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Nr 1

Das Magazin über das Heinsberger Land

2017

Das Glück in den Pedalen Welche Orte im Heinsberger Land Sie unbedingt mal erradeln sollten

M  it Volldampf durch den Selfkant – im historischen Dampfzug G  enuss unter freiem Himmel – auf zum 25. Schlemmermarkt! B  ezaubernd schön – wenn die Teverener Heide endlich blüht


HEINS 1

Willkommen im Heinsberger Land

INHALT

3 Jetzt heißt es „­ in die Pedale treten“

4 Vor Ihnen liegt sie: Die erste Ausgabe von HEINS,

Auf in den perfekten Tag

dem Magazin für unsere Gäste im Heinsberger Land. Wir freuen uns, Ihre Gastgeber zu sein und Sie für ein paar Stunden oder Tage aus dem

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Alltag zu entführen: Ob beim Radfahren, Wan-

Auf zwei Rädern nicht allein …

dern, am Wasser oder beim Genuss in einem der Cafés und Restaurants. Mit unserem Magazin wollen wir dazu immer wieder neue Inspira­ tionen geben, Veranstaltungen vorstellen und

9 Die Teverener Heide blüht

Ihnen die besonderen Orte und Erlebnisse unserer Heimat ans Herz legen.

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Wir wünschen Ihnen eine erfrischend entspannte

Die längste Speisekarte im Heinsberger Land

Zeit und freuen uns auf Ihre Anregungen und Feedbacks für kommende HEINS-Ausgaben an heins@heinsberger-land.de

12 Heinslights

 3 1 Mhmmm ... lecker!

14 Impressum Herausgeber: Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH (WFG), Heinsberger Land Klostergasse 17, D-52525 Heinsberg T +49(0)2452/13 14 - 15, F +49(0)2452/13 14 - 19 info@heinsberger-land.de, heinsberger-land.de V.i.S.d.P.: Ulrich Schirowski, Geschäftsführer

Kult-„Dampfer“ auf der Schiene

15  elche Route darf‘s sein? W Wir sind online!

Text: Carolin Cremer-Kruff Konzeption und Gestaltung: POWER+RADACH werbeagentur gmbh, www.power-radach.de Fotos: © C. Brunn, M.Bullik, C. Cremer-Kruff, L. Delling, J. Laaser, Spanhof.info/KulturGarten GmbH, Schützenbruderschaften Heinsberg e.V., Shutterstock, K. Stieding, H. Thiel, WestVerkehr GmbH Druck: imageDRUCK+MEDIEN GmbH, Aachen, Auflage: 6.000

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Weitere Informationen, tolle Tipps und Veranstaltungen finden Sie auf: www.heinsberger-land.de


Jetzt heißt es ­ „in die Pedale treten“ Was „Heinsberger Land“ verspricht. Welche Vision damit verbunden ist. Und wieviel Radfahrer in Landrat Stephan Pusch steckt. Familie Pusch bereitet sich auf den Fahrradsommer im Heinsberger Land vor.

Herr Pusch, die Überschrift „Heinsberger Land“ ist neu für Ohren und Augen. Was verbinden Sie als erster Bürger im Kreis damit? Unsere neue Marke „Heinsberger Land“ ist für mich das nach innen und außen wirkende Zeichen des Neuanfangs. Ein Neuanfang, der auch organisatorischer Natur ist. Den Tourismus in unserer Region zu beleben und weiter zu entwickeln ist nun eine Aufgabe der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Ich verspreche mir davon neue Impulse für unsere Gastgeber in Gastronomie, Beherbergung, Freizeiteinrich­ tungen, Museen und bei Veranstaltungen. Das Konzept unserer neuen Dachmarke hat mich sofort überzeugt. Jetzt gilt es, auch alle anderen Mitstreiter im Tourismus zu begeistern und von den Mehrwerten dieser verbindenden Idee zu überzeugen.

Wie soll das konkret geschehen? Zum Beispiel mit unserem neuen Marktauftritt. Oder aber auch mit neuen Angeboten, wie der geplanten West-Bike-Route mit neuer Infrastruktur für E-Bikes. Ein herausragendes Angebot, das auch überregional keinen Vergleich scheuen muss. Jetzt gilt es, im übertra­ genen Sinne, für die Tourismusentwicklung unseres Heinsberger Landes „in die Pedale zu treten.“ Wir danken für das Gespräch.

Womit zum Beispiel? Zum Beispiel mit unserer Kooperation mit Niederrhein-Tourismus, mit einer zeitgemäßen Buchungsplattform, mit interaktiven Routenplanern, mit emotionaler und erlebnisorientierter Präsentation unserer Stärken im Internet. Aber auch mit einfachen, schnellen Beratungshilfen für unsere Gastgeber, die helfen, Gästen einen rundum gelungenen Aufenthalt im Heinsberger Land zu bescheren. Diese sogenannten Pocket-Guides sind in naher Zukunft für verschiedenste Themen von Wandern bis Genuss erhältlich. Auch unser zweimal im Jahr erscheinendes Gästemagazin HEINS ist eine fabelhafte Bühne, unsere Stärken als Ziel für Tagesausflüge oder einen Kurzurlaub zu präsentieren. Apropos Stärken: Die im Tourimuskonzept 2016 herausgearbeitete Stärke lautete „Naturerlebnis“ und hier insbesondere „Radfahren“. Hand auf’s Herz: Wie viele der rund 550 Kilometer Radwegenetz im Heinsberger Land hat die Familie Pusch schon unter die Räder genommen? Wir leben in Hückelhoven. Allein zwei Routen – die NiederRheinroute und der RurUfer-Radweg – sind direkt vor unserer Haustür erreichbar. Und alleine schon unsere noch jungen Kinder bringen uns im Sommer auf die Räder. Es liegen noch viele unentdeckte Kilometer bestes Radwegenetz vor uns. Darauf freue ich mich schon sehr. Was macht das Heinsberger Land denn so geeignet fürs Radfahren? Es sind nicht nur topografisch beste Voraussetzungen, sondern auch thematisch interessante Routen. Und – egal wo man ist – über das Knotenpunktsystem findet man sich schnell zurecht. 99 dieser Knoten­punkte umfasst unser Radwegenetz. Es macht einfach Spaß, die eigene Heimat aus der Radfahrerperspektive zu erkunden. Und diesen Spaß entlang von Flüssen, Wald- und Heidelandschaften, Mühlen, Seen, Gutssitzen, Industriedenkmälern, Museen und Restaurants das Heins­ berger Land zu „be-radeln“, den wollen wir unseren Gästen vermitteln.

02. Juli

Die Stars des Radsports vor der Haustür Das berühmteste Radrennen der Welt ist am 02. Juli auf Highspeed-Stippvisite im Heins­berger Land. Sechs der insgesamt 3.516 Kilometer langen, weltbekannten Radrenn­ strecke führen durch den Kreis Heinsberg. Nach dem Start in Düsseldorf und einer Sprintwertung in Mönchengladbach verläuft die 2. Etappe vorbei am Braunkohletagebau Garzweiler in Richtung Jülich. Im Kreis Heins­berg rollt das 22 Teams und 198 Fahrer umfassende Feld gegen 14:45 Uhr über die L 277, vorbei an der Erkelenzer Ortschaft Keyenberg. In der Nähe der Immenrather Windmühle heißt es dann wieder Abschied nehmen, wenn die Radrenn-Asse weiter in Richtung Aachen und Lüttich spurten.

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FAHR RAD!

Auf in den perfekten Tag Einfach mal die Seele baumeln lassen, in die Pedale treten und entspannen – im Heinsberger Land entfliehen Sie dem Alltag und erleben Abwechslungsreiches. Ihr Tag auf dem Rad führt Sie vorbei an saftgrünen Wiesen, durch goldgelbe Felder und entlang tiefblauer Seen. Unterwegs erleben Sie die Besonderheiten der Region, ihre Geschichte und ihr Handwerk. Vom gemütlichen Frühstück in historischen Gemäuern über beeindruckende Einblicke in die Bergbau­ geschichte der Region, von atemberaubenden Ausblicken über das weite Land bis zum Picknick am idyllischen See haben wir in dieser Ausgabe besondere Tipps auf einer Route rund um Hückelhoven für Sie zusammengestellt. Das Heinsberger Land hat viele Gesichter – tauchen Sie ein!

Start: Café zur Linde Länge: 13,7 km

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Ziel: Adolfosee


9:30 Uhr – Café zur Linde 2008 öffnete das gemütliche „Café zur Linde“ erstmalig seine Pforten in den Gemäuern eines historischen Bauernhofs. Seitdem lädt es drinnen und draußen zum Verweilen ein. Vielleicht stärken Sie sich hier erst einmal mit einem reichhaltigen Frühstück, bevor Sie in die Pedale treten. Oder Sie schauen zwischendurch auf einen Kaffee oder ein Radler vorbei. Übrigens: Eine kostenlose E-Bike-Ladestation befindet sich direkt vor der Tür. Öffnungszeiten: mittwochs, donnerstags, freitags und samstags von 9:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 9:30 bis 18:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen gibt es von 9:30 bis 12:30 Uhr (oder nach Absprache) ein großes Frühstücksbüffet, von mittwochs bis samstags von 9:00 bis 12:00 Uhr (nach Absprache auch montags und dienstags) das Lindenfrühstück. Es empfiehlt sich in jedem Fall eine Reservierung. Randerather Straße 76 in Heinsberg-Horst T 02453/3815297, www.cafezurlinde.de

11:30 Uhr – Korbmacher-Museum Wer sich für regionales Handwerk interessiert, der sollte einen Ab­­ stecher in das Museum der Rurtal-Korbmacher in Hilfarth einplanen. Denn dort gibt es für Besucher jede Menge zu entdecken. Neben zahlreichen Ausstellungsstücken zeigt ein erfahrener Korbmacher in der Werkstatt des Museums verschiedene Flechttechniken. Der Museums­ besuch lässt sich perfekt und ohne großen Aufwand in Ihre Tour integrieren. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, sonn- und feiertags 13:00 bis 17:00 Uhr, montags 9:00 bis 12:30 Uhr und nach Absprache, ebenso Führungen nach Absprache. Nohlmannstraße 22 in Hückelhoven-Hilfarth T 02433/912985, www.rurtal-korbmacher.de

12:30 Uhr – Himmelstreppe (Millicher Halde) 406 Stufen bringen Sie – wie der Name schon sagt – dem Himmel näher. Zumindest ein bisschen: Denn auf der rund 120 Meter langen Treppe erklimmt man den gerade einmal 70 Meter hohen „Berg“ im Naherholungsgebiet: die „Millicher Halde“. Dieser ist kein Zufallsprodukt der Natur, sondern eine Aufschüttung des Abraums der ehemaligen Zeche „Sophia-Jacoba“. Noch bis 1997 wurde aus dieser Steinkohle gefördert. Davon ist mittlerweile nicht mehr viel zu sehen: Mit ihrem dichten Baumbestand gleicht die Millicher Halde nun eher einer Parklandschaft. 2008 wurden Treppenkonstruktion, Aussichtsplattform und Wanderweg (als Alternative zu den Treppen) angelegt. Oben angekommen, führen die letzten Treppenstufen auf die Aussichtsplattform, die einen herrlichen Panoramablick auf die umliegende Umgebung bietet. Zugang ab beschildertem Parkplatz an der L 117, Roermonder Straße 24 in Hückelhoven

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13:00 Uhr – Besucherbergwerk „Schacht 3“ Am Fuße der Millicher Halde befindet sich in Hückelhoven das Gelände der ehemaligen Zeche „Sophia-Jacoba“, welche zum Aachener Steinkohle­ revier gehörte. Von 1914 bis 1997 wurde hier Anthrazit-Steinkohle gefördert. Neben dem noch erhaltenen Förderturm am „Schacht 3“ haben einige ehemalige Bergleute ein Besucherbergwerk eingerichtet, welches 2007 eröffnet wurde. Als „Förderverein Schacht 3“ möchten sie die Bergbaugeschichte der Region auch für nachfolgende Generationen in Erinnerung behalten. Das Areal mit Förderturm, Schachthalle und Grubenloks von Sophia-Jacoba und anderen Relikten aus der Bergbauzeit kann frei besichtigt werden. Führungen ab 10 Pers. ganzjährig nach Voranmeldung unter 0157/85038181 und an den Öffnungstagen. Sophiastraße 30 in Hückelhoven www.schacht-3.de

14:00 Uhr – Museum der Mineralienund Bergbaufreunde Wer nun einen Einblick in den ehemaligen Grubenbetrieb gewinnen möchte, dem sei das Museum der Mineralien- und Bergbaufreunde in Hückelhoven sehr ans Herz gelegt. Nachgestellte Szenen mit originalen Arbeitsmitteln aus dem Steinkohlebergwerk Sophia-Jacoba zeigen die mühevolle und gefährliche Arbeit der Bergleute. Nicht nur Steinkohle haben diese zu Tage befördert, sondern auch Mineralien und Fossilien. Das Museum verfügt über eine beachtliche Raritäten-Sammlung von hier und anderswo. Eintritt und Führungen sind kostenfrei. Das Museum hat jeden 2. Sonntag von 11:00 bis 15:00 Uhr sowie mittwochs von 18:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Ludovicistraße 1 in Hückelhoven www.museum-hueckelhoven.de

15:00 Uhr – Bergarbeitersiedlungen Hückelhoven und Schaufenberg Sichtbare Bergbaugeschichte zeigt sich auch in den ehemaligen Bergarbeitersiedlungen nahe der Zeche „Sophia-Jacoba“. Um 1920 erfolgte die Grundsteinlegung der Siedlung „Auf dem Hansberg“, die sich von Sophiastraße/Friedrichplatz über den „Hansberg“ bis zur Gladbacher Straße erstreckt. Erst seit Kurzem werden die Siedlungs­ häuser an Privatpersonen verkauft. Eine weitere Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Schaufenberg. Sie wurde 1921 nach ähnlichem Prinzip erbaut.

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16:00 Uhr – RurUfer-Radweg Wildromantisch und Natur pur: Der mehr als 170 Kilometer lange RurUfer-Radweg, der entlang des gesamten Rurlaufs durch drei Länder führt, passiert auch für ca. 27 km das Heinsberger Land (Brachelen-­ Hilfarth-Millich-Ratheim-Orsbeck-Steinkirchen-Effeld). Selbstverständlich muss man nicht den ganzen Weg abradeln, sondern kann an bestimmten Punkten „einsteigen“. Der RurUfer-Radweg wurde übrigens vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit drei Sternen als Qualitätsradroute ausgezeichnet. www.rurufer-radweg.de

18:00 Uhr Adolfosee Der RurUfer-Radweg führt unmittelbar am Adolfosee bei Hückelhoven-­ Ratheim vorbei. Hier gerät man ein bisschen in Urlaubsstimmung. Auf dem Gewässer schwimmen Enten, Schwäne und Blässhühner, Segelboote gleiten ruhig dahin, die Zeit scheint stillzustehen. Wie wär’s mit einer Rundtour um diesen idyllischen See, inklusive kleinem Picknick? Am Seeufer finden sich genügend gemütliche Rastplätze. Baden ist in dem Baggersee zwar offiziell nicht erlaubt, dennoch kann man hier seine Füße mit einer kleinen Abkühlung verwöhnen. Aus der Wasser­ oberfläche des 30 Hektar umfassenden Sees ragen wie kleine Inseln vier Bunker als Reste des ehemaligen Westwalls heraus – ein beliebtes Fotomotiv. Und wenn Ihr perfekter Tag im Heinsberger Land hier noch nicht enden soll, führt das gut ausgeschilderte Radwegenetz kinderleicht zu vielen weiteren sehenswerten Orten.

Informationen zum Thema „Radfahren“ im Heinsberger Land finden Sie hier: www.heinsberger-land.de

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RADTOUREN UND TERMINE

auf zwei Rädern nicht allein … Keine Lust, alleine loszuradeln? Dann sind geführte Radtouren genau das Richtige. Wir stellen drei Touren vor, die durch das Heinsberger Land führen. Es klappern die Mühlen … Wann: Sonntag, 25.06.17, 11:00 Uhr Treffpunkt:  Heinsberg-Dremmen, Sebastianusstraße (Parkplatz Mehrzweckhalle) Länge: ca. 55 Kilometer Dauer: ca. 6,5 Stunden Kosten: 8,00 Euro pro Person

Unter der Regie des Naturparks Schwalm-Nette begleitet Sie Gästeführerin Alwine Storms heute nach Wegberg. Bei der gemütlichen Tour entlang der Schwalm und dem Mühlenbach laden zahlreiche idyllische Wassermühlen zum Schauen und Rasten ein. Auch das malerische Örtchen Schwaam mit seinen Reetdachhäusern liegt auf der Route. Und immer wieder hören Sie interessante Geschichten von der Gästeführerin.

Anmeldung: T 02452/65353, E-Mail: info@alwine-storms.de, www.npsn.de

Zum Adolfosee an der Rur Wann: Sonntag, 16.07.17, 11:15 Uhr Treffpunkt: Erkelenz Markt (am Glockenspiel) Länge: 45 Kilometer Dauer: ca. 4,75 Stunden Kosten: Keine

Für Genussradler ist diese vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) angebotene Tour die richtige Wahl. Mit einer gefahrenen Geschwindigkeit von 15 bis ­ 18 km/h führt Tourenleiterin Ute Stegemann die Teilnehmer über Erkelenz entlang der Rur zum Adolfosee, wunderschön gelegen zwischen Heinsberg und Hückelhoven. Dort ist bei schönem Wetter ein kleines Picknick geplant, für das eigene Verpflegung mit­gebracht werden muss.

Anmeldung: T 02166/37820 oder 0171/6593135, E-Mail: ute.stegemann@adfc-mg.de, www.adfc.de

Auf Streifzug durch den Selfkant Wann: Sonntag, 16.07.17, 13:30 Uhr Treffpunkt: Selfkant-Tüddern, Messweg (an der Kirche) Länge: 30 Kilometer Dauer: ca. 3 Stunden Kosten: Erwachsene: 5,00 Euro, Kinder bis 14: 3,00 Euro, Familien: 13,00 Euro

Der Verein „Westblicke“ ist ein Zusammenschluss aus Gästeführerinnen (ausgebildet nach den Richtlinien des BVGD), die verschiedene Führungen in der Region Heinsberg anbieten. Eine davon ist die Raderlebnistour „Auf Streifzug durch den Selfkant“, bei der Gästeführerin Brigitte Geradts-Wimmers en passant spannende und grenzüberschreitende Geschichte zum Besten gibt, z. B. Schmuggleranekdoten. Nicht nur das malerische „Bergdorf“ Hillensberg sowie die 1000-jährige Nikolauskirche, die Propstei und die Zehntscheune in Millen liegen auf der Route, sondern auch ein Abstecher in die benachbarten Niederlande.

Anmeldung: T 02455/884, E-Mail: b.geradts-wimmers@gmx.de, www.westblicke.de

Niederrheinischer Radwandertag

02. Juli

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Ein wahrer Festtag für Fahrradbegeisterte jeder Couleur – das ist der Niederrheinische Radwandertag am ersten Sonntag im Juli. In diesem Jahr geht er unter neuer organisatorischer Leitung der Niederrhein Tourismus GmbH bereits in seine 26. Auflage. Auch alle Städte und Gemeinden im Heinsberger Land sind wieder mit dabei. Die über 30.000 Teilnehmer sind sich einig: Bei über 70 abwechslungsreichen Routen mit zwischen 10 und 99 km Länge ist für jeden etwas dabei. Die neuen Organisatoren haben diesmal besonderen Wert darauf gelegt, dass der 02. Juli zu einem unbeschwerten Familientag werden kann. An den Start- und Zielorten erwartet die Teilnehmer von 10:00 bis 17:00 Uhr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik und Information, Stärkung und einer Tombola. Und da zeitgleich ein weltberühmtes Profi-Radsportevent den Niederrhein streift, stehen drei der Routen ganz im Zeichen Frankreichs. Eine davon, die „Tour de Rur“ wandelt zwischen „Krieg und Frieden und französischer Lebensart“ und führt von Wassenberg über Heinsberg, Karken und Haaren ins Spargeldorf Effeld. Also … halten Sie sich den 02. Juli unbedingt frei für einen Tag auf dem Sattel!

Alle Informationen und Programm: www.heinsberger-land.de/radfahren/events


NATURSCHAUSPIEL

die Teverener Heide blüht Wandern, Radeln oder Reiten?

Manch einer besucht im August die Teverener Heide allein deswegen, um sich an der vollen violettfarbenen Heideblüte satt zu sehen. Andere wandern durch das 450 Hektar große Naturschutzgebiet, weil sie die abwechslungsreiche Landschaft aus Heide, Moor, Trockenrasen, Wald und Seen schätzen. Wieder andere Besucher kommen mit Fernglas und Bestimmungsbuch hierher: Denn die Teverener Heide ist als Heimat für allein 200 bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein wahres Eldorado für Naturfreunde. Und schließlich trifft man hier auf Menschen, die einfach nur Entspannung suchen und neue Kraft für den Alltag schöpfen möchten.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Die Teverener Heide mit ihren verwunschenen Ecken ist zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturschauspiel. Bereits 1977 wurde sie zum Naturschutzgebiet erklärt, 2001 folgte der Beitritt zum europäischen Netzwerk „Natura 2000“. Seit 2008 ist das Gebiet Teil der „Grünmetropole“. Zu sehen gibt es hier jede Menge – ganz gleich ob Sie auf einem der Wanderwege, Radrouten oder Reitwege das Gebiet erkunden. Diverse Aussichtspunkte bieten zudem einen faszinierenden Panoramablick in die Weiten der unberührten Natur. Informationstafeln mit Übersichts­ karten und elf Thementafeln liefern an markanten Stellen ebenso interessantes Hintergrundwissen wie der sogenannte „Heidemann“, eine bewegliche Skulptur, die zur interaktiven Beschäftigung mit der Teverener Heide einlädt. Ergänzt wurde das Angebot 2014 um einen 1,25 Kilometer langen, barrierefreien Rundweg, der vom Parkplatz Grotenrath aus startet. Weitere Infos, Fotos, Routenmaterial sowie Kontaktdaten für Führungen gibt es hier: www.teverenerheide.de

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AUCH ZUM JUBILÄUM WERDEN FEINSTE SPEISEN AUFGETISCHT

Die längste Speisekarte im Heinsberger Land

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Wenn der Wassenberger Bürgermeister Manfred Winkens vom „Schlemmermarkt Rhein-Maas“ erzählt, gerät er förmlich ins Schwärmen: Das ist eines der wichtigsten Events in unserem Veranstaltungskalender. Wenn das Wetter mitspielt, verbreitet der Schlemmermarkt mit seiner herrlich entspannten Atmosphäre, ausgezeichnetem Essen, außergewöhnlichen Getränken sowie netten Menschen mediterranes Urlaubs-­Feeling bei uns in der Stadt.“


Schlemmermarkt Rhein-Maas: Seit 25 Jahren ein „Open-AirRestaurant“ der Spitzenklasse Natürlich wird auch der Bürgermeister vom 10. bis 13. August die eine oder andere Runde über den bunten Markt drehen. Denn solch eine üppige Speise­­karte, in der sich eine Delikatesse an die nächste reiht, bekommt man selten geboten. Dafür sorgen rund 20 Spitzengastro­ nomen aus dem Heinsberger Land sowie den benachbarten Nieder­ landen, die sich auf dem wunderschön gelegenen historischen Roßtorplatz versammeln. Von Austern und Grillspezialitäten über Honig aus der Region bis hin zu erlesenen Weinen und fruchtigen Cocktails bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Hier etwas probieren, dort etwas kosten, den Köchen über die Schulter bzw. in die Töpfe schauen – ein einmaliges gastrono­misches Erlebnis! Das ganze wird garniert mit musikalischer Untermalung der belgischen „Oakcity Jazzband“. Genau diese einmalige Mischung ist – um im Fachjargon zu bleiben – das Erfolgs­rezept dieses Events, welches Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anlockt. Darunter nicht wenige Fein­schmecker, die eigens zu diesem Anlass anreisen. Denn der exzellente Ruf des Schlemmermarktes hat längst auch überregionale Gourmetkreise erreicht.

Goldene Schlemmer-Ente Zum 25. Mal öffnet der Schlemmermarkt in diesem Jahr seine Küchen. Ein stolzes Jubiläum, das an der einen oder anderen Stelle ein paar kleine Veränderungen mit sich bringt. Unter der neuen Regie der Stadt Wassenberg wurde am Erscheinungsbild des Marktes gefeilt. So werden dieses Jahr Pagodenzelte aufgebaut, die dem Markt ein einheitliches Gesicht verleihen. Zudem lädt neues Mobiliar die Besucher zum Verweilen ein. Neben Gastronomen, die bereits viele Jahre dabei sind, konnten neue Teilnehmer gewonnen werden. „An dem Grundkonzept halten wir jedoch fest. Denn dafür ist der Markt bekannt, so lieben ihn die Besucher. Wir wollen, dass das so bleibt“, erklärt Manfred Winkens. Offiziell eröffnet wird der Markt am Donnerstag den 10. August um 19:30 Uhr. Dann steht auch die Verleihung der „Goldenen Schlemmer-­ Ente“ auf dem Programm, mit der in diesem Jahr der prominente Fernsehkoch Mario Kotaska geehrt wird.

25 Jahre Schlemmermarkt – 25 Jahre Rainer Hensen Der Spitzenkoch und Inhaber des Gourmetrestaurants „St. Jacques“ in Heinsberg-Randerath schwingt seit der ersten Stunde des einmaligen Gastronomie-Events an seinem Stand den Kochlöffel: „Ich finde es großartig, dass der Schlemmermarkt bereits seit so langer Zeit besteht und dabei immer seinen Standard hoch­gehalten hat. Denn hier bekommen die Gäste etwas geboten: Feinste Speisen und Getränke aus der Region, serviert auf ordentlichen Tellern und in ordentlichen Gläsern. Hinzu kommt die einmalig schöne und gemüt­ liche Atmosphäre. Als Gastronom freue ich mich jedes Jahr natürlich auch darauf, in Wassenberg viele nette Kollegen wiederzutreffen und sich untereinander auszutauschen. Das ist wie ein kleiner Zelturlaub! Für die Region ist der Schlemmermarkt eine sehr wichtige Veranstaltung, von der ich hoffe, dass sie bis in alle Ewigkeit hält!“

25. Schlemmermarkt Rhein-Maas

10.–13. Aug

Roßtorplatz, Wassenberg Öffnungszeiten: Do und Fr: 18:00 bis 24:00 Uhr, Sa: 17:00 bis 24:00 Uhr, So: 12:00 bis 19:00 Uhr Im Vorfeld erscheint ein kostenloses Magazin, in dem sich u. a. alle teilnehmenden Gastronomen mit ihrem Angebot vorstellen und ein Lageplan aller Stände abgebildet ist. Das Magazin wird durch die Gastronomen selbst sowie über verschiedene Geschäfte und Institutionen im Heinsberger Land verteilt und ist auch auf dem Markt selbst erhältlich.

Weitere Infos: www.schlemmermarkt-wassenberg2017.de 11


ORTE, TERMINE, ERLEBNISSE

Heinslights Wegberg: Es mahlen die Mühlen 05. Juni

Hübsch anzusehen sind sie ja, die Wassermühlen in und um Wegberg entlang der Schwalm. Doch wie funktionierten sie eigentlich und wozu wurden sie genutzt? Aufschluss gibt am Pfingstmontag der alljährliche Deutsche Mühlentag. 1.100 Mühlen sind deutschlandweit geöffnet und geben Einblick in eine Zeit, lange bevor die Elektrifizierung das Leben der Müller veränderte. So auch die Schrofmühle in Wegberg-Rickelrath als einzige funktionstüchtige Wasser-Ölmühle im Rheinland (mit eigener Ausstellung). Und wenn es Wind statt Wasser sein soll, besuchen Sie die vier imposanten Windmühlen in Heinsberg-Kirchhoven, Waldfeucht, Waldfeucht-Haaren und Gangelt-Breberen. Apropos: Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, kann weitere Exemplare entlang verschiedener „Mühlenrouten“ bestaunen und sich in dem einen oder anderen Mühlenrestaurant auch kulinarisch verwöhnen lassen. www.muehlen-dgm.de

11.+12. Aug

Erkelenz: Sommernachtsbeats

Zwei Tage und zwei Nächte feinste elektronische Musik unter freiem Himmel, über 70 angesagte internationale DJs, fünf Stages, mehr als 15.000 Besucher, eine einmalige Festival-Location und 100 Prozent Sommer-Feeling! Mit dieser spannenden Mischung begeistert das „ELECTRISIZE Festival“ seit 2009 seine Fans. Längst hat sich das Event deutschlandweit einen Namen gemacht. Nicht nur die grandiose Atmosphäre und Aufsehen erregende Bookings sind dafür verantwortlich, sondern auch die 1A-Organisation des Veranstalters KulturGarten GmbH. Am 11. und 12. August 2017 steigt die nächste Auflage des Open-Air-Festivals in der ehemaligen Klosteranlage „Haus Hohenbusch Erkelenz“. Weitere Infos und Tickets: www.electrisize.de

Heinsberg: Was für ein Fest! 08.–10. Sep

Schützenfeste haben im Heinsberger Land eine feste Tradition. In diesem Jahr wird alles sogar noch etwas größer: Denn die Ver­einigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. richten das 75. Bundesfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus. Vom 8. bis 10. September 2017 stehen dann in Heinsberg viele Highlights auf dem Programm. Im Festzelt gibt es am Freitag den „Koelsche Abend“, am Samstag den Festabend mit Royal Flash, Sarah Schiffer und DJ Marc Pesch. Zudem werden verschiedene Schießwett­ bewerbe sowie die Proklamationsveranstaltung der Bundesmajestäten ausgerichtet. Großes Finale ist am Sonntag: Zu Festmesse und imposantem Festzug werden rund 35.000 Schützen und 100 Musikkapellen sowie mehrere tausend Gäste erwartet. Weitere Infos und Tickets: www.bundesfest2017.de

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Gangelt: Mittelalter pur 08.–10. Sep

Geschichte zum Anfassen: Beim 7. „Gangelter Ritterfest“ beherrschen Rüs­tungen, Schwerter und Kettenhemden die Szenerie vor den Toren des Burgstädtchens. Und so wird das Spektakel, das kostenfrei besucht werden kann, auch dieses Jahr zum Anziehungspunkt für Mittelalter-Fans. Die „Schilderwaechter zu Gangelt“ und die Gemeinde Gangelt organisieren vom 8. bis 10. September 2017 ein großartiges Programm, darunter Ritterkämpfe und -turniere, Feuershows, mittelalterliche Musik, Speis und Trank, Bogenschießen, Axtwerfen sowie Aktivitäten für Kinder. Auch zahlreiche Marktaussteller werden ihre Zelte aufschlagen. Spannend wird es natürlich wieder bei den Weltmeisterschaften im Fehdehandschuh-Weitwurf. Ein Spaß für Jung und Alt! Weitere Infos: www.ritterfest-gangelt.de

Wassenberg: Hello Ladies! 28.09.– 01.10.

Bereit für die spannendste Premiere des Jahres? Dann ab zum „WomenSummerLand“! Das Festival verwandelt vom 28. September bis 1. Oktober 2017 den Badestrand Amici Beach in Effeld (Wassenberg) in ein wahres Mädelsparadies. In sechs Areas gibt es in den Kategorien Fun & Animation, Kultur & Show, Sport & Action, Wellness und Health & Beauty jede Menge Aktivi­ täten, Workshops und Angebote zu entdecken: vom Pole Dance über Coaching mit Pferden bis hin zu Fotoshootings. DJanes und Live-Acts sowie gastronomische Lecker­bissen sorgen für gute Laune rund um die Uhr. Direkt neben dem Festivalgelände befindet sich das Festivalresort „The Village“ mit Campingplatz, Lodge und Shoppingmöglichkeiten. Weitere Infos und Tickets: www.womensummerland.de

TALENTSCHMIEDE FÜR ZUKÜNFTIGE GRILLEXPERTEN

Mhmmm ... lecker! Ein Sommertag auf der Terrasse könnte nicht schöner ausklingen, als mit dem geliebten würzigen Geruch in der Nase und einem saftigen Steak auf dem Teller. Die Leidenschaft fürs Grillen gehört in Deutschland schon lange einfach zum Sommer mit dazu. Schließlich besitzen nicht ohne Grund 95% aller deutschen Haushalte einen Grill.

Aber muss es denn immer Steak und Bratwurst sein? Wie wär’s mit ein bisschen Abwechslung? Gerade in den letzten Jahren sind den Grillrezepten kaum mehr Grenzen gesetzt. Das weiß auch Wolfgang Otto, der mit seinen Brüdern Stephan und Michael in Heinsberg im „Fleischkompetenz-Zentrum“ eine Grill-Akademie betreibt. Hier lernen Grillneulinge Basics, Tricks und Kniffe, bereits Erfahrenere entdecken neue Methoden und außergewöhnliche Rezepte. „Das A und O für besten Grillgenuss: GUTES FLEISCH und gesunde, hochwertige Zutaten“, erklärt Wolfgang Otto. Auch deshalb gibt es seit 2005 seinen Online-Shop für GUTES FLEISCH. Wenn Ihnen jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, dann gönnen Sie sich doch auch mal einen Abend bei den Profis.

 er Spaß am Grillen und am geselligen W Zusammensein hat, ist bei uns im Fleisch­kompetenz-Zentrum genau richtig!“ Infos zu Grillkursen und richtig gutes Fleisch auf www.otto-gourmet.de

KACHELSANDWICH Rezept für 2 Personen ZUTATEN: 500 g 2 50 g 1 Glas 50 ml

LiVar KachelFleisch Scheiben dünnes Fladenbrot Rucola getrocknete Tomaten griechischer Joghurt entsteinte Oliven Salz

ZUBEREITUNG: Das Kachelfeisch in ca. 3 cm breite Stücke schneiden, salzen und scharf anbraten, bis es Farbe annimmt. Je Fladenbrot eine Hälfte mit Ruccola, Tomaten, Oliven und Joghurt belegen, dann zusammen klappen.

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MIT VOLLDAMPF!

Kult-„Dampfer” auf der Schiene 1971 war Schluss. In diesem Jahr dampften die Geilenkirchener Kreis­bahnen das letzte Mal über das 38 Kilometer lange Streckennetz. 70 Jahre lang war die meterspurige Kleinbahn das wichtigste Binde­glied zwischen den ländlich gelegenen Ortschaften im Selfkant und seinen Nachbargebieten. Sie beförderte nicht nur viele Arbeiter zum Aachener Kohlenrevier, sondern transportierte auch Waren jeglicher Art: Von der Kohle über Kisten bis hin zu Zuckerrüben. Doch als das Auto die Straßen eroberte, gingen die Fahrgastzahlen zurück. 1971 ging’s aber auch weiter, und zwar mit der „Selfkantbahn“. Bereits zwei Jahre früher gründeten passionierte Eisenbahnfreunde den Verein „Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V.“ (IHS). Ihr Ziel: Das Sammeln von historisch wertvollen Schienenfahr­ zeugen, die ausrangiert worden waren. Sie pachteten schließlich den letzten noch verbliebenen Abschnitt der Strecke von Geilenkirchen-­ Gillrath nach Gangelt-Schierwaldenrath mit einer Länge von 5,5 Kilometern, auf der seit 1972 regelmäßig die Selfkantbahn verkehrt. Premiere feierte sie allerdings schon am 14. August 1971, damals noch unter der Regie der Geilenkirchener Kreisbahnen.

Lebendiges Geschichtsbuch 1996 gelang ein weiterer Coup: Die Eröffnung einer Museumshalle am Bahnhof Schierwaldenrath. Das Kleinbahnmuseum beherbergt heute viele wertvolle Lokomotiven und Wagen von verschiedensten Schmalspurbahnen aus den Jahren 1889 bis 1956. Lokschuppen, Bahnwerkstatt und Museumshalle stehen dort ebenfalls allen Besuchern offen. Und heute? Die Selfkantbahn ist die letzte noch fahrende schmalspurige Kleinbahn Nordrhein-Westfalens und Anziehungspunkt für Groß und Klein. Die Betreiber stecken viel ehrenamtliche Arbeit und Geld in „ihre“ Bahn, damit sie als lebendiges Geschichtsbuch erhalten bleibt. Denn hier ist alles echt: Die Kleinbahnstrecke ebenso wie die

Dampf­lokomotive, die Personenwagen mit den hölzernen Bänken, die Fahrkarten aus Pappe, die Schaffner in Uniformen und mit Lochzange oder das Läuten der Lok vor den Bahnübergängen. Ein ungewöhn­ liches nostalgisches Abenteuer – bei sage und schreibe 20 Kilometern in der Stunde!

Fahrpläne und Preise Die Dampfzüge der Selfkantbahn (mit Büffetwagen) fahren in der Saison 2017 an allen Sonn- und Feiertagen vom 16. April bis zum 24. September (Fahrzeiten siehe Homepage), zusätzlich an allen Sams­tagen, an denen Ehrenlokführerseminare stattfinden (um 15:00 Uhr ab Schierwaldenrath nach Gillrath und zurück). Außerdem organisiert die IHS verschiedene Aktionen und Sonderfahrten, z. B. Spargelfahrten, Frühstücksfahrten, Kinderführungen, Teddybärenfahrt (freie Fahrt für Kinder mit Kuscheltieren) oder Nikolausfahrten. Zudem gibt es Kombiangebote für Fahrgäste der Selfkantbahn, z. B. ermäßigter Eintritt im Wildpark Gangelt. Ein Highlight ist das „Lokführer­ seminar“, bei dem Eisenbahnfreunde an einem Wochenende das „Ehrenlok­führer-Zertifikat“ erwerben können, natürlich stilecht mit Urkunde und Lokführermütze. Hierfür ist eine Anmeldung nötig.

Von der Lok auf’s Fahrrad Für alle Züge der Selfkantbahn gilt die kostenlose Fahrradbeförderung. Am Bahnhof Schierwaldenrath befindet sich außerdem ein Fahrradverleih. Während der Verkehrszeiten der Züge ist eine Entleihung und Rückgabe jederzeit möglich, nach Absprache auch zu anderen Tagen und Zeiten. Kosten: 1 Euro pro Stunde/5 Euro pro Tag.

Alle Infos und Termine: www.selfkantbahn.de, Fotos: www.selfkantbahn-impressionen.de

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FAHRRADBUS REGION HEINSBERG

Welche Route darf’s sein? Steht ein Ausflug ins Heinsberger Land schon lange ganz oben auf Ihrer Wunschliste? Kein Wunder: Denn hier gibt es Natur, Sehenswürdigkeiten, Kultur und jede Menge wunderschöne Radrundwege! Unser Tipp: Nutzen Sie doch einfach bei Ihrer nächsten Tour die Möglichkeit, sich ganz be­quem zum Startpunkt chauffieren zu lassen. Denn vom 8. April bis 5. November 2017 bringt der „Fahrradbus Region Heinsberg“ an allen Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen Aus­­flügler mit und ohne Rad zum jeweiligen Startpunkt ihrer Tour – und holt sie anschließend wieder ab. Während Sie bequem in einem west-MultiBus sitzen, wird Ihr Drahtesel sicher im mitgeführten Fahrradanhänger transportiert. Eine clevere und kostengünstige Alternative zur eigenen Anfahrt. Übrigens: Wenn Sie mit der Bahn anreisen, holt Sie der Fahrradbus auch direkt an den Bahn­höfen im Heinsberger Land ab.

Startklar? Dann legen Sie ganz unkompliziert los: 1. Route mit jeweiligem Start- und Zielpunkt festlegen (z. B. Knotenpunkte des Radwegenetzes im Heinsberger Land) 2. Für den Wunschtermin einen Platz im west Fahrradbus über die MultiBus-Hotline 02431/886688 buchen (mindestens einen Tag vor der Tour) 3. Zur gebuchten Uhrzeit an der vereinbarten Haltestelle abholen und zum Startpunkt bringen lassen 4. Nach der Tour an Ihrem vereinbarten Ziel­­­punkt wieder abholen und zurückbringen lassen.

Jetzt buchen! Fahrradbus Region Heinsberg vom 8. April bis 5. November an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen 9:00 und 20:00 Uhr. Es gelten die Tarife des Aachener Verkehrsverbundes (AVV). Ein Flyer mit weiteren Informationen steht Ihnen hier zum Download bereit: www.heinsberger-land.de/ informieren/Informationsmaterial

Wir wünschen: Viel Spaß!

HEINSBERGER LAND WEBSITE

Wir sind online! Das eigene Bier brauen. Selbst eine Dampflokomotive fahren. Die Koch­schulen besuchen. Eines der längsten Radwegenetze am Niederrhein erobern. Den Moorweg durch die versunkene Natur erwandern. Die Rur mit dem Kanu erleben. Mit dem Hoverboard über dem Wasser schweben. Das sind nur einige Beispiele für Erlebnisse, die Sie im Heinsberger Land haben können. Auf unserer neu gestalteten Website heinsberger-land.de stehen diese Erlebnisse im Fokus. Besuchen Sie uns – ganz egal ob mit dem Handy, Tablet oder Computer – und entdecken Sie die Vielfalt unserer Angebote online. Natürlich finden Sie dort auch tiefergehende Informationen zu Land und Leuten, Geschichte und Kultur sowie einen umfangreichen Veranstaltungs­kalender und ein Gastgeberverzeichnis. Waren Sie dann unser Gast und haben Sehnsucht, lädt Sie unser Blog zum Schmökern ein. Hier finden Sie persönliche Erlebnisberichte von Insidern und Zugereisten, Geschichten, Kommentare und Tipps sowie außergewöhn­liche Empfehlungen. Vielleicht kommt Ihnen ja sogar der ein oder andere Blogger bekannt vor … Doch sicherlich finden Sie Anregungen für den nächsten Besuch. Ganz gleich ob Sie bei uns eine Stunde, einen Tag oder eine Woche verbringen. Sie sind immer herzlich willkommen bei uns im Heinsberger Land! www.heinsberger-land.de

www.heinslive.blog

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Entdecke das Heinsberger Land A52

Schwalm Maas

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Wassenberg

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Hückelhoven

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Erkelenz

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Gangelt

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Geilenkirchen

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ÜbachPalenberg B56

02. Juli

Niederrheinischer Radwandertag

In dieser Ausgabe: Radroute „Auf in den perfekten Tag“ 01 Start: Café zur Linde 02 Ziel: Adolfosee

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Treffpunkt: „Es klappern die Mühlen“ Treffpunkt: „Zum Adolfosee an der Rur“ Treffpunkt. „Auf Streifzug durch den Selfkant“ Teverener Heide

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Schlemmermarkt Schrofmühle Wegberg Electrisize Festival Erkelenz Bundes-Schützenfest Heinsberg Ritterfest Gangelt Women Summer Land Effeld

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Heins - das Gästemagazin für das Heinsberger Land, Ausgabe 1/2017  

Das Glück in den Pedalen

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