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Ausgabe 1/11 I März/April 2011 Innsbruck / Bozen / Salzburg / Wien

Fachzeitung für modernes Marketing und integrierte Kommunikation

Neuer Name, neues Logo, neue Leistungen: bewährte Qualität – P8 HOFHERR Seite 2

Erleben Sie professionelle Projektkommunikation in der Praxis Seite 6

Wann platzt die

Social Media Blase?

P8 HOFHerr hat das Kommunikationsverhalten von Herr und Frau Österreicher bis 2020 analysiert.

170 

Milliarden versandte E-Mails im Jahr 2010, 255 Millionen Websites und 4,6 Milliarden Mobiltelefone untermauern den Kommunikationswandel eindrucksvoll. Das führt zu neuen Techniken und Werkzeugen in der Welt der Pr und des Marketings. Der Kontakt zu den Bezugsgruppen verläuft direkt. Die Botschaften und Texte unterliegen nicht mehr nur der Fachbeurteilung von Journalisten, sondern einer populär-radikalen Bewertung durch die Konsumenten direkt.

Die vielfach eingeforderte Transparenz und die WikiLeak-ianisierung der Öffentlichkeit reduzieren den Schutz der Privatsphäre. Über 600 Millionen TeilnehmerInnen in sozialen Netzwerken symbolisieren dieses private outing.

Online ist das neue Leitmedium Printmedien, TV und radio werden bei der Informationssuche von der onlinewelt mit Google & Co immer stärker verdrängt. Eine gute reihung

bei Suchmaschinen, passende Beschlagwortungen und die laufende optimierung der Inhalte sind die Pr-Werkzeuge der kommenden Jahre. Videos gewinnen als einfach konsumierbare Informationsvermittler in Zeiten der reizüberflutung immer mehr an Bedeutung. Noch 2010 galt die klassische Medienarbeit als wichtigstes PrInstrument. Bis 2013 wird sich die online-Kommunikation zur zentralen Pr-Disziplin entwickeln. Die Blogger von Heute werden immer mehr zu den Journalisten von Morgen.

Der Mensch im Mittelpunkt der PR Interessenten lassen sich nicht mehr durch plumpes Werben überzeugen, sondern erwarten einen offenen Dialog sowie hilfreiche Informationen mit Mehrwert. Kommunikative Fehl-

Expansion in XXXLarge

D

ie XXXLutz Expansion geht in die nächste runde. Bereits im ersten Monat nach der Eröffnung

verzeichnete die erste rot-weiß-rote Lutz-Filiale in Malmö, Schweden, einen Besucherandrang von über

150.000 Kunden. Mit dem erst kürzlich eröffneten Flagshipstore in Malmö setzt XXXLutz ein eindeutiges Zeichen, wohin die reise geht. Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Schweden will sich der österreichische Möbelriese verstärkt international behaupten. Im kommenden Jahr soll im In- und Ausland kräftig expandiert werden. 22 neue Möbelhäuser der XXXLutz-Gruppe sind geplant.

tritte fallen sofort auf das Unternehmen zurück. Nur wer Themen und Konflikte intern und extern früh erkennt, bleibt handlungsfähig. Im Mittelpunkt der zukünftigen Produkt-Pr stehen die Bedürfnisse und das Verhalten der Bezugs- und Zielgruppen. Die Unternehmen werden ihre Kommunikationskampagnen auf die Bedürfnisse sämtlicher Stakeholder anstatt einzelner Zielgruppen konzentrieren. Social Media führen zum ständigem Dialog zwischen Werbenden und Zielgruppen. Für die Unternehmen bedeutet das zuhören und analysieren, was die Märkte denken und reden. Die erfolgreichen Unternehmen gehen offensiv auf Interessierte zu. „Wahrheitszertifikate“ für Inhalte werden das Internet vor einer unübersehbaren Informationsflut retten. Nur der, dem vertraut wird, wird sich zukünftig einen Platz in der virtuellen Welt sichern.

mit karä ti

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SOcIAL MeDIA SYMPOSIuM

am 03. Mai in Wien und am 04. Mai in Bozen und Innsbruck Mehr unter:

www.hofherr.com/socialmedia Anmeldung:

j.nuener@hofherr.com tel +43.(0)512.565616.25

risikokommunikation Landeskliniken Holding

27

Krankenhäuser, 8.200 Betten, 19.000 Beschäftigte, jährlich 385.000 stationäre Patienten, 167.000 operationen und 2,24 Millionen Belagstage. Die NÖ-Landeskliniken-Holding ist einer der österreichweit größten Klinikbetreiber und realisierte mit P8 HoFHErr ein umfassendes risiko-

Kommunikations-Konzept. Wichtig war es dabei, die strukturellen, organisatorischen und thematischen rahmenbedingungen abzubilden und somit einen Leitfaden für alle Hierarchieebenen zu schaffen, mit dem ein Krisenfall transparent, strukturiert und somit erfolgreich kommuniziert werden kann.

01


Agentur

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

„Mit unserem neuen Angebot öffnen wir uns noch mehr den Bedürfnissen unserer Kunden.“ Georg Hofherr

Besu c Sie u hen ns Spa rkas am s am S enplatz tand ort Inns bruc k

Moderne, offene Räume lassen Platz für kreative Lösungswege.

Leitbild P8 HOFHERR Historie

Name

or über 11 Jahren wurde die Kommunikationsagentur Georg Hofherr gegründet. Im Jahr 2000 entwickelte sich daraus die hofherr communikation gmbh. Im Jahr 2009 erweiterte sich der Gesellschafterkreis um Markus Bischof und Eugen Stark, die nunmehr gemeinsam mit Manfred Klenk und Georg Hofherr die Eigentümer der Agentur sind. In den letzten Jahren änderten sich aber nicht nur die Anzahl der Gesellschafter und die rechtsstruktur, sondern auch die Tätigkeitsbereiche und das Aufgabenfeld. Aus der Presseagentur wurde eine Marketingagentur mit Stärkefeldern in der Unternehmenskommunikation und der Projektbegleitung. Die eingesetzten Kommunikationsmittel ändern sich laufend, um in einer dialog- und netzwerkorientierten Gesellschaft den bestmöglichen Erfolg für die Kunden zu erreichen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter beschleunigen. Das Angebots- und Leistungsprofil wie auch der Außenauftritt müssen deshalb laufend an die neuen Aufgabenbereiche und Kundenanforderungen angepasst werden.

Aus hofherr communikation wird nunmehr P8 HoFHErr:

V Fortschritt! AuFstieg! Überholspur! lAuFFeuer!

prologo.at/Go

02

HOFHERR als identitätsstiftender Wortbestandsteil und Wiedererkennungsfaktor für alle Bezugsgruppen, P8 als Synonym für die modernen acht Marketinggrundsätze – die sogenannten acht P´s. Neben den von Jerome McCarthy definierten vier P´s

PRODUCT PRICE PROMOTION PLACE kommen nunmehr vier weitere dazu. Es handelt sich dabei um

PEOPLE

schlagenen Kommunikations- und Marketingmaßnahmen. Marketing ist die tägliche Arbeit, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden und anderer Interessengruppen (Stakeholder) zu erfüllen.

Positionierung P8 HoFHErr ist eine führende Agentur für Marketingdienstleistungen in Österreich. Sie arbeitet für das Image von Unternehmen, die Marktposition von Produkten und die Umsetzung von Projekten. Mit Standorten in Innsbruck, Salzburg, Wien und Bozen steht P8 HoFHErr im Dialog mit den Zielgruppen und seinen Kunden. Wirkung und Nutzen stehen im Vordergrund. Mit Kreativität wecken wir Interesse.

PROBLEM PROFIT PROJECT In diesen Bereich fallen unter anderem das Beziehungsmanagenemt mit Kunden und der Gesellschaft, die risikokommunikation und die Projektbegleitung, vor allem aber auch die unternehmerische Ausrichtung aller entwickelten und vorge-

www.hofherr.com welcome@hofherr.com Tel: 05212 56 56 16-0


Social Media

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

medientalk:

Interview mit Christian Rainer

„Social Media ist mehr als nur Facebook“

Zukunft der Medien Veränderter Medienkonsum und das Aufkommen Sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und YouTube haben maßgeblichen Einfluss auf die Medienlandschaft. Wie reagieren Sie darauf? Christian Rainer: Gelassen bis belustigt. profil ist im Gegensatz zu den genannten Phänomenen ein journalistisches Produkt. „Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus“, so Rupert Murdoch. Sind Journalisten vom Aussterben bedroht? Christian Rainer: Nein. Mir geht es ausgezeichnet. Wie sieht für Sie das Medium der Zukunft aus?

Kommentar

Matthias Gantner

Christian Rainer: Eine Mischung aus profil und CNN. Veränderter Medienkonsum und das Internet: Kaum ein Datensatz, der nicht archiviert wird. Maschinen und Algorithmen vergessen und vergeben nicht. Gehen wir zu achtlos mit unserer Privatsphäre um? Christian Rainer: Fragen Sie meine Freundin! Julian Assange sorgt mit seiner Veröffentlichungsplattform WikiLeaks für Schlagzeilen rund um den Globus. Die breite Öffentlichkeit hat nun Zugang zu streng geheimen Dokumenten. Wie sehen Sie diese Entwicklung? (Aufdecker werden als Helden gefeiert)

Christian Rainer, Chefredakteur und Herausgeber des Nachrichtenmagazins profil.

Christian Rainer: Was unterscheidet Julian Assange von Michael Nikbakhsh, dem hochdekorierten profil-Aufdecker? Vor allem sein Privatleben. Aber auch da bin ich mir nicht sicher.

Die klassischen Volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital und Boden wurden um die vierte Säule Information respektive Wissen erweitert. Längst hat sich das Internet im digitalen Zeitalter neben Fernsehen, Radio und Print als vierte Instanz fest etabliert. Wer die Zeichen der Zeit jetzt noch nicht erkannt hat, ist selbst schuld. Welchen Einfluss die Sozialen Netzwerke auf unser Privatund Berufsleben haben, belegen die Zugriffszahlen und die Verweildauer diverser Telegrafensysteme und Bewegtbilder-Portale (siehe Grafik unten). Mittlerweile herrscht Einigkeit darüber, dass die Communities mehr als nur Plattformen sind, auf denen die Nutzer lediglich ihre täglichen Gedanken austauschen können,

580.000.000

und haben bewiesen, dass sie sehr effektiv für die Kommunikation und den Transport von Inhalten sind. „Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organisiert werden. Hobbylösungen mit Praktikanten haben ausgedient“, heißt es laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (DVDW). Social Media ist in aller Munde. Viele Unternehmen unterschätzen jedoch, dass das Abenteuer Social Media strukturelle und strategische Überlegungen voraussetzt. Nur präsent sein reicht nicht aus. Jeder Kanal, ob Facebook, YouTube oder Twitter, braucht eine Strategie hinter den zu vermittelnden Botschaften. Um genügend Traffic zu erzeugen, müssen die Inhalte crossmedial vernetzt werden.

SOCI AL M EDIA OPTI MIZA P8 H OFHE T I R O R a N IHRE nalys Onlin iert u e n

Facebook Nutzer 2.000.000.000 500.000.000 30.000.000 27.000.000 4.000.000 2.000.000

-u do Aktiv itäte nd Social ptimiert n M m.ga ntner für € 3.80 edia @ 0, tel +4 3.(0)5 hofherr.co m 12.56 5616. 27

Ist die Zahl der täglich gesehenen YouTube Videos.

Ist die Anzahl der Minuten, die im Monat auf Facebook verbracht werden.

24

Stunden Beschreibt die Dauer der Video-Uploads auf YouTube pro Minute.

Inhalte (Links, News, Photos...) werden jeden Monat auf Facebook geteilt.

Ist die Anzahl der durchschnittlichen „tweets“ auf Twitter pro Tag.

Ist die Anzahl der veröffentlichten Bilder auf Flickr.

jede

6.

Ehe wird von Personen, die sich über Soziale Netzwerke kennengelernt haben, geschlossen.

Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das drittgrößte der Erde.

Mehr als 24% der österreichischen Gesamtbevölkerung nützt Facebook.

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Marketing

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

fotocredit: Ötztal Tourismus

Interview mit Jakob Falkner

Ob privat oder beruflich - Bode fühlt sich in Sölden wohl und nützt die Zeit zum Trainieren oder Relaxen.

Eine starke Partnerschaft – Bode Miller und Sölden Sölden ist um zwei weitere Attrakti-

onen reicher. einerseits um die neue Gaislachkogelbahn, die in vielerlei Hinsicht (höher, weiter, schneller) die Superlative für sich gepachtet hat. Andererseits ist Sölden seit Oktober 2010 neuer „Head Sponsor“ von Bode Miller. Zum Auftakt des alpinen Schi-Weltcups wurde die gemeinsame Partnerschaft präsentiert. Treibende Kraft war Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden mit seinem Team. Herr Falkner, warum gerade Bode

Miller und nicht ein österreichischer Top-Athlet? Jakob Falkner: Sölden steht für Sport, Fun und Entertainment. Diese Werte sind die Basis für eine einmalige Partnerschaft. Bode ist einzigartig wie Sölden. Somit passt er perfekt zur Marke. Seine locker lässige Art und seine Coolness machen ihn sympathisch und authentisch zugleich. Außerdem fördern wir mit den beiden Lokalmatadoren Christoph Nösig und Florian Scheiber zwei junge Talente aus der region.

Was versprechen Sie sich von der Partnerschaft mit Bode Miller? Jakob Falkner: Bode ist ein internationaler Star der Szene und sein Charisma strahlt weit über die Grenzen hinaus. Genau deshalb ist er der perfekte Botschafter für die internationalen Gäste in Sölden. Sponsoring funktioniert nur, wenn ein Imagetransfer stattfindet. Wir wollen in Zukunft vor allem die Jungen wieder für den Schisport begeistern und da reicht ein ermäßigter Schiticketpreis alleine nicht aus. Schifahren

muss von den Jugendlichen wieder als trendy und cool empfunden werden. Emotionen und Erlebnisse spielen eine große rolle. Auf lange Sicht wollen wir natürlich die gesamte region aufwerten. Deshalb haben wir neben dem Helmsponsoring von Bode Miller wichtige Investitionen in die Zukunft getätigt. Wir wollen klar die Nummer eins in den Alpen werden.

Zu finden im Youtube-Kanal unter: wwwsoeldencom und auf facebook

Markenanmeldungen – Ein Leitfaden für Ihre Praxis

Rechtsanwalt Stefan Warbek (www.eset.com)

Zwei wesentliche Vorgänge bestimmen das Wirtschaftsleben: zum einen die Produktion – die Schaffung von Gütern und Dienstleistungen, zum anderen das Marketing – also jene Tätigkeit, durch die der Kunde schließlich zu den Gütern und Dienstleistungen des erzeugers gelangt. Dabei ermöglichen es Marken, sich im vielfältigen Angebot von Waren und Dienstleistungen zurechtzufinden.

04

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Marke schützen zu lassen?

D

as Markenrecht ist ein sogenanntes registerrecht, das heißt, es besteht nur, solange die Marke im jeweiligen Markenregister registriert ist. Dabei ist die Marke® nur für die in der Markenanmeldung angeführten Waren und Dienstleistungen geschützt. Neben der Möglichkeit, die Marke nur für Österreich durch registrierung im Markenregister des Österreichischen Patentamts in Wien

schützen zu lassen, kann der Unternehmer für die verschiedensten Länder der Erde (z.B. Schweiz, Liechtenstein, USA, Australien, China uva.) auch eine internationale registrierung bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPo) in Genf beantragen, wenn er bereits eine nationale (z.B. österreichische) „Basismarke“ angemeldet hat. Wer hingegen mit dem EU-raum das Auslangen findet, meldet eine Gemeinschaftsmarke an. Zuständig dafür ist das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante. Die Schutzdauer von Marken beträgt zehn Jahre und kann beliebig oft um jeweils weitere zehn Jahre verlängert werden.

Was kostet eine Marke? Eine nationale Markenanmeldung in Österreich kostet an Gebühren zumindest Euro 359,00. Die Gebühren hängen im Wesentlichen von der Anzahl der genannten Kategorien von Warenund Dienstleistungen ab (Waren- und Dienstleistungsklassen). Für die Anmeldung einer internationalen Marke fallen in Österreich, neben

den Kosten der nationalen „Basismarke“, die Inlandsgebühr in der Höhe von Euro 100,00 sowie zusätzliche internationale Gebühren an. Diese richten sich nach den beantragten Ländern, in welchen die Marke geschützt werden soll, sowie nach der Anzahl der genannten Waren- und Dienstleistungsklassen, und sind in Schweizer Franken zu bezahlen. Die internationale Markenanmeldung kostet an Gebühren zumindest Euro 565,00 sowie weitere Euro 75,00 pro benanntem Vertragsstaat. In manchen Staaten (z.B. USA) kommen noch nationale Gebühren hinzu. Die Anmeldekosten einer Gemeinschaftsmarke betragen zumindest Euro 900,00.

Welche Markenanmeldung wähle ich? Welche Markenanmeldung gewählt wird, ist nicht nur eine Kostenfrage. In erster Linie ist zu überlegen, wo der Markenschutz seinem Inhaber auch etwas nützt. Sinn macht es grundsätzlich nur, die Marke dort schützen zu lassen, wo man auch wirtschaftlich

tätig sein will bzw. Konkurrenten daran hindern möchte, die gleiche oder eine ähnliche Marke zu verwenden. Gleiches gilt auch für die Wahl der Waren und Dienstleistungen, für welche die Marke geschützt sein soll: So hat zum Beispiel ein Transportunternehmer in der regel wenig davon, seine Marke auch für Dienstleistungen eines Versicherungsunternehmens schützen zu lassen. Der Inhaber einer Marke kann grundsätzlich anderen verbieten, dieses oder ein verwechselbar ähnliches Zeichen für sich zu verwenden. Der Umstand, stolzer Besitzer einer registrierten Marke zu sein, bedeutet jedoch nicht, dass nicht jemand anderer doch noch ein „besseres“ recht an dem Zeichen hat und sogar die Verwendung der Marke verbieten kann. Vor Einführung einer neuen Marke sollte daher durch spezialisierte Beratung geklärt werden, wie das damit verbundene unternehmerischen risiko gemindert und rechtliche Unsicherheiten nach Möglichkeit beseitigt werden können.


Kommunikation

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

Europameister 2011: Schweden am Betonolymp TYROLIT bringt internationale Konkurrenz und sportliche Höchstleistungen nach Innsbruck

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ie besten Profianwender Europas im Betonschneiden und -bohren verwandelten die Innsbrucker Messehalle am 27. Jänner in einen kochenden Hexenkessel. 16 Athleten aus 14 Nationen kämpften beim Finale der „TYroLIT Cutting Pro Competition“ um den Europameister-Titel im Wandsägen, Kernbohren und Handsägen.

Nach dreistündigem Wettkampf hatte sich der Beste in Schnelligkeit und Präzision durchgesetzt: Joakim Lenander aus Schweden ist „TYroLIT Cutting Pro Competition Europameister 2011“. Jan Läderach aus der Schweiz und Luigi Zamperini aus Italien belegten die Plätze zwei und drei.

„Ready, Set – Cut“ Um 21.00 Uhr schlug die Stunde der Beton-Profis: konzentrierter Blick, versteinerte Miene, schweißnasse Stirn. Moderatorin Charlotte Engelhardt eröffnete mit dem Startsignal: „ ready, Set – Cut“ die Competition. Tolle Stimmung, spektakuläre Showein-

lagen, fetzige Livemusik und eine aufwändige Lichtshow boten den 735 internationalen Fachbesuchern eine Veranstaltung auf Top-Niveau.

Schnell und präzise Die Kontrahenten aus Italien, Großbritannien, Spanien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Polen und den Niederlanden gaben ihr Bestes. Gewinnen konnte am Ende nur einer, doch alle Sportler wurden von ihren Fanclubs jubelnd empfangen. Erschöpft waren sich die Unterlegenen einig: „2012 werden wir wieder angreifen!“

Die Athleten absolvierten drei Disziplinen: Wandsägen, Kernbohren und Handsägen.

P8 HOFHERR goes Salzburg

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Anton Santner wird Geschäftsführer von P8 HOFHERR in Salzburg.

alzburg und überall wo es schön ist, lautet das Credo von P8 HoFHErr bei der Expansion. Neben dem Stammsitz in Innsbruck und Niederlassungen in Wien und Bozen hat da noch ein wesentliches Fleckerl Erde gefehlt. Nach mehr als zehn Jahren Erfolgsgeschichte wird es also höchste Zeit, dass die Markting- und Kommunikationsagentur auch im wunderschönen Salzburg mit einem eigenen Standort vertreten ist. P8 HoFHErr freut sich nicht nur über einen weiteren Standortgewinn, sondern auch und vor allem über Toni Santner als neuen Standortleiter für Salzburg. Der 38-jährige studierte Betriebswirt hat sich nach einer erfolgreichen Bankerkarriere in den vergangen fünf Jahren als Politmanager und Landesgeschäftsführer der ÖVP Salzburg über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht. Santner genießt nicht nur den ruf eines hocherfolgreichen Netzwerkers, sondern gilt darüber hinaus als ausgewiesener Experte für integrierte Marketing-Kommunikation. „Toni Santner wird durch seine Netzwerke und mit seiner integrierten Marketindenke das weitere Wachstum von hofherr entscheidend mitgestalten“, freut sich Georg Hofherr über die Verstärkung im Führungsteam. Toni Santner selbst ist trotz seiner steilen beruflichen Karriere stets bodenständig und bescheiden geblieben. Als passionierter Familienmensch, der von seine Kinder Lilly und Anton ordentlich auf Trab gehalten wird, orientiert er sich an dem Philosophen Platon: „Egal ob aus beruflicher oder privater Perspektive betrachtet: Das Staunen ist stets der Anfang der Erkenntnis. Und: Der Beginn stets der wichtigste Teil der Arbeit – und damit auch des Erfolgs!“

Die Wissenschaft, die Wissen schafft oder warum Neuromarketing funktioniert

V

iele Marketingideen funktionieren und viele wiederum nicht. Doch woran liegt es, dass kreative Köpfe oft vermeintlich brilliante Ideen entwickeln, die dann von der Zielgruppe nicht beachtet werden? Die Folgen sind, dass Kampagnen zum Flop und Produkte vom Markt genommen werden, da sie nicht gekauft wurden. Neuromarketing gibt uns Marketingexperten die Möglichkeit, Ideen wissenschaftlich zu analysieren und deren Erfolg einzuschätzen. Durch gezielte Hirnuntersuchungen für wirtschaftliche Zwecke konnten sehr interessante Erkenntnisse für das Marketing bzw. den Verkauf und das Produktdesign hervorgebracht werden. Menschen sind jedoch keine willenlosen reiz-Erwiderungsmaschinen, die rein aufgrund von emotionalen Impulsen entscheiden. ob Kunden ein Produkt annehmen oder nicht, hängt von ihren Zielen ab. Dieses sogenannte „Ich will haben“ zum Erreichen des Zieles ist der entscheidende Punkt, ob

ein Produkt erfolgreich wird oder nicht. Diese Ziele liegen in uns verborgen und werden impliziert reguliert. Neuropsychologen sprechen hier von „implizierter Zielüberwachung“, wenn unser Hirn die Umwelt systematisch und automatisch nach der Zielerreichung absucht und Signale analysiert. Das, was dem Hirn (Stirnhirn) bei dieser Aufgabe ungemein hilft, sind die Codes, die die Verbindungen zwischen Signal und Ziel herstellen. Die direkte Verknüpfung von Signal und Ziel ist für die Werber bzw. das Marketing der wichtigste Code. Somit ist für die Marketingpraxis zu sagen: Ziele helfen deswegen, weil sie über die Statistik der Umwelt bzw. kulturellen Prägungen regelhaft mit Signalen verknüpft sind und dadurch klare und objektive Begrenzungen für die Umsetzung ermöglichen. Diese und viele weitere Erkenntisse durften wir bei Kunden wie z.B. dem Hofer Karriere Programm erfolgreich anwenden.

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Projektbegleitung

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

Der Ifen auf dem Sprung ins 21. Jahrhundert vor allem auch durch die geplante Panoramabahn vom Alpbord aufs Walmendingerhorn. Denn hier gelingt es, ohne Eingriffe in die Ökologie zwei Gebiete zusammenzuschließen. Durch den zeitgleichen Ausbau der Schiwege im Walsertal entsteht somit ein zusammenhängender moderner Schiraum!“

Mit P8 Hofherr haben wir uns die Frage gestellt: Wie können wir das Projekt verständlich den Menschen näherbringen? Dass die Panoramabahn aufgrund ihrer Sichtbarkeit auch Ängste und damit Widerstände wecken könnte, war allen bewusst. Wir haben uns akribisch auf die Erstinformation vorbereitet und alle wichtigen Gruppen – Grundeigentümer, Projektpartner in der Region, Tourismus, Schischulen, Politik und auch die Naturschutzgruppen einzeln und transparent informiert. Und für die große Präsentation im Walserhaus wurde extra ein Film gedreht. Die Besucher sollten die erste Fahrt in der Panoramabahn vorab selbst erleben – emotional und verständlich. Der spontane Applaus hat uns wirklich gefreut!“ Für Markus Bischof von P8 Hofherr beweist das Projekt der Bergbahnen zwei Dinge: „Nur gute Projekte sind erfolgreich umsetzbar! Und: Projekte können erfolgreich vorgestellt werden, wenn man sich an den Bedürfnissen der Zielgruppen orientiert, auf diese eingeht und auch ihre Sprache spricht. Eine umfassende Analyse der Zielgruppen und ihrer Bedürfnisse ist entscheidend!“

Die Aufgabe des Projektwerbers: Menschen von guten Ideen überzeugen

Der Ifen – ein Naturjuwel präsentiert sich den Gästen von seiner schönsten Seite.

Über 400 Interessierte verfolgten im Walserhaus in Hirschegg die Projektpräsentation „Ifen neu“ der Bergbahnen Kleinwalsertal. Die Geschäftsführer Augustin Kröll und Georg Fahrenschon stellten die lang erwarteten Neubaupläne am Ifen und die Ideen für attraktive Verbindungen zwischen den vier Schigebieten im Walsertal vor. Die Anspannung war groß: Wie werden die entwickelten Ideen von den Bewohnern, von Anrainern, vom Tou-

rismus und von den Grundstückseigentümern angenommen? Der spontane Applaus bei der Vorstellung der Panoramabahn erlöste beide! Ein „gutes Projekt“ ist die Voraussetzung für Erfolg „Wir wissen aus mehreren Studien, dass ein modernes Familienschigebiet zumindest über 80 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade verfügen muss. Genügend Kilometer sind im

Factbox Projektpartner

Klenkhart & Partner Consulting ZT GmbH Alpine Engineering

Klenkhart & Partner beschäftigten derzeit 20 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Spezialgebieten im Alpine Engineering.

Leistungsschwerpunkte PLANUNG in SKIGEBIETEN Hier werden von der Planung bis zur Ausführung alle technischen und Infrastrukturmassnahmen konzipiert und umgesetzt. Einzig und allein Architekturaufträge werden gesondert vergeben. • • • • • • •

06

Consulting & Masterpläne Seilbahnkonzepte Skipistenplanung Skifahrerstromanalyse Beschneiungsanlagen Speicherteiche Infrastrukturmaßnahmen

• Wasserver- und Entsorgungsprojekte LANDSCHAFTSSCHUTZ- und LANDSCHAFTSPFLEGEAUFGABEN • Lawinenverbauungen • Wildbachverbauung & Erosionsschutz • Schutzwasserbauten TECHNISCHE ZAHLEN Insgesamt wurden in den letzten 20 Jahren ca. 1000 km Pisten, über 200 Beschneiungsanlagen und 50 Speicherteichen mit Größen von 10.000 m³ bis 200.000 m³ von Klenkhart & Partner im Detail geplant und in der Umsetzung begleitet. Klenkhart & Partner Consulting ZT GmbH Salzbergstraße 15, 6067 Absam, www.klenkhart.at

Walsertal vorhanden, doch leider auf vier, nicht zusammenhängende Gebiete verteilt. Mit dem Ifen haben wir vor zwei Jahren ein Gebiet erworben, das mit seinen veralteten Anlagen unserem Anspruch an Qualität und Komfort nicht mehr genügt. Deshalb haben wir vor Monaten begonnen, ein neues Konzept zu entwickeln. Von Beginn an haben wir auf die Begleitung durch „Klenkhart & Partner“ aus Absam in Tirol gesetzt. Denn, wer Projekte, vor allem Schigebietserweiterungen in einem sensiblen Naturraum plant, hat die Verpflichtung, ein optimiertes, minimal-invasives Projekt zu entwickeln,“ erläutert Augustin Kröll. Eine große Herausforderung, wie Christian Weiler, Geschäftsführer von Klenkhart & Partner, weiß: „Im Zuge von Arbeitsgesprächen wurden die Eckpfeiler für das Projekt definiert. Unsere Aufgabe war es, eine optimale technische Lösung zu finden, die wirtschaftlich tragbar, für den Schigast erlebnisreich und vor allem ökologisch optimiert ist. Das Pflanzenschutzgebiet am Ifen und der ökologisch wertvolle Karst stellten dabei besonders hohe Ansprüche an unsere Arbeit. Sie müssen von den benötigten Flächen über betroffene bzw. geschützte Pflanzenarten, den Zu- und Abfahrten zu Stationen und Schihütten bis hin zu den rechtlichen Anforderungen alle Details im Konzept berücksichtigen. Nach über 1.000 Projekten verfügen wir aber über die entsprechende Erfahrung. Für mich ist das Projekt am Ifen ein Meilenstein für das Kleinwalsertal,

Für die Bergbahnen stand immer fest: Wir wollen die Bürger im Walsertal mit dem besten Projekt überraschen und überzeugen. Für Kröll waren zwei Dinge entscheidend: Ein gutes Projekt entsteht mit jenen, die es nutzen, und die Menschen müssen es verstehen und Vertrauen finden. Eine professionelle, an die Bedürfnisse und Fragen der Bevölkerung ausgerichtete Kommunikation ist notwendig. Für beide Bereiche haben wir uns Experten zur Unterstützung geholt – aus dem Tal und aus Innsbruck. Gemeinsam mit Touristikern, Schischulleitern und Schilehrern haben wir in Arbeitsrunden ihre Wünsche und Vorstellungen diskutiert. Diese Lösungen sind ins Konzept eingeflossen.

Darf ich mich vorstellen?

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die gleichermaßen Mitdenker und Mitmacher sind. Deshalb ist die medienmanufactur ein idealer Arbeitsplatz für alle, die Ideen entwickeln und eigenverantwortlich auf den Weg bringen können.

Als Verstärkung unseres Teams suchen wir Menschen, die Kreativität mit unternehmerischem Denken verbinden - und die sich darauf freuen, als Teamplayer das Wissensund Erfahrungsnetzwerk der medienmanufactur zu bereichern. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail an Maddalena Russo: m.russo@medienmanufactur.at www.medienmanufactur.at


Integrierte Kommunikation

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

Eine neue »bescheidene« Heimat in Wien: Im Palais Liechtenstein im 9. Bezirk sitzen die Kommunikationsprofis der medienmanufactur und bilden eine Bürogemeinschaft mit den Kollegen von P8 HOFHERR, Wien.

Corporate Publishing aus Wien Die medienmanufactur corporate publishing bietet integrierte Kommunikationslösungen in Österreich an.

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ie medienfabrik Gütersloh hat ihre Aktivitäten auf den österreichischen Corporate-Publishing-Markt ausgeweitet: Die medienmanufactur corporate publishing, ein Joint Venture von medienfabrik und P8 HoFHErr mit Sitz in Wien, bietet Unternehmen und Verbänden in Österreich hochwertige CP-Lösungen. P8 HoFHErr, eine der führenden österreichischen Pr- und Marketing-Agenturen, bringt ihre exzellenten Marktkenntnisse in die Partnerschaft ein, die medienfabrik stellt ihre Expertise bei umfassenden CP-Lösungen zur Verfügung. Die medienmanufactur bietet Kommunikations-

Erste Referenzen: Magazine für das ÖOC sowie für das Sanatorium Kettenbrücke.

lösungen auf sämtlichen Medienkanälen – vom Printmagazin über online- und Mobile-Angebote bis zu Image- und Produktfilmen –, um Kunden und Mitarbeiter zielgruppengerecht zu erreichen. Die Maßnahmen werden bereits bei der Konzeption strategisch miteinander vernetzt und auf die individuellen Anforderungen der Kunden abgestimmt. Für die Leistungsfähigkeit des medienmanufactur-Angebots steht auch Geschäftsführer Ansgar Büngener (37), der über zwölf Jahre Erfahrung im CP- und Verlagsgeschäft verfügt und in dieser Zeit die Entwicklung der medienfabrik Gütersloh, einer der füh-

renden CP-Agenturen Deutschlands, in verschiedenen verantwortlichen Positionen maßgeblich mitgestaltet hat. „Die medienmanufactur bündelt die Kompetenzen zweier führender Kommunikationsagenturen“, sagt Stefan Postler, Geschäftsführer der medienfabrik Gütersloh, eines Unternehmens der zu Bertelsmann gehörenden arvato AG. „Wir freuen uns sehr, unsere Aktivitäten auf den österreichischen Markt auszudehnen und dort gemeinsam mit unserem Partner P8 HoFHErr hochwertiges Corporate Publishing anzubieten.“ „Die medienmanufactur ist ein Vollprofi in Sachen Corporate Publishing und eröffnet damit den heimischen Unternehmen und Institutionen völlig neue Chancen in der Darstellung nach innen und außen. Als Partner freuen wir uns, mit unseren Marktkenntnissen den erfolgreichen Start in Österreich zu unterstützen und einer gemeinsamen er-

folgreichen Zukunft entgegen zu treten“, ergänzt Georg Hofherr, Geschäftsführer von P8 HoFHErr. Zu den ersten Projekten, die die medienmanufactur realisiert hat, zählen u.a. verschiedene Medien für das Österreichische olympische Comité, ein Jubiläumsmagazin für das Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck und ein Magazin für den Tiroler Jägerverband. medienmanufactur www.medienmanufactur.at welcome@medienmanufactur.at

Konferenzen, Präsentationen, Symposien: Der Festsaal im Palais Liechtenstein ist die ideale Location für die Agentur und deren Kunden.

Interview mit Ansgar Büngener

Aktuelle Trends im CP Was verstehen Sie unter „Integrierte Kommunikation“? Ansgar Büngener: Wir hören unseren Kunden sehr gut zu und beschäftigen uns mit ihren Herausforderungen. Wir analysieren im ersten Schritt alle existierenden Kommunikationsmaßnahmen ausführlich und gehen erst dann in die Konzeption neuer Medien. Und integriert heißt dann für uns, dass wir nicht nur eine Maßnahme andenken, sondern die unterschiedlichen Medienkanäle – Print, online, Mobile – von Beginn an strategisch miteinander verknüpfen. Welche Rolle spielt in diesem Kontext Social Media? Ansgar Büngener: An diesem Thema kommt heute natürlich niemand mehr vorbei. Facebook, Twitter & Co. spielen in der Öffent-

lichkeit eine große rolle. Und auch unsere Kunden, ob Verbände oder Wirtschaftsunternehmen, fordern uns als Agentur beim Thema Social Media, sodass wir wissen müssen, was Social Media leisten kann und wann ein Einsatz sinnvoll ist. Auch hier beraten wir und setzen um. Heißt das, das gute alte Kundenoder Mitarbeiter-Magazin in Print stirbt aus? Ansgar Büngener: Keineswegs! Print lebt, wir spüren weiterhin eine intensive Nachfrage nach professionellen und hochwertigen Magazinen in Print, ob für Mitarbeiter oder Kunden, ob B2B oder B2C. Nur liefern wir auch heute gleich die passende online-Variante als EMagazine mit. Und iPad-kompatibel muss es natürlich auch sein.

Seit 1. Jänner Geschäftsführer der medienmanufactur in Wien: Ansgar Büngener (37).

07


Splitter

Ausgabe 1/11 I März/April 2011

Viktoria Riedl „Ich bin stolz auf das junge und dynamische Potential der Agentur!“ Georg Hofherr

Seit Dezember 2010 verstärkt Viktoria riedl als Junior Beraterin das Team von P8 HoFHErr in Innsbruck. Sie leitete zwei Jahre die Sonderthemenredaktion der Tiroler Woche, bevor sie dort auf dem Stuhl des Chefredakteurs Platz nahm. Bei P8 HoFHErr wird sie die Bereiche Projektkommunikation und Marketing tatkräftig unterstützen und ihr journalistisches Know-how und ihre Textkompetenz einsetzen. „Kommunikation ist eines der wichtigsten

Philipp Kammerer Werkzeuge unserer Gesellschaft und es gilt, dieses effektiv und gezielt für meine Arbeit zu nutzen. Die Kundenzufriedenheit ist für mich als Pr-Beraterin die größte Motivation und Erfolgsparameter zugleich.“

Philipp Kammerer ist seit Jänner 2011 im Team von P8 HoFHErr. Er unterstützt dort den Standort Innsbruck und – auf Grund seiner guten Italienischkenntnisse – auch den Standort Bozen als Junior Berater. Philipp Kammerer ist gebürtiger Südtiroler und stammt aus olang im Pustertal. Er studierte an der LeopoldFranzens-Universität in Innsbruck Geschichte und Politikwissenschaft und schloss beide Studien mit Auszeichnung ab. Im Diplomstudium Politikwissenschaft legte er seinen Schwerpunkt

Mirjana Marjanica Mirjana Marjanica unterstützt seit oktober 2010 als Junior Beraterin das P8 HoFHErr Team in Innsbruck. Die gebürtige Kroatin wuchs in Telfs auf, absolvierte dort Volks- und Hauptsschule sowie Handelsakademie. 2009 absolvierte

Florian Tursky Florian Tursky unterstützt seit 2010 das Team von P8 HoFHErr als Junior Berater. Florian Tursky ist in Innsbruck geboren. Seit seiner Matura am Akademischen

sie erfolgreich das Studium der Betriebswirtschaft an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. Sie spezialisierte sich in den Bereichen Marketing sowie Tourismus und Dienstleistungswirtschaft. Während ihrer Hochschulausbildung sammelte Marjanica bereits erste berufliche Erfahrungen. In der Agentur liegen ihre Kompetenzen vor allem im Marketing.

Chefredakteur Helmut Brandstätter zu Gast beim Prunch

auf die Bereiche Medien, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Erfahrungen in der Welt der Medien und in Public relations konnte er während eines Praktikums im Pressebüro der Senatoren der Südtiroler Volkspartei in rom erlangen.

Gymnasium in Innsbruck studiert der 22-jährige rechts- und Politikwissenschaften an der LeopoldFranzens-Universität in Innsbruck. Vor seiner Tätigkeit bei P8 HoFHErr war er als Landesgeschäftsführer der Jungen ÖVP Tirol und in diversen Jungend- und Studentenorganisationen tätig. Seit 2005 ist Florian Tursky Trainer bei rhetorik- und Kommunikationsseminaren.

Mit unikat ein einzigartiges Wochenende gewinnen DAS STEINERNE MEER HOTEL

Wir gratulieren ganz herzlich dem Gewinner der Ausgabe 3/2010, Alexander Stelzer (SPAr Österreichische Warenhandels AG). Versuchen auch Sie Ihr Glück und gewinnen Sie ein Wochenende in Eder‘s Steinerne Meer Hotel.

Wer hat’s gesagt? „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“

Helmut Brandstätter sprach über die Zukunft und die Stärken des KurIer.

D

abei betonte er gleich zu Beginn, dass nicht nur die behandelten Themen eine Qualitätszeitung ausmachen. „Es ist die Machart, die Aufbereitung der Fälle.“ Darüber hinaus könnte sich eine Qualitätszeitung nicht nur auf die regionalberichterstattung konzentrieren. „Wenn Menschen etwas über Österreichs

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Kultur, Sport oder Wirtschaft erfahren wollen, dann lesen Sie den KUrIEr.“ Ferner war Helmut Brandstätter davon überzeugt, dass vor allem in Zeiten des World Wide Web Zeitungen verstärkt mit Illustrationen arbeiten müssen. Vor allem jüngere Leser nutzten digitale Medien, bewegte Bilder zur Informationsbeschaffung und Unterhaltung. Wenn man aber beispielsweise in der U-Bahn Zeitungen auflegte,

könnte man beobachten, wie auch die jüngere Generation zugreift und liest. „Gratiszeitungen eignen sich am ehesten, um junge Leute zu erreichen. Genau jene Teenager, die morgens in der U-Bahn Zeitungen lesen, sind die potenziellen AboLeser der Zukunft.“ Der Journalismus wäre und bliebe ein wertvolles Gut. So sollten künftig alle Medien von einer Medienabgabe profitieren. Laut Chefredakteur Brandstätter müsste ein vernünftiges Modell geschaffen werden, damit alle gleichermaßen am Geldtopf beteiligt werden.

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Philip Kotler (1931*) amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Marketing Professor Henry Ford (1863 – 1947) amerikanischer Automobil-Pionier Paul Watzlawick (1921 – 2007) österreichischer Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut

Bitte senden Sie die richtige Antwort per Mail (unter Angabe der Postanschrift) an: welcome@hofherr.com, Betreff: unikat-Gewinn. Der Einsendeschluss ist der 25. März 2011. Die Gewinner werden schriftlich verständigt und in der nächsten unikatAusgabe bekannt gegeben. Die richtige Antwort unseres Gewinnspiels der Ausgabe 3/2010 lautet: Antoine de Saint-Exupéry

Impressum

Herausgeber: P8 HOFFHERR Sparkassenplatz 2, Top 510 6020 Innsbruck Tel: 0512 56 56 16-0

welcome@hofherr.com www.hofherr.com r.c.s. hotline: 0664 512 52 52

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unikat März/April 2011