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Jahrgang 7, Nr. 4, Februar 2009 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender Nur im Abonnement erhältlich Mit Werbebeilage I.P.

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

Jahrgang 7 / Ausgabe 4

Freitag, 20. Februar 2009

Redaktion: Maiser Vereinshaus GmbH, 39012 Meran, Pfarrgasse 2 B • Handy 333 4545 775 • www.maiser-vereinshaus.com/wb • E-mail: wochenblatt@rolmail.net


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Freitag, 20. Februar 2009 - Nr. 4

Impressum Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., Meran, Pfarrgasse 2B Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2497 ZGB Presserechtlich verantwortlich: Georg Schedereit Für den Inhalt verantwortlich: Helmuth Tschigg (ht) - Tel. 333 454 5775 Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Redaktion: Margareth Bernard (mb), Christine Dorigati (cd) Sophie Eisath (se), Egon Gerhard Schenk (es) Pius Pircher, Apollonia Schmitt (apo), Luis Fuchs (lf), Gerhard Hölzl (gh), Ernst Müller (em) Druck: meraner reprostudio, Meran, L.-Zuegg-Str. 24 a Tel.: 0473 443 113 Layout: Daniel Pichler (dp) Auflage: 6000 Stück. Erscheint: 14-tägig. Kleinanzeiger: Minimum 20 Worte: 0,60 € pro Wort und Zahl Jahresabonnement: 35,00 € (in der Prov. BZ), 70,00 € (im Ausland) Nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindung: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000

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Aus der Redaktion

von Robert Asam

Das Wunder vom Tappeinerweg

Liebe Leser, weil man die närrische Zeit auch mit einem guten Glas Wein feiern kann, haben wir diesem Genuss in dieser Ausgabe mehrere Seiten gewidmet. Die Humorspitzen überlassen wir der „Laute“, bei deren Machern wir uns für die wiederholte wohlwollende Platzierung herzlich bedanken. Eine fröhliche närrische Zeit wünscht Ihnen

Redaktions- und Anzeigenschluss: Montag mittags, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2 B; Tel. u. Fax: 0473 233 376 oder per E-Mail wochenblatt@rolmail.net. Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.9.2003

Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde: Fußgänger- und Radweg Postgranzstraße/Algund

Vom 26.11.08 bis 15.05.09 bleibt der Fußgänger- und Radweg Postgranzstraße/Algund von der Postgranzstraße bis zur Gemeindegrenze Algund geschlossen.

Romstraße 108 Meran Tel. 0473 236 179

Haben Sie irgendwelche Vermutungen? Rufen Sie uns unverbindlich an. Wir beraten Sie gerne. Verteidigung in Rechtsschutz Privatermittlungen

Gampenstraße:

Vom 05.02.09 bis 13.03.09 gilt in der Gampenstraße, auf der Verbindungsstraße zum Pferdedorf Borgo Andreina, eine zeitweilige Verkehrsbeschränkung.

Wolkensteinstraße:

Vom 09.02.09 bis 06.03.09 gilt in der Wolkensteinstraße, an der Kreuzung mit der LuisZuegg-Straße, ein Fahrverbot; die Eisenbahnunterführung ist in beiden Richtungen befahrbar.

Romstraße:

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Wort zum Wochenende

Vom 09.02.09 bis 03.04.09 gilt in der Romstraße, im Teilstück Matteottistraße/Petrarcastraße ein Fahrverbot; die Zufahrt der Anrainer sowie für Ladetätigkeit ist je nach Stand der Arbeiten gewährleistet.

Glauben Sie an Wunder? Ich schon. Es müssen ja keine Wunder sein, über die sich die ganze Welt wundert. Es genügt, dass beispielsweise im Winter der Tappeinerweg immer gesperrt ist. Das verwundert, ist aber noch kein Wunder. Der letzte Tourist leert das letzte Glas Wein beim Weinfestival und verschwindet aus Meran. In der Nacht fängt es an zu regnen, ein paar Steine lösen sich vom Küchelberg und bleiben am Tappeinerweg liegen. Auch das ist kein Wunder, sondern Naturgewalt. Der Weg wird aus Sicherheitsgründen gesperrt. Alles bleibt, wie es ist, Monate lang. Noch immer kein Wunder, sondern Winterschlaf! Aber dann: Der erste vorösterliche Tourist rollt an, da geschieht das Wunder: Der Tappeinerweg ist wieder frei begehbar. Alle Absperrungen und Schilder mit Gefahrenhinweisen auf Europas berühmtester Alpensüdrandpromenade sind verschwunden. Zauberei? Aber nein, ein Wunder. Das Wunder vom Tappeinerweg. Wer steckt dahinter? Der Allmächtige oder der nicht mehr ganz so allmächtige Luis? Oder vielleicht ein Rathausbeamter mit einem guten Draht nach oben. Letzteres dürfte am ehesten zutreffen. Hören wir doch einmal genau hin, bestimmt vernehmen wir irgendwann eine flehende Stimme, die so oder ähnlich spricht: „Lieber Gott, mach, dass die Menschen wieder vom Zenoberg bis Gratsch über den Tappeinerweg spazieren können. Lass die Sperrzäune verschwinden, lass keine Steine mehr regnen und auch sonst nichts.“ Und siehe da. Das Wunder geschieht! Der oder die Flehende wird erhört. Die Einheimischen wundern sich, die Touristen aber merken nichts von alldem. Sie können in jedem Reiseführer nachlesen, wie schön es ist, über den Tappeinerweg zu promenieren und wissen nichts von der Diskriminierung der Ureinwohner, für die im Winter absolutes Tappeinerwegspazierverbot gilt. Die Idylle hält bis zum Herbst an. Aber kaum wird es wieder ein bisschen kälter und werden die Tage kürzer, dann... Sie wissen schon. Nun hätte ich einen ganz bescheidenen Wunsch: Wie wär’s, wenn der für Wunder zuständige Mensch im Rathaus sein Sprüchlein nicht im März, sondern gleich im November aufsagen würde. „Lieber Gott, mach, dass...“ Klappt ganz bestimmt! Wie gesagt: Ich glaube an Wunder!

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Gemeinderatssitzungen vom 4. und 5. Februar Stiftung „Carolinum“

Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Ernennung zweier Verwaltungsräte der Stiftung „Carolinum“. Diese Wahl war notwendig geworden, da eine neue Satzung erstellt worden ist. Die Mehrheitsparteien schlugen für die italienische Sprachgruppe Renato Pedrotti und für die deutsche Sprachgruppe Oskar Hofer vor, die bereits dem scheidenden Verwaltungsrat angehört hatten. Beide wurden dann auch mehrheitlich gewählt.

Seniorenmensa

Der zweite Tagesordnungspunkt betraf die Ausschreibung eines Vergabeverfahrens für das Essen auf Rädern und in der Seniorenmensa. Referent Luis Gurschler erklärte die Eckpunkte dieses Wettbewerbes. Die Reihung der Anbieter erfolgt nach einer Reihe von Kriterien, wobei 51% über den Preis und 49% über die Qualität errechnet werden. Das Ausschreibungsvolumen beträgt 1,8 Mio. €, aufgeteilt auf drei Jahre. In der Diskussion wurde die Wichtigkeit dieser Einrichtung betont. Der Tagesordnungspunkt wurde anschließend mit großer Mehrheit genehmigt.

Trinkwasser

Der dritte Punkt betraf den Abschluss einer Programmvereinbarung zwischen den Gemeinden Algund, Marling, Tscherms, Lana und Meran zwecks Erneuerung der Trinkwasserleitung „Frigele“. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Meran hält einen Anteil von 60% an den „Frigelequellen“, die eine Schüttung von ca. 200 l/sec aufweisen. Damit wird ca. 60% des Trinkwasserbedarfs der Stadt gedeckt. Die Quellen befinden sich in Tschars, Gemeindegebiet von Kastelbell, und das Trinkwasser wird von dort mittels einer ca. 20 km langen Leitung bis zur Töll transportiert und dort auf die verschiedenen Gemeinden aufgeteilt. Diese Leitung ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bedarf einer Erneuerung. Die Ausgaben hierfür belaufen sich auf 16,5 Mio. € und werden anteilsmäßig auf die Besitzergemeinden verteilt. Die Arbeiten werden in mehreren Baulosen durchgeführt. Aufgrund technischer Notwendigkeiten werden die Arbeiten im Abschnitt Töll-Plaus begonnen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4 Mio. € und werden im Zeitraum 2009/10 realisiert. Die Arbeiten werden in enger Absprache mit den betroffenen Gemeinden und Grundeigentümern mittels Bypass- Technik und nur in den Wintermonaten durchgeführt. Die Koordinierung der Arbeiten obliegt der Gemeinde Meran. Alle Gemeinderäte waren sich über die Bedeutung des Trinkwassers und der Notwendigkeit einer neuen Leitung einig, was sich auch im Stimmverhalten ausdrückte. Der Punkt wurde einstimmig genehmigt.

Stadtwerke

Der vierte Punkt betraf den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages mit den Stadtwerken bezüglich der Trinkwasserversorgung. Durch die Umwandlung der Stadtwerke in eine In-House Gesellschaft und durch diesen neuen Vertrag können Steuervorteile in Anspruch genommen werden. Dies bringt eine Reduzierung der Kosten und somit eine günstigere Tarifgestaltung mit sich. Diese sehr komplexe Materie wurde in zweijähriger intensiver Arbeit aufgearbeitet und nun zu einem erfreulichen Abschluss gebracht. Auch zu diesem Punkt gab es großen Konsens der Gemeinderäte und ein entsprechend positives Abstimmungsergebnis.

Städtenetzwerk

Der erste Tagesordnungspunkt des zweiten Sitzungstages betraf die Genehmigung der Satzung der Interessenvereinigung „Städtenetzwerk Südtirol“, der die Städte Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Sterzing, sowie der Verband für Kaufleute und Dienstleister angehören. Dieser Zusammenschluss soll einer besseren Zusammenarbeit der Städte untereinander, aber auch einer verstärkten Positionierung der Destination „Meran als Stadt“ auf dem internationalen Markt dienen. Die Werbung für Südtirol bezieht sich meist auf die schöne Landschaft, das milde Klima, die netten Leute, Ruhe und Erholung. Die Städte und ganz besonders Meran haben aber noch mehr zu bieten: ein vielfältiges Kultur- und Unterhaltungsangebot, Möglichkeiten für Kongresse, ein Shopping-Erlebnis, eine vielfältige Gastronomie, Kur- und Wellnesseinrichtungen u.ä.m. In der Diskussion, die weit über den eigentlichen Tagesordnungspunkt hinausging, wurden auch einige heikle Punkte unserer Stadt angeschnitten, wie der Verkehr, die Wiederbelebung der Altstadt oder die Symbiose zwischen Altem und Neuem. Die Ansichten über mögliche Lösungen gingen, wie nicht anders zu erwarten, weit auseinander. Schlussendlich wurde der Tagesordnungspunkt mit sehr großer Mehrheit (30 Ja, 3 Enth.) genehmigt.

Generationen übergreifendes Wohnen

Weiter ging es mit Beschlussanträgen der Opposition. Der erste davon, eingereicht von Christina Herz (Grüne), betraf einen Vorschlag zum „Generationen übergreifenden Wohnen“ im „Ex Böhler“. Wie bereits vor einem Jahr bei einem ähnlichen Beschlussantrag, erklärte der zuständige Referent Luis Gurschler, dass man dieser Idee einiges an Positivem abgewinnen kann, die Verhandlungen mit dem Land als Eigentümer seien aber noch in einer sehr frühen Phase. Die Gemeinde benötigt im Böhler unbedingt zwei Kindergartensektionen, Seniorenwohnungen und Pflegebetten und werde primär auf deren Realisierung hinarbeiten. Sollten sich noch weitere Ressourcen ergeben, werde man das Projekt „Generationen übergreifendes Wohnen“ ins Auge fassen. Ein solches Projekt bedarf aber

Ausgestellte oder sich in Ausstellung befindende Baugenehmigungen vom 30.01.2009 bis 12.02.2009 2009 / 34 vom 30.01.2009: STADTGEMEINDE MERAN Sanierung und Erweiterung des Sportplatzes "G. Combi", I. Variante, Schießstandstraße 2009 / 35 vom 30.01.2009: MERANARENA GmbH Außerordentliche Instandhaltung und Erweiterung der ex Hausmeisterwohnung im Komplex der Meranarena, Gampenstraße 74 2009 / 36 vom 09.02.2009: BINI Bettina, BINI Jasmin, HUBER Helga Umbau und Erweiterung des Wohnhauses und Errichtung von Autoabstellplätzen, Seilbahngasse 4/A 2009 / 37 vom 10.02.2009: BISTRO 7 K.G. des Gottfried Siebenförcher & Co. Interne Erweiterung des "Bistro 7" mit Änderung der Zweckbestimmung von Geschäft in Gastlokal, Laubengasse 234 2009 / 38 vom 11.02.2009: NICOLINI Luciana Änderung der Zweckbestimmung von Ambulatorium in Wohnung, I. Variante, Romstraße 27 2009 / 39 vom 11.02.2009: WOHLGEMUTH Robert Einbau eines externen Aufzugs, Giacomo-Leopardi-Straße 8 2009 / 40 vom 12.02.2009: STADTGEMEINDE MERAN Errichtung neuer Fahnenmasten an verschiedenen Stellen des Stadtzentrums 2009 / 41 vom 12.02.2009: STASCHITZ Gregor Abänderung von 2 Baueinheiten, Postgranzstraße 8/C 2009 / 42 vom 12.02.2009: BODAY Gabriella, BODAY Roberto Interne Umbauarbeiten mit Öffnung eines Fensters, Sommerpromenade 6

einer guten Vorbereitung und genauer Ausarbeitung, damit ihm auch der angestrebte Erfolg beschieden ist. Zum heutigen Zeitpunkt könne die Stadtverwaltung aber keine Verpflichtung in diese Richtung eingehen. Der Vorschlag wurde aus diesem Grund durch Enthaltung der Mehrheit abgelehnt.

Geschwindigkeitsreduzierung

Der nächste Beschlussantrag von Christine Tonsern (Grüne) forderte die Reduzierung der Geschwindigkeit in allen Straßen Merans, in denen 50 km/h erlaubt sind, auf 40 km/h. Der Bürgermeister und die Verkehrsreferentin Margesin stellten diesbezüglich fest, dass in Meran ein sehr großer Anteil der Straßen bereits mit einer Verkehrbeschränkung von 30 km/h belegt ist. Man habe auch vor allem deshalb eine gesamtstaatliche Auszeichnung als Radfahrer freundliche Stadt erhalten. Eine Reduzierung der Geschwindigkeiten auf den Durchzugsstraßen würde von den Bürgern wohl als reine Willkür (Verkehrsstrafen) empfunden, würde den Verkehrsfluss behindern und nur wenig bis gar nichts für zusätzliche Sicherheit bringen. Der Antrag wurde mit sehr großer Mehrheit abgelehnt. gh


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Gemeinderatssitzung vom 11. Februar An diesem Sitzungstag standen nur Beschlussanträge der Opposition auf der Tagesordnung.

Radmobilität:

Die ersten fünf Beschlussanträge waren von Christine Tonsern (Grüne) eingebracht worden und hatten alle das Thema Radmobilität zum Inhalt. Da Christine Tonsern abwesend war, stellte Marco Dalbosco an ihrer Stelle die Punkte vor. Im Einzelnen ging es um die Sicherheit von Radfahrern an der Kreuzung Freiheits-/OttoHuber-Straße und am Kreisverkehr Gasthof Traube, um die Neugestaltung des Radweges vor dem Bahnhof (wurde nach der Diskussion zurückgezogen) und im Bereich der zukünftigen Ausfahrt der NW-Umfahrung in der 4.-November-Straße, sowie um den Radmobilitätsplan im Allgemeinen. Referentin Angelika Margesin wies in ihrer Replik darauf hin, dass das Meraner Straßennetz in einer Zeit errichtet worden ist, in der Radfahrer keine Rolle spielten. Heute bietet sich eine ganz andere Situation. Das Rad ist ein beliebtes Verkehrsmittel und Freizeitgerät. Dieser Entwicklung wurde und wird mit dem Radwegenetz deutlich Rechnung getragen. Bei dessen Errichtung mussten aber Kompromisse eingegangen werden und es gibt verschiedene Bereiche, die nicht ganz unproblematisch sind. Man ist zwar dauernd dabei Verbesserungen durchzuführen, aber es wird ein Flickwerk bleiben, bis nicht eine Gesamtlösung präsentiert werden kann. Diese ergibt sich aber erst nach der Realisierung der NW-Umfahrung und von neuen unterirdischen Parkmöglichkeiten. Durch die Reduzierung des Individualverkehrs in der Stadt könnten neue verkehrberuhigte Zonen geschaffen und durch die Abschaffung einiger blauer Zonen auch neue Radwege eingerichtet oder alte Trassen erweitert werden. Zur Kreuzung Otto-Huber-Straße/Freiheitsstraße sei zu sagen, dass dies sicher ein etwas kritischer Punkt ist, weshalb man dort auch Tempo 30 eingeführt hat. Man wird die Straßenmarkierung, die im Winter deutlich gelitten hat, erneuern und verbessern, sowie eine bessere Beschilderung anbringen. Die Errichtung einer Ampel oder die Befestigung von Spiegeln ist von der Verkehrskommission als nicht zielführend erachtet worden. Auch die Aufpflasterung im Kreuzungsbereich kann nicht empfohlen werden, da sie besonders für den öffentlichen Verkehr eine Behinderung darstellt. Beim Gasthof Traube gilt ähnliches. Durch die Verlegung des Radweges in der Gampenstraße auf die andere Seite, die demnächst erfolgt, will man dort zusätzliche Sicherheit erzielen. Vor dem Bahnhof wird demnächst mit der Neugestaltung der Bushaltestellen und des Radweges begonnen. Diese führt zu einer Entflechtung der beiden Verkehrsteilnehmer und somit zu einer Reduzierung möglicher Konfliktsituationen. Auch werden mehr Radabstellplätze am Bahnhof geschaffen. Bezüglich Ausfahrt der NW-Umfahrung ist man in der Planungsphase, da aber noch nicht alle Details feststehen, muss man noch abwarten. Man wird im Gesamtkonzept aber sicher ein deutliches Augenmerk auf die Radfahrer legen. Die Pläne werden, sobald sie abgeschlossen sind, auch den Bürgern präsentiert. Es sei der politische Wille dieser Stadtverwaltung, im Bereich Radwege einiges zu bewegen. Alle Probleme können aber nicht gelöst werden. Man muss auch an die ein-

zelnen Verkehrsteilnehmer appellieren, gegenseitig Respekt und Toleranz zu üben. Dass man auf einem guten Weg ist, zeigt die Unfallstatistik, aus der hervorgeht, dass Personenschäden deutlich abgenommen haben. Nach kurzer Diskussion wurden die Beschlussanträge durch Enthaltung mehrheitlich abgelehnt.

Gefallene von Nassirija:

Der letzte Beschlussantrag an diesem Abend war von Alleanza Nazionale eingebracht worden und forderte die Benennung eines Platzes, einer Straße, eines Gebäudes o.ä. in Erinnerung an die Gefallenen von Nassirija. In einer sehr emotionalen Rede, in der die getöteten Soldaten als Helden und Märtyrer bezeichnet wurden, erklärte Gemeinderat Vincenzo Russo die Hintergründe dieser neuerlichen Forderung, die in ähnlicher Form bereits vor einem Jahr vom Gemeinderat abgelehnt worden war. Er wurde dabei von mehreren seiner Fraktionskollegen unterstützt. Der Fraktionssprecher des Partito Democratico, Manfredo Torneri, gab zu bedenken, dass es auch bei anderen Friedensmissionen und nicht nur unter den Militärkräften Opfer gegeben hat. So sind auch Mitglieder von humanitären Hilfsorganisationen, Ärzte und Krankenschwestern, Journalisten und andere ermordet worden. Er forderte die Vertreter von AN deshalb auf, ihren Beschlussantrag dahingehend abzuändern, dass man eine Benennung für alle Opfer von Friedensmissionen vornehmen sollte. Einem solchen Vorschlag würde seine Partei zustimmen. Nach einer kurzen Unterbrechung der AN Gemeinderatsfraktion, erklärte Russo, dass man an der ursprünglichen Version festhalten will. Carmelo Genovese (Forza Italia) und Nerio Zaccaria (gemischte Fraktion) bedauerten dies, da man ihrer Meinung nach damit eine gute Gelegenheit versäumt habe, eine möglichst große Zustimmung zu einem Beschlussantrag der Opposition zu erreichen. Sie würden aus Solidarität aber trotzdem auch die ursprüngliche Version unterstützen. Für die SVP erklärte deren Fraktionssprecher Gerhard Hölzl, dass man dem Abänderungsvorschlag des PD hätte zustimmen können, den ursprünglichen Beschlussantrag aber nicht unterstützen werde. Wenn man aber von Mahnmälern für Opfer spricht, sollte man nicht vergessen darauf hinzuweisen, dass es in Südtirol noch viele Denkmäler und Relikte gibt, die den Krieg oder die Kriegsherren verherrlichen. Es sei an der Zeit, diese zu beseitigen. Der Beschlussantrag wurde abgewiesen. Mit diesem Punkt sind alle vorliegenden Beschlussanträge der Opposition abgearbeitet worden. Diese bisher einzigartige Situation, die wohl nicht lange anhalten wird, ist auch ein Zeichen von Demokratiebewusstsein und fairer Diskussionsbereitschaft der Mehrheitsparteien. gh

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Beschlüsse und Mitteilungen des Gemeindeausschusses Meran wird um Fußballplatz beneidet

Die Stadt Meran ließ im Sommer-Herbst 2008 das Spielfeld an der Passermündung mit Kunstrasen ausstatten. Die Investitionen in Höhe von rund 630.000 Euro haben sich bewährt, denn der Fußballplatz blieb bis jetzt trotz der ergiebigen Schneefälle immer bespielbar. Die Kunstrasenspielfelder wurden in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Die mit den Kunstrasen der so genannten "vierten Generation" seit etwa 2001 gemachten Erfahrungen sind in jeder Beziehung positiv. Sowohl die Spielqualität bei fast jeder Witterung als auch die Strapazierfähigkeit sind im Vergleich zu Naturrasen deutlich besser, die Unterhaltskosten geringer. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen ziehen heute viele Fußballtrainer einen Kunstrasen dem Naturrasen vor.

1,2 Millionen Euro kostete die Wartung der Immobilien

Die Stadt Meran ist für 140 Gemeindeimmobilien verantwortlich. Diese bestehen aus 220 Wohnungen, 80 geschützten Wohnungen, 30 Schulgebäuden, 2 Bibliotheken, 4 Sportplätzen, dem Stadtarchiv, dem Bürgersaal, der Landesfürstlichen Burg und der Feuerwehrhalle. Für die Instandhaltung dieser Objekte ist das Amt für Hoch- und Tiefbau unter der Leitung von Nikolaus Mittermair zuständig. Sämtliche Arbeiten werden vom Dienststellenleiter Roberto De Noia und seinem Team koordiniert und teilweise auch in Zusammenarbeit mit dem Bauhof ausgeführt. "Unsere Aufgabe ist es, die Immobilien zu verbessern, deren Wert zu erhalten und die Sicherheit für die Bewohner zu gewährleisten", erklärt Stadträtin Angelika Margesin. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2.700 Reparaturarbeiten durchgeführt, die mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlugen. Der aufwändigste Eingriff war die Sanierung des Rohrbruchs im Kindergarten „La Fiaba”.

Baumkataster muss überarbeitet werden

Die Pflege und Verwaltung des öffentlichen Baumbestandes (in Meran gibt es über 5.000 hochstämmige Bäume) unter Zuhilfenahme des digitalen Baumkatasters sowie die Umsetzung der Baumschutzsatzung sind wichtige Aufgabenbereiche der Meraner Stadtgärtnerei. Da es mit der derzeitigen Personalsituation nicht möglich ist, diesen Aufgabenbereich zu gewährleisten, hat der Stadtrat beschlossen, Lidia Martellato mit der Überarbeitung des digitalen Baumkatasters zu beauftragen. Die ausgebildete Forstwirtin soll von März bis Dezember 2009 spezifische Untersuchungen an Einzelbäumen im Stadtbereich vornehmen, die erhobenen Daten neu eintragen und den über Internet zugänglichen Informationsbereich verbessern.

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Außerdem ist es Aufgabe der Technikerin, bei Grabungen in der Nähe von Bäumen Kontrollen durchzuführen und für Schutzmaßnahmen zu sorgen. Die Kosten der Beauftragung belaufen sich auf 10.800 Euro.

Südlicher Abschnitt der Passerpromenade bis Ende März gesperrt

Der südliche Abschnitt der orographisch rechten Passerpromenade bleibt bis Ende März gesperrt. Zwischen der Eisenbahn- und der Raetiabrücke müssen beschädigte Ufermauern saniert werden. Da die Mauern sehr stark bewachsen sind, haben sich Wurzeln in Risse des Mauerwerks vorgearbeitet und Mauersteine gelockert. Dadurch ist die nötige Stabilität der Ufermauer nicht mehr gegeben", stellte Rudolf Pollinger, Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten, fest. Bedingt durch diese Lockerung sind sogar schon Teile der Promenade in diesem Abschnitt abgesunken. Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West, unter der Bauleitung von Amtsdirektor Mauro Spagnolo, wird die Ufermauer sanieren. Zunächst wird die Mauer vom Bewuchs befreit, danach werden die beschädigten Stellen ausgebessert. Aus Sicherheitsgründen muss die Passerpromenade während der Arbeiten in diesem Abschnitt gesperrt werden. Die Sanierungsarbeiten sollen bis Ende März abgeschlossen sein und rund 88.000 Euro kosten.

Sperrung der Romstraße wegen Arbeiten am Fernwärmenetz

Voraussichtlich bis 3. April wird die Romstraße zwischen Matteotti- und Petrarcastraße wegen

Verlegung des Fernwärmenetzes und des Austausches der bestehenden Trinkwasserleitungen nur eingeschränkt befahrbar sein. Bis 5. März wird die Romstraße zwischen Matteottistraße und Harmoniestraße und die Garibaldistraße zwischen der Petrarca- und Mirabellastraße gesperrt. Danach wird die Romstraße zwischen Harmoniestraße und Romstraße Nr. 70 bis 19.03 gesperrt bleiben und im letzten Abschnitt wird die Romstraße von Nr. 70 und der Kreuzung Petrarcastraße gesperrt. Am 4. April sollten die Arbeiten abgeschlossen sein und der Verkehr wieder seinen normalen Verlauf nehmen.

Neue Technologien optimieren Verkehrsfluss in Meran

In Meran wurde kürzlich eine elektronische Verkehrsüberwachungsanlage in Betrieb genommen. Diese Anlage setzt sich aus Videokameras von den wichtigsten Knotenpunkten der Stadt und derzeit 4 speziellen Ampeln im Stadtbereich zusammen. Auf diese Art werden Informationen über den Verkehrsfluss in Echtzeit in die Einsatzzentrale der Stadtpolizei übertragen und bewertet. So soll es möglich sein, den Verkehr zu freien Parkplätzen in der Innenstadt zu lotsen und Staus noch vor dem Entstehen zu vermeiden.

Weniger Übertretungen und weniger Unfälle

Der Jahresbericht 2008 der Meraner Stadtpolizei, der von Bürgermeister Günther Januth und Kommandant Fabrizio Piras vorgelegt und erläutert wurde, stellt eine erfreuliche Arbeitsbilanz dar. So hat die Verkehrspolizei beispiels-

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weise 436 Verkehrsunfälle (18 % weniger im Vergleich zum Vorjahr) erhoben. Strafzettel wurden insgesamt 12.311 ausgestellt (minus 5 %), 102 Dokumente wurden eingezogen (minus 22 %), 36 Fahrer betrunken am Steuer erwischt (minus 31 %). Der ausführliche Bericht ist über die Homepage der Gemeinde Meran einsehbar (www.gemeinde.meran.bz.it).

9 Meraner Straßen bekommen neues Gewand

Das Asphaltierungsprogramm 2009 wurde genehmigt und das bedeutet für 9 Meraner Straßen, dass die Verschleißschicht erneuert wird. Die Kosten belaufen sich auf 400.000 Euro. Im Einzelnen betrifft es folgende Straßen: • Goethestraße (im Abschnitt zwischen IV.-November- und Laurinstraße) • Romstraße (im Abschnitt zwischen Matteottiund Petrarcastraße und in Zusammenarbeit mit der Etschwerke AG) • Maiastraße (im Abschnitt zwischen Zingerleund Romstraße) • Rennstallweg (in Zusammenarbeit mit der Etschwerke AG) • U.-Foscolo-Straße (in Zusammenarbeit mit Etschwerken und Stadtwerken) • Katzensteinstraße (ab dem Naifdammweg bis Hausnummer 35 und im Abschnitt zwischen Schloss und FF-Kaserne) • Hagengasse (Abschnitt Nr. 6 bis 32) • Pflanzensteinstraße (Abschnitt Nr. 2c bis 8) • Reichsstraße (Abschnitt Nr. 33 bis 37). Die diesbezüglichen Kosten belaufen sich auf 400.000 Euro. em

Soziales

Das Projekt „Vergiss-mein-nicht“ Ein Netz von Helferinnen und Helfern „Vergiss-mein-nicht“ ist ein Freiwilligenprojekt der Caritas Diözese Bozen-Brixen mit dem Ziel, Familien mit pflegebedürftigen und demenzkranken Angehörigen in der Pflege zu Hause zu unterstützen. Die Belastungen für Angehörige sind oft enorm, freiwillige Helferinnen und Helfer von „Vergiss-mein-nicht“ entlasten wenigstens für einige Stunden. Im Laufe der Jahre soll ein Netz von Helfern entstehen. Zum ersten Einschulungskurs im November 2008 kamen zehn Personen. Die Ausbildung Ein Team von Fachleuten schulte die Freiwilligen. Christian Wenter, Primar der Geriatrie im Krankenhaus Meran, referierte über das komplexe Erscheinungsbild der Krankheit. Demenz ist eine unheilbare Gehirnstörung, die schleichend beginnt, in Phasen fortschreitet und zu steigender Pflegebedürftigkeit führt. Der Verlust zahlreicher Hirnfunktionen (Gedächtnis, Orientierung, Sprache. Urteilsvermögen) macht intensive Betreuung notwendig. Über den einfühlsamen Umgang mit demenzkranken Menschen sprach Paula Tasser, Leiterin der Caritas Hauspflege. Sie erklärte die Stadien der Erkrankung und das damit verbundene Verhalten der Betroffenen. Die Helfer sollten fähig sein, sich in die Wirklichkeit des demenzkranken Menschen einzufühlen und sich seinen Bedürfnissen anzupassen. Die Situation der pflegenden Angehörigen beleuchtete Ingeborg Bauer Polo,

Vorsitzende der Alzheimergesellschaft Südtirols. Angehörige sind oft Tag und Nacht, sieben Tage in der Woche gefordert. Sie durchlaufen eine „Achterbahn der Gefühle“. Schwer zu schaffen machen Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensänderungen. Irene Volgger und Christine Gantioler von der Hospizbewegung sprachen über die Kommunikation und Beschäftigung mit demenzkranken Menschen. Die kognitive Verständigung wird schwieriger; daher ist die Wertschätzung des Gefühls der Schlüssel zur Verständigung.

Die Freiwilligen sind im Einsatz Zehn Personen sind jetzt ausgebildet und haben den Einsatz bei einem pflegebedürftigen, älteren Menschen begonnen. Sie besuchen die zu betreuende Person regelmäßig an einem bestimmten Wochentag und widmen ihr ein paar Stunden Zeit. Sie werden von einer Fachperson in ihrem Einsatz begleitet und bilden sich weiter. Im Herbst geht das Projekt weiter. Interessierte wenden sich an die Caritas Hauspflege, Rennweg 96, Tel 0473 270 654.


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Soziales

Ausländerbeirat Das Maiser Wochenblatt führte mit dem Gemeinderat Peter Enz ein Interview über Sinn und Zweck des Ausländerbeirates

Was ist der Ausländerbeirat (AB)? Peter Enz: Der AB ist ein beratendes Gremium der Gemeindeverwaltung, das die Aufgabe hat, den gegenseitigen Integrationsprozess der Bewohner Merans zu begleiten. Die vorwiegende Aufgabe des Ausländerbeirates ist es, der Gemeinde beratend zur Seite zu stehen, um ausländischen Mitbürgern behilflich zu sein, damit sie den gleichen Zugang zu den Dienstleistungen der Gemeinde erlangen wie die einheimische Bevölkerung. Gleichzeitig ist es auch Aufgabe des Beirates Initiativen voranzutreiben, die ein gegenseitiges Kennenlernen der Bürger Merans unterstützen, um das Gefühl des „Fremden“ oder „fremd seins“ abzubauen, weil nur durch Begegnungen und Gespräche Barrieren abgebaut werden können, die ansonsten Anlass zu Vorurteilen und „Ängsten“ führen können. Wie wichtig ist Ihnen dieses Gremium? Peter Enz: Ich arbeite bereits seit dem Beschluss des GR in der Legislatur 2000-2005, diesen Beirat zu erstellen, mit. Ich war daran beteiligt, das erste Statut zu erarbeiten, damit der Ausländerbeirat überhaupt gewählt werden konnte und anschließend habe ich immer wieder daran erinnert, dass das Bewusstsein bei allen Bürgern und Parteien wächst, dass dieses Gremium wichtig ist. Leider hat es zu Beginn der ersten Zeit nach Einsetzung des Ausländerbeirates einige Unterlassungen gegeben. Die Mitglieder des

Beirates wurden allein gelassen und fanden sich zu Beginn mit den institutionellen Aufgaben der Gemeinde und den Zielsetzungen des Beirates nicht zurecht. Dies wurde dann anders, als klar gestellt wurde, wer als Gemeindereferent und wer als Beamter für den Beirat zuständig ist. Zudem wurden, leider mit einem sehr ungünstigen Wahlmodus, zwei Gemeinderäte beauftragt, als Bindeglied zw. Gemeinderat, Verwaltung und AB zu wirken. Der Wahlmodus hat schlussendlich dazu geführt, dass gemeinsam mit mir eine Gemeinderätin von „Unitalia“ gewählt wurde, die schlussendlich, anstelle einer konstruktiven Zusammenarbeit, die Abschaffung des Beirates gefordert hat. Ist der Beirat wirklich notwendig? Peter Enz: Ich persönlich finde diesen Beirat sehr wichtig. Leider haben sehr viele Meraner Bürger die Wichtigkeit noch nicht verstanden. Mit diesem Beirat sollen die Nicht EU-Bürger nicht Vorteile gegenüber den Einheimischen bekommen, sondern es soll ihnen das Zusammenleben und der Zugang zum Gemeindeleben erleichtert werden. Mehr als den ausländischen Mitbürgern sollte den hier geborenen Bürgern der Beirat wichtig sein, denn hier hat man die Möglichkeit der Begegnung und nicht der Ausgrenzung, hier hat man die Möglichkeit der Friedens- und nicht der Vorurteilsbildung. Hier kann gegenseitige Integration stattfinden und nicht einseitige Assimilierung. Der Vorteil unserer touristischen Stadt ist nun mal die Vielfalt und nicht der Einheitsbrei. Warum trifft der Ausländerbeirat auf so viel Ablehnung? Peter Enz: Der Grund liegt für mich in der mangelnden Information und zudem in dem Vorurteil, dass man damit dem Ausländer mehr Vorteile geben will als der einheimischen Bevölkerung. Das zweite Argument ist absolut falsch, aber leider wird damit auch Politik ge-

macht. Eine schädliche Politik, denn wer Ängste sät, wird ein unsicheres Klima schaffen. Das brauchen wir aber absolut nicht. Was die mangelnde Information betrifft, so möchte ich an alle appellieren, die bereits einmal die Erfahrung gemacht haben, was es heißt in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht spricht, ein Problem mit Behörden, im Krankenhaus oder bei Pannen zu haben. Gerade diese Erfahrungen sollten uns bewusst machen, wie hilfreich es ist, wenn einem hierbei geholfen wird und wenn man auf die Dinge aufmerksam gemacht wird, die im jeweiligen Land zu beachten sind. Der dabei gemachte Lerneffekt begünstigt den Integrationsprozess. Genau gleich verhält es sich mit Bräuchen und Traditionen. Die kann man auch nur lernen und verstehen, wenn man eine Hilfestellung bekommt und dafür auch Verständnis eingefordert wird. Gegenseitige Verletzungen geschehen oft aus Unwissen, bzw. Unverständnissen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Peter Enz: Ich persönlich bin sicher, dass wir dieses Mal genügend Kandidatinnen und Kandidaten aus den vom Statut vorgesehenen geographischen Gebieten finden werden. Beim Reglement zur Wahl des Ausländerbeirates hat sich die damals zuständige Ratskommission bemüht, eine Regelung zu finden, die es ermöglicht, Menschen aus verschiedenen Ländern in den Beirat wählen zu lassen. Gleichzeitig wurde darauf geachtet, dass auch die Frauenquote gerecht eingehalten wird. Dies hat dazu geführt, dass das Reglement fast zu starr geworden ist und eine ordentliche Wahl erschwert. Erste Aufgabe des neuen Beirates wird es sein, sich mit dem Reglement und dem Statut bekannt zu machen und es zu überarbeiten, damit wir einen gut funktionierenden Beirat bekommen. Die Weichenstellungen, die der scheidende Beirat gestellt hat, waren zwar mit großen Schwierigkeiten verbunden, sind aber jetzt die Grundlage für eine erfolgreichere Legislatur.

Mitarbeiter der Sparkasse unterstützen Förderverein Palliative Care Martinsbrunn Anstelle der üblichen Weihnachtsgeschenke haben sich die Mitarbeiter der Südtiroler Sparkasse in einer beispielhaften Aktion entschlossen, diese Gelder jedes Jahr an eine wohltätige Einrichtung zu spenden. Dieses Jahr wurden die Gelder dem Förderverein Palliative Care Martinsbrunn zur Verfügung gestellt. Der Förderverein Palliative Care Martinsbrunn möchte mit kleinen Hilfestellungen dazu beitragen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine höhere Lebensqualität zu bieten. Durch verschiedene Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen werden Finanzmittel gesammelt, um in Notfällen und bei unvorhergesehenen Notsituationen gezielt und unbürokratisch helfen zu können, beziehungsweise um die Betreuung auf der Palliativstation und an der Klinik allgemein zu optimieren. Der Förderverein ist apolitisch und vom Gedanken gelebter christlicher Nächstenliebe getragen. Jeder Patient, unabhängig von Konfession und Herkunft,

kann die Hilfe in Anspruch nehmen. Jeder Bürger, dem die Vereinsziele ein Anliegen sind, kann Mitglied dieses Vereins werden. So fand kürzlich die Übergabe des Spendenbetrages an den Förderverein Palliative Care Martinsbrunn statt. Der Direktor der Sparkasse Meran, Hubert Folie, und Vizedirektor Johann Reinthaler statteten der Palliativstation Martinsbrunn einen Besuch ab und konnten in Anwesenheit der Provinzoberin der Barmherzigen Schwestern von Meran, Sr. Siglinde Mair, der Leiterin der Palliativstation, Andrea Gabis, und des Präsidenten des Fördervereins Palliative Care Martinsbrunn einen Scheck über 10.000 € übergeben. Präsident Hugo Hartmann wies auf die sehr wertvolle Arbeit der Mitarbeiter in der Palliativstation hin und bedankte sich im Namen der Bedürftigen bei allen, vor allem aber bei den Vertretern der Sparkasse für die überaus großzügige Spende durch ihre Mitarbeiter.

Helferinnen und Helfer gesucht! Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte – Bezirk Burggrafenamt trifft sich immer wochentags ab 14.00 Uhr im Aufenthaltsraum, Manzonistraße 31, Meran. Die Mitglieder spielen Karten, tauschen sich aus und sind auch in einer Kreativgruppe aktiv. Wir suchen Personen jeden Alters, die Zeit und Lust haben, mit Behinderten und anderen diese Nachmittage mitzuerleben und die Behinderten zu begleiten. An mehreren Wochenenden im Jahr finden auch Ausflugsfahrten und verschiedene Treffen statt. Interessierte Personen können sich wochentags ab 14.00 Uhr unter Tel. 0473 211 481 melden. Dorothea Agetle und Resi Zischg-Schöpf geben gerne Auskunft.


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Soziales

Neuwahl des Gemeindesozialausschusses von Meran Am Freitag, dem 13. Februar 09 fand im Pfarrsaal in Untermais die Neuwahl des Meraner Gemeindesozialausschusses statt. Nach der Begrüßung durch den bisherigen Vorsitzenden Stefan Frötscher führte Stadtkomiteeobmann Toni Gögele, unterstützt von den Stimmzählern Georg Hörwarter und Hermann Komar, den Wahlakt durch. Während der Auszählung gaben Stefan Frötscher, Luis Gurschler und Gerhard Hölzl einen kleinen Rückblick und auch Ausblick über die Arbeit und Ziele der Arbeitnehmer in Meran. Anschließend moderierte Peter Enz eine Diskussionsrunde mit den Arbeitnehmer-Urgesteinen Rosa Franzelin, Erich Achmüller und Hermann Raffeiner zum Thema: „Arbeitnehmer in Meran, starke Wurzeln, starke Zukunft.“ Die dabei getätigten Aussagen könnten wie folgt zusammengefasst werden: „Zusammenhalten, nah bei den Bürgern sein, Sachpolitik betreiben“. Die Neugewählten, Stefan Frötscher, Gerhard Hölzl, Luis Gurschler, Iris Ganthaler, Erna Pohl, Simon Staffler, Patrik Rina, Oliver Schrott, Peter Enz und Martin Lintner, werden sich an diese Vorgaben halten. Der Abend klang bei einer Gulaschsuppe gemütlich aus.

Von links: Luis Gurschler, Erich Achmüller, Peter Enz, Stefan Frötscher, Toni Gögele, Gerhard Hölzl

Politik

Meraner Stadtparteitag Die Meraner SVP-Funktionäre setzten sich am Samstag, dem 7. Februar beim ersten Meraner Stadtparteitag in der Spezialbierbrauerei Forst Algund mit der Zukunft ihrer Partei auseinander. Impulsreferate hielten Thomas Goppel (CSU) und Johannes Rauch (ÖVP). Den Anfang machte der neue Stadtkomiteeobmann Toni Gögele, der ein Konzept für die Reorganisation und Verbesserung der Tätigkeit der SVP Meran vorlegte. So soll ein Präsidium mit den Vorsitzenden der Parteiorgane ins Leben gerufen und die Informations- und Pressearbeit professionalisiert werden. „Wir wollen einfach näher bei den Leuten sein“, brachte es Gögele auf den Punkt. Bevor es zum zweiten Teil der Tagung überging, stärkten sich die Teilnehmer im Brauereistübl mit saftigen Weißwürsten und frischem ForstBier vom Fass. Anschließend folgten als Höhepunkt die Impulsreferate von Thomas Goppel, Vorstandmitglied der CSU Bayern, und Johannes Rauch, Generalsekretär der ÖVP Tirol.

Neuer SVP Ortsausschuss Obermais und Obmann Lukas Bartolini Im Rahmen einer gut besuchten Mitgliederversammlung, bei der L.Abg. Arnold Schuler zum Thema „Neue Wege in der Südtiroler Politik referierte, wurde der SVP-Ortsausschuss von Obermais gewählt. Nach erfolgter konstituierender Sitzung setzt sich dieser wie folgt zusammen: Lukas Bartolini (Ortsobmann), Karin Zingerle Lahn (Stellvertreterin), Karl Trenkwalder, Philipp Gamper, Toni Gögele, Hannes Innerhofer, Matthias Spögler, Margit Dosser Reiterer, Walter Schrott, Gerhard Gruber und Angelika Margesin Mattuzzi. Iris Klotzner (Ortsjugendreferentin) und Bürgermeister Günther Januth sind Rechtsmitglieder. Die Delegierten im Meraner Stadtkomitee sind Ortsobmann Lukas Bartolini, Toni Gögele und Matthias Spögler.

Von links: Stefan Frötscher, Gerhard Hölzl, Thomas Goppel, Toni Gögele, Johannes Rauch, Günther Januth Beide sinnierten über die Schritte, die eine Partei nach einer empfindlichen Wahlschlappe nötig habe, um wieder auf Vordermann zu kommen. In etwa fanden sich beide in dem Strauß-Motto

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstr. 23, Terminvormerkung 0473 236 526 Montag, 16. Februar von 8 - 9 Uhr Regionalratsvizepräsident L.Abg. Seppl Lamprecht Montag, 2. März von 8 - 9 Uhr Regionalratsvizepräsident L.Abg.Seppl Lamprecht Montag, 16. März von 8 - 9 Uhr Regionalratsvizepräsident L.Abg.Seppl Lamprecht Samstag, 28. Februar um 10.30 Uhr Bezirksobmann Abg. DDr. Karl Zeller Montag, 2. März von 9 - 10 Uhr L.Abg. Dr. Veronika Stirner Brantsch

wieder: „Den Leuten aufs Maul schauen, aber ihnen nicht nach dem Maul reden“ – also Glaubwürdigkeit und klare Standpunkte. Es folgte eine rege Diskussion.

Droht dem Blasius in der Trogmannstraße das Auswandern? Nachdem die altersschwache Zeder nur mehr einen Arm (Ast) schützend über den Blasius Trogmann hält, muss man befürchten, dass sie müde wird und beim nächsten Schnee dem Blasius in die Arme fällt. Da helfen keine noch so kostspieligen Kosmetikkuren der Garten-Anni. Also muss entweder der Blasius oder die Zeder verschwinden. Aber die Zeder hat ja noch immer eine Existenzberechtigung auf der anderen Seite, und zwar als schützendes Dach über wertvollen Stamser Güter und Eier. Und den Blasius brauchen wir im Andreas-Hofer-Jahr auch. Die Lösung wäre einen goldenen Klotz darüber zu bauen, über Zeder, Schützen, Stamser und Eier. Ob man einen geeigneten Architekten dafür finden würde?


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Politik

Vereinsnachrichten

STADTVIERTEL

Kolpinghaus Meran

Sinich

Cavourstraße 101 Tel. 0473 253 200

Öffentliche Vollversammlung des Stadtviertelrates Sinich Am 23. Jänner fand die jährliche Vollversammlung des Stadtviertelkomitees Sinich statt, um den Bericht über die getätigten Initiativen zu präsentieren und über die zukünftige Entwicklung des Ortes zu diskutieren. Die Versammlung war gut besucht, und es waren einige Vertreter der Gemeinde Meran anwesend, u. a. auch Vizebürgermeister Diego Cavagna und die Assessoren Luis Gurschler und Daniela Rossi Saretto. Während der Präsentation des Präsidenten Roberto Scala auf Italienisch und des Vizepräsidenten Klaus Schnitzer auf Deutsch wurde mitgeteilt, dass man die Beziehungen zur Stadtverwaltung als positiv beurteilen kann, auch wenn es noch einige Punkte und Probleme gäbe, die eine Lösung benötigen. Es wurden z. B. neue überdachte Haltestellen installiert, einige Spiegel an unübersichtlichen Kreuzungen montiert, in der E.-Fermi-Straße eine Müllsammelstelle mit neuen Parkplätzen errichtet und ein Spielplatz erneuert. Auch die Bekämpfung durch Hindernisse der illegal geparkten Camper wird positiv beurteilt, auch wenn eine endgültige Lösung für das Problem der Nomaden angestrebt wird. Das Komitee setzte sich auch in Sachen Verkehrssicherheit ein und erreichte die Zusage zur Errichtung eines besser geschützten und sichtbaren Straßenübergangs in der Reichsstraße und eines Fußgängerüberganges über den Sinichbach. Um die Entwicklung des Ortes zu ermöglichen, strebt das Komitee auch einige größere Langzeitprojekte an. Es handelt sich um den Bau eines deutsch-italienischen Schulzentrums, das hinter der Bibliothek entstehen soll und wofür bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde, um einen Friedhof und eine Personenzughaltestelle, die in einer zentralen Lage für die zwei Handwerkerzonen Sinich und Lana entstehen soll, um nicht nur den Bewohnern von Sinich, sondern auch den vielen Pendlern dieser großen Gewerbezonen zu dienen. Die zuständige Stadträtin Daniela Rossi Saretto erklärte, dass die Erweiterungsarbeiten des deutschen und des italienischen Kindergartens im Sommer 2010 erfolgen sollen. Auch die Bibliothek soll umstrukturiert werden. Während der Diskussion wurde von einigen Bürgern das Thema Sicherheit angesprochen. Einige Bewohner der Zonen neben dem Park hinter dem Kindergarten beklagten sich über unerträgliche Zustände wegen Vandalismus und Ruhestörung während der Nacht. Diese Bürger fordern konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel die dem Komitee schon seit längerem versprochenen Sicherheitskameras, die noch nie installiert wurden. Anschließend stellte das Komitee die neue doppelsprachige Homepage des Stadtviertelkomitees Sinich (www.sinigo.it) vor, wo es die Möglichkeit gibt nützliche Informationen über Sinich und die Tätigkeit des Komitees abzurufen oder Mitteilungen und Anregungen weiterzuleiten.

Seniorenturnen • Leicht bewegen bis ins hohe Alter • Fit und vital bleiben Dauer: 10 Treffen Ort: Kolpinghaus Meran Beginn: Freitag, 6. März 2009 jeden Freitag von 17 Uhr bis 18 Uhr Leitung: Frau Pöhl Gebühr: Euro 50,00 pro Person Anmeldung: bis 27.2.09 bei Otto Greif, Tel. 338 388 3190 oder bei Karl Former, Tel. 0473 237 086. Mach mit, bleib fit!

Ein Stelldichein für Tanzbegeisterte (Standardtänze) für die Gruppe 50+ und Junggebliebene am Dienstag, dem 24. Februar 2009 von 15.00 bis 18.00 Uhr im Kolpinghaus Meran, Obermais bei Kaffee und Kuchen und einem kleinen Ratscherle! Besonders männliche Tanzpartner sind sehr erwünscht! Leitung u. Initiatorin: Maria Ploner Tel. (Mittagszeit) 0473 211 599 Teilnahme kostenlos Freiwillige Spende geht zugunsten Menschen in Not (Vinzenzverein Obermais) Weitere Termine - unter der Woche nachmittags oder abends (20.00 bis 22.00 Uhr) oder Samstagnachmittag von 15.00 bis 18.00 Uhr – werden mit den Teilnehmern vereinbart.

Bastelrunde für Erwachsene Papier, Karton, Heu, Holz, Wolle und Stoff werden wir in verschiedenen Techniken verarbeiten. Frauen und Männer jeden Alters können dabei ihre handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen und aus den verschiedenen Materialien Kunsthandwerkliches und Praktisches entstehen lassen: ein Puppenhaus für den Kindertreff, Hampelfiguren, Windspiele, Tür- und Tischschmuck sowie Karten für verschiedene Anlässe und vieles mehr.

Frühlingsprogramm 2009 Ortsgruppe Meran ► Aktzeichnen - 4 Treffen Es wird ohne Kursleitung selbständig mit Modell gearbeitet Mittwoch, 4. März, 11. März, 18. März, 25. März, 19.15 – 21.30 Uhr ► Aquarell mit Markus Schenk – 2 Treffen für Interessierte mit Grundkenntnissen im Aquarell Samstag, 7. März und 14. März, 8.30 – 12.00 Uhr ► Vortrag von Monika Rossi, ehem. Kunsterzieherin Titel: Malkonzepte: Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Kunst Inhalte: An Hand von Bildern werden Maltechnik, Licht und Farbe von Kunstwerken der Renaissance bis zur Gegenwart analysiert Zeit: Freitag, 27. März 2009 um 19.00Uhr Ort: Vereinslokal, Dantestr. 5, Obermais Information und Anmeldung zu allen Angeboten: Margit Nagler, Tel. 0473 237 241 oder 335 645 1708

Kulturfahrt nach Rovereto am Samstag, dem 4. April 2009

Besichtigung des Mart (Museum für moderne Kunst) Dauerausstellung und Sonderausstellung „Futurismus 100“ mit Führung Mittagessen und Spaziergang durch Rovereto Anmeldung bei Irene Tel: 348 365 7211 www.artists.it/freizeitmaler

Konferenz über Vergangenheit und Entwicklungen des Internets

Wir basteln für uns selbst und zum Verkauf zugunsten der Kolpingfamilie. Wer passendes Material zu Hause übrig hat, könnte es der Kolpingfamilie zur Verfügung stellen.

Mittwoch, 25. Februar 2009 Kulturzentrum - Meran, Cavourstr. 1

Beginn: Freitag, 6. März 2009, von 15 – 17 Uhr, wöchentlich Neuzugang jederzeit möglich Leitung: Annamaria Lastei Anmeldung: Tel.: 0473 232 914

17 – 19 Uhr: Vorstellung der Themen und Begegnung mit den Gästen des Abends 20.30 – 22.30 Uhr: Eine Gegenüberstellung von drei Ansichten mit Davide Bennato, Attila Bruni und Domenico Quaranta

Una rete senza storia Ein Netz ohne Geschichte


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Pfarrnachrichten Pfarrgemeinde St. Nikolaus Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Pfarre St. Vigil - Untermais

Romstraße 135 Tel. 0473 237 629 Tel. 0473 236 447 Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.30 – 10.00 Uhr Friedhofs - Angelegenheiten: Mittwoch von 8.30 - 11.00 Uhr

Gottesdienste: Montag bis Samstag 7.00 Uhr Samstag und Vorabendmesse 18.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr In der Fastenzeit täglich (außer Samstag und Mittwoch) 18.00 Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche In der Fastenzeit jeden Mittwoch 7.15 Morgenbesinnung für Schüler in der MariaTrost-Kirche (bis ca. 07.35) 18.00 Gottesdienst in der Pfarrkirche (kein Gottesdienst um 07.00 Uhr) So 22. Februar - Andreas Hofer Feier 10.00 Gottesdienst Mi 25. Februar - Aschermittwoch 17.00 Wortgottesdienst für Kinder 20.00 Gottesdienst So 01. März - 1. Fastensonntag 10.00 Gottesdienst Mi 04. März 7.15 – ca. 7.35 Morgenbesinnung für Schüler in der Maria-Trost-Kirche 18.00 Gottesdienst in der Pfarrkirche

Kirche und Pfarrhaus - Cavourstr. 73 Tel. und Fax 0473 236 447 Pfarrbüro: Mo bis Sa von 9 bis 11 Uhr Donnerstag geschlossen

Gottesdienste: Montag, Dienstag, Mittwoch 8.30 Uhr Donnerstag im Kolpinghaus 20.00 Uhr Freitag 18.00 Uhr Samstag Vorabendmesse 18.00 Uhr Sonntag 8.30 und 10.00 Uhr Sonntag (italienisch) 11.30 Uhr So 22. Februar 8.30 Kirchgang der Schützenkompanie Obermais, mitgestaltet vom Chor, anschließend Feier am Kriegerdenkmal Mi 25. Februar - Aschermittwoch 8.30 Kleine Messe mit „ Ascherung“ 17.30 Wortgottesdienst für Kinder und Jugendliche 19.30 Andacht für Erwachsene mit „Ascherung“ Mi 04. März 15.00 Seniorenmesse mit Krankensalbung So 08. März 10.00 Gottesdienst, mitgestaltet von „Canticum Novum“ In der Fastenzeit wird die Heilige Messe an den Freitagen um 6.30 Uhr gefeiert.

Kapuzinerkirche Rennweg 153

Evangelische Gemeinde Meran Carduccistraße 31, Meran Tel. 0473 205 555

Öffnungszeiten des Gemeindebüros im Pfarrhaus, Carduccistraße 31: Montag bis Freitag 10-12 Uhr

Evangelische Gottesdienste und Veranstaltungen im Gemeindesaal des Pfarrhauses, Carduccistraße 31 So 22.02.09 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl So 01.03.09 10.00 Predigt-Gottesdienst Fr 06.03.09 15.00 Weltgebetstag – ökumenisch gestaltet von katholischen und evangelischen Frauen in deutscher und italienischer Sprache

Gottesdienste an Sonn- und Festtagen: 7.00 Uhr: deutsch 8.30 Uhr: italienisch 9.30 Uhr: deutsch 10.30 Uhr. italienisch Gottesdienste an Wochentagen: 6.30 Uhr. deutsch 7.30 Uhr: italienisch 8.00 Uhr deutsch Beichtgelegenheit: Samstag: 7.30 bis 8.30 Uhr 15.00 bis 18.00 Uhr

Pfarrei St. Peter Gratsch Laurinstr. 94 Tel./Fax 0473 443 141 glink.michael@rolmail.net

Gottesdienste: So 22. Februar 8.30 Hl. Messe (St. Peter) 10.00 Uhr Hl. Amt (St. Magdalena) 19.00 Vesper (St. Magdalena) So 28. Februar 8.30 Hl. Messe (St. Peter) 10.00 Uhr Hl. Amt (St. Magdalena) 19.00 Vesper (St. Magdalena)

info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

40-stündiges Gebet

Am Sonntag, 22. Februar, Montag, 23. Februar und Dienstag, 24. Februar wird in der Pfarrgemeinde St. Nikolaus das 40-stündige Gebet abgehalten. Die Gebetspredigten halten heuer Josef Torggler, Diözesanjugendseelsorger und am Montag um 18.00 Uhr Religionslehrer Franz Augschöll. Wichtig bei den Gebetstagen sind die Stundbeter, denen wir herzlich danken. Großer Dank gebührt Martha Kirchlechner, welche mit viel Einsatz den Vorbeterdienst organisiert. Herzlich gedankt wird auch dem Stadtpfarrchor, der Frauensinggruppe und der Gebetsgruppe für die Gestaltung der Gottesdienste und Andachten, ebenso dem Zierteam und dem Messner mit seinen Helfern für das Aufrichten des Altars und den Dienst an diesen Tagen. An den Gebetstagen (22./23. und 24. Februar) sind alle zum Mitfeiern eingeladen: zu den Gottesdiensten und Andachten – besonders auch zur Gebetsstunde der Frauen um 15.00 Uhr und zum Gebet während dieser Tage. Mögen diese Tage uns allen Segen bringen!

Gottesdienste: So 22. Februar – 1. Gebetstag

9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Gestaltung: Chor/Orchester – „Messe in Es“ von A. Diabelli Leitung: Josef Oberhuber 15.00 Gebetsstunde der Frauen Gestaltung: Gebetsgruppe 19.00 Jugendgottesdienst zum Thema „Gebet – der heiße Draht zu Gott!“ Gestaltung: Jugendsinggruppe „Prisma“ Leitung: Hubert Brugger

Mo 23. Februar – 2. Gebetstag

9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Missa prima“ von G. Crassini Leitung: Josef Oberhuber Anschließend Aussetzung des Allerheiligsten 15.00 Gebetsstunde der Frauen Gestaltung: Frauensinggruppe 18.00 Andacht mit Gebetspredigt und Segen Gebetspredigt: Rel.-Lehrer Franz Augschöll

Di 24. Februar – 3. Gebetstag

9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Kleine deutsche Festmesse“ von P. Huber Leitung: Josef Oberhuber Anschließend Aussetzung des Allerheiligsten 15.00 Gebetsstunde der Frauen 18.00 Schlussandacht mit Gebetspredigt und Segen Gestaltung: Chor – „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn B. und „Tantum ergo“ von Louis Vierne Leitung: Josef Oberhuber

Mi 25. Februar - Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit 9.00 Heilige Messe mit Ascherung 19.00 Wortgottesdienst mit Ascherung Das Sakrament der Ascherung soll Zeichen der Vergänglichkeit und der Bereitschaft zur Umkehr sein.


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Pfarrnachrichten Kreuzwegandacht: Freitag, 27. Februar um 19.00 Uhr Freitag, 6. März um 19.00 Uhr

Mitteilungen: ► Für die Frauen

An den Gebetstagen (SO, 22. 2./MO, 23. 2./ DI, 24.2.) sind die Frauen sowie alle jeweils um 15.00 Uhr zu einer Gebetsstunde eingeladen. Mit Text und Musik, bei Gebet und Meditation wird der Glaube gestärkt und Lob, Dank und Bitten zu Christus gebracht

► Kreuzweg

Meditation, Gebet, Ruhe, Stille, das Betrachten des Leidens Jesu sind religiöse Übungen in der Fastenzeit. Gelegenheit dazu wird bei den Kreuzwegandachten geboten, die an den Freitagen jeweils um 19.00 Uhr abgehalten und von verschiedenen Gruppen der Pfarre gestaltet werden. Schon jetzt wird auf die Abhaltung des „Kreuzweges durch die Stadt“ am Freitag, den 27. März hingewiesen. An diesem Abend führt der Weg wieder zu drei Stellen im Stadtgebiet, wo jeweils eine Zeit der Besinnung und des Gebetes stattfinden wird.

► Brautleute-Seminar

im Pfarrsaal, Passeirer Gasse (2. Tür rechts) Samstag, 7. März 09 um 15.00 Uhr mit Priester Reinhard Demetz Donnerstag, 12. März 09 um 20.00 Uhr mit Primar Herbert Heidegger Freitag, 13. März 09 um 20.00 Uhr mit Rechtsanwalt Karl Ladurner Samstag, 14. März 09 um 15.00 Uhr mit Ehemann Josef Klotzner Anmeldung im Pfarramt St. Nikolaus/Meran, Telefon: 0473 230 174

P FA R RE M A R IA H I MM E LFA H R T Meran, Speckbacherstr. 24 Tel. 0473 447 639 pallhuber.christian@dnet.it

Gottesdienste: Sa 21. Februar 18.30 Vorabendmesse So 22. Februar 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Di 24. Februar 14.30 Seniorenverein (Quiz und Faschingskehraus) Mi 25. Februar 18.15 Eucharistiefeier mit Verteilung des Aschenkreuzes Sa 28. Februar - Valentinstag 18.30 Vorabendmesse So 01. März 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst (Familienchor) 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Mi 04. März 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek Fr 06. März – Herz-Jesu-Freitag - Weltgebetstag der Frauen 15.00 Wortgottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen An den Werktagen außer Samstag: 17.45 Gebetszeit 18.15 Eucharistiefeier

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Wort zum Nachdenken

Glückwunsch

Was war Andreas Hofer? Wir stehen im Andreas Hofer Gedenkjahr. Wir begehen das 200-Jahr-Jubiläum der Erhebung Tirols 1809 gegen die Franzosen. Als „Oberkommandant“ von ganz Tirol spielte Andreas Hofer eine wichtige Rolle. Neben den vielen Veranstaltungen im Gedenkjahr 2009 scheint es auch darum zu gehen, die Gestalt von Andreas Hofer unter die Lupe zu nehmen und neu zu definieren. Dabei werden folgende Fragen gestellt: War Andreas Hofer eine politische Gestalt, fähig, für politische Probleme und Fragen eine Lösung zu suchen oder war er dabei überfordert? War Andreas Hofer ein guter Familienvater oder hat er seine Pflichten als Mann und Familienvater zu wenig wahrgenommen? War A. Hofer ein guter Geschäftsmann, ein tüchtiger Weinhändler oder hat er seine beruflichen Verpflichtungen vernachlässigt? War Andreas Hofer ein Held, ein Mythos oder wurde er dazu gemacht? Solche und ähnliche Fragen scheinen manchen Zeitgenossen wichtig zu sein und werden auch von Historikern gestellt. Dies mag vernünftig und wichtig sein. Es fällt aber auf: Die Fragen werden verschieden beantwortet, je nachdem, in welcher weltanschaulichen und politischen Ecke jemand steht. Mir scheint im Zusammenhang mit solchen Fragen Folgendes wichtig zu sein: Andreas Hofer war ein Mann, dem damals unser Land, dem Glaube und Heimat wichtig waren. Dafür hat er sich eingesetzt. Dafür ist er gestorben. Da nützt heute nicht die Frage: War das damals politisch, kriegsrechtlich, menschlich klug und richtig. Man muss wohl sagen, dass Andreas Hofer damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Und das verdient allemal unseren Respekt. Für uns bleibt die Frage: Was tun wir heute für unser Land, für Glaube und Heimat - politisch, volkstumsmäßig, menschlich, sozial und weltanschaulich? Sind wir bereit über den Tellerrand hinaus zu schauen, neben uns auch die Mitmenschen und unser Land zu sehen und dafür etwas zu tun? Andreas Hofer war sicher geprägt von seiner christlichen Einstellung. Wichtig war ihm die Herz-Jesu-Verehrung. Unser Land ist ja 1896 dem Herzen Jesu geweiht worden. Es bringt uns heute nichts, wenn gefragt wird, wie echt diese Frömmigkeit von Andreas Hofer war. Eher sollten wir uns fragen: Wie halten wir es mit dem Glauben, mit Gott und mit den christlichen Werten? Wie halten wir es mit der Verehrung des Herzens Jesus, dem unser Land auch heue geweiht ist. Erschöpft sich unsere Herz-Jesu-Verehrung im äußerlichen Abbrennen von Herz-Jesu-Feuern und im Absingen des „Auf zum Schwur…“? Historiker sollen ruhig die Fragen an den geschichtlichen Andreas Hofer stellen. Wichtiger für uns ist es aber, dass wir obige Fragen an uns, an unsere Politiker, an die Gesellschaft des heutigen Südtirols stellen und um eine ehrliche Antwort bemüht sind. Auch dazu sollte das Andreas Hofer Gedenkjahr dienen.

Dekan Albert Schönthaler, Pfarrei St. Nikolaus

Unsere lieben Eltern Maria und Franz Huber, Pollinger in Untermais, feiern am 24. Februar 2009 ihren

60. Hochzeitstag.

Dazu gratulieren aufs Herzlichste Hans, Karl, Erich, Herbert mit Frauen, neun Enkeln und einem Urenkel. ….und noch viele schöne gemeinsame Jahre

Rekord für Guinnessbuch Nach jahrelangem erbittertem Diskutieren, Hin- und Her- und Rundschreiben ist es den Untermaisern gelungen, die Gemeinde von der Notwendigkeit zu überzeugen, den weltweit ersten Sackweggehsteig zu bauen. Mit seinen 2,5 Metern Länge ist er mega rekordverdächtig, auch der weltweit kürzeste Gehsteig zu sein. Die Gemeinde ist wieder Vorreiter in puncto sparen: je kürzer, desto billiger. Nicht zu übertreffen ist die sensationelle Tatsache, dass es sich um einen „Sackgehsteig“ handelt, weil er eingezäunt ist und weil man hineingehen kann, aber wieder herausgehen muss. Die Gemeinde hat es sich nicht nehmen lassen, den Gehsteig seitlich von unten zu beleuchten, was auch als Meisterleistung der Stadtplanung zu werten ist. (So kam zumindest 10 Tage lang auch der Müllkübel besser zur Geltung, danach waren die Lampelen leider schon kaputt). Nachdem in die Projektierung dieses Projektes alle Ressourcen durch ein Netzwerk an Kompetenzträgern involviert wurden, konnte der massiv todesgefährliche Zebrastreifen entschärft werden. Jetzt ist die Überquerung für alle kindlichen bis senilen Fußgänger sicherlich ein Klacks. Jung und Alt freuen sich, die E-MailWellen sind geglättet und die Gemeinde hat es bezahlt. Hihi!


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Vereinsnachrichten

Jahreshauptversammlung: Ehrung und Neuaufnahmen

Preiswatten

am Samstag, 7. März ab 14.30 Uhr im Kolpinghaus Meran, Cavourstr. 101 Gespielt wird nach Punkten Schöne Sachpreise € 15,00 pro Person, inklusive Gulaschsuppe mit Brot Anmeldung bis 3. März Tel. 0473 211 481 Montag bis Freitag ab 14.00 Uhr

Bei der heurigen Jahreshauptversammlung konnte die Freiwillige Feuerwehr Obermais gleich 6 neue Wehrmänner aufnehmen. Außerdem blickte sie auf ein ereignisreiches Jahr mit 204 Einsätzen und 3000 geleisteten Arbeitsstunden zurück. Kommandant Johannes Alber begrüßte unter den Ehrengästen Bezirksinspektor Max Pollinger, der als Vertreter des Bezirksverbandes anwesend war, und alle Wehrmänner und Wehrmänner außer Dienst. Laut Tätigkeitsbericht wurden die Obermaiser Wehrmänner bis Ende November zu außergewöhnlich wenigen Einsätzen gerufen. Doch wegen der starken Schneefälle Anfang Dezember wurde die Wehr stark gefordert und stand einige Tage im Dauereinsatz. Neben den 14 Brandeinsätzen und 60 diversen technischen Einsätzen fuhr sie zu 130 Schneeeinsätzen aus. Weiters wurden 61 Übungen und 71 Unterrichtstage an der Landesfeuerwehrschule abgehalten. Mitte November konnte ein neues Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt werden, mit welchem auch bereits erfolgreich zu Einsätzen ausgefahren wurde.

Die Obermaiser Wettkampfgruppe beteiligte sich an mehreren Bezirks- und Pokalbewerben sowie Ende Juni am Landesfeuerwehrbewerb in Brixen. Kommandant Hannes Alber dankte den Ausschussmitgliedern sowie allen anderen Wehrmännern für die geleistete Arbeit und den guten Zusammenhalt in der Wehr. Weiters bedankte er sich für die finanzielle Unterstützung durch die Stadtgemeinde Meran und die Raiffeisenkasse Meran sowie für die zahlreichen Spenden aus der Bevölkerung. Als Höhepunkt des Abends wurde Feuerwehrmann Hansjörg Innerhofer für seinen 39-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr geehrt und mit dieser Versammlung außer Dienst gestellt. In einer langen Laudatio hob Kommandant Alber die Verdienste und Leistungen von Hansjörg Innerhofer hervor, der unter anderem 20 Jahre in der Kommandantschaft der Wehr tätig war. Besonders erfreut zeigte sich Kommandant Hannes Alber, dass bei der Hauptversammlung 6 Probefeuerwehrmänner als aktive Wehrmänner aufgenommen werden konnten. Diese sind Andreas Alber, Thomas Alber, Simon Bergamo, Michael Gruber, Simon Springeth und Lukas von Grebmer.

Ortsgruppe Untermais

Faschingsumzug am 22. Februar um 14.30 Uhr Verlauf: Maria Trost Kirche – Romstraße Garibaldistraße – Thermenplatz Piavestraße – Kinderspielplatz Maria Trost

Dank Der Maiser Vereinsverband dankt der Raiffeisenkasse Meran, welche auch für das laufende Jahr wieder die Kosten für das Benutzungsrecht des Ansitzes Angerheim an das Stift Stams übernommen hat. Durch diesen großzügigen Beitrag kann auch ein Teil der Gemeinschaftskosten für das Haus abgedeckt werden. Die Vereine, welche ein Vereinslokal im Ansitz Angerheim haben, schließen sich dem Dank des Verbandes ganz besonders an. Fritz Helmuth, Obmann des Maiser Vereinsverbandes

Von links: Kommandant Hannes Alber und die Feuerwehrmänner Andreas Alber, Lukas von Grebmer, Michael Gruber, Simon Bergamo, Thomas Alber, Simon Springeth

Gefahrgutübung auf dem Betriebsgelände der Memc Am 07.02.2009 wurde auf dem Betriebsgelände der Fa. Memc in Sinich der Austritt von Trichlorsilan, einer hochentzündlichen Flüssigkeit, die sich bei Hitze in ein Giftgas verwandelt, simuliert. Nicht nur die Betriebsfeuerwehr der Memc, sondern auch die Freiwilligen Feuerwehren von Meran, Untermais, Obermais, Sinich-Freiberg, Gratsch, Labers, St. Leonhard, Plaus sowie das Weiße und Rote Kreuz Meran waren beteiligt. Überwacht wurde diese Übung vom Bezirksfeuerwehrinspektor Max Pollinger und dem Direktor der Memc Meran, Claudio Pasolli. Die Einsatzleiter waren der Vizekommandant der FF Meran,

Karl Gamper, sowie der Sicherheitsbeauftragte der Fa. Memc, Paolo de Noia. 90 Feuerwehrleute zeigten eine hervorragende Zusammenarbeit. Der Meraner Bürgermeister Günther Januth war ebenfalls anwesend. Alle Teilnehmer waren mit der Übung sehr zufrieden. Das Ziel einer reibungslosen Koordination unter den verschiedenen Feuerwehren wurde gänzlich erreicht.


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Vereinsnachrichten

Prissian hat schlagkräftige Feuerwehrmannschaft Im 101. Jahr ihres Bestehens blickte die Freiwillige Feuerwehr von Prissian unlängst auf ein arbeitsreiches und intensives Jahr 2008 zurück. In der Jahreshauptversammlung wurde eine Gedenkminute für den verstorbenen Altkommandanten Albert Aspmair eingelegt. Zudem wurden die drei neuen aktiven Wehrmänner Kilian Heiss sowie Michael und Dominik Knoll angelobt. Sie gehörten bisher der Jugendgruppe an. Kommandant German Mair verkündete, dass „seine“ Wehrleute im vergangenen Jahr zu 48 Einsätzen ausgerückt sind, dazu gehörten u. a. Suchaktionen, Brandeinsätze sowie verschiedene technische Hilfeleistungen, besonders wegen des intensiven Schneefalls Anfang Dezember. Die Feuerwehr Prissian zählt 51 Aktive und feierte im Vorjahr mit einem Festakt samt Fahrzeugsegnung, mit einem großen Zeltfest mit historischem Umzug sowie mit der kleinen, aber feinen Geburtstagsfeier am 20. Dezember 2008 ihren 100. Geburtstag. Zu den Neuanschaffungen gehören ein modernes Kleinrüstfahrzeug, ein Rüstcontainer für Lkw- und Busunfälle, ein zweiter Pumpenanhänger und die Löscheinheit IFEX 3000. Zudem leisteten die Florianijünger unzählige ehrenamtliche Stunden bei Übungen, Schulungen,

Festen sowie Brandschutz- und Ordnungsdiensten. Pünktlich zum runden Jubiläum erschien eine umfangreiche Festschrift und der aufschlussreiche Internetauftritt www.ff-prissian.it verzeichnet seit Frühjahr 2008 bis heute über 33.000 Zugriffe. Zwei Neuaufnahmen und drei Übertritte in den aktiven Dienst gingen auf das Konto der Jugendgruppe, die von den beiden Betreuern Toni Mair und Erich Holzner geleitet wird. Die Jugendlichen beteiligten sich am Landesbewerb, am Wissenstest mit Orientierungslauf sowie an einem Leistungsbewerb in Pergine. Bei zahlreichen Übungen bereitete sich der motivierte Nachwuchs auf die Wettkämpfe vor und eignete sich Handgriffe für seine spätere aktive Tätigkeit in der Wehr an. „Es ist viel passiert“, resümierte der Tisner Bürgermeister Thomas Knoll im Beisein seines Stellvertreters Karl Mair. „Ihr habt im vergangenen Jahr bewiesen, dass die Feuerwehr Prissian gut funktioniert.“ Abschnittsinspektor Richard Gasser überbrachte die Grußworte der Kameraden des Bezirksfeuerwehrverbandes Meran. Der Inspektor meinte in seinen Grußworten, dass die Freiwillige Feuerwehr Prissian im abgelaufenen Vereinsjahr viel geleistet habe und gut funktioniere.

Vorankündung Einladung zum

Tiroler Stockfisch-Gröstl organisiert von der Schützenkompanie Untermais am Samstag, den 7. März 2009 im Gasthaus Mondschein-Untermais mittags von 11.30 bis 14.30 Uhr abends von 18 bis 21 Uhr

Stockfischgröstl mit Nachschlag, Salat und Mineralwasser 12,00 € Auch zum Mitnehmen Wir danken im Voraus für Ihr Kommen und freuen uns auf gesellige Stunden mit Ihnen. Tischreservierungen unter 0473 236 874 zu Bürozeiten bei Uwe, 366 342 0722 bei Willy oder im Gasthof Mondschein unter 0473 232 176

ErstkommunionTauschmarkt am 21. und 22. Februar 09 im Ausstellungsraum des 2.Stockes im Alten Kurmittelhaus, Otto-Huber-Straße 6, Meran Kommandant German Mair (im Bild von links) gratuliert den frischgebackenen aktiven Wehrmännern Kilian Heiss sowie Dominik und Michael Knoll.

Tauschaktion für Erstkommunionkleider

Postgranzstraße 8c, Meran Tel.: 0473 220 905 christsein.heute@web.de

in Lana, A.-Hofer-Straße 18, Alte Bibliothek neben Pfarrheim Annahme: Freitag, 20.02.09 von 14 bis 18 Uhr Samstag, 21.02.09 von 9 bis 11 Uhr Verkauf: Samstag, 21.02.09 von14 bis 18 Uhr Abholen der Restware: Samstag, 21.02. von 18 bis 19 Uhr Auskünfte: Liesi Haller, Tel. 347 1267 060

Am Sonntag, dem 1. März findet von 10.00 bis 11.15 Uhr, im Bürgersaal Meran, Otto-Huber-Straße 8, wieder der

Familien-Gottesdienst

ein besonderer Gottesdienst für die ganze Familie statt. Thema: Glaube und Leben Christ werden – Christ sein Angebot der Kinderbetreuung während des Gottesdienstes und anschließend Imbiss.

Angenommen und verkauft werden: Erstkommunionkleider, Erstkommunionanzüge, Trachtenkleider, Trachtenanzüge, Schuhe, Haarschmuck usw. Alle Sachen sollten in einem guten und sauberen Zustand abgegeben werden! Bekleidung bitte auf Kleiderhaken! Annahme: Samstag, 21.Februar von 09.00 – 14.00 Uhr Verkauf: Samstag, 21.Februar von 14.00 – 18.00 Uhr Sonntag, 22.Februar von 09.00 – 15.00 Uhr Abholen der Restware und Auszahlung: Sonntag, 22.Februar von 15.00-18.00 Uhr Auskunft: Marianne De Michiel, Tel. 335 6127 089 Für die bisherige, entgegenkommende Unterstützung danken wir der Pfarrei St. Georgen und der Grundschule Obermais.


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Vereinsnachrichten Schützenkompanie Meran Plantastraße 10 Tel. 0473 230 083 338 485 69 39

Aufruf zum Aushängen von Tiroler Fahnen anlässlich der Andreas Hofer Landesgedenkfeier in Meran

Die Schützenkompanie Meran ruft die Meraner Bevölkerung auf, am Sonntag, dem 22. Februar 2009 an den Feierlichkeiten zum Todesgedenktag unseres Landeshelden Andreas Hofer teilzunehmen und zu diesem Anlass die Tiroler Fahnen auszuhängen. Gerade im Tiroler Gedenkjahr 2009 ist ein Bekenntnis zu Heimat und Tradition mehr als angebracht. Den Auftakt zur Andreas Hofer Gedenkfeier in Meran bildet um 13.45 Uhr eine Ehrerweisung durch die Schützenkompanie Meran mit Kranzniederlegung vor dem aufgewerteten und neu gestalteten „Andreas Hofer Wandmarmorrelief“ an der Fassade des „Grafen von Meran“ am Rennweg. Es folgt ein landesüblicher Empfang für Landeshauptmann Luis Durnwalder in der Freiheitsstraße. Nach der Frontabschreitung durch den Landeshauptmann und den Landeskommandanten des SSB, Paul Bacher, begleitet von Bezirksmajor Helmut Gaidaldi, wird die Ehrenformation der Schützenkompanie Meran einen Salutschuss abfeuern. Anschließend erfolgt der Abmarsch zum Andreas Hofer Denkmal zur Abhaltung der Landesgedenkfeier. Renato des Dorides

Schützenkompanie Blasius Trogmann Untermais

Ankündigung zum Andreas Hofer Sonntag So wie in den letzten Jahren wird sich die Schützenkompanie „Blasius Trogmann“ auch heuer wieder nach dem Festgottesdienst vor der Untermaiser Pfarrkirche aufstellen. Wir marschieren dann über die Pfarrgasse zum Friedhof, wo wir zum Gedenken an die gefallenen und verschollenen Kameraden der beiden Weltkriege eine Ehrensalve abfeuern. Anschließend nehmen wir zu den Klängen des „guten Kameraden“ eine Kranzniederlegung vor. Dieses Auftreten ist für uns Schützen nicht nur Brauchtum und Tradition, sondern etwas Wichtiges, das der Friedensbildung dient, denn jeder Mensch, der in einem Krieg fällt, ist einer zuviel und das Gedenken an die Gefallenen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir Schützen würden uns freuen, wenn auch die Bevölkerung zahlreich an dieser Gefallenenehrung teilnehmen würde. Eine große Neuigkeit bei unserer Kompanie ist auch die Tatsache, dass die Offiziere in Zukunft auf die Chargen (Dienstgrade) verzichten und somit wieder in Tracht und nicht in Uniform auftreten. Dies wurde bei der diesjährigen Vollversammlung beschlossen. Uwe Cainelli

Volkstanz 2008 – “A Gaudi” Generalversammlung des Bezirks Burggrafenamt mit Neuwahlen Nach einem kleinen Aperitif begrüßte der Bezirksvorsitzende Markus Seppi die Anwesenden und tat seine Freude darüber kund, dass so viele Mitglieder erschienen sind, die meisten, wie in der Einladung erwünscht, in Tracht. Nach der Verlesung des Protokolls durch die Schriftführerin und des Tätigkeitsberichts durch den Vorsitzenden wurden auch Bilder vom vergangenen Arbeitsjahr gezeigt, u. a. auch vom Gaudirodelrennen in Walten. In drei Wahlgängen wurde folgender Ausschuss gewählt: Markus Seppi (Vorsitzender), Brigitte Knoll und Georg Spechtenhauser (Stellvertreter), Irmgard Obrist (Schriftführerin), Georg Spechtenhauser (Kassier), Arnold Mairhofer (Bezirkstanzleiter), Marion Gstrein und Martina Grüner (Kindertanzreferentinnen), Eva Klotzner (Pressereferentin) und Albert Seppi (Volksmusikreferent). Während die Stimmen ausgezählt wurden, zeigten die Teilnehmer des letztlich stattgefundenen Plattlerlehrganges ihr Können. Nach einer kurzen Vorschau auf das kommende Arbeitsjahr, in der u. a. der Almtanz auf der Pfandler Alm und der alljährliche Kathreintanz im Kursaal von Meran angesprochen wurden, ließ man die Versammlung mit einem Teller Nudeln und einem Nachtisch, gezaubert von den Volkstanzgruppen Algund und Marling, und ein oder zwei Tänzchen ausklingen.

Der neue Ausschuss: (v. l.) Marion Gstrein, Albert Seppi, Eva Klotzner, Markus Seppi, Irmgard Obrist, Georg Spechtenhauser, Martina Grüner (es fehlen Arnold Mairhofer und Brigitte Knoll)


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Vereinsnachrichten

Es war einmal …

Meran, Winkelweg 10 Tel. 0473 237 338 hausdeslebens@gmx.net

Veranstaltungen:

(Veranstalter und Ort: Winkelweg 10 (wenn nicht anders angegeben)

So beginnen fast alle Märchen. Bereits zum zweiten Mal organisierte die kfb-Gruppe St. Nikolaus/Meran einen Frauenfasching, der diesmal unter dem Motto "Komm mit ins Märchenland" stand. Viele Frauen folgten der Einladung. So manch schönes und lustiges Kostüm aus der guten alten Märchenzeit konnte bewundert werden. Markus Egger aus St. Leonhard sorgte mit seiner Ziehharmonika für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung und Luis Winkler zauberte ein Salatbuffet und eine schmackhafte Lasagna, denn schließlich durfte das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Ein Märchenquiz

mit lustiger Preisverteilung, ein Sketch, ein Tanzspiel und ein Liederständchen wurden zum Besten gegeben. Der absolute Höhepunkt des Frauenfaschings aber war gegen Mitternacht der "Blumenwalzer der Zauberfeen" aus der "Nussknackersuite" von P. I. Tschaikovsky, der von der kfb-Gruppe in vortrefflicher Weise getanzt wurde. Bis ein Uhr hielt das märchenhafte Narrentreiben an. Für alle Närrinnen war es auch heuer wieder ein ganz bäriger Frauenfasching, ein Bravo an alle für die tolle Organisation. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute … Silvia Plasinger

Jahreshauptversammlung des Katholischen Arbeitervereins Meran Am Sonntag, dem 1. Februar 2009 wurde im St. Nikolaus-Pfarrsaal in Meran die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Vereins abgehalten. Vereinsobmann Alois Thum begrüßte die Ehrengäste, Stadtdekan Albert Schönthaler und Gemeinderat Georg Hörwarter. Dekan Schönthaler hielt eine Kurzansprache zum Thema „Der Segen des Heiligen Blasius“, der uns nicht nur von Halsleiden befreien sondern vor weiteren seelischen und körperlichen Übeln und Gebrechen schützen soll. Gemeinderat Georg Hörwarter verwies in seiner Ansprache auf das Gedenkjahr 2009, das seine Wurzeln in der Erhebung Tirols im Jahre 1809 hat, in welchem die Tiroler ganz einig und eifrig für die christlichen Werte und Ideale für Gott, Kaiser und Vaterland kämpften. So wäre es wünschenswert, wenn die verschiedenen Landesteile Tirols wieder enger zusammenwachsen könnten, emp-

fahl der Gemeindepolitiker. Die Schriftführerin des Vereins, Olga Pfitscher, verlas den umfangreichen Tätigkeitsbericht des Vereins. Der Vereinskassier Lorenz Wenin gab einen umfassenden Kassenbericht. Anschließend überreichte Obmann Alois Thum 4 Urkunden an Mitglieder für 20-jährige Mitgliedschaft und dann noch 7 Urkunden an Mitglieder für 30-jährige Mitgliedschaft beim KAV. Als besonders treues Mitglied erhielt Alois Stricker für seine 50-jährige Zugehörigkeit zum Kath. Arbeiterverein Meran eine Urkunde und einen Geschenkkorb. Nach diesem offiziellen Teil der Versammlung spendierte der Verein allen 100 Anwesenden eine Marende und die Harmonikaspielerin Anny Spitaler umrahmte die Versammlung. Mit dem Vereinsgruß "Gott segne die christliche Arbeit" löste sich dann die Versammlung auf. Rudi Zagler

Kurs zum Bau von Holzzäunen und Trockenmauern Auch heuer organisiert die Marktgemeinde Lana im Mai wieder Kurse zum Bau von typischen und die Landschaft prägenden Holzzäunen und Trockenmauern. Der Kurs dauert jeweils einen ganzen Tag. Dabei erhalten die Teilnehmer wertvolle Tipps und errichten gemeinsam mit dem Kursleiter verschiedene Holzzäune bzw. Trockenmauern. Wer Interesse hat, an diesen Kursen teilzunehmen, soll sich bitte jetzt schon im Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Lana, Tel. 0473 567 702 oder -703 melden. (Anmeldeschluss Ende April 2009) Der genaue Ort des Kurses und das Datum werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

• Dienstag, 03. März 09 - Vortrag zum Thema: „Esoterik“ - Heillehre oder Irrlehre? mit DDDr. Peter Egger mit Beginn um 20.00 Uhr • Vortragsreihe zum Thema:“ Kritische Anmerkungen zur HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs“ mit Prof. Dr. Walter Rhomberg: Mo., 02.03. in der Aula Magna der Mittelschule Schlanders um 20.00 Uhr Di., 03.03. im Mehrzwecksaal Altersheim Dorf Tirol um 19.30 Uhr(!) Mi., 04.03. in der Aula Magna der Grundschule Obermais um 20.00 Uhr Do., 05.03. im Bürger- und Rathaussaal in Naturns um 20.00 Uhr Fr., 06.03.09 im großen Saal der CusanusAkademie in Brixen um 20.00 Uhr Veranstalter: Forum für Ehe u. Familie • 3 Computerkurse vom Mo., 09.03. bis Fr., 13.03.09 Seminar A: EDV für Einsteiger von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr (Mo. bis Fr.) Seminar B: Digitale Kamera und Bildbearbeitung von 14.30 Uhr bis 17.30 (Mo. bis Fr.) Seminar C: EDV für leicht Fortgeschrittene von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr (Mo. bis Fr.) Info u. Anmeldung unter Tel. 0473 237 338 oder hausdeslebens@gmx.net • Mittwoch, 18.03.09 - Gesprächsrunde für Frauen zum Thema: „Liebe für ein Leben lang – was nährt die Liebe“ mit Dr. Paul Wenin von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Veranstalter: Forum für Ehe u. Familie • Samstag, 21.03.09 - 105. Gebetsvigilie in Meran, Beginn um 14.30 Uhr mit der Hl. Messe bei den Barmherzigen Schwestern in Gratsch, anschl. Gebetszug zum Meraner Krankenhaus, Rückkehr u. Euch. Segen. Veranstalter: Bewegung für das Leben Südtirol • Sonntag, 29.03.09 - Einkehrtag mit Mag. Martin Herz (Kolpingpräses) zum Thema: „Das Leben in der Gegenwart Gottes“ , Beginn um 9.00 Uhr, Abschluss um 16.45 Uhr mit der Hl. Messe

Ortsgruppe Meran

Siegfried Gufler 335 546 7100 0473 220 381

22. Februar 2009 Wanderung zur Plätzwiese und zur Dürrensteinhütte 1. März 2009 Wanderung durch das Frühlingstal


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Kinderseite Liebe Kinder,

Lösung des Rätsels aus Heft 03 vom 5. Februar Lösungswort: FREUNDSCHAFT

der Fasching hat uns voll im Griff. Außerdem habt ihr ab Montag Ferien. Das sind zwei Gründe um fröhlich zu sein. Sicher habt ihr ein tolles Kostüm, mit dem ihr euch an den Faschingstagen unter die anderen Kinder mischt. Von Herzen wünsche ich euch ein paar lustige Tag und erholsame Ferien, eure Margareth

Die Gewinner

Scherzfragen

Von links: Anne Sophie Machowetz, Renè von Spinn, Katharina Weger, Philipp von Spinn, Elena Bianchet, Philipp Weger und Jonas Wallnöfer

Beantworte folgende lustige Fragen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Welcher Stuhl ist nicht zum Sitzen? Welche Feigen sind bitter? Was ist zwischen Berg und Tal? Was tut ein Bauer in praller Sonne? Was hast du, das deine Freunde mehr benutzen als du? Wie heißt es richtig: 7 mal 18 ist 136 oder 7 mal 8 sind 136? Was macht 999-mal klick und einmal klack? Was wird durchs Waschen schmutzig?

Lach mit!

„Dein Aufsatz ist ja prima, Karl“, sagt die Lehrerin, „aber er ist genau derselbe wie der von deiner Schwester Marie. Was soll ich daraus schließen?“ „Ei, dass der ihrige auch prima ist!“

So werden die Preise verteilt: Wenn du die Scherzfragen beantworten kannst, komme am Montag, dem 23. Februar, um 18.15 Uhr ins Büro. Unter allen Anwesenden werden eine Pizza, spendiert von der Pizzeria Heinz, ein USB-Stick, ein Energiepaket (mit Taschenlampe, Stiften, usw.) der Etschwerke, ein Buch aus der Buchhandlung „Alte Mühle” und Eintrittskarten für die Therme Meran verlost.

„Nenne mir fünf Tiere, die in Afrika leben, Fritz!“ „Drei Löwen und zwei Giraffen, Herr Lehrer.“ Ernestine und Xaver fahren in die Ferien. Am Bahnhof überblickt Xaver das Gepäck und bemerkt schließlich: „Die zwei Koffer sind da, die Schachtel auch, jetzt fehlt nur noch unsere Couch!“ „Warum?“, fragt Ernestine erstaunt. „Weil unsere Fahrkarten draufliegen!“

Das ist kein Gewinnspiel – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zaubertrick: Kraftprobe Material: 1 Streichholz Vorführung: „Nehmen Sie ein Streichholz zwischen die Spitzen des Zeigefingers und des Daumens und versuchen Sie, es zu zerbrechen“, sagt der Zauberer zu einem Zuschauer. Es gelingt kaum, dem Zauberer gelingt es jedoch mühelos.

„Was ist Uran?“ von René von Spinn „Das wissen Sie nicht?“ „Was ist denn Helium?“ „Das wissen Sie auch nicht?“ „Ich gebe Ihnen noch eine letzte Chance: Was ist der Unterschied zwischen Uran und Helium?“

Lösung: Der Zauberer nimmt das Streichholz so zwischen Zeigefinger und Daumen, dass die Enden zwischen dem ersten und dem zweiten Glied zu sitzen kommen. Jetzt ist der Druck verteilt und das Holz kann leicht geknickt werden.

Zaubertrick: Das Flammenproblem Material: 1 Streichholzschachtel Vorführung: Der Zauberer fragt einen Zuschauer, ob es ihm möglich sei, ein brennendes Streichholz nach unten zu halten und dabei bis 30 zu zählen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Es wird dem Zuschauer nicht gelingen. Der Zauberer aber führt das Kunststück vor.

Ursprünglich war Karneval oder Fastnacht ein Fruchtbarkeitsfest, mit dem zu einer bestimmten Zeit die Fruchtbarkeit der Erde bzw. der Götter gefeiert wurde. Anfangs malten sich die Menschen die Gesichter an, später wurden Masken geschaffen, die man sich aufsetzte (z. B. in Form von Sonne, Mond oder Blumen) und Umzüge veranstaltet. Im Mittelalter feierte man Karneval auch um die bösen Geister und den Winter zu vertreiben. Daher wurde mit Schellen, Rasseln und anderen Instrumenten großer Lärm gemacht. Da dieses Fest ein heidnisches Fest war (Heiden sind alle diejenigen, die an mehrere Götter glauben), sah es die Kirche gar nicht gern und wollte es verbieten. Das Volk aber hielt an den alten Bräuchen fest. Da übernahm die Kirche den Brauch und wandelte ihn so um, dass er zur christlichen Religion in Einklang stand.

Lösung: Der Zauberer zieht mit dem brennenden Streichholz waagrechte Kreise. Dadurch kommt die Flamme während der gesamten Zeit des Zählens nicht nach oben.

Seit wann und warum feiert man Fasching?


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Schule

GOB-Projekt ermöglicht klimagerechte Mobilität Am Samstag, dem 13.12.2008 stellten die Schüler aus den drei 2. Klassen der Gewerbeoberschule Meran der Öffentlichkeit das Climobile vor, ein pedalbetriebenes Fahrzeug auf vier Rädern mit elektrischem Hilfsmotor, an dem sie seit Beginn des Schuljahres arbeiten. „Das Climobile ermöglicht eine Mobilität, die gesund für Benutzer und Umwelt ist!", betonten Schüler und Lehrer der Projektgruppe, als sie ihr Projekt auf einer Pressekonferenz ihren Mitschülern, Lehrern, Eltern und Journalisten vorstellten. Unter der Leitung der Lehrkräfte Walter Bernard und Peter Oberhofer treffen sich die Schüler seit Oktober außerhalb des Regelunterrichts in der Werkstatt um an dem Projekt zu arbeiten. Bei der zweisprachigen Vorstellung des Fahrzeugs wurde auch erklärt, warum es Climobile brauche. Das Auto sei überholt und zu wenig effizient, da nur ein geringer Teil der eingesetzten Energie für die Fortbewegung der Personen verwendet wird, das Climobile hingegen ermögliche eine klimagerechte und effiziente Mobilität für die Zukunft. Das Fahrzeug soll etwa 2,2 m lang, 1,2 m breit und 1,6 m hoch werden, wobei die Karosserie jedoch noch in Planung ist. Es soll insgesamt etwa 160 - 180 kg wiegen und zusätzlich 200 kg Last befördern können. Die Lenkung erfolgt über einen Fahrradlenker mit Lenktrapez, der Antrieb über zwei unabhängige Tretvorrichtungen, die die vordere Antriebsachse und über eine

Kette die hinteren Halbachsen antreiben. In einem späteren Moment ist auf den vorderen Radnaben die Anbringung elektrischer Hilfsmotoren geplant, die die Antriebsleistung proportional zur Muskelkraft erhöhen. Die Regelung dafür muss in den nächsten Jahren von den Elektronik-Klassen entwickelt werden, sodass das Projekt auch auf die höheren Klassen ausgeweitet werden wird. Das Fahrzeug, das wahrscheinlich bis 2011 fertig gestellt werden soll, wird eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h erreichen können. Der Kofferraum soll etwa 400 l Volumen haben. Das Climobile ist für Fahrten bis maximal 30 km und eventuell als Zubringer für öffentliche Ver-

kehrsmittel vorgesehen. Die Arbeiten in der Werkstatt werden regelmäßig gefilmt und in Zusammenarbeit mit dem Amateurfilm-Verein „Bluestain" (bluestain.net) wird eine Dokumentation der Arbeit entstehen. Dieses Jahr sollen der Rahmen, das Fahrgestell, die Lenkung und die Radaufhängung vollendet werden. Die Vizedirektorin Heidemarie Unterholzner hob hervor, dass die Schüler mit Begeisterung am Projekt arbeiten und dankte den Sponsoren: der Volksbank und dem Fahrradgeschäft „Flarer". Vielleicht findet sich nach Fertigstellung des Prototyps ein Betrieb, der das Fahrzeug serienmäßig herstellt und Climobile zum neuen Exportschlager für Südtirol macht.

Diplomverleihung an 80 Lehrlinge Am Freitag, dem 16. Jänner fand an der Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy die Diplomfeier für die Abgänger des letzten Schuljahres statt. Im Rahmen einer kleinen Feier konnten 80 Lehrlinge aus den Bereichen Küche, Service und Floristik ihre Diplome entgegen nehmen. Nach der dreijährigen Ausbildung, einige nach dem dualen System, andere in der 3-jährigen Fachschule, sind die Lehrlinge nun qualifizierte Fachleute im jeweiligen Bereich. Peter Duregger, Abteilungsdirektor der deutschen und ladinischen Berufsbildung, wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Ausbildung für den jungen Menschen hin und auf die Notwendigkeit sich in der Folge ständig weiterzubilden. Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Schlagwort, wer im Berufsleben Erfolg haben will, muss sich ständig weiterbilden. Neben der Ausbildung hat sich an der Schule die berufliche Weiterbildung zum zweiten Standbein entwickelt, die Angebote in allen Ausbildungsbereichen, in Küche, Service und

Floristik, ermöglichen eine große Auswahl an Kursen und Lehrgängen. Als Rahmenprogramm konnten die Diplomanden einen kleinen Einblick in die Kochkunst des Starkochs Herbert Hintner gewinnen. Herbert Hintner referierte über Südtirols Kochtradition und über die Herausforderungen und Zukunftschancen für junge Köche. In der anschließenden Fachdemonstration präsentierte er kreative traditionelle Gerichte. Mit Überzeugung griff er auf frische regionale Gerichte zurück und vertrat die Auffassung, dass man den natürlichen Geschmack einer Speise auf keinen Fall verändern oder verdecken soll. Die Feierstunde endete nach der Diplomverleihung mit einem kleinen Umtrunk.

Von links: Kommissionsmitglied Adolf Egger, LVH Präsident Herbert Fritz, Köchepräsident Reinhart Steger, Sternekoch Herbert Hintner vom Gasthof Rose in Eppan und Koch Josef Schuster vom Gasthof Brüggele in Prags


Waidmann Alm 2040 m

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• Ganzjährig geöffnet • Einheimische Spezialitäten St. St. Oswald Oswald 2200 • Hausgemachte Kuchen 2200

Ski- und Snowboardschule

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Meran 2000

Kinder-Ski-Schule

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15. März ab 11.00 Uhr Livemusik mit Salten-Oberkrainer

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Kirchsteiger Alm In herrlicher Lage, mitten im Skigebiet

Veranstaltungen • 21.02.09 ab ca. 17.00 Uhr - Großes Zeltfest des Weißen Kreuzes Südtirol auf dem Parkplatz Falzeben, anlässlich des Landesskitages des WK auf Meran 2000 • 01.03.09 ab 12.00 Uhr - Open Air mit dem deutschen Schlagerstar „Steffen Jürgens“ und „Helli mit Tochter“ auf der Zuegghütte • 08.03.09 ab ca. 12.00 Uhr - Schneefest mit der Musikgruppe und dem Fanclub der „Vinschger“ auf der Rotwandhütte • 14. + 15.03.09 - Kinderfestival am Piffinger Köpfl; • 15.03.09 ab 11.00 Uhr - Livemusik mit den „Saltenoberkrainern“ auf der Meranerhütte • 29.03.09 - Seilrennen und großes Wintersaisonsabschlußfest auf den Hütten von Meran 2000

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• Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr Livemusik im Hotel Falzeben • Jeden Freitag (26.12.08 - 27.02.09) von 19.30 – 22.30 Uhr Nachtbetrieb, Umlaufbahn Falzeben und Alpin Bob Meran 2000 in Betrieb, sowie beleuchtete Ski- und Rodelpisten

Abends nach dem Rodeln, Schneeschuhwandern oder Skifahren auf Vorbestellung warme Küche. Am 8. März ab 11 Uhr

spielt die bekannte Musikgruppe „Die Vinschger” Piffing, Tel. 0473 378 042, rotwandhuette@gmail.com

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Gesundheit Zentrum für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Marienklinik Bozen Das ZPC Marienklinik, Südtirols einziges Zentrum für Plastische Chirurgie, hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und bietet heute die gesamte Palette von Plastisch-rekonstruktiven Eingriffen an. Die Aufnahmen und Operationszahlen am ZPC Marienklinik sind weiterhin steigend. Die Fotos vor und nach Operationen, welche alle von Hans Deetjen (Facharzt für Plastische Chirurgie) durchgeführt wurden, geben anschaulich Auskunft über die Vielfältigkeit des Angebotes. Bauchfettschürze Bei starker Schürzenbildung des Unterbauches besteht eine allgemeine Bewegungseinschränkung und es drohen chronische Schäden an Rücken und Gelenken. Nach der vollständigen plastisch-chirurgischen Entfernung der Fettschürze und gleichzeitiger Gewichtsreduktion mittels „power assisted Liposuction“, ist ein völlig anderes Leben, auch in Bezug auf Kleidung oder Sport, möglich. Hängebrüste „Gigantomastie“ werden riesige Brüste genannt, welche sich schon bei jungen Frauen ausbilden können. Bewegungseinschränkungen und psychische Probleme resultieren oft aus solch einer Fehlbildung.

decken, wurde Gewebe vom Fußrücken gehoben und nach unten geschwenkt.

Druckgeschwür - Eingeheilter Muskellappen Druckgeschwüre kommen öfter bei bewegungseingeschränkten oder gelähmten Patienten vor. Durch ständigen Druck auf dieselbe Stelle wird die Durchblutung so gestört, dass das Gewebe abstirbt und sich eine schwarze Drucknerose bildet. In weiterer Folge bildet sich ein tiefes Geschwür aus, welches meist bis zum Knochen hinunterreicht und nur noch plastisch-chirurgisch geheilt werden kann.

Das Druckgeschwür ist großzügig ausgeschnitten und mit einem so genannten „muskulo-cutanen Gewebelappen“ dauerhaft verschlossen worden. Hierzu wurde ein Muskel vom Oberschenkel losgelöst und gemeinsam mit der darüber liegenden Haut in den Defekt hineingeschwenkt und sauber eingenäht.

Diabetischer Fuß - Rekonstruktion der Haut: Diabetes oder Zuckkrankheit ist eine häufige Stoffwechselerkrankung, die unter anderem auch zu großflächigen Nekrosen an den Füßen führen kann.

Bei diesem Patient wurde am Zentrum Plastische Chirurgie Marienklinik eine Nekrosenabtragung und anschließende Hautverpflanzung durchgeführt, so dass wieder volle Gehfähigkeit und Belastung besteht. Zusammengewachsene Zehen Getrennte Zehen: „Syndaktilie“ ist der Fachausdruck für zusammengewachsene Finger oder Zehen. Bei der Syndaktilie auf dem Foto besteht ein ge-

meinsamer Hautmantel für die 2. und 3. Zehe. Die Zehen wurden plastisch-chirurgisch getrennt und die Wunde mittels Hautverpflanzung verschlossen.

Marienklinik Bozen Zentrum für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Dr. med. Hanns H. Deetjen • Facharzt für Plastische Chirurgie Tel. 0471 310 600 • Fax 0471 310 999 e-mail: info@marienklinik.it

Nach der Verkleinerung, Straffung und Anhebung der Brüste. Unterentwickelte, zu kleine Brüste – Brustvergrößerung Bedingt durch die genetische Anlage oder nach Schwangerschaften können die Brüste sehr klein sein. Die Mammaaugmentation wird am Zentrum Plastische Chirurgie Marienklinik mit hochwertigen, anatomisch geformten Cohäsivgelimplantaten durchgeführt, welche eine lebenslange Haltbarkeit garantieren.

Defekt nach Operation – Schwenklappenplastik Nach Verletzungen, nach Operationen oder nach Infektionen kann ein Hautdefekt resultieren, der plastisch-chirurgisch gedeckt werden muss. In diesem Fall liegen die Sehnen frei, es drohen eine Infektion und der Verlust der Beweglichkeit des Fußes. Um die freiliegenden Sehnen zu be-

Ärztliche Feiertagsdienste Tag

Arzt

Notrufzentrale

( 118

Apothekendienst

Normale Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 8.30 - 12.30 Uhr und von 15.30 - 19.00 Uhr - Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr Tag- und Nachtdienst: ab 8.30 Uhr, 24 Stunden durchgehend Telefon

Sprengel MERAN 22.02.09 Dr. Dadvar Reza Tel. 338 1504 195 01.03.09 Dr. Dadvar Reza Tel. 338 1504 195 08.03.09 Dr. Flisi Alberto Tel. 0473 222 379 - 338 963 0739 15.03.09 Dr. Flisi Alberto Tel. 0473 222 379 - 338 963 0739 22.03.09 Dr. Hager v. Strobele-Prainsack Tel. 340 091 8123 29.03.09 Dr. Dadvar Reza Tel. 338 1504 195 Partschins-Algund-Tirol-Kuens-Riffian-MarlingSchenna-Hafling-Vöran 22.02.09 Dr. Agostini Hugo Tel. 335 6370 999 01.03.09 Dr. Gamper Josef Ernst Tel. 335 691 5170 08.03.09 Dr. Grüner Peter Tel. 0473 945 479 - 338 693 0692 15.03.09 Dr. Kiem Josef Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 22.03.09 Dr. Kuppelwieser Ulrike Tel. 335 437 479 29.03.09 Dr. Platzer Birit Tel. 347 3100 688 Lana-Tisens-Tscherms- Burgstall-Gargazon 21.02.09 Dr. Maschler Oswald Tel. 0473 563 880 – 347 240 8438 22.02.09 Dr. Pollinger Margareth Tel. 349 2218 408 - 0473 560 264 28.02.09 Dr. Bossio Domenico Tel. 338 281 1263 01.03.09 Dr. Bossio Domenico Tel. 338 281 1263 07.03.09 Dr. Maschler Oswald Tel. 0473 563 880 – 347 240 8438 08.03.09 Dr. Psaier Alfred Tel. 0473 920 666 - 333 646 7427 14.03.09 Dr. Knoflach Lorenz Tel. 320 0377 373 - 0473 550 413 15.03.09 Dr. Schwienbacher Klaus Tel. 0473 562 117 - 337 45 1181 21.03.09 Dr. von Sontagh Peter Tel. 0473 562 517 22.03.09 Dr. Pollinger Margareth Tel. 349 2218 408 - 0473 560 264 Ultental - Laurein - Proveis 22.02.09 Dr. Bertoldi Helmuth 01.03.09 Dr. Bossio Domenico 08.03.09 Dr. Mair Paula 15.03.09 Dr. Bachmann Walter 22.03.09 Dr. Bertoldi Helmuth 29.03.09 Dr. Bossio Domenico

Tel. 0473 787 044 - 347 243 5735 Tel. 338 281 1263 Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966 Tel. 0473 787 044 - 347 243 5735 Tel. 338 281 1263

Tag 20.02.09 21.02.09 22.02.09 23.02.09 24.02.09 25.02.09 26.02.09 27.02.09 28.02.09 01.03.09 02.03.09 03.03.09 04.03.09 05.03.09 06.03.09 07.03.09 08.03.09

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Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke Salus Apotheke Untermaiser Apotheke Central Apotheke Drusus Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Bayerische Hof Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Madonna Apotheke

Telefon Rennweg 58 Lauben 76 Piavestraße 36A Romstraße 118 Sparkassenstr. 28 Rennweg 58 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Lauben 76 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Freiheitsstr. 123

0473 236 357 0473 231 155 0473 236 606 0473 236 144 0473 236 826 0473 236 357 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 231 155 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 449 552

Burgstall: Romstraße 87 0473 291 200 Sa 21.02.09 bis Fr 27.02.09 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr Schenna: Kupferlochstr. 1c 0473 945 566 Sa 21.02.09 bis Fr 27.02.09 8-12.30 15.30-18.30 Uhr Do/Sa 8-13 Uhr Lana: Tribusplatz 0473 565 111 Sa 28.02.09 bis Fr 06.03.09 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr Sinich: V.-Veneto-Platz 0473 244 924 Sa 28.02.09 bis Fr 06.03.09 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr St. Leonhard:A.-Hofer-Str. 10 0473 656 146 Sa 28.02.09 bis Fr 06.03.09 7.40-12.00 15.00-18.30 Uhr Tisens: Zentrum 98 0473 927 084 Sa 07.03.09 bis Fr 13.03.09 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr Ultental: St. Walburg 0473 795 377 Sa 07.03.09 bis Fr 13.03.09 8.30-12.30 15.30-18.30 Uhr Algund: Weingartnerstr. 52 0473 448 700 Sa 07.03.09 bis Fr 13.03.09 8.30-12.30 15.30-19.00 Uhr St. Martin: Dorf 53 0473 650 011 Sa 07.03.09 bis Fr 13.03.09 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr Die Turnusse aller Südtiroler Apotheken finden Sie unter: www.provinz.bz.it/apotheken


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Gesundheit

Premiere: Erster Dessertbuffet-Kurs an der LBS Savoy

Your Life is Beauty

Dr. Peter Stolz Vom 2. bis zum 6. Februar fand an der Landesberufsschule Savoy ein Dessertbuffetkurs statt, bei dem Köche und Patissiers unter der Leitung von Konditormeister, Chef Patissier Martin Troi vom Hotel Castel*****, Dorf Tirol, und KM Rudi Widmann, Fachlehrer an der Landesberufschule Savoy, in die hohe Kunst eines Buffets eingeweiht wurden. Zu Beginn erläuterte Martin Troi, was zu beachten ist, um einen reibungslosen Aufbau zu gewährleisten und den Gästen etwas Besonderes für Auge und Gaumen zu bieten. Die Teilnehmer bereiteten 5 Tage lang Cremen, Pralinen, Soufflés, Eismassen, Tartes und viele andere Süßspeisen zu; den Abschluss bildete der letzte Abend, zu dem einige Gäste eingeladen wurden. Der fachgerechte Aufbau eines Buffets und das Platzieren der Schaustücke wurden von Martin Troi demonstriert. Ein Dankeschön an Familie Dobitsch für die wunderschönen Spiegel und Platten, die sie zur Verfügung stellten. Die Dekoration übernahmen die Floristen unter Anleitung von Fachlehrerin Martha Spornberger. Kurz vor Eröffnung des Buffets verrichtete man in den Küchen letzte Handgriffe, Anspannung und Konzentration war bei den Teilnehmern wahrzunehmen. Dann war es soweit, Alfons Nock, der Verantwortliche für die Weiterbildung, begrüßte die Gäste, Martin Troi lenkte die Aufmerksamkeit auf die erfolgreichen Kursteilnehmer und Christian Walder, Sommelier und Fachlehrer im Savoy, erklärte, welche Weine an diesem Abend aufgeschenkt würden und eröffnete das Buffet. Die Kursteilnehmer flambierten vor den Gästen Crepes, gaben Eis aus, bereiteten Apfelküchlein zu und berieten die Gäste bei der Auswahl. Angerichtet und serviert wurden die Köstlichkeiten auf Geschirr der Firma Miko, Frangart, was dem Ganzen ein verspieltes, elegantes Flair gab.

Martin Troi

Etwas Leichtes zum Nachmachen für die Leser des Maiser Wochenblattes:

Topfenschaum für 10 Personen Zutaten: 375 g Quark (Magerquark) 50 g Puderzucker 2 Vanillestangen 1 Orange, Saft und Schale 1 Zitrone, Saft und Schale 150 g Eiweiß 125 g Zucker Prise Salz 500 g Sahne, geschlagen Zubereitung: Quark, Staubzucker, Mark der Vanilleschote, Orangensaft und -schale, Zitronensaft und -schale sowie Gewürze verrühren. Die leicht angeschlagene Sahne dem Quark zufügen, Eiweiß mit Zucker und Salz zu steifem Schnee schlagen und unter das Quark-Sahnegemisch rühren. Für Diabetiker kann die Gesamtzuckermenge mit Fructose ersetzt werden. Serviert wird der leichte Schaum mit frischen oder pürierten Früchten. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

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Wenn die Nase ein Ärgernis ist - zu groß, zu lang, zu höckrig oder zu hervorstehend: Eine Nasen-Korrektur hilft schnell und effektiv. Mit über 2000 erfolgreichen Operationen ist Dr. Peter Stolz ein erfahrener Routinier. Über ein spezielles Computerprogramm kann der Patient schon vor der OP sehen, wie seine Nase später aussehen wird. Lassen Sie sich beraten!

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Für Sorgen sorgt das liebe Leben ...

Wein in Meran und Umgebung Einmal nachgefragt! Das Maiser Wochenblatt führte mit dem Geschäftsführer von Gourmet’s International, Helmuth Köcher, einem der bekanntesten Weinkenner und Gourmets Merans ein interessantes Gespräch über das Thema „Wein in Meran und Umgebung“ und fragte einmal genauer nach: Sie sind hier in Meran ein sehr bekannter Weinkenner. Wann haben Sie mit der Sommeliertätigkeit begonnen? Helmuth Köcher: Ich bin ein passionierter Weinliebhaber und machte meine ersten Erfahrungen 1988, als ich mich großen Weinen der Welt näherte und Weine aus Bordeaux verkostete. Eine Reise nach Bordeaux weckte meine Leidenschaft für den Wein letztendlich noch mehr. Was geschah in der darauffolgenden Zeit bei Ihnen? Helmuth Köcher: Wir organisierten in Meran und Umgebung eine Reihe von Verkostungen auf höchstem Niveau, damals noch mit Hans Innerhofer. Als wir auf reges Interesse anderer Weinliebhaber stießen, machten wir uns Gedanken darüber, was wir über die Verkostung hinaus noch anbieten könnten. Entstand aus diesem Gedanken heraus das Meraner Weinfestival? Helmuth Köcher: Ja. Wir wollten die Verkostung in Zukunft so gestalten, dass die Produzenten die

Möglichkeit erhalten, ihre Produkte zu präsentieren, und jeder Weinliebhaber mit den Produzenten ins Gespräch kommen kann. Erinnern Sie sich noch an das erste Weinfestival in Meran? Helmuth Köcher: Der Startschuss fiel 1992 im Hotel Palace. Das Weinfestival zählte damals trotz geringer Werbung 500 Besucher und gab uns Anlass, die Idee weiter auszubauen und auch eine internationale Auswahl an Weinen zu treffen. Wenn Sie sich an das vergangene Weinfestival im Jahr 2008 erinnern, was fällt Ihnen dazu spontan ein? Helmuth Köcher: 700 Produzenten stellten ihre Erzeugnisse aus. Insgesamt zählten 1200 Weine und 500 kulinarische Produkte zum Festival 2008. Wir vergrößerten unser Angebot und stellten unter dem Motto ‚Gourmethotel’ international bekannte Hotels vor. Welche Aufgabe stellen Sie sich im Rahmen des Weinfestivals 2009? Helmuth Köcher: Auch in diesem Jahr sollen im Rahmen einer Promotion, hier in Meran, Hotels gehobener Klasse und Küche unter dem Motto ‚Gourmethotel’ vorgestellt werden. Die Feierlichkeiten hierzu finden eine Woche vor dem Weinfestival statt. Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht die hiesigen Weinproduzenten in ganz Südtirol? Helmuth Köcher: Die Burggräfler und die Meraner Kellerei repräsentieren mit Spitzenweinen das Südtiroler Weinanbaugebiet und erhalten nationale

und internationale hohe Anerkennung. Hierbei ist nicht zu vergessen, dass auch private Produzenten durch ihre charakterbetonten Weine dazu beitragen, die Besonderheit der Südtiroler Weine zu bewahren. Hier zum Beispiel möchte ich die Produktion in St. Valentin, den Popphof in Marling, den Stegerhof Meran, Schloss Labers, dessen große Weingeschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht, das Schlossweingut Stachelburg in Partschins, den Biedermannhof in Tscherms und den Zollweghof in Lana nennen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Helmuth Köcher: Ich werde mich für diese Region stark machen, damit mit dem Begriff Meran, auch über die Landesgrenzen hinaus, qualitativ hochwertige Weine verbunden werden. Wie kann man den gegenwärtigen Schwierigkeiten im Weinanbau entgegentreten, um dem Wein in Südtirol eine Perspektive zu bieten? Helmuth Köcher: Ich glaube, wir sollten wieder zurück zu den spielerischen, fruchtigen und eher leichteren Weinen finden. Die Meraner und Burggräfler Kellerei gehen bereits diesen Trend mit. Wichtig ist, auf alte Südtiroler Weinsorten, wie Vernatsch oder Lagrein, zurückzugreifen, die unser Land und unsere Traditionen widerspiegeln. Was wird es im Jahr 2009 Neues geben? Helmuth Köcher: Uns wurden im alten Widum, angrenzend an das Maiser Vereinshaus, Kellerräumlichkeiten angeboten, in denen wir den Gästen Weinkultur und langjährige Erfahrungen näher bringen möchten. In einem kleinen Bistro können hochwertige Weine verkostet und kulinarische Spezialitäten genossen werden. Herr Köcher, danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.


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... und Sorgenbrecher sind die Reben

Burggräfler Weinbautag 2009 Am 06. Februar 2009 luden der Südtiroler Beratungsring, die Burggräfler Kellerei und die Meraner Kellerei zum Burggräfler Weinbautag in Dorf Tirol ein. Die Veranstaltung wurde von Helmut Scartezzini, Amt für Obst- und Weinbau, geleitet. Schwerpunkt dieser Tagung war u.a. der Rückblick auf das Weinbaujahr 2008. Klaus Pardatscher vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau betonte, dass die vergangene Weinbausaison 2008 für viele ein unvergessliches Jahr bleiben wird. Der milde Winter, das nasse Frühjahr und der verregnete Sommer, Pilzbefall und zusätzliche Arbeitskosten belasteten den Weinbau. Einen kleinen Lichtblick brachten dann doch der goldene Herbst und der damit verbundene Qualitätssprung. Natürlich ging es an diesem Tag auch um andere wichtige Themen, wie zum Beispiel um den biologischen Weinbau. Hierzu äußerte sich Ulrich Kiem vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau. Er sieht in der Zulassung weiterer pilzresistenter Rebsorten in Südtirol die Möglichkeit, den Bioweinbauern einen größeren Handlungsraum zu bieten, um solchen Ertragsausfällen wie 2008 entgegenzuwirken. Ulrich Kiem geht jedoch von einem langwierigen Prozess in der Züchtung und Prüfung neuer widerstandsfähiger Rebsorten aus. Betroffen sind etwa 190 ha biologische Anbaufläche in Südtirol. Günther Hölzl vom Meraner Weinhaus wandte sich an die Teilnehmer der Tagung und betonte, dass im Hinblick auf

die schwierige wirtschaftliche Lage in ganz Europa auch in Südtirol ein Umdenken im Weinanbau nötig sein wird. Jeder einzelne Weinproduzent wird in Zukunft gefordert sein, neue Wege in der Produktion von Qualitätsweinen zu gehen. Von der Tagung konnten die Teilnehmer viele Anregungen für ihre eigenen Betriebe mitnehmen. Nicht zuletzt die praxisorientierten Ausführungen über eine maschinengerechte Erstellung von Neuanlagen wurden mit Interesse

verfolgt. Paul Hafer vom Südtiroler Beratungsring machte hierzu interessante Ausführungen. Er erkennt im technisch modernen Maschineneinsatz eine Möglichkeit der Arbeitserleichterung in den Rebanlagen. Am Ende der Burggräfler Weinbautagung in Dorf Tirol konnten die Teilnehmer bei der Verkostung verschiedener Weine der Kellereien miteinander ins Gespräch kommen.

V.l.n.r.: Christoph Wolf, Paul Hafner, Klaus Pardatscher , Ulrich Kiem (alle Beratungsring), Kaspar Platzer (Obm. der Burggräfler Kellerei), Richard Dosser (Obm. der Meraner Kellerei)


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Porträt

Frauen und Wein Ingrid Egger, eine engagierte Sommelière Frauen und Wein sind eine Geschichte, die fĂźr viele Männer sehr gut zusammenpasst, aber nicht so, wie es die Frauen gerne hätten! Denn Frauen mĂśchten nicht zum Wein dazu serviert werden, sondern ihn selber trinken. Frauen sind nämlich Weinkennerinnen. Sie probieren mitunter besser als Männer und kochen auĂ&#x;erdem die passenden Gerichte zum Wein. Sie arbeiten erfolgreich in Weinbergen und Weinkellern oder im Verkauf. Das war nicht immer so. Das TrinkvergnĂźgen Wein konnte in frĂźheren Zeiten die Frauen Kopf und Kragen kosten. Zum GlĂźck hat sich das in der Zwischenzeit geändert. Denn Frauen und Wein bedeuteten mehr als Gesang und Frivolität, sondern Harmonie. Frauen sind geborene GenieĂ&#x;erinnen mit Sinn fĂźr Harmonie. Gerade feine, elegante Weine passen zum weiblichen Geschlecht, privat und im Berufsleben. Frauen im Service kĂźmmern sich mit Liebe um Dekor, Gläser und das ganze

Drumherum eines gepflegten Weingenusses. Da trifft es sich gut, quasi um die Ecke in Obermais eine echte Sommelière zu haben, die in Meran vielen MitbĂźrgern nicht ganz unbekannt ist, Ingrid Egger nämlich, da sie nebenher auch noch zu vergnĂźglichen und lehrreichen â&#x20AC;&#x153;Wein-Lesungenâ&#x20AC;? in die StadtbĂźcherei einlädt. Ingrid ist am Nonsberg geboren und kam dann mit neun Jahren in den Vinschgau, wo sie aufwuchs. Sie besuchte die Hotelfachschule und war sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz und hierzulande lange im Gastgewerbe tätig, bevor sie vor dreizehn Jahren eine Zusatzausbildung zur Sommelière machte. â&#x20AC;&#x153; Wein hat mich schon immer fasziniertâ&#x20AC;?, erzählt die lebhafte Frau, und das, obwohl es keinen familiären Bezug zum edlen Rebensaft gibt. â&#x20AC;&#x153;Mein SchlĂźsselerlebnis hatte ich damals mit Anfang zwanzig in der Schweiz, mit einem Baroloâ&#x20AC;?, erklärt sie ihre Vorliebe in einem Land, in dem der Wein so selbstverständlich ist wie der Herrgott an den Schulwänden. Anfänglich gab es deutlich weniger Frauen in diesem bis dato männlich geprägten Beruf, obwohl doch so viele Frauen im Service arbeiten. â&#x20AC;&#x153;Frauen gehen das Phänomen Wein anders anâ&#x20AC;?, erläutert die Weinfachfrau,

denn sie bestellen, was ihnen schmeckt und nicht, wie es häufig Männer tun, einen Wein, der ein bestimmtes Image hat. â&#x20AC;&#x153;Wein ist ein kulturelles Element, er hat eine Geschichte und ist dennoch lebendig, er ist ein tiefsinniges und philosophisches Getränkâ&#x20AC;?, verweist die Sommelière mit Leidenschaft auf die Bedeutung des Kultgutes Wein. Weil ihr, die auch an der Hotelfachschule in Meran lehrt, die reine Analyse der Weine keinen so rechten SpaĂ&#x; mehr gemacht hat, und passender Weise gerade die Anfrage einer Frauengruppe aus Lana kam, â&#x20AC;&#x153;erfandâ&#x20AC;? sie die Weinlesungen, zusammen mit der Schauspielerin Gabi MitternĂśckler aus Innsbruck. â&#x20AC;&#x153;Ich wollte einfach etwas anders machenâ&#x20AC;?, lacht Ingrid, und da kam der Auftrag gerade recht. Die Recherchen waren lang, denn gute Literatur zum Thema Frauen und Wein zu finden, ist nicht ganz einfach. Den Wein, der mit verkostet wird, schon eher. In der Zwischenzeit haben die beiden ihr Programm erweitert, es ist gewachsen und vielfältiger geworden. Zum GlĂźck fĂźr die Besucher, denn, so Weinfrau, â&#x20AC;&#x153;man versteht den Wein besser, wenn man weiĂ&#x;, wer dahinter stecktâ&#x20AC;?. apo

Der Sommelier ist mehr als nur ein Weinkenner!

Eine lange Geschichte: Wein in der Antike Die Entwicklung des Weinbaus ist untrennbar mit der Geburt der europäischen Zivilisation und ihrer Kultur, insbesondere der des Mittelmeerraums verknĂźpft. Bereits vor mehr als 6000 oder 7000 Jahren haben NomadenvĂślker vermutlich schon wilde Trauben und Beeren zu Wein vergoren, und bei dem Ă&#x153;bergang zur sesshaften Lebensweise waren die Weinreben zusammen mit Oliven und Feigen die ersten WildfrĂźchte, die der Mensch domestizierte. Auch wenn der schlĂźssige Nachweis von Vinifera-Kulturen in Ă&#x201E;gypten und im Zweistromland erst fĂźr das 4. Jahrtausend, in der Ă&#x201E;gäis fĂźr etwa 2500 v. Chr. gefĂźhrt werden kann, gibt es Hinweise, dass im Nahen Osten bereits im 6. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung erste rudimentäre Rebpflanzungen existierten. Die ältesten bekannten Werkzeuge, die dem Weinmachen hätten dienen kĂśnnen, sowie die ältesten Weinbehälter stammen aus dem 5. und 6. Jahrtausend aus dem Gebiet nĂśrdlich des Kaukasus, heute Georgien und Armenien, und aus dem Persien des 4. Jahrtausends. Auch die Herkunft des Wortes â&#x20AC;&#x17E;Weinâ&#x20AC;? lässt sich nicht eindeutig erklären, seine Ableitung vom lateinischen vinum kann noch zurĂźckver-

folgt werden, ebenso dass dieses wiederum auf das griechische Wort oinos oder woinos zurĂźckgeht; weitere sprachliche Nachweise sind nicht zu fĂźhren. Tatsache ist, dass die Wiege des Weinbaus im Ăśstlichen Mittelmeerraum beziehungsweise am Kaukasus gestanden haben muss und der Weinbau eine erste BlĂźte im Ă&#x201E;gypten der Pharaonen erlebte. Unter ihrer Herrschaft wurden Weinbautechnik und Weinbereitung mit wissenschaftlicher Akribie weiterentwickelt, und sie kelterten den wertvollen Rebensaft nach Methoden, die Ăźber die Jahrtausende hinweg Bestand haben sollten.

Das Maiser Wochenblatt hat sich auf die Suche nach der Bedeutung des Begriffs Sommelier gemacht und ist fßndig geworden. Der Beruf eines Sommeliers, so sagt man, geht weit in die Geschichte zurßck. Bereits im Mittelalter gab es am Hofe Bedienstete, die als Vorkoster und Mundschenk die Aufgabe hatten, fßr ihren Herren die Speisen und Getränke vor dem Servieren zu verkosten. Später entwickelte sich daraus ein etablierter Berufszweig, welchem wir heute in seiner Form begegnen. Der moderne Sommelier hat ein vielseitiges Erscheinungsbild, das von der Beratung, und der Auswahl des Weines bis hin zur Verwaltung eines kompletten Weinkellers nebst Verkostung hochwertiger Weine reicht.

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Porträt Ina Schenk

Die Naturwissenschaften sind ihr Leben

Wer kennt sie nicht, die „Grande Dame der Chemie“, wie sie kürzlich von Schulamtsleiter Peter Höllrigl genannt wurde: Frau Prof. Ina Schenk. Ungefähr 7.000 Schüler sind in der Zeit von 1948 bis heute durch ihre Hände gegangen und jedes Jahr werden es mehr. Eigentlich wäre sie ja schon 1995 nach fast 50jähriger Schultätigkeit in Pension gegangen, aber das Unterrichten, der Umgang mit jungen Menschen hat sie nicht losgelassen. Erst mit dem Schuljahr 2008/09 gönnt sie sich etwas mehr Ruhe. Den Unterricht in der Claudiana und an der Abendschule hat sie aufgegeben. Allerdings betreut sie nach wie vor noch die ChemieLeistungskurse der Oberschulen, aus denen immer wieder Teilnehmer an der internationalen Chemieolympiade hervorgehen. Die Jugend hat sich in all den Jahren sehr geändert, davon ist sie überzeugt. Die Lehrer mussten sich irgendwie anpassen und das war für beide Seiten nicht immer leicht. Trotzdem dürfe man den alten Zeiten nicht nachweinen, das bringe nichts. Doch von der modernen Schule mit den ganzen Projekten ist sie nach wie vor nicht sehr begeistert. Und das, obwohl sie selbst eine Vorreiterin besonderer Projekte war. Am Anfang war es sehr schwer, im Unterricht praktische Versuche zu machen. Es gab kaum naturwissenschaftliche Ausstattungen und man konnte höchstens ein Reagenzglas in die Klasse bringen – puff paff – ein paar kleine Effekte – und das war dann schon alles. Das Lehren lernen kann man nicht, sagt sie selbst. Man kann zwar Pädagogik und alles Mögliche studieren, aber das Lehren lernt man nur bei der Arbeit mit den Schülern, indem man Erfahrungen sammelt. Man kann, gerade in den relativ kleinen Klassen heute nicht alle gleich behandeln, der eine braucht die „moralische Ohrfeige“, der andere das Lob. Bei manchen müsse man schon ein bisserl schimpfen – Lob und Tadel gehörten einfach zur Schule. Der schwache Schüler, der sich anstrengt, braucht mehr Lob und der intelligente Schüler der meint, er kann’s „glaggln“ lassen, der brauche dann schon mal eine moralische Ohrfeige. Das Unterrichten hat sie schon immer fasziniert. Schon in der Grundschule hat sie ihren Klassenkameraden das Einmaleins vermittelt (was heute für viele Oberschüler schon fast ein Buch mit 7 Siegeln ist, wie sie verschmitzt lächelnd bemerkt). Sie hat immer gerne unterrichtet, und tut’s auch heute noch. Vor allem früher, im Humanistischen von Anno dazumal, da hatte man Voraussetzungen, mit denen man etwas anfangen konnte. Sie habe dort nie weniger verlangt als im Wissenschaftlichen Lyzeum. Im Schuljahr 1965/66 hat sie erstmals einen modernen, experimentellen Chemie- und Biolo-

gieunterricht (so genannte „corsi pilota“) eingeführt und konnte mit der damit verbundenen finanziellen Hilfe aus Rom das erste Schullabor in Südtirol mit experimenteller Schülertätigkeit einrichten. Später hat sie dann auch das Schülerlabor im Realgymnasium Meran eingerichtet. In den 70-er Jahren, den Kontestationsjahren, wie sie auch bezeichnet werden, begann ein ganz neuer Abschnitt. Irgendwie hatten die Schüler recht mit ihren Protesten, überlegte sie. „Ihr wollt eine moderne Schule haben“, hat sie damals gesagt und dann gemeint: „Probieren wir mal, etwas außerhalb der Schule zu machen.“ Sie selbst hatte schon vorher limnologisch gearbeitet. Am Caldonazzosee hat sie im Auftrag des CNR (Consiglio Nazionale delle Ricerche ~ Nationaler Forschungsrat, kann mit der Max Planck Gesellschaft verglichen werden) zwei Jahre gearbeitet und verfügte so bereits über einige praktische Erfahrung und konnte auch auf das notwendige Instrumentarium zurückgreifen. Das Nächstliegende war daher der Montiggler See. Dort arbeiteten sie – Prof. Schenk und eine Gruppe von Schülern – außerhalb der Schule und Schulzeit und vor allem auf eigene Kosten mit Fischern und Umweltschützern zusammen und erforschten die Wasserqualität nach wissenschaftlichen Maßstäben. Viele Untersuchungen wurden direkt vor Ort, für jeden Tiefenmeter einzeln, durchgeführt. Die entnommenen Proben wurden dann zuhause im Schullabor weiter getestet und die Ergebnisse, die nach wissenschaftlichen Maßstäben Hand und Fuß hatten, wurden dann veröffentlicht. Dem dortigen Bürgermeister wurde damals Wasser aus 4 m Tiefe präsentiert, das so einen Gestank verströmte, dass dem Politiker der schlechte „Gesundheitszustand“ des Sees klar wurde. Alle Schüler haben bei diesem und auch bei anderen Projekten hervorragend mitgearbeitet. Über 5 Jahre zogen sich diese Untersuchungen hin, zu allen Jahreszeiten an verschiedenen Seen. Eine besondere Genugtuung war es für Prof. Schenk, als in einem Sommer ihre Studenten von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt gegen Bezahlung engagiert wurden, um alle Quellen im Burggrafenamt auf ihre Wasserqualität hin zu prüfen. Im Jahr 1971 hat sie bei einem Gespräch dem damaligen Assessor für Umweltschutz, Pasquali, von den Erfolgen und Ergebnissen dieser wissenschaftlichen Untersuchung berichtet, woraufhin er sie – neben der schulischen Tätigkeit – mit dem Aufbau des Biologischen Landesbüros in Leifers beauftragte. Nach neun Jahren gab sie diese Doppeltätigkeit allerdings wieder auf, teils aus privaten Gründen, teils weil sich ihr Arbeitsbereich mit mittlerweile 10 Angestellten immer mehr auf verwaltungstechnische, bürokratische Tätigkeiten verlagerte. Ab 1989 begann dann ein ganz neues Projekt. Die Vorbereitung auf die internationale Chemieolympiade. Diese wissenschaftliche Olympiade findet seit 1968 statt und jedes Land kann bis zu vier Teilnehmer schicken. Mittlerweile sind es 68 Länder, die ihre vier Besten melden. Die Südtiroler haben hier einen kleinen Vorteil: sie können sowohl bei der italienischen als

auch bei der österreichischen Ausscheidung ihr Können beweisen. Etliche Schüler von Prof. Schenk konnten sich sowohl in Österreich als auch in Italien qualifizieren und somit ihr Weltniveau beweisen. Ihr größtes Hobby neben der Schule ist das Reisen. Wenn man sie fragt, wo sie schon überall war, bekommt man für gewöhnlich die Antwort: „Fragen sie mich lieber, wo ich noch nicht war“. Tatsächlich hat sie mehr oder weniger schon die ganze Welt gesehen. Afrika (nächsten Monat geht’s wieder dahin, diesmal nach Togo), Nordamerika, Kanada, Mexiko, Chile, Peru, Argentinien, Brasilien, Patagonien, Feuerland, Ecuador, Asien und noch viele Länder mehr. Obwohl sie schon so viel von der Welt gesehen hat, ist ihr liebster Ort nach wie vor Südtirol. Woanders wohnen käme für sie nicht in Frage. Sie liebt Südtirol: die Berge, die Landschaft das Klima, die Menschen – na ja, nicht immer unbedingt alle - aber im Großen und Ganzen doch fast alle. Südtirol ist ihre Heimat, vielleicht gerade weil Südtirol eine Insel und nicht der Nabel der Welt ist. Probleme, die bei uns enorm scheinen, sind in anderen Ländern oft nur winzig klein. Wichtig ist es einfach Kontakte zu haben mit anderen Menschen, auch mit anderen Kulturen und Sprachen. Wenn man nur eine Seite sieht, z.B. nur eine einzige Zeitung liest, dann wird man notgedrungen einseitig. Man versteht nicht, dass etwas, was bei uns die Medien beherrscht, gar kein Problem ist oder nicht zum Problem gemacht werden darf, weil man einfach nur einen Tunnelblick hat. Man muss sehen, wie es woanders ist, um dann sagen zu können, uns geht’s gut. Ihr ganzes Leben hat sie mit Humor genommen, sich nie unterkriegen lassen und alles von der positiven Seite gesehen – vielleicht ist unter anderem auch gerade das der Grund, warum sich immer noch so viele ehemalige Schüler mit Freude an sie erinnern. em

Wasseruntersuchung am Montiggler See


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Theater

Wer ist's?

Die zweite Heimat Keine andere Landschaft der Erde, mit Ausnahme der Heimat am Müritzstrand, hat jemals meine Liebe so unzerstörbar besessen wie Südtirol. Gleich schon beim ersten Aufenthalt in Meran schwärmte die Dichterin, das Etschtal würde für immer eine der geliebtesten Landschaften der Welt bleiben. Beeindruckt war sie von der Bergwelt, besonders der Rosengarten hatte es ihr angetan: Wenn ich ihn von Oberbozen aus im Abendlicht erglühen sah, erschien er mir immer wie eine Riesenorgel der Vorzeit, in deren schweigendem Strahlen das Urlied der Schöpfung eingeschlafen sei. In ihren autobiographischen Erinnerungen Hälfte des Lebens beteuerte sie, die Laubengänge der Städte Südtirols, seine Rebenhügel und vor allem sein charaktervolles, warmherziges Volk gehörten zu ihren teuersten Erfahrungen. Mit der Geschichte des Burggrafenamtes befasste sie sich in der Erzählung Das Privilegium der Damen von Glanta. Anlässlich eines Banketts im Fürstenhaus zu Meran hatte der Kaiser Max den gesamten Adel des Burggrafenamtes geladen: Sie kamen in des Kaisers Haus und brachten ihre Frauen und Töchter mit, von denen einige schon die welschen Augen hatten, die noch schwärzer sind, als die dunklen Trauben des Farnatsch, der an den Abhängen des Küchelberges wächst, andere aber waren noch so blond wie der reife Mais. Auf Schloss Labers hielt sich die Dichterin im Zeitraum von 1905 bis 1966 unzählige Male auf. Schon beim ersten Aufenthalt war sie beeindruckt vom geschichtsträchtigen Schloss Tirol und widmete ihm eines ihrer frühesten Gedichte:

Theater in der Altstadt Meran, Freiheitsstraße 27 Tel. 0473 211 623 Fax 0473 275 140 info@tida.it • www.tida.it

Allein in der Sauna – oder Warum Männer und Frauen eben doch (nicht?) zusammenpassen.

foto Ladurner von Frank Pinkus Wiederaufnahme mit Thomas Hochkofler Regie: Rudolf Ladurner Aufführungen: Fr 20.02./ So 22.02./ Di 24.02. und Mi 25.02., jeweils um 20.30 Uhr Geht Man(n) wirklich nur in die Sauna um zu schwitzen, oder frönt man(n) auch heimlich dem Voyeurismus, besonders wenn es sich um eine gemischte Sauna handelt? Ein Mann allein in der Sauna kann nur über sich und über die Frauen philosophieren.

Die Stühle Um Schloß Tyrol, da läutet Von Glocken die ganze Luft, Da schlafen wohl dreißig Schlösser In Ihrer Efeugruft, Und da ruhen noch viel mehr Gärten, Trunken von edlem Wein, Und da schimmern noch viel mehr Sagen Wie Glimmer am grauen Stein. Die streng protestantisch erzogene Frau konvertierte kurz vor ihrem 50. Geburtstag zum Katholizismus; in dieser Zeit entstand auch der Roman Das Schweißtuch der Veronika, eines ihrer bekanntesten Werke. Meran blieb der Dichterin zeitlebens ein Bezugsort ihres dichterischen Schaffens: Ein Frühlingstag in Meran! Der Himmel war so blau, wie der Mantel der Mutter Gottes, und überall, wo er an die Berge herab reichte, trug er einen breiten, silbernen Streifen, denn es lag noch viel Schnee droben. lf Stefan Zweig ließ sich – im letzten Wochenblatt - von der Harmonie der Meraner Landschaft beflügeln.

von Eugene Ionesco mit Liz Marmsoler, Theo Rufinatscha, Johanna Porcheddu Regie: Rudolf Ladurner Premiere: Fr 27.02. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: So 01.03./ Di 03.03./ Mi 04.03./ Do 05.03./ Fr.06.03./ Di 10.03./ Mi 11.03./ Do 12.03./ Fr 13.03., jeweils um 20.30 Uhr Ein Paar, beide über neunzig, erwartet die Ankunft einer Vielzahl bedeutender Persönlichkeiten. Der alte Mann möchte am Ende seines Lebens der Nachwelt eine Botschaft hinterlassen. Da er glaubt, kein guter Redner zu sein, hat er einen Berufsredner bestellt. Die Gäste treffen ein, man hört und sieht sie nicht, aber die beiden Alten schleppen immer mehr Stühle für sie auf die Bühne und unterhalten sich angeregt mit ihnen. Immer mehr Gäste kommen, bis die Bühne mit sichtbaren Stühlen und unsichtbaren Gästen vollgestopft ist. Alles ist bereit - selbst der Kaiser ist eingetroffen - und erwartet die Botschaft. Als der Redner auftritt, stürzt sich das alte Paar in der Gewissheit aus dem Fenster, dass nun ihr Lebenszweck seine Erfüllung findet. Doch der Redner ist unfähig zu sprechen, er ist taubstumm. Auch die Zeichen, die er auf eine Tafel schreibt, sind nicht zu entziffern.

Meran, Otto-Huber-Straße 8

► Sa 21.02.09 um 16.00 Uhr

Prop und Berta DK 2001, 73 min. Regie: Per Fly, Janis Cimmermanis Puppentrickfilm empfohlen ab 5 Jahren Der kleine, pummelige Herr Prop hat es wirklich nicht leicht: Sein frisch geerbtes Haus ist eine Bruchbude, seine Nachbarin die gemeinste Hexe der Welt, und eigentlich hat sich die ganze Stadt gegen ihn verschworen. Einzig die sprechende Kuh Berta ist stets auf seiner Seite und gibt ihm in brenzligen Situationen die nötige Rückendeckung. Diese hat er auch dringend nötig, denn die verschlagene Hexe bietet all ihr magisches Können auf, um den armen Herrn Prop so schnell wie möglich aus seinem neuen Haus zu vertreiben. Bald sorgt ihr Zorn auch in dem sonst so verschlafenen Städtchen für heilloses Durcheinander. Doch so schnell geben der tapfere, kleine Mann und die temperamentvolle Kuh nicht auf. Mit vereinten Kräften nehmen sie den Kampf gegen die hexende Nachbarschaft auf...

► Di 24.02.09 um 20.30 Uhr

Die Geschichte vom Brandner Kaspar D 2008, 100 min. Regie: Joseph Vilsmaier Darsteller: Franz-Xaver Kroetz, Michael Herbig, Lisa Maria Potthoff, Peter Ketnath, Sebastian Bezzel, Gerald Alexander Held Der Brandner Kaspar Franz-Xaver Kroetz ist ein Hundling. 69 Jahre ist der Büchsenmacher alt und in den heimischen Wäldern immer noch als Wilderer unterwegs. Unterstützt wird er von seinem Jagdhund Gustl und Knecht Toni. Der ist in die Enkelin Nannerl des Hallodris verliebt. Bürgermeister Kugler und Hofjäger Fonse sind dem Trio seit langem auf der Spur, haben ihm die Straftaten aber nie nachweisen können. Da bekommt der Brandner eines Abends unwillkommenen Besuch. Niemand geringerer als der Boanlkramer - der Tod höchstpersönlich - steht plötzlich in seiner Hütte. Brandners Zeit ist abgelaufen, aber der weigert sich ums Verrecken, dem Sensenmann ins Jenseits zu folgen. Schlitzohrig wie er ist, bietet er ihm erst einmal einen Kirschgeist an, an dem der notorisch Unterkühlte bald Gefallen findet. Dermaßen abgefüllt lässt er sich auf ein Kartenspiel ein: Gewinnt der Kaspar darf er bis zu seinem 90. Geburtstag am Leben bleiben, verliert er, folgt er dem Boanlkramer. Einen Kartentrick später hat der Brandner 21 Jahre gewonnen und der Tod einen Haufen Ärger am Hals. Wie kann der göttliche Weltplan trotzdem noch eingehalten werden?


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Musik

Musikband Peach

Zu den Bandmitgliedern: E-Gitarre: Dominik Etzthaler Bass/Gitarre: Thomas Weisenhorn Drums: Rene Kofler Gesang/Gitarre: Anna Hanifle

Ein Pfirsich kann für viele Gerichte oder Speisen verwendet werden und garantiert für ein exzellentes Menü. So ist es auch mit der Band, welche für viele Veranstaltungen gebucht werden kann. Bei einigen Auftritten, Feiern, Partys oder als Rahmenprogramm stellten die Bandmitglieder bisher ihr vielfältiges Können in den Musikrichtungen Blues und Rock unter Beweis. Die Songs und Musikstücke, welche teilweise selbst geschrieben und vertont wurden, zeigen die große künstlerische Palette der Gruppe. Auskünfte: Email – peachmusic@hotmail.de http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=409869720 Telefon: 334 3345 198

0473 448826 www.assmusicalemeranese.it

Meraner Musikverein Der Meraner Musikverein entstand dank des Einsatzes einer Gruppe Musikbegeisterter und Berufsmusiker, die seit 1972 in Meran Orgelkonzerte und Kammermusik fördert. Während seiner fast 40-jährigen Tätigkeit hat der Verein über 300 Konzerte zur Aufführung gebracht, wobei er sich stets als kultureller Impuls innerhalb des gesellschaftlichen Gefüges Merans verstand. Das musikalische Angebot des Vereins setzt sowohl auf die großen Traditionen der Vergangenheit als auch auf die zeitgenössische Musik in allen ihren Facetten. Eine der Absichten ist diejenige, auch Werke weniger bekannter Autoren zu Gehör zu bringen, sowie ungewöhnliche Instrumentalformationen einzuladen. Die Gäste des Vereins sind italienische und ausländische Künstler und Kammerbesetzungen, die sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene behauptet haben. Außerdem unterstützt der Verein jedes Jahr talentierte Jungmusiker. Künstlerische Leiterin des Vereins ist derzeit Giovanna Podavini. Für weitere Auskünfte: 0473 448 826 www.assmusicalemeranese.it info@assmusicalemeranese.it

0473 448826 www.assmusicalemeranese.it

Vorankündigung Die heurige Konzertsaison des Meraner Musikvereines beginnt am 11. März mit einem Konzert des Duos Daniele Pascoletti (Violine) und Irene Veneziano (Klavier). Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Dvorak und Strauss. Auskunft: 0473 448 826 www.assmusicalemeranese.it info@assmusicalemeranese.it

Joseph Haydn „Die Jahreszeiten“ Zum 200. Todesjahr von Franz Joseph Haydn

Freitag, 27. Februar 2009 20 Uhr - Kursaal Solisten von internationalem Rang, ein Chor der Extraklasse und ein Orchester, das zu den weltweit führenden in der historischen Aufführungspraxis zählt, bürgen für eine Aufführung, die dem Rang dieses unvergleichlichen Werkes gerecht wird.

Elisabeth Wimmer, Sopran Markus Brutscher, Tenor Klaus Mertens, Bass Chorus sine nomine L’Orfeo Barockorchester Leitung: Johannes Hiemetsberger

PREISE: Erwachsene € 30,00/ € 20,00 Jugendliche bis 25 J. mit Studentenausweis € 5,00;

„Sissi“ PASSITO 2006

Goldmuskateller-Gewürztraminer

Beispielhaft.

Wie ein anmutiger Schmetterling sich zuerst als eine Raupe durch das Laub frisst, so hat sich auch diese Musikband durch ein Aneinanderreihen von günstigen Zufällen entwickelt und profiliert. Peach heißt der Name dieser Band, welche es seit Februar 2008 offiziell gibt. Warum Peach – Pfirsich? Dazu sollte man die Gruppe selber fragen. Unsere Erklärung ist sicherlich nicht zutreffend für die Namensgebung, aber dennoch nicht von der Hand zu weisen. Bei dieser Frucht gibt es viele Parallelen zu den Bandmitgliedern: Sie sind frisch und jung, haben einen starken Kern, ihre Songs und Melodien erklingen für die Ohren süß…

Corona 2009 - Vinibuoni d‘Italia

VORMERKUNGEN: Musik Meran, Lauben 8, 39012 Meran, e-mail: info@musikmeran.it VORVERKAUF: ab sofort über Athesia-Ticket in allen Athesia-Buchhandlungen; am 27.2. von 10 bis 12 Uhr im Vorverkaufsbüro im Kurhaus, Freiheitsstraße 29, Tel. 0473 21 16 12

ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 UHR Gefördert von

WEINKELLEREI MERAN St.-Markus-Str. 11 - 39012 Meran (Untermais) T +39 0473 235 544 - F +39 0473 211 188 info@meranerkellerei.com - www.meranerkellerei.com


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Wirtschaft

Neuheiten bei der Besteuerung der Unternehmensgewinne des Geschäftsjahres 08 Bereits das Haushaltsgesetz für das Jahr 2008 hat die Weichen für die Änderungen in der Besteuerung des Unternehmereinkommens gesetzt. In einer Vielzahl von Notverordnungen, durch das Haushaltsgesetz für das Jahr 2009 sowie durch zwei Konjunkturpakete der Regierung wurden, wie üblich, im Nachhinein die Spielregeln wieder geändert. Die Reduzierung der Körperschaftssteuer IRES ist eine reine Augenauswischerei. Die Körperschaftssteuer wurde von 33 % auf 27,5 % reduziert. Es handelt sich dabei aber um keine faktische Reduzierung sondern mehr um eine Art von Investitionsförderung. Werden nämlich die Gewinne (Dividenden) an die Gesellschafter ausbezahlt, dann wird durch die Erhöhung der besteuerbaren Grundlage der Dividenden von 40 % auf 49,72 % die Steuerreduzierung ausgeglichen. Die Steuerreduzierung greift also nur dann, wenn die Gewinne reinvestiert und nicht ausbezahlt werden. Zudem hat die Regierung noch folgende Maßnahmen ergriffen, um die besteuerbare Grundlage künstlich zu erhöhen: • Zinsschranke bei Kapitalgesellschaften Bei Kapitalgesellschaften ist die Differenz zwischen Aktiv- und Passivzinsen nur mehr im Rahmen von 30 % des Ergebnisses der ordentlichen Geschäftsgebarung (operativer Gewinn oder EBITDA) absetzbar. Der Restbetrag kann auf die Folgejahre übertragen werden. • Repräsentationskosten Die Absetzbarkeit der Repräsentationskosten wurde an den Umsatz des Unternehmens gekoppelt (siehe unten) • Vorzeitige und vorgezogene Abschreibung wurde abgeschafft Um die Folgen dieser Bestimmung abzu-

dämpfen, darf man im Jahre 2008 für die Neuinvestitionen des Jahres 2008 den vollen Abschreibungssatz (und nicht wie normal nur die Hälfte) anwenden. • Leasing Die Dauer des Vertrages muss jetzt mindestens 2/3 der normalen Abschreibungsdauer und bei Immobilien 18 Jahre betragen. Bei Fahrzeugen mit beschränkter Abziehbarkeit muss die Dauer mindestens gleich der normalen Abschreibungsdauer sein • Außerbuchhalterische Kostenverrechnung Die Übersicht EC bzw. die außerbuchhalterische Kostenverrechnung wurde abgeschafft. Die Reduzierung und Absetzbarkeit der Regionalen Wertschöpfungssteuer (IRAP) stellt eine faktische Steuerreduzierung dar Der Steuersatz für die IRAP wurde auf staatlicher Ebene von 4,25 % auf 3,90 % reduziert. Die Autonome Provinz Bozen hat im Rahmen ihrer Kompetenzen diesen Steuersatz um weitere 0,5 % auf 3,4 % reduziert. Unternehmer, welche für 5 Jahre auf Landesbeiträge verzichten, erhalten einen zusätzlichen Bonus von 0,5 % und können somit einen Steuersatz von 2,9 % anwenden. Um eine Verurteilung durch den europäischen Gerichtshof zu vermeiden, war die Regierung gezwungen, die Nichtabsetzbarkeit der IRAP bei der Berechnung der besteuerbaren Grundlage für die Einkommensteuer zu korrigieren. Ab dem Geschäftsjahr 2008 kann daher 10 % der im Geschäftsjahr bezahlten (!) IRAP in Abzug gebracht werden. Voraussetzung ist jedoch, dass Lohnkosten und/oder Zinsen bei der Berechnung der besteuerbaren Grundlage für die IRAP berücksichtigt wurden. Die Absetzbarkeit der Repräsentationskosten wurde neu geregelt Die neue Regelung begünstigt in den meisten Fällen die Unternehmen. Bis zum Geschäftsjahr 2007 waren die Repräsentationskosten nämlich

nur zu 1/3, und dieses Drittel aufgeteilt auf 5 Jahre, absetzbar. Die neue Regelung sieht die volle Absetzbarkeit von Repräsentationskosten (z.B. Geschenke) bis zu 50,00 € vor. Die übrigen Repräsentationskosten sind bis zu folgenden Höchstgrenzen absetzbar: - 1,3 % der Erlöse, falls die Gesamterlöse unter 10 Millionen € liegen - 0,5 % der Erlöse, falls die Gesamterlöse zwischen 10 und 50 Millionen € liegen - 0,1 % der Erlöse, falls die Gesamterlöse über 50 Millionen € liegen. Ein Unternehmen mit Erlösen und Erträgen von 5 Millionen € kann daher maximal Repräsentationskosten in der Höhe von 65.000,00 € absetzen. Aufwertung der Immobilien Periodisch gibt die Regierung den Unternehmen die Möglichkeit, die Immobilien in der Bilanz dem Marktwert anzugleichen. Die Absicht dahinter ist sicher Steuereinnahmen zu generieren, welche dem Steuerzahler nicht aufgezwungen werden, mittelfristig oder langfristig jedoch dem Unternehmen Vorteile bringen könnten. Neu ist, dass jetzt die Unternehmer die Aufwertung auch nur zivilrechtlich vornehmen können. Sie können, auf Grund dieser Bestimmung, den buchhalterischen Anschaffungswert der Immobilien dem Marktwert angleichen, ohne jegliche Steuer zu entrichten. Diese Aufwertung ist sicher sinnvoll, wenn man das Eigenkapital stärken will. Soll die Aufwertung auch steuerrechtlich greifen, muss jedoch eine Ersatzsteuer bezahlt werden. Diese beträgt, laut der neuesten Notverordnung (Nr. 5 vom 10. Februar 2009) nur mehr 3 % bei abschreibbaren Immobilien und 1,5 % bei nicht abschreibbaren Immobilien (z.B. Grundstücke). Leider greift die steuerrechtliche Wirkung für die Abschreibungen erst ab dem Jahre 2013 und bei der Besteuerung der Veräußerungsgewinne ab 2014. es

Raiffeisen Online unterstützt ECDL-Angebote in der Weiterbildung Musikschule Meran Wieder- und Neueinschreibungen 2009/2010 Oswald Rogger (Präsident Verband der Volkshochschulen Südtirols),Tanja Hofer, (KVW Bildungsverantwortliche Bezirk Meran), Helmut Stroblmair (Obmann Raiffeisen OnLine), Peter Nagler (Direktor Raiffeisen OnLine), Barbara Pixner (Stellvertr. Direktorin Verband der Volkshochschulen Südtirols), Stefan Frötscher (Bezirkssekretär KVW Meran) Raiffeisen OnLine unterstützt auch im heurigen Jahr 2009 das KVW Bildungsreferat Meran und den Verband der Volkshochschulen Südtirols im Bereich ECDL-Europäischer Computerführerschein. Die Zusammenarbeit wurde am Sitz des Verbandes im Waltherhaus in Bozen mit einem Sponsorvertrag besiegelt. Diese Partnerschaft eröffnet uns die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für berufliche Weiterbildung zu erhöhen“, sagt Oswald Rogger, Präsident des Verband der Volkshochschulen Südtirols. „Mit dem ECDL -Europäischer Computerführerschein können die Chancen im öffentlichen, aber auch privaten Arbeitsmarkt gesteigert werden“, ergänzt Stefan Frötscher, Bezirkssekretärs des KVW Meran. Als weiterer

Projektpartner konnte die Deutsche und Ladinische Berufsbildung gewonnen werden. Der Europäische Computerführerschein ECDL ist ein europaweit anerkanntes und standardisiertes Zertifikat, das dem jeweiligen Besitzer fundiertes und umfassendes praktisches Wissen und Fertigkeiten am Computer bescheinigt. Tanja Hofer, KVW Bildungsverantwortliche Bezirk Meran, sagt über die Vorzüge des ECDL: „Der ECDL kann nicht nur bei öffentlichen Wettbewerben Punkte bringen, er zählt auch als Bildungsguthaben bei der Reifeprüfung der fünften Klasse Oberschule und außerdem haben Arbeitgeber durch den ECDL die Garantie, dass Mitarbeiter und Neubewerber die Informationstechnologie beherrschen“.

Die Direktion der Musikschule Meran teilt mit, dass die Wieder- und Neueinschreibungen für das Schuljahr 2009/2010 vom 02. bis einschließlich 13. März 2009 vorgenommen werden können. Das Sekretariat der Musikschule in der XXX.-April-Straße 23, Albert Schweitzer Schule, II. Stock, nimmt die Einschreibungen von 8.00 – 11.00 Uhr entgegen. Gewählt werden kann aus einem breit gefächerten Angebot von Instrumental- sowie Vokalfächern. Das Angebot reicht von 26 Instrumentalfächern über 9 Vokalfächer bis hin zu 12 allgemein bildenden Musikfächern. Derzeit besuchen über 1000 Schüler die Musikschule Meran, die von 45 Lehrkräften unterrichtet werden.


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In eigener Sache

Mehr Werbung weniger zahlen Werbung im lässt Ihre Kunden demnächst

Stadtradio Meran ist mehr als Radiohören Um die Geschichte des Stadtradios Meran erzählen zu können, muss man einige Jahrzehnte zurückblicken: Alles hat damit angefangen, dass der Begründer der legendären Freien Südtiroler Welle, Christian Chindamo von Witkenberg, damals noch Privatfunker, die Nachricht über die Freistellung von staatlichen Frequenzen erreichte. Kurz darauf gründete er im frühen Jahr 1976 den Sender Freie Südtiroler Welle. Mitarbeiter wie Markus Perwanger, Musiker Mike Freyiria und seine Frau neben vielen Persönlichkeiten, die heute erfolgreich in Wirtschaft, Politik und Medien sind, gehörten zu den Mitarbeitern der ersten Stunde. Auch Maiser Wochenblatt-Glossenschreiber Robert Asam entwickelte sich durch seine freie Mitarbeit schon bald zur Radio-Kultfigur. Einmalige Wunschsendungen, der Radio-Wecker und natürlich die ersten Live-Übertragungen aus dem Eishockeystadion waren bald in aller Leute Ohr und Mund. Nur 3 Jahre später wurde im Jahr 1978 der Burggräfler Landfunk eingerichtet. Diesen prägte vor allem eine Stimme, die heute, 31 Jahre später, noch in den meisten Ohren der Burggräfler klingt, nämlich die von Pazi Zuber, dessen Mundwerk bislang noch keiner kopieren konnte. Während die Freie Südtiroler Welle besonders zur Anfangszeit vor allem das spielte, was die Radiomacher aus der heimischen Plattensammlung mitbrachten, setzte der Burggräfler Landfunk (BLF) auf Volksmusik und Schlager und lag damit genau am Puls der Zeit. 1980 kam eine frische, junge Stimme am Mikrofon hinzu, das damalige Fotomodell, welches von da an die Stimme Merans sein sollte: die Meranerin Manuela Reiter. Mit ihr gemeinsam zogen Christian Chindamo und seine schon seit Jahren zur wichtigsten Stütze gewordene Frau Elisabeth schließlich von der Freiheitsstraße ins Widum der Stadtpfarre Meran. Mit dem Jahr 2003 konnte sich Dekan Albert Schönthaler seinen Wunsch erfüllen, der Pfarre einen Radiosender zur Übertragung der Messe zu bieten. Mit

aufhorchen!

Hinten: Elisabeth und Christian Chindamo Vorne: Ulrike Illmer und Gudrun Esser

dem Verkauf des BLF Senders Meran wurde im Jahre 2003 das Stadtradio Meran geboren, damals das erste Stadtradio Südtirols. Auf die Erfahrung der Radioleute Chindamo und Reiter aufbauend, wurde das kirchliche Programm durch Aktualität und ein buntes Musikprogramm von Oldies bis zu den neuesten Hits ergänzt. Inzwischen über 5 Jahre gereift, hat sich der Sender als Informationskanal für Burggräfler Interessen etabliert. Ob das städtische Gemeindegeschehen oder wichtige Informationen aus dem Burggrafenamt, Stadtradio Meran schnappt auf und thematisiert, worüber Burggräfler sprechen. Kulturelle Veranstaltungen, Tipps und Informationen und der besondere Start in den Tag mit Gedanken der Mitglieder des Pfarrgemeinderates und von interessierten Freiwilligen zeichnen den Sender aus. Mit dem Jahr 2004 sollte die Wahlmeranerin Gudrun Esser eine Zeit lang Manuela Reiter während deren Mutterschaftszeit ersetzen und brachte somit waschechtes Hochdeutsch und erste Dialektverirrungen auf die drei Frequenzen. Gudrun entdeckte durch diese Gelegenheit ihre große Leidenschaft für das Medium. Manuela entschied sich für ihre zweite Leidenschaft, das Medium Fernsehen, dem sie sich jetzt vollends zugewandt hat. Das Stadtradio Meran hat nun zwei Stimmen. Seit eineinhalb Jahren wird die rasende Reporterin aus Deutschland von Redaktionsmitglied Ulrike Illmer unterstützt. Die Moderatorin aus Schenna kümmert sich auch unermüdlich um den Verkauf der Werbung. Das Stadtradio-Team mit dem Programmverantwortlichen Christian Chindamo, seiner Frau Elisabeth Prinoth Chindamo, Gudrun Esser und Ulrike Illmer wird auch weiterhin, je nach Zeitgeist und Resonanz, versuchen, den Hörern im Burggrafenamt ein möglichst umfassendes Hörvergnügen zu bieten.

Das Maiser Wochenblatt ist eine neue Partnerschaft eingegangen, um den Kunden für ihr Geld mehr zu bieten. Wer künftig im Maiser Wochenblatt wirbt, bekommt Werbespots beim Stadtradio Meran GRATIS dazu!!! Produktangebote werden so nicht nur von rund 20.000 Wochenblattlesern gesehen, sondern auch von Stadtradiohörern im gesamten Burggrafenamt gehört!

Mehr Präsenz - mehr Kontakt mehr Wirkung! Wie es funktioniert, erfahren Sie von den Werbeberatern des Maiser Wochenblattes: Helmuth Tschigg Tel. 333 4545 775 Silvia Plasinger Tel. 348 2237 650 Oder rufen Sie einfach beim Stadtradio Meran an, und zwar zu Bürozeiten: 0473 230 155, 0473 212 425 oder Mobil: 347 374 4176

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Macht Fett fett? Gleich zu Beginn eine Information, die Sie verwundern wird: Ein gesunder Mensch braucht Fett, und zwar • als Energiequelle; Fett liefert pro Gramm 9 Kcal, mehr als das Doppelte von Kohlenhydraten und Eiweiß • als Polster und Schutz für Organe und Knochen • als Wärmeschutz • damit die fettlöslichen Vitamine E, D, E und K aufgenommen werden können • damit verschiedene Hormone und andere Subs tanzen im Körper aufgebaut werden können. Die richtige Menge an Fett Es ist nicht leicht, unseren Körper mit der richtigen Menge an Fett zu versorgen. Zu viel davon, und es erhöht sich das Risiko dick zu werden oder an Diabetes, Herzleiden und einigen Tumorarten zu erkranken. Zu wenig Fett verhindert die altersgerechte Entwicklung bei Kindern und führt zu Vitaminmangel. Bei einer gesunden Ernährung sollten nicht mehr als 30% der täglichen Kalorienaufnahme von Fett stammen und vor allem der Konsum an gesättigten Fettsäuren (Butter, Sahne, Fleisch und Wurstwaren) nicht mehr als 10% der Gesamtzufuhr ausmachen. Wir verwenden im Allgemeinen doppelt so viel Fett. Schuld daran sind versteckte Fette in Schokolade, Süßspeisen, Käse, Wurst, aber ebenso falsche Küchentechniken, denken Sie ans Frittieren. Unabhängig von der Fettmenge sollten Sie auf die Zufuhr von Cholesterin achten. Was ist das Cholesterin? Jeder Körper braucht, um gesund zu bleiben, Fett, aber auch Cholesterin. Das Cholesterin ist ein Baustoff von Vitamin C, stellt die Basis für den Aufbau von Hormonen, wie Östrogen und Testosteron dar, macht es möglich, dass in der Gallenblase Gallensäure, die für die Verdauung wichtig ist, produziert wird und vieles andere mehr.

Unsere Leber produziert das benötigte Cholesterin selbst. Cholesterin nimmt man aber auch über tierische Nahrungsmittel zu sich: Eidotter, Innereien, Fleisch, Wurstwaren, Butter, fette Milchprodukte. Lange Zeit dachte man, dass nur die Cholesterinaufnahme für erhöhte Werte verantwortlich sei. Heute wissen wir, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (Fleisch, Butter, Schokolade…) Cholesterin erhöhend, eine Ernährung mit einem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Fisch, Olivenöl, hochwertige Pflanzenöle…) Cholesterin senkend wirkt. Der Cholesterinspiegel wird bestimmt, indem etwas Blut abgenommen wird und dann der Anteil an Cholesterin in 100 ml gemessen wird. Das Gesamtcholesterin präsentiert sich dann so: 245 mg/dl. Ausschlaggebend ist aber nicht das Gesamtcholesterin, sondern das LDL – Cholesterin, das mit einer Formel an Hand Gesamtcholesterin, Triglyzeriden und HDL (wird als gutes Cholesterin bezeichnet) errechnet werden kann und bei der Verschreibung der Blutproben angeführt werden kann. Warum ist es wichtig die Cholesterinwerte zu kennen? Cholesterin kann sich an den Wänden unserer Blutgefäße festsetzen und somit die Gefäße verengen. Dies erhöht das Risiko eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalles. Tipps für eine Cholesterin senkende Diät ► Reduzieren Sie cholesterinreiche Nahrungsmittel: Innereien, Eidotter, Butter, fette Käsesorten. Dies bedeutet nicht, keine Butter mehr aufs Frühstücksbrötchen zu streichen, sondern eine Gesamtmenge von 200 mg Cholesterin nicht zu überschreiten. Cholesterintabellen gibt es im Buchhandel. ► Versuchen Sie mehr einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu konsumieren und die gesättigten einzuschränken. Übersetzt bedeutet dies wenig Butter, Kokos- und Palm-

fett, Margarine, fette Fleischwaren, fette Milchprodukte, Sahne, Schokolade u.a. zu verwenden, dafür aber regelmäßig Olivenöl, hochwertige Pflanzenöle, Meeresfisch, mageres Fleisch und magere Milchprodukte einzusetzen. Meeresfische enthalten Omega – 3, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die wie in verschiedenen Studien nachgewiesen, das Risiko einer Herzerkrankung senken kann. Wir sollten etwa 2- bis 3-mal wöchentlich Fisch essen. ► Essen Sie ballaststoffreich! Ballaststoffe senken das Cholesterin und somit das Risiko für Herzerkrankungen. Ballaststoffe befinden sich in Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Wir sollten täglich zwischen 25 und 35 g Ballaststoffe aufnehmen. Im Durchschnitt essen wir etwa 11 g täglich. Achten Sie darauf die Ballaststoffzufuhr langsam zu steigern und gleichzeitig viel Flüssigkeit aufzunehmen, da es sonst zu Verdauungsproblemen kommen kann. ► Steigern Sie die körperliche Bewegung! Regelmäßige, auf Ihr Alter angepasste Bewegung kann das sog. „gute Cholesterin“ erhöhen und somit das Risiko eines Infarktes senken. ► Beachten Sie die anderen Risikofaktoren: Rauchen, hohes Körpergewicht, hoher Blutdruck, Stress, Herzerkrankungen in der Familie. Renate Mair, Ernährungstherapeutin, Fachlehrerin, Buchautorin

Wussten Sie, … …dass 100 g Fisch ca. 70 kcal, 100 g mageres Fleisch etwa 130 kcal und 100 g Käse im Schnitt 400 Kcal liefern. Grund dafür ist der unterschiedliche Fettgehalt.

Spaghetti Carbonara Zutaten: 400 g Spaghetti 400 ml Milch, mager 70 g Parmesankäse, gerieben 1 TL Maisstärke etwas Kurkuma für die Farbe Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle, Muskat 2 EL Schnittlauch, geschnitten 70 g Speck, nur roten Teil, in Streifen geschnitten 1 EL Olivenöl

Zubereitung: Speckstreifen mit dem Olivenöl knusprig rösten. Milch mit Maisstärke verrühren und dazugeben, aufkochen, bis die Sauce cremig wird. Kurkuma vorsichtig bis zur richtigen gelben Färbung einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Spaghetti „al dente“ kochen, abseihen, zur Sauce geben und gut untermischen. Mit Parmesan und Schnittlauch verfeinern und auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Rezept: Rudi Widmann


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Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich…. Zeit: Mi., 04.03.2009, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, Februar – Juni, 18.00 – 20.00 Uhr Ort: Meran, Sprachenmediothek, Sandplatz 10

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► Garage/Lagerraum 4,80 x 4,80 m, Tor 2,40 x 1,80 m, ab 1.3.2009 um 120,00 € monatlich zu vermieten. Meran, Pfarrgasse/Etschmanngasse. Tel. 0473 447 071 oder 348 3179 370 R4 ► Kleine Zweizimmerwohnung (30 m²) mit Balkon und Autoabstellplatz an Einheimische zu vermieten Tel. 335 812 1135 R4 ► Garage in der Romstraße, Nähe Ex Famila zu vermieten. Tel. 333 7577 174 A ► Verschiedene renovierte Kleinwohnungen im Stadtzentrum von Meran zu vermieten. Tel 333 244 7878 R4 ► Für alle Friseure mit Lust auf Veränderung und Existenzgründer! Ich biete Euch eine echte Chance – Selbstständigkeit mit tollen treuen Kunden, viel Spielraum in der Übernahme und ausgiebig Platz zur kreativen Selbstverwirklichung! Friseursalon eduARTE in Meran. Tel. 0473 236 420 und 339 8956 899 R5 ► Möblierte Miniwohnungen im Residenz Bichler, Hagengasse 30, Meran, an Einheimische zu vermieten. Tel. 0473 232 303 R5 Immobilien Verkaufe umständehalber Wald in Niederwalden, Sarntal, neben Touristengasthaus: rund drei Hektar Hartholz und Fichten um 100.000 €. Johann Ploner, Oberbozen, Alter Mühlweg 52. Tel. 339 8018 235, ab 17 Uhr R4

► Zwei nebeneinander liegende Garagen in der Franziskusstraße zu verkaufen. Auskünfte unter Tel. 348 8204 722 R8 ► Privatverkauf: Zweizimmerwohnung mit Südbalkon, Garage, Keller und Giebelzimmer in Meran Untermais, 53qm netto um 180.000,00 € Tel. 346 337 9391 R5 ► Privatverkauf: Zweizimmerwohnung mit Westbalkon, Abstellraum im Giebel, Garage in Marling, 49qm netto um 155.000 € Tel. 346 337 9391 R5 Bedingungen für Kleinanzeigen Annahmeschluss: Freitag, eine Woche vor dem Erscheinungstag Anzeigen, welche danach eingehen, werden in der folgenden Ausgabe veröffentlicht. Anzeigen ohne Preisangabe oder ohne Telefonnummer und Adresse werden nicht veröffentlicht. Nur folgende Anzeigen (VB unter 150 €) sind für Abonnenten gratis: Stellengesuche, Ankauf/Verkauf, schenken/tauschen. Einzelanzeigen, auch gemischte Anzeigen (VB Gesamtwert über 150 €) und Chiffreanzeigen sind kostenpflichtig (20 € + MWSt.). Die Redaktion übernimmt keine Garantie für Erscheinen, Platzierung und fehlerhaften Inhalt. Sie behält sich vor, Anzeigen nicht zu veröffentlichen, deren Inhalt nicht den Gesetzen entspricht.


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Neueröffnung am 1. März 09 Familie Ladurner

Sinich • Vittorio-Veneto-Platz 6 Tel. 0473 490 870

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mwb-2009-04  

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran Redaktion: Maiser Vereinshaus GmbH, 39012 Meran, Pfarrgas...

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