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News 04.13 • Editorial / Impressum 03 • Grußwort von André

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• Sports Venue Summit 06 • Schaufenster Vollblut 08 • 1x1 des Wettens

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• Podiumsdiskussion in Leipzig

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• Training in Röttgen

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• Santa Anita Park

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• SANSUI Summer Cup

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• ANGREIFERs Stallgeflüster

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• Impressionen

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• Rückblick GRCC 2013

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• Interview mit dem GRCC Sieger-Team

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Hier kommt die Rennbahn 2020! Kopf-an-Kopf-Rennen auf den letzten Metern: Das Ergebnis des Strategiewettbewerbs GERMAN RACING Concept Challenge 2013 hätte enger kaum sein können! Nun steht fest: Die Rennbahn der Zukunft 18 wird ein Ort für das ganz besondere Erlebnis!

06 Top-Networking beim Sports Venue Summit!

14 Eindrücke vom Summer Cup in Johannesburg!

• GRNG stärkt Präsenz im Norden und Osten 24 • Weihnachtsfeier 2013 26 • 3 Fragen an…

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• Medienspiegel

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• Rückblick & Ausblick

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24 Ausklang der grünen Saison in Bremen!

26 Wir lassen es krachen – Weihnachtsfeier in Köln!


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News 04.13 Editorial Grußwort des Vorstands Liebe Mitglieder, Partner und Freunde, wir freuen uns sehr, Euch hiermit unseren 4. Newsletter für 2013 präsentieren zu dürfen. Mit unserem Strategiewettbewerb zur „Rennbahn der Zukunft“, der GERMAN RACING Concept Challenge 2013, haben wir Ende Oktober einmal mehr ein wichtiges Projekt mit Signalwirkung für den deutschen Rennsport erfolgreich abgeschlossen. Das überwältigend positive Feedback von allen Beteiligten hat uns dabei erneut gezeigt, wie wertvoll unsere Arbeit zur Verjüngung und Zukunftssicherung des ältesten organisierten Sports in Deutschland ist! Selbstverständlich war die GRCC 2013 nicht unser einziges Event im vergangenen Quartal, wie dieser Newsletter auf eindrucksvolle Weise belegt. Und auch in 2014 – soviel sei versichert – werden wir nicht ruhen, Euch mit tollen Projekten und Veranstaltungen im Kontext und zum Wohle des Rennsports zu begeistern! In diesem Sinne: Ein erfolgreiches und frohes neues Jahr! Wir wünschen Euch allen Hals & Bein und viel Freude bei der Lektüre dieses Newsletters! Herzliche Grüße, Euer Vorstand Jochen Drepper 1. Vorsitzender GRNG

Marie Sophie Lafrentz Schatzmeisterin GRNG

Strategieberater in Berlin

Unternehmerin in Berlin

jochen.drepper@german-racing.com

sophie.lafrentz@german-racing.com

Janina Katharina Müller 2. Vorsitzende GRNG Sportliche Leiterin just4turf

André Assenmacher Projektleiter just4turf

Doktorandin in Göttingen janina.mueller@german-racing.com

Student in Bonn andre.assenmacher@just4turf.de

Maria Näther 3. Vorsitzende GRNG

Christina Schneider Schatzmeisterin just4turf

Doktorandin in Göttingen

Studentin in Düsseldorf

maria.naether@german-racing.com

christina.schneider@just4turf.de

Impressum GERMAN RACING Next Generation e.V. Offizielle Nachwuchsorganisation des deutschen Galopprennsports Rennbahnstr. 154 50737 Köln Amtsgericht Köln, VR 17320

Jochen Drepper (1. Vors.) Janina Katharina Müller (2. Vors.) Maria Näther (3. Vors.) Marie Sophie Lafrentz (Schatzmeisterin) info@gr-next-generation.com http://www.gr-next-generation.com http://www.fb.com/GRNextGeneration

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News 04.13 Volle Kraft voraus! Ein persönlicher Rück- und Ausblick von André zum Jahreswechsel Liebe Mitglieder und Freunde, zunächst wünsche ich Euch und Euren Familien – auch im Namen der gesamten Projektleitung – ein frohes und erfolgreiches neues Jahr! Hinter uns liegt das erste volle Jahr von just4turf – einem Projekt, dem wir gemeinsam mit Eurer Hilfe einen Namen gegeben haben, der jetzt im Rennsport bekannt und geachtet ist. Begonnen als Initiative, die auch von mancher Seite belächelt wurde, haben wir es geschafft junge Menschen zusammen zu bringen, die dem Rennsport verbunden sind oder aber ihn zu schätzen gelernt haben. Dabei sind wir nicht nur die Schnittstelle zwischen GERMAN RACING Next Generation e.V. und dem aktiven Rennsport, sondern auch ein wichtiger Anlaufpunkt für junge Interessenten.

intensiver und die Kommunikation noch besser gestalten können, auch wenn die geografischen Barrieren wachsen. Wir alle haben immer ein offenes Ohr für Eure Anregungen und für Eure Fragen – greift einfach zum Hörer oder zur Tastatur!

Volles Haus in Hong Kong

Darüber hinaus werden wir zur nächsten Mitgliederversammlung Ende März damit beginnen die Leitung von just4turf zu wählen. Hierzu wollen wir dem Verein eine Geschäftsordnung die Abteilung „Rennstall“ betreffend geben, die uns ermöglichen wird die Projektleitung durch Euch wählen zu lassen. Ein weiterer Punkt also, bei dem Euer Engagement und Eure Mitarbeit gefragt sind!

Lukas Kießling und André Assenmacher auf der Rennbahn in Hong Kong

Auftrag: Weitere Verjüngung des Rennsports Unser Auftrag, den Rennsport zu verjüngen muss auch in 2014 weiter gehen – und das wird uns auch gemeinsam vor neue Herausforderungen stellen. Die Mitgliederzahlen von Verein und Rennstall sind nicht nur in die Höhe, sondern auch geografisch in die Breite geschossen. Wir müssen dem Anspruch gerecht werden, alle Mitglieder bestmöglich zu informieren und hinter dem Projekt zu vereinen, was mit steigender Mitgliederzahl nicht einfacher wird. Hier sind wir auch auf Euch und Eure Ideen angewiesen, wie wir den Austausch noch

Spannende Events außerhalb des Geläufs Außerhalb des Geläufs können wir auf viele interessante und spannende Events zurückblicken. Sicherlich wird jeder von Euch aus 2013 seine ganz eigenen privaten Erinnerungen mitnehmen, um 2014 darauf aufzubauen. Für mich war eines der Highlights das Turf-Wochenende in Görlsdorf. Unsere erste internationale Vernetzung stand hier an und wir hatten die Möglichkeit zu erfahren wie Nachwuchsarbeit in Frankreich, England, Australien und Irland angegangen wird – nämlich ganz anders. Überhaupt ist Rennsport international sehr vielfältig aufgestellt. Gemeinsam mit Lukas Kießling, einem Gründungsmitglied von just4turf, habe ich im Rahmen meines Auslandssemesters in China auch die Rennbahnen in Hong Kong besucht.

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News 04.13

Galopper auf der Zielgeraden in Hong Kong

Hier treffen zwei Rennsportkulturen aufeinander: Auf der einen Seite ein etwas älteres Publikum, das sich auf dem Racecourse in Sha Tin dem Rennsport und dem Wetten hingibt und sehr lokal geprägt ist. Und auf der anderen Seite das Happy Valley – eher eine Art internationales Get-Together, bei der der Rennsport zur Nebensache gerät und die Galopprennen nur das perfekte Umfeld für dieses einmalige Event stellen. Weitere Eventisierung dringend erforderlich Vielleicht schaffen wir es zukünftig auch in Deutschland, den Eventcharakter der Rennen noch mehr in den Vordergrund zu stellen und eine höhere Akzeptanz für den gesellschaftlichen Wert des Galopprennsports in der breiten Bevölkerung zu schaffen. Dazu zählt auch, dass Galopprennen offener werden und junge Leute ansprechen – und das gezielt mit eben jenen Dingen, die junge Leute gerne tun: Cocktails, Musik, Feiern, Tanzen, Partys und Freunde treffen.

Gemeinsames Erleben steht im Mittelpunkt Sportlich gesehen war es ein Jahr mit Höhen und Tiefen und vor allem einem: Spaß! – und genau das muss unser Ziel sein. Auf dem Züchtertreff in Röttgen Anfang 2013 wurde ich darauf angesprochen, dass das höchste aller Gefühle ja nun schon hinter uns läge – ein 12Längen-Sieg mit HUMOR, sodass es jetzt ja nur noch bergab gehen könne. Dem kann ich nur widersprechen, denn damit hat der Spaß erst begonnen! Junge Leute überall in Deutschland zusammen zu bringen, gemeinsam unsere Pferde anzufeuern, den Sport zu erleben und auch neben dem Sport Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen – genau das macht unseren Rennstall und unsere Community aus.

Gamblers at work

Vorfreude auf ein tolles Turf-Jahr 2014 Das kann auch darüber hinweg helfen, dass wir vielleicht mit ANGREIFER zunächst noch ein paar Startschwierigkeiten hatten und HUMOR erst einmal kastriert wurde. Wir freuen uns darauf mit Euch in 2014 viele neue solcher Erfahrungen zu machen und neuen Freundschaften die Bahn zu ebnen. Diese Erfolge auf und neben dem Geläuf stehen für uns im Mittelpunkt. Hals und Bein, Euer André André Assenmacher Projektleiter just4turf Student in Bonn

Zieleinlauf von Sha Tin

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News 04.13 Ideen und Impulse für die Sportstätten der Zukunft Zu Gast beim SPONSORs Sports Venue Summit

Volles Plenum bei der Eröffnung des SPONSORs Sports Venue Summit am 18. September 2013 im spektakulären Festsaal der Industrie- und Handelskammer Hamburg im Rathausgebäude nahe der Innenalster

Am 18. und 19. September 2013 bin ich der Einladung von Philipp Klotz, Mitglied der Geschäftsleitung des SPONSORs Verlag sowie Mitglied der Jury der GERMAN RACING Concept Challenge 2013, zum 7. SPONSORs Sports Venue Summit nach Hamburg gefolgt. Der SPONSORs Sports Venue Summit ist einer der größten Fachkongresse für die internationale Sportstättenbranche und lockt Jahr für Jahr hochkarätige Referenten sowie zahlreiche Fachbesucher und Aussteller aus dem In- und Ausland mit einem attraktiven und vielseitigen Programm. Interessante Einblicke in aktuelle Themen und Trends Die perfekte Veranstaltung also, um Ideen und Inspiration für unseren bevorstehenden Wettbewerb zum Thema „Rennbahn der Zukunft“ zu sammeln und interessante Kontakte zu knüpfen! Auch wenn König Fußball natürlich ganz klar im Mittelpunkt vieler

Vorträge und Diskussionen stand, waren die meisten Themen gleichermaßen interessant für andere Sportarten und Sportstätten. Umso erstaunlicher, dass ich in der nunmehr siebenjährigen Geschichte des Kongresses der erste Teilnehmer aus dem Galopprennsport war, welcher sich laut Eigenwerbung ja immerhin nach wie vor als Nr. 2. der Publikumssportarten in Deutschland sieht und bundesweit rund 20 größere Sport- und Event-Anlagen in Form der Rennbahnen betreibt… Spannende Themen-Foren Zum Auftakt des Kongresses gab sich kein Geringerer als Beraterlegende Roland Berger die Ehre, der ein revolutionäres Konzept für zukunftsweisenden Stadionbau vorstellte, in dessen Entwicklung er investiert hat. Im weiteren Verlauf wurden dann verschiedene themenspezifische Foren angeboten, von welchen ich drei besuchen konnte – eines spannender als das andere!

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News 04.13 über Jahre hinweg mit unternehmerischem Weitblick und einem klaren Fokus auf Entertainment, Catering und Vermarktung zu Formaten der Spitzenklasse entwickelt.

Content is King

Kleinere Arenen haben das Nachsehen

Reichen Anzahl & Innovationskraft?

Forum „Hospitality und Innenarchitektur“ Absolutes Highlight dieses Themenforums war ganz klar die Vorstellung des neuen Hospitality Konzepts des FC Bayern, der in der Münchner Allianz Arena einmal mehr Maßstäbe gesetzt hat. Nicht minder interessant und vor allem relevant auch für Galopprennbahnen waren die Vorträge von Harti Weirather zum Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel sowie von Reinhard Lischka zur Beachvolleyball WM in Klagenfurt. Beide haben ihr jeweiliges Event

Forum „Multimedia und Infrastruktur“ Während man auf vielen Rennbahnen schon froh ist, wenn überhaupt eine Videoleinwand die Rennen großflächig für die Zuschauer überträgt, wird in führenden Arenen bereits das „Connected Stadium“ realisiert: MultiScreen-Infrastruktur, Vernetzung von Fans, Sponsoren und Sportlern, digitales Ticketing, Mobile Payment u.v.m. Auch wenn manches wie Spielerei anmutet und teilweise mit erheblichen Investitionen verbunden ist, waren sich dennoch alle Experten einig, dass Sportstätten ohne Multimedia und digitale Vernetzung keine Zukunft haben werden. Forum „Trends in Stadien“ Bei diesem Themenforum stand die kundenzentrierte Weiterentwicklung des Sportstättenbetriebs im Fokus. Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag von Sven Müller von Sportfive zum Thema User Experience in Stadien. Leitgedanke seines innovativen „Stadium Experience Framework“ ist die ganzheitliche Erfassung von Fan Journeys bzw. Customer Activity Cycles und die konsequent darauf auszurichtende Gestaltung aller Prozesse, Services und Technologien zur Begeisterung von Fans und Kunden vor, während und nach dem Sportstättenbesuch. Ein sehr hilfreiches und vielversprechendes Tool – gerade auch für Galopprennbahnen! Fazit: Hoher Nutzen für die Teilnehmer Insgesamt war der 7. SPONSORs Sports Venue Summit eine absolut herausragende und perfekt organisierte Veranstaltung in tollem Ambiente! Der Nutzen für die Teilnehmer könnte dank den Top-Referenten, hochaktuellen Themen und vor allem den zahlreichen Networking-Plattformen kaum größer sein! Mein herzlicher Dank gilt Philipp Klotz und dem SPONSORs Verlag für die großzügige Gastfreundschaft – der nächste Kongress ist bereits fest vorgemerkt! Jochen Drepper 1. Vorsitzender GRNG Strategieberater in Berlin

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News 04.13 Vollblut trifft Warmblut GRNG beim Schaufenster Vollblut in Münster-Handorf Am Sonntag, den 3. November 2013 fand in Münster das Schaufenster Vollblut statt. Eine Veranstaltung, bei der verschiedene Vollblüter und Halbblüter freilaufend, an der Hand und unter dem Sattel dem Publikum präsentiert werden. Sie dient dazu, Warmblutsportler (insbesondere Vielseitigkeitsreiter) und Warmblutzüchter (die ihre Zucht durch Vollblüter verfeinern möchten) mit Vollbluthaltern zusammenzubringen. Deutschlandweit einmalige Veranstaltung Das Schaufenster Vollblut ist eine deutschlandweit einmalige Veranstaltung – organisiert vom Warendorfer Rennverein, der in Warendorf selbst keine Renntage mehr veranstaltet. Kopf und Initiator dieses tollen Events ist Ferdinand Leve, der uns von GRNG freundlicherweise eingeladen hatte, an der Veranstaltung teilzunehmen. Dieser Einladung sind Maria Näther und ich gerne gefolgt. Zudem konnten wir im Programmheft der Veranstaltung einen informativen Artikel über GRNG platzieren und haben von der Universität Göttingen zwei fleißige Helferinnen organisiert, die dem Rennverein am Samstag und Sonntag tatkräftig zur Hand gingen.

Pferdesport (FN) vor Ort, ebenso wie Vertreter nahezu aller großen Zuchtverbände. Die Kommission, die die vorgestellten Vollblüter nach ihrer Zuchttauglichkeit bewertete, bestand sowohl aus Vollblutexperten als auch aus dem Geschäftsführer des Westfälischen Zuchtverbandes und einem Körkommissar des Oldenburger Verbandes. Die Veranstaltung hatte rundum Rang und Namen: Der Tag begann mit einer Eignungsprüfung (Kombination Dressur und Springen für 4- bis 6-jährige Pferde), bei welcher führende Olympiareiter wie z.B. Sara Algotsson-Ostholt ihre Nachwuchsreitpferde (mind. 50% Vollblutanteil) vorstellten. Richtig verliebt haben wir uns in den Siegerhengst des Hengstringes an der Hand: ASAGAO (v. Tertullian). Ein wunderschöner 4-jähriger Fuchs, der sich herausragend gut im Trab bewegen konnte. Bei der anschließenden Parade begeisterten der Publikumsliebling und Braunschecke SILVERY MOON, der unter Andreas Dibowski hoch erfolgreiche Vielseitigkeitshengst MIGHTY MAGIC, aber auch der Klassiker KAMSIN von Gestüt Röttgen. Vielfältiges Networking Mit dem Oldenburger Verbandsleiter Wilhelm Weerda, dem Westfälischem Verbandsleiter Wilken Treu und dem Vorsitzenden der Besitzervereinigung Manfred Ostermann konnten wir herrlich über die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Vollblütern in der Warmblutzucht diskutieren. Außerdem hatten wir Gelegenheit, mit DVR-Geschäftsführer JanAntony Vogel ein erstes Resümee aus der GRCC und dem Jahr 2013 für GRNG zu ziehen.

Der Macher hinter dem Event: Ferdinand Leve

Maria und ich kommen ursprünglich aus der Warmblutszene und haben uns in der Anlage des Westfälischen Pferdesportzentrums Münster-Handorf über viele bekannte Gesichter aus der Funktionärsriege der deutschen Warmblutzucht und des deutschen Warmblutsports gefreut. Es waren zahlreiche Mitarbeiter aus dem Dachverband für

Wir bedanken uns recht herzlich bei Ferdinand Leve und dem Warendorfer Rennverein für die Einladung und die Platzierung unseres Beitrags und sagen weiter so! Schaufenster Vollblut ist eine großartige Veranstaltung! Janina Katharina Müller 2. Vors. GRNG & Sportl. Leiterin just4turf Doktorandin in Göttingen

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News 04.13 1x1 des Wettens Teil 1 der kleinen Wettschule von unserer Wett-Expertin Christina Die ersten Wetterfahrungen sammelt man sinnvollerweise auf der Galopprennbahn. Alle Wettbeiträge werden dort zentral in einem Totalisator gesammelt. Man wettet demnach immer gegen alle anderen Rennbahnbesucher. Ist eine Quote niedrig, so haben viele andere Wetter auch auf dieses Pferd, den Favoriten, gesetzt. Bei hohen Quoten ist das Pferd dagegen ein Außenseiter und nur wenige trauen sich, ihr Geld auf dieses Pferd zu setzen. Vor dem Rennen kann man die Einschätzungen der anderen Wetter über die Eventual-Quoten der einzelnen Starter an den Monitoren erfahren. Es handelt sich dabei um laufend aktualisierte Sieg-Eventual-Quoten, die auf Basis eines 10 €-Einsatzes berechnet werden.

Ausfüllen eines Wettscheins auf der Rennbahn

Einfache Wetten zum Einstieg Steigt man in die Welt des Pferdewettens ein, so empfiehlt es sich, zunächst einfachere Wetten zu platzieren. Dazu zählt die Sieg- oder die Platzwette, wobei in beiden Fällen der Mindesteinsatz in der Regel 1€ beträgt. Bei der Siegwette S muss „Dein“ Pferd als erstes über die Ziellinie kommen. Bei der Platzwette P dagegen reicht eine Platzierung aus, sodass gegenüber der Siegwette die Gewinnchance erhöht wird aber im Gegenzug auch die Quoten schlechter sind. Im Normalfall gibt es dabei drei Plätze. Sind allerdings nur vier bis sieben Pferde am Start, reduziert sich die Anzahl der Plätze auf zwei. In Rennen mit Viererwette und bei mindestens zwölf Startern erhöht sich die Anzahl auf vier Plätze. Auf dem Wettschein findet man zudem auch die Wettart Sieg-Platz SP, bei der man ein Pferd sowohl auf Sieg als

auch auf Platz wettet (zwei Wetten!). Diese Wettart kombiniert die besseren Quoten der Siegwette mit dem geringeren Risiko der Platzwette. Diese Wettart ist daher gerade für Anfänger empfehlenswert. Zweier-, Dreier- und Viererwette Zu weiteren Wetten, in denen mehrere Pferde berücksichtigt werden, zählen die Zweierwette ZW (richtige Reihenfolge der ersten beiden Pferde), die Dreierwette DW (richtige Reihenfolge der ersten drei Pferde) und die Königwette: die Viererwette VW, in der die richtige Reihenfolge der ersten vier Pferde vorhergesagt werden muss. Sowohl bei der Platz-Zwilling-Wette als auch bei der Zweierwette beträgt der Mindesteinsatz 1 €. Bei den Dreier- und Viererwetten reichen in der Regel dagegen schon 0,50 € aus, um eine Wette platzieren zu können. Diese Wettarten werden häufig als Kombinationswetten mit einer höheren Anzahl von Pferden gespielt, um die Chance auf einen Gewinn zu erhöhen. Dementsprechend erhöht sich damit aber auch der Einsatz auf ein Mehrfaches. Wettschein aufheben lohnt sich Die Wetten können abgeben werden, bis sich die Boxen zum Rennen öffnen. Nach dem Rennen wird zunächst in einem vorläufigen Richterspruch der Zieleinlauf verkündet. Den Wettschein sollte man aber auf jeden Fall bis zum endgültigen Richterspruch aufheben. Und wenn man dann doch verloren hat: Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders! 

Die offiziellen Wettanbieter des deutschen Rennsports: http://www.germantote.de http://www.racebets.com Christina Schneider Schatzmeisterin just4turf Studentin in Düsseldorf

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News 04.13 Himmel oder Hölle? Podiumsdiskussion zur Zukunft des deutschen Turfs in Leipzig

Die GRNG Crowd am Stand im Hamburger Derby-Park Auf dem Podium im Leipziger Scheibenholz: Gerhard Schöningh, Alexander Leip, Jürgen Grasse, Andreas Neugeboren, Prof. Dr. Margit Enke, Jochen Drepper und Niko Lafrentz (v.l.n.r.)

Nur wenige Stunden vor dem Auftakt der GREMAN RACING Concept Challenge 2013 in Hannover fand in Leipzig am Abend des 23. Oktober ein Ereignis mit ganz ähnlicher Ausrichtung statt: eine Talkrunde zum Thema „Galopprennsport in Deutschland: Zwischen Himmel und Hölle“. Eingeladen hatte die Scheibenholz GmbH (als Eigentümerin und Vermarktungsgesellschaft der Rennbahn Leipzig) gemeinsam mit dem Marketing Club Leipzig. Mit dem Thema des Abends hatte die Initiatorin Ingrid Sebald, Pressesprecherin der Scheibenholz GmbH, ein Zitat von Ex-DVRVorstand Andreas Tiedtke aufgegriffen, der angesichts der ungewissen Neugestaltung des Glücksspielstaatsvertrags einmal meinte, man befinde sich „zwischen Himmel und Hölle“. Ziel: Austausch zwischen Sport & Business Ziel der Podiumsdiskussion war ein Austausch zwischen Vertretern des Rennsports und Vertretern der Wirtschaft zu den Potenzialen

und Herausforderungen des Sports. Von Seiten der Wirtschaft nahmen Prof. Dr. Margit Enke (Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing an der TU Bergakademie Freiberg) und Jürgen Grasse (Abteilungsleiter Vertrieb der Sächsischen Lotto GmbH) auf dem Podium Platz. Vertreter des Galopps waren Gerhard Schöningh (Eigentümer der Rennbahn Berlin-Hoppegarten), Alexander Leip (Betreiber der Rennbahn im Leipziger Scheibenholz), Niko Lafrentz (Beirat von GERMAN RACING) und meine Wenigkeit als Vertreter der jungen Generation im Sport. Moderiert wurde die Runde von Andreas Neugeboren, TV-Moderator beim MDR, Präsident der MBV sowie Präsident des Halleschen Rennvereins. Experten-Publikum aus Rennsport und sächsischer Wirtschaft Rund 50 Gäste, darunter zahlreiche MarketingVerantwortliche aus sächsischen Unternehmen sowie viele Züchter und Besitzer,

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News 04.13 fanden sich in der modernen HospitalityLounge im äußerst hochwertig sanierten Tribünengebäude ein, um der nun folgenden Diskussion zu lauschen. Die Begrüßung und Eröffnung erfolgte durch Siegfried Schenek, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto GmbH sowie durch Frau Sebald von der Scheibenholz GmbH.

Aufmerksame Zuhörer folgen der Diskussion

Potenziale Chancen für den Rennsport wurden von den Diskutanden einstimmig vor allem im „Produkt Renntag“ gesehen, der ein echtes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb mit anderen Sportarten und Freizeitangeboten sei. Als entscheidend betrachtete Gerhard Schöningh dabei, allen Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis und möglichst guten Service zu bieten. Sowohl Hoppegarten als auch Leipzig haben mit innovativen EventBausteinen wie Themen-Renntagen, Sommerkino, Kinder-Betreuung u.v.m. sehr positive Erfahrungen gemacht und die Besucherzahlen schrittweise steigern können. Auch im Bereich Hospitality und VIP Betreuung liegt nach Ansicht aller Podiumsteilnehmer noch jede Menge Potenzial. Gerade die Rennbahnen in Berlin und Leipzig könnten dank verbesserter Infrastruktur und attraktiver Lounges beim anspruchsvolleren Publikum punkten. Kernerfolgsfaktor, so Prof. Enke, sei in jedem Fall eine präzise Segmentierung der Zielgruppen und die konsequente Adressierung von deren Bedürfnissen. Außerdem müsse der Rennsport seiner Wahrnehmung als Premiumprodukt auch gerecht werden und dürfe keine Freitickets oder andere Leistungen verschenken: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert.“

Herausforderungen Als größte Herausforderungen wurden auf der anderen Seite die Gewinnung und Bindung von Sponsoren, die mediale Präsenz des Sports sowie die Ansprache und Begeisterung der jungen Generation betrachtet. Im Bereich des Sponsoring müssten die Rennbahnen mehr denn je proaktiv mit maßgeschneiderten Angeboten und einer klaren Value Proposition auf potenzielle Firmen und Partner zugehen, so der Rat von Vertretern der Wirtschaft im Publikum. Hier seien andere Sportarten schon deutlich weiter und der Rennsport müsse entsprechend investieren, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Für die Dauerbaustelle mediale Präsenz gab es natürlich auch in Leipzig keine abschließende Lösung. Die Kooperation mit lokalen Medien und vor allem die Arbeit mit Social Media könne jedoch ein erster wichtiger Schritt zurück ins Bewusstsein der breiten Masse sein.

Sollte Schule machen: Debatte zur Zukunft des Sports

Fazit Die Talkrunde im Scheibenholz war eine rundum gelungene Veranstaltung, die hoffentlich Schule machen wird! Die Notwendigkeit zum Austausch im Rennsport, aber auch zwischen Rennsport und Wirtschaft, ist angesichts der unverändert kritischen Lage des Turfs größer denn je; vor diesem Hintergrund kann den Veranstaltern gar nicht genug für diese tolle Initiative gedankt werden! Jochen Drepper 1. Vorsitzender GRNG Strategieberater in Berlin

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News 04.13 Mittendrin statt nur dabei Über die Liebe zu schnellen Pferden und dem frühen Vogel Wecker-Programmierungen vor 7:00 Uhr gehörten bis dato zu meinen Erzfeinden, neben kalten Fingern und Füßen. Warum genau dieser Zustand meiner Gliedmaßen um 6:30 in der Früh seit einigen Wochen eines der größten Glücksgefühle bei mir hervorruft, will ich Euch im Folgenden näher erläutern. It‘s all about dreams „It’s all about dreams“ – wer einmal mit dem Galopprennsport in Berührung kommt, das Vollblut als wohl schönstes Geschöpf der Welt kennen- und lieben lernt, der wird schnell den Wunsch verspüren, mehr zu erfahren, tiefer einzutauchen. WIE tief ich eintauchen würde, war mir wohl aber nicht bewusst, als ich Markus Klug bei einem Besuch unseres Schützlings ANGREIFER von meinem großen Wunsch berichtete: einer Amateurrennreiterlizenz.

Das Training auf der Bahn hinterlässt Spuren

Probetraining mit Tipps vom Star-Jockey Ein für mich weiter, aber nicht unmöglicher Weg beginnt mit dem ersten Probetraining, „Wild Silva“ soll mein erster Lot sein und ehe ich mich versehe, galoppiere ich auf dem Ring vor Gestüt Röttgen unter wachsamen Augen eines der erfolgreichsten Trainer Deutschlands. Und als wäre das nicht genug, dreht sich der Reiter vor mir um: „Dich kenn‘ ich gar nicht, Hi, ich bin

Andreas.“ Aaah denk ich mir, ICH WEISS, versuche eine etwas coolere Antwort und kriege gleich bei meinem ersten Training Tipps von Star-Jockey Andreas Helfenbein – ich glaub ich träume!

Marina mit unserem Star ANGREIFER

Mit 1 PS und 50 km/h auf der Bahn Einige Wochen später steht mein erstes Mal auf der Bahn an – wie viel schneller kann das schon sein? Bügel kürzer, Brille auf die Nase (pfff, wofür das denn?) und „bis zur 1.6er-Marke galoppieren wir, ok?“ Und ich dachte immer, Galopp sei schon das Schnellste – aber bei 40 bis 50km/h gewinnt das Glück der Erde noch einmal ganz andere Dimensionen. Ich vergesse alles, was ich zum Thema Sitz und Zügelhaltung gelernt habe und reduziere den empfohlenen Abstand von zehn Pferdelängen auf…zwei. Und ja, ich brauchte die Brille (siehe links). Am meisten begeistern mich all die widerlegten Klischees: Rennpferde kommen auf die Weide, werden nach dieser akribisch abgespritzt um anschließend trocken gerubbelt zu werden… Und überhaupt – wer den Menschen bei der Arbeit mit den sanften Pferden zuschaut, versteht schnell, dass es sich um innige Beziehungen handelt. Spätestens jetzt wäre ich der Faszination Galopprennsport erlegen – wenn ich das nicht schon längst wäre! Marina Hintze Mitglied bei GRNG und just4turf Sales Managerin in Köln

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News 04.13 Santa Anita Park: Rennsport auf kalifornische Art Zu Besuch auf der Heimatbahn des Breeders‘ Cup

Sophie an der Zielgeraden von Santa Anita Park, der Heimat des Breeders‘ Cup im kalifornischen Arcardia bei L.A.

Im vergangenen August hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen einer USA-Reise eine der berühmtesten Rennbahnen der Welt zu besuchen: Santa Anita Park, die Heimat des Breeders‘ Cup! Allein schon die Anfahrt zu dem riesigen Parkgelände, das die Rennbahn umschließt, ist einfach nur spektakulär: Palmengesäumte breite Straßen, strahlend blauer Himmel und die goldenen Hügel der San Gabriel Mountains am Horizont! Für viele die schönste Rennbahn der Welt Obwohl gerade keine Rennen stattfanden, war die Anlage bestens besucht, denn im Innern des Tribünengebäudes befindet sich eine riesige Wetthalle, die täglich zahlreiche Gambler und Rennsport-Fans anlockt. Und auch draußen gibt es einiges zu sehen: So ist der Führring umsäumt von lebensgroßen Statuen legendärer Rennpferde wie Seabiscuit oder Zenyatta, und wer einmal das Panorama auf den Tribünen genossen hat wird verstehen warum Santa Anita Park von vielen als die schönste Rennbahn der Welt bezeichnet wird.

Rennsport auch in den USA vor Problemen – professionelles Marketing als Schlüssel Auch in den USA hat der Rennsport stark mit Rückgängen bei Besuchern, Wettern und Sponsoren zu kämpfen – zumal die Konkurrenz durch andere Sportarten wie Football, Baseball, Basketball etc. sicherlich noch mal ein gutes Stück größer ist als in Europa. Diese Probleme haben auch Santa Anita Park längst erreicht, doch bemüht sich die im Besitz der Stronach Group des österreichisch-kanadischen Milliardärs und Rennsport-Unternehmers Frank Stronach befindliche Bahn mit Kräften und vor allem intensivstem Marketing, auch weiterhin das Haus voll zu kriegen und das Publikum zu unterhalten. Besonders gut gelingt dies natürlich beim Breeders‘ Cup im November, der ein Show-Programm und Promi-Auflauf der Superlative bietet! Höchste Zeit also für eine Reise ins sonnige Kalifornien!!! Marie Sophie Lafrentz Schatzmeisterin GRNG Unternehmerin in Berlin

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News 04.13 Pferderennen à la Hakuna Matata Eindrücke vom SANSUI Summer Cup in Johannesburg Wer dem kalten Deutschland und dem damit einhergehenden Ende der Grasbahn-Saison entfliehen will, dem bietet der Internationale Turf einige Möglichkeiten. So zog es mich Ende November nach Johannesburg in Südafrika.

Der ganz normale Wahnsinn: Borat Mankini Contest

Die Rennbahn Turffontein lädt zum Summer Cup

Motto: „Colour to Conquer“ Das größte Rennen des Jahres ist der SANSUI Summer Cup. Nach dem Motto „Colour to Conquer“ lädt die Rennbahn Turffontein zu einem sonnigen und vor allem bunten Tag ein. Vieles ist tatsächlich mit dem deutschen Rennsport zu vergleichen, allerdings haben mich einige Dinge beeindruckt, angefangen beim Programmheft. Das ist in Aufmachung und Design durchaus mit einer HochglanzZeitschrift zu vergleichen, ebenso detailliert und ansprechend fällt der Inhalt aus. Gleich beim ersten Rennen fällt mir auf: der Einmarsch der Pferde in den Führring verläuft in numerischer Reihenfolge, angeführt von 2 reitenden Fahnenträgern. Die Pfleger der Vollblüter tragen die Rennbahnfarbe pink – ich bin begeistert. Ein Siegertreppchen für die Gewinner Nach dem Zieleinlauf ein weiteres nettes Detail: Die drei erstplatzierten Pferde kommen zurück zum Führring und werden in abgetrennten Bereichen abgesattelt, die mit „1“, „2“ und „3“ gekennzeichnet sind. So hat das Publikum Gelegenheit, die Gewinner-Pferde noch einmal aus der Nähe zu betrachten – wie auf einem Siegertreppchen.

Einer der Sponsoren dieses Renntages ist MTV, neben der Rennbahn ist eine Bühne aufgebaut, auf der es parallel zum Renntag schon kleinere Acts gibt. Nach dem letzten Rennen wird die Musik lauter und das Publikum wandert zum Festival-Teil des Tages hinüber – moderne Sache. Außerdem mochte ich die Picknick-Area, in der ganz einfach Heuballen mit farbigen Tüchern überdeckt als Sitzgelegenheiten dienten – eine einfache Idee, die stylisch und einladend ausschaut.

Präsentation der Starter: Think pink!

Insgesamt habe ich viele tolle Inspirationen gesammelt und bin sicher, dass wir einiges davon auch in Deutschland umsetzen können! Mit Sicherheit war dies nicht mein letzter Besuch in Südafrika! Marina Hintze Mitglied bei GRNG und just4turf Sales Managerin in Köln

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News 04.13 ANGREIFERs Stallgeflüster 3. Teil unserer Interviewreihe mit unseren Stars HUMOR und ANGREIFER Nachdem in den ersten beiden Teilen unserer Interviewreihe HUMOR ausführlich Auskunft über sein Gefühlsleben und seine Hobbies gab, haben unsere beiden Reporter Tim und André diesmal ANGREIFER besucht und ihn kurz vor Weihnachten vor Ort in Röttgen interviewt. just4turf: Angreifer, die Saison ist vorbei. Was war für dich denn dein persönliches Highlight? ANGREIFER: Hmm, zuallererst war es für mich natürlich ungewohnt mit der medialen Aufmerksamkeit meines neuen Rennstalls klar zu kommen. Das Highlight war wahrscheinlich das erste Rennen und die Unterstützung aller Fans und just4turf Mitglieder.

eigentlich so etwas wie Konkurrenzdruck? Immerhin seid Ihr beide echte Stars? ANGREIFER: Nein, HUMOR und ich sind komplett unterschiedliche Rennpferde. Er kennt natürlich das Umfeld und ist daher etwas vertrauter. Das kommt bei mir dann sicher nächste Saison. HUMOR wünsche ich, dass er nächstes Jahr wieder voll angreife(r)n kann. just4turf: Gibt es denn etwas was du dir von HUMOR abschauen kannst? ANGREIFER: Wie schon gesagt: Wir sind zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Um eine Sache beneide ich HUMOR aber wirklich: Seine Pflegerin, die Sandra, finde ich wirklich nicht schlecht... just4turf: ANGREIFER wie wir ihn kennen: Immer frei von der Leber weg. Wie entspannst du eigentlich privat? ANGREIFER: Ach, da habe ich so einige Tricks. Ab und an eine Partie Polo, die Pflege meines Kräutergartens und abends ein schönes Pils mit den Jungs. Grade bin ich super entspannt. just4turf: Das freut uns natürlich. Zum Abschluss einen Wunsch für 2014 und einen guten Vorsatz von Dir?

ANGREIFER in seiner Box auf Gestüt Röttgen

just4turf: Nun geht es ja etwas ruhiger zu und Weihnachten steht vor der Tür. Wie wird dieses Jahr gefeiert? ANGREIFER: Im Gegensatz zu der just4turf Weihnachtsfeier in Köln sicherlich deutlich ruhiger und gesitteter... Nein, im Ernst: Ich bin Profisportler und im Training, das steht vor allen Feierlichkeiten. just4turf: Du bist nach HUMOR das zweite Pferd bei just4turf. Gibt es zwischen Euch

ANGREIFER: Ich will endlich meinen ersten Sieg für just4turf reingaloppieren. Dafür nehme ich mir vor, härter denn je zu trainieren. Und als Wunsch nenne ich zwei Sachen: Deutschland holt die Weltmeisterschaft in Brasilien und just4turf knackt die 250 Mitglieder Marke. just4turf: Danke ANGREIFER. Dir eine frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch! Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr auf der Bahn. Vielleicht ja gemeinsam mit HUMOR (und Sandra) beim gleichen Rennen... ANGREIFER Star bei just4turf Aktuell im Training auf Gestüt Röttgen

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News 04.13 Impressionen

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News 04.13 Rennbahnen mit Zukunft! Rückblick zur GRCC 2013 Kopf-an-Kopf-Rennen auf den letzten Metern: Das Ergebnis des Strategiewettbewerbs GERMAN RACING Concept Challenge 2013 hätte enger kaum sein können. Nun steht fest: Die Rennbahn der Zukunft wird ein Ort für das ganz besondere Erlebnis – kundenorientiert, vielseitig, innovativ, nachhaltig, digital vernetzt und eng verknüpft mit Wirtschaft und Gesellschaft. Im Folgenden stellen wir die 3 Siegerteams und ihre Konzepte kurz vor.

Die glücklichen Gesamtsieger: Fabian Wiesenäcker, Denise Bossert, Oliver Gretsch, Fabiola Gerpott und Tobias Henz (v.l.n.r.) vom Team Hippodrom

1. Preis: Team Hippodrom Dotierung: 3.000,- € & Reise zum White Turf Team-Mitglieder: • Denise Bossert (25), Master-Studentin der Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften an der Universität Siegen • Fabiola Gerpott (26), Doktorandin in Psychologie- und Wirtschaftswissenschaften an der Jacobs University Bremen und der Vrije Universiteit Amsterdam • Oliver Gretsch (26), Doktorand in Technologie- und Innovationsmanagement an der TU Darmstadt • Tobias Henz (27), Doktorand in Physik an der Universität Heidelberg • Fabian Wiesenäcker (23), Master-Student der Wirtschaftswissenschaften an der Zeppelin University

Überzeugendes Konzept für zentrale Vermarktungs- und Serviceagentur Als Sieger des mit insgesamt 6.000 € höchstdotierten Wettbewerbs seiner Art im deutschsprachigen Raum ging das interdisziplinäre Team „Hippodrom“ mit 5 Studierenden und Doktoranden verschiedener führender Hochschulen hervor. Das Team hat ein überzeugendes Konzept für eine zentrale Vermarktungs- und Serviceagentur entwickelt, welche den Rennbahnen als starker Partner zur Seite steht und diese in ihrer Professionalisierung und Zukunftssicherung unterstützt. 3 Handlungsfelder – Vorbild: DFL Das innovative Konzept sieht zentrale Planung und lokale Umsetzung in drei Handlungsfeldern vor: (1) die Schaffung einer modularen Toolbox in Kombination mit einem Quick Check zur Unterstützung und Professionalisierung der Rennbahnen, (2) die Etablierung und Vermarktung einer neuen „Masters Series“ sowie (3) die Umsetzung einer zentralen Marketing- und Sponsoring-Strategie nach dem Vorbild der DFL. Interdisziplinarität und Teamwork als Schlüssel zum Erfolg Die Jury bescheinigte der Strategie besonders hohe Realisierbarkeit und hohen Wertbeitrag für den Rennsport – so werden in allen drei Handlungsfeldern bestehende Ansätze und Ideen aufgegriffen, konsequent weitergeführt und so professionell zum Erfolg gebracht. Eine konkrete Umsetzung des Konzepts soll kurzfristig angestoßen werden. Das Team Hippodrom, welches zuvor keinerlei Berührungspunkte mit dem Galopprennsport hatte, zeichnete sich aus durch konsequente Interdisziplinarität und einen starken Fokus auf Teamarbeit. „Gerade die Vielfalt unterschiedlicher Denk- und Arbeitsweisen kombiniert mit unseren bisherigen praktischen Erfahrungen während des Studiums waren für uns ein wichtiger Faktor zum Erfolg – wir haben einfach gut als Team funktioniert“, so Fabiola Gerpott.

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News 04.13

Hätten fast den 1. Preis abgeräumt: Deniz Sarikaya, Philip Witkowski, Mira Viehstädt und Roman Gensch (v.l.n.r.) vom Team Blumento-Pferde

2. Preis: Team Blumento-Pferde Dotierung: 2.000,- € & VIP-Karten für einen Gruppe 1 Renntag in Deutschland Team-Mitglieder: • Roman Gensch (22), Bachelor-Student der Informatik an der RWTH Aachen • Deniz Sarikaya (22), Master-Student der Mathematik und Philosophie an der Uni Hamburg • Mira Viehstädt (22), Bachelor-Studentin der Philosophie an der Uni Hamburg • Philip Witkowski (23), Bachelor-Student des Maschinenbaus an der TU Hamburg-Harburg

Stimmen zur GRCC 2013: „Ein absolut beeindruckender Wettbewerb“ Andreas Neue, Geschäftsführer der Rennbahn Hoppegarten

„Ich bin begeistert von der Qualität der gesamten Veranstaltung“ Jan-Antony Vogel, Geschäftsführender Vorstand des DVR

„Die Analyse des Sports ist da und die Antworten sind auch da“ Ralph Hagelgans, Partner & Mitgründer von Livingstone Partners

Etablierung sozialer Themen-Renntage als ungewöhnliche aber vielversprechende Idee Nachdem die „Blumento-Pferde“ bereits im vergangenen Jahr erfolgreich an der GERMAN RACING Concept Challenge teilgenommen hatte und dabei den 3. Preis erhielten, war die Freude über den 2. Preis in diesem Jahr natürlich umso größer. Das vergleichsweise junge Team mit dem kreativen Namen konnte die Jury einmal mehr mit einer ebenso ungewöhnlichen wie vielversprechenden Idee überzeugen: der Schaffung sozialer ThemenRenntage. Die Rennbahnen müssen die Generation Y begeistern – Nachhaltigkeit steht im Fokus Ausgangspunkt der Überlegungen waren die Megatrends Gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit: „Die junge Generation möchte sich aktiv für die Lösung gesellschaftlicher Probleme engagieren. Statt materiellen Werten zählt für viele junge Leute zunehmend ein sinnerfülltes Leben im Gleichgewicht zwischen Job, Familie und Freizeit sowie die Wahrnehmung sozialer Verantwortung für Mitmenschen“, so Deniz Sarikaya. „Durch die bewusste Positionierung des Rennsports als Verantwortungsträger lassen sich Vorurteile abbauen, Imagezuwächse erzielen und neue Zielgruppen und Finanzierungsquellen erschließen“. GERMAN RACING Foundation soll verschiedene Stakeholder auf Rennbahnen vernetzen Kern des Konzepts ist die Etablierung einer gemeinnützigen Stiftung („GERMAN RACING Foundation“), welche soziale Akteure und deren Botschafter mit Unternehmen auf Rennbahnen zusammenbringt, um gemeinsam soziale Events und soziale Renntage zu organisieren. Die Finanzierung soll dabei sowohl über Sponsoring, Social Betting und Spenden als auch durch sogenannte Spill-OverEffekte der neu gewonnenen Zielgruppen bei Wetten, Catering, Eintrittsgeldern an klassischen Renntagen sowie bei Events außerhalb von Renntagen erfolgen.

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News 04.13

Ein starker 3. Platz für die Leipziger: Thomas Maier, Philipp Veit, Toni Meyer und Steffen Suttner (v.l.n.r.) vom Team HHL Consulting

3. Preis: Team HHL Consulting Dotierung: 1.000,- €

Akademie soll den Transfer von Best Practices zu den Rennbahnen ermöglichen Das Team aus Master-Studenten der HHL punktete mit einer ganzheitlichen Strategie, die zur nachhaltigen wirtschaftlichen Stärkung der deutschen Galopprennbahnen beitragen soll. Toni Meyer, Sprecher des HHL-Teams, erklärt: „Ein wichtiges Kernelement unseres Konzepts besteht darin, dass GERMAN RACING über eine Akademie ein Zertifizierungs- und Schulungssystem schafft, das die Aus- und Weiterbildung des Personals auf den Rennbahnen in einem modularen System ermöglicht. Dies zielt darauf ab, die einzelnen Vereine über längere Sicht hinweg zu professionalisieren. Insbesondere die Vermittlung von Best Practices aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Sportarten soll so sichergestellt werden.“

Team-Mitglieder: • Thomas Maier (25), Master-Student der Wirtschaftswissenschaften an der HHL Leipzig • Toni Meyer (26), Master-Student der Wirtschaftswissenschaften an der HHL Leipzig • Steffen Suttner (26), Master-Student der Wirtschaftswissenschaften an der HHL Leipzig • Philipp Veit (27), Master-Student der Wirtschaftswissenschaften an der HHL Leipzig

Mehr Infos rund um die GERMAN RACING Concept Challenge 2013:

www.concept-challenge.de www.fb.com/concept.challenge www.youtube.com/conceptchallenge2012 de.slideshare.net/ConceptChallenge

Stärkung des Produkts Renntag durch Emotionalisierung und Digitalisierung Weitere Aspekte der ganzheitlichen Strategie umfassen die Stärkung des Produkts „Renntag“ durch Emotionalisierung und Digitalisierung sowie die Optimierung der RennbahnAuslastung durch gezielte Diversifikation in das MICE-Segment. Insbesondere empfahl das Team die Entwicklung einer IT-gestützten CRMStrategie zur besseren Kundengewinnung und -bindung sowie den Ausbau mobiler Live-Apps mit sozialen Funktionen. Teamarbeit ermöglicht schnelle Einarbeitung in die komplexe Materie des Rennsports Für die Studenten von Deutschlands traditionsreichster Business School bestand die wesentliche Herausforderung darin, sich in die neue fachliche Thematik des Galopprennsports einzuarbeiten und Lösungen zu erarbeiten, die für alle beteiligten Interessengruppen (Aktive, Besucher, Rennvereine, Dachverband etc.) im gleichen Maße Vorteile schaffen. Toni Meyer bringt das Erfolgsrezept der Gruppe auf den Punkt: „Wir haben sehr gut als Team funktioniert und konnten so relativ schnell und zielführend ein schlagkräftiges Konzept erarbeiten.“

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News 04.13 „Wir wollen aktiv bei der Umsetzung mitwirken!“ Interview mit Tobias Henz vom Siegerteam „Hippodrom“ der GRCC 2013

So sehen Sieger aus: Das interdisziplinäre Team „Hippodrom“ hat mit seiner Strategie zur Rennbahn der Zukunft den ersten Preis der GRCC 2013 und somit 3.000,- €, eine Reise zum White Turf in St. Moritz und ein exklusives Karrierecoaching gewonnen. V.l.n.r.: Fabian Wiesenäcker (Zeppelin University Friedrichshafen, Denise Bossert (Uni Siegen), Tobias Henz (Uni Heidelberg), Fabiola Gerpott (Jacobs University Bremen) und Oliver Gretsch (TU Darmstadt)

GRNG News: Lieber Tobias, Dein Team „Hippodrom“ hat bei der diesjährigen GRCC den 1. Preis gewonnen. Woher kennt Ihr Euch und wie kam es zur Bewerbung? Tobias Henz: Ich war gerade auf einer Konferenz für meine Promotion in der Theoretischen Physik, als Fabiola, die ich bei einem Recruiting Event einer großen Strategieberatungsfirma kennengelernt hatte, anrief. Ihre Idee: ein handverlesenes und heterogenes Team aus beratungsaffinen Studenten für die GRCC 2013 zusammenzustellen. Ich muss zugeben, dass ich thematisch anfänglich ein wenig skeptisch war – mit dem Galopprennsport hatte ich nun noch überhaupt keine Erfahrungen und auch keine Vorstellung, was mich erwarten wurde. Nach kurzer Recherche haben sich aber Neugierde, Lust auf die Teamarbeit sowie der Reiz, ein

Thema außerhalb der „klassischen Businesswelt“ zu bearbeiten und dabei nicht weniger als eine gesamte Sportart auch zu wirtschaftlich nachhaltigem Erfolg zu führen, durchgesetzt – und wir haben uns angemeldet. GRNG News: Kannst Du Euer preisgekröntes Konzept zur Rennbahn der Zukunft in einem Satz beschreiben? Tobias Henz: Wir sind überzeugt, dass GERMAN RACING mit all den tollen Initiativen und Vorstößen eigentlich schon auf der Zielgeraden ist – leider sind es oftmals nur sehr viele verschiedene Zielgeraden, die den gemeinsamen Zieleinlauf unmöglich machen. Unsere Lösung: Das Triple M Konzept, bestehend aus der Masters Series, einem Marketingkonzept und einer modularen Toolbox.

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News 04.13 So können wir vorhandene Ansätze aufnehmen und einbauen und über ein konsequentes, abgestimmtes Marketing und eine Rennserie die Identifikation bei Fans und die Attraktivität für Firmen signifikant und nachhaltig steigern. GRNG News: Klingt vielversprechend! Und wie wird dieses Konzept den Rennsport aus Eurer Sicht konkret nach vorne bringen? Tobias Henz: Umsetzbarkeit ist ein wichtiges Thema für uns. So enthält unser Konzept Vereinheitlichung ohne Gleichmacherei, und ein attraktives Anreizsystem, um alle Beteiligten an Bord zu holen. Die Kombination aus „Global denken, global handeln“, also Aktivitäten, die vom Dachverband erdacht und durchgeführt werden, und „Global denken, lokal handeln“, also Initiativen, die von den lokalen Rennbahnen ausgehen und dort umgesetzt werden, und zusätzlich über den Dachverband weiter kommuniziert und so für andere Vereine nutzbar werden, ist dabei zentral. So kann die Individualität der einzelnen Rennbahnen und -vereine nicht nur gehalten, sondern sogar gestärkt werden, und gleichzeitig der Galopprennsport als Ganzes nach vorne gebracht werden.

Samstag, 26.10.2013, 01:47: Team Hippodrom at work

GRNG News: Im Galopprennsport heißt es oft, dass es nicht an guten Ideen mangele, sondern an der Umsetzung. Könnt Ihr Euch vorstellen, auch bei der Implementierung Eures Konzepts in der Praxis mitzuwirken? Tobias Henz: Absolut – wir können es uns nicht nur vorstellen, sondern wollen es auch ganz bewusst. Sicherlich muss man hier differenzieren. Es gibt Bereiche, insbesondere die Masters Series, in der wir hoffentlich einen wesentlichen Impuls geben konnten und auch

gerne weiterhin beratend zur Seite stehen, nun aber vor allem die Erfahrung der Experten innerhalb des Sports gefragt ist. Auf der anderen Seite bietet zum Beispiel das zentralisierte Marketing und Sponsoring sowie insbesondere die modulare Toolbox vielfältige Möglichkeiten, auch ohne langjährige Erfahrung mit dem Sport und mit großer Eigenverantwortung, aber in enger Rücksprache mit den Entscheidungsträgern Konzepte zu verfeinern und in die Praxis zu bringen. Das ist für uns der logische nächste Schritt nach diesem Wettbewerb, und wir freuen uns sehr darauf! GRNG News: Nun war ja Euer Sieg angesichts des insgesamt sehr hochkarätigen Teilnehmerfelds und der durchweg hohen Qualität der präsentierten Strategiepapiere kein Spaziergang. Was war denn Euer spezielles Erfolgsrezept bei der Teamarbeit? Tobias Henz: In der Tat waren viele tolle Konzepte dabei – und wir möchten dezidiert auch Impulse von anderen Teams aufgreifen und mit umzusetzen. Genau dafür ist unser modulares Konzept ja prädestiniert, was inhaltlich sicherlich ein Erfolgsfaktor war. Ähnliches gilt auch für uns als Gruppe, Teamarbeit ist da das richtige Stichwort. Obwohl wir uns teilweise persönlich das erste Mal in Hannover selbst begegnet sind, hatten wir eine tolle Stimmung im Team und haben super harmoniert, selbst spät in der Nacht und unter Druck. Wir waren jederzeit fair und auf Augenhöhe unterwegs, haben es aber gleichzeitig geschafft die Stärken der einzelnen Teammitglieder optimal zu nutzen und die Rollen und Aufgaben zu verteilen. Zum Beispiel haben Teile des Teams bis in die frühen Morgenstunden Zahlen gewälzt, während andere sich ein paar (wenige) Stunden Schlaf gegönnt haben, um optimal präsentieren zu können. So bleiben Interdisziplinarität und Individualität nicht nur Worthülsen, sondern nützen auch bei der Bewältigung einer konkreten Herausforderung – ich bin überzeugt, dass man so etwas selbst bei der finalen Präsentation vor der Jury spüren kann, die ja auch explizit gelobt wurde. GRNG News: Dein persönliches Highlight beim Finalwochenende in Hannover?

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News 04.13 Auf inhaltlicher Ebene auf jeden Fall die Mentorengespräche am späten Freitag. Die Mischung aus Experten für einzelne Themenkomplexe, die Erfahrungen aus anderen Sportarten oder Wirtschaftsumfeldern eingebracht haben, und aktiven Funktionären des Galopprennsportes, von denen wir wertvolle Impulse zu den Eigenheiten von Organisation und Sport bekommen haben, war einfach einmalig. Darüberhinaus die Stimmung unter Teilnehmern, Management und Jury am Samstagabend – nachdem die erste Runde der Präsentationen durch war und noch keine Ergebnisse für den weiteren Verlauf bekannt waren, konnte man einfach entspannt das Wochenende feiern und die vielen interessanten Menschen kennenlernen und ihre außergewöhnlichen Geschichten hören. GRNG News: Wie die meisten anderen Teilnehmer der GRCC warst auch Du bis zum Finalwochenende absoluter Rennsport-Novize. Was war denn Dein Eindruck vom Rennsport im Allgemeinen und vom Renntag der Gestüte am 27.10. im Besonderen? Tobias Henz: Der Sport selbst ist in seinem Wesen absolut hochwertig und wird getragen von vielen herausragenden, spannenden Persönlichkeiten. Das ist großartig und sollte als Stärke weiter genutzt und ausgebaut werden. Er durchlebt aber, wie viele Premiummarken, eine herausfordernde Zeit. Diese gilt es zu überwinden, und idealerweise aus ihr Kraft zu schöpfen. Ich glaube, hier ist man auf einem guten Wege, und es ist toll, dabei sein zu können! GRNG News: Im Februar geht es für Euch als Belohnung für zum White Turf nach St. Moritz – welche Erwartungen habt Ihr an den Trip? Tobias Henz: White Turf ist sicherlich ein ganz besonderes Event des Pferdesports – da live dabei zu sein ist natürlich etwas Einmaliges. Neben der sportlichen Seite werden wir dabei sicherlich auch die Augen offen halten nach „Best Practice“ Beispielen für die modulare Toolbox – und in Anknüpfung an die tolle Stimmung in unserem Team am Finalwochenende die Möglichkeit nutzen, vorhandene Kontakte im Rennsport zu festigen und neue zu knüpfen.

Begehrte Trophäen: Die Tombstones der GRCC 2013

GRNG News: Habt Ihr schon entschieden, worin Ihr Eure 3.000 € Preisgeld investieren werdet? Tobias Henz: Da hat sicher jeder seine individuellen Vorstellungen und Prioritäten. Bei manchen wird es für Sportgeräte eingesetzt werden – ein neues Rennfahrrad scheint schon fest geplant zu sein. Ich persönlich habe endlich mein 2,5 Jahre altes Smartphone ersetzt, das nach intensiver Nutzung nun zur verdienten Ruhe gekommen ist. Vielleicht leisten wir uns auch als Team noch den ein oder anderen Drink – komplett verwetten werden wir es jedenfalls nicht. ;) GRNG News: Du selbst bist als einer der Ersten unter den Teilnehmern der GRCC auch gleich unserer Nachwuchsorganisation GERMAN RACING Next Generation e.V. beigetreten – Glückwunsch und nochmals herzlich Willkommen! Hast Du konkrete Wünsche im Hinblick auf Events und Projekte, die der Verein in 2014 umsetzen sollte? Tobias Henz: Der Verein hat innerhalb kürzester Zeit ein beeindruckendes Wachstum hingelegt. Da er ja selbst aus der letztjährigen Ausgabe der GRCC entstand, freut mich das besonders. Die Devise muss also heißen weiter wachsen und sich gleichzeitig stabilisieren. Mein Eindruck ist dabei, dass der Spagat zwischen Breiten- und Spitzenarbeit geschafft werden muss. Beides ist für eine erfolgreiche Vereinsarbeit unabdingbar, und ich bin nicht nur beeindruckt, dass in beiden Bereichen bereits tolle Gedanken vorhanden und Projekte angestoßen sind, sondern auch überzeugt, dass wir diesen Spagat schaffen können! Die Verbindung ist hier in meinen Augen das Networking, bei der ich mich sehr gerne einbringe.

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News 04.13 Verstärkte Präsenz im Norden und Osten Auch beim Saisonabschluss in Bremen wird Flagge gezeigt!

So werden bei uns neue Mitglieder begrüßt: Herzlich willkommen, Lea aus Bremen (Mitte)!

Bundesweite Verjüngung des Rennsports Mit zahlreichen attraktiven Events und Projekten im Norden und Osten der Republik haben wir in den vergangenen Monaten jede Menge neue junge Leute für den Galopprennsport begeistern und binden können. Nachdem unser gerade einmal 1,5 Jahre alte Verein den Schwerpunkt seiner Aktivitäten im vergangenen Jahr zunächst auf die TurfHochburgen im Rheinland und Südwesten gelegt hatte, wird die Nachwuchsarbeit nun bundesweit gleichermaßen intensiv vorangetrieben. Doch damit nicht genug: In einem nächsten Schritt sollen auch die jungen Aktiven noch stärker eingebunden werden. Erklärtes Ziel ist und bleibt dabei die Zukunftssicherung und Verjüngung des deutschen Rennsports sowie die Vernetzung junger Galopp-Fans über alle Grenzen hinweg. Gelungenes Nachwuchsevent zum Saisonabschluss in Bremen Auf Initiative von Tonya Rogge vom Bremer

Rennverein 1857. e.V. hatte am vergangenen Wochenende ein Event der besonderen Art seine Premiere an der Vahr, nämlich Nachwuchswerbung vom Feinsten! Mitglieder von GRNG und junge Bremer Galopp-Fans tauschten sich zunächst im Rahmen eines festlichen Dinners mit Vertretern des Rennvereins im Restaurant des Atlantic Hotels an der Galopprennbahn aus, bevor es im Anschluss weiter zum gemeinsamen Clubbing in den SWUTSCH Club im altehrwürdigen Ratskeller ging. Am Sonntag präsentierten wir dann Deutschlands ersten jungen Rennstall just4turf mit unserem brandneuen Event-Zelt und jeder Menge winterlichen Leckereien den jungen Besuchern des letzten Renntags in der Vahr. Als besonderes Extra war für uns aus ganz Deutschland eigens angereiste Teilnehmer des Events sogar ein Tisch in der Turf Lounge im Bremer Tribünengebäude reserviert, an dem zu unserer großen Freude auch gleich einige neue Mitgliedsanträge unterzeichnet und gefeiert wurden.

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News 04.13 Nach der GERMAN RACING Concept Challenge 2013 in Hannover, dem Next Generation Event zum Derby in Hamburg und der tatkräftigen Mitwirkung beim Schaufenster Vollblut in Münster-Handorf haben wir als offizielle Nachwuchsorganisation des deutschen Rennsports somit einmal mehr Flagge im Norden gezeigt. „Wir danken Tonya Rogge und dem Bremer Rennverein für die großzügige Gastfreundschaft und freuen uns bereits auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!“, so Janina Müller, 2. Vorsitzende von GRNG. Für 2014 ist im Norden u.a. ein Recruiting-Event für junge High Potentials im Rahmen der DerbyWoche geplant, von welchem sich die Verantwortlichen neben zusätzlichen jungen Besuchern auch die Gewinnung neuer Sponsoren erhoffen. Pferde von just4turf sollen ab 2014 verstärkt im Osten laufen Auch im Osten der Republik blickt GRNG auf ein intensives Jahr zurück. Absolute Höhepunkte waren dabei zweifellos das 1. Internationale Junge Turf-Wochenende auf dem Gestüt Görlsdorf und der Rennbahn Hoppegarten, an welchem über 50 junge Galopp-Fans aus ganz Europa teilnahmen, sowie die BIG TURF PARTY zum Großen Preis von Berlin am 21.07., die über 400 junge Berliner und Brandenburger auf die Hauptstadt-Rennbahn lockte. Hinzu kamen zahlreiche gemeinsame Rennbahnbesuche in Bad Doberan, Bad Harzburg, Dresden, Halle und Leipzig. Jochen Drepper, 1. Vorsitzender von GRNG, nahm außerdem zuletzt an der Podiumsdiskussion zum Thema „Galopprennsport in Deutschland: Zwischen Himmel und Hölle“ Ende Oktober in Leipzig teil und brachte dort die Perspektive der jungen Generation in die Debatte um die Zukunft des Sports ein. Für 2014 ist u.a. eine Neuauflage der BIG TURF PARTY in Berlin geplant; auch die Rennbahn im Leipziger Scheibenholz hat bereits starkes Interesse an einer Umsetzung dieses Formats vor Ort bekundet. Großen Zulaufs durch junge Besitzer aus dem Kreise von GRNG erfreut sich überdies die Mitteldeutsche Besitzervereinigung (MBV), mit der ebenfalls gemeinsame Aktionen im neuen Jahr angestrebt werden.

Starke Präsenz im (Süd-)Westen soll noch weiter ausgebaut werden Selbstverständlich spielt auch der (Süd-)Westen für die junge Galopp-Community weiterhin eine wichtige Rolle. Auch in diesem Jahr war GRNG zu allen 3 Meetings in Baden-Baden mit eigenem Stand präsent; großen Zulauf durch Mitglieder wie junge Interessenten gleichermaßen erfuhren außerdem die Rennbahnen in Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main im Rahmen der jeweiligen Starts von HUMOR und ANGREIFER aus dem Rennstall just4turf. Hier wollen die Verantwortlichen im kommenden Jahr nach Möglichkeit sogar noch eine Schippe drauf legen.

Radio Bremen berichtet vom GRNG Stand

„Hinter uns liegt ein super intensives aber auch sehr erfolgreiches Jahr, sodass wir uns nun sehr auf den Jahresausklang bei unserer Weihnachtsfeier Ende November in Köln freuen“, so Jochen Drepper. Ein wichtiges Projekt soll gleichwohl noch vor Januar angestoßen werden: die noch stärkere Einbindung der jungen Aktiven. „Wenngleich zahlreiche junge Aktive wie Dennis Schiergen, Daniele Porcu, Mareike Werning-Hagemann oder Yvonne Fölsch bereits Mitglied bei uns sind, so wollen wir ihnen noch mehr Anreize und attraktive Plattformen in unserem Verein bieten“, so die Co-Initiatorin Marina Hintze, die nicht zuletzt dank Praktikum beim Düsseldorfer Rennverein und Mitwirkung im Trainingsbetrieb des Rennstalls von Markus Klug exzellent in der Community vernetzt ist. Klares Ziel ist dabei die Vernetzung aller jungen Galopp-Fans über jegliche Grenzen hinweg, um gemeinsam und mit einer Stimme die Verjüngung und Zukunftssicherung des deutschen Turfs vorantreiben zu können. Maria Näther 2. Vorsitzende GRNG Doktorandin in Göttingen

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News 04.13 Gelungener Jahresausklang in Köln Besuch in Röttgen und gemeinsame Weihnachtsfeier im Brauhaus Gaffel Startpunkt unserer ersten Weihnachtsfeier war eine der schönsten und beeindrucktesten Gestütsanlagen unseres Landes: Das Gestüt Röttgen bei Köln. Denn schließlich ist Röttgen nicht nur Heimat einiger der besten deutschen Rennpferde, sondern beherbergt auch unseren ANGREIFER und viele andere kommende Stars der grünen Bahn. Beeindruckende Führung auf Gestüt Röttgen Wie prunkvoll der Duftwasserfabrikant Peter Paul Mülhens im Jahr 1924 zusammen mit dem Architekt Ludwig Paffendorf das Gestüt im Renaissancestil bauen ließ, zeigte sich auch an der Reaktion der zahlreich erschienen Mitglieder. Besonderes Erstaunen erzeugte die Besichtigung des Hengsthauses. Viele Mitglieder dachten wohl, Gestütsleiter Frank Dorff würde sie zum Aufwärmen in eine geräumige Villa führen, als er die Tür zum Hengsthaus öffnete. Umso größer war die Überraschung, als die Mitglieder realisierten, dass dieses prunkvolle Gebäude von den beiden Deckhengsten des Gestüts Röttgen, KALLISTO und KAMSIN, bewohnt wird. Der Sternkönig-Sohn und der Monsun-Enkel bekommen übrigens am 20. Dezember Gesellschaft von der anderen Seite der Erde: RELIABLE MAN macht aus dem Röttgener ZuchtDuo ein Trio. Eskalation – im Gaffel am Dom! Nachdem alle Mitglieder unserem Star ANGREIFER frohe Weihnachten gewünscht und in die wohlverdiente Winterpause entlassen hatten, ging es für die aus ganz Deutschland angereisten Gäste weiter zum Kölner Weihnachtsmarkt und anschließend ins Brauhaus Gaffel am Dom. Bis tief in die Nacht wurde der Saisonabschluss gefeiert und natürlich wurden auch neue Pläne geschmiedet. Erste Pläne für 2014 So wird z.B. schon im Februar wieder eine Gruppe gemeinsam mit den Siegern der GRCC 2013 nach St. Moritz zum White Turf reisen. Dieses Top-Event mit spektakulären Rennen

auf zugefrorenem See und in alpiner Kulisse ist ein absoluter Pflichttermin für alle TurfFreunde. Des Weiteren steht ja Ende März wieder unsere Mitgliederversammlung an. Und sicherlich kann für so manches Mitglied die Winterpause mit dem Aufgalopp am 23.3 in Krefeld gar nicht schnell genug enden.

Top-Stimmung zu später Stunde im Brauhaus Gaffel

Dank an Vorstand, Organisator und Gastgeber Zum Abschluss dieser Saison gilt es, dem gesamten Vorstand zu danken, der unseren noch jungen Verein mit zahlreichen tollen Veranstaltungen und Projekten in diesem Jahr so richtig zum fliegen gebracht hat. Unvergessen bleibt vor allem das Internationale Turf-Wochenende und Sommerfest auf dem Gestüt Görlsdorf und in Berlin-Hoppegarten. Des Weiteren gilt Christoph Karl als Organisator der Weihnachtsfeier genauso unser herzlicher Dank wie Markus Klug und Frank Dorff vom Gestüt Röttgen. Und natürlich gilt es allen GRNG-Mitgliedern und just4turf-Anhängern zu danken: Ohne Euch hätten wir nicht in so kurzer Zeit einen so großen und aktiven Verein auf die Beine stellen können, in dem es einfach niemals langweilig wird! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch Euch allen! Jonas Schorfheide Mitglied bei GRNG und just4turf Unternehmer & Sport-Journalist in Köln

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News 04.13 3 Fragen an: Sandra Wolff! Die Powerfrau vom Leipziger Scheibenholz im Gespräch mit GRNG News

Sandra Wolff verstärkt seit 2012 das Management-Team der Scheibenholz GmbH auf der Rennbahn Leipzig

GRNG News: Liebe Sandra, wie bist Du zum Rennsport gekommen und was macht für Dich die Faszination des Turfs aus? Sandra Wolff: Eines Tages habe ich eher zufällig über einen Zeitungsartikel erfahren, dass neuer Schwung in das Leipziger Scheibenholz kommt, auch von einem Privatinvestor aus Frankfurt am Main namens Alexander Leip war die Rede. Seine Vision, dieses wunderschöne Gelände durch sportliche und kulturelle Highlights zu beleben, hat mich sofort gefesselt. Wenig später erlebte ich dann meine Turf-Premiere zur feierlichen Eröffnung der neu sanierten Tribüne am 1. Mai 2012. Die Leipziger Rennbahn ist ja seit der Übernahme durch Alexander Leip kaum wiederzuerkennen: Komplett saniertes Tribünengebäude, modernste Infrastruktur, neues junges Team und innovative EventFormate wie das Sommer-Kino. Wie gut wird denn das "neue Scheibenholz" bisher durch die jungen Leipziger angenommen? Wir freuen uns vor allem darüber, dass mehr und mehr Leipziger – egal ob jung oder alt – den Weg ins Scheibenholz gefunden haben. Unsere Bemühungen, die Renntage spannend und unterhaltsam zu gestalten und das neue Angebot abwechslungsreicher Formate wie das Sommerkino lockten eine neue, jüngere

Zielgruppe ins Scheibenholz. So sind zum Beispiel auch viele meiner Freunde nach ihrem erstmaligen Besuch auf der Rennbahn zu regelmäßigen Renntags-Gästen geworden. Diesen positiven Trend wollen wir selbstverständlich auch im Jahr 2014 fortsetzen. Was sind aus Deiner Sicht die größten Herausforderungen, aber auch die größten Chancen für Eure Rennbahn in 2014? Die größte Herausforderung ist aus meiner Sicht eine rentable Etablierung eines vielfältigen und hochwertigen Angebots verschiedener Formate im Leipziger Scheibenholz. Die größte Chance, die dieser Herausforderung gegenüber steht, ist vermutlich die Rennbahn im Scheibenholz selbst. Das Gelände strahlt eine unglaubliche Aura aus. Es liegt mitten im Grünen, ist vom Stadtzentrum aber nicht weit entfernt. Es blickt auf eine lange Tradition zurück, besitzt aber dennoch eine Menge ungenutztes Potential. Diese Pluspunkte überzeugen hoffentlich auch im Jahr 2014 weiterhin sehr viele Leipziger und Gäste aus der Region. Alles rund um das Leipziger Scheibenholz: http://www.scheibenholz.com

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News 04.13 Medienspiegel (1/2) Was andere über uns berichten…

„One initiative from the German racing authorities, in conjunction with ist Next Generation club, is to run a competition as they did last year, with Direktorium President Albrecht Woeste as patron, to tap the opinions of the young, who will hopefully make up the racegoers and even the owners of the future.“ (EBN European Bloodstock News, 26,09.2013, S. 11)

„Wer rastet, der rostet. Deshalb ruht sich der Hannoversche Rennverein um Klubchef Gregor Baum nicht auf der guten Jahresbilanz aus. Er lud zusammen mit dem deutschen Dachverband zum Saisonabschluss in Langenhagen Studentengruppen ein, die sich Gedanken über den Galopprennsport der Zukunft gemacht haben.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung Nr. 266, 14.11.2013, S. 22)

Jochen Drepper (1. Vors. GRNG) im Interview mit infoTV Leipzig im Rahmen der Berichterstattung zur Podiumsdiskussion „Quo vadis Galopprennsport“ am 24.10.2013 (http://www.info-tv-leipzig.de/wirtschaft-businessnews/allgemeines/quo-vadis-galopprennsport)

„Dies sieht Jochen Drepper in seiner Funktion für GERMAN RACING Next Generation e.V. ähnlich: ‚Mit lokalen Events bei attraktiven Formaten müssen noch mehr junge Leute auf unsere Rennbahnen gebracht werden.“ (Sport-Welt, 24.10.2013, S. 7)

"HHL-Team bei höchstdotiertem studentischen Strategiewettbewerb auf dem Siegertreppchen“ (IDW Online, 05.11.2013, http://www.idwonline.de/pages/de/news559848)

„GERMAN Racing Next Generation e.V. ist der Nachwuchsverein im deutschen Turf. Unser Ziel ist die Verjüngung und Zukunftssicherung des deutschen Rennsports“ (Katalog „Schaufenster Vollblut“, 03.11.2013, S. 154)

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News 04.13 Medienspiegel (2/2) Was andere über uns berichten…

„Aus einem Portrait über Tobias Henz“ (Sport-Welt MediaSchau, Sport-Welt Nr. 151, 31.12.2013, S. 15)

„Das Derby der Ideen ist entschieden“ (Sport-Welt, 07.11.2013, S. 6-7) „2. Derby der Ideen ist entschieden“ (Vollblut, 22.11.2013, S. 61-62)

„Studentenerfolg bei Strategie-Wettstreit“ (Leipziger Volkszeitung, 14.11.2013, S. 15)

“Weihnachtsfeier von GERMAN RACING Next Generation in Köln (Sport-Welt Nr. 143, 06.12.2013., S. 7)

“Mit Ideenreichtum überzeugt“ (Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 292, 17.12.2013, Seite „Campus Heidelberg“)

Alle Medienberichte und Links online: http://www.gr-nextgeneration.com/web/presse/ pressespiegel/index.php

„Mit einem Konzept für die „Rennbahn der Zukunft“ haben vier Studenten der Handelshochschule Leipzig den dritten Platz bei einem deutschlandweiten Strategiewettbewerb gewonnen. Die vier hatten vorher nie etwas mit Pferden oder gar Pferderennbahnen zu tun – genau deshalb reizte sie die Herausforderung. Das Team hatte eine Idee, die den Veranstalter überzeugte und ihnen 1000 Euro Preisgeld einbrachte. Und auch die Rennbahnen können vom Konzept profitieren.“ (LVZ-Online, 22.11.2013, http://www.lvzonline.de/gestaltetespecials/campus_online/student enleben/leipziger-managementstudenten-tuefteln-konzept-fuergalopprennbahnen-aus/rstudentenleben-a-216076.html)

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whiteturf.ch

9th / 16th / 23rd february 2014 - st. moritz


News 04.13 Rückblick & Ausblick Was ist im letzten Quartal passiert? Und welche Termine stehen bald an?

Rückblick

Ausblick

• 23.10.2013 Podiumsdiskussion zum Thema „Galopprennsport in Deutschland: Zwischen Himmel und Hölle“

• 11.01.2014 MV der MBV in Hoppegarten

• 24.10.2013 – 27.10.2013 GERMAN RACING Concept Challenge 2013 • 03.11.2013 „Schaufenster Vollblut“ in MünsterHandorf

• 12.01.2014 & 26.01.2014 GRNG Rennen in Neuss • Februar 2014 – März 2014 GRNG & just4turf Mitgliederbefragung • 03.02.2014 – 04.02.2014 GRNG @ SpoBis 2014 in Düsseldorf • 08.02.2014 GRNG @ Züchtertreff in Röttgen

• 16.11.2013 GRNG @ Saisonabschluss in Bremen

• 21.02.2014 – 23.02.2014 GRNG @ White Turf St. Moritz 2014

• 30.11.2013 GRNG Weihnachtsfeier in Köln

• Mitte März 2014 Stammtisch der NBV in Hannover • März 2014 Jahrespressekonferenz des DVR in Köln • 29.03.2014 MV von GRNG & just4turf in Köln

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GRNG News 04/2013  

Ausgabe 04/2013 des Newsletters von GERMAN RACING Next Generation e.V.

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