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TimberTower GmbH Vahrenwalder StraĂ&#x;e 7 D-30165 Hannover Verena.Meinen@timbertower.de +49 (0)511 - 70 01 46 51 www.timbertower.de


1_Zusammenfassung: Immer mehr Windkraft. Die Windenergie könnte den weltweiten Energieverbrauch 200-fach decken. 8 % der Fläche der Bundesrepublik sind für die Windenergienutzung geeignet.1 Ein Viertel davon könnten 65 % des deutschen Strombedarfs decken. Ende 2011 waren in Deutschland gut 22.297 Windenergieanlagen (WEA) und damit 29.060 MW Windleistung in Betrieb. Die Windenergie erzeugte 49 Mrd. kWh und damit 8 % des deutschen Stroms, was einer Versorgungmenge für ca. 16 Mio. Haushalte entspricht.

Viel grüner Strom in Deutschland 2

1

Studie Frauenhofer Institut

2

Quelle: BDEW


Bis 2020 soll die Leistung um fast 90 % auf 55.000 MW (45.000 MW onshore, 10.000 MW offshore) steigen. Die umgewandelte Strommenge verdreifachte sich dann aufgrund effizienterer Neuanlagen auf 149 Mrd. kWh.

Immer mehr Strom aus Windenergie 3

Auch global verzeichnet die Windenergie starke Zuwachsraten. Von den weltweit 240.000 MW wurden 41.000 MW erst im Jahr 2011 installiert.

3

Quelle: BEE


2_ Zahlen, Daten, Fakten: Windkraft von A bis Z Akzeptanz – Erfolgsfaktor der Windenergie Arbeitsplätze – Positive Beschäftigungseffekte durch Windenergie CO2 Bilanz – Erneuerbare sind gut zur Umwelt Energiewende - Gering geförderte Windkraft macht die Energiewende bezahlbar Gegner – Argumente der Windkraftgegner Genehmigung – Genaue Planung dauert ihre Zeit Kleinwindenergieanlagen – Für den Eigenbedarf Klimaschutz – Den nächsten Generationen etwas übrig lassen Landschaftsbild – EE vs. Großkraftwerk Netzausbau – Mit Trassen allein wird es nicht klappen Offshore - Wasser ist komplizierter als gedacht Recycling – Stahl ist auch bei der Wiederverwertung energieintensiv Regionale Wirtschaftsimpulse – Beschäftigungseffekte für die Region Repowering – Die 2. Generation von WEA Rohstoffe – Globale Reserven und Importabhängigkeiten Rückbau – Gewinne mit Holz Sicherheit – Die Windkraftanlagen sind sicher Systemdienstleistung – Bonus für Einspeisungen, die das Netz stabilisieren Technik von Windenergieanlagen – Hohe Türme für mehr Effizienz Vermarktung – Marktintegration der EE Wälder – Wind im Wald


Akzeptanz - Erfolgsfaktor der Windenergie Die EE sind gesellschaftlich hochgradig akzeptiert. Dafür gibt es drei Gründe: 1. EE machen Volkswirtschaften unabhängig von fossilen Brennstoffen 2. Klimaschutz ist ein anerkanntes gesellschaftliches Anliegen 3. Die EE sorgen für neue Arbeitsplätze und Wachstum.

WEA erhalten auf der lokalen Ebene einen wesentlich größere Zustimmung als konventionelle Kraftwerken. Die Zustimmung kann vergrößert werden durch eine größere Bürgerbeteiligung.

Große Akzeptanz bei Projekten 4

4

Quelle: BEE


Eher Zustimmung für Windenergie in der Nachbarschaft 5

Eine deutliche Erhöhung der Kosten der Energiewende könnten die Akzeptanzwerte allerdings verschlechtern!

5

Quelle: BEE


Schwindende Zahlungsbereitschaft 6

6

Quelle: BEE


Arbeitsplätze - Positive Beschäftigungseffekte durch Windenergie 370.000 Beschäftigte arbeiteten Ende 2011 in der EE-Branche – und ein Drittel davon in der Windbranche: Hersteller, Zulieferer, Service-Dienstleister, Planer und Sachverständige. Die Exportquote von Herstellern und Zulieferern deutscher Windtechnologie beträgt über 80 Prozent.

Immer mehr Arbeitsplätze durch Windkraftanlagen 7

7

Quelle: BMU


CO2 Bilanz – Erneuerbare sind gut zur Umwelt Eine Onshore WEA erzeugt während ihrer Laufzeit gut 40 bis 70 mal so viel Energie, wie für ihre

Herstellung,

Nutzung

und

Entsorgung

eingesetzt

wird.

Die

energetische

Amortisationszeit beträgt damit 3-4 Monate (vgl. Offshore WEA: 4-6 Monate, PV-Anlage: 2460 Monate, Steinkohlekraftwerk: 2 Monate). Im Unterschied zu

konventionellen

Kraftwerken ist mit der direkten Stromerzeugung durch EE keine CO2-Emission verbunden. Im Gegenteil, durch ihre Vorrangstellung ersetzt jede kWh Strom aus EE die CO2-Emissionen der konventionellen Erzeugung. Die Windenergie hat im Jahr 2011 alleine 35,2 Mio. t CO2 eingespart.

Sparweltmeister Windstrom 8

8

Quelle: BMU


Mit jeder kWh Strom aus Kohlekraftwerken entstehen Umweltschäden in Höhe von ca. 8 ct. Die Stromerzeugung mittels konventioneller Kraftwerke auf Basis von Kohle und Gas verursachte demzufolge im Jahr 2011 Umweltschäden in Höhe von ca. 25 Mrd. €.

Windstrom senkt massiv Emissionen 9

9

Quelle: BMU / Fraunhofer ISI


SPOTLIGHT TIMBER TOWER – Holztürme verbessern die Ökobilanz Ein Hybridturm verursacht heute 3 mal mehr CO2 -Emissionen innerhalb eines Produktlebens selbst wenn Gutschriften aus der CO2 -Bindung des Holzes und der werkstofflichen Weiterverwendung außer acht gelassen werden.

Wachstum

CO2-Emissionen des TimberTowers ohne Holzfundament

Gutschrift CO2-Bindung

Nachnutzung

Gutschrift Nachnutzung

Energiewende: Gering geförderte Windkraft macht die Energiewende bezahlbar Das EEG fördert die Einspeisung EE seit dem Jahr 2000 durch eine festgeschriebene Vergütung. Die Differenz zwischen der Einspeisevergütung und dem Börsenpreis für Strom wird durch einen Aufschlag auf den Strompreis des Endverbrauchers, die EEG-Umlage, refinanziert. Die EEG-Umlage stieg im Zeitraum von 2009 bis 2013 um durchschnittlich 36 % im Jahr auf 5,277 ct./kWh. Sie ist jedoch weder ein Preisschild für den Ausbau der erneuerbaren Energien, noch für den Ausbau der Windenergie an Land: Nur 43 % der Umlage sind auf die reinen Förderkosten zurückzuführen, dies entspricht 2,26 ct./kWh. Auf den Ausbau der Onshore Windenergie entfallen davon nur 0,21 ct./kWh.


Nur 0,21 Cent / KWh Förderkosten 10

Die garantierte Einspeisung erneuerbarer Energien sorgt dafür, dass bei der Ausschreibung der Stromerzeugungskapazitäten zunehmend teure Kraftwerke leer ausgehen. Weil der Börsenpreis für Strom sich aber an dem gerade noch benötigten Kraftwerk orientiert, sinkt durch EE der Strompreis. Dieser Zusammenhang wird bei der Diskussion um steigende Strompreise

oft

ausgeblendet.

Ebenso

wenig

Beachtung

findet

die

Förderung

konventioneller Kraftwerke und die Berücksichtigung von externen Kosten (z.B. für Luftverschmutzung oder Atommüllendlagerung). Der aktuelle Strompreisaufschlag durch eine Konventionelle-Energien-Umlage nach Wälzungsmechanismus der EEG-Umlage würde über 10 ct./kWh betragen.

10

Quelle: BEE


Geringe gesamtgesellschaftliche Kosten 11

Das Mindestpreissystem als Förderinstrument im EEG ist sehr erfolgreich. Um Mitnahmeeffekte zu vermeiden, ist die Vergütungshöhe degressiv und je nach Erzeugungstechnologie, Standort und Ertrag festgesetzt. Die Onshore Windenergie ist nach der Wasserkraft die günstigste EE und erhält eine der geringsten Vergütungen. Damit spielt sie bei der Erreichung einer bezahlbaren Energiewende eine ganz besondere Rolle. Alternative

Förderinstrumente

wie

Quotensysteme

oder

Ausschreibungsmodelle

begünstigen kurzfristig zu realisierende Projekte und gehen für gewöhnlich mit weniger festen Rahmenbedingungen für Investitionen einher.

11

Quelle: BEE


Gegner - Die Argumente der Windkraftgegner Windkraftgegner nennen vier Argumente gegen Windkraftanlagen. 1. Schallentwicklung 2. Schattenwurf/Diskoeffekt 3. Infraschall und 4. Vogelschutz Die vier Argumente wurden objektiv entkräftet oder in der Gesetzgebung berücksichtigt: Im Rahmen der BImsch-Genehmigung wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben noch vor Bau der WEA sichergestellt. In 200 m Entfernung einer modernen Windenergieanlage ist der Mensch 45 db(A) ausgesetzt; im fahrenden Auto bei Tempo 100 km/h hingegen 100 db(A). Wohngebäude

im

Schattenbereich

werden

ausgeschlossen.

Vogel-

und

andere

naturschutzrechtlichen Bestimmungen wird Rechnung getragen. Das Bundesgesundheitsamt bestätigt, dass tieffrequenter Infraschall einer WEA keinerlei negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat.

Genehmigung – Genaue Planung dauert ihre Zeit Die Genehmigungsverfahren und deren Umfang hängen von der Anzahl der zu errichtenden Windenergieanlagen ab. Die Kommunen und die Träger der Regionalplanung können Genehmigung von Anlagen durch die Ausweisung geeigneter Flächen, sog. Vorrangflächen oder Eignungsgebiete in den Regionalplänen, Flächennutzungs- und Bebauungsplänen räumlich steuern. Jedes Projekt durchläuft ein ordentliches Genehmigungsverfahren, das die Wohnbebauung, Landschaft und Tierwelt untersucht und berücksichtigt.


Die Planung bezieht alle Anspruchsgruppen ein 12

Kleinwindenergieanlagen – Nur für den Eigenbedarf Steigende Energiepreise und der Wunsch, seinen Strom selbst zu produzieren, steigern das Interesse von Eigenheimbesitzer und Landwirten an Kleinwindenergieanlagen. Dadurch, dass Wind und Sonne häufig im Wechsel aufeinander folgen, können sie heimische PV-Anlagen sinnvoll ergänzen. Die hohen Stromgestehungskosten von Kleinwindenergieanlagen machen allerdings eine wirtschaftliche Einspeisung ins öffentliche Stromnetz bisher nicht möglich. Des Weiteren machen den meist vertikal drehenden Anlagen die hohen Torsionskräfte im Turm zu schaffen.

12

Quelle: BMU


Klimaschutz – Den nächsten Generationen etwas übrig lassen Die hohen Treibhausgasemissionen durch den Menschen sind erwiesenermaßen ein entscheidender Faktor für die Veränderungen des Weltklimas und damit der Zunahme von Niederschlags- und Temperaturanomalien auf dem Globus. Sir Nicolas Stern, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, berechnete, dass die Welt 5-20 % des weltweiten Bruttoinlandsproduktes für Klimaschäden aufwenden müsste, wohingegen sich die Kosten durch die Reduktion der Treibhausgasemissionen zur Vermeidung der Klimaschäden auf weniger als 1 % des weltweiten Bruttoinlandsproduktes begrenzen ließen.

Landschaftsbild – Erneuerbare vs. Großkraftwerk Die Veränderungen der Landschaft auf Grund von Windenergie sind immer gegen die der konventionellen Stromerzeugung mit Großkraftwerken und ihrer Peripherie abzuwägen. Darüber hinaus fielen dem Braunkohletagebau allein bisher über 1.600 km² Landschaft zum Opfer. Ganze Ortschaften wurden umgesiedelt.

Netzausbau – Mit Trassen allein wird es nicht klappen Aufgrund von jahrelang nicht vollzogenen Investitionen haben die Stromnetze mit dem steigenden Anteil EE nicht Schritt gehalten. Gerade dort, wo viel EE produziert wird, gelangen

sie

an

die

Grenzen

ihrer

Übertragungskapazität.

Daher

plant

die

Bundesnetzagentur den Ausbau von großen Trassen, die Windstrom aus dem verbrauchsarmen Norden in den verbrauchsstarken Süden abtransportieren können. In einer ersten Fassung des Netzentwicklungsplans wurde mit 70 Projekten, 3.800 km neuer Trassen und einem Volumen von 20 Mrd. € gerechnet. Nach der Überarbeitung wurden 20 Projekte gestrichen und 1.000 km eingespart, was auch die Kosten erheblich senken lässt.


SPOTLIGHT TimberTower – Windstrom, wo wir ihn brauchen TimberTower setzt sich für einen verstärkten dezentralen Ausbau der Windenergie in der Nähe der Verbraucher ein. Nur so ist die Versorgung mit EE wirklich effizient und teure Stromautobahnen können teilweise vermieden werden. Das Turmkonzept… 1. baut durch seine Umweltverträglichkeit eine Brücke zwischen Naturund Klimaschutz (siehe CO2-Bilanz) 2. lässt durch die Einbindung zahlreicher Gewerke die regionale Wirtschaft profitieren (siehe Regionale Wirtschaftsimpulse) 3. erreicht durch die flexible Optimierung der Nabenhöhe die besten Windbedingungen und macht damit auch Waldstandorte in Süddeutschland wirtschaftlich (siehe Technik) 4. ist aufgrund seiner Transportvorteile in der Lage, bisher nicht zu erschließende Standorte zu beliefern

Offshore – Wasser ist komplizierter als gedacht Onshore Windenergie ist die treibende Kraft der Energiewende. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sie sich aus der Nische heraus zur heute führenden Erneuerbare-EnergienTechnologie entwickelt. Mit einem Strommixanteil von über 8 % macht sie schon heute fast 50% des gesamten Stroms aus EE in Deutschland aus. Trotz dieser Vormachtstellung unter den EE verursacht die Onshore Windenergie weniger als 10 % der reinen Förderkosten innerhalb der EEG-Umlage (siehe Bezahlbarkeit). Starke und stetig wehende Winde auf hoher See sprechen für Offshore Windenergie. Aktuell sind in der Nordsee 24 Offshore Windparks genehmigt, in der Ostsee vier. Bis 2020 könnten 10.000 MW ans Netz angeschlossen werden. 20.000 neue Arbeitsplätze werden auf die forcierte Entwicklung der Offshore Windenergie zurückgeführt.


Hemmnisse der Offshore Windenergie sind: 

Kosten und Dauer des Netzanschlusses



Mangelnde Erfahrung beim maritimen Anlagenbau



Logistischer Aufwand beim Anlagenbau (auch bei der Wartung) Engpässe bei den Installations- und Service-Schiffen



Fundamentierung der Anlagen in ca. 40 m Wassertiefe



Gefahr langer Stillstandzeiten aufgrund schwieriger Wartung



Große Beanspruchung der Komponenten durch Meeresströmung, Salzwasser, Stürme



Schlechtere Ökobilanz

SPOTLIGHT TimberTower – Niedrige Gestehungskosten Stromgestehungskosten von WEA mit TimberTower sind an vielen Binnenstandorten (z.B. im Saarland) halb so hoch wie die Stromgestehungskosten von Offshore WEA. Für die Nutzung der Offshore Windenergie kommen außerdem weitere volks-wirtschaftliche Kosten für den Netzanschluss und Netzausbau in Höhe von ca. 2 ct./kWh hinzu. Die Stahlfundamente von großen Offshore WEA erreichen ein Gewicht von bis zu 2.000 t. Für die prognostizierten 10.000 MW müssen in Nordund Ostsee ca. 2.000 Anlagen entstehen. Die Produktion der Fundamente wird 10 Mio. t CO2 Emissionen verursachen. Sie kann von den vorhandenen Produktionskapazitäten nicht bewerkstelligt werden. Somit dürfen ökologische Sinnhaftigkeit und Beschäftigungseffekte gegenüber der Onshore Windenergie in Frage gestellt werden.


Recycling – Stahl ist auch bei der Wiederverwertung energieintensiv Eine Durchschnittliche Windenergieanlage mit Getriebe und Stahlrohrturm besteht zu 82 Prozent aus Stahl und lässt sich fast vollständig verwerten. Die Stahlsegmente kommen zurück in die Stahlwerke, die Rotorblätter werden später als Beimengen für Zementmischungen

genutzt.

Allerdings

ist

die

Verwertung

von

Komponenten

konventioneller WEA enorm energieintensiv.

SPOTLIGHT TimberTower – Das CO2 bleibt gebunden Der TimberTower ist zu 99% ein Naturprodukt. Das Holz eines TimberTowers kann nach seiner mindestens 20 jährigen Nutzung problemlos weiterverwendet werden. Die werkstoffliche Weiterverwendung ist der energetischen vorzuziehen. So bleibt das CO2 weiter gebunden.

Regionale Wirtschaftsimpulse – Beschäftigungseffekte für die Region Beim Bau und Betrieb der Windenergieanlagen entstehen Arbeitsplätze. Im Falle von Bürgerwindparks gehen Aufträge für Wegebau, Fundamente oder Service-Dienstleistungen häufig an regional ansässige Firmen. Landwirtschaftliche Betriebe verschaffen sich ein weiteres wirtschaftliches Standbein nach dem Motto „vom Landwirt zum Energiewirt“, und Gewerbesteuern fließen in die kommunalen Kassen. Zudem bleiben Pachteinnahmen zu einem großen Teil in den Regionen und stärken die Kaufkraft vor Ort.


SPOTLIGHT TimberTower – Multiplikatoreffekte In Projekten mit TimberTower profitiert zusätzlich die lokale Forstwirtschaft, die holzverarbeitende Industrie und das Zimmereiund Dachdecker-handwerk bei Montage des Turms. Darüber hinaus profitiert die lokale Transportwirtschaft aufgrund der Unabhängigkeit von hochspezialisierten Schwertransporten. TimberTower hat den Anspruch den größtmöglichen Anteil an lokaler Wertschöpfung zu ermöglichen.

Repowering – Die 2. Generation von WEA installieren Repowering

bezeichnet

den

Ersatz

älterer

Windenergieanlagen

durch

neue,

leistungsstärkere und effizientere Anlangen. Mit der Neuregelung des EEG von 2012 wurde der Anreiz für Investitionen in Repowering-Projekte durch eine Erhöhung der Anfangsvergütung verstärkt. Neu installierte Anlagen erhalten nun für den Zeitraum der Anfangsvergütung einen Bonus von 0,5 ct./kWh wenn sie aus dem gleichen oder benachbarten Landkreis wie die abgebauten Altanlagen stammen. Die Vorteile sind: 

Verdopplung der bisherigen Leistung



Reduzierung der Anlagenzahl



Behebung von Planungsfehlern



Geringere Drehzahlen


SPOTLIGHT TimberTower – Türme wiederverwerten und weiterverwenden Durch die längere Lebensdauer von Holztürmen ist es denkbar, dass in Zukunft beim Repowering nur noch die Turbine ausgetauscht wird. Dafür ist es erforderlich, dass die neue Turbine das gleiche dynamische Lastverhalten aufweist oder kleine Unterschiede durch Modifikationen am Turm berücksichtigt werden können.

Rohstoffknappheit – Schwindende Reserven verschärfen Importabhängigkeiten Im Gegensatz zu EE sind fossile Energieträger in ihrer Verfügbarkeit deutlich begrenzt. Die weltweiten Reserven an Erdöl, Erdgas und Kohle, auf die sich die konventionelle Stromerzeugung stützt, befinden sich größtenteils außerhalb von Europa. Die wirtschaftliche Reichweite der Rohstoffförderung mit heutiger Technologie endet für Eisen, Erdgas und Erdöl noch dieses Jahrhundert. In der Folge sind deutlich steigende Rohstoffpreise zu erwarten.

Sinkendes Stahlangebot wird Preise mittelfristig erhöhen 13

13

Quelle: BEE


SPOTLIGHT TimberTower – Ressourcenschutz Der TimberTower schont im Gegensatz zum derzeit eingesetzten Hybrid-Turm-Konzept bereits heute erschöpfbare Ressourcen und wird in Zukunft nahezu vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden. TimberTower substituiert Stahl und Beton durch heimisches Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft (FSC- und PEFC-zertifiziert) und schont so erschöpfbare Ressourcen (sieheTechnik). Das Holz für einen 140 m Turm bindet ca. 600 t CO2, welches der CO2-Bilanz gutgeschrieben wird. Ein Holzfundament verstärkt die Effekte der Ressourcenschonung und CO2-Bindung. Der jährliche Holzzuwachs von 120 Mio. m³ in heimischen Wäldern, bei einem nutzbaren Rohholzaufkommen von 78 Mio. m³, ermöglicht den nachhaltigen Bau tausender Türme und Fundamente, ohne gegen den Grundsatz der nachhaltigen Waldwirtschaft zu verstoßen. Knapp mehr als 50 % des in Deutschland verwendeten Walzstahls wird in Deutschland produziert (24 Mio. t). Ca. 40 % (18 Mio. t) wird aus EULändern importiert, die restlichen 10 % (4 Mio. t) aus Drittländern. Der Walzstahlproduktion ist ein Hochofenprozess vorgelagert der häufig auch in den Drittländern nahe der Kohle- und Eisenerzförderung stattfindet. Die fünf größten Eisenerzförderländer China, Brasilien, Australien, Indien und Russland vereinen fast 90 % der weltweiten Fördermenge im Jahr 2011. Sie verfügen über ca. 75 % der weltweiten Reserven. Nimmt man die USA hinzu, sind diese Länder auch die größten Steinkohleförderer und verfügen über die größten Reserven (je über 80 %).


Rückbau – Gewinne mit Holz Nach Ende der Betriebsdauer ist eine WEA gemäß Baugesetzbuch wieder vollständig zurückzubauen.

Hierfür

stellt

der

Betreiber

dem

Grundstückeigentümer

eine

Sicherheitsleistung in Form einer Bankbürgschaft aus.

SPOTLIGHT TimberTower – Gewinne beim Rückbau realisieren Während bei 140 m hohen Beton- und Hybrid-Türmen Rückbaukosten von ca. 200.000 € anfallen können, kann beim TimberTower mit einem deutlichen Rückbaugewinn gerechnet werden. Dies ist auf den geringen Aufwand beim Rückbau (geringe Massen, einfache Bearbeitung und Handhabung der Komponenten) sowie den hohen Materialwert des Brettsperrholzes zurückzuführen. Rückbaukosten werden bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung häufig unterschätzt, sodass nach Betriebsende zu wenig finanzielle Mittel für den Rückbau bereitgehalten worden sind. Ein TimberTower hingegen ist aufgrund seines hohen Materialwerts auch nach 20 Jahren ein geldwertes Anlagevermögen.

Sicherheit – Die Windkraftanlagen sind sicher Windenergieanlagen sind heute im Durchschnitt zu 98,5 % technisch verfügbar, stehen also wegen technischer Mängel nur etwa sieben Tage im Jahr still. Die Stillstandzeiten bei Großkraftwerken betragen dagegen mehrere Wochen im Jahr. Die WEA wird im Rahmen einer Typenprüfung von Zertifizierungsinstitutionen freigegeben. Die Typenprüfung enthält: Prüfung der Konstruktionsunterlange, Bewertung der Herstellung und Bewertung des Prototypentestes (A-/B-/C-Zertifikat).


Systemdienstleistung – Bonus für Einspeisungen, die das Netz stabilisieren In Deutschland wird die elektrische Energie in der Netzfrequenz von 50 hz übertragen. Um die Netzfrequenz einzuhalten, und Black-Outs zu vermeiden, muss stets ein Ausgleich zwischen Elektrizitätserzeugung und -verbrauch vorliegen. In Verbindung mit einer steigenden

Anzahl

an

volatilen

Erzeugungskapazitäten

ergeben

sich

technische

Anforderungen bezüglich der Anlagenregelbarkeit. Wird die Leistung einer WEA zugunsten der Netzstabilität hoch oder herunter gefahren, so erbringt sie eine Systemdienstleistung. Ist eine WEA technisch in der Lage diese Systemdienstleistung zu erbringen erhält sie bis 2015 einen zusätzlichen Bonus.

Technik – Höherer Turm gleich höhere Effizienz Die jährliche Vergütungsdegression für WEA wurde in diesem Jahr von 1 % auf 1,5 % pro Jahr gesenkt, was die Bedeutung eines immer effizienteren Einsatzes der WEA verstärkt. Für den Ertrag einer Anlage ist die Windgeschwindigkeit besonders entscheidend, da sie – physikalisch betrachtet – mit ihrer dritten Potenz einfließt. Das bedeutet: Bei der Verdoppelung der Windgeschwindigkeit verachtfacht sich die Windleistung von der physikalisch knapp 60 % durch eine WEA umgewandelt werden kann. Bei der Entwicklung von

besseren

Blattprofilen,

größeren

Rotordurchmesser

in

Kombination

mit

leistungsstärkeren Generatoren scheint man an physikalische Grenzen zu stoßen. Der Einstieg in die Serie- und Massenproduktion ist bereits erfolgt und hat erhebliche Kostensenkungen ermöglicht. Durch höhere Nabenhöhen können höhere Windgeschwindigkeiten ausgenutzt werden, was sich mit 0,4-0,6 % Ertragszuwachs pro Meter zusätzlicher Nabenhöhe auswirkt. Heutige WEA haben Leistungen von 1,5-7,5 MW, die sie bei Nennwindgeschwindigkeit von 11-15 m/s erreichen. Gute Standorte verfügen im Jahresmittel über eine Windgeschwindigkeit von über 6 m/s. Anlagen haben heute mit Türmen von bis zu 140 m in Serie und zum Teil 60 m langen Rotorblättern eine Gesamthöhe von bis zu 200 m. Das Gewicht der Rotorblätter beträgt je Blatt 5-15 t, das Gewicht der Gondel: 50-100 t


140 m Türme haben eine Schlüsselfunktion bei der Weiterentwicklung der Onshore Windenergie. Die Turmkonzepte verursachen einen immer größeren Anteil an den Kosten einer modernen WEA.

SPOTLIGHT TimberTower – Multiplikatoreffekte Der 140 m TimberTower weist schon heute eine wesentlich bessere Massenbilanz auf als das derzeit überwiegend eingesetzte HybridTurm-Konzept und wird diesen Vorsprung kurzfristig auch noch ausbauen. Ein 140 m Hybrid-Turm-Konzept mit Betonfundament wiegt ca. 3.700 t. Betontürme für die größten verfügbaren Onshore WEA wiegen mit Betonfundament sogar über 5.000 t. Ein 140 m TimberTower mit Betonfundament wiegt weniger als die Hälfte des Hybrid-Turm-Konzepts. Wird das Betonfundament in Zukunft durch ein Holzfundament ersetzt wiegt die Turm/Fundament-Kombination nur noch ca. 550 t. Ein Hybrid-TurmKonzept ist damit ca. 7 mal schwerer. Die geringere Masse der Komponenten vereinfacht deren Handhabung bei Produktion, Montage sowie Rückbau und ermöglicht eine unkomplizierte Logistik anhand von Standard-LKWs. So können viele bisher nicht nutzbare Standorten erschlossen werden. Außerdem verbessert die geringere Masse die Ökobilanz.


Vermarktung – Marktintegration der EE Die Politik versucht WEA in einen liberalisierten Energiemarkt zu integrieren. Im EEG finden sich drei Möglichkeiten der Direktvermarktung: 1. Marktprämienmodell (z.B. an einen Stromversorger aus der Region): ohne wirtschaftliches Risiko, da mindestens die gültige Einspeisevergütung gezahlt wird; allerdings verbunden mit technischen Vorgaben (siehe Systemdienstleistung) und personellem Aufwand bei der Vermarktung 2. Grünstromprivileg (z.B. an Ökostromanbieter): nur rentabel bei sehr niedrigen Stromgestehungskosten, die knapp über dem Börsenpreis liegen, da der Ökostromanbieter seine Wettbewerbsfähigkeit durch eine teilweise Befreiung seiner Kunden von der EEG-Umlage (bis zu 2 ct./kWh) sichern muss 3. Sonstige Direktvermarktung (z.B. an einen ortsnahen Großverbraucher) dabei sind die Besonderheiten eines parallelen Netzbetriebs zu berücksichtigen, um nicht von Steuern, Abgaben oder Netznutzungsgebühren betroffen zu sein Der Strommarkt ist bisher an die Bedürfnisse einer Stromerzeugung ohne EE ausgerichtet. Politische Akteure denken aber über eine neue Organisation des Energiemarktes nach, um der schwierigen Prognose und den schwankenden Leistungen gerecht zu werden.


Wälder - Wind im Wald Der kontinuierliche Ausbau der Windenergie erfordert einerseits das Repowering der besten Standorte in Norddeutschland, andererseits die Erschließung neuer Standorte im südlicheren Binnenland weiter oder vor der Küste. Vieles spricht

dabei für das Binnenland.

(siehe Onshore vs. Offshore) Der Süden Deutschlands ist deutlich reicher an Waldgebieten. Es werden hohe Nabenhöhen erforderlich, um den Einfluss der baumbestandsbedingten, ertragsmindernden Rauigkeit zu begrenzen. Standard WEA benötigen zwischen 0,4 und 0,6 ha Fläche. Für den Eingriff werden Ausgleichsmaßnahmen wie Ersatzaufforstung durchgeführt. Türme und Rotoren werden durch die Sichtverschattung der Bäume kaum wahrgenommen. Gleiches gilt auch für die Geräuschkulisse. Die natürlichen Windgeräusche im Wald liegen meist über dem Geräuschpegel der Windenergieanlagen.

SPOTLIGHT TimberTower – Das Holz vom Standort für den Standort TimberTower vermeidet künftig mit dem Einsatz des Holzfundaments die Versiegelung des Waldbodens durch Stahlbeton. Das Holzfundament ist entgegen eines Betonfunaments einfach zu demontieren oder sogar im Waldboden zu belassen. Der Baumbestand, der für die Fläche einer WEA gerodet werden muss, kann der Produktion des TimberTowers zugeführt werden. Mit Holztürmen von bis zu 200 m Höhe wird der ertragsmindernde Einfluss der Baumwipfel minimiert.

TimberTower GmbH Vahrenwalder Straße 7 D-30165 Hannover Verena.Meinen@timbertower.de +49 (0)511 - 70 01 46 51 www.timbertower.de

TimberTowerPräsentation  

Sonderpublikation mit Zahlen, Daten, Fakten zur TimberTower GmbH

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