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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

Januar 2017

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Hand in Hand die Welt besser verstehen Buddy Bär Berlin und seine geistigen Eltern Eva und Dr. Klaus Herlitz

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Großer Bahnhof anlässlich der Umbenennung Der U-Bahnhof Thielplatz heißt jetzt Freie Universität – Thielplatz Strahlende Gesichter am 8. Dezember 2016, ein großer Erfolg für den Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt und seine Unterstützer: Nach zehn Jahren beharrlicher Lobbyarbeit durch die Freie Universität Berlin, wurde der oberirdisch gelegene Dahlemer U-Bahnhof Thielplatz der Linie U3 nun in Freie Universität – Thielplatz pünktlich zum Fahrplanwechsel der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am 11. Dezember umbenannt. „Damit ist eine pragmatische und gelungene Lösung gefunden“, erklärte Prof. Alt und sprach damit Anhängern des alten Namens und Befürwortern der Umbenennung gleichermaßen aus der Seele. Er betonte: „Wir fühlen und gewürdigt und wollen würdig sein.“ An seiner Seite Cerstin Richter-Kotowski, zu deren ersten Amtshandlungen als neue Bezirksbürgermeisterin die Um-

BVG, Bezirk und Freie Universität freuen sich über die gefundene Lösung. benennung zählte, lobte diesen „guten Tag“, hätten doch die gemeinsamen jahrelangen Bemühungen von Freier Universität, Bezirk Steglitz-Zehlendorf und Regionalmanagement Berlin SÜDWEST zu einem erfolgreichen Ende geführt. So habe die Freie Universität als Exzellenz-Universität, umgeben von zahlreichen namhaften Wissenschafts-Insti-

tuten, durch die Umbenennung die Anerkennung erhalten, die ihr gebühre. Weiter verriet sie ein Stück eigene Familiengeschichte: „Mein Schwiegervater Prof. Georg Kotowski war Mitbegründer der Freien Universität Berlin und hatte am Otto-Suhr-Institut einen Lehrstuhl für geschichtliche Grundlagen der Politik inne. Und ich selbst bin stolz, ebenfalls

an dieser Universität studiert zu haben.“ Bereits bei seiner Eröffnung im Jahr 1913 hatte der Dahlemer Bahnhof nahe des benachbarten Thielparks seinen Namen „Thielplatz“ erhalten. – Als Zusatz bleibt der Name - zur besseren Orientierung – auch zukünftig erhalten. Da dadurch auch das interne BVG-Kürzel „T“ unverändert bleiben kann, erspart dies weitere Kosten, die durch die Umbenennung bereits in sechsstelliger Höhe entstanden sind. Vorstandsvorsitzende der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, betonte, dass Umbenennungen eigentlich nie vorkämen: „Das ist also ein historischer Tag.“ Für sie galt es, am 8. Dezember zu einer weiteren Umbenennung einer U-Bahn-Station nach Hellersdorf zu eilen: Die Neue Grottkauer Straße der U5 wurde in Kienberg (Gärten der Welt) umbenannt.  Jacqueline Lorenz


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Steglitz  |  Januar 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Ihnen zunächst ein gesundes neues Jahr 2017 mit vielen glücklichen Momenten und geprägt von Zufriedenheit und Erfolg wünschen und hoffe, dass Sie die Festtage im Kreise Ihrer Lieben verbracht haben! Der Beginn eines neuen Jahres ist immer eine sehr gute Gelegenheit, in die Zukunft zu blicken. Das Jahr beginnt mit einem Ereignis, auf das ich mich besonders freue. Am 21. Januar 2017, um 11  Uhr, wird der neue Bücherbus für Steglitz-Zehlendorf vor dem Rathaus Zehlendorf vorgestellt. Die anschließenden Feierlichkeiten finden in der Gottfried-Benn-Bibliothek statt. Im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße  48, 12165  Berlin, sind vom 21. Januar bis zum 19. Fe-

Cerstin Richter-Kotowski bruar 2017 Bilder des Künstlers Paul Wieghardt zu sehen. Die Ausstellung „Paul Wieghardt – Maler zwischen zwei Welten“ ist von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 1,50 Euro. Der Künstler, 1897 im westfälischen Lüdenscheid geboren, entstammte einer Handwerkerfamilie. Er studierte an der Kunstgewerbeschule in Köln, am Bauhaus in Weimar (u. a. bei Klee und Feininger) und an der Akademie Dresden als Meister-

Der Rosa Wandschirm, Paul Wieghardt. schüler bei Robert Sterl. 1946 wurde Wieghardt als Professor für figürliche Malerei an die Akademie des „Art Institutes of Chicago“ berufen. Er starb 1969 in Wilmette/Illinois, USA. In diesem Jahr findet die traditionelle Steglitzer Woche bereits zum 65. Mal statt. Die Steglitzer Woche ist eines der letzten Volksfeste in Berlin, das durch einen Berliner Bezirk und eben nicht als „private und gewinnorientierte Veranstaltung“ durchgeführt wird. Über 50 Rahmenveranstaltungen im gesamten Bezirk (Kunstausstellungen, Musik, Events und Sportveranstaltungen) werden die Steglitzer Woche wieder begleiten. Mit über 250.000 Besucherinnen und Besuchern ist die Steglitzer Woche ein fester Bestandteil des Berliner Kulturlebens. Viele inzwischen international bekannte Künstler konnten sich hier einem interessierten Publikum präsentieren. Seit dem Jahr 2010 wird der denkmalgeschützte Bühnenpavillon im Festpark Steglitz be-

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spielt. Dort wird vom 25. Mai bis zum 11. Juni 2017 in einem speziellen Veranstaltungsbereich ein abwechslungsreiches tägliches Bühnenprogramm geboten. Der Eintritt für alle Veranstaltungen der Steglitzer Woche ist frei! Das ist für uns sehr wichtig, um ein breites Publikum zu erreichen. Ein umfangreiches Programmheft, über 1.000 Plakate im öffentlichen Straßenland sowie Zeitungsanzeigen werden für die 65. Steglitzer Woche werben. Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Der nächste Tag des offenen Denkmals findet bundesweit am 10. September 2017 statt, in Berlin am gesamten Wochenende 9. und 10. September. Das bundesweite Schwerpunktthema lautet: „Macht und Pracht“. Das Landesdenkmalamt Berlin ruft alle Denkmaleigentümer und Denkmal-Kenner auf, sich aktiv am Tag des offenen Denkmals zu beteiligen. Bezug zum Schwerpunktthema ist erwünscht, aber nicht Bedingung für die Teilnahme. Mitmachen können alle, die ein Bau-, Boden- oder Gartendenkmal (im Sinne des Denkmalschutzgesetzes) öffnen, fachkundige Führungen durch Denkmale anbieten, Ausstellungen, Konzerte, Kinderaktionen oder andere attraktive Programmpunkte im Denkmal organisieren wollen. Vor allem Besitzer sonst nicht öffentlich zugänglicher Gebäude können den Tag nutzen, um der Öffentlichkeit ihr Denkmal vorzustellen. Und das Jahr 2017 findet seinen Abschluss mit dem inzwischen schon traditionellen Zehlendorfer Weihnachtsmarkt auf der Dorf­aue am Teltower Damm.

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Hand in Hand die Welt besser verstehen Buddy Bär Berlin und seine geistigen Eltern Eva und Dr. Klaus Herlitz Bunt bemalte Kühe waren es, die die überzeugte Berlinerin Eva Herlitz im Jahr 2000 in New York auf die Idee brachten, auf ihre Stadt Berlin abgestimmte vergleichbare Eyecatcher ins Straßenbild zu bringen, als Symbol für ihre Stadt. Bereits ein Jahr später war Buddy Bär Berlin geboren, weltoffen, den Menschenrechten die Tatzen nach oben entgegen streckend. Inzwischen reisen er und seine rund 140 zwei-Meter-großen United-Buddy-Bear-Genossen, farbenfroh die jeweiligen Menschen und die Kultur ihres Landes repräsentierend, um den Erdball. Dort stehen sie vor vielen der 260

bestehenden Auslandsvertretungen Deutschlands in von den Vereinten Nationen anerkannten Ländern. Meist werden sie dabei von Eva und Klaus Herlitz begleitet, auf ihrem Einsatz hin zu mehr Verständnis, Freundschaft und einem besseren Sich-Kennenlernen der Völker und Religionen in unserer Welt. „So lernen wir Länder mit ihren Menschen und ihrer Kultur sehr viel intensiver und besser kennen als mancher Tourist“, betont Eva Herlitz. Kunst und Kultur stehen ebenso Hand-in-Hand: Der Buddy-Bär

Bärenstarkes Team: Eva und Klaus Herlitz. wird von einem jeweiligen Landes-Künstler gestaltet, so dass durch die unterschiedlichen Stilrichtungen der internationalen Künstler ein einzigartiges Gesamtkunstwerk entsteht, das weltweit bereits rund 35 Millionen begeisterte Menschen besuchten.

Foto Buddy Bär Berlin

Realisierung eines Platzes der Kinderrechte: In idealer, leicht erreichbarer zentraler Innenstadtlage auf der Grünfläche zwischen John-Foster-Dulles-Allee, Großer Querstraße, Heinrich-von-Gagern-Straße und Paul-Löbe-Allee sollen in Nähe zu Bundestag und Skulpturenwiese auf der

geschützten Grünfläche zehn Buddy Bär Skulpturen mit den Kinderrechten, der Ausstellung der United Buddy Bears und mit in sechs Weltsprachen sowie in Deutsch und Türkisch verfassten Informationstafeln sowie einem Informationsstand die Öffentlichkeit auf mehr Beachtung der Kinderpolitik und Kinderbelange aufmerksam machen. „Die Skulpturenwiese würde dabei nicht beeinträchtigt, sondern durch die bewusstere Wahrnehmung eher aufgewertet. Auch das geschützte weitläufige Areal würde durch einen sechs Meter breiten wasserdurchlässigen Ökopflasterweg geschont, die Bepflanzung nicht angetastet“, versichert Klaus Herlitz. Anfallende Finanzierung und laufende Instandhaltungskosten würden die Unterstützer von UNICEF sowie Buddy Bär Berlin tragen. Berlin und Deutschland aber wären Nutznießer durch ei-

„Platz der Kinderrechte“ – bald Realität? Doch das ist für Eva, ehemalige Lehrerin, und Unternehmer Dr. Klaus Herlitz noch lange kein Grund, sich mit diesem Erfolg zufriedenzugeben, sondern ist vielmehr Ansporn für weitere bärenstarke Projekte, mit der sie die Welt verbessern wollen. Ein vom UN-Kinderhilfswerk UNICEF initiiertes, an das Ehepaar herangetragenes Projekt, für das es sich mit seinem umfangreichen Netzwerk seit 2015 „Hand in Hand“ einsetzt, ist die längst überfällige

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Gazette Steglitz  |  Januar 2017  |  5 nen gesteigerten Tourismus, den der „Platz der Kinderrechte“ mit sich bringen dürfte. Befürworter gibt es viele: So sprachen sich Persönlichkeiten wie beispielsweise Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die Berliner Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Familienbundesministerin Manuela Schwesig und Journalist Ulrich Wickert deutlich dafür aus. Doch auf dem Weg zum Platz der Kinderrechte bekommen die Bären noch reichlich zähen Bürokratie-Teer unter die Tatzen, und sie müssen viel Geduld zeigen: die Beantwortung gestellter Anträge und Anfragen lässt lange auf sich warten, andere indiskutable Standorte für den „Platz der Kinderrechte“ werden vorgeschlagen und rauben wertvolle Zeit. Mit viel Idealismus und Energie haken die Initiatoren UNICEF/Herlitz immer wieder nach, damit das beispielhafte Projekt nun endlich genehmigt und vorangebracht wird.

Farbenfrohe Hilfe dank Buddy Bär In ihrer Bärenhöhle in der Geisbergstraße 29, Berlin-Schöneberg, arbeiten Bäreneltern Herlitz

Ein bunter Querschnitt der Buddy-Bären grüßt in der „Bärenhöhle“ in der Geisbergstraße. und ihre acht Mitarbeiter inzwischen an Projekten, die das Brummen nach Toleranz und Verständnis der Bären noch weiter hinaus in eine künftige friedvolle Welt tragen sollen. Dabei bilden die Buddy-Bär-Aktivitäten eine feste Einheit mit der Hilfe für Not leidende Kinder. Über 2,2 Millionen Euro konnten durch Versteigerungen von Buddy Bären und durch Spenden bislang an UNICEF und lokale Kinderhilfsorganisationen gehen. „Direkt in die Hilfsprojek-

Charity-Versteigerung.

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te“, wie Eva Herlitz betont. Erst am 15. November 2016 wurden bei der Charity-Buddy-Bär-Versteigerung in der Berliner Mercedes Welt für den guten Zweck 107.250 Euro eingenommen, die u. a. an UNICEF, SOS-Kinderdörfer und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gehen. Dabei kamen 51 kleine und große Bären unter den Hammer von Auktionatorin Julia Theurkauf, die von Künstlern und Prominenten wie Andrej Wolff, Nina Ruge, Zohre Esmaeli und Dennenesch Zoudé, aber auch von Schülern der Europa-Schule gestaltet, auf unterschiedlichste Aussageweise die Gäste faszinierten und zum Steigern animierten. Bereits wenige Tage zuvor, am 3. November 2016, waren auf dem EUREF-Campus bereits zum sechsten Mal die Green Buddy Awards als Umweltpreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein verliehen worden. – Und auch beim jährlichen Berliner Europapreis „Blauer Bär“ brummen die Bears laut mit.

Derartige Veranstaltungen mit den Welt-erobernden United-­ Bears verlangen eine aufwendige Logistik und verursachen Kosten. Bestritten werden die von der sich wirtschaftlich selbst tragenden Herlitz-Buddy Bär Berlin GmbH, aus ihrem Souvenirbären-Verkauf. Weltweit wird sie dabei im Charity-Veranstaltungsbereich von Sponsoren unterschiedlichster Bereiche unterstützt, sei es durch kostenlose Transportflüge von Fluggesellschaften oder durch günstige Zimmerangebote von Hotelketten. Die weißen Bärenrohlinge vom aufrechten Bärenmodell bis tapsigen, auf vier Pfoten stehenden Bären werden in verschiedenen Größen in Mitteleuropa von einem Glasfaser-Unternehmen hergestellt, in Porzellan fertigt sie die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM).

Bären mit ganz viel Herz. Doch das ganz große und weite Bärenherz, das die Bären mit all ihren Projekten erst lebendig und erfolgreich werden lässt – von der Idee bis zur Umsetzung – schlägt gemeinsam in der Brust von Eva und Klaus Herlitz. Beide machen so die Welt dank Buddy Bär Berlin und United Buddy Bears ein gutes Stück bunter und verständnisvoller. Weitere Informationen unter www.buddy-bear.com  Jacqueline Lorenz

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Proben gehören dazu – auch für den Musikalischen Salon.

FAUST und andere Klassiker zeitgemäß im alpha-nova werkstattTHEATER päsentiert.  Foto: alpha-nova

alpha-nova werkstattTHEATER Großes Theater trotz kleinen Budgets Ein wenig suchen muss der Theatergast schon, um das kleine, aber feine alpha-nova ­werkstattTHEATER in der Steglitzer Albrechtstraße 28 zu finden. Doch es lohnt sich durchaus, diese minimale Verzögerung auf sich zu nehmen: Denn in den renovierten Kellerräumen der Brunnenhof Senioreneinrichtung präsentiert sich – hat man erst einmal den Hof, der reichlich Parkplätze bietet, und die beleuchtete Treppe hinter sich gelassen – ein kleines Paradies für Theaterinteressierte und solche, die es in dieser besonderen Atmosphäre bestimmt werden. Professionell geführt von Dramaturgin und Regisseurin Gudrun Krienke, läuft hier ohne sie nichts, darin sind sich die Mitglieder vom 1991 gegründeten Kultur in Zehlendorf e. V. einig. Der unterstützt als Betreiber des KulturKiosk Zehlendorf auch das Werkstatttheater in Steglitz. Regie, Dramaturgie und Bühne lie-

va Kulturwerkstatt in Friedenau – vier Jahre der Standort des Theaters – geschlossen worden war. Laien und Schauspieler kommen nun seit vier Jahren hier zusammen, um zu proben und „großes Theater“ zu machen. Mit ausgefeilten Neuinszenierungen und Gastspielen begeistern sie immer wieder neu vor Ort ihr Publikum, zu dem bereits zahlreiche Stammgäste gehören, und treten damit auch an anderen Spielorten auf.

Allein der Vortrag macht des Redners Glück

gen in Krienkes Hand. Dank ihres Engagements konnte das kleine Theater die Räume unter den Se-

niorenwohnungen im Jahr 2012 beziehen und mit seinem „FAUST“ eröffnen, nachdem die alpha-no-

50 Jahre

Seit 1965

Freundlich renoviert sind die Räume in der Albrechtstraße. Kaum zu glauben, dass hier einmal triste Kelleratmosphäre herrschte. Die glückliche Antwort des Gebäudezuständigen, den Gudrun Krienke damals, vorsichtig ob des geringen Budgets der seit 1995 bestehenden Theatergruppe, nach der Miete gefragt hatte, ließ sie aufatmen. „Geld wollen wir dafür

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Gazette Steglitz  |  Januar 2017  |  7 nicht. Spielen Sie lieber ab und zu für die Senioren im Haus“, erklärte der, und die Vereinbarung stand. Die Kunst der Deklamation fehlte der Gruppe weniger, eher Zeit und Geld. So packten nun alle mit an, das vorhandene Budget wurde aufgebraucht und viel Zeit investiert: Grundreinigung sowie die Instandsetzung von Theaterund Schauspielerraum, Küche und Toilette wurden in zwei Monaten bewerkstelligt. Stühle, Tische und Regale wurden von einem aufgelösten privaten Steuerbüro gespendet, nachdem der Kulturbereich des Bezirks es nicht auf die Reihe gebracht hatte, auf seinen Stuhlfundus zurückzugreifen. Das langjährige Mitglied Evelyn Wittkowski, bekannt für ihre verfassten Hundegeschichten und Lesungen, erinnert sich: „Den straffen Lüftungsplan habe ich konsequent eingehalten, um auch die letzte Feuchtigkeit aus den Kellerräumen zu bekommen.“ Krienkes „FAUST“ konnte planmäßig auf die Bühne gebracht werden. Wie häufig in ihren Inszenierungen wurde das Bühnenbild durch Projektionen auf im Raum hängenden Tüchern und Gazen realisiert, wobei die Schauspieler hinter, zwischen und vor den Projektionsflächen agieren und in Interaktion mit den Bildern und den Film-Figuren treten. So kann der Raum, der rund 40 Zuschauern bequem Platz bietet, optimal genutzt werden und bietet Nähe zu Schauspielern und Handlung. Glück hatte Gudrun Krienke auch auf einem ihrer Spaziergänge mit ihren beiden Hunden: Auf dem ehemaligen Gelände des Oskar-Helene-Heims räumte eine Filmfirma, die dort gedreht hatte, Molton-Ballen zum Entsorgen in ihre Transporter. Dieser schwarze feuerfeste, lichtschluckende Stoff, zum Auskleiden von Theaterräumen bestens geeignet, hat seinen Preis. Wieder fragte sie nach – und bekam den Stoff kostenlos „Frei Theater“ geliefert. Inzwischen schafft er echte Theateratmosphäre, am Boden überdeckt dicker Filzboden das alte Linoleum, und die Wände im Vorraum schmücken überlebensgroße Figuren-Malereien aus der Commedia dell´arte. Im Café-Raum können Zuschauer Kaffee, Wein oder einen vorzüglichen Minztee und kleine Knab-

Die Macherin

Gudrun Krienke – eins mit dem Theater. bereien genießen. Dabei lässt es sich ungezwungen miteinander und mit den Theaterschaffenden ins Gespräch kommen. Das abwechslungsreiche Programm reicht von A wie Antigone über L wie Loriot bis T wie Tucholsky. Beliebt bei den Senioren nebenan sind besonders Chanson-Nachmittage mit Liedern der 50er-Jah-

re aus dem Musikalischen Salon und Lesungen im Literarischen Salon. Gastspiele lockern das Programm zusätzlich auf, und die Kartenpreise liegen zivil bei 12.- / 8.- / 3.- Euro (Berlinpass). Auf dem Programm für 2017 steht die Neuinszenierung des „Nathan“. Jeden Montag und Donnerstag ist Probe.

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„Wenn ich etwas will und für etwas brenne, setze ich alles daran“, verrät Gudrun Krienke ihr Erfolgsgeheimnis. Sie musste sich in ihrem Leben viel erarbeiten: Nach Regieassistenz in Neustrelitz und Schwerin folgte die Ausbürgerung aus der DDR („Theater ist für mich immer etwas politisches.“) Sie brauchte einige Zeit zum Warmwerden im Westen, machte mit Mann und Kind Station in Hessen und Berlin. Krienke inszenierte u. a. auf dem Dachboden des Instituts für Theaterwissenschaften „Leonce und Lena“ und an der HdK „Hamlet“, sie studierte an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften und Germanistik. Ab 1983 vertiefte sie die Jugendarbeit, brachte das Haus der Jugend an der Argentinischen Allee 28 in Zehlendorf bis 2004 ein gutes Stück voran und begründete das erfolgreiche KinderTheaterProjekt. Als das Bezirksamt 2003 die Finanzierung stoppte, stand Gudrun Krienke fast mittellos da, mit einem schulpflichtigen Sohn, alleinerziehend. Also gab sie Kurse für Opernsänger und engagierte sich für die parallel laufende Theatergruppe. Auch aktuell bietet sie Schauspielkurse über das Werkstatttheater an. Im November 2016 startete am Haus der Jugend das neue KinderTheaterProjekt. Für die Zukunft will die Regisseurin aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, plant weitere Arbeit mit Kindern: Dabei denkt sie an Michael Endes „Gauklermärchen“ mit altersgemäß besetzten Rollen, an „Das kalte Herz“ oder an „Der Tannenbaum“. Sie wünscht sich: „Noch viele schöne Inszenierungen möchte ich mit dem alpha-nova werkstattTHEATER machen. Dazu Kindertheater – und möglichst jedes Wochenende zwei Vorstellungen. Aber das wichtigste: ein interessiertes Theaterpublikum, das zum Stammpublikum wird.“ Die Chancen stehen gut, dass Gudrun Krienke mit ihrer Theatergruppe diese Ziele erreicht. Weitere Informationen und das Programm des alpha-nova werkstattTHEATER unter www. alpha-nova-werkstatt-theater.de und an der Informationswand des KulturKiosk Zehlendorf.  Jacqueline Lorenz


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KEK – am Start kleine Wissenschaftler von morgen KNAUER Entdecker Klub macht Lust auf mehr

Aufgaben zu den einzelnen Laborstationen wollen gelöst werden.

Station vier: Lichtquelle, Prisma & Co.

Das Zehlendorfer Familienunternehmen KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH ist nicht nur für seine präzisen Labormessgeräte bekannt, auch seine Mitarbeiterfreundlichkeit und Nachwuchsförderung ist vielfach ausge-

Im gemeinsam mit der Gruppe „Kinderforscher“ der TU Hamburg-Harburg im Jahr 2008 entwickelten KNAUER Entdecker Klub (KEK) bekommen Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin vor Ort am Hegauer Weg 38 die Möglichkeit, Wissenschaft lebendig und live zu erleben und erste praktische Erfahrung mit der weit verbreiteten Analysetechnik der Flüssigkeitschromatografie zu machen. Dabei erfahren sie in vier Stunden spielerisch an fünf Versuchsstationen ganz nebenbei viel Wissenswertes, z. B. welche Cola-Sorte Koffein enthält und welche nicht oder wie Sportler auf Doping überprüft werden können. Begleitet werden sie dabei von Knauer-Mitarbeitern, Lehrern und einem extra für sie ausgearbeiteten HPLC-Laborjournal mit Aufgaben. Die Leh-

zeichnet und beispielhaft. Dabei denkt Geschäftsführerin und Firmeninhaberin Alexandra Knauer – selbst Mutter zweier Kinder – auch an Kinder und Jugendliche als potentielle Wissenschaftler von morgen.

rer erhalten vorab ein Vorbereitungsskript für den Unterricht. Pro Schüler wird um eine Spende von 2 Euro gebeten, die an „Die Arche“ überwiesen werden soll. Der Spendennachweis gilt dann als KEK-Eintrittskarte. Stehen derzeit noch überwiegend Schüler der Klassen 5 – 7 am Knauer´schen Labortisch, arbeitet das Unternehmen aktuell an einer Projekterweiterung, um in seinen Räumen bald auch Kinder im Kita-Alter und junge Grundschüler mit ins Entdecker-Boot zu nehmen und altersgemäß an die Naturwissenschaften heranzuführen.

Entdecker für einen Vormittag An einem trüben Wintertag betreten 15 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse des Werner-von Siemens-Gymnasium ge-


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Knauer-Mitarbeiter Yannick Krauke (l.) erklärt Lehrer Axel Stahl den Labor-Aufbau.

Roswitha Knauer stellt den jungen Gastwissenschaftlern das Unternehmen KNAUER vor.

meinsam mit ihrem Lehrer Axel Stahl das KEK-Labor im blauen Knauer-Firmengebäude, eine ideale Zahl, oft sind es um die 30 Schüler. Als „Schnelllerner“ des Gymnasiums, die den Lernstoff an vier anstatt an den Regelklassen-üblichen fünf Tagen bewältigen, sind sie am fünften Tag im Rahmen eines Pflichtprojektes unterwegs: Praxisnah lernen sie dabei naturwissenschaftliche Themen auf vielfältige Art und Weise kennen, besuchen dazu u. a. das NATLAB Mitmachlabor der Freien Universität Berlin, das Science Center Spectrum – und den KEK. Im KEK-Labor erwarten sie die Marketing- und KEK-Flyer-Zuständige des Unternehmens, Daniela Fehr, Yannick Krauke, Anwendungs- und Applikationsentwickler, sowie als ehemaliger Chemie- und Biologie-Lehrer von der Zehlendorfer John-F.Kennedy-Schule Berlin, Dr. Ingo Sgustav. „Auch nach meiner Pensionierung wollte ich mit jungen Leuten weiterarbeiten. Da kam es gerade recht, dass ich Frau Knauer bei einer Fortbildung im Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg kennenlernte“, erklärt er, der nun seit 3 1/2 Jahren die Laborkurse fachkundig begleitet, so auch an diesem Tag. Klassenlehrer Stahl bleibt da eher die Beaufsichtigung seiner Schüler.

sogenannten festen Phase auf die Flüssigkeitstrennung. An der vorletzten Station erwartet die jungen Wissenschaftler ein Detektor, dessen Funktion anhand der Veränderung eines Lichtstrahl-Spektrums verdeutlicht wird. Dazu platzieren die Schüler verschieden stark konzentrierte Traubensaftproben zwischen eine Lichtquelle und ein Prisma. Zwischen den einzelnen Stationen, die die einzelnen Schülergruppen durchlaufen, bekommen sie die Möglichkeit, die dazu im Laborjournal gestellten Fragen zu beantworten. Am Ende der Stationen wird, ableitend von den erfolgten vier

HPLC-Rennbahn, Laufmittel und mehr Die insgesamt motivierten und konzentrierten Schüler lernen zu Beginn, dass HPLC für „High Per-

formance (oder Pressure) Liquid Chromatography = Hochleistungsflüssigkeitschromatografie“ steht. Um die HPLC-Anlage begreifbar zu machen, geht es dann an die erste der fünf Stationen, auf die „HPLC-Rennbahn“. Hier können die Schüler den Verlauf einer selbst aufgegebenen Probe mit Laufmittel verfolgen. Die Aufgabe der Pumpe und ihre Aufgabe zur Überwindung kleiner und großer Hindernisse spielt an der zweiten Station eine wichtige Rolle, während an der dritten Station in einer spannenden Papierchromatografie schwarze Filzstiftfarbe in ihre Grundfarben getrennt wird, unter Einfluss der

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1 | Gazette Zehlendorf | 2017 2017 10  |  Gazette Steglitz  |  Januar

Verwaltungsmodernisierung Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Die Einsparungen in den Senats- und Bezirksverwaltungen Berlins haben in den letzten 25 Jahren nicht nur personelle Engpässe sowie einen Investitions- und Sanierungsstau zur Folge gehabt, sondern auch die Notwendigkeit einer umfassenden, strukturellen und technischen Modernisierung der Verwaltungsarbeit offenbart. Nachfolgend formulieren die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf ihre Vorstellungen und Erwartungen zu diesem Themenkomplex.

CDU-Fraktion Im Wahlkampf haben wir die Verbesserung der Personalsituation in der Bezirksverwaltung angekündigt, diese nehmen wir nun in Angriff. Die Gründe für die teils mangelhafte Stellenbesetzung im Bezirksamt sind vor allem die von Sparzwängen geprägte Personalpolitik des Senats der letzten Jahre und die teils zu lange Dauer von Stellenbesetzungsverfahren. Dadurch ist die Belastung der Mitarbeiter in der Bezirksverwaltung mittlerweile zu hoch. Wir werden alles daran setzen, die gut ausgebildeten Mitarbeiter im Bezirk zu halten und zu motivieren sowie freie Stellen schnell mit fachkundigem Personal zu besetzen. Besonders wichtig ist der IT-Bereich. Hier werden in den kommenden Jahren durch das E-Government-Gesetz große Veränderungen auf die Verwaltung zukommen. Daher ist eine funktionierende IT-Technik und die damit verbundene Arbeitserleichterung für Bürger und Verwaltung in unserem Bezirk ein wichtiges Ziel. All diese Maßnahmen kommen den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks zugute und werden dazu beitragen, die Zufriedenheit mit dem Bezirksamt zu erhöhen. Torsten Hippe Berlin

SPD-Fraktion

B‘90/Grünen-Fraktion Aus bündnisgrüner Sicht soll Verwaltung engagierte Beschäftigte haben, flexibel reagieren können und gut ausgestattet sein. Denn die Verwaltung im Bezirk ist und bleibt der erste Ansprechpartner für die Bürger*innen. Um diese Ansprüche umzusetzen, wollen wir die Verwaltung stärken: Mit nachhaltiger Personalentwicklung, moderner Technik und einer Arbeitsorganisation, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Ein wichtiger erster Schritt ist eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung der Bezirksverwaltung durch den neuen Senat. Wir setzen uns für mehr Auszubildende ein, aber auch für die Einstellung engagierter Quereinsteiger. Dabei setzen wir auf einheitliche Stellenbewertungen mit den anderen Bezirken. Für die Menschen, die in der Verwaltung arbeiten, sollen flexible Arbeitszeitmodelle gefunden werden. Damit steigern wir die Attraktivität des öffentlichen Dienstes und die Motivation und das Engagement der Beschäftigten. Last but not least ist uns wichtig, dass die Menschen durch eine moderne IT-Technik unterstützt werden. Einige PCs stammen

tatsächlich noch aus dem letzten Jahrhundert! Die flächendeckende Einführung der E-Akte ist unser Ziel. Rena Peterson-Quander Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

Heute steht die Informationstechnologie (IT) in jeder Organisation im Mittelpunkt. Nur sie ermöglicht die Produktivität der Mitarbeiter, hier liegen die Ressourcen. Im Bezirksamt ist das nicht der Fall: Veraltete Technik beherrscht den Arbeitsalltag. Nehmen wir an, dass nur die Hälfte der über 2.000 Mitarbeiter täglich eine Stunde durch Störungen der EDV und IT untätig sind: der Drucker geht nicht, das System hängt, die Datei lässt sich nicht öffnen, das Netz ist weg, es geht viel zu langsam, der Drucker geht immer noch nicht. Setzen wir 50 Euro pro Arbeitsstunde an, macht das bei 1.000 Mitarbeitern 50.000 Euro am Tag, mehr als eine Million Euro im Monat, 12,5 Millionen Euro im Jahr. Gehalt das bezahlt wird, ohne Gegenleistung für den Bürger. Schlimmer noch, die Frustration der Mitarbeiter steigt, die Leistungsbereitschaft nimmt ab. Die IT muss daher als Stabstelle direkt der Bezirksbürgermeisterin zugeordnet werden. Sie hat oberste Priorität. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Betriebsklimas, des Krankenstands, der Grad der Stellenbesetzung erfasst und intern veröffentlicht. Sich verbessernde Werte werden sich positiv auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken. Peer Lars Döhnert

FDP-Fraktion Die Modernisierung der Verwaltung ist eine Daueraufgabe. Sie hat zum Ziel: 1. nicht monatelang auf einen Termin warten zu müssen, 2. auf die demografische Entwicklung des Personals zu reagieren (in den nächsten fünf Jahren geht ein Drittel in Rente), 3. das Arbeiten in der Verwaltung attraktiver zu machen, 4. Möglichkeiten moderner Technik zu nutzen, 5. finanzielle Mittel effizienter einzusetzen, 5. Standortvorteile für Steglitz-Zehlendorf zu schaffen und 6. Belastungen durch Behördengänge für Bürger und Gewerbetreibende zu reduzieren. Die FDP hat daher einen Antrag im De-

Foto: fotokalle / fotolia

Wir brauchen eine gute Verwaltung, weil wir unseren Bezirk sozial gestalten und den Bedürfnissen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden wollen. Ziel der Verwaltungsmodernisierung ist es deshalb, die Arbeit zu optimieren, um lange Wartezeiten in den Bürgerämtern, über-

lastete Mitarbeiter und unübersichtliche Verfahren zu vermeiden, mehr Kundenfreundlichkeit und Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Dafür müssen Verwaltungsabläufe vereinfacht und mit Hilfe der Informationstechnik beschleunigt werden. Die Onlineantragstellung und die IT-gestützte Bearbeitung soll daher die Regel sein und die Erreichbarkeit der Behörden effektiv organisiert werden. Konkret unterstützen wir im Bezirk ein Pilotprojekt zur Einführung des E-Government (EGovGBln), damit Personal- und Finanzmittel gezielt und schneller nach Steglitz-Zehlendorf gelangen. Damit die Verwaltung wieder ein attraktiver Arbeitgeber werden kann, wollen wir die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die Vergütungen verbessern, Einstellungsverfahren beschleunigen und das Personal in ausgewählten Bereichen gezielt verstärken. Wir haben viel vor – und wir können das! Volker Semler

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zember 2016 in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht, Steglitz-Zehlendorf zu einem Pilotbezirk für elektronische Bürgerdienstleistungen zu machen, da der Senat ein entsprechendes Projekt beschlossen hat. Unser Bezirk hat gute Chancen ausgewählt zu werden. Der klassische Gang zum Bürgeramt sollte zur Ausnahme werden, denn das Einsparpotential ist enorm, alleine durch digitale„An-, Ab- und Ummeldungen des Wohnsitzes“ können im Jahr in Berlin bis zu 100.000 Bürgeramtstermine eingespart werden. Kay Ehrhardt

Linksfraktion Das Rückgrat der Berliner Verwaltung sind ihre Mitarbeiter_innen. Bevor die Verwaltung überhaupt modernisiert werden kann, müssen zunächst die vielen offenen Stellen in der Bezirks- und Landesverwaltung qualifiziert besetzt werden. Wartezeiten in Bürgerämtern sind lästig, in Jugendämtern sind sie unter Umständen sogar kindeswohlgefährdend! Die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes muss unbedingt gesteigert werden, um die dringend benötigten Auszubildenden und Fachkräfte zu gewinnen. Über das Service-Portal Berlin und die Service-App Berlin müssen Verwaltungsdienstleistungen online erledigt werden können, z. B. die Anmeldung im Bürgeramt. Auch eine „Statusverfolgung“ eines Anliegens - ähnlich wie beim Versenden eines Pakets bei der Post - muss möglich sein. Die LINKE. setzt sich z. B. dafür ein, dass bei der Beantragung eines Personaldokuments per SMS oder E-Mail mitgeteilt wird, wann das Dokument im Bürgeramt abgeholt werden kann. Das spart unnötige Wege für die Bürger_innen und zusätzlichen Aufwand im Bezirksamt ein. Die Verwaltung muss für die Menschen da sein, ob vor Ort im Rathaus, telefonisch oder digital per E-Mail! Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/ politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/

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Gazette Steglitz  |  Januar 2017  |  11

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf Für einen lebenswerten Südwesten

R.-A. Kahle, stellvertr. Vorsitzender des Stiftungsrats, freut sich ebenso über die gelungene Überraschung wie die Kinder und Frau Wedekind, ihre Schulleiterin. Fotos: K. Lau Übergabe unserer größeren Bücherspende an die PestalozziSchule (Grundschule und Schule der Sekundarstufe I Förderschwerpunkt

„Lernen“). Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurden die Bücher von den Kindern ausgepackt und in den für die Klassen 1 bis 6 neu gestalteten Leseraum gebracht. Als „Bücher-Pause“ gedacht, können Schülerinnen und Schüler sich dorthin mit einem Buch ihrer Wahl zurückziehen. Dass sie dann den „Genuss des Lesens erfahren“, wie die Schule es in ihrem Förderantrag formulierte, das wünschen auch wir uns sehr, zumal dieses Projekt an den

Arbeitsschwerpunkt der PestalozziGrundschule 2016/17 „Lesen und Leseförderung“ gekoppelt ist. Auch Ihnen wünschen wir viele „Lese-Genuss“-Stunden und grüßen Sie bis zu unserem nächsten Bericht über unsere weiteren Schwerpunkte herzlich! Ihre Karin Lau Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf ☎ 030 – 811 50 56/57 Weitere Informationen unter: www.buergerstiftung-sz.de

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Als Menschen begegnen wir immer wieder Herausforderungen im Leben. Manche, die an uns vorübergleiten, andere, die uns tief bewegen und ihre Spuren hinterlassen. Begeben wir uns auf den Weg, diesen Spuren zu folgen, um Ursachen für deren Entstehen, deren Entwicklung zu erkennen, zeigen sich Möglichkeiten für Lösungen und Veränderungen, so dass Heilung möglich wird. Dabei unterstützt und führt uns auf eine wunderbare Weise die Traumatherapie sowie auf der körperlichen Ebene die manuelle craniosacrale Arbeit.

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Der Weg in glückliche und erfüllende Beziehungen Die Sehnsucht danach, Beziehungen zu führen, in denen wir so angenommen werden wie wir sind, mit allen unseren Stärken und Schwächen, schlummert wohl in jedem von uns. Leider sieht die Realität oft anders aus. Meinungsverschiedenheiten, unterschiedliche Wertvorstellungen und Erwartungshaltungen hindern uns dann daran, das zu leben, wonach wir uns doch so sehr sehnen. Es wird gestritten, angegriffen, verteidigt, die Emotionen kochen hoch und am Ende ist alles nur noch schlimmer. Kennen Sie solche Situationen in Bezug auf Ihren Partner, Ihre Kinder oder Eltern?

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FRAUEN PACKEN AN – Unternehmerinnen und ihre Angebote Freude an der Bewegung mit Ballett und Tanz In der schönen Villa an der Lindenthaler Allee 11 fing es an: Hier eröffnete vor vielen Jahren die Ballettschule am Mexikoplatz, die erste von derzeit drei Ballettschulen. Eine zweite Ballettschule befindet sich im benachbarten Stahnsdorf und die dritte in der Rheinstraße 45-46, nahe Walter-Schreiber-Platz. Heute liegt die Organisation zum überwiegenden Teil in den Händen von Ballettpädagogin Juliane Uluocak. Die engagierte Fachfrau ist nicht nur für die Erteilung von Unterricht zuständig, sondern auch tonangebend in der Planung und Durchführung von Kursen. Wer Freude am klassischen

Ballett hat und die notwendige Disziplin aufbringt, kann hier alles von den ersten Schritten bis zur beruflichen Ausbildung als professionelle/r Tänzer/in absolvieren. Selbstverständlich ist es genauso möglich, dem schönen Ballett als Hobby nachzugehen. Auch moderne Tänze wie Hip-Hop und Modern-Jazz haben ihren festen Platz im Programm, genauso wie Yoga, Pilates, und Zumba. Vom Kind über den Erwachsenen bis zum Senior ist jeder willkommen. Eine kostenlose Probestunde ist möglich. Juliane Uluocak, Hans Vogl und ihr Team freuen sich darauf, Sie kennen zu lernen!

Gutes Hören und Verstehen kann Ihr Leben verändern Die Hörgeräteakustiker-Meisterinnen Petra Kuder und Monika Geisler haben es angepackt: Mit langjähriger Erfahrung in der Hörgeräteakustik haben sie vor nunmehr acht Jahren ihr eigenes Hörgerätestudio DIE HÖRWELT in der Lankwitzer Str. 6 gegründet. Dieser inhabergeführte Betrieb legt großen Wert auf die persönliche Betreuung sowie auf eine vertrauensvolle, freundliche Atmosphäre. Hörgeräte sind heutzutage winzig klein, nahezu unsichtbar und lassen sich individuell auf die jeweilige Hörsituation einstellen und programmieren: Für ruhige und leise Situationen genauso wie für betriebsame, belebte Orte wie im Restaurant oder im Straßenverkehr. Da jeder Mensch anders hört, können die Hörsysteme beim kostenlosen Probetragen im Alltag getestet werden. So können Ihre persönlichen Lebenssituationen optimal berücksichtigt werden. DIE HÖRWELT bietet Hörsysteme aller führenden Hersteller und kann somit auf die persönlichen Wünsche ihrer Kunden eingehen. Da sich eine Hörminderung meist schleichend entwickelt und oft über viele Jahre ertragen wird, dauert es bei vielen erfahrungsgemäß lange, bis der Leidensdruck so groß wird (oder die Angehörigen drängen), dass man dann doch den Weg zum Hörgeräteakustiker findet. Der Hörtest ist unverbindlich und kostenlos und dauert etwa eine Stunde.

Das ist der erste Schritt! Wenn sich Ihr Verdacht auf eine Hörminderung bestätigt, können Sie eine Woche später mit Ihrem ersten Hörsystem zum Probetragen die Verbesserung von HÖREN und VERSTEHEN in Ihrem Alltag erkunden. Insgesamt benötigt man etwa 4 bis 6 Wochen für eine bestmögliche Hörgeräteversorgung. Moderne Hörsysteme leisten unglaublich viel: Je nach Hörsystemtyp können zum Beispiel individuelle Programme erstellt werden, die genau zu Ihrem beruflichen und privaten Alltag passen. Auch das Richtungshören in komplexen Hörsituationen wie zum Beispiel im Straßenverkehr wird ständig verbessert. Übrigens, störendes Pfeifen gehört der Vergangenheit an. Zum Geschäftskonzept der Inhaberinnen gehört, dass DIE HÖRWELT auch nach Abschluss der Versorgung weiterhin Ihr Partner für die Pflege und Nachjustierung ist. Sollte Ihr Hörgerät zur Reparatur eingeschickt werden, erhalten Sie kostenfrei ein Leihgerät. Selbstverständlich bietet DIE HÖRWELT auch vielfältige Hilfsmittel wie Lichtsignal-Anlagen und Zusatzgeräte zum Fernsehen und Telefonieren an. Petra Kuder, Monika Geisler und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch! Das Hörgerätestudio liegt gut erreichbar nahe dem Bahnhof Lichterfelde Ost, Bus 184, 284 und M11. www.DIE-HÖRWELT.de

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14  |  Gazette Steglitz  |  Januar 2017

Vom Tante-Emma- zum Selbstbedienungs-Laden Domäne-Kaufmann Rüdiger Buchmann und der Wandel im Handel „Im Handel hast du immer Arbeit, weil immer gegessen wird“, diese Weisheit gab Rüdiger Buchmanns Vater seinem Sohn mit auf den Weg. Weit über den Südwesten hinaus kennt man ihn inzwischen als Kaufmann, der auf der Domäne Dahlem im historischen Tante-Emma-Laden, technisch dabei ganz im 21. Jahrhundert angekommen, als Hologramm von längst vergangenen Tagen hinter dem Ladentisch erzählt: Als es den sauren Drops für Steppke ebenso kostenlos dazugab wie manch freundliche Wort. Und als „Anschreibenlassen“ den pekuniären Engpass erweiterte und die Ladenglocke mit der Registrierkasse um die Wette klingelte. Es roch nach Leinöl und Persil. Und für den kleinen Haushalt gab es 50 Gramm losen Reis. Kaum vorstellbar in Zeiten überquellender Supermärkte mit Großpackungen in der ersten Reihe. Rüdiger Buchmann aus Spandau hat als Kaufmann und langjähriger Filialleiter bei der Otto Reichelt GmbH beide Wirtschaftsformen, Laden und Supermarkt, kennengelernt. Seine Erinnerungen und Erfahrungen gibt er gerne weiter, denn er hält es für

Kaufmann Rüdiger Buchmann: Aufgeschlossen zu Kunden und Domäne-Publikum – Original und Projektion. wichtig, „die Kultur des Handels weiterzutragen“. Das tat er auf der Domäne Dahlem von 2006 bis 2011 im nachgebauten Tante-Emma-Laden, persönlich und ehrenamtlich im Rahmen des Projektes „Lebendige Geschichte – Einkaufen früher“ auf Marktfesten und Veranstaltungen, oft viele

Stunden, stehend auf dem harten Gutshausboden. Aus gesundheitlichen Gründen musste der seit 53 Jahren glücklich Verheiratete und heute vierfache Großvater da etwas kürzer treten. Er tat es mit einem weinenden Auge, denn viel zu sehr war ihm über die Jahre die Domäne mit ihren Mitarbeitern und Besuchern ans Kaufmanns-Herz gewachsen: „Aus dem zwischenmenschlich Persönlichen habe ich geschöpft“, erklärt er etwas wehmütig, „oft kamen ehemalige Ladenbesitzer, die aus alten Zeiten erzählten oder sogar noch Exponate aus dieser Zeit für uns im Keller

C

hatten.“ – Nun ist Rüdiger Buchmann als lebensechte Projektion an seinen Stammplatz hinter dem Ladentisch zurückgekehrt.

Von Reichelt zum „Lebendigen Museum“ Domäne Dahlem Dr. Peter Lummel, Museumsdirektor und Domäne-Stiftungsvorstand, hatte den ehemaligen Reichelt-Mitarbeiter Buchmann einst um Unterstützung gebeten, als er den historischen Kaufmannsladen mit Originalteilen in Dahlem einrichtete. „Es war, als sei eine ausgegangene Kerze wieder angefacht worden“, verrät Buchmann und

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Gazette Steglitz  |  Januar 2017  |  15

Im ersten Lehrjahr 1955 im noch typischen Tante-Emma-Laden in Spandau… Foto: privat erzählt die Vorgeschichte: „Als ich im Jahr 2000 bei Reichelt in Ruhestand ging, habe ich auf der Verabschiedung erwähnt, es sei schade, dass keine Chronik des Unternehmens existiert. Daraufhin fragte man mich, ob ich die nicht erstellen wolle.“ Nach einem Jahr Bedenkzeit kehrte der Ruheständler an seinen alten Arbeitsplatz zurück, von wo aus er über mehrere Jahre an dieser Chronik arbeitete. Ehemalige Kollegen gaben gerne Auskunft, und so manch aussagekräftige Notiz trug zur Vervollständigung des Mosaiks bei. In der Reichelt-Zentrale entdeckte der „Historiker aus Leidenschaft“ längst vergessene Unterlagen – und einen gut erhaltenen Kaufmannsladen. Er ordnete, sammelte, sortierte. 2003 zur Feier des 100-jährigen Betriebsbestehens des expandierenden Unternehmens konnte Buchmann schließlich auf der Trabrennbahn Mariendorf in einer eindrucksvollen Ausstellung seine Chronik den Gästen präsentieren. Bei der Umsetzung der Idee erfuhr Buchmann wichtige Beratung durch die ausstellungserfah-

rene Domäne Dahlem. Geschickt im Umgang mit dem Publikum durch seine frühere Tätigkeit, beantwortete er bereitwillig jede Frage, dabei immer höflich und zuvorkommend. Kein Wunder also, dass er bei Kollegen und Besuchern, für die er immer ein offenes Ohr hatte, ebenso beliebt wurde wie der Domäne-Trecker. Zu besonderen Anlässen trifft der Besucher auch heute noch persönlich auf Kaufmann Buchmann, der ansonsten eher aus dem Hintergrund auf der Domäne Dahlem wirkt, und der betont: „Ein Besuch auf dem Gut ist in letzter Zeit noch lohnenswerter geworden wegen der begeisternden Vielfalt: Sei es durch die Erneuerung des Hofladens, die Eröffnung des Landgasthauses oder durch die informationsreiche Ausstellung „Der Apfel – Kultur mit Stiel“ rund um des Deutschen liebstes Obst, die bis Januar 2017 läuft.“

Vom Lehrjungen zum Filialleiter und Betriebsrats­vorsitzenden 1955 war es, als der 15-jährige Spandauer als einer von 140 Lehrlingen seine dreijährige Lehre

Im dritten Ausbildungsjahr 1957 ebenfalls in Spandau.  zum Einzelhandelskaufmann bei Reichelt begann. Viele ehemalige Tante-Emma-Läden waren bereits von Reichelt übernommen worden. Ihre ehemaligen Besitzer, die oft in Stube/Küche hinter dem Laden gewohnt hatten, waren nun bei dem Unternehmen angestellt. Zweimal wöchentlich fuhr Rüdiger mit dem Fahrrad von Spandau zur eng mit der Firma zusammenarbeitenden Berufsschule am Preußendamm in Lichterfelde-West, um das vom Unternehmen gestellte Fahrgeld zu sparen. Buchmann lernte bereits damals: „Ein Laden ist immer so gut, wie die Menschen und Vorgesetzten sind, die dort arbeiten.“ Er wurde in einem Laden mit sechs Lehrlingen des ersten, zweiten und dritten Lehrjahres ausgebildet, die jeder drei weiße Kittel pro Woche erhielten. Nach der Lehre dann gab es pro Woche noch zwei Kittel für den „Jungverkäufer“ Rüdiger. Mit 21 Jahren hatte er es bis zum Filialleiter eines neueröffneten Selbstbedienungsladens gebracht und erinnert sich: „Mich gegen ältere Verkäuferinnen durchzusetzen, war nicht leicht.“ – Aber auch

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NUR freitags 12-17 Uhr · ☎ 211 82 60 Gazette Steglitz Januar Nr. 1/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

dabei half ihm sein Geschick im Umgang mit Menschen: „Ich habe nie vom Personal verlangt, was ich nicht selbst vormachen konnte.“ Buchmann erkannte schnell Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter und akzeptierte sie damit. 12 Jahre lang war er als Filialleiter in vier Läden, auch größeren Supermärkten, tätig. Dann wurde er in den Betriebsrat gewählt und von der 1. Vorsitzenden als ihr Nachfolger aufgebaut. Mit der Übernahme dieses Amtes erhielt er seine Freistellung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Reichelt-Geschäftsleitung folgte vom Betriebsratsbüro in Marienfelde aus. „Respektvoll, auf Augenhöhe“, wie Buchmann betont. Im Jahr 2000 ging er in Rente. Was aber war rückblickend angenehmer, die Arbeit in kleinen Tante-Emma- oder größeren Selbstbedienungs-Läden? Rüdiger Buchmann antwortet diplomatisch: „Das ist schwer zu vergleichen, weil früher einfach die Gegebenheiten anders waren, gewisse Voraussetzungen fehlten.“  Jacqueline Lorenz

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16  |  Gazette Steglitz  |  Januar 2017

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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27a UStG: DE265240697 Vertretungsberechtiger Geschäftsführer: Volker Linnig Registernummer: HRB 120377 B Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

Gazette Steglitz Nr. 1/2017  

Januar-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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