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Savoir-vivre die Kunst des Lebens

Ihr Reise- & Gourmetmagazin

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5,00 € A 5,50 € CH 10 SFr. I 6,50 € E 6,50 € Mai/Juni 2011

Auf dem Abstellgleis?

Deutsche Tafelkultur

Grill-Spezial mit Ralf Jakumeit

Nur Holzfeuer feine Rezepte ist sexy plus Welcher Grill kann was?

Malerische Toskana:

Weine zu Steak & Co.

Schlemmen mit Privatkoch

Gefunden: Wohlfühl-Oasen

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über

Reise- & GourmetTipps

lesen Sie auSSerdem: Gourmet: 3 SAVOIR-VIVRE-Sonnen auf Rügen! Feine Adressen in Frankfurt, Bad Neustadt, Garmisch-Partenkirchen, Ohlenbach, Achenkirch. Sterneküche in Mecklenburg-Vorpommern. Weinregion: Verträumte Obermosel. Reise: Gourmet-Festival in Dubai. Bier-Tasting in Franken. Kultur: Lesestoff: Kochen mit Dieter Moor. Ausstellungen und Klassik Open-Airs.

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AUSGABE NR. 3

C I R Q U E


Editorial

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Fotograf Carl Warner kreiert Kunstwerke aus Lebensmitteln. Auf unserem Bild: ein toskanischer Markt.

Liebe Leserinnen und Leser,

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ine Woche „dolce far niente“ in einer exklusiven Villa, das war der Plan. Doch es kam anders. Denn wer in die Toskana reist, räkelt sich nicht nur am Pool, und sei er noch so stylish, sondern will mehr. Mehr Kultur, mehr gutes Essen, und ja, auch mehr guten Wein. Die Weingüter in der Toskana sind für Augen und Gaumen ein echtes Highlight und locken mit unwiderstehlichen Angeboten – ausgedehnte Weinverköstigungen, italienische Hausmannkost und Übernachtung inklusive. Ein Muss: sich in die Welt des Weinanbaus einführen lassen. Hört sich nicht spannend an, ist es aber, und wie. Träumen Sie mit uns von uralten Zypressen, knorrigen Olivenbäumen, malerischen Renaissance-Residenzen und romantischen Weingütern. (Seite 66) Petra Dietz

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aben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann eigentlich nach Schweden gehen musste, um erst dort 2007 die Titel Professor de la Cuisine und Dr. h.c., sowie einen Lehrstuhl für Kulinaristik zu erhalten? Oder warum der deutsche Koch Heinz Beck, im Übrigen im Ranking der beste Koch Italiens, erst dort eine hohe akademische Auszeichnung bekommt, nämlich die Medaglia d’Oro del Foyer degli artisti, die Goldene Münze für Kunst, von der ältesten Universität Roms La Sapienza? In dieser Ausgabe der SAVOIR-VIVRE fordere ich für die deutsche Kochund Tafelkultur die Anerkennung als „Nationales Kulturerbe“! Gefolgt werden soll somit besonders auch den aktuellen Auszeichnungen, wie sie in angrenzenden Staaten üblich sind. (Seite 10)  Rolf W. Falout

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afelkultur – ein Begriff, der mich, stolperte er mir überhaupt je über die Lippen, jedes Mal zum Husten brachte. Schuld war der Staub, der sich im Laufe der Jahrhunderte in den Zwischenräumen von „T-a-f-e-lk-u-l-t-u-r“ verfangen hatte – das zumindest dachte ich, bis ich mich endlich einmal näher mit dem Thema beschäftigte. Und herausfand: Deutsche Tafelkultur ist heute moderner denn je! (Seite 8). Aber auch die toskanische Küche überzeugte mich auf meiner Reise durch die italienische Provinz. Genauer: die authentische „cucina povera“, die Nationalküche der Region. Und einen kulinarischen Geheimtipp habe ich Ihnen von meiner Reise auch gleich mitgebracht. (Seite 69) Christina Hollstein

Deutschlands bester Sommelier

Exklusiver Gala-Abend

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s ist einer der kulinarischen Höhepunkte im Mai: Am 23. 5. wird der „Beste Sommelier Deutschlands“ auf internationalem Niveau gekürt. Im Relais & Châteaux-Hotel Burg Schwarzenstein im Rheingau findet dazu ein festlicher Gala-Abend statt; erwartet werden prominente Gäste aller Sparten. Veranstalter sind die Sommelier-Union Deutschland e.V. und die Hotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux. Für das exklusive 4-Gang-Menü zeichnen die Sterneköche Klaus Erfort, Thomas Bühner, Juan Amador und Sven Messerschmitt verantwortlich. Mehr Informationen und Anmeldung unter der Telefonnummer 0800 2000 0002 (gebührenfrei), rc-deutschland@ relaischateaux.com oder unter www.relaischateaux.com

Gewinnen Sie Karten für den Gala-Abend auf Burg Schwarzenstein Wir verlosen zwei Tickets im Wert von insgesamt 500 Euro für die Teilnahme am GalaAbend am 23.5.2011 im Relais & ChâteauxHotel Burg Schwarzenstein. Unsere Preisfrage: Wer veranstaltet das Event ? Das Lösungswort bitte auf den VIVREEXTRA Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H001 eintragen. Gewinnen mit SAVOIR-VIVRE: In dieser Ausgabe finden Sie insgesamt acht Gewinnspiele mit hochwertigen Preisen.

SAVOIR-VIVRE

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SAVOIR-VIVRE Mai /Juni 2011

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Das Hotel Hanseatic auf Rügen landete auf Anhieb einen Drei-Sonnen-Coup.

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Ralf Jakumeit, Gründer der „Rocking Chefs“, verrät seine Grillrezepte.

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Landlust: Biergarten im mittelfränkischen Bad Windsheim.

■ Gourmet

■ Reise

18 „Rocking Chef“ Gründer Ralf Jakumeit

37 So schmeckt Franken

Feine Grillrezepte

24 Nur Holzfeuer ist sexy Wir fragten TV-Koch Ralf Jakumeit, was einen guten Grill ausmacht

40 Doll, doller, Döllerer

Auf der Spur der besten Biere

46 Golfen in Bayern: die schönsten Plätze Wohlgefühl für Körper und Seele

50 Die Glasstraße in Bayern Ein Trip durch zarte Landschaften

Die feine alpine Küche im Genießerhotel Döllerer

42 And the winner is ...

66 Malerische Toskana Logieren mit Privatköchin in der „Villa Al Papa“ bei Lucca

Die besten Restaurants in Österreich 

111 Das Gourmet-Festival in Dubai 2011 Plaudern mit Starkoch Yannick Alléno

69 Die authentische Küche der Toskana 74 Nixe und Butt in einem Topf Der Osten Deutschlands überrascht mit kulinarischer Finesse

■ Wein

79 Das „gewisse Etwas“ finden Exklusive Arrangements in Romantik-Hotels

28 Schöne Tropfen zu Steak & Co Wein-Tipps für die Grillsaison

97 Genießer auf Reisen Die besten Adressen für Ihren Urlaub

31 Wein-Wissen Weingewürze & Riesling-Tipp

62 Unsere schönsten Weinregionen

113 Das Sandskulpturen-Festival auf Rügen / Unterwegs mit der MS Europa

Die südliche Weinmosel

65 Winzerporträt Weingut GiwerGreif in der Obermosel

68 Kolumne: Die Weine der Toskana

An alle Winzer: Unsere Degustationstermine für die verschiedenen Rebsorten finden Sie auf Seite 36.

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Stiefkind „deutsche Tafelkultur“? Wir forschten nach ...


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Malerische Toskana: Wir besuchten eine Villa mit Privatköchin.

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■ Hotels & Restaurants

Festivals und Open Air-Konzerte haben Hochsaison: Wir stellen Highlights in ganz Deutschland vor.

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55 Sternekoch Holger Bodendorf ... kocht mit SAVOIR-VIVRE-Leserin Martina Pauli

14 Hotel Hanseatic auf Rügen Kulinarischer Coup auf Rügen

34 Schlosshotel Bad Neustadt „Wir gehen manchmal fremd“

44 Posthotel Achenkirch in Tirol Wo Hengste in den Alpen wohnen

52 Hotel Staudacherhof in Garmisch-Partenkirchen

95 Leute & Storys 2011

■ Lebensart 06 Foodscapes Kulinarische Landschaften des Künstlers Carl Warner

08 Tischlein, deck dich Deutsche Tafelkultur: Auf dem Abstellgleis?

Pretiose im Werdenfelser Land

56 Restaurant „Herr B.“ in Bochum

10 Es begann mit Eckart Witzigmann Ein Appell unseres Autors Rolf W. Falout

Inspirationen aus New York

76 Romantik- und Wellness-Hotel Deimann

Wohlfühlrefugium Waldhaus

■ Leute 54 Westfalen Gourmetfestival / Kochwerkstatt Ruhrgebiet

Die Abstufung Sehr gut  Ausgezeichnet   Erstklassig + Eines der weltbesten Restaurants

Die Bewertung im Einzelnen

17 Kurz angebraten: Namen und Nachrichten

92 Lesestoff: ein Auszug aus Dieter Moors Kochbuch „ganz & einfach: tempofrei kochen“

Die Wilbrand-Story

90 Hotel Waldhaus Ohlenbach

Bewertung

87 Rätsel mit Gewinnspiel

Weißes Land-Gold

Spitze im Sauerland

88 Hotel Restaurant zur Post in Odenthal

SAVOIR-VIVRE bewertet die Küchenleistung mit dem Symbol der Sonne als dem alleinigen Qualitätsmerkmal. Alle mit einer, zwei oder drei Sonnen ­aus­ge­zeichneten ­Restaurants zählen zu den besten ­Häusern in Deutschland. Diese Benotung gilt auch für getestete ­Adressen in Europa.

72 Whisky-Methusalems: Glenfiddich Spezialitäten

12 Trend-Porzellan Farmhouse Touch

Logieren wie ein Prinz

60 Hotel Höerhof in Frankfurt-Idstein

SAVOIR-VIVRE Sonnensystem

Das Symbol der weißen Sonne bescheinigt auf Grund der festgestellten Qualität die Anwartschaft auf die erste gelbe Sonne. Diese wiederum führt zur Aufnahme in die Hit­liste der besten Restaurants, die alljährlich in SAVOIR-VIVRE veröffentlicht wird. Service, Weine (Pflege, Angebot, Beratung) und Ambiente werden von Fall zu Fall gesondert aus­gewiesen.

Der Harmonie-Genusswerker

58 Hotel Hessischer Hof in Frankfurt

Spitzenkoch Yannick Alléno leitet ein neues Restaurant in Dubai.

94 Kulturkalender 96 Sommer-Highlights: Klassik-Festivals und Open-Airs 105 SAVOIR-VIVRE lädt ein Die erste Gourmet-Messe in Düsseldorf

114 Das Beste zum Schluss Impressum/ Gewinner/ Luxus-Gewinnspiel

Service in der Abstufung Akzeptabel Gut Perfekt

Weine in der Rangfolge Ausreichend Beachtlich Optimal Ambiente bzw. Ausstattung sind nicht in die „Sonnen“-Benotung einbezogen. Hier beschränkt sich SAVOIR-VIVRE beispielsweise auf die Charakterisierungen: Elegant; Modern; Rustikal; Mediterran; Bürgerlich

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Foodfotografie

Zum Anbeißen schön Carl Warner, 47, ist der skurille Mann aus dem Supermarkt: Hier sucht er die knackfrischen Models für seine ungewöhnlichen Shootings. Ob unter Wasser, als Stadtmotiv oder fleischlustige Toskana-Landschaft – seine „Foodscapes“ machen immer Appetit auf mehr. 6

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erade im Supermarkt, wo jeder glaubt, trotz Öffentlichkeit irgendwie privat zu sein, beobachtet man die skurrilsten Gestalten. Carl Warner zum Beispiel. Er ist der Mann, der in der Obst- und Gemüseabteilung steht und nahezu begierig Unmengen von Ananas von allen Seiten betrachtet. Die Geschichte, die hinter dieser grotesken Situation steht, würden jedoch die wenigsten vermuten. Der 47-jährige ist Fotograf, Speiselandschaften-Fotograf um genau zu sein. Seine „Foodscapes“ (eine Kombination der englischen Wörter „Food“ und „Landscapes“) entstehen in zwei- bis dreitägiger Kleinstarbeit. Natürlich nur, wenn das

Frischzeug bis dahin nicht verwelkt ist, was unter den heißen Fotostudiolampen schnell mal der Fall sein kann. Danach stehen noch einige Stunden Photoshoparbeit am Computer an. Warner, der in England lebt, ist inzwischen nicht mehr nur Künstler, sondern vor allem auch erfolgreicher Werbefotograf. Appetit macht ihm seine Arbeit jedoch schon längst nicht mehr: „Wenn man stundenlang darauf starrt, verlieren die Lebensmittel ihren Reiz“, sagt er. Ein Früchte-Schänder ist der Familienvater deshalb trotzdem nicht: Alles, was nach einem Shooting noch genießbar ist, teilt die Crew unter sich auf oder spendet es an  eine Odachlosen-Initiative. ■ 7


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Trendthema deutsche Tafelkultur

Tischlein deck dich! Stocksteife Tradition oder Spiegel moderner Trends? SAVOIR-VIVRE Redakteurin Christina Hollstein tischt einen Topf voller Vorurteile auf, um ordentlich damit aufzuräumen. Ein historischer Rückblick beweist: Deutsche Tafelkultur ist moderner denn je.

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afelkultur – ein Begriff, der mich, stolpert er mir überhaupt über die Lippen, jedes Mal zum Husten bringt. Warum? Schuld ist sicher der Staub, der sich im Laufe der Jahrhunderte in den Zwischenräumen von „T-a-f-e-lk-u-l-t-u-r“ verfangen hat. Halt! Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Dieser Text ist keinesfalls ein Anfall kulinarischer Blasphemie. Es ist nur so, dass der Terminus „Tafelkultur“ in mir unfreiwillig Assoziationen an längst vergangene Epochen weckt. Wirklich ganz unfrei­w illig. Da türmen sich prunkvolle Rittersäle vor mir auf, goldene Kronleuchter und kross gebratene Schweine samt blankpolierter Äpfel in den Schnauzen. Oder ich denke an weiß gestärkte Tischdecken, ein unübersichtliches Meer zu verwendender Messer, Gabeln und Löffel, sowie stocksteife Tischgespräche unter ehrwürdigen Herrn mit gezwirbelten Bärten. Behaupten Sie nun ruhig, ich hätte ohnehin keine Ahnung – Sie haben ja Recht! Dennoch geht es vielen ähnlich wie mir. Eigentlich mekwürdig, denn das, was „Tafelkultur“ beschreibt, ist heute trendiger als je zuvor: Ganzheitlicher Genuss. Spätestens seitdem Kochshows und ein bewusster, nachhaltiger Lebensstil zum Trend geworden sind, beschäftigen sich viele wieder mit, ja genau, der Tafelkultur. Nur unter anderen Namen. Aber dazu später mehr.

Was ist Tafelkultur?

Was also, wenn nicht Rittersaalromantik, ist Tafelkultur dann wirklich? Die 8

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Gastronomische Akademie Deutschland (GAD) hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Definition zu finden. Tafelkultur sei, so die GAD, „das Pflegen von guten Sitten bei Tisch und der Qualität von Essen und Trinken“. Gut, das klingt zunächst kaum weniger steif, als der Gedanke an Bismarck-Bärte und gestärkte Tisch­ decken. Aber: „Tischkultur im Bistro ist kein Widerspruch“, ergänzt die GAD, wichtig sei nur „die Qualität selbst ein-

„Das praktische Kochbuch“ von Henriette Davidis – das Standard-Helferlein einer jeden jungen Hausfrau Anfang des 20. Jahrhunderts.

fachster Speisen“. Tafelkultur bedeutet also nicht zwangsläufig piekfeines Gehabe in angestrengter Atmosphäre. Ganz im Gegenteil: Der blankgescheuerte Gasthof-Holztisch samt rustikalem Geschirr gehört genauso dazu. Wichtig ist nur: Das Gesamtbild muss stimmen. Die Wahl der Produkte beim Einkaufen,

die Art der Zubereitung, die Atmosphäre des Raumes, in dem gegessen wird, der (dekorierte) Tisch, Speisen, die nicht nur den Hunger stillen, sondern auch Genuss bieten, das passende Getränk sowie das gemeinsame Zelebrieren der Mahlzeit mit netten Menschen und Gesprächen – das alles sei wahre Tafelkultur.

Ein kulinarischer Rückblick

Und woher will die GAD das alles wissen? Sicher hat ihr eine nähere Betrachtung der Gechichte der Tafelkultur dabei geholfen. Schon Epikur erkannte 300 vor Christus die Auswirkungen guter Ernährung auf die Gesundheit. Rund 400 Jahre später brachte der erfolgreiche Feldherr Lucullus die berühmten „lukullischen“ Genüsse nach Rom. Austern aus Britannien, Granatäpfel aus Ägypten, Schinken aus Gallien und Salm vom Rhein dufteten in rauen Mengen in den Markthallen. Bis das Imperium im Rausch der Triumphe zusammenbrach. Und mit ihm: Die bunte, die leuchtende, kulinarische Vielfalt. Denn finster war das Mittelalter besonders im Hinblick auf die Kochkunst: Ragouts und Breie verklebten die Kessel. Eine delikate Revolution brodelte erst viele Jahrhunderte später durch die Töpfe der feinen  RenaissanceKüchen – ausgehend vom Hofe der Katharina de Medici. Die Folge: Italienische Köche dominierten von nun an die französischen Höfe. Die „Haute Cuisine“ (feine Küche), aber auch die „Cuisine bourgoise“ (bürgerliche Küche“) waren geboren. Unter Louis XIV. – ohnehin für seinen Größenwahn bekannt – wurden


die Mahlzeiten immer üppiger. Antonin Carêm war es, der der Kochkunst Ende des 18. Jahrhunderts dann auch optisch zu pompösem, eher architektonisch ausgerichtetem Ausmaß verhalf. Geschmackvolle Einfachheit wurde den Franzosen erst wieder im 19. Jahrhundert verschrieben. Der kulinarische Reformator George Auguste Escoffier reduzierte Menüs, beschleunigte Serviervorgänge und organisierte die Küche nach effektiven Gesichtspunkten. Errungenschaften, die der französischen Küche bis heute einen exzellenten Ruf verschafften. Wohl auch deshalb wurde das „gastronomische Mahl der Franzosen“ 2010 als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt.

Dauerbrenner deutsche Küche

Und was ist mit Deutschland? Hat unsere Koch- und Tafelkultur etwa keine Anerkennung verdient? Immerhin ver­ öffentlichte der deutsche Gastrosoph Carl Friedrich von Ruhmohr schon im Jahre 1882 sein erfolgreichstes Buch „Der Geist der Kochkunst von Joseph König“. Hierin wendet er sich – ähnlich wie Escoffier – gegen tischkulturelle Exzesse jeglicher Art. Ähnlich einem kulinarischen Propheten plädierte er schon vor rund 130 Jahren für eine traditionelle, bescheidene, nationale und regionale Küche. Eine Idee, die so zeitlos war, dass die Schrift in den 1970ern (!) sogar neu aufgelegt wurde. Und die auch 2011 wieder viele Jünger findet. Und Deutschland setzte noch weitere tischkulturelle Impulse: Schon vor Erscheinen des viel beachteten „Guide Culinaire“ Escoffiers galt „das Menue“ des deutschen Gastrosophen Ernst von Malortie als das Standardwerk der Kochkunst im 19. Jahrhundert. Ebenso wurde die erste Kochkunstaustellung 1878 in Frankfurt veranstaltet. Um die bürgerliche Küche kümmerte sich indes eine Frau: Die ewige Pfarrerstochter Fräulein Henriette Davidis. Sie gilt als die berühmteste Kochbuchautorin Deutschlands. Ihr „praktisches Kochbuch“ wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zum wichtigsten Helferlein einer jeden jungen Hausfrau. Erster und Zweiter Weltkrieg bedeutete auch für die Entwicklung der deutschen Tafelkultur einen herben Rückschlag. Nicht nur, dass Lebensmittel knapp waren, glücklich war der, der überhaupt noch über Tisch und Teller

verfügte. Erst mit dem Wirtschaftswunder setzte in den Fünfzigern eine neue, leider sehr fettige, Üppigkeit ein. Ein Widerspruch wurde wahr: Wirtschaftlicher Wohlstand führte zum Verfall der frischen Küche. Zum Glück entwickelte sich zeitgleich auch eine kulinarische Opposition: Deutschland sei eine ignorante „Biertrinker- und Keglernation“, kritisierte der spätere Restaurantkritiker Wolfram Siebeck. Und Eckart Witzigmann wurde 1971 Chefkoch eines architektonischen Popbunkers – des „Tantris“ in München. Sein Credo „wir verwenden nur frische Produkte“ wurde – in einer Zeit, in der die Maggi­f lasche noch Fortschritt und Prosperität symbolisierte – zur Provokation. Aber auch zum Sinnbild einer Rückbesinnung auf eine frische und reduzierte Küche. Zum sprichwörtlichen Erfolgsrezept wurde in den Achtzigern auch Alfons Schuhbecks „neues bayerisches Kochbuch“, das modern verschlankte Regionalkost präsentiert. Es folgte eine Periode oft exotischer Multi-Kulti-Experimente in den Neunzigern, die ihren Extrempunkt in der artifiziellen Molekularküche der frühen 2000er fand. Und heute? „Regional und saisonal“ muss moderne Küche sein, sagen junge Spitzenköche wie Harald Rüssel, Sven Elverfeld und Jakob Stüttgen. Der besondere Clou: Die Wiederentdeckung und Neuinterpretation längst vergessener deutscher Rezepte und Ingredienzen. Deutsche Küche sei aktueller denn je, behauptet 2007 sogar ein Franzose: Jean-Claude Bourgueil. „Typisch deutsch“ heißt ein ganzes Kochbuch, das der Sternekoch der vermeintlichen Biertrinker-Nation widmete. Ganz und gar nicht staubig ist sie also, die Tafelkultur – erst recht nicht die deutsche. Ein „One-Eat-Stand“, ein flüchtiger Trend also, ist sie aber auch nicht. Denn: Kochkunst zwischen Ostsee und Alpen verfügt über eine lange Tradition und reichlich Qualität. Ohne es zu merken, leben wir die vermeintlich spießige Tafelkultur längst jeden Tag. Nur versteckt sie sich heute hinter Marketingfloskeln wie „Slow Food“ oder „Lifestyles of Health and Sustainability“. Beim Aussprechen dieser trendigen Vokabeln wenigstens läuft man kaum Gefahr, sich an verstaubten Buchstaben zu verschlucken – aber viel■ leicht sich die Zunge zu brechen.

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v lebensart

Nationales Kulturerbe für deutsche Koch- und Tafelkultur?

Es begann mit Eckart Witzigmann Rolf W. Falout, langjähriger SAVOIR-VIVRE Autor, fordert für die deutsche Koch- und Tafelkultur die Anerkennung als „Nationales Kulturerbe“. Gefolgt werden soll somit besonders auch den aktuellen Auszeichnungen, vergeben an Frankreich und den mediterranen Verbund der Länder Italien, Griechenland, Spanien und Marokko.

D

ie gute und moderne Küche in Deutschland hat durch den Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann seit 1971 qualitativ den Anschluss an die internationale, vor allem an die moderne, französische Küche gefunden. Damit hatte sie substantiell mit den Nachbar-

ländern gleichgezogen. Ideell, ja institutionell hat sie das aber bis heute noch lange nicht erreicht. Rings um Deutschland erleben Spitzenköche gesellschaftlich und beruflich hohe Anerkennung und auch besondere Ehrungen bis hin in den akademischen Bereich – was bei uns noch lange nicht der Fall ist. Deutschland ist hier noch eine Diaspora. Es gibt zwar einzelne begrüßenswerte Aktivitäten. So der 1988 gegründete Verein zur FördeAnton Mosimann und Königin ­Elisabeth II. rung der Tafelkultur e.V. mit seiner 1995 ins Leben gerufenen Stiftung. Diese Einzelorganisatio- ■ Die Auszeichnung zum Jahrhundertnen müssten aber gebündelt werden. Vor koch erhielt er 1994 in Frankreich durch allem sollten sie aber von den offiziellen den Restaurantführer „Gault Millau“. Er Körperschaften mit getragen werden. reiht sich damit in die Riege der größten Hier wäre die Gründung eines „Natio- lebenden Köche ein. Die anderen drei sind die französischen Köche Paul Bocunalen Kulturerbes“ hilfreich. se, Joel Robouchon und Fredi Girardet. Einige Gründe dafür sind:

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann ist Professor de la Cuisine, Dr. h.c. und österreichischer Genussbotschafter.

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■ Warum muss der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann nach Schweden gehen, um dort 2007 die Titel Professor de la Cuisine und Dr. h.c., sowie einen Lehrstuhl für Kulinaristik zu erhalten? Er ist zu Recht sehr stolz darauf, denn damit wurden nicht nur seine Verdienste aus der Vergangenheit gewürdigt, sondern so wird auch sein Wissen an kommende Generationen erhalten und weiter­gegeben.

■ Unlängst ist Eckart Witzigmann durch zwei österreichische Minister zum Italiens bester Koch ist ein Deutscher: Heinz Beck.


Kommentar ■ Das wegen seiner Küche fälschlicher Weise negativ beurteilte Amerika (USA) hat sein CIA – Culinary Institut of ­A merica. „It’s the best culinary school of the World,“ so Paul Bocuse. Das CIA ist eine nichtgewinnorientierte akade­mische Hochschule. Sie verleiht alle AkademieGrade an ihre Absolventen. Ausgebildet werden dort die über 1000 Studenten von 140 Dozenten in 40 Lehrküchen.

Jean-Claude Bourgueil mit dem Orden der franzö­sischen Ehrenlegion.

„Internationalen Kulinarischen GenussBotschafter 2011“ ernannt worden.

■ Warum muss Anton Mosimann nach England gehen, um dort für seine Verdienste um die britische Gastronomie durch die Queen zum Ritter des „Order of the British Empire“ geschlagen zu werden? Seit 1988 hat sein Clubrestaurant „Belfry“ im Londoner Stadtteil Belgravia Weltklasse.

■ Das gerade jetzt verliehene Weltkulturerbe für die mediterrane Küche ist ein Gemeinschaftswerk von Italien, Griechenland, Spanien und Marokko. Italiens Minister Giancarlo Galan: „Das ist ein historisches Resultat für Italiens Tradition und die Kultur unseres Landes“. ■ Bereits um das Jahr 2000 hat der ehemalige Ex-Kultur- und Bildungs­ minister Jack Lang die französische Küche zum Nationalen Kulturerbe ernannt. Seit 2008 ist Präsident Sarkozy tätig, um sie als Weltkulturerbe zu erheben. Man hatte ihn fast ausgelacht, sich für dieses „immaterielle Kulturerbe“ zu bemühen. Jetzt hat er gewonnen, die französische Küche wurde vor einigen Monaten Weltkulturerbe.

Zu allen diesen Aktivitäten haben wir in der öffentlichen Anerkennung meines Wissens wenig Adäquates zu bieten. Der einzige „Offizielle“, der jemals in Deutschland zu diesem Thema konkret öffentlich Stellung bezogen hat, war der verstorbene Bundespräsident Johannes Rau. In seiner 1995 als Ministerpräsident von NRW gehaltenen Laudatio anlässlich der Verleihung des Verdienstordens seines Landes NRW für Verdienste in diesem Themenkreis an Ellen Falout – Gastrosophin, KochbuchAutorin, Fachjournalistin und Hausfrau – sagte er: „Mit ihrer Kochphilosophie, der Neuen bürgerlichen Küche, gibt sie Impulse nicht nur für eine ausgewogene, gesunde Ernährung, sondern auch für einen wichtigen Teil deutscher Kultur.“ Fazit: Deutschland sollte zunächst ebenfalls die Koch- und Tafelkultur zum Nationalen Kulturerbe erklären. Unsere Köche haben das verdient, denn sie haben inzwischen den hohen Standard der Kochkunst unserer Nachbarn erreicht. Eine solche Anerkennung wäre ohne großenAufwand auch ein wichtiges Instrument der Förderung für eine der größten nationalen Wirtschaftsgruppen. ■

■ Warum bekommt der deutsche Koch Heinz Beck, im Übrigen im Ranking der beste Koch Italiens, dort eine hohe akademische Auszeichnung, die Medaglia d’Oro del Foyer degli artisti, die Goldene Münze für Kunst, von der ältesten Universität Roms La Sapienza, die er natürlich auch verdient hat? ■ In Frankreich sind die großen Köche nahezu alle Träger des Ordens der Ehrenlegion in allen Stufen. Bocuse und Bourgueil haben dazu das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, aber weniger als Topköche bekommen, vielmehr für die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Frankreich.

Ellen Falout und Paul Bocuse, unten rechts mit Ex-Bundespräsident Johannes Rau.

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v Lebensart Farmhouse Touch ist die Liebe zu authentischen, traditionellen Werten, die ganz selbstverständlich mit einer aktuellen, modernen Stilwelt verknüpft wird.

Zeitgemäßes Country-Living. Alle Teile der Kollektion haben den besonderen „Touch“: Sie sehen aus und fühlen sich an wie von Hand gemacht.

Trend-Porzellan Farmhouse Touch

Weißes Land-Gold Ein Ruhepol aus Keramik – Villeroy & Boch bringt natürliche Schlichtheit auf den Tisch

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andleben, Landküche, Landhausstil – die Lust aufs Land ist das Thema unserer Zeit. Warum? In unruhigen Zeiten, wie wir sie gerade erleben, erinnern die Menschen sich gern an das, was wirklich im Leben zählt: Werte, Familie, Tradition. Das alles repräsentiert die neue Liebe zur Landidylle.

Landliebe @ Home

Viele Menschen übertragen diese Sehnsucht deshalb auf ihr Zuhause, gestal12

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ten es als Refugium, einen Ort der Entschleunigung. Hier möchte man mit und in der Natur leben. Mit großen Pflanzen oder einem urwüchsigen Garten. Man geht sehr bewusst mit Lebensmitteln um, bevorzugt regionale und saisonale Ware, kauft Bio-Produkte oder baut selbst Obst und Gemüse an, bereitet es mit Liebe zu und bringt es auf den schön gedeckten Tisch – drinnen oder draußen. Man schätzt von Hand gemachte Dinge und liebt ursprüngliche Materialien in war-

men Farben: massive Holzmöbel, grobe Woll- und Leinenstoffe, geflochtene Körbe und rustikal gewebte Teppiche, sowie von Hand geformte Keramik und mundgeblasenes Glas.

Idylle aus Keramik

Genau diesen Trend hat der Porzellanhersteller Villeroy & Boch erkannt und interpretierte die bewusste Rückkehr zu natürlicher Einfachheit sehr emotional in Keramik. Die neue Tischkollektion Farmhouse ist eine Country Kollektion, in der sich Werte wie Vertrautheit und Qualität ebenso widerspiegeln wie Klarheit und Ursprünglichkeit. Die unkomplizierten Produkte für die Küche, für Wohn- und Esszimmer und auch für den Garten passen perfekt in eine Lebenswelt, in der Geselligkeit eine wichtige Rolle spielt – im Zusammensein mit der Familie oder Freunden, beim gemeinsamen Essen fühlt man sich wohl und geborgen.  ■


Mit Farmhouse Touch kann man den Tisch traditionell decken und ihn gleichzeitig mit aktuellen Geschirrteilen beleben.

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v HOtels & Restaurants

Hotel Hanseatic auf Rügen

Kulinarischer Coup auf Rügen Sternekoch Benedikt Faust entert Deutschlands größte Insel und beschert dem Ostsee-Eiland eine fantasievoll-moderne Küche der Extraklasse. Des Küchenkünstlers Atelier steht im feinen „Hotel Hanseatic“ in Göhren. Höher hinaus geht es im Osten der Insel nicht. Auch kulinarisch nicht: Auf Anhieb die Höchstbenotung von SAVOIR-VIVRE.

I

n der Fußballersprache würde man von einem „TransferHammer“ sprechen. Die deutsche Gourmetszene ist da deutlich zurückhaltender und doch darf mit einigem Recht von der vielleicht spektakulärsten Verpflichtung in der Spitzen­ kulinarik im Frühjahr 2011 gesprochen werden: Das mit vier Sternen Superior klassifizierte „Hotel Hanseatic“ im Ostseebad Göhren auf Rügen hat mit Küchenchef Benedikt Faust einen der begehrtesten Kochkünstler der neuen Generation auf Deutschlands größte Insel geholt. Den Coup maßgeblich eingefädelt haben die Geschäftsführer Franz und Heinrich Dieckmann gemeinsam mit Direktor Uwe Peters. Die Nachricht verbreitete sich im Frühling wie ein Lauffeuer. Der neue kulinarische Fix-Stern, der nun über der idyllischen Halbinsel Mönchgut auf der Landzunge „Nordperd“ aufgeht und der Insel zusätzliche kulinarische Leuchtkraft beschert, tut damit der ganzen Insel gut. Spätestens seit seinem fast fünfjährigen Wirken im Gourmetrestaurant „L’Etable“ des „Romantik Hotel Zum Stern“ im nordhessischen Bad Hersfeld wird der selbstbewusste Benedikt Faust als einer der ambitionierten Hoffnungsträger hierzulande gehandelt. Die aktuelle Benotung zeigt die Tendenz an: Der 1978 im fränkischen Marktheidenfeld geborene Aromenzauberer erkochte sich 2007 in Bad Hersfeld den begehrten Michelinstern, heimste 17 Punkte im Gault Millau ein und kein Geringerer als Deutschlands Gastro-Kritiker Nummer eins, Jürgen Dollase, kürte ihn in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeit zum „Liebling des Jahres 2010“.

Amador als prägende Instanz

Nun also bringt der Mann mit dem berühmten Namen frischen Wind in die Ostseeinsel-Gourmandise. Verlockende Ange­bote aus Abu Dhabi und Bukarest schlug der 32-Jährige nach seinem kurzfristig nicht realisierten Engagement in einer feinen Seniorenresidenz im fränkischen Triefenstein aus. Rügen darf Die Lage des First-Class-Hotels auf dem Nordperd ist einfach traumhaft. Vom Turmcafé aus genießt man eine Panoramasicht auf Wellen, Strand und Kliff. Für himmlische Genüsse wie etwa die Variation vom Ivory-Lachs (Foto oben) ist Sternekoch Benedikt Faust zuständig.

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Stoßen auf eine verheißungsvolle kulinarische Zukunft im „Hanseatic“ an: Direktor Uwe Peters (links), Drei-Sonnen-Koch Benedikt Faust und Restaurantleiterin Sabrina Krauß.

sich auf eine innovative, puristisch-subtile Aromenküche der Extraklasse freuen. Gelernt hat Benedikt Faust im „Weinhaus Anker“ in Marktheidenfeld, seinerzeit unter Küchenchef Hermann Kerscher eine besternte Genussadresse. Es folgten Lehr- und Wanderjahre, die Faust in die berühmten „Schweizer Stuben“ in Wertheim-Bettingen, in das „Restaurant Lässig“ in Wenningstedt auf Sylt, in das Hotel „Zum Hirschen“, die „Burg Schwarzenstein“, in Bernhard Reisers Würzburger Genussmanufaktur und in das „Schlosshotel Weyberhöfe“ bei Aschaffenburg führten. Hier schickte sich seinerzeit Juan Amador, der deutsche Molekular-Avantgardist und heutige Drei-Sterne-Koch vor nunmehr 10 Jahren an, den Koch-Olymp zu besteigen. Eine nachhaltig prägende Station für den Franken-Import. Von seinem Koch-Idol hat er das große Talent erworben, mit Texturen und Aromen filigran zu spielen, überraschende Bau­ steine des Geschmacks zu kreieren, aus vermeintlich einfach klingender Speisen­ annoncierung hoch diffizile, stets immens aufwändige lukullische Offerten zu schaffen. Auch optisch sind die Faustschen Gerichte artifizielle Meisterwerke.

Das neue Faust-Genuss-Reich: „Berliner Salon“

Sein neues Küchenreich ist das feine Gourmet-Restaurant „Berliner Salon“ im noblen Ferienhotel am öst­lichsten Punkt Rügens. Schon immer war die Küche des „Hanseatic“ ambitioniert, nun ist sie dank Benedikt Faust schlichtweg von betörender Sinnlichkeit und ein Solitär auf Rügen. Exklusiv für SAVOIR-VIVRE bereitete der sympathische Küchenstar das Gourmetmenü in grandiosen Miniaturgängen noch vor der eigentlichen Wiedereröffnung des „Berliner Salon“ zu. Benedikt Faust, der Avantgardist mit der Vorliebe für absolute Präzision und buchhalterische Exaktheit in der Genusskomposition des durchgängigen Komponentenschemas, liebt das Überraschungsmoment. Was einfach klingt, wie beispielsweise „Rind mit Brat­kartoffeln“, entpuppt sich als fein austarierter Schachzug. In jedem Gang brilliert der Markthei-

denfelder mit einer geradezu unstillbaren Varia­tionslust, die in einem einzigartigen kulinarischen und haptischen Aha-Erlebnis mündet. Faust ist penibel in der Organisation, ein Stratege am Reißbrett. Faust arbeitet mit Digitaltimern und überlässt rein gar nichts dem Zufall.

Das Faust-Menü der Höchstbenotung

Bereits beim Menü-Auftakt seines Opus Magnum demonstrierte Faust sein großes Können mit einer hinreißend inszenierten vierteiligen Komponentenfolge „Ivory Lachs / Schmand / Kopfsalat / Chorizo“. Alle vier Bestandteile wurden mehrfach in der Textur und geschmacklich durchdekliniert: Als Carpaccio-Viereck mit Schmandmayonnaise und Chorizovinaigrette, als rundes Schmandgelee, Tatarnocke von weißem Lachs und Kopfsalatjulienne. Die dritte höchst

gelungene Variante: Schmandmousse mit Kopfsalatblatt und gebratener Chorizo. Der Luxus-Lachs kam zudem in gebeizter Form, als Lachswürfel im Glas serviert, mit Chorizoöl, Kopfsalatstreifen, die mit lauwarmer Schmandsauce aufgegossen waren. Inzwischen ein Faust-Evergreen ist die Neu-Interpretation des HausmannsKlassikers „Spinat / Kartoffel / Ei“. In der modernen Schreibweise macht Faust daraus „Spinatrahmsuppe mit Kartoffelschaum und pochiertem, gebackenem Wachtelei. Flankiert durch „­Happy Spoon mit Eiersalat im Spinatblattmantel und Kartoffelrondell“, daneben kunstvoll angerichtet „Glasspoon mit rohem Wachteleigelb mit Kartoffelchip und weißer Spinatluft“, und um das Gemälde perfekt zu machen, drapiert Faust noch einen filigranen „Happy­ spoon-Kartoffelturm“, der innen mit Das 131 Zimmer und Suiten umfassende Hotel Hanseatic zur Blauen Stunde. Der Hotelpark ist imposante 11.000 qm groß.

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v HOtels & Restaurants

Rahmspinat gefüllt ist und dessen Turm­spitze ein Wachtelspiegelei ziert, dazu. Die nächste ebenfalls superbe kulinarische De- und Rekonstruktion galt dem Thema „2 x Kabeljau“. Nun ging es gar um fünf Hauptkomponenten: „Backfisch / Remoulade / Tafelspitz / Rote Bete / Meerrettich“. Im ersten Gang „Backfisch“ war der Kabeljau paniert und gebacken, eskortiert wurde er von einer cremigen Mousse von Remouladensoße, gehacktem Eiweiß und Graubrotpulver. In der zweiten Variante war der Kabeljau auf der Haut gebraten, der Tafelspitz war sauer eingelegt und geschmort, Rote Beete Würfel und Salsa, Meerrettichsauce und Meerrettich in seiner pulverisierten Form sorgten für eine absolut ­stimmige Aromenbalance. Im Fleischgang ließ Faust „2 x Rind“ auftragen, ebenfalls in zwei Gängen serviert und abermals ein sensationelles Genusserlebnis. Während die geschmorte Backe im Quadrat kam, war das Filet in feinste Risolette-Würfel geschnitten. Zum Dessert nochmals ein Klassiker, nun aber freilich im Gewand der Avantgarde: „Pfirsich Melba“. Faust kreiert daraus

„Tarte mit Himbeeren, Vanillecreme, Pfirsichgelee“, „mit Vanillepudding gefüllte, gelierte Himbeeren, getrocknetes Vanillebisquit und eingelegten Pfirsich“. Im Glas wiederum „Pfirsichragout, Vanillefrappee und Himbeergranité“. Zu guter Letzt der bereits in Bad Hersfeld so populäre Schlussakkord der süßen Tapas. Auf Rügen waren es dieses Mahl Variationen zum Thema „Limone und Quark“. Der Service arbeitet bereits nach wenigen Wochen harmonisch zusammen. Restaurantleiterin im Fine Dining ist die charmante Sabrina Krauß, die 25-jährige Lebensgefährtin von Benedikt Faust. Versiert und liebenswert annonciert sie die Kreationen des frisch gebackenen Drei-Sonnen-Kochs. Verlag und Redaktion gratulieren zur Höchstbenotung. Ein Glücksgriff für Deutschlands größte Insel und für ganz Mecklenburg-Vorpommern.

Die feine Residenz auf dem Nordperd

Wer nach soviel kreativem Gaumenglück das Genusserlebnis prolongieren möchte, der ist im feinen „Hotel Hanse-

Markantes Wahrzeichen des Hotel­ komplexes und der Halbinsel Mönchgut ist der öffentlich zugängliche Turm.

atic“ bestens aufgehoben (siehe SAVOIRVIVRE-Report 1/2009). Direktor Uwe Peters und seine 80 Mitarbeiter feierten im vergangenen Jahr mit vielen Stammgästen das 10-Jährige Jubiläum. Längst hat sich das 131 exklusive Zimmer, Suiten und Appartements umfassende First-Class-Hotel in die Liste der besten Logisadressen der Insel eingereiht. Alles ist vom Feinsten, das gilt auch für den rund 1000 qm großen Wohlfühlbereich mit Hallenbad und voll verglaster Saunalandschaft mit Blick aufs Meer. Von repräsentativer Anmutung ist das „Bernsteinpalais“ mit seinem beeindruckenden Marmor-Foyer gleich gegenüber: insgesamt 385 m² groß. Als weitere gastronomische Outlets empfehlen sich zudem das „Friedrich’s“, das verglaste Atrium-Restaurant „Palmengarten“ und das „Turmcafé Bellevue“ in der 4. Etage mit traumhaftem Blick auf die Weite der Insel. Ganz neu für Aficionados ist die elegante Avo-Zigarrenlounge. Die einladende Hotelbar „Maritim“ ist in Form  Ingo Schmidt ■

v v v Hotel Hanseatic Rügen & Villen Nordperdstraße 2, 18586 Göhren/Rügen Telefon: 03 83 08 / 51 -5 Telefax: 03 83 08 / 51 -600 info@hotel-hanseatic.de www.hotel-hanseatic.de Direktor: Uwe Peters Küchenchef: Benedikt Faust Restaurantleitung: Sabrina Krauß Service: Perfekt Weine: Sehr gut Ambiente: Edel-maritim Gediegene Ambiance für Feinschmecker: Der „Berliner Salon“.

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SAVOIR-VIVRE


Ornellaia fördert moderne Kunst

Wein-Renaissance

Kurz angebraten v

L’

Energia” lautet das Motto der diesjährigen Künstlerlese aus dem toskanischen Weingut Tennuta Dell’ Ornellaia. Die Künstlerin Rebecca Horn interpretierte nun die Energie des „2008er Ornellaia Vendemmia d’Artista“. Seit drei Jahren kooperiert das Projekt „Vendemmia d’Artista“, das sich um den berühmten Roten aus Bolgheri dreht, mit großen Namen zeitgenössischer Kunst – um Gelder für die Erhaltung internationaler Kunst­ werke zu sammeln: Eine moderne Umsetzung der in der Renaissance praktizierten Auftragskunst. Am 19. Mai werden in Berlin in einer großen Auktion 14 großformatige Flaschen des Weines versteigert. Den Erlös spendet das Weingut an den Verein der ­Freunde der Nationalgalerie Berlin. Mehr Informa­ tionen: www.ornellaia.com ■

Gustavo Gonzalez mit einem Glas des 2007 Cabernet Sauvignon.

Weltberühmte Weine aus Kalifornien

Hocheleganter Verführer geschmortem oder gegrilltem Lamm oder auch zu

M

it dem Cabernet Sauvignon Reserve, Jahrgang 2007 vom kalifor­ nischen Weingut Robert Mondavi, ist Winzer Gustavo Gonza­ lez derzeit weltweit unterwegs. Auf seiner Deutschland-Tour präsen­ tierte der Weinmacher einen leichten Fumé Blanc – und im Anschluss den hocheleganten Roten aus dem Nappa Valley. Wir finden: Dies ist ein perfekter Begleiter zur Grillsaison. Mit gegrillter Entenbrust, mit

Wild geht er eine aufregende Verbindung ein. Tiefes Purpurrot und ein intensives Bouquet mit konzentrierter Cabernet-Frucht, dazu ein zarter Hauch Vanille und warme, saftige Töne von Heidelbeeren, Johannisbeeren und frischen Kräutern am Gaumen gehen mit einer klaren Struktur und einem lang anhaltenden Finale Hand in Hand. Mehr Informationen: www.robertmondavi.com. ■

Neu in Deutschland: Luxus-Nussöle

Ein Hauch Pistazie

D

ie Ölmühle von „La Tourangelle“ befindet sich seit 150 Jahren in Saumur im französischen Loire-Tal. Dort werden nur beste, nach höchsten Qualitätsansprüchen ausgewählte Zutaten verwen­ det und per Hand verarbeitet. Das Ergebnis sind Nussöle der Spitzenklasse. Alle Öle besitzen viele ungesättigte Fettsäuren und sind daher besonders gesund. In Deutschland sind sie seit April in den Geschmacksrichtungen Pistazie, Avocado, Walnuss, Haselnuss und Sesam erhältlich. Sie können über Feinkost Dittmann bezogen werden: www.feinkostdittmann.de. ■

Royal Wedding Cupcakes aus München

Kates Ring zum Naschen

M

it ihren neuen Kreationen haben sich Iris Wagner und Sheloian Tanedo aus dem Münchener Ladencafé „Wir machen Cupcakes“ etwas Königliches einfallen lassen. Die Inspiration für ihre Royal Wedding Kollektion entstammt der Hochzeit von Kate Middleton und ihrem Prinz William. Wer die süßen Din­ ger mit Ehering- oder Kronen-Dekor bei seinem eigenen Fest anbieten möchte, kann sie hier bestellen: www.wirmachencupcakes.de.  ■ 17


v Gourmet

Er gründete jüngst das Label „Cookiz“ – und bietet Kochkurse für Kinder an: Ralf Jakumeit.

Ralf Jakumeit und sein Event-Team „Rocking Chefs“

„Das gibt mir den Kick“ Er gründete die „Rocking Chefs“ – eine Vereinigung von Köchen, die exzellente Koch-Events plant und umsetzt. Der Familienvater plauderte mit uns über sein Hobby Motorrad-Fahren, seine neu eröffnete Kochschule für Kinder und den Apfelstrudel seiner Oma. Und am Ende verriet er uns außergewöhnliche Grillrezepte.

M

it fünf Jahren fabrizierte er leidenschaftlich gern Apfelstrudel mit seiner Großmutter. Und richtete Obstplatten für seine Mutter an. Irgendwie führte ihn das in die Richtung, die er später einschlug: Der gebürtige Straubinger begann mit sechzehn Jahren seine Kochlehre in seiner Heimatstadt; es folgten viele Stationen – unter anderem als Sous Chef im Sternerestaurant „Webers Gourmet im Turm“ im Stuttgarter Fernsehturm. Für Ralf Jakumeit ist Koch der beste Beruf der Welt: „Das ist der totale Kick, jeden Tag aufs Neue meine Gäste begeistern 18

SAVOIR-VIVRE

zu können: Es gibt nichts Schöneres, als sie mit superfrischen Qualitätsprodukten rundum verwöhnen zu dürfen.“ Der leidenschafliche Motorrad-Fan zählt zu den „Jungen Wilden“ und wurde mit 2 Kochmützen und 16 von 20 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Im Juli 2008 verwirklichte Ralf Jakumeit seinen ganz persönlichen Traum: Mit den „Rocking Chefs“ gründete er einen selbstständigen Catering- und Eventservice, der Produkte und Rezepte entwickelt – und auch Crew-Catering für Rockbands anbietet. Die Philosophie dahinter ist, komporomisslosen Quali-

tätsanspruch mit dem Mut zum unvergesslichen Experiment zu vereinen. Sein letzter Coup: Zusammen mit der Designerin Sue Glanzner vom Design­ label „punkiz“ wurde Küchenkleidung für Kids entwickelt. Das Lable „Cookiz“ steht dafür – und für Kinderkochkurse, die bundesweit in Kochschulen angeboten werden. Ralf Jakumeits Ziel ist es, den Kindern nahe zu bringen, „dass Kochen sehr aufregend sein kann und ihnen zu zeigen, dass Kartoffeln z. B. auf dem Feld wachsen – und nicht im Supermarkt.“, erzählt er. Mehr Informationen: www.rocking-chefs.com.  ■


Grillkäse auf Wiesenkräutern mit Kartoffeldressing Zutaten für 4 Personen: 2 Kartoffeln Salz 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 50 g Bündner Fleisch 2 EL Sonnenblumenöl 100 ml weißer Balsamico 250 ml Gemüsebrühe 400 g Grillkäse Pfeffer aus der Mühle 200 g Wiesenkräutersalat 4 EL Walnussöl 1 TL Honig Zubereitung: Für das Dressing die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. Das Bündner Fleisch klein würfeln. In einer Pfanne einen Esslöffel Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten. Das Bündner Fleisch zufügen und mitbraten. Mit dem Essig ablöschen und mit der Brühe aufgießen. Das Ganze kurz aufkochen lassen und die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse dazudrücken. Das Dressing in eine Schüssel umfüllen und kräftig mit einem Schneebesen durchrühren. Den Grillkäse in vier Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Grill oder in einer Pfanne einen Esslöffel Sonnenblumenöl erhitzen und die Grillkäsescheiben darin knusprig grillen. Die Salatmischung waschen, trockenschleudern und auf Teller verteilen. Das Walnussöl unter das Kartoffeldressing rühren und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Honig pikant abschmecken. Den Grillkäse aus der Pfanne nehmen, in Streifen schneiden und auf den Salaten anrichten. Das Dressing großzügig darüber träufeln. 19


v Gourmet

Zutaten für 4 Personen: 1 Salatgurke Salz 500 g Joghurt Szechuanpfeffer (Zitronenpfeffer) 1 Bio-Limette (Saft und Schale) 1 große Kartoffel 4 Sardellen (frisch) Pfeffer aus der Mühle Mehl zum Wälzen 2 EL Olivenöl Zubereitung: Die Gurke schälen, klein schneiden, in einen Mixbecher geben und salzen. Den Joghurt dazugeben und das Ganze fein pürieren. Nach Belieben durch ein Sieb passieren und die Kaltschale mit Szechuanpfeffer, Limettensaft, Limettenschale und Salz kräftig abschmecken. Die Kartoffel waschen, schälen und durch einen Spiralschneider drehen, so dass Fäden, ähnlich wie Spa­ghetti, entstehen. Die Sardellen putzen, kalt abbrausen und mit Küchenkrepp trocken­tupfen. Die Sardellen mit Salz und Pfeffer würzen, in Mehl wälzen und mit den Kartoffelfäden umwickeln. Das Olivenöl auf dem Grill oder in einer Pfanne erhitzen und die vorbereiteten Sardellen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig werden lassen. Dann herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Kaltschale anrichten und die Sardellen im Kartoffel­mantel dazu reichen.

Joghurt-Gurkenkaltschale

mit Szechuanpfeffer und Sardellen im Kartoffelmantel

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SAVOIR-VIVRE


Die etwas andere Stadionwurst mit exotischem Kartoffelsalat Zutaten für 4 Personen: Stadionwurst: 100 g mehlige Kartoffeln Salz 200 g Grillkäse 1 EL Olivenöl 100 g Staudensellerie 1 rote Paprikaschote 2 Eigelbe Pfeffer aus der Mühle 1 Bio-Limette (Saft und Schale) 8 Scheiben Bündner Fleisch 1 EL Rapsöl Exotischer Kartoffelsalat: 100 g blaue Kartoffeln Salz 1 Kochbanane 1 EL Butter 100 g Passepierre (Algen) 1 Granatapfel 50 g Austernpilze Pfeffer aus der Mühle 2 EL Passionsfruchtessig 2 EL Olivenöl Zubereitung: Für die Stadionwurst die Kartoffeln schälen, klein schneiden, in Salzwasser weich kochen, abschütten und ausdampfen lassen. Danach durch eine Kartoffelpresse drücken. Den Grillkäse würfeln und in einer Pfanne mit Öl scharf anbraten, herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Staudensellerie putzen, waschen und klein würfeln. Die Paprikaschote putzen, entkernen, waschen und klein würfeln. Grillkäse, Staudensellerie und Paprika zu der Kartoffelmasse geben. Die Eigelbe zufügen und alles gut vermengen. Die Masse mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Limettenschale kräftig würzen. Aus der Masse vier Würste formen, in je zwei Scheiben Bündner Fleisch einwickeln und auf dem Grill oder in einer Pfanne mit Rapsöl rundherum knusprig grillen. Für den exotischen Kartoffelsalat die blauen Kartoffeln in Salzwasser kochen, schälen und ausdampfen lassen. Die Kochbananen schälen, in Scheiben schneiden und in Butter goldbraun braten. Die Passepierre-Algen putzen und waschen. Den Granatapfel aufbrechen und die Kerne herauslösen. Die Austernpilze in feine Streifen schneiden und in Butter scharf anbraten. Aus Salz, Pfeffer, Passionsfruchtessig und Olivenöl eine Vinaigrette mixen und pikant abschmecken. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit den übrigen Salatzutaten in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette vermengen. Die Stadionwurst in Scheiben schneiden und mit dem exotischen Kartoffelsalat anrichten. 21


v Gourmet

Auberginen-Schafkäse-Burger

mit Tomaten-Vanille-Rosmarin-Marmelade und Oliventapenade Zutaten für 4 Personen: 1 Aubergine 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle 200 g Kirschtomaten 100 g Gelierzucker 5 Zweige Rosmarin 1 Vanilleschote 4 Zweige Thymian 100 g schwarze Oliven 2 Sardellenfilets 10 Kapern Olivenöl 400 g Schafkäse 1 rote Zwiebel Zubereitung: Die Aubergine waschen und in acht gleich dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle von beiden Seiten würzen und 20 Minuten marinieren lassen. Für die Tomaten-Vanille-Rosmarin-Marmelade die Tomaten und einen Rosmarinzweig waschen, mit Küchenkrepp trocknen und mit Gelierzucker und dem Mark der Vanilleschote in einer Sauteuse etwa 25 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Für die Oliventapenade je einen Zweig Rosmarin und Thymian waschen, die Blättchen abzupfen und mit den Oliven, den Sardellen und Kapern fein hacken und mit etwas Olivenöl verrühren. Mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Übrigen Rosmarin und Thymian waschen, die Blättchen abzupfen und fein schneiden. Die Schafkäse­scheiben in den Kräutern wälzen. Die rote ­Zwiebel in fünf Millimeter dicke Ringe schneiden. Die marinierten Auberginenscheiben auf dem Grill oder in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von beiden Seiten braten. Heraus­nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Zwiebelscheiben und den Schafkäse kurz in die Pfanne geben und angehen lassen. Dann die Burger anrichten: Aubergine, Zwiebelringe, Schafkäse, Zwiebelringe und Aubergine. Tomaten-Vanille-Rosmarin-Marmelade und die Oliventapenade dazu reichen.

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SAVOIR-VIVRE

Außergewöhnliche Grill­ rezepte – unter anderem Ralf Jakumeits „Halb­ gebackenen Schokoladenkuchen mit Chili-AnanasSalat“ (rechts) und Feines von Sternekoch Thilo Bischoff finden Sie unter www.savoirvivre.de/Rezepte.

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v Gourmet

„Das ist der teuerste, schwerste und größte Grill der Welt“, sagt Ralf Jakumeit stolz über seinen Liebling, den Hydra BBQ-Grill. Der „Monster-Grill“ wiegt ganze 300 kg und hat eine Höhe von 2,50 m. Besonders praktisch: Der TV-Koch setzt den Grill gleich als komplette Küche ein. „Die Hydra“ mit dem höhenverstellbaren Schwenkrost kann kochen, backen, smoken – und natürlich auch grillen. Preis: Um die 25.000 Euro. 24

SAVOIR-VIVRE


Kohle, Gas oder Strom?

Nur Holzfeuer ist sexy Jedes Jahr wieder stellen sich Gourmet-Griller die entscheidende Frage: Welches Gerät ist das Beste? Und vor allem: Welche Methode? Wir sprachen mit TV-Koch Ralf Jakumeit über fehlende Geschmackserlebnisse und die Grill-Technik, die am lebendigsten ist.

E

ndlich ist es wieder soweit: Die Temperaturen steigen, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten, nämlich der grünen Seite, das „Draußen“ wird zum neuen „Drinnen“. Spätestens wenn uns von Balkons, Dachterrassen oder aus Vorgärten noch aus dem letzten Sommer wohlbekannte Düfte in die Nasen wehen, wissen wir: Es ist wieder Grillsaison! Und genau das ist der Moment, in dem sich für viele Grill-Gourmets eine fast schon philosophische Frage stellt: Kohle, Strom oder Elektrogrill – welches Gerät liefert die beste Qualität? Wir haben Fernsehkoch und Profigriller Ralf Jakumeit gefragt.

Die Geschmacksintensiven: Holzkohlegrills

Er ist der Klassiker unter den Grills: Der Holzkohlegrill. Vom Smokey, der das Grillgut gleich in mehrstufigen Kammern räuchert, über den gängigen Kugelgrill, der in seiner Hitzeregulierung eher beschränkt ist, bis hin zum Profischwenkgrill, den Geheimtipp Jakumeits – Holzkohlegrills gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die Nachteile wiederum haben alle Holzkohlegrills gemeinsam: Für Balkons oder Kleingartenbesitzer mit streitlustigen Nachbarn sind sie durch die starke Rauch-Entwicklung nämlich

Der „Big Green Egg“ ist ein

absolutes Multitalent. Er funktioniert gleichzeitig als Grill, Ofen und Smoker. Seine Keramikbeschichtung ist wetterfest und wird außen nicht so heiß wie Stahl – ideal für ein Grillfest mit Kindern. Preis: Um die 1500 Euro.

Der 38 -jährige „Rocking Chef“ Ralf Jakumeit weiß , warum Männer gerade das Grillen so lieben: „Das hat etwas mit unserer Evolution zu tun“.

Die Schonung der Umwelt

ist das Alleinstellungsmerkamal des Holzpelletsgrills von Bob Grillson. Die stabile, hochwertige Stahlkonstruktion ist nicht nur besonders schön anzusehen, sondern wird durch eine Doppelbeschichtung außen nicht allzu heiß. Preis: Um die 5.500 Euro.

Das Besondere an

dem neuen One-Touch Premium Gourmet Grill von Weber ist sein 2-geteiltes Grillrost. In der runden Aussparung in der Mitte werden entweder Steaks auf dem „Sear Grate“ scharf angebraten, oder wahlweise im Pfanneneinsatz oder im Wokeinsatz gebraten. Preis: Um die 280 Euro. 25


v Gourmet

„Das ist ein Supergerät“,

findet TV-Koch Ralf Jakumeit. Zwar könne man mit dem Smoker von Farmergrill keine MinutenSteaks zubereiten, dafür das Grillgut aber gleich in drei verschieden warmen Kammern räuchern. In der Feuerkammer (rechts), der Heißräucherkammer (mitte) und der Kalträucherkammer (links). Preis: Um die 1.400 Euro.

Die moderne Umsetzung des traditionellen Schwenk-

grills, das ist der geos von Landmann. An drei Karabinerhaken hängt der verchromte Grillrost mit umlaufendem Rand für ein sicheres Schwenken. „Der Höhenverstellbare Rost sorgt dafür, dass das Fleisch immer die optimale Hitze bekommt”, meint Jakumeit. Mit dem üppigen Rost- Durchmesser von 55 cm lassen sich so zehn Personen auf einmal versorgen. Preis: Um die 130 Euro.

Der Powerchef BBQ Elektrogrill

von ewt. ist nach achtminütiger Aufwärmzeit voll einsatzbereit. Durch das obere Heiz­element, das bis zu 370 Grad erreicht und sich in den Grillroststäben befindet, wird das Grillgut scharf angebraten. Das untere Heizelement sorgt für die Garung. Mit dem elektronischen Display kann zwar der gewünschte Grillmodus eingestellt werden – der „Back-to-Nature-Faktor” bleibt leider aus. Preis: Um die 1.000 Euro. 26

SAVOIR-VIVRE

Geringe Größe und Strombetrieb machen den

Q 140 von Weber zum optimalen Grill für Grillfans mit kleiner Terrasse oder Balkon. Als Elektrogrill mit großer Leistung (2.200 Watt) soll er für perfekte Grillergebnisse sorgen – er garantiert jedoch nicht das „geschmackliche Erlebnis“, findet zumindest Ralf Jakumeit. Preis: Um die 300 Euro.

Der Gasgrill von COBB ist eine Minikü-

che zum Backen, Braten, Grillen und Rösten. Seine handliche Größe prädestiniert ihn dazu, stets im Kofferaum für ein Spontanpicknick mitgenommen zu werden. „Eine witzige Idee“, findet auch TVKoch Ralf Jakumeit. Preis: Um die 350 Euro.


nicht zu empfehlen. Auch das Durchglühen der Kohle nimmt einige Zeit in Anspruch. Für Ralf Jakumeit jedoch ist dies nicht unbedingt ein Nachteil. Für ihn ist der Grill „eine neuinterpretierte Feuerstelle“. Ein selbst entzündetes und mit viel Mühe am Leben gehaltenes Feuer – wie das im Holzkohlegrill – gehörte schließlich über viele Jahrhunderte zum Kochen dazu. Eine Glut entfacht aus einem 15:1 Gemisch Holzkohle/Holzspäne, laut Jakumeit, „die geilste Hitze und den optimalen Geschmack“. Den Trend, beim Grillen Holzpelletts zu verwenden, kann der Grillprofi hingegen nicht nachvollziehen: „Die verglühen viel zu schnell.“ Jakumeit selbst grillt mit einer Hydra, einem 300 kg schweren, höhenverstellbaren Holzkohleschwenkgrill, auf dem er außer grillen sogar kochen und backen kann.

Die Sauberen: Gasgrills

Wer keine Lust auf das rußintensive Entsorgen von verbrannten Holzkohlerückständen hat, sollte einen Gasgrill verwenden. Sein besonderer Vorteil: Er muss nicht lange vorgeheizt werden und ist in der Hitze regulierbar. Zwar sind Gasgrills technisch anspruchsvoller als Holzkohlegrills, aber deshalb auch leichter störanfällig. Obwohl viele Fans von Gasgrillgeräten behaupten, es gäbe keinen geschmacklichen Unterschied zwischen Holzkohle oder über

vivre xtra

1 x 1 Gourmet-Grillpaket

Gewinnen Sie mit SAVOIR-VIVRE ein Gourmet-Grillpaket inklusive Fleisch aus der Traditionsmetzgerei „Der Ludwig“, Salatbesteck der italienischen Kultmarke „Lagostina“, Himbeeressig der Wiener Essig Brauerei Gegenbauer und eine Flasche des Sommerweins „Boogie“ vom Weingut Friedrich Altenkirch im Rheingau. Unsere Preisfrage: Wie heißt Ralf Jakumeits Lieblingsgrill? Das Lösungswort bitte auf den VIVRE-EXTRA Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H002 eintragen. einer Gasflamme gegrilltem Fleisch, teilt TV-Koch Ralf Jakumeit diese Meinung nicht. „Auf diese Art zubereitetes Grillgut ist nicht unbedingt das geschmackliche Erlebnis“, drückt er es diplomatisch aus. Für ihn fehlen beim Gasgrillen die geschmacklichen Räucheraromen im Fleisch, die nur durch verbrennendes Holz entstehen können.

Die Feuerfreien: Elektrogrills

Wer auf dem Balkon grillen möchte, oder vielleicht sogar gleich in der Wohnung, ist am Besten mit einem Elektrogrill bedient. Hinaus in die Natur kann es mit diesen Grills ohnehin nicht allzuweit gehen, denn sie benötigen stets eine Stromquelle in der Nähe. Auch deshalb steht Ralf Jakumeit diesen Geräten kritisch gegenüber: „Eine Heizspirale ist einfach kein offenes Feuer“. Positiv ist jedoch, dass auch dieser Grill sehr schnell auf-

heizt und in der Temperatur verstellbar ist. Doch das für Jakumeit entscheidende Erlebnis kommt beim Elektrogrillen zu kurz: Die Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten der Natur. Jakumeit, der für ein Event mit seinem Holzkohlegrill auch schon mal auf verschneiten Bergen grillte, liebt eben gerade diese schwierigen Vor­ raussetzungen. „Das Spannende ist, dass man sich ganz genau überlegen muss, wie man die Kohle trocken hält und das Feuer am Brennen“, erklärt er. Für den Profikoch ist die Frage, welcher Grill der Beste ist, klar beantwortet: Gewinner ist der Holzkohlegrill. Der bessere Geschmack und die Unabhängigkeit von modernen Ressourcen wie Gas oder Strom. Das sind für ihn die überzeugenden Argumente. Denn: „Das Grillen mit dem Holzkohlegrill hat einfach viel mehr Leben“.

Eine Frage des Geschmacks ist die Entscheidung für

einen Grill von eva solo, denn ungewöhnliches Design ist das, was ihn besonders auszeichnet. Die Gasflasche steht verdeckt im Grill und versorgt drei Brenner, die einzeln zu regulieren sind. Der Grill hat drei individuell einstellbare Grillzonen, einen Schmordeckel sowie einen flachen Deckel, der den Grillrost verdeckt und gegen Witterungseinflüsse schützt, wenn der Grill nicht in Gebrauch ist. Preis: Um die 1.500 Euro.

Der Robuste

und wendige Gaskugelgrill Ambri ist perfekt für die kleinere Grillrunde auf dem Balkon. Allerdings: Auch bei diesem Grill werden Sie feine Räuchernoten im Grillgut vermissen. Preis: Um die 430 Euro.

Grillen von 0 auf 100: Der Profi-Gasgrill von

Napoleon ermöglicht einen Start des Grillvergnügens binnen Sekunden – dank der elektrischen Zündung. Außerdem ermöglicht dieses Gerät sogar das Garen mit Heißluft. Das integrierte Grillthermometer zeigt die Temperatur im Inneren des Grills an. Der 2-teilige Wave-Grillrost sorgt für konstante und hohe Temperaturen. Preis: Um die 1.700 Euro. 27


v Wein

Diese Weine passen zum würzigen Schweinegrillsteak oder zu edlerem hellen Fleisch wie Kalbsteak.

Zur klassischen Bratwurst oder Nürnberger.

SAVOIR-VIVRE empfiehlt Weine für die Grillsaison

Feine Tropfen zu Steak & Co. Ob abends auf der Terrasse oder sonntags im Garten: Zu edlen Speisen vom Grill darf gern auch ein feiner Tropfen getrunken werden. Wir verraten, welcher Wein wozu passt.

V

erwöhnte Gaumen wissen, dass es nicht „den“ Grillwein schlechthin gibt. Vielmehr kommt es darauf an, wozu er gereicht wird: zum würzigmarinierten Schweinegrillsteak, zur klassischen Bratwurst rot oder weiß, zum gegrillten Rindersteak, zum schmackhaft-zarten Lamm bis hin zu gegrilltem Fisch und Crevettenstäbchen.

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SAVOIR-VIVRE

Zum Grillsteak

Zum beliebten kräftig und würzig eingelegten Schweinegrillsteak passt ein kräftigerer Wein. Es darf durchaus auch ein Rosé sein. Gut gefallen hat zum Beispiel der 2009er Oberkircher Spätburgunder Rosé trocken von der Oberkircher Winzergenossenschaft aus der mittelbadischen Ortenau, ein süffiger Tropfen

mit Noten von Brombeeren, Erdbeeren, Rhabarberkompott in der Nase. Es kann auch ein Spanier sein, wie der 2009er Le Guillón, Rueda D.O., gekeltert zu 50% aus Verdejo und 50% Viura. Verdejo ist eine wiederentdeckte weiße Rebsorte aus der Rueda-Region, aus der heute frischlebendige trockene Weißweine kommen. Neben der Frische schwingt eine sanfte, belebende Bitternote mit, die den Tropfen zu würzigen Grillsteaks geradezu prädestiniert. Brutzelt edleres helles Fleisch auf dem Grill, wie zum Beispiel Kalbsteaks, braucht es auch einen edleren Weißwein. Sehr gefallen hat der 2009er Durbacher Bienengarten Grauer Burgunder Spätlese


Zum gegrillten Rindersteak: Lemberger oder ein schöner Spanier.

trocken vom Weingut Andreas Männle, ein fülliger, edler Tropfen, dessen vollreifer Duft mit einem Hauch roter Paprika und dessen würziges Finish ihn zu edlem Grillfleisch absolut empfiehlt.

Zur Grillwurst

Zur gegrillten Wurst, würzig und ein bisschen fettig darf es dabei sein, sollte der Tropfen noch kräftiger ausfallen, wie der 2010er Malscher Ölbaum Weißburgunder trocken vom Weingut Bös in Malsch bei Heidelberg, ein mit 13% vollmundiger, runder Weißwein mit sehr weichem Finish, absolut passend zur Grillwurst. Liegen Nürnberger Würstchen auf dem Grill, und wird dazu noch süßer Senf gereicht, sollte der Wein nicht ganz trocken gewählt werden, weil eine feine Restsüße die Würze der Wurst sehr gut umspielt. Gut gefallen mit seiner feinfruchtigen Art und Noten von Äpfeln und weißem Pfeffer im Bukett hat der 2010er Waldulmer Spätburgunder weiß gekeltert Kabinett von der

Zum gegrillten Lamm passen weichere Rotweine, wie der Nivuro aus Sizilien oder ein Wolfenweiler Spätburgunder.

Winzergenossenschaft Waldulm. Weiß gekelterte Spätburgunder entstehen übrigens durch sehr vorsichtiges Pressen der blauen Trauben und gehören auch zu den Grundweinen, aus denen der klassische Champagner bereitet wird.

Zum gegrillten Rindersteak

Zum dunklen, saftigen und eher festeren Rindfleisch passen kräftigere trockene Rotweine, wie Lemberger oder Tempranillo aus Spanien. Lemberger sind solch kräftigere Rotweine, die vor allem in Württemberg wachsen, aber auch im nördlichen Baden. Hier ein schöner, gut gereifter Tropfen, ebenfalls vom Weingut Bös in Malsch, mit feiner Gerbstoffstruktur, leicht rauchigen Toastnoten und Anklängen an Kirschen und Heidelbeeren in der Nase: 2008er Malscher Rotsteig Lemberger trocken mit deutlichen 13% Alkohol. Gut gefallen als Tempranillo hat der 2008er „El Beybi“ von der Bodega Vega Sauco, Toro D.O., aus 100% Tinto de Toro, ein Klon

des Tempranillo. Ein kräftiger und reifer Wein mit 14% Alkohol, schön eingebauten Gerbstoffen sowie einer feinen Holzfassnote und Anklängen an Kirschen und Preiselbeeren im Bukett! Nebenbei: D.O. bedeutet „Denominación de Origen“ und bezeichnet einen Qualitätswein aus einer bestimmten Region, in diesem Falle aus dem nordwestlich von Madrid schon näher an Portugal gelegenen Toro Qualitätsweinbaugebiet. D.O. (entspricht der französischen „Appellation Contrôlée“).

Zu gegrilltem Lamm

Zum gegrillten Lamm passen weichere Rotweine, wie der Nivuro aus Sizilien oder ein Wolfenweiler Spätburgunder. Gegrilltes Lamm ist etwas für Feinschmecker und ein geschmacklicher Höhepunkt jeden Grillens. Dass dazu ein erlesener Tropfen gehört, versteht sich von selbst, am besten weiche Rotweine, wie zum Beispiel dieser Sizilianer: 2007er Nivuro von der Fenda di 29


v Wein

Elegante Flaschen-Ablage

Zu Fisch: elegante Weißweine, nicht zu fruchtbetont.

Santa Tresa, gekeltert aus den Sorten Nero d’Avola und Cabernet Sauvignon, ein schmiegsamer Tropfen mit sanften Barrique- und Wacholder-Noten, wie gemacht zum gegrillten Lamm. Ebenso gut passen elegante Burgunder, wie der 2009er Wolfenweiler Batzenberg Spätburgunder trocken im Holzfass gereift von der Winzergenossenschaft Wolfenweiler, ein runder, typischer Burgunder, schön trocken und mit elegantem Charakter.

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten

Zu Fisch passen grundsätzlich elegantere, nicht zu fruchtbetonte Weißweine, zumindest nicht solche mit Aromen, in denen reife gelbfleischige oder exotische Früchte stark dominieren. Es braucht zu Fisch das Frische, Elegante. Dasselbe gilt zu gegrilltem Fisch, nur darf es dann etwas kräftiger sein. Gut gefallen hat der 2010er Laufener Altenberg „Terroir Edition“ Rivaner trocken von der Winzergenossenschaft Laufen im badischen Markgräflerland, ganz im Süden schon nahe der Schweizer Grenze. Ein quirlig frischer, eleganter, weiniger Rivaner. Als schöne Entdeckung zu marinierten und würzigeren gegrillten Fischfilets, ebenso zu leicht süß-sauren Salaten auch 30

SAVOIR-VIVRE

mit Paprika, zeigt sich der 2009er Viña Aljibes, ein kastilischer Landwein und eine Cuveé aus Sauvignon blanc und Chardonnay. Die klassischen Brennesselnoten des Sauvignon blanc bringen die Eleganz zum Fisch, der Chardonnay mehr die Fülle, so dass er sehr schön zu würzigerem Grillfisch passt. Anders ausfallen sollte die Weinwahl hingegen zu Meersfrüchten, wie zu gegrillten Crevettenspießen. Dazu braucht es einen kräftig-fülligen und zugleich eleganten, nicht zu fruchtigen Weißwein, wie den 2009er Ettenheimer Kaiserberg Weißer Burgunder „SE“ trocken vom Wein- und Sektgut Weber, ein eleganter Tropfen, mit der Kraft von 13% und Noten von reifen Äpfeln in der Nase. Nach all dieser grauen Theorie nun viel Spaß beim Grillen und Beim Genießen der edlen Tropfen!  ■

Weinjournalist Dieter Simon machte sich für Sie auf die Suche nach schönen Gewächsen für die Grillsaison.

Wein & Design V

or dem Öffnen kann der Wein stehend und mit Stil im Weinständer „Clou“ den Gästen präsentiert werden. Bei Tisch dann kann sich der Weinständer mit einem Griff in eine Ablage verwandeln... So ist der gute Tropfen auch nach dem Einschenken schön und sicher gelagert. Zu bestellen ist der Weinständer bei Padino Design: www.padino.de und mit ein bisschen Glück gewinnen Sie ein Exemplar...  ■

Gewinnen Sie den Weinständer „Clou“ Wenn Sie das praktische Design-Objekt gern gewinnen möchten, beantworten Sie einfach unsere Preisfrage: Welcher Wein passt gut zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten? Das Lösungswort bitte auf den VIVRE-EXTRA Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H003 eintragen.


Wein v

+++ Dachzeile

RIESLING

Innovativ: Weingewürze D

ie Idee zu den Weingewürzen entstand bei einem Treffen mit dem Hamburger Weinhändler Gerd Rindchen im Sommer 2007”, sagt Katharina Köster, die Geschäftsführerin von „1001 Gewürze“ in Hamburg. Damals hatte die Selfmade-Firma schon einige produktspezifische Gewürzmischungen kreiert – unter anderem für eine Schokoladen-Confiserie und eine Lachsräucherei. Im Lauf des Gespräches kam

der Gedanke auf, rebsortenspezifische Mischungen zu entwickeln. Die Aufgabenstellung: die charakteristischen Aromen einer Rebsorte zu definieren und diese in der Gewürzwelt wiederzugeben. Das Ziel: Das Essen sollte mithilfe dieser Mischungen perfekt mit dem jeweiligen Wein harmonieren. Dann ging es los. Mutter und Tochter Köster sowie Gerd Rindchen nahmen sich pro Koch-Wochenende eine Rebsorte

Kult aus den 60ern E

in toller Wein, der 1961er Osthofener Hasenbiß! Eine Riesling Spätlese, gewachsen und gekeltert in einem Jahr, dessen Ernteertäge die deutschen Winzer nicht gerade jubeln ließen. Interessanterweise entspringen jedoch solchen Weinjahren besondere und langlebige Kreszenzen, auch wenn man sie qualitativ zunächst eher zurückhaltend beurteilte. Der Hasenbiß aber ist über alle Zweifel erhaben. Dieser „eingefangene Sonnenschein“ präsentiert sich goldgelb im Glas. In der Nase überrascht er uns mit einem Duft von Pfirsich und Quitten, begleitet von außergewöhnlich intensiven Zi­trusaromen. Ein köstliches Zungen- und Gaumenerlebnis. Trotz – oder vielleicht wegen seiner 50 Jahre löst er tiefe Zufriedenheit auf den Gesichtern der Weinfreaks aus. Altersfältchen,

Das Merlot-Gewürz ergänzt den Wein.

vor. Das Team verglich: Worin unterscheiden sich die einzelnen Weine? Und welche Aromen finden sich immer wieder? Zu diesen suchten Sie die passenden Rohgewürze aus. Das Thema Säure im Merlot zitierten sie dann z.B. mit Sumach (Essigbaumgewürz). Eine aufwendige, langwierige, aber spannende Arbeit – bis schließlich zehn Sorten der Weingewürze standen. Mehr Informationen: www.1001gewuerze.de  ■

Jahrgang ´61: der Osthofener Hasenbiß.

Silberfäden an der Schläfe – wer hätte die in diesem Alter noch nicht. Gerade sie sind‘s, die diesen Wein so unwiderstehlich machen: Eine lebhafte Frische im harmonischen Zusammenspiel von Säure und Süße, die bei dem Wein im Nachhall noch einen Hauch von aufgeschnittenem Apfel und ein wenig Zimt erahnen lassen. Er wurde Anfang des Jahres 2011 neu verkorkt und versiegelt. Nach einer weiteren, langen Lagerung unter „weinfreundlichen“ Bedingungen dürfte er auch nach etlichen Jahren noch viel Freude machen. Garantiert! Eine Expertise liegt jeweils bei. Ein großartiger Wein, eine echte Rarität, von der das Weingut nur mehr wenige Abfüllungen liegen hat. Noch besteht die Chance, sich einige davon für 100 € pro Flasche in den eigenen Keller zu holen! ■

Weingut Ahnenhof Hermann Mülller Erben - 67574 Osthofen Tel: 06242 1448; kontakt@ahnenhofwein.de www.ahnenhofwein.de

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Lust auf Käsegenuss?

Empfehlungen aus dem Hause Castello Zu einem perfekten Abend zu Zweit oder mit Freunden darf ge-

Wer es kräftiger mag, für den ist Castello Höhlenkäse mit seinem

nussvoller Käse und ein harmonierender Wein nicht fehlen. Doch

vollmundig-aromatischen Geschmack die richtige Wahl. Gereift im

die Auswahl an Käse ist groß und das Wissen um die richtige Wahl

Käsekeller der Natur, ist dieser Käse in den Varianten Classic, Leicht und

entsprechend schwer. Das vielfältige Sortiment von Castello bietet

Mild erhältlich. Diese und weitere genussvolle Käsespezialitäten aus

genussvoll-aromatische Käsesorten für jeden Anlass und jeden

dem Hause Castello sind sowohl im Kühl-Regal und an der Käsetheke

Geschmack – von Dekorierten Frischkäseringen über Hart- und Schnittkä-

erhältlich.

se bis hin zu Blauschimmel- und Weichkäse. Jeder Käse hat dabei seinen ganz eigenen Charakter und überzeugt mit dem gewissen Etwas: Von der

Der richtige Umgang für unendlichen Genuss

milden Frischkäsezubereitung bis zum kräftigen Edelpilzkäse beschert

Dunkel, kühl und trocken – so sollte Käse gelagert werden, damit er mit

Castello unvergessliche Momente voller Käsegenuss für Einsteiger und

allen Sinnen genossen werden kann. Ideal ist hier das Mittelfach des

Feinschmecker. Mit dem umfangreichen Sortiment bietet Castello eine

Kühlschranks für die Aufbewahrung. Weich- und Frischkäse wie z. B.

geschmackliche Vielfalt, die keine kulinarischen Wünsche offen lässt.

Castello Blue oder die Dekorierten Frischkäse-Sorten von Castello sollten geöffnet nicht länger als drei bis vier Tage, Hart- und Schnittkäse wie z. B.

Castello – vielfältig und exklusiv

der Castello Höhlenkäse nicht länger als bis zu zehn Tage aufbewahrt

Von mild und frisch über cremig-vollmundig bis würzig-pikant – das

werden. Für optimalen Genuss lassen Sie den Käse 45 Minuten außerhalb

Sortiment von Castello bietet Käseliebhabern eine außergewöhnli-

des Kühlschrankes temperieren.

che Auswahl für ganz besondere Genuss-Momente: So sorgt z. B. der Dekorierte Frischkäse von Castello mit den fünf Sorten Schnittlauch, Pfeffer, Pikant, Ananas und Rum für abwechslungsreiche und frische Gaumenfreuden. Mit einer harmonisch-würzigen Note und seiner besonders cremigen Konsistenz verführt der Blauschimmelkäse Castello Blue.

® ackssiegel Das Castello Geschm Geschmackssiegel auf allen

Geschmack – das Der richtige Käse für jeden e Orientierung. äse Packungen bietet schnell ichk We und elimm sch Blau

• mild

••••• kräftig

Hart- und Schnittkäse Der vollmundig-aromatische Castello Höhlenkäse und der pikant-kräftige Castello Alter Mommark sind eine exklusive Ergänzung für jede Käseplatte. Blauschimmel- und Weichkäse Von mild und herrlich cremig über harmonisch-würzig bis zu kräftigpikant: Die Sorten Castello White, Castello Blue, Castello Danablu sorgen für abwechslungsreichen Genuss. Dekorierte Frischkäseringe Fein dekorierte Frischkäsezubereitungen sorgen in den Varianten Schnittlauch, Pfeffer, Pikant, Ananas und Rum für besondere Momente.


Wein und Käse werden oft zu-

Orientierung eignen sich Geschmackssiegel auf der SB-Packung, wie

sammen gereicht. Welche grund-

z. B. auch auf den Castello-Produkten sichtbar. Ansonsten lassen Sie sich

sätzlichen Regeln gilt es dabei zu

beachten? Allgemein

gilt,

es

passt,

was

schmeckt. Ob Weiß- oder Rotwein ist

Geschmackssache.

Grundsätz-

lich gilt: Je würziger der Geschmack des Käses ist, desto intensiver

an der Käsetheke ausführlich beraten und verkosten Sie einige Sorten.

Mein Tipp aus dem Spezialitätensortiment von Castello – Castello Blue – einfach verführerisch! Melanie Koithahn, Käsesommelière

darf der Wein sein. Für einen würzigen Castello Alter Mommark bie-

Wodurch zeichnet sich eine qualitativ hochwertige Käseplatte

tet sich ein intensiver Wein an, der nicht zu viel Säure oder Tannine

aus? Welche Varianten und / oder Geschmacksrichtungen dürfen

enthält, oder auch mal ein Bier. Bei Rotkulturkäsen wie dem Castello

auf einem Käsebuffet nicht fehlen?

Höhlenkäse passt ebenfalls ein Bier oder Sie greifen zu reifen Weinen.

Auf einer qualitativ hochwertigen Käseplatte sollten mindestens jeweils

Zu Castello Blue passen z. B. Eiswein, Portwein, Madeira oder Sauternes

eine Hart- und Schnittkäse-Sorte, ein Blauschimmel- und ein Weich-

exzellent.

käse sowie Frisch- oder Rotschmierkäse nicht fehlen. Am besten beginnt man mit einem milden Käse wie Castello Blanc de Blanc, Castello White

Wenn sich jemand an das Thema „Käse“ heranwagt, gibt es

oder Dekoriertem Frischkäse von Castello. Anschließend steigert man

häufig Bedenken, was den würzigen Geschmack betrifft. Gibt es

sich über aromatisch-würzige Sorten – z. B. Castello Höhlenkäse – bis

sogenannte Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Käsesorten?

zu kräftigen Blauschimmelkäsen wie z. B. Castello Blue und Castello

Grundsätzlich fängt man mit mildem Käse an und arbeitet sich bis kräf-

Danablu. Passende Begleiter (Wein, Obst, Senfsoßen, Konfitüren etc.)

tig-würzig durch. Die Auswahl ist unglaublich vielfältig. Für eine gute

sind ideal und sorgen für außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.

emüse Lammrückenfilets auf G mit Castello Blue uten Zubereitungszeit: 40 Min tion, ca.: Nährwertangaben pro Por l 519 | kJ 2174 kca | 6 E / g 38 | F / g 38 | KH / g

. e halbe Scheiben schneiden Zubereitung nfalls vierteln. Zucchini in fein ebe ons ign mp Cha das die ; en, und vierteln e Pfanne geb Tomaten häuten, entkernen upfen. Butterschmalz in ein ruhen lassen, Flüssigkeit abt en, salz n: eite hat. Die Mandeln in einer s ber Bis vor h noc ben Auberginenschei z anbraten, sodass es kur e zeh uch bla Kno ter ack el und geh n. Beide Filets der Länge Gemüse mit gehackter Zwieb nach mit Castello Blue belege ge Län der lets nfi cke mrü beiden Lam iteres Salz hinzugeben. Im trockenen Pfanne rösten. Die keln. Leicht pfeffern, kein we wic um en eib folie sch eck ssp ück mit Frühst hgaren. Anschließend in Alu nach zusammendrücken und 160°C ca. 10-12 Minuten nac bei n Ofe im n und en dan n, eid chn rate kräftig anb sch schräg ans heißen Butterschmalz alles er Platte anrichten, das Flei auf großen Tellern oder ein üse Gem östeten Mandeln mit der Das ger en. Die lass en en. wickeln und ruh über das Gericht geb und en och losk ne Sah mit d Bratenfon auf das Gemüse legen. Den Gemüse geben. das auf ilie ers gehackten Pet dem Hause Castello lusiven Käsespezialitäten aus exk den mit e ept Rez e iter We castello.de. finden Sie auf www.houseof

Bildquelle: Castello

Zutaten i, 1 Zwiebel, ons, 1 Aubergine, 1 Zucchin 3 Tomaten, 300 g Champign z, Pfeffer, Sal ezogene, ganze Mandeln, 1 Knoblauchzehe, 2 EL abg Frühstücksspeck, en eib Lammrückenfilets, 5 Sch Butterschmalz, Petersilie, 2 g Sahne 120 g Castello Blue, 100


v Hotels & Restaurants

Die Mannschaft von „Schloss Kulinari 2011“.

Schlosshotel Bad Neustadt in Unterfranken

„Wir gehen manchmal fremd“ ....aber nur bei den Zutaten, die für die Schloss-Küche ausgesucht werden: Laut Gastgeber Marcus Läbe kommen neben regionalen Spezialitäten ab und zu exotische Spezialitäten auf die Teller. Wie beim Event „Schloss Kulinari 2011“ im April. Acht fränkische Spitzenköche boten im ganzen Hotel an kleinen Gourmet-Stationen ihre Köstlichkeiten an.

W

ie macht er das nur? Da ist schon wieder dieses entspannte Lächeln. Im gesamten Haus wuseln um die 300 Menschen herum, doch Inhaber Marcus Läbe ist die Ruhe selbst und hat für jeden ein offenes Ohr. „Ich liebe meinen Job. Man weiß nie, was als nächstes passiert“, erzählt er lächelnd. Und womöglich trifft dies gerade heute mehr zu als sonst: Denn im Moment findet eine Premiere statt im Schlosshotel Bad Neustadt an der Saale; „Schloss Kulinari 2011“ heißt das Event, bei dem acht Spitzenköche aus Franken und vier Winzer der Regi34

SAVOIR-VIVRE

on heute zusammengekommen sind, um die Gäste zu verwöhnen. Im gesamten Schlösschen sind kleine Gourmet-Stationen aufgebaut: Hier bieten die Köche und Winzer höchstpersönlich ihre Köstlichkeiten an. Familie Schlüter aus Würzburg ist gerade eingetroffen und kostet den „Kleinen Eintopf vom grünen Spargel & Basilikum mit weißer Schokolade und gebackenem Kaninchen“, den Bernhard Reiser von Reisers Restaurant am Stein in Würzburg heute zubereitet hat. Man sieht der Familie die Freude am Gesicht an. „Es schmeckt phantastisch“, ertönt es denn auch wie aus einem

Mund von Mutter, Vater und Tochter. Lange kann man nicht an einer Station verweilen, denn sonst würde man ja die übrigen verpassen; man flaniert durchs festlich geschmückte Haus, das mit seinen Gemälden, den Biedermeier Möbeln und den überreich verzierten Stuckdecken ohnehin eine Augenweide ist. Vermeintlich ohne Ziel strömen die Gäste durch den Rokoko-Salon, durch den Spiegelsaal und werfen auch einen Blick auf die Schlossterrasse – immer wissend, dass an der nächsten Ecke eine weitere Überraschung wartet. Als Ohrenschmaus gibt es live Pianomusik dazu.


Fotos: Martin Flechsig, Annette Waldow

v Schlosshotel Bad Neustadt Schlossplatz 5, D-97616 Bad Neustadt Telefon: 09771/ 61610 Fax: 09771/ 616161 info@schlosshotel-bad-neustadt.de www.schlosshotel-bad-neustadt.de Inhaber: Marcus Läbe Küchenchef: Philip Schneider

Köche in Höchstform, strahlende Gesichter bei den Gästen: Beim Gourmet-Event „Schloss Kulinari 2011“ hatten alle Beteiligten blendende Laune.

Man kostet hier und dort einen Wein, tauscht Meinungen über das Essen mit vollkommen fremden Menschen aus – und kommt so locker ins Gespräch. Die, die sich sympathisch sind, finden sich. Die Art der Präsentation von Speisen in dieser stimmungsvollen Location birgt das Geheimnis das Events, denn die Atmosphäre ist vollkommen ungezwungen, locker aber dennoch stilvoll.

Mit Lichtgeschwindigkeit

An einer Station herrscht Hochbetrieb, es hat sich eine kleine Menschenschlange gebildet. Urheber derselben sind Patissier Andreas Bach und sein Dessert: Letzteres geht im Mund mit Aromen von Schokolade, Wasabi, Erdbeeren, Basilikum und Oliven eine wirklich paradiesische Verbindung ein. Mit blendender Laune erzählt Andreas Bach, wie er unter anderem bei Dieter Müller lernte und bei Harald Wohlfahrt als Chef de partie arbeitete. Heute ist er beim Catering-Unternehmen Sander Gourmet in Wiebelsheim und bringt dort die Speisen auf höchstes Niveau. Während des Erzählens richtet er unter Lichtgeschwindigkeit das Dessert an; seine Wette mit einem Gast, der ihm

versprach, den Stand leer zu essen, wird er wohl trotzdem gewinnen. Hier gibt es genug von allem. Der junge Chef der SchlosshotelKüche Philip Schneider bietet heute einen „Liebesakt der Wachtel mit Brust, Schenkel und Bonbon“ an. Seine Kreation besticht sofort mit einer Kombination aus Einfachheit und Raffinesse; Kochlehrling Milo Milicic präsentiert den Gourmet-Happen mit Witz und noch mehr Charme. „Klar, regionale Speisen sind Hauptbestandteil unserer Speisekarte. Aber manchmal gehen wir natürlich fremd. Eine Jakobsmuschel wächst halt nicht auf einem Bauernhof in Franken“, sagt Marcus Läbe. Und: „Ich möchte, dass die Region aus ihrer stiefmütterlichen Position, was die Kulinarik betrifft, herausfindet.“ Das zumindest steht nicht mehr in Frage. Wegen des großen Erfolges soll das Gourmet-Event im nächsten Jahr – am 24. März 2012

Service: Perfekt Weine: Exzellent Ambiente: Rokoko-Style, luxuriös

– wiederholt werden. Und wer so lange nicht warten mag: Die Küche im Schlosshotel steht natürlich bis dahin nicht still. So dreht sich im Mai alles rund ums Thema Spargel. Und vom 2. bis 4. September lädt die Haus und Garten Ausstellung im Schlosspark zum Flanieren. Natürlich nicht ohne Gourmet-Snacks von Philip Schneider. Wer neugierig geworden ist, hat also genügend Gelegenheiten, die fränkische Küche kennenzulernen. Und im Schlosshotel mit seinem jungen, charmanten Team Station zu machen.

Rokoko-Zeit pur: die wunderschöne Stein-Figur auf der Terrasse des Schlosshotels.

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v An alle Winzer!

Unsere Weinwettbewerbe 2011 Die Ergebnisse der renommierten SAVOIR-VIVRE Weinverkostungen sind die Entscheidungsgrundlage zur Ausstattung anspruchsvoller Weinkarten- und Keller. ProminenteWeinjournalisten Weinjournalisten Prominente leiten die dieVeranstaltungen Veranstaltungen leiten Die Jury besteht aus internationalen Weinexperten wie Sommeliers, Winzer, Gastronomen und WeinFachhändlern. Sie wird geleitet von Weinjournalisten.

Rüdiger Albert Weinfachmann und Journalist. Veröffentlichungen in MANAGER MAGAZIN; DIE BAR; DER FEINSCHMECKER

Paul Falkowski Fachmann für Wein und Kulinarik (ehemals DER FEINSCHMECKER)

Albert de Jong Weinfachmann; Weinjournalist und Weinhändler aus Holland; Träger des RIESLING FÖRDERPREISES 2010 FÜR BESONDERE VERDIENSTE UM DEN DEUTSCHEN RIESLING.

Dr. Rolf Klein ist seit über 15 Jahren Weinjournalist. Bevor er sich 2007 als Buchautor, Weinjournalist und Referent für Wein selbständig machte, war er Chefredakteur und Mitbegründer der Zeitschriften WEINWELT und SOMMELIER-MAGAZIN.

International (Deutschland und andere Länder) Einsendeschluss: 23.05.2011 Silvaner Merlot Rosé Früh- und Spätburgunder Riesling Scheurebe Dornfelder Cabernet Sauvignon Rivaner / Müller-Thurgau Grauburgunder / Pinot Grigio / Pinot Gris Deutschland, Österreich, Elsaß, Südtirol, Schweiz Einsendeschluss: 27.06.2011 Nischenweine à la Traminer, Muskateller, Gutedel, Chasselas Österreich, Frankreich (Loire und Bordeaux), Südtirol, Slowenien, Spanien, Übersee Einsendeschluss: 27.06.2011 Sauvignon Blanc

August F. Winkler

Syrah von der Rhone versus Shiraz aus Übersee (Australien, Südafrika, Südamerika) Einsendeschluss: 27.06.2011 Syrah und Shiraz

Autor diverser Bücher und Veröffentlichungen zum Thema Kulinarik und Wein; Kolumnist von SAVOIR-VIVRE; Referent bei internationalen Gourmet-Festivals und Weinseminaren.

Einsendeschluss: 27.06.2011 Grüner Veltiner

Mehr Informationen und Unterlagen erhalten Sie unter:

Telefon: 040 / 45 03 84 10 Fax: 040 / 45 41 91 E-Mail: degu@savoirvivre.de Internet: www.savoirvivre.de

Einsendeschluss: 05.09.2011 Edelsüße Sherry, Port & Madeira Einsendeschluss: 03.10.2011 Schaumweine


Reise v

Auf der Spur der besten Biere

So schmeckt Franken Urlaub im Land der Biere: Viele Wege, Straßen und Stadtrundgänge führen direkt ins Herz fränkischer Bierkultur – in eine der zahllosen Brauereigasthäuser und Biergärten mit ihren Spezialitäten wie Rauchbier oder Zwickelbier. 37


v Reise

I

n jedem Dorf, in jeder Stadt wird der Gerstensaft gebraut, im ganzen Frankenland gibt es etwa 300 Brauereien – das ist die höchste Brauereidichte Europas. Das kleine Aufseß in der Fränkischen Schweiz kann sogar einen Bierweltrekord für sich in Anspruch nehmen: Das Dorf firmiert im Guinness Buch der Rekorde mit vier Braureien auf 1500 Einwohner als Gemeinde mit der höchsten Brauereidichte weltweit. Die meisten fränkischen Braustätten sind familiengeführte Kleinbetriebe. Sie brauen ihr Bier in erster Linie für den regionalen Ausschank. Viele fränkische Bierspezialitäten gibt es nur vor Ort. Wer Spaß an einer überaus vielfältigen und lebendigen Bierkultur hat, sollte sich auf den Weg nach Bamberg, Kulmbach, in den Steigerwald oder die Fränkische Schweiz machen. Dabei gehts um viel mehr, als nur den Durst zu löschen. Bier-

Das Alte Bamberger Rathaus, eine der Sehenswürdigkeiten der Barockstadt.

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SAVOIR-VIVRE

freunde können sich rundum versorgt fühlen: Gästebett, Brauerei und Gastwirtschaft finden sich in Franken häufig unter einem Dach. Dazu gibt es Bier­ straßen, Bierwanderwege, Bierradwege und Bierführungen, die neben Hopfenauch Kultur- und Naturgenuss bieten. In der Welterbestadt Bamberg sorgen neun Brauereien für über 50 Biersorten. Die Attraktionen der Kaiser- und Bischofsstadt sind der Dom, das Alte Rathaus, „Klein Venedig“. Kein Rundgang endet ohne Einkehr um die Bamberger Spezialität zu probieren, das Rauchbier. Wie vor Jahrhunderten wird das Malz über offenem Buchenholzfeuer getrocknet und verleiht so dem Bier das typische Raucharoma. Serviert wird es im traditionellen Brauerereiausschank „Schlenkerla“ zu Füßen des Doms. Unter dem Titel „Bierschmecker-Touren“ widmen sich Stadtrundgänge ganz gezielt dem Gers-

tensaft und seiner nahezu 1000-jährigen Geschichte in der Stadt. Schön, die BierTour im Biergarten ausklingen zu lassen: Bambergs älteste Braustätte, das Klosterbräu von 1533, hat einen lauschigen Altstadt-Biergarten direkt an der Regnitz. Ist der Durst noch nicht gestillt, kehrt man gen Abend in der Brauerei „Spezial“ ein. Zum Rauchbier kommt Deftiges aus der fränkischen Küche auf den Holztisch wie gepökeltes Schweinsknöchle (Eisbein) und gesottene Ochsenbrust.

Bierwander- und Radwege

Fränkische Bierkultur besteht aber aus weit mehr als Wirtshaussitzungen. Es lohnt sich, durch die fränkischen Urlaubsregionen zu wandern oder zu radeln. Die Franken ziehen im Sommer gern vor die Stadt „auf den Keller“. Um ihr Bier zu kühlen, gruben die fränkischen Brauer in früheren Jahrhunderten vor den Toren ihrer Stadt Gewölbe in den Wald. Darüber entstanden die Kellerwirtschaften, heute beliebte Ausflugsziele. Typische Spezialität dieser Biergärten: das Zwickelbier, ein ungefiltertes, naturtrübes Bier mit süffiger Würze. Etliche Brauereigasthöfe und Biergärten sind durch Bierwander- und Radwege verbunden. Die Wege sind ausgeschildert und bieten garantiert alle paar Kilometer die Möglichkeit, sich bei einem kühlen Seidla, einem halben Liter, zu erfrischen. Die Aischgrüner Bierstraße im Steigerwald führt von Bad Windsheim nach Uehlfeld. Am Wegesrand liegen acht Familienbrauereien, zu Fuß sind es 50, per Rad 55 Kilometer. Unterwegs gibt es 20 der Bierstraße angeschlossene Gasthäuser, um das müde Haupt zu betten.


Bier & Brotzeit

Frankenbier-Verkostung Ein erfrischendes Event: SAVOIR-VIVRE lädt im Mai zur großen fränkischen Bierverkostung nach Hamburg. Fünf Brauereien aus der Heimat der Biere zeigen, was sie im Kessel haben.

B Nach einer Wandertour gibt es nichts Schöneres als eine Pause in einem der zahlreichen fränkischen Biergärten.

In Franken trinkt man ein Seidla, ein Krug mit einem frischen Halben.

FotoS: TVF / Andreas Hub / Bad Windsheim

Erfrischende Landlust: Biergarten im mittelfränkischen Bad Windsheim.

Fränkische Tradition: das Hopfenhaus in Spalt aus dem 15. Jahrhundert.

ier ist Genuss, Bier ist ein Stück Lebensart. Denn Bier hat ganz viele Geschmacksfacetten. Je nach Brauart und Zutaten ist es dunkel, hell oder naturtrüb, kräftig, leicht oder fruchtig. Kein Pils, Weizenbier oder Schwarzbier gleicht dem anderen, weil jeder Braumeister sein eigenes Rezept hat, um aus Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser eine spezielle Geschmacksnote zu zaubern und ein unverwechselbares Bier zu kreieren. Wer wüsste das nicht besser als die fränkischen Brauer mit ihrer großen Tradition und ihren vielfältigen Bierspezialitäten. SAVOIR-VIVRE, der Tourismusverband Franken und die Privaten Brauereien Bayern e. V. laden Bierkenner und solche, die es werden wollen, zu einer großen Bierverkos-

In Bad Windsheim ist auch das Fränkische Freilandmuseum beheimatet, wo es auch ums Bier geht. Auf dem Gelände stehen ein Kommunbrauhaus aus dem 18. Jh. und ein historisches Wirtshaus, in dem das im Museum gebraute Bier verkostet werden kann. Durch die bergige Fränkische Schweiz mit ihren Burgen und Schlössern führt der „Fünf-Seidla-Steig“. Auf reizvollen Pfaden und in zehn Kilometer Länge geht es zwischen Weißenohe und Gräfenberg zu fünf Privatbrauereien. Wer lieber mit dem Auto unterwegs ist, erkundet die „Bier- und Burgenstraße“. Die führt von Passau an der Donau bis ins thüringische Bad Frankenhausen. 130 der insgesamt 500 Kilomter laufen durch Franken, am Weg liegen unter anderem Kulmbach, Weismain und Bayreuth und viele berühmte Brauereien. Sowieso gilt in Franken: Bei so viel Brauereien findet jeder die Bierstraße, die ihm schmeckt.  Thomas Meins ■

tung in Hamburg ein. Am 28. und 29. Mai 2011 haben Genießer die Gelegenheit, in der traditionsreichen Gastwirtschaft „Max und Consorten“ in St. Georg leckere fränkische Bier­ spezialitäten zu probieren. Zu den Bieren der Brauereien Landwehr-Bräu, Felsenbräu, Rittmayer, Mahrs-Bräu und Staffelberg-Bräu gibt es eine zünftige Brotzeit. Ein Stück echtes Franken mitten in Hamburg – überzeugen Sie sich selbst davon, wie erfrischend ein kühler Gerstensaft aus der Heimat der Biere schmecken kann. Fränkische Bierverkostung, Samstag, 28. Mai und Sonntag, 29. Mai, bei „Max und Consorten“, Spadenteich 1, 20099 Hamburg, jeweils 11 bis 15 Uhr, www.maxundconsorten.de ■

Weitere Informationen: Tourismusverband Franken Tel. 0911 / 94151-0 info@frankentourismus.de www.frankentourismus.de www.franken-bierland.de

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v Gourmet

Die feine alpine Küche

Doll, doller, Döllerer Ob klassisch im Wirtshaus oder ideen­sprühend im Sternerestaurant: ­Andreas Döllerer, Österreichs neuer „Gault Millau-Koch des Jahres“, bekocht seine Gäste mit Leidenschaft und verhilft regionalen Spitzen­ produkten zu fulminanten Auftritten.

N

iedertemperatur hin oder her, das Murmeltier kannst Du ver­gessen!“ feixt Andreas Döllerer mit breitem, spitzbübischem Lächeln. Probiert hat er es natürlich mit dem pelzigen Alpen­ bewohner, so wie er mit seinem Team in der überraschend kleinen Küche eben ständig experimentiert. Seit sich der erst 31-Jährige vor einigen Jahren entschlossen hat, seine eigene, mittlerweile sogar als Marke geschützte „Cuisine Alpine“ zu entwickeln, stehen heimische Produkte ganz klar im Mittel­ punkt. Deren Qualität ist dabei jedoch entscheidend. „Das Salzburger Land ist eine Fleischregion, keine Gemüseregi­ on, daher ist mein Einzugsgebiet größer gefasst!“ Topfen, Sauerrahm, Käse – wo immer es geht, gibt es ein Netz moti­ vierter Bauern als Lieferanten. Aber bei manchen Spezialitäten muss man ein­

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SAVOIR-VIVRE

fach international bleiben. Die besten Tauben und Perlhühner stammen nun mal aus Frankreich und weiße Trüffel sind in Österreich bislang noch nicht gefunden worden. Dafür hat er Meeresfische völlig von der Karte gestrichen. ­Forelle, Saibling, Waller, Alpenlachs und Co kommen fangfrisch aus dem nur wenige Kilome­ ter entfernten Blun­tautal. „Nachmittags werden sie praktisch direkt aus dem kal­ ten Naturgewässer angeliefert und sofort verarbeitet. Frischer geht’s nicht!“ Auch Steinbock und Gemse haben ihren Weg ins Gollinger Genießer­ restaurant gefunden und wenn alles klappt, sollte demnächst mal der Alpen­ fasan einflattern. „Wichtig ist mir, dass es sich wirklich um bestes Wild aus dem Salzburger Land handelt. Und auch sonst liegt die Messlatte bei der Fleisch­

qualität ganz oben!“ Mit diesen echten Naturprodukten zu kochen, ist aber eine Herausforderung und setzt enorme Produktkenntnisse voraus. Gerade bei Lamm, wo Döllerer auf Tauernlamm setzt: „Wer das nicht richtig ablagert, kann das gesamte Geschmackspoten­ tial gar nicht ausschöpfen!“ Die hausei­ gene Metz­gerei, bekannt für ihre nicht alltäglichen Spezialitäten von der Fri­ schen bis hin zum Hirschschinken, ist mit ihren Lagerräumen ein unschätz­


GENIESSERHOTEL DÖLLERER barer Vorteil. „Drei bis vier Wochen muss es mindestens ruhen und auch der richtige Schnitt ist enorm wichtig, dafür erlebt der Gast einfach den per­ fekten Geschmack“, schwärmt der jun­ ge Salzburger, für den Kochen einfach Leidenschaft ist. Schon mit vier Jahren war er in der Küche des elterlichen Restaurants zu fin­ den, das gerade dabei war, sich aus einem einfachen Gasthaus in ein anspruchs­ volles Restaurant zu verwandeln. Ein spezielles Arrangement mit der Hotel­ fachschule in Bad Hofgastein machte es möglich, dass er die vorgeschriebenen Pflichtpraktika zuhause absolvieren durfte und dort mit dem damaligen Küchenchef Bernhard Hauser einen ide­ alen Lehr­meister vorfand. Hauser, der dem Genießerrestaurant Döllerer erstmals drei Gault MillauHauben erkochte, gilt als Meister der klassischen österreichischen Küche und vermittelte dem aufstrebenden Jungkoch all jenes Basiskönnen, das die Vorausset­ zung ist, um mit entsprechendem Talent auch kreativ einen eigenen Weg gehen zu können. Ein Jahr bei Dieter Müller in Schloss Lerbach und zahlreiche Stationen bei verschiedensten Spitzenköchen bilde­ ten das Fundament, auf dem Andreas Döllerer heute aufbaut. „­Plagiate gibt es genug. Du musst als Spitzenkoch ­deine eigene, unverwechselbare Handschrift haben!“ lautet sein Credo. Und daran tüftelt er seit 2004 als Küchenchef im Genießerhotel Döllerer, das er zusam­ men mit seiner Frau Christl seit 2007 auch führt. Die Erfolge ließen nicht lan­ ge auf sich warten. Neben dem Miche­ lin-Stern und drei Gault Millau-Hauben folgten 2007 der Titel „Aufsteiger des Jahres“ und 2008 die begehrte „Trophy Gourmet“ für die spannendste kreative Küche Österreichs. Nun stellte sich Gault Millau mit der Auszeichnung „Koch des Jahres“ für eine zukunftsweisende Alpin­küche des

21. Jahrhunderts ein, die wunderbar leicht ist, zugleich geschmacklich ungemein intensiv und klar und bei alledem nur so sprüht vor Ideen. Ein wahres Feuerwerk des Genusses, das überrascht, verblüfft, aber immer auch richtig gut schmeckt ­Döllerer hat sich freigeschwommen von modischen Gags. „Originelle Komposi­ tionen alleine sind zwar lustig, aber nicht abendfüllend!“ Obendrein muss man sich in einem Restaurant seiner Ansicht nach auch wohlfühlen. So sind die regelmäßigen Besuche in internationalen Spitzenadressen sowohl aus Sicht des Kochs als auch aus dem Blickwinkel des Gastes wichtig: „Mit­ nehmen kann man dabei ohnedies kei­ ne ganzen Gerichte. Dafür aber umso mehr an Eindrücken und konzeptionel­ len Dingen“. Sein aktueller Favorit ist das „L’astrance“ in Paris: „Ein kleines Restaurant, eigentlich recht schlicht gehalten, aber eine sensationelle, moder­ ne französische Küche“ Und die persön­ liche Einschätzung des „Noma“, das ja als ­bestes Restaurant der Welt gehan­ delt wird? „Tja“, meint er diplomatisch, und da ist es wieder, dieses spitzbübi­ sche Lächeln. „ Kopenhagen ist eine sehr schöne Stadt!“  Dr. Wolfgang Neuhuber ■

Döllerers Genusswelten (www. doellerer.at) sind ein wahrer ­k ulinarischer Mikrokosmos. Aushängeschild ist das kreative Genießerrestaurant. Das vom gleichen Küchenteam bekochte Wirtshaus gilt als Hort feinster, klassisch österreichischer Küche. Zahlreiche Spezialitäten der eigenen Metzgerei und Feinkost und die Weine des renommier­ ten Weinhandelshauses sind via Internet erhältlich.

Fundiertes Basiswissen, Talent und leidenschaftliches Interesse an allem, was mit Genuss zu tun hat: Das sind die Zutaten, mit denen Andreas Döllerer das Genießer­restaurant Döllerer in Golling bei Salzburg zu einer der spannendsten gastronomischen Adressen Österreichs gemacht hat. Das familieneigene Wein­ handelshaus sorgt dafür, dass ­es hier auch eine der außergewöhnlichsten Weinkarten des Landes gibt.

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v Gourmet

Österreichs beste Restaurants

And the winner is ... Überraschung: Das Bundesland Salzburg hat die größte Dichte an Top-Restaurants. Und die Gäste stimmten selbst darüber ab. Per Voting kürten sie ihr Lieblingsrestaurant.

N

icht professionelle Tester, sondern die Gäste entscheiden über die Qualität eines Restaurants und vergeben Bewertungspunkte: So funktioniert das System des Falstaff Restaurant Guide, der jüngst in Österreich erschien. Herausgeber Wolfgang Rosam gründete den Guide vor sechs Jahren mit dem Ziel, die Bewertung von Restaurants zu „demokratisieren“. Im vergangenenen Jahr gaben 16.000 Clubmitglieder des Falstaff Gourmet-Club rund 190.000 Votings ab. Pro Lokal werden insgesamt maximal 100 Punkte vergeben, die sich aus der Bewertung von Küche, Service, Getränken, Ambiente und Preis-Leistungsverhältnis zusammensetzen.

Haute Cuisine im Genießerhotel Landhaus Bacher: Spitzenkoch Thomas Dorfer, im Bild mit Lisl WagnerBacher.

Österreichs Top-Restaurants im Überblick Die Sieger: 50 Punkte

• Restaurant Ikarus im Hangar 7, Salzburg • Restaurant Steirereck, Wien • Genießerhotel Landhaus Bacher, Mautern • Hubertus Johanna Maier & Söhne, Filzmoos • Restaurant Obauer, Werfen • Paznauner Stube im Trofana Royal, Ischgl

49 Punkte

• Genießerhotel Döllerer, Golling • Restaurant Tanglberg,Vorchdorf

48 Punkte Das Ikarus-Team: Serviceleiter Ondrej Kovar, Pate Eckart Witzigmann, Gastkoch David Humm, Executive Chef Roland Trettl und Küchenchef Martin Klein.

Überraschend gut schnitt das Bundesland Salzburg ab: Dort sind neben dem Sieger Ikarus, der 100 Punkte erhielt, noch fünf weitere Restaurants unter den Besten angesiedelt. Das Ikarus in Salzburg realisiert derzeit ein in der Welt einzig­ artiges Konzept: Executive Chef Roland Trettl empfängt hier im monat­lichen Wechsel internationale Starköche. Vier Wochen lang wird deren Küche im Ikarus umgesetzt, ein Kunststück angesichts der völlig unterschiedlichen Kochstile. Zwischendurch steht der gebürtige Südtiroler auch gern selbst im Mittel­ punkt und zeigt seine eigene kulinarische Handschrift. Das Maximum von 50 Punkten für die Küche erhielten noch vier weitere Restaurants: Das Genießerhotel Landhaus Bacher, Johanna Maiers Hubertus, das Restaurant Obauer und die Paznauner Stube im Trofana Royal.  ■ 42

SAVOIR-VIVRE

• Hotel-Restaurant Hanner, Mayerling • Restaurant Taubenkobel, Schützen • Griggeler Stuba im Burg Vital Hotel, Lech a. Arlberg • Kreuzwirt am Pössnitzberg, Leutschach • Restaurant Pfefferschiff, Hallwang/Sbg. • Restaurant Walter Bauer, Wien • Restaurant Esszimmer, Salzburg • Rosengarten im Taxacherhof, Kirchberg • Restaurant Verdi, Linz • Restaurant Waldschänke, Grieskirchen

47 Punkte

• Genießerhotel Wulfenia, Hermagor • Deuring Schlössl, Bregenz • Döllerers Wirtshaus, Golling • Restaurant Guth, Lauterach • Petit Tirolia im Grand Tirolia, Kitzbühel


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FEINKOST

Meerrettich – eine echt scharfe Wurzel

Die urgesunde Kraft aus der Natur Die Volksheilkunde sagt dem Meerrettich viel Gutes nach: mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, ätherischen Ölen, antibiotischen Substanzen und wertvollen Mineralstoffen regt Meerrettich den Kreislauf an, stärkt das Immunsystem, aktiviert den Stoffwechsel, fördert die Verdauung und weckt die Lebenskräfte. Da das Reiben der beißend-scharfen Wurzel eine sehr tränenreiche und mit viel Mühe verbundene Arbeit ist, kann man die Delikatesse auch fertig aus dem Glas genießen. Die neueste Empfehlung für Feinschmecker: Der Schamel Raspelstix Meerrettich, für den in einem aufwändigen, handwerklichen Verfahren wurzelwürzige Meerrettichraspeln mit reibfrischem Meerrettich im Melangierkessel feinköstlich zubereitet werden. Hierfür werden nur handverlesene Meerrettichstangen verwendet.

Das Original seit 1846

Dank schonendem Julienne-Feinschnitt schmeckt man in Raspelstix Meerrettich noch die ursprüngliche Kraft der „magischen Wurzel“. Die Krenraspeln wirken dabei wie ein Schärfetresor, denn erst beim Essen werden Enzyme aktiviert, die den scharfen Wirkstoff Sinigrin freisetzen. Mit Schamel Raspelstix Meerrettich können Sie alle Gerichte wie Suppen, Saucen und Dressings verfeinern. Raspelstix kann man aber auch zu allen Wurst-, Fleisch- und Fischgerichten reichen. Interessante Infos und Rezepte rund um den Meerrettich erhalten Sie direkt vom Hersteller unter: www.schamel.de

NEU: Raspelstix Feinste Meerrettich-Spezialität mit frisch geriebenen Raspeln. Zum Würzen, Dippen und Garnieren. Ein gesunder Genuss zur Krönung aller Speisen.

ürzig wurzelwiss” „mit B Infos & Rezepte: www.schamel.de

43 … mit Schamel Meerrettich schmeckt‘s besser!

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v HOtels & Restaurants

Posthotel Achenkirch Resort & Spa in Tirol am Achensee

Wo Hengste in den Alpen wohnen Das Posthotel Achenkirch bietet alles, was ganzheitliche Wellness ausmacht: Sport, Erholung und eine ausgewogene und exklusive Küche. Und wem das noch nicht reicht – für die Romantiker unter uns stehen weiße Pferde auf malerischen, grünen Wiesen bereit.

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as im Mittelalter für Frauen als Zeichen der Wohlanständigkeit galt, ist auch heute noch eine der höchsten Auszeichnungen für den kulinarischen Genuss. Bedeckten in früheren Jahren die Frauen ihr Haar mit einer Haube, um zu signalisieren, dass sie verheiratet waren, so werden heute Hotels und Restaurants, die über ein besonders wertvolles kulinarisches Angebot verfügen, mit einer Haube gekürt. Ein solches Haus ist auch das 5-Sterne Posthotel Achenkirch, das für seine gastronomischen Leistungen seit Jahren mit einer Haube ausgezeichnet wird. Ruhm in Fachkreisen und bei ihren Gästen erwarben sich die Küchenchefs 44

SAVOIR-VIVRE

vor allem durch ihre unnachahmliche Art, regionale Ingredienzen mit internationalen Einflüssen zu kombinieren. Darüber hinaus entdeckten sie immer wieder authentische Rezepte aus vergangenen Zeiten und wandelten sie für den Geschmack unserer Tage ab. Mit dieser Mischung aus kreativer Küche und einer Prise Mut, Altbewährtes zu verändern, gelang es dem Posthotel, eine Gault Millau Haube zu erkochen. In den acht Restaurants des Posthotels können die Gäste die Kreativität der Küchenmeister tagtäglich genießen, sogar ein spezielles Allergiker-Buffet wird bereit gestellt, um jeden gleichermaßen kulinarisch zu verwöhnen.

Der versunkene Tempel

In die großzügigen, Licht durchfluteten Suiten im edlen Landhausstil des Posthotels Achenkirch zieht es einen zurück, nachdem man die größte Bade- und Saunalandschaft Tirols auf 6500 qm voll ausgekostet hat. Die Gedanken beim meditativen Saunieren im „Versunkenen Tempel“ schwingen hier nochmals nach und sammeln sich zunehmend zu einer völligen Ausgeglichenheit. Nicht minder genussvoll wirken die sanften Schwimmzüge in den beiden auf 34° C beheizten Sole-Außenbecken, die den Blick auf die umliegenden Berggipfel und den hotel­ eigenen 9-Loch-Golfplatz frei geben.


Das Posthotel-Gestüt besitzt eine der größten Lipizzanerzuchten im EU-Raum.

Was der Seele gut tut, kann für den Körper nur nützlich sein. Spürbar erlebbar unter anderem bei einem Ausritt auf einem der edlen weißen Hengste, die aus dem Posthotel-Gestüt, der größten privaten Lipizzanerzucht im EU-Raum, entstammen. Oder beim Eintauchen im exklusiven Atrium Spa mit hochwertigen Behandlungen von Cellcosmet über Piroche, St. Barth, Reviderm und Alpienne bis hin zu den traditionellen Steinölbädern. Die Energie spendenden Massagen aus der TCM oder eines Shaolin-­Meisters persönlich unterstützen die Beautyanwendungen und liefern nachhaltige Argumente für das Wiederkommen.

Von Meditation bis Step Aerobic

Auch eine Runde mit dem Pro des hauseigenen Alpengolfclubs lässt sich schnell vereinbaren. Denn Bewegungshungrige können im Posthotel unter sportlichen Angeboten der Spitzenklasse wählen. Angeleitet von geschulten Fachkräften trainiert man im modernen Fitness­Studio und findet für sich den optimalen Ausgleich beim Bewegungs- und Meditationsprogramm von Step Aerobic, Nordic Walking bis Tai Chi und Qi Gong. Und wer die Natur liebt, ist hier in den Alpen natürlich auch genau richtig: Mit etwas Glück kann man mit Hüttenwirt Hannes auf der Zöhreralm ­Gämsen beobachten. Anschließend kostet der Wanderer bei einer traditionellen „Brettljause“ wie gut auch die einfachen, ursprünglichen Genüsse schmecken. Auf landschaftlich wunderschönen Wegen kehrt man dann wieder zurück.  ■

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Meditation gehört im Posthotel Achenkirch genauso dazu wie die Behandlung im Beauty-Spa.

Die Empfangshalle im Atrium Spa.

Ruhm erwarben sich die Küchenchefs des Posthotels vor allem durch ihre unnachahmliche Art, regionale Ingredienzen mit internationalen Einflüssen zu kombinieren.

Posthotel Achenkirch Resort & Spa 6215 Achenkirch / Tirol 382 Tel.:+43 / 5246 6522 Fax: +43 5246 6522 468 info@posthotel.at www.posthotel.at Inhaber:Familie Reiter Küchenchef: Otto Kawalar Service: Sehr gut Weine: Beachtlich Ambiente: modern alpenländisch

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v REise

Golfen mit Alpen-Panorama. Im Sommer ist es hier besonders schรถn.

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SAVOIR-VIVRE


Golf spielen in Bayern: Putten in Bilderbuchkulisse

Bayerns schönste Plätze Zwischen Burgen und Bergen macht Golfen besonders viel Spaß: SAVOIR-VIVRE stellt die schönsten Areale der deutschen Alpenregion vor.

W

ussten Sie eigentlich, dass nirgendwo sonst in Deutschland – gemessen an den Einwohnerzahlen – die Golfplatzdichte höher als in Ostbayern ist? Über 40 Golfplätze gibt es allein in dieser Region. Hinzu kommt ein besonderes Naturerlebnis: Zwischen der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg mit fast 3.000 Metern, und malerischen Bauernhöfen, an Biotopen und Hochmooren, mit Alpenblick oder vor eindrucksvollen Burgen und Schlössern gelegen, erfüllt Bayern jeden Wunsch im Bereich Variantenreichtum. Die exzellent gepflegten Anlagen bieten neben landschaftlicher Schönheit auch sportli-

che Herausforderungen und werden so Golfspielern aller Spielstärken gerecht. Wir haben ein paar besonders schöne Golfplatztipps für Sie zusammengestellt.

Das größte Golf Resort Europas

Das Golf Resort Bad Griesbach zum Beispiel bietet fünf 18-Loch-Meisterschaftsplätze, darunter den Beckenbauer Golf Course, den Golflegende Bernhard Langer kreiert hat und drei 9-Loch-­Plätze sowie den einzigartigen 6-Loch Chervò Junior Golf Course für Kinder. Das Golfodrom ist das Herzstück des Resorts. Hier können sich Anfänger mit einem persönlichen Pro an ihrer Seite in

aller Ruhe mit den Regeln des grünen Sports vertraut machen. Auf Wunsch werden Gäste im angeschlossenen Fitting-Center auch vermessen, um sie in allen wichtigen Punkten für die optimale Wahl beim Schlägerkauf zu beraten.

Natur-Golfen in Niederbayern

Mit zahlreichen Pros und der Golfakademie, die mit einem weltweit einzigartigen, patentierten Golflehrsystem unterrichtet, ist Bad Griesbach das größte Golf Resort Europas. Doch Golfclubs heißen ihre Anhänger nicht nur hier willkommen. Jeder Platz hat seinen eigenen Reiz: Durch den 90 Hektar gro-

Zeit zum genießeN

Geniessen Sie die bayerische Toskana und gönnen Sie sich das, was Ihnen gut tut! Mit haubenverdächtigen Köstlichkeiten verwöhnt Sie unser Küchenchef - auch individuelle Vorlieben werden berücksichtigt. Unser Haus wurde bereits mehrfach von der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ als eines der „Besten Hotels Deutschlands“ ausgezeichnet. Das Golf-Resort in Bad Griesbach ist ohne Übertreibung das Größte in ganz Europa. Der einzigartige Wellness-Bereich im Hotel ist ein denkmalgeschützter Saunastadl mit verschiedenen Saunen und einem Süßwasser-Aussenpool. Das Hotel ist direkt mit der Wohlfühltherme mit 13 verschiedenen Becken verbunden.

6. golf-turnier-woche für alleinreisende vom 27. Juni bis 03. Juli 2011 Genießen Sie Ihren Urlaub in geselliger Atmosphäre und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Erfrischen Sie sich nach dem Turnier an unserer Pilsbar. Die Wohlfühlterme und unser Saunsastadl lässt Sie herrlich entspannen. 6 Übernachtungen incl. Halbpension, 3 vorgabewirksame Turniere auf 3 verschiedenen Meisterschaftsplätzen, 3 x Greenfee, 3 x Startgebühr, 3 x 9-Loch Verpflegung, Begrüßungsdrink, Obstteller und wertvolle Sachpreise Einzelzimmer € 753,Einzelzimmer mit Balkon € 813,familie lidl superior

Wellness, gesundheit & golf

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Thermalbadstrasse 3-7 I D-94086 Bad Griesbach I Tel. +49(0)85 32 - 79 80 I info@hotel-dreiquellen.de I www.hotel-dreiquellen.de


v REise

Still ruht der See: Idylle am Morgen.

Die Mischung aus Bewegung in der Natur und Konzentration auf den Ball ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

ßen Thermen Golf Club Bad FüssingKirchham zieht sich der naturbelassene Erlbach als natürliches Hindernis. Alter Baumbestand macht das Panorama dieses Grüns besonders reizvoll. Vor Straubing liegt die 100 Hektar große Anlage des Golfclubs Gäuboden in Aiterhofen. Das flache Gelände eignet sich für alle Spielstärken und ist von interessanten Wasserhindernissen geprägt. Golfspieler genießen vom Platz aus eine herrliche Aussicht auf den Bogenberg mit Wallfahrtskirche. Der Golfclub Sagmühle liegt auf ebenem Gelände an der Rott. Auch hier schaffen alte Bäume und natürliche

vivre xtra

Wasserhindernisse einen attraktiven Rahmen für die großzügig angelegten Spielbahnen. Der Platz ist leicht zu begehen und eine faire Herausforderung für alle Golfer. Der Deggendorfer Golfclub liegt eingebettet in die reizvolle Berglandschaft des Bayerischen Waldes. In den Platz wurden Bäche und Naturteiche als Hindernisse integriert. Die Aussicht reicht bis in die Donauebene. Das Marc Aurel Spa & Golf Resort in Bad Gögging wiederum kombiniert Wellness ideal mit Golf und verfügt über einen hauseigenen 9-Loch-Platz mit Driving Range.

2 x Laphroaig 10 Jahre

Freuen Sie sich auf weitere spannende Golf-Themen in der nächsten Ausgabe. Als Vorgeschmack auf das spannende Thema „Golf trifft Whisky“ können Sie jetzt schon je eine Flasche Laphroaig Whisky 10 Jahre gewinnen. Unsere Preisfrage: Wie viele Golfclubs gibt es allein in Ostbayern? Bitte tragen Sie das Lösungswort auf den Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H004 ein.

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SAVOIR-VIVRE

Design und Tradition

Nur einen Abschlag von der Rottal Terme in Bad Birnbach entfernt liegt der Bella Vista Golfpark, der Golfplatz mit der schönsten Aussicht weit und breit: Wie auf einem Gemälde streift der Blick weit ins Land, wo zahlreiche Dorfkirchtürme aus der niederbayerischen Hügellandschaft ragen. Ein 18-Loch-Platz, eine Driving Range mit 50 Abschlagplätzen, ein 9-Loch-Kurzplatz und eine innovative „spiel!Golf “-Anlage sorgen für Abwechslung. Und die anspruchsvolle 18+6-Loch Anlage des Donau Golf Clubs Passau-Raßbach bietet der ganzen Familie erlebnisreiche Golfstunden nahe der Dreiflüssestadt Passau. Ob Anfänger oder Profi, in den lieblichen Tälern mit ihren Laub- und Nadelwäldern, findet jeder Golfspieler Herausforderung und Entspannung. Bereits seit 1974 wird auf der 9-Loch-Anlage des Golf- und Landclubs Bayerwald geputtet. Das ansteigende Wald- und Wiesengelände vor beeindruckender Landschaftskulisse hat sich vorbildlich in die Umgebung eingefügt und verlangt vom Spieler höchste Konzentration. ■


Golfen am Fuß des Rauschberges

Wohlgefühl für Geist und Seele Biathlon-Olympiasieger Ricco Groß trainiert gerne seinen Abschlag in den Bayerischen Alpen. Denn im Golfclub Ruhpolding lässt es sich besonders entspannt spielen ...

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ibt es jemanden, der denkt, ein Golfplatz in den Bayerischen Alpen ist voll mit kaum bezwingbaren Hügeln? Und nur durch schwierige Schläge in prekärer Hanglage zu meistern? Derjenige könnte sich getäuscht sehen. Denn beim 18-Löcher Meisterschaftsplatz des Golfclub Ruhpolding geht es nur zwei Mal ernsthaft bergauf; die 86 Hektar am Fuße des Rauschbergs sind sanft hügelig. Carts sind zwar trotzdem vorhanden – aber nicht zwingend notwendig. Clubpräsident Herbert Fritzenwenger stellt denn auch fest: „Wir haben einen sportlich fairen und nicht allzu schweren Golfplatz“. Der Platz gehört zu den stimmungsvollsten Golfanlagen in der Region. Was die beiden Golfplatz-Architekten Kurt Roßknecht und Thomas Himmel in die Landschaft gezeichnet haben, ist eine Freude für Golfbegeisterte: Das schwerste Loch ist gleichzeitig mit 535 und 464 Metern auch das längste und höchst gelegene. Vom Tee 13 drivt man in eine 23 Meter tiefer gelegene Senke, deren Landezone durch einen Bachlauf eingeengt ist. Und wenn sich am 14. Tee ein durchtrainierter, dunkelhaariger Herr – allein oder in Begleitung von drei

Jungs – einfädelt, handelt es sich wahrscheinlich um Biathlon-Olympiasieger Ricco Groß mit seinen Söhnen. Groß zählt zu den Vielspielern auf dem Golfplatz und geht abends vor Sonnenuntergang gerne ein paar Löcher: Er wohnt direkt am Abschlag 14. Zahlreiche ehemalige und aktive Biathleten, Langläufer, Bobfahrer und alpine Skifahrer greifen ebenfalls zwecks aktiver Erholung zum Golfschläger. Die sehr großzügige Driving Range lässt für Anfänger und Geübte keine Wünsche offen. Und das Clubhaus mit dem Golfstüberl lädt ein, am 19. Loch ein wenig zu verweilen. Hier kann man den Golftag Revue passieren lassen. Wer möchte, kann bei Golflehrer Eugen Wallner einen Kurs belegen oder an einer seiner Golfreisen teilnehmen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Trip an den Gardasee oder nach Zypern? „Mir ist es wichtig, Golf für Körper, Geist und Seele zu vermitteln“, sagt Eugen Wallner. „Die Kursteilnehmer sollen nicht nur Golf spielen lernen, sondern ein positives Gefühl mit in ihren Alltag nehmen.“ Einem entspannten Tag steht so nichts mehr im Wege. ■ 49


v Lebensart

In der Gläsernen Scheune in Rauhbühl 0bei Viechtach präsentiert Glaskünstler Rudolf Schmid auf monumentalen Glaswänden Legenden, Sagen und Mythen aus dem Bayerischen Wald.

Handwerk mit Tradition

KUNSTtruktionen aus Glas Es ist ein Trip, der uns 250 km quer durch den Süden Deutschlands führt – vorbei an der höchsten Kristallpyramide der Welt, einem Wald aus transparenten Bäumen und Legenden, Sagen und Mythen aus dem Bayerischen Wald. 50

SAVOIR-VIVRE


Die höchste Kristallglaspyramide der Welt aus 93665 Tritan-Kristallgläsern der Firma Zwiesel-Kristallglas.

Gläserner Wald bei Regen: Hier stehen 26 aus Flachglas konstruierte Bäume.

Das erste gläserne Gipfelkreuz des Bayerischen Waldes auf dem Gibacht, dem höchsten Punkt der Glasstraße.

ie Glasstraße in Ostbayern ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Ferienstraßen Deutschlands. Sie führt auf 250 Kilometern quer durch die eindrucksvollen Landschaften des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes, wo die über 700-jährige Tradition der Glasherstellung und Glaskunst noch heute lebendig ist. Entlang der Glasstraße wird man immer wieder von der Vielseitigkeit des edlen Werkstoffes in den Bann gezogen.

Wald. Der Glasgarten der Glasbläserei Schmid in Lindberg bietet Inspiration und Entspannung, das Gewölbe der Geheimnisse in Viechtach entführt in eine andere Welt und in der Gläsernen Scheune in Rauhbühl präsentiert Glaskünstler Rudolf Schmid eindrucksvoll auf monumentalen Glaswänden Legenden, Sagen und Mythen aus dem Bayerischen Wald.

aufeinander und wie es der Zufall will, lebt hier auch der Glaskünstler Ralph Wenzel und er konstruierte ganz in der Nähe das erste gläserne Gipfelkreuz des ■ Bayerischen Waldes. 

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Glas in aller Vielfalt

Ein Eldorado für Naturfreunde

Komplett eingebettet in den Oberpfälzer und den Bayerischen Wald ist die Glasstraßenregion ein Eldorado für Radfahrer, Wanderer und jeden Naturbegeisterten. Namen wie Goldsteig oder Nationalpark Bayerischer Wald sprechen für sich. Erwähnt sei der höchste Punkt der Glasstraße, der Gibacht. Hier treffen Glasstraße und Goldsteig einmal mehr

In der Stadt des Bleikristalls, Neustadt an der Waldnaab, beginnt die Glasstraße. Sie führt auf ihrer Reise durch das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas zu traditionsreichen Städten und Gemeinden und deren Arbeit am Glasofen der Glashütte zahlreichen Glashütten und GlasveredePoschinger in Frauennau. lungsbetrieben bis in die Dreiflüssestadt Passau. Glas Mehr als „nur“ Glas – so schön ist die Glasstraße in all seiner Vielfalt wird hier Die Glasstraße in Ostbayern, eine der schönsten Ferienstraßen Deutschlands, ist über die Autoerlebbar. Glasbläser scheubahnen A3, A6, A92 und A93 bequem zu erreichen. Sie führt von Neustadt an der Waldnaab en sich nicht, sich über die quer durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald bis nach Passau. Die Glasstraße, Schulter schauen zu lassen. 1997 von Altkanzler Helmut Kohl eröffnet, ist aber nicht nur für Glas-Liebhaber und KulturUnter fachlicher Anleitung begeisterte interessant, sondern auch für Erholungs-Suchende aller Art: Erstklassige Wellnessdarf sogar selbst Hand an Hotels, beeindruckende Naturerlebnisse (etwa im Nationalpark Bayerischer Wald), zertifizierte eine Glasmacherpfeife gelegt Wanderwege (z.B. Goldsteig) und zahlreiche Feste und Veranstaltungen machen die Glasstrawerden. ßenregion zu einer vielseitigen und abwechslungsreichen Destination. Unterhalb der Burgruine Mehr Informationen gibt es beim Tourismusverband Ostbayern Weißenstein bei Regen bilIm Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg Europäische Union den 26 aus Flachglas kons„Investition in Ihre Zukunft“ Tel. 0800 / 12 12 111 und unter www.dieglasstrasse.de Europäischer Fonds für truierte, bis zu acht Meter oder www.ostbayern-tourismus.de. regionale Entwicklung hohe Bäume den Gläsernen 51


v Hotels & Restaurants

Hotel Staudacherhof in Garmisch-Partenkirchen

Pretiose im Werdenfelser Land Die feine Hotelresidenz „Staudacherhof“ in Garmisch-Partenkirchen und das liebenswerte Familienpatronat in vierter Generation. Eine Entdeckung aus erlesener Gastlichkeit, kreativer Kulinarik und vitaler Wellness.

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armisch-Partenkirchen, der heil­ klimatische Kurort im Werdenfelser Land, idyllisch gelegen im Loisachtal. Der Hausberg ist der größte hierzulande. Die Zugspitze mit ihrer schroffen Schönheit im Wettersteingebirge ragt imposante 2962 Meter in die Höhe. Deutschlands höchster Gipfel ist alles überragend, im mehrfachen Wortsinne. Wer am goldenen Gipfelkreuz die Blicke schweifen lässt, wird mit einem grenzen­ losen Panorama belohnt: 400 Gipfel in vier Ländern sind in dieser einzigartigen hochalpinen Kulisse zu bestaunen. Das Werdenfelser Land, dessen Namensgebung auf die Burg Werdenfels zurückgeht, ist reich an Kultur, Geschichte und Brauchtum. Allerorten trifft man auf Sehens- und Liebenswürdigkeiten, die den Aufenthalt am Fuße der Zugspitze und der Alpspitze reizvoll machen. Der Ort und die Region sind ein Paradies für aktive Gipfelstürmer und Ruhesuchende zugleich. Und auch die Gastlichkeit offeriert eine Vielfalt, die Garmisch-Partenkirchens Mitgliedschaft bei „Best of the Alps“, der klangvollen Zwölfergruppe der Top-Destinationen in den Alpen, zu Recht manifestiert.

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SAVOIR-VIVRE

Gastgeber in vierter Generation

Vorzügliche Gastgeberschaft, authentisch-liebenswert vorgelebt, das charakterisiert das mit vier Sternen Superior klassifizierte Hotel-Restaurant „Staudacherhof“ im Ortsteil Garmisch. Ein mustergültiger Familienbetrieb, der heute in vierter Generation von Dagmar und Peter Staudacher mit ganz viel Herzblut und innovativer Schubkraft geführt wird. Aus der einfachen Pension in ruhiger Randlage von Garmisch machten Ursula und Franz-Josef Staudacher, die Eltern von Peter Staudacher, von 1965 an die feine Landhaus-Residenz. 41 fein ausgestattete Zimmer und Suiten lassen keine Logiswünsche offen. Für Romantiker ist das großzügige „Turmzimmer“ die erste Wahl. Die „Gartensuite“ bietet auf 60 qm Fläche jeglichen Komfort. Im Innern erwartet den Gast eine gediegene Gemütlichkeit, die mit hochwertigen Materialien und kuscheligen Elementen aufwartet. Und dies getreu dem Motto „Mehr Berg, mehr Balance, mehr Genuss“. Ein DreiSäulenmodell erlesener und nachhaltiger Gastlichkeit, das sich in der Summe des Gebotenen zu einem emotionalen

Mehrwert-Erlebnis potenziert. Hier wird jeder Gast nach seiner Fasson glücklich. Und wer es noch privater mag, dem seien die beiden jeweils über 100 qm großen Luxus-Ferienwohnungen im wenigen Minuten vom Privathotel entfernten „Landhaus Staudacherhof“ empfohlen.

Alpinum Spa & Garten

Mehr Balance. Das Vitalhotel „Staudacherhof“ wird seinem Namen in Gänze gerecht, denn der annähernd 1000 qm große Wellnessbereich „Alpinum Spa & Garten“ lockt mit erstklassigen Offerten. Es gibt einen Innenpool und ein Außenschwimmbecken. Ganz neu ist das „Alpin Hamam“ mit privatem Dampfbad. Der Wellnessbereich mit Vitalbar wurde außerdem durch eine Außensauna mit Panoramafenster ergänzt. Die Saunalandschaft umfasst Laconium, Tepidarium, eine bayerische Schwitzstube, ein Soleblüten-Dampfbad und einen hoteleigenen Kneippbach. Fernöstlich inspiriert ist der „WabiSabi“, ein fernöstlich motivierter Treatment-Raum für Massagen und Bewegungstherapien. Ein rechter Platz der Regeneration und Erholung ist die


Drei Generationen Familie Staudacher: Dagmar und Peter mit ihren Kindern Valentina und Maximilian sowie den Großeltern Ursula und Franz-Josef.

große Liegeterrasse mit offenem Kamin. Ein Open-Air-Massagepavillon und die „Alpenquelle“ für Entspannungsbäder zu zweit ergänzen das Portfolio der sinnlichen Wohlfühlgenüsse. Ein besonderes Zuckerl ist die romantische „Private Spa Night“, die Gäste exklusiv für zwei Stunden buchen können. Und wer lieber Wellness auf dem Zimmer genießen möchte, der ruft einfach den „Bade-Butler“.

Feine Kulinarik mit Blick auf Alpenkette

Mehr Genuss. Ebenfalls eine Herzensangelegenheit im schmucken Heim der Familie Staudacher. Kulinarik, Genießen und Wein, der Dreiklang für Connaisseure. Die gastronomischen Outlets im eleganten „Stüberl“, im „Restaurant“ und im „Turm-Separée“ werden seit Sommer 2010 von Küchenchef René Randolfo Rasile betreut: Ein junger hoffnungsvoller Mann an den Herden. Der 34-Jährige stammt aus Reutte in Tirol, seine Mutter aus München und der Vater aus Neapel. Der begeisterte Mountain-Biker und Skifahrer bekleidete zuvor verantwortliche Positionen in der österreichischen Haubenküche, beispielsweise in den FünfSterne-Häusern „Wellness­hotel Pulverer“ in Bad Kleinkirchheim, im „Schlosshotel Pörtschach“, im „Grand Hotel Europa“ in Innsbruck sowie im heute zur „Falkensteiner-Gruppe“ gehörenden „Royal Seefeld/Tirol“. Seine Küche ist regional verfeinert, K­lassiker aus der Alpenküche interpretiert er modern und vital. Mediterrane Akzente setzt der Küchenchef souverän. Ihm zur Seite steht im Service Restaurantleiter und Sommelier Kasimir Choma, dem Hotel seit

Alpinum Spa und Garten sowie das A la Carte-Restaurant laden zum Genießen mit Blick auf die Alpenkette ein.

über sieben Jahren treu verbunden. Zu unserem Menü. Zum Auftakt servierte der liebenswert agierende Service unter Mâitre Choma „Gänsestopfleber im Vulcano mit Buchenrauch“. Ein perfekter Einstieg, weil die unterschiedlichen Aromen bestens eingebunden waren. Der sensationelle Vulcano-Schinken aus dem gleichnamigen Vulkanland in der Oststeiermark hat längst seinen Siegeszug angetreten. Bayerisch fein ging es mit „Semmelknödel-Carpaccio mit Kalbsravioli und Radieschenvinaigrette“ weiter. Sehr gelungen war auch die dann folgende „Pastinakensuppe mit Akazienhonig“. In Anlehnung an Otto Kochs berühmte Weißwurst von Meeresfrüchten kredenzte uns Rasile seine „Zander-Weißwurst auf Blutwurstgröst’l mit Weißbierschaum“. Eine Kreation auf Zwei-Sonnen-Niveau! Erstklassigkeit darf auch dem „Filet vom Kobe-Rind mit Steinpilzschlüpfer“ attestiert werden. Zum süßen Finale überzeugte zudem das „Voltairetörtchen mit Thymianeis“.  Ingo Schmidt ■

v + Hotel Staudacherhof Höllentalstraße 48 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Tel.: 08821/929-0, Fax: 08821/929-333 info@staudacherhof.de www.staudacherhof.de Geschäftsführung: Peter Staudacher Küchenchef: Réne Randolfo Rasile Restaurantleiter & Sommelier: Kasimir Choma Gutes Tandem: Küchenchef Réne Randolfo Rasile und Restaurantleiter & Sommelier Kasimir Choma.

Service: Ausgezeichnet Weine: Gut Ambiente: Alpine Wohlfühleleganz

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v Leute

Westfalen Gourmetfestival 2011

Koch-Hochkaräter Genießer dürfen sich im Herbst dieses Jahres auf ein unterhaltsames Zusammentreffen der Kochelite freuen. Denn nicht wenige der Gastköche besitzen echtes Showtalent.

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s wird unterhaltsam, wenn im September die Kochelite aus Deutschland und Europa zum zweiten Westfalen Gourmetfestival zusammen kommt. Nicht wenige der Gastköche haben neben ihrer Begabung fürs Kochen eine ordentliche Portion Showtalent in die Wiege gelegt bekommen. So wollte Kolja Kleeberg ursprünglich Schauspieler werden – und beglückt seine Gäste in seinem

Berliner Gourmetrestaurant VAU gerne mal mit einer Gesangseinlage. Und Lea Linster, die luxemburgische Cuisinière, wurde als bisher einzige Frau der Welt mit dem Bocuse d’Or ausgezeichnet; im Fernsehen ist sie unter anderem bei der „Küchenschlacht” und im „Tatort” präsent. Insgesamt kochen 30 prominente Gastköche an 14 Standorten der Re­gion, so zum Beispiel Dieter Müller, Frank

Rosin, Elmar Simon, Björn Freitag und Christian Bau. Die Eröffnungsgala findet am 8. September im Brauersaal der Dortmunder Brauereien in Dortmund statt. Und spätestens bei der großen Abschlussparty am 8.11. im Feinschmecker-Restaurant „Glaskasten“ in Schwerte können Gäste ihre Koch-Stars näher kennen lernen. Mehr Informationen: www. westfalen-­gourmetfestival.de ■

Deutschlands beste Kochschulen

„Nur Touristen essen Känguruh“ Giovanni Chiaradia und Pia Engel Nixon betreiben gemeinsam die „Kochwerkstatt Ruhrgebiet“ in Herten. Die Teilnehmer der Kochkurse lernen dabei vor allem eines: Kochen macht glücklich.

D Martina Pauli und Holger Bodendorf bereiten gemeinsam

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ie ehemalige Zechenhalle verbreitet ordentlich Stimmung. Backsteinromantik, hohe Decken und große Fenster, durch die viel Licht kommt: Giovanni Chiaradia hat mit der Location seiner „Kochwerkstatt Ruhrgebiet“ in Herten die Voraussetzung für extravagante Kochkurse geschaffen. Er möchte die eigene Freude an gutem Essen weiter vermitteln. Und das glückt ihm hervorragend: Seine Kurse sind begehrt. „Wer einmal da war, der kommt meistens wieder“, sagt Giovanni Chiaradia. Die Favoriten: Kurse mit mediterranem Einschlag wie „Pasta a la casa“ oder „Antipasti alla medici“. Der gebürtige Italiener zeigt den Teilnehmern seiner Kurse aber auch beim „Männerabend“ Tricks aus der Küche, die „Mann“ heute brauchen kann... Beim Kochen lief Giovanni Chiaradia übrigens seiner heutigen Partnerin Pia Engel Nixon über den Weg: Sie bietet in der „Kochwerkstatt“ Crossover-Küche aus Übersee an, auch Asiatisches und Kinderkochkurse. Pia Engel Nixon arbeitete zehn Jahre lang in Sidney als Köchin. Ob es denn auch Känguruh zu essen gäbe bei den CrossoverKursen, fragt so mancher? „Das essen dort drüben eigentlich nur Touristen“, erklärt Giovanni Chiaradia. Es gehört also nicht mit zum Programm. Giovanni Chiaradia gehört zu den Miele-„Tafelkünstlern“, einer Vereinigung exzellenter Köche, die Kochkurse anbieten. Und holt sich bei Koch-Events selbst immer wieder neue Inspirationen ... Mehr Informationen und Anmeldung: www.kochwerkstatt-ruhrgebiet.de ■ ... und Action: Viel Platz zum Kochen und Dinge ausprobieren gibt es in der „Kochwerkstatt“.


Martina Pauli und Holger Bodendorf bereiten gemeinsam Kerbel-Kartoffelravioli mit gebratenen Gambas zu.

Sterne-Küche zum Mitmachen

Unvergessliches Wochenende SAVOIR-VIVRE-Leserin Martina Pauli gewann einen Kochkurs in Berlin mit Holger Bodendorf. Was sie dabei erlebte, lesen Sie hier.

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ir haben gemeinsam mit Ferrero-Rondnoir ein GenießerWochenende in Berlin verlost. Unsere Gewinnerin Martina Pauli aus Wentorf gönnte sich gemeinsam mit 30 weiteren Teilnehmern eine genussvolle Auszeit im 5 Sterne Steigenberger Hotel: „Es war toll, gemeinsam mit einem Sternekoch kulinarische Köstlichkeiten zubereiten zu dürfen. Außerdem haben wir viel darüber gelernt, welcher Wein am besten zu welchem Gericht passt“ erzählt die 39-jährige Polizeibeamtin begeistert. „Wir erfuhren, wie unsere Sinne funktionieren und wie wir Geschmack überhaupt wahrnehmen.“ Der Auslöser dieser Begeisterung, Spitzenkoch Holger Bodendorf vom Sylter Restaurant „Bodendorf’s“ im Landhaus ­Stricker, hat eine ganz eigene Definition von Genuss: „Er setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Die wichtigste davon ist die Zeit. Denn erst, wenn man sich für ein Menü bewusst Zeit nimmt, wird es zur perfekten Krönung des Tages“, findet er.

Geschärfte Sinne dank Sensorik-Seminar

Der Chef de Cuisine ließ die Teilnehmer für dieses Genusserlebnis selbst aktiv werden. Gemeinsam mit ihnen kochte er ein ausgefallenes Menü. Von „Kerbel-Kartoffelravioli mit gebratenem Gamba auf Vinaigrette von jungem Lauch und zerdrückten Wachteleiern“ bis hin zur himmlischen ­„Crémeux von geschmorter Ananas und Praline mit Erdnussknusper und Sauerrahmeis“ reichte die Bandbreite. Neben der Kochstunde standen auch Weinkunde und eine SensorikSchulung auf dem Programm. Ein Sommelier erzählte den Teilnehmern Spannendes aus der Welt der Weine. Im Sensorik-Seminar erfuhren sie viel über die eigenen Sinne. Fühlen, sehen, riechen, schmecken und hören – wer genussvoll essen will, sollte auch seine Sinne schärfen. Eine Sensorik-Expertin von Ferrero-Rondnoir zeigte den Teilnehmern unter anderem, welche Geschmacksrichtungen es gibt. „Die Ravioli“, erklärte Martina Pauli zum Schluss „sind ein Gedicht. Die werde ich auf jeden Fall zu Hause nachkochen. Überhaupt wird dieses Ferrero-Rondnoir-Wochenende für mich unvergesslich bleiben.“ Mehr Informationen gibt es auf www.rondnoir.de, das Rezept für die Kerbel-Kartoffelravioli finden Sie auf www.savoirvivre.de/Rezepte.  ■ 55


v HOtels & Restaurants

Restaurant „Herr B.“ in Bochum

Der Harmonie-Genusswerker Am Bochumer Stadtpark residiert das feine „Restaurant Herr B.“ in der denkmal­ geschützten Villa der „Gesellschaft Harmonie“. Patron und Küchenchef Daniel Birkner kultiviert in nobler Rahmung eine bemerkenswerte Küche. Kultur und Kulinarik sind trefflich miteinander vereint.

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er Bochumer Stadtpark. Einer der ältesten kommunalen Land­ schaftsgärten im Ruhrgebiet, grüne Lunge der einstigen Bergbaumetro­ pole zwischen Ruhr und Emscher. Bereits 1878 eröffnet, ist er bis heute das attraktive Ausflugsziel der Region. Der Stadtpark lädt seit alters her zum Lust­ wandeln ein. Er ist ein kostbares Natur­ juwel, steht ganz zu Recht deshalb unter Denkmalschutz. Ebenfalls kulturge­ schichtlich von Bedeutung und bis heute von repräsentativer Strahlkraft sind die zahlreichen herrschaftlichen Residen­ zen im angrenzenden großbürgerlichen Villenviertel. Eines davon ist das Ziel unserer kulinarischen Entdeckungsreise: Das feine „Restaurant Herr B.“ in der „Gesellschaft Harmonie“ in der Gud­ runstraße. Eine kultivierte Adresse mit langer, bewegter Historie. Der Ursprung der „Harmonie“ geht auf eine Lesege­ meinschaft angesehener Bürger zurück, die 1817 die „geschlossene Gesellschaft Harmonie“ gründeten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die feine Adresse in der Kortumstraße völlig zerstört, der Erwerb des Karolinenhofes in der Gudrunstraße ist auf den Spätherbst 1950 datiert. In

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der herrschaftlichen, unter Denkmal­ schutz stehenden Stadtvilla residiert die „Gesellschaft Harmonie“ noch heute. Und pflegt in der wunderbaren histo­ rischen Ambiance die Kultur der Gast­ lichkeit und der kulturellen Inspiration mit regelmäßig ausgetragenen Veranstal­ tungen. Lions- und Rotary-Clubs sowie weitere 25 Korporationen nutzen die ver­ schiedenen Räumlichkeiten.

Vom Bismarck-Turm aus hat man den vielleicht schönsten Blick auf den ­Bochumer Stadtpark.

Das Patronat der kultivierten Gastlichkeit

Seit einigen Jahren hat sich die Gesell­ schaft auch für die breite Öffentlichkeit geöffnet, denn in ihren Räumlichkeiten beherbergt sie eine der besten gastrono­ mischen Adressen der Stadt: Das „Res­ taurant Herr B.“. Die gastronomische Leitung hat Pächter Daniel Birkner inne, den man allerorten nur „Herr B.“ ruft. Längst ist der seinerzeit provisorisch moti­ vierte Restaurantname zum Synonym für exquisite Kulinarik avanciert. Das ist das Verdienst des 30-jährigen Daniel Birkner, ein wahrer Feingeist unter den ambitio­ nierten Köchen des Ruhrgebietes. Ein Küchenmeister, der sich mit seiner sen­ siblen, distinguierten und musischen Art und Weise der gelebten Gastgeberschaft ganz wunderbar in die Noblesse der „Har­ monie“ einfügt. Fine Dining, Küchenpar­ ties, Weinproben in Ergänzung von stil­ vollen Soireen, Tanzabenden im großen Saal, Lesungen und konzertanter Kam­ mermusik, das ist die gelungene Melange aus sinnlichem Erleben. Birkner selbst passt in diesen außergewöhnlich stilvol­ len Rahmen ganz wunderbar hinein. Bis vor zwei Jahren hatte er eine C-Stelle als


Küchenchef, Patron und Pächter Daniel Birkner (oben) serviert im eleganten „Restaurant Herr B.“ in der „Gesellschaft Harmonie“ erlesene Köstlichkeiten wie beispielsweise „Jacobsmuscheln mit Fenchelbrandade“.

Organist in der evangelischen Gemein­ de im benachbarten Castrop-Rauxel im Nebenerwerb inne. Eine Leidenschaft, die nun ins zweite Glied zurücktreten muss, weil die Connaisseure im Ruhrge­ biet immer häufiger in den Genuss der Birkner-Kreationen gelangen möchten.

Internationale Karriere

Der Erfolg hat bekanntermaßen viele Väter. Im Falle der „Harmonie“ ist es in erster Linie einer: Daniel Birkner. Der im „Parkrestaurant Stadtpark“ in Herne zum Koch ausgebildete und hernach im Bochumer Restaurant „Vitrine“ nachhaltig geförderte Küchenmeister ist in der statt­ lichen Gründerzeitvilla omnipräsent. Als charmanter Gastgeber macht er souverän die Honneurs, präsentiert den Genießern die Speisenfolge mitsamt der Produkte. In der Küche ist er der kreative Feinspitz, der, hervorragend unterstützt durch Souschef Patrick Hoff, eine ganz und gar individu­ elle Spitzenküche auftragen lässt. Birkner hat Stationen in seiner Vita, die aufhorchen lassen, darunter das renom­ mierte und inzwischen mit einem Stern ausgezeichnete Chalet-Hotel „Guarda Val“ im schweizerischen Lenzerheide, das „Château la Chassagne“ nahe der burgundischen Stadt Dijon, das ­a ktuell mit zwei Michelin-Sternen bedachte „Midsummerhouse“ in Cambridge sowie das ebenfalls sterndekorierte Hotel­Restaurant „Adler“ in Asperg.

Menü „Meine Küche“

Seit Sommer 2007 beglückt „Herr B.“ die Gäste in der „Harmonie“ als Küchenchef und Geschäftsführer in Personalunion. Er tut dies mit Verve und nimmermüdem

Einfallsreichtum. Was Daniel Birkner kreiert und durch den liebenswert agie­ renden Service unter Leitung von Sabri­ na Koos und Silvia Braun an die tadellos eingedeckten Tische im Erd- und Ober­ geschoss bringen lässt, basiert auf erst­ klassigen Grundprodukten und ist in der Summe des Gebotenen à jour und von filigraner Könnerschaft. Mag der histori­ sche Parkettfußboden auch knarren, Bir­ kners Kreationen sind trotz klassischer Grundierung von einer modernen Leich­ tigkeit, die die Lust am puren Genuss wecken. Den eigenen Küchenstil zu kategorisieren oder daraus gar eine Phi­ losophie abzuleiten, das gehört nicht zum Impetus des Daniel Birkner. Also pro­ bierten wir Birkners „Meine Küche“ und waren von ihrer durchaus extravaganten Formensprache angetan. Zum Auftakt gab es als Amuse Bouche eine tadellose „Variation von der Lachsforelle“. Dieser

folgte „Freilandei mit Lardo, Petersilie und Nussbutter“. Ein erstes Ausrufe­ zeichen. Perfekte Aromenbalance und ebensolche Zubereitung dürfen wir den „Jacobsmuscheln mit Fenchelbrandade“ attestieren. Superb die dann folgende Kreation „Gänsestopfleber, Portwein­ schalotten und Ochsenschwanz“. Erst­ klassige Vielfalt zum Thema Lamm ser­ vierte Birkner mit „Haxe, Nüsschen im Kartoffel-Meerrettich-Mantel, Filet und Rücken vom Merino-Schaf und confier­ tem Zicklein“. Alle Komponenten waren à point zubereitet, herrlich eingebunden die Aromaten aus schwarzem Knob­ lauch: Von bester Machart auch das Des­ sert: „Ananasmousse, Ananaskompott und Fenchelsorbert“. Die Weinberatung aus der fast ausnahmslos mit deutschen Gewächsen gut bestückten Weinkarte ist profund und kommunikativ.  Ingo Schmidt ■

v v  Restaurant Herr B.

in der Gesellschaft Harmonie Gudrunstr. 9, 44791 Bochum Tel.: +49 (0) 234 / 50 765-0 Fax:+49 (0) 234 / 50 765-55 info@restaurant-herrb.de info@gesellschaft-harmonie.de www.restaurant-herrb.de www.gesellschaft-harmonie.de Inhaber und Küchenchef: Daniel Birkner Restaurantleitung: Sabrina Koos, Silvia Braun Service: Ausgezeichnet Weine: Gut Ambiente: Gediegen

Eine geschichtsträchtige Adresse: Die mit wildem Wein umrankte Gründerzeitvilla der „Gesellschaft Harmonie“ in Bochum.

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v Hotels & Restaurants

*****S Hotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main

Logieren wie ein Prinz Wenn ein perfekt agierender Service, eine feine KĂźche und hochromantisches Interieur miteinander Hand in Hand gehen, ist man im Hotel Hessischer Hof im Herzen von Frankfurt gelandet. Und mĂśchte nicht wieder weg.

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+++Giamet am incip eugiamc onsequis am, sed dolortie molesto dunt alis nostrud et, seniam, con utat.

+++Olorem nulla feugiat nis dit vullan volore conumsa ndionsecte vel do odipit wisi. Die Jimmy´s Bar ist im 60er Jahre Stil gehalten; es gibt dort täglich live Piano-Musik. Verführerisch sind die langen Öffnungszeiten: Die Bar ist täglich bis 4 Uhr geöffnet.

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rankfurt ist eine höchst aufregende Stadt: Sie bietet zum einen Kultur pur – mit einer großen Dichte an Museen, allen voran das berühmte Museumsufer. Und dann gibt es dort natürlich die prachtvolle Alte Oper und über 20 Theater. Unzählige Möglichkeiten locken, Frankfurt als Shoppingmetropole zu erkunden. Und zwischendurch die vielen Bars und Restaurants anzusteuern. Unzählige Möglichkeiten? Nicht ganz. Denn wer einen perfekten Service, verbunden mit herausragender, aber unaufdringlich feiner Küche haben möchte, dem sticht sofort das Restaurant Sèvres im Hotel Hessischer Hof ins Auge. Küchenchef Marco Wenninger serviert hier beispielsweise Hummerlasagne mit Basilikum, gebratene Stu-

Sorgt mit einer exzellenten Auswahl an Speisen und original japanischem Frühstück für Wonne: das morgendliche Buffet.

benkükenbrust und gefüllte Keule mit Feldsalatcrème und Oliven-Kartoffeln. Dazu werden hochprämierte Weine des Weingutes Prinz von Hessen gereicht. Das Prinzenpaar ist übrigens auch Hoteleigner; Kunstgegenstände und eine wunderschöne, unaufdringliche Einrichtung ziehen sich nicht zuletzt aus diesem Grund durchs gesamte Haus: So ist das Restaurant mit Geschirr aus der Adelsfamilie dezent geschmückt. Prinzessin Floria von Hessen suchte das Design aus, war zudem verantwortlich für das Interieur Design der luxuriösen Executive Zimmer im umgebauten Nordgebäude des Hotels.

Pflanzenwelt. Und Doktor Matthias Jenny, der Direktor des Palmengartens, führt mit einer heiteren Moderation durch die Gänge. Wie ein Ruhepol liegt das fürstliche Haus im Herzen der Stadt – und beherbergt all jene, die gleich einem  Prinzen logieren möchten. ■

Kulturelle Kooperationen

Das Luxushotel fühlt sich eng verbunden mit Frankfurt und den hier beheimateten kulturellen Institutionen – und zeigt das auf vielfältige Art. So richtete Generaldirektor Eduard M. Singer beispielsweise für den Ausbau des Städel Museums eine Spendengala aus. Und diese feine kulturelle Brücke schlägt sich hinüber bis zur Kulinarik Marco Wenningers. Unter den kulinarischen Arrangements, die passend zur Jahreszeit angeboten werden, findet sich – neben dem Trüffelmenü im Oktober und dem Martinsgans-Essen im November – auch eine Kooperation mit dem Palmengarten Frankfurt. Bei dem beliebten Event wird ein Fünf-Gang-Menü gereicht – gespickt mit außergewöhnlichen Zutaten aus der

*****S Hotel Hessischer Hof Friedrich-Ebert-Anlage 40 D-60325 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0) 69/ 75400; Fax: +49 (0) 69/75402924 info@hessischer-hof.de, www.hessischer-hof.de Generaldirektor: Eduard M. Singer Verkaufs-und Marketingdirektor: Thomas Hildebrandt Küchenchef: Marco Wenninger Service: Perfekt; Weine: sehr gut Ambiente: luxuriös, romantisch

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v Hotels & Restaurants

Hotel HÖERHOF in Frankfurt-Idstein

Inspirationen aus New York Hoteldirektorin Sabine Kogge steckt voller guter Ideen: Erst kürzlich holte sie sich mit Jens Matthias Krause einen Meister der Frischeküche mit außergewöhnlicher Handschrift an den Herd. Und das ist nicht die einzige Innovation, die Gäste in dem zauberhaften Fachwerkhaus erwartet.

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utig sind ihre Entscheidungen. Und gut durchdacht. Die sympathische Hoteldirektorin des Hotel HÖERHOF, Sabine Kogge, hat von ihren Eltern ein kleines Juwel in Idstein übernommen, nur einen Katzensprung von Frankfurt entfernt. Und das weiß sie. Hätte ein Maler sich das Städtchen Idstein ausgedacht, er hätte es wohl genau so gezeichnet: Fachwerkhäuser mit reich verzierter Fassade und verwinkelte Gässchen schmiegen sich in die verträumte Landschaft des Taunus. Diese Lage versetzt einen ohnehin in sofortige Tiefenentspannung, wenn man dem Großstadtgetümmel entfliehen möchte. Aber Sabine Kogge will mehr für ihre Gäste. Im Sommer 2005 übernahm sie das Haus. Ihr Plan war, es großzügig für Tagungen auszugestalten. Und der Plan ging auf: Verschiedenste Räumlichkeiten mit unter60

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schiedlicher Größe stehen zur Verfügung. Das Schöne daran: Höchste Modernität bei der Ausstattung und Fachwerk-Interieur gehen miteinander Hand in Hand. Für kleinere Hochzeiten übrigens ist der Höerhof ebenfalls ideal: Stimmung pur bietet dabei der Innenhof, in dem man romantisch tafeln kann. Das Haus gibt es bereits seit 1600, es ist innen und außen mit prächtigen Verzierungen versehen. Seit 1992 flossen von den Eigentümern rund 10 Millionen Euro in die Sanierung und Renovierung, um das Schlösschen zu dem zu machen, was es heute ist.

Küchen-Romantik

Das Hotel gehört jedoch nicht nur wegen seines Äußeren zu den geheimen Stars der Region. Und woran liegt das? Am Küchenkonzept: Seit 2005 liegt der Fokus der Küche auf der Verarbeitung

und Zubereitung frischer Produkte –mit dem Ziel, die Gäste zu überraschen. Um dieses Ziel noch weiter auszubauen, wurde mit Jens Matthias Krause kürzlich ein Meister seines Fachs an den Herd geholt. „Ich setze auf frische Produkte, Kräuter und Gewürze, um eine Vielfalt an geschmacklichen Komponenten auf den Teller zu bringen“, lautet sein Credo. Die Karte wechselt je nach Marktangebot alle fünf bis sechs Wochen; angeboten wird zum Beispiel „Lüneburger Heide lachs mit Flusskrebsen und vanillierten Schwarzwurzeln“, „Essenz vom Wildgeflügel mit gebackener Praline“ und „Hohe Rippe und Backe vom kanadischen Rind mit Rosmarin und altem Balsamico“. Neben der phantastisch-kreativen Küche lässt sich die Gastgeberin allerlei einfallen, um ihre Gäste zu begeistern. Unter der Rubrik „Kleinkunstgenuss“ findet man


Sabine Kogge brachte aus ihrer Zeit in New York kulturelle Ideen mit (links). Heute mixt sie exzellente Menüs und Kultur zu spannenden Events – wie das ImprovisationstheaterMenü (oben) oder das Latino-Jazz-Wochenende (unten). Romantisch tafeln kann man im Innenhof (rechts) und im Restaurant (links unten). Blick über Idstein (rechts oben).

hier ein monatlich wechselndes Programm in Verbindung mit lukullischen Genüssen. Woher sie all ihre Ideen nimmt? Sie ist viel rumgekommen, lebte eineinhallb Jahre in New York. Dort lief ihr nicht nur ihr heutiger Mann über den Weg, sondern auch jede Menge Kultur. Heute mixt sie hervorragende Kultur und exzellentes Essen zu spannenden Events. Da gibt es zum Beispiel das Latino-Jazz-Wochenen-

de, bei dem sich sprichwörtlich die Balken des alten Gemäuers zur Musik biegen – von den Gästen ganz zu schweigen. Bis spät in die Nacht wird dann getanzt. Oder das Menü mit Improvisationstheater zwischen den Gängen. Die Events sind zumeist Monate im Voraus ausgebucht. Früh reservieren lohnt sich also; und wer einmal zu spät dran ist – Sabine Kogge hat zum Glück noch viel vor...  ■

v Hotel HÖERHOF Obergasse 26, 65510 Idstein Tel.: 06126 / 5 00 - 26, Fax: 06126 / 5 00 - 226 info@hoerhof.de, www.hoerhof.de Inhaberin: Sabine Kogge, Küchenchef: Jens Matthias Krause Service: sehr gut, Ambiente: verspielt, modern


v Wein

Deutschlands schönste Weinregionen: Südliche Weinmosel

Kultur und Genuss im Dreiländereck Die älteste Weinregion Deutschlands liegt dort, wo sich Saar und Mosel begegnen. Der Süden von Rheinland-Pfalz in direkter Nachbarschaft zu Frankreich und Luxemburg lädt mit bewaldeten Hügeln, ausgedehnten Tälern und römischer Vergangenheit zu Ausflügen auf dem Wasser, mit dem Rad oder auf Schusters Rappen ein.

S

chon der Name gibt Anlass zu Diskussionen: Die einen nennen die Weinregion Obermosel, die anderen Südliche Weinmosel – seit Neuestem auch mal „Der Süden der Mosel“. Touristisch wird die älteste Weinregion Deutschlands auch als Saar-Obermosel bezeichnet. Aber was hat die Saar damit zu tun? Die liegt bekanntlich im Saarland. Kurios, denn der Saarwein wird am Unterlauf der Saar in Rheinland-Pfalz erzeugt. Um es noch komplizierter zu machen, könnte man behaupten, das einzige Weinanbaugebiet des Saarlandes liege nicht an der Saar, sondern an der Obermosel in der Großgemeinde Perl und produziert somit Moselweine. Wie einfach war doch die Zeit, als sich die Weinregion noch „Mosel-SaarRuwer“ schimpfte. Geografisch gesehen reicht die Region an der Mosel vom deutsch-französischluxemburgischen Dreiländereck bei Perl bis zur Einmündung der Saar bei Konz südlich von Trier, wobei die älteste Stadt Deutschlands für die einen zur Ober­ 62

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mosel gehört. Über diese Bezeichnung lässt sich auch streiten, denn der geografische Oberlauf des Flusses liegt nun einmal in den Vogesen. Andere sehen in Trier den südlichsten Zipfel der Weinregion Mittelmosel. Die Saar jedenfalls verabschiedet sich unterhalb der Saarschleife vom Bundesland Rheinland-Pfalz und wir uns von den Überlegungen, was zu wem gehört und wie es genannt wird. Denn diese Region hat einfach zu viel zu bieten.

Kanutour zum Saar-Riesling

Bei schönstem Sonnenschein geht es nach Schoden an der Saar, und von dort aus mit

Die Saarwein­ metropole liegt in Saarburg, während sich die Kaiserthermen in Deutschlands ältester Stadt Trier befinden.

dem Kanu durch den als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Wiltinger Saarbogen mit Stromschnellen und Flusskribben, vorbei an Seerosen, Graureiherkolonien und den sonnendurchfluteten steilen Schieferhängen der größten und bedeutendsten Weinbaugemeinde der Saar, Wiltingen. Hier wächst der berühmte Saar-Riesling. Der Weinlehrpfad lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden, der Saarweinwanderweg führt zu den schönen Aussichtspunkten. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Weingüter und Weinstuben, die zum Verweilen und Genießen des Saarweines einladen.


Die besten Adressen der Region

Lassen Sie sich von der Qualität der Weine und Sekte sowie der Frische-Küche mit regionalen und mediterranen Speisen in der Gutsschänke begeistern.

Weingut & Gutsschänke Frieden-Berg

Saar heran. Das Ergebnis sind von einer außerordentlichen Mineralität geprägte Weine, die im Zusammenspiel mit einer bekömmlichen Säure und leichtem Alkoholgehalt, eine wunderbare Aromatik von Pfirsich, Aprikose, Zitrone und Kräutern zeigen.“

Weinstraße 19 • 54453 Nittel Tel.: 06584 / 99070 • info@frieden-berg.de • www.frieden-berg.de Öffnungszeiten Gutsschänke: Fr bis Di ab 17 Uhr, Weinverkauf Mo bis Sa 8-18 Uhr, So 10-12 Uhr und zu den Öffnungszeiten der Gutsschänke. Foto: H-P-Merten

Das sechs Kilometer entfernte Saarburg mit Buttermarkt, historischer Altstadt und Burganlage mit Blick ins Saartal gilt wegen seiner Gassen und dem Flüsschen Leuk, das sich spektakulär mit einem Wasserfall in den Leukkessel ergießt, auch als Klein-Venedig. Aber die Stadt im westlichen Teil des Naturparks Saar-Hunsrück ist auch die Saarweinmetropole, wovon wir uns im „Saarburger Hof“ überzeugen. In dem traditionsreichen charmanten Familienhotel werden zu köstlichen Speisen von Klaus Diewald und seinem Team fein abgestimmte Weine oder Sekte aus dem hauseigenen Weinkeller serviert. Mit dem Saar-Riesling vom Weingut Van Volxem, dem Schodener Herrenberg vom Weingut Loch und dem Filzener Riesling vom Weingut Piedmont spürt man die gesamte Region in der Kehle. Nicht nur Männer wie Egon Müller oder der Neuzugang unter den Winzern, Günter Jauch mit dem Weingut von Othegraven, hauchen dem Riesling von der Saar Leben ein. In Saarburg-Beurig liegt das Weingut Dr. Heinz Wagner, dessen Urgroßvater 1880 mit der Wein- und Sektkellerei die Sektindustrie an der Saar begründete und den Hof von Sachsen-Coburg belieferte. Heute wird der Familienbesitz mit acht Hektar Rebfläche in den Einzellagen Saarburger Rausch, Saarburger Kupp und Ockfener Bockstein in fünfter Generation von Christiane Wagner geführt: „Wir sind auf Tuchfühlung mit unseren Lagen, kennen alle Stöcke persönlich und auch jeden Stein in unseren steilen Schieferlagen an der Saar. Unsere Philosophie fordert, die von der Natur gebotenen Qualitäten jedes Jahr ohne Verfälschung in einen charaktervollen unverkennbaren typischen Wagner SaarRiesling zu verwandeln. Großes Augenmerk legen wir dabei auf den traditionellen Weinausbau im Eichenholzfass. Unter optimalen Bedingungen reifen die Weine im größten Gewölbekeller der

Mit Eseln auf römischen Pfaden

Im sieben Kilometer nordöstlich von Saarburg gelegenen Örtchen Mannebach – ein Brauhaus im „Mannebacher Landhotel“ und die Käserei Riedhof sorgen fürs leib­ liche Wohl – werden wir von den Eseln Bilbo und Gandalf erwartet, mit denen wir eine Packeselwanderung nach Tawern auf den Metzenberg zur römischen Tempel­ anlage machen, der teilweise rekonstruiert wurde und einen guten Eindruck der Tempel­architektur vermittelt. Wer nicht genug von römischen Baudenkmälern bekommen kann, sollte sich das nahe Trier mit Amphitheater, Barbara­thermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra und Römerbrücke nicht entgehen lassen und in der Weinstube „Zum Domstein“ altrömische Gerichte nach Apicius im römischen Weinkeller genießen. Wer sein Wein­ erlebnis der Region Saar-Obermosel vertiefen will, dem seien das Wein- und Fischhaus „Oechsle“ und die Weinbar „Weinsinnig“ empfohlen – spätestens hier begegnet man dem für die Muschelkalkböden der Obermosel typischen Elbling, einer der ältesten bekannten Weißweinrebsorten Europas, angeblich eine Hinterlassenschaft der Römer. Leichtigkeit, Spritzigkeit und Frische zeichnen ElblingWeine und -Sekte aus. Da 80 Prozent der Elblingproduktion an Kellereien gehen,

Im Zentrum der Saarweinmetropole Saarburg gelegen. Familiär geführtes Hotel mit empfohlener Küche und großer Saar-Wein-Karte.

Hotel SAARBURGER HOF*** Graf-Siegfried-Straße 37 • 54439 Saarburg Tel.: 06581 / 92800 • Fax: 06581 / 928080 www.saarburger-hof.de • infos@saarburger-hof.de

Der 1880 gegründete Familienbetrieb mit Chateau-Charakter ist im Besitz hervorragender Rieslingterroirs in Saarburg und Ockfen. Mittlerweile in fünfter Generation werden Spitzenweine produziert, die den klassischen, filigranen Saar-Riesling-Typ in besonderem Maße widerspiegeln.

Weingut Dr. Heinz Wagner Bahnhofstraße 3 • 54439 Saarburg • Tel. 06581 / 2457 info@weingutdrwagner.de • www.weingutdrwagner.de

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v Wein haben rebsortenreine Elblingweine und klassisch vergorene Sekte aus den Weingütern, wie dem Weingut GiwerGreif in Wasserliesch, nahezu Raritätenstatus.

Weinbau für die Wissenschaft

Spritzige Weine und lebendige Geschichte

Zu Gast an der Obermosel Das Weinanbaugebiet rund um Mosel, Saar und Ruwer ist eines der sechs Anbaugebiete im WeinReich Rheinland-Pfalz und gilt als die älteste Weinregion Deutschlands. Zwischen Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, und dem Dreiländereck Deutschland-LuxemburgFrankreich, liegt die südliche Weinmosel, die die Rheinland-Pfälzer auch schlicht „Obermosel“ nennen. Schon die Römer haben das Potenzial und die Attraktivität dieser Region erkannt und sie sich z. B. beim Weinbau zunutze gemacht. Auch heute noch gedeihen dort international anerkannte Spitzenweine, insbesondere die Rebsorten Riesling und Rivaner. Auf eine 2000-jährige Anbautradition verweist auch der für die Obermosel typische Elbling, der zu den ältesten kultivierten Weißweinreben Europas gehört und leichte, spritzige Weine hervorbringt. Neben der Leidenschaft für den Wein(bau) wird an der Obermosel auch die Gastfreundschaft groß geschrieben: Viele Winzerhöfe, Weingüter und Spitzengastronomen bieten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und verwöhnen den Gast mit exzellenten Weinen und regionalen Spezialitäten. Wer den Spuren der Römer weiter folgen möchte, entdeckt entlang der so genannten „Straße der Römer“ viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die die Geschichte wieder lebendig werden lassen.

Ein Schlenker zurück an die Saar und zum römischen Weinbau führt nach Ayl zum Weingut von Vater Peter und Sohn Florian Lauer. Mit den Lagen Schonfels, Rauberg, Scheidterberg und der Toplage Ayler Kupp werden 7,5 Hektar Anbaufläche bewirtschaftet, wobei sich Vater und Sohn nach alter Familientradition ausschließlich auf den Ausbau von Riesling spezialisiert haben. Im Arbustum-Projekt „Alter Weinbau“ baut Florian Lauer auf dem Ayler Rauberg gemeinsam mit der Uni Freiburg seit fünf Jahren auch Riesling und Sauvignon blanc mit einer Baumbepflanzung so an wie die Römer vor 2.000 Jahren. 4.000 Rebstöcke und 480 Eichen und Pappeln auf einem Hektar Schieferboden sollen darüber Aufschluss geben, ob sich Laubbäume positiv auf den Weinbau auswirken und Veränderungen im Boden auslösen. „Ob die Qualität des Weines wirklich besser wird und die Bäume in dieser Symbiose besser wachsen, können wir aber erst in frühestens zehn Jahren feststellen“, so der Nachwuchswinzer, der zu den „Moseljüngern“ gehört, einer Vereinigung von ambitionierten Jungwinzern. Letzte Station ist der Weinort Nittel, 25 Kilometer südwestlich von Trier an

der südlichen Weinmosel gelegen. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz führt bis hinauf zur erstmals im Jahre 1432 urkundlich erwähnten St. Rochus-Wallfahrtskapelle mit wunderschönem Blick ins romantische Moseltal – ob auf dem Felsenpfad oder dem Weinlehrpfad, hier gibts Moselromantik auf Schritt und Tritt. Auf einer Fläche von acht Hektar baut das Familienweingut Frieden-Berg in Nittel Elbling, Auxerrois, Grauburgunder und Spätburgunder an. Der süffige Elbling, der sich in seiner trockenen Art als hervorragender Essensbegleiter zu Fisch und Meeresfrüchten oder zu einer deftigen Brotzeit zeigt, reift hier auch im altklassischen Flaschengärverfahren zu einem außergewöhnlichen Sekt heran, der durch seine gradlinige, frische und spritzige Art als Rarität zu den Spitzensekten der Welt gehört. Nach einer Weinprobe in der gemütlichen Weinstube des Weingutes führt uns eine Radtour auf dem Moselradweg nach Konz, zum Zusammenfluss von Mosel und Saar. Konz wurde 1946 mit weiteren Gemeinden zunächst dem an Frankreich abgetretenen Saarland angegliedert, und wanderte 1947 wieder zurück nach Rheinland-Pfalz. Dem Wein ist‘s wohl egal, welche Sprache um ihn herum gesprochen wird und welchem Land sein Erdreich angehört. Wir sollten es so halten wie er und die Sonne und die Region genießen. Barbara Leuschner ■

Foto: Christine Kollbach

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

+49 (0)1805-757 46 36 (0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro)

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Fotos: Christine Kollbach

Zahlreiche Tipps, Informationen und weitere genussvolle Weinreisen finden Sie unter www.wein-reich.info. Hier können Sie auch das aktuelle Weinmagazin 2011 „Wo Wein zum Erlebnis wird“ online bestellen.


Weingut GiwerGreif in Wasserliesch an der Südlichen Weinmosel

Elbling & Burgunder unterm Maulbeerbaum Sandra und Peter Giwer gehören zu den jungen Winzern, die engagiert und selbstbewusst neue Wege einschlagen.

K

eine 10 km von Trier und nur einen Katzensprung von der luxemburgischen Grenze entfernt finden Sie das Weingut GiwerGreif im kleinen Dörfchen Wasserliesch, dem Tor zur Südlichen Weinmosel. „Wir sind Moselaner und mit Leib und Seele Winzer. An uns und unsere Weine haben wir ganz klare Anforderungen“, sagt Peter Giwer (42). Seine Frau Sandra (34) fügt schmunzelnd hinzu: „Wir sind mit einem Qualitätsvirus infiziert.“ Gemeinsam haben sie im Jahr 2000 das elterliche Weingut übernommen und

Der spritzige Elbling von GiwerGreif ­ passt nicht nur prima zu leichten Fischund ­Spargelgerichten oder zur Brotzeit.

seitdem ordentlich umstrukturiert. „Zu unserem Erfolg haben uns vor allem Disziplin und Fleiß geführt. Die intensivste Arbeit fällt im Weinberg an. Die Laubarbeit erfolgt manuell, und durch die bereits am Rebstock vorgenommene

Ertragsreduzierung schaffen wir beste Voraussetzungen für unsere Weine. Das Ziel sind – dem jeweiligen Rebsortenprofil entsprechend – leichte, animierend frische Weine bzw. dichte und ausdrucksstarke Weine. Eine möglichst späte Lese und eine rigorose Selektion bei der Handlese sind selbstverständlich. Im Keller arbeiten wir eigentlich nur das Nötigste.“ Auf den sechs Hektar Rebfläche sind rund 40 Prozent mit der uralten Rebe Elbling bepflanzt. „Unser Star ist der Elbling. Allerdings hat es eine ganze Weile gedauert, bis er aus dem Schatten des Moselrieslings getreten ist. Wir bauen ihn als leichten Sommerwein aus unkompliziert und somit perfekt für die Terrasse geeignet. Als Winzersekt, nach traditioneller Methode gereift, mögen wir ihn besonders gerne.“ Gut passt er zur Brotzeit, zum Spargel und Fisch. Auf dem kalkhaltigen Terroir baut Peter Giwer auch mineralische Grau- und Weißburgunder, Riesling sowie St. Laurent und Dornfelder an. Das fast schon mediterrane Klima, die kühlen Nächte und der tiefgründige Muschelkalkboden verleihen den Weißweinen eine unverwechselbare Mineralität. Nicht weit entfernt wachsen in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet wilde Orchideen – mit 28 Arten eines der bedeutendsten Orchideenvorkommen Deutschlands. Im Hofladen ist der Charme eines uralten schützenden Mauerwerkes spürbar. Er ist wie das gesamte Weingut aus dem unverwechselbaren Buntsandstein

der Region erbaut. Oleander, Zypressen, Feigen- und Maulbeerbäume laden geradezu ein, sich nieder zu lassen und in dem gemütlichen Innenhof selbst ein Urteil über die Weine zu bilden. Der AUSONIUS Elbling zum Beispiel ist gegenüber dem unkomplizierten Elbling eher von kräftiger und anhaltender Struktur. Die einzelnen Ausonius Weine erscheinen in kleiner Stückmenge und teilweise nur alle paar Jahre.  ■

Weingut GiwerGreif Gästehaus GiwerGreif Peter und Sandra Giwer Neudorfstraße 24, D - 54332 Wasserliesch Tel.: 06501 / 180522, Fax: 06501 / 180523 weingut@giwer-greif.de, www.giwer-greif.de Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 09-12 / 15-18 Uhr Gästehaus: 20 Betten im modernen Landhausstil

Der Hofladen ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und lädt zum Verweilen ein.

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v Reise

Ferienvilla „Al Papa“ bei Lucca

Privatkoch? Kein Problem!

Mein Blick ruht auf uralten Zypressen, knorrigen Olivenbäumen und malerischen Renaissance-Residenzen. Dies ist Toskana pur. Die Entscheidung gegen ein Luxushotel und für eine exklusive Villa in der Nähe von Lucca war goldrichtig.

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er seinen Urlaub in einer Villa verbringt, muss vielleicht auf den täglichen Room-Service verzichten, gewinnt dafür aber jede Menge Freiheit und Privatsphäre. Zahlreiche Ferienhausanbieter tummeln sich mittlerweile im Netz, und die Auswahl ist riesig. Mich überzeugte das kleine, aber feine Portfolio der Agentur CC-Villas mit gerade mal 35 Villen und 15 Ferienwohnungen in der Toskana, Objekte mit Charme und Charakter. Bevor ein Domizil ins anspruchsvolle Portfolio darf, wird es von den Agenturinhaberinnen Monika Olboeter und Tochter Christina Olboeter-Zorn vor Ort genauestens inspiziert.

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SAVOIR-VIVRE

Wünsche werden von den Toskana-Kennerinnen gerne erfüllt, das gehört zum Service. Lust auf Wellness und Weingüter? Kein Problem. Während Mama und Papa relaxen, kann ein Babysitter den Nachwuchs hüten. Privater Chauffeur gefällig? Auch das lässt sich arrangieren. Gourmets können einen privaten Koch samt Einweisung in die toskanische Küche buchen, im Herbst an einer Weinlese teilnehmen oder sich unter fachmännischer Anleitung auf Trüffelsuche begeben. Unser Domizil, die Villa „Al Papa“, schmiegt sich malerisch in das Weinbaugebiet Colline Lucchesi und verwöhnt

uns mit einem umwerfenden Panorama. Das schmucke Lucca, der zauberhafte Höhenzug von Montecarlo oder die mittelalterliche Stadt San Gennaro, die in der Ferne den Berg „hinaufklettert“ – egal, wohin man schaut: Die Aussicht ist grandios. Innen überrascht das rustikal anmutende Hideaway mit einer exklusiven Einrichtung und erlesenen, fachkundig restaurierten Antiquitäten. Hier ist nichts stereotyp, vieles ist extra für dieses Haus angefertigt worden. In der Küche steht der liebevoll arrangierte Präsentkorb des Vermieters, der seine Gäste stets mit Leckereien empfängt. Doch das kulinarische Survival-Kit ignorieren wir


erst einmal, denn wir erwarten Manuela Giampaoli, eine exzellente Köchin. Die temperamentvolle Italienerin kocht nach fast vergessenen, toskanischen Rezepten. Am späten Nachmittag reist Manuela gemeinsam mit ihrer Schwester an und ist sofort in ihrem Element. Rasch packt sie allerlei Utensilien und saisonale Zutaten aus, gibt uns eine Einweisung in die Kunst der selbstgemachten Pasta und zaubert ein Acht-Gänge-Menü, das uns schlicht umwirft. Ob Frittata mit Zucchinis, die Tagliatelle d’inverno mit Steinpilzen, die Bohnenspezialität Fagioli all’ Uccelletto oder Schweinswurst mit Schwarzkohl, die den klangvollen Namen „Padellata di Maiale e Cavolo Nero o Rapini“ trägt, alles schmeckt hervorragend – ist aber nicht gerade leichte Kost. Süßes fehlt natürlich auch nicht: Pizzaboden, belegt mit seltenen Weintrauben und Mangold-Schokoladen-Torte sind außergewöhnliche Nachspeisen, aber auch außergewöhnlich lecker. Es ist fast Mitternacht, als sich die Schwestern auf den Weg zurück nach

Lucca machen und zwei sehr glückliche Touristen zurück lassen.

Von Türmen und Trauben

Die Zeit nur mit Nichtstun am Pool zu verbringen, wäre eine Sünde. In Pisa und am Meer ist man in gerade mal 30 Minuten, Florenz erreicht man nach einer einstündigen Autofahrt. Nicht zu vergessen: Lucca. Von der Villa „Al Papa“ bis zum „Freilichtmuseum der Toskana“ ist es nur ein Katzensprung. Die autofreie Altstadt ist typisch italienisch. Turbulent, fröhlich und dennoch gemütlich. Berühmt ist Lucca für seine eindrucksvolle Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert, heute eine sehr gepflegte Promenade von über vier Kilometern Länge. Zwischen großen Platanen mit Blick auf die charmanten Zeitzeugen der Renaissance kann man ganz entspannt flanieren. Wer durch Lucca bummelt, sollte immer wieder mal nach oben schauen. Auf vielen der alten Bauwerke findet man kunstvolle Türme. Der berühmteste ist der GuinigiTurm aus dem 14. Jahrhundert, auf seiner Spitze thronen imposante Steineichen.

Die Toskana ist wie geschaffen für Genießer. Rustikale Osterias und romantische Weingüter laden immer wieder zum Verweilen und Probieren ein. Mein Tipp: das traumhaft gelegene Weingut „Pieve de’Pitti“ aus dem frühen 17. Jahrhundert in Terricciola. Ein Muss ist nicht nur die Weinprobe, sondern auch eine Besichtigung des Guts. Die Weine von „Pieve de’Pitti“ kann man in Deutschland noch nicht kaufen, daher reserviere ich in meinem Koffer einen Platz: Meine Wahl fällt auf den „Moro di Pava“. Der exquisite Sangiovese wird an kühlen Abenden in Deutschland eine genussvolle Erinnerung an die Toskana sein. Petra Dietz ■

CC-Villas GbR Mendener Straße 63, D-53757 Sankt Augustin, Telefon: 0049 (0) 2241- 84 678 01 office@cc-villas.com www.cc-villas.com

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v Wein

Die Weine der Toskana

In der Mitte des Stiefels, leicht links, liegt ein Stückchen Erde mit einem 200 Kilometer langen Hügelteppich voller Weinberge, der einer Fototapete würdig ist. Hier wird Wein geschaffen, der wie kein anderer die Lebensart und Leidenschaft von Italien verkörpert und auf ganz eindrucksvolle Weise die Geschichte seiner Herkunft erzählt – die der Toskana. Mit rund 63.633 ha Rebfläche ist sie gesegnet und hat sieben DOCGGebiete (die kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung), die die oberste Qualitäts- Michele Satta: stufe bilden. Dazu gehören Bru- Satta Syrah, 25 €. nello di Montalcino, Carmignano, Chianti, Chianti Classico, Morellino di Scansano, Nobile di Montepulciano und Vernaccia di San Gimignano. Hier wird besonders Toskanas Hauptrebsorte Sangiovese angebaut, die im Chianti, dem Inbegriff des italienischen Vino, sogar einen Anteil von mindestens 75% hat. Aber auch Cabernet Trauben wie Cabernet Sauvignon Tenuta Monteti: und Cabernet Franc haben sich I Giganti Buoni, 90 €. seit den 60ern ihren Platz gesichert und sind in Kultweinen wie dem Sassicaia, Ornellaia und Solaia verewigt worden, die seitdem als Super-Toskaner gefeiert werden. Ein paar Visionäre haben jedoch das Unmögliche geschafft und den einst Unantastbaren den Heiligenschein gestutzt – mit Spitzentropfen exzellenten Geschmacks, allerdings für deutlich weniger Geld. Namen wie Giampaolo Motta, Enrico Santini: Michele Satta, Enrico Santini oder Montepergol, 45 €. Paolo Baratta stehen Pate für diese Bewegung und schaffen flüssig gewordenes Dolce Vita, welches die Messlatte übergalaktisch hoch setzt. Wenn guter Wein Musik in Flaschen ist, dann haben wir es hier mit begnadeten Virtuosen zu tun, die Symphonien kreieren und sie zu Klassikern heranreifen lassen. Ein weiterer Beweis dafür, dass „die Toskana nicht in Italien Giampaolo La Motta: liegt, sondern Italien in der Toska- La Massa, 16,90 €. na“ (Goethe). Sandra Jovicic

Köstliche toskanische Weine bekommt man in der Toskana – und in der Sansibar auf Sylt bei Herbert Seckler.

Charmanter Genuss:

Wein und Logis in der Toskana Pieve de' Pitti

Gäste wohnen mit Blick auf die Weinberge im ökologisch restaurierten Ferienhaus oder in zwei rustikalen Appartements mit Pool. Angebote: Verköstigung von Öl und Wein, Touren, Kochkurse, Teilnahme an Wein-/Olivenernte, Trüffelsuche. Villa ab €1840/Woche, Apt. ab € 410/Woche; buchbar über CC-Villas. via Pieve de‘ Pitti, 7, I-56030 Terricciola (Pisa), Tel. 0039 0587 635724, www.pievedepitti.

Poggi al Casone

Eine Landschaft wie eine Theaterkulisse. Das Weingut mit Pool, zwei Landhäusern und acht Wohnungen ist Idylle pur. Haus ab € 1260/Woche, Apt. Ab € 700/Woche; buchbar über CC-Villas. Via Volpaia, 16 - 56040 Crespina (Pisa), Tel. 0039 050 64225, www.poggioalcasone.com

Villa La Selva

Einst im Besitz der Medicis, ist das Weingut heute ein Traum für Genießer (mit Pool). Haus ab € 1080/Woche, Apt. ab € 990/Woche; buchbar über CC-Villas. Montebenichi Bucine (Arezzo), Tel. 0039 055 998203

Castello Banfi - Il Borgo

Berühmtes Weingut, das unter anderem den begehrten „Brunello di Montalcino“ hervorbrachte; mit Restaurant, Vinothek und Pool. Special des 5-Sterne-Hotels: zwei Übernachtungen für zwei Pers. im DZ inkl. Frühstück, Weinprobe und Fünf-Gänge Dinner ab € 1020. Banfi Società Agricola S.r.l., Castello di Poggio alle Mura s.n.c, 53024 Montalcino (Siena) Tel. 39 0577 877700, www.castellobanfiilborgo.com

Barone Ricasoli

Seit dem frühen 12. Jahrhundert baut die Adelsfamilie Ricasoli Wein im Chianti Classico an. Im zauberhaften Gästehaus „Agresto“ mit Pool kann man feudal entspannen. Special: Zwei Übernachtungen für zwei Pers. inkl. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Classic Tour ab € 650. Cantine del Castello di Brolio, 53013 Gaiole di Chianti (Siena), Tel. 0039 0577 730, www.ricasoli.it

Castello di Meleto

Fast wie im Märchen: Die Gäste residieren in der Burg aus dem 13. Jahrhundert oder in umliegenden Ferienhäusern (mit Pool). DZ inkl. Frühstück ab € 148, Whg. ab € 630/Woche. Castello di Meleto, 53013 Gaiole in Chianti (Siena), Tel. 0039 0577 749217, www.castellomeleto.it

Fattoria del Colle

Die Vorfahren der bekannten Winzerin Donatella Cinelli Colombini haben das Gut vor über 400 Jahren erbaut. Gästen stehen hier 19 charmante Wohnungen sowie Zimmer im Gut zur Verfügung; mit Pool. DZ inkl. Frühstück ab € 95, Apt. ab € 513/Woche. 53020 Trequanda (Siena), Tel. 0039 0577 662108, www.cinellicolombini.it


Die authentische Kochkunst der Toskana

Typische Häuserfront in einem toskanischen Dorf: Hauptsache bunt.

Vom Luxus der armen Küche Trubel in Pisa, teurer Cappuccino in Florenz und ein medienaffiner Eismeister in San Gimignano – was ist es, das Toskana-Liebhaber so an der italienischen Provinz lieben? Wir haben uns auf die Suche begeben. Und eine exklusive Entdeckung gemacht.

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ier lebt die Fraktion der Genießer: Joschka Fischers Lieblingsziel ist ein Haus in Torre a Castello, Otto Schily besitzt Kirche, Friedhof und Olivenhain auf einem Hügel über der Via Cassia und Oskar Lafontaine urlaubt bevorzugt in Capannori bei Lucca. Kein Wunder also, dass die Opposition diese Reihe italophiler Politiker gern auch als ToskanaFraktion bezeichnet – natürlich nie, ohne mit einem Augenzwinkern darauf hinzuweisen, dass diese Politiker lieber Wein, Sonne und Luxus frönen als dem gänzlich unfrivolen Aktenstudium.Was ist es also tatsächlich, das die linke Elite an dieser italienischen Provinz liebt?

Florenz` Grandezza? Literweise Chianti? Die Exklusivität der Ursprünglichkeit? Wir haben uns das mal angesehen.

Pisa, das Tor zur Toskana

Pisa, das Tor zur Toskana, durch das sicher auch schon viele deutsche Politiker kamen und gingen. Oder besser: flogen. Vom Flughafen „Galileo Galilei” erreicht man in kürzester Zeit alle interessanten Ziele der Region. Florenz in einer Auto- oder Zugstunde, Siena in zwei, Lucca und Livorno in weniger als einer halben. Pisa-Sehenswürdigkeit Nr. 1, klar: der schiefe Turm. Der 1173 erbaute Koloss erstaunt durch seine 3,97

Grad Schräglage, die ihm beigestellte Kathedrale, das Baptisterium, imponiert duch gewaltige Architektur. Zwischen den Gebäuden grinsen die Touristen in zahlreiche Nikons, Leikas oder Sonys. Absolutes Must-Have: Das obligatorische „Ich-stütze-mich-gegen-den-Turmdamit-er-nicht-umfällt-Foto“. An einem solchen Touristen-Hot-Spot exklusives, ursprüngliches Toskana-Flair zu genießen, fällt schwer, klar.

Cappuccino für fünf Euro

Florenz ist da schon ein besserer Tipp. Exklusiv jedoch sind hier besonders die Preise. So sitzen wir auf dem Piazza della 69


v Reise

Die Ponte Veccio in Florenz (vorne) ist die älteste Brücke über den Arno.

Signoria im Caffé Rivoire, bewundern den Neptun Brunnen und trinken einen sehr guten Cappuccino – für stolze fünf Euro, je Tasse wohlgemerkt. Aber was haben wir anderes erwartet? Immerhin befinden wir uns inmitten der Hauptstadt der Toskana. Also suchen wir weiter fernab der Metropolen. Funktionierte toskanische Politik heute immer noch wie im Mittelalter, würden Schily & Co. wohl eingepfercht in sogenannten Geschlechtertürmen urlauben. Noch im 16. Jahrhundert nämlich maß man den Einfluß einer Familie an der Höhe des zum Haus gehörigen Turms. Frei nach dem Motto: Die Mächtigste hat den Längsten. Leider jedoch lebte man dort damals wie heute ohne jeglichen Luxus – denn der ist auf so wenig gestapelten Quadratmetern kaum unterzubringen. San Gimignano besitzt insgesamt noch 15 dieser rudimentären Statussymbole. Sehenswert ist in der 7700 Einwohner Stadt außerdem die pittoreske Architektur, die im 16 Jahrhundert stehenblieb.

Champelmo und Dolcemaro

Viel wichtiger jedoch scheinen den vie70

SAVOIR-VIVRE

len Touristen, die selbst hierher in die Peripherie strömen, San Gimignanos kulinarische Highlights zu sein: Crema di Santa Fina (Creme mit Safran und Pinienkernen), Champelmo (rosa Pampelmuse und Spumante) und Dolceamaro (Kräutercreme) – allesamt kreiert von Sergio, Besitzer der inzwischen weltberühmten Gelateria di Piazza. Der Meister der Eisherstellung ist dank seiner Experimentierfreude inzwischen weltbekannt: Der englische Fernsehsender BBC, der schwedische SVT und der deutsche MDR haben ihn schon besucht. Das macht ihn zwar nicht mehr zu einem wirklichen Geheimtipp – schmälert jedoch keinesfalls den originären Geschmack seiner gefrorenen Gaumenfreuden. Auf dem Heimweg in die verträumten Weinberge Riparbellas, in denen wir ein traditionell möbliertes „Castello“ bewohnen, setzen Weindurst und Magenknurren ein. Nur: Sollen wir jetzt wirklich noch einmal ganz zurück bis in die nächste Kleinstadt Cecina fahren? Immerhin müssen hier in der Gegend für jede kleine Erledigung einige Kilometer zurück gelegt werden. Doch welch ein

Glück: An der Bundesstraße SR68 Richtung Volterra kurz vor Cassina die Terra – direkt an der Abzweigung zu unserer bescheidenen Residenz – liegt versteckt zwischen Bäumen auf einem Hügel ein kleines Restaurant: das La Melantina. Während auf der Terrasse die Vorbereitungen für einen durch und durch toskanischen Polterabend stattfinden, sitzen wir drinnen in rustikal-künstlerischer Atmosphäre. Zwar fehlt die Speisekarte, dafür steht schon eine bastumflochtene 2,5 l Weinkaraffe für uns bereit. Eine Katze umstreift unsere Beine und nach und nach füllt sich der Raum mit gut gelaunten Gästen, die den Patrone wie einen lieben Verwandten begrüßen. Natürlich ausschließlich auf italienisch. Etwas verdutzt sind wir schon, als uns schließlich ohne Ankündigung Unmengen an Antipasti serviert werden – fantastische Antipasti! Erst dann kommt der Patrone und erklärt, welche Primi und Secondi heute gereicht werden. Wir essen Ricotta-Ravioli (die auf der Zunge förmlich zerschmelzen) und Risotto (was für eine köstlich-sämige Konsistenz!). Während die Polterabend-Stimmung langsam von draußen nach drin-


Blick über die Hügel von Riparbella.

nen überschlägt, gehen wir zum Dessert über: Tiramisu und Pannacotta, wie wir sie – trotz Globalisierungs-Gedöns – in Deutschland noch nie gegessen haben. Nach den Espressi (natürlich aufs Haus) nimmt der Patrone mit beiläufigem Gesichtsausdruck einen karierten Schulblock, setzt sich an seinen Bürotisch, der erstaunlicherweise mitten im Restaurant steht, und addiert alles wie willkürlich zusammen. „Cincin!”, schallt es aus dem Nebenraum. Die Toskana-Fraktion – ein Club der Hedonisten und Luxus-Fans? Ein absolutes Mißvertständnis, wie Liebhaber der italienischen Provinz wissen. Denn: Der Reiz des Lebens dort besteht in der Einfachheit, vor allem auch der Authentizität der Alltagsküche, der exczellenten „cucina povera“ – wie im La Melantina. Und arme Küche und linke Politik? Die passen schließlich genau so gut zusammen wie Spaghetti und Tomatensauce. Christina Hollstein ■

vivre xtra

Gewinnen Sie feine Weine aus der Fattoria Le Pupille

Gewinnen Sie mit SAVOIR-VIVRE eine von zwei Duett-Kisten mit feinen Weinen aus dem toskanischen Weingut Fattoria Le Pupille. Welcher Wein darin ist, verraten wir (noch) nicht. Lassen Sie sich einfach überraschen! Tipp: Mehr über das Weingut erfahren Sie unter www.savoirvivre.de. Unsere Preisfrage: Wie viele Geschlechtertürme gibt es in San Gimignano? Das Lösungswort bitte auf den VIVRE-EXTRA Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H005 eintragen.

Ein karierter SchulblockZettel als Restaurantrechnung – so ist die „cucina povera“.

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v Lebensart

Glenfiddich öffnet die Türen zu seinen ältesten Schatzkammern

Die Whisky-Methusalems William Grant und seine Vision: Der Glenfiddich-Gründer wollte Whiskys auf Spitzen-Niveau für zukünftige Generationen destillieren. Das braucht Zeit. Und so besitzt die Destillerie im Herzen der schottischen Highlands heute mehr gereifte Whiskys als jede andere im Land.

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illiam Grant war ein Mann mit einer großen Vision. Er wollte zukünftigen Generationen höchsten Whiskygenuss schenken. Und so lagerte der Firmengründer von Glenfiddich gleich zu Beginn die edlen Tropfen mit der Absicht, sie über Jahrzehnte hinweg bis zur Perfektion reifen zu lassen. Als Folge dieser zukunfts­orientierten Planung verfügt Glenfiddich laut Peter Gordon über mehr gereifte Whiskys in seinen Lagern als jede andere Brennerei des Landes. Der heutige Geschäftsführer und Ur-Ur-Enkel von William Grant erzählt: „Wir sind stolz darauf, Whiskyfreunde immer wieder mit neuen Raritäten überraschen zu können.“ Bis zu fünf Jahrzehnte lang wurden die Whiskys vom Malt Master behutsam gepflegt und immer wieder mit Hilfe von Nosing 72

SAVOIR-VIVRE

und Tasting auf ihre Reifeentwicklung überprüft. Dabei wurden zum Teil zeitraubende und auch teure Arbeitsschritte beibehalten, um die Qualität auf einem Niveau zu halten. „Wir sind auf unsere gesamte Produktfamilie stolz, angefangen von unserem Flaggschiff, dem Glenfiddich 12 Jahre, bis zu unserer derzeit ex­k lusivsten Rarität, dem Glenfiddich 50 Jahre“, sagt Peter Gordon. Dieser gut ein halbes Jahrhundert alte Tropfen wurde kürzlich neu abgefüllt und bereits Ende Februar in Düsseldorf vorgestellt. Mit dabei waren auch die neuen Abfüllungen eines 40 Jahre alten und eines 30-jährigen Whiskys. Besucher sind in der Destillerie in Schottland übrigens herzlich will­ kommen; Tausende Whisky-Fans besuchen jedes Jahr das Unternehmen, in

dem der gesamte Prozess der Herstellung besichtigt werden kann. Bei der Genießer-­Tour gehört auch eine Duftund Geschmacksprobe dazu. Spaß macht es, die verschiedenen Aromen in ihrer Feinheit zu erkennen: So schmeckt ein Whisky aus einem noch „jungfräulichen“ europäischen Eichenfass vollkommen anders als ein Tropfen aus einem spanischen Sherry- oder einem amerikanischen Bourbonfass. Teil­weise werden die Fässer innen angekohlt, damit sich die Flüssigkeit noch besser mit dem Holz verbinden kann. Dies und weitere Details und Tricks aus den Whisky-Schatzkammern erzählen die Guides bei einer Kellertour. Na dann: „Slainte mhath!“, wie der Toast speziell für Whisky auf gälisch heißt. Mehr Informationen: www.glenfiddich.de.


Reife Feigen und Schokolade

In der Nase besticht der Glenfiddich 30 Jahre durch seine wunderbare Ausge­ wogenheit mit einer sehr eleganten Holznote. Die Verbindung von holzigen Tönen und floralen Noten sowie dem Aroma reifer Feige, dunkler Schokolade und üppigen Sherrynoten verleiht ihm einen sehr komplexen Geschmack. Tief bronze­farben und mit einem floral-süßlichen Duft von Honig zeigt sich dieser Whisky. Im Finish kommen holzigmarkante Noten zum Vorschein, ein lang anhaltender, warmer Nachklang und eine einzigartige Vielfalt an Duftnuancen und intensiven Geschmacks­erlebnissen.

Fließendes Gold

Orangenmarmelade und Rosen

Zu Beginn schmeckt er fast süß – mit einem Hauch von Orangenmarmelade und Vanilletoffee. Später wird der Glenfiddich 50 Jahre extrem vielschichtig und komplex. Man erspürt aromatische Kräuter, florale Töne und die Aromen reifer Früchte im Duft. In Kombination mit den seidenen Tanninen der Eichenfässer und leichten Röstaromen wird der Whisky zu einem wunderbaren Erlebnis für die Geschmacksnerven. Der Nachklang ist außergewöhnlich lang – mit einem Hauch von getrocknetem Eichenholz und Torf; die Farbe ist blassgolden. Der Duft ist wunderbar harmonisch in der Nase mit einem sehr lebhaften und überaus komplexen Aroma. Die delikaten floralen Töne von Rosenblättern und Veilchen verbinden sich auf faszinierende Weise mit dem Duft grüner Tabakblätter und Eiche. Und das Finale? Dezent, rauchig, sehr klar.

Mit einer reichen Fülle an Aromen besticht der Glenfiddich 40 Jahre in der Nase: Vielschichtig kommt er daher, mit Anklängen von getrockneten Früchten, dunkler Schokolade, frisch geröstetem Kaffee und reifen Schwarzkirschen. Immer wieder kommen die markanten Töne von verbranntem Holz, poliertem Leder und Nelken zum Vorschein. Die Farbe: tiefes Mahagoni. Der Geschmack ist seidig und weich und füllt mit seiner Großzügigkeit den gesamten Gaumen. Zu Beginn erkennt man deutlich Noten von getrockneten Früchten und Weihnachtsgebäck sowie Datteln, Rosinen und gekochten Äpfeln. Mit der Zeit entwickeln sich leichte Töne von getrockneter Eiche, verbunden mit Bitterschokolade und einem Hauch Torf. Das Finish ist im Nachklang außergewöhnlich lang und komplex – ein unvergessliches Geschmackserlebnis. ■

In ganz Deutschland haben sich Barchefs zu den „Glenfiddich & Friends“ zu­sammen geschlossen. Von links: Mario Ippen, Lemon Lounge, Bremen; Ewald Stromer, Capella Bar & Cigar Lounge, Breidenbacher Hof, Düsseldorf; Christian Steffen, Spirit of India, Bad Salzuflen; Eddy Hahner, N­assauer Hof, Wiesbaden; Enrico Wilhelm, Atlantic Hotel im Kempinski Hamburg; ­ KentSteinbach, Mojitos Bar, Düsseldorf.

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v Reise

Fotos: Leuchtturm: TV FDZ, Koch: TMV/Werk3

Auf Fischland-DarรŸ-Zingst wollen die Kรถche hoch hinaus.

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SAVOIR-VIVRE


Der Osten Deutschlands überrascht mit kulinarischer Raffinesse

Nixe und Butt in einem Topf Fünf Sternerestaurants locken zu einem Kurztrip nach Mecklenburg-Vorpommern. Und kulinarische Events wie der „Grand Schlemm“ oder die „Wildwochen“ sind ebenfalls Teil eines großangelegten kulinarischen Konzeptes.

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in Schwabe auf Rügen – kann das gut gehen? Die Antwort lautet: Ja. Jedenfalls dann, wenn es sich um einen Koch mit Namen Ralf Haug handelt. Er holte 2009 den ersten – und bisher einzigen – Michelin-Stern auf die Insel. Im Designhotel „niXe“ im Ostseebad Binz lässt der gebürtige Schwarzwälder seine Gäste durch ein Show-Fenster an der Zubereitung seiner „Nordic nature cuisine“ teilhaben: „Bioland-Ochsentatar, Gemüseacker, Ei“ oder „Zwiebel fest und flüssig“ heißt es hier auf der Karte. „Ich lasse mich auf keinen bestimmten Stil festlegen“, sagt er. Dafür aber ist eines garantiert: Eine kulinarische Überraschung auf dem Teller, wie seine bereits legendären Amuse gueules beweisen.

Es schmeckt nach Meer

Sternekoch Tillmann Hahn tingelte durch die Welt, ehe er 2008 sein Restaurant „Der Butt“ in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde eröffnete: Sein Weg führte ihn durch die Küchen von Tokio, Kuala Lumpur, Taipei, Singapur. In Hong Kong bekam die Küche des Mandarin Oriental unter seiner Leitung den Titel, eines der zehn weltbesten Hotelrestaurants zu sein. Die kosmopolitische Note des Küchenchefs spiegelt sich in seinen Kreationen auch im „Butt“ unverkennbar wider: So gibt es hier beispielsweise „Hotpot von der Tee geräucherten Anjou-Taube mit Lotus“. Ganz andere Rezepte entwickelte Tillmann Hahn nun zusammen mit anderen Köchen für eine großangelegte Aktion des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: So stehen nun unter dem Titel „Meck-Pomm auf dem Teller – ein Land, das nach Meer schmeckt“ in diversen großen Unter-

nehmen Gerichte aus der Region auf der Speisenkarte: Zum Beispiel beim ZDF und bei der Daimler AG. Die Aktion soll künftig wieder mehr Regionales auf die Teller bringen; bei der Sterneküche ist dies schon oftmals Programm. Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt übrigens fünf Sterneköche. Ronny Siewert kocht im Grand Hotel Heiligendamm – und bietet auch Kochkurse für seine Gäste an. Sternegastronomie hautnah sozusagen. Auch bei Sternekoch André Münch kann man kochen lernen; die richtige Ernährung von Kindern liegt ihm besonders am Herzen, weil „das den Grundstein für spätere Vorlieben legt“, wie er sagt. Er verwöhnt seine Gäste im Gutshaus Stolpe bei Anklam zum Beispiel mit „Knusprig geeister Trüffel“ von der Valrhona-Schokolade. Und lernte seine Handwerkskunst unter anderem bei

3-Sterne-Koch Jean-Claude Bourgueil. Raik Zeigner, ebenfalls dekoriert mit einem Stern, verwöhnt seine Gäste in Krakow im Pavillon-Restaurant „Ich weiß ein Haus am See“ mit besonders anmutigen saisonalen Kreationen. Sommelier Adi König sucht die passenden Weine dazu aus. Hautnahes Miterleben der Gastronomie ist auch bei allen kulinarischen Events möglich, die sich wie ein roter Faden quer durch die Jahreszeiten ziehen: So können Gäste im Mai am „Grand Schlemm“ teilnehmen, einer kulinarischen Strandwanderung auf Usedom. Im Herbst locken die kulinarischen Wochen auf Fischland-DarßZingst und die Wildwochen, bei denen Damwild, Fasan und Wildschwein aus der Region auf die Teller kommen. Mehr Informationen gibt es bei: www.genuss reich-mv.de und www.auf-nach-mv.de. ■ 75


v Hotels & Restaurants

Romantik- und Wellnesshotel Deimann in Schmallenberg

Spitze im Sauerland

Das mit fünf Sternen klassifizierte „Romantik- und Wellnesshotel Deimann“ ist der gastronomische Leuchtturm einer ganzen Region. Im vorbildlichen Gesamtgenusswerk werden Wohlfühlen und Genießen zum ultimativen Erlebnis.

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chmallenberg und das Schmallenberger Sauerland: Eine gleich zweifach rekordverdächtige Region. Die Stadt mit ihren insgesamt 83 Ortsteilen ist mit 300 Quadratkilometern Ausdehnung Nordrhein-Westfalens flächengrößte kreisangehörige Stadt. Und doch ist es ein landschaftliches Urlaubsidyll, weil nur 84 Einwohner auf einen Quadratkilometer kommen. Der zweite Superlativ: Nirgendwo sonst gibt es so viele prämierte „Bundesgolddörfer“ wie hier. Postkartenmotive allerorten im staatlich anerkannten Luftkurort im Rothaargebirge, zentral gelegen im südlichen Hochsauerland. Schmallenberg, das ist das Wanderparadies im „Land der 1000 Berge“. Der 154 Kilometer lange Rothaarsteig, eines der am besten ausgeschilderten Wanderwegenetze in Deutschland, lädt zum Erkunden der Region auf Schusters Rappen ein. Das Hochsauerland mit seinen blitzblank sauberen Fachwerkdörfern in schwarz-weiß, den wildreichen Wäldern am Fuße des Kahlen Astens und seinem gesunden Mittelgebirgsklima hat sich längst als ein Eldorado für Freunde eines weitestgehend sanften Tourismus einen Namen gemacht.

Romantik pur am Fuße des Wilzenberg Erstaunlich die Vielfalt der guten und ausgezeichneten gastronomischen Adressen. 76

SAVOIR-VIVRE

Leuchtturm und zugleich Aushängeschild unter den nicht wenigen Vorzeigeadressen des gesamten Sauerlandes ist das mit fünf Sternen klassifizierte „Romantik- und Wellnesshotel Deimann“ im beschaulichen Flecken Winkhausen, ein kleines Paradies am Eingang des romantischen Sorpetals. Eingerahmt wird das Dorf durch den Hausberg, den Wilzenberg, der stattliche 658 Meter in die Höhe ragt. In dritter und vierter Generation verantwortet Familie Deimann die Geschicke in dem kontinuierlich in den vergangenen Jahren nobel ausgebauten und erweiterten Romantik- und Wellnesshotel. Ein Refugium des Besonderen. Genießers Glück in formvollendeter Ambiance. Die Fundamente der heute 75 elegante Zimmer und Suiten umfassenden Hotelanlage gehen auf einen stattlichen Gutshof zurück, der im Jahre 1880 als Herrenhaus im Gründerzeitstil erstand. Nur drei Jahre später wurde daraus das „Hotel zum Wilzenberg“, wiederum 34 Jahre später trat Theodor Deimann, der Urgroßvater der heutigen Junioren, Eva-Maria, Jochen und Andreas Deimann, auf den Plan. Er erwarb das Gut mit Ländereien und etablierte es als Gaststätte mit Zimmern für Sommerfrischler. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Heute schmücken

fünf Sterne das Hotel fünf Sterne, es ist das damit höchstdekorierte Hotel im Sauerland.

„Deimann-like“ – Synonym für Vorbildliches Die weitläufige Hotelanlage mit imposanten 17.000 qm Fläche liegt direkt an den Hängen des Rothaargebirges und besticht durch ihre gelungene architektonische Einbindung von historischen Gebäudeteilen und modern-funktionellen Faszilitäten. Gleich dahinter beginnt der Familienwald. Die Logisangebote (das kleinste Zimmer ist 35 qm groß) sind vom Feinsten, mit jeglichem Komfort ausgestattet. Seit 2008 stehen neun komfortable Suiten zu Verfügung. Hinzu kommen elf Ferienwohnungen in den beiden Fachwerkhäusern „Sorpetal“ und „Teichhäuschen“. Wanderwege liegen ebenso vor der Hoteltür wie der nur 500 Meter entfernte 18 Löcher umfassende Meisterschaftsgolfplatz. Auf dem angegliederten 6-Loch-Kurzplatz und der großzügigen Übungsanlage haben auch Golfanfänger ihre Freude. Hier ist Familie Deimann als Eigentümer des wunderschön gelegenen Golf-Clubhauses mit seinem öffentlichen Café-Restaurant ebenfalls aktiv mit von der Partie. Die hoteleigenen E-Bikes laden zum Erkun-


den der Region ein und die inhabergeführten, wöchentlichen Wanderungen und Wanderwochen mit Andreas und Vater Theo Deimann sind ein Evergreen im prall gefüllten Arrangementkalender des „Deimann“. Ein Luxushotel mit Bodenhaftung, zielführend und mustergültig in der liebevollen Erfüllung der Gästewünsche. „Deimann-like“ eben. Stillstand ist ein Fremdwort im Haus der inzwischen 107 Beschäftigten. Noch für dieses Jahr werden sechs großzügige Drei-RaumAppartements, eine Tiefgarage sowie eine Shopping-Passage mit geplanter Vinothek fertig gestellt.

Wellness vom Feinsten auf 3200 qm

Wellness vom Feinsten bietet das „Spa im Gutshof“ auf über 3200 qm Fläche.

Küchendirektor Stefan Madeheim strebt im Schmallen­ berger Sauerland die kulinarische Pole-Position an.

Alles überragend und ganz zu Recht mehrfach ausgezeichnet ist die imposante 3.200 qm große Vital-Oase des „Spa im Gutshof“. Der kritische „Relax-Guide“ vergibt aktuell 17 Punkte und drei Lilien. Stichpunktartige Schlagworte müssen hier genügen, um die ganze Bandbreite der umfangreichen Wohlfühlofferten ansatzweise zu dokumentieren: Badelandschaft mit drei Pools, Solefreibad, Bewegungsbad, medizinische Bäderabteilung, Saunalandschaft mit fünf verschiedenen Saunen, Ruheraum mit Gradierwerk, Kneippeinrichtungen, Liegestollen, Rasul, Hamam, hoteleigene Gesundheitspraxis, aquatische Körpertherapie, Heilpraktiker und Physiotherapeuten im Haus, Ayurveda, Qi Gong, Shiseido Qi, Farblicht-Therapien, Wasserklangbett mit Mind Machine, Thalasso, Lomi Lomi, Fitnessräume, Massagen, klassisch bis fernöstlich, Private-Spa-Suiten, Gartenbistro, Liegewiese, Vichy-Dusche. Beeindruckend zudem die Zahl der Treatments, die Sinnlichkeit schon im Namen mitführen: „Sauer­ länder Wiesenträume“, „Wilzenbergzauber“, „Kaminfeuer“.

Keimzelle des Luxushotels ist das Herrenhaus im Gründerzeitstil aus dem Jahr 1880.

Kulinarische Performance mit Ambitionen

Seit Anfang des Jahres hat Gastgeberfamilie Deimann mit Küchendirektor Stefan Madeheim einen hoch talentierten Vertreter der Köchezunft in seinen Reihen. Jüngst erlebten ihn die Feinspitze noch im Kölner Restaurant „Pier One“, nun kocht der 38-jährige gebürtige Bonner im Hochsauerland ambitioniert auf. Sein Reich ist das noble A la carte-Restaurant „Deimann“ und das Pensionsrestaurant. Auch hier zelebriert Madeheim seine gewohnt tadellose Aromenküche, basierend auf erlesenen Viktualien, die bevorzugt aus der Region kommen. Bereits der Auftakt des „Menü 1880“ mit „Bretonischem Kaisergranat mit Meerrettich und Kressesaft“ war ein filigranes Meisterstück. Diesem folgte nicht minder köstlich „Jacobsmuschel mit Couscous und KarottenKümmelsud“. Eine extravagante Aromenkombination, die subtil abgeschmeckt war. Genießers Herz schlug anschießend lustvoll beim „Carillero“, dem Backenkinn vom Iberico-Schwein. Die kulinarische Pretiose war flankiert von „Carbonara und Eigelb“. A point zubereitet war auch das „Zanderfilet mit Blatt­salatpüree und Mousseronpilzen“. Zum Zungeschnalzen dann das „Simmentaler Rind mit Markbällchen und Steinpilzen“. Auf TopNiveau war auch die Pâtisserie mit „Tanariva-Schokolade, Cranberries, Haselnusseis und Birne“. Zum Finale kredenzte Küchendirektor Madeheim „Ziegenkäse, Brennnesselkrokant und Kirschessigsorbet“. Das Weinbuch ist der Klasse des Luxushotels angemessen. Aus annähernd 350 Positionen kann der Gast wählen. Ingo Schmidt ■

v v + Romantik & Wellnesshotel

Deimann

Winkhausen 5, 57392 Schmallenberg Tel.: +49 (0) 29 75 / 8 10 Fax: +49 (0) 2975 / 81289 E-Mail: info@deimann.de Internet: www.deimann.de

Drei Genera­ tionen Familie Deimann. Ein Familien­ betrieb wie aus dem Lehrbuch der erlesenen Gastlichkeit.

Eigentümer und Geschäftsführung: Familie Deimann Küchendirektor: Stefan Madeheim Restaurantleitung: Daniel Kurzawa Service: Ausgezeichnet Weine: Sehr gut Ambiente: Gediegen elegant

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Arrangements v

Foto: Jetti Kuhlemann (pixelio.de)

Romantische Arrangements für einen Kurztrip

„Das gewisse Etwas“ finden Wir haben etwas für Sie gefunden: Arrangements für einen Kurztrip, die das „gewisse Etwas“ haben. Ob es sich um eine besonders schöne Bootstour, einen Aus­ flug in die Berge oder eine Wellness-Behandlung vom Feinsten handelt: Entspan­ nung und Entschleunigung sind angesagt, gepaart mit einem herzlichen Service und regionaler Frische-Küche. Und: Die Romantik steht hier an erster Stelle. Diese Phi­ losophie finden Sie in allen Romantik-Häusern in ganz Deutschland. Unsere Karten sind nach Regionen sortiert – und zeigen Orte, die einen Besuch allemal lohnen ...

Lassen Sie sich von unseren Arrangements zu einem Ausflug in die Natur inspirieren...

Region Nord-West 2

Bad Bederkesa bei Bremerhaven

Unser „Wochenangebot“

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DAS Angebot für schlaue Rechner – wenn sich die Welt im Bösehof etwas langsamer dreht! An­ reise: Sonntag, Abreise: Freitag. 5 Übernach­ tungen mit Frühstück vom Buffet, 4 mal Halb­ pension, 1 sechsgängiges Feinschmecker-Menü mit Aperitif, Kaffee und Digestif, Benutzung unserer Saunen- und Badelandschaft, Fahrrad­ verleih. NEU: 3 Golfplätze mit Greenfee-Ver­ einbarung, Romantik Natur Spa. Ab € 388 im Doppelzimmer.

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3 Romantik Hotel Josthof

21376 Salzhausen bei Lüneburg Am Lindenberg 1 Tel. 0 41 72 / 90 980, Fax 0 41 72 / 62 25 josthof@romantikhotels.com www.josthof.de 4

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Bad Zwischenahn bei Oldenburg

Mini Maxi Urlaub Minimaler Zeitaufwand – maximale Entspan­ nung! Zwei Übernachtungen mit Frühstück, zwei Eiden Menüs in je vier köstlichen Gän­ gen. Eine Babor Gesichtsbehandlung (75 min.), ein Körperpeeling mit anschließender Creme­ packung in der Softpackliege (60 min.), eine Aromaölmassage (60 min.). Flauschige Hand­ tücher und Bademäntel stehen zur Verfügung. Preis pro Person im April € 389. Wir gewähren Ihnen 10% Nachlass, Ostern ausgenommen.

1 Romantik Hotel Jagdhaus Eiden am See

26160 Bad Zwischenahn, Eiden 9 Tel. 0 44 03 / 698 000 Fax 0 44 03 / 698 398 jagdhaus-eiden@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/bad-zwischenahn

Bad Salzuflen, Westfalen

Romantik-Verwöhnarrangement

2 Romantik Hotel Bösehof

27624 Bad Bederkesa Hauptmann-Böse-Straße 19 Tel. 0 47 45 / 94 80 Fax 0 47 45 / 94 82 00 www.boesehof.de, boesehof@t-online.de 3

Salzhausen, Lüneburger Heide

Schnupper-Wochenende Jede Jahreszeit gibt der Heide ein anderes Gesicht. Blühende Erika, grüne Birkenwäl­ der, herbstgoldene Lichtungen oder schnee­ glitzernde, sanft gewellte Weiten: Immer ist die Lüneburger Heide schön und lohnenswert für einen Besuch. Inmitten dieses Landstrichs mit seinen freundlichen Heidedörfern, tiefen Wäl­ dern und versteckt liegenden Hünengräbern aus vorchristlicher Zeit liegt der „Josthof “ mit seiner über tausendjährigen Geschichte. Unser „Schnupper-Wochen­ende“: 2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche / WC. Früh­ stücksbuffet. Gutscheine für die Salztherme in Lüneburg. 1. Abend: 3-Gang-Menü. 2. Abend 5-Gang-Menü. Pro Person € 169. Im Apparte­ ment oder Einzelzimmer € 183.

Genießer unter sich. Exzellente Menüs, wunderbare Weine, herrliche Ruhe. Genießen Sie drei romantische Tage fernab vom Alltag und entdecken Sie die vielen spannenden Ausflugsziele im Lipperland und Teuto­ burger Wald. 2 Übernachtungen im Komfortzimmer, Frischefrühstück vom Buffet, Champagneraperitif in der Hotelbar Brogsitter, ein regionales 4-Gang-Menü im Varus und ein 6-Gang-Feinschmeckermenü, je­ weils inkl. erlesener Weine, Kaffee oder Tee, Nutzung des Calida Spas. P. P. € 254,50 im DZ (Aufpreis Einzel­ nutzung € 62), € 292,50 in einer Suite (Aufpreis Einzel­ nutzung € 102). Tägliche Anreise möglich.

4 Romantik Hotel Arminius

32105 Bad Salzuflen, Ritterstr. 2-8 Tel. 0 52 22 / 36 60 Fax 0 52 22 / 36 61 11 arminius@romantikhotels.com www.hotelarminius.de

SAVOIR-VIVRE

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v Arrangements 5

Rheda-Wiedenbrück, Westfalen

Fachwerkromantik und Gaumenfreuden Lassen Sie sich entführen in die heimelige Atmos­ phäre eines über 1050 Jahre alten Fachwerkhaus­ städtchens. Genießen Sie Gastfreundschaft und Komfort. Vergessen Sie den Alltagsstress für eine Weile und lassen Sie Ihre Seele baumeln. Unser Arrangement beinhaltet 2 Übernachtungen mit Verwöhnfrühstück, ein Westfälisches Menü mit 3 Gängen inklu­sive urigem Appetitmacher, ein Feinschmecker Menü mit 4 Gängen mit Cham­ pagner Aperitif, eine entspannende, 20-minüti­ ge Rückenmassage, Obst und Mineralwasser zur Begrüßung auf dem Zimmer, Bademantel für die Zeit des Aufenthaltes und Nutzung der Dachter­ rassensauna sowie eine ganz private Stadtführung. Preis: ab € 234 p. P. im DZ, Anreise täglich.

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Norden, Niedersachsen

Ostfriesland entdecken Herrlich ist es hier oben, so ganz nah an der Küste. Bis zur Nordsee sind es gerade mal 3 km. Unser Arrangement „Ostfriesland ent­decken“ beinhaltet 3 Übernachtungen im Doppel­ zimmer inkl. Frühstück sowie verschiedene Abendessen­a rrangements und bietet Ihnen die Möglichkeit, unsere wunderschöne Region zu erkunden. Wir stellen Ihnen hierfür die not­ wendige Ausrüstung: Fahrräder für einen Tag, eine Umgebungskarte, einen gefüllten Pick­ nickkorb sowie Fährkarten für eine Überfahrt nach Norderney. Stärken Sie sich bei Tee und Ostfriesentorte und erkunden Sie selbstständig das Norder Tief mit dem haus­eigenen Ruder­ boot. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie erholsame Stunden in unserem Wellnessbereich „Meer und Moor“. Ab € 279 p. P.

Überraschung im Romantik Doppelzimmer in­ klusive reichhaltigem Frühstück und Nutzung des Saunabereiches. Preis p.P. im DZ: ab € 99,-

9 Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú

59368 Werne, Stockumer Str. 8, Ecke Sim-Jü Tel. 0 23 89 / 95 39 30 Fax 0 23 89 / 92 41 74 sim-ju@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/Werne 10

Willingen, Hessen

Wunderbar Grün – Erlebnis Frühsommer

5 Romantik Hotel & Restaurant

Ratskeller Wiedenbrück 33378 Rheda-Wiedenbrück, Markt 11 / Lange Str. 40, Tel. 0 52 42 / 92 10, Fax 0 52 42 / 92 11 00, info@ratskeller-wieden­ brueck.de, www.ratskeller-wiedenbrueck.de 6

Faßberg-Müden, Lüneburger Heide

Sieben Tage Landromantik Genießen Sie 7 Tage Landromantik in der Hei­ de. Erleben Sie bei einer Wanderung unsere ein­ zigartige Landschaft. Relaxen Sie in unserer über 200 Quadratmeter großen Wellness-Oase. Am Abend verwöhnen wir Sie bei Kerzenschein in unserem vielfach ausgezeichneten Gourmet­ restaurant „Schäferstuben“. 7 Übernachtungen mit Frühstück vom Buffet. Willkommenspräsent und Aperitif am Anreisetag. 6 Drei-Gang-Wahl­ menüs (nach Wunsch am Mittag oder Abend). 1 Fünf-Gang-Gourmetmenü. Freie Nutzung un­ serer „Wohlfühl-Oase“. Umfangreiche Ausflugs­ tipps. Pro Gast ab € 593.

7 Romantik Hotel Reichshof

26506 Norden, Neuer Weg 53 Tel. 0 49 31 / 175 0 Fax 0 49 31 / 175 75 www.reichshof-norden.de info@reichshof-norden.de 8

Münster, Westfalen

Gegen den Stau Ganzjährig buchbar: Arrangement „Gegen den Stau“. Anreise Sonntag. Abreise Dienstag. Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück. Westfäli­ sches 4-Gang-Menü am ersten Abend. 1 Schlem­ mermenü (5-Gänge) am zweiten Abend. Fahrrä­ der und Kartenmaterial leihweise. Preise ab € 175 pro Person im Doppelzimmer.

Eingebettet in die 800er Gipfel des Hochsau­ erlandes am Fuße des Ettelbergs und direkt am Wald liegt das Stryckhaus – ideal für Ihre Aus­ zeit: Natur erleben, abschalten, erholen. Im Jah­ re 1912 vom Worpsweder Jugendstilmaler Hein­ rich Vogeler erbaut, bietet es 4*-Wohnkomfort, Entspannung auf 600 m² SPA mit Saunawelt, Verwöhn-Momente für Körper und Seele in der Beautyfarm oder Massagen von Kopf bis Fuß. Geschmackserlebnisse finden Genießer bei ei­ ner leichten Küche – internationale und regio­ nale Spezialitäten, immer aus frischen Zutaten gezaubert. Unser schönes Angebot zum Kennen­ lernen: 3 Übernachtungen im Komfortzimmer. 3 x Frühstücksbuffet mit Vital-Ecke. 3 x Gour­ metpension inkl. hausgemachte Kuchen, Waf­ feln, frisches Obst oder Vesper nach Tagesan­ gebot, Sonntag bis Freitag 4-Gang-Wahlmenü mit zusätzlichem Salatbuffet und Käse, Samstag kalt-warmes Schlemmerbuffet. 1 x Begrüßungs­ cocktail. 1 x Berg- und Talfahrt mit EttelsbergKabinenbahn und Besichtigung des Hochheide­ turms. Leihbademantel und Frottierschuhe auf dem Zimmer. Nutzung des 600 m² Spa mit In­ nen- und Außenbecken, Whirlpool & Saunawelt. Ab € 345 / € 375 p. P. (bei 3 Übernachtungen in der Woche/ über das Wochenende) im Doppel­ zimmer Typ „Mühlenkopf “ oder Einzelzimmer.

8 Romantik Hotel Hof zur Linde

6 Niemeyer’s Romantik Posthotel

29328 Faßberg-Müden, Hauptstraße 7 Tel. 0 50 53 / 98 900 Fax 0 50 53 / 98 90 64 Posthotel-fassberg@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/fassberg

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SAVOIR-VIVRE

48157 Münster-Handorf Handorfer Werseufer 1 Tel. 0 251 / 327 50, Fax 0 251 / 32 82 info@hof-zur-linde.de www.hof-zur-linde.de 9

Werne an der Lippe

Romantik zu zweit genießen Romantisches 3-Gang Menü inklusive Aperitif und eine Übernachtung mit einem Piccolo und

10 Romantik Hotel Stryckhaus

34508 Willingen, Mühlenkopfstraße 12 Tel. 0 56 32/9 86-0 Fax 0 56 32/6 99 61 stryckhaus@romantikhotels.com www.stryckhaus.de


für 13

Ahlbeck, Insel Usedom

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CRIME and DINE „Crime & Dine“… das ist Esskultur, die Mords­ laune macht. Im Romantik Seehotel Ahlbecker Hof werden seit letztem Jahr kulinarische Ge­ nüsse, Spannung, Spaß und turbulente Hand­ lungen an drei Abenden im Jahr – im Februar, im November und jetzt neu auch im Mai – für die Gäste geboten. Erleben Sie ein Dinner der ganz besonderen Art, gewürzt mit Intrigen, Spe­ kulationen und natürlich einem Mord, den es aufzuklären gilt. Seien Sie Teil eines mysteriösen Wochenendes im Romantik Seehotel Ahlbecker Hof. Buchbar vom 20. bis 22. Mai 2011: 2 Über­ nachtungen im exklusiven Doppelzimmer, eine Flasche Wasser bei Anreise, tägliches Frühstück vom reichhaltigen Wellness- & Gourmetbuffet, ein Glas prickelnder Sekt zur Begrüßung, am 21.05.11 4-Gang-Dinner mit Krimi-Show inkl. Aperitif-Empfang, kostenfreie Nutzung unseres Wellnessbereiches. Preis pro Person € 245.

11 Romantik Seehotel Ahlbecker Hof

17419 Ahlbeck, Ostseebad Dünenstraße 47 Tel. 0383 78 / 620, Fax 0 383 78 / 6 21 00 ahlbecker-hof@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/Ahlbeck 12

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Heringsdorf, Insel Usedom

Gourmet-Reise ans Meer 5 Übernachtungen mit Schlemmerfrühstück vom Buffet bis 11 Uhr, Flasche Sekt bei Anrei­ se im Zimmer für 2 Personen, 3 mal 3-Gang ­Menue im Restaurant Epikur, 1 mal 6-Gang Me­ nue im Gourmet-Restaurant Tom Wickboldt. Nutzung der Wellnessoase SHEHRAZADE mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Eisgrot­ te, Erlebnisduschen und Fitnessraum in der ge­ genüberliegenden Residenz. Gratis: Tiefgaragen­ parkplatz. € 499 pro Person im Doppelzimmer. Highlight im Juni: Grand Schlemm – die kuli­ narische Strandwanderung. Spazieren Sie am 4. Juni von 14 bis 19 Uhr von Ahlbeck nach Ban­ sin. Auf dem Weg erwarten Sie 9 Picknickplätze de Luxe am Strand. Die besten Usedomer Inselköche kochen dort je einen Gang Ihres ­Menues. In Ban­ sin angelangt sorgt eine Live-Band im Partyzelt für Ihr Amusement. € 129 p. P. inkl. Weinbegleitung.

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33mal

Region Nord-Ost

Einmal die33SieZiele, gesehen um die haben müssen ganzeWelt!

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11.04.2011 10:07:05 Uhr

Kloster Zinna, Brandenburg

Radlertage 2 Übernachtungen im Doppelzimmer, 2 mal Frühstück vom reichhaltigen Buffet, 1 Leihfahr­ rad pro Person mit Fahrradkarten, 2 abendliche Drei-Gang-Menüs, 1 Imbiss im Kaffeehaus in Jüter­bog, 1 Lunchpaket. Das Arrangement wird mit € 174 pro Person im Doppelzimmer berech­ net. Einzelzimmerzuschlag € 12 pro Nacht.

13 Romantik Hotel Esplanade

17424 Seebad Heringsdorf, Seestraße 5 Tel. 0 383 78 / 700 Fax 0 383 78 / 704 00 esplanade@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/heringsdorf 14

Bergen, Insel Rügen

Romantische Erlebnisreise

12 Romantik Hotel Alte Försterei

14913 Kloster Zinna bei Jüterbog, Markt 7 Tel. 0 3372/4650 Fax 0 3372/406577 +465222 alte-foersterei@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/kloster-zinna

6 Übernachtungen im komfortablen Hotel­zimmer. Begrüßungsgetränk an der ­Hotelbar. Romantisches Frühstücksbuffet im Winter­g arten. 6 Menü-Überraschun­ gen im Restaurant „Kontor“. Karten für die romantische Schiffstour entlang der Kreideküs­ te. Karten für Rügens nostalgische Kleinbahn „Rasender Roland“. Alkoholfreie Getränke in der Minibar. Nutzung der hauseigenen Sauna inklusive Bademantel. Hochwertige Rügen­ karte als Kunstdruck. Arrangementpreis: € 495 pro Person im DZ.  (Adresse siehe nächste Seite)

Erhältlich im Zeitschriftenhandel oder direkt beim Verlag: me2 Verlag Raimond Ahlborn UG Kapellenstr. 30, 22117 Hamburg leserservice@me2-verlag.de, Tel.: +49(0)40.712 45 09

SAVOIR-VIVRE

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v Arrangements

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Region Süd-West

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18528 Bergen auf Rügen Bahnhofstr. 6-8 Tel. 0 38 38 / 80 45-0 Fax 0 38 38 / 80 45-45 info@kaufmannshof.com www.kaufmannshof.de 15

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Dresden, Sachsen

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Hamm/Sieg, Westerwald

Jahreszeit-Erleben

Kultur und Wellness Genießen Sie 5 traumhafte Urlaubstage in der Kulturstadt Dresden mit vier Übernachtungen im komfor­tablen Hotelzimmer. Willkommens­ trunk zur Anreise. Gourmetfrühstück mit roman­ tischem Blick auf unseren Hotelpark. Täglicher Transfer in die Innenstadt. Ticket „Große Stadt­ rundfahrt“ durch Dresden mit Führungen & Be­ sichtigung von Frauenkirche und Semperoper. Nutzung unseres Vitalgartens (Sauna, Dampf­ bäder u.v.m.) für den gesamten Aufenthalt. € 249 pro Person im komfortablen Doppelzimmer.

Tafelfreuden-Arrangement „Der Froschkönig“. Das Jahreszeiten-Erleben. 2 x Übernachtung mit Frühstück. 1 x 3-Gang-Menü mit Aperitif. 1 x handgemachte Kräuterseife. 1 x JahreszeitenErlebnis, zum Beispiel Frühling/Sommer. Wild­ kräuter-Wanderung mit Kräuterexperten. Preis pro Person im Doppelzimmer: ab € 165.

Stolberg bei Aachen

Kuschelwochenende Zu jeder Jahreszeit ist unser kleines Landhotel mit Café genau der richtige Ort für ein romantisches Kuschelwochenende. 2 x Träumen in einem schö­ nen ruhigen Doppelzimmer Ihrer Wahl. Zimmer romantisch mit Rosen und Accessoires dekoriert. 1 Flasche Prosecco und Obst fürs prickelnde Ver­ gnügen im Hotelzimmer. Kostenfreie Nutzung von Schwimmbad und Sauna. 2 x Frühstück vom großen Genießer-Buffet; sonntags Langschläfer­Frühstück bis 12 Uhr; auf Wunsch KuschelFrühstück im Zimmer. Begrüßungscocktail in der Hotelhalle. Ab € 119,50 p. P.

18 Romantik Parkhotel am Hammerberg

16 Romantik Hotel Alte Vogtei

15 Romantik Hotel und Restaurant Pattis

01157 Dresden, Merbitzer Straße 53 Tel. 0 3 51 / 4 25 50 Fax 0 3 51 / 4 25 52 55 pattis@romantikhotels.com www.pattis.net

57577 Hamm/Sieg, Lindenallee 3 Tel. 0 26 82 / 259 Fax 0 26 82 / 89 56 alte-vogtei@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/hamm

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Wangen, Allgäu

Zauber der Romantik Zwei Übernachtungen im DZ. Freitag bis Sonntag inklusive Frühstücksbuffet. 5-Gang-Menü. Preis pro Person € 160. Genießen Sie den Zauber des All­ gäus mit Sonne, klarer Luft, Kerzenlicht und baro­ cken Köstlichkeiten für die Augen und den Magen.

Die junge Geigerin Julia Fischer ist in allen Konzertsälen der Welt zu Hause. Am 12. Juni spielt sie im Rahmen der Musikfestspiele MecklenburgVorpommern in Stolpe. Weitere Open Air-und Klassik- Highlights finden Sie ab Seite 98.

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SAVOIR-VIVRE

52222 Stolberg, Hammerberg 11 Tel. 0 24 02 / 123 40 Fax 0 24 02 / 123 480 hammerberg@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/stolberg

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Wartmannsroth, Unterfranken

Mühlendinner Aus einer ehemaligen Getreidemühle wur­ de ein Kleinod – eine gekonnte Mischung aus dem Charme einer längst vergangenen Zeit und modernem Komfort. Das Arrangement „Müh­ lendinner“ besteht aus einer Übernachtung mit Neumühler Frühstück und Abendessen, Cham­ pagnerapéritif, 5-Gang-Menü mit begleitenden Weinen, Espresso und Dige­stif. Im Zweibettoder Doppelzimmer ab € 140-160 p. P./Tag (Ein­ bettzimmer € 185 oder Kamin­suite € 205).

19 Romantik Hotel Neumühle 17 Romantik Hotel Alte Post und Postvilla

88239 Wangen, Postplatz 2 Tel. 0 75 22 / 975 60, Fax 0 75 22 / 226 04 altepost@t-online.de www.hotel-alte-post-wangen.de

97797 Wartmannsroth, Neumühle 54 Tel. 0 97 32/8 03-0 Fax 0 97 32/8 03-79 neumuehle@romantikhotels.com www.romantikhotel-neumuehle.de


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Solingen, Bergisches Land

Feiertags-Arrangement für Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und entspannen Sie drei Tage lang. In unserem Arran­ gement sind enthalten: drei Übernachtungen im Doppelzimmer unserer Business- oder Roman­ tik-Kategorie, dreimal Schlemmerfrühstück vom Büffet, fruchtiger Begrüßungsaperitif am An­ reisetag. Wir steigern uns: Schlemmermenü in drei Gängen am ersten Abend, Schlemmermenü in vier Gängen am zweiten Abend, Schlemmer­ menü in fünf Gängen am dritten Abend, Wan­ derkarte rund um den Gravenberg, Proviant für Wanderung. Entspannung in unserer WellnessOase mit Schwimmbad, beheiztem Whirlpool, Saunen, Dampfbad und Vitalgarten. € 330 p. P. im Business-Doppelzimmer. € 383 p. P. im Ro­ mantik-Doppelzimmer.

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Volkach, Unterfranken

2 Übernachtungen. 1. Tag: Genießen Sie als Auf­ takt das „Degustations­menü“ in unseren mehr als 600 Jahre alten Gaststuben oder im idylli­ schen Innenhof. Vier Gänge und acht korrespon­ dierende Weine aus eigenem Anbau entführen Sie in die Weihen der Kombinierbarkeit von Speise und Wein. 2. Tag: Mit Rad- und Wanderkarte ausgerüstet erkunden Sie die Volkach und die Mainschleife oder wandern einen der Weinsor­ tenlehrpfade entlang (gerne mit Führung). Ger­ ne können Sie auch ein Fahrrad bei uns mieten und die gut ausgebauten Fahrradwege der Main­ schleife entlang radeln. Am Abend erwarten wir Sie zur Weinprobe. Anschließend erwartet Sie ein fränkisches Drei-Gang-Menü. Sie erhalten ein Einkaufsguthaben im Wert von € 10. Ganzjährig buchbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die ersten Frühsommertage genießen und die reizvolle Gegend rund um Zweibrücken, das Landschloss Fasanerie und den bezaubern­ den Wildrosen­g arten entdecken. 3 Übernach­ tungen inkl. Frühstück vom Gourmet-Roman­ tik-Frühstücksbuffet mit Sekt. An den Aben­ den jeweils ein 4-Gang-­Menü inkl. Apéritif, Weinreise, ­Mineralwasser und Kaffee zum run­ den Abschluss. Frisches Obst und Mineralwas­ ser im Zimmer. Geführter Spaziergang durch die Garten­a nlage. Im Zimmer erwartet Sie eine k­u linarische Begrüßung sowie ein Bademantel, damit Sie Saunaanlage und Schwimmbad aus­ giebig genießen können. P. P. im DZ: € 465 im Galerie- oder Landhauszimmer, € 540 im Ateli­ er, € 570 in der Maisonette. P. P. im EZ: € 525 im Galerie- oder Landhauszimmer, € 597 im Atelier, € 615 in der Maisonette. Anreise Freitag, 10. Juni. Abreise Montag, 13. Juni 2011.

22 Romantik Hotel Zur Schwane

40764 Solingen-Langenfeld Elberfelder Straße 45 Tel. 0 21 73 / 922 00, Fax 0 21 73 / 227 77 rezeption@gravenberg.de www.gravenberg.de

97332 Volkach, Hauptstr. 12 Tel. 0 93 81/80 66-0 Fax 0 93 81/80 66-66 schwane@romantikhotels.com www.schwane.de

Laudenbach, Franken

Genießertage in Churfranken Genießen Sie Spitzenweine und ausgezeichnete Obstbrände vom Untermain bei köstlichen Me­ nüs. Zwei Übernachtungen mit liebevoll servier­ tem Frühstück mit Buffet, fränkischem 3-GangMenü mit 0,375 l Bocksbeutel, 5-Gang-GourmetMenü, danach Digestif im Gewölbeweinkeller. (DZ ab € 205, Appartement ab € 228 p. P.) „Mit dem Chef in die Luft gehen“: Bei einem Zusatz­ tag erleben Sie mit dem Chef bei gutem Wetter einen Freiflug über die schöne Weinlandschaft des Maintals (DZ ab € 260; Appartment ab € 280).

Zweibrücken, Westpfalz

Pfingsten im Landschloss Fasanerie

20 Romantik Hotel Gravenberg

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Weinfrohe Tage

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24 Romantik Hotel

Landschloss Fasanerie 66482 Zweibrücken, Fasanerie 1 Tel. 0 63 32 / 9 73-0, Fax 0 63 32 / 9 73-1 11 info@landschloss-fasanerie.de www.landschloss-fasanerie.de

Überherrn, Saarland

Ruhe und Entspannung auf dem historischen Gutshof Abschalten, den stressigen Alltag hinter sich lassen und in einer ansprechenden Atmosphäre entspan­ nen. All dies finden Sie auf dem Linslerhof, der in ruhiger Lage mitten in einer weitläufigen Anlage eine Oase der Ruhe ist. Die Teams der Restau­ rants und des Hotels werden Ihnen Ihre Wünsche erfüllen. Inkl. zwei Übernachtungen mit Früh­ stück, 4-Gang-Menü inkl. korrespondierender Weine sowie einem 3-Gang Menü (Sonntags als Verwöhn-Buffet am Mittag). € 199 p. P.

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Attendorn, Süd-Sauerland

Faszination Golf Auf einem der schönsten Golfplätze NordrheinWestfalens finden Golfer ihr Paradies. 2 x Über­ nachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstücks­ buffet, 1 x 4-Gang-Verwöhnmenü mit Apéritif, 1 x 5-Gang-Romantikmenü mit Champagner, Nut­ zung der Relax- und Wellness­oase mit Schwimm­ bad und Saunalandschaft, 2 x Green-Fee auf der 18-Loch-Anlage im Golfpark Repetal.

21 Romantik Hotel Zur Krone

23 Romantik Hotel Linslerhof

25 Romantik Hotel Haus Platte

63925 Laudenbach/Main Obernburger Straße 4 Tel. 0 93 72 / 24 82, Fax 0 93 72 / 101 12 krone@romantikhotels.com www.krone-laudenbach.de

66802 Überherrn, Linslerhof 1 Tel. 0 68 36/807-0 Fax 0 68 36/807-17 linslerhof@romantikhotels.com www.linslerhof.de

57439 Attendorn-Niederhelden Repetalstraße 219 Tel. 0 27 21 / 13 10 Fax 0 27 21 / 13 14 15 info@platte.de, www.platte.de

SAVOIR-VIVRE

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v Arrangements 26

Oberkirch, Mittlerer Schwarzwald

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Rammingen, Alb-Donau-Kreis

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Titisee-Neustadt, Schwarzwald

Duett im Himmelbett

Urlaubsstopp

Wellness mit Seeblick

Verbringen Sie romantische Stunden zu zweit und erleben Sie 350 Jahre Gastlichkeit in unserem denk­ malgeschützten Haus – einem Kulturgut der Regi­ on. Zwei Übernachtungen im Original Schwarz­ wälder Himmelbett inklusive Frühstücksbüffet, ein 4-Gang-Menü am ersten Abend, ein 6-Gang-Menü am zweiten Abend, jeweils inkl. einer Flasche badi­ scher Wein Ihrer Wahl aus unserer Hauskollektion. € 249 p. P. im DZ. Ganzjährig buchbar.

Arrangement Urlaubsstopp: Aperitif. 4-GangAbendmenü. Übernachtung mit Frühstücks­ buffet. € 119 p. P. im DZ, € 129 im EZ. Alterna­ tiven: 1-Tages-Gourmet-Arrangement. Aperitif. 5-Gang-Abendmenü inkl. korrespondierender Weine, Mineralwasser, Kaffee. Übernachtung mit Frühstücksbuffet. € 179 p. P. im DZ, € 189 im EZ. 2-Tages-Gourmet-Arrangement: Am 1. Abend 4-Gang-Menü, am 2. Abend 5-Gang-Menü, jeweils mit Aperitif, korrespondierenden Weinen, Mineral­ wasser, Kaffee. € 338 p. P. im DZ, € 348 im EZ.

3 Übernachtungen im Komfort-Doppelzimmer mit Halbpension und Wellness. Anreise Sonntag, Montag oder Dienstag. Punsch in unserer Kamin­ bar „Fläschlehimmel“. Obst, Blumen und eine Fla­ sche Wasser bei der Anreise. Vital-Frühstücksbuf­ fet. Täglich am Abend ein saisonales 4-Gang-Me­ nü (Hauptgang zur Wahl). Nutzung der Bade- und Sauna-Welt „Titinova“ mit Bio- und Finnischer Sau­ na, Dampfbad, Whirlpool, Fitness-Raum, beheiz­ tem Innen- und Außenpool. Bademantel und Ba­ deschuhe auf dem Zimmer. Kurtaxe Titisee. GratisTicket für Bus und Bahn mit der Konus-­Gästekarte. Abschiedspräsent pro Zimmer. 90-minütige Be­ handlung in unserer „Beauty-Farm „Bellezza“ mit Schwarzwald-­Molke. Molke-GanzkörpercremePeeling, entspannende Rücken-Relax-Massage, Molke-Ganzkörper-Cremepackung, schmackhaf­ ter Molke-Drink. 380 € p. P. im DZ, 445 € im EZ.

26 Romantik Hotel Zur Oberen Linde

77704 Oberkirch, Hauptstr. 25-27 Tel. 0 78 02/80 20, Fax 0 78 02/30 30 obere-linde@romantikhotels.com www.zur-oberen-linde.de

28 Romantik Hotel Landgasthof Adler

89192 Rammingen, Riegestr. 15 Tel. 0 7345 / 96410 Fax 0 7345 / 964110 info@adlerlandgasthof.de www.adlerlandgasthof.de 29

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Baiersbronn, Schwarzwald

Kulinaria und Natur 3 Übernachtungen für 2 Personen im schönen Doppelzimmer mit reichhaltigem Frühstücks­ buffet. 1 Überraschungscocktail. 2 Menüs im Rahmen der Halbpension. 1 mehrgängiges Gourmet-Überraschungsmenü. Kostenfreie Be­ nutzung der Wellness-Anlage mit Hallenbad, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum. Mit der Baiers­bronn Touristik Card können Sie den öf­ fentlichen Nahverkehr im Kreis Freudenstadt kostenfrei nutzen. €  402 p. P. im Haus Schloss­ berg, € 420 p. P. im Haus Burgfels. Buchbar auf Anfrage. Im neu reno­v ierten Gourmetrestau­ rant verwöhnt Sterne- und Drei-Sonnen-Koch Jörg Sackmann mit einer saisonal ausgerichte­ ten inter­nationalen Küche mit französischen und mediterranen Schwerpunkten.

27 Romantik Hotel Sackmann

72270 Baiersbronn-Schwarzenberg Murgtalstraße 602 Tel. 0 74 47 / 28 90, Fax 0 74 47 / 28 94 00 info@hotel-sackmann.de www.hotel-sackmann.de

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SAVOIR-VIVRE

Badenweiler, Hochschwarzwald

Ein geschenkter Tag Überraschen Sie Ihre Familie oder Freunde mit einem ganz besonderen Präsent. Verschenken Sie einfach einmal einen Tag! Mit einem Geschenk­ gutschein aus dem Romantik Hotel und Restau­ rant Zur Sonne. Zum Überraschungspaket ge­ hört die Übernachtung in einem unserer stil­ vollen Zimmer, wo zur Begrüßung schon eine Flasche Prosecco wartet. Pro Person gibt es einmal Eintritt in die einzigartige Cassiopeia Therme. Am Abend dann das Romantik 5-Gang Menü und nach einer geruhsamen Nacht unser ausge­ dehntes Frühstück vom Büffet. Darüber hinaus erhält jeder Gast eine Konus-Gästekarte mit wei­ teren Vergünstigungen zum Beispiel für Bus und Bahn. 1 Nacht bei Anreise von Sonntag bis Don­ nerstag für 2 Personen im DZ € 280, für 1 Person im EZ € 140. Den Gutschein senden wir Ihnen nach Zahlungseingang per Post zu.

30 Romantik Treschers Schwarzwaldhotel

79822 Titisee-Neustadt, Seestraße 10 Tel. 0 76 51 / 805-0 Fax 0 76 51 / 81 16 info@schwarzwald-hotel-trescher.de www.schwarzwaldhotel-trescher.de 31

Bad Saulgau, Oberschwaben

Kleber Post Highlight Vertreiben Sie die Frühjahrsmüdigkeit und las­ sen Sie sich bei uns richtig verwöhnen. 1 x pri­ ckelndes Willkommensgetränk an unserer Bar 47. 3 x Übernachtung im komfortablen Doppelzim­ mer. 3 x 3-Gang-Gourmet-Menü. 1 x Eintritt in die Sonnenhof-Therme in Bad Saulgau. Freie Nut­ zung des hotel­eigenen Wellness-­Bereiches. 10% Ermä­ßigung auf alle Leistungen in der Sonnen­ hof-Therme. Kostenfreie Tiefgaragennutzung, kostenloser Internetzugang. Anreise täglich und ganzjährig außer Messezeiten. € 222 p. P. im DZ.

29 Romantik Hotel Zur Sonne

31 Hotel Kleber Post

79410 Badenweiler, Moltkestraße 4 Tel. 0 76 32 / 750 80 Fax 0 76 32 / 75 08 65 sonne@romantikhotels.com www.zur-sonne.de

88348 Bad Saulgau, Poststraße 1 Tel. 0 7581 / 501 0 Fax 0 7581 / 501 499 vinum@kleberpost.de www.kleberpost.de


Region Süd-Ost

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Ilmenau, Thüringen

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Iphofen, Franken

Romantik-Wochenende

Kurzurlauber-Angebot

Romantik-Wochenende im Thüringer Wald. 2 Übernachtungen mit Frühstück. Begrüßungs­ sekt. 1 Flasche Hauswein und Minibar bei der Anreise. Sauna-Landschaft und Schwimmbad stehen zur Verfügung. Preis in einer Suite: € 209. Freitag: 4-Gang-Candlelight-Menü. Samstag: 5-Gang-Schlemmermenü im Gourmet-Restau­ rant „La Cheminée“. Das Hotel ist umgeben von einem gepflegten Sieben-Hektar-Park am histori­ schen Goethe-Wanderweg.

2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, ein 3-Gänge-Menü mit kleiner Weinschaufel, ein festliches Romantik-Menü mit den passenden Weinen aus dem hauseigenen Weingut. Preis pro Person im Doppelzimmer: € 190 (Anreise Sonn­ tag bis Donnerstag) bzw. € 200 (Anreise Frei­ tag und Samstag). Preis pro Person im Komfort­ zimmer: € 206 (Anreise Sonntag bis Donners­ tag) bzw. € 216 (Anreise Freitag und Samstag). Preis pro Person im Einzelzimmer: € 220 (Anrei­ se Sonntag bis Donnerstag) bzw. € 230 (Anreise Freitag und Samstag).

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Parsberg bei Regensburg

Naturentdecker Wochenende Oberpfalz

32 Romantik Berg- u. Jagdhotel Gabelbach

98693 Ilmenau, Waldstraße 23 a Tel. 0 36 77 / 86 00 Fax 0 36 77 / 86 022 berghotel@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/ilmenau

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Bamberg, Franken

34 Romantik Hotel Zehntkeller

97343 Iphofen, Bahnhofstr. 12 Tel. 0 93 23 / 844 0 Fax 0 93 23 / 844 123 zehntkeller@romantikhotels.com www.zehntkeller.de 35

Fürstenfeldbruck bei München

Sinfonie des guten Geschmacks

Kurzurlaub Fürstenfeld

3 Übernachtungen inkl. Romantik-Frühstück, Bademantel und Obstkorb zur Begrüßung auf dem Zimmer, freie Nutzung von Dampfbad und Sauna, die Bamberg-Card mit kosten­loser Teil­ nahme an einer Stadtführung zur Besichtigung historischer Bauwerke und Kirchen, freier Ein­ tritt in verschiedene Museen und Sammlungen, ein fränkisches 3-Gang Überraschungs-Menü inkl. 1 Flasche Frankenwein und Mineralwas­ ser, ein 5-Gang Schlemmer-Menü inkl. Aperitif, Frankenweine, Mineralwasser und Espresso. Ab € 389 p.P. im DZ. DZ als EZ ab € 479. Ganz­ jährig buchbar.

Im Herzen der Fürstenfeldbrucker Altstadt liegt das Romantik Hotel Zur Post. Erleben Sie ei­ nen Kurzurlaub mit Sightseeing in München, ei­ nen Ausflug an die oberbayerischen Voralpensee (15 km entfernt) oder einfach nur einen Spazier­ gang entlang der Amper zum berühmten Kloster Fürstenfeld mit all seinen Veranstaltungen. Ger­ ne übermitteln wir Ihnen dazu das Programm. 3 Übernachtungen inklusive Frühstücksbuffet, 3-Gang-Schmankerl-Menü an einem Abend Ih­ rer Wahl, Tagesticket MVV München, freie Nut­ zung der „Amper-Oase“, ein Saunadorf der ganz besonderen Art. Ab € 180 p.P. im DZ.

Die Hirschenhhotels: Ihre idealen Stützpunkte für gutgelaunte Exkursionen in die Region Oberpfalz. Herrliche Ausflugsziele per Fahrrad, zu Fuß, mit der Original-Hotel-Vespa oder mit dem eigenen Pkw. Gratis auf Wunsch: Fahrrä­ der/ Mountainbikes und Walking-Stöcke zum Ausleihen. 2 Übernachtungen im Doppelzim­ mer, inkl. Frühstücksbuffet, zwei abendliche 3-Gang-Menüs aus der Oberpfälzer Lebens­ Art-Spezialitäten-Karte. NEU inklusive: Ein Tagesausflug mit dem Pedelec (Elektrovelo) mit Leihrucksack und Proviant. Entspannt radeln und mit Batteriepower den Oberpfälzer Jura er­ kunden. Pro Person im Doppelzimmer Roman­ tik Komfort (doppelt belegt) nur € 175. Anreise Freitag oder Samstag.

36 Romantik Hotel Hirschen

92331 Parsberg, Dr.-Boecale-Straße 2 Tel. 0 94 92 / 6 06-0 Fax 0 94 92 / 6 06-222 www.hirschenhotels.com info@hirschenhotels.com

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Feuchtwangen, Franken

Entspannte Tage 33 Romantik Hotel

Weinhaus Messerschmitt 96047 Bamberg, Lange Straße 41 Tel. 0951 / 297 800, Fax 0951 / 297 802 9 info@hotel-messerschmitt.de www.hotel-messerschmitt.de

35 Romantik Hotel zur Post

82256 Fürstenfeldbruck, Hauptstraße 7 Tel. 0 81 41 / 314 20 Fax 0 81 41 / 167 55 www.hotelpost-ffb.de info@hotelpost-ffb.de

2 Übernachtungen inkl. Frühstücksbüffet, eine „Entspannung pur“-Massage, 4-Gang-1000Kalo­r ien-Menü, 5-Gang-Candle-Light-Din­ ner (inkl. korrespondierende Getränke an bei­ den Abenden) Nutzung des Wellnessbereichs mit Schwimmbad, Dampfbad, Tepidarium und Sau­ na, Gutschein für Kaffee und Kuchen sowie für einen Besuch im Volkskunstmuseum. Wellness in Franken ab € 229 p. P. (Adresse siehe nächste Seite)

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v Arrangements

37 Romantik Hotel Greifen-Post

91555 Feuchtwangen, Marktplatz 8 Tel. 0 98 52 / 68 00 Fax 0 98 52 / 680 68 greifen@romantikhotels.com www.hotel-greifen.de 38

nachtung): Am 1. Tag erwartet Sie auf Ihrem Zim­ mer schon eine kleine Flasche Sekt (0,375 l) mit süßen Leckereien und erfrischendem Obst. Am Nachmittag servieren wir Ihnen ein Stück lecke­ ren hausgemachten Kuchen und eine Tasse Dinz­ ler-Kaffee. Frisch gestärkt können Sie einen Spa­ ziergang in die prachtvolle Landshuter Altstadt un­ ternehmen, es gibt viel zu entdecken! Am Abend servieren wir Ihnen in einem unserer gemütlichen Restaurants (oder bei schönem Wetter im Roman­ tik-Garten) ein raffiniertes 3-Gang-Menü. Über­ nachtung in Ihrem kuscheligen Zimmer. Am 2. Tag frühstücken Sie nach Lust und Laune von unse­ rem reichhaltigen Frühstücksbüffet mit Produkten von Landwirten aus der Region. 130 € p. P. im DZ, Anreise von Montag bis Samstag. Bleiben Sie doch noch eine Nacht länger! Anhängselnacht 50 € p. P.

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Kurort Jonsdorf

Entdeckung des Naturparks Zittauer Gebirge Das kleinste Mittelgebirge Deutschlands lädt ein. 5 Übernachtungen in einer unserer Romantiksu­ iten mit reichhaltigem Frühstücksbufett, einem Willkommensgetränk, 5 mal 3-Gang-Abendme­ nü nach Wahl auf der Terrasse oder im Kamin­ zimmer. Ein Besuch der Burg und Klosterruine am Berg Oybin und eine große Riesengebirgsfahrt (Schlesien, Krumhübel, Kirche Wangen, Isergebir­ ge). Entspannen in romantischer Natur. 339 € p.P.

Augsburg, Fuggerstadt, Bayern

„Früh bis spät“ – Augsburg zum Kennenlernen Genau das Richtige für einen Kurzurlaub! Wir er­ warten Sie ab 11 Uhr in unserem Haus. Am Emp­ fang liegt für Sie bereit: ein Stadtplan, eine Fami­ lientageskarte für alle öffentlichen Verkahrsmittel in Augsburg und jede Menge Vorschläge für einen Erkundungstag durch unsere über 2000 Jahre alte Fuggerstadt. Abends werden Sie von unserem Kü­ chen- und Servceteam im Nichtraucher-Restaurant „Augsburger Hof“ kulinarisch mit einem dreigängi­ gen schwäbischen Menü verwöhnt. Sie entspannen sich nach einem erlebnisreichen Tag in Augsburgs wunderschöner Altstadt und sammeln neue Kräf­ te für den nächsten Tag. Nach einem gemütlichen Frühstück steht Ihnen Ihr Zimmer noch bis 15 Uhr zur Verfügung. Es bleibt viel Zeit für einen Bummel über den Augsburger Stadtmarkt, Einkaufen nach Herzenslust, Museen und Sehenswürdigkeiten und vieles mehr... Check in ab 11 Uhr am Anreisetag; 1 Übernachtung inkl. Frühstücksbuffet; 1 schwäbi­ sches 3-Gang-Menü; 1 Tageskarte für alle öffent­ lichen Verkehrsmittel der AVV; Check-Out bis 15 Uhr am Abreisetag. € 75 p. P. im DZ, EZ-Zuschlag € 40. Gerne bieten wir Ihnen Verlängerungsnächte zu Sonderkonditionen an.

41 Romantikhotel Zum Lindengarten

39 Romantik Hotel Fürstenhof

84034 Landshut, Sethaimer Str. 3 Tel. 0871 / 92 55-0 Fax 0871 / 92 55-44 fuerstenhof@romantikhotels.com www.fuerstenhof.la 40

Bad Füssing, Niederbayern

In Balance 4 Übernachtungen mit vitalem Frühstücksbuffet, ¾ Verwöhnpension, Begrüßungsprosecco und vitaminreicher Obstkorb, Sauna- und Wellness­ erlebnis, Thermalwelten mit verschiedenen Innen­- und Außenpools (30-39 °C). Atmen Sie auf in unserem original Berchtesgadener Salz­ stollen. 1 Kopf-Blance Behandlung, 1 javanesi­ sches Schönheitsbad, 1 entspannende Enershi Rückenbehandlung, 1 ST Barth Körperpeeling Softness, Zwischen den Anwendungen Tee und Äpfel. Teilnahme am Aktivprogramm (Aqua­ gym, Nordic-Walking, Meditationen usw.). Bade­ mantel auf dem Zimmer. Tiefgarage. 4 Übernach­ tungen p.P. ab € 500 im DZ, ab € 570 im EZ.

02796 Luftkurort Jonsdorf Großschönauerstraße 21 Tel. 0 35 844 / 706 54, Fax 0 35 844 / 706 11 www.romantikhotels.com/Jonsdorf lindengarten@romantikhotels.com 42

Coburg, Oberfranken

Ein Stern funkelt über Coburg Das Gourmetrestaurant „Esszimmer“ wurde un­ ter Küchenchef Stefan Beiter gleich im ersten Jahr zum Aufsteiger des Jahres im Feinschme­ cker Gourmet Journal nominiert – und der Re­ staurantführer Guide Michelin zeichnete es mit einem Stern aus. Somit hat Coburg eines der we­ nigen Sternerestaurants in Gesamtfranken. Es er­ warten den Gast spannende Kreationen aus der klassischen Haute Cuisine mit Elementen der Molekularküche. Faszination Genuss heißt das passende Arrangement: 1 Übernachtung mit ei­ nem Gourmet Frühstück, 1 Glas Champagner Duval Leroy und Appetit-Häppchen bei Anreise, Faszinierendes aus der Haute Cuisine in einem 5-Gang-Menü begleitend mit erlesenen Wei­ nen. Preis pro Person € 199 im Doppel-, € 219 im Einzelzimmer. Esszimmer Di-Sa ab 18.30 Uhr geöffnet (Ruhetage Sonn- und Montag). Infos unter: www.goldenetraube.com

38 Romantik Hotel Augsburger Hof

86152 Augsburg, Auf dem Kreuz 2 Tel. 0821 / 343 05 0 Fax 0821 / 343 05 55 Augsburger-hof@romantikhotels.com www.romantikhotels.com/augsburg 39

Landshut, Niederbayern

Altstadtzauber Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit vom Alltag und entdecken Sie die einzigartige gotische Altstadt Landshuts! Bei uns finden Sie Erholung, Erlebnis und Entspannung. Mini-Altstadtzauber (1 Über­

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SAVOIR-VIVRE

40 Romantik Hotel Am Mühlbach

42 Romantik Hotel Goldene Traube

94072 Bad Füssing, Bachstr. 15 Tel 0 85 31 / 278-0 Fax 0 85 31 / 278-427 muehlbach@romantikhotels.com www.muehlbach.de

96450 Coburg, Am Viktoriabrunnen 2 Tel. 0 95 61 / 8 76-0 Fax 0 95 61 / 8 76-222 goldene-traube@romantikhotels.com www.goldenetraube.com


Rätselhafte Reben

Ab durch die REben! Wir suchen die Buchstaben der richtigen Antworten. Die Pfeile vor den Buchstaben weisen die Richtung zur nächsten Frage und zum Schluss aus den Rätselreben hinaus. Lesen Sie nun Ihre Buchstabenreihe von hinten nach vorne und Sie erhalten das Lösungswort.

Start

Wie viele MichelinSterne hat Star­koch Yannick Alléno derzeit?  keinen (S)  einen (R)  zwei (E)  drei (U)

Wie viele Fangarme hat ein Octopus?  6 (E)  8 (R)  10 (T)

Womit misst der Winzer das Mostgewicht?  Refraktometer (T)  Dasymeter (R)  Laktodensimeter (O)  Pyknometer (F)

Das Frankenland hat die höchste Brauereidichte Europas, es gibt dort etwa ... ?  50 Brauereien (T)  100 Brauereien (A)  300 Brauereien (I)  500 Brauereien (H)

Welches Gemüse kommt im Originalrezept der schwäbischen Maultaschen vor?  Erbsen (E)  Kohlrabi (N)  Broccoli (A)  Spinat (T)

Was bedeutet SAVOIR-VIVRE auf Deutsch übersetzt ?  Friede, Freude, Eierkuchen (T)  Freundschaft ist die Hochzeit der Seele (F)  Kunst des Lebens (I)  Eile mit Weile (E)

Wie hieß der römische Feldherr, auf dessen Namen ein Synonym für „kulinarisch“ zurückgeführt werden kann?  Spartacus (H)  Lucius Licinius Lucullus (A)  Deiotaros Philorhomaios(R)  Christopherus Leckerus (P)

Wie nennt man die Wasser­ temperatur, ab der die Lebensmittelstärke löslich wird und quillt?  Verkleisterungstemperatur (F)  Siedetemperatur (I)  Quellpunkt (N)  Einweichzeit (S)

Der natürliche Alkoholgehalt von Apfelwein beträgt ...?

Während der Vegetationszeit der Rebe rechnet man von der Blüte bis zur Traubenreife etwa mit ... ?

Wer erfand das Dessert „Pfirsich Melba“?  Auguste Escoffier (P)  Nellie Melba (I)  Marie-Antoine Carême (M)  Ellen Falout (B) Spielidee: Hans-Peter Pauly. fragen entnommen aus "Das Weinquiz", Piatnik Spiel Nr. 612312

 3,5 bis 5% (G)  5,5 bis 7% (M)  7,5 bis 10% (U)  10,5 bis 12% (C)

Womit werden Wiener Schnitzel paniert?  Walküre (E)  Panade (A)  Pediküre (I)  Panüre (L)

Wer ist der größte Weinerzeuger?  Spanien (W)  Frankreich (E)  USA(O)  Deutschland (S)

 50 Tagen (C)  75 Tagen (N)  100 Tagen (K)  150 Tagen (D)

Welche Gärungs­art gibt es nicht?  Milchsäuregärung (H)  Ameisensäuregärung (K)  Essigsäuregärung (U)  Buttersäuregärung (L)

Gewinnen Sie die DVD „Weinwunder Deutschland“ „Der Wein muss denen schmecken, die ihn trinken. Sie sollten nur wissen, warum“, findet einer, der es wissen muss: Wein-Kenner Stuart Pigott. Der Engländer ist derzeit einer der führenden Wein-Experten weltweit. Nun gibt er sein Wissen gebündelt weiter: Mit einem Augenzwinkern, einer Prise Selbstironie und natürlich einem schier uner­ schöpflichen Fachwissen erklärt er in sechs Folgen die deutsche Weinlandschaft – und ihre Entwicklung in den letz­ ten Jahrzehnten. Wir verlosen fünf Exemplare der DVD. Unsere Preisfrage: Welche Nationalität hat Stuart Pigott? Um zu gewinnen, einfach die Antwort im Gewinncoupon auf Seite 114 bei H006 eintragen. Lösungswort 1

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Was bedeutet bridieren?  Das Formen von Fleisch mit Garn (E)  Das Pökeln mit Zucker (K)  Das Verzieren einer Hochzeitstorte (R)  Das Bestäuben mit Puderzucker (U)

Was ist Quorn?  vegetarischer Fleischersatz (L)  quadratischer Gemüseschnitt (R)  afrikanische Wurzelart (D)  vergorener Quark (M)

„Weinwunder Deutschland“: Stuart Pigott erklärt die deutsche Weinlandschaft in sechs Folgen.


v Hotels & Restaurants

Hotel Restaurant Zur Post in Odenthal

Die WilbrandStory Im beschaulichen Bergischen Land ­zaubert das kulinarische Bruderpaar ­Christopher und Alejandro Wilbrand im eigenen HotelRestaurant „Zur Post“ Köstlich­keiten auf Spitzen-Niveau. Eingespieltes Duo: Die beiden Odenthaler-Herdzauberer Alejandro (li.) und Christopher Wilbrand. Zwei-Sternekoch Kevin Fehling (im Foto oben links) war Gast beim Benefizkochen in der „Post“.

D

as Bergische Land ist verwöhnt mit erstklassigen Genussadressen. Das kulinarische Epizentrum ist Bergisch Gladbach mit den beiden Drei-SterneGourmettempeln in hochherrschaftlicher Schlosshotelkulisse aus der vornehmen Kollektion der Althoff-Hotels und Residenzen. Jochim Wissler, Dieter Müller, Nils Henkel – allesamt Gladiatoren des erlesenen Geschmacks. Seit Jahr und Tag ist die waldreiche Region des RheinischBergischen Kreises aber auch abseits dieser lukullischen Wallfahrtsorte eine Reise wert. Auf der VIVRE-Genussroute führt uns die Pilgerfahrt in die westliche Randzone des Bergischen Landes, nach Odenthal. Ein pittoreskes Kleinod mit historischem Ortskern und traditionell in Schiefer eingedeckten Fachwerkhäusern. Odenthal ist die Wiege des Bergischen Landes. Im Ortsteil Altenberg stand seit der Mitte des 11. Jahrhunderts

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SAVOIR-VIVRE

die „Burg Berge“, die der Region ihren Namen gab. Der hochgotische Altenberger Dom ist bis heute die Sehenswürdigkeit der Region. Von imposantem Ausmaß ist das große Westfenster, mit 144 Quadratmetern das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Es stellt das himmlische Jerusalem dar. Wir freilich sind in erster Linie wegen der irdischen Genüsse in Odenthal unterwegs. Und die haben ihr Zuhause im Hotel-Restaurant „Zur Post“ der Wilbrand-Familie. Seit dem Jahr 2003 führen Christopher und Alejandro Wilbrand das Verwöhn-Reich als verantwortliche Geschäftsführer. Dritter im Bunde ist Bruder Thomas, der die Geschicke im Restaurant als Restaurantchef an der Seite von André Naujoks verantwortet. Die über 300-jährige gastliche Einkehr liegt direkt an der Straße, die der prachtvollen Abteikirche zustrebt. Wer also Kulinarik und Kultur zu einem

Gesamtgenusserlebnis vereinen möchte, der ist hier auf dem rechten Weg.

Von der Partyinsel ins Bergische

Die Wilbrand-Story beginnt allerdings ganz woanders. Auf Ibiza, der Baleareninsel, verdiente sich Alexander Wilbrand, der Vater der Brüder, seit 1960 seine Brötchen als leitender Koch im legendären Restaurant „El Corsario“ in der Altstadt der Partyinsel. Ihm zur Seite Ehefrau Kunigunde. 1965 wird Sohn Christopher auf der Felseninsel geboren, zwei Jahre später folgt Alejandro, der nur „Ali“ gerufen wird. Im Jahr 1982 erwirbt die Familie, inzwischen wieder in der Heimat, den Gasthof „Zur Post“. Eine geschichtsträchtige Posthalterei mit ihren so typischen Schiefertafeln, grünen Fensterläden und weißen Sprossenfenstern. Christopher lernte von der Pike auf das Kochfach im „Altenberger Hof“,


Im modernen Fine Dining-Restaurant der Odenthaler „Post“ sorgen die drei Wilbrand-Brüder mit Restaurantleiter André Naujoks (im Bild unten links) für eine Top-Kulinarik auf Zwei-Sonnen-Niveau.

bis heute eine ambitionierte kulinarische Adresse in der Nachbarschaft. Der Erstgeborene ging dann auf eine ausgedehnte Wanderschaft quer durch Europa, lernte von den Besten der Zunft. Bruder Alejandro entdeckte früh die Liebe zum süßen Naschwerk, machte folgerichtig zunächst eine Konditorlehre. Seit 2003 strahlt über der gastlichen Herberge der begehrte Michelin-Stern und SAVOIRVIVRE korrigiert nach aktueller Überprüfung die Benotung ebenfalls deutlich nach oben. Derzeit sind es zwei Sonnen, die der Odenthaler Genussadresse zusätzliche Strahlkraft verleihen, Tendenz weiter steigend.

Kochlegenden als Stammgäste

Hier schaffen zwei zu höchsten kulinarischen Weihen befähigte Herdkünstler seit nunmehr 20 Jahren Seite an Seite. Das hat sich längst herumgesprochen Dieter Müller, Kochlegende und kulinarischer Tausendsassa, zählt zu den Stammgästen der Wilbrand-Brüder, ebenso Jean-Claude Bourgeuil, Koch-Grandseigneur aus dem nahen Düsseldorf. Vor zwei Jahren wurden die rustikale Postschänke und das feine Gourmet-Restaurant von Grund auf neu gestaltet. Mit transparenter Lichttechnik, Spiegelfriesen, „Chef`s Table“, spektakulären Blickmöglichkeiten in Keller und Küche. Der Weinkeller ist mit über 300 Positionen bestens bestückt. Der Service unter Leitung von Thomas Wilbrand und André Naujoks agiert mustergültig in seiner wohltemperierten Distinguiertheit dem Gast gegenüber. Kürzlich standen Christopher und Alejandro Wilbrand als Gastgeber eines großen Charity-Gourmet-Dinners im eigenen Haus im Rampenlicht. „SternSchnuppern“ lautete das Motto der von der Vereinigung der Küchenchefs,

Die meisterhaften Douceurs des Hauses tragen die kreative Handschrift von Alejandro Wilbrand.

den „ChefHeads“, unter Führung ihres Präsidenten Guido Fritz organisierten Veranstaltung. Mit von der Partie beim Odenthaler Genussfestival waren unter anderen Drei-Sterne-Kochlegende Dieter Müller, Zwei-Sterne-Koch Kevin Fehling aus Lübeck-Travemünde, Sternekoch Herbert Brockel aus Erftstadt, Drei-Haubenkoch Thomas Walkensteiner vom Hotel Schloss Fuschl und Gourmet-Vital-Gründer Werner Langbauer aus dem Chiemgau. Christopher Wilbrand brillierte beim 10-gängigen Walking Dinner mit „Gegrilltem Filet vom Bergischen Weiderind mit gratinierter Zwiebelgalerie, Roter Beete in Lardo und Röstzwiebel/Pfefferjus, Friaulischem Raviolo und kleinem Strudel vom Ochsenschwanz“. Ein Referenzgericht aus der Wilbrand-Küche sind die „Lauwarmen Scheiben vom Eisbein mit Graupen­vinaigrette, hausgemach-

ter Blutwurst und kleinem Shizosalat“. Legendär die „Dessertvariation „Zur Post“, nicht minder hinreißend Alejandro Wilbrands „Crème Brûlée mit Kardamom/Zimt aromatisiert und NougatBananeneis“.  Ingo Schmidt ■

v v + Hotel Restaurant „Zur Post“ Altenberger-Dom-Straße 23, 51519 Odenthal Tel.: 02202 / 977 780 Fax: 02202 / 977 7849 info@hotel-restaurant-zur-post.de www.hotel-restaurant-zur-post.de Inhaber und Küchenchefs: Alejandro und Christopher Wilbrand Restaurantleitung: Thomas Wilbrand und André Naujoks Service: Perfekt Weine: Sehr gut Ambiente: Modernes Interieur

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v Hotels & Restaurants

Hotel Waldhaus Ohlenbach

Wohlfühlrefugium Waldhaus Seit nunmehr 50 Jahren kultiviert Familie Schneider in ihrem „Waldhaus Ohlenbach“ eine exquisite Gastlichkeit auf Top-Niveau. Feine Wellness- und Kulinarikangebote und die liebenswert familiäre Gastgeberschaft sind Garanten des Erfolgs. Ein Wiederbesuch aus gegebenem Anlass.

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infach zauberhaft, einfach waldzauberhaft. Die unverbaute Lage des renommierten und mit vier Sternen klassifizierten Wellness- und Verwöhnhotels „Waldhaus Ohlenbach“ im Schmallenberger Sauerland könnte traumhafter kaum sein. Das noble Domizil der Hoteliersfamilie Schneider residiert in 700 Meter Höhe in Alleinlage auf einem sonnigen Südhang des „Kahlen Asten“, der mit stolzen 842 Metern eine der höchsten Erhebungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist. Drumherum eine Landschaft zum Verlieben, wildromantisch, dicht bewaldet das Land der tausend Berge, schmuck und verwunschen die kleinen Fachwerkdörfer. Schwarz-weiß das Fachwerk, bodenständig die Menschen, die hier seit Generationen im Einklang mit den Schätzen der Natur leben. Das kleine Dörfchen Ohlenbach-Westfeld im oberen Lennetal reiht sich ein in die Liste der prämierten Dörfer, blitzblank und ursprünglich. Natur pur, eine Rahmung, die auf Leinwand gebannt gehört. So schön, so kostbar. Man zählt die Bergkuppen und merkt rasch, dass zwei Hände nicht ausreichen.

Ein halbes Jahrhundert Gastgeber aus Leidenschaft

Einer der schönsten Plätze zum Nachzählen, zum Naturstaunen und zum Genießen ist das „Waldhaus Ohlenbach“. Der Blick von der großzügigen Panoramaterrasse aus ist überwältigend. So überwältigend die Kulisse ist, so vorzüglich ist die Gastlichkeit des Hauses. Ein Verdienst von Christa, Josef und Sohn Stefan Schneider, der heute die Geschicke des Genießerhotels verantwortet. Vor exakt 50 Jahren schloss Vater Josef erstmals die schwere Eicheneingangstür von „Ziems Hütte“ auf, um in dem kleinen Waldhaus an den Wochenenden Gäste zu bewirten. Fest glaubte er an die Einzigartigkeit des Standortes, während Ehefrau Christa den kulinarischen Ruf des Hauses mit ihrer tadellosen Küche begründete und an der Seite von Jochen Lülf Mitte der 1980er Jahre sogar den begehrten Michelin-Stern erkochte. Übers Jubiläumsjahr verteilt sind die Festivitäten und Events. Genussmomente der besonderen Art mit hochkarätigen Gastköchen wie Holger Behrens vom Düsseldorfer Sternerestaurant „Behrens am Kai“

oder Stefan Manier vom Gasthaus Stromberg in Waltrop. Aus der Waldeinsamkeit von einst, mit nur wenigen, einfachen Logisangeboten, ist ein veritables FirstClass-Hotel geworden. Eine Adresse, die weit über die Region hinaus einen exzellenten Ruf genießt. Familie Schneider ist bescheiden, authentisch-liebenswert und seit Jahr und Tag beseelt von einer nimmermüden Schaffenskraft. Heute verfügt die „Schneider-Residenz“ über 50 fein ausgestattete Zimmer und Suiten. Alle haben Süd- oder zumindest Westlage, verfügen über großzügige Balkone und Terrassen. Der Verwöhn-Komfort ist exzellent, der Panoramablick unbezahlbar.

„GenussLust“ und „Waldzauber“

Zum runden Geburtstag hat Stefan Schneider sein feines Waldhaus noch einmal aufgefrischt und um wegweisende Innovationen erweitert. Zu nennen ist etwa die neue Event-Location „GenussLust“, ein kulinarischer Mikrokosmos, mitten im Grünen in Nähe des hauseigenen Tennisplatzes gelegen. Eine lichtdurchflutete Oase für Connaisseure, die hier gemeinsam mit Jochen Lülf, dem Die Panoramahanglage des Waldhauses bietet ungestörte Sauerländer Natur pur.

Waldhaus-Chef (links) Stefan Schneider mit Küchenchef Thomas Hartz: Das Erfolgsduo der kulinarischen Ambitionen.

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SAVOIR-VIVRE


ehemaligen Küchenchef des Hauses, am großen Küchenblock kleine Köstlichkeiten herstellen. Mit ihrer integrierten Weinbar, dem einladenden Tisch für 20 Personen und dem Freisitz hat sich die „GenussLust“ in kürzester Zeit zum ultimativen Treffpunkt für Feinspitze entwickelt. Die ideale Ergänzung im Koordinatenfeld von Genießen, Erholen und Erleben ist der „Waldzauber“, der mehrfach ausgezeichnete Wellness- und Spa-Bereich im „Waldhaus Ohlenbach“. Seit fünf Jahren gehört das Vier-Sterne-Hotel zu den „Wellness-Hotels Deutschland“. Die Stichworte zum ganzheitlichen Verwöhnprogramm: Großzügiges Panorama-Hallenbad, finnische Chalet-Sauna, zwei Blockbohlensaunen, Bio-Dampfbad, Tret- und Tauchbecken, Beauty-Abteilung mit Hamam, Massageräume, Thalgo-Angebote und Ayurveda. Die Zahl der Treatments ist beeindruckend.

Kulinarik auf Zwei-Sonnen-Niveau

Selbiges darf von der Kulinarik des Hauses behauptet werden. Wer in der „Schneiderstube“, dem Fine-Dining-Restaurant des „Waldhauses“ Platz nimmt, darf sich auf die raffinierte Küche von Thomas Hartz freuen. Sie zählt zu den besten der Region, und sie hat nach erfolgtem Testbesuch noch einmal an Güte und

Präzision zugelegt. Thomas Hartz, der im „Schloss Wilkinghege“ Münster ausgebildet wurde, bevorzugt eine frische regionale Jahreszeitenküche, für die er erstklassige Lieferanten und Produzenten quasi in Nachbarschaft gefunden hat. Die Melange aus regionaler und mediterraner Akzentuierung ist überaus gelungen, das offerierte und goutierte „Menu du Patron“ ist auf formidablem Niveau, so dass wir die zweite VIVRE-Sonne mit einem Pluszeichen versehen. Zu unserem Menü: Zum Auftakt gab es eine perfekt „marinierte Entenmastleber mit Honigkrokant an Mandarinengelee, Liebstöckel und Cranberrysorbet“. Die dann gereichte „Crème von Schwarzwurzeln mit Orangenrisotto und Jacobsmuschel“ war von tadelloser Güte, pointiert abgeschmeckt, und die Alliance culinaire aus vermeintlich regionaler Deftigkeit in der Komponente Schwarzwurzel und dem mediterran fri-

schen Orangenrisotto superb gelungen. Das Zeug zum Referenzgericht hat die Hartzsche Interpretation vom „Kabeljaufilet auf Steckrüben, geräuchertem Kartoffel-Lauchstampf und Pimentschaum“. Ebenfalls köstlich das „Kalbskotelette an Kompott von Tomaten, Oliven und Senfsaat, Petersilie und Barolojus“. Zum Finale mundete die „Terrine von Dörr-Aprikosen mit Vanillesorbet“. Ganz ausgezeichnet bestückt ist seit jeher die europäische Weinkarte mit über 400 Positionen, darunter auch zahlreiche Granden aus dem Bordelais: Eine Passion von Josef und Stefan Schneider. Ein kostbarer Trinkgenuss, der unter dem gastlichen Patronat der Schneiderfamilie großzügigerweise auch glasweise offeriert wird. Das eingespielte Serviceduo Anja Erdmann und Cemal Karakorkmaz arbeitet wie gewohnt souverän. Die Beratung ist profund. Ingo Schmidt ■

Die „GenussLust“ in Ohlenbach. Die feine Event-Location im Hochsauerland.

v v + Hotel Waldhaus Ohlenbach Ohlenbach 10, 57392 Schmallenberg-Ohlenbach Tel.: +49 (0) 29 75 / 84-0 Fax: +49 (0) 29 75 / 48 info@waldhaus-ohlenbach.de www.waldhaus-ohlenbach.de Inhaber: Familie Stefan Schneider Küchenchef: Thomas Hartz Restaurantleitung: Cemal Karakorkmaz, Anja Erdmann Service: Sehr gut Weine: Optimal Ambiente: Gediegene Landhauseleganz

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v Lesestoff

Auszug aus: „ganz & einfach tempofrei kochen“

Hof-Schwänzen

Der beliebte Moderator Dieter Moor betreibt einen Demeter-Bauernhof bei Berlin. Nun brachte er ein Kochbuch heraus, das zugleich höchst kurzweilige Lektüre bietet. Hier ist das erste Kapitel.

E

in Flugzeug ist auf eure Schafweide abgestürzt!», quäkte die Stimme hysterisch aus Sonjas Handy. Es war an einem satten Spätsommermittag, der erste Tag, an dem wir unseren Hof sich selbst überlassen hatten und Richtung Nordwesten abgehauen waren. Der erste gemeinsame Ausflug von meiner Sonja und mir seit fast zwei Jahren. Wir trauten uns was! Allerdings nur für diesen einen Tag: morgens hin, abends zurück, fertig. Eine Freundin aus unserem VorBauerndasein hatte uns zu diesem HofSchwänz-Ausflug verführt. Sie hatte uns begeistert von ihren Eltern berichtet, die in Ostdeutschland einen kleinen ehemaligen Hof gekauft hatten, vom Westen nach «Dunkeldeutschland» gezogen waren, um eine «neue Seite im Buch des Lebens aufzuschlagen», wie sie sagte. Genau wie wir. Ihre Mutter habe vor Jahren im Elsass ein Restaurant betrieben, habe dort gekocht, mit Wissen und Können, aber vor allem aus dem Bauch heraus. Habe Furore gemacht mit ihren Gerichten. Nicht, weil die besonders hochgestochen oder kompliziert gewesen seien, sondern weil sie von ihrer Mutter mit Herz und Leidenschaft zubereitet worden wären. Das kleine Lokal habe sich schnell vom Geheimtipp zum «Muss» für Feinschmecker entwickelt – und bald auch Gäste von weit her angelockt. Dann seien auch die Promis gekommen und die Gastrokritiker, und sie hätten von der «Neuentdeckung der einfachen Küche» geschwärmt. Schließlich seien Sterneund Hauben- und Guide-MichelinKöche bei ihrer Mutter ein und aus gegangen, hätten es sich munden lassen und wohl auch versucht, die Tricks die-

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ser Frau zu ergründen, die da in ihrer einfachen Küche auf so eigenartige Weise fuhrwerkte. Doch da seien keine Tricks gewesen, die man hätte ausspionieren können, meinte unsere Freundin. Ihre Mutter habe das Kochen einfach in den Genen. So wie andere einen grünen Daumen hätten und in ihren Gärten unscheinbare, mickrige Knospen zu paradiesischer Üppigkeit anzuregen verstünden, so würde ihre Mutter die Geschmacksknospen ihrer Gäste über sich selbst hinauswachsen lassen. Als Kind sei ihr das gar nicht aufgefallen, erst als sie ausgezogen sei von zu Hause und begonnen habe, in Restaurants zu essen, habe sie begriffen, dass die Kochkunst ihrer Mutter etwas ganz Besonderes und sehr Seltenes sei. Was heiße hier selten, fügte sie hinzu, etwas Einmaliges, das sei der richtige Begriff, etwas Einmaliges, das sie so nirgendwo anders kennengelernt habe. Übrigens: Sie sei diesen Sommer zwei, drei Wochen zu Besuch bei Mama – ob wir nicht Lust hätten, mal vorbeizuschauen? Die Sabine würde sich bestimmt freuen. Und nun saßen wir also in Sabines Garten, an ihrem großen, schweren Holztisch, unter dem kühlen Blätterdach einer riesigen Kastanie. Unsere Bäuche waren aufs angenehmste gefüllt, und träge ließen wir die eben erlebten Genüsse nachklingen. Was es genau gegeben hat, das verrate ich hier nicht. Es ist aber, ich schwöre es, dabei – unter den Rezepten in diesem Buch. Statt zu rätseln, womit uns Sabine da verwöhnt haben mag, stellen Sie sich einfach Ihr persönliches Lieblingsessen vor. Und stellen Sie sich vor, dieses Essen würde ganz genau nach dem schmecken, woraus es gemacht wurde. Und nach nix

anderem. Nix Salat, der tut, als wäre er Weinessig in Blattform, nix Fisch, der hauptsächlich nach Zitronensäure und Grillfett stinkt, nix Fleisch, das sich beim Kauen zwar anfühlt wie Fleisch, der Zunge aber dieselbe zeigt: «Ätschibätschi, ich bin ’ne Fertigkräuterbutter.» Und nix totgewässertes Gemüse, das man gelangweilt in sich reinlöffelt, weil’s halt «gesund» ist. Stellen Sie sich Ihr Lieblingsgericht «pur» vor. Pur und rein und echt. Und dennoch eine winzige Nuance anders, als Sie es kennen. Irgendwie voller. Sie wissen schon: so als ob Sie jemanden nach einiger Zeit wiedertreffen und feststellen, dass die Person irgendwie anders ist. Mehr Ausstrahlung hat, lebendiger wirkt, dieses gewisse Leuchten hat … Und Sie fragen: «Warum siehst du so gut aus, was hast du bloß gemacht?» Und er/sie lacht nur und antwortet: «Nix. Es ist ganz einfach, ich bin frisch verliebt …» So schmeckt das Essen von Sabine: wie frisch verliebt! «Warum war das alles so gut?», fragte ich sie und tunkte mit einem Brocken ihres Olivenbrots die Sauce von meinem Salatteller. «Was hast du bloß gemacht?» Sabine lachte und blitzte mich über ihre Brillenränder an: »Nix, es ist ganz einfach.» Ich verdrehte die Augen. Klar, Frau Kochgöttin will sich nicht in die Karten schauen lassen!, dachte ich. Meine Oma hat auch niemals das Geheimnis ihres luftig-leckeren Schokoladenkuchens preisgegeben. Sie sind halt liebenswerte Zicken, diese Wunderköchinnen … «Es ist wirklich ganz einfach, Dieter, wenn ich es dir sag; da brauchst du gar nicht so rumzuseufzen.» Sabine klang jetzt fast streng. «Wenn’s so einfach wäre, wie du tust,


dann könnten’s ja alle so gut wie du, oder?» «Könnten’s eh. Weil’s wirklich ganz einfach ist», beharrte sie. «Und warum gibt es dann so viel schlechtes Essen und so viele, die von sich behaupten, leider nicht kochen zu können?» «Das wiederum, mein Lieber» – Sabine lachte breit –, «das ist sehr, sehr kompliziert, da wird’s psychologisch …» «Na, fang einfach an, es mir zu erklären! Wenn’s mir zu kompliziert wird, schrei ich schon.» Ich schob das würzigvollgesaugte Brotstück in den Mund. Sabine begriff, dass ich nicht lockerlassen würde. «Ach, Dieter!» Jetzt war sie dran mit der Seufzerei. »Ich versteh es doch selber nicht. Ich glaub, manche trauen sich einfach nicht. Weil sie kein Vertrauen haben. In das, was sie zubereiten. Und in sich. Und weil sie panisch meinen, sie müssen hier noch was basteln und da noch was anrühren und dort noch was schnitzen. Und weil sie die exotischen Kräuterträume aus Timbuktu nicht in der Küchenlade haben und keinen Hightech-Dampf-Zentrifugal-Garer …» «Du meinst, sie kochen ganz einfach nicht gut, weil sie nicht darauf vertrauen, dass gut kochen ganz einfach ist?» Ein weiteres Stück Olivenbrot fand den Weg auf meine Zunge, diesmal gewürzt mit den Resten des Fleischsafts. «Ja, so ähnlich. Ich zum Beispiel behaupte, seit ich lebe, ich könne nicht singen. Und dann ertappt mich mein Lothar, wie ich selbstvergessen in der Badewanne vor mich hin trällere, und er sagt: ‹Schön! Sing weiter!› Aber ich trau mich einfach nicht.» «Indeschand», sagte ich und schluckte. «Interessant. Also, gut kochen heißt: Wir bauen alle Hemmungen ab, trau dich und hab keinen falschen Respekt?» «Ja, ganz einfach: Ehrfurcht in den Müll, ran an den Topf – und loslegen!» «Und was ist mit diesen Tausenden von Tricks und Kniffen und den Millionen von Regeln und Tabus, die in Milliarden von Kochbüchern stehen, gelten die etwa alle nicht?» «Ach, weißt du, viele Köche schreiben ihre Bücher nicht, um andere das Kochen zu lehren, sondern um zu zeigen, wie toll sie doch selber sind. Die werfen dann mit Fachbegriffen um sich und schreiben Zutaten in die Rezepte, an die kein Normalsterblicher je rankommt.» «Dann wäre es aber an der Zeit, dass

du mal ein Kochbuch schreibst! Ohne diesen ganzen Schnickschnack.» «Hab ich doch», trumpfte sie auf. «Einen richtigen Wälzer! Aber der war eher für Profis. Weil die mich so gelöchert haben, dachte ich, gut, ich schreib’s halt nieder, und dann hab ich meine Ruh. Mögt ihr noch was Süßes? Ich hätte da …» Das war der Moment, in dem Sonjas Handy klingelte. «Geh nicht ran!», wollte ich sagen, aber Sonja war schneller. «Moooa?», sagte sie zum Handy, und dann lachte sie aus vollem Hals. «Ja klar, ein Flugzeug auf unserer Schafweide! Du bist mir eine tolle Hofaufpasserin – willst mich an meinem ersten freien Nachmittag seit einer Ewigkeit erschrecken, gell? Ist dir so langweilig?» Aus dem Telefon quoll unverständliches Gebrabbel. Sehr viel. Sehr schnell. Sonjas Mimik veränderte sich von entspanntem Lachen in Staunen, in Sorge, und schließlich sah sie aus wie eine Kriegsgöttin, kurz bevor sie zum Angriff bläst. «Neeeeee», schrie sie. «Wann? … Und? … Schlimm? … Und die Schafe? … Wir kommen!» Wie wir unter Missachtung aller Höflichkeitsformen Sabines Hof verließen, mit imaginärem Blaulicht Richtung Zuhause rasten, direkt auf die Schafweide, wo Sonja fast einen armen, jungen Polizisten niedermachte, weil der die mission impossible hatte, sie am Betreten des Geländes zu hindern, das absurde Bild der havarierten zweimotorigen Propellermaschine, der Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge inmitten völlig unbeeindruckter Schafe, die Erleichterung darüber, dass, wie durch ein Wunder, das ausgelaufene Kerosin kein Feuer gefangen hatte und es keine Toten zu beklagen gab, weder bei Mensch noch bei Schaf – das alles ist eine andere Geschichte, die an anderer Stelle erzählt werden soll. Aber das macht natürlich unsere erste Begegnung mit Sabine, der Köchin, im Rückblick noch denkwürdiger, als sie es – schon aus kulinarischer Sicht – ohnehin gewesen wäre. Seither weiß ich zwei Dinge, die unmittelbaren Einfluss auf meinen Alltag haben: 1. Wenn du deinen Hof verlässt: Sorge dich nicht, denn was immer du dir an möglichen Schreckensszenarien ausmalst, die Wirklichkeit stellt es in den Schatten.

2. Hab keine Angst vor dem Kochen. Tu’s einfach! Und noch ein Drittes bewirkte dieser erste Besuch bei Sabine – und das könnte unmittelbaren Einfluss haben auf Ihren Alltag: Dieser Besuch war der erste Schritt zu dem Buch, das Sie gerade in Händen halten. ■

Dieter Moor & Sabine Schneider: „ganz & einfach: tempofrei kochen“. Kindler Verlag 2010, ISBN: 9783463405988, 24,95 Euro.

Linksküsser im Park Dies ist kein Kochbuch. „Züri Gschnätzlets“ ist zwar ein bekanntes Zürcher Gericht .Aber auf diesen Seiten hat die Autorin etwas anderes zu Häppchen verarbeitet: Ihre ungewöhn­ lichen Beobachtungen aus Zürichs Alltag. Da gibt es den Herrn, der immer die Zeitung von gestern kauft. Die Frau im Fundbüro, die einen Satz verloren hat. Das junge Paar, das Farkisisch spricht. Zwei Linksküsser in der Grünanlage. Angelika Waldis hat in Läden, Bahnen, Restaurants oder Parks genau hin­ geschaut und hingehört. Angelika Waldis: Züri Gschnätzlets. Europa Verlag Zürich 2010, ISBN: 3905811278. 14,00 Euro.

Mord im Reifekeller Die »Tour de Fromage«! Kann es eine größere Herausforderung für einen passionierten Käsekenner geben? Prof. Dr. Adalbert Bietig­ heim, Inhaber von Deutschlands einzigem Lehrstuhl für Kulinari­ stik, erfüllt sich einen Leben­s­ traum: Mit Hollandrad und Stroh­ hut reist er zu Frankreichs besten Käsereien und schwelgt in Blau­ schimmel, Asche-Rändern und mit Marc de Bourgogne eingeriebenen Käselaiben. Doch auf dem Höhepunkt seiner Tour erwartet ihn eine sehr unangenehme Überraschung ... Carsten Sebastian Henn: Die letzte Reifung: Ein kulinarischer Krimi. Pendo Verlag 2011, ISBN-10: 9783866122529. 16,95 Euro.


v Lebensart

Cy Twombly, Lemon, ohne Jahr.

Kultur-Kalender München

Bonn

Museum Brandhorst 06.04. bis 10.07.2011 Cy Twombly Photographien 1951-2010

Kunstmuseum Bonn 09.06. bis 04.09.2011 Zeichnungen, Collagen und Buchentwürfe

Cy Twombly ist vor allem durch seine Gemälde und Zeichnungen international bekannt und berühmt geworden. Im Museum Brandhorst werden nun erstmals in Deutschland über 100 seiner photographischen Bilder ausgestellt. Neben Blumenstillleben und Landschaften sind es vor allem Atelieraufnahmen, die zeigen, welches Licht und welche Atmosphäre der Künstler in diesem Medium bevorzugt. Auffällig ist hierbei vor allem die Unschärfe seiner Aufnahmen.

Berlin Alte Nationalgalerie 23.03.2011 bis 08.01.2012 Die Nationalgalerie feiert ihr 150-jähriges Bestehen mit der Präsentation der Sammlung des Bankiers Wagener in der Alten Nationalgalerie.

Am 22. März 2011 feierte die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin ihr 150-jähriges Bestehen und damit zugleich ein bedeutsames Stück Museumsgeschichte. Ihre Gründung verdankt die heute insgesamt sechs Häuser umfassende Institution e­iner herausragenden Bestrebung privaten bürgerlichen Mäzenatentums, dem Vermächtnis des Berliner Sammlers und Bankiers Joachim Heinrich Wagener.

Hamburg Deichtorhallen 30.04. bis 12.06.2011 MARILYN MINTER WERKSCHAU

Erstmalig wird das Werk der amerikanischen Künstlerin ­Marilyn Minter (*1948) umfangreich in Deutschland vorgestellt. Ihre zwischen Malerei und Fotografie changierenden Werke haben oft die Darstellung von Erotik und Weiblichkeit zum Thema. Die hyperrealistischen Nahaufnahmen von scheinbar glamourösen Bildern durch Medien und Werbung untersuchen die zunehmende Trennung zwischen dem ­fiktiven, Körperbild und dem realen Körper.

Eduard Magnus, Heimkehr des Palikaren, 1836.

Seit Rosemarie Trockel Anfang der 80er Jahre in Köln und Bonn mit Zeichnungen, Objekten und Strickbildern an die Öffentlichkeit trat, gehört sie zu den bedeutendsten und weltweit anerkannten Künstlerinnen ihrer Generation. Ihr Werk zeichnet sich durch das konsequente Überschreiten von Gattungsgrenzen aus und umfasst heute, neben den berühmten Woll- und Herdplattenbildern, auch Videos, Keramiken und Objektassemblagen. Ihre Zeichnungen jedoch bilden die eigentliche zentrale Konstante in ihrem Schaffen.

Rosemarie Trockel, ohne Titel, 2000.

Michal Budny, Muzyka V, 2006.

Stuttgart Kunstmuseum Stuttgart 16.4. bis 01.07.2011 Frischzelle_14

Während die Plastik lange Zeit in Vergessenheit zu geraten drohte, wenden sich junge Künstler wie der 1976 in Leszno (Polen) geborene Michal Budny erneut der Bildhauerei zu. Budny, der in Warschau lebt und arbeitet, gehört zur Generation europäischer Künstler, die großes Interesse an den Formfindungen und Errungenschaften der Klassischen Avantgarde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts zeigen. Seine Werke aus einfachen Materialien wie Karton oder Papier nehmen die strenge Sprache des Konstruktivismus auf und übersetzen sie in eine leichte, spielerische zeitgenössische Kunst.

Hamburg

Max Klinger, Kämpfende Centauren, 1881.

Saal der Meisterzeichnung 27.03. bis 26.06.2011 Die entfesselte Antike. Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel in Hamburg

Aby Warburg (1866-1929) zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Kunstwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk galt insbesondere dem Aufspüren antiker Darstellungsmuster als expressive Vorbilder zur Wiedergabe menschlicher Leidenschaften in der Renaissancekunst. Hierzu entwickelte er den berühmten Begriff der Pathos­ formel, den er erstmals 1905 auf einem Lehrerkongress auf St. Pauli in Hamburg öffentlich vorstellte. Marilyn Minter, Chewing Green, 2008.


Leute v

Köchin mit Vision: Nadia Pasquali.

Nadia Pasquali

Champagne-Preis für Jan Josef Liefers

Tortellini-Invasion

Lebensfreude pur

N

J

adia Pasquali hat eine Vision: Die Köchin und Restaurantbesitzerin aus Valleggio sul Mincio möchte italienische Tortellini weltweit bekannt machen. Deshalb reist sie gern und viel. Im Gepäck: Ihre köstlichen, hausgemachten PastaSpezialitäten. Wir trafen die sympathische Köchin und Chefin des Restaurants „Alla Borsa“ in Düsseldorf. Dort war sie StarGast beim venezianischen Wine & Dine-Event „Casa Veneta“ im Rahmen der ProWein. Eines ihrer Original-Rezepte finden Sie unter www.savoirvivre.de/Rezepte. Mehr Informationen: www.pasquali.de ■

an Josef Liefers wurde kürzlich ausgezeichnet. Und zwar nicht, wie es ja durchaus passieren kann, mit einem hochkarätigen Filmpreis; sondern mit dem Champagne-Preis für Lebensfreude 2011. Die Champagner-Häuser verliehen ihm im Hamburger Hotel Louis C. Jakob den begehrten Preis, der jedes Jahr an Persönlichkeiten vergeben wird, die sich auf originelle, prickelnde und charmante Weise um die Lebensart in Deutschland verdient gemacht haben. ■

Hoteldirektor des Louis C. Jakob, Jost Deitmar, Anna Loos und Jan Josef Liefers stoßen auf den ChampagnePreis an.

Montes’ Weine bekommen...

Was auf die Ohren

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ie exzellenten chilenischen Weine aus dem Weingut von Aurelio Montes bekommen eine ganz spezielle Behandlung: Der Winzer schwört auf gregorianische Musik, mit denen er ausgewählte Fässer bespielt. „Das verändert auf jeden Fall den Geschmack des Weines“, erzählt er. Das Weingut zählt zu den anerkanntesten des Landes; die Weine sind von unbestechlicher Schönheit und werden heute in über 60 Länder importiert. Mit dem argentinischen Mendoza hat Aurelio Montes ein weiteres Top-Anbaugebiet in Südamerika für sich entdeckt. Im Maipu-Valley fand er exzellente Bedingungen für Cabernet Sauvignon und Malbec, die er nun nutzt. Ob auch

die argentinischen Weine die gregorianischen Gesänge mögen? Mehr Informa­ tionen: www.monteswines.com ■

Aurelio Montes (links) und sein Sohn bespielen den Wein mit gregorianischer Musik.

Bester Nachwuchssommelier: Tommy Hergenhan

Neuseeländer Wein Talentwunder

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ommy Hergenhan ist Nachwuchssommelier des Jahres 2011. Der Meininger Verlag kürte ihn im Rahmen der diesjährigen Pro Wein; der Wettbewerb wurde von New Zealand Trade and Enterprise und Zew Zealand Wine­ growers gesponsert. Untet 25 Nachwuchssommeliers setzte sich der Sieger durch. Er nahm seinen Trophäe vom australischen Botschafter, Peter Rider, in Gegenwart von 50 Wein Experten und Medienvertretern in Empfang. Als Preis winkt ihm nun eine Reise nach Neuseeland. ■ 95


v Geniesser auf Reisen Bregenzer Festspiele 2011: Die Britin Judith Weir (unten) komponierte die Oper „Achterbahn“. Unser Motiv zeigt einen Ausschnitt aus dem Stück.

Feuerwerk bei den Schlossfestspielen Ludwigsburg..

Klassik Festivals und Open Airs

Highlights für die Ohren

Abendstimmung beim Open Air auf dem Münchener Odeonsplatz.

Musik auf Weltklasseniveau, experimentelle Uraufführungen an ungewöhnlichen Orten im Freien und Stars, die sich ganz leger im Park ihrem Publikum präsentieren: das ist Open-Air-Feeling. Jetzt beginnt die Saison für die schönsten Festivals im Freien. Wir stellen auf den folgenden Seiten im Rahmen unserer Rubrik „Genießer auf Reisen“ die schönsten vor. Und für das Classic Open Air Dresden können Sie sogar Karten gewinnen. Ein Sitzplatz unterm Sternenhimmel ist auf jeden Fall inklusive. ■ Gute Laune bei den Künstlern des Kammermusikfestes in Mecklenburg-Vorpommern.

Dieter Wedel, der Intendant der Nibelungenfestspiele in Worms, im Interview.

Die Frauenkirche in Dresden bietet eine eindrucksvolle Kulisse beim Dresden Classic Open Air.


Genießer auf Reisen

Ihr persönlicher Hotel- und Restaurantführer

Entdeckungen für alle, denen der Weg das Ziel ist. Beim Reisen bewusst regionale Unterschiede entdecken – mal modern, mal mondän, mal romantisch, mal rustikal. Aber nie beliebig. Unsere Restaurant- und Hoteltipps mit ausgewählten Anschriften sind ein persönlicher Reiseführer zu feinen Adressen.

Baden-Württemberg

Restaurant - Residence Ente 

Gymnasiumstr. 17, 88400 Biberach an der Riss Tel.: 07351 / 13394, Fax: 07351 / 578848 www.restaurant-ente.de info@restaurant-ente.de Hauptgericht von 9 bis 22 € Schwäbische, feine Küche, Entenspezialitäten Öffnungszeiten: 11:30 - 14:00, 17:30 - 22:00 Ruhetage: Sonntag, Montagmittag EZ von 89 bis 109 €, DZ von 109 bis 139 €

Hotel-Restaurant Walker Hotel - Restaurant Krehl’s Linde

Obere Waiblingerstr. 113, 70374 Stuttgart Tel.: 0711 / 520490-11, Fax: 0711 / 520490-13 www.krehl-gastronomie.de info@krehl-gastronomie.de Hauptgericht von 8,50 bis 28,50 € Küche mit heimischen Produkten, Lamm / Fisch Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, ab 18:30 EZ von 65 bis 112 € DZ von 85 bis 159 €

Hotel Restaurant Ochsen

Hauptstr. 42, 79589 Binzen Tel.: 07621 / 422088-8, Fax: 07621 / 422088-9 www.ochsen-binzen.de webmaster@ochsen-binzen.de Hauptgericht von 13 bis 35 € Marktfrische, kreative Küche Öffnungszeiten: Montag bis Samstag ab 17:00, Sonntag 11:30 - 14:00 und ab 17:30 EZ von 60 bis 85 €, DZ von 85 bis 100 €

Romantik Hotel Alte Post

Postplatz 2 88239 Wangen www.romantikhotels.com/wangen EZ von 60 bis 80 €, DZ von 100 bis 130 €

Gasthof zum Ochsen Komfort garni Landmetzgerei und Gästehaus

Kirchstraße 15, 71394 Kernen-Stetten Tel.: 07151 / 94 36 0, Fax: 07151 / 94 36 19 www.restaurant@ochsen-kernen.de gaestehaus@ochsen-kernen.de Hauptgericht 14 -29,50 €, Regionale Küche mit eigenen Kreationen, Catering für alle Veranstaltungen. Restaurant: Mittwoch Ruhetag. Gästehaus: kein Ruhetag. EZ 62-65 €, DZ 85-100 €, Wochenend-Tarif EZ 55 €, DZ 80 €

Rutesheimer Straße 62, 71272 Renningen Tel.: 07159 / 925 850, Fax: 07159 / 7455 info@andreaswalker.de www.hotel-walker.de „Walker-Stüble“: schwäbische Küche; „Gourmetrestaurant“: gehobene französische Küche; Hauptgericht von 6,80 bis 25 € Ruhetage: Samstag und Sonntagabend EZ von 70 bis 85 €, DZ von 90 bis 105 €

Ringhotel Zum Goldenen Ochsen Zoznegger Straße 2, 78333 Stockach Tel.: 07771 / 9184-0, Fax: 07771 / 9184-184 www.ochsen.de, info@ochsen.de Hauptgericht von 9 bis 21 € Regionale Küche und Bodensee-Fische EZ von 71 bis 89 €, DZ von 79 bis 145 €

Wasserschloss Inzlingen

Riehenstr. 5, 79594 Inzlingen Tel.: 07621 / 47057, Fax: 07621 / 13555 www.inzlinger-wasserschloss.de Hauptgericht 28 bis 36 €, Ruhetage: Dienstag und Mittwoch (nur Restaurant) EZ von 57 bis 60 €, DZ von 93 bis 98 €

Kapuzinergarten Hotel & Restaurant

Kapuzinergasse 26, 79206 Breisach Tel.: 07667 / 9300-0, Fax: 07667 / 9300-43 www.kapuzinergarten.de mail@kapuzinergarten.de Frischeküche mit größtenteils regionalen Produkten, Hauptgericht von 10 bis 30 € Öffnungszeiten: täglich 18 bis 22.30 Uhr EZ von 61 bis 120 €, DZ von 77 bis 163 €

Zum Alten Rentamt Hotel - Restaurant

Schloßstr. 6, 74193 Schwaigern Tel.: 07138 / 5258, Fax: 07138 / 1325 www.altesrentamt.de, info@altesrentamt.de Hauptgericht von 16 bis 25 € Öffnungszeiten: 11:30 - 14:00, 18:00 - 22:00 Ruhetage: Sonntag und Montag EZ von 68 bis 78 €, DZ von 98 bis 108 €

Romantik Hotel Friedrich von SchillerS & Restaurant „Friedrich von Schiller“ Marktplatz 5, 74321 Bietigheim-Bissingen Tel.: 07142 / 9020-0, Fax: 07142 / 9020-90 www.friedrich-von-schiller.com empfang@hotelschiller.de Regionale Jahreszeiten-Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, 18:00 - 21:30 Montag ab 18:00. Ruhetage: Sonn- u. Feiertage EZ von 88 bis 115 €, DZ von 128 bis 145 €

Hotel Schloss Reinach & Restaurant s Herrehus

St. Erentrudis-Str. 12, 79112 Freiburg Tel.: 07664 / 407-0, Fax: 07664 / 407-155 www.schlossreinach.de, info@schlossreinach.de Kreative, internationale Gourmetküche Hauptgericht von 28 bis 35 € Öffnungszeiten: Di bis Fr 12-14 Uhr und 18-22 Uhr, Sa ab 18 Uhr, Ruhetage: So und Mo EZ von 69 bis 85 €, DZ von 105 bis 129 €

Hotel HohenloheS

Weilertor 14, 74523 Schwäbisch Hall Tel.: 0791 / 7587-0, Fax: 0791 / 7587-84 hohenlohe@ringhotels.de, www.hotel-hohenlohe.de Küche: regional, frisch, gehoben, Hauptgericht 12 bis 25 €, EZ 98 bis 149 €, DZ 126 bis 258 €

Historik Hotel Ochsen

Hauptstr. 40-42 71732 Tamm/ Ludwigsburg Tel.: 07141 / 299 955-5, Fax: 07141 / 299 955-6 www.ochsen-tamm.de, info@ochsen-tamm.de Hauptgericht 11 bis 24 € Gehobene Regional­­küche mit mediterranen und asiatischen Einflüssen Öffnungszeiten: abends, Sonntag auch mittags EZ von 59 bis 88 €, DZ von 79 bis 98 € SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen

Hotel KroneS

Landstr. 9 - 11, 69493 Hirschberg-Großsachsen Tel.: 06201 / 505-0, Fax: 06201 / 505-400 www.krone-grosssachsen.de info@krone-grosssachsen.de Hauptgericht von 12,90 bis 27,90 € Moderne, deutsche und internationale Küche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 17:00 - 22:00 EZ von 60 bis 89 €, DZ von 80 bis 109 €

König Ludwig II Arrangement vom 14. Mai bis zum 16. Oktober 2011

Er ist die weltweit bekannteste bayerische Persönlichkeit: König Ludwig II. Im Jahr 2011 jährt sich sein tragischer Tod zum 125. Mal. Das Haus der Bayerischen Geschichte nimmt dies zum Anlass für eine große Landesausstellung. Erstmals werden hierfür nicht ausgebaute Räume des Schlosses Herrenchiemsee, die bisher nicht zugänglich waren, geöffnet. Dies zum Anlass, haben wir für Sie ein besonderes Arrangement zusammengestellt. Das Arrangement beinhaltet: 2 Übernachtungen inklusive Gourmetfrühstück (kostenloser Upgrade in die nächst höhere Zimmerkategorie nach Verfügbarkeit), am ersten Abend ein 4-gängiges Bayerisches Menü und am zweiten Abend ein 8-gängiges Gourmetmenü, VIP Transfer zur Schiffsanlegestelle nach Prien und zurück, Ticket für die Bayerische Landesausstellung

Boutique Hotel „Villa am See“  First class garni Der kleine Edelstein am Bodensee

Meersburger Str. 4, 88709 Hagnau am Bodensee Tel.: 07532 / 4313-0, Fax: 07532 / 4313-10 www.villa-am-see.de erbguth@villa-am-see.de

Hotel Gasthof Engel G

Dorfstr. 43, 77767 Appenweier-Nesselried Tel.: 07805 / 9191-81, Fax: 07805 / 9191-82 www.gasthof-engel.de, info@gasthof-engel.de Hauptgericht 12 bis 22 € Badische Küche mit modernen Akzenten Öffnungszeiten: 11 - 15 Uhr und 17 - 24 Uhr Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag EZ von 48 bis 52 €, DZ von 74 bis 86 €

Preis pro Person im Doppelzimmer ab € 508,-

Frühlingsarrangement Erleben Sie hier im Voralpenland, wie die Natur wieder zu neuem Leben erwacht. Genießen Sie die warmen Sonnenstrahlen des Frühlings und die mehrfach ausgezeichnete Küche von Sterne-Koch Heinz Winkler. Das Arrangement beinhaltet: 2 Übernachtungen inklusive Frühstück, einen Residenz-Cocktail zu Begrüßung, am ersten Abend 3 Gänge aus der Cuisine Vitale und am zweiten Abend ein 5-gängiges Gourmet-Menu Preis pro Person im Doppelzimmer ab € 390,Bei der Buchung diese Arrangements bieten wir das Wellness­ paket „Fit in der Frühling“ zum Preis von € 180,- p. P. an (beinhaltet 3 Stunden Verwöhnbehandlungen nach Ihrer Wahl). Das Frühlings-Arrangement ist nach Verfügbarkeit bis 21. Juni 2010 buchbar.

Ich freue mich auf Sie und meine Mitarbeiter nehmen gerne ihre Reservierung unter der Telefonnummer 08052 / 17990 oder per E-Mail: info@residenz-heinz-winkler.de entgegen.

Seehotel Seeschau & Restaurants „Le Gourmet“ und „Kaminstube“ An der Schiffslände 8, 78479 Insel Reichenau/Mittelzell Tel.: 07534 / 257, Fax: 07534 / 7264 www.seeschau.com, seeschau@seeschau.com Hauptgericht von 12 bis 18 €, Saisonale und regionale Küche, ganztägig geöffnet EZ von 89 bis 140 €, DZ von 140 bis 180 €, Mansarde 240 €

Forststr. 6, 71384 Weinstadt-Baach Tel.: 07151 / 66824, Fax: 07151 / 65146 www.roessle-baach.de gasthausroesslewelte@gmx.de Hauptgericht von 7,80 bis 24,50 €. Deutsche Küche mit saisonalen frischen Produkten Öffnungszeiten: ab 11:00 Uhr durchgehend Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag

Hotel BareissS

Gärtenbühlweg 14, 72270 Baiersbronn Tel.: 07442 / 47-0, Fax: 07442 / 47-320 www.bareiss.com Hauptgericht von 16,50 bis 68 € Restaurant Öffnungszeiten: ab 12 Uhr, ab 19 Uhr EZ von 162 bis 254 €, DZ von 284 bis 548 €

Zunfthaus der Schiffleute

Fischergasse 31, 89073 Ulm Tel.: 0731 / 644-11, Fax: 0731 / 644-39 www.zunfthaus-ulm.de, info@zunfthaus-ulm.de Hauptgericht von 8 bis 32 € Schwäbische und internationale Küche Öffnungszeiten: täglich 11 bis 24 Uhr SAVOIR-VIVRE

Kärcherstraße 1, 74639 Friedrichsruhe Tel.: 079 41 / 60 87 0, Fax: 079 41 / 61 46 8 hotel@schlosshotel-friedrichsruhe.de www.schlosshotel-friedrichsruhe.de Chefkoch Boris Benecke, Maître Dominique Metzger Öffnungszeiten mittags und abends, Geschlossen Sonntagabends und Montag EZ von 190 bis 340 €, DZ von 260 bis 410 €

Bayern Hotel Burg Abenberg

Burgstr. 16, 91183 Abenberg Tel.: 09178 / 98299-0, Fax: 09178 / 98299-10 www.burgabenberg.de info@burgabenberg.de Hauptgericht von 12 bis 28 € Internationale Küche Öffnungszeiten: 12:00-14:00 und 18:00-21:30 Ruhetag: Montag EZ 68 €, DZ von 95 bis 115 €

Gasthaus Rössle

Ihr

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Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe

Hotel Rübezahl S & Restaurant Rübezahl

Am Ehberg 31, 87645 Schwangau Tel.: 08362 / 8888, Fax: 08362 / 81701 www.hotelruebezahl.de info@hotelruebezahl.de Hauptgericht von 15 bis 40 € Regionale, leichte Küche Öffnungszeiten: 12:00-14:00, 18:00-22:00 DZ / Frühstück von 144 bis 190 € Suite / Frühstück von 258 bis 336 €

Kleinschmidtz Restaurant & Weinbar

Fraunhoferstr. 13, 80469 München Tel.: 089 / 260 85 18 www.kleinschmidtz.de, mail@kleinschmidtz.de Hauptgericht von 18 bis 24 €, Ambitionierte, mediterrane Küche. Öffnungszeiten: 18-01 Uhr


Kneipp-Spa-Hotel Fontenay & Restaurant Refektorium

Eichwaldstr. 10, 86825 Bad Wörishofen Tel.: 08247 / 306-0, Fax: 08247 / 306-185 www.hotel-fontenay.de, fontenay@t-online.de Hauptgericht von 29 bis 40 € Traditionelle, leichte Küche Öffnungszeiten: 12 bis 14 Uhr, 18:30 bis 21 Uhr EZ / ÜF 125 bis 180 € DZ / ÜF 194 bis 286 € 

Ramada Hotel Herzogenaurach

Residenz Heinz Winkler

Olympiaring 90, 91074 Herzogenaurach Tel.: 09132 / 7472-0, Fax: 09132 / 7472-555 www.ramada-herzogenaurach.de info@ramada-herzogenaurach.de Hauptgericht von 14 bis 25 € Fränkische und internationale Küche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 18:00 - 23:00 EZ 92 bis 254 €, DZ von 105 bis 283 €

Kirchplatz 1, 83229 Aschau Tel.: 08052 / 1799-0, Fax: 08052 / 1799-66 www.residenz-heinz-winkler.de, info@residenz-heinz-winkler.de. Küche: Cuisine Vitale. Mit 21 mal drei Sternen der erfolgreichste Spitzenkoch Deutschlands. DZ von 250 bis 290 €

Best Western Premier Hotel Rebstock  & Restaurant Rebstock

Hotel Bayerischer Hof  & Restaurant Atelier

Promenadeplatz 2 - 6, 80333 München Tel.: 089 / 2120-0, Fax: 089 / 2120-909 www.bayerischerhof.de, info@bayerischerhof.de Menüs von 95 bis 115 €, Gourmet-Cuisine Öffnungszeiten: 18 bis 24 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Tel.: 089 / 2120-743, atelier@bayerischerhof.de EZ von 225 bis 490 €, DZ von 340 bis 490 € Jeweils zzgl. Frühstück

Neubaustr. 7, 97070 Würzburg Tel.: 0931 / 3093-0, Fax: 0931 / 3093-100 www.rebstock.com, rebstock@rebstock.com Hauptgericht von 18 bis 24 €, saisonale, regionale und internationale Küche mit fränkischem Akzent Öffnungszeiten: Mo - Sa 18:30 bis 22:00 Geschlossen: Sonn- u. Feiertage sowie im August EZ von 105 bis 146 €, DZ von 172 bis 372 €

Kurhotel an der Obermaintherme & Restaurant „v. Scheffel“ Am Kurpark 7, 96231 Bad Staffelstein Tel.: 09573 / 333-0, Fax: 09573 / 333-299 www.kurhotel-staffelstein.de info@kurhotel-staffelstein.de Hauptgericht von 17 bis 28 € Fränkisch-gehobene Küche Öffnungszeiten: 12:00 -14:30, 18:00 - 21:30 EZ von 69,50 bis 97,00 € DZ von 95,00 bis 140,00 €

Starbesetzung bei den Ludwigsburger SchlossFestspielen: Erwartet wird unter anderem Sopranistin Waltraud Meier.

München: Open Air am Odeonsplatz und Schlossfestspiele Ludwigsburg 2011

Klaviervirtuose Lang Lang gastiert auf dem Münchener Odeonsplatz.

Lang Lang zu Gast Der Odeonsplatz in München wird im Sommer zur Kulisse für zwei wunder­ schöne Open-Air-Veranstaltungen: Am 16. Juli konzertieren das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Daniel Harding. Mit dabei: die Solisten Janine Jansen (Violine), Anna Prohaska (Sopran) und Udo Wachtveil (Sprecher). Am 17. Juli spielt Star-Pianist Lang Lang zusammen

mit den Münchener Philharmonikern unter Dirigent Christoph Eschenbach. Mehr Informationen: www.klassik-am­odeonsplatz.de. Starbesetzung wird auch bei den Schlossfestspielen Ludwigsburg erwartet: Die weltberühmte Sopranistin Waltraud Meier wird bei dem hochkarätigen Programm ebenso auftreten wie Schauspielerin Fritzi Haberlandt. Mehr Informationen: www.schlossfestspiele.de. ■ SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen Brauereigasthof Hotel Aying

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Zornedinger Str. 2, 85653 Aying Tel.: 08095 / 906 50 Fax: 08095 / 906 566 www.ayinger.de brauereigasthof@ayinger.de Gehobene bayrische Küche Hauptgericht von 10,80 bis 26 €. EZ von 98 bis 114 €, DZ von 140 bis 186 €

Schloss Saaleck

Saaleckstr. 1, 97762 Hammelburg Tel.: 09732 / 202-0, Fax: 09732 / 202-3 www.burgsaaleck.de, info@burgsaaleck.de Hauptgericht von 12 bis 24 €, Fränkische Küche mit internationalen Akzenten Öffnungszeiten: Di bis Sa 10 bis 24 Uhr; Sonntag: im Winter 10 bis 17 Uhr, im Sommer bis 22 Uhr. Ruhetag: Montag EZ von 56 bis 62 €, DZ von 102 bis 109 €

- Das Dorf am See - Leerweg, 63843 Niedernberg

Tel.: 06028 / 999-0, Fax: 06028 / 999-2222 www.seehotel-niedernberg.de, mail@seehotelniedernberg.de, Hauptgericht von 13 bis 28 € Restaurant „Rivage“: fränkisch-mediterrane Küche, Öffnungszeiten: täglich 12 bis 14 Uhr, Mo-Sa 18-22 Uhr, So 17:30-21:30 Uhr Restaurant „Don Giovanni“: mediterrane Küche, gegrillte Fleisch- u. Fischspezialitäten, Öffnungszeiten: Di-Sa 18-22 Uhr, EZ ab 99 €, DZ ab 128 €

Speisemeisterei Burgthalschenke

Concordia Wellness & SPA Hotel S

Hotel Drei Quellen ThermeS

Schloss Schenke

Ferienhotel Eibl-Brunner & Restaurant „Eibl-Brunner“

Ulrich-Stöckel-Straße 10 83700 Rottach-Egern Tel.: 08022 / 66224-0, Fax: 08022 / 66224-3 www.maiwerts.de info@maiwerts.de Hauptgericht von 29 bis 36 €: Klassische, französische und mediterrane Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:30, 18:00 - 22:00

Schlossberg 5, 84152 Mengkofen Tel.: 08733 / 938-497, Fax: 08733 / 938-9875 www.schloss-schenke-tunzenberg.de, info@schloss-schenke-tunzenberg.de Hauptgericht von 8,50 bis 23,00 € Deutsche und mediterrane Küche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 17:30 - 20:00 EZ von 57 bis 67 €, DZ von 79 bis 99 €

Hotel Im Krummbachtal

Krummbachstr. 24, 97659 Schönau an der Brend Tel.: 09775 / 9191-0, Fax: 09775 / 9191-91 www.krummbachtal.de hotel@krummbachtal.de Hauptgericht von 14,50 bis 19,90 € Küchenschwerpunkt: Rhöner Spezialitäten Öffnungszeiten: 9 bis 23 Uhr EZ von 87 bis 107 €, DZ von 154 bis 194 €

Sofitel Munic Bayerpost & Restaurant „Schwarz & Weiz“

Bayerstr. 12, 80335 München Tel.: 089 / 599 48-0, Fax: 089 / 599 48-2900 www.sofitel.com, h5413@sofitel.com Hauptgericht von 25 bis 38 € Französische Küche mit bayerischem Einfluss Öffnungszeiten: 19 bis 23 Uhr Ruhetage: Samstag und Sonntag

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SAVOIR-VIVRE

Hohenstein 1, 96482 Ahorn Tel.: 09565 / 54295-60, Fax: 09565 / 54295-61 www.schlosshotel-hohenstein.de info@schlosshotel-hohenstein.de Hauptgericht von 21,50 bis 29,50 € Deutsche Gourmetküche Öffnungszeiten: 12 bis 14 Uhr, 18 bis 22 Uhr EZ von 69 bis 119 €, DZ von 99 bis 199 €

Maiwerts Restaurant Vinothek

Im Pfalzen 8, 87534 Oberstaufen Tel.: 08386 / 484-0, Fax: 08386 / 484-130 www.concordia-hotel.de info@concordia-hotel.de Leichte und regionale Küche Öffnungszeiten: mittags und abends EZ 74 €, DZ 148 Mitglied von Wellness-Hotels-Deutschland

Seehotel Niedernberg S

Schloss Hohenstein & Restaurant „Dittrichs“

Wein & Fischhaus Schiffbäuerin

Katzengasse 7, 97082 Würzburg Tel.: 0931 / 4248-7, Fax: 0931 / 4248-5 www.schiffbaeuerin.de fischhaus@schiffbaeuerin.de Hauptgericht von 14,50 bis 26,00 € Genießen Sie die regionale, feine Fischküche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 18:00 - 23:00 Ruhetage: Sonntag ab 15:00 und Montag

Untere Hauptstr. 4, 89269 Vöhringen Tel.: 07306 / 5265, Fax: 07306 / 34394 www.burgthalschenke.de burgthalschenke@t-online.de Hauptgericht von 18 bis 26 € Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, 18:00 - 21:30 Ruhetag. Montag

Thermalbadstr. 3-7, 94086 Bad Griesbach Tel.: 08532 / 7980, Fax: 08532 / 7547 www.hotel-dreiquellen.de info@hotel-dreiquellen.de Regionale, frische, gehobene Küche Hauptgericht ab 9,50 € Öffnungszeiten: 11-21.30 Uhr EZ 82-101 €, DZ 156-172 €

Hauptstr. 18, 94258 Frauenau Tel.: 09926 / 951-0, Fax: 09926 / 951-160 www.eibl-brunner.de, info@eibl-brunner.de Hauptgericht von 10 bis 18 € Regionale Küche Öffnungszeiten: täglich bis 23:00 EZ von 40 bis 57 €, DZ von 82 bis 126 €

Bayerischer Hof Wellness-Sport-Tagungshotel

Dorfstr. 32, 93485 Rimbach Tel.: 09941 / 2314, Fax: 09941 / 2315 www.wellnesshotel-rimbach.de info@wellnesshotel-rimbach.de Hauptgericht 9-28 €. EZ ab 51 €, DZ ab 41 €

Berlin Hôtel Concorde Berlin & Brasserie Le Faubourg

Augsburger Str. 41, 10789 Berlin Tel.: 030 / 800999-0, Fax: 030 / 800999-99 www.concorde-hotels.com/concordeberlin reservierung@concorde-hotels.com Hauptgericht von 14 bis 28 €, Französische Brasserie Öffnungszeiten: täglich von 11.30 bis 0 Uhr EZ ab 160 €, DZ ab 180 €


Andel’s Hotel BerlinS & Restaurant „a.choice“

Hotel & Gourmet-Restaurant Seeschlösschen

Landsberger Allee 106, 10369 Berlin Tel.: 030 / 453 053-0, Fax: 030 / 453 053-2099 www.andelsberlin.com, info@andelsberlin.com Hauptgericht von 24 bis 32 € Französische und internationale Küche Öffnungszeiten: 18 bis 23 Uhr EZ von 99 bis 179 €, DZ von 119 bis 199 €

Hotel Adlon Kempinski Berlin

Am Schloß 8, 16818 Wustrau Tel.: 033925 / 880-3, Fax: 03395 / 880-55 www.wustrau.de, seeschloesschen@ssg.de Hauptgericht von 14 bis 24 € Mediterrane, kulinarische Küche Öffnungszeiten von 12 bis 22 Uhr EZ von 85 bis 105 €, DZ von 125 bis 145 €

Hotel Schloss Hubertushöhe

& Gourmet-Restaurant „Lorenz Adlon“

Robert-Koch-Straße 1, 15859 Storkow Tel.: 033678 / 43-0, Fax: 033678 / 43-100 www.hubertushoehe.de, schloss@hubertushoehe.de Gourmetrestaurant „Windspiel“ (1 MichelinStern): moderne französische Küche Öffnungszeiten: So bis Do 19 bis 22 Uhr Restaurant „Büxenstein“: Regionale Küche täglich von 12 bis 14:30 Uhr, Fr u. Sa 19 bis 22 Uhr EZ von 130 bis 330 €, DZ von 150 bis 380 €

Adina Apartment Hotel Berlin Hauptbahnhof  & Restaurant „Alto“

Hotel Schloss Neuhardenberg & Restaurant „Kleine Orangerie“

Unter den Linden 77, 10117 Berlin Tel.: 030 / 2261-1960, Fax: 030 / 2261-2222 www.hotel-adlon.de lorenz.adlon@kempinski.com Hauptgericht von 48 bis 52 € Europäisch inspirierte Küche Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 19-22:30 Ruhetage: Sonntag, Montag EZ und DZ ab 220 €

Platz vor dem Neuen Tor 6, 10115 Berlin Tel.: 030 / 200032-0, Fax: 200032-599 www.adina.eu, abhb@adina.eu Hauptgericht von 10 bis 25 € Internationale Küche Öffnungszeiten: 17 bis 23 Uhr EZ von 99 bis 275 €, DZ von 99 bis 275 €

Adina Apartment Hotel Berlin Checkpoint Charlie  & Restaurant „Alto“

Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg Tel.: 033476 / 600-0, Fax: 033476 / 600-800 hotel@schlossneuhardenberg.de www.schlossneuhardenberg.de Mediterrane Kräuterküche, Hauptgericht von 19 bis 45 €, Restaurant abends geöffnet Ruhetage: Sonntag bis Dienstag EZ von 160 bis 170 €, DZ von 185 bis 195 €

Landgut A. BorsigS & Restaurant „Seeterrassen“

Krausenstr. 35 - 36, 10117 Berlin Tel.: 030 / 200767-0, 030 / 200767-599 www.adina.eu, aber@adina.eu Hauptgericht 10-25 € Internationale Küche Öffnungszeiten: 17-23 Uhr EZ 99-275 €, DZ 99-275 €

Behnitzer Dorfstraße 29-31 14641 Nauen OT Groß Behnitz Tel.: 033239 / 20806-0, Fax: 033239 / 20806-8 www.landgut-aborsig.de, info@landgut-aborsig.de Hauptgericht von 8,50 bis 16,50 € Regionale, markfrische saisonale Küche Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 11-17 Freitag bis Sonntag 11-21. Ruhetag: Montag EZ 64 €, DZ 98 bis 138 €

Swissôtel Berlin & Restaurant 44 im Swissôtel

Wellnesshotel Seeschlößchen & Gourmetrestaurant „Sandak“

Augsburger Str. 44, 10789 Berlin Tel.: 030 / 22010-0, Fax: 030 / 22010-2222 www.berlin.swissotel.com, www.restaurant44.de, berlin@swissotel.com Kreative, internationale, klassische und regionale Küche, Hauptgericht von 32 bis 38 €, Ruhetag: Sonntag EZ von 140 bis 280 €, DZ von 160 bis 300 €

Brandenburg Schloss Steinhöfel & Restaurant „Valentin“

Am Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel Tel.: 033636 / 277-0, Fax: 033636 / 277-77 www.schloss-steinhoefel.de, info@schloss-steinhoefel.de. Hauptgericht von 15 bis 18 € Öffnungszeiten: ab 12:00. EZ 95 €, DZ 130-220 €

Buchwalder Str. 77, 01968 Senftenberg Tel.: 03573 / 3789-0, Fax: 03573 / 3789-32 www.seeschloesschen-lausitztherme.de info@seeschloesschen-lausitztherme.de Gehobene Frischküche, Hauptgericht 16-27 € Öffnungszeiten: 17 bis 24 Uhr, Ruhetage: Sonntag und Montag EZ von 75 bis 110 €, DZ 100 bis 170 €

Wirtshaus am See Restaurant & Pension

Schulzendorfer Str. 5 - 6, 15738 Zeuthen Tel.: 033762 / 72366, Fax: 033762 / 72561 www.wirtshaus-zeuthen.de h.leutloff@freenet.de Hauptgericht von 15 bis 22 € Feine regionale Küche Öffnungszeiten: Montag 17:00 - 22:00, Dienstag - Sonntag 12:00 - 22:00 EZ 45 €, DZ 65 €

Bremen

Atlantic Hotel Sail City & Restaurant „STROM“

Am Strom 1, 27568 Bremerhaven Tel.: 0471 / 30990-0, Fax: 0471 / 30990-500 www.atlantic-hotels.de sailcity@atlantic-hotels.de Hauptgericht von 10 bis 30 €, Regionale Küche mit modernen Einflüssen Öffnungszeiten: 6:30 bis 22:00 EZ von 138 bis 163 €, DZ von 168 bis 340 €

Hamburg Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

An der Alster 72-79, 20099 Hamburg Tel.: 040 / 28880, Fax: 040 / 247129 www.kempinski.atlantic.de, hotel.atlantic@ kempinski.com, Hauptgericht 28-42 €, Internationale Küche, Ruhetag: Sonntag, EZ von 265 bis 465 €, DZ von 305 bis 505 €

Landhaus Dill - Restaurant -

Elbchaussee 94, 22763 Hamburg Tel.: 040 / 390 5077 www.landhausdill.com Volkmar.Preis@landhausdill.com Hauptgericht von 12,50 bis 19,50 € Saisonale, klassische und frische Küche Öffnungszeiten: am Wochenende und feiertags 12:00 bis 22:30, Dienstag - Freitag: abends, bei Reservierung ab 4 Personen und vorheriger Absprache auch mittags

Restaurant „Unter Deck“ im relexa Hotel BellevueS

An der Alster 14, 20099 Hamburg Tel: 040 / 284 44-240, Fax: 040 / 284 44-444 www.relexa-hotels.de, Hauptgericht von 7,50 bis 20,50 €, Regionalküche, Fischspezialitäten EZ von 79 bis 109 €, DZ von 119 bis 139 € SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen Adina Apartment  Hotel Frankfurt Neue Oper & Restaurant „Alto“

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Wilhelm-Leuschner-Str. 6, 60329 Frankfurt / Main Tel.: 069 / 247474-0, Fax: 069 / 247474-599 www.adina.eu, info@adina.eu Hauptgericht 15 bis 25 € Internationale Küche EZ von 119 bis 399 €, DZ von 119 bis 399 € 

Hotel Kronenschlösschen Restaurant Die Leiter

Kaiserhofstraße 11, 60313 Frankfurt Tel.: 069 / 292 121, Fax: 069 / 291 645 www.dieleiter.de Hauptgerichte von 17,50 bis 31,50 € Küche: mediterran Ruhetag: Sonntag

Rheinallee, 65347 Eltville-Hattenheim Tel.: 06723 / 640, Fax: 06723 / 7663 www.kronenschloesschen.de info@kronenschloesschen.de Hauptgericht von 28 bis 35 € Französische und mediterrane Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, 19:00 - 22:00 EZ von 130 bis 150 €, DZ von 150 bis 180 €

City Partner Hotel Alter Speicher Wismar  & Galerie Restaurant „To’n Ossen“

Bohrstrasse 12 + 12a, 23966 Wismar Tel.: 03841 / 211746, Fax: 03841 / 211747 www.hotel-alter-speicher.de wismar@hotel-alter-speicher.de Hauptgericht von 8 bis 33 € Regionale und deutsche Küche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 17:30 - 22:00 EZ von 66 bis 130 €, DZ von 79 bis 160 € S

Hotel Meerlust

Seestr. 72, 18374 Zingst Tel.: 038 232 / 885-0, Fax: 038 232 / 885-99 www.hotelmeerlust.de, info@hotelmeerlust.de Mediterrane, euro-asiatische Frischeküche, Hauptgericht 15 bis 50 €. Zimmerpreise incl. Halbpension: EZ 105 bis 150 €, DZ 164 bis 275 €

Bebras Hessischer Hof S

Kasseler Str. 4, 36179 Bebra Tel.: 06622 / 936-0 Fax: 06622 / 936-123 www.bebras-hessischer-hof.de hotel@bebras-hessischer-hof.de Regionale und internationale Küche Haupt­gericht 7-19 € EZ von 46 bis 52 €, DZ von 66 bis 72 €

Traditionshotel Zum Steinernen Schweinchen & Gourmet-Restaurant bei Jürgen Richter Konrad-Adenauer-Str. 117, 34132 Kassel Tel.: 0561 / 94048-0, Fax: 0561 / 94048-555 www.steinernes-schweinchen.de info@steinernes-schweinchen.de Internationale Küche, 16 Punkte im Gault-Millau Ruhetage: Sonntag und Montag EZ von 70 bis 75 €, DZ von 100 bis 110 € 

Columbia Hotel Rüsselsheim & Restaurant Navette

Stahlstr. 2-4, 65428 Rüsselsheim Tel.: 06142 / 876-0, Fax: 06142 / 876-805 www.columbia-hotels.com ruesselsheim@columbia-hotels.de Menüs von 46 bis 95 €, Fine Dining Öffnungszeiten: Di - Fr 19 - 24 Uhr Ruhetage: Samstag, Sonntag, Montag EZ ab 72 €, DZ ab 79 € Exclusive Frühstück 102

SAVOIR-VIVRE

Relais & Châteaux Burg Schwarzenstein

Rosengasse 32, 65366 Geisenheim-Johannisberg Tel.: 06722 / 9950-0, Fax: 06722 / 9950-99 www.burg-schwarzenstein.de info@burg-schwarzenstein.de Gourmetrestaurant mit 1 Michelin-Stern Hauptgericht von 32 bis 38 € Ruhetage: Montag und Dienstag EZ von 110 bis 160 €, DZ von 140 bis 495 €

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Travel Charme Kurhaus Sellin & Restaurant Allegro

Wilhelmstr. 27, 18586 Sellin 038303 / 95-100, 038303 / 95-155 www.travelcharme.com kurhaus-sellin@travelcharme.com Hauptgericht von 8,80 bis 18,70 € Mediterrane Küche mit regionalen Produkten Öffnungszeiten: 12 bis 22 Uhr EZ von 69 bis 167 €, DZ von 98 bis 238 €

Hotel Kempinski FalkensteinS

Debusweg 6-18, 61462 Königstein Tel. 06174 / 90-0, Fax: 06174 / 90-9090 www.kempinski-falkenstein.com info@kempinski-falkenstein.com Internationale Küche mit regionaler Verbundenheit, Hauptgericht von 24,50 bis 32 € Öffnungszeiten: abends EZ von 210 bis 300 €, DZ von 216 von 360 €

Märchenburg Hotel Burg Trendelburg & „Burg-Restaurant“ Steinweg 1, 34388 Trendelburg Tel.: 05675 / 9090, Fax: 05675 / 9362 www.burg-hotel-trendelburg.com info@burg-hotel-trendelburg.com Hauptgericht von 10,50 bis 24,50 € Regionale Frischküche EZ von 105 bis 125 €, DZ von 145 bis 265 €

Landhotel Rittmeister Hotel - Restaurant - Destille

Biestower Damm 1, 18059 Rostock Tel.: 0381 / 666 733-0, Fax: 0381 / 666 733-3 www.landhotel-rittmeister.de info@landhotel-rittmeister.de Hauptgericht von 12 bis 18 € Gehobene Regionalküche, eigene Schnäpse Öffnungszeiten: Mo - Sa 11:30 - 22:00, So 11:30 - 18:00 EZ von 65 bis 90 €, DZ von 80 bis 110 €


Schlosshotel Wendorf  & Restaurant „Cheval Blanc“

Hauptstr. 9, 19412 Wendorf Tel.: 038 486 / 33 66-0, Fax: 038 486 / 33 66-10 www.schlosshotelwendorf.com info@schlosshotelwendorf.com Französische und internationale Küche Hauptgericht von 35 bis 80 € Öffnungszeiten: 12 bis 22 Uhr Suiten von 220 bis 1.000 €

Schlosshotel Burg Schlitz  & Gourmetrestaurant „Rittersaal“

17166 Hohen Demzin (Waren/Müritz) Tel.: 03996 / 1270-0, Fax: 03996 / 1270-70 www.burg-schlitz.de, info@burg-schlitz.de Französische Küche Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 18:30 23:00 Uhr, Ruhetage: Montag und Dienstag EZ von 105 bis 175 €, DZ von 195 bis 265 € Frühstück 19 € pro Person

Romantik Seehotel Ahlbecker Hof  & Restaurant „Kaiserblick“

Dünenstraße 47, 17419 Seebad Ahlbeck Tel.: 038378 / 62-0, Fax: 038378 / 62-100 www.ahlbecker-hof.de ahlbecker-hof@seetel.de Klassische und regionale Küche, Hauptgericht von 23 bis 35 € Öffnungszeiten: 18 bis 22 Uhr EZ von 89 bis 197 €, DZ von 120 bis 228 €

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2011

Unerhörtes entdecken ...

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Künstlerquartier Seezeichen & Restaurant Silhouette

Dorfstr. 22, 18347 Ostseebad Ahrenshoop Tel.: 038220 / 6797-0, Fax: 038220 / 6797-67 www.seezeichen-hotel.de info@seezeichen-hotel.de Norddeutsche und mediterrane Küche, Hauptgericht von 10,50 bis 28 € Öffnungszeiten: 12-22 Uhr, Frühstück 8-13 Uhr EZ von 100 bis 150 €, DZ von 130 bis 260 €

So lautet das Motto der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Das Herzstück der Festspiele sind dabei die Preisträger. Ob Solisten-, Ensemble- oder Publikumspreisträger: Junge Talente tragen das Programm und bieten Genuss pur für die Ohren. Im Juni bringt Klarinettist Matthias Schorn in zwei Konzerten mit den Wiener Mozartisten den typischen „Wiener Schmäh“ in den hohen Norden (12.6. Putbus; 13.6. Ulrichshusen). Geigerin Julia Fischer spielt mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling Brahms (12.6. Stolpe), Daniel Hope bringt Bechara El Khourys

„War Concerto“ zur Uraufführung (18.6. Neubrandenburg) und stellt die große Frage: „Wann darf ich klatschen?“ (2.7. Redefin). Jermolaj Albiker wird mit Bernsteins „Serenade“ und der Kammerakademie Potsdam und Alondra de la Parra zu hören sein (19.6. Greifswald). Ebenfalls hörenswert sind die Pianisten: Sebastian Knauer huldigt mit dem Zürcher Kammerorchester Bach und seinen Söhnen (24.6. Rostock) und Alice Sara Ott trumpft mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott mit Tschaikowskis 1. Klavierkonzert auf (3.7. Ulrichshusen). Mehr Informationen: www.festspiele-mv.de  ■

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Iberotel Boltenhagen & Restaurant „Fine Art“

Baltische Allee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen Tel.: 038825 / 384-0, Fax: 038825 / 384-8701 www.iberotel.de, info@iberotelboltenhagen.de Moderne, mediterrane und regionale Küche Öffnungszeiten: 7:00 bis 23:00 EZ ab 84 bis 144 €, DZ ab 69 bis 114 € p.P./Nacht

Stimmung pur: Bei den Fest­ spielen gibt es unter anderem ein Menü mit Musikbegleitung. SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen S

Landhotel Bauernwald

Niedersachsen

Alte Dorfstr. 8, 29328 Faßberg-Münden Tel.: 050 53 / 989 90, Fax: 050 53 / 15 56 www.bauernwald.de. Hauptgericht 14,50-23 € Küche: Die Speisen werden mit regionalen Produkten nach niedersächsischer Tradition zubereitet. EZ 65 bis 78 €, DZ 92 bis 125 €

Hotel Gut AltonaS

Wildeshauser Str. 34, 27801 Dötlingen - Altona Tel.: 04431 / 9500, Fax: 04431 / 1652 www.gut-altona.de, info@gut-altona.de Hauptgericht 9-28 €, Regionale und mediterrane Küche. Öffnungszeiten: 12-14, 18-21:30 EZ von 49 bis 70 €, DZ von 75 bis 110 €

Hotel Meyn & Restaurant „Meyn’s Bürgerstube“ Poststraße 19, 29614 Soltau Tel.: 05191 / 2002, Fax: 05191 / 17575 www.hotel-meyn.de, info@hotel-meyn.de Hauptgericht von 8 bis 19 € Regionale Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, 17:30 - 22:30 EZ von 45 bis 69 €, DZ von 75 bis 110 €

Romantik-Hotel Josthof 

Am Lindenberg 1, 21376 Salzhausen Tel.: 04172 / 9098-0, Fax: 04172 / 6225 www.josthof.de, josthof@romantikhotels.com Hauptgericht 12-25 €, Regional verfeinerte Küche. Öffnungszeiten: 12-14:15, 18-21:30. Im Winter Dienstag Ruhetag. EZ 50-85 €, DZ 103-135 €

Landidyll Hotel  „Gasthof zum Freden“ & Restaurant „Zum Freden“

Zum Freden 41, 49186 Bad Iburg Tel.: 05403 / 4050, Fax: 05403 / 1706 www.hotel-freden.de, info@hotel-freden.de Hauptgericht von 12,50 bis 25 € Regionale Küche Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 17:30 - 21:30 Ruhetag: Donnerstag EZ von 55 bis 95 €, DZ von 85 bis 145 €

Restaurant Graf Everstein Hotel Regina Maris & Restaurant „Qulinaris“

Badestr. 7c, 26506 Norden - Norddeich Tel.: 04931 / 1893-0, Fax: 04931 / 1893-75 www.das-froehliche-privathotel.de rezeption@hotelreginamaris.de Hauptgericht von 24 bis 58 € Feine, regionale Küche Öffnungszeiten: ab 18 Uhr Ruhetage: Dienstag und Mittwoch EZ von 52,50 bis 82,50 €, DZ von 50 bis 100 €

Amtsstr. 6, 37647 Polle Tel.: 05535 / 99978-0, 05535 / 99978-1 www.graf-everstein.de, info@graf-everstein.de Hauptgericht von 14,80 bis 21,80 € Regionale Küche. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, Ruhetag: Montag

Ringhotel „Der Waldkater“

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Waldkaterallee 27, 31737 Rinteln Tel.: 05751 / 1798-0, Fax: 05751 / 1798-83 www.waldkater.com, info@waldkater.com Internationale Küche mit regionalen Akzenten, Hauptgericht von 12 bis 26 € EZ von 95 bis 120 €, DZ von 130 bis 165 €

Heidehotel Rieckmann & Restaurant Tafelhuus

Der Patentkrug

Romantik Hotel Reichshof 

Wilhelmshavener Heerstr. 359 26125 Oldenburg Tel.: 0441 / 394 71, Fax: 0441 / 391 038 www.der-patentkrug.de info@der-patentkrug.de Hauptgericht von 12 bis 28 € Neue deutsche und mediterrane Küche Ruhetage: Sonntagabend und Montag EZ 44 €, DZ 67 € 104

SAVOIR-VIVRE

Winsener Str. 23, 21271 Hanstedt Tel.: 041 84 / 801-0, Fax: 041 84 / 801-333 www.hotel-sellhorn.de, info@hotel-sellhorn.de Regionalküche, Wildgerichte, Heidschnucke Hauptgericht 10-25 €, EZ 86 -104 €, DZ 115-143 €

Schlosshotel Münchhausen

Schwöbber 9, 31855 Aerzen Tel.: 05154 / 706 00, Fax: 05154 / 706 013 0 www.schlosshotel-muenchhausen.com Küche: Gourmet, französisch-mediterran Ruhetage: Montag und Dienstag EZ 97 €, DZ 128 €

Nordrhein-Westfalen Restaurant Rittergut Isenburg

Joh.-Bensberg-Str. 49, 51067 Köln-Holweide Tel.: 0221 / 695909, Fax: 0221 / 698703 www.isenburg.info, info@isenburg.info Hauptgericht 19 bis 29 €, Französische Küche Öffnungszeiten: 12 bis 15 Uhr, 18:30 bis 24 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag

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Hotel & Restaurant Schaumburger Ritter 

Burgstr. 2 - 4, 31737 Rinteln / Schaumburg Tel.: 05152 / 9474-60, Fax: 05152 / 9474-61 www.schaumburger-ritter.com kontakt@schaumburger-ritter.com Hauptgericht von 5,90 bis 28,50 € Küchenschwerpunkt: regionale, deutschfranzösiche Küche Öffnungszeiten: Mo - Sa ab 12:00, So ab 11:30 EZ 49-79 €, DZ 75-99 € incl. Frühstück

Hotel Sellhorn  Ringhotel Hanstedt

Kirchweg 1-2, 29646 Bispingen Tel.: 05194 / 951-0, Fax: 05194 / 951-34 www.hotel-rieckmann.de, info@hotel-rieckmann.de Hauptgericht von 11 bis 26 € Anspruchsvolle und frische regionale Küche, Geöffnet 17-22 Uhr, am Wochenende 11-22 Uhr Ruhetag: Montag EZ von 55 bis 65 €, DZ von 79 bis 89 €

Neuer Weg 53, 26506 Norden Tel.: 04931 / 175-0, Fax: 04438 / 175-75 www.reichshof-norden.de info@reichshof-norden.de Hauptgericht von 14,50 bis 24,50 € Regionale, saisonale Küche Öffnungszeiten: 10:00 bis 23:30 Uhr EZ 73 €, DZ von 116 bis 146 €

Restaurant Schote

Emmastr. 25, 45130 Essen Tel.: 0201 / 780 107, Fax: 0201 / 7474 9579 www.restaurant-schote.de, office@restaurant-schote.de Gourmet-Küche (kulinarisch), Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag ab 18, Küche bis 23 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Tischreservierung erbeten


SAVOIR-VIVRE lädt ein Sie haben einen Faible für feine Lebensmittel, erstklassige Weine und edle Spirituosen? Sie reisen gern in Städte, in denen man den exklusiven Lifestyle liebt? Dann besuchen Sie uns auf der Gourmetmesse Düsseldorf. SAVOIR-VIVRE lädt sie zu freiem Messeeintritt und Spitzenweinen ein. üsseldorf und sein Lifestyle aus Business und Lebensfreude, sowie die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Genüssen, gepaart mit dem Anspruch an Qualität und Geschmack – eine Stadt wie gemacht, um hier eine ­Gourmetmesse auf höchstem Niveau zu veranstalten.

Gourmetmesse Düsseldorf

Vom 1. bis 3. Juli findet auf der Galopprennbahn Düsseldorf die erste Messe für Tafelkunst und Hochgenuss statt. Seien Sie mit dabei, wenn hochkarätige Winzer und namenhafte Gastronomen im wunderbaren Ambiente der Galopprennbahn Düsseldorf-Grafenberg alles zeigen, was den Genießer interessiert: Feine Lebensmittel, erstklassige ­Weine, edle Spirituosen, exotisches Obst und

Die SAVOIR-VIVRE Weintribüne • • • • • • • • • • •

Weingut Weegmüller Weingut Luhr Reichsgraf von Plettenberg Weingut Beyer Weinvilla Stuttgart Weingut Herbert Engist Alde Gott Winzer eG Weingut Schloss Gutenburg Maison Ligeret Weingut Zimmer-Mengel Weingut Albert Kallfelz

Gemüse, ausgefallenes Tafeldesign, Zigarren, Tabak, Nichtalkoholisches, Schokolade, Kochzubehör und Küchen­ utensilien. Ein Showprogramm mit Kochvorführungen und Musik rundet die Veranstaltung ab. Insgesamt werden in den drei Tagen um die 15.000 Besucher erwartet.

Daten und Fakten

Gourmetmesse Düsseldorf Messe für Tafelkunst und Hochgenuss

Ort: Galopprennbahn Düsseldorf, Grafenberg, Rennbahnstraße, Datum: 1. bis 3. Juli 2011 Anfahrt: Auto: BAB 3, Abfahrt Düsseldorf-Mettmann, Bahn: S-Bahn Linie 703 oder 709, Bus: 730, 731, 745, beides Haltestelle Staufenplatz.

Die SAVOIR-VIVRE Weintribüne

Und wir haben noch ein weiteres ­Extra für Sie vorbereitet: SAVOIR-VIVRE lädt ihre Leser zu freiem Messe-Eintritt (zwei Personen, Wert je 8 Euro) und dem Probieren vieler unterschiedlicher erstklassiger Weine auf der SAVOIRVIVRE Weintribüne ein. Wie wäre es zum Beispiel, ein langes Wochenende in der Stadt der Mode, des Luxus und des Genusses mit einem Besuch der Gourmetmesse Düsseldorf zu verbinden, um dort mit unseren Redakteuren auf eine gelungene Veranstaltung anzustoßen? Wir freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten: Freitag, 01.07. –11 bis 22 Uhr, Samstag, 02.07. – 11 bis 22 Uhr, Sonntag, 03.07. – 11 bis 18 Uhr. Eintrittspreis: 8 € (Kinder bis 16 Jahre frei)

Freier Eintritt Gourmetmesse Düsseldorf

C O U P O N

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Ihr Reise- & Gourmetmagazin SAVOIR-VIVRE lädt Sie und eine Begleitung zu einem kostenfreien Besuch der GOURMETMESSE DÜSSELDORF, der Messe für Tafelkunst und Hochgenuss, ein.

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Ihr Gutschein im Wert von 16 €


Geniesser auf Reisen 

Hotel Schloß Hugenpoet

August-Thyssen-Str. 51, 45219 Essen Tel.: 02054 / 1204-10, Fax: 02054 / 1204-80 www.hugenpoet.de Hauptgericht von 30 bis 38 € Ruhetage: Dienstag und Mittwoch EZ ab 198 €; DZ ab 245 €

Barceló Cologne City Center & Restaurant “arenas”

Habsburgerring 9 - 13, 50674 Köln Tel.: 0221 / 228-0, Fax: 0221 / 251206 www.barcelo.com • cologne@barcelo.com Hauptgericht von 12 bis 29 € Mediterrane, spanisch-regionale Küche Öffnungszeiten: 12:30 - 14:30 und 18:00 - 22:30 EZ von 79 bis 419 €, DZ von 79 bis 419 € excl. Frühstück

Hotel - Restaurant - Cafe Haus Hochstein

Südstr. 6, 59889 Eslohe-Wenholthausen Tel.: 02973 / 9711-0, Fax: 02973 / 9711-11 www.haus-hochstein.de info@haus-hochstein.de Hauptgericht von 9 bis 28 € Feine, gehobene Küche, Regionalküche, Eurotoques Chef-Koch, Ruhetag: Dienstag EZ von 43 bis 52 €, DZ von 72 bis 95 €

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S Pullman Hotel Dortmund & Restaurant George Fine Dine

Lindemannstr. 88, 44137 Dortmund Tel.: 0231 / 9113-0, Fax: 0231 / 9113-999 www.george-restaurant-dortmund.de h2833@accor.com Euro-asiatische Küche Menüs von 56 bis 110 € Öffnungszeiten von 18 bis 23 Uhr, Ruhetage: Sonntag und Montag EZ von 98 bis 243 €, DZ von 117 bis 262 €

Trattoria Ponte Vecchio

Viktoriastr. 26, 55543 Bad Kreuznach Tel.: 0671 / 42233, Fax: 0671 / 2004432 www.pontevecchio-kh.de, webmaster@ pontevecchio-kh.de. Hauptgericht 9-26 €, Italie­ nische Küche. Öffnungszeiten: 12-14, 18-21:30. Ruhetage: Montag ganztags, Sonntagmittag

La Grappa

Rellinghauser Str. 4, 45128 Essen Tel.: 0201 / 231 766, Fax: 0201 / 229 146 www.la-grappa.de Hauptgericht von 21 bis 35 € Ruhetage: Samstagmittag, Sonntag

Best Western Premier Hotel KrautkrämerS & Restaurant „Krautkrämer“

Zum Hiltruper See 173, 48165 Münster/Hiltrup Tel.: 02501 / 805-0, Fax: 02501 / 805-104 www.krautkraemer.de info@krautkraemer.bestwestern.de Hauptgericht von 23 bis 29 € Mediterrane und regionale Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:00, 18:30 - 22:00 EZ von 120 bis 140 €, DZ von 130 bis 185 €

Hotel & Restaurant Haus Gerbens

Hauptstr. 211, 58739 Wickede / Ruhr Tel.: 02377 / 1013, Fax: 02377 / 1871 www.haus-gerbens.de kontakt@haus-gerbens.de Hauptgericht von 16 bis 35 € Gourmetküche mit französischen Akzenten Öffnungszeiten: 12 - 14 Uhr und 18 - 22 Uhr Ruhetage: Samstagmittag, Sonntagmittag EZ von 35 bis 65 €, DZ von 55 bis 115 € 106

SAVOIR-VIVRE

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Pullman Aachen Quellenhof  & Restaurant „La Brasserie“

Romantik Landhotel Knippschild

Hotel Hubertushof  & Restaurant „Art Cuisine“

Landhaus Solchbachtal

Restaurant „Il Paradiso“

Top CCL Hotel Essener Hof  & Restaurant Essener Hof

Monheimsallee 52, 52062 Aachen Tel.: 0241 / 91 32-0, Fax: 0241 / 91 32-100 www.pullmanhotels.com h5327@accor.com Hauptgang von € 34,30 bis 38,50 Regionale, saisonale und mediterrane Küche Öffnungszeiten: 12.15-15 Uhr und 18.30-23 Uhr EZ von 110 bis 240 €, DZ von 135 bis 280 €

Hellstr. 22, 59368 Werne Tel.: 02389 / 8090, Fax: 02389 / 2639 www.hubertus-hof.com, www.artcuisinerestaurant.de, info@hubertus-hof.com Hauptgericht von 20 bis 30€, klassischfranzösische Küche, zeitgemäß interpretiert, 14 Punkte im Gault Millau Öffnungszeiten: ab 18 Uhr, Ruhetag: Sonntag EZ von 43,80 bis 49,80 €, DZ von 67 bis 75 €

Zehnthofstr. 26, 50259 Pulheim - Dansweiler Tel.: 02234 / 84613, Fax: 02234 / 802848 www.il-paradiso.de, info@il-paradiso.de Hauptgericht 19-27 €, Mediterrane und kreative Küche. Öffnungszeiten: 12-14:30, 18-22, Dienstag und Samstag nur 18- 22 Ruhetag: Montag

BRENDEL Bistro - Restaurant - Catering Kaiserstr. 81, 47229 Duisburg Tel.: 02065 / 47016, Fax: 02065 / 40192 www.brendel-gastronomie.de, info@brendelgastronomie.de. Hauptgericht 21-28 €, Moderne, regionale Küche. Öffnungszeiten: Di-Fr, Sa abends, So: Bistro, Ruhetag: Montag

Romantik- & Wellness-Hotel Deimann zum Wilzenberg

Winkhausen 5, 57392 Schmallenberg

Tel.: 029 75 / 81-0, Fax: 029 75 / 81-289 www.deimann.de Hauptgericht von 8 bis 30 € EZ ab 65 €; DZ ab 100 €

Theodor-Ernst-Str. 3 59602 Rüthen-Kallenhardt Tel.: 059602 / 8033-0, 02902 / 8033-10 www.hotel-knippschild.de info@hotel-knippschild.de Hauptgericht von 13 bis 25 € Westfälische Küche, Wildspezialitäten Öffnungszeiten: 12:00 - 13:30, 18 - 21:30 EZ von 89 bis 99 €, DZ von 99 bis 149 €

Zum Solchbachtal 1, 52224 Stolberg Tel.: 02402 / 7657600 www.landhaus-solchbachtal.de restaurant@landhaus-solchbachtal.de Hauptgericht von 15,50 bis 28,00 € Verfeinerte regionale Küche Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag ab 16:00, Samstag und Sonntag ab 12:00 durchgehend Ruhetage: Montag und Dienstag

Am Handelshof 5, 45127 Essen Tel.: 0201 / 2425-0, Fax: 0201 / 2425-751 www.essener-hof.com, hotel@essener-hof.com Hauptgericht von 15 bis 18 €, Regionale Kochkultur mit internationalem Einfluss Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 17:30 bis 22:30 Uhr, Ruhetage: Samstag und Sonntag EZ von 80 bis 135 €, DZ von 110 bis 160 € incl. Frühstück

Hotel & Gourmet-  Restaurant Zur Post

Altenberger-Dom-Straße 23, 51519 Odenthal Tel.: 02202 / 977 78-0, Fax: 02202 / 977 78-49 www.zurpost.eu info@hotel-restaurant-zur-post.de Hauptgericht von 22 bis 35 €, Regionale und mediterrane Küche mit eigenen Kreationen Ruhetag: Montag EZ von 85 bis 125 €, DZ von 125 bis 145 €


Rheinland-Pfalz

Hotel Residenz Limburgerhof & Restaurant „Stefan’s“

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Rheingönheimer Weg 1, 67117 Limburgerhof Tel.: 06236 / 471-0, Fax: 06236 / 471-100 www.residenz-limburgerhof.de info@residenz-limbugerhof.de. Hauptgericht von 8 bis 25 € Öffnungszeiten: Mo - Fr 12 - 14, 18 - 22, Sa 18 - 22, Ruhetag: Sonntag. Für Gruppen auch außerhalb der Geschäftszeiten EZ von 98 bis 113 €, DZ von 105 bis 147 €

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Hotel-Restaurant Kunz

Bottenbacher Str. 74, 66954 Pirmasens Tel.: 06331 / 875 0, Fax: 06331 / 875 125 www.hotel-kunz.de Hauptgericht: 13,50 bis 24,50 € Ruhetage: Freitag und Samstag mittag EZ von 58 bis 98 €; DZ von 78 bis 138 €

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Hotel Moselschlößchen & Restaurant „Zum Schlößchen“ Best Western S Premier Bellevue Rheinhotel & Restaurant „Le Chopin“

Rheinallee 41, 56154 Boppard Tel.: 06742 / 102-0, Fax: 06742 / 102-602 www.bellevue-boppard.de info@bellevue-boppard.de Hauptgericht 24-28 €. Französisch inspirierte Küche, keine Fische von der roten Liste Öffnungszeiten: ab 18:00, Ruhetage: Dienstag und Mittwoch, EZ 71 - 106 €, DZ 106 - 172 € 

Hotel Tannenhof 

Stebacher Str. 64, 56276 Großmaischeid Tel.: 02689 / 927 10-0, Fax: 02689 / 927 10-199 www.hotel-tannenhof.info info@hotel-tannenhof.info Hauptgericht 15-28 €, Internationale und regionale Küche, EZ 60 bis 70 €, DZ 110 bis 220 €

An der Mosel, 56841 Traben-Trarbach Tel.: 06541 / 832-0, Fax: 06541 / 832-255 www.moselschloesschen.de info@moselschloesschen.de Hauptgericht von 14 bis 22 €, saisonale und regionale Küche. Öffnungszeiten: täglich 18:00 - 22:30, März bis Oktober auch 12:00 - 14:30, Sonntagsbrunch 11:00 - 14:30 EZ von 75 bis 89 €, DZ von 95 bis 119 €

Hotel-Restaurant  S Doctor-Weinstuben

Hebegasse 5, 54470 Bernkastel-Kues Tel. 06531 / 96650, Fax: 06531 / 6296 www.doctor-weinstuben.de info@doctor-weinstuben.de Hauptgericht von 10,50 bis 27,00 € Regionale moselländische Küche Öffnungszeiten: 12:00 - 14:30, 18:00 - 22:00 EZ von 49,50 bis 69,50 €, DZ von 79 bis 119 €

Landhaus Delle

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Gutenfelsstr. 16, 55422 Bacharach Tel.: 06743 / 1765, Fax: 06743 / 1011 www.landhaus-delle-hotel.com Restaurant und Hotel bitte reservieren. Nur Menü von 59 bis 75 € Europäische Küche Öffnungszeiten: nur abends Ruhetage: Sonntag und Montag EZ bis 130 €, DZ 165 bis 185 €

Restaurant Vieux Sinzig

À la carte Restaurant mit 60 Plätzen Kölner Str. 6, 53489 Sinzig Tel.: 02642 / 42757, Fax: 02642 / 43051 www.vieux-sinzig.com info@vieux-sinzig.com Hauptgericht von 18 bis 35 € Französische Küche mit Wildkräutern Öffnungszeiten: 11:30 - 14:30, 17:30 - 23:00 Ruhetage: Montag und Dienstag

Schepper’s Das Restaurant & Gästehaus

Eitelsbacherstr. 29, 54292 Trier Tel.: 0651 / 52253, Fax: 0651 / 56062 www.scheppers-restaurant.de info@scheppers-restaurant.de Hauptgericht von 11,50 bis 29,50 €. Saisonale, regionale Küche mit eigenen Kreationen Öffnungszeiten: täglich ab 17 Uhr, Sonntag 12-14 Uhr und ab 17.30 Uhr. Dienstag Ruhetag. DZ von 60 bis 80 €

Moselromantikhotel Weißmühle & Restaurant „Müllerstube“

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Im Enderttal, 56812 Cochem Tel.: 02671 / 8955, Fax: 02671 / 8207 www.weissmuehle.de info@hotel-weissmuehle.de Hauptgericht von 18 bis 26 € Gehobene Küche, eigene Forellen. Öffnungszeiten: 12-14 und 18-21 Uhr EZ von 54 bis 64 €, DZ von 90 bis 110 €

Romantik Hotel  S Schloss Rheinfels

Schlossberg 47, 56329 St. Goar Tel.: 06741 / 802-0, Fax: 06741 / 802-802 www.schloss-rheinfels.de Hauptgericht von 14 bis 32 € EZ ab 69 €, DZ ab 98 € 

Hotel Aulmann & Restaurant Kiste

Fleischstr. 47-48, 54290 Trier Tel.: 0651 / 9767-0, Fax: 0651 / 9767-102 www.hotel-aulmann.de, mail@hotel-aulmann.de Regionale Küche, Hauptgericht von 8 bis 16 € EZ von 50 bis 90 €, DZ von 75 bis 125 €

Nibelungenfestspiele in Worms 2011

„Jud Süß“ Das 10-jährige Jubiläum der Nibelungenfestspiele in Worms wird mit einer Uraufführung gefeiert: Intendant Dieter Wedel bringt mit seinem Ensemble „Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genenannt Jud Süß“, vom 25. Juni bis 10. Juli, auf die Bühne. Die Handlung: Die Staatskassen sind leer, die Regierung ist handlungsunfähig. Ein Minister hört von revolutionären Überlegungen des Heidelberger Finanziers Joseph Süß Oppenheimer. Als Süß und der frisch gekrönte Herzog Karl Alexander sich begegnen, empfinden beide auf Anhieb Sympathie füreinander. Beide

Mitglieder des Ensembles von „Jud Süß“.

genießen das Leben, lieben die Frauen und einen guten Tropfen. Der Fürst ist fasziniert vom scharfen Verstand des „Vermögens­ beraters“, der so gar nicht wie ein Jude aussieht ... Mehr Informationen: www.worms. de/extern/nibelungenfestspiele.  ■ SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen Suitess an der Frauenkirche

Saarland S

Parkhotel Weiskirchen

Kurparkstr. 4, 66709 Weiskirchen Tel.: 06876 / 919-0, Fax: 06876 / 919-519 www.parkhotel-weiskirchen.de, info@parkhotel­weiskirchen.de. Hauptgericht von 9,20 bis 33 €, Internationale und regionale Küche. EZ 83-98 €, DZ 112-142 €, Suiten 190-380 € S

Atrium Hotel Mainz & Restaurant Andante

Flugplatzstr. 44, 55126 Mainz Tel.: 0631 / 491-0, Fax: 06131 / 491-128 www.atrium-mainz.de info@atrium-mainz.de Hauptgericht von 18 bis 30 € Regionale, saisonale und mediterrane Küche Öffnungszeiten: 18 bis 22 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag EZ von 79 bis 278 €, DZ von 90 bis 318 €

Restaurant Niedmühle Bar & Lounge

Niedtalstr. 13 - 14, 66780 Rehlingen-Siersburg Tel.: 06835 / 67450, Fax: 06835 / 6070450 www.restaurant-niedmuehle.de info@restaurant-niedmuehle.de Hauptgericht von 26 bis 33 € Gehobene Küche mit regionalen Produkten Öffnungszeiten: 12 - 15 Uhr und 18 - 22 Uhr, Samstag ab 18 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag

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& Restaurant „Maurice an der Frauenkirche“ An der Frauenkirche 13, 01067 Dresden Tel.: 0351 / 41727-0, Fax: 0351 / 41727-160 www.suitess-hotel.com, info@suitess-hotel.com Hauptgericht von 19 bis 36 € Französische und sächsische Gourmetküche vom Hoffnungsträger im Michelin 2010. Öffnungszeiten: 18.30 bis 24 Uhr, Ruhetag: So EZ von 119 bis 239 €, DZ von 139 bis 395 €, Suite von 239 bis 1.050 €

Best Western  Hotel Am Straßberger Tor & Restaurant „Am Strassberger Tor“

Straßberger Str. 37 - 41, 08527 Plauen Tel.: 03741 / 2870-0, Fax: 03741 / 2870-100 www.strassberger-tor.bestwestern.de info@strassberger-tor.bestwestern.de Hauptgericht 9,50 - 19,50 €, Vogtländische und mediterrane Küche. Öffnungszeiten: 7 - 14 und 18 - 23 Uhr. EZ 69 bis 90 €, DZ 89 bis 112 €, Suite 95 bis 131 €

Grand Hotel Lochmühle & Restaurant Lochmühle

Ahr-Rotweinstraße 62-68, 53508 Mayschoß Tel.: 02643 / 808-0, Fax: 02643 / 808-445 www.hotel-lochmuehle.com hotel-lochmuehle@t-online.de Hauptgericht von 16 bis 28 € Gehobene Küche Öffnungszeiten: 12:00-14:30, 18:00-22:00 EZ von 79 bis 119 €, DZ von 99 bis 179 € 

Restaurant Da Vinci

Firmungstraße 32 b, 56068 Koblenz Tel.: 0261 / 921 54 44 Fax: 0261 / 921 399 40 www.davinci-koblenz.de info@davinci-koblenz.de Hauptgericht 13,50 bis 27,90 € Mediterrane Küche Öffnungszeiten: Mo-Do 11-24, Fr und Sa 11-1, Sonntag 10:30-24

Restaurant „Deinhard’s“ Wine & Dine am Deinhardplatz

Deinhardplatz 3, 56068 Koblenz Tel.: 0261 / 914 45 67, Fax: 0261 / 921 399 40 www.deinhards-koblenz.de, info@deinhards-koblenz.de Hauptgericht von 9,50 bis 22,90 € Mediterrane, französische und internationale Küche Öffnungszeiten: 11:00 - 24:00 Uhr Ruhetag: Montag 

Michels Wohlfühlhotel Landidyll Landgasthof

Sankt-Martin-Str. 9 54552 Schalkenmehren Tel.: 06592 / 928-0, Fax: 06592 / 928-160 www.landgasthof-michels.de info@landgasthof-michels.de Hauptgericht von 9,50 bis 24,00 € Regionale Küche Öffnungszeiten: 7:00 - 24.00 EZ von 65 bis 87 €, DZ von 110 bis 152 € 108

SAVOIR-VIVRE

Romantik Hotel Linslerhof & Restaurant „St. Antonius“

Linslerhof 1, 66802 Überherrn Tel.: 06836 / 807-0, Fax: 06836 / 807-17 www.linslerhof.de, info@linslerhof.de Hauptgericht von 16 bis 26 € Klassisch deutsch-französische Küche Öffnungszeiten: von 18:00 - 22:30 warme Küche, Ruhetag: Sonntag EZ von 78 bis 164 €, DZ von 118 bis 184 €

Hotel Schloss Eckberg & Kavaliershaus

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Bautzner Straße 134, 01099 Dresden Tel.: 0351 / 8099-0, Fax: 0351 / 8099-199 www.schloss-eckberg.de info@schloss-eckberg.de Hauptgericht 18 bis 28 € Regionale und mediterrane Küche EZ 88 bis 165 €, DZ 123 bis 220 €

Sachsen 

Schlosshotel Dresden-Pillnitz

August-Böckstiegel-Str. 10, 01326 Dresden Tel.: 0351 / 2614-0, Fax: 0351 / 2614-400 www.schlosshotel-pillnitz.de reservierung@schlosshotel-pillnitz.de Hauptgericht 23 bis 33 €, Französische Küche Öffnungszeiten: abends Ruhetag: Sonntag EZ von 85 bis 102 €, DZ von 115 bis 135 €

Hotel-Restaurant Silberhof

Silberhofstr. 1, 09599 Freiberg Tel.: 03731 / 2688-0, Fax: 03731 / 2688-78 mail@silberhof.de, www.silberhof.de Hauptgericht 8,90-13,20 €, Küche: regional, modern, Nur abends geöffnet. Ruhetag: Sonntag EZ von 50 bis 60 €, DZ von 65 bis 95 €

Steigenberger Hotel de Saxe & Restaurant de Saxe

Küche unter neuer Leitung: Holm Schulze Neumarkt 9, 01067 Dresden Tel.: 0351 / 4386-0, Fax: 0351 / 4386-888 www.desaxe-dresden.steigenberger.de desaxe-dresden@steigenberger.de Hauptgericht von 10 bis 28 € Internationale und regionale Küche Öffnungszeiten: 12 bis 15 Uhr, 17 bis 23 Uhr EZ / DZ 125 bis 235 €, Suite 275 bis 395 €


Dresden Classic Open Air

Frauenkirche im lila Kostüm Künstler aus Dresdens Partnerstadt St. Petersburg prägen in diesem Jahr das Programm des Classic Open Air: Die Städte­ partnerschaft feiert 2011 ihr 50-jähriges Bestehen. Die Staatskapelle St. Petersburg gastiert unter Chefdirigent Alexander Chernushenko auf der Bühne neben der Frauenkirche. Werke russischer Komponisten stehen auf dem Programm, der erste Abend (21. Juni) ist der Klaviermusik gewidmet, als Solist wird Arkadi Zenzipér auftreten.

vivre xtra Violettes Festspiel-Licht, hochkarätige Musik: Zu Gast sind Künstler aus St. Petersburg.

Sachsen-Anhalt

Der zweite Abend (22. Juli) steht unter dem Motto „Operngala“. Barbara Krieger, Gesangssolistin und Initiatorin der Benefizkonzerte erzählt: „Mit dem charismatischen Tenor Vsevoldod Grivnov und dem jungen Bass Petr Migunov sind zwei international gefragte Sänger zu Gast.“ Die gesamten Einnahmen der Konzerte werden für wohltätige Zwecke gespendet. Mehr Informationen: www. classicopenair-dresden.de.  ■

Gewinnen Sie zwei Karten für das Dresden Classic Open Air

Wir verlosen zwei Karten für das Konzert am 21. Juni beim Dresden Classic Open Air. Unsere Preisfrage: Welcher Künstler musiziert an diesem Tag? Das Lösungswort bitte auf den VIVRE-EXTRA Gewinncoupon auf Seite 114 mit dem Kennwort H007 eintragen.

Schleswig-Holstein

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Seehotel Schwanenhof 

Am Schulsee, 23879 Mölln Tel.: 045 42 / 84 83-0, Fax: 045 42 / 84 83-83 www.seehotel-schwanenhof.de info@seehotel-schwanenhof.de Hauptgericht 15-25 € , Deutsch-mediterrane Küche EZ 60 €, DZ von 100 bis 145 €

Vitalia Seehotel

Am Kurpark 3, 23795 Bad Segeberg Tel.: 045 51 / 80 28 Fax: 045 51 / 802-98 88 info@vitaliaseehotel.de www.vitaliaseehotel.de S

Travel Charme Gothisches Haus

Marktplatz 2, 38855 Wernigerode Tel.: 039 43 / 675-0, Fax: 039 43 / 675-555 www.travelcharme.com. Hauptgericht 18-26 € Küche: regional, leicht, mediterran. Öffnungszeiten: Restaurant BohlenstubeGourmet nur abends, Mi bis Sa. EZ 98-187 €, DZ 144-238 €

Ritters Weinstuben Gourmetrestaurant & Hotel

Große Ritterstr. 22, 06217 Merseburg Tel.: 03461 / 3366-0, Fax: 03461 / 3366-12 www.ritters-weinstuben.de info@ritters-weinstuben.de Hauptgericht von 14,50 bis 25,00 € Regionale und mediterrane Küche Öffnungszeiten: Di - Fr 11:30 -14:00, Di - So 17:00 bis 22:00. Ruhetag: Montag EZ von 44 bis 56 €, DZ von 65 bis 95 €

Romantik Hotel und  S Restaurant Jörg Müller

Süderstraße 8, 25980 Westerland Tel.: 046 51 / 277 88, Fax: 046 51 / 201 471 www.hotel-joerg-mueller.de hotel.joerg-mueller@t-online.de Restaurant „Pesel“: regional-mediterrane Küche, Hauptgericht 18-32 €, mittags/abends geöffnet. Restaurant „J.M.“: Küche: französ. Meditationen, Hauptgericht 36-58 €, abends geöffnet, Ruhetag Mo. EZ 110-210 €, DZ 160-260 € 

Landhotel Villa Witt

Alkersumstieg 4, 25938 Nieblum / Föhr Tel.: 046 81 / 5877-0, Fax: 046 81 / 58 77-58 www.hotel-witt.de landhotel-witt@t-online.de Hauptgericht von 9,80 bis 35 € Leichte, mediterrane Küche. Ruhetag: Montag. EZ 110 bis 128 €, DZ 160 bis 200 €

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S Hotel Landhaus Carstens & Restaurant „Landhaus Carstens“

Strandallee 73, 23669 Timmendorfer Strand Tel.: 04503 / 608-0, Fax: 04503 / 608-60 www.landhauscarstens.de info@landhauscarstens.de Hauptgericht von 16 bis 45 € Regionale, moderne Küche Öffnungszeiten: 12 - 14 Uhr, 18 - 23 Uhr EZ ab 145 €, DZ ab 180 €

SAVOIR-VIVRE

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Geniesser auf Reisen

Thüringen

Italien / Südtirol 

Österreich / Tirol 

Hotel auf der Wartburg & Restaurant „Landgrafenstube“

Royal Spa Kitzbühel Hotel & Restaurant „Lyrics”

Auf der Wartburg 2, 99817 Eisenach Tel: 03691 / 797-0, Fax: 03691 / 797-100 www.wartburghotel.de, info@wartburghotel.de Hauptgericht von 16 bis 25 € Aromareiche Burgküche Öffnungszeiten: 18 bis 22 Uhr, von April bis Oktober auch 12 bis 15 Uhr EZ 111 bis 165 €, DZ von 192 bis 350 €

Kitzbüheler Str. 48, A-6373 Jochberg, Österreich Tel.: + 43 (0)5355/ 50100 Fax: + 43 (0)5355 / 50100-100 www.kitzbuehelroyalspa.com info@kitzbuehelroyalspa.com Hauptgericht von 19,50 bis 35,00 €, Köstlich­ keiten aus regionaler sowie internationaler Küche Öffnungszeiten: 7 - 11, 12 - 14, 18 - 22:30 EZ von 180 bis 526 €, DZ von 210 bis 592 € 

Schlossrestaurant Sondershausen Schloss 1, 99706 Sondershausen Tel. 03632 / 66706-6 Fax: 03632 /66706-9 www.gourmetschloss.de info@gourmetschloss.de Hauptgericht von 20 bis 32 € Öffnungszeiten: ab 18 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag

Hotel Castel & Gourmetrestaurant Trenkerstube

Keschtngasse 18, I-39019 Tirol bei Meran, Italien Tel.: +39 0473 / 923-693 Fax: +39 0473 / 923-113 www.hotel-castel.com, info@hotel-castel.com Hauptgericht von 39 bis 42 € Alpine, mediterrane Hochküche. Öffnungszeiten: 19 - 21 Uhr (Küchenannahme) Ruhetage Restaurant Trenkerstube: So und Mo. EZ 169-215 €, DZ/Suiten ab 258 €, incl. Frühstück

Österreich / Vorarlberg

Hotel Martinspark & Restaurant „Im Ersten“

Business Vital-Hotel am Rennsteig Mittelbergstr. 1, 98527 Suhl Tel.: 03681 / 80714-0 Fax: 03681 /80714-333 www.business-vital-hotel.de info@business-vital-hotel.de Hauptgericht 13,60 bis 36 € Mediterrane Küche Öffnungszeiten: 11-14 Uhr und 17-23 Uhr EZ von 60 bis 65 €, DZ von 75 bis 98 €

Belgien Hotel Seehof

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Seestr. 60, B-4750 Bütgenbach Nähe deutsche Grenze, Hohes Venn Tel.: ++32 80445602, Fax: ++32 80444343 www.pur-wellness.be, info@seehof.be Hauptgericht 25 € Frische und regionale Küche, Wildspezialitäten Ruhetage: Montag, Dienstag, Mittwoch Ü/F 35 bis 82 € pro Person Pur Wellness in unserer Salus Therme

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SAVOIR-VIVRE

Romantik Hotel Stafler  & Restaurant „Stafler“

Mauls 10, I-39040 Freienfeld, Italien Tel.: +39 0472 / 771-136 Fax: +39 0472 / 771-094 www.stafler.com, info@stafler.com Hauptgericht von 21 bis 26 € Heimisch-kreative und internationale Küche Öffnungszeiten: 12 - 14 Uhr, 19 - 21 Uhr Ruhetag: Mittwoch EZ von 69 bis 99 €, DZ von 112 bis 180 €

Mozartstr. 2, A-6850 Dornbirn, Österreich Tel.: +43 (0)5572 / 3760 Fax: +43 (0)5572 / 3760-376 www.martinspark.at reservierung@martinspark.at Hauptgericht von 17 bis 30 €, Lokale und regionale Küche. Öffnungszeiten: 12 - 14 Uhr, 18 - 22 Uhr. Ruhetag: Sonntag EZ von 79 bis 124 €, DZ von 109 bis 154 €

Bregenzer Festspiele 2011

Toska am See Auf zwei Kieskähnen am Bodensee fing alles an. Das war 1946. Und heute? Die Bregenzer Festspiele sind mittlerweile ein Eldorado für die experimentelle Szene und ziehen jedes Jahr weit über 200.000 Besucher an. Im Juli und August 2011 gibt es zum Beispiel den „Bregenzer Beschwerdechor“, abgeguckt aus dem Finnischen. Und eine Toska-Aufführung mit Stunts. Ebenfalls mit dabei ist eine Uraufführung: Die Oper „Achterbahn“ von Judith Weir erzählt von den Höhen und Tiefen im Leben einer jungen Frau. Mehr Informationen: www.­ bregenzerfestspiele.com.  ■ Die Bregenzer Festspiele am See verblüffen mit einer experimentellen Version der Oper Toska von Puccini.


Gourmet v

Die Kulinarik-Szene am Persischen Golf

Plauschen mit Chefköchen Er bereichert die Gourmet-Szene in Dubai – und kocht seit Herbst letzten Jahres im Gourmet-Restaurant „STAY by Yannick Alléno“ im „One&Only The Palm“. Wir sprachen mit Drei-Sterne-Koch Yannick Alléno.

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rei Restaurant-Eröffnungen, JuryMitglied beim diesjährigen Bocuse d’Or-Wettbewerb sowie die Teilnahme am Gourmet Abu Dhabi 2011: So ein praller Terminkalender innerhalb weniger Monate sollte eigentlich auch einen Profi wie Drei-Sterne-Koch Yannick Alléno ins Schwitzen bringen. Doch wo so mancher Normalsterbliche schnell die Segel streichen würde, nimmt der französische Starkoch diese Herausforderungen mit Nonchalance und absoluter Hingabe an. Ein Hauch von francoarabischem Flair umweht den Gast beim Betreten des im Oktober 2010 eröffneten Fine Dining-Restaurants „STAY by Yannick Alléno “ im „One&Only The Palm“ in Dubai. Wir sprachen mit dem Chefkoch. Sie haben im „One & Only The Palm in Dubai das erste „STAY by Yannick Alleno“ eröffnet. Welches Konzept steckt dahinter? Das Konzept ist die Summe meiner Erfahrungen und der Vorstellung, was ich von einem guten Restaurant erwarte. Ich habe über drei Jahre an dem Konzept gearbeitet, bin herumgereist und habe festgestellt, dass ich etwas wirklich Neues kreieren wollte – ein modernes Restaurant mit einem sehr schicken Ambiente, gleichzeitig aber einer lässigen Atmosphäre. Der Sharing-Table eignet sich beispielsweise besonders für eine Gruppe von Freunden, bei denen es auch mal etwas lauter zugeht. Man speist á la carte oder lässt sich vom Küchenchef ein Menue zusammenstellen. Der Grundgedanke ist: keine Beschränkungen. Die Gerichte basieren auf dem Konzept „Simple Food“: Der Küchenchef kommt an den Tisch und sagt: „Ich habe heute

großartiges Lamm geliefert bekommen und würde mich freuen, es für euch zuzubereiten.“ Ich bin jetzt 40 Jahre alt, wenn ich mit Freunden in ein Restaurant gehe, wünsche ich mir einfache und gute Gerichte in einer relaxten Atmosphäre – diese Idee versuche ich hier umzusetzen. Beim Betreten des Restaurants sticht einem sofort der große Dessert-Tisch am Rande des Raumes ins Auge. Was steckt hinter dem Begriff „Pastry Library“? Diese Idee wurde aus einer gewissen Not heraus geboren. In vielen RestaurantKüchen fehlt der Platz für die Zubereitung der Desserts. Daher kam mir der Gedanke, den Prozess der Vollendung der Desserts in den Gastraum zu verlegen. Dadurch wird der Gast zu einem aktiven Teilnehmer des Dessert-Services. Die Gäste sind eingeladen, an die „Pastry Library“ zu kommen, die mitten im Gastraum steht. Dort wählen Sie selbst die Zutaten aus und schauen dem Pastry-Chef bei der Vollendung ihres Desserts zu. Ich habe meine Karriere in diesem Bereich begonnen, daher ist mir der Dessert-Service sehr wichtig.

Das „One&Only The Palm“ beherbergt das Restaurant „STAY by Yannick Alléno“.

Sind die Gerichte im „STAY by ­Yannick Alléno” von arabischen Einflüssen geprägt? Nicht unbedingt. Die Gerichte sind hauptsächlich französisch geprägt. Andererseits herrscht bei uns der Grundsatz „keine Beschränkungen“. Wenn ich also Lust auf ein japanisches Gericht habe, mache ich das einfach. Das Restaurant soll ein Ort der Freiheit sein, sowohl für den Gast, als auch für den Küchenchef. Sie waren Jury-Mitglied beim diesjährigen Bocuse D’Or Wettbewerb in Lyon. Die ersten drei Plätze wurden allesamt von Skandinaviern belegt. Sind die skandinavischen Chefköche mittlerweile besser als die französischen oder spanischen? Die Antwort ist recht simpel. Die skandinavischen Länder haben bereits vor langer Zeit verstanden, dass der Bocuse D’Or Wettbewerb einen großen Einfluss auf die Tourismus-Branche der jeweiligen Länder hat. Daher statten diese Länder ihre Teilnehmer mit zwei sehr wichtigen Mitteln aus – Zeit und Geld. Das ist in Frankreich nicht der Fall. Der Wettbewerb hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert, er ist sehr professionell geworden. Wer gewinnen will, braucht viel Zeit und Geld. Der diesjährige Gewinner aus Dänemark (Rasmus Koefoed – Anm. der Redaktion) hat zuvor Bronze und Silber geholt, es hat ihn also sechs Jahre gekostet, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Wenn man für den Bocuse D’Or in Frankreich oder Deutschland mehr Mittel bereitstellen würde, könnten diese Länder den Wettbewerb auch gewinnen.  Philip Moeller ■ 111


v Gourmet

Kulinarischer Hot Spot Abu Dhabi

„Kochen ist Emotion“ Auf dem internationalen Gourmetfestival in Abu Dhabi bewiesen Spitzenköche aus aller Welt: Die Wüstenstadt ist längst nicht mehr nur um ihr Öl zu beneiden – sondern vor allem auch um viele exklusive kulinarische Adressen.

A

bu Dhabi rüstet kulturell auf: Die Abu Dhabi Classics, oder ambitionierte Kulturprojekte wie das Guggenheim Abu Dhabi oder eine Filiale des französischen Louvre sollen die Hauptstadt der VAE zu einem Hotspot auf der kulturellen Weltkarte machen. Gourmet Abu Dhabi dagegen hat die Wüstenmetropole am Golf bereits auf die internationale Feinschmecker-Landkarte gesetzt. Mit großem Erfolg fand dieses Jahr, inzwischen zum dritten Mal, das von der Abu Dhabi Tourism Authority (ADTA) initiierte Gourmet Festival statt.

Frauenschwarm Yannick Alléno verriet Geheimnisse seiner Kochkunst.

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Einblicke in Tricks der Küche

Hell leuchteten die Sterne über dem Arabischen Golf und der rote Teppich wurde ausgerollt zum glamourösen Gala Opening im Fairmont Bab Al Bahr Hotel, dass HH Sheikh Sultan Bin Tahnoon Al N­a hyan eröffnete. Das 16-tägige Programm beinhaltete Meisterklassen mit Kochvorführungen gefeierter Spitzenköche, die Einblick in ihre Techniken, Tricks und Fertigkeiten gewährten.

SAVOIR-VIVRE

Noura Al Dhaheri von der ADTA ist sich sicher: „Diese und andere ThemenEvents vereinen die Küche des Mittleren Ostens mit internationaler Spitzenküche und tragen so zu einer unvergleichlichen Gourmet-Erfahrung am Arabischen Golf bei.“

Tipps aus den Sterneküchen

Neu waren in diesem Jahr ein Charity Dinner sowie Schokoladen- und Backworkshops mit internationalen Chef-Patissiers wie Marike van Beurden aus dem 3-Sterne Restaurant „Caprice“ des Four Seasons Hotel in Hongkong. 17 Spitzen-Cusiniers aus aller Welt waren am Golf zu Gast und glänzten mit insgesamt 22 MichelinSternen. Unter ihnen allein vier mit drei Sternen ausgezeichnete Küchenvirtuosen: Juan Amador, der von Spanien inspirierte Küchenkünstler aus Deutschland, Bruno Ménard, dessen Restaurant L’Osier in Tokio unter die zehn besten französischen Restaurants außerhalb Frankreichs gewählt wurde, Régis Marcon sowie Yannick Alléno aus dem berühmten „Le Meurice“ in Paris. Alléno, von den Medien auch als „Superstar Chef mit Rockstar Look“ tituliert, zog seine Fans magnetisch an. Seine Masterclass war bereits lange im Voraus ausverkauft. Hunderte, überwiegend weibliche Fans, saßen dicht gedrängt, und hörten ihm zu. „Kochen ist eine Emotion, persönlich und individuell, wie ein Rezept, das interpretiert werden will“, so der Sternekoch, der kreativ und konzentriert, puristisch und präzise arbeitet. Und dabei lächelt.

Eifrig schrieb sein Publikum jeden Tipp auf der Rezeptvorlage mit, folgte gebannt seinen Ausführungen bei der Zubereitung von „Wolfsbarsch-Tartar“ und „Fregola Sarda Pasta“ mit Frühlingszwiebeln, Parmesan und Botargo. Fregola Sarda ist eine leicht angeröstete, sardische Pastaspezialität aus Hartweizengrieß-Kügelchen, die ähnlich wie Risotto langsam mit Hühnerbrühe al dente gegart wird. Zum Schluss wird geriebener Botargo (getrockneter Rogen der Meeräsche) und Parmesan darunter gemischt. Ein sensationell einfaches und doch zugleich köstlich raffiniertes Gericht.

Alléno und sein „Simple Table“

Alléno hat bereits Ende 2010 seinen kulinarischen Fußabdruck im Wüstensand hinterlassen. Er eröffnete sein erstes „STAY by Yannick Alléno“ im neuen Boutiquehotel „One&Only The Palm“ in Dubai. Das neue Restaurant punktet mit Ideen wie einer „Pastry Library“, einem großen Dessert-Tisch, an dem vor den Augen der Gäste verführerische, süße Träume kreiert werden. Mit einem perfekten Mix aus Luxus und Lässigkeit, stylishem Ambiente und entspannter Wohlfühlatmosphäre, sowie dem innovativen Konzept des „Simple Table“, das bedeutet: phantasievollen, einfachen Gerichten aus allerbesten Zutaten, wird es sicherlich in kürzester Zeit zu einer der angesagtesten kulinarischen Adressen am Golf avancieren. Mehr Informationen unter: www.gourmetabudhabi.ae, www.oneandonlyresorts.com.  Heike Neuenburg ■


Lebensart v

Kamele auf Rügen Wer nicht nach Dubai reisen möchte, kann auch hierzulande Wüstenfeeling tanken – beim SandskulpturenFestival 2011 auf Deutschlands Sonneninsel.

N

eben den schneeweißen Kreidefelsen thronen majestätisch die Pyramiden von Gizeh; die chinesische Mauer schlängelt sich anmutig durch den Nationalpark Jasmud; Mammutbäume aus Kalifornien erheben sich am Strand: „Die Wunder der Welt“ lautet das Motto des großen Sandskulpturen-Festivals auf Rügen, das dieses Jahr bereits zum zweiten Mal stattfindet. 50 Künstler – unter anderem aus China, Russland und Hawaii – reisen an,

um die Skulpturen aus rund 8000 Tonnen Sand herzustellen. Mit Sägen, Skalpellen und Pinseln holen sie die Formen aus den gepressten Spezialsandblöcken heraus. Besucher können auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern die SandWelt bewundern. Und damit nichts wegschwimmt, falls es regnet, wird alles mit einem riesigen Spezialzelt überspannt. Die Ausstellung ist vom 16. April bis 23. Oktober im Jasmar Resort Rügen zu sehen. Mehr Informationen: www.jasmar.de. ■

Kreuzfahrt mit der EUROPA

Hier dürfen Erwachsene ohne ihre Sprösslinge im Sand spielen – und richtige Kunstwerke bauen.

Auf zum Polarkreis

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Arktik, während Sie den vollen Luxus eines gehobenen Kreuzfahrtschiffs genießen – die Europa bietet nicht nur Gourmet-Genuss auf Sterneniveau, sondern auch ein Abenteuer, das Sie nie vergessen werden.

E

s ist eine fremde und faszinierende Welt, die sich über die nördlichen Breitengrade dieser Erde erstreckt. Wasserfälle stürzen in die Tiefe, Eisberge spiegeln sich in stillen Fjorden, und der arktische Sommer taucht atemberaubende Landschaften in sein klares Licht. Erklingt zwischen Island, Spitzbergen und Norwegen noch die Stimme einer Starsopranistin auf der EUROPA, ist der Sommernachtstraum perfekt. Und auch sonst ist das Schiff seit Jahren ein Treffpunkt für Genießer. Weit entfernt vom Alltag verwöhnt Sie eine der besten Küchen auf See mit exklusiven Geschmackserlebnissen in einem luxuriösen Ambiente. Das kleine, intime „Restaurant Dieter Müller“ mit 26 Plätzen hat wie sein Patron einen klaren Sterneanspruch. Und so wird der 3-Sterne-Koch an 70 Tagen im Jahr persönlich auf der EUROPA sein und Sie mit

seinen Kreationen begeistern. In seiner modernen und zeitgemäßen Genussküche vermischen sich französische Ursprünge, Einflüsse aus der badischen Heimat des Gourmetkochs sowie asiatische und mediterrane Nuancen zu einer einzigartigen Melange. Kommen Sie an Bord. Die Restaurantleitung nimmt Ihre Reservierung gern entgegen. ■

Vom 24.07. bis 13.08.2011

Stationen: Travemünde, Lerwick, Tórshavn, Heimaey, Reykjavik, Ny-Alesund, Liliehoekfjord, Mollerhavn, Longyearbyen, Skarsvag, Hammerfest, Tromsø, Alesund, Oslo.

Mehr Informationen unter: 1000Kreuzfahrten - Das Bewertungsportal. Tel: 0800 60 30 800 oder www.1000kreuzfahrten.de

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Aus purer Lust am G enuss

v Das Beste zum SchluSS

vivre xtra Auf Jaguars Sohlen

1 Wochenende Luxus in der Residenz Heinz Winkler plus Fahrt mit dem neuen Jaguar XJ

Sie starten mit dem neuen Jaguar XJ direkt vor Ihrer Haustür – und fahren geradewegs in den Chiemgau zur Residenz Heinz Winkler. Die noble Residenz feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen: Grund genug, Ihnen und Ihrer Begleitung ein mehrgängiges Jubiläums-Menü zu servieren. Mit dem Jaguar können Sie dann ein ganzes Wochenende lang die wunderschöne Chiemgauer Landschaft er“fahren“ und die Besonderheiten dieses Designwunders genießen: Das Leder des Lenkrades entspricht dem Standard für feinste Mode-Erzeugnisse. Das phosphorblaue Licht an der Armatur wird normalerweise in Bars verwendet, um Stimmung zu erzeugen. Und sind Sie schon mal mit einem Auto gefahren, in dem der Startknopf rot pulsiert? Der Designer wollte verdeutlichen, dass hier quasi das Herz des Wagens ist... Um zu gewinnen, beantworten Sie einfach folgende Frage: Welchen Namen trug das Anwesen der heutigen Residenz Heinz Winkler im Mittelalter? Tipp: die Antwort finden Sie auf www.residenz-heinz-winkler.de. Die Lösung bitte auf den VIVRE-EXTRA Gewinncoupon mit dem Kennwort H007 eintragen.

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Savoir-Vivre Impressum Verlag go! Pressebüro & Verlag GmbH Harvestehuder Weg 94 – 20149 Hamburg Telefon 040/45 03 84-10, Telefax 040/45 03 84-11 verlag@go-presse.de, www.go-presse.de, www.savoirvivre.de Chefredakteur & Herausgeber Karl-F. Lietz (verantwortlich für den Inhalt) Redaktionsleitung Annette Waldow Christina Hollstein REDAKTionelle Mitarbeit Petra Dietz, Rolf W. Falout, Dr. Rolf Klein, Barbara Leuschner, Thomas Meins, Dr. Wolfgang Neuhuber, Dr. Gerhard Ries, Phillipp Moeller, Heike Neuenburg, Ingo Schmidt (Chefreporter Kulinarik), Michael Winckler, August F. Winkler, Layout & Reproduktion Rothenbaumchaussee 27 – 20148 Hamburg Martin Hannemann (Leitung), Tanja Krokowski Telefon 040/370 818 20-32/-33 E-Mail: grafik@go-presse.de Druck Möller Druck und Verlag GmbH, Ahrensfelde ANZEIGEN go! Pressebüro & Verlag GmbH Karl-F. Lietz Harvestehuder Weg 94 - 20149 Hamburg Telefon 040/45 03 84-10, Telefax 040/45 41 91 lietz@go-presse.de Agentur Johann Paul Postfach 70 14 02, 81314 München Telefon 089/72 44 90 75, Telefax: 089/72 44 90 77 info@agentur-paul.de, www.agentur-paul.de

v v v  Termine für die Einlösung des Gewinns: 08.07. - 11.07.2011 oder 19.08. - 22.08.2011.

Von SAVOIR-VIVRE mit drei Sonnen bewertet: die Residenz Heinz Winkler.

Iris Günther, Eva Uphoff, Manfred Stick, Franco Tarantini, Heidi Sapandowski, Margret Rosnersky, Dolores Vitting, Martin Harz, Lioba Lutz, Birgit Knapp.

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2 x Karten: Gala-Abend auf Burg Schwarzenstein

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ABONNEMENT-SERVICE ZZV, Zeitungs- und Zeitschriften Vertrieb GmbH Thomas Meißner Ehrig-Hahn-Str.2, 16356 Ahrensfeld/OT Blumberg Tel. 030/41 90 93 58 - Fax 030/41 90 93 20 vivre@zzv-gmbh.de

Senden Sie bitte Ihre Antworten bis zum 20. Juni 2011 (Poststempel) per Post, Fax oder E-Mail an:

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Das Magazin für Genießer