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KANAREN

Nr. 126

16. – 29. September 2011 5. Jahrgang Verkaufspreis 1,50 € Folgen Sie uns auf

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Die meistgelesene deutschsprachige Zeitung auf den Kanarischen Inseln Im Gespräch

Gesundheit

Freizeit & Kultur

Schutzwall für San Andrés

40 Jahre Sioux-City auf Gran Canaria

Brennpunkt Leberkrebs

La Noche en Blanco

Seite 3

Seiten 6-7

Seiten 20-21

Seite 24

Streik bei Air Europa in Spanien Die spanischen Air-EuropaPiloten kündigten ab dem 22. September einen unbefristeten Streik an. Jeden Montag und Donnerstag soll demnach der Flugverkehr eingestellt werden, bis eine Einigung erzielt wurde. Die mehr als 500 Piloten sind zu 96 Prozent in der

Pilotengewerkschaft SEPLA organisiert und stimmten in überzeugender Mehrheit der Arbeitsniederlegung zu. Sie wollen damit gegen den Druck im Arbeitsverhältnis, aber vor allem gegen die sogenannte Code-Share-Praxis protestieren. „Im Dezember 2010 stimmten Gesellschaft und Piloten einer Auslagerung der eigenen Flüge

nach Cancún und Punta Cana an Dritte zu. Das Abkommen wurde mit der Flugesellschaft Orbest, die zum größten spanischen Reiseveraranstalter Orizonia gehört, geschlossen. Sechs Monate später wurde dieses Auslagern von Flügen auf Flüge zu den Kanaren, Balearen und zu Festlandzielen ausgeweitet. Diese Trans-

Die zweitgrößte Fluggesellschaft Spaniens Air Europa schürt den Unmut ihrer Piloten.

aktion wurde einseitig, ohne die Zustimmung der PilotenGewerkschaft beschlossen“, erklärte Luis Crespi als Sprecher von SEPLA.

Gefahr für Arbeitsplatz und Sicherheit Die Piloten fürchten durch diese Praxis um ihre Arbeits-

plätze, Arbeitsbedingungen und um die Flugsicherheit. Als Konsequenz dieser Auslagerung von Flügen wurde die Flotte von Air Europa von 25 Maschinen des Typs Boeing 737, die zwischen dem Festland und den Kanaren verkehren, auf 18 reduziert. Zudem prangern die Piloten die Arbeitssituation, die stockenden Tarifverhandlungen und vor allem die Sanktionen an, deren sie in den letzten Monaten ausgesetzt waren. So wurden beispielsweise zwei Flugkapitäne zu Co-Piloten degradiert, weil sie sich geweigert hatten, die Höchstarbeitszeit zu überschreiten und die vorgeschriebenen Ruhepausen ausfallen zu lassen. Nach Ansicht der Piloten und der Gewerkschaft bedroht das Auslagern der Flüge an Dritte nicht nur sie persönlich, sondern auch die Sicherheit der Passagiere. Eine Verhandlung Anfang September, die den Streik verhindern sollte, verlief ergebnislos. Bis dato ist die Streikwarnung nicht aufgehoben worden. Sie würde mehr als 280 Flüge betreffen, die in Spanien täglich von Air Europa abgedeckt werden. Passagiere, deren Flüge auf die geplanten Streiktage fallen, sollten sich rechtzeitig mit ihrer Reiseagentur oder der Airline in Verbinn dung setzen.

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El Hierro

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Misstrauensvotum Auf der kleinsten Kanareninsel El Hierro kam es vor dem Wochenende zu einem Umsturz im Präsidentenamt. Die nationalistische Politikerin Belén Allende wurde durch ein Misstrauensvotum abgesetzt. Neuer Präsident ist nun Alpidio Armas, der bislang Vizepräsident war. Er war einer der treibenden Kräfte, die nach einer Bilanz der letzten drei Monate bekundeten, dass die Präsidentin ihr Amt nicht im Sinne von El Hierro führe. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern gelang ihm jetzt der Umsturz. Die Abwehrversuche der regierenden CC, die den fünf ausgestoßenen Sozialisten ihr Stimmrecht entziehen wollten, scheiterten. Es wurde abgestimmt und damit der Wechsel im Präsidentenamt besiegelt. Der bislang zweite Mann rückte an die Spitze. Die auf die Oppositionsbänke verwiesene CC erhob heftige Vorwürfe. „Dieses Verhalten, das allen politischen Pakten zuwiderhandelt und die Meinung der Wähler außer acht lässt, beweist nur die Dekadenz der sozialistischen Partei. Eine solche Partei kann weder die spanische noch die kanarische Gesellschaft aus der Krise führen.“ Mit diesen Worten forderte der Parteisprecher der CC, Benito Codina, Konsequenzen, auch in der Kanarenn regierung.

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Gemeinsam aus der Krise

Neueröffnung:

Deftiges vom „Bavaria Grill“ Richtig schön kross und deftig muss es sein, wenn man von echten bayrischen „Schmankerln“ spricht. Genau das beherrschen die waschechten Münchner Eva und Walter perfekt. Mit ihrem neuen Lokal im gemütlichem Biergarten-Charakter importieren sie bayrische Spezialitäten und Lebensart. Deutsches Bier vom Fass und zischendes Hefeweizen versprechen Abkühlung. Dazu gibt es eine viertel oder halbe Ente, Schweinshaxen, Bratwurst oder Schweinswürstchen. Natürlich dürfen auch Weißwurst mit echtem Händlmaier Senf, die obligatorische Brezel oder ein leckerer Wurstsalat nicht fehlen. Mit einer Preisspanne zwischen 2,50 und 12 Euro bewegt sich der „Bavaria Grill“ auf einem guten Preis-

Eva und Walter freuen sich mit bayrischer Gastfreundschaft auf ihre Gäste.

niveau. Es ist ein idealer Treffpunkt für alle, die eine lockere Atmosphäre zu schätzen wissen. Im Hintergrund sorgt bayrische Unterhaltungsmusik für Stimmung. Sportfreunde können bei der Übertragung der Bundesliga oder der Formel 1 gemein-

sam jubeln. Außerdem wird es wechselnde Aktionswochen mit zusätzlichen typischen Gerichten aus der bayrischen Hausmannskost geben. Übrigens, wer einfach eine Tasse Kaffee trinken möchte, ist genauso willkommen. Allerdings wird er, wie

sich das in Bayern gehört, im „Haferl“ serviert. Auf der Terrasse bietet sich ein herrlicher Panoramablick, der kombiniert mit Palmen und Kakteen einen prima Kontrast abgibt. Der „Bavaria Grill“ ist über dem Supermarkt Tránsito, Urbanisation San Fernando 3 in Santiago del Teide zu finden. Vom Norden aus fährt man über Santiago del Teide aus Richtung Puerto Santiago, biegt aber vorher auf die TF 47 in Richtung Alcalá ab. An der Polizeistation vorbei liegt das Restaurant am Kreisverkehr, in dessen Zentrum sich ein aufgehängtes Kreuz befindet. Vom Süden aus folgt man ab Playa San Juan ebenfalls der TF-47, durch Alcalá durch, weiter in Richtung Los Gigantes bis zum Kreisverkehr. Reservierungen sind unter der Telefonnummer n 645 077 026 möglich.

Gipfeltreffen Balearen-Kanaren Der Präsident der Kanaren, Paulino Rivero Baute, und der Präsident der Balearen, José Ramón Bauzá, trafen sich Ende August auf Menorca, um gemeinsame Strategien zu entwickeln. „Nicht gegeneinander, sondern miteinander wollen wir arbeiten, um unsere Inseln voran zu bringen. Wir haben die Insellage gemeinsam, und zusammen bringen wir rund 25 Millionen Urlauber jährlich nach Spanien. Damit tragen wir erheblich zum touristischen Umsatzvolumen bei und müssen gehört werden. Wenn wir unsere Positionen und durch die Insellage verursachten Schwierigkeiten gemeinsam vorbringen, schenkt man uns mehr Gehör“, meinte Rivero. Seiner Meinung nach würden die Archipele und ihre Probleme in Madrid nicht ernst genug genommen. Auch die nötige Unterstützung ließe oft zu wünschen übrig. So sei es zum Beispiel dringend nötig, die Hotels und Ferienanlagen zu modernisieren. Beide Archipele haben keinen Raum mehr, um weiter zu bauen. Die Lösung, um weiterhin auf dem internationalen Markt konkurrieren zu können, liegt daher in einer Renovierung der vor-

Familienvater wegen Prügelns festgenommen 05.09.2011. Ein 35-jähriger Mann aus Santa Cruz wurde kürzlich von Beamten der lokalen Polizei festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau vor den Augen der drei minderjährigen Kinder geschlagen zu haben. Der Streit begann in der gemeinsamen Wohnung in der Avendia La Salle, als die Frau von Besorgungen nach Hause kam. Sie wurde von ihrem Mann mehrfach geschlagen und gestoßen. Als die neunjährige Tochter auf die Straße lief und um Hilfe rief, nutzte die Frau den Moment, mit ihrem Baby ebenfalls aus der Wohnung zu entkommen. Auf offener Straße ging der handgreifliche Disput weiter. Beim Eintreffen der lokalen Polizei gab die Frau an, dass sie schon mehrfach Opfer häuslicher Gewalt war. Gleichzeitig lehnte sie eine medizinische Betreuung und eine Anzeige jedoch ab. Sie hatte offenbar mehrere Prellungen und Hämatome am Körper erlitten. Der Familienvater L.M. wurde von den Beamten mit auf die Wache genommen. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der Festgenommene sehr aggressiv. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. n

Gute Sommerbilanz auf Fuerteventura 05.09.2011. Die Wüsteninsel Fuerteventura blickt auf eine sehr zufrieden stellende Ferienbilanz zurück. So haben Polen und Dänemark ihre Flugfrequenz nach Fuerteventura in diesem Jahr verdreifacht. Allein aus Dänemark kamen im August dieses Jahres 15 Maschinen an. Im Vergleich dazu waren es 2010 nur vier Verbindungen. Von Polen aus starteten im August sogar 48 Ferienflieger auf die sonnenverwöhnte Badeinsel. Das bedeutet einen Anstieg um 69 Prozent. Aber nicht nur die neuen Märkte haben sich als starkes Potential erwiesen, sondern auch die klassischen Märkte in Deutschland, Großbritannien und Frankreich bescherten der Insel einen spürbaren Anstieg, der Grund für Optimismus im Hinblick auf die bevorstehende Wintersaison gibt. n

Schlag gegen Produktpiraterie auf Gran Canaria

handenen Bauten und deren Anpassung an die modernen Bedürfnisse. Dazu brauche es allerdings einen Plan „Renove“, der von der Zentralregierung mitfinanziert werden müsse. Angesichts der Bedeutung der beiden Urlaubsdestinationen und des Impulses, den sie der nationalen Wirtschaft geben können, sollte eine Unterstützung vom Festland selbstverständlich sein.

Öffentliches Transportwesen Ein weiteres Modell, das weiter subventioniert werden müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Einwohner der Inseln die gleichen Chancen wie den Festlandspaniern zu geben, sei die Subventionierung der Flüge. In diesem Sinne wies Paulino auf die positiven kanarischen Erfahrungen hin, die man mit dem Zuschuss für Flüge zwischen den Inseln und dem Festland für die Residenten gemacht habe. So habe man im Jahr 1998 eine Subvention der Flugpreise in Höhe von 70 Prozent zwischen den Inseln und von weiteren 15 Prozent für Flüge zum Festland etabliert. Dieser Impuls hat positive Ergebnisse gebracht

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José Ramón Bauzá von den Balearen (li.i.Bi.) und Paulino Rivero Baute wollen gemeinsam mehr erreichen.

und ist ein Modell, das auch für die Balearen interessant ist. Der Erfolg ist in Zahlen messbar. So reisten 1995 noch 2,1 Millionen Residente zwischen den Inseln, zwei Jahre später sank diese Zahl auf 1,9 Millionen. Nach der Einführung der Subventionen erhöhte sich die Frequenz spürbar. Im letzten Jahr wurden insgesamt 3,2 Millionen interinsuläre Passagiere abgefertigt. Ähnliche Sonderpreise gelten auch für den Fährverkehr zwischen den Inseln. Auch für internationale Flüge müssen

Maßnahmen getroffen werden. So wurde durch die Senkung der Flughafengebühren ein wesentlicher Schritt getan, um die europäischen Airlines anzusprechen. Und auch in diesem Punkt war die Resonanz sehr positiv. Deshalb sei es wichtig, dass die Zentralregierung die Bedeutung solcher Maßnahmen begreife und auch in Zukunft unterstütze. Nur so könne man sich weiterentwickeln und auch in Zukunft einen Großteil des spanischen Urlaubsn marktes abdecken.

09.09.2011. Auf Gran Canaria gelang der Polizei ein schwerer Schlag gegen ein Netzwerk, das sich auf die Fälschung von Marken-Sportkleidung spezialisiert hatte. Fünf Verdächtige wurden festgenommen und mehr als 40.000 gefälschte Kleidungsstücke beschlagnahmt. Darunter waren allein 10.000 Fußballtrikots der Clubs FC Barcelona, Real Madrid und der spanischen Nationalmannschaft. Außerdem wurden rund 105.000 Logos sichergestellt, mit denen die gefälschte Ware aufgewertet werden sollte. Unter anderem sollten mit ihrer Hilfe Marken wie Nike, Adidas, Calvin Klein, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger gefälscht werden. Im Rahmen der Operation „Fullbacci“ observierten die Beamten die Verdächtigen schon seit April. Nun wurde zunächst ein Lager in San Bartolomé de Tirajana, im Süden der Insel, inspiziert. Von dort aus sollen Pakete mit gefälschter Ware nach Lanzarote und Fuerteventura verschickt worden sein. Gleichzeitig wurde ein Lager in Vencidario durchforstet, in dem die Sportbekleidung gefälscht wurde. Als letzter Schritt wurden mehrere Lokale in einem Einkaufszentrum in Playa del Inglés unter die Lupe genommen, wo man mehr als 3.000 Stück vermutlich gefälschter Artikel beschlagnahmte. Insgesamt wird der Schaden auf rund eine halbe Million Euro geschätzt. „Uns ist ein wichtiger Schlag gelungen, denn seit langem machen diese Betrüger den ehrlichen Geschäftsleuten das Leben schwer. Diejenigen, die mit echter Sportkleidung der genannten Marken handeln, können unmöglich mit den Preisen der Fälscher konkurrieren. Ganz abgesehen davon wird der Käufer bewusst betrogen. Deshalb sind wir froh, dass wir dieses Netzwerk nun aufdecken konnten. Es war nicht nur durch die gute Fälschungsarbeit, sondern vor allem auch durch die große Kapazität der Produktion und das gute Netzwerk an Verkaufsstellen eine echte Bedrohung,“ meinte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. n

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Schutzwall für San Andrés

Schluss mit Meeresrauschen auf der Avenida Immer wieder mussten die Anwohner des Fischerdorgfes San Andrés in den vergangenen Jahren hinnehmen, dass bei heftigem Wellengang in Verbindung mit Flut der Ozean über die Avenida Marítima bis in die Häuser und Geschäfte in der ersten Reihe kam. Erst Ende August war es wieder so weit und San Andrés befand sich im Ausnahmezustand. Erboste Bürger, Schäden an Häusern, Straßen, in Geschäften und bei öffentlichem Mobiliar waren die Folgen. Bürgermeister José Manuel Bermúdez versprach Abhilfe, als er sich vor Ort den Vorwürfen und Nöten der Anwohner stellte. Seit einem halben Jahrhundert warten die Menschen auf eine Lösung. Nun soll es endlich so weit sein. Schon wenige Tage nach der Überschwemmung versammelten sich in Santa Cruz alle beteiligten Verwaltungen an einem Tisch. „Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Keine kosmetischen Korrekturen, sondern endgültige, dauerhafte und effektive Lösungen müssen her“, betonte Bermúdez. Rückendeckung für diese Einstellung bekundeten auch die anderen Diskussionsteilnehmer, vom Inselpräsidenten

Alle versammelten sich zur Dringlichkeitssitzung an einem Tisch und waren sich darin einig, dass eine Lösung gefunden werden muss.

Immer wieder stehen die Menschen in San Andres vor den Scherben ihrer Existenz oder in überfluteten Wohnungen.

über Hafen- und Küstenbehörde bis hin zum Umweltschutzamt. Die Küstenbehörde versprach die sofortige Reparatur und Verbesserung der bestehenden Barrieren zu übernehmen. Diese Tätigkeiten sollen in Angriff genommen werden, sobald das Meer dies zulässt. Dabei soll der bestehende Schutzwall nicht nur repariert, sondern auch verstärkt werden.

sondern eine definitive Lösung gefunden werden“. Auf diese Worte bauen die Menschen aus San Andrés nun und hoffen, dass das Meer endlich nicht mehr in regelmäßigen Abständen vor ihren Türen steht.

Operation San Andrés Um dauerhaft Schutz vor den Atlantikwellen zu bieten ist zudem die Projektierung eines semiversenkten Wellenbrechers, wie er vor dem Teresitas-Strand

existiert, geplant. Diese Ausarbeitung soll mit einer Dringlichkeitsstufe möglichst schnell vonstatten gehen. Sobald dieser Plan vorhanden ist, wird man sich wieder zusammensetzen, um über die Finanzierung des Projekts und den Beitrag der einzelnen Parteien zu beraten. Selbst der Umweltschutzbeauftragte Julio Pérez räumte ein, dass sich seine Behörde kooperativ zeigen werde. „Die Sicherheit der Menschen geht vor“, so kommentierte er die Pläne. Bürgermeister Bermúdez bekräftigte resümierend noch einmal das Ergebnis der Dringlichkeitssitzung. „Dieses Mal wird kein Pflaster auf die Wunde geklebt,

Die Alten sprechen von Klimawandel „Solange ich denken kann hat das Meer mir noch nie solch einen Schrecken eingejagt, wie dieses Mal. Es war wild und als ich eine besonders große Welle heranrollen sah, floh ich voller Angst aus dem Haus“, erzählt die 79-jährige F.M. tief erschüttert. „Und

schon bald könnte es wieder so sein“, befürchtet sie mit Blick auf den bevorstehenden Winter. Auch andere Senioren der Ortes, viele davon stammen aus Fischerfamilien, beäugen das Meer misstrauisch und bestätigen die Einschätzung ihrer Nachbarin. „Den Klimawandel kann man nicht mehr leugnen“, meint einer der Fischer, der schon seit 67 Jahren in San Andrés lebt. „Das Meer und wir sind eins, denn ohne Fischertradition hätte dieses Dorf keinen Sinn, aber der Wandel ist spürbar und das Wasser ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen“, meint er. „Früher gab es einen kleinen Sandstrand, von

dem nichts mehr zu sehen ist und von dem aus man bei Ebbe trockenen Fußes bis zur Mole laufen konnte. Das geht heute nicht mehr“, erinnert er sich weiter. Trotz des schlimmen Deltasturms und dem fürchterlichen Unwetter 2002 sind sich die Anwohner einig, dass es noch nie so schlimm wie jetzt und der Schaden noch nie so groß war. Sie setzen alle Hoffnung auf die Versprechungen des neuen Bürgermeisters und der Hafenbehörde. Rund eine halbe Million Euro sind ihnen als Soforthilfe zur Behebung der Schäden zugesagt worden. Die Hafenbehörde versprach weitere 200.000 Euro für die Projektierung einer neuen Schutzmauer. Einen Wall gab es übrigens schon einmal. Vor rund zwei Jahrzehnten schützte ein Wellenbrecher die Anwohner vor dem Schlimmsten. Doch der Beton bröckelte nach und nach und gab den Wellen den Weg wieder frei. „Lange Zeit hatten alle nur noch den Teresitas-Strand im Sinn und uns hat man einfach vergessen“, meinten die Anwohner in der Hoffnung, dass man sie nun endlich vor dem Meer beschützen n wird.


Aktuelle Nachrichten

Fünf neue Weltrekorde im Apnoe-Tauchen Die sechsten Weltmeisterschaften im Apnoe-Tauchen, die Ende August auf Teneriffa ausgetragen wurden, endeten mit fünf sensationellen Weltrekorden.

Boden des Beckens auszuharren. Beim dynamischen Apnoe bewegen sich die Sportler dabei mit der typischen Flosse für beide Füße durch das Becken.

„Das war die beste Weltmeisterschaft überhaupt. Es wurden nicht nur fünf Weltrekorde aufgestellt, sondern auch 15 nationale und persönliche Bestleistungen gebrochen,“ erklärte der türkische Vertreter der Weltvereinigung für Unterwassersport, Inkilap Obruk. Auch die Stadträtin für Jugend, Erziehung und

Auf Medaillen- und Rekordjagd In der Kategorie statisches Apnoe stellte Branko Petrovic aus Serbien schon in den ersten Tagen einen neuen Weltrekord auf. Neun Minuten und 32 Sekunden hielt er die Luft an. Welche Leistung das ist, erkennt

Mónica Molina gratuliert dem spanischen Vizeweltmeister im statischen Apnoe, Aleix Segura.

man an der Zeit des spanischen Silbermedaillengewinners, Aleix

Internet-Meldungen

Illegales Haus in Adeje eingerissen 04.09.2011. Im März 2000 wurde ein im Gemeindegebiet von Adeje stehendes Haus angezeigt. Der Grund: Das Haus war ein Jahr zuvor ohne Genehmigung erbaut worden. Es umfasst 240 Quadratmeter auf zwei Etagen. Der Besitzer wurde per Gerichtsbeschluss mit einer Strafe von 37.563 Euro belegt und aufgefordert das Gebäude wieder einzureißen. Nachdem der Abriss bislang nicht erfolgt war, wurde das Haus nun zwangsweise dem Erdboden gleich gemacht. n

Wal in Garachico gehoben

Stolz präsentiert der serbische Weltmeister Branko Petrovi? seinen Weltrekord.

Sport in Santa Cruz, Mónica Molina, zeigte sich tief beeindruckt von den sportlichen Leistungen. Insgesamt waren Apnoe-Taucher aus 14 Nationen vertreten. Die Wettkämpfe im statischen und dynamischen Tauchen wurden im städtischen Schwimmbad Acidalio Lorenzo in Santa Cruz ausgetragen. Dabei geht es in der Disziplin statisches Apnoe darum, allein aufgrund der eigenen Lungenkapazität möglichst lange auf dem

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Segura, der mit 8:06 Minuten Zweiter wurde. Den nächsten

Weltrekord errang wenig später die Französin Sophie Jacquin, die 6:38 Minuten unter Wasser blieb. Beim dynamischen Apnoe setzte der Kroate Goran Colak eine neue Messlatte auf. Er schwamm 250 Meter weit, ohne auch nur ein Mal Luft zu holen. Bei den Damen siegte in dieser Disziplin Ilaria Bonin aus Italien mit 202,35 Metern. Das war zwar ausnahmsweise kein neuer Weltrekord, doch diesen holte sie sich später an der Küste vor Radazul im Apnea Jump Blue. Bei dieser Version geht es darum, mit der eigenen Atemluft möglichst tief zu tauchen. Dabei übertraf sie mit 158,54 Metern alle bisher gemessenen Tiefenrekorde. Auch bei den Männern ging es noch einmal zur Sache. Mit 176,66 Metern Tiefe holte sich ihr Landsmann Michele Fucarino nicht nur Gold, sondern auch den nächsten Weltrekord. Mit diesen sportlichen Höchstleistungen schrieb die Weltmeisterschaft auf Tenern iffa Sportgeschichte.

Mit beiden Füßen stecken die ApnoeTaucher beim dynamischen Tauchen in einer Flosse.

08.09.2011. Bei dem toten Wal, der am Dienstagabend gegen 18 Uhr vor der Küste von Los Silos gesichtet wurde, handelt es sich um einen Pottwal. Noch in der Nacht wurde der Kadaver von einem Boot der Seenotrettung bis in den Hafen von Garachico gezogen. Durch die Dunkelheit und den Wellengang war dies kein leichtes Unternehmen. Dort verblieb das 12 bis 15 Meter lange Exemplar bis Mittwochmittag im Meerwasser. Erst danach wurde es mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Wie am Abend zuvor gab es auch in Garachico zahlreiche Schaulustige, die die Bergung des Meeressäugers beobachteten. Zeitweise kam es auch auf der vorbeiführenden Hauptstraße zu Verkehrsbehinderungen, weil die Autofahrer ihre Autos kurzerhand abstellten, um das Geschehen in Augenschein zu nehmen oder zumindest langsam fuhren, um einen kurzen Blick zu riskieren.

Foto: Peter Graf



Mitarbeiter des Meeresinstitutes, das für die Fauna Marina verantwortlich ist, bekundeten, dass das Tier keine äußerlichen Anzeichen einer Verletzung aufwies und noch nicht lange tot im Meer getrieben haben kann. Das bestätigte Germán García, der gemeinsam mit der lokalen Polizei die Verladung des Tieres auf einen LKW beaufsichtigte. Der stattliche Pottwal wurde nach Santa Cruz überführt, wo nun eine Obduktion Aufschluss über die Todesursache geben soll. n

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Online zum Seitensprung

Untreue ganz einfach gemacht Das weltweite Internet macht es möglich. Untreue als eine Art ganz normales Gesellschaftsspiel wird durch sogenannte „Seitensprungseiten“ gesellschaftsfähig gemacht. Schnelle Kommunikation rund um den Globus, profunde Informationen zu allen Themenbereichen sind per Mausklick zugänglich und Geschäfte, die per weltweitem Netz abgewickelt werden, eröffnen neue Möglichkeiten und sparen Zeit. Doch das Internet als weltumspannendes Medium hat auch seine Schattenseiten und ganz subtil unterwandert es gesellschaftliche Werte. Zugegeben, die Untreue ist so alt wie die Ehe, doch noch nie wurde es den Menschen so einfach gemacht, den eigenen Partner mit einer unkomplizierten Bettgeschichte zu betrügen. Das sexuelle Abenteuer zwischen Menschen, die in einer bestehenden Partnerschaft leben und einen neuen Reiz suchen, wird gezielt beworben und als völlig normal hingestellt. „Ein diskretes Abenteuer“ oder ein „romantisches Geheimnis“ versprechen die Webseiten,

die seit rund einem Jahrzehnt in den USA und Kanada durch Seiten wie „Ashley Madison“ ins Leben gerufen wurden. Mittlerweile haben sie mehr als zehn Millionen Mitglieder rund um den Globus. Auf Spanien ist diese Form des Seitensprungs noch relativ neu.

Anleitung zum Seitensprung Diese Webseiten zu denen auch „Second Love“, „Romance Secreto“, „Gleeden“ oder „Victoria Milan“ gehören, bieten Menschen auf der Suche nach „aushäusiger“ Erotik Anonymität und Vertraulichkeit. Keiner meldet sich mit seinem richtigen Namen an, es gibt nur Beschreibungen, keine Fotos und der Funke muss dann bei der ersten Begegnung überspringen. Dabei kann es natürlich auch passieren, dass man plötzlich seinem Nachbarn, Arbeitskollegen oder gar dem eigenen Partner gegenübersteht. Aber diese Zufälle sind eher selten. Stattdessen treffen sich zwei Menschen, die in der Regel in stabilen Beziehungen leben, nur aus dem einzigen Grund: Sie wollen eine erotische Affäre, ohne Fragen, ohne Komplika-

tionen, ohne, dass Geld fließt oder Spuren hinterlassen werden. Man trifft sich, hat Sex und geht wieder. So einfach war es noch nie. „Die meisten unserer Nutzer wollen keine radikalen Veränderungen in ihrem Leben und trotzdem einen Kick, der sie aus der täglichen Routine reißt“, erklärte Carla Couto als Pressesprecherin von „Second Love“ kürzlich gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur Efe. „Viele suchen das belebende Gefühl eines Flirts oder kokettie-

ren mit dem Gegenüber, um aus dem Alltag auszubrechen. Wir haben diese Marktnische erkannt und genutzt“, meint sie weiter. „Wir akzeptieren, dass es eine gewisse Prozentzahl von Menschen gibt, die in ihrer Bezie-

Scheidungszunahme Die Scheidungsrate in Spanien hat im letzten Jahr erstmals seit drei Jahren wieder zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr entschlossen sich zwei Prozent mehr Paare für die endgültige Trennung ihrer Lebenswege. Insgesamt waren es landesweit

127.682 Scheidungsfälle. Die meisten werden dabei einvernehmlich geschieden. Dadurch reduzieren sich Kosten und Aufwand. Mit Beginn der Krise, im Jahr 2007, ging die Scheidungsrate bei spanischen Paaren kontinuierlich zurück. Nun wird erstmals wieder ein Ansteigen registriert.

Allen voran in Andalusien, Katalunien und Madrid. Die Kanaren gehören mit Aragón und Asturien zu den einzigen Provinzen, in denen die Zahl der Scheidungen noch nicht wieder gestiegen sind. Im vergangenen Jahr zogen 6.564 kanarische Paare den Schlussstrich unter ihre n gemeinsame Lebenszeit.

Brandheiße Festnahme in Tacoronte Ein 59-jähriger Mann aus Tacoronte wurde im Juni aufgrund der Verletzungen, die er sich bei einem Brand in seiner Wohnung zugezogen hatte, in das Universitätskrankenhaus in Santa Cruz eingeliefert. Dass es sich bei dem Vorfall um mehr als einen Unfall handelte, stellten Polizei und Staatsanwaltschaft auf der Suche nach dem Brandherd fest. Am Unglücksort stießen die Spezialisten der Brandermittlung auf brisante Fundstücke. Menschliche Knochenreste erregten ihre Aufmerksamkeit. Genaue Untersuchungen ergaben, dass der Mann in seiner

Wohnung ein säuberlich geordnetes kleines Museum mit zahlreichen prähispanischen Stücken hatte. Unter anderem fanden die Beamten 15 komplette oder bruchstückhaft erhaltene Schädel, drei Oberschenkelknochen, zwei Schienbeine und zahlreiche andere Knochensplitter. Alle waren penibel beschriftet in einem Regal aufgereiht. Darüber hinaus fanden die Polizisten wertvolle prähispanische Keramikarbeiten, Fossilien und andere archäologisch wertvolle Fundstücke. „Der Wert der Sammlung ist unermesslich” bestätigt ein Sprecher des archäologischen Museums in Santa

hung nicht zufrieden sind und eine Extra-Portion Aufmerksamkeit suchen“, ergänzt die Webseite „Romancesecreto.com“ den neuen Trend.

schenstopp“ oder um sexuelle Phantasien, die man mit dem eigenen Partner nicht ausleben kann. Auf der Suche sind Frauen und Männer gleichermaßen.

Das Profil

Ein Wertewandel?

Die klassischen Nutzer der Webseiten sind in der Regel zwischen 31 und 40 Jahre alt und leben seit ein bis fünf Jahren in festen Beziehungen. Sie wollen diese Verbindungen nicht aufgeben und suchen dennoch eine

Auch wenn Untreue in der Ehe oder Dauerbeziehung nichts Neues ist, so ist doch die Art und Einfachheit, mit der man damit umgeht, neuartig. Einfach per Mausklick seine Wünsche andeuten und schon findet sich ein geeignetes Pendant. Diskretion ist gewährleistet, weil sich alle Teilnehmer in der gleichen Bindungssituation befinden. Man muss nicht lange auf die Suche gehen und Zeit in Bars investieren, um einen sexwilligen Partner zu finden. Auch Komplikationen, weil der Bett-Partner plötzlich mehr will, sind eher selten. Die ideale Lösung also? Mag sein, dass es einigen als perfekt erscheint, doch was geschieht in unserer Gesellschaft, wenn wir den Seitensprung ganz öffentlich als völlig „normales Bedürfnis“ propagieren. Was geschieht in den Beziehungen, in denen man statt zusammen neue Impulse für das gemeinsame Leben zu suchen, ein-

Foto: Kevinrohr

Von Sabine Virgin

Cruz, in dessen Obhut sich der wertvolle Fund nun befindet. Der 59-jährige Anwohner verlor nicht nur seine Sammlung, sondern wurde nach seiner Genesung verhaftet. Man wirft ihm unter anderem den Verstoß gegen das Denkmalschutzgesetz sowie unerlaubten Waffenbesiz vor. Während der Durchsuchung fanden die Ermittler nämlich auch noch Waffen, für die der Mann keine Lizenz besaß. Es handelte sich um ein Gewehr, einen Karabiner, eine Pistole und dazugehörige Munition sowie eine Gran nate ohne Zünder.

Abwechslung. Sie gehören in der Regel einer mittleren bis gehobenen Gesellschaftsschicht an und sind heterosexuell orientiert. Es geht ihnen nicht um ein Liebesabenteuer, sondern in erster Linie um einen „erotischen Zwi-

fach auf die „Alternative“ ausweicht? Welche Werte vermittelt diese Gesellschaft einer jungen heranwachsenden Generation? Diskreter purer Sex wird über die intime Vertraulichkeit einer Beziehung gestellt. Statt Krisen zu bewältigen, flüchtet man sich in den „Kick“ von außen. Die Frage ist doch: Untergraben wir damit nicht das Bedürfnis vieler Menschen nach einer stabilen romantischen Beziehung mit einem Partner, auf den man sich verlassen kann? Wenn Werte wie Gefühle, Treue und Vertrauen zur Nebensache werden, wie verlässlich sind Beziehungen dann noch? Und sind das, was man in dem erotischen Seitensprung findet, wirklich Gefühle, die am Ende glücklicher machen und das Herz zum Singen bringen? Oder sollte man nicht doch lieber versuchen, der eigenen Beziehung mit ein bisschen Phantasie und Romantik neue Impulse zu geben? Schnelllebigkeit, Unkompliziertheit und Weg-Klick-Mentalität machen sich eben in allen Bereichen unserer Gesellschaft breit. Wie weit jeder einzelne sich auf dieses „Spiel“ einlassen möchte, muss am Ende doch jeder selbst entscheiden. n


Im Gespräch



16. – 29. September 2011

„Cowboy-Feeling” Wanted

40 Jahre Sioux-City auf Gran Canaria haben sich unsere Kulisse schon als Filmset ausgewählt. So zum Beispiel Bavaria Films für „Der Spot oder fast eine Karriere“, und „Die Einsteiger“ mit Mike Krüger in der Hauptrolle“, erklärt der Geschäftsführer Antonio Gopar. Teleshows, Videoclips und Werbeaufnahmen namhafter Zeitschriften oder Konzerte von Weltstars wie Glora Gaynor und James Brown komplettieren die lange Reihe der Referenzliste, die sich in den letzten 40 Jahren angesammelt hat. Im kleinen Museum von Sioux-City sind zahlreiche Autogramme großer Westernstars, der Hut von Lee van Cleef aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“ sowie ein Cowboyhemd von Elvis Presley von seiner Show in Las Vegas zu bewundern.

Von der Filmkulisse zum Themenpark Auch heute noch ist SiouxCity immer wieder Tatort für Aufnahmen. Vor allem aber ist die kanarische Westernstadt eine Freizeitattraktion für Jung und Alt. Ein Abenteuerspielplatz für Väter und ihre Söhne, auf dem

Wie im richtigen Texas – Sioux City auf Gran Canaria.

Von Sabine Virgin

Der Wilde Westen Europas befindet sich direkt im Süden Gran Canarias. So fühlt man sich zumindest, wenn man in der Westernstadt Sioux City im Barranco del Aguila zu Gast ist. Und das kommt nicht von ungefähr, denn die spärliche Flora der trockenen Schluchten mit viel Staub, schroffen Felsen und noch mehr Kakteen schafft ein Ambiente, das genauso gut in Texas sein könnte. Tatsächlich ist Sioux-City nicht nur ein Themenpark zur Belustigung von Urlaubern und Einheimischen, sondern die echte Kulisse zahlreicher Westernfilme und Werbespots.

Jubiläumsfeier – vier Jahrzehnte Westernstadt Am 22. August feierte die kanarische Westernstadt ihren 40. Geburtstag mit einem ganz besonderen Westernabend. Anfang der 70er Jahre wurde dieses Dorf als Filmkulisse für den 1975 erschienenen ItaloWestern „Take a hard ride“, oder „Einen vor den Latz geknallt“, mit Westerstar Lee van Cleef gebaut. Dort spielt der Held einen Abenteurer, der eine große Geldsumme seines verstorbenen Chefs zu dessen Witwe bringt. Sie soll damit seinen letzten Wunsch, ein Dorf zu gründen, verwirklichen. Eine abenteuerliche Mission mit vielen spannenden Momenten.

Das Einzigartige an diesem Dorf ist, dass es sich um komplette Gebäude handelt und nicht nur um Fassaden, wie sonst in der Filmbranche üblich. Von der Post, über die National Bank, die Hufschmiede, den klassischen Saloon, bis hin zu Kirche, Helden-Friedhof und ganz normalen Wohnhäusern findet sich alles, was eine echte Westernstadt braucht. Deshalb fühlt man sich auch schon beim Betreten in eine andere Zeit und Welt versetzt. Fast erwartet man John Wayne, Clint Eastwood oder Lee van Cleef gleich um die Ecke reiten zu sehen. „Nach den Dreharbeiten mit Lee van Cleef wurden hier noch andere Filme gedreht. Auch deutsche Produzenten

Gefährliche Messershow im Indianerlook.

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Im Gespräch

Nr. 126

 Humorvolle Sketcheinlage: Mexikanische Banditen machen den Cowboys zu schaffen.

Gangster enden in Sioux City am berüchtigten Strick.

Eine Rinderherde rennt im Galopp über die Hauptstraße.

sich auch die Mütter und Töchter wohlfühlen. „Wir feiern hier Taufen, Geburtstage, Kommunionen und sogar Hochzeiten. Erst kürzlich hatten wir hier eine Heirat, bei der der Bräutigam einen richtigen Zyklus beendet hat. Als Kind hat er im Park viele Geburtstage und auch seine Kommunion gefeiert. Als er sich jetzt entschloss zu heiraten, gab es für ihn keinen anderen Ort, als unsere kleine Westernkirche um seine Liebste zum Traualtar zu führen“, erzählt der Verkaufsleiter der Westernstadt, Juan Isidoro Quevedo Ramírez. Aber nicht nur Westernfreaks schlossen hier

den Bund fürs Leben, auch ein schwarz gekleidetes „GothicPaar“ und ein schwules Pärchen ließen sich in dem ungewöhnlichen Dorf schon den Segen geben. Wer möchte, wird sogar mit klassischer Westernkleidung ausstaffiert.

Der normale Westernalltag An normalen Arbeitstagen wird in Sioux-City der CowboyAlltag lebendig. Ab circa 12 Uhr werfen Indianer gefährlich mit Messern um sich, zeigen Cowboys, was man mit einem Lasso alles anstellen kann oder wehren sich die braven „Bürger“

der Stadt gegen mexikanische Banditen. Der Höhepunkt ist die letzte Show des Tages, bei der eine echte Rinderherde im Galopp durch die Hauptstraße getrieben wird und Gangster eine Bank überfallen. Übeltäter, die vom Dach eines Hauses fallen oder vom Sheriff höchstpersönlich aufgehängt werden. Schießereien und eine gehörige Portion Humor gehören zu den Western-Einlagen dazu, wie der Colt in den Gürtel eines „echten Cowboys“. „Hier zu arbeiten macht richtig Spaß. Es ist wie ein ständiges Kinderspiel“ erzählt ein Cowgirl in Mieder und Rüschenrock, das auf der

Bühne als Lasso-Assistentin fungiert. Dabei sitzt sie lässig im Saloon an der Theke. Noch spektakulärer sind die Stunts und Showeinlagen, die jeden Freitagabend auf der großen Barbecue-Nacht geboten werden.

Wild West – echt gefährlich Um das Echtheitsgefühl der Westernstadt zu vervollständigen, verfügt der Park über die größte Sammlung giftiger und gefährlicher Tiere der Kanaren. Allein 17 verschiedene Klapperschlangenarten, Vipern, eine Mokassinschlange, fünf unterschiedliche Kobras oder Boas, giftige Ech-

sen, Vogelspinnen und sogar ein weißer Albino-Alligator schicken einen leichten Gruselschauder über den Rücken. Der Western Park Sioux City öffnet täglich, außer montags, von 10 bis 17 Uhr. Um alle Showeinlagen mitzubekommen, sollte man bis circa 11.30 Uhr vor Ort sein. Die

Freitagnacht-Barbecue-Party steigt mit Livemusik und Cowboy-Romantik von 20 bis 24 Uhr. Mehr Informationen sind auf der Webseite www.siouxcity. es zu finden. Residente erhalten eine Ermäßigung. Sioux-City ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie, das sich auch von einer n anderen Insel aus lohnt.


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Kooperation zwischen Polizei und Tierärzten Der Leiter der Guardia Civil auf Teneriffa, Manuel Touceda, und der Präsident der Tierärztekammer, Jorge de Miguel, haben Anfang August ein Abkommen geschlossen, dass der Polizei Zugriff auf die Datenbank der Tierärzte gibt. Dies soll einerseits genutzt werden, um verlorene Tiere aufzufinden, aber vor allem dient es der Vorbeugung von Misshandlungen und dem Aussetzen von Hunden. Im staatlichen Tierheim der Metropole, Valle Canino, werden jährlich rund 1.000 ausgesetzte Hunde aufgenommen. Eine Zahl, die von Jahr zu Jahr steigt. Auf Teneriffa sind etwa 450.000 Hunde registriert, rund 105.000 werden als Jagdhunde gehalten. „Die meisten Tierhalten lieben ihre Tiere. Das heißt

aber nicht, dass es nicht doch immer wieder Menschen gibt, die ihre Haustiere misshandeln und aussetzen. Meistens handelt es sich dabei um Hunde. Beliebt ist zum Beispiel der Teide Nationalpark als ‚Aussetzgebiet‘. Als ich kürzlich dort unterwegs war, habe ich in nur kurzer Zeit vier ausgesetzte Jagdhunde entdeckt. Das ist nicht nur grausam für die Tiere, sondern kann auch Probleme mit Wanderern heraufbeschwören. Zudem ist es eine Gefahr für die Naturschutzgebiete mit ihrem empfindlichen Ökosystem“, betonte de Miguel. Nicht nur Misshandlungen und illegale Aussetz-Täter können durch das neue Abkommen verstärkt aufgedeckt werden, sondern auch die Halter von Tieren, die Unfälle verursa-

chen. Trotz dieser neuen Zusammenarbeit wies er darauf hin, dass das Hauptbestreben der Tierärzte in ausführlichen Aufklärungskampagnen besteht. Vor allem Kindern müsse man klarmachen, dass ein Tier auch Verantwortung und Opfer einfordert, die man bereit sein muss, zu übernehmen. Außerdem sei es wichtig, dass man vor der Aufnahme eines Tieres genau erkunde, welches Haustier am besten zur Familie passt. Aussetzen und Misshandeln von Tieren ist auch auf den Kanaren bei weitem kein Kavaliersdelikt. Im Gegenteil: Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz kann mit empfindlichen Geldbußen und in besonders schweren Fällen sogar mit ein bis drei Jahren n Haft geahndet werden.

Die „Super-Cops“von La Orotava

Der Medaillenkönig „vom Dienst“: José Carlos Báez González.

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WIMPERNVERL ÄNGERUNGEN

TÄGLICH GEÖFFNET

Auf dem „World Police & Fire Games 2011“ in New York traten mehr als 30.000 Polizisten und Feuerwehrleute aus 70 Nationen in insgesamt 65 Disziplinen gegeneinander an. Zwei Wochen lang lieferten sie sich spannende Wettkämpfe mit ihren Kollegen aus aller Welt. Umso beachtlicher sind die Erfolge der Superpolizisten aus La Orotava. Der Schwimmer José Carlos Báez González und die Karate-Kämpferin Miriam Molina Negrín von der lokalen Polizei beendeten die Olympiade in New York mit einem wahren Medaillenregen. Sechs Mal Gold und zwei Mal Bronze brachten sie mit nach Hause. Gold holte sich José Carlos auf den Strecken 200,

400 und 1.500 Meter Freistil, 200 Meter Brust, 100 Meter Rücken und im offenen Meer. In der 40x50 Meter Staffel trat

er gegen Kollegen aus Belgien, Polen und den USA an und holte sich Bronze. Dazu kam dann noch ein beachtlicher sechster Platz auf der 20x50 Meter Staffel. Seine junge Kollegin Miriam gilt derzeit als beste kanarische Karateka. Sie gab ihr Debüt bei den Spielen und bewies, dass sie es nicht nur mit der spanischen Konkurrenz aufnehmen kann. Sie krönte ihre Premiere mit einer Bronzemedaille und erfüllte damit alle Erwartungen, die in sie gesetzt wurden. Nachdem die Spiele zeitnah zum zehnten Jahrestag des verhängnisvollen 11. September stattfanden, nutzten die Polizisten und Feuerwehrleute aus aller Welt die Gelegenheit, um ihren bei dem Terroranschlag getöteten Kollegen zu gedenken. Rund 300 Feuerwehrmänner und 60 Polizisten fanden 2001 in dem Chaos zwischen den Zwiln lingstürmen den Tod.

Miriam Molina Negrín freut sich auf dem Siegerpodest über das gelungene Debüt.


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Lebewesen im Einklang mit dem Vulkan

Leben auf dem Aschenboden Eine interessante Studie des Direktors des naturwissenschaftlichen Museums Teneriffas, Lázaro Sánchez-Pinto, vollzieht das Leben auf einem Vulkan kurz nach dessen Ausbruch nach. Und siehe da, trotz der widrigen Umstände siedeln sich schon bald erste Lebewesen an. Die Studien basieren auf dem Ausbruch des Vulkans Chinyero im Jahr 1909. Rund 2.700 Quadratmeter Pinienwald und Waldbewuchs verschwanden damals unter dem glühend-heißen Lavastrom. Erstaunlicherweise waren es Spinnen, die sich zuerst wieder an den Krater des Vulkans heranwagten. Rund einen halben Monat nach Erlöschen der Lava spannten Millionen kleiner Spinnen ihre Netze über die frische Lavalandschaft. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie rund zwei Drittel des Kraters mit einem gigantischen Netz überzogen. Ein kluger Schachzug, denn es war November und daher auf den umgebenden Gipfeln recht kalt. Die warme Ausstrahlung des Kraters zog daher Tausende Insekten an. Auf der Suche nach Wärme verfingen sie sich in dem filigranen Netzwerk, das die Spinnen auf Beutezug ausgelegt hatten. Während die Vögel und Säugetiere die Umgebung des Vulkans mieden, kehrten die Insekten also als Erste wieder zurück. Und auch die kanarischen tierischen Ureinwohner, die endemischen Echsenarten, begrüßten die warme Wohnstätte. Sie lieben es, sich auf warmen Steinen zu sonnen

Der Chinyero hielt die Menschen vor mehr als 100 Jahren in Atem, so unscheinbar er auch aussehen mag.

und schafft es, selbst aus verkohlt wirkenden Stämmen wieder lebendiges Grün wachsen zu lassen. Was wie feindliches Gebiet wirkt, birgt also dennoch Leben und für manche Lebewesen sogar optimale Bedingungen. Das ist der Zauber der Natur, der den Menschen immer wieder staunen lässt. Der Boden regenerierte sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte durch Erde, die über den Wind herangeweht wurde. Auf dem Vulkanboden entstanden später durch Ziegen und Esel kleine Pfade. Ihre Hinterlassenschaften dienten als natürlicher Dung entlang der Wege. Ähnlich verhält es sich mit den seit 1971 ausgesetzten Mufflons, die zum Vergnügen der Jäger auf

natürlichen organischen Anreicherung des Bodens bei.

Vulkanmuseum Die Geschichte des ChinyeroAusbruchs kann man sehr gut im Vulkanmuseum des Landhotels „Señorio del Valle“ in Santiago del Teide nachvollziehen. Dort ist seit 2009, anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs, eine Gedenkstätte entstanden, die einen Einblick in das vulkanische Geschehen auf Teneriffa gibt. Fragmente von damaligen Zeitungsartikeln und wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie Erklärungen der Vulkan-Aktivitäten auf der Insel machen den Besuch zu einem interessanten Zwischenstopp.

und entwickeln erst durch die Erwärmung der Körpertemperatur Agilität. Im Winter sieht man sie meist nur an Sonnentagen, ansonsten verstecken sie sich eher träge an ihren Rückzugsorten. Für sie war die neue Vulkanlandschaft ein Paradies aus warmen Steinen.

Botanische Überlebenskünstler Selbst in der Pflanzenwelt gibt es wahre Überlebenskünstler, denen ein „bisschen Vulkanausbruch“ nur wenig ausmacht. So wuchsen schon bald wieder Moosflechten, Moose oder gar so etwas Hübsches wie das Gipfelröschen und Farne an den erkalteten Lavaflanken. Diesen Pflanzen ist gemein, dass sie karge Böden aushalten und ihren

Schutzmaßnahmen in San Marcos Der Beauftragte für Straßenbau und Landschaftsprojekte der Inselregierung Teneriffas, José Luis Delgado, traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt Icod de los Vinos, um den Baufortschritt zur Sicherung der Steilwände rund um die Bucht San Marcos zu begutachten. Gigantische Drahtnetze sollen die Straßen und die Bucht vor Steinschlag schützen. Vom Camino de Las Barandas aus beurteilten sie den Fortgang der Sicherheitsmaßnahme. Erst zu Beginn des Sommers waren Straßenteile für den Verkehr gesperrt worden, um zu verhindern, dass parkende und fahrende Autos oder Menschen zu Schaden kommen. Ein weiterer Teil des Besuchs aus Santa Cruz galt der Verbesserung anderer Straßen im Gemeindegebiet. So wurde über die Verbesserung der Zufahrten nach La Vega, El Amparo und San Marcos gesprochen. n

Von der Steilklippe aus fiel der Blick über das schützende Drahtgerüst.

Moose und Flechten überziehen das Gestein, während Pinien in gebührendem Abstand vom Krater Wurzeln fassten.

Feuchtigkeitsbedarf aus den vorbeiziehenden Wolken ziehen können. Selbst die kanarische Pinie erholte sich. Im sogenannten Malpaís, also in schlechter Landschaft, wuchsen die ersten zarten Triebe wieder

aus dem Boden und zahlreiche Bäume, die von der Eruption nicht vollständig zerstört wurden, schlugen wieder aus. Eine Fähigkeit, die der kanarischen Pinie noch heute zugute kommt. Sie hält auch Waldbränden stand

Die Höhe der Eruptionsäule war mit bis zu 700 Metern neun Mal höher als der Vulkankegel selbst.

die Insel gebracht wurden. Heute gelten sie eher als Plage, weil sie die endemische Flora bedrohen. Zahlreiche wilde Ziegen, Kaninchen und andere Pflanzenfresser, die das Malpaís durchqueren, trugen und tragen bis heute zur

Der Eintritt zum Ausstellungssaal ist frei. Rund um Santiago del Teide und den Chinyero führt zudem ein gutes Wandernetz, auf dem man die faszinierende Landschaft hautnah erlen ben kann.

Ausbau des Obdachlosenheims Der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, und der Sozialbeauftragte der Stadt, José Manuel Arocha, überzeugten sich kürzlich vor Ort von den Um- und Ausbauarbeiten, die derzeit im Obdachlosenheim der Stadt durchgeführt werden. Die erste Phase, die mit fast 1,2 Millionen Euro dotiert ist, soll bis circa Ende September abgeschlossen sein. Danach sollen Phase II und III in die Tat umgesetzt werden. Diese Planung sieht vor, das Heim um rund 18 Wohnungseinheiten zu erweitern, eine Tagesstätte zu integrieren und ein mobiles Büro einzurichten, durch das direkt mit den Obdachlosen Kontakt aufgenommen werden kann. Für die Umsetzung werden allerdings rund sechs Millionen Euro benötigt, die die Stadt alleine nicht aufbringen kann.

Bürgermeister Bermúdez überzeugt sich vor Ort vom Fortgang der Arbeiten.

Für die Realisierung der ehrgeizigen Pläne werden deshalb noch Subventionen von Regierungsseite gesucht. Derzeit verfügt das Heim über eine Kapazität für 100 Personen, die dort übernachten können. In der Kantine werden täglich

Frühstück, Mittag- und Abendessen ausgegeben. Dort können sich auch Obdachlose satt essen, die in der Herberge kein Dach über dem Kopf gefunden haben. Bis Juli hat die Kantine mehr als 480 Obdachlose verköstigt. Außerdem werden vor Ort

neben Kost und Logis weitere Grundbedürfnisse abgedeckt. So können sich die Obdachlosen dort duschen, zum Friseur gehen, Wäsche waschen, Habseligkeiten unterstellen oder in der Kleiderkammer neue Sachen bekommen. Sie werden von Sozialdiensten beraten und auch nachts betreut. Der Bedarf ist in der Stadt durch die Krise noch größer geworden. Nicht zuletzt war Santa Cruz durch den Tod von mehreren Obdachlosen auf offener Straße in die Schlagzeilen und die Kritik geraten. Man kümmere sich nicht genügend um diese Menschen, die zu den sozial Schwächsten der Gesellschaft gehören. Diesen Vorwurf will die Stadt nicht länger auf sich sitzen lassen. Auch deshalb strebt sie eine möglichst schnelle Umsetzung der zwei übrigen n Erweiterungsphasen an.


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IV. Europäische Spiele für Polizei und Feuerwehr 2011 Puerto de la Cruz, La Laguna und Santa Cruz werden im kommenden Jahr Gastgeber der IV. Europäischen Spiele für Polizisten und Feuerwehrleute sein.

haben ebenfalls bereits ihre Präsenz angekündigt. Ein Sportund Medienspektakel, dass speziell für den Norden Teneriffas werbewirksam sein wird. „Die Bilder werden um die Welt gehen und dadurch unsere Stadt rund um den Globus bekannter machen. Puerto de la Cruz hat eine Kapazität von insgesamt

Rund 20.000 Besucher, etwas 6.000 bis 8.000 Sportler und rund 14.000 Begleitpersonen werden zu der Veranstaltung erwartet und damit eine hundertprozentige Auslastung der Hotels im Stadtbereich von Puerto de la Cruz. Außer Teilnehmern aus Europa haben sich Repräsentanten aus den USA, Kanada und Dubai zu den Spielen angemeldet. Etwa 50 nationale und internationale Medien

Teneriffa freut sich auf die organisatorische Herausforderung und den Zustrom von sportlichen Polizisten und Feuerwehrmännern.

rund 30.000 Betten. Zu dieser Veranstaltung werden die Hotels voraussichtlich komplett ausgebucht sein“, erklärte Bürgermeister Marcos Brito zufrieden. „Noch nie hat Teneriffa eine Sportveranstaltung in dieser Größenordnung ausgerichtet. Wir erwarten daher einen spürbaren ökonomischen Impuls für die ganze Insel aufgrund dieser Spiele“, meinte auch der neue Tourismusbeauftragte Carlos Alonso. Die Austragungsorte der verschiedenen Wettkämpfe verteilt sich über Sportarenen in Puerto de la Cruz, La Laguna und Santa Cruz. Die „Europolyp Canarias 2012“ erstreckt sich vom 8.

bis 15. Juli und ist zum ersten Mal auf den Kanaren zu Gast. Die bisherigen Veranstaltungen des zweijährigen Kräftemessens unter Polizei und Feuerwehrmännern fanden in Pontevedra (2006 und 2008) und Valencia (2010) statt. Die Wettkämpfe werden erstmals in 60, statt bisher 43, Disziplinen ausgetragen. Neu ist zudem die Teilnahme von Vertretern der Guardia Civil und ziviler Schutzdienste. Außerdem wird die europäische Meisterschaft auf den derzeitigen Weltspielen in New York vorgestellt. Dort konkurrieren Ordnungshüter aus aller Welt noch bis zum 5. September n um die Medaillen.

Kampf der Kakerlaken-Plage in La Orotava Aufgrund der zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung angesichts einer zunehmenden Kakerlaken-Plage in den Häusern oder auf den Straßen, hat die Stadtverwaltung von La Orotava eine Säuberungsaktion bei einer Spezialfirma in Auftrag gegeben. In den Stadtteilen Los Trazos, El Mayorazgo, El Ramal, Carmenaty, Candelaria del Lomo und Opuntia wurden die Insekten gezielt ausgeräuchert. Die Anwohner wurden vorher rechtzeitig über die bevorstehende Aktion informiert. Die Kakerlake – oder Cucaracha – ist ein

tropisches und subtropisches Insekt. Inzwischen hat es sich an die gemäßigten Temperaturen in Gebäuden akklimatisiert und pflanzt sich auch dort fort. Die hohen Sommertemperaturen begünstigen die Vermehrung dieser ungeliebten Insekten in Wohngebieten und auf öffentlichen Plätzen. Sie zwingen sie auch dazu, sich auf die Suche nach Wasser, Nahrung und Orte mit optimalen klimatischen Bedingungen zu begeben. Das sind die Momente, in denen man sie zu sehen bekommt. Die Kakerlake liebt die Wärme. Kälte und vor allem Zugluft mögen die

Insekten allerdings überhaupt nicht. Deshalb bleiben sie tagsüber auch meist in ihren Verstecken und kommen erst nachts oder auf der Suche nach Nahrung heraus. Wenn die Population sehr groß ist und optimale Bedingungen herrschen, dauert es nicht länger als eine Woche, bis die Insekten neue Standorte n in Beschlag nehmen.

Viele schaudern bei dem Anblick einer Kakerlake. In großer Anzahl kommen sie einem Alptraum gleich.

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Kostenlose Zahnbehandlung Die Vereinigung Vacaciones en Paz auf Teneriffa und die Zahnklinik Medical Implant hatten vereinbart, mehr als 135 saharauischen Kindern, die diesen Sommer auf Teneriffa weilten, eine kostenlose Zahnbehandlungen zu ermöglichen. Eine Gruppe von ihnen wurde im September in der Zahnklinik in Los Abrigos kostenlos behandelt. Bei Medical Implant erhielten die Kinder, die im Süden Teneriffas wohnten, neben der Zahnbehandlung auch eine Reihe von Zahnhygiene- und Ernährungstipps, um ihre Lebensqualität zu verbessern, wenn sie wieder in ihre Heimat zurückkehren. „Das Lächeln und die Freude der Kleinen ist die beste Beloh-

Einige der strahlenden Kinder mit ihren Begleitern, einer Zahnärztin, dem Projektleiter Mario Rivera Viso (li.i.Bi.) und dem Direktor Aldo Della Schiava (re.i.Bi.).

nung für das Team von Medical Implant, das auf diese Weise die soziale Arbeit auf Teneriffa unterstützen möchte“, sagt Aldo Della Schiava, Direktor und Eigentümer der Zahnklinik. Medical Imp-

lant steht derzeit im Vertrag mit dem Jugendrat der Stadt Granadilla de Abona und hofft auf weitere Vereinbarungen mit den Abteilungen für Gesundheit und n Soziale Integration.


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Kooperation mit der Cueva del Viento von Icod In den mittleren Höhenlagen oberhalb der Kleinstadt Icod de los Vinos, liegt die Cueva del Viento. Das ist ein über 18 Kilometer langes Vulkanröhrensystem, das bis hinunter in die San Marcos Bucht reicht. Es ist teilweise für geführte Besichtigungen frei gegeben. „Es handelt sich bei diesem Höhlensystem um den wichtigsten biologischen Ort des gesamten Archipels“, meinte die Beauftragte der Inselregierung für tinerfenische Museen, Amaya Conde, bei einer Begehung. Mehr als 190 Lebewesen, von denen allein 48 Spezies troglodytisch sind. Das bedeutet, dass sie ausschließlich unter der Erdoberfläche leben. Außerdem wurden in dem unterirdischen Höhlennetz Fossile von bereits ausgestorbenen Arten gefunden. Derzeit gehört die Cueva del Viento noch nicht offiziell zum Museums-Netzwerk der Inselregierung. Sie wird von der städtischen Firma Ideco bearbeitet. Sie soll aber in Kürze unter die Fittiche der Inselregierung genommen werden. Auch diesem Zweck diente das Treffen, an dem auch Bürgermeister Juan José Dorta teilnahm. Stadt und Regierung wollen gemeinsam für die optimale Nutzung der Höhle sorgen und sie vor allem bekannter machen, um möglichst viele einheimische und ausländische Besucher in die interessante Welt unter der Erde zu locken. n

Ein Ausflug in eine ganz andere, unterirdische Dimension.

Suche nach Luis Morales wurde eingestellt In Adeje kannte man den 52-jährigen Luis Morales als netten Apotheker, liebenswerten Ehemann und Vater zweier Jugendlicher. Außerdem war er begeistertes Mitglied im Sporthafen San Miguel und Besitzer einer 12 Meter langen Segelyacht. Genau diese Leidenschaft wurde ihm am 27. August auch zum Verhängnis. An dem tragischen Samstag wollte sich der Apotheker gemeinsam mit Freunden eine Auszeit gönnen. Sie brachen zu einem Segelausflug auf und hatten vor, an Bord gemeinsam zu Mittag zu essen. Gegen 13 Uhr ereignete sich dann das Schicksalhafte. Ein Segel geriet außer Kontrolle und einer der Streben des Hauptmastes krachte mit voller Wucht gegen den Hobbysegler. Dabei ging er über Bord. Der Mann hatte keine Rettungsweste an, die ihn automatisch nach oben getrieben hätte. Ein Kollege, der ihm hinterher sprang, um ihm zu helfen, konnte beobachten, wie der regungslose Körper nach unten sank, ohne etwas dagegen tun zu können. Drei Tage lang suchten mehrere Schiffe der Seenotrettung, des Clubs San Miguel und des benachbarten Clubs Marina Sur, Fischerboote, Taucher sowie zwei Hubschrauber vergeblich nach dem Leichnam. „Das Meer war am Tag des Unglücks und auch in den Tagen danach sehr aufgewühlt. Das erschwerte die Suche nach dem Vermissten erheblich“, bestätigte die Einsatzleitung. Nach drei Tagen wurde die Suche nach Luis Morales eingestellt. Ob der Leichnam irgendwann einmal auftauchen oder er für immer auf dem Meeresgrund ruhen wird, ist daher offen. Für die Angehörigen birgt diese Ungewissheit eine zusätzliche Tragik. n

Provinz Teneriffa

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Positive Bilanz der Feria Pinolere in La Orotava Mit der 26. Auflage der Kunsthandwerksmesse im Museumsdorf Pinolere in La Orotava am ersten Septemberwochenende wurden alle bisherigen Besucherrekorde gesprengt. Insgesamt 34.178 Besucher wurden anhand der verkauften Eintrittskarten registriert. Allein am Haupttag, dem Samstag, strömten 18.000 Menschen auf die Messe. Der Andrang war so groß, dass die Zahl der TITSABusse, die an diesem Wochenende eine Sonderstrecke einrichteten, kurzfristig um drei Fahrzeuge aufgestockt werden musste. Aber nicht nur die Organisatoren der Messe waren zufrieden, sondern auch die meisten Aussteller. „Der Stand der beiden Korbmacher aus El Hierro war zum Ende der Messe komplett ausverkauft“, bestätigte Jesús García, Präsident des Kulturvereins Pinolere, auf einer abschließenden Pressekonferenz im Themenpark Pueblo Chico. Das Resümee war, dass die Kunsthandwerksmesse, die in dieser Form einzigartig auf den Kanaren

Der Termin und das Plakat für nächstes Jahr stehen schon fest.

ist, sich als besondere Veranstaltung etabliert hat. Vor allem habe man positiv den verstärkten Zustrom von ausländischen Urlaubern und Residenten registriert. Pinolere ist aber nicht nur während des traditionell ersten Septemberwochenendes ein interessanter Ort, sondern man kann das Museumsdorf oberhalb von La Orotava jeden Tag besuchen. Außerdem finden dort auch andere kulturelle Veranstaltungen statt, die das Interesse der Bevölkerung wecken. Ebenfalls Tradition zum Abschluss ist die Ankündigung der nächsten Kunsthandwerksmesse. Im Jahr 2012 steht sie unter dem Motto: „La piel de Canarias“ (Die kanarische Haut). Dann steht das Leder verarbeitende Kunsthandwerk im Mittelpunkt. Jedes Jahr gibt es einen Berufsstand, der besonders hervorgehoben wird. Während es dieses Mal die Korbmacher waren, werden es vom 31. August bis 2. September 2012 die Spezialisten sein, die Leder zu Taschen, Gürtel oder anderen Gebrauchsgegenstänn den verarbeiten.

Vulkanologisches Überwachungsgerät gestohlen Ein wichtiges Messinstrument auf der Nordwestflanke auf dem Pico Birigoyo auf La Palma wurde gestohlen. Das Gerät überwachte seit dem Jahr 2000 den aktivsten Vulkan der Kanaren, die Cumbre Vieja. Seine Aufgabe war es, regelmäßig Daten über die Gasentwicklung des Vulkans zu liefern. Diese diffusen Gase sind für das menschliche Auge nicht sichtbar und daher nur mit entsprechenden geochemischen Instrumenten zu erfassen. Sie messen zudem den CO2-Ausstoß. Beide Faktoren sind wesentliche Elemente eines Frühwarnsystems vor dem Ausbruch eines Vulkans. Die Instrumente lieferten in den letzten zwölf Jahren wertvolle Informationen an das Kanarische Vulkanologische Institut. Dabei wurden regelmäßige Messwerte erfasst und auch sporadische Sonderuntersuchungen durchgeführt. „Dieser Diebstahl ist ein Akt des Vandalismus.Wir bitten den oder die Täter, das Gerät zurückzugeben“. Mit diesem Aufruf wandte sich der Leiter des Vulkanologischen Instituts, Nemesio Pérez, direkt an

Wanderpfade führen über vulkanisch aktives Gebiet.

die Diebe. Das Gerät, das einen Wert von rund 35.000 Euro hat, ist für die Täter eigentlich wertlos. Man kann es nicht nutzen und auch kaum als Hehlerware veräußern. Gleichzeitig betonte Pérez die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in dem vergangenen Jahrzehnt, die die Wissenschaftler durch die Bewohner La Palmas erfahren haben. Unverständlich ist für ihn, weshalb das abgelaufene Abkommen mit der Inselregierung von La Palma noch nicht wieder erneuert wurde. Schließlich ist die

Cumbre Vieja der aktivste Vulkan des kanarischen Archipels. Aktives La Palma Die Cumbre Vieja ist eine rund 2.000 Meter hohe und 14 Kilometer lange Vulkankette, die die Insel von Nord nach Süd durchzieht. Ein großer Teil dieses Gebietes steht unter Naturschutz. Ein beliebter Wanderweg zieht sich durch das Vulkangebirge. Bizarre Landschaften und ein grandioser Ausblick belohnen die Wanderer für ihre Mühen. Der letzte Ausbruch auf La Palma fand 1971

statt. Der 438 Meter hohe Teneguía an der Südspitze der Insel öffnete sich an sechs verschiedenen Stellen und gab Lava frei. Noch heute treten aus diesen Öffnungen Schwefeldämpfe aus, und auch unter dem Meeresspiegel wächst die Insel aufgrund der unterseeischen vulkanischen Aktivitäten weiter. Diese Fakten belegen, dass es sinnvoll ist, das „Innenleben“ der Vulkaninsel regelmäßig zu überwachen und so gegebenenfalls wichtige Frühwarnsignale vor möglichen n Eruptionen zu erfassen.


Provinz Gran Canaria

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Das Projekt Chillida – ein heiliger Berg Die Idee für dieses ungewöhnliche Projekt kam dem Künstler und Architekten Eduardo Chillida in einer schlaflosen Nacht. Er wollte einen leeren Berg schaffen. Es sollte ein mystischer Ort werden, an dem die Menschen ein völlig neues Verhältnis für Raum und Zeit erhalten. Nachdem seine Idee 1985 in Frankreich in einer Zeitschrift vorgestellt wurde, lud man Chillida nach Sizilien, Finnland und in die Schweiz ein, um einen geeigneten Ort zu finden. Nirgendwo fand er die optimalen geographischen Voraussetzungen. Erst als der Ingenieur José Antonio Fernández Ordóñez ihn auf den Tindaya aufmerksam machte, schien der ideale Standort gefunden. Seit 1996 wurde die Idee als Projekt von öffentlichem Interesse eingestuft. Tatsächlich ist der Tindaya in vielerlei Hinsicht perfekt. Er wurde bereits von den Ureinwohnern Fuerteventuras als heiliger Berg verehrt. So liegt über dem 400 Meter hohen Gipfel bereits seit Jahrhunderten der Hauch des Mystischen. Zudem stimmen die geographischen Bedingungen. Ein besonderer unerwarteter Pluspunkt ist, dass der Berg zum Teil bereits

Den natürlichen Elementen wie Wind und Wetter ausgesetzt, erhält der Mensch einen besonderen Blickwinkel. Aus dem inneren eines Berges in die Unendlichkeit des Universums.

Der Tindaya war schon bei den Ureinwohnern als heiliger Berg verehrt.

ausgehöhlt ist, weil in seinem Inneren einst ein Steinbruch war. So wird quasi eine industrielle Ruine erneut zu einem Kultplatz. Etwa 125.000 Kubikmeter Stein müssen trotzdem weichen, um einen quadratischen Würfel entstehen zu lassen. Von dort aus sollen zwei große horizontale Röhren für Lichteinfall einerseits und als Ausguck in den Himmel andererseits dienen. Allein dieser reduzierte und intensive Blick auf Sonne

und Mond soll dem Menschen eine neue Dimension eröffnen. „Dieses Projekt soll ein Monument für Toleranz werden. Eine Hymne an den Menschen, der in einem magischen Raum lebt“, so Chillado. Anstatt im Herzen eines natürlichen Berges gefangen zu sein, wird der Betrachter einen neuen Blickwinkel auf das Universum erleben. Bevor die Arbeiten beginnen können, nahm die geologische Abteilung der Univer-

sität La Laguna unter Leitung von Professor Antonio Darwich allerdings einige wichtige Messungen vor. Dabei wurde festgestellt, dass es auf dem Tindaya eine hohe Konzentration radioaktiver Teilchen gibt, die die zulässige Höchstgrenze überschritten. Das klingt, nach Einschätzung des Professors, gefährlicher als es ist. „Das Leben auf der Erde wurde erst durch die Anpassung an die natürliche Radioaktivität möglich“, meinte er. Für die spä-

teren Besucher, die sich nur kurz vor Ort aufhalten, sei die Strahlenmenge absolut ungefährlich. Sorge müsse man allerdings für die Bauarbeiter, die mit dem Projekt betraut werden, tragen. Dazu gehöre, dass sie nur begrenzte Zeit an dem Projekt arbeiteten und in regelmäßigen Schichten abgelöst würden. Seine Ergebnisse will der Forschungsleiter auf einem internationalen Kongress in Peking mit Experten aus der ganzen Welt diskutieren.

Darwich hat für die kanarische Regierung schon mehrere Studien erarbeitet. So wurden Steine vulkanischen Ursprungs, die für den Hausbau verwendet werden, von ihm auf Strahlung untersucht. Auch Zement und Kies nahm er unter die Lupe. Speziell am Tindaya führt er die Strahlungsaktivität auf die kristalline Struktur der Steine mit einem hohen Quarzanteil zurück. Dadurch könnten sich Uranelemente n besonders gut anlagern.

I. Cross-Pferderennen auf Fuerteventura Rund 120 Kilometer über die Insel, auf Wanderpfaden und Sandpisten, erwartet die Teilnehmer beim „I. Raid Hípico Isla de Fuerteventura“ Ende September. An nur einem Tag müssen Pferd und Reiter die Strecke bewältigen und dabei sollen sie auch noch schnell sein. Das Rennen ist gleichgesetzt mit den Kanarischen Meisterschaften und bietet daher die Möglichkeit,

wichtige Punkte für die Qualifizierung zu den spanischen Meisterschaften zu ergattern. „Das ist ein völlig innovativer Wettbewerb, der die besten Reiter und Pferde des Archipels nach Fuerteventura bringen wird. Wir freuen uns schon auf dieses sportliche Ereignis“, meinte Inselpräsident Mario Cabrera im Vorfeld. Organisiert wird der Event vom Club Hípico Las Ánimas in Tetir. Derzeit ist die

Anmeldefrist noch nicht abgelaufen, daher ist eine genaue Teilnehmerzahl noch nicht bekannt. Es werden aber rund 60 bis 70 Anwärter erwartet. Voraussetzung für die Teilnahme ist die ordnungsgemäße Registrierung von Reiter und Pferd im spanischen Dachverband. Veterinäre werden die Pferde sowie Zaumzeug vor dem Start begutachten, um die physische Unversehrtheit der n Tiere zu garantieren.

Recylinghilfe für Privathaushalte Mit einer guten Idee in puncto Recycling ging die Inselregierung von Lanzarote kürzlich voran. Carmen Steinert, die für den Müll der Insel zuständig ist, verteilte insgesamt 250 praktische Behälter zum Trennen von Hausmüll an private Haushalte. Die kleinen blauen Müllcontainer sind rollbar und daher leicht zum nächsten Container

Blaue Rollcontainer sollen zum Recyceln animieren.

zu transportieren. „Je mehr wir mithelfen, den Müll zu trennen, umso mehr helfen wir zu recyceln und tun damit aktiv etwas für unsere Umwelt“, teilte sie den Besuchern der Offenen Tage im Zentrum Zonzamas mit. Alle sortierten Abfälle aus Plastik, Bricks, Papier und Glas werden dort aufgearbeitet und zur Weiterverwendung auf das spanische Festland verschickt. n


Wissenschaft & Leserbrief

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Leserbriefe Sehr geehrte Redaktion, immer wieder ärgere ich mich darüber, wie rücksichtslos Sie mit der Deutschen Sprache umgehen und auf welche primitive Art und Weise Sie Ihre Leser für dumm verkaufen wollen. Aber dieses Mal haben Sie mit Sicherheit den Vogel abgeschossen. Bitte erklären Sie Ihren Lesern doch in der nächsten Ausgabe was „Bevölkerungsnähte“ sind. Und rechnen Sie gleichzeitig einmal vor, wie Sie zu der Behauptung (in ihrer Überschrift) kommen, dass es mehr Ausländer als einheimische Bewohner gibt, wenn das Verhältnis 2,2 Millionen zu 172.000 ist... Erika Weber

Antwort der Redaktion: Sehr geehrte Frau Weber, vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Zeitung, auch wenn Sie mit unseren Auffassungen offensichtlich nicht immer übereinstimmen. Das Thema „ausländische Bevölkerung“ haben wir ja nicht zum ersten Mal auf den Titel gestellt. Uns ist daran gelegen Tatsachen zu benennen und Diskussionen anzuregen. Das ist uns auch diesmal gelungen. Dafür sind solche zugespitzten Wortschöpfungen wie „Bevölkerungsnähte“ sicherlich verzeihlich, zumal wir uns dabei in guter Tradition mit angesehenen deutschsprachigen Zeitungen befinden. Und was die Zahlen betrifft, so haben wir uns diese natürlich nicht ausgedacht, sondern offiziellen Veröffentlichungen entnommen. Bei den 172.000 in der Einleitung bezifferten Ausländern handelt es sich – wie dargelegt – lediglich um die registrierten aus den EU-Ländern. Dazu kommen die Nichtregistrierten und die weitaus größere Zahl von Ausländern vor allem aus Lateinamerika und Afrika. In den benannten Orten wurde die Zahl der registrierten Ausländer der Zahl der spanischen Bürger gegenübergestellt, ohne die europäischen Ausländer besonders hervorzuheben. Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass viele Canarios auch die Festland-Spanier als Ausländer ansehen, dann kann man sicher auch nachvollziehen, dass Ängste bezüglich des Weiterbestehens der kanarischen Identität in Teilen der Bevölkerung entstehen. Das sind Realitäten, die durch die Globalisierung auf den Kanaren geschaffen wurden – und diese wollen wir unseren Lesern bewusster machen. Dieses Thema wird auch eine wichtige Rolle bei unserer weiteren Berichterstattung spielen. Also kein „für dumm verkaufen“, sondern gezielte Information, von verschiedenen Seiten aus betrachtet. Sonnige Grüße Dietmar A. Hennig Schreiben Sie uns an Kanaren Express, C/ Francisco Feo Rodríguez 6, 38620 Las Chafiras, oder per Email an redaktion@kanarenexpress.com Vergessen Sie bitte Ihren Absender nicht. Ohne diese Angaben können wir Ihre Zuschrift nicht berücksichtigen. Die Redaktion behält sich die Veröffentlichung von Leserbriefen sowie die Kürzung von Zuschriften vor.

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Loro Parque in der Orka-Forschung

Überfischung bedroht die Orcabestände vor Gibraltar Rund 40 Orcas leben in der Meerenge von Gibraltar und im Golf von Cádiz vor der Südspitze Spaniens. Rund drei Jahre lang wurden sie von der Organisation zur Erforschung der Meeressäuger, CIRCE, und der Loro Parque Stiftung beobachtet. Die Orcas in diesem Küstenabschnitt teilen sich grob in drei Gruppen auf. Eine davon stammt genetisch von den Walen ab, die vor Shetland und Norwegen zu Hause sind. Je nach Lebensform und genetischer Information ernähren sich Orcas unterschiedlich. So gibt es beispielsweise diejenigen, die sich auf Robbenjagd spezialisiert und dazu sogar eigene Jagdstrategien entwickelt oder andere, die sich auf bestimmte Fische spezialisiert haben. Wieder andere füllen ihren Speisezettel mit mehreren Komponenten. Unter den Gibraltar-Orcas ernährt sich eine Gruppe fast ausschließlich von rotem Thunfisch. Diese Gruppe ist gleichzeitig diejenige, die sich am meisten vermehrt und deren Jungtiere die besten Überlebenschancen haben. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies unter anderem daran liegt, dass dieses Rudel den marokkanischen Fischerbooten mit ihren Netzen folgt und sich dort bedient. Durch die einfache Jagd verausgaben sie sich nicht und haben so Zeit und Energie für die Fortpflanzung übrig. Gerade, die Fischer, die einerseits zum Erstarken dieses Rudels beitragen, bedrohen den Bestand auch. Denn durch die intensive und industrielle Fischerei in diesen Gewässern, in denen nicht nur spanische, sondern auch italienische, französische und nordafrikanische Fischerkutter auf Fang gehen, ist der Bestand mas-

Die Orcas des Loro Parques lieferten wichtige Vergleichswerte für die Studie.

siv bedroht. Im gesamten Mittelmeerraum wird der rote Thunfisch zu den vom Aussterben bedrohten Arten gezählt.

Paralelluntersuchungen im Loro Parque Teil der Studie unter Leitung des stellvertretenden Direktors der Fundación Loro Parque, Javier Almunia, war auch die im Loro Parque lebende OrcaGruppe Während Wissenschaftler von CIRCE Blut- und Gewebeproben von wild lebenden Orcas nahmen und analysierten, wurden im Loro Parque die aus den USA stammenden Orcas regelmäßig untersucht. Die Werte wurden daraufhin miteinander verglichen. Die Auswertung der Blut-, Haut- und Fettproben der

freilebenden Orcas übernahm die Universität Madrid. Dabei wurde unterschieden zwischen der Gruppe, die sich hauptsächlich vom roten Thunfisch ernährt und denen, deren Speisezettel auch andere kleinere Fische enthält. Insgesamt 331 Tage lang lief die vergleichende Studie. Außerdem wurden die Orcas des Parks in diesem Zeitraum gezielt ernährt und später untersucht. Sie wurden hauptsächlich mit Heringen, dem Schwarmfisch Lodde, Sprotten und Makrelen gefüttert. Dabei wurde auch die Proportion der einzelnen Anteile drei Mal verändert. Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze in Fachmagazinen veröffentlicht. Doch schon im Vorfeld richteten die Wissen-

schaftler einen eindringlichen Appell an das spanische Umweltschutzamt. „Durch die Überfischung ist der Bestand des roten Thunfischs und damit auch der Orcas, die sich fast ausschließlich von dieser Beute ernähren extrem gefährdet. Wir fordern eine strikte Regulierung dieser Gewässer in Bezug auf Fischerei, aber auch dem Bootsverkehr, sei er zur Freizeitgestaltung oder als Bestandteil des Transportwesen“, so Almunía. Der Thunfisch und damit die Orcas sowie die dort lebenden Pottwale, Grindwale und großen Tümmler würden so geschützt. Um die ökologische Grundlage der Tiere und des Ozeans zu erhalten, sind sichere Zonen eine essentielle n Voraussetzung.


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16. – 29. September 2011 PROMOTION

Der Dachdecker – Ihr Experte für jegliche Dachprobleme

Professionell wird alles dicht 1

Blicken Sie als Hausbesitzer schon mit einem skeptischen Gefühl dem nächsten Regen entgegen? Dann ist genau jetzt die richtige Zeit um Dächer noch dicht zu machen, damit man jeden Wintersturm entspannt erwarten kann. Häufig haben Dachkonstruktionen auf den Kanaren Schwachstellen, die erst unter Belastung zutage treten. Nicht alles, was hübsch aussieht, ist auch alltags- und vor allem wettertauglich. „Kürzlich habe ich die Dächer im Club Maritim wetterfest gemacht. Die hübschen Ziegelreihen sind bei jedem Sturm hinweggefegt worden. Die Besitzer hatten dann Probleme mit eintretendem Wasser. Das Spiel ging immer wieder von vorne los. Im Sommer

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repariert, im Winter schon wieder kaputt“, erklärt Herr M. Eisen, der als Dachspezialist Rat weiß. „Speziell dort wurde die gesamte Unterkonstruktion von uns restauriert. Zum Abdichten verwende ich unter anderem die bekannten deutschen Qualitätsmarken Kemperol und Kemperdur. Zusätzlich wurden die Dachziegel Stück für Stück mit dem neuen Unterbau verschraubt“, führt er weiter aus. So kann der Wind um die Hausecke pusten und man bleibt drinnen ganz gelassen. Natürlich wird auf die Profiarbeit auch eine Garantie vergeben. Der Dachdeckerbetrieb von M. Eisen hat den Exklusivvertrieb für die renommierten Kemper- und Kemperdur-Produkte auf Teneriffa. Er setzt sie sowohl

bei Flach- als auch bei Ziegeldächern ein und hat damit beste Resultate. Die Abdichtungen eignen sich aber auch für Balkone und Terrassen, Laubengänge oder für Badezimmer und Küchen. Sie werden flüssig verarbeitet und passen sich daher perfekt an die jeweiligen Gegebenheiten an. Selbst in schwierigen Fällen schaffen sie dauerhaft Abhilfe. Nach dem Aushärten sind die Problemzonen des Hauses dann richtig dicht. Mehr Informationen oder eine persönliche Beratung sind über Mobil 630 429 793 oder per E-Mail via m.eisen@freenet. de und www.kemper-system. n com erhältlich.

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1. Bei dem maroden Dachzustand waren Probleme vorprogrammiert. Zunächst musste alles weg.

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2. Ein komplett neuer Unterbau ist erforderlich. 3. Alle Ziegel werden einzeln auf der neuen Dachverschalung verschraubt. 4. Zum Schluss wird mit den Spezialprodukten abgedichtet.

Der September und damit der Schulbeginn ist für viele Familien der Horror-Monat des Jahres. Der Kauf des Lehrmaterials treibt die meisten an den Rand ihrer finanziellen Belastungsgrenze. In diesem Jahr warten die Verlage noch mit einer zusätzlichen Hiobs-Botschaft auf. Nach drei Jahren mit sinkenden Preisen haben die Schulbuchverlage für das bevorstehende Schuljahr Preiserhöhungen von rund 2,9 Prozent angekündigt. Betroffen sind vor allem die Bücher für die Vorschulen, die Oberstufen ab der siebenten Klasse, aber auch das Lehrmaterial für die Grundschulen. Der Verband der Schulbuchverlage ANELE rechtfertigte

diesen Schritt mit erheblichen Umsatzeinbußen von mehr als drei Prozent im letzten Jahr. Insgesamt seien fast 2,5 Millionen Bücher weniger verkauft worden, als in den Vorjahren. Sie wiesen außerdem daraufhin, dass der Markt von billigen und qualitativ schlechteren Büchern unterwandert werde. Die Verlage geben in der Regel einige Bücher mit einer festen Preisbindung heraus, andere sind variabel. Gerade in diesem letzten Bereich haben sich einige Herausgeber etabliert, die minderwertige Bücher zu besonders günstigen Preisen herausgeben. Ungeachtet der Qualität werden die Lehrer in einigen Provinzen dazu angehalten, diese Lehrmittel zu verwenden. „Das

geht auf Kosten der schulischen Bildung der Schüler,“ warnt ein Sprecher der Verbandes. Außerdem würden einige Schulen, die Lehrmittelfreiheit gewähren, die Bücher nicht, wie vorgesehen, nach vier Jahren austauschen, sondern weiterhin benutzen. Die Folge sei, dass einige Schüler mit erheblich zerfledderten Büchern lernen müssten. Gleichzeitig wies die Branche darauf hin, dass immer mehr digitale Bücher und Lernprogramme angeboten würden. Die Zahl der so vermittelten Lerninhalte hat sich von 107 auf 1.080 erhöht. Ein gewaltiges Potenzial, das derzeit von Schulen viel zu wenig genutzt würde. Die digitalen Medien stellen lediglich 0,9 Prozent der verwende-

Foto: shho/stockxchange

Teurer Schulbuch-Kauf

ten Materialien dar. Deshalb fordern die Verlage die verstärkte Einbindung dieser Lernmittel in den modernen Schulalltag.

Alle Eltern, deren Kinder keine Schulen besuchen, die mittlerweile auf Lernmittelfreiheit umgestiegen sind, müssen

sich auf gesalzene Preise einstellen. Im letzten Schuljahr kosteten die Bücher für Abiturklassen rund 26 Euro, für die Mittelstufe etwa 20 Euro, für die Grundschule rund 14,80 Euro und für die Vorschule knapp 18 Euro. In diesem Jahr muss man mit rund drei Prozent Mehrkosten rechnen. Für viele Familien ist der Schulanfang ein Kraftakt, den sie nur schwer bewältigen können, vor allem dann, wenn mehrere Kinder schulpflichtig sind. Meist merkt man dies auch in den Restaurants. Der für viele obligatorische sonntägliche Restaurantbesuch fällt im September oftmals aus. Zusätzlich zu den Büchern müssen ja auch noch Hefte, Taschen, Mäppchen und Stifte gekauft werden. n


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Touristen geben mehr aus Vor allem die Kanaren dürfen sich über mehr Kaufkraft der ausländischen Urlauber freuen. Fast 16 Prozent mehr gaben die Urlauber in diesem Jahr bis einschließlich Juli auf dem Archipel während ihrer Ferien aus. In Zahlen ausgedrückt sind das Einnahmen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro. Damit katapultierte sich die Inselgruppe an die erste Stelle innerhalb des spanienweiten Vergleichs. An zweiter Stelle, mit 13,6 Prozent Mehreinnahmen, stehen die Balearen, während auf dem Festland die Ausgaben um rund 8,8 Prozent anstiegen. Durchschnittlich geben die Urlauber etwa 100 Euro am Tag aus. Bis Juli waren es vor allem die britischen Feriengäste, die die Kassen füllten; dicht gefolgt von den deutschen Urlaubern. n

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Großinitiative Technologie-Park

Einbruch in der Automobilbranche Spanienweit wurden im August 47.224 Neufahrzeuge registriert. Das sind 5,9 Prozent mehr, als im Vorjahr. Das ist zwar eine Unterbrechung der seit 13 Monaten negativ verlaufenden Entwicklung in den Verkaufszahlen der Automobilbranche, aber dennoch eine beängstigende Zahl. „In den letzten 20 Jahren gab es keinen Monat, in dem nicht mindestens 50.000 neue PKW oder Allradwagen verkauft wurden. Der positive Anstieg ist eine reine Statistiksache und kommt nur zustande, weil der August 2010 noch schlechter war“, erläuterte der Sprecher des Herstellerverbandes ANFAC, Luis Valero. „Der Automarkt in Spanien befindet sich in einem Lähmungszustand. Die Frequenz von Privatpersonen in den Autohäusern ist gleich Null. Das ist wirklich kritisch. Der Konsument scheut angesichts der Krise größere Investitionen und wartet ab. Für viele ist das tödlich“, betonte Valero. Auch für den Rest des Jahres sieht er keine einschneidenden Veränderungen voraus und bekräftigt damit den Ernst der Lage. Denn der Automarkt ist ein wichtiger Faktor im Konsumverhalten der Verbraucher und damit ein essentieller Indikator der Wirtschaftslage. Noch schlechter sieht es übrigens auf den Kanaren aus. Dort fielen die Verkaufszahlen im August um 11,07 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur 2.088 neue Wagen bekamen einen Besitzer. n

Zukunftssicherung mit erneuerbaren Energien.

Die Kanarenregierung mit Sitz in Las Palmas hat die ersten 15 Millionen Euro für künftige Technologieparks auf Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura freigegeben. Auf einem Treffen zwischen Vertretern und Experten der Regierung mit dem Präsidenten

von ACIISI, der kanarischen Agentur für Forschung, Innovation und Informationsgesellschaft, Juan Ruiz Alzola, wurden Einzelheiten besprochen. So wird voraussichtlich zunächst der Technologiepark nahe des Universitätsgeländes in Tafiras auf Gran Canaria in Angriff genommen. Dort sollen mit einer Inve-

Rückgang der Selbständigen auf den Kanaren In den letzten drei Jahren haben die Kanaren rund 11.000 Selbständige verloren. Derzeit sind 104.854 Selbständige bei der Sozialversicherungskasse gemeldet. Das ist der gleiche Stand, wie im Jahr 2005 und damit eine bedenklich stimmende Zahl. Während der Krise haben zwar viele, die arbeitslos geworden sind, den Ausweg in die Selbständigkeit gesucht, aber nahezu ebenso viele sind auch daran gescheitert. Seit 2007 haben sich 80.000 Selbständige abgemeldet.

Selbständigen könnten zum Wirtschafts-Motor werden. Wenn die 3,5 Millionen Selbständigen, die momentan in Spanien aktiv sind, nur einen Arbeitslosen einstellen würden, wäre das Problem der Arbeitslosigkeit im Lande gelöst“ rechnete Arricivita vor. „Wir müssen Optimismus verbreiten, wenngleich ich derzeit nicht glauben kann, dass sich die Zahl der Selbständigen in nächster Zeit schnell erholt. Solange die Banken nicht bereit sind, Kredite als Rückendeckung zu vergeben, ist es schwierig. Engagement und viel Arbeitseinsatz sind jetzt angesagt“, räumte Alexis Serra vom Verband ATA-Canarias ein. Seiner Meinung nach ist die Zahl der Selbständigen ein wichtiger Indikator für die Wirtschaftslage. „Wenn die Zahl der Kleinbetriebe steigt, ist das ein Anzeichen dafür, dass wir die Krise überstanden haben“, n meint Serra.

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„Die Gründe für das Scheitern sind vielfältig. Ein wesentlicher Punkt ist, dass viele sich zwar selbständig machen, aber keine Unternehmer mit wirtschaftlichem Denken sind. Aber die größte Schwierigkeit finden die Kleinunternehmer in der mangelnden Kreditbereitschaft der Banken zum Überbrücken von Engpässen“, meint Juan Carlos Arricivita, Präsident des Unternehmerverbandes ATA

Canarias. Hinzu kommt seiner Meinung nach das gebremste Konsumverhalten der Verbraucher. Wer schon Schwierigkeiten hat, zum Monatsende zu gelangen, spart an Textilien, Ausflügen und sogar bei den Lebensmitteln. Das ist ein Kreislauf, der nur langsam unterbrochen wird. Nicht gerade hilfreich ist das All-Inklusive-Geschäftsgebahren der Tourismusindustrie, die gerade umliegenden Restaurants das Leben schwer macht. Wenn die Urlauber bereits alle Mahlzeiten im Hotel gebucht haben, bleibt für die kleinen Bars und Restaurants nur wenig übrig vom großen Tourismuskuchen. Dabei ist der Tourismus ein wesentlicher Faktor, der auch den Kleinen das Überleben sichern kann. Trotz des leichten Rückgangs der Arbeitslosenzahlen nach der guten Sommersaison, überträgt sich diese Tendenz noch nicht auf die Selbständigenstatistik. Dabei wäre dies äußerst wünschenswert. „Denn gerade die

stition von fünf Millionen Euro die ersten beiden Gebäude entstehen. Später sind weitere Technologieanlagen und Verwaltungsgebäude in Lomo Silva bei Telde und voraussichtlich in Arinaga geplant. Letztere soll sich neben erneuerbaren Energien zusätzlich auf Biotechnologie konzentrieren. Insgesamt sieht das Pro-

jekt eine Investitionssumme von 150 Millionen Euro vor. Es soll außerdem dazu beitragen, die Kanaren unabhängiger von den herkömmlichen Stromerzeugern zu machen. Außerdem möchte man sich in internationalen Wissenschaftskreisen als erfahrener Spezialist etablieren. Aber nicht nur eine internationale Anerkennung steht bei der Planung im Vordergrund. „Dieses Projekt ist das mächtigste Instrument, um für innovative und vielfältige Unternehmensbereiche zu sorgen. Es ist die größte wirtschaftliche Initiative, die die Kanaren bislang ergriffen haben“, meinte Ruíz. Derzeit schätzen die Organisatoren, dass im Bereich neuer Technologien mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können. Hinzu kommen weitere 2.000, die während der Bauphase entstünden. Die Kalkulation der Regierungsspitze geht von rund 300 Unternehmen aus, die sich in den künftigen Industrie- und Technologiegebieten etablieren werden. Die Schätzungen rechnen mit Jahresumsätzen von bis zu 1,2 Milliarden n Euro.

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16. – 29. September 2011

Großes Benefizessen im Botánico-Hotel Zum dritten Mal veranstaltet die Stiftung Loro Parque Fundación ein großes Benefizessen zum Schutz der Natur im Hotel Botánico in Puerto de la Cruz.

die Durchführung vieler Naturschutzprojekte, die Verbesserung der Bildung unserer Kinder und die Erweiterung des Wohlstands der marginalisiertesten Gemeinschaften. Außerdem wurden sowohl in Spanien als auch im Ausland Aktivitäten zur Umweltbildung für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Per Videokonferenzen gelangen Live-Bilder und lebendiger Lehrstoff direkt in die Klassenzimmer rund um den Globus. Das Benefizessen findet am 16. September um 20.30 Uhr im Garten des Hotels Botánico in Puerto de la Cruz statt. Tickets für das Gala-Dinner gibt es unter Telefon 922 37 38 41 (DW 345) oder über die Email media@ loroparque.com. Genießen und gleichzeitig etwas Gutes für den Umweltschutz tun – das klingt nach einem verheißungsvollen n Abend.

In der zauberhaften Atmosphäre des exotischen Gartens werden die Gäste kulinarisch verwöhnt und von namhaften Künstlern unterhalten. So gibt der bekannte kanarische Sänger Chago Melián ein Exklusiv-Konzert, und gemeinsam mit dem Beatriz-Alonso-Quartett stellt er das neue Album vor. Die junge Harfenspielerin Yanira entführt das Publikum mit ihren sanften Tönen in andere Sphären. Weitere Künstler als Überraschungsgäste sowie eine Tombola mit hochwertigen Preisen sorgen für eine unvergessliche Nacht. Gleichzeitig tut der Teilnehmer etwas Gutes für Natur und Umwelt. Im letzten Jahr konnten durch die Einnahmen und Spenden rund 80.000 US-Dollar für internationale Projekte gesammelt werden. Die Stiftung unterstützt mit ihren Spenden

Eine Traumkulisse zum Genießen für den Naturschutz.

Auf zum Oktoberfest in Puerto de la Cruz Zünftig wird es in der „Tasca de Jorge“ in Puerto de la Cruz, wenn am 24. und 25. September zum Oktoberfest angezapft wird.

kanarischen Himmel gut gehen lässt. Natürlich darf jeder, der das möchte, auch seine „Krachlederne“ oder sein fesches Dirndl ausführen. Um sich sein Lieblingsgericht zu sichern, ist eine vorherige Reservierung empfohlen. Denn typisch Bayrisches, wie aus Mutters Küche, gibt es nur, solange der Vorrat reicht. Die Tasca de Jorge ist in der Calle La Haya, gegenüber der kleinen Kirche am Mirador La Paz. Reservierungen werden unter der Telefonnummer 650 701 529 n entgegengenommen.

An beiden Tagen duftet es ab 12 Uhr deftig, würzig und verlockend nach Grillhaxen, Schweinebraten, Leberkäs und Weißwürsten. Dazu gibt es leckeren Kartoffel- und Krautsalat und echt bayrische Volksmusik zur musikalischen Untermalung. Das Warsteiner sprudelt frisch und kühl aus dem Fass in Gläser, Krüge oder sogar Maßkrüge. „Ozapft is,“ heißt es dann, wenn man es sich im gemütlichen Patio unter dem weiß-blauen

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Nach den Ferien bringen die meisten Menschen einige Kilo mehr auf die Waage. Schuld daran ist kalorienhaltiges Essen während der Urlaubstage. Man gönnt sich eher ein Stück Kuchen, einen Eisbecher oder den Cocktail am Abend. Die Aufnahme von mehr Kohlehydraten und mehr Fett führt zur Gewichtszunahme. Daher empfehlen Ernährungswissenschaftler nach den Ferien nach kalorienarmen Rezepten der Mittelmeerküche zu kochen. Leichte Kost, viel frisches Obst, Gemüse und Salate sowie geregelte Essenszeiten. „Verzichten Sie auf die Mahlzeiten zwischendurch und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. So kann man die Exzesse des Sommers schnell wieder in den Griff bekommen“, rät der Präsident der spanischen Gesellschaft für interne Medizin und Ernährung, SEEN, Javier Salvador. n

„Degusta.me” in Adeje Die einheimische Küche und deren exquisite Produkte kennen und schätzen zu lernen, ist das Hauptziel der zweiten Gastronomie-Messe „Degusta.me“ in Adeje. „Es ist ein ehrgeiziges und wichtiges Konzept, das Profis und Nicht-Profis eine Plattform geben soll, um ihr Können und ihre Produkte einem breiten Publikum bekannt zu machen“, betonte die zuständige Stadträtin Ermitas Moreira García. Neben Workshops und Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der vom 19. bis 24. September dauernden Messe, sind vor allem die Tage der offenen Tür interessant. Am Freitag, 23. September, von 19 bis 24 Uhr sowie am Samstag, 24. September von 12 bis 24 Uhr, werden zahlreiche Besucher im Messezentrum von Adeje erwartet. Der Eintritt ist frei. Wer möchte, kann für einen Kostenbeitrag von einem Euro in der Cafetería ein Kristallglas mit dem Logo der Messe erstehen. Außerdem gibt es an den beiden Tagen eine große Auswahl der verschiedensten Tapas zu probieren, zum Preis von 1 bis 3 Euro. n

Leckere Probehäppchen von Profis und Halbprofis.


Ratgeber Gesundheit

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Nächtliches Zähneknirschen nicht unterschätzen Jeder dritte Deutsche leidet unter nächtlichem Zähneknirschen. Die Tendenz ist steigend. „Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Möglicherweise ist eine Fehlstellung der Zähne die Ursache. Häufiger jedoch sind psychische Auslöser“, weiß Dr. Chanut. Das moderne Leben und stressige Lebensabschnitte

sind meistens der Grund, dafür, dass man sich auch nachts noch durchbeißt. Die Kiefermuskeln sind angespannt und dies äußert sich in unkontrollierten nächtlichen Mahlattacken. Besonders oft sind übrigens Frauen betroffen, die ihren täglichen Ärger eher unterdrücken und so in die Nacht mitnehmen. Auch eine Verbindung mit den

Traumphasen hat man mittlerweile herausgefunden. Sind sie durch die nervliche Belastung nicht im Gleichgewicht oder hat man des Nachts Aussetzer in der Atmung, fördert dies das Zähneknirschen. Manchmal ist die Ursache jedoch auch eine Fehlstellung des Kiefers. Dadurch verkrampfen sich die betroffenen Mus-

keln und beginnen sich nachts durch das Mahlen zu entladen. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Betroffenen liegt eine craniomandibuläre Dysfunktion, CMD, vor. Ist dies der Fall knirschen nicht nur die Zähne, sondern der gesamte Kiefer ist in Aktion. Ein Anzeichen kann zum Beispiel sein, wenn man beim Öffnen des Mundes ein Knacken hört.

MEDIZINISCHE KONTAKTE AUF DEN KANAREN Praxen (Teneriffa) Deutscher Zahnarzt Dr. Martin Seth, Adeje 922 781 003 Zahnarzt/Labor Dr. Ralf Kintzel, Chayofa 922 729 232 Zahnklinik Clinica Dental Fañabe Plaza: 922 714 225 Notfallnummer 687 744 225 Deutsche Zahnarztpraxis Buzanada 922 767 166 Zahnklinik Medical Implant Los Abrigos 922 749 742 Zahnarztpraxis Instituto Europeo de Implantología Dental Dr. Chanut Los Cristianos 922 788 328 Puerto de la Cruz 922 381 347 Innere Medizin und Diabetologie Clinica Dr. Anna Stange La Guancha, TF Nord 922 829 829 Chinesische Medizin Dr. Fu Qiang Li San Eugenio Bajo 922 717 906 Centro Médico Avenida Dr. Irina Gurvich Puerto de la Cruz 922 386 402 Notfall 670 458 074

Medizinische Zentren Deutsches Ärztezentrum Teneriffa, Las Américas 922 792 908 Centro Integral de Salud Orthopädie- und Unfallklinik Prof. Dr. med. M. Korneyli Puerto de la Cruz 922 376 226 HOSPITEN Sur Ambulanz 922 751 662 Notaufnahme 900 200 143 Diplom-Psychologin Ellen Greiner, Torviscas Bajo 922 724 480 Ambulanz (Cruz Roja) Santa Cruz 922 629 119 Puerto de la Cruz 922 383 812 La Orotava 922 331 895 Frauenarzt Dr. Michael Theis Puerto de la Cruz 922 370 897 Naturheilpraxis Dieter Hennek San Eugenio Alto 922 715 931 626 901 830 Psychologische Psychotherapeutin Renata Stroehmann, Adeje 653 161 219 Centro Médico Kellner El Poris 673 443 257

Teneriffa

Gran Canaria

Santa Cruz de Tenerife 922 600 500 Adeje 922 711 533 Arona 922 787 840 Candelaria 922 505 350 El Rosario 922 297 000 El Sauzal 922 560 196 Granadilla de Abona 922 774 420 Guia de Isora 922 853 040 Güímar 922 514 570 Icod de los Vinos 922 815 720 La Laguna/Las Mercedes 922 315 722 La Orotava 922 326 882 Los Realejos 922 346 240 Puerto de la Cruz 922 372 768 Santa Ursula 922 304 920 Tamaimo 922 863 436 Tacoronte 922 573 340 Tegueste 922 546 350

Mogan 928 769 004 Las Palmas 928 230 145 928 769 004 928 270 820

Fuerteventura Puerto del Rosario 928 230 145 928 858 200 928 858 181

Las Palmas Santa Cruz de laPalma 922 425 057 922 186 283 922 434 211 922 420 571

Lanzarote Arrecife 928 810 641 928 824 880 928 597 105 Teguise 928 826 125

La Gomera San Sebastían 922 140 200 922 872 005

El Hierro Valverde 922 554 451 922 553 500 Frontera 922 555 196 922 559 689

Die nächtlichen Kieferaktivitäten sind dabei durchaus ernst zu nehmen. Sie schädigen die Zähne durch zusätzlichen Abrieb und können sogar Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Wird eine CMD nicht erkannt, sind eine verspannte Nackenmuskulatur, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne und sogar Fehlstellungen des Beckens oder Tinnitus die möglichen Folgen. Zudem stört das nächtliche Knirschen den Schlaf des Partners. Wichtig ist, dass überhaupt erkannt wird, dass man unter diesem Phänomen leidet, denn dann kann geholfen werden. Wer nicht alleine im Bett liegt, wird meist vom Partner darauf aufmerksam gemacht. Ist dies

Dr. Chanut

nicht der Fall, sollte man auf einen steifen Nacken am Morgen oder Kopfschmerzen achten. Dies können Warnzeichen sein. Das Zähneknirschen lässt sich oft schon durch Entspannungsmethoden, die über Krisensituationen hinweg helfen, beseitigen. Auch eine einfache Aufbiss-Schiene, die man nachts trägt, kann Abhilfe schaffen. Das Phänomen sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer davon betroffen ist, sollte auf jeden Fall den Rat eines Zahnarztes einholen – empfiehlt Ihnen Dr. n Chanut.

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Gesundheit

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16. – 29. September 2011

Ursachen und neue Therapie-Ansätze

Brennpunkt Leberkrebs Unter allen Krebsarten, die Mediziner oft genug vor unlösbare Aufgaben stellen, gehört Leberkrebs zu den gefährlichsten. Grund: Man bemerkt ihn meistens viel zu spät.

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Zwar spielt Leberkrebs in der Statistik mit durchschnittlich 6000 Erkrankungen jährlich (in Deutschland) nur eine vergleichsweise geringe Rolle. Dennoch geben sich Ärzte und Forscher besorgt: Die Zahl der

Leberkrebs-Patienten steigt kontinuierlich an. In den vergangenen zehn Jahren hat sie sich sogar verdoppelt. Zwei Gründe gibt es für diesen Anstieg: Die Welle der Hepatitis-CErkrankungen vor rund 20 Jahren. Damals litten vermehrt Menschen an dieser chronischen Leberentzündung, die in den meisten Fällen durch den Kontakt mit infiziertem Blut zustande kommt. Mediziner unterscheiden bei Hepatitis C zwei, die akute und die

hochdruck sowie einer Insulinresistenz, die heute mehr und mehr Menschen in den Zivilisationsländern betrifft. Auch dieses Krankheitsbild führt nach und nach zur Zirrhose und damit auch zu einem erhöhten Leberkrebs-Risiko. Rund 90 Prozent aller an Leberkrebs Erkrankten haben eine Zirrhose als Ursprung dieser Krankheit, darüber hinaus gibt es auch angeborene Stoffwechselkrankheiten, die zu dieser Krebsart führen können.

Foto: Sunghee Lee/stockxchange

Laboruntersuchungen haben bereits wertvolle Ergebnisse erbracht.

chronische Leberentzündung. Die Erkrankung verläuft in zwei Phasen. In der ersten Phase fühlen sich die meisten Betroffenen (über 80 Prozent) leicht unwohl, aber im Wesentlichen gesund. Weitere uncharakteristische Symptome der Hepatitis C sind: Abgeschlagenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen, leichtes Fieber – mit einem Wort: GrippeSymptome. Appetitlosigkeit und Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, Übelkeit oder Druckschmerzen im rechten Oberbauch. Die chronische Leberentzündung betrifft nach dem akuten Stadium etwa 50 bis 85 Prozent der Hepatitis-C-Infektionen. Meist verläuft die chronische Hepatitis C über viele Jahre schleichend mit milder Symptomatik. Müdigkeit, unspezifische Oberbauchbeschwerden und verminderte Leistungsfähigkeit treten bei einigen Patienten auf. Das Fatale an der Hepatitis C: Sie kann zu einer Schrumpfleber führen, bei der sich das Gewebe nach und nach in Narben und Bindegewebe umwandelt. Das Fehlen funktionsfähigen Gewebes führt dann nicht nur dazu, dass die Leber ihre Funktionen nicht mehr wahrnehmen kann, sondern kann auch Leberkrebs als Folge haben. Nach dem Krankheitsanstieg vor 20 Jahren machen sich genau diese Spätfolgen jetzt in der Statistik zum Thema Leberkrebs bemerkbar. Ein weiterer Grund für die Zunahme der Krebserkrankungen auf diesem Gebiet ist die Kombination von Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Blut-

Eine Leber-Transplantation ist für viele Betroffene die letzte Hoffnung

Mediziner und Forscher in aller Welt sind auf der Suche nach Therapien gegen Leberkrebs

Foto: Kurhan/stockxchange

Von Andrea Rink

Neben der Leber-Transplantation gibt es mittlerweile eine ganze Reihe medizinischer Behandlungsmöglichkeiten im Kampf gegen diese Krebsart. Ist der Tumor bereits fortgeschritten, versuchen die Ärzte ihn mit verschiedenen Maßnahmen zu verkleinern. Dazu gehört die sogenannte „Trans-Arterielle perkutane Chemo-Embolisation“ (TACE). Dabei werden über die Leberarterie hoch dosierte Zytostatika direkt zum Tumor geleitet. Zusätzlich verstopft man seine Gefäße mit Stärke oder Gel. Auf diese Weise sterben die Krebszellen ab und das gesunde Lebergewebe wird geschont. Einen ähnlichen Ansatz bietet die „Selektive Interne Radiotherapie“. Dabei werden über die Leberarterie winzige Harz- oder Glaskügelchen mit dem radioaktiven Betastrahler Yttrium an den Tumor herangeführt. Sie lagern sich an den

bösartigen Zellen an und zerstören sie. Ein neuer Therapieansatz ist die sogenannte transarterielle VSV-Onkolyse, die momentan an der TU München entwickelt wird. Die Methode befindet sich derzeit in der präklinischen Entwicklung. Erste Studien mit Patienten sind für das kommende Jahr geplant. Die Experten setzen dabei gentechnisch veränderte und damit für den Menschen unschädlich gemachte Vesikuläre Stomatitis-Viren ein. Sie werden über die Leberarterie injiziert. Sie heften sich an die Tumorzellen, vermehren sich darin und lösen sie auf. Zusätzlich beeinflussen sie das Immunsystem so, dass die Vernarbung nicht fortschreitet. Eine andere Methode im Kampf gegen den Leberkrebs kommt aus den USA: US-Forscher fügten einer Zellkultur aus Leberkrebszellen Tausende von


Gesundheit

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Foto: Carin Araujo/stockxchange

Foto: Rubens Hito/stockxchange

Leberkrebs wird bei vielen Menschen erst dann erkannt, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist

Foto: Chis Chiquito/stockxchange

Foto: Byron Solomon/stockxchange

Alkoholkonsum ist – wenn er dauerhaft übertrieben wird – eine der hauptsächlichen Verursacher einer Leberzirrhose und damit auch von Leberkrebs

Mediziner schlagen Alarm: Junk-Food und Übergewicht gelten mittlerweile als Hauptursachen für Leberprobleme

Auch eine besonders fettige und stark gewürzte Ernährung kann der Leber Probleme bereiten

winzigen Nanoteilchen hinzu, jedes davon kleiner als ein Millionstel Meter. Diese dockten an die Krebszellen an, entluden ihre tödliche chemische Fracht und vernichteten binnen eines Tages nahezu die gesamte Zellkultur. Diese Methode könnte in Zukunft zu einer Chemotherapie mit deutlich geringeren Nebenwirkungen führen. Das Team an der Universität von New Mexiko in Albuquerque wählte für diese sogenannten Nanocontainer das Material Siliziumdioxid. Daraus fertigten die Forscher extrem

poröse Kügelchen mit einem Durchmesser von etwa 150 Millionstel Millimetern. Eingetaucht in eine Wirkstoff-Lösung sogen sich diese Partikel mit Krebsmedikamenten voll, wie sie auch bei Chemotherapien eingesetzt werden. Das allein reichte jedoch noch nicht für eine effiziente Tumorbehandlung aus. Denn die Nanofrachter müssen die Krebszellen auch selektiv erkennen und gesundes Gewebe schonen können. Daher hüllten die Forscher ihre Nanokügelchen

zusätzlich in einen hauchdünnen Mantel aus Liposomen, einer Art doppelschichtiger Membran. An diese Membran knüpften sie spezifische Moleküle, so genannte Peptide, die sich ausschließlich mit der Hülle von Leberkrebszellen verknüpfen. Laborversuche zeigten die Wirksamkeit dieser Methode: Die so ausgestatteten Nanofrachter dockten mit einer 10.000-fach höheren Wahrscheinlichkeit an Krebszellen an, als an gesunde Leber- oder Immunzellen. Die Nanoteilchen entluden ihre in den Poren gespeicherten Wirkstoffe gezielt in die Krebszellen. Bis zu 97 Prozent der Tumorzellen starben innerhalb von 24 Stunden ab. Mit dem Stand von heute ist Leberkrebs auch im Frühstadium nur potenziell heilbar. In den meisten Fällen wird dem Patienten mit Leberkrebs eine verlängerte Lebensdauer geschenkt, als heilbar gilt diese Krebsform vielfach nicht – weil die Krankheit schlicht zu spät entdeckt wird. Die Leber und ihre Funktionen

bilden im menschlichen Organismus ein hoch kompliziertes System: Die menschliche Leber ist im Prinzip nichts anderes, als das Chemielabor des Körpers. Wenn sie versagt, endet das tödlich: Unzählige Giftstoffe und schädliche Abbauprodukte würden den Körper überschwemmen. Die Leber ist für Blutgerinnung, Stoffwechsel, Hormone, Entgiftung, Speicherung und Krankheitsabwehr unentbehrlich. Gut geschützt gegen äußere Einwirkungen liegt das Multiorgan in einer Kapsel unter dem letzten Rippenbogen im rechten Oberbauch. Es besteht aus rund 300 Milliarden Leberzellen. Sie bilden die sogenannten Leberläppchen. Jede einzelne Leberzelle wird mit Blut versorgt. Damit ist diese größte Drüse des Körpers besonders intensiv durchblutet. Ähnlich wie ein Schwamm nimmt die Leber nährstoffreiches Blut aus dem Darm, aber auch sauerstoffreiches aus den Arterien auf. Die Leberzellen verarbeiten die Nährstoffe und den Sauer-

stoff. Sie filtern das Blut und fügen ihm neue Bestandteile zu, die unter anderem den Energiehaushalt des Körpers regulieren. Durch diese Stoffwechselprozesse aufbereitet, sammelt sich das Blut in der Lebervene und gelangt damit in den gesamten Organismus. Mit ihren vielfältigen Aufgaben ist die Leber permanent gefordert. Besonders Alkohol, falsche Ernährung und Viren belasten sie zusätzlich. Ein besonderes Risiko stellt dabei die Fettleber dar. Und diese

wird in immer häufiger. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien und somit auf den Kanaren. Grund: Die geänderte Ernährung. Fast Food, fette Snacks und Alkohol verdrängt auch auf den Kanarischen Inseln mehr und mehr die gesunde Küche mit viel Salat, Obst und Fisch. Die Folge: Es gibt immer mehr Übergewichtige, auch Kinder sind davon betroffen. Und Übergewicht ist – neben übermäßigem Alkoholkonsum – einer der Hauptgründe für Leberpron bleme.

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Mode & Beauty

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16. – 29. September 2011

Wie man die richtigen Dessous findet

Schönes für Darunter Von Andrea Rink

Das waren noch Zeiten, als beim Darunter das Motto galt „Viel hilft viel“. Tatsächlich konnte man noch bis zum 19. Jahrhundert an der Zahl der Unterröcke einer Frau ihren Stand ausmachen – je mehr davon sie unter ihren kostbaren Kleidern trug, desto wohlhabender und angesehener war sie.

Alle Fotos: www.prshots.com

Dabei hatte Unterwäsche mit Vergnügen nur sehr wenig zu tun. Um genau zu sein, war sie sogar eine Belastung für die

Frauen. Ein kurzer Ausflug in die Bekleidungsvorschriften des 19. Jahrhunderts zeigt das deutlich: Die Frau von Welt trug ein nach oben verlängertes Korsett mit Verstärkungen für die Brüste, nach unten reichte es bis über die Hüften. Aus den Schnürmiedern entstanden um 1830 herum sogenannte mechanische Korsetts, die mit eingeschlagenen Metallösen gefertigt wurden. Sie wurden unter der Oberbekleidung getragen und stützten mit Fischbein oder sogar Stahlstangen die bodenlangen, bis zu sechs Meter breiten Kleider der Leuchtendes Lila gilt als eine der Trendfarben in der aktuellen Dessous-Mode. Hier mit schwarzer Spitze verziert. Von Matalan

So sexy kann mädchenhaft sein. Set in beige und mit brauner Spitze. Von Debenhams

Schlicht und schön – auch bei etwas mehr Figur. Set in Schwarz mit geschickt eingesetzten weißen Kontrasten. Von Simply Yours

Damen. Die Anzahl der Unterröcke wurde immer größer – bis zu sieben von ihnen wurden getragen. Um 1870 wurde dann die korbartige Tournüre modern. Sie formte eine Ausbuchtung des verlängerten Rückens. Die Tournüre war ein am Ende des Rückens angebrachtes steifes Gestell, über das sich die Kleider in Falten zum sogenannten „Cul de Paris“, dem Pariser Hinterteil türmten. Kaum zu glauben, aber das galt seinerzeit als hoch erotisch. Erst mit den zwanziger Jahren endete diese Tortur für Frauen, die vorher kiloweise Wäsche mit sich herumschleppen mussten. Ein kostbares florales Muster schmückt das schimmernde Dessous-Set in dunklen Wintertönen. Von Debenhams

Auch Schwarz gehört natürlich in die aktuelle Dessous-Mode. Hier wurde ein weißer BH mit schwarzer Spitze verziert. Von Dunne Store

Zwar blieb ihnen das Korsett noch erhalten, aber die Materialien wurden feiner und leichter, erste Elastik-Stoffe ermöglichten Bewegungsfreiheit. Der endgültige Umbruch kam dann mit den 1960-er Jahren und dem Wunsch der Frauen nach mehr Freiheit – auch darunter. Und heute? Heute sind Dessous, wie Unterwäsche mittlerweile genannt wird, vor allem eins: verführerisch. Zarte Spitze und Tüll, Pastelltöne oder kräftige Farben, erlaubt ist, was Ihr – und natürlich auch ihm – gefällt. Allerdings stehen viele Frauen beim Dessous-Kauf vor einer Frage: Welcher BH passt

Im Stil der Fifties präsentiert sich das Set mit Blütendrucken. Von Simply Yours

eigentlich zu meinem Busen? Wer einen kleinen Busen hat, muss auf den Stützeffekt des BHs nicht achten. Das bedeutet, dass Sie auch BHs ohne Bügel wie beispielsweise Bandeaus tragen können. Wollen Sie Ihren Busen größer erscheinen lassen? Dann gibt es verschiedene Ideen. Zum einen den PushUp-BH. Mit unterschiedlichen Einlagen aus Schaumstoff, Gel oder Wasser hebt er den Busen an und vergrößert ihn optisch. Dadurch können Sie optisch bis zu einem Körbchen herausholen. Aber auch Schalen-BHs oder TShirt-BHs vergrößern den Busen scheinbar. Modelle mit Spitzen, Rüschen und Schleifen geben zusätzliche Fülle. Bei einem mittelgroßen Busen sehen Balconnet-BHs besonders gut aus. Sie heben an, verdecken den Busen jedoch nicht vollständig und durch die weit auseinander stehenden Träger wird

der Busen in den Mittelpunkt gerückt. Aber auch Schalen-BHs formen Ihre Brüste ansprechend und stützen dabei gleichzeitig. Wer einen großen Busen hat, sollte darauf achten, dass das Verbindungsstück zwischen den beiden Körbchen nicht zu kurz ist. Es muss immer auf der Haut anliegen, um genügend Stabilität zu gewähren. VollschalenBHs sind von Vorteil, weil diese den gesamten Busen umfassen und dabei schön formen. Je breiter die Träger Ihres BHs sind, desto weniger schneiden sie in Ihre Schultern ein. Auch das Rückenteil Ihres BHs sollte möglichst großzügig geschnitten sein. Dadurch ermöglicht es stärkeren Halt. Wollen Sie Ihren Busen optisch verkleinern, so können Sie einen MinimizerBHs wählen. Durch ihren speziellen Schnitt verkleinern sie den Busen scheinbar um eine n Körbchengröße.


Freizeit & Kultur

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Storm im Teatro Guimerá

Opernkonzert in El Médano Ein musikalisches Event mit kulinarischen Leckereien gibt es am 17. September in El Médano im Süden Teneriffas. Das Hotel Playa Sur Tenerife bietet ab 19 Uhr ein Buffet mit kanarischen Spezialitäten und im Anschluss daran ein Opernkonzert mit dem Trío Bohemio. Dieses Trio wurde vor 20 Jahren von Marianne Jakob und Ladislav Stukovsky mit der Absicht gegründet, musikalische Werke wie Opernstücke, Kammermusik und kirchliche Stücke auf den kanarischen Inseln zu präsentieren. Das war damals auf den Kanaren relativ unbekannt. Seitdem tritt das Trío Bohemio auf sämtlichen Musikfestivals der Inseln auf. Anfragen und Bestellungen zum Event über Telefon 922 17 61 20. n

Schnäppchenmarkt „Saldo 2“ in Santa Cruz Am 17. September zwischen 10 und 20 Uhr findet in der Innenstadt von Santa Cruz der zweite große Schnäppchenmarkt des Jahres statt. Händler und Unternehmen aus der Hauptstadt haben die Möglichkeit ihre Lager leer zu räumen und Platz für Neues zu schaffen. Der Konsument freut sich über die Sonderpreise, die mit dieser Initiative einhergehen und so manches Schnäppchen versprechen. Auch die Organisation hat Neuerungen parat. So können erstmals in diesem Jahr auch Geschäftsleute teilnehmen, die ihren Betrieb nicht im Stadtgebiet betreiben. Außerdem wird es eine Fusion zwischen Kaufrausch und Kunst geben. Denn die Ausschreibung umfasste dieses Mal nicht nur Kaufleute, sondern auch Gastronomen und Musikgruppen, die zu einem gelungenen Unterhaltungsprogamm beitragen möchten. Auch sie konnten sich bewerben. n

Es ist mehr als ein Theater, mehr als ein Musical, mehr als ein Zirkus und auch mehr als einfach nur Gesang. Es ist eine Kombination aus all diesen Elementen, die einer BroadwayShow das Wasser reichen kann,“ versprach der britische Produzent Tony Mercer auf einer Pressekonferenz. Vom 6. bis 16. Oktober wird das Spektakel vom Cirque Imaginaire im Teatro Guimerá zu Gast sein. Mehr noch, Teneriffa erlebt die Premiere dieses außergewöhnlichen Bühnenspektakels. „Ich habe mich für Teneriffa entschieden, weil ich sehr gute Erfahrungen mit dem Publikum hier gemacht habe. Aber hauptsächlich, weil der Teide als Symbol für die Show einfach perfekt ist,“ betonte Mercer, der bereits mit „Schwanensee auf dem Eis“ im Auditorium von Santa Cruz auftrat. Die Handlung dreht sich nämlich gerade um die Eruption eines Vulkans, die mit spektakulären Lichteffekten inszeniert wird. Nach dem Tod der Mutter begibt sich ein Vater mit seiner Tochter auf eine Reise. Dabei macht das Kind den Erwachsenen immer wieder auf seinen schlechten Umgang mit der

Ein Abend voller Überraschungen.

Umwelt aufmerksam. In diesem Sinne bewegt sich die Show auf die Kernbotschaft zu: Behandelt man die Umwelt gut, lebt man in Frieden und Einklang. Missachtet der Mensch aber die Gesetze der Natur, dann schlägt sie auf

fürchterliche Weise zurück. „Storm“ fasziniert durch eine einzigartige Choreographie. Schauspieler, Sänger und Zirkusartisten verleihen der Geschichte Leben. Insgesamt 30 Protagonisten aus zwölf Nationen rauben

den Zuschauern den Atem. Das Publikum erlebt einen Sturm der Gefühle, heißt es in der Ankündigung. Wer also einen unterhaltsamen Abend mit Hintergrund verbringen möchte, sollte diesen „Sturm“ nicht unbesehen an sich vorüberziehen lassen. Nach der Premiere und den ersten Vorstellungen auf Teneriffa, zieht die Show weiter nach Gran Canaria. Dort wird sie vom 19. bis 28. Oktober im Teatro Pérez Galdós zu Gast sein. Im Anschluss daran besucht das Bühnenspektakel 13 Städte in Spanien, darunter Valencia, Sevilla und Zaragoza. Danach tourt der Cirque Imaginaire rund im den Globus. Unter anderem wird das Ensemble seine Botschaft in die USA, nach Australien, Hong Kong und Südafrika tragen. Karten gibt es über das Internetportal der CajaCanarias, direkt über das Theater über www.teatroguimera.es unter „taquilla“ oder direkt an der Theaterkasse. Der Preis beträgt je nach Vorstellung und Reihe 18 bis 39 Euro. Unter der Woche beginnen die Vorstellungen um 19 und 22 Uhr, am Wochenende um n 12.30, 17 und 20 Uhr.

„Es ist vollbracht“ – Col Art in La Laguna Ein beliebter Event bei Händlern und Verbrauchern.

Eine bunte lebendige Leinwand, die die feurigen, irdischen und wässrigen Naturelemente Teneriffas reflektiert, ist in der Gemeinschaftskunst von Col Art im Laufe des August und September entstanden.

Erinnerungen an das „alte“ Lanzarote

Foto: Familia Sáen Toledo

Wie war das doch damals, als…? So kann man sich fragen, wenn man der jungen Generation angehört. Vieles hat sich verändert, aber die Fiestas sind meistens geblieben und mit ihnen viele Bräuche und Traditionen. Dennoch, das Rahmenprogramm war damals anders. Während man sich früher, auch als Erwachsener, auf einem Karussell schon verwegen vorkam, geht es heute auf Fahrgeschäften immer schneller und höher hinaus. Das Internetportal www.memoriadelanzarote.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerungen von damals zu unterhalten. Anlass für einen öffentlichen Aufruf nahmen die Organisatoren das Fest „San Ginés“, das am Damen auf dem Karussell – so vergnügte man 25. August in Arrecife sich früher. gefeiert wird. Sie baten die Bevölkerung, Erinnerungsfotos von damals einzureichen, damit sie digitalisiert und archiviert werden können. Als Dankeschön erhält auch der Einreicher eine Digitalversion. Viele Bewohner der Insel haben noch einen Fundus alter Fotos in ihren Familienalben, die dazu beitragen können, das Lanzarote des letzten Jahrhunderts auch für die Nachwelt abzuspeichern. Bislang sind schon mehr als 150 Fotos und zahlreiche alte Festprogramme in das moderne Archiv alter Erinnerungen eingespeist worden. n

Professionelle Künstler und auch Laien füllten die verschiedenen Felder mit ihren Ideen und Kreationen zum Thema „Mi Tenerife, mi Atlántico”. Mitgemacht haben die professionellen Künstler Siegfried Daniel (Frankreich), Armin Albrecht (Deutschland), Rossana Duran und Jorge Roy Sobrino (Mexico), Ariam Lazoro (Kuba), Tomas Gil Velazquez, Leonardo Brais und Eilyn Laureano (alle drei Teneriffa), Aixa (Valencia) und Marc Kuhn (Schweiz), der das Bild auch koordinierte. Zudem zehn Laien aus Teneriffa, Serbien, Holland und Deutschland. Insgesamt also 20 Teilnehmer/-innen und ein Gesamtergebnis, das sich mehr als sehen lässt. „Wir hatten wunderbare Künstler bei uns im Elkastillo, die sich an der Aktion beteiligten. Aber auch das Publikum, das sich auf der Leinwand verewigte, bewies so manches ver-

steckte Talent“, freute sich der Initiator Marc Kuhn abschließend. Er honoriert dabei vor allem die Offenheit der Künstler, die sich als Profi-Maler bereit erklärt haben, ihre Inspirationen mit Laien zu teilen und so ein gemeinsames Ganzes zu schaffen.

Kunst als Lebens-Art Eine lockere Stimmung und die gemeinsame Freude am künstlerischen Prozess, waren Schönes gemeinsam gestalten, unter diesem Motto hält ein neuer Geist in der Kunst Einzug.

Eine Explosion der typisch kanarischen Lebensfreude, eingefangen auf einer Leinwand.

das Credo der Veranstaltung, die schon Ende der 60er Jahre entstand und seit 2005 ein Revival erlebt. Gemeinschaft, so lautet das Motto der Initiative, die sich als Verkörperung von Demokratie in der Kunst versteht. Von Teneriffa aus zieht die außergewöhnliche Kunstidee weiter nach Deutschland und wird am 1. Oktober auf der Kunstnacht im bayrischen Murnau zu Gast sein. Am 3. Oktober, zum Tag der deutschen Einheit, wird Marc Kuhn dort einen Vortrag zum Demokratiegedanken in der Kunst halten.

Wer es jetzt bedauert, nicht den Weg nach La Laguna gefunden zu haben, hat am 17. September zwischen 13 und 18 Uhr noch eine letzte Gelegenheit, sich gemeinsam mit anderen auf einer Leinwand zu verewigen. Das bereits vollendete Bild sowie die anderen Exponate im Geiste von Col Art sind noch bis zum 18. September in der Galerie Elkastillo im Camino Largo in La Laguna zu sehen. Derzeit finden Verhandlungen für eine weitere Aktion in Sinne von Col Art in Puerto de la Cruz im nächn sten Jahr statt.


Freizeit & Kultur

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16. – 29. September 2011

Noche en Blanco in Puerto de la Cruz „Ganz in Weiß”, so lautet das Motto der Noche Blanco, die am 17. September in Puerto de la Cruz gefeiert wird. Ein Erfolgskonzept, das inzwischen als Markenzeichen einer typisch südlichen Sommernachtsparty gesehen wird. Das Rezept: Alle Gäste müssen in weißer Kleidung erscheinen. Eigentlich begann die Bewegung im französischen Nantes als Kunstfestival. Mittlerweile wurde die „weiße Nacht“ auch in anderen Städten rund um den Globus kopiert. Unter anderem fanden „weiße Parties“ in Paris, Berlin, Brüssel, Rom, Madrid, Riga, Bukarest und Valetta statt. In La Laguna wurde die „Noche en Blanco“ erstmals vor zwei Jahren gefeiert und zog im vergangenen

Jahr mehr als 120.000 Besucher an. Auch in diesem Herbst wird es eine Wiederholung geben. Kleinere, ähnliche Veranstal-

tungen wurden in Los Silos, Güímar, Icod de los Vinos, Teguise, San Sebastián de la Gomera und Puerto del Rosario auf Fuerteven-

tura gefeiert. Nun möchte sich auch Puerto de la Cruz ganz in Weiß hüllen. Das heißt, nicht die Stadt, sondern die Besucher

markt sowie Rockkonzerte.

werden Oldtimer ausgestellt und es wird getanzt. Der Schlussakkord der weißen Nacht wird am Lago Martiánez gefeiert.

Das Programm Die „Noche en blanco“ verspricht Vergnügen für Jung, Alt und die ganze Familie. Das Kinderprogramm, sogar mit einer Pony-Reitbahn, gibt es rund um die Plaza del Charco. An der Plaza de Europa steigt ein Basketballturnier und es gibt lateinamerikanische Tänze sowie einen Skaterparcours. Auf der Plaza vor der Iglesia Nuestra Señora de la Peña de Francia erwartet die Besucher ein Kunsthandwerks-

Vor der Casa de la Aduana finden mehrere Benefizkonzerte zugunsten des Tierschutzvereins „Asociación Amigos de 4 Patas” statt. An Der Plaza de Los Agustinos bietet das Rote Kreuz verschieden Workshops an und es tritt ein Zauberer auf. Rund um San Telmo kann man sich auf eine große Modenschau mit den neuesten Trends für Damen und Herren freuen. Rund um Reyes Católicos y la Avenida de Colón

Die Bimmelbahn des Loro Parque fährt die Besucher kostenlos von einem Punkt zum nächsten, und die Geschäfte in der Innenstadt dürfen an diesem Tag bis um 2 Uhr öffnen. Man darf sich also auf eine kunterbunt abwechslungsreiche „weiße Nacht“ freuen.

Festival Boreal 2011 in Los Silos Zum vierten Mal wird in diesem Jahr das Festival Boreal in Los Silos im Nordwesten Teneriffas gefeiert. Die Grundidee des Festivals, nämlich Musik, Kunst und Umweltschutz zu vereinen, hat beim Publikum in den vergangenen Jahren viel Zuspruch gefunden. Mehr als 3.000 Besucher fanden sich 2010 an der Küste von Los Silos unter dem Walskelett ein. Das Festival beginnt am Freitag, 16. September, um 17 Uhr mit kostenlosen Workshops, Spielen und Konzerten am Aussichtspunkt Lomo Molino in El Tanque. Dort spielen am Abend die Frauenband Mar’a, Ida Susal, Dj Olvido und die Indie-FolkGruppe Bel Bee Be aus Gran Canaria. Am Samstag, 17. September, stehen ab 12 Uhr bis circa 3 Uhr in der Nacht 15 Stunden Kunst, Theater, Marktatmosphäre, Abenteuerliches, Tanz und Musik auf dem Programm. Allen voran freuen sich die Veranstalter über die Krö-

Infos über Ökotourismus sowie mehrere Vorträge zum Thema Vulkantourismus runden in der Woche vor dem Festival den Anspruch ab. Außerdem werden Tauchertaufen, geführte Fahrradund Wandertouren sowie Gleitschirmfliegen angeboten. Der Zulauf zu diesem Festival, das ganz bescheiden begann, stei-

Auch Puerto de la Cruz erwartet einen regen Zulauf zur Open-Air-Party.

Unternehmen hat in der neuen Stadtverwaltung oberste Priorität. Sie sind der wahre Motor unserer Wirtschaft. Deshalb möchten wir die Innenstadt mit attraktiven Angeboten beleben. ‚Noche en Blanco‘ ist eines davon, das darüber hinaus mit weniger als 20.000 Euro Aufwand umgesetzt werden konnte“, erklärte Lope Afonso vom Amt für Wirtn schaftsentwicklung.

CD-Vorstellung

Melanie C

The Sea Der grandiose Erfolg der Spice Girls ist nur schwer zu toppen. Das mussten alle drei Mädels bei ihren Versuchen, eine Solo-Karriere zu starten, schmerzhaft feststellen. Leider ist da auch das neue Album von Melanie C keine Ausnahme. Das neue Werk des Ex-Spice Girls dümpelt ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin. Bestes Beispiel hierfür ist bereits der Opener „Think About It“. Ein lässig dahin plätschernder Popsong, sehr eingängig, aber zu keiner Zeit wirklich überzeugend. An diesem ersten Eindruck ändert auch der Folgetitel „Burn“ nichts. „Stupid Game“ sollte eigentlich ein Rocksong werden, dümpelt aber eher ziellos im Mainstream Bereich herum. Ohnehin kauft man Melanie C die coole Rockerbraut ebenso wenig ab, wie einer Jeanette Biedermann. Für Musik und Texte ihres neuen Albums griff Melanie C auf bewährte Songwriter zurück, allerdings scheinen die nicht gerade den besten Tag erwischt zu haben. Fazit: Viel professioneller Aufwand für ein insgesamt mäßiges Ergebnis hs n

Eine Fusion aus Natur, Umwelt und Kunst: das Festival Boreal.

nung des Events durch den andalusischen Stargast Kiko Veneno. Außerdem treten am Samstag „Troba Kung-Fu“ aus Barcelona und der bekannte Sänger Artistides Moreno aus Gran Canaria auf. An diesem Tag kostet der Eintritt zum Festival 12 Euro im Vorverkauf oder 15 Euro an der Tageskasse. Naturtherapien,

tun dies, während das Kulturamt für die Unterhaltung sorgt. Mehr als 50 Aktivitäten unter freiem Himmel erwarten die Besucher. Bastel-Workshops, Musik, Theater, Marionettenspiel, Konzerte von Pop-Rock-Gruppen und DJs, Tanzstunden und sportliche Aktivitäten, eine Modenschau, Geschichtenerzähler und eine Kunsthandwerksmesse sind nur Beispiele für das abwechslungsreiche Programm. Die fröhliche Open-Air-Party rund um den Hafen, entlang der Küstenpromenade San Telmo, an der Plaza del Charco und quer durch die Gassen der Innenstadt, steigt am 17. September von 18 bis 2 Uhr. „Die Unterstützung unserer kleinen und mittelständischen

gerte sich von Jahr zu Jahr immer mehr. Proportional zur Akzeptanz entwickelte sich auch das Rahmenprogramm, dass immer mehr Unterhaltsames, Informatives und künstlerisches Niveau bietet. Mehr Infos und den Kartenvorverkauf findet man über die Webseite www.boreal2011. n es.

Sudoku

Auflösung auf den Kleinanzeigenseiten

Canario gewinnt Cinexprés-filmotech „Death Pills“ – Todespillen, so heißt der neunminütige Kurzfilm von José Luis Delgado aus Gran Canaria, mit dem er an dem diesjährigen Wettbewerb „Cinexprés-filmotech“ der Gesellschaft für audiovisuelle Schutzrechte in Spanien, Egeda, mit Sitz in Madrid teilnahm. Diese Initiative wendet sich an audiovisuelle Ausbildungszentren und gibt jungen professionellen Nachwuchstalenten eine Plattform. Die eingereichten Kurzfilme werden online

gestellt, und es gewinnt, wer am meisten Klicks hat. Mit 10.485 Menschen, die sich seinen Film angeschaut haben, sicherte sich der junge kanarische Regisseur den Sieg. Zur Belohnung fliegt er nun vom 31. Oktober bis 5. November zum iberoamerikanischen Treffen im Rahmen des US Film Industry Inmersion Programms. Dort können sich rund 30 neue Filmemacher über ihre Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Die Geschichte des Kurzfilms wirft die Frage auf, wie weit uns

Eifersucht treiben kann. Musik, Eifersucht und Alkohol sind die Zutaten einer Party, auf der die Protagonisten einem fatalen Höhepunkt entgegenfeiern und Dinge tun, die sie selbst niemals für möglich gehalten hätten. Wer ihn sich anschauen möchte, kann dies auf www.filmotech.com tun. „Unsere Aufgabe ist es, neue Talente zu erkennen und zu fördern. Deshalb sind wir sehr zufrieden, auch dem vielversprechenden Nachwuchs auf den Kanaren eine Chance

zu geben“, meinte der Direktor vom Filmotech, Rafael Sánchez. Der junge Regisseur, der auch den Film „Schatten des Krieges“ gedreht hat, schätzt die Erfahrung, die junge Filmemacher durch die Initiative sammeln können. „Man lernt viele Leute kennen, die auf der gleichen Wellenlänge sind und trifft auf Gleichgesinnte, Produzenten, Schauspieler oder Musiker aus der Branche. Das ist eine große Bereicherung“, freut sich José n Luis Delgado.

Musikprogramm im Salon am 17. September ab 21 Uhr

Opernkonzert mit dem Trio Bohemio

5€

Gu tsc

hein

(mit Buffet ab 19 Uhr) 39 € mit Übernachtung und Frühstück 75 € HOTEL PLAYA SUR TENERIFE

El Médano DIREKT am Strand Tel.: (0034) 922 17 61 20


Freizeit & Kultur

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Oles Tagebuch

Ole & Chorri...

Allerlei Tierisches von zwei himmlischen Hunden auf Teneriffa Hola Freunde, ich bins, der Chorri. Leute, das Leben ist echt aufregend und gefährlich. Neulich war ich mit Frauchen in unserem Dorf spazieren. Das war mal was ganz Neues, denn sonst gehen wir immer nur auf Feldwegen. Autos mag ich nämlich nicht so sehr, außer, wenn ich mitfahren darf. Größere Menschenmengen sind mir auch unheimlich, weil ich außer Frauchen und Herrchen und deren Freunde kaum andere Menschen kenne. Und da muss Frauchen ausgerechnet mit mir in unserem Dorf zur Fiesta gehen. Das war extrem gefährlich. So viele unbekannte Menschen. Als wir dann endlich nach Hause gingen, ging es erst richtig los. Da kam ein bedrohlich wirkender alter Mann auf uns zu. Ich dachte mir gleich, dass da etwas nicht stimmt. Der sah nämlich aus, wie ein Vierbeiner, der aufrecht geht. Ja echt, der hatte vier Beine. Frauchen sagte, das seien Gehhilfen. Was bitte ist denn eine Gehhilfe? Damit kann ich schon mal gar nix anfangen. Für mich sah er bedrohlich aus. Deshalb habe ich blitzschnell beschlossen, ihn erst mal anzubellen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Er hat es dann auch vorgezogen, friedlich seines Weges zu gehen. Trotzdem habe ich einen ganz schönen Schreck bekommen. Damit war der Spuk aber keineswegs vorüber. Da kommt doch tatsächlich so ein Riesenhund auf mich zugestürmt. Eigentlich wollte er mich nur begrüßen. Aber wie sollte ich das ahnen? Ich wollte schon die Flucht ergreifen, um einem drohenden Konflikt mit ungewissem Ausgang aus dem Weg zu gehen. Dann fiel mir aber siedendheiß ein, dass ich noch Frauchen an der Leine hatte. Sie ist ja nicht mehr die Schnellste. Im Laufen jedenfalls. Flucht also zwecklos. Also musste ich sein wildes Geschnuppere über mich ergehen lassen. Aber nicht ohne zwischendurch meine Zähne zu fletschen. Zum Schluss rutschte ich dann auch noch fast in einen Abwasserschacht, weil meine Beine durch das Gitter passten. Jetzt weiß ich genau, dass ich solche Spaziergänge nicht mag. Da lobe ich mir unseren ruhigen Feldweg und die faulen sonntäglichen Fernsehnachmittage mit Herrchen auf dem Sofa. So Freunde, ich muss jetzt zu Herrchen auf die Couch. Fühlt Euch tierisch gedrückt von... Ole & Chorri

Teuflisches Fest in Valsequillo

Das Freilassen des verwunschenen Hundes Eigentlich ist die Gemeinde Valsequillo im Nordosten von Gran Canarias für ihren Ziegenkäse bekannt. Aber einmal im Jahren strömen Tausende in das beschauliche Bergdorf, um sich einen Gänsehautschauer über den Körper jagen zu lassen. Der Grund: Die dunklen Mächte erwachen und trachten nach den Seelen der Menschen. Eigentlich feiert das Dorf Ende September den Schutzpatron, den Erzengel Michael. Aber in der Nacht vom 28. auf den 29. September übernehmen zunächst die dunklen Mächte die Herrschaft. Um Mitternacht, wenn alle Lichter ausgehen, wird es gespenstisch. Auf der Bühne kämpfen Gut und Böse den alten Kampf der Menschheit aus. Dabei strömen von allen Seiten Luzifers Freunde als furchteinflößende Gestalten, auf Stelzen, als Feuerschlucker oder in Form anderer dunkler Gesellen zur Plaza de San Miguel. Zunächst gewinnt der Fürst der Dunkelheit, der

Dunkle Mystik und der Sieg des Guten – ein herrliches Spektakel.

auch „Perro Maldito“ genannt wird. Er verkündet, dass er sich nun die Seelen der Menschen

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rissig, uneben

Zum Schmunzeln Weichei! – Das ist das Letzte, was Robert Süßemilch von seiner Freundin zu hören bekommt. Damit hat er alles, was ein erfolgreicher Mittdreißiger nicht braucht: eine gescheiterte Beziehung und einen schlecht bezahlten Job. Er beschließt, seiner Exfreundin und sich selbst zu beweisen, dass aus dem vermeintlichen Weichei ein harter Kerl geworden ist. Nach gescheiterten Selbstversuchen auf grotesken Partys, im Rotlichtmilieu und beim Speed-Dating scheint sein Vorhaben zu scheitern – bis ihm das Schicksal die Tür zur Verwirklichung seines Traums öffnet. Allerdings nur so weit, dass eine einzige Lüge hindurchpasst. Eine Lüge, deren Folgen er nicht absehen kann... Goldmann n

aus Schaum, Mandelblütenblättern und Mehl auf sein Volk rieseln. Doch auch der Höllenfürst wird besiegt, denn er fällt der Intrige seiner Königin Santana zum Opfer. Wie das im richtigen Märchen sein muss, hält auch sie sich nicht. Am Ende siegt das Gute und das wird mit einem nächtlichen Countdown eingeleitet. Bei „Null“ gehen alle Lichter wieder an und das Licht hat wieder einmal über die Dunkelheit gesiegt. Das wird mit einem gigantischen Feuerwerk von der Montañeta del Anis und einem Tanz bis in die Morgenstunden gefeiert. In dieser Nacht schläft kaum einer der Anwohner. Es wird gefeiert bis es hell wird. Dieses Jahr wird „La Suelta del Perro Maldito” zum 25. Mal gefeiert und hat damit Silberjubiläum. Außerdem wurde dem Fest kürzlich, als Anerkennung für das einmalige, sensationelle Spektakel, den Preis „Roque Nublo de Gran Canaria“ verlien hen. Auflösung auf den Kleinanzeigenseiten

musikalisches „Hoch“

Fischfangnetz

Zum Fürchten Neues von Amerikas Thriller-Königin, die seit ihrem Erstling „Lauf, Jane lauf“ die Buch-Charts immer wieder neu erobert: Marcy Taggart hat schwere Zeiten hinter sich. Vor zwei Jahren wurde das Kanu ihrer Tochter Devon auf einem See treibend gefunden, seither fehlt jede Spur von ihr. Obwohl die Leiche nie entdeckt wurde, gilt sie als tot. Marcy jedoch klammert sich in ihrer Verzweiflung an den Gedanken, Devon könnte eines Tages zu ihr zurückkehren. Als ihr Mann Peter sie wegen einer jüngeren Frau verlässt, bricht der letzte Halt in ihrem Leben weg. Dennoch entschließt sie sich, eine gemeinsam geplante Reise nach Irland anzutreten – allein. Während eines Busausflugs durch Cork geschieht das Unfassbare: Marcy ist sich sicher, im Vorüberfahren die Silhouette ihrer Tochter gesehen zu haben. Besessen von dem Gedanken, Devon könnte noch am Leben sein, beginnt sie ihre rastlose Suche nach der Verschwundenen... Goldmann n

holen würde, die ab sofort ihm gehören. Um sie zu markieren, lässt er einen „Regenschauer“

Kreuzworträtsel kleiner Tortenboden

Bücher

25

ungar. Komponist (Franz)

Stadt Schubs, und Anprall; Fluss in Stapel Böhmen

Form des Sauerstoffs

reichlich

Rüge, Verweis

Pferd Ungeziefer, Parasit

frühere schwed. Popgruppe

Ruhm, Herrlichkeit

Brausebad länglich runde Baumfrucht

Betäubungs-, Lösungsmittel

sittliche Gesinnung

Ostslawe Niveau, Rang, Stufe (engl.)

behaarte Tierhaut

Titel arabischer Fürsten

deutscher Dichter roh, rücksichtslos

Luftklappe Brettbei Kfz- spiel Motoren

auch, überdies Stadt in der Champagne

afrik.indischer Storch

Krach, lästiges Geräusch Himmels- lächerrichtung lich, kindisch

eine der Musen festgelegte Urlaubsstrecke

durch, mit (lat.) Spielmarke beim Roulette

Schulfestsaal Wattebausch

algerische Stadt

Laubbaum

aufwärts, nach oben

Weinglas

Staat der USA

dauerhaft, standhaft

Krieger, Held undichte Stelle

Pflanzenwelt

feste Erdoberfläche

Feuerkröte

ungebundenes Künstlertum (frz.)

Signalhorn (ugs.) Fassseitenbrett

chem. Zeichen für Strontium


Horoskop / Veranstaltungen

26

IHRE STERNE VOM 16. – 29. September Widder

VERANSTALTUNGEN AUF GRAN CANARIA

VERANSTALTUNGEN AUF TENERIFFA

MUSIK, TANZ, THEATER

MUSIK, TANZ, THEATER

21.03. – 20.04.

Manchmal kommt man eben nicht darum herum, Stellung zu beziehen. In dieser Situation stecken Sie momentan. Das dürfte aber kein Problem sein, immerhin haben Sie nicht nur einen Standpunkt – Sie haben auch gute Gründe für diesen.

16.9. Freitag

Stier

21.05. – 21.06.

Nach den Querelen der vergangenen Zeit sind Sie ganz froh, dass mittlerweile wieder ein wenig Ruhe eingekehrt ist. Dabei sollte es auch bleiben. Deshalb ist es ganz und gar unnötig, dass Sie eine Angelegenheit noch mal aufwärmen wollen.

Tanz mit zwei Orchestern zum Thema „Die letzten 30 Jahre Fiestas in Teror“, um 22.30 Uhr auf der Plaza de Sintes in Teror

17.9. Samstag

18.9. Krebs

22.06. – 22.07.

Am Ende waren Sie doch froh, dass Sie sich den berühmten Ruck gegeben haben. Ein Treffen lief nämlich ganz und gar positiv und in Ihrem Sinne ab. Das Schönste daran war aber, dass Sie festgestellt haben, wie alte Unstimmigkeiten sich in Luft auflösen können.

Löwe

Sonntag

23.9. Freitag

24.08. – 23.09.

So schlimm war es doch gar nicht: Eine Aussprache lief nicht nur besser, als erwartet. Sie hat auch genau die Ergebnisse gebracht, die Sie erhofft hatten. Jetzt fühlen Sie sich wie befreit und haben ganz neue Energien, um Ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Waage

29.9. Donnerstag

30.9. Freitag

24.09. – 23.10.

Ihre Lebensumstellung macht Ihnen bisweilen noch zu schaffen. Was aber normal ist. Immerhin ist es Jahre her, dass Sie das getan haben, was Sie momentan tun. Darüber hinaus fangen Ihre Familie und Ihr Freundeskreis kleine Tiefs von Ihnen locker auf.

Skorpion

24.10. – 22.11.

Über Ihr Dankeschön hat man sich sehr gefreut und Ihnen bei dieser Gelegenheit gleich eine Einladung zukommen lassen. Nehmen Sie diese ruhig an. Es wird Zeit, dass Sie mal wieder etwas Anderes sehen, als die immer gleiche Routine.

30.9. 23.11. – 21.12.

Bis

22.12. – 20.01.

9.10.

Am liebsten würden Sie ein Verhältnis lieber heute als morgen beenden. Dummerweise geht das nicht so, wie Sie sich das vorstellen. Anstatt sich darüber aufzuregen, arbeiten Sie lieber daran, dass Sie sich möglichst bald verändern können.

Wassermann

21.01. – 20.02.

Bald haben Sie es geschafft und ein Projekt zu Ende gebracht. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie halsen sich danach wieder gleich etwas Neues auf, oder aber Sie kümmern Sich mal um Ihre Familie. Die hat in der letzten Zeit nämlich gar nichts von Ihnen gehabt.

Fische

21.02. – 20.03.

Auch wenn der Herbst schon langsam beginnt, ist Ihre Laune nach wie vor auf Hochsommer eingestellt. Sie lassen sich durch keine Krise erschüttern und begegnen den kleinen Widrigkeiten des Alltags mit Humor und Gelassenheit.

Open Air Konzert der bekannten mexikanischer Band „Maná“, um 22 Uhr im Fußballstadion in Las Palmas

16.9. Freitag

17.9. Samstag

10.10. Bis

31.12.

Festival „Boreal“, Auftritte diverser Musikgruppen, um 19 Uhr in El Tanque „Desde el Sur“, Konzert von Daniel Pintos, um 20.30 Uhr im Paraninfo der Universität in La Laguna

21.9.

„Arriaga“, Konzert für Violine und Violincello, um 20.30 Uhr im Paraninfo der Universität in La Laguna

22.9.

Aufführung der Oper „Rigoletto“, um 20.30 Uhr im Auditorium Adán Martin in Santa Cruz

Mittwoch

Donnerstag

Arien aus Opern, mit Jean Claude Santelli (Tenor) und Amparo de la Hera Portillo (Piano), um 21 Uhr im Salon des Hotels Playa Sur in El Médano

24.9.

Top-Tipp: „Maná“, mexikanische Rockgruppe, wurden bereits mit einem Grammy ausgezeichnet, live in Konzert, um 22 Uhr im Fußballstadion in Santa Cruz

25.9.

Romantischer Musikabend mit dem ungarischen Cellisten A. Polgár und dem Pianisten Jürgen Pfeiffer, im Salon des Hotel Playa Sur in El Medano

Jazzkonzert mit Deborah J. Carter, um 22.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

26.9.

Opernabend mit dem Trio Bohemio, um 21 Uhr im Salon des Hotel Playa Sur in El Medano

„Escuelas nacionales“, Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

28.9.

„Recital de canto“, Konzert mit Piano, Tenor und Sopranistin, um 20.30Uhr im Paraninfo der Universität in La Laguna

29.9.

Gospelkonzert „Gospel Shine Voices“, um 20.30 Uhr im Auditorium Adán Martin in Santa Cruz

30.9.

Familien-Tipp: Aufführung der Kinderversion der Oper „Die Tochter des Regiments“, um 18.30 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz

Konzert des Timplespielers Germán López, um 20 Uhr auf der Plaza de Tifariti in Valsequillo de Gran Canaria Aufführung des Theaterstücks „Todos eran mis hijos de Arthur Miller“, um 20.30 Uhr im Teatro Cuyás in Las Palmas

Kunstausstellung „Reloj de arena negra“, Werke afrikanischer Künstler, in der Casa Africa in Las Palmas

Kunstausstellung „Donde se oculta el alma“, mit Arbeiten von Ron Gorchov, im CAAM in Las Palmas Kunstausstellung „Desde ayacata“, mit Arbeiten von Juan Hidalgo, im CAAM in Las Palmas

Bis

Aufführung „Galas de Broadway“, um 21.30 Uhr im Cine Victor in Santa Cruz Festival „Boreal“, Auftritte diverser Musikgruppen, um 19 Uhr in El Tanque

Samstag

Sonntag

Montag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Fotoausstellung „Luces en la cuidad libre“, Arbeiten von Silvia Hidalgo, in der Agrupación Fotográfica in Las Palmas

Sie haben festgestellt, dass Ihre latente Unzufriedenheit nur an Ihnen liegt? Prima. Dann können Sie vielleicht ja auch damit aufhören, Ihre Mitmenschen dafür verantwortlich zu machen. So langsam nimmt man Ihnen Ihre Launenhaftigkeit nämlich übel. Und das zu Recht!

Steinbock

Auftritt des Paulina Ramirez Ballets, um 23 Uhr in Pozo Izquerdo, Santa Lucia de Tirajana

AUSSTELLUNGEN Bis

Schütze

„Noche de parrandas“, Tanz mit Livemusik, um 21.30 Uhr in Pozo Izquerdo, Santa Lucia de Tirajana

Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria mit der Violinistin Alina Alexandre de Costa, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

23.07. – 23.08.

So dramatisch hätten Sie Ihren Abgang nun auch nicht gerade gestalten müssen. Das war ja quasi mit Pauken und Trompeten. Da ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass man Ihnen zur Zeit mit einer gewissen Vorsicht begegnet.

Jungfrau

Auftritt von Piedra Pomez, um 20.30 Uhr im Teatro Guiniguada in Las Palmas Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

21.04. – 20.05.

Sie machen es sich ziemlich einfach, wenn Sie eine Angelegenheit schlicht als „nicht meine Sache” deklarieren. Zum einen ist das sachlich nicht ganz richtig, zum anderen laufen Sie da auch Gefahr, dass Ihr Gegenüber das wörtlich nimmt und seine eigenen Entscheidungen trifft.

Zwillinge

16. – 29. September 2011

Kunstausstellung „Riscos“, im San Martin Centro de la Cultura Contemporánea in Las Palmas Kunstausstellung „La piel del África“, mit Arbeiten von Esther Azpeitia, in der Casa África in Las Palmas

AUSSTELLUNGEN Bis

Kunstausstellung „Arte Cambiante“, in der Galeria Arte Stunt in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „La Luz del tiempo“, in der Fundación Cristino de Vera in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „Nessun Dorma“ mit Werken von Laura Gherardi, im TEA in Santa Cruz

Bis

Kunstausstellung „El dueño del arco iris“, im Paraninfo der Universität in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „Retrospectiva“, mit Werken von Pedro Garhel, im TEA in Santa Cruz

Bis

Kunstausstellung „LPGC“ mit Arbeiten von Alfonso Crujera, in der Fundación Mapfre Guanarteme in La Laguna

17.9. 1.10. 16.10. 22.10. 23.10. 28.10.


Veranstaltungen

Nr. 126

25.5. Donnerstag

Fotoausstellung „Sáhara“, in der Casa Lercaro in La Laguna

diverses

19.9.

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

20.9.

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

21.9.

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

Montag

Dienstag

Mittwoch

22.9. Donnerstag

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

24.9.

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

Samstag

Diakoniestammtisch, ab 16 Uhr

im Monat

Charco in Puerto de la Cruz

Donnerst. im Café Pinguino, Plaza del montags und

freitags

sonntags

9 bis 14 Uhr in Santa Cruz, im Zentrum gegenüber dem Hafengelände

REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN jeden 1. & 3.

Deutsch-Spanisches

im Monat

Hotel Puerto Azul, Nähe Plaza del Charco in Puerto de la Cruz

Mittwoch Kulturtreffen, um 19.30 Uhr im

Preisskat für Urlauber und Residente, um 12 Uhr in der „Perla Blanca“ in Callao Salvaje, Info 922 740 587

donnerst.

freitags

Siggis Tanzabend mit Oldies und internationaler Tanzmusik, ab 21 Uhr im Hotel Playa Sur Tenerife, El Médano

Kanarische Livemusik, ab 19 Uhr in der Tasca de Jorge in La Paz, Puerto de la Cruz, Reservierungen unter Tel.: 650 701 529

Weinprobe, jeweils von 11 bis

dienstags 20 Uhr in der Casa del Vino in bis

samstags

El Sauzal

Frühschoppen mit Live Musik,

sonntags ab 12 Uhr im König In und jeden letzten

Samstag im Monat

täglich

Calypso Bar, Edf. Ponderosa in Las Américas

Organisierte Kayaktouren, können auf Wunsch auch mit Schnorcheln, Wandern oder Klettern kombiniert werden, Infos unter Tel.: 922 127 938

Brunch in der Tasca de Jorge in La Paz, Puerto de la Cruz, Reservierungen Tel.: 650 701 529 Live Musik mit wechselnden Bands, ab 16 Uhr im Restaurant Paloma in Playa San Juan, Avda. Emigrante 14, Infos unter 922 138 808

Reichhaltiges Frühstücksbuffet bis 12 Uhr, in der Finca San Juan, Camino Mezapé 3E, in San Juan de la Rambla, Tel.: 922 694 078 Wanderungen im Barranco del Infierno in Adeje, zwischen 8.30 und 17.30 Uhr, Info 922 782 885 Burgführungen in La Laguna, Geschichtsmuseum, Info 922 825 949

donnerst.

Rotary Meeting, auch für Gäste, um 20.30 Uhr im Hotel Gran Tenerife in Las Américas

....träumen leicht gemacht

Preisskat für Urlauber und Residente, um 12 Uhr im „Sofia“, Urb. Sunflower, C/ Jose Antonio Tavio 2, östl. vom Chaparral, an der Costa del Silencio, Info: 922 731 935

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Jazz & Blues Livemusik, deftig speisen mit deutschem Bier und guter Musik, ab 21 Uhr in der deutschen Bierbrauerei Tacoa an der Hauptstraße El SauzalTacoronte

Bogenschießen Training und Anfängerkurse, um 19 Uhr im Hotel Isla Bonita in Fañabe, Costa Adeje. Infos unter 670 447 824

flohmärkte 8 bis 13 Uhr in Guaza, an der Tankstelle am Kreisverkehr

dienstags

Schach für Anfänger und Fortgeschrittene, ab 20 Uhr im Bellavista in La Paz, Puerto de la Cruz, Info 922 304 200

Gastronomiemesse Adeje, im Centro Turistico de Costa Adeje, Urb. Galeon, Adeje

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16. – 29. September 2011

Hundeerziehung – Folge 27

„Das hat er ja noch nie gemacht!“ Von Christian Gutmann

Wir stehen als Hundebesitzer immer wieder vor der Situation, dass unser Vierbeiner etwas Neues zeigt. Viele Menschen analysieren dann die Situation, suchen nach Auslösern oder Schuldigen. Vor allem wenn es um aggressives Verhalten geht. Und sie vergessen dabei, dass Hunde sich entwickeln. Vor allem junge Hunde reagieren möglicherweise nächste Woche in der selben Situation schon völlig anders. Und wir ziehen dann überrascht, peinlich berührt und meist ratlos den „Kleinen“ von der Hundewiese, weil er plötzlich gar nicht mehr so lustig mit den anderen rumspringen will. Aber da kam ja dieser komische „Neue“ und der Halter sah auch seltsam aus. Der muss schuld sein, weil mit den anderen hat meiner immer ganz toll gespielt. Es könnte aber auch sein, dass der „Kleine“ jetzt ein Alter erreicht hat, in dem Spiel nicht mehr an erster Stelle steht. Dass er sein Revier und die Gruppe gegen den Neuankömmling abschotten will. Gut, mit den anderen hat sich das so eingespielt, aber der da kommt hier nicht rein. Völlig normales Verhalten, aber genau der Zeitpunkt, an dem wir auf jeden Fall erzieherisch eingreifen müssen. Übrigens spielen nicht alle Hunde ihr Leben lang. Von jungen Hunden lässt man sich vielleicht noch motivieren, aber mit

erwachsenen Hunden, die man nicht näher kennt, spielt man eher selten. Wir haben als Kinder auch gleich mit jedem gespielt, aber jetzt? Wohl eher nicht. Eine Ausnahme sind dabei allerdings Hunde, die sehr früh kastriert und dadurch nie erwachsen wurden. Sie verharren aufgrund der fehlenden Hormone quasi in einem Kinderstadium. In der Entwicklung eines jeden Hundes tauchen irgendwann aggressive Verhaltensweisen auf. Da wird der Fressnapf oder ein Knochen verteidigt. Da wird gerauft anstatt gespielt. Da wird geschnappt, wenn jemand bestimmte Körperpartien wie Pfoten oder Hinterteil berührt. Da werden Passanten am Zaun oder der Hund auf der anderen Straßenseite verbellt. Und was dann nicht angebracht ist, sind die Sätze „Das mag er halt nicht!“ oder „Was hat der andere da auch zu suchen!“. Sonst nimmt die Entwicklung ihren Lauf und zwar nicht zum Besseren. Nötig sind vielmehr klare Entscheidungen und Erziehungsmaßnahmen. Was darf mein Hund? Was ist in Ordnung und wo ist die Grenze? Das muss ich als Halter definieren und durchsetzen. Haben sich solche Verhaltensweisen erst mal etabliert und der Hund wiederholt Erfolg damit gehabt, sollten Sie professionelle Hilfe suchen. Das ist Thema der nächsten Folge. Aber man kann viel tun, um solche Probleme von vorne herein zu vermeiden oder zumindest

überschaubar zu halten. Das Grundlegende ist Gewöhnung. Viel Kontakt zu Menschen und Hunden. In Situationen, die man gewöhnt ist, entwickelt man eine gewisse Gelassenheit und die Gefahr von übertriebenem Verhalten ist deutlich geringer. Wichtig ist allerdings, dass es stressfrei abläuft und nicht von permanenten negativen Erfahrungen geprägt ist. Wie ich bereits in einer früheren Folge erwähnt habe, ist übertriebene Vorsicht eher schädlich, weil sie dem Hund das Gefühl vermittelt, sich mit dem Halter zusammen durch „Feindesland“ zu bewegen. In einem solchen Alarmzustand sind aggressive Verhaltensweisen oft nur eine logische Folge. Auch wenn sich der Kontakt zu anderen Hunden lediglich auf kurze Zufallsbegegnungen beschränkt, reicht das nicht aus. Hunde brauchen etwas Zeit miteinander, um sich auf den anderen einzustellen oder etwas zu lernen. Sie müssen die Chance haben, ein halbwegs entspanntes Miteinander zu finden. In der Hektik der ersten Momente werden die Hunde aber oft aus Unsicherheit schnell wieder getrennt. Und so wiederholen sich immer nur die chaotischen Szenen, die sich mit der Zeit immer weiter „hochschaukeln“ und die Hunde können gar keine Gelassenheit entwickeln. Diese Gewöhnung ist auch für uns Halter wichtig. Wir müssen lernen, die Hunde richtig zu „lesen“ und eventuell im richtigen Moment einzuschreiten. Wir müssen lernen, auch in die-

sen Situationen unsere Rolle zu übernehmen. Das ist uns aber nicht in die Wiege gelegt, sondern erfordert Übung, die man nur in genau diesen Situationen bekommt. Die Hunde dagegen müssen lernen, ihr Aggressionsverhalten richtig einzusetzen. Dazu brauchen sie jedoch Gelegenheit. Normalerweise würden Mutter und Geschwister die erforderlichen Partner darstellen um hier ein gutes Verhalten zu entwickeln, aber die stehen in der wichtigen Phase nicht mehr zur Verfügung. An ihre Stelle tritt eine menschliche Familie und die will in der Regel alles andere, als Aggressionsverhalten üben. Die Nerven, selbst wenn es sich im Grunde nur um ein ruppiges Spiel handelt, haben die wenigsten. Also unterbindet man aus einer Unsicherheit heraus jede Lernerfahrung. Auf der anderen Seite darf man zwischen Hunden auch nicht alles blind laufen lassen. Als Faustregel gilt, dass alles, was beiden Partnern Spaß macht, als Spiel erlaubt ist, auch wenn es mal richtig ruppig hergeht. Wenn einer weitermacht, obwohl der andere schon quietscht und weg will, muss man eingreifen. Hier lernen junge Hunde ihre Kräfte angemessen einzusetzen und die berühmte „Beißhemmung“. Auch unter Welpen und Junghunden kommt es zu Unstimmigkeiten und heftigeren Diskussionen, solange es jedoch relativ kurz und im Rahmen bleibt ist alles in Ordnung.

Acción del Sol sucht liebe Herrchen für verlassene Vierbeiner

Wenn Hunde ein gutes Sozialverhalten entwickeln sollen, ist der Mensch als Umgang nicht genug. Daneben fügt sich Aggression natürlich nahtlos in alle anderen Erziehungsthemen ein. Und je besser ich das Verhalten in allen anderen Bereichen steuern oder unterbinden kann, desto weniger Probleme habe ich auch bei diesem Thema. Und so wundert es auch nicht, dass Aggressionsprobleme meist in Kombination mit anderen störenden Verhaltensweisen auftreten. Schnell Probleme mit unangebrachtem oder übertriebenem Aggressionsverhalten haben Halter, die entweder relativ wenig in die Erziehung investieren und den Dingen ihren Lauf lassen, oder

Menschen, die glauben, dass man allein mit Zuneigung und Kümmern diese Probleme verhindert und keine echte Autorität entwickeln. Wenn der Hund dann noch ein entsprechendes Potential mitbringt, können unangenehme Überraschungen lauern. Hunde, die in anderen Bereichen bereits ihre Grenzen kennen, sich unterbrechen lassen und eine Autorität anerkennen, sind auch in ihren Aggressionsverhalten steuerbar. Steuern und Kontrollieren ist unbedingt nötig, denn Hunde haben oft ganz andere Vorstellungen von Konfliktlösung als wir. Vor allem gilt das für Hunde mit Potential. Nächste Folge: Der darf das! n

Treffen Sie Christian Gutmann persönlich Teneriffa Süd Oktober, Januar und April

Erziehungskurse (Basis, Mittelstufe und Fortgeschrittene) in Playa San Juan; Anmeldung fuer Start 16.10. ab sofort

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Einzelgespräch, „Hundeinsel Teneriffa“, Guia de Isora

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Nähere Informationen erhalten Sie unter 648 226 128 oder auf www.hundeinsel-teneriffa.com

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Bitte helfen Si e uns, mit un serer Arbeit fort zu fahren . Wir brauchen unbedingt Flugpaten nach Deutschland. Vor allen zu den Städten: M ünchen, Berlin, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg. Bitte melden Sie sich unter: te neriffa@aktio ntier.org oder 922 778 630. Vielen Dank!

Alle hier beschriebenen Vierbeiner leben derzeit im Tierheim Acción del Sol im ITER-Zentrum in Granadilla und suchen ein liebes Herrchen. Mehr Informationen über die Hunde gibt es unter Telefon 922 778 630. Oder besuchen Sie einfach das Tierheim Acción del Sol von Montag bis Freitag von 15–18 Uhr. Samstags nur nach Absprache. Hier die Hunde, die ein neues Zuhause suchen:

Hündin Trula

Rüde

Hund Blacky

Als diese Hündin ins Tierheim kam, glaubte niemand, dass sie heute so froh und munter herum springen würde. Eine Kette war in ihren Hals eingewachsen. Völlig abgemagert lag sie mit ihrer Mutter in den Straßengräben von Guía de Isora und vegetierte vor sich hin, als eine Tierschützerin auf sie aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte. Der Anblick war schrecklich. Doch unsere Tierärzte setzten alles daran, dem noch sehr jungen Tier eine zweite Chance zu geben. Heute sitzt die Hündin mit ihrem vierbeinigen Freund José in Haus C des Tierheims und wartet sehnsüchtig darauf, vermittelt zu werden. Das Vertrauen zu Menschen konnte ihr mittlerweile bewiesen werden. Bitte, wer erbarmt sich dieser „jungen Dame“? Sie hätte es wirklich verdient einen guten Platz zu finden. Der Wunschtraum wäre ein Haus mit Garten.

Dieser süße Welpe bräuchte eine starke Hand, die ihm zeigt, wo es lang geht. Es ist ein sehr attraktiver, ca. sechs Monate alter Rüde, der gern das Kommando unter seinen Kollegen im Zwinger angibt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, bald die geeignete Person für ihn zu finden, damit er gut erzogen wird und ein anständiger „Bursche“ wird. Bitte erzählen Sie ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten vom Tierheim. Jeder der auf der Suche nach einem Vierbeiner ist, sollte erst einmal das Tierheim besuchen, bevor ein Hund in der Tierhandlung gekauft wird. Derzeit stehen ca. 200 Tiere zur Vermittlung an. Bitte helfen Sie uns!

So werden wir von unserer Tierpflegerin Paqui vorgeführt. Dann heißt es: „Bitte still halten!“ Ein schönes Foto muss geschossen werden. Ansonsten weiß ja keiner, dass es im Tierheim „Acción del Sol“ von Granadilla so viele nette Hunde gibt, die unbedingt ein neues Zuhause brauchen. Seit mehr als 5 Jahren hilft das Tierheim ausgesetzten Vierbeinern. Bei seiner Eröffnung kamen einst über 200 Streunerhunde aus dem damaligen Hundeasyl von Live Arico. Von denen leider immer noch Tiere im Tierheim verweilen und versorgt werden. Derzeit erhält das Tierheim von aktion tier aus den Mitgliedsbeiträgen und von diversen Gemeinden Subventionen, die auch dringend notwendig sind, um einen artgerechten Tierschutz betreiben zu können.


Insel-Service

Nr. 126

KANARISCHE INSELN AT L A N T

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TENERIFFA Auslandsvertretungen Deutschland Ingo Friedemann Pangels, Honorarkonsul C/ Costa y Grijalba, 18 Apartado de Correos 10504, 38080 Santa Cruz de Tenerife, Tel.: 922 248 820 Fax: 922 151 555 ingofp@hotmail.com Österreich Honorarkonsulat C/ Hermano Apolinar 12, 38300 La Orotava/Tenerife, España Tel.: 922 325 961 Fax: 922 322 184 Schweiz Botschaft der Schweiz, Calle de Núñez de Balboa 35 A, 7.°, Edificio Goya 28001 Madrid, España Tel.: 914 363 960 Fax: 914 363 980 mad.vertretung@eda. admin.ch

Wichtige Telefonnummern Feuerwehr: 922 314 646 Allgemeiner Notruf: 112 Policía Nacional: 091 Flughäfen Teneriffa Nord: 922635998 Teneriffa Süd: 922759200 Busse TITSA Info: 922 531 300 La Laguna: 922 259 412 Fähren Fred Olsen: 902 100 107

Touristen-Info Santa Cruz C/ Castillo, esq. Cruz Verde s/n Tel.: 922 299 749 Arico C/ Benítez de Lugo, Tel.: 922 161 133 Candelaria Avda. de la Constitución, 7 Tel.: 922 032 230 El Médano Plaza de los Príncipes de España s/n Saturday: 09:00-12:00 Tel.: 922 176 002 La Laguna Casa Alvarado C/ La Carrera, 7, Tel.: 922 631 194 La Orotava C/ Calvario, Tel.: 922 323 041 Playa de las Américas Plaza del City Center Avda. Rafael Puig, 19 Tel.: 922 797 668

Behörden

GRAN CANARIA Auslandsvertretungen Deutschland Peter Schmid, Konsul C/ Albareda, 3 -2°, 35007 Las Palmas de Gran Canaria, Tel.: 928 491 880, Fax: 928 262 731 info@las-palmas.diplo.de Österreich Konsulat der Republik Österreich, C/ de los Balcones 8, 35001 Las Palmas de Gran Canaria, España Tel.: 928 762 500 Fax: 928 762 260 Schweiz Konsulat der Schweiz, Urbanización Bahía Feliz, Edificio de Oficinas, Loc. 1 35107 Playa de Tarajalillo, Gran Canaria, España Tel.: 928 157 979 Fax: 928 157 900 chkonsulat.islascanarias@ gmail.com

Wichtige Telefonnummern Feuerwehr: 928 762 671 Policia Nacional: 091 Küstenwache: 092 Flughäfen Flughafen Las Palmas: 928 579 000 Busse Info: 902 381 110 Fähren Armas: 928 327 383 Fred Olsen: 928 495 040 Transmediterranea: 902 454 654

Cabildo Tenerife 901 501 901 Rathaus Adeje 922 756 200 / 050 001 Rathaus Arona 922 725 100 Rathaus La Laguna 22 601 100 Rathaus Puerto de la Cruz 922 370 004 Rathaus Santa Cruz 922 606 000 Finanzamt Santa Cruz 922 244 111

Wichtige Telefonnummern Polizei: 922 870 326 Krankenhaus: 922 140 200 Feuerwehr: 922 141 501 Notruf: 062 Notarzt: 112

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Polizei: 922 411 184 Notruf: 112 Flughafen: 922 426 100 Fähren: 922 412 415

Santa Cruz de la Palma c/ O’ Daly, 22 Tel.: 922 412 106

Touristen-Info Las Palmas Parque Santa Catalina Tel.: 928 219 600 Playa del Ingles Av. De Espana Tel.: 928 771 550

Moya Juan Delgado, 6 Tel.: 928 612 348 San Mateo Doctor RamírezCabrera, 9 Tel.: 928 661 350 Santa Lucía de Tirajana Avda. de Canarias - Plaza de la Era - s/n Tel.: 928 125 260 Santa María de Guía Canónigo Gordillo, 22 Tel.: 928 883 681 Tejeda Leocadio Cabrera, s/n Tel.: 928 666 189

Behörden Gemeinde Las Palmas 928 446 000 Gemeinde Agaete 928 898 002 Gemeinde Agüimes 928 789 980

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Sport

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16. – 29. September 2011

13. Inselumrundung mit Kajak Müde, aber wohlbehalten und vor allem voller Begeisterung ruderten die 40 Kajak-Fahrer, die sich an der diesjährigen Inselumrundung von Fuerteventura beteiligt hatten, in den Hafen der Hauptstadt Puerto del Rosario ein. Von Angehörigen, Freunden und interessiertem Publikum wurden sie dabei mit gebührendem Applaus empfangen. In acht Etappen, wie vorgesehen, haben sie alle das Ziel erreicht. Unter den Kajak-Sportlern waren auch sechs Frauen und Sportler der Vereine CD Herbania und Club de Vela Pujamen vom spa-

Die Ankunft der Kajak-Helden in Puerto del Rosario.

nischen Festland, die die Strecke als Trainingseinheit für bevorstehende Wettbewerbe nutzte. Die guten meteorologischen und

maritimen Verhältnisse während der acht Tage boten den KajakFahrern optimale Bedingungen. Neben dem sportlichen Erfolg

wurden sie mit herrlichen Aussichten auf Ozean und Traumaussichten auf die Insel und versteckte Buchten belohnt.

Bodyboard Open in La Caleta

Ein strahlender Sieger aus Los Realejos

Die strahlenden Bodyboard-Sieger von La Caleta.

Mit dem Bodyboard gegen Atlantikwellen.

Die Bodyboard Open in La Caleta zählen nicht nur zum offiziellen Ranking des kanarischen Circuits der Wellenreiter, sondern gelten auch immer wieder als besonders anspruchsvoll.

um das Siegerpodest. Am Ende hatte der international erfahrene Álvaro Padrón aus Los Realejos die Nase vorn und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 640 Euro. Ihm folgten unerwartet zwei Newcomer aus der Sub 21: Mit Eduardo Ricardo aus Gran Canaria und Jorge Morey aus Teneriffa werden die Atlantikwellen und die Konkurrenz in Zukunft rechnen müssen. In der

Das hat sich auch in diesem Jahr wieder erwiesen. Am letzten Augustwochenende bot die Bucht den Wassersportlern optimale Wellen aus südwestlicher

Richtung und strahlenden Sonnenschein. Von dem guten Ruf Las Caletas zeugt auch die große Teilnehmerzahl von 96 Wellenreitern, die sich von allen Inseln am Start einfanden sowie die zahlreich erschienenen Zuschauer, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. So lieferten sich die kühnen Wellenreiter dann im kühlen Nass auch einen heißen Kampf

Kategorie Drop Knee, also das Wellenreiten mit aufgestütztem Knie, gewann der Favorit David Domíngue, obwohl er aufgrund einer Verletzung in der letzten Runde gar nicht mehr antreten konnte. Den Sieg hatte er sich davor schon gesichert. Nach ihm standen Paco Camejo aus Fuerteventura, Ramón Fernández aus Teneriffa sowie Adal Capote aus La Palma auf der Siegerliste. n

Die Inselumrundung Fuerteventuras ist kein sportlicher Wettkampf. Ganz im olympischen Sinne geht es einfach darum, dabei zu sein. Die jährlich wiederkehrende Umrundung der Wüsteninsel begann vor 13 Jahren als Privatinitiative des Clubs „Kayak Sotavento”. Einige Mitglieder hatten sich vorgenommen ein Mal die Insel aus eigener Kraft zu umrunden. Dabei folgte ihnen an Land ein Versorgungswagen, der sie mit Essen und einem Nachtlager versorgte. Die Idee der Sportler fand so großen Anklang, dass sich ab der dritten Umrundung die Inselregierung als Sponsor

und Mitorganisator einklinkte. Seither ist die Veranstaltung in Kajak-Kreisen bekannt und zieht immer mehr Abenteuerlustige an, die sich beweisen möchten. Der logistische Aufwand ist entsprechend größer geworden und wird von zahlreichen privaten Unternehmen sowie dem Club Escuela Náutica Insular bewältigt. „Wir danken allen, die mit ihrem Enthusiasmus und persönlichen Einsatz zum Erfolg der Vuelta al Kajak beitragen,“ lobte Inselpräsident Mario Cabrera bei der abschließenden Feier. Alle Kajak-Fahrer erhielten eine Urkunde zur Erinn nerung.

Erfolgreicher San Marcos Climb Das Bergsteigen mit Seil und Haken wird auf den Kanaren immer beliebter. Nicht Alpenmassive, sondern Steilklippen und bizarre Felsformationen werden von den kanarischen Sportlern erklommen. Folglich hat sich auch das Sportfestival San Marcos Climb als wichtigster Wettbewerb in dieser Sportart auf den Kanaren etabliert. In diesem Jahr wurde es zum vierten Mal gefeiert. Die Steilwände in der San Marcos Bucht an der Küste von Icod de los Vinos bieten eine atemberaubende Wettkampfstrecke, die steil nach oben geht. In diesem Jahr sicherten sich José Rodríguez All Gayez bei den Herren und Yolanda Cruz Ramos bei den Damen den Sieg. Im Rahmen des San Marcos Climbs gehört zudem ein Wettschwimmen in der Bucht, eine Säuberungsaktion auf dem Meeresboden sowie viel Spaß und Spiel für die Zuschauer zum Programm. Außerdem erzählte die Bergsteigerin Silvia Vidal während eines Vortrages von ihren Erfahrungen auf dem Himalaya. Insgesamt 25 Tage verbrachte die leidenschaftlicher Bergfreundin in den Seilen hängend zwischen den Felswänden, ehe sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Sie begann mit dem Bergsteigen im Alter von 24 Jahren und zählt mittlerweile zu den besten Extrembergsteigerinnen der Welt. Sie bezwang eine fast 1.000 Meter hohe Granitwand im Himalaya. Ihr gefallen diese extremen Herausforderungen und sie genießt es auch, diese Erfahrungen ganz auf sich gestellt zu bewältigen. „Man muss alleine sein, um sich zu hören“, sagte sie vor ihrem Publikum. n

Schwindelerregende Höhen auf dem San Marcos Climb.

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Deutschsprachige Zeitung auf den Kanarischen Inseln