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Anzeigensonderveröffentlichung

DAS PRAKTISCHE RATGEBERMAGAZIN

AUSGABE FÜR NIEDERBARNIM – NR. 3 / 2016

Aktuell Special Finanzen

LONSST N E T KOERSNICHT UMSO AB

Tipps von A-Z Beruf & Karriere Recht Rund ums Auto Multimedia & Technik Bauen & Wohnen Tier- & Pflanzenwelt Für die Frau Sport & Freizeit Reise & Erholung Wellness & Gesundheit Senioren Familie & Co. Kulinarisches Kultur Lokales Rätselspaß Service / Notdienste

LUST AUF URLAUB TIPPS FÜR GELUNGENE FAMILIENAUSFLÜGE

FÜR EINEN BARRIEREFREIEN VERKEHR

WISSENSWERTES ZUR RAUCHMELDER-PFLICHT

DIE HEIMISCHEN WASSERWEGE ENTDECKEN

KINDERKÜCHE – SO MACHT KOCHEN SPASS

Im Land Brandenburg werden künftig zehn Bahnstationen barrierefrei ausgebaut. – Seite 3

Seit Juli besteht eine Rauchmelder-Pflicht für Neubauten im Land Brandenburg. – Seite 8

Vom Wasser aus sieht eine bekannte Landschaft ganz anders aus. Tipps für Touren. – Seite 10

Kinder wollen ihren Eltern nacheifern – und das auch in der Küche. Tipps für Kinderrezepte – Seite 14


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THEMEN DIESER AUSGABE AUSGABE Nr. 3 / 2016

Sommer, Sonne...

Aktuell..................................................3 Special..................................................4 © Lunamarina / Fotolia.com

Finanzen...............................................6 Tipps von A-Z........................................7 Beruf & Karriere

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Um Spaß zu haben und Abenteuer zu erleben braucht man nicht in die Ferne schweifen. Wo in Berlin und dem Umland was los ist, das haben wir in unserem Special zusammengetragen. Schöne Ferien und viel Spaß. ab Seite 4

Recht.....................................................8 Rund ums Auto Multimedia & Technik............................9

Wussten Sie schon, dass...

So bewahren Sie einen kühlen Kopf

Handynutzung bei Kindern

Sport & Freizeit....................................10 Reise & Erholung.................................11 Wellness & Gesundheit......................12 Senioren Familie & Co. Kulinarisches.......................................14 Kultur

© berc / Fotolia.com

Für die Frau

© Igor Yaruta / Fotolia.com

Tier- & Pflanzenwelt

Wussten Sie schon, dass bei den ersten Olympischen Spielen nur gelaufen wurde? Erst später kamen weitere Disziplinen dazu. Noch mehr Fakten zu diesem sportlichen Weltereignis finden Sie auf Seite 3.

© Markus Bormann / Fotolia.com

Bauen & Wohnen

Der Sommer hat begonnen und das Thermometer steigt und steigt. Wir geben Ihnen einige Tipps wie Sie trotz hoher Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren. Und Spartipps für den Urlaub gibt es noch dazu. Seite 7

Zentrum für Erste Hilfe beim Alterstraumatologie Sonnenstich

Das digitale Zeitalter ist ein Segen und Fluch zugleich. Einerseits sind viele Eltern froh, dass sie ihre Kids dank Handy jederzeit erreichen. Anderseits finden sie den täglichen Handykonsum viel zu hoch. Seite 9

Wichtige Infos schnell zur Hand

Lokales

Wichtige Notrufnummern Bürgerservice & Beratungsstellen ........................auf Seite 15

Die Menschen werden nicht nur älter, sondern bleiben auch bis ins hohe Alter aktiv und selbstständig. Allerdings verletzen sich ältere Menschen auch häufiger. Ein Zentrum für Alterstraumatologie gibt es im HELIOS Berlin-Buch. Seite 12

© fotogestoeber / Fotolia.com

Finden Sie die aktuelle Ausgabe gewusst wie schnell und einfach auch im Internet!

© Ramona Heim / Fotolia.com

Service / Notdienste.............................15

© HELIOS / Thomas Oberländer

Rätselspaß

Der Sommer ist da. Doch 30 Grad und mehr bringen nicht nur Freude, sondern können auch die Ursache für einen Hitzeschlag oder Sonnenstich sein. Deshalb sollten Sie wissen, wie man sich schützt und im Notfall handelt. Seite 13

Sie haben einen Notfall oder wollen eine Behörde des Landkreises kontaktieren? Haben die Adresse, Telefonnummer oder E-MailAdresse aber nicht zur Hand. Dann schauen Sie auf unsere Service-Seite nach. Seite 15 — Anzeige —


AKTUELL AUSGABE Nr. 3 / 2016

WUSSTEN SIE ... ... dass die ersten Olympischen Spiele im 4. Jahrhundert vor Christus stattfanden? Der Mythos besagt, dass der Halbgott Herakles die Spiele zu Ehren seiner Vaters Zeus begründete.

© shootingankauf / Fotolia.com

... dass bei den ersten Olympischen Spielen nur gelaufen wurde? Später kamen immer mehr Disziplinen dazu.

Für einen barrierefreien Bahnverkehr Immer mehr Menschen nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, auch für tägliche Fahrten zum Arbeitsplatz. Doch an vielen kleinen Bahnstationen wird es behinderten bzw. in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen nicht leicht gemacht, die Angebote zu nutzen. Doch dank einer Zuwendung von Bund können zehn Stationen barrierefrei ausgebaut werden.

IMPRESSUM Ausgabe für Niederbarnim Verlag: IN TOUCH – Agentur für Kommunikation & Verlag Inhaber: Dominik Schmidt Romain-Rolland-Straße 137 13089 Berlin Telefon: 0 30-474 866 52 Fax: 0 30-474 866 53 E-Mail: info@gewusstwie-online.de www.intouchberlin.de Redaktionsleitung: Dominik Schmidt Chefredakteur: Dominik Schmidt Redaktion: Finni Liening Grafik/Satz: Finni Liening, Christian Bertling Verantwortlich für den Anzeigenteil: Diana Kögl, Dominik Schmidt Gesamtobjektleitung: Dominik Schmidt Fotos: pio3 (Titelfoto), Fotolia Auflage: z. Zt. 31.000 Exemplare Erscheinungsweise: vierteljährlich kostenlos

Zehn kleinere Bahnstationen im Land Brandenburg können barrierefrei umgebaut werden. Dafür stellt das Bundesverkehrsministerium aus dem sogenannten „Zukunftsinvestitionsprogramm“ Fördermittel zur Verfügung, die mit Landesgeldern ergänzt werden. Dafür stehen insgesamt 7,6 Millionen Euro zur Verfügung. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider sagte: „Ich freue mich, dass wir mit dem barrierefreien Umbau der Bahnhöfe im Land weiterkommen. Gute Erreichbarkeit der Züge für Alle macht die Nutzung der Bahn attraktiver. Die Barrierefreiheit an Bahnhöfen ist auch eine Voraussetzung für die Mobilität künftiger Generationen. Dies ist ein Thema, das in der Mobilitätsstrategie, die wir zurzeit erarbeiten, eine wichtige Rolle spielt. Zugleich leisten wir mit dem barrierefreien Umbau einen Beitrag zum Erhalt der Bahnhöfe. Damit kommen wir auch dem Beschluss des Landtages nach, der sich für die Sicherung der Stationen stark gemacht hatte.“ Im Rahmen des „Zukunftsinvestitionsprogramm“ stellt der Bund zusätzliche Mittel für den barrierefreien Umbau kleinerer Bahnhöfe in den Jahren 2016 bis 2018 zur Verfügung. Ausgewählt wurden solche, an denen weniger als 1.000 Reisende pro Werktag ein- und aussteigen und ein besonderer Bedarf besteht. Der ist dann gegeben, wenn beispielweise ein Seniorenheim oder eine Kindertagesstätte in der der Nähe des

Bahnhofs liegt. Bisher wurden von der Deutschen Bahn nur Bahnhöfe barrierefrei umgebaut, an denen mehr als 1.000 Fahrgäste pro Werktag ein- und aussteigen. Eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme in das Bundesprogramm war, dass die Bauarbeiten an den Stationen bis 2018 weitgehend beendet sein müssen. Deshalb wurden Stationen ausgewählt, bei denen der Planungsvorlauf weit fortgeschritten war. Folgende Bahnstationen in Brandenburg wurden bewertet und in die Umbauplanung aufgenommen: ► Blumberg (bei Berlin) ► Groß Pankow ► Löwenberg (Mark) ► Perleberg ► Ahrensfelde Friedhof ► Ahrensfelde Nord ► Seefeld ► Seelow (Mark) ► Werneuchen ► Wilhelmshorst Bislang sind 91,4 Prozent der Bahnhöfe im Land stufenfrei erreichbar, 52,8 Prozent gelten als barrierefrei. Das bedeutet, dass die Bahnhöfe neben Rampen oder Fahrstühlen, auch mit Ticketautomaten sowie akustischen und visuellen Informationsquellen ausgestattet sind, die auch Menschen mit Handicap nutzen können. (Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg)

... dass die Sieger der Antiken Olympischen Spiele keine Steuern mehr zahlen mussten, und dass sie ihr restliches Leben lang auf Staatskosten verpflegt wurden? Heute werden die drei Besten in einem Wettbewerb mit einer Medaille und einer besonderen Verleihungszeremonie geehrt. Die Goldmedaille besteht in der Regel aus mindestens sechs Gramm Feingold.

... dass die Olympischen Spiele über 1.000 Jahre in Vergessenheit gerieten und erst 1894 durch den Franzosen Pierre de Coubertin, als die Olympischen Spiele der Neuzeit wieder begründet wurden? Auch das Symbol der Spiele, die fünf miteinander verbunden Ringe, wurden von Coubertin entworfen und sollen die fünf Kontinente darstellen. ... dass die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen stattfanden? In erster Linie traten dort Griechen in 43 verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an. 2008 in Beijing waren es bereits 302 verschiedene Wettbewerbe. ... dass der Fackellauf ein Bindeglied zwischen den Antiken und Modernen Spielen symbolisiert? ... dass die Unterteilung der Olympiade in Sommer- und Winterspiele 1924 offiziell wurde? ... dass bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio 206 Nationen teilnehmen werden. ... dass bei den diesjährigen Sommerspielen in Rio Medaillen in 28 verschiedenen Sportarten mit 48 Einzeldisziplin vergeben werden?

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SPECIAL AUSGABE Nr. 3 / 2016

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SUMMERTIME: TIPPS FÜR DIE FERIENZEIT

Die langersehnte Sommerzeit hat begonnen. Die Ferien stehen vor der Tür und bei vielen Familien laufen die Urlaubsvorbereitungen auf Hochtouren. Aber Sie müssen nicht in die Ferne schweifen, um Abenteuer zu erleben. Hier in der Region gibt es viele tolle Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten.

Einen guten Überblick über die Vielfalt an Freizeitangeboten in Berlin und dem brandenburgischen Umland bietet der Familienpass Brandenburg 2016 / 2017. Mit über 600 Angeboten und Ausflugsideen kommt keine Langeweile auf. Und das Beste daran ist, Sie sparen sogar noch Bares. So ist immer ein leckeres Eis drin.

Aber auch im eigenen Garten kann man Spaß haben. Spielen Sie mit Ihren Kindern doch mal wieder altbekannte Spieleklassiker, die Sie bereits aus Ihren Kindertagen kennen. Sie werden sehen, Spiele wie Verstecke, Blinde Kuh & Co. können viel interessanter sein, als Fernsehen oder Computerzocken – denn am wichtigsten

ist es, dass man sie gemeinsam spielt. Das gilt auch für Familienausflüge. Ob Wandern, Entdeckungswanderungen durch nahegelegene Wälder oder eine Kanutour auf brandenburgischen Gewässern, der Sommer in Familie ist das größte Abenteuer – auch zu Hause. In diesem Sinne, wünschen wir einen wunderbaren Sommer.

Mit dem neuen Familienpass tolle Ferientage erleben Der neue Familienpass Brandenburg 2016 / 2017 ist da! Mit 638 Ausflugsideen in Brandenburg und Berlin lädt er Familien zu einem spannenden, abenteuerlichen und abwechslungsreichen Sommer ein – und das zu besonders günstigen Konditionen. Pünktlich zum Sommer erscheint der neue Familienpass für Brandenburg und Berlin, der auf Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASF) und in enger Kooperation mit dem TMB sowie zahlreichen Freizeitanbietern erstellt wurde. Die erfolgreiche Broschüre ist in ihrer 11. Auflage noch umfangreicher geworden und bietet in diesem Jahr insgesamt 638 Tipps und rabattierte Angebote aus den Bereichen Freizeit, Bildung, Sport und Spaß. 576 der Angebote sind in Brandenburg, 62 ergänzend in Berlin. Aber was haben Familien zu erwarten? Von Abenteuerpark bis Zoo – der Pass gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent auf den normalen Eintrittspreis bzw. 10 Prozent auf vorhandene Familienrabatte. Dazu enthält er 200 Kinderfrei-

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karten (bei einem vollzahlenden Erwachsenen). Der Kauf des Passes macht sich damit meist schon nach einem einzigen Ausflug bezahlt. Würde eine vierköpfige Familie mit Kindern im Alter von 6 und 14 Jahren alle Angebote nutzen, könnte sie über 6.082 Euro sparen. Zu den diesjährigen Höhepunkten im Brandenburger Familienpass gehören zum Beispiel der Kletterpark Bernau, der Baumkronen- und Zeitreisepfad in Beelitz-Heilstätten oder die Schwimmhalle „fiwave“ in Finsterwalde. Das wissenschaftliche Mitmachmuseum Extavium in

Potsdam bietet bereits seit dem Jahr 2007 vergünstigte Angebote im Familienpass Brandenburg an. Über 60 interaktive Exponate laden kleine und große Forscher ein, die unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Phänomene auf spielerische Art zu entdecken: Kann man seinen Schatten einfrieren? Was haben Schokoküsse mit Luftdruck zu tun? Warum können Mäuse schneller den Weg durch ein Labyrinth finden als wir Menschen? Übersichtlich und farblich nach Kreisen und kreisfreien Städten geordnet lassen sich alle Ange-

bote im Pass einfach und schnell nach Thema und Ort auffinden. Jeder Eintrag enthält eine Kurzbeschreibung, die Angabe von Normalpreisen und Familienpass-Rabatten, Hinweise zu Öffnungszeiten und Anfahrten mit der Bahn sowie die Kontaktdaten des Anbieters. Für Menschen mit Behinderungen sind barrierefreie Angebote mit Piktogrammen gekennzeichnet, darunter für Menschen mit Mobilitäts-, Seh- oder Höreinschränkungen. Zu allen Anbietern mit diesen Symbolen liegen detaillierte und geprüfte Informationen zur Barrierefreiheit vor. Der neue Familienpass lockt auch wieder mit einem großen Gewinnspiel. Es winken rund 260 Preise von 164 Rabattanbietern: von Eintrittskarten über Ausflüge bis zum Familienwochenende. Von Juli bis Dezember findet jeden Monat eine Auslosung statt. Der 414-Seiten starke Pass ist vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 gültig. Er ist ab sofort landesweit im Handel für 2,50 Euro pro Stück erhältlich. Wo Sie den Familienpass finden, erfahren Sie unter anderem im Internet unter www.reiselandbrandenburg.de


SPECIAL AUSGABE Nr. 3 / 2016

Eins, zwei, drei, vier Eckstein... – fast vergessene Spiele wieder entdeckt

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 Blinde Kuh: Ein Spieler ist die „Blinde Kuh“ – ihm werden die Augen verbunden. Danach wird er ein- oder zweimal um sich selbst gedreht, damit er die Orientierung verliert. Die Mitspieler ärgern nun die „Blinde Kuh“ und stupsen sie (aber nicht weh tun). Nun muss die „Blinde Kuh“ versuchen die anderen Mitspieler zu schnappen. Gelingt ihr dies, wird dieser Mitspieler zur „Blinden Kuh“.

Immer mehr Kinder verbringen viel zu viel ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder dem Computer, dabei ist die Bewegung an der frischen Luft nicht nur gut, sondern auch wichtig für eine gesunde Entwicklung. Stubenhocken ist out – spielen und toben an der frischen Luft ist angesagt. Denn das fördert

vor allem die Kreativität Ihres Kindes und sorgt für reale Sozialkontakte. Das kennen die meisten doch noch aus ihrer Kindheit und wenn Sie sich einmal daran erinnern, dann werden Ihnen sicher wieder viele spaßbringende Spiele einfallen. Wenn nicht, hier einige Tipps, die Sie mit Ihren Kindern ausprobieren können.

 Feuer, Wasser, Sturm und Eis: Für das Spiel benötigt man etwas zum hinauf klettern, zum Beispiel eine Bank, eine Matte oder ähnliches. Als erstes muss erklärt werden was die Spieler bei entsprechenden Kommandos machen müssen. Zum Beispiel: Bei STURM – flach auf den Bauch legen // bei WASSER – auf die Hochebene (Bank, Matte oder ähnliches) klettern // bei FEUER – hinter einem großen Baum oder in eine vorher vereinbarte Ecke stellen // bei EIS – alle erstarren. Zwischen den einzelnen Aufgaben laufen die Mitspieler wieder im Raum oder im Garten (Wiese)

herum. Ein Spielleiter gibt die Anweisungen (Kommandos).  Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser: Ein Spieler, der Fischer, steht auf der einen Seite, die anderen (je mehr Kinder mitspielen desto besser) auf der anderen. Dann rufen sie hinüber: „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“ Das einzeln stehende Kind nennt eine Tiefe, zum Beispiel 10 Meter. Daraufhin fragt die Gruppe: „Wie kommen wir hinüber.“ Nun muss sich der Fischer etwas überlegen, zum Beispiel auf einem Bein hüpfend oder im Krebsgang. Dann müssen die anderen Kinder versuchen auf einem Bein hüpfend oder im Krebsgang auf die andere Seite zu gelangen – und nur so wie der Fischer es vorgegeben hat!!! Gleichzeitig muss der Fischer in entgegengesetzter Richtung „hüpfen“ und dabei versuchen so viele Kinder wie möglich zu fangen. Diese müssen dann in die Fangmannschaft (zum Fischer). Wer zuletzt gefangen wird oder als letztes übrig bleibt, ist der Fänger im neuen Spiel.

TIPPS FÜR DIE SOMMERFERIEN

 Ein Ausflug in die Biosphäre

Potsdam lohnt sich das ganze Jahr über, denn da ist an 365 Tagen im Jahr Sommer. Mit der S-Bahn und dem Bus erreicht man schnell und günstig das Tropenparadies. Regelmäßige Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Führungen, Workshops und Mit-Mach-Aktionen machen einen Ausflug in die Welt der tropischen Pflanzen und Tiere zu einem besonderen Abenteuer. Weitere Infos unter www.biosphaere-potsdam.de

 Die Draisinenstrecke Für-

stenberg-Templin ist für die ganze Familie ein großer Spaß. Draisinen sind Schienenfahrzeuge, mit denen früher Schienenarbeiten und Kontrollen durchgeführt wurden. Heute sind Draisinen ein großer Freizeitspaß, mit dem man in der Uckermark auf Entdeckungsreise gehen

kann. Die Tagestour ist 44 Kilometer lang. Die Strecke fängt in Templin an und führt über viele Stationen nach Hohenlychen. Danach wird kehrt gemacht und zurück geradelt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.draisine.com.

tionen unter www.beachberlin. de/mountmitte. Aber auch in den CLIMB UP! Kletterwäldern in Strausberg, Klaistow und Henningsdorf kann man sich herrlich austoben.

 Sommer, Sonne, Sport und

Ferien, das Sportforum Bernau bietet auch in diesem Sommer wieder ein breites Angebot für Ferienkinder und Familien an. Ob Fußball-Camp, Sportkurse oder Badespaß hier können sie sich richtig austoben. Aber auch für Erwachsene gibt es viele Möglichkeiten sich an der frischen Luft zu betätigen. Detaillierte Informationen zu den Kindersportangeboten und zum Sommerkursplan finden Sie im Internet auf www.sportforumbernau.de.

 Klettern im Kletterwald ist

auch immer ein spannender Ferienausflug. Am MountMitte kann man im modernen Hochseilgarten mitten im Herzen Berlins neue Gipfel erklimmen und ganz viel Spaß haben. Mehr Informa-

Umgebung. Der Mauerweg ist rund 160 Kilometer lang, aber keine Sorge, es gibt insgesamt 14 Einzelstrecken zwischen sieben und 21 Kilometer Länge, die man befahren kann. An einzelnen Stationen kann man sich immer wieder über die Geschichte der Berliner Mauer anhand von Informationstafel erkundigen.

 Ein ideales Ausflugsziel für

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Wer in den Sommerferien nicht die Möglichkeit zum Verreisen hat, der kann aber trotzdem ganz viel Spaß in Brandenburg und erlin haben. Hier präsentieren wir ein paar Ausflugstipps!

 Auf den Spuren der jüngsten

Vergangenheit Berlins können Sie sich auf dem Berliner Mauerweg begeben. Er kennzeichnet den Verlauf der Berliner Mauer und ist eine attraktive Fahrradstrecke mitten durch Berlin und

Familien ist der Zoologische Garten Eberswalde. Hier leben ca. 1.400 Tiere. Neben einheimischen Tierarten haben hier natürlich auch Exoten wie Löwen, Papageien, Kamele oder Kängurus ein neues zu Hause gefunden. Der absolute Höhepunkt ist die Löwenanlage. In deren Mitte gelangen Besucher durch einen Tunnel zu einer voll verglasten Höhle. Von dort aus haben sie die herumschleichenden Raubkatzen direkt im Blick – und umgekehrt. So können Sie die Raubkatzen beinahe hautnah erleben. Besonders beliebt sind auch die Tierfütterungen. Die genauen Termine finden Sie auf der Internetseite des Zoos, der übrigens das ganze Jahr geöffnet hat.

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FINANZEN AUSGABE Nr. 3 / 2016

Entfernungspauschale in der Probezeit Während der Probezeit können sich Arbeitnehmer noch nicht vollends auf den neuen Job einstellen. Viele nehmen daher statt eines Umzugs an den neuen Arbeitsort zunächst weitere Arbeitswege in Kauf und wollen die Kosten dafür natürlich steuerlich bestmöglich geltend machen. Ob in diesen Fällen nach den Grundsätzen für Dienstreisen oder gemäß der Pendlerpauschale abzurechnen ist, hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich entschieden. Das Finanzamt hatte den Ansatz der vollen Fahrtkosten für die täglichen Hin- und Rückfahrten eines Pendlers in der Probezeit von 4.560 Euro nicht akzeptiert. Stattdessen beschied es nur die einfache Entfernungspauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

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Der vom Steuerpflichtigen ebenfalls geltend gemachte Verpflegungsmehraufwand in Höhe von 1.140 Euro wurde gleich ganz gestrichen. Das Finanzgericht und der BFH bestätigten dieses Vorgehen. Auch wenn Arbeitnehmer während der Probezeit stets mit einem Jobverlust rechnen müssen und dementsprechend keine Planungssicherheit haben, führt das nicht zur Unanwendbarkeit

der Pendlerpauschale. Die gilt schließlich auch für befristete Jobs oder bei Arbeitsverträgen, die eine jederzeitige unbedingte Versetzungsmöglichkeit vorsehen. Für einzelne Dienstreisen oder auch beim Einsatz an ständig wechselnden Orten eingesetzt, können Arbeitnehmer ihre dadurch entstehenden Kosten gegebenenfalls in voller Höhe steuerlich geltend machen. Wird

dagegen täglich der gleiche auf Dauer angelegte Arbeitsplatz aufgesucht, gilt auch bereits während der Probezeit die Entfernungspauschale für Arbeitnehmer. Laut Urteil könnten sich die Beschäftigten schließlich auch in diesem Stadium bereits auf ihren regelmäßigen Arbeitsweg einstellen und die Kosten dafür optimieren. Eine Monatskarte sei bei öffentlichen Verkehrsmitteln schließlich schon deutlich billiger als es der Kauf einzelner Fahrscheine wäre. Auch spreche nichts gegen die Bildung oder den Beitritt einer Fahrgemeinschaft schon während der Probezeit. (BFH, Beschluss v. 16.12.2015, Az.: VI R 6/15) (Quelle: Armin Dieter Schmidt (ADS), Steuerberater Nürnberg / www.steuerberater.net) — Anzeige —

Freiwillige Steuererklärung für 2012 noch bis 31.12.

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Wer seine Steuererklärung freiwillig abgeben möchte, muss sich auch an Fristen halten. Doch diese werden anders bewertet als jene von Steuererklärer, die dazu verpflichtet sind. Wichtige Deadline: Ende dieses Jahres läuft die Frist für die Steuererklärungen 2012 ab. Anders als Selbständige, Gewerbetreibende, Freiberufler oder

Personen, die ihre Einkünfte aus Vermietungen oder Verpachtungen beziehen, sind die meisten Arbeitnehmer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Doch lohnt es sich für viele von ihnen, sich vor dem Fiskus zu erklären, denn nicht selten erwarten sie satte Steuerrückerstattungen. Aber, ab wann und für wen lohnt sich eine freiwillige Steuererklärung? Und wie lauten die Fristen bei der freiwilligen Abgabe? Sie sind zur Steuererklärung verpflichtet, ... - ...wenn Ihre steuerpflichtigen Nebeneinkünfte über 400 Euro liegen. - ...wenn Sie sich einen Freibetrag eingetragen lassen haben. - ...wenn ein Ehepartner das

gesamte zu versteuernde Jahr oder zeitweise die Steuerklasse 5 oder 6 führte. - ...wenn Sie Arbeitslosen-, Kranken- oder Kurzarbeitergeld über 410 Euro bezogen haben. - ...wenn Sie parallel bei mehreren Arbeitgebern gearbeitet haben. - ...wenn Sie Kapitalerträge, bei denen keine Abgeltungsteuer erhoben werden konnte, hatten. Sollten diese Punkte in Ihrem Fall nicht zutreffen, dann können Sie eine freiwillige Steuererklärung abgeben. Die freiwillige Abgabe lohnt sich... - ...wenn Ihre Werbungskosten, über dem Werbungskostenpauschbetrag liegen.

- ...wenn Sie im Steuerjahr außergewöhnlich hohe Belastungen hatten. - ...wenn Sie haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen in Anspruch genommen haben. Mit der freiwilligen Abgabe der Steuererklärung können Sie sich vier Jahre Zeit lassen. Das heißt, wer seine Einkünfte aus 2012 erklären möchte, kann dies noch bis zum 31.12.2016 erledigen. Arbeitnehmer können sich bei der Erstellung ihrer Steuererklärung Unterstützung bei einem Lohnsteuerhilfeverein holen. Die kompetenten Mitarbeiter helfen Ihnen bei Steuerfragen und geben wertvolle Tipps. — Anzeige —


TIPPS VON A-Z

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AUSGABE Nr. 3 / 2016

Tipps für die Ferien- und Sommerzeit

TIPPS: IM SOMMER EINEN KÜHLEN KOPF BEWAHREN

 Es muss nicht immer ein Mietwagen sein. In vielen Urlaubsländern kann man sich auch sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr die Stadt und Umgebung anschauen.

 Schauen Sie auf den Ferienplan der anderen Bundesländer. Mancherorts gilt noch ein Nebensaisontarif für Hotels und Ferienhäuser. Auch in den Urlaubsländern sollten Sie auf die Ferienzeiten achten.

 Informieren Sie sich an der Touristen-Information! Hier erfahren Sie mehr über das Reiseland und können auch Gutscheine für ermäßigten Eintritt für kulturelle Einrichtungen bekommen.

 Wer flexibel buchen kann, der spart oft ungemein bei Flügen, Hotels und Pauschalreisen.

 In den meisten Ländern haben staatliche Museen freien Eintritt. Ausstellungen und andere Einrichtungen haben oftmals einmal in der Woche einen Tag mit freiem Eintritt.

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 In Ländern mit günstigen Preisen können Sie auf All-Inclusive verzichten. Lieber nur das Frühstück bestellen und dann abends in den einheimischen Restaurants lecker essen.

 Frühbucherrabatte oder LastMinute-Angebote können Ihre Urlaubskasse erheblich schonen.  Wo die Ferien noch nicht begonnen haben oder diese bereits zu Ende sind, können Sie günstiger abfliegen. Bei vielen Veranstaltern sind die Tickets zum Flughafen im Reisepreis enthalten.  Manchmal verhilft freundliches Nachfragen an der Rezeption zu einem besseren Zimmer. Setzen Sie ihr freundliches Lächeln auf.  Kinder reisen immer günstiger. Achten Sie auf besondere Kinderfestpreise!

 Anstatt eines teuren Flugs können Sie auch mit der Bahn oder mit dem Bus in Ihr Urlaubsland gelangen.  Wenn Sie auf Luxus verzichten, können Sie auch ein privates Zimmer mieten und dabei die Einheimischen besser kennen lernen. Airbnb ist das führende Portal für private Zimmer. Oder Sie probieren es mal mit Couch-Surfing.  Freie Kost und Logie bieten sogenannte Erntehelfer- und VolunteersEinsätze in sommerlichen Reisezielen. Weinlese in Frankreich, Erntehelfer in Spanien oder Naturschutz in Afrika – nur die Anreise muss bezahlt werden.  Nutzen Sie die Rabatte von Banken und Versicherungen. Wer zum Beispiel Mitglied beim ADAC ist bekommt bei manchen Hotel-Ketten das Zimmer günstiger.

 Auch heißer Tee hilft an heißen Tagen! Warme Getränke bringen den Körper zum Schwitzen, der Schweiß auf der Haut reguliert unsere Körpertemperatur und ermöglicht die notwendige Abkühlung.  Kräutertees, Fruchtschorlen und andere ungesüßte Getränke liefern wertvolles Natrium, Kalium, Magnesium und Zink und beugen so Kreislaufschwierigkeiten vor.  Eiskalte Getränke und Alkohol sollten tabu sein! Eiskaltes belastet den Kreislauf, da der Körper die kühle Flüssigkeit erst anpassen muss. Alkohol wirkt wassertreibend und raubt uns kostbares Wasser.  Essen Sie leicht! Salate, leichte Fischgerichte und frisches Obst stehen im Sommer auf der Speisekarte. Schweres und fettiges Essen belastet die Verdauung und den Körper nur noch zusätzlich.  Leichte, luftdurchlässige Kleidung ist an heißen Tagen ein Muss. So kann der Körper auch atmen und die Temperatur regulieren.

 Ein Gang in die Kühlabteilung eines Supermarktes sorgt auch unterwegs für eine frische Auszeit.  Im Sommer lohnt es sich, den Tag früh zu beginnen. So können Sie nachmittags an den See fahren und eine kühle Brise sowie den Sprung ins Nasse genießen.  Anstatt eines deftigen Mittagessens sollten Sie an besonders heißen Tagen vielleicht lieber zu frischem Obst mit hohem Wassergehalt greifen, zum Beispiel zur Wassermelone.

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 Lieber länger verreisen als viele kurze Reisen! Sie haben nur einmal An- und Abfahrtskosten, können Rabatte für einen längeren Aufenthalt bekommen und Sie erholen sich so richtig!

 An heißen Tagen viel Flüssigkeit trinken! So gleichen Sie den Wasserverlust bei starken Schwitzen aus. Bis zu zwei Liter Flüssigkeit an normalen Tagen und bis zu vier Litern an sehr heißen Tagen können es schon sein.

 Ideale Zeit zum Lüften ist morgens und abends. Tagsüber sollten die Fenster geschlossen bleiben, damit die warme Luft draußen bleibt.

 Ventilatoren sind an heißen Tagen zu Hause und im Büro eine willkommene Erfrischung. Der Wind aus der Steckdose erfrischt. Doch Vorsicht vor Durchzug!  Machen Sie mal etwas Verrücktes und schlafen Sie auf dem Balkon oder im Garten! Da kommt gleich Urlaubsstimmung auf.  Ein kaltes Fußbad kann auch für Abkühlung sorgen. Auch Eispackungen und Kühlbeutel geben ein wohliges Gefühl bei Hitze.  Morgens heiß-kalt duschen, das erfrischt. Nicht eiskalt duschen sondern lieber lauwarm, das öffnet die Poren und lässt die Wärme entweichen.

 Leichte Sommersandalen und FlipFlops sind an Sommertagen eher angesagt als festes Schuhwerk!  Sonnencreme und Sonnenhut sollten nun Ihr ständiger Begleiter sein! Diese schützen Ihre Haut vor krebserregender UV-Strahlung.  Halten Sie Siesta! Die heißen Sonnenstunden am besten im Schatten verbringen.

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TIPPS: FÜR DIE REISEZEIT

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 Kaltes Wasser auf die Handgelenke laufen lassen hat oftmals den wohltuenden Effekt eines Sprungs ins kühle Nass.


RECHT AUSGABE Nr. 3 / 2016

Wichtige Informationen zur Rauchmelderpflicht Rahmen der Betriebskostenabrechnung umlegt werden. Kaufen die Vermieter Rauchwarnmelder, können Sie 11 Prozent der Anschaffungskosten jährlich im Rahmen einer Modernisierungserhöhung als Modernisierungskosten umlegen.

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Die Rauchmelder-Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Neubauten für das Land Brandenburg besteht ab dem 1. Juli 2016. Für den Einbau von Rauchwarnmeldern in Bestandsgebäuden gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020. Die gesetzliche Grundlage dafür ist der § 48 Abs. 4 der Brandenburgischen Bauordnung, gültig ab 1. Juli 2016. Für Wohnungen wird eine Rauchwarnmelderpflicht eingeführt. Aufenthaltsräume und Flure in Wohnungen, über die Rettungswege führen, müssen mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Bestehende Wohnungen müssen bis zum 31. Dezember 2020 nachgerüstet werden. Die Regelung ist Teil einer umfassenden Novelle der Bauordnung. Brandenburg strebt gleiche Standards mit Berlin und den übrigen Nachbarbundesländern an. Bei einem Neubau liegt die Verantwortung bei den Bauherren. In bestehenden Wohnungen ist der Eigentümer – also der Vermieter – für den Einbau und die Betriebsbereitschaft verantwortlich, nicht der Mieter. Wie Rauchmelder einzubauen sind, wird gesetzlich nicht geregelt. Allerdings gilt die Norm DIN 14676 als Orientierung. Darin wird empfohlen, einen zertifizierten Fachdienstleister mit der Montage und Wartung zu beauftragen. Eigentümer können Rauchmelder selbstverständlich auch selbst einbauen. Vorausgesetzt sind ausreichende handwerkliche und technische Kenntnisse, da es sich um Geräte handelt, die im Ernstfall Leben retten sollen. Wer Rauchmelder in der eige-

nen Wohnung selbst montiert, sollte den Einbau und die Wartung dokumentieren. Die Preise für Rauchmelder unterscheiden sich je nach Qualität, Batterielaufzeit und Wartungsanforderungen. Experten raten dazu, mindestens 20 Euro zu investieren – in einer mittelgroßen Wohnung oder einem kleinen Einfamilienhaus entstehen also Kosten zwischen 100 und 150 Euro. Intelligente Geräte, die per Funk mit dem Internet verbunden und Teil einer SmartHome-Anlage sind, sind entsprechend teurer. Rauchmelder müssen der Europäischen Produktnorm DINEN 14604 entsprechen, die Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungskriterien festlegt. Andere Geräte dürfen nicht auf den Markt gebracht werden. Verpflichtende Kennzeichnungen sind Name oder Handelszeichen des Herstellers oder Lieferanten, das Herstellungsdatum oder die Fertigungsnummer sowie Hinweise zu Wartung und Austausch von Gerät und Batterie. Zudem muss den Geräten eine Anleitung beiliegen. Rauchmelder müssen in Aufenthaltsräumen wie Wohn- und Schlafzimmer sowie in Fluren installiert werden, über die Rettungswege zu den Aufenthaltsräumen führen. Von der Pflicht ausgenommen sind Küchen. Bei Mietwohnungen sollte sich der Eigentümer von deren ordnungsgemäßer Ausstattung sowie deren fachgerechter Installation überzeugen. Die Anschaffungskosten – sprich den Kaufpreis – für die Rauchwarnmelder müssen die Vermieter tragen. Diese können nicht auf ihren Mieter im

Nach der Umlagefähigkeit der Wartungskosten für die Rauchmelder werden Sie vergeblich in der Betriebskostenverordnung suchen. Die dürfen Sie nur dann als Betriebskosten auf den Mieter umlegen, wenn Sie die Wartungskosten ausdrücklich im Mietvertrag unter den „Sonstigen Betriebskosten“ aufgeführt haben. Mieten Sie die Rauchwarnmelder, sind die Kosten dafür gemäß der aktuellen BetrKV noch nicht umlegbar. Allerdings können Sie die Anmiet- und Wartungskosten nach herrschender Meinung dann auf den Mieter umlegen, wenn Sie diese extra in Ihrer Betriebskostenklausel unter den „Sonstigen Kosten“ so vereinbart haben! Das gilt auch für die Kosten der Funktionsprüfung, die Sie einmal jährlich durchführen müssen: Wer die Umlage der Kosten nicht ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart hat, darf sie grundsätzlich nicht auf den Mieter umlegen! Zieht der Mieter in eine Wohnung, in der es bereits Rauchwarnmelder gibt, dürfen Sie die Wartungskosten nur dann als Betriebskosten auf den Mieter umlegen, wenn Sie die Wartung der Rauchwarnmelder ausdrücklich unter den „Sonstigen Betriebskosten“ in Ihrem Mietvertrag aufgeführt haben. Fehlt in Ihrem Mietvertrag der Zusatz bei den „Sonstigen Betriebskosten“, hilft Ihnen eine sogenannte „Mehrbelastungsklausel“ bzw. Öffnungsklausel weiter. Die bildet dann die Rechtsgrundlage für die Umlage der Wartungskosten. Eine solche Klausel liest sich so im Mietvertrag: „Entstehen nach Vertragsschluss neue Betriebskosten, die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit erforderlich sind, ist der Vermieter berechtigt, diese Kosten durch Erklärung in Textform anteilig auf den Mieter umzulegen. In der Erklärung muss der Grund für die Umlage bezeichnet und erläutert werden.“

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Oder so: „Entstehen nach Vertragsabschluss neue Betriebskosten, ist der Vermieter berechtigt, diese Kosten durch Erklärung in Textform auf den Mieter umzulegen.“ Für den erstmaligen Neueinbau von Rauchwarnmeldern im laufenden Mietverhältnis gilt laut BGH: Der Mieter muss die Kosten für das Überprüfen und Warten von Einrichtungen als Folge durchgeführter Modernisierungsarbeiten auch bei einer fehlenden vertraglichen Umlagevereinbarung im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung tragen, wenn in seinem Mietvertrag nichts Diesbezügliches erwähnt ist (BGH Urteil v. 27.6.2007, VIII ZR 202/06). Grundsätzlich dürfen Baubehörden in Wohnungen kontrollieren, ob die Pflicht zum Einbau der Rauchmelder erfüllt wurde. Wird gegen die Pflicht verstoßen, ist das baurechtswidrig. Ein Bußgeld ist für diesen Fall allerdings nicht vorgesehen. Achtung: Rauchmelder alarmieren nur in dem Raum, in dem sie installiert sind. Ruft eine Person nach Ausbruch des Alarms die Feuerwehr und kommt anschließend heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, muss die Person nur dann für die Einsatzkosten aufkommen, wenn ihr Vorsatz oder grob fahrlässiges Handeln nachgewiesen werden kann. Verband der Haus und Grundstückseigentümer Bernau e.V. Schönfelder Weg 23-31 16321 Bernau c/o Rechtsanwalt Ulrich Höcke Tel. 03338 - 70 84 86 www.haus-und-grundstueckbernau.de

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Schwerpunkte: Verwaltungsrecht Medizinrecht • Arzthaftungsrecht Versicherungsrecht • Familienrecht Grellstraße 1b, 10409 Berlin Tel: (0 30) 53 01 68 16 Fax: (0 30) 49 91 38 01 Schönfelder Weg 23 - 31, 16321 Bernau Tel: (033 38) 70 84 86 Fax: (033 38) 70 92 42 info@rechtsanwalthoecke.de

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MULTIMEDIA & TECHNIK

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AUSGABE Nr. 3 / 2016

Das digitale Zeitalter ist ein Segen und Fluch zugleich, auch in Bezug auf den eigenen Nachwuchs. Einerseits sind viele Eltern froh, dass ihre Kids mit einem Mobiltelefon jederzeit erreichbar sind. Andererseits machen sich die Eltern Sorgen um das finanzielle Volumen der Telefonie und darüber, ob über all den Handy- und Computerkonsum die Freizeit in der Natur und mit Freunden nicht vergessen wird. Handys gehören mittlerweile überall dazu. Für Kinder und Jugendliche sind sie wichtiges Statussymbol – ebenso wie für viele Erwachsene – und Ausdruck einer Gruppenzugehörigkeit, dass durch die neuesten Geräte mit den attraktivsten Funktionen definiert wird. Da wird dann das Telefonieren zur Nebensache und Videos, WhatsApp und Internet haben hier die Vorrangstellung. Nicht immer sind die Inhalte jugendfrei, weswegen die Eltern mit ihren Kids immer im Gespräch über die Nutzung der Handys bleiben sollten. Dabei stellen sich so mancherlei Fragen, die wir an dieser Stelle versuchen wollen zu beantworten. Im Grundschulalter sind Handys nicht zwingend notwendig. Trotzdem besitzen Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren bereits ein eigenes Telefon. Dies dient vor allem zur Verbindung mit der Familie. Diese Telefone sehen Spielzeughandys ähnlich, sind kunterbunt und mit einer Ortungsfunktion ausgerüstet. Außerdem verfügen sie über eine Familiennotruftaste – die zum Glück in den wenigsten Fällen Anwendung findet. Die Entscheidung, ob Kinder im Grundschulalter schon ein eigenes Telefon haben sollten, muss wohl überlegt sein. Eigentlich sind die Kleinen noch sehr gut im elterlichen Kreis eingebunden und die Kids selbst wollen mit dem Handy nur ein Stück weit zu den Erwachsenen gehören. Für ältere Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren hat das eigene Telefon meist schon eine große Bedeutung als Mittel zur Kommunikation. Das Schreiben von Textnachrichten erlaubt einen lautlosen Kontakt zu jeder Zeit. Videos, Musik und Fotos neh-

men einen großen Stellenwert ein. Für Eltern hat das Mobiltelefon in den Händen ihrer Kinder eine beruhigende Wirkung: es erlaubt die Verbindung auch unterwegs und Absprachen oder Termine werden sicher gestellt. Trotzdem sollten Eltern darauf achten, dass die Kosten im Rahmen bleiben und die Kinder verantwortungsbewusst mit dem Handy umgehen. Bei Jugendlichen ist das Handy so essentiell wie tolle Klamotten oder die neueste Musik. Aber das Mobiltelefon ist viel mehr als nur telefonieren und Nachrichten verschicken. Genau wie Erwachsene nutzen Jugendliche das Handy zur Organisation ihres sozialen Lebens mit Hilfe des Internets, von Notizen im elektronischen Terminkalender über Anschriften im digitalen Adressbuch speichern. Das Handy ist Datenspeicher, Kommunikationsmittel und Spielkonsole in einem. Dazu gehört natürlich auch der Internetzugang, der den Datentausch erst möglich macht. Eltern sollten hier darauf achten, das richtige Gerät und den richtigen Tarif zu wählen, so bleiben unnötige Kostenfallen erspart. Außerdem ist es vielleicht ratsam, dass die Eltern nicht die Kosten alleine tragen. Nicht jeder Teenager hat einen Minijob, allerdings kann er sich als Gegenleistung zu Hause engagieren. Damit soll erreicht werden, dass das tolle Smartphone keine Selbstverständlichkeit ist, sondern die Teenager es zu schätzen wissen. Das Wichtigste ist, mit den Kindern und Jugendlichen über die Nutzung des Handys zu sprechen. Sie sollten sich der Verantwortung bewusst sein, dass das Mobiltelefon kein Spielzeug ist. Außerdem ist es vor allem bei Jugendlichen notwendig, auf die Inhalte von Fotos oder Videos hinzuweisen, denn gedankenlos runtergeladene Filme und Musikdateien verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen. Die Privatsphäre anderer Menschen muss unbedingt gewahrt bleiben und heimliche Aufnahmen von privaten Szenen sowie das Weitergeben via Bluetooth sind ebenfalls gesetzlich verboten. Außerdem sollten Sie mit Ihren Kindern auch über ungeeignete Inhalte von Videos sprechen, wie zum Beispiel gewaltverherrlichende Filme etc.

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Kinder & Handys: Tipps für einen maßvollen Umgang

Weitere Tipps für Eltern:

 Wofür soll das Handy künftig genutzt werden? Vor dem Kauf sollten die Funktionen, die das jeweilige Handy für die Kinder oder Jugendlichen benötigt, geklärt werden.  Welches Handy? Oftmals entsprechen die sogenannten „Einsteigermodelle“ nicht den Auffassungen der Kids und werden schnell wieder aussortiert. Lassen Sie sich beim Fachhändler beraten.  Welcher Tarif? Auch hier können Sie sich beim Fachhändler beraten lassen. Klären Sie vorher ein Limit ab. Achten Sie besonders auf die Folgekosten und das Kleingedruckte. Wenn Sie schon einen Laufzeitvertrag haben, erkundigen Sie sich bei ihrem Anbieter über sogenannte Kinder-Partnerkarten.  Sondernummern am besten sperren lassen bzw. nicht zurückrufen.  Kostenpflichtige Funktionen? Heutzutage können Sie sehr günstige Angebote wahrnehmen, bei denen sogenannte Flatrates zum Telefonieren, Texten und zur Nutzung des Internets enthalten sind. Da brauchen Sie keine teuren Extras mit dazu buchen.  Kostenpflichtige Apps! F ü r manche Nutzer sind Apps unverzichtbar. Aber erstens

kommt man ganz gut ohne aus und zweitens gibt es zahlreiche kostenlose Applikationen, die auch gut funktionieren.  Achten Sie immer auf die Tastensperre, damit sie nicht versehentlich den Bildschirm berühren und teure Funktionen in Gang setzen. Unnötige Funktionen sollten Sie deaktivieren, das verhindert Kosten und spart zu dem auch noch Akku.  Außerdem sollte die Bluetooth-Funktion besonders bei Kids und Jugendlichen immer gesperrt sein: so verhindern Sie die Übertragung von unerwünschten Daten bzw. die Weitergabe privater Daten.  Legen Sie Spielregeln fest, denn das spart Handykosten; auf die Umgebung achten, denn nicht jeder muss alles wissen; handyfreie Zonen vereinbaren, denn es muss auch mal eine Auszeit vom Handy geben; Mobbing und peinliche Fotos sind tabu, zum einen ist es strafbar und zum anderen werden Menschen dabei verletzt. So oder so ähnlich könnten einige Rahmenbedingungen zur Nutzung des Handys aussehen! Quelle: Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V.


SPORT & FREIZEIT AUSGABE Nr. 3 / 2016

Volleyball als Freizeitsport: Im Sommer wird gebeacht

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Endlich Sommer, die Zeit der längeren Tage und warmen Temperaturen – wen zieht es da bei schönem Wetter nicht ins Freie? Viele sportliche Aktivitäten werden nun wieder ins Freie verlegt. Eine der beliebtesten Sommersportarten ist Beachvolleyball. Neben einem enormen Spaßfaktor bietet dieser Sport noch den unschlagbaren Vorteil, sich auf einem recht platzsparenden Spielfeld sportlich betätigen zu können.

Um los zu legen braucht man nicht viel: Ein entsprechendes Netz, einen Volleyball, genügend Sand – und schon kann es losgehen! Die Spielregeln sind ganz einfach: Zwei Teams mit jeweils zwei (oder Freestyle auch mehreren) Spielern versuchen, den Ball über ein Netz in der Mitte des Spielfeldes jeweils auf den Boden der gegnerischen Mannschaft zu befördern, was mitunter nicht so einfach ist.

Zielgruppe: Jeder Speziell für Kinder ist Beachvolleyball bestens geeignet, da in diesem Spiel alle Muskelgruppen beteiligt werden und so in großem Maß Koordination und Reaktionsvermögen trainiert werden. Zudem können die Kinder im sozialen Bereich wertvollen Teamgeist entwickeln; der Spaßfaktor kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz, was bei Kindern naturgegebenermaßen im Vordergrund steht. Wer als Erwachsener ein paar Pölsterchen bekämpfen möchte, der kann – wenn er eine gute Spieltechnik entwickelt – durchaus mit Beachvolleyball ein Stück weit seine Muskeln trainieren. Was viele nicht ahnen: Beachvolleyball ist ein Sport, der Rücken und Gelenke schont und intensiv die Fußreflexzonen anspricht, weil man sich hierbei barfuß auf Sand bewegt – was dem Spieler ein großes Wohlbefinden schenken kann. Ein weiteres Plus für den Spieler stellt die gute Belastungssteuerung

dieser Sportart dar, weil jeder selber bestimmen kann, wie weit er seine Kräfte einsetzen möchte. Aufgrund dieser Aspekte ist Beachvolleyball durchaus auch ein geeigneter Sport für Senioren, welche auf diese Weise zum Mannschaftssport finden und aktiv in fröhlicher Runde etwas für ihre Fitness tun können. Wo kann man Beachvolleyball spielen? Gelegenheiten zum Spielen von Beachvolleyball findet der Interessierte inzwischen auf vielen Sport- und Spielplätzen und an Badeseen in der Region. Jedoch sollten Sie beim Barfußspielen immer Vorsicht walten lassen und zur Sicherheit den Platz vor Spielbeginn gründlich nach Glassplittern und spitzen Gegenständen absuchen. Beachvolleyball bietet einfach für jeden etwas, ob man nur zum Spaß spielen oder sich im spielerischen Wettkampf messen möchte – ein hoher Spaßfaktor ist garantiert!

Die heimischen Wasserwanderwege entdecken... Ganz egal, ob mit einem Kajak, Kanadier oder Kanu, Hauptsache es schwimmt. Probieren Sie es doch auch einmal zu Wasser und betrachten Sie Berlin und Brandenburg aus einem ganz anderen Blickwinkel. Es macht nicht nur Spaß, sondern fördert ebenso Ihre körperliche Fitness und schont die Umwelt. Vor allem für Naturfreunde und Wasserratten bietet diese Art der Entdeckungsreise eine willkommene Abwechslung zum oftmals recht stressigen Alltag. Gerade jetzt, wo sich bei angenehmen Temperaturen die Natur von ihrer besten Seite zeigt, stehen Kajak- und Kanutouren auf der Liste der Outdooraktivitäten mit der Familie ganz weit oben. Das ist bei den landschaftlichen Gegebenheiten auch nicht verwunderlich. Die Region Berlin-Brandenburg ist eines der fluss- und seenreichsten Gebiete Deutschlands und verfügt über ca. 7.000 mit Booten befahrbare Kilometer. Eine der beliebtesten Strecken und ein Pflichtprogramm für jeden Paddler ist die 35 Kilometer lange Fahrt um die

Müggelberge und den Berliner Stadtwald. Zunächst geht es über den „Feierabendsee“ Dämmeritz zur Müggelspree und weiter zum Kleinen und zum Großen Müggelsee, danach einmal quer über den See weiter Richtung Köpenick zu einem kleinen Bummel in der Altstadt. Anschließend weiter in südlicher Richtung auf der Dahme, auf der Sie in Höhe Schmöckwitz links zum Seddinsee abbiegen, danach in den Gosener Graben hinein, bis Sie in Erkner angelangt sind. Weitere Informationen zu interessanten Paddelrouten in Berlin und Brandenburg finden Sie unter www.haveltourist.de oder www.reiseland-brandenburg.de Eine Erfrischung, bitte! Spätestens, wenn das Thermometer die 30 Grad erreicht hat, gibt es für die Berliner und Brandenburger kein Halten mehr. Ganz nach dem Motto „Sommer, Sonne, Badespaß“, werden nun sämtliche Strandbäder und Badeseen gestürmt. Hier einige Tipps wo Sie sich, ohne lange zu fahren erfrischen oder Ihr Paddelboot zu Wasserlassen können.

Badeseen: ► Arkenberger Baggersee ► Bogensee ► Gorinsee ► Hermsdorfer See ► Liepnitzsee ► Malchower See ► Mühlenbecker See ► Orankesee ► Plötzensee ► Schäfersee ► Stolzenhagener See ► Summter See ► Lehnitzsee ► Wandlitzsee ► Weißer See ► Ziegeleisee

Paddeltouren ► Auf Fontanes Spuren: Von Neuruppin nach Lindow (Mark) über Ruppiner See, Rhin, Molchowsee, Tetzensee, Zermützelsee, Rhin, Möllensee und Gudelacksee, Highlight: naturbelassene Landschaften // 26 Kilometer // Empfehlung: 2-Tages-Tour ► Finowkanal-Tour: Von Liebenwalde bis Niederfinow oder dem Schiffshebewerk, Highlight: 12 historischen handbetriebenen Schleusen. // 39 Kilometer // Empfehlung: 3-Tages-Tour

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REISE & ERHOLUNG

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AUSGABE Nr. 3 / 2016

Ab in den Urlaub – Reiseangebote richtig deuten: Die Kunst zwischen den Zeilen zu lesen

Zentral gelegenes Hotel: Zentral klingt doch super! ABER Vorsicht, denn in diesem Fall kann es sein, dass Ihr ausgewähltes Hotel nicht einem zentralen Platz mit herrlicher Aussicht liegt, sondern an einer Hauptverkehrsstraße. Sie müssen also damit rechnen, dass es hier rund um die Uhr laut werden kann.

Unmittelbare an der Strandpromenade: Achtung, bei dieser Beschreibung, denn oftmals liegt zwischen den Hotel und der Strandpromenade eine Straße, und im schlimmsten Fall sogar eine Hauptverkehrsstraße – da ist Verkehrslärm vorprogrammiert. Landesübliche Ausstattung: Diese Hotelbeschreibung lässt vieles vermuten. Denn nicht jedes Land kennt die deutschen Hotelstandards. Also sollten Sie sich vorher ausreichend informieren, welche Standards in Ihrem Urlaubsland üblich sind oder lieber gleich anderweitig orientieren. Am Naturstrand gelegen: Bei dieser Beschreibung müssen

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Sie planen Ihren Urlaub voller Vorfreude und die Beschreibung im Reisekatalog verheißen das Paradies auf Erden. Doch vor Ort sieht es oftmals ganz anders aus. Um sich schon im Vorfeld etwas zu rüsten, hier die gängigsten Prospektbeschreibungen und ihre wahre Bedeutung.

Sie damit rechnen, dass Sie einen Strand vorfinden, an dem es weder Toiletten noch eine nachhaltige Bewirtschaftung gibt. Ebenso kann es sein, dass es durch Strömungen zu Verunreinigungen des Strandabschnittes kommen kann.

Tipp: Lesen Sie genau nach und fragen Sie lieber einmal mehr bei Ihrem Reiseanbieter oder im Reisebüro nach. Auch Erfahrungen aus dem Internet, von Reisenden, die bereits in der Urlaubsregion waren, können oftmals weiterhelfen.

Der etwas andere Urlaub: Mit dem Rad an die Ostsee Etappe 2: Barmin - Werbellinsee (ca. 40 km) / Sehenswertes: Finowkanal, Familiengarten Eberswalde, Askanierturm in Eichhorst, Schinkelkirche in Joachimsthal, Burgruine Grimnitz

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Etappe 3: Werbellinsee - Schorfheide (ca. 30 km) / Sehenswertes: ehemaliger Kornspeicher in Parlow, NABU-Erlebniszentrum „Blumberger Mühle“, Altstadt von Angermünde

Viele Fernradwege führen an die Ostsee, doch nur einer direkt an Pankow vorbei – und zwar der „Berlin-Usedom-Radweg“. Haben Sie ihn schon einmal bezwungen? Es lohnt sich. Einmal raus aus dem Speckgürtel der Großstadt und hinein ins Abenteuer – auf einer Radtour von Berlin nach Usedom – auf dem gleichnamigen Fernradweg können Sie so einiges erleben und entdecken.

gut ausgebauten und beschilderten Radweges haben sich in den vergangenen Jahren optimal auf den Radtourismus eingestellt. Sie finden zahlreiche Gaststätten, Pensionen und Ausflugsziele. Probieren Sie den Radweg doch einmal aus. Um sich jedoch genau umzuschauen, sollten Sie die Strecke in einzelnen Etappen zurücklegen, denn am Wegesrand gibt es so einiges zu entdecken. Nehmen Sie sich die Zeit.

Ganze 295 Kilometern liegen zwischen dem Startpunkt am Lustgarten in Berlin Mitte und der wunderschönen Insel Usedom. Das klingt erst einmal viel, doch die Gegenden entlang des

Etappe 1: Lustgarten Berlin - Barmin (ca. 30 km) / Sehenswertes: St.-Annen-Kirche (Zepernick), Bernauer Stadtbefestigungsanlage, Wolf-Kahlen-Museum in Bernau

Etappe 4: Schorfheide Prenzlau (ca. 35 km) / Sehenswertes: Lenné-Park und Schlosskirche in Görlsdorf, Feldsteinkirche Stegelitz, Landmaschienausstellung in Warnitz, Naturschutzgebiet „Carlottenhöh“ bei Röpersdorf und die Altstadt von Prenzlau Etappe 5: Prenzlau - Pasewalk (ca. 30 km) / Sehenswertes: Rosenhof Flemming in Karlstein, Großsteingarb in Trebenow, Dorfkirche mit Fachwerkturm in Nieden, Altstadt von Pasewalk Etappe 6: Pasewalk - Ueckermark (ca. 30 km) / Sehenswertes:Freilichtmuseum Torgelow, Altstadt Ueckermünde, Tierpark Ueckermünde, Botanischer Garten Christiansberg Etappe 7: Ueckermark - Peenestrom (ca. 50 km) / Sehenswertes: Otto-Lilienthal-Museum in An-

klam, Landschaftsschutzgebiet „Unteres Peenetal“ Etappe 8: Peenestrom - Usedom (ca. 60 km) / Sehenswertes: Kaiserbäder Ahlbeck, HeringsdorfBansin, Schmetterlinsfarm in Trassenheide, Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde Entlang des Radweges gibt es zahlreiche Informationstafeln zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Viel Spaß!

TIPPS FÜR EINE SCHÖNE TOUR Wer eine Reise unternimmt sollte sich gut vorbereiten. ►Nehmen Sie sich Zeit und stecken Sie sich nicht zu hohe Ziele. ►Bereiten Sie sich auf alle Wetterlagen vor. ►Planen Sie Übernachtsmöglichkeiten ein und buchen Sie diese im Vorfeld. Auch bei Zeltplätzen sollte man einen Platz reservieren. ►Checken Sie Ihr Fahrrad im Vorfeld gründlich durch. Eine Rundum-Wartung bei einem Fahrradprofi ist ratsam. ►Nehmen Sie ausreichend Getränke, am besten Wasser, mit auf die Tour.


WELLNESS & GESUNDHEIT AUSGABE Nr. 3 / 2016

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HELIOS Klinikum Berlin-Buch Zentrum für Alterstraumatologie leiden Ältere oft an akuten oder chronischen Erkrankungen, die sich direkt oder indirekt auf die Gangsicherheit und das Sturzrisiko auswirken. Oft sind es hüftgelenksnahe Brüche, Oberarmkopfbrüche, Wirbelkörperbrüche und Brüche des Handgelenkes.

Dr. med. Uwe-Jens Teßmann, Leiter des Departments Unfall- und Handchirurgie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch Die Menschen werden heutzutage nicht nur älter, sondern bleiben auch bis ins hohe Alter aktiv und selbstständig. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung. Allerdings verletzen sich ältere Menschen auch häufiger, oft bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung. Der stetig steigende Anteil an älteren Patienten in Deutschland ist Folge der demographischen Entwicklung, aber auch der fortschrittlichen medizinischen Betreuung. Fragen zum Thema „Alterstraumatologie“ beantwortet Dr. med. Uwe-Jens Teßmann, Leiter des Departments Unfallund Handchirurgie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch:

Was ist für Sie als Arzt zu beachten? Wichtig ist, bei einem Sturz oder bei einem Knochenbruch nicht nur die Verletzungsfolgen zu behandeln, sondern auch die Ursachen des Sturzes abzuklären. Nur so können für den Betroffenen geeignete Gegenmaßnahmen zur Sturzprophylaxe getroffen werden. Das Konzept der Alterstraumatologie stellt sicher, dass dem Patienten ein reibungsloser Therapieablauf und eine fachübergreifende Behandlung zu Gute kommen. In der Alterstraumatologie wird fachspezifisches Denken durch einen ganzheitlichen Ansatz ersetzt, in dessen Mittelpunkt der ältere Patient steht. Dabei ist der Therapieerfolg nur dank regelmäßiger Kommunikation in einem multiprofessionellen Team möglich. Wer gehört zu Ihrem Team? Zum Team der Alterstraumato-

Warum sind ältere Menschen bei einem Unfall besonders gefährdet? Im Alter nimmt die Dichte, Festigkeit und Elastizität des Knochens ab, sodass schon einfache Stürze zu schweren Verletzungen und Knochenbrüchen führen können. Gleichzeitig

INFORMATIONEN

logie gehören neben den Ärzten Krankenschwestern und -pfleger, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten und Sozialdienstmitarbeiter. Für jeden Patienten wird ein individueller Trainingsplan erstellt. Das gemeinsame Ziel ist es, den älteren Patienten eine sichere Rückkehr in die gewohnte häusliche Umgebung zu ermöglichen. Wie ist der Behandlungsablauf für den Patienten? Vom Zeitpunkt der Aufnahme an wird der ältere Sturzpatient gemeinsam von Unfallchirurgen und Spezialisten der Altersmedizin (Geriatern) versorgt. Die Behandlung von Begleiterkrankungen und die Sturzabklärung erfolgen unmittelbar. Knochenbrüche werden, wenn notwendig, nach modernsten operativen Methoden behandelt, die eine rasche Belastbarkeit und schnelle optimale Mobilisation erlauben. Hierfür stehen in unserer Klinik Spezialimplantate zur Verfügung, die möglichst schonend für das umliegende Gewebe eingebracht werden und eine gute Verankerung in den gealterten Knochen ermöglichen. So können wir eine rasche Wiedereingliederung in den Alltag ge-

Das fachübergreifende Behandlungskonzept der Alterstraumatologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch wird vom Department Unfallchirurgie im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und dem Zentrum für Geriatrie und Physikalische Medizin geführt. Behandlungs- und Betreuungsangebote im Zentrum für Alterstraumatologie - Notfallmedizin - Physiotherapie - Ergotherapie - Psychologische Begleitung - Multimodale komplexe Nachbehandlung - Pflegeüberleitung - Unfalladaptierte Ernährungsberatung - Frührehabilitation - Kooperation mit Rehabilitationskliniken währleisten und meistens eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit verhindern.

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Kontakt: HELIOS Klinikum Berlin-Buch Department für Unfall- und Handchirurgie Leiter: Dr. med. Uwe-Jens Teßmann Schwanebecker Chaussee 50 13125 Berlin Telefon: (030) 94 01-524 00 E-Mail: uwe-jens.tessmann@helioskliniken.de

HELIOS Klinikum Berlin-Buch Schwanebecker Chaussee 50 13125 Berlin Telefon: (030) 94 01-0 E-Mail: info.berlin-buch@ helios-kliniken.de

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WELLNESS & GESUNDHEIT

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AUSGABE Nr. 3 / 2016

Erste-Hilfe-Tipps: Was tun bei einem Sonnenstich? losigkeit eintreten, ist unverzüglich der Notarzt zu verständigen. Bis zu dessen Eintreffen sollte beruhigend auf die Person eingesprochen werden. Zu empfehlen ist, die Person in die stabile Seitenlage zu bringen, damit es im Fall von Erbrechen nicht zu Erstickungen kommt.

In den meisten Fällen tritt ein Sonnenstich nach mehrstündigem ungeschützten Aufenthalt in der Sonne auf. Durch die UVStahlen im Sonnenlicht erwärmt sich die Gehirnflüssigkeit, die Hirnhäute schwellen an und drücken auf das Gehirn. Besonders gefährdet sind Kinder und Menschen mit geringerem Haarwuchs, sowie ältere Menschen. Aber auch Urlauber, die lange Zeit am Strand liegen oder in der Natur der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

(das heißt, dass das Kinn nicht mehr auf die Brust gebracht werden kann) und Übelkeit. Zu beachten ist, dass die Symptome erst Stunden nach dem Sonnenbad oder dem Aufenthalt in der Sonne auftreten können.

Wie erkennt man einen Sonnenstich? Die typischen Symptome sind ein hochroter Kopf, Schwindelgefühle, Müdigkeit, Benommenheit, Nackensteife

Sollte man diese Symptome bei sich oder anderen Personen bemerken, ist schnelle Hilfe erforderlich. Als Erstes lagert man die betroffene Person mit

Aber so weit muss es nicht kommen, da man einen Sonnenstich gut vorbeugen kann. Eltern sollten beispielsweise dafür sorgen, dass sich ihre Kinder möglichst häufig im Schatten aufhalten. In der Mittagszeit sollte die Sonne komplett gemieden werden. Zu empfehlen ist es, eine Pause beim Sonnenbaden einzulegen oder sich mit einem Sonnenschirm, einer Mütze oder einem Sonnenhut zu schützen. Auch ausreichend Flüssigkeit sollte man an heißen Tagen immer dabei haben. Geeignete Durstlöscher, neben Leitungs- und Mineralwasser, sind Saftschorlen, ungesüßte Tees und bei sportlicher Betätigung isotonische Getränke.

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Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen. Doch 30 Grad und mehr bringen nicht nur Freude, sondern können auch die Ursache für einen Hitzeschlag oder Sonnenstich sein. Deshalb sollten Sie wissen, wie man sich schützt und im Notfall handelt.

erhöhtem Oberkörper im Schatten, das verringert den Druck aufs Gehirn. Wichtig ist zusätzlich das Kühlen des Kopfes mit feuchten, kalten Tüchern. Unterstützend helfen homöopathische Behandlungen mit Mittel wie Belladonna D12. In der Regel verschwinden die Symptome und Beschwerden dann nach kurzer Zeit wieder. Sollte sich der Zustand jedoch nicht bessern oder gar eine Bewusst-

Wenn Insektenstiche die Gesundheit gefährden

Sie gehören zum Sommer dazu, die Insekten. Mit lauten Brummen oder leisen Surren schweben sie durch die Luft und genießen wie wir Menschen den Sommer. Doch die Begegnungen zwischen Mensch und Tier kann schmerzlich enden. Während Mücken einfach nur lästig sind, kann es bei Stichen von Wespen, Bienen und Co. zu gefährlichen Reaktionen des Körpers kommen. In Deutschland leiden rund 25 Prozent der Bevölkerung an einer Insektenstich-Allergie. Davon treten bei fünf Prozent nach einem Stich sogar starke allergische Reaktionen auf, einen sogenannten anaphylaktischen Schock, der unbehandelt tödlich verlaufen kann. Deshalb gilt, bei Symptomen wie zunehmende Schwellungen, Rötungen, Schwin-

del, Übelkeit, Atemnot, kalter Schweiß oder Herzrasen, sofort den Notarzt verständigen. Bis der Arzt eintrifft, sollte der Betroffene in die Schocklage gebracht werden: flach hinlegen, Beine hochlagern und notfalls Mund-zu-Mundbeatmung. Betroffene Personen, die um ihre Insektenstich-Allergie wissen, sollten sich von ihrem Hausarzt ein Notfallset verschreiben lassen. Dieses sollten sie stets bei sich tragen, um sich im Notfall umgehend selbst versorgen zu können. Ein solches Notfallset beinhaltet in der Regel eine Adrenalinspritze, Kortison und ein Antihistaminikum. Was tun, wenn es einen doch erwischt hat und das Insekt zugestochen hat? Folgende Hinweise helfen, um gut durch den Sommer zu kommen: ►Wenn der Stachel noch in der Haut steckt, diesen vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. ►Wenn möglich Wunde desinfizieren. ►Nach dem Stich sollte der Giftsack am oberen Ende des

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Es summt und brummt… im Sommer sind sie wieder unterwegs, die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen. Meist friedlich, kommt es doch ab und an vor, dass sie zustechen. Das dabei abgesonderte Gift kann für Allergiker ernsthafte Folgen haben.

Stachels nicht berührt werden, da die Gefahr besteht, dass weiteres Insektengift in die Stichstelle gelangt. ►Einstichstelle kühlen – am besten mit sauberem Wasser. Auch eine aufgeschnittene Zwiebel kann helfen. Sie wirkt entzündungshemmend und stoppt den Juckreiz. ►Bei Stichen in den Hals oder Rachenraum, Eiswürfel lutschen und den Hals von außen kühlen. Hier empfiehlt

es sich, sofort den Notarzt zu rufen. ►Nicht kratzen – da Infektionsgefahr besteht. ►Bei allergischen Reaktionen nicht lange Warten, sondern sofort den Notarzt rufen. ►I n s e k t e n s t i c h -A l l e r g i ke r sollten beim Aufenthalt im Freien immer das Notfallset mit sich tragen und wissen, wie die beiliegenden Mittel anzuwenden sind.


KULINARISCHES AUSGABE Nr. 3 / 2016

Kochen und Backen mit der ganzen Familie Wenn es in der Küche raschelt, die Kochtöpfe aneinander klappern und es herrlich duftet, dann werden die meisten Kinderaugen groß und der Ehrgeiz geweckt, Mama oder Papa in der Küche zu helfen. Doch die meisten scheuen sich davor, die Kleinen mit in den Kochprozess einzubinden, um Ärger und Chaos zu vermeiden. Dabei ist das Kochen mit den Kids ein toller Familienspaß und muss gar nicht stressig sein.

zu gehen. Farbenfrohe Speisen und Verzierungen machen auch gesundes Essen zum absoluten Liebling. Selbstgemachte Pizza funktioniert zum Beispiel sehr gut. Hier können die Kinder die Zutaten für den Teig unter Anleitung des Küchenchefs, das sind Sie, selbst

zusammen tragen und einrühren. Den Teig auszurollen, wird noch etwas schwierig sein, aber die Pizza anschließend zu belegen, ist für die Kids ein großer Spaß! Kleinere Kinder, die noch nicht so gut mit dem Messer hantieren können, haben oft große Lust, Geschirr, Servietten oder

Kinder wollen schon früh den Erwachsenen nacheifern, selbst beim Kochen und Backen. Mit kinderleichten Rezepten können Sie Ihre Kinder am Prozess des Kochens und Backens teilhaben lassen. Ganz nebenbei lernen die Kleinen, richtig mit Nahrungsmitteln und Küchengeräten umzugehen. © DRON_FOTO / fotolia.com

Zeit heißt das Zauberwort. Kochen mit Kindern ist immer zeitintensiv. Planen Sie daher mehr Zeit ein und kochen oder backen sie nur unkomplizierte Rezepte. Dabei kann es ruhig kunterbunt

Besteck hin- und her zutragen und weg zu sortieren oder aber Gemüse und Obst zu holen. Je älter die Kinder sind, umso mehr können Sie ihnen auch zu trauen: vom Waschen der Zutaten über kneten des Teiges bis hin zu sorgfältigen Schnippeln von Obst und Gemüse. Das Highlight schlechthin ist natürlich das Abschmecken, das Naschen zwischendurch und das Abschlecken der Schüsseln hinterher. Trotz allem Vergnügen in der Küche steht doch die Sicherheit an erster Stelle. Zum Schneiden und Zubereiten sollten kleine Kinder entweder am Tisch sitzen oder auf einem kippsicheren Bänkchen stehen. Richtig scharfe Messer, heißes Wasser und schwere Küchenutensilien außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. So richtig stolz wie Bolle sind Kids auch, wenn sie schon ihr eigenes Fach in der Küche haben dürfen. Dort können sie Kochlöffel, Schürze, Rührbesen, Schüsseln usw. aufbewahren und sich selbständig daraus bedienen.

REZEPTIDEEN

Kinderleichte Rezepte, die Spaß machen und richtig gut schmecken

 Bolognese-Pfannkuchen vom Blech Zutaten für 4 Kinder: Für den Teig: 125 g Mehl 5 Eier (M) 1/8 l Ziegenmilch Salz, Pfeffer 100 ml Mineralwasser Backpapier & Öl Für die Bolognese: 1 Zwiebel 500 g gemischtes Hackfleisch 1 Knoblauchzehe Öl, Salz & Pfeffer 2 EL Tomatenmark 1 TL getrockneter Oregano 1 Dose Tomatenstücke 1 rote und 1 gelbe Paprika

bel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden und anschließend zum Hackfleisch dazugeben. Tomatenmark, Oregano, Tomaten, Pfeffer und Salz hinzugeben und mit einer Prise Zucker oder Honig abschmecken. Das Ganze zehn Minuten aufkochen lassen. Die Zutaten für den Teig (Mehl, Eier und Milch) verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Teig anschließend zehn Minuten ruhen lassen. Derweil die Paprika waschen, schneiden, putzen und in kleine Würfeln zerkleinern. Das Blech mit Backpapier auslegen und mit ein wenig Fett bestreichen. Das Mineralwasser unter den Teig mischen und gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Darauf die fertige Bolognese verteilen und in den vorgeheizten Backofen 15 bis 20 Minuten backen lassen. Den fertigen Bolognese-Pfannkuchen aus dem Ofen holen, mit Paprika bestreuen und anschließend in Stücke servieren.

Und so geht’s: Hackfleisch in einer großen Pfanne anbraten. Derweil Zwie-

Buchstaben-Salat Zutaten für 4 Kinder: 1 Packung Buchstabennudeln

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200 g Erbsen (Tipp: TK-Erbsen sind besonders grün) 300 g Fleischwurst 50 g Gewürzgurken 1 rote & 1 gelbe Paprika Öl & Salz Für die Sauce: 1 EL Öl 1/2 TL Salz und 2 EL Kräuteröl Und so geht’s: Die Nudeln in reichlich Wasser kochen, abgießen und anschließend mit einem Schuss Öl übergießen, damit die Buchstabennudeln nicht verklumpen. Die TK-Erbsen mit kochendem Wasser übergießen und unter die Nudeln mischen, nach dem Abtropfen. Paprika waschen, schneiden, Kerne und weißen Rand entfernen. Mit Ausstechformen für Kekse Sterne, Herzen oder Blumen ausstechen. Die Reste der Paprika auch noch klein schneiden. Gurken und Fleischwurst in grobe und kleine Stücke würfeln. Alle Zutaten, außer die Paprika-Herzen und -Sterne, unter die Nudeln mischen. Aus den Ölen und der Prise Salz ein Dressing zaubern und ebenfalls unterrühren. Nu-

delsalat auf einem Teller oder in einer Schale anrichten und mit den Herzen und Sternen aus Paprika dekorieren.  Fischstäbchen-Burger Zutaten für 4 Kinder: 12 Fischstächen 4 Hamburgerbrötchen 1 Glas Gewürzgurken 1 Salatkopf Salatcreme Tomatenketchup Und so geht’s: Als Erstes die Fischstäbchen anbraten. Dann die Brötchen aufschneiden und mit der Salatcreme und dem Ketchup bestreichen. Anschließend den Salat waschen und einzelne Blätter abtrennen und nach Belieben auf die untere Brötchenhälften legen. Nun die fertigen Fischstäbchen (jeweils 3 auf ein Brötchen) legen und mit in Scheiben geschnittenen Gewürzgurken belegen. Je nach Geschmack noch etwas Tomatenketchup oben drauf und dann die obere Brötchenhälfte draufsetzen. Fertig. Ihre Kinder werden dieses Rezept lieben!


SERVICE AUSGABE Nr. 3 / 2016

BÜRGER-SERVICE IM ÜBERBLICK STADTVERWALTUNG WERNEUCHEN

Sein Sie ein Held - spenden Sie Blut - retten Sie Leben

BÜRGER-SERVICE IM ÜBERBLICK STADTVERWALTUNG BERNAU Stadt Bernau bei Berlin Marktplatz 2, 16321 Bernau bei Berlin Tel.: 033398 / 365 - 0 Internet: www.bernau-bei-berlin.de

Sprechzeiten des Bürgermeisters: Dienstag: 16-18.30 Uhr Donnerstag: 13-16 Uhr

Sprechzeiten des Bürgermeisters: Di 13-17 Uhr

Sprechzeiten der Stadtverwaltung: Dienstag: 9-12 Uhr & 13-18.30 Uhr Donnerstag: 9-12 Uhr & 13-16 Uhr oder nach vorheriger Absprache auch außerhalb der Sprechzeiten. Öffnungszeiten des Bürgerbüros und der Touristen-Information: Montag: 9-12 Uhr Dienstag: 9-12 Uhr & 13-18.30 Uhr Mittwoch: 9-12 Uhr Donnerstag: 9-12 Uhr & 13-16 Uhr Freitag: 9-12 Uhr Telefon: 033398 / 816 10

© PhotoSG / Fotolia.com

Stadt Werneuchen Am Markt 5, 16356 Werneuchen Tel.: 033398 / 816 10 Internet: www.werneuchen.de

Nach wie vor steigt der Blutbedarf. Und das besonders im Sommer – der Urlaubszeit des Jahres. Wegen akuter Blutknappheit rufen die Blutspendedienste deutschlandweit zur Spende auf. Schenken Sie ihnen etwas Ihrer kostbaren Zeit und gehen Sie zur Blutspende.

Sprechzeiten der Schiedsstelle: Jeden 3. Dienstag im Monat von 17-18 Uhr im Zimmer 209 der Stadtverwaltung. Tel. 033398 / 816 10

Durch verbesserte und neue Operationstechniken können immer mehr Leiden gelindert, geheilt und Lebensqualität verbessert werden. Blutprodukte sind dabei unersetzlich. Blutspender helfen anderen und sorgen auch dafür, dass Ihnen im Ernstfall schnell geholfen werden kann.

GEMEINDEVERWALTUNG AHRENSFELDE

Ein Überblick über die nächsten Blutspendetermine im Landkreis Barnim und im Umland:

Sprechzeiten des Polizeipostens in der Stadtverwaltung: Dienstag: 14-18 Uhr Tel. 033398 / 904 20

Gemeinde Ahrensfelde Lindenberger Straße 1 (OT Ahrensfelde) 16356 Ahrensfelde Tel.: 030 / 936 90 00 Internet: www.ahrensfelde.de Sprechzeiten des Bürgermeisters: Dienstag: 14-18.30 Uhr Sprechzeiten der Gemeinde Ahrensfelde: Dienstag: 8-12 Uhr & 14-18.30 Uhr Donnerstag: 8- 12 Uhr & 13-15 Uhr Sprechzeiten der Bürgerinformation: Montag: 8-15 Uhr Dienstag: 8-18.30 Uhr Mittwoch: 8-15 Uhr Donnerstag: 8-18 Uhr Freitag: 8-12 Uhr Telefon: 030 / 936 90 00 Sprechzeiten der Polizeidienststelle: Dienstag: 14-18 Uhr Lindenberger Straße 1, OT Ahrensfelde Tel. 030 / 936 90 01 80 Sprechzeiten der Schiedsstelle: Jeden 1. Dienstag im Monat von 16-18 Uhr im Ortsteilzentrum Ahrensfelde. Tel. 030 / 93 66 90 53 -13

 11. Juli, von 15.00 - 19.00 Uhr beim DRK Kreisverband Berlin Nordost e.V. (Bereitschaft), Bizetstr. 48, 13088 Berlin  15. Juli, von 16.00 - 19.00 Uhr im Bürgerzentrum, Schorfheidestr. 13, 16227 Eberswalde  26. Juli, von 13.00 - 18.00 Uhr im Paul-WunderlichHaus, Am Markt 1, 16225 Eberswalde  26. Juli, von 15.00 - 18.30 Uhr im Neumann Forum, Neumannstr. 13, 13089 Berlin Seien Sie ein Held und retten Sie mit nur einem kleinen Piks Leben. Weitere Termine auf www.blutspende.de

WICHTIGE RUFNUMMERN / NOTRUFNUMMERN NOTRUFE: Polizei: Feuerwehr: Giftnotruf:

NOTDIENSTE: 110 112 19 240

GESUNDHEIT: Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) und Kinderärztlicher Notdienst Berlin 31 00 31 Zahnärztlicher Notdienst 23 88 35 78 Tierärztlicher Notdienst 917 16 17 Drogennotdienst 192 37 Krankenhaus Bernau und Herzzentrum Brandenburg 03338 / 69 40 Rettungsstelle Bernau 03338 / 69 45 21

SORGENTELEFON: Telefonseelsorge 0800 / 111 0-111 Kinder- und Jugendsorgentelefon 0800 / 111 03 33 Berliner Krisendienst 390 63 40 Sozialer Kindernotdienst 61 00 61 Opfertelefon Weißer Ring 11 60 06 Frauenkrisentelefon 615 42 43 Seniorenschutz-Telefon 44 05 38 97

Polizeidirektion Ost (für Werneuchen, Ahrensfelde, Bernau und Panketal) 03338 / 36 10 Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Barmin 03334 / 30 480 Bundespolizeiabteilung Blumberg 030 / 93 64 80

SERVICENUMMERN: Telekom-Service Info-Telefon BVG ADAC Festnetz

0800 / 330 20 00 1 94 94 0180 222 22 22 22 22 22

ADAC Mobil ADAC aus dem Ausland

+49 89 22 22 22 Flughafeninformation Berlin 0180 / 500 01 86 Zentrale Zugauskunft (DB) 118 61 Taxiruf 0800 / 222 22 55 Kredit- / EC-Karten-Sperrung 116 116 Fundbüro 902 77 31 01 Geldkartenverlust Sperrdienst 01805 / 02 10 21

Sprechzeiten der Stadtverwaltung: Di 8.30-12 Uhr & 13-17.30 Uhr Einwohnermeldeamt bis 18.30 Uhr Do 8.30-12 Uhr & 13-15.30 Uhr Einwohnermeldeamt bis 18.30 Uhr Fr 9-12 Uhr Sprechzeiten der Schiedsstelle: Schiedsstellenbereich 1: Schönow, Friedenstal. Eichwerder, Blumenhag, Waldfrieden, Waldsiedlung Tel.: 03338 / 765623 (Hr. Stremlow) Schiedsstellenbereich 2: gesamter Innenstadtbereich, das Puschkinviertel und Rehberge schiedsstelle2@bernau-bei-berlin.de Schiedsstellenbereich 3: Ladeburg, Lobetal, Börnicke, Birkholz, Birkholzaue, Birkenhöhe, Nibelungen, Lindow, Bernau-Süd Tel.:0176 / 57888949 (Hr. Reimers) Tourist-Information: Bürgermeisterstraße 4 16321 Bernau bei Berlin Tel.: 03338 / 761919 Apr - Okt: Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa 10 -14 Uhr

GEMEINDEVERWALTUNG PANKETAL Gemeinde Panketal (Rathaus) Schönower Str. 105 16341 Panketal Tel. 030 / 945 11-0 Internet: www.panketal.de Postanschrift Rathaus: Gemeinde Panketal Postfach 1113 16336 Panketal Sprechzeiten des Bürgermeisters: Nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 030 / 94 51 12 02. Sprechzeiten im Rathaus: Montag: 8.30-12 Uhr Dienstag: 9-12 Uhr & 14-18.30 Uhr Donnerstag: 9-12 Uhr & 14-17 Uhr Sprechzeiten des Polizeipostens: Dienstag: 14-18 Uhr Alte Feuerwache, Alt Zepernick 20 Tel. 030 / 94 51 94 34 Sprechzeiten der Schiedsstelle: Jeden 1. Dienstag im Monat von 17-18 Uhr im Rathaus. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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Ausgabe für Niederbarnim // Nr. 3 / 2016

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