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Immobilien Brief Schweizer

das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche Ausgabe 03/09 / März 2009 Editorial

INHALT Editorial ......................................... 1 Der defensive Charakter gewinnt an Bedeutung........................................ 2 Nachricht ........................................ 3 Nachricht ........................................ 4 Zürich belegt Platz 17 der teuersten Bürostandorte der Welt...................... 5 Nachricht ........................................ 6 Pensimo: Personelle Weichen gestellt............................................ 7 Nachricht ........................................ 7 PSP Swiss Property – Ertrags- und Leerstandsziele übertroffen................. 8 Nachricht ........................................ 8 Nachricht ........................................ 9 Allreal: stabiles Ergebnis dank Bewertungseffekt............................ 10 Nachricht ...................................... 10 Swiss Finance & Property steigert Gewinn ............................ 12 Nachricht ...................................... 13 Immobilien-Finanzmärkte Schweiz .... 14 Auf Sand gebaut? Lage der Bauindustrie Europas....................... 16 Impressum..................................... 17

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Vorsicht beim Drehen der «Stellschrauben» Immer wieder anfangs Jahr, wenn die ersten Jahresberichte mit den immobilienökonomischen Kennziffern vorliegen und wenn es vorsichtig absehbar ist ob es strukturell so weitergeht wie im Vorjahr oder eben ein Einbruch erfolgt, vor allem dann wird eine Reihe von Scorings und Rankings vorgelegt. Die Beliebtheit solcher Rankings ist vor allem auf die hohe Plakativität der Ergebnisse zurückzuführen, was sich unter anderem in einem starken Medieninteresse widerspiegelt. Doch ein Remi Buchschacher Redaktionsleiter nutzbares Ergebnis immer nur so gut ist wie die zugrunde liegende Methodik. Die Immobilienbranche wird seit Jahren in regelmässigen Abständen mit Standortrankings in Form von «Top-Investitionsstandorten», «Städtetests» oder «Gewinner-/ Verlierer-Standorten» konfrontiert. Doch Vorsicht: Die Veränderung der subjektiv gewählten und gewichteten «Stellschrauben» ermöglicht es, fast beliebig viele unterschiedlicher Ergebnisse zu erhalten. Da ist es oft schwierig, eine nützliche Entscheidungsgrundlage für Investoren heraus zu lesen. Doch genau in Zeiten eines Strukturwandels als Folge der Finanzkrise sind gute und präzise Bewertungsmethoden und Ratings für die Immobilienwirtschaft unerlässlich. Wer jetzt die Bewertungspraxis willentlich falsch anpackt, ist sich der grossen Verantwortung der Resultate nicht bewusst.

SCHWEIZER Ihr IMMOBILIENGESPRÄCHE Remi Buchschacher

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Schweizer 11. März 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich (Nähe Fraumünsterkirche)

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für Das nächste Schweizer Immobiliengespräch findet am 2. Dezember im erfolgreiche Immobilieninvestments? Restaurant Au Premier in Zürich statt. Beginn um 17.30 Uhr Referenten:Referenten Claudio Müller, Folgende sindZürcher bisherKantonalbank; bestätigt: Rolf Brechbühl, BonacasaNet, Biel; Dr. Samuel Gerber, samuel-gerber.ch AG, Zürich Klaus Kämpf, Bank Sarasin Karl Theiler, Swisscanto Der Anteil der Senioren an der Schweizer Bevölkerung nimmt zu. Bis ins Jahr 2050 wird die Zahl Chris Miller, Swiss Finance & Property der Personen im Alter über 60 Jahre um Corporation insgesamt 89 Prozent zulegen, sagen Studien voraus. Jean-Claude Credit Suisse AltersgerechteMaissen, Nutzungsund Servicekonzepte sind gefragt. Ist die Immobilienwirtschaft auf Marco Salvi, Zürcher Kantonalbank diese Herausforderung vorbereitet? Werden Konzepte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand geprüft?

10. März um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich. Melden Sie sich gleich an unter http://www.immorunde.ch Melden Sie sich gleich an unter www.immorunde.ch

7. Mai 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich


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Seite 22 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Der defensive Charakter gewinnt an Bedeutung Der hohe Anteil an Wohnliegenschaften bei den Immobilienfonds und die Tatsache, dass die Schweiz ein gut funktionierender Mietermarkt ist, wirken stabilisierend, sagt Cristian Canis, Head Real Estate Investments bei Rüd Blass. Das zur Deutschen-Bank-Gruppe gehörende Bankhaus lancierte den ersten Immobilien-Dachfonds. Rüd Blass lancierte Ende Januar den ersten Immobilien-Dachfonds, den Rüd Blass Immobilien Schweiz Dachfonds (Valor 4‘734‘863 Klasse A, 4‘734‘867 Klasse I) Warum gerade jetzt in der Finanzkrise?

Cristian Canis, head Real Estate Investments bei Rüd Blass.

Cristian Canis: Wir sind der Meinung, dass viele Gründe für den Immobiliensektor in der Schweiz sprechen, insbesondere wenn man ihn mit der Ausgangslage in anderen Ländern vergleicht. Im Gegensatz zu den USA, England, Spanien und anderen Ländern ist in der Schweiz keine generelle Preisblase festzustellen. Der hohe Anteil an Wohnliegenschaften bei den Immobilienfonds und die Tatsache, dass die Schweiz ein gut funktionierender Mietermarkt ist, wirken stabilisierend. Der Hypothekarmarkt ist weiterhin gesund. Die Belehnungspraxis der Banken für Wohnungseigentum darf als konservativ bezeichnet werden. Zur Für diejenigen Investoren, die Refinanzierung der Banken dient ein gesunder Pfandbriefmarkt; synthedie Volatilität des börsennotierten tische, verbriefte Instrumente gehören nicht zur Refinanzierungspraxis. Sektors aushalten können, bieten die USA wieder hervorragende Die Grundstücksgewinnsteuer setzt der reinen Spekulation gewisse Kaufgelegenheiten. Grenzen. Zusammenfassend: diese Eigenschaften geben dem einheimischen Immobilienmarkt einen defensiven Charakter, der im heutigen Umfeld an Bedeutung gewinnt. Welche Immobilieninvestments haben Sie für Ihren Fonds im Auge? Wir haben im heutigen Umfeld börsenkotierte Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften im Auge mit hochwertigen Portfolios, ausgewiesenem Management und einem soliden Leistungsausweis. Die Mehrheit der Anleger hat Geld in der Finanzkrise verloren und sucht heute in erster Instanz Werterhaltung. Welches Anlageziel verfolgen Sie? Das oberste Ziel ist die Werterhaltung und langfristige Wertsteigerung durch selektive, diversifizierte Investitionen in Schweizer Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften. Wir möchten dann aufbauend auf dem hausinternen erprobten Anlageprozess eine Überschussrendite gegenüber der gewählten Benchmark erzielen. An welcher Benchmark orientieren Sie sich? Der Fonds orientiert sich an einer synthetischen Benchmark, die zu 70 Prozent aus dem Rüd Blass Immobilienfonds-Index und zu 30 Prozent aus dem SIX Swiss Exchange Real Estate Index, der die Performance


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Seite 33 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

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der börsenkotierten Immobilienaktiengesellschaften abbildet, zusammengesetzt ist. Diese Benchmark kommt häufig auch bei unseren institutionellen Mandaten zum Einsatz. Rüd Blass hat diese Benchmark bei den Mandaten in der Periode 2000 bis inklusive dem Finanzmarktkrisenjahr 2008 um 18 Prozent outperformt (Bemerkung der Red: Die Benchmark beginnt im Jahr 2000 da zuvor der Immobilienaktiensegment quasi nicht existent war. PSP und SPS kamen im Jahr 2000 an die Börse)

Immobilien Brief Der defensive Charakter gewinnt an ... Nachricht

LaSalle spürt Zurückhaltung pd. LaSalle Investment Management erzielte 2008 einen Jahresumsatz von USD 352 Mio., gegenüber USD 371 Mio. im Vorjahr. Im vierten Quartal lag der Umsatz bei USD 91 Mio., gegenüber USD 115 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die AssetVerkäufe waren weiterhin von der begrenzten Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln auf Käuferseite beeinflusst. LaSalle Investment Management wurde 2008 neues Kapital in Höhe von USD 2,9 Mrd. anvertraut, gegenüber USD 10,1 Mrd. im Rekordjahr 2007. Das spiegelt die Zurückhaltung der Investoren in einem zunehmend unsicheren wirtschaftlichen Umfeld wider. Das Unternehmen hat 2008 im Auftrag von Kunden USD 4,1 Mrd., gegenüber USD 8,4 Mrd. im Vorjahr, investiert. Vom rund eine Milliarde Euro schweren German Income and Growth Fund (GIG) wurden bislang etwas mehr als € 500 Mio. investiert.

Wo steht der Fonds heute, rund drei Monate nach der Erstzeichnung? Die Erstzeichnung des Dachfonds erfolgte am 10. Dezember 2008. Relativ zur gewählten Benchmark ist der Fonds heute (20.2.2009) ca. 1.9 Prozent im Plus. Der NAV pro Anteil befindet sich in etwa um den Erstzeichnungspreis – CHF 1,000. Sie sprechen mit Ihrem Fonds sowohl private, wie auch institutionelle Anleger an. Sehen Sie darin keine Zielkonflikte? Der Dachfonds stellt eine Alternative dar kosteneffizient in ein aktiv gemanagtes, diversifiziertes Schweizer Immobilienportfolio zu investieren. Börsenkotierte Immobilienfonds und die Immobilienaktiengesellschaften halten gesamthaft rund 3000 Liegenschaften. Der Privatanleger kann mit bereits kleinen Beträgen (Mindestanlage 1 Anteil, ca. CHF 1000) an diesem Pool partizipieren. Der institutionelle Anleger für den ein Verwaltungsmandat einen allokationstechnisch zu hohen Anteil an seinem Gesamtportfolio darstellen würde, kann über den Fonds in den Markt relativ kostengünstig investieren und vom selben erfolgreichen Investitionsansatz profitieren, der bei institutionellen Mandaten zum Einsatz kommt. Regelmässige Erhebungen belegen wiederholt, dass institutionelle Anleger (Pensionskassen und Versicherungen) a) ihren Anteil an indirekten Immobilien erhöhen möchten; b) aus Risikoüberlegungen diversifiziert nach Nutzungsart, Regionen, Manager dies tun sollten. Der Dachfonds erlaubt es kleineren Pensionskassen genau dies zu tun. Wie wird die Besteuerung geregelt? Zur Besteuerung bleibt festzuhalten, dass der Dachfonds steuerlich transparent ist, das heisst, es findet keine Besteuerung auf Ebene Dachfonds der Erträge und/ oder Kapitalgewinnen statt. Dem Anleger im Fonds entstehen keine steuerlichen Nachteile durch die Dachfondskonstruktion. Im Gegenteil er hat sogar gewisse Vorteile gegenüber dem direkten Investieren, weil auf allen Transaktionen des Dachfonds keine Stempelsteuer anfällt und die Ausschüttungspolitik des Fonds einen gewissen Spielraum für einen Steueraufschub gewährt. Wie hoch ist bei Ihrem neuen Fonds die Fondsbetriebsaufwandquote (TER = total expense ratio)? Also die Kennzahl, die den Fondsbetriebsaufwand in Prozent des durchschnittlichen Gesamtfondsvermögens ausdrückt. Der TER des Dachfonds beträgt schätzungsweise 0.85 Prozent für die Anteile der I – Klasse und 1.35 Prozent für die Anteile A – Klasse.


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Der defensive Charakter gewinnt an ... Nachricht

Unique plant „The Circle“ pd. Die Flughafenbetreiberin Unique plant in unmittelbarer Nähe des Flughafens, am Fusse des Hügels Butzenbüel, ein neues Dienstleistungszentrum. Die Überbauung «The Circle at Zurich Airport» soll eine Milliarde Franken kosten und ist eines der grössten Immobilienprojekte in der Schweiz. Bis 2016 will Unique, die das Projekt selber finanzieren will, zwei Hotels, 100 000 Quadratmeter Bürofläche und ein 50 000 Quadratmeter grosses Dienstleistungszentrum bauen. «The Circle» will exklusive Geschäftssparten wie Schönheit und Gesundheit, Bildung und Wissen, Kultur und Events anziehen und Showrooms für Firmen anbieten. Für die Gebäude ist ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, ein zweiter, kantonaler Wettbewerb widmet sich der Gestaltung der übrig gebliebenen Grünfläche und der Anbindung an die Gemeinde Kloten. Bereits 2012 soll der Spatenstich erfolgen.

Seite 4 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche Wie gross ist die Spannbreite der TER bei den börsenkotierten Immobilienfonds? Die TER der börsenkotierten Zielfonds in die der Dachfonds investiert bewegen sich in der Spannbreite von 0.49 Prozent bis 1 Prozent mit einem Durchschnitt aller Immobilienfonds um 0.8 Prozent. Welche Kosten müssen noch berücksichtigt werden, wenn man die Fonds vergleichen will? Möchte man die Kosten des Dachfonds mit der Umsetzung einer Anlagestrategie in indirekten Immobilien über andere Produkte (Verwaltungsmandate, Zertifikate) oder der Umsetzung direkter Einzelanleger korrekt vergleichen, muss man als erstes festhalten, dass für den Anleger in der Regel zwei Kostenebenen entstehen, die der Zielfonds / Immobilienaktiengesellschaft und die der Struktur die in die Zielfonds und Immobilienaktiengesellschaften investiert. Wie oben bereits erwähnt erhebt der Dachfonds keine Stempelsteuer sowie keine Courtage auf den Kauf und Verkauf von Titeln im Fonds. Allfällige Retrozessionen der Zielfonds fliessen in das Fondsvermögen zurück und kommen somit der Performance zugute. Diese Konzepte müssen berücksichtigt werden, wenn man einen fairen Kostenvergleich mit anderen Anlagestrategien anstellen möchte. Was ist dabei wichtig für den Anleger? Am Ende des Tages interessiert den Anleger die Rendite, die er nach Abzug aller Kosten erhält - absolut und relativ zur Benchmark. Er kauft die Anteile zu einem Nettoinventarwert (NAV=net asset value) und möchte bei Möglichkeit nach einer Zeit feststellen, dass der NAV pro Anteil gestiegen ist und eine Ausschüttung stattgefunden hat. Der NAV zum Zeitpunkt X (wird wöchentlich jeden Mittwoch beim Dachfonds ermittelt) wird nach Abzug aller Kostenkategorien pro rata temporis berechnet. Eine absolute oder relative Überschussrendite zeigt somit das Ergebnis für den Investor nach Kosten zum diesem Zeitpunkt. Interview: Remi Buchschacher

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Seite 55 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Zürich belegt Platz 17 der teuersten Bürostandorte der Welt Unter den 202 wichtigsten und teuersten Bürostandorten der Welt finden sich zwei aus der Schweiz: Der Bürostandort Zürich rangiert auf dem 17., Genf auf dem 21. Platz. Der Londoner Bürostandort «Westend», welcher jahrelang die Klassierung anfü̈ hrte, fällt auf den dritten Rang zurück und muss seinen Titel an Hongkong abgeben. Die Mietkosten für eine Bürofläche von 100 qm belaufen sich in der renommierten chinesischen Stadt auf CHF 21‘555 pro Monat. In Zürich kostet die gleiche Fläche einen monatlichen Mietzins von CHF 8644 und in Genf CHF 7667. Pd. Die internationale Immobilienberatungsfirma Cushman & Wakefield publiziert jährlich eine Studie über die 202 teuersten Bürostandorte in 57 Ländern. 2008 konnte sich kein Markt der allgemeinen Wirtschaftskrise entziehen. Weltweit hat sich entsprechend das Wachstum der Mieten mit 3 Prozent in 2008 gegenüber 14 Prozent in 2007 stark verlangsamt. Die europäischen Mieten erfuhren 2008 eine Zunahme von 3 Prozent. 2007 lag das Wachstum bei 11 Prozent. In Nordamerika brach die Entwicklung von 13 Prozent in 2007 auf 4 Prozent in 2008 ein. In Asien verzeichneten die Mieten 2008 ein Wachstum um 4 Prozent, nachdem In Hongkong kosten die Mieten pro 100 qm 21 555 CHF pro Monat.


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Seite 6 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

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sie 2007 um 25 Prozent zugenommen hatten (gemessenes Wachstum der Mietpreise von Dezember 2007 bis Dezember 2008). Genau wie in 2007 blieben London, Hongkong und Tokio die teuersten Städte in Bezug auf kommerzielle Liegenschaften. Jedoch verliert das prestigeträchtige Londoner «Westend»-Quartier als Opfer der Kredit- und Bankenkrise mit einem Rückgang der Mietpreise um 23 Prozent seinen ersten Platz an Hongkong, wo sich die monatlichen Mietkosten (Preis pro qm gewichtet nach Nebenkosten und lokalen Steuern) eines Büros von 100 qm auf CHF 21‘555 belaufen. Tokio nimmt mit einem monatlichen Mietzins von CHF 20‘393 den zweiten Platz ein. Den deutlichsten Einbruch verzeichnete der periphere Bürostandort Moskau mit einem Mietpreissturz von 25 Prozent.

Zürich belegt Platz 17 der teuersten Büro...

Die zehn teuersten Bürostandorte (CBD) der Welt (monatliche Mietkosten pro 100 qmin CHF): 1. Hong Kong, CBD: 2. Tokio, CBD: 3. London, West End: 4. Moskau, CBD: 5. Dubai, CBD: 6. Mumbai, CBD: 7. Paris, CBD: 8. Damaskus, CBD: 9. Abu Dhabi, CBD: 10. Mumbai, Central-Worli: 17. Zürich, CBD: 24. Genf, CBD:

21’555 20’393 17’350 15’780 14’457 12’701 12’292 12’058 11’934 11’112 8644 7667

Die vollständige Studie «Office Space Across The World» kann als PDF bestellt werden unter: andreas.meier@spgintercity.ch

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Schweiz blieb stabil

In der Schweiz ist das Niveau der Mieten in Zürich und Genf in den letzten Jahren stabil geblieben. Die Nachfrage nach Büroflächen konzentriert sich auf Bürostandorte in Stadtzentren, in welchen das Angebot an erstklassigen Büroflächen relativ gering ist. Mit dem Bürostandort Zürich belegt die Schweiz den 17. Platz der Weltrangliste und verbessert sich um einen Rang gegenüber 2007. Die Mietkosten für eine Bürofläche von 100 qm belaufen sich in Zürich auf CHF 8644 pro Monat. In Genf betragen sie für die gleiche Fläche CHF 7667 pro Monat. Andreas Meier, Leiter Tenant and Landlord Representation bei SPG Intercity Zurich, Exklusiv-Partner der Gruppe Cushman & Wakefield in der Schweiz: «Der Markt für Büroflächen in Zürich hat sich in den ersten drei Quartalen 2008 durchaus positiv entwickelt. In diesem Zusammenhang ist sicherlich die Vermietung von rund 100‘000 qm Büroflächen direkt beim Zürcher Hauptbahnhof, namentlich Stadtraum HB beziehungsweise Neue Innenstadt, zu erwähnen. Mieter dieses Areals sind die Pädagogische Hochschule Zürich, die UBS sowie die Bank Clariden Leu. In den nahen Aussenquartieren von Zürich (Zürich-West und Zürich-Nord) wurden Leerstände durch die Ansiedlung von internationalen und nationalen Firmen absorbiert. Im letzten Quartal 2008 waren jedoch auch im Wirtschaftsraum Zürich Auswirkungen der Finanzkrise spürbar. Konkret äusserten sich diese durch eine restriktivere Nachfrage, die vor allem durch Unsicherheiten 12.1.2008 10:39 Uhr geprägt Seite 1 ist.»

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Seite 7 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Pensimo: Personelle Weichen gestellt

Nachricht

Immobilienanlagen neu organisiert DS. Der Stiftungsrat der Personalvorsorgestiftung des Schauspielhauses Zürich hat entschieden, ihre einzige Immobilien-Direktanlage in die Anlagestiftung Imoka einzubringen. Er will damit die Immobilienanlagen diversifizieren und die Liegenschaft einer Organisation mit entsprechender Kompetenz übertragen. Für die Einbringung ihrer Liegenschaft im Zürcher Seefeld mit insgesamt 22 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sowie Geschäftsflächen im Erdgeschoss erhielt die Personalvorsorgestiftung des Schauspielhauses Zürich eine Beteiligung an der Anlagestiftung Imoka im Gegenwert von knapp CHF 10 Millionen. Ferner konnte sie weitere Ansprüche gegen Cash im Umfang von CHF 5 Millionen zeichnen. Die Personalvorsorgestiftung des Schauspielhauses Zürich bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG für knapp 400 Destinatäre.

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Die Pensimo Management AG ordnet ihre personelle Zusammensetzung neu. Änderungen und Jobrotationen sind in den Bereichen Portfoliomanagement Anlagestiftung Turidomus und Fondsleitung Swissinvest geplant. Neu wird ein Chief Construction Officer (CCO) eingesetzt. RH. Die Pensimo Mamagement AG hat auf die Notwendigkeit reagiert, für die strategische Führung der Bauprozesse zusätzliche Ressourcen zu schaffen. Der Verwaltungsrat hat beschlossen, die Real Estate Investment Management Organisation durch die Funktion eines Chief Construction Officers (CCO) zu ergänzen. Diese neue Aufgabe übernimmt Alain Paratte. Alain Paratte ist dipl. Architekt ETH/SIA und Absolvent eines NDS in Gesamtleitung von Bauten an der ETH Zürich. Seit 2003 arbeitet er bei der Pensimo Management AG als Portfoliomanager der Anlagestiftung Turidomus. Der CCO ist als Stabsstelle mit einer umfassenden Kompetenz und Verantwortung in allen strategischen Baufragen der ganzen Pensimo-Gruppe konzipiert. Er soll gewissermassen das Pendant in Baufragen zum Chief Property Management Officer (CPO; Chef Bewirtschaftung) sein, wie Pensimo im neusten Newsletter bekannt gibt. Durch die Berufung von Alain Paratte zum CCO entsteht eine Lücke im Portfoliomanagement der Anlagestiftung Turidomus. Deshalb wechselt der bisherige Fondsleiter und Portfoliomanager des Swissinvest Real Estate Investment Fund, Michel Schneider, als Portfoliomanager in die Anlagestiftung Turidomus. Am 1. April 2009 wird zudem Astrid Heymann ihre Tätigkeit bei der Pensimo Management AG aufnehmen. Das Portfoliomanagement-Team der beiden Anlagegruppen Casareal und Proreal der Anlagestiftung Turidomus setzt sich damit wie folgt zusammen: Cornelia Estermann, Michel Schneider und Astrid Heymann. Durch den Wechsel von Michel Schneider in das Portfoliomanagement der Anlagestiftung Turidomus ist die Funktion des Fondsleiters des Swissinvest Real Estate Investment Fund neu zu regeln. Am 16. März 2009 wird Christian Germann seine Tätigkeit bei der Pensimo Management AG aufnehmen. Christian Germann ist Architekt FH (Fachhochschule Brugg-Windisch).


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Seite 8 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

PSP Swiss Property – Ertrags- und Leerstandsziele übertroffen Nachricht

Swissinvest: Kauf von drei Liegenschaften Pd. Der Immobilienfonds Swissinvest erwirbt drei Objekte von der Pensionskasse der Credit Suisse Group. Der Marktwert der gemischt genutzten Liegenschaften beträgt CHF 17.4 Millionen. Durch die Investition ergeben sich für den Fonds zirka CHF 1.3 Millionen höhere SollMieteinnahmen. Der Marktwert des schweizweit diversifizierten Swissinvest-Portfolios beträgt neu per Ende 2008 über CHF 550 Millionen. Die Liegenschaften befinden sich in Bern, in Liebefeld-Köniz und in Renens.

PSP Swiss Property steigerte die Ertragskraft 2008 gegenüber dem Vorjahr: Der Reingewinn ohne Bewertungsdifferenzen stieg um 3.3 Prozent auf CHF 124.5 Mio., der entsprechende Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 5.8 Prozent auf CHF 2.94. Der Verwaltungsrat beantragt eine Barausschüttung von CHF 2.50 pro Aktie, 10 Rappen oder 4.2 Prozent mehr als im Vorjahr – diese wird wiederum in Form einer Nennwertrückzahlung erfolgen. Die Leerstandsquote lag Ende 2008 bei 8.3 Prozent (Ende 2007: 10.6 Prozent). Pd. PSP kaufte 2008 eine Immobilie im Zentrum von Aarau für CHF 12.6 Mio. sowie ein Entwicklungsprojekt mit Baubewilligung in Wallisellen für CHF 8.2 Mio. Im 3. Quartal 2008 wurde der Büroneubau „DL 4“ auf dem Hürlimann-Areal in Zürich fertig gestellt und selber durch PSP Swiss Property bezogen. Im 2. Halbjahr 2008 wurden 4 nicht-strategische Objekte für CHF 58.7 Mio. veräussert. Der Verkaufserlös übertraf die Fair-Value-Bewertung per Ende Juni 2008 um 17 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende 2008 191 Büro- und Geschäftshäuser und 7 Areale mit Entwicklungsprojekten. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug per Ende 2008 CHF 5.149 Mrd. (Ende 2007: CHF 5.001 Mrd.). Die Neubewertung der Anlageliegenschaften resultierte in einer Aufwertung um CHF 121.5 Mio. Der grösste Teil dieser Wertsteigerung ist auf den erfolgreichen Leerstandsabbau und Neuabschlüsse zu höheren Mietpreisen zurückzuführen.

Leerstandsentwicklung

PSP senkte den Leerstand per Ende 2008 um weitere 2.3-Prozenpunkte auf 8.3 Prozent (Ende 2007: 10.6 Prozent). Massgebend für diesen Erfolg seien die verbesserte Qualität der angebotenen Flächen und die Anzeige


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Seite 99 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Fortsetzung

2007 eingeleiteten, intensivierten Vermietungsaktivitäten. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage gibt sich PSP Swiss Property zuversichtlich, den Leerstand in den nächsten Jahren weiter senken zu können. Für das laufende Jahr rechnet PSP mit einer stabilen Leerstandsquote.

Immobilien Brief PSP Swiss Property – Ertrags- und Leer... Nachricht

Die Veska Pensionskasse organisiert ihre Immobilienanlagen neu DS. Der Stiftungsrat der Veska Pensionskasse will von ihren Immobilien-Direktanlagen auf indirekte Immobilien-Anlagen wechseln. Er beauftragte dazu die advokatur56 in Bern, ein mehrstufiges Bieterverfahren einschliesslich einer eingehenden Investoren Due Diligence im Sommer 2008 durchzuführen. Die Anlagestiftung Imoka erhielt im Herbst 2008 den Zuschlag, sodass nach Unterzeichnung des Vermögensübertragungsvertrages die Veska Pensionskasse per 1. Januar 2009 an der Anlagestiftung Imoka im Umfang von rund CHF 24 Millionen beteiligt ist. Das übertragene Immobilien-Portfolio umfasst vier Liegenschaften in Aarau, Oberwil-Lieli/AG, St. Gallen und Wittenbach. Gut 70 Prozent des Portfoliowertes wurden innerhalb der letzten 10 Jahre erstellt und bedürfen in den nächsten 15 Jahren keiner umfassenden Erneuerung. Das in den Regionen Aargau und St. Gallen eher untergewichtete Portfolio der Anlagestiftung Imoka erfährt durch diese Zugänge eine Weiterentwicklung. Die Veska Pensionskasse ist eine autonome Vorsorgeeinrichtung, welcher Betriebe des schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesens angeschlossen sind.

Mit einer Eigenkapitalquote von 49.1 Prozent (Ende 2007: 49.4 Prozent) und einer Verschuldungsrate von 40.5 Prozent (Ende 2007: 40.7 Prozent) weist PSP Swiss Property nach wie vor eine gute Eigenkapitalbasis auf. Der durchschnittliche Fremdkapitalkostensatz betrug im Berichtsjahr 2.75 Prozent (2007: 2.73 Prozent); die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzverbindlichkeiten betrug 3.1 Jahre (Ende 2007: 3.7 Jahre). 74.2 Prozent aller Finanzverbindlichkeiten wiesen fixe Zinssätze mit Laufzeiten von über einem Jahr aus (Ende 2007: 83.0 Prozent). Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 2. April 2009 eine Barauszahlung in Form einer Nennwertreduktion, und zwar in der Höhe von CHF 2.50 pro Aktie (Vorjahr: CHF 2.40). In Relation zum Jahresgewinn ohne Liegenschaftserfolge (CHF 2.94) entspricht dieser Betrag einer Payout-Ratio von 85.0 Prozent; im Verhältnis zum aktuellen Tagesendkurs der PSP-Aktie von CHF 43.75 ergibt dies eine Barrendite von 5.7 Prozent. Der ordentlichen Generalversammlung vom 2. April 2009 wird beantragt, die Amtsdauer der Verwaltungsratsmitglieder von bisher 3 Jahren auf 1 Jahr zu verkürzen, und zwar mit sofortiger Wirkung und Beendigung noch laufender Amtsdauern auf den 2. April 2009. Alle bisherigen Verwaltungsratsmitglieder, ausser Max Zollinger, werden der ordentlichen Generalversammlung zur Wiederwahl für je eine 1-jährige Amtsdauer vorgeschlagen. Zudem beantragt der Verwaltungsrat die Neuwahl von Josef Stadler und Aviram Wertheim, ebenfalls für je eine 1-jährige Amtsdauer. Josef Stadler und Aviram Wertheim (Verwaltungsratspräsident der Alony Hetz Properties & Investment Ltd) weisen langjährige Erfahrung im Finanz- und Immobiliensektor aus und sollen den PSPVerwaltungsrat in strategischen bzw. Anleger- und Immobilienbelangen unterstützen. Durch diese Änderungen wird der Verwaltungsrat von bisher 5 auf neu 6 Mitglieder erhöht. Der Verwaltungsrat wird sich somit ab Erfahrung im Finanz- und Immobiliensektor aus und sollen den PSP-Verwaltungsrat in 2.strategischen April 2009 wie folgtund zusammensetzen: Günther Gose (Präsident), bzw. AnlegerImmobilienbelangen Dr. unterstützen. Durch diese Änderungen wirdLuciano der Verwaltungsrat bisher 5 auf neu 6 Mitglieder erhöht. Der Verwaltungsrat wird Dr. Gabrielvon (Delegierter und CEO), Nathan Hetz (Mitglied), sich somit ab 2. April 2009 wie folgt zusammensetzen: Dr. Günther Gose (Präsident), Dr. Gino Pfister Josef Stadler Wertheim (MitLuciano Gabriel(Mitglied), (Delegierter und CEO), Nathan (Mitglied), Hetz (Mitglied),Aviram Gino Pfister (Mitglied), Josef Stadler (Mitglied), Aviram Wertheim (Mitglied). glied). Kennzahlen PSP Swiss Kennzahlen PSPProperty Swiss Property 2008 (in Mio. CHF) 2007 (in Mio. CHF Reingewinn inkl. Neubewertungseffekt Gesamtumsatz Portfoliowert Mietertrag Betriebsergebnis EBITDA ohne Liegenschaftserfolge Börsenkurs 31.12.2008 in CHF Dividendenrendite in CHF Leerstandsquote Renditeliegenschaften

224 030 5 272 189 4 983 029 256 397 208 422

291 175 5 133 838 4 839 678 247 354 193 942

52.70 2.40 8.3 %

57.20 2.50 10.6 %


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Seite 10 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Allreal: stabiles Ergebnis dank Bewertungseffekt Nachricht

Winterthur braucht mehr Alterswohnraum pd. Die Stadt Winterthur wird künftig ein Problem mit Wohnraum für Senioren haben. Laut demografischen Prognosen soll es in gut zehn Jahren rund 1500 Personen mehr als heute geben, die über 80-jährig sein werden. Im Jahr 2032 sollen es laut Studie 59 Prozent mehr als heute, rund 2800 Personen sein. Die Baugenossenschaften Gesewo und Gaiwo planen deshalb entsprechende Neubauten in den Winterthur-Seen und Oberwinterthur. Die Stadt Winterthur will für weitere Projekte Landreserven bei den bestehenden Alterszentren Brühlgut und Rosental in den Stadtteilen Töss und Veltheim zur Verfügung stellen. Im Pflegezentrum Adlergarten sollen eventuell die Personalhäuser in Alterswohnungen umgebaut werden. Eine weitere private Residenz für gehobene Ansprüche könnte am Reitweg auf teilweise städtischem Boden gebaut werden.

Allreal steigerte das operative Unternehmensergebnis 2008 um CHF 8.1 Millionen. Die Höherbewertung des Portfolios um CHF 17.2 Millionen führte zu einem Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt von CHF 90.7 Millionen (2007: CHF 88.0 Mio.). Der Gesamtumsatz betrug CHF 588.9 Millionen. Am Stichtag lag der Wert des 73 Liegenschaften umfassenden Portfolios bei CHF 2’154 Millionen. Die Mieterträge verzeichneten eine Zunahme um 9.3 Prozent auf CHF 123.4 Millionen. Pd. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Allreal ein Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt von CHF 90.7 Millionen (2007: CHF 88.0 Mio.). Das operative Unternehmensergebnis lag bei CHF 78.4 Millionen (2007: CHF 70.3 Mio.). Der Cashflow verringerte sich auf CHF 46.5 Millionen (2007: CHF 117.1 Mio.). Das Unternehmensergebnis je Aktie inklusive Neubewertungseffekt belief sich auf CHF 7.99 (2007: CHF 8.78), jenes exklusive Neubewertungseffekt auf CHF 6.91 (2007: CHF 7.02). Die Eigenkapitalrendite exklusive Neubewertungseffekt betrug 6.1 Prozent (2007: 7.1 Prozent).

Stabile Entwicklung im Geschäftsfeld Immobilien

Die Mieterträge verzeichneten eine Zunahme um 9.3 Prozent auf CHF 123.4 Millionen (2007: CHF 112.9 Mio.). Durch den Zukauf eines voll vermieteten Portfolios und die Einwertung von zwei Eigenprojekten baute Allreal der Bestand an Geschäfts- und Wohnliegenschaften weiter aus. In 2008 wurden ein Geschäftsgebäude in Aarau und zwei im Baurecht gehaltene Geschäftsliegenschaften in Zürich veräussert. Unter Berücksichtigung von Umklassierungen und der Höherbewertung um CHF 17.2 Millionen (vor Steuern) belief sich der Marktwert des Portfolios am Stichtag auf CHF 2’162.3 Millionen (31.12. 2007: CHF 2’031.3 Mio.). Die kumulierte Leerstandsquote des gesamten Portfolios lag bei 5.5 Pro-

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Fortsetzung

Allreal: stabiles Ergebnis dank ...

Seite 11 Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche zent (2007: 5.6%). 2008 lag der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am Betriebsergebnis (EBIT) exklusive Neubewertungseffekt bei 74.8 Prozent.

Generalunternehmung mit gutem Ergebnis

Der 2008 vom Geschäftsfeld Generalunternehmung mit Projektentwicklung, Realisation und dem Verkauf von Liegenschaften erzielte Erfolg lag bei CHF 81.8 Millionen (2007: CHF 78.8 Mio.). Das abgewickelte Projektvolumen verzeichnete einen leichten Rückgang auf CHF 465.5 Millionen (2007: CHF 494.4 Mio.). Mit CHF 34.5 Millionen lag das Betriebsergebnis nochmals leicht über dem Vorjahreswert (2007: CHF 32.8 Mio.). Der am Stichtag vorhandene Arbeitsvorrat von rund CHF 1.25 Milliarden sichere die Vollauslastung der vorhandenen Kapazitäten während annähernd zwei Jahren. Mit dem Verkauf von 270 Wohneinheiten aus eigener Entwicklung und Realisation erzielte Allreal 2008 ein Rekordergebnis. Der Anteil des Geschäftsfeldes Generalunternehmung am EBIT der Gruppe lag bei 25.2 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Zinsbindung von 44 Monaten (2007: 48 Monate) lag der durchschnittliche Zinssatz auf dem verzinslichen Fremdkapital per 31.12. 2008 bei 2.79 Prozent (2007: 2.81%). Am Stichtag betrug der Eigenkapitalanteil 43.7 Prozent, das Net Gearing 102.8 Prozent (2007: 46.9% bzw. 92.0%).

Kennzahlen Allreal Kennzahlen Allreal 2008 (in Mio. CHF) 2007 (in Mio. CHF Operatives Unternehmensergebnis Unternehmensergebnis inkl. Neubewertungseffekt Gesamtumsatz Portfoliowert Mietertrag Betriebsergebnis EBIT inkl. Neubewertung Cashflow Börsenkurs 31.12.2008 in CHF Börsenkapitalisierung Dividendenrendite in CHF Leerstandsquote Renditeliegenschaften Anzeige

78.4 90.7

70.3 88.0

588.9 2154 123.4 152.5 46.5 107.0 1213 4.7 5.5 %

607.3 2031.3 112.9 151.3 117.1 130.50 1481.2 3.8 5.6 %


Immobilien Brief Schweizer

Seite12 12 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Swiss Finance & Property steigert Gewinn Die Swiss Finance & Property Investment AG (SFPI) kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück blicken: Die Gesellschaft legt mit einem operativen Reingewinn von CHF 2.4 Mio. (exklusive Neubewertungseffekte) einen deutlich gesteigerten Abschluss vor. Im Geschäftsjahr 2007 hatte der operative Reingewinn noch CHF 1.1 Mio. betragen. Die Aktionäre der Swiss Finance & Property Investment AG sollen dieses Jahr erstmals eine Ausschüttung in Form einer Nennwertreduktion erhalten.

Das Restaurant Clipper in Zürich im Portfolio der Swiss Finance & Property.

Pd. Zur Steigerung des Ergebnisses der SFPI beigetragen haben in erster Linie die Erhöhung der Mieterträge und die Fertigstellung von Entwicklungsprojekten auf bestehenden Liegenschaften, die neuen Mietern zugefü̈ hrt wurden. Der Liegenschaftsertrag wurde um insgesamt 28.1 Prozent gesteigert. Zudem senkte SFPI den gesamten Betriebsaufwand für die Liegenschaften trotz Akquisitionen um 1.5 Prozent, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilt. Der Verwaltungs- und ü̈ brige Aufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 27.2 Prozent zu. Dies sei auf die Akquisition neuer Liegenschaften, die Kosten in Zusammenhang mit den Erfordernissen für eine börsenkotierte Gesellschaft sowie auf die höheren Management Fees und Kapitalsteuern auf der Grundlage des gesteigerten Nettoinventarwertes zurückzuführen. Darin enthalten sind auch Einmaleffekte in Zusammenhang mit dem Wechsel des Hauptbewirtschaftungsmandates, dem Aufwand zur Bereinigung von Pendenzen der alten Bewirtschaftung sowie mit dem Aufbau effizienter administrativer Strukturen und Abläufe. 93 Prozent von den in den Jahren 2008 und 2009 fällig gewordenen beziehungsweise fällig werdenden Mietverträgen wurden bereits zum


Schweizer

Seite13 13 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Fortsetzung

heutigen Zeitpunkt verlängert. Dadurch stieg der Anteil der Mietzinseinnahmen, die länger als fünf Jahre fixiert sind, an. Die Leerstandsquote sank auf 4.8 Prozent (Vorjahr: 7.45 Prozent).

Immobilien Brief Swiss Finance & Property steigert ... Nachricht

Bundesrat lehnt Bausparinitiative ohne Gegenvorschlag ab Pd. Die Zwillingsinitiative des Hauseigentümerverbandes Schweiz, welche aus zwei voneinander unabhängigen eidgenössischen Volksinitiativen in den Bereichen Eigenmietwertbesteuerung und Bausparen besteht, ist vor kurzem gültig zustande gekommen: Die Eigenmietwert-Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» mit 111’861 gültigen Unterschriften, die Bausparinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» mit 120’460 gültigen Unterschriften. Der Bundesrat hat beschlossen, dem Parlament zu beantragen, die Bausparinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Dies mit der Begründung, dass das Wohneigentum bereits ausreichend gefördert werde. Enttäuscht über die Ablehnung des Bundesrates zeigt sich der Hauseigentümerverband Schweiz. Bei der Einführung des Bausparens handle es sich um ein echtes Bedürfnis der Bevölkerung. Neben der Volksinitiative des Hauseigentümerverbandes hat auch die «Schweizerische Gesellschaft zur Förderung des Bausparens» eine Volksinitiative eingereicht, welche die Möglichkeit zur Einführung des steuerlich geförderten Bausparens verlangt. Zudem sind auf parlamentarischer Ebene im Moment mehrere Vorstösse zum Bausparen hängig.

Schrittweise und zurückhaltende Investition der Mittel

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden drei Zukäufe getätigt. In Morges/ VD am Genfersee wurde eine Liegenschaft im Wert von CHF 26 Mio. erworben. Das in Seenähe gelegene Objekt mit einer vermietbaren Fläche von rund 6500 Quadratmetern ist langfristig an den Kanton Waadt sowie an ein Unternehmen aus dem Biotechnologiebereich vermietet. In Yverdon/VD wurde für CHF 7.5 Mio. eine Liegenschaft in Innenstadtnähe erworben. Die Liegenschaft ist gemischt genutzt, voll vermietet und bietet zudem ein Entwicklungspotenzial im Wohn- und Gewerbebereich. In Zü̈ rich hat die Gesellschaft fü̈ r CHF 0.7 Mio. ein Objekt in der Altstadt erworben, dessen Kaufrecht sich die SFPI bereits früher gesichert hatte. Die Liegenschaft grenzt unmittelbar an ein bereits im Besitz der Gesellschaft stehendes Objekt an, was im Hinblick auf eine künftige Entwicklung eine sinnvolle Arrondierung darstellt. Aus der Fülle an geprü̈ ften Objekten akquirierte die SFPI nur deren drei. Dies aufgrund des aktuellen Marktumfeldes sowie der von der Gesellschaft erwarteten Entwicklung der Preise von strategiekonformen Liegenschaften.

Sicherung der langfristigen Refinanzierung

Mit dem Abschluss des Zukaufs einer Geschäftsliegenschaft in Morges/ VD waren die anlässlich der Kapitalerhöhungen im Jahre 2007 aufgenommenen Eigenmittel im Gesamtbetrag von CHF 47.2 Mio. durch Zukäufe von neuen Objekten im Gesamtbetrag von CHF 38.2 Mio. sowie wert vermehrende Entwicklungen im Gesamtbetrag von CHF 6.2 Mio. nahezu vollständig investiert. Um die Finanzierung weiterer Projekte fü̈ r das Portfolio langfristig zu sichern, hat die Gesellschaft im vierten Quartal 2008 bereits alle 2009 und 2010 fällig werdenden Darlehen um weitere 10 Jahre verlängert. Der Evaluationsprozess fü̈ r das Hauptbewirtschaftungsmandat fü̈ hrte zur Neuvergabe des Mandates an die Firma Karl Steiner AG. Diese Entscheidung hat sich mit Blick auf erwartete Synergieeffekte in der Ausfü̈ hrung, Vermarktung und Bewirtschaftung bereits als richtig erwiesen. Das Mandat fü̈ r die Verwaltung vor Ort in Bern bleibt weiterhin bei der Firma Kuhn Immobilien, Bern.

Nennwertreduktion

Aufgrund des guten Geschäftsverlaufes beantragt der Verwaltungsrat der SFPI der ordentlichen Generalversammlung vom 19. März 2009, eine Ertragsausschü̈ ttung in Form einer Kapitalherabsetzung in Höhe von 3 Prozent des Nennwertes zu genehmigen. Diese fü̈ r die Aktionäre steuerfreie Form der Ertragsausschü̈ ttung entspricht rund 80 Prozent des operativen Ergebnisses ohne Neubewertungseffekte oder einer Ausschü̈ ttungsrendite gemessen am Nettoinventarwert per Ende 2008 von 2 Prozent.


Immobilien Brief Schweizer

Seite14 14 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz Immobilienfonds CH-Valoren

2'672'561 844'303 4'515'984 276'935

Anlagefonds Name

26.02.2009 Rückn.Preis

BONHOTE IMMOBILIER CS 1A IMMO PK

Börsenkurs

Ausschüttungsrendite

Ecart

Perf. YTD

Monatl. Umsatz Jan. 09

103.50

106.50

3.16%

2.90%

0.00%

Kurse seit 1.1.08 tiefst / höchst

Börsenkapitalisierung

0.70%

98.00

114.50

325'890'000

1065.00

1140.00

4.61%

7.04%

0.00%

nk

1140.00

1265.00

3'008'864'700

CS REF PROPERTY PLUS

104.25

114.25

2.69%

9.59%

0.66%

1.26%

109.50

119.00

676'360'000

CS REF INTERSWISS

165.50

181.00

4.58%

9.37%

-1.63%

3.13%

175.20

204.00

1'092'145'131

3'106'932

CS REF LIVINGPLUS

1'291'370

CS REF SIAT

2'158'801

DYNAMIC REAL ESTATE FUND

1'458'671

FIR

97.50

107.50

na

10.26%

1.42%

1.14%

102.30

117.00

1'881'250'000

116.50

141.50

3.70%

21.46%

3.74%

1.24%

127.70

144.90

1'629'931'991

1044.00

915.00

2.82%

-12.36%

-2.66%

3.91%

901.00

1075.00

239'547'915

94.50

113.00

3.25%

19.58%

5.61%

1.53%

101.70

115.00

661'132'490

977'876

IMMOFONDS

282.90

346.00

3.97%

22.30%

5.49%

3.40%

307.50

353.00

934'610'702

278'226

LA FONCIERE

510.90

630.00

3.14%

23.31%

5.00%

2.28%

560.00

700.00

710'262'000

277'010

IMMO HELVETIC

147.75

176.00

3.81%

19.12%

5.39%

1.77%

160.80

180.00

281'600'000

PROCIMMO SWISS COMM FUND

104.80

107.50

0.98%

2.58%

-0.46%

nk

100.00

110.00

131'759'095

278'545

SOLVALOR "61"

162.25

224.00

2.75%

38.06%

1.31%

1.38%

200.00

238.00

795'467'904

725'141

SCHRODER IMMOPLUS

765.60

778.00

1.55%

1.62%

0.39%

1.67%

750.00

909.50

746'880'000

3'362'421

3'743'094

SWISSCANTO (CH) REF IFCA

2'616'884

SWISSINVEST REIF

83.80

104.00

3.47%

24.11%

7.77%

1.68%

92.00

106.70

986'968'528

102.25

110.50

3.90%

8.07%

-0.36%

1.88%

97.00

116.90

426'306'127

1'442'082 1'442'085

UBS SWISS RES. ANFOS

46.75

54.00

3.74%

15.51%

6.93%

1.54%

47.20

54.80

1'307'278'170

UBS LEMAN RES. FONCIPARS

60.20

69.75

3.55%

15.86%

10.71%

1.27%

58.15

73.00

715'714'724

1'442'087

UBS SWISS MIXED SIMA

73.10

80.00

4.02%

9.44%

3.23%

1.17%

72.70

87.30

3'949'422'160

1'442'088

UBS SWISS COM. SWISSREAL

57.30

53.50

4.88%

-6.63%

-0.47%

1.12%

52.00

65.60

695'538'520

(1)

Ohne CS REF Property Plus, Swiss Re Immoplus, Dynamic, Bonhôte

Ø(1)

Ø

SWIIT Index

Ø

Total

3.65%

12.06%

3.27%

1.60%

21‘196‘930‘157

Immobilienaktien CH-Valoren

883'756 1'820'611

Aktien Name

ALLREAL HOLDING

NAV inkl. aufgel. Ziinsen

110.80

Börsenkurs

Ausschüttungsrendite

Ecart

Perf. YTD

Monatl. Umsatz Jan. 09

107.00

4.88%

-3.43%

0.00%

2.86%

Kurse seit 1.1.08

Börsenkapitalisierung

tiefst / höchst

105.90

(Free Float)

140.70

534'358'000

32.15

17.00

6.76%

-47.12%

0.29%

3.22%

12.10

27.95

79'751'250

ESPACE REAL ESTATE

138.40

112.00

3.21%

-19.08%

-2.61%

nk

105.00

135.00

147'157'696

1'731'394

INTERSHOP

239.62

268.00

7.97%

11.84%

-5.96%

0.75%

255.00

330.00

292'656'000

1'110'887

MOBIMO

179.70

124.00

7.63%

-31.00%

-12.37%

1.33%

121.80

195.00

484'726'230

1'829'415

255'740

BFW LIEGENSCHAFTEN N

26.02.2009

PSP SWISS PROPERTY

59.90

43.00

5.80%

-28.21%

-18.41%

9.78%

42.85

70.75

1'835'270'995

803'838

SWISS PRIME SITE

57.70

43.50

8.25%

-24.61%

-14.37%

8.21%

42.55

68.40

1'004'338'362

261'948

WARTECK INVEST

1324.00

1480.00

4.33%

11.78%

0.34%

0.90%

1330.00

1610.00

167'032'800

10.65

3.85

13.79%

-63.85%

-17.91%

3.36%

3.50

10.10

179'339'032

Ø

Ø

REAL

Ø

Total

6.96%

-21.52%

-13.25%

6.26%

4‘724‘630‘364

2'183'118

ZÜBLIN IMMOBILIEN HOLDING

Die Zahlen werden uns geliefert von:


Seite15 15 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Immobilien Brief Schweizer

Immobilienfonds Berner Kantonalbank Nominalwert 250

Brutto-Dividende 0.00

26.02.09 Kurse nichtkotierter Immobilien-Nebenwerte Bundesplatz 8 CH-3001 Bern

Valoren-Nr.

Telefon 031 666 63 33 Telefax 031 666 60 33

Beschreibung

140241

N

Agruna AG

50

155753

N

Bürgerhaus AG, Bern

500

841414

I

255740

N

10

3.50

25

2.50

10

Tiefst 2009

Höchst 2009

3'500.00

Geld

4'000.00

Brief 10

3'500.00

4'700.00

26

30

705.00

1'240.00

10

CasaInvest AG, Rheintal

750.00

875.00

3

800.00

900.00

10

Espace Real Estate AG, Biel

110.00

116.00

100

105.00

113.00

1230

30

627.00

800.00

50

11.70

11.90

500

11.90

363758

I

4582551

N

FTB Holding SA, Brissago Fundamenta Real Estate AG

500

600.00

3490024

N

Gesellschaft für Erstellung billiger Wohnhäuser in Winterthur

4

25'050.00

32'000.00

1

500

150.00

191008

N

Immges Viamala, Thusis

2

7'700.00

8'500.00

1

400

40.00

257750

I

13

910.00

1000

80.00

197641

N

Konkordia AG Nom 1000

10

5'100.00

250

20.00

197640

N

Konkordia AG Nom 250

10

1'275.00

254593

N

MSA Immobilien, Adliswil

20

185.00

2766143

N

Pagameno Invest AG N

2766145

PS

3264862

N

2989760

I

Real Estate Holding

225664

I

10 100

0.00

100 500

25.00

1 600

36.00

800

Immobiliare Pharmapark SA, Barbengo

1'250.00

1'250.00

SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE 100.00

100.00

SAE Immobilien AG, Unterägeri

1'750.00

2'000.00

4'300.00 0.40

200

Pfenninger & Cie AG, Wädenswil

64.00

231303

I

Sia- Haus AG, Zürich

5

0.00

1789702

I

Sihl Manegg Immobilien AG

100

0.00

253801

1000

120.00

172525

1000

260.00

256969

1500

1.05

5

1'550.00

4'825.00

5

4'300.00

0.40

19800

0.40

1.25

10000

2

8'300.00

12'500.00

1

3

3'445.00

11. März 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich N Tersa AG (Nähe Fraumünsterkirche) N

180.00

Pagameno Invest AG PS

TL Immobilien AG

Neue Wohnformen im Alter: Chance für erfolgreiche Immobilieninvestments? N

Tuwag Immobilien AG,Wädenswil

1

15'500.00

SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE Neue Wohnformen im Alter: Chance für SCHWEIZER erfolgreiche Immobilieninvestments? IMMOBILIENGESPRÄCHE

Referenten: Claudio Müller, Zürcher Kantonalbank; Rolf Brechbühl, BonacasaNet, Biel; Dr. Samuel Gerber, samuel-gerber.ch AG, Zürich

Der Anteil der Senioren an der Schweizer Bevölkerung nimmt zu. Bis ins Jahr 2050 wird die Zahl der Personen im Alter über 60 Jahre um insgesamt 89 Prozent zulegen, sagen Studien voraus. 11.Altersgerechte März 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich Nutzungsund Servicekonzepte sind gefragt. Ist die Immobilienwirtschaft auf diese Herausforderung vorbereitet? Werden Konzepte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand geprüft?

11. März 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich 7. Mai 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich Der Anteil der Senioren an der Schweizer Bevölkerung nimmt zu. Bis ins Jahr 2050 wird die Zahl der Personen im Alter über 60 Jahre um insgesamt 89 Prozent zulegen, sagen Studien voraus. Altersgerechte Nutzungs- und Servicekonzepte sind gefragt. Ist die Immobilienwirtschaft auf diese Herausforderung vorbereitet? Werden Konzepte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand geprüft? 11. März 2009 um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich

Neue Wohnformen im Alter: Chance Braucht es den Energieausweis infür erfolgreiche Immobilieninvestments? der Immobilienwirtschaft? Medienpartner:

Legal Partner: Medienpartner:

Medienpartner: Legal Partner: IG_2009_01_Inserat_IBV.indd 1

Legal Partner:

Legal Partner:

IG_2009_01_Inserat_IBV.indd 1

Medienpartner:

Referenten: Claudio Müller, Zürcher Kantonalbank Zürich; Rolf Brechbühl, BonacasaNet, Biel Der Anteil der Senioren an der Schweizer Bevölkerung nimmt zu. Bis ins Jahr 2050 wird die Zahl der Referenten: Christoph Wagener, Hochschule und Technik, Luzern; voraus. Die Teilnahme kostet Fr. 60 60.– Personen im Alter über Jahre um insgesamtfür 89Architektur Prozent zulegen, sagen Studien Harry Hirsch,NutzungsDeutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen,Ist Baden-Baden Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: Altersgerechte und Servicekonzepte sindwww.immorunde.ch. gefragt. die Immobilienwirtschaft auf diese Herausforderung vorbereitet? Werden Konzepte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand geprüft? Gemäss Umfrage eines Immobilien-Portals bei deutschen Maklern muss in Deutschland bei Schweizer Referenten: Claudio Müller, Zürcher Kantonalbank Zürich; Rolfzu. Brechbühl, BonacasaNet, BielZahl der mässig oder schlecht isolierten Eigenheimen mit Preisabschlägen von 10 bis 202050 Prozent Der Anteil der Senioren an der Schweizer Bevölkerung nimmt Bis ins Jahr wirdgerechnet die werden. im MitAlter der Einführung desum Energieausweises für sämtliche Wohnhäuser bei Neuvermietung Personen über 60 Jahre insgesamt 89 Prozent zulegen, sagen Studien voraus. Die Teilnahme kostet Fr. 60.– und Verkauf per 1. Januarund 2009 dürfte sich achtmal diesesind Entwicklung zuspitzen. Ist ein EnergieausDie Schweizer Immobiliengespräche finden im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen Altersgerechte NutzungsServicekonzepte gefragt. Istgar die Immobilienwirtschaft auf diese Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: www.immorunde.ch. weis in der Schweiz sinnvoll? Genügt das Minergie-Label? Braucht esmit eine zentrale Zertifiziehalten Vorträge, diskutieren aufWerden dem Podium und in beantworten Fragen zu der aktuellen und Herausforderung vorbereitet? Konzepte Zusammenarbeit öffentlichen Hand geprüft? rungsstelle?Themen. Wer sammelt das Datenmaterial fürlädt effiziente Vergleiche? spannenden Der anschliessende Apéro zum Austausch und zum Networking ein. Schweizer Claudio Referenten: Müller, Zürcher Kantonalbank Zürich; Rolf Brechbühl, BonacasaNet, Biel

Neue Wohnformen im Alter: Chance für erfolgreiche Immobilieninvestments?

ImmobilienGespräche ImmobilienGespräche

Die Teilnahme kostet Fr. 60.– Die ist begrenzt. Anmeldung unter: www.immorunde.ch. Die Teilnehmerzahl Schweizer Immobiliengespräche finden achtmal im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zu aktuellen und 18.12.2008 Die Teilnahme kostet Fr. 60.– Schweizer Themen. Der anschliessende Apéro lädt zum Austausch und zum Networking ein. spannenden Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: www.immorunde.ch.

ImmobilienGespräche

Die Schweizer Immobiliengespräche finden achtmal im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen Schweizer halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zu aktuellen und spannenden Themen. Der anschliessende Apéro lädt zum Austausch und zum Networking18.12.2008 ein.

ImmobilienGespräche

Die Schweizer Immobiliengespräche finden achtmal im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen

12:10:44 Uhr

12:10:44 Uhr


Immobilien Brief Schweizer

Seite16 16 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Auf Sand gebaut? Lage der Bauindustrie Europas Die Deloitte-Analyse «Top 100 – European Powers of Construction 2008» zeigt: Unternehmen setzen auf öffentliche Aufträge. Grossbritannien führt mit 28 Unternehmen die Liste an, Frankreich hingegen – das zwar beide Spitzenreiter stellt – ist hier nur mit fünf präsent. Pd. Die Lage der europäischen Bauunternehmen ist durchwachsen: Einerseits sind die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren, andererseits lassen die zunehmend breite und weniger zyklusabhängige Aufstellung vieler Unternehmen sowie verstärkte Investitionen der öffentlichen Hand auf deren Kompensation hoffen. In den Zukunftsmärkten Indien und China sind die Aussichten weiterhin attraktiv – jedoch sind die Europäer dort kaum vertreten, denn diese konzentrieren sich bisher eher auf den amerikanischen Kontinent.


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Fortsetzung

Auf Sand gebaut? Lage der Bauindustrie ...

Seite17 17 Seite Ausgabe 03/09 / März 2009 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche «Das Ranking basiert auf den Jahresumsätzen 2007, als die Bauindustrie, trotz einer deutlichen Schwäche beim Wohnungs- und Hausbau, noch erheblich am allgemeinen Aufschwung partizipieren konnte. Bei den Gewerbebauten lag das Wachstum beispielsweise bei knapp fünf Prozent, in 2008 hat es sich allerdings schon um etwa einen Prozentpunkt abgeschwächt», erklärt Franz Klinger, Partner Real Estate bei Deloitte.

Ende des Wachstums?

Drei Viertel der Top -100 konnten 2007 entweder durch Zukäufe oder organisches Wachstum Zuwächse verzeichnen – wie Balfour Beatty (+36%), VINCI (+19%) und Hochtief (+12%). Unternehmen, die im gewerblichen und infrastrukturellen Bereich tätig sind, waren dabei generell erfolgreicher als solche im Haus- und Wohnungsbau. Mit dem Ausbrechen der Finanzkrise hat sich das Szenario auch für die Bauindustrie entscheidend verändert: Die Aufträge nehmen aufgrund fehlender Kredite und schwacher Wirtschaftslage ab – insbesondere Engpässe bei Arbeits- bzw. Betriebskapital fallen hier ins Gewicht. Abzuwarten bleibt, welche Wirkung die staatlichen Investitionen zeigen werden.

Mit Risikomanagement durch die Krise

IMPRESSUM Herausgeber: Schweizer Immobiliengespräche AG Bahnhofstrasse 28 6430 Schwyz

In Krisensituationen ist ein umfassendes Risikomanagement von zentraler Bedeutung. Wie eine Auswertung der Risikoberichterstattung der grössten 20 Unternehmen zeigt, wird dies in der Branche derzeit noch unterschiedlich bewertet. Teilweise fehlt der Blick in die Zukunft: Reputationsrisiken werden oft ausgeklammert und auch das Thema Umwelt nicht immer erschöpfend behandelt – doch zukünftig dürfte sich gerade dieser Bereich enorm professionalisieren. «Die Unternehmen können auch in schwierigen Zeiten einiges tun, um ihre Position zu verbessern. Dazu gehören eine Vorsorge gegen Ausfallrisiken und die Implementierung eines umfassenden Supply Chain Management. Aber auch die Wahrnehmung von Chancen, etwa im baunahen Servicegeschäft. Nicht zuletzt lohnt ein Blick nach China oder Indien: Trotz der dortigen Konjunkturabkühlung bestehen weiterhin enorme Potenziale beim Infrastrukturausbau», kommentiert Franz Klinger.

Onlinedienst: www.immorunde.ch

Die Top-Ten der europäischen Bauindustrie

Redaktion: Remi Buchschacher Neustadtstrasse 7 6003 Luzern rb@immorunde.ch

Unternehmen

Land

Umsatz 07 (Mio. Euro)

Nettogewinn 07 (Mio. Euro)

VINCI SA Bouguyes SA Hochtief AG Skanska AB Grupo Ferrovial SA Eiffage SA Balfour Beatty Plc Strabag SE Koninklijke BAM Groep NV Bilfinger Berger

Frankreich Frankreich Deutschland Schweden Spanien Frankreich UK Österreich Niederlande Deutschland

30428 29613 18773 14922 14630 12596 11007 10746 9322 9222

1461 1376 141 443 734 1000 222 170 349 134

Erscheinungsweise: zweiwöchentlich Anzeigenverkauf: anzeigen@immorunde.ch

Die Top Ten der europäischen Bauindustrie

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