellte für eine zweite Mandatsperiode vor allem die Themenbereiche Verkehr, Alpenschutz und Energiepolitik in den Vordergrund. Darüber hinaus will Sepp Kusstatscher sich weiterhin intensiv mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens beschäftigen. Dieses sei eine vielversprechende Antwort auf die aktuellen Krisen und auf das notwendige Ende des Dogmas vom unbegrenzten Wachstum, das weder sozial noch ökologisch nachhaltig sei.

Meraner Helfer im Katastrophengebiet L’Aquila Die vor drei Wochen im Einsatz stehenden Südtiroler Helfer in den Abruzzen wurde vergangene Woche abgelöst. 35 Mitarbeiter des Landeszivilschutzes sind nach L’Aquila aufgebrochen, darunter auch sechs Helfer aus Meran. Sie werden dort über eine Woche lang unentgeltlich die rund 600 Bewohner des Versorgungscamps in Sant' Elia, einer Fraktion von L’Aquila, betreuen. Die sechs Freiwilligen (Giorgio Pasetto, Norbert Pfeifer, Claudia Platter, Andrea De Demo, Roberto Gabardi und Piero Meloni) wurden vor der Abreise im Rathaus empfangen. Bürgermeister Günther Januth sprach ihnen im Namen der Verwaltung und der gesamten Stadt Dank und Anerkennung für den selbstlosen und ehrenamtlichen Einsatz im Erdbebengebiet aus.

Minuten vor der Abreise ins Katastrophengebiet

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Sepp Kusstatscher, Brigitte Foppa und Renate Holzeisen bei der Pressekonferenz Renate Holzeisen ging in ihrer Vorstellung auf die Notwendigkeit ein, wirtschaftliches Handeln ökologisch intelligent zu gestalten. Als Rechtsanwältin sei ihr in Südtirol bewusst geworden, dass unser Land auf allen Ebenen mehr Transparenz und Rechtsstaatlichkeit benötige. Ein zentrales Anliegen von Renate Holzeisen

sind massive Investitionen in die Bildung und eine stärkere Unterstützung der Sprachkompetenzen. Europa müsse zusammen mit den USA unter Barack Obama die globale Ungerechtigkeit beseitigen, die Hauptursache für die aktuellen Migrationsbewegungen ist. Sepp Kusstatscher und Brigitte Foppa, Co-Vorsitzende der Grünen-Verdi-Vërc

SVP wieder im Aufwind Bei der letzten sitzung der sVP Ortsobleute des Burggrafenamtes wurde über die Basiswahl reflektiert, die statutenreform nochmals begutachtet und schlussendlich den sVP Mandataren ein lob für die ersten konkreten Kostenreduzierungen für die Politik ausgesprochen. „Die Basiswahl war für die SVP ein riesiger Erfolg, auch die Optimisten hatten nicht mit einer Wahlbeteiligung von über 45% gerechnet. 25.580 Wählerinnen und Wähler zeigen, welches Potential in der Partei steckt“, zog BezirksobmannStellvertreter Zeno Christanell eine positive Bilanz zu den ersten so genannten Basiswahlen. Auch im Burggrafenamt war die Wahlbeteiligung, wenn auch unter dem Schnitt, sehr hoch. Nun gälte es mit Herbert Dorfmann einen starken Vertreter nach Brüssel und Straßburg zu schicken. In der Analyse der Statutenreform und der Neuwahl der Parteispitze wurde einheitlich die Meinung vertreten, dass die Reform im Großen und Ganzen gelungen sei und sie wesentliche Verbesserungen beinhalte. Von der neuen Parteispitze erwarte man, dass wieder Ruhe einkehrt und die Personaldebatten enden mögen. Bezirksobmann Karl Zeller rief dann auf, wieder geschlossen die Mitgliedsbeiträge zu sammeln

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und verwies dabei auch auf die positiven Signale der SVP-Fraktion in punkto Politikergehälter. Jeder SVP-Landtagsabgeordnete spendet seit März dieses Jahres freiwillig 600 Euro im Monat dem Bäuerlichen Notstandsfonds, der Caritas oder der Vinzenzgemeinschaft. Außerdem verzichten die Fraktionsvorsitzenden im Landtag und im Regionalrat seit März auf 15 Prozent ihrer Funktionszulage. Auch die Mitglieder der Landesregierung, der Landtagspräsident und die Mitglieder des Präsidiums verzichten seit April freiwillig auf 15 Prozent ihrer Funktionszulage. Im Regionalrat ist ein solcher freiwilliger Verzicht zwar nicht möglich. Mit April überweisen der Vize-Präsident des Regionalrates, Seppl Lamprecht, und Präsidialsekretär Christian Egartner daher 15 Prozent ihrer Funktionszulage an den Regionalrat zurück. „Neben diesen Formen des freiwilligen Verzichts wird daran gearbeitet, die Thematik auch gesetzlich zu regeln. Damit zeigt sich, dass die SVPAbgeordneten das Signal aus der Bevölkerung klar verstanden haben. Dagegen kassieren die Abgeordneten der Opposition bis heute ihre Diäten im vollen Umfang von rund 5.700 Euro pro Monat ein. „Dieses Verhalten der Opposition ist doppelzüngig: Für die anderen Wasser predigen und dann selbst Wein trinken, spricht wohl Bände für deren Glaubwürdigkeit“, meint Zeller.

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Politik

Neuwahl der SVP-Bezirksfrauenleitung Burggrafenamt angelika Margesin Mattuzzi heißt die neue Bezirksfrauenreferentin des Burggrafenamtes. als stellvertreterin steht ihr astrid Kuprian zur seite. auch die fünf Bezirksvertreterinnen im landesfrauenausschuss wurden am 15. april bei der Bezirksfrauenausschuss-sitzung in der sVP-Bezirkskanzlei Meran neu gewählt. Die stellvertretende Bezirksfrauenreferentin Waltraud Kofler begrüßte zu Beginn die zahlreich erschienenen Frauen und hielt einen kurzen Rückblick. Besonders positiv hob sie hervor, dass sich viele neue Frauen für die durchzuführende Wahl zur Verfügung gestellt hatten. Anschließend dankte SVP-Bezirksobmann Karl Zeller der scheidenden Bezirksfrauenleitung für ihren Einsatz und bedauerte, dass Waltraud Kofler nicht mehr zur Verfügung stehe. Besonders als Parteiobmann-Stellvertreterin bestätigte er Waltraud Kofler eine exzellente Arbeit. Dies unterstrich auch Landesfrauenreferentin Regionalassessorin Martha Stocker. Sie motivierte mit einem Referat zum Thema „Prinzipien, Werte und Grundverhalten in der Führung einer politischen Struktur“. Bei der Wahl kam es zu folgendem Ergebnis: Zur Bezirksfrauenreferentin wurde die Meraner Stadträtin Angelika Margesin Mattuzzi mit 50 Stimmen gewählt, die sich für das entgegengebrach-

te Vertrauen bedankte. Astrid Kuprian erhielt 21 Stimmen. Daraufhin stellten sich Astrid Kuprian und Margarete Weiss für das Amt als Stellvertreterin zu Verfügung. Gewählt wurde die Gemeinderätin aus Tscherms, Astrid Kuprian, mit 38 Stimmen, Margarete Weiss erhielt 36 Stimmen. Die Bezirksvertreterinnen im Landesfrauenausschuss und somit Mitglieder der Bezirksfrauenleitung sind Margarete Weiss, Naturns (42), Gerlinde Haller, Lana (30), Ingrid Gartner, Meran (28), Stefania Pircher Fahrner, Sal-

taus (17), Annelies Wolf Erlacher, Marling (13). Rechtsmitglieder der Bezirksfrauenleitung sind L.Abg. Veronika Stirner, die Bezirksseniorenvorsitzende Mathilde Stieler Ebenkofler, Rosmarie Pamer (Parteiausschussmitglied) und Bezirksobmann Karl Zeller. Waltraud Kofler und Martha Stocker dankten Elisabeth Schmidt Margesin und Anna Bachmann Perkmann, die sich für die Wahl nicht mehr zur Verfügung gestellt hatten, sowie Hedwig Pixner Brunner für ihre wertvolle Mitarbeit.

Von links: Mathilde Stieler Ebenkofler (Rechtmitglied), Anneliese Wolf Erlacher, Veronika Stirner (Rechtsmitglied), Stefania Pircher Fahrner, Ingrid Gartner, Angelika Margesin Mattuzzi, (Bezirksfrauenreferentin), Astrid Kuprian (Stellvertreterin), Margarete Weiss, Vera Malleier (Landesfrauensekretärin), Martha Stocker (Landesfrauenreferentin) und Waltraud Kofler (scheidende stellv. Bezirksfrauenreferentin). Gerlinde Haller fehlt auf dem Foto.

Soziales

Kolpingprojekt "Voll Genuss" Kolpinghaus Meran Cavourstraße 101 Tel. 0473 253 200

Die „Arbeitsgruppe Soziales“ der Kolpingsfamilie Meran freut sich ankündigen zu dürfen, dass demnächst in Kollaboration mit der Lan-

desberufsschule für das Gastgewerbe „Savoy“ Meran und dem „Forum Prävention“ im Kolpinghaus Meran, das Projekt „Voll Genuss“ über die Bühne gehen wird. Die Alkoholsuchtprävention steht im Mittelpunkt von drei Veranstaltungen (29.04., 08.05. und 15.05.), welche vor allem Jugendliche und Eltern ansprechen

wollen. Es soll aufgezeigt werden, dass Alkohol an und für sich nicht negativ oder gar teuflisch ist, sondern es darauf ankommt, was man daraus macht. Die Menschen (primär die Jugendlichen) sollen weg vom Suff und hin zum Genuss geführt werden. Alle sind herzlich eingeladen.

Second-Hand-Shop Gekko sucht Praktikumsplätze seit sieben Jahren gibt es in der andreas-Hofer-straße 12 in Meran den secondHand-shop geKKO, der von den sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt geführt wird. in dieser einrichtung zur arbeitsrehabilitation wird vordergründig der Wiedereinstieg in das arbeitsleben von erwachsenen mit psychischen Problemen angestrebt. In der täglichen Arbeit werden die Trainingsmitarbeiterinnen auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet und unterstützt. So werden die jeweiligen Fähigkeiten gefördert und Voraussetzungen der Arbeitswelt, wie regelmäßige Präsenz, Arbeitsrhythmus, Eigeninitiative und Sorgfalt wieder eingeübt. Nachdem dies im Laufe des Trainings erlernt wird, ist der nächste Schritt die Suche nach einem Praktikumsplatz. Deshalb sucht das Team des Second-HandShops Gekko nach privaten Betrieben, Geschäften und Büros, die bereit sind, den Trainingsmitarbeiterinnen eine zeitlich begrenzte Praktikumsstelle anzubieten. Die Dauer kann

zwischen einem und drei Monaten liegen und in Vollzeit, in Teilzeit oder auch stundenweise absolviert werden. Das Praktikum gilt als wichtiger Erfahrungswert, denn im Berufsalltag können eventuelle noch vorhandene Schwierigkeiten erkannt werden, gleichzeitig wird das Selbstvertrauen gestärkt und vertieft. Die bisherige Erfahrung zeigte, wie wichtig es für die Trainingsmitarbeiterinnen ist, mit den neu erlernten Fähigkeiten Kontakte in der Arbeitswelt machen zu können. Die Praktikantin kann je nach Vereinbarung zu Beginn des Praktikums von einer Mitarbeiterin des „Gekko“ begleitet werden. Diese Bezugsperson ist für den Betrieb für alle anfallenden Fragen jederzeit erreichbar. Der Betrieb sollte eine Ansprechperson haben, die sich bereit erklärt, die Trainingsmitarbeiterin einzulernen und für Gespräche zur Auswertung des Praktikums nach Vereinbarung zur Verfügung steht. Für den Betrieb selbst fallen keine Kosten an, da die Praktikumszeit weiterhin von den Sozialdiensten finanziert wird. Zurzeit sind 12 Personen im Arbeitstraining beschäftigt.

GEKKO – Second-Hand-Shop in Meran Im Magazin des Second-Hand-Shops können gut erhaltene, saubere Kleidungsstücke, Schuhe und Zubehör für Erwachsene und für Jugendliche abgegeben werden. Auch Restbestände von Geschäften werden angenommen. Die gut erhaltene Ware wird im Second-HandShop zu günstigen Preisen angeboten. neuerung für die abgabe der Kleider ab Jänner 2009: ● Dienstag und Freitag 9.00-13.00 und 14.0017.00 Uhr Abgabe von bis zu 20 Kleidungsstücken pro Person ● Montag und Mittwoch nur mit Vormerkung für mehr als 20 Kleidungsstücke ● Donnerstag und Samstag geschlossen. Die Öffnungszeiten des geschäftes bleiben unverändert: Mo-Fr 9.00-13.00 / 15.00-18.00 Sa 9.00-12.00 Andreas-Hofer-Straße 12 – Meran Tel. 0473 200 382 E-mail: gekko@bzgbga.it


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Soziales

Bürgermeisterin Mariana Bezer aus Cuicuileni (Moldavien) besucht Privatklinik Martinsbrunn Die Idee des Hilfsprojektes „Frauen in Not“ wurde im Frühsommer 2008 von Richard Sigmund und Peter Lanthaler geboren. Spontan fanden sich daraufhin hilfsbereite Mitbürger zusammen um das Projekt voranzutreiben, Spenden zu sammeln, Projekte durchzuführen und die gesamten Geräte der ehemaligen Wäscherei Martinsbrunn diesem Projekt zur Verfügung zu stellen. Eine hochrangige Delegation aus Moldavien stattete nun der Privatklinik Martinsbrunn einen offiziellen Besuch ab, um sich bei den Spendern zu bedanken. Die Gemeindeverwaltung von Cuicuileni hat eine Fläche von über 60.000 m² für die Errichtung einer Wohnanlage zur Verfügung gestellt. Durch das Projekt „Frauen in Not“ wird in Cuicuileni eine Struktur zur Selbsthilfe geschaffen, in der 40 Frauen Arbeit finden werden! Zudem soll für diese Frauen ein Frauenwohnheim gebaut werden. Eine zusätzliche Anlage zum Trocknen von Früchten ist angedacht. Letzte Woche war nun die Bürgermeisterin der Stadt Cuicuileni, Mariana Bezer, in Martinsbrunn um sich bei den Schwestern, bei der Klinikleitung, bei den beteiligten Firmen Hartman, Rational und Torggler, bei den Initiatoren des Projektes, Peter Lanthaler und Richard Sigmund, bei Architektin Johanna Lee sowie bei Ing. Enrico Lee für dir finanzielle Hilfe sowie für die Mitarbeit bei der Projektierung der Anlage zu bedanken.

Sr. Siglinde Mair (Provinzoberin), Peter Lanthaler (Frauen in Not), Mariana Bezer, Bürgermeisterin von Cuicuileni (Moldavien)

Grüne Nummer gegen die Belästigung durch Telefonwerbung

Die Gruppe „Blaumänner“ in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Seit September 2008 bekommen die Blumen, Pflanzen und Kräuter in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff besondere Zuwendung. Die „Blaumänner“-Gruppe, sechs Menschen mit Behinderung des Behindertendienstes der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, hilft dreimal in der Woche in den Gärten mit. Benjamin, Lore, Andreas, Cristina, Oswald und Raimund werden von der Erzieherin Marion Gögele und den Betreuern Stephan Klotz und Claudia Bosa begleitet. Der technische Leiter der Gärten, Klaus Messmer, stimmte einer Zusammenarbeit mit dem Dienst für Menschen mit Behinderung sofort zu. Für die Kooperation setzte Klaus Messmer die Gärtnerin Verena Niedermayr ein. Sie bespricht

mit der Gruppe den täglichen Arbeitsablauf. Die Gruppe geht die Arbeit stets gemeinsam an. Alle kehren, ordnen, zupfen abgestorbene Blüten und Blätter ab, ernten die Kräuter oder füttern die Hasen und Vögel in den Gehegen. „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und die Zusammenarbeit mit den Gärtnern ist hervorragend“, bestätigt Marion, die Erzieherin. Als die Gärtner im vergangenen Herbst den Brunnen im englischen Garten reinigten, fischten sie die Münzen heraus, die von den Gästen als Glücksbringer hineingeworfen worden waren. Dann übergaben die Gärtner das Münzgeld an den Blaumännern und drückten ihnen dadurch ihre Sympathie und ihren Dank für die Zusammenarbeit aus.

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Wer kennt sie nicht, die Belästigung durch unerwünschte, aggressive Telefonwerbung? Zwar hat die Datenschutzbehörde eine Verordnung erlassen, die vorsieht, dass die Call-Center-Mitarbeiter eine eventuelle Ablehnung des Abonnenten, noch einmal kontaktiert zu werden, unverzüglich zu vermerken und zu respektieren haben, doch geändert hat sich bisher kaum etwas. Seit dem 19. April 2009 steht für alle Konsumenten ein neuer Dienst zur Verfügung, der hoffentlich von Nutzen sein wird. Die Konsumenten können eine eigens eingerichtete grüne Nummer wählen und jene Call-Center-Mitarbeiter melden, die unerwünschte oder aggressive Werbung für Telefonprodukte oder –dienste machen. Telecom Italia wird also - in Ausführung einer Verordnung der Aufsichtsbehörde für Telekommunikation – drei neue Kanäle einrichten (für das Mobiltelefon, aber v. a. für den Festnetzanschluss). Sowohl die unerwünschte Telefonwerbung durch TelecomMitarbeiter – und deren Partner – als auch durch andere Telefonbetreiber kann gemeldet werden. Die drei neuen Kanäle sind die grüne Nummer 800.732.999, die beiden Faxnummern 803.308.386 und 803.308.388, und die zwei Internetseiten 187.it und 191.it. Die Kunden, welche die unerwünschten Werbeanrufe melden, müssen dabei Datum und Uhrzeit des Gesprächs sowie den entsprechenden Telefonbetreiber (wenn sie diesen nicht kennen, evtl. die beauftragte Agentur) mitteilen.

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Pfarrnachrichten Pfarrgemeinde St. Nikolaus Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Pfarre St. Vigil - Untermais

Romstraße 135 Tel. 0473 237 629 Tel. 0473 236 447 Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.30 – 10.00 Uhr Friedhofs - Angelegenheiten: Mittwoch von 8.30 - 11.00 Uhr

Gottesdienste:

Gottesdienste: Montag, Dienstag Mittwoch Donnerstag, Freitag Samstag Sonn- und Feiertage

Kirche und Pfarrhaus - Cavourstr. 73 Tel. und Fax 0473 236 447 Pfarrbüro: Mo bis Sa von 9 bis 11 Uhr Donnerstag geschlossen

7.00 Uhr 19.00 Uhr 7.00 Uhr 7.00 und 19.00 Uhr 7.30 und 10.00 Uhr

Maiandachten immer um 20.00 Uhr - am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der Maria-Trost-Kirche - am Sonntag in der Pfarrkirche

Montag, Dienstag, Mittwoch 8.30 Uhr Donnerstag im Kolpinghaus 20.00 Uhr Freitag und Samstag 19.30 Uhr Sonntag 8.30 und 10.00 Uhr Sonntag (italienisch) 11.30 Uhr Beichtgelegenheit: Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr und nach Vereinbarung: Tel. 0473 236 447 oder 334 358 6490

so 03. Mai - Florianifeier 10.00 Gottesdienst so 10. Mai - Muttertag 10.00 Gottesdienst

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Burgstall, Kirchweg 16 gschnitzer.josef@dnet.it Büro Mo 17.00-18.45 Tel. 0473 244154 (Sinich)

Dank Bei den Hochämtern während der Osterfeiertage waren die Minis oft im Einsatz. Für die fleißigsten Minis gibt es wieder eine Belohnung. Es sind dies: Rene Delucca, Hermine und Martin Koppelstätter, Andreas und Tobias Ladurner, (9 x ministriert); Thomas Ladurner (8); Peter Tirler, Sarah Pur (7); Christa Gamper, Valentina Lazzarin, Elisabeth Thaler, Maria Tirler (6). Wir möchten auch den anderen Minis recht herzlich für deren Einsatz danken.

Gottesdienste: sa 02. Mai 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Vorabendmesse so 03. Mai – 4. sonntag der Osterzeit – Weltgebetstag für geistliche Berufe 8.30 Pfarrgottesdienst sa 09. Mai 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Vorabendmesse so 10. Mai – 5. sonntag der Osterzeit - Tag der solidarität für das Patronat acli-KVW - Muttertag 8.30 Familiengottesdienst zum Muttertag

Mitteilungen:

Die Frauengruppe St. Nikolaus lädt ein zum „Tanz in den Mai“ am Dienstag, dem 12. Mai 2009 um 20.00 Uhr im Nikolaussaal Christa Felderer Theil zeigt verschiedene Tanzschritte und Gruppentänze. Gönnen auch Sie sich einen angenehmen und erholsamen Abend bei Musik und Tanz! Die kfb-Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus/Meran freut sich auf Ihre Teilnahme.

► Bürostunden: jeden Donnerstag von 17.30 bis 18.45 Uhr ► Am Sonntag, 03. Mai 2009 mit Start um 14 Uhr beim Parkplatz Sparkasse gehen die Erstkommunionkinder mit den Familien den Besinnungsweg zu den sieben sakramenten in St. Jakob – Grissian. ► spielfilm über das leben und Wirken des Hl. apostel Paulus (172 Minuten): am Sonntag, 03. Mai um 19 Uhr im Pfarrzentrum in Sinich. Alle Interessierten ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen. ► Am Sonntag, 10. Mai gestalten Kinder und Eltern den Familiengottesdienst. Alle sind herzlich dazu eingeladen. ► Am Sonntag, 17. Mai feiern wir das Fest der Firmung mit Einzug um 11 Uhr.

info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Gottesdienste: so 03. Mai 10.00 Heilige Messe – „Florianifeier” der FF Meran; Gestaltung: Stadtmusikkapelle Meran 10.30 Heilige Messe – „Florianifeier „ der FF Zenoberg/Dorf Tirol am Zenoberg 11.30 Heilige Messe Gestaltung: Sing- und Spielgruppe „Kisi Kids“ 20.00 Maiprozession Gestaltung: Stadtpfarrchor und Stadtmusikkapelle so 10. Mai - Muttertag 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Son of God Mass“ von J. Whitbourn 10.00 Familien- u. Schülergottesdienst Gestaltung: Liturgiekreis und Jugendsinggruppe „Prisma“ Anschließend Muttertagsständchen am Pfarrplatz Maiandacht Jeweils an den Freitagen im Mai wird in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus um 19.00 Uhr eine Maiandacht abgehalten, die von verschiedenen Gruppen gestaltet wird. Mit Lied, Text, Gebet und Meditation wird Maria, die Maienkönigin, geehrt. Fr 8. Mai - 19.00 Maiandacht Gestaltung: Jungschar + Zeltlagerteam Anschließend Rückblick auf das Zeltlager 2008 im Nikolaussaal. Fr 15. Mai - 19.00 Maiandacht Gestaltung: Kath. Arbeiterverein Maiprozession 2009 so 03. Mai um 20.00 Uhr Unsere Vorfahren haben zum Dank für die Rettung in Kriegsgefahr die Marienstatue am Sandplatz errichtet und die Maiprozession gelobt. Diese Dankprozession wird an diesem Sonntag abgehalten: 20.00 Uhr: Sammeln in der Stadtpfarrkirche - anschließend Lichterprozession durch die Oberen Lauben, die Sparkassenstraße und über die Freiheitsstraße zum Sandplatz, wo vor der Marienstatue ein zweisprachiger Wortgottesdienst abgehalten wird. Kerzen chen- für die Prozession werden an den Kir portalen angeboten. Zur Teilnahme wird herzlich eingeladen.

Mitteilungen: ► Kindersegnung Am Dienstag, 5. Mai 09 um 15.15 Uhr wird in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus eine Kindersegnung für Kleinkinder und Gründschüler angeboten. Anschließend lädt die kfb-Frauengruppe zu einem kleinen Umtrunk (Kaffee, Säfte und Kuchen) in den Nikolaussaal.


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Pfarrnachrichten ► Frauenausflug nach sirmione am Mittwoch, den 6. Mai 09 Die kfb-Frauengruppe lädt alle Frauen zum traditionellen Frauenausflug ein. Ziel dieser Fahrt ist Sirmione am Gardassee/ Grotte di Catullo. Die Abfahrt erfolgt um 7.30 Uhr an der Ecke K.Wolf-Straße / Verdi-Straße. Picknick bei den Grotte di Catullo (Selbstverpflegung – bitte mitnehmen). Gemeinsames Essen bei der Heimfahrt am Gardassee. Information + Anmeldung bis 3. Mai 09 im Pfarramt – Telefon: 0473 – 230 174 ► rückblick auf das Zeltlager 2008 am Freitag, 8. Mai 2008 im Anschluss an die abendliche Maiandacht. Karlheinz Gufler vermittelt Eindrücke vom Zeltlager 2008, zu denen Familien, Eltern und Kinder herzlich eingeladen sind und auch gleich die Gelegenheit nützen können, Anmeldungen für das Zeltlager 2009 vorzunehmen. ► Frühlingstagesfahrt der senioren zum gardasee am Mittwoch, den 13. Mai 09 Die Abfahrt erfolgt um 7.30 Uhr an der Ecke K.Wolf-Straße / Verdi-Straße. Mittagessen in Brenzone am Gardasee. Die Busfahrt ist gratis – die Spesen für das Essen trägt jeder persönlich. Anmeldung bis Montag, 11. Mai 09 bei Gisela Gruber (0473 230 174) oder Christine Kirchlechner (0473 449 603) ► „Tanz in den Mai!“ Die kfb-Frauengruppe lädt alle interessierten Frauen zum „Tanz in den Mai!“ am Dienstag, den 12. Mai 09 um 20.00 Uhr in den Nikolaussaal, Pfarrplatz. Unter Anleitung von Christa Felderer-Theil werden verschiedene Tanzschritte erlernt und Gruppentänze aufgeführt. Gönnen Sie sich einen erholsamen Abend! Die kfb-Frauengruppe freut sich auf Ihr Kommen. ► Zeltlager 2009 Das Zeltlager 2009 findet vom 20. bis 29. Juli 09 am „Hitthalerhof“ in Hofern/Kiens unter der Leitung von Karlheinz Gufler und Ivan Wegleiter statt. Eingeladen zum Zeltlager sind Mädchen und Buben von 9 bis 13 Jahren. Anmeldung ab sofort im Pfarramt oder per e-mail: info@stadtpfarre-meran.it

Pfarrei St. Peter Gratsch Laurinstr. 94 Tel./Fax 0473 443 141 glink.michael@rolmail.net

Gottesdienste: Fr 1. Mai: Hl. Josef der arbeiter Herz-Jesu-Freitag 5.15 Bittgang nach Riffian (STP) 6.50 Hl. Messe in Riffian 17.00 Erste feierliche Maiandacht mit Lichterprozession und Eucharistischem Segen (P) 17.30 Herz-Jesu-Amt (P) so 3. Mai: 4. sonntag der Osterzeit Weltgebetstag um geistliche Berufe 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt, anschl. Aussetzung des Allerheiligsten, Anbetung bis 19.00 Uhr (STM) 19.00 Feierliche Vesper (STM) Mo 4. Mai 19.00 Maiandacht 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM)

Pfarre St. Justus gschnitzer.josef@dnet.it Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 Tel. 0473 244 154

Gottesdienste: so 03. Mai – 4. sonntag der Osterzeit – Weltgebetstag für geistliche Berufe - erstkommunion 9.40 Einzug der Erstkommunikanten und feierliche Hl. Messe so 10. Mai – 5. sonntag der Osterzeit – Tag der solidarität für das Patronat acliKVW - Muttertag 9.45 Pfarrgottesdienst Jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr: anbetungsstunde und Beichtgelegenheit Jeden Mittwoch um 19.30 Uhr Maiandacht

Mitteilung: ► spielfilm über das leben und Wirken des Hl. apostel Paulus (172 Minuten): am Sonntag, 03. Mai um 19 Uhr im Pfarrzentrum in Sinich. Alle Interessierten ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen.

Todesanzeigen, Danksagungen und Jahrtagsanzeigen können im Format 14 x 7 cm zum Preis von 50 Euro veröffentlicht werden.

Do 7. Mai 19.00-20.00 Anbetungsstunde (STM) Fr 8. Mai 17.00 Maiandacht (P) 17.30 Hl. Messe (P) sa 9. Mai 18.00 Vorabendmesse mit Florianifeier der Feuerwehr Gratsch so 10. Mai: 5. sonntag der Osterzeit 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 11. Mai 19.00 Maiandacht 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 14. Mai 19.00-20.00 Anbetungsstunde (STM) Fr 15. Mai 17.00 Maiandacht (P) 17.30 Hl. Messe (P) STM = St. Magdalena STP = St. Peter P = Provinzhaus, Laurinstr. 77

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Gottesdienste und Veranstaltungen: Fr 01. Mai - staatsfeiertag 10.00 Radlfahrt zum Torgglerhof mit Picknick 20.00 Maiandacht in der Siedlung Maria Himmelfahrt sa 02. Mai 10.00 Ersatztermin für Radlfahrt, wenn es am 1. Mai regnet 18.30 Vorabendmesse (Jugendgottesdienst) so 03. Mai – Tag der Pressefreiheit – Weltgebetstag um geistliche Berufe 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Mi 06. Mai 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek sa 09. Mai 18.30 Vorabendmesse so 10. Mai – Tag der sozialfürsorge - Muttertag 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube 20.00 Maiandacht in der Vogelweidestraße Di 12. Mai 15.00 Seniorenverein (Vortrag: Balkon- und Kübelpflanzen) Mi 13. Mai 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek an den Werktagen außer samstag: 17.45 Gebetszeit 18.15 Eucharistiefeier

Evangelische Gemeinde Meran Carduccistraße 31, Meran Tel. 0473 205 555

Öffnungszeiten des Gemeindebüros im Pfarrhaus, Carduccistraße 31: Montag bis Freitag 10-12 Uhr

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Evangelischen Christuskirche: so 03. Mai 10.00 Predigt-Gottesdienst mit Pfarrer Christoph Burgenmeister aus Ellwangen (Württemberg) so 10. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl 17.00 - 1. Konzert des Orgelmai Meran mit Luca Moser aus Trient Orgelmai Meran: An fünf Sonntagen im Mai und Anfang Juni werden in der Christuskirche, in der Meraner Stadtpfarrkirche und in der Kirche Maria Himmelfahrt die vielfältigen Konzerte des diesjährigen Orgelmai erklingen. Nähere Informationen sind bei der Evangelischen Gemeinde Meran erhältlich.


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Vereinsnachrichten

Wort zum Nachdenken Hier bin ich. Sende mich. Es ist schon erstaunlich, was Kinder und junge Menschen heutzutage alles wissen und können, im technischen, im musikalischen oder auch im sportlichen Bereich. Darüber staunte ich selber vor kurzem, als ich die Grundschüler des Bergdorfes St. Felix in der Religionsstunde besuchte. Wir unterhielten uns über Jesus. Gemeinsam gingen wir seinen letzten lebensweg vom Palmsonntag hin zum Karfreitag nach und überlegten uns, was es mit der Auferstehung auf sich hat. Ja, jedes Detail wussten diese Kinder mir zu erzählen. Da staunte ich wirklich und freute mich mit diesen Kindern. Auf meine Frage hin, warum sie das so wüssten, gaben sie mir zur Antwort: „In der Kirche, im Religionsunterricht und daheim haben wir davon gehört!“ Da geschieht also Verkündigung im ganz klassischen Sinn. Gerade in der österlichen Zeit, in der wir stehen, wird in den biblischen sonntäglichen Texten immer wieder von einer Verkündigung berichtet. Ob Glaube und dann vor allem Glaubenserfahrungen weitergegeben werden, hängt schlussendlich auch von uns ab. Bereits Papst Paul VI. meinte, dass unsere Welt nicht so sehr lehrer brauche, sondern Zeugen. Wir Christen sind eingeladen, Zeugen der Frohen Botschaft Jesu zu sein. Und dazu braucht es viele... Es braucht aber auch Priester und Ordensleute, gerade in Zeiten, wo wir ständig von Priestermangel sprechen. (Der Glaubensmangel wird weniger betont!) Am Sonntag, dem 3. Mai wird in unseren Pfarreien der Weltgebetstag um geistliche Berufe begangen. Dieses Jahr steht er unter dem Motto: „Hier bin ich. Sende mich.“ So sind wir eingeladen als einzelne, aber auch als christliche Pfarrgemeinden, diesen leitsatz in unsere Gedanken- und lebenswelt hineinzutragen. „natürlich wäre es besser, hätte noch de Pfarrei einen eigenen Pfarrer. Darje über brauchen wir nicht zu diskutieren. Ebenso klar ist aber auch, dass diese Zeiten vorbei sind.“ So schrieb vor einigen Tagen ein Pfarrer in einer Zeitung. Dass jede Pfarrei einen eigenen Pfarrer bräuchte, dem stimme ich zu, dass die Zeiten dafür vorbei sind, dem kann ich nicht zustimmen. Wer weiß, was sich in den nächsten Jahren tut. Und in der Vergangenheit hat es immer schon Zeiten gegeben mit mehr und dann wieder mit weniger Priestern. Priester- und Ordensberufungen kommen aus gläubigen Familien und aus lebendigen Pfarrgemeinschaften. Der Weltgebetstag um geistliche Berufungen gibt Möglichkeiten, in diesem Anliegen zu beten und sich einzusetzen. Mag. Alexander Raich, Pfarrer und Dekan in Tisens

Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Erhebung der Kleindenkmäler in Untermais und Freiberg Heimatpflegeverein Untermais Pfarrgasse 2b Ansitz Angerheim Der Heimatpflegeverein Untermais hat schon seit einiger Zeit Vorbereitungen getroffen, Kleindenkmäler wie Brunnen, Wegkreuze, Bildstöcke, Gemälde, Plastiken usw. an Häusern und Wegen in Untermais und Freiberg fotographisch zu dokumentieren. Um auch die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Kleindenkmäler erforschen und schriftlich festhalten zu können, bitten wir die Besitzer dieser Kleindenkmäler um Mithilfe. Der Heimatpflegeverein beabsichtigt, nach Abschluss dieser Arbeit darüber eine Broschüre zu erstellen. Die Arbeitsgruppe für diese Aufgabe besteht aus folgenden Ausschussmitgliedern des Vereines: Wilfried Erckert Tel. 0473 237 766 Ulrich Kössler Tel. 0473 230 591 Gerlinde Metz Tel. 333 6492 559 Hermann Zelger Tel. 0473 210 237 Wer an diesem Projekt interessiert ist, möge sich bitte bei einer der oben genannten Personen zwischen 19 und 20 Uhr abends telefonisch melden.

Heimatschutzverein Lana Veranstaltungen ● samstag, 9. Mai „Margarethes silber und spargel“ Besuch der Spargelfelder in Terlan, Wanderung Richtung Ruine Neuhaus mit Geschichte der letzten Gräfin von Tirol, Margarethe Maultausch, mittags Spargelessen, später Mühlenführung und Erklärung zum Terlaner Silberbergbau. Start: Zugbahnhof Lana/Burgstall um 9.15 Uhr ● samstag, 16. Mai und sonntag, 17. Mai Fahrt nach Treviso, Mirano und chioggia mit Prosecco-Frühstück in Valdobbiadene, Stadtbesichtigung, Besuch des Fischmarktes, Fischessen usw. Anmeldung und Auskünfte: Tel. 0473 563 071 ● Donnerstag, 21. Mai Im Rahmen von Lanalive Führung durch die Fahlburg in Prissian, seit 1597 im Besitz der Grafen von Brandis; anschließend Führung durch die Ausstellung mit Werken der Südtiroler Künstlergruppe uniKa im Schloss. Treffpunkt: 15.30 Uhr am Länd-Parkplatz in Lana ● samstag, 20. Juni „auf den spuren der romanik“ – Kulturfahrt in den Vinschgau (St. Prokulus, St. Karpophorus, St. Jakob in Söles, Benediktinerabtei Marienberg) und ins Engadin (St. Johann in Müstair) Start in Lana um 8 Uhr anmeldungen zu allen Veranstaltungen: Obmann Albert Innerhofer, Tel. 338 4801 550

„Stellelebrunnen“ an der Ecke Romstraße/Hagengasse

Prissianer Atemschutzträger holen Silber in Nordtirol Mit Erfolg bestanden die drei Prissianer Florianijünger Benjamin Mair (im Bild von links), Daniel Niedrist und Florian Holzner am 18. April 2009 die zweite Stufe der Atemschutz-Leistungsprüfung des Landesfeuerwehrverbandes Tirol in Obernberg am Brenner (Nordtirol). Ausbilder Erich Holzner sowie Feuerwehr-Schriftführer Toni Mair freuten sich darüber, dass die jungen Wehrmänner das silberne Leistungsabzeichen erlangten. Kommandant German Mair und die restlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Prissian gratulieren herzlich.


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Vereinsnachrichten Feiern im Gedenken an Erzherzog Johann von Österreich Erzherzog Johann von Österreich verstarb vor 150 Jahren (11. Mai 1859) in Graz und wurde vor 140 Jahren (24. Juni 1869) im Mausoleum von Schenna beigesetzt. Im Gedenken an ihn bereiten seine Nachkommen, die Grafen Meran, eine Reihe von Veranstaltungen vor, zu denen alle Mitbürger herzlich eingeladen sind. So wird am 9. Mai ein gedächtnisschießen am Schießstand von Meran/Untermais stattfinden, an dem jeder teilzunehmen kann, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Die Details finden sich auf Plakaten oder im Internet unter www.schloss-schenna.com. Am 10. Mai findet im Schlosshof von Schenna eine Festmesse statt mit anschließenden Grußworten von Ehrengästen, einem Vortrag von Dr. Bruno Hosp zu „Andreas Hofer, Erzherzog Johann und das Jahr 1809“ sowie einer Kranzniederlegung im Mausoleum. Informationen dazu finden Sie ebenfalls unter www.schloss-schenna.com

Maria-Ward-Heim am Sandplatz in Meran

Einladung zum Wiedersehenstreffen Am samstag, den 23. Mai ab 12.00 uhr sind alle Heimschülerinnen, die in den Jahren von 1983/84 bis 2008 bei den Schwestern der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein) am Sandplatz gewohnt haben, zu einem Wiedersehenstreffen eingeladen. Telefonische Anmeldung innerhalb 9. Mai erbeten: 0473 235 299

Flohmarkt Createlier Harmoniestraße 6 Meran Tel. 339 290 2760 Sa 02.05.09 Sa 09.05.09 Sa 16.05.09 Sa 23.05.09

Freiwillige Feuerwehr Gratsch

Voranzeige

Einladung zum Tag der offenen Tür

am Samstag, dem 23.05.09 von 9.30 Uhr – 17.00 Uhr in der Feuerwehrhalle, Laurinstraße 90 • • • •

Präsentation der Feuerwehr Unterhaltung für Kinder Für Speis und Trank ist gesorgt Mitgebrachte Feuerlöscher werden von einer Fachfirma geprüft • 15.30 Uhr: Konzert der Jugendkapelle Gratsch Parkmöglichkeit beim „Alten Schulhaus“ Gratsch

kultur in meran m a i s

Unser Blumenund Pflanzenmarkt Alle Gartenfreunde und Blumenliebhaber sind ganz herzlich eingeladen, bei unserem Blumenund Pflanzentausch im Rebhof mitzumachen. Dazu treffen wir uns am samstag, den 9. Mai 2009 von 14 - 17 uhr bei jedem Wetter im Rebhof in Obermais, Kirchsteig, 25 (Anfahrt Georgenstraße). Zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen laden wir Sie in die Rebhofstube ein. Getauscht werden: ► Kräuter: Küchengewürze und Heilkräuter ► Blumen: Samen, Jungpflanzen und Pelzer ► Stauden und Sträucher: Stecklinge, Wurzelstöcke und Beerensträucher ► Zwiebeln und Knollen: Dahlien, Gladiolen, Lilien ► Gemüsepflanzen ► Zimmerpflanzen und Ableger, Kakteen Wenn möglich bitten wir, die Pflanzen mit Namensbezeichnung, event. Farbangabe und Höhe zu kennzeichnen und wegen besserer Haltung eingetopft zu bringen. Wir bitten die verschiedenen Pflanzen am Samstag, den 9. Mai 2009 ab 9.00 Uhr im Rebhof abzugeben. Wer Pflanzen usw. bringt, kann im Tausch unentgeltlich andere Pflanzen mitnehmen. Wer nur Pflanzen mitnehmen möchte, wird um eine freiwillige Spende gebeten, die wir für einen guten Zweck verwenden. Unser "Blumen- und Pflanzenmarkt" wird von den Meraner Bäuerinnen und der Frauenbewegung Obermais organisiert. auskunft bei Martha lex, Burgerhof, Tel. 338 1791 590 gertrud lahn, Tel. 335 7040 362

Suchen Sie einen ansprechenden Rahmen für Ihre Veranstaltung? Im finden Sie ein besonderes Ambiente für Ihre Tagung, Ihr Meeting, Ihre Versammlung, ob im kleineren oder größeren Stil. Der neu sanierte, denkmalgeschützte Raiffeisensaal mit seinen Nebenräumlichkeiten ist auch der ideale Rahmen für gepflegte Feiern, Feste, Bälle und Hochzeiten: ein Platz, wo Alt und Neu in anregender Spannung und stimmigem Miteinander zusammentreffen. Ein Ambiente, wo sich Besucher und Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen. Werfen Sie einen Blick ins neue und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin. Oder besuchen Sie uns im Internet unter www.kimm-meran.it kultur in meran mais Frau Astrid Kuprian - Leiterin Maiser Vereinshaus GmbH Pfarrgasse 2 - 39012 Meran Büroöffnungszeiten: Montag 8.00 – 14.00 Uhr Mittwoch 14.00 – 19.00 Uhr Freitag 8.00 – 11.00 Uhr bzw. nach telefonischer Vereinbarung

Kontakt: Tel. 0473 49 15 01

www.kimm-meran.it


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Vereinsnachrichten

Einladung zum Frühlingsausflug

Unterordnungskurs für Haushunde der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes Sektion Meran Die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes - Sektion Meran bietet wieder einen Unterordnungskurs für Haushunde an. Der Kurs findet am Hundeübungsplatz des Roten Kreuzes in der Lazag in Meran statt und zwar vom 9. Mai bis zum 13. Juni 2009 (6 Treffen) von 10.00 Uhr bis 11.15, jeweils am Samstag. Für Einschreibungen kontaktieren Sie bitte folgende Rufnummer: 335 773 7613 (abends). achtung: begrenzte Teilnehmerzahl! Geleitet wird der Kurs von Sektionsleiterin Arianne Carotta, welche ihr Wissen und ihre Erfahrungen um die Vierbeiner weitergeben wird. Mehrere Mitglieder der Rettungshundestaffel werden bei den 6 Terminen tatkräftig mithelfen. Auf dem Programm steht u.a.: Einführung, Sozialisierung und Einteilung der Gruppen mit Grundregeln Training und Sozialisierung Hundepsychologie und Erste-Hilfe-Vortrag, u.v.m.

Der südtiroler Tierfreundeverein lädt am sonntag, dem 17. Mai 2009 alle Mitglieder und Freunde zu einer Frühlingsfahrt nach Bassano del grappa und cartigliano ein. Abfahrt Praderplatz Meran: 7.00 Uhr Abfahrt Länderparkplatz Lana: 7.20 Uhr Abfahrt Bozen: 8.00 Uhr In Cartigliano besuchen wir den Tierpark Capeller, welcher sich über 40.000 m² in einer grünen Oase erstreckt. Für jede Tierart wurde hier das natürliche Habitat nachempfunden. Das Areal ist ein botanischer Garten mit seltenen Pflanzen. Wir finden viele Arten von Vögeln und einheimischen und exotischen Tieren.

Der Rundgang nimmt ca. 2 Stunden in Anspruch. Um ca. 13 Uhr begeben wir uns zum Mittagessen ins Ristorante „AI Fiore". Am Nachmittag statten wir dem schönen alten Städtchen Bassano del Grappa mit seinen mittelalterlichen Kirchen, Palästen und dem Wahrzeichen der Stadt, dem „Ponte Alpini" (1209 erstmals erwähnt) einen Besuch ab, bevor wir um ca. 17.00 Uhr die Heimfahrt antreten. Preis pro Person: Euro 50,00 inklusive Bus, Mittagessen, Eintritt Tierpark Anmeldungen: Aquazoo Lana, Tierarztpraxis Dr. Moser - Dr. Holzknecht, Gruber Monika, Pfitscher Theresia Tel. 0473 564 656, Tel. 0473 200 901, Tel. 348 284 5276 oder Tel. 333 365 6243 Ein eventueller Überschuss wird für die Sterilisation von Katzen verwendet.

Bandltanz auf dem Pferderennplatz am Ostermontag fand in untermais das traditionelle Haflinger galopprennen statt, bei dem auch folkloristische einlagen nicht fehlen durften. Auch heuer zeigte eine große Volkstanzgruppe zwischen den einzelnen Läufen ihr Können. Nach einem intensiven Probeabend am Palmsonntag im CAFA-Gebäude standen zu diesem Anlass der Bandltanz und drei weitere Tiroler Tänze auf dem Programm. Mit 22 Paaren aus den verschiedenen Volkstanzgruppen des Burggrafenamtes wurde in der

ersten Pause der Bandltanz vorgeführt. Das Zopfen und Flechten der roten und weißen Bänder um den hohen Baum war für viele sicher ein toller Anblick. Mit viel Applaus wurden auch ein Boarischer, der Lüsener Deutsche und der Knödldrahner belohnt. Erfreut über den guten Auftritt und als Dank für die gute Mitarbeit bei Bezirksaufführungen ließ man den Tag in einer geselligen Runde ausklingen. Eva Klotzner

Muttertag ! 10. Mai

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Die neue Texelbahn

Texelbahn in Betrieb am samstag, dem 25.4.2009 war es soweit! Die Texelbahn in Partschins wurde in Betrieb genommen! 2 Jahre Planungs- und Vorbereitungsarbeiten sowie 9 Monate intensive Bauzeit sind erfolgreich zu ende gegangen. Die Partschinser und Partschinserinnen haben sich damit einen Traum erfüllt. Über 200 Haushalte und Betriebe der Gemeinde und Umgebung haben Aktien gezeichnet! Von 635 m geht es in einem einzigen Seilfeld hinauf auf 1544 Meter zum Gigglberg auf dem Rücken der Zielspitze. Dort erreicht man den Meraner Höhenweg und kann über Nasereith in die unberührten Weiten des Naturparks Texel-

gruppe aufsteigen. Ein unglaubliches Panorama bis in die Dolomiten belohnt den Gast. Die Texelbahn ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: vom Bahnhof Rabland geht ein Shuttlebus zur Talstation. Der Gästebus Naturns-Partschins und der Bus Nr.13 von Meran nach Partschins bringen den Bergsteiger an die Seilbahn. Für schöne Rundwanderungen ist kein Auto mehr notwendig! Mit der Texelbahn hat das Burggrafenamt eine wichtige Infrastruktur dazu gewonnen, die den bergbegeisterten Touristen und Einheimischen die Berge auf naturnahe Art näherbringt. Partschins ist stolz auf diese Errungenschaft!


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Das „Stehwein-Zimmer“ im Kurhaus am 14. März wurde im „stehwein-Zimmer“ des Kurhauses eine erinnerungstafel enthüllt. seitdem hat die Bar im inneren des Kurhauses - der einzige namenlose raum im Haus – endlich einen eigenen namen. Wer mit der Stehweingesellschaft nicht allzu enge Verbindungen hat und die Einladung zur Enthüllung der Tafel liest, dem fällt auf, dass beim Namen Peppi Tischler nicht „Obmann“ oder „Vorsitzender“ steht, sondern „Obrist“. Eine Bezeichnung, die zugegebenermaßen etwas anachronistisch oder zumindest sonderbar klingt. Auch der Chronist heißt bei uns „Feldschreiber“ und die Mitglieder sind „Gesellen“. Auch einen „Weingrafen“ haben wir und gar einen „Festungskommandanten“. Und korrekt heißt es nicht „Stehwein zu Meran“, sondern „ze Meran“. Das alles deutet auf ein gewisses Alter dieser Wein- und Männergilde hin – nämlich auf 1842. Da war Meran nur per Kutsche erreichbar, die Eisenbahn kam erst 4 Jahrzehnte später. Auch brannte noch kein elektrisches Licht in den Straßen, und das Vieh wurde immer noch bei den öffentlichen Brunnen getränkt. Meran hatte nur 3.000 Einwohner, Unter- und Obermais je 1000 und Gratsch 200 Einwohner, allerdings waren alle selbständige Gemeinden. Nebenbei bemerkt, hatte Bozen auch nur knapp 10.000 Einwohner. Aber 1842 gab es in Meran schon einen recht ansehnlichen Fremdenverkehr, und auch das geistige und gesellschaftliche Leben konnte sich sehen lassen. Und musste man in Bozen noch die Auflagen und Vorgaben der 8 Seligkeiten erfüllen, um zu den echten Boznern gezählt zu werden, so gab es in Meran als Pendant die Stehweingesellschaft. Wer sagen konnte, er gehöre dazu, der hatte in Meran wirklich etwas zu sagen. Und eben in diesem Jahr 1842, also vor 167 Jahren, kam ein Mann zur Kur nach Meran, der die Passerstadt mit einer Fülle von Initiativen und Ideen zum Blühen bringen sollte: Der 28jährige Literat und Journalist Josef Friedrich Lentner. Er hat die Meraner Kurverwaltung mitgegründet, er hat sie geleitet, er schrieb Artikel über Meran in großen deutschen Zeitungen, organisierte unermüdlich Festlichkeiten aller Art. Und er war Obrist der „Stehweingesellschaft ze Meran“. Die bestand nämlich schon, als Lentner nach Meran kam. Der damalige Stehwein war – wie Staffler schrieb - „Treffpunkt einiger heiterer, gebildeter Herren“. „Stehwein“ deshalb, weil früher die Gesellen vor dem NachhauseGehen, sozusagen als Wegzehrung, noch einen Schoppen Wein tranken und zwar stehend. Und als Lentner ihr beitrat, sorgte er für Wappen und Siegel, für Ordensfeste und scherzhaftritterliche Spiele. Er zog mit seinen Gesellen mit großem Gepränge, also mit Trommeln und Fahnen, von Meran zum Schloss Lebenberg. Auf Lebenberg ist Lentner auch gestorben. Lentner verfasste auch die einmalige „Chronica von dem Geschlosse und der Vesten ze Lebenberg“, die heute eine kostbare bibliophile Rarität für jeden Tirolensien-Sammler darstellt. Er stattete sie mit geistreichen Texten, witzigen Zeichnungen und treffsicheren Karikaturen aus und vermittelte auch ein lebendiges Bild des fröhlichen Treibens der „Stehweinler“. Diese Chronik wurde 1997 mit lobenswertem Aufwand vom Verlag Tappeiner in begrenzter Sammler-Auflage neu herausgegeben.

Nach dem Tode Lentners wurde es eher still um die Stehweingesellschaft. Sie fiel – vielleicht könnte man das so sagen – sie fiel vom Weine trunken in einen Dornröschenschlaf. Zwar sorgten in den vergangenen 80er- und 90er-Jahren z.B. Siegfried Wenter und Franz Spögler für eine wenn auch nur lockere, aber sehr herzliche Verbindung zur damals noch existierenden Stehweingesellschaft in Bayern. Doch mehr tat sich nicht. Bis dann 1996 honorige Meraner Herren sich dieser „Meraner Seligkeit“ erinnerten und den Stehwein aus dem Dornröschenschlaf sozusagen mit weinfeuchten Lippen wach küssten und wieder belebten. Und wie sieht es heute mit dem “Stehwein“ aus? Es gibt 18 Stehwein-Gesellen (die Begrenzung haben wir uns aus organisatorischen Gründen auferlegt). Erst nach bestandener Klunzen-Probe wird man aufgenommen. Wir treffen uns an jedem 1. Dienstag des Monats in unserem sehr schönen, nach uns benannten Stehweinzimmer auf Schloss Pienzenau.

licher Beistand über unser Seelenheil. Wir ziehen einmal im Jahr wie weiland unsere Stehwein-Vorfahren zum Stammschloss Lebenberg ober Tscherms und erhalten dort von Baron und Baronin Rossem Sinoutzkerke einige Stunden lang sozusagen ritterliche Narrenfreiheit - bei gepflegter Musik, Wortvortrag und bei Auserlesenem für den Gaumen. Allerdings erreichen wir das Stammschloss nicht mehr zu Fuß oder mit Pferdekutsche, sondern fahren per Benzinkutsche. Dies aus Rücksicht auf die beim Burgfest anwesende erlesene Damenwelt. Als ritterliche Gesellschaft ist man sich diese ritterliche Geste auch schuldig. Nicht unerwähnt soll auch bleiben, dass zwischen Stehwein und MGV Meran eine enge Beziehung besteht. In der Lebenberger Chronik kann man nämlich nachlesen, dass im Stehwein auch sehr viel gesungen wurde. Und es liegt nahe, dass im 1862 gegründeten MGV eine gewisse Anzahl Stehweinler als Sangesbrüder dabei waren. Der erste Obmann des MGV war Bürgermeister Gottlieb Putz, der davor schon beim Stehwein war. Noch etwas Wichtiges: Wir keltern einen eige-

Heute ist es so, dass wir zu Beginn der Sitzungen „stehenden Fußes“ ein Glas trinken und dann gemütlich Platz nehmen. Was, bitte, nicht dahingehend zu interpretieren ist, dass wir – angesichts unseres Alters - das zweite Glas nicht mehr stehend schaffen würden. Bei normalen Sitzungen tragen wir den blauen Stehwein-Schurz, bei festlichen Anlässen, wie heute, den weißen. Sie merken schon, meine Damen und Herrn: Diese Aura des Exklusiven liegt noch immer über der Stehweingesellschaft. Auch wenn wir Gesellen vorgeben, moderne und nüchterne Menschen des 21. Jh. zu sein, so nehmen wir trotzdem alles rund um den „Stehwein“ ernst, sehr ernst. „Das Kind im Manne“, sagen dann unsere Ehefrauen etwas süffisant, sehen aber über diese unsere Macke mit Milde und einem Schmunzeln hinweg. Wir Männer nehmen uns halt lieber wichtig als auf den Arm. Wir unternehmen kulturelle und den Wein tangierende Ausflüge in die Toskana z.B., nach Friaul, in die Stiftsbibliothek von Neustift, zum Pacheraltar nach Gries, in die Turmstube der Pfarrkirche von Mals – um nur einige der letzten Ausflüge zu nennen oder Ausritte wie es korrekter für diese ritterlich angehauchte Gesellschaft heißen sollte. Dann P. Urban Stillhard vom Kloster Muri Gries: Er ist nicht nur ein weinkundiger Stehwein-Geselle, sondern er wacht auch als geist-

nen Wein (d.h. es tut’s für uns der exzellente Kellermeister Stefan Kapfinger), aber die Maische liefern schon wir. Einen kleinen Teil dürfen wir uns in den Landesgärten von Schloss Trauttmansdorff holen. Und so besteht unser Wein aus über 50 erlesenen Traubensorten; eine europäische Cuvee-Rarität. Und auf Trauttmansdorff ist es uns auch erlaubt, Gast zu sein in der Weinberghütte, die – es ist für alle Zeiten in Stein gemeißelt – dem Stehwein gewidmet ist. Für dieses Wohlwollen dem Stehwein gegenüber wurde unser Landeshauptmann 2001 zum Ehrenmitglied dieser zweifelsohne ältesten Weingilde Südtirols ernannt. Wie sie sehen, erfreut sich der Stehwein unter der Führung unseres Obristen Peppi Tischler nach 167 Jahren bester Gesundheit. Und weiteren 167 Jahren steht nichts mehr im Wege. Mögen künftighin alle Betrachter der Erinnerungstafel etwas verspüren vom lebensfreudigen, dankbaren, genießerischen und die Schönheit liebenden Geist der Stehweingesellschaft. Nach dem Motto von Jean-Jacques Rousseau, der einmal sagte: „Schaffe dir dein Paradies auf Erden, während du das andere erwartest.“ So ein Paradies, wenn auch nur ein ganz kleines, ist der Stehwein 1842. Rudi Gamper


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Vereinsnachrichten

Karl H. Vigl zum 70. Geburtstag Karl H. Vigl, geboren am 6. Mai 1939 in Lengmoos am Ritten, entstammt einer Lehrerfamilie, die noch vom k. und k. Bildungssystem geprägt war. So war es für den jungen Karl H. selbstverständlich, dass er neben der Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt auch ein Musikstudium anstrebte. Er studierte Klavier, Orgel, Violine und entdeckte während seiner Militärzeit auch seine Liebe zum Horn. 1959 – so gilt es heuer auch das 50-jährige Maturajubiläum zu feiern - trat er seinen Dienst an verschiedenen Grundschulen an, um später auch als Deutschlehrer an den italienischen Mittelschulen tätig zu sein. Immer stand aber auch die Musik im Mittelpunkt seines Lebens. So fand er trotz seines Berufes als Lehrer immer wieder die Zeit Lehrgänge zu besuchen und musikalische Studien zu betreiben, z.B. Tonsatzlehre bei Andrea Mascagni, Kapellmeisterlehrgänge des VSM, Zwölftontechnik mit R. Leibowitz, Privatstudien u.a. bei H. Herrmann, H. Degen, O. Jaeggi, um dann in Cremona ein Studium der Musikpaläographie mit Schwerpunkten in Neumenkunde, frühe Mehrstimmigkeit, Liturgik und vokal-instrumentale Kapellpraxis zu absolvieren. In den Jahren zwischen 1959 und 1984 leitete er die Musikkapellen von Tiers, Sarnthein und Branzoll, sowie Chöre von Tiers, Gries, Leifers, Bozen und Tramin. Von 1963 bis 1977 war er als jüngster Bundeschorleiter bestrebt, den Chören die einheimische Musikkultur näher zu bringen, ihnen aber auch die Möglichkeit zu bieten an Fortbildungskursen und Seminaren im Inund Ausland teilzunehmen. Immer wieder fiel er bei Konzerten in verschiedenen Ländern mit seiner anspruchsvollen und gekonnt aufgeführten Literatur auf. Besonders das „cantare et sonare“, das Zusammenwir-

ken von Singstimmen und Bläsern, schien ihm ein geeignetes Mittel für die Dorfgemeinschaften, das vorhandene Potential zu nützen und das musikalische Niveau zu heben. Seit 1974 ist Karl H. Vigl Mitglied der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik (IGEB). Im Rahmen dieser Tagungen, welche alle zwei Jahre stattfinden, hält er Referate zur musikalischen Situation und ihrer geschichtliche Entwicklung in Südtirol. Die Beiträge sind in der Reihe „Alta Musica“ veröffentlicht und stoßen in der Musikszene auf reges Interesse. Von 1975 bis 1979 war er Schriftleiter der „Südtiroler Volkskultur“ und von 1981 bis 1995 Rezensent der Tageszeitung „Dolomiten“, ab 1968 arbeitete Karl H. Vigl außerdem als freier Mitarbeiter in der Programmabteilung der RAI-Sender Bozen. Auch als Komponist ist Karl H. Vigl tätig. Seine Kompositionen sind vorwiegend Gebrauchsmusik, welche zu einem aktuellen Anlass geschrieben werden und den Möglichkeiten der einheimischen Musikszene gerecht werden. Als Leiter der Musikfachgruppe im Südtiroler Künstlerbund (1980-90) war Vigls Hauptziel, die Werke der Südtiroler Komponisten in den heimischen Chören, Musikkapellen und Bläserkreisen zu etablieren, um sie so einem breiten Publikum zugänglich zu machen. 1991 hat sich Karl Hermann Vigl in sein „Altersdomizil“ in Meran-Obermais zurückgezogen. Aber noch immer steht sein Leben im Zeichen der Musik und er wird nicht müde für den richtigen Platz der Musik im Alltag zu kämpfen. Ihm zu Ehren findet am 9. Mai um 17.00 uhr im Kolpinghaus von Meran-Obermais eine schlichte Geburtstagsfeier statt, bei der einige Werke des Jubilars aufgeführt werden.

18. Sammlerbörse Lanaphil erlebte wieder einen Sammleransturm einen internationalen ansturm an interessierten sammlern mit ca. 1.000 Besuchern erlebte die 18. auflage der lanaphil, das internationale sammlertreffen im raiffeisenhaus von lana. Neben den bereits regelmäßig wiederkehrenden Sammlern aus Italien, Österreich und Deutschland waren am 26. April 2009 auch Sammler aus der Schweiz und aus Belgien in Lana vertreten. Die verstärkte Präsenz von Sammlern aus Nord- und Mittelitalien, wie etwa aus Verona, Brescia, Mailand, Modena und Florenz, fiel diesmal ebenfalls auf. Das vielfältige Angebot an alten, historischen Ansichtskarten, Briefmarken, Münzen, historischen Aktien und Wertpapieren, Stempeln, Vorphilatelie, Heimatbelegen, Heiligenbildchen, Militaria und dgl. konnte aufgrund neuer Anbieter aus dem In- und Ausland erweitert werden. Rege Nachfrage gab

es auch nach der zweiten personalisierten Briefmarke vom gotischen Altar von Hans Schnatterpeck. Bereits jetzt steht der Termin für die 19. Lanaphil, die größte internationale Sammlerbörse Tirols, am Sonntag, den 4. Oktober 2009 in Lana fest. Wichtige Informationen gibt es stets unter www.Lanaphil.info

Kompositionswettbewerb erfolgreich abgeschlossen aus anlass des Tiroler gedenkjahres hat der Verband südtiroler Musikkapellen im Vorjahr einen Kompositionswettbewerb für originale konzertante Blasmusikwerke der Oberstufe ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbes war zum einen die Förderung neuer Blasorchester-Kompositionen und zum anderen die künstlerisch-musikalische Auseinandersetzung mit dem Gedenkjahr-Thema „Freiheit 1809/2009“. Mit der Auswertung der eingereichten Werke war eine mit Thomas Doss (Österreich), Oliver Waespi (Schweiz), Verbandskapellmeister Sigisbert Mutschlechner und dessen Stellvertreter Markus Silbernagl hochkarätig besetzte Jury beauftragt worden. Diese hat nun ihre Entscheidungen getroffen: Konrad Plaickner aus Meran wurde für sein Werk „Tirol Suite“ der zweite Preis zugesprochen. Jeweils ein dritter Preis ging an den Rittner Armin Kofler für „Tirol 2.0“ und an Richard Kittler aus Linz für „Freiheit“. Der erste Preis wurde nicht vergeben. Insgesamt 25 Kompositionen waren zum Wettbewerb eingereicht worden. Die Uraufführung der preisgekrönten Kompositionen übernimmt das Südtiroler Jugendblasorchester bei den Konzerten am 11. Juli im Kursaal von Meran und am 12. Juli im „Forum“ in Brixen.

Viel Interesse am Bücherstand zum Welttag des Buches Eine Initiative aus Spanien hat auch in Meran Anklang gefunden. Zum Welttag des Buches am 23. April werden in Spanien in allen Städten Bücherstände aufgestellt und Bücher und Rosen verschenkt. Dieses Jahr hat die Buchhandlung Alte Mühle in Meran die Aktion übernommen und viele Meraner konnten in den ausgestellten Büchern stöbern. Auch ganze Schulklassen haben das Angebot, „Lektüre zu sichten“ begeistert aufgenommen.

Schon in der Früh steckten die ersten Gäste ihre Nasen in die Bücher.


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Kinder - Jugend - Schule

Vergnügen und Arbeitsplatz – Grand Hotels - Jahrhundertwende

am 16. april fand an der Fachoberschule für soziales „Marie curie“ im rahmen des Projekts „FOs macht geschichte“ ein Vortrag über die grand Hotels südtirols und deren entstehung statt. Der Vortrag wurde vom Direktor des Touriseums, Paul rösch, im Beisein von Direktorin Veronika rieder, schülern sowie einigen lehrpersonen gehalten. Der Vortrag trug den Titel „Vergnügen und Arbeitsplatz – Grand Hotels – Jahrhundertwende“. Zuerst referierte Paul Rösch und danach erzählte Frau Bruskin, die Tochter des ehemali-

gen Besitzers des Grand Hotels Emma, den Zuhörern etwas über die Geschichte und das Entstehen der Schule bzw. des ehemaligen Hotels. Anwesend waren Frau Direktor Veronika Rieder, die Schüler und Schülerinnen der zweiten und dritten Klassen der Fachrichtung Fremdsprachen und Tourismus und einige schulinterne Lehrkräfte. In seinem Vortrag sprach Paul Rösch über die Grand Hotels in Südtirol, wie beispielsweise das Hotel Laurin in Bozen, das Hotel Elephant in Brixen oder den „Luxusliner“ Karerseehotel, wie Rösch jene Grand Hotels nannte. Er berichtete über das Personal in den Hotels des 19. Jahrhunderts und wie unersetzlich jene waren, obwohl sie nie in Geschichten oder in der Literatur jener Zeit erwähnt wurden. Er erzählte von den ersten Bahnlinien, welche den Tourismus in den Städten angekurbelte und betonte, dass dadurch der frühe Adel, wie etwa Kaiserin Elisabeth, nach Meran kam. Frau Bruskin berichtete anschließend noch kurz über das frühere Grand Hotel Emma, die Geschichte, die Gäste und die Räumlichkeiten des Gebäudes.

Stadtviertelkomitee Wolkensteinstraße und Umgebung Vogelweiderstraße 20 - Meran

Osterhase im Texelpark Mit über 270 Kindern wurde bei der diesjährigen Veranstaltung im Texelpark ein Teilnehmerrekord erzielt. Die Buben und Mädchen im Alter von 1 bis 12 Jahren wurden in Altersgruppen eingeteilt und suchten in einem abgegrenzten Bereich des Parks nach den versteckten Köstlichkeiten. Die Kleinsten konnten von ihren Eltern begleitet werden, die selbst viel Spaß dabei hatten. Für die Unterhaltung der Gäste sorgten Clowns des Jugendzentrums Tilt. Nachdem die letzte Gruppe die Suche nach den Ostereiern abgeschlossen hatte, gab es für alle eine kleine Stärkung und Erfrischung. Vizebürgermeister Diego Cavagna, der für die Stadtviertelbelange zuständig ist, erläuterte in seinen Grußworten den geplanten Bau des Kindergartens und Arbeiten zur Parkgestaltung. Den zahlreichen Helfern sowie der Gemeindeverwaltung und dem Meraner Milchhof sei an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung gedankt. Paul Zipperle, Präsident des Stadtviertelkomitees

„Kinderwelt“ malt den Sommer kunterbunt 13 Wochen Ferienprogramm für Groß und Klein im Angebot

unter dem Motto „Kunterbunter sommer“ garantiert der Verein „Die Kinderwelt“ Onlus in diesem sommer 65 Tage puren Ferienspaß. Tolle ausflüge, erfrischung im schwimmbad und jede Menge spiel und spaß warten auf kleine und große abenteurer. In diesem Jahr hat sich der Verein „Die Kinderwelt“ Onlus ein neues Konzept für die Sommer-

betreuung einfallen lassen. Jede Woche steht unter einem anderen Thema, in der den Kindern jeweils Spiele und Workshops angeboten werden, sowie – je nach Alter der Kinder – ein bzw. zwei Ausflüge pro Woche. So können sich die Dreibis Siebenjährigen jeden Dienstag auf ein tolles Ausflugsziel freuen: einmal geht es auf die Taser Alm, dann zu einem Erlebnistag im Wald oder zum Indianertag am Bacherhof, um nur einige der insgesamt 13 Ausflugsziele für diese Altersgruppe zu nennen. Für die Acht- bis Vierzehnjährigen hingegen sind am Dienstag und Freitag Ausflüge zu den verschiedenen Wochenthemen wie Berufe, Natur, Sport, Kreativ, Tierwelt oder Wissen vorgesehen. Der „Kunterbunte Sommer“

Aufführung von Rolfs Vogelhochzeit Mit viel Freude und Engagement haben die 3. und 4. Klasse der Grundschule „A. Schweitzer“ zusammen mit den Instrumentalisten der Musikklassen der Mittelschule „J. Wenter“ Rolfs Vogel-

hochzeit aufgeführt. Großen Applaus gab es sowohl in der Schülervorstellung am Vormittag als auch in der Abendvorstellung für die Eltern. Höhepunkt wird dann für die Schüler die Teilnahme am 12. Kinder-Theaterfestival 2009 in Girlan sein.

Im Bild die Aufführung in der Aula Magna der Mittelschule.

beginnt am ersten Ferientag, dem 15. Juni, in den Kinderwelt-Räumlichkeiten in Untermais und Obermais und wird bis Schulbeginn angeboten. Um den Bedürfnissen der Familien entgegen zu kommen, sind auch in diesem Jahr sehr flexible Betreuungszeiten möglich. So können die Kinder die ganze Woche, tageweise oder auch nur halbtägig eingeschrieben werden. Geöffnet ist die „Kinderwelt“ von Montag bis Freitag, von 7.30 Uhr (mit Gleitzeit bis 9 Uhr) bis 17 Uhr. Für Information und Anmeldung steht das KinderweltBüro zu Bürozeiten unter der Telefonnummer 0473 211 634 zur Verfügung. Es sind aber auch Online-Anmeldungen möglich unter www.vereinkinderwelt.com.

Volljährigkeitsfeier der Stadt Meran Alle Meraner Jugendlichen des Jahrgangs 1991 sind zur Volljährigkeitsfeier eingeladen Das Dekanatsjugendseelsorgeteam, der Jugenddienst und die Gemeinde Meran laden alle Jugendlichen der Stadt Meran, die in diesem Jahr die Volljährigkeit erreichen, am 9. Mai 2009 zu einer gemeinsamen Feier ein. Die Volljährigkeitsfeier beginnt um 18.30 Uhr mit einem Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zum Thema „Herzlichen Glückwunsch! Nimm dein Leben in die Hand!“ Anschließend werden die Jugendlichen vom Bürgermeister und dem Gemeindejugendreferenten begrüßt. Die Carabinieri und der Jugenddienst Meran informieren dann über die Rechte und Pflichten mit 18. Den Abschluss bildet eine gemütliche Stehparty. anmeldung: bis 30. April 2009 im Jugenddienst Meran (0473 237 783, oder 348 465 5422 oder meran@jugenddienst.it)


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Kinderseite Liebe Kinder,

Die Eisheiligen

mit dem heutigen Tag beginnt der Monat Mai. Wissenswertes dazu findet ihr auf dieser Seite. Wiesen, Felder und Wälder entwickeln ihre volle Pracht

und Kraft. Doch an manchen Tagen pfuschen Kälte, Wind und Nässe dem Frühling noch gehörig ins Handwerk. Dann ist es sogar im Mai draußen noch kühl, genau richtig um sich an das Lösen des Rätsels zu machen. Gutes Gelingen wünscht euch eure Margareth

Eisheilige nennt man die Tage vom 12. bis zum 15. Mai, nach den „Eisheiligen" Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia („Die kalte Sophie“) benannt. Sie werden von Bauern und Gärtnern als letztmöglicher Termin für eine späte Rückkehr von Frost und Schnee gefürchtet. Häufig gibt es Mitte Mai nach schönen milden Tagen noch einmal kräftige Kaltluftvorstöße aus den Polargebieten. Dann ist die Luft, die nach Mitteleuropa kommt, kalt und trocken. Dabei steigt die TageshöchsttemperaDas 1 x 3 ist hier versteckt. Suche die richtigen Zahlen und verbinde sie tur kaum über 15 jeweils mit einer Linie. Zum Schluss ergibt es eine kleine Zeichnung. Grad. In den klaren Nächten besteht foto mb Frost-, und besonders BodenfrostgeZum Schutz der Blüten werden die Apfelwiesen nachts fahr. Sie kann dazu beregnet. Das Eis wärmt die empfindlichen Blüten. führen, dass bereits blühende Pflanzen und Bäume geschädigt werden.

1 mal 3

Der Monat Mai

Wenn du die gesuchten Zahlen miteinander verbunden hast, komme am Dienstag, dem 5. Mai, um 18.30 uhr ins Büro. Unter allen Anwesenden werden eine Pizza, spendiert von der Pizzeria Heinz, eine Familienportion eis, spendiert von der Eisdiele Sabine, ein energiepaket (mit Taschenlampe, Stiften, usw.) und eine Trinkflasche der Etschwerke und ein Buch aus der Buchhandlung „Alte Mühle“ verlost.

Am 10. Mai ist Muttertag.

Hier ein liebes Sprüchlein zu diesem Anlass: Liebe Mutter! Ich lernte ein Wünschlein, das klang wohl recht gut, von Segen, Gesundheit und fröhlichem Mut, doch hab` ich’s vergessen. So nimm eben hin mein Herz, liebe Mutter! Das Wünschlein steckt drin! Ina Seidel

Lach mit!

Das ist kein Gewinnspiel – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fotos werden mit Einwilligung der Eltern veröffentlicht.

Heino und Bert gehen von der Schule heim. Es regnet. Sagt Bert: „Ob im Sommer oder im Winter – mein Vater geht immer ohne Hut.“ „Das ist noch gar nichts“, wendet der kleine Heino ein, „mein Vater geht sogar ohne Haare.“

so werden die Preise verteilt: achtung: neuer Wochentag!!

„Papi, was ist ein Ferkel?“ „Ein Ferkel ist das Kind von einem großen Schwein.“ „Oh, der Lehrer hat nämlich heute gesagt, ich sei ein großes Ferkel!“

Der fünfte Monat des Jahres, der Mai, hat 31 Tage. Der Mai erhielt seinen Namen nach dem Gott Maius, dem römischen Gott des Wachstums und des Frühlings. Die Feierlichkeiten zu Ehren der Göttin Flora, einer Göttin der Blumen, hatten im antiken Rom am 1. Mai ihren Höhepunkt. In vielen Ländern Europas werden am 1. Mai auf den Dorfwiesen Maibäume aufgestellt,

die mit Maiblumen und Hagedornblüten geschmückt sind. Karl der Große führte im 8. Jahrhundert für den Mai den Namen Wonnemond ein, eine Bezeichnung, die auf die war- Besonderheit: anderer men Tempera- Kein Monat des Jahres turen und die beginnt mit demwiedererwachte Pflan- selben Wochenzenwelt hin- tag wie der Mai. weist.

Lösung des Rätsels aus Heft 08 vom 17. April Tiere und Dinge, die nicht fliegen können (in alphabetischer Reihenfolge): Fliegenpilz – Fluggast – Flughafen – Frosch – Kaffeetasse – Luftpost – Luke – Raupe

Die Gewinner Von links: Maximilian Pircher erhielt eine Eintrittskarte für die Landesfürstliche Burg, Rita Boninsegna eine Trinkflasche, Jonas Wallnöfer freute sich über ein Buch und Armin Boninsegna wird in der Eisdiele Sabine eine Familienportion Eis genießen.


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Jugend

Freie Plätze beim Sommerprogramm 2009 Schafferstraße 2 Tel. 0473 237 783

Bei den vielfältigen Sommeraktivitäten des Jugenddienstes Meran für Kinder und Jugendliche sind noch Plätze frei

Kinderferien am Vigiljoch, eine religiöse reise nach Taizè in südfrankreich für Jugendliche, „sommerpower“ für Mittelschüler und ein Workshop mit den „Kisi Kids“ gehören zum sommerprogramm des Jugenddienstes Meran. Bei diesen vielfältigen sommeraktivitäten sind noch Plätze frei. Bei den Kinderferien können Grund- und Mittelschüler im Ferienheim Vigiljoch spielerische, kreative und abenteuerliche Sommertage in Gemeinschaft mit gleichaltrigen Kindern erleben. Die Kinderferien finden im Zeitraum von 06. Juli bis 09. August 2009 statt. Das Projekt „Sommerpower“ spricht Jugendliche von 13 bis 14 Jahren an und findet von 03. bis 20. August 2009 statt. Die Jugendlichen erhalten Einblick in soziale Einrichtungen, besuchen Schwimmbäder und Hochseilklettergärten, verbringen die Tage mit erlebnispädagogischen und kooperativen Spielen und Aktionen und können an einer Hüttenlagerwoche teilnehmen.

Die religiöse Reise nach Taizè in Südfrankreich wird in Zusammenarbeit mit Südtirols Katholischer Jugend (SKJ) organisiert und findet vom 20. bis 28. Juni 2009 statt. Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren sind eingeladen, die besondere Atmosphäre von Taizè zu erfahren, in Gesprächsgruppen mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern über Gott und die Welt zu diskutieren und sich mit den Werten im eigenen Leben auseinanderzusetzen. Alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren haben die Möglichkeit, an Workshoptagen mit den „Kisi Kids“ in Marling vom 29. Juni bis 03. Juli 2009 teilzunehmen. Dabei wird mit Liedern, Tänzen, Geschichten, Spiel und Spaß der christliche Glaube erlebt und religiöse Lieder einstudiert. Die Workshoptage werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendchor von Marling veranstaltet.

Weitere Informationen zum Sommerprogramm und zur Anmeldung auf der Website des Jugenddienstes Meran: www.you-meran.net

Auf dem Weg zum Osterfest Dekanatsjugendseelsorgeteam bot meditative Stunde als Einstimmung in die Karwoche an Unter dem Titel „Die Begegnungen Jesu auf dem Weg in den Tod“ wurde am Palmsonntag in der Kapuzinerkirche Meran eine besinnliche Stunde mit Texten, Liedern und Bildern angeboten. Diese Einstimmung in die Karwoche für Jugendliche und Erwachsene wurde mit jugendgerechten Textpassagen und ansprechenden Bildern gestaltet. So konnten sich die rund 40 Anwesenden mit den Begegnungen auseinandersetzen, die Jesus vor seinem Tod mit verschiedenen Menschen hatte. Jesus vermochte es, allen Menschen trotz seines großen Leidens

noch Trost zu spenden und Angst zu nehmen. Die meditative Stunde, die die Anwesenden auf dem Weg zum Osterfest begleiten sollte, wurde vom Dekanatsjugendseelsorgeteam des Dekanats Meran veranstaltet. Das Team – das aus ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen und Pfarrer Christian Pallhuber besteht – hat sich zum Ziel gesetzt, regelmäßig religiöse Veranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene im Dekanat Meran anzubieten. Das Dekanatsjugendseelsorgeteam wird vom Jugenddienst Meran unterstützt.

Das Dekanatsjugendseelsorgeteam des Dekanats Meran (hinten von links: Werner Platter, Pfarrer Christian Pallhuber, Fabian Bertagnolli; vorne von links: Oliver Schrott, Mathias Spögler, Renate Pellizzoni, Sabine Durnwalder, Petra Niederstätter. Es fehlen Christian Januth, Iwan Hofer und Brigitte Zöggeler.

„Ich bin ein selbstbewusstes Mädel!“ Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurs für Mädchen von 14 bis 17 Jahren Der Jugendtreff Friends in Obermais und der Jugendtreff Iduna in Algund bieten unter dem Titel „Ich bin ein selbstbewusstes Mädel!“ einen Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurs an. Zielgruppe sind Mädchen von 14 bis 17 Jahren, die mit Hilfe von Übungen, Rollenspielen und Aktionen Selbstverteidigung und Selbstbehauptung üben können. Ziel des Kurses ist es, auf spielerische und kreative Weise Selbstbewusstsein und Sicherheit zu stärken und zu fördern. Der Kurs wird von Dr. Doris Kaserer geleitet und findet im Mittagstreff 84, in der Otto-Huber-Str. 84 in Meran statt. Die Kurseinheiten finden am 09., 16., 23. und 30. Mai 2009, jeweils um 14.30 Uhr, statt. Die anmeldungen werden in den Jugendtreffs Friends (Tel. 340 263 5998) und Iduna (Tel. 328 908 7783) entgegengenommen.

39011 lana Mautsiedlung 3 Tel. 3486744241


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Sommerkonzerte für Palliative Care Martinsbrunn nach der ersten sehr erfolgreichen Konzertreihe in der Osterzeit mit 6 Konzerten und über 1000 Konzertbesuchern sind für die Monate Mai, Juni und Juli wiederum eine reihe von Benefizkonzerten für Palliative care geplant. Über 150 Musiker, Künstler und sänger haben sich bereit erklärt einen Beitrag für Palliative care zu leisten. Seit 2007 wurden im Klanggarten Martinsbrunn und in verschiednen Kirchen des Landes über 40 Benefizkonzerte durchgeführt. Dadurch konnten einerseits zusätzliche Finanzmittel für die umfassende Betreuung der Patienten an der Palliativstation gesammelt werden. Andererseits wiederum sollte durch Kunst und Musik den Patienten und deren Angehörigen über die tägliche medizinische Betreuung hinaus etwas angeboten werden, was der Seele gut tut. Mit Musik geht vieles besser. Zudem ist es Ziel des Fördervereins, mit kleinen Hilfestellungen dazu beizutragen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine höhere Lebensqualität zu bieten. Er ist apolitisch und vom Gedanken gelebter christlicher Nächstenliebe getragen. Jeder Patient, unabhängig von Konfession und Herkunft, kann die Hilfe in Anspruch nehmen. Jeder Bürger, dem die Vereinsziele ein Anliegen sind, kann Mitglied dieses Vereins werden. Die Sommerkonzerte im Klanggarten finden grundsätzlich mittwochs statt und beginnen immer um 20.00 Uhr. Vor und nach dem Konzert hält zudem das neue Cafe KAAN offen, wo sich die Besucher gemütlich zum Plausch treffen können. Bei Schlechtwetter werden die Konzerte in den anliegenden Musikpavillon verlegt. 06. 05. 13. 05. 20. 05. 27. 05. 03.06. 06. 06. 10. 06. 19. 06. 24. 06. 01. 07. 08. 07. 15. 07. 22. 07. 29. 07.

Singgruppe Madlain MGV Schlanders Coro Concordia Gitarrenklänge mit Andreas Unterholzner „reeds and keys“ (Jazz) „amatèstrings“ & Ricercare Cello-Ensemble Ultner Bänkelsänger MGV Stegen Stringomania &C. M. Haid (Gesang) Lesung mit Herman Lampacher Nacht der Kunst Gaulsänger (Chor) Jagdhornbläsergruppe Lana „Ab-art-gedichte“ (Lesung Waltraud Holzner)

Das Maiser Wochenblatt führte mit dem Präsidenten des Fördervereins Palliative care, Hugo Hartman, ein interview: Herr Hartmann, worin liegt die Zielsetzung dieser Benefizkonzertreihe? Hugo Hartmann: Die Zielsetzung liegt darin, wie bereits einleitend erwähnt, zum einen Patienten und Freunden einen kulturellen Ausgleich zu bieten und zum anderen durch freiwillige Spenden die Kasse des Fördervereins Palliative Care aufzubessern. In der Vereinsplanung sind wir bestrebt die gesamten Organisationsspesen für die Veranstaltungen mit Sponsorengeldern abzudecken. Somit fließen 100% der Spenden dem Verein und damit den Patienten und deren Angehörigen zu.

Hugo Hartmann (Präsident) im Gespräch mit Andrea Gabis (Leiterin der Palliativstation) Was erwarten Sie sich von der Konzertreihe? Hugo Hartmann: Kontakt zwischen der Klinik und dem Publikum und ein besinnliches Zusammensein. Zudem wollen wir dadurch die Palliatividee stärker an die Öffentlichkeit tragen und die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren. Was hat Sie persönlich bewegt, sich so aktiv für die Palliativ Care Idee einzusetzen? Hugo Hartmann: Eindeutig die Möglichkeit mit Palliativmedizin dem Patienten eine menschenwürdige Alternative zu bieten. Dabei werden seine Bedürfnisse und die Lebensqualität im Rahmen des Möglichen in den Mittelpunkt der Betreuung gestellt und auch die Angehörigen umfassend in diesen Prozess mit eingebunden.

Palliative Care ist für mich die richtige und heute mehr denn je notwendige Antwort aus christlich–humaner Weltsicht auf Sterbehilfe wie sie z.B. in der Schweiz angeboten wird. Wie ist dieser beachtliche organisatorische Aufwand personell und finanziell zu bewältigen? Hugo Hartmann: Nur mit Hilfe des Personals, welches sich weit über den eigentlichen beruflich erforderlichen Einsatz hinaus engagiert und der Mitarbeit der Barmherzigen Schwestern und vor allem durch die selbstlose Mitarbeit der vielen Freiwilligen. Zudem können dieses Jahr alle Spesen dankenswerterweise durch die Beiträge unserer Förderer wie der Stiftung Südtiroler Sparkasse, des Großmarktes OBI und der Firma Naturafit abgedeckt werden. Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Fördervereins? Hugo Hartmann: Konkrete Hilfeleistung für die Patienten und deren Angehörigen, weiterhin das Wachsen der Mitgliederzahl zum Wohle unserer unheilbar kranken Mitmenschen und nicht zuletzt eine angemessene Anerkennung unserer Tätigkeit in den Medien und in der Öffentlichkeit. Danke für das Gespräch. Informationen: Projektbüro Martinsbrunn: Tel. 0473 205 606 - Fax: 0473 205 607 projektbuero@martinsbrunn.it

Konzert im Klanggarten 2008 Ärztliche Feiertagsdienste tag

Notrufzentrale

( 118

Arzt

Apothekendienst

Normale Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 8.30 - 12.30 Uhr und von 15.30 - 19.00 Uhr - Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr tag- und Nachtdienst: ab 8.30 Uhr, 24 Stunden durchgehend telefon

Sprengel MERAN 01.05.09 03.05.09 10.05.09 17.05.09 24.05.09 31.05.09

Dr. Edwin Mayer Tel. 335 692 1940 Dr. Reza Dadvar Tel. 338 150 4195 Dr. Alberto Flisi Tel. 0473 222 379 – 338 963 0739 Dr. Paul Vögele Tel. 0473 / 22 07 85 Dr. Roland Waldthaler Tel. 0473 446 397 – 333 304 7945 Dr. Reza Dadvar Tel. 338 150 4195

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-Riffian-MarlingSchenna-Hafling-Vöran 01.05.09 03.05.09 10.05.09 17.05.09 24.05.09 31.05.09

Dr. Josef Kiem Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 Dr. Ulrike Kuppelwieser Tel. 335 437 479 Dr. Birgit Platzer Tel. 347 3100 688 Dr. Waltraud Tscholl Tel. 340 503 5097 Dr. Josef Kiem Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 Dr. Luciano Zamboni Tel. 0473 210 031

tag 01.05.09 02.05.09 03.05.09 04.05.09 05.05.09 06.05.09 07.05.09 08.05.09 09.05.09 10.05.09 11.05.09 12.05.09 13.05.09 14.05.09 15.05.09 16.05.09 17.05.09

Apotheke Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Untermaiser Apotheke St. Damian Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke St. Damian Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke

telefon Romstraße 118 A.-Hofer-Str. 24 Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Sparkassenstr. 28 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 A.-Hofer-Str. 24 Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Sparkassenstr. 28 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118

0473 236 144 0473 447 545 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 447 545 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144

Lana-Tisens-Tscherms- Burgstall-Gargazon 01.05.09 02.05.09 03.05.09 09.05.09 10.05.09 16.05.09 17.05.09 23.05.09 24.05.09 30.05.09 31.05.09

Dr.Margareth Pollinger Tel. 0473 560 264 - 349 2218 408 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 8837 901 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 8837 901 Dr. Domenico Bossio Tel. 338 281 1263 Dr. Domenico Bossio Tel. 338 281 1263 Dr. Elisabeth Gruber Tel. 0473 237 612 Dr.Oswald Maschler Tel. 0473 563 880 – 347 2408 438 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 8837 901 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 8837 901 Dr. Domenico Bossio Tel. 338 281 1263 Dr. Domenico Bossio Tel. 338 281 1263

Ultental - Laurein - Proveis 01.05.09 03.05.09 10.05.09 17.05.09 24.05.09 31.05.09

Dr. Helmuth Bertoldi Dr. Walter Mader Dr. Sonja Trevisani Dr. Walter Bachmann Dr. Helmuth Bertoldi Dr. Sonja Trevisani

Tel. 0473 787 044 - 347 243 5735 Tel. 0473 791 015 – 335 650 8380 Tel. 338 804 8235 Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966 Tel. 0473 787 044 - 347 243 5735 Tel. 338 804 8235

Tisens: Sa 02.05.09 Ultental: Sa 02.05.09 Algund: Sa 02.05.09 St. Martin: Sa 02.05.09 Lana: Sa 09.05.09 Tirol: Sa 09.05.09

Zentrum 98 bis Fr 08.05.09 St. Walburg bis Fr 08.05.09 Weingartenstraße 53 bis Fr 08.05.09 Dorf 53 bis Fr 08.05.09 Maria Hilf bis Fr 15.05.09 Hauptstraße 19b bis Fr 15.05.09

0473 927 084 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr 0473 795 377 8.30-12.30 15.30-18.30 Uhr 0473 448 700 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 650 011 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 561 305 8.00-12.30 15:00-19.00 Uhr 0473 923 725 8.15-12.15 Di/Do/Fr 15.30-19 Uhr

Die Turnusse aller Südtiroler Apotheken finden Sie unter: www.provinz.bz.it/apotheken


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Theresa Untersteiner eröffnet CAFÈ KAAN am 24. april fand in anwesenheit zahlreicher Behördenvertreter die offizielle einweihungsfeier des neuen Kulturcafès Kaan und der angrenzenden seminarräume statt. Ordensoberin sr. siglinde Mair begrüßte die zahlreichen gäste und Mitarbeiter der Klinik. Die segnung nahm der Klinikseelsorger Pater Josef Baumgartner vor. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von befreundeten Musikern (Jazz&co) aus gratsch.

Das Cafè wurde nun nach Norbert v. KAAN, dem Gründer von Martinsbrunn, benannt. Bereits 1891 eröffnete er als Neurologe eine Kuranstalt um „Erholungsbedürftigen und Kranken günstige Lebensbedingungen für die Genesung und einen angenehmen Aufenthalt zu bieten“. Der mittlerweile denkmalgeschützte Park mit südländischer Vegetation wurde mit über 300 verschiedenen mediterranen Bäumen und Sträuchern großzügig angelegt. Meran war damals ein Kurort von internationalem Rang. Jedoch mit dem 1. Weltkrieg blieben die Gäste schlagartig aus und es folgte die gro0e wirtschaftliche Krise. 1934 kam es zu ersten Gesprächen zwischen Norbert von Kaan und den Barmherzigen Schwestern von Meran und schließlich 1941 zum Kaufvertrag. Zahlreiche Prominente, Adelige aus ganz Europa, Künstler, Literaten und Musiker aus der ganzen Welt suchten hier Rat und Genesung. Nach 1945 gab es schwierige Zeiten für die Klinik, die aber mit viel wohltätigem Einsatz durch die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern gut überstanden wurden. So ist heute die Klinik mit den drei Abteilungen RehabilitaRichard Sigmund, Sr. Siglinde Mair, tion, Postakute Langzeit und mit der Theresa Untersteiner Palliativstation so wie mit zahlreichen Geschäftsführer Gerhard Gruber betonte in sei- ambulanten Leistungen wiederum zum Zenner Begrüßungsrede, dass die neue Klinikphilo- trum Genesung Suchender geworden. sophie mit der Sanierung des Parks begonnen Neben dem Kulturcafè, welches von Zita Unhabe und seinen ersten Niederschlag im Aufbau terholzner geführt wird, wurden zudem verdes Klanggartens und des Kulturcafès KAAN schiedene Räume geschaffen, welche von Kulwiedergefunden hat. Man sei bestrebt, vermehrt turschaffenden verschiedenster Richtungen für den Park und die Parkatmosphäre in die medi- Ausstellungen, Seminare, Konzerte, für diverse zinische Arbeit zu integrieren. Der Kunde und Workshops und für WeiterbildungsveranstalPatient solle Nutznießer der heilbringenden Na- tungen jeglicher Art angemietet werden können tur - die Martinsbrunn umgibt – sein und trotz und in denen sich kulturelles Tun mannigfaltig Krankheit immer spüren, dass um ihn Leben, entwickeln kann. Kultur und Natur weiter pulsieren und dass seine Situation nur ein Abschnitt seines eigenen Weges sein kann. Man erwarte sich für die Zukunft des Cafès neben den Patienten und den Besuchern, Menschen, die es lieben in einer gediegenen „Wienercafè“-Atmosphäre einige Zeit ohne Stress zu verbringen, zu lesen, einen guten Kaffee oder ein gutes Glas Wein zu trinken, eine Kleinigkeit zu essen, zu diskutieren oder einfach Natur, Musik und den Park zu genießen. Kunst, Musik und Kultur bewegt, formt und setzt heilende Kräfte frei. Schon Norbert von Kaan habe dies erkannt und diese Ansätze rücken heute immer mehr in den Mittelpunkt salutogenetischer Überlegungen. Generalkonsul Theresa IndjenUntersteiner zeigte sich sichtlich Jazz & Co. erfreut und fand anerkennende, ja sehr persönliche Worte über das Die Seminarräume und der Konzertneue Cafè KAAN und über die jahrelange aufpavillon können für Konzerte, lesungen, opferungsvolle Arbeit der Barmherzigen Tanzgruppen, Ausstellungen u.s.w. angeSchwestern von Meran in Martinsbrunn. mietet werden. Ihr Urgroßonkel, Norbert von Kaan, hatte MarTel: 0473 205 606 , Fax 0473 205 607 oder tinsbrunn aufgebaut und ihre Mutter ihre Juprojektbuero@martinsbrunn.it gend größtenteils in Martinsbrunn verbracht.

Gesundheit

Gesundheitsbezirk Meran

Buchvorstellung „Zuhause sein – Ein Begleiter für pflegende Angehörige“ Der Krankenpflegedienst der Basismedizin im gesundheitsbezirk Meran gab einen ratgeber mit dem Titel „Zuhause sein“ heraus, der am 16. april im Krankenhaus Meran vorgestellt wurde. Das 65 seiten starke Werk ist in allen sechs gesundheitssprengeln des gesundheitsbezirkes Meran kostenlos erhältlich. „Wir wollen Antworten auf die vielen offenen Fragen geben, die sich Menschen stellen, die Angehörige zu Hause pflegen“, betonten Pflegedienstleiterin Nadia Cervo und Maria Oberprantacher, Pflegekoordinatorin im Sprengel Passeier, welche maßgeblich an der Entstehung des Buches beteiligt waren. Das Thema „Pflege zu Hause“ ist aktueller denn je. Das bestätigte auch Landesrat Richard Theiner, indem er sagte: „In Südtirol gibt es 11.714 Pflegebedürftige und 8237 davon werden daheim gepflegt.“ Er und Bezirksdirektorin Irene Pechlaner dankten den Hauptautorinnen und gratuliertem zum gelungenen Werk. Der praxisorientierte Leitfaden enthält nützliche Telefonnummern genauso wie Tipps zu Körperpflege, Ernährung, Lagerung oder Medikamentenverabreichung. Außerdem finden Themen wie Patientenverfügung und Testament ebenso Raum wie das Sterben, der Tod und die Trauer. Die Veröffentlichung wurde von der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt. mb

Von links: Josef Pramstaller - Stifung Sparkasse, LR Richard Theiner, Bezirksdirektorin Irene Pechlaner, Autorin Nadia Cervo (vorne), Autorin Maria Oberprantacher, Angelo Cona – Stiftung Sparkasse


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Literatur

Wer ist's?

Die hässliche Herzogin Eine der bekanntesten Frauengestalten der Tiroler Geschichte ist zweifelsohne die Gräfin Margarete, eine wichtige Figur auch auf dem Schachbrett der europäischen Geschichte. Warum sie unter dem Beinamen Maultasch in die Chroniken eingegangen ist, das ist nicht restlos geklärt. Dazu trug sicher die spätere einseitige Geschichtsschreibung bei, die sie als lasterhaftes und ehebrecherisches Weib beschrieb und sie bildlich als abschreckend hässliche Frau darstellte. Einer der meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jh.s hat der markanten Frauengestalt die Romanbiographie Die hässliche Herzogin gewidmet. Hierin wird sie als außerordentlich kluge und intelligente Frau charakterisiert, die sich auch bei ihren Gegnern Achtung zu verschaffen wusste; jedoch ihre Hässlichkeit vergiftete ihr leben und machte sie zum Gespött der leute. Als Erbin Tirols wurde sie zwölfjährig mit einem achtjährigen böhmischen Königssohn verheiratet. Sie sah älter aus als ihre zwölf Jahre… Wohl war die Stirn klar und rein, und die Augen schauten klug, rasch, urteilend, spürend; aber unter einer kleinen, breiten, platten Nase sprang der Mund äffisch vor mit ungeheuren Kiefern, wulstiger Unterlippe. Ein böhmischer Knecht spottete derb: So was! Das Maul! Die Zähne! Bei uns würde man so was gleich nach der Geburt ersäufen wie eine Katze. nach glückloser Ehe vertrieb sie den Gemahl aus Tirol und heiratete den Kaisersohn ludwig von Brandenburg, was in ganz Europa als Skandal erachtet wurde. Kriege, Pest und Heuschreckenplage wurden in Tirol als Strafe für das lasterhafte leben der Fürstin gesehen. Verbittert und vergrämt - auch der frühe Tod ihrer Kinder trug dazu bei - übergab sie 1363 ihr Erbland Tirol an die Habsburger. Margarete war sehr dick geworden. Schlaff hing, in wüsten Falten, von dem äffisch sich wulstenden Maul die Haut herunter; weiter oben war sie voll von Rissen und Warzen, die die Schminke nicht mehr verdecken konnte… In dem 1923 geschriebenen Roman schildert der Dichter mit psychologischem Spürsinn den Kampf einer starken, begabten Frau gegen das hässliche Gesicht, das ihr schicksalhaft auf ihren Weg mitgegeben war. Auch in anderen, weltberühmt gewordenen historischen Romanen wie Jud Süß, Die Jüdin von Toledo und Goya thematisiert der Dichter den Kampf eines Menschen gegen ungünstige Bedingungen. Er selbst musste sich ja auch den härtesten Herausforderungen stellen: Bei der Machtergreifung Hitlers befand er sich auf einer Reise in den Vereinigten Staaten. Dort erfuhr er von seiner Ausbürgerung, seine Bücher wurden auf deutschen Scheiterhaufen verbrannt. Er ließ sich in los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode 1958, ohne in seine deutsche Heimat und in die Geburtsstadt München zurück zu kehren. lf

Rainer Maria Rilke war der im letzten Wochenblatt gesuchte ruhelose Dichter.

Lektüretipps von Markus Fritz Boyle, T.c.: Die Frauen

Hanser 2009, 556 S. Im Mittelpunkt des umfangreichen Romans von T.C. Boyle stehen der berühmte Architekt Frank Lloyd Wright und seine unzähligen Frauen. Mitten in der Prärie hat Wright einen Traum verwirklicht: das Anwesen Taliesin. Hier lebt und arbeitet er mit seinen treuen Schülern und seinen geliebten Frauen: Olga aus Montenegro und der morphiumabhängigen Miriam. Es handelt sich nicht um einen Künstlerroman, sondern Boyle beschreibt Wright aus der Sicht der Frauen. Das Leben des großen Architekten wird als eine Abfolge gescheiterter Ehen und leidenschaftlicher Liebesaffären dargestellt. Wright wird als Egomane beschrieben: Alle anderen Menschen, auch seine Geliebten, seine Frauen, hatten darin nur die Rollen von Mitarbeitern und Unterstützern zu spielen. Wrights Leben wird auch als dauernder Kampf gegen gesellschaftliche und moralische Konventionen dargestellt. Ein Künstler, der viele Frauen und Geliebte hatte, hatte es im puritanischen Amerika nicht leicht. Er wurde nicht nur wegen seiner bahnbrechenden Architektur, sondern auch wegen seines Lebenswandels angefeindet. Der Roman bietet eine intensive Lektüre, auch wenn er für meinen Geschmack streckenweise etwas langatmig ist.

Wanderer zwischen den Welten Michael Folie und die „Nachterde“ – Romanvorstellung Zu einer stimmungsvollen Präsentation seines Erstlingswerkes lud der Jungautor Michael Folie am 17. April in den Weinkeller von Schloss Rametz. Den rund 100 Interessierten stellte er bei Kerzenschein und Hymnenklang, in Mönchskutte gehüllt, Ausschnitte aus dem über 600 Seiten langen Roman vor. Das Buch beginnt als Krimi, entführt den Leser aber nach und nach in eine Parallelwelt, die der realen um nichts nachsteht. Dem Jungautor ist es gelungen, mit „Nachterde“ einen durch und durch packenden Roman zu schreiben. Der Autor Michael Folie, Jahrgang 1969, ist gebürtiger Meraner mit Vinschger Wurzeln. Bei der Buchvorstellung entführte er das zahlreich erschienene Publikum gekonnt mit einigen Kunstgriffen in die von ihm imaginierte Welt von „Nachterde“. Der düstere Keller von Schloss Rametz war der ideale Rahmen, um die Ungeheuer und Gefahren, denen sich Tom Tomio und seine Gefährten in Nachterde stellen müssen, vor dem geistigen Auge der Zuseher aufleben zu lassen. Wie Kommunikationswissenschaftler und Laudator Lukas Raffl in seiner Grußbotschaft betonte, ist der 600 Seiten starke Roman ein „beachtlicher Auftakt einer hoffentlich lange anhaltenden Autorenkarriere, und das Buch bereits bei der Publikation eine singuläre Erscheinung in der immer bunter werdenden Literaturwelt des Landes.“

Zeh, Juli: corpus Delicti ein Prozess Schöffling 2009, 263 S.

Wir befinden uns in der Mitte des 21. Jahrhunderts in einer Art „Gesundheitsdiktatur“. Die Menschen leben in einem Überwachungsstaat: Regelmäßig müssen sie sich Gesundheitskontrollen unterziehen, jeder muss ein tägliches Sportprogramm absolvieren, Rauchen und andere Genussmittel sind strengstens verboten (die Menschen trinken heißes Wasser statt Tee oder Kaffee), kurzum: Die Gesundheitsprävention ist die neue Religion der Menschen. Das System, das über alle und jeden Bescheid weiß, wird im Roman die “Methode“ genannt. Die Hauptfigur ist die Biologin Mia Holl, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss, weil sie persönliche Hygiene, Fitness und Gesundheitsvorsorge vernachlässigt hat. Sie ist dem Staat ein Dorn im Auge: sie denkt eigenständig und tritt für ein selbstbestimmtes Leben ein. Auch die enge Beziehung zum Bruder, der wegen einer angeblichen Vergewaltigung verurteilt wurde, macht sie verdächtig. Aber sie wehrt sich. Ein visionäres Buch, dessen Thematik und Erzählweise unter die Haut gehen. Zeh erzählt knapp und vor allem spannend über ein mögliches Zukunfts-Szenario.

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Ausstellungen Gelungene Ausstellungseröffnung bei kunst Meran

Meran, Lauben 163, Tel. 0473 212 643 Zu einer Ausstellungseröffnung voller Überraschungen lud kunst Meran am 24. April zahlreiche Gäste ein. In der neuen Ausstellung „Playstation“ reflektieren nicht nur neun Künstler verschiedene Formen des Spiels, auch die Besucher sind eingeladen zu spielen. Der Bogen reicht in dieser interaktiven Ausstellung vom Kurbeln und Rasseln über das ludus globi von Nikolaus von Kues bis hin zu Sneak an modifizierten Flipperautomaten. Zu sehen sind arbeiten von: Francesco Bocchino (Cesena) Tomas Eller (geboren in Meran, lebt in Wien) Thomas Feuerstein (Innsbruck) Marco di Giovanni (Imola) Chiara Lecca (Modigliana) Enrico de Paris (Turin)

Josef Rainer (Brixen) Antonio Riello (Asiago) ZugZwangZukunft (Wien) „Playstation“ ist bis 21. Juni geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 10 - 18 Uhr Weitere Veranstaltungen im Mai: Konzert sonora 09 Paese senza parole 14. Mai um 20.30 Uhr kunst Meran, Sparkassensaal Vortrag: Alexander Solschenizyn (1918-2008) - ein Kämpfer für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit von Dr. Natalle Reber Samstag, 16. Mai um18 Uhr kunst Meran, Sparkassensaal Buchvorstellung Matthias Schönweger HerzMuseum Donnerstag, 28. Mai um 20.30 Uhr kunst Meran, Sparkassensaal

„Denkwerkstatt: Tourismus und Museen“ 15.05.2009, Meran, Touriseum, 17-19 Uhr

Zum diesjährigen Motto des Internationalen Museumstags „Tourismus und Museen“ organisiert das Touriseum eine „Denkwerkstatt“ unter dem Titel „Wie viel Museum braucht der Tourist, wie viel Tourist braucht das Museum?“. Museumsdirektor Paul Rösch stellt sechs bis

acht Thesen vor, zu denen Gabi Crepaz (SMG), Thomas Aichner (MMG), Wolfgang Meighörner (Ferdinandeum), Walter Meister (HGV), Franz Staffler (Hotel Laurin), Matthias Siller (Diplomarbeit zu diesem Thema) Stellung nehmen. Die Thesen können sich z.B. um die Pflicht der Gastgeber drehen, die eigene Kultur zu vermitteln, die Gastfreundschaft, die Erleichterung im Angebot, die Kommunikation. Die Diskussion wird von Josef Rohrer moderiert. eintritt frei, anmeldung erbeten unter info@touriseum.it oder Tel. 0473 270 172, anschließend umtrunk mit Häppchen

St. Prokulus Museum

naturns, St. Prokulus Str. Tel. 0473 673 139

Das Prokulus-Museum in Naturns

St. Prokulus in Naturns ist ein kunsthistorisches Kleinod. Im Museum, das 2006 eröffnet wurde, sind Exponate zu sehen, die bei den Grabungsarbeiten an und in der Prokuluskirche unter der Leitung des Archäologen Hans Nothdurfter in den Jahren 1985/86 ans Tageslicht gekommen sind. Diese hochinteressanten Fundstücke werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf den ersten Blick ist vom Museum nicht viel zu sehen. Es befindet sich unter dem Friedhof, unterhalb des neuen Einsegnungsplatzes. Der Eingang ist in die Friedhofsmauer integriert. Schließlich dreht sich vieles um Grabfunde und Grabbeigaben. Neben vielen geschichtlichen Informationen wird ausführlich auf die Pest im Jahre 1636 eingegangen. Der Besucher kann Fragekästen öffnen und findet dahinter die gewünschten Antworten. Das Museum ist täglich, außer am Montag, von 9.30 – 12.00 Uhr und von 14.30 -17.30 Uhr geöffnet. Die Saison hat am 7. April begonnen und endet am 8. November 2009. Besuchergruppen können das Museum nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb der Saison und der Öffnungszeiten besuchen. Tel. 0473 673 139 – E-Mail: info@prokulus.org

Schloss Tirol Südtiroler landesmuseum Dorf Tirol - Schlossweg 24 Tel 0473 220 221

Sonderausstellungen 13. März bis 17. Mai

leo sebastian Humer (1896-1956) Die Wiederentdeckung eines Unbekannten 8. april bis 30. Oktober

rosen aus Feilstaub: eduard Habicher auf schloss Tirol Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag durchgehend von 10 bis 17 Uhr (im August bis 18.00 Uhr) Geöffnet am Pfingstmontag, den 1. Juni


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Kultur

Ausstellung „Unsere Art“

Kostprobe aus dem Katalog zur Ausstellung „Der mit dem Bart”

souvenir

Emotionen verbinden Besitzer und Objekt Wieder zuhause erinnert das Souvenir an schöne Momente des Urlaubs oder der Reise. Die damit verbundenen Gefühle verbinden Besitzer und Objekt. Die Mitbringsel helfen, das selbst Erlebte zu definieren und die Zeit in einer sich immer schneller drehenden globalisierten Welt zumindest in den eigenen vier Wänden einzufangen. Beim Anblick des Souvenirs scheint sich die Zeit zu verlangsamen, überschaubar zu werden. Die heutige Palette an Souvenirs ist begrenzt und besteht aus Produkten, die beliebig mit Persönlichkeiten und Landschaften verziert werden können. Kommt der Papst nach Brixen, gibt es eine Kaffeetasse mit dem Papstkonterfei, singt Hansi Hinterseer in Kufstein, trinken seine Fans Kaffee aus den Hansi-HinterseerTassen und im Jahr 2009 wird es Kaffeetassen mit dem Gesicht Andreas Hofers geben.

Jeder von uns kennt sie bestimmt: Die traurige Geschichte von einer fabelhaften Idee, die mit Hilfe von unermesslichem Mut, Energie und Zeitaufwand aus dem Nichts wie eine Kletterpflanze zu einem großartigen Kunstwerk emporwuchs. Die Idee hatte faszinierende Formen angenommen, prahlte mit einem individuellen Körper. Doch dann, wir mögen kaum daran denken, landete sie im Müllkorb zwischen verkümmernden Bananenschalen und Speckresten. Wir, die Klasse V FWG II der LeWiT Meran wollen diesem zerstörerischen Kreislauf ein Ende setzen: Auf unserer Ausstellung „Unsere Art“, die vom 9.- 13. Mai von 10.00- 19.00 uhr täglich im Kulturpavillon Martinsbrunn geöffnet ist, zeigen wir Werke (Fotos, Zeichnungen, Malereien, Videos, Texte und Grafiken), die wir anstatt wegzuwerfen endlich auch unserer Umwelt präsentieren und somit unseren Ideen ein neues, besseres Leben schenken können. Diese „Reinkarnation“ soll vor allem auch durch Spenden an die Palliativstation gefeiert werden. Der Startschuss fällt am 9. Mai um 19.00 Uhr natürlich ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Wir freuen uns über jeden Besucher

Theater in der Altstadt Meran, Freiheitsstraße 27 Tel. 0473 211 623 Fax 0473 275 140 info@tida.it • www.tida.it

Trudi & rudis Wohlfühloase

MuseumPasseier Passeirer Straße 72 39015 St. leonhard in Passeier Tel. 0473 659086 info@museum.passeier.it ► Donnerstag, 14. Mai "Brotbacken mit Verkostung" 10.00-13.00 Uhr Im Freilichtbereich wird nach original Passeirer Rezept Brot gebacken und verkostet. Kostenlose Kurzführungen. ► sonntag, 17. Mai internationaler Museumstag 10.00 bis 17.00 Uhr Kostenloser Eintritt ► Donnerstag, 11. Juni lange nacht im MuseumPasseier 18.00 bis 23.00 Uhr Freier Eintritt Vorführung von Schmiedehandwerk, kostenlose Kurzführungen, Verkostung von Südtiroler Spezialitäten, Sagenstunde für Kinder

von Horst Saller mit: Patrizia Pfeifer, Sabine Ladurner, Raimund Marini, Markus Oberrauch Regie: Rudolf Ladurner Eine Koproduktion mit der Frauentheatergruppe "Phenomena" aufführungen: Sa 16.05./ So 17.05./ Mi 20.05./ Do 21.05. /Fr 22.05. und So 24.05., jeweils um 20.30 Uhr Trudi und Rudi, selbst Insassen dieses Heims, bieten mit ihrer „Wohlfühloase“ einen künstlich geschaffenen und vermeintlich schützenden Freiraum innerhalb dieser Struktur. Hier treffen sich die vier Personen, abgeschottet von der Außenwelt und ohne erkennbare Verbindung zu ihr. Doch auch das kleinste Refugium bietet noch Platz für Parallelwelten, in denen sie sich verlieren. Sie sind sich selbst Hoffnung und Grund zur Verzweiflung, höchste moralische Instanz, Richter und Henker, Liebende und Verschmähte, Helden und Versager, Täter und Opfer. Ihre heldenhaften Biographien mögen eingebildet sein, die Gewalt, die sie in sich tragen, ist real. Sie kämpfen mit ihren Identitäten und bleiben doch in ihnen gefangen. Zum Autor: Horst Saller ist drittplazierter des Autorenwettbewerbes des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009.

Haydn Orchester Dirigent: Jesús López Cobos Donnerstag,

14. Mai 2009 20 Uhr - Kursaal Ein „Paukenschlag“ zum Haydn-Jahr Programm:

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 94 in G-Dur „Mit dem Paukenschlag“ Joaquín Turina La oración del torero op. 34 Ernesto Halffter Sinfonietta in D-Dur PREISE: Erwachsene € 20,00-25,00 Jugendliche bis 25 J. mit Studentenausweis € 5,00 VORMERKUNGEN: Musik Meran, Lauben 8, 39012 Meran, info@musikmeran.it

ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 UHR


Spargel Der spargel hat nun Hochsaison, welche Wirkung hat er eigentlich? Der Spargel ist eine mehrjährige Staude. Es überwintert nur der Wurzelstock, etwa 35 cm tief unter der Erdoberfläche. Jedes Jahr im Frühjahr treibt der Spargel mehrere Sprosse, die als Spargel geerntet werden. Frischen Spargel erkennen Sie an fest geschlossenen Spitzen und jeweils gleichmäßigem Durchmesser. Die Enden sollten nicht ausgetrocknet sein. Doch Vorsicht: Manche Händler schneiden die Enden heimlich nochmals ab, bevor die Ware “aufgefrischt” in die Auslage kommt. Frische Qualität ist auch an der Festigkeit der Stangen zu erkennen. inhaltstoffe Spargel besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser und hat daher nur ca. 20 Kalorien (85 Joule) pro 100 g, man könnte ihn also in großen Mengen konsumieren. Zudem ist Spargel ausgesprochen gesund: neben der entschlackenden Asparaginsäure enthält Spargel Kalium, wichtig für Nerven und Nieren, Phosphor für die Konzentration, Kalzium, wichtig für unsere Knochen, und die Vitamine A, B1, B2. B-Vitamine sind für die Aufmerksamkeit und

die Nerven von Bedeutung. Das enthaltene Vitamin E schützt unsere Zellen und die Folsäure ist vor allem für schwangere Frauen unerlässlich. Wirkung Spargel ist entwässernd, harntreibend und regt die Nierentätigkeit an. Daher sollten Menschen, die Wassereinlagerungen aufweisen, Spargel essen. Durch die Entwässerung kommt es zu einer Entlastung von Herz und Kreislauf. Durch die gesteigerte Harnausscheidung werden vermehrt Gift- und Schlackenstoffe als Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut gereinigt und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt. Spargel hat aber auch wenige negative Seiten: Wer zu Nierensteinen neigt, sollte auf den Verzehr von Spargel verzichten. Auch bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut (z.B. Gichtpatienten) sollte auf Spargel verzichtet werden, da sonst sehr schmerzhafte Gichtanfälle ausgelöst werden könnten. Warum riecht der urin nach dem Konsum von spargel? Am unangenehmen Geruch beim Urinieren sind vermutlich Abbauprodukte der im Spargel

enthaltenen Asparaginsäuren beteiligt. Übrigens sollen nur ca. 50% der Spargelkonsumenten von den merkwürdigen Gerüchen betroffen sein. Die andere Hälfte kann Spargel ohne spätere Geruchsbeeinträchtigung essen, wobei wiederum unbekannt ist, ob dafür der Geruchssinn oder eine andere Art der Verdauung verantwortlich ist. grüner oder weißer spargel? Im Gegensatz zum weißen wächst Grünspargel über der Erde, er ist also bei der Ernte nicht mit Boden bedeckt. Daher genießt er das Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her übertrifft er den weißen Spargel, was eigentlich niemand schätzt. Durch das Chlorophyll enthält er nämlich mehr Vitamin C und Karotin. Grünspargel hat einen etwas anderen Geschmack (etwas herzhafter) und muss fast nicht geschält werden. Zudem ist die Kochzeit beim grünen Spargel deutlich kürzer. Grünspargel eignet sich für fast alle Gerichte, die für weißen Spargel gelten. Wir wünschen guten Appetit! Renate Mair, Ernährungstherapeutin Rudi Widmann, Küchenmeister, Diätkoch

Spargel-Rohkost-Salat mit mariniertem Lachs Zutaten: 300 g weiße Spargel 300 g grüne Spargel 2 Tomaten 150 g Champignon 320 g Lachs Salz, Pfeffer Schnittlauch 2 Zitronen, Saft 4 EL Olivenöl 1 EL Sauerrahm oder Mascarpone 2 EL Gemüsebrühe oder Wasser 1 EL Senfkörner, getrocknet oder 2 TL groben Senf Feldsalat zur Garnitur Vorbereitung: Die Senfkörner über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Abseihen, mit kaltem Wasser zum Kochen bringen und ca. 1 Stunde weich kochen, abseihen, gut waschen. Schnittlauch schneiden. Zubereitung: Weiße und grüne Spargel schälen und den hinteren holzigen Teil abschneiden. Weiße und grüne Spargel mit einem Gemüsehobel oder der Aufschnittmaschine der Länge nach in feine Scheiben schneiden. Den rohen Lachs in feine Scheiben schneiden, mit dem restlichen Zitronensaft bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen, mit 2 EL Olivenöl beträufeln und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Spargel mit Schinken und Joghurtdressing

Die Champignons putzen, waschen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen, vierteln, von den Kernen befreien und in Streifen schneiden. Für die Salatsauce die Hälfte des Zitronensafts, 2 EL Olivenöl, Sauerrahm, Senfkörner, Schnittlauch und Gemüsebrühe gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spargel, Tomaten und Champignons mischen und mit der Salatsauce marinieren. Den Spargelsalat mit dem marinierten Lachs dekorativ anrichten.

Zutaten: 1,2 kg Spargel, weiß 200 g Truthahnschinken Joghurtdressing: 200 g Naturjoghurt, mager 1 Limette, Schale abgerieben und Saft Schnittlauch 1/4 Chilischote, je nach Schärfe Salz, Pfeffer und Honig zum Abschmecken 50 g Mango, in kleine Würfel geschnitten Zubereitung: Den Spargel waschen und schälen. Das Wasser zum Kochen bringen, salzen, den Spargel ca. 7 Minuten zugedeckt darin köcheln und darin liegen lassen. Für das Dressing Chilischote von den Kernen befreien, fein schneiden und in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten zur Chilischote geben, gut vermischen und 20 Minuten bei Raumtemperatur durchziehen lassen. Nach Belieben anrichten.


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Wirtschaft

Zuweisung der 8 ‰ bzw. 5 ‰ der geschuldeten Steuern für soziale Zwecke Bereits seit vielen Jahren kann man einen Teil der dem staat geschuldeten einkommensteuern öffentlichen Körperschaften, glaubensgemeinschaften, Vereinen usw. zuweisen. es handelt sich dabei nicht um eine zusätzliche steuer, sondern nur um eine Verteilung der von den steuerzahlern geschuldeten abgaben. Die Zuweisung erfolgt in der steuererklärung (unicO, MOD. 730 oder cuD) und soll ganz bewusst vorgenommen werden. Wer die Zuweisung ignoriert, vergibt die chance den vielen Vereinen und Hilfsorganisationen unseres landes steuergelder zukommen zu lassen.

Die Zuweisung von 8 ‰ der geschuldeten Steuern

Diese Zuweisung hat den Zweck einen Teil der Einkommensteuern sozialen Zwecken zuzuführen. Dabei kann der Steuerpflichtige selbst entscheiden, welcher Einrichtung er die Zuwei-

sung machen will. Die Zuweisung kann an den Staat oder an verschiedene Glaubensgemeinschaften gemacht werden (siehe Übersicht). Wird die Zuweisung an den Staat gemacht, dann muss dieser die zugewiesenen Gelder für soziale Zwecke einsetzen.

Die Zuweisung von 5 ‰ der geschuldeten Steuern

Diese Zuweisung kann getrennt und zusätzlich zur obigen gemacht werden und dient der Förderung der • Vereine (Musikkapellen, Chöre, Feuerwehren, Hilfsorganisationen,…) • Amateursportvereine • Forschungen an Universitäten und anderer wissenschaftlicher Forschungen • medizinischen Forschung • sozialen Belange der Wohnsitzgemeinde Eine Liste der Körperschaften und Vereine, denen man die Zuweisung machen kann, finden sie ab 28. April 2009 auf der Internetseite der Agentur der Einnahmen (www.agenziaentrate.it) es

Pro memoria für die Steuererklärung Mögliche Zuweisung der 8 ‰ : Staat Katholische Kirche Gemeinschaft der 7. Tages–Adventisten Versammlungen Gottes in Italien Waldenserkirche, Gemeinschaft der Methodisten- und Waldenserkirchen Evangelisch Lutherische Kirche in Italien Gemeinschaft der jüdischen Gemeinden in Italien

Mögliche Zuweisung der 5 ‰ : Unterstützung der Freiwilligendienste und der sonstigen nicht gewinnbringenden Organisationen von sozialem Nutzen, der Vereine für die soziale Förderung und der staatlich anerkannten Vereinigungen und Stiftungen: ______________________________ (Name)

______________________ (Steuernummer)

Finanzierung der wissenschaftlichen Forschungen und Forschungen an Universitäten: ______________________________ (Name)

______________________ (Steuernummer)

Finanzierung der Forschungen im Gesundheitswesen: ______________________________ (Name)

______________________ (Steuernummer)

Unterstützung der sozialen Tätigkeiten, die von der Wohnsitzgemeinde ausgeübt werden: ______________________________ (Ort) Unterstützung der Amateursportvereine, die von der CONI, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen für sportliche Zwecke anerkannt sind: ______________________ (Steuernummer)

______________________________ (Name)

Ortsversammlung des hds Meran hds-Orstobmann Gundolf Wegleiter: „Vertrauen schaffen und Kunden binden“ Historisch gewachsene Einkaufszentren im Mittelpunkt der Versammlung „Zeiten der wirtschaftlichen Stagnation bedeuten auch Chancen, vor allem für den lokalen Handel“, unterstrich der Meraner Ortsobmann Gundolf Wegleiter bei der diesjährigen Ortsversammlung des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol (hds), die vor Kurzem im Kurhaus von Meran stattfand. Wegleiter betonte, dass der Einzelhandel durch den täglichen persönlichen Kontakt mit den Kunden Vertrauen schaffe, was gerade in diesen Zeiten von enormer Wichtigkeit sei. Der Einzelhändler müsse alles unternehmen, um seine Kunden zu binden. „Der Einzelhandel kurbelt die kleinen, lokalen Wirtschaftskreisläufe an. Diese gehören unterstützt“, so der hds-Ortsobmann. Dies bestätigte auch hds-Bezirkspräsident Reinhard Schölzhorn, der auf die Bedeutung der Verflechtung des Handels mit dem Tourismus hinwies. hds-Direktor Werner Frick erklärte in seinen Grußworten, dass die Erhaltung der Lebensqualität in den Orten oberste Priorität sei. „Vor allem die vielen Klein- und Kleinstbetriebe – meist Familienbetriebe – schaffen Wohlstand und Arbeitsplätze. Diese sind zu unterstützen“, so Frick. Er wies in seinen Ausführungen auch auf den neuen Landesplan für die Großverteilung hin, der demnächst ansteht. „Hier gilt es bei der Festlegung von neuen Handelsflächen wachsam zu sein, damit die derzeitige Versorgungsstruktur nicht in Gefahr gebracht wird“. Die Gemeindereferentin für Wirtschaft und Tourismus, Heidi Siebenförcher, appellierte an die Wirtschaftstreibenden der Stadt, zusammenzuarbeiten. Die Zeiten der Einzelkämpfer seien vorbei; jetzt müssten alle an einem Strang ziehen. Landespräsident Dieter Steger referierte anschließend zum Thema „Wirtschaftsstandort Südtirol sichern: Was ist zu tun?“ Er begrüßte zwar die Bemühungen der Landesregierung, die Wirtschaft mit einem Maßnahmenpaket zu unterstützen, vor allem durch die Stärkung der Garantiegenossenschaften. Hier seien aber weitere tiefgreifende Schritte notwendig, wie z.B. eine schlankere Verwaltung mit entsprechender Senkung der Kosten und die Entlastung der Betriebe. Diese sei die beste Förderung, so Steger. Zum Abschluss folgte das Gastreferat von Pietro Farina, Direktor der Confcommercio der Provinz Triest, zum Thema „Historisch gewachsene Einkaufszentren: von der Gemeinschaftsaktion zum Businessmodell“. In Italien gibt es derzeit 250 historisch gewachsene Einkaufszentren, weltweit sind es über 5000. Diese „natürlichen“ Zentren sind Zusammenschlüsse von Handelsbetrieben in einem bestimmten Ortskern oder Stadtviertel und der jeweiligen Gemeindeverwaltung mit dem Ziel, Maßnahmen gegen die Verödung des Ortes durchzuführen. Diese Zentren hätten eine starke Identität und einen hohen sozialen Wert, so Farina.


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Porträt

Hans Mair - ein Leben für die Vereine mer ist man auch verpflichtet, in der Öffentlichkeit Verantwortung zu übernehmen. So war er Mitglied des Gastwirteverbandes, viele Jahre im HGV Ausschuss, bei der Kurverwaltung und zwei Legislaturperioden im Gemeinderat. Eine besonders erfolgreiche Initiative war seine Gründungsmitgliedschaft bei der Schnalser Gletscherbahn AG. Die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung des gesamten Schnalstales hängt eng mit dem Jahrhundertprojekt „Gletscherbahn“ zusammen. Zur beruflichen Tätigkeit gehört auch eine kulturelle Mitarbeit in den Vereinen. Als Bassbläser spielte er bei der Bürgerkapelle Obermais und später auch noch bei der Meraner Stadtkapelle mit. Heimat- und Kulturgüter zu erhalten war ein besonderes Anliegen und so war er auch als Gründungsmitglied des Heimatpflegevereins von Obermais dabei. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Schützen und deshalb gab er den Kompanien von Obermais, Untermais und Algund eine großzügige Gewehrspende. Heute noch freut er sich als Mitglied der Schützenkompanie Obermais und des Alpenvereins, Sektion Meran, über dessen Tätigkeiten. Ein erfolgreiches Leben und einen erfolgreichen Betrieb soll man schließlich auch rechtzeitig in gute Hände weitergeben können. Alles begann mit seinen Eltern Johann und Helene Vater Johann Mair, Mair geborene Pächter in Gratsch Jennewein, denen er heute noch in inniger Liebe und Dankbarkeit verbunden ist. Jetzt liegt alles, was er mit seiner Familie aufbauen konnte, wieder in guten und erfolgreichen Händen. Familie Brandstätter mit Inge und Iska führen das Hotel Sonnenhof und Hans Mair genießt die wohlverdiente Ruhe und den guten Familienbetrieb. est

Hans Mair Sonnenhof Der November im Jahr 1926 war für das Burggrafenamt ein Monat mit starken Regengüssen und Hochwasser. Fluten rissen Brücken fort und unterbrachen Telefonleitungen, schreibt Wolfgang Duschek in der Chronik von Meran. Und genau in diesem Monat wurde am Patscheiderhof in Obermais Hans Mair geboren. Unternehmungsfreudig und auch von der Sorge getragen, dass ihr Sohn eine deutsche Schule besuchen kann, zog die Familie zuerst nach Innsbruck und dann weiter nach Wien. Bei der Kongregation der Schulbrüder erfuhr Hans einen Unterricht, der ihm viel Wissen und gute deutsche Sprachkenntnisse vermittelte. Als die Familie Mair 1940 wieder nach Obermais zum Layshof zurückkehrte, sprach der 14-jährige Hans eine Zeitlang echt wienerisch und wurde so auch der Wiener-Hans genannt. Die Eltern pachteten zuerst den Huberhof und später vom Kloster Marienberg den Kotterhof in Gratsch. In diese Zeit, 1944 -1945, fielen auch die Herausforderung der Musterung und der Kriegsdienst beim Polizeiregiment Alpenvorland. Nach einem Jahr Einsatz kehrte Hans gesund zum Huberhof zurück. Gleich nach der Kriegszeit wurden in Gratsch die Vereine wieder aufgebaut und da war natürlich auch Hans gefordert und begann zu musizieren. Zuerst lernte er das Flügelhorn, dann das EsHorn-Genis und die Bassposaune und schließlich blieb er beim F-Bass. Er sprang überall dort ein, wo man ihn notwendig brauchte. So kam er auch zur Feuerwehr Gratsch, besuchte die Innsbrukker Feuerwehrschule und diente dann als Gruppenführer und Zeugwart bis ein neues Ereignis auf ihn zukam. Hans Mair heiratete 1960 Lisl Trogmann Dosser vom Finkenhof in Untermais und beide zogen nach Obermais in die Villa Hedwigsburg, die sie ein Jahr zuvor von der Familie Stärkele Fischbach erworben hatten. Jetzt ging Hans wieder vielen Herausforderungen entgegen: Mit seiner Familie wurde die Pension Sonnen- Im Vordergrund: Großvater Johann Jennewein, Schnöllhof in Obermais hof aufgebaut. Als erIm Hintergrund links: Mutter Helene Mair folgreicher UnternehIm Hintergrund rechts: Eltern Helene und Johann Mair

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Wandervorschlag

Von Tramin nach Graun anfahrt: auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern bis Tramin; vom Dorf Richtung St.-Jakob-Kirche, bis in einer scharfen Linkskurve ein Bildstock steht, Parkmöglichkeit rechts des Bildstockes auf der Straße gegenüber dem Mandlhof Höhenunterschied: 550 m gehzeit: ca. 3 Stunden Wegverlauf: Vom genannten Bildstock (270 m) folgen wir dem Hinweisschild „Kastelazweg“ kurz auf der Asphaltstraße und dann auf breitem Forstweg entlang der bewaldeten Hänge. Nach ca. 45 Minuten zweigt rechts der steile Waldweg Nr. 5 ab, auf dem wir rasch an Höhe gewinnen. Wir wandern durch die Felsenge des „Grauner Lochs“ und erreichen die sonnige Hochfläche, auf welcher der Ort Graun (823 m, Einkehrmöglichkeit; ab Ausgangspunkt 1 ½ Stunden) liegt. rückweg: wie Hinweg oder folgende Variante: Von Graun folgen wir dem Hinweis „Forstweg Zoggler Tramin“ und wandern auf der Asphaltstraße nordwärts nahezu eben bis zum Buschenschank „Lenzenhof“. Nun folgen wir der breiten Forststraße leicht abwärts bis rechts der Waldweg Nr. 6 abzweigt. Nach der Zoggler Wiese wird der Weg sehr steil und führt hinunter zur Kreuzung mit dem Kastelazweg, auf dem wir in wenigen Minuten unseren Ausgangspunkt erreichen (ab Graun knapp 1 ½ Stunden). Orientierung und schwierigkeit: Für gewohnte Wanderer leicht und problemlos; für den Abstieg ist gutes Schuhwerk wichtig. Die Variante für den Rückweg ist im Schlussteil extrem steil und der Weg ist sehr schmal. Beste Zeit: Frühling und Herbst; im Sommer zu heiß Blick auf Tramin

Kirche in Graun

foto mb

Besonderheiten: Tramin, Hochburg edelster Südtiroler Weine, ist ein sehr reizvolles Dorf. Rund um die Pfarrkirche reihen sich behäbige Wirtshäuser und andere repräsentative Gebäude. Das Juwel der Pfarrkirche ist der Pfarrturm, das Wahrzeichen des Unterlandes und mit 83,5 m der höchste gemauerte Kirchturm Südtirols. Er gehört neben dem Pfarrturm von Bozen zu den schönsten künstlerischen Türmen des Landes. Auf dem Hügel Kastelaz über dem Dorf steht das Kirchlein St. Jakob in Kastelaz, ein romanischer Bau. Die romanisch-gotische Kirche zum Hl. Georg in Graun steht am Rande der Hochfläche an einem besonders schönen Platz. Vom nahen Sitzkofel und vom Wanderweg aus bietet sich uns immer wieder ein besonders weiter Blick über das Südtiroler Unterland und in die Dolomiten. mb

foto mb Ortsgruppe Meran Siegfried Gufler 335 546 7100 0473 220 381

1. bis 3. Mai 2009 Fahrt nach Österreich: Admont und Naturpark Gesäuse Mittwoch, 6. Mai 2009 Wanderung zur Krokusblüte auf dem Salten

A V S

Donnerstag, 14. Mai 2009 Vom Etschtal in die Lessinischen Berge Unsere Wanderung beginnt in Peri, 126 m, einem kleinen Ort an der Staatsstraße südlich von Ala. Der Weg führt an der orographisch linken Talseite stetig empor nach Breonio, 860 m, einer sehenswerten Ortschaft. nach der Mittagsrast wandern wir weiter zur kleinen Ortschaft Gorgusello, 764 m, und von dort leicht aufwärts Richtung Monte loffa, einem von vielen Steinbrüchen durchlöcherten Hügel, und schließlich nach Sant’Anna d’Alfaedo, 939 m, zum Bus. Abfahrt: 07.00 Uhr Gehzeit: 5 Stunden Höhenuntersch.: bergauf 900 m, bergab 100 m Tourenbegleiter: Wilfried Wiedner


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Sport

Vollversammlung des Fußballclubs Obermais

Von links: Paolo Viskanic, Hans Höller, Stefan Götsch, Achim Beikircher, Richard Stampfl, Bernhard Verdorfer, Günther Patscheider, Heinz Hölzl, Iris Lochmann Kürzlich hielt der Fußballclub Obermais im neuen Maiser Vereinshaus „Kimm“ seine Generalversammlung ab. Präsident Richard Stampfl begrüßte den Ehrenpräsidenten und Bürgermeister Günther Januth, den Vertreter des Hauptsponsors Raiffeisen Meran, Hansjörg Verdorfer, die Vertreter der Sponsoren, die Spieler der 1. Mannschaft, die Junioren, die A-Jugend, die Damen, die Mitglieder, Trainer und Betreuer und den Vorstand. Damen-Koordinator Achim Beikircher konnte über die neu hinzugekommene U-14 Mädchenmannschaft berichten. Die Damen bestreiten mit großem Erfolg die Serie D-Meisterschaft und sind für den Aufstieg gerüstet. Der Jugendkoordinator Günther Patscheider sprach über den neu zusammengestellten Jugendausschuss. Bei nahezu 200 Jugendlichen, die ihre Trainingseinheiten und Spiele auf drei Plätzen absolvieren, müssen die organisatorischen Abläu-

fe genau und präzise durchdacht werden. Dazu sollten die Jugendlichen eine gute fußballerische Ausbildung genießen und sich in der Gruppe wohlfühlen. Herr Brandstätter von der Firma Zipperle lobte vor allem den sozialen Beitrag des AFC Obermais, da er vielen Kindern die Möglichkeit gebe, Bewegung, Spaß und Wettbewerb in der Gemeinschaft zu erleben. Hansjörg Verdorfer bedankte sich vor allem bei der Oberligamannschaft, die mit ihren Erfolgen einen idealen Werbepartner darstelle und erklärte, dass Raiffeisen-Meran gerne bereit sei, auch in den nächsten Jahren Hauptsponsor zu sein. Bürgermeister Günther Januth hob vor allem die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein hervor. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde Meran und versprach auch von dieser Seite eine bestmögliche Unterstützung. Präsident Richard Stampfl ließ das vergangene Jahr auch im Bild Revue passieren. Meisterschaften, Turniere,

Events fanden statt, vor allem aber der 3. Platz in der Oberliga war wieder die große Überraschung. Trainer Martin Klotzner bekam für seine großen Verdienste ein Geschenk überreicht. Über den Gewinn des Fairness-Pokals (auch die Junioren holten diesen Pott) war der Präsident besonders stolz. Auch der sportliche Leiter Bernhard Verdorfer konnte in seinem ausführlichen Bericht viele positive Momente aufzählen. Der Kunstrasenplatz an der Passermündung stand in diesem Winter erstmals zur Verfügung und wurde gleich zu einem „heißbegehrten“ Objekt. Verdorfer unterstrich das Wirken der Obermaiser Fangruppe, die in der ganzen Region unerreicht sei. Kassier Stefan Götsch berichtete über die finanzielle Lage des Vereins. Der AFC Obermais ist auch in dieser Hinsicht „gewachsen“. Durch den Erfolgsboom in der Oberliga und nicht zuletzt durch den rührigen Präsidenten Richard Stampfl konnten die Werbeeinkünfte weit nach oben geschraubt werden. Mit Ehrungen und Dankesworten fuhr der Präsident fort: Er verabschiedete mit Achim Beikircher und Paolo Viskanic zwei Ausschussmitglieder, die über viele Jahre mit Fleiß und Einsatz im Vorstand gewirkt hatten und überreichte ihnen ein kleines Geschenk. Mit einer FCO-Krawatte wurden die langjährigen Mitglieder Hubert Grittner, Robert Höllrigl, Lorenz Palaver und Hans Höller beehrt. Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Alfred Abler, Stefan Frötscher, Alexander Gerstl, Stefan Götsch, Toni Grünauer, Hans Höller, Heinz Hölzl, Meinhard Innerhofer, Iris Lochmann, Lorenz Palaver, Günther Patscheider, Richard Stampfl, Bernhard Verdorfer.

Mädchenmannschaft AFC Obermais In den letzten Jahren nahm die Begeisterung am Fußball auch bei den Mädchen stark zu. Immer mehr fußballbegeisterte Mädchen spielen auch bei den verschiedenen Bubenmannschaften des AFC Obermais mit. Leider dürfen die Mädchen nur bis zu einem bestimmten Alter mit den Buben mitspielen. Aufgrund dieser Tatsache hat sich der AFC Obermais im letzten Jahr entschlossen, diesen jungen Fußballerinnen eine Möglichkeit zu bieten, ihre Lieblingssportart auszuüben. Der AFC Obermais gründete im Sommer 2008 eine Mädchenmannschaft, welche in eine Meisterschaft eingeschrieben wurde. Die Mädchenmannschaft beteiligt sich in der Spielsaison 2008/2009 an der U 14 Regionalmeisterschaft. An dieser Meisterschaft beteiligen sich insgesamt 12 Mannschaften, darunter renommierte Damenmannschaften wie der FC Südtirol Vintl, SSV Brixen, Red Lions Tarsch und AFC Trento. Als Trainergespann konnten Jürgen Thaler und Tanya Gallmetzer gewonnen werden. Sie haben es verstanden bei den Mädchen den Spaß am Fußballsport zu wecken. Die Mädchen sind beim Training und bei den Spielen immer motiviert und mit Freude dabei. Sie spielen momentan eine überaus erfolgreiche Meisterschaft und sind im ersten Jahr ihrer Teil-

nahme schon unter den vier besten Mannschaften der Region. Dies ist ein weiteres Zeichen der erfolgreichen Jugendarbeit des AFC Obermais. Der AFC Obermais möchte alle fußballbegeisterten Mädchen herzlich einladen zum Training zu kommen. Für Mädchen und natürlich

auch Buben, welche den Fußballsport kennen lernen und ausüben möchten, finden immer am Montag und Mittwoch ab 14.00 Uhr am Sportplatz auf der Lahn in Obermais Trainingsmöglichkeiten statt. Auskunft erteilt Hubert Grittner, Tel. 335 532 7200.

Die Mädchenmannschaft AFC Obermais U 14


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Sport

Fußballcamp des AFC Obermais Der AFC Obermais veranstaltet vom 06. Juli bis 11. Juli erstmals ein Fußballcamp für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren. Programmablauf: 9.00 bis 17.00 Uhr: Sport- und Freizeitprogramm (u. a. Meraner Lido) samstag, 11. Juli 2009: Großes Abschlussfest Teilnahmegebühr: Euro 170,00 inklusive Trainingsausrüstung, Schwimmbadeintritte, Jause, Mittagessen und Getränke anmeldung: Tel. 328 759 9235 oder freitags von 14.00 – 15.00 im Büro, Sportplatz Lahn Das Teilnahmeformular kann unter www.fcobermais.it "Verein" als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Sektion Leichtathletik

Crossläufer weiterhin auf Erfolgskurs Rennweg 115 Tel. 0473 232 126 www.sportclub-meran.it

Auch der zweite zur Jugendlandesmeisterschaft zählende Lauf am 18. April in Eppan war wieder ein toller Erfolg für den jungen Läufernachwuchs im Sportclub Meran Volksbank. Mit 3 Siegen durch Melanie lechner, Valentine alber und severin Marsoner und mit insgesamt 11 Podestplätzen waren die SCMler nicht zu schlagen und gewannen auch die Mannschaftswertung klar und deutlich. Vorbildlich war mit 45 Läuferinnen und Läufern auch wieder der mannschaftliche Charakter im SCM-Lager, wobei mit über 150 Teilnehmern auch insgesamt eine leichte Zunahme zu verzeichnen war. Der dritte Lauf folgt am 2. Mai am Völser Weiher. Hier die Ergebnisse der 10 Erstplazierten vom SCM-Volksbank:

Mädchen: U18: 3. Pirri Nicol U16: 3. Höllrigl Martina U14: 1. Alber Valentine, 3. Fischnaller Klara, 4. Höllrigl Johanna, 8. Bonani Veronika U12: 1. Lechner Melanie, 3. Hofer Alexa, 4. Basile Aurora, 5. Rofner Maya, 6. Fischnaller Linda, 7. Pichler Nathalie U10: 2. Garber Emma, 5. Mair Hannah, 6. Buglisi Sara, 8. Zipperle Jasmin, 9. Reiterer Leah, 10. Aaninich Aaich Buben: U18: 3. Mautone Luca U16: 3. Egger Philipp U14: 1. Marsoner Severin, 9. Hölzl Lorenz U12: 3. Berteotti Lukas, 5. Raffl Jonas, 6. Gamper Johannes, 8. Galloni Alexander U10: 7. Egidi Massimiliano, 9. Mair Fabian Vereinswertung: Punkte 1. Sportclub Meran Volksbank 1846 2. LG Schlern Raiffeisen 1109 3. SC Berg 755 4. SV Jenesien 542 5. LF Sarntal 473

Sektion Schwimmen

Endlich wieder Medaillen bei den Italienmeisterschaften A V S

Vor 8 Jahren hatte zum letzten Mal ein scM-athlet eine Medaille bei den Jugenditalienmeisterschaften erzielt.

Sportklettern: 1. Wettkampf zum Italiencup im Bouldern der Erwachsenen Die besten 31 athletinnen und athleten aus ganz italien trugen am 26. april 2009 in der eishalle der Meranarena den 1. Bewerb des italiencups in der Disziplin Bouldern aus. 10 Damen und 21 Herren kämpften um die ersten Punkte. Insgesamt standen 10 Boulder in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, 5 für die Frauen und 5 für die Männer. Nach Abschluss aller 5 Boulder werden die Punkte und Versuche bewertet: die besten 8 Männer und die besten 6 Damen ziehen ins Finale ein. Das Finale erreichten bei den Damen: Longo Roberta (Triest), Alexandra Ladurner (AVS Meran), Cinzia Donati, Sara Morandi (Arco Climbing), Andrea Prünster (AVS Meran), Manuela Valsecchi (Lecco); bei den Herren Jacopo Larcher (Bozen), Gabriele Moroni (Torino) , Caminati Michele (Parma), Nicolò Ceria (Biella), Corretti Manuel, Enrico Polo (beide Triest), Stefano Ghisolfi (Torino), Stefan Scarperi (AVS St. Pauls) Die Finalisten mussten eine Stunde vor dem Finale in die Isolationszone und wurden dann zum Klettern der Finalboulder „on sight“ (= ohne vorherige Ansicht) aufgerufen. endergebnis: Damen: 1. Ladurner Alexandra, 2. Roberta Longo, 3. Cinzia Donati Herren: 1. Gabriele Moroni, 2. Michele Caminati, 3. Jacopo Larcher Mit diesem Wettkampf endete in der Meranarena die „Climbo Woche“, bei der alle Kletterfreaks auf ihre Kosten kamen.

Damals war es Patrizia Kiesswetter, die auf der 100 m Freistilstrecke aufs Podest kam. Heute ist es lisa Fissneider, die anlässlich der

kürzlich in Riccione stattgefundenen Jugenditalienmeisterschaften gleich am ersten Wettkampftag die Bronzemedaille über 100 m Brust gewann. Obwohl Lisa im langsamsten Lauf an den Start ging, konnte sie dank ihren hervorragenden Reaktion- und Startqualitäten mit einer Zeit von 1.10,70 ein historisches Ergebnis erzielen. Doch Lisa war nicht nur auf dieser Bruststrecke am Start: bei den 50 m und den 200 m Brust blieb sie allerdings ein wenig unter den Erwartungen und musste sich mit dem 8., bzw. 9. Rang begnügen. In der 4 x 100 m Lagen trumpfte sie aber nochmals auf und verhalf dank ihrer Zeit von 1.10,12 und den guten Leistungen der anderen Schwimmerinnen (Josephine Theiner, Irene Blaas und Sophie Marie Theiner) der SCMStaffel zu einem tollen Ergebnis.

Sektion Badminton

17. Internationales Jugendturnier „Meraner Frühling“ nach einem Jahr Pause ist es wieder soweit: Zum 17. Mal geht am 1. und 2. Mai in Meran das internationale Badminton-Jugendturnier „Meraner Frühling“ Forza Junior Open über die Bühne. Der SCM Raika Badminton begrüßt zu dem traditionellen Jugendturnier 90 Nachwuchsspieler

aus 18 Vereinen aus Deutschland, Österreich und Italien. Angeführt von den Junioren-Europameisterschafts-Teilnehmern und Lokalmatadoren Simon Oberprantacher und Valentin Klotzner (beide SCM Raika) freut sich ein Großteil der besten Südtiroler Nachwuchsspieler auf den internationalen Vergleich. Gespielt wird am Freitag, 1. Mai und Samstag, 2. Mai in der Karl-Wolf-Halle im Meraner Schulzentrum (Karl-Wolf-Straße 36) auf neun Spielfeldern und in vier Alterskategorien: Unter-19, Unter-17, Unter-15 und Unter-13. Auf die Teilnehmer warten ein Preisgeld von 800 Euro und Sachpreise. Am Freitag werden von 9 Uhr bis ca. 18 Uhr die Vorrundenspiele ausgetragen, am Samstag finden von 9 bis 12 Uhr die Entscheidungsspiele statt und ab 12 Uhr gehen die Finalspiele über die Bühne.


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Sport Hockey Club Meran Junior

Die U10 im internationalen Wettbewerb Die u10 Mannschaft des HcM-Junior durfte am 18. und 19. april - zusammen mit weiteren 13 Mannschaften aus 6 nationen - an einem der tollsten Kinder-eishockey-Turniere Mitteleuropas, dem „Vienna-springcup“, in Wien teilnehmen. Neben dem HC Meran Junior waren die Traditionsteams Moskauer Pinguine, Vienna Capitals I und II, die Endsieger des Turniers die Frankfurter Young Lions, Mannheimer ERC, Mad Dogs Mannheim, Augsburger EV, HOBA Bratislava, UTE Budapest, HS Olympia Laibach, Graz 99ers, EK Zell am See und Vienna Young Tigers am Start. Die Idee für unser Team war: hingehen, zusehen, lernen. Kurz gesagt, Erfahrung sammeln. Die von Trainer Walter Allneider gut eingestellte Meraner Mannschaft feierte im Turnier, zur Überraschung der Organisatoren, einen Sieg über Olympia Laibach und scheiterte im Finalspiel für den 9. Platz, nach einem sensationellen Ausgleich in der regulären Spielzeit (3:3), gegen die Vienna Capitals II erst im Penaltyschießen. Am Ende reichte es mit großer Freude zum 12. Rang von 14 Mannschaften und brachte die Überzeugung, dass man mit harter Arbeit und dem notwendigen Glück noch bessere Ergebnisse einfahren könnte.

Mit Spaß dabei Landesmeisterschaft im Schwimmen für Menschen mit mentaler Behinderung am 19. April in der Acquarena von Brixen

Kurz nach acht Uhr tauchen bereits die ersten Athleten auf, bald füllt sich das Brixner Schwimmbad Acquarena mit aufgeregten, aber begeisterten Sportlern von 7 Mannschaften aus der Region. Sei es das Brettlschwimmen oder die Disziplinen Brust, Rücken, Kraul, Delfin, in all diesen Sportarten treten die Sportler zum

Wettkampf an. Sowohl die Sieger als auch die nächstplatzierten Sportler freuen sich über ihre Leistungen. Wahrscheinlich gibt es bei anderen Wettkämpfen kaum derartig spontan gezeigte Freude über den Ausgang eines Rennens wie bei dieser Landesmeisterschaft der Menschen mit mentaler Behinderung. Neben der Begeisterung, die von den Athleten ausgehend auch alle Betreuer und Fans angesteckt hat, war das doch teilweise sehr hohe Niveau überraschend und überzeugend. Als der junge Brixner Marco Scardoni sein Rennen über 50 m Delfin bestritt blieben alle Zuschauer fasziniert stehen und bejubelten anschließend einerseits die gute Zeit (41.66), aber genauso die tolle Technik des Schwimmers. Ebenfalls aus Brixen kommt die italienische Rekordhalterin über 50 m Brust, Kathrin Oberhauser, die erneut eine Talentprobe ablieferte: sie bewältigte die 50 m Brust in

Cassia siegt beim Ostermontagrennen Vor 5.000 Besuchern endete beim Ostermontagrennen der Haflingerpferde der große Finallauf der fünfjährigen und älteren Stuten mit einem Sieg von Cassia. Die zehnjährige Stute aus dem Besitz von Josef Aichner aus Sarntal verwies Freundin und Fani auf die Plätze. Das Siegerpferd wurde von Patrizia Premstaller geritten. Das Ergebnis des Haflinger – Ostermontagrennens: großer endlauf der 5-jährigen und älteren stuten: 1. Cassia Premstaller Patrizia Aichner Josef 2. Freundin Breitenberger Andrea Plattner August 3. Fani Erlacher Elisabeth Innerhofer Thomas

(Sarntal) (Jenesien) (Tisens)

47,82 und die 50 m Rücken in 54,36. Tolle Leistungen zeigten auch einige Trientner Athleten wie z.B. Pamela Kritzinger in 25 m Freistil (22,33) und 25 m Rücken (25.18) und Faro Marco in 23.02 über 25 m Freistil. Auch Silvia Schifferle aus Sterzing überraschte in 25 m Brust. Erstmals trat der SC Meran mit einer eigenen Mannschaft an und konnte auch gleich einige gute Leistungen zeigen: Peter Blaas 21,23 in 25 m Freistil. Nicht nur die ehemalige Spitzenschwimmerin des SSV Bozen, Angelika Fischnaller, die nun als Trainerin der Lebenshilfe Bozen und des Unterlandes die Athleten bestens betreut, auch einige Schwimmerinnen des SSV Brixen halfen bei der Abwicklung des Wettkampfes mit und zeigten, wie eng der Leistungssport mit dem Sport für Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten. 80 Teilnehmer aus 8 Mannschaften: • 18 Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe Pustertal • 26 Teilnehmer des SSV Brixen (Sektion Behindertensport) • 5 Teilnehmer des SC Meran (Sektion Sport für Menschen mit Behinderung) • 3 Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe Burggrafenamt • 8 Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe Bozen • 5 Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe Unterland • 5 Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe Wipptal • 10 Teilnehmer des „Gruppo sportivo amici dello sport di Trento”


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Fortbildung

Lernen und Spaß für Kinder und Jugendliche von 3 bis14 Jahren Sommerveranstaltungen 2009 der urania meran

Ortweinstraße 6 Tel. 0473 230 219 urania-meran@dnet.it www.urania-meran.it

WEITERbewegen durch Weiterbildung lautet auch der Leitsatz des heurigen Kinder- und Jugendprogramms der urania meran, das grafisch neu und übersichtlich gestaltet ist. Nicht Kinderaufbewahrung, sondern sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Förderung sind die Ziele, die das pädagogische Team der urania meran damit verfolgt, und die angebotenen Veranstaltungen sollen nicht zuletzt auch Spaß machen. Herzstück des Ganzen sind die schon seit Jahren bewährten computer&Fun-camps, die

jährlich an aktuelle Trends und neue pädagogische Erfordernisse angepasst werden. Sie richten sich an kleine und größere ComputerFreaks zwischen 8 und 12 Jahren und decken nach der morgendlichen intensiven Arbeit am computer an den Nachmittagen Bereiche wie sport, Zirkus, Tennis, reiten oder erlebnis ab. Neu dazu kommt heuer schwimmen. Auch für sprachbegeisterte Kinder und Jugendliche wird ein reichhaltiges Programm angeboten: zwei Ganztagscamps „english & Fun“ und sprachkurse wie Playing with english, Fun with english u.v.a. Kreative Kinder und Jugendliche können unter Anleitung von anerkannten Künstlern wie Wolfgang Wohlfahrt oder Toni Hanny im malerischen und gestalterischen Bereich experimentieren, z.B. im skulpturenworkshop, oder eine Klangwerkstatt oder einen Zauberworkshop besuchen. Auch jüngere Kinder finden „ihre“ Kurse im Sommerprogramm der urania: die Kreativwochen „reiseträume, Purzelbaum und Pinselstrich“ (für Kinder bis zu 9 Jahren) oder die

- einheimisch und gsund Kulinarische Wochen in Lana und Umgebung bis 24. Mai restaurants und gasthöfe in lana, Völlan, Bärlauch Burgstall, Tisens und Tscherms bieten seit dem 22. april und bis zum 24. Mai kulinarische eigenkreationen aus heimischen Wildkräutern und Wildgemüse an. Die Lieferung der gesunden Naturkräuter mit Heilwirkung aus ökologisch einwandfreien Orten erfolgt durch Bäuerinnen und Bauern aus der nahen Umgebung. Die Gastwirte bieten dem Besucher neben kulinarischen Genüssen auch wertvolle und interessante Auskünfte zu den Wildkräutern. Die neun Restaurants kochen ein exklusives Feinschmeckermenü mit Finger- und Löffelfood als Aperitif und einem 5-Gang-Degustationsmenü mit einheimischen Wildkräutern. Die kulinarischen Wochen „Wildkräuter – einheimisch und gsund“ sind ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der Fachschule für Hauswirtschaft Frankenberg in Tisens, dem Tourismusverein Lana und Umgebung, der Landwirtschaft und den örtlichen Gastbetrieben. www.wildkraeuter.it

Beteiligte Betriebe: restaurant Mondschein - lana restaurant Bad gfrill - Tisens Gampenstr. 6, Tel. 0473 550 196 Gampenstraße 48, Tel. 0473 921 018 www.mondschein.it www.badgfrill.com gasthof Kirchsteiger - Völlan Probst-Wieser-Weg 5 Tel. 0473 568 044 www.kirchsteiger.com restaurant elisabeth - Tscherms restaurant Traube - lana Gampenstr. 43 /A, Tel. 0473 560 778 Tribusplatz 13, Tel. 0473 561 150 www.restaurant-traube.com www.restaurantelisabeth.it restaurant lanahof - lana Maria-Hilf-Straße 3 Tel. 0473 561 721 restaurant Hidalgo - Burgstall Romstraße 7, Tel. 0473 292 292 www.restaurant-hidalgo.it

vigilius mountain resort – Vigiljoch Tel. 0473 556 600 www.vigilius.it

gasthof zum Mohren – Prissian Prissian 90, Tel. 0473 920 923 www.mohren.it

„regenbogenbunte geschichten-erlebniswelt“ für Vorschulkinder. Speziell an Jungen richtet sich das Seminar „Kampf, Mut und Kraft“, bei dem sie lernen können, sich zu behaupten, ohne gewalttätig zu sein, im Kindersicherheitstraining und Kinderstarkmachtraining erlernen Kinder von 46 bzw. von 8-10 Jahren einfache verbale und körperliche Abgrenzungsstrategien. Mädchen ab 13 Jahren wiederum erfahren in einem selbstverteidigungskurs, wie sie sich gezielt gegen Angriffe wehren können. Im Rahmen der Integrierten Volkshochschule finden für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung wieder die Kreativen Ferientage mit Schauspiel und Musik, Heilpädagogisches reiten, erlebnisferientage im nationalpark stilfser Joch, Ferien mit Malen, rund um den Zirkus und Trommeln auf dem Djembè statt. spielerisch fit für die schule sollen Jugendliche von 11-13 Jahren nach der „powerbrain“Woche Anfang September sein, in der sie neben Spiel und Spaß im Freien auch täglich ihr Gehirn mit spielerischen Übungen aktivieren.

Auskünfte und Anmeldungen: urania meran: Tel. 0473 230 219

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Wir haben vieles zu bieten! Ihr Treffpunkt in Meran - Obermais Jeden Donnerstag um 20 Uhr Gottesdienst in der Hauskapelle Kindertreff bei Kolping Kindertreff für Mamis, Papis, Omis, Opis: Im geeigneten Kinderspielraum gibt es viel Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam zu spielen und sich ungezwungen zu begegnen. „Kleine und Große“ sind jeden Dienstag um 10 Uhr zum Kindertreff herzlich eingeladen.

29.04. + 08.05. + 15.05. ab 20.00 Uhr Infoabende zum Thema „Alkohol und Jugend: Genuss oder …?“, organisiert von Kolpingsfamilie Meran und Forum Prävention 06.05. von 14.00 bis 19.00 Uhr „Mein Betrieb 2020“ Workshop des Landesverbandes der Handwerker 06.05. ab 19.30 Uhr Monatstreffen der Mineralienfreunde Meran 07.05. ab 19.00 Uhr Mitgliederversammlung des Weißen Kreuzes Meran 07.05. ab 20.00 Uhr Versammlung des Kondominiums Passerhof 07.05. ab 20.00 Uhr Versammlung des Kondominiums Ville Virgilio Preisgünstige Parkplätze in Tiefgarage zu vergeben!


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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

Fortbildung in Meran Bildungsreferat Goethestraße 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 220 381

EBC*L: In Zusammenarbeit mit Urania Meran eBc*l: Der europäischer Wirtschaftsführerschein intensivkurs stufe a Zeit: Mo 04.05.2009 - Mi 27.05.2009 Dauer: 8 Abende, Mo und Mi, 19.30 - 22.00 Uhr eBc*l: Der europäischer Wirtschaftsführerschein intensivkurs stufe B Zeit: Fr 05.06.2009 – Sa 13.06.2009 Dauer: 4 Treffen, Fr 19.00 Uhr – 22.00 Uhr und Sa 13.00 Uhr – 19.00 Uhr eDV - grundkurs Zeit: Di 05.05.2009 – Do 21.05.2009 Dauer: 6 Abende, Di und Do, 19.00 Uhr – 22.15 Uhr erstellung von Pc-spielen Zeit: Mo 11.05.2009 – Mi 27.05.2009 Dauer: 6 Abende, Mo und Mi, 19.00 Uhr – 22.00 Uhr Webseite- schritt für schritt Zeit: Do 04.06.2009 – Do 11.06.2009 Dauer: 3 Abende, Di und Do, 19.00 Uhr – 22.00 Uhr aus Wünschen Ziele machen - Miniseminar Zeit: Do 07.05.2009, 19.30 Uhr – 21 Uhr Klipp und klar – rhetoriktraining für junge leute zwischen 14 – 19 Jahren Zeit: Fr 15.05.2009, 14.00 Uhr – 18.00 Uhr Wassergymnastik Zeit: Mi 06.05.2009 – Mi 10.60.2009 Dauer: 6 Abende, Mi 18.30 h – 19.25 h Wassergymnastik Zeit: Mi 06.05.2009 – Mi 10.60.2009 Dauer: 6 Abende, Mi 19.30 Uhr – 20.25 Uhr Yoga für anfänger/innen und leichtfortgeschrittene Zeit: Fr 08.05.2009 – Fr 05.06.2009 Dauer: 5 Abende, Fr 18.15 Uhr – 19.30 Uhr rückenfit – machen sie mit! Zeit: Mi 06.05.2009 – Mi 27.05.2009 von 19.00 Uhr – 20.00 Uhr rolfing – anmut und leichtigkeit in der Bewegung interaktiver Workshop - selbstlehrgang Zeit: Sa 09.05.2009, 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Sommercamps 2009

Von Bits and Bites zu sing and Dance Zeit: Mo 06.07.2009 – Fr 10.07.2009 von 8.30 Uhr – 17.00 Uhr Jugendliche der 1., 2. u. 3. Klasse Mittelschule Ort: Meran, KVW treff.bildung bzw. Mittelschule „Josef Wenter“

natur pur & Fotos digital Zeit: Mo 20.07.2009, 8.00 Uhr – Fr 24.07.2009, 18.00 Uhr Kinder der 5. Klasse Grundschule und Jugendliche der 1. Klasse Mittelschule Ort: Erlebnisschule Langtaufers, Graun im Vinschgau

Sprachcafé

Menschen, Kulturen und sprachen treffen sich…. Zeit: Mi 06.05.2009, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, Februar – Juni, 18.00 – 20.00 Uhr Ort: Meran, Cafè Kunsthaus, Sparkassenstraße 18 B

Ortweinstraße 6 Tel. 0473 230 219 urania-meran@dnet.it www.urania-meran.it

Berufliche Weiterbildung:

ecDl-intensiv-Kurs am Vormittag (Modul 4, 6 und 5) ab Mo 04.05.09, 10x, tägl. Mo-Fr von 8.15-12.15 Uhr eBc*l-intensivkurs (stufe a) ab Mo 04.05.09, 8x, Mo und Mi von 19.30-22 Uhr im KVW, treff.bildung ecDl-Kurs: PowerPoint (Mod. 6) ab Di 05.05.09, 5x, Di und Do von 19.30-22.30 Uhr

Erziehung:

gea*seminar - Kindergeburtstage selbst gestalten am Sa 09.05.09, 15-17 Uhr

Kreativität:

Malen im Botanischen garten von schloss Trauttmansdorff ab Mo 11.05.09, 6x, jew. Mo u. Mi von 18-20 Uhr Mosaikkugeln - Kunterbunter schmuck für den garten am Mi 03.06.09 und Mi 10.06.09, jew. 19.30-21.30 Uhr

One-week small-groupss courses 22. bis 26. Juni / 29. Juni bis 3. Juli / 6. bis 10. Juli oder 17. bis 21. August, jew. 5x, tägl. Mo-Fr. von 912 Uhr Französisch-, spanisch-, arabisch- und russischkurse für Oberschüler/innen 24. August bis 4. September, 10x, tägl. Mo–Fr von 9-12 Uhr

Für Erwachsene: a.1.1 englisch for holidays - englisch für die reise für anfängerinnen ab Montag, 4. Mai, 12x, jew. Mo, Mi und Fr von 19-21 Uhr oder ab Mittwoch, 15. Juli, 12x, jew. Mo, Mi und Fr von 9-11 Uhr a1.1 intensive english in the summer – englischintensivkurs für anfängerinnen ab Mittwoch, 1. Juli, 12x, jew. Mo, Mi und Do von 19-21 Uhr oder ab Montag, 3. August, 12x, jew. Mo, Mi und Do von 1921 Uhr a1.1 + intensive english in the summer - englisch intensivkurs für anfängerinnen mit geringen Vorkenntnissen ab Montag, 3. August, 12x, jew. Mo, Mi und Do von 19-21 Uhr oder ab Mittwoch, 2. Sept., 12x, jew. Mo, Mi und Do von 19-21 Uhr a.1.1 Buen viaje - spanisch für die reise für anfängerinnen ab Montag, 4. Mai, 12x, jew. Mo, Mi und Fr von 19-21 Uhr oder ab Mittwoch, 15. Juli, 12x, jew. Mo, Mi und Fr von 9-11 Uhr

Kultur:

On the road again: short Movie Trips am Mo 04.05.09, 20.30 Uhr gea* - Philosophisches cafè - impulsreferat von Prof. Dr. Klaus Held: 'Demokatie - philosophisch alles andere als eine selbstverständlichkeit' am Di 05.05.09, 20 Uhr im Café Darling gea* - Philosophische grundlagen der Politik Kants schrift 'Zum ewigen Frieden' ab Mi 06.05.09, 3x, tägl. Mi-Fr von 10-12.30 und 1416.30 Uhr

IVHS:

Kultur in südtirol: Besichtigung des Ötzi-Dorfes umhausen (Österreich) am Sa 09.05.09, ganztags

Für Senioren/innen:

seniorenclub: Das ahrntal mit schloss Taufers und der Klimastollen in Prettau am Do 07.05.09 (Anmeldung erforderlich) Wanderung durch das Burgendorf Prissian am Fr 08.05.09, nachmittags (Anmeldung erforderlich) Für alle Kurse gilt: anmeldung erforderlich! Information u. Anmeldung: Tel. 0473 230 219 oder www.urania-meran.it

Italienisch Standardkurs (versch. Niveaus) ab Montag, 20. April, 20x, 2x wöchentlich, 9.0010.40 Uhr/ 15-16.40 Uhr/ 18.10-19.50 Uhr/ 20-21.40 Uhr (je nach Kursstufe) italienisch intensivkurse im sommer (alle niveaus) ab Montag, 29. Juni / ab Montag, 20. Juli oder ab Montag, 7. September, jew. 15x à 120 Min., 5x wöchentlich, von 9-11 Uhr, 18-20 Uhr oder 20-22 Uhr (je nach Kursstufe) italienisch Zweisprachigkeitsvorbereitung c-B-a schriftlich und mündlich ab Dienstag, 21. April, 17x à 120 Min., jew. Di und Fr von 20-22 Uhr oder ab Montag, 29. Juni, 15x à 135 Min., 3x wöchentlich, 19.30-21.45 Uhr italienisch Zweisprachigkeitsvorbereitung Vorbereitungskurs D ab Montag, 20. April, 15x à 120 Min., jew. Mo und Mi von 20-22 Uhr Einzelunterricht und Kleingruppen (bis 3 Teilnehmer/innen) jederzeit

Halli hallo...Ciao ciao...Bye bye... Sommerkindergarten mit Sprachen und Spiel für Kinder des ersten bis letzten Kindergartenjahres. Die Kinder können für eine oder für mehrere Wochen angemeldet werden. 27.07.09 - 31.07.09 / 03.08.09 - 07.08.09 / 10.08.09 - 14.08.09 / 17.08.09 -21.08.09 Kursort: Kindergarten "Girotondo", Romstraße 132, Meran Anmeldung bei alpha beta piccadilly, Sandplatz 2, Meran, Tel.: 0473 210650

Für Kinder und Jugendliche: english & Fun (für Grund- und Mittelschüler/Innen) 29. Juni bis 3. Juli oder 3. bis 7. August, jew. 5x, tägl. Mo – Fr von 8-17 Uhr Playing with english (für Kinder der 4. und 5. Grundschule) 27. Juli bis 7. August oder 24. August bis 4. September, jew. 10x, tägl. von Mo - Fr von 9-11 Uhr Fun with english (für Mittel- und OberschülerInnen) 13. bis 24. Juli / 27. bis 7. August / 24. August bis 4. September, jew. 10x, tägl. von Mo – Fr von 9-12 Uhr

Beratung und Anmeldung urania meran: Tel. 0473 230 219 www.urania-meran.it alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210 650 www.alphabeta.it KVW Meran: Tel. 0473 220 381 www.kvw.org


Buschenschank Hofstätterhof Erleben Sie das Frühlingserwachen bei einer Wanderung im Tisner Mittelgebirge. Der Hofstätterhof liegt inmitten von Obstgärten, Kastanienhainen und Weiden, auf denen die Haflingerpferde grasen. Die ruhige Lage und der wunderschöne Rundblick laden zum Verweilen im sonnigen Garten, im Schatten der überdachten Terrasse oder im rustikalen Lokal ein. Unsere typischen warmen und kalten Tiroler Gerichte können Sie täglich von 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr genießen. geöffnet vom 3. April bis 28. Juni vom 5. August bis 8. November

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Freitag, 1. Mai 2009 - nr. 9

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Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Kleiner Museumsführer für Burggrafenamt und Vinschgau

Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7, Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch. Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel.: 0473 250 329 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di.- Sa.: 10 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 10 - 13 Uhr

Touriseum

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran. Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Nov 9 - 18 Uhr 15. Mai bis 15. September 9.00 - 21.00 Uhr

Frauenmuseum

Meran, Lauben 68, Tel. 0473 231 216 www.museia.org • info@museia.org Mo. bis Fr.: 10 - 12 Uhr, 14 - 17 Uhr Samstag: 10 - 12.30 Uhr

Jüdisches Museum

Meran, Schillerstraße 14 Tel. 0473 236 127

www.meranoebraica.it Ganzjährig geöffnet: Di, Mi 15 - 18 u. Do, Fr 9 - 12 An jüdischen Feiertagen geschlossen. Führungen nach Anmeldung: Tel. 0473 201 300

Russisch-orthodoxe Gedenkstätte

Meran, Schafferstraße 21 Tel. 0471 979 328

Die russisch orthodoxe Gedenkstätte wurde von Nadezda Borodina gegründet. Dem hl. Nikolaus ist die kleine Kirche geweiht, die angebaut ist. Ganzjährig geöffnet, außer Weihnachten und Ostern: 1. und 3. Sa im Monat 9 – 13 Uhr Führungen nach Anmeldung

Fossilienschau am Rathaus Mölten, Dorf 18, Tel. 0471 668 001

Ganzjährig frei zugänglich. Führungen nach Anmeldung: Tel. 0471 668 055

Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo + Fr 15.00 - 18.00 Uhr Di - Do 10.00 - 12.00, 15.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - August - jeden Montag, 20.30 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

St. Prokulus Museum

Stadtmuseum Meran Meran, Rennweg 42/A Tel.: 0473 236 015 - 0473 270 038 Im Museum finden Sie Mineralien, archäologische Fundstücke aus der Umgebung, Gemälde vom 17. Jh. bis heute, eine mittelalterliche Skulpturensammlung, aber auch volkskundliche Raritäten wie eine bewegliche Fastenkrippe mit über 200 Figuren und einen Saltner. Besonders stolz sind wir auf das Modell der Schreibmaschine von Peter Mitterhofer und einen Originalabguss der Totenmaske von Kaiser Napoleon. Öffnungszeiten: Di. - Sa.: 10 - 17 Uhr - Sonntag: 10 - 13 Uhr

Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer

Landwirtschaftsmuseum

Dorf Tirol, Brunnenburg, Schlossweg 17 • Tel. 0473 923 533

museum.brunnenburg@gmx.net Öffnungszeiten: April-Oktober, Mittwoch bis Montag 10 - 17 Uhr

Castel Lebenberg

Tscherms, Lebenbergerstr. 15 Tel. 0473 561 425 / 0473 550 539 e-mail: avanrossem@gmx.net Öffnungszeiten: Tägliche Führungen von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr. Sonntag Ruhetag. Spezielle museumspädagogische Führungen für Projekt2 11.04.2007 9:07 Uhr Seite 1 Schulen nur nach Voranmeldung.

SÜDTIROLER OBSTBAUMUSEUM

Südtiroler Obstbaumuseum

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Tel. 0473 564 387 - info@obstbaumuseum.it Öffnungszeiten : (Montag Ruhetag) 1. April bis 7. Nov., Di. - Sa. 10 - 12, 14 - 17 Uhr Sonn- und Feiertage 14 - 18 Uhr März, April und Oktober nur Sonntags Von 10.00 – 12.00 Uhr

Mai bis Ende September Dienstag, Freitag von 11.00 – 12.00 Uhr von 15.00 – 17.00 Uhr Sonntag von 10.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr

Ultner Talmuseum

Anmeldung/prenotazione:Tel. 0473 790147 oder 0473 790374

st. nikolaus, Ultental Tel. 0473 790 147 / 0473 790 374

Marzo, aprile e ottobre solo la domenica ore 10.00 – 12.00

maggio fino settembre martedí, venerdí ore: 11.00 – 12.00 15.00 – 17.00 domenica ore 10,00 – 12.00 e ore 15.00 – 17.00

Öffnungszeiten: März, April und Oktober nur sonntags von 10 bis 12 Uhr. Von Mai bis Ende September Dienstag, Freitag von 11 bis12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. MuseumPasseier Andreas Hofer

st. leonhard/ Pass., Passeirerstr. 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it • info@museum.passeier.it Neuer Parcours „Helden & Hofer”, Volkskundeund Freilichtbereich Öffnungszeiten: bis 31. Dezember 2009 Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr Im Aug. und Sep. auch montags geöffnet. Führungen: täglich außer montags um 16 Uhr ohne Voranmeldung. Alle anderen Führungen für Gruppen ab 10 Personen auf Voranmeldung. Sonderveranstaltungen: Veranstaltungen zum Andreas Hofer Gedenkjahr, museumspädagogische Programme für Schulklassen, Brotbacktage.

Jaufenburg

st. leonhard/ Pass., Schlossweg 45 Tel. 0473 659086 www.museum.passeier.it • info@museum.passeier.it Öffnungszeiten: 3. Mai bis 15. Oktober, Dienstag 10 - 12, Donnerstag und Sonntag 16 - 18 Uhr. Sonderveranstaltungen: Kabarett, museumspädagogische Programme für Schulklassen, „Geisternächte für Kinder”.

naturns, St. Prokulus Str. Tel. 0473 673 139

www.prokulus.org - info@prokulus.org Das Museum präsentiert 1500 Jahre Geschichte rund um die kunsthistorisch bedeutende St.-Prokulus-Kirche. In vier Bereichen werden die Spätantike, das Frühmittelalter, die Gotik und die Zeit der Pest im frühen 17. Jh. dargestellt. Ostern-Allerheiligen: Di-So 9.30 - 12 u. 14.30 - 17.30 Für Gruppen ab 10 Personen Führungen auch außerhalb der Saison und Öffnungszeiten, jedoch Voranmeldung per E-Mail erforderlich.

Schloss Schenna schenna, Schlossweg 14 Tel. 0473 945 630

info@schloss-schenna.com www.schloss-schenna.com Geöffnet von der Karwoche bis Allerheiligen Sonntag Ruhetag Führungen beginnen um: 10.30 Uhr, 11.30 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr

Archeoparc Schnals

unser Frau 163 - Tel. 0473 676 020 info@archeoparc.it - www.archeoparc.it Öffnungszeiten:

Ostern-Allerheiligen, Mo-Di, 10 - 18.00 Uhr An Feiertagen und im Juli und August auch montags geöffnet. Führungen: Sonntag um 15.00 Uhr und auf Anfrage Täglich drei Mitmachangebote für Jung und Alt

Vintschger Museum

schluderns, Meraner Straße 1 Tel. 0473 615 590 vintschgermuseum@rolmail.net Kleinbäuerliches Ambiente, Archäologie mit Funden vom Ganglegg, Waale und Wasserwosser Öffnungszeiten: Di. - So.: 10 - 12 • 15 - 18 Uhr Mo. geschlossen - Feiertage geöffnet von Juli bis September mittwochs 20.30 - 22 Uhr

Churburg

Schluderns

info@churburg.it www.churburg.com Tel. 0473 615 241

Öffnungszeiten: 20. März-1. November 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Benediktinerabtei Marienberg museum@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten: Ostern bis Nov.: Mo - Sa 10 - 17 Uhr Mie Dez. - Ostern: Mo - Sa 13 - 16 Uhr An kirchlichen Feiertagen geschlossen

Wir bitten, Sonderveranstalungen und Änderungen rechtzeitig mitzuteilen. An die Redaktion des Maiser Wochenblattes: wochenblatt@rolmail.net


mwb-2009-09