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DEINE

Firewall

GEGEN CYBERMOBBING

Chatten werke S o z ia l e n e t z rtphone a m s r e p g in Mobb


*OhneFIREWALL Firewall und ohne Antivirenprogramm geht niemand ins Internet. Das wäre ungefähr so, als wenn Du Deinen Hausschlüssel vor das Haus auf den Gehweg legst. Und dann noch ein Schild dazustellst: “Hier liegt mein Hausschlüssel und dort wohne ich. Ich bin gerade nicht da.” Eine Firewall ist eine unsichtbare Mauer. Sie soll vor Einbrüchen aus dem Internet schützen.

DAS

Internet

IST eine ZIemlich Coole

Sache

Es kann schön und aufregend sein. Du kannst Dich über vieles informieren. Oder neue Kontakte knüpfen und vielleicht Freunde finden. Im Internet gibt es soziale Netzwerke wie Jappy oder Facebook. Es gibt Programme zum Chatten oder zum Video-Telefonieren wie Skype. Oder Videos und Musik auf Youtube. Die Möglichkeiten sind riesig, wie ein endloser Dschungel. Und wie im Dschungel gibt es im Netz auch Gefahren...


Gefahren im Netz Beispiele für allgemeine Gefahren im Netz:

Viren

Es gibt , die Deinen Computer beschädigen können. Es gibt Abzocke

KEINE PANIK

AboFallen

, durch z.B. bei Klingeltönen. Es gibt

illegale Downloads

von Musik und Filmen. Die Strafen betragen meist einige Tausend Euro.

Wichtig ist, Du weißt, was passieren kann. Auch die Nutzung von Wenn Du dann einige Regeln beachtest, kannst Du Dich selbst gut schützen. kann riskant sein: Und Du kannst mithelfen, dass das Netz auch für Deine Freunde Zum Beispiel kann ein Schüler ein sicherer Ort ist.

Chatrooms

im Internet von Schulkameraden so ‚fertiggemacht’ und gemobbt werden, dass er sich nicht mehr in die Schule traut. Und hinter einem Chat-Partner, der vorgibt 16 Jahre alt zu sein, kann sich ein 40-jähriger Mann verbergen.

Im Internet weiß keiner, wer ich bin.

Es kann zu Missbrauch mit Worten oder Bildern kommen. Oder ältere Erwachsene wollen sich mit Dir treffen.


rsich Sei vo

Verrate nicht zu viel uber dich

Wohnort, Schule, Handynummer und Passwort sollten auf jeden Fall Dein Geheimnis bleiben. Im Netz bleibt man nicht so unbekannt, wie man glaubt. Alles im Netz kann von anderen weitergegeben und sogar verändert werden.

Bleib misstrauisch

Was einmal im Internet steht, ist kaum zu entfernen. Für Vorsichtige: Du musst kein Foto von Dir einstellen. Veröffentliche keine Fotos, die dir oder anderen peinlich sein könnten. Willst du ein Foto von Freunden einstellen, musst du sie erst um Erlaubnis bitten. Sei besonders vorsichtig mit intimen Fotos! Sie können weiter verbreitet und für böse Zwecke missbraucht werden.

Sollen Fremde das auch sehen duRfen Peinliche Partyfotos können Dir später bei der Ausbildungs- oder Jobsuche schaden.

Google einmal nach Dir selbst Nutze auch die Bildersuche. Hat jemand peinliche Bilder von Dir veröffentlicht oder Dich beleidigt? - Falls ja, bitte die Webseitenbetreiber, die Inhalte zu löschen. Suche Dir jemand, der Dich unterstützen kann.

Gib niemals PasswOrter weiter Auch nicht an die beste Freundin oder den besten Freund. Man kann sich einmal böse streiten. Und manchmal machen dann Menschen schlimme Dinge, weil sie sich so verletzt fühlen. Verwende Passwörter, die nicht leicht zu knacken sind.

Netz

Denk nach bevor du etwas veroffentlichst

tig im

Nimm nicht jeden gleich in Deine Freundesliste. Andere erzählen nicht immer die Wahrheit über sich. Sei besonders vorsichtig bei Leuten, die Du nicht persönlich, sondern nur aus dem Chat kennst.


Wie BAUE ICH MEINE EIGENE MEINEN (SCHUTZWALL) IN sozialen Netzwerken

FIREWALL Stelle Dein Profil sorgfAltig ein Privates ist nicht für jeden. Jeder Mensch hat das Recht, seine privaten Dinge zu schützen. Nutze dazu die „Privatsphäre-Einstellungen”! Lass z. B. nur Deine Freunde Dein Profil und Deine Inhalte sehen. Überprüfe die „Privatsphäre-Einstellungen” mindestens monatlich, da sie sich häufig ändern!

WIrkliche Freunde Adde nur „Freunde”, die Du wirklich gut kennst. Wenn Fremde mit Dir auf Facebook befreundet sein wollen, nimm diese Person genau unter die Lupe.


Chatregeln fUr Anfanger Chatte am Anfang nicht allein. Suche einen Chat, der zu Dir passt. Denk Dir einen guten Ersatznamen (Nicknamen) aus. Er soll nichts über Dich verraten. Er soll nicht Leute anlocken, die Du lieber nicht kennen lernen willst. Verrate nie Deinen echten Nachnamen, Deine Adresse oder Deine Telefonnummer. Sei freundlich. Aber glaube nicht alles, was jemand erzählt. Überlege vorher, wer Deine Vertrauensperson ist, wenn etwas schief geht.

Chatten mit einer unbekannten Person Falls Du mit einer Dir unbekannten Person chattest: Sei vorsichtig und bleibe immer etwas misstrauisch. Du kannst nicht überprüfen, ob das Alter oder das Foto echt sind. Wenn jemand sagt, dass er Dich besonders gut versteht, kann es trotzdem sein, dass er keine guten Absichten hat. Sprich mit Deinen Freunden oder Deiner Familie darüber. Je mehr Du sie informierst, umso besser können sie Dich im Ernstfall beschützen.


VOR EinEM echteN Treffen auch immer echte Vorsichtsmaßnahmen treffen Auch wenn Du jemandem aus dem Internet wirklich vertraust, magst und Dich gern verabreden möchtest: Treffe immer Vorsichtsmaßnahmen. Du kannst nicht wissen, wer dann wirklich kommt oder wie viele zu Deinem Treffen kommen. Wähle immer einen öffentlichen Ort als Treffpunkt. (Also keine Wohnung oder so etwas.) Ein Ort mit vielen Menschen, dann kann Dir jemand helfen und es gibt eher Zeugen. Zum ersten Treffen sollte grundsätzlich ein Erwachsener mitgehen. Besprich vorher mit dem Erwachsenen, was ihr genau tut, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Über weitere Treffen sollte ein Erwachsener informiert sein. Er sollte Deine und Du seine Handy-Nummer eingespeichert haben. Du kannst verabreden, dass der Erwachsene zu einer bestimmten Zeit anruft, damit er weiß, dass alles in Ordnung ist. Für den Notfall solltest Du immer Deinen Ausweis, ein aufgeladenes Handy und etwas Geld dabei haben.

Wenn Du in Gefahr bist Sprich sofort andere Menschen an. Sage direkt und laut, dass sie Dir helfen sollen. Beispielsweise sofort die Polizei anrufen sollen.


Sich gegen Cyber Wenn Du im Internet oder per Handy belastigt oder gemobbt wirst Sei selbstbewusst! Wichtig ist, dass Du an Dich selbst glaubst. Lass dir nichts von anderen einreden. 1. Cool bleiben - Reagiere nicht auf Angriffe: Wenn Dich jemand direkt beleidigt oder belästigt, antworte nicht. Nicht zurück beleidigen oder ähnliches. (Der Mobber findet jede Reaktion von Dir geil. Er will ja, dass Du ohne zu überlegen auf ihn reagierst.) 2. Sichere Beweise: E-Mails und SMS aufheben. Damit kannst Du später beweisen, was Dir passiert ist. Wenn Du in Chats blöd angemacht, belästigt oder bedrohst wirst, solltet Du das mit einem Bildschirmfoto (auch Screenshot genannt) festhalten und speichern. 3. Melden: Nutze die Hilfemöglichkeiten von Facebook, Jappy, Schüler-VZ, MSN, Knuddels usw. 4. Behalte es nicht für Dich: Sprich mit einer Person, die Dir helfen kann und der Du vertraust: Das könnten Deine Eltern sein, Deine Freundin oder dein Freund. Oder eine Lehrerin, ein Lehrer, die Schulleitung. Oder eine Beratungsstelle. Dort musst Du Deinen Namen nicht nennen, kannst also anonym bleiben. 5. Macht zusammen einen Plan, wie Du Dich wehren kannst. Ihr könnt Euch dazu auch noch weitere Hilfe holen. Um Ruhe zu bekommen, kann Dir auch eine neue Handy-Nummer, eine neue E-Mail-Adresse oder ein neues Profil helfen.

MACH EIN Bildschirmfoto 1. Taste Druck betätigen (oben rechts neben F12). Das Bildschirmfoto ist jetzt in einem unsichtbaren Speicher. 2. Malprogramm oder Schreibprogramm öffnen. 3. Die Tasten Strg + V drücken. Das Bildschirmfoto wird sichtbar. 4. Auf speichern gehen.


rmobbing wehren Zum Beispiel Facebook Sich bei Facebook gegen Mobbing wehren Je nach Ernst der Situation kannst Du: Die Person als Freundin entfernen. Nur Deine Facebook-Freunde können dich im Facebook-Chat kontaktieren oder Nachrichten in deiner Chronik posten. Blockieren oder Sperren. - Dies hindert die Person daran, Chats zu starten oder dir Nachrichten zu senden, Dich als Freund oder Freundin hinzuzufügen und Dinge zu sehen, die Du in Deiner Chronik teilst. Missbräuchliche Inhalte und gefälschte Chroniken kannst Du bei Facebook melden. Facebook hat auch eine eigene Anti-Mobbing-Seite eingerichtet. Sichere Beweise: Denn wenn die Angriffe gegen Dich weitergehen, willst Du sie vielleicht der Polizei melden.

Echte Namen sind eine Gefahr bei Facebook Facebook sagt, dass echte Namen im Profil der Sicherheit der Nutzer dienen. - Aber dann sehen auch Fremde Deinen echten Namen. Wenn es jemand auf dich abgesehen hat, kann er Informationen über Dich sammeln, Deine Adresse herausbekommen, Dich heimlich beobachten und Schlimmeres. Datenschützer in Deutschland haben Facebook deswegen vor Gericht verklagt. Sie wollen, dass man sich zwar mit dem echtem Namen anmeldet, im Profil aber einen falschen Namen angeben kann.


n i u D n Wen hwierigkeiten Sc t s k c e t S

Tu waS Hole Dir Hilfe

Das Wichtigste, wenn etwas schief gegangen ist oder Du belästigt wirst: Such Dir so schnell wie möglich Hilfe. Warte nicht, es wird nicht besser. Gehe zu einer Person, der Du vertraust. Sprich über Dein Problem und dass Du Hilfe brauchst. Du hast ein Recht auf Hilfe, wenn Du nicht mehr weiter weißt oder in einer Notsituation bist.

Sprich aus was Dich stort Oft merken andere nicht, wie schlimm es wirklich für Dich ist. Die Mobber schon, sie achten ja extra darauf. Wenn Du alles still und tapfer aushältst, werden die Mobber noch etwas Schlimmeres suchen.

Ich trau mich nicht Ich schAme mich zu Tode Ich hab auch etwas falsch gemacht Überlege: Wer könnte Dir trotzdem helfen? Eine besondere Vertrauensperson? Oder ein Profi in einer Beratungsstelle? Du kannst anonym bleiben, musst also Deinen Namen nicht sagen.

Vertrauensperson Überlege, wer für Dich die richtige Vertrauensperson wäre. - Eine Freundin, ein Freund? Die Eltern? Eine Lehrerin, ein Lehrer? Wer sonst? - Sage Deiner Vertrauensperson genau, welche Hilfe Du möchtest.

Beratungsstellen Einen Profi, der Deine Situation sachlich einschätzt und vertraulich behandelt, findest Du in Beratungsstellen. Du musst Deinen Namen nicht sagen. Sag es auch, falls Du lieber von einer Frau oder lieber von einem Mann beraten werden willst.


Wie kann ich anderen helfen Versuch anderen zu helfen, wenn sie fertig gemacht werden. Sprich so, wie Du selbst in so einer Situation gern angesprochen werden würdest. Versprich nicht, alles geheim zu halten. Vielleicht ist die Gefahr so groß, dass Du Hilfe holen musst. Wenn Du selbst nicht weiter weißt, sprich mit einer Vertrauensperson oder einer Beratungsstelle.

Was konnen Mobber tun Aussteigen, das Mobbing beenden: Du kannst entscheiden, damit aufzuhören. Du kannst Dich entschuldigen und versprechen, nicht mehr zu mobben. Wenn Du mit allem nicht klar kommst, kannst Du Dir eine möglichst erwachsene Vertrauensperson suchen. Du kannst auch anonym, also ohne Deinen Namen zu sagen, eine Beratungsstelle um Hilfe bitten. Sie werden Dir helfen.

sei selbst kein Mobber Mach nicht mit, wenn andere jemanden fertig machen wollen. Wenn Du eine Mobbing-Attacke beobachtest, dann hilf, indem Du einen Erwachsenen informierst.

Was manche Schulen tun In manchen Schulen gibt es Regeln für die Handy-Nutzung und gegen Cybermobbing. Und es gibt Vertrauenslehrer, die sich auskennen und die man bei Mobbing ansprechen kann. Es gibt auch Schulen, wo ältere Schüler Vertrauenspersonen sind.

HILF Anderen


ys, rnen Hand e d o m it M nt, nes genan smartpho kann man en, telefonier eiben, SMS schr ren, fotografie filmen, et surfen im Intern hören. und Musik

Aber es gibt auch

Manche Kinder und Jugendliche werden vor anderen bloßgestellt, beleidigt oder gedemütigt: Durch Gemeinheiten per SMS oder Telefonterror mit wiederholt beleidigenden Anrufen. Durch Fotografieren oder Filmen peinlicher Situationen. Die Aufnahmen können schnell ausgetauscht oder auf Videoportalen (YouTube, Myspace etc.) veröffentlicht werden. Manche nutzen solche Handyvideos auch zur Bedrohung oder Erpressung, beispielsweise von Mitschülern.

Risiken.

und r e d in s für K he ist e er d n c U ,p ndli iger Juge r wicht g e i imm y ständ sein d n Han hbar zu rreiche c e i erre andere r ode nnen. ö zu k

Manche Jungen oder Mädchen haben Gewaltvideos oder Pornovideos auf Ihren Handys. Oft wollen sie damit angeben oder andere schocken. Aber bereits der Besitz von Gewaltvideos ist strafbar. Ebenso die Weitergabe von PornoVideos an Kinder oder Jugendliche. Ab 14 Jahren können Jugendliche gesetzlich belangt werden. Manche Jugendliche filmen Gewalttaten, beispielsweise Prügeleien. Oder sie verbreiten peinliche Bilder, beispielsweise Toilettenfotos. All das kann angezeigt werden. Auch heimliche Aufnahmen von Personen, beispielsweise im Unterricht, sind strafbar.

Gegen Gew alt auf Ha ndys


MOBBING MIT DEM HANDY

SabineS GESCHICHTE Sabine ist dreizehn Jahre alt und geht auf eine integrierte Gesamtschule.

Sie fühlt sich dort ganz wohl...

Neulich hat sie sich in einen Jungen aus der zehnten Klasse verguckt. Er lächelt ihr zu und spricht ab und zu mit ihr. Sie tauschen ihre Handynummern aus. In einer SMS gesteht sie ihm, dass sie in ihn verliebt ist.

Er antwortet, dass er das nicht glauben kann. Sie sei doch so süß und könne bestimmt auch andere haben. Er möchte einen Liebesbeweis. Wenn Sie ihm ein Foto von ihren Brüsten sendet, weiß er, dass sie es ernst meint.

Erst will sie nicht. Aber schließlich fotografiert sie sich mit ihrem Handy und schickt das Bild.

Als sie am Tag drauf in die Schule kommt wundert sie sich, dass alle sie so merkwürdig ansehen.


Minilexikon Abo-Falle Klingeltöne, Handy-Logos, Spiele, Flirtlines oder Chats, die man über das Handy bestellt, können teuer werden. Und es besteht die Gefahr, dass man ein teures Abonnement abschließt. Schon durch eine SMS kannst Du in so eine Falle geraten. Adden Jemanden zu meinen Kontakten hinzufügen. Chat Eine Unterhaltung in Räumen im Internet. Durch Tippen über die Tastatur. Oder sogar mit Mikrofon und Kamera. Chatiquette oder Nettiquette Beim Chat immer höflich bleiben. Sich nicht auf Streitereien einlassen. Sich nicht provozieren lassen. Chat-Moderatorin Jemand der aufpasst, dass beim Chat alles korrekt verläuft. Computer-Viren Viren können auf deinem Computer großen Schaden anrichten. Sie können z.B. alles Mögliche löschen oder Deinen Computer ganz lahmlegen. Dagegen gibt es Antiviren-Programme. Cybermobbing Das ist Mobbing im Internet oder mit dem Handy. Internet und Handy werden zum Bloßstellen und Schikanieren benutzt. Es ist strafbar und kann angezeigt werden. Foren oder Newsgroups Leute reden im Netz miteinander über bestimmte Themen. Gewaltvideos, verschiedene Arten „Happy Slapping“ = Schlägereien, die mit dem Handy gefilmt werden. „Mobile Bullying“ (auch „E-Bullying“ genannt) = Handyvideos, bei denen andere in schlimmen bzw. peinlichen Situationen gefilmt werden. „Snuff-Videos“ = Handyclips, in denen die Ermordung eines Menschen nachgestellt oder auch ein echter Mord gefilmt wird. Internetsucht Kontrollverlust der Jugendlichen bei der Nutzung des Internets. Oft mit zunehmender Isolierung und Vernachlässigung wirklicher Kontakte und Freundschaften. Instant Messenger Programme wie ICQ oder MSN. Man kann Leuten, die gerade Online sind, direkt eine Nachricht schreiben, auch Fotos oder Musikdateien schicken.

Mobbing Ein aggressives Verhalten über längere Zeit. Ein anderer wird absichtlich geschädigt. Oft viele gegen einen. Nickname Ein Ersatzname, der Dich im Internet schützen kann. private room Ein Raum beim Chat, in dem man sich zu zweit privat unterhalten kann. Screenshot Ein Foto vom Bildschirm. Man kann es direkt mit dem Computer machen. Smartphone Handys mit vielen Funktionen werden auch Smartphones oder Multimedia-Handys genannt. Man kann telefonieren, SMS schreiben, fotografieren, filmen, im Internet surfen und Musik hören. SMS + MMS Mit SMS versendet man per Handy Kurznachrichten. Mit MMS lassen sich Texte, Fotos, HandyLogos, Videos, Töne und Musik verschicken. Eine MMS kostet deutlich mehr als eine SMS. Soziale Netzwerke Soziale Netzwerke sind z.B. Facebook, Jappy, SchülerVZ. Man kann mit Freunden in Kontakt bleiben und sich austauschen. Bei der Anmeldung legt jeder ein Profil von sich an. streamen Musik oder Videos können schon beim Runterladen angehört oder angesehen werden. Bei geschützten Werken kann dies zu einer Anzeige führen. Tauschbörsen Bei vielen Tauschbörsen werden die heruntergeladenen und im Download befindlichen Daten automatisch für andere freigegeben. Dies ist bei geschützter Musik und geschützten Filmen verboten und gefährlich. Jedes Jahr werden deswegen in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen angezeigt. Oft müssen tausende Euro gezahlt werden. Upload Upload ist das Gegenteil von Download (Runterladen). Daten vom eigenen Computer werden über das Internet auf andere Computer übertragen. User = Benutzer User ist das englische Wort für Benutzer oder Anwender. Jeder, der sich im Internet bewegt, zum Beispiel liest, spielt, chattet oder runterlädt, ist ein User. Videotelefonieren Telefonieren mit Bildübertragung übers Internet. Am bekanntesten ist Skype. website Ein Auftritt im Internet.


Diese Broschüre ist aus einem Schul-Projekt gegen Cybermobbing entstanden. Das Geld dafür haben wir durch eine Spende erhalten. Verantwortlich für die Broschüre sind Christa Brasch und Udo Wölkerling von der Beratungsstelle Kind im Zentrum.

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hilfreiche Links

www.klicksafe.de

EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Zahlreiche gute Materialien zu allen möglichen Themen. Nicht immer leicht zu lesen!

www.internet-abc.de

Das Internet-ABC bietet Kindern und Erwachsenen interessante Infos, Tipps und Tricks rund um das Internet. Sehr gute Erklärungen für Anfänger und Fortgeschrittene, auf Deutsch und türkisch. Für Eltern und Lehrkräfte gibt es Extra-Seiten.

Auch die Polizei hat einen Info-Bereich zu Cybermobbing eingerichtet. Schülerinnen und Schüler und Eltern können dort wichtige Tipps erhalten.

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing.html

IMPRESSUM © Kind im Zentrum, EJF gemeinnützige AG Schutz vor Cybermobbing, Berlin 2013, im Eigenverlag. Illustration & Gestaltung: Annette Köhn, www.grafiktube.de


MO-SA 14-20 Uhr

Nummer gegen Kummer  0800 1110333

Kostenlose und anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern, auch bei Problemen mit dem Internet: www.nummergegenkummer.de Am Samstag kann Dich ein Jugendlicher oder eine Jugendliche beraten.

KiZ Hilfe bei sexuellem Missbrauch  (030) 28 28 077

Unsere Beratungsstelle in Berlin heißt “Kind im Zentrum”. Sie ist aber auch für Jugendliche und für Erwachsene. Du musst Deinen Namen nicht sagen, wenn Du anrufst. Und Du kannst wählen, ob Du lieber mit einer Frau oder einem Mann sprechen möchtest.

Hotline Kinderschutz  (030) 61 00 66

Wenn Kinder oder Jugendliche in Not sind. Der Berliner Notdienst Kinderschutz ist immer erreichbar. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auch anonym. Auf Wunsch Beratung auf türkisch, arabisch oder russisch.

Berliner Krisendienst (030) 390 63 00

Polizei 110

Wenn es Dir wirklich schlecht geht und Du vielleicht sogar daran gedacht hast, Dir etwas anzutun. Der Krisendienst ist immer erreichbar. Auf Wunsch auch auf türkisch.

Auch die Polizei hat einen Info-Bereich zu Cybermobbing eingerichtet. Schülerinnen und Schüler können dort wichtige Tipps erhalten. Wenn es ganz schlimm ist, kannst Du mit der Telefonnummer 110 direkt die Polizei anrufen. Sogar ohne Handy-Guthaben.

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Cybermobbing Broschüre  

Diese Broschüre ist aus einem Schul-Projekt gegen Cybermobbing entstanden. Inhalt & Initiative von: Kind im Zentrum e.V. und dem Evangelis...

Cybermobbing Broschüre  

Diese Broschüre ist aus einem Schul-Projekt gegen Cybermobbing entstanden. Inhalt & Initiative von: Kind im Zentrum e.V. und dem Evangelis...

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