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Jahrgang 6, Nr. 16, August 2008 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender

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Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran Freitag, 08. August 2008

Jahrgang 6 / Ausgabe 16

Redaktion: Maiser Vereinshaus GmbH, 39012 Meran, Pfarrgasse 2 B • Handy 333 4545 775 • www.maiser-vereinshaus.com • E-mail: wochenblatt@rolmail.net

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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Ausgestellte oder sich in Ausstellung befindende Baukonzessionen vom 18.07.2008 bis 30.07.2008 2008 / 258 vom 18.07.2008: PFARRE ST. GEORGEN Sanierung und Instandhaltung des Kirchturmes, Cavourstraße 73 2008 / 259 vom 22.07.2008: MEDUS KG des A. Gögele & Co. Umbauarbeiten in Nassräumen im Druckereibetrieb, St.-Georgen-Str. 7/A 2008 / 260 vom 22.07.2008: LUTHER Gerda Errichtung einer Betriebswohnung bei der Gärtnerei Luther, Leitergasse 2008 / 261 vom 22.07.2008: HOBAG PROJECT AG Umbau einer Wohnung im Dachgeschoss des Ex Hotels Cremona-Ritz, III. Variante, Gartenweg 3, 5, Seiseneggweg 1, Steinachplatz 18, 19 2008 / 262 vom 22.07.2008: OBERLECHNER Ingeborg Umbau der Wohnung, Plankensteinstraße 18 2008 / 263 vom 22.07.2008: SE.INVEST GmbH Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses "Villa Kröss", I. Variante, B.-Trogmann-Straße 13, 15, 17

2008 / 264 vom 22.07.2008: MERANER WURSTWAREN des Siebenförcher Peter & Co. OHG Anpassung an die strukturellen Erfordernisse, I. Var., Laurinstraße 59 2008 / 265 vom 24.07.2008: HYPO VORARLBERG LEASING A.G. Bau eines Gewerbegebäudes in der Zone "Sandhof" B2, I. Variante, Reichstraße 2008 / 266 vom 25.07.2008: SE.INVEST GmbH Abbruch und Wiederaufbau von zwei Gebäuden zu Wohn- und Handelszwecken, Piavestraße 23, 25 2008 / 267 vom 28.07.2008: KLIWITSKY Verena Umbau der Wohnung im Dachgeschoss der Villa Isenburg, Winkelweg 1 2008 / 268 vom 28.07.2008: BATLINER Lydia, MARTONE GIOVANNI & C. Sas Sanierung des Gebäudes, III. Variante, Leonardo-da-Vinci-Straße 12

Bericht von der Ausschusssitzung vom 29.7.08

Nordwestumfahrung Meran Der Landesrat für öffentliche Bauten, Florian Mussner, hat dem Meraner Gemeindeausschuss schriftlich mitgeteilt, dass die Arbeiten für das 1. Baulos der Nordwest-umfahrung Meran im April 2009 in Angriff genommen werden. Ab Ende März 2009 und für einen Zeitraum von rund einem Jahr werden die Schrebergärten in der St.-Josef-Straße für die Ausführung der Bauarbeiten und für die Baustelleneinrichtung besetzt. Weiters wird die St.-Josef-Straße ab Ende März für ca. 2 Monate eingeschränkt befahrbar sein. Ab Ende Juni wird der Freitagsmarkt nicht mehr in der IV.-November-Straße stattfinden können. Sandplatz und Stadtfest Die Gemeindereferentin für Verkehrswesen und

Carsharing-Auto offiziell im Einsatz

Am 24. Juli wurde das zweite CarsharingAuto vor dem Bahnhof Meran seiner Bestimmung übergeben und eine erste Bilanz über die Entwicklung dieses Mobilitätsdienstes gezogen. Seit vier Monaten wurden mit den CarsharingAutos (ein Renault Kangoo und der nun offiziell in Betrieb genommene Renault Modus, die in der Freiheitsstraße bzw. am Meraner Bahnhof bereitstehen) insgesamt in 60 Fahrten 5.201 km zurückgelegt. 18 Personen nahmen bisher die Möglichkeit wahr, sich gemeinschaftlich ein Auto zu teilen, demnächst kommen die Nutzerinnen und Nutzer des Seniorenhauspflegedienstes der Gemeinde dazu. Sie werden die Gemeinschaftsfahrzeuge für die Fahrten zu ihren KlientInnen benutzen. Wer kann die Carsharing-Fahrzeuge benutzen? Das Jahresabonnement kostet für Privatpersonen 150€ (für weitere Familienmitglieder 50€), mit 200€ kann man sich als Unternehmen oder Körperschaft jeder Art einschreiben (Mitarbeiter und Beschäftigte können mit 50€ einstei-

2008 / 269 vom 28.07.2008: BENEDIKTINERSTIFT MARIENBERG Teilung der Wohnung in 2 Wohneinheiten, Freiheitsstraße 180/E 2008 / 270 vom 28.07.2008: STABLUM Giovanni Erweiterung des Wohnhauses, I. Variante, Reichstraße 87 2008 / 271 vom 29.07.2008: NIKLAUS Christian Bau eines Einfamilienwohnhauses, Laugenstraße 2008 / 272 vom 29.07.2008: FREI Richard Erweiterung des Wohnhauses, I. Variante, Hagengasse 16 2008 / 273 vom 29.07.2008: STADTWERKE MERAN AG Anpassungsarbeiten an der Lagerhalle, Luis-Zuegg-Straße 68/C, 68/E 2008 / 274 vom 29.07.2008: PISCITELLI Sandra Errichtung einer Fenstertür, eines Außenkamins und von Sonnenmarkisen und interne Arbeiten, Lorbeergasse 23

öffentliche Bauten, Angelika Margesin, hat bestätigt, dass die Pflasterungsarbeiten am oberen Teil der Freiheitsstraße rechtzeitig vor dem Stadtfest (9. und 10. August) abgeschlossen werden. Ab 12. August wird die Freiheitsstraße für die innenstädtischen Busse wieder befahrbar sein. Der neu gestaltete Sandplatz soll innerhalb Ende Oktober 2008 der Bevölkerung übergeben werden. Entseuchung des früheren Gaswerkgeländes in der Totistraße Der Meraner Gemeindeausschuss hat das Ausführungsprojekt zum Abgrenzen der unterirdischen Verunreinigungen innerhalb des Areals der ehemaligen Gaswerke genehmigt. Die Maßnahme betrifft das Grundstück des Unternehmens Madison. Die insgesamt 1.650.000 Euro

2008 / 275 vom 29.07.2008: BAUCENTER LANA KG/SAS, LADURNER Joachim Abbruch eines Stadels und Wiederaufbau eines Wohnhauses mit 2 Wohneinheiten, IV. Variante, Schotterwerkstraße 2008 / 276 vom 29.07.2008: BILLIG AG Interner Umbau des Supermarktes, I. Variante, Goethestraße 29 2008 / 277 vom 29.07.2008: INNERHOFER Elisabeth, INNERHOFER Monika Umbau und Erweiterung des Wohnhauses, J.-Mayr-Nusser-Straße 27 2008 / 278 vom 30.07.2008: KIND Giovanna, NISCHLER Helmut Errichtung einer Dachgaube, Rosengartenstraße 9

teuren Arbeiten werden mittels Jet-GrountingTechnik durchgeführt, d. h. mittels Düsenstrahlinjektionen von Zementsuspension, welche die Einhausung der tiefgründigen Verunreinigungen und die Realisierung einer hydraulischen Barriere ermöglichen. Reitzentrum Im Reitzentrum in der Totistraße sind hygienischen Anpassungsarbeiten fällig. Die Stallungen sollen erweitert und an der Grenze zum Pferderennplatz eine neue Mistlege errichtet werden. Die diesbezüglichen Kosten belaufen sich auf insgesamt 170.000 €, davon wird die Stadtgemeinde Meran 120.000 € finanzieren, die restlichen 50.000 Euro gehen zu Lasten der Landesverwaltung.

gen). Für jede Fahrt sind die folgenden Tarife Informationen: fällig: 1,80€ pro Stunde der Fahrzeugnutzung Konrad Walter, Tel. 338 1603 648; (zwischen 0 und 7 Uhr entfällt dieser Tarif) und Sergio Fedele, Tel. 3409692 646 0,34€ pro gefahrenem km für private bzw. und unter www.carsharing.bz.it 0,36€ für Unternehmen und Körperschaften. Ab dem 100. km sind nur mehr 0,30€ für alle NutzerInnen fällig. Für Unternehmen (auch Hotels usw.) und Körperschaften sind auch Verträge möglich, die auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind. Über diese Beträge hinaus gibt es keine Spesen (weder für Benzin noch Versicherung, Steuern oder Wartung und Reparaturen). Und man spart Zeit, weil Wartung und bürokratische Verpflichtungen von der Genossenschaft erledigt werden. Und schließlich: Carshavon links: Sandro von Tavonati, Konrad Walter, ring fährt klimaneuAngelika Margesin, Ugo Marra und Sergio Fedele tral!


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Impressum

Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., Meran, Pfarrgasse 2B Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2497 ZGB Presserechtlich verantwortlich: Georg Schedereit FĂźr den Inhalt verantwortlich: Helmuth Tschigg (ht) - Tel. 333 45 45 775

Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Redaktion: Margareth Bernard (mb), Christine Dorigati (cd) Sophie Eisath (se), Egon Gerhard Schenk (es) Pius Pircher, Patrick Rottensteiner (pr) Jutta Egger (je), Luis Fuchs (lf), Gerhard HĂślzl (gh) Druck: meraner reprostudio, Meran, L.Zuegg-Str. 24 a Tel.: 0473 443 113, email: dtp@meranerreprostudio.com Layout: Daniel Pichler (dp)

Auflage: 6000 Stßck. Erscheint: 14-tägig.

Kleinanzeiger: Minimum 20 Worte: 0,60 ₏ pro Wort und Zahl Jahresabonnement: 35,00 ₏ (in der Prov. BZ), 70,00 ₏ (im Ausland) Nur im Abonnement erhältlich. Bankkordinaten: Raiffeisenkasse: IT06 T081 3358 5910 0001 1105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Montag mittags, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2 B; Tel. u. Fax: 0473 233 376 oder per E-Mail wochenblatt@rolmail.net.

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Aus der Redaktion Liebe Leser,

wir machen kurze Ferien, das heiĂ&#x;t, dass Sie nun nicht zwei, sondern vier Wochen auf das nächste Wochenblatt warten mĂźssen. Deshalb haben wir eine Ausgabe mit mehr als 80 Beiträgen, unter anderem Ăźber die Maiser Waale, vorbereitet. Wir haben im vergangenen halben Jahr tĂźchtig gearbeitet und entsprechende Erfolge verzeichnen kĂśnnen, sodass wir diese kleine Pause nun auch genieĂ&#x;en werden. Damit das Wochenblatt alle zwei Wochen in Druck gehen kann und dann die Leser erreicht, sind seit bald fĂźnf Jahren viele Helfer mit groĂ&#x;em Einsatz am Werk. Wir mĂśchten die Gelegenheit nutzen und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern einen aufrichtigen Dank aussprechen und ihnen ein paar erholsame Tage wĂźnschen, damit wir nach der Pause mit neuer Energie wieder gemeinsam ans Werk gehen kĂśnnen. Unseren treuen Lesern, den Abonnenten und den Inserenten wĂźnschen wir erholsame Sommertage und viel Freude am neuen Lesestoff.

Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung verÜffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.9.2003

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Nächste Ausgabe : am Freitag, 5. September 2008 Fßr ganz Neugierige bereits am Dienstag unter http://www.maiser-vereinshaus.com/wb Redaktionsschluss: Montag, 1. September, 12.00 Uhr

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Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde:

VergilstraĂ&#x;e: Vom 04.08.08 bis 22.08.08 gilt beim Kindergarten St. Georg ein zeitweiliges Fahrverbot; Umleitung: SchĂśnblickstraĂ&#x;e, PlantastraĂ&#x;e, SchennastraĂ&#x;e. JosefstraĂ&#x;e: Vom 12.08.08 bis 18.08.08 gilt in der JosefstraĂ&#x;e – HĂśhe Parkplatz "Dopolavoro" – ein zeitweiliges Parkverbot mit Zwangsabschleppung. FuĂ&#x;gängerweg zwischen Parkplatz SchieĂ&#x;standstraĂ&#x;e und SchwimmbadstraĂ&#x;e: Vom 04.08.08 bis 03.09.08 gilt ein zeitweiliges Durchgangverbot.

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Wort zum Wochenende von Robert Asam

Sommerpause

Wozu dient eine Sommerpause? Dass man in aller Ruhe ein paar Dinge sitzen lassen kann. Nicht den Partner oder die Partnerin, da bieten sich unterm Jahr auch genĂźgend Gelegenheiten, nein, Dinge, die uns beschäftigen, bis wir dann feststellen, eigentlich zu unrecht. Das kann sogar ein Frosch sein. Seit Monaten beschäftigen wir uns mit dem armen Tier, sammeln Unterschriften, fordern RĂźcktritte, schreiben Leserbriefe, ja sogar Glossen (ich hĂśr gleich auf) und einer – sozusagen der FroschkĂśnig – verweigert sogar die Nahrungsaufnahme, als ob irgend jemand etwas davon hätte. Die Sommerpause kommt da gerade recht. Tief ein- und ausatmen und eine Pizza fĂźr den Franz, damit er nach der Sommerpause den Wahlkampf durchsteht und nicht wieder schlappmacht. Ja, ich weiĂ&#x;, der Hungerstreik hat natĂźrlich nichts mit Wahlkampf zu tun, wie auch das schĂśne PapstbegrĂźĂ&#x;ungsfoto vom Landeshauptmann nicht. Die Landesregierung heiĂ&#x;t den Papst willkommen, und wer ist auf dem ganzseitigen Zeitungsfoto zu sehen? Klar, der Papst, aber wer noch? Erraten! Jetzt geht er in die Sommerpause, der Luis. Aber wetten, dass seine Sommerpressekonferenz heuer ganz besonders informativ sein wird. Noch informativer wie die Berichte Ăźber den Verein Kinderwelt. Vor einem Jahr wusste ich noch gar nicht, dass es so einen Verein Ăźberhaupt gibt. Jetzt Ăźberschwemmt er mich mit Fotos. Jede Woche ein Verein-Kinderwelt-Foto in den Zeitungen, und immer – ganz zufällig – mit der neuen Präsidentin. Noch nie habe ich ein Kind auf den Kinderwelt-Fotos entdeckt, immer nur die Präsidentin. Aber wer so viele Kinderwelt-Fototermine hat, will vielleicht nicht einmal mehr in den Landtag, nicht einmal Martina. Bitte, jetzt aber eine Sommerpause! Sogar Hochzeiten haben einen doppelten Boden, wenn plĂśtzlich berichtet wird, dass keine Hochzeitsgeschenke angenommen, dafĂźr aber Spenden fĂźr einen guten Zweck gesammelt wurden, obwohl die Hochzeit schon Monate zurĂźck liegt. Und der Handwerksdirektor hat gerade noch rechtzeitig vor der Sommerpause die Pioniere der Wirtschaft entdeckt. Gut, ich bin ungerecht: Alle sind so brav und tun Gutes. Und ich? Ich glaub es nicht und lästere. Schluss damit... bis nach der Sommerpause.

St: Iatz isch Auguscht und der Sond-Plotz isch nou nit fertig ... U: ... i wisset a super schnelle Methode ... in a poor Tog war der Plotz piccobello ... O: ... und wie ginge des ...? U: ... die englischen Frailn solln gonz schnell in Popscht inlodn ...


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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Gemeinderatssitzungen vom 23. und 24.07.08

für die Feuerwehr über keine Einfahrt in seine restliche Wiese mehr verfügen, sodass er auf jeden Fall auf obiges Grundstück angewiesen sei. Es galt also eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Laut beeidetem Sachverständigem liegt der Mindestpreis des zu enteignenden Grundstückes (Zone für öffentliche Einrichtungen) bei 368,2 € pro m², der Höchstpreis des zu verkaufenden (= landwirtschaftliches Grün) bei 18 € pro m². Im Verhandlungswege konnte eine Reduzierung des Kaufpreises auf 236 € pro m² erreicht werden, der Verkaufspreis hingegen wurde mit 18 € pro m² bestätigt, da die Gemeinde als öffentliche Körperschaft sich an die Tabelle des Landes halten muss. Die Gemeindeverwaltung ist der Meinung, dass dies eine faire Lösung sei und betonte noch einmal, dass es für diese Transaktion ein deutliches öffentliches Interesse gäbe, geht es doch um die Sicherheit und den Schutz der Sinicher Bevölkerung. Eine Alternative wäre der Gerichtsweg, aber die Mühlen des Gesetzes mahlen oft langsam und ein Ausgang ist, wie die Gemeinde bereits leidvoll erleben musste, eher ungewiss und entspricht nicht immer dem Rechtsempfinden der Bürger. Zudem wäre der Enteignungspreis dann deutlich höher ausgefallen. Und alles wofür? Die Gemeinde hätte ein Grundstück behalten können, mit dem sie eh nichts anfangen kann. In ihrer Stellungnahme berichtete Reinhild Campidell, ein Sinicher Feuerwehrmann hätte ihr in einem kurzen Gespräch mitgeteilt, es hätte auch andere Lösungen gegeben. Beim Hauptmann der Feuerwehr, Martin Markt, nachgefragt, betonte dieser, dass die Wehr voll und ganz hinter diesem Projekt stehe und dessen Realisierung kaum erwarten könne. Die Oppositionsvertreter forderten nach einer Unterbrechung die Mehrheit auf, diesen Tagesordnungspunkt zurückzuziehen, und neuerlich Verhandlungen aufzunehmen. Da diesem Antrag nicht stattgegeben wurde, verließen sie den Sitzungssaal. Die Mehrheitsvertreter erklärten noch einmal, dass eine weitere Verzögerung dieser Operation, die nun fast schon 6 Jahre andauert, nicht nur nichts bringt, sondern auch unverantwortlich wäre. Die Arbeit der Feuerwehr, aber in Folge noch mehr die Sicherheit der Sinicher Bürger muss uns allen eine solche Ausgabe wert sein. Geeignete Grundstücke gibt es leider nirgendwo umsonst. Der Tagesordnungspunkt wurde einstimmig beschlossen. ► Ebenso wurde der neunte Tagesordnungspunkt, der einen unentgeltlichen Erwerb zweier Grundstücke bei der Memc im Eigentum der Autonomen Provinz Bozen betraf, einstimmig genehmigt. gh

Außerordentliche Gemeinderatssitzung vom 25.07.08

tend fest: Abgesehen von der Tatsache, dass der Bürgermeister der Forderung der Antragssteller bereits nachgekommen ist und der ganze Beschlussantrag somit hinfällig ist, hätte man, sofern von der Opposition ein gemeinsames Dokument wirklich gewollt gewesen wäre, den Kontakt zu den Mehrheitsvertretern bereits im Vorfeld suchen können. Auch hätte man, um Kosten zu sparen, die ganze Angelegenheit mittels dringlicher Anfrage diskutieren können, ohne eine außerordentliche Gemeinderatssitzung zu fordern und genauso gut hätte man die-

► Die ersten vier Tagesordnungspunkte betrafen Abänderungen des Statuts (Sasa, Etschwerke) oder die Genehmigung der neuen Satzungen (Stadtwerke, Meranarena) von Gesellschaften, an denen die Gemeinde beteiligt ist. Dies war durch das Haushaltsgesetz der Regierung Prodi und nachfolgendem Landesgesetz zur Reduzierung der öffentlichen Ausgaben notwendig geworden. Es ging um die Reduzierung der Verwaltungsräte (Sasa 10 auf 6, Etschwerke 7 auf 5, Stadtwerke von 7 auf 35, Meranarena 4, bleibt gleich) und die Tatsache, dass Mandatare, z.B. Gemeinderäte als Verwaltungsräte keine Vergütung mehr bekommen. Diese neuen Regelungen treten bei der nächsten Neubestellung der Verwaltungsräte in Kraft. Zudem wurden Stadtwerke und Meranarena in so genannte „in house" Gesellschaften umgewandelt. Das heißt, sie unterliegen der direkten Kontrolle durch die Gemeindeverwaltung (klare Zielvorgaben, Überprüfungen während des Geschäftsjahres und Endkontrolle) und können von dieser direkt, d.h. ohne Ausschreibung mit Dienstleistungen beauftragt werden. Bei der Meranarena wird dies so bleiben, bei den Stadtwerken ist dies nur ein erster Schritt, um die direkten Leistungen im Wasser- und Reinigungssektor zu sichern. Damit aber die Tarifgestaltung auch in Zukunft benutzerfreundlich gestaltet werden kann, soll in einem weiteren Schritt ein zweiter Betrieb gegründet werden, der sich auf dem freien Markt betätigen kann und Einnahmen erwirtschaften soll, die wiederum dem Bürger zugute kommen. Einige Vertreter der Opposition brachten im Rahmen der Diskussion Abänderungsvorschläge betreffend Geschlechter- und Oppositionsvertretung vor. Bezüglich Geschlechter verwies der Bürgermeister auf das Gemeindestatut, das eine diesbezügliche Regelung bereits beinhalte. Zum Thema Vertreter der Opposition wurde festgestellt, dass dies zum Teil vorgesehen sei, und dass die von der Opposition eingeforderte Kontrollfunktion bereits durch Aufsichtsräte, Rechnungsprüfer und Rechnungshof erfolge. Zudem sei das Element Vertrauen zwischen Gemeindeverwaltung und Verwaltungsräten ein unverzichtbares Element. Die Abänderungsvorschläge wurden von der Mehrheit allesamt abgelehnt, die vier Tagesordnungspunkte wurden ohne weitere große Diskussion genehmigt. ► Als fünfter Tagesordnungspunkt erfolgte die Genehmigung des neuen Statuts des Meraner Stadttheater- und Kurhausvereins. Nach fünfzehn Jahren hielt man eine Anpassung an neue Gegebenheiten und Aufgaben für notwendig. Nach kurzer Diskussion wurde dieser Tagesordnungspunkt genehmigt. ► Der Zeitpunkt der Statutenerneuerung war so gewählt worden, dass er mit der Neubestellung

Diese außerordentliche Gemeinderatssitzung war nach der Streichung der bereits schriftlich vereinbarten Geldmittel für 2009 und 2010 für den Untermaiser Pferderennplatz durch die neue Regierung von Ministerpräsident Berlusconi von acht Gemeinderäten der Opposition verlangt worden. Der dabei eingebrachte Beschlussantrag sah vor, dass der Gemeinderat den Bürgermeister beauftrage, beim Ministerpräsidenten und dem zuständigen Minister zu intervenieren, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Gemeinderat Duso erläuterte zu

des Verwaltungsrates und der Rechnungsprüfer (6. Tagesordnungspunkt) zusammenfiel. Die Mehrheit schlug Peter Abram als deutschsprachiges und Mario Trippa als italienischsprachiges Mitglied vor. Als Rechnungsprüfer wurde Luca Bordato nominiert. Diese wurden dann auch mit den Stimmen der Mehrheit gewählt. ► Eine Neubestellung der Mitglieder des Verwaltungsrates stand auch bei der Stiftung Sankt Nikolaus an (7. Tagesordnungspunkt). Dort sind zwei italienischsprachige und drei deutschsprachige Mitglieder vorgesehen und das Geschlechterverhältnis muss 3:2 lauten. Da nur wenige Oppositionsvertreter anwesend waren, konnte die Mehrheit alle ihre Kandidaten und zwar Elfi Kirmaier, Andreas Unterhuber, Konrad Innerhofer, Mariacarmina Criscitiello und Giovanni Frajria Möseneder durchbringen. ► Der achte Tagesordnungspunkt betraf einen Grundstückstausch im Bereich des Freizeitzentrums Sinich, der notwendig ist, um der Feuerwehr Sinich-Freiberg mehr Platz zum Aufstellen ihrer Gerätschaften zur Verfügung stellen zu können. Referentin Carbone erläuterte die geplante Operation, in die auch die Laimburg eingebunden werden musste. Da die für den Tausch vorgesehenen Grundstücke verschiedene urbanistische Widmungen aufweisen, muss die Gemeinde zusätzlich 170.000 € überweisen. An diesem Punkt kam es zu einer sehr kontroversen Diskussion. Die Opposition warf der Gemeindeverwaltung wegen des geringen Erlöses des getauschten Grundes Verschwendung vor, die Mehrheitsvertreter hielten die Fakten dagegen. Der Leser möge selbst entscheiden: Das betreffende Grundstück war vor 1978 Kanal. Als dieser umgeleitet wurde, bekam Herr U., Besitzer der angrenzenden Wiese, eine Konzession, besagten Grund zu bewirtschaften. Als das Konsortium aufgelöst wurde, ging der Grund zunächst an das Land und 1999 unentgeltlich an die Gemeinde über, mit der Auflage, dass die Erlöse bei etwaigem Verkauf innerhalb von 25 Jahren, an die Provinz zu entrichten seien. Im Jahr 2002, als man auf der Suche nach einem Platz für die Feuerwehr war und das Rechtsamt der Gemeinde die Besitzverhältnisse rund um die Sportzone Sinich näher unter die Lupe nahm, wurden Verhandlungen mit Herrn U. aufgenommen. Dieser erklärte sich mit der Enteignung einer seiner Grundparzellen, die die Gemeinde benötigte, bereit, wenn er im Gegenzug das oben zitierte, von ihm bewirtschaftete Grundstück erwerben könne. Herrn U. gab weiters zu bedenken, dass er auf dem zu enteignenden Grundstück einen Tiefbrunnen hat, den es zu verlegen gilt und zudem würde er nach Errichtung der Strukturen

Beginn der Sitzung die Beweggründe für diese Eingabe und bedauerte die Entscheidung der römischen Regierung. Bürgermeister Januth erklärte im Anschluss, wie bereits bei der Gruppensprechersitzung am Vortag, dass er bereits am 07.07.08 ein solches Schreiben an den zuständigen Minister gesandt habe, in dem er auch um ein baldmöglichstes Treffen zu einer Aussprache ersuchte. Die beiden Gruppensprecher der Mehrheit, Torneri und Hölzl, die sich anschließend zu Wort meldeten, stellten mehr oder weniger gleichlau-


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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16 sen Punkt bereits am Vortag erledigen können, wenn man gewollt hätte, ohne groß Bedingungen dafür zu stellen. Zu den Einbringern dieses Beschlussantrages wurde festgestellt, dass bei der Sitzung ein Hauptforderer, nämlich Nerio Zaccaria, fehlte. Er mag gute Gründe gehabt haben, aber es scheint langsam Mode zu sein, hat doch schon bei der letzten außerordentlichen Gemeinderatssitzung in den Weihnachtsferien mit dem Erstunterzeichner, Carmelo Genovese, ein Hauptakteur gefehlt. Die Vertreter der Rechtsparteien wurden nachdrücklich

daran erinnert, dass gerade ihre Parteikollegen in Rom für die jetzige Situation verantwortlich sind. Auch scheint sich die Meraner Rechte bezüglich dieses Themas selbst nicht ganz einig zu sein, wie man aus verschiedenen Statements in der Presse entnehmen konnte. Abschließend betonten Torneri und Hölzl noch einmal, dass die im Beschlussantrag geforderte Intervention beim zuständigen Minister bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Streichung der Finanzmittel durch unseren Bürgermeister erfolgt ist. Der Beschlussantrag sei deshalb gegenstandslos und jede weitere Diskussion

Gemeinderatssitzungen vom 28. und 29.07.08

► Der erste Tagesordnungspunkt betraf eine Änderung im Kompetenzhaushalt. Einnahmen aus einem Landesbeitrag für die Führung der Sozialdienste (140.000 £) und der Kostenbeteiligung für die offene Altenfürsorge (30.000 €) wurden als Ausgaben für externe MitarbeiterInnen im Bereich Mobilität zweckgebunden. Der Punkt wurde ohne Diskussion mehrheitlich genehmigt. ► Der zweite Tagesordnungspunkt war der Genehmigung der neuen Organisationsordnung der Stadtgemeinde Meran vorbehalten. Nach einer Einführung durch Bürgermeister und Vizebürgermeister erläuterte der Generalsekretär den Werdegang und den Inhalt des vorgelegten Papiers. Die Neufassung war notwendig geworden, da man sich gesetzlichen Neuerungen anpassen musste, man wollte aber auch, aufbauend auf Erfahrungen der Vergangenheit, eine schlankere Struktur, mit mehr Flexibilität und angepasst an neue Erfordernisse entwickeln. Die Ausarbeitung erfolgte unter Mithilfe der Mitarbeiter und erhielt auch die Zustimmung der Gewerkschaften. In der anschließenden längeren Diskussion, in der sich vor allem Oppositionsvertreter zu Worte meldeten, wurden Lob und Kritik geäußert und Fragen gestellt, die dann im Anschluss vom Generalsekretär und den Mitgliedern der Stadtregierung beantwortet wurden. Der Beschluss wurde mit den Stimmen der Mehrheit genehmigt. ► Der dritte Tagesordnungspunkt befasste sich mit neuen Straßenbenennungen. So wurde für die Straßen auf dem Areal der Ex-Bosin Kaserne der Name Albertina Brogliati und für jene im Bereich Sandhof Carlo Abarth vorgeschlagen. Die Gründe hierfür sind folgende: Albertina Brogliati (Belluno 1925-1985) ist eine der beiden jungen Frauen, denen es 1944 gelang, aus dem Sammellager auf dem Gelände der früheren Bosin-Kaserne, wo sie interniert waren, mit Hilfe von Meraner Bürgern zu flüchten. Nach ihrer Rückkehr in ihre Geburtsstadt Belluno widmete sie bis zu ihrem Tod einen großen Teil ihres Lebens dem Ehrenamt. Uns Meranern soll dadurch bewusst gemacht werden, dass es nicht nur in der Bozner Reschenstraße sondern auch bei uns ein Konzentrationslager gegeben hat und gleichzeitig Ansporn sein, wenn nötig, wie damals, Zivilcourage an den Tag zu legen. Carlo (ehemals Karl) Abarth (Wien 15.11.190824.10.79), dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr begangen wird, war ein bekannter Meraner und weltberühmter Fahrzeugkonstrukteur. Er war jahrelang auch ein erfolgreicher Motorradrennfahrer. Am 31.03.44 gründete er das Unternehmen Abarth & Co., das er 1971 der Firma Fiat verkaufte. Unter der Bezeichnung Abart

stellt Fiat heute noch einige Fahrzeugmodelle mit dem unverwechselbaren Firmenlogo her, das einen Skorpion zeigt. Für eine Gewerbezone stellt dieser Name eine sehr gute Bezeichnung dar. Zudem wurde vorgeschlagen, einen kleinen Teil der Marlinger Straße der Luis-Zuegg-Straße hinzuzufügen. Nach einer längeren Diskussion, in deren Verlauf auch andere Namen ins Spiel gebracht wurden, wurde der Tagesordnungspunkt mit großer Mehrheit genehmigt. ► Der vierte Tagesordnungspunkt betraf die Genehmigung der Vereinbarung mit den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft. Um das vorgeschriebene CE-Gütesiegel zu erhalten, müssen im Schlachthof einige kleinere Sanierungsarbeiten geleistet werden, in einem Ausmaß von ca. 30.000 €. Die Gemeinden Algund, Tirol, Schenna, Tisens, Lana, St. Pankraz, Naturns und Partschins beteiligen sich im Verhältnis zur Nutzung an diesen Ausgaben. Der Tagesordnungspunkt wurde ohne größere Diskussion genehmigt. ► Im fünften Tagesordnungspunkt ging es um die Satzung des Ausländerbeirates. Da im Herbst die Neuwahlen dieses Beirates anstehen, wurde, den Erfahrungen bei der letzten Wahl Rechnung tragend, die Bestimmung bezüglich Ersetzung der Kandidaten geändert. Auch wurde beschlossen, dass die/der Vorsitzende des Beirates einmal im Jahr, zusammen mit den für dieses Gremium zuständigen GemeinderätenInnen im Gemeinderat über die Tätigkeit des Beirates berichtet. In der anschließenden Diskussion wurden bereits bekannte Standpunkte sichtbar. Die Grünen möchten dieses Gremium weiter aufwerten und mit finanziellen Mitteln ausstatten, zumindest ein Teil der Rechten wäre hingegen eher für dessen Abschaffung. Diesen Umstand kritisierte auch Peter Enz in seiner Stellungnahme, besonders im Hinblick auf Loredana Vincenzi von Unitalia, die mit ihm zusammen als GemeindevertreterIn diesem Beirat zur Seite steht. Der Bürgermeister, Referentin Carbone und Peter Enz betonten, dass die Ausländerthematik, obwohl in aller Munde, eigentlich in Südtirol nur die größeren Städte und Salurn betrifft. In Meran, wo der Ausländeranteil bei ca. 10 % liegt, habe man sich dieser Aufgabe gestellt und bereits zusammen mit anderen Institutionen notwendige Schritte eingeleitet. Der Grundtenor in dieser Frage könne nur Integration heißen. Der Ausländerbeirat sei ein Teil davon, man dürfe allerdings von beiden Seiten

sinnlos, genauso erübrige sich jede Diskussion über den Pferderennplatz selbst, weil es diesbezüglich bereits eine einstimmige Entscheidung des Gemeinderates gebe. Die Gemeinderäte der Mehrheit verließen daraufhin den Saal. In Anwesenheit der Stadtregierung und des Gemeinderatspräsidenten gaben auch die Oppositionsvertreter ihre Stellungnahmen ab. Da aber keine Beschlussfähigkeit mehr gegeben war und somit nicht über den Beschlussantrag abgestimmt werden konnte, wurde die Gemeinderatssitzung gegen 20.30 Uhr aufgehoben. gh nicht zuviel erwarten. Ähnlich einem Puzzle sind viele kleine und größere Maßnahmen und die Anstrengung aller Beteiligten notwendig. Die Änderung der Satzung wurde dann mit großer Mehrheit genehmigt. ► Auf Wunsch von Carmelo Genovese von Forza Italia wurde als nächster Punkt sein Beschlussantrag bezüglich Einrichtungen und Kosten für die Seniorenbetreuung vorgezogen und behandelt. Er warf darin der Gemeindeverwaltung vor, zuviel Geld für bestimmte Pachtverträge auszugeben. Der zuständige Stadtrat Luis Gurschler erklärte das Wie und Warum bestimmter Entscheidungen und legte die betreffenden Zahlen vor. Die Gemeinde habe für die beanstandeten Seniorenwohnungen im Melchiorihaus 154.000 € in

foto ht zwei Jahren (und nicht wie in einer Zeitung behauptet pro Jahr) an Pacht ausgegeben. Bei einer Zahl von 22 Seniorenwohnungen und einer Dienstwohnung ergibt dies eine monatliche pro Kopfausgabe von 279 €, ein Preis, der angesichts der Meraner Mietpreise wohl gerechtfertigt erscheint. Dieser Umstand schließt aber nicht aus, dass man für die Zukunft vermehrt an den Erwerb von Immobilien denkt, nachdem gerade das Haus in der Gampenstraße für Senioren zu entlegen ist. Erste diesbezügliche Schritte wurden bereits eingeleitet und sollten, sofern es die finanzielle Situation der Gemeinde zulässt, baldmöglichst verwirklicht werden. Man könne aber nicht, wie es einige Oppositionsvertreter regelmäßig tun, mit globalen Zahlen um sich werfen und die „langen“ Wartelisten (die übrigens, wenn man nur die wirklich Berechtigten zählt, gar nicht so lang sind) für Sozial- und Seniorenwohnungen kritisieren, und sich andererseits über die Kosten in diesem Bereich beschweren. Der Beschlussantrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. gh


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► Neue zentralisierte Müllsammelstelle für die E.-Fermi-Straße in Sinich

• Papier, Glas und Dosen kommen in die entsprechenden Glocken für die getrennte Müllsammlung. Um das neue Müllsammelsystem zu erläutern, haben die Stadtwerke alle Interessenten zu zwei Informationstreffen eingeladen, bei denen auch die persönlichen Magnetkarten und ein erster Satz Spezialpapier für die Sammlung des Biomülls ausgeteilt wurden. Die Stadtwerke fordern ihre Kunden dazu auf,

Die Stadtwerke haben nun die sechste zentralisierte Müllsammelstelle in Meran eingerichtet. Sie ermöglicht es, an einer einzigen Stelle folgende Abfälle zu entsorgen: • Restmüll, der in den rund um die Uhr geöffneten Press-Container kommt; • Biomüll, der sich im Wesentlichen aus Obstund Gemüseabfällen zusammensetzt und kostenlos in den halbunterirdischen Behälter eingeworfen werden kann, und zwar zu vorbestimmten Uhrzeiten (außerhalb der vorgesehenen Zeiten muss dieser Müll zusammen mit den anderen Abfällen und zum selben Preis in den Press-Container geworfen werden);

keinerlei Abfälle oder Säcke auf dem Boden liegen zu lassen, auch nicht innerhalb des Platzes, da er videoüberwacht wird. Bis Jahresende ist die Einrichtung zwei weiterer Wertstoffinseln der neuen Generation vorgesehen: die erste unterirdisch auf dem Sandplatz, neben dem Eingang des Kallmünz-Parkplatzes, die zweite in der Maria-Himmelfahrt-Siedlung. ► Kontrolle widerrechtlicher Müllablagerung wird verstärkt Ab dem Monat September werden die Stadtwerke die Kontrollen widerrechtlicher Müllablagerung verstärken: Der private Überwachungsdienst wird nämlich von einem Stadtpo-

Nachrichten von den Stadtwerken

lizisten unterstützt. Es werden vor allem die neuen zentralisierten Müllsammelstellen und die Wertstoffinseln überwacht. In den vergangenen 18 Monaten haben die Kontrollen zu 250 Strafen geführt, die eine Gesamteinnahme von 11.000 Euro zur Folge hatten. Davon wurden 7.000 € von der Gemeinde an die Stadtwerke überwiesen, um eine Sensibilisierungskampagne in den Schulen zu finanzieren. ► Die kostenlose Biomüll-Sammlung in den Minirecyclinghöfen wird fortgesetzt Alle Meraner Bürger können ihre Küchenabfälle (Obst-, Gemüse-, Fleisch- und Fischabfall, Eierschalen, Tee- und Kaffeesatz sowie Papiertaschentücher und -servietten) kostenlos in den Minirecyclinghöfen entsorgen (außer am Samstag, weil dann die Biomüll-Verarbeitungsanlage geschlossen ist). Eine wesentliche Bedingung dafür, dass das abgegebene Material wiederverwertet werden kann, ist, dass diese Abfälle in Papiertüten abgegeben werden. Die BiomüllVergärungsanlage Tisner Auen, wo der in der Stadt Meran gesammelte Biomüll hintransportiert wird, ist nämlich nicht in der Lage, Plastikoder Mater-Bi-Tüten zu verarbeiten. ► Kostenlose Sammlung von Elektrogeräten im Recyclinghof Bisher wurde beim Recyclinghof in Lana kostenlos nur 1 Computer-Monitor oder ein Fernsehbildschirm und 1 Kühlschrank pro Familie und pro Jahr angenommen. Ab 1. August können die in Meran wohnhaften Bürger beim Recyclinghof im Gewerbegebiet in Lana kostenlos eine unbegrenzte Anzahl von Fernsehern, Computern, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kühlschränken und anderen Geräten abgeben. Eine neue, auf staatlicher Ebene eingeführte Bestimmung schreibt nämlich den Betrieben, die sich mit Müllbeseitigung beschäftigen, vor, Elektrogeräte kostenlos einzusammeln. Die Sammlung wird von den Herstellern finanziert, die eine Regierungsgebühr entrichten müssen, welche auf den Kaufpreis der Elektrogeräte abgewälzt wird.

Spende der Südtiroler Sparkasse

Das Altenheim Eden möchte der Südtiroler Sparkasse - Filiale Obermais auf diesem Wege recht herzlich für das neue Notebook danken.

V.l.n.r.: Stefano Pol - Verwaltungsdirektor im Eden, Joachim Mair - Direktor der Sparkassenfiliale Obermais, Herbert Raffl - Obmann im Eden, Hermann Komar Firmenkundenberater der Südt. Sparkasse


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"Benvenuti a Avelengo – Merano 2000"

Wo bleibt die deutsche Sprache? Das vom Tourismusverband Hafling an der Kreuzung nach Falzeben angebrachte Transparent mit der rein italienischsprachigen Aufschrift: „Benvenuti a Avelengo – Merano 2000" ist eine sprachliche und kulturhistorische Selbstaufgabe. Angebracht wurde dieses Transparent wohl anlässlich des Besuches des Serie B Fußballver-

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Politik

eins „U.S. Grosseto", welcher in Hafling gastierte, da auf dem Transparent auch ein kleines Wappen dieses Vereins abgedruckt ist. Nichtsdestotrotz ist damit jedoch nicht zu rechtfertigen, dass in einer Gemeinde wie Hafling, mit einem deutschsprachigen Bevölkerungsanteil von fast 98%, der historisch gewachsene deutsche Ortsname einfach weggelassen wird, stattdessen aber der vom Faschismus eingeführte Falschname „Avelengo" alleinige Verwendung findet. Da es offenkundig nicht ersichtlich ist, dass es sich bei diesem Transparent um eine spezielle Begrüßung der Spieler handelt, kann dieses von den vorbeifahrenden Autofahrern auch nur als typischer Willkommensgruß interpretiert werden, wie er am Ortseingang aller Tourismusorte

Landeshauptmann von Oberösterreich gastiert in Meran und Plaus Josef Pühringer, seit 1995 Landeshauptmann die Gemeinden. Und auch eine freundschaftlivon Oberösterreich, weilte jüngst – nach einem che Zusammenarbeit wurde zwischen Schuler Besuch bei seinem neuen Tiroler Amtskollegen und Pühringer vereinbart. Der LandeshauptGünther Platter in Innsbruck – auch im Burg- mann nutzte die Gelegenheit auch zu einem grafenamt. Historiker und Gemeinderat Georg ausführlichen Bummel durch die Meraner AltHörwarter aus Meran zeigte dem Südtirol- stadt. Bei seinen häufigen Südtirol-AufenthalFreund, der in seiner Heimat auch für die Kultur ten logiert der Oberösterreicher stets in der Paszuständig ist, einige Sehenswürdigkeiten in und serstadt. um Meran. Pühringer und Hörwarter kennen sich schon seit „politischen Jugendjahren“. In Plaus trafen sie auf den örtlichen Bürgermeister und Präsidenten des Südtiroler Gemeindenverbandes Arnold Schuler. Besonderes Gefallen fand der aus Traun stammende ÖVPLandesparteiobmann dort am „Totentanz“ des Künstlers Luis Stefan Stecher aus Marling. Selbstverständlich gab es bei dem Treffen auch die Möglichkeit, Parallelen zwischen Südtirol und Oberösterreich (über 400 Gemeinden!) zu Foto: ziehen, und über künftige Ulrich Mayer Entwicklungen zu plaudern. So diskutierte man Von links: Arnold Schuler, Josef Pühringer u.a. ausgiebig über neue und Georg Hörwarter vor dem „Totentanz“ in Plaus Finanzierungsmodelle für

anzufinden ist. Den Tausenden von Touristen, die tagtäglich in das Wandergebiet Meran 2000 fahren, aber auch den Spielern des „U.S. Grosseto", wird mit diesem Transparent daher einmal mehr das völlig falsche Bild eines vollkommen italienischsprachigen Süd-Tirols vermittelt. Es ist ein Irrglaube der Tourismustreibenden, dass die italienischen Gäste ausbleiben würden, wenn Süd-Tirol auf den Gebrauch der faschistischen Falschnamen verzichten würde. Ganz im Gegenteil! Die italienischen Gäste, die nach Süd-Tirol kommen, schätzen gerade die Eigenheit des Landes, die so typisch unitalienisch ist, was nicht zuletzt auch durch die Ortsnamen unterstrichen wird. Dies beweisen auch Marktstudien, welche ergeben haben, dass beispielsweise der Begriff „Süd-Tirol" bzw. „Sud-Tirolo", bei Italienern viel mehr positive Assoziationen weckt (und somit besser zu vermarkten ist), als das faschistische „Alto Adige". Es wäre daher wünschenswert, wenn sich die Süd-Tiroler Tourismusdestinationen ihrer Verantwortung, aber auch ihrer positiven Einflussmöglichkeit bewusst würden und endlich mehr Mut zur Verwendung der historisch gewachsenen Orts- und Flurnamen an den Tag legen würden. Bei allem Verständnis für die Arbeit der Tourismusbetriebe darf die Identität des Landes nämlich nicht für ein vermeintlich schnelles Geschäft verscherbelt werden. Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT und Gemeinderat in Schenna

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstr. 23, Terminvormerkung 0473 236 526 SVP-Fraktionssprecher Regionalrat L.Abg. Seppl Lamprecht Montag, 1. September von 8 – 9 Uhr Terminvormerkung erforderlich! L.Abg. Martina Ladurner Montag, 1. September von 9 – 10 Uhr Landesrat Michl Laimer Mittwoch, 3. September um 10 Uhr Terminvormerkung erforderlich! L.Abg. Veronika Stirner Brantsch Montag, 15. September um 18.30 Uhr SVP-Fraktionssprecher Regionalrat L.Abg. Seppl Lamprecht Montag, 15. September von 8 – 9 Uhr Terminvormerkung erforderlich! L.Abg. Julia Unterberger Montag, 15. September um 18 Uhr L.Abg. Martina Ladurner Montag, 29. September von 9 – 10 Uhr L.Abg. Veronika Stirner Brantsch Montag, 20. Oktober um 18.30 Uhr


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Pfarre St. Vigil - Untermais

Pfarrnachrichten

Romstraße 135 Tel. 0473 237 629

Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.30 – 10.00 Uhr Friedhofs - Angelegenheiten: Mittwoch von 8.30 - 11.00 Uhr

Gottesdienste

Montag bis Samstag um 7.00 Uhr Samstag + Vorabendmesse um 19.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr

Pfarre St. Justus

Gottesdienste

gschnitzer.josef@dnet.it Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 Tel. 0473 244 154

Sonntag 9.45 Uhr Hl. Messe Montag 8.30 Uhr Anbetungsstunde in der Alten Kirche

Pfarrei St. Peter Gratsch

Laurinstr. 94 Tel./Fax 0473 443 141 glink.michael@rolmail.net

Gottesdienste

Sonn- und Feiertage: 8.30 Uhr Hl. Messe (St. Peter) 10.00 Uhr Hl. Amt (St. Magdalena) 19.00 Uhr Vesper (St. Magdalena)

Evangelische Gemeinde Meran Carducci-Straße 31, Meran Tel. 0473 205 555

Öffnungszeiten des Gemeindebüros im Pfarrhaus, Carduccistraße 31: Montag bis Freitag 10-12 Uhr

Gottesdienste in der Evangelischen Christuskirche an der Passerpromenade: So 10. August 10.00 Predigt-Gottesdienst So 17. August 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl So 24. August 10.00 Predigt-Gottesdienst So 31. August 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl So 07. September 10.00 Predigt-Gottesdienst

Pfarrgemeinde St. Nikolaus Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Tel. 0473 236 447

Kirche und Pfarrhaus - Cavourstr. 73 Tel. und Fax 0473 236 447 Pfarrbüro: Mo bis Sa von 9 bis 11 Uhr Donnerstag geschlossen

Gottesdienste

Sonntagsgottesdienste: Vorabendmesse am Samstag um 19.30 Sonntag 8.30 - 10.00 - 11.30 (ital.) NB. Ausnahme am So. 17. August

Do 14. August 19.30 Vorabendmesse, der Gottesdienst um 20 Uhr im Kolpinghaus entfällt Fr 15. August - Fest Mariä Aufnahme Bei den Gottesdiensten um 8.30 und 10 Uhr singen wir die sog. Haydn-Messe. Es spielen Enrico Gabrielli an der Orgel und die 2 Streicher Elfriede Hallama und Karl Kogler aus Wien. Bei allen Messen ist Blumen- und Kräuterweihe (am linken Seitenaltar). 18.00 Uhr Gottesdienst in der Naif So 17. August - 20. Sonntag im Jahreskreis Zum ersten Mal läuten die neuen Glocken. 40-jähriges Priesterjubiläum von P. Karl Rupert und Verabschiedung des Pfarrers 9.30 Gemeinsamer Gottesdienst und anschließend Umtrunk am Kirchplatz N.B. Die Messen um 8.30, 10 Uhr und 11.30 entfallen. 18.00 Gottesdienst in deutscher und italienischer Sprache

Mitteilungen:

• Der Kirchturm ist neu eingedeckt, zeigt sich jetzt in Rot und darf für einige Zeit an der Spitze glänzen. Inwendig hat sich auch einiges getan: Der Glockenstuhl wurde vergrößert und verstärkt und muss jetzt zwar nicht große, aber viele Glocken tragen: 11 an der Zahl, 2 alte und 9 neue Glocken • P. Karl Rupert danken wir beim Gottesdienst für seine 34-jährige Mithilfe bei der Seelsorge in Obermais und vom Pfarrer verabschieden wir uns nach 13 Jahren gemeinsamer „Wegerfahrungen". • Florian Pitschl ist der neue Seelsorger von St. Georgen und hat seinen Einstand am Samstag, den 6. September um 19.30 Uhr.

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes

Burgstall, Kirchweg 16 gschnitzer.josef@dnet.it Büro Mo 17.00-18.45 Tel. 0473 244154 (Sinich)

Veranstaltungen

So 10. August 20.00 Orgelsommer in der Christuskirche: Konzert mit Birgit Pircher, Blockflöten, und Silke Peters, Orgel So 07. September 9.00 bis 17.00 Uhr Sommerfest im Kirchgarten der Evang. Gemeinde, Passerpromenade / Carduccistraße 31 in Meran

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Gottesdienste

Samstag 19.00 Uhr Vorabendmesse Sonntag 8.30 Uhr hl. Messe

info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Gottesdienste

Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messen um 9.00 und um 18.00 Uhr Sonntag: Heilige Messen um 8.00 Uhr / 9.00 Uhr/ 10.00 Uhr / 11.30 Uhr und 19.00 Uhr

Fr 15. August 08 „Maria Aufnahme in den Himmel“ (Hoch-Unser-Frauentag) 9.00 Uhr Festgottesdienst Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Missa festiva“ für Chor und Bläser von Wolfram Menschik Leitung: Josef Oberhuber

P FA R R E M A R I A H I M M E L FA H R T

Meran, Speckbacherstr. 24 Tel. 0473 447 639 pallhuber.christian@dnet.it

Gottesdienste und besondere Veranstaltungen

Sa 9. August 18.30 Vorabendmesse So 10. August 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst Fr 15. August – Hochfest von Maria Himmelfahrt – Patrozinium der Pfarrkirche und der Pfarrgemeinde 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Festgottesdienst für die Wohltäter der Pfarrei (Stadtmusikkapelle) Kräutersegnung (Kath. Frauenbewegung) 10.00-11.30 Pfarrstube 19.30 Lichterprozession von der Pfarrkirche ausgehend zur Marienstatue (Siedlung Maria Himmelfahrt), dort zweisprachiger Gottesdienst Sa 16. August 18.30 Vorabendmesse So 17. August 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst Sa 23. August 18.30 Vorabendmesse So 24. August – Fest des Hl. Bartholomäus 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst Sa 30. August 18.30 Vorabendmesse So 31. August – Familienausflug mit Gottesdienst und Wanderung 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst An den Werktagen außer Samstag: 17.45 Gebetszeit 18.15 Eucharistiefeier


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Pfarrnachrichten Die neuen Glocken von Obermais

Tel. 0473 236 447

Weihe der neuen Glocken Abt Bruno Trauner weiht neues Zimbelgeläut

Am Samstag, den 26. Juli wurden die neuen Glocken der Obermaiser Pfarrkirche St. Georgen von Abt Bruno Trauner, Kloster Marienberg, im Beisein von Pfarrer Rudolf Hilpold und Pfarrer Pater Karl Rupert geweiht. Das neue Geläut wird das erste Mal am Sonntag, den 17. August erklingen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes „Zimbelgeläut“, das aus neun Glocken besteht. Die größte Glocke wiegt 450 kg, die kleinste 27 kg. Jede Glocke ist einem Heiligen bzw. einem Seligen gewidmet (siehe beistehende Übersicht) „Die Töne der einzelnen Glocken sind derart aufeinander abgestimmt, dass es möglich ist, 48 verschiedene „Melodien“ für die verschiedenen Anlässe zu komponieren“, verrät Professor Ivo Radakovich, der die musikalische Konzeption des Geläutes begleitet hat. Zur Zeit befinden sich zwei Glocken im Kirchturm von St. Georgen: Die große Glocke stammt aus dem 19. Jh., die kleine aus den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Beide Glocken werden für die Pfarrgemeinde weiterhin bei verschiedenen Anlässen Verwendung finden, unterstrich Hias Gögele in einer Ansprache im Rahmen der Festfeier. Abt Bruno Trauner unterstrich in seiner Ansprache, dass die Glocken für eine Pfarrgemeinde eine wichtige Rolle spielen: Sie laden die Gläubigen zum Gottesdienst ein bzw. erinnern diese an die verschiedenen Gebetszeiten, z.B. das AngelusGebet, das mehrere Male pro Tag gesprochen wird. Zudem begleitet das Geläut einen jeden Christen bei den verschiedenen Glaubensstationen seines Leben: Man denke z.B. an die Taufe, die Erstkommunion, die Firmung, die Trauung oder den Sterbegottesdienst. Das Geläut soll die Bevölkerung aber auch beschützen: So dient z.B. das Wetterläuten - ein wichtiger christlichen Brauch - dazu, Unwetter von Dörfern oder Städten abzuhalten. Die Glockenweihe sei ein wichtiger Moment im Leben einer Pfarrgemeinde, zumal die Glocken dadurch ihrer Bestimmung für die Kirche zugeordnet werden, unterstrich der Abt.

Praxisbegleitung für sozial engagierte Freiwillige in Meran

In Meran organisiert die Caritas ab Oktober wieder Praxisbegleitung für sozial engagierte Freiwillige. Eingeladen sind Menschen, die sich in ihrer freien Zeit für andere einsetzen: für Alte und Kranke, für Familien in schwierigen Situationen, für Menschen in Problemlagen. Mit Unterstützung ausgebildeter Supervisoren oder Psychologen besprechen die Teilnehmer ihre Schwierigkeiten und ihre Sorgen und arbeiten gemeinsam Lösungsmöglichkeiten aus. Die Praxisbegleitung ist kostenlos.

Gewidmet Gewicht (kg) 1. Hl. Familie Jesus, Maria und Josef 450 2. Hl. Georg und Hl. Nikolaus 260 3. S. Cassianus und S. Vigilius 185 4. Hl. Anna, Hl. Elisabeth 130 5. S. Corbinianus, S. Josephus Freinademetz 78 6. Sel. Adolf Kolping 70 7. S. Benedictus, S. Franciscus 56 8. Hl. Edith Stein (Sr. Teresa Benedicta), Josef Mayr-Nusser 40 9. Hl. Vierzehn Nothelfer 27

Hinweis: Es ist möglich die Patenschaft bzw. eine Teil-Patenschaft für die einzelnen Glocken zu übernehmen. Ausgenommen sind dabei die 6., 8. und 9. Glocken, für welche die Patenschaft bereits festgelegt ist. Die SpenderInnen werden, je nach Wunsch, auf einer Erinnerungstafel im Turm namentlich oder ungenannt angeführt. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Er verglich die Zahl „Neun“ (Anzahl der Glocken des neuen Zimbelgeläutes) mit den Neun Chören der Engel, welche ständige Begleiter der Menschen sind. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden die einzelnen Glocken angeschlagen und Organist Enrico Gabrielli spielte dazu verschiedene Improvisationen auf der Orgel, welche auf den Glockentönen beruhten. Die eigentliche Glockenweihe fand auf dem Kirchplatz statt und wurde von Abt Bruno Trauner vollzogen. Die einzelnen Glocken wurden mit Weihwasser besprengt, beweihräuchert und mit Chrisam gesalbt. Nach der Weihe richteten der Verantwortliche der Glockengießerei Grassmayr, Peter Grassmayr, und Bürgermeister Günther Januth einige Grußworte an die Pfarrgemeinde. Der Bürgermeister unterstrich die Bedeutung der neuen Glocken für Sie helfen, wo es Not tut: viele Menschen in Südtirol engagieren sich in ihrer freien Zeit für andere. Ihr Einsatz macht ihnen Freude, ist aber nicht immer leicht. „Viele haben das Bedürfnis, sich mit anderen auszutauschen, sei es um erfreuliche Begebenheiten zu berichten, kleine und große Fortschritte mitzuteilen oder auch Fragen und Probleme zu beleuchten“, erklärt Guido Osthoff, Leiter der Dienststelle Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas. Einen geschützten Raum für solche Gespräche bietet die Caritas mit der Praxisbegleitung in acht verschiedenen Ortschaften an. Mit Unterstützung ausgebildeter Supervisoren oder Psychologen sprechen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen, über Sorgen, Grenzen und Überforderung. Gemeinsam arbeiten sie Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten für schwierige Situationen aus. Auch Fragen wie: wie helfe ich wirksam und sinnvoll, wie finde ich Zugang zum anderen, wie schöpfe ich Kraft oder wie gehe ich

die Pfarre Obermais. Im Anschluss an die Feierlichkeiten fand ein Umtrunk auf dem Kirchplatz statt, der vom Pfarrgemeinderat organisiert worden war. Die Glockenweihe wurde von der Bürgerkapelle Obermais und vom Ensemble „Die Wiener“ musikalisch umrahmt. Pfarrer Hilpold bedankte sich im Rahmen der Festmesse für die großzügigen Spenden, ohne welche die Finanzierung der Turmsanierung und des neuen Geläutes nicht möglich gewesen wären. Zu den Hauptsponsoren zählen die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die Raiffeisenkasse Meran, die Volksbank Meran, die Gemeinde Meran und das Land Südtirol. Den Feierlichkeiten wohnten der Dekan von Meran, Albert Schönthaler, die Vertreter der Bankinstitute sowie der verschiedenen Verbände und Vereine von Obermais bei. Georg Müller

mit meiner Hilflosigkeit in der Sorge um andere um, werden in den Treffen behandelt. Am 28. Oktober um 15.00 Uhr treffen sich die Interessierten mit der Supervisorin Silvia Agreiter im Pfarrsaal Maria Himmelfahrt in der Rätiastraße 7 in Meran zu einem ersten Einführungstreffen. Innerhalb einer Woche können sie dann entscheiden, ob sie weiterhin teilnehmen möchten. Die Gruppe trifft sich aufgeteilt auf das kommende Arbeitsjahr durchschnittlich einmal im Monat. Die Teilnahme an der Praxisbegleitung ist kostenlos. Für weitere Auskünfte und Anmeldungen steht Karin Tolpeit, Koordinatorin für die Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas im Büro am Meraner Rennweg 96 unter Tel. 0473 211 115 oder mit E-mail: fwa.meran@caritas.bz.it zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 10. Oktober 2008


Wort zum Nachdenken Papst Benedikt XVI. Freude und Herzlichkeit Ende der Neunziger Jahre habe ich vierzehn „Kardinal Joseph Ratzinger Bücher“ meiner privaten Bibliothek dem Regens des Priesterseminars über die Sommermonate übergeben, damit er sie vom Kardinal signieren lasse. Und im Herbst habe ich alle Bücher zurückbekommen, ein jedes fein und schön säuberlich signiert. Damals bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, selber in das Priesterseminar nach Brixen zu fahren und den Kardinal darum zu bitten. Damals wäre ich hingekommen, heute ist es ja nicht mehr möglich. Nichtsdestoweniger habe ich mit diesen Büchern eine große Freude. Seit Kardinal Ratzinger Papst wurde, haben sie für mich noch eine größere Bedeutung. Wer ist der Papst? Er ist zunächst der Bischof von Rom, dann wohl für die gesamte Weltkirche der Erstzuständige, der Nachfolger des Heiligen Petrus, der Stellvertreter Christi. Eine ganz bedeutende Aufgabe. So ist es für uns alle eine besondere Ehre, dass Papst Benedikt seinen Sommerurlaub in Südtirol verbringt. Wer würde nicht gerne dem Papst die Hand schütteln, ein paar Worte wechseln oder ihm ein Geschenk übergeben? Viele haben dem Papst ja einen Brief nach Brixen geschickt und auch Geschenke. Ein junger Pusterer hat, wie er selbst im Fernsehen erzählte, Bergschuhe für den Heiligen Vater hergestellt. Grußworte sprach der Papst von der Bibliothek des Priesterseminars in Brixen aus. Er sagte: „Ich bin mit großer Freude in Brixen. Liebe Freunde, ich möchte euch von ganzem Herzen Vergelt`s Gott sagen für diesen überwältigenden Empfang. Ich werde in diesen Tagen nicht viel auf den Straßen Eurer Stadt unterwegs sein. Aber mit dem Herzen wandere ich immer durch Brixen.“ „Wir sind Papst“ hat eine bundesdeutsche Zeitung anlässlich der Papstwahl vor drei Jahren getitelt. Dieser Tage können wir das sagen: Wir sind Papst. Freuen wir uns mit dem Heiligen Vater, wünschen wir ihm einen guten Aufenthalt, viel Ruhe und Erholung. Und vielleicht schreibt Papst Benedikt dieser Tage auch an seiner neuen Enzyklika oder an seinem zweiten Teil des Jesusbuches. Es wäre schön, wenn der Besuch des Papstes auch einen geistlichen Effekt für uns haben würde, das heißt, dass der Glaube in unseren Familien, Häusern und Pfarrgemeinden wachsen würde. Tausende Menschen feiern das Angelusgebet in Brixen mit, Tausende wohl auch daheim am Radio und am Fernseher. Dieser Papst hat uns etwas zu sagen, dieser Papst hat eine Botschaft an uns: Der Blick auf das Kreuz! Der Blick auf Christus! Jesus sprach zu Petrus, dem ersten Papst: „Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen!“ Da ist zwischen Jesus und Petrus eine Wechselbeziehung zu spüren. Auch heute zwischen Jesus und Benedikt. Und in diesen großen Bogen der Liebe und der Freude, ja des Glaubens, ist der Mensch hineingenommen. Schön wäre, wenn wir nach dem Papstbesuch, wenn der Papst wieder in Rom ist, das christliche Leben mehr pflegen würden. Gemeint ist Gottes- und Nächstenliebe, Sonntagsgottesdienst und Gebet, die Einhaltung der Gebote und vieles andere. Geben wir uns einen Ruck, dort, wo christliches Leben arm und lau geworden ist, und dort, wo die Glaubensflamme noch recht schön brennt, kann sie ja noch größer und heller brennen. Glaube kann und soll wachsen. Wir sind gefragt, in unserer Kirche, zusammen mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. Ob uns das gelingt oder sagen wir, in bescheidenen Ansätzen, aber in vielen kleinen Schritten gelingt, hängt von jedem und jeder einzelnen von uns ab. Alexander Raich, Pfarrer und Dekan in Tisens

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Soziales

Internet: Gemeinde Meran erhält Barrierefreiheit-Siegel

Mit Barrierefreiheit ist nicht nur die Beseitigung von baulichen Hindernissen gemeint, sondern auch der freie Zugang zu Systemen der Informationsverarbeitung oder zu Informationsquellen wie dem Internet. Im Artikel 8 des Dekrets des Staatspräsidenten Nr. 75 vom 1. März 2005 werden die Anforderungen und Bedingungen für einen barrierefreien Webzugang für behinderte oder beeinträchtigte Menschen festgelegt. Die offizielle Internetseite der Stadtgemeinde Meran erfüllt all diese Kriterien und wurde kürzlich in die Liste der barrierefreien Seiten des CNIPA-Institutes eingetragen. Informationen: www.cnipa.gov.it

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Meran, Lauben 250 Tel. 0473 211 611 www.frauenhelfenfrauen.it Mo-Fr 9.00 bis 11.00 Uhr , Di 14.00 bis 16.00 Uhr, ohne Voranmeldung

Frauen helfen Frauen

Frauen und Mädchen bieten wir in Konfliktsituationen kostenlose, unbürokratische Hilfe an. Rechtsberatung kann nach Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Wir bürgen für äußerste Diskretion. Onlus-Spendenkonten: Raika Meran: IT 32Y 08133 58593 0000 4110 8656 Südtiroler Sparkasse Meran: IT 98T 06045 58590 0000 00430500

Von links: Karoline Riffeser (Amtsdirektorin Datenverarbeitung), Stefano Bolognesi (Internet-Koordinator), Vanda Carbone (Stadträtin)

Einwanderern gezielte Rechtsberatung geben

Aufenthaltsgenehmigung, Familienzusammenführung, Staatsbürgerschaft, Anerkennung von Studientiteln: Hinter diesen und vielen anderen Begriffen aus der geltenden Gesetzgebung steht gerade bei Einwanderern oft ein großes Fragezeichen. Unter der Koordination der Stadtgemeinde Meran wird vorerst in Meran und zu einem späteren Zeitpunkt auch in Lana (voraussichtlich im Herbst) regelmäßig eine entsprechende Rechtsberatung angeboten. Der von der Stadtgemeinde Meran koordinierte und vom Sozialbetrieb Bozen finanzierte Dienst wird von ODAR/Caritas abgewickelt innerhalb der Dienststelle „Erstaufnahme und Beratungsdienst für Einwanderer“. Und zwar: am jeweils zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr im Zentrum „Don Tonino Bello“ in Meran, Romstraße 1 (dort werden auch dienstags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr die unbedingt erforderlichen Vormerkungen entgegengenommen). Der in Meran ab 30. Juli angebotene Dienst ist kostenlos – eine Vormerkung wird aber vorausgesetzt. Der neue Dienst möchte einen Bezugspunkt für alle jene BürgerInnen darstellen, die Information und Beratung rund um das Thema Einwanderung benötigen. Die Tätigkeiten der neuen Beratungsstelle erstrecken sich von der grundsätzlichen Aufklärung der Einwanderer über ihre Rechte und Pflichten bezüglich Einreise und Aufenthalt nach bzw. in Italien, bis hin zur individuellen Begleitung bei Problemen zwischen ausländischen Bürgern und öffentlichen Verwaltungen. Informationen im Zentrum Don Tonino Bello, Tel. 0473 231 916

Ortsgruppe Meran Siegfried Gufler 335 546 7100 0473 220 381

10. August 2008 Peitlerkofel – Schlüterhütte - Zans 13. August 2008 Hinterpasseier: Schönau – Seebertal – Seebersee – Schönau - Rabenstein 20. August 2008 Tiersertal – Tiers - Ums bei Völs –Völser Weiher - St. Kontantin

Am 3. Oktober farbige Ausgabe zum 5-jährigen Erscheinen

Veranstaltungen auf Meran 2000

► 07. September Kinderfest mit dem VKE ► 21. September von 11.00 – 16.00 Uhr Bergfest mit der „Pustertaler Tanzlmusik“ auf der Meraner Hütte


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an……

Lebe! Liebe! Lache! Auf diese Weise mache Dein neues Jahr zu einem Fest, das Dich Dein Leben feiern lässt. Es soll das neue Lebensjahr noch besser sein wie`s alte war!

Liebe Ida, die besten Wünsche zu Deinem Geburtstag überbringen Dein Mann Sigi, die Kinder und Enkelkinder

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Vereinsnachrichten Benefiz-Golfturnier des Soroptimist Clubs Merania Reinerlös geht an die Stiftung Bienenkorb

Der Soroptimist Club Merania hat kürzlich in Lana ein Benefiz-Golfturnier veranstaltet. Dank vieler Sponsoren und der regen Teilnahme konnten 2.500 € Reingewinn erzielt werden. Für den Erlös wurde die Stiftung "Bienenkorb" ausgewählt, die Not leidende Familien in Südtirol unterstützt. Im Bild die Scheckübergabe an die Präsidentin der Stiftung "Bienenkorb", Frau Herma Ganner.

V.l.n.r.: Elian Reinstadler (SI Merania), Johanna Lee (SI Merania und Vizepräsidentin Golfclub Lana), Anita Hinrichs (Vizepräsidentin SI Merania), Eva Maria Baur (Präsidentin SI Merania), Herma Ganner (Präsidentin der Stiftung "Bienenkorb"), Johanna Herbst (SI Merania) , Jutta Pedri (SI Merania und Vizepräsidentin Stiftung "Bienenkorb")

Meran, Postgranz 16 Tel. 0473 231 265

24.08.08 Tagesfahrt Antholzer See mit Wanderung 07.09.08 Grillparty

Einladung zum Kirchtag auf der Maiser Alm in Hafling am Sonntag, 10. August 2008 Um 11 Uhr hl. Messe, anschließend gemütliches Beisammensein bei Musik, Speise und Trank.

Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger, Heimatpflegefreunde sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Der Obmann Hans Vetter

2008 ist das Jubiläumsjahr der Bürgerkapelle Untermais. Am 14. September 2008 wird mit allen Meraner Kapellen auf dem Thermenplatz gefeiert und gleichzeitig findet auch die Verlosung der Jubiläumslotterie statt. Die Jubiläumslotterie läuft inzwischen auf vollen Touren. Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen.

1. Preis ist ein FIAT 500 Lose gibt es noch in allen Filialen der Raiffeisenkasse Meran, in der Bar Kofler, in der Pizzeria Heinz, im Restaurant Mondschein und im Restaurant Schießstand Wir freuen uns, wenn Sie den Hauptpreis gewinnen! Also bitte kräftig zugreifen! Wir danken für die damit gewährte Unterstützung!


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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

KINDERSEITE Liebe Kinder,

wenn es jetzt im Hochsommer sehr heiß ist, dann ist das Schwimmbad genau der richtige Platz. Echte Wasserratten unter euch haben dann im Wasser nicht nur Spaß, sondern finden dort auch Abkühlung. Auf dem Bild zu unserem Rätsel dreht sich diesmal auch alles um Sommer, Sonne und Wasser. Vergesst nicht, für das Lösen des Rätsels gibt es Eintrittskarten für das Meraner Schwimmbad zu gewinnen! Noch viele schöne Ferientage wünscht euch, eure Margareth

Da hat es sich Peter auf der Palmeninsel aber sehr gemütlich gemacht. Und im Wasser rund um ihn herum ist einiges los. Wie viele Fische tummeln sich hier im Wasser?

Lösung des Rätsels aus Heft 15 vom 25. Juli Die Gewinner

Folgende Gegenstände haben die Touristen verloren:

Apfel, Buch, Halskette, Handtasche, Damenhut, Flasche, Koffer, Fernglas, Hut, Brille, Schlüssel, Uhr, Schuh

Philipp Weger (links), Damian Frühauf (Mitte) und Katharina Weger erhielten für die richtigen Lösungen eine Familienportion Eis, Eintrittskarten für das Meraner Schwimmbad und Trinkflaschen. Wie bauen Schnecken ihre Häuser? Sie bauen ihre Häuser mit Kalk, den sie über ihre Nahrung aufnehmen und über eine Öffnung im Rücken zu einem Haus formen. In ihrem Haus lagern Schnecken lebenswichtige Organe wie Lunge, Darm und Herz. Bei ihrer Geburt ist das Haus noch weich und instabil. Über drei Jahre lang frisst eine Schnecke sich den nötigen „Baustoff“ an, der das Häuschen so fest macht, dass sich selbst Füchse daran die Zähne ausbeißen. Übrigens: Schneckenhäuser winden sich von der Öffnung aus gesehen meist nach rechts. Linksgewundene Schneckenhäuser sind so selten wie vierblättrige Kleeblätter.

Lach mit! So werden die Preise verteilt: Wenn du die Fische gezählt hast, komme am Montag, dem 11. August um 18.00 Uhr ins Büro. Unter allen Anwesenden werden eine Familienportion feinstes Eis aus der Eisdiele Sabine, Eintrittskarten für das Schwimmbad und Trinkflaschen der Stadtwerke Meran verlost.

Das ist kein Gewinnspiel – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Leiter

Am Am Ende Am Ende von Am Ende von der Am Ende von der Leiter da geht es nicht mehr weiter. Jürgen Spohn

Ein Mann kommt zum Bäcker und sagt: „Ich möchte 99 Semmeln.“ Der Bäcker: „Ja, warum denn nicht gleich 100?“ Kunde: „Wer soll die denn alle essen?“

Der Lehrer fragt: „Warum ist ein Gewitter bei Nacht besonders gefährlich?“ Schüler: „Weil da der Blitz den Blitzableiter nicht sieht.“

Der kleine Max darf zum ersten Mal mit den Eltern in ein Konzert. Er sitzt eine Weile ganz still da, dann wird ihm aber langweilig. Er beginnt unruhig auf seinem Sitz hin und her zu rutschen. „Psst! Sei still!“, flüstert ihm die Mutter zu. Max ist beleidigt: „Immer muss ich ruhig sein, und die da oben dürfen Krach machen, soviel sie wollen!“

Am Strand In den Sommerferien waren meine Eltern und ich am Strand. Ich spielte dort mit meiner Freundin Vanessa. Plötzlich ging ein kleines Mädchen an uns vorbei, das weinte. Ich fragte: „Warum weinst du?“ Das Mädchen sagte: „Ich suche meine Eltern!“ Weil das Kind so weinte, nahm ich es in den Arm und tröstete es. Der Strand war eingeteilt in mehrere Motive: Lokomotive, Fisch, Banane und Schiff. Das Mädchen mit Namen Katharina hatte ein Armband mit einem Schiff drauf. Wir fragten sie, warum sie allein am Strand wäre und sie sagte: „Ich war im Wasser und als ich wieder herauskam, waren meine Eltern weg.“ Vanessa sagte. „Wir gehen zu dem Teil des Strandes, wo das Schiff ist.“ Als wir dort ankamen, sahen wir einen Mann und eine Frau, die sich suchend umsahen und immer den Namen „Katharina“ riefen. Als wir in ihre Nähe kamen, hatten sie Katharina schon gesehen. Überglücklich nahmen sie die Kleine in die Arme und bedankten sich bei uns. Vanessa und ich waren so froh, dass alles so gut ausgegangen war. Lena Sandmann

Zwerglein Wut und Zwerglein Nett

Es war einmal eine Zwergenfamilie. Die Mutter bekam in einer Nacht Zwillinge. Eines war das Zwerglein Nett und eines das Zwerglein Wut. Das Zwerglein Wut hieß deshalb so, weil es immer wütend war. Das Zwerglein Nett war immer nett. Sie haben immer gestritten. Das Zwerglein Wut wollte, dass das Zwerglein Nett wütend wurde. Verena und Marzia

Wollgras • foto ht


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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Ein Mann mit Herz Kardiologie-Primar Wolfgang Oberlechner geht 65-jährig in Pension

Das menschliche Herz und seine organischen Funktionen kennt er wohl gut, und doch kann auch ein erfahrener Kardiologie-Primar das Herzklopfen am letzten Arbeitstag nicht unterdrücken. Am 31. Juli 2008 ging Wolfgang Oberlechner nach 44 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand. Vor 65 Jahren in Innsbruck geboren, begann er als junger Arzt seine Tätigkeit als Assistent in der Orthopädie im Krankenhaus Brixen, später wechselte er ins Fachgebiet der Inneren Medizin. Die Kardiologie steckte damals, Anfang der 70er-Jahre, noch in den Kinderschuhen. Als der 1972 in Turin zum Facharzt ausgebildete Wolfgang Oberlechner an der neuen kardiologischen Abteilung am Bozner Krankenhaus begann, arbeiteten dort gerade mal drei Ärzte im Team. Doch der sportliche Kardiologe erklomm die Karriereleiter, wie er später mit seinem Rennrad und auf seinen Tourenskiern spektakuläre Höhenmeter hinter sich ließ: 1996, noch unter der Leitung des ehemaligen Generaldirektors des damaligen Sanitätsbetriebes Meran, Andreas Fabi, ging er als Sieger aus dem Wettbewerb für die Primarstelle in der neu geschaffenen Kardiologie im Meraner Krankenhaus hervor. Pech für Wolfgang Oberlechner, dass die Bauarbeiten nicht so schnell fortschritten wie geplant: Das Krankenhaus war noch nicht fertig gebaut und Wolfgang Oberlechner hatte, nach vielen Dienstjahren in Bozen, bereits seinen Dienst in Meran angetreten. Nun war Organisationstalent gefragt – der „neue“ Primar arbeitete noch für rund ein Jahr im Team der

Porträt

Inneren Medizin, unter dem damaligen Primar Matthias Innerhofer. Zusammen mit einer anderen Fachärztin für Kardiologie, Elisa Morra, betreute er seine kardiologischen PatientInnen ambulant wie stationär und war somit eine Rarität im Südtiroler Sanitätswesen, ein Primariat, das in einem anderen Fachbereich untergebracht war. Unter der Leitung von Wolfgang Oberlechner wuchs die Abteilung und weist heute einen Stellenplan von 10 ÄrztInnen auf, welcher aufgrund des Fachärztemangels leider nicht vollständig besetzt werden konnte. Trotzdem werden jährlich rund 10.000 ambulante Leistungen durchgeführt. Der sportliche Herzspezialist setzte sich auch für die Gründung einer eigenen Herzsportgruppe ein, die sich heute großer Beliebtheit erfreut. Im Frühsommer dieses Jahres hielt

Primar Wolfgang Oberlechner (7. von links, neben Bezirksdirektorin Irene Pechlaner) im Kreise seiner Primarkollegen/innen

Tag

Natur erleben beim Gesundheitswandertag

Bewegung ist gesund und in Gesellschaft macht es noch mehr Spaß. Unter diesem Motto steht der dritte Gesundheitswandertag der Stiftung Vital, der am 31. August in Lana stattfindet. Über 30 Vereine und Einrichtungen beteiligen sich daran mit Wanderungen in Lana und Umgebung, mit kulturellen Abstechern zu Kirchen und Museen, mit Tanzeinlagen und Zirkusnummern. Das Programm sieht drei leicht begehbare und geführte Wanderrouten vor: entlang des Brandiswaalweges, auf dem idyllischen Kastanienweg von Lana nach Völlan und am Vigiljoch. Offizieller Start ist um 9 Uhr beim Lorenzerpark im Zentrum von Lana. Unterwegs können das Obst- und Weinbaumuseum, die Pfarrkirche von Lana mit dem bekannten Schnatterpeck-Altar oder die alte St.Margarethen-Kirche besichtigt werden. Viel Unterhaltsames gibt es für Kinder, z.B. die Zirkuseinlagen von „Animativa“, den VKE-Spielbus und das Kinderfischen des Fischervereins Lana-MarlingTscherms. Zugegen sind auch die Einradfahrer aus Lajen und Daniel & Eva Dance. Daneben erfahren die Besucher an verschiedenen Ständen allerhand Wissenswertes rund um Gesundheit und Bewegung. Für Verpflegung ist gesorgt. Nähere Informationen unter www.stiftungvital.it oder www.gemeinde-lana.bz.it

er unter der Leitung der Uniklinik Mailand einen internationalen Kongress ab, der besonders den Hausärzten und –ärztinnen in Erinnerung bleiben wird. Bezirksdirektorin Irene Pechlaner und Sanitätsdirektor Roland Döcker verabschiedeten nach der Primarsitzung in einer kleinen Feier den Neo-Ruheständler und bedankten sich für den Einsatz und die professionelle Arbeit des Kardiologen. Seine Primarkollegen schlossen sich dem an und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft. Bis zur Besetzung der vakanten Primarstelle übernimmt die geschäftsführende Leitung der Abteilung die langjährige Fachärztin Elisa Morra, die zusammen mit Wolfgang Oberlechner Pionierarbeit im Aufbau der Abteilung geleistet hatte.

Ärtzliche Feiertagsdienste

Arzt

Sprengel MERAN 10.08.08 Dr. Dadvar Reza 15.08.08 Dr. Dadvar Reza 17.08.08 Dr. Dadvar Reza 24.08.08 Dr. Manger Irene 31.08.08 Dr. Mayer Edwin 07.09.08 Dr. Mross Paul

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Notrufzentrale

Apothekendienst

Normale Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 8.30 - 12.30 Uhr und von 15.30 - 19.00 Uhr - Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr Tag- und Nachtdienst: ab 8.30 Uhr, 24 Stunden durchgehend

Telefon

338 150 4195 338 150 4195 338 150 4195 338 221 1400 - 0473 231 963 335 692 1940 335 707 6574

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-Riffian-MarlingSchenna-Hafling-Vöran 10.08.08 Dr. Kiem Josef Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 15.08.08 Dr. Zamboni Luciano Tel. 0473 210 031 17.08.08 Dr. Agostini Hugo Tel. 335 6370 999 24.08.08 Dr. Gamper Josef Ernst Tel. 335 691 5170 31.08.08 Dr. Grüner Peter Tel. 0473 945 479 - 338 693 0692 07.09.08 Dr. Kiem Josef Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910

Lana-Tisens-Tscherms- Burgstall-Gargazon 09.08.08 Dr. Maschler Oswald 0473 563 880 - 347 240 8438 10.08.08 Dr. Knoflach Lorenz 320 037 7373 - 0473 550 413 15.08.08 Dr. Torggler Helmut 334 1417 999 16.08.08 Dr. Psaier Alfred 0473 920 666 - 333 646 7427 17.08.08 Dr. Gruber Elisabeth 0473 237 612 23.08.08 Dr. Psaier Alfred 0473 920 666 - 333 646 7427 24.08.08 Dr. Schwienbacher Klaus 0473 562 117 - 337 451 181 30.08.08 Dr. Bossio Domenico 338 281 1263 31.08.08 Dr. Bossio Domenico 338 281 1263 06.09.08 Dr. Maschler Oswald 0473 563 880 – 347 240 8438

Ultental - Laurein - Proveis 10.08.08 Dr. Bossio Domenico 15.08.08 Dr. Mair Paula 17.08.08 Dr. Bachmann Walter 24.08.08 Dr. Bertoldi Helmuth 31.08.08 Dr. Bossio Domenico 07.09.08 Dr. Mair Paula

338 281 1263 0473 561 570 – 349 883 7901 0473 796 039 - 335 591 9966 0473 787 044 - 347 243 5735 338 281 1263 0473 561 570 – 349 883 7901

Tag

08.08.08 09.08.08 10.08.08 11.08.08 12.08.08 13.08.08 14.08.08 15.08.08 16.08.08 17.08.08 18.08.08 19.08.08 20.08.08 21.08.08 22.08.08 23.08.08 24.08.08 25.08.08 26.08.08 27.08.08 28.08.08 29.08.08 30.08.08 31.08.08 01.09.08 02.09.08 03.09.08 04.09.08 05.09.08 06.09.08 07.09.08

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Apotheke

Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke St. Damian Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Drusus Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke Untermaiser Apotheke Central Apotheke Drusus Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke Untermaiser Apotheke Central Apotheke Drusus Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke

Sparkassenstr. 28 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 A.-Hofer-Str. 24 Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Sparkassenstr. 28 Rennweg 58 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Romstraße 118 Sparkassenstr. 28 Rennweg 58 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Romstraße 118 Sparkassenstr. 28 Rennweg 58 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24

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0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 447 545 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 236 357 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 236 144 0473 236 826 0473 236 357 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 236 144 0473 236 826 0473 236 357 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545

Die Turnusse aller Südtiroler Apotheken finden Sie unter: www.provinz.bz.it/apotheken

Burgstall: Romstraße 87 Sa 09.08.08 bis Fr 15.08.08 Lana: Tribusplatz Sa 16.08.08 bis Fr 22.08.08 Tisens: Zentrum 98 Sa 23.08.08 bis Fr 29.08.08 Ultental: St. Walburg Sa 23.08.08 bis Fr 29.08.08 Lana: Maria Hilf bis Fr 05.09.08 Burgstall: Romstraße 87 bis Fr 12.09.08

0473 291 200 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 565 111 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 927 084 8.00-12.30 15.30-19.00 Uhr 0473 795 377 8.30-12.00 15.30-19.00 Uhr 0473 561 305 Sa 30.08.08 8.00-12:30 15:00-19:00 Uhr 0473 291 200 Sa 06.09.08 8.00-12:30 15:00-19:00 Uhr


Hämorrhoiden - kein Tabuthema mehr! Werner Schullian

Das Hämorrhoidalleiden ist die häufigste Erkrankung im Enddarmbereich. Es macht etwa 50% der Beschwerden im Enddarmbereich aus. Ungefähr jeder 4. Patient sucht während seines Lebens einmal den Arzt wegen Analbeschwerden und vermeintlicher Hämorrhoiden auf. Wahrscheinlich hängt das heute mit unserer Diät, Kultur und Lebensart (Bewegungsarmut) zusammen. Aufgrund der Lokalisation ist diese Krankheit mit verstärktem Schamgefühl und gewissen Ängsten verbunden, sodass es die Patienten vorziehen, Hämorrhoidenpräparate zu kaufen, als den Arzt zu konsultieren. Zahlreiche Faktoren begünstigen einzeln oder in Zusammenwirkung das Entstehen von Hämorrhoiden. Dazu zählen chronische Verstopfung, durchfallartiger Stuhl, Schwangerschaft, Missbrauch von Abführmitteln, Übergewicht, bewegungsarme Lebensweise, ballaststoffarme Ernährung, Alkohol, Kaffeegenuss, scharfe Gewürze und familiäre Disposition. Die Hämorrhoiden entstehen aus einem arteriell/venösen Gefäßgeflecht, der Zufluss erfolgt aus den großen Arterien des Bauchraumes, der Abfluss erfolgt über einen venösen Gefäßring. Wir unterscheiden 4 Grade der Hämorrhoiden: Grad I: normale Größe der Gefäßpolster, schmerzlose Blutung Grad II: Vorwölbung der Gefäßpolster in den Analkanal Grad III: Die Knoten werden durch den Analkanal nach außen verlagert, bilden sich aber nach dem Stuhlgang wieder zurück. Grad IV: ständig nach außen verlagerte und fixierte Knoten Die Klinik entspricht dieser Gradeinteilung: Bei Grad I gibt es nur die schmerzlose Blutung, bei Grad II und III kommen Juckreiz, Nässen und Fremdkörpergefühl dazu. Grad IV ist häufig, vor allem wenn es sich um eingeklemmte Hämorrhoiden handelt, sehr schmerzhaft. Die Diagnose des Hämorrhoidalleidens wird erstens durch die Anamnese und zweitens durch eine klinische Untersuchung durch den Arzt gestellt. Der Arzt benützt ein Proktoskop (siehe Foto), mit dem er die genaue Stadieneinteilung der Hämorrhoiden durchführen kann, aber auch andere Erkrankungen, wie zum Beispiel das Analkarzinom, ausschließen kann. Die Marienklinik in Bozen hat mit Werner Schullian einen international anerkannten Spezialisten für Hämorrhoidalleiden. So können an der Marienklinik Bozen, je nach individueller Diagnose, die Behandlungen der Hämorrhoidenleiden entweder durch nicht operative Verfahren oder durch operative Verfahren durchgeführt werden. Zuerst wird meist mit einem konservativen Therapieversuch begonnen. Dazu zählen die Stuhlregulierung mit Quellstoffen wie Leinsamen,

Weizenkleie usw. und die Verwendung von Salben und Medikamenten. Weiters die Verödung, wo submukös in die Hämorrhoidengegend Alkohollösung injeziert wird, und die Gummibandligatur. Zu den operativen Verfahren zählen neben der konventionellen Standardoperation der Hämorrhoidektomie modernere Verfahren wie die Operation nach Longo oder die Hämorrhoidalarterienligatur (HAL) nach Morinaga. Dabei handelt es sich um eine fast schmerzfreie Methode zur Behandlung der Hämorrhoiden. In leichter Sedierung werden die Hämorrhoidalarterien mit einer Ultraschallsonde aufgesucht und gezielt unterbunden. Dieser Eingriff erfolgt ambulant. Der Patient kann kurze Zeit nach der Operation nach Hause begleitet werden. Mit all diesen Behandlungsmethoden kann ein stadiengerechtes Therapieverfahren ausgewählt werden. Allerdings müssen die Patienten dahingehend aufgeklärt werden, dass es in einer erheblichen Anzahl zum Wiederauftreten (Rezidiv) von Hämorrhoiden kommt, weshalb eine regelmäßige Kontrolle und eventuell eine neuerliche Behandlung notwendig ist. Marienklinik Bozen Dr. Werner Schullian Tel. 0471 310 600 Fax 0471 310 999 e-mail: info@marienklinik.it

Meran der richtige Standort für Komplementärmedizin

Die SVP Bezirksspitze zeigt sich erfreut über den Probebetrieb des Dienstes für Komplementärmedizin im alten Krankenhaus. „Das ist eine große Aufwertung für das Burggrafenamt, aber auch für das ganze Land“, sind Bezirksobmann Karl Zeller und sein Stellvertreter Zeno Christanell überzeugt. Laut Beschluss der Landesregierung soll für zwei Jahr ein Probebetrieb eines Dienstes für Komplementärmedizin im alten Krankenhaus von Meran eingerichtet werden. Das Pilotprojekt soll im Jänner 2009 starten und das Angebot der klassischen Medizin um Akupunktur, Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin, Phytotherapie oder die Massagen der Osteopathie ergänzen und um die Methoden der Komplementärpflege bzw. Betreuung erweitern. „Das ist ein wichtiger Schritt im Südtiroler Gesundheitswesen, da durch diese Erneuerungen die Patienten eine ganzheitliche Betreuung erhalten.“, loben Zeller und Christanell den zuständigen Landesrat Richard Theiner für seinen Einsatz. Meran ist dabei mit Sicherheit auch der richtige Standort, weil in der alten Kurstadt bereits sehr hohe Sensibilität und Aufgeschlossenheit für alternative medizinische Methoden herrsche. Die angestrebte Vernetzung mit den bereits sehr gut funktionierenden bestehenden Angeboten ist dabei sehr sinnvoll und ermöglicht eine Betreuung, die allen Bedürfnissen der Patienten gerecht wird. „Die ganzheitliche Versorgung, auch durch die Methoden der Komplementärmedizin, gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist sehr gefragt. Es ist gut, dass dieser Dienst nun auch vom öffentlichen Sanitätsdienst angeboten wird.“, sind sich die Vertreter der SVP Burggrafenamt einig.

Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Mondkalender

8. August Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Blumen und Garten wässern; stachelige Pflanzen pflegen und Schnecken bekämpfen; Rasen mähen; Nagelpflege ist günstig wie jeden Freitag nach Sonnenuntergang, egal welches Tierkreiszeichen herrscht; Betten lüften und Heuarbeiten sollten an Wassertagen vermieden werden wegen der Feuchtigkeit, die in den Federn oder im Heu bleibt.

B h

9. August Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag An Skorpiontagen sind typische Frauenleiden keine Seltenheit; Sitzbäder mit Eisenkraut oder Frauenmantel können dabei heilsam sein; bei Gesprächen und Verhandlungen sollten Sie sich kurz und klar ausdrücken, so können Sie auch den Kritischen sofort überzeugen und die Zeit gut nutzen; Blattgemüse setzen oder säen und Blattsalate zubereiten und essen; Pflanzen und Garten gut gießen; Wäsche waschen ist an Wassertagen immer günstig; täglich mindestens 2 Liter Wasser trinken.

Bh

10. August Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Übergang zu Schütze um 01.11 Uhr Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Ernähren Sie sich leicht und gesund mit Früchten sowie Fruchtgemüse; sollten Sie etwas Wesentliches zu klären haben, nutzen Sie den Tag im Tierkreis Schütze, Sie erkennen leichter und alles kann zum Wohle aller Beteiligten gelöst werden; abends dann abschalten, damit Sie morgens erholt und munter sind; ein Feuer ist schnell entfacht, Sie entscheiden, ob es ein Freudenfeuer wird oder nur ein Funke bleibt.

B h i

11. August Zunehmender Mond im Tierkreis Schütze Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Obstbäume und Fruchtpflanzen sowie Rosen pflegen; Wohnräume und Betten ausgiebig lüften; im Gegensatz zu den Wassertagen bleibt dabei keine Feuchtigkeit drinnen; Heuarbeiten sind günstig; Muskeln, Venen und Oberschenkel schonen und langes Gehen sowie Stehen vermeiden, tragen Sie eventuell heilende, kühle Salben zur Muskellockerung auf und machen Sie zwischendurch eine kleine Pause zur Entspannung.

B i

12. August Zunehmender Mond im Tierkreis Schütze Übergang zu Steinbock um 13.43 Uhr Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Obst und Gemüse düngen; oberirdische Schädlinge bekämpfen; Heilkräuter sammeln und sofort verarbeiten; Vitamin-, Eisen- und Mineralienmangel ausgleichen; Sport mit Freunden verschafft Ihnen heute den körperlichen Ausgleich, den Sie wahrscheinlich brauchen, aber nicht übertreiben, sonst macht sich Muskelkater bemerkbar und den sollten Sie sich ersparen; hitzigen Gesprächen aus dem Weg gehen und locker bleiben.

B i j

13. August Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Pflanzen, die schwach wurzeln, sollten gedüngt werden; Wurzelgemüse zum Einlagern ernten; Wurzelgemüse essen und frische Säfte wie Sellerie- oder Rettichsaft trinken; gehen Sie barfuß und erden Sie sich, um Kraft zu sammeln; so stellen Sie den Kontakt zur Erde her und spüren den Boden unter den Füßen; man entscheidet leichter, man spürt Sich selbst; besonders Luftmenschen tut das sehr gut, um nicht in Gedanken abzuheben.

B j

14. August Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Fellpflege bei Tieren; der Mond im Steinbock begünstigt eine sehr intensive Hautpflege mit Kräutersalben; Heilkräuter sammeln, speziell für Gelenke, Knochen und Haut; der Körper nimmt Nährsalze besonders gut auf; bei Gelenkbeschwerden machen Sie Umschläge mit Olivenöl; Belastungen für Knie und Knochen sind besonders ungünstig; schonen Sie Ihre Haut vor zuviel Sonne.

B j


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16 15. August Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Übergang zu Wassermann um 00.57 Uhr Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Besonders günstiger Termin um Unkraut zu jäten; Obst und Beeren zum Entsaften und Einkochen ernten, das gibt ein besonders gutes Aroma; entwickeln Sie Ihr eigenes Konzept, wenn Ihnen hundert Ideen durch den Kopf schwirren und Sie sich nicht entscheiden können; Einkaufsbummel und längere Touren sollten Sie heute besser vermeiden, Ihre Venen werden sonst zuviel beansprucht.

B j k

16. August Vollmond um 23.18 Uhr im Wassermann Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Kräuterkissen herstellen; Haare waschen; Tiefenreinigung der Haut; Reinigung von Holzböden und Parkettböden; Tinkturen und Öle abfüllen; Fenster putzen sowie eventuell neue Fenster oder Glastüren einsetzen; geharktes Unkraut auf dem Beet liegen lassen, es verrottet von selbst; guter Tag für Geschäftstermine; höchste Aufnahmebereitschaft des Körpers für Mineralien, Vitamine und andere Heilmittel.

A k

17. August Abnehmender Mond im Wassermann Übergang zu Tierkreis Fische um 09.47 Uhr Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Nützen Sie die letzten Sommertage, um nach Herzenslust barfuß zu laufen; an Fischetagen hat man generell Lust selber zu kochen, viele gute Ideen und einen besonders guten Appetit; meditieren Sie besser anstatt am Computer zu sitzen; auch Tagträume sind gut umsetzbar; finden Sie Ihre eigene Mitte, dann entscheiden Sie viel leichter; vergessen sie heute die Gartenarbeit und genießen Sie den Schatten unter luftigen Bäumen.

F k l

18. August Abnehmender Mond im Tierkreis Fische Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Fuß- und Vollbäder zum Entschlacken; Meditationen; Fußpilz behandeln; Hühneraugen mit Schöllkraut oder Hauswurz behandeln; Wohnräume nur kurz lüften; alle Reinigungsarbeiten bei groben Flecken und Verschmutzung; Wäsche waschen, hartnäckige Flecken verschwinden leichter; beginnen Sie die Woche mit einer positiven Einstellung, sonst nehmen Sie sich kostbare Energie.

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19. August Abnehmender Mond im Tierkreis Fische Übergang zu Widder um 16.11 Uhr Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Blumen und Garten gießen und düngen; Blattgemüse frisch zubereiten und essen; legen Sie einen Salattag für die Gesundheit ein; viel Wasser trinken; unsere Füße symbolisieren die Art und Weise, wie wir uns im Leben fortbewegen, die Zehen zeigen, wie wir die Einzelheiten unseres eigenen Fortschritts wahrnehmen; Probleme an den Zehen sind Zeichen für unnötige Ängste um die Zukunft; pflegen Sie also Ihre Füße.

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20. August Abnehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Obst zum Trocknen ernten; guter Erntetag für Getreide; gute Eiweißverwertung des Körpers, aber Vorsicht bei Allergien; gegen Kopfschmerzen und Migräne sollte Stress vermieden werden; Kopfschmerzen ziehen unsere Sinne in Mitleidenschaft und gerade weil vier unserer fünf Sinne im Kopf sind, sollten wir darauf achten, was in unseren Köpfen so an Gedankengut vorhanden ist; „das macht uns großes Kopfzerbrechen“.

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21. August Abnehmender Mond im Tierkreis Widder Übergang zu Stier um 20.39 Uhr Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Entspannende Massagen für Gesicht, Kopf und Augen; mit unseren Augen sehen wir alles und wollen auch vieles überwachen, kontrollieren; Ausdrücke wie „Ich traue meinen Augen nicht“ oder „Nochmals mit einem blauen Auge davongekommen“ können unsere Sicht beeinträch-

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Mondkalender

tigen und wie oft verzerrt unsere Sicht der Dinge die nicht immer; sind Sie geduldig mit sich selbst, auch das Wirklichkeit; das linke Auge symbolisiert unser Selbst- kann man noch in jedem Alter lernen. bild, das rechte Auge unsere Außenwelt; vieles wird mit F e 29. August der rosaroten Brille „übersehen“. Abnehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag F b 22. August Haare schneiden und ein Saunabesuch sind heute ideal; Abnehmender Mond im Tierkreis Stier Haare, die an Löwetagen geschnitten werden, wachsen Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Nützen Sie diese Mondkonstellation um feucht Staub zu schnell nach; Obst und Beeren ernten und sofort frisch wischen und zwar bis zum hintersten Winkel; Wurzelge- weiterverarbeiten, falls Sie Lust auf gute Marmelade müse auf den Speiseplan setzen: Schwarzwurzeln, Ret- haben, denn diese würde bei derzeitiger Mondkonsteltich, Sellerie, Rote Beete, Lauch und Zwiebeln; bei einer lation besonders lecker werden; Räume, Betten und Wanderung oder einem Ausflug sollten Sie einen Pullo- Matratzen ausgiebig lüften; herzstärkende Getränke. ver mitnehmen, denn an Erdtagen kann es etwas kühl D e f 30. August sein und man fröstelt leichter als an anderen Tagen. Neumond um 21.59 Uhr im Tierkreis Löwe Übergang zu Jungfrau um 08.19 Uhr F b c 23. August Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Abnehmender Mond im Tierkreis Stier Bei Neumond ist höchste Entgiftungsbereitschaft des Übergang zu Zwilling um 23.49 Uhr Körpers gegeben; Kurzfasttag einlegen und zur EntElement: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Wenn der abnehmende Mond den Stier durchläuft, kön- schlackung viel trinken; Altes loslassen und neue Vornen sanfte Massagen und Gymnastikübungen den sätze fassen; diese Vorsätze auch umsetzen, denn nur Nackenbereich wunderbar entspannen; Stiertage sind wissen, was man will und nichts dafür tun, ist zu wenig, Tage der Muße, deshalb sollten Sie Ihren Hobbys nach- wenn Sie Erfolge erzielen möchten; der zunehmende gehen und sich selbst ein bisschen verwöhnen; für Ihre Mond gibt Ihnen nun die Gelegenheit Gewünschtes Beziehungen sind solche Tage wirklich gut, ebenso sind umzusetzen. Stiertage ideal zum Heiraten und für einen HausbaubeB f 31. August ginn. Zunehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag F c 24. August Geduld ist eine wichtige Voraussetzung für eine BezieAbnehmender Mond im Zwilling hung, daher sehen Sie lieber über unwichtige Dinge hinElement: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Das Pflegen alter Freundschaften und Knüpfen neuer weg; nützen Sie heute Ihre Konzentration zum Lernen Kontakte ist an Lufttagen besonders günstig; Einladun- neuer Sachen, dazu ist der ideale Zeitpunkt im zunehgen zu Partys sollten Sie folgen, es wird besonders lustig menden Mond an Jungfrautagen; forschen Sie im Intersein; nutzen Sie den Tag auch um Sport zu treiben, die net nach besonderen Schnäppchen für den Urlaub, falls körperliche Belastung und der Spaß sind sicher gegeben; Sie ihn noch nicht geplant oder nicht schon hinter sich abends lockert dann ein Schönheitsbad mit frischen Blü- haben. ten und etwas Rosenöl Ihre Sinne zu neuen VergnügunB f g 1. September gen; verlieben Sie sich. Zunehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Übergang zu Waage um 13.46 Uhr F c 25. August Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Abnehmender Mond im Zwilling Obstbäume stützen, falls nötig; düngen und schneiden, Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Ernten, was getrocknet werden soll; Fenster putzen; Brot was schnell wachsen soll; Erdarbeiten im Garten und und Kuchen backen, werden an Lufttagen sehr locker; um das Haus verrichten; salzarm kochen; auf schwere Schimmel im Haus oder Stall bekämpfen; guter Tag für und fette Speisen verzichten, sie könnten die Verdauung einen Waldspaziergang um den Körper mit frischer Luft beeinträchtigen; das Einkaufen macht an Jungfrautagen zu versorgen; Warzen und Hühneraugen entfernen; besonders Spaß, prüfen Sie Ihre Vorräte und füllen Sie Gymnastik für den Schulterbereich; verabreden Sie sich nach. mit guten Freunden, denn gute Gespräche bauen Sie auf. B g 2. September Zunehmender Mond im Tierkreis Waage F c d 26. August Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Abnehmender Mond im Tierkreis Zwilling An Lufttagen neigt der Mensch allgemein zu Zwiespalt; Übergang zu Krebs um 02.20 Uhr viele Ideen und die Waage beeinflussen uns: soll ich Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und oder soll ich nicht?; entschließen Sie sich für das Gute, Kohlehydratetag Blatttage sind optimal um Blumen und Pflanzen zu gie- trennen Sie aber vorher Verstand und Bauchgefühl, sonst ßen, denn das Wasser kann bei abnehmendem Mond län- werden Sie die Schmetterlinge im Bauch nicht spüren ger gespeichert werden; der Krebsmond sorgt für viel können; wo viel Licht ist, ist auch Schatten; guter Tag Harmonie, besuchen Sie deshalb jemanden, dem Sie für Reisen und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse. schon lange einen Besuch versprochen haben; gehen Sie B g h 3. September ins Schwimmbad oder an einen stillen Bach und reiniZunehmender Mond im Tierkreis Waage gen Sie so Körper, Geist und Seele. Übergang zu Skorpion um 22.03 Uhr Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag F d 27. August Abnehmender Mond im Tierkreis Krebs Wohnräume und Betten ausgiebig lüften; Kuchen und Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Brot backen, werden besonders luftig und locker; HeilKohlenhydratetag kräuter sammeln; Schwangere sollten auf Eisen- und Fußpflege, eingewachsene Nägel entfernen; hüten Sie Mineralienzufuhr achten; viel Wasser oder Kräutertee sich heute vor Ihrer Launenhaftigkeit, Sie könnten sehr trinken; geeigneter Tag zum Verreisen und für viel zunichte machen, was Sie gar nicht wollen, oder Geschäftsabschlüsse; falls Ihnen langweilig ist, rufen Sie Ihren Beziehungen bei der Arbeit und privat schaden; einen Freund an um etwas zu unternehmen. kontrollieren Sie Ihre Emotionen in aller Ruhe und ganz B h 4. September allein. Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und F d e 28. August Abnehmender Mond im Tierkreis Krebs Kohlenhydratetag Übergang zu Löwe um 04.32 Uhr An Skorpiontagen sind Frauenbeschwerden meistens Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag stärker zu spüren; vorbeugend wirken dabei Trauben, Ernähren Sie sich mit reichlich Fruchtgemüse und fri- Himbeeren und Feigen, Sitzbäder mit Schafgarbe und schem Obst; trinken Sie Fruchtsäfte aus frischen Früch- Frauenmantel; bei Prostataleiden wirkt Kürbiskernexten; werden Sie nicht nervös, wenn heute das eine oder trakt lindernd; Schwangere sollten Sich besonders schoandere nicht so gelingt wie Sie es wollen, es fehlt ja nicht nen; alle Reinigungsarbeiten mit Wasser; Wäsche an Ihrer Kreativität, sondern nur an Ihrer Geduld; der waschen und Zimmerpflanzen gießen; Schnecken Löwe möchte alles immer gleich und sofort und das geht bekämpfen und Garten bewässern. se


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Waale in Mais - Lebensadern für Obst- und Weinbau

Auf dem nach Süden und Westen offenen, sonnigen Gelände von Mais hat man schon früh mit dem Bau von künstlichen Bewässerungsanlagen begonnen, um die Ernteerträge in den regelmäßig wiederkehrenden sommerlichen Trockenzeiten zu erhöhen. Das Fortleben romanischer Bezeichnungen in unserem Bewässerungswesen weist auf die Römer zurück, die große Erfahrung im Bau von Wasserleitungen mitbrachten und so dazu beitrugen, die damaligen Anla-gen zu verbessern und weiter zu verbreiten; so soll z.B. der Fachausdruck „Waale“ vom lateinischen „aquale“ abstammen. Die erste urkundliche Erwähnung eines Wasserrechts stammt aus dem Jahre 1227, als Graf Ulrich von Ulten sein Was-serbezugsrecht aus dem Rametzbach (= Naifbach) dem Kloster Steingaden zur Bewässerung von Gütern in Hagenach (= Hagen) schenkte. Aus den späteren Urkunden kennen wir zwei Waale, die ihr Wasser aus dem Naifbach beziehen: der Naifwaal und Obermaiser Waal der Kriegwaal. Der Naifwaal Er wird beim Haus Thaler hinter dem Einsiedler gefasst und nimmt im Sommer das Wasser des gesamten Naifbaches auf. Bei der Pfingschplatt teilt er sich in zwei Arme, um einerseits Richtung Oberhaslerhof und anderseits Richtung Hendlerhof weiterzufließen. Freilich haben auch hier neue Bewässerungstechniken althergebrachte Arbeitsweisen verändert. So wird heute an drei Stellen das Wasser-Wasser in Beregnungsleitungen eingekehrt, die es in einem verzweigten Rohrsystem ohne nennenswerte Verluste den Obst- und Weingütern zubringen.

Der Kriegwaal Im Naifer Bachbett oberhalb der Rametzbrücke wird der Kriegwaal eingekehrt; er bezieht sein Wasser vor allem aus mehreren kleinen Quellen, die zwischen der Einsiedelkapelle und dem Hendlerhof in das Bachbett einfließen. Die Überlieferung leitet den Namen von „kriegen“ ab im Sinne von „bekommen oder erlangen“. Der Waal nimmt demnach soviel Wasser auf, als er „kriegen oder bekommen“ kann. Bekannter als diese beiden sind jedoch die drei Waale, die ihr Wasser von der Passer abzweigen und in weitem Bogen mit geringem Gefälle um den Maiser Schwemmkegel herumführen, wobei sie teilweise auch stark besiedelte Wohnge-biete queren. Der Obermaiser Tragwaal Der Obermaiser Tragwaal oder Neuwaal, der bei Saltaus von der Passer abgeleitett wird, verläuft auf der Höhe der Höfe Sonnwend, Becksteiner, Tannhart, Schloss Planta, Pröfinger, Krippler, Bauhofer, Grieser, schließlich überquert er den

Naifbach, um St. Valentin und Trauttmansdorff zu erreichen. Der Steig, der den großteils noch im ursprünglichen Zustand erhaltenen Waal von Schloss Planta bis Saltaus begleitet, ist ein beliebter Wanderweg.

Der Obere Untermaiser Mühlwaal Der Obere Untermaiser Mühlwaal wird beim Grannersteg bei Riffian von der Passer eingekehrt, er fließt unterhalb Ofenbauer, Lochbauer und Malpertaus vorbei, folgt dem Lazagsteig, der aus dem einstigen Waalsteig entstanden ist. Der Wasserlauf führt dann unter der ehemaligen Georgenmühle und unter dem Schulhof der Georgenschule hindurch, bildet auf der Höhe des Winkelweges die alte Grenze zwischen Obermais und Untermais, unterquert beim "Wiesenheim" den Naifbach, berührt die Güter des Bergerhofes und mündet schließlich in den Naifbach. Der Untere Untermaiser Mühlwaal Bei der Postbrücke in Meran wir der untere Untermaiser Mühlwaal gefasst, dessen Einkehrkanal die Ufermauer bis zur Garibaldistraße begleitet, dort biegt das Wasser links ab und fließt unterirdisch gegen Untermais zur "Stamser Mühle" in der Romstraße, dann weiter durch die Harmoniestraße, westlich an der Untermaiser Grundschule und der Pfarrkirche vorbei bis zum Friedhof, beim Pichlmair zweigt der Angerwaal ab, der die Wohnsiedlung am Vigilplatz unterirdisch durchfließt und in den Auen endet, während der Mühlwaal im weiteren Verlauf nahe der Romstraße die noch unverbauten Obstwiesen erreicht, den Naifbach unterquert und letztlich sein Restwasser eben diesem Bach übergibt. Der Name „Mühlwaal“ oder „Mühlbach“ drückt schon deutlich aus, dass die beiden Untermaiser Waale nicht nur der Bewässerung, sondern auch gewerblichen Zwecken dienten. Mit der Wasserkraft wurden vor allem Mühlen, aber auch Sägewerke und die schweren Hämmer und Schleifsteine der Schmiedewerkstätten angetrieben. Nicht zuletzt diente der Mühlbach den Hausfrauen und Wäscherinnen zum „Schwänzen“ der Wäsche, hauptsächlich der größeren Stücke. Ein besonderer Zweck aus jüngster Zeit: Durch eine Umleitung speist heute der Mühlbach mit seinem sauerstoffreichen Passerwasser den neuen Teich im Thermenpark.

Oberer Untermaiser Mühlwaal: Grieser Mühle am Waalweg

Der Greitenwaal Zu erwähnen bleibt noch der fast durchwegs unterirdisch verlaufende Greitenwaal, der oberhalb der Theaterbrücke seine Einkehr hat. Sein unsichtbares Gerinne führt beim Meranerhof vorbei Richtung Marlinger Steig und Pferderennplatz. Es mündet unterhalb der Marlinger Brücke in die Etsch.

Durchschnittliche Wasserführung

Oberer Mühlwaal 750-800 l/sec Unterer Mühlwaal 400-450 l/sec Obermaiser Tragwaal 75-80 l/sec Naifwaal 30-40 l/sec Kriegwaal 15-20 l/sec

Die Messwerte geben das im Sommer durchschnittlich genutzte Wasserquantum an. Die amtlichen Wasserkonzessionen sehen deutlich höhere Bezugsmengen vor, die aber nur zeitweise, z.B. für die Frostberegnung im Frühjahr, nötig sind.

Unterer Untermaiser Mühlwaal: Wierstock beim Parthanes / Dorfmeister


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Waale in Mais - Wasserkraft für Gewerbe

Bauweise Erde, Stein und Holz waren die Baumaterialien vergangener Jahrhunderte, heute kommen in der Regel Betonrinnen, Eisen-, Kunststoff- und Zementrohre zum Einsatz. Das Verrohren von bisher offenen Wasserläufen wird aus Umweltund Naturschutzgründen nicht gefördert. Den Waalen entlang begegnen wir in regelmäßigen Abständen sogenannten "Wierstöcken" aus Holz oder Eisen, durch die das Wasser seitlich abgeleitet und den Gütern zugeführt wird. Der Wierstock oder Schweller besteht aus einem oder zwei Rahmen mit Eisenplatte oder Schwellbrett, die wie Schleusen senkrecht in der Führung des Rahmens hochgezogen oder gesenkt werden können. So lässt sich mit dem Schwellbrett die Wasserzufuhr nach Bedarf regeln. Ein Schloss sichert die eingestellte Höhe des Brettes vor unbefugtem Eingriff oder Missbrauch. Längere Tragwaale besitzen Wierstöcke, die der Sicherheit des Waales dienen; hier kann Überwasser schadlos seitlich abfließen und bei Unwettern oder Waalbrüchen notfalls das Wasser auf schnellstem Wege auch ganz "abgekehrt" werden. Eine Sonderform und -funktion haben die sogenannten Teilstöcke, welche die gesamte Wassermenge in mehrere vorbestimmte „Roden“ oder „Furch“ aufteilen.

Waalerhaus und Waalschelle am Obermaiser Tragwaal Der Waaler Jeder größere Waal braucht einen Wächter, der den Wasserlauf ständig beaufsichtigt. Er wird Waaler, in früheren Jahrhunderten Waalhirt genannt. Dieser „hütet“ den Waal, indem er dafür sorgt, dass stets genügend Wasser rinnt und der regelmäßige Fluss nicht durch Steine, Äste, Laub oder Unrat behindert wird; außerdem hat er bei Gewittern die Schleusen rechtzeitig zu schließen, um Überschwemmungsschäden zu vermeiden.. Während dies früher lange Fußwege erforderte, erleichtern seit den 1950er Jahren Motorfahrzeuge diese Aufgabe. Beim unteren Mühlwaal kann die Einkehrschleuse heute sogar schon mittels Fernsteuerung reguliert werden. Nicht zuletzt achtet der Waaler darauf, dass kein Wasser widerrechtlich ausgekehrt oder gestohlen wird. Am Obermaiser Tragwaal begegnen wir in der Nähe des Waalerhauses noch einer Waalschelle, die von einem Wasserrad angetrieben mit ihrem regelmäßigen dumpfen Klang dem Waaler den regulären Wasserstand anzeigt; bleibt das Wasser aus, so verstummt sie.

Wasserplan von 1831 des Unteren Mühlwaales

Die „Road“ Die Wasserstunden der Interessenten folgen einer genau bestimmten Reihe, der sogenannten Rode, mundartlich „Road“ (lat. rota = Rad, Kreislauf). Die ältesten Rodordnungen richteten sich nach dem Sonnenstand, so ist uns beispielsweise beim Mühlwaal, „der über die Lazag geht“ aus Urkunden eine Einteilung nach Sonnen- und Schattenzeichen bekannt. Ähnlich verhielt es sich beim Naifwaal, der zwischen Tages-, Schatten- und Nachtroden unterschied, wobei abends die Schattenroden von Sonnenuntergang bis „drei Stern auf“ dauerten. Die heute übliche Stundeneinteilung begann mit der verbreiteten Einführung der Kirchturmuhren. Um Vor- und Nachteile der Tagund Nachtstunden gerechter auf die Interessenten zu verteilen, sehen manche Bewässerungspläne periodische (z.B. jährliche) Wechsel vor. Die Interessenten sind verpflichtet, den jährlichen von der Vollversammlung beschlossenen Wasserbezugszins zu zahlen. Um den Waalordnungen höhere rechtliche Verbindlichkeit zu verleihen, wurden sie früher vielfach der Landesregierung bzw. dem Landesfürsten zur Bestätigung vorgelegt. Für den Obermaiser Waal hat sich eine solche Urkunde, von Kaiser Leopold gesiegelt, aus dem Jahr 1668 erhalten.

Ehemalige Mühlen am Oberen Mühlwaal • Schnöllnmühle hinter Malpertaus in der Lazag; Plantastraße • Greifen-, Planta- oder Fieglmühle bei der Jaufenburg, Lazagsteig • Krippler/Mazegger-Mühle beim Freihof, Lazagsteig • Georgenmühle bei der Georgenkirche, Cavourstraße • Grieser/Haisrainer-Mühle am Waalweg • Hagen- oder Albersäge beim Hagenhof, MayrNusser-Straße • Finkmühle beim Finkhof in Hagen • Burgermühle beim Burgerhof in Hagen • Benediktinermühle beim Moarhof in Hagen • Pergermühle beim Pergerhof am Naifdammweg

Fieglmühle am Lazagsteig (Quelle: Stadtmuseum Meran) Alte Mühlen, Sägen, Schmieden am Unteren Mühlwaal

• Spitalmühle, nach der Einkehr bei der Spitalkirche • „Widder“ – Pumpwerk beim ehemaligen Meranerhof • Tiergarten-, Waid- oder Ilmermühle, Ecke Garibaldi, Petrarca-, Romstraße • Werkstatt Biasi (Riemenantrieb), Romstraße • Stamsermühle, Romstraße • Höllrigl-Säge, Piavestraße, unterhalb der Volksschule • Schmiede hinter der Kirche, untere Etschmanngasse • Köstbammühle, Müllerhaus, untere Etschmanngasse • Schmiede, Schmiedhof am Wiesenweg • Knochenstampf beim Pichlmair, Bäckergasse • Mühle und Säge beim Pichlmair, Bäckergasse Walter Egger

Stamsermühle an der Romstraße


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Waale in Mais Wasserbezug auf eigene Faust Aus der Chronik des Obermaiser Tragwaals

Im Früjahr 1670 haben Dienst- und Bauleute des Herrn Benedict von Mammingen des öfteren unbefugterweise Wasser aus dem Tragwaal gegen Rundegg geleitet. Am 3. Juni trifft der Baumeister-Stellvertreter, Jacob Haich, die Dienstmagd, wie sie gerade das Wasser von der Wier abkehrt. „Weilen sie ihr, das Wasser zu nehmen, in Güte nicht hat nehmen lassen, hat es ihr der Baumeister mit ernsthaften Worten abgeschaffen.“ Am selben Abend bei nächtlicher Stund erscheint Herr Bendict von Mammingen „mit Waffen umgeben“ in Begleitung seines Dieners vor dem Haus des Jacob Haich und lässt diesen auf die Gassen heraus rufen. Da aber Jacob Haich nicht herauskommt, sondern nur zum „Walken“ heraus mit Herrn Mamming redet und ihm erklärt, dass Rundegg außer der halben Sonntagsrod kein Wasser aus dem Waal habe, ruft der Herausforderer erzürnt zurück, „er wolle das Wasser alle Zeit seiner Gelegenheit nach haben“. Am Morgen darauf meldet Jacob Haich den Vorfall dem Inhaber des Baumeisteramtes, Herrn Georg Dietrich von Wanga zu Rubein, und kündigt ihm an, das Amt des Baumeister-Stellvertreters zurückzugeben, wenn er dieses Amts wegen seines Leibs und Lebens nicht mehr sicher sei. Der Baumeister ruft die Interessenten zusammen, die Herrn Mamming für sein eigenmächtiges Verhalten laut Waalordnung mit einem Bußgeld von 1 Gulden 30 Kreuzer belegen, das innerhalb acht Tagen zu zahlen ist.

Verschwundene Waschbänke Die Bewohner der an die Mühlwaale grenzenden Häuser nutzten das Wasser nicht nur zum Gießen ihrer Gärten, sondern vor allem an Waschtagen auch zum Schwänzen der Wäsche. Um den Zugang zu erleichtern, führten fast überall einige Stufen hinunter bis zum Wasserspiegel. Eine Kanzel aus 2-3 Holzbrettern ragte ein Stück weit über die Wasseroberfläche hinein, um den darauf knienden Wäscherinnen sicheren Halt zu bieten. Während vor Aufblühen des Fremdenverkehrs die Nutzung kostenlos war, musste man schon 1912 am Unteren Mühlwaal für private Waschbänke bis zu 5 Kronen und für gewerbliche bis zu 12 Kronen zahlen. Die abgebildete Tür in der Grenzmauer der Villa Gilfegg am Lazagsteig erinnert an den jahrhundertealten Waschvorgang, der mit der Einführung der Waschmaschine rasch abgekommen und fast schon in Vergessenheit geraten ist.

Aus der Unfallchronik der Maiser Waale 1.9.1925 In Untermais fiel ein zweijähriges Kind in den Mühlbach. Es wurde eine Strecke weit vom Wasser fortgetrieben. Eine zufällig anwesende Frau zog das Kind aus dem Wasser; die Wiederbelebungsversuche waren erfolgreich. 11.12.1925 In den Obermaiser Mühlwaal gefallen und darin ertrunken ist der 43-jährige Zuckerbäcker Adolf Sebekowski. Er dürfte außerhalb der Passerschlucht/Lazag in den Mühlwaal geraten sein, da man in der Nähe dort seinen Mantelgürtel am Fußsteig vorfand. Seine Leiche wurde erst tags darauf am Rechen einer Mühle in Hagen aufgefunden. 11.1.1926 Ein kaltes Bad nahm ein in der Lazag bediensteter Hafnergehilfe, der nachts in den Lazagwaal gefallen ist. Er wollte zu seiner Geliebten, hatte aber etwas über den Durst getrunken, verlor beim Überschreiten der Brücke das Gleichgewicht und fiel in den Waal. Vom Sturz konnte er sich erheben und sich selbst vom Tode des Ertrinkens retten, aber die Schnapsflasche, die er bei sich trug, war verschwunden. 26.6.1926 In den Untermaiser Mühlwaal fiel in einem unbewachten Augenblick das 2½ jährige Töchterchen eines Arbeiters. Erst einige 100 m vom Hause entfernt wurde es bemerkt und von einem Burschen herausgezogen. Leider war es schon tot. 8.2.1930 Der Taglöhner Ignaz Haller stürzt am Lazagsteig in den Mühlwaal und ertrinkt. Der Steig ist immer noch nicht gesichert. 11.6.1931 Ein tragischer Unfall ereignete sich auf dem Obermaiser Waal zwischen Leiter- und Sonnwendhof. An einer sehr schmalen Stelle des Waalweges machte Frau Ada Platzgummer einen Fehltritt nach der Seite und stürzte in die steile felsige Schlucht in den Schnuggenbach, der beim

Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16 Ofenbauer in die Passer fließt. Sie war auf der Stelle tot. Im Ausgleiten versuchte die Frau an ihrer Freundin Halt zu finden, sodass sie auch diese mit sich hinabriss. Diese kam aber noch glücklich davon, da sie nur starke Fleischwunden und Abschürfungen erlitt. 22.6.1931 Das zweijährige Kind des Wachtmeisters De Bastiani fiel, als es im Hof der elterlichen Wohnung an der Reichsstraße spielte, in den offenen Bewässerungskanal. Es wurde von dem ziemlich starken Wasser fortgeschwemmt und erst als Leiche durch den Landwirt Mart, der gerade die Bewässerungsgräben seiner Felder nachschaute, wieder gefunden. 3.9.1932 Abends gegen 7 Uhr fiel das dreijährige Kind Rudolf Gögele bei der Pirpamersäge in Untermais in den dortigen Mühlwaal und konnte nur mehr als Leiche beim Rechen an der Brücke in Sinich herausgezogen werden. 6.4.1933 Das Seppele des Matthias Torggler, Salzer in Obermais, ist hinter Malpertaus im Mühlwaal ertrunken, als es in der Wiese während des Reisersammelns spielte. 25.7.1933 Im Maiser Mühlwaal in der Nähe des Bergerhofes wurde Gottfried Plant, ein gebürtiger Rattenberger, tot aufgefunden. 10.7.1934 In einem Mühlwaal in Untermais ist die Witwe Theres Schöpfer geb. Hellweger im 65. Lebensjahr ertrunken. 26.1.1935 Im Untermaiser Waal wurde in der Gegend von Hagen eine Leiche gefunden. Sie wurde als die 63 Jahre alte Filomena Gasser erkannt. Die Frau ist anscheinend ertrunken. 23.4.1935 Neuerlich hat der Waal in Untermais ein Opfer gefordert. Vor zwei Tagen ertrank das 19 Monate alte Kind Luisl Schwienbacher; es wurde unterhalb der Pirpamersäge beim Neubauer aus dem Wasser gezogen. 24.4.1936 In der Nacht kam der Tischler Peter Ploner vom Wege ab und fiel in einen Wasserwaal beim Remphof, wo er ertrunken aufgefunden wurde.

Waidmühle am Unteren Mühlwaal um 1910


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Waale im Vinschgau

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Die Vinschger und ihr „Wasser-Wosser"

„Fock, willsch epper Wosser stehln?" So schimpft eine Stimme im Vintscher Museum, wenn man versucht eine nachgebaute "Kreuzschwelle" anzuheben um Wasser abzuleiten. Das vermittelt einem ganz hautnah, wie wichtig das Wasser einmal war, es konnte Leben oder Tod bedeuten. Die Dauerausstellung „Wasser-Wosser" im Vintschger Museum in Schluderns, befasst sich in 11 thematischen Abteilungen mit Klima, Kultur, Mythos, mit Sozialem und mit Terminologien.

DI 26.08. RUSSIAN NATIONAL ORCHESTRA 20,30 Kursaal MIKHAIL PLETNEV - ALEXEI VOLODIN

€ 70, 55, 40, 25

Tschaikowsky: 1. Klavierkonzert, Beethoven: Symphonie Nr. 6

DO 28.08. RUSSIAN NATIONAL ORCHESTRA 20,30 Kursaal MIKHAIL PLETNEV - SERGEJ KRYLOV

€ 70, 55, 40, 25

Brahms: Violinkonzert, Rachmaninoff: Die Toteninsel, Skrjabin: Le Poème de L’Extase op. 54

FR 29.08. colours of music: ABDULLAH IBRAHIM 20.30 Theater african magic

€ 15

SA 30.08. matinée classique: MAGADIS STRING QUARTET (Bozen)

€ 20

11.00 Pavillon

Haydn: Streichquartett in G-Dur op. 64/4, Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3

MO 01.09. SLOWAKISCHE PHILHARMONIE 20,30 Kursaal LEOS SVAROVSKY - SOL GABETTA

€ 70, 55, 40, 25

Brahms: Akademische Festouvertüre op. 80, Lalo: Konzert für Violoncello, Dvorak: Slawische Tänze

MI 03.09. colours of music: KLEZMORIM - DAVID ORLOWSKY 20.30 Theater „noema“ FR 05.09. HELSINKI PHILHARMONIC ORCHESTRA 20,30 Kursaal JUKKA-PEKKA SARASTE - ARCADI VOLODOS

Die Sorge um das Wasser war ständiger Begleiter der Menschen im trockenen Vintschgau. Diese Sorge hat die Vintschger gelehrt, aus der Not eine Tugend zu machen. Sie schlossen sich zusammen, bauten mit einfachen technischen Mitteln die Waale und regelten mit ausgeklügelten Satzungen die Wasserverteilung. Wer die Faszination, die von diesem Kulturgut ausgeht, erleben möchte, sollte in dieser heißen Jahreszeit einen Ausflug nach Schluderns machen und sich zuerst bei einem Kurzbesuch im Vintschger Museum ein wenig Grundwissen holen. Dort erhält man auch Vorschläge wie man eine Waalrundwanderung am besten plant, entweder beginnend über den wasserführenden Leitenwaal oder über die Churburg zum Bergwaal, der ebenfalls immer „Wasser-Wosser" führt. Beide Waalwege führen großteils durch den Wald und vorbei an der rätischen Höhensiedlung Ganglegg, wo von 1997 bis 2002 bei archäologischen Grabungen außerordentlich wertvolle Funde gemacht wurden. Nachgebaute Siedlungselemente geben Einblick in die Lebensweise der Urvintschger von der Bronze- und Eisen- bis zur Römerzeit. Die wertvollen Funde sind im Museum ausgestellt. Die Themen Wasser-Wosser und Archäologie im Museum, verbunden mit der kühlen Waalwege-Wanderung von höchstens drei Stunden, sind für Familien oder Senioren ein lohnender Tagesausflug. ht

Rennweg 1 Tel. 0473 236 911

Neues aus der Stadtbibliothek: Bücher selbst verbuchen

Nach dreiwöchiger Schließung wegen der Umstellung auf ein neues Verbuchungssystem öffnet die Stadtbibliothek wieder ihre Tore. In den vergangenen Wochen wurden alle Bücher und Medien mit eigenen Mikrochip-Etiketten versehen. Gleichzeitig wurden eine neue Diebstahlsicherungsanlage und ein Selbstverbuchungsgerät installiert. Ab dem 4. August ermöglicht es die technische Neuerung des "Selfchecks" den Lesern, Bücher eigenhändig zu entlehnen oder zurückzugeben. Für die Registrierung der Bücher muss man sich also nicht mehr an der Ausleihtheke anstellen. Nur die audiovisuellen Medien (CDs, CD-ROMs und DVDs) müssen aus technischen Gründen weiterhin an der Ausleihtheke entliehen oder zurückgegeben werden, da sie mit einem besonderen Sicherungssystem versehen sind. Diese innovative Neuerung zielt auf einen effizienteren Ausleihdienst ab, ebenso wie der kürzlich erfolgte Umbau der Internetzone, in der jetzt 9 PCs für die Internetabfrage zur Verfügung stehen. Die Bibliotheksdirektion teilt weiters mit, dass die Zweigstelle Sinich im August geschlossen bleibt.

€ 15 € 90, 70, 50, 35

Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 3, Sibelius: Symphonie Nr. 2

SA 06.09. matinée classique: MARINA BARANOVA 11.00 Pavillon

€ 20

Mozart: Klaviersonate in F-Dur KV 332, Beethoven: Klaviersonate op. 53 „Waldstein“, Schumann: Klaviersonate op. 11

DI09.09. SINFONIA VARSOVIA - GABOR BOLDOCZKI 20,30 Kursaal

€ 55, 40, 25

Vivaldi, Penderecki, Telemann, Dvorak, Händel

MI 10.09. colours of music: HERBERT PIXNER PROJECT & SCHNITTPUNKTVOKAL 20.30 Theater

..:transalpin:..the alpin ethno music project

FR 12.09. MOSCOW STATE SYMPHONY ORCHESTRA 20,30 Kursaal PAVEL KOGAN

€ 20 € 70, 55, 40, 25

Tschaikowsky: Marche slave op. 31, Prokofiev: Suite Romeo und Julia, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

DI 16.09. ENGLISH CHAMBER ORCHESTRA 20,30 Kursaal PIOTR ANDERSZEWSKI

€ 70, 55, 40, 25

Haydn: Symphonie Nr. 6, Mozart: Klavierkonzert KV 414, Schubert: Symphonie Nr. 5

MI 17.09. Nachtkonzert: NKQ - THE NIGEL KENNEDY QUINTET 21,00 Kursaal

€ 50, 40, 25

Music from a very nice album

DO 18.09. RADIO-SYMPHONIEORCHESTER WIEN 20,30 Kursaal HEINZ HOLLIGER - ALEXANDER LONQUICH

€ 90, 70, 50, 35

Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus, Schumann: Klavierkonzert, Schubert: Sinfonie Nr. 8

MO 22.09. STREICHERAKADEMIE BOZEN Pfarrkirche GEORG EGGER - YEREE SUH - LOUISE PELLERIN 20,30

€ 25

J.S. Bach: Suite für Orchester Nr.1 BWV 1066, Kantate BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“, Brandenburgisches Konzert Nr. 3 BWV 1048, Kantate BWV 202 „Weichet nur betrübte Schatten“

MI 24.09. colours of music: QUADRO NUEVO 20.30 Theater tango bitter sweet DO 25.09. BBC SYMPHONY ORCHESTRA LONDON 20,30 Kursaal SIR ANDREW DAVIES - ELISABETH LEONSKAJA

€ 15 € 90, 70, 50, 35

Rachmaninoff: 2. Klavierkonzert, Tschaikowsky: 6. Symphonie

SA 27.09. matinée classique: ENSEMBLE SAVADI 11.00 Pavillon

MO 29.09. SYDNEY SYMPHONY ORCHESTRA 20,30 Kursaal

€ 20

Fuoco, vent‘ e stelle: Italienische Barockmusik über Sehnsucht und Liebe für Harfe und zwei Stimmen - Mazzochi, Carissimi, Rossi, Strozzi, D‘India, Mayone € 90, 70, 50, 35

GIANLUIGI GELMETTI - ROSAMUND PLUMMER - WILLIAM BARTON Liza Lim: The Compass, Ravel: La Valse, Le Tombeau de Couperin, Pavane, Bolero

TICKET: Tel 0473 21 23 70 Meran - Freiheitsstrasse 29 www.meranofestival.com

Wir stiften Kultur


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Aufs Maul gschaut

Kultur

Schloss Tirol Südtiroler Landesmuseum Dorf Tirol - Schlossweg 24 Tel 0473 220 221 www.schlosstirol.it

Sonderausstellungen:

Der Berg ruft „Es ist ein wunderschöner Platz. Tausende verschiedenster Blumen sprießen aus dem saftigen Grün …Hier weilen die Engel.“ So hat der Extrem-Bergsteiger Karl Unterkircher in der so genannten Märchenwiese unterhalb des Nanga Parbat noch geschwärmt. „Diese wild zerklüftete Eiswand – sie geht mir einfach nicht aus dem Kopf … Das Leben liegt in Gottes Hand … und wenn er uns ruft … dann müssen wir gehen.“ Diese Zeilen, am 28. Juni im Basislager geschrieben, lassen auf eine unheilvolle Vorahnung schließen; zwei Wochen später trifft die Meldung vom Tod Unterkirchers ein. Selten wird Natur so widersprüchlich empfunden und gedeutet wie am Beispiel Berg. Einerseits verleiht er den Gipfelstürmern Flügel und lässt sie in höhere Stimmungsregionen abheben, die in Bergliedern beschwingt Ausdruck finden: „Wir sind die Fürsten dieser Welt und unser Reich ist die sonnige Höh´!“ „Die Berge sind mein Gotteshaus, der Jodler mein Gebet …“ Anderseits stellt sich der Berg oft auch als Lebensbedrohung dar und wird für den Bergsüchtigen zum tödlichen Verhängnis: „Lässt der Berg uns nicht mehr aus, einer kehrt nicht mehr nach Haus, will auch ich da drobn begraben sein …wo die Edelweiß erblühn und die weißen Wolken ziehn.“ Widersprüchlich erscheint der Berg auch in seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung. In manchen Regionen ist der Berg der Mittelpunkt der Welt. Er ist Achse, die Himmel und Erde verbindet. So ist der heilige Berg Olymp ein Wahrzeichen der europäischen Kultur und Geistesgeschichte. Dort thront Zeus und mit ihm in der Runde seine Götter; auch die Musen, seine Töchter, die für Harmonie und Schönheit in der Kunst stehen, sind dort beheimatet. In Südtirol nimmt das Bergheiligtum Säben, auch „Akropolis Tirols“ genannt, als Kultstätte ersten Rang ein: Von der Jungsteinzeit an besiedelt wurde es schon im frühen Mittelalter zum Bischofssitz. Zur selben Zeit wurden Berge auch als Versammlungsorte von bösen Geistern und Hexen angesehen, wie der Schlern oder das Auener Joch, die Gegend um die „Stoanernen Manndln“. Diese Gegend wurde von der bedauernswerten Barbara Pachlerin, der „PachlerZottl“, unter Folter als Hexentummelplatz angegeben. Uralte Sagen umranken in den Dolomiten den Rosengarten, die Marmolata und den Latemar. Auch als Sonnenuhren waren für Hirten und Waldarbeiter die Berge wichtig, so die Sextner Sonnenuhr oder Zehner-, Elfer- und Zwölferkopf von Rojen aus geortet; ein Zeitberg ist ebenso der Mittager. Nicht wenige Berge haben den Ruf von Schicksalsbergen eingenommen. Ein erfahrener Bergführer äußerte sich dazu: „Es ist nicht schwer ein guter Bergsteiger zu werden, es ist aber schwer ein alter Bergsteiger zu werden.“ Der Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher, ein in alpinen und geistigen Regionen bewährter Gipfelstürmer, empfiehlt uns als Orientierung: „Viele Wege führen zu Gott, einer davon über die Berge.“ lf

14. 03. 08 – 20. 08. 08: Albrecht Dürers Weg nach Italien Die historischen Stätten, welche Albrecht Dürer auf seiner Reise von Nürnberg nach Italien bildnerisch festgehalten hat, werden in dieser Ausstellung Fotos derselben Stätten aus dem Heute gegenüber gestellt und damit Dürers Reise nachvollzogen. Begleitet werden die Bilder von originalen Stichen des großen Meisters. 21. 03. 08 – 30. 11. 08: Pierluigi Mattiuzzi: „Dämonen und Götter des vergehenden Lebens“ „Schnellläufige Labyrinthe, Zeichen, die über andere Zeichen gleiten, Figuren und Formen, die sich wie Zellen anordnen – wie Städte, in denen es keinen Leerraum gibt; alles ist gefüllt mit Energie, es dominiert der horror vacui, alles ist intensiv, alles in Bewegung und man weiß nicht, was noch geschehen wird.“ So charakterisiert der Kunstkritiker Enrico Mascelloni das Werk des zeitgenössischen Meraner Künstlers Pierluigi Mattiuzzi, der einen Teil seiner Werke im Bergfried ausstellt. 04.09.08 - 30. 11.08: Lois Fasching – „tirol 1369“ Heubilder und Skulpturen Die Rauminstallation „tirol 1369“ des zeitgenössischen Osttiroler Künstlers Lois Fasching – seine bislang größte Schöpfung – beinhaltet die umfassende Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte Tirols im Mittelalter. Das geistige und formale Zentrum der gesamten Komposition bildet dabei eine in die Materialien Heu, Stroh und Holz übertragene Interpretation des wichtigsten politischen Kunstwerks Tirols: dem 1369 entstandenen, für Schloss Tirol geschaffenen Flügelaltar. Dieser wird flankiert von einer Reihe der bedeutendsten Persönlichkeiten der Zeit, mit der Kettensäge aus Zirbenholz gearbeitet: Albuin, Bischof von Brixen, Meinhard II., Graf von TirolGörz, Margarete, Gräfin von Tirol, Mainhard III., Graf von Tirol und Oberbayern, Herzog Rudolf IV. von Österreich, Herzog Albrecht III., von Österreich und anderen mehr. Faschings Werk soll als Anregung verstanden werden, sich vertieft mit der Geschichte des Landes Tirol im Mittelalter auseinander zu setzen

Weitere Veranstaltungen:

► Freitag, 22. August 2008 von 10 Uhr bis 17 Uhr:Tag des Mittelalters Mittelalterliche Spiele, Handwerk und Kulinarisches, Gaukler, Musiker und Geschichtenerzähler; Eintritt frei ► Sonntag, 31. August 2008 um 20 Uhr: Die bekannte Osttiroler Gruppe Franui“ konzertiert im Rittersaal; Eintritt frei ► Freitag, 05. September 2008 um 17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Lois Fasching – tirol 1369“ ► Sonntag, 07. September 2008 von 10 Uhr bis 17 Uhr: Osttiroler Fest mit Musik, Gebräuchen, Literarischem, Geschichten und Köstlichkeiten; Eintritt frei

Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Gartennacht World Music vom Feinsten Donnerstag, 14. August, 21.00 Uhr am Seerosenteich DOBET GNAHORÉ [Elfenbeinküste] Pan African Musik Dobet Gnahoré ist die neue aufregende Stimme aus Afrika. Von den Melodien der Mandingue bis zum kongolesischen Rumba, vom Ziglibiti der Elfenbeinküste bis zum Bikutsi aus Kamerun, vom ghanaischen High-Life bis zu den Chören der Zulus liefert Dobet Gnahoré panafrikanische Töne und Rhythmen. Ihre Konzerte leben von der Kraft der Perkussionsinstrumente, den Liedern, den Tänzen und der lebendigen Sprachenvielfalt des modernen Afrika. Eine Reservierung der Konzertkarten ist nicht notwendig, da die Zuschauerplätze nicht begrenzt sind. Wir empfehlen, die Gärten mit der Konzertkarte bereits ab 18.00 Uhr zu besuchen. Die Konzerte finden im Freien statt, die Zuschauerplätze sind nicht überdacht. Muss ein Konzert wegen schlechter Witterung abgesagt oder abgebrochen werden, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten; die Konzerte werden nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. (Änderungen vorbehalten) Libellenführung Sonntag, 07.09. von 14.00–15.00 Uhr Libellenuhr Sie gehören zu den größten und schnellsten Insekten der Welt und sogar die Flug- und Raumfahrtstechnik nimmt sich ihre Flugkünste zum Vorbild. Spannendes und Wissenswertes über das Leben der Libellen erfahren Sie bei speziellen Führungen jeden ersten Sonntag im Monat. 3,00 € (zuzügl. Eintritt)

Südtiroler Kräutertage Samstag und Sonntag, 30.08. und 31.08. von 9.00–19.00 Uhr Führende KräuterbäuerInnen aus Südtirol präsentieren im Rahmen der Südtiroler Kräutertage in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff Wissenswertes über heimische Kräuter sowie eine Verkaufsausstellung.

Gärten & Wein Südtirol-Erlebnispaket 04.09. | 11.09. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff und Castel Katzenzungen 2006 haben die Gärten von Schloss Trauttmansdorff die Patenschaft über die größte und wahrscheinlich älteste Rebe der Welt übernommen. Donnerstags im September und Oktober finden im Rahmen des Erlebnispaketes Gärten & Wein Führungen zur „Versoaln“-Rebe auf Schloss Katzenzungen in Prissian mit anschließender Weinverkostung statt. Das Ticket beinhaltet außerdem eine geführte Besichtigung von Schloss Katzenzungen und der Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Im Rahmen der Gartenführung werden auch die goldene Replik eines 7.000 Jahre alten Traubenkerns – ein Geschenk Georgiens – und ein 2.400 Jahre alter Traubenkern aus Südtirol besichtigt. Anmeldung (bis zum Vortag): Gärten von Schloss Trauttmansdorff , Tel. 0473 235 730, botanica@provinz.bz.it)


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

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Meraner Musikwochen

Sinfonien und Kammermusik - Die Meraner Musikwochen 2008

Am 26. August eröffnet das Russian National Orchestra unter Mikhail Pletnev mit der FantasieOuvertüre „Romeo und Julia“ und dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 von Peter Tchaikovsky sowie mit Ludwig van Beethovens 6. Symphonie die 23. Ausgabe der Meraner Musikwochen. Solist ist an diesem Abend Alexei Volodin (Klavier). Das Spitzenorchester ist in Meran gleich zwei Mal zu hören: Am 28. August tritt das weltweit erfolgreiche Ensemble noch einmal im Kursaal auf. Auf dem Programm stehen dann das Konzert für Violine und Orchester op. 77 von Johannes Brahms (Solist: Sergej Krylov, Violine), die sinfonische Dichtung „Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninov und „Le Poeme de l‘Extase” von Alexander Skrjabin. Sein Repertoire reicht von Frank Zappa und Jimi Hendrix bis Johann Sebastian Bach. 2006 hatte der Violinist Nigel Kennedy das Jazz-Album „The Blue Note Sessions“ auf den Markt gebracht. Im Rahmen des Nachtkonzerts der 23. Meraner Musikwochen wird der Kosmopolit mit Wohnsitzen in England und Polen am 17. September im Kursaal Stücke aus seiner neuen CD „A very nice album“ vorstellen – ausschließlich Eigenkompositionen, auf die man gespannt sein darf. Dem NKQ – The Nigel Kennedy Quintet gehören neben Kennedy vier polnische Ausnahmemusiker an: Tomasz Grzegorski (Tenorsaxophon), Adam Kowalewski (Bass), Piotr Wylezol (Keyboards) und Pawel Dobrowolski (Schlagzeug). Auch in diesem Jahr umfasst der Festivalkalender wieder drei voneinander abgegrenzte Konzertreihen. Veranstaltungsort der Jazz, Weltmusik und Experimentelles umfassenden „Crossover“-Reihe „colours of music“, die am 29. August vom Pianisten und Weltmusiker Abdullah Ibrahim (Ex-Dollar Brand) eröff-

net wird, ist der Jugendstilbau des Stadttheaters. Die Kammermusik-Konzerte der Reihe „matinée classique“, die in diesem Jahr viel versprechende Nachwuchstalente vorstellt, wie das Magadis String Quartet aus Bozen, das in Meran sein Debütkonzert gibt, die Pianistin Marina Baranova und das Ensemble Savadi, finden im Pavillon des Fleurs statt. Herzstück der Meraner Musikwochen sind aber nach wie vor die Sinfoniekonzerte im prachtvollen Rahmen des Kursaals. Höhepunkte des sinfonischen Programms sind

in diesem Jahr die Gastspiele der Slowakischen Philharmonie (Violoncello: Sol Gabetta, 01.09) und des Helsinki Philharmonic Orchestra unter Jukka-Pekka Saraste (Klavier: Arcadi Volodos, 05.09), sowie die Konzerte der Sinfonia Varsovia (Trompete: Gabor Boldoczki, 09.09), des Moscow State Symphony Orchestra unter Pavel Kogan (12.09) und des English Chamber Orchestra (16.09). Am 18. September gastiert im Kursaal das Radio-

symphonieorchester Wien unter der Leitung von Heinz Holliger (Klavier: Alexander Lonquich). Am 25. September spielt hier das BBC Symphony Orchestra London unter Sir Andrew Davies auf (Klavier: Elisabeth Leonskaja). Am 29. September beginnt das Sydney Symphony Orchestra unter Gianluigi Gelmetti (Flöte: Rosamund Plummer; Didgeridoo: William Barton) in Meran seine Italien-Tournee und schließt die 23. Meraner Musikwochen mit Maurice Ravels „Bolero“ ab.

Ticket: Tel. 0473 212370 (ab 19.08.): Kurhaus, Freiheitsstraße 29, 9-13 Uhr/16-18 Uhr, Sonntag geschlossen


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Kultur Ost West Club Passeirer Gasse 29 I-39012 Meran

Kunst am & im Pulverturm Juni – Sept.

10-12 Uhr Gigi Picelli Collages Juli u. August jeden Sa. & So.17.00 Uhr Lida Brion Giullarata tra le erbe (ital.) 12.06. – 13.09. Peter Tribus - Waldbilder 08.08. - 17.08. 20.00 -22.30 Uhr Mariateresa Spirch Katzenausstellung & Buchvorstellung 09.08. - 10.08. 10-24 Uhr Altstadtfest Künstlergasse 15.08. 16.00 Uhr Divagazioni feline Philosophieren über das Wesen der Katze 19.08. - 28.08. 20.00-22.30 Uhr Matteo Bignozzi – Virtuelle Skulpturen 29.08. - 07.09. 20.00-22.30 Uhr Peter Lloyd – Schnittbilder 05.09. 20.00 Uhr Simon Rainer & Martin Klein - Konzert

Flohmarkt Wandelhalle jeden letzten Sa. im Monat 6 - 18 Uhr

Kirchenkonzert in Riffian am 15. August

Auf Einladung der Kulturvereine Riffian und der Gemeinde Riffian gastiert das Südtiroler Holzbläserensemble Classic Quintet mit Alexander Veit (Flöte), Stefano Tomasi (Oboe), Werner Mayr (Klarinette), Manfred Messner (Horn) und Erhard Ploner (Fagott) am Freitag, den 15. August mit Beginn um 20.30 Uhr gemeinsam mit dem aus Bozen stammenden Organisten Martin Rabensteiner in der Pfarrkirche von Riffian. Dieses Konzert findet im Rahmen der Konzertreihe „Kirchenkonzerte in Riffian“ statt. Der Organist Martin Rabensteiner studiert an der Hochschule für Musik „F. Listz“ in Weimar Orgel Solo und Improvisation bei Michael Kapsner. Weiter führende Studien führten ihn nach Amsterdam zu Jacques von Oortmerssen. Martin Rabensteiner konzertierte als Organist, Improvisator, Continuospieler, Klavierbegleiter in Österreich, Deutschland, Dänemark sowie Italien. Beim Kirchenkonzert in Riffian werden die sechs Musiker Werke von Frohberger, Reubke, Telemann, Massaino, Haydn, Mozart und Beethoven und Faure zu Gehör bringen. Gespannt darf das Publikum auch auf den Auftritt zweier begabter Nachwuchskünstler sein. Im Rahmen dieses Kirchenkonzertes werden Daniel Werner (Flöte) und Marion Alber (Akkordeon) sich mit je einem Werk von W. A. Mozart und Arnold Lothar dem Publikum vorstellen. Beide Musiker sind bereits Preisträger mehrerer Musikwettbewerbe.

Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Orgelsommer Sonntag, 10. August 2008 um 20 Uhr Christuskirche Meran Konzert für Blockflöte und Orgel Blockflöten - Birgit Pircher Orgel - Silke Peters Werke von Adrian Willaert, J.S.Bach, G.B.Fontana u. a. Der Eintritt ist frei.

MuseumPasseier Passeirer Straße 72 I-39015 St. Leonhard in Passeier Tel. 0473 659086 info@museum.passeier.it

Veranstaltung:

Donnerstag, 21. August "Brotbacken mit Verkostung" 10.00-13.00 Uhr

Im Freilichtbereich wird nach original Passeirer Rezept Brot gebacken und verkostet. Kostenlose Kurzführungen. Gratis-Rätselmappen für Kinder.

Meran, Lauben 163, Tel. 0473 212 643 18.07. - 21.09.2008 Di - So 10.00 – 18.00 Montag geschlossen Maik+Dirk Löbbert innenaußen insideoutside dentrofuori

Die Wahrnehmung des Besonderen im Alltäglichen Mit subversiven Interventionen im öffentlichen Raum und Fotoarbeiten sind die deutschen Künstler Maik und Dirk Löbbert in den 90er-Jahren international bekannt geworden. In ihren ortspezifischen und kontextreflexiven Werken haben sie den Skulpturbegriff in neue Richtungen weiterentwickelt und das zeitgenössische Verständnis von Skulptur über die herkömmlichen Grenzen hinaus erweitert. Damit gehören sie zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Kontextkunst. Der Kontext wird zum Inhalt der Arbeit und die Arbeit zum Bestandteil des Kontextes.Die Ausstellung "innenaußen" stellt den Facettenreichtum und die Vielschichtigkeit des Löbbertschen Werkes vor. Zu sehen sind Sperrmüllarbeiten der 80er-Jahre, Fotoarbeiten, Zeichnungen, unveröffentlichte Videoarbeiten sowie Dokumentationen von architektonischen Interventionen im öffentlichen Raum. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die speziell für die Ausstellung "innenaußen" geschaffen wurden. Ein besonderer Höhepunkt ist die ortsbezogene Intervention, die den zentralen Lichthof von "kunst Meran" umspannt.


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

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Kultur

Internationale Gesellschaft für Blasmusik

Seit 1974 gibt es die IGEB, die Internationale Gesellschaft zur Erforschung der Blasmusik als weltweite Gemeinschaft von Fachleuten, die nun der Blasmusik im Laufe der Jahrzehnte den Rang einer ernsthaften Ausdrucksform der Musikkultur wissenschaftlich untermauerte. Der Gründungspräsident, Univ. Prof. Wolfgang Suppan der Universität Graz, stand seinerzeit vor allem mit der Algunder Musikkapelle in besten Verbindungen. Sein Nachfolger ist Bernhard Habla der Pannonischen Forschungsstelle der Uni Graz in Oberschützen, stellvertretender Präsident ist seit 2001 der Südtiroler Karl H. Vigl, der sich inzwischen weltweite Anerkennung als kompetenter Historiker der Blasmusik erringen konnte. Im Zweijahresrhythmus finden die internationalen Konferenzen der IGEB statt, an denen jeweils die neu erarbeiteten Forschungsergebnisse vorgetragen und erörtert werden. 2002 fand der Kongress in Lana statt, 2004 folgte das Blasmusikmuseum Oberwölz/Steiermark, 2006 Northfield-Minnesota/USA. Die Forschungsergebnisse liegen jeweils als Kongressberichte in der Publikationsreihe ALTA MUSICA der Jahre 2003, 2006, 2008 vor. Die Südtirol betreffenden Beiträge handeln unter anderem von der Kultursituation zur Gründung des VSM (1949), den Einflüssen durch die Regimentsmusiken und durch die Kapelle der Kaiserjäger, dann von den Blasmusikaufnahmen des Volksmusiksammlers Alfred Quellmalz (1940-42) und von den Besonderheiten einheimischer Bläsermusiken zur Gestaltung von Gottesdiensten und geistlichen Feierlichkeiten. Nun fand im luxemburgischen Echternach die 18. internationale IGEB-Konferenz 2008 statt. Mehr als 40 Referenten aus vier Erdteilen hatten sich angekündigt – es fehlte Australien. Karl H. Vigl rundete dabei in einem Beitrag über die Erneuerung der Prozessionsmusiken nach 1950 durch die Initiative des Kirchenmusikreformators Vinzenz Goller seine Nachforschungen über bläserische Musica Sacra in Südtirol ab. Neben Sepp Tanzer und Sepp Thaler kamen so wieder die Werke der mit dem Burggrafenamt verbundenen Komponisten Johann Grissemann, Joseph Lechthaler, Franz Villgrattner und Emil Hornof in Erinnerung, die seinerzeit viel in Gebrauch waren und noch immer wegen musikalischer Qualitäten und stilistischer Bodenständigkeit Beachtung verdienten. Gertrud Vigl

Fotoausstellung „Karl & Carlo Abarth: ein Meraner Mythos “ vom 7. bis 17. August 2008 im Hotel Steigenberger Therme Meran (immer geöffnet)

In diesem Jahr jährt sich der 100. Geburtstag des bekannten österreichischen Fahrzeugkonstrukteurs, Motorradrennfahrers und Unternehmers Carlo Abarth, dessen Namen in aller Welt mit Geschwindigkeit und Motoren in Zusammenhang gebracht wird. Nur wenige wissen, dass der Name Abarth fest mit der Stadt Meran verwurzelt ist und das Idol des Rennsports fast als “Meraner” bezeichnet werden kann. Auf den Spuren eines Mythos: Das Leben des Carlo Abarth wird in einer einmaligen Sammlung von Fotos und Dokumenten mit besonderen Bezügen zu seinem Leben in Meran gezeigt.

Tel. 0473 272 000 08. August 11. August 13. August 14. August

15. August 16. August 22. August 23. August

26. August 28. August

29. August

30. August

Kultur in Meran Vormerkkalender

21.00 Uhr Thermenplatz • Konzert der Gruppe Sussudio - Phil Collins Tribute Band 21.00 Uhr Thermenplatz • Konzert der Gruppe Gnassi Band 21.00 Uhr Thermenplatz • Andrew Basso in “My magical life” – Zaubershow 21.30 Uhr Obere Freiheitsstraße • Konzert der Gruppe “Delirium Tremens” 21.00 Uhr Thermenplatz • Konzert der Gruppe La Mas Salsera 21.00 Uhr Konzert der Gruppe Cherry Moon 20.30 Uhr Heilig-Geist Kirche • Eröffnungskonzert zum 10. „Max Reger Festival“ • Stephan Kofler, Orgel; Elisa Citterio, Violine • Werke aus der Barockzeit von Biber, Marini, J.S. Bach, Corelli 20.30 Uhr Pavillon des Fleurs - Kurhaus Konzert mit dem Mandolinenorchester „Euterpe“ 20.30 Uhr Kursaal • Meraner Musikwochen • Moscow Virtuosi Chamber Orchestra – Vladimir Spivakov – Alexei Lundin – Denis Matsuev Info: www.meranofestival.com, Tel. 0473 212 520 20.30 Uhr Kursaal • Meraner Musikwochen • Russian National Orchestra – Mikhail Pletnev – Sergej Krylov 20.30 Uhr Stadttheater • Meraner Musikwochen • Abdullah Ibrahim (ex Dollar Brand) – African magic 20.30 Uhr Pavillon des Fleurs / Kurhaus • Meraner Musikwochen • Debutto/Debütkonzert: Magadis String Quartet (Bolzano-Bozen) – Stefano Ferrario, Ole Jacob Frederiksen, Gabrielle Marangoni, Roland Mitterer

Jeden Mittwoch um 21.00 Uhr Tangoabend im Restaurant Café Giardino

Langer Dienstag 12. August Zirkus & Lichter Die Geschäfte sind bis 22.00 Uhr geöffnet und in der Altstadt werden verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten angeboten.

Der Sandwirt in St. Leonhard i. P.

P.R.

Andreas Hofer (1767-1809), Freiheitskämpfer, Pferdehändler, Wirt Auf jeden Fall eine herausragende Persönlichkeit und somit auch der “Sandwirt”, seine Geburtsstätte, sein Heim, ein ganz besonderes historisches Erbe. Nach dem Tod Andreas Hofers blieb der Hof von 1810 bis 1839 in Familienbesitz. Dann bestimmte Kaiser Ferdinand I., der Nachwelt ein Andenken an Andreas Hofer zu überliefern und es wurden dessen hinterlassene Realitäten in Passeier angekauft und in ein landesfürstliches Lehen umgewandelt. Das Anwesen, welches nun den Namen “von Hofer’s Sandhof” führen sollte, wurde dem Andrä Erb als Lehensträger des noch minderjährigen Andreas Edlen von Hofer, eines Enkels von Andreas Hofer, als Lehen verliehen. Andreas Edlen von Hofer war später als k.k. Notar in Amstetten tätig und verpachtete seinen Sandhof an verschiedene Personen aus dem Passeiertal. Am 24. Juli 1890 übernahm die Tiroler Adelsmatrikel-Genossenschaft den Sandhof. Sie ist bis heute Besitzerin und verpachtet das Wirtshaus; der alte Stadel wurde umgebaut und beherbergt das “Museum Passeier”. Seit April 2008 führen Erika Pichler und Manfred von Spinn das Wirtshaus Sandwirt. Neu ist neben der traditionellen Südtiroler Küche und den internationalen Gerichten die Pizzeria. Eine Besonderheit ist das hausgebraute Bier. Das Zusammenspiel von historischem Gemäuer, genussvoller Küche und ehrlicher Gastfreundschaft begeistern die Besucher. Wer sich selber davon überzeugen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen: Sandwirt, Passeirer Straße 72, St. Leonhard in Passeier, Tel. 0473 656 143. Montag Ruhetag.


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Sport

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Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Sportklettern: Masterwettbewerbe im Schwierigkeitsklettern

Am 26. und 27. Juli wurden an einer Kletterwand auf dem Dorfplatz von St. Ulrich die alle Andrea Prünster zwei Jahre stattfindenden Masterwettbewerbe schaft nach Sydney, an der auch ausgetragen. Eine begeisterte Alexandra Ladurner der Grödner Rudi Moroder teilMenschenmenge verfolgte am nehmen wird. Von den 6 TeilnehSamstagabend bei Flutlicht die mern aus Italien kommen 3 aus Wettkämpfe der Erwachsenen. Südtirol! Der Weltklassekletterer Luca ZarAm Sonntag wurden die Jugenddini zeigte sein Können und wettkämpfe unter 16 ausgetragewann die Männerkategorie probgen. Auch hier war der Zuspruch lemlos. groß. Es gewannen jeweils in Alexandra Ladurner vom AVS ihrer Kategorie Giulia Alton, Meran bewies nach ihrer VerletAlex Walpoth, Michael Piccolzungspause von zwei Monaten, ruaz, Marion Senoner, Lorenzo dass sie wieder in Form ist: sie Sinibaldi, Filip Schenk (alle Grögewann die Kategorie der Frauen den), Andrea Prünster (AVS vor ihrer Teamkollegin Andrea Meran) und Prati Giulia (Arco Prünster. Beide fahren Ende Climbing). August zur Juniorenweltmeister-

wir bieten:

Donnerstag, 04. September 2008 Von Pens über die Karnspitze nach Durnholz

angehnehmes Betriebsklima dynamisches Team gutes Geld für

Donnerstag, 21. August 2008

gute Arbeit

Auf die Karspitze im hintersten Ultental

wir erwarten:

Von St. Gertraud wandern wir durch das Kirchbergtal zur Kirchbergalm, von wo der Aufstieg zur Seefeldalm und weiter zur Karspitze, 2752 m, erfolgt. Abfahrt: 7.00 Uhr Gehzeit: 7 Stunden Höhenunterschied: bergauf/bergab 1250 m Tourenbegleiter: Karl Heinz Huber Proviant mitnehmen!

einen erfahrenen

Donnerstag, 28. August 2008

jungen Mitarbeiter

Von Langtaufers über den Mataunkopf nach Nauders

mit Freude am Verkauf und sicherem Auftreten.

MERAN|O TEL. 0473 233 999 www.hotelpap.it personal@hotelpap.it

Die genussreiche hochalpine Tageswanderung beginnt in Patscheid in Langtaufers, 1760 m, und führt über die Patzinalm, 2275 m, zum Saletzjoch, 2799 m, und weiter zum Mataunkopf, 2893 m. Von dort geht es bergab zur Pedrossscharte und zu den schönen Goldseen, 2587 m. Nach einer kleinen Rast am See steigen wir zur Bergstation Bergkastel, 2200 m, hinunter, wo wir die Umlaufbahn nach Nauders benützen können. Abfahrt: 6.00 Uhr Gehzeit: ca. 5 Stunden Höhenunterschied: bergauf 1135 m, bergab 722 m Tourenbegleiter: Fritz Pichler Proviant mitnehmen!

Von Pens im Sarntal, 1458 m, wandern wir durch die schönen Zirmwälder des Kirchbachtales hinauf zum Durnholzer Jöchl und weiter auf die nahe Karnspitze, 2412 m, die einen schönen Rundblick auf die Sarntaler Alpen bietet. Der Abstieg erfolgt über einen teilweise steilen Weg durch ausgedehnte Latschenfelder nach Durnholz, 1558 m. Abfahrt: 7.00 Uhr Gehzeit: 5-6 Stunden Höhenunterschied: bergauf 800 bis zum Jöchl, 1000 m auf die Karnspitze, bergab: 700 bzw. 900 m Tourenbegleiter: Michl Runggaldier Proviant mitnehmen!

Mehrtägige Wanderung: 18. bis 21. September 2008 Wandern in der Hügellandschaft der Langhe, Piemont

Die Hügel der Langhe, im Zentrum italienischer Weinkultur, nehmen uns wieder mit ihrer Gastfreundlichkeit auf. Piemont ist eine Region mit alten Traditionen, wo die sanften Landschaften eine Welt von Düften in sich bergen. Mittelalterliche Ortschaften auf den Hügelkuppen, gewundene Straßen, Pfade durch Wälder und Weinberge, die langsam schon die Herbstfärbung annehmen, erwarten uns. Beschränkte Teilnehmerzahl Eine ausführlichere Beschreibung der Route mit Gehzeiten und Höhenangaben gibt es in der Ausschreibung bei der Anmeldung. Tourenbegleiter: Claudio Radina


Freitag, 08. August 2008 - Nr. 16

Rennweg 115 Tel. 0473 232 126 www.sportclub-meran.it

OLYMPIA…wir kommen!!! Mit Alex Schwazer über 50km Gehen, Silvia Weissteiner im 5000m Lauf, Christian Obrist im 1500m Lauf und Hannes Kirchler im Diskuswurf stellt die Leichtathletik den größten Teil der Südtiroler Olympiamannschaft. Das ist ein historisches Ergebnis. In den 112 Jahren seit Bestehen der Olympi-

Erfolge von SCM-Athletinnen und Athleten am laufenden Band Ende Juli scheuten 8 SCM-Athleten (Irene Blaas, Josephine und Sophie Theiner, Lisa Fissneider, Fabio Bertagnolli, Lukas Gamper, Clemens Gutmann und Kurt Eller) nicht die weite Reise nach Magdeburg, um dort an der 18. Intern. Schwimmveranstaltung Pokale der Gothaer Versicherungen teilzunehmen. Beachtenswerte Leistungen erbrachten unsere Schwimmer in der 50 m Elbeschwimmhalle. Allen voran war es wieder einmal Lisa Fissneider, die auf den Bruststrecken den Ton angab, zwei Siege feiern konnte und zudem einen neuen Landesrekord über 200 m Brust aufstellte. Hervorragend waren aber auch die Ergebnisse der anderen Athleten mit vielen Bestleistungen, Podestplätzen und gleich 6 neuen SCM Rekorden: Fabio Bertagnolli, Clemens Gutmann, Magdalena Bacher und Josephine Theiner sind die Namen der neuen Vereinsrekordhalter. Die Sommerschwimmsaison schließt, wie es mittlerweile zur Tradition gehört, mit der VSSLandesmeisterschaft. Diese fand heuer Ende

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Sport

schen Spiele hatten erst vier Leichtathleten die Qualifikation für die Olympischen Spiele geschafft, es waren durchwegs Frauen: Erika Rossi, Irmi Trojer, Gerti Bacher und Monika Niederstätter. Heuer - jubelt man in der heimischen, und vor allem in der Meraner Leichtathletikszene - werden gleich vier Athleten in Peking an den Start gehen: Alex Schwazer aus Kalch und Hannes Kirchler aus Meran kommen aus den Reihen des Sportclub Meran Forst Volksbank.

Alex wurde vom Läuferund Geherguru Hans Ladurner und Hannes von Karlheinz Huber betreut und trainiert. Heute haben beide Athleten ihren Sport zum Beruf gemacht und sind bei der CarabinieriSportgruppe tätig. Doch eine Frage bleibt immer noch offen: wann? wird endlich der Combi-Sportplatz erneuert? Gespräche gab es schon vor 30 Jahren! Für Meran wohl eine Schande…

Juli, wie vor 2 Jahren, in Bruneck statt. Anna Santer, Sarah Gruber, Lukas Gamper. Die meisten lokalen Schwimmvereine hatten Groß waren Jubel und Freude, als am Ende der sich ein Stelldichein gegeben, um, von Trainern Veranstaltung der Raiffeisen-Pokal unserem und Begleitern angefeuert, den VSS-Landes- Verein als erneuten Sieger der VSS-Landesmeister zu küren. meisterschaft - und dies zum 36. Mal - überUnter guten Wetterbedingungen „sammelten“ reicht wurde. Dies bedeutet gleichzeitig den 18. unsere Sportler insgesamt 34 Medaillen bei den Triumph - seit 1990 - bei dieser VSS-VeranstalEinzeldisziplinen und 4 bei den spannenden tung. Staffelwettkämpfen und gewannen die Punktewertung vor dem SSV Bozen und dem SSV Leifers. Auf das Podest stiegen für den SC Meran- Sparkasse: Adin Steinmann, Christoph Tschöll, Fabio Bertagnolli, Julia Bacher, Clemens Gutmann, Josephine Theiner, Liliana Thaler, Thomas Ladurner, Irene Blaas, Thomas Santer, Simon Götsch, Max Steiner, Viviane Graif, Patrick Thaler, Jeanine Graif, Florian Nardin, Lisa Qualifiziert für die Italienmeisterschaften Fissneider, Sophie Marie V.l.n.r.: Josephine Theiner, Irene Blaas, Sophie Theiner, Theiner, Magdalena Lisa Fissneider und Liliana Thaler Bacher, Luca Bertagnolli,


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Fortbildung in Meran

Bildungsreferat Goethestraße 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 220 381 Thérapie Sociale: Umgang mit Rassismus und Gewalt –Gesellschaftstherapie von Charles Rojzman Informationsabend: Do. 11.09. 2008, 20.00 h Tippen – flink und gekonnt Zeit: Fr. 26.09.2008 – Fr. 24.10.2008 Dauer: 5 Abende, Fr., 19.30 Uhr – 21.00 Uhr Beruflich weiter kommen durch Frauen-Mentoring Informationsabend: Mi. 01.10. 2008, 20.00 h EBC*L: Der Europäischer Wirtschaftsführerschein – Intensivkurs Stufe A Zeit: Mo., 29.09.2008 – Mi. 22.10.2008 Dauer: 8 Abende, Mo. und Mi., 19.30–22.00 Uhr ECDL: EDV-Grundkurs A Zeit: Mo. 22.09.2008 – Mo. 27.10.2008 Dauer: 6 Abende, Mo., 19.00 Uhr – 22.15 h ECDL: EDV-Grundkurs …am Vormittag Zeit: Mo. 22.09.2008 – Fr. 03.10.2008 Dauer: 6 Vormittage, Mo., Mi., Fr., 8.30 Uhr – 11.45 Uhr ECDL: Texte schreiben mit Word A Zeit: Di. 23.09.2008 – Do. 09.10.2008 Dauer: 6 Abende, Di. und Do., 19.00 – 22.15 h ECDL: Texte schreiben mit Word …am Vormittag Zeit: Mo. 06.10.2008 – Fr. 17.10.2008 Dauer: 6 Vormittage, Mo., Mi., Fr., 8.30 Uhr – 11.45 h ECDL: Tabellenkalkulation mit Excel A Zeit: Mi. 24.09.2008 – Mi. 29.10.2008 Dauer: 6 Abende, Mi., 19.00 Uhr – 22.15 Uhr ECDL: Tabellenkalkulation mit Excel am Vormittag Zeit: Mo. 20.10.2008 – Fr. 31.10.2008 Dauer: 6 Vormittage, Mo., Mi., Fr., 8.30 Uhr – 11.45 h 50+ EDV mit viel Spaß und ohne Stress I Zeit: Mi. 24.09.2008 – Mi. 29.10.2008 Dauer: 6 Nachmittage, Mi., 15.00 Uhr – 17.30 h Ruheoase für Menschen mit Kopfschmerzen Zeit: Fr. 19.09.2008, 18.00 Uhr – 21.00 h Wassergymnastik A Zeit: Mo. 2.09.2008 – Mo. 11.05.2009 Dauer: 26 Vormittage, Mo., 8.30 Uhr – 9.30 Uhr Konditionstraining mit Musik Zeit: Mo. 22.09.2008 – Mo. 25.05.2009 Dauer: 28 Abende, Mo., 18.30 Uhr – 19.30 Uhr Bauch-Bein-Po-Gymnastik Zeit: Mo. 22.09.2008 – Mo. 22.12.2008 Dauer: 12 Abende, Mo., 18.00 Uhr – 19.00 Uhr Do-In die Kunst der Selbstmassage Zeit: Mo. 22.09.2008 – Mo. 03.11.2008 Dauer: 7 Vormittage, Mo., 9.15 Uhr – 10.30 Uhr Yoga in der Mittagspause Zeit: Di. 23.09.2008 – Di. 25.11.2008 Dauer: 10 Treffen, Di., 13.15 Uhr – 14.15 Uhr Konditionstraining für Männer Zeit: Di. 23.09.2008 – Di. 09.12.2008 Dauer: 12 Abende, Di., 20.30 Uhr – 21.30 Uhr Morgengymnastik – gesund und ausgeglichen durch den Tag Zeit: Di. 23.09.2008 – Di. 09.12.2008 Dauer: 12 Vormittage, Di., 9.00 Uhr – 10.00 Uhr Pilates Zeit: Di. 23.09.2008 – Di. 09.12.2008 Dauer: 12 Abende, Di., 20.00 Uhr – 21.00 Uhr Den Tag beginnen mit Yoga und Atemübungen für AnfängerInnen Zeit: Di. 23.09.2008 – Di. 25.11.2008 Dauer: 10 Vormittage, Di., 9.15 Uhr - 10.30 h Sturm und Drang im Jugendalter Zeit: Mo. 29.09.2008 – Mo. 06.06.2008 Dauer: 2 Abende, Mo., 20.00 Uhr – 22.00 h Warum sagen Sie ja, wenn Sie nein meinen? Zeit: Di. 07.10.2008 – Do. 09.10.2008 Dauer: 2 Abende, di. und do., 19.30 – 22.00 h

Sprachcafé Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich…. Mi. 03.09.2008. im Cafè Kunsthaus, Sparkassenstraße Die Treffen finden immer am Mittwoch von 18.00 bis 20.00 Uhr statt.

Kid's Corner Englisch für Schüler der 2. und 3. Klasse Grundschule ab 25. August, 10x, tägl. Mo-Fr von 9.00-11.00 Uhr Playing with English Englisch für Kinder der 4. und 5. Klasse Grundschule ab 25. August, 10x, täglich Mo-Fr von 9.00-11.00 Uhr Fun with English Englisch für Mittel- u. OberschülerInnen ab 25. August, 10x, tägl. Mo-Fr von 9.00-12.00 Uhr

Vorbereitungskurse auf die Zweisprachigkeitsprüfungen C-B-A (schriftlich und mündlich), ab Montag, 1. September, 15 Treffen, 3x wöchentlich, abends in den Räumlichkeiten von alpha beta piccadilly, Lauben 246 oder Sommerpromenade 6 Einzelunterricht und Kleingruppen (bis 3 TeilnehmerInnen) jederzeit Beratung und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230 219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210 650 KVW Meran: Tel. 0473 220 381

Alternativheiler Rainer Lessmann bietet

Abendseminare mit begrenzter Teilnehmerzahl: 1) 27.08.08, 20 bis 22 Uhr Geistige Heilung und wie Sie uns hilft 2) 28.08.08, 20 bis 22 Uhr Wasser in seiner heilenden Kraft 3) 29.08.08, 20-22 Uhr Mit Engeln das Leben gestalten Weiters: vom 27.08. bis 30.08.08:

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ESF-Lehrgang „General Management“ in dritter Auflage an der urania meran

Die urania meran bietet ab 13. Oktober einen ESF-Lehrgang „General Management“ an, der betriebswirtschaftliches Grundwissen vermittelt. Angesprochen sind SchulabgängerInnen, v. a. AbsolventInnen von allgemein bildenden Oberschulen, die über kein grundlegendes betriebswirtschaftliches Wissen verfügen und ihre Ausbildung um entsprechende Kenntnisse ergänzen wollen, um ihre Arbeitsmarktchancen zu verbessern. Auch UniversitätsabgängerInnen, StudienabbrecherInnen sowie WiedereinsteigerInnen und Personen, die eine berufliche Neuorientierung suchen, können an dem Kurs teilnehmen, sofern sie zwischen 19 und 30 Jahren alt sind. Die TeilnehmerInnen erlernen betriebswirtschaftliches Basiswissen, das inhaltlich auf die Hauptanforderungen des Berufsalltages abgestimmt ist: Buchhaltung, Kostenrechnung/Controlling, Marketing, Finanzplanung, Projektmanagement, Teamarbeit, Englisch, Italienisch etc. Die erworbenen Kenntnisse werden anhand internationaler Prüfungen zertifiziert: die TeilnehmerInnen legen die Prüfungen zum Europäischen Computerführerschein (ECDL und ECDL Advanced), zum Europäischen Wirtschaftsführerschein (EBC*L), in Projektmanagement und zum Business English Certificate (BEC) ab und werden auf die Zweisprachigkeitsprüfung A/B vorbereitet. Neben theoretischen Grundlagen stehen vor allem die Anwendbarkeit und der praktische Nutzen aller Seminarinhalte im Mittelpunkt der Ausbildung. Insgesamt 720 Stunden werden die TeilnehmerInnen im Zeitraum vom 13. Oktober 2008 bis 11. Juni 2009 in der urania meran ausgebildet. Beschäftigungsmöglichkeiten: Die AbsolventInnen haben die Möglichkeit, in Betrieben in den Bereichen Buchhaltung, Kostenrechnung, Controlling, Verwaltung, Finanzierung, Personalwesen, Projektmanagement, Marketing und Vertrieb mitzuarbeiten oder die Direktionsassistenz in privaten, Non-Profit- und öffentlichen Betrieben zu übernehmen. Anmeldeschluss ist der 15. September 2008. Der Lehrgang wird vom Europäischen Sozialfond finanziert und ist somit kostenlos. Informationen und Anmeldung bei der urania meran unter Tel. 0473 230 219 oder unter www.urania-meran.it.

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mit begrenzter Teilnehmerzahl: Unsere Selbstheilungskräfte aktivieren und begreifen.

Ob Vorträge, Seminare, Versammlungen, oder Geburtstag, Jubiläum, Betriebsfeier, ... Wir machen vieles möglich.

1-Tages-Seminar

Jeden Donnerstag um 20 Uhr Gottesdienst in der Hauskapelle!

mit begrenzter Teilnehmerzahl: Wie uns Wasser hilft gesund zu bleiben. Rainer und Marina bieten auch Heilbehandlungen in Einzelsitzungen an. Auf Wunsch werden auch Botschaften aus der geistigen Welt weitergegeben. Ort: Meran. Auskunft und Anmeldung: Tel. 335 545 9400

23.+24.8. ab 9.00 Uhr Seminar der Accademia A. Mi. University, 28.+29.8. ab 9.00 Uhr Weiterbildung des Arbeitskreises Südtiroler Mittelschullehrer 30.+31.8. ab 9.00 Uhr Weiterbildung des LVH Bildung & Service Wir wünschen allen Meranern noch einen erholsamen Urlaub und einen schönen Sommer!


Bildungsreferat Goethestraße 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 220 381

KVW Computercamps und „Natur pur & Fotos digital“

Im Zeitalter des Computers muss man wissen, wie Internet, Photoshop, PowerPoint etc. funktionieren. Auch heuer veranstaltete das KVW Bildungsreferat Meran wieder die beliebten KVW Computercamps für GrundschülerInnen. Ohne Leistungsdruck lernten AnfängerInnen und Fortgeschrittene die vielseitigen Möglichkeiten der Computernutzung kennen: Microsoft Office-Programme, Homepage-Programmierung, Bildbearbeitung etc. EDV-ExpertInnen brachten den Kindern und Jugendlichen jede Menge Tipps und Tricks im Umgang mit dem Computer bei. Das Mittagessen wurde gemeinsam eingenommen, dabei wurde eifrig über die neu errungenen Computerkenntnisse diskutiert. Anschließend folgte stets eine Stunde, in der die Kinder verschiedene Computerspiele spielen durften, denn schließlich ist ein Computer ja auch dafür da. Am Nachmittag fand zum Ausgleich ein umfangreiches Freizeitprogramm statt, bei dem Spannung und Spaß nicht zu kurz kamen.

Günter Funke und die sinn- und wertorientierte Persönlichkeitsbildung

Im Oktober 2008 startet das KVW Bildungsreferat Meran in Kooperation mit dem Bildungshaus Kloster Neustift eine Weiterbildung unter dem Titel „Sinn- und wertorientierte Persönlichkeitsbildung“. Die Leitung hat Günter Funke, Psychotherapeut, Leiter des Institutes für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie in Berlin und Schüler von Viktor Frankl, der im Folgenden einige Inhalte und Gedanken zu der Weiterbildung beschreibt. „Ganz wird der Mensch er selbst durch das, was er zu seiner Sache macht,“ diesen Gedanken des Philosophen Karl Jaspers hat Viktor Frankl (1905-1997) zu einer Leitaussage seiner Logotherapie und Existenzanalyse gemacht. Nicht das Beliebige, sondern das Wert- und Sinnvolle will der Mensch im Grunde zu seiner Sache machen, um dann daran zu einer Persön-

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Fortbildung

Auf Grund des großen Erfolges im letzten Jahr bot das KVW Bildungsreferat Meran heuer zum zweiten Mal eine Woche „Natur pur & Fotos digital“ in der Erlebnisschule Langtaufers im Vinschgau an. Die Kinder und Jugendlichen erkundeten die Welt durch die Linse und hielten mit der Kamera alles fest, was sie in dieser Zeit erlebten und erblickten: die Stadtmauer von Glurns, Esel, Hasen, Hunde, Katzen im Streichelzoo, die Käseproduktion der Alm, die Gletscherwelt, den Kirchturm von Graun im Reschensee, Blumen und Bäume, das Brotbacken. Wolfgang Thöni, Leiter der Erlebnisschule Langtaufers, erklärte den Kindern und Jugendlichen mit großer Geduld die verschiedensten Tricks des Fotografierens und Bildbearbeitens am PC. Die jungen Hobbyfotografen lernten die Fotos zu archivieren, zu bearbeiten und durch ein paar Mouseclicks das Bild zu verändern. Der krönende Abschluss war der letzte Abend: Die Bilder wurden mit einer PowerPoint-Präsentation und einer kleinen Ausstellung den Eltern präsentiert. lichkeit heranzuwachsen und zu reifen. Nun klingt das einfacher, als es im alltäglichen Leben zu realisieren ist. Und deshalb fragen wir in der Weiterbildung sehr konkret und praxisorientiert, wie das wohl gelingen könnte, etwas Wertvolles ganz zu seiner Sache, also zur innersten Angelegenheit zu machen? Auf diesem Weg wird es auch um die vielfältigen Hindernisse, Blockaden und auch Verletzungen gehen, die es oft schwer machen, ganz Ja sagen zu können zum Leben, zu uns und zu dem, was uns einerseits unbedingt angeht, und was wir uns doch auch selbst aneignen müssen. All das, was wir für uns selbst entdecken, was wir uns selbst zugute kommen lassen, das wirkt sich natürlich positiv und hilfreich aus auch auf die Menschen, mit denen wir im privaten oder beruflichen Alltag zu tun haben. Deshalb geht es ja nie nur um mich, sondern auch um mein Umfeld, in dem ich lebe und arbeite. Wir schauen also in der Weiterbildung nach innen

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Die beiden KVW Computercamps waren auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Die jungen TeilnehmerInnen waren sich einig: „Das Computercamp war mega super toll und volle cool“. Einzige Kritik der TeilnehmerInnen an den beiden Computercamps war, „Dass es nicht länger gedauert hat und nach einer Woche schon alles vorbei war“. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Meran, dem Meraner Milchhof, Zipperle und den Etschwerken, die durch ihre finanzielle Unterstützung sehr zum Gelingen der Computercamps beigetragen haben.

und nach außen, ins Leben und in die Welt. In der „Sinn – und wertorientierten Persönlichkeitsbildung“ geht es vor allem darum, dass aus Lebensübergängen, Krisen, Sehnsüchten und Herausforderungen, aber auch aus Glück und Schönem eine nachhaltige Lebensqualität erwächst und eine auf Sinn und Werte basierende Persönlichkeitsentwicklung angeregt wird. Ziel dieser Weiterbildung ist die Förderung und Vertiefung der Lebensqualität und der Persönlichkeitsentwicklung, eine Kompetenzerweiterung im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen, um beruflich und privat authentischer arbeiten zu können. Aber das ganz Lebendige werden die Menschen mitbringen, die sich für diese Weiterbildung anmelden, denn nicht das Programm, sondern das lebendige miteinander Lernen und Entdecken ist das Wertvolle dieser Weiterbildung. Günter Funke, Berlin 2008 Informationen zum Detailcurriculum und Anmeldung: Bildungsreferat KVW Meran, Tel. 0473 220 381, bezirk.meran@kvw.org oder Bildungshaus Kloster Neustift, Tel. 0472 835 588, monika.e@kloster-neustift.it

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