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2. - 28. September 2019

Parallelaktion Kunst w w w . k u n s t s a m m l e r. a t

VERNISSAGE Montag, 2. September 2019

TEILNEHMER 2019 Albert Hoffmann Miroslav Holas Ella Kleedorfer-Egger Tonia Kos Alois Maringer (maralo) Christina Mitterhuber Christine Nyirady Denisa Tatar + FOKUS FOTOGRAFIE

KUNST ZU GEWINNEN Verlosung am 28. September 2019


DIE KUNST DES ANDERS SHOPPENS

ANDERS SHOPPEN IN DEN BOUTIQUEN DER

Anders als alle anderen Shoppingcenter: Eine Vielzahl an exklusiven Bou quen, exzellenter Gastronomie und erlesenen Shops des täglichen Bedarfs, gleich bei der Staatsoper.


Parallelaktion Kunst 2019 im Kunstraum der Ringstrassen Galerien Am Montag, 2. September, eröffnet die neunte Ausgabe der internationalen Ausstellung „Parallelaktion Kunst“ den Wiener Kunst-Herbst 2019. Zum zweiten Mal in Folge nimmt die slowakische Künstlerin Denisa Tatar an der Ausstellung teil. „Annäherung an die innerste Harmonie“ ist der Titel ihres Bildes, das zugleich Cover dieses Programmheftes und Leitmotiv der Ausstellung Parallelaktion Kunst 2019 ist.

Das Cover ist ein programmatisches Statement der gesamten Ausstellung. Viele Künstler orientieren sich an Modetrends und am äußeren Erfolg, und ihre Werke sind demnach oft voll von oberflächlichen Effekten, voll von Sensations-Lust. Aber die

Sensation lässt sich nicht planen, auch wenn einzelne Künstler mit angeblich sensationellen Werken stark vom Kunstmarkt gehypt werden. Mit einem Sprachspiel, das der Linguistik entlehnt ist, könnte man sagen: die Sensation ist der falsche Freund eines Künstlers.

Übersetzer bezeichnen Begriffe, die in unterschiedlichen Sprachen verschiedenen Bedeutungen haben, als „falsche Freunde“. So ist die Sensation (auf Deutsch) eine laute, grelle Show, die Menschen vereinnahmen soll. Dagegen ist die Hauptbedeutung von the sensation (auf Englisch) das innere Gefühl, die Empfindung. Im Idealfall harmonieren the sensations des Künstlers und der Betrachter

seiner Werke. Aber man kann diese innere Harmonie, die Annäherung an diese Übereinstimmung nicht lautstark erzwingen, ja, man kann sie nicht einmal planen.

Die Parallelaktion Kunst zeigt selten sensationelle, ganz und gar keine sensationshungringen, immer aber sensitive Künstlerpersönlichkeiten! Neben Denisa Tatar sind in diesem Jahr Miroslav Holas, Ella KleedorferEgger, Christine Nyirady, Alois Maringer (maralo), Tonia Kos, Chistina Mitterhuber und Albert Hoffmann vertreten. Ergänzend dazu gibt es einen Fokus Fotografie! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hubert Thurnhofer

Kunst zu gewinnen!

Alle Besucher der Parallelaktion Kunst, die eine Gewinnkarte ausfüllen, nehmen an der Verlosung von drei hochwertigen Kunstwerken teil. Die Ziehung (unter Ausschluss des Rechtsweges) findet zur Finissage am Samstag, 28. September 2019 um 17:00 Uhr statt. Zu gewinnen sind folgende Werke:

Ella Kleedorfer-Egger Conchitas nackte Kehrseite Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 60 cm

Denisa Tatar Drop out! Öl, Acryl auf Leinwand, 60 x 30 cm

Christine Nyirady Composition Öl auf Leinwand, 11,5 x 15 cm

Vernissage am Montag, 2. September 2019 um 18:00 Uhr der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien, Kärntnerring 9-13 / 144 (Obergeschoß) Mo - Sa von 10:00 bis 19:00 Uhr – Eintritt frei Rückfragen: mail@thurnhofer.cc Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

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Programm 2019

Mittwoch, 11. September um 19:00 Uhr

Solo Philippe Devaux

Vernissage der Ausstellung Parallelaktion 2019 am Montag, 2. September um 18:00 Uhr und alle folgenden Events im Kunstraum der Ringstrassen Galerien Mittwoch, 4. September um 19:00 Uhr

Schriftstellerverand

Drei AutorInnen lesen aus ihren neuesten Werken Eintritt frei Donnerstag, 5. September um 19.00 Uhr

Liederabend

Inspiriert vom romantischen Bild schnäbelnder Schwäne lässt sie sich die Wortmarke »Schwanenbussi« schützen.Ein Konditor und die Stadt Gmunden versuchen ihr die Marke abzujagen und ziehen sie in einen dunklen Strudel von Intrigen.... Eintritt frei

Galija Jaffar (Sopran) singt u.a Arien von Schubert, Strauss; am Klavier begleitet von Hafez Babashahi. Eintritt: 10 Euro Freitag, 6. September um 18:30 Uhr

Internations präsentiert: Maria & Dzhana

Arien aus Opern von Mozart, Donizetti, Rossini und Puccini Anmeldung erforderlich bei Axel Schüler +43 699 1500 2222 Samstag, 7. September 11:00 bis 13:00 Uhr

PhiloBrunch

Helmo Pape: Grundeinkommen, Utopie für Realisten! www.fuereinander.jetzt Eintritt inklusive Buffet: 10 Euro Montag, 9. September um 19:00 Uhr

Krimi-Abend

Die Autorin und Künstlerin Lisa Grüner liest aus ihrem ersten Roman, der am Traunsee spielt: Carina träumt von der großen Idee, die sie zu Geld machen kann.

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Der Klaviervirtuose spielt Improvisationen klassischer Komponisten und eigene Werke. Eintritt 10 Euro Donnerstag, 12. September um 18:00 Uhr

Musik Verstehen

Einführungskurs mit Gerd Pölzl Anmeldung erforderlich unter Tel: +43 660 2590 401

Freitag, 13. September um 18:00 Uhr

AÖH: Autorenlesung

Arabisch-Österreichisches Haus für Kunst und Kultur Eintritt frei

Samstag, 14. September 11:00 bis 13:00 Uhr

PhiloBrunch

Hubert Thurnhofer: Ist jede Moral moralinsauer? Können Revolutionen gut sein? Dürfen Künstler Tabus brechen? www.ethos.at Eintritt inklusive Buffet: 10 Euro


Montag, 16. September um 19:00 Uhr

Solo mit Anela Čindrak

Donnerstag, 19. September um 19:00 Uhr

ÖGKM Benefizkonzert

Die Mezzosopranistin Daniela Treffner singt Arien aus Oper, Operette und Musical. Eintritt freie Spenden

Montag, 23. September um 19:00 Uhr

World Music: Jazz + Musical

Freitag, 20. September um 19:00 Uhr

Georgian Jazz + World Music

Die brillante Musikerin aus Montenegro spielt auf ihrer Ziehharmonika Werke klassischer und zeitgenössischer Komponisten. Eintritt 10 Euro

Mit Eudora Price, Jenny Bell, Sayuri Kato Eintritt: 15 Euro

Dienstag, 17. September um 19:00 Uhr

Trio für Horn, Violine und Klavier

Mittwoch, 25. September um 18:30 Uhr Mit Teona Mosia (Vocal), Nikola Stanosevic (Klavier), Navid Djawadi (Kontrabass) Eintritt: 10 Euro

Samstag, 21. September 11:00 bis 13:00 Uhr

PhiloBrunch

Das berühmte Trio von Johannes Brahms spielen Anna Volovitch (Klavier), Rafael dos Santos (Violine) und Markus Schmidinger (Horn). Weiters am Programm: Edvard Grieg Sonate für Violine und Klavier N.3, Op.45 in c-Moll Eintritt 15 Euro

Mittwoch, 18. September um 19:00 Uhr

The Frozen Heart

Zwei Reisende, die Reiseleiterin und der Philosoph, Barbara Fallmann und Eugen Maria Schulak, sind gemeinsam The Frozen Heart, ein intensives Singer/Songwriter Gespann aus Wien. Eintritt 10 Euro

Silbernes Zeitalter der Poesie

Russland in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war eine Periode herausragender Poeten. Ottwald John und Doris Dornetshuber lesen Gedichte von Anna Achmatowa, Osip Mandelstam, Marina Zwetajewa u.a. in deutscher Übersetzung. Eine Veranstaltung von Anmima Incoginita. Eintritt frei

Donnerstag, 26. September um 19:00 Uhr

Albert Reifert Trio

Henri Edelbauer: Ist Demokratie (noch) mehrheitsfähig? Eintritt inklusive Buffet: 10 Euro Der Philosoph Henri Edelbauer gründete vor 15 Jahren in Wien die Zyklen "Philowalk", "Philonight" sowie "Philobrunch". Rund 50 "Philobrunch"-Zusammenkünfte fanden bislang im legendären "Böhle" (Wollzeile) statt. Nun zieht der Wiener Philobrunch an drei Samstagen in den Kunstraum um. Impressum: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Hubert Thurnhofer der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien – Kärntnerring 11-13 / 144 (OG) Tel: +43 699 1266 0929, mail@thurnhofer.cc

The American Songbook - von George Gershwin bis Cole Porter – interpretiert von Albert Reifert (Klavier), Karol Hodas (Kontrabass), Manfred Holzhacker (Trompete). Eintritt: 12 Euro

Freitag, 27. September um 18:00 Uhr

AÖH: Autorenlesung

Arabisch-Österreichisches Haus für Kunst und Kultur Eintritt frei

Samstag, 28. September um 17:00 Uhr

Finissage: Kunst zu gewinnen!

ISSN 1028-3382, Auflage 12.000 Exemplare Layout und Produktion des Heftes: Gerald Brod / Vernissage Umschlaggestaltung: Ekaterina Lengerova, www.livingcreation.at unter Verwendung eines Bildes Denisa Tatar

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Miroslav Holas

„Die Pariserin” Öl auf Leinwand, 90 x 90 cm

„Paris” Öl auf Leinwand, 90,5 x 90 cm Holzschnittartige Figuren und direkter, unmittelbarer Farbauftrag – so wird der Expressionismus in der Fachliteratur oft charakterisiert. Auf den Künstler Miroslav Holas (1938-1993), der an der Palacky-Universität in Olmütz Malerei und Grafik-Holzschnitt studiert hat, trifft diese Definition ziemlich genau zu. Bei Studienreisen nach Frankreich, England, Spanien, Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden und Mexiko konnte er seinen individuellen Stil verfeinern. Ab 1965 hat Holas an zahlreichen Ausstellungen in Tschechien, Deutschland, Polen und Russland teilgenommen. Erst 1998 konnte das Chagall-Zentrum in Ostrava dem Künstler, der bereits mit 55 Jahren gestorben ist, posthum eine Ausstellung widmen.

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Holas setzt auf kräftig akzentuierte Farben, wobei Blau-Töne eine zentrale Rolle spielen. Diese Farbe wird meist mit „kalt“, „dunkel“ und „nächtlich“ assoziiert. Titel wie „Abendstimmung“ und „Nachtstimmung“ bestätigen diese Interpretation in den Werken von Holas. Doch oft setzt der Künstler einen Lichtkontrast mit der Farbe Gelb, „Farbflecken“ die sich auf der Bildfläche dezent zurückhalten, jedoch buchstäblich auf das Bild ausstrahlen und so die Stimmung dominieren. So verwandelt Holas in den unverwechselbaren Bildern manchmal die Nacht zum Tag. Beim Stadtbild „Paris“ lässt sich diese expressive Wirkung ebenso nachvollziehen wie bei zahlreichen Interpretationen des „Goldregens“.

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„Goldregen im Krug (IV)” 91x89,5 cm

Kontakt: Hana Spitz Tel: +43 664 136 8823 Mail: hana.spitz@echo.at www.miroslavholas.com


Denisa Tatar

„nicht ERREICHBARES JA” Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm Denisa Tatar, ist ausgebildete Malerin und Restauratorin. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen hat sie auch als Pädagogin weiter gegeben. Nach zahlreichen Ausstellungen in ihrer Heimat Slowakei ist die Künstlerin seit einem Jahr auch im Wiener Kunstraum präsent.

Denisa bevorzugt die Ölmalerei. Hauptmotive sind Figuren und Gesten, die sie mit Farbreichtum aber sehr sensiblen Farbauftrag stilisiert, so dass Inhalt und Form einander durchdringen. Stilisierte, ätherische, leicht konstruierte Wesen bekommen in den Gemälden konkreten, realistischen Ausdruck. Die Schwerelosigkeit der Figuren und Objekte erinnert an Traumbilder. Darin äußert sich das Vermächtnis des Surrealismus, Gottfried Helnwein, H.R. Giger und Louise Bourgeois sind ihre wichtigsten Vorbilder. Hinter der visuellen und zufälligen Spontanität verbirgt sich immer eine durchdachte Komposition. Ihre Inspirationen findet die Künstlerin vorwiegend in der Innenwelt,

„WEM … ?” Öl auf Leinwand, 70 x 70 cm

sowie in persönlichen Erfahrungen und Reflexionen über Beziehungen an sich, aber vor allem über die Beziehungen von Innenwelt und Außenwelt. Auch in der Literatur findet sie oft Themen, die sie künstlerisch verarbeitet. Die Bildtitel sind somit nicht zufällig, sondern Teil ihrer Reflexionsprozesse.

„Die Titel helfen dem Betrachter die Codes und Zeichen zu entziffern, sowie meine Ideen zu verinnerlichen. Trotzdem sollen die Betrachter nicht zu stark beeinflusst werden, sondern eigene Fragen stellen oder auch Ideen zum Vorschein bringen, die bislang im Verborgenen schlummerten. Im Idealfall finden sie Antworten in den Aussagen meiner Bilder“, so erläutert die Künstlerin ihre Ambitionen und ergänzt: „Es gehört zum Wesen guter Kunstwerke, dass sie mehrere Interpretationen – abhängig von den persönlichen Erlebnissen der Betrachter – ermöglichen.“ Kuratorin: Dr. Miloslava Borosova Michalcova

„The VISITORS” Öl auf Leinwand, 105 x 75 cm

Kontakt: Denisa TATAR Lozornianska 31, 900 51 Zohor, Slovakia Mobil: + 421 902 832 573 oder + 421 905 522 087 Email: sverigsson@centrum.sk

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Ella Kleedorfer-Egger

„Medusa” Acryl, Mischtechnik, 80 x 80 cm

Die zeitgenössische bildende international anerkannte Künstlerin Ella Kleedorfer-Egger – gebürtige Kärntnerin – lebt seit 1982 in Wien, wo sie viele Jahre im Einkauf für internationale Konzerne der Elektronikindustrie tätig war. Anfang der 1980er Jahre ist die „Epoche der bunten Vögel“ in der Bundeshauptstadt langsam zu Ende gegangen – doch in Ella lebt die Aura dieser Zeit weiter. Eine markante Brille verleiht ihrem Profil bis heute eine besondere Note. In illustrer Gesellschaft hat sie sich immer wohl gefühlt. Mit den „Füchsen“ Prof. Ernst Fuchs, Anni Fuchs, Michael Fuchs, Daniel Friedemann Fuchs sowie mit Lena Brauer und Arik Brauer verbindet sie langjährige Freundschaften.

„Das Wissen der Phantastischen Realisten hat mich immer beeindruckt. Aber ich wollte mich nicht auf ihren Stil festlegen lassen“, erzählt Ella. So hat sie zahlreiche Kurse an der Künstlerischen Volkshochschule und an der Angewandten besucht. Die Teilnahmen an Sommer-Akademien brachten weitere Ver-

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„Angst essen Seele auf” Acryl, Mischtechnik, 100 x 70 cm

feinerungen des malerischen Könnens mit sich. Solide Technik und ein gerüttelt Maß an Intuition leiten das Wirken dieser Künstlerin. Im Laufe der Zeit hat sich Ella KleedorferEgger eine eigene malerische Handschrift erarbeitet. Zum reichen Oeuvre der Kreativen gehören Aquarelle, Mischtechnikbilder, Radierungen und (chinesische) TuscheMalereien. Neben der Schönheit der Natur ist der menschliche Körper eines ihrer wichtigsten Themen.

Ella ist Mitglied der IG Bildende Kunst, ihre Bilder waren bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen, u.a. in Frankreich, Spanien, Schweiz, Senegal, Japan, China (Shanghai und Peking) und Brasilien (Sao Paulo). Ihre Werke sind Teil renommierter Privatsammlungen wie Kronen Zeitung, Raiffeisenbank NÖ und Otto Wagner Galerie. Nicht zuletzt verbindet Ella ihre Begeisterung für die Kunst häufig mit ihrem sozialen Engagement, so dass ihre Werke oft in Benefiz-Auktionen versteigert werden.

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Die Künstlerin mit dem Bild „lejeu de coleurs” Acryl, Mischtechnik, 60 x 80 cm

Kontakt Ella Kleedorfer-Egger Tel: +43 664 2051 688 ella.kleedorfer-egger@chello.at www.ellakleedorferegger.com www.artmajeur.com/artecarinthia


„Ohne Titel” Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm

„Marylin” Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm

„Jimmy Hendrix” Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm

„Die blaue Lady”, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm „Die rote Lady”, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm

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Alois Maringer (maralo)

„You are watched” Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

„The Journey” Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm „If one door closes, another opens” Acryl auf Leinwand, 90 x 120 cm

Auf seiner Webseite zeigt er, wie elegant sich Malerei in das Raumdesign einfügt. Und daraus erschließt sich auch die Antwort auf die einleitenden Fragen: gute Malerei und gutes Design gehören zusammen. Sie ergänzen einander. So einfach können Antworten sein, wenn man sie überzeugend visualisiert. Was ist Kunst? Was ist Design? Wo liegen die Grenzen? In akademischen Diskursen werden diese Fragen oft stundenlang diskutiert. Am besten man lässt sie eine Persönlichkeit beantworten, die beides vereint: Alois Maringer, der bis zu seiner Pensionierung 2015 als Innenarchitekt gearbeitet hat und sich seither voll und ganz auf die Malerei konzentriert.

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Bei der renommierten südafrikanischen Künstlerin Leonie Brown hat Maringer abstrakte Malerei studiert. Seine Bilder signiert er seither mit seinem Künstlernamen: maralo. Sein Credo formuliert er so: „Ich möchte, dass meine Bilder eine Quelle der Gedanken sind, aber auch eine dekorative Bereicherung für Wohnung oder Büro. Als Innenarchitekt fühlte ich immer, dass der Geist eines Zuhauses durch die dekorativen Elemente zum Leben erweckt werden, die der

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Einzelne in seiner Umgebung platziert. Eine intime emotionale Verbindung zwischen dem Kunstwerk und ihrem Betrachter wird lebendig. Der abstrakte Expressionismus ist der bevorzugte Stil in meiner Malerei, weil er es mir ermöglicht, Emotionen, Fakten und Meinungen unserer menschlichen Existenz einzufangen, worin auch eine mysteriöse Seite enthalten ist.“ Kontakt: Alois Maringer 28 Turffontein Lane Milnerton Ridge 7441 Milnerton / Cape Town South Africa jmaralo49@gmail.com www.maralo-artist.com


„Finding yourself” Acryl auf Leinwand 90 x 120 cm „Dancing colors” Öl auf Leinwand 101 x 76 cm „Moods” Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

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Tonia Kos

„Lebenstau” Mischtechnik auf Leinwand 120 x 135 cm

Tonia Kos fühlt sich stark angezogen von der asiatischen Kultur – und auch hingezogen. So hat sie in Japan, China und Korea schon häufig ausgestellt und ist in diesen Ländern eine der bekanntesten österreichischen Künstlerinnen. Zuletzt war im Mai dieses Jahres in Kyoto ihre PersonalAusstellung unter dem Titel „Symphonie aus Wien“. Musik und Malerei findet bei Tonia Kos – so wie Ost und West – zu einer Synthese.

Das künstlerische Werk von Tonia Kos umfasst Gemälde im Stil der informellen Kunst, Grafiken (insbesondere Radierungen), sowie Objekte und Installationen, darunter Arbeiten mit Zement, Textilien und Stahl. Tonia Kos war und ist in verschiedenen Kunst- und Kulturinitiativen aktiv und hat

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zudem Kostüme für Theaterproduktionen entworfen. Ihr umfangreiches grafisches Werk umfasst Zeichnungen, Tuschearbeiten, Ätzradierungen und Lithografien.

Tonia Kos entwickelte in ihren Bildern einen eigenen abstrakten Stil, der dem informellen verpflichtet ist, ein „kontrollierter Zufall“, wie eine Ausstellung 2003 hieß. Kennzeichnend für ihre Bilder ist eine 1998 von ihr entwickelte Technik des Farbauftrages. Häufig überschreitet sie dabei mit reliefartigen Sandspuren die Grenze des Zweidimensionalen. In ihren Bildern grenzen sich helle Flächen von kräftigen Farben ab, greifen aber auch ineinander über, wobei starke Akzente von leuchtendem Rot oder verschiedenen Tönen von Blau den Gesamteindruck bestimmen.

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„Wasserlied” Mischtechnik auf Leinwand 97,5 x 68 cm

Bereits in frühen Arbeiten hat Tonia Kos dabei die Grenzen des zweidimensionalen Bildes gesprengt. So entstehen plastische Bilder, deren Farben über den Rahmen hinaus wirken und ihn sprengen wollen. Dabei greift die Künstlerin auch auf verschiedene Materialien und Objekte zurück, die in die Bilder integriert werden. Durch dieses Zusammenspiel verschiedener gestalterische Momente erreichen ihre Bilder den Gesamteindruck von Harmonie und Ganzheit. Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum +43 699 1266 0929 mail@thurnhofer.cc


Christine Nyirady

„Herzblumen” Acryl auf Leinwand, 10 x 13,5 cm

„Alle Farben in die Kanne geworfen” Acryl auf Leinwand, 11,5 x 15,5 cm „Farbenfenster” Acryl auf Leinwand, 11,5 x 15,5 cm Geboren in Tirol, schon früh musisch begabt, vollzieht Christine ihre ganz persönliche 68er Revolution mit Schere und Papier und kreiert von nun an Texte, Bilder und Textbilder. Starken Einfluss übt die Begegnung mit Prof. Hannah Höch in Berlin auf ihre Entwicklung aus. Die Mitbegründerin von „Dada Berlin“ bleibt von 1972 bis 1977 ihre wichtigste Mentorin. Seit 1978 lebt und arbeitet Christine Nyirady in Wien.

Ihr Netzwerk in Westösterreich hat die Künstlerin und Autorin weiterhin geknüpft, so konnte sie ihre erste Ausstellung 1973 in der renommierten Dom-Galerie der Stadt Innsbruck zeigen. Weitere Ausstellungen folgten in Bregenz, Bludenz, Vaduz und Zürich, bis sie 1977 ihre erste Beteiligung im Wiener Künstlerhaus hatte. Es folgt eine lange Liste ihrer Ausstellungen in Wien, die auch als Puzzle-Stücke der Kunstgeschichte

gelesen werden können, denn viele dieser Kunstorte sind bereits Geschichte, u.a. Galerie Prisma, Top-Center, Zürich-Kosmos, Kunst-Messe im MAK. Seit 2016 macht Christine regelmäßig Lesungen und Ausstellungen im Kunstraum, zuletzt war sie bei „Erdverbunden und -geschunden“ dabei. Sprache und Bild verbindet das Multitalent auf einzigartige Weise, so sollen hier neben ihren Bildern auch ihre Gedichte sprechen.

Auf den Punkt gebracht

Alles ist gesagt und auf den Punkt gebracht Worte sind gefallen viele – zu viele

Immer und immer wieder beschworen haben sie dem Gefühl Farbe und Energie geraubt.

Was bleibt ist Schweigen.

Verschwiegen

Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum +43 699 1266 0929 mail@thurnhofer.cc

Ich kenne nur eine Sprache, die keine Grenzen hat: das Schweigen

Das Wesentliche entzieht sich uns immer wieder obwohl es so nah ist.

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FOKUS FOTO Ilona Lesnaya „Feast of the Mau Mau” Foto-Collage 100 x 70 cm

Ilona Lesnaya „Furie des Verschwindens” Foto-Collage 100 x 70 cm

Robert Hailwax „Quintett” Foto auf Leinwand 80 x 60 cm Fotos sind vermutlich das meist verbreitete Medium in unserer Zeit. Es ist ein wahre Kunst, sich als Fotograf von der Masse abzuheben. Und es ist eine Seltenheit – zumindest in Europa – dass Fotografen den Weg in die Galerien finden. Auch der Kunstraum zeigt primär Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Doch mit dem FOKUS FOTO gibt die Parallelaktion 2019 zumindest einer Handvoll von Fotografen die Ehre, die bereits in den vergangenen Jahren im Kunstraum ausgestellt haben.

Einer der wichtigsten unter ihnen ist Robert BOB Hailwax, der auch regelmäßig bei Events im Kunstraum fotografiert. Sein Oeuvre umfasst Landschaft, Akt und Archi-

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tektur. Insbesondere mit seiner Spezialisierung auf Innenstadt-Stiegenhäuser hat er sich einen Namen gemacht. Bei Fotoworkshops gab er viele Jahre lang sein Know-how als Fotograf und Kenner der Wiener Architektur weiter. Zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. bei den österreichischen Staatsmeisterschaften für künstlerische Fotografie und bei den Wiener Landesmeisterschaften unterstreichen, dass er zu den Topfotografen in Wien zählt.

Kuki Walsch hat mit ihrer speziellen Form die Kamera bei der Aufnahme zu bewegen ihren eigenen Weg gefunden, dem „Standbild“ malerische Akzente zu verleihen.

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Walter Dorsch verbindet Skulptur, Foto und Video zu einem Gesamtkunstwerk, das immer auch einen zeitkritischen Aspekt hat. Elad Ebs ist einer jener jungen israelischen Künstler, die dem Zeitgeist auf der Spur sind. Seine Motive verbinden Eros und Logos. Ilona Lesnaya hat die Foto-Collage perfektioniert. Das Skurrile und Surreale tritt dabei in den Vordergrund, die Übertreibung entlarvt die Realität.


Kapsch Group

Wenn Tradition auf Innovation trifft. Dann entstehen bahnbrechende Ideen, mit denen man das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert. Wir von Kapsch freuen uns, die Parallelaktion Kunst 2019 zu unterstĂźtzen und Teil dieser einzigartigen Kunstaktion zu sein. www.kapsch.net


True Colors Solo-Exhibition of Christina Mitterhuber Wer nach Spuren von Christina Mitterhuber sucht, der findet sie in Europa, Kanada und Australien. Wels und Wien sind ihre beiden Stützpunkte in Österreich, von hier aus startet sie ihre Weltreisen, die in den vergangen Jahren immer öfter in die Innenwelt führen und in der Kunst ihren Ausdruck finden.

Auch wenn Impressionisten wie Claude Monet, Paul Cezanne, Pierre Auguste Renoir und Camille Pissarro zu den Künstlern zählen, die Christina stark beeindruckt haben – deren Werke hat sie in den Museen dieser Welt intensiv studiert – so will Christina aus ihren eigenen Impressionen keinen -Ismus, keine Ideologie machen. Weltoffenheit ist mit Ideologien nicht vereinbar. So ist jedes Werk auch eine Suche nach Wahrheit, oder philosophisch formuliert: nach Weisheit. Dazu passt ein Spruch Buddhas, den Christina gerne zitiert: „Lächle und die Welt verändert sich.“ Und auch eine indianische Weisheit: „Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.“

Mit Malerei beschäftigt sich die Künstlerin zwar schon seit über 25 Jahren, doch erst seit einem Jahr geht sie damit auch an die Öffentlichkeit. Und dieser Schritt, insbesondere das Feedback, das sie in Ausstellungen erhält, gibt ihr neue Impulse. In diesem Jahr hat sie bereits in Italien ausgestellt, weiters folgt eine Teilnahme auf der ART Salzburg von 27. bis 29. September.

„Hidden Treasures” Öl, Pigmente, Glitzer, Sand auf Leinwand, 150 x 100 cm Entstehungsjahr: 2018

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True Colors im Kunstraum Eröffnung der Ausstellung: Dienstag, 1. Oktober 2019 um 18:00 Uhr Dauer der Ausstellung bis Samstag, 12. Oktober 2019 Atelier 1180 Wien www.christinamitterhuber.at


PANTA RHEI Neue Werke von Albert Hoffmann

„Stillleben” Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm Was verbindet Liebe und Leben? Die Kunst. Albert Hoffmann erörtert diese Weisheit in seiner unverwechselbaren Art: „Ich liebe die Kunst und ich lebe sie. Dementsprechend ist eines der Ziele in meinem Leben, diesen Zugang zu einer – fast hätte ich gesagt: überirdischen – Kraft in Herz und Hirn meiner Mitmenschen zu tragen. Diese Kreativität, diese Schaffenskraft, die die Menschen plötzlich in sich entdecken, verbunden mit großer Freude am schöpferischen Gestalten, mit der Schärfung aller Sinne für die Vielfalt, für die Buntheit des Lebens – das ist der schönste Lohn für meinen Einsatz.“ Die

Erwachsenenbildung in der Kunstwelt liegt ihm eben am Herzen.

„Kurse sind auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen verbunden, hier entstehen viele Freundschaften, denn Kunst ist für alle da. Niemand darf sich vor der Begegnung mit ihr scheuen. Kunst begleitet die Menschheit seit der Zeit der Höhlenmalereien. Sie be-bildert das Zusammenleben, die Beziehungen der Menschen zu- und miteinander. Eine Vielfalt, eine Buntheit, ein Facettenreichtum! Diesen Faktoren muss Rechnung getragen werden, sie müssen ihren Spiegel finden in

der Kunst“, so Hoffmann über sein Lebenselixier, denn seine Erfahrungen mit Schülern fließen auch wieder in seine eigenen Arbeiten ein. Gleichsam nach dem Motto: alles fließt, oder wie es der griechische Philosoph Heraklit formuliert hat: PANTA RHEI! PANTA RHEI im Kunstraum Eröffnung der Ausstellung: Montag, 14. Oktober 2019 um 18:00 Uhr Dauer der Ausstellung: bis Freitag, 8. November 2019 Atelier im Schloss Gloggnitz www.albert-hoffmann.at

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Evoking Our Inner Artist Contemporary Israeli Art The artist’s inner doubts and struggles, and how they translate into the resulting work of art, undergo a process, which can be conscious or otherwise, or both. In this process, the artist is supposed to connect with their own self, so as to evoke and let out feelings, experiences, barriers, or fears, through blatant or latent messages.

Each artist choses their own way, style, and technique. Some works appeal to the eye, others are emotive, appealing to the heart and soul, while all works of art engage in a dialogue with the viewer.

And as no clear-cut definition exists of what is art, and in light of the overall progress and technology’s integration into everyday life, the scope of creativity has opened up and added another dimension to human art. This in turn means that art is for everyone to appreciate.

And as everyone is an artist waiting to come out, some succeed in evoking their inner creator, while others are unaware of it, or leave it latent.

The exhibition in Viennas Top Ten Gallery „der Kunstraum“ brings together a group of talented, unique artists, who have succeeded in evoking their inner artist and given us, viewers, a chance to connect with them through their special works, each in their own way. Rami Azam, art director and curator

Yaffa Shabat Papier Mache, Höhe 70 cm

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Anna Zinger Triptychon, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 120 cm Die inneren Zweifel und Kämpfe des Künstlers und wie sie sich in das daraus resultierende Kunstwerk übersetzen, durchlaufen einen Prozess, der bewusst oder unbewusst sein kann, oder beides. Dabei kann sich der Künstler mit seinem eigenen Selbst verbinden, um Gefühle, Erfahrungen, innere Barrieren oder Ängste durch offene oder verborgene Botschaften zu evozieren und zu verbreiten.

Die Ausstellung in der Wiener Top Ten Galerie „der Kunstraum“ bringt eine Gruppe talentierter, großartiger Künstler zusammen, denen es gelungen ist, sich zu „outen“. Damit geben Sie uns, den Betrach-

tern, die Möglichkeit, in eine Verbindung mit ihren besonderen Werken zu treten – und diese Verbindung ist für jeden einzigartig. Rami Azam, Art Director und Kurator Inbar Pianko Öl auf Leinwand, 90 x 68 cm

Jeder Künstler wählt seinen eigenen Weg, Stil und Technik. Einige Werke sprechen das Auge an, andere sind emotional, für Herz und Seele attraktiv. So treten alle Kunstwerke auf ihre Art in einen Dialog mit dem Betrachter.

Kunst ist für jeden zugänglich geworden, da es keine eindeutige Definition dessen gibt, was Kunst ist. Und angesichts des Gesamtfortschritts und der Integration der Technologie in den Alltag hat sich der Raum der Kreativität geöffnet und der menschlichen Kunst eine weitere Dimension hinzugefügt.

Obwohl jeder Mensch ein Künstler ist, der auf eine Chance seiner Entfaltung wartet, kann es nicht allen gelingen, ihren inneren Schöpfer zu wecken. Viele sind sich ihrer Kreativität gar nicht bewusst, oder belassen sie in einem latenten Zustand.

Eröffnung der Ausstellung: Montag, 11. November 2019 um 18:00 Uhr Dauer der Ausstellung: bis 30. November 2019

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Galerie Immobilien lässt aufhorchen

© Fotos: Regina Hügli, Michael Mrkvicka Der von Galerie Immobilien 2018 ins Leben gerufene Wiener Klang-Salon hat sich bestens etabliert. Regelmäßig lädt das umtriebige Immobilienunternehmen Kunden, Freunde und Partner zu Kommunikation und Gedankenaustausch in die exquisite Beletage des Fernolendt-Hauses in die Landstraßer Hauptstraße 74.

Klingt gut „Seit dem ersten Wiener Klang-SalonAbend hatten wir eigentlich nur ein Problem, ein Platz-Problem“, stellt Christian Krail, Geschäftsführer von Galerie Immobilien und treibende Kraft hinter diesem Versuch Kunst und Wohnen auf exquisite Art zu verbinden, bedauernd fest. Zwar finden in

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der Beletage bis zu 120 Besucher stehend Platz, doch bei Konzerten sollen Sitzplätze den Genuss der Musik erhöhen. Deshalb können die 80 verfügbaren Plätze nur mit Anmeldung vergeben werden.

Alle Konzerte waren bislang ausgebucht „ausverkauft“ wäre hier das falsche Wort, denn die Teilnahme am Wiener Klang-Salon ist kostenlos. „Für uns ist jeder Abend eine Möglichkeit die vielfältigen Verbindungen von Kunst und Immobilien aufzuzeigen“, erklärt Christian Krail seine Motive. „Wir präsentieren und fördern Künstlerinnen und Künstler, deren Musik man auch gerne in den eigenen vier Wänden hören möchte, deren Gemälde oder Skulpturen genauso gut

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im eigenen Heim wirken könnten, oder deren kunstvoll gearbeitete Accessoires den Alltag oder uns selbst verschönern.“

Eigen-Werbung steht bei diesen Events nicht im Mittelpunkt, darf aber auch sein, meint der dezente Unternehmer: „Es ist uns natürlich recht, wenn der Wiener Klang-Salon dabei hilft, Galerie Immobilien im Bewusstsein unserer KundInnen zu halten. Indem wir allen Besuchern etwas bieten, wird unser LogoZusatz ‚die mit dem Faible für Kunst‘ mit Leben erfüllt.“ Die Konzerte sind ein Statement des eher ruhigen Schweizers Krail: Er setzt auf Qualität statt Marktgeschrei. Doch wenn er einmal die Werbetrommel rührt, dann für sein soziales Engagement.


Schule für Burkina Faso Dass Christian Krail auch als gestandener Geschäftsmann seine soziale Ader nicht verleugnen kann und will, zeigte sich beim fulminanten Abend mit dem Scripture-Art-Maler Ivan Cangelosi und den beiden Top-Musikern Wolfgang Puschnig und Mamadou Diabaté. Zum Abschluss kam die Sprache auf ein Hilfsprojekt, das Mamadou Diabaté in seiner Heimat Burkina Faso ins Leben gerufen hat. Mit einem Teil des Geldes, das er mit seiner Musik in Österreich und der ganzen Welt verdient, hat er eine Schule für über 600 Schülerinnen und Schüler gebaut. Kostenpunkt etwa 35.000 Euro. Christian Krail hat das in seiner gewohnt spontanen Art sofort aufgegriffen. Er setzte sich und allen Gästen des Klang-Salons ein ambitioniertes Ziel: Ende des Jahres 2019 und damit zum 10-jährigen Bestehen von Galerie Immobilien soll für Mamadou Diabaté das Geld zum Bau einer zweiten Schule gesammelt werden. 35.000 Euro sind die Latte, die Krail am Ende dieses wunderbaren Konzerts gelegt hat. Jetzt heißt es kräftig anzupacken, um diese auch zu überspringen, Mamadou und die Kinder in Burkina Faso nicht zu enttäuschen. Weitere Infos: www.galerie-immobilien.at/me-and-you-for-sababu-2019

Hochkarätige Vielfalt Jeder Wiener Klang-Salon ist einem Thema gewidmet, basierend auf der altchinesischen Einteilung der Musikinstrumente nach den Jahreszeiten und den entsprechenden Baumaterialen, aus denen sie gefertigt sind. (Holz, Seide, Metall, Stein und Leder). Die Abende moderiert und kuratiert Christina Zurbrügg, die in den Medien oft als DIE Jodlerin des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird. Sie arrangiert mit den geladenen MusikerInnen jeweils einen Salonjodler, der von den jeweiligen Instrumenten begleitet wird. Zurbrüggs Ziehharmonika ist meistens dabei und verbindet sich aufs Genialste mit Klarinette, Harfe oder Glasharmonika oder Balafon und Saxophon. Beim ersten Wiener Klang-Salon drehte sich alles um Holz. Dazu passte die Vienna Clarinet Connection ebenso wie die Holz-Skulpturen von Johann Lengauer. Darauf folgte der Werkstoff Seide, den Ursula Andermatt mit ihren erlesenen Taschen und die verzaubernde Harfenmusik von Monika Stadler perfekt zur Wirkung brachten. Schelmisch ging es mit den beeindruckenden Metall-Skulpturen von Robert Weber und dem fulminanten Konzert des Percussionisten Peter Rosmanith weiter. Mit dem Wiener Glasharmonika Duo, Christa und Gerald Schönfeldinger, und dem Glasbläsermeister Peter Kuchler III (P3) konnte Christina Zurbrügg wieder herausragende Könner ihres Fachs begrüßen, die das Publikum buchstäblich in andere Sphären entführten. Danach kam Leder an die Reihe, das von Sabina Brägger in Form ausgefallener Störleder- und BisonwolleAccessoires vorgestellt und von Ingrid Oberkanins musikalisch ausgereizt wurde. Mit ihrem speziell für diesen Abend zusammengestellten Schlagzeug aus unterschiedlichen Fellund Leder-Instrumenten nahm sie die Gäste mit auf eine Reise um die ganze Welt.

Die nächsten Wiener-Klang-Salon-Abende werden den Themen Metall (September) und Stein (November) gewidmet sein. Musikalisch geben dabei die wunderbare Stimme von Natascha Mirkovic und die Gramorimba des Steinklang-Meisters Wolfgang Lackerschmid den Ton an. Und auch bei diesen Abenden wird es dann wieder heißen: klingt gut!

Kontakt: Galerie Immobilien GmbH GF: Christian Krail Landstraßer Hauptstraße 74 / Top 4 A-1030 Wien Tel: +43 1 298 0 398 Web: galerie-immobilien.at

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Kunst und Natur bei IKUNA

Das IKUNA Naturresort in Natternbach steht mit seinem Namen für „Inspiration, Kunst und Natur“. Kunst aus der Sammlung des BIOGENA Kunstforums findet sich hier mitten in der Natur und lädt die Besucher auf einzigartige Entdeckungsreisen ein.

Als besonderes Highlight beherbergt das IKUNA Österreichs größten „Vogelpark“ mit über 300 Vogel-Skulpturen des Kärntner Künstlers Fritz Russ. Die aus Altmetall gestalteten Vögel „beflügeln“ an unzähligen Stellen das Naturresort.

Daneben gibt es im Park zwei Wanderwege, die an imposanten Skulpturen vorbeiführen. Der stetige Zuwachs an Exponaten sorgt immer wieder für neue Erlebnisse. Der sogenannte „Kunsthügel“ wird gesäumt von Skulpturen aus Metall, Holz und Stein, von abstrakt bis figurativ. Einige Arbeiten sind sogar direkt bei IKUNA im Zuge von zwei Bildhauer-Symposien entstanden.

Am höchsten Punkt des Weges thront der „Denker“, ein fast 3,5 m großer detailreicher Eisenkopf aus dem Atelier Fahrner. Das aus der Donau-Region stammende Künstlerpaar hat auch den Großteil der atemberaubenden keltischen Sagenfiguren auf dem IKUNA „Donausagen-Weg“ im Mystic Park gestaltet. Die Kelten können zudem in einer faszinierenden Ausstellung mit über 50 Original-Fundstücken in der BIOGENA Mystic Box, am unteren Ende des Weges, erkundet werden.

Erst jüngst wurde der Mystic Park durch meditativ wirkende Wind-Skulpturen von Lyman Whitaker bereichert, diese laden besonders dazu ein, in inspirierender Umgebung die Seele baumeln zu lassen.

www.ikuna.at

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Biogena, die 361° Health Company Mehr zu bieten, ist unsere Leidenschaft – sie treibt uns an. Wir erschaffen Ideen und Orte mit Mehrwert für Gesundheit und Prävention, durch unsere Produkte, gepaart mit unserem Wissen und einfühlsamer Beratung. Und so steht Biogena weltweit für:

Mehr Wissen Dank des größten Wissenschaftsteams in der Branche und unserer Biogena Akademie schaffen, vermehren und teilen wir Wissen. Wir sind auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und zugleich uraltem Heilwissen auf der Spur: 9.000 Partnerärzte und Therapeuten, Spitzenforscher und Rohstoffhersteller unterstützen uns dabei.

Mehr Produktqualität Geschäftsführung und Eigentümer teilen mit den Mitarbeitern die Leidenschaft für radikal hohe Qualität und bürgen persönlich dafür – z.B. durch lückenlose Qualitätskontrollen jeder einzelnen Charge. Oder das Reinsubstanzenprinzip: Alle Mikronährstoff-Präparate sind garantiert rein und frei von Farb-, Konservierungs- und technischen Hilfsstoffen.

Mehr Verantwortung Wir sind ein österreichisches Familienunternehmen mit Verantwortung für Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Wir orientieren uns an einer ökologischen Grundausrichtung und Ressourcen-Schonung – z.B. mit der weltweit ersten Öko-Dose in der Branche oder CO2-Neutralität.

www.biogena.com


FÜR ÖSTERREICH Als Marktführer im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel sind wir jeden Tag Teil des Lebens von über 1,9 Mio. Kunden. Wir sichern die österreichweite, flächendeckende Nahversorgung mit 2.550 Filialen und dem BILLA Online Shop. Diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst. Wir bieten wo immer möglich österreichische Produkte aus der Region an. Wir setzen bei unserem Sortiment voll auf Österreich und sind stolz über 94.000 heimische Artikel anbieten zu können. Auch als Unternehmen setzen wir voll auf Österreich. Wir steuern von hier aus das Geschäft in 11 Ländern, mit mehr als 92.000 Mitarbeitern und mehr als 4.350 Filialen.

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