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I N N OVAT I O N a u s T R A D I T I O N

Zirbenholz

Auswirkungen von Zirbenholz als Einrichtungsmaterial auf Kreislauf, Schlaf, Befinden und vegetative Regulation


HeartMan – hochauflÜsender EKG-Rekorder

Institut und Methoden Die Umsetzung modernster Sensortechnologien und Auswertungsmethoden des Institutes fĂźr Nichtinvasive Diagnostik (IND) erschlieĂ&#x;t neue MĂśglichkeiten in der Messung von Stress und Erholung im normalen Tagesablauf, ob am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder während des Schlafs. Das am Institut angewandte und laufend weiterentwikkelte Messmethodenrepertoire ermĂśglicht es unter anderem, das autonome Nervensystem sowie Funktionen des Stammhirns nichtinvasiv zu beobachten. Die Herzfrequenz ist die wichtigste StellgrĂśĂ&#x;e eines komplexen Regelnetzwerkes, an dem Herz, Kreislauf, Atmung, Temperatur, Stoffwechsel und psychomentale EinflĂźsse beteiligt sind. Dies verleiht der Herzfrequenz ihre typische zeitliche Struktur, die als Herzfrequenzvariabilität messbar wird.

Versuchsablauf

KĂśrperlicher Belastungstest im Zirbenzimmer

Ein balanciertes, gekreuztes Messwiederholungsdesign wurde in psychischen und physischen Belastungssitua 

tionen im Labor und Ăźber 24 Stunden in Alltagssituationen

AutoChrones Bild HOCH

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Methoden wurden zur Messung der Befindlichkeit, Vigilanz  ÂŹ;MS=  ÂŹ;MS=

und subjektiven Schlafqualität eingesetzt.

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Beanspruchung und Erholungsfähigkeit im Zirbenholzzimmer Bei der Testbatterie im Labor zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen Zirbenholz-

      

ihre Variabilität, vegetative Parameter und die biologische Rhythmik der Erholung untersucht. Psychometrische

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lĂśsender EKG-Rekorder wurde die Herzfrequenz und

NIEDRIG

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     "EANSPRUCHUNG        %RHOLUNG

der Versuchspersonen durchgefĂźhrt. Mit Hilfe hochauf-

Puls Atem Quotient

zimmer und identisch gestaltetem „Holzdekor“zimmer. Dies   ; =

Tätigkeitsprotokoll

äuĂ&#x;ert sich in einer niedrigeren Herzrate in kĂśrperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschlieĂ&#x;enden

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Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen

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Erholungsprozess.

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Die Herzfrequenz der Studienteilnehmer ist im Spanplatten-

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Holzdekorzimmer luftdruckabhängig – es besteht eine Wetterfßhligkeit – ein Zeichen fßr die Instabilität des Kreislaufs.

AutoChrones Bild des gesamten Messablaufs im Zirbenzimmer

Im Zirbenzimmer ist sie vom Wetter unabhängig.


„Im Zirbenbett schläft sich’s besser!“ Schlafqualität im Zirbenholzbett In der zweiten Studie wurde ein möglicher Einfluss des Bettmaterials auf die Schlafqualität geprüft. Die Probanden verbrachten ihre Nachtruhe für einen längeren Zeitraum (~3 Wochen) einmal in einem Zirbenbett (grün), im eigenen Bett bzw. in einem Holzdekor-Bett (rot). Die Längsschnittsuntersuchung bestätigte den signifi-

Holzdekor

kanten Einfluss des Einrichtungsmaterials auf körperliches und psychisches Befinden. Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett im Vergleich zu einem Holzdekorbett. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenholzbett lag bei 3.500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht. Mit diesen physiologischen Ergebnissen stimmte die subjektive Einschätzung der Versuchspersonen überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und erstaunlicherweise eine höhere „soziale Extravertiertheit“ im Zirbenzimmer berichteten. Vielleicht ein Grund, warum Gaststuben früher mit Zirbenholz verkleidet waren. Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt. Für das edle Holz der „Königin der

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Zirbe

Alpen“ tun sich neue Anwendungsfelder auf.

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Vegetative Bilanz in verschiedenen Betten (blau gibt Erholungszeiten wieder)

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Ersparnis an Herzschlagarbeit im Tagesverlauf durch Schlaf im Zirbenholzbett


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Joanneum Research Schlafstudie (Kurzfassung)