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Osmia- Mauerbienen

Osmia rufa (-bicornis)

Chrysisaustriaca(Goldwespe)

47 Arten in der Schweiz Grösse:6- 15 mm Flugzeit: Früher Frtihling bis Sommer Aussehen: GedrungeneKörperform, oft stark behaart,z.T.blau, grtin, kupferfarbig schillernd, doft mit unterschiedlichen Anhängseln (Dornen)am Körperende i Bauchsammler(Pollen werden mittels Haarbi,irstenan den Bauchseitengesammelt und transportiert) Ni sten in Hohlräumen (Käferfrassgänge in Totholz, marl<haltigePflanzensfängel, , Mauerlöcher,Fensternuten,Felsspalten, Schneckenhäuseretc.) oder frei gemauert an Steinenund Felsen. Baumaterialien für den Zellenbau sind je nach Art: Zerkaute Pflanzenblätter (Pflanzenmörtel),Erdemit Speichel vermischt. Blatt- und Blütenstücke etc.

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Osmia caerulescens

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Osmia adunca


AbgebildeteArten (alle Tiere ca.3 x vergrössert)

Osmia rufa (: bicornis ) fliegt im frtihen Frühling ,gbaut ZelLenin Hohlräumen, auch in Nisthifen Kopfschildchen mit 2 hornartig vorstehendenAnhängseln, Bauchbtirsterot Osmia cornuta

nryeifarbig , g mit 2 Fortsätzenam Kopfschildchen und roter Bauchbtirste,nistet in Hohlräumen, besiedeltauch Nisthilfen

Osmia bicolor zweifarbig,gmit roter Bauchbürste,nistet in leeren Schneckenhäuschen,die nach Abschluss des Zellenbausmit Pflan -enteilen überdeckt werden (Tarnr:ng) Osmia caerulescens sammelt im Frühling und Sommer v.a. an Schmetterlingsund Lippenblütlern ,gmit schwarzerBauchbürsteund bläulich schillerndem Körper Osmia adunca ist spezialisiert auf Natterkopfpollen (Echium vulgare),gmit weisser Bauchbürste Chrysis austriaca (Goldwespe) Kuckuckswespe (Schmarotzer)u.a. bei Osmia adunca


Anthidium Wollbienenund Harubienen Megachile- Blattschneideru. Mörtelbienen Coelioxys- Kegelbieneh (- Kuckucksbienenbei Megachile) Anthidium - Wollbie nenlHarzbien en 14 Arten in der Schweiz Grösse:6-18mm Flugzeit: Sommer(Juni bis Sept.) Ausseherz:Körperform kurz und breit, wespenartiggelb gefleckt,&oft grösser,mit Dornen oder Lappenam Hinterleibsende B auchsammler : Haarbtirsteauf Unterseite des Hinterleibs Nisten in Hohlräumen aller Art Wollbi enen bauen ihre Brutzellen aus Pfl anzenhaaren. z.B.Wollkraut, Weidensamen , Harzbienen verwenden dazu Harz von Nadelbäumenund mischenauch andereMaterialien bei. Brutzellenwerden auch freistehendan Steineoder Felsengebaut.

Anthidium manicatum g -t-

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Megachile - Blattschneiderbienen/lVlörtelbienen 23 Arten in der Schweiz Grösse:7- 17 mm Flugzeit: Sommer(Mai bis Sept.) Fortsetzung:SieheRückseite

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Coelioxys aurolimbata

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Megachilewillughbiella o/


Andrena- Sandbienen I I3 Arterzin der Schweiz Grösse:5- 16 mm (Honigbiene11-13mm) Flugzeit: Grösstenteilsim Frtihling B einsqmmler (Haarbtirstean den Hinterbeinen) Nisten in selbstgegrabenenGäingen im Boden (5 - 60 cm tief) Mit Pollen verproviantierte Brutzellen am Ende von Seitengcingen

Andrena vaga sammelt nur an Weidenarten Andrena vaga

Andrena fulva bevorzugtBlüten von Stachelbeergewächsen (Stachelbeere,Johannisbeere) Andrena bicolor, A. gravida und A. nitida besuchenBlüten von verschiedenenPflanzenfamilien (wie Honigbiene) z.B.: Wiesen-Schaumkraut. Ehrenpreisu.a.

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Andrena nitida

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Eucer a-Langhornbi enen I N om ada-Wespenbi enen Anthophora-Pelzbienen I M e1ecta-Trauerbi enen

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Kuckucksbiene (Brutparasit):I\omada sexfasciata

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Eucera - Langhornbienen 3 Arten in der Schweiz - 1 6m m Grösse:13 Flugzeit: Frühling Aussehen:&mit auffallendenbis körperlangen Fühlern und gelbgeflecktemKopfschild g: Breiter, kräftiger Hinterleib mit hellen Haarbinden Beinsammler I{isten in selbstgegrabenen Gängenim Boden

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Anthophora - Pelzbienen 19 Arten in der Schweiz Grösse:8- 18 mm Flugzeit: FrtrherFrühling bis Sommer Aussehen: Hummelartig gedrungenund pelzig behaart Beinsammler Nisten im Boden, auch in Steilwändenund in mit Mörtel verfugten Mauern, 1 Art in Totholz Kuckucksbiene: Melecta albifrons

Euceranigrescensg \-- .// / .. Anthophora plumipes d

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Kuckucks- oder Schmarotzerbienen (= Brutparasiten) Etwa ein Viertel aller einheimischenBienen sind Brutparasitenbei anderen Apidae-Gattungenund Arten. Die Schmarotzerbienendringen in der Regel während des Baus, bzw. des Polleneintrags,in die ZeIIen der Wirtsbienen ein und legen darin ihr eigenesEi ab. Die Parasitenlarvenverzehrenmeist zuerst das Ei oder die Junglarve des Wirts und anschliessendden Pollenvorrat. Die weitere Entwicklung bis zurrrSchlüpfen erfolgt in der Wirtszelle. Vertreter von 2 Kuckucksbienengattungensind auf der Vorderseite abgebildet: Melecta - Trauerbienen 3 Arten in der Schweiz Melecta albifrons (Wirt: Anthophora plumipes) Grosse,etwasplumpe dunkelbraunbehaarteBiene, mit beigeweissenHaarflecken auf Kopf, Brust, Beinen und Hinterleib (Verwandte Arten sind schwarz behaartund weiss gefleckl, daher der Name) Nomada - Wespenbienen 66 Arten in der Schweiz Nomada sexfasciata (Wirl u.a. Euceranigrescens) Schlank, mittelgross, wespenähnlichgelbschwarz geftirbt, daher der Name (Andere Arten sind auf braunrotem Grund gelb und schwaru gefleckt oder gebändert) Zu denübrigen abgebildetenArten: Eucera nigrescens (

mitkörperlangenFühlsrn,g mit breitem hellgeblindertem Hinterleib, sammelt Pollen auf Schmetterlingsblütlern, mitVorliebe auf Zaunwicke (Vicia sepia) Anthophora plumipes An Hummeln erinnernde, pelzigbehaarte Bienen & mitgelbgeflecktem Kopßchiid und federartig behaarten Mittelbeinen (Name) g mit dunklem Gesicht, sammelt schon Ende Minzv.a. an Primeln und Lungenkraut, später an Taubnesselnu.a. Pflanzen Alle Bienenabbildungensind ca.3 x vergrössert


M egachite- B latts chneiderb ienen/lVlörtel bienen (Fortsetzung) Ausseherz: Meist dunkel geftirbte,kräftige Bienen mit abgeflachtemunterschiedlich behaartemHinterleib, Körperende der Männchen leicht eingekrtimmt, gezähneltoder eingeschnitten Baucltsammlermit rostroten,weissen oder schwarzenBauchbttrsten Nistweise: Blottschneiderbienennisten in Hohlräumen, aberauch in selbstgenagten oder gegrabenenGängenin Totholz, Pflanzenstängelnoder Erde.Die Zellen werden aus selbstgeschnittenenBlattstücken von unterschiedlichenPflanzenarten gebaut. Mörtelbienenverwendendagegenzum ZellenbauErde und Steinchen,die sie mit Speichel verkitten. Die Zellenwerden frei an Steine (Felsen)gemauertoder in Hohlräumen angelegt. Coeliorys - Kegelbienen ( Kuckucksbienenbei Megachile) I I Arten in der Schweiz Grösse:7- 16 mm Flugzeit: Sommer @nde Mai bis Sept.)

Auf der VorderseiteabgebildeteArten (alle Tiere c,a.3 x vergrössert)

Anthidium manicatum (Wollbiene) SammeltPollen ab Ende Mai, vor allem an Lippen- und Schmetterlingsblütlem.,baut Zellen aus "'Wolle", die sie mittels mehrzähnigerKieferzangen(Mandibeln) an wollig behaartenPfl anzenabschält," imprägniert" Zellwolle mit pfl andichen Drüsensekreten (Schutzvor Pilzbefall?) {oft fast doppelt so grosswie g patroulliert bei Fufterpfl anzen,bleibt oft in der Luft schwebendstehn,vertreibt Nahrungskonkurrentenwie Honigbienen und Hummeln Megachile ericetorum {Möfielbiene} g mit schlankem,durch helle Haarbinden gekennzeichnetemHinterleib, sammelt ausschliesslichan Schmetterlingsblütlern(2.8. Platterbsen-Arten), baut die Brutzellen aus Mörtel und Harz in vorhandenenHohlräumen-.Bauchbürste bräunlichgelb Hinterleibsendedes /rechteckig wirkend (umgelcrtimmtesKörperende) , Gesicht weisslich behaart Megachile willu ghbiella (Blatts chneiderbiene) Honigbienengrosses aberkräftigeresInseh mit orangeroterBauchbürsteund schmalen gelbbräunlichenHaarbindenauf dem Hinterleib, nistet in allerlei Hohlräumen, nagt aber auch Gäingein morschesTotholz {mitverbreiterten weissenVorderfussgliedernpatroulliert in schnellem,wendigem Flug bei den Futterpflanzen Coeliorys aurolimbata (Kegelbiene) : Kuckucksbiene bei Megachile ericetorum Hinterleib desgkegelfrrmig zugespitzt,auf schwarzemGrund.rveissquergebändert Hinterleib desTgedrung.tro, breiter, mit mehrdornigem Körperende Einziger bekannterWirt: Megachile ericetorum

Wildbienen Naturama  

Verschiedene in der Schweiz vorkommende Wildbienenarten in Handskizzen und Schrift festgehalten

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