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Immobilien Brief Schweizer

das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche Ausgabe 05/08 / März 2008 Editorial

INHALT Editorial................................ 1 Trotz Rückgang gutes Ergebnis auf dem europäischen Hotelinvestmentmarkt.................... 2 Mobimo sehr erfolgreich im Promotionsgeschäft................ 6 Nachricht.............................. 6 PSP Swiss Property: FünfMilliarden-Grenze überschrittenz........................ 9 Nachricht.............................10 Immobilien-Finanzmärkte Schweiz .............................12 Die Bewertungsunterschiede zwischen Fonds und AGs haben sich verringert ...........13 Kalender..............................15 Realis heisst neu SVIT Real Estate School........................16 Impressum...........................16

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Wann machen Hotelinvestments Sinn? 2007 sind europaweit 18,7 Mrd. Euro in den Hotelinvestmentmarkt geflossen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies zwar einen Rückgang von rund 15 Prozent, das Volumen liegt aber deutlich über dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre (2000-2006: 11,2 Mrd. Euro). Hotels sind gegenwärtig beliebte Investitionsgefässe. Viele Anleger suchen nach Alternativen zu herkommlichen Immobilieninvestments. Das grosse Interesse an Hotels zeigte sich auch an Remi Buchschacher Redaktionsleiter unserem letzten Immobiliengespräch im Zunfthaus zur Waag in Zürich. Über hundert Personen begehrten Einlass, wir konnten aber leider nur hundert Plätze anbieten. Das ist schade, denn die Voten und Referate waren sehr interessant. Martin Buchli, VR-Präsident der Stilli Park AG, präsentierte das von Matteo Thun entworfene «Public-Private»-Hotelvorhaben bei Davos Dorf und berichtete über bereits geschaffte – und ausstehende Hürden in dessen Planung und Realisierung. Weiter erfuhr man über die Kriterien Beat Reichmuths von der Eurohypo zur Finanzierung von Business-Hotels – denen der private Investor Alfred Meili in manch einem Punkt widersprach. Meili nannte primär den guten Standort eines Hotels und seinen technisch intakten Zustand, um in eine Liegenschaft zu investieren. Andreas Deuber von der UBS skizzierte neue Hotelformen, die aus einem Mix aus «traditionellem» Hotel und bewirtschafteten Wohnungen bestehen. Fazit: Das Hotel gewinnt als Anlageobjekt immer mehr an Bedeutung. Ihr Remi Buchschacher Schweizer

ImmobilienGespräche Immobiliengespräch vom 6. Mai 2008 um 17.30 Uhr im Zunfthaus zur Waag in Zürich. Anzeige

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Bisher sind folgende Referenten registriert: Marc Honauer, Leiter Immobilien bei der Suva Walter Strässle, CEO Griesser Holding Melden Sie sich gleich an unter: www.immorunde.ch


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Seite 2 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Trotz Rückgang gutes Ergebnis auf dem europäischen Hotelinvestmentmarkt 2007 sind europaweit 18,7 Mrd. Euro (Berücksichtigt werden Transaktionen über jeweils 10 Mio. Euro) in den Hotelinvestmentmarkt geflossen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies zwar einen Rückgang von rund 15 Prozent, das Volumen liegt aber deutlich über dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre (2000-2006: 11,2 Mrd. Euro). Das geht aus dem Hotelmarktbericht von Jones Lang LaSalle hervor. pd. Ausschlaggebend für die Entwicklung im Jahr 2007 war vor allem der Rückgang beim Portfoliotransaktionsvolumen, das mit 12,5 Mrd. Euro rund 16 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres 2006 (14,8 Mrd. Euro) lag. Die gleichzeitig erhöhte Anzahl der Portfoliodeals ist ein Ausweis für den Rückgang grosser Volumina. Bei den Einzeltransaktionen lag die Anzahl deutlich unter dem Vorjahr bei einem allerdings leichteren Rückgang des Transaktionsvolumens von 8 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. In Kontinentaleuropa waren Deutschland und Frankreich die stärksten Hotelinvestmentmärkte im Jahr 2007.

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Trotz Rückgang gutes Ergebnis auf dem...

In Grossbritannien sorgte die Finanzmarktkrise 2007 zu einem Rückgang der Hotelinvestments.

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Seite 3 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Einzeltransaktionen auf hohem Niveau Während die Einzeltransaktionen auf den kontinentaleuropäischen Märkten mit einem Plus von 13 Prozent aufwarten konnten, zeigte sich in Grossbritannien ein deutlicher Rückgang von 3,1 Mrd. Euro in 2006 auf 1,6 Mrd. Euro in 2007. „In Grossbritannien sorgten schon vor der Krise auf dem Finanzierungsmarkt steigende Zinsen seit Ende 2006 für nicht mehr ganz so dynamische Aktivitäten auf dem Hotelinvestmentmarkt“, so Christoph Härle, Managing Director von Jones Lang LaSalle Hotels und verantwortlich für Zentral- und Westeuropa. Vor allem London war betroffen. Während dort 2006 noch Hotels in einer Grössenordnung von über 2 Mrd. Euro verkauft wurden, waren es 2007 lediglich 835 Mio. Euro (prominenteste Transaktion: der Erwerb des Waldorf Hilton durch einen Privatinvestor für rund 247 Mio. Euro, Verkäufer war die Royal Bank of Scotland). In Kontinentaleuropa waren Frankreich (1,1 Mrd. Euro), Italien (831 Mio. Euro) und Deutschland (815 Mio. Euro) die stärksten Märkte. Zusammen kamen die drei Länder auf einen Anteil von ca. 46 Prozent am gesamteuropäischen Einzeltransaktionsvolumen. Die europaweit grössten Einzeldeals waren der Kauf des Forte Village auf Sardinien durch den italienischen institutionellen Investor Fimit SGR für 307 Mio. Euro, gefolgt vom Verkauf des Burlington Hotel in Dublin für 288 Mio. Euro an den irischen Privatinvestor Bernard McNamara und der Erwerb des Royal Monceau in Paris durch einen Investor aus Qatar für 250 Mio. Euro. Der osteuropäische Hotelinvestmentmarkt, mit 609 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres, wurde dominiert von Transaktionen in der Türkei und Russland, die etwa 90 Prozent des Volumens in dieser Region auf


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Trotz Rückgang gutes Ergebnis auf dem...

Seite 4 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche sich zogen. Darunter fielen der Erwerb des Sungate Port Royal Hotels für 239 Mio. Euro durch einen russischen Privatinvestor in Antalya und in Moskau der Kauf des Kempinski Baltschug für 119 Mio. Euro durch Kempinski Hotels.

Portfoliotransaktionen brechen im zweiten Halbjahr ein Zunahme der Logiernächte Bfs. Im Januar 2008 verzeichneten die Hotelbetriebe in der Schweiz 3 Millionen Logiernächte. Dies sind 7,2 Prozent mehr (+201’000) als im Januar 2007. Die Zunahme geht sowohl auf das Konto der inländischen (+7,3%) als auch der ausländischen Gäste (+7,1%). Die günstigen Witterungsbedingungen sowie die gute Schneelage in den Bergen haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Die stärkste absolute Zunahme verzeichneten dabei Gäste aus Deutschland mit einem Plus von 27’000 Übernachtungen. Es folgen das Vereinigte Königreich (+16’000 Logiernächte), Russland (+14’000), die Niederlande (+6000) und Frankreich (+4500).

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Während das Portfolioinvestmentvolumen in den ersten sechs Monaten 2007 noch sehr stark war, im Einjahresvergleich sogar ein Plus von 10 Prozent aufweisen konnte, liess die Dynamik im zweiten Halbjahr nach. „Insbesondere bei grossvolumigen Portfoliodeals kam es zu Realisierungsproblemen: in einer Grössenordnung über 200 Mio. Euro fiel die Anzahl der Transaktionen im zweiten Halbjahr 2007 um 46 Prozent und das Volumen um 60 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres“, so Christoph Härle. Die fünf grössten Portfoliotransaktionen wurden in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen und erzielten ein Volumen von 5,2 Mrd. Euro. Als Top Portfoliotransaktion im zweiten Halbjahr gilt der Erwerb des Hilton Portfolios (10 Hotels) für 566 Mio. Euro durch MSREF (Morgan Stanley Real Estate Fund).

Grenzüberschreitende Transaktionen legen deutlich zuWährend 2006 die grenzüberschreitenden Aktivitäten nur 19 Prozent ausmachten, kamen sie 2007 auf einen Anteil von 46 Prozent. „Zunehmende Transparenz sorgt für eine bessere Einordnung der Besonderheiten eines Marktes, grössere Diversifizierung ist nicht zuletzt deshalb die Folge. Investoren „gewöhnen“ sich zunehmend an verschiedene Jurisdiktionen und Steuergesetzgebungen anderer Länder, vor allem bei Portfoliotransaktionen“, so Christoph Härle. Die Aktivitäten von US Investoren gingen unter anderem aufgrund des starken Euro deutlich zurück. Das Volumen sank um 48 Prozent von 1,7 Mrd. Euro auf 900 Mio. Euro. Noch drastischer erweist sich die Entwicklung bei Investoren, die ihr Kapital aus vielen Ländern der Welt einsammeln und investieren. Ihr Engagement fiel von rund 6 Mrd. Euro in 2006 (Anteil 28 Prozent) auf knapp über 1 Mrd. Euro in 2007 (Anteil von 6 Prozent). Diese globalen Investoren agieren mit sehr hohem Fremdkapital-Anteil. 12.1.2008

10:39 Uhr

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Trotz Rückgang gutes Ergebnis auf dem...

Seite 5 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Private Investoren lösen Private Equity Unternehmen ab Die Private Equity Unternehmen, die 2006 noch einen Anteil von 43 Prozent am Gesamttransaktionsvolumen (Einzel- und Portfoliotransaktionen) aufwiesen, erreichten 2007 nur noch 16 Prozent. Wegen seiner hohen Fremdkapitalorientierung ist dieser Investorentyp durch die Finanzmarktkrise im Besonderen getroffen, da das Geschäftsmodell auf der Möglichkeit einer hohen Fremdfinanzierung basiert, um die notwendigen Renditen zu erreichen. Dominiert haben 2007 private Investoren. Sie sind, genau wie institutionelle Investoren, häufig mit deutlich weniger Fremdkapital bei ihren Investitionen ausgestattet und agierten deshalb nach Beginn der Finanzmarktkrise mit einem Wettbewerbsvorteil. Private Investoren investierten 2007 rund 4 Mrd. Euro, entsprechend einem Anteil von 22 Prozent (2006: ca. 13 Prozent), institutionelle Investoren kauften für 2,1 Mrd. Euro ein (Anteil von 12 Prozent 2007; 5 Prozent in 2006). REITs investierten ca. 1,35 Mrd. Euro, entsprechend einem Anteil von 7,5 Prozent am europäischen Hotelinvestmentvolumen (2006 6 Prozent; 2005: ca. 2 Prozent). Der grösste REIT-Deal in 2007 war die Akquisition (als Sale-und-Leaseback Transaktion) eines Portfolios mit 30 Accor Hotels für über 700 Mio. Euro durch Land Securities.

2008 wird Transaktionsvolumen deutlich zurückgehen

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In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres flossen in Europa etwa 840 Mio. Euro in Hotelinvestments. Das ist ohne Frage ein extrem schwacher Start. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2007 lag das Volumen bei 4,2 Mrd. Euro, wobei man berücksichtigen muss, dass in den ersten acht Wochen des neuen Jahres einige Deals abgeschlossen wurden, die bereits Ende 2006 in finalen Verhandlungen waren. Diese hatten für einen fulminanten, aussergewöhnlichen Beginn gesorgt. „Der im Vergleich zu den beiden Vorjahren - und nur das macht vom Gesamtvolumen her gedacht Sinn - schwache Start spiegelt die allerorten zu spürende abwartende Haltung wider. Aufgrund der derzeitigen Unsicherheit im Markt werden 2008 insbesondere Portfoliotransaktionen jenseits der 400 Mio. Euro nur noch vereinzelt zu sehen sein. Die Aktivitäten werden sich primär auf Einzeltransaktionen und kleine Portfolios konzentrieren. Das Transaktionsvolumen in 2008 wird in Folge dessen die Ergebnisse der letzten drei Jahre (zwischen 16,6 und 21,6 Mrd. Euro) nicht erreichen“, so Christoph Härle.


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Seite 6 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Mobimo sehr erfolgreich im Promotionsgeschäft Nachricht

LaSalle steigert Vermögen pd. LaSalle Investment Management verzeichnete weltweit im Geschäftsjahr 2007 durch das Auflegen von fünf neuen Private-Equity-ImmobilienFonds neue Mittelzuflüsse von 10,1 Mrd. USD. Darin enthalten sind unter anderem 16 neue Immobilienaktien-Mandate. Im Geschäftsjahr 2007 wurden Investitionen in Höhe 8,4 Mrd. USD weltweit getätigt. Das Volumen des verwalteten Vermögens stieg von 40,6 Mrd. auf 49,7 Mrd. USD. Dies entspricht einem Plus von 22 Prozent gegenüber dem... ... Vorjahr. Von deutschen Investoren wurden im Jahr 2007 insgesamt 400 Mio Euro neu gezeichnet. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Sobald dieses gezeichnete Kapital investiert ist, managt LaSalle knapp 2 Mrd. Euro an Immobilieninvestments für deutsche Investoren. 2007 wurden ingesamt rund. 200 Mio. Euro in Deutschland investiert. Derzeit managt LaSalle Investment Management damit Immobilieninvestments von mehr als 1 Mrd. Euro in Deutschland.

Mobimo wächst weiterhin und realisierte im Geschäftsjahr 2007 einen um 27 Prozent gesteigerten Gewinn (inklusive Neubewertung), einen um 44 Prozent gesteigerten Gewinn (exklusive Neubewertung) und eine Steigerung um 17 Prozent aus Mieterträgen von Anlageliegenschaften. Der Erfolg aus Promotion und Verkauf stieg um 52 Prozent. pd. Nach dem Börsengang 2005 und den Kapitalerhöhungen in den Jahren 2005, 2006 sowie zuletzt im Juni 2007 mit CHF 149 Mio. hat Mobimo im Berichtsjahr das angestrebte Wachstum erreicht, wie die börsenkotierte Immobiliengesellschaft mitteilt. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde um 17 Prozent auf CHF 80 Mio. gesteigert. Der Gewinn vor Steuern wurde um 26 Prozent auf 66 Mio. und nach Steuern um 27 Prozent auf CHF 52 Mio. erhöht. Der operative Gewinn nach Steuern exkl. Neubewertung hat Mobimo um 44 Prozent gesteigert und er beträgt nun CHF 39 Mio. Der im Gewinn enthaltene Erfolg aus Marktwertanpassungen der Liegenschaften von CHF 18 Mio. sei mit CHF 4,6 Mio. auf Einwertungsgewinne bei neu erworbenen Liegenschaften zurückzuführen, heisst es weiter. Das gesamte Immobilienportfolio zeigt in der Berichtsperiode einen wertmässigen Zuwachs von CHF 241 Mio. oder 22 Prozent auf CHF 1 349 Mio. Die durchschnittlichen Zinskosten beliefen sich in der Berichtsperiode auf 3,6 Prozent im Vergleich zu 3,5 Prozent Ende Geschäftsjahr 2006. Der Eigenfinanzierungsgrad am Ende der Berichtsperiode beträgt 57 Prozent. „Dies ist die Folge der durch die Kapitalerhöhung vom Juni 2007 ausgelösten Optimierung der Fremdkapitalkosten, gepaart mit dem verzögerten Investitionsfortschritt in den anspruchsvollen Märkten“, schriebt Mobimo. Die Eigenkapitalrendite beträgt 7,5 Prozent bzw. 5,6 Prozent vor Neubewertungseffekt. Der innere Wert der Aktie beträgt am Ende der Berichtsperiode, nach der Ausschüttung von CHF 9.– pro Aktie

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Mobimo sehr erfolgreich im Promotionsgeschäft

Seite 7 Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche durch Nennwertreduktion, CHF 178.95 gegenüber CHF 175.91 per 31. Dezember 2006.

Erweiterung des Portfolios mit Anlageliegenschaften Den Erfolg aus Vermietung (Mieterträge abzüglich Eigentümerlasten) steigerte Mobimo um 17 Prozent auf CHF 52 Mio. Der direkte Aufwand für vermietete Liegenschaften beträgt unverändert 17 Prozent des Ertrags aus Vermietung von Anlageliegenschaften. Die Leerstandsquote bei den Anlageobjekten beträgt 6,4 Prozent im Vergleich zu 6,3 Prozent per 31. Dezember 2006. Der prozentuale Anteil an Wohnliegenschaften im Anlagebestand hat sich im Berichtsjahr leicht auf 10 Prozent erhöht. Der bisher für das Portfolio angewandte Diskontierungssatz für die Marktwertbewertung reduzierte sich gemäss Liegenschaftenschätzer Wüest & Partner 2007 leicht von 5,08 Prozent auf 5,02 Prozent. 2007 kaufte Mobimo neun Liegenschaften zu einem Kaufpreis von insgesamt CHF 122 Mio. dazu vier Grundstücke an guten Lagen für insgesamt CHF 49 Mio. Die Grundstücke befinden sich in Erlenbach, Forch-/Glärnistrasse; in Adliswil, Wilacker; in Wädenswil, Rötiboden und in Luzern, Guggistrasse.Der Erfolg aus Verkauf Promotion liege mit CHF 22 Mio. wie erwartet deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres von CHF 15 Mio. Der Grund liege darin, dass zahlreiche Grossbaustellen plangemäss im Geschäftsjahr 2007 ausgelöst werden konnten, teilt Mobimo weiter mit.

Weichenstellung für die langfristige Entwicklung

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„Die Entwicklung von Wohneigentum wird bei uns auch in den kommenden Jahren im Zentrum stehen, zumal wir an unseren guten Lagen einen liquiden Markt vorfinden. An 10 Baustellen am unteren Zürichsee und in der Stadt Zürich realisieren wir insgesamt 344 Eigentums- und Mietwohnungen. Ab September 2008 erstellen wir bei der Pfingstweidstrasse im Entwicklungsgebiet City West den 24-geschossigen, 80 m hohen Mobimo Tower. Auf den ersten 15 Etagen entsteht ein neues 5-Sterne plus Hotel. Auf den  weiteren neun Geschossen bauen wir Eigentumswohnungen im Hochpreissegment, welchen ein komfortabler Hotelservice geboten werden kann“, blickte CEO-Paul Schnetzer in die nahe Zukunft.  Die Mobimo wolle ihren Anlagebestand mit Geschäftsund Wohnliegenschaften weiterhin vor allem in den Städten der deutschen Schweiz durch Zukäufe ergänzen. 


Seite 88 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

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Geschäftsbericht 2007

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Mobimo sehr erfolgreich im Promotionsgeschäft

Mobimo-Kennzahlen K e n n z a h l e n i m Ü bime rÜberblick blick Geschäftsbericht 2007

KM oeb inm on- Gzruaphp el (ekonn s oil m Überblick idiert) Erfolg M o b i maus o - GVerkauf ru p p e (Promotion ko n s o l i d i e r t ) Erfolg aus Vermietung Erfolg aus Verkauf Neubewertung Promotion Betriebsergebnis (EBIT) Erfolg aus Vermietung Erfolg aus Neubewertung Gewinn Betriebsergebnis (EBIT) Eigenkapitalrendite1 Gewinn 1 exkl. Neubewertung Gewinn nach Steuern Eigenkapitalrendite Eigenkapitalrendite exkl. Neubewertung2 Gewinn nach Steuern exkl. Neubewertung Anlageobjekte Geschäftsliegenschaften Eigenkapitalrendite exkl. Neubewertung2 Anlageobjekte Wohnliegenschaften Entwicklungsobjekte Geschäftsliegenschaften Anlageobjekte Geschäftsliegenschaften Entwicklungsobjekte Wohnliegenschaften Anlageobjekte Wohnliegenschaften Total Liegenschaften Geschäftsliegenschaften Entwicklungsobjekte Entwicklungsobjekte Wohnliegenschaften Leerstand Anlageobjekte Total Liegenschaften Diskontierungssatz für Neubewertung [ Personalbestand (Stellenprozente) Leerstand Anlageobjekte [ Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten Diskontierungssatz für Neubewertung [ Personalbestand Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten (Stellenprozente) [ Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten Eigenkapitalanteil [ Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten Net Gearing3 Eigenkapitalanteil M o bGearing i m o -Ak3t i e Net Anzahl Aktien M o b i m oausstehender -Ak t i e

CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio. CHF Mio.

Jahre Jahre

2007

2006

22,2 2007

14,5 2006

52,4 17,8 22,2 80,2 52,4 17,8 51,9 80,2 7,5 % 51,9 38,5 7,5 % 5,6 % 38,5 813,3 5,6 % 126,7 116,1 813,3 292,5 126,7 1 116,1 348,6 292,5 6,4 % 1 348,6 5,02 % 41,7 6,4 % 3,6 % 5,02 6,7 41,7 3,6 % 576,7 % 59 % 57 % 59 %

44,7 18,8 14,5 68,5 44,7 18,8 41,0 68,5 7,7 % 41,0 26,8 7,7 % 5,1 % 26,8 725,9 5,1 % 79,3 126,0 725,9 177,2 79,3 1 126,0 108,4 177,2 6,3 % 1 108,4 5,08 % 34,2 6,3 % 3,5 % 5,08 7,9 34,2 3,5 % 547,9 % 59 % 54 % 59 %

4 343 425 3 466 860 CHF 12.88 12.62 Gewinn je Aktie inkl. Neubewertung5 5 CHF Gewinn je Aktie exkl. Neubewertung Anzahl ausstehender Aktien4 4 343 9.56 425 3 466 8.27 860 6 5 9.00 9.00 Kapitalrückzahlung Nennwertreduktion CHF 12.88 12.62 Gewinn je Aktie inkl.mittels Neubewertung Dividendenrendite (Nennwertrückzahlung) 4,9 % 4,6 % CHF 9.56 8.27 Gewinn je Aktie exkl. Neubewertung5 Ausschüttungsquote 75 % 76 % CHF 9.00 9.00 Kapitalrückzahlung mittels Nennwertreduktion6 Dividendenrendite (Nennwertrückzahlung) 4,9 % 4,6 % CHF 178.95 175.91 NAV pro ausstehende Aktie nach Optionen7 Ausschüttungsquote 75 % 76 % Nominalwert pro Aktie CHF 56.00 65.00 Aktienkapital 243,2 225,3 CHF Mio. 178.95 175.91 NAV pro ausstehende Aktie nach Optionen7 Börsenkurs derpro Aktie am 31. Dezember 182.00 198.00 Nominalwert Aktie CHF 56.00 65.00 Börsenkapitalisierung am 31. Dezember 790,5 686,4 Aktienkapital CHF Mio. 243,2 225,3 Eigenkapitalder amAktie 31. Dezember 790,0 621,7 Börsenkurs am 31. Dezember CHF Mio. 182.00 198.00 Börsenkapitalisierung am 31. Dezember CHF Mio. 790,5 686,4 1 Gewinn im Verhältnis durchschnittlichen Eigenkapital (Eigenkapital zuzüglich Kapitalerhöhung Eigenkapital am 31.zum Dezember CHF Mio.1. Januar790,0 621,7 2 1 3 2 4 3 5 4 6 5 7 6 7

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bzw. -herabsetzung) der Berichtsperiode. Gewinn ohne Neubewertung (und zurechenbare latente Steuern) im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital Gewinn im Verhältnis durchschnittlichen Eigenkapital (Eigenkapitalder 1. Januar zuzüglich Kapitalerhöhung (Eigenkapital 1. Januarzum zuzüglich Kapitalerhöhung bzw. -herabsetzung) Berichtsperiode. bzw. -herabsetzung) der Berichtsperiode. Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital. Gewinn ohne Neubewertung (und zurechenbare latente Steuern) im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden im Juni 2007 715 neue Namenaktien ausgegeben. Eine weitere Erhöhung (Eigenkapital 1. Januar zuzüglich Kapitalerhöhung bzw.866 -herabsetzung) der Berichtsperiode. um 9 850 Namenaktien resultierte aus der Ausübung von Optionen. Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurde den Aktionären ein Gratis-Bezugsrecht abgegeben. Dies stellt ein Bonuselement Im Rahmen wurden je imAktie Juni des 2007Geschäftsjahres 866 715 neue Namenaktien ausgegeben. Eine weitere Erhöhung im Sinne vonder IASKapitalerhöhung 33.27b dar. Der Gewinn 2006 wurde deshalb angepasst. um 9 850 Namenaktien resultierte aus der Ausübung von Optionen. Nennwertrückzahlung für das Geschäftsjahr 2007 gemäss Antrag an die Generalversammlung vom 8. Mai 2008. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurde den Aktionären ein Gratis-Bezugsrecht abgegeben. Dies stellt ein Bonuselement Unter dervon Annahme, dassdar. sämtliche zugeteilten auch ausgeübt im Sinne IAS 33.27b Der Gewinn je AktieOptionen des Geschäftsjahres 2006werden. wurde deshalb angepasst.

Nennwertrückzahlung für das Geschäftsjahr 2007 gemäss Antrag an die Generalversammlung vom 8. Mai 2008. Mobimo Holding AG • Rütligasse 1 • Optionen CH-6000auch Luzern 7 • Tel. werden. +41 41 249 49 80 • Fax +41 41 249 49 89 • www Unter der Annahme, dass sämtliche zugeteilten ausgeübt

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Seite 99 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

PSP Swiss Property: Fünf-MilliardenGrenze überschritten Im Jahr 2007 hat die PSP Swiss Property ihre Ertragskraft gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht: Der Reingewinn stieg um 29,3 Prozent auf CHF 291,2 Mio., der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 35,3 Prozent auf CHF 6,71. Der Verwaltungsrat beantragt eine Barausschüttung von CHF 2,40 pro Aktie, das sind 9,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese wird wiederum in Form einer Nennwertrückzahlung erfolgen. Beim Immobilienportfolio wurde die Leerstandsquote gegenüber Ende 2006 um 3,3 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent reduziert. pd. Um über CHF 200 Mio. wurde das Protfolio der PSP Swiss Property 2007 aufgewertet. Die Neubewertung ergab eine Anpassung gegen oben um CHF 218,5 Mio. „Ein wesentlicher Teil dieser Wertsteigerung beruhte auf der in der zweiten Jahreshälfte erneut verbesserten Marktsituation für Geschäftsliegenschaften an 1A-Lagen und widerspiegelt die sehr hohe Qualität der PSP-Immobilien“, schreibt die PSP in eienr Pressemitteilung. Zum anderen sei die Wertsteigerung auf den erfolgreichen Leerstandsabbau bei mehreren Liegenschaften zurückzuführen. Im Berichtsjahr wurde eine Liegenschaft übernommen und ein Neubau in der Stadt Zürich fertig gestellt. 12 nicht-strategische Objekte wurden für CHF 46,8 Mio. veräussert. Der Bilanzwert der 194 Liegenschaften und 6 Areale überstieg per Ende 2007 erstmals die 5-Milliarden-Grenze und betrug CHF 5,001 Mrd. (Ende 2006: CHF 4,757 Mrd.). Binzring 15/17 im Portfolio der PSP Swiss Property


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PSP Swiss Property: Fünf-Milliarden-...

Nachricht

Engel & Völkers vermarktet „Trump Towers“ pd. Der amerikanische Immobilienunternehmer Donald J. Trump hat ein neues Bauprojekt ins Leben gerufen: Auf Sunny Isles Beach direkt vor Miami entstehen drei exklusive Wohntürme. Den Auftrag zum Verkauf der „Trump Towers“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien hat Engel & Völkers erhalten, ein weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen zur Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment. Die „Trump Towers“ bieten auf 45 Stockwerken und 271 Appartements pro Turm Wohnqualität für höchste Ansprüche. Die Ausstattung der Wohnungen, der Eingangshalle und des Fitnessbereiches wurden von den Innenarchitekten Hirsch Bedner & Associates gestaltet, die unter anderem auch das St. Regis Hotel in Rom oder „The Waterfront Tower“ in Dubai gestaltet haben.

Seite10 10 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Leerstands- und Vermietungssituation PSP senkte den Leerstand 2007 auf 10,6 Prozent (von 13,9 Prozent per Ende 2006 bzw. 14,7 Prozent per Mitte 2007). Massgebend für diesen Erfolg seien die Anfang 2007 eingeleiteten Massnahmen gewesen: Erstens der Verkauf des Geschäftsbereichs „Immobilienbewirtschaftung für Drittkunden“, zweitens die Stärkung der Vermietungsaktivitäten sowie drittens die Nutzung der Synergien zwischen Immobilien-AssetManagement und Bewirtschaftung. PSP Swiss Property gibt sich zuversichtlich, den Leerstand durch die eingeleiteten Massnahmen in den nächsten Jahren weiter senken zu können.

Solide Kapitalstruktur Mit einer Eigenkapitalquote von 49,4 Prozent (Ende 2006: 52,1 Prozent) und einer Verschuldungsrate von 40,7 Prozent (Ende 2006: 38,6 Prozent) hat sich die Kapitalstruktur nicht wesentlich verändert. Der durchschnittliche Fremdkapitalkostensatz sank auf 2,73 Prozent (2006: 2,76 Prozent); die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzverbindlichkeiten betrug 3,7 Jahre (Ende 2006: 3,8 Jahre). 83 Prozent aller Finanzverbindlichkeiten wiesen fixe Zinssätze mit Laufzeiten von über einem Jahr aus (Ende 2006: 76,4 Prozent).

Antrag für erneute Nennwertreduktion Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 9. April 2008 wiederum eine Barauszahlung in Form einer Nennwertreduktion, und zwar in der Höhe von CHF 2,40 pro Aktie (Vorjahr: Nennwertrückzahlung von CHF 2,20 pro Aktie). In Relation zum Jahresgewinn ohne Liegenschaftserfolge (CHF 2,78) entspricht dieser Betrag einer PayoutRatio von 86,3 Prozent; im Verhältnis zum Jahresendkurs 2007 von CHF 57,20 ergibt dies eine Barrendite von 4,2 Prozent.

Antrag für Aktienrückkaufsprogramm Ebenfalls wird an der Generalversammlung vom 9. April 2008 ein Aktienrückkaufsprogramm beantragt. Es sollen bis maximal 5 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals (d.h. maximal 2‘345‘000 Aktien) über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange zurückgekauft werden. Rückkäufe erfolgen jedoch nur im Falle von grösseren, durch Marktfaktoren getriebenen Kursschwankungen der PSP-Aktie.

Änderungen im Verwaltungsrat Fritz Jörg tritt per Ende Februar 2008 als Mitglied des PSP-Verwaltungsrats zurück. An der Generalversammlung vom 9. April 2008 werden sich Nick van Ommen und Martin Wetter nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Durch diese Änderungen wird der Verwaltungsrat auf 5 Mitglieder reduziert. Der Verwaltungsrat wird sich somit ab April 2008 wie folgt zusammensetzen: Dr. Günther Gose (Präsident), Dr. Luciano Gabriel (Delegierter und CEO), Nathan Hetz (Mitglied), Gino Pfister (Mitglied), Max Zollinger (Mitglied). Für das Geschäftsjahr 2008 wird – unter der Annahme eines konstanten Immobilienbestands – ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund CHF 205 Mio. erwartet (2007: CHF 193.9 Mio.). Die Leerstandsquote will PSP im laufenden Jahr auf rund 9 Prozent senken.


Immobilien Brief Medienmitteilung Schweizer PSP Swiss Property AG Fortsetzung

PSP Swiss Property: Fünf-Milliarden-... Kennzahlen

Seite411 11 Februar/2008 Seite Seite Ausgabe29. 05/08 März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

PSP-Kennzahlen im Überblick

Finanzielle Kennzahlen 2

Liegenschaftsertrag Bewertungsdifferenzen der Liegenschaften Erfolg aus Liegenschaftsverkäufen Erfolg aus Anteilen assoziierter Unternehmen Bewirtschaftung2 2 Übriger Ertrag Reingewinn aus fortgeführtem Geschäft 2 Reingewinn aus aufgegebenem Geschäft Total Reingewinn Total Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge EBITDA ohne Liegenschaftserfolge2 2 EBITDA-Marge Bilanzsumme Eigenkapital Eigenkapitalquote Eigenkapital-Rendite Zinspflichtiges Fremdkapital Zinspflichtiges Fremdkapital in % der Bilanzsumme

Einheit CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 CHF 1 000 % CHF 1 000 CHF 1 000 % % CHF 1 000 %

2006

2007

240 125 126 114 6 929 1 742 0 15 969 221 843 3 435 225 278 128 300 200 103 77.8 4 891 176 2 547 047 52.1 9.1 1 887 770 38.6

247 354 218 543 3 350 114 0 2 185 284 849 6 326 291 175 120 556 193 942 75.5 5 133 838 2 534 784 49.4 11.5 2 087 767 40.7

Stück CHF 1 000 % % % Stück CHF 1 000

204 4 513 781 5.3 4.4 13.9 6 243 386

194 4 839 678 5.2 4.3 10.6 6 161 107

Stellen Stellen

88 84

82 79

CHF CHF CHF CHF CHF CHF

4.96 2.82 2.20 56.25 63.53 70.00

6.71 2.78 2.40 59.71 68.94 57.20

1

Diff. % 3.0

-86.3 28.4 84.2 29.3 -6.0 -3.1 5.0 -0.5

10.6

Portfoliokennzahlen Anzahl Liegenschaften Bilanzwert Liegenschaften 3 Brutto-Rendite 3 Netto-Rendite Leerstandsquote Periodenende (CHF)3 Anzahl Areale und Entwicklungsliegenschaften Bilanzwert Areale und Entwicklungsliegenschaften

7.2

-33.8

Personalbestand 2

Periodenende 2 Entsprechend Vollzeitstellen Kennzahlen pro Aktie 4, 5

Gewinn pro Aktie (EPS) 4, 5 Gewinn pro Aktie ohne Liegenschaftserfolge Nennwertreduktion pro Aktie Eigenkapital pro Aktie (NAV)7 Eigenkapital pro Aktie vor latenten Steuern7 Aktienkurs Periodenende

1 Differenz zu Vorjahresperiode 2006 bzw. Bilanzwert per 31. Dezember 2006. 2 Per 1. Juli 2007 wurde der Geschäftsbereich "Immobilienbewirtschaftung für Drittkunden" verkauft. Dieser Bereich wurde in Übereinstimmung mit IFRS 5 (Discontinued Operations) behandelt und das Geschäftsjahr 2006, wo nötig, entsprechend angepasst. 3 Gilt für Liegenschaften. 4 Summe aus fortgeführtem und aufgegebenem Geschäft. 5 Bezogen auf Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien. 6 Antrag an die ordentliche Generalversammlung vom 9. April 2008. 7 Bezogen auf Anzahl ausstehender Aktien, vor Barausschüttung durch Nennwertreduktion.

6

35.3 -1.4 9.1 6.2 8.5 -18.3


Seite12 12 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Immobilien Brief Schweizer

Immobilienfonds Berner Kantonalbank Bundesplatz 8 CH-3001 Bern Nominalwert

350 1000 10

Brutto-Dividende

1000

Valoren-Nr.

Beschreibung

140241

N

Agruna AG

100.00

137809

N

Effingerhof AG

3.25

255740

N

3542699 363758

2.50

500 350

Telefon 031 666 63 33 Telefax 031 666 60 33

0.00

10 25

5.3.08 Kurse nichtkotierter Immobilien-Nebenwerte

Brief 5.3.08

40

4'400.00

10

1'400.00

Espace Real Estate AG, Biel

133.00

137.00

100

N

Espace Real Estate Em07

127.00

132.50

I

FTB Holding SA, Brissago

591.00

600.00

29'000.00

32'000.00

N

183792

I

Gonset Holding AG

250.00

190684

N

Imbrex Holding AG

254593

N

MSA Immobilien, Adliswil

Gesellschaft für Erstellung billiger Wohnhäuser in Winterthur

500

25.00

218460

I

Pfenninger & Cie AG, Wädenswil

600

36.00

225664

I

SAE Immobilien AG, Unterägeri

231303

I

Sia- Haus AG, Zürich Sihl Manegg Immobilien AG

5

0.00

1789702

I

100

0.00

253801

N

Tersa AG

1000

120.00

172525

N

TL Immobilien AG

1000

250.00

256969

N

Tuwag Immobilien AG,Wädenswil

50

300.00

1017318

N

Welinvest AG, Basel

EUROHYPO

Geld 5.3.08

4'700.00

3490024

800

Höchst 2008

4'700.00

0.00

10

Tiefst 2008

Die führende Spezialbank für Immobilien und Staatsfinanzierung

Hätte es uns damals schon gegeben, hätten wir es finanziert.

4'700.00

26

132.00

134.50

400

100

127.50

134.00

100

9

600.00 32'000.00

2

2

28'000.00

10

3'400.00

9

7'080.00

100

161.00

15

1'700.00

2'400.00

40

4'600.00

5'000.00

33

2.45

1200

4'900.00

5'000.00

20

1.45

2.25

2500

1.00

5

8'200.00

10

3'430.00

13'800.00

13'800.00

2

13'000.00

18'000.00

1

7'500.00

7'950.00

5

7'350.00

7'600.00

5

Immobilien Brief Schweizer

TAX & LEGAL

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Immobilien Brief Schweizer

Seite13 13 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Die Bewertungsunterschiede zwischen Fonds und AGs haben sich verringert Immobilien bleiben gefragt. Ein anhaltender konjunktureller Rückenwind und ein historisch immer noch tiefes Zinsniveau sorgen für eine ungebrochene Dynamik. Doch manchenorts mehren sich Zweifel, ob die Preise weiter im bisherigen Tempo steigen werden. Die Studie „Swiss Issues Immobilien. Immobilienmarkt 2007. Fakten und Trends“ von Credit-Suisse Economic Research zeigt die Auswirkungen dieser Tendenz auf die indirekten Immobilienanlagen auf. CS. Die Bewertungsunterschiede zwischen Immobilienfonds und Immobilien-Aktiengesellschaften haben sich weiter verringert. Während das Agio von Immobilienfonds im leicht steigenden Zinsumfeld von 22,2 Prozent auf 18,3 Prozent gesunken ist, stiegen die Prämien der Immobilien-Aktiengesellschaften auf 19,4 Prozent an (von 14,4 Prozent im Dezember 2005). Diese Entwicklung widerspiegelt sich in der Gesamtrendite seit Jahresbeginn: Der SWX Immobilienfonds Index stand per 31.12.2006 — unter Einbezug der Ausschüttungen — 3,2 Prozent über dem Niveau zu Beginn des Jahres 2006. Schweizer Immobilienaktien verzeichneten demgegenüber eine Gesamtperformance von 24,4 Prozent und überflügelten damit sogar die Performance der Schweizer Aktien gemessen am Swiss Performance Index (20,7 Prozent).

Immobilienfonds mit Seitwärtstendenz Die vier grössten an der Schweizer Börse SWX kotierten Immobilienfonds weisen seit Beginn des Jahres 2006 eine Seitwärtstendenz auf. Zusammengenommen repräsentieren diese vier Fonds eine Marktkapitalisierung von fast 8,2 Mrd. CHF und 58 Prozent der im SWX Immobilienfonds Index enthaltenen Fonds. Anders als etwa bei Aktienfonds kann für die Fondsimmobilien nicht jeden Tag ein neuer Preis festgelegt werden — der Immobilienbestand wird vielmehr jährlich bewertet. In der Regel stimmt der an der Börse für einen Fondsanteil gezahlte Preis nicht mit dem zugrunde liegenden Immobilienwert pro Anteilschein (NAV — Net Asset Value) überein. Übersteigt der Börsenkurs den NAV, so wird von einem Agio gesprochen. Bei den Schweizer Immobilienfonds ist seit Mitte der Neunzigerjahre ein Agio zu beobachten — der langfristige Durchschnitt liegt bei einem Aufpreis von rund 10 Prozent. Aktuell beträgt er etwa 18 Prozent, wobei die einzelnen Fonds sehr unterschiedliche Agios aufweisen. Für viele Investoren stellt sich die Frage, weshalb sie für den Erwerb von Immobilien im Wert von 100 CHF heute eigentlich 118,3 CHF zu zahlen haben. Es gibt aber durchaus gute Gründe für die Existenz eines


Schweizer

Seite14 14 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Fortsetzung

Aufpreises bei Immobilien. Die Immobilienfonds schweizerischer Prägung ermöglichen, eine schwer handelbare Anlage in eine liquide Investmentform zu überführen. Eine gewisse Liquiditätsprämie gegenüber dem Direktbesitz von Liegenschaften ist also durchaus gerechtfertigt. Zudem sprechen auch die besseren Diversifikationsmöglichkeiten sowie die Fremdfinanzierung — Immobilienfonds verwenden heute durchschnittlich 20 Prozent Fremdkapital — für ein Agio. Damit ist aber noch nicht erklärt, weshalb das Agio im Zeitablauf starke Schwankungen aufweisen kann.

Immobilien Brief Die Bewertungsunterschiede zwischen..

Der Auslöser der starken Veränderungen des Aufpreises ist im Verhalten der Investoren zu suchen. Immobilienfonds werden von den Anlegern als sehr sichere Anlage eingestuft. Zudem weist die Ausschüttung eine hohe Konstanz über die Zeit auf — vergleichbar mit jener bei Obligationen. Ähnlich wie bei Anleihen reagieren Immobilienfonds auf Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus auf den Kapitalmärkten, indem die Preise angepasst werden. Steigen die Zinsen an, so sinkt das Agio und umgekehrt. Die Entwicklung der Agios Schweizer Immobilienfonds ist entsprechend eng mit der Zinsentwicklung verknüpft. Der Ausblick für Immobilienfonds ist somit stark davon abhängig, welche Zinsentwicklung in den kommenden Monaten unterstellt wird. Wir gehen davon aus, dass die 10-jährigen Swap-Sätze in 12 Monaten um 0.6 Prozentpunkte höher liegen als heute. In unserem einfachen Modell wird somit in 12


Immobilien Brief Schweizer

Fortsetzung

Die Bewertungsunterschiede zwischen..

Kalender März bis April 2008 Termine zum Vormerken 11. bis 14. März 2008: MIPIM, Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien Palais des Festivals, Cannes www.mipim.com 20. Mai 2008: Master of Advanced Studies MAS Immobilienmanagement Informationsveranstaltung Hochschule Luzern - Wirtschaft, Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, www.hslu.ch/immobilien 17. April 2008: ETH Forum Wohnungsbau – Neues Wohnen in der zweiten Lebenshälfte Lake Side, Zürich www.arch.ethz.ch/wohnforum/ tagungo8

Seite15 15 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche Monaten ein Agio von ungefähr 16 Prozent erwartet.

Erfolgreiche Immobilien-Aktiengesellschaften Die Immobilien-Aktiengesellschaften in der Schweiz können auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückblicken. 2006 verzeichneten sie eine Gesamtperformance von 24,4 Prozent und schlugen damit den Swiss Performance Index (SPI), der die Entwicklung des Schweizer Aktienmarktes widerspiegelt. Seit dem Jahr 2003 hat der SWX Real Estate Index im Durchschnitt eine Performance von 18,3 Prozent pro Jahr ausgewiesen. Die vier grössten Schweizer Immobiliengesellschaften zeigten im Jahr 2006 einen sehr ähnlichen Performanceverlauf. Sie besitzen zusammen einen Anteil von über 84 Prozent am SWX Real Estate Index. Die beiden grössten Titel, PSP und SPS, wiesen mit 27 Prozent auch die beste Performance auf — wobei SPS von einem Rally zum Jahresende profitierte. Mobimo verzeichnete demgegenüber eine Gesamtrendite von knapp unter 15 Prozent. Der weitaus grösste Teil der guten Performance von Immobilien-Aktiengesellschaften in den vergangenen Jahren ist auf die Entwicklung der Prämien respektive Discounts zurückzuführen — das heisst den Aufschlag respektive Abschlag der Börsenkurse zum Net Asset Value (NAV). Anfang des Jahres 2003 wiesen die Schweizer Gesellschaften im Mittel einen Abschlag von 16,3 Prozent zum NAV auf; im Dezember 2006 lag die durchschnittliche gewichtete Prämie bei 22,2 Prozent. Die Immobilien-Aktiengesellschaften haben in den letzten Jahren eine Neubewertung erfahren, die einerseits darauf zurückzuführen ist, dass die Gesellschaften aufgrund ihrer attraktiven Ausschüttungsrenditen eine valable Alternative zu festverzinslichen Wertpapieren darstellen. Andererseits werden wegen der rückläufigen Nettorenditen («Yield Compression») von den Marktteilnehmern weitere Steigerungen der Immobilienpreise antizipiert.

Bewertungslücke geschlossen Die Bewertungslücke zwischen Immobilienfonds und ImmobilienAktiengesellschaften hat sich somit im vergangenen Jahr geschlossen. Die höchsten Prämien weisen Intershop mit 39,7 Prozent sowie Allreal mit 27,1 Prozent auf. Züblin, die einzige Firma, die schwergewichtig im Ausland investiert ist, weist hingegen noch immer einen Abschlag auf. Indirekte Immobilieninvestitionen haben sich in den vergangenen Jahren vor allem bei institutionellen Anlegern stark etabliert, so dass heute bereits von einem Anlagedruck gesprochen wird. Das heisst: es ist mehr Investitionskapital für Immobilien vorhanden, als rentable Liegenschaften im Markt verfügbar sind. Dies ist in erster Linie auf die historisch tiefen Zinsen zurückzuführen. Immobilienanlagen wiesen in den vergangenen Jahren eine deutlich bessere Performance auf als Obligationen, und das bei vergleichbarem Risiko. Entsprechend richtet sich der Blick immer mehr ins Ausland — dies ist nicht zuletzt daran zu spüren, dass im Wochentakt internationale Immobilienaktien-Fonds und Fund of Funds mit Immobilienanlagen aufgelegt werden.


Immobilien Brief Schweizer

Seite16 16 Seite Ausgabe 05/08 / März 2008 das e-Magazin der Schweizer-ImmobilienGespräche

Realis heisst neu SVIT Swiss Real Estate School Das Bildungszentrum der Schweizerischen Immobilienwirtschaft erhält einen frischen Namen: von realis zur SVIT Swiss Real Estate School (SVIT SRES). Neuer Schulleiter ist der erfahrene Bildungsfachmann Marcel Hug. pd. Gleichzeitig mit dem Namenswechsel tritt die SVIT Swiss Real Estate School mit einem moderneren Erscheinungsbild und einer aufgefrischten Website an die Öffentlichkeit. Das Bildungszentrum ist Bestandteil des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft SVIT Schweiz. Die Namensanpassung ist ein weiterer Schritt hin zu einem einheitlichen Marktauftritt des Verbandes und seiner Institutionen.

IMPRESSUM Herausgeber: Schweizer Immobiliengespräche AG, Schwyz Onlinedienst: www.immorunde.ch Redaktion: Schweizer Immobilienbrief Remi Buchschacher Eisenbahnstrasse 74 4900 Langenthal redaktion@immorunde.ch Erscheinungsweise: zweiwöchentlich Anzeigenverkauf: anzeigen@immorunde.ch

Neu wird die SVIT Swiss Real Estate School von Marcel Hug geleitet. Er soll die Zusammen-arbeit mit den regionalen SVIT-Mitgliederorganisationen im Bildungsbereich weiter vertiefen und die Ausdehnung des Schulungsangebotes in die französischsprachige Schweiz beschleunigen. Marcel Hug war bis zu seinem Wechsel zur SVIT Swiss Real Estate School Geschäftsführer und Schulleiter der STS Schweizerische Treu-händer Schule AG. Er zeichnete dort verantwortlich für die gesamte Führung der Schule mit Lehrgängen in Basel, Bern, Luzern und Zürich mit rund 500 Schülern und für die Durchführung von Tagungen und Seminaren mit jeweils über 100 Teilnehmern. Die SVIT Swiss Real Estate School deckt bereits heute das gesamte Ausbildungsspektrum für Immobilienberufe in der Schweiz ab. Das Angebot umfasst die Lehrgänge zu den eidgenössischen ImmobilienFachausweisen, der Lehrgang zum eidgenössisch diplomierten Immobilien-Treuhänder und das Nachdiplomstudium Executive Master of Real Estate Management, das die SVIT Swiss Real Estate School in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und der deutschen Immobilien-Akademie DIA durchführt. Im weiteren bietet das Bildungszentrum regelmässig Fachtagungen und Spezialseminare zu aktuellen Themen aus der Immobilienwirtschaft an.

immobilienbrief-48_03_08  

Editorial Die Bewertungsunterschiede zwischen Fonds und AGs haben sich verringert ..........13 Remi Buchschacher Redaktionsleiter PSP Swiss...

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